Liveticker Ukraine-Krieg – Putin: Bei Gipfeltreffen in Alaska keine Dokumente unterzeichnet

29.06.2026 10:43 Uhr
10:43 Uhr
Medien: Türkei kann Ukraine-Verhandlungen schnell organisieren
Die Türkei könnte schnell die russisch-ukrainischen Verhandlungen organisieren, sollten Kiew und Moskau ihre Bereitschaft signalisieren. Dies berichtet RIA Nowosti unter Berufung auf eine Quelle in der türkischen Regierung.
"Wenn die Parteien ihre Verhandlungsbereitschaft klar signalisieren, wird die Organisation in der Türkei nicht lange dauern. Die Türkei verfügt über die notwendige Erfahrung und ist bereit, erneut eine Plattform für den Dialog zu bieten."
Der Quelle zufolge sei Ankara weiterhin bereit, zur diplomatischen Beilegung des Konflikts beizutragen.
09:46 Uhr
Großteil des Gebiets Saporoschje ohne Strom
Infolge der Attacken der ukrainischen Streitkräfte sind mehrere Bezirke des Gebiets Saporoschje ohne Stromversorgung, wie der Gouverneur der Region, Jewgeni Balizki, mitteilte.
"Notabschaltungen der Stromversorgung haben einen Großteil des Gebiets Saporoschje betroffen. Die kritische Infrastruktur ist weiterhin in Betrieb. Es werden Angriffe des Gegners auf das Stromnetz der Region registriert, Energieanlagen wurden beschädigt."
09:35 Uhr
Gebiet Kursk: Mehr als 130 Drohnen binnen 24 Stunden abgeschossen
Nach Angaben von Alexander Chinstein, dem Gouverneur des Grenzgebiets Kursk, wurden im Laufe des Tages 107 Geschosse auf die Region abgefeuert. Die Luftabwehrkräfte haben 131 gegnerische Drohnen unterschiedlicher Typen eliminiert. Zudem haben die Drohnen das Gebiet zehnmal durch den Abwurf von Sprengsätzen angegriffen.
Chinstein meldet keine Opfer.
Zu Schaden kamen mehrere Privathäuser und Pkw.
08:53 Uhr
Experte: Kiew verliert binnen einer Woche mehr als 10.000 Kämpfer
Im Laufe der Woche beliefen sich die Verluste der ukrainischen Armee auf mehr als 10.000 Personen. Dies berichtete der Militärexperte Andrei Marotschko unter Berufung auf die Daten des russischen Verteidigungsministeriums.
"Die medizinischen und unersetzlichen Verluste des Gegners in der vergangenen Woche beliefen sich auf etwa 10.075 ukrainische Kämpfer und Söldner, 550 mehr als im vorherigen Berichtsraum. Der Trend zur Steigerung der Verluste in den ukrainischen Streitkräften ist die sechste Woche in Folge zu beobachten."
Die Einheiten des Verbandes Ost, der in den Gebieten Dnjepropetrowsk und Saporoschje operiert, haben dem Gegner den größten Schaden zugefügt, so der Experte.
Marotschko präzisierte, dass das russische Militär in diesem Berichtsraum mehr als 4.500 ukrainische Drohnen, fast 500 gepanzerte Kampffahrzeuge, 77 Feldartilleriegeschütze, fünf Mehrfachraketenwerfer sowie 38 Stationen für elektronische Kampfführung und Artillerieabwehr zerstört hat.
08:07 Uhr
Putin: Beim Gipfeltreffen in Alaska keine Dokumente unterzeichnet

Der russische Präsident Wladimir PutinJuri Kotschetkow / Sputnik Russland und die USA haben beim Gipfeltreffen in Anchorage am 15. August 2025 Möglichkeiten zur Beilegung des Konflikts in der Ukraine besprochen, wobei "niemand irgendwelche Unterschriften geleistet hat". Dies erklärte der russische Präsident Wladimir Putin im Interview für den Journalisten Pawel Sarubin.
"Niemand hat irgendetwas unterzeichnet, aber wir haben bestimmte Möglichkeiten zur Beendigung des Konflikts in der Ukraine erörtert, und die besprochenen Kompromisse waren genau jene Vorschläge, die uns von der US-Seite unterbreitet wurden."
In Bezug auf die Kompromisse, die von den US-Unterhändlern formuliert wurden, fügte Putin hinzu, dass Moskau nach einiger Überlegung diesen Vorschlägen zugestimmt habe. Russland sei bereit, die Verhandlungen fortzusetzen, betonte der russische Präsident.
07:38 Uhr
Russische Luftabwehr zerstört in der Nacht mehr als 200 ukrainische Drohnen
In der Nacht zum Montag haben die ukrainischen Streitkräfte Russland mit unbemannten Luftfahrzeugen angegriffen. Das russische Verteidigungsministerium berichtete am Morgen, dass die russische Luftabwehr insgesamt 209 ukrainische Starrflüglerdrohnen abgefangen hat.
