International

Liveticker Ukraine-Krieg – DVR meldet einen ukrainischen Angriff binnen 24 Stunden: Zwei Tote

Russland führt gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine Militäroperation in der Ukraine durch. Der Westen reagiert mit immer neuen Waffenlieferungen an die Ukraine und beispiellosen Sanktionen gegen Russland. Lesen Sie hier die neuesten Entwicklungen.
Liveticker Ukraine-Krieg – DVR meldet einen ukrainischen Angriff binnen 24 Stunden: Zwei ToteQuelle: Sputnik © TAISSIJA WORONZOWA
  • 12.04.2026 08:33 Uhr

    08:33 Uhr

    Drei Verletzte durch ukrainische Angriffe auf Grenzgebiet Kursk

    Gouverneur Alexander Chinschtein berichtet in der täglichen Statistik auf der Plattform MAX über Artillerie- und Drohnenangriffe auf die Region, die das ukrainische Militär im Laufe des Samstags unternommen hat. Wie der Politiker mitteilt, seien im Zeitraum von 8 Uhr MESZ am 11. April bis 6 Uhr MESZ am 12. April neun ukrainische Drohnen abgeschossen worden. Es habe darüber hinaus 15 Angriffe gegeben, bei denen unbemannte Luftfahrzeuge Sprengsätze auf Objekte im Gebiet Kursk abgelassen hätten.

    Chinschtein meldet drei Verletzte, darunter ein Kind. Die Attacke habe sich am Samstag in der Stadt Lgow ereignet. Dort habe eine ukrainische Drohne eine Tankstelle angegriffen. Die Verletzten seien ins Krankenhaus eingeliefert worden. Eine Tanksäule und drei Autos seien zu Schaden gekommen. Bei einer anderen Attacke seien ein Wohnhaus und mehrere Schuppen in der Siedlung Alexandrowka beschädigt worden. In der Siedlung Schtschokino sei ebenfalls ein Schuppen zu Schaden gekommen.

  • 08:01 Uhr

    Orbán warnt am Wahlkampfende: "Frieden ist das wichtigste Ziel dieser Wahl"

    Ungarns Ministerpräsident Viktor Orbán hat am Vorabend der Parlamentswahl erneut betont, dass nur ein Sieg seiner Partei Fidesz verhindern könne, dass sein Land in den Ukraine-Krieg hineingezogen werde. Vor Tausenden Anhängern sagte der Regierungschef in Budapest:

    "Frieden ist das wichtigste Ziel dieser Wahl. Wir werden unsere Kinder nicht in den Krieg ziehen lassen. Wir haben nichts mit diesem Krieg zu tun. Es ist ein Bruderkrieg zwischen zwei slawischen Völkern."

    Orbán wies zugleich den von vielen Kritikern geäußerten Vorwurf zurück, eine russlandfreundliche Politik zu betreiben. Dass der Vorwurf nicht stimme, zeige sich auch daran, dass die derzeitige US-Regierung ihn unterstütze.

    Der Oppositionschef Péter Magyar betonte dagegen in der ostungarischen Stadt Debrecen vor mehr als 10.000 Anhängern seiner bürgerlichen Partei Tisza, dass es darum gehe, der Korruption Einhalt zu gebieten. Während Orbán russische Agenten geholt habe und den Interessen Moskaus diene, werde seine künftige Regierung das Land wieder in Europa verankern.

    "Der Platz Ungarns ist, war und wird in Europa sein."

  • 07:29 Uhr

    DVR meldet einen ukrainischen Angriff binnen 24 Stunden

    Die Behörden in Donezk haben innerhalb der vergangenen 24 Stunden einen Angriff durch ukrainische Truppen registriert. Demnach wurden auf das Territorium der Volksrepublik vier Geschosse abgefeuert. In der Zeitspanne von 0 Uhr am 11. April bis 0 Uhr am 12. April (Ortszeit) kamen zwei Zivilisten ums Leben. Sieben Menschen erlitten Verletzungen. Durch den Beschuss wurden acht Wohnhäuser beschädigt.

    Am Vortag hatten die Behörden von Donezk neun Angriffe aus der Ukraine gemeldet. Dabei wurden zwei Zivilisten verletzt. Zu Schaden kamen acht Wohnhäuser und vier zivile Infrastrukturobjekte.

  • 11.04.2026 21:00 Uhr

    21:00 Uhr

    Damit beenden wir für heute den Live-Ticker zur Lage im Ukraine-Konflikt. Morgen früh ab 7 Uhr geht es mit der Berichterstattung weiter. Wir wünschen unseren Lesern trotz aller Spannungen in der Welt eine gute Nacht!

  • 20:57 Uhr

    Saldo: Kiew will Bevölkerung vom rechten Dnjepr-Ufer vertreiben

    Die ukrainische Regierung hat sich zum Ziel gesetzt, die Bevölkerung zu vertreiben und das Gebiet am rechten Ufer des Dnjepr, das derzeit unter der Kontrolle ukrainischer Truppen steht, zu entvölkern. Einer der Gründe dafür seien die prorussischen Stimmungen der lokalen Bevölkerung. Dies erklärte der Gouverneur der Region Cherson, Wladimir Saldo, in einem Gespräch mit der Nachrichtenagentur RIA Nowosti. Seinen Worten zufolge unternehme der Feind alles, um sowohl das Gebiet am rechten Ufer als auch das Gebiet am linken Ufer des Dnjepr "zu entvölkern". Saldo betonte:

    "Das Kiewer Regime … tut alles, um die Bevölkerung, die in den Städten Cherson und Berislaw verblieben ist, zu vertreiben. Diese Ortschaften sind aus naturräumlicher Sicht sehr attraktiv, die klimatischen Bedingungen dort sind sehr gut zum Leben."

