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Liveticker Ukraine-Krieg: Russland meldet Treffer auf zwei Munitionsfrachter

Russland führt gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine Militäroperation in der Ukraine durch. Der Westen reagiert mit immer neuen Waffenlieferungen an die Ukraine und beispiellosen Sanktionen gegen Russland. Lesen Sie hier die neuesten Entwicklungen.
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  • 20.08.2026 20:44 Uhr

    20:44 Uhr

    "Eskalation durch Russland": Rumänischer Kampfjet schießt Sprengstoff-Seedrohne ab

    Nach dem Abschuss einer Seedrohne in der Nähe eines Gasfelds im Schwarzen Meer durch einen rumänischen Kampfjet bezichtigt Bukarest Russland, für den Vorfall verantwortlich zu sein. Dass die Drohne aus der Ukraine stammen könnte, schloss Rumäniens Verteidigungsminister sofort aus ‒ trotz jüngster Erfahrungen, die dafür sprechen.

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  • 20:35 Uhr

    Russische Gebiete melden weitere Opfer ukrainischer Attacken: ein Toter, zwei Verletzte

    Bei einem ukrainischen Drohnenangriff auf Donezk ist die Zahl der verletzten Zivilisten auf zwei gestiegen. Zunächst hatte Bürgermeister Alexei Kulemsin über einen Verletzten auf Telegram berichtet:

    "Nach zusätzlichen Informationen wurde im Kuibyschewski-Bezirk infolge eines feindlichen Drohnenangriffs ein 1937 geborener Mann verletzt." 

    Dem Verletzten sei medizinische Hilfe geleistet worden.

    Im Gebiet Uljanowsk kam unterdessen ein Einwohner nach einem weiteren Drohnenangriff ums Leben. Laut Gouverneur Alexei Russkich erlitt der Mann am Morgen im Bezirk Nowospasski eine Kopfverletzung. Er wurde in ein regionales Traumazentrum gebracht, konnte jedoch nicht gerettet werden.

  • 20:20 Uhr

    Medien: Ukraine kann russische Jet-Drohnen nicht abfangen

    Ukrainische Abfangdrohnen können mit modernen russischen Drohnen mit Strahltriebwerken nicht mithalten. Darauf weist das US-Magazin The American Conservative hin:

    "Russlands neue Drohnenmodelle mit Strahltriebwerken erreichen Geschwindigkeiten, die die Geschwindigkeit ukrainischer Abfangdrohnen deutlich übertreffen."

    Dem Magazin zufolge gehört das Abfangen nicht nur von Drohnen, sondern auch von Raketen zu den Schwachstellen der Ukraine.

    Die FAZ hatte am 16. August berichtet, dass Russland angesichts des Mangels an Abfangraketen für ukrainische Luftabwehrsysteme neue Waffen entwickelt und einsetzt. Demnach stellt Russland unter anderem reaktive Varianten der Drohne "Geran" her und setzt neue kleine Marschflugkörper vom Typ "Banderol" ein.

    Zuvor hatte der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij westliche Partner wegen Verzögerungen bei der Lieferung von Abfangraketen kritisiert. Er machte sie dafür mitverantwortlich, dass die Ukraine russische Raketen nicht abschießen könne.

  • 19:59 Uhr

    Finnisches Unternehmen will Drohnen für die Ukraine produzieren

    Wie der Sender Yle berichtet, plant das finnische Unternehmen Innokas, Drohnen für die ukrainischen Streitkräfte zu produzieren. Dazu habe Innokas eine Vereinbarung mit dem ukrainischen Drohnenhersteller Airlogix geschlossen. Ziel der Partnerschaft sei es, das Volumen der Lieferungen aus Finnland in die Ukraine zu erhöhen, so Innokas-Geschäftsführer Janne Kostamo.

    Anfang August hatte Sky News über eine geheime unterirdische Produktionsstätte für weitreichende Kampfdrohnen in der Ukraine berichtet. In dem Werk würden täglich mehr als 200 Drohnen produziert, darunter die Langstreckendrohne FP1 im Wert von rund 60.000 US-Dollar.

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  • 19:39 Uhr

    Ukrainische Aktivistin: Selenskij verliert das Vertrauen der Bevölkerung

    Der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij verliert das Vertrauen der Bevölkerung. Dies erklärte Darja Kalenjuk, Exekutivdirektorin der ukrainischen NGO "Zentrum zur Bekämpfung der Korruption", in einem Interview mit CNN:

    "Selenskij verliert das Vertrauen in der Ukraine. Immer mehr Menschen misstrauen ihm."

    Die Ukrainer bemerkten, dass Selenskij Fragen der Gesellschaft zu Korruption und umstrittenen Personalentscheidungen nicht offen beantworte. Dazu zählte sie insbesondere die Entlassung des ehemaligen Verteidigungsministers Michail Fjodorow. Zugleich nehme die Bevölkerung eine Politik wahr, bei der loyale, aber korrupte Beamte eingesetzt würden.

