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Liveticker Ukraine-Krieg: US-Magazin kürt russischen T-72 zum besten Panzer der Welt

Russland führt gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine Militäroperation in der Ukraine durch. Der Westen reagiert mit immer neuen Waffenlieferungen an die Ukraine und beispiellosen Sanktionen gegen Russland. Lesen Sie hier die neuesten Entwicklungen.
Liveticker Ukraine-Krieg: US-Magazin kürt russischen T-72 zum besten Panzer der WeltQuelle: Sputnik © Ilja Pitalew / RIA Nowosti
  • 29.04.2026 08:08 Uhr

    08:08 Uhr

    US-Magazin erklärt russischen T-72 zum besten Panzer der Welt

    Der russische T-72 hat ein Ranking der besten Kampfpanzer weltweit angeführt. Das berichtet das US-Magazin The National Interest:

    "Fakt ist: Er erfüllt alle Anforderungen an einen effektiven Panzer. Der T-72 gewinnt den Krieg auf dem Schlachtfeld in der Ukraine, trotz Drohnen und anderer Schwierigkeiten, mit denen er zu kämpfen hatte. Genau deshalb ist er derzeit der beste Panzer der Welt."

    Den zweiten Platz belegt der US-amerikanische M1 "Abrams", gefolgt vom israelischen Merkava V auf Rang drei. Ebenfalls unter den Top Ten ist der russische T-14 "Armata", der den sechsten Platz einnimmt.

    Zuvor hatte das Magazin auch die russischen U-Boote der Projekte 945A "Kondor" und 885 "Jasen" zu den besten der Welt gezählt. Dabei ging auch der zweite Platz an das Projekt 885 "Jasen".

  • 07:51 Uhr

    DVR-Chef: Drohnen allein entscheiden den Krieg nicht – kein Patt

    Trotz des massiven Einsatzes von Drohnen sieht der Chef der Volksrepublik Donezk (DVR), Denis Puschilin, keine Pattsituation an der Front. Dies erklärte er im Gespräch mit der Nachrichtenagentur TASS:

    "Ist das also eine Pattsituation oder nicht? Nein, es ist eher ein Wettrüsten moderner Technologien."

    Zugleich betonte er, die Ukraine diene dem Westen als Testgelände für neue Waffensysteme. Dazu gehörten auch Drohnen, "die die Lage an der Front mitentscheiden". Dennoch könnten unbemannte Systeme nicht die einzige Waffengattung bei der "Befreiung von Territorien" sein.

    "Ohne Infanterie, ohne Soldaten, ohne Sturmoperationen kann die Lage nicht als abgeschlossen gelten."

  • 07:35 Uhr

    Truppenverband Nord: Über 600 ukrainische Drohnen in einer Woche abgeschossen

    Einheiten des Truppenverbandes Nord haben binnen einer Woche mehr als 600 ukrainische Drohnen zerstört. Dies berichtet die Nachrichtenagentur TASS.

    "Im Zeitraum vom 20. bis 27. April haben Luftabwehreinheiten des Truppenverbandes Nord über 600 Angriffs-, Multikopter- und Aufklärungsdrohnen des Gegners über den Gebieten Sumy und Charkow vernichtet."

    Weiter wurde erklärt, dass die Soldaten ukrainische Drohnen bereits im Anflug auf die Staatsgrenze erfassen. Mithilfe von Ortungssystemen können Typ, Flugrichtung, voraussichtliche Route und Einsatzgebiet der Drohnen bestimmt werden.

  • 07:07 Uhr

    Russland meldet Abschuss von 98 ukrainischen Drohnen in der Nacht

    In der Nacht sind über mehreren Regionen Russlands 98 ukrainische Drohnen zerstört worden. Dies teilte das russische Verteidigungsministerium mit.

    "Im Verlauf der vergangenen Nacht, im Zeitraum von 20:00 Uhr Moskauer Zeit am 28. April bis 07:00 Uhr Moskauer Zeit am 29. April, haben diensthabende Luftabwehrkräfte 98 ukrainische unbemannte Fluggeräte vom Flugzeugtyp abgefangen und zerstört."

    Den Angaben zufolge wurden die Drohnen über den Gebieten Astrachan, Belgorod, Wolgograd, Woronesch, Kursk, Rostow und Saratow sowie über der Teilrepublik Krim abgeschossen.

  • 28.04.2026 22:00 Uhr

    22:00 Uhr

    Damit beenden wir für heute den Live-Ticker zur Lage im Ukraine-Konflikt. Morgen früh ab 7 Uhr geht es mit der Berichterstattung weiter. Wir wünschen unseren Lesern trotz aller Spannungen in der Welt eine gute Nacht!

  • 21:55 Uhr

    Magyar: Treffen mit Selenskij in Transkarpatien geplant

    Der Vorsitzende der siegreichen ungarischen Partei "Tisza", Péter Magyar, hat angekündigt, Anfang Juni den ukrainischen Präsidenten Wladimir Selenskij in Beregowo in der Ukraine treffen zu wollen. Thema sollen die Rechte der ungarischen Minderheit in Transkarpatien sein. Magyar teilte mit, er habe sich bereits mit dem Bürgermeister von Beregowo, Zoltán Babják, getroffen.

    "Wir waren uns einig, dass das Interesse der Ungarn in Transkarpatien darin besteht, eine neue Grundlage für die Beziehungen zwischen Ungarn und der Ukraine zu schaffen. Ausgehend davon initiiere ich Anfang Juni ein Treffen mit Präsident Wladimir Selenskij – symbolisch in Beregowo, wo die ungarische Bevölkerung die Mehrheit stellt."

