Liveticker Ukraine-Krieg: Russisches Militär rückt bei Orechow im Gebiet Saporoschje vor

16.02.2026 20:11 Uhr
20:11 Uhr
Erneuter ukrainischer Angriff auf zivile Infrastruktur im Gebiet Saporoschje

Quelle: Telegram-Kanal des Gouverneurs des Gebiets Saporoschje, Jewgeni Balizki Das ukrainische Militär hat am Montagnachmittag (Ortszeit) mit zwei Lenkbomben einen Abschnitt der Autobahn Charkow–Simferopol–Jalta angegriffen. Dies gab der Gouverneur des Gebiets Saporoschje, Jewgeni Balizki, bekannt.
Dies sei "ein weiterer Angriff des Kiewer Nazi-Regimes auf die zivile Infrastruktur unserer Region", betont der Beamte. Durch den Einschlag sei der Straßenbelag teilweise beschädigt worden.
"Glücklicherweise gab es keine Opfer", schreibt Balizki auf Telegram. "Mein Dank gilt unseren Flugabwehrkräften und allen, die für die Sicherheit der Region sorgen."
19:37 Uhr
Russische Drohnenpiloten und Artillerie als perfektes Duo (Video)
Eine Orlan-10-Drohnenbesatzung des russischen Truppenverbands Dnjepr spürte die feindliche Anlage auf und übermittelte die Koordinaten an Artilleristen. Danach sei alles wie am Schnürchen gelaufen, berichtet das russische Verteidigungsministerium und teilt entsprechende Aufnahmen auf Telegram. Wie es heißt, zerstörte die Rohrartillerie durch präzise Treffer einen temporären Standort der ukrainischen Armee.
19:11 Uhr
Ombudsfrau: Teil geretteter Ukrainer will in Russland bleiben
Ein Teil der aus der Kampfzone geretteten ukrainischen Bürger ist nach Hause zurückgekehrt. Andere hätten jedoch den Wunsch geäußert, in Russland zu bleiben. Dies erklärt die russische Menschenrechtsbeauftragte Tatjana Moskalkowa:
"Ukrainische Staatsbürger, die von unseren Streitkräften aus der Kampfzone gerettet wurden, brachten wir an einen sicheren Ort. Wer Dokumente hatte, kehrte in die Heimat zurück. Jene ohne Papiere oder mit dem Wunsch, aus Angst vor erneuten Kämpfen in Russland zu bleiben, halten sich weiterhin auf unserem Territorium auf."
18:58 Uhr
Fico: Erst wollten sie nicht, dass ich nach Moskau fliege – danach wollten sie alles von mir wissen

