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Liveticker Ukraine-Krieg – Medien: Moskau und Kiew tauschen Leichname gefallener Soldaten aus

Russland führt gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine Militäroperation in der Ukraine durch. Der Westen reagiert mit immer neuen Waffenlieferungen an die Ukraine und beispiellosen Sanktionen gegen Russland. Lesen Sie hier die neuesten Entwicklungen.
Liveticker Ukraine-Krieg – Medien: Moskau und Kiew tauschen Leichname gefallener Soldaten ausQuelle: Sputnik © RT/Ruptly
  • 17.07.2026 09:54 Uhr

    09:54 Uhr

    Medien: Moskau und Kiew tauschen in Weißrussland Leichname gefallener Soldaten aus

    Nach Angaben der weißrussischen Nachrichtenagentur BelTA hat am Donnerstag ein weiterer Austausch gefallener Soldaten zwischen Russland und der Ukraine im weißrussischen Grenzgebiet stattgefunden. Der Austausch erfolgte am Grenzübergang Nowaja Guta im Gebiet Gomel.

    Moskau habe 501 Leichname ukrainischer Kämpfer an Kiew übergeben. Von der ukrainischen Seite habe Moskau 31 Leichen gefallener russischer Soldaten erhalten. 

    "Weißrussland setzt seine humanitäre Mission fort und stellt sichere Korridore und Orte für die Organisation und Durchführung des Austauschs von Kriegsgefangenen, Zivilisten und Leichnamen gefallener Soldaten beider Länder zur Verfügung", schrieb BelTA. 

    Schamsail Saralijew, ein Duma-Abgeordneter und Vertreter der parlamentarischen Koordinierungsgruppe für die militärische Sonderoperation, hat diese Information gegenüber RBC bestätigt.   

  • 09:05 Uhr

    Russische Luftabwehr zerstört in der Nacht mehr als 200 ukrainische Drohnen

    In der Nacht zum Freitag haben die ukrainischen Streitkräfte Russland mit unbemannten Luftfahrzeugen angegriffen. Das Verteidigungsministerium in Moskau berichtete am Morgen, dass die Luftabwehr insgesamt 243 ukrainische Starrflüglerdrohnen abgefangen hat. 

    Die gegnerischen Drohnen wurden über den Gebieten Belgorod, Brjansk, Woronesch, Kaluga, Kursk, Orjol, Rostow, Smolensk, Tula, den Regionen Krasnodar und Stawropol, der Republik Krim sowie den Gewässern des Asowschen und Schwarzen Meeres zerstört.

  • 08:21 Uhr

    Russische Armee zerstört ukrainische Unterschlüpfe in Ortschaften nahe Kramatorsk

    Artilleristen des russischen Truppenverbandes Süd setzten die Zerstörung gegnerischer Unterschlüpfe in den Ortschaften im Raum Kramatorsk in der DVR fort, wie das Verteidigungsministerium in Moskau mitteilte.

    "Artilleristen des Verbandes Süd führen weiterhin Präzisionsschläge gegen Unterschlüpfe ukrainischer Streitkräfte in den Siedlungen im Raum Kramatorsk durch. Diese Operationen erfolgen in enger Zusammenarbeit mit Drohnenpiloten, die Aufklärung leisten und die Zielkoordinaten übermitteln."

    So entdeckten Drohnenpiloten Unterschlüpfe ukrainischer Soldaten in verlassenen Privathäusern in Alexejewo-Druschkowka und Ischewka. Ein weiterer Unterschlupf wurde in einem Waldstreifen nahe Nikolaipolje entdeckt. Alle Ziele wurden eliminiert.

    Darüber hinaus zerstören die Drohnenpiloten des Verbandes Süd weiterhin Fahrzeuge der ukrainischen Streitkräfte. Dadurch wurde der Nachschub in den Siedlungen in dieser Gegend unterbrochen.

  • 07:34 Uhr

    Objekte der Hafeninfrastruktur im Gebiet Odessa getroffen

    In der Nacht haben die russischen Streitkräfte erneut ukrainische Häfen angegriffen, die für den Transport von Militärgütern genutzt werden. Dies teilte das Verteidigungsministerium in Moskau am Morgen mit. Das russische Militär hat dabei luftgestützte Präzisionswaffen und Kampfdrohnen eingesetzt. 

