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Liveticker Ukraine-Krieg: Teile des historischen Panoramagemäldes in Sewastopol gerettet

Russland führt gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine Militäroperation in der Ukraine durch. Der Westen reagiert mit immer neuen Waffenlieferungen an die Ukraine und beispiellosen Sanktionen gegen Russland. Lesen Sie hier die neuesten Entwicklungen.
  • 10.06.2026 22:00 Uhr

    22:00 Uhr

    Damit beenden wir für heute den Live-Ticker zur Lage im Ukraine-Konflikt. Morgen früh ab 7 Uhr geht es mit der Berichterstattung weiter. Wir wünschen unseren Lesern trotz aller Spannungen in der Welt eine gute Nacht!

  • 21:51 Uhr

    Lawrow: Botschafter Londons, Paris und Berlins bitten um Treffen im russischen Außenministerium

    Das russische Außenministerium wird die Botschafter Großbritanniens, Frankreichs und Deutschlands empfangen, erklärt Sergei Lawrow. Es waren die ausländischen Diplomaten, die das Treffen beantragten. Lawrow warnt jedoch vor Optimismus.

    Lesen Sie dazu mehr hier auf unserer Webseite.

  • 21:50 Uhr

    DVR-Berater: Ukrainische Behörden evakuieren Einwohner aus Slawjansk

    Die ukrainischen Behörden haben damit begonnen, Einwohner aus Slawjansk in den von Kiew kontrollierten Teil der Donezker Volksrepublik (DVR) zu evakuieren. Dies erklärte der Berater des DVR-Oberhaupts, Igor Kimakowski, gegenüber der Zeitung Westi.

    "Ein Hinweis darauf, dass sich die ukrainischen Streitkräfte auf Kampfhandlungen in diesen Städten vorbereiten, ist die Tatsache, dass die Einwohner inzwischen aus den Ortschaften gebracht werden. Wenn sie aus Kramatorsk eine Festung machen, werden sie Slawjansk aller Wahrscheinlichkeit nach vollständig zerstören. Für uns ist Slawjansk der Beginn des Russischen Frühlings, für sie hingegen ein Symbol, das beseitigt werden muss. Alles, was mit Slawjansk zusammenhängt, werden sie dem Erdboden gleichmachen."

    Das deute laut Kimakowski auf Vorbereitungen für mögliche Gefechte in den beiden Städten hin. Zudem äußerte er die Ansicht, dass Kämpfe in Kramatorsk den Auseinandersetzungen um das Asowstal-Werk in Mariupol ähneln könnten.

  • 21:45 Uhr

    Politico: NATO berät über beschleunigte Beschaffung von Drohnen

    Bei einem regulären Treffen haben die Botschafter der 32 NATO-Mitgliedstaaten die Möglichkeit einer beschleunigten Beschaffung von Drohnen zur Stärkung der Sicherheit der östlichen Bündnisgrenze erörtert. Dies berichtet die Zeitung Politico unter Bezugnahme auf informierte Kreise. Demnach hat Rumänien bei der NATO um eine stärkere militärische Präsenz auf seinem Territorium gebeten. Wann entsprechende Beschaffungen erfolgen könnten und von welchen Herstellern die Drohnen stammen würden, sei bislang nicht bekannt. Laut Politico sollen die Drohnen insbesondere zur Absicherung der sogenannten Frontstaaten des Bündnisses dienen.

  • 21:30 Uhr

    Nach Angriff auf Museum: Sacharowa richtet Appell an UNESCO

    Die Sprecherin des russischen Außenministeriums, Maria Sacharowa, hat den Mitarbeitern der UNESCO angeboten, das bei einem ukrainischen Drohnenangriff beschädigte Panorama-Museum "Verteidigung von Sewastopol" zu besuchen.

    Zuvor hatte die UNESCO der Nachrichtenagentur RIA Nowosti gegenüber erklärt, sie sei über den Angriff besorgt, habe jedoch keinen Zugang zu dem Gebiet und könne die Umstände daher nicht überprüfen. Darauf schrieb Sacharowa auf Telegram:

    "Keinen Zugang, sagen Sie? Zugang gibt es. Ich kann den Mitarbeitern des Sekretariats persönlich Eintrittskarten kaufen. Dabei können wir ihnen auch die Orte zahlreicher Angriffe der ukrainischen Streitkräfte auf russische Journalisten zeigen. Und selbstverständlich werden wir auch Starobelsk besuchen."

    Zugleich kritisierte sie die Reaktion der UNESCO auf den Angriff. Die von der Organisation geäußerte "Besorgnis" stehe aus ihrer Sicht in keinem Verhältnis zu den Beiträgen, die Russland seit Jahrzehnten an die UNESCO entrichtet.

