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Liveticker Ukraine-Krieg: Witkoffs und Kushners Verhandlungen mit Selenskij beendet

Russland führt gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine Militäroperation in der Ukraine durch. Der Westen reagiert mit immer neuen Waffenlieferungen an die Ukraine und beispiellosen Sanktionen gegen Russland. Lesen Sie hier die neuesten Entwicklungen.
Liveticker Ukraine-Krieg: Witkoffs und Kushners Verhandlungen mit Selenskij beendet© Urheberrechtlich geschützt
  • 6.09.2026 19:44 Uhr

    19:44 Uhr

    Russische Verwaltung des Gebiets Charkow: Ukraine behindert Evakuierung von Zivilisten

    Das ukrainische Militär behindert die Evakuierung von Zivilisten aus den von Russland befreiten Orten des Gebiets Charkow. Dies erklärte Witali Gantschew, Leiter der russischen militärisch-zivilen Verwaltung der Region. Die Nachrichtenagentur TASS zitiert ihn folgendermaßen:

    "Mit dem Vormarsch unserer Militärangehörigen eröffnet sich eine reale Möglichkeit, Zivilisten aus dem Zentrum der Kämpfe zu evakuieren. Leider legt der Gegner überhaupt keinen Wert auf Menschenleben und versucht, die Evakuierung nach Kräften zu stören."

    Gantschew führte aus, dass Kiews Truppen aktiv das Gelände verminen und Zivilisten mit Drohnen angreifen. Dennoch gelinge es russischen Soldaten, "Dutzende" Zivilisten zu evakuieren.

  • 18:58 Uhr

    Witkoffs und Kushners Verhandlungen mit Selenskij beendet

    Der offizielle Teil der Verhandlungen des Sondergesandten des US-Präsidenten Steve Witkoff und des Schwiegersohns von Donald Trump, Jared Kushner, mit dem ukrainischen Staatschef Wladimir Selenskij in Kiew ist beendet. Dies berichten ukrainische Medien übereinstimmend. Während der anschließenden Pressekonferenz bezeichnete Witkoff die vierstündigen Gespräche als "sehr inhaltsreich und wichtig".

    Wie das Nachrichtenportal Axios berichtet, haben Witkoff und Kushner während des Treffens in Kiew ihr Streben betont, eine Friedenslösung vor dem Eintreten des Winters zu erreichen. Witkoff äußerte die Hoffnung auf eine Erneuerung des trilateralen Verhandlungsformats unter der Teilnahme Russlands, der USA und der Ukraine. Seinerseits habe Selenskij mit der US-Delegation die Vorbereitung der Ukraine auf eine Fortsetzung der Kämpfe im Winter besprochen.

    Zuvor hatten Witkoff und Kushner am Samstag den russischen Präsidenten Wladimir Putin in Moskau getroffen.

  • 18:33 Uhr

    Russische Armee trifft Frachter mit Militärgerät an Bord im Schwarzen Meer

    Im Laufe des Tages haben die russischen Streitkräfte einen Frachter der Ukraine im Schwarzen Meer getroffen, teilt das Außenministerium in Moskau mit. Mit dem Schiff wurde die von westlichen Ländern gelieferte Ausrüstung transportiert.

    Außerdem attackierte Russland zwei Logistikzentren im Gebiet Odessa. Dafür wurden Geran-Drohnen eingesetzt.

  • 17:51 Uhr

    Vorsitzender von Le Pens Partei: Frankreich kann die Ukraine nicht ewig finanzieren

    Angesichts hoher eigener Staatsschulden könne Frankreich der Regierung von Wladimir Selenskij in Kiew kein Geld mehr geben, so der Vorsitzende von Marine Le Pens Partei Rassemblement National. Paris brauche Garantien, dass Kiew die Gelder zurückzahle, die es während des Konflikts mit Moskau erhalten habe, sagte Jordan Bardella.

    Mehr dazu lesen Sie hier auf unserer Webseite.

  • 17:15 Uhr

    Rostow-am-Don: Älteste Bibliothek Südrusslands durch Drohnenangriff beschädigt

    Das Gebäude der Staatlichen öffentlichen Bibliothek in Rostow-am-Don, der ältesten Bücherei im Süden Russlands, ist durch einen ukrainischen Drohnenangriff beschädigt worden. Dies berichtet die Nachrichtenagentur TASS unter Verweis auf lokale Behörden.

    Zuvor hatte der Gouverneur des Gebiets Rostows, Juri Sljussar, Schäden an Wohnhäusern in Rostow-am-Don und Bataisk bekannt gegeben. Laut seinen Angaben wurden vier Zivilisten verletzt, zwei davon, darunter ein fünfjähriges Kind, mussten in ein Krankenhaus eingewiesen werden. Die Luftabwehr habe rund 30 Drohnen abgeschossen.

