Liveticker Ukraine-Krieg: Ukraine erhält Iris-T-Luftabwehrsystem aus Deutschland

31.05.2026 16:14 Uhr
16:14 Uhr
Gebiet Charkow: Kiewer Kräfte töten Zivilistin wegen angeblicher Kollaboration mit russischen Truppen
Die ukrainischen Soldaten haben eine Frau im Dorf Schipowatoje des Gebiets Charkow, gezielt mit einer Kampfdrohne attackiert und getötet, als sie im Hof ihres Wohnhauses telefonierte.
Die Drohnenpiloten rechtfertigten ihr Vorgehen damit, dass die Zivilistin angeblich Daten über die Stellungen der ukrainischen Streitkräfte an das russische Militär übermittelt habe. Eine Mitteilung dazu wurde auf dem Telegram-Kanal der von Russland eingesetzten zivil-militärischen Verwaltung veröffentlicht.
Laut russischen Ermittlern würden die ukrainischen Soldaten Hass gegenüber den Bewohnern der Dörfer Bely Kolodes und Shipowatojwe empfinden, weil diese sich weigerten, die Orte zu verlassen.
Wie es heißt, werden die Zivilisten beschuldigt, "auf die russischen Truppen zu warten". Aus diesem Grund würden die Menschen gezielt angegriffen und getötet.
15:45 Uhr
BSW-Demo in Berlin: Wagenknecht kritisiert Milliardenhilfen für die Ukraine

In Berlin-Schöneberg hat das Bündnis Sahra Wagenknecht mit mehreren hundert Teilnehmern demonstriert, während die Partei Unterschriften für die Teilnahme an der Wahl zum Berliner Abgeordnetenhaus sammelt. Vor Ort sprachen unter anderem Sahra Wagenknecht, Sevim Dagdelen und der Berliner BSW-Abgeordnete Alexander King über soziale Probleme, Aufrüstung, Ukraine-Hilfen und das Verhältnis zu Russland.
Die Redner warfen der Bundesregierung vor, Milliarden für Kriegspolitik auszugeben, während bei Renten, Familien und sozialer Infrastruktur gekürzt werde, und forderten Diplomatie, Frieden mit Russland sowie die Wiederaufnahme der Städtepartnerschaft Berlin-Moskau.
Den Videobericht gibt es hier auf unserer Website zu sehen.
15:28 Uhr
Ukrainische Truppen setzen Angriffe auf AKW Saporoschje fort
Die Leitung des AKW Saporoschje, das sich im von Russland kontrollierten Teil des Gebiets Saporoschje befindet, wirft den ukrainischen Streitkräften vor, ihre Attacken auf Anlagen des Kernkraftwerks fortzusetzen. Demnach habe der Gegner nach der gestrigen Attacke auf die Maschinenhalle des Reaktorblocks Nummer 6 an diesem Sonntag erneut die Transporthalle auf dem AKW-Gelände angegriffen. Auf Telegram schreibt die Pressestelle des Kraftwerks:
"Seit den letzten Monaten gehört dieses Objekt zu denen, die die ukrainischen Streitkräfte am häufigsten angreifen. Unter Beschuss geraten sowohl das Gebäude der Transporthalle als auch Betriebsfahrzeuge, die sich dort befinden. Außerdem wurden mehrmals Angriffe auf Busse registriert, die AKW-Mitarbeiter durch die Stadt befördern."
Infolge der heutigen Attacke seien sechs Betriebsbusse und zwei Fahrzeuge der Marke GAZelle zerstört worden, heißt es. Die AKW-Leitung meldet keine Opfer unter dem Personal. Trotz der andauernden Angriffe arbeite die europaweit größte Atomanlage weiter. Ihre Sicherheit werde in vollem Umfang gewährleistet. Die AKW-Leitung warnte dennoch vor den zusätzlichen Risiken, die durch solche Attacken entstehen.
15:03 Uhr
Erneute ukrainische Angriffe auf zivile Objekte im Gebiet Cherson

Quelle: Telegram-Kanal von Pawel Filiptschuk Das ukrainische Militär hat am Sonntagmorgen (Ortszeit) drei Ortschaften im Bezirk Kachowka mit Drohnen angegriffen. Dies gibt ein Verwaltungschef im Gebiet Cherson, Pawel Filiptschuk, auf Telegram bekannt. Verletzte meldet der Beamte keine.
Laut Filiptschuk entstanden bei Attacken Sachschäden an zivilen Einrichtungen. Wie es heißt, wurden zwei Eigenheime, mehrere Nebengebäude, eine Stromleitung und ein Umspannwerk beschädigt.
Die Einwohner der Siedlung Ljubimowka seien bisher ohne Strom, teilt der Verwaltungschef mit.
14:34 Uhr
RT DE-Exklusiv: Lu Yuguang in Starobelsk – "Westliche Medien lügen"

