Liveticker Ukraine-Krieg: Moskau und Kiew tauschen gefallene Soldaten aus

18.06.2026 17:40 Uhr
17:40 Uhr
Nach Drohnenangriffen auf Moskau: Ermittlungskomitee sucht Verantwortliche
Nach Angaben des russischen Verteidigungsministeriums wurden am Donnerstag 194 Drohnen abgefangen, die in Richtung der russischen Hauptstadt unterwegs gewesen sein sollen. Bei den Angriffen wurden offiziellen Angaben zufolge 17 Menschen verletzt.
Das Ermittlungskomitee der Russischen Föderation will nun die Verantwortlichen für die Angriffe auf das Moskauer Gebiet identifizieren. Dies teilte die Behörde der Nachrichtenagentur TASS mit. Die Ermittler sollen den Kreis der an der Organisation und Durchführung der Attacken beteiligten Personen ermitteln.
Unterdessen erklärte der Militärexperte Juri Knutow gegenüber der Zeitung aif.ru, die Ukraine habe bei den jüngsten Angriffen bereits zum zweiten Mal die Drohne Bars eingesetzt. Dabei handele es sich um ein relativ neues, in Deutschland entwickeltes System. Als Besonderheit nannte Knutow den Einsatz von Strahltriebwerken. Zudem behauptete der Experte, Bundesverteidigungsminister Boris Pistorius habe Angriffe mit diesen Drohnen auf russisches Territorium persönlich gebilligt.
17:16 Uhr
"Siegeswende": Teil der ukrainischen Armee soll durch professionelle Kriegskiller ersetzt werden
Das endlose Karussell mit neuen "Wunderwaffen" in den ukrainischen Streitkräften rostet immer schneller vor sich hin. Doch in Kiew wurde kürzlich das nächste "Erfolgsrezept" für einen Sieg über Russland gefunden – der "Wundersoldat".
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17:00 Uhr
Pistorius sagt zusätzliche Finanzierung der Militärhilfe für Kiew zu
Deutschland beteiligt sich mit 200 Millionen Dollar (rund 174 Millionen Euro) an einem neuen US-Waffenpaket für Kiew, erklärt Bundesverteidigungsminister Boris Pistorius am Rande eines Treffens mit NATO-Kollegen in Brüssel.
Außerdem werde Berlin 200 Millionen Dollar zur Beschaffung von Lenkflugkörpern für die Patriot-Flugabwehrsysteme bereitstellen.
16:46 Uhr
Schweden bewilligt millionenschweren Betrag für Ukraine-Hilfe
Schweden stellt 108 Millionen US-Dollar für den Kauf von US-Waffen für die Ukraine bereit. Wie das Verteidigungsministerium des skandinavischen Landes mitteilt, wird das Geld im Rahmen der PURL-Initiative (Prioritised Ukraine Requirements List) ausgegeben. Das Programm sieht einen von den NATO-Verbündeten koordinierten Beschaffungsmechanismus vor, mit dem dringend benötigte Waffen und Munition für die Ukraine direkt aus US-Beständen finanziert werden.
Seit dem Jahr 2022 stellte Schweden der Ukraine Militärhilfe im Wert von 128 Milliarden Kronen (etwa 13,3 Milliarden US-Dollar) zur Verfügung.
16:30 Uhr
Ukrainischer Drohnenangriff auf Moskau: Ölraffinerie in Flammen

Am Donnerstag, dem 18. Juni 2026, hat ein groß angelegter ukrainischer Drohnenangriff auf Moskau stattgefunden. Die Angriffe sollen sich dabei gegen die Moskauer Raffinerie gerichtet haben, die mehrfach getroffen wurde.
Durch die Explosion nach einem der Treffer flog der Deckel eines Treibstofftanks in die Luft. In und um die Raffinerie brachen diverse Feuer aus, darunter auch eins in einem naheliegenden Supermarkt. Wie ein Video zeigt, soll mindestens eine der ukrainischen Drohnen von der russischen Luftabwehr abgeschossen worden sein.
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16:06 Uhr
Nach Angriffen auf Moskau und Umland: Russische Ombudsfrau will UNO und OSZE einschalten
Die russische Menschenrechtsbeauftragte Jana Lantratowa kündigte an, sich nach den Drohnenangriffen auf Moskau und das Moskauer Gebiet am Donnerstag an die UNO und die OSZE zu wenden. Ihren Angaben zufolge erlebten Moskau und das Umland eine der massivsten Drohnenattacken der vergangenen zwei Jahre. Das russische Verteidigungsministerium teilte mit, die Luftabwehr habe rund 194 Drohnen abgeschossen. Laut dem Gouverneur des Moskauer Gebiets, Andrei Worobjow, wurden 17 Menschen verletzt, darunter zwei Kinder.
