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Liveticker Ukraine-Krieg: Russische Luftabwehr zerstört in der Nacht 20 gegnerische Drohnen

Russland führt gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine Militäroperation in der Ukraine durch. Der Westen reagiert mit immer neuen Waffenlieferungen an die Ukraine und beispiellosen Sanktionen gegen Russland. Lesen Sie hier die neuesten Entwicklungen.
Liveticker Ukraine-Krieg: Russische Luftabwehr zerstört in der Nacht 20 gegnerische Drohnen© Urheberrechtlich geschützt / VERTEIDIGUNGSMINISTERIUM DER RUSSISCHEN FÖDERATION
  • 14.02.2026 09:02 Uhr

    09:02 Uhr

    Stromausfall im Grenzgebiet Kursk durch ukrainische Angriffe

    Die ukrainischen Streitkräfte setzen ihre Attacken auf das russische Grenzgebiet Kursk fort. Gouverneur Alexander Chinstein berichtet in der täglichen Statistik auf Telegram über zahlreiche Artillerie- und Drohnenangriffe auf die Region. Wie der Politiker mitteilt, wurden zwischen 7 Uhr MEZ am 13. Februar und 5 Uhr MEZ am 14. Februar 32 ukrainische Drohnen abgeschossen. Zudem nahm die gegnerische Artillerie in dieser Zeit 25-mal grenznahe evakuierte Ortschaften unter Beschuss. Es erfolgten zudem sechs Angriffe, bei denen unbemannte Luftfahrzeuge Sprengsätze auf Objekte im Gebiet Kursk abwarfen.

    Chinstein meldet keine Opfer unter der Zivilbevölkerung. Der Politiker berichtet aber über einen Stromausfall in drei grenznahen Bezirken, nachdem der Gegner bei einem Angriff in der Nähe der Stadt Rylsk eine Stromleitung beschädigte. Die Stromversorgung wurde zwischenzeitlich wiederhergestellt.

  • 08:31 Uhr

    Merz sagt Ukraine weitere Unterstützung zu: "Auf uns ist Verlass"

    Bundeskanzler Friedrich Merz hat der Ukraine weitere Unterstützung versprochen. Bei einem Treffen mit dem ukrainischen Präsidenten Wladimir Selenskij während der Münchner Sicherheitskonferenz habe Merz unterstrichen, "dass auf Deutschland als momentan größten Unterstützer der Ukraine weiter Verlass sein werde", hieß es aus deutschen Regierungskreisen. Im Zentrum des Gesprächs hätten die aktuelle Kriegssituation und der Stand der Gespräche mit Russland und den USA gestanden. Darüber hinaus hätten Merz und Selenskij Fragen der Rüstungskooperation und der zivilen Hilfe für die Ukraine besprochen.

    Selenskij schrieb nach dem Gespräch auf der Plattform X, man habe vor allem über die Lage im Energiesektor und den Wiederaufbau gesprochen.

    "Die Ukraine wird eine Liste mit den Anforderungen zur Unterstützung unserer Energieinfrastruktur und militärischen Kapazitäten erstellen und an die Partner senden. Wir zählen auf ihre Unterstützung."

    Ein weiteres Thema seien Sicherheitsgarantien für die Ukraine und ganz Europa gewesen, so der ukrainische Präsident.

  • 08:05 Uhr

    DVR meldet zwei ukrainische Angriffe binnen 24 Stunden

    Die Behörden in Donezk haben innerhalb der vergangenen 24 Stunden zwei Angriffe durch ukrainische Truppen registriert. Demnach wurden auf das Territorium der Volksrepublik vier Geschosse abgefeuert. Bei den Angriffen in der Zeitspanne von 0 Uhr am 13. Februar bis 0 Uhr am 14. Februar (Ortszeit) wurden keine Opfer unter der Zivilbevölkerung gemeldet. Berichte über Infrastrukturschäden lagen ebenfalls nicht vor.

    Am Vortag hatten die Behörden von Donezk keine Angriffe aus der Ukraine gemeldet. Berichte über Opfer unter der Zivilbevölkerung und Sachschäden lagen nicht vor.

  • 07:33 Uhr

    Selenskij lehnt Rückzug aus Donbass ab

    Der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij hat der russischen Forderung nach einem Rückzug der ukrainischen Streitkräfte aus dem Donbass erneut eine klare Absage erteilt. Er begründete dies mit den etwa 200.000 Ukrainern, die noch in den von Kiew kontrollierten Teilen der Volksrepubliken Donezk und Luhansk leben. Bei einer Veranstaltung des Nachrichtenportals Politico auf der Münchner Sicherheitskonferenz sagte der Politiker:

    "Ich soll zu ihnen gehen, an jeder Wohnung anklopfen und sagen: 'Schau mal, eine großartige Idee! Vergiss dein Haus, vergiss alles, deine Verwandten, verlass dein Haus, denn das ist die großartige Idee der großen Bosse.'"

    Selenskij nutzte auch ein militärisches Gegenargument. Obwohl Russland in den Kämpfen zahlreiche Soldaten verliere, gebe es das Ziel nicht auf, die gesamte Ukraine zu besetzen.

