International

Liveticker Ukraine-Krieg: Russische Truppen neutralisieren gegnerische Reserven in Saporoschje

Russland führt gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine Militäroperation in der Ukraine durch. Der Westen reagiert mit immer neuen Waffenlieferungen an die Ukraine und beispiellosen Sanktionen gegen Russland. Lesen Sie hier die neuesten Entwicklungen.
Liveticker Ukraine-Krieg: Russische Truppen neutralisieren gegnerische Reserven in SaporoschjeQuelle: Sputnik
  • 8.09.2026 08:47 Uhr

    08:47 Uhr

    Russische Luftabwehr zerstört binnen einer Nacht 384 ukrainische Drohnen

    Das Verteidigungsministerium in Moskau teilt mit, dass die russische Luftabwehr in der Nacht auf den 8. September insgesamt 384 ukrainische Drohnen über russischem Gebiet und über dem Schwarzen Meer abgefangen und zerstört hat.

    Betroffen waren demnach zwischen 20:00 Uhr am 7. September und 08:00 Uhr (Moskauer Zeit) am 8. September die Gebiete Belgorod, Brjansk, Woronesch, Wolgograd, Kaluga, Kursk, Lipezk, Tambow, Orjol, Rostow, Saratow und Smolensk, die Region Moskau, die Region Krasnodar sowie die Republik Krim.

  • 08:19 Uhr

    Ukrainischen Einheiten in Charkow geht offenbar der Treibstoff aus

    Die Logistik der ukrainischen Streitkräfte im Gebiet Charkow ist durch den Einsatz russischer Drohnenoperateure erheblich erschwert, wodurch es in den Einheiten an Treibstoff mangelt. Das berichtet die Agentur TASS unter Berufung auf Vertreter russischer Sicherheitsbehörden.

    Besonders betroffen sei demzufolge die 58. selbstständige motorisierte Infanteriebrigade der ukrainischen Streitkräfte; die Führung versuche eilig, über Freiwillige Dieselkraftstoff zu beschaffen.

  • 07:45 Uhr

    Meschewaja: Truppenverband Mitte greift gegnerische Versorgungskette an

    Der Truppenverband Mitte hat im Gebiet Dnepropetrowsk bei der Ortschaft Meschewaja die Versorgungskette der ukrainischen Streitkräfte angegriffen. Besatzungen unbemannter Systeme trafen Personal, bodengestützte Robotersysteme, schwere Hexakopter und andere Mittel, die die Ukraine zur Versorgung und Rotation ihrer Einheiten an der Kampflinie verwendete, so das Verteidigungsministerium.

    Stationäre Objekte, Lager und Ansammlungen von Personal seien mit FPV-Drohnen des Typs Molnija-2 angegriffen worden.

  • 07:17 Uhr

    Russland zerstört ukrainische Reserven in Saporoschje

    Eine Besatzung des Mehrfachraketenwerfers Tornado-G des Truppenverbands Ost hat im Gebiet Saporoschje Reserven der ukrainischen Streitkräfte zerstört.

    Laut russischem Verteidigungsministerium war bei der Aufklärung eine Ansammlung ukrainischer Reserven in einem Waldstreifen entdeckt worden. Die Besatzung des Mehrfachraketenwerfers Tornado-G der 57. Brigade der 5. Kombinierten Armee des Truppenverbands Ost erhielt den Feuerauftrag, während eine mobile Feuergruppe den Luftraum gegen mögliche Drohnenangriffe absicherte.

    Die Zerstörung habe die Ansammlung von Kräften für eine anschließende Verlegung an die vorderen Stellungen vereitelt und die Möglichkeiten des Gegners eingeschränkt, seine Einheiten zu verstärken, die den Vormarsch der Stoßtrupps des Verbands Ost aufhalten sollen.

  • 7.09.2026 22:00 Uhr

    22:00 Uhr

    Damit beenden wir für heute den Live-Ticker zur Lage im Ukraine-Konflikt. Morgen früh ab 7 Uhr geht es mit der Berichterstattung weiter. Wir wünschen unseren Lesern trotz aller Spannungen in der Welt eine gute Nacht!

  • 21:59 Uhr

    Unterbrechung der Verhandlungen hat Lage der Ukraine verschlechtert

    Im Kreml wurde das Gespräch des russischen Präsidenten Wladimir Putin mit den US-Gesandten als konstruktiv und vertrauensvoll bezeichnet. Dabei informierte Moskau die US-Amerikaner über die Lage an der Front. Für Kiew wie auch dessen Unterstützer hat sich die Lage während der Verhandlungspause jedoch nur verschlechtert.

    Mehr dazu in dieser Analyse von Rafael Fachrutdinow.

