Liveticker Ukraine-Krieg – Russland setzt nicht mehr auf Anchorage-Deal: "Wir erwarten den Sieg"

21.06.2026 20:33 Uhr
20:33 Uhr
Dänemark entdeckt: Stress macht Ukrainer zu Neonazis

Alles nur Stressfolgen und Suche nach nationaler Identität: Asow-Kämpfer im Jahr 2014.Alexandr Maximenko / Sputnik Vor dem Hintergrund des polnisch-ukrainischen Skandals über die Umbettung des Hitler-Kollaborateurs Melnik bemerkt auch Dänemark ganz plötzlich die Ausbreitung des ukrainischen Neonazismus. Grund dafür sei alles Mögliche, nur nicht die jahrelang von Europa unterstützte Politik Kiews.
Lesen Sie den Meinungsartikel von Tatjana Pop hier auf unserer Webseite.
19:53 Uhr
Experte: Kiew übt Terror wegen Niederlagen auf dem Schlachtfeld
Vor dem Hintergrund der Niederlagen an der Front greift Kiew zunehmend zu Terrormethoden, erklärt der Politologe und Professor der Russischen Akademie der Wissenschaften, Alexandr Gussew. In einem Interview gegenüber der Nachrichtenagentur RIA Nowosti kommentierte er die jüngsten ukrainischen Drohnenangriffe gegen russische Gebiete:
"In den vergangenen Tagen unternahm Kiew Drohnenangriffe gegen russische Regionen. Das ist eine Agonie des Kiewer Regimes. Erinnern wir uns daran, wie Selenskij behauptete, dass die Ukraine zum 'Plan B' übergehe, der in Terroranschlägen bestehe."
Gussew fügte hinzu, dass Russlands Streitkräfte in der Zwischenzeit Geländegewinne erzielen und er mit einer baldigen Befreiung der Donezker Volksrepublik rechne:
"Bis Slawjansk und Kramatorsk bleiben weniger, als zehn Kilometer. Ich vermute, dass die DVR in der nächsten Zeit vollständig befreit wird."
18:42 Uhr
Estnischer Ministerpräsident: Europa sollte nicht an russisch-ukrainischen Verhandlungen teilnehmen
Verhandlungen zur Regulierung des Ukraine-Konflikts zwischen Moskau und Kiew sollten ohne die Teilnahme Europas erfolgen, behauptet Estlands Ministerpräsident Kristen Michal. In einem entsprechenden Beitrag auf Facebook forderte er eine Verstärkung des Drucks auf Russland und schrieb:
"Verhandlungen können nur zwischen der Ukraine und Russland stattfinden. Und sie müssen zu ukrainischen Bedingungen stattfinden. Die Europäische Union kann kein Vermittler sein, weil das die Hilfe für die Ukraine begrenzen würde."
Zuvor hatten sowohl Russlands als auch Europas Vertreter mehrmals hervorgehoben, dass die EU als Konfliktpartei im Ukraine-Krieg auftrete und deshalb keine Vermittlerposition einnehmen könne.
17:11 Uhr
Drohnenalarm – Rumänien startet NATO-Jäger an Grenze zu Ukraine
Rumänien hat in der Nacht zwei Kampfjets vom Typ Eurofighter Typhoon der britischen Luftwaffe wegen eines Drohnenalarms aufsteigen lassen. Wie das rumänische Verteidigungsministerium berichtet, ereignete sich der Vorfall im Kreis Tulcea, der an das ukrainische Gebiet Odessa grenzt.
Die Flugzeuge wurden nach dem Empfang einer Gruppe von Drohnensignalen 22 Kilometer nordöstlich der ukrainischen Stadt Wilkowo gestartet. Zu einer Verletzung des rumänischen Luftraums oder Abstürzen von Drohnen sei es nicht gekommen, so die Meldung weiter.
Zuvor hatte das rumänische Parlament ein Gesetz verabschiedet, das einen Abschuss von Drohnen erlaubt, die in den Luftraum des Landes eindringen.
16:29 Uhr
Gebiet Cherson: Zwei Tote durch ukrainische Drohnenangriffe
Während des vergangenen Tages sind zwei Bewohner des Gebiets Cherson durch ukrainische Drohnenangriffe ums Leben gekommen, neun weitere Zivilisten wurden verwundet.
Wie Wladimir Saldo, Gouverneur der Region, berichtet, wurde ein Mann im Dorf Kostogrysowo beim Angriff einer Drohne auf einen Pkw getötet. Ein weiterer Mann verstarb in Aljoschki an Wunden, die er bei einem Angriff am 17. Juni erlitten hatte.
Vier weitere Frauen und fünf Männer wurden laut Saldos Angaben zudem in Kostogrysowo, Malyje Kopani, Kachowka, Radensk, Malaja Lepeticha und Werchni Rogatschik sowie auf einer Straße von Kamenka nach Zukury verwundet.
15:53 Uhr
Selenskij droht Weißrussland: "Wir kennen jedes Werk, das für Russland und diesen Krieg arbeitet"

