Liveticker Ukraine-Krieg – Medien: Betrieb deutscher Firma bei russischem Angriff getroffen

9.08.2026 18:43 Uhr
18:43 Uhr
Medien: Eigentümer des türkischen Frachtschiffs "Reyhan Sarı" bereiten Klage gegen die Ukraine vor
Ende Juli hat eine ukrainische Drohne den unter türkischer Flagge fahrenden Trockenfrachter "Reyhan Sarı" im Schwarzen Meer angegriffen. Ein Besatzungsmitglied kam damals ums Leben, drei weitere Besatzungsmitglieder wurden verletzt.
Nun bereitet die Firma T and O Denizcilik, der das Schiff gehört, gemeinsam mit 15 Besatzungsmitgliedern eine Klage gegen die Ukraine in Den Haag vor, wie die türkische Nachrichtenseite HaberDenizde erfuhr.
In der Klage werde betont, dass zivile Handelsschiffe im Kriegsfall durch internationales Recht geschützt seien und nicht als militärische Ziele gelten könnten. Die Ukraine habe gezielt den Wohnraum des Schiffes ins Visier genommen, daher sei der Angriff vorsätzlich erfolgt und habe darauf abgezielt, Zivilisten zu töten.
Die Drohnenattacke auf die Reyhan Sarı stelle ein Verbrechen gegen die Menschlichkeit dar, heißt es in dem Medienbericht weiter. Sie sei unter Einsatz von Sprengstoff durchgeführt worden, der panzerbrechende Streumunition enthalten habe.
18:05 Uhr
Volksrepublik Donezk: Luftverteidigung wehrt mehr als hundert ukrainische Drohnenangriffe in einer Woche ab
Ukrainische Kämpfer führen weiterhin kombinierte Angriffe auf Zivilisten und die Infrastrukturanlagen der Volksrepublik Donezk (DVR) durch, teilt der Republikchef Denis Puschilin mit. Eisenbahnknotenpunkte, Umspannwerke und weitere Energieanlagen würden zum Ziel der gegnerischen Angriffe, führt der Beamte in einem auf der Plattform Max veröffentlichten Post aus.
In der vergangenen Woche konnten laut Puschilin 136 Drohnenangriffe mithilfe des Luftverteidigungssystems "Donbas-Dome" abgewehrt werden. Wie es heißt, sind an der Flugabwehr auch die mobilen Feuergruppen beteiligt.
Sprengstoffexperten hätten die zum Absturz gebrachten Drohnen neutralisiert und die Sprengköpfe zerstört, ohne Zivilisten oder Infrastruktureinrichtungen zu schädigen.
Das System "Donbas Dome" diene als eine einheitliche Schnittstelle für sämtliche mobile Feuergruppen der DVR und empfange Daten über Startplätze gegnerischer Drohnen im Frontgebiet. Die Angaben würden umgehend an das russische Verteidigungsministerium und die lokale Direktion des Inlandsgeheimdienstes FSB übermittelt.
17:32 Uhr
Kalaschnikow kündigt neue Munition mit über 100 Kilometern Reichweite an
Alan Luschnikow, Chef des Konzerns Kalaschnikow, hat angekündigt, dass die russischen Truppen in Kürze die neue taktische, lenkbare Loitering-Munition "Kub-10ME" erhalten werden. "Kub-10ME" verfügt über eine Reichweite von mehr als 100 Kilometern, hat ein KI-System sowie einen Gefechtskopf von etwa elf Kilogramm. Im Gespräch mit der Nachrichtenagentur TASS erklärte er:
"Es handelt sich um unser neues System Kub-10ME, eine taktische, lenkbare Loitering-Munition. Wir haben die Flugzelle überarbeitet; die Reichweite beträgt nun mehr als 100 km, und das System ist mit einem Suchkopf ausgestattet, der Elemente künstlicher Intelligenz nutzt, sowie einem 11-kg-Gefechtskopf. Die Auslieferung an die Armee hat bereits begonnen, und das System wird in Kürze an der Front zum Einsatz kommen."
16:56 Uhr
Prorussischer Widerstand: Ukrainische Kämpfer starten Drohnen aus Höhlen nahe Slawjansk in der DVR
Ukrainische Drohneneinheiten benutzen in Steinbrüchen nahe Slawjansk gegrabene Höhlen als Lager und Startplätze für Kampfdrohnen. Diese aufzuspüren und zu vernichten, ist eine sehr schwierige Aufgabe. Sergei Lebedew, ein Koordinator des prorussischen Untergrunds in Nikolajew, teilte dies der Nachrichtenagentur RIA Nowosti mit.
Die Stadt liegt im von den ukrainischen Streitkräften besetzten Teil der Volksrepublik Donezk (DVR).
Der Ballungsraum Slawjansk-Kramatorsk bleibt einer der wichtigsten Festungen und Logistikknotenpunkte der ukrainischen Streitkräfte. Durch die Gegend verlaufen die bedeutenden Nachschubwege der im Donbass stationierten Kiewer Kräfte.
Mitte Juni gab Russlands Verteidigungsministerium bekannt, das Kiewer Regime stehe kurz vor dem Verlust von Druschkowka und Kramatorsk. Danach sei für die Ukraine auch der Verlust des gesamten Ballungsraums Slawjansk-Kramatorsk unvermeidlich.
