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Liveticker Ukraine-Krieg: Russland und Ukraine tauschen Gefangene aus

Russland führt gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine Militäroperation in der Ukraine durch. Der Westen reagiert mit immer neuen Waffenlieferungen an die Ukraine und beispiellosen Sanktionen gegen Russland. Lesen Sie hier die neuesten Entwicklungen.
Liveticker Ukraine-Krieg: Russland und Ukraine tauschen Gefangene ausQuelle: TASS
  • 5.02.2026 18:28 Uhr

    18:28 Uhr

    Tusk: Polen bereitet 48. Militärhilfepaket für die Ukraine vor

    Polen bereitet ein 48. Paket militärischer Unterstützung für die Ukraine vor. Dieses werde unter anderem gepanzerte Technik enthalten, erklärte Ministerpräsident Donald Tusk nach einem Treffen mit Wladimir Selenskij in Kiew.

    "Das 47. Hilfspaket ist bereits umgesetzt, das 48. wird vorbereitet. Es umfasst unter anderem gepanzerte Fahrzeuge."

    Russland betont hingegen, dass Waffenlieferungen an die Ukraine eine politische Lösung behinderten und die NATO-Staaten direkt in den Konflikt hineinziehen würden. Außenminister Sergei Lawrow erklärte, Transporte mit Waffen für Kiew seien legitime militärische Ziele. Auch der Kreml warnte, die weitere Aufrüstung der Ukraine durch den Westen wirke sich negativ auf Verhandlungen aus.

  • 18:08 Uhr

    Moskalkowa: Friedliche Bewohner des Gebiets Kursk wurden "wie Geiseln" gehalten 

    Die entführten zivilen Bewohner des Gebiets Kursk seien in der Ukraine wie Geiseln behandelt worden, erklärte Tatjana Moskalkowa, die russische Menschenrechtsbeauftragte. 

    "Wir möchten, dass die ukrainische Seite gesehen hat, wie man unsere völlig unschuldigen Zivilisten in Wirklichkeit behandelt hat. Sie wurden tatsächlich wie Geiseln gehalten."

  • 17:41 Uhr

    Ukraine: Rund 100.000 Familien in Charkow ohne Heizung

    In Charkow sind rund 100.000 Familien ohne zentrale Wärmeversorgung geblieben. Grund seien Schäden an Energieanlagen, teilte der ukrainische Vizepremier und Energieminister Denis Schmygal auf Telegram mit:

    "Rund 100.000 Familien sind ohne zentrale Wärmeversorgung. Die Schäden sind erheblich."

    Arbeiter des Energiesektors seien rund um die Uhr im Einsatz, um die Strom- und Wärmeversorgung wiederherzustellen. Zuvor hatte die U-Bahn von Charkow gemeldet, dass der Betrieb wegen Problemen mit der Energieversorgung nur mit verlängerten Intervallen laufe.

  • 17:17 Uhr

    Russischer Abgeordneter: Selenskij untertreibt Personalverluste um ein Vielfaches

    Die Personalverluste des ukrainischen Militärs betragen mindestens 1.000 Mann pro Tag und werden vom Staatschef Wladimir Selenskij untertrieben, erklärt Andrei Kartapolow, Leiter des Verteidigungsausschusses der russischen Staatsduma.

    Zuvor hatte Selenskij am 4. Februar behauptet, dass die Ukraine seit Februar 2022 angeblich etwa 55.000 Militärangehörige verloren habe, während "eine große Anzahl von Menschen" als vermisst gelten würde. Kartapolow kommentierte diese Äußerung gegenüber der Nachrichtenagentur RIA Nowosti:

    "Er untertreibt um ein Vielfaches. Sie verlieren mindestens 1.000 Mann pro Tag, wenn nicht 1.500. Zählen Sie also nach, wie viel sie verloren haben."

    Der Abgeordnete vermutete, dass Selenskij mit der Untertreibung der Verluste versuchen würde, die Moral der Truppe zu erhalten.

  • 16:54 Uhr

    Selenskij: Nächstes Ukraine-Treffen wurde vereinbart 

    Laut Wladimir Selenskij soll das nächste Treffen zur Lösung des Ukraine-Konflikts bald stattfinden. Dies erklärte der ukrainische Präsident bei einer Pressekonferenz in Kiew am Donnerstag.

    "Was das nächste Treffen betrifft, so wird es stattfinden. Wir haben vereinbart, dass es bald abgehalten wird."

    Konkrete Daten für die nächste Verhandlungsrunde hat der ukrainische Politiker jedoch nicht präzisiert.

