Liveticker Ukraine-Krieg: Russische Armee befreit vier Orte binnen einer Woche

27.02.2026 12:59 Uhr
12:59 Uhr
RT-Experte Penn: Atomwaffen in Händen Kiews – Gefahr für den Weltfrieden

RT Der Wirtschaftswissenschaftler und Geopolitikexperte Thomas Penn ist der Ansicht, dass die ganze Welt leiden würde, sollten Atomwaffen eingesetzt werden.
Ein Video dazu gibt es hier auf unserer Webseite.
12:26 Uhr
Zwei Verletzte durch ukrainische Angriffe im Gebiet Cherson
Durch Angriffe des ukrainischen Militärs auf das Gebiet Cherson sind zwei Menschen verwundet worden. Wladimir Saldo, Gouverneur der Region, berichtet dazu:
"In Aljoschki ist durch den Abwurf einer Sprengladung von einer Drohne ein Mann des Jahrgangs 1961 verwundet worden. Mit Splitterwunden und offener Fraktur wurde er in das zentrale Bezirkskrankenhaus von Aljoschki eingeliefert.
In Tschulakowka im Bezirk Golaja Pristan wurde ein Mann des Jahrgangs 1952 verwundet. Er wurde ins zentrale Bezirkskrankenhaus von Skadowsk eingewiesen."
Saldo fügte hinzu, dass in drei weiteren Ortschaften des Gebiets zivile Gebäude und Fahrzeuge beschädigt wurden.
11:55 Uhr
LVR: Objekte des Brennstoff- und Energiekomplexes angegriffen
Die ukrainischen Streitkräfte haben unter dem Einsatz von Drohnen die Anlagen des Brennstoff- und Energiekomplexes der Volksrepublik Lugansk angegriffen, teilte Leonid Passetschnik, das Oberhaupt der Republik, mit.
"Heute Nacht haben die feindlichen Drohnen die Stadt Lugansk und den Bezirk Slawjanoserbsk angegriffen. Die Anlagen des Brennstoff- und Energiekomplexes wurden von den ukrainischen Streitkräften getroffen."
Passetschnik zufolge haben die Attacken einen Brand verursacht. Die Notdienste sind vor Ort im Einsatz.
"Zum Glück wurde niemand verletzt."
11:27 Uhr
Russische Armee befreit vier Orte binnen einer Woche

Symbolbild: Russische SoldatenAlexei Maischew / Sputnik Im Laufe der Woche haben die russischen Streitkräfte insgesamt vier Orte im Gebiet Charkow, in der Volksrepublik Donezk, im Gebiet Dnjepropetrowsk und im Gebiet Saporoschje befreit. Dies meldet Russlands Verteidigungsministerium.
Die Ortschaft Grafskoje im Gebiet Charkow wurde durch entschlossene Handlungen der Einheiten des Truppenverbands Nord unter Kontrolle genommen.
Die Siedlung Karpowka in der DVR wurde durch Einheiten des Truppenverbands West befreit.
Einheiten des Truppenverbands Mitte haben die Siedlung Krasnosnamenka im Gebiet Dnjepropetrowsk befreit.
Soldaten des Truppenverbands Ost haben die Ortschaft Risdwjanka im Gebiet Saporoschje befreit.
10:57 Uhr
IWF bewilligt Kredit von 8,1 Milliarden US-Dollar an Ukraine
Der Internationale Währungsfonds hat der Ukraine einen Kredit in Höhe von 8,1 Milliarden US-Dollar bewilligt. Dies geht aus einem Dokument hervor, das auf der Webseite der Behörde veröffentlicht wurde. In unmittelbarer Zukunft soll Kiew 1,5 Milliarden Dollar erhalten, sagt die ukrainische Ministerpräsidentin Julia Swiridenko.
Wie die Behörde ausführt, ist der Kredit Teil eines vierjährigen internationalen Finanzierungspakets für Kiew im Wert von 136,5 Milliarden US-Dollar. Diese Summe soll durch "aktive Unterstützung durch Geldgeber und Erleichterung von Kreditoperationen" werden.
10:28 Uhr
Kursk mit ukrainischen Drohnen angegriffen
Die ukrainischen Streitkräfte haben einen Drohnenangriff auf die Stadt Kursk durchgeführt, teilte Alexander Chinshtein, der Gouverneur des Gebiets Kursk, auf Telegram mit.
"Ukrainische Drohnen haben Kursk attackiert. Nach vorläufigen Angaben gibt es Verletzte in einem Stadtbezirk nach dem Angriff der feindlichen Drohnen. Die Information wird so schnell wie möglich aktualisiert. Der Bürgermeister der Stadt ist vor Ort eingetroffen."
09:59 Uhr
Umerow: US-amerikanische und ukrainische Delegationen trafen sich mit Vertretern der Schweiz
Vertreter der Schweiz haben am Treffen zwischen den Delegationen der USA und der Ukraine am Donnerstag in Genf teilgenommen. Dies berichtete Rustem Umerow, der Sekretär des Nationalen Sicherheits- und Verteidigungsrates der Ukraine, auf Telegram nach Abschluss der Gespräche.
"Die Arbeit fand in zwei Formaten statt – mit der US-amerikanischen Seite und im Rahmen eines trilateralen Treffens mit Beteiligung der USA und der Schweiz."
Auf der Tagesordnung der gestrigen Verhandlungen standen die wirtschaftlichen Fragen, "die langfristigen Mechanismen zur Unterstützung der Ukraine" sowie "ein Dokument zum Wiederaufbau der Ukraine", so Umerow.
09:24 Uhr
Russische Truppen stehen kurz vor Kramatorsk
Die Streitkräfte Russlands sind nah an die Stadt Kramatorsk, eine der größten Städte der Donezker Volksrepublik, vorgerückt. Die Nachrichtenagentur TASS zitiert dazu eine militärische Quelle:
"Bewertet man den Abstand von russischen Stellungen bis Kramatorsk, ist er an einigen Abschnitten weniger als 15 Kilometer."
Die Quelle fügte hinzu, dass ukrainische Truppenversammlungen in der Stadt mit Mehrfachraketenwerfern und Rohrartillerie angegriffen werden.
08:50 Uhr
Gebiet Kursk: Mehr als 20 Geschosse binnen 24 Stunden aus Ukraine abgefeuert
Nach Angaben von Alexander Chinstein, dem Gouverneur des Grenzgebiets Kursk, seien im Laufe des Tages 24 Geschosse auf die Region abgefeuert worden.
"In der Zeitspanne von 9:00 Uhr am 26. Februar bis 7:00 Uhr am 27. Februar wurden insgesamt 40 Drohnen von unterschiedlichen Typen abgeschossen. Sechsmal haben die Drohnen unser Gebiet durch den Abwurf von Sprengsätzen angegriffen."
Chinstein meldet keine Opfer. Bei den Attacken kamen drei Privathäuser zu Schaden.
08:07 Uhr
Gebiet Belgorod: Tausende Nutzer ohne Strom
Fast 60.000 Einwohner der Stadt Belgorod sind ohne Stromversorgung nach dem massiven Beschuss aus der Ukraine, teilte Wjatscheslaw Gladkow, der Gouverneur der Region Belgorod, auf Telegram mit.
"Nach dem jüngsten massiven Raketenangriff auf Energieanlagen in der Stadt Belgorod sind derzeit fast 60.000 Menschen ohne Strom. Kindergärten und Schulen werden weiterarbeiten. Alle sind auf Notstromversorgung umgestellt."
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Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.