    Nach seinen Angaben soll es um die rechtliche Lage der ungarischen Minderheit gehen. Magyar kritisierte sprachliche Einschränkungen durch die ukrainischen Behörden, die den Zugang zu Bildung und Selbstverwaltung in der Muttersprache erschwerten.

    "Es ist an der Zeit, dass die Ukraine die seit Jahrzehnten bestehenden Einschränkungen der Rechte aufhebt und den Ungarn in Transkarpatien kulturelle, sprachliche und administrative Rechte sowie den Zugang zu höherer Bildung zurückgibt, damit sie wieder gleichberechtigte und respektierte Bürger der Ukraine werden."

  • 21:45 Uhr

    Abgeordneter: Rekrutierungsbeamte sperren Autobahn für Kontrollen

    Der von Kiew eingesetzte Abgeordnete des Regionalrats von Cherson Sergei Chlan erklärt, Mitarbeiter der Rekrutierungszentren sperrten die Autobahn Odessa–Kiew und kontrollierten sämtliche Fahrzeuge. Dabei werde überprüft, ob Fahrer und Passagiere über eine Mobilisierungsaufschiebung verfügen, so Chlan. Er berichtet in einem auf Telegram veröffentlichten Video von Novosti.Live:

    "Sie sperren die Straße Odessa–Kiew und kontrollieren alle Autos. Was mich betrifft, sagten sie: 'Bitte zeigen Sie Ihre Aufschiebung.' Ich habe sie gezeigt. Es gibt ein Dokument, auch ein erweitertes Dokument."

    Dann hätten die Mitarbeiter ihn zudem nach der Grundlage der Aufschiebung gefragt. Der Abgeordneter weiter:

    "Ich sagte: Das geht Sie nichts an, auf welcher Grundlage ich die Aufschiebung habe. Sie haben das Dokument, Sie können es lesen."

    Nach seinen Angaben wurde der Vertreter des Rekrutierungszentrums nach dem Hinweis auf seine Zuständigkeiten zudem ausfallend.

  • 21:34 Uhr

    Pistorius: Deutschlands Ukraine-Hilfe wird zu strategischer Partnerschaft

    Deutschlands Verteidigungsminister Boris Pistorius erklärt im Rahmen einer gemeinsamen Pressekonferenz mit Bundesfinanzminister Lars Klingbeil und Bundeswirtschaftsministerin Katherina Reiche, dass sich Deutschland von einer rein situativen Unterstützung der Ukraine gelöst habe und zunehmend eine strukturierte, langfristige strategische Partnerschaft mit Kiew aufbaue. Diese Entwicklung bringe nach seinen Worten Vorteile mit sich und wirke sich zugleich positiv auf die Sicherheit beider Länder sowie auf Wirtschaft und Industrie aus.

    Zudem verweist der Minister auf den intensiven Erfahrungsaustausch zwischen Kiew und Berlin und betont, dass Deutschland weiterhin auf gemeinsame Beschaffungen von Militärtechnik mit europäischen Partnern setzen werde – sowohl zur Unterstützung der Ukraine als auch im eigenen Interesse.

    Darüber hinaus kündigt Pistorius an, dass Deutschland eine mögliche Beteiligung am ukrainischen Verteidigungscluster Brave1 prüfe. Dieser sei auf die beschleunigte Entwicklung und Einführung neuer militärischer Technologien ausgerichtet.

  • 21:19 Uhr

    Bericht: Massengrab auf Gelände ukrainischer Einheit entdeckt

    Ein Ausbilder des 225. Separaten Sturmregiments der ukrainischen Streitkräfte soll auf einem Truppenübungsplatz ein Massengrab für mobilisierte Soldaten angelegt haben. Dies berichten russische Sicherheitsstrukturen laut der Nachrichtenagentur RIA Nowosti:

    "Einer der Hauptkriegsverbrecher im 225. Separaten Sturmregiment ist ein Vertrauter des Regimentskommandeurs Schirjajew mit dem Rufnamen April."

    Dieser sei für die Organisation von Misshandlungen und Folter zwangsrekrutierter Ukrainer verantwortlich und habe ein Massengrab eingerichtet, in dem Verweigerer begraben würden. Zuvor berichtete RIA Nowosti, dass Ausbilder derselben Einheit einen alleinerziehenden Vater zu Tode geprügelt hätten, der nach dem Tod seiner Frau hatte demobilisiert werden wollen.

  • 21:11 Uhr

    Putin: Kiew verliert täglich Territorien und setzt auf Terror

    Russlands Präsident Wladimir Putin erklärt, die Ukraine verliere täglich Territorium und sei nicht in der Lage, den Vormarsch russischer Truppen zu stoppen. Er sagt bei einer Beratung zur Sicherheit der bevorstehenden Wahlen:

    "Der Gegner ist nicht in der Lage, das Vorrücken unserer Truppen an der Kontaktlinie aufzuhalten. Jeden Tag verliert er bestimmte Gebiete. Daraus ergibt sich auch der Einsatz von Terror – sowohl gegen Militärangehörige als auch gegen Zivilisten. Immer häufiger werden zivile Infrastrukturen mit Drohnen angegriffen. Sie hoffen, dass sich dadurch etwas ändert. Das wird nichts ändern."

    Zugleich erklärt der Präsident, das "Kiewer Regime und seine Unterstützer" hätten zu "offen terroristischen Methoden" gegriffen, da sie militärisch nicht erfolgreich seien. Putin warnt zudem vor steigenden terroristischen Bedrohungen im Vorfeld der Wahlen und fordert ein hartes Vorgehen der Sicherheitsorgane.

    "Versuche von Sabotage- und Terrorakten sowie extremistische Erscheinungen müssen entschieden und kompromisslos unterbunden werden."

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Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.