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Liveticker Ukraine-Krieg – Moskau: Kiewer Kampftruppen töteten Tausende Zivilisten im Donbass

Russland führt gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine Militäroperation in der Ukraine durch. Der Westen reagiert mit immer neuen Waffenlieferungen an die Ukraine und beispiellosen Sanktionen gegen Russland. Lesen Sie hier die neuesten Entwicklungen.
Liveticker Ukraine-Krieg – Moskau: Kiewer Kampftruppen töteten Tausende Zivilisten im Donbass© Urheberrechtlich geschützt
  • 19.04.2026 12:58 Uhr

    12:58 Uhr

    Kiew setzt Drohnenterror gegen Zivilbevölkerung im Grenzgebiet Belgorod fort

    In den vergangenen 24 Stunden haben ukrainische Truppen 31 Ortschaften in sechs Kreisen mit Drohnen angegriffen. Dies gibt Wjatscheslaw Gladkow, der Gouverneur des Grenzgebietes Belgorod, auf Telegram bekannt.

    Wie es heißt, setzte der Gegner 49 unbemannte Fluggeräte gegen zivile Ziele ein, von denen 24 von der russischen Luftverteidigung abgeschossen wurden. Kiewer Kräfte feuerten außerdem mindestens 14 Geschosse ab.

    Ein Zivilist in der Ortschaft Maslowka erlitt laut dem Beamten Verletzungen nach einer Drohnenattacke. Die Ärzte hätten ihm jede notwendige Hilfe geleistet und die Behandlung werde ambulant fortgesetzt.

    Ferner berichtet der Gouverneur über zahlreiche Sachschäden. Ihm zufolge wurden insgesamt sieben Wohnungen, fünf Eigenheime, fünf zivile Fahrzeuge, zwei Verwaltungsgebäude, drei Betriebe und eine soziale Einrichtung beschädigt.

  • 12:26 Uhr

    Russische Ermittler melden weitere Verbrechen gegen Zivilisten in der DVR

    Das ukrainische Militär hat in den zurückliegenden 24 Stunden Ortschaften in der Volksrepublik Donezk angegriffen. Dies ist einer Mitteilung des Ermittlungskomitees der Russischen Föderation zu entnehmen.

    Im Dorf Jassinowataja erlitt demnach ein Mann des Jahrgangs 1984 bei einem Angriff einer Kampfdrohne Verletzungen. Mehrere Wohnviertel in Gorlowka sowie im Dorf Komsomolski seien den russischen Ermittlern zufolge massiv mit Starrflüglerdrohnen attackiert worden.

    An einem Wohngebäude entstanden Sachschäden durch Beschuss.

  • 11:57 Uhr

    Moskau: Kiewer Kampftruppen töteten Tausende Zivilisten im Donbass

    Mehr als 5.000 Zivilisten sind bislang den Einsätzen der ukrainischen Kampftruppen im Donbass zum Opfer gefallen. Über 13.500 Menschen wurden verletzt, darunter 1.275 Minderjährige. Dies berichtet die Nachrichtenagentur RIA Nowosti unter Verweis auf die Generalstaatsanwaltschaft Russlands.

    Im Dezember 2025 genehmigte die Behörde in Moskau eine Anklage gegen mehr als 40 ukrainische Spitzenpolitiker und Mitglieder der Militärführung. Sie werden in Abwesenheit gemäß dem Artikel des Strafgesetzbuches über Völkermord angeklagt.

    Nach Angaben der russischen Ermittler hatten die Angeklagten ab April 2014 den ukrainischen Streitkräften und weiteren militärischen Formationen befohlen, Schusswaffen, gepanzerte Fahrzeuge, Kampfflugzeuge, Raketen und Artillerie gegen die Zivilbevölkerung in den Volksrepubliken Donezk und Lugansk einzusetzen.

    Am 19. April begeht Russland zum ersten Mal den Tag des Gedenkens an die Opfer des Genozids am sowjetischen Volk.

  • 10:23 Uhr

    Russische Drohnen greifen Kiews Kräfte an gesamter Front massiv an (Video)

    Aufnahmen des russischen Verteidigungsministeriums zeigen Drohnenpiloten der Truppenverbände Ost, Nord, Süd und Mitte in ihren Operationsgebieten im Einsatz. Wie es heißt, machten sie Stützpunkte, Erdbunker, unbemannte Fluggeräte, gepanzerte Kampffahrzeuge der ukrainischen Armee samt Personal unschädlich. In den Gebieten Saporoschje und Charkow vereitelte das russische Militär die Truppenrotation des Gegners.

