Liveticker Ukraine-Krieg: Russische Luftabwehr zerstört in der Nacht fast 180 ukrainische Drohnen

13.03.2026 10:20 Uhr
10:20 Uhr
Gebiet Kursk: Fast 100 Geschosse binnen 24 Stunden aus Ukraine abgefeuert
Nach Angaben von Alexander Chinstein, dem Gouverneur des Grenzgebiets Kursk, seien im Laufe des Tages 96 Geschosse auf die Region abgefeuert worden.
"In der Zeitspanne von 9:00 Uhr am 12. März bis 7:00 Uhr am 13. März wurden insgesamt 62 gegnerische Drohnen unterschiedlicher Typen abgeschossen. Zehnmal haben die Drohnen unser Gebiet durch den Abwurf von Sprengsätzen angegriffen."
Chinstein meldet einen Verletzten.
Infolge der Attacken wurden zwei Wohnhäuser beschädigt.
09:44 Uhr
Sacharowa: EU nutzt Ukraine-Krieg, um Militarisierung Europas zu rechtfertigen
Das Thema Ukraine sei für die Europäische Union eine Gelegenheit, die beispiellosen Investitionen in die Verteidigung zu rechtfertigen, sagte die Sprecherin des russischen Außenministeriums, Maria Sacharowa, gegenüber RIA Nowosti.
"Genau genommen ist dies die einzige Möglichkeit, vor dem heimischen Publikum die beispiellosen politischen und finanziellen Investitionen in die erzwungene Militarisierung Europas zu rechtfertigen. Man tut das auf Kosten des Wohlstands einfacher europäischer Bürger."
Außerdem rechtfertige die EU dadurch "die Stagnation der europäischen Wirtschaft, die durch die antirussische Sanktionsspirale und die gescheiterte sozialwirtschaftliche Politik der aktuellen EU-Führung" verursacht worden sei, erklärte Sacharowa. Zudem betonte sie:
"Die meisten europäischen Politiker haben ihr ganzes politisches Kapital in die Unterstützung des 'Projektes Ukraine' investiert."
Sacharowa zufolge hätten sie "einfach Angst, 'zurückzurudern', weil sie befürchten, dass es ihnen zumindest ihre Karriere kosten wird".
09:00 Uhr
Russische Armee wehrt Dutzende nächtliche Drohnenangriffe in Sewastopol ab
Einer der langwierigsten Drohnenangriffe wurde in der vergangenen Nacht in Sewastopol abgewehrt, wie der Gouverneur Michail Raswoschajew mitteilte.
"Die Luftverteidigung und unsere Schwarzmeerflotte wehrten die Angriffe der ukrainischen Streitkräfte die ganze Nacht ab. Es war einer der längsten Angriffe auf Sewastopol in der letzten Zeit. Insgesamt wurden 53 Drohnen abgeschossen. Glücklicherweise gab es keine Opfer."
Nach Angaben des Gouverneurs wurden bei den Attacken mehrere Wohngebäude beschädigt.
08:02 Uhr
Russische Luftabwehr zerstört in der Nacht fast 180 ukrainische Drohnen

Stanislaw Krassilnikow / Sputnik In der Nacht zum Freitag haben die ukrainischen Streitkräfte Russland mit unbemannten Luftfahrzeugen angegriffen. Das russische Verteidigungsministerium berichtet am Morgen, dass die russische Luftabwehr insgesamt 176 ukrainische Starrflüglerdrohnen abgefangen hat.
Laut Angaben der Behörde lauten die Zahlen der zerstörten Drohnen wie folgt:
- Republik Krim – 80,
- Republik Adygeja – 29,
- Region Krasnodar – 25,
- Gewässer des Asowschen Meeres – 18,
- Gebiet Rostow – sieben,
- Gebiet Kursk – fünf,
- Region Stawropol – drei,
- Gebiet Brjansk – zwei,
- Gewässer des Schwarzen Meeres – zwei,
- Gebiet Astrachan – eine,
- Gebiet Belgorod – eine,
- Gebiet Wolgograd – eine,
- Gebiet Lipezk – eine,
- Republik Tatarstan – eine.
07:07 Uhr
Hunderte Sprengsätze der ukrainischen Streitkräfte im Gebiet Sumy entschärft
Im Rahmen von Minenräumungsaktionen im Gebiet Sumy haben Pioniere des Truppenverbandes Nord über 700 Sprengsätze der ukrainischen Armee entschärft. Dies meldete ein Militärangehöriger des Truppenverbandes Nord mit dem Rufnamen "Sting" gegenüber TASS.
"Nachdem die Ortschaft Tscherwonaja Sarja unter Kontrolle gebracht worden war, führten die Minenräumtrupps eine Aufklärung des Gebiets durch und entdeckten mehr als 700 improvisierte Sprengsätze, die von ukrainischen Kämpfern in Häusern, Kellern und Waldstreifen zurückgelassen worden waren."
12.03.2026 22:00 Uhr
22:00 Uhr
Damit beenden wir für heute den Live-Ticker zur Lage im Ukraine-Konflikt. Morgen früh ab 7 Uhr geht es mit der Berichterstattung weiter. Wir wünschen unseren Lesern trotz aller Spannungen in der Welt eine gute Nacht!
21:55 Uhr
Ukraine greift erneut russische Energieanlagen an – Folgen für europäische Versorgung

