Liveticker Ukraine-Krieg: Wichtiges Wärmekraftwerk in Westukraine stellt Betrieb ein

7.02.2026 18:57 Uhr
18:57 Uhr
Wichtiges Wärmekraftwerk in Westukraine stellt Betrieb ein
Burschtyn, eines der wichtigsten Wärmekraftwerke der Ukraine, wurde durch russische Angriffe schwer beschädigt. In der gleichnamigen Stadt im Westen des Landes gibt es weder Strom noch Wasser. Dies geben die lokalen Behörden bekannt.
Wie das russische Verteidigungsministerium mitteilte, werden massive Luftangriffe auf Ziele in der Ukraine als Reaktion auf Terroranschläge auf die zivile Infrastruktur in Russland durchgeführt.
Zuvor war berichtet worden, dass alle ukrainischen Atomkraftwerke abgeschaltet worden seien.
Auch die Einwohner in der Hauptstadt Kiew erhalten laut dem ukrainischen Energieministerium nur eineinhalb bis zwei Stunden am Tag Strom. "Die kommenden Tage werden schwierig werden", teilte die Behörde mit.
18:40 Uhr
"Schlechte Nachricht für Russland" – Frankreichs Stabchef stellt Schließung der Ostsee in Aussicht

Archivbild: Stabschef des französischen Verteidigungsministeriums Fabien MandonUrheberrechtlich geschützt Der Stabschef der französischen Streitkräfte, Fabian Mandon, hat am Mittwoch auf der Konferenz der Seestreitkräfte eine Rede gehalten. In einem knapp 20-minütigen Redebeitrag legte er die Grundsätze der französischen Militärstrategie auf See für die kommenden Jahre dar. Diese sollte vorwiegend offensiv und präventiv gegen einen "Feind" ausgerichtet sein. Bemerkenswert war dabei, dass Mandon von einem Krieg gegen Russland wie von einer beschlossenen Sache redete.
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18:15 Uhr
Weitere Verletzte nach Drohnenangriff aus Ukraine im Grenzgebiet Belgorod
In der Stadt Graiworon haben zwei Einwohner Verletzungen erlitten, als eine ukrainische FPV-Drohne ein ziviles Auto angriff. Dies gibt der Gouverneur des Gebiets Belgorod, Wjatscheslaw Gladkow, bekannt.
Ein Mann und eine Frau seien mit Minenexplosionsverletzungen und mehreren Splitterwunden ins Regionalkrankenhaus eingeliefert worden, schreibt der Beamte auf Telegram. Auch das Fahrzeug sei beschädigt worden.
17:53 Uhr
Russische Artillerie nimmt Stützpunkte im Raum Saporoschje auseinander (Video)
Artilleriesoldaten, die als Teil des russischen Truppenverbands Ost kämpfen, setzten Stützpunkte der ukrainischen Armee samt Personal außer Gefecht. Bei dem Angriff im Gebiet Saporoschje kam die Selbstfahrlafette vom Typ Giazint-S zum Einsatz, teilt das russische Verteidigungsministerium mit.
17:39 Uhr
Polen: Zwei Flughäfen für zivile Luftfahrt gesperrt, um Waffenlieferungen an Kiew zu gewährleisten

US-Truppen bei der Ankunft auf dem polnischen Flughafen Rzeszów, 14. Februar 2022Uheberrechtlich geschützt Das polnische Militär erklärte, die Luftwaffe habe aufgrund russischer Angriffe auf die Ukraine in Grenznähe zu Polen zwei Flughäfen übernommen. NATO-Flugzeuge sollten in Südostpolen unbehelligt operieren können. Rzeszów ist der NATO-Hauptknotenpunkt für Waffenlieferungen in die Ukraine.
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17:19 Uhr
Fico: Sanktionspolitik der EU schadet ihr selbst
Die Europäische Union hat wichtigere Aufgaben und Prioritäten als Sanktionspolitik gegenüber Russland. Diese Meinung äußerte der slowakische Ministerpräsident Robert Fico in der Fernsehsendung "Samstagdialoge".
Laut Fico sollte sich die EU nun auf sich selbst konzentrieren und ihre Wirtschaft, Außenpolitik, Verteidigungsfähigkeit, aber auch die Führung der EU-Kommission in Ordnung bringen.
Erst wenn die internen Probleme gelöst seien, sei es Zeit für Strafmaßnahmen, sagte der Politiker mit Blick auf die EU-Restriktionen gegen Russland. Die Sanktionspolitik habe allerdings niemandem etwas gebracht, sondern Europa selbst nur geschadet.
16:54 Uhr
Russische Pioniere räumen Routen für Stoßtrupps frei (Video)
Aufnahmen des russischen Verteidigungsministeriums zeigen Drohnenpiloten gemeinsam mit Pionieren im Einsatz. Wie es heißt, räumten sie Minen, damit die Stoßtrupps ihre Kampfaufträge erfüllen können.
"Die breite Einführung unbemannter Systeme ermöglicht die Vorerkundung des Geländes und die präzise Zerstörung von Zielen aus sicherer Entfernung", berichtet die Behörde in Moskau. "Dadurch werden die Risiken für das Personal erheblich reduziert."
16:24 Uhr
Orbán: Truppenentsendung in die Ukraine bedeutet Krieg mit Russland
Der ungarische Regierungschef Viktor Orbán hat ein weiteres Mal bestätigt, dass Budapest die Beteiligung an Brüssels kriegerischen Plänen ablehne. "Wenn wir über Krieg reden, müssen wir offen sprechen", schreibt der Politiker auf der Plattform X.
Brüsseler Bürokraten versuchten, ungarischen Familien Geld zu nehmen, um es nach Kiew umzuleiten, so Orbán. "Heute besteht die Gefahr darin, dass ungarisches Geld in die Ukraine geschickt wird. Morgen könnten junge Ungarn in den Krieg geschickt werden", fügt er hinzu.
Und weiter:
"Europäische Truppen in der Ukraine würden einen direkten Konflikt mit Russland bedeuten."
15:55 Uhr
Klitschko-Bruder packt aus: Seit Kriegsbeginn nur ein Gespräch zwischen Vitali und Selenskij

Wladimir Klitschko im Gespräch mit einem vermeintlichen polnischen BeamtenTelegram / @Russiacalling Die bekannten russischen Prankster Wowan und Lexus haben wieder zugeschlagen. Dieses Mal hat es den früheren Boxweltmeister Wladimir Klitschko erwischt, dessen Bruder Vitali Klitschko Bürgermeister von Kiew ist. Um Klitschko Aussagen über interne Angelegenheiten zu entlocken, gaben sich die beiden russischen Komiker in dem Videoanruf als polnische Beamte aus.
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15:37 Uhr
Todesopfer durch ukrainische Drohnenattacke im Raum Saporoschje
Eine Frau, Jahrgang 1961, kam bei einem ukrainischen Drohnenangriff auf ein Eigenheim im Dorf Burtschak im Kreis Michailowka ums Leben. Dies gibt der Gouverneur des Gebiets Saporoschje, Jewgeni Balizki, am Samstagnachmittag (Ortszeit) bekannt.
"Ich spreche der Familie und den Freunden der Verstorbenen mein tiefstes Beileid aus", schreibt der Beamte auf Telegram.
Der Feind nimmt gezielt zivile Infrastruktur und Zivilisten ins Visier, betont Balizki.
"Ein Angriff, der zum Tod eines unschuldigen Menschen führt, ist ein schweres Verbrechen."
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Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.


