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Liveticker Ukraine-Krieg – US-Senator: Pentagon hält 400 Millionen Dollar Ukraine-Hilfe zurück

Russland führt gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine Militäroperation in der Ukraine durch. Der Westen reagiert mit immer neuen Waffenlieferungen an die Ukraine und beispiellosen Sanktionen gegen Russland. Lesen Sie hier die neuesten Entwicklungen.
Liveticker Ukraine-Krieg – US-Senator: Pentagon hält 400 Millionen Dollar Ukraine-Hilfe zurückQuelle: Sputnik © RIA Nowosti / Konstantin Michaltschewskij
  • 29.04.2026 17:58 Uhr

    17:58 Uhr

    Ukrainischer Flüchtling aus Polen abgeschoben und mobilisiert

    Ein ukrainischer Flüchtling ist nach Angaben prorussischer Quellen aus Polen abgeschoben und anschließend in der Ukraine mobilisiert worden. Dies berichtet der Koordinator eines prorussischen Untergrundnetzwerks, Sergei Lebedew, unter Bezugnahme auf Angehörige des Betroffenen:

    "Das ist einer der ersten Fälle der Abschiebung ukrainischer Flüchtlinge aus Europa in die Ukraine."

    Demnach hatte der junge Mann eine Aufenthaltserlaubnis in der Schweiz und reiste nach Polen, um Verwandte zu besuchen. In einem Park habe er Alkohol konsumiert, woraufhin Polizeibeamte ihn festnahmen. Anstatt ein Verwaltungsprotokoll aufzunehmen, schoben sie ihn direkt in die Ukraine ab. An der Grenze sei er von Mitarbeitern des Militärkommissariats eingezogen worden.

    Im Gebiet Schytomyr wurde er festgehalten. Er wurde in einer mit Planen abgedeckten Grube zusammen mit Obdachlosen, Drogenabhängigen und Tuberkulosekranken festgehalten. Später konnte er eigenen Angaben zufolge Wachpersonal mit 2.000 US-Dollar bestechen und fliehen.

  • 17:37 Uhr

    Menschenrechtsrat: Westen fürchtet russischen Alternativvorschlag für neue Weltordnung

    Walerij Fadejew, Vorsitzender des Rates beim Präsidenten der Russischen Föderation für die Entwicklung der Zivilgesellschaft und Menschenrechte, äußerte sich zu den Ursachen der derzeitigen scharfen Konfrontation zwischen Russland und dem Westen. Dies berichtet die Nachrichtenagentur RIA Nowosti. Fadejew vermutet, dass der Westen befürchtet, Russland könnte ein alternatives Projekt für eine gerechte und sichere Welt vorschlagen, das von anderen Ländern unterstützt wird. Er merkte an:

    "Sie befürchten, dass wir, unser Land, eine Alternative vorschlagen werden – wie es bereits beim sowjetischen Projekt der Fall war –, eine Alternative zum westlichen Projekt. Und dass man dieser Alternative folgen wird. Sie befürchten, dass wir einen anderen Weg vorschlagen werden, einen gerechteren, sichereren für alle."

  • 16:59 Uhr

    Bericht: Russische Aufklärer monatelang im Hinterland bei Krasnoarmeisk tätig

    Russische Aufklärer haben nach eigenen Angaben mehrere Monate im Hinterland der ukrainischen Streitkräfte in Krasnoarmeisk operiert. Dies berichtet der Kommandeur einer Aufklärungsgruppe des 71. Separaten Spezialbataillons des Truppenverbandes Mitte, Sergei Maslennikow, gegenüber der Nachrichtenagentur TASS:

    "Meine konkrete Aufgabe war es, nach Krasnoarmeisk einzudringen und zwei Beobachtungsposten einzurichten. Wir sind erfolgreich hineingegangen, haben die Posten eingerichtet und Aufklärungsdaten gesammelt. Einige waren drei, andere vier Monate dort. Ich persönlich war drei Monate dort. Wir trugen zivile Kleidung."

    Ihm zufolge befanden sich die russischen Aufklärungsposten rund um die gesamte Stadt. Unterstützung bei der Informationsbeschaffung hätten auch Einwohner geleistet.

