Liveticker Ukraine-Krieg: Russische Luftabwehr zerstört in der Nacht 97 gegnerische Drohnen

28.02.2026 09:01 Uhr
09:01 Uhr
Zwei Tote und sieben Verletzte bei ukrainischen Angriffen auf Grenzgebiet Kursk
Die ukrainischen Streitkräfte setzen ihre Attacken auf das russische Grenzgebiet Kursk fort. Gouverneur Alexander Chinschtein berichtet in der täglichen Statistik auf Telegram über zahlreiche Artillerie- und Drohnenangriffe auf die Region. Wie der Politiker mitteilt, seien im Zeitraum von 7 Uhr MEZ am 27. Februar bis 5 Uhr MEZ am 28. Februar 62 ukrainische Drohnen abgeschossen worden. Zudem habe die gegnerische Artillerie in dieser Zeit 39-mal grenznahe evakuierte Ortschaften unter Beschuss genommen. Es habe außerdem fünf Angriffe gegeben, bei denen unbemannte Luftfahrzeuge Sprengsätze auf Objekte im Gebiet Kursk abgelassen hätten.
Chinschtein meldet zwei Tote und sieben Verletzte. Beim ukrainischen Angriff auf eine Energieanlage sei ein Angehöriger der Verteidigungseinheit BARS-Kursk ums Leben gekommen. Zwei Mitarbeiter eines Stromversorgers seien verletzt worden. Infolge der Attacke seien 34 Ortschaften vorübergehend ohne Strom geblieben. Bei einer Drohnenattacke auf die Gebietshauptstadt Kursk sei ein Mitarbeiter einer Autowerkstatt getötet worden, drei weitere Männer hätten Verletzungen erlitten. 35 Autos seien beschädigt worden. Überdies seien ein Einwohner der Siedlung Markowo und eine Einwohnerin der Siedlung Kojatschek verletzt worden. In der Siedlung Drosdy seien drei Einfamilienhäuser zu Schaden gekommen.
08:33 Uhr
Merz hält Diplomatie mit Russland für "aussichtslos"
Bundeskanzler Friedrich Merz hält ein Mehr an Diplomatie mit Russland derzeit für aussichtslos. Am Freitag sagte der Politiker bei einer Wahlkampf-Veranstaltung der hessischen CDU in Volkmarsen vor gut 2.000 Besuchern, dass sich der Krieg nicht alleine gegen die territoriale Integrität des osteuropäischen Landes richte.
"Das ist ein Krieg gegen die gesamte politische Ordnung Europas."
Was Russlands Präsident Wladimir Putin versuche, sei nicht nur die Ausdehnung Russlands nach Westen, sondern der Kremlchef versuche zu zerstören, was an Demokratie und Rechtsstaat an seiner Grenze zu entstehen drohe, erklärte Merz und wies Forderungen nach mehr Diplomatie zurück.
"Was sollen wir denn noch mehr machen an Diplomatie als das, was wir seit mehreren Monaten machen? Wir bieten doch jede Form eines Gespräches an, bis hin zu einem Gespräch auch mit der russischen Staatsführung."
Der Bundeskanzler forderte als Vorbedingung für Gespräche eine Waffenruhe.
08:00 Uhr
DVR meldet einen ukrainischen Angriff binnen 24 Stunden
Die Behörden in Donezk haben innerhalb der vergangenen 24 Stunden einen Angriff durch ukrainische Truppen registriert. Demnach wurden auf das Territorium der Volksrepublik vier Geschosse abgefeuert. Bei den Angriffen in der Zeitspanne von 0 Uhr am 27. Februar bis 0 Uhr am 28. Februar (Ortszeit) wurden keine Opfer unter der Zivilbevölkerung gemeldet. Berichte über Infrastrukturschäden lagen ebenfalls nicht vor.
Am Vortag hatten die Behörden von Donezk auch einen Angriff aus der Ukraine gemeldet. Eine zivile Person erlitt dabei Verletzungen. Berichte über Sachschäden lagen nicht vor.
07:34 Uhr
Erdölraffinerie in Region Krasnodar brennt nach Drohnenangriff aus Ukraine
Der Krisenstab der Region Krasnodar meldet einen Brand, nachdem ukrainische Drohnen in der Nacht zum Samstag erneut Südrussland angegriffen haben. Bei der Attacke sei eine Erdölraffinerie in der Siedlung Nowominskaja getroffen worden. Es gebe weder Todesopfer noch Verletzte.
Nach Angaben der örtlichen Behörden seien an den Löscharbeiten 39 Menschen und 13 Löschfahrzeuge beteiligt. Durch herabfallende Drohnenteile habe ein Tank Feuer gefangen. Die Flammen hätten eine Fläche von rund 150 Quadratmetern ergriffen.
Der Krisenstab warnt die Anwohner, Fotos und Videos von der Brandstelle zu teilen, denn somit könne der Gegner unter anderem die Stellungen der russischen Luftabwehr aufspüren und wiederholt zuschlagen, heißt es.
07:02 Uhr
Russische Luftabwehr zerstört in der Nacht 97 ukrainische Drohnen

