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Liveticker Ukraine-Krieg – Moskau: Kiewer Kampftruppen töteten Tausende Zivilisten im Donbass

Russland führt gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine Militäroperation in der Ukraine durch. Der Westen reagiert mit immer neuen Waffenlieferungen an die Ukraine und beispiellosen Sanktionen gegen Russland. Lesen Sie hier die neuesten Entwicklungen.
Liveticker Ukraine-Krieg – Moskau: Kiewer Kampftruppen töteten Tausende Zivilisten im Donbass© Urheberrechtlich geschützt
  • 19.04.2026 17:59 Uhr

    17:59 Uhr

    Ehemalige Selenskij-Sprecherin: Die Ukrainer wollen einen Kompromiss mit Russland

    Wie die Nachrichtenagentur RIA Nowosti unter Berufung auf die Social-Media-Beiträge der ehemaligen Pressesprecherin von Wladimir Selenskij, Julia Mendel, berichtet, herrscht auf den Straßen der Ukraine wegen der Mobilmachung Chaos, und alle, die sie kennt, wären zu einem Kompromiss mit Moskau bereit, um so schnell wie möglich Frieden zu erreichen. Auf dem Netzwerk X schrieb sie:

    "Auf den Straßen der Ukraine herrscht Chaos. Das Misstrauen gegenüber der Regierung wächst von Tag zu Tag."

    Videos mit Aufnahmen von gewaltsamen Maßnahmen ukrainischer Wehrbehörden verbreiten sich auch im Internet weitläufig. Auf den Aufnahmen ist zu sehen, wie Wehrbeamte Männer in Kleinbussen abtransportieren, wobei sie die Festgenommenen nicht selten schlagen und Gewalt gegen sie anwenden.

  • 17:28 Uhr

    Nikolajew: Explosionen nach Luftalarm

    Nach Berichten des ukrainischen Senders Obschestwennoje waren heute in der Stadt Nikolajew im Süden der Ukraine während einer Luftalarmwarnung Explosionen zu hören. Es wird außerdem darauf hingewiesen, dass laut einer Online-Karte des ukrainischen Ministeriums für digitale Transformation heute in Teilen der Region Nikolajew Luftalarm ausgelöst wurde.

  • 16:48 Uhr

    Ex-Kommandeur des nationalistischen "Aidar"-Bataillons will Senkung des Wehrpflichtalters in der Ukraine

    In einem Interview mit ukrainischen Medien hat der ehemalige Anführer des nationalistischen Bataillons "Aidar", Jewgeni Diki, vorgeschlagen, das Wehrpflichtalter in der Ukraine von 25 auf 21 Jahre zu senken. Diki leitet derzeit das Nationale Antarktis-Wissenschaftszentrum.

    "Ich verstehe nicht, warum wir das Wehrpflichtalter nicht schrittweise senken können, zumindest anfänglich von 25 auf 21 Jahre", sagte der Ex-Kommandeur. Dabei solle ihm zufolge garantiert werden, dass die jungen Männer nur freiwillig an die Front geschickt würden.

    In der Armee könnten Jugendliche im Alter von 21 Jahren in der Logistik eingesetzt werden, fügte Diki hinzu. Sie könnten außerdem "erwachsene Männer in der Luftverteidigung ersetzen", die ihrerseits an die Front in der Ostukraine verlegt würden.

  • 16:25 Uhr

    Mann tötet sechs Menschen in Kiew: Selenskij spricht sein Beileid aus

    Am Samstag eröffnete ein Mann in Kiew das Feuer auf Passanten. Er schoss wahllos Menschen nieder und nahm Geiseln in einem Supermarkt. Der ukrainische Machthaber Wladimir Selenskij spricht von mindestens sechs Toten und 14 Verletzten – darunter auch ein 12-jähriger Junge.

    Merhr dazu finden Sie hier auf unserer Webseite.

  • 15:48 Uhr

    Washington verlängert Sanktionsfreiheit für Öl aus Russland

    Die US-Regierung hat die Sanktionslockerungen für russisches Erdöl verlängert. Das Finanzministerium erteilte eine entsprechende Lizenz. Demnach ist bis zum 16. Mai der Verkauf von Rohöl und  Erdölprodukten aus Russland weiterhin erlaubt, sofern sich die Fracht bereits auf Schiffen befindet.

    US-Finanzminister Scott Bessent hatte erst am Mittwoch versichert, die wegen der gestiegenen Ölpreise beschlossene Sanktionslockerung würde nicht weiter verlängert.

