Liveticker Ukraine-Krieg – Russischer Soldat: Kiew benutzt Kinder als lebende Schutzschilde

1.08.2026 17:21 Uhr
17:21 Uhr
Ukrainische Seedrohnen versenken Containerschiff eines Tochterunternehmens von Rosatom
In der Nacht zum Samstag attackierten Kiewer Kräfte im Schwarzen Meer das Motorschiff "Janina" der Firma FESCO mit Seedrohnen. Das Unternehmen ist Teil des russischen Energiekonzerns Rosatom. Das Schiff wurde beschädigt und sank.
Wie der Rosatom-Chef Alexei Lichatschow in einer Mitteilung bekannt gibt, seien alle 17 Besatzungsmitglieder gerettet worden und wohlauf. Ferner betont Lichatschow, es habe sich um ein "ganz gewöhnliches, friedliches Containerschiff" gehandelt.
"Janina" sei in den internationalen Gewässern unterwegs gewesen und habe zivile Güter von Tiefkühlkost bis zu Bau- und Ausbaumaterialien transportiert. Der Angriff des ukrainischen Militärs könne nur als "Piraterie und Raub" interpretiert werden, so der Konzernchef.
16:54 Uhr
Kiew verlegt Elitebrigade an die Grenze zur Region Brjansk
Das Kommando der ukrainischen Armee hat Kampfgruppen der 1. Separaten Brigade der Territorialverteidigung an die Grenze zwischen den Regionen Tschernigow und Brjansk verlegt. Dies wird auf dem Telegram-Kanal"Sewernyj Weter" unter Berufung auf die russische Heeresgruppe Sewer berichtet. In der Meldung heißt es:
"Der Feind baut seine Reserven im Gebiet Tschernigow weiter aus. Eine Analyse der Beiträge ukrainischer Freiwilliger hat ergeben, dass aus Richtung Welikoburluk Kampfgruppen der ehemals elitären 1. Separaten Brigade der Territorialverteidigung an die Grenze zum Gebiet Brjansk verlegt wurden."16:22 Uhr
Russischer Soldat: Ukrainische Einheiten missbrauchen Kinder als menschliche Schutzschilde
Die ukrainischen Streitkräfte wandeln Wohngebäude in Drohnenleitstellen um, berichtete ein Soldat der russischen Drohneneinheit mit dem Rufnamen Skitalez (dt.: Wanderer). Im Gespräch mit der Nachrichtenagentur TASS gab er an, dass die ukrainischen Kämpfer Zivilisten – einschließlich Kinder – als menschliche Schutzschilde genutzt hätten.
Er habe derartige Vorfälle im Gebiet Cherson und in der Volksrepublik Donezk erlebt, wo sich Kiewer Kräfte beim Angriff der russischen Stoßtrupps hinter zwei achtjährigen Kindern versteckt haben und über die Autobahn gerannt seien.
Es sei die Standardstrategie der NATO, die Einheimischen als Schutzschilde zu benutzen, betonte der russische Drohnenpilot.
15:48 Uhr
Sobjanin: Im Juli steuerten mehr als 6.000 ukrainische Drohnen auf die Region Moskau zu
Moskaus Bürgermeister Sergei Sobjanin hat Statistiken zu ukrainischen Drohnenangriffen auf die russische Hauptstadt veröffentlicht. Er teilte mit, dass allein im Juli mehr als 6.000 ukrainische Drohnen in Richtung der Region Moskau geflogen seien. Der Bürgermeister veröffentlichte eine Infografik auf seinen Social-Media-Kanälen und schrieb:
"Im Zeitraum vom 1. Juli, 0:00 Uhr, bis zum 31. Juli, 23:59 Uhr, flogen 6.225 unbemannte Fluggeräte (UAVs) auf die Region Moskau zu. Die Luftabwehrkräfte neutralisierten 780 Drohnen, während diese sich Moskau näherten."
15:17 Uhr
Moskau: Ljubizkoje im Gebiet Saporoschje nun unter russischer Kontrolle (Video)
Das russische Verteidigungsministerium teilt auf Telegram Aufnahmen der Befreiung der Ortschaft Ljubizkoje im Raum Saporoschje durch den Truppenverband Ost.
