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Liveticker Ukraine-Krieg – Ex-US-Gesandter Kellogg befürwortet Mobilisierung ukrainischer Frauen

Russland führt gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine Militäroperation in der Ukraine durch. Der Westen reagiert mit immer neuen Waffenlieferungen an die Ukraine und beispiellosen Sanktionen gegen Russland. Lesen Sie hier die neuesten Entwicklungen.
Liveticker Ukraine-Krieg – Ex-US-Gesandter Kellogg befürwortet Mobilisierung ukrainischer Frauen© Urheberrechtlich geschützt
  • 24.08.2026 21:25 Uhr

    21:25 Uhr

    DVR: Mehrere Zivilisten bei ukrainischem Angriff in Gorlowka verletzt

    In der Stadt Gorlowka in der Donezker Volksrepublik (DVR) sind drei Zivilisten bei einem ukrainischen Angriff verletzt worden. Dies teilte der Bürgermeister Iwan Prichodko auf der Plattform Max mit.

  • 21:10 Uhr

    Ex-US-Gesandter Kellogg befürwortet Mobilisierung ukrainischer Frauen

    Der ehemalige US-Sondergesandte für die Ukraine, Keith Kellogg, hat sich dafür ausgesprochen, auch Frauen in der Ukraine zum Militärdienst zu mobilisieren. Das ukrainische Portal Strana.ua zitiert Kellogg mit entsprechenden Äußerungen. Demnach erklärte Kellogg, Frauen kämpften nicht schlechter als Männer und sollten als Teil der Gesellschaft ebenfalls Militärdienst leisten.

    Der pensionierte General betonte, dass er darin weder aus persönlicher noch aus beruflicher Sicht ein Problem sehe. Als Beispiele führte er an, dass seine Tochter in Afghanistan gedient habe und seine Frau als Fallschirmjägerin in Grenada eingesetzt worden sei. Ukrainische Medien und Telegram-Kanäle bezeichnen Kellogg laut Strana.ua vielfach als "Freund der Ukraine".

    Der Vorstoß fällt in eine Zeit, in der die ukrainischen Streitkräfte mit einem Mangel an Personal konfrontiert sind. Anfang August wurde auf der Website der ukrainischen Regierung eine Petition veröffentlicht, die eine Ausweitung der Wehrpflicht auf kinderlose Frauen fordert. Zur Begründung wird auf den in der ukrainischen Verfassung verankerten Grundsatz verwiesen, wonach die Verteidigung des Landes eine Pflicht aller Bürger ist.

  • 20:42 Uhr

    Russische Regionen melden weitere Opfer ukrainischer Attacken

    Bei Drohnenangriffen der Ukraine im Gebiet Belgorod sind zwei Menschen getötet und zwei weitere verletzt worden. Dies teilte der regionale Einsatzstab mit. Im Dorf Tawrowo detonierte demnach eine Drohne auf dem Gelände eines Gewerbeobjekts. Zwei Männer erlagen ihren Verletzungen.

    Im Dorf Oktjabrski wurde eine Frau durch die Explosion einer FPV-Drohne im Hof eines Privathauses verletzt. Sie erlitt Splitterverletzungen am Brustkorb und an der Schulter und wird in einem örtlichen Krankenhaus behandelt. Eine weitere Drohne traf den Parkplatz eines Gewerbeobjekts. Dabei erlitt ein Mann eine Splitterverletzung am Oberschenkel und wurde ebenfalls in ein Krankenhaus gebracht. Zudem wurden die Fassade eines Gebäudes sowie ein Lastwagen und ein Pkw beschädigt.

    Auch aus dem Gebiet Brjansk wurde ein Todesfall gemeldet. Ein Mann kam dort ums Leben, nachdem er auf einen Sprengkörper getreten war. Angehörige der Nationalgarde Rosgwardija entdeckten und entschärften am Unglücksort nach Angaben des amtierenden Gouverneurs Jegor Kowaltschuk weitere 15 Sprengkörper. Das Gebiet wurde abgesperrt. Die Entschärfungsarbeiten sollen bei Tageslicht fortgesetzt werden.

