Liveticker Ukraine-Krieg – Peskow: Dreiergespräche mit USA und Ukraine vorerst ausgesetzt

19.03.2026 08:18 Uhr
08:18 Uhr
Ein Toter nach ukrainischem Drohnenangriff auf Sewastopol
Bei einem Angriff der ukrainischen Streitkräfte auf Sewastopol ist ein Mann getötet worden. Zwei weitere Menschen wurden verletzt. Dies teilt Gouverneur Michail Raswoschajew auf Telegram mit:
"Während des Angriffs kam ein Mann ums Leben, der sich in einem Privathaus auf dem Gelände einer Datschenanlage befand."
Durch herabfallende Trümmer der Drohnen kam es an mehreren Orten zu Bränden. In der Gegend der Bucht Strelezkaja brannte Gras. Im Park Pobedy fing ein kleiner Teil des Daches eines Apartmentgebäudes Feuer. Im Gebiet Fiolent gerieten ein Privathaus und ein Waldstreifen in Brand. Entlang der Fiolentowskaja-Straße brannte ebenfalls Gras und ein Industriegebäude geriet in Brand. In der Wakulenko-Straße wurden in mehreren Wohnhäusern Fensterscheiben beschädigt. Auch Autos wurden in Mitleidenschaft gezogen.
07:55 Uhr
Russische Luftabwehr zerstört in der Nacht 138 ukrainische Drohnen
In der Nacht zum Donnerstag haben die ukrainischen Streitkräfte Russland mit unbemannten Luftfahrzeugen angegriffen. Das russische Verteidigungsministerium berichtet am Morgen, dass die russische Luftabwehr insgesamt 138 ukrainische Starrflüglerdrohnen abgefangen hat. Laut Angaben der Behörde lauten die Zahlen der zerstörten Drohnen wie folgt:
- Region Krasnodar – 40,
- Republik Krim – 35,
- Region Stawropol – 28,
- Gebiet Kursk – acht,
- Gebiet Rostow – zwei,
- Gewässer des Asowschen Meeres – 18,
- Gewässer des Schwarzen Meeres – sieben.
07:30 Uhr
Experte: Russische Truppen rücken bei Dobropolje breit vor
Russische Truppen rücken nach Angaben eines Experten bei Dobropolje in der Donezker Volksrepublik (DVR) auf breiter Front vor. Die Offensive entwickle sich sowohl nördlich als auch südlich der Stadt, erklärte der Militärexperte Witali Kisseljow gegenüber der Nachrichtenagentur TASS."Die Offensive auf Dobropolje verläuft breit gefächert nach Norden in Richtung der Ortschaften Schewtschenko und Swetloje. Gleichzeitig erfolgt eine Umfassung von Süden: An den Rändern von Belizkoje sowie im Raum von Wolnoje und südlich von Kutscherow Jar gehen die Gefechte weiter."
Ihm zufolge dauern die Kämpfe in mehreren Abschnitten an. Russische Einheiten seien unter anderem an den Stadträndern von Belizkoje sowie nahe Wolnoje und Kutscherow Jar im Einsatz. Zuvor hatte Generalstabschef Waleri Gerassimow erklärt, die heftigsten Kämpfe fänden derzeit im Verantwortungsbereich des Truppenverbandes Mitte statt. Während die Einnahme von Grischino und Nowy Donbass abgeschlossen werde, entwickle sich die Offensive in Richtung Dobropolje weiter.
07:07 Uhr
Peskow: Dreiergespräche mit USA und Ukraine vorerst ausgesetzt

Kremlsprecher Dmitri Peskow.Sefa Karacan/Anadolu / Gettyimages.ru Die Verhandlungen zwischen Russland und der Ukraine unter Vermittlung der USA sind derzeit ausgesetzt. Dies erklärte Kremlsprecher Dmitri Peskow gegenüber der Zeitung Iswestija. Zugleich laufe die bilaterale Zusammenarbeit zwischen Russland und den USA weiter. Kirill Dmitrijew, Sonderbeauftragter des Präsidenten für Investitions- und Wirtschaftskooperation mit dem Ausland und Chef des Russischen Direktinvestitionsfonds, bleibe Teil der russisch-amerikanischen Arbeitsgruppe.
"Kirill Dmitrijew arbeitet weiter. Die dreiseitige Gruppe ist auf Pause."
Unabhängig davon werde Russland den Austausch von Gefangenen sowie die Rückführung von Gefallenen mit der Ukraine fortsetzen, betonte der Kremlsprecher.18.03.2026 22:00 Uhr
22:00 Uhr
Damit beenden wir für heute den Live-Ticker zur Lage im Ukraine-Konflikt. Morgen früh ab 7 Uhr geht es mit der Berichterstattung weiter. Wir wünschen unseren Lesern trotz aller Spannungen in der Welt eine gute Nacht!
21:58 Uhr
Litauen verhängt Einreiseverbote für russische Soldaten
Laut der Entscheidung der litauischen Behörden dürfen 268 russische Soldaten, die an der Front in der Ukraine gekämpft haben, nicht nach Litauen einreisen. "Die von ehemaligen russischen Kämpfern ausgehenden Sicherheitsbedrohungen sind offensichtlich. Wir können sie nicht ignorieren", erklärte Innenminister Vladislavas Kondratovič.
Zuvor hatte Estland Einreiseverbote verhängt und mehr als 1.300 russische Militärs auf eine schwarze Liste gesetzt.
21:51 Uhr
Erneute ukrainische Drohnenangriffe auf Grenzgebiet Belgorod

