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Liveticker Ukraine-Krieg – Lawrow: Russland kann britische Beteiligung als Kriegsteilnahme werten

Russland führt gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine Militäroperation in der Ukraine durch. Der Westen reagiert mit immer neuen Waffenlieferungen an die Ukraine und beispiellosen Sanktionen gegen Russland. Lesen Sie hier die neuesten Entwicklungen.
Liveticker Ukraine-Krieg – Lawrow: Russland kann britische Beteiligung als Kriegsteilnahme wertenQuelle: Sputnik © Alexei Filippow/RIA Nowosti
  • 18.08.2026 22:00 Uhr

    22:00 Uhr

    Damit beenden wir für heute den Live-Ticker zur Lage im Ukraine-Konflikt. Morgen früh ab 7 Uhr geht es mit der Berichterstattung weiter. Wir wünschen unseren Lesern trotz aller Spannungen in der Welt eine gute Nacht!

  • 21:55 Uhr

    Devaluierung der Hrywnja Richtung 50: Ukrainische Reserven brennen langsam ab

    Die kontrollierte Abwertung der Hrywnja kostet die Ukraine Milliarden an Reserven. Der Trend zeigt klar in Richtung 50 Hrywnja für einen US-Dollar. Die stille Erosion der Währung trifft die Haushalte hart. Der Sprung auf den vorgenannten Kurs würde die Inflation und Lebenshaltungskosten spürbar erhöhen.

    Lesen Sie dazu mehr hier auf unserer Webseite.

  • 21:41 Uhr

    Ukraine: Zwangsevakuierung aus 16 Ortschaften im Gebiet Dnjepropetrowsk

    Die ukrainischen Behörden haben die Zwangsevakuierung von Familien mit Kindern aus weiteren 16 Ortschaften im Gebiet Dnjepropetrowsk angeordnet. Dies teilten Vertreter der russischen Sicherheitskreise der Nachrichtenagentur TASS mit.

    Betroffen sind Ortschaften in den Gemeinden Nikolajewka, Petropawlowskoje und Ukrainka im Kreis Sinelnikowo. Mitarbeiter der ukrainischen Wehrersatzämter (TZK) sollen jeden Evakuierten kontrollieren.

    Diese Maßnahme widerspricht den Aussagen von Präsident Wladimir Selenskij über "erfolgreiche" Aktionen der ukrainischen Streitkräfte in diesem Frontabschnitt, hieß es aus den russischen Sicherheitskreisen.

  • 21:21 Uhr

    Experte: Kiew gehen Patriot-Raketen und Soldaten aus

    Die Ukraine verliert den Konflikt, während Drohnenangriffe auf Moskau das Kräfteverhältnis nicht verändern. Dies schrieb der italienische Analyst und Publizist Alessandro Orsini in seiner Kolumne für die Zeitung Il Fatto Quotidiano:

    "Die auf Moskau gerichteten Drohnen werden das Kräfteverhältnis im Konflikt nicht verändern. Die allmähliche Erschöpfung der Patriot-Raketen und der Mangel an Menschen an der Front sind Selenskijs Problem."

    Dies sei ein Beweis dafür, dass Selenskij den Krieg verliere und Russland gewinne. "Wer zu einem Einfrieren des Konflikts aufruft, verliert. Wer sich weigert, gewinnt", so der Analyst.

    Zuvor hatte Reuters berichtet, Kiew habe Russland über einen Vermittler einen gegenseitigen Stopp von Angriffen auf zivile Ziele im Schwarzen Meer vorgeschlagen. Moskau hat nach eigenen Angaben bislang keinen formellen Vorschlag erhalten.

  • 21:11 Uhr

    Lawrow: Russland kann britische Beteiligung als Kriegsteilnahme werten

    Russland hat das Recht, die angekündigte direkte Beteiligung britischer Raketentruppen an Angriffen auf russisches Gebiet als direkte Kriegsteilnahme mit allen daraus folgenden Konsequenzen zu betrachten. Dies erklärte der russische Außenminister Sergei Lawrow dem Sender Westi gegenüber:

    "Wir haben genauso das Recht, die stolz verkündete direkte Beteiligung der britischen Raketentruppen an Angriffen auf die Russische Föderation als Beteiligung am Krieg mit allen daraus folgenden Konsequenzen zu betrachten. Mir tut Großbritannien leid, wenn es bis zum bitteren Ende mit der Ukraine sein wird."

    Die britische Zeitung The Times hatte am Sonntag berichtet, dass die Ukraine Drohnen britischer Produktion für Angriffe auf Ziele tief im russischen Staatsgebiet einsetzt. Die russische Botschaft in London warf Großbritannien daraufhin eine Eskalation vor.

  • 20:59 Uhr

    Mehrere Tote und Verletzte bei ukrainischen Angriffen im Gebiet Belgorod

    Bei ukrainischen Angriffen auf das Gebiet Belgorod ist ein Mensch getötet worden, drei weitere wurden verletzt. Dies teilte der operative Stab der Region mit. In mehreren Ortschaften wurden demnach Fahrzeuge von FPV-Drohnen angegriffen. Ein Mann erlag in einem Dorf im Bezirk Schebekino seinen Verletzungen. Zwei weitere Männer wurden bei Drohnenangriffen auf Lastwagen verletzt. Zudem erlitt eine Frau durch Beschuss eine Splitterverletzung am Oberschenkel.

