Liveticker Ukraine-Krieg: Durchbruchversuche aus Einkesselung im Gebiet Charkow vereitelt

18.09.2026 18:30 Uhr
18:30 Uhr
Fico warnt vor NATO-Artikel 5: Ukraine-Krieg ist "außer Kontrolle"

Der slowakische Ministerpräsident Robert Fico hat vor einer weiteren Eskalation des Ukraine-Krieges und den möglichen Folgen für Europa gewarnt. Bei einer Rede am Donnerstag im ostslowakischen Prešov erklärte Fico, der Konflikt sei "außer Kontrolle geraten." Besonders besorgt zeigte er sich über eine zunehmend aggressive Kriegsrhetorik in Europa und die Gefahr eines größeren militärischen Konflikts.
Mit Blick auf die NATO stellte Fico zudem die Frage nach den drastischen Folgen einer Aktivierung von Artikel 5. Er verwies auf ein mögliches Szenario, in dem Regierungen Tausende Soldaten für einen Krieg bereitstellen müssten, und forderte die europäischen Politiker auf, deutlich stärker über Frieden und diplomatische Lösungen zu sprechen. Fico betonte zugleich, dass die Slowakei Mitglied der NATO sei und ihre Bündnisverpflichtungen anerkenne.
Lesen Sie dazu mehr hier auf unserer Webseite.18:18 Uhr
DVR: Ukrainische Drohne beschädigt Linienbus in Gorlowka
Im Nikitowski-Bezirk der Stadt Gorlowka in der Volksrepublik Donezk (DVR) ist ein Linienbus bei einem Drohnenangriff der ukrainischen Streitkräfte beschädigt worden. Menschen wurden nicht verletzt. Dies teilt der Bürgermeister der Stadt Iwan Prichodko auf der Plattform Max mit.
18:08 Uhr
LVR: Vier Tote und fünf Verletzte bei ukrainischen Angriffen
Die ukrainischen Streitkräfte haben ihre Angriffe auf die Volksrepublik Lugansk (LVR) verstärkt. Innerhalb eines Tages kamen vier Menschen ums Leben, darunter ein 16-jähriges Mädchen. Fünf weitere Menschen wurden verletzt. Dies teilt LVR-Oberhaupt Leonid Passetschnik mit.
In der Nacht auf Freitag griffen Drohnen unter anderem ein Privathaus in der Siedlung Liman an. Dabei starb das Mädchen, eine ältere Frau wurde verletzt. In Kremennaja wurde eine 71-jährige Frau bei einem Drohnenangriff auf einen Pkw getötet. In Krasny Lutsch wurde ein 21-Jähriger durch einen Drohnenangriff im Bereich des Busbahnhofs verletzt.
Zudem griffen die ukrainischen Streitkräfte am Freitag zweimal Linienbusse in der LVR an. Auf der Straße Lugansk–Nowoaidar starben zwei ältere Frauen, drei Menschen wurden verletzt. Bei einem weiteren Angriff auf einen Bus auf der Strecke Starobelsk–Nowoaidar gab es keine Verletzten.
Nach Angaben Passetschniks wurden innerhalb von 24 Stunden insgesamt elf Kommunalbezirke beschossen. Dabei wurden Wohnhäuser, Fahrzeuge sowie zivile, kommunale und gewerbliche Infrastruktur beschädigt.
17:54 Uhr
Trotz neuer Kongress-Sanktionen: Trump will Moskau mit Deals zu Ende des Krieges bewegen

Präsident Wladimir Putin begrüßt die Gesandten von US-Präsident Donald Trump, Steve Witkoff und Jared Kushner, vor Gesprächen im Senatspalast des Kremls, Moskau, 5. September 2026.Urheberrechtlich geschützt Während der US-Kongress neue Russland-Sanktionen beschlossen hat, erwägt Donald Trump nach Informationen der NYT bereits während des Krieges Wirtschaftsgeschäfte mit Moskau. Damit rückt er von seiner bisherigen Linie ab und setzt sich zugleich über die neuen Sanktionen hinweg.
Lesen Sie dazu mehr hier auf unserer Webseite.17:33 Uhr
Kursk: Drohne explodiert auf Busdepot
In Kursk ist eine ukrainische Drohne auf dem Gelände eines Busdepots abgestürzt und explodiert. Dabei erlitt ein Mitarbeiter des Betriebs ein Knalltrauma. Dies teilt der Gouverneur des Gebiets Kursk Alexander Chinstein mit.
Bei fünf Bussen wurden die Scheiben beschädigt. Der Verletzte erhielt medizinische Hilfe. Nach vorläufigen Angaben entstand kein größerer Sachschaden.
17:18 Uhr
Kiew will Mobilisierung von Frauen in Charkow und Odessa testen
Kiew plant laut dem Leiter der militärisch-zivilen Verwaltung des Gebiets Charkow, Witali Gantschew, die Mobilisierung von Frauen zunächst in den Gebieten Charkow und Odessa zu testen. Darauf drängten die europäischen Unterstützer der Ukraine, so Gantschew:
"Im Rahmen der ideologischen Politik Kiews zur 'Umerziehung' der südöstlichen Regionen der Ukraine soll das Gebiet Charkow den vorliegenden Informationen zufolge als Testregion für diesen Prozess genutzt werden."
Gantschew zufolge soll auch Odessa in das Pilotprojekt einbezogen werden.17:00 Uhr
Gebiet Belgorod: Mehrere Menschen bei ukrainischen Angriffen verletzt
Im Gebiet Belgorod sind bei Angriffen der ukrainischen Streitkräfte drei Menschen verletzt worden, darunter ein 17-jähriges Mädchen. Dies teilte der regionale Krisenstab mit.
16:46 Uhr
Asow-Terroristen als getötete Zivilisten ausgegeben: Sacharowa über Butscha

