Liveticker Ukraine-Krieg: DVR meldet sieben ukrainische Angriffe binnen 24 Stunden

10.05.2026 08:02 Uhr
08:02 Uhr
Fico will keinen "Eisernen Vorhang zwischen EU und Russland"
Der slowakische Ministerpräsident Robert Fico hat seine Teilnahme am Weltkriegsgedenken in Moskau verteidigt und zur neuerlichen Zusammenarbeit Europas mit Russland aufgerufen. In einem Facebook-Video auf dem Rückflug aus Moskau nach Bratislava sagte der Politiker:
"Ich lehne einen neuen Eisernen Vorhang zwischen der EU und Russland ab."
Er und seine Regierung hätten "Interesse an normalen, freundschaftlichen und gegenseitig vorteilhaften Beziehungen" zur Großmacht Russland ebenso wie zu allen anderen Ländern, die daran interessiert seien.
Die Absicht der EU, sich vollkommen von russischen Energielieferungen loszulösen, betrachte er als rein "ideologisch" und zudem "schädlich für die europäische Konkurrenzfähigkeit". Es sei ein Fehler, "aus Hass gegen Russland eine Energie-Abhängigkeit durch eine andere zu ersetzen, diesmal eine amerikanische, die noch dazu weitaus teurer ist".
07:29 Uhr
DVR meldet sieben ukrainische Angriffe binnen 24 Stunden

Archivbild: Folgen einer ukrainischen Attacke auf die Stadt Donezk, 2. April 2026DMITRI JAGODKIN / TASS Die Behörden in Donezk haben innerhalb der vergangenen 24 Stunden sieben Angriffe durch ukrainische Truppen registriert. Demnach wurden auf das Territorium der Volksrepublik sieben Geschosse abgefeuert. Bei den Angriffen in der Zeitspanne von 0 Uhr am 9. Mai bis 0 Uhr am 10. Mai (Ortszeit) kam eine zivile Person ums Leben. Drei weitere friedliche Einwohner erlitten Verletzungen. Durch den Beschuss wurden ein Wohnhaus und mehrere Autos beschädigt.
Am Vortag hatten die Behörden von Donezk 13 Angriffe aus der Ukraine gemeldet. Dabei wurde eine zivile Person verletzt. Zu Schaden kamen elf Wohnhäuser, vier zivile Infrastrukturobjekte, ein Linienbus und mehrere Autos.
9.05.2026 21:00 Uhr
21:00 Uhr
Damit beenden wir für heute den Live-Ticker zur Lage im Ukraine-Konflikt. Morgen früh ab 7 Uhr geht es mit der Berichterstattung weiter. Wir wünschen unseren Lesern trotz aller Spannungen in der Welt eine gute Nacht!
20:56 Uhr
Putin: Konflikt nähert sich einem Ende

Der russische Präsident Wladimir Putin am 9. Mai 2026 während einer Pressekonferenz im KremlGawriil Grigorow / TASS Nach Ansicht des russischen Präsidenten Wladimir Putin sieht es so aus, als ob sich der Ukraine-Konflikt einem Ende nähert.
Während einer Pressekonferenz in Moskau betonte der Präsident, dass die USA aufrichtig einen Frieden anstreben. Der Konflikt sei jedoch in erster Linie eine Angelegenheit Russlands und der Ukraine.
20:42 Uhr
Putin: Russische Armee muss sich auf Niederlage des Gegners konzentrieren
Die russischen Streitkräfte müssen sich darauf konzentrieren, den Gegner vollständig zu zerschlagen. Dies erklärte Präsident Wladimir Putin auf einer Pressekonferenz. Aus diesem Grund sowie aus Sicherheitsbedenken wurde laut dem Staatsoberhaupt keine Militärtechnik bei der heutigen Siegesparade auf dem Roten Platz vorgeführt.
Diese Entscheidung wurde noch vor den Bedrohungen des ukrainischen Präsidenten Wladimir Selenskij getroffen. Das russische Verteidigungsministerium warnte vor einer Antwort auf Provokationen am Tag des Sieges, indem es einen Angriff auf das Zentrum von Kiew in Aussicht stellte.
Moskau hat aber kein Interesse daran, die Beziehungen zu anderen Ländern zu verschlechtern. Deshalb wurde eine mögliche Reaktion der russischen Armee mit China, Indien, den USA und anderen Staaten erörtert.
Bislang meldete das Verteidigungsministerium keine Provokationen der Ukraine am 9. Mai.
20:28 Uhr
Menschen legen am 9. Mai in Kiew Blumen nieder
Am 9. Mai haben Menschen am Ehrenmal im Park des Ewigen Ruhms in Kiew Blumen niedergelegt. Laut ukrainischen Medien waren sowjetische Lieder zu hören. Eine Frau sei von der Polizei festgenommen worden.
20:05 Uhr
Lawrow: Kiew ist nicht verhandlungsfähig – keine Überraschung

