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Liveticker Ukraine-Krieg: Russische Armee trifft Depots mit Militärgütern im Hafen von Odessa

Russland führt gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine Militäroperation in der Ukraine durch. Der Westen reagiert mit immer neuen Waffenlieferungen an die Ukraine und beispiellosen Sanktionen gegen Russland. Lesen Sie hier die neuesten Entwicklungen.
Liveticker Ukraine-Krieg: Russische Armee trifft Depots mit Militärgütern im Hafen von OdessaQuelle: Sputnik
  • 15.08.2026 21:00 Uhr

    21:00 Uhr

    Damit beenden wir für heute den Live-Ticker zur Lage im Ukraine-Konflikt. Morgen früh ab 7 Uhr geht es mit der Berichterstattung weiter. Wir wünschen unseren Lesern trotz aller Spannungen in der Welt eine gute Nacht!

  • 20:59 Uhr

    Flugabwehr zerstört im Laufe des Tages 180 ukrainische Drohnen

    Einheiten der russischen Flugabwehr haben im Laufe des Tages 180 unbemannte Flugzeuge der Ukraine abgefangen und zerstört. Laut dem Verteidigungsministerium wurden diese zwischen 8 und 20 Uhr (Moskauer Zeit) über elf Gebieten Russlands sowie über dem Schwarzen Meer vom Himmel geholt.

  • 20:42 Uhr

    FT: Ukraine verschweigt Zahl russischer Raketen – denn sie kann nicht abfangen

    Seit einiger Zeit berichtet die Ukraine nicht mehr über die Zahl der von Russland abgefeuerten Raketen. Laut einem Bericht der Zeitung Financial Times (FT) steht die Maßnahme mit einer geringen Abfangfähigkeit in Verbindung. Außerdem ziele diese Taktik darauf ab, die Moral der Bevölkerung aufrechtzuerhalten.

    Die Verbergung der Daten sei nach einer Reihe massiver Angriffe Anfang August, die Kiew nicht abwehren konnte, deutlich geworden. Die Lage habe einen kritischen Mangel an Abfangraketen offengelegt, insbesondere an Patriot-Raketen.

  • 20:20 Uhr

    Russische Behörden melden Verletzte nach ukrainischen Angriffen

    Bei einem Drohnenangriff der ukrainischen Streitkräfte auf eine Tankstelle in Melitopol wurde ein Zivilist verletzt, berichtet der Gouverneur des Gebiets Saporoschje Jewgeni Balizki. Ein in der Nähe geparkter Lkw geriet durch den Angriff in Brand.

    Im Dorf Wassiljewka im Gebiet Brjansk schlug eine Kamikaze-Drohne in ein Wohnhaus ein. Nach Angaben des kommissarischen Gouverneurs Jegor Kowaltschuk wurden zwei Menschen verwundet.

    Aufgrund der Angriffe auf das Gebiet Belgorod erlitten zwei Zivilisten Verletzungen. Einer von ihnen befindet sich in kritischem Zustand. Alle Verletzten erhalten medizinische Hilfe.

  • 19:46 Uhr

    Kiews Truppen greifen zivile Objekte in AKW-Stadt Energodar an

    Ukrainische Truppen haben die Einsatzzentrale des Katastrophenschutzes in Energodar nahe dem Atomkraftwerk Saporoschje attackiert. Laut Bürgermeister Maxim Puchow erfolgte der Angriff in der vergangenen Nacht. Es brach ein Brand aus, den die Mitarbeiter der Zentrale umgehend selbstständig löschten.

    Außerdem schlug eine FPV-Drohne in einen Pkw ein, das Fahrzeug wurde schwer beschädigt, fügt Puchow hinzu. Es gab keine Verletzten.

  • 19:19 Uhr

    Russland bittet USA und Türkei um Klarstellung zu Plänen über Waffenlieferungen an Ukraine

    Das russische Außenministerium hat die USA und die Türkei um Aufklärung bezüglich der vom US-Kongress veröffentlichten Informationen gebeten, sagt die Sprecherin des Ressorts Maria Sacharowa.

    Es handelt sich um die mögliche Übergabe von US-Waffen und -Munition im Besitz der türkischen Armee an die Ukraine.

    Sacharowa zufolge sind die Umstände und Bedingungen einer möglichen Waffenübergabe weiterhin unklar. Es sei zudem unbekannt, wer den Re-Export initiiert habe sowie wie und wann die Waffen in die Ukraine gelangen könnten.

    Die Lieferung neuer Waffen an Kiew werde den Ukraine-Konflikt zwar nicht wesentlich beeinflussen, aber die Beziehungen zu Washington und Ankara beschädigen, betont Sacharowa. Das gegenseitige Vertrauen werde durch den Versuch untergraben, sich friedensstiftender Rhetorik zu bedienen und gleichzeitig die Ukraine mit Waffen zu beliefern.

    Vor Kurzem hatte das US-Außenministerium den Kongress über die Absicht informiert, die Lieferung von Raketen verschiedener Typen aus türkischen Beständen an die Ukraine zu genehmigen. Das Paket umfasst unter anderem ATACMS-Munition und M270-Mehrfachraketenwerfer.

  • 18:56 Uhr

    Russische Armee trifft Depots mit Militärgütern im Hafen von Odessa

    Die russischen Streitkräfte haben weitere Angriffe auf die Hafeninfrastruktur in der Ukraine unternommen. Laut dem Verteidigungsministerium wurden Depots mit Militärgütern, die für ukrainische Truppen vorgesehen sind, im Hafen von Odessa getroffen.

  • 18:25 Uhr

    Gebiet Charkow: Betankungsanlage für ukrainische Militärfahrzeuge zerstört

    Russische Truppen haben eine Betankungsanlage für ukrainische Militärfahrzeuge in Werbowka im Gebiet Charkow zerstört. Dies teilt das Verteidigungsministerium in Moskau mit. Bei dem Angriff kamen Geran-Kampfdrohnen zum Einsatz.

  • 18:00 Uhr

    Selenskijs Raketen-Rechenfehler: Darum halten seine Zahlen der Realität nicht stand

    Selenskij hätte gerne zehn Prozent des Bestands an Patriot-Abfangraketen. Das würde es der Ukraine ermöglichen, jede russische ballistische Rakete abzufangen. Doch die Raketenrechnung des ukrainischen Präsidenten kann aufgrund verschiedener Faktoren nicht aufgehen.

    Mehr dazu lesen Sie hier auf unserer Webseite.

  • 17:41 Uhr

    Mehrere ukrainische Drohnen über Sewastopol abgefangen

    Einheiten der russischen Flugabwehr haben einen Angriff der ukrainischen Streitkräfte auf Sewastopol abgewehrt. Laut Gouverneur Michail Raswoschajew wurden sechs Drohnen vom Himmel geholt. Es gab keine Verletzten.

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Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.