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Liveticker Ukraine-Krieg – Medwedew: Kampf gegen Kiew zeigt Schwäche des neokolonialen Westens

Russland führt gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine Militäroperation in der Ukraine durch. Der Westen reagiert mit immer neuen Waffenlieferungen an die Ukraine und beispiellosen Sanktionen gegen Russland. Lesen Sie hier die neuesten Entwicklungen.
Liveticker Ukraine-Krieg – Medwedew: Kampf gegen Kiew zeigt Schwäche des neokolonialen WestensQuelle: TASS © Pjotr Kowaljow
  • 24.06.2026 21:22 Uhr

    21:22 Uhr

    Polnischer Politiker: Absage Selenskijs für Danzig düpiert Tusk

    Die Absage Wladimir Selenskijs für eine Ukraine-Konferenz in Danzig hat nach Ansicht von Marcin Przydacz, dem Leiter des Büros für internationale Politik beim polnischen Präsidenten, Ministerpräsident Donald Tusk bloßgestellt. Er schrieb auf der Plattform X:

    "Der ukrainische Staatschef lehnt trotz bereits verschickter Einladungen die Teilnahme an der Konferenz ab und macht Premierminister Tusk damit zur Lachnummer. Es bereitet mir keinerlei Genugtuung, wenn der Premierminister meines Landes öffentlich gedemütigt wird."

    Laut Przydacz waren die Einladungen bereits von Tusk und Selenskij unterzeichnet worden. Beide sollten gemeinsam auftreten und die Gäste empfangen. Am 25. und 26. Juni findet in Danzig die von Polen und der Ukraine gemeinsam organisierte internationale Wiederaufbaukonferenz Ukraine Recovery Conference 2026 (URC 2026) statt. Der frühere polnische Botschafter in der Ukraine, Bartosz Cichocki, hatte zuvor erklärt, Selenskij habe seine Teilnahme nach einem Streit mit dem polnischen Präsidenten Karol Nawrocki abgesagt.

  • 20:59 Uhr

    Russische Armee trifft Umspannwerk im Gebiet Nikolajew (Video)

    Die russischen Streitkräfte haben mit einer Drohne vom Typ Geran-2 ein Umspannwerk in Kasanka im Gebiet Nikolajew angegriffen. Dies teilte das russische Verteidigungsministerium mit und veröffentlichte entsprechende Aufnahmen.

    Laut der Behörde wurde ein 110-kV-Umspannwerk getroffen. Infolge des Angriffs seien Industrieanlagen und Betriebe, die für die ukrainischen Streitkräfte gearbeitet haben, ohne Strom geblieben. Das Verteidigungsministerium erklärte zudem, die russische Armee werde ihre Angriffe auf die Infrastruktur fortsetzen, die Unternehmen des ukrainischen Rüstungssektors mit Energie versorgt.

  • 20:55 Uhr

    Norwegische NGO meldet Verluste unter ihren Minenräumexperten in Ukraine

    Infolge eines russischen Angriffs sollen im von der Ukraine kontrollierten Teil des Gebiets Cherson zwei Mitarbeiter einer norwegischen Nichtregierungsorganisation getötet worden. sein. Mehrere weitere seien verletzt worden, teilte die auf die Räumung von Minen spezialisierte Organisation Norsk Folkehjelp mit. Ihr Generalsekretär Raymond Johansen zeigte sich bestürzt und sagte:

    "Jetzt ist es für uns am wichtigsten, für die Verletzten und unsere Mitarbeiter in der Ukraine zu sorgen."

    Weitere Details gab die NGO zunächst nicht bekannt. Nach eigenen Angaben beschäftigt sie in der Ukraine mehr als 450 Mitarbeiter.

    Die Militärverwaltung des von der Ukraine kontrollierten Teils des Gebiets Cherson teilte der Nachrichtenagentur AFP mit, dass es sich bei den Opfern um ukrainische Staatsbürger handele. Der Angriff sei in der Ortschaft Nowopetrowka, ungefähr 40 Kilometer von der Front entfernt, erfolgt.

