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Liveticker Ukraine-Krieg – Russisches Militär: Ortschaft Belogorje im Gebiet Saporoschje befreit

Russland führt gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine Militäroperation in der Ukraine durch. Der Westen reagiert mit immer neuen Waffenlieferungen an die Ukraine und beispiellosen Sanktionen gegen Russland. Lesen Sie hier die neuesten Entwicklungen.
Liveticker Ukraine-Krieg – Russisches Militär: Ortschaft Belogorje im Gebiet Saporoschje befreitQuelle: Sputnik © VERTEIDIGUNGSMINISTERIUM DER RUSSISCHEN FÖDERATION
  • 11.01.2026 13:09 Uhr

    13:09 Uhr

    Gouverneur meldet drei Verletzte bei ukrainischen Angriffen auf 23 Ortschaften im Gebiet Belgorod

    Gouverneur Wjatscheslaw Gladkow veröffentlicht jeden Tag auf Telegram Statistiken über ukrainische Angriffe auf Siedlungen im russischen Grenzgebiet Belgorod. Aus dem heutigen Eintrag geht hervor, dass das ukrainische Militär in den vergangenen 24 Stunden 23 Ortschaften in fünf Bezirken angegriffen habe. Der Gegner habe mindestens acht Geschosse abgefeuert und 51 Drohnen eingesetzt, von denen 32 abgeschossen worden seien.

    In der Statistik berichtet der Politiker von drei Verletzten. In der Siedlung Berjosowka sei bei der Detonation einer Drohne ein Einwohner zu Schaden gekommen. Zwei weitere Zivilisten seien bei der Detonation einer FPV-Drohne auf dem Parkplatz eines Betriebs in der Siedlung Nowaja Tawolschanka schwer verletzt worden.

    Gladkow meldet darüber hinaus Sachschäden. Demnach seien in den vergangenen 24 Stunden insgesamt acht Einfamilienhäuser, eine soziale Einrichtung, ein Landwirtschaftsbetrieb, ein Kleintransporter und drei Autos beschädigt worden.

  • 12:40 Uhr

    Russische Truppen schlagen zwei ukrainische Gegenangriffe bei Kupjansk zurück

    Das russische Verteidigungsministerium berichtet auf Telegram über weitere Versuche der ukrainischen Streitkräfte, in die Stadt Kupjansk im Gebiet Charkow vorzustoßen. In den vergangenen 24 Stunden habe der Truppenverband West zwei gegnerische Attacken in der Nähe der Ortschaften Blagodatowka und Kupjansk-Uslowoi abgewehrt. Dabei seien bis zu 15 ukrainische Armeeangehörige eliminiert worden. Ferner heißt es:

    "Da die ukrainischen Streitkräfte keine Möglichkeit haben, sich in die Stadt Kupjansk im Gebiet Charkow durchzukämpfen, haben sie erfolglos versucht, mithilfe einer Drohne auf dem Gebäude der Stadtverwaltung die ukrainische Flagge einzupflanzen, um somit ihre Präsenz in der Stadt zu markieren. Die Flagge und die Drohne wurden zerstört."

  • 12:07 Uhr

    Frontbericht des russischen Verteidigungsministeriums: Ortschaft Belogorje im Gebiet Saporoschje befreit

    Russlands Verteidigungsministerium meldet weitere Erfolge bei der militärischen Sonderoperation in der Ukraine binnen der vergangenen 24 Stunden. Wie die Militärbehörde am Dienstag auf Telegram schreibt, habe der Truppenverband Nord seine taktische Position verbessert, indem er ukrainische Einheiten im Raum der Ortschaften Kondratowka, Miroplje und Andrejewka im Gebiet Sumy sowie Stariza und Marjino im Gebiet Charkow getroffen habe. Der Gegner habe dabei bis zu 205 Kämpfer verloren. Zudem seien zwei Wegen, zwei Munitionslager und zwei Lager mit Militärzubehör zerstört worden.

    Der Truppenverband West habe günstigere Positionen bezogen, ukrainische Einheiten in der Nähe der Ortschaften Kowscharowka, Sinicha, Nowoossinowo, Monatschinowka, Netschwolodowka und Gluschkowka im Gebiet Charkow getroffen und noch zwei ukrainische Gegenattacken im Raum der Ortschaften Blagodatowka und Kupjansk-Uslowoi zurückgeschlagen. Bis zu 200 ukrainische Armeeangehörige seien getötet oder verletzt worden. Der Gegner habe drei gepanzerte Gefechtsfahrzeuge, 15 Wagen und vier Munitionslager verloren.

    Der Truppenverband Süd habe ebenfalls seine Position an der vordersten Linie verbessert, indem er Personal und Technik des Gegners im Raum der Ortschaften Nikiforowka, Konstantinowka, Nikolajewka, Raiskoje, Kramatorsk und Slawjansk in der DVR getroffen habe. Das russische Ministerium beziffert die gegnerischen Personalverluste auf mehr als 160 Soldaten. Ein Transportpanzer, drei gepanzerte Gefechtsfahrzeuge, 14 Wagen, eine Panzerhaubitze und zwei Munitionslager seien zerstört worden.

