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Liveticker Ukraine-Krieg: Gebäude der Militärpolizei im Gebiet Leningrad durch Explosion beschädigt

Russland führt gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine Militäroperation in der Ukraine durch. Der Westen reagiert mit immer neuen Waffenlieferungen an die Ukraine und beispiellosen Sanktionen gegen Russland. Lesen Sie hier die neuesten Entwicklungen.
Liveticker Ukraine-Krieg: Gebäude der Militärpolizei im Gebiet Leningrad durch Explosion beschädigt© Urheberrechtlich geschützt
  • 17.02.2026 14:54 Uhr

    14:54 Uhr

    400 Einwohner der Region Kursk werden weiterhin vermisst

    Bislang sei es noch nicht gelungen, das Schicksal von 400 Vermissten in der Region Kursk aufzuklären, teilt Tatjana Moskalkowa, die Menschenrechtsbeauftragte der Russischen Föderation, mit. Sie erklärte auf einer Sitzung des Ausschusses für Sozialpolitik des Föderationsrates Russlands:

    "Wir sind Teil der Arbeitsgruppe (des Gouverneurs der Region Kursk, Alexander) Chinschtein, die sich mit vermissten Personen befasst. Es muss gesagt werden, dass in dieser Region für jede vermisste Person ein Fahndungsfall und ein Maßnahmenplan angelegt wurde. Es bleiben noch 400 Personen, deren Schicksal wir nicht feststellen konnten."

    Sie betonte, dass sich derzeit noch zehn Einwohner des Gebietes Kursk auf dem Territorium der Ukraine befinden, über deren Rückkehr die Menschenrechtsbeauftragte täglich mit der ukrainischen Seite verhandelt.

  • 14:26 Uhr

    Senator: Russland ist bereit, ernsthafte Arbeit in Bezug auf die Regulierung der Ukraine-Krise zu leisten

    Russland ist bereit, im Rahmen des Verhandlungsprozesses zur Ukraine ernsthafte Arbeit zu leisten, während Kiew versucht, die Verhandlungen zu einem weiteren Anlass zu machen, um für sich vorteilhafte und vor allem für alle anderen inakzeptable Ansätze auszuhandeln, meint Grigori Karasin,  Vorsitzender des internationalen Ausschusses des Föderationsrats Russlands.

    "Russland hat eine repräsentative Delegation unter der Leitung von (Wladimir) Medinski, bestehend aus Diplomaten und Militärs, zu den Verhandlungen entsandt. Es liegen klare Anweisungen des Präsidenten vor. Keine vorläufigen Kommentare. Die Bereitschaft zu ernsthaften Verhandlungen ist offensichtlich."

    Nach Angaben des Senators haben die US-Amerikaner ihre Teilnahme durch die Rede von US-Außenminister Marco Rubio auf der Münchner Konferenz und seine Treffen mit den Staatschefs Ungarns und der Slowakei vorbereitet, deren scharf kritische Haltung gegenüber der Linie der Europäischen Union und Kiews in der Ukraine-Frage offensichtlich ist.

  • 14:12 Uhr

    UNICEF: Jedes dritte Kind in der Ukraine auf der Flucht

    Nach knapp vier Jahren Krieg in der Ukraine ist nach Angaben des Kinderhilfswerks der Vereinten Nationen (UNICEF) mehr als ein Drittel der Kinder und Jugendlichen des Landes auf der Flucht. Mehr als 791.000 seien innerhalb des Landes vertrieben, rund 1,8 Millionen hätten im Ausland Zuflucht gesucht, heißt es in einer Erklärung der Organisation vom Dienstag.

    Den Angaben zufolge seien viele Minderjährige bereits mehrfach aus ihrer Heimat geflohen: In einer kürzlichen Umfrage habe ein Drittel der Jugendlichen im Alter von 15 bis 19 Jahren angegeben, mindestens zweimal geflohen zu sein. Durch Angriffe seien seit dem 24. Februar 2022 mehr als 3.200 Kinder getötet oder verletzt worden.

    Regina De Dominicis, UNICEF-Regionaldirektorin für Europa und Zentralasien, wird mit den Worten zitiert:

    "Für Kinder in der Ukraine wird es aufgrund der anhaltenden Angriffe auf Wohngebiete im ganzen Land immer schwieriger, Schutz zu finden. In vielerlei Hinsicht holt der Krieg diese Kinder immer wieder ein."

  • 14:01 Uhr

    Russland bestätigt Vergeltungsschlag auf Rüstungswerke und Energieanlagen in der Ukraine

    Russlands Verteidigungsministerium berichtet am Dienstag über einen weiteren Vergeltungsschlag gegen Rüstungswerke und Energieanlagen in der Ukraine. Dies sei eine Reaktion auf die jüngsten Terrorattacken des Kiewer Regimes auf zivile Infrastrukturobjekte in Russland, heißt es in einer entsprechenden Mitteilung auf Telegram. Das russische Militär setzte dabei boden- und luftgestützte hochpräzise Langstreckenwaffen und Drohnen ein. Alle anvisierten Objekte, die der Gegner zu militärischen Zwecken nutzte, wurden getroffen.

