Liveticker Ukraine-Krieg: 524 Leichen nach Ukraine-Invasion in Kursk in Massengräbern gefunden

22.01.2026 07:15 Uhr
07:15 Uhr
Nach Ukraine-Invasion 524 Leichen in Massengräbern im Gebiet Kursk entdeckt

Aktivisten in Donezk legen am Denkmal "Russland" Blumen zum Gedenken an die von ukrainischen Streitkräften getöteten Opfer nieder.Pressedienst des Ministeriums für Jugendpolitik der DVR / Sputnik Nach dem bewaffneten Eindringen der ukrainischen Streitkräfte in das Gebiet Kursk sind dort 524 Leichen in Massengräbern entdeckt worden. Dies teilt die russische Menschenrechtsbeauftragte Tatjana Moskalkowa mit:
"Seit dem 6. August 2024 wurden 524 Leichen an Orten massenhafter Bestattung gefunden."
Seit dem "hinterhältigen und zynischen Eindringen ukrainischer bewaffneter Formationen in das Gebiet Kursk und der Geiselnahme von Zivilisten" seien sämtliche Ressourcen mobilisiert worden, um Menschen bei der Suche nach ihren Angehörigen zu helfen, erklärte sie.
In die Datenbank der Vermissten seien 2.173 Personen aufgenommen worden. Davon wurden 1.378 Menschen gefunden, 452 gelten weiterhin als vermisst und 343 sind ums Leben gekommen.
21.01.2026 22:00 Uhr
22:00 Uhr
Damit beenden wir für heute den Live-Ticker zur Lage im Ukraine-Konflikt. Morgen früh ab 7 Uhr geht es mit der Berichterstattung weiter. Wir wünschen unseren Lesern trotz aller Spannungen in der Welt eine gute Nacht!
21:59 Uhr
Putin bestätigt Treffen mit Witkoff und Kushner am 22. Januar
Russlands Präsident Wladimir Putin hat bestätigt, dass Steve Witkoff, der Sonderbeauftragte des US-Präsidenten Donald Trump, sowie Trumps Schwiegersohn Jared Kushner zur Fortsetzung der Verhandlungen zur Regulierung des Ukraine-Konflikts in Moskau erwartet werden. Während einer Sitzung des russischen Sicherheitsrats teilte Putin mit, dass das Treffen für den 22. Januar geplant sei.
Zuvor hatte Witkoff am heutigen Mittwoch bekannt gegeben, dass er sich gemeinsam mit Kushner zu Verhandlungen nach Russland begeben werde.
21:43 Uhr
Bewohner von Kriwoi Rog protestieren wegen fehlender Stromversorgung
In der ukrainischen Stadt Kriwoi Rog protestieren die Bewohner seit zwei Tagen gegen das Fehlen der Elektrizität und blockieren die Straßen. Dies berichtet das ukrainische Nachrichtenportal Strana und veröffentlicht Bilder und Videoaufnahmen der Proteste.
Die Teilnehmer der Protestaktion beklagen unter anderem, dass in ihren Häusern der Strom seit vier Tagen fehle und keine der entsprechenden Telefon-Hotlines erreichbar sei.
21:21 Uhr
Mehr als 50 ukrainische Drohnen über russischen Regionen in zwei Stunden abgeschossen
Russlands Luftabwehr hat am heutigen Mittwochabend innerhalb von zwei Stunden mehrere ukrainische Drohnenangriffe abgewehrt und dabei insgesamt 52 Starrflügler-Drohnen abgeschossen. Wie das russische Verteidigungsministerium bekannt gibt, wurden im Zeitraum zwischen 18 und 20 Uhr Moskauer Zeit 36 Drohnen über dem Asowschen Meer, acht über dem Schwarzen Meer sowie jeweils vier über der Krim und dem Gebiet Krasnodar zerstört.
21:06 Uhr
Leichenteile am Ort des Drohnenangriffs in Adygeja gefunden
Am Ort des Drohnenangriffs in der Siedlung Nowaja Adygeja in der russischen Teilrepublik Adygeja haben Ermittler die Fragmente von einer oder mehreren Leichen geborgen. Murat Kumpilow, das Oberhaupt der Region, berichtet dazu auf Telegram:
"Leider haben Ermittler bei der Räumung von Trümmern am Ort des Angriffs gegen die Siedlung Nowaja Adygeja Fragmente eines Menschenkörpers gefunden. Um sie zuzuordnen und die Anzahl von Toten zu ermitteln, wurden spezielle genetische Untersuchungen angeordnet. Wir sprechen unser Beileid aus."
Zuvor waren am heutigen Mittwoch mehrere Hochhäuser in der Siedlung Nowaja Adygeja durch ukrainische Drohnen angegriffen worden. Nach vorläufigen Angaben wurden dabei 13 Menschen verwundet. Die Nachrichtenagentur TASS veröffentlicht Videoaufnahmen vom Ort des Angriffs.
20:50 Uhr
Gebiet Krasnodar: Zwei Tote bei ukrainischem Drohnenangriff auf Hafenterminal
Im russischen Gebiet Krasnodar sind zwei Mitarbeiter eines Hafenterminals in der Siedlung Wolna bei einem ukrainischen Angriff ums Leben gekommen. Weniamin Kondratjew, der Gouverneur der Region, berichtet dazu:
"Heute Abend wurden Hafenterminals in der Siedlung Wolna im Bezirk Temrjuk angegriffen. Leider gibt es Opfer und Verwundete. Nach vorläufigen Angaben sind zwei Mitarbeiter des Betriebs ums Leben gekommen, einige weitere wurden verwundet."
Kondratjew fügte hinzu, dass auf dem Hafengelände vier Öltanks in Brand geraten seien. Zahlreiche Mitarbeiter der Notdienste seien vor Ort im Einsatz, so der Gouverneur weiter.
20:43 Uhr
Russlands Menschenrechtsbeauftragte hofft auf Wiederaufnahme des Gefangenenaustauschs zwischen Russland und der Ukraine
Der Dialog zwischen Russland und der Ukraine hinsichtlich des Austauschs von Kriegsgefangenen gestaltet sich schwierig, allerdings könnte der Austausch wieder aufgenommen werden. Tatjana Moskalkowa, die Russlands Beauftragte für Menschenrechte, erklärt dazu:
"Heute bin ich recht optimistisch in Bezug darauf, dass Austauschprozesse deblockiert werden könnten. Doch natürlich ist dies ein sehr schwieriger Dialog."
20:18 Uhr
Russlands Luftabwehr schießt mehrere ukrainische Drohnen ab
Die russischen Luftabwehrtruppen haben im Laufe des heutigen Mittwochs 32 ukrainische Drohnen abgeschossen, berichtet Russlands Verteidigungsministerium. In einer entsprechenden Mitteilung meldet die Behörde:
"Am 21. Januar haben diensthabende Luftabwehrkräfte 32 ukrainische Starrflügler-Drohnen abgefangen und abgeschossen."
Nach Angaben des Ministeriums wurden 21 Drohnen über dem Asowschen Meer, vier über dem Schwarzen Meer, zwei über der Krim, zwei über dem Gebiet Kursk sowie jeweils eine über den Gebieten Brjansk und Krasnodar und der Republik Tatarstan zerstört.
19:54 Uhr
Medien: Selenskij plant Treffen mit Trump in Davos

