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Liveticker Ukraine-Krieg: Russlands Armee befreit vier weitere Orte

Russland führt gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine Militäroperation in der Ukraine durch. Der Westen reagiert mit immer neuen Waffenlieferungen an die Ukraine und beispiellosen Sanktionen gegen Russland. Lesen Sie hier die neuesten Entwicklungen.
Liveticker Ukraine-Krieg: Russlands Armee befreit vier weitere OrteQuelle: Sputnik © Stanislaw Krassilnikow
  • 30.07.2026 17:17 Uhr

    17:17 Uhr

    Gebiet Krasnodar: Hafeninfrastruktur in Taman bei Drohnenangriff beschädigt

    Im Hafen Taman im Gebiet Krasnodar ist bei einem ukrainischen Drohnenangriff die Hafeninfrastruktur beschädigt worden. Dies teilt die Südliche Transportstaatsanwaltschaft mit. Es gibt Verletzte, zudem wurde die Hafeninfrastruktur beschädigt. Die Transportstaatsanwaltschaft in Noworossijsk überwacht laut der Behörde die Arbeit der Sicherheitskräfte und anderer zuständiger Stellen am Einsatzort sowie die Wahrung der Rechte der Beschäftigten des Hafenbetriebs.

  • 16:52 Uhr

    Gantschew: Ukrainische Lage am Frontabschnitt Kupjansk verschlechert sich

    Die Lage des ukrainischen Militärs am Frontabschnitt Kupjansk verschlechtert sich rasch. Das berichtet Witali Gantschew, der russische Verwaltungschef des Gebietes Charkow. Während einer Pressekonferenz erklärte er nach Angaben der Nachrichtenagentur TASS:

    "Am Frontabschnitt Kupjansk verschlechtert sich die Situation für die Streitkräfte der Ukraine weiterhin rapide. Die russische Armee behält die Initiative, führt ihre Offensive fort und erweitert sukzessive ihre Kontrollzone. Für die ukrainische Seite wird die Lage an diesem Frontabschnitt immer schwieriger, was inzwischen nicht nur russische, sonder auch ukrainische Quellen einräumen."

    Gantschew betonte, dass Russlands Streitkräfte allein im Juli 13 Ortschaften im Gebiet befreit hätten. Gegenwärtig rücke die russische Armee bei Kupjansk am Unterlauf des Flusses Oskol in Richtung Borowaja sowie im Norden des Gebietes bei Bely Kolodes vor. Zudem erschwerten russische Drohnenpiloten durch ihre Angriffe auf ukrainische Transporte über die Zufahrtswege aus Poltawa und Sumy nach Charkow die Versorgung der ukrainischen Truppen.

  • 16:27 Uhr

    Miroschnik: Ukraine setzt zunehmend Antipersonenminen gegen Zivilisten ein

    Nach Angaben des russischen Sonderbotschafters Rodion Miroschnik setzen die ukrainischen Streitkräfte zunehmend verschiedene Arten von Munition zur Fernverminung ziviler Gebiete ein. Er sagte gegenüber RIA Nowosti:

    "Das ist bei Weitem nicht die einzige neue Antipersonenmine, die von der Ukraine unter Verstoß gegen das humanitäre Völkerrecht eingesetzt wird. Sie wird in erster Linie gegen die Zivilbevölkerung verwendet. Vermint werden Orte, die von vielen Zivilisten, darunter auch Kindern, besucht werden." 

    Nach seinen Angaben nehme die Zahl der eingesetzten Minentypen wöchentlich zu. Besonders betroffen sei das Gebiet Cherson. Inzwischen seien auch in der Lugansker Volksrepublik neue Arten von Antipersonenminen festgestellt worden. Miroschnik wies zudem darauf hin, dass die Ukraine im Jahr 2025 ihren Austritt aus der Ottawa-Konvention angekündigt hat, welche die Herstellung und den Einsatz von Antipersonenminen verbietet.

  • 15:55 Uhr

    LVR: Lkw-Fahrer bei ukrainischem Drohnenangriff getötet

    Bei einer Drohnenattacke der Ukraine auf die Lugansker Volksrepublik (LVR) ist ein Lkw-Fahrer getötet worden. Drei weitere Menschen wurden verletzt, wie der Republikchef Leonid Passetschnik mitteilte. Demnach griff eine Drohne am frühen Morgen einen zivilen Lastkraftwagen auf der Straße in Richtung Altschewsk an.

