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Liveticker Ukraine-Krieg – Medien: Westen liefert Kiew immer zögerlicher Abfangraketen

Russland führt gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine Militäroperation in der Ukraine durch. Der Westen reagiert mit immer neuen Waffenlieferungen an die Ukraine und beispiellosen Sanktionen gegen Russland. Lesen Sie hier die neuesten Entwicklungen.
Liveticker Ukraine-Krieg – Medien: Westen liefert Kiew immer zögerlicher AbfangraketenQuelle: Gettyimages.ru © Omar Marques
  • 6.08.2026 20:22 Uhr

    20:22 Uhr

    Russisches Außenministerium nennt NATO-Frage Schlüssel für dauerhaften Frieden

    Ein dauerhafter Frieden in der Ukraine setzt nach Ansicht des russischen Außenministeriums auch eine Klärung der NATO-Frage voraus. Dies erklärte der stellvertretende Außenminister Alexander Gruschko. Er sagte im Radiosender Komsomolskaja Prawda:

    "Für einen dauerhaften Frieden in der Ukraine müssen nicht nur interne Fragen wie Entnazifizierung, die Wahrung der Rechte der russischsprachigen Bevölkerung und die Wiederherstellung der Demokratie gelöst werden. Dazu gehören auch äußere Aspekte wie die NATO-Mitgliedschaft, die militärische Konfiguration sowie Beschränkungen für die ukrainischen Streitkräfte."

  • 20:00 Uhr

    USA verstärken wieder den Geheimdienst-Austausch mit der Ukraine

    Kriegstreiber und Ukraine-Lobbyisten im US-Kongress berichten von einer Intensivierung des geheimdienstlichen Austauschs zwischen Washington und Kiew. Dies deutet darauf hin, dass die USA die Ukraine erneut als geopolitisches Gegengewicht zu Russland nutzen wollen.

    Lesen Sie dazu mehr hier auf unserer Webseite.

  • 19:41 Uhr

    Ex-Sprecherin Mendel kritisiert Selenskijs "Wahnsinnsstrategie"

    Die ehemalige Sprecherin des ukrainischen Präsidenten, Julia Mendel, hat die Strategie von Wladimir Selenskij zur Erreichung des Friedens mit Russland kritisiert. Dieser habe den westlichen Partnern eine falsche Logik aufgezwungen, nach der Frieden durch Druck und Eskalation erreicht werden könne. Mendel schrieb im sozialen Netzwerk X:

    "Selenskij überzeugt westliche Partner weiterhin davon, dass eine pro-ukrainische Haltung in einer Eskalation besteht, um Druck auf Russland auszuüben und angeblich Frieden zu erreichen. Das hätte niemals funktionieren können, aber niemand hat sich diesem Wahnsinn entgegengestellt."

    Sie warf Selenskij zudem vor, die Verantwortung für eigene Misserfolge auf den Westen abzuwälzen, während "die Ukrainer dafür mit ihrem Leben bezahlen". Zuvor hatte Selenskij westliche Verbündete wegen fehlender Abfangraketen für Patriot-Systeme kritisiert.

  • 19:20 Uhr

    Gebiet Belgorod: Vier Zivilisten bei ukrainischen Angriffen verletzt

    Bei Angriffen der ukrainischen Streitkräfte auf das Gebiet Belgorod sind vier Zivilisten verletzt worden. Dies teilte der operative Stab der Region mit. Im Dorf Tolokonnoje im Stadtbezirk Belgorod erlitt ein Mann bei einem Drohnenangriff Splitterverletzungen an den Beinen. Er wurde zur weiteren Behandlung in ein Krankenhaus in Belgorod verlegt.

    Im Dorf Nowaja Tawolschanka wurde ein Motorradfahrer durch einen FPV-Drohnenangriff verletzt. In Nikolskoje erlitt ein weiterer Mann multiple Splitterverletzungen, als ein explodierter Gegenstand in seinen Händen detonierte. Zudem wurde eine Frau nach einem Drohnenangriff auf ein Unternehmen im Dorf Nowenkoje wegen eines Drucktraumas behandelt.

  • 18:39 Uhr

    "Ukraine erhält dreimal weniger Luftabwehrraketen" – Selenskij vermutet politischen Druck

    Der ukrainische Machthaber Wladimir Selenskij hat angedeutet, dass die deutlich geringeren Lieferungen von Luftabwehrraketen durch westliche Partner ein Mittel sein könnten, um Kiew zu Verhandlungen zu bewegen.

