Liveticker Ukraine-Krieg: FSB vereitelt Sabotageakt an Ölraffinerie im Auftrag Kiews

27.04.2026 16:33 Uhr
16:33 Uhr
Kiew und Oslo vereinbaren Drohnenproduktion in Norwegen
Kiew und Oslo haben ein Abkommen über die Produktion ukrainischer Drohnen auf norwegischem Territorium unterzeichnet. Dies teilte die norwegische Regierung mit. In der Erklärung heißt es:
"Das Abkommen ebnet den Weg für die gemeinsame Produktion ukrainischer Drohnen in Norwegen."
Die Vereinbarung ergänzt demnach die gemeinsame Erklärung zur Zusammenarbeit im Verteidigungsbereich, die von dem ukrainischen Machthaber Wladimir Selenskij und Norwegens Premierminister Jonas Gahr Støre unterzeichnet wurde. Ein ukrainischer Drohnenhersteller hat Oslo demnach bereits mitgeteilt, dass er die ersten unbemannten Luftfahrzeuge noch vor Beginn des Sommers an Kiew liefern wolle.
Am 21. April erklärte Selenskij zudem, dass Kiew maritime Drohnen nicht eigenständig entwickelt habe. Unterstützung habe die Ukraine dabei von Norwegen, Großbritannien und den Niederlanden erhalten. Diese Länder hätten "bei einigen Technologien geholfen".
16:10 Uhr
Russischer Vizeaußenminister nennt "Schlüsselpunkt" für Beilegung des Ukraine-Konflikts
Laut dem stellvertretenden Außenminister Russlands, Alexander Gruschko, sei es erstaunlich, dass niemand in der EU in den vergangenen zwei, drei Jahren Sicherheitsgarantien für Russland als Teil der Beilegung des Ukraine-Konflikts ins Spiel gebracht habe.
In einem Interview mit dem Fernsehsender Westi führte der Diplomat aus:
"Eigentlich ist der Schlüsselpunkt für die Überwindung des Konflikts und die Etablierung des Friedens generell die Garantie für die Sicherheit Russlands."
Die EU beanspruche einen Platz am Verhandlungstisch, doch ihre Position hinsichtlich der Friedenslösung schließe den besagten Schlüsselpunkt schlichtweg aus, betonte Gruschko weiter.
15:49 Uhr
Estlands Präsident: Europa soll Kontakte zu Russland vorbereiten
Alar Karis, der Präsident Estlands, hat erklärt, Europa müsse sich bereits jetzt auf eine Wiederaufnahme der Kontakte mit Russland nach dem Ende des Ukraine-Konflikts vorbereiten. Dies berichtet der Rundfunk- und Radiosender ERR unter Berufung auf ein Interview mit Helsingin Sanomat.Während estnische Politiker meist vor einer Ausweitung des Konflikts warnen, plädiert Karis dafür, schon jetzt an die Zeit danach zu denken – unabhängig vom tatsächlichen Ende der Kampfhandlungen. Spekulationen über mögliche Kämpfe in Estland bezeichnete er als unbegründet. Diese würden "von denen angeheizt, die Estland schaden wollen". Zudem würden Menschen damit "ihre eigene Unsicherheit auf Estland projizieren".
15:27 Uhr
TASS: Kontrolle über Taratutino von strategischer Bedeutung für russische Armee
Die Befreiung des Dorfes Taratutino im Gebiet Sumy durch den russischen Truppenverband Nord ermöglicht es vor allem, die Sicherheitszone nahe der russischen Grenze auszuweiten. Dies berichtet die Nachrichtenagentur TASS unter Verweis auf eine Quelle aus den Sicherheitsbehörden Russlands.
Wie es heißt, mache eine stabile Kontrolle über diese Ortschaft außerdem möglich, gegnerisches Kampfgerät auf dem strategisch wichtigen Abschnitt der Autobahn R-45 Sumy-Krasnopolje-Bogoduchow schnell aufzuspüren und zu zerstören.
Bogoduchow ist eine Stadt im Raum Charkow.
14:58 Uhr
"Reparationszahlungen": Russland wird den EU-Kredit an die Ukraine nicht bedienen

