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Liveticker Ukraine-Krieg: Kiew wollte Fake-Video über Kontrolle in Konstantinowka drehen

Russland führt gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine Militäroperation in der Ukraine durch. Der Westen reagiert mit immer neuen Waffenlieferungen an die Ukraine und beispiellosen Sanktionen gegen Russland. Lesen Sie hier die neuesten Entwicklungen.
Liveticker Ukraine-Krieg: Kiew wollte Fake-Video über Kontrolle in Konstantinowka drehen© Standbild aus Videomaterial. Veröffentlicht vom russischen Verteidigungsministerium am 19. Juli 2026.
  • 20.07.2026 11:12 Uhr

    11:12 Uhr

    Terroranschlag gegen einen russischen Militärangehörigen in Region Stawropol vereitelt

    Russlands Inlandsgeheimdienst FSB hat einen 49-jährigen russischen Staatsbürger in der Region Stawropol festgenommen, der einen Terroranschlag gegen einen Teilnehmer der militärischen Sonderoperation geplant haben soll. Dies teilte der Pressedienst der russischen Behörde am Montag mit.

    Nach Angaben der Behörde habe der Festgenommene einen Kontakt mit einem Vertreter der ukrainischen Geheimdienste aufgenommen. Im Auftrag seines Kontaktmannes habe der Mann eine Erkundung des Wohnsitzes des ehemaligen russischen Soldaten durchgeführt und mit dem Bau eines Sprengsatzes begonnen, um dessen Auto in die Luft zu sprengen.

    Der Täter wurde bei dem Versuch, den Anschlag zu verüben, festgenommen. In seiner Wohnung wurden Komponenten zum Bau eines Sprengsatzes sowie Kommunikationsgeräte mit Korrespondenz mit der ukrainischen Seite sichergestellt.

    Der Mann hat ein Geständnis abgelegt.

  • 10:40 Uhr

    Experte: Kiew verliert binnen einer Woche mehr als 10.000 Kämpfer

    Im Laufe der Woche beliefen sich die Verluste der ukrainischen Armee auf mehr als 10.000 Personen. Dies berichtete der Militärexperte Andrei Marotschko unter Berufung auf die Daten des russischen Verteidigungsministeriums. 

    "Die medizinischen und unersetzlichen Verluste des Gegners in der vergangenen Woche beliefen sich auf etwa 10.155 ukrainische Kämpfer und Söldner, 215 mehr als im vorherigen Berichtraum. Die Einheiten des Verbandes Ost, der in den Gebieten Dnjepropetrowsk und Saporoschje operiert, haben dem Gegner den größten Schaden zugefügt." 

    Marotschko präzisierte, dass das russische Militär in den vergangenen sieben Tagen etwa 4.600 ukrainische Drohnen, drei Panzer, acht unbemannte Boote, 48 Feldartilleriegeschütze, 38 Stationen für elektronische Kampfführung und Artillerieabwehr, drei Mehrfachraketenwerfer sowie mehr als 600 gepanzerte Kampffahrzeuge zerstört hat.

  • 10:03 Uhr

    Gouverneur: Mehrere Zivilisten verletzt bei Drohnenangriffen auf Region Moskau

    In der Nacht haben die russischen Luftverteidigungskräfte einen massiven Drohnenangriff auf die Region Moskau abgewehrt. Nach Angaben von Andrei Worobjow, dem Gouverneur der Region, wurden zehn Zivilisten dabei verletzt. 

    Sieben Personen benötigten in der Stadt Domodedowo medizinische Hilfe. Ein Mann erlitt eine Granatsplitterverletzung am Bein. Sechs weitere Opfer, darunter drei chinesische Staatsangehörige, wurden mit unterschiedlichen Verletzungen im Krankenhaus von Domodedowo gebracht. Im Bezirk Odinzowo wurde bei einem 11-jährigen Mädchen eine akute Stressreaktion diagnostiziert. Zwei Frauen wurden in der Stadt Podolsk verletzt.

  • 09:24 Uhr

    Russische Luftabwehr zerstört in der Nacht mehr als 380 ukrainische Drohnen

    In der Nacht zum Montag haben die ukrainischen Streitkräfte Russland mit unbemannten Luftfahrzeugen angegriffen. Das Verteidigungsministerium in Moskau berichtete am Morgen, dass die Luftabwehr insgesamt 381 ukrainische Starrflüglerdrohnen abgefangen hat. 

    Die gegnerischen Drohnen wurden über den Gebieten Belgorod, Brjansk, Wolgograd, Woronesch, Kaluga, Kursk, Lipezk, Orjol, Rostow, Rjasan, Smolensk, Tambow, Tula, den Regionen Krasnodar und Moskau, der Republik Krim sowie den Gewässern des Asowschen und Schwarzen Meeres zerstört.

  • 08:30 Uhr

    Gefangene ukrainische Kämpfer wollten Fake-Video über Kiews Kontrolle in Konstantinowka drehen

    Zwei Soldaten des ukrainischen Regiments "Skala", die gefangen genommen wurden, waren auf dem Weg nach Konstantinowka in der DVR, um dort eine ukrainische Flagge zu hissen und ein gefälschtes Video  zu drehen. Dies teilte das russische Verteidigungsministerium mit.

