Liveticker Ukraine-Krieg - Krasny Liman: Russische Armee setzt Neutralisierung des Gegners fort

10.07.2026 20:01 Uhr
20:01 Uhr
Sibiga kritisiert mögliche Lockerung der Sanktionen gegen Russland
Eine Lockerung der Sanktionen gegen Russland sei inakzeptabel. Dies erklärte der ukrainische Außenminister Andrei Sibiga. Anlass für diese Reaktion war ein Bericht des Portals Euractiv, wonach Vertreter der EU-Staaten bis Montag einen Kompromissvorschlag für das Sanktionspaket ausarbeiten. Der Minister betonte, dass der Sanktionsdruck auf Russland nicht nachlassen, sondern verstärkt werden müsse. In einem Kommentar gegenüber dem Portal Zensor.Net sagte Sibiga unter anderem:
"Ich weiß nicht, was 'abgeschwächte' Sanktionen sind, ich weiß aber, was wirksame Sanktionen sind."19:50 Uhr
Nach Widerstand gegen Kiews Menschenfänger: Protestler müssen "Ruhm dem TZK" skandieren

Nachdem eine Menschenmenge am 8. Juli in Lwow Widerstand gegen Beamte des Territorialen Zentrums für Rekrutierung (TZK) geleistet hat, wurden einige davon geschnappt und bestraft. Sie wurden genötigt "Slawa TZK" zu skandieren und sich öffentlich zu entschuldigen.
Einer der Festgenommenen erklärte, er werde sich nun "freiwillig" an die Front melden. Ein anderer, der angab, bereits Soldat der ukrainischen Armee zu sein, bat um Verzeihung und erklärte, dass er nach seinem Fronturlaub wieder in den Kampf zurückkehren wird.
Ein Video dazu finden Sie hier auf unserer Website
19:31 Uhr
Nowak: Kraftstoffmangel an Tankstellen entsteht durch ukrainische Drohnenangriffe auf Raffinerien

SymbolbildRIA Nowosti / Sputnik Der Kraftstoffmangel an russischen Tankstellen ist auf den teilweisen Ausfall von Raffinerien nach Angriffen ukrainischer Drohnen zurückzuführen. Deshalb kommt es auch zu Warteschlangen an den Tankstellen. Dies erklärte heute der stellvertretende Ministerpräsident Russlands, Alexander Nowak, der für die Bewältigung der Kraftstoffkrise zuständig ist. Nowak betonte:
"Wir müssen anerkennen, dass es auf dem Kraftstoffmarkt Probleme und eine Verknappung gibt, die zu den Warteschlangen führt. Oder auch dazu, dass Tankstellen manchmal unregelmäßig arbeiten. Die Verknappung ist aus verständlichen Gründen entstanden, da unsere Ölraffinerien durch Drohnenangriffe teilweise außer Betrieb gesetzt und repariert werden müssen. Dennoch tun wir alles, um den Schutz unserer Ölraffinerien zu verstärken."18:59 Uhr
Lichatschjow: AKW Saporoschje seit Mitte März von mehr als 400 gegnerischen Drohnen angegriffen
Seit Mitte März haben die ukrainischen Streitkräfte das AKW Saporoschje mehr als 400 Mal mit Drohnen angegriffen. Dies erklärte der Generaldirektor des russischen Atomkonzerns Rosatom, Alexei Lichatschjow, am Freitag nach einem Treffen mit Rafael Grossi, dem Chef der Internationalen Atomenergieorganisation (IAEA).
"Wir haben die Berichte russischer Militärangehöriger zur Dynamik der Kampfhandlungen seit der letzten Konsultation Mitte März dieses Jahres analysiert und angehört. Ich möchte betonen, dass das AKW in den letzten Monaten nach vorsichtigen Schätzungen mehr als 460 Drohnenangriffe und mehr als 16 Artillerieschläge erlitten hat."
18:28 Uhr
Einsatzkräfte löschen Brand von Erdölprodukten nach Drohnenangriff auf Hafen von Taganrog
Im Hafen von Taganrog wird ein Brand von Erdölprodukten nach einem Drohnenangriff auf die Stadt gelöscht. Dies teilte der Gouverneur des Gebiets Rostow, Juri Sljusar, mit. Er fügte hinzu, dass ein Brand dieser Art nicht schnell gelöscht werden könne.
"Ich bin in Taganrog eingetroffen, wo es in der Nacht zu einem massiven Luftangriff gekommen ist. Im Seehafen wird weiterhin daran gearbeitet, den Brand von Erdölprodukten zu löschen. Die Einsatzkräfte sind vor Ort, ein Feuerwehrzug ist eingetroffen."
Am Morgen meldete Sljusar, dass auf dem Gelände des Hafens infolge eines Angriffs von ukrainischen Drohnen ein Feuer ausgebrochen sei.
17:53 Uhr
"Hohn auf intellektuelle Fähigkeiten": Russland kurz vor Niederlage, greift aber morgen NATO an?