    Die Staatlichen öffentlichen Bibliothek in Rostow-am-Don war im Januar 1886 gegründet worden und ist mit einem Buchbestand von über 5,2 Millionen Büchern die größte Zentralbibliothek außerhalb der russischen Hauptstadt.

  • 16:33 Uhr

    Selenskij beginnt Verhandlungen mit Witkoff und Kushner

    Der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij hat in Kiew sein Gespräch mit den US-Vermittlern Steve Witkoff und Jared Kushner begonnen. Auf X (Twitter) teilt Selenskij ein kurzes Video, auf dem er die US-Amerikaner auf dem Platz vor der Sophienkathedrale begrüßt.

    Witkoff und Kushner sind erstmals zu Besuch in der ukrainischen Hauptstadt. Am Samstag sprachen sie im Kreml mit dem russischen Präsidenten Wladimir Putin.

  • 15:50 Uhr

    "Dauerhafte Friedenslösung" – Witkoff und Kushner nehmen Putins Vorschläge nach Kiew

    Der Berater des russischen Präsidenten, Juri Uschakow, hat während eines Telefongesprächs mit der Presse Einzelheiten des Besuchs der US-Unterhändler Jared Kushner und Steve Witkoff geteilt. Das Gespräch dauerte über drei Stunden und war "inhaltsreich, konstruktiv, äußerst offen und vertrauensvoll". "Die Gespräche fanden sowohl im Rahmen der Arbeitssitzung als auch in informeller Atmosphäre beim Mittagessen statt", fügte Uschakow hinzu.

    Steve Witkoff und Jared Kushner versprachen, bei ihren Gesprächen in Kiew die von Präsident Wladimir Putin persönlich erhaltenen Einschätzungen und Bewertungen zum Weg zu einer dauerhaften Friedenslösung für den Konflikt in der Ukraine einzubringen, erklärte Uschakow. Am Sonntag sind die beiden US-Unterhändler in Kiew eingetroffen.

    Ein Video dazu gibt es hier auf unserer Webseite.

  • 15:29 Uhr

    Gebiet Belgorod: Ein Toter, zwei Verletzte durch weitere Angriffe der Ukraine

    Ukrainische Truppen setzen ihre Angriffe auf das Gebiet Belgorod fort. Laut dem regionalen Krisenstab kam im Kreis Schebekino ein Mann ums Leben. Des Weiteren wurden ein Mann und eine Frau verletzt.

  • 14:50 Uhr

    Kiew attackiert Markt in AKW-Stadt Energodar – mehrere Verletzte

    Eine ukrainische FPV-Drohne hat einen Markt in Energodar nahe dem Atomkraftwerk Saporoschje angegriffen. Bürgermeister Maxim Puchow berichtet über sechs Verletzte, und zwar über einen Mann des Jahrgangs 1979 und fünf Frauen. Der Mann wurde schwer verwundet.

    Kurz darauf führten ukrainische Truppen den zweiten Angriff auf den Markt durch. 

    Außerdem schlug eine Drohne in einen Krankenwagen ein. Das Fahrzeug wurde beschädigt, Verletzte gab es glücklicherweise nicht.

  • 14:07 Uhr

    DVR wehrt im Laufe der Woche mehr als 50 Drohnenangriffe ab

    Die Donezker Volksrepublik (DVR) hat im Laufe der Woche Dutzende Drohnenattacken ukrainischer Truppen abgewehrt. Wie Denis Puschilin, der Leiter der Region, in sozialen Medien berichtete, verhinderten Flugabwehrsysteme 54 Terrorangriffe.

Durch die Sperrung von RT zielt die EU darauf ab, eine kritische, nicht prowestliche Informationsquelle zum Schweigen zu bringen. Und dies nicht nur hinsichtlich des Ukraine-Kriegs. Der Zugang zu unserer Website wurde erschwert, mehrere Soziale Medien haben unsere Accounts blockiert. Es liegt nun an uns allen, ob in Deutschland und der EU auch weiterhin ein Journalismus jenseits der Mainstream-Narrative betrieben werden kann. Wenn Euch unsere Artikel gefallen, teilt sie gern überall, wo Ihr aktiv seid. Das ist möglich, denn die EU hat weder unsere Arbeit noch das Lesen und Teilen unserer Artikel verboten. Anmerkung: Allerdings hat Österreich mit der Änderung des "Audiovisuellen Mediendienst-Gesetzes" am 13. April diesbezüglich eine Änderung eingeführt, die möglicherweise auch Privatpersonen betrifft. Deswegen bitten wir Euch bis zur Klärung des Sachverhalts, in Österreich unsere Beiträge vorerst nicht in den Sozialen Medien zu teilen.

Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.