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Liveticker Ukraine-Krieg: Russland meldet Angriffe auf gegnerische Logistikzentren und Schiffe

Russland führt gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine Militäroperation in der Ukraine durch. Der Westen reagiert mit immer neuen Waffenlieferungen an die Ukraine und beispiellosen Sanktionen gegen Russland. Lesen Sie hier die neuesten Entwicklungen.
Liveticker Ukraine-Krieg: Russland meldet Angriffe auf gegnerische Logistikzentren und Schiffe© Urheberrechtlich geschützt
  • 4.09.2026 19:40 Uhr

    19:40 Uhr

    Russische Regionen melden weitere Opfer ukrainischer Attacken – vier Verletzte

    Bei ukrainischen Drohnenangriffen sind im Gebiet Belgorod drei Zivilisten verletzt worden. Einer von ihnen musste ins Krankenhaus gebracht werden. Im Gebiet Brjansk wurde zudem der Fahrer eines zivilen Autos verletzt. Dies teilten die regionalen Behörden mit.

    Im Gebiet Belgorod griffen Drohnen ein Privathaus, ein ziviles Auto sowie weitere Ziele an. In der Siedlung Proletarski im Bezirk Rakitianskoje erlitt ein Mann bei einem Angriff auf ein Privathaus eine Splitterverletzung am Rücken. Im Dorf Gruskoje im Bezirk Borissowski wurde ein weiterer Mann durch die Explosion einer FPV-Drohne am Unterschenkel verletzt. Beide wurden medizinisch versorgt.

    Im Dorf Nischnje Beresowo-Wtoroje im Bezirk Schebekinski griff eine Drohne zudem ein Auto an. Der Fahrer erlitt oberflächliche Verletzungen im Gesicht und wurde ins Krankenhaus Schebekino gebracht.

    Auch im Gebiet Brjansk wurde ein ziviles Auto Ziel eines Drohnenangriffs. Im Dorf Sagutjewo im Bezirk Trubtschewski erlitt der Fahrer nach dem Angriff einer Kamikaze-Drohne zahlreiche Splitterverletzungen. Er wurde ins Krankenhaus gebracht, wie der amtierende Gouverneur Jegor Kowaltschuk mitteilte.

  • 19:19 Uhr

    Bulgariens Premier wirft der EU Leichtsinnigkeit vor

    In einer Fragestunde im bulgarischen Parlament hat Premierminister Rumen Radew die Ukraine-Politik der führenden europäischen Staaten kritisiert. Darüber berichtet die Nachrichtenseite The Sofia Globe.

    "Ist es nicht leichtsinnig, europäische Länder dazu zu drängen, ihre Langstreckenwaffen zu schicken, um Ziele Tausende Kilometer tief in Russland anzugreifen?", fragte Radew.

    Und weiter:

    "Was können wir erwarten, wenn unsere Langstreckenwaffen für Angriffe tief im Hinterland eines anderen Landes eingesetzt werden? Wird es tatenlos zusehen oder reagieren? Das ist die entscheidende Frage."

    Europa müsse die Risiken einer Eskalation im Ukraine-Krieg ernster nehmen und schnellstmöglich zum Verhandlungsweg zurückkehren, fügte der bulgarische Premier hinzu.

    "Der Westen versucht gemeinsam, im konventionellen Krieg einen Sieg über Russland zu erringen, ohne zu berücksichtigen, dass Russland die größte Atommacht ist und wir seinen Hyperschallwaffen nicht standhalten können. Das ist jede Nacht im Himmel über Kiew zu beobachten."

    Europa könne ohne Russland existieren, aber es sei unwahrscheinlich, dass es in einer Konfrontation mit Russland lange überleben werde, so Radew.

  • 19:00 Uhr

    Napolitano: "Putin hat fast schon heiligengleiche Geduld an den Tag gelegt"

    In einem RT-Interview erklärt der ehemalige Fox-News-Moderator Andrew Napolitano, Putin zeige im Konflikt mit der NATO eine "fast heiligengleiche Geduld". Zwar habe Russland völkerrechtlich gesehen das Recht, westliche Rüstungsbetriebe und Militärziele wegen deren Waffenlieferungen an die Ukraine anzugreifen, doch durch seine bisherige Zurückhaltung werde Putin am Ende mit weniger Zerstörung siegen.

    Ein Video dazu gibt es hier auf unserer Webseite.

  • 18:54 Uhr

    Gebiet Belgorod erneut Ziel ukrainischer Drohnenangriffe – drei Verletzte

    Bei Drohnenangriffen der Ukraine im Gebiet Belgorod sind drei Menschen verletzt worden, darunter ein 14-jähriger Junge. Dies teilte der regionale Einsatzstab mit.

    In Krasnaja Jaruga erlitt ein Mann Splitterverletzungen an Schulter und Beinen. Der 14-Jährige zog sich ersten Angaben zufolge eine Prellung des Brustkorbs zu. Beide werden medizinisch versorgt.

    In der Siedlung Oktjabrski wurde zudem eine Frau durch Splitter an der Schulter verletzt, die von der Detonation einer FPV-Drohne stammten.

    Laut den Behörden kamen bei den Angriffen außerdem Wohnhäuser, Betriebe, Fahrzeuge und Nebengebäude in mehreren Kreisen zu Schaden.

  • 18:35 Uhr

    Estland liefert Ukraine offenbar unbrauchbare Munition

    Die für die Ukraine bestimmte Munition, die Estland mit EU-Mitteln gekauft hat, soll sich als mangelhaft und unbrauchbar erwiesen haben. Dies berichtet die britische Zeitung The Telegraph.