    Darüber hinaus meldet die Behörde erfolgreiche Luft-, Drohnen-, Raketen- und Artillerieangriffe auf Produktionsstätten für Drohnen, Drohnenstützpunkte und 148 Standorte mit ukrainischen Soldaten und ausländischen Söldnern. Die russische Luftabwehr fing in den vergangenen 24 Stunden hingegen acht Lenkbomben und 334 unbemannte Luftfahrzeuge ab.

    Zuvor berichtete der Militärverwaltungschef der ukrainischen Hafenstadt Odessa, Sergei Lyssak, über einen massiven Angriff. Dabei wurden drei Menschen verletzt und Infrastrukturobjekte sowie zivile Gebäude beschädigt. Der Stromversorger DTEK bestätigt Einschläge in Energieanlagen, ohne Details zu nennen. Die Zerstörungen seien außerordentlich schwer und die Reparatur werde lange Zeit benötigen.

  • 13:50 Uhr

    Gebäude der Militärpolizei in der Region Leningrad eingestürzt

    Ein Gebäude der Militärpolizei ist auf dem Gelände einer Militäreinheit in Sertolowo in der Region Leningrad eingestürzt. Der Gouverneur der Region, Alexander Drosdenko, hat angeordnet, den Soldaten bei der Beseitigung der Trümmer zu helfen.

    "Ich habe die Sicherheitskräfte beauftragt, den Militärangehörigen bei der Beseitigung der Trümmer und der Rettung der Opfer des Einsturzes des Gebäudes der Militärpolizei auf dem Gelände der Militäreinheit in Sertolowo zu helfen. Vor Ort sind Einheiten des Ministeriums für Katastrophenschutz und der Leningrader Rettungsdienst. Die Ursachen des Vorfalls werden derzeit ermittelt."

  • 13:35 Uhr

    Peskow: Nachrichten aus Genf am Dienstag unwahrscheinlich

    Man sollte am heutigen Dienstag keine Neuigkeiten aus der Schweiz erwarten, erklärte der Kremlsprecher Dmitri Peskow bei einem Pressebriefing. Die trilateralen Ukraine-Gespräche in Genf sind für etwa 13 Uhr (Ortszeit) geplant. Die Parteien würden am Mittwoch die Verhandlungen fortsetzen, meinte Peskow.

    Auf die Frage nach möglichen Ergebnissen erklärte der Kremlsprecher, dass "es keine Mitteilungen und nichts in den Plänen gibt, was darauf hindeutet".

  • 13:18 Uhr

    Lage der ukrainischen Streitkräfte bei Kupjansk-Uslowoi katastrophal

    Die ukrainischen Streitkräfte befinden sich südlich von Kupjansk-Uslowoi in der Region Charkow in einer kritischen Lage, meldet das russische Verteidigungsministerium unter Verweis auf Aussagen von Gefangenen und auf Daten aus Funkabhörungen.

    "Eine katastrophale Lage ist in den Einheiten der 1. Spezialeinheit der Nationalgarde der Ukraine und der 43. mechanisierten Brigade entstanden, die am östlichen Ufer des Flusses Oskol südlich der Ortschaft Kupjansk-Uslowoi blockiert sind. Die ukrainischen Streitkräfte erleiden erhebliche Verluste aufgrund von Erfrierungen und Unterkühlung."

    Das Ministerium präzisiert, dass dadurch bis zu 30 Prozent der ukrainischen Soldaten ausfallen, wobei es unmöglich ist, sie ins Hinterland zu evakuieren. Die Soldaten des Feindes seien gezwungen, in Schützengräben unter freiem Himmel und in ungeheizten Unterständen zu übernachten.

  • 12:36 Uhr

    Donbass: Drohnen im Frontkrieg

    Unbemannte Systeme haben eine führende Rolle im modernen Kriegswesen übernommen. Unser Militärkorrespondent Iwan Poljanskij begleitet die gefährliche Arbeit einer Drohnenabteilung am Frontabschnitt Konstantinowka in Donezk. Seine Reportage gibt es hier auf unserer Website zu sehen.

  • 12:00 Uhr

    Frontbericht des russischen Verteidigungsministeriums

    Das russische Verteidigungsministerium berichtet über den weiteren Verlauf der militärischen Sonderoperation in der Ukraine binnen der vergangenen 24 Stunden. Wie die Behörde am Dienstag auf Telegram schreibt, bezog der Truppenverband Nord günstigere Stellungen und traf dabei ukrainische Einheiten im Raum der Ortschaften Kondratowka, Charkowka und Choten im Gebiet Sumy sowie Grafskoje, Isbizkoje und Rubeschnoje im Gebiet Charkow. Der Gegner verlor mehr als 165 Armeeangehörige. Das russische Militär zerstörte zudem zehn Wagen, ein Materiallager und ein Artillerieaufklärungsradar.

