Liveticker Ukraine-Krieg: Selenskij stellt Lukaschenko Ultimatum wegen Militärtechnik an der Grenze

19.06.2026 19:25 Uhr
19:25 Uhr
Lawrow: USA müssen ukrainische Angriffe auf Russland zur Kenntnis nehmen
Wenn die USA zu einer Lösung des Ukraine-Konflikts beitragen wollten, sollten sie nach Ansicht des russischen Außenministers Sergei Lawrow die "empörenden terroristischen Akte" der ukrainischen Streitkräfte gegen Russland zur Kenntnis nehmen. Lawrow sagte dies nach Gesprächen mit seiner Amtskollegin aus Madagaskar:
"Diese empörenden terroristischen Akte müssen natürlich von unseren amerikanischen Kollegen bemerkt werden, die helfen wollen, eine Einigung zur Beilegung des Ukraine-Konflikts zu erzielen."
Zugleich erklärte der Minister, bei Russland bestehe der Eindruck, dass die USA ihren Ansatz zur Regelung des Konflikts erneut ändern könnten. Eine solche Entwicklung habe es bereits nach früheren Gesprächen zwischen Moskau und Washington gegeben.
18:40 Uhr
Selenskij stellt Lukaschenko Ultimatum wegen Militärtechnik an der Grenze

Der ukrainische Machthaber Wladimir Selenskij.Urheberrechtlich geschützt Der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij hat dem weißrussischen Staatschef Alexander Lukaschenko nach Angaben ukrainischer Medien ein Ultimatum gestellt. Darüber berichtet der ukrainische Sender Suspilne auf Telegram.
Selenskij behauptete, dass sich auf weißrussischer Seite nahe der Grenze zur Ukraine Militärtechnik befinde, die angeblich zur "Feuerkorrektur" gegen ukrainisches Gebiet eingesetzt werde. Demnach habe Kiew Minsk eine Woche Zeit gegeben, die Ausrüstung abzuziehen. Andernfalls werde die Ukraine "selbst dafür sorgen", heißt es unter Berufung auf einen Vertreter der ukrainischen Führung.
17:53 Uhr
Peskow: Russische Streitkräfte werden Angriffe fortsetzen
Die russischen Streitkräfte werden ihre Angriffe auf militärische Ziele in der Ukraine fortsetzen. Dies erklärte Kremlsprecher Dmitri Peskow vor Journalisten. Die Ergebnisse der jüngsten Schläge bezeichnete Peskow als "beeindruckend". "Diese Angriffe werden fortgesetzt", sagte er und fügte hinzu: "Suchen Sie nach weiteren Aufnahmen aus verschiedenen Städten."
Nach Angaben des russischen Verteidigungsministeriums führten die Streitkräfte innerhalb einer Woche sieben Vergeltungsschläge gegen Objekte des ukrainischen militärisch-industriellen Komplexes durch. Mit Blick auf die Haltung europäischer Staaten erklärte Peskow zudem, diese sollten sich "mit der tatsächlichen Lage, auch im Ukraine-Konflikt, vertraut machen".
17:20 Uhr
Wolodin: Kiew erkennt russischen Sieg an
Die Gespräche über mögliche Verhandlungen sowie ein Schreiben von Wladimir Selenskij an den russischen Präsidenten Wladimir Putin zeigen nach Ansicht des Vorsitzenden der Staatsduma, Wjatscheslaw Wolodin, dass sich die ukrainische Führung der militärischen Lage bewusst ist. Wolodin sagte dem Sender Westi:
"Diese Gespräche über Verhandlungen kommen nicht von ungefähr. Und die Tatsache, dass Selenskij einen Brief geschrieben hat, zeigt ganz offensichtlich, dass sie sich darüber im Klaren sind, dass Russland siegt und die Ziele der militärischen Sonderoperation erreicht werden."
Wolodin betonte zudem, dass eine Atommacht nicht besiegt werden könne. Russland müsse alles daransetzen, den Sieg näherzubringen, fügte er hinzu.
