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Liveticker Ukraine-Krieg: Russische Streitkräfte greifen Hafen-Infrastruktur im Gebiet Odessa an

Russland führt gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine Militäroperation in der Ukraine durch. Der Westen reagiert mit immer neuen Waffenlieferungen an die Ukraine und beispiellosen Sanktionen gegen Russland. Lesen Sie hier die neuesten Entwicklungen.
Liveticker Ukraine-Krieg: Russische Streitkräfte greifen Hafen-Infrastruktur im Gebiet Odessa an© Ukrainian Emergency Service
  • 12.07.2026 11:01 Uhr

    11:01 Uhr

    Niederlande: Unbekannte beschmieren sowjetische Soldatengräber

    Unbekannte haben auf dem sowjetischen Ehrenfriedhof im niederländischen Leusden rund 150 Grabsteine mit neonazistischen Parolen beschmiert. Polizei, die Stiftung Sovjet Ereveld und die niederländische Regierung verurteilten die Schändung, während die russische Botschaft eine rasche Aufklärung forderte.

    Die unabhängige Journalistin Sonja van den Ende sieht den Vorfall als Folge zunehmender gesellschaftlicher Radikalisierung und antirussischer Rhetorik.

    Den Videobericht gibt es hier auf unserer Webseite zu sehen.

  • 10:39 Uhr

    Beschuss auf Siedlungen im Gebiet Cherson: Mehr als 40 Geschosse aus Ukraine abgefeuert

    Die Behörden im von Russland kontrollierten Teil des Gebiets Cherson melden andauernde Angriffe auf Siedlungen am linken Dnjepr-Ufer. Den Angaben zufolge habe die ukrainische Artillerie im Laufe des 11. Juli 21 Geschosse auf sechs Ortschaften abgefeuert. Die Zahl der eingeschlagenen Geschosse listen die Behörden wie folgt auf:

    • Kairy — 3,
    • Knjase-Grigorowka — 4,
    • Ljubimowka — 3,
    • Nowaja Kachowka — 7,
    • Staraja Sburjewka — 2,
    • Tawrijsk — 2.

    Wie die Behörden weiter mitteilen, habe der Beschuss auch in der Nacht zum Sonntag angedauert. Auf zivile Infrastruktur in den von Russland kontrollierten Ortschaften Nowaja Kachowka, Dnjeprjany, Kardaschinka und Korsunka seien insgesamt 22 Geschosse abgefeuert worden.

    Berichte über Opfer und Schäden liegen bislang nicht vor.

  • 10:07 Uhr

    DVR meldet 17 ukrainische Angriffe binnen 24 Stunden

    Die Behörden in Donezk haben innerhalb der vergangenen 24 Stunden 17 Angriffe durch ukrainische Truppen registriert. Demnach wurden auf das Territorium der Volksrepublik 25 Geschosse abgefeuert. Bei den Angriffen in der Zeitspanne von 0 Uhr am 11. Juli bis 0 Uhr am 12. Juli (Ortszeit) kam ein Zivilist ums Leben, 15 weitere Einwohner wurden verletzt. Durch den Beschuss wurden zwei Wohnhäuser, fünf zivile Infrastrukturobjekte, ein Bus sowie mehrere Kommunalfahrzeuge, Lkw und Autos beschädigt.

    Am Vortag hatten die Behörden von Donezk sieben Angriffe aus der Ukraine gemeldet. Ein Zivilist erlitt dabei Verletzungen. Drei zivile Infrastrukturobjekte und ein Lkw wurden beschädigt.

  • 09:30 Uhr

    Russische Streitkräfte greifen Hafen-Infrastruktur im Gebiet Odessa an

    Das russische Verteidigungsministerium berichtet über erfolgreiche kombinierte Angriffe auf militärisch relevante Ziele in der Ukraine. Wie die Behörde auf der Plattform Telegram schreibt, habe das russische Militär dabei Kampfdrohnen und hochpräzise luftgestützte Langstreckenwaffen eingesetzt.

    Unter den getroffenen Objekten nennt das Ministerium Hafen-Infrastruktur in den Städten Odessa und Tschernomorsk, zwei Trockenfrachtschiffe, eine Fähre und ein Patrouillenboot. In der Mitteilung heißt es, der Gegner benutze diese Häfen als Umschlagplätze und Lager für Militärgüter sowie Brenn- und Schmierstoffe.

    Ukrainische Medien berichteten über Stromausfälle in Teilen des Gebiets Odessa. In der Hafenstadt Odessa sollen zwei Menschen ums Leben gekommen sein.

