International

Liveticker Ukraine-Krieg – Selenskij: USA schlagen mehrere Optionen für Ende des Konfliktes vor

Russland führt gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine Militäroperation in der Ukraine durch. Der Westen reagiert mit immer neuen Waffenlieferungen an die Ukraine und beispiellosen Sanktionen gegen Russland. Lesen Sie hier die neuesten Entwicklungen.
Liveticker Ukraine-Krieg – Selenskij: USA schlagen mehrere Optionen für Ende des Konfliktes vorQuelle: Gettyimages.ru © Leon Neal
  • 23.07.2026 20:50 Uhr

    20:50 Uhr

    Russische Flugabwehr zerstört mehr als 170 Drohnen der Ukraine

    Einheiten der russischen Flugabwehr haben im Laufe des Tages 172 unbemannte Flugzeuge der Ukraine abgefangen und zerstört. Laut dem russischen Verteidigungsministerium wurden die Drohnen zwischen 8 und 20 Uhr Moskauer Zeit über neun Gebieten sowie über der Region Krasnodar, den Teilrepubliken Baschkortostan und Krim, dem Asowschen und Schwarzen Meer vom Himmel geholt.

  • 20:18 Uhr

    Rheinmetall steigert Pulverproduktion inmitten des Konflikts in der Ukraine um 50 Prozent

    Rheinmetall will die Schießpulverproduktion in seinem Werk bei München erhöhen, um den durch den Ukraine-Krieg verursachten Munitionsengpass abzudecken. Der Konzern baut jetzt sein bestehendes Werk zu einer der größten Pulverfabriken Europas aus und investiert dafür 350 Millionen Euro.

    Mehr dazu lesen Sie hier auf unserer Webseite.

  • 19:24 Uhr

    Selenskij: USA schlagen mehrere Optionen für Ende des Konfliktes vor

    Die USA haben mehrere Optionen zur Beendigung des Ukraine-Konflikts vorgeschlagen, erklärte Präsident Wladimir Selenskij auf einer Pressekonferenz mit dem irischen Premierminister Micheál Martin. Die Vorschläge habe Selenskij am 22. Juli nach dem Telefonat mit dem US-Sonderbeauftragten Steve Witkoff und dem Schwiegersohn des US-Präsidenten, Jared Kushner, erhalten.

    Nächste Woche könnte Selenskij  in die USA reisen, um die US-Initiativen zu erörtern. Washington werde die Vorschläge auch mit der russischen Seite besprechen. Ein trilaterales Treffen sei noch vor Herbst möglich.

  • 18:53 Uhr

    Erneut Verletzte nach ukrainischen Drohnenangriffen auf Gebiete Belgorod und Kursk

    Ukrainische Drohnen haben Städte und Ortschaften im Gebiet Belgorod angegriffen. Laut den regionalen Behörden erlitten zwei Frauen und drei Männer Verletzungen.

    Auch das Gebiet Kursk war ukrainischen Drohnenangriffen ausgesetzt. Laut Gouverneur Alexander Chinstein mussten drei Zivilisten in Krankenhäuser eingeliefert werden.

  • 18:32 Uhr

    Russland führt weitere Angriffe gegen Hafeninfrastruktur durch

    Die russischen Streitkräfte haben im Laufe des Tages weitere Angriffe gegen im Interesse der ukrainischen Armee genutzte Häfen unternommen. Mit luftgestützten Hochpräzisionswaffen wurde die Infrastruktur im Hafen von Juschny getroffen. Die angegriffenen Objekte dienten der Ausladung und Lagerung von Treib- und Schmierstoffen zur Versorgung der ukrainischen Truppen.

  • 18:02 Uhr

    Selenskij hat Ex-Verteidigungsminister Fjodorow das Amt des Vizepremiers angeboten

    Der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij hat dem Ex-Verteidigungsminister Michail Fjodorow einen Posten in der Regierung des Landes angeboten. Dies erklärte das Staatsoberhaupt auf einer Pressekonferenz mit dem irischen Premierminister Micheál Martin.

    Es handele sich um das Amt des Vizepremiers für militärische Innovationen, erläuterte Selenskij. Die Position sieht tägliche Kommunikation mit dem Verteidigungsministerium, der Armeeführung und direkt mit dem Präsidenten der Ukraine vor.

    Fjodorow hatte seinen Rücktritt am 15. Juli bekanntgegeben.

