Liveticker Ukraine-Krieg – DVR: Mehrere Verletzte nach Kiews Angriffen auf zivile Ziele

13.08.2026 22:15 Uhr
22:15 Uhr
Damit beenden wir für heute den Live-Ticker zur Lage im Ukraine-Konflikt. Morgen früh ab 7 Uhr geht es mit der Berichterstattung weiter. Wir wünschen unseren Lesern trotz aller Spannungen in der Welt eine gute Nacht!
22:14 Uhr
Weitere ukrainische Drohnen über russischen Gebieten abgeschossen
Im Verlaufe des heutigen Donnerstags haben Russlands Luftabwehrkräfte insgesamt 193 ukrainische Drohnen über den Regionen des Landes abgeschossen. Wie das russische Verteidigungsministerium bekannt gibt, wurden die Drohnen im Zeitraum von 8 bis 20 Uhr Moskauer Zeit über den Gebieten Belgorod, Brjansk, Kursk, Orjol, Kaluga, Tula, Moskau, Krasnodar, den Teilrepubliken Baschkortostan und Krim sowie über dem Asowschen und Schwarzen Meer zerstört.
21:57 Uhr
DVR: Mehrere Verletzte nach Kiews Angriffen auf zivile Ziele
Sechs Zivilisten haben in der Volksrepublik Donezk (DVR) Verletzungen erlitten, nachdem das ukrainische Militär einen Regionalzug am Bahnhof Kuteinikowo angegriffen hatte. Wie das Oberhaupt der DVR Denis Puschilin mitteilt, wurden der Zugführer und Zugbegleiter, der Bahnhofsvorsteher und eine weitere Mitarbeiterin des Bahnhofs sowie zwei Fahrgäste – ein Mann und eine junge Frau – verwundet.
Puschilin gibt weiter an, dass im Verlauf des heutigen Donnerstags insgesamt 17 Bewohner der DVR durch ukrainische Angriffe verwundet wurden. Unter anderem erlitten vier Mediziner bei einem Angriff auf ein Krankenhaus in Jassinowataja Verwundungen. Weitere Verwundete forderten ukrainische Angriffe in den Kreisen Charzyssk und Jenakijewo sowie in Mariupol, Donezk und Gorlowka.
21:34 Uhr
Deutschland: Kein Schutzstatus für neu einreisende ukrainische Männer mehr
Ukrainische Männer im Alter zwischen 23 und 60 Jahren werden in Deutschland keinen Schutzstatus mehr erhalten, solange sie nicht die Rechtmäßigkeit der Ausreise aus der Ukraine oder Gründe für eine Freistellung vom Militärdienst vorweisen. Dies berichtet die Deutsche Welle unter Verweis auf das Bundesinnenministerium.
Die Einschränkungen erstrecken sich auf ukrainische Männer, die nach Deutschland nach dem 31. Juli einreisen und erfolgen gemäß dem entsprechenden Beschluss des EU-Rats. Der Schutzstatus der Ukrainer, die vor diesem Datum nach Deutschland gekommen sind, wird indessen automatisch bis zum 4. März 2028 verlängert.
Das Ministerium teilt weiter mit, dass neu einreisende ukrainische Männer einen Asylantrag nach dem Regelverfahren stellen können, stellte aber klar, dass "die Wehrpflicht in der Ukraine an sich keinen Schutzgrund" darstelle. Ukrainischen Männern, die neue Einreisebestimmungen verletzen, drohe eine Abschiebung, so die Behörde weiter.
21:23 Uhr
Gebiet Sumy: Ukrainische Soldaten töten und vertreiben Zivilisten, um Häuser zu besetzen
Im Gebiet Sumy vertreiben ukrainische Soldaten einheimische Zivilisten, um deren Häuser zu besetzen, und scheuen dabei nicht vor Morden zurück. Eine russische militärische Quelle berichtet dazu der Nachrichtenagentur TASS:
"Ukrainische Nationalisten verhalten sich äußerst negativ gegenüber der einheimischen Bevölkerung. Insbesondere töten sie in Bolschaja Pissarewka Rentner, einfach um ein Haus zu besetzen, das ihnen gefällt. Die Leichen der Ermordeten werden oft direkt im Hof verscharrt, manchmal sogar einfach in Keller geworfen."
