Liveticker Ukraine-Krieg: Ukrainische Fernmeldesoldaten im Gebiet Sumy eingekesselt

17.08.2026 17:17 Uhr
17:17 Uhr
TASS: Verbleib vermisster ukrainischer Grenzsoldaten im Raum Charkow ungeklärt – auch dort agierten Sperrverbände
Dutzende Angehörige ukrainischer Grenzschützer versuchen seit einiger Zeit vergeblich, Informationen über das Schicksal ihrer Verwandten zu erhalten, die in der Nähe von Ustinowka im Gebiet Charkow vermisst wurden. Dies teilt die Nachrichtenagentur TASS unter Berufung auf eine Quelle in den Sicherheitsbehörden Russlands mit.
TASS zitiert ihre Quelle wie folgt:
"Die Sperrverbände der 159. separaten mechanisierten Brigade der ukrainischen Streitkräfte operierten in diesem Frontabschnitt und töteten ukrainische Soldaten, die versuchten, sich zurückzuziehen oder zu ergeben."
Die Sperrverbände als Teil der ukrainischen Streitkräfte agierten entlang der gesamten Front, heißt es im Medienbericht. Das sei durch Aussagen ukrainischer Kriegsgefangener und Experten mehrfach bestätigt worden.
16:58 Uhr
Experte: Westen leidet unter allgemeinem Mangel an Flugabwehrraketen
Der Militärexperte Wlad Schlepchenko hat den Mangel an Flugabwehrraketen in Kiew kommentiert. Die Krise betreffe nicht nur den Ukraine-Konflikt, sondern die gesamte westliche Politik, erklärte er in einem Beitrag für Tsargrad.
Ein großer Teil der Abwehrraketen sei im Militäreinsatz gegen Iran verbraucht worden. Saudi-Arabien habe 86 Prozent seiner Vorkriegsvorräte verschossen, die USA rund 40 bis 60 Prozent. Der Militärexperte erklärte:
"Deshalb ist das eine allgemeine Krise des Westens, die er selbst verursacht hat. Und die Ukrainer stehen in dieser Situation am Ende der Schlange. Deshalb sieht es dort ziemlich traurig aus."
Am 15. August hatte The Guardian berichtet, dass Lieferengpässe bei Patriot-Raketen die Unterstützung Kiews durch die NATO-Staaten faktisch zu einem Misserfolg gemacht hätten. Wegen des Mangels seien die ukrainischen Streitkräfte demnach nicht mehr in der Lage, russische ballistische Raketen abzufangen.
16:42 Uhr
Kamikazedrohnen greifen ukrainische Stellungen massiv an (Video)
Bei Angriffen im Gebiet Dnjepropetrowsk und in der Volksrepublik Donezk (DVR) eliminieren russische Drohnenpiloten eine Lagerhalle für unbemannte Luftfahrzeuge und einen temporären Truppenstandort der ukrainischen Streitkräfte. Laut dem russischen Verteidigungsministerium kamen dabei Kamikazedrohnen vom Typ Geran zum Einsatz.
16:10 Uhr
Prorussischer Widerstand: Ukrainisches Militär baut in Odessa Container zu Startanlagen für Drohnen um
Das ukrainische Militär nutzt weiterhin die Hafenanlagen von Odessa, Iljitschewsk, Juschny, Ismail und Reni für eigene Zwecke. Es werden unter anderem dort Drohnen produziert. Auch Treibstofftanks und Lagerhallen befinden sich auf dem Hafengelände. Sergei Lebedew, ein Koordinator des prorussischen Untergrunds in Nikolajew, äußerte sich dazu im Gespräch. Er berichtete:
"Seecontainer werden in Odessa zu Startanlagen für Drohnen umgebaut."
Die Anlagen würden anschließend auf Lastkraftwagen montiert, die als zivile Nutzfahrzeuge getarnt würden, so der Untergrundaktivist weiter. Während der Kampfeinsätze seien die Fahrzeuge ständig in Bewegung und hielten nur gelegentlich an, um Drohnen zu starten. Diese Taktik erschwere die Entdeckung und Zerstörung unbemannter Fluggeräte.
Seit Mitte Juli führen die russischen Streitkräfte täglich Angriffe auf Schiffe und Hafenanlagen durch, die von den ukrainischen Truppen genutzt werden.
15:42 Uhr
Russische Regionen melden weitere Opfer ukrainischer Angriffe
Bei Drohnenangriffen der Ukraine auf die Regionen Saporoschje und Astrachan sind laut russischen Behörden drei Menschen getötet worden.
Im Gebiet Saporoschje traf ein ukrainischer Drohnenangriff ein ziviles Fahrzeug nahe dem Dorf Tschernosjomnoje. Eine im Jahr 1964 geborene Frau und ein Mann, Jahrgang 1962, erlagen ihren Verletzungen, wie Gouverneur Jewgeni Balizki mitteilte. Zudem wurden nach Angaben Balizkis mehrere Fahrzeuge beschädigt. In Wassiljewka wurde ein Krankenwagen angegriffen, wobei eine Frau verletzt wurde.
Im Gebiet Astrachan wurde ein Privathaus im Bezirk Jenotajewski getroffen. Dabei kam die Bewohnerin ums Leben, ihr jugendlicher Sohn blieb unverletzt. Laut Gouverneur Igor Babuschkin richteten sich die nächtlichen Angriffe zudem gegen Industrie- und zivile Einrichtungen.
15:16 Uhr
Frontbericht des russischen Verteidigungsministeriums
Russlands Verteidigungsministerium berichtet am Montag über den Verlauf der militärischen Spezialoperation in der Ukraine innerhalb der vergangenen 24 Stunden.
