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Liveticker Ukraine-Krieg: 56 Tote durch Angriffe der Ukraine auf zivile Ziele seit Jahresbeginn

Russland führt gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine Militäroperation in der Ukraine durch. Der Westen reagiert mit immer neuen Waffenlieferungen an die Ukraine und beispiellosen Sanktionen gegen Russland. Lesen Sie hier die neuesten Entwicklungen.
Liveticker Ukraine-Krieg: 56 Tote durch Angriffe der Ukraine auf zivile Ziele seit JahresbeginnQuelle: Sputnik © Pressestelle des Gouverneurs/RIA Nowosti
  • 22.01.2026 11:34 Uhr

    11:34 Uhr

    Drei Einwohner von Kachowka durch Attacke aus Ukraine verletzt

    Die russischen Behörden des Gebiets Cherson melden Opfer und Schäden durch die jüngsten ukrainischen Attacken. Wie Gouverneur Wladimir Saldo auf Telegram schreibt, seien in der Stadt Kachowka am linken Dnjepr-Ufer drei Einwohner verletzt worden. Bei ihnen handele es sich um ein Ehepaar im Alter von 73 und 72 Jahren sowie um einen 44-jährigen Mann. Alle drei seien nach einer Drohnenattacke ins Krankenhaus eingeliefert worden.

    Saldo berichtet außerdem über Schäden an einem Einfamilienhaus in Radensk und an einem außer Betrieb stehenden Gebäude in Nowogrigorowka. Darüber hinaus habe der Gegner 14 weitere Ortschaften unter Beschuss genommen.

  • 11:11 Uhr

    Kolumbianischer Söldner: "Russen behandelten uns so gut wie möglich"

    Russische Soldaten hätten kolumbianische Söldner, die in Gefangenschaft geraten waren, gut behandelt. Dies sagte der Söldner Luis Manuel Ruiz Díaz Contreras in einem Video, das der Nachrichtenagentur TASS vorliegt.

    "Ich kann sagen, dass sie mit mir so gut umgegangen sind, wie es möglich war, obwohl wir praktisch als eure Feinde gekommen sind, weil wir an der Front gekämpft haben. Aber es ist uns nicht gelungen, jemanden zu töten oder auch nur auf jemanden zu schießen."

    Russische Sicherheitskräfte hatten zuvor berichtet, dass seit Beginn der speziellen Sonderoperation mindestens 750 kolumbianische Söldner getötet wurden, die für die ukrainischen Streitkräfte kämpften.

    Anfang Dezember 2025 hatte der kolumbianische Präsident Gustavo Petro das Außenministerium beauftragt, mit den ukrainischen Behörden Kontakt aufzunehmen, um die Freilassung der in der Ukraine festgehaltenen Söldner zu erreichen. Am 3. Dezember billigte das Unterhaus des kolumbianischen Parlaments einen Gesetzentwurf zur Ratifizierung der internationalen Konvention gegen die Rekrutierung von Söldnern.

  • 10:55 Uhr

    Russischer Junior-Sergeant tötet sechs ukrainische Soldaten im Nahkampf

    Der russische Junior-Sergeant Michail Tschalow hat im Verlauf einer Sonderoperation einen Stützpunkt der ukrainischen Streitkräfte im Alleingang eingenommen und sechs Gegner getötet, teilt das russische Verteidigungsministerium mit. An einer taktischen Richtung hatte der Unteroffizier Tschalow den Auftrag, gegnerische Positionen zu nehmen.

    "Während der Ausführung der Kampfaufgabe stürmte Michail trotz heftigem Feuer und Angriffen von Kampfdrohnen auf die gegnerischen Positionen und tötete sechs Kämpfer der ukrainischen Streitkräfte mit Schusswaffen."

    Anschließend hielt er den Stützpunkt, bis die Hauptkräfte seines Truppenteils eintrafen. Dank des Muts und der Professionalität Michail Tschalows wurde der Stützpunkt des Gegners eingenommen.

