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Liveticker Ukraine-Krieg – Selenskij: Donbass und AKW Saporoschje in Genf besprochen

Russland führt gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine Militäroperation in der Ukraine durch. Der Westen reagiert mit immer neuen Waffenlieferungen an die Ukraine und beispiellosen Sanktionen gegen Russland. Lesen Sie hier die neuesten Entwicklungen.
Liveticker Ukraine-Krieg – Selenskij: Donbass und AKW Saporoschje in Genf besprochenQuelle: Gettyimages.ru © Sven Hoppe/picture alliance
  • 18.02.2026 18:18 Uhr

    18:18 Uhr

    Zwei Zivilisten bei ukrainischem Drohnenangriff im Gebiet Brjansk verletzt

    Bei einem Angriff ukrainischer FPV-Drohnen auf ein Auto im Dorf Woronok im Starodubski-Bezirk des Gebiets Brjansk sind zwei Männer verletzt worden. Dies teilt Gouverneur Alexander Bogomas mit.

    "Die ukrainischen Streitkräfte griffen das Dorf Woronok mit FPV-Drohnen an. Dabei wurde gezielt ein Fahrzeug attackiert, das Lebensmittel für die Dorfeinwohner transportierte. Infolge dieser terroristischen Handlung wurden zwei Zivilisten verletzt."

    Die Verletzten wurden ins Krankenhaus gebracht und medizinisch versorgt. Zudem wurden ein Geschäft und das Fahrzeug beschädigt.

  • 18:08 Uhr

    Russische Regionen melden weitere Opfer ukrainischer Attacken

    Im Gebiet Belgorod ist ein Autofahrer bei einem ukrainischen Drohnenangriff schwer verletzt worden. Dies teilt Gouverneur Wjatscheslaw Gladkow mit. Nahe dem Weiler Zerkowny traf eine FPV-Drohne ein Fahrzeug. Der Mann erlitt Verletzungen durch eine Minenexplosion sowie Verwundungen am Bauch und an den Beinen. Er wurde ins Krankenhaus gebracht.

    Auch im Gebiet Brjansk wurde ein Zivilist verletzt. Laut Gouverneur Alexander Bogomas griffen ukrainische Kamikaze-Drohnen ein ziviles Auto im Dorf Solowa im Starodubski-Bezirk an. Der Mann wurde medizinisch versorgt.

  • 17:42 Uhr

    Selenskij: In Genf auch Donbass und AKW Saporoschje erörtert

    Der ukrainische Machthaber Wladimir Selenskij hat erklärt, dass bei den Gesprächen in Genf sensible politische Fragen erörtert wurden, darunter der Donbass und das Kernkraftwerk Saporoschje. Zitiert wurde er vom Portal Novosti.LIVE:

    "Was die politische Dimension betrifft, sind das alle politischen Nuancen – der Osten (Donbass), das Kraftwerk, alle sensiblen Fragen. Es gibt Ansätze, aber die Positionen sind noch unterschiedlich. Die Gespräche waren nicht einfach."

    Zugleich betonte er, dass der politische Dialog stattgefunden habe und man sich darauf verständigt habe, weiterzuverhandeln. Nach Angaben einer Quelle von RIA Nowosti wurden keine Dokumente unterzeichnet.

    Auch der ukrainische Sicherheitsratssekretär Rustem Umjerow sprach von Fortschritten. Einige Fragen seien geklärt worden, andere bedürften jedoch weiterer Abstimmung. Die Verhandlungen bezeichnete er als inhaltlich gehaltvoll, aber angespannt.

  • 17:25 Uhr

    Rada-Abgeordnete: Kiew muss Zugeständnisse machen

    Nach Ansicht von Anna Skorochod, Abgeordnete der Werchowna Rada, müsse die ukrainische Führung Zugeständnisse machen, um den Konflikt mit Moskau zu beenden. 

    "Wir müssen verstehen, dass die Ukraine einen Frieden braucht. Wissen Sie, wenn wir irgendwo Zugeständnisse machen müssen, dann müssen wir dies tun, um dieses schreckliche Blutvergießen zu beenden und die Nation zu bewahren."