Wie es heißt, haben die Truppenverbände Nord, West, Süd, Mitte, Ost und Dnjepr dem Gegner entlang der gesamten Front Feuerschaden zugefügt. Das russische Militär befreite die Ortschaften Andrejewskaja Obschtschina in der Volksrepublik Donezk (DVR) und Nowossoloschino im Gebiet Saporoschje.
Insgesamt wurden an den Frontabschnitten rund 1.450 ukrainische Soldaten getötet oder verwundet.
Darüber hinaus wurden zerstört oder getroffen:
- ein Panzer
- ein Mannschaftstransporter
- zwei Artillerieaufklärungsradare
- fünf gepanzerte Kampffahrzeuge
- sechs Artilleriegeschütze
- sieben Anlagen der elektronischen Kampfführung
- 91 Fahrzeuge.
Russlands Streitkräfte führten einen kombinierten Angriff auf militärische Ziele an 144 Orten durch. Dabei kamen die operativ-taktische Luftflotte, Kampfdrohnen, Raketen und Artillerie zum Einsatz.
Entlang der Frontlinie zerstörte die Luftverteidigung zwölf Lenkbomben, vier Raketen aus den Mehrfachraketenwerfern und 797 ukrainische Starrflüglerdrohnen.
14:53 Uhr
Kiew terrorisiert weiterhin Zivilisten im russischen Gebiet Belgorod
Die ukrainischen Einheiten haben am Montagvormittag (Ortszeit) mindestens zwölf Orte im Grenzgebiet Belgorod mit Drohnen angegriffen. Dies teilt der lokale Krisenstab mit.
Ein Soldat der Drohnenabwehr in der Stadt Schebekino erlitt durch die Explosion eines unbemannten Fluggeräts schwere Verletzungen und starb noch vor Ort. Zwei weitere Soldaten seien in ein Krankenhaus eingeliefert worden, heißt es in der Mitteilung.
Im Gemeindebezirk Belgorod, zwischen den Dörfern Netschajewka und Nikolskoje, griff eine ukrainische FPV-Drohne ein Fahrzeug der lokalen Selbstverteidigungskräfte an, als sie Zivilisten Hilfe leisteten. Zwei Männer erlitten Splitterverletzungen und mussten medizinisch versorgt werden.
Wie es heißt, entstanden bei den Drohnenattacken zahlreiche Sachschäden. Es seien zehn zivile Fahrzeuge, zwei Eigenheime, drei Betriebe, zwei soziale Einrichtungen sowie eine Infrastrukturanlage beschädigt worden.
14:27 Uhr
Nowossoloschino im Gebiet Saporoschje nun unter russischer Kontrolle (Video)
Das russische Verteidigungsministerium gibt in einer Mitteilung vom Montagvormittag (Moskauer Zeit) die Befreiung einer weiteren Ortschaft im Raum Saporoschje bekannt. Wie es heißt, wurde Nowossoloschino von Einheiten des Truppenverbands Ost befreit. Die Behörde teilt entsprechende Aufnahmen auf Telegram.
13:45 Uhr
Russische Streitkräfte greifen weiterhin Häfen und Schiffe in der Ukraine an
Die russischen Truppen setzen ihre Angriffe auf Hafenanlagen und Seeschiffe der Ukraine fort, die zu militärischen Zwecken benutzt werden. Dies gibt das Verteidigungsministerium in Moskau bekannt.
In der Nacht zum Montag wurden demnach folgende Ziele von Kampfdrohnen zerstört:
- ein Patrouillenboot der Tarantul-Klasse, das die Sicherheit von Seeschiffen unter anderem an Entladestellen gewährleistete, sowie Treibstofftanks im Hafen "Odessa";
- ein Anlegeterminal, das die Entladung von Schiffen mit Militärgütern ermöglichte, Hangars mit militärischer Ausrüstung aus westlicher Produktion sowie Lagerhallen für Seedrohnen im Hafen "Ismail".
12:57 Uhr
Artillerie unterstützt russische Einheiten bei Vormarsch an gesamter Front (Video)
Aufnahmen des russischen Verteidigungsministeriums zeigen Artilleriesoldaten im Einsatz. Wie es heißt, unterstützen sie die Einheiten an sämtlichen Frontabschnitten bei ihrer Offensive. "Wir starten in die neue Woche", heißt es in dem Beitrag der Behörde auf Telegram.
Durch die Sperrung von RT zielt die EU darauf ab, eine kritische, nicht prowestliche Informationsquelle zum Schweigen zu bringen. Und dies nicht nur hinsichtlich des Ukraine-Kriegs. Der Zugang zu unserer Website wurde erschwert, mehrere Soziale Medien haben unsere Accounts blockiert. Es liegt nun an uns allen, ob in Deutschland und der EU auch weiterhin ein Journalismus jenseits der Mainstream-Narrative betrieben werden kann. Wenn Euch unsere Artikel gefallen, teilt sie gern überall, wo Ihr aktiv seid. Das ist möglich, denn die EU hat weder unsere Arbeit noch das Lesen und Teilen unserer Artikel verboten. Anmerkung: Allerdings hat Österreich mit der Änderung des "Audiovisuellen Mediendienst-Gesetzes" am 13. April diesbezüglich eine Änderung eingeführt, die möglicherweise auch Privatpersonen betrifft. Deswegen bitten wir Euch bis zur Klärung des Sachverhalts, in Österreich unsere Beiträge vorerst nicht in den Sozialen Medien zu teilen.
Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.