Liveticker Ukraine-Krieg: Kiew unternimmt massiven Angriff auf Gebiet Saporoschje

26.09.2026 13:17 Uhr
13:17 Uhr
Selenskij-Berater: Im Winter sind Heizkraftwerke für russische Drohnen leichter zu erkennen
Mit dem Einbruch der Kälte würden alle ukrainischen Heizkraftwerke für die russischen Drohnen vom Typ Geran-Seeker leichter zu orten sein, schreibt Selenskijs Berater Sergei Beskrestnow auf Telegram.
"Wenn das Wetter kälter wird, werden leider alle warmen oder heißen Anlagen zu Zielen für Drohnen vom Typ Geran-Seeker, die mit Wärmebildkameras ausgestattet sind. Berücksichtigen Sie dies bereits jetzt. Pläne, ein kleines Heizkraftwerk, eine Generatorstation oder andere Anlagen geheim zu halten, könnten sich als Illusion erweisen."
12:43 Uhr
Gebiet Charkow: Russische Armee eliminiert weiterhin den Gegner in Einkesselung
Russisches Militär setzt die Eliminierung der ukrainischen Einheiten fort, die im Gebiet Charkow eingekesselt sind. Der Gegner wird von russischen Drohnen- und Artilleriebesatzungen unter Beschuss genommen. Zu den Zielen gehören unter anderem ukrainische Stützpunkte und Drohnenleitstellen.
12:12 Uhr
Kiew unternimmt massiven Angriff auf Gebiet Saporoschje mit 600 Drohnen

Russische Luftabwehrkräfte im Gebiet SaporoschjeKonstantin Michaltschewskij / Sputnik In der Nacht haben die ukrainischen Streitkräfte einen massiven Drohnenangriff auf das Gebiet Saporoschje unternommen, teilt der Gouverneur der Region, Jewgeni Balizki, auf Telegram mit.
"Der Gegner hat unter Einsatz unbemannter Luftfahrzeuge zynisch zivile Objekte und die Zivilbevölkerung angegriffen."
Bei einem Angriff auf ein Privathaus sei eine Frau ums Leben gekommen, so Balizki. Noch eine Zivilistin sei infolge einer weiteren Attacke gestorben. Ihre 16-jährige Tochter erlitt Verletzungen. Zwei weitere minderjährige Kinder blieben unverletzt. Drei Männer seien bei Drohnenangriffen auf zivile Fahrzeuge und ein Privathaus verwundet worden.
Die Luftabwehrkräfte hätten insgesamt mehr als 600 gegnerische Drohnen abgeschossen, schrieb Balizki.
11:45 Uhr
Behörden melden Opfer nach Drohnenangriff auf Region Krasnodar
Die ukrainische Armee habe den Bezirk Sewerski in der Region Krasnodar mit Drohnen angegriffen, teilt der Operativstab mit. Durch herabfallende Drohnentrümmer seien drei Menschen ums Leben gekommen, zwei weitere erlitten Verletztungen.
Die Einsatzkräfte haben Brände auf dem Gelände zweier Betriebe gelöscht, hieß es weiter. Etwa 26.000 Einwohner seien ohne Strom. Reparaturarbeiten seien im Gange.
11:14 Uhr
DVR: Elf Zivilisten nach Drohnenangriffen auf Gorlowka verletzt
Im Laufe des Tages seien Wohngebiete der Stadt Gorlowka in der Volksrepublik Donezk Ziel eines massiven Angriffs durch gegnerische Starrflüglerkampfdrohnen gewesen, berichtet die Hauptverwaltung für militärische Ermittlungen des Ermittlungskomitees Russlands. Wie es heißt, seien zwei zivile Einwohner dabei ums Leben gekommen, elf weitere, darunter ein Jugendlicher, erlitten Verletzungen unterschiedlichen Schweregrades.
Binnen 24 Stunden seien 27 Fälle bewaffneter Aggression registriert worden, bei denen der Gegner insgesamt 30 Geschosse verschiedener Art eingesetzt habe.
Durch den Beschuss des Territoriums der DVR seien insgesamt zwei Wohnhäuser, zwei zivile Infrastrukturobjekte, zwei Lkw, vier Pkw und eine Eisenbahnstrecke beschädigt worden.
10:35 Uhr
Gebiet Belgorod: Binnen 24 Stunden zwei Tote und sechs Verletzte
Nach Angaben des Gouverneurs des Gebietes Belgorod, Alexander Schuwajew, seien im Laufe des Tages infolge ukrainischer Angriffe zwei zivile Einwohner ums Leben gekommen, sechs weitere erlitten Verletzungen. Einer der Verletzten sei in kritischem Zustand.
Insgesamt seien 13 Bezirke angegriffen worden, so Schuwajew weiter. Die ukrainischen Streitkräfte hätten das Gebiet zehnmal mit Artillerie und Mehrfachraketenwerfern beschossen. Zudem habe der Gegner achtmal Sprengsätze mittels Drohnen abgeworfen.
In den vergangenen 24 Stunden seien insgesamt 116 Drohnen abgeschossen worden, fügt Schuwajew hinzu.
