Liveticker Ukraine-Krieg: Logistikzentren und Lager in Gebieten Kiew und Odessa getroffen

23.09.2026 09:35 Uhr
09:35 Uhr
Gebiet Belgorod: Binnen 24 Stunden acht Zivilisten verletzt
Nach Angaben des Gouverneurs des Gebietes Belgorod, Alexander Schuwajew, seien im Laufe des Tages infolge ukrainischer Angriffe acht zivile Einwohner verletzt worden. Wie es heißt, befänden sich sieben der Verletzten in einem Krankenhaus, zwei davon in kritischem Zustand.
Insgesamt seien 13 Bezirke angegriffen worden, so Schuwajew weiter. Die ukrainischen Streitkräfte hätten das Gebiet 14 Mal mit Artillerie, Luftstreitkräften und Mehrfachraketenwerfern beschossen. Zudem habe der Gegner sechsmal Sprengsätze mittels Drohnen abgeworfen.
In den vergangenen 24 Stunden seien insgesamt 145 Drohnen abgeschossen worden, fügt Schuwajew hinzu.
08:59 Uhr
Russische Luftabwehr zerstört in der Nacht mehr als 500 ukrainische Drohnen
In der Nacht zum Mittwoch haben die ukrainischen Streitkräfte Russland mit unbemannten Luftfahrzeugen angegriffen. Das Verteidigungsministerium in Moskau berichtet, dass die Luftabwehr insgesamt 514 ukrainische Starrflüglerdrohnen abgefangen habe.
Die gegnerischen Drohnen wurden demnach über den Gebieten Belgorod, Kursk, Brjansk, Woronesch, Orjol, Kaluga, Lipezk, Tambow, Rjasan, Nischni Nowgorod, Smolensk, Saratow, Samara, Uljanowsk, Rostow, der Region Krasnodar, den Teilrepubliken Krim, Baschkortostan und Tatarstan sowie den Gewässern des Asowschen und Schwarzen Meeres zerstört.
08:21 Uhr
Logistikzentren und Lager in Gebieten Kiew und Odessa getroffen

Symbolbild: Ein ukrainischer Feuerwehrmann löscht einen Brand in einem von russsischen Streitkräften getroffenen Lager im Gebiet OdessaStaatlicher Dienst der Ukraine für Notfallsituationen/Anadolu via Getty Images In der vergangenen Nacht habe das russische Militär kombinierte Schläge auf Betriebe des ukrainischen militärisch-industriellen Komplexes und des Energie- und Brennstoffsektors, Logistikzentren sowie auf Seeschiffe mittels Kampfdrohnen geführt, die im Interesse der ukrainischen Streitkräfte genutzt werden. Dies teilt das Verteidigungsministerium in Moskau am Morgen mit.
Folgende Objekte seien in Kiew und Umgebung getroffen worden:
- ein Lager für Materialien zur Drohnenherstellung,
- ein Industriebetrieb Tukans, der Bauteile für Drohnen produzierte.
In Odessa und der Region habe das russische Militär folgende Ziele angegriffen:
- drei Logistikzentren zur Lagerung und Verteilung von militärischen Gütern sowie Gütern mit doppeltem Verwendungszweck zur Versorgung der ukrainischen Streitkräfte,
- ein Lager für Drohnenkomponenten.
Darüber hinaus sei ein Frachtschiff beschädigt worden, das militärische Güter zum Hafen von Odessa transportiert hatte.
07:25 Uhr
Truppenverband Nord eliminiert in der Nacht mehr als 100 ukrainische Kämpfer
Artilleriebesatzungen des russischen Truppenverbands Nord hätten in der vergangenen Nacht mit Unterstützung von Drohneneinheiten mehr als 200 Feueraufgaben in den Gebieten Charkow und Sumy ausgeführt. Dies teilt die Pressestelle des Truppenverbands gegenüber TASS mit.
Durch den Einsatz von Artillerie und Mehrfachraketenwerfern seien 119 ukrainische Soldaten, zehn provisorische Unterkünfte sowie 19 Geländefahrzeuge eliminiert worden, hieß es.
Zudem hätten die Luftabwehreinheiten des Verbands 88 gegnerische Drohnen zerstört, die in Richtung der russischen Grenzregionen geflogen waren.
22.09.2026 22:00 Uhr
22:00 Uhr
Damit beenden wir für heute den Live-Ticker zur Lage im Ukraine-Konflikt. Morgen früh ab 7 Uhr geht es mit der Berichterstattung weiter. Wir wünschen unseren Lesern trotz aller Spannungen in der Welt eine gute Nacht!
21:55 Uhr
Podoljaka: Angriffe auf das Hinterland – Tendenzen und Auswirkungen