    Kalenjuk bezeichnete Selenskijs Haltung, nach der während des Kriegsrechts keine Wahlen stattfinden könnten, als doppelzüngig. Ihrer Ansicht nach bereite sich Selenskij längst auf Wahlen vor, unter anderem durch Druck auf politische Gegner und Kampagnen zur Diskreditierung seiner Kritiker.

  • 19:20 Uhr

    American Conservative: Kiew muss zu den Verhandlungen zu schlechteren Bedingungen zurückkehren

    Nach Ansicht eines Experten des Magazins The American Conservative erleidet die Ukraine Niederlagen zu Lande, in der Luft und in wirtschaftlicher Hinsicht und wird gezwungen sein, zu den Verhandlungen mit Russland unter für sie ungünstigeren Bedingungen als im Jahr 2022 zurückzukehren. Seiner Meinung nach sollte sich der Westen bei den Ukrainern dafür entschuldigen, dass die Verhandlungen vor vier Jahren gescheitert sind. Er schreibt:

    "Die Ukraine war im Frühjahr 2022 bereit für Friedensverhandlungen zu für sie vorteilhaften Bedingungen; der Entwurf war von ukrainischen Unterhändlern ausgearbeitet worden. Doch die USA und Großbritannien haben die Ukraine vom Verhandlungspfad abgebracht und sie dazu gedrängt, den Krieg fortzusetzen."

  • 19:00 Uhr

    Russland meldet Treffer auf zwei Munitionsfrachter

    Nach Angaben des Verteidigungsministeriums haben die russischen Streitkräfte im Hafen von Tschernomorsk im Gebiet Odessa zwei mit Munition und Militärgütern für die ukrainischen Streitkräfte beladene Frachtschiffe angegriffen. Das Ministerium teilte mit:

    "Im Laufe des Tages wurden im Hafen von Tschernomorsk zwei Seefrachter mit Munition und militärischer Ausrüstung sowie ein Tank mit Treib- und Schmierstoffen für die ukrainischen Streitkräfte mit Kampfdrohnen getroffen."

    Im vergangenen Monat hat Russland seine Angriffe auf Schiffe und die ukrainische Hafeninfrastruktur am Schwarzen Meer verstärkt. In der Folge stellten die Häfen im Großraum Odessa ihren Betrieb ein. Seit dem 22. Juli laufen dort keine Schiffe mehr ein. Laut dem ukrainischen Minister für Agrarpolitik und Ernährung, Taras Wyssozki, haben die Reeder diese Entscheidung selbst getroffen. So erklärte die dänische Reederei Maersk, den Hafen Tschernomorsk vorerst nicht mehr anzulaufen.

  • 18:55 Uhr

    Verzweiflung pur: Ukrainische Frau kniet vor Zwangsmobilisierern

    Verzweiflung statt freiwilliger Dienst: In Kamenskoje fleht eine Frau ukrainische Rekrutierer an, ihren Mann gehen zu lassen. Die Aufnahme verbreitet sich rasant und wird zum Symbol für den hohen gesellschaftlichen Preis der ukrainischen Mobilisierung.

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  • 18:38 Uhr

    Militärexperte erklärt Auswahl der Ziele bei massivem Angriff auf Kiew

    Der Militärexperte Juri Knutow hat die Auswahl der Ziele beim russischen Großangriff auf Kiew und das Gebiet Kiew erklärt. Russland greife in der Ukraine nicht nur Montagebetriebe und Munitionslager an, sondern auch Produktionsanlagen für Raketen und unbemannte Fluggeräte. Auch Einrichtungen aus dem Forschungsbereich würden zu Zielen, sagte Knutow gegenüber der Zeitung Wsgljad.

    "Russland zerstört die in der Ukraine mit Unterstützung westeuropäischer Länder geschaffenen Produktionskapazitäten. Mit diesen Anlagen werden Rümpfe von Marschflugkörpern, Elemente von Beschleunigern und Verbundwerkstoffteile hergestellt. Die komplexesten Komponenten und die Elektronik werden jedoch weiterhin aus dem Ausland geliefert."

    Durch Angriffe auf solche wichtigen Einrichtungen verringere Russland die Möglichkeiten der Ukraine, Terroranschläge durchzuführen, betonte der Experte.

  • 18:19 Uhr

    Lettische Streitkräfte bestätigen: Am 14. August abgestürzte Drohne war ukrainisch

    Die am 14. August im lettischen Gebiet abgestürzte Drohne war ukrainischer Herkunft. Dies teilte der Pressedienst der lettischen Streitkräfte mit. In der Mitteilung heißt es:

    "Wir haben festgestellt, dass die am 14. August von NATO-Kampfflugzeugen im Raum Rugāji im Bezirk Balvi abgeschossene Drohne ein ukrainisches unbemanntes Fluggerät war."

    Die Drohne sei aus Richtung Weißrussland in den lettischen Luftraum eingedrungen. Angaben zum Modell wurden nicht gemacht. In den vergangenen Monaten häuften sich die Fälle, in denen ukrainische Drohnen nach Kursabweichungen auf dem Gebiet der baltischen Staaten abstürzten. Auch im Luftraum anderer europäischer Länder wurden wiederholt ukrainische Drohnen gesichtet.

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Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.