Liveticker Ukraine-Krieg: Ukrainische Wasserdrohnen greifen Erdölterminal bei Noworossijsk an

29.11.2025 16:59 Uhr
16:59 Uhr
"Spinnhilda" – Sacharowa zerlegt Kallas

Die Sprecherin des russischen Außenministeriums, Maria Sacharowa, hat die Aussage der Chefdiplomatin der Europäischen Union, Kaja Kallas, über die Anzahl der russischen Angriffe in den letzten 100 Jahren kommentiert. Auf ihrem Telegram-Kanal schrieb Sacharowa:
"Ruft die Sanitäter ... Vielleicht kann uns diese Spinnhilda sagen, wie oft westliche Bündnisse souveräne Nationen angegriffen haben? Zumindest in den letzten 100 Jahren? Oder braucht sie dafür mehr als einen Tag?"
Sacharowa merkte auch an, dass sie die Weigerung des US-Außenministers Marco Rubio, sich mit Kallas zu treffen, verstehe, und bezeichnete dies als zu "gefährlich".
Das Video gibt es hier auf unserer Webseite zu sehen.
16:25 Uhr
Bericht: USA empfahlen Selenskij, Jermak wegen seiner mangelnden Englischkenntnisse zu entlassen

Archivbild: Der US-Außenminister Marco Rubio, der türkische Außenminister Hakan Fidan und der Leiter des Präsidialamts der Ukraine, Andrei Jermak, vor Beginn der Verhandlungen zwischen den Delegationen der Türkei, der USA und der Ukraine in IstanbulRIA Nowosti / Sputnik Wie die Zeitung The Daily Telegraph berichtet, empfahlen Vertreter der Regierung von US-Präsident Donald Trump bereits im Februar dem ukrainischen Präsidenten Wladimir Selenskij, seinen früheren Stabschef Andrei Jermak wegen dessen unzureichender Englischkenntnisse zu entlassen. Dem Blatt zufolge gaben amerikanische Beamte nach einem Treffen im Weißen Haus den Rat, Jermak zu entlassen, unter anderem weil er bei den Verhandlungen einen Dolmetscher benötigte.
15:51 Uhr
Tödliches Risiko: Warum will Macron Truppen nach Kiew und Odessa schicken?

KarikaturVitali Podwizki / Sputnik Truppen in die Ukraine zu entsenden, ist bei manchen westlichen Politikern zu einer wahrhaften Zwangsvorstellung geworden. Derlei Vorhaben bergen jedoch nicht bloß Eskalationsrisiken – sondern drohen auch, jegliche Friedensverhandlungen im Keim zu ersticken.
Mehr dazu in dieser Analyse von Polina Duchanowa auf unserer Website.
15:17 Uhr
Ukrainischer Kriegsgefangener: "Britische Ausbilder bezeichneten uns als Gesindel"
Die britischen Ausbilder, die Soldaten der ukrainischen Streitkräfte ausbildeten, bezeichneten sie als "Gesindel". Dies erklärte der in Gefangenschaft geratene Soldat der ukrainischen Armee Nikolai Werchowez. Wie das russische Verteidigungsministerium unter Berufung auf diesen Kriegsgefangenen mitteilt, konnte er die herablassende Haltung der Briten auf dem Truppenübungsplatz in der Region Rowno beobachten. Dort absolvierte er seine Militärausbildung. Werchowez wandte sich auch an seine ehemaligen Kameraden und sagte:
"Es waren Briten da, die uns Taktik, Medizin, Schießen und Granatenwerfen beibrachten. Sie bezeichneten uns als Gesindel. Brüder, ergebt euch, hier werden wir gut behandelt. Sterbt nicht sinnlos."
14:43 Uhr
Antikorruptionsbehörden durchsuchen Büro von Selenskijs Stabschef Jermak

