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Liveticker Ukraine-Krieg: Russlands Verteidigungsministerium dementiert Angriff auf Charkow

Russland führt gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine Militäroperation in der Ukraine durch. Der Westen reagiert mit immer neuen Waffenlieferungen an die Ukraine und beispiellosen Sanktionen gegen Russland. Lesen Sie hier die neuesten Entwicklungen.
Liveticker Ukraine-Krieg: Russlands Verteidigungsministerium dementiert Angriff auf CharkowQuelle: TASS © Anastassija Subkowa
  • 3.01.2026 07:44 Uhr

    07:44 Uhr

    DVR meldet einen ukrainischen Angriff binnen 24 Stunden

    Die ukrainischen Truppen haben in den letzten 24 Stunden einmal das Territorium der Donezker Volksrepublik (DVR) beschossen und dabei eine Munition abgefeuert, teilte die Behörde der russischen Teilrepublik für die Dokumentation von Kriegsverbrechen der Ukraine mit. In der Veröffentlichung auf dem Telegram-Kanal der Behörde heißt es:

    "Ein Fall eines bewaffneten Angriffs durch ukrainische Streitkräfte... Ein bewaffneter Angriff – in Richtung Gorlowka."

    Nach Angaben der Behörde wurde insgesamt ein Geschoss abgefeuert. Der Behörde liegen weitere Informationen über die Verwundung eines Zivilisten in Dimitrow (ukrainisch Mirnograd) am 31. Dezember 2025 vor.

    Am Vortag hatten die Behörden von Donezk sieben Angriffe aus der Ukraine gemeldet.

  • 07:21 Uhr

    22 ukrainische Drohnen über russischen Regionen in der Nacht abgeschossen

    Die Luftabwehrkräfte haben in der Nacht 22 Drohnen der ukrainischen Streitkräfte über drei russischen Regionen und dem Gewässer des Asowschen Meeres abgeschossen, teilte das russische Verteidigungsministerium mit. In dem Bericht auf dem Telegram-Kanal der Behörde heißt es:

    "In der vergangenen Nacht wurden 22 ukrainische Drohnen vom Typ Flugzeug von den diensthabenden Luftabwehrkräften abgefangen und zerstört:

    • zwölf Drohnen über dem Territorium der Republik Krim,
    • sechs Drohnen über dem Territorium der Region Krasnodar,
    • zwei Drohnen über dem Territorium des Gebiets Rostow,
    • eine Drohne über dem Territorium der Republik Adygeja,
    • eine Drohne über dem Gewässer des Asowschen Meeres."
  • 07:00 Uhr

    RT DE-Exklusiv: Hinterhalte, Drohnen, neue Taktiken – Ein Offizier berichtet

    Im RT DE-Exklusiv-Interview berichtet der Politoffizier eines Bataillons, Andrej Sokolow, über Kampfeinsätze seiner Aufklärungsgruppe im Donbass, darunter die Abwehr eines gegnerischen Luftangriffs und die Zerschlagung eines Sabotagetrupps.

    Der Gardemajor schildert, wie durch nächtliche Hinterhalte, taktisches Vorgehen und gezielte Ausbildung Angriffe vereitelt und Verluste verhindert wurden. Entscheidend seien Disziplin, kontinuierliches Training und die Anpassung an neue Bedrohungen wie Drohnen, da sich moderne Gefechtsführung ständig verändere.

    Das Video dazu gibt es hier auf unserer Webseite.

  • 2.01.2026 22:00 Uhr

    22:00 Uhr

    Damit beenden wir für heute den Live-Ticker zur Lage im Ukraine-Konflikt. Morgen früh ab 7 Uhr geht es mit der Berichterstattung weiter. Wir wünschen unseren Lesern trotz aller Spannungen in der Welt eine gute Nacht!

  • 21:48 Uhr

    Drohnenangriff und EU-Reaktion: Karin Kneissl übt scharfe Kritik

    Weitere Reaktionen auf den mutmaßlichen ukrainischen Drohnenangriff auf russisches Territorium diskutierten wir mit Karin Kneissl, Leiterin des Gorki-Zentrums an der Universität St. Petersburg.

