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Liveticker Ukraine-Krieg: Russische Drohnen legen Industrieanlagen des Militärs in Saporoschje lahm

Russland führt gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine Militäroperation in der Ukraine durch. Der Westen reagiert mit immer neuen Waffenlieferungen an die Ukraine und beispiellosen Sanktionen gegen Russland. Lesen Sie hier die neuesten Entwicklungen.
Liveticker Ukraine-Krieg: Russische Drohnen legen Industrieanlagen des Militärs in Saporoschje lahm© KI-generiert
  • 30.06.2026 18:40 Uhr

    18:40 Uhr

    Kiew und Paris führen Gespräche über Produktion von SCALP-Raketen in der Ukraine

    Kiew will eine Lizenz für die Herstellung französischer SCALP-Raketen auf ukrainischem Territorium erhalten. Die Gespräche zwischen der Ukraine und Frankreich über eine Erteilung der Lizenz laufen schon, wie der ukrainische Verteidigungsminister Michail Fjodorow mitteilte. 

    Lesen Sie dazu mehr hier auf unserer Webseite.

  • 18:28 Uhr

    Polen will Ukraine keine MiG-29-Kampfjets übergeben

    Die Frage einer Übergabe polnischer MiG-29-Kampfjets an die Ukraine sei vom Tisch, erklärte die stellvertretende polnische Verteidigungsministerin Magdalena Sobkowiak-Czarnecka nach einer Kabinettssitzung gegenüber Journalisten. Zuvor hatten polnische Militärvertreter mehrfach erklärt, sie seien bereit, die verbliebenen MiG-29 im Austausch gegen ukrainische Drohnentechnologien zu liefern.

    "Es geht um eine Art Tauschgeschäft. Die ukrainische Seite hat uns um die Übergabe der MiGs gebeten. Die Bedingungen waren von Anfang an klar: Wir übergeben die MiGs gegen Drohnen. Zu einem solchen Tausch kam es jedoch nicht. Es war eine einfache Sache: MiGs in die eine Richtung, Drohnen in die andere. Wenn die Antwort 'Nein' lautet, dann existiert dieses Thema nicht mehr."

  • 18:08 Uhr

    Russische Drohnen legen Industrieanlagen des Militärs in Saporoschje lahm

    Die russischen Streitkräfte haben nach eigenen Angaben mit Geran-Drohnen die Energieinfrastruktur im Gebiet Saporoschje getroffen. Dadurch seien einige Industrieanlagen, die für die ukrainischen Streitkräfte arbeiten, ohne Strom geblieben, teilte das Verteidigungsministerium mit.

    "Durch Treffer an Masten einer 154-Kilovolt-Hochspannungsleitung wurden Objekte stromlos geschaltet, die im Interesse der bewaffneten Formationen der Ukraine arbeiteten."

    Zudem hatte das russische Verteidigungsministerium am Tag zuvor erklärt, dass russische Kräfte 25 Tankstellen sowie mehrere Treibstofftanks auf gegnerischem Gebiet getroffen hätten. Außerdem seien temporäre Stellungen von Kämpfern in Orechow und Krasnopolje beschossen worden.

  • 17:47 Uhr

    Russische Su-34-Kampfjets werfen tonnenschwere FAB-Bomben auf gegnerische Stellungen ab (Video)

    Aufnahmen des russischen Verteidigungsministeriums zeigen Kampfflugzeuge vom Typ Su-34 im Einsatz. Wie es heißt, zerstörten sie einen temporären Truppenstandort der Ukraine im Gebiet Saporoschje und einen Stützpunkt im Raum Sumy mit Bomben des Typs FAB-3000 und FAB-5000.

  • 17:17 Uhr

    Ukraine: Alleinerziehender Vater mobilisiert, während Tochter im Kindergarten war

    In der ukrainischen Stadt Kriwoi Rog ist ein alleinerziehender Vater mobilisiert worden, während seine fünfjährige Tochter im Kindergarten war. Dadurch blieb das Mädchen ohne seinen einzigen Erziehungsberechtigten zurück. Dies teilte der ukrainische Ombudsmann Dmitri Lubinez auf Telegram mit.

    "Es geht um die Mobilisierung eines 34-jährigen Mannes, der nach vorliegenden Informationen seine fünfjährige Tochter allein erzogen hat. Als er abgeholt wurde, befand sich das Kind im Kindergarten und blieb somit ohne erwachsene Bezugsperson."

    Laut dem Ombudsmann hatte der Mann zweimal einen Aufschub der Mobilisierung beantragt, jedoch eine Ablehnung erhalten. Derzeit befindet sich das Kind bei der Leiterin des Kindergartens, die das Mädchen nach der Mobilisierung des Vaters zu sich genommen hat. Lubinez zufolge prüfe sein Regionalvertreter bereits die Umstände des Falls.

