Liveticker Ukraine-Krieg: Kiew führt 14 Angriffe auf Energieanlagen binnen 24 Stunden durch

5.04.2025 14:08 Uhr
14:08 Uhr
Frontbericht des russischen Verteidigungsministeriums
Die Einheiten der russischen Truppenverbände in der Zone der militärischen Sonderoperation haben den gegnerischen Streitkräften binnen 24 Stunden erhebliche Verluste zugefügt. Laut einem Bericht des Verteidigungsministeriums in Moskau verlor die Ukraine bis zu 1.265 Soldaten. Außerdem setzte das russische Militär folgende Waffen und Ausrüstung außer Gefecht:
- sieben Panzer,
- neun gepanzerte Kampffahrzeuge,
- einen Mannschaftstransportwagen,
- 29 Kraftfahrzeuge,
- zwei Pick-ups,
- 18 Artilleriegeschütze,
- eine Anlage der Elektronischen Kampfführung.
Darüber hinaus trafen russische Kräfte mehrere Munitionslager, die Infrastruktur eines Militärflugplatzes, eine Montagehalle für Drohnen sowie Personal und Ausrüstung des Gegners in 147 Kreisen. Einheiten der Flugabwehr zerstörten sieben JDAM-Flugbomben, fünf HIMARS-Raketen und 208 unbemannte Flugzeuge.
13:30 Uhr
Grenzgebiet Belgorod: Mehrere Verletzte und Schäden nach ukrainischen Angriffen
Ein am 4. April durch ukrainischen Drohnenangriff abgebranntes AutoTelegram-Kanal von Wjatscheslaw Gladkow Gouverneur Wjatscheslaw Gladkow veröffentlicht jeden Tag auf Telegram Statistiken über Angriffe der ukrainischen Armee auf Ortschaften im russischen Grenzgebiet Belgorod.
Aus dem heutigen Eintrag geht hervor, dass das ukrainische Militär in den vergangenen 24 Stunden 50 Orte in zwölf Bezirken angegriffen hat. Bei den Attacken haben ukrainische Einheiten mindestens 60 Geschosse abgefeuert und 91 unbemannte Luftfahrzeuge eingesetzt, von denen 41 abgeschossen wurden.
Gladkow meldet mehrere Verletzte unter der Zivilbevölkerung.
Ein Mann wurde in schwerem Zustand in ein Krankenhaus eingeliefert. Drei weitere Männer, die durch Minenexplosionen und Schrapnellwunden verletzt wurden, befinden sich ebenfalls im Krankenhaus. Ein weiterer Verletzter wird weiterhin ambulant behandelt.
Bei einem Drohnenangriff auf einen Pkw wurde ein Fahrer verletzt. Der Mann wurde medizinisch versorgt und setzt seine Behandlung ambulant fort.
Bei einem weiteren Drohnenangriff auf eine auf dem Feld arbeitende Landwirtschaftstechnik wurde der Fahrer verletzt. Der Mann wurde in einem mittelschweren Zustand ins Krankenhaus eingeliefert.
Infolge des Beschusses wurden neun Privathäuser, zwei Betriebsgebäude, zwei soziale Einrichtungen, drei Hofgebäude, ein Geschäft, zehn Fahrzeuge, ein Verwaltungsgebäude, eine Garage sowie Stromleitungen beschädigt.
Zwei Pkw, zwei Privathäuser und ein Hofgebäude sind völlig abgebrannt.
12:51 Uhr
Kiews Truppen führen 14 Angriffe auf russische Energieanlagen innerhalb von 24 Stunden durch
In den vergangenen 24 Stunden setzten die ukrainischen Streitkräfte ihre Attacken auf Russlands Energieinfrastruktur fort.
Am Freitag haben die ukrainischen Einheiten vierzehnmal Energieanlagen in den Gebieten Brjansk, Belgorod, Smolensk, Lipezk, Cherson, Woronesch sowie auf dem Territorium der LVR angegriffen, teilt das russische Verteidigungsministerium auf Telegram mit.
Infolge eines Drohnenangriffs wurde die Gasverteilungsstation Kremennaja in der LVR beschädigt.
Weitere Drohnenangriffe hat der Feind auf Stromversorgungsanlagen unternommen. Dadurch wurden Hochspannungsleitungen und Umspannwerke beschädigt. Das führte zur Unterbrechung der Stromversorgung von zahlreichen Haushalten in sechs Gebieten.
12:13 Uhr
Weitere Zivilisten aus Gujewo im Gebiet Kursk evakuiert
Russische Militärangehörige haben in den vergangenen 24 Stunden sechs zivile Bewohner, darunter ein Kind, aus der Grenzsiedung Gujewo im Gebiet Kursk evakuiert, wie die Nachrichtenagentur TASS mitteilt.
"Die Kämpfer setzen die Evakuierung unserer Bürger aus Gujewo und der Umgebung der Siedlung fort: Sechs Zivilisten, darunter ein minderjähriges Mädchen, wurden im Laufe des Tages in sichere Gebiete gebracht."
