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Liveticker Ukraine-Krieg: Russische Armee setzt Vormarsch bei Krasny Liman und Konstantinowka fort

Russland führt gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine Militäroperation in der Ukraine durch. Der Westen reagiert mit immer neuen Waffenlieferungen an die Ukraine und beispiellosen Sanktionen gegen Russland. Lesen Sie hier die neuesten Entwicklungen.
Liveticker Ukraine-Krieg: Russische Armee setzt Vormarsch bei Krasny Liman und Konstantinowka fortQuelle: Sputnik © Sergej Bobylew
  • 22.06.2026 15:17 Uhr

    15:17 Uhr

    Weißrusslands Sicherheitsrat: Minsk lässt sich nicht durch Provokationen in Konflikt hineinziehen

    Weißrussland werde es nicht zulassen, sich durch Provokationen in einen Konflikt verwickeln zu lassen. Dies erklärte Alexander Wolfowitsch, der Staatssekretär des weißrussischen Sicherheitsrats. Er betonte, dass Minsk für "Frieden, Besonnenheit und für die Lösung aller Probleme auf diplomatischem Wege" plädiere. 

    Hinsichtlich des ukrainischen Drohnenangriffs auf einen Bus im russischen Gebiet Brjansk, der eine Kinderfußballmannschaft aus Weißrussland beförderte, sagte Wolfowitsch:

    "Es spielt keine Rolle, wem dieser Bus gehört – ob er aus Weißrussland, Russland oder einem anderen Staat stammt. Es ist ein Bus mit Zivilisten. Aber derjenige, der diesen Angriff verübt hat, hat versucht, einen Vorwand zu schaffen, um Weißrussland und die Ukraine gegeneinander aufzuhetzen und eine unangenehme Situation zu provozieren."

  • 14:44 Uhr

    Ukrainischer Raketenangriff auf Woronesch – Mindestens drei Verletzte

    Die russische Großstadt Woronesch ist am Montag Ziel eines ukrainischen Drohnenangriffs geworden. Neben Sachschaden ist zur Stunde offiziell von drei Verletzten die Rede. Der Angriff erfolgte während des offiziellen Gedenkens an den deutschen Überfall auf die Sowjetunion vor 85 Jahren.

    Lesen Sie dazu mehr hier auf unserer Webseite.

  • 14:15 Uhr

    Busfahrer bei Drohnenangriff im Gebiet Belgorod getötet

    Nach Angaben des regionalen Krisenstabs des Gebiets Belgorod kam ein Busfahrer bei dem Angriff einer ukrainischen FPV-Drohne auf einen Bus ums Leben. Der Vorfall ereignete sich auf der Autobahn Krasnaja Jaruga – Wjasowoje. Der Mann wurde in kritischem Zustand ins Zentrale Bezirkskrankenhaus gebracht. Er ist jedoch seinen Verletzungen erlegen. Das Fahrzeug wurde beschädigt.

  • 13:40 Uhr

    FSB nimmt einen Agenten ukrainischer Geheimdienste fest

    Russlands Inlandsgeheimdienst FSB hat einen russischen Staatsbürger, Jahrgang 2005, in der Stadt Woronesch festgenommen. Dies teilte der Pressedienst der russischen Behörde mit. Nach Angaben des FSB wurde der Mann durch ukrainische Geheimdienste über den Messenger-Dienst Telegram angeworben. 

    Auf Anweisung seines ukrainischen Kurators habe der Festgenommene gegen finanzielle Belohnung Überwachung russischer Militärobjekte in der Region Moskau durchgeführt und im Internet weitere Personen zur Unterstützung der ukrainischen Geheimdienste ausgesucht. 

    Bei dem Festgenommenen wurde ein Smartphone sichergestellt, das Korrespondenz enthielt, die "seine illegalen Aktivitäten im Auftrag ukrainischer Geheimdienste" beweisen soll.

    Der Mann hat ein Geständnis abgelegt und arbeitet aktiv mit den Ermittlungsbehörden zusammen.

    Es wurde ein Strafverfahren wegen Landesverrats eingeleitet.

  • 12:54 Uhr

    Verteidigungsministerium: Russische Armee setzt Vormarsch in Krasny Liman und Konstantinowka fort

    Im Frontbericht des russischen Verteidigungsministeriums vom Montag heißt es, dass die Ukraine in den vergangenen 24 Stunden etwa 1.440 Soldaten verloren hat. 

    Im Zuständigkeitsbereich des Truppenverbandes Nord beliefen sich die Verluste der ukrainischen Truppen auf mehr als 210 Soldaten. Zudem zerstörte das russische Militär ein gepanzertes Kampffahrzeug, 16 Autos, einen Grad-Mehrfachraketenwerfer, ein Feldartilleriegeschütz und eine Radaranlage vom Typ RADA aus israelischer Produktion.

    Der Truppenverband West setzt die Eliminierung der ukrainischen Streitkräfte in der Stadt Krasny Liman in der DVR fort. Innerhalb von 24 Stunden wurden zehn Stützpunkte des Gegners eingenommen und 46 Gebäude befreit. Im Zuständigkeitsbereich des Verbandes verlor das ukrainische Militär mehr als 220 Kämpfer. Zusätzlich eliminierten die russischen Soldaten 17 Autos, zwei Artilleriegeschütze und eine Station für elektronische Kampfführung.