  • 10:39 Uhr

    Heldentat an der Front: Russischer Soldat rettet acht Kameraden unter Feuer

    Oberfeldwebel Artjom Startschenko brachte während eines Gefechts acht verwundete Kameraden in Sicherheit. Dies teilt das russische Verteidigungsministerium mit. In der Mitteilung heißt es:

    "Startschenkos Einheit führte die Aufgabe durch, Verwundete von der Frontlinie zu evakuieren. Dabei setzte der Gegner Artillerie und Kampfdrohnen ein. Unter heftigem Beschuss evakuierte Startschenko acht unserer Soldaten und leistete rechtzeitig medizinische Hilfe."

    Dank Startschenkos Mut und Professionalität konnten die Leben der Soldaten gerettet werden.

  • 10:20 Uhr

    Untergrundbericht: Dnjepropetrowsk wird "immer mehr" prorussisch

    Im Gebiet Dnjepropetrowsk wächst die Zahl der Freiwilligen, die mit dem prorussischen Untergrund zusammenarbeiten. Dies teilt der Untergrund der Nachrichtenagentur TASS mit:

    "Die Menschen im Gebiet Dnjepropetrowsk leben wochenlang in Kellern unter Beschuss und gehen dann hinaus, um unsere Kämpfer mit Brot und Tränen in den Augen zu empfangen. Das wird die Kiewer Regierung natürlich nicht im Fernsehen zeigen. Dementsprechend gibt es immer mehr Agenten. Anwerben muss man nur in dringenden Fällen, aber 90 Prozent der Arbeit leisten die Freiwilligen aus eigener Initiative."

    Der Gesprächspartner betonte, dass prorussisch eingestellte Bürger im Gebiet Dnjepropetrowsk "viel mehr sind, als sich jemand zuzugeben traut". Zuvor hatte TASS unter Berufung auf den Untergrund berichtet, dass viele Einwohner der Region ihre Orte nicht verlassen und in von Russland kontrollierten Gebieten bleiben wollen.

  • 10:11 Uhr

    US-Gesandter Witkoff: Trump erwägt "zollfreie Zone" für die Ukraine

    US-Präsident Donald Trump erwägt nach Angaben seines Gesandten Steve Witkoff eine sogenannte zollfreie Zone für die Ukraine zum Aufbau der örtlichen Industrie. So eine Zone würde eine große Veränderung herbeiführen, sagte Witkoff am Donnerstag bei einer Veranstaltung am Rande des Weltwirtschaftsforums in Davos. Außerdem zeigte sich der US-Sondergesandte zufrieden mit den Zwischenergebnissen von Gesprächen mit einer ukrainischen Delegation in den vergangenen Tagen.

    "Ich denke, wir haben eine Menge Fortschritte gemacht."

    Die offenen Punkte seien auf eine letzte Frage reduziert, sagte Witkoff weiter, ohne zu benennen, worum es dabei geht.

    Witkoff soll noch heute nach Moskau reisen. Anschließend wird der US-Sondergesandte Abu Dhabi besuchen, wo es nach seinen Angaben Arbeitsgruppen zu Themen wie "Militär zu Militär" und Gespräche über "Wohlstand" geben wird.

  • 10:00 Uhr

    Gouverneur meldet drei Verletzte bei Angriffen auf 20 Ortschaften im Gebiet Belgorod

    Gouverneur Wjatscheslaw Gladkow veröffentlicht jeden Tag auf Telegram Statistiken über ukrainische Angriffe auf Ortschaften im russischen Grenzgebiet Belgorod. Aus dem heutigen Eintrag geht hervor, dass das ukrainische Militär in den vergangenen 24 Stunden 20 Ortschaften in sechs Bezirken angegriffen habe. Der Gegner habe mindestens 34 Geschosse und drei Raketen abgefeuert und 48 Drohnen eingesetzt, von denen 28 abgeschossen worden seien.

    In der Statistik beklagt der Politiker den Tod eines Einwohners der Stadt Graiworon, der noch am 4. Januar bei einem ukrainischen Angriff schwere Verletzungen erlitten habe. Der Mann sei am Donnerstagmorgen im Krankenhaus gestorben. Zudem meldet der Gouverneur drei Verletzte. Bei der Abwehr eines ukrainischen Drohnenangriffs auf die Siedlung Jekaterinowka seien zwei Angehörige der Verteidigungseinheit "Orlan" verletzt worden. In der Siedlung Tscherwona Dibrowka sei ein Lkw-Fahrer zu Schaden gekommen, als eine ukrainische Drohne sein Fahrzeug attackiert habe.

