Liveticker Ukraine-Krieg: Russische Armee greift ukrainische Militärbetriebe mit Präzisionswaffen an

2.06.2026 08:24 Uhr
08:24 Uhr
Russische Armee greift ukrainische Militärbetriebe mit Präzisionswaffen an
In der Nacht zum Dienstag haben die russischen Streitkräfte einen Angriff mit hochpräzisen Langstreckenwaffen gegen Objekte der ukrainischen Rüstungsindustrie durchgeführt, wie das Verteidigungsministerium in Moskau mitteilte.
„Heute Nacht haben die russischen Streitkräfte als Reaktion auf die Terroranschläge des Kiewer Regimes einen massiven Schlag mit hochpräzisen, weitreichenden luft-, boden- und seegestützten Waffen durchgeführt, darunter mit Hyperschallraketen und Kampfdrohnen."
Angegriffen wurden Rüstungsunternehmen in Kiew, Saporoschje, Charkow und Dnjepropetrowsk sowie in den Gebieten Poltawa, Chmelnizki und Sumy.
Objekte der Treibstoff- und Transportinfrastruktur der Ukraine, die im Interesse der ukrainischen Streitkräfte genutzt werden, sowie Militärflugplätze wurden ebenfalls erfolgreich getroffen.
07:27 Uhr
Russische Luftabwehr zerstört in der Nacht mehr als 140 ukrainische Drohnen
In der Nacht zum Dienstag haben die ukrainischen Streitkräfte Russland mit unbemannten Luftfahrzeugen angegriffen. Das russische Verteidigungsministerium berichtete am Morgen, dass die russische Luftabwehr insgesamt 148 ukrainische Starrflüglerdrohnen abgefangen hat.
Die gegnerischen Drohnen wurden über den Gebieten Belgorod, Brjansk, Wolgograd, Kursk, Orjol, Rostow, Smolensk, der Region Krasnodar, der Republik Krim sowie den Gewässern des Asowschen und Schwarzen Meeres zerstört.
1.06.2026 22:00 Uhr
22:00 Uhr
Damit beenden wir für heute den Live-Ticker zur Lage im Ukraine-Konflikt. Morgen früh ab 7 Uhr geht es mit der Berichterstattung weiter. Wir wünschen unseren Lesern trotz aller Spannungen in der Welt eine gute Nacht!
21:56 Uhr
Russische Drohnen verfolgen Gegner entlang der Front (Video)
Aufnahmen des russischen Verteidigungsministeriums zeigen Drohnenpiloten der Truppenverbände Nord, Mitte, Ost und Süd in ihren Operationsgebieten im Einsatz. Wie es heißt, zerstörten sie einen Stützpunkt, Ausrüstung und mehr als 30 unbemannte Fluggeräte der ukrainischen Einheiten. Im Gebiet Saporoschje verhinderten die russischen Soldaten so die Truppenrotation des Gegners.
21:45 Uhr
Weitere Zivilisten in russischen Grenzgebieten bei Angriffen aus der Ukraine verletzt
Das ukrainische Militär hat am Montagabend (Ortszeit) erneut gezielt Zivilisten in den Gebieten Kursk und Belgorod mit Drohnen angegriffen. Nach Behördenangaben erlitten insgesamt zwei Menschen Verletzungen.
In drei Ortschaften im Raum Belgorod wurden zudem zwei zivile Fahrzeuge, eine soziale Einrichtung und ein Betrieb beschädigt.
21:30 Uhr
Medwedew: Hunderte Teilnehmer der Spezialoperation an Vorwahlen für Einiges Russland beteiligt
Laut Dmitri Medwedew, dem Vorsitzenden der Regierungspartei Einiges Russland, nahmen 1.361 Armeeangehörige, die bei der militärischen Spezialoperation kämpften, an der Vorauswahl für die Partei teil. Mehr als ein Drittel – 480 Teilnehmer – habe gewonnen, sagte der Politiker bei einer Sitzung am Montag.
"Das ist ein gutes Ergebnis", meinte Medwedew. Natürlich habe es viel Konkurrenz gegeben, auch unter den Armeeangehörigen selbst.
Die Vorwahlen für Einiges Russland fanden vom 25. bis 31. Mai online statt. Mehr als zehn Millionen Menschen gaben ihre Stimme ab.
