Liveticker Ukraine-Krieg: Russische Luftabwehr zerstört in der Nacht 103 gegnerische Drohnen

29.11.2025 07:36 Uhr
07:36 Uhr
Ukrainische Drohnenattacke auf Gebiet Rostow: Mehrere Wohngebäude in Taganrog beschädigt
In der Nacht zum Samstag haben die ukrainischen Streitkräfte das südrussische Gebiet Rostow mit Drohnen angegriffen. Das Verteidigungsministerium in Moskau sprach auf Telegram von 20 abgeschossenen unbemannten Luftfahrzeugen. Die örtlichen Behörden bestätigten die massive Attacke und meldeten Sachschäden.
Swetlana Kambulowa, Bürgermeisterin der Hafenstadt Taganrog, teilte mit, dass die Feuerwehr infolge des Drohnenangriffs aus der Ukraine acht Brände in der Stadt gelöscht habe. Man habe außerdem vor drei Häusern Drohnenteile entdeckt, die man entschärfen werde. Die Fundorte seien abgesperrt worden. Die Politikerin meldete weder Todesopfer noch Verletzte.
Gouverneur Juri Sljussar gab seinerseits bekannt, dass die gegnerischen Drohnen über fünf Bezirken des südrussischen Gebiets Rostow zerstört worden seien. In der Hafenstadt Taganrog seien ein Mehrfamilienhaus und ein Studentenwohnheim beschädigt worden. Ein Einfamilienhaus sei völlig ausgebrannt. Die Bewohner seien provisorisch in einer benachbarten Schule untergebracht worden.
Außerdem schrieb der Politiker auf Telegram, dass eine weitere Drohne ein Haus in der Siedlung Schurawka getroffen habe. Das Dach eines Einfamilienhauses sei beschädigt worden. Sljussar meldete weder Todesopfer noch Verletzte.
07:04 Uhr
Russische Luftabwehr zerstört in der Nacht 103 ukrainische Drohnen

SymbolbildALEXANDER REKA / TASS Russlands Verteidigungsministerium meldet am Samstagmorgen auf der Plattform Telegram weitere Versuche der ukrainischen Streitkräfte, Objekte in Russland mit Drohnen anzugreifen. Demnach habe die russische Luftabwehr in der vergangenen Nacht 103 unbemannte Luftfahrzeuge des Gegners abgeschossen. Die Zahl der zerstörten Drohnen listet die Behörde wie folgt auf:
- Gebiet Belgorod – 26,
- Gebiet Rostow – 20,
- Teilrepublik Krim – 19,
- Gebiet Rjasan – 11,
- Region Krasnodar – 11,
- Gebiet Woronesch – 5,
- Gebiet Lipezk – 4,
- Gebiet Kursk – 3,
- Gebiet Astrachan – 1,
- Gebiet Wolgograd – 1,
- Teilrepublik Kalmückien – 1,
- Asowsches Meer – 1.
Weitere Einzelheiten teilt das Ministerium nicht mit.
28.11.2025 22:00 Uhr
22:00 Uhr
Damit beenden wir für heute den Live-Ticker zur Lage im Ukraine-Konflikt. Morgen früh ab 7 Uhr geht es mit der Berichterstattung weiter. Wir wünschen unseren Lesern trotz aller Spannungen in der Welt eine gute Nacht!
21:38 Uhr
Medwedew: Selenskij kann Friedensvertrag nicht unterzeichnen