Ukrainische Ermittler der Antikorruptionsbehörden haben das Büro von Andrei Jermak durchsucht. Auslöser dürfte der Energoatom-Skandal sein, in dem Beamte im Verdacht stehen, sich an Staatsaufträgen bereichert zu haben. Jermak steht seit Langem in der Kritik. Selenskij lehnt Rücktrittsforderungen ab.
Den Videobericht gibt es hier auf unserer Webseite zu sehen.
14:12 Uhr
Gebiet Kursk: Nach ukrainischem Angriff etwa 600 Menschen ohne Strom
Wie der Gouverneur der Region Kursk, Alexander Chinstein, mitteilte, führte der Angriff der ukrainischen Streitkräfte auf eine Energieanlage im Dorf Krupez im Bezirk Rylsk dazu, dass etwa 600 Menschen ohne Strom blieben. Nach Angaben des Regionalchefs werden Notfallteams mit der Wiederherstellung der Stromversorgung und der Beseitigung der Schäden beginnen, sobald es die operative Lage zulässt. Auf seinem Telegram-Kanal schrieb Chinstein:
"Das ukrainische Militär gibt seine Versuche, unsere Energieinfrastruktur anzugreifen, nicht auf. Durch den feindlichen Angriff wurde eine Energieanlage im Dorf Krupez im Bezirk Rylsk beschädigt. Etwa 600 Nutzer sind von der Stromversorgung abgeschnitten."
13:36 Uhr
Mehr als 600.000 Haushalte in Kiew und Umgebung ohne Strom
Nach einem russischen Drohnenangriff liegt die Stromversorgung in Teilen der ukrainischen Hauptstadt Kiew und ihrer Umgebung lahm. Das Energieministerium in Kiew teilt auf Telegram mit, dass in der Hauptstadt mehr als 500.000 Haushalte ohne Strom seien. Mehr als 100.000 weitere müssten im Umland von Kiew ohne Elektrizität ausharren. Im Gebiet Charkow seien 8.000 Kunden vom Stromausfall betroffen.
Darüber hinaus melden die ukrainischen Behörden zwei Tote und zwei Dutzend Verletzte. In der Hauptstadt Kiew seien demnach die ganze Nacht über Explosionen zu hören gewesen. Der Leiter der Militärverwaltung von Kiew, Timur Tkatschenko, teilt auf Telegram mit, russische Drohnen hätten einen Ort im Stadtzentrum sowie in den östlichen Vororten getroffen. Mehrere Wohngebäude in verschiedenen Stadtbezirken seien beschädigt worden.
13:10 Uhr
"Freiwilliger" Wehrdienst in Frankreich: Macron ruft 18-Jährige zur Waffe

Frankreichs Präsident Emmanuel Macron hat angekündigt, ab Sommer 2026 einen "neuen freiwilligen Militärdienst" einzuführen. Dieser soll sich hauptsächlich an junge Erwachsene im Alter von 18 und 19 Jahren richten und auf eine Gesamtdauer von zehn Monaten ausgelegt sein.
Zum Start sind etwa 3.000 Freiwillige vorgesehen, mit dem Ziel, die Zahl schrittweise auf 10.000 im Jahr 2030 und langfristig auf bis zu 50.000 pro Jahr bis 2035 zu steigern, wie aus den offiziellen Plänen Macrons hervorgeht. Die Teilnehmer – die jungen Rekruten – sollen eine Ausbildung erhalten und anschließend neun Monate Dienst in den Streitkräften leisten.
Macron betont, dass dies keine Rückkehr zur früheren allgemeinen Wehrpflicht sei – diese wurde in Frankreich in den 1990er Jahren abgeschafft.
Das Video gibt es hier auf unserer Webseite zu sehen.
12:39 Uhr
Russische Truppen erzielen Erfolge in Krasnoarmeisk
Das russische Verteidigungsministerium meldet auf Telegram weitere Erfolge bei seinem Vormarsch in der Stadt Krasnoarmeisk. Demnach kommen die russischen Stoßtruppen im Osten der Stadt und im Bezirk Dinas erfolgreich voran. Darüber hinaus säubere das russische Militär weiterhin die Ortschaft Rownoje. Der Gegner werde auch aus der Ortschaft Dimitrow verdrängt.
Zudem berichtet die Militärbehörde in Moskau über gescheiterte Versuche der ukrainischen Streitkräfte, den Kessel zu durchbrechen. In der Nähe der Ortschaft Grischino seien neun ukrainische Gegenangriffe abgewehrt worden. Dabei seien bis zu 25 ukrainische Armeeangehörige ums Leben gekommen.
Das russische Ministerium beziffert die gesamten gegnerischen Personalverluste am Frontabschnitt Krasnoarmeisk auf bis zu 290 Armeeangehörige innerhalb der vergangenen 24 Stunden.
12:03 Uhr
Frontbericht des russischen Verteidigungsministeriums

