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Liveticker Ukraine-Krieg – Rutte: "Europäische Waffenbestände für die Ukraine sind erschöpft"

Russland führt gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine Militäroperation in der Ukraine durch. Der Westen reagiert mit immer neuen Waffenlieferungen an die Ukraine und beispiellosen Sanktionen gegen Russland. Lesen Sie hier die neuesten Entwicklungen.
Liveticker Ukraine-Krieg – Rutte: "Europäische Waffenbestände für die Ukraine sind erschöpft"Quelle: TASS © Markus Schreiber
  • 13.01.2026 17:49 Uhr

    17:49 Uhr

    Russische Luftabwehr zerstört 40 weitere ukrainische Drohnen

    Russlands Verteidigungsministerium berichtet über weitere Versuche der ukrainischen Streitkräfte, Objekte in Russland mit unbemannten Luftfahrzeugen anzugreifen. Wie die Behörde auf Telegram schreibt, habe die russische Luftabwehr im Zeitraum von 11:00 Uhr MEZ bis 16:00 Uhr MEZ 40 gegnerische Drohnen abgeschossen. Die Zahl der zerstörten Drohnen listet die Behörde wie folgt auf:

    • Teilrepublik Krim – 22,
    • Gebiet Belgorod – 7,
    • Asowsches Meer – 6,
    • Gebiet Wolgograd – 2,
    • Gebiet Rostow – 2,
    • Gebiet Brjansk – 1.
  • 17:17 Uhr

    Rutte: "Europäische Waffenbestände für die Ukraine sind erschöpft"

    Die Waffenlager in Europa sind weitgehend leer. Dies erklärte NATO-Generalsekretär Mark Rutte. "Aber in den USA gibt es noch etwas", fügte er hinzu.

    "Nach drei bis vier Jahren Krieg wurden viele Bestände in Europa aufgebraucht oder zerstört. Deshalb müssen wir uns stärker auf das verlassen, was noch in den Vereinigten Staaten vorhanden ist."

    Dort gebe es "zum Glück noch erhebliche Reserven", was für die Ukraine von großer Bedeutung sei, so Rutte.

  • 17:00 Uhr

    Russland rüstet sein Militär zu einem Hightech-Arsenal auf – das kommt als Nächstes

    Von atomgetriebenen U-Booten bis hin zu KI-gesteuerten Drohnen – das Jahr 2026 markiert eine entscheidende Phase in der Transformation des militärisch-industriellen Komplexes Russlands. Die Modernisierung der russischen Streitkräfte spiegelt deren kohärente Weiterentwicklung in allen Bereichen wider.

    Mehr dazu in dieser Analyse von Dmitri Kornew auf unserer Website.

  • 16:45 Uhr

    Kallas: EU erwägt Ausbildung ukrainischer Militärs direkt in der Ukraine

    Die Europäische Union prüft eine Ausweitung ihrer Ausbildungsmission für die ukrainischen Streitkräfte und schließt Trainings direkt auf ukrainischem Gebiet nicht aus. Dies erklärte EU-Chefdiplomatin Kaja Kallas bei einer Pressekonferenz in Berlin. Auf die Frage nach möglichen Sicherheitsgarantien für Kiew und der Überwachung einer Waffenruhe sagte sie: 

    "Wir haben bereits eine militärische Mission zur Ausbildung ukrainischer Soldaten. Wir können dieses Mandat auch auf Trainings auf ukrainischem Territorium ausdehnen."

    Zuvor hatte die New York Times berichtet, die EU und die USA hätten zwei Dokumente zu Sicherheitsgarantien für die Ukraine abgestimmt. Diese sehen unter anderem die mögliche Stationierung europäischer Kräfte sowie eine Reduzierung der ukrainischen Armee auf rund 800.000 Soldaten vor.

  • 16:22 Uhr

    Ukrainische FPV-Drohnen greifen Autos im russischen Grenzgebiet Brjansk an

    Gouverneur Alexander Bogomas meldet auf Telegram einen ukrainischen Angriff auf die Zivilbevölkerung des russischen Grenzgebietes Brjansk. Demnach seien zwei zivile Fahrzeuge in der Siedlung Belaja Berjoska von FPV-Drohnen attackiert worden. Dabei habe ein Ortsansässiger Splitterverletzungen erlitten. Man habe den Mann umgehend ins Krankenhaus eingeliefert und ärztlich versorgt.

    Bogomas verurteilt die Attacke als terroristisch und niederträchtig. Dem verletzten Mann wünscht er eine möglichst schnelle Besserung.