Der russische Außenminister Sergei Lawrow am 9. Mai 2026 im KremlSergei Karpuchin / Sputnik Die Ukraine war nie verhandlungsfähig, meint der russische Außenminister Sergei Lawrow im Gespräch mit Journalisten. Diese Situation bestehe seit dem Staatsstreich im Jahr 2014 und werde durch die Minsker Abkommen und die Vereinbarungen in Istanbul im April 2022 bewiesen. Lawrow betont:
"Ich bin keineswegs davon überrascht, dass das Kiewer Regime nicht verhandlungsfähig ist."
19:37 Uhr
Gebiet Belgorod: Erneut Verletzte wegen ukrainischer Angriffe
Ukrainische Truppen haben das Gebiet Belgorod erneut mit Drohnen angegriffen. Laut Gouverneur Wjatscheslaw Gladkow wurde nahe Belgorod eine Frau bei der Attacke auf eine Haltestelle verletzt. Außerdem suchte ein Mann ein Krankenhaus auf, nachdem er früher am Samstag bei einem Drohnenangriff auf den Ort Rasumnoje Verletzungen erlitten hatte. Ein Angehöriger der "Orlan"-Einheit erhielt medizinische Hilfe, nachdem Schebekino am frühen Morgen attackiert worden war.
19:07 Uhr
Tschetschenien wehrt ukrainischen Drohnenangriff ab
Die Teilrepublik Tschetschenien in Russland hat einen ukrainischen Drohnenangriff auf Objekte der zivilen Infrastruktur abgewehrt. Nach Angaben der regionalen Behörden wurden insgesamt fünf unbemannte Flugzeuge neutralisiert.
18:22 Uhr
Drohnenangriff auf Gebiet Belgorod: Ein Mädchen, mehrere Rettungssanitäter verletzt
Bei einem weiteren Angriff der Ukraine auf das Gebiet Belgorod sind fünf Zivilisten verletzt worden, teilt Gouverneur Wjatscheslaw Gladkow mit. Ihm zufolge schlug eine ukrainische Drohne in ein Gewerbeobjekt ein. Unter den Verletzten sind ein zwölfjähriges Mädchen, zwei Rettungssanitäter und der Fahrer des Krankenwagens.
Durch die Sperrung von RT zielt die EU darauf ab, eine kritische, nicht prowestliche Informationsquelle zum Schweigen zu bringen. Und dies nicht nur hinsichtlich des Ukraine-Kriegs. Der Zugang zu unserer Website wurde erschwert, mehrere Soziale Medien haben unsere Accounts blockiert. Es liegt nun an uns allen, ob in Deutschland und der EU auch weiterhin ein Journalismus jenseits der Mainstream-Narrative betrieben werden kann. Wenn Euch unsere Artikel gefallen, teilt sie gern überall, wo Ihr aktiv seid. Das ist möglich, denn die EU hat weder unsere Arbeit noch das Lesen und Teilen unserer Artikel verboten. Anmerkung: Allerdings hat Österreich mit der Änderung des "Audiovisuellen Mediendienst-Gesetzes" am 13. April diesbezüglich eine Änderung eingeführt, die möglicherweise auch Privatpersonen betrifft. Deswegen bitten wir Euch bis zur Klärung des Sachverhalts, in Österreich unsere Beiträge vorerst nicht in den Sozialen Medien zu teilen.
Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.