SymbolbildSERGEI BOBYLJOW / Sputnik Das russische Verteidigungsministerium berichtet über den weiteren Verlauf der militärischen Sonderoperation in der Ukraine binnen der vergangenen 24 Stunden. Wie die Militärbehörde am Samstag auf der Plattform Telegram schreibt, hat der Truppenverband Nord ukrainische Einheiten im Raum der Ortschaften Pawlowka, Andrejewka, Nowaja Setsch und Waratschino im Gebiet Sumy sowie Wiltscha, Ternowaja, Rubeschnoje, Woltschansk, Schestakowo und Charkow im Gebiet Charkow getroffen. Der Gegner verlor bis zu 125 Kämpfer. Dabei wurden zwei gepanzerte Gefechtsfahrzeuge, 13 Wagen, zwei Anlagen der elektronischen Kampfführung und ein Materiallager zerstört.
Der Truppenverband West hat seine taktische Position verbessert, indem er Personal und Technik der ukrainischen Streitkräfte nahe den Ortschaften Kurilowka und Nowoplatonowka im Gebiet Charkow sowie Nowossjolowka, Drobyschewo, Jarowaja und Stawki in der DVR unter Beschuss genommen hat. Das russische Ministerium beziffert die gegnerischen Personalverluste auf mehr als 230 Armeeangehörige. Der Gegner verlor zudem einen Kampfpanzer, drei gepanzerte Gefechtsfahrzeuge, zehn Wagen, drei Geschütze, ein Artillerieaufklärungsradar, neun Anlagen der elektronischen Kampfführung und drei Munitionslager.
Der Truppenverband Süd hat günstigere Positionen bezogen und dabei ukrainische Einheiten nahe den Ortschaften Sewersk, Iwanopolje, Konstantinowka, Stepanowka, Platonowka, Wassjukowka und Berestok in der DVR getroffen. Mehr als 220 ukrainische Soldaten wurden getötet oder verletzt. Das russische Militär hat darüber hinaus drei gepanzerte Gefechtsfahrzeuge, fünf Wagen, fünf Geschütze sowie vier Materiallager und Brennstoffdepots zerstört.
Der Truppenverband Mitte hat ebenfalls seine Position an der vordersten Linie verbessert, indem er Personal und Technik des Gegners im Raum der Ortschaften Rodinskoje, Belizkoje, Sergejewka, Swetloje, Udatschnoje und Artjomowka in der DVR und Nowopawlowka im Gebiet Dnjepropetrowsk unter Beschuss genommen hat. Der Gegner verlor mehr als 460 Kämpfer. Dabei wurde ein Pick-up außer Gefecht gesetzt.
Auch der Truppenverband Ost setzt seinen Vormarsch fort, indem er ukrainische Einheiten in der Nähe der Ortschaften Alexandrowka und Pokrowskoje im Gebiet Dnjepropetrowsk sowie Dobropolje, Warwarowka und Guljaipolje im Gebiet Saporoschje getroffen hat. Das russische Ministerium schätzt die gegnerischen Personalverluste auf mehr als 180 Armeeangehörige. Dabei wurden ein Geschütz und zwei Wagen außer Gefecht gesetzt.
Der Truppenverband Dnjepr hat Personal und Technik des Gegners in der Nähe der Ortschaften Nowodanilowka, Pawlowka und Stepnogorsk im Gebiet Saporoschje sowie Antonowka und Nikolskoje im Gebiet Cherson unter Beschuss genommen. Dabei wurden bis zu 40 ukrainische Kämpfer getötet oder verletzt. Das russische Militär hat zudem ein gepanzertes Gefechtsfahrzeug, 13 Wagen, ein Geschütz, eine Radaranlage und eine Anlage der elektronischen Kampfführung außer Gefecht gesetzt.
Ferner meldet die Behörde in Moskau einen Vergeltungsschlag gegen militärisch relevante Energieobjekte und Rüstungsunternehmen in der Ukraine. Zu diesem Zweck wurden hochpräzise Waffen und Drohnen eingesetzt. Alle anvisierten Ziele wurden getroffen. Zudem hat das russische Militär einen Militärflughafen, Drohnenbasen und 157 Standorte mit ukrainischen Soldaten und ausländischen Söldnern erfolgreich angegriffen. Die russische Luftabwehr hat in der vergangenen Nacht zwei Neptun-Langstreckenraketen und 158 unbemannte Luftfahrzeuge abgefangen.
Das russische Verteidigungsministerium meldet folgende Gesamtverluste der Ukraine seit dem Beginn der Sonderoperation am 24. Februar 2022: 668 Flugzeuge, 283 Hubschrauber, 99.460 Drohnen, 638 Flugabwehrraketenkomplexe, 26.316 Kampfpanzer und andere Panzerfahrzeuge, 1.621 Mehrfachraketenwerfer sowie 31.626 Geschütze und Mörser.
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Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.





