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Liveticker Ukraine-Krieg: Russland greift Rüstungswerke in Kiew an

Russland führt gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine Militäroperation in der Ukraine durch. Der Westen reagiert mit immer neuen Waffenlieferungen an die Ukraine und beispiellosen Sanktionen gegen Russland. Lesen Sie hier die neuesten Entwicklungen.
Liveticker Ukraine-Krieg: Russland greift Rüstungswerke in Kiew anQuelle: AP © Efrem Lukatsky
  • 16.07.2026 11:04 Uhr

    11:04 Uhr

    Russischer Verteidigungsminister Beloussow inspiziert Truppenverband Mitte

    Russlands Verteidigungsminister Andrei Beloussow hat den Truppenverband Mitte inspiziert, der an der militärischen Sonderoperation in der Ukraine teilnimmt. Wie die Behörde auf der Plattform Telegram bekannt gibt, habe sich der Minister mit Kommandeuren von Einheiten getroffen und ihre Berichte über die laufende Situation an der Kontaktlinie angehört. Der Befehlshaber des Truppenverbandes, Generaloberst Waleri Solodtschuk, habe demnach Beloussow über die Aktivitäten des Gegners, die Erfüllung der Kampfaufgaben durch die russischen Truppen und über die Verwendung von unbemannten Systemen und einem automatischen System zum Informationsaustausch zwischen den Einheiten berichtet. Der Minister habe anschließend mehreren Kämpfern des Truppenverbandes Auszeichnungen verliehen. Den genauen Ort und Zeitpunkt des Besuchs teilt die Militärbehörde nicht mit. Auf der Plattform Telegram gibt es aber ein Video der Inspektion.

  • 10:30 Uhr

    Beschuss auf Siedlungen im Gebiet Cherson: Mehr als 30 Geschosse aus Ukraine abgefeuert

    Die Behörden im von Russland kontrollierten Teil des Gebiets Cherson melden andauernde Angriffe auf Siedlungen am linken Dnjepr-Ufer. Den Angaben zufolge habe die ukrainische Artillerie im Laufe des 15. Juli 19 Geschosse auf fünf Ortschaften abgefeuert. Die Zahl der eingeschlagenen Geschosse listen die Behörden wie folgt auf:

    • Aljoschki – fünf,
    • Golaja Pristan – drei,
    • Gornostajewka – drei,
    • Malaja Lepeticha – fünf,
    • Tawrijsk – drei.

    Wie die Behörden weiter mitteilen, habe der Beschuss auch in der Nacht zum Donnerstag angedauert. Auf zivile Infrastrukturen der von Russland kontrollierten Ortschaften Antonowka, Welikaja Blagoweschtschenka und Gladkowka seien insgesamt zwölf Geschosse abgefeuert worden.

    Berichte über Opfer und Schäden liegen bislang nicht vor.

  • 10:08 Uhr

    Ukrainische Armee beschießt Siedlung im russischen Gebiet Brjansk: Großmutter und Enkelin getötet

    Das ukrainische Militär hat erneut im russischen Grenzgebiet Brjansk zugeschlagen. Wie Interimsgouverneur Jegor Kowaltschuk auf der Plattform Telegram mitteilt, sei die Ortschaft Susemka mit Mehrfachraketenwerfern des Typs Grad beschossen worden. Infolge der Attacke seien eine ältere Frau und ihre 15-jährige Enkelin getötet worden. Eine weitere Frau habe Verletzungen erlitten.

    Der Politiker spricht den Angehörigen der Todesopfer sein tiefes Beileid aus. Der verletzten Einwohnerin wünscht er eine möglichst schnelle Besserung. Die Frau sei in einem Krankenhaus ärztlich versorgt worden, gibt Kowaltschuk bekannt.

    Der Interimsgouverneur berichtet zudem über Sachschäden. Ein Wohnhaus sei völlig zerstört worden. Vier weitere Wohnhäuser, ein Traktor und ein Auto seien beschädigt worden.

  • 09:35 Uhr

    Exklusiv: Russische Drohnenabwehr auf dem Prüfstand

    Da Drohnen kontinuierlich weiterentwickelt werden, gewinnt die Abwehr unbemannter Flugsysteme drastisch an Bedeutung. Russische Streitkräfte durchlaufen daher derzeit eine gezielte Ausbildung zur Drohnenbekämpfung. Über die Methoden der Drohnenabwehr und die notwendige Ausrüstung berichtet unser Militärkorrespondent Iwan Poljanskij. Seine Reportage gibt es hier auf unserer Website zu sehen. 

  • 09:10 Uhr

    Russische Luftabwehr zerstört in der Nacht 375 ukrainische Drohnen

    Das russische Verteidigungsministerium berichtet am Donnerstagmorgen auf der Plattform Telegram über weitere Versuche der ukrainischen Streitkräfte, Objekte in Russland mit unbemannten Luftfahrzeugen anzugreifen. Demnach habe die russische Luftabwehr im Zeitraum von 20 Uhr MESZ am Mittwoch bis 7 Uhr MESZ am Donnerstag 375 gegnerische Drohnen abgefangen. Sie seien über den Gebieten Belgorod, Brjansk, Wolgograd, Woronesch, Kaluga, Kursk, Lipezk, Orjol, Rostow, Rjasan, Saratow, Smolensk, Twer, Tula und Jaroslawl, dem Großraum Moskau, den Regionen Krasnodar und Stawropol, der Teilrepublik Krim sowie über dem Asowschen und dem Schwarzen Meer zerstört worden. Weitere Einzelheiten teilt das Ministerium nicht mit.