Archivbild: Wladimir Selenskij und Donald Trump beim Treffen in Mar-a-Lago am 28. Dezember 2025.Joe Raedle / Gettyimages.ru Der ukrainische Machthaber Wladimir Selenskij plant, am Donnerstag nach Davos zu reisen, um dort mit US-Präsident Donald Trump zusammenzutreffen. Dies berichtet das Portal Axios unter Berufung auf einen ukrainischen Regierungsvertreter.
Zuvor hatte Politico gemeldet, Selenskij habe keinen Termin im dicht gedrängten Davoser Zeitplan Trumps für ein bilaterales Gespräch erhalten. Trump selbst kündigte jedoch bei seinem Auftritt auf dem Weltwirtschaftsforum an, Selenskij bereits am Mittwoch treffen zu wollen.
Demnach soll das Treffen noch vor der geplanten Reise des US-Sondergesandten Steve Witkoff und von Trumps Schwiegersohn Jared Kushner nach Moskau stattfinden. Wie weiter berichtet wird, haben die USA Selenskijs Team bereits über die bevorstehende Moskau-Reise ihrer Vertreter informiert.
Durch die Sperrung von RT zielt die EU darauf ab, eine kritische, nicht prowestliche Informationsquelle zum Schweigen zu bringen. Und dies nicht nur hinsichtlich des Ukraine-Kriegs. Der Zugang zu unserer Website wurde erschwert, mehrere Soziale Medien haben unsere Accounts blockiert. Es liegt nun an uns allen, ob in Deutschland und der EU auch weiterhin ein Journalismus jenseits der Mainstream-Narrative betrieben werden kann. Wenn Euch unsere Artikel gefallen, teilt sie gern überall, wo Ihr aktiv seid. Das ist möglich, denn die EU hat weder unsere Arbeit noch das Lesen und Teilen unserer Artikel verboten. Anmerkung: Allerdings hat Österreich mit der Änderung des "Audiovisuellen Mediendienst-Gesetzes" am 13. April diesbezüglich eine Änderung eingeführt, die möglicherweise auch Privatpersonen betrifft. Deswegen bitten wir Euch bis zur Klärung des Sachverhalts, in Österreich unsere Beiträge vorerst nicht in den Sozialen Medien zu teilen.
Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.