    Auch der Truppenverband Mitte habe seine Position verbessert und ukrainische Einheiten nahe den Ortschaften Torezkoje, Dobropolje, Artjomowka, Wodjanskoje, Grischino und Belizkoje in der DVR sowie Nowopawlowka, Gawrilowka und Nowopodgorodnoje im Gebiet Dnjepropetrowsk getroffen. Der Gegner habe mehr als 400 Kämpfer verloren. Darüber hinaus seien zwei Mannschaftstransporter, fünf gepanzerte Gefechtsfahrzeuge, zwölf Wagen, eine Panzerhaubitze und eine Anlage der elektronischen Kampfführung außer Gefecht gesetzt worden.

    Der Truppenverband Ost setze seinen Vormarsch fort, indem er Personal und Technik der ukrainischen Streitkräfte in der Nähe der Ortschaften Alexandrowka im Gebiet Dnjepropetrowsk sowie Schewtschenkowskoje, Salisnitschnoje, Priluki, Nowoukrainka, Schowtnewoje, Golubkowo und Samoilowka im Gebiet Saporoschje getroffen habe. Die russische Behörde beziffert die Personalverluste des Gegners auf mehr als 290 Armeeangehörige. Zudem seien 18 Wagen und zwei Materiallager zerstört worden.

    Der Truppenverband Dnjepr habe die Ortschaft Belogorje im Gebiet Saporoschje unter seine Kontrolle gebracht und ukrainische Einheiten im Raum der Ortschaften Orechow, Kirowo und Jurkowka im Gebiet Saporoschje und Sadowoje im Gebiet Cherson getroffen. Dabei seien bis zu 75 ukrainische Soldaten getötet oder verletzt worden. Das russische Militär habe zudem ein gepanzertes Gefechtsfahrzeug, 21 Wagen, ein Geschütz, einen Mehrfachraketenwerfer und zwei Munitionslager zerstört.

    Ferner meldet das Ministerium in Moskau erfolgreiche Luft-, Drohnen-, Raketen- und Artillerieangriffe auf ein Rüstungsunternehmen, militärisch relevante Energie- und Verkehrsinfrastrukturen und 149 Standorte mit ukrainischen Soldaten und ausländischen Söldnern. Die russische Luftabwehr habe in den vergangenen 24 Stunden zwei Lenkbomben und 130 unbemannte Luftfahrzeuge abgefangen.

    Nach russischen Angaben habe die Ukraine seit dem Beginn der Sonderoperation am 24. Februar 2022 insgesamt 670 Flugzeuge, 283 Hubschrauber, 108.406 Drohnen, 645 Flugabwehrraketenkomplexe, 27.057 Kampfpanzer und andere Panzerfahrzeuge, 1.638 Mehrfachraketenwerfer sowie 32.498 Geschütze und Mörser verloren.

  • 11:36 Uhr

    Gouverneur meldet vier ukrainische Angriffe auf Siedlungen im Gebiet Saporoschje: Mann verletzt

    Gouverneur Jewgeni Balizki hat auf Telegram über andauernde ukrainische Angriffe auf den von Russland kontrollierten Teil des Gebiets Saporoschje berichtet. Ihm zufolge habe der Gegner am vergangenen Tag viermal zugeschlagen. So habe das ukrainische Militär das Gelände eines Landwirtschaftsbetriebs in der Ortschaft Nowokasankowatoje unter Beschuss genommen. Dabei seien ein Traktor und ein Mähdrescher beschädigt worden. In der Siedlung Werchnjaja Kriniza sei ein 54 Jahre alter Mann verletzt worden. Eine ukrainische Drohne habe außerdem einen Supermarkt in der Stadt Wassiljewka attackiert, hieß es.

  • 11:08 Uhr

    Ungarn kritisiert Großbritannien und Frankreich für Pläne zur Truppenentsendung in die Ukraine

    Der ungarische Außenminister Péter Szijjártó hat bei einem Kongress der Regierungspartei Fidesz die Pläne Großbritanniens und Frankreichs kritisiert, im Fall eines Waffenstillstands ihre Truppen in die Ukraine zu entsenden. Somit würden die Länder nur einen Krieg gegen Russland entfesseln. Der Diplomat stellte am Samstag in seiner Rede fest, dass unter den europäischen Staats- und Regierungschefs der "militaristische Fanatismus" grassiere.    

    "In Paris wurde eine Erklärung veröffentlicht, laut der zwei europäische Atommächte den Beschluss fassten, ihre Truppen in die Ukraine zu schicken. In der Tat bedeutet dies, dass sie einen Krieg beginnen. Ihr Ziel besteht darin, dass ganz Europa vom Kriegsfeuer ergriffen wird."     