    Sie führt des Weiteren aus, dass die Ukraine überdies einen Frieden benötige, um den Fortbestand des Staates zu gewährleisten. 

    "Für uns geht es darum, die Menschen zu bewahren, die Nation zu bewahren und die Ukraine zu bewahren."

  • 16:55 Uhr

    Die Schweiz ist bereit, weitere Verhandlungsrunde zu veranstalten

    Die Schweiz hat ihre Bereitschaft bekräftigt, erneut den Austragungsort für eine weitere Verhandlungsrunde zur Ukraine zur Verfügung zu stellen. Dies berichtet RIA Nowosti unter Berufung auf Nicolas Bideau, den offiziellen Vertreter des Außenministeriums.

    "Ja, wir sind bereit, falls die Parteien dies wünschen."

  • 16:40 Uhr

    Russische Seite zu Ukraine-Verhandlungen: "Schwierig, aber sachlich"

    Nach zwei Verhandlungstagen mit der ukrainischen und der US-amerikanischen Delegation im trilateralen Format hat der Leiter des russischen Verhandlungsteams, Wladimir Medinski, am Mittwoch in Genf eine Pressemitteilung gegeben.

    Ein Video dazu gibt es hier auf unserer Webseite.

  • 16:22 Uhr

    Luftabwehr schießt weitere ukrainische Drohnen ab

    Die russische Flugabwehr hat weitere Drohnen über russischen Gebieten zerstört, teilt das Verteidigungsministerium in Moskau mit.

    "Am 18. Februar zwischen 8:00 Uhr und 14:00 Uhr Moskauer Zeit wurden 52 ukrainische Starrflüglerdrohnen von den diensthabenden Luftabwehrkräften abgefangen und zerstört: 32 Drohnen über dem Gebiet Brjansk, sieben Drohnen über dem Gebiet Kaluga, jeweils sechs Drohnen über den Gebieten Smolensk und Kursk sowie eine Drohne über dem Gebiet Wolgograd."

  • 16:00 Uhr

    Medien: Medinski führte vor Abflug aus Genf zweistündige Gespräche

    Der Präsidentenberater und Leiter der russischen Delegation bei den Ukraine-Gesprächen in Genf, Wladimir Medinski, hat vor seinem Abflug aus Genf zweistündige Gespräche geführt. Dies berichtet RIA Nowosti unter Verweis auf eine Quelle aus der Verhandlungsgruppe:

    "Wladimir Medinski, der Leiter der russischen Delegation, führte in geschlossener Runde zweistündige Gespräche im Hotel InterContinental vor der Fahrt zum Flughafen."

    Zunächst blieb unklar, mit wem Medinski sprach. Später bestätigte er jedoch, dass die geschlossene Sitzung mit der ukrainischen Seite geführt wurde.

  • 15:39 Uhr

    Russische Delegation preist Schweiz für Organisation der Gespräche in Genf

    Die Arbeit der russischen Delegation während der Verhandlungen in Genf ist vom Gastland Schweiz sehr effektiv organisatorisch unterstützt worden, sagt eine Quelle bei der russischen Delegation. RT zitiert sie dazu:

    "Der Besuch und die Arbeit wurden tadellos organisiert."

    Die trilateralen Verhandlungen zwischen den Delegationen Russlands, der USA und der Ukraine fanden am 17. und 18. Februar in Genf statt. Der Leiter der russischen Delegation, Wladimir Medinski, bezeichnete sie als "schwierig, aber sachlich".

  • 15:20 Uhr

    "Nur genutzt, um Gegner in die Irre zu führen" – Starlink-Aus lässt Russland unbeeindruckt

    Die Abschaltung der Starlink-Terminals hatte keinen Einfluss auf das Kommunikationssystem der russischen Streitkräfte in der Zone der militärischen Sonderoperation. Das erklärte der stellvertretende russische Verteidigungsminister, Alexei Kriworutschko.

    Ein Video dazu gibt es hier auf unserer Webseite.

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Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.