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Liveticker Ukraine-Krieg: Kiew setzt Jugendliche als Drohnenpiloten ein

Russland führt gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine Militäroperation in der Ukraine durch. Der Westen reagiert mit immer neuen Waffenlieferungen an die Ukraine und beispiellosen Sanktionen gegen Russland. Lesen Sie hier die neuesten Entwicklungen.
Liveticker Ukraine-Krieg: Kiew setzt Jugendliche als Drohnenpiloten einQuelle: Sputnik © RIA Nowosti / Stanislaw Krasilnikow
  • 25.07.2026 17:24 Uhr

    17:24 Uhr

    Experte: Kiew greift Wildberries-Lagerhäuser an, um Russen einzuschüchtern
    Die Ukraine greift Wildberries-Lagerhäuser mit Drohnen an, um unter der russischen Bevölkerung Panikstimmung zu schüren. Diese Ansicht äußerte Dmitri Kusjakin, Experte für unbemannte Luftfahrt und Chefkonstrukteur des Zentrums für komplexe unbemannte Lösungen, im Gespräch mit der Nachrichtenagentur TASS. Er erklärte unter anderem:

    "Der Gegner zielt auf unsere gemeinsamen Ängste ab und schürt Panikstimmung. Er führt schon seit langem einen Krieg mit offen terroristischen Methoden. Mit Methoden der Einschüchterung und der Angst. Genau deshalb werden Ziele ausgewählt, die für die Bevölkerung am empfindlichsten sind. Die Lagerhäuser von Wildberries bilden da keine Ausnahme. Das Ziel des Feindes ist es, einzuschüchtern und Panik zu verbreiten."

  • 16:52 Uhr

    Ukrainischer Angriff auf Online-Händler Wildberries im russischen Gebiet Leningrad

    Bei einem ukrainischen Drohnenangriff im russischen Gebiet Leningrad ist ein Warenlager des Online-Händlers Wildberries getroffen worden. Die Ukraine begründet den Angriff mit dem Vorwurf, in dem Lager seien angeblich Komponenten für Drohnen und Navigationsgeräte gelagert worden.

    Die unabhängige Journalistin Sonja van den Ende kritisiert den Angriff scharf. Sie vertritt die Auffassung, Online-Handelsplattformen seien zivile Objekte und der Angriff verstoße gegen das humanitäre Völkerrecht. Zudem bezeichnet sie den Angriff als Terrorakt und verweist auf mögliche wirtschaftliche Folgen für Händler und Verbraucher.

    Ein Video dazu finden Sie hier auf unserer Website

  • 16:17 Uhr

    Ein Toter und sieben Verletzte bei ukrainischen Attacken auf Gebiet Cherson

    Gouverneur Wladimir Saldo meldet anhaltende Angriffe auf den von Russland kontrollierten Teil des Gebiets Cherson. Wie der Politiker auf Telegram schreibt, seien in den vergangenen 24 Stunden infolge der gegnerischen Attacken sieben Menschen verletzt worden. Ein Zivilist sei ums Leben gekommen. Beim Todesopfer handele es sich um einen 36-jährigen Einwohner der Ortschaft Welikije Kopani. Sein Auto sei mit einer Drohne angegriffen worden. In der Ortschaft seien zudem ein 68-jähriger Mann und eine 34-jährige Frau zu Schaden gekommen. Auch in der Ortschaft Lasurnoje habe ein 68-Jähriger Verletzungen erlitten. In der Ortschaft seien darüber hinaus drei Wohnhäuser in Brand geraten. Ein Mann des Jahrgangs 1983 und eine Frau des Jahrgangs 2006 seien verletzt worden, als das ukrainische Militär ihr Auto in der Nähe der Ortschaft Nowaja Majatschka angegriffen habe. In der Stadt Aljoschki habe ein 37-Jähriger Verletzungen erlitten. Ein 40 Jahre alter Lkw-Fahrer sei zu Schaden gekommen, als der Gegner sein Fahrzeug auf der Straße Armjansk – Kalanschak attackiert habe. Wohnhäuser, Infrastrukturobjekte und Autos seien in insgesamt 16 Ortschaften beschädigt worden, so Saldo.

  • 15:46 Uhr

    Ombudsfrau: Das ukrainische Militär greift gezielt Rettungsfahrzeuge und Krankenwagen an

    Wie die Menschenrechtsbeauftragte Russlands, Jana Lantratowa, in einem Interview mit der Agentur TASS erklärte, werden Angriffe auf Krankenwagen, Rettungskräfte und Fahrzeuge, die Lebensmittel transportieren, von Kiew absichtlich durchgeführt. Sie betonte:

    "Wir beobachten täglich Beschuss von Lebensmitteltransporten … Es wird auf Rettungsfahrzeuge und Ärzte geschossen. Wie viele Ärzte kommen dabei ums Leben? Wie kann man nur auf den Katastrophenschutz schießen? Wie ist das möglich? Das sind doch Rettungskräfte. Das ist nach allen Maßstäben ein schrecklicher und grober Verstoß. Aber diese Verstöße finden überall statt."