  • 09:41 Uhr

    Ukrainische Kämpfer greifen Friedhof im Gebiet Saporoschje an

    Das ukrainische Militär hat am Samstagabend (Ortszeit) gezielt einen Friedhof in Dnjeprorudnoje angegriffen. Dies gibt der Gouverneur des Gebietes Saporoschje, Jewgeni Balizki, bekannt.

    In der Nähe des Gräberfelds gebe es keine militärischen oder strategisch wichtigen Einrichtungen, schreibt der Beamte auf Telegram. "Das ist grenzenloser Hass, der sich sogar gegen die Toten richtet", fügt er hinzu. Die ukrainischen Kämpfer hätten den Friedhof am Vorabend eines besonderen Gedenktages für die Toten beschossen.

    Balizki stellt Hilfe für die Angehörigen der Verstorbenen, deren Gräber zerstört wurden, in Aussicht.

  • 09:07 Uhr

    Verletzte nach ukrainischem Raketenangriff auf Taganrog

    Bei einem nächtlichen Luftangriff aus der Ukraine auf Taganrog in Südrussland wurden drei Menschen verletzt und mussten medizinisch versorgt werden. Dies gibt Juri Sljusar, der Gouverneur des Gebietes Rostow, bekannt.

    "Bei einem Raketenangriff auf Taganrog entstand Sachschaden an der kommerziellen Infrastruktur", schreibt der Beamte im russischen Kurznachrichtenmessenger Max am Sonntagmorgen. Auf einem Gelände, wo sich Lagerhallen befänden, sei ein Feuer ausgebrochen.

    In einem Stadtteil sei laut dem Gouverneur ein unbemanntes Luftfahrzeug zerstört worden.

    Die Einzelheiten zu Betroffenen und Sachschäden vor Ort würden aktuell geklärt.

  • 08:36 Uhr

    Russische Luftabwehr zerstört in der Nacht gegnerische Drohnen

    In der Nacht zum Sonntag haben die ukrainischen Streitkräfte Russland mit unbemannten Luftfahrzeugen angegriffen. Das Verteidigungsministerium in Moskau berichtet am Morgen, dass die russischen Flugabwehrkräfte insgesamt 13 Starrflüglerdrohnen abgefangen oder zerstört hätten. 

    Die gegnerischen Drohnen wurden über den Gebieten Belgorod, Kursk, Rostow, Krasnodar, der Republik Krim sowie den Gewässern des Asowschen Meeres abgefangen.

  • 07:47 Uhr

    TASS: Russische Streitkräfte neutralisieren Reserven der ukrainischen Luftlandebrigade im Gebiet Sumy

    In der Nähe der Ortschaft Nikolskoje im Raum Sumy wurden Reserven der 80. separaten Luftlandebrigade der ukrainischen Streitkräfte außer Gefecht gesetzt. Dies teilte eine Quelle aus den Sicherheitsbehörden Russlands gegenüber der Nachrichtenagentur TASS mit. Wie es heißt, lasse sich dies anhand der Analyse der Nachrufe für gefallene ukrainische Soldaten belegen.

  • 18.04.2026 21:00 Uhr

    21:00 Uhr

    Damit beenden wir für heute den Live-Ticker zur Lage im Ukraine-Konflikt. Morgen früh ab 7 Uhr geht es mit der Berichterstattung weiter. Wir wünschen unseren Lesern trotz aller Spannungen in der Welt eine gute Nacht!

  • 20:51 Uhr

    Lawrow erinnert an Selenskijs Aufruf, Russischsprachige in Ruhe zu lassen

    Im Jahr 2014 forderte der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij die Ukraine auf, die Russischsprachigen "in Ruhe zu lassen", erklärt Außenminister Sergei Lawrow auf dem Diplomatie-Forum in Antalya. Dabei zitiert Lawrow eine Rede von Selenskij vom Sommer 2014 nach der Krim-Angliederung:

    "Russland und die Ukraine sind Brudervölker vom gleichen Blut, teilen dieselbe Geschichte und dieselbe Kultur. Wenn die Menschen in der Ostukraine Russisch sprechen wollen, sollte man sie in Ruhe lassen und ihnen erlauben, Russisch legal zu sprechen."

    Seitdem habe sich die Meinung über Russen und russischsprachige Bürger jedoch geändert, betont Lawrow. Noch vor dem Beginn der militärischen Sonderoperation habe Selenskij Russen wiederholt als "Kreaturen" bezeichnet. Außerdem seien in der Ukraine Gesetze zum Verbot der russischen Sprache gebilligt worden.

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Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.