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Liveticker Ukraine-Krieg: Ukrainische Armee zieht sich bei Sewersk zurück

Russland führt gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine Militäroperation in der Ukraine durch. Der Westen reagiert mit immer neuen Waffenlieferungen an die Ukraine und beispiellosen Sanktionen gegen Russland. Lesen Sie hier die neuesten Entwicklungen.
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  • 3.03.2026 15:16 Uhr

    15:16 Uhr

    Duma-Abgeordneter: Selenskij meidet Wahlen wie die Pest

    Wladimir Selenskij fürchte die Aussicht auf Wahlen in der Ukraine, sagt Dmitri Belik, Mitglied des Ausschusses für internationale Angelegenheiten der Staatsduma.

    "Selenskij fürchtet die Aussicht auf Wahlen, er meidet sie wie die Pest. Er stellt ständig neue Bedingungen, nur damit die Wahlen nicht stattfinden – er verlangt Sicherheitsgarantien, Mittel, einen Waffenstillstand. Und jetzt hat er sich sogar entschlossen, das Ende des Konflikts abzuwarten."

  • 14:54 Uhr

    Ukrainische Drohnen zerstören Kleintransporter mit Lebensmitteln im Grenzgebiet Brjansk

    Gouverneur Alexander Bogomas meldet eine weitere "barbarische Attacke des Kiewer Regimes" auf das russische Grenzgebiet Brjansk. Wie der Politiker auf der Plattform Telegram bekannt gibt, habe der Gegner die Ortschaft Witemlja im Bezirk Pogar mit Kamikaze-Drohnen angegriffen. Der Angriff habe einem Kleintransporter gegolten, der gerade Lebensmittel für die Ortsansässigen geliefert habe. Infolge der Attacke sei das Fahrzeug ausgebrannt. Das Geschäft und zwei zivile Autos seien in Mitleidenschaft gezogen worden. Bogomas meldet keine Opfer.

  • 14:16 Uhr

    Selenskij sorgt sich um Nachschub für Ukraine

    Angesichts der israelisch-amerikanischen Angriffe auf Iran befürchtet der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij Probleme für sein eigenes Land im Krieg gegen Russland. Der Politiker sagte der italienischen Tageszeitung Corriere della Sera:

    "Es könnte schwierig werden, Raketen und Waffen für die Verteidigung unseres Luftraums zu beschaffen. Die Amerikaner und ihre Verbündeten im Nahen Osten könnten diese zur Verteidigung benötigen, zum Beispiel Patriot-Abfangraketen."

    Der ukrainische Staatschef verwies auf Erfahrungen während der Angriffe der USA und Israels auf Iran im Juni vergangenen Jahres. Damals habe sich die Lieferung von Raketen an sein Land verzögert.

    "Heute ist das noch nicht geschehen, aber ich befürchte, dass es sich wiederholen könnte."

    Zugleich äußerte er die Hoffnung, dass es "nicht zu einem langen Krieg" komme. Dabei unterstütze Selenskij grundsätzlich das Vorgehen gegen Iran, weil das Land zu den Unterstützern Russlands gehöre.

    "Ich halte es für eine gute Entscheidung, iranische Militärziele anzugreifen. Die Iraner produzieren eine Menge Waffen für Russland, insbesondere Drohnen und Raketen."

  • 13:39 Uhr

    Lawrow: Position der Trump-Regierung zur Ukraine bleibt unverändert

    Die Position der Regierung von US-Präsident Donald Trump zur Ukraine bleibt unverändert, erklärte der russische Außenminister Sergei Lawrow.

    "Ich werde nicht ins Detail gehen, aber ich kann bestätigen, dass die Position der Trump-Regierung unverändert bleibt. Sie wurde im Wesentlichen in den Vereinbarungen von Anchorage festgeschrieben."

  • 13:21 Uhr

    Russland klagt vor EU-Gericht wegen eingefrorenen Staatsvermögens

    Die russische Zentralbank hat wegen des Einfrierens ihrer Vermögenswerte im Zusammenhang mit dem Ukraine-Krieg Klage beim Gericht der Europäischen Union in Luxemburg eingereicht. Dies teilte die Notenbank am Dienstag auf der Plattform Telegram mit. Die Klage richte sich gegen einen Beschluss vom Dezember 2025, die Gelder auf unbestimmte Zeit zu blockieren. Zur Begründung hieß es, das Einfrieren sei mit "schwerwiegenden Verfahrensverstößen" verhängt worden, da es per Mehrheitsentscheidung und nicht wie vom EU-Recht gefordert einstimmig angenommen worden sei.

    "Die EU-Verordnung verletzt die grundlegenden und unveräußerlichen Rechte auf Zugang zur Justiz und Unverletzlichkeit des Eigentums sowie den Grundsatz der Staatenimmunität."

