Liveticker Ukraine-Krieg: Mehrere Opfer bei Kiews Drohnenangriff auf Markt im Gebiet Saporoschje

3.07.2026 19:05 Uhr
19:05 Uhr
Drei ukrainische Kämpfer bei Ergebungsversuch getötet
Eine ukrainische Drohne hat drei ukrainische Kämpfer angegriffen, als diese versuchten, sich in der Nähe der Siedlung Rownoje im Gebiet Saporoschje den russischen Soldaten zu ergeben. Dies erklärte ein Militärangehöriger des Truppenverbandes Ost mit dem Rufnamen Dawa gegenüber RIA Nowosti.
"Der Gegner hat von einer Aufklärungsdrohne aus gesehen, dass wir drei Soldaten gefangen nehmen und diese sich ergeben. Daraufhin hat der Gegner eine Drohne geschickt, die direkt in seinen eigenen Militärangehörigen flog."
Alle drei ukrainischen Soldaten wurden bei dem Drohnenangriff getötet. Er fügte hinzu, dass diese Kämpfer etwa 30 bis 40 Jahre alt waren.
18:33 Uhr
Bericht: Die Europäer fallen Selenskij-Desinformationen zum Opfer
Europäer seien Desinformationen zugunsten Wladimir Selenskijs zum Opfer gefallen, schreibt das italienische Portal IL Fatto Quotidiano. Westliche Medien verkünden den unmittelbar bevorstehenden Sieg der Ukraine, während ukrainische Truppen nicht einmal in der Lage seien, verlorene Gebiete zurückzuerobern, heißt es in dem Artikel. Um der Ukraine zu helfen, müsse die EU mit Wladimir Putin verhandeln, so der Autor des Portals. Er betont:
"Wenn die ukrainische Armee der russischen überlegen ist, warum kann sie dann Mariupol, Sewerodonezk, Lisitschansk, Awdejewka oder Ugledar nicht zurückerobern? Wenn 10.000 Ukrainer 80.000 Russen töten können, warum hat Selenskij keine dieser Städte zurückerobert? Die Antwort ist einfach: Am 17. Dezember des Jahres 2024 erklärte Selenskyj der französischen Zeitung Le Parisien, die Ukraine sei nicht stark genug, um die verlorenen Gebiete zurückzuerobern. Das Ergebnis der NATO-Strategie ist also folgendes: 1) Die Ukraine hat ihre reichsten und strategisch wichtigsten Regionen verloren; 2) sie hat den Zugang zum Meer fast vollständig verloren; 3) sie hat die Fähigkeit zur Selbstversorgung verloren."
17:57 Uhr
Russische Einheiten setzen Eliminierung des Gegners in Krasny Liman und Konstantinowka fort
Im Laufe der Woche hat der Truppenverband West fortgesetzt, die Vernichtung ukrainischer Formationen in der Stadt Krasny Liman in der DVR abzuschließen. Die russischen Soldaten haben Minenräumarbeiten in der Stadt begonnen. Insgesamt wurden 200 ukrainische Kämpfer, 50 Einheiten der Militärtechnik, 25 ferngesteuerte Robotersysteme und 21 Autos außer Gefecht gesetzt.
Die Einheiten des Truppenverbandes Süd haben die Säuberung der Stadt Konstantinowka in der DVR von ukrainischen Truppen fortgesetzt. Im Laufe der Woche verlor der Gegner 535 Kämpfer, mehr als 360 Einheiten verschiedener Waffen und Militärtechnik sowie 118 Autos.
16:59 Uhr
Frontbericht des russischen Verteidigungsministeriums
Russlands Verteidigungsministerium berichtete am Freitag über den Verlauf der militärischen Sonderoperation in der Ukraine vom 27. Juni bis 3. Juli.