  • 15:58 Uhr

    Medienbericht: G7 wird Druck auf Trump ausüben, um Sicherheitsgarantien für Kiew zu erreichen

    Die Verbündeten Kiews in der G7 wollen bei einem Treffen in Davos Druck auf US-Präsident Donald Trump ausüben, um seine Unterstützung für Sicherheitsgarantien für die Ukraine zu gewinnen. Das schreibt die Zeitung Financial Times unter Berufung auf Quellen.

    Zuvor hatte das Portal Axios über ein mögliches Treffen zwischen Wladimir Selenskij und Trump während des Weltwirtschaftsforums in Davos berichtet. Nach Angaben der Financial Times planen die Staats- und Regierungschefs Italiens, Deutschlands, Frankreichs, Kanadas und Großbritanniens sowie die Chefin der Europäischen Kommission ebenfalls, an diesem Treffen in der nächsten Woche teilzunehmen.

  • 15:41 Uhr

    Szijjártó gegen finanzielle Unterstützung der Ukraine: Ungarn braucht Geld für eigene Entwicklung

    Der ungarische Außenminister Péter Szijjártó hat bei der Eröffnung eines Industrieparks in der Stadt Nyíregyháza im Osten des EU-Landes den Unwillen der Regierung in Budapest verteidigt, die Ukraine finanziell zu unterstützen. Wie der Politiker erklärte, brauche Ungarn selbst Geld, um seine östlichen Regionen zu entwickeln.   

    "Wenn wir in den vergangenen ein oder zwei Jahren das Geld des ungarischen Volkes für die Entwicklung der Ukraine oder für die Finanzierung des Krieges verwendet hätten, wäre die Entwicklung des östlichen Teils unseres Landes einfach unmöglich gewesen."

    Inzwischen habe das Niveau der wirtschaftlichen Entwicklung im Osten Ungarns das des westlichen Teils des Landes erreicht, erklärte Szijjártó.

  • 15:30 Uhr

    Ukrainische Schriftstellerin fordert Strafen für russischsprachige Bürger

    Die ukrainische Kinderbuchautorin Larissa Nizoi hat dazu aufgerufen, Mitbürger, die Russisch sprechen, zu "verfolgen und zu bestrafen". Russischsprachige Ukrainer würden die Staatlichkeit untergraben, so die Schriftstellerin. Dies sagte sie in einem Video auf dem YouTube-Kanal "Hier spricht das große Lwow".

    "Ukrainische Moskowiter sollen Angst haben, hier in der Ukraine ihre Moskowiter Mäuler aufzureißen. Das ist nicht einfach Demokratie, nicht einfach 'Ich rede, wie ich will.' Solche Menschen muss man fesseln, verfolgen und bestrafen."

    Unterdessen ergab eine SOCIS-Umfrage vom Dezember 2025, dass fast 50 Prozent der Ukrainer zu Hause zumindest teilweise Russisch sprechen. Im März 2024 erklärte die UN-Menschenrechtskommission, die russischsprachige Minderheit werde in der Ukraine diskriminiert. Russlands Außenminister Sergei Lawrow sprach von jahrelanger aggressiver Derussifizierung und Zwangsassimilation.

  • 15:16 Uhr

    Parlament in Kiew bestätigt Rücktritt von Verteidigungsminister Schmygal

    Das ukrainische Parlament hat den Rücktritt des ukrainischen Verteidigungsministers Denis Schmygal aus seinem Amt bestätigt. Dafür votierten 265 der insgesamt 395 Abgeordneten. Schmygal war seit dem 17. Juli 2025 im Amt. Der Politiker wechselt jetzt in das Energieministerium und wird zusätzlich Vize-Ministerpräsident des Landes. Sein Nachfolger im Verteidigungsministerium wird der derzeitige Vize-Ministerpräsident und Digitalminister Michail Fjodorow.

  • 15:07 Uhr

    Tschechischer Ministerpräsident beschuldigt vorherige Regierung, Hunderte Millionen Euro für Munition für Kiew ausgegeben zu haben

    Die vorherige tschechische Regierung habe Hunderte Millionen Euro für Munition für die ukrainischen Streitkräfte ausgegeben, erklärt Regierungschef Andrej Babiš. Das Portal České noviny zitiert ihn wie folgt:

    "Der tschechische Haushalt hat heimlich 17,1 Milliarden Kronen in Waffen investiert, alles wurde geheim gehalten, alles war streng geheim."

    Das Medium präzisiert, dass insgesamt mehr als elf Milliarden Euro (274 Milliarden Kronen) über tschechische Unternehmen für Munition für die Ukraine ausgegeben wurden. Babiš zufolge habe die frühere Regierung unter Petr Fiala die Details dieser Initiative verschwiegen. Sein Vorgänger wiederum empörte sich über die Offenlegung der Informationen und sprach von einer Gefahr für die Sicherheit.

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Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.