Liveticker Ukraine-Krieg: Trump drängt Selenskij erneut auf Deal mit Russland

15.03.2026 12:07 Uhr
12:07 Uhr
Whistleblower veröffentlicht kirchliche Kriegsvorbereitungen

SymbolbildUrheberrechtlich geschützt Dass die beiden deutschen Großkirchen sich auf die Seelsorge im Kriegsfall vorbereiten, ist schon länger bekannt. Nun kam erstmals ein wichtiger Bestandteil des sogenannten "Geistlichen Operationsplans Deutschland" an die Öffentlichkeit.
Mehr dazu in diesem Meinungsartikel von Astrid Sigena auf unserer Website.
11:34 Uhr
Trump lehnt Selenskijs Drohnen-Unterstützung ab: "Wir brauchen die Hilfe nicht"
Die USA sollen die Ukraine um Hilfe im Kampf gegen iranische Drohnen gebeten haben. Nach der folgenden Hilfszusage von Präsident Wladimir Selenskij behauptet der US-Präsident Donald Trump nun aber, dass man allein zurechtkomme. Im Gespräch mit dem Fernsehsender Fox News sagte der Republikaner:
"Wir brauchen ihre Hilfe bei der Drohnenabwehr nicht. Wir wissen mehr über Drohnen als jeder andere. Wir haben tatsächlich die besten Drohnen der Welt."
Außerdem verteidigte Trump die Lockerung von US-Sanktionen gegen Russland wegen der sich zuspitzenden Erdölkrise infolge des Iran-Kriegs. Dem Fernsehsender NBC News sagte der US-Präsident:
"Ich will Erdöl für die Welt haben."
Ferner forderte der Republikaner, dass Selenskij ein Abkommen mit Russland schließen solle, denn der russische Präsident Wladimir Putin sei dazu bereit.
"Ich bin überrascht, dass Selenskij kein Abkommen schließen will."
Trump bedauerte, dass es mit dem ukrainischen Staatschef es weitaus schwieriger sei, eine Einigung zu erzielen.
11:06 Uhr
Ein Opfer und Sachschäden durch ukrainische Artillerie- und Drohnenangriffe auf Grenzgebiet Kursk
Die ukrainischen Streitkräfte setzen ihre Attacken auf das russische Grenzgebiet Kursk fort. Gouverneur Alexander Chinschtein berichtet in der täglichen Statistik auf Telegram über andauernde Artillerie- und Drohnenangriffe auf die Region. Wie der Politiker mitteilt, seien im Zeitraum von 7 Uhr MEZ am 14. März bis 5 Uhr MEZ am 15. März 37 ukrainische Drohnen abgeschossen worden. Außerdem habe die gegnerische Artillerie in dieser Zeit 33-mal grenznahe evakuierte Ortschaften unter Beschuss genommen. Es habe darüber hinaus neun Angriffe gegeben, bei denen unbemannte Luftfahrzeuge Sprengsätze auf Objekte im Gebiet Kursk abgeworfen hätten.
Chinschtein meldet ein Opfer unter der Zivilbevölkerung. Ein 61 Jahre alter Einwohner der Stadt Obojan habe ein Barotrauma im Ohr erlitten. In der Ortschaft seien ein Gebäude und drei Autos beschädigt worden, in der Siedlung Wischnewo ein Betrieb. In der Siedlung Beliza sei ein Wohnhaus beschädigt worden.
10:35 Uhr
Zwei Wohnhäuser im russischen Gebiet Kaluga durch herabfallende Drohnenteile beschädigt
Gouverneur Wladislaw Schapscha berichtet auf der Plattform MAX über einen massiven ukrainischen Drohnenangriff auf das Gebiet Kaluga, das an den Großraum Moskau angrenzt. Demnach hat die russische Luftabwehr am Samstagabend und in der vergangenen Nacht über der Region insgesamt 15 Drohnen zerstört. Durch herabfallende Drohnenteile seien zwei Wohnhäuser beschädigt worden. Es gebe aber keine Opfer. Der Politiker sagt den Betroffenen Unterstützung bei den Reparaturarbeiten zu.
10:02 Uhr
Beschuss von Siedlungen im Gebiet Cherson: Mehr als 40 Geschosse aus Ukraine abgefeuert
Die Behörden im von Russland kontrollierten Teil des Gebiets Cherson melden andauernde Angriffe auf Siedlungen am linken Dnjepr-Ufer. Den Angaben zufolge hat die ukrainische Artillerie im Laufe des 14. März 25 Geschosse auf fünf Ortschaften abgefeuert. Die Zahlen der eingeschlagenen Geschosse listen die Behörden wie folgt auf:
- Nowaja Kachowka – 5,
- Golaja Pristan – 4,
- Dnjeprjany – 4,
- Kachowka – 7,
- Pestschanowka – 5.
Wie die Behörden weiter mitteilen, habe der Beschuss auch in der Nacht zum Sonntag angedauert. Auf zivile Infrastruktur der von Russland kontrollierten Ortschaften Aljoschki, Korsunka, Welikaja Lepeticha und Podstepnoje seien insgesamt 17 Geschosse abgefeuert worden.
Berichte über Opfer und Schäden liegen bislang nicht vor.
09:30 Uhr
DVR meldet einen ukrainischen Angriff in den letzten 24 Stunden
Die Behörden in Donezk haben innerhalb der vergangenen 24 Stunden einen Angriff durch ukrainische Truppen registriert. Demnach wurden auf das Territorium der Volksrepublik drei Geschosse abgefeuert. In der Zeitspanne von 0 Uhr am 14. März bis 0 Uhr am 15. März (Ortszeit) wurden keine Opfer gemeldet. Durch den Beschuss kamen zwei Wohnhäuser zu Schaden.
Am Vortag hatten die Behörden von Donezk keine Angriffe aus der Ukraine gemeldet. Dementsprechend wurden weder Opfer unter der Zivilbevölkerung noch Schäden an der Infrastruktur gemeldet.
09:04 Uhr
Stagflation, Rezession, Sanktionen? Experten über den Zustand der russischen Wirtschaft

