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Liveticker Ukraine-Krieg – Peskow: Frage der Territorien steht auf der Tagesordnung in Genf

Russland führt gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine Militäroperation in der Ukraine durch. Der Westen reagiert mit immer neuen Waffenlieferungen an die Ukraine und beispiellosen Sanktionen gegen Russland. Lesen Sie hier die neuesten Entwicklungen.
Liveticker Ukraine-Krieg – Peskow: Frage der Territorien steht auf der Tagesordnung in GenfQuelle: Sputnik © Alexei Witwizki
  • 16.02.2026 12:33 Uhr

    12:33 Uhr

    Puschilin: Logistik der ukrainischen Truppen in Konstantinowka teilweise abgeschnitten

    Nach Angaben des DVR-Chefs Denis Puschilin hätten die russischen Einheiten die Nachschubwege der ukrainischen Streitkräfte im Westen der Stadt Konstantinowka abgeschnitten.

    Zudem seien die russischen Truppen in Richtung Dobropolje weiterhin vorgerückt, so Puschilin. Die Säuberung der Ortschaft Drobyschewo in Richtung Krasny Liman werde fortgesetzt.

  • 12:10 Uhr

    Saldo: Frau bei ukrainischem Drohnenangriff im Gebiet Cherson getötet

    Im Gebiet Cherson ist eine Frau bei einem Drohnenangriff der ukrainischen Streitkräfte ums Leben gekommen. Dies teilt Gouverneur Wladimir Saldo auf Telegram mit.

    "In der Siedlung Raiskoje-2 im Stadtkreis Nowaja Kachowka wurde eine 1955 geborene Frau durch den Abwurf eines Sprengsatzes von einer Drohne getötet."

    Zudem griff eine ukrainische Drohne ein Auto nahe dem Dorf Wassiljewka an. Dabei wurde ein 21-jähriger Mann verletzt.

  • 11:49 Uhr

    Kiew verstärkt Angriffe auf zivile Infrastruktur 

    Kiew habe die Intensität der Attacken auf die russischen Grenzregionen erhöht. Besonders betroffen seien die Gebiete Belgorod und Cherson. Dies erklärt Rodion Miroschnik, Sonderbotschafter des russischen Außenministeriums für Verbrechen des Kiewer Regimes, gegenüber der Zeitung Iswestija

    "Die ukrainischen Streitkräfte verstärken ihre Angriffe auf die zivile Infrastruktur in den russischen Grenzregionen."

    Laut dem Blatt könnte die Verstärkung der ukrainischen Angriffe mit den bevorstehenden trilateralen Verhandlungen zur Beilegung des Konflikts in Genf zusammenhängen.

  • 11:25 Uhr

    Gouverneur: Gebiet Brjansk erlebte schwersten Drohnenangriff der Ukraine

    Das Gebiet Brjansk hat am 15. Februar den bislang massivsten ukrainischen Drohnenangriff erlebt. So viele Drohnen seien innerhalb eines Tages noch gegen keinen anderen russischen Landesteil eingesetzt worden. Dies teilt Gouverneur Alexander Bogomas mit.

    Nach seinen Angaben wurden 229 Drohnen vom Typ Flugzeug über der Region abgeschossen. Durch "terroristische Handlungen der ukrainischen Streitkräfte" seien Anlagen der Energieinfrastruktur beschädigt worden.

    In fünf Gemeinden sowie teilweise in der Stadt Brjansk kam es zu Strom- und Heizungsausfällen. Die Versorgung wurde innerhalb von drei Stunden wiederhergestellt. Dabei kam auch eine Notstromversorgung zum Einsatz, die mit Unterstützung der russischen Regierung beschafft worden war. Bogomas dankte den Einsatzkräften für ihr rasches Handeln.

  • 11:06 Uhr

    Peskow zu Ukraine-Gesprächen in Genf: Frage der Territorien steht auf der Tagesordnung

    Wie die Nachrichtenagentur RIA Nowosti am Flughafen Genf erfuhr, sind die ersten Delegationen für die Gespräche über die Ukraine bereits am Sonntag eingetroffen. Weitere Teilnehmer sollen bis Dienstag anreisen.

    Die russische Delegation werde erweitert, so Kremlsprecher Dmitri Peskow. Neben Präsidentenberater Wladimir Medinski werden auch Vizeaußenminister Michail Galusin und weitere offizielle Vertreter teilnehmen. Bei den Gesprächen in Genf sollen zentrale Fragen erörtert werden, darunter auch territoriale Themen, so Peskow.

    "Dieses Mal ist vorgesehen, ein breiteres Spektrum an Fragen zu erörtern. Einschließlich der eigentlichen Kernfragen – jener, die sowohl die Territorien als auch alle weiteren Punkte betreffen –, die mit den Forderungen zusammenhängen, die wir haben."