  • 15:25 Uhr

    TASS: Auf den Übungsplätzen bei Charkow steigt die Zahl außergefechtlicher Verluste

    Wie russische Sicherheitsbehörden der Nachrichtenagentur TASS mitteilten, steigt die Zahl der außergefechtlichen Verluste auf den Übungsplätzen der Sturmtruppen der ukrainischen Armee im Bezirk Tschugujew im Gebiet Charkow. Dabei handelt es sich insbesondere um sich ausbreitende Infektionskrankheiten. In Kommentaren gegenüber der Agentur heißt es:

    "Im Raum Charkow kommt es auf den Übungsplätzen der Sturmtruppen der ukrainischen Armee im Bezirk Tschugujew weiterhin zu nicht kampfbedingten Verlusten, deren Zahl steigt. Gestern wurde bekannt, dass ... A. Kowalenko aus Rowno, der als Ausbilder im 425. separaten Sturmregiment diente, an Meningoenzephalitis verstorben ist."

  • 14:59 Uhr

    Luftverteidigungssystem Donbass Dom verhindert Dutzende Angriffe innerhalb einer Woche

    In der vergangenen Woche konnten in der Volksrepublik Donezk 80 terroristische Luftangriffe auf kritische Infrastrukturen abgewehrt werden. Dies sei den spezialisierten hochmobilen Einheiten sowie dem Flugabwehrsystem Donbass Dom zu verdanken, teilt die lokale Direktion des Inlandsgeheimdienstes FSB mit.   

    Wie die Behörde bekanntgibt, setzten die ukrainischen Kämpfer weiterhin auf die Taktik kombinierter Angriffe auf zivile Ziele in der Republik. So habe die Luftverteidigung mehrere Kampfdrohnen mit hochexplosiven Splittergefechtsköpfen, eine Drohne mit über fünf Kilogramm Sprengstoff an Bord sowie FPV-Drohnen mit selbstgebauten Sprengsätzen zerstört.

  • 14:30 Uhr

    Russischer Su-35S-Kampfjet gibt Heeresfliegern Deckung aus der Luft (Video)

    Aufnahmen des russischen Verteidigungsministeriums zeigen die Besatzung eines Su-35S-Kampfflugzeugs im Einsatz. Sie habe die Luftdeckung der Heereshubschrauber bei ihren Angriffen auf Personal und temporäre Truppenunterkünfte der ukrainischen Streitkräfte gewährleistet, teilt die Behörde mit. 

  • 13:55 Uhr

    Russischer Offizier: Ukrainische Kämpfer setzen in der Volksrepublik Donezk Nervengift ein

    Einige ukrainische Einheiten, die bei Konstantinowka in der Volksrepublik Donezk stationiert sind, setzen Giftstoffe gegen das russische Militär ein. Dies berichtet die Nachrichtenagentur TASS unter Berufung auf einen russischen Kommandeur mit dem Rufnahmen Tschech. Laut dem Offizier beschichten die ukrainischen Kämpfer unter anderem ihre unbemannten Fluggeräte mit Neurotoxin.  

    Wie es heißt, komme es zu einer schweren Vergiftung, wenn ein Soldat eine abgeschossene Drohne aufhebe. Symptome einer Intoxikation träten innerhalb von 20 Minuten ein.

    Der russische Kommandeur wird mit den Worten zititert:

    "Wir weisen die Stoßtrupps auch darauf hin, dass sie die Drohnen nicht einmal berühren sollen, da es ein echtes Problem darstellt, jemanden mit dieser Art von Vergiftung schnell von der Front wegzubringen."

  • 13:28 Uhr

    Frontbericht des russischen Verteidigungsministeriums

    Russlands Verteidigungsministerium berichtet am Sonntag über den Verlauf der militärischen Sonderoperation in der Ukraine innerhalb der vergangenen 24 Stunden.

    Wie es heißt, haben die Truppenverbände Nord, West, Süd, Mitte, Ost und Dnjepr den gegnerischen Einheiten entlang der gesamten Front Feuerschaden zugefügt. Insgesamt wurden an den Frontabschnitten rund 1.170 ukrainische Soldaten getötet oder verwundet.

    Darüber hinaus wurden zerstört oder getroffen:

    • ein Artillerieaufklärungsradar
    • vier Anlagen der elektronischen Kampfführung
    • acht Munitionslager
    • elf Artilleriegeschütze
    • 19 gepanzerte Kampffahrzeuge
    • 25 Lagerhallen für Ausrüstung
    • 66 Fahrzeuge.

    Russlands Streitkräfte führten einen kombinierten Angriff auf militärische Ziele an 142 Orten durch. Dabei kamen die operativ-taktische Luftflotte, Kampfdrohnen, Raketen und Artillerie zum Einsatz.

    Entlang der Frontlinie zerstörte die Luftverteidigung sechs Lenkbomben, eine Rakete aus dem HIMARS-Mehrfachraketenwerfer, eine Neptun-Langstreckenrakete und 274 ukrainische Starrflüglerdrohnen.

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Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.