21:13 Uhr
Gebiet Belgorod: Dutzende Kinder seit 2022 bei Angriffen aus der Ukraine getötet
Von Mai 2022 bis heute wurden 243 Kinder durch Angriffe der ukrainischen Streitkräfte im russischen Grenzgebiet Belgorod verletzt. Dies berichtete der kommissarische Gouverneur Alexander Schuwajew auf der Plattform Max.
"Zum großen Bedauern wurden 24 Kinder getötet", schrieb der Beamte.
Die verletzten Minderjährigen stünden laut Schuwajew unter der Obhut eines eigens dafür geschaffenen regionalen Hilfsfonds.
20:47 Uhr
Moskau fordert von IAEA anständige Bewertung der Angriffe auf Kernkraftwerk Saporoschje
Russland erwartet vom Sekretariat der Internationalen Atomenergieorganisation (IAEA) und dem Generaldirektor Rafael Grossi eine faire und angemessene Einschätzung der ukrainischen Angriffe auf das AKW Saporoschje. Dies erklärte die russische Außenamtssprecherin Maria Sacharowa am Montag.
Das ukrainische Militär nehme die nukleare Anlage gezielt ins Visier und gefährde damit die Sicherheit am größten AKW Europas, so die Sprecherin. Die vom Kiewer Regime bewusst geschaffene Bedrohung dürfe nicht ignoriert werden, betonte sie weiter.
In diesem Zusammenhang müsse die IAEA-Führung Klartext reden, sonst würden all ihre Forderungen nach einem angemessenen Maß an nuklearer Sicherheit jegliche Grundlage verlieren.
20:04 Uhr
Stabschef des Präsidialamts: Selenskij will den Krieg schnellstmöglich beenden
Der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij hat angeordnet zu versuchen, den Krieg so schnell wie möglich zu beenden, vorzugsweise noch vor dem Winter. Dies gab der Leiter der Präsidialverwaltung Selenskijs, Kirill Budanow, bekannt, wie das Portal Strana.ua berichtet. Das Ziel sei "realistisch", so Budanow.
"Jetzt besteht mehr denn je die Aussicht", dass Russland bereit ist, in naher Zukunft "bestimmte Maßnahmen" zu ergreifen, um den Krieg zu beenden, sagte der Stabschef des ukrainischen Präsidialamts weiter.
Zugleich schloss Budanow jedoch nicht aus, dass Moskau es letztendlich ablehnen würde, die Kampfhandlungen einzustellen.
19:27 Uhr
Lukaschenko zu möglichem Angriff auf Weißrussland: Hat Selenskij was geraucht oder gesoffen?

Im Rahmen seiner Sendung "Moskau. Kreml. Putin" von Sonntagabend befragte der Rossija 1-Journalist Pawel Sarubin den weißrussischen Präsidenten Alexander Lukaschenko zu den jüngsten Aussagen des Kiewer Regimes über die Möglichkeit eines Angriffs auf Weißrussland. Die ukrainische Führung hatte sich damit gebrüstet, "bereits etwa 500 Ziele auf dem Territorium von Weißrussland ausgemacht" zu haben.
Ein Video dazu gibt es hier auf unserer Webseite.
Durch die Sperrung von RT zielt die EU darauf ab, eine kritische, nicht prowestliche Informationsquelle zum Schweigen zu bringen. Und dies nicht nur hinsichtlich des Ukraine-Kriegs. Der Zugang zu unserer Website wurde erschwert, mehrere Soziale Medien haben unsere Accounts blockiert. Es liegt nun an uns allen, ob in Deutschland und der EU auch weiterhin ein Journalismus jenseits der Mainstream-Narrative betrieben werden kann. Wenn Euch unsere Artikel gefallen, teilt sie gern überall, wo Ihr aktiv seid. Das ist möglich, denn die EU hat weder unsere Arbeit noch das Lesen und Teilen unserer Artikel verboten. Anmerkung: Allerdings hat Österreich mit der Änderung des "Audiovisuellen Mediendienst-Gesetzes" am 13. April diesbezüglich eine Änderung eingeführt, die möglicherweise auch Privatpersonen betrifft. Deswegen bitten wir Euch bis zur Klärung des Sachverhalts, in Österreich unsere Beiträge vorerst nicht in den Sozialen Medien zu teilen.
Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.
