Liveticker Ukraine-Krieg – "Um Kiew von Angriffen abzuhalten": Putin sagt stärkere Gegenmaßnahmen an

12.06.2026 17:44 Uhr
17:44 Uhr
DVR verbietet Passagierverkehr in nächtlichen Stunden
Die Behörden der Volksrepublik Donezk (DVR) verbieten den regulären und irregulären Passagierverkehr zwischen 21 und 5 Uhr. Das Verbot tritt am 12. Juni in Kraft. Darüber hinaus untersagen die Behörden die Entsendung von Kindergruppen zu Erholungszwecken außerhalb der Volksrepublik.
17:16 Uhr
Industrieanlage im Gebiet Samara durch ukrainische Drohne beschädigt
Am Freitagmorgen hat die Stadt Toljatti im Gebiet Samara einen ukrainischen Drohnenangriff abgewehrt. Wie Bürgermeister Ilja Suchich mitteilt, wurde durch den Absturz der Drohnenfragmente eine Industrieanlage beschädigt. Rettungsdienste sind vor Ort im Einsatz.
16:49 Uhr
"Um Kiew von Angriffen abzuhalten": Putin sagt stärkere Gegenmaßnahmen an
Die Ukraine setzt immer mehr unbemannte Flugzeuge für Angriffe auf Ziele in Russland ein, erklärt Präsident Wladimir Putin. Ihm zufolge besteht das Ziel dieser Attacken darin, der russischen Wirtschaft Schaden zuzufügen und die Gesellschaft zu spalten. Dies werde dem Gegner nicht gelungen.
In diesem Zusammenhang beabsichtige Russland, Gegenmaßnahmen zu verstärken, um die ukrainischen Streitkräfte von Angriffen auf zivile Objekte abzuhalten, führt Putin aus. Vor allem bedeute dies eine stärkere Flugabwehr des Landes.
16:16 Uhr
Putin: Russland arbeitet an Satellitensystem für Schwerlastdrohnen
Russland entwickelt derzeit eine Satellitenkonstellation zur Steuerung von Schwerlastdrohnen, erklärt Präsident Wladimir Putin bei einem Treffen mit Soldaten der militärischen Sonderoperation.
Das Satellitensystem in niedriger Erdumlaufbahn werde dem US-amerikanischen Starlink nicht nachstehen oder vielleicht sogar besser sein, meint der Präsident.
15:31 Uhr
Kiews Truppen attackieren AKW-Stadt Energodar am Tag Russlands
Am Freitag haben ukrainische Truppen Energodar unter Beschuss genommen. Wie der Pressedienst des Atomkraftwerks Saporoschje hervorhebt, wurde am 12. Juni der Tag Russlands gefeiert. Gleichzeitig ehrt Energodar den Jahrestag der Stadtgründung. Eine offizielle Erklärung lautet:
"Heute am Tag Russlands und zum Geburtstag von Energodar attackieren die ukrainischen Streitkräfte das Gebäude der städtischen Verwaltung und Staatsflaggen."
Es gibt keine Verletzten, heißt es weiter. Der Angriff richte sich nicht nur gegen die Infrastruktur, sondern auch gegen die Staatssymbole und den Feiertag selbst. Die Versuche, die Einwohner einzuschüchtern, seien vergeblich.
15:00 Uhr
Wöchentlicher Frontbericht des russischen Verteidigungsministeriums
Die ukrainischen Streitkräfte haben innerhalb der vergangenen sieben Tage 9.370 Soldaten in der Zone der militärischen Sonderoperation verloren, heißt es im Frontbericht des Verteidigungsministeriums in Moskau. Russische Truppen zerstörten folgende Waffen und Ausrüstung des Gegners:
- neun Panzer,
- 102 gepanzerte Kampffahrzeuge,
- 548 Kraftfahrzeuge,
- 57 Artilleriegeschütze,
- 38 Anlagen der Elektronischen Kampfführung und Artilleriebekämpfungsradare.
Die Flugabwehr schoss 74 Flugbomben, elf HIMARS-Raketen, vier landgestützte Flamingo-Marschflugkörper, drei Neptun-Marschflugkörper und 4.776 unbemannte Flugzeuge ab.
14:28 Uhr
Russisches Verteidigungsministerium meldet Angriffe auf Militärziele in der Ukraine
Vom 6. bis zum 12. Juni haben die russischen Streitkräfte fünf Massenangriffe mit Hochpräzisionswaffen und Kampfdrohnen auf militärische Ziele in der Ukraine durchgeführt. Das Verteidigungsministerium erklärt die Attacken als Reaktion auf ukrainische Terrorangriffe gegen zivile Objekte in Russland.
Getroffen wurden Objekte der Energie- und Treibstoffinfrastruktur, die von gegnerischen Truppen betrieben wurden, Militärflugplätze, Munitionslager, Speicher, Montagehallen und Abschussvorrichtungen für Drohnen größerer Reichweite und unbemannte Boote sowie ukrainische Soldaten und ausländische Söldner.
14:00 Uhr
Russische Armee befreit diese Woche fünf Ortschaften