16:29 Uhr
Russische Kamikazedrohnen zerstören Waffenlager im Raum Charkow (Video)
Das russische Militär hat gegnerische Lagerhallen in Schutt und Asche gelegt, in denen verschiedene Arten von unbemannten Fluggeräten, deren Komponenten und elektronische Geräte gelagert wurden. Bei Angriffen im Gebiet Charkow kamen Kamikazedrohnen vom Typ Geran zum Einsatz. Das Verteidigungsministerium in Moskau teilt entsprechende Aufnahmen auf Telegram.
15:54 Uhr
Medienbericht: Betrieb der deutschen Firma Kromberg & Schubert in der Ukraine getroffen

Quelle: Telegram-Kanal der ukrainischen Online-Zeitung Strana.ua In der Stadt Schitomir in der Westukraine wurde infolge des Angriffes der russischen Streitkräfte das Unternehmen Kromberg & Schubert mit 100 Prozent deutschem Kapital beschädigt. Dies berichtet die ukrainische Online-Zeitung Strana.ua auf ihrem Telegram-Kanal.
Nach Angaben der Unternehmensleitung sei die Produktion angesichts großflächiger Zerstörungen auf unbestimmte Zeit eingestellt worden. Wie es heißt, ist der Betrieb auf Kabelproduktion spezialisiert und beschäftigt über 3.500 Mitarbeiter.
Die von Strana.ua veröffentlichten Aufnahmen zeigen, dass eines der Gebäude durch den Brand vollständig zerstört worden ist.
Die russischen Truppen führten in der Nacht Angriffe auf militärische Ziele in der Ukraine durch, darunter Lager mit Treibstoff und Militärgüter.
15:24 Uhr
Kämpfer: Mehr als 20 Starlink-Stationen im Gebiet Charkow zerstört
Die Bediener der Drohnensysteme des 11. Armeekorps der Gruppierung Sewer haben seit Anfang August mehr als 20 Funkantennen und Starlink-Satellitenstationen der ukrainischen Streitkräfte im Gebiet Charkow zerstört, wie der Kommandant der Einheit mit dem Rufnamen Pepel gegenüber der Nachrichtenagentur TASS mitteilte. Er berichtete:
"Die Koordinaten der Ziele wurden von der Luftaufklärung bereitgestellt. Die Antennen wurden sowohl tagsüber als auch nachts anhand ihrer Wärmeabgabe entdeckt."
14:51 Uhr
Charkow: An Wirtschaftshochschule werden Bodenroboter für die ukrainische Armee montiert
In den Gebäuden der Nationalen Wirtschaftsuniversität Charkow werden derzeit bodengebundene Robotersysteme für die ukrainische Armee montiert, wie die Nachrichtenagentur TASS aus russischen Sicherheitskreisen erfuhr. Dabei wurde betont:
"In Charkow, in der Straße Schatilowa Datscha, werden im Gebäudekomplex der Nationalen Wirtschaftsuniversität derzeit bodengebundene Robotersysteme für den Bedarf des ukrainischen Militärs montiert."
14:19 Uhr
Frontbericht des russischen Verteidigungsministeriums
Russlands Verteidigungsministerium berichtet am Sonntag über den Verlauf der militärischen Spezialoperation in der Ukraine innerhalb der vergangenen 24 Stunden.
Wie es heißt, haben die Truppenverbände Nord, West, Süd, Mitte, Ost und Dnjepr dem Gegner entlang der gesamten Front Feuerschaden zugefügt. Im Zuge der offensiven Gefechtsführung befreite die russische Armee die Ortschaften Wasjutinskoje und Torezkoje in der Volksrepublik Donezk (DVR).
Insgesamt wurden an den Frontabschnitten rund 1.445 ukrainische Soldaten getötet oder verwundet. Darüber hinaus wurden zerstört oder getroffen:
- ein Artillerieaufklärungsradar
- sechs Anlagen der elektronischen Kampfführung
- zehn Artilleriegeschütze
- 17 gepanzerte Kampffahrzeuge
- 96 Fahrzeuge
Russlands Streitkräfte führten einen kombinierten Angriff auf militärische Ziele an 164 Orten durch. Dabei kamen die operativ-taktische Luftflotte, Kampfdrohnen, Raketen und Artillerie zum Einsatz.
Entlang der Frontlinie zerstörte die Luftverteidigung zehn Lenkbomben, vier Raketen aus dem HIMARS-Mehrfachraketenwerfer und 970 Starrflüglerdrohnen der ukrainischen Streitkräfte.
13:28 Uhr
Russisches Außenministerium: Rumänien leistet Kiew direkte militärische Unterstützung
Wie Juri Pilipson, der Direktor der Zweiten Europa-Abteilung des russischen Außenministeriums, gegenüber der Nachrichtenagentur TASS erklärte, leistet Rumänien der Ukraine direkte militärisch-logistische Unterstützung. Ihm zufolge wird der einzige moldauische Seehafen Giurgiulești – faktisch von Bukarest erworben – als Transitknotenpunkt für verschiedene Lieferungen Rumäniens genutzt, darunter auch solche, die für den Bedarf der ukrainischen Armee bestimmt sind. Pilipson merkte an:
"Rumänien ist bereits heute an der direkten militärisch-logistischen Unterstützung des Kiewer Regimes beteiligt."
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Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.
