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Liveticker Ukraine-Krieg: Russische Luftabwehr zerstört in der Nacht elf ukrainische Drohnen

Russland führt gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine Militäroperation in der Ukraine durch. Der Westen reagiert mit immer neuen Waffenlieferungen an die Ukraine und beispiellosen Sanktionen gegen Russland. Lesen Sie hier die neuesten Entwicklungen.
Liveticker Ukraine-Krieg: Russische Luftabwehr zerstört in der Nacht elf ukrainische DrohnenQuelle: TASS © ALEXEI KONOWALOW
  • 6.04.2025 10:09 Uhr

    10:09 Uhr

    Beschuss auf Siedlungen im Gebiet Cherson: 41 Geschosse aus Ukraine abgefeuert

    Die Behörden im von Russland kontrollierten Teil des Gebiets Cherson melden andauernde Angriffe auf Siedlungen am linken Dnjepr-Ufer. Den Angaben zufolge habe die ukrainische Artillerie im Laufe des 5. April 26 Geschosse auf sieben Ortschaften abgefeuert. Die Zahl der eingeschlagenen Geschosse listen die Behörden wie folgt auf:

    • Malaja Lepeticha — 3,
    • Ljubimowka — 4,
    • Welikaja Lepeticha — 3,
    • Knjase-Grigorowka — 2,
    • Kachowka — 3,
    • Aljoschki — 6,
    • Nowaja Kachowka — 5.

    Wie die Behörden weiter mitteilen, habe der Beschuss auch in der Nacht zum Sonntag angedauert. Auf zivile Infrastrukturen der von der russischen Armee kontrollierten Ortschaften Pestschanowka, Korsunka, Dnjeprjany und Nowaja Sburjewka seien insgesamt 15 Geschosse abgefeuert worden.

    Berichte über Opfer und Schäden liegen bislang nicht vor.

  • 09:30 Uhr

    NATO-Außenministertreffen: "Europa will kriegsfähig werden"

    Am 3. und 4. April hat in Brüssel ein Treffen der Außenminister der NATO-Mitgliedsstaaten stattgefunden. Auf der Agenda standen Themen wie Sicherheitsstrategien und weitere Unterstützung der Ukraine.

    Den Videobeitrag gibt es hier auf unserer Website zu sehen. 

  • 09:05 Uhr

    Polen setzt Flugzeuge zum Schutz seines Luftraums ein

    Vor dem Hintergrund eines russischen Luftangriffs auf den Westen der Ukraine haben die polnischen Streitkräfte nach eigenen Angaben Flugzeuge zum Schutz des Luftraums eingesetzt. Auch bodengestützte Flugabwehrsysteme wurden in die höchste Bereitschaft versetzt. Wie das Einsatzkommando der Streitkräfte auf der Plattform X mitteilte, seien auch Verbündete im Einsatz gewesen, um die Sicherheit in den an die gefährdeten ukrainischen Gebiete angrenzenden Regionen des EU- und NATO-Staates zu gewährleisten.

    Polen bedankte sich bei der NATO und bei den britischen Luftstreitkräften für die Unterstützung. Der polnische Luftraum sei nicht verletzt worden, hieß es.

  • 08:31 Uhr

    Berichte über Brände und Verletzte nach Angriff auf Kiew

    Ukrainische Medien berichten über einen neuen Angriff auf die ukrainische Hauptstadt. In der Nacht zum Sonntag sind demnach über verschiedenen Landesteilen größere Gruppen von Drohnen gesichtet worden. In Kiew kam es zu mehreren Detonationen.

    In mehreren Bezirken der Millionenstadt seien Brände ausgebrochen, schrieb der Kiewer Bürgermeister Vitali Klitschko auf Telegram. Ein Bürogebäude sei teilweise zerstört worden. Drei Menschen hätten Verletzungen erlitten. Außerdem seien acht Autos beschädigt worden.

    Auch in anderen Landesteilen herrschte laut Medienberichten Raketenalarm. Aus der Stadt Nikolajew im Süden des Landes meldete die regionale Militärverwaltung Einschläge von Kampfdrohnen und mindestens zwei brennende Wohnhäuser. Über eventuelle Opfer der Angriffe waren vorerst keine Angaben bekannt.

    Ein Kommentar des russischen Verteidigungsministeriums lag zunächst nicht vor.

  • 08:02 Uhr

    DVR meldet 63 ukrainische Angriffe binnen 24 Stunden

    Die Behörden in Donezk haben innerhalb der vergangenen 24 Stunden 63 Angriffe durch ukrainische Truppen registriert. Demnach wurden auf das Territorium der Volksrepublik 93 Geschosse abgefeuert. Bei den Angriffen in der Zeitspanne von 0 Uhr am 5. April bis 0 Uhr am 6. April (Ortszeit) kamen zwei zivile Einwohner ums Leben. Weitere acht Zivilisten erlitten Verletzungen. Durch den Beschuss wurden sieben Wohnhäuser, fünf zivile Infrastrukturobjekte und zwei Autos beschädigt.