In einer offiziellen Videobotschaft hat der ukrainische Staatschef Wladimir Selenskij am Samstag vor dem Hintergrund der jüngsten, von Kiew gemeldeten russischen Drohnenangriffe Weißrussland ins Visier genommen. Selenskij behauptete, auf weißrussischem Gebiet seien nahe der ukrainischen Grenze technische Anlagen installiert worden, die Russland bei Drohnenangriffen auf die Ukraine unterstützten. Dabei richtete er mit den Worten "Weißrussland hat noch Zeit, diese Ausrüstung abzubauen" eine Warnung an Minsk.
Selenskijs Worten zufolge kennt der ukrainische Geheimdienst zudem jedes Unternehmen in Weißrussland, das für Russland arbeitet oder Komponenten für gepanzerte Fahrzeuge, Raketensysteme sowie Treibstoff für militärische Zwecke liefert. Jedes dieser Unternehmen, so der ukrainische Staatschef, trage dazu bei, Weißrussland weiter in den Konflikt zu verwickeln.
Das Video gibt es hier auf unserer Website zu sehen.
15:10 Uhr
Friedensdemo in Berlin gegen Kriegskurs gegenüber Russland

Anlässlich des bevorstehenden 85. Jahrestags des Überfalls Nazi-Deutschlands auf die Sowjetunion haben in Berlin mehrere hundert Menschen gegen Krieg und Militarismus demonstriert. Am Brandenburger Tor forderten die Teilnehmer mit Plakaten einen Kurswechsel in der deutschen Außenpolitik, die Wiederaufnahme des Dialogs mit Russland sowie ein Ende der militärischen Eskalation in Europa.
Die Demonstranten kritisierten den aktuellen sicherheitspolitischen Kurs der Bundesregierung und warnten vor einer weiteren Zuspitzung der Beziehungen zu Moskau. Der russische Botschafter in Deutschland, Sergei Netschajew, betonte die gemeinsame Geschichte Deutschlands und Russlands.
Auch in Augsburg kam es zu Protesten gegen die Politik der Bundesregierung. Dort forderten Demonstranten unter dem Motto "Merz muss weg" den Rücktritt von Bundeskanzler Friedrich Merz und sprachen sich für friedliche Lösungen internationaler Konflikte aus.
Den Videobericht gibt es hier auf unserer Website zu sehen.
14:37 Uhr
Nach tödlicher Attacke auf Krim: Benzinverkauf ausgesetzt, 14 Menschen in Krankenhäusern
Auf der gesamten Schwarzmeer-Halbinsel Krim wird sowohl der freie Verkauf von Benzin als auch die Verteilung von Treibstoffrationen an private Personen und Unternehmen ausgesetzt. Benzin werde nur noch an staatliche Dienste verteilt, die für die Versorgung der Krim wichtig seien, teilt Gouverneur Sergei Aksjonow in einer auf Telegram veröffentlichten Videoansprache mit.
Hintergrund ist eine massive ukrainische Attacke auf die Stadt Kertsch im Osten der Schwarzmeer-Halbinsel. Nach Angaben von Aksjonow sind infolge des Angriffs in der Nacht zum 21. Juni vier Menschen getötet und 28 weitere verletzt worden. Dem örtlichen Gesundheitsministerium zufolge mussten 14 Zivilisten, darunter zwei Minderjährige, in Krankenhäuser eingeliefert werden. Der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij behauptet, die ukrainische Armee habe in der Nacht ein Öldepot in Kertsch und eine Öltransportanlage in der südrussischen Region Krasnodar getroffen.
Seit Mitte Mai attackiert die Ukraine verstärkt die Versorgung der Halbinsel. Dort kommt es inzwischen zu Engpässen bei Treibstoff. Probleme mit der Benzinversorgung werden auch aus anderen Regionen des Landes gemeldet. Kiew nahm zuletzt verstärkt russische Raffinerien, Ölpipelines und Treibstofflager ins Visier.
14:08 Uhr
Ex-Richter Tomasz Szmydt: Immer mehr Polen erkennen, dass die Ukraine kein Verbündeter ist

