Liveticker Ukraine-Krieg: Russische Armee befreit weitere Ortschaften im Gebiet Sumy und in der DVR

29.07.2026 13:44 Uhr
13:44 Uhr
Selenskij bespricht mit Trump Produktion von Patriot-Munition
Donald Trump und Wladimir Selenskij haben sich am Dienstag im Weißen Haus getroffen. Die beiden Staatschefs sprachen hinter verschlossenen Türen.
Später bezeichnete Selenskij sein Treffen mit Trump als "gut". Unter den erörterten Themen war ihm zufolge die Lizenz für die Produktion von Patriot-Raketenabwehrsystemen.
Sowohl Wladimir Selenskij als auch der israelische Ministerpräsident Benjamin Netanjahu, der ebenfalls am Dienstag zu Besuch im Weißen Haus war, nahmen an der Beerdigung von Senator Lindsey Graham teil.
13:07 Uhr
Ukrainische Drohnen attackieren Betrieb in Region Perm
Ukrainische Drohnen haben einen Industriebetrieb in der russischen Ural-Region Perm angegriffen. Wie der Leiter der Region, Dmitri Manochin, berichtet, gibt es nach vorläufigen Angaben keine Verletzten. Rettungsdienste sind vor Ort im Einsatz.
12:22 Uhr
Russische Armee befreit weitere Ortschaften im Gebiet Sumy und in der DVR

SymbolbildJewgeni Bijatow / Sputnik Die russischen Streitkräfte haben Nowaja Setsch im Gebiet Sumy eingenommen. Laut dem Verteidigungsministerium wurde die Ortschaft durch den Einsatz des Truppenverbands Nord befreit.
Außerdem übernahmen Einheiten des Truppenverbands Mitte die Kontrolle über Swetloje in der Donezker Volksrepublik (DVR).
11:50 Uhr
Russland und die Ukraine arbeiten an Gefangenenaustausch – Rückkehr verwundeter Soldaten möglich
Russland und die Ukraine setzen die Arbeit an einem weiteren Gefangenenaustausch fort, erklärt Jana Lantratowa, die russische Menschenrechtsbeauftragte. Angaben zum Zeitpunkt gibt die Beamtin aktuell nicht bekannt, um den Prozess nicht zu untergraben.
Lantratowa äußert die Hoffnung, dass Russland im Rahmen des Austauschs verwundete Soldaten zurück in die Heimat bringen wird.
11:14 Uhr
Selenskij: Rücknahme der Krim nicht auf der Tagesordnung
Die Rücknahme der Krim stehe derzeit nicht auf der Tagesordnung. Das erklärt der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im Gespräch mit Fox News während seiner Reise in die USA. Das Staatsoberhaupt bedauere dies, glaube jedoch, es sei am wichtigsten, "keine Menschen zu verlieren".
10:31 Uhr
Ukraine greift Krim an – Tote und Verletzte
Bei einem nächtlichen Angriff der ukrainischen Streitkräfte auf die Teilrepublik Krim sind zwei Menschen ums Leben gekommen. Dies teilt der Chef Region, Sergei Axjonow, mit. Seinen Angaben zufolge wurden zudem fünf Zivilisten verletzt.
09:43 Uhr
Verteidigungsministerium: Russland trifft weiterhin Hafeninfrastruktur und Schiffe in der Ukraine
Russische Truppen haben Speicher mit Militärgütern sowie Behälter mit Treib- und Schmierstoffen im ukrainischen Hafen von Nikolajew getroffen. Dies berichtet das Verteidigungsministerium in Moskau.
Zudem seien zwei Frachter im Schwarzen Meer östlich von Odessa angegriffen worden. Die Schiffe hätten Waffen und Ausrüstung in die Häfen von Odessa und Tschernomorsk gebracht, hieß es. Die Attacken erfolgten demnach am Dienstagabend und in der vergangenen Nacht.
09:06 Uhr
Russland wehrt nächtliche Drohnenangriffe ab – fast 300 Flugziele zerstört
In der vergangenen Nacht hat die russische Flugabwehr 295 unbemannte Flugzeuge der Ukraine abgefangen und zerstört. Laut dem Verteidigungsministerium wurden die Drohnen von 20 Uhr am Dienstag bis 8 Uhr am Mittwoch (Moskauer Zeit) über zwölf Regionen des Landes sowie über dem Asowschen und dem Schwarzen Meer vom Himmel geholt.
08:35 Uhr
Russische Behörden melden Tote und Verletzte nach ukrainischen Angriffen
Fragmente einer ukrainischen Raketen sind auf ein mehrstöckiges Wohnhaus in Taganrog im südrussischen Gebiet Rostow gestürzt. Dabei kam eine Frau ums Leben, ein Mann erlitt Verletzungen. Das berichtet Gouverneur Juri Sljussar.
Bei ukrainischen Angriffen auf das Gebiet Belgorod kamen an einem Tag vier Menschen ums Leben, teilt der kommissarische Gouverneur Alexander Schuwajew mit. Eines der Opfer wurde bei einer Attacke auf einen Lkw getötet. Insgesamt 46 Zivilisten wurden verletzt, sieben von ihnen befinden sich in Lebensgefahr.
Das Gebiet Rjasan meldet sechs Verletzte. Laut Gouverneur Pawel Malkow sind die Betroffenen außer Lebensgefahr und erhalten aktuell die notwendige medizinische Hilfe. Außerdem berichtet der Gouverneur von einem Brand in einem Industriebetrieb, der durch den Absturz von Drohnenfragmenten verursacht wurde. Stand Mittwochmorgen wurde der Luftalarm aufgehoben, der Einsatz der Flugabwehr ist nun abgeschlossen.
08:06 Uhr
Medien: Iran hat Angriff auf ukrainischen Hafen in Betracht gezogen

SymbolbildGettyimages.ru Laut einem Bericht der Zeitung New York Times (NYT) hat Iran einen Angriff auf einen Seehafen der Ukraine in Erwägung gezogen. Namentlich nicht genannte Quellen der Publikation führen die Überlegungen auf die jüngste Attacke auf ein iranisches Schiff im Kaspischen Meer zurück.
Im Einzelnen soll Teheran einen "symbolischen Schlag" mit einer ballistischen Rakete geplant haben, "um relativ geringen Schaden anzurichten".
Dank diplomatischer Bemühungen konnten die Spannungen jedoch deeskaliert werden. Ein iranischer Raketenangriff auf die Ukraine hätte eine scharfe Eskalation bedeutet und einen größeren Konflikt zwischen den beiden Ländern provoziert, führt die NYT aus. Nach Ansicht Irans hätte der Konflikt mit einem Vergeltungsschlag der Ukraine geendet. Der Westen habe aber gewarnt, dass die Reaktion der Ukraine schwer vorherzusagen sei.
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Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.

