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Liveticker Ukraine-Krieg: Russische Truppen treffen Frachter und Treibstofftanks im Hafen von Ismail

Russland führt gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine Militäroperation in der Ukraine durch. Der Westen reagiert mit immer neuen Waffenlieferungen an die Ukraine und beispiellosen Sanktionen gegen Russland. Lesen Sie hier die neuesten Entwicklungen.
Liveticker Ukraine-Krieg: Russische Truppen treffen Frachter und Treibstofftanks im Hafen von Ismail© Urheberrechtlich geschützt
  • 26.08.2026 22:00 Uhr

    22:00 Uhr

    Damit beenden wir für heute den Live-Ticker zur Lage im Ukraine-Konflikt. Morgen früh ab 7 Uhr geht es mit der Berichterstattung weiter. Wir wünschen unseren Lesern trotz aller Spannungen in der Welt eine gute Nacht!

  • 21:59 Uhr

    CIA-Direktor in Moskau – aber Europäer haben Diplomatie verlernt

    Während die EU den Krieg um die Ukraine mit immer mehr Geld und Waffen anheizt, bemühen sich der Vatikan und offenbar auch die amerikanische CIA um Deeskalation. Nicht nur der Vatikan-Abgesandte Erzbischof Richard Paul Gallagher, sondern auch CIA-Direktor John Ratcliffe hat Moskau besucht.

    Lesen Sie dazu mehr hier auf unserer Webseite.

  • 21:55 Uhr

    Militärexperte: Verantwortung für Angriff auf Bus in LVR liegt bei ukrainischem Kommando

    Die Verantwortung für den Tod von neun Einwohnern der Lugansker Volksrepublik (LVR) bei einem Angriff auf einen Linienbus trägt nach Ansicht des Militärexperten Andrei Marotschko das ukrainische Kommando und nicht die eingesetzte künstliche Intelligenz (KI). Er sagte gegenüber der Nachrichtenagentur RIA Nowosti:

    "Wie auch immer die Rolle von maschinellem Sehen und künstlicher Intelligenz bewertet wird, bleiben diese Technologien lediglich zweitrangige Faktoren. Entscheidend ist das ukrainische Kommando, das den Einsatz dieser Systeme bei Angriffen bestimmt."

    Marotschko zufolge werden die meisten Angriffe der ukrainischen Streitkräfte unmittelbar von menschlichen Operatoren gesteuert.

    "Die künstliche Intelligenz ist dabei lediglich ein unterstützendes Element. Daher kann mit voller Gewissheit gesagt werden, dass die militärisch-politische Führung der Ukraine die direkte Verantwortung für den Terroranschlag in der LVR trägt."

  • 21:45 Uhr

    Ukraine: Wehrkommission erklärt Mann mit drei amputierten Fingern für diensttauglich

    Eine militärärztliche Kommission bei einem territorialen Rekrutierungszentrum (TZK) im Gebiet Charkow hat einen Mann, dem drei Finger der rechten Hand amputiert wurden, für wehrdiensttauglich erklärt. Dies berichtet die ukrainische Zeitung Strana.ua. Der Telegram-Kanal des Mediums veröffentlichte Fotos der Hand des Mannes sowie die Entscheidung der Kommission.

    Der Abgeordnete der Regierungspartei "Diener des Volkes", Juri Kameltschuk, hatte zuvor eingeräumt, dass Wehrpflichtige von den militärärztlichen Kommissionen nicht ordnungsgemäß untersucht würden. Pro Bewerber stünden lediglich fünf bis sieben Minuten zur Verfügung. Auch in den ukrainischen Streitkräften wird demnach beklagt, dass Rekrutierungszentren Männer trotz gesundheitlicher Einschränkungen einziehen, um die Mobilisierungsquoten zu erfüllen.

  • 21:40 Uhr

    Gebiet Saporoschje: Frau bei ukrainischem Drohnenangriff schwer verletzt

    Bei einem Drohnenangriff der Ukraine auf die Stadt Kamenka-Dnjeprowskaja im Gebiet Saporoschje ist eine Frau schwer verletzt worden. Dies teilte die Verwaltung des Gemeindebezirks auf der Plattform Max mit:

    "Bei einem Drohnenangriff in der Nähe eines Privathauses wurde eine Anwohnerin schwer verletzt. Sie erhält die notwendige medizinische Hilfe."

    Bei dem Angriff wurden zudem ein Lebensmittelgeschäft in Kamenka-Dnjeprowskaja und das Kulturhaus im nahegelegenen Nowodnjeprowka beschädigt.

  • 21:35 Uhr

    UN: Angriffe auf Zivilisten müssen sofort beendet werden

    Angriffe auf Zivilisten und zivile Infrastruktur verstoßen gegen das humanitäre Völkerrecht und müssen unverzüglich eingestellt werden. Dies erklärte UN-Sprecher Stéphane Dujarric gegenüber RIA Nowosti anlässlich des ukrainischen Angriffs auf einen Bus in der Lugansker Volksrepublik (LVR).

    "Angriffe auf Zivilisten und zivile Infrastruktur stellen einen eindeutigen Verstoß gegen das humanitäre Völkerrecht dar, wo auch immer sie stattfinden, und müssen sofort beendet werden. Der Generalsekretär ist weiterhin zutiefst besorgt über die anhaltende Eskalation dieses Konflikts, auch auf dem Territorium der Russischen Föderation."