    Am Vortag hatten die Behörden von Donezk 59 Angriffe aus der Ukraine gemeldet. Dabei wurde eine zivile Person getötet. Vier weitere Zivilisten wurden verletzt. Außerdem kam ein Mitarbeiter des russischen Katastrophenschutzes zu Schaden. Beschädigt wurden drei Wohnhäuser, drei zivile Infrastrukturobjekte, fünf Autos und drei Löschfahrzeuge.

  • 07:37 Uhr

    Britische und französische Militärs besuchen Selenskij in Kiew

    Die Generalstabschefs Frankreichs und Großbritanniens haben bei einem Besuch in Kiew die weitere Unterstützung für die Ukraine erörtert. Der französische Generalstabschef Thierry Burkhard und sein britischer Amtskollege Tony Radakin trafen sich mit dem ukrainischen Präsidenten Wladimir Selenskij, Armeechef Alexander Syrski und Verteidigungsminister Rustem Umerow. Wie Burkhard auf der Plattform X mitteilte, seien dabei mit den Vertretern der ukrainischen Führung sowohl die weitere militärische Hilfe für die Ukraine als auch eine Langzeitstrategie für den Umbau der Streitkräfte des osteuropäischen Landes besprochen worden. Dabei betonte der französische General:

    "Gemeinsam wollen wir einen dauerhaften und festen Frieden in der Ukraine sichern, eine wichtige Voraussetzung für die Sicherheit des europäischen Kontinents."

    Selenskij sprach auf X von einem "wichtigen Treffen" und bestätigte ebenfalls Details einer möglichen Entsendung europäischer Friedenstruppen als Thema der Gespräche.

  • 07:04 Uhr

    Russische Luftabwehr zerstört in der Nacht elf ukrainische Drohnen

    Russlands Verteidigungsministerium hat am Sonntagmorgen auf Telegram weitere Versuche der ukrainischen Streitkräfte gemeldet, Objekte in Russland mit Drohnen anzugreifen. Demnach habe die russische Luftabwehr in der vergangenen Nacht elf unbemannte Luftfahrzeuge des Gegners abgeschossen. Die Zahl der zerstörten Drohnen listete die Behörde wie folgt auf:

    • Gebiet Rostow – 8,
    • Gebiet Kursk – 2,
    • Gebiet Belgorod – 1.

    Weitere Einzelheiten teilte das Ministerium nicht mit.

  • 5.04.2025 21:00 Uhr

    21:00 Uhr

    Damit beenden wir für heute den Live-Ticker zur Lage im Ukraine-Konflikt. Morgen früh ab 7 Uhr geht es mit der Berichterstattung weiter. Wir wünschen unseren Lesern trotz aller Spannungen in der Welt eine gute Nacht!

  • 20:44 Uhr

    Ukrainische Drohne trifft Auto im Gebiet Belgorod – drei Verletzte

    Eine ukrainische Drohne verletzte drei Menschen im Gebiet Belgorod, teilt der Gouverneur Wjateschlaw Gladkow auf Telegram mit. Ihm zufolge traf das unbemannte Flugzeug ein fahrendes Auto. Die Verletzten seien zwei Männer und ein 15-jähriger Jugendlicher. Den Betroffenen werde alle erforderliche Hilfe geleistet, fügt der Gouverneur hinzu.

  • 20:12 Uhr

    Putins Gesandter: Wir bitten nicht um Aufhebung der Sanktionen – unsere Wirtschaft gedeiht

    CNN fragte den russischen Vertreter bei den Verhandlungen mit den USA Kirill Dmitrijew, ob Russland darum gebeten habe, Sanktionen aufzuheben.

    Ein Video dazu gibt es hier auf unserer Webseite.

Durch die Sperrung von RT zielt die EU darauf ab, eine kritische, nicht prowestliche Informationsquelle zum Schweigen zu bringen. Und dies nicht nur hinsichtlich des Ukraine-Kriegs. Der Zugang zu unserer Website wurde erschwert, mehrere Soziale Medien haben unsere Accounts blockiert. Es liegt nun an uns allen, ob in Deutschland und der EU auch weiterhin ein Journalismus jenseits der Mainstream-Narrative betrieben werden kann. Wenn Euch unsere Artikel gefallen, teilt sie gern überall, wo Ihr aktiv seid. Das ist möglich, denn die EU hat weder unsere Arbeit noch das Lesen und Teilen unserer Artikel verboten. Anmerkung: Allerdings hat Österreich mit der Änderung des "Audiovisuellen Mediendienst-Gesetzes" am 13. April diesbezüglich eine Änderung eingeführt, die möglicherweise auch Privatpersonen betrifft. Deswegen bitten wir Euch bis zur Klärung des Sachverhalts, in Österreich unsere Beiträge vorerst nicht in den Sozialen Medien zu teilen.

Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.