Als Reaktion auf die Terroranschläge des Kiewer Regimes auf Zivilobjekte auf Russlands Territorium haben die Streitkräfte der Russischen Föderation einen massiven und fünf kombinierte Schläge durchgeführt. Infolge der Attacken wurden Energie- und Transportinfrastrukturobjekte sowie Logistikzentren, die von den Streitkräften der Ukraine genutzt werden, Militärflugplätze, Lager für unbemannte Boote, Munitions- und Treibstofflager, Drohnenwerkstätten, Drohnenlager und Drohnenstartplätze getroffen. Vorübergehende Stationierungsorte der bewaffneten Formationen der ukrainischen Streitkräfte und ausländischer Söldner wurden ebenfalls angegriffen.
Im Zuständigkeitsbereich des Truppenverbands Nord beliefen sich die Verluste der ukrainischen Truppen auf mehr als 1.485 Soldaten. Zudem zerstörte das russische Militär acht gepanzerte Kampffahrzeuge, 90 Autos, 13 Feldartilleriegeschütze und acht Stationen für elektronische Kampfführung.
Im Zuständigkeitsbereich des Truppenverbands West verlor das ukrainische Militär etwa 1.490 Kämpfer. Zusätzlich eliminierte der Verband 27 gepanzerte Kampffahrzeuge, 124 Autos, 16 Feldartilleriegeschütze und elf Stationen für elektronische Kampfführung.
Im Abschnitt des Truppenverbands Süd musste das ukrainische Militär mehr als 1.405 Kämpfer einbüßen. Zwei Panzer, 22 gepanzerte Kampffahrzeuge, 164 Autos, 22 Feldartilleriegeschütze sowie vier Stationen für elektronische Kampfführung wurden getroffen.
Im Zuständigkeitsbereich des Truppenverbands Mitte beliefen sich die Verluste des ukrainischen Militärs auf mehr als 2.160 Kämpfer. Der Verband der russischen Armee zerstörte 20 gepanzerte Kampffahrzeuge, 41 Autos, 15 Feldartilleriegeschütze und zwölf Stationen für elektronische Kampfführung.
Durch entschlossene Aktionen des Truppenverbands Ost mussten die ukrainischen Truppen einen Verlust von mehr als 3.140 Kämpfern hinnehmen. Darüber hinaus setzte das russische Militär in diesem Operationsbereich 17 gepanzerte Kampffahrzeuge, 62 Autos und neun Feldartilleriegeschütze außer Gefecht.
Im Laufe der Woche beliefen sich die Verluste der ukrainischen Truppen im Zuständigkeitsbereich des Truppenverbands Dnjepr auf mehr als 425 Soldaten. Zudem eliminierte der Verband zwei gepanzerte Kampffahrzeuge, 82 Autos und 15 Stationen für elektronische Kampfführung.
Zwei MiG-29-Kampfflugzeuge der ukrainischen Luftstreitkräfte wurden durch Kampfdrohnen der russischen Streitkräfte zerstört.
Einheiten der Flugabwehr schossen im Laufe der Woche 72 gelenkte Bomben, eine Langstreckenrakete, drei Raketen vom Typ Flamingo, eine HIMARS-Rakete aus US-Produktion und 3.871 Drohnen ab.
Die Schwarzmeerflotte neutralisierte zehn unbemannte Boote der ukrainischen Streitkräfte.
Insgesamt wurden seit dem Beginn der militärischen Sonderoperation 673 Flugzeuge, 284 Hubschrauber, 173.520 unbemannte Luftfahrzeuge, 664 Flugabwehrraketensysteme, 30.014 Panzer und andere gepanzerte Kampffahrzeuge, 1.751 Mehrfachraketenwerfer, 35.624 Feldartillerie- und Mörsergeschütze sowie 65.543 militärische Spezialfahrzeuge der ukrainischen Streitkräfte außer Gefecht gesetzt.
16:28 Uhr
Außenministerium: Kiew interessiert an Informationsaustausch mit Japan über Russland
Laut dem ukrainischen Außenminister Andrej Sibiga ist die Ukraine an einem Informationsaustausch mit Japan über Russland interessiert. Nach seinem zweitägigen Besuch in Tokio erklärte der Minister, Kiew sei an Informationen über angebliche Bedrohungen aus Russland im Fernen Osten interessiert.
