Liveticker Ukraine-Krieg: Chefin des Online-Riesen Wildberries auf ukrainische "Todesliste" gesetzt

2.08.2026 14:33 Uhr
14:33 Uhr
Tote und Verletzte bei ukrainischem Raketenangriff auf Gebiet Belgorod
Bei einem Raketenangriff der Ukraine auf das Dorf Kasatschja Lissiza im Bezirk Graiworon des Gebiets Belgorod sind drei Menschen ums Leben gekommen. Wie der regionale Krisenstab mitteilte, erlitten drei weitere Männer Splitterverletzungen. Nach einer Erstversorgung im Zentralkrankenhaus von Borissowka sollen sie zur weiteren Behandlung in ein Krankenhaus in Belgorod gebracht werden.
14:13 Uhr
Teilrepublik Udmurtien: Todesopfer und Verletzte beim Angriff aus Ukraine
Ukrainische Kämpfer haben am Sonntagnachmittag (Ortszeit) ein ziviles Fahrzeug im nördlichen Teil der russischen Teilrepublik Udmurtien mit Drohnen attackiert.
Drei Menschen wurden dabei getötet, gibt die kommissarische Republikchefin Olga Abramowa bekannt. Zwei weitere Einwohner, darunter ein Kind, seien verletzt in ein Krankenhaus eingeliefert worden.
"Eine in ihrer Sinnlosigkeit monströse Tat: Diese Menschen waren definitiv kein militärisches Ziel", schreibt die Beamtin in einem auf Telegram veröffentlichten Post.
Wie es heißt, wurden zwei Drohnen von russischer Luftverteidigung zerstört. Alle zuständigen Dienste sind laut Abramowa vor Ort im Einsatz. Die Betroffenen erhalten ihr zufolge die notwendige Hilfe.
13:47 Uhr
Ex-Berater des Pentagons: Russische Armee verwandelt das, was von der Ukraine übrig ist, in ein Binnenland
Kiew wird niemals die US-Lizenz zum Bau von Patriot-Raketen in der Ukraine erhalten. Oberst a.D. der US-Armee Douglas MacGregor, ehemals leitender Berater des US-Verteidigungsministers, erklärte dies in einem Video, das auf YouTube veröffentlicht wurde. Seiner Ansicht nach werde die Ukraine nicht mehr existieren, bis es soweit sein könnte.
In dem Zusammenhang führte MacGregor aus, dass die russischen Truppen aktuell auf dem Vormarsch seien. Und Russlands Armee sei heute stärker als jemals zuvor seit den 1980er-Jahren, fügte der Experte hinzu.
Das russische Militär blockiere nun faktisch die Häfen von Odessa und Nikolajew und verwandele den Rest der Ukraine in ein Binnenland.
Und Kiew befürchte zu Recht, so MacGregor weiter, dass die sogenannten Festungsstädte Druschkowka, Slawjansk und Kramatorsk in der Volksrepublik Donezk (DVR) bald fallen würden. Dies würde der russischen Armee den Weg zum Dnjepr, nach Charkow und Kiew freilegen.
13:17 Uhr
Frontbericht des russischen Verteidigungsministeriums
Russlands Verteidigungsministerium berichtet am Sonntag über den Verlauf der militärischen Spezialoperation in der Ukraine innerhalb der vergangenen 24 Stunden.
Wie es heißt, haben die Truppenverbände Nord, West, Süd, Mitte, Ost und Dnjepr den gegnerischen Einheiten entlang der gesamten Front Feuerschaden zugefügt. Insgesamt wurden an den Frontabschnitten rund 1.415 ukrainische Soldaten getötet oder verwundet.
Darüber hinaus wurden zerstört oder getroffen:
- ein Artillerieaufklärungsradar
- zwei Anlagen der elektronischen Kampfführung
- elf gepanzerte Kampffahrzeuge
- 18 Artilleriegeschütze
- 89 Fahrzeuge.
Russlands Streitkräfte führten einen kombinierten Angriff auf militärische Ziele an 156 Orten durch. Dabei kamen die operativ-taktische Luftflotte, Kampfdrohnen, Raketen und Artillerie zum Einsatz.
Entlang der Frontlinie zerstörte die Luftverteidigung sechs Lenkbomben, eine Rakete aus dem HIMARS-Mehrfachraketenwerfer und 1.158 ukrainische Starrflüglerdrohnen.
