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Liveticker Ukraine-Krieg: Russische Drohnen kappen gegnerische Nachschublinien nahe Dobropolje

Russland führt gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine Militäroperation in der Ukraine durch. Der Westen reagiert mit immer neuen Waffenlieferungen an die Ukraine und beispiellosen Sanktionen gegen Russland. Lesen Sie hier die neuesten Entwicklungen.
Liveticker Ukraine-Krieg: Russische Drohnen kappen gegnerische Nachschublinien nahe DobropoljeQuelle: TASS © Alexei Konowalow
  • 14.05.2026 09:41 Uhr

    09:41 Uhr

    Marinesoldaten vereiteln Durchbruchsversuch ukrainischer Saboteure zu russischen Stellungen

    Das russische Militär hat eine ukrainische Sabotage- und Aufklärungsgruppe an der Front bei Dobropolje in der Volksrepublik Donezk (DVR) zerschlagen. Wie ein Kommandeur gegenüber der Nachrichtenagentur RIA Nowosti berichtet, waren die Saboteure dabei, zu Stellungen der russischen Einheiten durchzubrechen.  

    Die Drohnenpiloten hätten jedoch den Gegner aufgespürt und die Zielkoordinaten umgehend an die Marinesoldaten übermittelt. Die ukrainische Sabotagegruppe sei anschließend mithilfe eines Granatwerfers außer Gefecht gesetzt worden.

  • 09:06 Uhr

    Russisches Militär setzt Raketenwerfer im Gebiet Sumy ein (Video)

    Aufnahmen des russischen Verteidigungsministeriums zeigen Artilleriesoldaten des Truppenverbands Nord im Raum Sumy im Einsatz. Sie setzten mithilfe eines Grad-Mehrfachraketenwerfers Stützpunkte und Personal der ukrainischen Streitkräfte außer Gefecht.

  • 08:30 Uhr

    Russischer Diplomat: Westen ignoriert Berichte über geheime Foltereinrichtungen in der Ukraine

    In Kiew, Charkow, Dnjepropetrowsk, Sumy und anderen Regionen der Ukraine existiert ein Netzwerk geheimer Gefängnisse, in denen Kriegsgefangene gefoltert werden. Der Sonderbotschafter des russischen Außenministeriums, Rodion Miroschnik, erklärte dies gegenüber der Nachrichtenagentur RIA Nowosti.

    Laut dem Diplomaten berichte die russische Seite regelmäßig über solche Folterzentren in der Ukraine, doch der Westen ignoriere diese Informationen und weigere sich, Kiew unter Druck zu setzen. Auch die humanitären Organisationen würden die Existenz der geheimen Gefängnisse in der Ukraine totschweigen, betonte Miroschnik weiter.

    Es sei schwierig, die Standorte von Folterkammern zu identifizieren, da es sich bei diesen Räumlichkeiten meist um Keller und Betonboxen handele, so der Diplomat.

  • 07:49 Uhr

    Russische Luftverteidigung wehrt Drohnenangriff aus der Ukraine ab

    In der Zeitspanne von 21 Uhr am Mittwoch bis 7 Uhr am Donnerstag (Moskauer Zeit) hat Russlands Luftverteidigung insgesamt 36 ukrainische unbemannte Fluggeräte über den Gebieten Belgorod, Brjansk, Woronesch, Kaluga, Kursk, Nowgorod, Rostow, Smolensk, Twer, Tula sowie über der Region Moskau und der Teilrepublik Krim zerstört.

    Wie das Verteidigungsministerium in Moskau bekanntgibt, setzte das ukrainische Militär bei den Angriffen Starrflüglerdrohnen ein.

  • 07:24 Uhr

    Truppenverband Mitte kappt Nachschublinien ukrainischer Einheiten bei Dobropolje

    Drohnenpiloten, die als Teil des russischen Truppenverbands Mitte kämpfen, verhindern durch ihre erfolgreichen Einsätze die Munitionsversorgung und Rotation des Gegners nahe Dobropolje in der Volksrepublik Donezk (DVR). Dies berichtet die Agentur TASS unter Verweis auf das Verteidigungsministerium in Moskau.

    Wie es heißt, werden die in der Gegend stationierten ukrainischen Einheiten dadurch ohne Aussicht auf Verstärkung isoliert.

  • 13.05.2026 22:00 Uhr

    22:00 Uhr

    Damit beenden wir für heute den Live-Ticker zur Lage im Ukraine-Konflikt. Morgen früh ab 7 Uhr geht es mit der Berichterstattung weiter. Wir wünschen unseren Lesern trotz aller Spannungen in der Welt eine gute Nacht!

