Liveticker Ukraine-Krieg – Medien: US-Operation im Iran birgt Risiken für Kiew

28.02.2026 16:56 Uhr
16:56 Uhr
Russische Grenzgebiete melden weitere Verletzte durch ukrainische Attacken
Im russischen Grenzgebiet Brjansk, in der Nähe der Ortschaft Susemka, griff eine ukrainische Drohne ein fahrendes Auto an. Dabei wurden eine Frau und ein Mann verletzt und anschließend ins Krankenhaus gebracht. Dies meldet Gouverneur Alexander Bogomas.
Außerdem wurde ein Zivilist, geboren 1974, durch den Angriff einer ukrainsichen Drohne auf das Dorf Wischnewo im Grenzgebiet Kursk verwundet. Dies berichtet Gouverneur Alexander Chinschtein. Der Beamte fügt hinzu, dass der Verletzte ein Barotrauma erlitten habe, sich jedoch geweigert habe, ins Krankenhaus eingeliefert zu werden.
16:33 Uhr
Selenskij gibt zu: Trump "nicht auf meiner Seite"
Wladimir Selenskij gibt in einem Interview mit dem Morderator des öffentlich-rechtlichen Rundfunks in Norwegen NRK Yama Wolasmal zu, dass US-Präsident Donald Trump nicht sein Verbündeter ist, sondern als Vermittler im Dialog mit Russland über eine friedliche Lösung auftritt. Selenskij wörtlich:
"Trump sagte mir ganz am Anfang, dass er in der Mitte stehen werde, dass er ein Vermittler zwischen mir und Putin sein werde ... Aber er ist ein Vermittler, er steht nicht auf meiner Seite."
15:51 Uhr
Orbán plädiert für neues Sicherheitssystem in Europa unter Beteiligung Russlands
Europa benötigt ein neues Sicherheitssystem unter Beteiligung Russlands anstelle des zusammengebrochenen alten Systems. Dies äußert der ungarische Ministerpräsident Viktor Orbán:
"Wir brauchen ein neues europäisches Sicherheitssystem anstelle des zusammengebrochenen alten europäischen Sicherheitssystems, zu dem wir alle, die Länder Europas und auch Russland, gehören und das als Gleichgewicht der Kräfte existieren würde, das langfristig Sicherheit für alle gewährleistet."
Teil des neuen Sicherheitssystems sollte ein Abkommen zur Rüstungsbegrenzung sein, merkt der Politiker an.
15:18 Uhr
Medien: US-Operation im Iran könnte zu Mangel an Raketen für ukrainische Luftabwehr führen

KI-generiertes BildRT Die Militäroperation der USA und Israels gegen Iran könnte zu einem Mangel an Raketen für THAAD-Luftabwehrsysteme führen, was sich negativ auf die Lage in der Ukraine auswirken würde. Dies berichtet die Financial Times und merkt an, dass das US-Militär die Option in Betracht ziehe, dass ein Gegenschlag Irans zu einer Verringerung der Lieferungen dieser lebenswichtigen Munition führen könnte.
Nach Angaben der Zeitung wird es vorerst schwierig sein, die Vorräte an THAAD-Raketen aufzufüllen, was sich direkt auf die Möglichkeiten der USA auswirkt, den Konflikt in der Ukraine zu unterstützen. Im vergangenen Jahr wurden bis zu 150 THAAD-Raketen zum Schutz Israels verbraucht, und seit der Inbetriebnahme des Systems im Jahr 2010 wurden weniger als 650 Exemplare bestellt.
14:52 Uhr
Ukrainische Drohne tötet Mann im von Russland kontrollierten Teil des Gebiets Charkow
Die russischen Behörden des Gebiets Charkow werfen der Ukraine andauernde Terroranschläge gegen die Bevölkerung des von Russland kontrollierten Teils der Region vor. Der Verwaltungschef Witali Gantschew berichtet auf Telegram über einen tödlichen Drohnenangriff auf die Ortschaft Bogdanowskoje. Bei dem Opfer handele es sich um einen Zivilisten des Jahrgangs 1959. Der sei Rad gefahren, als ein unbemanntes Luftfahrzeug ihn attackierte. Russische Militärärzte hätten ihr Bestes getan, um sein Leben zu retten. Der Mann sei leider seinen Verletzungen erlegen.