  • 21:55 Uhr

    US-Abgeordnete Luna: Zeit für Friedenslösung in der Ukraine längst gekommen

    Die US-Abgeordnete Anna Paulina Luna erklärte, die Zeit für eine Friedenslösung im Ukraine-Konflikt sei längst gekommen. Washington müsse erkennen, dass der Krieg nicht endlos weitergehen könne und eine Einigung auch im Interesse der USA liege. Luna schrieb dazu im sozialen Netzwerk X:

    "Dieses Friedensabkommen ist längst überfällig. Washington muss erkennen, dass der Krieg nicht weitergehen kann und ein Friedensabkommen im Hinblick auf Handelsmöglichkeiten und dergleichen im Interesse der Amerikaner wäre."

    Luna äußerte sich anlässlich der Reisen des US-Sondergesandten Steve Witkoff und von Jared Kushner nach Russland und in die Ukraine. Die beiden hatten dort mit den Konfliktparteien über Vorschläge zur Beilegung des Konflikts beraten.

  • 21:50 Uhr

    Ukraine setzt zunehmend Frauen an der Front ein

    Nach Einschätzung russischer Sicherheitsbehörden setzen die ukrainischen Streitkräfte zunehmend Frauen an der Front ein. Dies zeige sich unter anderem an der steigenden Zahl getöteter Soldatinnen, teilten die Behörden der Nachrichtenagentur RIA Nowosti mit.

    Seit der Veröffentlichung einer Liste mit mehr als 20 seit Jahresbeginn gefallenen ukrainischen Soldatinnen seien innerhalb von etwas mehr als einer Woche sechs weitere Tote hinzugekommen.

    Nach Einschätzung der Behörden geschieht dies trotz offizieller Aussagen aus Kiew, wonach eine Mobilisierung von Frauen nicht geplant sei. Aufgrund des Personalmangels könnten ukrainische Kommandeure jedoch zunehmend verfügbare Frauen an die Front schicken.

    Anfang August wurde in der Ukraine zudem eine Petition eingereicht, die eine Ausweitung der Wehrpflicht auf kinderlose Frauen fordert. Ende August sprach sich auch der ehemalige US-Sondergesandte Keith Kellogg für eine Mobilisierung von Frauen in der Ukraine aus.

  • 21:44 Uhr

    Selenskijs Ex-Pressesprecherin: Neue Friedensangebote werden noch schlechter sein als die jetzigen

    Julia Mendel, die ehemalige Pressesprecherin des ukrainischen Präsidenten Wladimir Selenskij, sieht noch eine Chance für die Ukraine, etwas anderes zu werden als ein Schlachtfeld. Die einzige Alternative zu einem baldmöglichsten Friedensabkommen sei ein weiterer strenger Winter.

    Lesen Sie dazu mehr hier auf unserer Webseite.

  • 21:39 Uhr

    Russland greift Lkw-Stellplätze in Odessa und Dnjepropetrowsk an

    Nach Angaben des russischen Verteidigungsministeriums haben die russischen Streitkräfte Stellplätze von Lastwagen in den Gebieten Odessa und Dnjepropetrowsk mit Drohnen des Typs "Geran-4 Seeker" angegriffen. Die Fahrzeuge wurden demnach zur Versorgung der ukrainischen Streitkräfte eingesetzt.

    Die Fahrzeuge seien unter anderem für den Transport von Drohnen und deren Komponenten genutzt worden. Einige Tanklaster seien zudem für den Transport von Treib- und Schmierstoffen sowie zur kurzfristigen Lagerung von Erdölprodukten eingesetzt worden.

Durch die Sperrung von RT zielt die EU darauf ab, eine kritische, nicht prowestliche Informationsquelle zum Schweigen zu bringen. Und dies nicht nur hinsichtlich des Ukraine-Kriegs. Der Zugang zu unserer Website wurde erschwert, mehrere Soziale Medien haben unsere Accounts blockiert. Es liegt nun an uns allen, ob in Deutschland und der EU auch weiterhin ein Journalismus jenseits der Mainstream-Narrative betrieben werden kann. Wenn Euch unsere Artikel gefallen, teilt sie gern überall, wo Ihr aktiv seid. Das ist möglich, denn die EU hat weder unsere Arbeit noch das Lesen und Teilen unserer Artikel verboten. Anmerkung: Allerdings hat Österreich mit der Änderung des "Audiovisuellen Mediendienst-Gesetzes" am 13. April diesbezüglich eine Änderung eingeführt, die möglicherweise auch Privatpersonen betrifft. Deswegen bitten wir Euch bis zur Klärung des Sachverhalts, in Österreich unsere Beiträge vorerst nicht in den Sozialen Medien zu teilen.

Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.