  • 15:09 Uhr

    TASS: Kiew setzt Jugendliche als Drohnenpiloten ein

    Wie russische Sicherheitsbehörden gegenüber der Nachrichtenagentur TASS mitteilten, werden in der ukrainischen Armee an mehreren Frontabschnitten Minderjährige als Drohnenpiloten eingesetzt. Einer der zuletzt bekannten Orte, an denen von Kindern gestellte Drohnenbesatzungen entdeckt wurden, ist der Raum Sumy. Eine Quelle der Agentur bestätigte:

    "Leider haben sich die Informationen darüber bestätigt, dass der Gegner an einigen Frontabschnitten Kinder als Drohnenpiloten einsetzt. Es handelt sich um Jungen und Mädchen im Alter von 15 und 16 Jahren."

  • 14:35 Uhr

    Iwan Timofejew: EU will Russland wirtschaftlich möglichst stark treffen

    Die EU-Mitgliedstaaten haben sich auf das 21. Sanktionspaket gegen Russland verständigt. Das Paket umfasst unter anderem neue Maßnahmen gegen den russischen Finanz- und Energiesektor, zusätzliche Sanktionen gegen Banken, Krypto-Dienstleister und Teile der sogenannten Schattenflotte. Zudem wird die rechtliche Grundlage für ein künftiges Einreiseverbot für Kämpfer und ehemalige Kämpfer der russischen Streitkräfte geschaffen.

    Iwan Timofejew, Generaldirektor des Russischen Rates für internationale Angelegenheiten, sieht das Ziel der EU darin, Russland wirtschaftlich möglichst stark zu treffen und gleichzeitig die Belastungen für die eigenen Volkswirtschaften zu begrenzen. Er verweist jedoch darauf, dass insbesondere die deutsche Wirtschaft sowie die baltischen Staaten wirtschaftliche Folgen der Sanktionen zu spüren bekämen.

    Den Videobericht gibt es hier auf unserer Website zu sehen.

  • 14:06 Uhr

    Ukrainische Drohne greift Wildberries-Logistikzentrum in Jekaterinburg an: Brand auf Parkplatz

    Das ukrainische Militär hat am Samstag versucht, ein weiteres Logistikzentrum des führenden russischen Online-Händlers Wildberries anzugreifen. Die Attacke galt dieses Mal einem Lager in der Ural-Metropole Jekaterinburg. In den sozialen Medien wurden Fotos geteilt, die einen Brand auf dem Parkplatz vor dem Gebäude zeigten.

    Gouverneur Denis Pasler teilte auf der Plattform Telegram mit, dass das Feuer auf dem Parkplatz eine Fläche von 300 Quadratmetern ergriffen habe. Dabei seien keine Infrastrukturobjekte beschädigt worden. Es gebe weder Opfer noch Verletzte. Das Personal sei in Sicherheit gebracht worden. Der Politiker teilte aber nicht explizit mit, dass es sich um ein Gelände vor dem Wildberries-Logistikzentrum handelte.

    Der Gouverneur des benachbarten Gebiets Tjumen, Alexander Moor, berichtete zugleich über einen Drohnenangriff auf eine Ölraffinerie. Es sei zu einem Brand gekommen. Weitere Einzelheiten gab der Politiker nicht bekannt.

  • 13:37 Uhr

    Rumänische Streitkräfte schießen Drohne nahe Grenze zur Ukraine ab

    Das rumänische Militär hat im Donaudelta erneut eine Drohne abgeschossen. Wie das Verteidigungsministerium in Bukarest auf der Plattform X mitteilt, habe sich der Vorfall in einem unbewohnten Gebiet nahe der Grenze zur Ukraine ereignet. Die Radare des EU- und NATO-Landes hätten das unbemannte Luftfahrzeug um 08:22 Uhr MESZ entdeckt. Daraufhin seien zwei F-16-Kampfjets in den Himmel gestiegen, um die Drohne abzufangen. Zur Herkunft des Flugkörpers macht das Verteidigungsministerium keine Angaben.

    Damit hat Rumänien zum zweiten Mal innerhalb von zwei Tagen eine Drohne abgeschossen. Die erste Drohne soll Ermittlern zufolge aus Russland gestammt haben.

  • 13:10 Uhr

    Frontbericht des russischen Verteidigungsministeriums

    Das russische Verteidigungsministerium berichtet über den weiteren Verlauf der militärischen Sonderoperation in der Ukraine binnen der letzten 24 Stunden. Wie die Behörde am Sonntag auf der Plattform MAX schreibt, habe der Truppenverband Nord seine taktische Position verbessert, indem er ukrainische Einheiten im Raum der Ortschaften Ulanowo, Sadki und Ryschewka im Gebiet Sumy sowie Iwanowka, Ustinowka, Swetlitschnoje, Radkowo und Olchowatka im Gebiet Charkow getroffen habe. Der Gegner habe dabei mehr als 265 Soldaten verloren. Zudem seien ein Transportpanzer, vier gepanzerte Gefechtsfahrzeuge, zwölf Autos, zwei Geschütze und ein Artillerieaufklärungsradar außer Gefecht gesetzt worden.

