Liveticker Ukraine-Krieg – Medwedew: Rund 200.000 Menschen schließen 2026 Militärverträge ab

28.07.2026 22:00 Uhr
22:00 Uhr
Damit beenden wir für heute den Live-Ticker zur Lage im Ukraine-Konflikt. Morgen früh ab 7 Uhr geht es mit der Berichterstattung weiter. Wir wünschen unseren Lesern trotz aller Spannungen in der Welt eine gute Nacht!
21:59 Uhr
Podoljaka: Angriffe auf das Hinterland werden zum entscheidenden Kriegsfaktor

Der ukrainisch-russische Militäranalyst Juri Podoljaka widmet diesen Bericht den Angriffen auf das Hinterland sowohl in Russland als auch in der Ukraine. Er sieht darin einen immer wichtigeren Faktor des Krieges.
Die Ukraine greift vermehrt russische Marktplatzlager an. Auch die Ölraffinerie in Tjumen sowie das Kaspische Pipeline-Konsortium wurden angegriffen. Ziel sei dabei weniger ein strategischer militärischer Effekt als vielmehr die Destabilisierung der innenpolitischen Lage in Russland.
Russland hingegen intensiviert die Angriffe auf ukrainische Schwarzmeer- und Donauhäfen. Die Schwarzmeerhäfen seien bereits faktisch lahmgelegt. Die russischen Streitkräfte gehen systematisch gegen Logistik, Treibstoffversorgung, Lager und Truppenansammlungen vor. Zugleich sieht Podoljaka Moskaus Luftabwehr zunehmend erfolgreicher und erwartet, dass neue strahlgetriebene Drohnen und Marschflugkörper den Druck auf die Ukraine im Herbst und Winter weiter erhöhen könnten.
Ein Video dazu gibt es hier auf unserer Webseite.
21:55 Uhr
Medwedew: Rund 200.000 Menschen unterzeichnen 2026 Vertrag mit russischen Streitkräften
Der stellvertretende Vorsitzende des russischen Sicherheitsrates, Dmitri Medwedew, hat eine Sitzung der interministeriellen Kommission zur Aufstockung der russischen Streitkräfte mit Vertragssoldaten geleitet. Dabei erklärte Medwedew, die Rekrutierung für die Truppen, die unbemannte Systeme einsetzen, verlaufe in einem guten Tempo. Rund 40.000 Soldaten seien bereits in diesen Einheiten aufgenommen worden.
"Ich möchte betonen, dass dieses Tempo auch im Juli dieses Jahres anhält."
Laut Medwedew sind die Personalbedürfnisse der russischen Streitkräfte im ersten Halbjahr 2026 vollständig gedeckt. Insgesamt hätten in diesem Zeitraum rund 200.000 Menschen Militärverträge unterzeichnet. Weitere 16.000 Bürger hätten sich freiwilligen Verbänden angeschlossen und seien in das Gebiet der Sonderoperation entsandt worden.
Medwedew wies zugleich Berichte über eine angeblich geplante Mobilisierung in Russland zurück. Dies seien "Lügen des Feindes", der selbst unter Personalmangel leide. Die Ukraine habe Schwierigkeiten mit der Rekrutierung, so der stellvertretende Vorsitzende des Sicherheitsrates.
"Dort gibt es einfach niemanden, der kämpfen könnte. Sie fangen ihre eigenen Bürger wie Schweine ein, schlagen sie und werfen sie in Busse."Medwedew bezeichnete die Russen, die Verträge für den Militärdienst unterzeichnen, als "wahre Patrioten". Eine Notwendigkeit für eine Mobilisierung in Russland bestehe nicht.
21:50 Uhr
Russland kappt Kiews Schwarzmeerzugang – der Westen heult Krokodilstränen über "hungernde Afrikaner"

Collage: Brennende und sinkende Handelsschiffe vor den Häfen von Odessa nach Russlands Angriffen und Wladimir Selenskij Das Kiewer Regime und dessen Drahtzieher im Westen haben neuerdings aus irgendeinem Grund ein Problem mit der Schwarzmeerblockade, der sie Russland unterziehen wollten – und der die Ukraine nun selbst unterzogen wird. Und all die Krokodilstränen über drohenden Hunger in Nahost und Afrika wegen des Getreideexport-Ausfalls sind eigentlich ein Ausdruck von "Wieso denn wieder auf uns?!"
Mehr dazu erfahren Sie in diesem Meinungsartikel von Wladimir Kornilow.21:44 Uhr
Ritter spottet über Selenskijs Empfang bei seiner Ankunft in Washington
Der ehemalige US-Geheimdienstoffizier und Militäranalyst Scott Ritter hat die Ankunft des ukrainischen Präsidenten Wladimir Selenskij in Washington kommentiert. Seiner Ansicht nach habe Selenskijs Team versucht, den Eindruck eines größeren Empfangs zu erwecken.
"Selenskij dachte, dass er heute nach Washington fliegt, wo er wie ein siegreicher Held empfangen wird. Am Flugzeug war niemand. Als er ausstieg, wurde er nur von der zurückgetretenen ukrainischen Botschafterin in den USA, Olga Stefanishyna, empfangen. Der Pilot musste aussteigen, um eine Begrüßungsgruppe aus zwei Personen zu bilden."Nach Angaben Ritters sei im Westen inzwischen klar, dass der ukrainische Präsident "zu weit gegangen" sei. Selenskij hatte sich am Dienstag mit US-Präsident Donald Trump im Weißen Haus getroffen. Nach Angaben des Senders NewsNation dauerte das Gespräch weniger als eine Stunde.
21:31 Uhr
Italiens Verteidigungsminister: Ohne westliche Hilfe würde die Ukraine verschwinden
Der italienische Verteidigungsminister Guido Crosetto ist der Ansicht, dass die Ukraine ohne die militärische Unterstützung westlicher Staaten verschwinden würde. Dies sagte Crosetto am Dienstag bei einer Sitzung des parlamentarischen Ausschusses für Außen- und Verteidigungspolitik:
"Wenn wir aufhören, der Ukraine zu helfen, wird sie verschwinden."
Er verglich die Unterstützung für Kiew mit einem Medikament für einen kranken Menschen. Der Minister erinnerte daran, dass Rom die Ukraine bereits im Rahmen von 13 Hilfspaketen unterstützt habe. Die italienische Position in dieser Frage werde unverändert bleiben.
21:22 Uhr
Peskow: Kiews terroristische Aktivitäten reichen inzwischen bis in den Nahen Osten

