International

Liveticker Ukraine-Krieg: Ukrainische Drohnen greifen zwei Tankschiffe in Bucht von Taganrog an

Russland führt gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine Militäroperation in der Ukraine durch. Der Westen reagiert mit immer neuen Waffenlieferungen an die Ukraine und beispiellosen Sanktionen gegen Russland. Lesen Sie hier die neuesten Entwicklungen.
Liveticker Ukraine-Krieg: Ukrainische Drohnen greifen zwei Tankschiffe in Bucht von Taganrog anQuelle: Sputnik © KATASTROPHENSCHUTZMINISTERIUM DER RUSSISCHEN FÖDERATION
  • 9.07.2026 10:31 Uhr

    10:31 Uhr

    Beschuss auf Siedlungen im Gebiet Cherson: Ein Toter und zwei Verletzte

    Die Behörden im von Russland kontrollierten Teil des Gebiets Cherson melden andauernde Angriffe auf Siedlungen am linken Dnjepr-Ufer. Den Angaben zufolge habe die ukrainische Artillerie im Laufe des 8. Juli 15 Geschosse auf vier Ortschaften abgefeuert. Die Zahl der eingeschlagenen Geschosse listen die Behörden wie folgt auf:

    • Aljoschki – sechs,
    • Nowaja Majatschka – vier,
    • Sofijewka – drei,
    • Tawrijsk – zwei.

    Wie die Behörden weiter mitteilen, habe der Beschuss auch in der Nacht zum Donnerstag angedauert. Auf zivile Infrastrukturen der von Russland kontrollierten Ortschaften Kostogrysowo, Tawrijskoje, Welikije Kopani, Golaja Pristan, Kasatschji Lageri und Dnjeprjany seien insgesamt 20 Geschosse abgefeuert worden.

    Gouverneur Wladimir Saldo meldet auf Telegram einen Toten und zwei Verletzte. Bei einem Angriff auf ein Krankenhaus sei ein Mann des Jahrgangs 1977 ums Leben gekommen. Zwei Krankenwagen seien beschädigt worden. In den Ortschaften Welikije Kopani und Aljoschki seien zwei Einwohnerinnen im Alter von 65 und 47 Jahren verletzt worden. Der Politiker berichtet zudem über Schäden in Aljoschki, Werchni Rogatschik, Welikije Kopani, Winogradowo, Iwanowka, Kostogrysowo, Nowaja Kachowka, Nowaja Majatschka, Nowotroizkoje und Tarassowka.

  • 10:05 Uhr

    DVR meldet 14 ukrainische Angriffe binnen 24 Stunden

    Die Behörden in Donezk haben innerhalb der vergangenen 24 Stunden 14 Angriffe durch ukrainische Truppen registriert. Demnach wurden auf das Territorium der Volksrepublik zwanzig Geschosse abgefeuert. Bei den Angriffen in der Zeitspanne von 0 Uhr am 8. Juli bis 0 Uhr am 9. Juli (Ortszeit) wurde eine zivile Person verletzt. Durch den Beschuss kamen drei Wohnhäuser, acht zivile Infrastrukturobjekte sowie mehrere Lkw, Busse und Autos zu Schaden.

    Am Vortag hatten die Behörden von Donezk 17 Angriffe aus der Ukraine gemeldet. Zwei zivile Einwohner erlitten dabei Verletzungen. Sieben Wohnhäuser, sechs zivile Infrastrukturobjekte sowie mehrere Lkw und Autos wurden beschädigt.

  • 09:37 Uhr

    Selenskij und Nawrocki nehmen Dialog wieder auf

    Vor dem Hintergrund des jüngsten Streits um die Weltkriegsvergangenheit haben der polnische Präsident Karol Nawrocki und der ukrainische Staatschef Wladimir Selenskij am Mittwoch am Rande des NATO-Gipfels in Ankara den Dialog wieder aufgenommen – ohne jedoch eine Klärung des Konflikts zu erlangen. Es sei ihnen gelungen, die historischen Fragen bezüglich der Massaker aus der Zeit des Zweiten Weltkriegs zu klären, sagte Nawrocki nach dem Treffen.

    Er erklärte, die Ukraine würde durch die Verwendung der rot-schwarzen Flagge der UPA als Symbol "ihre Zukunft in der EU einschränken". Gleichzeitig sagte Nawrocki:

    "Was sich nicht ändert, ist, dass die Russische Föderation sowohl für die Ukraine als auch für Polen nach wie vor die größte Bedrohung darstellt."

