Liveticker Ukraine-Krieg: Russische Armee befreit weitere Ortschaft im Gebiet Dnjepropetrowsk

25.05.2026 14:44 Uhr
14:44 Uhr
Experte: Kiew nutzt Medien für Beschönigung des Angriffs auf Schulwohnheim in Starobelsk
Vergangene Woche habe das Kiewer Regime die Tätigkeit seiner Informations- und psychologischen Operationszentren intensiviert und ukrainische Medien eingesetzt, um die Handlungen der ukrainischen Armee zu beschönigen, insbesondere bei dem Angriff auf die Stadt Starobelsk in der LVR. Dies erklärte der Militärexperte Andrei Marotschko gegenüber TASS.
"Es ist eine verstärkte Aktivität der Zentren für Informations- und psychologische Operationen zu beobachten. Ein Großteil der Berichte in den ukrainischen Medien war in der vergangenen Woche darauf konzentriert, die militärisch-politische Führung unseres Landes zu diskreditieren. Zudem werden gefälschte Berichte verbreitet, um die Handlungen ukrainischer Kämpfer zu beschönigen. Ein besonderer Schwerpunkt lag dabei auf der Tragödie in Starobelsk."
In der Nacht zum 22. Mai führten die ukrainische Armee Drohnenangriffe auf das Lehrgebäude und das Schulwohnheim der Berufsschule in Starobelsk durch. Zum Zeitpunkt der Attacke befanden sich 86 Kinder und Jugendliche im Alter von 14 bis 18 Jahren im Gebäude. 21 von ihnen kamen ums Leben, 44 weitere erlitten Verletzungen.
14:15 Uhr
Gebiet Kursk: Mehr als 100 ukrainische Drohnen binnen 24 Stunden abgeschossen
Nach Angaben von Alexander Chinstein, dem Gouverneur des Grenzgebiets Kursk, wurden im Laufe des Tages 108 Geschosse auf die Region abgefeuert.
"In der Zeitspanne von 9:00 Uhr am 24. Mai bis 9:00 Uhr am 25. Mai wurden insgesamt 101 gegnerische Drohnen unterschiedlicher Typen abgeschossen. 17-mal haben die Drohnen unser Gebiet durch den Abwurf von Sprengsätzen angegriffen."
Chinstein meldete keine Opfer unter der Zivilbevölkerung.
13:40 Uhr
Puschilin: Russische Armee rückt in Rai-Alexandrowka in DVR vor
Die Befreiung der Ortschaft Rai-Alexandrowka in der Volksrepublik Donezk wird es der russischen Armee ermöglichen, das "östliche Tor" für das Einrücken in die benachbarte Stadt Slawjansk zu öffnen, sagte DVR-Chef Denis Puschilin in einem Interview für Westi. Der Gegner versucht, diese Ortschaft mit allen Kräften zu halten. Puschilin merkte an, dass die heftigen Kämpfe fortgesetzt würden und die russischen Einheiten Erfolge im zentralen Teil und im Osten von Rai-Alexandrowka verzeichneten.
13:04 Uhr
Russische Armee befreit weiteren Ort im Gebiet Dnjepropetrowsk
Die russischen Streitkräfte haben eine weitere Ortschaft befreit. Dies gab das Verteidigungsministerium in Moskau am Montag bekannt.
"Einheiten des Truppenverbandes Ost setzten ihren Vormarsch in die Tiefe der gegnerischen Verteidigung fort und befreiten die Ortschaft Dobropasowo im Gebiet Dnjepropetrowsk."
12:19 Uhr
Energodar seit Sonntag ununterbrochen von ukrainischen Truppen angegriffen
Energodar, die Satellitenstadt des AKW Saporoschje, sieht sich am zweiten Tag in Folge ununterbrochen ukrainischen Attacken ausgesetzt. Dies teilte Jewgenija Jaschina, die Kommunikationsleiterin des AKW Saporoschje, gegenüber TASS mit.
"Energodar steht nahezu ununterbrochen unter Angriffen der ukrainischen Streitkräfte. Im Laufe des Tages und in der Nacht wurden Attacken registriert. Seit heute Morgen sind Explosionen in verschiedenen Teilen der Stadt zu hören. Derzeit ist bekannt, dass mehrere Fahrzeuge beschädigt wurden. Informationen über Opfer liegen bisher nicht vor."
Jaschina präzisierte, dass es noch keine bestätigten Angaben über die Anzahl der Drohnen oder vereitelter Angriffe gebe.
11:44 Uhr
CNN und BBC bleiben fern: Journalisten besuchen Tatort in Starobelsk

RT Ausländische Journalisten haben in Starobelsk die Folgen des ukrainischen Angriffs auf eine Berufsschule und ein Wohnheim dokumentiert, während große westliche Medien wie CNN und BBC der Einladung nicht folgten.
