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Liveticker Ukraine-Krieg – Peskow: Trumps Worte deuten auf Kiew als Hindernis für Frieden hin

Russland führt gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine Militäroperation in der Ukraine durch. Der Westen reagiert mit immer neuen Waffenlieferungen an die Ukraine und beispiellosen Sanktionen gegen Russland. Lesen Sie hier die neuesten Entwicklungen.
Liveticker Ukraine-Krieg – Peskow: Trumps Worte deuten auf Kiew als Hindernis für Frieden hin© Urheberrechtlich geschützt
  • 16.03.2026 14:21 Uhr

    14:21 Uhr

    Lawrow: Kenianer nehmen als Freiwillige an Kampfhandlungen teil

    Die Teilnahme der Staatsbürger von Kenia an der militärischen Sonderoperation erfolgt auf freiwilliger Basis und in voller Übereinstimmung mit russischen Gesetzen. Dies erklärt der russische Außenminister Sergei Lawrow auf einer Pressekonferenz mit seinem kenianischen Amtskollegen Musalia Mudavadi.

    Mudavadi äußerte seine Sorge um das Schicksal der Kenianer "aufgrund der breiten öffentlichen Resonanz, die Berichte über ihre Teilnahme an der militärischen Sonderoperation verursachten". Lawrow erwidert:

    "Alle kenianischen Bürger, wie auch Angehörige anderer Staaten, nehmen freiwillig an der militärischen Sonderoperation teil, in voller Übereinstimmung mit russischem Recht, das auch die Möglichkeit einer vorzeitigen Kündigung des Wehrdienstvertrages voraussetzt."

  • 13:20 Uhr

    Peskow: Trumps Worte deuten auf Kiew als Hindernis für Frieden hin

    Die Aussagen von US-Präsident Donald Trump über den Ukraine-Konflikt würden darauf hinweisen, dass es Kiew sei, das die Friedensbemühungen stört, meint Kremlsprecher Dmitri Peskow. Im Gespräch mit Journalisten am Montag betont er:

    "Er [Trump] fordert Selenskij immer wieder auf, einem Deal zuzustimmen. Aus diesen Erklärungen geht hervor, dass ausgerechnet die ukrainische Seite den Verhandlungsprozess bremst."

  • 12:32 Uhr

    Frontbericht des russischen Verteidigungsministeriums

    In den vergangenen 24 Stunden haben die ukrainischen Streitkräfte 1.230 Soldaten in der Zone der militärischen Sonderoperation verloren, heißt es in dem täglichen Frontbericht des russischen Verteidigungsministeriums. Zudem setzte die russische Armee folgende Waffen und Ausrüstung des Gegners außer Gefecht:

    • einen Panzer,
    • einen M113-Mannschaftstransportwagen,
    • 16 gepanzerte Kampffahrzeuge,
    • 86 Kraftfahrzeuge,
    • acht Artilleriegeschütze,
    • 9 Anlagen der elektronischen Kampfführung,
    • 17 Lager mit Ausrüstung,
    • sechs Lager mit Munition. 

    Einheiten der russischen Luftstreitkräfte, Raketen- und Artillerietruppen sowie Drohnenbediener trafen Objekte der Energie- und Transportinfrastruktur, die im Interesse der gegnerischen Truppen betrieben wurden, eine Produktionsanlage und Startanlagen auf Flugstützpunkten für unbemannte Flugzeuge größerer Reichweite sowie ukrainische Soldaten und ausländische Söldner in 143 Kreisen. Die Flugabwehr schoss vier Flugbomben und 494 Drohnen ab.