Gantschew spricht den Angehörigen des Getöteten sein aufrichtiges Beileid aus und betont:
"Der Terrorakt, den bewaffnete ukrainische Grupperungen verübt haben und der zum Tod des friedlichen Einwohners geführt hat, zeigt ein weiteres Mal, dass der Gegner vor nichts zurückschrecken, die Zivilbevölkerung weiterhin terrorisieren und zivile Objekte auf unserem Territorium angreifen wird."
14:25 Uhr
Russisches Verteidigungsministerium erläutert Bedeutung der Befreiung von Neskutschnoje
Die Befreiung der Ortschaft Neskutschnoje im Gebiet Charkow ist das Ergebnis des Vormarsches der russischen Streitkräfte im Rahmen der Erweiterung der Sicherheitszone im Grenzgebiet. Dies berichtet das russische Verteidigungsministerium und fügt hinzu:
"Die Truppen rücken rund um die Uhr weiter vor und drängen den Gegner von der Staatsgrenze zurück, um die Sicherheit der Zivilbevölkerung zu gewährleisten."
13:40 Uhr
Russische Luftabwehr fängt weitere 16 ukrainische Drohnen ab
Das russische Verteidigungsministerium meldet weitere Versuche der ukrainischen Streitkräfte, Objekte in Russland mit unbemannten Luftfahrzeugen anzugreifen. Demnach habe die russische Luftabwehr im Zeitraum von 6 Uhr bis 12 Uhr MEZ 16 gegnerische Drohnen abgefangen. Die Zahl der zerstörten Drohnen listet das Ministerium Behörde wie folgt auf:
- Gebiet Belgorod – 13,
- Gebiet Kursk – 3.
Weitere Einzelheiten teilt das Ministerium nicht mit.
13:09 Uhr
Ukrainische Drohne beschädigt Geschäft im russischen Grenzgebiet Belgorod
Gouverneur Wjatscheslaw Gladkow berichtet über einen weiteren Drohnenangriff auf das russische Grenzgebiet Belgorod. Auf Telegram schreibt der Politiker, dass in der Siedlung Rasumnoje ein Geschäft beschädigt worden sei. Eine Zivilistin habe ein Barotrauma erlitten. Sie sei am Ort des Geschehens ärztlich versorgt worden.
Gladkow teilt Fotos mit dem Geschäft, um das Ausmaß der Schäden zu zeigen.
12:37 Uhr
Weitere zwei Verletzte im Grenzgebiet Belgorod bei Beschuss aus Ukraine
Die ukrainischen Streitkräfte haben das russische Grenzgebiet Kursk erneut unter Beschuss genommen. Wie Gouverneur Wjatscheslaw Gladkow auf der Plattform Telegram schreibt, habe ein Geschoss in einem Einfamilienhaus in der Siedlung Roschdestwenka in der Nähe der Stadt Graiworon eingeschlagen. Der Politiker meldet zwei Opfer. Es handele sich um einen Mann und eine Frau. Sie hätten zahlreiche Explosionstraumata und Splitterverletzungen erlitten und seien ins Krankenhaus eingeliefert worden. Das Haus sei beschädigt worden.
12:10 Uhr
Frontbericht des russischen Verteidigungsministeriums: Zwei weitere Ortschaften befreit

SymbolbildSERGEI MIRNY / Sputnik Russlands Verteidigungsministerium meldet weitere Erfolge bei der militärischen Sonderoperation in der Ukraine binnen der letzten 24 Stunden. Wie die Behörde am Samstag auf der Plattform MAX schreibt, habe der Truppenverband Nord die Ortschaft Neskutschnoje im Gebiet Charkow unter seine Kontrolle gebracht und ukrainische Einheiten in der Nähe der Ortschaften Werchnjaja Pissarewka, Podsrednjeje und Petschenegi im Gebiet Charkow sowie Besdrik, Kondratowka und Miropolje im Gebiet Sumy getroffen. Der Gegner habe bis zu 220 Armeeangehörige verloren. Darüber hinaus seien 15 Wagen, ein Geschütz, zwei Anlagen der elektronischen Kampfführung sowie ein Munitions- und zwei Materiallager zerstört worden.