    Wie der Flughafen Genf weiter mitteilte, werden die an den Ukraine-Gesprächen beteiligten Delegationen die Stadt am Mittwoch oder Donnerstag verlassen – abhängig vom Verlauf und den Ergebnissen der Verhandlungen.

  • 10:37 Uhr

    "Skala"-Kämpfer werfen Führung Weitergabe von Koordinaten vor

    Der Großteil des separaten ukrainischen Sturmregiments "Skala" ist nach russischen Gleitbombenangriffen (FAB) in den Gebieten Saporoschje und Dnjepropetrowsk eliminiert worden. Dies berichten russische Sicherheitskreise dem Nachrichtenportal TASS zufolge. Vor Ort machten Kämpfer des Regiments das Stabskommando dafür verantwortlich. Dieses habe Koordinaten an Russland weitergegeben. Laut den Sicherheitskreisen wurden allein in den vergangenen zwei Tagen im Dorf Nikolskoje im Gebiet Saporoschje bis zu einem Zug ukrainische Kämpfer ausgeschaltet.

  • 10:05 Uhr

    Gebiet Kursk: Mehr als 60 Geschosse binnen 24 Stunden aus Ukraine abgefeuert

    Nach Angaben von Alexander Chinstein, dem Gouverneur des Grenzgebiets Kursk, seien im Laufe des Tages 64 Geschosse auf die Region abgefeuert worden.

    "In der Zeitspanne von 9:00 Uhr am 15. Februar bis 7:00 Uhr am 16. Februar wurden insgesamt 25 Drohnen von unterschiedlichen Typen abgeschossen. Fünfmal haben die Drohnen unser Gebiet durch den Abwurf von Sprengsätzen angegriffen."

    Chinstein meldet keine zivilen Opfer oder Schäden.

  • 09:40 Uhr

    Russisches Militär trifft Treibstofflager im Gebiet Poltawa

    Die russischen Streitkräfte haben ein Lager für Treib- und Schmierstoffe im Gebiet Poltawa angegriffen. Das Ziel befand sich nahe der Ortschaft Kachanowo. Spezialisten der Drohnentruppen setzten dabei eine Drohne vom Typ Geran ein. Dies teilte das Verteidigungsministerium Russlands mit und veröffentlichte entsprechendes Videomaterial.

  • 09:14 Uhr

    Ukraine-Treffen in Genf: Die Schweiz gewährleistet sichere Ankunft der russischen Delegation 

    Wie eine Quelle der Nachrichtenagentur TASS mitteilt, habe die Schweiz zugesichert, die sichere Ankunft der russischen Delegation zu den ukrainischen Friedensgesprächen in Genf zu gewährleisten.

    "Selbstverständlich wird die Schweiz als Gastgeber einen Beitrag zur sicheren Ankunft der Delegation leisten"

    Die nächste Runde der Friedensgespräche findet am 17. und 18. Februar in Genf im trilateralen Format zwischen Russland, der Ukraine und den USA statt. Die russische Delegation wird von Wladimir Medinski, dem Berater des russischen Präsidenten, geleitet.

  • 08:46 Uhr

    Ukraine: Blut-Kredit – EU-Parlament will mehr Krieg

    Während die geopolitische Schwächung, gar Zerstörung Russlands, auf die der kollektiven Westen durch die stete Verlängerung des Kriegs in der Ukraine spekuliert, weiter ungewiss bleibt, generiert der 90-Milliarden-Kredit der EU für Kiew sicheren und blutigen Profit – nicht nur in der westlichen Rüstungs-, sondern auch der deutschen Prothesenindustrie.

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Durch die Sperrung von RT zielt die EU darauf ab, eine kritische, nicht prowestliche Informationsquelle zum Schweigen zu bringen. Und dies nicht nur hinsichtlich des Ukraine-Kriegs. Der Zugang zu unserer Website wurde erschwert, mehrere Soziale Medien haben unsere Accounts blockiert. Es liegt nun an uns allen, ob in Deutschland und der EU auch weiterhin ein Journalismus jenseits der Mainstream-Narrative betrieben werden kann. Wenn Euch unsere Artikel gefallen, teilt sie gern überall, wo Ihr aktiv seid. Das ist möglich, denn die EU hat weder unsere Arbeit noch das Lesen und Teilen unserer Artikel verboten. Anmerkung: Allerdings hat Österreich mit der Änderung des "Audiovisuellen Mediendienst-Gesetzes" am 13. April diesbezüglich eine Änderung eingeführt, die möglicherweise auch Privatpersonen betrifft. Deswegen bitten wir Euch bis zur Klärung des Sachverhalts, in Österreich unsere Beiträge vorerst nicht in den Sozialen Medien zu teilen.

Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.