Liveticker Ukraine-Krieg: Russisches Militär vereitelt Fluchtversuch des Gegners aus Konstantinowka

30.06.2026 13:13 Uhr
13:13 Uhr
Todesopfer und Verletzte im Grenzgebiet Belgorod durch Angriffe aus der Ukraine
Die ukrainischen Einheiten haben am Freitagvormittag (Ortszeit) sechs Ortschaften im Gebiet Belgorod mit Drohnen angegriffen. Wie der lokale Krisenstab bekanntgibt, kam dabei ein Zivilist ums Leben, acht weitere Menschen erlitten Verletzungen unterschiedlicher Schwere und mussten medizinisch versorgt werden.
Wie es heißt, entstanden bei den Drohnenattacken Schäden an sechs zivilen Fahrzeugen, einem Nebengebäude und einem Geschäftsraum.
12:28 Uhr
TASS: Ukrainische Kämpfer in Sumy richten Drohnenleitstellen in Wohngebäuden ein
Einwohner der Stadt Sumy geben an, ukrainische Drohnenpiloten hätten aktiv damit begonnen, ihre Leitstellen in den oberen Stockwerken von Mehrfamilienhäusern einzurichten. Dies berichtet die Agentur TASS unter Berufung auf eine Quelle aus den russischen Sicherheitsbehörden. Antennen und Funkrelaisstationen werden demnach auf den Dächern von Plattenbauten installiert.
11:54 Uhr
Russische Einheiten vereiteln Fluchtversuch des Gegners aus Konstantinowka in der DVR
Die russischen Artilleriesoldaten greifen weiterhin Deckungen der ukrainischen Armee bei Konstantinowka in der Volksrepublik Donezk (DVR) samt deren Besatzungen an. Damit vereitelt das russische Militär die Versuche verstreuter gegnerischer Gruppen, bei ihrem Rückzug aus der Stadt neue Verteidigungslinien in benachbarten Ortschaften aufzubauen. Kiewer Kräfte würden bei ihrer Luftaufklärung von Drohnenpiloten aufgespürt, teilt das russische Verteidigungsministerium mit.
Konstantinowka liegt im Norden der DVR und spielt eine Schlüsselrolle bei der Versorgung der ukrainischen Streitkräfte im Ballungsraum Kramatorsk-Slawjansk, wo sich ein wichtiger Eisenbahnknotenpunkt befindet.
10:56 Uhr
OSZE-Botschafter Poljanski: EU könnte bis 2030 Konflikt mit Russland provozieren
Im Gespräch mit der Nachrichtenagentur RIA Nowosti hat der Ständige Vertreter der Russischen Föderation bei der Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (OSZE), Dmitri Poljanski, einen bewaffneten Konflikt zwischen der EU und Russland nicht ausgeschlossen.
Das Risiko eines solchen Szenarios könnte noch vor dem Jahr 2030 entstehen, warnte der hochrangige Diplomat. Dabei machte er auf zwei Probleme aufmerksam. Einerseits liefen in den EU-Mitgliedsstaaten "eine gezielte Kriegsvorbereitung und eine aktive Militarisierung".
"Ein anderes Problem besteht darin, dass die Schwelle für mögliche Provokationen, die Europa unabhängig davon, ob es jemand wünscht oder nicht, noch früher in einen Krieg hineinziehen könnten, konsequent gesenkt wird."
Poljanski warf der EU in diesem Zusammenhang vor, die Angst vor einem angeblich aggressiven Russland zu schüren und Russland zu unterstellen, seine Nachbarländer angreifen zu wollen.
Erst in der vergangenen Woche hatte der russische Vize-Außenminister Alexander Gruschko erklärt, dass sich der Westen bis zum Jahr 2030 auf einen bewaffneten Konflikt mit Russland vorbereite. Die Hauptaufgabe der EU und der NATO sei ihm zufolge, der Führung in Moskau eine strategische Niederlage zuzufügen.
10:21 Uhr
Kleinkind bei ukrainischem Drohnenangriff in Moskauer Umland getötet
In der Nacht zum Dienstag hat das ukrainische Militär insgesamt zwölf Ortschaften in der Nähe der russischen Hauptstadt angegriffen. Russlands Luftverteidigung zerstörte 60 Drohnen.
Wie Gouverneur Andrei Worobjow auf der Plattform Max bekanntgibt, geriet ein Eigenheim in Jegorjewsk durch herabfallende Wrackteile in Brand. Laut Worobjow bargen die Rettungskräfte zwei Erwachsene und zwei Kinder aus den Trümmern. "Leider verstarb das sechs Monate alte Baby auf dem Weg ins Krankenhaus", schreibt der Beamte in seinem Beitrag.