  • 20:29 Uhr

    Kursk: Russische Luftabwehr holt Kiews "Wunderwaffe Flamingo" mit Maschinengewehr vom Himmel

    Eine mobile russische Luftabwehreinheit hat in der Nacht zu Sonntag, dem 23. August 2026, einen ukrainischen Marschflugkörper FP-5 Flamingo abgeschossen. Die aus Freiwilligen bestehende Einheit "BARS-Kursk" soll den Marschflugkörper mit einem Maschinengewehr unter Beschuss genommen haben.

    Ein Video dazu gibt es hier auf unserer Webseite.

  • 20:10 Uhr

    Russland meldet Treffer gegen Militärlogistik in ukrainischen Häfen

    Laut dem russischen Verteidigungsministerium haben die russischen Streitkräfte am Montag militärisch genutzte Hafen- und Logistikinfrastruktur in der Ukraine angegriffen. Im Hafen Juschny wurden demnach drei Tanks mit Treib- und Schmierstoffen sowie vier Lager mit militärischem Material für die ukrainischen Streitkräfte getroffen. Zudem seien Anlagen beschädigt worden, die zur Entladung von Waffen und militärischer Ausrüstung genutzt werden.

    Im Raum Odessa wurden den Informationen zufolge außerdem zwei Logistikzentren getroffen, die der Lagerung von Munition, Waffen, Militärtechnik und weiterem militärischem Material dienten. Im Hafen von Odessa wurde zudem ein Trockenfrachter getroffen, der militärische Güter geliefert hatte. Die Angriffe wurden demnach mit Kampfdrohnen und luftgestützten Präzisionswaffen durchgeführt.

    Das russische Verteidigungsministerium erklärte, die Streitkräfte setzten damit ihre Angriffe auf die von den ukrainischen Streitkräften genutzte Logistikinfrastruktur fort. Ziel sei es, den militärisch-wirtschaftlichen Nachschub der Ukraine zu beeinträchtigen.

  • 19:40 Uhr

    DVR: Mehr als 60 Verletzte und acht Tote binnen einer Woche

    In der vergangenen Woche sind in der Donezker Volksrepublik (DVR) mehr als 60 Menschen bei Angriffen der ukrainischen Streitkräfte verletzt worden. Acht Menschen, darunter ein Kind, kamen ums Leben. Dies teilte die Menschenrechtsbeauftragte Darja Morosowa mit.

    Seit Beginn der bewaffneten Auseinandersetzungen im Jahr 2014 wurden in der DVR insgesamt 17.331 Menschen verletzt, darunter 1.092 Kinder. Die Zahl der Todesopfer beläuft sich demnach auf 10.020, darunter 257 Kinder.

    Unterdessen befinden sich nach Angaben der Regionalregierung mehr als 100 Menschen, die in der Region Belgorod angegriffen wurden, in Krankenhäusern. Insgesamt würden derzeit 119 Verletzte medizinisch behandelt, sieben von ihnen auf Intensivstationen. Alle Patienten erhalten die notwendige medizinische Versorgung.

    Allein am vergangenen Tag seien in der Region weitere zehn Menschen bei Angriffen verletzt worden. Sieben von ihnen werden stationär und drei ambulant behandelt.

  • 19:25 Uhr

    Die Ukraine mit 35: Schutzlos vor Luftangriffen während Russland im Donbass vorrückt

    Am heutigen Montag begeht die Ukraine den 35. Jahrestag ihrer Unabhängigkeit. Es waren – gelinde gesagt – drei turbulente Jahrzehnte, und das Land steuert nun unaufhaltsam auf den Zusammenbruch zu. Das gilt auch für die militärische Lage, bei der ukrainische Truppen eine fortlaufende Serie von Rückschlägen erleiden.

    Lesen Sie dazu mehr hier auf unserer Webseite.

  • 19:10 Uhr

    Ukraine: Gesetzentwurf sieht ein Jahr Mobilisierungsaufschub für Väter vor

    In der ukrainischen Werchowna Rada wurde ein Gesetzentwurf registriert, der Vätern nach der Geburt eines Kindes einen einjährigen Aufschub von der Mobilisierung gewähren soll. Dies teilte der Abgeordnete und Initiator des Gesetzes, Alexei Gontscharenko, mit.

