Liveticker Ukraine-Krieg: Kiew lässt Söldner töten, wenn sie nicht evakuiert werden können

10.08.2026 15:28 Uhr
15:28 Uhr
Abgeordneter warnt vor US-Plänen für taktische Atomwaffen
Laut einem Medienbericht arbeitet das Pentagon an einer neuen Atomstrategie, die den möglichen Einsatz taktischer Atomwaffen in einem Regionalkonflikt mit Russland oder China vorsieht. Der russische Abgeordnete Alexei Tschepa warnt vor den Folgen dieser Pläne. Zuvor hatte NBC berichtet, dass es dabei um Atomwaffen mit einer Sprengkraft von bis zu einer Kilotonne gehen könnte. Tschepa sagte gegenüber RIA Nowosti:
"Diese Situation stellt die Notwendigkeit eines bilateralen Dialogs über strategische Stabilität mit den USA infrage und unterstreicht die Risiken des Ukraine-Konflikts, der nach eigener Einschätzung der Amerikaner am Rande eines Atomkriegs balanciert."Tschepa erklärte, dass ein solcher Ansatz als eine neue Art von Waffe betrachtet werden könne, die keine Gefahr eines umfassenden Atomkriegs berge. Seiner Einschätzung nach könnte dies eine Reaktion auf die Erfahrungen aus den Kampfhandlungen in der Ukraine sein, bei denen sich die amerikanischen Expeditionsstreitkräfte in einer ungünstigen Lage befanden.
15:03 Uhr
Vorstoß in Donbass: Russische Drohnen treffen ukrainische Soldaten

Das russische Verteidigungsministerium hat Aufnahmen von Drohnenangriffen auf ukrainische Streitkräfte im Norden der Volksrepublik Donezk (DVR) veröffentlicht.
Ein Video dazu gibt es hier auf unserer Webseite zu sehen.
14:26 Uhr
Medien: Darum verweigern USA Patriot-Lizenz der Ukraine
Die USA befürchten, dass die Technologie zur Herstellung der Patriot-Raketen in russische Hände gelangen könnte, wenn die Produktion in der Ukraine beginnt. Darüber berichtet die britische Zeitung The Telegraph.
Wie es heißt, ist Washington besonders besorgt über den Zielsuchkopf der Abfangrakete. Diese Technologie gelte als dermaßen fortschrittlich und werde geheim gehalten, dass die USA ihren Export selbst an ihre engsten Verbündeten beschränken würden.
Das Weiße Haus sei sich im Klaren, dass Waffen, die die Ukraine von ihren Verbündeten erhalten habe, auf dem europäischen Schwarzmarkt auftauchten, so eine Quelle der Zeitung.
Eine weitere Befürchtung sei, dass die Produktionsanlagen für Patriot-Raketen in der Ukraine zu einem vorrangigen Ziel für die russischen Streitkräfte werden würden. Die Verlagerung der Montage in ein anderes Land würde Zeit in Anspruch nehmen und die Genehmigungsverfahren weiter verkomplizieren.
Auch wenn der Ukraine eine Patriot-Lizenz erteilt würde, würde die Aufnahme der Herstellung Schätzungen zufolge immer noch etwa drei Jahre dauern.
13:51 Uhr
Frontbericht des russischen Verteidigungsministeriums
Russlands Verteidigungsministerium berichtet am Montag über den Verlauf der militärischen Spezialoperation in der Ukraine innerhalb der vergangenen 24 Stunden.
Wie es heißt, haben die Truppenverbände Nord, West, Süd, Mitte, Ost und Dnjepr dem Gegner entlang der gesamten Front Feuerschaden zugefügt. Insgesamt wurden an den Frontabschnitten rund 1.300 ukrainische Soldaten getötet oder verwundet.
Darüber hinaus wurden zerstört oder getroffen:
- ein Artillerieaufklärungsradar
- zwei Panzer
- sieben Artilleriegeschütze
- sieben Anlagen der elektronischen Kampfführung
- zwölf gepanzerte Kampffahrzeuge
- 94 Fahrzeuge.
Russlands Streitkräfte führten einen kombinierten Angriff auf militärische Ziele an 158 Orten durch. Dabei kamen die operativ-taktische Luftflotte, Kampfdrohnen, Raketen und Artillerie zum Einsatz.
Entlang der Frontlinie zerstörte die Luftverteidigung elf Lenkbomben und 1.134 ukrainische Starrflüglerdrohnen.
13:08 Uhr
Tote und Verletzte im Gebiet Belgorod durch Angriffe aus der Ukraine
Ukrainische Einheiten terrorisieren weiterhin die Zivilbevölkerung im Grenzgebiet Belgorod. In den vergangenen 24 Stunden haben Kiewer Kräfte rund 81 Ortschaften in 19 Kreisen sowie die gleichnamige Gebietshauptstadt angegriffen. Dies gibt der lokale Krisenstab auf Telegram bekannt.
Wie es heißt, feuerte der Gegner mindestens 32 Geschosse ab und setzte mindestens 336 unbemannte Fluggeräte ein, von denen 160 von der russischen Luftverteidigung abgeschossen wurden.
Nach Behördenangaben kamen vier Zivilisten durch Drohnenattacken ums Leben. Mindestens sechs weitere Menschen erlitten Verletzungen.
Außerdem berichtet der Krisenstab über zahlreiche Sachschäden. Demnach wurden mehrere Eigenheime, zivile Fahrzeuge, Betriebe, Geschäftsräume und Infrastruktureinrichtungen beschädigt.
12:30 Uhr
Im Auftrag Kiews: FSB vereitelt Terroranschlag gegen russische Militärs im Raum Cherson
Einsatzkräfte des russischen Inlandsgeheimdienstes FSB haben in Skadowsk im Gebiet Cherson einen russischen Staatsbürger, Jahrgang 1976, festgenommen. Der Mann plante einen Terroranschlag auf russische Armeeangehörige unter Einsatz einer als Powerbank getarnten Bombe. Dies ist einer Mitteilung der Behörde zu entnehmen.
Der Tatverdächtige, ein Anhänger einer in Russland verbotenen Terrororganisation, wurde demnach von einem ukrainischen Geheimdienstoffizier über den Kurznachrichtendienst Telegram rekrutiert, um das Attentat zu organisieren und auszuführen.
Bei dem Festgenommenen sei ein funkgesteuerter, selbst gebauter Sprengsatz beschlagnahmt worden, der als Powerbank getarnt gewesen sei und über 200 Gramm Sprengstoff enthalten habe, teilt die Behörde weiter mit. Außerdem sei ein Telefon sichergestellt worden, das die Korrespondenz mit einem Koordinator in der Ukraine enthalten habe.
Der FSB leitete in dem Fall ein Strafverfahren ein.
11:21 Uhr
TASS: Ukrainisches Militär ordnet Evakuierung oder Eliminierung von Söldnern im Raum Charkow an
Verhöre ukrainischer Kriegsgefangener haben ergeben, dass Gruppen von Söldnern aus Brasilien und Spanien im Bezirk Woltschansk des Gebiets Charkow eingekesselt worden waren. Dies berichtet die Nachrichtenagentur TASS unter Berufung auf eine Quelle aus den Sicherheitsbehörden Russlands.
Die ukrainischen Nationalisten, die als Teil der Stoßtrupps in der Gegend kämpften, seien laut der Quelle beauftragt worden, die Söldner zu evakuieren und, falls dies nicht möglich sein sollte, sie zu eliminieren und ihre Gesichter zu entstellen.
10:28 Uhr
FAZ-Journalist will möglichst viele Russen töten und ist noch stolz darauf