    In den Häfen von Odessa und Tschornomorsk im Gebiet Odessa wurden Objekte der Hafeninfrastruktur getroffen, die zum Entladen und Lagern von Militärgütern sowie Treib- und Schmierstoffen für die ukrainischen Streitkräfte genutzt werden. Zudem wurden Werkstätten für die Herstellung und Montage unbemannter Luftfahrzeuge angegriffen.

    Im Hafen von Tschernomorsk wurde ein Feuerlöschboot getroffen.

  • 16.07.2026 22:00 Uhr

    22:00 Uhr

    Damit beenden wir für heute den Live-Ticker zur Lage im Ukraine-Konflikt. Morgen früh ab 7 Uhr geht es mit der Berichterstattung weiter. Wir wünschen unseren Lesern trotz aller Spannungen in der Welt eine gute Nacht!

  • 21:57 Uhr

    Präzise Drohnenangriffe auf ukrainische Lokomotiven im Raum Dnjepropetrowsk (Video)

    Russische Drohnenpiloten setzten Kamikazedrohnen vom Typ Geran gegen Lokomotiven ein, die militärische Güter an die ukrainischen Streitkräfte lieferten. Das russische Verteidigungsministerium teilt entsprechende Aufnahmen auf Telegram. Wie es heißt, handelt es sich um einen Kampfeinsatz nahe Boschedarowka im Gebiet Dnjepropetrowsk.

  • 21:48 Uhr

    Volksrepublik Donezk: Weitere Tote und Verletzte bei Angriffen aus der Ukraine

    Das ukrainische Militär hat tagsüber am Donnerstag (Ortszeit) mehrere Ortschaften in der Volksrepublik Donezk (DVR) mit Kampfdrohnen angegriffen. Dies gibt der Republikchef Denis Puschilin auf der Plattform Max bekannt.

    Laut dem Beamten seien dabei zwei Menschen getötet worden. Zwei weitere Einwohner hätten Verletzungen erlitten. Die Betroffenen würden medizinisch versorgt.    

  • 21:38 Uhr

    Kiew setzt Drohnenterror gegen russische Regionen fort

    In der Zeitspanne von 8 Uhr bis 20 Uhr Moskauer Zeit hat Russlands Luftverteidigung insgesamt 117 ukrainische unbemannte Fluggeräte über den Gebieten Kursk, Belgorod, Brjansk, Orjol, Rostow, Smolensk, Twer und Jaroslawl sowie über der Region Krasnodar, der Teilrepublik Krim und den Gewässern des Asowschen und Schwarzen Meeres zerstört.

    Wie das Verteidigungsministerium in Moskau bekannt gibt, setzte das ukrainische Militär bei den Angriffen am Donnerstag Starrflüglerdrohnen ein.

  • 21:28 Uhr

    Ungarn und Ukraine bilden Arbeitsgruppe zu den Rechten der ungarischen Minderheit in Transkarpatien

    Im Herbst dieses Jahres werde erstmals eine ungarisch-ukrainische Arbeitsgruppe überwachen, ob die Rechte der ungarischen Minderheit in Transkarpatien im Westen der Ukraine eingehalten würden. Dies gab Ungarns Außenministerin Anita Orbán bekannt, wie ungarische Medien berichten. Demnach werde die Gruppe aus jeweils drei Vertretern beider Seiten bestehen.

    Kürzlich verpflichtete sich Kiew zur Wiederherstellung der Rechte der Ungarn in Transkarpatien. Am Donnerstag wurde ein Abkommen unterzeichnet, das die Finanzierung kleinerer Schulen mit Ungarisch als Unterrichtssprache aus dem ukrainischen Staatshaushalt vorsieht.

    Wie Orbán erklärte, würden die Verhandlungen über den ersten Block des EU-Beitritts der Ukraine automatisch eingestellt, wenn die im bilateralen Abkommen festgelegten Bedingungen nicht erfüllt würden.

  • 21:11 Uhr

    Kamikazedrohnen treffen Frachter mit Gütern für ukrainisches Militär im Schwarzen Meer (Video)

    Russische Drohnenpiloten zerstörten einen Trockenfrachter im Schwarzen Meer, der auf dem Weg zum Hafen "Tschernomorsk" im Gebiet Odessa war. Dabei kamen Kamikazedrohnen vom Typ Geran-2 zum Einsatz. Das Schiff transportierte Militärgüter für die ukrainischen Streitkräfte, wie Russlands Verteidigungsministerium bekannt gibt. Die Behörde in Moskau teilt entsprechende Aufnahmen auf Telegram.

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Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.