Liveticker Ukraine-Krieg – Anschlag auf GRU-General in Moskau: Attentäter und Helfer gefasst

8.02.2026 08:36 Uhr
08:36 Uhr
Sachschäden im Gebiet Brjansk bei Drohnenattacke aus Ukraine
Die russische Luftabwehr hat in der vergangenen Nacht im Gebiet Belgorod eine Drohnenattacke aus der benachbarten Ukraine abgeschlagen. Am Morgen schrieb das Verteidigungsministerium in Moskau auf Telegram von elf abgefangenen unbemannten Luftfahrzeugen.
Gouverneur Alexander Bogomas bestätigte diese Informationen. Auf Telegram meldete der Politiker keine Opfer. Dennoch berichtete er über Sachschäden. In einem Viertel der Gebietshauptstadt Brjansk seien die Zäune, die Fassaden und die Fenster von zwei Einfamilienhäusern beschädigt worden.
08:01 Uhr
Anschlag auf GRU-General in Moskau: Attentäter und Helfer gefasst

Der in Dubai festgenommene mutmaßliche Schütze Ljubomir Korba wird von FSB-Mitarbeitern eskortiert, 8. Februar 2026FSB Die russischen Sicherheitsbehörden haben die Verantwortlichen für den versuchten Mord an Generalleutnant Wladimir Alexejew in Moskau identifiziert. Wie der Föderale Sicherheitsdienst Russlands (FSB) in einer entsprechenden Pressemitteilung vom Sonntagmorgen erklärt, handele es sich bei ihnen um drei russische Staatsbürger. Der mutmaßliche Attentäter Ljubomir Korba (Jahrgang 1960) sei in Dubai mithilfe der Sicherheitsbehörden der Vereinigten Arabischen Emirate verhaftet und nach Russland ausgeliefert worden.
Der FSB nennt auch seine beiden Helfer: Wiktor Wassin (Jahrgang 1959) sei in Moskau gefasst worden, während sich Sinaida Serebrizkaja (Jahrgang 1971) in die Ukraine abgesetzt habe.
07:30 Uhr
Am zweiten Tag in Folge: DVR meldet keine ukrainischen Angriffe binnen 24 Stunden
Die Behörden in Donezk haben innerhalb der vergangenen 24 Stunden keine Angriffe durch ukrainische Truppen registriert. In der Zeitspanne von 0 Uhr am 7. Februar bis 0 Uhr am 8. Februar (Ortszeit) schlugen auf dem Territorium der Volksrepublik keine Geschosse ein. Berichte über Opfer und Infrastrukturschäden lagen nicht vor.
Am Vortag hatten die Behörden von Donezk ebenfalls keine Angriffe aus der Ukraine gemeldet. Dementsprechend lagen auch gestern keine Berichte über Opfer und Infrastrukturschäden vor.
07:04 Uhr
Russische Luftabwehr zerstört in der Nacht 22 ukrainische Drohnen

