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Liveticker Ukraine-Krieg: Deutschland übergibt der Ukraine PAC-2-Raketen

Russland führt gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine Militäroperation in der Ukraine durch. Der Westen reagiert mit immer neuen Waffenlieferungen an die Ukraine und beispiellosen Sanktionen gegen Russland. Lesen Sie hier die neuesten Entwicklungen.
Liveticker Ukraine-Krieg: Deutschland übergibt der Ukraine PAC-2-Raketen© Urheberrechtlich geschützt
  • 8.09.2026 22:00 Uhr

    22:00 Uhr

    Damit beenden wir für heute den Live-Ticker zur Lage im Ukraine-Konflikt. Morgen früh ab 7 Uhr geht es mit der Berichterstattung weiter. Wir wünschen unseren Lesern trotz aller Spannungen in der Welt eine gute Nacht!

  • 21:59 Uhr

    RT DE-Exklusiv: Leben retten unter Beschuss – Militärmedizinerin erzählt von ihrem Einsatz

    Mediziner im Sonderoperationsgebiet riskieren täglich ihr Leben, um Verwundete unter schwierigsten Bedingungen zu versorgen. RT DE-Militärkorrespondent Iwan Poljanskij sprach mit der Oberschwester einer Garde-Sanitätseinheit über ihren Einsatz in Feldlazaretten, die Angst vor Fehlern und den Moment, als ihr Team ein schwer verletztes dreijähriges Kind stabilisierte.

    Das gesamte Video dazu finden Sie hier auf unserer Webseite.

  • 21:35 Uhr

    DVR: Ein Toter und 13 Verwundete nach ukrainischen Angriffen

    Ein Zivilist ist im Verlauf des Tages bei ukrainischen Drohnenangriffen gegen die Donezker Volksrepublik ums Leben gekommen. Wie das Oberhaupt der DVR, Denis Puschilin, berichtet, verstarb der 33-Jährige an der Autostraße R-150 im Kreis Jassinowataja. Am gleichen Ort wurden vier weitere Männer und eine Frau verwundet.

    Weitere Opfer forderten die Angriffe auf das Dorf Krasnaja Poljana im Kreis Welikaja Nowossjolka, einen Zug am Bahnhof Wolnowacha und die Stadt Gorlowka. Insgesamt erlitten dabei acht Menschen Verletzungen und mussten medizinisch versorgt werden.

    Zusätzlich wurden laut Puschilins Angaben mehrere zivile Gebäude und Fahrzeuge in Donezk, Gorlowka, Debalzewo, Mariupol, Tores sowie in den Kreisen Wolnowacha, Welikaja Nowossjolka, Telmanowo und Jassinowataja beschädigt.

  • 21:04 Uhr

    "Der Winter naht" – Pistorius sagt Kiew umfangreiche Waffenlieferungen zu

    In einer live übertragenen Online-Konferenz der sogenannten Ukraine-Kontaktgruppe hat Bundesverteidigungsminister Boris Pistorius Kiew am Dienstag massive neue Rüstungshilfen zugesagt.

    Das gesamte Video dazu finden Sie hier auf unserer Webseite.

  • 20:39 Uhr

    Russland schießt über 100 ukrainische Drohnen ab

    Im Laufe des heutigen Dienstags haben die russischen Luftabwehrkräfte 107 ukrainische Drohnen abgeschossen. Wie Russlands Verteidigungsministerium berichtet, wurden die Drohnen im Zeitraum zwischen 8:00 und 20:00 Uhr Moskauer Zeit über den Gebieten Belgorod, Brjansk, Kaluga, Kursk, Orjol, Rostow, Krasnodar, Moskau, der Krim und dem Schwarzen Meer zerstört.

  • 19:46 Uhr

    Putin und Trump besprechen telefonisch Witkoffs und Kushners Besuch in Moskau und Kiew

    Russlands Präsident Wladimir Putin und sein US-amerikanischer Amtskollege Donald Trump haben sich bei einem Telefongespräch über den Besuch der US-Gesandten Steve Witkoff und Jared Kushner in Moskau und Kiew ausgetauscht. Dies berichtet der Assistent des russischen Präsidenten, Juri Uschakow. In einem Gespräch mit Journalisten führt er dazu aus:

    "In der für die Staatschefs gewohnten gegenseitig respektvollen und sachlichen Manier haben sie Meinungen zu den Ergebnissen der Reisen des Sondergesandten des US-Präsidenten Steve Witkoff und Jared Kushner nach Moskau und Kiew ausgetauscht."

