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Liveticker Ukraine-Krieg: Kiew schickt Radikale zur Front bei Kupjansk, um Deserteure zu bekämpfen

Russland führt gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine Militäroperation in der Ukraine durch. Der Westen reagiert mit immer neuen Waffenlieferungen an die Ukraine und beispiellosen Sanktionen gegen Russland. Lesen Sie hier die neuesten Entwicklungen.
Liveticker Ukraine-Krieg: Kiew schickt Radikale zur Front bei Kupjansk, um Deserteure zu bekämpfen© Urheberrechtlich geschützt
  • 11.03.2026 13:12 Uhr

    13:12 Uhr

    Russische Artillerie nimmt gegnerische Stellungen auseinander (Video)

    Aufnahmen des russischen Verteidigungsministeriums zeigen Artilleriebesatzungen der Truppenverbände Ost und Mitte im Raum Dnjepropetrowsk im Einsatz. Wie es heißt, setzten sie durch präzise Treffer ein Geschütz und Deckungen der ukrainischen Armee samt Personal außer Gefecht.  

  • 12:44 Uhr

    Frontbericht des russischen Verteidigungsministeriums

    Russlands Verteidigungsministerium berichtet am Mittwoch über den Verlauf der militärischen Spezialoperation in der Ukraine innerhalb der vergangenen 24 Stunden.

    Wie es heißt, haben die Truppenverbände Nord, West, Süd, Mitte, Ost und Dnjepr der ukrainischen Armee entlang der gesamten Frontlinie Feuerschaden zugefügt. Einheiten des Truppenverbandes Nord brachten im Zuge einer offensiven Gefechtsführung die Ortschaft Tscherwonnaja Sarja im Gebiet Sumy unter eigene Kontrolle.

    Im Laufe des Tages wurden in allen Frontabschnitten rund 1.190 ukrainische Soldaten getötet oder verwundet.

    Darüber hinaus wurden zerstört oder getroffen:

    • 69 Fahrzeuge,
    • 19 gepanzerte Kampffahrzeuge,
    • neun Schützenpanzer,
    • 17 Artilleriegeschütze,
    • sechs Anlagen der elektronischen Kampfführung,
    • ein Artillerieaufklärungsradar,
    • elf Munitionslager,
    • zehn Lagerhallen für die Ausrüstung.

    Russlands Streitkräfte führten einen kombinierten Angriff auf die militärischen Ziele an 150 Orten durch. Dabei kamen die operativ-taktische Luftflotte, Kampfdrohnen, Raketen und Artillerie zum Einsatz.

    Entlang der Front zerstörte die Luftverteidigung 350 ukrainische Starrflüglerdrohnen, zwei Marschflugkörper vom Typ Storm Shadow aus britischer Produktion, vier Lenkbomben und sechs Raketen aus einem HIMARS-Mehrfachraketenwerfer.

  • 12:16 Uhr

    Medien: Ukrainische Truppen bei Dobropolje führen ihre Unterlagen in englischer und französischer Sprache

    Ukrainische Soldaten, die bei Dobropolje in der Donezker Volksrepublik dienen, führen ihre Unterlagen in englischer und französischer Sprache, berichtet die Nachrichtenagentur RIA Nowosti unter Berufung auf Quellen aus russischen Sicherheitskreisen.

    Laut einer Quelle geschehe dies für die ausländischen Söldner, die in dieser Gegend kämpfen.

  • 11:57 Uhr

    Ukrainischer Angriff auf Sotschi hält seit fast einem Tag an

    Die ukrainischen Streitkräfte greifen Sotschi seit fast einem Tag an, teilt Bürgermeister Andrei Proschunin mit.

    "Heute sind wir mit einem beispiellosen Angriff der Feinde auf die Ferienstadt Sotschi konfrontiert. Er dauert bereits fast einen Tag mit einer kurzen Unterbrechung an."

    Der Bürgermeister merkt auch an, dass die kommunalen Organisationen für berufstätige Einwohner des Ferienorts mit Kindern unter 12 Jahren Erleichterungen im Hinblick auf die Arbeitszeiten einführen werden – sie können zu Hause bleiben, bis der Angriff offiziell beendet ist. Außerdem seien die Studenten der Hochschulen in Sotschi für die Dauer der Drohungslage durch die Drohnen auf Fernunterricht umgestellt worden.

    Auf dem Gebiet von Sotschi und der Siedlung Sirius wurde seit dem Abend des 10. März eine Drohnen-Drohungslage ausgerufen. Am Dienstag wurden am Flughafen von Sotschi zur Gewährleistung der Flugsicherheit zweimal Beschränkungen für die An- und Abflüge von Flugzeugen eingeführt. Die Beschränkungen am Flughafen von Sotschi wurden erst am 11. März um 13:00 Uhr Ortszeit aufgehoben.