Archivbild: Ein russisches Flugabwehrraketensystem vom Typ Panzir im russischen Grenzgebiet Belgorod, 16. Dezember 2023NIKOLAI GYNGASOW / TASS Russlands Verteidigungsministerium meldet am Sonntagmorgen auf der Plattform Telegram weitere Versuche der ukrainischen Streitkräfte, Objekte in Russland mit Drohnen anzugreifen. Demnach habe die russische Luftabwehr in der vergangenen Nacht 22 unbemannte Luftfahrzeuge des Gegners abgeschossen. Die Zahl der zerstörten Drohnen listet die Behörde wie folgt auf:
- Gebiet Brjansk – 11,
- Schwarzes Meer – 6,
- Gebiet Kaluga – 4,
- Gebiet Kursk – 1.
Weitere Einzelheiten teilt das Ministerium nicht mit.
7.02.2026 20:00 Uhr
20:00 Uhr
Damit beenden wir für heute den Live-Ticker zur Lage im Ukraine-Konflikt. Morgen früh ab 7 Uhr geht es mit der Berichterstattung weiter. Wir wünschen unseren Lesern trotz aller Spannungen in der Welt eine gute Nacht!
19:52 Uhr
Ombudsfrau: Russische Soldaten starben in ukrainischer Kriegsgefangenschaft durch Folter
Russlands Menschenrechtsbeauftragte Tatjana Moskalkowa berichtete über "einen schockierenden Fall", in dem russische Kriegsgefangene in der Ukraine gefoltert wurden und dabei ums Leben gekommen sind. Die Namen dieser Soldaten sollen der russischen Seite bekannt sein. Darüber berichtet die Nachrichtenagentur RIA Nowosti.
"Ich meinerseits werde selbstverständlich stets unmissverständlich klarstellen, dass eine solche Behandlung von Kriegsgefangenen inakzeptabel ist", so Moskalkowa.
"Dies verstößt nicht nur gegen das Völkerrecht, sondern auch gegen grundlegende menschliche Moralvorstellungen."
Wie es heißt, habe sich Moskalkowa außerdem an den ukrainischen Ombudsmann Dmitri Lubinez mit der Bitte gewandt, die Verletzten zu besuchen.
"Unsere Kriegsgefangenen berichten, dass ihnen nicht immer die medizinische Versorgung gewährt wurde, die ihnen hätte helfen und zur Rettung führen können", betonte die russische Menschenrechtsbeauftragte.
19:30 Uhr
Orbán bezeichnet die Ukraine als "Feind" Ungarns
Kiew muss verstehen, dass es aufhören muss, Brüssel ständig unter Druck zu setzen, mit dem Ziel, Ungarn den Zugang zu günstigen russischen Energieimporten zu verwehren. Die Ukraine verletzt damit grundlegende Interessen des Landes. Dies erklärte der ungarische Ministerpräsident Viktor Orbán bei einer Wahlkampfveranstaltung in Szombathely. Darüber berichtete der Fernsehsender M1.
"Solange die Ukraine das tut, ist sie, entschuldigen Sie den Ausdruck, wohl unser Feind", meinte Orbán.
19:16 Uhr
Drohnen fügen ukrainischen Einheiten Feuerschaden entlang der Front zu (Video)
Aufnahmen des russischen Verteidigungsministeriums zeigen Drohnenpiloten der Truppenverbände Süd, Mitte, Dnjepr und Ost in ihren Operationsgebieten im Einsatz.
Wie es heißt, hätten sie Funkrelaisstationen, einen Stützpunkt, einen Pick-up, ein Artilleriegeschütz und einen temporären Truppenstandort der ukrainischen Armee zerstört. Im Frontabschnitt Kramatorsk-Druschkowka verhinderten die Drohnen die Rotation der ukrainischen Einheiten.
18:57 Uhr
Wichtiges Wärmekraftwerk in Westukraine stellt Betrieb ein
Burschtyn, eines der wichtigsten Wärmekraftwerke der Ukraine, wurde durch russische Angriffe schwer beschädigt. In der gleichnamigen Stadt im Westen des Landes gibt es weder Strom noch Wasser. Dies geben die lokalen Behörden bekannt.
Wie das russische Verteidigungsministerium mitteilte, werden massive Luftangriffe auf Ziele in der Ukraine als Reaktion auf Terroranschläge auf die zivile Infrastruktur in Russland durchgeführt.
Zuvor war berichtet worden, dass alle ukrainischen Atomkraftwerke abgeschaltet worden seien.
Auch die Einwohner in der Hauptstadt Kiew erhalten laut dem ukrainischen Energieministerium nur eineinhalb bis zwei Stunden am Tag Strom. "Die kommenden Tage werden schwierig werden", teilte die Behörde mit.
18:40 Uhr
"Schlechte Nachricht für Russland" – Frankreichs Stabchef stellt Schließung der Ostsee in Aussicht

Archivbild: Stabschef des französischen Verteidigungsministeriums Fabien MandonUrheberrechtlich geschützt Der Stabschef der französischen Streitkräfte, Fabian Mandon, hat am Mittwoch auf der Konferenz der Seestreitkräfte eine Rede gehalten. In einem knapp 20-minütigen Redebeitrag legte er die Grundsätze der französischen Militärstrategie auf See für die kommenden Jahre dar. Diese sollte vorwiegend offensiv und präventiv gegen einen "Feind" ausgerichtet sein. Bemerkenswert war dabei, dass Mandon von einem Krieg gegen Russland wie von einer beschlossenen Sache redete.
Mehr dazu in diesem Artikel auf unserer Website.
Durch die Sperrung von RT zielt die EU darauf ab, eine kritische, nicht prowestliche Informationsquelle zum Schweigen zu bringen. Und dies nicht nur hinsichtlich des Ukraine-Kriegs. Der Zugang zu unserer Website wurde erschwert, mehrere Soziale Medien haben unsere Accounts blockiert. Es liegt nun an uns allen, ob in Deutschland und der EU auch weiterhin ein Journalismus jenseits der Mainstream-Narrative betrieben werden kann. Wenn Euch unsere Artikel gefallen, teilt sie gern überall, wo Ihr aktiv seid. Das ist möglich, denn die EU hat weder unsere Arbeit noch das Lesen und Teilen unserer Artikel verboten. Anmerkung: Allerdings hat Österreich mit der Änderung des "Audiovisuellen Mediendienst-Gesetzes" am 13. April diesbezüglich eine Änderung eingeführt, die möglicherweise auch Privatpersonen betrifft. Deswegen bitten wir Euch bis zur Klärung des Sachverhalts, in Österreich unsere Beiträge vorerst nicht in den Sozialen Medien zu teilen.
Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.


