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Liveticker Ukraine-Krieg: Deutsche Botschaft warnt Reisende in der Ukraine

Russland führt gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine Militäroperation in der Ukraine durch. Der Westen reagiert mit immer neuen Waffenlieferungen an die Ukraine und beispiellosen Sanktionen gegen Russland. Lesen Sie hier die neuesten Entwicklungen.
Liveticker Ukraine-Krieg: Deutsche Botschaft warnt Reisende in der UkraineQuelle: AP © Efrem Lukatsky
  • 15.08.2026 12:10 Uhr

    12:10 Uhr

    Schäden durch ukrainische Artillerie- und Drohnenangriffe auf das Grenzgebiet Kursk

    Die ukrainischen Streitkräfte setzen ihre Attacken auf das russische Grenzgebiet Kursk fort. Gouverneur Alexander Chinstein berichtet in der täglichen Statistik auf der Plattform MAX über zahlreiche Artillerie- und Drohnenangriffe auf die Region. Wie der Politiker mitteilt, seien im Zeitraum von 8 Uhr am 14. August bis 8 Uhr am 15. August (MESZ) 184 ukrainische Drohnen abgeschossen worden. Darüber hinaus habe die gegnerische Artillerie in dieser Zeit 67-mal evakuierte Ortschaften in Grenznähe unter Beschuss genommen. Es habe außerdem 13 Angriffe gegeben, bei denen unbemannte Luftfahrzeuge Sprengsätze auf Objekte im Gebiet Kursk abgeworfen hätten.

    Chinstein meldet zwar keine Opfer unter der Zivilbevölkerung, berichtet aber über Sachschäden. So sei in der Stadt Rylsk ein Mehrfamilienhaus zu Schaden gekommen. Im Dorf Ryschewka sei ein ehemaliges Schulgebäude beschädigt worden. In den Dörfern Perwoje Jankowo und Kasatschja Kamenka gebe es zwei beschädigte Einfamilienhäuser. In der Ortschaft Bolschoje Soldatskoje sei eine Stromleitung beschädigt worden.

  • 11:32 Uhr

    Von Rotterdam in die Ukraine: Streit um das Erbe von Jewgeni Konowalez

    Die sterblichen Überreste des ukrainischen Nationalisten Jewgeni Konowalez sollen nach ihrer Exhumierung in den Niederlanden in die Ukraine überführt und dort auf einem Gedenkfriedhof beigesetzt werden. Die russische Botschaft in Den Haag kritisierte den Schritt scharf und warf den Niederlanden vor, die Verherrlichung nationalistischer Kräfte und NS-Kollaborateure in der Ukraine zu ignorieren.

    Der Politikwissenschaftler Wladimir Karassjow bezeichnete die geplante Umbettung als einen weiteren PR-Schritt der Regierung Selenskij und als Ausdruck der heutigen ukrainischen Geschichtspolitik.

    Den Videobericht gibt es hier auf unserer Webseite zu sehen.

  • 11:05 Uhr

    Moskau drängt auf ausländische Vermittlung bei Gesprächen mit Kiew

    Der Sonderbeauftragte des russischen Außenministeriums für Fragen zu Verbrechen des Kiewer Regimes, Rodion Miroschnik, hat im Gespräch mit der Zeitung Iswestija erneut Russlands Bereitschaft betont, mit der Ukraine über ein Ende des Blutvergießens zu verhandeln. Der Konflikt könne friedlich, ohne zusätzliche Zerstörungen und unnötige Verluste gelöst werden, sagte der Diplomat. Zugleich unterstrich er, dass Moskau seine Ziele nicht aufgeben werde. Nach Ansicht Miroschniks sollten zu möglichen russisch-ukrainischen Verhandlungen auch andere Länder hinzugezogen werden.

    "Da Beschlüsse nicht in Kiew getroffen werden, ist es kaum sinnvoll, Verhandlungen ohne ausländische Beteiligung zu führen. Die Ukraine kann nicht selbstständig die Erfüllung jener Vereinbarungen garantieren, die potenziell im Rahmen solcher Verhandlungen erzielt werden könnten."

  • 10:37 Uhr

    Gebiet Rostow: Sieben Siedlungen nach ukrainischer Attacke ohne Strom

    In der vergangenen Nacht hat die russische Luftabwehr eine Attacke auf das südrussische Gebiet Rostow abgeschlagen. Gouverneur Juri Sljussar berichtet auf Telegram, über drei Bezirken der Region seien ungefähr zehn ukrainische Drohnen und Raketen abgefangen worden. Der Politiker meldet zwar keine Opfer, berichtet aber über Sachschäden. So seien im Bezirk Millerowo mehrere Stromleitungen beschädigt worden. In sieben Siedlungen mit etwa 1.000 Einwohnern gebe es nun keinen Strom mehr. Ein Reparaturteam sei inzwischen im Einsatz.