    Selenskij erklärte nach dem Treffen im Onlinedienst X, er und Nawrocki hätten "vereinbart, den Dialog fortzusetzen".

    Der Ukrainer hatte mit der Benennung einer ukrainischen Armee-Einheit nach der berüchtigten Ukrainischen Aufständischen Armee (UPA) in Polen für Empörung gesorgt. Die UPA hatte zwischen 1943 und 1945 in der Region Wolhynien Massaker an zehntausenden Polen und Juden verübt. Historiker sprechen von bis zu 100.000 Getöteten. Anführer der UPA war der berüchtigte Stepan Bandera.

  • 09:00 Uhr

    Ukraine-Vergleich polnischer Abgeordneter: Würde Deutschland mit Hitler-Statuen in EU aufgenommen?

    Am Dienstag, dem 7. Juli 2026, wurde im EU-Parlament die Verehrung von Nazis und die Korruption in der Ukraine thematisiert. Die polnische EU-Abgeordnete Ewa Zajączkowska-Hernik kritisierte, dass Nazis der Ukrainischen Aufständischen Armee (UPA), die im Zweiten Weltkrieg Menschen auf brutalste und grausamste Weise ermordet hatten, in der heutigen Ukraine als Helden verherrlicht würden. Die Abgeordnete erklärte:

    "Wenn die Deutschen eine Einheit nach SS-Helden benennen und Denkmäler für Hitler, Himmler, Goebbels oder Eichmann errichten würden, würdet ihr sie dann in die Union aufnehmen? Nein! Ihr würdet sie als Neonazis bezeichnen."

    Ľuboš Blaha, ein Abgeordneter aus der Slowakei, sagte:

    "Die Ukraine unter der Führung von Selenskij verhält sich wie ein faschistischer Staat. Oppositionspolitiker werden in Arbeitslager geschickt. Man verherrlicht die Bandera-Anhänger, die in Polen und auch in der Slowakei Menschen massenhaft ermordet haben."

    Er warf die Frage auf, aus welchem Grund man die Ukraine denn weiterhin unterstütze:

    "Warum versorgen Frau von der Leyen und Frau Kallas dieses faschistische Regime mit Waffen und Milliarden? Es gibt nur zwei Möglichkeiten: Entweder sind sie selbst überzeugte Nazis und haben den Hass auf Russland über alle europäischen Werte gestellt, oder sie schicken Milliarden dorthin und erhalten dafür Rückvergütungen."

    Das Video gibt es hier auf unserer Website zu sehen. 

  • 08:36 Uhr

    Ukrainische Drohnen greifen zwei Tankschiffe in Bucht von Taganrog an

    Das südrussische Gebiet Rostow hat in der vergangenen Nacht ebenfalls eine Drohnenattacke aus der Ukraine überstanden. Gouverneur Juri Sljussar berichtet auf Telegram über den Abschuss von mehr als zwei Dutzend Drohnen. Demnach habe der Angriff unter anderem zwei Tankschiffen in der Bucht von Taganrog im Asowschen Meer gegolten. Die beiden Öltanker seien zu Schaden gekommen. Ein Schiff stehe noch in Flammen. Der Brand auf dem anderen sei inzwischen gelöscht. Die Schiffsbesatzungen seien in Sicherheit gebracht worden. Es gebe keine Opfer.

    Der Politiker teilt ferner mit, dass die unbemannten Luftfahrzeuge zudem über den Städten Rostow am Don, Taganrog und Gukowo sowie über drei anderen Bezirken des Gebiets Rostow abgefangen worden seien. Im Bezirk Asow sei nach dem Absturz von Wrackteilen einer ukrainischen Drohne ein Schilfdickicht in Brand geraten. Das Feuer werde gelöscht. Der Ort des Geschehens befinde sich weit weg von Siedlungen. Weitere Einzelheiten gibt Sljussar nicht bekannt.

  • 08:03 Uhr

    Öltank brennt nach ukrainischer Drohnenattacke auf Twer

    In der vergangenen Nacht hat das ukrainische Militär unter anderem das Gebiet Twer mit Drohnen angegriffen. Wie Gouverneur Witali Koroljow auf der Plattform Max mitteilt, sei in der Gebietshauptstadt die Luftabwehr im Einsatz gewesen. Bei der Abwehr der gegnerischen Attacke sei ein Tank des lokalen Öldepots in Brand geraten. Das Feuer sei inzwischen eingedämmt worden. Am Ort des Geschehens arbeite der Krisenstab. Der Politiker meldet weder Todesopfer noch Verletzte. Weitere Einzelheiten bleiben bislang aus.