    Szijjártó unterstrich, dass die ungarische Regierung unter Ministerpräsident Viktor Orbán eine solche Entwicklung verhindern wolle.

  • 10:32 Uhr

    Russlands Oreschnik-Rakete kühlt heiße Gemüter in Kiew, Lwow und Brüssel ab

    Teile der ukrainischen Hauptstadt Kiew sind am Freitag ohne Wärme und Strom geblieben. Zudem wurde das größte unterirdische Gasspeicherlager im Gebiet Lwow schwer beschädigt. Dies war die Folge des russischen "Vergeltungsschlags" mit der Oreschnik-Rakete. Der Einsatz löste heftige Reaktionen westlicher Politiker und Medien aus.

    Mehr dazu in dieser Analyse von Jewgeni Posdnjakow auf unserer Website.

  • 10:03 Uhr

    LVR-Feuerwehrchef: Ukrainische Truppen beschädigten im vergangenen Jahr acht Löschfahrzeuge

    Im Gespräch mit der russischen Nachrichtenagentur TASS hat der Chef des Katastrophenschutzes der Volksrepublik Lugansk (LVR), Jewgeni Kazawalow, über gezielte ukrainische Attacken auf die örtlichen Rettungsdienste berichtet. Nach Angaben des Feuerwehrchefs habe der Gegner im vergangenen Jahr in der LVR elfmal Löschfahrzeuge unter Beschuss genommen. Infolge der Attacken seien acht Spezialfahrzeuge beschädigt worden. Sie seien inzwischen repariert worden und wieder im Einsatz, so Kazawalow.

  • 09:36 Uhr

    Finnland ist nicht mehr Mitglied des Abkommens gegen Antipersonenminen

    Seit diesem Wochenende ist Finnland offiziell nicht mehr Mitglied des Ottawa-Abkommens zum Verbot von Antipersonenminen. Die finnische Regierung hat am 10. Juli 2025 den Vertrag offiziell bei den UN gekündigt. Ein Austritt wird sechs Monate danach wirksam. Das nordische EU- und NATO-Land begründet seine Entscheidung mit Verteidigungsgründen und verweist auf die Verschlechterung der Sicherheitslage seit dem Ausbruch des Ukraine-Krieges. Der Austritt aus dem Vertrag ermöglicht es Finnland, Antipersonenminen wieder in sein militärisches Arsenal aufzunehmen.

    Auch Estland, Litauen, Lettland und Polen haben das Ottawa-Übereinkommen gekündigt.

  • 09:05 Uhr

    Beschuss auf Siedlungen im Gebiet Cherson: Mehr als 40 Geschosse aus Ukraine abgefeuert

    Die Behörden im von Russland kontrollierten Teil des Gebiets Cherson melden andauernde Angriffe auf Siedlungen am linken Dnjepr-Ufer. Den Angaben zufolge habe die ukrainische Artillerie im Laufe des 10. Januar 23 Geschosse auf sechs Ortschaften abgefeuert. Die Zahl der eingeschlagenen Geschosse listen die Behörden wie folgt auf:

    • Golaja Pristan — 4,
    • Nowaja Kachowka — 2,
    • Sburjewka — 3,
    • Ljubimowka — 2,
    • Aljoschki — 5,
    • Kachowka — 7.

    Wie die Behörden weiter mitteilen, habe der Beschuss auch in der Nacht zum Sonntag angedauert. Auf zivile Infrastrukturen der von Russland kontrollierten Ortschaften Pestschanoje, Sawodowka, Tschernjanka und Wolynskoje seien insgesamt 18 Geschosse abgefeuert worden.

    Berichte über Opfer und Schäden liegen bislang nicht vor.

  • 08:30 Uhr

    Merz will Indiens Kontakte zu Russland für Friedenslösung nutzen

    Bundeskanzler Friedrich Merz bricht am Sonntag zu einem zweitägigen Indien-Besuch auf. Das mit mehr als 1,4 Milliarden Einwohnern bevölkerungsreichste Land der Welt bezieht viel Gas und Öl aus Russland. Kurz vor Merz' Reise hat die Bundesregierung das südasiatische Land aufgefordert, die Käufe von Brennstoffen aus Russland zurückzuschrauben. Der stellvertretende Regierungssprecher Steffen Meyer sagte:

    "Die Bundesregierung wirkt ebenso wie die EU darauf hin, dass die indische Regierung die Umgehung von gegen Russland gerichteten Sanktionen durch indische Unternehmen unterbindet, sowie die Energieimporte aus Russland nach Indien auch reduziert werden."

    Dazu führe die Bundesregierung auf verschiedenen Ebenen Gespräche. Dies gelte auch für die bevorstehende Reise, hieß es. Außerdem geht die Bundesregierung davon aus, dass Indien mit seinen Kontakten nach Russland womöglich hilfreich bei den diplomatischen Bemühungen um ein Ende des Ukraine-Krieges sein könnte.

    Auch die USA fordern von Indien, den Kauf von Öl aus Russland zu beschränken.

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Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.