Liveticker Ukraine-Krieg – Russlands Armeechef inspiziert Truppenverband West: Vormarsch geht weiter

16.05.2026 10:36 Uhr
10:36 Uhr
Beschuss von Siedlungen im Gebiet Cherson: Knapp 40 Geschosse aus Ukraine abgefeuert
Die Behörden im von Russland kontrollierten Teil des Gebiets Cherson melden andauernde Angriffe auf Siedlungen am linken Dnjepr-Ufer. Den Angaben zufolge habe die ukrainische Artillerie im Laufe des 15. Mai 22 Geschosse auf sechs Ortschaften abgefeuert. Die Zahl der eingeschlagenen Geschosse listen die Behörden wie folgt auf:
- Aljoschki — 5,
- Gornostajewka — 3,
- Kachowka — 5,
- Konstantinowka — 2,
- Olgino — 3,
- Jubileinoje — 4.
Wie die Behörden weiter mitteilen, habe der Beschuss auch in der Nacht zum Samstag angedauert. Auf zivile Infrastrukturen der von Russland kontrollierten Ortschaften Proletarka, Nowaja Majatschka und Nowaja Kachowka seien insgesamt 17 Geschosse abgefeuert worden.
Berichte über Opfer und Schäden liegen bislang nicht vor.
10:04 Uhr
Russische Luftabwehr zerstört 13 weitere ukrainische Drohnen
Russlands Verteidigungsministerium meldet auf der Plattform Telegram weitere Versuche der ukrainischen Streitkräfte, Objekte in Russland mit unbemannten Luftfahrzeugen anzugreifen. Demnach habe die russische Luftabwehr im Zeitraum von 6 bis 8 Uhr MESZ 13 gegnerische Drohnen abgefangen. Die unbemannten Luftfahrzeuge seien über den Gebieten Belgorod, Woronesch, Kaluga, Orjol, Rjasan und Tula, der Region Krasnodar, der Teilrepublik Krim sowie über dem Asowschen und dem Schwarzen Meer zerstört worden. Weitere Einzelheiten teilt das Ministerium nicht mit.
09:31 Uhr
Selenskij kündigt neue Drohnenangriffe auf Russlands Ölindustrie an
Der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij hat eine Fortsetzung der Angriffe gegen die russische Ölindustrie angekündigt. Die Ukraine müsse hart und angemessen auf die Angriffe der russischen Streitkräfte auf Städte reagieren, sagte er in seiner abendlichen Videobotschaft nach einem Luftangriff auf die ukrainische Hauptstadt Kiew mit 24 Toten. Eine erste Antwort habe es in der vergangenen Nacht gegeben, erklärte Selenskij mit Blick auf eine Attacke gegen eine Ölraffinerie in der russischen Stadt Rjasan.
"Wir setzen die Operation fort."
In seinem Statement warnte der Staatschef zudem den Nachbarn Weißrussland ein weiteres Mal davor, sich von Russland in die Kampfhandlungen gegen die Ukraine hineinziehen zu lassen.
09:00 Uhr
BRICS-Gipfel in Indien: Lawrow kommentiert europäische Politik und Rolle Deutschlands

