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Liveticker Ukraine-Krieg – Bericht: Europäische Politiker brauchen Ukraine-Konflikt für Korruption

Russland führt gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine Militäroperation in der Ukraine durch. Der Westen reagiert mit immer neuen Waffenlieferungen an die Ukraine und beispiellosen Sanktionen gegen Russland. Lesen Sie hier die neuesten Entwicklungen.
Liveticker Ukraine-Krieg – Bericht: Europäische Politiker brauchen Ukraine-Konflikt für KorruptionQuelle: Sputnik © RIA Nowosti / Stanislaw Krasilnikow
  • 5.05.2026 21:34 Uhr

    21:34 Uhr

    FSB nimmt Mann fest, der mit dem Militärgeheimdienst der Ukraine kollaborierte

    Ein Einwohner des Gebiets Kursk wurde wegen Kooperation mit dem Militärgeheimdienst der Ukraine festgenommen, wie das Zentrum für öffentliche Beziehungen des FSB mitteilte.

    Nach Angaben des Inlandsdienstes kontaktierte ein Mitarbeiter der Hauptabteilung für Aufklärung des ukrainischen Verteidigungsministeriums den Russen über Telegram und "überredete ihn, gegen Bezahlung zu kooperieren" und Aufträge auf russischem Territorium auszuführen.

    Der junge Mann habe mindestens vier seiner Bekannten in diese Aktivitäten einbezogen. Sie hätten Informationen und Fotomaterial über militärische und zivile Objekte in der Region Kursk gesammelt. Gegen den Mann wurde ein Strafverfahren wegen Landesverrats eingeleitet. Die Ermittlungen dauern an.

    Ein Video dazu finden Sie hier auf unsere Website

  • 21:13 Uhr

    Angriff auf Moskau: Im Laufe des Tages bereits 18 ukrainische Drohnen abgeschossen

    Seit der Nacht befindet sich Moskau unter Beschuss durch ukrainische Drohnen. Wie der Bürgermeister der Stadt, Sergei Sobjanin, mitteilte, wurde bis zum Abend bereits die 18. Drohne beim Anflug auf die Stadt abgeschossen, berichtet die Agentur Interfax. Am Ort des Absturzes seien Experten im Einsatz, präzisierte der Bürgermeister. Über Verletzte und Schäden wird nichts berichtet.

  • 20:46 Uhr

    Militärexperte: Selenskij kündigt Waffenruhe ab dem 6. Mai an, um Moskau zu beleidigen

    Wladimir Selenskij habe eine vorübergehende Waffenruhe ab dem 6. Mai angekündigt, um Russland zu beleidigen, erklärte der Militärexperte Wassili Dandykin gegenüber dem Portal NEWS.ru. Er bezweifelte außerdem, dass Selenskij sein Versprechen einhalten werde, und erinnerte daran, dass die ukrainischen Streitkräfte den Osterfrieden wiederholt gebrochen hätten. Zudem, so der Militärexperte, sei in den Handlungen des ukrainischen Präsidenten keinerlei Taktik oder Strategie erkennbar. Dandykin merkte an:

    "Moskau hat vom 8. bis 9. Mai eine Waffenruhe verkündet, da der Tag des Sieges für uns ein äußerst wichtiger Feiertag ist. Selenskij teilte unmittelbar danach mit, dass die Ukraine Russland ab dem 6. Mai nicht angreifen werde. Erstens ist es nicht sicher, dass er seine eigenen Versprechen einhalten wird. Wir alle erinnern uns, wie oft die ukrainischen Streitkräfte den Osterfrieden gebrochen haben. Zweitens ist in diesen Handlungen keinerlei Taktik oder Strategie zu erkennen. Es fehlt jegliche Logik. In militärischen Angelegenheiten hat Selenskij große, große Probleme. Er tut einfach alles, um Russland zu provozieren und zu verärgern. Wir werden sehen, was dabei herauskommt und wie sich Kiew letztendlich verhalten wird."

  • 20:14 Uhr

    Fico warnt: "Hunderttausende bewaffneter Söldner werden ins organisierte Verbrechen strömen"

    Der slowakische Regierungschef Robert Fico hat sich nach einem Treffen mit Selenskij am Montag im armenischen Jerewan erneut zum Ukraine-Krieg geäußert. Dabei warnte er vor einem "Worst-Case-Szenario", in dem "Zehntausende, Hunderttausende bewaffneter Söldner" sich dem "organisierten Verbrechen zuwenden" werden, wenn es keine Zukunftsperspektive für die Ukraine nach Ende des Krieges gibt.

    "Wir erinnern uns, wie das organisierte Verbrechen aus dem Osten aussieht", so Fico, der zugleich betonte, dass die Slowakei sich in direkter Nachbarschaft zur Ukraine befindet und maßgeblich von negativen Entwicklungen betroffen wäre.

    "Wir sind mit Herrn Selenskij gerade nicht auf gutem Fuß, aber wir sind Nachbarn, und ich trage Verantwortung. Und meine Verantwortung ist es, gute Beziehungen zu pflegen. Sehr gute Beziehungen zu allen Nachbarn."