Der slowakische Ministerpräsident Robert Fico äußerte sich am Sonntag bei einer gemeinsamen Pressekonferenz mit dem US-Außenminister Marco Rubio in Bratislava kritisch zum Vorgehen der Europäischen Union gegenüber Moskau. Er forderte statt weiterer Sanktionen Friedensbemühungen.
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18:28 Uhr
Rubio: Weder UN noch Europa konnten Ukraine-Konflikt beilegen
Es liege im Interesse der USA, den Krieg in der Ukraine zu beenden, erklärte US-Außenminister Marco Rubio auf einer gemeinsamen Pressekonferenz mit dem ungarischen Regierungschef Viktor Orbán.
Und weiter:
"Und wir setzen alles daran, dies zu erreichen. Offenbar sind wir das einzige Land weltweit, dem es gelungen ist, die Parteien an den Verhandlungstisch zu bringen. Die UN hat es nicht geschafft. Und keinem Land in Europa ist es bisher gelungen."
Wie Rubio betonte, werden derzeit tatsächlich zum ersten Mal seit vielen Jahren Verhandlungen auf technischer Ebene geführt. Militärvertreter von beiden Seiten hätten sich bereits im Nahen Osten getroffen. Die Gespräche würden im Laufe dieser Woche in Genf fortgesetzt.
18:00 Uhr
Schweizer Politiker: Ukraine und EU werden erst aus Schwäche mit Russland verhandeln
Die Ukraine und die Europäische Union werden einer Einigung mit Russland erst dann zustimmen, wenn Kiew weiter geschwächt ist. Dies sagte der Schweizer Journalist und Abgeordnete des Genfer Kantonsparlaments, Guy Mettan, gegenüber der Nachrichtenagentur RIA Nowosti:
"Sie – die Ukraine und die EU – werden dies tun, wenn die Ukraine noch stärker geschwächt ist und sie selbst noch mehr finanzielle Mittel sowie wirtschaftliche Wettbewerbsfähigkeit verloren haben."
17:35 Uhr
Militärexperte: Russische Truppen westlich von Orechow auf dem Vormarsch
Russische Truppen rücken erfolgreich westlich von Orechow im Gebiet Saporoschje vor. Dies berichtet die Nachrichtenagentur TASS unter Berufung auf den Militärexperten Andrei Marotschko. In der Stadt selbst habe Kiew "sehr stark befestigte Bereiche" errichtet.
Die Befreiung von Orechow sei "der Schlüssel zu Saporoschje", meinte Marotschko. Sonst sei der Vormarsch auf die Gebietshauptstadt zwar möglich, aber "äußerst unlogisch und gefährlich".
Laut dem Militärexperten haben russische Truppen ihre Offensive im Raum Saporoschje seit Anfang Februar verstärkt und bereits acht Ortschaften befreit.
17:10 Uhr
Ukraine: Söldner fungieren im Gebiet Charkow als Sperrtruppen und Drohnenoperatoren
Die ukrainischen Streitkräfte setzen im Gebiet Charkow ausländische Söldner als Sperrtruppen und Drohnenoperatoren ein. Dies erklärt der Leiter der russischen Verwaltungsbehörde der Region, Witali Gantschew, vor Journalisten:
"Entweder sind sie Drohnenoperatoren, die aus sicherer Entfernung unsere Soldaten und Zivilisten angreifen. Oder sie erschießen eigene Kämpfer, die bereit sind, sich zu ergeben oder ihre Stellungen aufzugeben."Nach seinen Worten gingen zahlreiche Beschwerden der Zivilbevölkerung über brutales Vorgehen auf westliche Söldner zurück. Diese verhielten sich "wie auf einer Safari" und mieden direkte Gefechte. Den Angaben zufolge stammen die meisten ausländischen Söldner in der Region aus Frankreich, Polen, Georgien sowie aus den baltischen Staaten.
16:55 Uhr
Orbán schließt Trump-Besuch in Budapest nicht aus
Ungarns Ministerpräsident Viktor Orbán hat einen baldigen Besuch von US-Präsident Donald Trump in Budapest nicht ausgeschlossen. Eine Ankündigung könne auch kurzfristig erfolgen. Dies sagte er auf einer Pressekonferenz mit US-Außenminister Marco Rubio:
"In der heutigen internationalen Politik sollte man keine langfristige Planung erwarten. Dass wir uns diesen Donnerstag mit dem US-Präsidenten in Washington treffen, war vor zwei Wochen noch nicht geplant."
Die aktuelle US-Regierung sei für ihre schnelle Reaktionsfähigkeit bekannt, so Orbán.
"Dass wir im Moment nichts Genaues wissen, heißt nicht, dass es nicht passiert. Es kann sogar das Gegenteil bedeuten: Je weniger wir wissen, desto wahrscheinlicher ist es. Man sollte es nicht ausschließen."16:39 Uhr
Medien: Kiew erhält 4,4 Millionen Schuss Munition im Rahmen der tschechischen Initiative

SymbolbildUheberrechtlich geschützt Im Rahmen der tschechischen Initiative zur Lieferung der Munition, die in Drittländern erworben wurde, habe die Ukraine etwa 4,4 Millionen Schuss großkalibriger Munition erhalten. Dies meldet die Nachrichtenagentur ČTK.
Im Jahr 2024 wurden 1,5 Millionen Schuss geliefert. Im vergangenen Jahr waren es 1,8 Millionen Schuss großkalibrige Munition.
An dem Programm beteiligten sich etwa 20 Staaten. Insgesamt haben die Geberländer 100 Milliarden Kronen (etwa 4,6 Milliarden US-Dollar) aufgebracht. Nach Angaben der Agentur habe Prag nicht mehr als drei Milliarden Kronen (etwa 140 Millionen US-Dollar) zur Verfügung gestellt.
Bei der Umsetzung des Programms arbeitet Tschechien hauptsächlich mit Dänemark und den Niederlanden zusammen.
Durch die Sperrung von RT zielt die EU darauf ab, eine kritische, nicht prowestliche Informationsquelle zum Schweigen zu bringen. Und dies nicht nur hinsichtlich des Ukraine-Kriegs. Der Zugang zu unserer Website wurde erschwert, mehrere Soziale Medien haben unsere Accounts blockiert. Es liegt nun an uns allen, ob in Deutschland und der EU auch weiterhin ein Journalismus jenseits der Mainstream-Narrative betrieben werden kann. Wenn Euch unsere Artikel gefallen, teilt sie gern überall, wo Ihr aktiv seid. Das ist möglich, denn die EU hat weder unsere Arbeit noch das Lesen und Teilen unserer Artikel verboten. Anmerkung: Allerdings hat Österreich mit der Änderung des "Audiovisuellen Mediendienst-Gesetzes" am 13. April diesbezüglich eine Änderung eingeführt, die möglicherweise auch Privatpersonen betrifft. Deswegen bitten wir Euch bis zur Klärung des Sachverhalts, in Österreich unsere Beiträge vorerst nicht in den Sozialen Medien zu teilen.
Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.


