Liveticker Ukraine-Krieg: Nikiforowka in Donezker Volksrepublik befreit

25.03.2026 14:22 Uhr
14:22 Uhr
Kiews Truppen greifen Gebiet Belgorod mit knapp 120 Drohnen an
Im Laufe des Tages haben die ukrainischen Streitkräfte 116 unbemannte Flugzeuge und zehn Artilleriegeschosse auf das Gebiet Belgorod abgefeuert, so die Mitteilung des regionalen Krisenstabs. Bei dem Drohnenangriff auf den Ort Samostje im Kreis Graiworon wurden zwei Männer verletzt.
13:47 Uhr
Mehr als 250 ukrainische Drohnen an einem Tag über Gebiet Brjansk zerstört
Das Gebiet Brjansk hat innerhalb eines Tages den massiven Drohnenangriff der Ukraine abgewehrt. Laut Gouverneur Alexander Bogomas wurden zwischen 8 Uhr am Dienstag und 8 Uhr am Mittwoch insgesamt 258 gegnerische Drohnen über dem Gebiet vom Himmel geholt.
13:16 Uhr
TASS: Russische Armee kesselt Slawjansk und Kramatorsk ein
Russlands Streitkräfte kesseln nach Angaben der Nachrichtenagentur TASS Kramatorsk und Slawjansk ein, die zu den letzten von der Ukraine kontrollierten größeren Städten in der Donezker Volksrepublik gehören. Die Agentur zitiert dazu eine russische militärische Quelle:
"Gegenwärtig wird um den Ballungsraum Kramatorsk-Slawjansk ein Feuerkessel gebildet."
12:37 Uhr
Russische Flugabwehr zerstört weiterhin gegnerische Drohnen
Die russische Flugabwehr hat zwischen 8 und 13 Uhr am Mittwoch 85 unbemannte Flugzeuge der Ukraine zerstört, berichtet das Verteidigungsministerium. Im Einzelnen wurden die Flugziele über den Gebieten Archangelsk, Belgorod, Brjansk, Kaluga, Kursk, Leningrad, Smolensk, Twer, Tula sowie über der Region um Moskau abgeschossen.
Bürgermeister Sergei Sobjanin berichtete bislang über zehn Drohnen, die im Anflug auf die russische Hauptstadt zerstört wurden.
11:57 Uhr
Frontbericht des russischen Verteidigungsministeriums
Innerhalb der vergangenen 24 Stunden haben die ukrainischen Streitkräfte 1.360 Soldaten in der Zone der militärischen Sonderoperation verloren, heißt es aus dem täglichen Bericht des Verteidigungsministeriums in Moskau. Die russische Armee zerstörte folgende Waffen und Ausrüstung des Gegners:
- einen Panzer,
- zwei Schützenpanzer,
- drei Mannschaftstransportwagen,
- 16 gepanzerte Kampffahrzeuge,
- 85 Kraftfahrzeuge,
- 20 Artilleriegeschütze,
- ein Fahrzeug des HIMARS-Mehrfachraketenwerfers,
- ein Fahrzeug des Vampire-Mehrfachraketenwerfers,
- vier Artillerieaufklärungsradare,
- sieben Anlagen der Elektronischen Kampfführung,
- zehn Munitionslager, neun Lager mit Ausrüstung und ein Treibstofflager.
Einheiten der russischen Luftstreitkräfte, Raketen- und Artillerietruppen sowie Drohnenbediener trafen Montagehallen und Abschussanlagen für unbemannte Flugzeuge größerer Reichweite, Objekte der Energieinfrastruktur, die im Interesse gegnerischer Truppen betrieben wurden, Depots mit Munition und Treibstoff sowie ukrainische Soldaten und ausländische Söldner in 149 Kreisen. Die Flugabwehr schoss drei HIMARS-Raketen, vier Neptun-Marschflugkörper und 543 Drohnen ab.
