Liveticker Ukraine-Krieg – Rubio: USA sind im Ukraine-Konflikt kein neutraler Vermittler

3.06.2026 22:00 Uhr
22:00 Uhr
Damit beenden wir für heute den Live-Ticker zur Lage im Ukraine-Konflikt. Morgen früh ab 7 Uhr geht es mit der Berichterstattung weiter. Wir wünschen unseren Lesern trotz aller Spannungen in der Welt eine gute Nacht!
21:59 Uhr
Ukraine-Krieg: RT organisiert Videoschalte zwischen gefangenem Kolumbianer und Familie

Die russischen Streitkräfte teilten mit, einen kolumbianischen Staatsbürger gefangen genommen zu haben, der als einziger Überlebender seiner Einheit in russische Gefangenschaft geraten sei. Nach Angaben russischer Behörden stammt ein großer Teil der ausländischen Kämpfer in den ukrainischen Streitkräften aus Kolumbien.
RT organisierte für den Mann eine Videoschalte mit seiner Familie. Es sei der erste Kontakt seit seiner Festnahme gewesen. Russische Behörden weisen zudem darauf hin, dass Söldnertum nach kolumbianischem Recht strafbar ist.
[Auszug aus den RT DE-Nachrichten live am 3. Juni 2026]
Die Reportage gibt es hier auf unserer Website.21:55 Uhr
Rubio: Trump betrachtet Gespräche mit Russland nicht als Zugeständnis
US-Außenminister Marco Rubio hat erklärt, Präsident Donald Trump betrachte den Dialog mit Russland – anders als frühere US-Regierungen – nicht als Zugeständnis Washingtons. Während einer Anhörung im Repräsentantenhaus sagte er:
"Er betrachtet Verhandlungen nicht als Zugeständnis, wie es in der Vergangenheit üblich war. Manchmal führen sie zu Ergebnissen, manchmal zu nichts. Und manchmal erweisen sich solche Kommunikationskanäle in Zeiten potenzieller Konflikte oder Krisen als außerordentlich wertvoll."
Zugleich äußerte sich der Außenminister zu den künftigen Beziehungen zwischen Washington und Moskau. Auf die Frage der Kongressabgeordneten Anna Paulina Luna nach der Bedeutung der Beziehungen zu einer Großmacht wie Russland antwortete Rubio:
"Ich denke, unsere Beziehungen werden freundschaftlicher sein und sich leichter aufrechterhalten lassen, sobald der Krieg in der Ukraine beendet ist."
21:50 Uhr
Rutte: NATO hat fast sechs Milliarden Dollar für US-Waffen an Kiew ausgegeben
Die NATO-Staaten haben nach Angaben von Generalsekretär Mark Rutte bereits fast sechs Milliarden US-Dollar für den Kauf amerikanischer Waffen und Ausrüstung für die Ukraine bereitgestellt.
"Eine Form unserer Unterstützung für die Ukraine ist das PURL-Programm, über das die NATO die Ukraine mit notwendiger amerikanischer Ausrüstung versorgt, die von Verbündeten und Partnern finanziert wird. Verbündete und Partner haben bereits Verpflichtungen in Höhe von fast sechs Milliarden US-Dollar übernommen, und diese Unterstützung wird fortgesetzt."
Rutte war am Mittwoch nach Kiew gereist, um an einer Sitzung des Nordatlantikrats auf Ebene der Ständigen Vertreter sowie an einem Treffen des NATO-Ukraine-Rats teilzunehmen.
21:41 Uhr
Botschafter: Britische Rüstungsunternehmen könnten zu Zielen russischer Gegenmaßnahmen werden
Einrichtungen britischer Unternehmen, die Waffen für die ukrainischen Streitkräfte herstellen, könnten nach den Worten des russischen Botschafters in London, Andrei Kelin, im Bedarfsfall zu Zielen russischer Gegenmaßnahmen werden. Kelin sagte in einem Interview mit Sky News:
"Die Produktion ukrainischer Rüstungsgüter wird in verschiedene Länder verlagert, darunter das Vereinigte Königreich, Dänemark und Kanada. Dadurch werden diese Länder selbst verwundbar. Sollte sich die Situation nicht ändern, werden wir zu einem bestimmten Zeitpunkt eine Reihe von Gegenmaßnahmen ergreifen müssen. Ich werde nicht sagen, welche das sind, aber wir kennen die Adressen der Unternehmen, die Waffen an die Ukraine liefern. Wir haben sie öffentlich gemacht und sie wären leichte Ziele."
Zugleich betonte der Diplomat, dass Russland und Großbritannien im Ukraine-Konflikt diametral entgegengesetzte Positionen vertreten.
"Das Vereinigte Königreich tut alles, um Russland eine strategische Niederlage zuzufügen. Das wissen wir aufgrund der Waffenlieferungen und finanziellen Unterstützung für die Ukraine. Zudem verhängt London neue Sanktionen und erhöht den Druck. Darüber hinaus untergräbt es die Verhandlungen mit den Amerikanern und Präsident Donald Trump. All das trägt selbstverständlich nicht zur Lösung bei. Das sind nicht einmal unfreundliche Schritte, sondern feindselige Handlungen."
21:35 Uhr
Ukrainischer Aufklärungsstab im Gebiet Saporoschje getroffen
Ein Stab der Militäraufklärung der ukrainischen Streitkräfte im Gebiet Saporoschje ist nach Angaben des prorussischen Untergrunds Ziel eines Angriffs geworden. Dabei seien 18 Soldaten getötet und mehr als 40 weitere verletzt worden. Dies berichtet der Koordinator des Nikolajewer Untergrunds, Sergei Lebedew, gegenüber RIA Nowosti.
21:22 Uhr
Sacharowa: US-Beteiligung an Ukraine-Frage hat sich wegen Iran-Konflikt verändert
Die Beteiligung der USA an der Ukraine-Frage hat sich nach Ansicht von Maria Sacharowa, der Sprecherin des russischen Außenministeriums, infolge des Konflikts mit Iran verändert. Sacharowa sagte am Rande des Sankt Petersburger Internationalen Wirtschaftsforums (SPIEF) vor Journalisten:
"Leider widmen sie uns weniger Aufmerksamkeit, dabei bräuchten wir mehr Aufmerksamkeit von ihnen."
21:15 Uhr
Neue Dimension: Die Ukraine bekommt neues Niveau der russischen Angriffe zu spüren

