Liveticker Ukraine-Krieg – Moskau: Russische Armee intensiviert Offensive an gesamter Front

19.09.2026 13:33 Uhr
13:33 Uhr
Frontbericht des russischen Verteidigungsministeriums
Russlands Verteidigungsministerium berichtet am Samstag über den Verlauf der militärischen Spezialoperation in der Ukraine innerhalb der vergangenen 24 Stunden.
Wie es heißt, haben die Truppenverbände Nord, West, Süd, Mitte, Ost und Dnjepr den gegnerischen Einheiten entlang der gesamten Front Feuerschaden zugefügt. Das russische Militär zieht die Schlinge um den Gegner im nordöstlichen Teil des Gebiets Charkow enger. Die eingekesselten Kräfte Kiews werden konsequent neutralisiert.
Im Zuge offensiver Gefechtsführung brachten die russischen Streitkräfte Loschakowo und Komissarowo im Raum Charkow, Marjewka und Gulewo in der Volksrepublik Donezk sowie Seljonaja Dibrowa im Gebiet Saporoschje unter eigene Kontrolle.
Insgesamt wurden an den Frontabschnitten rund 1.345 ukrainische Soldaten getötet oder verwundet. Darüber hinaus wurden zerstört oder getroffen:
- vier Anlagen der elektronischen Kampfführung
- sieben Artilleriegeschütze
- 13 gepanzerte Kampffahrzeuge
- 82 Fahrzeuge.
Russlands Streitkräfte führten einen kombinierten Angriff auf militärische Ziele an 142 Orten durch. Dabei kamen die operativ-taktische Luftflotte, Kampfdrohnen, Raketen und Artillerie zum Einsatz.
Entlang der Frontlinie zerstörte die Luftverteidigung sieben Lenkbomben, eine Rakete aus dem HIMARS-Mehrfachraketenwerfer und 936 ukrainische Starrflüglerdrohnen.
12:53 Uhr
Moskau: Kiew will Westen angesichts der Erfolge russischer Armee von eigener Kampffähigkeit überzeugen
Vor dem Hintergrund des raschen Vormarsches russischer Truppen an der gesamten Front versucht Kiew erneut, seine westlichen Gönner davon zu überzeugen, dass die ukrainischen Streitkräfte in der Lage sind, der russischen Armee im Operationsgebiet des Truppenverbands West Widerstand zu leisten. Dies ist einer Mitteilung des russischen Verteidigungsministeriums vom Samstag zu entnehmen.
Diesbezüglich habe das ukrainische Kommando die am besten ausgebildeten Einheiten und nationalistischen Formationen des 3. separaten Stoßtrupps eingesetzt.
Das Kiewer Regime führe zugleich mithilfe westlicher Medien und Militärexperten eine aggressive Informationskampagne, in der es versuche, die Aktionen der ukrainischen Streitkräfte als große Erfolge und als Übernahme der Initiative an der Front darzustellen.
Hierbei führt die Behörde in Moskau aus:
"In Wirklichkeit erzielen kleinere gegnerische Stoßtrupps, die erhebliche Personalverluste erleiden und versuchen, in unsere Stellungen nahe der Frontlinie einzudringen, keine Erfolge."
Wie es heißt, unterbinde der Truppenverband West jegliche Aktivitäten des Gegners, füge ihm Feuerschaden zu und hindere ihn am Vorstoß.
12:25 Uhr
Putin: Europas Regierungen schüren Kriegsangst, um ihre Macht zu retten
Die russische Nukleartriade bleibe eine Garantie für die Souveränität Russlands und das globale Kräftegleichgewicht. Dies erklärte Russlands Präsident Wladimir Putin am Freitag in Moskau. Die Stärkung der Nukleartriade habe daher "absolute Priorität", betonte Putin weiter. Die aktualisierte staatliche Rüstungsplanung räume der Angelegenheit entsprechend einen besonderen Stellenwert ein.
Ferner verwies Putin auf die "wachsenden Bedrohungen". Die NATO "bläht sich auf" und erweitere sich weiter, meinte der russische Staatschef. Europäische Regierungen würden angesichts sinkender Zustimmungswerte und eigener Fehler vor einer möglichen Auseinandersetzung mit Russland warnen. Die Wähler in Europa machten bei der Abstimmung dagegen deutlich, dass sie keinen Krieg mit Russland wollten.
11:47 Uhr
Trump unterzeichnet neues Sanktionspaket gegen Russland
US-Präsident Donald Trump hat das jüngst vom Kongreß verabschiedete Gesetz mit neuen, weitreichenden Sanktionen gegen Russland unterzeichnet. Das teilte das Weiße Haus in Washington mit.
Neben direkten Strafmaßnahmen gegen russische Militärvertreter und Unternehmen sind demnach Sanktionen gegen russische Öl- und Gas-Exporte vorgesehen. Das Gesetzt berechtigt Trump unter anderem dazu, die fünf größten Käufer russischer Energieträger zu bestrafen.
