Liveticker Ukraine-Krieg: Russische Truppen durchbrechen erste Verteidigungslinie bei Slawjansk

27.08.2026 22:00 Uhr
22:00 Uhr
Damit beenden wir für heute den Live-Ticker zur Lage im Ukraine-Konflikt. Morgen früh ab 7 Uhr geht es mit der Berichterstattung weiter. Wir wünschen unseren Lesern trotz aller Spannungen in der Welt eine gute Nacht!
21:59 Uhr
Milliarden für Kiew: Klimakanzler Merz ist in der Ukraine beliebter als in Deutschland

Das georgische Sprichwort lässt sich auf Merz' Ukraine-Politik zuspitzen: Wer den Fuchs gewähren lässt, muss damit rechnen, dass am Ende nicht nur die Hühner, sondern auch die Schafe fehlen – oder, überspitzt gesagt, dass die deutsche Staatskasse immer weiter geplündert wird.RT Merz punktet in Kiew und verliert in Deutschland. Für die Ukraine ist er ein verlässlicher Partner, der Waffen und Milliarden bereitstellt. Für viele Deutsche ist er dagegen der Kanzler einer schwächelnden Wirtschaft, hoher Belastungen und ungelöster Probleme. Der Applaus kommt aus Kiew, der Frust aus Berlin.
Mehr dazu erfahren Sie in diesem Meinungsartikel von Hans-Ueli Läppli.21:51 Uhr
Russische Drohnen treffen Logistikzentrum für Drohnenkomponenten bei Kiew
Nach Angaben des russischen Verteidigungsministeriums haben russische Streitkräfte mit Kampfdrohnen ein Transport- und Logistikzentrum Rawen-Ukraine in Browary bei Kiew getroffen. In dem Zentrum seien Komponenten für Drohnen verschiedener Typen gelagert und verteilt worden.
21:44 Uhr
Schweden übergibt der Ukraine zehn Boote
Die schwedische Küstenwache wird der Ukraine zehn Boote übergeben. Dies teilt das schwedische Verteidigungsministerium mit. Einen Zeitplan für die Lieferung nennt das Ministerium nicht. Die Boote sollen demnach unter anderem für die Räumung von Flussläufen von Minen im Rahmen von Rettungseinsätzen eingesetzt werden.
21:35 Uhr
Kiew fordert Einwohner des von der Ukraine kontrollierten Cherson zur Ausreise auf
Der von Kiew eingesetzte Chef der Militärverwaltung des Gebiets Cherson Alexander Prokudin fordert die Einwohner Chersons zur Ausreise auf. Im Winter könne die Stadt längere Zeit ohne Strom und Wärme bleiben. Er schreibt auf Telegram:
"Ich wende mich erneut an die Einwohner von Cherson, insbesondere an Familien mit Kindern und ältere Menschen: Wenn ihr die Möglichkeit habt und Verwandte oder Freunde in sichereren Regionen habt – reist aus."
Seinen Angaben zufolge ist in diesem Winter nicht damit zu rechnen, dass Wärmekraftwerke und andere kritische Infrastruktureinrichtungen wie gewohnt betrieben werden könnten. "Cherson könnte nicht nur stunden- oder tageweise, sondern über längere Zeit ohne Strom und Wärme bleiben. Darauf muss man sich schon jetzt vorbereiten", erklärt er.
21:21 Uhr
Britische Medien veröffentlichen Karten mit Militärbasen im Land
Britische Medien veröffentlichen vor dem Hintergrund der jüngsten Äußerungen der russischen Außenministeriumssprecherin Maria Sacharowa Karten mit Standorten britischer Militärbasen.
Sacharowa erklärte zuvor, Moskau habe Informationen über die Weitergabe britischer Technologiedaten an die Ukraine erhalten, die für eine mögliche Produktion von Storm-Shadow-Marschflugkörpern in der Ukraine benötigt würden. Als mögliche Reaktion auf ukrainische Angriffe mit britischen Waffen könnten britische Militärobjekte in der Ukraine und außerhalb des Landes zu Zielen werden, warnte sie.
Kurz darauf veröffentlicht die Zeitung Independent Karten mit Standorten von Stützpunkten der britischen Luft- und Landstreitkräfte. Dem Blatt zufolge gibt es in Großbritannien mehr als 2.000 Militärbasen, darunter Reserveeinrichtungen. Eine Karte zeigt die Standorte von mehr als 30 Basen der Royal Air Force, eine weitere die Dichte der Militärstützpunkte in den einzelnen Regionen des Landes.
In den sozialen Netzwerken wurde die Veröffentlichung teilweise mit Spott kommentiert.
21:10 Uhr
Sorge um Ukraine-Finanzierung: EU-Staaten fordern erneut Zugriff bei Russland-Vermögen

