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Liveticker Ukraine-Krieg: Kiew greift Spielplatz in Cherson an – ein Toter und Verletzte

Russland führt gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine Militäroperation in der Ukraine durch. Der Westen reagiert mit immer neuen Waffenlieferungen an die Ukraine und beispiellosen Sanktionen gegen Russland. Lesen Sie hier die neuesten Entwicklungen.
Liveticker Ukraine-Krieg: Kiew greift Spielplatz in Cherson an – ein Toter und VerletzteQuelle: Sputnik © Konstantin Michaltschewski
  • 28.05.2026 13:57 Uhr

    13:57 Uhr

    Experten: Angriffe auf Kiew markieren Paradigmenwechsel

    Russische Militär- und Sicherheitsexperten äußern ihre Einschätzungen zum ukrainischen Angriff auf Starobelsk und den darauffolgenden Vergeltungsschlägen gegen Kiew. Dabei zeichnet sich ein Paradigmenwechsel ab, während Moskau zugleich ein deutliches Signal an den Westen sendet.

    Mehr dazu lesen Sie hier auf unserer Webseite.

  • 13:30 Uhr

    Peskow: Bislang keine Vorschläge der EU über Verhandlungen

    Die EU-Länder haben bislang keine Vorschläge für Ukraine-Verhandlungen mit Russland gemacht. Dies erklärt Kremlsprecher Dmitri Peskow gegenüber der Nachrichtenagentur TASS. Auf eine entsprechende Frage antwortet Peskow:

    "Nein, sie sind an uns nicht herangetreten."

  • 13:05 Uhr

    "Idiotische Erklärungen": Lawrow kommentiert EU-Pläne zu Begrenzungen für russische Armee

    Sergei Lawrow hat die Erklärungen der EU-Außenbeauftragten Kaja Kallas über mögliche Einschränkungen für die russischen Streitkräfte als "idiotisch" bezeichnet. Im Gespräch mit der Zeitung Iswestija antwortet der russische Außenminister auf die Frage zum Thema:

    "Ich diskutiere keine idiotischen Erklärungen."

    Im Vorfeld eines informellen Treffens der EU-Außenminister in Zypern hatte Kallas bekannt gegeben, Brüssel möchte Moskau Gegenbedingungen stellen, falls die Ukraine-Verhandlungen unter der Beteiligung der EU beginnen. Es handele sich unter anderem um die Begrenzung der Anzahl der Streitkräfte.

    Mehr zum ThemaKallas: EU will von Russland Begrenzung seiner Streitkräfte fordern

  • 12:27 Uhr

    Frontbericht des russischen Verteidigungsministeriums

    Die ukrainischen Streitkräfte haben 1.245 Soldaten an einem Tag in der Zone der Kampfhandlungen verloren, hieß es im täglichen Bericht des Verteidigungsministeriums in Moskau zur Lage im Ukraine-Konflikt. Russische Truppen zerstörten folgende Waffen und Ausrüstung des Gegners:

    • einen Panzer,
    • neun gepanzerte Kampffahrzeuge, darunter einen M113-Mannschaftstransportwagen,
    • 72 Kraftfahrzeuge,
    • sieben Artilleriegeschütze,
    • zwei Anlagen der Elektronischen Kampfführung.

    Einheiten der Luftstreitkräfte, Raketen- und Artillerietruppen sowie Drohnenbediener trafen Speicher und Abschussvorrichtungen für unbemannte Flugzeuge größerer Reichweite, Objekte der Energie-, Transport-, Flughafeninfrastruktur, die von gegnerischen Truppen betrieben wurden, Depots mit Munition und Treibstoff sowie ukrainische Soldaten und ausländische Söldner in 147 Kreisen. Die Flugabwehr schoss vier Flugbomben und 184 Drohnen ab.

  • 11:58 Uhr

    Russische Armee befreit Nowowassilewka im Gebiet Cherson

    Die russischen Streitkräfte haben Nowowassilewka im Gebiet Charkow eingenommen, berichtet das Verteidigungsministerium in Moskau. Die Befreiung der Ortschaft wurde durch den Einsatz des Truppenverbandes Nord möglich.