  • 21:15 Uhr

    Russische Luftabwehr zerstört 203 ukrainische Drohnen

    Die russische Luftabwehr hat am Mittwoch zwischen 8 Uhr und 20 Uhr Moskauer Zeit insgesamt 203 ukrainische Drohnen abgefangen und zerstört. Dies teilte das russische Verteidigungsministerium mit. Den Angaben zufolge wurden die Drohnen über den Gebieten Samara, Brjansk, Kursk, Belgorod, Orjol, Kaluga, Rjasan, Tula, Smolensk und Twer sowie über dem Moskauer Gebiet, der Region Krasnodar und der Teilrepublik Krim vernichtet. Zudem seien Drohnen über dem Schwarzen und dem Asowschen Meer vom Himmel geholt worden.

  • 21:00 Uhr

    Wadephul erwartet baldige EU‑Beitrittsverhandlungen mit der Ukraine

    Bundesaußenminister Johann Wadephul geht davon aus, dass die Verhandlungen über einen Beitritt der Ukraine zur Europäischen Union bald aufgenommen werden können. Bei einer Pressekonferenz mit der ungarischen Außenministerin Anita ​Orbán in Berlin sagte der CDU-Politiker:

    "Ich ​denke, dass wir jetzt in der Schlussphase der Verhandlungen ‌sind, ⁠dass die ​Cluster eröffnet werden können."

    Das sei nach der Einigung Ungarns mit der Ukraine über den Schutz von Minderheiten möglich geworden. Die ungarische Außenministerin kündigte an, dass es bald ein Treffen zwischen dem neuen ungarischen Ministerpräsidenten Péter Magyar ⁠und dem ukrainischen Präsidenten ​Wladimir Selenskij geben werde.

  • 20:41 Uhr

    Kiew setzt Terroranschläge gegen Zivilisten in russischen Regionen fort

    Bei Drohnenangriffen der Ukraine in der Lugansker Volksrepublik (LVR) und im Gebiet Brjansk wurden mehrere Zivilisten verletzt. In der Stadt Sewerodonezk in der LVR traf am helllichten Tag eine Drohne einen Pkw des Typs Renault Logan im Bereich des Busbahnhofs. Laut der Regionalregierung befanden sich ein älterer Mann sowie zwei Kinder der Jahrgänge 2010 und 2015 in dem Fahrzeug. Alle drei wurden mit schweren Verletzungen ins Krankenhaus eingeliefert.

    Auch die Siedlung Klimowo im Gebiet Brjansk geriet unter Drohnenbeschuss. Laut dem amtierenden Gouverneur Jegor Kowaltschuk wurden eine Tankstelle und ein Einkaufszentrum getroffen. Dabei wurden eine Frau und ein Mann verletzt. Beide wurden in ein Krankenhaus gebracht.

  • 20:22 Uhr

    Aufgedeckte Korruptionsaffäre um militärisches Eigentum in der Ukraine

    Das Nationale Antikorruptionsbüro der Ukraine (NABU) hat die Aufdeckung eines großangelegten Plans zur Veruntreuung von militärischem Eigentum bekannt gegeben. In den Fall sei auch die Führung einer Militäreinheit im Gebiet Charkow verwickelt gewesen.

    Den Ermittlungen zufolge lieferte ein Firmenkonsortium in den Jahren 2022 bis 2024 zusammen mit mehreren Einzelunternehmern Ersatzteile für gepanzerte Fahrzeuge im Wert von über 350 Millionen Griwna (rund 7,7 Millionen US-Dollar) an Rüstungsbetriebe. Ein Teil dieser Komponenten befand sich zuvor in einer Militäreinheit und wurde dort angeblich als zerstört abgeschrieben.

    Der ehemalige stellvertretende Kommandeur der Einheit soll den Plan unterstützt und dafür eine unrechtmäßige Zahlung von mindestens 2,8 Millionen Griwna (rund 62.000 US-Dollar) erhalten haben. Gegen ihn wurde Anklage wegen Veruntreuung militärischen Eigentums und Bestechlichkeit erhoben.

  • 20:11 Uhr

    "Barbarischer Akt" – Kiew zerstört monumentales Rundgemälde von Roubaud

    Russlands Außenministerium hat den gezielten nächtlichen Drohnenangriff der ukrainischen Streitkräfte auf das Gebäude des Panoramas "Verteidigung von Sewastopol 1854–1855" scharf verurteilt. Maria Sacharowa nannte den Angriff "einen weiteren barbarischen Akt des Kiewer Regimes gegen ein ziviles Objekt."

    Nach der Attacke brach in dem Gebäude ein Feuer aus. Sewastopols Gouverneur Michail Raswoschajew erklärte auf Telegram, die Lage sei "äußerst ernst". Bereits jetzt sei klar, dass Franz Roubauds Meisterwerk "praktisch zerstört" sei.

    Das monumentale Panorama wurde 1905 zum 50. Jahrestag der Verteidigung Sewastopols im Krimkrieg der Öffentlichkeit vorgestellt. Das Werk ist 115 Meter lang, 14 Meter hoch und umfasst eine Fläche von rund 1.610 Quadratmetern.

    Ein Video dazu gibt es hier auf unserer Webseite.

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Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.