International

Liveticker Ukraine-Krieg – Minsk: Westen bereitet sich offen auf einen Krieg vor

Russland führt gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine Militäroperation in der Ukraine durch. Der Westen reagiert mit immer neuen Waffenlieferungen an die Ukraine und beispiellosen Sanktionen gegen Russland. Lesen Sie hier die neuesten Entwicklungen.
Liveticker Ukraine-Krieg – Minsk: Westen bereitet sich offen auf einen Krieg vorQuelle: Sputnik © Wiktor Tolotschko
  • 31.05.2026 21:00 Uhr

    21:00 Uhr

    Damit beenden wir für heute den Live-Ticker zur Lage im Ukraine-Konflikt. Morgen früh ab 7 Uhr geht es mit der Berichterstattung weiter. Wir wünschen unseren Lesern trotz aller Spannungen in der Welt eine gute Nacht!

  • 20:55 Uhr

    Peskow: Brüssel tut alles, um Ukraine-Konflikt fortzusetzen

    Die Europäische Union hat nicht das Recht, über die von Russland überschrittenen roten Linien zu diskutieren, da sie selbst alles tut, um den Konflikt in der Ukraine hinauszuzögern. Dies erklärte der Kremlsprecher Dmitri Peskow gegenüber der Nachrichtenagentur Westi.

    Damit nahm Peskow Stellung zu einer Äußerung der EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen, wonach Moskau mit dem jüngsten Drohnenvorfall in Rumänien ein weiteres Mal eine rote Linie überschritten habe.

    Der Kremlsprecher sagte wörtlich:

    "Die Länder, die alles daransetzen, den Krieg fortzusetzen, sollten nicht von roten Linien sprechen."

  • 20:40 Uhr

    Russische Drohnenpiloten entlang der Front erfolgreich im Einsatz (Video)

    Aufnahmen des russischen Verteidigungsministeriums zeigen Drohnenpiloten der Truppenverbände Mitte, Nord und Ost in ihren Operationsgebieten im Einsatz. Wie es heißt, zerstörten sie einen Stützpunkt, eine Drohnenleitstelle und mehrere unbemannte Luftfahrzeuge der ukrainischen Armee.

    Im Raum Saporoschje wehrten die russischen Soldaten einen Angriff der ukrainischen Einheiten ab. An der Front bei Dobropolje in der Volksrepublik Donezk (DVR) kappten sie die wichtigsten Nachschubwege des Gegners.

  • 20:24 Uhr

    Minsk: Westen bereitet sich offen auf einen Krieg vor

    Alle strategischen Planungsdokumente westlicher Länder legen fest, dass der Krieg auf dem europäischen Kontinent im Jahr 2030 beginnen wird. Dies erklärte Alexander Wolfowitsch, Staatssekretär des Sicherheitsrates von Weißrussland, in einem Gespräch mit dem Fernsehsender STW.

    "Der Westen bereitet sich offen auf einen Krieg vor", betonte Wolfowitsch. Genau auf dieses Ziel seien die Militärbudgets der westlichen Staaten ausgerichtet.

    In dem Zusammenhang führte er aus:

    "Sie betrachten die Russische Föderation und die Republik Weißrussland als ihre Hauptfeinde, obwohl sie genau wissen, dass von Weißrussland oder den westlichen Regionen Russlands keine Bedrohung für unsere westlichen Partner ausgeht. Und das kann auch nicht sein."

    Die Präsidenten Russlands und Weißrusslands hätten dies mehrfach zum Ausdruck gebracht und zum Dialog aufgerufen, so Wolfowitsch.  

  • 20:12 Uhr

    Gebiet Cherson: Todesopfer und Verletzte bei ukrainischem Drohnenangriff auf Genitschesk

    Das ukrainische Militär hat am Vorabend des internationalen Kindertages ein weiteres Verbrechen gegen Zivilisten verübt, wie Wladimir Saldo bekannt gibt. Bei einem Drohnenangriff auf Wohnviertel in der Stadt Genitschesk sei ein Sechsjähriger getötet worden, teilt der Gouverneur des Gebiets Cherson mit.

    Weitere elf Einwohner erlitten nach vorläufigen Angaben Verletzungen.

    Die Kiewer Streitkräfte hätten dort zugeschlagen, wo Familien lebten, Kinder spielten und wo sich keine militärischen Anlagen befänden, betont der Beamte. 

    Der Gouverneur teilt entsprechende Aufnahmen auf Telegram.

  • 19:59 Uhr

    Ukrainisches Militär setzt Drohnenterror gegen russische Regionen fort

    In der Zeitspanne von 8 bis 20 Uhr Moskauer Zeit hat Russlands Luftverteidigung insgesamt 23 ukrainische unbemannte Fluggeräte über den Gebieten Belgorod, Brjansk, Kursk und den Gewässern des Asowschen Meeres zerstört.

    Wie das Verteidigungsministerium in Moskau bekanntgibt, setzte das ukrainische Militär bei den Angriffen am Sonntag Starrflüglerdrohnen ein.

