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Liveticker Ukraine-Krieg – Nach Großangriff auf Moskau: Russland verstärkt Angriffe auf Kiew

Russland führt gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine Militäroperation in der Ukraine durch. Der Westen reagiert mit immer neuen Waffenlieferungen an die Ukraine und beispiellosen Sanktionen gegen Russland. Lesen Sie hier die neuesten Entwicklungen.
Liveticker Ukraine-Krieg – Nach Großangriff auf Moskau: Russland verstärkt Angriffe auf KiewQuelle: Sputnik © RIA Nowosti / Maxim Blinow
  • 20.09.2026 20:31 Uhr

    20:31 Uhr

    Vorsitzender des Menschenrechtsrats: Nächtlicher Drohnenangriff hängt mit den Wahlen zusammen

    Nach Ansicht von Waleri Fadejew, dem Vorsitzenden des Rates beim Präsidenten Russlands für die Entwicklung der Zivilgesellschaft und der Menschenrechte, hängt der nächtliche Drohnenangriff auf Russland mit den Wahlen zusammen. Im Gespräch mit Journalisten betonte Fadejew:

    "In dieser Nacht gab es einen massiven Angriff auf viele Regionen unseres Landes, fast schon einen Rekordangriff. Das hängt mit den Wahlen zusammen. Das sind unsere Feinde."

  • 20:10 Uhr

    Ministerium: Nach jüngsten Attacken verstärkt Moskau Angriffe auf militärische Ziele in Kiew

    Als Reaktion auf die Angriffe ukrainischer Streitkräfte auf die zivile Infrastruktur während der Wahlen in Russland wird die russische Armee die Intensität ihrer Angriffe auf militärische Ziele in Kiew erhöhen. Dies hat das Verteidigungsministerium erklärt und dabei betont:

    "Der Versuch eines massiven Angriffs auf Moskau ist gescheitert. Der Gegner hat seine Ziele nicht erreicht. Als Reaktion auf die Angriffe des Kiewer Regimes auf zivile Objekte auf russischem Territorium werden die Streitkräfte der Russischen Föderation ihre Angriffe mit hochpräzisen Waffen auf militärische Ziele in Kiew fortsetzen und verstärken."

  • 19:59 Uhr

    Fico: "Für den Ukraine-Krieg sind Milliarden immer da, für Entlastungen bei hohen Preisen nie"

    Der slowakische Ministerpräsident Robert Fico hat am Samstag in einer Videoansprache erneut vor einer direkten Konfrontation zwischen der NATO und Russland gewarnt. Da der Versuch, Moskau militärisch zu besiegen, gescheitert sei, steuerten westliche Politiker nun fahrlässig auf einen Eskalationskurs zu.

    Fico betonte, dass der Ukraine-Krieg weder die Slowakei noch die NATO direkt betreffe. Um die Gefahr einer nuklearen Eskalation abzuwenden, forderte er sofortige Friedensverhandlungen. Zudem warf er der EU Doppelmoral vor und sprach von einer "geheuchelten Solidarität": Während Hunderte Milliarden in den Ukraine-Krieg flössen, bleibe die eigene Bevölkerung angesichts hoher Energiepreise ohne spürbare Unterstützung.

    Ein Video dazu finden Sie hier auf unserer Webseite

  • 19:45 Uhr

    Bericht: Die Ukraine hat keine Stahlindustrie mehr

    Die drei größten Stahlwerke der Ukraine haben nach russischen Angriffen den Betrieb eingestellt. Auf diese Werke entfielen rund 90 Prozent der Stahlproduktion des Landes, berichtet die Zeitung Financial Times unter Berufung auf Branchenvertreter. Dabei handelt es sich um "Saporoschstal", "Kametstal" im Gebiet Dnjepropetrowsk und "ArcelorMittal" in Kriwoi Rog. Die Unternehmen gehören den Konzernen Metinvest und ArcelorMittal. Der Leiter des Büros des Generaldirektors von Metinvest, Alexander Wodowis, erklärte im Gespräch mit der Zeitung:

    "Zum heutigen Tag gibt es in der Ukraine keine Stahlindustrie mehr."

  • 19:24 Uhr

    LVR-Wahlkomission: Die Arbeit geht trotz der Drohungen Kiews weiter

    Wie die Vorsitzende der regionalen Wahlkommission erklärte, lassen sich die Mitglieder der Wahlkommission der Volksrepublik Lugansk nicht einschüchtern; die Arbeit gehe trotz der Drohungen aus Kiew weiter. Marianna Sumskaja betonte im Gespräch mit Journalisten:

    "Unsere Wahlvorstände lassen sich angesichts ihrer Erfahrung mit Wahlkampagnen nicht einschüchtern, und sie werden heute bis 16:00 Uhr die Stimmabgabe organisieren."

