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Liveticker Ukraine-Krieg – Medwedew: Russland hat weitere "attraktive Ziele" im Blick

Russland führt gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine Militäroperation in der Ukraine durch. Der Westen reagiert mit immer neuen Waffenlieferungen an die Ukraine und beispiellosen Sanktionen gegen Russland. Lesen Sie hier die neuesten Entwicklungen.
Liveticker Ukraine-Krieg – Medwedew: Russland hat weitere "attraktive Ziele" im Blick© Jekaterina Schtukina
  • 11.06.2026 22:00 Uhr

    22:00 Uhr

    Damit beenden wir für heute den Live-Ticker zur Lage im Ukraine-Konflikt. Morgen früh ab 7 Uhr geht es mit der Berichterstattung weiter. Wir wünschen unseren Lesern trotz aller Spannungen in der Welt eine gute Nacht!

  • 21:59 Uhr

    Medien: Europa will Trump beim G7-Gipfel um Unterstützung für Gespräche mit Russland bitten

    Nach Angaben von Bloomberg wollen die europäischen Staats- und Regierungschefs die Treffen mit US-Präsident Donald Trump beim G7-Gipfel nutzen, um ihn davon zu überzeugen, neue Bedingungen für Verhandlungen mit Russland zu unterstützen. Das Treffen der G7-Staaten findet nächste Woche in Frankreich statt.

    Lesen Sie dazu mehr hier auf unserer Webseite.

  • 21:55 Uhr

    Diehl Defence will Produktion ukrainischer Flamingo-Marschflugkörper nach Deutschland verlagern

    Der deutsche Rüstungskonzern plant eigenen Angaben zufolge, die Produktion der ukrainischen Langstrecken-Marschflugkörper vom Typ Flamingo nach Deutschland zu verlagern. Dies berichtet die Financial Times unter Verweis auf Unternehmenschef Helmut Rauch.

    Demnach hat der Konzern bereits im April ein Technologieabkommen mit dem ukrainischen Hersteller Fire Point unterzeichnet. Details dazu wurden bislang nicht veröffentlicht. Rauch erklärte, Diehl Defence könne für die Flamingo-Raketen eine deutlich fortschrittlichere Zielsteuerung anbieten. In den kommenden Wochen sollen zudem Gespräche zwischen der deutschen und der ukrainischen Seite stattfinden.

  • 21:41 Uhr

    Medwedew: In der Ukraine gibt es "sehr attraktive Ziele"

    Russland werde keine kulturellen Objekte in der Ukraine zerstören, es gebe dort jedoch andere "sehr attraktive Ziele", die die russischen Streitkräfte nicht vergessen dürften. Dies erklärt der stellvertretende Vorsitzende des russischen Sicherheitsrats Dmitri Medwedew. Medwedew sagt mit Blick auf die Zerstörung der Panoramaausstellung "Verteidigung von Sewastopol":

    "Man möchte auf solche Objekte dort spiegelbildlich reagieren. Aber Sie verstehen, das werden wir nicht tun, weil wir schließlich zivilisierte Menschen sind." 

  • 21:35 Uhr

    Nikolajew: Mann attackiert Rekrutierungsbeamte und befreit Vater

    In der Stadt Nikolajew hat ein junger Mann laut ukrainischen Medienangaben Mitarbeiter eines territorialen Rekrutierungszentrums attackiert. Wie das Portal Strana.ua berichtet, wollte er damit die Freilassung seines Vaters erzwingen, der zuvor festgehalten worden war. Dabei habe er mehrere Mitarbeiter der Behörde geschlagen. In veröffentlichten Aufnahmen ist zu sehen, wie der Mann die Mitarbeiter des Rekrutierungszentrums mit Fäusten und Tritten angreift, während Passanten die Szene beobachten und zustimmend reagieren.

  • 21:22 Uhr

    Ukraine: Mann nach Mobilisierung im Krankenhaus gestorben – Ermittlungen laufen

    In Kiew ist ein Mann nach Angaben des ukrainischen Menschenrechtsbeauftragten Dmitri Lubinez nach seiner Mobilisierung im Krankenhaus gestorben. Die Staatsanwaltschaft hat Ermittlungen eingeleitet.

    Demnach war der Mann mit Rippenbrüchen und einer Brustkorbverletzung in eine Klinik eingeliefert worden. Er gab an, die Verletzungen seien von Polizeibeamten und Mitarbeitern eines territorialen Rekrutierungszentrums verursacht worden.