    Passetschnik berichtet weiter, dass außerdem zwei Zivilisten bei einem Drohnenangriff nahe einem Geschäft sowie bei einem Angriff auf ein Fahrzeug im Bezirk Kremennaja verletzt worden seien. In Troizkoje wurde darüber hinaus ein 65-jähriger Mann verletzt, als eine Drohne ein Auto traf.

    In der Stadt Lugansk selbst wurden zwei Lastwagen, ein Parkplatz und ein Kommunalfahrzeug beschädigt. Laut dem Republikchef hätten die russische Luftabwehr sowie mobile Feuergruppen innerhalb von 24 Stunden mehr als 40 Luftziele vom Himmel geholt.

  • 15:13 Uhr

    Dorf im Gebiet Saporoschje unter ukrainischem Beschuss – eine Tote

    Kiews Militär hat bei einem Artillerieangriff auf das Dorf Blagoweschtschenka im Gebiet Saporoschje eine Zivilistin getötet. Das berichtet der Gouverneur der Region, Jewgeni Balizki. In einer Meldung auf Telegram schreibt er:

    "Im Dorf Blagoweschtschenka des Gemeindekreises Kamenka-Dneprowskaja haben Kiews Militante einen massiven Artillerieangriff gegen Wohngebiete unternommen. Durch den Beschuss kam eine Einheimische ums Leben."

    Balizki fügte hinzu, dass außerdem das Gebäude des dörflichen Kindergartens unter Beschuss genommen worden sei. Zu diesem Zeitpunkt befanden sich darin keine Kinder, auch unter den 15 Mitarbeitern wurde niemand verletzt. Das Gebäude erlitt allerdings erhebliche Beschädigungen.

  • 14:22 Uhr

    Nach Explosionen in der Ukraine: Polen lässt Kampfjets aufsteigen

    Es war eine unruhige Nacht in Osteuropa: In mehreren ukrainischen Städten waren Explosionen zu hören, Polen schickte vorsorglich Kampfflugzeuge in die Luft. Im polnischen Luftraum tauchte zudem ein unbekanntes Objekt auf, das jedoch schnell wieder vom Radar verschwand.

    Lesen Sie dazu mehr hier auf unserer Webseite.

  • 13:27 Uhr

    Frontbericht des russischen Verteidigungsministeriums

    In seinem täglichen Frontbericht gibt Russlands Verteidigungsministerium die Verluste des ukrainischen Militärs während des vergangenen Tages bekannt.

    Der Meldung zufolge hat die ukrainische Armee im Zuständigkeitsbereich des Truppenverbands Nord über 195 Soldaten, zwei gepanzerte Kampffahrzeuge und vier Autos verloren.

    Einheiten des Truppenverbands West haben günstigere Stellungen bezogen, wobei Kiews Militär bis zu 220 Kämpfer verlor. Drei gepanzerte Kampffahrzeuge, 18 Autos, ein Artilleriegeschütz und zwei Eloka-Anlagen wurden ausgeschaltet.

    Auch der Truppenverband Süd verbesserte seine taktische Position. Die Ukraine verlor an dem entsprechenden Frontabschnitt bis zu 155 Soldaten, vier gepanzerte Kampffahrzeuge und 31 Autos.

    Im Zuständigkeitsbereich des Truppenverbands Mitte beliefen sich die ukrainischen Verluste auf bis zu 350 Soldaten. Zudem wurden vier gepanzerte Fahrzeuge und elf Autos zerstört.

    Die Einheiten des Truppenverbands Ost setzten ihren Vormarsch gegen die ukrainische Verteidigung fort, wobei Kiews Militär über 375 Soldaten, sechs gepanzerte Kampffahrzeuge, elf Autos und ein Geschütz verlor.

    Durch Feuereinwirkung des Truppenverbands Dnjepr verloren die ukrainischen Streitkräfte bis zu 40 Soldaten. Elf Autos und eine Eloka-Anlage wurden zudem zerstört.

    Russische Luft- und Artillerieangriffe trafen Objekte der ukrainischen Militärinfrastruktur an 143 Orten, wobei unter anderem die Abschussanlage eines Luftabwehrkomplexes vom Typ Petschora zerstört wurde. Die russische Luftabwehr fing ihrerseits entlang der gesamten Frontlinie 13 Lenkgleitbomben, zwei HIMARS-Geschosse und 712 Starrflügler-Drohnen ab.