SymbolbildJEWGENI BIJATOW / Sputnik Russlands Verteidigungsministerium meldet am Samstagmorgen auf der Plattform Telegram weitere Versuche der ukrainischen Streitkräfte, Objekte in Russland mit Drohnen anzugreifen. Demnach habe die russische Luftabwehr in der vergangenen Nacht 97 unbemannte Luftfahrzeuge des Gegners abgeschossen. Die Zahl der zerstörten Drohnen listet die Behörde wie folgt auf:
- Teilrepublik Krim – 40,
- Gebiet Brjansk – 22,
- Gebiet Belgorod – 16,
- Schwarzes Meer – 10,
- Region Krasnodar – 4,
- Gebiet Kursk – 2,
- Gebiet Kaluga – 2,
- Gebiet Tula – 1.
Weitere Einzelheiten teilt das Ministerium nicht mit.
27.02.2026 22:00 Uhr
22:00 Uhr
Damit beenden wir für heute den Live-Ticker zur Lage im Ukraine-Konflikt. Morgen früh ab 7 Uhr geht es mit der Berichterstattung weiter. Wir wünschen unseren Lesern trotz aller Spannungen in der Welt eine gute Nacht!
21:43 Uhr
"Mit Vergnügen": Selenskij bekundet Bereitschaft zu Aufnahme von Atomwaffen
Der Präsident der Ukraine Wladimir Selenskij erklärt in einem Gespräch mit dem Fernsehsender Sky News, dass er "mit Vergnügen" Atomwaffen von Großbritannien und Frankreich annehmen würde:
"Mit Vergnügen. (…) Ich habe jedoch keine Angebote erhalten. Aber mit Vergnügen."
Auf die Nachfrage des Interviewers nach Angeboten zur Übertragung von Atomwaffen bestätigt Selenskij, dass "dies nicht geschieht".
21:16 Uhr
Nuklearfragen und Friedensgespräche: Ein gefährliches Signal

Die Debatte über einen möglichen Nuklearstatus der Ukraine gewinnt ausgerechnet während laufender Verhandlungen neue Brisanz.
Im Gespräch mit dem Juristen Gunnar Beck heißt es, Berichte über eine mögliche schmutzige Bombe seien vor allem als politisches Druckmittel im Kontext der Friedensgespräche zu verstehen. Beide Seiten versuchten derzeit, militärisch wie psychologisch Stärke zu demonstrieren und sich moralisch zu positionieren; entsprechende Meldungen könnten darauf abzielen, die Verteidigungsfähigkeit der Ukraine zu betonen und internationale Partner insbesondere die USA politisch auf Linie zu bringen.
[Auszug aus den RT DE-Nachrichten live am 27. Februar 2026]
Das Video dazu gibt es hier auf unserer Webseite.
20:52 Uhr
Ukraine gibt Entwicklung neuer ballistischer Rakete bekannt
Kiew, das regelmäßig zivile Objekte und friedliche Einwohner angreift, meldet Tests der neuen ballistischen Rakete FP-7. Dies berichtet die ukrainische Nachrichtenagentur UNIAN auf ihrem Telegram-Kanal:
"Das Unternehmen Fire Point hat Tests der ukrainischen ballistischen Rakete FP-7 gezeigt. Es handelt sich um eine neue Entwicklung, deren Eigenschaften bislang nur begrenzt bekannt sind. Nach Angaben der Konstrukteure gehört die FP-7 zur Klasse der taktischen ballistischen Raketen."
20:29 Uhr
Trump bekundet Bereitschaft zu Aufhebung der Sanktionen gegen Russland bei Einigung in Ukraine-Frage
US-Präsident Donald Trump erklärt bei einem Gespräch mit Journalisten im Weißen Haus, er würde die Aufhebung der Sanktionen gegen Russland unterstützen, wenn eine Einigung zur Beilegung des Konflikts in der Ukraine erzielt würde. Trump wörtlich:
"Ich möchte die Sanktionen aufheben ... Aber zuerst müssen wir diesen Krieg beenden."
Durch die Sperrung von RT zielt die EU darauf ab, eine kritische, nicht prowestliche Informationsquelle zum Schweigen zu bringen. Und dies nicht nur hinsichtlich des Ukraine-Kriegs. Der Zugang zu unserer Website wurde erschwert, mehrere Soziale Medien haben unsere Accounts blockiert. Es liegt nun an uns allen, ob in Deutschland und der EU auch weiterhin ein Journalismus jenseits der Mainstream-Narrative betrieben werden kann. Wenn Euch unsere Artikel gefallen, teilt sie gern überall, wo Ihr aktiv seid. Das ist möglich, denn die EU hat weder unsere Arbeit noch das Lesen und Teilen unserer Artikel verboten. Anmerkung: Allerdings hat Österreich mit der Änderung des "Audiovisuellen Mediendienst-Gesetzes" am 13. April diesbezüglich eine Änderung eingeführt, die möglicherweise auch Privatpersonen betrifft. Deswegen bitten wir Euch bis zur Klärung des Sachverhalts, in Österreich unsere Beiträge vorerst nicht in den Sozialen Medien zu teilen.
Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.