  • 12:00 Uhr

    Beamte: Russland strebt weiterhin Rückkehr der Einwohner des Gebietes Kursk aus der Ukraine an

    Tatjana Moskalkowa, die russische Menschenrechtsbeauftragte, verspricht die Rückkehr aller Einwohner des Gebietes Kursk, die bei Kiews Überfall in die Ukraine weggebracht worden seien. TASS zitiert die Beamtin mit den Worten:

    "Bislang ist es uns gelungen, 158 Einwohner des Gebietes zurückzubringen. Sie sind wieder bei ihren Familien, in ihrer Heimat. Die Arbeit ist aber noch nicht abgeschlossen. Noch sind sieben unserer Bürger in der Ukraine verblieben. Wir stoppen nicht, bis wir sie alle zurückgebracht haben."

  • 11:11 Uhr

    Russland warnt vor Eingriffen in seine diplomatischen Vertretungen in der Ukraine

    Russland wird auf jegliche Eingriffe bezüglich der Gebäude seiner diplomatischen Vertretungen in der Ukraine scharf reagieren, teilt das Außenministerium in Moskau mit. Die Behörde erinnert daran, dass die Beziehungen zwischen Russland und der Ukraine durch das Wiener Übereinkommen über diplomatische Beziehungen geregelt werden. Laut dem Dokument haben eine Unterbrechung der Beziehungen oder ein bewaffneter Konflikt keinen Einfluss auf die Unantastbarkeit diplomatischer Vertretungen.

  • 10:35 Uhr

    Puschilin berichtet über aktiven Vorstoß russischer Truppen in DVR

    Die russischen Streitkräfte sind in der Nähe der Stadt Swjatogorsk im Norden der Volksrepublik Donezk (DVR) vorgerückt, erklärt Denis Puschilin, der Chef der Region, im russischen Fernsehen. Außerdem nähern sich russische Truppen den Orten Alexandrowka und Korowy Jar, während in Krasny Liman Kämpfe ausbrachen.

    Puschilin berichtet auch über Kämpfe im östlichen und südwestlichen Teil von Konstantinowka. An der Front bei Krasnoarmeisk verstärkten russische Truppen ihre Positionen nahe der Stadt Belizkoje und rücken weiter in Richtung Slawjansk und Kramatorsk vor. Die Hauptkämpfe finden in den Orten Grischino und Sergejewka statt.

  • 09:55 Uhr

    Massiver Drohnenangriff auf Moskau abgewehrt: 250 Drohnen seit zwei Tagen zerstört

    Die russische Flugabwehr hat seit zwei Tagen etwa 250 unbemannte Flugzeuge im Anflug auf Moskau zerstört, erklärt Bürgermeister Sergei Sobjanin. Er bedankt sich bei den Flugabwehreinheiten des Verteidigungsministeriums für ihren professionellen und selbstlosen Einsatz.

  • 09:22 Uhr

    Gebiet Kursk: Gouverneur meldet Drohnen- und Artillerieangriffe

    In den vergangenen 24 Stunden haben die ukrainischen Streitkräfte das Gebiet Kursk mit 27 Drohnen angegriffen und 41 Artillerieattacken unternommen, teilt Gouverneur Alexander Chinstein mit. Im Dorf Korenewo erlitten drei Personen Verletzungen. Sie wurden ins Kursker Krankenhaus eingeliefert.

  • 08:50 Uhr

    Kiews Truppen greifen Gebiet Belgorod mit mehr als 50 Drohnen an

    Die ukrainischen Streitkräfte haben innerhalb von 24 Stunden das Gebiet Belgorod mit mehr als 50 Drohnen angegriffen, berichtet die regionale Regierung. In den Orten im Kreis Graiworon erlitten zwei Männer und eine Frau Verletzungen. Im Ort Rschewka im Kreis Schebekino wurden ein Mann und eine Frau durch den Angriff einer FPV-Drohne auf den Kleinbus betroffen.

  • 08:14 Uhr

    Region Krasnodar: Behörden melden Brand an Erdöllager nach Drohnenangriff

    Nach einem Drohnenangriff auf die Stadt Labinsk in der russischen Region Krasnodar ist ein Erdöllager in Brand geraten, teilt der regionale Krisenstab mit. Die Löscharbeiten sind im Gange. Nach vorläufigen Angaben gibt es keine Verletzten.

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Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.