International

Liveticker Ukraine-Krieg: Russland trifft wiederholt gegnerische Energieanlagen

Russland führt gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine Militäroperation in der Ukraine durch. Der Westen reagiert mit immer neuen Waffenlieferungen an die Ukraine und beispiellosen Sanktionen gegen Russland. Lesen Sie hier die neuesten Entwicklungen.
Liveticker Ukraine-Krieg: Russland trifft wiederholt gegnerische EnergieanlagenQuelle: Sputnik © STANISLAW KRASSILNIKOW
  • 1.03.2026 18:26 Uhr

    18:26 Uhr

    DVR-Chef: Heftige Straßenkämpfe um Krasny Liman

    In der Stadt Krasny Liman finden heftige Straßenkämpfe statt, russische Einheiten haben die Lage unter Kontrolle. Dies gibt DVR-Chef Denis Puschilin bekannt:

    "In Krasny Liman selbst gibt es heftige Gefechte, die Kämpfe in der Stadt sind nicht einfach. Aber unsere Einheiten versuchen, die Lage unter Kontrolle zu halten."

    Puschilin fügte hinzu, dass die Streitkräfte der Russischen Föderation bei der Ortschaft Grischino im Frontabschnitt Krasnoarmeisk-Dobropolje vorgerückt seien.

  • 17:39 Uhr

    Erneut Explosionen in ukrainischer Stadt Charkow

    In der ostukrainischen Stadt Charkow nahe der Grenze zu Russland gab es erneut Explosionen, wie der ukrainische Fernsehsender 24 Kanal berichtet. Bereits früher am Sonntag hatten ukrainische Medien Explosionen in der Stadt gemeldet. Weitere Details wurden nicht bekannt gegeben.

  • 16:53 Uhr

    Russische Luftabwehr schießt weitere 84 ukrainische Drohnen ab

    Die Luftabwehrkräfte haben innerhalb von drei Stunden von 12 Uhr MEZ bis 15 Uhr MEZ 84 ukrainische flugzeugähnliche Drohnen über russischen Regionen abgeschossen. Dies teilt das russische Verteidigungsministerium mit. Die Zahl der zerstörten Drohnen listet die Behörde wie folgt auf:

    • 34 Drohnen über dem Schwarzen Meer,
    • 24 Drohnen über der Republik Krim,
    • elf Drohnen über der Region Krasnodar,
    • sieben Drohnen über dem Gebiet Belgorod,
    • fünf Drohnen über dem Asowschen Meer,
    • zwei Drohnen über dem Gebiet Kursk,
    • eine Drohne über dem Gebiet Brjansk.

    Weitere Einzelheiten teilte das Ministerium nicht mit.

  • 16:05 Uhr

    Ukrainische Medien melden Explosionen in Cherson

    In der von der ukrainischen Armee kontrollierten Stadt Cherson kam es zu Explosionen. Dies berichtet der ukrainische Fernsehsender Suspilne:

    "In Cherson sind Explosionen zu hören."

    Das Gebiet Cherson wurde im Jahr 2022 Teil Russlands. Der Chef des Generalstabs der russischen Streitkräfte, Waleri Gerassimow, erklärte am 30. August 2025, dass russische Truppen 76 Prozent des Gebiets befreit hätten. Ein Teil der Region, darunter die Stadt Cherson, wird bisher von ukrainischen Truppen gehalten.

  • 15:23 Uhr

    Russische Menschenrechtsbeauftragte: Teil der geretteten Ukrainer wollen Bürger Russlands werden

    Ein Teil der ukrainischen Bürger, die vom russischen Militär aus der Kampfzone evakuiert wurden, äußerte den Wunsch, in Russland zu bleiben und die Staatsbürgerschaft anzunehmen. Dies teilte die Menschenrechtsbeauftragte der Russischen Föderation, Tatjana Moskalkowa, in einem Interview mit RIA Nowosti mit.

    Die Ombudsfrau erzählte, dass das russische Militär im Dezember 46 ukrainische Staatsbürger aus dem Kriegsgebiet gerettet habe, von denen 17 bereits nach Hause zurückgekehrt seien, während sich die übrigen in Notunterkünften in Russland befänden:

    "Diese Gruppe von Menschen lässt sich sozusagen in zwei Kategorien einteilen. Die erste Kategorie hat den Wunsch geäußert, in Russland zu bleiben und die Staatsbürgerschaft der Russischen Föderation anzunehmen. Das war ihr Wunsch, sie haben einen Antrag gestellt."

    Die zweite Gruppe von Menschen möchte laut Moskalkowa in die Ukraine zurückkehren, aber erst, wenn der Krieg beendet sei und sie davon überzeugt seien, dass sie sicher in ihr Land zurückkehren und sich dort aufhalten könnten.

  • 14:40 Uhr

    Der Jahrestag des Ukraine-Kriegs und die Ära der Neugestaltung der Weltordnung

    Der Ukraine-Konflikt hat die Welt nicht grundlegend verändert, sondern lediglich offengelegt, was ohnehin schon im Zerfall begriffen war. Während sich der Wettbewerb um kritische Rohstoffe, Märkte und Technologien verschärft, gelten die alten Regeln nicht mehr.

    Mehr dazu in diesem Meinungsartikel von Fjodor Lukjanow auf unserer Website.

  • 14:07 Uhr

    Ukrainische Drohnen greifen Betrieb im Gebiet Belgorod an: zwei Verletzte

    Die Zahl der Verletzten durch ukrainische Attacken auf das russische Grenzgebiet Belgorod steigt schon wieder an. Gouverneur Wjatscheslaw Gladkow schreibt auf Telegram, dass der Gegner einen Betrieb in der Siedlung Zerkowny mit einem unbemannten Luftfahrzeug angegriffen habe. Zwei Männer hätten Explosionstraumata und Splitterverletzungen erlitten. Sie hätten selbstständig ein Krankenhaus in der Siedlung Borissowka aufgesucht. Der Politiker berichtet zudem über ein beschädigtes Auto.