Wie es heißt, wurde in Dubna ein Verwaltungsgebäude durch Trümmerteile beschädigt. Eine Drohne stürzte in Fatejewo auf ein Privathaus. Wrackteile der unbemannten Fluggeräte wurden auch in Ramenskoje und Kolomna gefunden.
09:44 Uhr
Artillerie nimmt Frontstellungen der ukrainischen Armee auseinander (Video)
Das russische Verteidigungsministerium zeigt Artilleriesoldaten der Truppenverbände Mitte und Dnjepr in den Gebieten Saporoschje und Dnjepropetrowsk im Einsatz. Wie es heißt, setzten sie mithilfe von D-30-Haubitzen und Nona-S-Selbstfahrlafetten gegnerische Stützpunkte samt Personal außer Gefecht.
09:07 Uhr
Truppenverband Süd eliminiert an einem Tag 31 Erdbunker ukrainischer Armee samt Personal
Die ukrainischen Truppen haben in den zurückliegenden 24 Stunden 31 Erdbunker samt Personal und drei Starlink-Terminals verloren. Wadim Astafjew, Leiter des Pressezentrums des Truppenverbands Süd, berichtete gegenüber der Nachrichtenagentur TASS, es handele sich dabei um die Verluste des Gegners bei Kämpfen an der Front bei Kramatorsk, Konstantinowka und Slawjansk in der Volksrepublik Donezk (DVR).
Außerdem seien drei Drohnenleitstellen und zwölf unbemannte Fluggeräte zerstört worden, fügte Astafjew hinzu.
08:37 Uhr
Ukraine: Netzüberlastung wegen "extremer Hitze" erwartet
Die Ukraine bereitet sich auf einen "extremen" Temperaturanstieg in den kommenden Tagen vor. Für Dienstag werden laut dem staatlichen Hydrometeorologischen Zentrum Temperaturen von 35 Grad bis 38 Grad erwartet. Netzbetreiber in mindestens fünf Regionen kündigten in dem Zusammenhang zeitweise Einschränkungen beim Energieverbrauch an.
Das Netz laufe bereits "an der Grenze seiner Kapazitäten", gab der Chef des Energieunternehmens Yasno, Sergei Kowalenko, bekannt.
"Deshalb wird das Stromnetz in den kommenden Tagen unter großer Belastung laufen."
Die Hitze sei ein ernsthafter Test für Anlagen, so Kowalenko weiter.
07:53 Uhr
Ukrainisches Militär setzt Drohnenterror gegen russische Regionen fort
In der Zeitspanne von 20 Uhr Moskauer Zeit am Montag bis 7 Uhr am Dienstag hat Russlands Luftverteidigung insgesamt 419 ukrainische Starrflüglerdrohnen über den Gebieten Belgorod, Brjansk, Wladimir, Wolgograd, Woronesch, Kaluga, Kursk, Orjol, Rjasan, Lipezk, Saratow, Smolensk, Rostow, Tambow, Twer und Tula sowie über den Regionen Krasnodar, Moskau, der Republik Krim zerstört.
07:14 Uhr
Militärexperte: Russische Armee vertreibt Hauptteile des Gegners aus Krasny Liman in der DVR
Russlands Streitkräfte haben die wichtigsten Kräfte der ukrainischen Truppen aus Krasny Liman in der Volksrepublik Donezk (DVR) abgedrängt. Der Militäranalyst Andrei Marotschko berichtete dies gegenüber der Nachrichtenagentur TASS. Ihm zufolge sind die russischen Einheiten derzeit dabei, die Gegend zu säubern.
Man könne bereits von einer Niederlage der ukrainischen Streitkräfte in Krasny Liman sprechen, betonte Marotschko.
Durch die Sperrung von RT zielt die EU darauf ab, eine kritische, nicht prowestliche Informationsquelle zum Schweigen zu bringen. Und dies nicht nur hinsichtlich des Ukraine-Kriegs. Der Zugang zu unserer Website wurde erschwert, mehrere Soziale Medien haben unsere Accounts blockiert. Es liegt nun an uns allen, ob in Deutschland und der EU auch weiterhin ein Journalismus jenseits der Mainstream-Narrative betrieben werden kann. Wenn Euch unsere Artikel gefallen, teilt sie gern überall, wo Ihr aktiv seid. Das ist möglich, denn die EU hat weder unsere Arbeit noch das Lesen und Teilen unserer Artikel verboten. Anmerkung: Allerdings hat Österreich mit der Änderung des "Audiovisuellen Mediendienst-Gesetzes" am 13. April diesbezüglich eine Änderung eingeführt, die möglicherweise auch Privatpersonen betrifft. Deswegen bitten wir Euch bis zur Klärung des Sachverhalts, in Österreich unsere Beiträge vorerst nicht in den Sozialen Medien zu teilen.
Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.