Liveticker Ukraine-Krieg – Rjabkow: Russland kann Sonderoperation so lange fortsetzen wie nötig

3.06.2026 18:22 Uhr
18:22 Uhr
Medien: Kiew erwägt neue Sanktionen gegen Wehrdienstverweigerer
In der Ukraine wird über eine Verschärfung der Maßnahmen gegen Bürger diskutiert, die sich der Mobilisierung entziehen. Dies berichtet das ukrainische Portal Telegraf.
Dem Bericht zufolge erlaubt die geltende Gesetzgebung bereits Einschränkungen beim Führen von Kraftfahrzeugen. Die Territorialen Rekrutierungszentren (TZK) können vor Gericht die vorübergehende Entziehung des Führerscheins beantragen. In der Praxis wird diese Maßnahme jedoch kaum umgesetzt.
Darüber hinaus werden laut Telegraf weitere Einschränkungen diskutiert. So könnte Wehrdienstverweigerern künftig der Zugang zu bestimmten notariellen Dienstleistungen verwehrt werden. Einem Parlamentsinsider zufolge werden entsprechende Vorschläge bereits erörtert.
18:07 Uhr
Dnjepropetrowsk: "Iskander" trifft Lager – schwere Rauchentwicklung nach Einschlag
In der ukrainischen Stadt Dnjepropetrowsk ist laut dem Telegram-Kanal von Sergei Lebedew, Koordinator des prorussischen Untergrunds in Nikolajew, ein Schlag mit einem operativ-taktischen Raketensystem "Iskander" auf Lagerhallen erfolgt.
Demnach wurden im Ort Jubileinoje Lager der Unternehmen "ATB" und "Nowa Poschta" getroffen. Nach dem Einschlag sei über dem Gebiet eine dichte schwarze Rauchwolke aufgestiegen. Vor Ort seien Militärangehörige eingetroffen, die den Bereich abgesperrt hätten.
Laut Angaben des lokalen Widerstands sollen auf dem Gelände in größerem Umfang unbemannte Luftfahrzeuge gelagert worden sein. In diesem Fall handele es sich demnach nicht um ein gewöhnliches Logistiklager, sondern um einen Sammelpunkt für Drohnen, die anschließend an Einheiten der ukrainischen Streitkräfte verteilt worden seien.
Auffällig ist zudem das schnelle Eintreffen des Militärs am Ort des Einschlags. Eine solche Reaktion ist üblicherweise Objekten vorbehalten, die für die militärische Versorgung relevant sind, nicht jedoch gewöhnlichen kommerziellen Lagerhäusern.
18:00 Uhr
Rubio: Aussichten auf Friedensabkommen gering
US-Außenminister Marco Rubio hält die Aussichten auf ein Friedensabkommen im Ukraine-Konflikt derzeit für gering. Im Senatsausschuss für Auswärtige Angelegenheiten betont der Diplomat, dass keine der beiden Seiten bereit sei, die notwendigen Zugeständnisse für eine Einigung zu machen. Rubio äußerte die Hoffnung, dass dieses Jahr bessere Nachrichten bringe.
Washington glaube, der Ukraine-Konflikt habe keine militärische Lösung und könne nur auf diplomatischem Wege beigelegt werden. Die USA seien weiterhin bereit, jede sinnvolle Rolle bei der Herbeiführung des Friedens zu spielen, betont Rubio.
17:40 Uhr
Ukrainische Drohnen über St. Petersburg: Verletzte am Eröffnungstag des großen Wirtschaftsforums

