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Liveticker Ukraine-Krieg: Wolochowka im Gebiet Charkow unter russischer Kontrolle

Russland führt gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine Militäroperation in der Ukraine durch. Der Westen reagiert mit immer neuen Waffenlieferungen an die Ukraine und beispiellosen Sanktionen gegen Russland. Lesen Sie hier die neuesten Entwicklungen.
Liveticker Ukraine-Krieg: Wolochowka im Gebiet Charkow unter russischer KontrolleQuelle: Sputnik © Sergei Boblylew
  • 19.05.2026 19:15 Uhr

    19:15 Uhr

    Russlands Botschafter bei der UNO: Über 100 Zivilisten im April durch ukrainischen Terror getötet

    Im April hat das ukrainische Militär über 100 russische Zivilisten getötet und 667 weitere verwundet, erklärt Wassili Nebensja, Russlands Botschafter bei der UNO. Im Rahmen einer Sitzung des UN-Sicherheitsrats betonte er:

    "Das Kiewer Regime setzt seine Terrorangriffe gegen die Zivilbevölkerung – ausgerechnet gegen die Zivilbevölkerung, nicht gegen militärische Objekte – für keine Sekunde aus und nutzt dabei sämtliche Waffen, die es von westlichen Geldgebern erhält, die somit am Tod von Zivilisten mitschuldig werden."

    Der Diplomat erklärte außerdem, dass Moskau keine Anzeichen für eine Verhandlungsbereitschaft der Ukraine sehe:

    "Wir sehen keine Signale aus Kiew für eine Bereitschaft, substanziell bei der Regulierung voranzuschreiten."

  • 18:29 Uhr

    Gebiet Belgorod: Zivilist bei ukrainischem Drohnenangriff getötet

    Ein Bewohner des Gebiets Belgorod ist bei einem ukrainischen Drohnenangriff ums Leben gekommen. Der regionale operative Stab berichtet dazu:

    "Im Dorf Nowaja Nelidowka des Kreises Belgorod ist bei einer Drohnenexplosion ein Mann tödlich verwundet worden. Vor Ort wurden eine Kapelle und ein Pkw beschädigt."

  • 17:40 Uhr

    Lettland: Stellen Luftraum nicht für Angriffe gegen Russland zu Verfügung

    Lettlands Außenministerin Baiba Braže weist Angaben über Pläne der Ukraine, Russland aus dem Gebiet der baltischen Staaten anzugreifen, zurück. Eine entsprechende Mitteilung des russischen Auslandsgeheimdienstes bezeichnete Braže als "Lüge" und "Desinformationskampagne gegen Lettland".

    Die Ministerin betonte, dass Lettland seinen Luftraum nicht für Angriffe gegen Russland zur Verfügung stelle. Zuvor hatten Estland, Lettland und Litauen im April eine gemeinsame Erklärung veröffentlicht, wonach die baltischen Staaten dem ukrainischen Militär kein Recht gewähren, ihren Luftraum für Drohnenangriffe gegen Russland zu nutzen.

    Russlands Auslandsgeheimdienst SWR berichtete am heutigen Dienstag unter Verweis auf eigene Angaben, dass Kiew eine Reihe von Angriffen gegen Russland vom lettischen Staatsgebiet aus vorbereite.

  • 16:39 Uhr

    Frontbericht des russischen Verteidigungsministeriums

    Im Frontbericht des russischen Verteidigungsministeriums vom Dienstag heißt es, dass die Ukraine in den vergangenen 24 Stunden etwa 1.175 Soldaten verloren hat. 

    Im Zuständigkeitsbereich des Truppenverbandes Nord beliefen sich die Verluste der ukrainischen Truppen auf mehr als 190 Soldaten. Zudem zerstörte das russische Militär 22 Autos und zwei  Stationen für elektronische Kampfführung. 

    Im Zuständigkeitsbereich des Truppenverbandes West verlor das ukrainische Militär etwa 190 Kämpfer. Zusätzlich eliminierte der Verband vier gepanzerte Kampffahrzeuge, 21 Autos  und drei Feldartilleriegeschütze. 

    Im Abschnitt des Truppenverbandes Süd musste das ukrainische Militär etwa 160 Kämpfer einbüßen. Zudem wurden drei gepanzerte Kampffahrzeuge, 25 Autos, vier Artilleriegeschütze und zwei Stationen für elektronische Kampfführung getroffen.

    Im Zuständigkeitsbereich des Truppenverbandes Mitte verlor das ukrainische Militär mehr als 280 Kämpfer. Der Verband der russischen Armee setzte drei gepanzerte Kampffahrzeuge, elf Autos, zwei Feldartilleriegeschütze sowie eine Station für elektronische Kampfführung außer Gefecht. 

    Durch entschlossene Aktionen des Truppenverbandes Ost mussten ukrainische Truppen einen Verlust von mehr als 315 Soldaten hinnehmen. Ferner eliminierte das russische Militär in diesem Operationsbereich drei gepanzerte Kampffahrzeuge, sechs Autos und ein Feldartilleriegeschütz.

    Die Verluste der ukrainischen Truppen im Zuständigkeitsbereich des Truppenverbandes Dnjepr beliefen sich auf etwa 40 Soldaten. Außerdem setzte der Verband zwei gepanzerte Kampffahrzeuge, zwölf Autos, ein Artilleriegeschütz und eine Station für elektronische Kampfführung außer Gefecht.

    Kampfflugzeuge, Drohnen, Raketentruppen und Artillerie der russischen Streitkräfte haben Objekte der Energie- und Hafeninfrastruktur, die im Interesse der ukrainischen Streitkräfte genutzt wird, Munitionslager sowie Werkstätten für Langstreckendrohnen angegriffen. Vorübergehende Stationierungsorte der bewaffneten Formationen der ukrainischen Streitkräfte und ausländischer Söldner in 152 Bezirken wurden ebenfalls getroffen.