Kiew hat getötete ukrainische Soldaten, darunter vor allem Kämpfer des Asow-Bataillons, in Butscha als Zivilisten ausgegeben, erklärte die Sprecherin des russischen Außenministeriums, Maria Sacharowa, am 17. September. Die Diplomatin betonte, Moskau verfüge über unwiderlegbare Fakten, die die Einzelheiten dieser Fälschung offenlegten.
Ein Video dazu gibt es hier auf unserer Webseite.
16:34 Uhr
Gebiet Cherson: Zivilist bei ukrainischem Drohnenangriff verletzt
Die ukrainischen Streitkräfte haben die Stadt Neue Kachowka im Gebiet Cherson mit einer Drohne angegriffen. Dabei wurde ein Zivilist verletzt. Dies teilte der amtierende Bürgermeister Wladimir Oganessow mit.
16:16 Uhr
Frontbericht: Russische Luftabwehr schießt binnen einer Woche mehr als 5.000 Drohnen ab
Russlands Verteidigungsministerium berichtete am Freitag über den Verlauf der militärischen Sonderoperation in der Ukraine vom 12. bis 18. September.
Die russischen Streitkräfte führten zwei massive und fünf kombinierte Schläge durch. Infolge der Attacken wurden Militärbetriebe, Betriebe der Metallurgie- und Automobilindustrie, Logistik- und Verteilzentren für militärische Güter, Werkstätten für die Produktion von Drohnen sowie bodengestützten Robotersystemen und deren Komponenten, Munitionslager, Treibstofflager sowie Objekte der Energie-, Eisenbahn- und Straßenverkehrsinfrastruktur getroffen, die von ukrainischen Streitkräften genutzt wurden.
Vorübergehende Stationierungsorte der bewaffneten Formationen der ukrainischen Streitkräfte und ausländischer Söldner wurden ebenfalls angegriffen.
Darüber hinaus wurden mehrere Objekte der ukrainischen Hafeninfrastruktur getroffen, die der Annahme und Lagerung von Militärgütern sowie von für die ukrainische Armee bestimmten Treib- und Schmierstoffen dienten. Im Laufe der Woche hat das russische Militär zwölf Frachtschiffe, einen Tanker und einen Schlepper beschädigt, die im Interesse der ukrainischen Streitkräfte operierten.
Im Zuständigkeitsbereich Truppenverbands Nord beliefen sich die Verluste der ukrainischen Truppen auf mehr als 1.505 Soldaten. Zudem zerstörte das russische Militär drei Panzer, 19 gepanzerte Kampffahrzeuge, 91 Autos, vier Feldartilleriegeschütze und drei Stationen für elektronische Kampfführung.
Im Zuständigkeitsbereich des Truppenverbands West verlor das ukrainische Militär mehr als 1.480 Kämpfer. Zusätzlich eliminierte der Verband 15 gepanzerte Kampffahrzeuge, 96 Autos, elf Feldartilleriegeschütze und sechs Stationen für elektronische Kampfführung.
Im Abschnitt des Truppenverbands Süd musste das ukrainische Militär mehr als 1.240 Kämpfer einbüßen. Die russischen Einheiten haben sechs gepanzerte Kampffahrzeuge, 141 Autos und zehn Feldartilleriegeschütze getroffen.
Im Zuständigkeitsbereich des Truppenverbands Mitte beliefen sich die Verluste des ukrainischen Militärs auf mehr als 2.865 Kämpfer. Der Verband der russischen Armee neutralisierte 17 gepanzerte Kampffahrzeuge, 83 Autos, fünf Feldartilleriegeschütze und fünf Stationen für elektronische Kampfführung.
Durch entschlossene Aktionen des Truppenverbands Ost mussten die ukrainischen Truppen einen Verlust von mehr als 1.955 Kämpfern hinnehmen. Ferner setzte das russische Militär in diesem Operationsbereich fünf gepanzerte Kampffahrzeuge, 65 Autos und vier Artilleriegeschütze außer Gefecht.
Im Laufe der Woche verloren die ukrainischen Truppen im Zuständigkeitsbereich des Truppenverbands Dnjepr mehr als 280 Soldaten. Zudem neutralisierte der Verband ein gepanzertes Kampffahrzeug, 129 Autos, ein Feldartilleriegeschütz und elf Stationen für elektronische Kampfführung.
Einheiten der Flugabwehr schossen im Laufe der Woche 44 gelenkte Bomben, acht Geschosse für HIMARS-Raketenwerfer aus US-Produktion, zwei Neptun-Raketen und 5.706 Drohnen ab.
Insgesamt wurden seit dem Beginn der militärischen Sonderoperation 674 Flugzeuge, 284 Hubschrauber, 239.109 unbemannte Luftfahrzeuge, 672 Flugabwehrraketensysteme, 30.944 Panzer und andere gepanzerte Kampffahrzeuge, 1.778 Mehrfachraketenwerfer, 36.483 Feldartillerie- und Mörsergeschütze sowie 72.194 militärische Spezialfahrzeuge der ukrainischen Streitkräfte außer Gefecht gesetzt.
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Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.


