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Liveticker Ukraine-Krieg: Präsident Petro schlägt Alarm wegen 7.000 Söldnern aus Kolumbien

Russland führt gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine Militäroperation in der Ukraine durch. Der Westen reagiert mit immer neuen Waffenlieferungen an die Ukraine und beispiellosen Sanktionen gegen Russland. Lesen Sie hier die neuesten Entwicklungen.
Liveticker Ukraine-Krieg: Präsident Petro schlägt Alarm wegen 7.000 Söldnern aus KolumbienQuelle: Legion-media.ru © Olena Bartienieva
  • 5.05.2026 15:09 Uhr

    15:09 Uhr

    Mindestens 15 ukrainische Drohnen greifen Verwaltung der AKW-Stadt Energodar an

    Die Behörden der Stadt Energodar, die in der Nähe des AKW Saporoschje liegt, melden einen massiven Angriff aus der Ukraine. Bürgermeister Maxim Puchow schreibt auf der Plattform MAX, dass das ukrainische Militär das Gebäude der Stadtverwaltung mit mindestens 15 Glasfaserdrohnen attackiert habe. Der Großteil der unbemannten Luftfahrzeuge sei im Anflug unschädlich gemacht worden.

    Puchow gibt bekannt, dass es weder Todesopfer noch Verletzte gebe. Das Personal der Stadtverwaltung sei rechtzeitig in Sicherheit gebracht worden. Dennoch seien einige Autos zu Schaden gekommen.

    Die Sprecherin des AKW Saporoschje, Jewgenija Jaschina, verurteilt die ukrainische Attacke, da sie die Sicherheit der AKW-Mitarbeiter und ihrer Familien gefährde. Die Nachrichtenagentur TASS zitiert die Sprecherin mit den Worten:

    "Die massive Attacke der ukrainischen Streitkräfte auf die Verwaltung von Energodar, die unmittelbar vor dem von Wladimir Selenskij angekündigten sogenannten Waffenstillstand stattgefunden hat, ist nichts anderes als eine Provokation. Es ist offensichtlich, dass Kiew kein echtes Interesse am Frieden hat: Seine Handlungen zielen lediglich auf eine Destabilisierung der Lage ab und sind ein Versuch, Angst und Panik unter den Einwohnern der AKW-Stadt zu säen."

  • 14:35 Uhr

    Zwei Verletzte durch ukrainische Attacken auf Gebiet Saporoschje

    Gouverneur Jewgeni Balizki berichtet über andauernde ukrainische Angriffe auf den von Russland kontrollierten Teil des Gebiets Saporoschje. Wie der Politiker auf Telegram schreibt, habe der Gegner fünf Bezirke unter Beschuss genommen. Dabei seien zivile Infrastrukturobjekte und Wohnhäuser beschädigt worden. In den vergangenen 24 Stunden habe es insgesamt zwölf gezielte Attacken gegeben.  

    Balizki meldet zudem zwei Verletzte. In der Stadt Wassiljewka seien ein Einwohner des Jahrgangs 1969 und eine 24 Jahre alte Frau verletzt worden, als das ukrainische Militär ihr Wohnhaus angegriffen habe. Die Verletzten seien ins Krankenhaus eingeliefert worden, teilt der Gouverneur mit.

  • 14:06 Uhr

    Präsident Petro schlägt Alarm: 7.000 Kolumbianer kämpfen und sterben "sinnlos" in Ukraine

    Kolumbiens Präsident Gustavo Petro warnt seine Landsleute davor, als Söldner in den Ukraine-Krieg zu ziehen. In seiner Reaktion auf einen Eintrag des Präsidenten der Kiewer Wirtschaftsschule, Timofei Milowanow, zeigt sich der linke Politiker alarmiert:

    "7.000 militärisch ausgebildete Männer aus Kolumbien kämpfen in einem fremden Krieg und sterben sinnlos in der Ukraine. Wir wollen keinen Todexport. Das Söldnertum ist gesetzlich verboten."

    Laut verschiedenen Recherchen liegt die Zahl der am Ukraine-Krieg beteiligten Kolumbianer zwischen 2.000 und 7.000 Mann, was Kolumbien zu einem Land macht, aus dem die meisten Söldner stammen. Diese Statistiken sind aber kaum verifizierbar, da es keine öffentlichen Daten gibt. Im November 2024 hat das Außenministerium in Bogotá 300 getötete und 438 verschollene Kämpfer aus dem südamerikanischen Land gemeldet.