  • 16:31 Uhr

    US-Senator: Pentagon hält 400 Millionen Dollar Ukraine-Hilfe zurück

    Das US-Verteidigungsministerium verweigert offenbar die Weiterleitung von 400 Millionen Dollar an die Ukraine, die zuvor vom Kongress bewilligt worden waren. Dies schrieb der republikanische Senator Mitch McConnell in einem Beitrag für die Zeitung Washington Post:

    "Die Hilfe für die Ukraine, die wir vor einigen Monaten genehmigt haben, verstaubt derzeit im Pentagon."

    Die Mittel seien im Rahmen des US-Haushalts für das laufende Haushaltsjahr bereitgestellt worden. Laut dem Senator ignoriere das Verteidigungsministerium entsprechende Anfragen von Abgeordneten zum Verbleib der Gelder. McConnell warf dabei dem stellvertretenden Verteidigungsminister für politische Angelegenheiten, Elbridge Colby, faktisch Sabotage vor. Dieser habe bereits mehrfach die Umsetzung entsprechender Beschlüsse behindert.

    Zudem sieht der von der US-Regierung vorgelegte Haushaltsentwurf für 2027, der der Nachrichtenagentur RIA Nowosti vorliegt, keine weiteren Hilfen für Kiew vor. Weder Waffenlieferungen noch zusätzliche Finanztransfers sind darin vorgesehen. US-Präsident Donald Trump hatte wiederholt erklärt, die USA hätten bereits rund 350 Milliarden Dollar für die Unterstützung der Ukraine ausgegeben, ohne dafür Gegenleistungen erhalten zu haben.

  • 15:57 Uhr

    "Wie nach 9/11" – König Charles fordert USA zum Schulterschluss für die Ukraine auf

    In einer Rede vor dem US-Kongress am Dienstag hat König Charles III. den Krieg in der Ukraine mit den Weltkriegen und dem Kampf nach 9/11 gleichgesetzt. Charles erinnerte das US-Bündnis dabei explizit an die Geschichte des gemeinsamen militärischen Schulterschlusses und forderte für "die Verteidigung der Ukraine und ihr mutiges Volk" dieselbe "unerschütterliche Entschlossenheit" ein.

    Ein Video dazu finden Sie hier auf unserer Website

  • 15:28 Uhr

    EU plant ersten Kredit-Teil für Ukraine – Milliarden für Drohnen und Haushalt

    Der erste Teil eines EU-Kredits für die Ukraine in Höhe von 6 Milliarden Euro soll noch in diesem Quartal ausgezahlt werden. Dies erklärte EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen im Europäischen Parlament:

    "Wir werden den ersten Teil der 45 Milliarden Euro für 2026 bereits in diesem Quartal bereitstellen: ein Drittel für Haushaltszwecke und zwei Drittel für die Verteidigung der Ukraine. Das erste Verteidigungspaket wird Drohnen aus der Ukraine für die Ukraine im Umfang von etwa sechs Milliarden Euro umfassen."

    Die Ukraine finanziert ihren Staatshaushalt seit Jahren mit einem hohen Defizit und ist dabei auf westliche Unterstützung angewiesen. Der Haushalt für 2026 wurde mit einem Defizit von rund 1,9 Billionen Griwna (etwa 45 Milliarden US-Dollar) verabschiedet.

  • 14:55 Uhr

    Experte: Zur Verteidigung von Konstantinowka nutzt die ukrainische Armee unterirdische Gänge

    Wie der Militärexperte Witali Kiseljow gegenüber der Nachrichtenagentur TASS mitteilte, nutzen Soldaten der ukrainischen Streitkräfte unterirdische Gänge im Zentrum der Ortschaft Konstantinowka in der Donezker Volksrepublik, um die Stadt zu verteidigen. Dabei wurde die Stadt zu einem "durchgehenden Festungsgebiet" umgestaltet. Der Experte erklärte:

    "Die Kampftruppen der ukrainischen Streitkräfte haben das Stadtzentrum ausgehoben und befestigt, wie es in TschassoJar der Fall war, mit unterirdischen Gängen von Hochhaus zu Hochhaus. Außerdem nutzt der Gegner große Knotenpunkte für den Widerstand in den Industriegebieten der Stadt. Seit einigen Tagen greift unsere Nachtfluggruppe die Kämpfer in Konstantinowka an und zerstört unter Luftunterstützung die Festungsgebiete."