    Der Aufschub soll während des ersten Lebensjahres des Kindes gelten und mit dessen erstem Geburtstag enden. Laut Gontscharenko soll die Regelung Familien mit Neugeborenen unterstützen, die Geburtenrate fördern und zur Bewältigung der demografischen Krise in der Ukraine beitragen.

    Der Vorstoß erfolgt vor dem Hintergrund anhaltender Probleme bei der Mobilisierung. Der Abgeordnete Ruslan Gorbenko erklärte zuvor, die Ukraine könne monatlich bis zu 5.000 zusätzliche Männer mobilisieren, wenn die Behörden die bestehenden Freistellungen überprüfen und Fälle von Umgehung der Einberufung aufdecken würden. Von den zuletzt rund 25.000 Mobilisierten seien laut Gorbenko nur etwa 10.000 tatsächlich in die Armee gelangt.

    Gorbenko forderte zudem eine Überprüfung von Entscheidungen über die Vergabe von Behinderungsstatus sowie von Studierenden, die nur formal an Hochschulen eingeschrieben sind. Außerdem müsse Kiew mit seinen europäischen Partnern zusammenarbeiten, um Wehrpflichtige beim Grenzübertritt festzuhalten. Der frühere ukrainische Verteidigungsminister Alexei Resnikow hatte seinerseits eine gesetzliche Regelung zur verpflichtenden Mobilisierung von Frauen gefordert, um das Mobilisierungspotenzial des Landes zu verdoppeln.

  • 18:38 Uhr

    Peskow: Russland will Standorte ukrainischer Raketenproduktion zerstören

    Russland arbeite daran, Produktionsstätten für Raketen in der Ukraine ausfindig zu machen und zu zerstören, erklärte Kremlsprecher Dmitri Peskow. Die russischen Streitkräfte würden entsprechende Informationen sammeln und Maßnahmen ergreifen, um die betreffenden Standorte zu vernichten, so Peskow bei einem Briefing.

    Peskow reagierte damit auf die Pläne Großbritanniens, der Ukraine geheime Informationen für den Aufbau einer eigenen Produktion von SCALP-Marschflugkörpern mit großer Reichweite zur Verfügung zu stellen. Der Kremlsprecher bezeichnete Großbritannien in diesem Zusammenhang als Konfliktpartei und warf London vor, den Konflikt weiter anzuheizen und den Friedensprozess zu behindern.

    Vor diesem Hintergrund erklärte der Militärexperte Juri Knutow, Russland könne künftig präventive Angriffe auf Produktions- und Montageorte ukrainischer Langstreckenraketen durchführen. Dass London Kiew geheime Informationen zur Verfügung stellen wolle, sei nicht überraschend. Nach Einschätzung des Experten könnte die Raketenproduktion innerhalb eines halben Jahres beginnen.

  • 18:08 Uhr

    Südkorea verweigert der Ukraine Patriot-Abfangraketen

    Südkorea hat sich laut der Zeitung The Chosun Ilbo geweigert, der Ukraine Raketen für die US-amerikanischen Patriot-Luftabwehrsysteme zu liefern. Die südkoreanischen Behörden verwiesen demnach auf die Notwendigkeit, angesichts möglicher Raketenprovokationen durch die Volksrepublik Korea über ausreichende eigene Luftverteidigungsreserven zu verfügen.

    Der südkoreanische Lieferstopp trifft Kiew vor dem Hintergrund eines zunehmenden Mangels an Abfangraketen für seine westlichen Luftabwehrsysteme. Bereits im Juli hatte sich der ukrainische Präsidentenberater Alexander Kamyschin mit Vertretern des südkoreanischen Verteidigungsministeriums getroffen und um moderne PAC-3-Abfangraketen für die Patriot-Systeme gebeten.

    Die Entscheidung Südkoreas dürfte die Suche Kiews nach zusätzlichen Patriot-Abfangraketen weiter erschweren. Zugleich zeigt der Vorgang, dass mögliche Lieferungen nicht nur von der Nachfrage der Ukraine, sondern auch von den eigenen sicherheitspolitischen Interessen der potenziellen Lieferländer abhängen.

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Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.