    Der Mann war bereits im Januar mobilisiert worden und starb wenige Tage nach seiner Einlieferung ins Krankenhaus. Eine Obduktion wurde den Angaben zufolge nicht durchgeführt.

  • 21:13 Uhr

    Moskau: Europäische Botschafter zum Gespräch in Außenministerium

    Die Botschafter Deutschlands, Frankreichs und Großbritanniens haben am Donnerstag das russische Außenministerium besucht. Laut einer Erklärung des Ressorts teilte Moskau den ausländischen Diplomaten "objektive Einschätzungen der destruktiven Politik" ihrer Länder in Bezug auf den Ukrainekonflikt mit. Mit Hilfe und finanzieller Unterstützung der sogenannten Koalition der Willigen würde Kiew zur Fortsetzung des Konflikts mit Russland ermutigt.

    Ein Video dazu gibt es hier auf unserer Webseite.

  • 21:05 Uhr

    Mehrere Verletzte bei Angriffen auf Tankstellen im Gebiet Brjansk

    Bei ukrainischen Angriffen im Gebiet Brjansk sind nach Angaben der Regionalbehörden mehrere Menschen verletzt und getötet worden. In der Stadt Starodub wurden demnach Tankstellen mit Mehrfachraketenwerfern des Typs Grad angegriffen. Dabei wurden sieben Zivilisten verletzt, darunter ein 16-jähriger Jugendlicher. Ein Verletzter wurde mit dem Rettungsdienst nach Brjansk gebracht. Zudem wurden fünf Fahrzeuge beschädigt.

    Separat wurde aus der Siedlung Belaja Berjoska eine weitere Eskalation gemeldet. Dort starb nach Angaben des amtierenden Gouverneurs ein weiterer Mann an seinen Verletzungen. Damit erhöhte sich die Zahl der Todesopfer auf zwei.

  • 20:48 Uhr

    Gebiet Brjansk: Kind beim Spielen durch ukrainischen Drohnenangriff verletzt

    Im Klimowo-Bezirk des Gebiets Brjansk ist ein Kind bei einem Angriff mit einer ukrainischen FPV-Drohne verletzt worden. Dies teilt der amtierende Gouverneur Jegor Kowaltschuk mit. Demnach spielte der Junge im Hof seines Hauses, als die Drohne angriff. "Das Kind ging einfach im Hof spazieren", schreibt Kowaltschuk auf der Plattform Max. Der Junge wurde medizinisch versorgt und anschließend in ein Krankenhaus eingeliefert.

  • 20:28 Uhr

    Selenskij erklärt sich mit LGBT-Personen für gleich

    Der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij hat sich für die LGBT-Gemeinschaft ausgesprochen. Dies berichtet der Telegram-Kanal Politika Strany.

    "Ich bin der Meinung, dass man mit der Gesellschaft offen über alles sprechen muss. Das ist völlig normal. Wir sind gleich, und wir haben absolut die gleichen Rechte – ungeachtet jeglicher Vorurteile, verzeihen Sie, von Menschen aus dem 15. Jahrhundert."

    In Russland ist die internationale LGBT-Bewegung als extremistische Organisation eingestuft und verboten. Zuvor hatte die Sprecherin des russischen Außenministeriums Maria Sacharowa die Anerkennung gleichgeschlechtlicher Partnerschften als Familien in der Ukraine kritisiert.

Durch die Sperrung von RT zielt die EU darauf ab, eine kritische, nicht prowestliche Informationsquelle zum Schweigen zu bringen. Und dies nicht nur hinsichtlich des Ukraine-Kriegs. Der Zugang zu unserer Website wurde erschwert, mehrere Soziale Medien haben unsere Accounts blockiert. Es liegt nun an uns allen, ob in Deutschland und der EU auch weiterhin ein Journalismus jenseits der Mainstream-Narrative betrieben werden kann. Wenn Euch unsere Artikel gefallen, teilt sie gern überall, wo Ihr aktiv seid. Das ist möglich, denn die EU hat weder unsere Arbeit noch das Lesen und Teilen unserer Artikel verboten. Anmerkung: Allerdings hat Österreich mit der Änderung des "Audiovisuellen Mediendienst-Gesetzes" am 13. April diesbezüglich eine Änderung eingeführt, die möglicherweise auch Privatpersonen betrifft. Deswegen bitten wir Euch bis zur Klärung des Sachverhalts, in Österreich unsere Beiträge vorerst nicht in den Sozialen Medien zu teilen.

Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.