    Putin hatte Witkoff und Kushner am 5. September in Moskau getroffen, die Unterredung dauerte etwa drei Stunden. Wie Uschakow mitteilte, betonte Russlands Präsident die Notwendigkeit einer Beseitigung sämtlicher Grundursachen des Ukraine-Konflikts.

  • 18:57 Uhr

    Deutschland übergibt der Ukraine PAC-2-Raketen

    Deutschland wird der Ukraine eine Partie von PAC-2-Raketen, die als Munition für Luftabwehranlagen vom Typ Patriot eingesetzt werden, übergeben. Die Raketen werden dabei den Beständen der Bundeswehr entnommen. Eine entsprechende Ankündigung machte Bundesverteidigungsminister Boris Pistorius beim Treffen der NATO-Kontaktgruppe zur Ukraine.

    Pistorius fügte hinzu, dass zudem die Lieferungen von Luft-Luft-Raketen des Typs AIM-9 gesteigert werde. Außerdem werde Berlin die Anschaffung von mehreren Zehntausend Artilleriegeschossen für die Ukraine finanzieren.

  • 18:23 Uhr

    Rada-Abgeordneter: Ukraine fehlt Sold für Kämpfer

    Der Ukraine fehlen Geldmittel, um ihre Soldaten zu bezahlen, meldet der Abgeordnete der Werchowna Rada Bogdan Kizak. In einem Interview mit dem ukrainischen Nachrichtenportal Nowosti.Live erklärt er:

    "Es gibt ein Defizit von knapp einer Billion Griwna, das geschlossen werden muss, um das Vorgeschriebene zu bezahlen."

    Eine Billion Griwna entsprechen über 19,3 Milliarden Euro. Kizak betonte dabei, dass es sich bei dem von ihm genannten Fehlbetrag um das bereits bewilligte Gehalt für Soldaten handele. Von einer versprochenen Erhöhung könne keine Rede sein, betonte Kizak. Er führte dazu aus:

    "Das Geld für dieses System von erhöhten Zahlungen an Militärangehörige wurde entweder nicht vorgesehen oder nicht so berechnet, wie es getan werden sollte. Und faktisch, Stand September, funktioniert dieses System leider nicht."

    Der Staatshaushalt der Ukraine ist seit Jahren defizitär, wobei Kiew mit einem Ausgleich auf Kosten westlicher Finanzhilfe rechnet. Für das laufende Jahr wurde der Staatshaushalt der Ukraine mit einem Defizit von 1,9 Billion Griwna (umgerechnet 36,7 Milliarden Euro) verabschiedet.

  • 17:49 Uhr

    Gebiet Brjansk: Weiterer Toter bei ukrainischem Drohnenangriff

    Ein weiterer Bewohner des Gebiets Brjansk ist bei einem ukrainischen Drohnenangriff ums Leben gekommen. Der Gouverneur der Region, Jegor Kowaltschuk, berichtet dazu:

    "Eine Tragödie in Slynka. Eine gegnerische Drohne hat einen Busbahnhof angegriffen. Leider ist ein Mann an seinen erlittenen Verwundungen verstorben."

    Kowaltschuk sprach den Hinterbliebenen sein Beileid aus und sicherte ihnen Unterstützung zu.

  • 17:13 Uhr

    Sewastopol erneut unter Beschuss: 14 Drohnen abgeschossen

    Russische Streitkräfte, Luftabwehr und mobile Feuergruppen haben einen Angriff der ukrainischen Streitkräfte auf Sewastopol abgewehrt und 14 gegnerische Drohnen neutralisiert. Dabei wurden nach Angaben des Gouverneurs der Stadt, Michail Raswoschajew, zwei Brände registriert.

    Nach vorläufigen Informationen erlitt am Strand Omega eine 57-jährige Frau eine Splitterverletzung am Bein. Es besteht dem Gouverneur zufolge keine Lebensgefahr.

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Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.