SymbolbildUrheberrechtlich geschützt Im Streit über die Finanzierung der Ukraine wächst in mehreren EU-Staaten die Sorge vor einer Finanzierungslücke. Schweden, die Niederlande, Spanien und Polen wollen die EU-Kommission laut Financial Times daher erneut auffordern, den Zugriff auf eingefrorene russische Vermögenswerte zu prüfen.
Lesen Sie dazu mehr hier auf unserer Webseite.20:59 Uhr
Russland greift Tanker mit Treibstoff im Hafen von Ismail an
Nach Angaben des russischen Verteidigungsministeriums haben russische Drohnen im ukrainischen Hafen Ismail einen Tanker mit Treibstoff für die ukrainischen Streitkräfte sowie zwei Treibstofftanks getroffen. Der Tanker sei während der Entladung angegriffen worden. Er habe Kraft- und Schmierstoffe für die ukrainischen Streitkräfte geliefert, so das Ministerium. Auch im Hafen von Odessa wurden demnach Ziele getroffen. Dort wurden sieben Lager mit militärischer Ausrüstung sowie eine Werkstatt zur Montage von Drohnen getroffen.
20:45 Uhr
Gebiet Belgorod: Drei Zivilisten bei ukrainischen Drohnenangriffen verletzt
Bei Drohnenangriffen der Ukraine im Gebiet Belgorod sind drei Zivilisten verletzt worden. Zwei Menschen wurden in Schebekino getroffen, eine weitere Frau im Schebekinski-Kreis. Dies teilen die regionalen Behörden mit.
In Schebekino detonierte eine Drohne an einer Bushaltestelle. Dabei erlitt eine Frau Splitterverletzungen am Brustkorb und an der Schulter. Ein weiterer Drohnenangriff galt einem Gewerbeobjekt. Dabei wurde ein Mann verletzt. Beide wurden in ein Krankenhaus gebracht. Bei dem Mann wurden Splitterverletzungen am Brustkorb und Bauch festgestellt.
Im Dorf Grafowka im Schebekinski-Kreis griff eine Drohne einen Lastwagen an. Eine Frau, die sich neben dem Fahrzeug befand, erlitt Splitterverletzungen am Oberschenkel und Rücken. Auch sie wurde ins Krankenhaus gebracht.
20:34 Uhr
Trump: Russland plant keinen Angriff auf NATO-Staaten
Russland plant laut US-Präsident Donald Trump keinen Angriff auf das Gebiet von NATO-Staaten. Trump verweist dabei auf seine guten Gespräche mit dem russischen Präsidenten Wladimir Putin. Er sagt vor Journalisten im Oval Office:
"Ich hatte gute Gespräche mit ihm. Er wird das Gebiet der NATO nicht angreifen."
Zuvor hatten US-Medien berichtet, CIA-Direktor John Ratcliffe habe die russische Führung bei einem unangekündigten Besuch in Moskau davor gewarnt, die Widerstandsfähigkeit des Bündnisses auf die Probe zu stellen. Trump weist Berichte über einen außergewöhnlichen Charakter der Reise zurück. Die Kontakte in Moskau seien "bis zu einem gewissen Grad Routine" gewesen. Zugleich betont er, Washington strebe eine möglichst schnelle diplomatische Beilegung des Ukraine-Konflikts an.
Auch der Kreml bezeichnet Spekulationen über russische Angriffspläne gegen die NATO als "Horrorgeschichten, die nichts mit der Realität zu tun haben".
Durch die Sperrung von RT zielt die EU darauf ab, eine kritische, nicht prowestliche Informationsquelle zum Schweigen zu bringen. Und dies nicht nur hinsichtlich des Ukraine-Kriegs. Der Zugang zu unserer Website wurde erschwert, mehrere Soziale Medien haben unsere Accounts blockiert. Es liegt nun an uns allen, ob in Deutschland und der EU auch weiterhin ein Journalismus jenseits der Mainstream-Narrative betrieben werden kann. Wenn Euch unsere Artikel gefallen, teilt sie gern überall, wo Ihr aktiv seid. Das ist möglich, denn die EU hat weder unsere Arbeit noch das Lesen und Teilen unserer Artikel verboten. Anmerkung: Allerdings hat Österreich mit der Änderung des "Audiovisuellen Mediendienst-Gesetzes" am 13. April diesbezüglich eine Änderung eingeführt, die möglicherweise auch Privatpersonen betrifft. Deswegen bitten wir Euch bis zur Klärung des Sachverhalts, in Österreich unsere Beiträge vorerst nicht in den Sozialen Medien zu teilen.
Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.