    Sie äußerte ihr Mitgefühl für die Opfer und kritisierte, dass keine EU-Regierung den Angriff verurteilt oder öffentlich Anteilnahme gezeigt habe. Kneissl sieht darin ein Muster einer einseitigen europäischen Wahrnehmung, in der die Ukraine ausschließlich als Opfer und Russland als Täter dargestellt werde, und warnt vor einer zunehmend schwarz-weißen, emotionalisierten Sicht auf einen komplexen Konflikt, deren politische und gesellschaftliche Folgen immer weiter eskalierten.

    Das Video dazu gibt es hier auf unserer Webseite.

  • 21:31 Uhr

    Selenskij schlägt Kandidaten für Amt des Verteidigungsministers der Ukraine vor

    Der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij bot dem Minister für digitale Transformation, Michail Fjodorow, an, das Verteidigungsministerium zu leiten. Dies teilte er in einem Video mit, das auf dem Telegram-Kanal veröffentlicht wurde:

    "Ich habe beschlossen, auch die Arbeitsweise des Verteidigungsministeriums der Ukraine zu ändern. Ich habe Michail Fjodorow angeboten, neuer Verteidigungsminister der Ukraine zu werden."

    Denis Schmygal, der derzeit das Verteidigungsministerium der Ukraine leitet, wurde vorgeschlagen, einen anderen Bereich zu leiten, der "für unsere Stabilität nicht weniger wichtig ist", fügte der ukrainische Staatschef hinzu.

  • 20:54 Uhr

    Medienbericht: CSU will Rückkehr diensttauglicher Flüchtlinge in die Ukraine fördern

    Die Fraktion der Christlich-Sozialen Union (CSU) im Bundestag will sich mutmaßlich für die Rückkehr wehrfähiger Flüchtlinge in die Ukraine einsetzen. Dies berichtet die Zeitung Münchner Merkur unter Berufung auf ein ihr vorliegendes Papier, das für die bevorstehende geschlossene Sitzung der CSU-Fraktionsgruppe vom 6. bis 8. Januar im Kloster Seeon in Bayern vorbereitet wurde.

  • 20:17 Uhr

    Cherson nach Silvesterangriff: Tote, Vorwürfe und offene Fragen

    Nach einem mutmaßlichen ukrainischen Drohnenangriff auf das russisch kontrollierte Gebiet Cherson ist die Zahl der Todesopfer laut russischen Angaben auf 28 gestiegen, darunter auch Kinder; Dutzende Menschen wurden verletzt. Der Angriff ereignete sich während Silvesterfeiern in einem Hotel und Café, Gouverneur Wladimir Saldo spricht von gezielten Attacken auf Zivilisten, während Kiew die Verantwortung bestreitet.

    Auch deutsche Medien äußern Zweifel, der Moskau-Korrespondent Rainer Munz betont die fehlende hundertprozentige Beweislage. Im Studio ordnete Konstantin von Hoffmeister die Ereignisse ein und kritisierte die aus seiner Sicht zurückhaltende Reaktion Europas, während EU-Spitzenpolitiker wie Kaja Kallas die Vorwürfe nicht bestätigen.

    Das Video dazu gibt es hier auf unserer Webseite.

  • 19:55 Uhr

    Cherson-Gouverneur: Schlagkraft des Kiewer Angriffs in Chorly hätte Bunker zerstören können

    Die Kampfmittel, die die ukrainischen Streitkräfte beim Angriff auf Café und Hotel in Chorly im Gebiet Cherson eingesetzt haben, hätten ausgereicht, um einen befestigten Bunker zu zerstören. Dies berichtete der Gouverneur Wladimir Saldo:

    "Die Menschen, die wie durch ein Wunder überlebt haben, berichten von schrecklichen Dingen. Frauen und Kinder im Café und Hotel wurden mit Kampfmitteln angegriffen, die ausgereicht hätten, um einen befestigten Bunker zu zerstören."

  • 19:19 Uhr

    Erdoğan kündigt Gespräche mit Trump über die Ukraine an

    Der türkische Präsident Recep Tayyip Erdoğan kündigte für den 5. Januar ein Telefongespräch mit dem US-Präsidenten Donald Trump an, bei dem es unter anderem um die Ukraine-Frage gehen soll:

    "Am Montag werden wir ein Telefongespräch mit Trump führen. Wir werden sowohl die Palästina-Frage als auch die Angelegenheit Russlands und der Ukraine besprechen."

    Erdoğan erklärte außerdem, dass der türkische Außenminister Hakan Fidan an einem Treffen der "Koalition der Willigen" zur Ukraine in Paris teilnehmen werde.

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Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.