International

Liveticker Ukraine-Krieg: Luftabwehr zerstört in der Nacht mehr als 250 ukrainische Drohnen

Russland führt gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine Militäroperation in der Ukraine durch. Der Westen reagiert mit immer neuen Waffenlieferungen an die Ukraine und beispiellosen Sanktionen gegen Russland. Lesen Sie hier die neuesten Entwicklungen.
Liveticker Ukraine-Krieg: Luftabwehr zerstört in der Nacht mehr als 250 ukrainische DrohnenQuelle: Sputnik © Stanislaw Krasilnikow
  • 18.04.2026 09:07 Uhr

    09:07 Uhr

    Ukrainische Stationierungsorte im Gebiet Saporoschje zerstört

    Die Einheiten des Truppenverbandes Ost haben vorübergehende ukrainische Infanterie-Stationierungsorte sowie Stützpunkte in der Region Saporoschje eliminiert. Dies meldete TASS unter Berufung auf das russische Verteidigungsministerium.

    Vorübergehende Stationierungsorte befanden sich in Hofgebäuden in einer der Ortschaften. 

    "Die Koordinaten der gegnerischen Ziele wurden an die Besatzungen der Mehrfachraketenwerfer übermittelt. Eine Grad-Besatzung fuhr in Stellung und beschoss die gegnerischen Stellungen mit 122-mm-Raketengeschossen. Infolge des Feuerangriffs wurden die Stationierungsorte und das Personal vollständig eliminiert."

    Weiter hieß es, dass die getarnten Stützpunkte der ukrainischen Armee in Waldgebieten entdeckt wurden. An denselben Positionen wurden auch Antennen und Drohnenlandeplätze gesichtet. Die Besatzungen der Molnija-Kampfdrohnen haben gezielte Angriffe auf die gegnerischen Ziele durchgeführt.

    Das Ministerium betonte, dass der Einsatz der Grad-Besatzungen die geplante Rotation der ukrainischen Einheiten verhindert und der Einsatz der Molnija-Drohnen die Fähigkeit ukrainischer Truppen zur Steuerung der Drohnen eingeschränkt habe.

  • 08:18 Uhr

    Russische Luftabwehr zerstört in der Nacht mehr als 250 ukrainische Drohnen

    In der Nacht zum Samstag haben die ukrainischen Streitkräfte Russland mit unbemannten Luftfahrzeugen angegriffen. Das russische Verteidigungsministerium berichtete am Morgen, dass die russische Luftabwehr insgesamt 258 ukrainische Starrflüglerdrohnen abgefangen hat. 

    Die gegnerischen Drohnen wurden zwischen 20:00 Uhr am 17. April und 08:00 Uhr am 18. April (beides Moskauer Zeit) über den Gebieten Astrachan, Belgorod, Brjansk, Wolgograd, Woronesch, Kursk, Leningrad, Nowgorod, Pskow, Rostow, Samara, Saratow, Smolensk, Tambow, Uljanowsk, der Region Krasnodar, der Republik Krim sowie über den Gewässern des Asowschen und des Schwarzen Meeres zerstört. 

  • 07:27 Uhr

    Ukrainische Drohne nahe einer Geburtsklinik im Gebiet Samara abgestürzt

    Nach Angaben von Wjatscheslaw Fedorischtschew, dem Gouverneur der Region Samara, ist eine gegnerische Drohne in der Nähe einer Geburtsklinik abgestürzt. Dem Gouverneur zufolge gebe es keine Opfer. Im Gebäude seien jedoch die Fenster zerstört worden.

    "Seit heute Morgen greift der Gegner die Region Samara mit Drohnen an. Die Bedrohung besteht weiterhin. In unmittelbarer Nähe einer Geburtsklinik in Nowokuibyschewsk wurde ein Drohnenabsturz registriert."

    Er merkte an, dass alle Patienten in nahegelegene medizinische Einrichtungen verlegt worden seien.