    Eine mit den Vorgängen vertraute Person sagte der Nachrichtenagentur Reuters, die mutmaßlichen Verfahrensverstöße stünden im Mittelpunkt der Klage.

    Das im Dezember veröffentlichte EU-Dokument zur Sperrung der Gelder schließt eine Klage Russlands vor EU-Gerichten gegen die Entscheidung aus. Die Zentralbank schätzt, dass westliche Länder rund 300 Milliarden Dollar an Staatsvermögen Russlands festgesetzt haben. Der größte Teil dieser Vermögenswerte ist in Europa bei dem belgischen Zentralverwahrer Euroclear eingefroren.

  • 13:06 Uhr

    Wohnhaus und Auto durch ukrainische Drohnenangriffe auf Grenzgebiet Brjansk beschädigt

    Die ukrainischen Streitkräfte haben am Dienstag erneut im russischen Grenzgebiet Brjansk zugeschlagen. Gouverneur Alexander Bogomas meldet zwar keine Opfer unter der Zivilbevölkerung, berichtet aber über Sachschäden. Bei einer Attacke auf die Siedlung Slutschewsk sei ein Wohnhaus beschädigt worden. Bei einem Angriff auf die Siedlung Sapessotschje sei ein ziviles Fahrzeug zu Schaden gekommen.

  • 12:57 Uhr

    Ukrainische Drohne tötet Mann im Gebiet Cherson

    Die jüngsten ukrainischen Angriffe auf den von Russland kontrollierten Teil des Gebiets Cherson haben erneut ein Menschenleben gefordert. Gouverneur Saldo teilt auf Telegram mit, es handele sich um einen Autoinsassen, der von einer ukrainischen Drohne nahe der Siedlung Welikije Kopani getötet worden sei. Ein weiterer Mann habe zahlreiche Splitterverletzungen und eine Gehirnquetschung erlitten. Er werde derzeit in einem Krankenhaus der Stadt Skadowsk behandelt. In der Ortschaft Kairy sei ein Einwohner des Jahrgangs 1970 verletzt worden. Er sei mit schweren Verletzungen in ein Krankenhaus der Stadt Genitschesk eingeliefert worden.

    Saldo berichtet zudem von beschädigten Wohnhäusern in den Ortschaften Welikije Kopani, Priwetnoje, Dolmatowka, Ljubimowka und Knjase-Grigorowka. In Welikaja Lepeticha sei außerdem ein ziviles Auto beschädigt worden.

  • 12:49 Uhr

    Peskow: Bisher keine Anzeichen für Einfluss der Nahost-Krise auf die Verhandlungen zur Ukraine

    Bislang gebe es keine Anzeichen dafür, wie sich die Beteiligung der USA am Konflikt im Nahen Osten auf den Verlauf der Verhandlungen zur Ukraine auswirken werde, sagt Dmitri Peskow, der Pressesprecher des russischen Präsidenten. Die Zeit werde es zeigen.

  • 12:33 Uhr

    Ukrainischer Experte prognostiziert starken Anstieg der Benzinpreise

    Aufgrund der Lage im Nahen Osten sei in naher Zukunft mit einem starken Anstieg der Benzinpreise in der Ukraine zu rechnen, sagt Dmitri Ljouschkin, Experte und Gründer des Logistikunternehmens Prime.

    "Die Preise an den Tankstellen sind über das Wochenende bereits um 1 Griwna gestiegen. Diese Woche könnte noch eine weitere Griwna hinzukommen, und danach hängt alles von der Lage in Iran ab. Wenn der Ölpreis unter 80 US-Dollar pro Barrel bleibt, könnte der Preisanstieg in der Ukraine etwa 5 Griwna pro Liter betragen. Wenn der Ölpreis jedoch 100 US-Dollar pro Barrel übersteigt, könnten Benzin und Diesel bereits um 10 Griwna teurer werden."

    Ihm zufolge werde Benzin in der Ukraine bis zum "Zeitpunkt der Klarheit" mit Iran um 1 bis 2 Griwna pro Woche teurer werden.

    "Wir haben 20 Prozent des Marktes verloren [...] Im Falle einer Entspannung des Konflikts innerhalb von drei bis vier Wochen könnten die Preise um 2 bis 3 Griwna sinken. Aber eine vollständige Rückkehr zum früheren Niveau ist nicht zu erwarten."

  • 12:09 Uhr

    Lawrow: Russland gegen nukleares Wettrüsten

    Russland war und ist weiterhin kategorisch gegen Maßnahmen, die ein nukleares Wettrüsten provozieren könnten, betont der russische Außenminister Sergei Lawrow.

    "Wir werden weiterhin die Grundsätze der Nichtverbreitung von Atomwaffen verteidigen und uns entschieden gegen Maßnahmen aussprechen, die diese Grundsätze untergraben und ein Wettrüsten mit Atomwaffen provozieren könnten."

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Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.