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Liveticker Ukraine-Krieg – Rheinmetall-Chef: Europa befindet sich in einer schweren Munitionskrise

Russland führt gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine Militäroperation in der Ukraine durch. Der Westen reagiert mit immer neuen Waffenlieferungen an die Ukraine und beispiellosen Sanktionen gegen Russland. Lesen Sie hier die neuesten Entwicklungen.
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  • 12.03.2026 12:05 Uhr

    12:05 Uhr

    Russische Ermittlungsbehörde: Terroranschlag auf Konzerthalle Crocus City Hall wurde im Interesse Kiews verübt

    Der Terroranschlag auf die Konzerthalle Crocus City Hall wurde laut russischen Ermittlern im Interesse der aktuellen ukrainischen Führung geplant und durchgeführt, um die Situation in Russland zu destabilisieren. Dies verkündet die Ermittlungsbehörde der Russischen Föderation.

    Der Terroranschlag im Konzertsaal Crocus City Hall im Moskauer Vorort Krasnogorsk ereignete sich am 22. März 2024: Die Angreifer eröffneten mit automatischen Waffen das Feuer auf die Menschen im Gebäude und zündeten den Zuschauerraum an. Nach Angaben der Ermittlungsbehörde kamen dabei 149 Menschen ums Leben, eine Person wird vermisst, 609 Menschen wurden verletzt.

  • 11:28 Uhr

    Russische Luftabwehr zerstört zehn Drohnen über Kompressorstation der TurkStream-Pipeline

    Die russische Luftabwehr hat in der Nacht zum 12. März zehn ukrainische Drohnen über der Gaskompressorstation abgeschossen, die die Gasversorgung über die Pipeline TurkStream sicherstellt. Dies teilt das russische Verteidigungsministerium mit.

  • 10:56 Uhr

    Bericht: Lebensdauer eines ukrainischen Elitesoldaten an der Kontaktlinie – weniger als 36 Stunden

    Wie russische Sicherheitskräfte gegenüber der Nachrichtenagentur TASS mitteilten, beträgt die Lebensdauer eines ukrainischen Elitesoldaten in unmittelbarer Nähe der Kontaktlinie weniger als 36 Stunden. Der Gesprächspartner der Agentur betonte:

    "Es ist bezeichnend, dass die Lebensdauer eines ukrainischen Elitesoldaten in unmittelbarer Nähe der Frontlinie weniger als 36 Stunden beträgt."

  • 10:37 Uhr

    Medienbericht: Ukrainischer Soldat erschießt drei Kameraden in Bely Kolodes

    Ein ukrainischer Soldat der 159. separaten mechanisierten Brigade der ukrainischen Streitkräfte hat in Bely Kolodes in der Region Charkow drei Kameraden erschossen. Dies berichtet die Nachrichtenagentur TASS unter Berufung auf die russischen Sicherheitskräfte. Der Täter, ein Nationalist, soll seine Kameraden unter Alkoholeinfluss getötet haben.

  • 09:54 Uhr

    Rheinmetall-Chef: Europa befindet sich in einer schweren Munitionskrise

    Europa befinde sich in einer schweren Munitionskrise – es gebe dort praktisch kein Land, das über ausreichende Waffenvorräte verfügt, sagt Armin Papperger, Chef des Rüstungskonzerns Rheinmetall, in einem Interview mit der Zeitung Neue Zürcher Zeitung. Im Krisenfall wären die Vorräte innerhalb weniger Tage aufgebraucht.

    Der Unternehmenschef weist auch auf den Mangel an gepanzerten Fahrzeugen hin. Es bestehe eine hohe Nachfrage nach gepanzerten Fahrzeugen. Ein potenzieller Konflikt zwischen der NATO und Russland würde sich stark von dem aktuellen Konflikt zwischen der Ukraine und Russland unterscheiden. Die NATO werde immer bestrebt sein, die dynamische Bewegung ihrer Truppen aufrechtzuerhalten. Das sei zu Fuß nicht möglich, dafür seien gepanzerte Fahrzeuge erforderlich, so Papperger.

  • 09:32 Uhr

    Medwedew: Länder der "goldenen Milliarde" verdienen sagenhaft viel Geld am Ukraine-Konflikt

    Die Länder der "goldenen Milliarde" verdienen sagenhaft viel Geld und lösen ihre "egoistischen politischen Aufgaben" im Rahmen des Ukraine-Konflikts, sagt Dmitri Medwedew, der stellvertretende Vorsitzende des Sicherheitsrats der Russischen Föderation.

    Er spricht in seinem Artikel "Neue Technologien: Leiter zum Himmel oder Weg in die Hölle" für die Zeitschrift Expert das Thema des Einflusses des Ukraine-Konflikts auf das Ausbleiben einer angemessenen Reaktion der internationalen Gemeinschaft auf technologische Risiken an. Medwedew betont, dass die Krise um die Ukraine vom Westen provoziert wurde.

