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Liveticker Ukraine-Krieg – AKW Saporoschje: Chefingenieur bei ukrainischem Angriff getötet

Russland führt gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine Militäroperation in der Ukraine durch. Der Westen reagiert mit immer neuen Waffenlieferungen an die Ukraine und beispiellosen Sanktionen gegen Russland. Lesen Sie hier die neuesten Entwicklungen.
Liveticker Ukraine-Krieg – AKW Saporoschje: Chefingenieur bei ukrainischem Angriff getötetQuelle: TASS © Alexei Konowalow
  • 15.07.2026 22:00 Uhr

    22:00 Uhr

    Damit beenden wir für heute den Live-Ticker zur Lage im Ukraine-Konflikt. Morgen früh ab 7 Uhr geht es mit der Berichterstattung weiter. Wir wünschen unseren Lesern trotz aller Spannungen in der Welt eine gute Nacht!

  • 21:58 Uhr

    Absage an Macron: Radew lehnt Beitritt zur "Koalition der Willigen" ab

    Der bulgarische Ministerpräsident Rumen Radew hat den Beitritt seines Landes zur "Koalition der Willigen" für die Ukraine abgelehnt.

    Am Rande des französischen Nationalfeiertags in Paris erklärte Radew gegenüber Journalisten, dass er zwar eine persönliche Einladung von Frankreichs Präsident Emmanuel Macron erhalten habe, Bulgarien jedoch nicht in dieses Bündnis passe. Sein Land werde sich nicht an einer Allianz beteiligen, die auf eine Fortsetzung der finanziellen und militärischen Hilfe für Kiew beharrt.

    Ein Video dazu gibt es hier auf unserer Webseite.

  • 21:42 Uhr

    Sacharowa: Einsatz der "Koalition der Willigen" in der Ukraine käme Intervention gleich

    Russland würde die Verlegung von Kräften der "Koalition der Willigen" in die Ukraine als inakzeptabel betrachten, erklärt Maria Sacharowa, die Sprecherin des russischen Außenministeriums, auf der Pressekonferenz in Moskau.

    Dieser Schritt der "Koalition der Willigen" käme einer "ausländischen Intervention" gleich und würde die Bedrohungen für die Sicherheit Russlands verschärfen.

    Ausländische Einheiten würde Russland für legitime militärische Ziele halten, betont Sacharowa.

  • 21:31 Uhr

    Ukrainischer Verteidigungsminister bestätigt seinen Rücktritt

    Der ukrainische Verteidigungsminister Michail Fjodorow hat seinen Rücktritt bestätigt. In einem Beitrag in sozialen Medien schreibt er:

    "Es war mir eine große Ehre, dem ukrainischen Volk als Verteidigungsminister zu dienen."

    Fjodorow gelang es nach eigener Ansicht, die Umstrukturierung des Verteidigungsministeriums "im Einklang mit NATO-Standards und dem gesunden Menschenverstand" einzuleiten. Er scheiterte aber daran, den Prozess abzuschließen:

    "Die neue Struktur wurde eingeführt, viele Mitarbeiter wurden entlassen und zahlreiche Prozesse angestoßen. Doch es war notwendig, diejenigen, die diese Veränderungen behinderten, noch entschiedener zu entlassen."

    Zum Schluss versichert Fjodorow, er werde weiterhin daran arbeiten, womit er das Amt im Verteidigungsministerium angetreten habe.

    Fjodorow war im Januar dieses Jahres zum Verteidigungsminister ernannt worden. Zuvor war er über sechs Jahre als Minister für digitale Transformation tätig.

    Präsident Wladimir Selenskij möchte laut ukrainischen Medien das vakante Amt dem bisherigen Innenminister Igor Klimenko anbieten.

  • 21:15 Uhr

    Flugabwehr zerstört 155 ukrainische Drohnen

    Im Laufe des Tages hat die Flugabwehr 155 unbemannte Flugzeuge der Ukraine abgefangen und zerstört. Nach Angaben des Verteidigungsministeriums wurden die Flugziele zwischen 8 und 21 Uhr Moskauer Zeit über neun Gebieten sowie über der Region Krasnodar, der Teilrepublik Krim und dem Asowschen Meer vom Himmel geholt.

