Liveticker Ukraine-Krieg – Moskau: Ukraine verletzte Osterfrieden 6.500 Mal

13.04.2026 12:23 Uhr
12:23 Uhr
Moskau wirft Kiew mehr als 6.500 Verstöße gegen Osterwaffenruhe vor
Russlands Verteidigungsministerium berichtet am Montag über zahlreiche Verstöße gegen den von Präsident Wladimir Putin ausgerufenen Osterwaffenstillstand durch die ukrainischen Truppen.
"Gemäß dem Befehl des Oberbefehlshabers der Streitkräfte der Russischen Föderation hielten sich alle russischen Truppenverbände in der Zone der militärischen Sonderoperation vom 11. April, 16:00 Uhr, bis zum Ende des 12. April strikt an die Waffenruhe und sind an den bisher eingenommenen Stellungen stehen geblieben."
Nach Angaben der russischen Behörde setzten die ukrainischen Streitkräfte ihre Angriffe mit Drohnen und Artillerie gegen Stellungen russischer Truppen sowie gegen zivile Ziele in den Grenzregionen Belgorod und Kursk fort.
Insgesamt wurden 6.558 ukrainische Verstöße gegen die Waffenruhe registriert.
Drei ukrainische Angriffe aus dem Raum der Siedlung Pokrowskoje in Richtung der Siedlungen Gai und Otradnoje im Gebiet Dnjepropetrowsk wurden abgewehrt.
Zudem sind fünf Versuche des Gegners gescheitert, russische Truppen im Raum der Ortschaften Kondratowka und Nowaja Setsch im Gebiet Sumy sowie Kaleniki in der DVR anzugreifen.
Während der Waffenruhe beschädigte eine gegnerische Drohne eine Rosneft-Tankstelle in der Ortschaft Lgow im Gebiet Kursk.
Darüber hinaus wurden elf ukrainische Starrflüglerdrohnen außerhalb der Zone der militärischen Sonderoperation im Luftraum der Gebiete Belgorod und Kursk zerstört.
Das ukrainische Militär führte 694 Angriffe auf Stellungen russischer Truppen unter dem Einsatz von Artillerie, Mehrfachraketenwerfern, Mörsern und Panzern durch.
Die ukrainischen Truppen führten außerdem 5.844 Attacken mit Quadcoptern durch.
Das Ministerium merkte jedoch an, dass insgesamt die Intensität der Kampfhandlungen seitens der ukrainischen Armee entlang der gesamten Frontlinie tagsüber zurückging.
11:55 Uhr
DVR-Chef meldet heftige Kämpfe in Krasny Liman und Konstantinowka
Nach Angaben von Denis Puschilin, dem Chef der Volksrepublik Donezk, finden derzeit heftige Kampfhandlungen in der Stadt Krasny Liman statt.
"In Krasny Liman selbst, im nordöstlichen und östlichen Teil der Stadt, finden heftige Kämpfe statt."
Darüber hinaus wird auch in Konstantinowka gekämpft. Puschilin zufolge dauern die Kämpfe "im Industriegebiet, in der Nähe des Bahnhofs sowie in den südlichen und östlichen Teilen der Stadt" an.
11:30 Uhr
Budanow gegen Selenskij

Wladimir Selenskij und Kirill BudanowUrheberrechtlich geschützt Offene Widersprüche, politische Intrigen und wachsender Druck: Neue Aussagen aus dem ukrainischen Machtapparat werfen Fragen zur tatsächlichen militärischen Stärke auf. Beobachter sehen dahinter einen eskalierenden Machtkampf innerhalb der Führung in Kiew.
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10:59 Uhr
Luftverteidigung wehrt einen Luftangriff auf Sewastopol ab
Russische Luftverteidigungskräfte schossen bei der Abwehr eines Angriffs der ukrainischen Streitkräfte mehrere Ziele in verschiedenen Bezirken der Stadt ab, berichtete Gouverneur Michail Raswoschajew auf Telegram.
"In Sewastopol wehren die Luftverteidigungskräfte und unsere Schwarzmeerflotte einen Angriff der ukrainischen Streitkräfte ab. Sieben Luftziele wurden über dem Meer im Gebiet der Omega-Bucht, des Kaps Chersones und des Bezirks Sewernaja Storona abgeschossen. Nach vorläufigen Informationen gibt es keine Verletzten."
10:12 Uhr
Gebiet Kursk: Mehrere Drohnen binnen 24 Stunden abgeschossen
Nach Angaben von Alexander Chinstein, dem Gouverneur des Grenzgebiets Kursk, wurden im Laufe des Tages mehrere ukrainische Drohnen über der Region zerstört.