    In der Stadt Konstantinowka setzen die Einheiten des Truppenverbandes Süd ihren Vormarsch fort und befreiten im Laufe des Tages 103 Gebäude. Im Abschnitt des Verbandes büßte das ukrainische Militär etwa 165 Kämpfer ein. Zudem wurden drei gepanzerte Kampffahrzeuge, zwölf Autos und ein Artilleriegeschütz zerstört. 

    Im Zuständigkeitsbereich des Truppenverbandes Mitte verlor das ukrainische Militär mehr als 335 Kämpfer. Der Verband der russischen Armee setzte drei Autos und zwei Feldartilleriegeschütze außer Gefecht.  

    Durch entschlossene Aktionen des Truppenverbandes Ost mussten ukrainische Truppen einen Verlust von etwa 460 Soldaten hinnehmen. Ferner eliminierte das russische Militär in diesem Operationsbereich ein gepanzertes Kampffahrzeug, ein Artilleriegeschütz und acht Autos.

    Die Verluste der ukrainischen Truppen im Zuständigkeitsbereich des Truppenverbandes Dnjepr beliefen sich auf mehr als 50 Soldaten. Außerdem neutralisierte der Verband neun Autos und zwei Stationen für elektronische Kampfführung.

    Kampfflugzeuge, Drohnen, Raketentruppen und Artillerie der russischen Streitkräfte haben Ölraffinerien, Objekte der Brennstoff-, Energie- und Transportinfrastruktur, Brennstofflager, die von ukrainischen Streitkräften genutzt werden, sowie Lager für Langstreckendrohnen angegriffen. Vorübergehende Stationierungsorte der bewaffneten Formationen der ukrainischen Armee und ausländischer Söldner in 142 Bezirken wurden ebenfalls getroffen. 

    Russische Luftabwehrkräfte haben zwölf gelenkte Bomben und 734 Starrflüglerdrohnen abgeschossen.

    Seit Beginn der militärischen Sonderoperation wurden insgesamt 671 gegnerische Flugzeuge, 284 Hubschrauber, 167.044 unbemannte Luftfahrzeuge, 662 Flugabwehrraketensysteme, 29.870 Panzer und gepanzerte Kampffahrzeuge, 1.746 Mehrfachraketenwerfer, 35.454 Feldartillerie- und Mörsergeschütze sowie 64.658 militärische Spezialfahrzeuge außer Gefecht gesetzt.

  • 12:40 Uhr

    Puschilin: Russische Armee rückt aktiv in Konstantinowka vor

    Die russischen Streitkräfte entwickeln ihren Vormarsch in der Stadt Konstantinowka in der DVR. Dies erklärte Denis Puschilin, Chef der Volksrepublik Donezk, gegenüber Westi.

    "In Konstantinowka selbst setzen unsere Truppen ihre aktive Offensive fort und Wohngebiete innerhalb der Stadt werden vom Gegner gesäubert. Ein Munitionsdepot der ukrainischen Streitkräfte wurde im Südwesten der Stadt zerstört. Auch die Stellungen unserer Einheiten im Zentrum von Konstantinowka haben sich verbessert."

  • 11:57 Uhr

    Mehrere Wohnhäuser im Gebiet Wladimir nach Drohnenabsturz evakuiert

    Die Bewohner von drei Wohnhäusern in der Stadt Gus-Chrustalny im Gebiet Wladimir wurden nach dem Absturz einer ukrainischen Drohne evakuiert. Dies gab der Gouverneur der Region, Alexander Awdejew, bekannt. Nach seinen Angaben gibt es keine Verletzten. Die Einsatzkräfte sind vor Ort. 

  • 11:18 Uhr

    Mehrere ukrainische Gebiete ohne Strom

    Infolge der Beschädigung der Energieobjekte sind die ukrainischen Gebiete Nikolajew, Sumy, Charkow und Tschernigow ohne Stromversorgung. Dies meldete das Energieministerium des Landes. 

    Darüber hinaus ist es zu Stromausfällen in den von Kiew kontrollierten Teilen der DVR und den Gebieten Saporoschje und Cherson gekommen.

  • 10:46 Uhr

    Dutzende ukrainische Drohnen im Anflug auf Moskau zerstört

    Sergei Sobjanin, der Bürgermeister der russischen Hauptstadt, gab bekannt, dass die Luftabwehrkräfte binnen 24 Stunden 84 gegnerische Drohnen im Anflug auf Moskau abgeschossen haben. Ihm zufolge gibt es keine Verletzten oder Sachschäden. 

  • 10:04 Uhr

    Mehrfamilienhaus mit einer Drohne im Gebiet Tula angegriffen

    In der Stadt Schtschekino hat eine ukrainische Drohne ein Mehrfamilienhaus angegriffen, wie Dmitri Miljajew, der Gouverneur des Gebiets Tula, mitteilte. Alle Bewohner wurden evakuiert. Nach ersten Informationen gibt es keine Verletzten. Die Einsatzkräfte sind vor Ort.

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Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.