    "Konstantinowka steht vollständig unter der Kontrolle der russischen Streitkräfte. Aber das ukrainische Kommando schickt weiterhin Menschen in den Tod, um falsche Berichte vorzubereiten. Russische Soldaten des Verbandes Süd nahmen zwei Soldaten des 425. Regiments der ukrainischen Streitkräfte gefangen – Jewgeni Mosin und Sergei Stoljarski. Sie drangen tief in Konstantinowka ein, um eine Flagge zu hissen, ein einminütiges Video für die sozialen Medien zu drehen und so ihre Anwesenheit vorzutäuschen. Aber die PR-Aktion scheiterte, noch bevor sie begonnen hatte."

    In einem vom russischen Verteidigungsministerium veröffentlichten Video stehen Mosin und Stoljarski mit ukrainischen Flaggen, an denen Fotos von Wladimir Selenskij und dem Oberbefehlshaber der ukrainischen Streitkräfte, Alexander Syrski, befestigt sind. Die beiden Gefangenen werfen die Flaggen zu Boden und entrollen die russische Trikolore. Sie sagten:

    "Wir wurden in die Stadt Konstantinowka geschickt, obwohl man wusste, dass sie unter russischer Kontrolle steht. Unsere Kameraden starben, aber wir wurden verschont […] Dank der 4. Brigade […] Ruhm der Russischen Föderation!"

  • 07:28 Uhr

    Sobjanin: Über 400 Drohnen zum Angriff auf Region Moskau eingesetzt

    Moskaus Bürgermeister Sergei Sobjanin teilte am Morgen mit, dass der Gegner zwischen 20:30 Uhr am 19. Juli und 5:00 Uhr am 20. Juli mehr als 400 Drohnen zum Angriff auf die Moskauer Region eingesetzt hat. Die Flugabwehr neutralisierte den Großteil der Flugziele auf großer Entfernung. Dabei wurden 85 Drohnen im Anflug auf Moskau zerstört.

    Andrei Worobjow, der Gouverneur der Region Moskau, berichtete, dass es Verletzte und Sachschäden gibt. In der Stadt Odinzowo wurden ein Auto und ein Privathaus beschädigt. In der Stadt Podolsk verursachten Drohnenabstürze Brände, die mehrere zivile Infrastrukturobjekte und ein Privathaus beschädigten.

    Nach vorläufigen Angaben wurde eine Person in der Stadt Domodedowo bei einem Brand in einem Privathaus verletzt, eine weitere auf der Autobahn M-4, wo eine gegnerische Drohne neben einem Auto abstürzte.

    Einsatzkräfte sind vor Ort, so Worobjow.

  • 19.07.2026 21:00 Uhr

    21:00 Uhr

    Damit beenden wir für heute den Live-Ticker zur Lage im Ukraine-Konflikt. Morgen früh ab 7 Uhr geht es mit der Berichterstattung weiter. Wir wünschen unseren Lesern trotz aller Spannungen in der Welt eine gute Nacht!

  • 20:57 Uhr

    Klitschko: Entlassung von Fedorow ist ein großer Fehler

    Der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij habe einen großen Fehler begangen, als er den Verteidigungsminister des Landes, Michail Fedorow, entlassen habe, erklärte der Bürgermeister von Kiew, Witali Klitschko, in einem Interview mit dem Handelsblatt. Seinen Worten zufolge schadet der Führungswechsel der Verteidigungsfähigkeit des Landes. Klitschko erklärte, er sei "schockiert" über diese Entscheidung und betonte, dass die Einwohner der Hauptstadt äußerst besorgt über die Geschehnisse seien. Dies werde durch die massiven Protestaktionen bestätigt, die seit der Bekanntgabe der Entlassungen in Kiew und anderen Städten des Landes nicht nachlassen.

  • 20:36 Uhr

    Weitere Angriffe auf ukrainische Häfen – in Juschny ein Militärlager getroffen

    Im Laufe des Tages setzten russische Streitkräfte ihre Angriffe auf ukrainische Häfen und Schiffe fort, die im Dienste der ukrainischen Armee eingesetzt werden. Dies teilte das russische Verteidigungsministerium mit. Unter anderem wurde ein Militärlager im Hafen von Juschny getroffen, in dem Waffen gelagert waren, die westliche Länder an Kiew geliefert hatten. Außerdem haben Kampfflugzeuge der russischen Luftstreitkräfte und Drohnen zwei Massengutfrachter mit militärischer Ladung in der Reede des Hafens von Odessa getroffen.

  • 20:15 Uhr

    Verteidigungsministerium: Gasaufbereitungsanlage bei Andrejewka getroffen

    Die russischen Streitkräfte haben einen Angriff auf eine Gasaufbereitungsanlage in der Region Charkow durchgeführt. Dies teilt das russische Verteidigungsministerium mit. Der Angriff erfolgte mithilfe einer "Gerbera-4 Seeker"-Drohne. Aus dem Ministerium hieß es:

    "Aufnahmen von Angriffen auf Ziele im feindlichen Hinterland durch Einsatzteams von Angriffsdrohnen. Mit einer Drohne vom Typ Gerbera-4 Seeker wurde ein Angriff auf eine Gasverarbeitungsanlage des Feindes in der Nähe der Ortschaft Andrejewka im Gebiet Charkow durchgeführt. Durch objektive Überwachung wurde die erfolgreiche Zerstörung des Ziels bestätigt. Eine Besonderheit des für den Angriff eingesetzten Drohnenmodells Geran-4 Seeker ist das moderne elektrooptische Leitsystem, das es der Drohne ermöglicht, ihre Flugbahn vor dem Treffen des Ziels selbstständig zu korrigieren."

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Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.