Liveticker Ukraine-Krieg: Ukrainischer MiG-29-Kampfjet stürzt im Gebiet Odessa ab

10.08.2026 22:00 Uhr
22:00 Uhr
Damit beenden wir für heute den Live-Ticker zur Lage im Ukraine-Konflikt. Morgen früh ab 7 Uhr geht es mit der Berichterstattung weiter. Wir wünschen unseren Lesern trotz aller Spannungen in der Welt eine gute Nacht!
21:59 Uhr
Deutsche Illusionen - oder: Wer möchte eigentlich, dass Russland verliert?

SymbolbildUrheberrechtlich geschützt Russland hat die Ukraine überfallen, lautet die deutsche Erzählung zum Ukraine-Krieg. Der Akt war böse, Russland muss verlieren. Implizit herrscht die Vorstellung, dass diese Auffassung weltweit geteilt wird. Das ist ein Trugschluss mit fatalen Folgen. Deutschland lebt in einer Illusion.
Mehr dazu erfahren Sie in diesem Meinungsartikel von Gert Ewen Ungar.21:51 Uhr
Fünfjähriges Mädchen stirbt bei Drohnenangriff auf Nischnekamsk
Bei dem ukrainischen Drohnenangriff auf Nischnekamsk ist ein fünfjähriges Mädchen ums Leben gekommen. Zum Zeitpunkt des Angriffs schlief es auf dem Balkon eines Wohnhauses. Dies teilte der Präsident der Teilrepublik Tatarstan, Rustam Minnichanow, mit.
Laut dem Gesundheitsminister von Tatarstan, Almir Abaschew, starb das Mädchen noch vor dem Eintreffen des Rettungsdienstes. Minnichanow erklärte zudem, dass das Wohnhaus vermutlich stärker beschädigt worden wäre, wenn eine Drohne nicht zuvor einen Baum getroffen hätte, wodurch der Aufprall abgefedert wurde.
Bei dem Angriff auf zivile und industrielle Objekte wurden jüngsten Angaben zufolge 13 Menschen getötet und 78 verletzt. 25 Verletzte wurden ins Krankenhaus eingeliefert. In Tatarstan wurde Trauer ausgerufen.
21:45 Uhr
Medien: Russische Seeblockade könnte ukrainische Wirtschaft schnell abwürgen
Die Folgen der russischen Angriffe auf die ukrainischen Häfen von Odessa könnten die Wirtschaft des Landes schwer treffen. Dies berichtet das kroatische Portal Geopolitika.news.
"In Kiew wusste man von Anfang an, dass Angriffe tief in russisches Gebiet das Risiko einer russischen Vergeltung mit sich bringen. Doch wahrscheinlich hat niemand damit gerechnet, dass Moskau de facto eine Seeblockade der Ukraine errichten würde. Und während Kiew und andere Städte früher oder später wiederaufgebaut werden können, würgt eine Seeblockade die Wirtschaft und die Einnahmen des Landes in Echtzeit ab."
Dadurch würden Importe dringend benötigter Waren und Waffen blockiert. Zugleich sei der Export von Agrar- und Industrieprodukten unterbrochen. Dies verursacht erhebliche Verluste für die Produzenten, deren Lagerbestände anwachsen. Viele von ihnen seien gezwungen, ihre Produktion zu reduzieren oder ganz einzustellen.
Das russische Verteidigungsministerium hatte zuvor mitgeteilt, dass die russischen Streitkräfte weiterhin die Hafeninfrastruktur und Schiffe der Ukraine angreifen, die im Interesse der ukrainischen Streitkräfte eingesetzt werden.
21:30 Uhr
Ukrainischer MiG-29-Kampfjet stürzt im Gebiet Odessa ab
Ein ukrainischer MiG-29-Kampfjet ist im Gebiet Odessa abgestürzt. Dies teilen die ukrainischen Luftstreitkräfte mit. "Am Abend des 10. August 2026 ging ein MiG-29-Kampfjet der Luftstreitkräfte verloren", heißt es in einer Mitteilung. Demnach verlor der Pilot beim Abschuss einer Luft-Luft-Rakete die Kontrolle über die Maschine. Das Flugzeug geriet daraufhin in Brand und stürzte ab.
21:22 Uhr
Südkorea bestätigt Verbot von Waffenlieferungen an Ukraine
Südkorea hält trotz einer Anfrage aus Kiew nach Luftabwehrsystemen und weiterer Militärhilfe an seinem Verbot fest, tödliche Waffen an die Ukraine zu liefern. Dies bestätigte ein hochrangiger Vertreter des südkoreanischen Außenministeriums gegenüber der Nachrichtenagentur Yonhap.
Waffenlieferungen aus Südkorea an andere Staaten erfolgten grundsätzlich streng im Rahmen der nationalen Gesetzgebung, betonte der Beamte. Gleichzeitig unterstütze Seoul die Ukraine weiterhin in den Bereichen Energie, Infrastruktur, Medizin und Bildung. Südkorea werde zudem weitere Maßnahmen zur Förderung des Friedens prüfen.
Vor rund einem Monat hatte der südkoreanische Sicherheitsberater Wi Sung-lac humanitäre Hilfe für die Ukraine in Höhe von 100 Millionen US-Dollar angekündigt. Damit wolle Seoul sein Engagement für "Frieden und Sicherheit" unterstreichen. Laut Politico war Südkorea in diesem Jahr zugleich führend bei Waffenlieferungen nach Europa und überholte dabei sogar die USA.
21:16 Uhr
Britischer Verteidigungsstabschef: Ukrainische "Gamifizierung" des Tötens ist "makaber"