    Bei einer Sitzung des Nationalen Sicherheits- und Verteidigungsrats erklärte Selenskij, die Lieferungen von Flugabwehrraketen seien in diesem Jahr im Vergleich zum Vorjahr auf ein Drittel zurückgegangen.

    "Vielleicht handelt es sich auch um politische Schritte, um die Ukraine, sagen wir mal, kompromissbereiter zu machen. Meiner Meinung nach ist da durchaus etwas dran." 

    Ein Video dazu gibt es hier auf unserer Webseite.

  • 18:08 Uhr

    Experte: Kein einziges großes Schiff seit Anfang der Woche in Hafen von Odessa eingelaufen

    Vor dem Hintergrund russischer Militärangriffe ist diese Woche kein einziges größeres Schiff in die Häfen von Odessa, Nikolajew oder Ismail eingelaufen. Dies erklärt Militärexperte Andrei Marotschko gegenüber der Nachrichtenagentur TASS:

    "Nach Angaben, die mir vorliegen, ist seit Anfang dieser Woche kein einziges größeres Schiff in die Häfen von Odessa, Nikolajew oder Ismail eingelaufen."

  • 17:40 Uhr

    Gebiet Saporoschje: Sechs Verletzte bei ukrainischem Drohnenangriff auf Linienbus 

    Bei einem Drohnenangriff der Ukraine auf einen Linienbus im Gebiet Saporoschje sind sechs Zivilisten verletzt worden. Der Bus war auf der Strecke von Tokmak nach Melitopol unterwegs. Laut dem Leiter des Tokmakker Stadtbezirks, Alexander Kalmykow, wurde der Bus getroffen, als er an einer Haltestelle stand. Unter den Verletzten befinden sich vier Männer und zwei Frauen. Drei von ihnen wurden ins Krankenhaus gebracht, die übrigen wurden ambulant behandelt.

  • 17:17 Uhr

    Gebiet Kursk erneut Ziel ukrainischer Drohnenangriffe – zwei Verletzte

    Bei einem Drohnenangriff auf das Dorf Wischnewo im grenznahen Belowski-Bezirk im Kursker Gebiet sind zwei Menschen verletzt worden. Dies teilte Gouverneur Alexander Chinstein mit. Demnach erlitten zwei Männer Splitterverletzungen. Sie hätten bereits Erste Hilfe erhalten und würden in ein Gebietskrankenhaus gebracht.

  • 16:36 Uhr

    Saluschny: Kiew hat alle Waffenressourcen ausgeschöpft

    Die Ukraine hat ihr Potenzial für militärische Neuerungen auf dem Schlachtfeld ausgeschöpft. Dies erklärte der ehemalige Oberbefehlshaber der ukrainischen Streitkräfte und heutige Botschafter in Großbritannien, Waleri Saluschny.

    "2026 hat die Ukraine praktisch alle Waffensysteme eingesetzt – mit Ausnahme von Tomahawk-Marschflugkörpern, Atomwaffen, Flugzeugträgern und F-35-Kampfjets aus dem NATO-Arsenal. Auch die entsprechenden Einsatzdoktrinen wurden angewandt. Das Potenzial ist ausgeschöpft. Russland hat für all das Gegenmaßnahmen gefunden."

    Bereits zuvor hatte Saluschny erklärt, die Ukraine werde niemals der NATO beitreten. Putin hat einen möglichen NATO-Beitritt Kiews wiederholt als Bedrohung für Russlands Sicherheit und als einen der Gründe für den Beginn der militärischen Sonderoperation bezeichnet.

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  • 15:45 Uhr

    Außenministerium: Moskau ist offen für Ukraine-Initiativen aus den USA

    Russland sei weiterhin bereit, Vorschläge der US-Unterhändler zur Ukraine zu prüfen, so das Außenministerium. Gleichzeitig forderte Moskau Washington auf, sich auf eine politische und diplomatische Lösung des Konflikts zu konzentrieren. Der stellvertretende Direktor der Informations- und Presseabteilung des russischen Außenministeriums, Alexei Fadejew, erklärte dazu:

    "Wir sind jederzeit bereit, konkrete konstruktive Ideen der amerikanischen Unterhändler zu erörtern, sofern es solche gibt."

    Die russische Seite rufe alle, auch die USA, dazu auf, die Situation objektiv zu bewerten und ihre Bemühungen auf den politischen Prozess statt auf eine Fortsetzung der Kämpfe zu richten. Die Parameter einer künftigen Regelung seien bereits mehrfach dargelegt worden.

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Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.