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Liveticker Ukraine-Krieg: Russland meldet Angriffe auf ukrainische Schiffe und Treibstofflager

Russland führt gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine Militäroperation in der Ukraine durch. Der Westen reagiert mit immer neuen Waffenlieferungen an die Ukraine und beispiellosen Sanktionen gegen Russland. Lesen Sie hier die neuesten Entwicklungen.
Liveticker Ukraine-Krieg: Russland meldet Angriffe auf ukrainische Schiffe und Treibstofflager© KI-generiert
  • 29.07.2026 21:01 Uhr

    21:01 Uhr

    Trumps angebliche Patriot-Zusage an die Ukraine hat mehrere Haken

    Der ukrainische Machthaber Wladimir Selenskij behauptet, die Ukraine werde künftig Patriot-Raketen selbst produzieren können. US-Präsident Trump soll ihm die Lizenzen für die Produktion zugesagt haben. Selbst wenn dies zuträfe, stünde die Ukraine noch vor erheblichen Hürden.

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  • 20:46 Uhr

    USA bevorzugen Produktion von Patriot-Raketen in Polen statt in der Ukraine

    Die USA halten eine Produktion von Patriot-Raketen für die Ukraine in Polen für sicherer als eine Produktion direkt auf ukrainischem Gebiet. Dies berichtet eine mit der Angelegenheit vertraute Quelle gegenüber RIA Nowosti. Die Quelle sagte:

    "Offenbar hat Washington Selenskijs Pläne für eine Lokalisierung der Patriot-Produktion in der Ukraine gebremst und sich stattdessen für die polnische Initiative entschieden."

    Demnach wolle Wladimir Selenskij das Thema noch am Mittwoch mit dem polnischen Ministerpräsidenten Donald Tusk besprechen. Die Produktion von PAC-3-Raketen könne im Rahmen einer Zusammenarbeit zwischen den USA, Polen und der Ukraine in Polen erfolgen.

    Zuvor hatte Selenskij nach seinem Treffen mit US-Präsident Donald Trump erklärt, dieser habe einer Lizenzierung der Produktion von Patriot-Abfangraketen für die Ukraine zugestimmt. Später sprach sich Polens Verteidigungsminister Władysław Kosiniak-Kamysz dafür aus, die Produktion auf polnischem Territorium anzusiedeln.

  • 20:29 Uhr

    Russland meldet Abschuss von 150 ukrainischen Drohnen

    Die russische Luftabwehr hat nach Angaben des Verteidigungsministeriums innerhalb von zwölf Stunden 150 ukrainische Drohnen abgefangen und zerstört. Laut dem Ministerium wurden die Drohnen zwischen 8:00 Uhr und 20:00 Uhr Moskauer Zeit über den Gebieten Belgorod, Brjansk, Woronesch, Kaluga, Kursk, Lipezk und Rostow sowie über der Republik Krim, der Republik Udmurtien, der Region Krasnodar, der Region Perm und dem Schwarzen Meer abgefangen.

  • 20:01 Uhr

    MAGA-Influencerin Loomer in der Ukraine: Treffen mit umstrittenem Asow-Kommandeur

    Laura Loomer wirbt in der Ukraine gegen den Vorwurf eines Neonazi-Problems – und interviewt ausgerechnet den Asow-Kommandeur Andrei "White Leader" Bilezki, eine der bekanntesten Figuren der ukrainischen extremen Rechten.

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  • 19:43 Uhr

    Kiew: Mobilisierter ersticht Ärztin während Musterung

    In Kiew hat ein mobilisierter Mann während einer medizinischen Untersuchung eine Ärztin mit einem Messer getötet. Dies teilte das Kiewer Territorialzentrum für Rekrutierung und soziale Unterstützung (TZK) mit.

    Demnach wurde der Mann wegen eines mutmaßlichen Verstoßes gegen die Wehrmeldevorschriften festgehalten und in ein Rekrutierungszentrum im Kiewer Stadtbezirk Podol gebracht, um die militärärztliche Untersuchung zu durchlaufen. In der Mitteilung heißt es:

    "Während der militärärztlichen Untersuchung fügte der Bürger der Ärztin im Sprechzimmer des Chirurgen Messerstiche zu, an deren Folgen sie starb."

    Zu den Motiven des Angreifers machte das TZK keine Angaben. Der Mann wurde festgenommen, die Polizei ermittelt zu den Umständen der Tat.