    Der Truppenverband West habe ebenfalls günstigere Positionen bezogen, indem er Personal und Technik des Gegners im Raum der Ortschaften Sinicha, Chomino, Wysscheje Soljonoje, Berjosowoje, Netschwolodowka, Olgowka und Podliman im Gebiet Charkow sowie Swjatogorsk in der DVR getroffen habe. Dabei seien bis zu 215 ukrainische Armeeangehörige getötet oder verletzt worden. Außerdem habe das russische Militär einen Schützenpanzer, zwei gepanzerte Gefechtsfahrzeuge, 17 Autos, zwei Geschütze und ein Artillerieaufklärungsradar zerstört.

    Auch der Truppenverband Süd habe seine taktische Position verbessert und dabei Einheiten der ukrainischen Streitkräfte nahe den Ortschaften Wysokoiwanowka, Nikolajewka, Nikonorowka, Slawjansk, Nikolaipole und Orechowatka in der DVR getroffen. Das russische Ministerium beziffert die gegnerischen Personalverluste auf mehr als 200 Kämpfer. Der Gegner habe darüber hinaus fünf gepanzerte Gefechtsfahrzeuge und 27 Autos verloren.

    Der Truppenverband Mitte habe ebenfalls seine Position an der vordersten Linie verbessert, indem er Personal und Technik des Gegners nahe den Ortschaften Nowonikolajewka im Gebiet Dnjepropetrowsk sowie Druschkowka, Dobropolje, Schewtschenko, Krasnojarskoje, Sergejewka und Swetloje in der DVR getroffen habe. Der Gegner habe bis zu 385 Armeeangehörige verloren. Drei gepanzerte Gefechtsfahrzeuge, vier Autos, drei Geschütze, ein Mehrfachraketenwerfer und eine Anlage der elektronischen Kampfführung seien zerstört worden.

    Der Truppenverband Ost habe seinen Vormarsch fortgesetzt und zuletzt ukrainische Einheiten nahe den Ortschaften Iwanowka, Welikomichailowka, Kommunarowka, Wassilkowka und Gawrilowka im Gebiet Dnjepropetrowsk sowie Nowossoloschino, Ljubizkoje, Nikolskoje und Sarniza im Gebiet Saporoschje getroffen. Die russische Behörde schätzt die gegnerischen Personalverluste auf bis zu 365 Kämpfer. Ein Transportpanzer, zwei gepanzerte Gefechtsfahrzeuge, acht Autos und ein Geschütz seien außer Gefecht gesetzt worden.

    Der Truppenverband Dnjepr habe ukrainische Einheiten im Raum der Ortschaften Orechow, Malokaterinowka und Wesseljanka im Gebiet Saporoschje getroffen. Dabei seien mehr als 50 ukrainische Soldaten getötet oder verletzt worden. Das russische Militär habe darüber hinaus zehn Autos zerstört.

    Ferner meldet das Ministerium in Moskau erfolgreiche Luft-, Drohnen-, Raketen- und Artillerieangriffe auf Logistikzentren, Drohnenwerke und -basen, militärisch relevante Energie- und Verkehrsanlagen sowie 152 Standorte mit ukrainischen Soldaten und ausländischen Söldnern. Dagegen habe die russische Luftabwehr in den letzten 24 Stunden acht Lenkbomben und 1.060 Drohnen abgefangen. Die russische Schwarzmeer-Flotte habe ein unbemanntes Wasserfahrzeug zerstört.

    Nach russischen Angaben habe die Ukraine seit dem Beginn der Sonderoperation am 24. Februar 2022 insgesamt 673 Flugzeuge, 284 Hubschrauber, 189.475 Drohnen, 667 Flugabwehrraketenkomplexe, 30.305 Kampfpanzer und andere Panzerfahrzeuge, 1.766 Mehrfachraketenwerfer sowie 35.903 Geschütze und Mörser verloren.

  • 12:38 Uhr

    Ukrainischer Angriff auf Online-Händler Wildberries im russischen Gebiet Leningrad

    Bei einem ukrainischen Drohnenangriff im russischen Gebiet Leningrad ist ein Warenlager des Online-Händlers Wildberries getroffen worden. Die Ukraine begründet den Angriff mit dem Vorwurf, in dem Lager seien angeblich Komponenten für Drohnen und Navigationsgeräte gelagert worden.

    Die unabhängige Journalistin Sonja van den Ende kritisiert den Angriff scharf. Sie vertritt die Auffassung, Online-Handelsplattformen seien zivile Objekte und der Angriff verstoße gegen das humanitäre Völkerrecht. Zudem bezeichnet sie den Angriff als Terrorakt und verweist auf mögliche wirtschaftliche Folgen für Händler und Verbraucher.

    Den Videobericht gibt es hier auf unserer Website zu sehen.

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Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.