Die EU hat der Ukraine einen Kredit in Höhe von 90 Milliarden Euro bewilligt. Sie rechnet damit, diesen Kredit durch "Reparationszahlungen" seitens Russlands tilgen zu können. In Moskau wird die Idee der "Reparationen" als unrealistisch bezeichnet.
Mehr dazu in dieser Analyse von Anastasija Stepanowa, Polina Poletajewa und Anastasija Rumjanzewa.14:32 Uhr
Merz: EU-Beitritt der Ukraine bis Anfang 2028 unmöglich
Bundeskanzler Friedrich Merz hat einen schnellen Beitritt der Ukraine zur Europäischen Union als unrealistisch bezeichnet. Der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij habe die Idee gehabt, am 1. Januar 2027 der Gemeinschaft beizutreten.
"Das wird nicht gehen. Auch der 1. Januar 2028 ist nicht realistisch", erklärte Merz bei einem Besuch des Carolus-Magnus-Gymnasiums in Marsberg, Nordrhein-Westfalen.
"Wir können in die Europäische Union kein Land aufnehmen, das im Krieg ist. Der Krieg muss aufhören", betonte der Kanzler. "Zweitens: Die Ukraine muss alle Bedingungen erfüllen, zum Beispiel Rechtsstaatlichkeit. Auch das Thema Korruption, das ist besser geworden, aber ist noch nicht gut genug."
14:04 Uhr
Frontbericht des russischen Verteidigungsministeriums
Russlands Verteidigungsministerium berichtet am Montag über den Verlauf der militärischen Spezialoperation in der Ukraine innerhalb der vergangenen 24 Stunden.
Wie es heißt, haben die Truppenverbände Nord, West, Süd, Mitte, Ost und Dnjepr den gegnerischen Einheiten entlang der gesamten Front Feuerschaden zugefügt. Das russische Militär brachte Iljitschowka in der Volksrepublik Donezk (DVR) und Taratutino im Gebiet Sumy unter eigene Kontrolle.
Insgesamt wurden an den Frontabschnitten rund 1.145 ukrainische Soldaten getötet oder verwundet.
Darüber hinaus wurden zerstört oder getroffen:
- 68 Fahrzeuge
- sieben Artilleriegeschütze
- ein Mehrfachraketenwerfer
- elf gepanzerte Kampffahrzeuge
- vier Anlagen der elektronischen Kampfführung
- ein Artillerieaufklärungsradar
- sieben Munitionslager
- 15 Lagerhallen für Ausrüstung.
Russlands Streitkräfte führten einen kombinierten Angriff auf militärische Ziele an 143 Orten durch. Dabei kamen die operativ-taktische Luftflotte, Kampfdrohnen, Raketen und Artillerie zum Einsatz.
Entlang der Frontlinie zerstörte die Luftverteidigung zwei Lenkbomben und 114 ukrainische Starrflüglerdrohnen.
13:36 Uhr
Republik Komi: FSB vereitelt Sabotageakt im Auftrag der Ukraine

Symbolbild: Spezialkräfte des russischen Inlandsgeheimdienstes FSBDmitri Makejew / Sputnik Russlands Inlandsgeheimdienst FSB hat einen Sabotageakt verhindert, der von zwei russischen Staatsbürgern im Auftrag ukrainischer Geheimdienste in der Stadt Uchta in der Republik Komi geplant war.
Wie die Behörde in Moskau mitteilt, nahmen die Täter über ausländische Kurznachrichtendienste Kontakt zu ukrainischen Geheimdiensten auf und übermittelten Angaben über Ölraffinerien in der Region. Kiew erhielt außerdem Informationen über russische Armeeangehörige und Polizeibeamte, die an der Spezialoperation beteiligt sind.
Auf Anweisung aus der Ukraine sollten die Russen Drohnen mit selbst gebauten Sprengsätzen aus einem Versteck holen und eines der Ölindustrieunternehmen in die Luft sprengen.
Als FSB-Beamte versuchten, die Personen festzunehmen, leisteten diese bewaffneten Widerstand und wurden in einem Schusswechsel getötet. Weder Sicherheitskräfte noch Zivilisten seien verletzt worden, gibt der russische Geheimdienst bekannt.
Die regionale FSB-Direktion leitete in dem Fall ein Strafverfahren ein.
12:55 Uhr
Weitere Todesopfer und Verletzte nach ukrainischen Angriffen auf Gebiet Cherson
Behörden im von Russland kontrollierten Teil des Gebiets Cherson melden erneute Angriffe auf rund 25 Siedlungen am linken Dnjepr-Ufer. Das ukrainische Militär setzte dabei Artillerie und Drohnen ein.
Wie der Gouverneur Wladimir Saldo bekanntgibt, wurden am vergangenen Wochenende bei Terroranschlägen des Kiewer Regimes zwei Zivilisten getötet. Zwei weitere Menschen seien verletzt ins Krankenhaus eingeliefert worden.
Durch Beschuss und Drohnenattacken seien laut dem Beamten außerdem ein Kulturzentrum, sechs leer stehende Gebäude, mehrere Wohngebäude und Fahrzeuge sowie ein Aufzugsgebäude beschädigt worden.
12:08 Uhr
RIA Nowosti: Ukrainischer Bataillonskommandeur der Korruption beschuldigt
Ukrainische Nationalisten aus den Stoßtrupps werfen dem Kommandeur eines Bataillons der Drohnentruppe die Korruption vor. Waleri Powarow wird beschuldigt, ein korruptes System aufgebaut zu haben, das auf illegalen Zahlungen an Personal und der fingierten Beschaffung teurer Drohnen beruht. Dies teilte ein russischer Sicherheitsbeamter gegenüber der Nachrichtenagentur RIA Nowosti mit.
Wie es heißt, führten die Soldaten des Bataillons sämtlichen Rechenschaftsberichten zufolge angeblich Kampfeinsätze im Raum Sumy durch, bei denen ihnen unbemannte Luftfahrzeuge abhandenkämen.
In Wirklichkeit lebten die Drohnenpiloten jedoch in Elitevierteln von Kiew und Odessa. Die unbemannten Fluggeräte selbst würden nur auf dem Papier angeschafft.
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Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.

