Liveticker Ukraine-Krieg: Flugabwehr zerstört in der Nacht mehr als 230 Drohnen über Russland

12.06.2026 13:15 Uhr
13:15 Uhr
Gebiet Belgorod: Eine Tote, mehrere Verletzte durch ukrainische Drohnenangriffe
In den zurückliegenden 24 Stunden haben die ukrainischen Streitkräfte 72 Angriffe auf Orte und Städte im Gebiet Belgorod unternommen. Wie der provisorische Gouverneur Alexander Schuwajew mitteilt, kam bei einer gezielten Attacke des Gegners eine Zivilistin im Kreis Schebekino ums Leben. Im ganzen Gebiet wurden 16 Menschen verletzt, darunter zwei Kinder.
Ferner berichtete der regionale Krisenstab, dass eine Frau in der Stadt Graiworon durch die Detonation einer ukrainischen Drohne auf dem Gelände eines Wohnhauses Verletzungen erlitt. Im Kreis Iwnja explodierte eine Drohne auf einem Bauernhof, wobei ein Mann verletzt wurde.
12:42 Uhr
Die Ukraine macht ihre Verpflichtungen gegenüber Trump zunichte

SymbolbildTetiana Strilchuk / Legion-media.ru Das Rohstoffabkommen zwischen der Ukraine und den USA wurde auf Eis gelegt. Kiew hat aus politischen Gründen seine Pläne aufgegeben, amerikanische Milliarden in die Erschließung der Bodenschätze zu investieren.
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12:23 Uhr
Gebiet Kursk schießt an einem Tag mehr als 150 ukrainische Drohnen ab
Innerhalb der vergangenen 24 Stunden hat die ukrainische Armee 109 Artillerieangriffe auf das Gebiet Kursk unternommen. Laut Gouverneur Alexander Chinstein wurden zudem 151 unbemannte Flugzeuge zum Absturz gebracht. Opfer oder Verletzte gab es keine.
12:00 Uhr
Flugabwehr zerstört weiterhin Drohnen bei Moskau
Einheiten der russischen Flugabwehr haben seit Beginn des Tages 14 Drohnen der Ukraine im Anflug auf Moskau abgefangen, berichtet Bürgermeister Sergei Sobjanin. Rettungsdienste sind vor Ort im Einsatz. Weitere Einzelheiten gibt Sobjanin nicht bekannt.
11:34 Uhr
Politico: Kiew will mehr Geld vom Westen – damit "Russland brennt"
Die Ukraine will zusätzliche Finanzierung in Höhe von 20 Milliarden US-Dollar von westlichen Verbündeten anfordern, berichtet Politico mit Verweis auf einen namentlich nicht genannten Vertreter des ukrainischen Verteidigungsministeriums. Demnach werde der Antrag am 18. Juni bei einem Treffen der Ukraine-Kontaktgruppe, auch bekannt als Ramstein-Format, gestellt.
Verteidigungsminister Michail Fjodorow und andere ukrainische Beamte sollen das Thema während der Treffen mit Vertretern Norwegens, Schwedens, Deutschlands und Kanadas bereits erörtert haben. Die Verbündeten würden um Beträge in Höhe von 2 bis 6 Milliarden US-Dollar gebeten, um das Ziel von 20 Milliarden US-Dollar zu erreichen. Es könnte sich um Hilfe oder Darlehen handeln.
Kiew möchte die zusätzlichen Mittel für die Verstärkung der Flugabwehr, für die Beschaffung von Drohnen, Munition, Anlagen der Elektronischen Kampfführung und Waffen größerer Reichweite sowie für Direktaufträge bei ukrainischen Rüstungsbetrieben verwenden.
Die Quelle von Politico betont:
"Jeder sieht, dass Russland brennt, und wir wollen, dass es noch mehr brennt. Dafür brauchen wir aber die Finanzierung."
10:57 Uhr
Ukrainische Drohne trifft Wohnhaus in Region Tatarstan – mehrere Verletzte
Am Freitagmorgen haben die ukrainischen Streitkräfte die Teilrepublik Tatarstan mit Drohnen angegriffen. Nach Angaben des Präsidenten Rustam Minnechanow schlug ein unbemanntes Flugzeug in ein mehrstöckiges Wohnhaus ein. Die Anwohner wurden evakuiert. Drei Personen erlitten Verletzungen, sie erhalten medizinische Hilfe.
10:30 Uhr
"Slava Ukraini" bis "Vaterlandsverrat": Schlagabtausch über AfD-Reise nach Sankt Petersburg

