Liveticker Ukraine-Krieg: Russische Arme greift mehrere Häfen und Frachtschiffe des Gegners an

4.08.2026 18:40 Uhr
18:40 Uhr
Ex-Sprecherin Mendel rechnet ab: Selenskij ist das Hauptproblem der Ukraine

Archivbild: Wladimir Selenskijs Pressesprecherin Julia Mendel während einer Pressekonferenz nach einem Treffen zur Bekämpfung der Coronavirus-Ausbreitung in Kiew, Ukraine, am 13. März 2020.Urheberrechtlich geschützt Julia Mendel, die ehemalige Sprecherin des ukrainischen Präsidenten, erhebt schwere Vorwürfe bezüglich seines Klammerns an der Macht, der weitreichenden Korruption im Land und des Andauerns des Konflikts. Was sie im Interview preisgibt.
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18:22 Uhr
Charkow: Russische Streitkräfte drängen ukrainische Truppen von der russischen Grenze ab
Einheiten der Truppengruppe Nord setzen die Einrichtung einer Sicherheitszone in den Gebieten Sumy und Charkow fort – darüber berichtet die Nachrichtenagentur TASS unter Berufung auf eine Mitteilung des Verteidigungsministeriums. Darin heißt es, dass Einheiten der Truppengruppe Nord an mehreren Frontabschnitten gleichzeitig weiterhin Sicherheitszonen in den Gebieten Charkow und Sumy einrichten. Die Truppen rücken täglich vor und drängen die ukrainischen Streitkräfte von der Staatsgrenze ab, um die Sicherheit der Zivilbevölkerung zu gewährleisten.
18:00 Uhr
Saporoschje: Wiederherstellung der Stromversorgung durch Drohnenangriffsgefahr erschwert
Wie der Gouverneur des Gebiets Jewgeni Balizki mitteilt, werden die Arbeiten zur Wiederherstellung der Stromversorgung in einzelnen Teilen des Gebietes Saporoschje durch die Gefahr von Drohnenangriffen der ukrainischen Streitkräfte erschwert. Auf seinen Kanälen in den sozialen Netzwerken schreibt der Gouverneur:
"Die Arbeiten zur Wiederherstellung der Stromnetze dauern an. Eine Reihe wichtiger Energieanlagen wurde beschädigt. Die Energieversorger haben den entstandenen Schaden begutachtet und den Umfang der Wiederherstellungsarbeiten ermittelt. In einigen Abschnitten werden bereits Arbeiten durchgeführt, in anderen besteht weiterhin die Gefahr von Drohnenangriffen."
17:45 Uhr
Russische Streitkräfte greifen Häfen und Frachtschiffe der Ukraine an
Nach Angaben des Verteidigungsministeriums haben die russischen Streitkräfte ihre Angriffe auf ukrainische Häfen, Frachtschiffe und Hafeninfrastruktur fortgesetzt, die von den ukrainischen Streitkräften genutzt werden.
Demnach wurden im Hafen von Nikolajew drei Frachtschiffe getroffen. Im Hafen von Tschornomorsk wurde ein Containerterminal mit Militärgütern sowie ein Lager mit FP-2-Drohnen und deren Komponenten angegriffen.
Südlich von Odessa im Schwarzen Meer sei zudem ein Frachtschiff getroffen worden, das Militärgüter transportiert habe. Im nördlichen Teil des Schwarzen Meeres, südöstlich von Otschakow, wurden außerdem zwei unbemannte Boote der ukrainischen Streitkräfte zerstört.
17:39 Uhr
Im Auftrag Kiews: FSB unterbindet Sabotageakte auf der Krim

