Liveticker Ukraine-Krieg – Sacharowa: "Kiews angeblicher Waffenstillstand ist blutige PR"

7.05.2026 13:35 Uhr
13:35 Uhr
Frontbericht des russischen Verteidigungsministeriums
Russlands Verteidigungsministerium berichtet am Donnerstag über den Verlauf der militärischen Spezialoperation in der Ukraine innerhalb der vergangenen 24 Stunden.
Wie es heißt, haben die Truppenverbände Nord, West, Süd, Mitte, Ost und Dnjepr den gegnerischen Einheiten entlang der gesamten Front Feuerschaden zugefügt. Insgesamt wurden an den Frontabschnitten rund 1.210 ukrainische Soldaten getötet oder verwundet.
Darüber hinaus wurden zerstört oder getroffen:
- zwei Artillerieaufklärungsradare
- sechs Anlagen der elektronischen Kampfführung
- sieben gepanzerte Kampffahrzeuge
- elf Artilleriegeschütze
- 84 Fahrzeuge.
Russlands Streitkräfte führten einen kombinierten Angriff auf militärische Ziele an 153 Orten durch. Dabei kamen die operativ-taktische Luftflotte, Kampfdrohnen, Raketen und Artillerie zum Einsatz.
Entlang der Frontlinie zerstörte die Luftverteidigung drei Lenkbomben, vier Raketen aus dem HIMARS-Mehrfachraketenwerfer und 570 ukrainische Starrflüglerdrohnen.
13:13 Uhr
Drohnenpiloten zerstören Ziele tief im ukrainischen Hinterland (Video)
Fachleute des russischen Rubikon-Zentrums für unbemannte Systeme greifen Anlagen tief hinter den feindlichen Linien an. Das Verteidigungsministerium in Moskau teilt entsprechende Aufnahmen auf Telegram.
Wie es heißt, setzen die Drohnenpiloten Personal, Kampfgerät, unbemannte Fluggeräte verschiedener Arten, Deckungen sowie Kommunikationsgeräte der ukrainischen Armee außer Gefecht.
12:45 Uhr
Ukrainische Soldatinnen klagen über verspätete Rotation
Ukrainische Soldatinnen an vordersten Frontpositionen sollen sich über starke Verzögerungen bei der Rotation beschwert haben. Dies sagte der stellvertretende Kompaniechef der Funkaufklärung der 71. motorisierten Schützendivision mit dem Rufzeichen "Topas" gegenüber der Nachrichtenagentur RIA Nowosti:
"Es gab Soldatinnen der ukrainischen Streitkräfte, die direkt an vordersten Positionen eingesetzt waren, als Gruppenkommandantinnen dienten und auch Kommandofunktionen ausübten. Sie waren unzufrieden damit, dass die Rotation auf ihren Stellungen nicht ordnungsgemäß durchgeführt wurde."
Nach seinen Angaben habe das ukrainische Kommando den Einheiten eine Aufenthaltsdauer von fünf Tagen zugesagt. Tatsächlich seien sie jedoch zwei Wochen oder länger im Einsatz geblieben.
12:22 Uhr
Energodar: Zwei Tote nach ukrainischen Angriffen innerhalb von zwei Wochen
In Energodar sind nach Angaben von Rosatom-Chef Alexei Lichatschow innerhalb der vergangenen zwei Wochen zwei Menschen infolge ukrainischer Angriffe getötet worden, darunter ein Mitarbeiter des Kernkraftwerks Saporoschje. Lichatschow äußerte sich zur Lage an der Anlage und in der Stadt Energodar:
"Seit drei Tagen ist eine sehr hohe Aktivität der ukrainischen Streitkräfte in Energodar zu verzeichnen, einer der wichtigsten Städte von Rosatom. Es geht um Angriffe auf die städtische Infrastruktur, darunter eine Gasverteilerstation und Wohnbebauung. In der Stadt gibt es in zwei Wochen zwei Tote, darunter ein Mitarbeiter des Kernkraftwerks, sowie eine verletzte Frau."
12:00 Uhr
Sacharowa: "Kiews angeblicher Waffenstillstand ist blutige PR"