    Russische Luftabwehrkräfte haben fünf gelenkte Bomben und 651 Starrflüglerdrohnen abgeschossen.

    Seit Beginn der militärischen Sonderoperation wurden insgesamt 671 gegnerische Flugzeuge, 284 Hubschrauber, 148.843 unbemannte Luftfahrzeuge, 661 Flugabwehrraketensysteme, 29.368 Panzer und gepanzerte Kampffahrzeuge, 1.723 Mehrfachraketenwerfer, 34.999 Feldartillerie- und Mörsergeschütze sowie 61.990 militärische Spezialfahrzeuge eliminiert.

  • 15:59 Uhr

    Raketenmangel: Selenskij hofft auf Mitleid aus Frankreich

    Der Ukraine gehen offenbar die Raketen für ihre Patriot-Systeme aus. Nachdem mehrere europäische Staaten neue Lieferungen abgelehnt haben sollen, bemüht sich Wladimir Selenskij nun um zusätzliche Unterstützung aus Frankreich.

    Lesen Sie dazu mehr hier auf unserer Webseite.

  • 15:30 Uhr

    Luftabwehr schießt weitere ukrainische Drohnen ab

    Die russische Flugabwehr hat weitere Drohnen über russischen Gebieten zerstört, teilt das Verteidigungsministerium in Moskau mit. Zwischen 8:00 Uhr und 14:00 Uhr Moskauer Zeit wurden 70 ukrainische Starrflüglerdrohnen von den diensthabenden Luftabwehrkräften über den Gebieten Belgorod, Brjansk, Wladimir, Leningrad, Kaluga, Kursk, Nowgorod, Rjasan, Smolensk, Twer, Tula, Jaroslawl, der Region Moskau und der Republik Krim zerstört.

  • 14:44 Uhr

    Russische Armee nimmt weiteren Ort im Gebiet Charkow unter Kontrolle

    Die Einheiten des Truppenverbandes Nord haben die Ortschaft Wolochowka im Gebiet Charkow unter Kontrolle genommen. Dies meldet das Verteidigungsministerium in Moskau am Dienstag.

    Im Laufe der Erstürmung haben die russischen Soldaten gegnerische Feuerstellungen aufgedeckt und ukrainische Kämpfer aus Gebäuden, Kellern und Unterständen vertrieben.  

    Um die Stellungen zu halten, hat der Gegner zusätzliche Einheiten verlegt. Schließlich haben die ukrainischen Streitkräfte Verluste erlitten und mussten von ihren Stellungen zurücktreten. 

    Die Kontrolle über diese Ortschaft ermöglicht es, die Sicherheitszone im Gebiet Charkow zu erweitern und die Kontrolle über eine Straße zu nehmen, die die Ortschaften an diesem Frontabschnitt verbindet, so die russische Militärbehörde. 

    Das russische Verteidigungsministerium teilt entsprechende Videoaufnahmen. 

  • 13:55 Uhr

    FSB nimmt zwei ukrainische Agenten fest

    Russlands Inlandsgeheimdienst FSB hat zwei Ausländer festgenommen, die eine Drohne auf dem Territorium einer Militäreinheit im Gebiet Woronesch gesprengt haben sollen. Dies teilte der Pressedienst der Behörde am Dienstag mit.

    Wie es heißt, sollen die beiden Männer (Jahrgänge 1982 und 1988) einen Sabotageakt auf einem Objekt des russischen Verteidigungsministeriums im Auftrag der ukrainischen Seite geplant haben.

    Sie wurden von einem Vertreter des Sicherheitsdienstes der Ukraine (SBU) über den Messenger-Dienst Telegram angeworben.

    "Auf Anweisung ukrainischer Geheimdienste sind die Täter in der Region Woronesch eingetroffen, um mit Sprengstoff bestückte FPV-Drohnen zu holen. Danach haben sie eine der Drohnen auf dem Gelände einer Militäreinheit in der Region aktiviert und gesprengt."

  • 13:10 Uhr

    Mutmaßlich ukrainische Drohne erstmals in Estland abgeschossen

    Zum ersten Mal haben estnische Luftverteidigungskräfte eine Drohne abgeschossen, wie der estnische Verteidigungsminister Hanno Pevkur gegenüber Delfi mitteilte.

    "Zum ersten Mal haben wir selbst eine Drohne abgeschossen."

    Er sagte, dass eine Drohne in den estnischen Luftraum eingedrungen und von Kampfflugzeugen über dem Võrtsjärv-See im Süden des Landes abgeschossen worden sei.

    Pevkur zufolge handelte es sich vermutlich um eine ukrainische Drohne, die auf russische Ziele gerichtet war. Die Luftstreitkräfte und die Sicherheitspolizei untersuchen den Vorfall.

  • 12:35 Uhr

    Gebiet Kursk: Behörden melden Opfer nach ukrainischen Angriffen 

    Nach Angaben von Alexander Chinstein, dem Gouverneur des Grenzgebiets Kursk, sind im Laufe des Tages 171 Geschosse auf die Region abgefeuert worden.

    "In der Zeitspanne von 9:00 Uhr am 18. Mai bis 9:00 Uhr am 19. Mai wurden insgesamt 108 gegnerische Drohnen unterschiedlicher Typen abgeschossen. Zehnmal haben die Drohnen unser Gebiet durch den Abwurf von Sprengsätzen angegriffen."

    Chinstein meldete Opfer unter der Zivilbevölkerung. Nach einer Attacke auf die Ortschaft Markowo kam eine Frau ums Leben, zwei weitere Menschen erlitten Verletzungen.

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Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.