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Liveticker Ukraine-Krieg: Russische Flugabwehr zerstört in der Nacht mehr als 140 Drohnen

Russland führt gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine Militäroperation in der Ukraine durch. Der Westen reagiert mit immer neuen Waffenlieferungen an die Ukraine und beispiellosen Sanktionen gegen Russland. Lesen Sie hier die neuesten Entwicklungen.
Liveticker Ukraine-Krieg: Russische Flugabwehr zerstört in der Nacht mehr als 140 DrohnenQuelle: Sputnik © Stanislaw Krassilnikow
  • 1.05.2026 10:50 Uhr

    10:50 Uhr

    Gebiet Saporoschje meldet Stromausfälle nach ukrainischen Angriffen

    In der vergangenen Nacht haben die ukrainischen Streitkräfte die Energieinfrastruktur des Gebiets Saporoschje attackiert. Laut Gouverneur Jewgeni Balizki wurden mehrere Anlagen beschädigt, die Stromversorgung in Städten und Dörfern der Region fiel teilweise aus. Reparaturarbeiten sind im Gange.

  • 10:23 Uhr

    Untergrund: Produktionsanlage für unbemannte Boote in Nikolajew getroffen

    Russische Truppen sollen einen Betrieb für die Produktion unbemannter Boote in Nikolajew getroffen haben. Dies berichtet Sergei Lebedew, Koordinator des prorussischen Untergrunds im Gebiet Nikolajew, gegenüber der Nachrichtenagentur TASS.

    Nach seinen Angaben würden auf der Werft "unter den wachsamen Augen des britischen Militärs" Boote montiert, mit denen die Ukraine russische Schiffe, darunter auch zivile, angreife.

  • 09:49 Uhr

    Kiews Truppen greifen erneut Gebiet Kursk an

    Die ukrainischen Streitkräfte haben innerhalb der vergangenen 24 Stunden 85 Artillerieangriffe auf Städte und Dörfer im Gebiet Kursk durchgeführt, teilt Gouverneur Alexander Chinstein mit. Die Flugabwehr schoss 84 gegnerische Drohnen ab.

    Im Dorf Nowoiwanowka im Kreis Rylsk wurde ein 72-jähriger Mann verletzt, fügt Chinstein hinzu.

  • 09:03 Uhr

    Drohnenangriff auf Gebiet Belgorod – Zwei Jugendliche tot

    Bei einem ukrainischen Drohnenangriff auf das Gebiet Belgorod sind zwei Jugendliche ums Leben gekommen. Wie Gouverneur Wjatscheslaw Gladkow berichtet, traf das unbemannte Fluggerät ein Motorrad, auf dem zwei männliche Jugendliche unterwegs waren. Der 15-Jährige und der 18-Jährige erlagen noch vor Ort ihren Verletzungen.

  • 08:16 Uhr

    Region Krasnodar: Brand im Hafen von Tuapse nach Drohnenangriff

    Ein Hafenterminal in Tuapse ist nach einem Drohnenangriff in Brand geraten, teilt der Krisenstab der Region Krasnodar mit. Laut der Erklärung gibt es keine Verletzten, die Rettungskräfte sind vor Ort im Einsatz. An den Löscharbeiten sind 128 Einsatzkräfte und 41 Spezialfahrzeuge beteiligt.

  • 07:33 Uhr

    Russische Flugabwehr zerstört in der Nacht mehr als 140 Drohnen

    Einheiten der russischen Flugabwehr haben 141 unbemannte Flugzeuge der Ukraine zerstört. Laut dem Verteidigungsministerium wurden die Drohnen über den Gebieten Belgorod, Kursk, Brjansk, Rostow, Kaluga, Smolensk, Moskau, über der Region Krasnodar, der Teilrepublik Krim sowie über dem Asowschen und Schwarzen Meer vom Himmel geholt. Alle Flugziele wurden zwischen 20 Uhr am 30. April und 7 Uhr am 1. Mai neutralisiert.

  • 30.04.2026 22:00 Uhr

    22:00 Uhr

    Damit beenden wir für heute den Live-Ticker zur Lage im Ukraine-Konflikt. Morgen früh ab 7 Uhr geht es mit der Berichterstattung weiter. Wir wünschen unseren Lesern trotz aller Spannungen in der Welt eine gute Nacht!

