Liveticker Ukraine-Krieg – Putin: Kiew verliert eines Tages westliche Landesteile

26.07.2026 21:00 Uhr
21:00 Uhr
Damit beenden wir für heute den Live-Ticker zur Lage im Ukraine-Konflikt. Morgen früh ab 7 Uhr geht es mit der Berichterstattung weiter. Wir wünschen unseren Lesern trotz aller Spannungen in der Welt eine gute Nacht!
20:57 Uhr
Russische Stoßtrupps bereiten sich auf Kämpfe bei Krasny Liman vor (Video)
Das russische Verteidigungsministerium hat die Stoßtrupps des Truppenverbands West dabei gezeigt, wie sie sich auf die Kampfeinsätze an der Front bei Krasny Liman in der Volksrepublik Donezk vorbereiten. Die Behörde veröffentlichte entsprechende Aufnahmen auf Telegram.
20:52 Uhr
Teheran droht Kiew mit Vergeltung für Angriff auf iranisches Schiff im Kaspischen Meer
Die Ukraine hat ein iranisches Handelsschiff angegriffen und dabei einen Seemann getötet. Dies berichtet der iranische Außenminister Abbas Araghtschi auf der Plattform X. Der Angriff sei ein klarer Verstoß gegen die UN-Charta, begangen auf Geheiß Israels, um Europa in seinen Krieg hineinzuziehen.
In Gesprächen mit der EU-Außenbeauftragten Kaja Kallas und dem russischen Außenminister Sergei Lawrow soll Araghtschi deutlich gemacht haben, dass "das Vorgehen des Trittbrettfahrers in Kiew nicht unbeantwortet bleiben darf".
Zelenskyy has attacked an Iranian commercial vessel, killing a sailor. A blatant UN Charter violation done at Israel's behest to drag Europe into its war.
— Seyed Abbas Araghchi (@araghchi) July 26, 2026
In calls with EU High Rep Kallas and FM Lavrov, made clear that what the freeloader in Kyiv did CANNOT GO UNANSWERED.20:42 Uhr
Volksrepublik Donezk: Verletzte beim ukrainischen Drohnenangriff auf Rettungswagen
Kiewer Kräfte haben am Sonntagnachmittag (Ortszeit) ein weiteres Mal Gorlowka in der Volksrepublik Donezk (DVR) mit einem unbemannten Luftfahrzeug attackiert. Wie der Bürgermeister Iwan Prichodko auf Telegram bekannt gibt, sei ein Krankenwagen zum Ziel eines absichtlichen Drohnenangriffs geworden.
Laut dem Beamten erlitten dabei drei Rettungssanitäter Verletzungen. Zudem sei ein weiterer Zivilist verletzt worden.
20:32 Uhr
Russische Jagdbomber fügen gegnerischen Stellungen verheerende Schläge zu (Video)
Kampfflugzeuge vom Typ Su-34 der russischen Luftstreitkräfte griffen Stellungen der ukrainischen Truppen in der Volksrepublik Donezk (DVR) und im Gebiet Sumy mit tonnenschweren FAB-Bomben an. Das russische Verteidigungsministerium teilt entsprechende Aufnahmen auf Telegram. Wie es heißt, wurden dabei zwei temporäre Truppenstandorte und eine Drohnenleitstelle zerstört.
20:11 Uhr
Putin: Ukraine verliert ihre westlichen Gebiete, die ihr von Stalin geschenkt wurden
Das Gebiet der Westukraine ist ein Geschenk von Stalin an die Ukraine nach dem Krieg. Dies erklärte Russlands Präsident Wladimir Putin bei einem Treffen mit Marinesoldaten in Sankt Petersburg am Sonntag.
"Ich bin überzeugt, dass die Ukraine diese westlichen Gebiete – die einst zu Polen, Ungarn und Rumänien gehörten – früher oder später verlieren wird", sagte Putin. "Nicht morgen, vielleicht übermorgen, in einem Jahr, in zwei, in zehn, in fünfzehn, aber im Laufe der Geschichte wird sich alles fügen."
Und weiter:
"Es gab nur einen Garanten für die territoriale Integrität der Ukraine – Russland."
Das Kiewer Regime habe es jedoch für notwendig, möglich und vorteilhaft gehalten, Russland zum Feind zu erklären und die Russen zu einer nicht-titulären Nationalität in der Ukraine zu erklären, was völliger Unsinn sei, betonte Putin.
Des Weiteren sagte der Präsident, er habe keinen Zweifel daran, dass die militärische Spezialoperation mit einem Sieg Russlands enden werde.
19:39 Uhr
Russisches Militär greift Anlagen in ukrainischen Häfen an
Die russischen Streitkräfte haben am Sonntag weiterhin Häfen und Einrichtungen der Verkehrsinfrastruktur in der Ukraine angegriffen. Dies geht aus einer Mitteilung des russischen Verteidigungsministeriums hervor. Die Anlagen seien im Interesse der ukrainischen Truppen genutzt worden, teilt die Behörde in Moskau mit.
Durch Angriffe mit seegestützten Präzisionswaffen und Kampfdrohnen wurden demnach folgende Objekte zerstört:
- ein Containerterminal für Militärgüter im Hafen "Tschernomorsk";
- ein Massengutfrachter, der zum Transport von Kriegsmaterial eingesetzt wurde, auf der Seepassage südlich von Odessa.
19:08 Uhr
Peskow: Neue Ukraine-Vorschläge müssen mit Interessen Russlands im Einklang stehen
Moskau habe von möglichen neuen Ansätzen zur Friedenslösung im Ukraine-Konflikt gehört, sagte der Kremlsprecher Dmitri Peskow gegenüber Journalisten am Sonntag. Das bleibe abzuwarten.
Bekannt sei, so Peskow, dass der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij während seines angekündigten US-Besuchs das Thema besprechen werde.
Moskau unterhalte weiterhin Dialogkanäle zu den US-amerikanischen Unterhändlern, fügte der Kremlsprecher hinzu.
Und weiter:
"Nun, im Laufe der Zeit werden wohl irgendwelche Ansätze und Vorschläge geäußert werden. Dann wird alles davon abhängen, wie gut diese mit unseren Interessen übereinstimmen."
18:30 Uhr
Ex-Premier der Ukraine: London und Washington stehen hinter Personalentscheidungen in Kiew
Der frühere ukrainische Ministerpräsident Nikolai Asarow äußert sich in einem auf Telegram veröffentlichten Beitrag zu den Protesten, die in der gesamten Ukraine noch immer stattfinden.
Man solle nicht annehmen, dass es Präsident Wladimir Selenskij gewesen sei, der den Verteidigungsminister Michail Fjodorow entlassen habe, wogegen die Ukrainer demonstrierten, meint Asarow.
Es sei klar, dass es hauptsächlich Selenskijs Berater in den USA und Großbritannien seien, die seine Entscheidungen beeinflussen würden, so der Ex-Premier. US-Präsident Donald Trump gebe die allgemeine Richtung vor, und die ukrainischen Geheimdienste setzten die Anweisungen um.
"Sie arbeiten sehr koordiniert – die Briten und die US-Amerikaner."
17:49 Uhr
Moskau: Schewtschenko in der DVR nun unter russischer Kontrolle (Video)
Russlands Verteidigungsministerium veröffentlicht Aufnahmen der Befreiung der Ortschaft Schewtschenko in der Volksrepublik Donezk (DVR).
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Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.