Weniger als eine Woche vor der geplanten Konferenz zum Wiederaufbau der Ukraine im polnischen Gdańsk hat sich der polnisch-ukrainische Geschichtsstreit verschärft. Polens Präsident Karol Nawrocki erkannte dem ukrainischen Präsidenten Wladimir Selenskij die höchste Auszeichnung des Landes, den Orden des Weißen Adlers, ab.
Der ehemalige polnische Richter Tomasz Szmydt erklärte dazu im Interview mit RT DE, dass mittlerweile immer mehr Polen erkannten, dass die Ukraine kein Verbündeter, sondern eine Bedrohung für das Land sei.
Den Videobericht gibt es hier auf unserer Website zu sehen.
13:36 Uhr
Frontbericht des russischen Verteidigungsministeriums
Das russische Verteidigungsministerium berichtet über den weiteren Verlauf der militärischen Sonderoperation in der Ukraine binnen der letzten 24 Stunden. Wie die Behörde am Sonntag auf der Plattform MAX schreibt, habe der Truppenverband Nord seine taktische Position verbessert und ukrainische Einheiten in der Nähe der Ortschaften Batschewsk, Choten, Tolstodubowo und Radkowka im Gebiet Sumy sowie Ternowaja, Chatneje, Bely Kolodes, Welikije Prochody, Rubeschnoje und Kolodesnoje im Gebiet Charkow getroffen. Der Gegner habe bis zu 215 Soldaten verloren. Ein Kampfpanzer, ein gepanzertes Gefechtsfahrzeug, sechs Autos, ein Mehrfachraketenwerfer, vier Geschütze und ein Aufklärungsradar seien außer Gefecht gesetzt worden.
Der Truppenverband West habe ebenfalls günstigere Positionen bezogen, indem er Personal und Technik des Gegners im Raum der Ortschaften Malejewka, Nowy Mir und Gruschewka im Gebiet Charkow sowie Rubzy und Woltschi Jar in der DVR getroffen habe. Die russische Armee setzte ihren Vormarsch in der Ortschaft Krasny Liman fort, indem sie weitere 53 Gebäude befreit und mehr als 30 ukrainische Kämpfer eliminiert habe. Insgesamt seien an diesem Frontabschnitt zuletzt mehr als 210 ukrainische Armeeangehörige getötet oder verletzt worden. Das russische Militär habe zudem einen Kampfpanzer, einen Transportpanzer, fünf gepanzerte Gefechtsfahrzeuge, 13 Pick-ups, eine Haubitze und drei Anlagen der elektronischen Kampfführung zerstört.
Auch der Truppenverband Süd habe seine taktische Position verbessert und dabei ukrainische Einheiten nahe den Ortschaften Perschomarjewka, Kramatorsk, Orechowatka, Alexejewo-Druschkowka, Nikolajewka und Nikanorowka in der DVR getroffen. Auch in der Ortschaft Konstantinowka komme die russische Armee weiter voran, indem sie zuletzt dort 104 Gebäude befreit und bis zu 85 gegnerische Soldaten eliminiert habe. Das russische Ministerium beziffert dabei die gesamten gegnerischen Personalverluste an diesem Frontabschnitt auf bis zu 185 Kämpfer. Der Gegner habe einen Transportpanzer, vier gepanzerte Gefechtsfahrzeuge, 18 Wagen, drei Geschütze und einen Mehrfachraketenwerfer verloren.
Der Truppenverband Mitte habe ebenfalls seine Position an der vordersten Linie verbessert, indem er Personal und Technik des Gegners nahe den Ortschaften Beloserskoje, Dobropolje, Iwanowka, Rubeschnoje, Annowka, Krasny Kut und Nowogrischino in der DVR getroffen habe. Der Gegner habe dabei mehr als 280 Armeeangehörige verloren. Zwei gepanzerte Gefechtsfahrzeuge, drei Autos, fünf Geschütze und ein Mehrfachraketenwerfer seien zerstört worden.
Der Truppenverband Ost setzte seinen Vormarsch fort und habe zuletzt ukrainische Einheiten in der Nähe der Ortschaften Metschetnoje, Gawrilowka, Tschaplino, Malomichailowka, Iwanowka und Dibrowa im Gebiet Dnjepropetrowsk sowie Schirokoje und Tscherwonaja Kriniza im Gebiet Saporoschje getroffen. Die russische Militärbehörde schätzt die gegnerischen Personalverluste auf bis zu 500 Kämpfer. Drei gepanzerte Gefechtsfahrzeuge, sieben Autos und eine Haubitze seien außer Gefecht gesetzt worden.
Der Truppenverband Dnjepr habe ukrainische Einheiten im Raum der Ortschaften Kirowo, Jurkowka, Orechow, Ljubimowka und Preobraschenka im Gebiet Saporoschje getroffen. Mehr als 60 ukrainische Soldaten seien getötet oder verletzt worden. Das russische Militär habe außerdem zwei gepanzerte Gefechtsfahrzeuge, 20 Autos, ein Geschütz und vier Anlagen der elektronischen Kampfführung zerstört.
Ferner meldet das Ministerium in Moskau erfolgreiche Luft-, Drohnen-, Raketen- und Artillerieangriffe auf einen Militärflughafen, militärisch relevante Energie- und Verkehrsinfrastrukturen, Brennstoffdepots, Logistikzentren, ein Drohnenwerk und 147 Standorte mit ukrainischen Soldaten und ausländischen Söldnern. Dagegen habe die russische Luftabwehr in den letzten 24 Stunden sieben Lenkbomben und 483 Drohnen abgefangen. Die russische Schwarzmeer-Flotte habe zudem vier ukrainische Seedrohnen unschädlich gemacht.
Nach russischen Angaben habe die Ukraine seit dem Beginn der Sonderoperation am 24. Februar 2022 insgesamt 671 Flugzeuge, 284 Hubschrauber, 166.310 Drohnen, 662 Flugabwehrraketenkomplexe, 29.865 Kampfpanzer und andere Panzerfahrzeuge, 1.745 Mehrfachraketenwerfer sowie 35.440 Geschütze und Mörser verloren.
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Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.