  • 13:39 Uhr

    Frontbericht des russischen Verteidigungsministeriums

    Das russische Verteidigungsministerium berichtet über den weiteren Verlauf der militärischen Sonderoperation in der Ukraine binnen der vergangenen 24 Stunden. Wie die Militärbehörde am Dienstag auf der Plattform MAX schreibt, habe der Truppenverband Nord seine taktische Position verbessert, indem er ukrainische Einheiten im Raum der Ortschaften Jasnaja Poljana, Tscherwony Pachar, Stepnoje und Kondratowka im Gebiet Sumy sowie Iwanowka, Tschaikowka, Isbizkoje und Lipzy im Gebiet Charkow getroffen habe. Der Gegner habe mehr als 200 Kämpfer verloren. Zudem 13 Autos und drei Anlagen der elektronischen Kampfführung außer Gefecht gesetzt worden.

    Der Truppenverband West habe günstigere Stellungen bezogen, indem er Personal und Technik des Gegners nahe den Ortschaften Welikaja Schapkowka, Schijkowka, Druscheljubowka, Nowy Mir und Tscherneschtschina im Gebiet Charkow sowie Tatjanowka, Swjatogorsk, Prischib und Sidorowo in der DVR getroffen habe. Dabei seien mehr als 190 ukrainische Soldaten getötet oder verletzt worden. Der Gegner habe zwei gepanzerte Gefechtsfahrzeuge, 21 Autos, drei Geschütze und eine Anlage der elektronischen Kampfführung verloren.

    Auch der Truppenverband Süd habe seine Position an der vordersten Linie verbessert und dabei ukrainische Einheiten in der Nähe der Ortschaften Artjoma, Kriwaja Luka, Konstantinowka, Rai-Alexandrowka, Alexejewo-Druschkowka und Nikolajewka in der DVR getroffen. Die russische Behörde beziffert die gegnerischen Personalverluste auf mehr als 165 Armeeangehörige. Dabei seien vier gepanzerte Gefechtsfahrzeuge, 17 Autos, zwei Geschütze und eine Anlage der elektronischen Kampfführung zerstört worden.

    Der Truppenverband Mitte habe ebenfalls günstigere Stellungen bezogen, indem er Personal und Technik des Gegners im Raum der Ortschaften Nowopodgorodnoje im Gebiet Dnjepropetrowsk sowie Kutscherow Jar, Wessjoloje, Nowotroizkoje, Swjatogorowka, Belizkoje, Dobropolje und Nowonikolajewka in der DVR getroffen habe. Der Gegner habe mehr als 315 Armeeangehörige verloren. Das russische Militär habe darüber hinaus sechs gepanzerte Gefechtsfahrzeuge und acht Autos eliminiert.

    Der Truppenverband Ost setze seinen Vormarsch fort und habe zuletzt ukrainische Einheiten nahe den Ortschaften Lesnoje, Welikomichailowka und Dobropassowo im Gebiet Dnjepropetrowsk sowie Rosowka, Barwinowka, Dolinka, Werchnjaja Tersa, Schewtschenkowskoje und Wosdwischewka im Gebiet Saporoschje getroffen. Das russische Ministerium schätzt die gegnerischen Personalverluste auf bis zu 290 Soldaten. Vier gepanzerte Gefechtsfahrzeuge und zwölf Autos seien außer Gefecht gesetzt worden.

    Der Truppenverband Dnjepr habe Personal und Technik des Gegners in der Nähe der Ortschaften Kamyschewacha, Jurkowka und Kirowo im Gebiet Saporoschje getroffen. Dabei seien mehr als 50 ukrainische Armeeangehörige getötet oder verletzt worden. Der Gegner habe darüber hinaus 17 Autos und drei Anlagen der elektronischen Kampfführung verloren.

    Nach russischen Angaben habe die Ukraine seit dem Beginn der Sonderoperation am 24. Februar 2022 insgesamt 671 Flugzeuge, 284 Hubschrauber, 142.247 Drohnen, 658 Flugabwehrraketenkomplexe, 29.177 Kampfpanzer und andere Panzerfahrzeuge, 1.714 Mehrfachraketenwerfer sowie 34.777 Geschütze und Mörser verloren.

