Liveticker Ukraine-Krieg: Russland meldet Treffer auf zwei Munitionsfrachter

20.08.2026 19:00 Uhr
19:00 Uhr
Russland meldet Treffer auf zwei Munitionsfrachter
Nach Angaben des Verteidigungsministeriums haben die russischen Streitkräfte im Hafen von Tschernomorsk im Gebiet Odessa zwei mit Munition und Militärgütern für die ukrainischen Streitkräfte beladene Frachtschiffe angegriffen. Das Ministerium teilte mit:
"Im Laufe des Tages wurden im Hafen von Tschernomorsk zwei Seefrachter mit Munition und militärischer Ausrüstung sowie ein Tank mit Treib- und Schmierstoffen für die ukrainischen Streitkräfte mit Kampfdrohnen getroffen."
Im vergangenen Monat hat Russland seine Angriffe auf Schiffe und die ukrainische Hafeninfrastruktur am Schwarzen Meer verstärkt. In der Folge stellten die Häfen im Großraum Odessa ihren Betrieb ein. Seit dem 22. Juli laufen dort keine Schiffe mehr ein. Laut dem ukrainischen Minister für Agrarpolitik und Ernährung, Taras Wyssozki, haben die Reeder diese Entscheidung selbst getroffen. So erklärte die dänische Reederei Maersk, den Hafen Tschernomorsk vorerst nicht mehr anzulaufen.
18:55 Uhr
Verzweiflung pur: Ukrainische Frau kniet vor Zwangsmobilisierern

"Lasst meinen Mann frei!" – Video zeigt ergreifende Szene bei ZwangsmobilisierungPrintscreen X Verzweiflung statt freiwilliger Dienst: In Kamenskoje fleht eine Frau ukrainische Rekrutierer an, ihren Mann gehen zu lassen. Die Aufnahme verbreitet sich rasant und wird zum Symbol für den hohen gesellschaftlichen Preis der ukrainischen Mobilisierung.
Lesen Sie dazu mehr hier auf unserer Webseite.18:38 Uhr
Militärexperte erklärt Auswahl der Ziele bei massivem Angriff auf Kiew
Der Militärexperte Juri Knutow hat die Auswahl der Ziele beim russischen Großangriff auf Kiew und das Gebiet Kiew erklärt. Russland greife in der Ukraine nicht nur Montagebetriebe und Munitionslager an, sondern auch Produktionsanlagen für Raketen und unbemannte Fluggeräte. Auch Einrichtungen aus dem Forschungsbereich würden zu Zielen, sagte Knutow gegenüber der Zeitung Wsgljad.
"Russland zerstört die in der Ukraine mit Unterstützung westeuropäischer Länder geschaffenen Produktionskapazitäten. Mit diesen Anlagen werden Rümpfe von Marschflugkörpern, Elemente von Beschleunigern und Verbundwerkstoffteile hergestellt. Die komplexesten Komponenten und die Elektronik werden jedoch weiterhin aus dem Ausland geliefert."
Durch Angriffe auf solche wichtigen Einrichtungen verringere Russland die Möglichkeiten der Ukraine, Terroranschläge durchzuführen, betonte der Experte.
18:19 Uhr
Lettische Streitkräfte bestätigen: Am 14. August abgestürzte Drohne war ukrainisch
Die am 14. August im lettischen Gebiet abgestürzte Drohne war ukrainischer Herkunft. Dies teilte der Pressedienst der lettischen Streitkräfte mit. In der Mitteilung heißt es:
"Wir haben festgestellt, dass die am 14. August von NATO-Kampfflugzeugen im Raum Rugāji im Bezirk Balvi abgeschossene Drohne ein ukrainisches unbemanntes Fluggerät war."Die Drohne sei aus Richtung Weißrussland in den lettischen Luftraum eingedrungen. Angaben zum Modell wurden nicht gemacht. In den vergangenen Monaten häuften sich die Fälle, in denen ukrainische Drohnen nach Kursabweichungen auf dem Gebiet der baltischen Staaten abstürzten. Auch im Luftraum anderer europäischer Länder wurden wiederholt ukrainische Drohnen gesichtet.
18:00 Uhr
"Ich habe ständig gebetet" – Russische Soldaten kehren aus der Gefangenschaft zurück