Russland wies bei einer Sitzung des UN-Sicherheitsrats am Donnerstag erneut auf die Tatsache hin, dass der Westen längst "direkter Teilnehmer am Konflikt um die Ukraine" und maßgeblich für "die Untergrabung jeglicher sich anbahnender Friedensverhandlungen" verantwortlich ist.
"Die heuchlerische Rhetorik der Menschlichkeit", die unter den "europäischen Kollegen" herrsche, sei als "verbaler Humanitarismus keinen Pfennig wert", so die stellvertretende UN-Botschafterin Russlands, Anna Jewstignejewa.
Auch Argumentationen in der westlichen Berichterstattung, die den Informationskrieg stark beeinflussen und die westlichen Völker von einer Aufrüstung gegen Russland überzeugen sollen, prangerte sie für ihre inhärente Absurdität an: "Die These, dass Russland [in der Ukraine] eine Niederlage erleidet, aber schon sehr bald die NATO-Staaten angreifen wird, widerspricht jeder elementaren Logik."
"Ein Hohn auf die intellektuellen Fähigkeiten derer, die im Grunde zwei und zwei zusammenzählen können", ergänzte die russische Diplomatin in New York.
Ein Video dazu finden Sie hier auf unserer Website
17:22 Uhr
Peskow: Russisches Militär erweitert weiterhin Pufferzone an Grenze zu Ukraine
Russische Armee schafft weiterhin eine Pufferzone entlang der Grenze zur Ukraine, sagte der Kremlsprecher Dmitri Peskow gegenüber Reportern.
"Während Kiew versucht, den [Konflikt] zu eskalieren, erweitern wir weiterhin eine breitere Sicherheitszone, eine Pufferzone. Präsident Wladimir Putin hat bereits mehrfach darüber gesprochen."
16:48 Uhr
Tschernigow: Ukrainische Einheiten haben den Befehl zur Verminung von Gewässern im Grenzgebiet
Wie der Nachrichtenagentur RIA Nowosti in den Sicherheitskreisen gemeldet wurde, erhielten die ukrainischen Truppen den Befehl, die Gewässer im Grenzgebiet der Region Tschernigow zu verminen. Ein Gesprächspartner der Agentur merkte an, dass dies nach Ansicht des ukrainischen Kommandos einen zusätzlichen Anreiz für die prorussisch gesinnte Zivilbevölkerung im Grenzgebiet darstellen solle, die Gegend zu verlassen. Er erklärte:
"In der Region Tschernigow erhielten ukrainische Nationalisten den Befehl, die Gewässer im Grenzgebiet zu verminen."16:19 Uhr
Russische Einheiten setzen Eliminierung ukrainischer Truppen in Krasny Liman fort
In den vergangenen sieben Tagen haben die Einheiten des Truppenverbandes West die Suche und Eliminierung von ukrainischen Kämpfern in der Stadt Krasny Liman in der Volksrepublik Donezk fortgesetzt. Zudem wurde mit Minenräumungsarbeiten in der Stadt begonnen. Dies teilte das russische Verteidigungsministerium im wöchentlichen Frontbericht mit. Im Laufe der Woche verlor der Gegner in Krasny Liman insgesamt 110 Soldaten, sechs gepanzerte Kampffahrzeuge, 26 Autos und 31 Bodenrobotersysteme.
15:43 Uhr
Ukrainische Truppen wollen die Einwohner von Energodar in Minenfallen locken
Seit mehr als einer Woche versuchen die ukrainischen Streitkräfte täglich von 5 bis 11 Uhr morgens, die Einwohner von Energodar zu täuschen, indem sie nachts Drohnen mit Rundfunkgeräten starten, die Informationen über eine angeblich dringende Evakuierung über einen nicht existierenden "grünen Korridor" aus der Stadt verbreiten. Und genau zu dieser Zeit wurde von den ukrainischen Streitkräften die Straße aus Energodar entlang der von ihnen selbst angegebenen Route ferngesteuert vermint. Dies teilten die Notfalldienste der Region der Nachrichtenagentur TASS mit. Wie jedoch die Kommunikationsdirektorin des Kernkraftwerks Saporoschje, Jewgenija Jaschina, im Gespräch mit der Agentur anmerkte, verfehlte die Provokation ihr Ziel – in der Stadt gibt es weder Panik noch Massenfluchtversuche. Jaschina betonte:
"All dies zielt darauf ab, Angst zu schüren und die Lage zu destabilisieren. Diese Provokationen verfehlen jedoch ihr Ziel. Es gibt keine Panik in der Bevölkerung, und es werden keine groß angelegten Bestrebungen registriert, solche 'Korridore' zu nutzen. Die Menschen erkennen, dass es sich um eine Informationsprovokation handelt, und lassen sich davon nicht täuschen […]. Leider leiden unter den Minenverlegungen und Angriffen auf die Zufahrtsstraße ganz normale Einwohner, die täglich ihren Alltag verrichten – zur Arbeit fahren, nach Hause zurückkehren, Lebensmittel und notwendige Güter liefern. Gerade die Zivilbevölkerung wird zum Hauptziel solcher Aktionen, was den terroristischen Charakter dieser Vorgehensweisen nur bestätigt."
Durch die Sperrung von RT zielt die EU darauf ab, eine kritische, nicht prowestliche Informationsquelle zum Schweigen zu bringen. Und dies nicht nur hinsichtlich des Ukraine-Kriegs. Der Zugang zu unserer Website wurde erschwert, mehrere Soziale Medien haben unsere Accounts blockiert. Es liegt nun an uns allen, ob in Deutschland und der EU auch weiterhin ein Journalismus jenseits der Mainstream-Narrative betrieben werden kann. Wenn Euch unsere Artikel gefallen, teilt sie gern überall, wo Ihr aktiv seid. Das ist möglich, denn die EU hat weder unsere Arbeit noch das Lesen und Teilen unserer Artikel verboten. Anmerkung: Allerdings hat Österreich mit der Änderung des "Audiovisuellen Mediendienst-Gesetzes" am 13. April diesbezüglich eine Änderung eingeführt, die möglicherweise auch Privatpersonen betrifft. Deswegen bitten wir Euch bis zur Klärung des Sachverhalts, in Österreich unsere Beiträge vorerst nicht in den Sozialen Medien zu teilen.
Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.