  • 21:50 Uhr

    Selenskij: Fast alle Regionen der Ukraine von Drohnenangriffen betroffen

    Wie der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij mitteilte, waren im Laufe des Tages nahezu alle Regionen des Landes von Drohnenangriffen betroffen. Dies schrieb er in seinem Telegram-Kanal.

    Demnach wurden in den Gebieten Wolyn, Transkarpatien, Iwano-Frankowsk, Lwow, Rowno, Chmelnizki, Winniza, Dnjepropetrowsk, Schitomir, Kiew, Kirowograd, Nikolajew, Odessa, Sumy, Charkow, Tscherkassy und Tscherniwzi zahlreiche Schäden registriert.

    Selenskij erklärte, die meisten der angegriffenen Regionen lägen "nahe der Grenzen der NATO-Staaten". Zudem schrieb er, seit Beginn des Tages seien "mindestens 800 russische Drohnen" eingesetzt worden; die Attacke dauere an.

    Der Telegram-Kanal "Wojenkori Russkoi Wesny" berichtete unterdessen, dass rund 200 Drohnen des Typs Geran über die Zentralukraine geflogen seien. Zwei große Gruppen hätten sich aus dem Norden und Süden in Richtung Westen bewegt. Die Attacke könne bis in den Morgen des 14. Mai andauern.

    Der russische Militärkorrespondent Alexander Kots bestätigte diese Angaben und fügte hinzu, dass mehr als 260 Langstrecken-Drohnen die ukrainische Luftabwehr überlasteten und in westliche Regionen vordrangen. Ziel seien demnach wichtige militärische Objekte der ukrainischen Streitkräfte.

  • 21:44 Uhr

    Russische Sicherheitskreise melden hohe Verluste bei ukrainischer Brigade im Raum Kupjansk

    Eine mit Strafgefangenen besetzte Einheit der ukrainischen Streitkräfte soll bei Kämpfen im Raum Kupjansk schwere Verluste erlitten haben. Dies berichtet die Nachrichtenagentur TASS unter Berufung auf russische Sicherheitskreise:

    "Zahlreiche Nachrufe auf Soldaten der 129. Separaten mechanisierten Brigade bestätigen die enormen Verluste der Einheit im Nordwesten des Bezirks Kupjansk. Der Großteil der getöteten Nationalisten waren Strafgefangene aus Gefängnissen des Gebiets Dnjepropetrowsk."

    Zudem hätten russische Sicherheitsbehörden Informationen über Beschwerden von Angehörigen von Soldaten der 4. Separaten mechanisierten Brigade erhalten. Den Angaben zufolge würden die Militärangehörigen unmittelbar nach der Grundausbildung und ohne Begleitung erfahrener Kameraden an die Front geschickt, um Stellungen zu halten. 

  • 21:35 Uhr

    Russische Luftabwehr meldet Abschuss von weiteren ukrainischen Drohnen

    Innerhalb von sieben Stunden haben russische Luftabwehrsysteme 66 ukrainische Drohnen über mehreren Regionen des Landes abgefangen und zerstört. Dies teilt das russische Verteidigungsministerium mit. Demnach wurden die Drohnen am 13. Mai zwischen 14:00 Uhr und 21:00 Uhr Moskauer Zeit über den Gebieten Belgorod, Brjansk, Kaluga, Kursk, Nowgorod, Pskow, Smolensk und Twer sowie über dem Moskauer Umland und der Krim abgeschossen.

  • 21:22 Uhr

    Rutte bezeichnet Trumps Dialog mit Russland als äußerst wichtig

    Der NATO-Generalsekretär Mark Rutte hat den von US-Präsident Donald Trump begonnenen Dialog mit Russland als "äußerst wichtig" bezeichnet. Rutte sagte am Mittwoch auf einer Pressekonferenz in Bukarest:

    "Der amerikanische Präsident hat im Februar des vergangenen Jahres die festgefahrenen Beziehungen zu Präsident Putin durchbrochen. Und ich denke, es war äußerst wichtig, den Dialog mit Russland zu beginnen, um zu verstehen, ob es einen Ausweg aus diesem Konflikt gibt." 

    Zuvor hatte Trump erklärt, er sei überrascht über die mangelnde Bereitschaft des ukrainischen Präsidenten Wladimir Selenskij, eine Vereinbarung zur Beilegung des Konflikts zu schließen.

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Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.