Liveticker Ukraine-Krieg: Ukrainische Drohne trifft Krankenhaus im Zentrum von Donezk
5.08.2026 19:58 Uhr
19:58 Uhr
Pistorius deutet Lieferung deutscher Haubitze RCH-155 an Kiew an
Bei einem Besuch im KNDS-Werk in Kassel hat Bundesverteidigungsminister Boris Pistorius offenbar angedeutet, dass Deutschland der Ukraine bereits vor zwei Jahren eine moderne, selbstfahrende Haubitze vom Typ RCH-155 geliefert hat. Darüber berichtet die Bild-Zeitung.
Dem Bericht zufolge wurde die Lieferung der modernen Radhaubitze RCH-155 an die Ukraine bislang nicht offiziell bestätigt. Auch ein Kampfeinsatz des Waffensystems wurde bisher nicht öffentlich bestätigt. Pistorius erklärte jedoch, die Haubitze erfreue sich in der Ukraine großer Beliebtheit.
19:39 Uhr
"Vervollkommnung der Strukturen": Putin reformiert Russlands Militärführung

Russlands Präsident Wladimir Putin hat am Mittwoch, dem 5. August 2026, eine Umstrukturierung sowie personelle Veränderungen in der Führung der russischen Streitkräfte angekündigt. Der Präsident erklärte, dass die Vervollkommnung der Strukturen im Verteidigungsministerium unter Berücksichtigung der Erfahrungen aus der Sonderoperation fortgesetzt werde.
Ein Video dazu gibt es hier auf unserer Webseite.
19:19 Uhr
Ukraine erhebt Anklage gegen Ex-Botschafterin in den USA
Die ukrainischen Antikorruptionsbehörden NABU und SAP haben Anklage gegen Olga Stefanischina, die ehemalige ukrainische Botschafterin in den USA, erhoben. Dies teilte die Nichtregierungsorganisation "Zentrum zur Korruptionsbekämpfung" mit. Demnach entscheidet das Oberste Antikorruptionsgericht derzeit über eine mögliche Untersuchungshaft. Worin die konkreten Vorwürfe bestehen, wurde zunächst nicht bekannt gegeben.
Zuvor hatte Politico berichtet, Stefanischina tauche im Zusammenhang mit den Ermittlungen wegen der mutmaßlichen Veruntreuung von 2,5 Millionen Griwna im ukrainischen Justizministerium auf. Zudem werde gegen ihren Ex-Mann wegen des mutmaßlich unrechtmäßigen Erwerbs von Staatseigentum ermittelt. Präsident Wladimir Selenskij hatte Stefanischina am Montag als Botschafterin in den USA entlassen.
18:55 Uhr
Iranischer Experte: Kiew folgt dem Weg Nazideutschlands
Der iranische Experte für internationale Beziehungen Ruhollah Modabber hat den ukrainischen Drohnenangriff auf den Badeort Archipo-Ossipowka im Gebiet Krasnodar als Kriegsverbrechen bezeichnet. Dieser Angriff zeige, dass das Kiewer Regime "dem Weg seiner faschistischen Vorgänger aus Nazideutschland folgt", sagte er im Gespräch mit der Nachrichtenagentur TASS.
Nach Ansicht Modabbers würden die Operationen Kiews "mit Unterstützung und in Koordination mit den NATO-Staaten" durchgeführt. Jede Regierung oder Organisation, die zu diesen Verbrechen schweige, mache sich mitschuldig.
Zugleich kritisierte der Politologe das Schweigen des UN-Sicherheitsrats und internationaler Menschenrechtsorganisationen. Sollte das Kiewer Regime nicht gestoppt werden, werde es "weitere Verbrechen gegen die Zivilbevölkerung begehen", warnte er.
Am 3. August wurde der Badeort Archipo-Ossipowka bei Gelendschik von einer ukrainischen Drohne angegriffen. Dabei kamen sieben Menschen ums Leben, darunter vier Kinder. Weitere 58 Menschen wurden verletzt.
18:22 Uhr
Gebiet Belgorod erneut Ziel ukrainischer Drohnenangriffe – sieben zivile Opfer
Bei Drohnenangriffen der Ukraine auf mehrere Bezirke des russischen Gebiets Belgorod sind sieben Zivilisten verletzt worden. Dies teilte der regionale Krisenstab mit.
Je zwei Menschen wurden in den Bezirken Graiworon und Rakitnoje sowie im Ort Proletarski verwundet. Aus dem Bezirk Schebekino wurde ein weiteres Opfer gemeldet. Die Betroffenen erlitten unter anderem Splitterverletzungen oder wurden durch Minenexplosionen versehrt. Sie werden in Krankenhäuser in Belgorod gebracht.
Durch die Angriffe wurden außerdem mehrere Fahrzeuge, ein Mehrfamilienhaus, ein Privathaus sowie ein Geschäfts- und ein Sozialgebäude beschädigt.
17:30 Uhr
Massive Präzisionsschläge auf Kiews Militärlogistik: Moskau nennt Ziele (FOTOS/VIDEOS)

Das russische Verteidigungsministerium berichtet von hochpräzisen Langstreckenangriffen auf mehrere Logistik- und Transportanlagen in und um Kiew. Betroffen seien Einrichtungen, die Dual-Use-Güter und Drohnenkomponenten für die ukrainischen Streitkräfte handhaben. Videos zeigen Rauchsäulen – Details zu den getroffenen Standorten und den Folgen.