SymbolbildAlexander Polegenko / TASS Die russischen Streitkräfte haben am Vortag Prijut in der Donezker Volksrepublik (DVR) eingenommen. Nach Angaben des Verteidigungsministeriums in Moskau wurde die Befreiung der Ortschaft durch den Einsatz des Truppenverbandes Mitte möglich.
Dazu befreite die russische Armee in den vergangenen sieben Tagen vier Ortschaften. Diese sind Schewtschenko und Ochrimowka im Gebiet Charkow sowie Chimik und Roskoschnoje in der DVR.
13:15 Uhr
Gebiet Belgorod: Eine Tote, mehrere Verletzte durch ukrainische Drohnenangriffe
In den zurückliegenden 24 Stunden haben die ukrainischen Streitkräfte 72 Angriffe auf Orte und Städte im Gebiet Belgorod unternommen. Wie der provisorische Gouverneur Alexander Schuwajew mitteilt, kam bei einer gezielten Attacke des Gegners eine Zivilistin im Kreis Schebekino ums Leben. Im ganzen Gebiet wurden 16 Menschen verletzt, darunter zwei Kinder.
Ferner berichtete der regionale Krisenstab, dass eine Frau in der Stadt Graiworon durch die Detonation einer ukrainischen Drohne auf dem Gelände eines Wohnhauses Verletzungen erlitt. Im Kreis Iwnja explodierte eine Drohne auf einem Bauernhof, wobei ein Mann verletzt wurde.
12:42 Uhr
Die Ukraine macht ihre Verpflichtungen gegenüber Trump zunichte

SymbolbildTetiana Strilchuk / Legion-media.ru Das Rohstoffabkommen zwischen der Ukraine und den USA wurde auf Eis gelegt. Kiew hat aus politischen Gründen seine Pläne aufgegeben, amerikanische Milliarden in die Erschließung der Bodenschätze zu investieren.
Mehr dazu lesen Sie hier auf unserer Webseite.
Durch die Sperrung von RT zielt die EU darauf ab, eine kritische, nicht prowestliche Informationsquelle zum Schweigen zu bringen. Und dies nicht nur hinsichtlich des Ukraine-Kriegs. Der Zugang zu unserer Website wurde erschwert, mehrere Soziale Medien haben unsere Accounts blockiert. Es liegt nun an uns allen, ob in Deutschland und der EU auch weiterhin ein Journalismus jenseits der Mainstream-Narrative betrieben werden kann. Wenn Euch unsere Artikel gefallen, teilt sie gern überall, wo Ihr aktiv seid. Das ist möglich, denn die EU hat weder unsere Arbeit noch das Lesen und Teilen unserer Artikel verboten. Anmerkung: Allerdings hat Österreich mit der Änderung des "Audiovisuellen Mediendienst-Gesetzes" am 13. April diesbezüglich eine Änderung eingeführt, die möglicherweise auch Privatpersonen betrifft. Deswegen bitten wir Euch bis zur Klärung des Sachverhalts, in Österreich unsere Beiträge vorerst nicht in den Sozialen Medien zu teilen.
Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.