  • 17.04.2026 22:00 Uhr

    22:00 Uhr

    Damit beenden wir für heute den Live-Ticker zur Lage im Ukraine-Konflikt. Morgen früh ab 7 Uhr geht es mit der Berichterstattung weiter. Wir wünschen unseren Lesern trotz aller Spannungen in der Welt eine gute Nacht!

  • 21:55 Uhr

    Kiews Ex-Geheimdienstchef Budanow zerstört Mythos der "ukrainischen" Drohnen

    Der ehemalige ukrainische Geheimdienstchef Budanow ließ jüngst mit der Aussage aufhorchen, dass die Ukraine nicht in der Lage sei, Drohnen selbst zu produzieren. Tatsächlich hat Kiew die Produktion der Langstrecken-Drohnen, die für Angriffe auf Russland zum Einsatz kommen, längst ins "EU-Hinterland" ausgelagert.

    Lesen Sie dazu mehr hier auf unserer Webseite.

  • 21:45 Uhr

    Selenskij: Russland will Weißrussland erneut in Krieg hineinziehen

    Der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij warnt vor einer angeblichen russischen Bedrohung aus Weißrussland. Es gehe um Aktivitäten im Grenzgebiet zur Ukraine.

    Selenskij erklärt nach einem Bericht des Oberbefehlshabers der ukrainischen Streitkräfte Alexander Syrski, dass die russischen Streitkräfte versuchten, ihre Verluste durch Umgruppierungen auszugleichen. Zudem gebe es Hinweise auf Infrastrukturmaßnahmen in Weißrussland. Selenskij wörtlich:

    "Nach Angaben der Aufklärung wird im Grenzgebiet zu Weißrussland der Ausbau von Straßen in Richtung Ukraine sowie die Einrichtung von Artilleriestellungen vorangetrieben. Wir gehen davon aus, dass Russland erneut versuchen wird, Weißrussland in seinen Krieg hineinzuziehen."

    Der Präsident betont zudem, dass die faktische Führung in Weißrussland über entsprechende Kanäle gewarnt werde.

    "Ich habe angewiesen, die faktische Führung von Weißrussland auf geeigneten Kanälen vor der Bereitschaft der Ukraine zu warnen, ihr Land und ihre Unabhängigkeit zu verteidigen. Charakter und Folgen der jüngsten Ereignisse in Venezuela sollten die Führung von Weißrussland davon abhalten, Fehler zu machen."

  • 21:30 Uhr

    Ukrainischer Abgeordneter fordert Einsatz von Rentnern und Polizei an der Front

    Ein Abgeordneter der Werchowna Rada Anatoli Ostapenko schlägt vor, Militärpensionäre, Reservisten und Polizeikräfte an die Front zu schicken. Das ukrainische Portal Strana.ua zitiert ihn mit den Worten:

    "Wir haben viele Militärangehörige, die sich in der Reserve befinden, die eine bestimmte Zeit gedient haben und in den Ruhestand gegangen sind … Wir haben sehr viele Sicherheitsstrukturen, die wir laut Verfassung zum bewaffneten Widerstand heranziehen müssen … Ich denke, wir sollten ein System entwickeln, um Menschen auf verschiedenen Ebenen zur Verteidigung des Vaterlandes einzubeziehen, die sich, wie gesagt, im Ruhestand befinden, aber ihrem Alter nach noch in der Lage sind, den Staat zu verteidigen."

    Die ukrainischen Behörden sehen sich zuletzt mit einem Mangel an Personal in den Streitkräften konfrontiert. Zugleich sorgen Maßnahmen der Rekrutierungsbehörden zur Mobilisierung immer wieder für Kontroversen und Proteste. Laut Berichten versuchen viele Männer im wehrfähigen Alter, sich dem Wehrdienst zu entziehen.