    "Wir können uns nicht einfach von unserem Territorium zurückziehen."

    Die Regierung von US-Präsident Donald Trump übt ebenfalls Druck auf die Ukraine zu diesem Gebietsverzicht aus, um ein Ende des Krieges zu erreichen.

  • 07:00 Uhr

    Russische Luftabwehr zerstört in der Nacht 20 ukrainische Drohnen

    Russlands Verteidigungsministerium meldet am Samstagmorgen auf der Plattform Telegram weitere Versuche der ukrainischen Streitkräfte, Objekte in Russland mit Drohnen anzugreifen. Demnach hat die russische Luftabwehr in der vergangenen Nacht 20 unbemannte Luftfahrzeuge des Gegners abgeschossen. Die Zahl der zerstörten Drohnen listet die Behörde wie folgt auf:

    • Teilrepublik Krim – 13,
    • Gebiet Orjol – 2,
    • Gebiet Astrachan – 1,
    • Gebiet Brjansk – 1,
    • Gebiet Kursk – 1,
    • Gebiet Lipezk – 1,
    • Großraum Moskau – 1.

    Weitere Einzelheiten teilt das Ministerium nicht mit.

  • 13.02.2026 22:00 Uhr

    22:00 Uhr

    Damit beenden wir für heute den Live-Ticker zur Lage im Ukraine-Konflikt. Morgen früh ab 7 Uhr geht es mit der Berichterstattung weiter. Wir wünschen unseren Lesern trotz aller Spannungen in der Welt eine gute Nacht!

  • 21:59 Uhr

    Trump: Selenskij muss sich bewegen

    Während es sich die europäischen Eliten in München gemütlich machen und sich gegenseitig in ihrer Überzeugung bestätigen, den Krieg in der Ukraine aufrechterhalten zu wollen, gibt es aus Washington wieder einmal Störfeuer von Donald Trump.

    Mehr dazu lesen Sie hier auf unserer Webseite.

  • 21:46 Uhr

    Macron wird direkten Kommunikationskanal mit Russland einrichten

    Der französische Präsident Emmanuel Macron kündigt die Einrichtung eines "direkten Kommunikationskanals mit Russland" an. Auf der Münchner Sicherheitskonferenz erklärt er, dass Frieden in der Ukraine "ohne die Beteiligung der Europäer unmöglich" ist. Deshalb habe er beschlossen, einen direkten Kommunikationskanal mit Russland einzurichten, der für die Ukraine, europäische und US-amerikanische Partner voll transparent sein werde.

    Zu Debatten über die Entsendung von Truppen in die Ukraine äußert sich der Präsident wie folgt:

    "Vom ersten Tag an haben wir uns entschieden, die Ukraine zu unterstützen, aber gleichzeitig eine Eskalation mit Russland zu vermeiden. Das heißt, kein russisches Territorium anzugreifen oder Bodentruppen zu entsenden. Wir halten weiterhin an diesem Rahmen fest."

  • 21:30 Uhr

    Kiews Truppen attackieren Belgorod – Tote und Verletzte

    Ukrainische Truppen haben einen Raketenangriff auf die Stadt Belgorod unternommen. Laut Gouverneur Wjatscheslaw Gladkow wurde ein Infrastrukturobjekt getroffen. Dabei kamen zwei Männer ums Leben, drei erlitten Verletzungen. Einer der Verletzten befindet sich in einem schweren Zustand. Der Angriff führte zu einem Ausfall von Strom-, Wärme- und Wasserversorgung, fügt Gladkow hinzu.

    Ferner präzisiert der Gouverneur, dass die Zahl der Verletzten auf fünf Menschen gestiegen ist.

  • 21:02 Uhr

    "Russland muss wirtschaftlich und militärisch am Ende sein" – Merz nicht bereit für Gespräche

    Bundeskanzler Friedrich Merz hat am Freitag, dem 13. Februar 2026, im Hotel Bayerischer Hof die 62. Münchner Sicherheitskonferenz (MSC) eröffnet.

    In der direkt anschließenden Podiumsdiskussion stellte der MSC-Vorsitzende Wolfgang Ischinger die Frage, ob es nicht an der Zeit sei, zumindest von deutscher Seite aus einen erneuten Versuch zu unternehmen, Gespräche mit Russland aufzunehmen.

    Merz erklärte dazu, dass solche Initiativen derzeit "nicht sinnvoll" seien, da Russland laut seiner Aussage "nicht ernsthaft bereit zu reden" ist. Er verwies darauf, dass ein Ende des Krieges erst dann realistisch werde, wenn das Land "wirtschaftlich und militärisch am Ende" sei. Der Bundeskanzler ergänzte dabei, man nähere sich diesem Zeitpunkt bereits an, sei aber noch nicht am Ziel. Zudem unterstrich er die historische Dimension der Lage mit der Behauptung, dass dieser Krieg bereits länger andauere als der Zweite Weltkrieg.

    Ein Video dazu gibt es hier auf unserer Webseite.

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Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.