  • 19:25 Uhr

    Mönch durch ukrainischen Drohnenangriff auf LVR ums Leben gekommen 

    Ein Mönch der russisch-orthodoxen Kirche ist bei einem ukrainischen Drohnenangriff auf die Lugansker Teilrepublik (LVR) ums Leben gekommen, wie eine Erklärung des Moskauer Patriarchats mitteilt.

    Raphael (Anissimow) zog aus einem Kloster im Gebiet Leningrad als Freiwilliger in die LVR um und blieb dort in der Kirche bei einer Artilleriebrigade im Dienste.

    Bei dem Angriff wurde der Leiter der Kirche, Priestermönch Ilarion (Katschur), verletzt. Die beiden Geistlichen waren zum Zeitpunkt der Attacke mit einem Auto unterwegs.

  • 19:01 Uhr

    Nächtlicher Terror des Kiewer Regimes mit Kamikazedrohnen – wieder zivile Opfer

    Langstrecken-Kamikazedrohnen des Kiewer Regimes haben auch in der Nacht auf den 29. Juli 2026 erneut Russlands Landesinnere heimgesucht. Der Großteil wurde, wie immer, abgeschossen – doch die durchgekommene Minderheit sorgte für Opfer unter Zivilisten.

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  • 18:44 Uhr

    Medwedew: Westen nutzt Ukraine als "Rammbock" gegen Russland

    Der stellvertretende Vorsitzende des Sicherheitsrates der Russischen Föderation, Dmitri Medwedew, erklärte, die westlichen Staaten hätten stets versucht, Russland zu unterwerfen. Bei einem Vortrag auf dem Jugendforum "Territorium der Bedeutungen" sagte er, der Westen habe in der Vergangenheit auch auf "Vereinbarungen" gesetzt, um dieses Ziel zu erreichen. Nachdem dies gescheitert sei, würden die westlichen Länder nun "nicht einmal mehr versuchen, dies zu verbergen", sondern die Ukraine als "Rammbock" gegen Russland einsetzen.

    "Unsere Gegner haben immer versucht, unseren Staat zu erschüttern – egal, wie er übrigens hieß: das Russische Kaiserreich, die Sowjetunion oder die heutige Russische Föderation."

    Der Westen möge Russland nicht, weil es ein "großes, starkes, stolzes und eigenständiges Land" sei, "das man nicht kontrollieren kann", so Medwedew. Um Russland zu erhalten, müsse das Land nach seinen Worten den Sieg in der militärischen Sonderoperation erringen. Zudem erklärte Medwedew, Russland werde "in jeder Hinsicht" auf seine Belastbarkeit geprüft – auch wirtschaftlich. Die gegen das Land verhängten Sanktionen bezeichnete er als "beispiellos":

    "Es gibt kein Land auf der Welt, und auch in der Geschichte gab es kein Land, gegen das eine solche Zahl von Sanktionen verhängt wurde – etwa dreizehntausend."

  • 18:22 Uhr

    Russland meldet Angriffe auf Frachtschiffe und Treibstofflager in ukrainischen Häfen

    Laut dem russischen Verteidigungsministerium setzten die russischen Streitkräfte am Mittwoch ihre Angriffe auf Häfen und Schiffe, die im Interesse der ukrainischen Streitkräfte eingesetzt werden, fort.

    Dabei seien mit hochpräzisen luftgestützten Waffen und Kampfdrohnen mehrere Ziele getroffen worden. Im Hafen Odessa wurde ein Tank mit Treib- und Schmierstoffen für die ukrainischen Streitkräfte getroffen, im Hafen Juschni wurden zwei Frachtschiffe getroffen, die Militärgüter transportiert haben sollen.

    Außerdem meldete das Ministerium einen Treffer auf ein Frachtschiff im Schwarzen Meer nordwestlich der Schlangeninsel. Das Schiff habe Ausrüstung für die ukrainischen Streitkräfte in den Hafen Odessa geliefert.

  • 18:00 Uhr

    Zwei Autoexplosionen in Odessa: Soldat verletzt, SBU-Ermittler getötet

    Am 28. Juli wurden in Odessa zwei Fahrzeuge gesprengt. Die erste Explosion betraf das Auto eines Soldaten der ukrainischen Armee. Berichten zufolge erlitt er leichte Verletzungen und überlebte. Bei der zweiten Explosion kam der Fahrer des Fahrzeugs ums Leben. Nach vorläufigen Informationen war der Sprengsatz am Unterboden des Autos angebracht worden. Ukrainischen Medien zufolge handelte es sich bei dem Getöteten um den SBU-Ermittler Ruslan Ozebrik.

    Ein Video dazu gibt es hier auf unserer Webseite.

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Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.