  • 07:30 Uhr

    Russische Luftabwehr zerstört in der Nacht 73 ukrainische Drohnen

    Russlands Verteidigungsministerium berichtet am Morgen über weitere Versuche der ukrainischen Streitkräfte, Objekte in Russland mit unbemannten Luftfahrzeugen anzugreifen. Demnach habe die russische Luftabwehr im Zeitraum von 19 Uhr MESZ am Mittwoch bis 6 Uhr MESZ am Donnerstag 73 gegnerische Drohnen abgefangen. Die unbemannten Luftfahrzeuge seien demnach über den Gebieten Belgorod, Brjansk, Kursk, Kaluga, Nowgorod, Twer, Orjol, Leningrad und Rostow, dem Großraum Moskau, der Region Krasnodar, der Teilrepublik Krim und dem Asowschen Meer zerstört worden. Weitere Einzelheiten teilt das Ministerium nicht mit.

  • 8.07.2026 22:00 Uhr

    22:00 Uhr

    Damit beenden wir für heute den Live-Ticker zur Lage im Ukraine-Konflikt. Morgen früh ab 7 Uhr geht es mit der Berichterstattung weiter. Wir wünschen unseren Lesern trotz aller Spannungen in der Welt eine gute Nacht!

  • 21:58 Uhr

    Gebiet Cherson: Todesopfer bei ukrainischem Angriff auf Krankenhaus

    Das ukrainische Militär hat am Mittwochabend (Ortszeit) nach Angaben des Gouverneurs des Gebiets Cherson, Wladimir Saldo, ein Krankenhaus in der Ortschaft Iwanowo mit einer Drohne angegriffen. Dabei sei die Rettungswache getroffen worden, wodurch ein Mitarbeiter ums Leben gekommen sei, teilte Saldo auf Telegram mit. Weitere Einzelheiten würden derzeit geklärt.

    "Ein Angriff auf ein Krankenhaus und Krankenwagen ist ein Verbrechen gegen Menschen, die Hilfe benötigen, und gegen diejenigen, die diese Hilfe leisten", schreibt Saldo in seinem Post.

    "Das Kiewer Regime wird sich dafür definitiv verantworten müssen."

  • 21:51 Uhr

    Ukrainisches Militär setzt Drohnenterror gegen russische Regionen fort

    In der Zeit von 8 bis 20 Uhr Moskauer Zeit hat die russische Luftverteidigung nach Angaben des Verteidigungsministeriums insgesamt 111 ukrainische Drohnen über den Gebieten Belgorod, Brjansk, Kursk, Orjol, Tula und Kaluga, über den Regionen Moskau und Krasnodar, über den Teilrepubliken Krim, Baschkortostan und Tatarstan sowie über dem Asowschen und Schwarzen Meer zerstört.

    Wie das Verteidigungsministerium in Moskau mitteilt, setzte das ukrainische Militär bei den Angriffen am Mittwoch Starrflüglerdrohnen ein.

Durch die Sperrung von RT zielt die EU darauf ab, eine kritische, nicht prowestliche Informationsquelle zum Schweigen zu bringen. Und dies nicht nur hinsichtlich des Ukraine-Kriegs. Der Zugang zu unserer Website wurde erschwert, mehrere Soziale Medien haben unsere Accounts blockiert. Es liegt nun an uns allen, ob in Deutschland und der EU auch weiterhin ein Journalismus jenseits der Mainstream-Narrative betrieben werden kann. Wenn Euch unsere Artikel gefallen, teilt sie gern überall, wo Ihr aktiv seid. Das ist möglich, denn die EU hat weder unsere Arbeit noch das Lesen und Teilen unserer Artikel verboten. Anmerkung: Allerdings hat Österreich mit der Änderung des "Audiovisuellen Mediendienst-Gesetzes" am 13. April diesbezüglich eine Änderung eingeführt, die möglicherweise auch Privatpersonen betrifft. Deswegen bitten wir Euch bis zur Klärung des Sachverhalts, in Österreich unsere Beiträge vorerst nicht in den Sozialen Medien zu teilen.

Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.