Liveticker Ukraine-Krieg: Russische Truppen melden Geländegewinne im Gebiet Charkow und der DVR

2.09.2026 18:35 Uhr
18:35 Uhr
Russland meldet Treffer auf Frachter und Militärlager in ukrainischen Häfen
Nach Angaben des Verteidigungsministeriums haben die russischen Streitkräfte einen Frachter mit Militärgütern für die ukrainischen Streitkräfte im Hafen von Tschernomorsk sowie ein Lager mit militärtechnischem Material im Hafen von Odessa getroffen. Die Angriffe seien mit luftgestützten Präzisionswaffen und Kampfdrohnen erfolgt. Damit setzt Russland seine Angriffe auf ukrainische Logistikobjekte und für die ukrainischen Streitkräfte eingesetzte Schiffe fort.
18:18 Uhr
Gebiet Kiew: Russische Truppen greifen weitere Logistikzentren an
Laut dem Verteidigungsministerium haben die russischen Streitkräfte drei Logistikzentren im Gebiet Kiew mit luftgestützten Präzisionswaffen und Kampfdrohnen angegriffen. Getroffen wurden demnach das Zentrum "FM Logistik Dnоepr" bei Dudarkow, ein Logistikzentrum in Kortschewatoje sowie das Zentrum "Eridon" in Wischnewoje. In diesen Zentren wurden Güter für die ukrainischen Streitkräfte gelagert und verteilt, darunter militärische Güter, Komponenten für Drohnen und Waren mit doppeltem Verwendungszweck.
18:08 Uhr
"Platzierte Beweise": Putin reagiert auf deutsche Vorwürfe wegen Drohnenvorfall in Leipzig

Wladimir Putin hat eine Pressekonferenz im Anschluss an den SOZ-Gipfel in Bischkek abgehalten. Er äußerte sich dabei auch zu den jüngsten Anschuldigungen aus Deutschland.
Russlands Präsident bezeichnete die Vorwürfe aus Berlin hinsichtlich des Drohnenvorfalls in Leipzig Anfang August sowie die damit begründete Schließung des Konsulats in Bonn und des Russischen Hauses der Wissenschaft und Kultur in Berlin als innenpolitisch motiviert.
Die deutsche Führung versuche, wirtschaftliche Fehlentscheidungen und den Vertrauensverlust in den Bundeskanzler durch Anschuldigungen gegen Russland zu kaschieren.Ein Video dazu gibt es hier auf unserer Webseite.
17:55 Uhr
Gebiet Odessa: Russische Truppen treffen mehrere Logistikzentren
Die russischen Streitkräfte haben das Verteilzentrum "Odessa-22" bei Datschnoje im Gebiet Odessa sowie drei weitere Logistikzentren bei Nerubajskoje im Gebiet Odessa, Woskressenskoje im Gebiet Nikolajew und in der Stadt Saporoschje angegriffen. Nach Angaben des russischen Verteidigungsministeriums kamen dabei Drohnen vom Typ Geran-4 Seeker zum Einsatz. Alle Ziele seien getroffen worden.
17:27 Uhr
Gebiet Belgorod: Zivilist bei ukrainischen Drohnenangriffen getötet
Bei Drohnenangriffen der Ukraine auf das Gebiet Belgorod ist ein Mensch getötet worden. Zwei weitere Personen, darunter ein sechsjähriges Mädchen, wurden verletzt. Dies teilte der regionale Krisenstab mit.
Im Dorf Bessonowka im Stadtbezirk Belgorod kam ein Mann durch die Detonation einer Drohne an einem Fahrzeug ums Leben. Im Dorf Akulinowka wurden bei einem Drohnenangriff auf einen Pkw eine Mutter und ihre sechsjährige Tochter verletzt. Das Mädchen wurde mit einer Splitterverletzung am Knie in das regionale Kinderkrankenhaus gebracht. Die Frau wird wegen eines Knalltraumas ambulant weiterbehandelt.
Darüber hinaus wurden in mehreren Bezirken Gebäude, Fahrzeuge und Infrastruktur beschädigt. Im Bezirk Rakitjanskoje wurde unter anderem eine Stromleitung beschädigt. Ein Teil der Einwohner ist vorübergehend ohne Strom. Im Bezirk Graiworonski wurde durch einen Drohnenangriff die Ausrüstung eines Unternehmens beschädigt.
17:10 Uhr
"Der Himmel über Russland ist derzeit Drohnen vorbehalten" – Kiew warnt zivile Luftfahrt

