Liveticker Ukraine-Krieg: Russische Streitkräfte befreien zwei Ortschaften

5.08.2026 14:35 Uhr
14:35 Uhr
Quelle: Geschäftsführer eines russischen Drohnenherstellers bei Autoexplosion verletzt
Laut einer Quelle aus den Reihen der Einsatzkräfte sei gestern Abend im Gebiet Swerdlowsk eine Person bei einer Autoexplosion verletzt worden. Es könnte sich um Wladimir Tkatschuk, den Direktor des russischen Drohnenherstellers "Uraldronsawod", handeln. Das Unternehmen produziert Drohnen vom Typ Upyr. Derzeit soll sich der Verletzte auf der Intensivstation befinden, wo die Ärzte um sein Leben kämpfen.
Ein Strafverfahren wegen des versuchten Mordes sei eingeleitet worden, so die Quelle.
13:59 Uhr
FT: Trump lehnte Selenskijs Bitte um zusätzliche Patriot-Raketen ab
US-Präsident Donald Trump habe die Lieferung von Hunderten zusätzlicher Abfangraketen an Kiew für die Patriot-Raketensysteme verweigert, berichtet die Financial Times unter Berufung auf Quellen. Das Treffen zwischen Trump und Wladimir Selenskij hat in der vergangenen Woche im Oval Office stattgefunden.
Wie es heißt, habe Trump auf einen Mangel an diesen Raketen in den US-Beständen hingewiesen. Er betonte, dass Washington die Abfangraketen selbst benötige, um US-Objekte im Nahen Osten und in den Golfstaaten im Krieg mit Iran zu verteidigen.
13:20 Uhr
Bloomberg: Ehemalige russische und EU-Beamte führten Ukraine-Gespräche in Wien
Ehemalige hochrangige Beamte aus Großbritannien, Frankreich, Deutschland und Russland hätten sich im Juli in Wien getroffen, um mögliche Bedingungen für Friedensgespräche zur Beendigung des Krieges zwischen Moskau und Kiew zu erörtern. Dies teilte Bloomberg unter Berufung auf die mit der Angelegenheit vertrauten Personen mit.
Wie es heißt, sollen der ehemalige britische Nationale Sicherheitsberater Tim Barrow, der ehemalige deutsche Staatssekretär Markus Ederer und der französische Diplomat Pierre Vimont an dem Treffen teilgenommen haben. Die Quellen lehnten es jedoch ab, die Identität des russischen Beamten offenzulegen.
Laut Bloomberg arbeiteten Deutschland, Frankreich und Großbritannien mit der Ukraine an Möglichkeiten, einen direkten Kontakt zu Moskau herzustellen, um den Konflikt zu beenden. Die Gesprächspartner der Nachrichtenagentur wollten sich nicht dazu äußern, ob das Treffen in Wien von den sogenannten E3-Staaten im Rahmen dieser Pläne genehmigt worden war. Eine der Quellen sagte jedoch, dass London diese Bemühungen begrüße, und eine andere Quelle teilte mit, dass Paris über das Treffen informiert worden sei.
12:38 Uhr
Russische Streitkräfte befreien zwei Ortschaften
Das Verteidigungsministerium in Moskau teilte am Mittwoch mit, dass die russischen Streitkräfte binnen 24 Stunden zwei Orte befreit haben.
Im Zuge aktiver Offensivaktionen haben die Einheiten des Truppenverbandes Nord die Ortschaft Ryschewka im Gebiet Sumy unter Kontrolle genommen.
Die Einheiten des Truppenverbandes Ost haben ihren Vormarsch in die Tiefe der gegnerischen Verteidigung fortgesetzt und die Siedlung Sarniza im Gebiet Saporoschje befreit.
11:59 Uhr
Zwei unbemannte Boote der ukrainischen Streitkräfte im Schwarzen Meer zerstört
Die russischen Streitkräfte haben zwei unbemannte Boote der ukrainischen Armee 80 Kilometer südöstlich der Stadt Otschakow im Schwarzen Meer außer Gefecht gesetzt. Das Verteidigungsministerium in Moskau veröffentlicht auf Telegram entsprechende Aufnahmen. Die Drohnen vom Typ Geran-4-Seeker seien bei dem Angriff eingesetzt worden. Die beiden gegnerischen Ziele seien durch präzise Treffer erfolgreich zerstört worden, teilte die Militärbehörde mit.
11:17 Uhr
FSB: Mann beim versuchten Brandanschlag auf Wehrersatzamt festgenommen
Russlands Inlandsgeheimdienst FSB hat einen 22-jährigen russischen Staatsbürger festgenommen, der auf Anweisung des Sicherheitsdienstes der Ukraine (SBU) ein Wehrersatzamt im Gebiet Kaluga in Brand setzen wollte. Dies teilt der Pressedienst der russischen Behörde am Mittwoch mit.
Laut FSB habe der Mann einen Kontakt mit einem Vertreter des SBU aufgenommen, auf dessen Anweisung er Graffiti mit Beleidigungen gegen russische Regierungsbeamte an die Wände von Wohnhäusern gesprüht haben soll.