Ein Video dazu gibt es hier auf unserer Webseite.
11:00 Uhr
Ein Toter und ein Verletzter nach Angriff auf Gebiet Brjansk
Die ukrainischen Streitkräfte haben einen gezielten massiven Angriff aus Grad-Mehrfachraketenwerfern auf Zivilisten in der Ortschaft Belaja Berjoska durchgeführt. Der Interimsgouverneur des Gebiets Brjansk, Jegor Kowaltschuk, gab bekannt, dass bei der Attacke ein Zivilist getötet und ein Feuerwehrmann verletzt wurde; Letzterer wurde ins Krankenhaus gebracht.
Nach Angaben von Kowaltschuk kamen infolge des Angriffs mehrere Mehrfamilienhäuser, zehn Privathäuser, soziale Einrichtungen, Garagen und Verwaltungsgebäude zu Schaden.
10:24 Uhr
Gebiet Belgorod meldet Opfer nach ukrainischen Angriffen
Nach Angaben des regionalen Krisenstabs des Gebiets Belgorod wurden binnen 24 Stunden infolge der ukrainischen Attacken 47 Orte getroffen. Der Gegner hat mindestens 27 Geschosse abgefeuert und 124 unbemannte Luftfahrzeuge eingesetzt, von denen 72 abgefangen wurden.
Bei den Angriffen kam ein Zivilist ums Leben, sieben weitere erlitten Verletzungen.
Zu Schaden kamen drei Mehrfamilienhäuser, 22 Privathäuser, eine soziale Einrichtung, ein Verwaltungsgebäude, Objekte der Energieinfrastruktur und 30 Fahrzeuge.
09:41 Uhr
Mehrere Drohnenangriffe auf DVR binnen 24 Stunden vereitelt
Im Laufe des Tages wurden in der Volksrepublik Donezk Drohnenangriffe der ukrainischen Streitkräfte vereitelt, berichtete der Operativstab der Region. Das Luftabwehrsystem "die Kuppel vom Donbass" hat 14 gegnerische Drohnen über dem Gebiet der DVR neutralisiert und zerstört.
09:03 Uhr
Zahl der Deserteure in ukrainischer Armee übertrifft Rekordwerte von 2025
Die Zahl der Gerichtsfälle wegen Desertion ukrainischer Soldaten hat seit Jahresbeginn bereits die Rekordwerte des ersten Halbjahres 2025 übertroffen. Dies berichtete RIA Nowosti unter Berufung auf eine Analyse der Gerichtsregister, die die Agentur durchgeführt hat.
Vom 1. Januar bis zum 20. Mai belief sich die Gesamtzahl solcher Fälle auf 47.098. Das sind 83,9 Prozent mehr als im gleichen Zeitraum des Jahres 2025 und entspricht 59,5 Prozent der Gesamtzahl der Fälle für das gesamte Jahr 2025, wie RIA Nowosti herausfand.
Außerdem hat sich die Zahl der Strafverfahren gegen ukrainische Soldaten, die der Desertion beschuldigt werden, in der ersten Hälfte des Jahres 2025 im Vergleich zum ersten Halbjahr 2024 mehr als verdreifacht.
Das Kiewer Regime ist mit Soldatenmangel konfrontiert, so RIA Nowosti. Die Zwangsrekrutierung ukrainischer Männer führt ständig zu Skandalen und provoziert Proteste.
Durch die Sperrung von RT zielt die EU darauf ab, eine kritische, nicht prowestliche Informationsquelle zum Schweigen zu bringen. Und dies nicht nur hinsichtlich des Ukraine-Kriegs. Der Zugang zu unserer Website wurde erschwert, mehrere Soziale Medien haben unsere Accounts blockiert. Es liegt nun an uns allen, ob in Deutschland und der EU auch weiterhin ein Journalismus jenseits der Mainstream-Narrative betrieben werden kann. Wenn Euch unsere Artikel gefallen, teilt sie gern überall, wo Ihr aktiv seid. Das ist möglich, denn die EU hat weder unsere Arbeit noch das Lesen und Teilen unserer Artikel verboten. Anmerkung: Allerdings hat Österreich mit der Änderung des "Audiovisuellen Mediendienst-Gesetzes" am 13. April diesbezüglich eine Änderung eingeführt, die möglicherweise auch Privatpersonen betrifft. Deswegen bitten wir Euch bis zur Klärung des Sachverhalts, in Österreich unsere Beiträge vorerst nicht in den Sozialen Medien zu teilen.
Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.