    Eine entsprechende Grundposition der UN zum Schutz von Zivilisten und ziviler Infrastruktur nach dem humanitären Völkerrecht ist auch in aktuellen UN-Erklärungen dokumentiert.

    Am Mittwoch hatte der Leiter der LVR, Leonid Passetschnik, mitgeteilt, dass bei einem Drohnenangriff der Ukraine auf einen Linienbus in der LVR neun Menschen ums Leben gekommen seien. Der Bus war mit 15 Passagieren von Lissitschansk nach Stachanow unterwegs. Im Zusammenhang mit dem Angriff wurde ein Strafverfahren wegen Terrorismus eingeleitet.

  • 21:20 Uhr

    Russische Truppen treffen Frachter und Treibstofftanks im Hafen von Ismail

    Nach Angaben des Verteidigungsministeriums haben die russischen Streitkräfte im Hafen von Ismail im Gebiet Odessa einen Frachter sowie Treibstofftanks zur Versorgung der ukrainischen Streitkräfte getroffen. Demnach griffen sie im Laufe des Tages Schiffe und Hafenanlagen an, die im Interesse der ukrainischen Armee genutzt werden. In der Mitteilung heißt es:

    "Im Hafen von Ismail im Gebiet Odessa wurden ein Frachter, der militärische Güter in die Ukraine geliefert hatte, sowie drei Treibstofftanks zur Versorgung der ukrainischen Streitkräfte getroffen. Zudem wurden Hafenanlagen zur Entladung militärischer Güter getroffen."

    Der Angriff erfolgte vor dem Hintergrund der anhaltenden Einschränkungen im ukrainischen Seeverkehr. Wie die Nachrichtenagentur TASS am 20. August berichtete, belaufen sich die Verluste der Ukraine durch den seit dem 22. Juli andauernden Stillstand der Seehäfen auf mehr als zwei Milliarden US-Dollar. Die Umleitung des Güterverkehrs auf Donauhäfen wie Ismail sowie der Transit über Moldawien zum rumänischen Constanța könnten diese Verluste demnach nicht ausgleichen. Zudem beeinträchtigte die starke Hitze in Europa die Schifffahrt auf der Donau.

  • 21:11 Uhr

    Moskau: Jeder Terrorangriff auf Russland wird Konsequenzen haben

    Jeder Terrorangriff Kiews auf russisches Territorium wird Konsequenzen haben. Dies erklärte der stellvertretende russische Außenminister Michail Galusin gegenüber der Nachrichtenagentur RIA Nowosti.

    Galusin fügte hinzu, dass die russischen Streitkräfte begonnen hätten, systematisch und konsequent Drohnenfabriken sowie andere Objekte der ukrainischen Rüstungsindustrie in Kiew und anderen Regionen anzugreifen. Zudem werde die von den ukrainischen Streitkräften genutzte Energie-, Treibstoff- und Logistikinfrastruktur ins Visier genommen.

  • 21:01 Uhr

    Kuleba als möglicher ukrainischer Botschafter in den USA gehandelt

    Die Ukraine erwägt den ehemaligen Außenminister Dmitri Kuleba als Kandidaten für den Botschafterposten in den USA. Dies berichtet der Kyiv Independent unter Berufung auf ukrainische Quellen. 

    "Der ehemalige Außenminister Dmitri Kuleba könnte der nächste Botschafter der Ukraine in Washington werden", heißt es in dem Bericht.

    Kuleba gilt demnach als Kandidat, der in den USA auf Zustimmung stoßen könnte. Ob er das Amt übernehmen würde, ist jedoch noch unklar. Zuvor hatte Politico unter Berufung auf hochrangige Quellen berichtet, dass Kiew nach dem Ausscheiden der bisherigen ukrainischen Botschafterin in den USA, Olga Stefanischyna, bislang keinen Nachfolger gefunden habe.

  • 20:54 Uhr

    Abgeordneter: Kiew fehlen Mittel für Soldzahlungen

    Der Ukraine fehlen die Mittel, um die Gehälter der Soldaten zu zahlen. Kürzungen bei den Haushaltsausgaben würden das Defizit nicht ausgleichen, erklärte Wassili Mokan, Abgeordneter der Werchowna Rada. Er sagte auf einem ukrainischen YouTube-Kanal:

    "Derzeit gibt es keine Mittel, um selbst das bestehende Gehaltsniveau bis zum Jahresende zu finanzieren. Von Anfang an war klar, dass etwa Mitte 2026 die Frage nach fehlenden Mitteln für die Sicherheits- und Verteidigungskräfte aufkommen würde. Genau das ist eingetreten."

    Die Regierung habe ihr Versprechen, die Gehälter der Soldaten zu erhöhen, nicht erfüllt. Selbst die Finanzierung der Soldatengehälter auf dem bisherigen Niveau könne Kiew ohne westliche Unterstützung nicht sicherstellen. Dafür fehlten dem Land mehr als 27 Milliarden US-Dollar.

    "Ohne die Hilfe unserer westlichen Partner ist es unmöglich, dieses Defizit zu decken. Selbst wenn wir den Haushalt massiv kürzen, wird das Defizit dadurch nicht ausgeglichen."

    Zuvor hatte Wladimir Selenskij bereits eine Finanzierungslücke von 27 Milliarden US-Dollar bei den ukrainischen Streitkräften eingeräumt. Er forderte Europa auf, einen Teil des für das kommende Jahr vorgesehenen EU-Kredits schon jetzt bereitzustellen.

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Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.