Darüber hinaus habe der SBU-Vertreter dem Verdächtigen einen Auftrag gegeben, ein Wehrersatzamt in Brand zu setzen. Der Mann soll das Gebäude erkundet und Komponenten für Molotowcocktails erworben haben. Bei dem Versuch, die Tat zu begehen, sei er festgenommen worden. Bei einer Durchsuchung hätten die FSB-Beamte mehrere Behälter mit einer Brandmischung sowie Kommunikationsmittel mit Korrespondenz mit der ukrainischen Seite beschlagnahmt.
Der Festgenommene habe ein Geständnis abgelegt, so die Behörde. Ein Strafverfahren wegen Vorbereitung eines Terroranschlags sei eingeleitet worden.
10:40 Uhr
Gebiet Kursk: Binnen 24 Stunden mehr als 120 Drohnen abgeschossen
Nach Angaben von Alexander Chinstein, dem Gouverneur des Gebietes Kursk, wurden im Laufe des Tages 59 Geschosse auf die Region abgefeuert. Die Luftabwehrkräfte haben 123 gegnerische Drohnen unterschiedlicher Typen eliminiert. Neunmal hätten die Drohnen das Gebiet durch den Abwurf von Sprengsätzen angegriffen, heißt es.
Chinstein vermeldete keine Verletzten. Bei den Attacken seien zudem ein Fahrzeug und ein Privathaus beschädigt worden.
10:03 Uhr
Ukrainische Luftstreitkräfte: Keine der russischen Raketen in der Nacht abgefangen
Vergangene Nacht hat die russische Armee einen Angriff mit bodengestützten Präzisionswaffen und Langstreckendrohnen auf militärische Ziele in der Ukraine geführt. Am Montagmorgen teilten die Luftstreitkräfte der Ukraine auf Telegram mit, dass die Luftabwehr des Landes keine der 28 russischen Raketen abgeschossen habe.
Laut der Behörde hätten die russischen Streitkräfte bei den Attacken 24 ballistische Raketen vom Typ Iskander-M/S-400 und vier Raketen vom Typ Zircon/Onyx eingesetzt. Von den 115 russischen Kampfdrohnen seien 98 abgeschossen worden.
09:30 Uhr
Gebiet Belgorod: Binnen 24 Stunden 18 Personen verletzt
Nach Angaben von Alexander Schuwajew, dem amtierenden Gouverneur des Gebietes Belgorod, wurden im Laufe des Tages 18 Personen verletzt, darunter fünf Mitarbeiter des Katastrophenschutzministeriums. Drei der Verletzten befinden sich in ernstem Zustand.
Laut Schuwajew hätten die ukrainischen Streitkräfte die Region siebenmal mit Artillerie und Mehrfachraketenwerfern beschossen. Zudem habe der Gegner sechsmal Sprengsätze von Drohnen abgeworfen. In den vergangenen 24 Stunden seien insgesamt 152 ukrainische Drohnen über der Region abgefangen worden, fügte der Gouverneur hinzu.
08:59 Uhr
Russische Luftabwehr zerstört in der Nacht mehr als 400 ukrainische Drohnen
In der Nacht zu Mittwoch haben die ukrainischen Streitkräfte Russland mit unbemannten Luftfahrzeugen angegriffen. Das Verteidigungsministerium in Moskau berichtete am Morgen, dass die Luftabwehr insgesamt 475 ukrainische Starrflüglerdrohnen abgefangen habe.
Die gegnerischen Drohnen wurden demnach über den Gebieten Belgorod, Brjansk, Woronesch, Kaluga, Kursk, Lipezk, Orjol, Rostow, Rjasan, Saratow, Smolensk, Tula, Uljanowsk, den Regionen Moskau und Krasnodar, den Republiken Krim und Tatarstan sowie den Gewässern des Asowschen und Schwarzen Meeres zerstört.
Durch die Sperrung von RT zielt die EU darauf ab, eine kritische, nicht prowestliche Informationsquelle zum Schweigen zu bringen. Und dies nicht nur hinsichtlich des Ukraine-Kriegs. Der Zugang zu unserer Website wurde erschwert, mehrere Soziale Medien haben unsere Accounts blockiert. Es liegt nun an uns allen, ob in Deutschland und der EU auch weiterhin ein Journalismus jenseits der Mainstream-Narrative betrieben werden kann. Wenn Euch unsere Artikel gefallen, teilt sie gern überall, wo Ihr aktiv seid. Das ist möglich, denn die EU hat weder unsere Arbeit noch das Lesen und Teilen unserer Artikel verboten. Anmerkung: Allerdings hat Österreich mit der Änderung des "Audiovisuellen Mediendienst-Gesetzes" am 13. April diesbezüglich eine Änderung eingeführt, die möglicherweise auch Privatpersonen betrifft. Deswegen bitten wir Euch bis zur Klärung des Sachverhalts, in Österreich unsere Beiträge vorerst nicht in den Sozialen Medien zu teilen.
Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.