  • 21:02 Uhr

    Sacharowa: IAEA muss Mord an AKW-Chefingenieur verurteilen

    Rafael Grossi, der Generaldirektor der Internationalen Atomenergie-Organisation (IAEA), muss endlich das Verbrechen des Kiewer Regimes erkennen. Dies forderte Maria Sacharowa, die Sprecherin des russischen Außenministeriums, im Zusammenhang mit dem Tod des Chefingenieurs des AKW Saporoschje, Alexander Jakowlew. Gegenüber der Nachrichtenagentur TASS sagte die Diplomatin:

    "Dieses Verbrechen des Kiewer Regimes muss Grossi endlich erkennen. Wir fordern, dass die zuständigen internationalen Organisationen, allen voran die IAEA, eine klare und deutliche Erklärung abgeben, in der dieser Mord verurteilt wird."

  • 20:40 Uhr

    AKW Saporoschje: Chefingenieur bei Kiews Angriff ums Leben gekommen

    Der Chefingenieur des Atomkraftwerks Saporoschje, Alexander Jakowlew, ist am Mittwochnachmittag ums Leben gekommen. Nach Angaben von Alexei Lichatschjow, dem Leiter des Staatskonzerns Rosatom, wurde Jakowlew bei einem gezielten Terrorangriff des Kiewer Regimes getötet.

    Dabei schlug eine ukrainische Drohne in den Dienstwagen an der Grenze zwischen dem Industriegebiet des AKW und der Stadt Energodar ein. Neben Jakowlew kam auch der Fahrer Dmitri Filippow um.

    Lichatschjow betonte, dass der Angriff wegen der direkten Unterstützung des verbrecherischen Kiewer Regimes durch den Westen möglich wurde. Die russische Seite erwarte eine umgehende, konkrete und eindeutige Reaktion der Internationalen Atomenergie-Organisation.

  • 20:03 Uhr

    Weitere Schiffe in der Ukraine angegriffen

    Die russischen Streitkräfte haben Frachter im Hafen von Tschernomorsk im Gebiet Odessa getroffen, berichtet das Verteidigungsministerium in Moskau. Außerdem wurden ukrainische Schiffe im Dnjepr-Bug-Hafen nahe dem Ort Galizynowo im Gebiet Nikolajew angegriffen. Die Ziele traf die russische Armee mit Drohnen vom Typ Geran-4 Seeker.

  • 19:42 Uhr

    Von der Leyen in Kiew: EU-Chefin drängt auf Rüstungsintegration und EU-Beitritt

    EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen und mehrere Staats- und Regierungschefs aus Südosteuropa sind am Mittwoch in Kiew eingetroffen. Der Besuch anlässlich des ukrainischen Tages der Staatsgründung bildet den Rahmen für das Ukraine-Südosteuropa-Gipfeltreffen.

    Im Fokus stehen dabei die Integration der Rüstungsindustrien sowie der EU-Beitrittsprozess der Ukraine.

    Ein Video dazu gibt es hier auf unserer Webseite.

  • 19:17 Uhr

    EU überweist Kiew eine Milliarde Euro für Drohnen

    Die EU hat am Mittwoch eine weitere Milliarde Euro für die Beschaffung von Drohnen an die Ukraine überwiesen. In einer Erklärung der Europäischen Kommission wird betont, die Zahlung erfolge im Rahmen des Ukraine-Kredits in Höhe von 90 Milliarden Euro.

    Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen erklärte bei ihrem Besuch in Kiew, dass Europa über ein enormes technologisches und industrielles Potenzial sowie sichere und zuverlässige Produktionsanlagen verfüge. Europa fehle aber das Wissen und die Erfahrung, die die Ukraine gesammelt habe. Dabei betonte von der Leyen:

    "Deshalb möchte ich betonen: Wir müssen unsere Stärken bündeln. Zusammen können wir eine gemeinsame Produktion aufbauen."

    Ebenfalls am Mittwoch kündigte die EU-Kommission an, dass Brüssel und Kiew ein Abkommen über gemeinsame Drohnenproduktion unterzeichnen wollen.

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Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.