Nach dem BRICS-Treffen in Neu-Delhi hat der russische Außenminister Sergei Lawrow die aktuellen politischen Entwicklungen in der Welt kommentiert. Als besonders besorgniserregend bezeichnete Lawrow die Tendenz hin zu einer Stärkung des Nationalsozialismus in Europa. Deutschland stehe erneut an der Spitze dieser Tendenz, agiere diesmal jedoch durch die Ukraine, so der Minister. Präsident Selenskij sei unter dieser Ägide "nun zum Führer ernannt" worden, um eine neue Vereinigung der Europäer voranzutreiben.
Zudem sprach Lawrow unter Verweis auf gebrochene Vereinbarungen wie die Kiewer und Minsker Abkommen über die mangelnde Vertrauenswürdigkeit des Westens. Des Weiteren erwähnte er eine von Europa blockierte Lösungsinitiative mit den USA und lobte die Entwicklung der BRICS.
Den Videobericht gibt es hier auf unserer Webseite zu sehen.
08:35 Uhr
DVR meldet sechs ukrainische Angriffe binnen 24 Stunden
Die Behörden in Donezk haben innerhalb der vergangenen 24 Stunden sechs Angriffe durch ukrainische Truppen registriert. Demnach wurden auf das Territorium der Volksrepublik zehn Geschosse abgefeuert. Bei den Angriffen in der Zeitspanne von 0 Uhr am 15. Mai bis 0 Uhr am 16. Mai (Ortszeit) kam ein Zivilist ums Leben. Neun weitere Zivilisten erlitten Verletzungen. Durch den Beschuss wurden sieben Wohnhäuser, vier zivile Infrastrukturobjekte, ein Lkw und mehrere Autos beschädigt.
Am Vortag hatten die Behörden von Donezk drei Angriffe aus der Ukraine gemeldet. Dabei wurden keine Opfer unter der Zivilbevölkerung gemeldet. Zu Schaden kamen mehrere Wohnhäuser, ein ziviles Infrastrukturobjekt und mehrere Autos.
08:03 Uhr
Russische Luftabwehr zerstört in der Nacht 138 ukrainische Drohnen
Russlands Verteidigungsministerium berichtet am Samstagmorgen über weitere Versuche der ukrainischen Streitkräfte, Objekte in Russland mit unbemannten Luftfahrzeugen anzugreifen. Demnach habe die russische Luftabwehr im Zeitraum von 19 Uhr am Freitag bis 6 Uhr am Samstag (MESZ) 138 gegnerische Drohnen abgefangen. Die unbemannten Luftfahrzeuge seien demnach über den Gebieten Belgorod, Brjansk, Woronesch, Kursk, Rostow, Orjol, Tula, Kaluga, Lipezk, Rjasan, Smolensk und Twer, über der Region Krasnodar, der Teilrepublik Krim, dem Großraum Moskau sowie über dem Asowschen und Schwarzen Meer zerstört worden. Weitere Einzelheiten teilt das Ministerium nicht mit.
07:29 Uhr
Russlands Generalstabschef inspiziert Truppenverband West: Vormarsch geht weiter

ArchivbildSputnik Der Chef des Generalstabs der Streitkräfte der Russischen Föderation, Waleri Gerassimow, hat den Truppenverband West inspiziert, der an der militärischen Sonderoperation in der Ukraine beteiligt ist. Wie das Verteidigungsministerium in Moskau am Samstagmorgen mitteilte, habe sich Gerassimow vom Befehlshaber des Truppenverbands, Generaloberst Sergei Kusowlew, über die Situation an der Kontaktlinie informieren lassen. Er habe sich auch Berichte von Kommandeuren diverser Einheiten über die Erfüllung von Kampfaufgaben angehört. Den genauen Ort und Zeitpunkt der Visite gab die Militärbehörde nicht bekannt.
Nach Angaben des Ministeriums hob Gerassimow bei der Inspektion die jüngsten Erfolge des Truppenverbands West im Gebiet Charkow hervor. Die russischen Truppen seien an einem rund 350 Kilometer langen Frontabschnitt im Vormarsch. Zuletzt seien die Ortschaften Kutkowka und Borowaja befreit worden. Nun werde um die Ortschaften Welikaja Schapkowka, Schijkowka, Nowy Mir, Druscheljubowka und Tscherneschtschina gekämpft. Der Generalstabschef wurde mit den Worten zitiert:
"Die Stoßtruppen der 25. Armee setzen die Straßengefechte zur Befreiung der Stadt Krasny Liman fort, die ein größeres Verwaltungszentrum und ein wichtiger Eisenbahnknotenpunkt ist. Unter unserer Kontrolle befinden sich schon 85 Prozent des Stadtgebiets."
Anschließend zeichnete der Generalstabschef die Armeeangehörigen, die sich bei den Gefechten hervorgetan hatten, mit Staatsorden aus und dankte ihnen für ihren Mut.
15.05.2026 22:00 Uhr
22:00 Uhr
Damit beenden wir für heute den Live-Ticker zur Lage im Ukraine-Konflikt. Morgen früh ab 7 Uhr geht es mit der Berichterstattung weiter. Wir wünschen unseren Lesern trotz aller Spannungen in der Welt eine gute Nacht!
21:55 Uhr
"Die Entscheidung ist gefallen" – Scott Ritter warnt vor russischem Schlag gegen Europa

