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Liveticker Ukraine-Krieg – Selenskij-Sprecherin: Ukrainer wollen einen Kompromiss mit Russland

Russland führt gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine Militäroperation in der Ukraine durch. Der Westen reagiert mit immer neuen Waffenlieferungen an die Ukraine und beispiellosen Sanktionen gegen Russland. Lesen Sie hier die neuesten Entwicklungen.
Liveticker Ukraine-Krieg – Selenskij-Sprecherin: Ukrainer wollen einen Kompromiss mit RusslandQuelle: Sputnik © RIA Nowosti / Stanislaw Krasilnikow
  • 20.04.2026 07:22 Uhr

    07:22 Uhr

    Region Krasnodar: Gouverneur meldet Opfer nach ukrainischen Angriffen

    In der Nacht wurde die Stadt Tuapse in der Region Krasnodar von massiven Drohnenangriffen der ukrainischen Streitkräfte ausgesetzt, wie Weniamin Kondratjew, Gouverneur der Region, mitteilte.

    Infolge der Attacke auf den Hafen kam ein Mann ums Leben, ein weiterer Mann erlitt Verletzungen. Er wurde medizinisch versorgt, so Kondratjew.

  • 19.04.2026 21:00 Uhr

    21:00 Uhr

    Damit beenden wir für heute den Live-Ticker zur Lage im Ukraine-Konflikt. Morgen früh ab 7 Uhr geht es mit der Berichterstattung weiter. Wir wünschen unseren Lesern trotz aller Spannungen in der Welt eine gute Nacht!

  • 20:58 Uhr

    Budanow: Mobilisierungsressourcen der Ukraine sind ausgeschöpft

    Der Leiter des Büros von Wladimir Selenskij, Kirill Budanow, sprach von Problemen bei der Mobilisierung in der Ukraine. Seinen Angaben zufolge ist es für Kiew derzeit nicht ohne Weiteres möglich, selbst den minimalen Mobilisierungsplan zu erfüllen. Budanow bezeichnete die Situation zudem als sehr schwierig. Ihm zufolge seien die Ressourcen des Landes praktisch erschöpft. In einem Interview mit der Zeitung Malenkaja Strana fasste Budanow zusammen:

    "Die Mobilisierungsressourcen sind erschöpft. Probleme bei der Rekrutierung von Menschen für einen Krieg, der schon viele Jahre andauert, sind eine absolut logische Entwicklung."

  • 20:36 Uhr

    DVR: Bewohner kehren nach einem Jahr nach Welikaja Nowoselka zurück

    Die Bewohner des Ortes Welikaja Nowoselka kehren mehr als ein Jahr nach der Befreiung von der ukrainischen Armee in das Dorf zurück. Dies teilte Artur Gasanow, der Leiter der Volksmiliz in der DVR, der Nachrichtenagentur RIA Nowosti mit. Er berichtete unter anderem:

    "Was Welikaja Nowoselka betrifft, kann ich sagen, dass die Menschen zurückkehren. Es gibt ein interessantes Beispiel: Eine alte Frau, die wir von dort zur medizinischen Behandlung evakuiert hatten, haben wir zurück in den Ort gebracht."

  • 20:05 Uhr

    Moskau bemüht sich um Rückkehr eines ohne Beweise der Spionage beschuldigten Ehepaares

    Wie die Menschenrechtsbeauftragte Russlands, Tatjana Moskalkowa, in einem Interview mit TASS erklärte, setzt sie sich für die Freilassung und Rückkehr eines Ehepaares aus Nischni Nowgorod in ihre Heimat ein, nachdem das Paar in der Ukraine ohne Beweise der Spionage beschuldigt worden war. Die Beauftragte fügte hinzu, dass sie erstmals von der Großmutter der Mädchen dieser Familie erfahren habe, die nach der Verhaftung ihrer Eltern in der Ukraine zurückgelassen worden seien. Die Rückführung der Kinder in ihre Heimat sei schließlich durch den ukrainischen Ombudsmann sowie das Internationale Komitee vom Roten Kreuz ermöglicht worden, doch ihre Eltern befänden sich weiterhin in einem ukrainischen Gefängnis. Moskalkowa merkte an:

    "Die Eltern befinden sich nach wie vor in Haft. Gegen beide läuft ein Gerichtsverfahren. Es geht ihnen sehr schlecht. Ihr Gesundheitszustand hat unter diesen Bedingungen extrem gelitten … Ursprünglich haben sie in der Nähe von Odessa einen kleinen Laden betrieben. Sie wurden verhaftet und der Spionage beschuldigt. Wir halten diese Anschuldigung für absolut absurd und völlig unbewiesen."