  • 11:33 Uhr

    Medien: Kiew schickt Gruppe von Radikalen zum Frontabschnitt Kupjansk, um gegen Fahnenflucht vorzugehen

    Das ukrainische Kommando soll eine Gruppe von Radikalen zum Frontabschnitt Kupjansk entsandt haben, um Fahnenflucht vor Ort zu bekämpfen. Dies meldet die Nachrichtenagentur RIA Nowosti unter Berufung auf Quellen aus russischen Sicherheitskreisen.

    "Um dieses Phänomen zu bekämpfen, hat das Kommando der ukrainischen Streitkräfte eine gemischte Einheit aus den radikalsten Kämpfern nach Schewtschenko verlegt. Ihre Aufgabe ist es nicht, zu kämpfen, sondern eigene Soldaten zu jagen, Deserteure aufzuspüren und sie in die Schützengräben zurückzubringen."

  • 11:02 Uhr

    Todesopfer und Verletzte durch ukrainische Drohnenangriffe im Gebiet Cherson

    Die ukrainischen Einheiten haben in den zurückliegenden 24 Stunden mindestens 29 Ortschaften im von Russland kontrollierten Teil des Gebiets Cherson angegriffen. Bei ihren Angriffen auf die zivilen Ziele setzten Kiews Kräfte laut dem Gouverneur Wladimir Saldo Drohnen und Artillerie ein.

    Wie der Beamte auf Telegram bekanntgibt, wurde ein Einwohner des Jahrgangs 1969 im Dorf Dmitrowka infolge einer Drohnenattacke auf ein Auto getötet. Sechs weitere Menschen erlitten Verletzungen in den Ortschaften Aljoschki, Nowaja Sburjewka und Pestschanoje.  

  • 10:49 Uhr

    Russische Flugabwehr schießt gegnerische Drohne über dem Gebiet Saporoschje ab (Video)

    Eine Besatzung des Luftabwehrsystems Tor-M2 des russischen Truppenverbands Dnjepr zerstörte im Raum Saporoschje eine feindliche Kampfdrohne durch einen Volltreffer. Das Verteidigungsministerium in Moskau teilt entsprechende Aufnahmen auf Telegram.

  • 10:23 Uhr

    Duma-Abgeordneter bezeichnet ukrainischen Raketenangriff auf Brjansk als Kriegsverbrechen

    Der Raketenangriff der ukrainischen Streitkräfte auf Brjansk sei im Voraus geplant worden, um möglichst viele Zivilisten zu töten, sagt Dmitri Belik, Abgeordneter der Staatsduma und Mitglied des Ausschusses für internationale Angelegenheiten.

    "Der Angriff auf Brjansk ist ein Kriegsverbrechen."

    Seinen Worten zufolge habe das Regime in Kiew mit solchen Angriffen erneut bewiesen, dass es den Weg der Faschisten beschreite, die für ihre Strafaktionen und monströsen Verbrechen gegen die Menschlichkeit berüchtigt seien.

  • 09:54 Uhr

    Peskow: Russisches Militär entscheidet über Vergeltungsschlag nach Kiews Angriff auf Brjansk

    Die militärische Spezialoperation schreitet voran, und sie muss weitergeführt werden, bis die erklärten Ziele erreicht sind. Damit sollten die möglichen ukrainischen Attacken auf russische Städte verhindert werden. Dies erklärte der Kremlsprecher Dmitri Peskow bei einem Pressebriefing, angesprochen auf den Raketenangriff auf Brjansk am Dienstagabend.

    "Unser Militär arbeitet systematisch", versicherte Peskow. Die Reaktion auf den Angriff der ukrainischen Streitkräfte auf die Grenzstadt Brjansk werde vom Militär bestimmt, fügte er hinzu.

  • 09:33 Uhr

    Drohnenterror gegen Zivilisten im Raum Saporoschje: Verletzte durch Angriffe aus Ukraine

    Das ukrainische Militär hat am Mittwochmorgen ein ziviles Fahrzeug an der Einfahrt in die Stadt Wassiljewka angegriffen. Dabei erlitten zwei Männer der Jahrgänge 1961 und 1987 Verletzungen. Dies gibt der Gouverneur des Gebiets Saporoschje, Jewgeni Balizki, bekannt. Die Betroffenen würden umfassend medizinisch versorgt. Der Beamte teilt eine entsprechende Aufnahme auf Telegram.

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Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.