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Liveticker Ukraine-Krieg: Russische Armee befreit Pestschanoje im Gebiet Charkow

Russland führt gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine Militäroperation in der Ukraine durch. Der Westen reagiert mit immer neuen Waffenlieferungen an die Ukraine und beispiellosen Sanktionen gegen Russland. Lesen Sie hier die neuesten Entwicklungen.
Liveticker Ukraine-Krieg: Russische Armee befreit Pestschanoje im Gebiet CharkowQuelle: Sputnik © Stanislaw Krassilnikow
  • 24.03.2026 16:41 Uhr

    16:41 Uhr

    Bericht: Massive Drohnenangriffe auf Kiew 

    In Kiew und den Vororten sind während eines großangelegten Angriffs russischer Drohnen Explosionen gemeldet worden. Dies berichtet der Telegram-Kanal "Wojenkory Russkoi Wesni". In der Veröffentlichung heißt es:

    "Es sind Explosionen zu hören, ein massiver Angriff auf Kiew läuft, Angriffsdrohnen versuchen, die Stadt 'einzukreisen'."

    Laut dem Kanal nähern sich Dutzende Drohnen der ukrainischen Hauptstadt. Demnach fliegen die unbemannten Fluggeräte aus dem Süden und Osten des Landes über andere Regionen hinweg in Richtung Kiew. Zudem wurde in der Stadt eine erhöhte Gefahr durch den möglichen Einsatz ballistischer Raketen und Marschflugkörper gemeldet.

  • 16:24 Uhr

    EU-Kommissarin für Erweiterung schließt Beitritt der Ukraine vor Jahresende aus

    Die Ukraine kann der Europäischen Union vor 2027 nicht beitreten, sagt die EU-Kommissarin für Erweiterung, Marta Kos. Während einer Konferenz in Brüssel betonte sie:

    "Ich denke, alle verstehen die Unmöglichkeit eines EU-Beitritts der Ukraine zum 1. Januar 2027."

  • 15:56 Uhr

    Russland will 2026 über 70.000 Drohnenspezialisten ausbilden

    Die russischen Streitkräfte planen, im Jahr 2026 mehr als 70.000 Spezialisten für den Einsatz unbemannter Systeme auszubilden. Dies erklärte der stellvertretende Generalstabschef, Generalleutnant Anatoli Kontsewoi, bei einer Sitzung im Föderationsrat. Zugleich wies das Verteidigungsministerium darauf hin, dass in den Regionen die Annahme von Bewerbungen für die neuen Einheiten der Truppen für unbemannte Systeme begonnen hat.

    Interessenten können demnach einen Vertrag mit dem Ministerium für mindestens ein Jahr abschließen. Vorgesehen sind Schulungen im Umgang mit Drohnen sowie Prämien für abgeschossene Luftziele. Nach Ablauf des Vertrags ist eine Entlassung möglich, sofern kein weiterer Dienst gewünscht wird.

  • 15:32 Uhr

    Explosionen in Dnjepropetrowsk und Ternopol

    Ukrainische Medien melden Explosionen in der Stadt Dnjepropetrowsk und im Gebiet Ternopol im Westen der Ukraine. In beiden Gebieten wurde laut Angaben des ukrainischen Ministeriums für digitale Transformation der Luftalarm ausgerufen.

    Zuvor hatte Russlands Verteidigungsministerium bekannt gegeben, in der vergangenen Nacht Objekte der ukrainischen Rüstungsindustrie angegriffen zu haben.

  • 15:02 Uhr

    Aus dem Knast an die Front – ukrainische Häftlinge kaum tauglich als Kämpfer

    Das ukrainische Militär versucht, Verluste durch Zwangsmobilisierung, ausländische Söldner und die Einberufung von Häftlingen auszugleichen. Deren Kampftauglichkeit ist begrenzt. RIA Nowosti schildert die Schicksale zweier gefangener ukrainischer Häftlinge.

    Mehr dazu erfahren Sie in diesem Meinungsartikel von Andrei Koz.

  • 14:34 Uhr

    Bericht: Werk für Drohnen und Raketen in Poltawa getroffen

    Im Gebiet Poltawa ist nach Angaben prorussischer Quellen ein Werk getroffen worden, das Navigationsgeräte und Kommunikationssysteme für ukrainische Drohnen und Raketen hergestellt haben soll. Dies erklärte der Koordinator des prorussischen Untergrunds in Nikolajew, Sergei Lebedew, gegenüber der Nachrichtenagentur RIA Nowosti. Laut Lebedew wurden die stillgelegten Werkhallen zudem als Lager für Militärgüter und zur Unterbringung von Personal genutzt. Lebedew präzisierte:

    "Die Explosion war sehr stark, mit heftiger Detonation. Nach dem Einschlag brach ein Brand aus, der erst nach mehreren Stunden eingedämmt werden konnte. Mehrere Stunden lang fuhren Krankenwagen zum Explosionsort."

