Liveticker Ukraine-Krieg: Russische Armee befreit acht Ortschaften binnen einer Woche

6.02.2026 15:00 Uhr
15:00 Uhr
Frontbericht des russischen Verteidigungsministeriums
Russlands Verteidigungsministerium berichtet am Freitag über den Verlauf der militärischen Sonderoperation in der Ukraine innerhalb der vergangenen Woche.
Laut dem Bericht hat das russische Militär dem Gegner erhebliche Verluste zugefügt. Durch entschlossene Aktionen der Einheiten der Truppenverbände Nord, Süd, Ost, West, Mitte und Dnjepr verlor die Ukraine etwa 9.080 Soldaten.
Als Reaktion auf die Terroranschläge der Ukraine auf Zivilobjekte auf russischem Territorium haben die Streitkräfte der Russischen Föderation im Zeitraum vom 31. Januar bis zum 6. Februar einen massiven und fünf kombinierte Schläge durchgeführt. Bei den Angriffen wurden Militärunternehmen, Energieobjekte und Objekte der Transportinfrastruktur, die im Interesse der ukrainischen Streitkräfte genutzt werden, Munitionslager sowie Produktions- und Lagerstätten für Drohnen getroffen. Angegriffen wurden auch vorübergehende Stationierungsorte der bewaffneten Formationen der ukrainischen Streitkräfte und ausländischer Söldner.
Im Zuständigkeitsbereich des Truppenverbands Nord beliefen sich die Verluste der ukrainischen Truppen auf mehr als 1.415 Soldaten. Zudem zerstörte das russische Militär einen Panzer, zwei gepanzerte Kampffahrzeuge, 78 Autos, neun Feldartilleriegeschütze sowie vier HIMARS-Mehrfachraketenwerfer aus US-Produktion, drei Stationen für elektronische Kampfführung und Artillerieabwehr sowie 33 Munitions- und Materiallager.
Im Zuständigkeitsbereich des Truppenverbands West verlor das ukrainische Militär mehr als 1.180 Kämpfer. Zusätzlich eliminierte der Verband einen Panzer, 14 gepanzerte Kampffahrzeuge, 105 Autos, 15 Feldartilleriegeschütze, sowie 29 Munitions- und Materiallager der ukrainischen Armee.
Im Abschnitt des Truppenverbands Süd musste das ukrainische Militär mehr als 1.050 Kämpfer einbüßen. 105 Autos, 16 Artilleriegeschütze, fünf Stationen für elektronische Kampfführung und Artillerieabwehr sowie 27 Munitions-, Brennstoff- und Materiallager wurden getroffen.
Im Zuständigkeitsbereich des Truppenverbands Mitte beliefen sich die Verluste des ukrainischen Militärs auf mehr als 2.560 Kämpfer. Der Verband der russischen Armee zerstörte einen Panzer, 35 gepanzerte Kampffahrzeuge, 81 Autos sowie 13 Feldartilleriegeschütze.
Durch entschlossene Aktionen des Truppenverbands Ost mussten die ukrainischen Truppen mehr als 2.545 Kämpfer einbüßen. Darüber hinaus setzte das russische Militär in diesem Operationsbereich drei Panzer, 36 gepanzerte Kampffahrzeuge, 96 Autos sowie sechs Artilleriegeschütze außer Gefecht.
Im Laufe der Woche beliefen sich die Verluste der ukrainischen Truppen im Zuständigkeitsbereich des Truppenverbands Dnjepr auf etwa 330 Soldaten. Außerdem eliminierte der Verband ein gepanzertes Kampffahrzeug, 62 Autos, acht Artilleriegeschütze, ein Buk-Luftabwehrsystem, zwölf Stationen für elektronische Kampfführung und Artillerieabwehr sowie sechs Materiallager der ukrainischen Armee.
Einheiten der Flugabwehr schossen im Laufe der Woche 23 gelenkte Bomben, 63 HIMARS-Raketen aus US-Produktion, vier Neptun-Raketen und 1.080 Drohnen ab.
Insgesamt wurden seit dem Beginn der militärischen Sonderoperation 670 Flugzeuge, 283 Hubschrauber, 112.714 unbemannte Luftfahrzeuge, 650 Flugabwehrraketensysteme, 27.522 Panzer und andere gepanzerte Kampffahrzeuge, 1.659 Mehrfachraketenwerfer, 33.107 Feldartillerie- und Mörsergeschütze sowie 53.786 militärische Spezialfahrzeuge der ukrainischen Streitkräfte außer Gefecht gesetzt.