"FAZ"-Journalist Michael Martens/ukrainischer Präsident Wladimir Selenskij FAZ-Korrespondent Michael Martens stellte auf einer Pressekonferenz die Frage, was Europa tun müsse, um "so viele Russen wie möglich zu töten". Auf seinem X-Account inszeniert er sich als Moralapostel und Fan ukrainischer Tötungsvideos.
Mehr dazu finden Sie hier auf unserer Webseite.
09:50 Uhr
Teilrepublik Tatarstan: Massiver ukrainischer Drohnenangriff fordert Todesopfer
Am Montagmorgen (Ortszeit) hat das ukrainische Militär zivile Objekte und Industrieanlagen in Nischnekamsk in der russischen Teilrepublik Tatarstan massiv mit Drohnen angegriffen.
Leider gebe es Todesopfer, teilen die Behörden mit. Es seien 13 Menschen ums Leben gekommen. Weitere 48 Zivilisten erlitten Verletzungen.
Wie es heißt, wurden zusätzliche Ärzteteams in die Stadt entsandt. In der Republik wurde ein Tag der Trauer ausgerufen.
09:27 Uhr
Gebiet Belgorod: Frau bei Angriff Kiews getötet
Am frühen Montagmorgen schlug eine ukrainische Drohne in einem Eigenheim im Dorf Nowaja Tawolschanka des russischen Grenzgebiets Belgorod ein. Dabei wurde eine Zivilistin getroffen, die nach Behördenangaben noch vor Ort ihren Verletzungen erlag.
Durch die Sperrung von RT zielt die EU darauf ab, eine kritische, nicht prowestliche Informationsquelle zum Schweigen zu bringen. Und dies nicht nur hinsichtlich des Ukraine-Kriegs. Der Zugang zu unserer Website wurde erschwert, mehrere Soziale Medien haben unsere Accounts blockiert. Es liegt nun an uns allen, ob in Deutschland und der EU auch weiterhin ein Journalismus jenseits der Mainstream-Narrative betrieben werden kann. Wenn Euch unsere Artikel gefallen, teilt sie gern überall, wo Ihr aktiv seid. Das ist möglich, denn die EU hat weder unsere Arbeit noch das Lesen und Teilen unserer Artikel verboten. Anmerkung: Allerdings hat Österreich mit der Änderung des "Audiovisuellen Mediendienst-Gesetzes" am 13. April diesbezüglich eine Änderung eingeführt, die möglicherweise auch Privatpersonen betrifft. Deswegen bitten wir Euch bis zur Klärung des Sachverhalts, in Österreich unsere Beiträge vorerst nicht in den Sozialen Medien zu teilen.
Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.

