Liveticker Ukraine-Krieg – Selenskij: Treffen mit Trump war "gut"
28.07.2026 20:45 Uhr
20:45 Uhr
Selenskij: Treffen mit Trump war "gut"
Der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij hat sein knapp einstündiges Treffen mit US-Präsident Donald Trump im Weißen Haus als "gut" bezeichnet. Dies berichtet das ukrainische Portal Strana.ua.
"Wir haben mit dem Präsidenten über Lizenzen für die Produktion von Abfangraketen für Patriot-Systeme und einige weitere Ideen gesprochen, die helfen können. Außerdem haben wir über Diplomatie gesprochen – es ist wichtig, den diplomatischen Prozess zu intensivieren. Unsere Teams werden die Einzelheiten der weiteren Zusammenarbeit abstimmen."
Der Leiter des ukrainischen Militärgeheimdienstes, Kirill Budanow, erklärte, die Gespräche seien "substanziell" gewesen. Beide Seiten hätten vereinbart, den Verhandlungsprozess zur Beilegung des Ukraine-Konflikts auf allen Ebenen zu intensivieren.
An dem Treffen nahmen unter anderem der US-Außenminister Marco Rubio, der Verteidigungsminister Pete Hegseth, der Finanzminister Scott Bessent sowie der Sondergesandte Steve Witkoff teil. US-Vizepräsident JD Vance war hingegen nicht anwesend.20:22 Uhr
Russisches Militär meldet Abschuss von 112 ukrainischen Drohnen
Nach Angaben des russischen Verteidigungsministeriums hat die russische Luftabwehr innerhalb von zwölf Stunden 112 ukrainische Drohnen abgefangen und zerstört. Diese wurden über den Gebieten Belgorod, Brjansk, Wladimir, Kaluga, Kursk, Lipezk, Leningrad, Rjasan, Tula und der Region Moskau sowie über der Region Krasnodar, der Republik Krim, dem Asowschen und dem Schwarzen Meer abgeschossen.
20:00 Uhr
Drohnenangriff auf Zivilisten: Ukrainisches Militär sabotiert Evakuierung aus Konstantinowka

Die ukrainischen Streitkräfte haben eine Gruppe von Zivilisten bei der Evakuierung aus Konstantinowka in der Donezker Volksrepublik angegriffen. Bei dem Drohnenangriff wurden zwei Menschen verletzt, wie die Presseabteilung des Truppenverbands "Süd" mitteilte. "Ziel des Angriffs waren nicht die Stellungen der russischen Truppen, sondern eben die Zivilisten aus Konstantinowka", hieß es in der Mitteilung.
Ein Video dazu gibt es hier auf unserer Webseite.
19:44 Uhr
Gebiet Belgorod: Vier Zivilisten bei ukrainischen Drohnenangriffen verletzt
Bei Angriffen der ukrainischen Streitkräfte auf ein Geschäftsobjekt und einen Lastwagen im Gebiet Belgorod sind vier Zivilisten verletzt worden. Das teilte der regionale Krisenstab mit. Zwei Männer erlitten Splitterverletzungen und thermische Verbrennungen. Ein drittes Opfer erlitt mehrere Splitterverletzungen im Gesicht, an der Schulter und am Bein.
19:35 Uhr
Kriegsverbrechen des Kiewer Regimes: Drohnenangriffe auf Zivilisten und Wohnhäuser in Russland

Ein Reisebus nach einem Kamikazedrohnen-Terroranschlag des ukrainischen Militärs gegen Zivilisten in Schebekino (Gebiet Belgorod, 28. Juli 2026)Krisenstab der Gebietsverwaltung Belgorod Kiew hat seinen Terror gegen Zivilisten in Russland in der Nacht auf den 28. Juli fortgesetzt. Kamikazedrohnen für den Fronteinsatz kosteten mehrere Menschen in Grenzgebieten das Leben beziehungsweise die Gesundheit; Langstreckendrohnen verursachten Sachschaden im Landesinneren.
Lesen Sie dazu mehr hier auf unserer Webseite.19:19 Uhr
Mehrere Zivilisten bei ukrainischen Drohnenangriffen auf Kertsch verletzt
Bei Drohnenangriffen der ukrainischen Streitkräfte auf Kertsch sind sechs Zivilisten verletzt worden, darunter ein Kind. Dies teilte der Berater des Republikoberhaupts der Krim, Oleg Krjutschkow, mit:
"Der Feind hat mit einer Drohne ein Privathaus in Kertsch angegriffen. Eine ganze Familie wurde verletzt. Vier Menschen, darunter ein Kind, wurden in Krankenhäuser von Kertsch eingeliefert."
Später erlitten zwei weitere Menschen bei einem Angriff in einer Straße der Stadt Verletzungen.
18:48 Uhr
Bloomberg: US-Senat einigt sich auf Gesetzentwurf für neue Russland-Sanktionen
Die US-Senatoren beider Parteien haben sich auf ein neues Sanktionspaket gegen Russland geeinigt, das auf dem Entwurf des verstorbenen Kongressabgeordneten Lindsey Graham basiert. Dies berichtet Bloomberg.
Laut der Zeitung sollen von den Sanktionen ausländische Unternehmen betroffen sein, die den russischen militärisch-industriellen Komplex nach Ansicht der Verfasser des Gesetzentwurfs unterstützen. Zudem könnten gegen Länder, die russische Energieträger kaufen, Zölle von bis zu 100 Prozent verhängt werden.
Die Sprecherin des russischen Außenministeriums, Maria Sacharowa, hatte zuvor erklärt, dass US-Sanktionen gegen Länder, die russische Energieressourcen importieren, eine Gefahr für die gesamte Weltwirtschaft darstellen.
18:30 Uhr
Sacharowa: Neue Sanktionen werden Washington selbst mehr Schaden zufügen