  • 21:22 Uhr

    TASS: Belgischer General gesteht Desinteresse Europas an der Zukunft der Ukraine ein

    Der Chef des belgischen Generalstabs, General Frédéric Vansina, erklärt, die EU wolle den Ukraine-Konflikt bis 2030 fortsetzen, um sich ohne Beteiligung der USA auf eine mögliche militärische Konfrontation mit Russland vorzubereiten. Europa habe "noch einige Jahre dank des Blutes der Ukrainer, das uns diese Zeit erkauft", sagt er.

    Diese Aussagen wertet TASS unter Berufung auf russische Sicherheitskreise als Eingeständnis, dass Europa die Zukunft der Ukraine nicht als entscheidend erachtet. Die Nachrichtenagentur zitiert ihren Gesprächspartner:

    "Grob gesagt hat der belgische Militär eingeräumt, dass den europäischen Staaten die Zukunft der ukrainischen Staatlichkeit gleichgültig ist – in welchen Grenzen die Ukraine existieren wird und ob sie überhaupt ein unabhängiger Staat bleibt."

  • 21:10 Uhr

    Druschba-Pipeline: Magyar drängt auf schnelle Inbetriebnahme – MOL-Chef reist nach Moskau

    Der designierte Ministerpräsident von Ungarn Péter Magyar drängt auf eine schnelle Wiederaufnahme der Öllieferungen über die Druschba-Pipeline. Für entsprechende Gespräche soll der Chef des führenden ungarischen Energiekonzerns MOL Zsolt Hernádi in der kommenden Woche nach Moskau reisen. Laut dem ukrainischen Präsidenten Waldimir Selenskij könnten die Reparaturen der Pipeline bis Ende April abgeschlossen sein.

    Ein Video dazu gibt es hier auf unserer Webseite.

  • 20:55 Uhr

    IAEA: Moskau und Kiew arbeiten an Waffenruhe rund um AKW Saporoschje

    Moskau und Kiew arbeiten mit der Internationalen Atomenergie-Organisation (IAEA) an einer temporären Waffenruhe im Bereich des Kernkraftwerks Saporoschje, um Reparaturen an der externen Stromversorgung zu ermöglichen. Das geht aus einer Mitteilung der IAEA hervor:

    "Sowohl die Ukraine als auch die Russische Föderation setzen die konstruktive Zusammenarbeit mit der IAEA in den Verhandlungen über eine vorübergehende Waffenruhe fort, damit Reparaturarbeiten beginnen und die Hauptleitung der externen Stromversorgung so schnell wie möglich wiederhergestellt werden kann, sobald die Bedingungen dies erlauben."

    Die 750-kV-Hochspannungsleitung Dnjeprowskaja ist seit dem 24. März 2026 abgeschaltet. Laut Grossi unterstreichen wiederholte Ausfälle der externen Stromversorgung die Verwundbarkeit des AKW Saporoschje angesichts des anhaltenden Konflikts sowie die bestehenden Risiken für die nukleare Sicherheit und Sicherung.

Durch die Sperrung von RT zielt die EU darauf ab, eine kritische, nicht prowestliche Informationsquelle zum Schweigen zu bringen. Und dies nicht nur hinsichtlich des Ukraine-Kriegs. Der Zugang zu unserer Website wurde erschwert, mehrere Soziale Medien haben unsere Accounts blockiert. Es liegt nun an uns allen, ob in Deutschland und der EU auch weiterhin ein Journalismus jenseits der Mainstream-Narrative betrieben werden kann. Wenn Euch unsere Artikel gefallen, teilt sie gern überall, wo Ihr aktiv seid. Das ist möglich, denn die EU hat weder unsere Arbeit noch das Lesen und Teilen unserer Artikel verboten. Anmerkung: Allerdings hat Österreich mit der Änderung des "Audiovisuellen Mediendienst-Gesetzes" am 13. April diesbezüglich eine Änderung eingeführt, die möglicherweise auch Privatpersonen betrifft. Deswegen bitten wir Euch bis zur Klärung des Sachverhalts, in Österreich unsere Beiträge vorerst nicht in den Sozialen Medien zu teilen.

Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.