Auch der Truppenverband West habe seine taktische Position verbessert, indem er Personal und Technik des Gegners im Raum der Ortschaften Schtschurowo in der DVR sowie Kowscharowka, Nowoossinowo und Pristen im Gebiet Charkow getroffen habe. Dabei seien bis zu 190 ukrainische Soldaten getötet oder verletzt worden. Der Gegner habe zudem fünf gepanzerte Gefechtsfahrzeuge, 22 Wagen, drei Geschütze und fünf Munitionslager verloren.
Der Truppenverband Süd habe ebenfalls seine Position an der vordersten Linie verbessert, wobei er ukrainische Einheiten nahe den Ortschaften Konstantinowka, Kaleniki, Rai-Alexandrowka und Kriwaja Luka in der DVR getroffen habe. Das russische Ministerium beziffert die gegnerischen Personalverluste auf bis zu 140 Kämpfer. Darüber hinaus seien vier gepanzerte Gefechtsfahrzeuge, 14 Wagen, ein Raketenwerfer, zwei Geschütze, eine Anlage der elektronischen Kampfführung sowie zwei Munitions- und drei Materiallager zerstört worden.
Auch der Truppenverband Mitte habe günstigere Stellungen bezogen und dabei Personal und Technik der ukrainischen Streitkräfte in der Nähe der Ortschaften Torezkoje, Nowopawlowka, Swetloje, Swjatogorowka und Grischino in der DVR sowie Podgawrilowka im Gebiet Dnjepropetrowsk getroffen. Der Gegner habe bis zu 400 Armeeangehörige verloren. Dabei seien ein Kampfpanzer, vierzehn gepanzerte Gefechtsfahrzeuge, ein Geschütz, acht Wagen und eine Anlage der elektronischen Kampfführung außer Gefecht gesetzt worden.
Der Truppenverband Ost habe seinen Vormarsch fortgesetzt und dabei die Ortschaft Gorkoje im Gebiet Saporoschje unter seine Kontrolle gebracht. Außerdem seien ukrainische Einheiten in der Nähe der Ortschaften Lesnoje, Kopani, Samoilowka, Barwinowka und Komsomolskoje im Gebiet Saporoschje und Dobropassowo im Gebiet Dnjepropetrowsk getroffen worden. Die russische Behörde schätzt die gegnerischen Personalverluste auf bis zu 330 Soldaten. Der Gegner habe sechs gepanzerte Gefechtsfahrzeuge, fünf Wagen, ein Geschütz, zwei Munitionslager und ein Lager mit Kriegszubehör verloren.
Der Truppenverband Dnjepr habe Personal und Technik des Gegners im Raum der Ortschaften Orechow, Kamyschewacha und Grigorowka im Gebiet Saporoschje getroffen. Dabei seien mehr als 50 ukrainische Armeeangehörige getötet oder verletzt worden. Das russische Militär habe darüber hinaus ein gepanzertes Gefechtsfahrzeug, neun Wagen, ein Geschütz und ein Materiallager zerstört.
Ferner meldet das Ministerium in Moskau erfolgreiche Luft-, Drohnen-, Raketen- und Artillerieangriffe auf militärisch relevante Energieanlagen, Drohnenbasen und 149 Standorte mit ukrainischen Soldaten und ausländischen Söldnern. Gleichzeitig habe die russische Luftabwehr in den vergangenen 24 Stunden sieben Lenkbomben, neun HIMARS-Raketen, eine Flamingo-Langstreckenrakete und 315 Drohnen abgefangen.
Nach russischen Angaben habe die Ukraine seit dem Beginn der Sonderoperation vor vier Jahren insgesamt 670 Flugzeuge, 283 Hubschrauber, 118.121 Drohnen, 651 Flugabwehrraketenkomplexe, 27.942 Kampfpanzer und andere Panzerfahrzeuge, 1.675 Mehrfachraketenwerfer sowie 33.529 Geschütze und Mörser verloren.
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Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.

