Liveticker Ukraine-Krieg – Kreml zu Angriff auf Berufsschule: Weiteres Verbrechen des Kiewer Regimes

22.05.2026 16:05 Uhr
16:05 Uhr
Russische Artillerie nimmt gegnerische Stellungen auseinander (Video)
Aufnahmen des russischen Verteidigungsministeriums zeigen Artilleriebesatzungen der Truppenverbände Nord und Ost in ihren Operationsgebieten im Einsatz. Wie es heißt, setzten sie Stellungen, Stützpunkte und eine Drohnenleitstelle der ukrainischen Streitkräfte samt Personal außer Gefecht. Bei ihren Angriffen setzten die Artilleristen Schleppgeschütze vom Typ Giazint-B und eine D-30-Haubitze ein.
15:39 Uhr
Nach Angriff auf Berufsschule in der LVR: UN-Sicherheitsrat hält Dringlichkeitssitzung ab
Am heutigen Freitag, um 15:00 Uhr New Yorker Zeit, findet eine Dringlichkeitssitzung des UN-Sicherheitsrats zur Ukraine statt. Russland hat die Sitzung im Zusammenhang mit dem gezielten Angriff der ukrainischen Streitkräfte auf ein Wohnheim für Minderjährige und Studenten in Starobelsk in der Volksrepublik Lugansk (LVR) beantragt. Dies ist einer Mitteilung der Ständigen Vertretung der Russischen Föderation bei den Vereinten Nationen zu entnehmen.
15:11 Uhr
Frontbericht des russischen Verteidigungsministeriums
In seinem Bericht vom heutigen Freitag gibt Russlands Verteidigungsministerium die Geländegewinne der russischen Streitkräfte und die Verluste des ukrainischen Militärs im Zeitraum zwischen 16. und 22. Mai bekannt.
Wie es heißt, haben die Truppenverbände Nord, West, Süd, Mitte, Ost und Dnjepr den gegnerischen Einheiten entlang der gesamten Front Feuerschaden zugefügt. Das russische Militär brachte die Ortschaften Wolochowka, Schesterowka, Borowaja und Kutkowka im Gebiet Charkow sowie Werchnjaja Tersa im Raum Saporoschje unter eigene Kontrolle.
Insgesamt wurden an den Frontabschnitten rund 7.830 ukrainische Soldaten getötet oder verwundet.
Darüber hinaus wurden zerstört oder getroffen:
- 604 Fahrzeuge
- 65 Artilleriegeschütze
- 106 gepanzerte Kampffahrzeuge
- 48 Anlagen der elektronischen Kampfführung
- fünf Mehrfachraketenwerfer
- ein selbstfahrendes Flugabwehrsystem vom Typ Gepard aus deutscher Produktion.
Russlands Streitkräfte führten im Laufe der Woche fünf kombinierte Angriffe auf militärische Ziele in der Ukraine durch. Dabei kamen präzisionsgelenkte Waffen, die operativ-taktische Luftflotte, Kampfdrohnen, Raketen und Artillerie zum Einsatz.
Entlang der Frontlinie zerstörte die Luftverteidigung 46 Lenkbomben, drei Raketen aus dem HIMARS-Mehrfachraketenwerfer, einen Langstrecken-Marschflugkörper vom Typ Neptun-MD, einen Flamingo-Langstrecken-Marschflugkörper und 4.184 ukrainische Starrflüglerdrohnen.
In der nordwestlichen Wasserstraße des Schwarzen Meeres wurden 13 Seedrohnen unschädlich gemacht.
14:35 Uhr
Luftabwehr schießt Dutzende ukrainische Drohnen binnen sechs Stunden ab
Die russische Flugabwehr hat weitere Drohnen über russischen Gebieten zerstört, teilte das Verteidigungsministerium in Moskau mit. Zwischen 8:00 Uhr und 14:00 Uhr Moskauer Zeit wurden 65 ukrainische Starrflüglerdrohnen von den diensthabenden Luftabwehrkräften über den Gebieten Belgorod, Brjansk, Kaluga, Kursk, Rjasan, Smolensk, Tula und der Region Moskau abgefangen und unschädlich gemacht.
14:10 Uhr
Wadephul fordert Ausbau der Rüstungskooperation zwischen Deutschland und der Ukraine
Außenminister Johann Wadephul schlägt vor, die Rüstungsindustrien Europas und der Ukraine enger zu verbinden, um die Produktion zu beschleunigen.
Der künftige Bedarf der Ukraine solle kontinuierlich durch europäische NATO-Partner und Kanada finanziert werden, erklärte der CDU-Politiker vor einem Treffen der NATO-Außenminister in der schwedischen Stadt Helsingborg.