  • 20:45 Uhr

    Medwedew: NATO nutzte nach Zerfall der UdSSR "Marionettenregime" gegen Russland

    Nach dem Zerfall der Sowjetunion habe die NATO unter dem Deckmantel einer Partnerschaft mit Russland ihren Einfluss bis an die russischen Grenzen ausgedehnt und dabei auf "Marionettenregime" gesetzt. Dies erklärte der stellvertretende Vorsitzende des russischen Sicherheitsrates Dmitri Medwedew auf dem Petersburger Internationalen Rechtsforum.

    "Unter schönen Worten über eine Partnerschaft mit unserem Land rückte die NATO in Wirklichkeit bis an unsere Grenzen vor. Als Rammbock nutzte das Bündnis ein Marionettenregime. So war es in Georgien, so geschah es in der Ukraine, die sich 2014 in einen Hort der Russophobie verwandelte. Leider geschieht Ähnliches heute mit Moldawien und sogar mit Armenien."

    Medwedew erklärte, die "beispiellose Militarisierung der Ukraine" sei ein weiterer Versuch gewesen, Russland für einen souveränen Kurs zu bestrafen.

    "Die reale Gefahr einer Aggression seitens des ukrainischen Regimes und seiner Unterstützer sowie die Fälschung des Verhandlungsprozesses haben uns bekanntlich im Jahr 2022 dazu gezwungen, die militärische Sonderoperation gemäß Artikel 51 der UN-Charta zu beginnen. Leider gab es zu diesem Zeitpunkt schlicht keine andere Möglichkeit mehr, um Millionen unserer Bürger zu schützen."

  • 20:40 Uhr

    Lawrow: Russland ergreift alle Maßnahmen zum Schutz des Unionsstaates

    Seit März 2025 ist das Abkommen zwischen Moskau und Minsk über Sicherheitsgarantien im Rahmen des Unionsstaates in Kraft, sagte Sergei Lawrow auf einer Veranstaltung in der russischen Hauptstadt. Notfalls werde Russland die gesamte Bandbreite an Mitteln einsetzen. 

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  • 20:37 Uhr

    Russische Diplomatin: 291 Zivilisten binnen einer Woche in ukrainische Angriffe verwickelt

    In der Woche vom 15. bis 21. Juni sind insgesamt 291 Zivilisten in Angriffe der ukrainischen Streitkräfte involviert gewesen, darunter 20 Kinder. Dies erklärte die stellvertretende russische UN-Botschafterin Maria Sabolozkaja bei einer Sitzung des UN-Sicherheitsrates. Nach ihren Angaben wurden 250 Menschen verletzt, darunter 20 Minderjährige. Weitere 41 Menschen kamen ums Leben, darunter ein Kind. Dies sei der höchste Wochenwert seit Beginn des Jahres 2026.

    Als Beispiele nannte die Diplomatin einen Angriff auf Wohnhäuser in Tula am 15. Juni, bei dem ein einjähriges Kind verletzt wurde, sowie den Drohnenangriff auf einen Bus mit Mitgliedern einer Fußballmannschaft aus dem weißrussischen Gebiet Gomel in der Region Brjansk am 17. Juni. Dabei kam eine Begleitperson der Kinder ums Leben, acht weitere Menschen wurden verletzt.

    Zudem kritisierte Sabolozkaja, dass die Vereinten Nationen den Angriff auf das Wohnheim einer Berufsschule in Starobelsk bislang nicht verurteilt hätten. Russland habe dem UN-Sekretariat nach eigenen Angaben Beweise und Zeugenaussagen übermittelt und erwarte eine Reaktion des Generalsekretärs sowie des Sicherheitsrates.