Am Donnerstag haben die ukrainischen Streitkräfte nach Angaben aus Russland zwei russische Verdichterstationen angegriffen. Der Vorfall rückt die Verwundbarkeit kritischer Energieinfrastruktur erneut in den Fokus – nicht nur in den Konfliktgebieten, sondern mit möglichen Folgen auch für internationale Lieferketten.
Welche Ziele hinter Angriffen auf Energieanlagen stehen und warum dies auch Auswirkungen auf Europa haben könnte, erläutert RT DE-Korrespondent Roman Ziskin.
[Auszug aus den RT DE-Nachrichten live am 12. März 2026]
Ein Video dazu gibt es hier auf unserer Webseite.
21:41 Uhr
Russisches Verteidigungsministerium: Luftabwehr schießt 30 Drohnen über Russland ab
Die russische Luftabwehr hat innerhalb von sechs Stunden 30 ukrainische Drohnen über russischem Territorium abgefangen und zerstört. Dies teilt das russische Verteidigungsministerium mit. Die Angriffe ereigneten sich demnach zwischen 14 und 20 Uhr Moskauer Zeit. 19 Drohnen wurden über dem Gebiet Belgorod, sechs über dem Gebiet Kursk, drei über dem Gebiet Brjansk und zwei über der Republik Krim abgeschossen.
21:20 Uhr
Fico: Ukrainische Armee hat Probleme mit Desertion und Rekrutierung
Der slowakische Ministerpräsident Robert Fico spricht von Problemen mit Desertion und der Rekrutierung von Soldaten in der ukrainischen Armee. Dies sagt Fico bei einem Treffen mit Studenten. Ein Video der Veranstaltung wurde am Donnerstag von seiner Kanzlei veröffentlicht.
"In Europa gibt es Länder, die überzeugt sind, dass es richtig ist, den Krieg fortzusetzen. Es gibt weiterhin eine Strategie – ich erfinde das nicht –, Russland durch den Krieg in der Ukraine zu schwächen. Aber das funktioniert nicht. Die ukrainische Armee hat ein Problem mit Desertion, und sie hat ein Problem mit der Rekrutierung von Menschen."
Zugleich erklärt er, Russland habe solche Probleme nicht, und die Lage an der Front entwickle sich zu dessen Gunsten.
20:55 Uhr
Zwei Zivilisten bei Drohnenangriff auf Tankstelle im Gebiet Brjansk verletzt
In der Stadt Sewsk im russischen Gebiet Brjansk sind zwei Zivilisten bei einem Angriff der ukrainischen Streitkräfte auf eine Tankstelle verletzt worden. Dies teilt Gouverneur Alexander Bogomas auf Telegram mit:
"Das Kiewer Regime griff eine Tankstelle in der Stadt Sewsk im Bezirk Sewsk mit FPV-Drohnen an. Infolge des gezielten Angriffs wurden leider zwei Zivilisten verletzt. Die Männer wurden in ein Krankenhaus gebracht, wo ihnen die notwendige medizinische Hilfe geleistet wurde."
Laut Bogomas wurden auch ein Auto sowie das Gebäude der Tankstelle beschädigt. Am Ort des Geschehens sind Einsatz- und Rettungskräfte im Einsatz.
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Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.

