Liveticker Ukraine-Krieg – Russisches Militär: Zwei weitere Ortschaften befreit

31.01.2026 17:44 Uhr
17:44 Uhr
Präzise Treffer entlang der Front: Artillerie setzt Kiews Kräfte außer Gefecht (Video)
Aufnahmen des russischen Verteidigungsministeriums zeigen Artilleriebesatzungen in den Gebieten Sumy und Saporoschje im Einsatz. Wie es heißt, eliminierten sie einen gegnerischen Stützpunkt und eine Ansammlung von Festungen samt Personal. Bei den Angriffen setzten die russischen Soldaten die Selbstfahrlafetten Msta-S, Gwosdika und die D-30-Haubitze ein.
17:18 Uhr
Russische Soldaten setzen Kämpfer des Nazi-Bataillons Kraken in der DVR außer Gefecht
Bei der Befreiung der Ortschaft Berestok in der Volksrepublik Donezk (DVR) haben die russischen Einheiten einen Zug des ukrainischen Nazi-Bataillons Kraken neutralisiert. Darüber berichtet die Nachrichtenagentur RIA Nowosti unter Berufung auf einen Offizier mit dem Rufnamen Orech (deutsch: Nuss).
Berestok liegt im Südwesten von Konstantinowka und ist ein in taktischer Hinsicht wichtiges Gelände.
Wie es heißt, konnten die russischen Soldaten tief in die feindliche Verteidigung vordringen und dort die gegnerischen Kräfte angreifen.
Nach der Befreiung der Ortschaft sei eine beträchtliche Menge an Medikamenten aus ausländischer Produktion sichergestellt worden, "alle mit Aufschrift auf Englisch", berichtete Orech. "Es gab kein einziges Arzneimittel mit ukrainischer oder polnischer Beschriftung. Ihre Trockenrationen waren allerdings polnisch."
Die Kraken-Kämpfer hätten auch Kampfgerät bei sich gehabt, welches im Ausland hergestellt worden sei, so der russische Offizier weiter.
16:46 Uhr
Auto in Wassiljewka durch Attacke aus Ukraine zerstört
Aus der Stadt Wassiljewka im von Russland kontrollierten Teil des Gebiets Saporoschje werden regelmäßig Angriffe der ukrainischen Streitkräfte gemeldet. Gouverneur Jewgeni Balizki berichtet am Samstag auf Telegram über eine Attacke auf ein ziviles Auto. Das Fahrzeug ist komplett ausgebrannt. Ein Geschäft, vor dem das Auto geparkt hatte, wurde in Mitleidenschaft gezogen. Der Politiker meldet keine Opfer. Auf Telegram teilt er ein Foto vom Ort des Geschehens.
16:20 Uhr
Ukraine setzt Drohnenterror gegen russische Regionen fort
In der Zeitspanne von 8:00 Uhr bis 17:00 Uhr Moskauer Zeit hat Russlands Luftverteidigung insgesamt 24 ukrainische unbemannte Fluggeräte über den Gebieten Kursk, Belgorod, Brjansk und Lipezk zerstört.
Wie das Verteidigungsministerium in Moskau bekanntgibt, setzte das ukrainische Militär bei den Angriffen am Freitag Starrflüglerdrohnen ein.
15:56 Uhr
Orbán stemmt sich weiter gegen Ukraine-Hilfen: Weder Soldaten noch Waffen noch Geld
Ungarns Ministerpräsident Viktor Orbán hat auf der Plattform X die Unterstützung der EU für die Ukraine erneut kritisiert. Er warf Brüssel und Kiew vor, die ungarische Politik beeinflussen zu wollen. Sie hätten gern eine Regierung in Budapest, die ihren Forderungen nachgeben würde, erklärte Orbán.
"Wir lehnen das ab! Wir werden weder Soldaten noch Waffen noch Geld in die Ukraine schicken. Sie wollen Kredite und höhere Beiträge, die sogar unsere Kinder und Enkelkinder in die Verschuldung treiben werden."
Ungarn werde bei diesem "Spiel" nicht mitmachen, resümierte der Regierungschef.
❌ Brussels and Kyiv want a government in Hungary that gives in to their demands. We refuse! We will not send soldiers, weapons, or money to Ukraine. They want loans and higher contributions that would bury even our children and grandchildren in debt. Hungary will not play this… pic.twitter.com/ZwMAX1yEkm
— Orbán Viktor (@PM_ViktorOrban) January 31, 202615:37 Uhr
Weitere Verhandlungsrunde zwischen Russland und USA in Miami gestartet
Die Gespräche zwischen Russland und den USA in Miami (Florida) beginnen um 8:00 Uhr (Ortszeit) am Samstag, berichtet die russischsprachige RT-Redaktion und teilt dazu ein Video.
"Wieder in Miami", schrieb zuvor der russische Unterhändler Kirill Dmitrijew auf Instagram. Dabei machte der Sondergesandte des russischen Präsidenten keine Angaben dazu, mit wem er sich trifft und worum es genau bei den Gesprächen geht.
15:11 Uhr
Petrowka im Raum Saporoschje nun unter russischer Kontrolle (Video)
Aufnahmen des russischen Verteidigungsministeriums zeigen die Befreiung von Petrowka im Gebiet Saporoschje. Wie es heißt, räumten die Stoßtrupps gegnerische Stützpunkte sowie weitere wichtige Anlagen und setzten sich im Gelände fest. "Ein Verteidigungsgebiet von bis zu fünf Quadratkilometern wurde unter Kontrolle gebracht", gibt die Behörde in Moskau bekannt.
14:32 Uhr
Zwei Kämpfer der Drohnenabwehr im Gebiet Belgorod verletzt
Gouverneur Wjatscheslaw Gladkow meldet weitere Verletzte im russischen Gebiet Belgorod. Wie der Politiker auf Telegram schreibt, wurden bei der Detonation einer ukrainischen FPV-Drohne zwei Angehörige der Verteidigungseinheit Orlan verletzt. Der Vorfall ereignete sich in der Stadt Graiworon, als die Männer bei der Ausübung ihres Dienstes waren. Sie haben Splitterverletzungen am Kopf und Explosionstraumata erlitten und wurden von Kameraden in ein Krankenhaus in Graiworon befördert. Von dort aus wurden sie in eine Klinik der Gebietshauptstadt Belgorod verlegt.
13:57 Uhr
Etwa anderthalb Tage bis zur Stabilisierung der Stromversorgung in der Ukraine
Bis sich das ukrainische Stromnetz stabilisiert hat und die Kernkraftwerke wieder vollumfänglich Energie erzeugen, wird es noch 24 bis 36 Stunden dauern. Dies erklärte der Rada-Abgeordnete Sergei Nagornjak.
Zuvor hatte das Energieministerium der Ukraine mitgeteilt, die Stromversorgung werde innerhalb von zwei bis drei Stunden wiederhergestellt sein.
Laut dem ukrainischen Energieminister Denis Schmygal kam es landesweit zu einem kaskadierenden Stromausfall.
13:38 Uhr
Brigade Litauen als deutsche Vergangenheitsbewältigung

Soldaten der Panzerbrigade Litauen, 05.01.2026Urheberrechtlich geschützt Ein Panel der Körber-Stiftung hat sich mit den Auswirkungen der NS-Vergangenheit auf den Litauen-Einsatz der Bundeswehr beschäftigt. Das Fazit: Man fürchtet eine gegnerische Instrumentalisierung, sieht aber auch die Chance einer Rehabilitierung der Deutschen.
Mehr dazu in diesem Meinungsartikel von Astrid Sigena auf unserer Webseite.
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Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.