RT Seinen Überblick zur Lage an den Fronten im Ukraine-Krieg vom vergangenen Sonntag beginnt Juri Podoljaka mit dem beispiellosen ukrainischen Angriff auf Moskau am letzten Tag der Duma-Wahlen.
Das Kiewer Regime hatte über 1.600 Drohnen gestartet, doch kaum Schaden angerichtet, weil die kleine und große Luftabwehr der russischen Streitkräfte mit enormer Effektivität arbeitet. Auch die nicht näher genannte Zahl an FP-5 Marschflugkörpern konnte vollständig unschädlich gemacht werden.
Der Gegenschlag Moskaus mit offiziell 138 Drohnen hat hingegen Dutzende Ziele in verschiedenen Regionen der Ukraine getroffen. "Da kann Kiew noch so sehr prahlen und von angeblichen 'Siegen' sprechen, das ist ein Fiasko", so der aus Sumy stammende Militäranalyst und Blogger. Die Machthaber in Kiew "haben sich gründlich blamiert."
Zur Lage entlang der Kontaktlinie äußert sich Podoljaka hingegen nur kurz und verweist auf seinen Live-Stream am nächsten Tag. Seit ein paar Monaten schon berichtet Juri Podoljaka hauptsächlich in Live-Streams über die Lage an den Fronten. Dazu lädt er regelmäßig auch andere bekannte Militär-Analysten ein.
Das Format und vor allem die Länge der Live-Streams erschweren die Übersetzung, weshalb RT DE die Analysen von Podoljaka seltener als bisher bringen kann.
Ein Video dazu gibt es hier auf unserer Webseite.
21:48 Uhr
Selenskij: Kiew bereit für Energiewaffenruhe
Die Ukraine ist bereit für einen Energiewaffenstillstand mit Russland, erklärt Präsident Wladimir Selenskij nach dem Treffen mit Donald Trump in New York.
Ihm zufolge wäre Kiew zu jedem Format bereit. Moskau solle dafür aber ihre Angriffe auf ukrainische Energieobjekte unterlassen.
Bei dem Treffen mit Trump sei keine Rede davon gewesen, dass die Ukraine ihre Angriffe einseitig einstellen müsse, fügt Selenskij hinzu.
21:41 Uhr
Flugabwehr zerstört weiterhin ukrainische Drohnen über Russland
Einheiten der russischen Flugabwehr haben im Laufe des Tages 17 unbemannte Flugzeuge der Ukraine zerstört, berichtet das Verteidigungsministerium in Moskau. Die Drohnen wurden über den Gebieten Kursk und Belgorod sowie über der Teilrepublik Krim und dem Schwarzen Meer vom Himmel geholt.
21:19 Uhr
Trump zeigt sich zuversichtlich über eine Lösung des Konfliktes
US-Präsident Donald Trump zeigt sich zuversichtlich, dass eine Lösung für den Ukraine-Konflikt gefunden wird. Diese Position bekräftigt er bei einem Treffen mit Wladimir Selenskij am Rande der 81. UN-Generalversammlung in New York. Die Ukraine möchte eine Einigung erzielen. Dies habe Trump nach eigenen Angaben unter anderem mit Wladimir Putin besprochen.
Außerdem stellt Trump fest, dass die USA eine Lösung zu finden versuchen:
"Ich glaube, es wird geschehen, ich glaube es wirklich. Wir haben viel zu besprechen."
Bei dem Treffen der Staatschefs werde unter anderem die Möglichkeit einer ukrainischen Produktion von Patriot-Abfangraketen erörtert, führt Trump aus.
Er schließt zudem ein neues Treffen mit Putin nicht aus. Es werde jedoch wohl nicht im Rahmen des bevorstehenden G20-Gipfels im Bundesstaat Florida stattfinden.
21:07 Uhr
Selenskij hofft auf Beilegung vor Winter

Wladimir Selenskij und Donald Trump am 22. September im Hauptquartier der Vereinten Nationen in New YorkChip Somodevilla / Gettyimages.ru Die Ukraine möchte den Konflikt mit Russland vor dem Winter beenden, erklärt Präsident Wladimir Selenskij bei dem Treffen mit Donald Trump am Rande der 81. UN-Generalversammlung. Ukrainische Medien zitieren den Staatschef:
"Ich hoffe, wir können den Konflikt beenden. Präsident Trump wird uns dabei helfen. Ich denke, das muss so schnell wie möglich geschehen, bevor der Winter einbricht."
Durch die Sperrung von RT zielt die EU darauf ab, eine kritische, nicht prowestliche Informationsquelle zum Schweigen zu bringen. Und dies nicht nur hinsichtlich des Ukraine-Kriegs. Der Zugang zu unserer Website wurde erschwert, mehrere Soziale Medien haben unsere Accounts blockiert. Es liegt nun an uns allen, ob in Deutschland und der EU auch weiterhin ein Journalismus jenseits der Mainstream-Narrative betrieben werden kann. Wenn Euch unsere Artikel gefallen, teilt sie gern überall, wo Ihr aktiv seid. Das ist möglich, denn die EU hat weder unsere Arbeit noch das Lesen und Teilen unserer Artikel verboten. Anmerkung: Allerdings hat Österreich mit der Änderung des "Audiovisuellen Mediendienst-Gesetzes" am 13. April diesbezüglich eine Änderung eingeführt, die möglicherweise auch Privatpersonen betrifft. Deswegen bitten wir Euch bis zur Klärung des Sachverhalts, in Österreich unsere Beiträge vorerst nicht in den Sozialen Medien zu teilen.
Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.