  • 12:42 Uhr

    Russlands Streitkräfte befreien vier weitere Orte

    Die russische Armee hat insgesamt vier weitere Ortschaften in den Gebieten Charkow und Sumy sowie in der Donezker Volksrepublik befreit. Russlands Verteidigungsministerium berichtet dazu:

    "Einheiten des Truppenverbands Nord haben durch offensive Gefechtsführung die Siedlungen Jurtschenkowo im Gebiet Charkow, sowie Mogriza und Malaja Slobodka im Gebiet Sumy unter Kontrolle gebracht."

    Weiteren Angaben der Behörde zufolge befreiten Einheiten des Truppenverbands Mitte die Ortschaft Krasnojarskoje in der Donezker Volksrepublik.

  • 11:28 Uhr

    Ukrainische Angriffe töten und verwunden Zivilisten im Gebiet Saporoschje

    Ein Zivilist ist bei den ukrainischen Angriffen auf das Gebiet Saporoschje ums Leben gekommen, insgesamt acht weitere wurden verwundet. Jewgeni Balizki, Gouverneur der Region, berichtet dazu:

    "Im Gemeindekreis Kuibyschew hat der Gegner an der Einfahrt zum Dorf Smirnowo mit einer Drohne einen Pkw angegriffen: Leider ist eine Person an Ort und Stelle gestorben, eine zweite wurde mit schweren Verletzungen ins Krankenhaus eingewiesen."

    Balizki meldete weiter, dass drei weitere Personen am gleichen Ort durch einen Drohnenangriff auf einen Kleinbus verletzt wurden. Zwei weitere Insassen eines Pkws wurden im Gemeindekreis Akimowka verletzt. Bei Angriffen gegen Wohnhäuser in den Dörfern Winogradnoje und Schiroki Lan wurden ebenfalls zwei Menschen verwundet.

  • 10:42 Uhr

    Durchsuchungen in zahlreichen ukrainischen Wehrämtern

    Über 100 Wehrämter in der Ukraine werden im Rahmen der so genannten Operation "Saubere Einberufung" durchsucht. Dies berichtet das staatliche Ermittlungsbüro des Landes. Die Behörde kündigte an, dass vor allem Fälle der Freilassung von Rekruten gegen Geld sowie Misshandlungen und Folter von Wehrpflichtigen untersucht werden sollen.

    Zuvor hatte das ukrainische Verteidigungsministerium am 17. Juni Untersuchungen in Wehrämtern angekündigt, nachdem es Berichte über Misshandlungen, Einschüchterungen und illegale Festnahmen von Wehrpflichtigen in Odessa gegeben hatte. Am 21. Juli sagte der Rada-Abgeordnete Alexei Gontscharenko, dass zwischen Dezember 2025 und Juni 2026 insgesamt 208 Fälle von Gesetzesbruch durch ukrainische Wehrämter festgestellt worden seien.

    Im Internet kursieren zahlreiche Videoaufnahmen, auf denen Angehörige der ukrainischen Musterungsbehörden Männer zusammenschlagen und gewaltsam verschleppen. Wehrpflichtige versuchen, sich der Mobilmachung durch Flucht oder Verstecken zu entziehen, auch der gewaltsame Widerstand durch Brandstiftungen in Wehrämtern nimmt zu.

Durch die Sperrung von RT zielt die EU darauf ab, eine kritische, nicht prowestliche Informationsquelle zum Schweigen zu bringen. Und dies nicht nur hinsichtlich des Ukraine-Kriegs. Der Zugang zu unserer Website wurde erschwert, mehrere Soziale Medien haben unsere Accounts blockiert. Es liegt nun an uns allen, ob in Deutschland und der EU auch weiterhin ein Journalismus jenseits der Mainstream-Narrative betrieben werden kann. Wenn Euch unsere Artikel gefallen, teilt sie gern überall, wo Ihr aktiv seid. Das ist möglich, denn die EU hat weder unsere Arbeit noch das Lesen und Teilen unserer Artikel verboten. Anmerkung: Allerdings hat Österreich mit der Änderung des "Audiovisuellen Mediendienst-Gesetzes" am 13. April diesbezüglich eine Änderung eingeführt, die möglicherweise auch Privatpersonen betrifft. Deswegen bitten wir Euch bis zur Klärung des Sachverhalts, in Österreich unsere Beiträge vorerst nicht in den Sozialen Medien zu teilen.

Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.