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Liveticker Ukraine-Krieg: Russische Armee setzt Offensive um Guljajpole fort

Russland führt gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine Militäroperation in der Ukraine durch. Der Westen reagiert mit immer neuen Waffenlieferungen an die Ukraine und beispiellosen Sanktionen gegen Russland. Lesen Sie hier die neuesten Entwicklungen.
Liveticker Ukraine-Krieg: Russische Armee setzt Offensive um Guljajpole fortQuelle: Sputnik © Stanislaw Krassilnikow
  • 17.03.2026 07:35 Uhr

    07:35 Uhr

    Militärexperte: Russische Armee kämpft um Komsomolskoje bei Guljajpole

    Einheiten der russischen Armee haben den Kampf um die Ortschaft Komsomolskoje (ukrainischer Name Guljajpolskoje) im Gebiet Saporoschje aufgenommen, berichtet der Militärexperte Andrei Marotschko. In einem Interview mit der Nachrichtenagentur TASS führte er aus, dass Russlands Streitkräfte ihre Offensive im Nordwesten, Westen und Südwesten von Guljajpole fortsetzen. Marotschko erklärte:

    "Nach dem Vorrücken bei Werchnjaja Tersa haben russische Stoßtrupps Kämpfe an den Ortsrändern begonnen, bei Gorkoje wurde die Kontrollzone erweitert. Es wird auch aktiv um die Befreiung von Komsomolskoje gekämpft."

  • 07:04 Uhr

    Russlands Luftabwehr schießt in der Nacht über 200 ukrainische Drohnen ab

    Während der vergangenen Nacht hat Russlands Luftabwehr insgesamt 206 Drohnen über den Regionen des Landes abgeschossen, berichtet das russische Verteidigungsministerium. Die Behörde gibt dazu bekannt:

    "Zwischen 20:00 Uhr Moskauer Zeit am 16. März und 07:00 Uhr Moskauer Zeit am 17. März haben diensthabende Luftabwehrkräfte 206 ukrainische Starrflügler-Drohnen abgefangen und vernichtet: 62 Drohnen über Gebiet Brjansk, 43 über Gebiet Moskau, darunter 40 Drohnen, die auf dem Weg nach Moskau waren, 28 über Gebiet Krasnodar, 18 über der Republik Krim, zwölf über Gebiet Smolensk, neun über Gebiet Kaluga, acht über Gebiet Belgorod, sechs über Gebiet Rostow, vier über Gebiet Leningrad, drei über Gebiet Astrachen, eine über der Republik Adygeja und zwölf über dem Asowschen Meer."

  • 16.03.2026 22:00 Uhr

    22:00 Uhr

    Damit beenden wir für heute den Live-Ticker zur Lage im Ukraine-Konflikt. Morgen früh ab 7 Uhr geht es mit der Berichterstattung weiter. Wir wünschen unseren Lesern trotz aller Spannungen in der Welt eine gute Nacht!

  • 21:55 Uhr

    Reiche: Gaskauf aus Russland hieße, einen Kriegstreiber zu unterstützen

    Am Rande eines EU-Energieministertreffens in Brüssel am Montag hat die deutsche Bundesministerin für Wirtschaft und Energie, Katherina Reiche (CDU), Fragen der Presse beantwortet. Auf die Möglichkeit einer Wiederaufnahme der Energielieferungen aus Russland erklärte Reiche:

    "Eine Gasversorgung aus Russland wäre ein Rückschritt und hieße, sich zurückzubegeben in eine absolut unsichere Situation und einen Kriegstreiber zu unterstützen. Das kommt für uns nicht infrage."

    Ein Video dazu gibt es hier auf unserer Webseite.

  • 21:43 Uhr

    London: Großbritannien liefert Munition und Tausende Drohnen an die Ukraine

    Innerhalb eines Monats hat das Vereinigte Königreich 3.500 Drohnen, 18.000 Artilleriegeschosse und drei Millionen Schuss Munition an die Ukraine geliefert. Dies gab der britische Verteidigungsminister John Healey im Parlament bekannt.