  • 14:30 Uhr

    RT DE-Exklusiv: Zwischen Front und Kochtopf – neue Verpflegung für Soldaten

    Die Verpflegung von Soldaten bleibt auch im Frontgebiet zentral: Die Einheit "Küche Z" versorgt Kämpfer mit frisch zubereiteten und haltbaren Mahlzeiten, angepasst an extreme Einsatzbedingungen. Wie Militärkorrespondent Iwan Poljanskij berichtet, arbeitet die Truppe teils aus geschützten unterirdischen Küchen und setzt zunehmend auf flexible Retortengerichte, die leicht transportiert und sogar am Körper erwärmt werden können.

    Ziel ist es, die Versorgung zu sichern und den Soldaten auch fern der Heimat möglichst hochwertige Verpflegung zu bieten.

    [Auszug aus den RT DE-Nachrichten live am 28. April 2026]

    Ein Video dazu gibt es hier auf unserer Webseite.

  • 14:04 Uhr

    Kiews Armee setzt Drohnenterror gegen Grenzgebiet Belgorod fort – sechs Verletzte 

    Seit den Morgenstunden sind im Gebiet Belgorod sechs Menschen bei Angriffen aus der Ukraine verletzt worden. Dies teilte Gouverneur Wjatscheslaw Gladkow mit.

    In der Siedlung Rakitnoje wurde ein kommerzielles Objekt von einer Drohne getroffen. Dabei wurden vier Männer verletzt, einer von ihnen schwer. Er erlitt multiple penetrierende Verletzungen des Brustkorbs. Der Schwerverletzte wird in ein regionales Krankenhaus gebracht. Zwei weitere Verletzte wurden mit Minen- und Explosionsverletzungen sowie Splitterwunden in ein Krankenhaus gebracht. 

    In Potschajewo im Bezirk Graiworon wurde ein Auto durch eine Drohne getroffen. Dabei erlitt eine Frau Explosions- und Splitterverletzungen am Bein. Sie wurde zunächst versorgt und lehnte eine stationäre Behandlung ab. Das Fahrzeug wurde bei einem weiteren FPV-Drohnenangriff zerstört. Im Dorf Jasnyje Sori im Bezirk Belgorod wurde zudem der Fahrer eines Traktors verletzt. Er erlitt nach Angaben der Ärzte eine Drucktrauma-Verletzung sowie Splitterverletzungen am Kopf und wurde in ein regionales Krankenhaus gebracht.

  • 13:41 Uhr

    Gebiet Saporoschje meldet Tote und Verletzte nach ukrainischen Angriffen

    Im Gebiet Saporoschje ist infolge von Angriffen der ukrainischen Streitkräfte ein Mann getötet worden. Dies teilte Gouverneur Jewgeni Balizki auf Telegram mit:

    "In den vergangenen 24 Stunden wurden zehn gezielte Angriffe des Gegners auf zivile Ortschaften im Gebiet Saporoschje registriert. Leider gibt es Verletzte und einen Toten."

    Laut Balizki griff eine Drohne ein Auto auf einer Straße nahe dem Dorf Bassan an. Ein Mann des Jahrgangs 1964 erlag noch vor Ort seinen Verletzungen. Im Tschernigowski Gemeindebezirk wurde zudem bei Angriffen auf Privathäuser ein Mädchen des Jahrgangs 2012 verletzt. Es erlitt eine schwere Rückenverletzung. Das Kind wurde ins Krankenhaus eingeliefert.

    In der Stadt Dnjeprorudnoje traf eine Drohne ein Krankenhaus, wobei die Fassade beschädigt und Fenster zu Bruch gingen. Ein weiteres unbemanntes Fluggerät schlug in ein Wohnhaus ein und verursachte einen Brand. Verletzte gab es dort nicht.

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Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.