14:41 Uhr
Frontbericht des russischen Verteidigungsministeriums
Russlands Verteidigungsministerium berichtet am Samstag über den Verlauf der militärischen Spezialoperation in der Ukraine innerhalb der vergangenen 24 Stunden.
Wie es heißt, haben die Truppenverbände Nord, West, Süd, Mitte, Ost und Dnjepr den gegnerischen Einheiten entlang der gesamten Front Feuerschaden zugefügt. Im Zuge der offensiven Gefechtsführung brachte das russische Militär Olgowka im Gebiet Charkow und Ljubizkoje im Raum Saporoschje unter eigene Kontrolle.
Insgesamt wurden an den Frontabschnitten rund 1.330 ukrainische Soldaten getötet oder verwundet.
Darüber hinaus wurden zerstört oder getroffen:
- ein Panzer
- ein Artillerieaufklärungsradar
- sechs Artilleriegeschütze
- acht gepanzerte Kampffahrzeuge
- sechs Anlagen der elektronischen Kampfführung
- 98 Fahrzeuge.
Russlands Streitkräfte führten einen kombinierten Angriff auf militärische Ziele an 152 Orten durch. Dabei kamen die operativ-taktische Luftflotte, Kampfdrohnen, Raketen und Artillerie zum Einsatz.
Entlang der Frontlinie zerstörte die Luftverteidigung 15 Lenkbomben und 743 ukrainische Starrflüglerdrohnen.
14:08 Uhr
Drohnenangriffe: Betrieb der zehn Flughäfen unterbrochen
Wie die Nachrichtenagentur Interfax berichtet, wurde der Betrieb an Flughäfen in verschiedenen russischen Regionen heute aufgrund von Drohnenangriffen und Raketendrohungen eingestellt. Konkret stellten die Flughäfen in Jaroslawl, Ufa, Tscheboksary, Samara, Orenburg, Nischni Nowgorod, Nischnekamsk, Kasan, Bugulma und Tambow auf Anweisung der Luftfahrtbehörde Rosawiazija vorübergehend die Flugabfertigung ein. Ähnliche Einschränkungen galten für den Moskauer Flughafen Schukowski, während der Moskauer Flughafen Domodedowo nur in Abstimmung mit den zuständigen Behörden operierte.
13:27 Uhr
Russischer Diplomat: Ukraine liefert Waffen an Krisenherde im Nahen Osten und in Afrika
Das Kampfgerät, das Kiew in riesigen Mengen von westlichen Ländern erhält, wird nicht immer bestimmungsgemäß verwendet. Rodion Miroschnik, Sonderbotschafter des russischen Außenministeriums, erklärte dies gegenüber der Agentur RIA Nowosti.
Die Ukraine sei heute einer der größten Knotenpunkte für den illegalen Waffenhandel, setzte der Diplomat fort. Die Waffen würden über diese Drehscheibe weiter in die Krisengebiete in Afrika, Asien und dem Nahen Osten geleitet.
12:48 Uhr
Ukrainisches Militär konnte in der Nacht nur eine ballistische Rakete abwehren
Die ukrainische Armee habe bei dem nächtlichen russischen Angriff auf Kiew nur eine von 27 ballistischen Raketen abschießen können, beklagte Präsident Wladimir Selenskij. Seinem Land fehlten Abfangraketen für Patriot-Systeme aus der US-Produktion, führte Selenskij aus. Russland habe insgesamt 35 Raketen abgefeuert, darunter 27 ballistische Raketen.
12:16 Uhr
Grenzgebiet Kursk: Flugabwehr zerstört binnen 24 Stunden über 100 ukrainische Drohnen
In der Zeitspanne von 9 Uhr am 31. Juli bis 9 Uhr am 1. August (Ortszeit) hat die russische Luftverteidigung 130 ukrainische unbemannte Fluggeräte über den Ortschaften des Gebiets Kursk zerstört. Dies teilt der Gouverneur Alexander Chinschtein mit. Der Beamte meldet zudem 93 Artillerieangriffe aus der Ukraine.
Laut Chinschtein erlitten bei ukrainischen Attacken drei Zivilisten Verletzungen.
Ferner meldet der Gouverneur zahlreiche Sachschäden. Ihm zufolge wurden neun Wohngebäude, ein ziviles Fahrzeug, ein Geschäft und mehrere Nebengebäude beschädigt. Eine Rettungsstelle und eine Garage brannten aus.
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Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.