  • 13:07 Uhr

    Russland bestätigt Vergeltungsschlag gegen Energieanlagen in Ukraine

    Das russische Verteidigungsministerium berichtet auf der Plattform MAX über einen neuen Vergeltungsschlag gegen Rüstungswerke und Energieanlagen in der Ukraine, die der Gegner zu militärischen Zwecken nutze. Beim kombinierten Angriff seien boden- und luftgestützte Präzisionswaffen und unbemannte Luftfahrzeuge zum Einsatz gekommen, betont die Behörde in Moskau. Alle anvisierten Ziele seien getroffen worden. Die jüngste Attacke wird dabei mit terroristischen Angriffen der Ukraine gegen zivile Infrastrukturobjekte in Russland gerechtfertigt.

    Ferner meldet das Ministerium in Moskau erfolgreiche Luft-, Drohnen-, Raketen- und Artillerieangriffe auf gegnerische Munitionslager und 148 Standorte mit ukrainischen Soldaten und ausländischen Söldnern. In den zurückliegenden 24 Stunden habe die russische Luftabwehr dagegen neun Lenkbomben, zwei HIMARS-Raketen, sechs Flamingo-Marschflugkörper und 601 unbemannte Luftfahrzeuge abgefangen.

  • 12:34 Uhr

    Russische Luftabwehr zerstört innerhalb von zwei Stunden 43 ukrainische Drohnen

    Das Verteidigungsministerium berichtet auf der Plattform Telegram über weitere Versuche der ukrainischen Streitkräfte, Objekte in Russland mit unbemannten Luftfahrzeugen anzugreifen. Demnach habe die russische Luftabwehr im Zeitraum von 6 bis 8 Uhr MESZ 43 gegnerische Drohnen abgeschossen. Die Drohnen seien über den Gebieten Brjansk, Kursk, Kaluga, Smolensk, Tula, Wolgograd, Woronesch, der Teilrepublik Adygeja und dem Großraum Moskau abgefangen worden. Weitere Einzelheiten teilt das Ministerium nicht mit.

  • 12:10 Uhr

    Selenskij nach Angriffen auf ukrainische Energieanlagen: "Russland könnte jederzeit das Feuer einstellen"

    Der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij hat nach nächtlichen russischen Angriffen mehrere Tote und zahlreiche Verletzte gemeldet. Ihm zufolge habe das russische Militär vor allem Anlagen der Energieversorgung angegriffen. Das Gebiet Poltawa sei dabei besonders schwer getroffen worden. Der Politiker sprach von vier Toten und Dutzenden Verletzten.

    In diesem Zusammenhang warf Selenskij der Führung in Moskau Zynismus vor. Es sei widersprüchlich, eine Waffenruhe zu fordern und gleichzeitig weiter Raketen und Drohnen auf die Ukraine abzufeuern. Der Staatschef betonte dabei:

    "Russland könnte jederzeit das Feuer einstellen, und das würde den Krieg und unsere Gegenmaßnahmen beenden."

    Auch aus anderen Teilen des Landes wurden Tote und Schäden gemeldet. Im Gebiet Charkow wurde nach ukrainischen Angaben ein Mensch getötet und vier weitere verletzt. Im Gebiet Dnjepropetrowsk wurden drei Menschen verletzt. In der Stadt Pawlograd wurden Stromleitungen beschädigt, sodass Tausende Familien ohne Strom waren.

  • 11:36 Uhr

    Ein Toter und zwölf Verletzte bei ukrainischen Angriffen auf 36 Ortschaften im Gebiet Belgorod

    Gouverneur Wjatscheslaw Gladkow veröffentlicht jeden Tag auf Telegram Statistiken über ukrainische Angriffe auf Siedlungen im russischen Grenzgebiet Belgorod. Aus dem heutigen Eintrag geht hervor, dass das ukrainische Militär in den letzten 24 Stunden 36 Ortschaften in acht Bezirken angegriffen habe.

    In der Statistik beklagt der Politiker den Tod eines zivilen Einwohners der Siedlung Batrazkaja Datscha infolge eines Drohnenangriffs. In der Siedlung Borissowka habe ein Mann Verletzungen erlitten, als eine FPV-Drohne ein Gebäude des dortigen Klosters angegriffen habe. Bei einer Raketenattacke auf die Siedlung Kasatschja Lissiza sei eine Frau verletzt worden. Bei einer ähnlichen Attacke auf die Siedlung Krasnaja Jaruga seien zwei Frauen und ein Kind zu Schaden gekommen. Eine ukrainische Drohne habe zudem einem Radfahrer in der Stadt Graiworon Verletzungen zugefügt. Zwei Männer seien verletzt worden, als eine ukrainische Drohne einen Betrieb in der Stadt Schebekino angegriffen habe. Ein weiterer Mann sei bei einer ähnlichen Attacke auf einen Betrieb in der Siedlung Beljanka zu Schaden gekommen. Auf der Autostraße Schebekino – Belgorod habe ein Lkw-Fahrer Verletzungen erlitten. Bei der Detonation einer Drohne habe ein Mitglied der örtlichen Drohnenabwehreinheit Orlan Verletzungen erlitten. In der Siedlung Krasnaja Poljana sei ein Angehöriger des russischen Katastrophenschutzes verletzt worden.