SymbolbildSputnik Nach Jahren des Erfolgs im Kampf gegen die Sanktionen zeichnet sich in der russischen Wirtschaft eine Krise ab. Der Westen will darin die Folgen seiner Sanktionen sehen, in Wirklichkeit handelt es sich um interne Probleme.
Mehr dazu in dieser Analyse von Dora Werner auf unserer Website.
08:32 Uhr
EU einigt sich bei Russland-Sanktionen
Die EU-Staaten haben sich nach wochenlangen schwierigen Diskussionen doch noch rechtzeitig auf eine Verlängerung von Sanktionen gegen Russland geeinigt. Ein Kompromiss sieht vor, dass die zwei sogenannten Oligarchen Alischer Usmanow und Michail Fridman entgegen Forderungen der Slowakei und Ungarns vorerst mit Strafmaßnahmen belegt bleiben. Die Sanktionen gegen die beiden und insgesamt rund 2.600 weitere Personen und Organisationen werden allerdings nur um sechs und nicht wie ursprünglich geplant um zwölf Monate verlängert. Ohne die Verlängerungsentscheidung wären die Sanktionen an diesem Sonntag ausgelaufen.
Zudem werden die Sanktionen gegen zwei Personen nicht verlängert, bei denen es nur sehr schwache Hinweise auf eine Unterstützung des russischen Vorgehens gegen die Ukraine gibt. Ihre Namen hat der Rat der EU-Mitgliedsstaaten zunächst aber nicht bekannt gegeben.
08:00 Uhr
Herabfallende Drohnenteile lösen Brand in Erdölraffinerie in Region Krasnodar aus
Der Krisenstab der Region Krasnodar meldet Sachschäden nach einer ukrainischen Drohnenattacke. Wie die Behörde auf der Plattform Telegram mitteilt, sei es auf dem Gelände einer Erdölraffinerie am Rande der Stadt Tichorezk zu einem Brand gekommen. Als Ursache werden herabfallende Teile einer ukrainischen Drohne genannt. Es gebe weder Todesopfer noch Verletzte. Am Ort des Geschehens seien Feuerwehren und weitere Rettungskräfte im Einsatz.
Darüber hinaus gibt der Krisenstab bekannt, dass herabfallende Drohnenteile im Bezirk Tichorezk zwei Hochspannungsleitungen beschädigt hätten.
07:31 Uhr
Ukrainische Drohne rammt Mehrfamilienhaus im südrussischen Gebiet Wolgograd
In der vergangenen Nacht hat die russische Luftabwehr unter anderem eine ukrainische Drohnenattacke auf das Gebiet Wolgograd im Süden des Landes zurückgeschlagen. Gouverneur Andrei Botscharow gab in den frühen Morgenstunden auf der Plattform Telegram bekannt, dass ein unbemanntes Luftfahrzeug in der Gebietshauptstadt Wolgograd ein Mehrfamilienhaus gerammt habe. In einzelnen Wohnungen seien die Fensterscheiben zu Bruch gegangen. Der Politiker meldete weder Todesopfer noch Verletzte.
Botscharow bezeichnete die Attacke als terroristisch und ordnete an, das Ausmaß der Schäden zu begutachten, die Folgen zu beseitigen und bei Bedarf provisorische Unterkünfte für die Betroffenen einzurichten. Weitere Einzelheiten wurden bislang nicht mitgeteilt.
Durch die Sperrung von RT zielt die EU darauf ab, eine kritische, nicht prowestliche Informationsquelle zum Schweigen zu bringen. Und dies nicht nur hinsichtlich des Ukraine-Kriegs. Der Zugang zu unserer Website wurde erschwert, mehrere Soziale Medien haben unsere Accounts blockiert. Es liegt nun an uns allen, ob in Deutschland und der EU auch weiterhin ein Journalismus jenseits der Mainstream-Narrative betrieben werden kann. Wenn Euch unsere Artikel gefallen, teilt sie gern überall, wo Ihr aktiv seid. Das ist möglich, denn die EU hat weder unsere Arbeit noch das Lesen und Teilen unserer Artikel verboten. Anmerkung: Allerdings hat Österreich mit der Änderung des "Audiovisuellen Mediendienst-Gesetzes" am 13. April diesbezüglich eine Änderung eingeführt, die möglicherweise auch Privatpersonen betrifft. Deswegen bitten wir Euch bis zur Klärung des Sachverhalts, in Österreich unsere Beiträge vorerst nicht in den Sozialen Medien zu teilen.
Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.