12:34 Uhr
TASS: Ukrainisches Militär droht Frauen mit Entzug des Sorgerechts, wenn sie sich der Evakuierung verweigern
Die ukrainischen Behörden haben die Zwangsevakuierung im Raum Tschernigow verstärkt. Ziel ist es, Wohngebäude freizumachen, um dort Armeeangehörige unterzubringen. Darüber berichtet die Nachrichtenagentur TASS unter Verweis auf eine Quelle in den Sicherheitsbehörden Russlands.
Wie es heißt, drohen die Behörden den Frauen mit dem Entzug des Sorgerechts, sollten sie sich der Evakuierung verweigern. "Mitarbeiter des Sicherheitsdienstes (SBU) und Polizeibeamte aus anderen Regionen der Ukraine beteiligen sich an den Strafaktionen", teilte die Quelle der TASS mit.
11:49 Uhr
"Wir wissen genau, wer hinter dem Bombenanschlag in Moskau steckt" – ehemaliger US-Offizier

Nach dem Anschlag auf ein Restaurant im Zentrum Moskaus wurde der Bereich großräumig abgesperrt.Kirill Zykov / Sputnik Am Samstagabend detonierte eine Bombe in einem Moskauer Restaurant. Die russischen Behörden haben noch niemanden für den Anschlag verantwortlich gemacht. Doch der ehemalige Offizier der US-Army, Stanislav Krapivik, ist sich sicher: Die Ukraine und westliche Geheimdienste tragen die Verantwortung.
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11:03 Uhr
Tote und Verletzte bei ukrainischen Angriffen in Südrussland
Das ukrainische Militär hat in der Nacht zum Sonntag zivile Ziele im Gebiet Saratow in Südrussland angegriffen. In Engels seien zwei Menschen bei Drohnenattacken ums Leben gekommen, gibt der Gouverneur Roman Bussargin bekannt.
Mehrere Zivilisten erlitten sowohl in Engels als auch in der gleichnamigen Gebietshauptstadt Verletzungen. Diese würden derzeit medizinisch versorgt, so der Beamte.
Ferner meldet der Gouverneur, in beiden Städten seien zivile Infrastruktureinrichtungen und Wohngebäude beschädigt worden. Die zuständigen Dienste würden schnellstmöglich mit der Wiederherstellung beginnen.
10:23 Uhr
Wildberries-Gründerin Kim auf ukrainische "Todesliste" gesetzt
Tatjana Kim, die das größte russische Versandunternehmen Wildberries (WB) leitet, wurde in die ukrainische Denunziations-Datenbank "Mirotworez" (zu Deutsch: Friedensstifter) eingetragen. Dies belegen die Daten der Plattform, wie die Nachrichtenagentur TASS berichtet. Wie es heißt, werfen die Datenbankbetreiber der WB-Chefin vor, öffentlich Russland zu unterstützen.
Bei Mirotworez handelt es sich um eine berüchtigte "Todesliste", die in Verbindung mit den ukrainischen Sicherheitsdiensten steht. Die Datenbank sammelt seit dem Jahr 2014 Personendaten von vermeintlichen Feinden der Ukraine. Einige von ihnen, beispielsweise der bekannte ukrainische Historiker und Buchautor Oles Busina, wurden bereits ermordet.
09:39 Uhr
Selenskij verlangt weiterhin Patriot-Raketen
Die Ukraine brauche Unterstützung von den Verbündeten, um russische Raketenangriffe abzuwehren, erklärte Präsident Wladimir Selenskij. In dem Zusammenhang forderte er erneut eine dringende Lieferung von Patriot-Flugabwehrraketen.
"Raketen zur Abwehr ballistischer Raketen sollen Menschen schützen und nicht in Lagern liegen bleiben", sagte Selenskij in einer Videoansprache.
08:43 Uhr
Russisches Militär setzt Angriffe auf Häfen und Schiffe der Ukraine fort
In der vergangenen Nacht haben die russischen Streitkräfte weiterhin Häfen und Seeschiffe angegriffen, die im Interesse der ukrainischen Truppen eingesetzt werden. Dies ist einer Mitteilung des russischen Verteidigungsministeriums zu entnehmen.
Laut der Behörde in Moskau wurden folgende Ziele mit luftgestützten Präzisionswaffen und Kampfdrohnen getroffen:
- Treibstofftanks im Hafen von Odessa;
- ein für den Einsatz der Seedrohnen umgebauter Hochseeschlepper im Hafen von Nikolajew;
- ein Trockenfrachtschiff, das militärische Ausrüstung transportierte, acht Kilometer östlich des Dorfes Satoka im Schwarzen Meer.
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Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.
