Liveticker Ukraine-Krieg: Russische Armee neutralisiert ukrainische Kämpfer in Krasnoarmeisk

13.01.2026 08:14 Uhr
08:14 Uhr
Großbritannien nennt Bedingungen für Entsendung von Truppen in die Ukraine
London werde keine Truppen in die Ukraine entsenden, solange es nicht von deren Sicherheit überzeugt sei, erklärte Richard Naughton, der Chef des britischen Luftwaffenstabs und Verteidigungschef der Streitkräfte, laut der Zeitung Telegraph vor britischen Abgeordneten.
"Wir werden unsere Streitkräfte nicht entsenden, wenn wir nicht von ihrer Sicherheit überzeugt sind."
Die Abgeordneten fragten Naughton, ob er glaube, dass britische Soldaten sicher seien und über ausreichende Ressourcen verfügen würden, um ihre Aufgaben in der Ukraine im Falle eines Kriegsendes zu erfüllen. Der Marschall räumte ein, dass es "in einer operativen Situation kein Nullrisiko gibt".
07:49 Uhr
Russische Luftabwehr zerstört in der Nacht mehrere ukrainische Drohnen
Die diensthabenden Luftabwehrkräfte der russischen Streitkräfte haben in der Nacht elf ukrainische Drohnen über fünf Regionen Russlands abgeschossen, teilt das russische Verteidigungsministerium mit. Zerstört wurden sieben Drohnen über der Region Rostow und jeweils eine Drohne über den Gebieten Belgorod, Kursk, Orjol und über der Halbinsel Krim.
07:13 Uhr
Russische Armee neutralisiert ukrainische Kämpfer in Krasnoarmeisk
In dem von den russischen Streitkräften befreiten Krasnoarmeisk wurde eine Gruppe der ukrainischen Streitkräfte neutralisiert, die ein Video mit der ukrainischen Flagge in der Stadt aufnehmen wollte. Dies meldet das russische Verteidigungsministerium. Der Behörde zufolge, hatte das Kommando der ukrainischen Streitkräfte drei Gruppen von Kämpfern nach Krasnoarmeisk entsandt, um eine Demonstration mit der ukrainischen Flagge auf dem von russischen Einheiten kontrollierten Gebiet auf Video aufzunehmen.
"Das Kiewer Regime unternimmt weiterhin Versuche, Kämpfer der ukrainischen Streitkräfte für solche PR-Aktionen einzusetzen, um die Präsenz der ukrainischen Streitkräfte in den von russischen Truppen befreiten Ortschaften zu beweisen."
Über die Befreiung von Krasnoarmeisk in der Donezker Volksrepublik (DVR) berichtete der Chef des Generalstabs der russischen Streitkräfte, Waleri Gerassimow, am 1. Dezember 2025.
12.01.2026 22:00 Uhr
22:00 Uhr
Damit beenden wir für heute den Live-Ticker zur Lage im Ukraine-Konflikt. Morgen früh ab 7 Uhr geht es mit der Berichterstattung weiter. Wir wünschen unseren Lesern trotz aller Spannungen in der Welt eine gute Nacht!
21:59 Uhr
Gebiet Brjansk: Zivilist stirbt durch ukrainischen Drohnenangriff
Ein Bewohner des russischen Gebiets Brjansk ist ums Leben gekommen, nachdem das ukrainische Militär sein Auto mit einer Drohne angegriffen hatte. Alexandr Bogomas, der Gouverneur der Region, meldet dazu auf Telegram:
"Ukrainische Terroristen haben einen vorsätzlichen Angriff mit einer FPV-Drohne gegen einen fahrenden zivilen Pkw im Dorf Stratschowo des Bezirks Susemka verübt. Durch den Terrorangriff ist leider ein Zivilist getötet worden."
21:25 Uhr
RT DE-Exklusiv: Präzision aus der Luft – Einblick in Russlands Drohneneinheiten

Das russische Verteidigungsministerium erklärte, dass eine russische Überschallrakete vom Typ Oreschnik in der Nacht zum 9. Januar das staatliche Flugzeugreparaturwerk im ukrainischen Lwow außer Betrieb gesetzt habe, in dem unter anderem F-16- und MiG-29-Jets sowie unbemannte Lang- und Mittelstreckendrohnen für Angriffe auf russisches Territorium instand gesetzt und produziert worden seien.
Das gesamte Video dazu finden Sie hier auf unserer Webseite.
20:42 Uhr
Weitere ukrainische Drohnen über russischen Regionen abgeschossen
Russlands Verteidigungsministerium meldet den Abschuss von weiteren ukrainischen Drohnen über den russischen Regionen im Verlauf des heutigen Montagabends. Nach Angaben der Behörde schossen russische Luftabwehreinheiten zwischen 16 und 20 Uhr Moskauer Zeit insgesamt 56 Starrflügler-Drohnen ab. Davon seien 21 Drohnen über der Krim, 18 über dem Gebiet Krasnodar, acht über dem Asowschen Meer, jeweils vier über den Gebieten Brjansk und Kursk sowie eine über dem Gebiet Woronesch zerstört worden.
20:08 Uhr
Ausgezeichnet für Einsatz unter Feuer: Eine Offizierin berichtet

