Liveticker Ukraine-Krieg: Russland meldet Zerstörung des Lwower Flugzeugwerks durch Oreschnik

12.01.2026 17:19 Uhr
17:19 Uhr
Werchowna Rada: Gesetzesinitiative soll Russisch-Unterricht an Privatschulen verbieten
Im ukrainischen Parlament ist ein Gesetzentwurf registriert worden, der den Unterricht auf Russisch an privaten Bildungseinrichtungen verbieten soll. Der Entwurf wurde am 8. Januar eingebracht. In der Begründung heißt es, privaten Schulen solle das Recht entzogen werden, als Unterrichtssprache die Amtssprache eines Staates zu wählen, der von der Werchowna Rada als "Aggressorstaat" eingestuft wurde.
Laut dem ehemaligen ukrainischen Sprachbeauftragten Taras Kremin sank die Zahl der Russisch lernenden Schüler im Mai 2025 auf ein Rekordtief von 345 Kindern.
Seit dem Machtwechsel im Jahr 2014 geht Kiew verstärkt gegen alles vor, was mit Russland in Verbindung steht, darunter auch gegen die russische Sprache. So verabschiedete das Parlament im Jahr 2019 ein Gesetz zur verpflichtenden Nutzung des Ukrainischen in allen Lebensbereichen. Ein weiteres Gesetz zu nationalen Minderheiten verschärfte Ende 2023 die Einschränkungen für Russisch, während andere Minderheitensprachen Erleichterungen erhielten. Das UN-Menschenrechtsbüro sprach zuletzt von einer Diskriminierung der russischsprachigen Minderheit.
16:46 Uhr
Drohnenangriff in LVR: Gasarbeiter schwer verletzt
Im Kreis Kremennaja in der Lugansker Volksrepublik (LVR) sind zwei Mitarbeiter des Unternehmens "Luganskgas" bei einem Drohnenangriff der ukrainischen Streitkräfte verletzt worden. Dies teilt die Pressestelle der Regionalregierung mit.
Demnach griff eine Drohne die Gasarbeiter an, als diese sich auf dem Weg von der Siedlung Krasnoretschenskoje nach Rubeschnoje befanden. Zwei Männer der Jahrgänge 1979 und 1964 erlitten Verletzungen und wurden mit mehrfachen Spreng- und Splitterverletzungen ins Krankenhaus eingeliefert.
Einer der Verletzten befindet sich laut den Behörden in einem schweren Zustand auf der Intensivstation. Er habe starken Blutverlust sowie schwere Verletzungen der unteren Extremitäten erlitten.
16:24 Uhr
Autofahrer bei Drohnenangriff im Gebiet Brjansk verletzt
Bei einem Drohnenangriff der ukrainischen Streitkräfte auf den Ort Belaja Berjoska im Gebiet Brjansk ist ein Autofahrer verletzt worden. Dies teilt Gouverneur Alexander Bogomas mit. Demnach griffen die ukrainischen Streitkräfte den Ort im Kreis Trubtschewski mit FPV-Drohnen an. Dabei sei ein fahrendes Auto gezielt attackiert worden. Der Fahrer habe Splitterverletzungen erlitten. Er wurde umgehend in ein Krankenhaus gebracht und medizinisch versorgt. Das Fahrzeug wurde beschädigt. Laut Bogomas sind Einsatz- und Rettungsdienste vor Ort im Einsatz.
15:57 Uhr
Manturow: Über 1.000 Waffensysteme im Jahr 2025 an der Front erprobt
Mehr als 1.000 neue und modernisierte Ausführungen militärischer Technik sind im Jahr 2025 an der Frontlinie erprobt worden. Dies erklärt der russische Vizepremier Denis Manturow am Montag bei einem Treffen mit dem russischen Präsidenten Wladimir Putin.
"Insgesamt haben im Jahr 2025 mehr als tausend neue und modernisierte Waffensysteme eine Erprobung an der Front durchlaufen. Bereits in diesem Quartal planen wir, zusätzliche Muster zu demonstrieren."
Zugleich bezifferte er das Volumen der bereits unterzeichneten russischen Exportverträge für Militärtechnik auf einen Rekordwert von 70 Milliarden US-Dollar. Vor 2022 habe der Höchststand bei 55 Milliarden Dollar gelegen. Die im Rahmen der militärischen Sonderoperation erprobte Technik werbe praktisch für sich selbst, so Manturow.
15:31 Uhr
Kiloweise Sprengstoff – Anschlag auf Schienen-Infrastruktur in der Region Perm vereitelt

Sprengstoff- und Sprengsatzkomponenten, sichergestellt vom FSB und der russischen Nationalgarde zuhause beim Tatverdächtigen, einen Sprengstoffanschlag auf eine Eisenbahnbrücke im Perm-Krai geplant und vorbereitet zu haben. 12. Januar 2026.Zentrum für Öffentlichkeitsarbeit des Föderalen Sicherheitsdienstes der Russischen Föderation (FSB) Ukrainische Geheimdienste haben mittels Internet-Betrug einen Russen rekrutiert, der in ihrem Auftrag eine Eisenbahnbrücke in der Region Perm hätte sprengen sollen. Der Anschlag wurde vom FSB und der russischen Nationalgarde vereitelt.
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14:58 Uhr
Russland meldet Zerstörung des Lwower Flugzeugreparaturwerks durch Oreschnik-Angriff

