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Liveticker Ukraine-Krieg: Kiew beantragt Dringlichkeitssitzung im UN-Sicherheitsrat

Russland führt gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine Militäroperation in der Ukraine durch. Der Westen reagiert mit immer neuen Waffenlieferungen an die Ukraine und beispiellosen Sanktionen gegen Russland. Lesen Sie hier die neuesten Entwicklungen.
Liveticker Ukraine-Krieg: Kiew beantragt Dringlichkeitssitzung im UN-SicherheitsratQuelle: AP © Seth Wenig
  • 23.07.2026 09:36 Uhr

    09:36 Uhr

    Mehrere Opfer bei ukrainischer Attacke auf die Krim

    In der vergangenen Nacht haben die ukrainischen Streitkräfte erneut auf der Schwarzmeer-Halbinsel Krim zugeschlagen. Der Republikchef Sergei Axjonow teilt auf der Plattform Telegram mit, dass infolge des nächtlichen Angriffs ein Zivilist ums Leben gekommen sei. Vier weitere friedliche Einwohner, darunter zwei Kinder, seien verletzt worden. Weitere Einzelheiten der Attacke aus der Ukraine gibt der Politiker nicht bekannt.   

    Axjonow spricht den Angehörigen des Getöteten sein aufrichtiges Beileid aus. Den Verletzten wünscht er eine möglichst rasche Besserung. Die Regierung der russischen Teilrepublik werde den betroffenen Familien alle notwendige Hilfe zukommen lassen, so der Krim-Chef.

  • 09:01 Uhr

    Russische Luftabwehr zerstört in der Nacht 223 ukrainische Drohnen

    Das russische Verteidigungsministerium berichtet am Donnerstagmorgen auf der Plattform Telegram über weitere Versuche der ukrainischen Streitkräfte, Objekte in Russland mit unbemannten Luftfahrzeugen anzugreifen. Demnach habe die russische Luftabwehr im Zeitraum von 19 Uhr MESZ am Mittwoch bis 7 Uhr MESZ am Donnerstag 223 Drohnen abgefangen. Die unbemannten Luftfahrzeuge seien über den Gebieten Belgorod, Brjansk, Wolgograd, Woronesch, Kaluga, Kursk, Orjol, Orenburg, Rostow, Rjasan, Samara, Saratow, Twer, Tula und Uljanowsk, dem Großraum Moskau, den Teilrepubliken Krim und Tatarstan sowie über dem Asowschen Meer zerstört worden. Weitere Details gibt das Ministerium nicht bekannt.

  • 08:37 Uhr

    Moskau gibt Details zu Treffen zwischen Lawrow und Rubio in Manila bekannt

    Die Außenminister Russlands und der USA, Sergei Lawrow und Marco Rubio, haben sich am Donnerstag am Rande des ASEAN-Gipfels in der philippinischen Hauptstadt Manila zu einem Gespräch getroffen. Die Begegnung dauerte rund 35 Minuten. Von Journalisten nach den Ergebnissen der Verhandlungen gefragt, weigerte sich Rubio gleich nach dem Ende des Treffens, jegliche Einzelheiten zu enthüllen. Ungefähr eine Stunde später veröffentlichte das russische Außenministerium einen kurzen Kommentar. 

    Demnach informierte Lawrow seinen US-Amtskollegen über die "reale Sachlage an der Kontaktlinie" und bezeichnete weitere massive westliche Waffenlieferungen an die Ukraine als unzulässig. Die Rolle der europäischen Länder im Ukraine-Konflikt bewertete der russische Diplomat als "destabilisierend", da sie weiterhin darauf erpicht seien, "Russland eine strategische Niederlage zu bereiten." Trotzdem bekräftigte Lawrow die Bereitschaft der Führung in Moskau zu einer politisch-diplomatischen Lösung des Konflikts und erinnerte in diesem Zusammenhang an die Vorschläge, welche die US-Seite bei dem Gipfeltreffen zwischen den Präsidenten Wladimir Putin und Donald Trump im August 2025 in Anchorage unterbreitet und denen die russische Seite zugestimmt hatte.