14:39 Uhr
Alaudinow: Mehrere ukrainische Einheiten im Gebiet Sumy vollständig von Versorgung abgeschnitten
Im Gebiet Sumy wurden mehrere Einheiten der ukrainischen Streitkräfte vollständig von Versorgungslieferungen abgeschnitten. Dies teilte der Kommandeur der Sondereinheit Achmat, Generalleutnant Apti Alaudinow, in einem Gespräch mit der Nachrichtenagentur RIA Nowosti mit. Er fügte hinzu, dass ukrainische Einheiten in einigen Gebieten der Region Sumy vollständig blockiert seien und weder Lebensmittel noch Munition erhielten. Darüber hinaus können die ukrainischen Streitkräfte in einigen Gebieten weder Verwundete noch die Leichen getöteter Soldaten abtransportieren. Alaudinow betonte:
"Natürlich erschweren diese Frosttemperaturen sowohl die Arbeit des Gegners als auch unsere Arbeit erheblich, aber gleichzeitig haben wir dadurch eine gute Gelegenheit, den Gegner zu isolieren."14:05 Uhr
Gebiet Kursk: 20 Geschosse aus Ukraine binnen 24 Stunden abgefeuert
Nach Angaben von Alexander Chinstein, dem Gouverneur des Grenzgebiets Kursk, seien im Laufe des Tages 20 Geschosse auf die Region abgefeuert worden.
"In der Zeitspanne von 9:00 Uhr am 5. Februar bis 7:00 Uhr am 6. Februar wurden insgesamt 23 Drohnen von unterschiedlichen Typen abgeschossen. Fünfmal haben die Drohnen unser Gebiet durch den Abwurf von Sprengsätzen angegriffen."
Chinstein vermeldet keine Opfer unter der Zivilbevölkerung oder Schäden.
13:40 Uhr
"Wir zahlen nicht!" – Ungarn startet Kampagne gegen Brüssels Ukraine-Politik

Zwei Monate vor den Parlamentswahlen in Ungarn hat die ungarische Regierung eine großangelegte Plakatkampagne gegen die Einflussnahme aus Brüssel gestartet.
Ein Plakat zeigt EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen und den Fraktionsvorsitzenden der Europäischen Volkspartei (EVP, die Schwesterpartei der Christdemokraten und Konservativen auf EU-Ebene), Manfred Weber, gemeinsam mit dem ukrainischen Präsidenten Wladimir Selenskij und der Aufschrift "Nachricht an Brüssel: Wir zahlen nicht!".
Ein Video dazu gibt es hier auf unserer Webseite.
13:19 Uhr
Lawrow: Attentat auf General Alexejew bestätigt Kiews Absicht, Gespräche zu stören
Das Attentat auf Generalleutnant Wladimir Alexejew habe die Entschlossenheit des Kiewer Regimes bestätigt, die Verhandlungen zu verhindern, erklärte der russische Außenminister Sergei Lawrow am Freitag auf einer Pressekonferenz.
"Dieser Terroranschlag hat erneut die Absicht des Selenskij-Regimes auf ständige Provokationen bestätigt. Diese zielen ihrerseits darauf ab, den Verhandlungsprozess zu stören. Dieses Regime ist bereit, alles zu tun, um seine westlichen Sponsoren davon zu überzeugen, die Vereinigten Staaten nicht in Ruhe zu lassen und sie von ihrem Kurs auf eine gerechte Lösung abzubringen."
12:56 Uhr
Bericht: Ukrainisches Militär verlegt Rekordzahl an UAV-Einheiten nach Sumy
Nach Angaben der russischen Sicherheitsbehörden, über die die Agentur TASS berichtet, habe das ukrainische Militär eine Rekordzahl an UAV-Einheiten in der Region Sumy konzentriert. Ein Gesprächspartner von TASS merkte an:
"An der Frontlinie in der Region Sumy hat die ukrainische Armee eine für diese Richtung rekordverdächtige Anzahl von UAV-Einheiten konzentriert, um die Truppengruppe 'Sewer' zu stoppen. Unsere Soldaten haben ebenfalls eine Rekordzahl an zerstörten UAV-Kommandozentralen erreicht."