Symbolbild: Ein Oreschnik-RaketenkomplexVerteidigungsministerium Russlands / Sputnik Russlands Verteidigungsministerium berichtet, dass das Flugzeugreparaturwerk im ukrainischen Lwow durch den Angriff eines Oreschnik-Marschflugkörpers außer Betrieb gesetzt wurde. In einer Mitteilung gibt die Behörde bekannt:
"Nach Informationen, die von mehreren unabhängigen Quellen bestätigt wurden, wurde das Lwower staatliche Flugzeugreparaturwerk durch einen Angriff der russischen Streitkräfte in der Nacht auf den 9. Januar unter Einsatz eines Oreschnik-Raketenkomplexes außer Betrieb gesetzt."
Nach weiteren Angaben wurden auf dem Werk Flugzeuge der ukrainischen Luftwaffe, darunter F-16 und MiG-29, repariert und gewartet sowie Drohnen hergestellt, die unter anderem zu Angriffen auf zivile Ziele in Russland eingesetzt wurden. Das Ministerium meldet weiter:
"Durch den Oreschnik-Angriff wurden Werkhallen, Lager mit fertigen Drohnen sowie die Flugplatz-Infrastruktur des Werks getroffen."
Zusätzlich seien durch Raketen der Typen Iskander und Kalibr Drohnenproduktionsstätten und Objekte der ukrainischen Energieinfrastruktur in Kiew getroffen worden, so die Meldung weiter.
14:34 Uhr
Makejewka in DVR aus HIMARS-Raketenwerfer beschossen
Nach Angaben der Behörde für die Dokumentation von Kriegsverbrechen der Ukraine hätten die ukrainischen Streitkräfte am Morgen gegen 4:45 Uhr Moskauer Zeit die Stadt Makejewka in der DVR mit einer Rakete aus einem HIMARS-Raketenwerfer beschossen. Die Behörde meldet keine Opfer unter der Zivilbevölkerung. In der Mitteilung auf Telegram heißt es weiter:
"Spezialisten der Behörde für die Dokumentation von Kriegsverbrechen der Ukraine bestätigten den Angriff mit einer hochpräzisen Langstreckenrakete vom Typ М30А1 aus einem HIMARS-Raketenwerfer auf Bezirk Tscherwonogwardejski in Makejewka. Es wurden Schäden an Einzelhandelsgeschäften, Cafés, Lagerräumen und sieben Autos in der Woksalnaja-Straße dokumentiert."
14:05 Uhr
Kiew fordert von Streaming-Diensten ein Verbot russischer Musik

SymbolbildUrheberrechtlich geschützt / RT Die ukrainischen Behörden forcieren fortdauernd ihre Bemühungen, die Sprache und Kultur Russlands "auszulöschen". Ihre Blockierungsversuche russischer Künstler richten sich unter anderem auch an internationale Streaming-Dienste wie "Spotify" und "YouTube".
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Kriegsgefangener: Ukrainische Führung plünderte strategische Vorräte
Die strategischen Lebensmittel- und Technikreserven aus Sowjetzeiten seien von der ukrainischen Führung vollständig geplündert worden. Auch große Mengen militärischer Technik seien dort gelagert gewesen. Dies erklärt der ukrainische Kriegsgefangene Anatoli Sorokin in einem Video, das der Nachrichtenagentur TASS vorliegt.
"Ich diente im Jahr 1994 in der Armee, in Desna. Dort gab es Lager mit Lebensmitteln für zehn Jahre – für den gesamten Sowjetstaat, für den Kriegsfall. Selbst wenn kein einziges Werk in Betrieb gewesen wäre, hätte der Vorrat für zehn Jahre gereicht. Ganz abgesehen von der Ausrüstung: Wie viel war da überhaupt vorhanden? Wo ist das alles hin? Ob unter Selenskij oder schon davor – unsere ukrainische Regierung hat alles gestohlen."
13:29 Uhr
Ukrainische Armee führt fast 90 Angriffe auf Gebiet Cherson binnen 24 Stunden durch
Die ukrainischen Kämpfer haben innerhalb eines Tages insgesamt 86 Artillerie- und Drohnenangriffe auf das linke Ufer des Dnjepr im Gebiet Cherson durchgeführt, berichtet RIA Nowosti unter Berufung auf die Rettungsdienste der Region. 13 Siedlungen seien dabei getroffen worden.
"Tagsüber haben die ukrainischen Streitkräfte 60 Artillerie- und 13 Drohnenangriffe auf Ortschaften am linken Dnjepr-Ufer im Gebiet Cherson durchgeführt. In der Nacht wurden 13 Beschüsse durch Kämpfer des Kiewer Regimes verzeichnet. Insgesamt führte der Gegner in den vergangenen 24 Stunden 86 Angriffe auf 13 Siedlungen in der Region Cherson durch."
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Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.