Dmitri Medwedew am 14. Oktober 2025 in MoskauSergei Karpuchin / TASS Der Präsident der Ukraine, Wladimir Selenskij, bekleidet sein Amt illegal und kann daher keinen Friedensvertrag unterzeichnen, erklärt Dmitri Medwedew, der stellvertretende Vorsitzende des russischen Sicherheitsrates. In den sozialen Medien schreibt Medwedew:
"Er wird nicht derjenige sein, der einen Friedensvertrag unterzeichnet.
Der Zusammenbruch seines Systems ist unausweichlich."
20:57 Uhr
Russische Truppen schießen ein Dutzend ukrainische Drohnen ab
Die russische Flugabwehr hat zwölf ukrainische Drohnen über den Regionen Orjol, Belgorod, Rostow sowie über der Teilrepublik Kalmückien zerstört. Nach Angaben des Verteidigungsministeriums in Moskau wurden die Flugobjekte zwischen 17 und 20 Uhr zum Absturz gebracht.
20:13 Uhr
Peskow: Derzeit verhandelt Russland nur mit den USA
Russland gehe davon aus, dass es derzeit nur mit den USA über die Lösung des Ukraine-Konfliktes verhandelt, erklärt Kremlsprecher Dmitri Peskow in einem Kommentar für den TV-Sender Perwy Kanal. Auf die Frage zu EU-Resolutionen über die Teilnahme Europas an den Verhandlungen antwortet er:
"Nein, diese darf man jetzt nicht berücksichtigen."
19:43 Uhr
Ukrainische Drohnen greifen Dorf im Gebiet Belgorod an: eine Frau tot, ein Junge verletzt
Bei einem ukrainischen Drohnenangriff auf die Ortschaft Dragunskoje nahe der Hauptstadt der Region Belgorod ist eine Zivilistin ums Leben gekommen, berichtet Gouverneur Wjatscheslaw Gladkow auf Telegram. Nach seinen Angaben schlug die Drohne in ihr Haus ein. Zudem erlitt ein fünfjähriger Junge Brandverletzungen und wurde ins Krankenhaus eingeliefert.
19:06 Uhr
Medien: USA können russische Kontrolle über Krim und andere Regionen anerkennen
Washington könnte die Kontrolle Moskaus über die Krim und andere von russischen Truppen gehaltene Regionen akzeptieren, um einen Waffenstillstand zu vereinbaren, berichtet The Telegraph unter Berufung auf Quellen.
US-Sondergesandter Steve Witkoff sollte diesen Vorschlag direkt dem russischen Präsidenten Wladimir Putin mitteilen. Zusammen mit Witkoff werde Jared Kushner, Schwiegersohn von Donald Trump, nach Moskau reisen.
Laut The Telegraph würden die USA der Anerkennung der Gebiete trotz der Befürchtungen europäischer Verbündeter der Ukraine zustimmen. Eine Quelle betont gegenüber der Zeitung:
"Es wird immer mehr klar, dass die europäische Position US-Amerikanern egal ist. Sie sagen, die Europäer können tun, was sie wollen."
18:44 Uhr
"Ohne europäisches Mandat": Merz kritisiert Orbán für Besuch in Moskau
Bundeskanzler Friedrich Merz hat den Besuch des ungarischen Ministerpräsidenten Viktor Orbán in Moskau verurteilt. Seiner Meinung nach handelt Orbán ohne europäisches Mandat und ohne Abstimmung mit den EU-Partnern. Auf einer Pressekonferenz mit dem slowenischen Ministerpräsidenten Robert Golob in Berlin betont Merz:
"Dieser Besuch findet ohne Mandat der Europäischen Union und ohne unsere Abstimmung statt."
Golob stimmte der Kritik zu und erklärte, dass Orbán schon lange nicht mehr für Europa spiele. Die EU sollte vom Besuch in Moskau keinen Nutzen erwarten, da Orbán in seinem eigenen Interesse handele.
18:20 Uhr
Orbán: "USA und Russland verhandeln über Zukunft – EU späht im Vorzimmer durchs Schlüsselloch"

RT Der ungarische Ministerpräsident Viktor Orbán hat am Donnerstag, dem 27. November 2025, die Rolle der EU im Friedensprozess zwischen Russland und der Ukraine scharf kritisiert und dem Staatenbund vorgeworfen, seinen Einfluss zu verlieren, während er sich auf die Ausarbeitung von Kriegsplänen konzentriere.
Ein Video dazu gibt es hier auf unserer Webseite.
Durch die Sperrung von RT zielt die EU darauf ab, eine kritische, nicht prowestliche Informationsquelle zum Schweigen zu bringen. Und dies nicht nur hinsichtlich des Ukraine-Kriegs. Der Zugang zu unserer Website wurde erschwert, mehrere Soziale Medien haben unsere Accounts blockiert. Es liegt nun an uns allen, ob in Deutschland und der EU auch weiterhin ein Journalismus jenseits der Mainstream-Narrative betrieben werden kann. Wenn Euch unsere Artikel gefallen, teilt sie gern überall, wo Ihr aktiv seid. Das ist möglich, denn die EU hat weder unsere Arbeit noch das Lesen und Teilen unserer Artikel verboten. Anmerkung: Allerdings hat Österreich mit der Änderung des "Audiovisuellen Mediendienst-Gesetzes" am 13. April diesbezüglich eine Änderung eingeführt, die möglicherweise auch Privatpersonen betrifft. Deswegen bitten wir Euch bis zur Klärung des Sachverhalts, in Österreich unsere Beiträge vorerst nicht in den Sozialen Medien zu teilen.
Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.


