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Liveticker Ukraine-Krieg: Kiew gesteht akutes Defizit von Raketen für Flugabwehr

Russland führt gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine Militäroperation in der Ukraine durch. Der Westen reagiert mit immer neuen Waffenlieferungen an die Ukraine und beispiellosen Sanktionen gegen Russland. Lesen Sie hier die neuesten Entwicklungen.
Liveticker Ukraine-Krieg: Kiew gesteht akutes Defizit von Raketen für FlugabwehrQuelle: AP © Efrem Lukatsky
  • 25.05.2026 21:21 Uhr

    21:21 Uhr

    Flughafen von Kaliningrad stellt Flugbetrieb erstmals ein

    Zum ersten Mal seit dem Jahr 2022 hat der Flughafen von Kaliningrad den Flugbetrieb eingestellt. Eine Erklärung der russischen Luftfahrtbehörde lautet:

    "Flughafen Kaliningrad (Chrabrowo). Vorübergehende Beschränkungen für die Ankunft und den Abflug wurden eingeführt. Die Beschränkungen sind für die Flugsicherheit notwendig."

    Etwa anderthalb Stunden später wurden die Beschränkungen aufgehoben.

  • 21:00 Uhr

    Estnischer Außenminister lehnt europäische Vermittlung bei Ukraine-Verhandlungen ab

    Europa sollte keine Vermittlerrolle bei den Ukraine-Verhandlungen spielen oder eine neutrale Stellung beziehen, erklärte der estnische Außenminister Margus Tsahkna. Der Sender ERR zitiert ihn mit den Worten:

    "Die Rolle eines Vermittlers sieht eine neutrale Stellung vor, von der aus man beginnen kann, nach einem Kompromiss zwischen der Ukraine und Russland zu suchen. Das ist aber keinesfalls unser Ziel. Unser Ziel ist es, zu bestimmen, wie eine europäische Sicherheitsarchitektur, in der die Ukraine unbedingt eine wichtige Rolle spielt, in der Zukunft aussieht."

    Nach Ansicht des Ministers sollten die europäischen Länder eine "strategische und geduldige Pause" einlegen und zudem mehr Einfluss auf Russland ausüben, was mit der Vermittlerrolle unvereinbar wäre. Russland möchte Europa als Vermittler in den Prozess verwickeln, um neue Sanktionen zu vermeiden.

    Die USA würden den Friedensprozess nicht mehr fördern. Die Ukraine-Verhandlungen seien "im Wesentlichen in ihrer bisherigen Form beendet", führt der Este weiter aus. Vor diesem Hintergrund betonte der Minister, Europa lasse die Ukraine nicht im Stich.

    Was mögliche Verhandlungsführer angeht, glaubt Tsahkna, dass die Wahl des Vertreters nicht so wichtig sei. Aus seiner Sicht sei es jedoch wichtig, dass diese Region an der Grenze zu Russland in keiner Weise von den Verhandlungen ausgeschlossen werde, sollten sie jemals tatsächlich beginnen.

  • 20:41 Uhr

    Kriegsreporter: Russland testet "Oreschnik" erneut unter realen Gefechtsbedingungen

    Nach Angaben des Kriegsreporters Alexander Kots haben die russischen Streitkräfte das Raketensystem "Oreschnik" bereits zum dritten Mal in der Ukraine eingesetzt, um den Komplex unter realen Kampfbedingungen weiter zu testen:

    "Wir setzen die Tests von 'Oreschnik' auf dem Testgelände 'Ukraine' fort."

    Der Militärkorrespondent erklärte, der dritte Einsatz der Rakete, die seiner Aussage nach von keinem Luftabwehrsystem der Welt abgefangen werden könne, löse inzwischen nicht mehr dieselben Emotionen aus wie der erste Start.

    Zugleich betonte er, jeder Einsatz von "Oreschnik" gegen Ziele auf ukrainischem Gebiet sei ein Kampftest unter realen Bedingungen – einschließlich der Konfrontation mit NATO-Systemen.

    "Es ist eine Sache, Starts am Computer zu simulieren oder auf einem rückwärtigen Testgelände zu experimentieren. Etwas völlig anderes sind reale Tests, nach denen die Waffen weiter verbessert werden."

  • 20:24 Uhr

    The Telegraph: Russische Rakete "Oreschnik" derzeit nicht abfangbar

    Für die russische ballistische Rakete "Oreschnik" gibt es derzeit keine Abwehrsysteme. Dies berichtet die britische Zeitung The Telegraph.

    "Diese Waffe kann nicht abgefangen werden", heißt es in dem Bericht. Laut der Zeitung erreicht die Rakete eine Geschwindigkeit von mehr als Mach 10.

    Auch andere westliche Medien reagierten ausführlich auf den russischen Schlag gegen Ziele in der Ukraine unter Einsatz von "Oreschnik". Dabei verwiesen sie sowohl auf die Folgen des Angriffs als auch auf die technischen Eigenschaften der Rakete.

    Die New York Times schrieb, "Oreschnik" teile sich während des Flugs in mehrere Sprengköpfe auf, die auf steilen Flugbahnen flögen und dadurch von US-Systemen vom Typ Patriot nur schwer abgefangen werden könnten.