  • 16:56 Uhr

    Ukrainische Drohnen verminen Zufahrtsstraßen nach Energodar

    Das ukrainische Militär hat in der Nacht zum Dienstag erneut unter Einsatz unbemannter Fluggeräte Minen an den Zufahrtswegen nach Energodar gelegt. Bürgermeister Maxim Puchow teilte dies in einem Gespräch mit der Nachrichtenagentur RIA Nowosti mit.

    Unweit der Stadt am linken Dnjepr-Ufer befindet sich das russische Atomkraftwerk Saporoschje.

  • 16:28 Uhr

    Gebiet Saporoschje: Brand auf Getreidefeld nach ukrainischem Drohnenangriff

    Eine ukrainische Kampfdrohne hat einen Sprengsatz auf ein Getreidefeld in der Nähe des Dorfes Nowoiwanowka im Raum Saporoschje abgeworfen. Daraufhin brach ein Brand auf einer Fläche von mehr als fünf Hektar aus. Gouverneur Jewgeni Balizki berichtet über diesen Anschlag auf Telegram. Die Feuerwehr und weitere zuständige Dienste seien vor Ort im Einsatz, so der Beamte.

    Balizki führt aus:

    "Dies ist gezielter Terror gegen die Zivilbevölkerung, gegen unsere Nahrungsmittelversorgung und zukünftige Ernten. Wer den Befehl gibt, Getreidefelder niederzubrennen, ist ein Verbrecher, für den es keine Rechtfertigung gibt und auch keine geben kann."

  • 16:03 Uhr

    Russische Einheiten führen heftige Gefechte um Konstantinowka in der DVR (Video)

    Artilleriesoldaten und Drohnenpiloten des russischen Truppenverbands Süd setzen ihre Einsätze in Konstantinowka in der Volksrepublik Donezk (DVR) fort. Das Verteidigungsministerium in Moskau teilt entsprechende Aufnahmen auf Telegram. Wie es heißt, setzte das russische Militär gegnerisches Personal und eine Drohnenleitstelle außer Gefecht.

  • 15:47 Uhr

    Nach Drohnenangriff auf Sewastopol: Feuerwehr bekämpft großflächigen Waldbrand

    In Sewastopol auf der Krim kämpft die Feuerwehr gegen einen Waldbrand auf einer Fläche von rund 28 Hektar, der durch Trümmerteile abgeschossener ukrainischer Drohnen ausgelöst wurde. Gouverneur Michail Raswoschajew gibt dies auf der Plattform Max bekannt. Es sei der größte Waldbrand in Sewastopol seit Jahren, so der Beamte.

    An den Löscharbeiten seien ihm zufolge mehr als 240 Feuerwehrleute und 58 Spezialfahrzeuge sowie besorgte Bürger und Freiwillige beteiligt. Nach vorläufigen Angaben sei niemand verletzt worden, fügt der Gouverneur hinzu. Und weiter:

    "Wir werden die beschädigten Waldgebiete mit der Zeit wiederherstellen."

  • 15:27 Uhr

    DVR: Zivilist bei Drohnenangriff auf Gorlowka verletzt

    Bei einem Drohnenangriff der ukrainischen Streitkräfte ist im zentralen Stadtbezirk von Gorlowka in der Donezker Volksrepublik (DVR) ein Zivilist verletzt worden. Dies teilte der Bürgermeister der Stadt, Iwan Prichodko, auf der Plattform Max mit.

Durch die Sperrung von RT zielt die EU darauf ab, eine kritische, nicht prowestliche Informationsquelle zum Schweigen zu bringen. Und dies nicht nur hinsichtlich des Ukraine-Kriegs. Der Zugang zu unserer Website wurde erschwert, mehrere Soziale Medien haben unsere Accounts blockiert. Es liegt nun an uns allen, ob in Deutschland und der EU auch weiterhin ein Journalismus jenseits der Mainstream-Narrative betrieben werden kann. Wenn Euch unsere Artikel gefallen, teilt sie gern überall, wo Ihr aktiv seid. Das ist möglich, denn die EU hat weder unsere Arbeit noch das Lesen und Teilen unserer Artikel verboten. Anmerkung: Allerdings hat Österreich mit der Änderung des "Audiovisuellen Mediendienst-Gesetzes" am 13. April diesbezüglich eine Änderung eingeführt, die möglicherweise auch Privatpersonen betrifft. Deswegen bitten wir Euch bis zur Klärung des Sachverhalts, in Österreich unsere Beiträge vorerst nicht in den Sozialen Medien zu teilen.

Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.