  • 10:00 Uhr

    Zwei Verletzte bei Drohnenattacke auf Gebiet Moskau

    Das Gebiet Moskau ist auch in der vergangenen Nacht Ziel einer Drohnenattacke aus der Ukraine geworden. Gouverneur Andrei Worobjow teilt auf Telegram mit, dass die russische Luftabwehr über sechs Bezirken der Region acht unbemannte Luftfahrzeuge abgefangen habe. Der Politiker meldet Opfer und Schäden. In der Stadt Schatura habe eine Drohne ein Einfamilienhaus getroffen. Eine 55-jährige Frau und ein neun Jahre altes Kind seien verletzt worden. Worobjow bezeichnet den Zustand des Minderjährigen als schwer. Das Kind solle demnächst in eine renommierte Kinderklinik in der Hauptstadt Moskau verlegt werden. Die Frau habe eine Verletzung am Kopf erlitten. Das Dach des Hauses sei beschädigt.

  • 09:34 Uhr

    Russland greift weiterhin ukrainische Häfen und Schiffe an

    Russlands Verteidigungsministerium hat am Samstagmorgen über weitere Angriffe auf ukrainische Häfen und Schiffe berichtet, die im Interesse der ukrainischen Streitkräfte benutzt werden sollen. Wie die Militärbehörde in Moskau auf Telegram schrieb, seien bei den Attacken am Abend des 14. August und in der Nacht zum 15. August Langstreckendrohnen eingesetzt worden. Infolge der Angriffe seien die Häfen Juschny, Odessa und Ismail getroffen worden. Unter den getroffenen Zielen nannte das Verteidigungsministerium ein Depot mit Brenn- und Schmierstoffen für das ukrainische Militär, ein Patrouillenboot, das Schiffe mit Militärgütern eskortiert habe, sowie Lagerhäuser für Militärgüter und Kraftstoff. Weitere Details gab die russische Militärbehörde nicht bekannt.

  • 09:06 Uhr

    Selenskij warnt Ägypten vor Engpässen bei Lebensmitteln

    Der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij hat am Freitagabend mit seinem ägyptischen Amtskollegen Abdel Fattah al-Sisi über die Bedrohung der Nahrungsmittelversorgung durch Angriffe auf Frachtschiffe im Schwarzen Meer beraten. Die Ukraine sei einer der größten Lebensmittellieferanten für Ägypten und viele andere Länder in Afrika und im Nahen Osten, teilte Selenskij auf der Plattform X mit. Wegen des Krieges seien diese Lieferungen nun ernsthaft bedroht. Man verzeichne bereits einen deutlichen Rückgang, was zu steigenden Preisen und Engpässen führen könne. Beide Länder hätten vereinbart, an Lösungen zu arbeiten.

  • 08:31 Uhr

    Russische Luftabwehr zerstört in der Nacht 598 ukrainische Drohnen

    Russlands Verteidigungsministerium berichtet am Samstagmorgen über weitere Versuche der ukrainischen Streitkräfte, Objekte in Russland mit unbemannten Luftfahrzeugen anzugreifen. Demnach habe die russische Luftabwehr in der letzten Nacht 598 gegnerische Drohnen abgefangen. Die unbemannten Luftfahrzeuge seien über den Gebieten Belgorod, Brjansk, Wladimir, Woronesch, Kaluga, Kursk, Leningrad, Lipezk, Nischni Nowgorod, Nowgorod, Orjol, Pskow, Rostow, Rjasan, Smolensk, Twer und Tula, über dem Großraum Moskau, der Region Krasnodar, der Teilrepublik Krim sowie über dem Asowschen und dem Schwarzen Meer zerstört worden. Weitere Einzelheiten teilt das Ministerium nicht mit.

  • 08:03 Uhr

    DVR meldet 34 ukrainische Angriffe binnen 24 Stunden

    Die Behörden in Donezk haben innerhalb der vergangenen 24 Stunden 34 Angriffe durch ukrainische Truppen registriert. Demnach wurden auf das Territorium der Volksrepublik 40 Geschosse abgefeuert. Bei den Angriffen in der Zeitspanne von 0 Uhr am 14. August bis 0 Uhr am 15. August (Ortszeit) wurde eine zivile Person getötet. Weitere zehn Zivilisten erlitten Verletzungen. Durch den Beschuss wurden vier Wohnhäuser, fünf zivile Infrastrukturobjekte sowie mehrere Busse, Lkw, Autos und Kommunalfahrzeuge beschädigt.

    Am Vortag hatten die Behörden von Donezk 39 Angriffe aus der Ukraine gemeldet. Dabei wurden zwölf Zivilisten, darunter ein Jugendlicher, verletzt. Zu Schaden kamen sechs Wohnhäuser, fünf zivile Infrastrukturobjekte sowie mehrere Lkw, Autos und Kommunalfahrzeuge.

  • 07:30 Uhr

    Deutsche Botschaft warnt Reisende in der Ukraine

    Die deutsche Botschaft in Kiew warnt Reisende in der Ukraine vor möglichen weiteren russischen Angriffen. Mit Blick auf den ukrainischen Unabhängigkeitstag am 24. August könnten insbesondere die Energieversorgung und wichtige Verkehrsknotenpunkte verstärkt angegriffen werden, teilt die Botschaft mit. Besonders bei Zugfahrten sei Vorsicht geboten. Die ukrainische Bahn und ihre Infrastruktur seien weiterhin Ziele russischer Luftangriffe.

    Wegen des Krieges gilt für die gesamte Ukraine nach wie vor eine Reisewarnung des Auswärtigen Amtes.

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Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.