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Liveticker Ukraine-Krieg – Kiew greift erneut Zivilbevölkerung in der LVR an: Tote und Verletzte

Russland führt gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine Militäroperation in der Ukraine durch. Der Westen reagiert mit immer neuen Waffenlieferungen an die Ukraine und beispiellosen Sanktionen gegen Russland. Lesen Sie hier die neuesten Entwicklungen.
Liveticker Ukraine-Krieg – Kiew greift erneut Zivilbevölkerung in der LVR an: Tote und VerletzteQuelle: Sputnik © Jewgeni Bijatow/RIA Nowost
  • 27.05.2026 19:40 Uhr

    19:40 Uhr

    "Schande und Schmach": Sacharowa über Weigerung japanischer Presse, nach Starobelsk zu reisen

    Die Sprecherin des russischen Außenministeriums, Maria Sacharowa, hat am Dienstag, dem 26. Mai 2026, japanische Journalisten verurteilt, die sich geweigert hatten, nach dem ukrainischen Angriff auf die Berufsschule und das Wohnheim nach Starobelsk (LVR) zu reisen. Die Sprecherin bezeichnete diese Entscheidung als "Schande". Sacharowa fügte hinzu, dass die russische Seite bereit sei, bei Bedarf eine gesonderte Reise nach Starobelsk für japanische Journalisten zu organisieren.

    "Ich weiß nicht, wie es in Japan ist, aber ich weiß, wie es bei uns ist – alle Kinder sind unsere Kinder."

    Ein Video dazu gibt es hier auf unserer Webseite.

  • 19:19 Uhr

    Peskow: EU simuliert Gesprächsbereitschaft, drängt aber auf Fortsetzung des Krieges

    Der Kreml wirft der Europäischen Union vor, im Ukraine-Konflikt nur Verhandlungsbereitschaft vorzutäuschen, in der Praxis aber eine Fortsetzung der Kämpfe zu fördern. Dies erklärte der Pressesprecher des russischen Präsidenten, Dmitri Peskow, vor Journalisten:

    "Diese Diskussionen über Verhandlungen sind eine akademisch anmutende Debatte. Dieses Vorgehen zielt jedoch nur darauf ab, weiter Druck auszuüben, damit die Ukrainer weiterkämpfen und sich mit niemandem einigen. Das ist die Realität."

  • 18:44 Uhr

    Kiew attackiert erneut Zivilbevölkerung in der LVR

    Die ukrainischen Streitkräfte greifen weiterhin Städte der Lugansker Volksrepublik (LVR) sowie zivile Ziele an. Feindliche Drohnen nahmen den Verwaltungsbezirk Swatowo sowie Sewerodonezk ins Visier. In Swatowo trafen die Drohnen das örtliche Gymnasium Nr. 7 sowie ein ziviles Fahrzeug. Dies berichtet der Leiter der Region, Leonid Passetschnik, auf Telegram:

    "Die ukrainischen Streitkräfte richten ihre Angriffe gezielt gegen die Zivilbevölkerung und die zivile Infrastruktur. Das ist alles, was man über das verbrecherische Kiewer Regime wissen muss."

    Bei dem Angriff auf das Auto in Swatowo wurde ein 51-jähriger Mann tödlich verletzt. Eine Frau und ein Mann wurden mit Verletzungen unterschiedlichen Schweregrads ins Krankenhaus gebracht. Sie werden dort medizinisch versorgt.

    Ein weiterer Angriff beschädigte das Gebäude des Gymnasiums Nr. 7, wobei das Dach getroffen wurde. Glücklicherweise befanden sich keine Kinder im Gebäude.

    In Sewerodonezk wurden zudem drei Menschen verletzt. Getroffen wurden ein Fahrzeug und ein Gebäude eines kommunalen Unternehmens. Alle Verletzten werden medizinisch versorgt.

  • 18:35 Uhr

    Wozu ziehen Europa und Kiew Weißrussland in den Krieg hinein?

    Während Emmanuel Macron das erste Telefongespräch seit vier Jahren mit Alexander Lukaschenko führt, verstärken die Ukraine, Polen und die baltischen Staaten ihre militärischen Aktivitäten an den Grenzen zu Weißrussland. Experten zufolge habe sich die Lage rund um das Land drastisch verschärft.

    Mehr dazu erfahren Sie in diesem Meinungsartikel von Oleg Issaitschenko.

  • 18:18 Uhr

    Italienischer Experte: Selenskij sollte sich um Odessa kümmern, statt Weißrussland zu drohen

    Der italienische Soziologe Alessandro Orsini hat dem ukrainischen Machthaber Wladimir Selenskij geraten, sich auf die Verteidigung von Odessa zu konzentrieren, statt Weißrussland mit aggressiver Rhetorik zu drohen. Im Interview mit der italienischen Zeitung Il Fatto Quotidiano sagte Orsini:

    "Wenn Selenskij weiterhin Weißrussland bedroht und dabei vergisst, dass seine Südgrenzen ungeschützt sind und Odessa erst auf die Verteidigung vorbereitet wird, dann wird das für ihn schlecht enden."