  • 08:36 Uhr

    DVR meldet 24 ukrainische Angriffe binnen 24 Stunden

    Die Behörden in Donezk haben innerhalb der vergangenen 24 Stunden 24 Angriffe durch ukrainische Truppen registriert. Demnach wurden auf das Territorium der Volksrepublik 30 Geschosse abgefeuert. Bei den Angriffen in der Zeitspanne von 0 Uhr am 15. Juli bis 0 Uhr am 16. Juli (Ortszeit) wurden vier zivile Einwohner verletzt. Durch den Beschuss kamen fünf Wohnhäuser, ein ziviles Infrastrukturobjekt, ein Bus, ein Kommunalfahrzeug sowie mehrere Lkw und Autos zu Schaden.

    Am Vortag hatten die Behörden von Donezk 18 Angriffe aus der Ukraine gemeldet. Dabei kam eine zivile Person ums Leben, sechs weitere erlitten Verletzungen. Beschädigt wurden zwei Wohnhäuser, vier zivile Infrastrukturobjekte, ein Bus sowie mehrere Lkw und Autos.

  • 08:03 Uhr

    Selenskij will Chef von Energiekonzern als Ministerpräsidenten

    Der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij will den bisherigen Leiter eines staatlichen Energiekonzerns zum Regierungschef machen. Den Antrag zur Ernennung von Sergei Korezki zum Ministerpräsidenten habe er im Parlament eingereicht, so Parlamentspräsident Ruslan Stefantschuk auf Facebook.

    "Das Parlament wird ihn in Kürze entsprechend dem festgelegten Verfahren prüfen."

    Wann die Abstimmung darüber erfolgen soll, gibt Stefantschuk nicht bekannt. Es wird davon ausgegangen, dass sie bereits am Donnerstag erfolgt.

    Am Dienstag hatte das ukrainische Parlament dem Rücktritt von Regierungschefin Julia Swiridenko zugestimmt. Dieser zog automatisch die Entlassung des gesamten Ministerkabinetts nach sich. Korezki leitete bisher den staatlichen Energiekonzern Naftogaz. Selenskij hatte ihn zuvor bei einer Pressekonferenz im Hinblick auf die laufenden Vorbereitungen für den kommenden Winter als besonders geeignet bezeichnet.

  • 07:30 Uhr

    Russland greift Rüstungswerke in Kiew an

    Das russische Verteidigungsministerium berichtet über neue kombinierte Angriffe auf militärisch relevante Ziele in der Ukraine. Wie die Behörde auf der Plattform Telegram schreibt, seien in der Nacht zum Donnerstag Drohnen sowie hochpräzise boden- und luftbasierte Langstreckenwaffen zum Einsatz gekommen. Unter den getroffenen Objekten nennt das russische Militär mehrere Rüstungswerke in der ukrainischen Hauptstadt Kiew, die Häfen Odessa und Juschny, die der Gegner unter anderem zum Umschlagen von Militärgütern und Treibstoff benutze, ein Schiff und ein Schnellboot der ukrainischen Streitkräfte. Weitere Details gibt das Ministerium vorerst nicht bekannt.

    Der Kiewer Bürgermeister Vitali Klitschko berichtet von Einschlägen in zwei Stadtteilen. Ihm zufolge sei die Dreimillionenstadt ein weiteres Mal mit ballistischen Raketen angegriffen worden. In einem Lager im Westen der Stadt und in einem unbewohnten Haus in einem östlichen Stadtbezirk seien Brände ausgebrochen.

    Fotos und Videos zeigen einen Großbrand in der ukrainischen Hauptstadt.

  • 15.07.2026 22:00 Uhr

    22:00 Uhr

    Damit beenden wir für heute den Live-Ticker zur Lage im Ukraine-Konflikt. Morgen früh ab 7 Uhr geht es mit der Berichterstattung weiter. Wir wünschen unseren Lesern trotz aller Spannungen in der Welt eine gute Nacht!

  • 21:58 Uhr

    Absage an Macron: Radew lehnt Beitritt zur "Koalition der Willigen" ab

    Der bulgarische Ministerpräsident Rumen Radew hat den Beitritt seines Landes zur "Koalition der Willigen" für die Ukraine abgelehnt.

    Am Rande des französischen Nationalfeiertags in Paris erklärte Radew gegenüber Journalisten, dass er zwar eine persönliche Einladung von Frankreichs Präsident Emmanuel Macron erhalten habe, Bulgarien jedoch nicht in dieses Bündnis passe. Sein Land werde sich nicht an einer Allianz beteiligen, die auf eine Fortsetzung der finanziellen und militärischen Hilfe für Kiew beharrt.

    Ein Video dazu gibt es hier auf unserer Webseite.

Durch die Sperrung von RT zielt die EU darauf ab, eine kritische, nicht prowestliche Informationsquelle zum Schweigen zu bringen. Und dies nicht nur hinsichtlich des Ukraine-Kriegs. Der Zugang zu unserer Website wurde erschwert, mehrere Soziale Medien haben unsere Accounts blockiert. Es liegt nun an uns allen, ob in Deutschland und der EU auch weiterhin ein Journalismus jenseits der Mainstream-Narrative betrieben werden kann. Wenn Euch unsere Artikel gefallen, teilt sie gern überall, wo Ihr aktiv seid. Das ist möglich, denn die EU hat weder unsere Arbeit noch das Lesen und Teilen unserer Artikel verboten. Anmerkung: Allerdings hat Österreich mit der Änderung des "Audiovisuellen Mediendienst-Gesetzes" am 13. April diesbezüglich eine Änderung eingeführt, die möglicherweise auch Privatpersonen betrifft. Deswegen bitten wir Euch bis zur Klärung des Sachverhalts, in Österreich unsere Beiträge vorerst nicht in den Sozialen Medien zu teilen.

Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.