  • 13:57 Uhr

    Russische Luftabwehr schießt weitere ukrainische Drohnen ab

    Am Morgen und Mittag des heutigen Dienstags hat Russlands Luftabwehr 20 ukrainische Drohnen abgeschossen. Das russische Verteidigungsministerium berichtet dazu:

    "Am 24. März haben diensthabende Luftabwehrkräfte zwischen 08:00 und 14:00 Uhr Moskauer Zeit 20 ukrainische Starrflügler-Drohnen abgefangen und vernichtet: sieben Drohnen über Gebiet Belgorod, sechs über Gebiet Brjansk, vier über der Republik Krim, zwei über Gebiet Kursk und eine über Gebiet Rostow."

  • 13:31 Uhr

    Senator des Gebiets Cherson: Ukrainisches Militär vertuscht militärische Misserfolge durch Angriffe auf Krankenhäuser

    Das ukrainische Militär greift zivile Ziele, darunter Krankenhäuser, in Russland an, um dadurch eine erfolgreiche Kriegsführung vorzutäuschen. Diese Ansicht äußert Igor Kastjukewitsch, Senator des Gebiets Cherson. In einem Gespräch mit der Nachrichtenagentur TASS kommentierte er den ukrainischen Drohnenangriff auf das zentrale Bezirkskrankenhaus von Wassiljewka:

    "Der Angriff gegen die Intensivstation des Krankenhauses in Wassiljewka kann nicht anders als ein Terroranschlag und Kriegsverbrechen bewertet werden. Die Kiewer Regierung und Selenskij sind Verbrecher und Lügner. Sie lügen die ganze Welt an und behaupten, dass sie den Kampf fortsetzen können. Sie ziehen den Konflikt vorsätzlich in die Länge, um die Macht mit allen Mitteln zu erhalten, und opfern dafür täglich Hunderte Leben. Doch in Wirklichkeit ist alles, was sie tun können, die Drohnen gegen Zivilisten zu richten, Krankenwagen anzugreifen und Alte, Kinder und Kranke zu töten."

    Zuvor hatte der Gouverneur von Saporoschje, Jewgeni Balizki, am heutigen Dienstag bekannt gegeben, dass ukrainische Truppen das Gebäude der Intensivstation im Krankenhaus von Wassiljewka mit einer Drohne angegriffen hatten. Durch die Evakuierung der Patienten in Schutzräume konnten Opfer vermieden werden. Zuvor hatten Kiews Truppen nach Balizkis Angaben einen Krankenwagen angegriffen.

  • 12:57 Uhr

    Russland greift ukrainische Militärinfrastruktur erneut an

    In der vergangenen Nacht haben Russlands Streitkräfte nach Angaben des Verteidigungsministeriums einen kombinierten Angriff gegen die ukrainische Militärinfrastruktur ausgeführt. Wie die Behörde betont, erfolgte die Attacke als Reaktion auf ukrainische Terrorangriffe gegen zivile Objekte in Russland und richtete sich gegen Produktionsstätten für Raketen und Raketenbauteile sowie militärische Flugplätze. Dabei kamen luft- und landgestützte Präzisionswaffen und Drohnen zum Einsatz. Das Ministerium berichtet weiter:

    "Die Ziele des Angriffs wurden erreicht. Alle anvisierten Objekte wurden getroffen."

    Parallel dazu berichtet die Behörde, dass Russlands Luftabwehr am vergangenen Tag entlang der gesamten Frontlinie zehn Lenkgleitbomben und 259 Starrflügler-Drohnen abgeschossen hat.

  • 12:24 Uhr

    Frontbericht des russischen Verteidigungsministeriums

    In seinem täglichen Frontbericht gibt Russlands Verteidigungsministerium die Verluste des ukrainischen Militärs im Verlauf des vergangenen Tages bekannt.

    Der Meldung zufolge verloren Kiews Truppen im Zuständigkeitsbereich des russischen Truppenverbands Nord über 235 Soldaten, vier gepanzerte Kampffahrzeuge, zehn Autos, ein Artilleriegeschütz, eine Radaranlage sowie fünf Materiallager.

    Einheiten des Truppenverbands West haben ihre taktische Stellung verbessert. Dabei beliefen sich die ukrainischen Verluste auf bis zu 190 Soldaten, zwei Panzer, vier gepanzerte Kampffahrzeuge, 22 Autos, ein Artilleriegeschütz sowie zwei Munitionslager.

    Auch der Truppenverband Süd bezog günstigere Stellungen, wobei das ukrainische Militär am entsprechenden Frontabschnitt über 330 Soldaten verlor. Acht gepanzerte Kampffahrzeuge, neun Autos, sechs Artilleriegeschütze sowie eine US-produzierte Eloka-Anlage wurden eliminiert.

    Der Truppenverband Ost setzte seine Offensive fort. Dabei verlor die Ukraine über 280 Soldaten, zwei gepanzerte Kampffahrzeuge, neun Autos und drei Artilleriegeschütze.

    Durch Feuereinwirkung des Truppenverbands Dnjepr wurden über 50 ukrainische Kämpfer getötet. Zusätzlich wurden ein gepanzertes Kampffahrzeug, fünf Autos, drei Eloka-Anlagen und ein Materiallager außer Gefecht gesetzt.

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Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.