Der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij richtete eine entschiedene Warnung an internationale Fluggesellschaften, Versicherer und Passagiere, die den russischen Luftraum nutzen. Er kündigte nämlich an, dass die Ukraine sich darauf vorbereite, durch den ständigen Einsatz von Drohnen den Luftraum über Russland unsicher zu machen und ihn faktisch für die Zivilluftfahrt zu sperren.
Seinen Worten zufolge ist die Zeit des sicheren russischen Luftraums vorbei, solange der Krieg andauert. Eine Rückkehr zur normalen Sicherheit im zivilen Flugverkehr werde erst dann möglich sein, wenn echte Fortschritte auf dem Weg zum Frieden erzielt worden seien.Ein Video dazu gibt es hier auf unserer Webseite.
16:54 Uhr
Vizepremier Nowak: Ölunternehmen stellen Gelder zum Schutz der Ölraffinerien bereit
Russische Ölunternehmen haben eigene Gelder zum Schutz der Ölraffinerien vor Angriffen bereitgestellt. Dies erklärte der russische Vizepremier Alexander Nowak. Zur Ausstattung der Anlagen mit der notwendigen Schutzausrüstung laufe die Zusammenarbeit zwischen den Ölunternehmen, dem Verteidigungsministerium und der russischen Nationalgarde. Nowak merkte an, dass diese Arbeiten in den letzten Monaten angesichts der zunehmenden Attacken auf Ölraffinerien intensiviert worden seien.
16:30 Uhr
Erdoğan ruft zur Schaffung eines Mechanismus für sichere Schifffahrt im Schwarzen Meer auf
Im Schwarzen Meer müsse ein Mechanismus geschaffen werden, der die Sicherheit der Handelsschifffahrt garantieren werde, erklärte der türkische Präsident Recep Tayyip Erdoğan. Er merkte an, dass das Problem einer Lösung bedürfe, da der Schaden immer größer werde.
"Es bedarf eines Mechanismus, um die Sicherheit des kommerziellen Seeverkehrs im Schwarzen Meer dauerhaft zu gewährleisten."
Für Ankara sei nicht nur die Sicherheit von Schiffen unter türkischer Flagge oder von Schiffen wichtig, die von türkischen Unternehmen betrieben werden, sondern auch die Sicherheit der zivilen Schifffahrt im Schwarzen Meer, betonte Erdoğan.
"Der Konflikt zwischen den Parteien sollte nicht so weit eskalieren, dass er die Sicherheit der Zivilbevölkerung und des Geschäftslebens gefährdet."
15:59 Uhr
Russische Armee befreit Swjatogorsk in DVR

SymbolbildVerteidigungsministerium der Russischen Föderation / Sputnik Im Zuge des aktiven Handelns haben die Einheiten des russischen Truppenverbands West die Stadt Swjatogorsk in der Volksrepublik Donezk befreit. Dies teilt das Verteidigungsministerium in Moskau am Mittwoch mit.
Wie es heißt, säubert das russische Militär die Stadt von verbliebenen ukrainischen Kämpfern, die sich in den Kellern der Gebäude noch verstecken.
15:34 Uhr
Frontbericht: Russische Armee nimmt Ortschaft Kasatschja Lopan im Gebiet Charkow unter Kontrolle
Im Frontbericht des russischen Verteidigungsministeriums vom Mittwoch heißt es, dass die Ukraine in den vergangenen 24 Stunden etwa 1.330 Soldaten verloren hat.
Im Zuge des aktiven Handelns haben die Einheiten des russischen Truppenverbands Nord die Ortschaft Kasatschja Lopan im Gebiet Charkow unter ihre Kontrolle gebracht. Im Zuständigkeitsbereich des Truppenverbands beliefen sich die Verluste der ukrainischen Truppen auf mehr als 200 Soldaten. Zudem zerstörte das russische Militär zwei gepanzerte Kampffahrzeuge, sieben Autos, zwei Artilleriegeschütze und ein Artillerieaufklärungsradar.
Im Zuständigkeitsbereich des Truppenverbands West verlor das ukrainische Militär mehr als 205 Kämpfer. Zusätzlich eliminierten die russischen Soldaten ein gepanzertes Fahrzeug vom Typ HMMWV aus US-Produktion, 20 Autos und ein Feldartilleriegeschütz.
Im Abschnitt des Truppenverbands Süd büßten die ukrainischen Streitkräfte mehr als 140 Kämpfer ein. Zudem wurden drei gepanzerte Kampffahrzeuge, 28 Autos und ein Artilleriegeschütz neutralisiert.
Im Zuständigkeitsbereich des Truppenverbands Mitte verloren die Kiewer Truppen mehr als 410 Kämpfer. Zudem setzte die russische Armee sechs gepanzerte Kampffahrzeuge, 16 Autos, ein Feldartilleriegeschütz und zwei Stationen für elektronische Kampfführung außer Gefecht.
Durch entschlossene Aktionen des Truppenverbands Ost mussten die ukrainischen Streitkräfte Verluste von mehr als 325 Soldaten hinnehmen. Ferner eliminierte das russische Militär in diesem Operationsbereich vier gepanzerte Kampffahrzeuge, zwölf Autos und ein Artilleriegeschütz.
Die Verluste der ukrainischen Armee im Zuständigkeitsbereich des Truppenverbands Dnjepr beliefen sich auf etwa 50 Soldaten. Außerdem wurden drei gepanzerte Kampffahrzeuge, 18 Autos und drei Stationen für elektronische Kampfführung zerstört.
Kampfflugzeuge, Drohnen, Raketentruppen und Artillerie der russischen Streitkräfte haben Verteilungs- und Logistikzentren, einen Militärflugplatz, Produktionsstätten und Lager für Drohnen und deren Komponenten sowie Objekte der Energie- und Transportinfrastruktur angegriffen, die von ukrainischen Streitkräften genutzt werden. Vorübergehende Stationierungsorte der bewaffneten Formationen der ukrainischen Armee und ausländischer Söldner wurden in 152 Bezirken ebenfalls getroffen.
Russische Luftabwehrkräfte schossen vier gelenkte Bomben, zwei Geschosse für HIMARS-Raketenwerfer aus US-Produktion und 464 Starrflüglerdrohnen ab.
Die Schwarzmeerflotte zerstörte ein unbemanntes Boot der ukrainischen Marine im Schwarzen Meer.
Seit dem Beginn der militärischen Sonderoperation wurden insgesamt 674 gegnerische Flugzeuge, 284 Hubschrauber, 225.436 unbemannte Luftfahrzeuge, 670 Flugabwehrraketensysteme, 30.794 Panzer und gepanzerte Kampffahrzeuge, 1.776 Mehrfachraketenwerfer, 36.353 Feldartillerie- und Mörsergeschütze sowie 70.853 militärische Spezialfahrzeuge außer Gefecht gesetzt.
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Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.