    Nach Angaben des russischen Außenministeriums erörterten Lawrow und Rubio zudem die Normalisierung der Tätigkeit der diplomatischen Vertretungen der jeweils anderen Seite in Russland und in den USA. Auch die Situation rund um den Persischen Golf sei zur Sprache gekommen, hieß es.

  • 08:04 Uhr

    DVR meldet 28 ukrainische Angriffe binnen 24 Stunden

    Die Behörden in Donezk haben innerhalb der vergangenen 24 Stunden 28 Angriffe durch ukrainische Truppen registriert. Demnach wurden auf das Territorium der Volksrepublik 30 Geschosse abgefeuert. Bei den Angriffen in der Zeitspanne von 0 Uhr am 22. Juli bis 0 Uhr am 23. Juli (Ortszeit) kamen zwei Zivilisten ums Leben, weitere zehn Einwohner erlitten Verletzungen. Durch den Beschuss wurden fünf Wohnhäuser, fünf zivile Infrastrukturobjekte und ein Auto beschädigt.

    Am Vortag hatten die Behörden von Donezk 24 Angriffe aus der Ukraine gemeldet. Dabei wurden ebenfalls zwei Zivilisten getötet, weitere fünf Einwohner erlitten Verletzungen. Zwei Wohnhäuser, sieben zivile Infrastrukturobjekte sowie mehrere Lkw, Kommunalfahrzeuge und Autos kamen zu Schaden.

  • 07:30 Uhr

    Ukraine beantragt wegen Angriffen auf Schiffe Dringlichkeitssitzung im UN-Sicherheitsrat

    Die Ukraine hat eine Dringlichkeitssitzung im UN-Sicherheitsrat beantragt. Wie der geschäftsführende Außenminister des osteuropäischen Landes, Andrei Sibiga, auf der Plattform X mitteilte, solle das höchste UN-Gremium über Angriffe auf Schiffe im Schwarzen Meer diskutieren. Der ukrainische Diplomat warf Russland vor, in den vergangenen Tagen mindestens drei zivile Frachtschiffe bombardiert zu haben. Er sprach von Dutzenden Toten und Verletzten. Kein Schiff habe am Mittwoch den ukrainischen Seekorridor im Schwarzen Meer passiert. Somit gefährde Russland zudem die globale Lebensmittelsicherheit. Beantragt sei die Sitzung für den 27. Juli.

    Zuvor hatte auch Russland ukrainische Angriffe auf zivile Tankschiffe im Asowschen und im Schwarzen Meer gemeldet. Das Verteidigungsministerium in Moskau gab bekannt, dass das russische Militär als Reaktion darauf Frachtschiffe im Schwarzen Meer angreife, die in die ukrainische Militärlogistik verwickelt seien.

  • 22.07.2026 22:00 Uhr

    22:00 Uhr

    Damit beenden wir für heute den Live-Ticker zur Lage im Ukraine-Konflikt. Morgen früh ab 7 Uhr geht es mit der Berichterstattung weiter. Wir wünschen unseren Lesern trotz aller Spannungen in der Welt eine gute Nacht!

  • 21:33 Uhr

    Wirtschaftsministerin Reiche bezeichnet "Millionen Tote" im Ukraine-Krieg als Pushfaktor für Rüstungssektor 

    Bei einer Erklärung zur Startup-Strategie der Bundesregierung hob Wirtschaftsministerin Katherina Reiche die rasante Entwicklung der sog. Def-Tech (Defense Technology) hervor. Unternehmen dieser Branche seien für die Wirtschaft als Investitionsmagnet und Wachstumsmotor unabdingbar geworden. Den Ukraine-Krieg bezeichnete sie als entscheidenden Pushfaktor. Den Staat wiederum nannte sie einen Ankerkunden der bekanntesten Drohnenentwickler Quantum, Helsing und Stark. Auf die Frage einer Journalistin sagte sie: 

    "Zum Verteidigungsbereich: So fürchterlich die Umstände sind, unter denen sich unser Rüstungssektor zu einem Wachstumsmotor für unser Land entwickelt – jeden Tag Tote in der Ukraine, mittlerweile Millionen von Toten, übrigens auf beiden Seiten –, so muss man verzeichnen, dass es einen enormen Push für moderne Technologien gegeben hat, wie Drohnen, wie Hyperschallwaffen."