09:59 Uhr
Gebiet Rostow: Fünf Zivilisten bei nächtlichem Drohnenangriff verletzt
In der Nacht haben die ukrainischen Streitkräfte das Gebiet Rostow mit Drohnen angegriffen. Nach Angaben des Gouverneurs der Region, Juri Sljusar, erlitten fünf Personen dabei Verletzungen, darunter ein Kind. Alle Zivilisten seien durch herabfallende Drohnenteile auf Wohnhäuser in den Städten Taganrog und Asow verletzt worden, präzisiert Sljusar.
"Alle Verletzten wurden ins Krankenhaus gebracht. Die Ärzte leisten die erforderliche medizinische Versorgung."
Bei der Abwehr des Luftangriffs auf die Region seien mehr als 30 Drohnen zerstört worden, so der Gouverneur weiter. Zu Schaden seien Mehrfamilienhäuser, Privathäuser, Industrieanlagen, eine Schule, eine Kultureinrichtung sowie Fahrzeuge gekommen.
09:15 Uhr
Russische Luftabwehr zerstört in der Nacht mehr als 600 ukrainische Drohnen
In der Nacht zum Samstag haben die ukrainischen Streitkräfte Russland mit unbemannten Luftfahrzeugen angegriffen. Das Verteidigungsministerium in Moskau berichtet, dass die Luftabwehr insgesamt 645 ukrainische Starrflüglerdrohnen abgefangen habe.
Die gegnerischen Drohnen wurden demnach über den Gebieten Astrachan, Belgorod, Brjansk, Woronesch, Kaluga, Kursk, Orjol, Rostow, Rjasan, Tula, den Regionen Moskau, Krasnodar und Stawropol, der Teilrepublik Krim sowie den Gewässern des Schwarzen und Asowschen Meeres zerstört.
08:27 Uhr
Datenzentrum zur Unterstützung der Starlink-Systeme in Kiew getroffen
In der vergangenen Nacht habe das russische Militär seine Angriffe auf Objekte der Hafen- und Transportinfrastruktur sowie auf Logistik- und Kommunikationszentren mittels Drohnen fortgesetzt, die im Interesse der ukrainischen Streitkräfte genutzt werden. Dies teilt das Verteidigungsministerium in Moskau am Morgen mit.
Folgende Objekte seien in Kiew getroffen worden:
- das Rechenzentrum Kosmonowa, das den Betrieb des mobilen Internets sowie die Unterstützung der Starlink-Satellitenkommunikationssysteme für die ukrainischen Streitkräfte sicherstellte.
In Odessa und der Region habe das russische Militär folgende Ziele angegriffen:
- ein Hafenpunkt in der Ortschaft Wilkowo, über den Waffen und Munition aus europäischen Staaten in die Ukraine gelangten,
- eine Straßenbrücke in der Ortschaft Majaki, die für den Transport militärischer Güter an ukrainische Einheiten genutzt wurde,
- das Logistikzentrum Nowaja Potschta zur Lagerung der militärischen Güter für den Bedarf der ukrainischen Streitkräfte.
Darüber hinaus sei ein Frachtschiff im Schwarzen Meer beschädigt worden, das militärische Güter transportierte.
- das Rechenzentrum Kosmonowa, das den Betrieb des mobilen Internets sowie die Unterstützung der Starlink-Satellitenkommunikationssysteme für die ukrainischen Streitkräfte sicherstellte.
07:29 Uhr
Vorstoßversuch ukrainischer Sturmverbände im Gebiet Saporoschje verhindert
Piloten von Kampfdrohnen des russischen Truppenverbands Ost haben einen Angriff ukrainischer Sturmverbände im Gebiet Saporoschje vereitelt. Dies teilt das Verteidigungsministerium in Moskau mit.
"Die Aufklärer haben die Bewegungsrouten des Gegners verfolgt und diese Daten an die Piloten der Kampfdrohnen übermittelt. Die identifizierten Gruppen wurden entlang der Bewegungsrouten angegriffen, wodurch verhindert wurde, dass sich die Kämpfer den Stellungen des russischen Truppenverbands näherten. Infolgedessen wurden die Sturmverbände der ukrainischen Armee eliminiert, die sich an dem Vorstoßversuch beteiligten."
Das Vorgehen der russischen Soldaten würde es ermöglichen, das Vorrücken der angreifenden ukrainischen Kräfte zu unterbinden und zu verhindern, dass diese den Druck auf die Stellungen des Truppenverbands Ost verstärken, so die Militärbehörde.
Durch die Sperrung von RT zielt die EU darauf ab, eine kritische, nicht prowestliche Informationsquelle zum Schweigen zu bringen. Und dies nicht nur hinsichtlich des Ukraine-Kriegs. Der Zugang zu unserer Website wurde erschwert, mehrere Soziale Medien haben unsere Accounts blockiert. Es liegt nun an uns allen, ob in Deutschland und der EU auch weiterhin ein Journalismus jenseits der Mainstream-Narrative betrieben werden kann. Wenn Euch unsere Artikel gefallen, teilt sie gern überall, wo Ihr aktiv seid. Das ist möglich, denn die EU hat weder unsere Arbeit noch das Lesen und Teilen unserer Artikel verboten. Anmerkung: Allerdings hat Österreich mit der Änderung des "Audiovisuellen Mediendienst-Gesetzes" am 13. April diesbezüglich eine Änderung eingeführt, die möglicherweise auch Privatpersonen betrifft. Deswegen bitten wir Euch bis zur Klärung des Sachverhalts, in Österreich unsere Beiträge vorerst nicht in den Sozialen Medien zu teilen.
Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.