17:11 Uhr
Weißrusslands GUS-Botschafter: Lassen uns nicht in Kriegshandlungen hineinziehen
Weißrussland wird sich nach dem Terroranschlag im Gebiet Brjansk nicht in Kriegshandlungen hineinziehen lassen, erklärt Igor Nasaruk, der Vertreter der Republik bei der Gemeinschaft Unabhängiger Staaten (GUS). Im Rahmen einer außerordentlichen Sitzung des Vertreterrats der GUS-Mitgliedsstaaten anlässlich des ukrainischen Anschlags gegen weißrussische Staatsbürger sagte er:
"Ich möchte sagen, dass die Republik Weißrussland sich durch diesen Terroranschlag nicht einschüchtern und nicht in irgendwelche Kriegshandlungen hineinziehen lässt. Doch es wird Widerstand geben. Dazu haben wir Kräfte, Mittel und Möglichkeiten."
Zuvor hatte Kiews Militär am 17. Juni den Bus einer weißrussischen Kinder-Fußballmannschaft im russischen Gebiet Brjansk mit einer Drohne angegriffen. Dabei kam die Begleiterin der Jugendlichen ums Leben, acht Menschen wurden verletzt.
16:17 Uhr
Drohnenangriffe auf Russland mit EU-Unterstützung erhöhen Risiko einer Konfliktausweitung

Angesichts der jüngsten ukrainischen Drohnenangriffe auf russische Städte und zivile Ziele warnt der Politblogger Thomas Röper vor einer weiteren Eskalation des Konflikts. Im Gespräch erklärte Röper, die Angriffe auf russisches Territorium hätten deutlich an Intensität gewonnen, auch durch die wachsende Unterstützung Kiews mit Drohnen und Langstreckenwaffen aus Europa.
Röper sieht darin den Versuch westlicher Staaten, Russland unter Druck zu setzen und zu Zugeständnissen am Verhandlungstisch zu bewegen. Diese Strategie bezeichnete er als "Spiel mit dem Feuer" und warnte vor möglichen Gegenreaktionen Moskaus.
Zugleich kritisierte Röper die doppelten Standards westlicher Staaten bei der Bewertung von Angriffen auf zivile Infrastruktur. Auch mit Blick auf die NATO erklärte er, die USA könnten ihr militärisches Engagement in Europa langfristig weiter reduzieren, um ihren Fokus stärker auf China zu verlagern.
[Auszug aus den RT DE-Nachrichten live am 18. Juni 2026]
Ein Video dazu gibt es hier auf unserer Webseite.
15:35 Uhr
SWR wirft EU Täuschung der Ukrainer vor: EU-Mitgliedschaft auf absehbare Zeit ausgeschlossen
Der russische Auslandsnachrichtendienst SWR erklärt, europäische Politiker würden der ukrainischen Bevölkerung weiterhin eine künftige EU-Mitgliedschaft in Aussicht stellen, obwohl eine Aufnahme des Landes derzeit und auf absehbare Zeit nicht infrage komme.
Wie der SWR mitteilte, wird dies in inoffiziellen Gesprächen innerhalb Europas auch offen eingeräumt. Als Gründe werden die wirtschaftlichen Probleme der Ukraine, die hohe Korruption sowie der anhaltende Konflikt mit Russland genannt. Demnach sei das Land nicht bereit für eine Integration in die EU.
Vor diesem Hintergrund wirft der SWR den EU-Verantwortlichen vor, die Ukrainer über die tatsächlichen Beitrittsperspektiven zu täuschen und ihnen weiterhin eine baldige Aufnahme in die Europäische Union zu versprechen.