13:35 Uhr
36 Kinder verletzt beim Drohnenangriff auf Schulwohnheim in Starobelsk
Infolge des nächtlichen Drohnenangriffs der ukrainischen Streitkräfte auf eine Berufsschule in Starobelsk in der Volksrepublik Lugansk erlitten 36 Kinder Verletzungen. Dies erklärte Inna Schwenk, die Kinderbeauftragte in der Region, gegenüber TASS.
"Zum jetzigen Zeitpunkt ist bekannt, dass 36 Kinder verletzt wurden. Neun Kinder befinden sich in einer medizinischen Einrichtung. Drei Kinder sind im ernsten Zustand. Sie erhalten qualifizierte medizinische Versorgung."
13:01 Uhr
Russlands Menschenrechtsbeauftragte: Der Westen muss auf Angriff auf Berufsschule in LVR reagieren
Russland erwarte von den internationalen Organisationen eine Reaktion nach den Angriffen der ukrainischen Streitkräfte auf eine Berufsschule in Starobelsk. Dies erklärte Jana Lantratowa, Russlands Menschenrechtsbeauftragte, auf Telegram:
"Wir erwarten von den internationalen Organisationen eine Reaktion auf den gezielten Angriff auf eine zivile Einrichtung, in der Kinder unterrichtet werden und wohnen."
Ferner rief Lantratowa die internationale Gemeinschaft dazu auf, die Handlungen ukrainischer Kämpfer einzuschätzen. Sie erklärte, diese Handlungen müssten gemäß dem humanitären Völkerrecht als Kriegsverbrechen betrachtet werden.
12:26 Uhr
Russlands Kinderbeauftragte: Acht Verletzte nach Drohnenangriff auf Starobelsk in Krankenhaus gebracht
Nach Angaben der russischen Kinderbeauftragten Maria Lwowa-Belowa erlitten Dutzende Kinder Verletzungen nach dem Drohnenangriff auf ein Wohnheim und eine Berufsschule in der Stadt Starobelsk in der LVR.
Auf Telegram schrieb sie, dass vier Menschen ums Leben gekommen sind. 35 Kinder erlitten Verletzungen unterschiedlichen Schweregrades. Acht der Verletzten wurden in ein Krankenhaus eingeliefert. Drei von ihnen befinden sich in ernstem Zustand, so Lwowa-Belowa.
Sie präzisierte, dass sich zum Zeitpunkt der Attacke 86 Kinder im Alter von 14 bis 18 Jahren und ein Erwachsener im Wohnheim befanden.
Sie fügte hinzu, dass den Kindern alle notwendige medizinische und psychologische Hilfe geleistet wird.
In der vergangenen Nacht haben die ukrainischen Streitkräfte einen Drohnenangriff auf die Verwaltungsgebäude und das Wohnheim der Starobelsker Berufsschule verübt.
11:51 Uhr
"Ein weiteres Verbrechen des Kiewer Regimes" – Peskow zu Drohnenangriff auf Starobelsk
Die Attacke auf ein Wohnheim und eine Berufsschule in der Stadt Starobelsk in der LVR, bei der Kinder und Jugendliche ums Leben kamen, sei ein weiteres Verbrechen des Kiewer Regimes. Dies erklärte der Kremlsprecher Dmitri Peskow gegenüber der Zeitung Iswestija.
"Das war ein weiteres Verbrechen des Kiewer Regimes. Ein Angriff auf eine Bildungseinrichtung, in der sich Kinder und junge Menschen aufhielten. Das ist ein schreckliches Verbrechen. Die Verantwortlichen für dieses Verbrechen müssen bestraft werden."
Peskow fügte hinzu, dass es jetzt das Wichtigste sei, Maßnahmen zur Beseitigung der Trümmer zu ergreifen und denjenigen zu helfen, die sich noch darunter befinden. Ihm zufolge müsse das Kiewer Regime die direkte Verantwortung für diesen Angriff übernehmen.
11:24 Uhr
Miroschnik bezeichnet Kiews Drohnenangriff auf Starobelsk in LVR als gezielt
Die ukrainischen Streitkräfte haben das Lehrgebäude und das Wohnheim der Berufsschule in der Stadt Starobelsk in der Volksrepublik Lugansk gezielt angegriffen. Dies erklärte Rodion Miroschnik, der für die Verbrechen des Kiewer Regimes zuständige Sonderbotschafter des russischen Außenministeriums, gegenüber TASS.
"Ich bin mir sicher, dass diese Operation Selenskij und seiner Umgebung bekannt war. Dies geschah gezielt, denn der nördliche Teil der LVR war in den vergangenen zwei Wochen gezielten Angriffen ausgesetzt. Es handelte sich um verheerende Angriffe auf die Verwaltung von Starobelsk und auf die Verwaltung von Markowka. Und nun wurde ein Angriff auf einen Ort verübt, der in keiner Weise mit militärischen Einheiten in Verbindung gebracht werden kann."
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Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.