  • 19:38 Uhr

    Journalist: Kiew vernichtete Beweismaterial zur Sprengung der Nord-Stream-Pipelines

    Der Journalist Bojan Pancevski vom Wall Street Journal hat in Deutschland ein Enthüllungsbuch über die Sprengung der Nord-Stream-Pipelines veröffentlicht, in dem er schreibt, dass der zweiseitige Plan zur Sprengung der Gaspipelines, der vom damaligen Oberbefehlshaber der ukrainischen Streitkräfte, Waleri Saluschny, genehmigt worden war, absichtlich vernichtet wurde, um Beweise für die Beteiligung der ukrainischen Führung an der Sabotage zu verbergen. Er schreibt insbesondere:

    "Es gab ein zweiseitiges Dokument zu der Operation, das von Saluschny genehmigt wurde. Dieses Dokument wurde zusammen mit allen anderen Unterlagen, die sich auf die Sabotage bezogen, vernichtet. Es sind keine kompromittierenden Dokumente übrig geblieben, keine einzige Spur der Befehlskette."

    Wie Pancevski erläuterte, basiert das Buch auf zahlreichen Gesprächen mit Beteiligten, Ermittlern und Mitarbeitern der Geheimdienste. Seinen Angaben zufolge haben die Organisatoren der Sabotageaktion die meisten Anweisungen mündlich erteilt. Dies geschah, um die Möglichkeit einer Rückverfolgung der Befehlskette auszuschließen. Dabei war Wladimir Selenskij nicht nur über den Plan zur Sprengung der Nord-Stream-Gaspipelines informiert, sondern hatte diesem auch persönlich zugestimmt.

  • 19:21 Uhr

    Diplomatisches Forum in Antalya: Lawrow über den Zerfall der westlichen Sicherheitsarchitektur

    In Antalya hat das Diplomatische Forum begonnen. Teilnehmer sind Staats- und Regierungschefs sowie hochrangige Regierungsvertreter. Auch Russlands Außenminister Sergej Lawrow nahm daran teil. Er sprach über Brüssels Ablehnung langfristiger Verträge, den Zerfall der westlichen Sicherheitsarchitektur und die Tendenzen hin zu einer multipolaren Welt.

    Ein Video dazu finden Sie hier auf unserer Website

  • 18:57 Uhr

    Kiew will Öllieferungen über Druschba-Pipeline wiederaufnehmen

    Die Ukraine gibt die Öllieferungen über die Druschba-Pipeline am 20. April wieder frei, sofern Budapest einem EU-Kredit in Höhe von 90 Milliarden Euro zustimmt. Dies kündigte der frühere ungarische Premier Viktor Orbán unter Berufung auf Informationen aus Brüssel an, wie die russischsprachige RT-Redaktion berichtet.

    Der Politiker fügte demnach hinzu, Ungarn halte an seiner Position fest: Das Land werde sein Veto bezüglich der EU-Gelder für die Ukraine zurücknehmen, sobald diese die Ölpipeline wieder in Betrieb nehme.

  • 18:32 Uhr

    Bericht: Truppenverband Nord vernichtet neue ukrainische Drohnen vom Typ "Baba-Jaga"

    Laut einer Meldung der Nachrichtenagentur TASS, die sich auf den Leiter der Abteilung für Planung und Abwehr von unbemannten Luftfahrzeugen des 11. Korps des russischen Truppenverbands Nord beruft, haben die Einheiten für unbemannte Systeme seit Anfang April mehr als 60 ukrainische Hexacopter vom Typ "Baba-Jaga" zerstört. Die Drohnen der ukrainischen Streitkräfte seien sowohl über der Frontlinie als auch über der Pufferzone abgeschossen worden, erklärte die Quelle der Agentur und fügte hinzu:

    "Seit Monatsbeginn haben die Besatzungen der unbemannten Systeme, die Luftüberwachungsstellen und die Schützen der Einheiten des 11. Armeekorps des Truppenverbands Nord mehr als 60 Hexacopter vom Typ R-18, bekannt als 'Baba-Jaga', zerstört."

  • 17:59 Uhr

    Ehemalige Selenskij-Sprecherin: Die Ukrainer wollen einen Kompromiss mit Russland

    Wie die Nachrichtenagentur RIA Nowosti unter Berufung auf die Social-Media-Beiträge der ehemaligen Pressesprecherin von Wladimir Selenskij, Julia Mendel, berichtet, herrscht auf den Straßen der Ukraine wegen der Mobilmachung Chaos, und alle, die sie kennt, wären zu einem Kompromiss mit Moskau bereit, um so schnell wie möglich Frieden zu erreichen. Auf dem Netzwerk X schrieb sie:

    "Auf den Straßen der Ukraine herrscht Chaos. Das Misstrauen gegenüber der Regierung wächst von Tag zu Tag."

    Videos mit Aufnahmen von gewaltsamen Maßnahmen ukrainischer Wehrbehörden verbreiten sich auch im Internet weitläufig. Auf den Aufnahmen ist zu sehen, wie Wehrbeamte Männer in Kleinbussen abtransportieren, wobei sie die Festgenommenen nicht selten schlagen und Gewalt gegen sie anwenden.

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Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.