  • 20:46 Uhr

    Selidowo: Unvergessene Verbrechen

    Die Menschen wurden in ihren Häusern, Geschäften und sogar in Krankenhäusern aufgespürt und getötet. Hinrichtungskommandos patrouillierten durch die Straßen und nahmen Passanten ins Visier. Wer sich weigerte, in die Ukraine evakuiert zu werden, wurde sofort als Verräter eingestuft und zur Tötung freigegeben.

    Ein Video dazu finden Sie hier auf unserer Website

  • 20:41 Uhr

    Der von Putin verkündete Osterfrieden tritt in Kraft

    Der Waffenstillstand gilt vom 11. April um 16:00 Uhr (Moskauer Zeit) bis zum Ende des 12. April. Die russischen Truppen wurden angewiesen, bereit zu sein, mögliche Provokationen seitens des Gegners zu unterbinden.

    Zuvor hatte Wladimir Selenskij erklärt, dass die Ukraine den Waffenstillstand ebenfalls einhalten werde.

    [Auszug aus den RT DE-Nachrichten live am 11. April 2026]

    Ein Video dazu finden Sie hier auf unserer Website

  • 20:27 Uhr

    Gebiet Kursk: Kiew bricht Osterwaffenruhe – Kind unter den Opfern

    Laut einer Mitteilung des Gouverneurs des Gebietes Kursk Alexander Chinschtein hat eine ukrainische Drohne nach 16 Uhr – dem offiziellen Beginn des von Präsident Wladimir Putin verkündeten Osterfriedens – eine Tankstelle in der Stadt Lgow im Gebiet Kursk angegriffen. Bei dem Angriff wurden Zivilisten verletzt, darunter ein kleines Kind. Auf seinem Social-Media-Account berichtet Chinschtein:

    "Ein weiterer Beweis für das wahre Wesen des ukrainischen Regimes. Heute hat eine feindliche Drohne eine Tankstelle in der Stadt Lgow angegriffen. Nach vorläufigen Informationen wurden drei Menschen verletzt, darunter ein einjähriges Kind. Es erlitt eine Splitterverletzung am Kopf. Auch seine Mutter wurde verletzt: Die Frau erlitt ein Schädel-Hirn-Trauma. Ein weiterer Verletzter ist ein Mann mit einer Hüftverletzung. Alle werden in das Regionalkrankenhaus von Kursk gebracht. Der hinterhältige Angriff des Feindes erfolgte nach 16 Uhr – bereits während des verkündeten Osterfriedens. Ein deutlicher Beweis dafür, dass den ukrainischen Unmenschen nichts heilig ist."

  • 20:01 Uhr

    Le Point: Über 20.000 ukrainische Soldaten kehren nach Behandlung in Frankreich nicht zurück

    Über 20.000 Soldaten der ukrainischen Streitkräfte kehrten nach einer Behandlung in Frankreich im Jahr 2025 nicht in ihre Heimat zurück, berichtete die französische Zeitschrift Le Point. Diese Daten stützen sich laut der Zeitschrift auf eigene Recherchen. Wie in dem Artikel ausgeführt wird, entschied sich jeder dritte Patient aus den Reihen der ukrainischen Armee, der zur Rehabilitation nach Frankreich geschickt wurde, dort zu bleiben. Es scheint also, dass Zehntausende Menschen medizinische Programme genutzt haben, um legal aus der Armee auszutreten. Dabei könnten die psychisch traumatisierten ukrainischen Soldaten nach Ansicht der Autoren der Zeitschrift eine Gefahr für die Franzosen selbst darstellen.

  • 19:39 Uhr

    175 für 175: Moskau und Kiew tauschen Kriegsgefangene aus

    Russland und die Ukraine haben im Vorfeld des orthodoxen Osterfestes erneut Dutzende Kriegsgefangene ausgetauscht. Das russische Verteidigungsministerium spricht von jeweils 175 Armeeangehörigen, die demnächst in ihre jeweilige Heimat zurückkehren werden.

    Derzeit befinden sich die russischen Armeeangehörigen in Weißrussland, wo sie vor der Heimkehr psychologische und ärztliche Unterstützung erhalten. Auch zu Hause steht ihnen nach Angaben der Militärbehörde in Moskau eine Rehabilitierung in medizinischen Einrichtungen bevor.

    Ein Video dazu finden Sie hier auf unserer Website.

Durch die Sperrung von RT zielt die EU darauf ab, eine kritische, nicht prowestliche Informationsquelle zum Schweigen zu bringen. Und dies nicht nur hinsichtlich des Ukraine-Kriegs. Der Zugang zu unserer Website wurde erschwert, mehrere Soziale Medien haben unsere Accounts blockiert. Es liegt nun an uns allen, ob in Deutschland und der EU auch weiterhin ein Journalismus jenseits der Mainstream-Narrative betrieben werden kann. Wenn Euch unsere Artikel gefallen, teilt sie gern überall, wo Ihr aktiv seid. Das ist möglich, denn die EU hat weder unsere Arbeit noch das Lesen und Teilen unserer Artikel verboten. Anmerkung: Allerdings hat Österreich mit der Änderung des "Audiovisuellen Mediendienst-Gesetzes" am 13. April diesbezüglich eine Änderung eingeführt, die möglicherweise auch Privatpersonen betrifft. Deswegen bitten wir Euch bis zur Klärung des Sachverhalts, in Österreich unsere Beiträge vorerst nicht in den Sozialen Medien zu teilen.

Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.