    Demnach hatte Estland einen Auftrag über rund 70 Millionen Euro an das italienisch-indische Unternehmen Datasel vergeben, das zuvor keine Erfahrung mit der Herstellung von Munition hatte. Laut der estnischen Zeitung Eesti Ekspress war die gelieferte Charge unvollständig und technisch defekt. Keine der bestellten Granaten habe die ukrainischen Streitkräfte erreicht.

    Der Vorfall führte zum Rücktritt des estnischen Verteidigungsministers Hanno Pevkur, der die Verantwortung für das gescheiterte Geschäft übernahm. Die estnische Staatsanwaltschaft leitete eine strafrechtliche Untersuchung ein. Zudem setzt die Regierung ihre rechtlichen Schritte gegen den Auftragnehmer fort.

  • 18:08 Uhr

    Russland meldet Angriffe auf Logistikzentren und Schiffe in der Ukraine

    Eigenen Angaben zufolge haben die russischen Streitkräfte erneut Logistikzentren, Hafeninfrastruktur und Schiffe angegriffen, die im Interesse der ukrainischen Streitkräfte eingesetzt werden.

    So sei im Gebiet Kiew ein Logistikzentrum in Browary getroffen worden, wo Güter mit doppeltem Verwendungszweck sowie militärisches Material gelagert und verteilt wurden.

    Im Gebiet Nikolajew wurde ein weiteres Logistikzentrum angegriffen, das an der Versorgung der ukrainischen Streitkräfte mit militärischem Gerät beteiligt war.

    Im Gebiet Odessa wurden in Datschnoje zudem Sammelpunkte für Lastkraftwagen getroffen, die zum Transport von Munition und Material an ukrainische Einheiten eingesetzt wurden. Im Hafen Tschernomorsk sei außerdem ein Frachtschiff mit militärischer Ausrüstung aus dem Westen angegriffen worden.

    Östlich von Odessa wurden im Schwarzen Meer zudem ein Frachtschiff und ein Tanker getroffen, die Komponenten zur Herstellung von Drohnen, Munition und Treibstoff für die ukrainischen Streitkräfte transportierten.

  • 17:40 Uhr

    Trumps Berater: "Die Russen können nach Belieben zerstören, was sie wollen"

    Der US-Unternehmer und Trump-Berater für Wissenschaft und Technologie, David Sacks, äußerte sich in dem Podcast "All-In" äußerst pessimistisch über die Zukunft der Ukraine und sieht das Land vor einer militärischen Niederlage. Spekulationen über russische Angriffspläne auf NATO-Länder hält er für übertriebene "Neocon-Propaganda".

    Aus seiner Sicht verläuft der Krieg derzeit klar zugunsten Russlands: Durch die russische Luftüberlegenheit sowie systematische Angriffe auf die Infrastruktur und die Schwarzmeerhäfen gerate die Ukraine wirtschaftlich und militärisch massiv unter Druck.

    Selenskij hätte laut Sacks längst auf den Rat von Donald Trump hören und einen Deal anstreben müssen – denn die Ukraine werde diesen Krieg nicht gewinnen.

    Ein Video dazu gibt es hier auf unserer Webseite.

  • 17:21 Uhr

    Gebiet Belgorod: 16-Jähriger bei ukrainischem Drohnenangriff verletzt

    Bei einem Drohnenangriff der Ukraine auf die Siedlung Proletarski im Kreis Rakitjanski im Gebiet Belgorod ist ein 16-Jähriger verletzt worden. Laut dem regionalen Einsatzstab erlitt er ein Knalltrauma. "Medizinische Hilfe wurde geleistet. Einen angebotenen Transport ins Krankenhaus lehnte er ab", heißt es in der Mitteilung. Durch den Angriff wurden drei Einfamilienhäuser, drei Mehrfamilienhäuser und neun Fahrzeuge beschädigt.

  • 16:48 Uhr

    LVR: Acht Verletzte bei ukrainischen Drohnenangriffen 

    Bei ukrainischen Drohnenangriffen in der Lugansker Volksrepublik (LVR) sind nach Angaben von Republikchef Leonid Pasetschnik acht Menschen verletzt worden.

    In Rubeschnoje griff eine ukrainische Drohne einen Rettungswagen an. Dabei wurden der Fahrer und ein Sanitäter verletzt. Bei einem weiteren Angriff erlitt ein 59-jähriger Mann auf einem Elektrofahrrad Verletzungen.

    Weitere Drohnenangriffe trafen einen Pkw, ein Motorrad sowie ein Objekt der Energieinfrastruktur. Dabei wurden ein 18-Jähriger, ein 41-jähriger Autofahrer, eine 54-jährige Frau und ein 57-jähriger Mann verletzt. Auch ein Mitarbeiter des Energieobjekts wurde verletzt.

  • 16:24 Uhr

    Ukrainischer Seedrohnen-Angriff auf Sotschi: Russische Kräfte eröffnen Feuer im Hafen

    Am Donnerstag ist der russische Schwarzmeerhafen von Sotschi mit ukrainischen unbemannten Überwasserfahrzeugen angegriffen worden. In den sozialen Medien kursierendes Videomaterial zeigt, wie eine Seedrohne in den Hafen eindringt und offenbar Kurs auf ein Ziel nimmt. Russische Kräfte eröffnen daraufhin das Feuer auf die Drohne.

    Ein Video dazu gibt es hier auf unserer Webseite.

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Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.