    Gladkow meldet zudem zahlreiche Sachschäden. Demnach seien in den letzten 24 Stunden ein Mehrfamilienhaus, 41 Einfamilienhäuser, vier soziale Einrichtungen, ein Klostergebäude, zwei Geschäfte, vier Betriebe, fünf Infrastrukturobjekte, eine Stromleitung, ein Traktor, zwei Lkw, 24 Autos und ein Motorrad zerstört oder beschädigt worden.

  • 11:02 Uhr

    Beschuss auf Siedlungen im Gebiet Cherson: 35 Geschosse aus Ukraine abgefeuert

    Die Behörden im von Russland kontrollierten Teil des Gebiets Cherson melden andauernde Angriffe auf Siedlungen am linken Dnjepr-Ufer. Den Angaben zufolge habe die ukrainische Artillerie im Laufe des 4. Mai 17 Geschosse auf fünf Ortschaften abgefeuert. Die Zahl der eingeschlagenen Geschosse listen die Behörden wie folgt auf:

    • Tschulakowka – drei,
    • Gornostajewka – vier,
    • Korsunka – zwei,
    • Kachowka – fünf,
    • Nowaja Kachowka – drei.

    Wie die Behörden weiter mitteilen, habe der Beschuss auch in der Nacht zum Dienstag angedauert. Auf zivile Infrastrukturen der von Russland kontrollierten Ortschaften Ljubimowka, Kasatschji Lageri und Kachowka seien insgesamt 15 Geschosse abgefeuert worden.

    Berichte über Opfer und Schäden liegen bislang nicht vor.

  • 10:38 Uhr

    IAEA bestätigt Schäden an Strahlungsüberwachungslabor von AKW Saporoschje

    Die Internationale Atomenergie-Organisation (IAEA) hat nach einer Beschwerde aus Russland Schäden an wichtigen Messgeräten am AKW Saporoschje bestätigt. Wie die UN-Behörde auf der Plattform X schreibt, habe ein Expertenteam das von einer Drohne angegriffene Strahlungsüberwachungslabor besichtigt und Schäden an einigen Wettermessgeräten festgestellt. Diese seien nicht mehr betriebsfähig.

    IAEA-Generaldirektor Rafael Grossi ruft laut der Mitteilung erneut zu ​größter militärischer Zurückhaltung in der Nähe aller Nuklearanlagen auf.

    Am Sonntag hat die Leitung des von Russland kontrollierten Kernkraftwerks dem ukrainischen Militär eine Drohnenattacke auf die größte Atomanlage in Europa vorgeworfen, die seit knapp vier Jahren aus Sicherheitsgründen stillsteht.

Durch die Sperrung von RT zielt die EU darauf ab, eine kritische, nicht prowestliche Informationsquelle zum Schweigen zu bringen. Und dies nicht nur hinsichtlich des Ukraine-Kriegs. Der Zugang zu unserer Website wurde erschwert, mehrere Soziale Medien haben unsere Accounts blockiert. Es liegt nun an uns allen, ob in Deutschland und der EU auch weiterhin ein Journalismus jenseits der Mainstream-Narrative betrieben werden kann. Wenn Euch unsere Artikel gefallen, teilt sie gern überall, wo Ihr aktiv seid. Das ist möglich, denn die EU hat weder unsere Arbeit noch das Lesen und Teilen unserer Artikel verboten. Anmerkung: Allerdings hat Österreich mit der Änderung des "Audiovisuellen Mediendienst-Gesetzes" am 13. April diesbezüglich eine Änderung eingeführt, die möglicherweise auch Privatpersonen betrifft. Deswegen bitten wir Euch bis zur Klärung des Sachverhalts, in Österreich unsere Beiträge vorerst nicht in den Sozialen Medien zu teilen.

Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.