    Zuvor hatte der russische Botschafter in London, Andrei Kelin, erklärt, die britischen Behörden hätten sich bislang kein einziges Mal für eine friedliche Beilegung des Konflikts ausgesprochen und nähmen weiterhin eine Russland feindliche Position ein. Ihn beunruhigten insbesondere die Waffenlieferungen, "kriegerische Erklärungen" und die einseitige Haltung Londons.

    Kelin fügte hinzu, er habe von der Regierung des Vereinigten Königreichs "kein einziges Wort" über die Notwendigkeit einer diplomatischen Beendigung des Konflikts gehört.

  • 21:22 Uhr

    Energodar: Ukrainische Drohne greift Café an – Feuerwehr unter Beschuss

    Die ukrainischen Streitkräfte haben versucht, Mitarbeiter des Katastrophenschutzministeriums anzugreifen, als diese einen Brand in der Stadt Energodar löschen wollten. Dies teilt der Bürgermeister der Stadt, Maxim Puchow, auf Telegram mit:

    "Der Feind hat die Löscharbeiten bewusst behindert und versucht, Mitarbeiter des Katastrophenschutzministeriums anzugreifen."

    Zuvor hatte Puchow berichtet, dass ukrainische Drohnen ein Gebäude eines nicht mehr betriebenen Cafés in der Stadt angegriffen hätten. Dabei sei das Gebäude schwer beschädigt worden und ein Brand ausgebrochen. Verletzte habe es nicht gegeben.

  • 21:01 Uhr

    Wegen Blockade von Gesetzen: Selenskij droht Abgeordneten mit Entsendung an die Front

    Weil wichtige Gesetzesvorhaben in den vergangenen Monaten nicht die nötige Mehrheit im Parlament erhielten, droht Wladimir Selenskij nun Abgeordneten der Werchowna Rada mit der Einberufung zur Front, sollten sie ihre Arbeit im Parlament nicht erfüllen.

    Lesen Sie dazu mehr hier auf unserer Webseite.

  • 20:43 Uhr

    Gebiet Belgorod: Frau bei Drohnenangriff der Ukraine auf Agrarbetrieb verletzt

    Im Kreis Borissowka im Gebiet Belgorod ist eine Zivilistin bei Drohnenangriffen der ukrainischen Streitkräfte auf ein landwirtschaftliches Unternehmen verletzt worden. Dies teilt Gouverneur Wjatscheslaw Gladkow auf Telegram mit.

    "Im Dorf Grusskoje des Gebiets Belgorod erlitt eine Frau infolge von Angriffen dreier FPV-Drohnen auf ein landwirtschaftliches Unternehmen ein Drucktrauma. Ihr wurde die notwendige medizinische Hilfe geleistet."

  • 20:22 Uhr

    Trump: "Ich weiß nicht, ob ich selbst in der Ukraine leben wollte"

    US-Präsident Donald Trump hat bezweifelt, ob er angesichts des anhaltenden Konflikts in der Ukraine selbst dort leben wollte. Vor Journalisten sagte Trump im Weißen Haus:

    "Die Menschen leben in der Ukraine. Eigentlich sollte man meinen, dass sie dort nicht leben sollten – aber sie tun es. Ich weiß nicht, ob ich das tun würde. Doch sie leben dort."

    Der russische Präsident Wladimir Putin erklärte, Ziel der militärischen Sonderoperation in der Ukraine sei der "Schutz der Menschen im Donbass, die acht Jahre lang Misshandlungen und einem Genozid durch das Kiewer Regime ausgesetzt waren". Die Operation sei eine erzwungene Maßnahme gewesen, da Russland "keine andere Wahl" gehabt habe und Sicherheitsrisiken entstanden seien, auf die anders nicht reagiert werden konnte.

  • 20:00 Uhr

    Flugabwehr zerstört weiterhin ukrainische Drohnen über Russland

    Einheiten der russischen Flugabwehr haben 59 unbemannte Flugzeuge der Ukraine zerstört. Nach Angaben des Verteidigungsministeriums wurden die Flugziele zwischen 16 und 20 Uhr Moskauer Zeit über folgenden Regionen Russlands abgeschossen:

    • Gebiet Brjansk – 34,
    • Gebiet Moskau – 13,
    • Gebiete Kaluga und Smolensk – je vier,
    • Gebiet Twer – zwei,
    • Teilrepublik Adygeja und Gebiet Belgorod – je eine.

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Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.