    Der Truppenverband West verbesserte ebenfalls seine taktische Position, indem er Personal und Technik der ukrainischen Streitkräfte nahe den Ortschaften Druscheljubowka, Kowscharowka und Nowoossinowo im Gebiet Charkow sowie Krasny Liman und Raigorodok in der DVR traf. Dabei wurden bis zu 150 ukrainische Kämpfer getötet oder verletzt. Der Gegner verlor darüber hinaus zwei gepanzerte Gefechtsfahrzeuge, 15 Wagen, zwei Geschütze und sechs Munitionslager.

    Auch der Truppenverband Süd verbesserte seine Position an der vordersten Linie und traf ukrainische Einheiten in der Nähe der Ortschaften Konstantinowka, Lipowka, Nikiforowka, Nowossjolowka, Rai-Alexandrowka und Resnikowka in der DVR. Die russische Behörde beziffert die gegnerischen Personalverluste auf mehr als 195 Soldaten. Dabei wurden zwölf Pickups, ein Transportpanzer, ein Panzerfahrzeug und eine Anlage der elektronischen Kampfführung außer Gefecht gesetzt.

    Der Truppenverband Mitte verbesserte ebenfalls seine taktische Position und traf ukrainische Einheiten im Raum der Ortschaften Belizkoje, Wodjanoje, Grischino, Kutscherow Jar, Nowogrigorowka, Pawlowka, Sergejewka und Torskoje in der DVR sowie Nowopawlowka und Nowopodgorodnoje im Gebiet Dnjepropetrowsk. Der Gegner verlor bis zu 350 Armeeangehörige. Dabei wurden zwei Schützenpanzer, zwei gepanzerte Gefechtsfahrzeuge und vier Wagen außer Gefecht gesetzt.

    Auch der Truppenverband Ost setzte seinen Vormarsch fort und traf Personal und Technik der ukrainischen Streitkräfte in der Nähe der Ortschaften Wosdwischewka, Gorkoje, Dolinka, Seljonaja Dibrowa, Timoschewka, Ljubizkoje und Nikolskoje im Gebiet Saporoschje sowie Kommunarowka im Gebiet Dnjepropetrowsk. Das russische Ministerium beziffert die gegnerischen Personalverluste auf mehr als 345 Soldaten. Zudem wurden acht gepanzerte Gefechtsfahrzeuge, sechs Wagen und ein Geschütz außer Gefecht gesetzt.                    

    Der Truppenverband Dnjepr verbesserte seine taktische Position und traf nahe den Ortschaften Nowoandrejewka und Orechow im Gebiet Saporoschje Personal und Technik des Gegners. Mehr als 25 ukrainische Kämpfer wurden getötet oder verletzt. Der Gegner verlor außerdem acht Wagen und ein Materiallager.

    Nach russischen Angaben verlor die Ukraine seit dem Beginn der Sonderoperation vor knapp vier Jahren insgesamt 670 Flugzeuge, 283 Hubschrauber, 114.976 Drohnen, 650 Flugabwehrraketenkomplexe, 27.742 Kampfpanzer und andere Panzerfahrzeuge, 1.664 Mehrfachraketenwerfer sowie 33.330 Geschütze und Mörser.

  • 11:34 Uhr

    Rubio zu Ukraine: "Einer der wenigen Kriege, in denen Friedensstiftung kritisiert wird"

    US-Außenminister Marco Rubio ist am Montag in Budapest mit Premierminister Viktor Orbán zu Gesprächen zusammengetroffen. Das Treffen fand vor dem Hintergrund eines neuen US-ungarischen Abkommens zur zivilen Nuklearzusammenarbeit statt. In seinen Äußerungen kritisierte Rubio Teile der internationalen Gemeinschaft, die Versuche, den Ukraine-Krieg zu beenden, ablehnen oder gar verurteilen.

    "Aus vielen verschiedenen Gründen, die ich nicht genau kenne, aber vielleicht erraten kann, ist dies einer der seltenen Fälle, in denen die Leute einen Präsidenten tatsächlich dafür kritisieren, dass er versucht, einen Krieg zu beenden."

    Das Video gibt es hier auf unserer Website zu sehen.

Durch die Sperrung von RT zielt die EU darauf ab, eine kritische, nicht prowestliche Informationsquelle zum Schweigen zu bringen. Und dies nicht nur hinsichtlich des Ukraine-Kriegs. Der Zugang zu unserer Website wurde erschwert, mehrere Soziale Medien haben unsere Accounts blockiert. Es liegt nun an uns allen, ob in Deutschland und der EU auch weiterhin ein Journalismus jenseits der Mainstream-Narrative betrieben werden kann. Wenn Euch unsere Artikel gefallen, teilt sie gern überall, wo Ihr aktiv seid. Das ist möglich, denn die EU hat weder unsere Arbeit noch das Lesen und Teilen unserer Artikel verboten. Anmerkung: Allerdings hat Österreich mit der Änderung des "Audiovisuellen Mediendienst-Gesetzes" am 13. April diesbezüglich eine Änderung eingeführt, die möglicherweise auch Privatpersonen betrifft. Deswegen bitten wir Euch bis zur Klärung des Sachverhalts, in Österreich unsere Beiträge vorerst nicht in den Sozialen Medien zu teilen.

Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.