  • 21:56 Uhr

    Kallas: Rückkehr zu normalen Beziehungen mit Moskau unmöglich ‒ auch nach Beendigung des Konflikts

    Die EU-Außenbeauftragte Kaja Kallas erklärte, dass es selbst nach Beendigung des Konflikts in der Ukraine keine Rückkehr zu den gewohnten Beziehungen zwischen der EU und Russland geben könne. Auf einer Pressekonferenz mit den Außenministern der baltischen und nordeuropäischen Staaten sagte sie:

    "Lassen Sie mich abschließend sagen: Wir sind uns hier alle einig, dass es keine Rückkehr zu normalen Beziehungen mit Russland geben kann, selbst wenn Moskau diesen Krieg in der Ukraine beendet. Nächsten Monat werden die Außenminister in Zypern die Diskussion über unseren Umgang mit Russland und darüber fortsetzen, wie wir unsere Interessen am besten schützen können."

  • 21:32 Uhr

    Ukrainische Drohne trifft Ölraffinerie in Perm – 1.500 Kilometer hinter der Frontlinie

    Am Mittwochmorgen wurde eine Ölraffinerie im russischen Perm von einer ukrainischen Drohne getroffen. Die Mitarbeiter wurden evakuiert. Es gab keine Verletzten, wie der Gouverneur des Gebiets Perm mitteilte. In der Region gilt weiterhin Alarmzustand wegen "Drohnengefahr".

    Die Anlage ist eine der größten Ölraffinerien Russlands und wird von der "Lukoil-Permnefteorgsintez" betrieben.

    Ökologische Folgen sind bereits sichtbar: Einwohner berichten, dass sich der Himmel über Perm verdunkelt hat und schwarzer Regen gefallen ist.

    Ein Video dazu finden Sie hier auf unserer Website

  • 21:11 Uhr

    Russische Delegationsleiterin in Wien: Westen verstärkt die Ursachen der Ukraine-Krise

    Die Leiterin der russischen Delegation bei den Abrüstungsverhandlungen in Wien, Julia Schdanowa, erklärte auf der jüngsten Sitzung des OSZE-Forums für Sicherheitskooperation, dass die westlichen Länder, anstatt zur Beseitigung der Ursachen des Ukraine-Konflikts beizutragen, diese verschärfen, indem sie die Militarisierung der umliegenden Gebiete vorantreiben. Sie betonte:

    "Jedem unvoreingenommenen Menschen ist bereits klar, dass nicht so sehr die Ukraine, sondern vielmehr ihre westlichen Hintermänner über die Beendigung der Kampfhandlungen entscheiden werden. Wie wir jedoch hier bei der OSZE sehen und hören, entspricht dies nicht den geopolitischen Interessen der meisten europäischen Staaten: Anstatt die Ursachen des Konflikts zu beseitigen, tragen sie zu deren Verschärfung bei, indem sie die Militarisierung der an Russland angrenzenden Gebiete fortsetzen."

Durch die Sperrung von RT zielt die EU darauf ab, eine kritische, nicht prowestliche Informationsquelle zum Schweigen zu bringen. Und dies nicht nur hinsichtlich des Ukraine-Kriegs. Der Zugang zu unserer Website wurde erschwert, mehrere Soziale Medien haben unsere Accounts blockiert. Es liegt nun an uns allen, ob in Deutschland und der EU auch weiterhin ein Journalismus jenseits der Mainstream-Narrative betrieben werden kann. Wenn Euch unsere Artikel gefallen, teilt sie gern überall, wo Ihr aktiv seid. Das ist möglich, denn die EU hat weder unsere Arbeit noch das Lesen und Teilen unserer Artikel verboten. Anmerkung: Allerdings hat Österreich mit der Änderung des "Audiovisuellen Mediendienst-Gesetzes" am 13. April diesbezüglich eine Änderung eingeführt, die möglicherweise auch Privatpersonen betrifft. Deswegen bitten wir Euch bis zur Klärung des Sachverhalts, in Österreich unsere Beiträge vorerst nicht in den Sozialen Medien zu teilen.

Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.