International

Liveticker Ukraine-Krieg: FSB vereitelt ukrainischen Angriff auf Betrieb im Gebiet Moskau

Russland führt gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine Militäroperation in der Ukraine durch. Der Westen reagiert mit immer neuen Waffenlieferungen an die Ukraine und beispiellosen Sanktionen gegen Russland. Lesen Sie hier die neuesten Entwicklungen.
Liveticker Ukraine-Krieg: FSB vereitelt ukrainischen Angriff auf Betrieb im Gebiet MoskauQuelle: TASS © Donat Sorokin
  • 14.07.2026 14:59 Uhr

    14:59 Uhr

    Peskow: Aussagen über Sicherheitsgarantien für die Ukraine ohne Russland demonstrieren ausweglose Position der EU

    Die jüngsten Aussagen des deutschen Bundeskanzlers Friedrich Merz zeigen, dass die EU mit ihrer Position zur Ukraine in eine Sackgasse geraten ist. Diese Ansicht vertritt Kremlsprecher Dmitri Peskow.

    Nach dem Treffen der "Koalition der Willigen" in Paris hatte Merz erklärt, dass die Ukraine und ihre Partner die Einzelheiten der Sicherheitsgarantien bestimmen würden, nicht Russland.

    Peskow kommentierte dies gegenüber Reportern mit den Worten:

    "Diese Aussage von Bundeskanzler Merz demonstriert die Sackgasse, in der sich die Europäer befinden."

    Sollte die EU auf dieser Position bestehen, sei ihre Beteiligung an einer Lösung des Ukraine-Konflikts ausgeschlossen, führte Peskow weiter aus. Ihm zufolge sei die Arbeit an Sicherheitsgarantien für die Ukraine ohne Russland unmöglich.

  • 14:41 Uhr

    Merz: Es wird Zeit, an den Verhandlungstisch zu kommen

    Auf der Pressekonferenz nach einer Sitzung der "Koalition der Willigen" in Paris erklärte Bundeskanzler Friedrich Merz, es werde Zeit, an den Verhandlungstisch zu kommen. Europa unterstütze die Ukraine weiterhin und erhöhe den Druck auf Russland – nicht, um den Krieg fortzusetzen, sondern um ihn so schnell wie möglich zu beenden. Merz betonte weiter:

    "Unsere Botschaft an Russland lautet daher: Es wird Zeit, an den Verhandlungstisch zu kommen. Es wird Zeit, sich auf einen Waffenstillstand zu verständigen. Es wird Zeit, das unnötige Blutvergießen in der Ukraine zu beenden."

  • 14:20 Uhr

    Putin über ukrainische Angriffe: "Unsere Reaktion ist stets symmetrisch"

    Am Montag fand in Moskau das von der Gesamtrussischen Volksfront (ONF) organisierte Forum "Alles für den Sieg!" statt.

    Der russische Präsident Wladimir Putin nahm an der Veranstaltung teil, besichtigte eine Ausstellung mit militärischer und ziviler Ausrüstung und äußerte sich zur aktuellen Lage im Ukraine-Krieg.

    Auf ukrainische Angriffe auf das Territorium der Russischen Föderation angesprochen, sagte er:

    "Unsere Reaktionen werden stets spiegelbildlich sein."

    Kurz darauf ergänzte er:

    "Sie können symmetrisch sein, nur um ein Vielfaches stärker."

    Außerdem sprach er die Energiekrise in Russland, insbesondere auf der Krim, an und versicherte, dass "bereits jetzt die Arbeiten zum Aufbau eines solchen Versorgungssystems beginnen, das nur sehr schwer zu untergraben sein wird".

    Ein Video dazu gibt es hier auf unserer Webseite.

  • 13:55 Uhr

    Werchowna Rada verlängert Kriegsrecht und Mobilmachung in der Ukraine

    Die Werchowna Rada hat das Kriegsrecht und die allgemeine Mobilmachung in der Ukraine zum 20. Mal verlängert. Die beiden Maßnahmen bleiben entsprechend den Gesetzesentwürfen, die Präsident Wladimir Selenskij kürzlich einbrachte, bis zum 31. Oktober 2026 in Kraft.

