Liveticker Ukraine-Krieg – Rubio: USA benötigen Patriot-Abfangraketen für eigenen Bedarf

2.09.2026 22:00 Uhr
22:00 Uhr
Damit beenden wir für heute den Live-Ticker zur Lage im Ukraine-Konflikt. Morgen früh ab 7 Uhr geht es mit der Berichterstattung weiter. Wir wünschen unseren Lesern trotz aller Spannungen in der Welt eine gute Nacht!
21:59 Uhr
Es ist Zeit, die Ukrainer um Entschuldigung zu bitten

Die Verhandlungen zwischen Russland und der Ukraine in Istanbul, 29.03.2022Urheberrechtlich geschützt Indem er sich weigerte, für Verhandlungen einzutreten, hat der Westen der Ukraine schweren Schaden zugefügt. Das Ergebnis der Verhandlungen in Istanbul 2022 war weitaus besser als alles, was die Ukraine heute erwarten kann.
Mehr dazu in dieser Analyse von Ted Snider.21:58 Uhr
Trump stimmt Aussage über Verschweigen ukrainischer Verluste zu
US-Präsident Donald Trump hat der Aussage zugestimmt, dass die Regierung seines Vorgängers Joe Biden und führende US-Medien das tatsächliche Ausmaß der ukrainischen Verluste im Konflikt mit Russland verschwiegen haben.
Bei einem Gespräch im Weißen Haus erklärte ein Journalist, die Regierung unter Joe Biden und große westliche Medien hätten die "enormen Verluste Kiews" verschwiegen. Dies habe letztlich zum Personalmangel bei den ukrainischen Streitkräften geführt.
"Sie haben recht", antwortete Trump.
21:55 Uhr
Drohnenangriffe: vier Tote in DVR, sieben Verletzte im Gebiet Belgorod
Bei Drohnenangriffen der Ukraine auf die Volksrepublik Donezk (DVR) sind vier Menschen getötet und fünf weitere verletzt worden. Dies teilte Republikchef Denis Puschilin mit. Demnach kamen zwei Frauen und ein Mann im Dorf Primorskoje ums Leben. Auf der Straße zwischen Jalta und Kremenjowka wurde zudem ein Mann bei einem Drohnenangriff auf einen Lastwagen getötet. Alle Verletzten wurden medizinisch versorgt.
Im Gebiet Belgorod wurden bei mehreren Drohnenangriffen sieben Zivilisten verletzt. In Graiworon wurde ein Mann mit einem Knalltrauma ins Krankenhaus gebracht. In dem Dorf Potschajewo erlitt ein weiterer Zivilist Splitterverletzungen am Kopf. Auf der Straße zwischen Rakitnoje und Proletarski, in den Dörfern Beljanka, Archangelskoje und Jablonowo sowie auf der Straße zwischen Kasinka und Borki wurden weitere Menschen verletzt. Sie erlitten unter anderem Splitterverletzungen und Schädel-Hirn-Traumata.
Im Gebiet Kursk wurde zudem eine 71-jährige Frau bei einem Drohnenangriff auf ein Mehrfamilienhaus verletzt. Sie erlitt ein Schädel-Hirn-Trauma und ein Knalltrauma und wurde in das Gebietskrankenhaus gebracht.
21:50 Uhr
"Aufruf zum Staatsterrorismus" – Putin reagiert auf Selenskijs Warnung an Fluggesellschaften

Der russische Präsident Wladimir Putin hat auf dem SOZ-Gipfel in Kirgisistan Äußerungen des ukrainischen Präsidenten Wladimir Selenskij zur Sicherheit des russischen Luftraums als möglichen "Aufruf zum Staatsterrorismus" bezeichnet.
Sollte Selenskij entsprechende Aussagen tatsächlich gemacht haben, werde Russland im Falle daraus resultierender Zwischenfälle reagieren, erklärte Putin.
Selenskij hatte zuvor Fluggesellschaften und Versicherer vor zunehmenden Gefahren im russischen Luftraum durch ukrainische Drohnen gewarnt. Die Ukraine stelle zwar keine Bedrohung für die Zivilluftfahrt als solche dar, erklärte er, Fluggesellschaften müssten die Präsenz von Drohnen jedoch berücksichtigen. "Inmitten von Drohnen ist kein Platz für die Zivilluftfahrt", so Selenskij.
Ein Video dazu gibt es hier auf unserer Webseite.
21:45 Uhr
USA offen für Kooperation mit der Ukraine bei Drohnentechnologie
Die USA führen mit der Ukraine Gespräche über eine Zusammenarbeit im Bereich der Drohnentechnologie. Die Umsetzung solcher Projekte werde jedoch einige Zeit in Anspruch nehmen, erklärte US-Außenminister Marco Rubio in eine Gespräch mit dem Fox-News-Journalisten Brian Kilmeade.
"Wir streben solche Vereinbarungen mit Kiew an und führen darüber Gespräche. Die gesamte Arbeit läuft derzeit … Wenn jemand die Möglichkeit hat, unser Partner zu werden und dies zu entwickeln, sind wir selbstverständlich offen für einen solchen Schritt. Aber auch hier gilt: Das sind langfristige Projekte."
Laut Axios hatte Kiew eine solche Partnerschaft bereits im August 2025 vorgeschlagen. Damals legte Wladimir Selenskij Donald Trump ein Konzept für die gemeinsame Produktion von Drohnen und gemeinsame Abwehrbasen vor. Zunächst wies Washington die Initiative zurück. Im Frühjahr 2026 nahm das Weiße Haus den Dialog jedoch wieder auf.
21:30 Uhr
Trump will Putin am Ende des Ukraine-Konflikts treffen
US-Präsident Donald Trump hofft auf einen neuen Gipfel mit dem russischen Präsidenten Wladimir Putin, sobald sich der Ukraine-Konflikt seinem Ende nähert. Er sagte im Oval Office:
"Ich könnte das sofort tun. Ich möchte es tun, wenn dieser Konflikt zu Ende geht, und ich denke, genau das werden wir tun."
Trump erklärte zudem, er stehe regelmäßig mit Putin und Wladimir Selenskij in Kontakt und glaube, dass beide den Konflikt beenden könnten.
Zu Berichten über gewaltsame Mobilisierungen in der Ukraine sagte Trump: "Ich kenne diese Videos. Ich habe sehr viel darüber gehört."
Zugleich betonte Trump, gute Beziehungen zu Russland und der Ukraine seien "gut für das Geschäft". Russland verfüge über viele wertvolle Vermögenswerte, darunter ein riesiges Staatsgebiet.
21:21 Uhr
Putin: Kiews Drohung gegen Russlands Luftraum ist Staatsterrorismus