Quelle: Telegram-Kanal von Wjatscheslaw Gladkow Das ukrainische Militär hat am Mittwochnachmittag (Ortszeit) vier Ortschaften im Gebiet Belgorod mit Drohnen attackiert. Insgesamt setzte der Gegner acht unbemannte Fluggeräte gegen zivile Ziele ein.
Wie der Gouverneur Wjatscheslaw Gladkow bekanntgibt, erlitt im Dorf Kupino ein Zivilist eine Minenverletzung infolge einer Drohnenattacke.
Laut dem Beamten wurden außerdem ein Geschäftsraum, ein Verwaltungsgebäude, eine Wohnung in einem Mehrfamilienhaus, zwei Eigenheime und mindestens neun zivile Fahrzeuge beschädigt.
21:41 Uhr
CIA-Direktor: Konflikt mit Iran hat keine Auswirkung auf Ukraine-Hilfe
Washington werde die Ukraine im Konflikt mit Russland trotz der anhaltenden Eskalation im Nahen Osten weiterhin unterstützen, erklärte John Ratcliffe, der Direktor des US-Auslandsgeheimdienstes CIA.
"Ich bin mir sicher, dass wir mehrere Aufgaben gleichzeitig bewältigen können", sagte Ratcliffe während einer Anhörung im Geheimdienstausschuss des US-Senats.
Laut dem Geheimdienstchef sei es für die USA möglich, ihre Ziele im Nahen Osten zu verfolgen und zugleich Kiew weiterhin Hilfe zu leisten.
21:28 Uhr
TASS: Ukrainische Deserteure verfolgen Angehörige der Sperreinheiten im Hinterland
Die ukrainische Militärführung setzt radikale Nationalisten als Teil der Sperreinheiten ein. Die zwangsmobilisierten Ukrainer, die an der Front überlebt haben und desertiert sind, verfolgen jedoch die Militärs der Sperreinheiten im Hinterland regelrecht. Die Nachrichtenagentur TASS berichtet darüber unter Verweis auf eine Quelle aus den Sicherheitsbehörden Russlands.
Die Quelle habe in dem Zusammenhang mitgeteilt, zuvor sei in Wyschgorod im Gebiet Kiew der Kommandeur einer ukrainischen Drohneneinheit, A. Glawtschow, getötet worden. Der Offizier, der als Teil der Artillerieaufklärung gekämpft und an der Anti-Terror-Operation der Ukraine im Donbass teilgenommen habe, habe über zahlreiche Auszeichnungen verfügt.
21:10 Uhr
Russische Artillerie zerstört gegnerisches Kampfgerät durch präzise Treffer (Video)
Aufnahmen des russischen Verteidigungsministeriums zeigen Artilleriesoldaten der Truppenverbände Süd und Mitte in ihren Operationsgebieten im Einsatz. Wie es heißt, setzten sie mithilfe einer Msta-B-Haubitze und eines D-30-Geschützes einen Pickup sowie ein gepanzertes Infanterie-Kampffahrzeug der ukrainischen Einheiten samt Personal außer Gefecht.
Durch die Sperrung von RT zielt die EU darauf ab, eine kritische, nicht prowestliche Informationsquelle zum Schweigen zu bringen. Und dies nicht nur hinsichtlich des Ukraine-Kriegs. Der Zugang zu unserer Website wurde erschwert, mehrere Soziale Medien haben unsere Accounts blockiert. Es liegt nun an uns allen, ob in Deutschland und der EU auch weiterhin ein Journalismus jenseits der Mainstream-Narrative betrieben werden kann. Wenn Euch unsere Artikel gefallen, teilt sie gern überall, wo Ihr aktiv seid. Das ist möglich, denn die EU hat weder unsere Arbeit noch das Lesen und Teilen unserer Artikel verboten. Anmerkung: Allerdings hat Österreich mit der Änderung des "Audiovisuellen Mediendienst-Gesetzes" am 13. April diesbezüglich eine Änderung eingeführt, die möglicherweise auch Privatpersonen betrifft. Deswegen bitten wir Euch bis zur Klärung des Sachverhalts, in Österreich unsere Beiträge vorerst nicht in den Sozialen Medien zu teilen.
Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.