  • 13:39 Uhr

    Russische Luftabwehr zerstört weitere 43 ukrainische Drohnen

    Das russische Verteidigungsministerium meldet weitere Versuche der ukrainischen Streitkräfte, Objekte in Russland mit unbemannten Luftfahrzeugen anzugreifen. Demnach habe die russische Luftabwehr im Zeitraum von 6 Uhr MEZ bis 12 Uhr MEZ 43 gegnerische Drohnen abgeschossen. Die Zahl der zerstörten Drohnen listet die Behörde wie folgt auf:

    • Teilrepublik Krim – 17,
    • Asowsches Meer – 8,
    • Gebiet Kursk – 5,
    • Schwarzes Meer – 5,
    • Gebiet Belgorod – 4,
    • Region Krasnodar – 3,
    • Gebiet Brjansk – 1.

    Weitere Einzelheiten teilt das Ministerium nicht mit.

  • 13:10 Uhr

    Russische Menschenrechtsbeauftragte: Russische Soldaten retteten aus Kampfgebiet 46 ukrainische Bürger

    In einem Interview für die Nachrichtenagentur RIA Nowosti hat die russische Menschenrechtsbeauftragte Tatjana Moskalkowa über die Rettung von 46 Bürgern der Ukraine aus dem Kampfgebiet erzählt. Wie die hochrangige Beamtin mitteilte, seien 17 von ihnen inzwischen in ihre Heimat zurückgekehrt. Moskalkowa sagte:    

    "Im Dezember vergangenen Jahres bekam ich einen Anruf der ukrainischen Seite, wonach ukrainische Bürger auf unser Territorium gewaltsam befördert worden seien. Ich begann dann, mich mit dieser Situation auseinanderzusetzen. Es stellte sich heraus, dass das Geschehen seinem Charakter nach in der Tat ganz anders war."

    Die Menschenrechtsbeauftragte erklärte, dass während der Kampfhandlungen im Gebiet Sumy kein humanitärer Korridor für ukrainische Bürger eingerichtet worden sei. In vielen umkämpften Ortschaften seien aber Zivilisten geblieben.      

    "Unsere Armeeangehörigen retteten diese Menschen. Mitunter um den Preis ihres eigenen Lebens führten sie diese Leute heraus an einen sicheren Ort."

    Nach Angaben von Moskalkowa handele es sich um insgesamt 46 ukrainische Bürger, die ins russische Grenzgebiet Belgorod befördert worden seien. Man habe sie verpflegt und ärztlich versorgt.

    "17 Menschen bekundeten sofort den Wunsch, zu ihren Familienangehörigen und Verwandten weiterzureisen, zumal sie alle erforderlichen Dokumente hatten. Man hinderte sie nicht daran."

    Die russischen Behörden hätten ihnen beim Transport und in anderen Fragen geholfen, sagte Moskalkowa.

  • 12:38 Uhr

    Weitere vier Zivilisten bei ukrainischen Attacken auf Gebiet Belgorod verletzt

    Die ukrainischen Streitkräfte setzten am Sonntag ihre Angriffe auf das russische Grenzgebiet Belgorod fort. Gouverneur Wjatscheslaw Gladkow berichtet auf der Plattform Telegram über vier weitere Opfer unter der Zivilbevölkerung. Ein Mann und eine Frau seien verletzt worden, als eine FPV-Drohne in der Siedlung Kasinka ihr Auto angegriffen habe. Der Mann habe Verbrennungen am Kopf, am Rücken und an den Beinen sowie eine Handwunde. Die Frau habe ebenfalls eine Verbrennung am Kopf und zahlreiche Splitterverletzungen. Sie seien ins Krankenhaus eingeliefert worden.

    Ein weiterer Mann habe ein Explosionstrauma und zahlreiche Splitterverletzungen an den beiden Beinen erlitten, als eine ukrainische Drohne sein Auto in der Siedlung Samostje attackiert habe. Er werde jetzt in einem Krankenhaus behandelt, teilt Gladkow mit.

    In der Siedlung Wosnessenowka sei ein Mann am Brustkorb verwundet worden, als eine Drohne sein Fahrzeug angegriffen habe. Der Verletzte habe selbstständig eine medizinische Einrichtung aufgesucht, so der Gouverneur.

Durch die Sperrung von RT zielt die EU darauf ab, eine kritische, nicht prowestliche Informationsquelle zum Schweigen zu bringen. Und dies nicht nur hinsichtlich des Ukraine-Kriegs. Der Zugang zu unserer Website wurde erschwert, mehrere Soziale Medien haben unsere Accounts blockiert. Es liegt nun an uns allen, ob in Deutschland und der EU auch weiterhin ein Journalismus jenseits der Mainstream-Narrative betrieben werden kann. Wenn Euch unsere Artikel gefallen, teilt sie gern überall, wo Ihr aktiv seid. Das ist möglich, denn die EU hat weder unsere Arbeit noch das Lesen und Teilen unserer Artikel verboten. Anmerkung: Allerdings hat Österreich mit der Änderung des "Audiovisuellen Mediendienst-Gesetzes" am 13. April diesbezüglich eine Änderung eingeführt, die möglicherweise auch Privatpersonen betrifft. Deswegen bitten wir Euch bis zur Klärung des Sachverhalts, in Österreich unsere Beiträge vorerst nicht in den Sozialen Medien zu teilen.

Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.