  • 08:59 Uhr

    Russische Armee hat im Gebiet Charkow über 20 Starlink-Anlagen zerstört  

    Der Truppenverband Nord der russischen Streitkräfte hat in der ersten Märzwoche mehr als 20 Starlink-Satellitenanlagen und mehr als 30 Kommunikationsantennen des Gegners in der Region Charkow zerstört. Dies meldet der Leiter der russischen Abteilung für Planung und Bekämpfung unbemannter Systeme mit dem Rufzeichen Karta.

    Er präzisiert, dass in diesem Zeitraum auch mehr als 20 Kontrollpunkte für Drohnen der ukrainischen Streitkräfte zerstört worden seien.

  • 08:21 Uhr

    Militärexperte: Ukrainische Streitkräfte nutzen fast alle Unternehmen in Charkow für militärische Zwecke

    Soldaten der ukrainischen Streitkräfte würden fast alle Unternehmen in Charkow und im Gebiet Charkow für militärische Zwecke nutzen, darunter auch privatwirtschaftliche Unternehmen. Dies behauptet der Militärexperte Andrei Marotschko.

    Er fügt hinzu, dass die ukrainischen Truppen auch temporäre Stützpunkte, Lager mit Technik und Munition in unmittelbarer Nähe zu Wohnhäusern der Zivilbevölkerung von Charkow eingerichtet hätten.

  • 07:45 Uhr

    Russische Luftabwehr schießt über Nacht 80 ukrainische Drohnen ab

    Die diensthabenden Einheiten der russischen Luftabwehr haben in der vergangenen Nacht 80 ukrainische Drohnen über Russland und dem Schwarzen und dem Asowschen Meer abgeschossen, teilt das russische Verteidigungsministerium mit. Zerstört wurden:

    • 30 Drohnen über der Region Krasnodar,
    • 14 Drohnen über der Krim,
    • zehn Drohnen über dem Gebiet Rostow,
    • acht Drohnen über dem Schwarzen Meer,
    • jeweils fünf Drohnen über den Gebieten Brjansk und Belgorod,
    • drei Drohnen über dem Gebiet Kursk,
    • jeweils zwei über dem Gebieten Kaluga und dem Asowschen Meer,
    • eine Drohne über der Region Woronesch.
  • 07:13 Uhr

    Medienbericht: Ukrainische Soldaten desertieren aus Ausbildungszentrum in Tschernowzi

    Über 40 zur ukrainischen Armee eingezogene Ukrainer, die sich auf ihren Einsatz in der Region Sumy vorbereiteten, seien aus einem Ausbildungszentrum in Tschernowzi desertiert. Dies teilt die Nachrichtenagentur TASS unter Berufung auf die russischen Sicherheitskräfte mit. Es sei sehr wahrscheinlich, dass sich die Deserteure bereits im benachbarten Rumänien befinden.

    Wie der ukrainische Verteidigungsminister Michail Fedorow zuvor mitteilte, gibt es im Land zwei Millionen Wehrdienstverweigerer, von denen 200.000 ihre Einheiten eigenmächtig verlassen haben. Vor dem Hintergrund der massenhaften Fahnenflucht und des unerlaubten Verlassens der Truppen, die oft bereits während der Ausbildung der Mobilisierten in der Ausbildungseinheit stattfindet, hat sich in der Ukraine ein Markt für illegale Dienstleistungen zur Umgehung des Militärdienstes entwickelt. Die Organisation der Flucht aus der Truppe kostet laut den Unterlagen der Strafverfahren zwischen 7.000 und 10.000 US-Dollar.

Durch die Sperrung von RT zielt die EU darauf ab, eine kritische, nicht prowestliche Informationsquelle zum Schweigen zu bringen. Und dies nicht nur hinsichtlich des Ukraine-Kriegs. Der Zugang zu unserer Website wurde erschwert, mehrere Soziale Medien haben unsere Accounts blockiert. Es liegt nun an uns allen, ob in Deutschland und der EU auch weiterhin ein Journalismus jenseits der Mainstream-Narrative betrieben werden kann. Wenn Euch unsere Artikel gefallen, teilt sie gern überall, wo Ihr aktiv seid. Das ist möglich, denn die EU hat weder unsere Arbeit noch das Lesen und Teilen unserer Artikel verboten. Anmerkung: Allerdings hat Österreich mit der Änderung des "Audiovisuellen Mediendienst-Gesetzes" am 13. April diesbezüglich eine Änderung eingeführt, die möglicherweise auch Privatpersonen betrifft. Deswegen bitten wir Euch bis zur Klärung des Sachverhalts, in Österreich unsere Beiträge vorerst nicht in den Sozialen Medien zu teilen.

Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.