  • 18:56 Uhr

    Ukrainische Quellen: Panzertruppen stecken in einer Krise

    Russland könnte einen Panzerdurchbruch wie im Jahr 2022 wiederholen, warnen die Autoren des ukrainischen Portals Texty.org.ua. Doch im Gegensatz zur Situation vor vier Jahren verfügen die ukrainischen Streitkräfte nun weder über spezialisierte Panzerabwehrwaffen noch über eine ausreichende Anzahl an Panzern oder gut ausgebildete Panzersoldaten. In einem Artikel auf dem Portal heißt es:

    "Aufgrund des technologischen Wandels spielen ukrainische Panzer heute an der Front keine so wichtige Rolle mehr wie früher. Das gilt auch für die russischen, doch der Feind passt seine Panzertechnik trotz allem an den Kampf gegen Drohnen an, produziert und hortet sie weiter und bereitet sich auf Panzerdurchbrüche und die Einkreisung unserer Einheiten vor. Während wir zu Beginn noch in der Lage waren, russische Panzer zu zerstören, und über die entsprechenden Mittel verfügten, sehen sich die ukrainischen Panzertruppen nun mit einer Personal-, Technologie- und Logistikkrise konfrontiert."

  • 18:28 Uhr

    Ukraine greift Moskau mit massiver Drohnenwelle an – zwei Tote am dritten Wahltag

    In der Nacht zum Sonntag hat die Ukraine die Region Moskau mit einer der bisher massivsten Angriffswellen mit Langstreckendrohnen überzogen. Dabei wurde laut ukrainischen Angaben eine Moskauer Ölraffinerie getroffen.

    Laut Angaben russischer Behörden wurden seit Samstag landesweit über 1.600 Drohnen abgefangen, davon allein 450 im Großraum Moskau. Durch Drohneneinschläge in Wohngebieten der Region kam es demnach zu zwei Toten und mehreren Verletzten. Ein getroffenes mehrstöckiges Wohnhaus musste evakuiert werden. An den Moskauer Flughäfen wurden vorübergehend weitreichende Flugbeschränkungen verhängt.

    Moskaus Bürgermeister Sergei Sobjanin sprach angesichts der Angriffe von einem beispiellosen Versuch, die laufende Parlamentswahl zu stören.

    Ein Video dazu finden Sie hier auf unserer Webseite

  • 17:52 Uhr

    Polnischer General: Die Russen greifen die Ukraine nun aus dem Westen mit Raketen an

    Russland wendet zunehmend eine ungewöhnliche Taktik an und greift die Ukraine mit Raketen an, erklärte General Tomasz Drewniak gegenüber dem polnischen Internetportal Interia. Da das ukrainische Luftabwehrsystem hauptsächlich nach Osten ausgerichtet ist, wenden die Russen nun die Taktik an, Raketen und Drohnen auf einer Umgehungsroute aus dem Westen abzufeuern, wo man sie nicht erwartet. Das Portal schreibt:

    "Seinen Worten zufolge wendet Russland, da das ukrainische Luftabwehrsystem hauptsächlich nach Osten ausgerichtet ist, nun die Taktik an, Raketen und Drohnen auf einem Umweg über den Westen abzufeuern. 'Dies birgt ein großes Risiko, dass die nach Osten ausgerichteten Luftabwehrsysteme sie nicht erkennen oder Probleme bei der Abwehr der Bedrohungen haben könnten', erklärt er.
    In dieser Situation muss Polen in ständiger Bereitschaft sein.
    "

  • 17:26 Uhr

    Russische Drohnenpiloten verhindern Truppenrotation bei Dobropolje in der DVR (Video)

    Aufnahmen des russischen Verteidigungsministeriums zeigen Drohnenpiloten des Truppenverbands Mitte im Einsatz. Diese hätten einen weiteren Versuch des Gegners vereitelt, seine Einheiten bei Dobropolje in der Volksrepublik Donezk (DVR) neu zu verlegen, heißt es in der Mitteilung der Behörde in Moskau. Der Feind habe gehofft, unbemerkt durchzukommen, doch die FPV-Drohnen hätten blitzschnell zugeschlagen und die Ziele neutralisiert.

  • 16:56 Uhr

    Geschwister verlieren Eltern bei ukrainischem Terroranschlag auf Moskauer Umland 

    Ein 15-jähriges Mädchen und ihr 19-jähriger Bruder wurden nach dem nächtlichen ukrainischen Drohnenanschlag auf die Region Moskau Waisen. Ihre Mutter kam bei dem Angriff sofort ums Leben, der Vater starb später im Krankenhaus, teilte der Gouverneur Andrei Worobjow mit.

    Laut dem Beamten befindet sich das Mädchen derzeit im Roschal-Kinderzentrum in Krasnogorsk. Der Junge werde im Krankenhaus Ramenskaja behandelt. Die Behörden würden ihnen jede erforderliche Hilfe zukommen lassen, fügte der Gouverneur hinzu.

    "Wir klären derzeit die Frage der Vormundschaft und suchen nach Verwandten der Familie", so Worobjow weiter.

    Nach der großangelegten Drohnenattacke aus der Ukraine in der Nacht zum Sonntag hat das Ermittlungskomitee Russlands ein Strafverfahren wegen des Terroranschlags eingeleitet.

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Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.