Eine Woche nach dem ukrainischen Angriff auf eine Berufsschule und ein Wohnheim in Starobelsk, bei dem 21 Schüler ums Leben gekommen waren, besuchten mehr als 50 Journalisten aus 19 Ländern den Ort der Tragödie. Unter ihnen war Lu Yuguang, leitender Korrespondent des Moskauer Büros von Phoenix TV.
Im exklusiven Gespräch mit RT DE-Militärkorrespondent Iwan Poljanskij schildert er seine Eindrücke aus Starobelsk, widerspricht westlichen Darstellungen über ein angebliches militärisches Ausbildungszentrum und spricht über seine jahrzehntelange Arbeit in Kriegsgebieten, von Beslan über Syrien bis zum Donbass.
Das Interview gibt es hier auf unserer Website zu sehen.
14:05 Uhr
Ukraine erhält Iris-T-Luftabwehrsystem aus Deutschland
Nach Angaben von Präsident Wladimir Selenskij hat die Ukraine eine neue Abschussanlage für Iris-T-Abfangraketen aus Deutschland erhalten. Am Sonntag bat der Politiker in seinen sozialen Netzwerken um weitere Lieferungen von Luftabwehrmunition.
"Wir brauchen auch Raketen für Luftabwehrsysteme, damit diese über ausreichende Kapazitäten verfügen, um russische Angriffe abzuwehren."
Das Bundesverteidigungsministerium hatte Mitte April mitgeteilt, dass mit der Firma Diehl die Lieferung weiterer Startgeräte für Iris-T-Luftabwehrsysteme vereinbart worden sei.
13:40 Uhr
AKW Saporoschje: IAEA-Experten bekommen Zugang zum Ort des ukrainischen Angriffs unter einer Bedingung
Bei einem ukrainischen Drohnenangriff am Samstag wurde die Turbinenhalle des Reaktorblocks Nummer 6 im Atomkraftwerk Saporoschje getroffen. Daraufhin forderte die Internationale Atomenergieorganisation (IAEA) den Zugang zu dem Ort.
Jewgenija Jaschina, Sprecherin der russischen nuklearen Anlage, äußert sich dazu im Gespräch mit der Agentur TASS:
"Was den gestrigen Angriff angeht, werden wir den IAEA-Experten den Ort des Einschlags zeigen, sobald die Situation es zulässt und es für die Mitarbeiter der Organisation selbst sicher sein wird."
13:08 Uhr
Frontbericht des russischen Verteidigungsministeriums
Das russische Verteidigungsministerium berichtet über den weiteren Verlauf der militärischen Sonderoperation in der Ukraine binnen der letzten 24 Stunden. Wie die Behörde am Sonntag auf der Plattform MAX schreibt, habe der Truppenverband Nord seine taktische Position verbessert, indem er ukrainische Einheiten im Raum der Ortschaften Choten, Malaja Rybiza, Woroschba, Batschewsk, Iwolschanskoje, Korenek und Krasnopolje im Gebiet Sumy sowie Isbizkoje, Lipzy, Chatnee und Rubeschnoje im Gebiet Charkow getroffen habe. Der Gegner habe dabei bis zu 185 Armeeangehörige verloren. Das russische Militär habe außerdem 19 Autos, eine Haubitze und eine Anlage der elektronischen Kampfführung zerstört.
Auch der Truppenverband West habe seine Position an der vordersten Linie verbessert und gegnerische Einheiten in der Nähe der Ortschaften Blagodatowka und Schijkowka im Gebiet Charkow sowie Sidorowo und Swjatogorsk in der DVR getroffen. Mehr als 200 ukrainische Soldaten seien getötet oder verletzt worden. Der Gegner habe zudem zwei Transportpanzer, ein Panzerfahrzeug, 17 Autos, drei Geschütze und einen Mehrfachraketenwerfer verloren.
Der Truppenverband Süd habe ebenfalls seine taktische Position verbessert, indem er Personal und Technik des Gegners in der Nähe der Ortschaften Nikolajewka, Kramatorsk, Jurkowka, Rai-Alexandrowka, Orechowatka, Konstantinowka und Malinowka in der DVR getroffen habe. Das russische Ministerium beziffert die ukrainischen Personalverluste auf mehr als 165 Kämpfer. Vier gepanzerte Gefechtsfahrzeuge, 18 Autos, zwei Geschütze, ein Mehrfachraketenwerfer, ein Artillerieaufklärungsradar und eine Anlage der elektronischen Kampfführung seien außer Gefecht gesetzt worden.
Auch der Truppenverband Mitte habe günstigere Stellungen bezogen und dabei gegnerische Einheiten nahe den Ortschaften Grusskoje, Torezkoje, Kutscherow Jar, Wassilewka, Belizkoje, Sergejewka und Solotoi Kolodes in der Donezker Volksrepublik (DVR) sowie Iwanowka und Nowopawlowka im Gebiet Dnjepropetrowsk getroffen. Der Gegner habe bis zu 340 Armeeangehörige verloren. Zudem seien ein gepanzertes Gefechtsfahrzeug, vier Autos, zwei Geschütze und eine Anlage der elektronischen Kampfführung zerstört worden.
Der Truppenverband Ost setze seinen Vormarsch fort und habe zuletzt Personal und Technik der ukrainischen Streitkräfte nahe den Ortschaften Kolomijzy und Gawrilowka im Gebiet Dnjepropetrowsk sowie Kopani, Trudowoje, Tersjanka, Nowossjolowka, Ljubizkoje und Komsomolskoje im Gebiet Saporoschje getroffen. Die russische Behörde schätzt die gegnerischen Personalverluste auf mehr als 445 Kämpfer. Drei gepanzerte Gefechtsfahrzeuge, neun Autos und zwei Geschütze seien außer Gefecht gesetzt worden.
Der Truppenverband Dnjepr habe gegnerische Einheiten im Raum der Ortschaften Grigorowka, Orechow und Malojekaterinowka im Gebiet Saporoschje getroffen. Dabei seien mehr als 50 ukrainische Soldaten getötet oder verletzt worden. Das russische Militär habe außerdem elf Autos und zwei Anlagen der elektronischen Kampfführung zerstört.
Ferner meldet das Ministerium in Moskau erfolgreiche Luft-, Drohnen-, Raketen- und Artillerieangriffe auf Rüstungswerke, Drohnenbasen, Brennstoffdepots sowie Energie- und Verkehrsanlagen, die der Gegner zu militärischen Zwecken nutze, und 143 Standorte mit ukrainischen Soldaten und ausländischen Söldnern. Dagegen habe die russische Luftabwehr in den letzten 24 Stunden vier Lenkbomben, zwei HIMARS-Raketen und 405 unbemannte Luftfahrzeuge abgefangen.
Nach russischen Angaben habe die Ukraine seit dem Beginn der Sonderoperation am 24. Februar 2022 insgesamt 671 Flugzeuge, 284 Hubschrauber, 154.089 Drohnen, 661 Flugabwehrraketenkomplexe, 29.561 Kampfpanzer und andere Panzerfahrzeuge, 1.729 Mehrfachraketenwerfer sowie 35.151 Geschütze und Mörser verloren.
12:39 Uhr
Sacharowa: "Merz hat Deutschland bereits angegriffen"