11:10 Uhr
Lettland und Estland melden Drohnen im Luftraum
Ein unbemanntes Flugzeug ist in den lettischen Luftraum eingedrungen und abgestürzt, erklärt Ministerpräsidentin Evika Silina. Es gab keine Verletzten. Nach vorläufigen Angaben kann es sich um eine ukrainische Drohne handeln, betont die Regierungschefin.
Das lettische Militär präzisierte, dass die Drohne aus Russland eingeflogen und im Bezirk Krāslava abgestürzt sei. Opfer und Schäden wurden keine verzeichnet.
In Estland traf eine Drohne, die angeblich aus dem russischen Luftraum eindrang, den Schornstein des Kraftwerks Auvere, erklärt der Geheimdienst in Tallinn. Nach Angaben des Energieunternehmens Enefit Power erlitt die Anlage keinen unmittelbaren Schaden, wesentliche Auswirkungen auf das estnische Stromnetz gibt es nicht.
10:25 Uhr
Nikiforowka in Donezker Volksrepublik befreit

SymbolbildAlexei Maischew / Sputnik Die russische Armee hat Nikiforowka in der Donezker Volksrepublik eingenommen. Laut dem russischen Verteidigungsministerium wurde die Befreiung der Ortschaft durch den Einsatz des Truppenverbandes Süd ermöglicht.
10:03 Uhr
FSB verhindert Terrorangriff auf Universität des Innenministeriums in Region Krasnodar
Der Föderale Sicherheitsdienst Russlands hat einen ukrainischen Terrorangriff in der Region Krasnodar verhindert. Laut der offiziellen Mitteilung hätte Kiew mit dem Angriff auf Ausbildungseinrichtungen der Krasnodar-Universität des russischen Innenministeriums in Noworossijsk gezielt.
Dafür sollen die ukrainischen Geheimdienste einen 21-jährigen Mann mithilfe von Telefonbetrug angeworben haben. Der Mann habe die Koordinaten der Objekte sowie Anweisungen zum Eindringen und zur Herstellung eines Brandmittels erhalten.
Mitarbeitern des FSB sei es gelungen, den Angriff rechtzeitig zu verhindern. Der Mann, der bereits in Haft genommen worden sei, werde der Vorbereitung eines Terroranschlags verdächtigt. Ihm drohe eine Freiheitsstrafe von bis zu 20 Jahren.
09:23 Uhr
Kiews Truppen attackieren Gebiet Kursk mit 30 Drohnen an einem Tag
Die ukrainischen Streitkräfte haben innerhalb von 24 Stunden drei Artillerieangriffe auf Städte und Ortschaften im Gebiet Kursk unternommen, berichtet Gouverneur Alexander Chinstein. Die Flugabwehr zerstörte 30 unbemannte Flugzeuge des Gegners.
Zuvor hatte Chinstein mitgeteilt, dass bei dem ukrainischen Angriff auf einen landwirtschaftlichen Betrieb im Ort Glamasdino ein Mann ums Leben kam. Außerdem wurden 14 Menschen verletzt.
08:40 Uhr
RIA Nowosti: Russische Armee attackiert Objekte des Geheimdienstes SBU in Westukraine
Russische Truppen haben Objekte des ukrainischen Geheimdienstes SBU in drei Städten der Westukraine getroffen, berichtet Sergei Lebedew, der Koordinator des Untergrunds im Gebiet Nikolajew, gegenüber der Nachrichtenagentur RIA Nowosti.
Ihm zufolge gab es nach dem Angriff auf ein Gebäude in Iwano-Frankowsk mindestens zwei Tote und 16 Verletzte. Bei der Attacke auf ein Objekt in Winniza, wo sich hochrangige Vertreter des ukrainischen Militärs sowie ausländische Fachkräfte befunden haben sollen, seien mindestens sieben Personen schwer verletzt worden.
Zudem habe die russische Armee ein Gebäude in Ternopol unter Beschuss genommen, wobei etwa zwölf SBU-Angehörige und drei ausländische Offiziere ums Leben gekommen seien, fügt Lebedew hinzu.
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Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.