11:34 Uhr
Fast 30 Drohnen über Donezk und Makejewka abgeschossen
Die russischen Luftabwehrkräfte haben in der Nacht fast 30 ukrainische Drohnen über Donezk und Makejewka in der Volksrepublik Donezk abgeschossen, teilt die regionale Abteilung des Inlandsgeheimdienstes FSB auf Telegram mit.
"Während des nächtlichen Angriffs auf Donezk und Makejewka hat das Luftabwehrsystem und das System zur elektronischen Kampfführung, 'die Kuppel vom Donbass', 28 feindliche Drohnen abgefangen und zerstört."
Die Behörde teilt entsprechende Aufnahmen auf Telegram.
10:52 Uhr
Gruppe einer Eliteeinheit der ukrainischen Armee nahe Tschassow Jar vernichtet
Russische Streitkräfte haben Soldaten einer ukrainischen Eliteeinheit durch Drohnenangriffe in der Nähe der Stadt Tschassow Jar in der DVR eliminiert, berichtet die Nachrichtenagentur TASS.
"FPV-Drohnenpiloten der 6. motorisierten Schützendivision haben den Feind in der Nähe von Tschassow Jar angegriffen. Die Angriffe erfolgten an Orten, an denen sich die gegnerischen Truppen versammelt hatten. Bei einer dieser Attacken wurde eine ganze Gruppe von ukrainischen Soldaten aus einer der Eliteeinheiten vernichtet."
Wie es heißt, hätte sich die sechsköpfige Gruppe in gut getarnten und befestigten Stellungen befunden.
Ihr Standort sei durch Luftaufklärung entdeckt worden.
10:11 Uhr
Russland und USA im Dialog: Zusammenarbeit in mehreren Bereichen angestrebt
Der Sonderbeauftragte des russischen Präsidenten, Kirill Dmitrijew, hat die Vereinigten Staaten besucht, wo er Gespräche mit Vertretern der US-Regierung führte. Im Mittelpunkt der Treffen stand eine Reihe bedeutender Themen von beiderseitigem Interesse – darunter wirtschaftliche Zusammenarbeit, internationale Sicherheitsfragen und geopolitische Spannungen.
Ein Video dazu gibt es hier auf unserer Webseite.
09:36 Uhr
Mehrere Befestigungsanlagen der ukrainischen Armee bei Tschassow Jar zerstört
Symbolbild: ein ukrainischer SoldatThomas Krych/Anadolu via Getty Images Russische Streitkräfte haben ein Netz von Befestigungsanlagen der ukrainischen Truppen in der Nähe der Stadt Tschassow Jar in der DVR zerstört, berichtet die Nachrichtenagentur TASS.
"Artilleristen der 6. motorisierten Schützendivision haben die feindlichen Befestigungen in der Nähe von Tschassow Jar angegriffen. Das Feuer wurde mit dem Flammenwerfersystem vom Typ Solnzepek ausgeführt. Infolgedessen wurde das gesamte Netz der Befestigungen einschließlich des Personals eliminiert."
Nach vorläufigen Angaben belaufen sich die Verluste des Feindes auf bis zu 30 Kämpfer.
08:59 Uhr
Kämpfer der ukrainischen Sondereinsatztruppen nahe Sudscha eliminiert
Das ukrainische Kommando hat mehrere Gruppen der Sondereinsatzkräfte der ukrainischen Streitkräfte aus dem Gebiet Sumy in die Wälder nahe der Stadt Sudscha verlegt, teilt die Nachrichtenagentur TASS mit.
"Der Feind hat in der Nacht mehrere Gruppen der Sondereinsatzkräfte aus der Siedlung Sadki im Gebiet Sumy in die Grenzwälder des Bezirks Sudscha verlegt. Das Personal wurde von russischen Marinesoldaten vernichtet."
Die ukrainische Armee habe auch einen Versuch unternommen, Personal auf einen Panzerkampfwagen östlich des Dorfes Wesjelowka im Gebiet Sumy zu verlegen, heißt es weiter. Die feindliche Angriffsgruppe sei mitsamt Ausrüstung zerstört worden, so TASS.
08:12 Uhr
Luftabwehr schießt in der Nacht mehrere Drohnen über russischen Gebieten ab
In der Nacht zum Samstag haben die ukrainischen Streitkräfte Russland mit unbemannten Luftfahrzeugen angegriffen. Das russische Verteidigungsministerium berichtet am Morgen auf Telegram, dass die russische Luftabwehr insgesamt 49 ukrainische Drohnen abgefangen hat.
Laut Angaben der Behörde lautet die Zahl der über russischen Gebieten zerstörten Drohnen wie folgt:
- Gebiet Woronesch – 16,
- Gebiet Belgorod – 14,
- Gebiet Kursk – 6,
- Gebiet Samara – 6,
- Republik Mordwinien – 3,
- Gebiet Brjansk – 1,
- Gebiet Lipezk – 1,
- Gebiet Orjol – 1,
- Gebiet Pensa – 1.
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Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.