Die Sprecherin des russischen Außenministeriums, Maria Sacharowa, behauptet, Bundeskanzler Friedrich Merz habe Deutschland bereits angegriffen. In einem Interview mit dem deutschen Journalisten Patrik Baab sagt die Diplomatin:
"Besiegen Sie ihn erst einmal, und machen Sie sich dann Gedanken darüber, ob noch jemand anderes Sie angreifen könnte."
Das Video gibt es hier auf unserer Website zu sehen.
12:10 Uhr
Drei Verletzte bei ukrainischen Angriffen auf 47 Ortschaften im Gebiet Belgorod
Der Krisenstab des russischen Grenzgebiets Belgorod veröffentlicht jeden Tag auf Telegram Statistiken über ukrainische Angriffe auf Siedlungen in der Region. Aus dem heutigen Eintrag geht hervor, dass das ukrainische Militär in den letzten 24 Stunden 47 Ortschaften in sieben Bezirken angegriffen habe. Der Gegner habe mindestens 24 Geschosse abgefeuert und 124 Drohnen eingesetzt, von denen 63 abgeschossen worden seien.
In der Statistik wird auch über Opfer unter der Zivilbevölkerung berichtet. In der Siedlung Oktjabrski sei ein Mann verletzt worden, als eine ukrainische Drohne sein Auto attackiert habe. Bei einer ähnlichen Attacke habe ein Einwohner der Siedlung Orlowka Verletzungen erlitten. Bei der Detonation einer Drohne auf dem Gelände eines Geschäfts in der Siedlung Borissowka sei außerdem ein Mann zu Schaden gekommen.
Der Krisenstab meldet zudem viele Sachschäden. Demnach seien in den letzten 24 Stunden sechs Mehrfamilienhäuser, 15 Einfamilienhäuser, eine soziale Einrichtung, ein Geschäft, drei Betriebe, zwei Lagerhäuser, ein Verwaltungsgebäude, ein Infrastrukturobjekt, eine Garage, zwei Gasleitungen, zwei Lkw, ein Kleintransporter und 19 Autos zerstört oder beschädigt worden.
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Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.