  • 20:55 Uhr

    Bericht dokumentiert ukrainische Kriegsverbrechen in Konstantinowka

    Die zivilgesellschaftliche Initiative unter russischem Vorsitz, das "Internationale Öffentliche Tribunal für die Verbrechen ukrainischer Neonazis", hat einen Bericht über die Verbrechen der Ukraine gegen die Zivilbevölkerung in der Stadt Konstantinowka vorgelegt.

    Das Dokument enthält Aussagen von Augenzeugen und Opfern des Kiewer Regimes – darunter Berichte über die Verfolgung friedlicher Bürger durch ukrainische Drohnen, gezielte Angriffe auf zivile Infrastruktur sowie offene Russophobie gegenüber der russischsprachigen Bevölkerung der Stadt.

    RT DE-Korrespondent Georg Sadownitschij war bei der Präsentation dabei und berichtet über den Inhalt des Vortrags.

    [Auszug aus den RT DE-Nachrichten live am 22. Juli 2026]

  • 20:26 Uhr

    Wildberries-Chefin verurteilt Angriffe auf Versandunternehmen

    Der Angriff der Ukraine auf zivile Infrastruktureinrichtungen und Mitarbeiter von Wildberries sei ein Akt des internationalen Terrorismus, erklärte die Leiterin des russischen Versandriesen, Tatiana Kim. Ihr Unternehmen unterstützte die Entwicklung einer systemischen Lösung für die Versicherung gegen Terroranschläge – diese sei dringend erforderlich, sagte sie. 

    Kunden und Mitarbeitern versprach sie eine baldige Normalisierung des Geschäfts. Ihr zufolge hat Wildberries mit den Auszahlungen an die geschädigte Online-Händler schon begonnen: Heute hätten mehr als 88.000 von ihnen die ersten Entschädigungen bekommen. Der Versandablauf von Wildberries werde sich innerhalb eines Tages wieder normalisieren, erklärte Tatjana Kim. Die logistische Infrastruktur ermögliche es, die Abläufe zum Vorteil der Kunden anzupassen. 

    Ukrainische Drohnen haben heute erneut Logistikzentren des beliebten Online-Händlers Wildberries in Südrussland angegriffen. Ein Mitarbeiter starb, mehrere wurden verletzt. Bereits vorige Woche waren zwei großen Lagerstätten von Wildberries angegriffen worden und brannten vollständig aus – acht Mitarbeiter starben. 

  • 20:03 Uhr

    Regierung erwägt Ausnahmen von der Schuldenbremse für weitere Ukraine-Hilfen

    Die Bundesregierung hält an ihrem Kurs fest, die Ukraine weiter zu unterstützen und die Verteidigungsausgaben auszubauen. Verteidigungsminister Boris Pistorius begründet dies mit dem Ziel der Abschreckung. Gleichzeitig sprechen sich Außenminister Johann Wadephul und Entwicklungsministerin Reem Alabali Radovan dafür aus, Ukraine-Hilfen künftig von der Schuldenbremse auszunehmen. Darüber soll die Koalition im Herbst beraten.

    Kritik kommt unter anderem vom FDP-Vorsitzenden Wolfgang Kubicki sowie aus der AfD. Sie warnen vor einer weiter steigenden Staatsverschuldung und möglichen Risiken für die finanzielle Stabilität Deutschlands. Vor dem Hintergrund einer bereits hohen Verschuldung werfen Kritiker der Bundesregierung vor, die Ausgabenpolitik zunehmend über neue Kredite zu finanzieren und die Schuldenbremse weiter aufzuweichen.

    Der Publizist Wolfgang Effenberger äußerte im Interview mit RT DE die Einschätzung, eine weiter steigende Verschuldung könne langfristig höhere Steuern sowie Einschnitte bei staatlichen Leistungen nach sich ziehen.

    [Auszug aus den RT DE-Nachrichten live am 22. Juli 2026]

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Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.