"In der Zeitspanne von 9:00 Uhr am 12. April bis 7:00 Uhr am 13. April wurden insgesamt 27 gegnerische Drohnen unterschiedlicher Typen abgeschossen."
Chinstein meldete keine Opfer oder Sachschäden.
09:29 Uhr
Ukrainische Truppen verlegen Reserven nach Sumy wegen hoher Verluste
Aufgrund hoher Verluste hat das Kommando der ukrainischen Streitkräfte die sich in Reserve befindlichen 92. und 209. separaten Panzerabwehrbataillone in den Bezirk Sumy verlegt. Dies meldete TASS unter Berufung auf die russischen Sicherheitsdienste.
Wie es heißt, hänge "die Verlegung mit hohen Verlusten in den 47. und 156. separaten mechanisierten Brigaden, der 71. separaten Luftlandebrigade und den Territorialverteidigungskräften" zusammen.
"Der Gegner rechnete damit, mit dem Personal dieser Einheiten nicht nur die Offensive des Truppenverbandes Nord zu stoppen, sondern auch die im Vorjahr verlorenen Stellungen zurückzuerobern. Dies ist jedoch nicht geschehen."
08:44 Uhr
Gebiet Belgorod: Zivilistin bei Drohnenangriff verletzt
Infolge der Detonation einer ukrainischen Drohne wurde eine zivile Einwohnerin der Stadt Graiworon im Gebiet Belgorod verwundet. Dies teilte Wjatscheslaw Gladkow, der Gouverneur der Region, mit. Die Frau erlitt eine Splitterverletzung am Ohr und ein Barotrauma. Sie wurde medizinisch versorgt.
Gladkow zufolge wurden bei der Detonation auch zwei Privathäuser beschädigt.
08:01 Uhr
Russische Armee eliminiert Kiews Truppen nahe Miropolje im Gebiet Sumy
Nach Angaben des Militärexperten Andrei Marotschko vernichten die russischen Streitkräfte die verbliebenen ukrainischen Truppen nahe der Ortschaft Miropolje im Gebiet Sumy. Gegenüber TASS sagte Marotschko:
"Meinen Informationen zufolge halten die ukrainischen Streitkräfte weiterhin ihre Stellungen nahe Miropolje. Sie verfügen über ein bedeutendes befestigtes Gebiet nahe der Siedlung Sapselje sowie an beiden Ufern des Flusses Psel. Jedoch setzt unser Militär die Vernichtung feindlichen Personals und Materials in diesem Abschnitt fort, wobei bereits einige Erfolge erzielt werden konnten.“
07:21 Uhr
Russische Luftabwehr zerstört in der Nacht ukrainische Drohnen
In der Nacht zum Montag haben die ukrainischen Streitkräfte Russland mit unbemannten Luftfahrzeugen angegriffen. Das russische Verteidigungsministerium berichtete am Morgen, dass die russische Luftabwehr insgesamt 33 ukrainische Starrflüglerdrohnen abgefangen hat.
Die gegnerischen Drohnen wurden über den Gebieten Belgorod, Kursk, Rostow, Brjansk, Smolensk sowie der Republik Krim zerstört.
12.04.2026 21:00 Uhr
21:00 Uhr
Damit beenden wir für heute den Live-Ticker zur Lage im Ukraine-Konflikt. Morgen früh ab 7 Uhr geht es mit der Berichterstattung weiter. Wir wünschen unseren Lesern trotz aller Spannungen in der Welt eine gute Nacht!
Durch die Sperrung von RT zielt die EU darauf ab, eine kritische, nicht prowestliche Informationsquelle zum Schweigen zu bringen. Und dies nicht nur hinsichtlich des Ukraine-Kriegs. Der Zugang zu unserer Website wurde erschwert, mehrere Soziale Medien haben unsere Accounts blockiert. Es liegt nun an uns allen, ob in Deutschland und der EU auch weiterhin ein Journalismus jenseits der Mainstream-Narrative betrieben werden kann. Wenn Euch unsere Artikel gefallen, teilt sie gern überall, wo Ihr aktiv seid. Das ist möglich, denn die EU hat weder unsere Arbeit noch das Lesen und Teilen unserer Artikel verboten. Anmerkung: Allerdings hat Österreich mit der Änderung des "Audiovisuellen Mediendienst-Gesetzes" am 13. April diesbezüglich eine Änderung eingeführt, die möglicherweise auch Privatpersonen betrifft. Deswegen bitten wir Euch bis zur Klärung des Sachverhalts, in Österreich unsere Beiträge vorerst nicht in den Sozialen Medien zu teilen.
Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.