Die russische Menschenrechtsbeauftragte Jana Lantratowa hat sich am Mittwoch in Weißrussland mit russischen Soldaten getroffen, die im Rahmen eines Gefangenenaustauschs zwischen Moskau und Kiew freigelassen worden waren.
Sie sprach mit den befreiten Soldaten, fragte nach ihren weiteren Plänen und spendete ihnen Trost. Unter ihnen war auch ein sehr junger Mann, der wohl kurz nach Erreichen der Volljährigkeit in den Dienst für sein Land getreten war.
"Er hat doch so viel durchgemacht. Aber er ist jetzt zu Hause. Wir werden ihn auch nicht wieder hergeben", versicherte Lantratowa der dankbaren Mutter am Telefon.
Ein Video dazu finden Sie hier auf unserer Webseite
17:40 Uhr
Verteidigungsministerium: Einnahme von Matjaschewo ebnet den Weg für Vorstoß in Richtung Dobropolje
Wie das russische Verteidigungsministerium feststellt, hat die Befreiung von der Ortschaft Matjaschewo in der DVR es den Truppen ermöglicht, die etablierten Logistikwege der ukrainischen Armee zu unterbrechen und die Voraussetzungen für einen Vorstoß in Richtung Dobropolje zu schaffen.
Nach der Befreiung von Matjaschewo und Nikolajpolje führen die Soldaten des Truppenverbands Süd nun einen entschlossenen Vorstoß in dieser Richtung durch, so das Ministerium weiter.17:17 Uhr
Drohnenangriff auf Energiearbeiter im Gebiet Cherson – ein Toter
Bei einem Drohnenangriff der Ukraine auf das Fahrzeug eines Reparaturteams für Energieanlagen im Gebiet Cherson ist der Fahrer ums Leben gekommen. Ein weiterer Mitarbeiter wurde verletzt. Das Unternehmen "Chersonenergo" teilte mit:
"Heute hat eine feindliche Drohne das Fahrzeug getroffen, in dem eine Notfall- und Reparaturbrigade auf dem Weg zu einem Energieobjekt war. Bei dem Angriff wurden zwei Menschen verletzt. Leider waren die Verletzungen des Fahrers nicht mit dem Leben vereinbar, er konnte nicht gerettet werden."
Der zweite Verletzte, ein Elektriker des Stromnetzes in Kachowka, wurde in ein Krankenhaus gebracht.
16:47 Uhr
Frontbericht des russischen Verteidigungsministeriums
Russlands Verteidigungsministerium berichtet am Donnerstag über den Verlauf der militärischen Sonderoperation in der Ukraine innerhalb der vergangenen 24 Stunden.
Wie es heißt, haben die Truppenverbände Nord, West, Süd, Mitte, Ost und Dnjepr dem Gegner entlang der gesamten Front Feuerschaden zugefügt. Insgesamt wurden an den Frontabschnitten rund 1.390 ukrainische Soldaten getötet oder verwundet. Darüber hinaus wurden zerstört oder getroffen:
- 83 Autos,
- drei Schützenpanzer,
- 13 gepanzerte Kampffahrzeuge,
- neun Artilleriegeschütze,
- vier EloKa-Anlagen.
Russlands Streitkräfte führten einen kombinierten Angriff auf militärische Ziele an 147 Orten durch. Dabei kamen die operativ-taktische Luftflotte, Kampfdrohnen, Raketen und Artillerie zum Einsatz. Entlang der Frontlinie zerstörte die Luftverteidigung elf Lenkbomben und 1.504 ukrainische Starrflüglerdrohnen.
16:15 Uhr
DVR: Russische Truppen befreien Matjaschewo und Nikolajpolje

SymbolbildRIA Nowosti / Sergei Bobyljow / Sputnik Russische Streitkräfte haben die Ortschaften Matjaschewo und Nikolajpolje in der Donezker Volksrepublik befreit. Das meldete das russische Verteidigungsministerium. In der Mitteilung der Behörde heißt es unter anderem:
"Durch entschlossenes Vorgehen der Einheiten des Truppenverbands Mitte wurde die Ortschaft Matjaschewo in der Donezker Volksrepublik befreit. […] Einheiten des Truppenverbands Süd haben durch aktive Maßnahmen die Ortschaft Nikolajpolje in der DVR befreit."
15:37 Uhr
Massiver Luftangriff auf Kiew: Russland meldet Treffer auf militärische Einrichtungen

In der vergangenen Nacht haben die russischen Streitkräfte einen massiven Luftangriff auf Kiew und das Umland der ukrainischen Hauptstadt durchgeführt. Ziele waren dabei Unternehmen der Rüstungsindustrie, Transport- und Logistikzentren sowie Lagerhäuser. Getroffen wurden demnach auch Betriebe, in denen Drohnen und Marschflugkörper entwickelt und produziert werden.
Infolge der Angriffe auf militärische Einrichtungen kam es zu schweren Bränden und Explosionen. Laut Ministerium wurden hochpräzise Flugkörper sowie Langstrecken-Drohnen eingesetzt.
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Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.