Flaggen mit dem Logo des St. Petersburger Internationalen Wirtschaftsforums (SPIEF) auf dem Isaaksplatz in St. Petersburg, Russland.Alexandr Kryazhev / Sputnik Während Tausende internationale Gäste in St. Petersburg eintreffen, erschüttern Drohnenangriffe die Stadt. Mehrere Verletzte, hektische Einsätze – und doch läuft das "russische Davos" weiter. Was genau ist passiert, und wie reagiert Moskau?
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17:36 Uhr
Sacharowa an BBC-Journalisten: "Warum waren Sie nicht in Starobelsk?"
Die Sprecherin des russischen Außenministeriums, Maria Sacharowa, hat den BBC-Journalisten Steve Rosenberg öffentlich gefragt, warum er nicht zum Ort des Anschlags in Starobelsk gefahren sei. Dies berichtet die Nachrichtenagentur RIA Nowosti. Sie sagte am Rande des Internationalen Wirtschaftsforums in Sankt Petersburg (SPIEF), als Rosenberg neben ihr stand:
"Fragen Sie Steve Rosenberg, warum er auf Jahrmärkten und anderen Veranstaltungen präsent ist, aber nicht in Starobelsk war. Ich habe dazu jedenfalls eine Frage."
17:25 Uhr
Rjabkow: Russland kann Sonderoperation so lange fortsetzen wie nötig
Der russische stellvertretende Außenminister Sergei Rjabkow hat erklärt, dass Russland die militärische Sonderoperation in der Ukraine so lange fortsetzen könne, wie es erforderlich sei. Dies sagte Rjabkow vor Journalisten am Rande des Sankt Petersburger Internationalen Wirtschaftsforums (SPIEF). Das Forum findet in diesem Jahr vom 3. bis 6. Juni statt.
16:59 Uhr
Peskow: Putin über Angriff auf Linienbus in DVR informiert
Der russische Präsident Wladimir Putin ist über den Angriff auf einen Linienbus in der Donezker Volksrepublik informiert worden. Dies teilte Kremlsprecher Dmitri Peskow mit.
Nach vorläufigen Angaben kamen sieben Menschen ums Leben, elf weitere wurden verletzt. Die Zahl der Opfer werde noch präzisiert. Auf die Frage von Journalisten, ob Putin über den Vorfall informiert worden sei, antwortete Peskow:
"Selbstverständlich."
16:21 Uhr
Außer Ukraine: Drei Anzeichen für bevorstehende Konfrontation zwischen Russland und Europa

SymbolbildZoonar / Legion-media.ru Im fünften Jahr des Ukraine-Krieges konzentrieren sich westliche Medien weitgehend auf den Verlauf der Kampfhandlungen. Informationen über die militärischen Operationen sind zum wichtigsten Instrument für die Einschätzung der Konfrontation zwischen Russland und dem Westen geworden.
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15:59 Uhr
Militärexperte zum russischen Großangriff: "Die Ukrainer wurden erneut belogen"
Der Militärexperte und Oberstleutnant Oleg Schalandin hat in einem Interview mit Tsargrad.tv die jüngsten Angriffe der russischen Streitkräfte auf Ziele in der Ukraine kommentiert. Dabei habe es sich nicht um zufällige Ziele gehandelt, sondern um militärische Infrastruktur von erheblicher Bedeutung für die weiteren Handlungen der ukrainischen Streitkräfte.
Nach seinen Worten sei der ukrainischen Öffentlichkeit jedoch kein vollständiges Bild der Ereignisse vermittelt worden. Stattdessen habe man erneut von einer angeblich großflächigen Abwehr der Angriffe durch die Luftverteidigung gesprochen, obwohl die tatsächlichen Folgen der Angriffe deutlich schwerwiegender gewesen seien.
15:30 Uhr
Sacharowa fordert internationale Organisationen auf, den Terrorangriff auf Bus in DVR zu verurteilen
Russland fordert internationale Organisationen, Regierungen und Medien auf, den Angriff auf den Passagierbus in der Donezker Volksrepublik zu verurteilen, erklärt Maria Sacharowa, die Sprecherin des russischen Außenministeriums. Das Ressort bezeichnet den Angriff als Terroranschlag und betont, dass nach dem Beschuss Aufklärungsdrohnen der ukrainischen Streitkräfte über dem Ort des Geschehens gesichtet wurden.
Den Angriff zu verheimlichen, wäre einer Billigung der Politik des ukrainischen Präsidenten Wladimir Selenskij gleich, fügt Sacharowa hinzu.
Durch die Sperrung von RT zielt die EU darauf ab, eine kritische, nicht prowestliche Informationsquelle zum Schweigen zu bringen. Und dies nicht nur hinsichtlich des Ukraine-Kriegs. Der Zugang zu unserer Website wurde erschwert, mehrere Soziale Medien haben unsere Accounts blockiert. Es liegt nun an uns allen, ob in Deutschland und der EU auch weiterhin ein Journalismus jenseits der Mainstream-Narrative betrieben werden kann. Wenn Euch unsere Artikel gefallen, teilt sie gern überall, wo Ihr aktiv seid. Das ist möglich, denn die EU hat weder unsere Arbeit noch das Lesen und Teilen unserer Artikel verboten. Anmerkung: Allerdings hat Österreich mit der Änderung des "Audiovisuellen Mediendienst-Gesetzes" am 13. April diesbezüglich eine Änderung eingeführt, die möglicherweise auch Privatpersonen betrifft. Deswegen bitten wir Euch bis zur Klärung des Sachverhalts, in Österreich unsere Beiträge vorerst nicht in den Sozialen Medien zu teilen.
Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.