"Das ist ein Angriff auf das normale Leben der Menschen. Ich werde mich an die UNO und die OSZE wenden. Internationale Menschenrechtsorganisationen müssen ehrlich auf Verbrechen gegen Zivilisten reagieren."
15:38 Uhr
Stubb zweifelt an russischem Überfall auf die NATO
Der finnische Präsident Alexander Stubb weist Warnungen vor einem potenziellen russischen Überfall auf die NATO zurück. In einem Interview für die schwedischsprachige Zeitung Hufvudstadsbladet betont Stubb, er sehe "als Präsident, Oberbefehlshaber und einfach als Finne keine Beweise, dass es sich ereignen könnte".
Damit kommentiert Stubb die Aussage des Oberbefehlshabers der schwedischen Streitkräfte, Michael Claesson, dass Russland bald Artikel 5 des NATO-Vertrags testen werde.
15:00 Uhr
Wie die Ukraine ihre engsten Verbündeten bestiehlt...
Die Regierungen der baltischen Staaten "werden Selenskij weiterhin unterstützen, selbst wenn er ihnen offen ins Gesicht spucken sollte", sagen Experten. So kommentieren sie die bescheidene Reaktion Lettlands, Litauens und Estlands auf den massiven Betrug an ihren eigenen Bürgern durch ukrainische betrügerische Callcenter.
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14:45 Uhr
Moskau und Kiew tauschen Gefallene aus – 33 russische gegen 522 ukrainische Soldaten
Russland und die Ukraine tauschen erneut die Leichen gefallener Militärangehöriger aus, berichtet der Duma-Abgeordnete und Vertreter des parlamentarischen Ausschusses für Angelegenheiten der Sonderoperation, Schamsail Saralijew.
Die russische Seite übergibt dabei der Ukraine 522 gefallene Soldaten und erhält im Gegenzug 33 eigene Gefallene.
Ein Gefallenenaustausch hatte letztmalig am 15. Mai stattgefunden. Damals erhielt Russland 41 eigene Gefallene im Austausch gegen 528 ukrainische.
Ende April erklärte Russlands Präsident Wladimir Putin bei einem Gespräch mit seinem US-Amtskollegen Donald Trump, dass Moskau seit Beginn des Jahres über 20.000 Gefallene an die Ukraine übergeben und knapp über 500 eigene erhalten habe.
14:19 Uhr
Zwei Mädchen bei ukrainischem Drohnenangriff auf Gebiet Brjansk verletzt
Eine Kamikaze-Drohne hat ein Auto im Gebiet Brjansk angegriffen. Wie der provisorische Gouverneur Jegor Kowaltschuk berichtet, waren eine Frau und zwei ihrer Töchter mit dem Fahrzeug unterwegs.
Die beiden Mädchen, 10 und 11 Jahre alt, wurden verletzt. Eines von ihnen befindet sich in einem schweren Gesundheitszustand. Sie erhalten die notwendige medizinische Hilfe.
Kowaltschuk betont, dass es sich um einen "gezielten Schlag", einen "weiteren Terrorangriff des Kiewer Regimes gegen Zivilisten, Kinder" handelt.
Durch die Sperrung von RT zielt die EU darauf ab, eine kritische, nicht prowestliche Informationsquelle zum Schweigen zu bringen. Und dies nicht nur hinsichtlich des Ukraine-Kriegs. Der Zugang zu unserer Website wurde erschwert, mehrere Soziale Medien haben unsere Accounts blockiert. Es liegt nun an uns allen, ob in Deutschland und der EU auch weiterhin ein Journalismus jenseits der Mainstream-Narrative betrieben werden kann. Wenn Euch unsere Artikel gefallen, teilt sie gern überall, wo Ihr aktiv seid. Das ist möglich, denn die EU hat weder unsere Arbeit noch das Lesen und Teilen unserer Artikel verboten. Anmerkung: Allerdings hat Österreich mit der Änderung des "Audiovisuellen Mediendienst-Gesetzes" am 13. April diesbezüglich eine Änderung eingeführt, die möglicherweise auch Privatpersonen betrifft. Deswegen bitten wir Euch bis zur Klärung des Sachverhalts, in Österreich unsere Beiträge vorerst nicht in den Sozialen Medien zu teilen.
Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.