  • 13:21 Uhr

    Tusk: Erste Manöver der "Koalition der Willigen" finden im Herbst in Polen statt

    Die ersten Militärmanöver der "Koalition der Willigen" zur Unterstützung der Ukraine sollen in diesem Herbst in Polen stattfinden, kündigte der polnische Ministerpräsident Donald Tusk in Paris an.

    Tusk nannte Truppen aus Frankreich und Großbritannien als internationale Teilnehmer, während die polnischen Streitkräfte Teilnehmer und Gastgeber zugleich seien.

    Die Manöver sollten die Koalition auf konkrete Sicherheitsgarantien für die Ukraine, aber auch für die Region vorbereiten, betonte der Ministerpräsident. Der französische Präsident Emmanuel Macron hatte am Montag erstmals von gemeinsamen Übungen gesprochen.

  • 13:00 Uhr

    Frontbericht des russischen Verteidigungsministeriums

    Innerhalb der vergangenen 24 Stunden haben die ukrainischen Streitkräfte nach Angaben des russischen Verteidigungsministeriums 1.380 Soldaten in der Zone der militärischen Sonderoperation verloren. Die russische Armee zerstörte demnach folgende Waffen und Ausrüstung des Gegners:

    • neun gepanzerte Kampffahrzeuge,
    • 68 Kraftfahrzeuge,
    • sechs Artilleriegeschütze,
    • eine M777-Kanonenhaubitze,
    • ein Artillerieaufklärungsradar vom Typ AN/TPQ-50,
    • eine Anlage elektronischer Aufklärung,
    • acht Anlagen der elektronischen Kampfführung.

    Einheiten der russischen Luftstreitkräfte, der Raketen- und Artillerietruppen sowie Drohnenbediener trafen Objekte der Energie- und Transportinfrastruktur, die von den gegnerischen Truppen genutzt wurden, Lager- und Montagehallen für unbemannte Fluggeräte größerer Reichweite sowie Stationierungsorte ukrainischer Soldaten und ausländischer Söldner in 148 Bezirken. Die Flugabwehr schoss sieben Flugbomben, zwei HIMARS-Raketen und 715 Drohnen ab.

  • 12:31 Uhr

    FSB: Drohnen in Anhängern mit Doppelboden transportiert

    Agenten der Ukraine haben FPV-Drohnen für geplante Angriffe in den Gebieten Amur und Tscheljabinsk mit Pkw und Anhängern transportiert, berichtet der Pressedienst des Föderalen Sicherheitsdienstes Russlands (FSB). In den Anhängern wurden Haushaltsgeräte transportiert ‒ tatsächlich waren die Fahrzeuge jedoch mit doppeltem Boden versehen.

    Anschließend mieteten die mutmaßlichen Täter und ihre Komplizen Garagen, in denen die Drohnen montiert und für den Einsatz vorbereitet wurden.

    In einer Mitteilung vom Montag hatte der FSB über vereitelte Vorbereitungen für Drohnenangriffe auf Militärflugplätze in den Gebieten Amur und Tscheljabinsk berichtet.

    Mehr zum ThemaSpiderweb 2.0 vereitelt – Agentennetz schon vor 2022 aufgebaut

  • 11:33 Uhr

    Verteidigungsministerium: Zwei Rüstungsbetriebe in Kiew getroffen

    Das russische Verteidigungsministerium präzisiert Informationen zu den nächtlichen Angriffen auf die Ukraine. Demnach wurden in der Hauptstadt Kiew zwei Rüstungsbetriebe getroffen. Bei einem davon handele es sich um den wichtigsten Produzenten elektronischer Komponenten für Marschflugkörper vom Typ Neptun-MD sowie für Raketen der Typen FP-7, FP-9 und Grom-2. Außerdem stelle der Betrieb Navigations- und Landeausrüstung sowie Komponenten für den Flugzeugbau her.

