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Liveticker Ukraine-Krieg: Russische Luftabwehr zerstört in der Nacht 213 gegnerische Drohnen

Russland führt gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine Militäroperation in der Ukraine durch. Der Westen reagiert mit immer neuen Waffenlieferungen an die Ukraine und beispiellosen Sanktionen gegen Russland. Lesen Sie hier die neuesten Entwicklungen.
Liveticker Ukraine-Krieg: Russische Luftabwehr zerstört in der Nacht 213 gegnerische DrohnenQuelle: TASS © DMITRI JAGODKIN
  • 28.06.2026 08:31 Uhr

    08:31 Uhr

    DVR meldet elf ukrainische Angriffe binnen 24 Stunden

    Die Behörden in Donezk haben innerhalb der vergangenen 24 Stunden elf Angriffe durch ukrainische Truppen registriert. Demnach wurden auf das Territorium der Volksrepublik 13 Geschosse abgefeuert. Bei den Angriffen in der Zeitspanne von 0 Uhr am 27. Juni bis 0 Uhr am 28. Juni (Ortszeit) kamen zwei Zivilisten ums Leben. Weitere acht zivile Einwohner, darunter ein Jugendlicher, erlitten Verletzungen. Durch den Beschuss wurden zwei Wohnhäuser, zwei zivile Infrastrukturobjekte sowie mehrere Lkw und Autos beschädigt.

    Am Vortag hatten die Behörden von Donezk 25 Angriffe aus der Ukraine gemeldet. Dabei wurden drei Zivilisten verletzt. Zu Schaden kamen mehrere Lkw, Autos und Kommunalfahrzeuge sowie ein ziviles Infrastrukturobjekt.

  • 08:05 Uhr

    Ukrainische Drohnen setzen Ölraffinerie in Südrussland in Brand

    Die ukrainischen Streitkräfte haben in der vergangenen Nacht erneut den Süden Russlands massiv mit Drohnen angegriffen. Neben dem Gebiet Rostow wurde auch die Region Krasnodar betroffen. Gouverneur Weniamin Kondratjew berichtete am frühen Morgen über Opfer und Schäden. Demnach habe der Drohnenangriff einer Ölraffinerie in der Stadt Slawjansk-na-Kubani gegolten. Durch herabfallende Teile der abgeschossenen Drohnen seien dort mehrere Häuser beschädigt worden. Ein Mensch sei ums Leben gekommen. In der Siedlung Trudobelikowski sei ein Mensch verletzt worden. Durch herabfallende Drohnenteile seien dort ebenfalls mehrere Häuser zu Schaden gekommen.

    Ferner meldete der Gouverneur der Region Krasnodar einen Brand auf dem Gelände der Ölraffinerie in Slawjansk-na-Kubani. Darüber hinaus seien in der Stadt eine Strom- und eine Gasleitung beschädigt worden. Weitere Einzelheiten gab Kondratjew nicht bekannt.

  • 07:29 Uhr

    Russische Luftabwehr zerstört in der Nacht 213 ukrainische Drohnen

    Russlands Verteidigungsministerium berichtet am Sonntagmorgen über weitere Versuche der ukrainischen Streitkräfte, Objekte in Russland mit unbemannten Luftfahrzeugen anzugreifen. Demnach habe die russische Luftabwehr im Zeitraum von 19 Uhr MESZ am Samstag bis 6 Uhr MESZ am Sonntag 213 gegnerische Drohnen abgefangen. Die unbemannten Luftfahrzeuge seien demnach über den Gebieten Belgorod, Brjansk, Woronesch, Kaluga, Kursk, Orjol, Rostow, Rjasan, Tambow und Tula, der Region Krasnodar, der Teilrepublik Krim sowie über dem Asowschen und dem Schwarzen Meer zerstört worden. Weitere Einzelheiten teilt das Ministerium nicht mit.

  • 27.06.2026 21:00 Uhr

    21:00 Uhr

    Damit beenden wir für heute den Live-Ticker zur Lage im Ukraine-Konflikt. Morgen früh ab 7 Uhr geht es mit der Berichterstattung weiter. Wir wünschen unseren Lesern trotz aller Spannungen in der Welt eine gute Nacht!

  • 20:59 Uhr

    RT DE-Exklusiv: Drohnen, Logistik und Häuserkampf an der Konstantinowka-Front

    Die Kämpfe um Konstantinowka dauern an, während russische Einheiten nach eigenen Angaben weiter vorrücken. RT-DE-Militärkorrespondent Iwan Poljanskij besuchte den Stützpunkt des Bataillons Nord-Achmad, das an den Operationen in dem Frontabschnitt beteiligt ist.

    Das gesamte Video dazu finden Sie hier auf unserer Webseite.

  • 20:26 Uhr

    Ukraine plant Verschärfung der Mobilmachung

    Ein Teil der vom Militärdienst freigestellten ukrainischen Bürger könnte bis zum Herbst ihre Freistellung verlieren. Wie das Nachrichtenportal Strana berichtet, hat das Wirtschaftsministerium der Ukraine eine Anordnung mit einer aktualisierten Liste von Kriterien veröffentlicht, nach denen Unternehmen als kritisch wichtig eingestuft werden können.

