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Liveticker Ukraine-Krieg – Kreml: Keine Hoffnung auf Ukraine-Gespräche in naher Zukunft

Russland führt gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine Militäroperation in der Ukraine durch. Der Westen reagiert mit immer neuen Waffenlieferungen an die Ukraine und beispiellosen Sanktionen gegen Russland. Lesen Sie hier die neuesten Entwicklungen.
Liveticker Ukraine-Krieg – Kreml: Keine Hoffnung auf Ukraine-Gespräche in naher ZukunftQuelle: TASS © OLEG JELKOW
  • 16.07.2026 20:43 Uhr

    20:43 Uhr

    TASS: Syrski zerschlug faktisch mobile Feuergruppen der ukrainischen Streitkräfte  

    Während seiner Amtszeit als Oberbefehlshaber der ukrainischen Streitkräfte habe Generaloberst Alexander Syrski mehrere Entscheidungen getroffen, die zu massiven Verlusten für die Armee geführt hätten. Dies berichtete eine Quelle aus den russischen Sicherheitsbehörden gegenüber der Nachrichtenagentur TASS.

    Aus diesem Grund habe Kiew Tausende Soldaten der 225. und 425. Stoßtrupps verloren. Die Armeeangehörigen seien nicht nur als Kanonenfutter eingesetzt worden, sondern auch in den Ausbildungslagern ums Leben gekommen.

    "Syrski hat die mobilen Feuergruppen faktisch zerschlagen, er versetzt qualifizierte Soldaten der ukrainischen Streitkräfte zu den Stoßtrupps und zerstört ganze militärische Zweige der Ukraine."

  • 20:17 Uhr

    Sacharowa: Westliche Streitkräfte in der Ukraine sind legitime Ziele

    "Die Stationierung jeglicher militärischer Kontingente aus Ländern der sogenannten 'Koalition der Willigen' in der Ukraine ist für unser Land inakzeptabel", erklärte die Sprecherin des russischen Außenministeriums, Maria Sacharowa, bei einer Pressekonferenz am Mittwoch in Moskau. "Solche Einheiten werden von uns als legitime militärische Ziele betrachtet", betonte die russische Diplomatin.

    Das Video gibt es hier auf unserer Website zu sehen.

  • 19:46 Uhr

    Russische Drohnenpiloten greifen nun Kiewer Kräfte in Slawjansk in der DVR an

    Drohnenpiloten des russischen Truppenverbands West, die in Krasny Liman in der Volksrepublik Donezk (DVR) kämpfen, haben begonnen, ukrainische Einheiten an Außenbezirken von Slawjansk anzugreifen. Ein Offizier mit dem Rufnamen Gagarin teilte dies der Nachrichtenagentur TASS mit.

    Das russische Militär konzentriere sich derzeit darauf, die Bewegungsfreiheit der ukrainischen Einheiten einzuschränken und ihre Routen zu verminen.

    Die ukrainischen Truppen seien von Krasny Liman weggerückt, so der Offizier weiter. Die russische Armee kontrolliere die Gegend und gelange hinter die gegnerischen Abwehrlinien.

    Slawjansk als Teil des Ballungsraums Kramatorsk-Druschkowka-Konstantinowka spielt eine Schlüsselrolle für die Versorgung der ukrainischen Streitkräfte im Donbas. Krasny Liman ist ein wichtiger Eisenbahnknotenpunkt, und seine Befreiung wird die Offensive auf Slawjansk und Kramatorsk voranbringen.

  • 19:17 Uhr

    SBU-Terror von Monaco bis zur Krim-Brücke: Zivillisten als "biologische Drohnen"

    Der tödliche Sprengstoffanschlag auf den Geschäftsmann Wadim Jermolajew im Herzen von Monaco markiert eine beispiellose Eskalationsstufe in den verdeckten Operationen des ukrainischen Geheimdienstes SBU. Die Spuren dieses Attentats führen direkt in ein weitreichendes kriminelles Netzwerk, das sich über ganz Europa und Russland erstreckt. Die Drahtzieher agieren dabei aus dem Verborgenen und nehmen für ihre zerstörerischen Ziele ohne Zögern massive Kollateralschäden in Kauf.

    Im Zentrum dieser Sabotageakte steht der Agent Vitali Schikowitsch, der unter anderem die verheerenden Pläne zur Sprengung der Krim-Brücke in Russland orchestriert haben soll. Um solche Anschläge umzusetzen, manipulieren die Hintermänner gezielt ahnungslose Zivilisten oder rekrutieren sie durch perfide Täuschungen im Internet. Diese angeworbenen Menschen werden mit eiskalten Methoden instrumentalisiert und letztendlich als völlig entbehrliche "biologische Drohnen" systematisch in den sicheren Tod geschickt.

    Den exklusiven RT-Bericht gibt es hier auf unserer Website zu sehen. 

  • 18:38 Uhr

    Russischer Diplomat: EU und NATO instrumentalisieren Ukraine, um Russland zu zermürben

    Es gibt zahlreiche Belege dafür, dass die NATO und die Europäische Union einen hybriden Krieg gegen Russland führen. Dmitri Poljanski, Ständiger Vertreter Russlands bei der Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (OSZE), erklärte dies bei einer Sitzung am Donnerstag, wie die Agentur RIA Nowosti berichtet.