    Der zweite Betrieb sei eine bedeutende Produktionsstätte für die Montage von Sprengköpfen für unbemannte Fluggeräte und Raketen verschiedener Typen. Das Unternehmen verarbeite und lagere zudem Sprengstoffe für die Munitionsherstellung und diene als Logistikzentrum für die Lagerung und Verlegung militärischer Ausrüstung, darunter gepanzerter Fahrzeuge und Drohnen.

    Im Gebiet Odessa traf die russische Armee Objekte im Hafen von Juschny zum Entladen von Treib- und Schmierstoffen sowie sieben Behälter mit Treib- und Schmierstoffen zur Versorgung der ukrainischen Streitkräfte.

    Außerdem wurden ein Frachter mit Militärgütern während des Entladens im Containerterminal sowie ein Tanker auf dem Weg zwischen Tschernomorsk und Odessa getroffen.

  • 10:55 Uhr

    FSB vereitelt ukrainischen Angriff auf Betrieb im Gebiet Moskau

    Der Föderale Sicherheitsdienst Russlands (FSB) hat einen massiven Angriff auf einen strategisch wichtigen Betrieb im Gebiet Moskau vereitelt. Laut einer offiziellen Erklärung wurde die Attacke vom ukrainischen Geheimdienst (SBU) vorbereitet.

    Insgesamt 35 FPV-Drohnen, ausgestattet mit Lenksystemen aus kanadischer Produktion, sollten von einem Depot in der Nähe des Betriebs aus ferngesteuert ins Ziel gelenkt werden. Laut dem FSB wurden die Drohnen in einer Lieferung spanischer Keramikfliesen versteckt und über die Slowakei, Polen und Weißrussland in das Gebiet Moskau geschmuggelt.

    An den Vorbereitungen des Terrorangriffs sei der ukrainische Blogger und Rapper Kiyvstoner (bürgerlicher Name: Albert Wassiljew) beteiligt gewesen, erklärte der FSB.

    Mitarbeiter des Sicherheitsdienstes nahmen den mutmaßlichen Täter der vereitelten Attacke fest. Der Mieter des Depots habe bei der Festnahme bewaffneten Widerstand geleistet und sei noch vor Ort erschossen worden.

  • 10:18 Uhr

    Region Krasnodar meldet Brand in Ölraffinerie

    Die Ölraffinerie nahe dem Ort Afipski in der Region Krasnodar ist nach einem Drohnenangriff in Brand geraten, teilte der regionale Krisenstab mit. In mehreren benachbarten Orten stürzten Trümmer der Drohnen ab. Die Rettungsdienste sind vor Ort im Einsatz. Ein Zivilist wurde mit Verletzungen ins Krankenhaus eingeliefert.

    Update: Der Brand in der Ölraffinerie ist laut dem Krisenstab gelöscht worden. Die Zahl der Verletzten stieg nach aktualisierten Angaben auf zwei.

Durch die Sperrung von RT zielt die EU darauf ab, eine kritische, nicht prowestliche Informationsquelle zum Schweigen zu bringen. Und dies nicht nur hinsichtlich des Ukraine-Kriegs. Der Zugang zu unserer Website wurde erschwert, mehrere Soziale Medien haben unsere Accounts blockiert. Es liegt nun an uns allen, ob in Deutschland und der EU auch weiterhin ein Journalismus jenseits der Mainstream-Narrative betrieben werden kann. Wenn Euch unsere Artikel gefallen, teilt sie gern überall, wo Ihr aktiv seid. Das ist möglich, denn die EU hat weder unsere Arbeit noch das Lesen und Teilen unserer Artikel verboten. Anmerkung: Allerdings hat Österreich mit der Änderung des "Audiovisuellen Mediendienst-Gesetzes" am 13. April diesbezüglich eine Änderung eingeführt, die möglicherweise auch Privatpersonen betrifft. Deswegen bitten wir Euch bis zur Klärung des Sachverhalts, in Österreich unsere Beiträge vorerst nicht in den Sozialen Medien zu teilen.

Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.