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Liveticker Ukraine-Krieg – Orbán: Finanzhilfe für Kiew wird Europa ruinieren

Russland führt gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine Militäroperation in der Ukraine durch. Der Westen reagiert mit immer neuen Waffenlieferungen an die Ukraine und beispiellosen Sanktionen gegen Russland. Lesen Sie hier die neuesten Entwicklungen.
Liveticker Ukraine-Krieg – Orbán: Finanzhilfe für Kiew wird Europa ruinieren© Urheberrechtlich geschützt
  • 22.03.2026 20:00 Uhr

    20:00 Uhr

    Damit beenden wir für heute den Live-Ticker zur Lage im Ukraine-Konflikt. Morgen früh ab 7 Uhr geht es mit der Berichterstattung weiter. Wir wünschen unseren Lesern trotz aller Spannungen in der Welt eine gute Nacht!

  • 19:59 Uhr

    Russische Flugabwehr schießt Dutzende Drohnen innerhalb von zwei Stunden ab

    Laut dem russischen Verteidigungsministerium haben Einheiten der Flugabwehr weitere unbemannte Flugzeuge der Ukraine über Russland zerstört. Zwischen 18 und 20 Uhr Moskauer Zeit wurden insgesamt 60 Drohnen vom Himmel über folgenden Regionen Russlands geholt:

    • Brjansk – 33
    • Smolensk – 14
    • Nowgorod – sieben
    • Leningrad – drei
    • Twer – zwei
    • Kursk – eine
  • 19:46 Uhr

    Kiew verzichtet auf Grundausbildung für Soldaten im Ausland

    Die Ukraine wird keine Soldaten mehr zur militärischen Grundausbildung ins Ausland schicken, sondern diese auf heimischem Territorium durchführen, erklärte der Generalstab in Kiew. Diese Entscheidung hänge damit zusammen, dass die Ausbilder in den westlichen Ländern nicht über moderne Kampferfahrung verfügen und von der Realität auf dem Schlachtfeld abgekoppelt seien.

    Großbritannien sei das erste Land, das vorgeschlagen habe, die gesamte Ausbildung in die Ukraine zu verlegen.

  • 19:31 Uhr

    Russische Flugabwehr zerstört weiterhin ukrainische Drohnen

    Einheiten der russischen Flugabwehr haben zwischen 13 und 18 Uhr Moskauer Zeit 97 ukrainische Drohnen abgeschossen. Die Regionen Russlands, über denen die Flugziele zerstört wurden, listete das Verteidigungsministerium wie folgt auf:

    • Brjansk – 47
    • Smolensk – 25
    • Belgorod – zehn
    • Nowgorod – sieben
    • Kursk – fünf
    • Leningrad – zwei
    • Pskow – eine
  • 19:15 Uhr

    Orbán: Finanzhilfe für Kiew wird Europa ruinieren

    Der Ukraine-Konflikt wird Europa ruinieren. Dies prognostizierte der ungarische Ministerpräsident Viktor Orbán in einem Interview für den YouTube-Kanal Patriota. Ihm zufolge sollen insbesondere die Deutschen über die militärische Strategie sprechen und behaupten, dass sie vernünftig handeln und daher den Krieg finanzieren. Dies werde jedoch Deutschland und ganz Europa zu einem vollständigen Bankrott führen, der Krieg werde Europa ruinieren, meint Orbán.

  • 19:00 Uhr

    Rutte: US-Hilfe für die Ukraine entscheidend

    NATO-Generalsekretär Mark Rutte sieht die Unterstützung, die Kiew von Washington weiterhin erhält, als kritisch wichtig. Im Interview mit Fox News erklärt Rutte:

    "Die USA gewähren der Ukraine kritische nachrichtendienstliche Unterstützung und Waffen, damit sie die Kampfhandlungen fortsetzen kann."

  • 18:45 Uhr

    Gebiet Kursk: Gouverneur meldet Verletzte nach ukrainischem Angriff

    Bei einem ukrainischen Angriff auf die Stadt Rylsk im Gebiet Kursk sind zwei Zivilisten, eine Frau und ein Mann, verletzt worden, erklärt Gouverneur Alexander Chinstein. Die Verletzten erhielten erste medizinische Hilfe, der Mann musste jedoch ins Krankenhaus in Kursk eingeliefert werden.

  • 17:53 Uhr

    Gebiet Belgorod: Schäden an sozialen Einrichtungen nach ukrainischem Beschuss

    Ukrainische Truppen haben den Ort Byzenkow im Gebiet Belgorod unter Beschuss genommen. Laut dem regionalen Krisenstab werden Schäden an sozialen Einrichtungen verzeichnet.

    In einem Gebäude wurden die Mauern zerstört, das Dach und die Verglasung beschädigt. In einer anderen Einrichtung und drei Privathäusern verzeichnen die Behörden Schäden an Fassaden und Fenstern. Außerdem wurden eine Gasleitung und eine Stromleitung beschädigt.

    Nach vorläufigen Angaben gibt es keine Verletzten.

  • 17:18 Uhr

    Hochrangige NATO-Delegation zu Besuch in Kiew eingetroffen

    Erstmals seit dem Ausbruch des Ukraine-Konfliktes im Februar 2022 ist eine hochrangige NATO-Delegation in Kiew eingetroffen, berichtet das ukrainische Präsidialamt am Sonntag. Geleitet wird die Delegation vom Oberbefehlshaber des Allied Command Transformation, Admiral Pierre Vandier.

    Die Parteien diskutierten über die Beteiligung des ukrainischen Militärs an zukünftigen NATO-Übungen als angenommener Gegner. Außerdem wurde die Zukunft des JATEC, Joint Analysis, Training and Education Centre, besprochen.

  • 16:43 Uhr

    Peskow: Ukraine kein Top-Thema mehr für Europa

    Für die Europäische Union ist das Thema Ukraine in den Hintergrund gerückt, glaubt Kremlsprecher Dmitri Peskow. Derzeit sei Europa über die hohen Preise besorgt, die es für Benzin, Gas und Strom zu zahlen habe. Peskow betont:

    "Europa ist von Widersprüchen zerrissen. Es will immer noch nicht mit uns sprechen, Europa will immer noch, dass der Krieg in der Ukraine fortgesetzt wird, und weiß nicht, wie das bezahlt werden kann."

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Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.