Archivbild. Drohnenoperatoren der 3. Sturmbrigade werden bei Stellungen nahe der Frontlinie in Richtung Borowaja, einer ländlichen Siedlung im Bezirk Isjum, Region Charkow, gesichtet, 12. Februar 2025.Urheberrechtlich geschützt Ukrainische Drohnenpiloten sammeln Punkte für jeden getöteten russischen Soldaten und können sie weiter gegen neue Drohnen eintauschen. Großbritanniens höchster Militäroffizier Richard Knighton nennt diese "Gamifizierung" des Tötens "makaber".
Lesen Sie dazu mehr hier auf unserer Webseite.21:11 Uhr
Experte: Nahost-Konflikt verschärft Mangel an Luftabwehrraketen in der Ukraine
Die Ukraine leidet unter einem erheblichen Mangel an Munition für westliche Luftabwehrsysteme. Grund dafür ist unter anderem der hohe Verbrauch solcher Waffen im Nahen Osten, wie der Politologe Alexander Jermakow vom IMEMO-Institut gegenüber Nowosti Mail erklärte.
Sollten die USA und Iran ihre gegenseitigen Angriffe fortsetzen, könnten die US-Bestände laut Jermakow bald stark erschöpft sein. "Welche Lieferungen soll es da für die Ukraine geben, die nicht Dutzende, sondern Hunderte Raketen für das System Patriot benötigt?", fragte er.
Falls es zu keiner weiteren Eskalation komme, werde das Pentagon zunächst seine eigenen Waffenbestände auffüllen. Selbst bei einem schnellen Ausbau der Produktion dürfte es mindestens ein Jahr dauern, bis das Vorkriegsniveau wieder erreicht ist. Auch die europäischen Staaten sind inzwischen um ihre eigenen, durch den Einsatz im Nahen Osten geschwächten Arsenale besorgt.
21:01 Uhr
Russische Luftabwehr schießt 215 ukrainische Drohnen ab
Die russische Luftabwehr hat nach Angaben des Verteidigungsministeriums binnen zwölf Stunden 215 ukrainische Drohnen über Russland und angrenzenden Gewässern abgefangen und zerstört. Laut dem russischen Verteidigungsministerium wurden die Flugziele zwischen 8 und 20 Uhr (Moskauer Zeit) über den Gebieten Belgorod, Brjansk, Kaluga, Kursk, Orjol, Rjasan, Tula, Tjumen, Tscheljabinsk, der Region Moskau, der Region Krasnodar und der Republik Krim sowie über dem Asowschen und dem Schwarzen Meer vom Himmel geholt.
20:55 Uhr
Ukraine greift Nowaja Kachowka über 445-mal binnen einer Woche an
Vom 3. bis 9. August griffen ukrainische Truppen den Stadtbezirk Nowaja Kachowka im Gebiet Cherson mehr als 445-mal an. Dabei wurden zwei Zivilisten verletzt. Dies teilte der amtierende Bürgermeister Wladimir Oganessow mit. Zudem sei eine nicht detonierte Drohne mit Sprengsatz gefunden und unschädlich gemacht worden, schrieb er bei Max. Bei den Angriffen wurden unter anderem ein Mehrfamilienhaus, ein stillgelegtes Betriebsgebäude, die Stromversorgung und Straßen beschädigt.
Durch die Sperrung von RT zielt die EU darauf ab, eine kritische, nicht prowestliche Informationsquelle zum Schweigen zu bringen. Und dies nicht nur hinsichtlich des Ukraine-Kriegs. Der Zugang zu unserer Website wurde erschwert, mehrere Soziale Medien haben unsere Accounts blockiert. Es liegt nun an uns allen, ob in Deutschland und der EU auch weiterhin ein Journalismus jenseits der Mainstream-Narrative betrieben werden kann. Wenn Euch unsere Artikel gefallen, teilt sie gern überall, wo Ihr aktiv seid. Das ist möglich, denn die EU hat weder unsere Arbeit noch das Lesen und Teilen unserer Artikel verboten. Anmerkung: Allerdings hat Österreich mit der Änderung des "Audiovisuellen Mediendienst-Gesetzes" am 13. April diesbezüglich eine Änderung eingeführt, die möglicherweise auch Privatpersonen betrifft. Deswegen bitten wir Euch bis zur Klärung des Sachverhalts, in Österreich unsere Beiträge vorerst nicht in den Sozialen Medien zu teilen.
Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.