    Die britische Zeitung The Independent berichtete über die zerstörerischen Folgen des Einsatzes. Der Journalist Ibrahim Naber von der Welt erklärte, die Nacht zum 24. Mai sei "beispiellos im gesamten Verlauf des Konflikts" gewesen.

  • 20:10 Uhr

    Flugabwehr zerstört ukrainische Drohnen über Russland

    Einheiten der russischen Flugabwehr haben im Laufe des Tages 14 unbemannte Flugzeuge der Ukraine zerstört. Laut dem russischen Verteidigungsministerium wurden die Flugziele zwischen 8 und 20 Uhr (Moskauer Zeit) über den Gebieten Belgorod, Brjansk und Kursk vom Himmel geholt.

  • 19:52 Uhr

    Kiew gesteht akutes Defizit von Raketen für Flugabwehr

    Die Ukraine leidet an einem erheblichen Mangel an Raketen für Flugabwehrsysteme, erklärt Juri Ignat, der Sprecher der ukrainischen Luftstreitkräfte. Ihm zufolge werde das Land wegen bestimmter Probleme mit Lieferungen auf eine "Hungerration" gesetzt.

    Vertreter der ukrainischen Luftstreitkräfte bemühen sich "fast rund um die Uhr" im Ramstein-Format und in anderen Verhandlungsgruppen, wo die Ukraine selbst wenige – fünf bis zehn Raketen – für die Systeme PAC-3, NASAMS, IRIS-T und andere anfordern müsse, da die Munitionskosten sehr hoch seien, sagt Ignat. Die Nachfrage nach Flugabwehrraketensystemen und der dazugehörigen Munition sei vor dem Hintergrund des Konfliktes im Nahen Osten gestiegen.

  • 19:31 Uhr

    Ausfall der Strom- und Wasserversorgung in Belgorod nach ukrainischen Raketenangriffen

    Am Montagmorgen war Belgorod ukrainischen Raketenangriffen ausgesetzt, teilt der provisorische Gouverneur Alexander Schuwajew mit. Getroffen wurden mehrere kritisch wichtige Infrastrukturobjekte. Infolge der Angriffe waren mehr als 35.000 Einwohner ohne Strom- und Wasserversorgung. Die zuständigen Dienste führen Reparaturarbeiten durch.

  • 19:15 Uhr

    Duma-Abgeordneter wirft Kallas "Hysterie" vor – Kritik an EU-Diplomatie nach Vergeltungsschlag

    Russlands Politiker und westliche Kommentatoren kritisieren EU-Chefdiplomatin Kaja Kallas scharf nach ihren Äußerungen zum russischen Vergeltungsschlag in der Ukraine. Im Fokus stehen zudem ihre China-Rhetorik sowie Vorwürfe undiplomatischer und eskalierender Wortwahl.

    Lesen Sie dazu mehr hier auf unserer Webseite.

  • 18:54 Uhr

    FSB nimmt Agent ukrainischer Geheimdienste fest

    Russlands Inlandsgeheimdienst FSB hat einen Einwohner des Gebiets Cherson festgenommen, der mit dem ukrainischen Geheimdienst zusammengearbeitet hat. Dies teilte TASS unter Berufung auf die FSB-Abteilung in der Region mit.

    Wie es heißt, soll der 1969 geborene Mann regelmäßig den Vertretern der ukrainischen Geheimdienste Informationen über die Stationierungsorte der russischen Einheiten auf dem Territorium der Region über einen ausländischen Messenger-Dienst übermittelt haben.

    Gegen den Festgenommenen wurde ein Strafverfahren wegen Landesverrats eingeleitet. Ihm droht eine lebenslange Haftstrafe.

  • 18:31 Uhr

    Befreiung von Dobropassowo im Gebiet Dnjepropetrowsk: Bedeutender Stützpunkt des Gegners eingenommen

    Mit der Befreiung der Ortschaft Dobropassowo im Gebiet Dnjepropetrowsk haben die russischen Streitkräfte einen bedeutenden Stützpunkt der gegnerischen Verteidigung eingenommen. Laut dem Verteidigungsministerium ist dies dem weiteren Vorstoß russischer Truppen an der Frontlinie im Norden der Kampfzone förderlich.

Durch die Sperrung von RT zielt die EU darauf ab, eine kritische, nicht prowestliche Informationsquelle zum Schweigen zu bringen. Und dies nicht nur hinsichtlich des Ukraine-Kriegs. Der Zugang zu unserer Website wurde erschwert, mehrere Soziale Medien haben unsere Accounts blockiert. Es liegt nun an uns allen, ob in Deutschland und der EU auch weiterhin ein Journalismus jenseits der Mainstream-Narrative betrieben werden kann. Wenn Euch unsere Artikel gefallen, teilt sie gern überall, wo Ihr aktiv seid. Das ist möglich, denn die EU hat weder unsere Arbeit noch das Lesen und Teilen unserer Artikel verboten. Anmerkung: Allerdings hat Österreich mit der Änderung des "Audiovisuellen Mediendienst-Gesetzes" am 13. April diesbezüglich eine Änderung eingeführt, die möglicherweise auch Privatpersonen betrifft. Deswegen bitten wir Euch bis zur Klärung des Sachverhalts, in Österreich unsere Beiträge vorerst nicht in den Sozialen Medien zu teilen.

Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.