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Liveticker Ukraine-Krieg: Russlands Armee vereitelt Ausbruchsversuch aus dem Kessel von Resnikowo

Russland führt gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine Militäroperation in der Ukraine durch. Der Westen reagiert mit immer neuen Waffenlieferungen an die Ukraine und beispiellosen Sanktionen gegen Russland. Lesen Sie hier die neuesten Entwicklungen.
Liveticker Ukraine-Krieg: Russlands Armee vereitelt Ausbruchsversuch aus dem Kessel von ResnikowoQuelle: Sputnik © s
  • 16.09.2026 12:56 Uhr

    12:56 Uhr

    Gebiet Brjansk: Zivilistin bei ukrainischem Drohnenangriff getötet

    Eine Zivilistin ist bei einem ukrainischen Drohnenangriff gegen das Gebiet Brjansk ums Leben gekommen. Der amtierende Gouverneur der Region, Jegor Kowaltschuk, berichtet dazu:

    "Eine Tragödie im Kreis Pogar. Eine gegnerische Drohne hat die Siedlung Slutschewsk angegriffen. Zum großen Leidwesen verstarb eine Frau an erlittenen Wunden."

    Kowaltschuk fügte hinzu, dass ein weiterer Mann in der Siedlung Borschtschowo im gleichen Kreis nach dem Angriff einer Kamikazedrohne Splitterverletzungen erlitten hat und in ein Krankenhaus eingewiesen wurde.

  • 11:56 Uhr

    Südkoreanische Dostojewski-Übersetzerin auf ukrainische "Todesliste" gesetzt

    Die ukrainische Webseite Mirotworez, die seit dem Maidan-Putsch 2014 Personaldaten von angeblichen "Landesfeinden" veröffentlicht, hat die Angaben der südkoreanischen Übersetzerin Kim Jung-ah publiziert. Der Übersetzerin, die binnen von zehn Jahren Dostojewskijs vier Meisterwerke – "Schuld und Sühne", "Der Idiot", "Die Dämonen" und "Die Brüder Karamasow" – ins Koreanische übersetzt hatte, wird "Unterstützung der Sonderoperation und Verbreitung russischer Propaganda" vorgeworfen. Die "Schuld" von Kim Jung-ah wird dabei wie folgt angegeben:

    "Südkoreanische exaltierte Übersetzerin des russischen Schriftstellers Fjodor Michailowitsch Dostojewski, die von Putin mit der Puschkin-Medaille ausgezeichnet wurde."

    Die Webseite Mirotworez wurde im August 2014 nach dem vom Westen unterstützten bewaffneten Staatsstreich in Kiew ins Leben gerufen und hat laut eigener Aussage das Ziel, "Feinde der Ukraine" zu identifizieren und zu bestrafen.

    Unter den mehr als 180.000 auf der Website aufgeführten Namen befinden sich westliche Journalisten, die aus dem Donbass und von der Krim berichteten, Kinder im Alter von nur drei Jahren sowie der ukrainische Autor und Journalist Oles Busyna, dessen Mord im Jahr 2015 – wenige Tage, nachdem er auf die Liste gesetzt worden war – bis heute nicht aufgeklärt ist.

  • 11:14 Uhr

    Neue Rüstungsprojekte zwischen Deutschland und der Ukraine

    Die militärische Zusammenarbeit zwischen Deutschland und der Ukraine wird weiter ausgebaut. Ein Sonderstab im Verteidigungsministerium koordiniert Waffenhilfe und Kooperationen mit der ukrainischen Rüstungsindustrie, während deutsche Unternehmen wie Rheinmetall und ARX Robotics gemeinsame Produktionsprojekte vorantreiben.

    Das gesamte Video dazu finden Sie hier auf unserer Webseite.

  • 10:46 Uhr

    Rada-Abgeordneter: Geld für Besoldung von Militärangehörigen fehlt

    Der Ukraine fehlt das Geld, um ihre Soldaten zu bezahlen, sagt der Rada-Abgeordnete Wadim Iwtschenko. Nach Angaben des ukrainischen Nachrichtenportals Nowyny Live bezeichnete er die Lage des Staatshaushalts als katastrophal und führte aus:

    "Der Ukraine fehlen Mittel, um Militärangehörige selbst in den nächsten zwei Monaten zu bezahlen. Wir haben eine Katastrophe mit dem Haushalt. Und wir brauchen Haushaltsänderungen und Unterstützung der Partner, um zumindest das Loch zu stopfen."