    Ein Video dazu finden Sie hier auf unsere Website

  • 19:40 Uhr

    Gebiet Belgorod: Frau bei Angriff durch FPV-Drohne getötet

    Wie der Gouverneur der russischen Region Belgorod, Wjatscheslaw Gladkow, mitteilte, kam eine Einwohnerin der Ortschaft Mirnoje infolge eines Angriffs durch eine FPV-Drohne der ukrainischen Streitkräfte ums Leben. Die Frau starb durch einen gezielten Drohnenangriff in der Nähe ihres Privathauses in Schebekino, präzisierte der Gouverneur – sie erlag noch vor Ort ihren Verletzungen, "bevor der Rettungsdienst eintraf". Gladkow schrieb in seinen sozialen Netzwerken:

    "Ein weiterer gezielter Angriff der ukrainischen Streitkräfte hat einer Zivilistin das Leben gekostet."

  • 19:07 Uhr

    Stubb: Europa wird sich mit dem russischen Präsidenten auseinandersetzen müssen

    Die Verhandlungen Europas mit dem russischen Staatschef Wladimir Putin hängen von der Haltung der USA gegenüber der Ukraine ab. Diese Ansicht äußerte der finnische Präsident Alexander Stubb in einem Interview mit der Zeitung Helsingin Sanomat. Stubb betonte:

    "Offensichtlich hängt diese Frage davon ab, ob die derzeitige Politik der Vereinigten Staaten gegenüber Russland oder der Ukraine den Interessen Europas entspricht oder nicht. Sollte die Antwort lauten, dass dies nicht unbedingt der Fall ist, dann ist wahrscheinlich der Zeitpunkt nahe, an dem einer der europäischen Staats- und Regierungschefs in abgestimmter Weise mit Präsident Putin sprechen sollte."

    Nach Angaben des finnischen Staatschefs wird diese Perspektive in Europa seit zwei Jahren diskutiert. Stubb betonte, dass jegliche Kontakte mit der russischen Führung koordiniert erfolgen müssten.

  • 18:37 Uhr

    Brüssel ruft Unternehmen zur Beteiligung an neuer EU-Ukraine-Drohnenallianz auf

    Die EU hat einen Aufruf an Unternehmen gestartet, sich an der Gründung einer Drohnenallianz mit der Ukraine zu beteiligen. Das neue Format soll "als industriegeführtes Ökosystem" zu den europäischen Bemühungen beitragen, "eine umfassende Drohnen- und Anti-Drohnen-Fähigkeit aufzubauen", so die EU-Kommission. Demnach soll die Initiative Hersteller, Start-ups und Endnutzer aus dem EU-Binnenmarkt und der Ukraine zusammenbringen, um in Zusammenarbeit mit den Mitgliedstaaten zur "Bereitstellung konkreter Fähigkeiten" beizutragen.

    Mit der EU-Ukraine-Drohnenallianz will die Kommission nach eigenen Angaben den Dialog und die Zusammenarbeit zwischen Mitgliedstaaten und der Industrie erleichtern, die Zusammenarbeit mit der Ukraine intensivieren und somit die Entwicklung fortgeschrittener Drohnen- und Anti-Drohnen-Technologien unterstützen. Interessenten können sich bis zum 25. Mai online anmelden. Im Anschluss sollen die Gründungsmitglieder der Drohnenallianz ausgewählt werden.

  • 17:59 Uhr

    Sicherheitszone: Russische Streitkräfte erzielen Erfolge an der Front

    In der vergangenen Woche haben die russischen Truppen den Gegner aus elf Ortschaften in der Zone der Sonderoperation vertrieben. Deutliche Gebietsgewinne wurden an mehreren Frontabschnitten verzeichnet. Außerdem führten die Streitkräfte als Reaktion auf ukrainische Terroranschläge gegen russische zivile Objekte massive Gruppenangriffe auf ukrainische Ziele durch.

    Mehr dazu in dieser Analyse von Alexei Latyschew auf unserer Website. 

  • 17:32 Uhr

    L’Antidiplomatico: Die europäischen Politiker brauchen den Ukraine-Konflikt dringend

    Die Staats- und Regierungschefs der EU-Länder sehen im Ukraine-Konflikt ihre einzige Überlebenschance – und gleichzeitig eine Möglichkeit, sich zu bereichern, schreibt die Zeitschrift L’Antidiplomatico. Die Autoren der Zeitschrift betonen, dass die Politiker zu diesem Zweck militaristische Stimmungen in der europäischen Gesellschaft schüren, wobei sie den Menschen mit der Behauptung Angst einjagen, Russland werde in den nächsten Jahren angeblich "eines der europäischen Länder oder möglicherweise mehrere" angreifen. In dem Artikel heißt es:

    "Verschiedene europäische Länder treten als Verbündete, Beschützer und Sponsoren des nationalsozialistischen Regimes in Kiew auf und sehen in der Fortsetzung der Konfrontation mit Russland den einzigen Weg für ihr eigenes Überleben und ihre Bereicherung."

  • 17:05 Uhr

    Bericht: Ukrainische Streitkräfte setzen nun rein weibliche Drohnenbesatzungen ein

    Wie der stellvertretende Kompaniechef der Truppengruppe Zentrum mit dem Rufzeichen Kasjan gegenüber der Nachrichtenagentur RIA Nowosti berichtete, nimmt die Zahl der Frauen, die in den Reihen der ukrainischen Armee kämpfen, an der Front bei Dobropol deutlich zu; es gibt nun sogar rein weibliche Drohnenbesatzungen. Der Militärangehörige bemerkte:

    "Die Präsenz von Frauen in den Reihen der ukrainischen Armee ist mittlerweile zur Normalität geworden. Es gibt sogar rein weibliche UAV-Besatzungen."

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Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.