Russlands Präsident Wladimir Wladimirowitsch Putin gibt eine Pressekonferenz beim Gipfel der Schanghaier Organisation für Zusammenarbeit (SOZ). Bischkek, Kirgisistan, 1. September 2026.Kreml Jüngste Angebote des Kiewer Regimes zu einer friedlichen Beilegung sind nicht nur realitätsfern, sondern von offenen Terrorandrohungen begleitet. Dabei stehe die Ukraine selbst vor gleich drei Krisen, machte Russlands Präsident Wladimir Putin beim SOZ-Gipfel in Bischkek deutlich.
Lesen Sie dazu mehr hier auf unserer Webseite.21:11 Uhr
EU prüft Milliarden-Anfrage der Ukraine für Patriot-Raketen
Die Ukraine hat bei der EU erneut Finanzmittel in Höhe von mehreren Milliarden Euro für die Beschaffung von Luftabwehrsystemen, darunter Patriot-PAC-3-Abfangraketen, beantragt. Dies bestätigte EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen vor einem Treffen mit NATO-Generalsekretär Mark Rutte. Die EU-Mitgliedstaaten prüften derzeit den Antrag, sagte sie. Die Angelegenheit entwickle sich "in die richtige Richtung".
Spanien liefert der Ukraine bereits seit Längerem Raketen für Patriot-Systeme und werde dies auch weiterhin tun, erklärte der spanische Außenminister José Manuel Albares. Zuvor hatte Bloomberg berichtet, dass mehrere NATO- und EU-Staaten Spanien und Griechenland dazu drängten, weitere Patriot-Raketen an die Ukraine abzugeben.
20:50 Uhr
Bessent sieht Ukraine-Angriffe als Ursache für steigende Spritpreise
Die Angriffe der Ukraine auf russische Energieanlagen und Erdölraffinerien setzen nach Einschätzung von US-Finanzminister Scott Bessent die weltweiten Kraftstoffpreise unter Druck. Der Ukraine-Konflikt habe einen "Energieschock" ausgelöst, erklärte Bessent im Sender Fox.
"Die Ukraine hat beschlossen, russische Energieanlagen und Ölraffinerien anzugreifen, was weltweit Druck auf die Kraftstoffpreise ausübt."
Der russische Präsident Wladimir Putin kündigte unterdessen an, dass Russland auf die Angriffe der Ukraine auf seine Energieinfrastruktur reagieren werde. Er habe den Streitkräften den Auftrag erteilt, großangelegte Angriffe auf die ukrainische Energieinfrastruktur durchzuführen.
Durch die Sperrung von RT zielt die EU darauf ab, eine kritische, nicht prowestliche Informationsquelle zum Schweigen zu bringen. Und dies nicht nur hinsichtlich des Ukraine-Kriegs. Der Zugang zu unserer Website wurde erschwert, mehrere Soziale Medien haben unsere Accounts blockiert. Es liegt nun an uns allen, ob in Deutschland und der EU auch weiterhin ein Journalismus jenseits der Mainstream-Narrative betrieben werden kann. Wenn Euch unsere Artikel gefallen, teilt sie gern überall, wo Ihr aktiv seid. Das ist möglich, denn die EU hat weder unsere Arbeit noch das Lesen und Teilen unserer Artikel verboten. Anmerkung: Allerdings hat Österreich mit der Änderung des "Audiovisuellen Mediendienst-Gesetzes" am 13. April diesbezüglich eine Änderung eingeführt, die möglicherweise auch Privatpersonen betrifft. Deswegen bitten wir Euch bis zur Klärung des Sachverhalts, in Österreich unsere Beiträge vorerst nicht in den Sozialen Medien zu teilen.
Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.