Der geografische Raum terroristischer Aktivitäten des Kiewer Regimes weitet sich immer weiter aus, erklärte der Pressesprecher des russischen Präsidenten, Dmitri Peskow, bei einer Pressekonferenz und kommentierte dabei die Festnahme von ukrainischen Kämpfern im Irak.
Peskow verwies auch auf die Anschläge auf Nord Stream, Anlagen des Kaspischen Pipeline-Konsortiums und ein iranisches Schiff im Kaspischen Meer. Dies zeige, dass die vom Kiewer Regime ausgehende Bedrohung abgewendet und endgültig beseitigt werden müsse.
Am 28. Juli erklärte Qasim al-Aboudi, Berater des Premierministers für nationale Sicherheit, dass im Irak eine Gruppe von Militanten festgenommen worden sei, die am Beschuss von Zielen auf dem Staatsgebiet beteiligt gewesen sei. Sie hätten gestanden, im Interesse der Ukraine zu handeln.
Ein Video dazu gibt es hier auf unserer Webseite.
21:15 Uhr
"Wie Beute": Ehemalige Selenskij-Sprecherin kritisiert Vorgehen der Mobilisierungsbeamte in Dnjepropetrowsk
Die ehemalige Sprecherin des ukrainischen Präsidenten Wladimir Selenskij, Julia Mendel, hat das Vorgehen von Mitarbeitern des Militärkommissariats, auch bekannt als territoriales Rekrutierungszentrum (TZK), in Dnjepropetrowsk kritisiert. Anlass war ein Vorfall, bei dem drei Frauen verletzt worden sein sollen. Mendel sagte dazu:
"Die Zwangsmobilisierung in der Ukraine hat sich in abscheuliche Menschenrechtsverletzungen und mittelalterliche Grausamkeit verwandelt. Sie behandeln Bürger wie Beute."
Mendel erklärte, die Handlungen der TZK-Mitarbeiter würden "alle Grenzen überschreiten". Zuvor hatte das ukrainische Portal Strana.ua berichtet, dass Mitarbeiter des TZK in Dnjepropetrowsk auf eine Frau geschossen, einer weiteren Pfefferspray ins Gesicht gesprüht und einer dritten Frau über den Fuß gefahren seien.
21:00 Uhr
Gebiet Belgorod erneut Ziel ukrainischer Drohnenangriffe – zwei Verletzte
Bei einem FPV-Drohnenangriff der ukrainischen Streitkräfte auf ein Unternehmen im Dorf Jasnyje Sori im Gebiet Belgorod sind ein Mann und eine Frau verletzt worden. Dies teilte der regionale Krisenstab mit.Der Mann erlitt Splitterverletzungen im Gesäß- und Rückenbereich. Bei der Frau wurde vorläufig ein Drucktrauma diagnostiziert. Beide Verletzten werden in ein Krankenhaus in Belgorod gebracht.
Im Dorf Strelezkoje geriet zudem infolge eines Drohnenangriffs ein Lastwagen auf dem Gelände eines Geschäftsobjekts in Brand. Das Feuer wurde gelöscht.
20:55 Uhr
Bei Moskau: Ukrainische Drohne schlägt in Hochhaus ein

Am Dienstagmorgen ist in Tschechow, das 80 Kilometer südlich von Moskau liegt, eine ukrainische Drohne in ein Hochhaus geflogen. Den Drohnenangriff des Kiewer Regimes auf das Wohnhaus in Tschechow bestätigte der Gouverneur des Gebiets Moskau, Andrei Worobjow, auf seinen Internetpräsenzen in den sozialen Medien. Jüngsten Medienberichten zufolge wurde bei dem Angriff niemand verletzt. Der Staatsanwalt von Tschechow sicherte den vom Drohnenangriff betroffenen Bewohnern bereits materielle Hilfe zu.
Ein Video dazu gibt es hier auf unserer Webseite.
Durch die Sperrung von RT zielt die EU darauf ab, eine kritische, nicht prowestliche Informationsquelle zum Schweigen zu bringen. Und dies nicht nur hinsichtlich des Ukraine-Kriegs. Der Zugang zu unserer Website wurde erschwert, mehrere Soziale Medien haben unsere Accounts blockiert. Es liegt nun an uns allen, ob in Deutschland und der EU auch weiterhin ein Journalismus jenseits der Mainstream-Narrative betrieben werden kann. Wenn Euch unsere Artikel gefallen, teilt sie gern überall, wo Ihr aktiv seid. Das ist möglich, denn die EU hat weder unsere Arbeit noch das Lesen und Teilen unserer Artikel verboten. Anmerkung: Allerdings hat Österreich mit der Änderung des "Audiovisuellen Mediendienst-Gesetzes" am 13. April diesbezüglich eine Änderung eingeführt, die möglicherweise auch Privatpersonen betrifft. Deswegen bitten wir Euch bis zur Klärung des Sachverhalts, in Österreich unsere Beiträge vorerst nicht in den Sozialen Medien zu teilen.
Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.