    Russland verfüge über zahlreiche Möglichkeiten, den ukrainischen Präsidenten "an seinen Platz zu verweisen", erklärte der Experte weiter. Deshalb solle Selenskij besser darauf achten, was er sage. Zugleich äußerte Orsini die Vermutung, Russland könne "die Front von Weißrussland aus durchbrechen und auf Kiew vorrücken, während die Ukraine bereits geschwächt ist".

  • 17:47 Uhr

    Russische Regionen melden weitere Opfer ukrainischer Attacken

    Im Gebiet Belgorod sind bei einem Drohnenangriff auf ein Auto zwei Zivilisten ums Leben gekommen. Nach Angaben des regionalen Einsatzstabs wurde in dem Dorf Nowaja Tawolschanka im Bezirk Schebekino ein Pkw von einer Drohne getroffen. Ein Mann und eine Frau erlagen ihren Verletzungen.

    Unterdessen wurden im Gebiet Kursk bei einem weiteren Drohnenangriff auf die Siedlung Belaja im Bezirk Belowski vier Männer verletzt. Gouverneur Alexander Chinstein zufolge wurden sie medizinisch versorgt. Alle Betroffenen hätten Splitterverletzungen erlitten, die als mittelschwer eingestuft wurden.

  • 17:33 Uhr

    UK-Medium: Selenskij bereitet die Ukraine auf weitere zwei bis drei Jahre Kämpfe vor

    Auf Anordnung des Präsidenten Wladimir Selenskij wird sich die Ukraine auf weitere zwei bis drei Jahre Kampfhandlungen vorbereiten, berichtet The Economist mit Verweis auf Quellen. Kiew ist davon überzeugt, die Kämpfe überstehen zu können.

    Lesen Sie dazu mehr hier auf unserer Webseite.

  • 17:17 Uhr

    Rjabkow: Westen verdreht russische Aufforderung zur Evakuierung aus Kiew

    Der stellvertretende russische Außenminister Sergei Rjabkow hat den westlichen Staaten vorgeworfen, Russlands Warnung an ausländische Diplomaten in Kiew bewusst falsch darzustellen. Moskau hatte westliche Länder zuvor aufgefordert, Personal ihrer Vertretungen aus Kiew abzuziehen. Hintergrund seien angekündigte systematische Angriffe auf ukrainische Rüstungsbetriebe als Reaktion auf "terroristische Handlungen" der ukrainischen Streitkräfte. Er sagte vor Journalisten in der Staatsduma:

    "Wir sehen, dass selbst nach der Warnung an die westlichen Staaten, Verantwortung zu zeigen und das Personal ihrer Vertretungen aus Kiew zu evakuieren, auch dies völlig verdreht wird. Man versucht, es als neuen Ausdruck eines angeblich aggressiven Kurses Moskaus darzustellen."

    Dies offenbare "das verdorbene Wesen der Akteure, denen wir gegenüberstehen", fügte der Diplomat hinzu.

  • 17:00 Uhr

    Medien: Selenskij bittet Trump um mehr Patriot-Raketen

    Laut einem Bericht der Kyiv Independent hat der ukrainische Machthaber Wladimir Selenskij US-Präsident Donald Trump in einem Schreiben um zusätzliche Lieferungen von Luftabwehrsystemen und Raketen gebeten. Demnach warnte Selenskij vor einem sich verschärfenden Munitionsmangel bei den ukrainischen Streitkräften, insbesondere im Bereich der Raketenabwehr. Besonders kritisch sei die Lage bei PAC-3-Raketen für Patriot-Systeme.

    Wie das Blatt weiter berichtet, hat die ukrainische Botschafterin in den USA, Olga Stefanischina, Kopien des Schreibens an Vertreter des Weißen Hauses, an den Sprecher des Repräsentantenhauses, Mike Johnson, sowie an weitere Kongressmitglieder übermittelt. Zugleich habe Selenskij auf unzureichende Waffenlieferungen im Rahmen des Unterstützungsmechanismus "Prioritized Ukraine Requirements List" (PURL) hingewiesen, der 2025 von den USA und der NATO ins Leben gerufen wurde. Er fordert eine Ausweitung der Lieferungen.

    Trump hatte zuvor erklärt, Washington liefere keine Waffen mehr direkt an Kiew, sondern verkaufe diese an die NATO-Staaten, die sie anschließend an die Ukraine weitergeben würden.

  • 16:45 Uhr

    Estland wird seine Diplomaten aus Kiew nicht evakuieren

    Die estnischen Behörden planen keine Evakuierung der Diplomaten aus Kiew, nachdem Russlands Außenministerium vor Vergeltungsschlägen auf Militärobjekte in der ukrainischen Hauptstadt als Folge des Angriffs der ukrainischen Streitkräfte auf Starobelsk gewarnt hatte. Dies gab der estnische Außenminister Margus Tsahkna bekannt.

    "Unsere Botschaft in Kiew bleibt geöffnet, und unsere Diplomaten werden nicht wegfahren."

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Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.