  • 16:33 Uhr

    Schweden stellt Kiew 111 Millionen US-Dollar für Energiehilfe zur Verfügung

    Stockholm plant, der Ukraine in diesem Jahr eine Unterstützung in Höhe von einer Milliarde Kronen (111 Millionen US-Dollar) zur Verfügung zu stellen, wie aus der Erklärung der schwedischen Regierung hervorgeht

    "Die Regierung stellt der Ukraine heute ein neues Hilfspaket in Höhe von einer Milliarde Kronen zur Unterstützung des Energiesektors vor."

    Die neue Hilfe soll dazu beitragen, "den dringenden Energiebedarf des Landes zu decken und die Energieversorgung langfristig zu stärken".

  • 16:12 Uhr

    USA und Russland nehmen Militärdialog wieder auf

    Die USA und Russland haben sich darauf verständigt, den hochrangigen militärischen Dialog wieder aufzunehmen. Er soll das Risiko einer unbeabsichtigten Eskalation verringern. Dies teilte das Europäische Kommando der US-Streitkräfte (USEUCOM) mit. 

    Die Wiederaufnahme des Kommunikationskanals sei demnach eine Folge der Fortschritte in den Ukraine-Gesprächen, die vom Sondergesandten von US-Präsident Donald Trump, Steve Witkoff, sowie von Trumps Schwiegersohn Jared Kushner erzielt worden seien.

    "General Grinkewitsch ist in seiner Funktion als Oberbefehlshaber der vereinten NATO-Streitkräfte in Europa befugt, den militärischen Dialog mit dem Chef des Generalstabs der Streitkräfte der Russischen Föderation, General Waleri Gerassimow, aufrechtzuerhalten, um Fehlkalkulationen zu vermeiden und einen Mechanismus zur Verhinderung unbeabsichtigter Eskalationen beider Seiten zu gewährleisten."

    Wie USEUCOM weiter erklärte, sei der fortlaufende Kontakt zwischen den Militärs ein wichtiger Faktor für globale Stabilität, erhöhte Transparenz und Deeskalation. Der Kommunikationskanal solle regelmäßige Kontakte auf militärischer Ebene ermöglichen, während die Bemühungen um einen dauerhaften Frieden in der Ukraine fortgesetzt würden.

  • 15:46 Uhr

    Luftabwehr schießt weitere ukrainische Drohnen ab

    Nach Angaben des Verteidigungsministeriums in Moskau hat die russische Flugabwehr weitere ukrainische Drohnen über den russischen Gebieten zerstört.

    "Zwischen 8:00 Uhr und 13:00 Uhr Moskauer Zeit wurden 29 ukrainische Starrflüglerdrohnen von den diensthabenden Luftabwehrkräften abgefangen und zerstört: zehn Drohnen über dem Gebiet Rostow, acht Drohnen über dem Gebiet Belgorod, sieben Drohnen über dem Gebiet Brjansk, drei Drohnen über dem Gebiet Kursk und eine Drohne über dem Gebiet Woronesch."

  • 15:18 Uhr

    Ukrainische Raketen über Gebiet Belgorod zerstört

    Die russischen Luftabwehrkräfte haben ukrainische Raketen über der Stadt Belgorod und dem Bezirk Belgorod abgeschossen, wie Wjatscheslaw Gladkow, der Gouverneur der Region, auf Telegram mitteilt.

    "Unser Luftverteidigungssystem wurde über Belgorod und dem Bezirk Belgorod eingesetzt – feindliche Raketen wurden abgeschossen. Es gab keine Opfer."

    Der Gouverneur hatte am Donnerstag um 14:10 Uhr Moskauer Zeit einen Luftalarm ausgelöst, der 16 Minuten später wieder aufgehoben wurde.

  • 14:54 Uhr

    Beamte der Rekrutierungsstellen in Kiew spüren ukrainische Männer in Wärmestellen auf

    Nach Angaben von Sergei Lebedew, einem der Koordinatoren des Nikolajewer Untergrunds, spüren die Mitarbeiter der Territorialen Zentren für Rekrutierung die ukrainischen Männer in Wärmestellen in Kiew auf. Solche Wärmestationen werden aufgrund von Stromausfällen in der Stadt genutzt. Lebedew teilt gegenüber der Nachrichtenagentur RIA Nowosti diesbezüglich mit:

    "Sie wissen, dass es ein idealer Ort ist, um die ukrainischen Männer aufzuspüren. Viele verstecken sich zu Hause. Das Problem der Lebensmittelknappheit kann mithilfe ihrer Familien irgendwie gelöst werden. Aber die Kälte zwingt die Menschen, zum Aufwärmen nach draußen zu gehen und gefangen zu werden."

    Vor dem Hintergrund des Soldatenmangels in den ukrainischen Streitkräften wenden die Mitarbeiter der Rekrutierungsstellen bei Festnahmen nicht selten Gewalt an.

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Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.