  • 09:05 Uhr

    Attacke auf Gebiet Tula: Zehn ukrainische Drohnen abgefangen, ein Mehrfamilienhaus beschädigt

    In den frühen Morgenstunden hat die russische Luftabwehr über dem Gebiet Tula zehn ukrainische Drohnen abgefangen. Gouverneur Dmitri Miljajew meldet auf der Plattform Telegram weder Todesopfer noch Verletzte. In der Stadt Schtschokino sei allerdings ein Mehrfamilienhaus beschädigt worden. Bei der Abwehr der Drohnenattacke seien das Dach des Gebäudes und die Decke einer Wohnung beschädigt worden. Die Hausbewohner seien in Sicherheit gebracht worden. Man habe für die Betroffenen eine Notunterkunft organisiert. Weitere Einzelheiten teilt der Politiker nicht mit.

    Miljajew warnt seine Landsleute davor, sich herumliegenden Drohnenteilen zu nähern. Diese könnten explosive oder giftige Stoffe enthalten. Beim Fund solcher Drohnenteile sollte man umgehend den Rettungsdienst alarmieren.

  • 08:37 Uhr

    Erneut Tankschiff im südrussischen Gebiet Rostow beschädigt

    In der vergangenen Nacht hat das südrussische Gebiet Rostow erneut eine massive Drohnenattacke aus der Ukraine überstanden. Wie Gouverneur Juri Sljussar auf der Plattform Telegram schreibt, seien über der Bucht von Taganrog, den Städten Taganrog und Kamensk-Schachtinski sowie vier Bezirken der Region mehr als zwei Dutzend Drohnen zerstört worden. Infolge der Attacke sei ein leerer Tanker beschädigt worden. Das Schiff sei gerade dabei gewesen, in den Asow-Schwarzmeer-Kanal einzulaufen. Der an Bord ausgebrochene Brand sei schnell gelöscht worden.

    Darüber hinaus teilt Sljussar mit, dass auf der Autobahn M4 "Don" Wrackteile von Drohnen entdeckt worden seien. Die Strecke sei für die Zeit der Entschärfungsarbeiten abgesperrt worden. Der Verkehr in Richtung Süden sei vorübergehend umgeleitet worden.

  • 08:02 Uhr

    Ein Toter und drei Verletzte durch ukrainische Drohnenattacke auf Wolga-Gebiet Samara

    Am frühen Sonntagmorgen haben die ukrainischen Streitkräfte das russische Gebiet Samara angegriffen, das beiderseits des Flusses Wolga liegt. Gouverneur Wjatscheslaw Fedorischtschew berichtet auf der Plattform MAX über Opfer. Ein Mann sei demnach ums Leben gekommen. Drei Einwohner, darunter ein Kind, seien verletzt worden. Die Verletzten seien ins Krankenhaus eingeliefert worden.

    Außerdem meldet der Politiker Schäden an Ein- und Mehrfamilienhäusern. Darüber hinaus sei ein Industriewerk beschädigt worden. Fedorischtschew bezeichnet die Attacke auf die Region als terroristisch. Weitere Einzelheiten gibt er nicht bekannt.

  • 07:30 Uhr

    Russische Luftabwehr zerstört in der Nacht 349 ukrainische Drohnen

    Russlands Verteidigungsministerium berichtet am Sonntagmorgen über weitere Versuche der ukrainischen Streitkräfte, Objekte in Russland mit unbemannten Luftfahrzeugen anzugreifen. Demnach habe die russische Luftabwehr in der vergangenen Nacht 349 unbemannte Luftfahrzeuge abgefangen. Die gegnerischen Drohnen seien über den Gebieten Belgorod, Brjansk, Woronesch, Kaluga, Kursk, Lipezk, Orjol, Rostow, Samara, Saratow, Tula, Smolensk und Uljanowsk, über der Region Krasnodar, dem Großraum Moskau, der Teilrepublik Krim sowie über dem Asowschen und dem Schwarzen Meer zerstört worden. Weitere Einzelheiten teilt das Ministerium nicht mit.

  • 11.07.2026 21:00 Uhr

    21:00 Uhr

    Damit beenden wir für heute den Live-Ticker zur Lage im Ukraine-Konflikt. Morgen früh ab 7 Uhr geht es mit der Berichterstattung weiter. Wir wünschen unseren Lesern trotz aller Spannungen in der Welt eine gute Nacht!

  • 20:59 Uhr

    Gebiet Belgorod: Drei Menschen bei ukrainischem Angriff verletzt

    Wie die Nachrichtenagentur TASS unter Berufung auf den Einsatzstab der Region Belgorod berichtet, wurden drei Menschen bei einem Angriff ukrainischer FPV-Drohnen verletzt. Einer der Verletzten erlitt eine traumatische Amputation des Arms. In der Mitteilung des Einsatzstabs heißt es:

    "In der Ortschaft Krasnaja Jaruga explodierte eine FPV-Drohne auf dem Gelände eines Privathauses; ein Mann erlitt blinde Splitterverletzungen am Bauch und am Rücken. In der Nähe des Bauernhofs Pervomaiskyj im Bezirk Wolokonowskij traf eine Drohne einen Dienst-Kleinbus. Ein Mann erlitt dabei eine traumatische Amputation des Arms sowie Splitterverletzungen am Rücken. Eine Frau erlitt Splitterverletzungen am Bein."

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Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.