11:17 Uhr
Russisches Militär greift Logistikzentren und Häfen an, die Kiew militärisch nutzt
In der vergangenen Nacht haben die russischen Streitkräfte Logistikzentren, Häfen und Schiffe, die im Interesse der ukrainischen Truppen eingesetzt werden, mit Drohnen angegriffen. Es wurden zudem Anlagen der Verkehrsinfrastruktur getroffen. Dies gibt das Verteidigungsministerium in Moskau bekannt.
Laut der Behörde wurden folgende Ziele eliminiert:
- Zoll- und Logistikzentrum in der 41 Kilometer westlich von Kiew gelegenen Ortschaft Kopylow, das zur Lagerung und Verteilung von Militärgütern dient, die aus europäischen Ländern geliefert werden;
- eine Pontonbrücke über den Fluss Dnjestr im Gebiet Odessa, die für den Transit von Militärgütern genutzt wird, die aus Rumänien und dem Hafen von Ismail in die Ukraine geliefert werden;
- ein Trockenfrachter im Hafen von Tschernomorsk;
- zwei während der Seeüberfahrt getroffene Trockenfrachtschiffe, die Güter für die ukrainischen Streitkräfte zum Hafen von Odessa beförderten.
10:27 Uhr
Moskau: Russische Truppen intensivieren Offensive an gesamter Front
Allein im September hat das russische Militär im Zuge der Spezialoperation mehr als 670 Quadratkilometer und 27 Ortschaften unter eigene Kontrolle gebracht. Dies gibt das Verteidigungsministerium in Moskau bekannt.
Weitere Angaben der Behörde lauten:
- Der Truppenverband Nord errichtet weiterhin erfolgreich eine Sicherheitszone an der Grenze zu Russland in den Regionen Sumy und Charkow.
- Im nordöstlichen Teil des Gebiets Charkow eingekesselte Verbände der ukrainischen Streitkräfte werden konsequent außer Gefecht gesetzt.
- Die Offensive im Gebiet Saporoschje ist in vollem Gange. Einheiten der russischen Truppenverbände Ost und Dnjepr rücken auf breiter Front in Richtung des gleichnamigen Verwaltungszentrums vor. Die Kämpfe in den zentralen Stadteilen von Orechow werden fortgesetzt.
- Die heftigsten Kämpfe finden an den Zugängen zum Ballungsraum Kramatorsk-Slawjansk statt. Kräfte der Truppenverbände Süd und Mitte überwinden befestigte Stellungen unmittelbar vor Slawjansk, Kramatorsk und Druschkowka. Auch im Stadtzentrum von Dobropolje wird gekämpft.
09:38 Uhr
Drohnen lenken Feuer an der Front bei Krasny Liman (Video)
Russische Drohnenpiloten, die am Frontabschnitt Krasny Liman kämpfen, spüren gegnerische Anlagen mihilfe der Aufklärungsdrohne vom Typ Skat-350M auf und übermitteln der Artillerie Zielkoordinaten. Die Aufnahmen des russischen Verteidigungsministeriums zeigen, dass die Artilleriesoldaten anschließend Stellungen der ukrainischen Einheiten unter Einsatz der Giazint-Selbstfahrlafette zerstören.
08:59 Uhr
Volksrepublik Donezk: Erneut Todesopfer und Sachschäden bei Angriffen aus der Ukraine
Innerhalb der vergangenen 24 Stunden haben Behörden in Donezk 32 Angriffe durch ukrainische Truppen registriert. Demnach wurden auf das Territorium der Volksrepublik 35 Geschosse verschiedener Art abgefeuert.
Bei den Angriffen in der Zeitspanne von 0 Uhr am 18. September bis 0:00 Uhr am 19. September (Ortszeit) kam ein Einwohner ums Leben. Es sind zusätzliche Informationen über die Verletzung eines Zivilisten am 15. September eingegangen.
Durch den Beschuss wurden sieben Wohngebäude und fünf zivile Infrastruktureinrichtungen beschädigt.
Am Vortag meldeten die Behörden 31 Angriffe aus der Ukraine.
08:25 Uhr
Russlands Luftverteidigung holt in der Nacht Hunderte Drohnen vom Himmel
In der Nacht zum Samstag haben russische Flugabwehrkräfte insgesamt 344 ukrainische unbemannte Fluggeräte über 16 Regionen und über den Gewässern des Schwarzen Meeres abgefangen oder zerstört.
Wie das Verteidigungsministerium in Moskau bekannt gibt, setzte das ukrainische Militär bei den Angriffen Starrflüglerdrohnen ein.
07:51 Uhr
Milliarden-Deal: USA liefern neue Waffen an Kiew
Das US-Außenministerium hat einen Waffenverkauf an die Ukraine im Wert von 2,68 Milliarden Dollar genehmigt. Wie die Behörde mitteilt, sollen die Mittel für Luftverteidigungssysteme mit großer Reichweite, mobile Startanlagen, Drohnenabwehrradare, Software und technische Unterstützung ausgegeben werden.
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Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.