Die Verabschiedung des Gesetzentwurfs über Sanktionen gegen Russland in den USA käme für Washington einem "Schuss ins eigene Bein" gleich, erklärte die Sprecherin des russischen Außenministeriums, Maria Sacharowa.
Ein Video dazu gibt es hier auf unserer Webseite.
18:08 Uhr
Gebiet Belgorod: Ein Toter bei ukrainischem Drohnenangriff auf Auto
Bei einem Drohnenangriff der ukrainischen Streitkräfte auf ein Auto im Weiler Romaschowka im Bezirk Waluiki, Gebiet Belgorod, ist ein Mann getötet worden. Ein weiterer trug Verletzungen davon. Er wird nach der medizinischen Versorgung ambulant weiterbehandelt. Dies teilt der regionale Krisenstab auf seinem Kanal im Messenger Max mit.
17:40 Uhr
Selenskij trifft Trump im Weißen Haus – Gespräche über Ukraine-Konflikt
Der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij wurde bei seiner Ankunft im Weißen Haus nicht über den Haupteingang, sondern über einen Seiteneingang in die Residenz des US-Präsidenten geführt. Dies teilte der Pressepool des Weißen Hauses mit.
Laut der Financial Times wollte Selenskij Trump davon überzeugen, dass die Unterstützung Kiews im Interesse Washingtons liege. Zudem hoffte der ukrainische Präsident, den US-Präsidenten zu einer härteren Haltung gegenüber Russland zu bewegen. Außerdem wollte er eine Beschleunigung der Lieferungen von Patriot-Luftabwehrsystemen sowie eine engere Zusammenarbeit zwischen Kiew und Washington bei der Waffenproduktion erreichen.
Laut Reuters waren alle US-Senatoren zu dem Gespräch eingeladen. Sie hätten demnach während der Verhandlungen mit der Abstimmung über ein Gesetz zur Einführung weiterer Sanktionen gegen Russland beginnen können. Laut der US-Regierung wollte Trump mit Selenskij vor allem über eine Friedenslösung für die Ukraine sprechen. Die USA seien der Ansicht, dass die Zeit gekommen sei, den Konflikt zu beenden.
Nach dem Treffen verließ Selenskij das Weiße Haus. Die Gespräche mit Trump dauerten knapp eine Stunde. Eine offizielle Stellungnahme des Weißen Hauses zu den Verhandlungen liegt bislang nicht vor.
Durch die Sperrung von RT zielt die EU darauf ab, eine kritische, nicht prowestliche Informationsquelle zum Schweigen zu bringen. Und dies nicht nur hinsichtlich des Ukraine-Kriegs. Der Zugang zu unserer Website wurde erschwert, mehrere Soziale Medien haben unsere Accounts blockiert. Es liegt nun an uns allen, ob in Deutschland und der EU auch weiterhin ein Journalismus jenseits der Mainstream-Narrative betrieben werden kann. Wenn Euch unsere Artikel gefallen, teilt sie gern überall, wo Ihr aktiv seid. Das ist möglich, denn die EU hat weder unsere Arbeit noch das Lesen und Teilen unserer Artikel verboten. Anmerkung: Allerdings hat Österreich mit der Änderung des "Audiovisuellen Mediendienst-Gesetzes" am 13. April diesbezüglich eine Änderung eingeführt, die möglicherweise auch Privatpersonen betrifft. Deswegen bitten wir Euch bis zur Klärung des Sachverhalts, in Österreich unsere Beiträge vorerst nicht in den Sozialen Medien zu teilen.
Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.