  • 11:30 Uhr

    Gouverneur: Kiew greift Spielplatz in Cherson an – ein Toter und Verletzte

    Die ukrainischen Streitkräfte haben einen Spielplatz in der von Kiew kontrollierten Stadt Cherson angegriffen, erklärt Wladimir Saldo, der Gouverneur des gleichnamigen Gebietes. Ein Mann kam ums Leben, seine Ehefrau und zwei Kinder wurden verletzt.

    Nach Ansicht von Saldo handelt es sich um eine "absichtliche Provokation", um die öffentliche Empörung nach der Tragödie in Starobelsk zu beschwichtigen. Ein blutiges Verbrechen suche Kiew, durch ein anderes zu verbergen.

  • 11:00 Uhr

    Jeffrey Sachs: "Deutschland spielt eine außerordentlich gefährliche Rolle"

    In einem Interview mit dem Politologen Glenn Diesen ordnet der US-Ökonom Jeffrey Sachs die aktuelle europäische Außenpolitik als "kolossale Katastrophe" ein. Er kritisiert scharf, dass Europa die diplomatischen Kanäle zu Russland vollständig gekappt habe und sich stattdessen von der russophoben Haltung der baltischen Staaten treiben lasse.

    Besonders drastische Worte findet Sachs für Deutschland unter Bundeskanzler Friedrich Merz: Dessen Kurs der Remilitarisierung verletze den Zwei-plus-Vier-Vertrag und sei hochgradig unverantwortlich. Sachs wirft Merz vor, als "Kriegstreiber" jeglichen diplomatischen Dialog mit Moskau komplett zu verweigern und damit leichtfertig die historischen Friedenszusagen aus der Zeit der deutschen Wiedervereinigung aufzukündigen.

    Durch das Zusammenspiel aus baltischem Eskalationskurs, deutscher Aufrüstung und Kiews Versuchen, Europa in den Konflikt hineinzuziehen, sieht Sachs das Baltikum derzeit als "den gefährlichsten Krisenherd des gesamten Planeten".

    Ein Video dazu gibt es hier auf unserer Webseite.

  • 10:37 Uhr

    Kallas: US-Diplomaten nicht mehr in ukrainischer Hauptstadt – Kiew und US-Botschaft dementieren

    Alle diplomatischen Vertretungen außer einer haben Kiew verlassen, erklärt EU-Außenbeauftragte Kaja Kallas im Gespräch mit Journalisten vor dem Außenministertreffen in Zypern. Ihr zufolge ist die US-Botschaft nicht mehr in der ukrainischen Hauptstadt.

    Die Ukraine weist die Informationen umgehend zurück. Wie ein Sprecher des ukrainischen Außenministeriums gegenüber Journalisten erklärt, sind die Berichte über den Fortzug der US-Botschaft falsch.

    Die US-Botschaft in Kiew gibt auf X (Twitter) bekannt, dass die Vertretung ihre Arbeit fortsetzt. Anderslautende Berichte sind falsch.

  • 10:17 Uhr

    Schoigu: Russisch-amerikanische Friedensinitiative wegen Kiew festgefahren

    Die russisch-amerikanische Friedensinitiative fährt vor allem wegen der Ukraine fest, meint Sergei Schoigu, der Sekretär des russischen Sicherheitsrates, auf dem Sicherheitsforum im Gebiet Moskau. Seiner Ansicht nach fehlt es Kiew völlig an politischem Willen zum Frieden. Außerdem strebe die Ukraine immer wieder nach Eskalation.

    Dieser Widerwille könnte dadurch erklärt werden, dass die Ukraine nach dem Ende des Konflikts Verantwortung für ihr "antirussisches Abenteuer" tragen müsse, betont Schoigu. Er weist hierbei unter anderem auf die demografische Krise, die Staatsverschuldung und die Abhängigkeit von ausländischer Finanzhilfe hin.

  • 09:50 Uhr

    Ukraine setzt Lehrer des Berufskollegs in Starobelsk auf Mirotworez-Terrorliste

    Zehn Mitarbeiter der Berufsfachschule Starobelsk sind auf der Terrorliste "Mirotworez" aufgetaucht. Ihnen wird Propaganda gegenüber Minderjährigen vorgeworfen. Der Eintrag erfolgte wenige Tage nach einem verheerenden Drohnenangriff auf die Bildungseinrichtung.

    Mehr dazu lesen Sie hier auf unserer Webseite.

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Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.