Die gegnerischen Drohnen wurden über den Gebieten Belgorod, Brjansk, Kaluga, Kursk, Orjol, Rostow, Smolensk, Twer, Tula, den Regionen Krasnodar und Moskau sowie der Republik Krim und den Gewässern des Asowschen und Schwarzen Meeres zerstört.
28.06.2026 22:21 Uhr
22:21 Uhr
Damit beenden wir für heute den Live-Ticker zur Lage im Ukraine-Konflikt. Morgen früh ab 7 Uhr geht es mit der Berichterstattung weiter. Wir wünschen unseren Lesern trotz aller Spannungen in der Welt eine gute Nacht!
21:50 Uhr
Putin: Russland strebt in der Region Sumy Schaffung einer Sicherheitszone an
Im weiteren Verlauf des Interviews für die Sendung "Moskau, Kreml, Putin" am Sonntag sagte Wladimir Putin, dass die russische Armee nur noch wenige Kilometer vor der Stadt Sumy stehe. Politische Pläne bezüglich dieser Stadt gibt es indes nicht. Kiew werde für sein Vorgehen im Gebiet Kursk mit dem Verlust von Gebieten bezahlen, die für die Schaffung einer Sicherheitszone erforderlich sind.
Das Ziel der russischen Maßnahmen in der Region Sumy ist die Schaffung einer Sicherheitszone, so der Präsident.
21:48 Uhr
Putin: Rettung des Kiewer Regimes ist nicht Teil unserer Pläne
Russlands Präsident Wladimir Putin hat am Sonntag vor dem Hintergrund der jüngsten Entwicklungen im Ukraine-Krieg wichtige Aussagen zur künftigen russischen Strategie gemacht. Im Interview für Pawel Sarubin und die Sendung "Moskau, Kreml, Putin" des staatlichen russischen Fernsehens sagte er unter anderem, die verstärkten ukrainischen Drohnenangriffe machten zwar Probleme, seien für Russland jedoch nicht kritisch. Alle beschädigten Objekte der Energiebranche würden relativ schnell repariert werden, es gebe eine große Redundanz bei der Infrastruktur, so Putin.
Auch der Bedarf der Krim werde zeitnah befriedigt, versicherte das Staatsoberhaupt. Der Schwerpunkt liege auf der Stärkung der Luftabwehr und dem Schutz des Lebens von Zivilisten, ergänzte er.
Zur künftigen militärischen Strategie sagte Putin, dass Russland der Ukraine keine Chance geben werde, das Vorrücken der russischen Armee an der Frontlinie aufzuhalten. Die aktuellen Vorschläge zur diplomatischen Beilegung des Konflikts seien inakzeptabel, so der Präsident. Die Rettung des Kiewer Regimes sei nicht Bestandteil der russischen Pläne:
"Aus Kiew kommen Vorschläge, die Kampfhandlungen auf nur vier Gebiete zu beschränken (Volksrepubliken Donezk und Lugansk, die Gebiete Saporoschje und Cherson). Dies würde es den ukrainischen Streitkräften ermöglichen, Truppen aus anderen Gebieten dorthin zu verlegen. Angesichts des Personalmangels wäre dies die Rettung für Kiew. Doch die Rettung des Kiewer Regimes ist nicht Teil unserer Pläne."
20:50 Uhr
Putin: Folgen ukrainischer Terrorangriffe müssen minimiert werden
Die Folgen ukrainischer Terrorangriffe auf zivile Objekte in Russland müssen minimiert werden, erklärte Präsident Wladimir Putin. Diese Anordnung hat das Staatsoberhaupt vor wenigen Tagen während einer Sitzung mit Kabinettsmitgliedern über das Problem der Treibstoffversorgung getroffen. Putin betonte laut der Nachrichtenagentur TASS:
"Vor wenigen Tagen haben wir bei einem Treffen mit Regierungsmitgliedern die Lage auf dem Binnenmarkt der Erdölprodukte ausführlich erörtert. Ich möchte es noch einmal betonen: Wir müssen die Folgen von Terroranschlägen auf unsere zivilen Objekte und die Infrastruktur so gering wie möglich halten."
Durch die Sperrung von RT zielt die EU darauf ab, eine kritische, nicht prowestliche Informationsquelle zum Schweigen zu bringen. Und dies nicht nur hinsichtlich des Ukraine-Kriegs. Der Zugang zu unserer Website wurde erschwert, mehrere Soziale Medien haben unsere Accounts blockiert. Es liegt nun an uns allen, ob in Deutschland und der EU auch weiterhin ein Journalismus jenseits der Mainstream-Narrative betrieben werden kann. Wenn Euch unsere Artikel gefallen, teilt sie gern überall, wo Ihr aktiv seid. Das ist möglich, denn die EU hat weder unsere Arbeit noch das Lesen und Teilen unserer Artikel verboten. Anmerkung: Allerdings hat Österreich mit der Änderung des "Audiovisuellen Mediendienst-Gesetzes" am 13. April diesbezüglich eine Änderung eingeführt, die möglicherweise auch Privatpersonen betrifft. Deswegen bitten wir Euch bis zur Klärung des Sachverhalts, in Österreich unsere Beiträge vorerst nicht in den Sozialen Medien zu teilen.
Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.