  • 17:29 Uhr

    Kallas: Neues EU-Sanktionspaket richtet sich gegen Raffinerien in Russland und Weißrussland

    Das 21. Sanktionspaket der Europäischen Union umfasst Maßnahmen gegen mehrere Ölraffinerien in Russland und Weißrussland, schreibt EU-Außenbeauftragte Kaja Kallas auf X (Twitter). Zudem werden Einschränkungen gegen mehr als ein Hundert Banken und Krypto-Betreiber und über 40 Schiffe der sogenannten Schattenflotte verhängt.

  • 16:44 Uhr

    Ermittlungskomitee: Mehr als 600 Zivilisten bei ukrainischem Kursk-Überfall ums Leben gekommen

    Bei dem ukrainischen Überfall auf das Gebiet Kursk im August 2024 sind insgesamt 633 Zivilisten ums Leben gekommen, erklärt Alexander Bastrykin, der Vorsitzende des russischen Ermittlungskomitees, in einem Interview gegenüber TASS. Weiterhin wurden 516 Zivilisten verletzt, unter ihnen 25 Kinder. Fast 87.200 Menschen wurden als Betroffene identifiziert und befragt.

    Gerichte in Russland verurteilten 431 ukrainische Kämpfer wegen Verbrechen im Zusammenhang mit dem Kursk-Überfall, führte Bastrykin aus.

  • 16:16 Uhr

    Peskow über Verhandlungen in Manila: Kein Grund für übertriebenen Optimismus

    Auf die Frage eines BBC-Journalisten hin riet der Pressesprecher des russischen Präsidenten, Dmitri Peskow, vor dem Hintergrund des jüngsten Treffens der Außenminister der USA und Russlands dazu, sich in Bezug auf eine mögliche Beschleunigung der Verhandlungen zur Beilegung des Ukraine-Konflikts nicht "übertriebenem Optimismus" hinzugeben.

    Am Donnerstagmorgen hatten sich Lawrow und Rubio am Rande des ASEAN-Gipfels in Manila getroffen, wobei die Beilegung der Ukraine-Krise erneut im Mittelpunkt stand. Beide Seiten vereinbarten, die Kontakte auf Ebene der Außenministerien fortzusetzen.

    Das Video gibt es hier auf unserer Website zu sehen.

  • 15:40 Uhr

    Medienbericht: Ukrainische Angriffe auf Russland drosseln auch Ölförderung in Kasachstan

    Die ukrainischen Angriffe auf die russische Energieinfrastruktur treffen offenbar auch die Ölproduktion in Kasachstan. Nach der Schließung eines wichtigen Export-Terminals am Schwarzen Meer ist die Ölförderung des zentralasiatischen Landes eingebrochen, wie die Nachrichtenagentur Reuters unter Berufung auf zwei Brancheninsider berichtet. Besonders stark sei der Rückgang in dem vom US-Konzern Chevron geführten Tengis-Feld, dem größten Ölfeld Kasachstans. Dort habe sich die Produktion am Mittwoch auf rund 406.000 Barrel pro Tag mehr als halbiert.

    Das Verladeterminal des Kaspischen Pipeline-Konsortiums (CPC) am russischen Schwarzmeer-Hafen Noworossijsk war am Montag nach Drohnenangriffen auf Öltanker geschlossen worden.

Durch die Sperrung von RT zielt die EU darauf ab, eine kritische, nicht prowestliche Informationsquelle zum Schweigen zu bringen. Und dies nicht nur hinsichtlich des Ukraine-Kriegs. Der Zugang zu unserer Website wurde erschwert, mehrere Soziale Medien haben unsere Accounts blockiert. Es liegt nun an uns allen, ob in Deutschland und der EU auch weiterhin ein Journalismus jenseits der Mainstream-Narrative betrieben werden kann. Wenn Euch unsere Artikel gefallen, teilt sie gern überall, wo Ihr aktiv seid. Das ist möglich, denn die EU hat weder unsere Arbeit noch das Lesen und Teilen unserer Artikel verboten. Anmerkung: Allerdings hat Österreich mit der Änderung des "Audiovisuellen Mediendienst-Gesetzes" am 13. April diesbezüglich eine Änderung eingeführt, die möglicherweise auch Privatpersonen betrifft. Deswegen bitten wir Euch bis zur Klärung des Sachverhalts, in Österreich unsere Beiträge vorerst nicht in den Sozialen Medien zu teilen.

Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.