    Die "europäische Kriegspartei" demonstriere Moskau auf jede erdenkliche Weise, dass sie ihre Pläne, Russland eine strategische Niederlage zuzufügen, nicht aufgegeben habe. Im Gegenteil: Diese Absicht werde zunehmend offen erklärt.

    Die EU und NATO setzten darauf, die Ukraine zu instrumentalisieren, um Russland zu erschöpfen und zu schwächen. Man wolle durchhalten, bis Europa genügend militärische Kraft aufgebaut habe, um Russland strategisch zu besiegen und es als Staat verschwinden zu lassen.

    "Das ist keine Spekulation unsererseits – das ist der Kern zahlreicher öffentlicher Äußerungen europäischer Politiker", betonte Poljanski.

  • 18:08 Uhr

    Moskau zeigt T-90-Panzer im Raum Saporoschje im Einsatz (Video)

    Panzersoldaten des russischen Truppenverbands Ost zerstörten bei einem Angriff im Gebiet Saporoschje gegnerische Drohnenleitstellen mithilfe der Kampffahrzeuge vom Typ T-90 "Proryw". Das Verteidigungsministerium in Moskau teilt entsprechende Aufnahmen auf Telegram.

  • 17:29 Uhr

    AKW-Sprecherin: Mord an Chefingenieur ist weiterer Terroranschlag Kiews gegen Kraftwerksmitarbeiter

    In letzter Zeit leben die Menschen in der AKW-Stadt Energodar unter dem Druck ständigen Terrors. Ukrainische Drohnen nehmen systematisch Einwohner, darunter auch Mitarbeiter des Kernkraftwerks Saporoschje, ins Visier. Die Kommunikationsdirektorin der Anlage, Jewgenija Jaschina, teilte dies der Nachrichtenagentur TASS mit.

    Jaschina wird hierbei wie folgt zitiert:

    "Sie greifen zivile Fahrzeuge an, legen Minen an Straßen und attackieren die zivile Infrastruktur, um das Leben in der Atomstadt lahmzulegen und Angst unter den Bewohnern zu verbreiten."

    Vor diesem Hintergrund werde der Mord am Chefingenieur Alexander Jakowlew als "ein weiteres Glied in der Kette gezielten Terrors gegen die Menschen, die den Betrieb des Atomkraftwerks gewährleisten, betrachtet".

    Jeder Einwohner von Energodar und jeder Arbeiter der nuklearen Anlage sei derzeit bedroht, fügte die Kommunikationsdirektorin hinzu.

    Alexander Jakowlew wurde am Mittwochnachmittag bei einem gezielten Terrorangriff des Kiewer Regimes getötet. Dabei schlug eine ukrainische Drohne in den Dienstwagen an der Grenze zwischen dem Industriegebiet des AKW und der Stadt Energodar ein. Neben Jakowlew kam auch der Fahrer Dmitri Filippow um.

  • 16:59 Uhr

    NATO erwartet keine Kursänderung in Ukraine nach Absetzung von Fjodorow

    NATO-Generalsekretär Mark Rutte erwartet durch die Neubesetzung des Postens des ukrainischen Verteidigungsministers keine großen Änderungen an der militärischen Strategie des Landes. Er gehe davon aus, dass der nächste Verteidigungsminister der künftigen Regierung unter Präsident Wladimir Selenskij den Kurs von Michail Fjodorow fortsetzen werde, so Rutte im Gespräch mit der Deutschen Presse-Agentur.

    "Schauen Sie sich die Front an: Die Russen erzielen zwar weiterhin kleinere Geländegewinne, aber deutlich geringere als noch vor vier oder fünf Monaten."

    Zugleich sei die Ukraine erfolgreich damit, Ziele tief im russischen Hinterland anzugreifen – etwa Energieinfrastruktur und die russische Rüstungsindustrie, behauptet der NATO-Chef. 

    "Insofern steht die Ukraine heute deutlich besser da."

    Mit Fedorow habe er eine gute Arbeitsbeziehung gehabt, so Rutte. Er sei überzeugt, dass auch sein Nachfolger diesen Weg weitergehen werde.

  • 16:34 Uhr

    Kiew setzt Drohnenterror gegen Grenzgebiet Belgorod fort

    Ukrainische Kämpfer griffen am Donnerstagnachmittag (Ortszeit) zivile Ziele in drei Gemeindebezirken mit Drohnen an. Das gibt der lokale Krisenstab des russischen Grenzgebiets Belgorod auf Telegram bekannt.

    Wie es heißt, erlitten infolgedessen zwei Einwohner Verletzungen unterschiedlicher Schweregrade. Insgesamt seien sieben zivile Fahrzeuge und zwei Eigenheime beschädigt worden.

  • 16:16 Uhr

    Jugend in Deutschland: Klares "Nein" zum Wehrdienst

    Trotz aller Bemühungen der Behörden steigt die Zahl der Wehrdienstverweigerer in Deutschland weiter an. Vor diesem Hintergrund rückt das Ziel, die Stärke der Bundeswehr bis zweitausendfünfunddreißig auf zweihundertsechzigtausend Einsatzkräfte zu erhöhen, in weite Ferne.

    Den Videobericht gibt es hier auf unserer Website zu sehen.

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Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.