Im Mittelpunkt der Sendung steht der persönliche Einsatz russischer Militärangehöriger im Donbass, die nach eigenen Angaben freiwillig gekommen sind, um Zivilisten zu schützen und das Blutvergießen zu beenden.
Das gesamte Video dazu finden Sie hier auf unserer Webseite.
19:36 Uhr
Militärexperte: Russlands Streitkräfte kesseln Orechow ein

SymbolbildSergei Bobylew / Sputnik Mit der Befreiung der Ortschaft Nowoboikowskoje hat die Russische Armee eine Einkesselung des in der Stadt Orechow stationierten ukrainischen Truppenverbands begonnen, erklärt der Militärexperte Andrei Marotschko. Die Nachrichtenagentur TASS zitiert ihn wie folgt:
"Wenn wir die Karte betrachten, sehen wir, dass mit der Befreiung von Nowoboikowskoje die Einkesselung der Siedlung Orechow beginnt, die eine sehr wichtige Befestigung der ukrainischen Kämpfer darstellt. Ich würde sie sogar mit Guljaipole vergleichen, das seit Längerem ebenfalls zu einer sogenannten Festung ausgebaut wurde. Doch sie fiel sehr schnell, gerade deswegen, weil das ukrainische Kommando die Angriffsrichtung falsch einschätzte und eine strategische Niederlage erlitten hat."
Marotschko fügte hinzu, dass das weitere Vorrücken der russischen Truppen aus Nowoboikowskoje nach Nordosten eine wichtige Versorgungsroute von Orechow unterbrechen könnte:
"Ein Vorrücken in dieser Richtung wird die Ukraine zwingen, ihre Verteidigung umzuformatieren. Das ukrainische Kommando wird seine Pläne in Eile ändern müssen, und gegenwärtig ist das gar nicht so einfach. Sie haben keine Möglichkeit mehr, größere Befestigungen zu bauen."
18:54 Uhr
Rutte: Russische Oreschnik-Angriffe sollen NATO von Ukraine-Hilfe abhalten
Russland wolle mit Angriffen mithilfe der Rakete Oreschnik die NATO dazu zwingen, ihre Unterstützung für die Ukraine einzustellen. Dies erklärte NATO-Generalsekretär Mark Rutte bei einer Pressekonferenz mit dem kroatischen Premierminister Andrej Plenković in Zagreb. Er sagte:
"Russland versucht, uns von der Unterstützung der Ukraine abzuhalten, aber wir werden sie nicht aufgeben."
Zuvor hatte das russische Verteidigungsministerium mitgeteilt, ein Oreschnik-Schlag habe einem Flugzeugreparaturwerk in Lwow gegolten. In der Anlage seien unter anderem F-16- und MiG-29-Jets gewartet sowie Drohnen produziert worden. Das Objekt sei außer Gefecht gesetzt worden.
Durch die Sperrung von RT zielt die EU darauf ab, eine kritische, nicht prowestliche Informationsquelle zum Schweigen zu bringen. Und dies nicht nur hinsichtlich des Ukraine-Kriegs. Der Zugang zu unserer Website wurde erschwert, mehrere Soziale Medien haben unsere Accounts blockiert. Es liegt nun an uns allen, ob in Deutschland und der EU auch weiterhin ein Journalismus jenseits der Mainstream-Narrative betrieben werden kann. Wenn Euch unsere Artikel gefallen, teilt sie gern überall, wo Ihr aktiv seid. Das ist möglich, denn die EU hat weder unsere Arbeit noch das Lesen und Teilen unserer Artikel verboten. Anmerkung: Allerdings hat Österreich mit der Änderung des "Audiovisuellen Mediendienst-Gesetzes" am 13. April diesbezüglich eine Änderung eingeführt, die möglicherweise auch Privatpersonen betrifft. Deswegen bitten wir Euch bis zur Klärung des Sachverhalts, in Österreich unsere Beiträge vorerst nicht in den Sozialen Medien zu teilen.
Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.