SymbolbildUrheberrechtlich geschützt In der Nacht zum 2. Juni führten russische Truppen einen massiven Angriff auf Betriebe des ukrainischen Rüstungskomplexes sowie auf Objekte der Kraftstoff- und Verkehrsinfrastruktur durch, die im Interesse der ukrainischen Armee betrieben werden. Zu den getroffenen Zielen zählen die Werke sowie Rekrutierungszentren der ukrainischen Armee.
Lesen Sie dazu mehr hier auf unserer Webseite.21:11 Uhr
Rubio: USA sehen Gefahr einer Eskalation im Ukraine-Konflikt
US-Außenminister Marco Rubio erklärte, die Vereinigten Staaten sehen die Gefahr einer weiteren Eskalation des Ukraine-Konflikts. Rubio sagte während einer Anhörung im US-Repräsentantenhaus:
"Derzeit droht die Situation meiner Ansicht nach zu eskalieren, weil wir Angriffe tief im Hinterland beobachten."
Zugleich erklärte der Außenminister, Washington gehe davon aus, dass der Konflikt derzeit in einer Sackgasse stecke.
21:00 Uhr
Gebiet Belgorod: Mann bei ukrainischem Drohnenangriff verletzt
Im Jakowlewski-Bezirk des Gebiets Belgorod ist ein Mann bei einem Drohnenangriff auf ein Objekt der Verkehrsinfrastruktur verletzt worden. Er erlitt ein Drucktrauma sowie eine Weichteilprellung am Unterarm. Ein Rettungsteam brachte ihn zur weiteren Untersuchung ins Krankenhaus. Dies teilte der operative Stab der Region auf der Plattform Max mit.
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Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.