    Demnach können nur diejenigen Unternehmen eine Freistellung ihrer Mitarbeiter beanspruchen, die ihren Mitarbeitern im Schnitt mindestens das Doppelte des landesweiten Durchschnittslohns zahlen. Zusätzlich konnten regionale Verwaltungen ihre eigenen Kriterien aufstellen, allerdings haben dies der Meldung zufolge nur wenige vor der ursprünglich vorgesehenen Frist, dem 10. Juni, getan. Strana betont, dass es damit zahlreiche Unternehmen aus Zeitgründen nicht schaffen werden, eine erneute Freistellung ihrer Mitarbeiter zu beantragen:

    "Sobald sich ein Zeitfenster öffnet, in dem der alte Status nicht mehr gültig und der neue noch nicht erhalten ist, erlöschen alle Freistellungen automatisch, und Mitarbeiter können einberufen werden."

  • 18:50 Uhr

    Gebiet Brjansk: Weiterer Zivilist bei ukrainischem Drohnenangriff getötet

    Im russischen Gebiet Brjansk ist ein Zivilist bei einem ukrainischen Drohnenangriff ums Leben gekommen. Jegor Kowaltschuk, das Oberhaupt der Region, berichtet dazu:

    "Ukrainische Terroristen greifen erneut vorsätzlich Zivilisten an. Eine Kamikazedrohne hat ein Auto angegriffen, das neben einem Laden im Dorf Petrjaninka im Kreis Slynka geparkt war. Der Fahrer, ein Einheimischer, starb an Ort und Stelle. Seine Mitfahrerin wurde in ein Krankenhaus eingewiesen."

  • 18:06 Uhr

    Frau des ukrainischen Ex-Außenministers: Russischer Nuklearschlag würde Sieg Kiews bedeuten

    Falls sich Russland entschließen sollte, die Ukraine mit Nuklearwaffen anzugreifen, würde dies bedeuten, dass Kiew "beinahe" gewonnen habe. Zu dieser sonderbaren Schlussfolgerung kommt Swetlana Pawelezkaja, die Frau des ehemaligen ukrainischen Außenministers Dmitri Kuleba. Die ukrainische Nachrichtenagentur UNIAN zitiert sie dazu:

    "Das wird das letzte Instrument sei, das zum Einsatz kommt. Wenn es eingesetzt wird, ist die Wahrscheinlichkeit, dass 'Entscheidungszentren' angegriffen werden, nicht so groß. Und wenn es dazu kommt, wird es bedeuten, dass wir fast gewonnen haben."

    Parallel dazu behauptet Kuleba, dass ein Nuklearangriff keine Garantie für eine Kapitulation Kiews sein werde.

    Bisher waren Nuklearwaffen nur zweimal in der Geschichte eingesetzt worden, als die USA im August 1945 Atombomben auf die japanischen Städte Hiroshima und Nagasaki abgeworfen hatten. Entgegen Pawelezkajas Logik waren es nicht die USA, die rund einen Monat darauf kapitulierten.

  • 16:48 Uhr

    Zivilist bei Drohnenangriff in Makejewka getötet

    In der Stadt Makejewka in der Volksrepublik Donezk ist ein Mann nach einem ukrainischen Drohnenangriff ums Leben gekommen. Julia Iwanowa, die amtierende Bürgermeisterin der Stadt, berichtet dazu:

    "Heute morgen sind im Kreis Tscherwonogwardeiski Wrackteile von Drohnen abgestürzt. Leider gibt es einen Toten und eine Verwundete."

    Iwanowa fügt hinzu, dass die verwundete Frau in ein Krankenhaus eingewiesen wurde und medizinisch versorgt werde.

  • 15:48 Uhr

    Hofreiter kritisiert EU-Pläne für wehrfähige Ukrainer

    Der Vorsitzende des Europaausschusses im Bundestag, Anton Hofreiter, lehnt den Vorschlag der EU-Kommission ab, wehrfähigen Ukrainern nicht mehr wie allen anderen Flüchtlingen aus dem Land die pauschale Aufnahme zu gewähren. Den Brüsseler Plänen zufolge sollen sie künftig Asylanträge stellen müssen. Der Grünen-Politiker wird vom Redaktionsnetzwerk Deutschland (RND) mit den Worten zitiert:

    "Ich halte die Entscheidung der EU-Kommission für falsch, denn ich kann das Dilemma der Ukraine zwar sehr gut verstehen. Und ich bin auch der Meinung, dass man sein Land, wenn es angegriffen wird, verteidigen sollte, aber ich stehe zum Recht auf Kriegsdienstverweigerung."

    Es sollte niemand gezwungen werden, zur Waffe zu greifen, wer das mit seinem Gewissen nicht vereinbaren könne, so Hofreiter.

    Die EU-Kommission will den vorübergehenden Schutz für Geflüchtete aus der Ukraine grundsätzlich bis zum 4. März 2028 verlängern. Künftig soll der Schutzstatus allerdings nicht mehr für Neuankommende gelten. Männer zwischen 23 und 60 Jahren unterliegen in der Ukraine einem Ausreiseverbot. Gelangen sie künftig dennoch in die Europäische Union, müssen sie einen Antrag auf Asyl stellen. Dieser hätte aber wenig Aussicht auf Erfolg.

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Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.