RT Die Reise mehrerer AfD-Abgeordneter zum Internationalen Wirtschaftsforum (SPIEF) in Sankt Petersburg Anfang Juni war am Donnerstag Gegenstand einer Aktuellen Stunde im Bundestag.
Staatsminister Florian Hahn (CDU/CSU) betonte die Unterstützung Kiews im Ukraine-Krieg und verurteilte die Teilnahme der AfD am SPIEF. Das Forum bezeichnete er als "staatlich organisierte Propagandaveranstaltung" und erklärte, die Reise laufe den "außen- und sicherheitspolitischen Grundsätzen und Interessen der Bundesrepublik Deutschland vollkommen zuwider". Seine Rede schloss er mit "Slava Ukraini". SPD-Politiker Ralf Stegner griff die AfD mit den Worten "Alternative für Diktatoren" sowie "Vaterlandsverrat" an.
Markus Frohnmaier wies die Vorwürfe zurück und erklärte, er sei nach Sankt Petersburg gereist, "um Gespräche zu führen und deutsche Interessen zu vertreten – nicht russische, nicht ukrainische, nicht amerikanische, sondern deutsche". Der AfD-Abgeordnete verwies auf hohe Energiekosten, Wettbewerbsnachteile und die Folgen der Sanktionspolitik für die deutsche Wirtschaft. Steffen Kotré sprach von einer Reise "in diplomatischer Weise" und erklärte, die AfD führe Gespräche dort, wo die Bundesregierung "nicht redet und eben nicht diplomatisch unterwegs ist". Mit Verweis auf "20.000 Besucher aus 140 Ländern" hob er die internationale Bedeutung des Forums hervor.
Ein Video dazu gibt es hier auf unserer Webseite.
10:08 Uhr
Norwegen stellt millionenschwere Hilfe für Reparaturen am AKW Tschernobyl bereit
Norwegen stellt 100 Millionen norwegische Kronen (mehr als 9 Millionen Euro) für die Instandsetzung des New Safe Confinement am Atomkraftwerk Tschernobyl bereit. Laut einer Erklärung der norwegischen Botschaft in Kiew wird das Geld für die Reparatur der Schutzhülle über dem zerstörten vierten Block des Kraftwerks verwendet. Der Betrag wird über das Internationale Tschernobyl-Kooperationskonto der Europäischen Bank für Wiederaufbau und Entwicklung eingehen.
Die Schutzhülle war bei einem Drohnenangriff im Februar 2025 beschädigt worden. Nach Angaben der Internationalen Atomenergie-Organisation entstand dabei ein Loch von etwa sechs Metern im Durchmesser in der Schutzkuppel. Ein Brand brach aus, Kabelleitungen und Anlagen wurden beschädigt.
09:27 Uhr
US-General: Russland strebt keinen Konflikt mit NATO an
Russland sucht keinen Konflikt mit der NATO, meint Alexus Grynkewich, Kommandeur des United States European Command. Diese Einschätzung teilt der US-General auf der Internationalen Raumfahrtausstellung 2026 in Berlin mit. Die Zeitung Financial Times zitiert ihn mit den Worten:
"Ich habe die Geheimdienstberichte sehr genau verfolgt. Russland strebt keinen Konflikt an … Sie verstehen den Begriff 'Verteidigungsbündnis', und sie wissen, dass wir über eine Reihe asymmetrischer Vorteile verfügen."
08:52 Uhr
Medien: Ukraine evakuiert Industriebetriebe aus Kramatorsk in DVR
Die ukrainischen Behörden evakuieren Hüttenwerke und Werkzeugmaschinenbauer aus Kramatorsk in dem von Kiew kontrollierten Teil der Volksrepublik Donezk (DVR), berichtet The Economist. Diese Entscheidung sei vor dem Hintergrund des russischen Vormarsches getroffen worden.
Laut der Publikation werden die Betriebe in die Westukraine verlegt, und zwar in die Stadt Peretschin im Kreis Uschgorod des Gebietes Transkarpatien. In der Stadt sei bereits ein Industriepark errichtet worden, rund 3.500 Fachkräfte seien dorthin umgezogen. Die Initiative werde inoffiziell als "Neues Kramatorsk" bezeichnet.
Am 9. Juni hatte die Ukraine die obligatorische Evakuierung von Familien mit Kindern aus einigen Bezirken von Kramatorsk und Slawjansk im ukrainisch kontrollierten Teil der DVR angekündigt.
Durch die Sperrung von RT zielt die EU darauf ab, eine kritische, nicht prowestliche Informationsquelle zum Schweigen zu bringen. Und dies nicht nur hinsichtlich des Ukraine-Kriegs. Der Zugang zu unserer Website wurde erschwert, mehrere Soziale Medien haben unsere Accounts blockiert. Es liegt nun an uns allen, ob in Deutschland und der EU auch weiterhin ein Journalismus jenseits der Mainstream-Narrative betrieben werden kann. Wenn Euch unsere Artikel gefallen, teilt sie gern überall, wo Ihr aktiv seid. Das ist möglich, denn die EU hat weder unsere Arbeit noch das Lesen und Teilen unserer Artikel verboten. Anmerkung: Allerdings hat Österreich mit der Änderung des "Audiovisuellen Mediendienst-Gesetzes" am 13. April diesbezüglich eine Änderung eingeführt, die möglicherweise auch Privatpersonen betrifft. Deswegen bitten wir Euch bis zur Klärung des Sachverhalts, in Österreich unsere Beiträge vorerst nicht in den Sozialen Medien zu teilen.
Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.