Ein Angehöriger der Spezialeinheit des russischen Inlandsgeheimdienstes auf der Krim (1. Juli 2026)Dmitri Makejew / Sputnik Russlands Inlandsgeheimdienst FSB hat nach eigenen Angaben in Sewastopol auf der Krim zwei russische Staatsbürger festgenommen, die im Auftrag der ukrainischen Geheimdienste Sabotage betrieben und terroristische Aktivitäten ausgeübt haben.
Lesen Sie dazu mehr hier auf unserer Webseite.17:17 Uhr
Frontbericht des russischen Verteidigungsministeriums
Russlands Verteidigungsministerium berichtet am Dienstag über den Verlauf der militärischen Sonderoperation in der Ukraine innerhalb der vergangenen 24 Stunden.
Wie es heißt, haben die Truppenverbände Nord, West, Süd, Mitte, Ost und Dnjepr den gegnerischen Einheiten entlang der gesamten Front Feuerschaden zugefügt. Insgesamt wurden an den Frontabschnitten rund 1.435 ukrainische Soldaten getötet oder verwundet. Darüber hinaus wurden zerstört oder getroffen:
- ein Panzer,
- 83 Fahrzeuge,
- zwölf Artilleriegeschütze,
- 13 gepanzerte Kampffahrzeuge,
- fünf Anlagen der elektronischen Kampfführung.
Russlands Streitkräfte führten einen kombinierten Angriff auf militärische Ziele an 148 Orten durch. Dabei kamen die operativ-taktische Luftflotte, Kampfdrohnen, Raketen und Artillerie zum Einsatz. Entlang der Frontlinie zerstörte die Luftverteidigung 16 Lenkbomben und 753 ukrainische Starrflüglerdrohnen.
16:56 Uhr
LVR: Zwei Zivilisten sterben bei Angriffen ukrainischer Streitkräfte
Zwei Menschen – eine ältere Frau und ein Lkw-Fahrer – kamen ums Leben, vier weitere wurden bei Angriffen der ukrainischen Streitkräfte auf Gemeinden der Volksrepublik Lugansk verletzt. Der Regionalchef Leonid Passetschnik schrieb in seinen sozialen Netzwerken:
"Neonazis in Lissitschansk haben einen Wassertankwagen der Partnerregion – der Republik Tatarstan – angegriffen, während dieser Wasser an die Einwohner verteilte. Eine 75-jährige Frau kam ums Leben, der Fahrer wurde verletzt. Auf der Straße zwischen Nowopskow und Belokurakino wurde ein ziviler Lkw eines Handelsunternehmens angegriffen. Der 41-jährige Fahrer kam dabei ums Leben."
16:17 Uhr
Gebiet Charkow: Russische Streitkräfte übernehmen Kontrolle über Bakschejewka
Wie das Verteidigungsministerium mitteilt, hat die russische Armee die Kontrolle über die Ortschaft Bakschejewka in der Region Charkow übernommen. In der Meldung des Ministeriums heißt es:
"Einheiten des Truppenverbands Nord haben durch aktive Maßnahmen die Kontrolle über die Ortschaft Bakschejewka in der Region Charkow übernommen."
15:46 Uhr
Gebiet Samara: Logistikzentrum von Wildberries fast vollständig ausgebrannt

SymbolbildRIA Nowosti / Sputnik Das Logistikzentrum der Gruppe Wildberries ist nach einem Drohnenangriff in der Region Samara auf einer Fläche von 160.000 Quadratmetern niedergebrannt. Die Waren sind komplett zerstört, teilte der Minister für Industrie und Handel der Region, Denis Gurkow, mit. Diese Information wurde bei einer Krisensitzung der Regionalregierung bekannt gegeben. Der Minister erklärte:
"Was konkret die Situation bei Wildberries betrifft, müssen wir leider feststellen, dass das Objekt vollständig abgebrannt ist: Von 180.000 Quadratmetern sind 160.000 verbrannt, tatsächlich ist nur noch das Verwaltungsgebäude übrig geblieben. Dementsprechend ist die Ware zerstört."
15:10 Uhr
Russisches Verkehrsministerium entwickelt neue Logistikkonzepte wegen Anschlägen auf Schiffe

Hafen von MariupolRIA Nowosti / Alexandr Iwanow / Sputnik Nach den zahlreichen ukrainischen Drohnenangriffen auf Schiffe im Asowschen Meer richtet das russische Verkehrsministerium nun einen Stab zum Transportmanagement im Krisengebiet ein. Dort kümmert man sich um alternative Routen und die Umleitung der Frachtströme.
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Durch die Sperrung von RT zielt die EU darauf ab, eine kritische, nicht prowestliche Informationsquelle zum Schweigen zu bringen. Und dies nicht nur hinsichtlich des Ukraine-Kriegs. Der Zugang zu unserer Website wurde erschwert, mehrere Soziale Medien haben unsere Accounts blockiert. Es liegt nun an uns allen, ob in Deutschland und der EU auch weiterhin ein Journalismus jenseits der Mainstream-Narrative betrieben werden kann. Wenn Euch unsere Artikel gefallen, teilt sie gern überall, wo Ihr aktiv seid. Das ist möglich, denn die EU hat weder unsere Arbeit noch das Lesen und Teilen unserer Artikel verboten. Anmerkung: Allerdings hat Österreich mit der Änderung des "Audiovisuellen Mediendienst-Gesetzes" am 13. April diesbezüglich eine Änderung eingeführt, die möglicherweise auch Privatpersonen betrifft. Deswegen bitten wir Euch bis zur Klärung des Sachverhalts, in Österreich unsere Beiträge vorerst nicht in den Sozialen Medien zu teilen.
Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.