Die Quelle betonte weiter, dass seit dem Beginn der Kämpfe im Gebiet Sumy über 100 Ortschaften vom ukrainischen Militär besetzt und deren Einwohner vertrieben wurden. Dabei verbleiben im Norden des Gebiets noch etwa 35.000 Zivilisten, die ihre Häuser nicht verlassen wollen, sich damit einer Mobilmachung ins ukrainische Militär entziehen und auf eine Befreiung durch die russische Armee warten, so die Quelle weiter.
20:38 Uhr
Sacharowa: Ziele der Sonderoperation bleiben relevant
Russlands Ziele zur Entnazifizierung und Demilitarisierung der Ukraine bleiben aktuell, erklärt die Pressesprecherin des russischen Außenministeriums Maria Sacharowa.
In einem Kommentar, den Sacharowa auf der Website des russischen Außenministeriums veröffentlicht, listet sie die jüngsten Angriffe Kiews gegen Russlands Zivilbevölkerung sowie Fälle der Rehabilitierung von Nazismus und Repressionen gegen die Ukrainische Orthodoxe Kirche auf. Die Diplomatin betont:
"Alle gelisteten Fakten bestätigen die Aktualität der Aufgaben zur Entnazifierung und Entmilitarisierung der Ukraine und zur Beseitigung von Bedrohungen, die vom ukrainischen Territorium ausgehen."
20:02 Uhr
Russland greift ukrainische Häfen an – Patrouillenboot und Infrastruktur getroffen
Russische Truppen haben am Donnerstag ihre Angriffe auf Ziele in der Ukraine fortgesetzt. Laut dem Verteidigungsministerium in Moskau wurde im Hafen von Otschakow im Gebiet Nikolajew ein Patrouillenboot getroffen. Zudem attackierte Russland Behälter mit Treib- und Schmierstoffen sowie Ausrüstung im Hafen von Odessa, die zur Ausladung von Militärgütern diente. Bei den beiden Angriffen kamen luftgestützte Hochpräzisionswaffen und Kampfdrohnen zum Einsatz.
19:21 Uhr
DVR: 748 Hektar Saatfläche durch Angriffe der ukrainischen Armee zerstört
Durch Angriffe auf die Volksrepublik Donezk (DVR) haben ukrainische Streitkräfte 748 Hektar Saatfläche zerstört, teilt Republikchef Denis Puschilin auf der Plattform Max mit. Er schreibt dazu:
"Unsere Landwirte gehen trotz der anhaltenden Versuche des Gegners, die Ernte zu stören, jeden Tag aufs Feld. Durch die Angriffe ukrainischer Drohnen wurden bereits 26 Fahrzeuge und Maschinen beschädigt, Saatflächen von über 748 Hektar zerstört."
Puschilin ergänzt, die Behörden unterstützten die Landwirte mit Treibstoff sowie beim Absatz ihrer Produkte, und dankt ihnen für Mut, Ausdauer und ihre Arbeit.
18:47 Uhr
Türke bei ukrainischem Drohnenangriff auf Tatarstan verletzt
Bei dem ukrainischen Drohnenangriff am 10. August auf Nischnekamsk in der Teilrepublik Tatarstan ist unter anderem ein türkischer Staatsbürger verletzt worden. Heute besucht die Delegation der türkischen Botschaft das Krankenhaus, in dem der Mann behandelt wird. Laut Ärzten ist der Patient gut gelaunt, sein Zustand werde als zufriedenstellend bewertet, es sei jedoch zu früh, über eine Entlassung zu sprechen.
Am Morgen des 10. August hatten ukrainische Truppen Tatarstan angegriffen. Insgesamt 13 Menschen kamen ums Leben, 78 Zivilisten erhielten medizinische Hilfe.
18:04 Uhr
Militärexperte: Ukrainische Soldaten geben Stellungen wegen der Gleichgültigkeit des Kommandos eigenständig auf
Ukrainische Soldaten verlassen an der Frontlinie eigenmächtig ihre Stellungen, ohne Befehle oder Nachschub der Führung abzuwarten. Das erklärt der Militärexperte Witali Kisseljow. Als Beispiele nennt er die Richtungen Konstantinowka und Saporoschje. Kisseljow sagt:
"Das zeigt, dass die Führung die Kontrolle verloren hat oder die Befehle die Soldaten nicht erreichen, ebenso wenig wie der Nachschub."
Kisseljow betont zudem, der ukrainischen Führung seien ihre Untergebenen gleichgültig: Die Kommandeure hielten sich meist an europäischen Kurorten auf und lebten von westlichen Geldern für die Ukraine, während nicht ihre eigenen Kinder in den Schützengräben stürben.
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Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.