    Der Staatshaushalt der Ukraine weist seit Jahren rekordhafte Defizite auf. Am 20. August hatte der ukrainische Staatschef Wladimir Selenskij gemeldet, dass allein dem Militärhaushalt rund 27 Milliarden US-Dollar fehlen würden.

  • 09:51 Uhr

    Medien: Polen übergibt der Ukraine weitere Patriot-Raketen

    Polen wird der Ukraine eine Charge an Luftabwehrraketen für US-produzierte Patriot-Systeme übergeben. Dies berichtet die Zeitung Rzeczpospolita unter Verweis auf polnische Regierungs- und Militärquellen. Die genaue Anzahl der Raketen wird nicht benannt. Dabei implizierte der von der Zeitung befragte Chef der polnischen Luftwaffe, Generalmajor Ireneusz Nowak, dass es sich um eine geringe Menge an Flugkörpern handele.

    Zuvor hatte der ukrainische Staatschef Wladimir Selenskij mehrmals über den Mangel an Raketen für Patriot-Systeme geklagt und am 12. September behauptet, dass die Ukraine 100 bis 1.200 Raketen monatlich benötige.

  • 09:17 Uhr

    Weitere russische Angriffe gegen ukrainische Militärinfrastruktur

    In der vergangenen Nacht haben russische Drohnen weitere Ziele in der Ukraine angegriffen, die im Interesse des ukrainischen Militärs genutzt wurden. Angaben des russischen Verteidigungsministeriums zufolge wurde demnach in Kiew ein Industriebetrieb getroffen, der spezialisierte Fahrzeuge für die ukrainische Armee produzierte. Zudem sei im Hafen von Tschernomorsk im Gebiet Odessa ein Frachtschiff getroffen worden, das militärische Güter transportierte.

  • 08:33 Uhr

    Zivilist bei ukrainischen Angriffen gegen Gebiet Belgorod getötet

    Während des vergangenen Tages hat das ukrainische Militär das russische Gebiet Belgorod insgesamt 40 Mal mit Drohnen und Artillerie angegriffen. Dabei ist ein Zivilist ums Leben gekommen. Alexandr Schuwajew, Interimsgouverneur der Region, berichtet dazu:

    "Zum großen Leidwesen ist durch einen vorsätzlichen ukrainischen Angriff ein Zivilist im Kreis Graiworon ums Leben gekommen. In den Kreisen Graiworon, Krasnaja Jaruga und Schebekino wurden vier Menschen verletzt."

    Schuwajew fügte hinzu, dass sich einer der Verwundeten in einem kritischen Zustand befinde.

  • 07:46 Uhr

    Ukrainischer Ausbruchsversuch aus dem Kessel von Resnikowo gescheitert

    Ukrainische Truppen haben einen erfolglosen Versuch unternommen, aus dem Kessel von Resnikowo auszubrechen. Wie die Nachrichtenagentur RIA Nowosti unter Verweis auf eine russische militärische Quelle berichtet, verlor Kiews Militär bei dem Ausbruchsversuch eine Kampfgruppe von über 70 Soldaten sowie ein gepanzertes Fahrzeug vom Typ Roshel Senator.

    Zuvor hatte Russlands Verteidigungsministerium am 7. September berichtet, dass rund 1.700 ukrainische Militärs beim Dorf Resnikowo im Norden des Gebiets Charkow eingekesselt wurden. Bisher verloren Kiews Truppen dort bis zu 490 Kämpfer, 13 gepanzerte Kampffahrzeuge, acht Pickups, 13 Quads und 21 Landdrohnen. Russlands Präsident Wladimir Putin erklärte, dass die Beseitigung des Kessels die Frontlinie um mindestens 20 Kilometer weg von der Grenze des Gebiets Belgorod verschieben würde.

  • 07:19 Uhr

    Russlands Luftabwehr schießt in der Nacht 71 Drohnen ab

    Im Verlauf der vergangenen Nacht haben Russlands Luftabwehrkräfte insgesamt 71 ukrainische Drohnen abgeschossen. Nach Angaben des russischen Verteidigungsministeriums wurden die Drohnen über den Gebieten Brjansk, Kaluga, Orjol, Rostow, Astrachan, Krasnodar, der Krim sowie über dem Schwarzen Meer zerstört.

  • 15.09.2026 22:00 Uhr

    22:00 Uhr

    Damit beenden wir für heute den Live-Ticker zur Lage im Ukraine-Konflikt. Morgen früh ab 7 Uhr geht es mit der Berichterstattung weiter. Wir wünschen unseren Lesern trotz aller Spannungen in der Welt eine gute Nacht!

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Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.