    Im Dorf Golowtschino im Kreis Graiworon wurde ein Mann bei einem Drohnenangriff auf einen Kleintransporter verletzt. Er erlitt eine Prellung des Brustkorbs und suchte selbstständig ein Krankenhaus auf. Zur weiteren Untersuchung soll er nach Belgorod gebracht werden. Unterdessen wurden im Dorf Oktjabrski die Leichen von zwei Männern entdeckt, die bei einem Angriff am 15. August ums Leben gekommen waren. Ihre Identitäten wurden festgestellt.

  • 20:44 Uhr

    DVR: Drei Zivilisten bei Drohnenangriffen auf Gorlowka verletzt

    Bei ukrainischen Drohnenangriffen auf Gorlowka in der Donezker Volksrepublik (DVR) sind drei Zivilisten verletzt worden. Dies teilte der Bürgermeister der Stadt, Iwan Prichodko, mit. Im Zentralen Stadtbezirk wurden zudem ein Wohnhaus, ein Geschäft, ein Auto und ein Linienbus beschädigt.

  • 20:30 Uhr

    Mearsheimer: Ukraine hat faktisch keinen Zugang zum Meer mehr

    Wegen des gleichzeitigen Vorrückens russischer Truppen und der Angriffe auf Häfen bei Odessa ist die Ukraine in eine Sackgasse geraten. Dies erklärte John Mearsheimer, Professor an der Universität Chicago, in einem YouTube-Interview:

    "Die Angriffe, die derzeit im Raum Odessa durchgeführt werden, haben die Ukraine faktisch in ein Land ohne Zugang zum Meer verwandelt. Sie kann die Häfen am Schwarzen Meer, die für ihre Wirtschaft von enormer Bedeutung waren, nicht mehr nutzen."

    Seiner Einschätzung nach könnte die Ukraine künftig zu einem "funktionsunfähigen Rumpfstaat" werden. 

  • 20:10 Uhr

    Kreml hat noch keine Termine für Besuch von Witkoff und Kushner

    Nach Angaben von Präsidentenberater Juri Uschakow hat der Kreml bislang keine Informationen über einen möglichen Termin für einen Besuch des US-Sondergesandten Steve Witkoff und Jared Kushners in Russland. "Sobald sich ein Termin abzeichnet, werden wir darüber informieren", sagte Uschakow dem Nachrichtenportal Westi.

    In der vergangenen Woche hatte der stellvertretende russische Außenminister Sergei Rjabkow Berichte über einen möglichen Besuch Witkoffs und Kushners als wiederkehrende "gezielte Informationsstreuung" bezeichnet. Russland könne ihren Empfang kurzfristig organisieren, sobald ihre Pläne klarer seien.

    Ende Juli erklärte Präsident Wladimir Putin, Russland erwarte den Besuch der US-Delegation nach Abschluss der heißen Phase im Iran-Konflikt. Der letzte Besuch Witkoffs und Kushners in Moskau fand am 22. Januar 2026 statt. Für Witkoff war es der siebte und für Kushner der zweite Besuch.

    Uschakow erklärte zudem, dass Russland einen Waffenstillstand entlang der Frontlinie in der Ukraine ablehne. "Sie kennen unsere Position, sie schließt das aus", sagte er. Bereits im Juli hatte Kremlsprecher Dmitri Peskow mit Blick auf den Vorschlag des kasachischen Präsidenten Qassym-Schomart Toqajew, den Konflikt in der Ukraine "einzufrieren", erklärt, eine solche Lösung sei angesichts der Haltung Kiews "nicht möglich".

  • 19:51 Uhr

    Britischer Premierminister verspricht Ukraine Unterstützung nach Warnung aus Moskau

    Nach Berichten über den Einsatz britischer Drohnen durch die ukrainischen Streitkräfte erklärte Premierminister Andy Burnham, Großbritannien werde die Ukraine "zu 100 Prozent unterstützen". Burnham sagte laut BBC:

    "Wir sind keine Freunde, die nur in guten Zeiten zusammenhalten. Wir werden der Ukraine in der Stunde der Not zur Seite stehen, und daran wird sich nichts ändern."

    Zuvor hatte die Times berichtet, dass die Ukraine erstmals Drohnen von zwei britischen Unternehmen für Angriffe tief im russischen Staatsgebiet eingesetzt habe. Zu den Zielen gehörten demnach Objekte in Wolgograd und Jaroslawl. Die Angriffe sollen in den vergangenen sechs Monaten erfolgt sein. Daraufhin warf die russische Botschaft London vor, bewusst auf eine Eskalation des Ukraine-Konflikts hinzuarbeiten. Die Botschaft erklärte:

    "Diese Handlungen Londons werden unweigerlich Konsequenzen haben, für die es sich verantworten muss. Je tiefer die Einmischung in den Konflikt und je umfangreicher die Unterstützung für die terroristische Maschinerie Kiews, desto höher wird der Preis sein."

    Mehr zum Thema Moskau: Großbritannien wird für Drohnenangriffe auf Russland "Preis zahlen"

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Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.