    Gladkow meldet darüber hinaus Sachschäden. Demnach seien im Gebiet Belgorod in den vergangenen 24 Stunden insgesamt fünf Einfamilienhäuser, zwei Stromleitungen, ein Lkw und fünf Autos beschädigt worden.

  • 09:45 Uhr

    Region Krasnodar: Drei Tote nach ukrainischem Drohnenangriff auf Terminal

    Nach einem Angriff der ukrainischen Streitkräfte sind auf dem Gelände der Hafenterminals im Dorf Wolna im Bezirk Temrjuk der Region Krasnodar vier Öltanks mit Erdölprodukten in Brand geraten. Dies berichtet Gouverneur Weniamin Kondratjew auf Telegram.

    Nach Angaben des regionalen Einsatzstabs starben drei Menschen, acht weitere wurden verletzt. Alle Verletzten wurden mit teils mittelschweren Traumata in Krankenhäuser gebracht. Die Ärzte leisten die notwendige medizinische Hilfe.

    Das Feuer auf dem Gelände des Hafenterminals in Wolna wurde gelöscht.

  • 09:33 Uhr

    Deutschland wirft Russland Kriegsverbrechen vor

    Die Bundesregierung hat Russland nach den jüngsten massiven Angriffen auf die Ukraine Kriegsverbrechen vorgeworfen. Der stellvertretende Regierungssprecher Steffen Meyer sagte am Mittwoch:

    "Hunderttausende Kinder, ältere Menschen, ganze Familien müssen bei eisigen Minusgraden ohne Strom, ohne Heizung und ohne warmes Wasser ausharren."

    Russland überziehe das Nachbarland im kältesten Winter seit Kriegsbeginn mit brutalen Angriffswellen auf zivile Ziele und Energieanlagen, erklärte Meyer.

    "Die Bundesregierung verurteilt diese fortgesetzten massiven russischen Luftangriffe aufs Schärfste."

    Der Sprecher warf dem russischen Präsidenten Wladimir Putin vor, Kälte als Waffe zu nutzen. Sein Vorgehen sei zutiefst unmenschlich und menschenverachtend. Diese Kriegsführung solle die Ukraine zermürben und sei ein Verstoß gegen das humanitäre Völkerrecht. Russland begehe aus der Sicht der Bundesregierung Kriegsverbrechen. Dass dieser Krieg ein Ende finde, sollte "weiter auch das zentrale gemeinsame Anliegen Europas, der Ukraine, der USA, aber auch der Weltgemeinschaft sein".

    Die Führung in Moskau erklärt hingegen, dass die russischen Streitkräfte lediglich Militärziele und Objekte angreifen, die der Gegner zu militärischen Zwecken nutzt.

  • 09:14 Uhr

    Ukraine: Notabschaltungen wegen Energiekrise ausgeweitet

    In sieben ukrainischen Regionen sind Pläne für Notabschaltungen des Stroms eingeführt worden. Dies teilen die regionalen Niederlassungen des nationalen Energiekonzerns "Ukrenergo" mit. Betroffen sind die Regionen Kiew, Dnjepropetrowsk, Charkow, Poltawa, Sumy und Tscherkassy.

    In der Ukraine gilt derzeit der Ausnahmezustand im Energiesektor. In allen Regionen kommt es täglich zu mehrstündigen Stromausfällen. Ursache sind massive Schäden an Erzeugungs- und Verteilungsanlagen. Laut den Behörden ist die Lage in Kiew und der Hauptstadtregion am schwierigsten.

    In Kiew fehlt bereits seit drei Tagen die Wärmeversorgung in rund 3.000 Mehrfamilienhäusern, sagte Bürgermeister Witali Klitschko. In der Stadt werden weiterhin Notabschaltungen der Elektrizität durchgeführt.

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Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.