Die russische Außenamtssprecherin Maria Sacharowa.Urheberrechtlich geschützt Die Ankündigung von Wladimir Selenskij, einen sogenannten Waffenstillstand vom 5. auf den 6. Mai zu verhängen, ist laut der russischen Außenamtssprecherin Maria Sacharowa durch die militärische Lage der ukrainischen Streitkräfte motiviert. Mit diesem Schritt wolle Kiew die russische Initiative kontern.
"Es besteht kein Zweifel daran, dass dieser Schritt nicht nur durch den Versuch diktiert ist, medial das Thema des von Russland angekündigten Waffenstillstands zum Tag des Sieges vom 8. auf den 9. Mai zu überdecken, sondern auch durch die äußerst schwierige Lage der ukrainischen Streitkräfte an der Front."
Kiew benötige demnach eine "Atempause zur Umgruppierung und Vorbereitung weiterer Kampfhandlungen und Terrorakte". Zudem erklärte sie, Selenskij habe keinen echten Befehl zum Waffenstillstand erteilt.
"Soweit uns bekannt ist, hat er überhaupt keinen Befehl zur Einstellung der Kampfhandlungen gegeben. Das ist alles blutige PR."
Sie verwies zudem darauf, dass ukrainische Drohnen in der Nacht nach entsprechenden Ankündigungen die Stadt Dschankoi auf der Krim angegriffen hätten, wobei fünf Zivilisten getötet worden seien. Dies zeige erneut, dass Kiew selbst erklärte Feuerpausen nicht einhalte, so die russische Darstellung.
11:49 Uhr
Lugansk: Frau bei ukrainischem Drohnenangriff getötet
Bei einem Drohnenangriff der ukrainischen Streitkräfte auf ein Wohnhaus im Artemowski-Bezirk von Lugansk ist nach Angaben des Republikchefs Leonid Passetschnik eine Frau getötet worden. Die Ärzte kämpften um ihr Leben, konnten sie jedoch nicht retten. Laut Passetschnik habe die Luftabwehr einen Großteil der Drohnen abgefangen. Einige hätten jedoch dennoch Treffer erzielt.
11:25 Uhr
Gebiet Perm: Ukrainische Drohne trifft Industrieanlage – keine Verletzten
Im Gebiet Perm ist nach Angaben von Gouverneur Dmitri Machonin eine Drohne der Ukraine auf ein Industrieunternehmen eingeschlagen. Alle Einsatzkräfte seien vor Ort im Einsatz. Es gibt keine Toten oder Verletzten. Weitere Drohnen seien abgeschossen worden. An den Absturzstellen der Trümmer arbeiten die Einsatzkräfte. In der Region gilt weiterhin der Zustand der Drohnengefahr. Der operative Krisenstab ist im Einsatz.
11:00 Uhr
Verluste bei ukrainischen Soldaten führen zu Drohungen gegen Kommandeure
Nach hohen Verlusten im Raum Krasny Liman sollen ukrainische Soldaten ihre eigenen Kommandeure bedroht haben. Dies berichten russische Sicherheitsstrukturen der Nachrichtenagentur TASS.
"Im Raum Krasny Liman erleidet der Gegner schwere Verluste. Die ukrainischen Soldaten drohen ihren Kommandeuren in Panik mit Vergeltung und Tötung, weil ihnen der Rückzug untersagt wird und sie faktisch dem Tod überlassen werden."
Gleichzeitig soll das ukrainische Kommando wiederum Soldaten mit Konsequenzen bis hin zur Vernichtung drohen, sollten diese ihre Stellungen eigenmächtig verlassen.
10:40 Uhr
Selenskijs falsches Spiel mit seiner Waffenruhe

Der Rote Platz ist bereits geschmückt.Urheberrechtlich geschützt Was soll das, eine Waffenruhe zu erklären, die man selbst ohnehin nicht einhält, nur um eine andere, zwei Tage später, zu verhindern? Für ein paar weitere westliche Schlagzeilen, wie wenig Russland doch zum Frieden bereit sei?
Mehr dazu erfahren Sie in diesem Meinungsartikel von Dagmar Henn.10:22 Uhr
Gebiet Charkow meldet Verletzte nach ukrainischen Angriffen
Im Dorf Tawolschanka bei Kupjansk im Gebiet Charkow sind zwei Menschen bei einem Drohnenangriff der ukrainischen Streitkräfte verletzt worden. Dies teilt der Leiter der militärisch-zivilen Verwaltung des Gebiets Charkow, Witali Gantschew, mit. Demnach wurde eine 1962 geborene Frau leicht am Bauch durch Splitter verletzt. Ein Mann des Jahrgangs 1959 erlitt eine Kopfverletzung sowie eine Gehirnerschütterung.
Durch die Sperrung von RT zielt die EU darauf ab, eine kritische, nicht prowestliche Informationsquelle zum Schweigen zu bringen. Und dies nicht nur hinsichtlich des Ukraine-Kriegs. Der Zugang zu unserer Website wurde erschwert, mehrere Soziale Medien haben unsere Accounts blockiert. Es liegt nun an uns allen, ob in Deutschland und der EU auch weiterhin ein Journalismus jenseits der Mainstream-Narrative betrieben werden kann. Wenn Euch unsere Artikel gefallen, teilt sie gern überall, wo Ihr aktiv seid. Das ist möglich, denn die EU hat weder unsere Arbeit noch das Lesen und Teilen unserer Artikel verboten. Anmerkung: Allerdings hat Österreich mit der Änderung des "Audiovisuellen Mediendienst-Gesetzes" am 13. April diesbezüglich eine Änderung eingeführt, die möglicherweise auch Privatpersonen betrifft. Deswegen bitten wir Euch bis zur Klärung des Sachverhalts, in Österreich unsere Beiträge vorerst nicht in den Sozialen Medien zu teilen.
Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.