In einem Interview für den YouTube-Podcast Deep Dive zeichnet der ehemalige Offizier des US Marine Corps und einstige UN-Waffeninspekteur Scott Ritter ein düsteres Szenario für Europa. Ritter ist davon überzeugt, dass Russland die Entscheidung für einen direkten Schlag gegen westliche Ziele bereits getroffen hat und nur noch den richtigen Zeitpunkt abwartet.
Ritter argumentiert, dass Moskau durch die Überschreitung roter Linien und die westliche Unterstützung für die Ukraine nun gezwungen sei, Europa zu "bestrafen", bevor dieses seine militärischen Kapazitäten bis Ende des Jahrzehnts wieder aufbauen könne.
Ein Video dazu finden Sie hier auf unserer Website
21:34 Uhr
Sumy: Russische Streitkräfte haben ein ukrainisches F-16-Flugzeug abgeschossen

SymbolbildRIA Nowosti / Sputnik Wie der Koordinator der prorussischen Untergrundbewegung in Nikolajew Sergei Lebedew der Nachrichtenagentur RIA Nowosti berichtet, wurde ein ukrainisches Kampfflugzeug vom Typ F-16 im Verlauf eines Luftkampfes über dem Gebiet Sumy abgeschossen.
Lebedew berichtet, dass die Einwohner der Stadt Krolewez im Gebiet Sumy gegen 11 Uhr morgens eine laute Explosion hörten. Kurz zuvor war ein mit Raketen bestücktes Flugzeug der ukrainischen Armee, das vom Boden aus zu sehen war, in östlicher Richtung über die Stadt geflogen. Die F-16 wurde von einer Rakete abgeschossen. Nach Angaben der Einwohner von Krolewez handelte es sich bei dem ukrainischen Kampfflugzeug um eine F-16, die aus Richtung Neschin kam, wo sich einer der ukrainischen Luftwaffenstützpunkte befindet. Lebedew merkt an:
"Das ukrainische Kampfflugzeug begann ein Ausweichmanöver, schaffte es aber nicht. Nach Aussagen von Anwohnern wurde die Maschine in zwei Teile gerissen, und die Trümmer fielen auf Felder außerhalb der Stadt."
Durch die Sperrung von RT zielt die EU darauf ab, eine kritische, nicht prowestliche Informationsquelle zum Schweigen zu bringen. Und dies nicht nur hinsichtlich des Ukraine-Kriegs. Der Zugang zu unserer Website wurde erschwert, mehrere Soziale Medien haben unsere Accounts blockiert. Es liegt nun an uns allen, ob in Deutschland und der EU auch weiterhin ein Journalismus jenseits der Mainstream-Narrative betrieben werden kann. Wenn Euch unsere Artikel gefallen, teilt sie gern überall, wo Ihr aktiv seid. Das ist möglich, denn die EU hat weder unsere Arbeit noch das Lesen und Teilen unserer Artikel verboten. Anmerkung: Allerdings hat Österreich mit der Änderung des "Audiovisuellen Mediendienst-Gesetzes" am 13. April diesbezüglich eine Änderung eingeführt, die möglicherweise auch Privatpersonen betrifft. Deswegen bitten wir Euch bis zur Klärung des Sachverhalts, in Österreich unsere Beiträge vorerst nicht in den Sozialen Medien zu teilen.
Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.