  • 19:48 Uhr

    Experten stellen Schäden an AKW Saporoschje fest

    Die Internationale Atomenergieorganisation (IAEA) teilt mit, dass nach einem Drohnenangriff Schäden an der Fassade einer Turbinenhalle im Atomkraftwerk Saporoschje festgestellt wurden. Die Strahlungswerte an der Anlage seien jedoch im normalen Bereich.

    Zuvor war das russische Kernkraftwerk vom ukrainischen Militär angegriffen worden.

    IAEA-Chef Rafael Grossi sprach von einem schwerwiegenden Vorfall, der Grundprinzipien der nuklearen Sicherheit gefährde. Grossi forderte die Einstellung der Attacken, um einen Atomunfall zu verhindern.

  • 19:27 Uhr

    Der Eiserne Mann: Ilja hat beide Beine verloren – aber nicht seinen Lebenswillen

    Nachdem eine Explosion die Krimbrücke erschüttert hatte, schloss sich der gebürtige Krimbewohner Ilja Kasakow der militärischen Spezialoperation an, um seine Heimat gegen ukrainische Nationalisten zu verteidigen. Nach zwei Monaten an der Front trat er auf eine Mine und verlor beide Beine. Bei der Explosion kamen außerdem zwei seiner Freunde ums Leben.

    Iljas Verletzungen waren schwer, doch wie durch ein Wunder überlebte er und verlor weder seinen Optimismus noch seine Lebensfreude. Heute hat er sogar mehr Pläne als noch vor einem Jahr. Er möchte den Menschen zeigen, dass das Leben nach solchen Schicksalsschlägen nicht endet, sondern sogar intensiver und erfüllter werden kann. Ilja begann zu bloggen und schreibt derzeit ein Buch.

    Wie bewahrt man nach einem Trauma den Glauben an sich selbst, und was hilft dabei, wieder Glück zu finden? Mit seinem eigenen Beispiel möchte Ilja zeigen, dass das Leben trotz solcher Prüfungen reich und bedeutungsvoll bleiben kann.

    Die Doku gibt es hier auf unserer Website zu sehen.

  • 18:51 Uhr

    Hilfe bei Flugabwehr: Bisher keine Antwort auf Selenskijs Brief an Trump

    Der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij teilte in einem Interview mit, dass Washington auf seinen Brief nicht reagiert habe, in dem er die USA um weitere ⁠Luftabwehrsysteme gebeten hatte.

    In seinem Gespräch mit dem Fernsehsender CBS sagte Selenskij:

    "Ich habe einen Brief an das Weiße Haus und den US-Kongress geschickt und hoffe, dass sie Verständnis zeigen und darauf reagieren werden."

  • 18:19 Uhr

    Duma-Abgeordneter: Mit Angriffen auf AKW Saporoschje gefährdet Kiew Sicherheit über Russlands Grenzen hinaus

    Die Ukraine greift vor dem Hintergrund der Niederlagen an der Front zu nuklearen Terrortaktiken, erklärt der russische Parlamentsabgeordnete Leonid Sluzki. Ihm zufolge konnte beim jüngsten vorsätzlichen Drohnenangriff auf das AKW Saporoschje eine Katastrophe nur durch Zufall verhindert werden.

    Präsident Wladimir Selenskij habe völlig den Verstand verloren, wenn er glaube, dass eine "nukleare Erpressung" helfen werde, die Lage an der Front grundlegend zu verändern, meint Sluzki.

    In einem auf Telegram veröffentlichten Post schreibt der Abgeordnete:

    "Seine Handlungen gefährden jedoch die allgemeine Sicherheit weit über die Grenzen Russlands hinaus."

    Die europäischen Länder, die das Kiewer Regime unterstützten, müssten dies endlich begreifen, betont der Politiker.

    Ferner ruft Sluzki die Vereinten Nationen und die Internationale Atomenergie-Organisation (IAEA) dazu auf, den ukrainischen Angriff auf das AKW Saporoschje klar zu verurteilen, anstatt "den Kopf in den Sand zu stecken".

Durch die Sperrung von RT zielt die EU darauf ab, eine kritische, nicht prowestliche Informationsquelle zum Schweigen zu bringen. Und dies nicht nur hinsichtlich des Ukraine-Kriegs. Der Zugang zu unserer Website wurde erschwert, mehrere Soziale Medien haben unsere Accounts blockiert. Es liegt nun an uns allen, ob in Deutschland und der EU auch weiterhin ein Journalismus jenseits der Mainstream-Narrative betrieben werden kann. Wenn Euch unsere Artikel gefallen, teilt sie gern überall, wo Ihr aktiv seid. Das ist möglich, denn die EU hat weder unsere Arbeit noch das Lesen und Teilen unserer Artikel verboten. Anmerkung: Allerdings hat Österreich mit der Änderung des "Audiovisuellen Mediendienst-Gesetzes" am 13. April diesbezüglich eine Änderung eingeführt, die möglicherweise auch Privatpersonen betrifft. Deswegen bitten wir Euch bis zur Klärung des Sachverhalts, in Österreich unsere Beiträge vorerst nicht in den Sozialen Medien zu teilen.

Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.