15:51 Uhr
Selenskij zuversichtlich: Russland verliert diesen Krieg

RT In einem Interview mit dem US-Sender CBS News schilderte Selenskij seine Eindrücke des derzeitigen Kriegsverlaufs. "Russland verliert [diesen Krieg]. Die Ukrainer werden diesen Krieg gewinnen. Da bin ich mir sicher", postulierte das ukrainische Staatsoberhaupt.
Ein Video dazu gibt es hier auf unserer Webseite.
15:20 Uhr
Russische Armee befreit elf Ortschaften binnen einer Woche
Nach Angaben des Verteidigungsministeriums in Moskau haben die russischen Streitkräfte im Laufe der Woche insgesamt elf Ortschaften in vier Regionen befreit:
- Ukrainskoje im Gebiet Charkow,
- Malinowka und Piskunowka in der DVR,
- Nowoskelewatoje, Pisanzy, Bogodarowka und Alexandrowka im Gebiet Dnjepropetrowsk,
- Nowosjolowka, Rownoje, Lesnoje und Kopani im Gebiet Saporoschje.
14:50 Uhr
Ukrainische Armee setzte Baton-Drohnen bei Angriff auf Markt im Gebiet Saporoschje ein
Am Freitag hat die ukrainische Armee einen Markt in der Stadt Tokmak im Gebiet Saporoschje angegriffen. Bei der Attacke hat der Gegner zwei Drohnen vom Typ Baton eingesetzt. Dies teilte TASS unter Berufung auf den Operativstab der Region mit.
"Die ukrainischen Streitkräfte haben am helllichten Tag gezielte Angriffe auf den Markt mit zwei Kampfdrohnen vom Typ Baton durchgeführt."
Zuvor berichtete Jewgeni Balizki, der Gouverneur der Region, dass bei dem Angriff fünf Zivilisten getötet und 18 weitere verletzt wurden.
14:12 Uhr
Miroschnik: Kiew blockiert besiedelte Gebiete mithilfe von Fernminen
Ukrainische Truppen blockieren bewohnte Gebiete mithilfe von ferngesteuerten Minen und Drohnenangriffen. Das erzählte der russischen Nachrichtenagentur TASS der Vertreter des russischen Außenministeriums, Rodion Miroschnik. Er merkte an, dass die Zahl der ferngesteuerten Minenoperationen Kiews gegen zivile Ziele in letzter Zeit stark zugenommen habe, und erklärte:
"In den letzten Monaten haben ukrainische Militante massenhaft Minen eingesetzt, um Autobahnen und Orte mit zivilen Ansammlungen in Gefahr zu bringen und den Verkehr zu blockieren. Versuche von Militanten der ukrainischen Streitkräfte, Wohngebiete mithilfe von ferngesteuerten Minen und Drohnenangriffen auf Fahrzeuge von der Verkehrsanbindung abzuschneiden, wurden in der Republik Krim, den Regionen Cherson, Saporoschje und Belgorod sowie in der Volksrepublik Donezk dokumentiert."
13:35 Uhr
Konstantinowka: Russische Armee vertreibt ukrainische Drohnenbesatzungen
Ein Drohnenpilot des russischen Spezialkräftebataillons der Südlichen Streitkräftegruppe erklärte, russische Militärs hätten ukrainische Drohnenbesatzungen aus Kostantinowka vertrieben. Er erzählte auch, dass ukrainische Drohnenpiloten entweder getötet worden seien oder sich in Richtung Alexejewo-Druschkowka und Umgebung zurückgezogen hätten, was ihre Einsatzfähigkeit nun erheblich mindere. Der Pilot sagte gegenüber der Agentur TASS:
"Bis vor Kurzem waren feindliche Drohnenpiloten in Konstantinowka stationiert. Jetzt ist ihre Arbeit in dem Gebiet zu schwierig geworden."
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Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.