Lesen Sie dazu mehr hier auf unserer Webseite.17:07 Uhr
Gebiet Kursk: Zahl der Verletzten nach ukrainischem Drohnenangriff steigt auf vier
Nach einem Drohnenangriff der Ukraine auf den Bezirk Belowski im russischen Gebiet Kursk ist die Zahl der Verletzten auf vier gestiegen. Dies teilte Gouverneur Alexander Chinstein mit. Demnach wurde noch zusätzlich ein 56-jähriger Mann verletzt. Er erlitt ein offenes Schädel-Hirn-Trauma, ein Drucktrauma sowie mehrere Splitterverletzungen. Zuvor hatte Chinstein von drei Verletzten nach dem Angriff auf das Dorf Maloje Soldatskoje berichtet. Die Betroffenen werden in ein Krankenhaus der Gebietshauptstadt gebracht.
16:46 Uhr
Selenskij: Lieferungen von westlichen Luftabwehrraketen zurückgegangen
Wladimir Selenskij hat sich erneut über den Mangel an Luftabwehrraketen beklagt. Am Mittwoch erklärte er bei einem Treffen mit dem ukrainischen Militär, dass die westlichen Länder ihre Lieferungen deutlich gekürzt hätten.
"In diesem Jahr sind die Lieferungen von Luftabwehrraketen durch unsere Partner leider deutlich zurückgegangen. Die Anzahl der gelieferten Raketen für die Luftabwehr hat sich im Vergleich zum Jahr 2025 um das Dreifache verringert."
16:22 Uhr
Ukrainische Drohne trifft Krankenhaus im Zentrum von Donezk
Eine ukrainische Hornet-Drohne hat ein Krankenhaus im Kiewski-Bezirk von Donezk angegriffen. Laut einem TASS-Korrespondenten flog die Drohne durch ein Fenster in ein Krankenzimmer des Therapietrakts und explodierte dort.
Dabei wurden die Fassade, eine tragende Wand sowie die Verglasung des Gebäudes beschädigt. Laut dem RT-Kriegsreporter Wiktor Miroschnikow war die Drohne mit Splitterelementen bestückt.
Wie Bürgermeister Alexei Kulemsin später mitteilte, kam bei dem Angriff eine im Jahr 1948 geborene Frau ums Leben. Zwei weitere Frauen der Jahrgänge 1946 und 1952 wurden verletzt.
15:54 Uhr
Frontbericht: Binnen 24 Stunden mehr als 1.000 ukrainische Drohnen abgeschossen
Im Frontbericht des russischen Verteidigungsministeriums vom Mittwoch heißt es, dass die Ukraine in den vergangenen 24 Stunden etwa 1.380 Soldaten verloren hat.
Im Zuständigkeitsbereich des Truppenverbands Nord beliefen sich die Verluste der ukrainischen Truppen auf etwa 290 Soldaten. Zudem zerstörte das russische Militär ein gepanzertes Kampffahrzeug, 21 Autos und eine Station für elektronische Kampfführung.
Im Zuständigkeitsbereich des Truppenverbands West verlor das ukrainische Militär mehr als 210 Kämpfer. Zusätzlich eliminierten die russischen Soldaten einen Panzer, ein gepanzertes Kampffahrzeug, 17 Autos, drei Feldartilleriegeschütze, zwei Artillerieaufklärungsradare vom Typ AN/TPQ-36 aus US-Produktion und drei Stationen für elektronische Kampfführung.
Im Abschnitt des Truppenverbands Süd büßten die ukrainischen Streitkräfte etwa 160 Kämpfer ein. Zudem wurden zwei gepanzerte Kampffahrzeuge, 28 Autos und ein Artilleriegeschütz zerstört.
Im Zuständigkeitsbereich des Truppenverbands Mitte verloren die Kiewer Truppen mehr als 325 Kämpfer. Russlands Armee setzte zwei gepanzerte Kampffahrzeuge, zwölf Autos, zwei Artilleriegeschütze und eine Station für elektronische Kampfführung außer Gefecht.
Durch entschlossene Aktionen des Truppenverbands Ost mussten die ukrainischen Streitkräfte einen Verlust von mehr als 360 Soldaten hinnehmen. Ferner eliminierte das russische Militär in diesem Operationsbereich vier gepanzerte Kampffahrzeuge, 14 Autos und eine Haubitze vom Typ M198 aus US-Produktion.
Die Verluste der ukrainischen Armee im Zuständigkeitsbereich des Truppenverbands Dnjepr beliefen sich auf etwa 35 Soldaten. Außerdem wurden 15 Autos und zwei Stationen für elektronische Kampfführung zerstört.
Kampfflugzeuge, Drohnen, Raketentruppen und Artillerie der russischen Streitkräfte haben Objekte der Energie- und Transportinfrastruktur, die von ukrainischen Streitkräften genutzt werden, sowie Werkstätten und Lager für Langstreckendrohnen angegriffen. Vorübergehende Stationierungsorte der bewaffneten Formationen der ukrainischen Armee und ausländischer Söldner wurden in 153 Bezirken ebenfalls getroffen.
Russische Luftabwehrkräfte schossen zehn gelenkte Bomben, zwei Geschosse für HIMARS-Raketenwerfer aus US-Produktion und 1.083 Starrflüglerdrohnen ab.
Seit Beginn der militärischen Sonderoperation wurden insgesamt 673 gegnerische Flugzeuge, 284 Hubschrauber, 197.906 unbemannte Luftfahrzeuge, 669 Flugabwehrraketensysteme, 30.436 Panzer und gepanzerte Kampffahrzeuge, 1.768 Mehrfachraketenwerfer, 36.045 Feldartillerie- und Mörsergeschütze sowie 68.402 militärische Spezialfahrzeuge außer Gefecht gesetzt.
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Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.