  • 20:22 Uhr

    Polnischer Ex-Premier: Ukraine wird Konflikt mit Russland verlieren

    Die Ukraine werde den Konflikt mit Russland verlieren und die derzeitige politische Führung in Kiew werde vollständig ausgetauscht. Diese Einschätzung äußerte der ehemalige polnische Ministerpräsident Leszek Miller im Radiosender RMF FM:

    "Die Ukraine verfolgt weiterhin einen banderistischen Kurs, und das wird für das Land schlecht enden."

    Zugleich betonte der ehemalige Regierungschef, die Sicherheit Polens hänge nicht von der Entwicklung in der Ukraine ab. Entscheidend seien vielmehr die Zukunft und Stabilität der NATO und der Europäischen Union.

    Bereits zuvor hatte Miller erklärt, die Ukraine solle die von Polen gelieferten Waffen zurückgeben. Anlass hierfür waren die Reaktionen ukrainischer Politiker auf die Entscheidung des polnischen Präsidenten, Wladimir Selenskij den Orden des Weißen Adlers abzuerkennen.

  • 19:49 Uhr

    Peskow: Kein Grund für Zweifel an der Stabilität der russischen Wirtschaft

    Die Schwankungen auf den Energiemärkten sind derzeit extrem, stellte Kremlsprecher Dmitri Peskow bei einem Pressebriefing am Dienstag fest. Dies habe negative Auswirkungen auf alle Länder der Welt. Das wirtschaftliche Gleichgewicht in Russland sei jedoch gewährleistet.

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  • 19:36 Uhr

    Medwedew: Stärkung Russlands ist beste Garantie für Vereinbarungen mit Ukraine

    Der stellvertretende Vorsitzende des russischen Sicherheitsrates Dmitri Medwedew erklärte, welche Voraussetzung aus seiner Sicht für künftige Vereinbarungen mit Kiew entscheidend sei. Gegenüber Journalisten sagte er:

    "Die beste Garantie wird hier einfach die Stärkung unseres Landes, unserer militärischen Macht und die Konsolidierung unseres Landes um den Kurs des Präsidenten sein."

    Zugleich schränkte Medwedew ein, der Wert von Vereinbarungen mit der derzeitigen ukrainischen Führung sei "äußerst bedingt", da die meisten staatlichen Institutionen in Kiew aus seiner Sicht nicht legitim seien.

    "Derzeit sind die meisten Machtorgane in der Ukraine entweder entmachtet oder haben ihre Zuständigkeiten ausgeschöpft. Das betrifft den Präsidenten, das Verfassungsgericht, die Regierung sowie die Regionalverwaltungen. In diesem Sinne gibt es keine Macht, weil die oberste Staatsgewalt im Grunde zerstört ist."

  • 19:20 Uhr

    Merz reist zu Ukraine-Wiederaufbaukonferenz in Gdańsk

    Ab diesem Donnerstag beraten internationale Geber im polnischen Gdańsk (Danzig) über den Wiederaufbau der Ukraine. Der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij lässt sich bei der Konferenz von Regierungschefin Julia Swiridenko vertreten. Co-Gastgeber ist Polens Ministerpräsident Donald Tusk.

    Für die Bundesregierung nehmen an dem zweitägigen Treffen Bundeskanzler Friedrich Merz und Entwicklungsministerin Reem Alabali Radovan teil.

    Überschattet wird der Gipfel von einem diplomatischen Streit zwischen Polen und der Ukraine. Der polnische Präsident Karol Nawrocki hat Selenskij einen hohen polnischen Orden aberkannt. Er reagierte damit darauf, dass der ukrainische Staatschef eine Armee-Einheit nach Kämpfern benannte, die im Zweiten Weltkrieg Massaker an Zehntausenden Polen und Juden begangen hatten. Anschließend gaben mehrere amtierende und ehemalige ukrainische Spitzenbeamte die ihnen von Polen verliehenen Auszeichnungen zurück.

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Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.