14:56 Uhr
Gebiet Moskau: Achtjähriges Mädchen stirbt nach ukrainischem Drohnenangriff
Beim ukrainischen Drohnenangriff auf die Stadt Ramenskoje im Gebiet Moskau ist ein achtjähriges Mädchen ums Leben gekommen. Andrei Worobjow, Gouverneur der Region, berichtet dazu:
"Leider ist durch die Folgen des heutigen Drohnenangriffs gegen Ramenskoje ein achtjähriges Mädchen bei einem Brand ums Leben gekommen. Zum Zeitpunkt des Vorfalls befand sie sich zu Hause mit ihrer Großmutter – die Frau kam nicht zu Schaden."
Worobjow sprach sein Beileid an die Hinterbliebenen aus und sicherte der Familie Unterstützung zu.
Insgesamt wurden nach Angaben des Gouverneurs bei dem Drohnenangriff 18 Wohnblöcke in den Städten Kotelniki, Ljuberzy, Ramenskoje, Schukowski und Balaschicha beschädigt.
14:21 Uhr
Weitere russische Angriffe gegen ukrainische Militärinfrastruktur
Zwischen dem 13. und 19. Juni haben Russlands Streitkräfte im Rahmen der Vergeltung für ukrainische Terrorangriffe auf zivile Ziele in Russland sieben Angriffe gegen ukrainische Militärobjekte ausgeführt. Wie das russische Verteidigungsministerium meldet, wurden dabei unter anderem Objekte der ukrainischen Rüstungsindustrie, vom ukrainischen Militär genutzte Energie- und Verkehrsobjekte, Militärflugplätze, Munitions- und Treibstofflager, Produktions- und Lagerstätten für Drohnen sowie Unterkunftsorte des ukrainischen Militärpersonals mithilfe von Präzisionswaffen und Drohnen getroffen.
Parallel dazu schoss Russlands Luftabwehr im gleichen Zeitraum 89 Lenkgleitbomben, fünf HIMARS-Raketen, acht Marschflugkörper vom Typ Flamingo sowie 3.909 Starrflügler-Drohnen ab.
13:51 Uhr
Frontbericht des russischen Verteidigungsministeriums
In seinem Frontbericht gibt Russlands Verteidigungsministerium die Verluste des ukrainischen Militärs im Zeitraum zwischen 13. und 19. Juni bekannt.
Angaben der Behörde zufolge verlor die Ukraine durch Angriffe des russischen Truppenverbands Nord über 1.540 Soldaten. Zehn gepanzerte Kampffahrzeuge, 78 Autos, drei Geschütze und fünf Eloka-Anlagen wurden zerstört.
Im Zuständigkeitsbereich des Truppenverbands West beliefen sich die ukrainischen Verluste auf über 1.490 Soldaten. Zudem wurden 24 gepanzerte Kampffahrzeuge, 120 Autos, 15 Geschütze und fünf Eloka-Anlagen außer Gefecht gesetzt.
Beim Vorrücken des Truppenverbands Süd musste Kiew einen Verlust von mehr als 985 Kämpfern hinnehmen. Überdies wurden 27 gepanzerte Kampffahrzeuge, 143 Autos und 23 Geschütze eliminiert.
Auch Einheiten des Truppenverbands Mitte setzten ihre Offensive fort. Die Ukraine musste am entsprechenden Frontabschnitt über 2.040 Soldaten einbüßen. Des Weiteren wurden 18 gepanzerte Kampffahrzeuge, 39 Autos, neun Geschütze sowie zwei Grad-Mehrfachraketenwerfer unschädlich gemacht.
Bei Gefechten gegen den vorrückenden Truppenverband Ost verlor das ukrainische Militär über 3.140 Kämpfer. Ferner wurden 20 gepanzerte Kampffahrzeuge, 53 Autos und neun Geschütze neutralisiert.
Durch Feuereinwirkung des Truppenverbands Dnjepr erlitt die Ukraine einen Verlust von über 330 Soldaten. Zudem wurden ein gepanzertes Kampffahrzeug, 102 Autos, zwei Geschütze sowie 24 Eloka-Anlagen zerstört.
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Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.