12:28 Uhr
Kreml kommentiert zweite Ukraine-Verhandlungsrunde in Abu Dhabi
Die Arbeit, die im Rahmen der Konsultationen zur Beilegung des Ukraine-Konfliktes durchgeführt wurde, werde fortgesetzt. Dies erklärt der Kremlsprecher Dmitri Peskow am Freitag gegenüber Journalisten.
"Die Arbeit geht weiter. Zwei Tage lang wurde daran gearbeitet. Die Arbeit ist konstruktiv und gleichzeitig sehr kompliziert. Sie wird fortgesetzt."
Die zweite Runde wurde am 4. und 5. Februar in Abu Dhabi abgehalten.
11:53 Uhr
Russische Armee befreit acht Ortschaften binnen einer Woche
Nach Angaben des Verteidigungsministeriums in Moskau haben die russischen Streitkräfte im Laufe der Woche insgesamt acht Ortschaften in vier Gebieten befreit:
- Seljonoje im Gebiet Charkow,
- Popowka im Gebiet Sumy,
- Stepanowka, Torezkoje und Suchezkoje in der DVR,
- Staroukrainka, Petrowka und Pridoroschnoje im Gebiet Saporoschje.
11:25 Uhr
Ukrainische Raketen über Gebiet Orjol zerstört
Nach Angaben von Andrei Klytschkow, dem Gouverneur des Gebiets Orjol, seien in der Nacht ukrainische Raketen über der Region abgeschossen worden.
"Zwei feindliche Raketen wurden in der Nacht über dem Territorium des Gebiets Orjol zerstört."
Klytschkow zufolge sei in der Region von 04:45 Uhr bis 04:57 Uhr Moskauer Zeit eine Raketenbedrohung ausgerufen worden. Mehrere Privathäuser und eine Gasleitung kamen zu Schaden.
10:49 Uhr
Botschafter Kelin: Britische Offiziere arbeiten verdeckt in der Ukraine
Britische Offiziere arbeiten in der Ukraine unter dem Deckmantel der britischen Botschaft in Kiew, erklärte der russische Botschafter in Großbritannien, Andrei Kelin. In einem Interview mit RIA Nowosti sagte der Diplomat:
"Die Präsenz britischer Offiziere und Militärangehöriger auf ukrainischem Territorium ist eine bekannte Tatsache. Zum Beispiel handelt es sich um eine Gruppe von Beratern, die unter dem Deckmantel der britischen Botschaft tätig sind. Es gibt auch diejenigen, die eine spezialisierte Kampfausbildung der ukrainischen Streitkräfte gewährleisten."
Kelin erinnerte daran, dass London den Tod eines britischen Fallschirmjägers in der Ukraine im Dezember 2025 bestätigt hatte. Der Soldat wurde bei einem "tragischen Unfall" verletzt, als er die ukrainischen Soldaten im Umgang mit der von London gelieferten Militärtechnik ausgebildet hatte.
"Völkerrechtlich ist es ein heikles Thema und die Briten befürchten, dass die Fakten zur Teilnahme der britischen Offiziere an den Kampfhandlungen an der ukrainischen Seite enthüllt werden."
Durch die Sperrung von RT zielt die EU darauf ab, eine kritische, nicht prowestliche Informationsquelle zum Schweigen zu bringen. Und dies nicht nur hinsichtlich des Ukraine-Kriegs. Der Zugang zu unserer Website wurde erschwert, mehrere Soziale Medien haben unsere Accounts blockiert. Es liegt nun an uns allen, ob in Deutschland und der EU auch weiterhin ein Journalismus jenseits der Mainstream-Narrative betrieben werden kann. Wenn Euch unsere Artikel gefallen, teilt sie gern überall, wo Ihr aktiv seid. Das ist möglich, denn die EU hat weder unsere Arbeit noch das Lesen und Teilen unserer Artikel verboten. Anmerkung: Allerdings hat Österreich mit der Änderung des "Audiovisuellen Mediendienst-Gesetzes" am 13. April diesbezüglich eine Änderung eingeführt, die möglicherweise auch Privatpersonen betrifft. Deswegen bitten wir Euch bis zur Klärung des Sachverhalts, in Österreich unsere Beiträge vorerst nicht in den Sozialen Medien zu teilen.
Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.
