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Liveticker Ukraine-Krieg: Russische Luftabwehr zerstört in der Nacht 328 gegnerische Drohnen

Russland führt gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine Militäroperation in der Ukraine durch. Der Westen reagiert mit immer neuen Waffenlieferungen an die Ukraine und beispiellosen Sanktionen gegen Russland. Lesen Sie hier die neuesten Entwicklungen.
Liveticker Ukraine-Krieg: Russische Luftabwehr zerstört in der Nacht 328 gegnerische DrohnenQuelle: TASS © ALEXEI KONOWALOW
  • 25.07.2026 08:36 Uhr

    08:36 Uhr

    Russische Luftabwehr zerstört in der Nacht 328 ukrainische Drohnen

    Russlands Verteidigungsministerium berichtet am Samstagmorgen über weitere Versuche der ukrainischen Streitkräfte, Objekte in Russland mit unbemannten Luftfahrzeugen anzugreifen. Demnach habe die russische Luftabwehr im Zeitraum von 19 Uhr MESZ am Freitag bis 7 Uhr MESZ am Samstag 328 gegnerische Drohnen abgefangen. Die unbemannten Luftfahrzeuge seien demnach über den Gebieten Belgorod, Brjansk, Wolgograd, Woronesch, Kirow, Kursk, Lipezk, Nischni Nowgorod, Orjol, Rostow, Rjasan, Samara, Saratow, Tula und Uljanowsk, dem Großraum Moskau, der Region Krasnodar, den Teilrepubliken Krim, Tschuwaschien, Mari El, Baschkortostan, Kalmückien und über dem Asowschen Meer zerstört worden. Weitere Einzelheiten teilt das Ministerium nicht mit.

  • 08:02 Uhr

    Fünf Verletzte bei massiver ukrainischer Drohnenattacke auf Gebiet Rostow in Südrussland

    In der zurückliegenden Nacht haben die ukrainischen Streitkräfte eine massive Drohnenattacke auf das südrussische Gebiet Rostow unternommen. Gouverneur Juri Sljussar meldet fünf Verletzte. Zwei von ihnen seien in ein Krankenhaus in der Gebietshauptstadt Rostow am Don eingeliefert worden, so der Politiker. Man werde den Betroffenen alle notwendige Hilfe erweisen.

    Sljussar gibt ferner bekannt, dass die Luftabwehr in der Nacht zum Samstag in allen Bezirken des südrussischen Gebiets zum Einsatz gekommen sei. Dabei seien sowohl Drohnen als auch Raketen abgefangen worden. Durch herabfallende Wrackteile seien in Rostow am Don zwei Mehrfamilien- und zwei Einfamilienhäuser, aber auch im Bau befindliche Hochhäuser, Geschäfte und Lagerhäuser beschädigt worden. Alle Brandherde seien inzwischen gelöscht. Der Gouverneur bezeichnet auf der Plattform Telegram die entstandenen Schäden als geringfügig. Im Bezirk Krasny Sulin sei der Checkpoint Nowoschachtinsk teilweise beschädigt worden. Im Bezirk Asow sei ein Einfamilienhaus in Brand geraten. Außerdem sei in der Ortschaft ein Verwaltungsgebäude zu Schaden gekommen. Im Mjasnikowski-Bezirk seien zudem mehrere Geschäfte beschädigt worden.

  • 07:29 Uhr

    DVR meldet zehn ukrainische Angriffe binnen 24 Stunden

    Die Behörden in Donezk haben innerhalb der vergangenen 24 Stunden zehn Angriffe durch ukrainische Truppen registriert. Demnach wurden auf das Territorium der Volksrepublik zehn Geschosse abgefeuert. Bei den Angriffen in der Zeitspanne von 0 Uhr am 24. Juli bis 0 Uhr am 25. Juli (Ortszeit) kam eine zivile Person ums Leben, weitere vier Einwohner erlitten Verletzungen. Durch den Beschuss wurden ein Auto und mehrere Lkw beschädigt.

    Am Vortag hatten die Behörden von Donezk 34 Angriffe aus der Ukraine gemeldet. Dabei wurden zwei Zivilisten verletzt. Zu Schaden kamen zwei Wohnhäuser, sieben zivile Infrastrukturobjekte sowie mehrere Lkw und Autos.

  • 24.07.2026 22:00 Uhr

    22:00 Uhr

    Damit beenden wir für heute den Live-Ticker zur Lage im Ukraine-Konflikt. Morgen früh ab 7 Uhr geht es mit der Berichterstattung weiter. Wir wünschen unseren Lesern trotz aller Spannungen in der Welt eine gute Nacht!

  • 21:56 Uhr

    Nowaja Kachowka: Zivilist bei ukrainischem Drohnenangriff verletzt

    Wie der amtierende Leiter des Stadtbezirks Nowaja Kachowka, Wladimir Oganesow, mitteilte, wurde in Nowaja Kachowka in der Region Cherson ein Zivilist bei einem Angriff durch eine ukrainische Drohne verletzt. Oganesow berichtete auf seinem Telegram-Kanal:

    "Bei einem Drohnenangriff in der Stadt Nowaja Kachowka wurde ein Zivilist verletzt."

  • 21:32 Uhr

    Die EU will beschlagnahmtes russisches Öl veräußern und die Erlöse einbehalten

    Die europäischen Länder wollen beschlagnahmtes russisches Öl veräußern, ohne die Erlöse an die Eigentümer weiterzugeben, wie aus einem im Amtsblatt der EU veröffentlichten Beschluss hervorgeht. Zu diesem Zweck wurde ein neuer Mechanismus entwickelt, berichtet die Nachrichtenagentur RIA Nowosti. Dem Dokument zufolge ermöglicht dieser Mechanismus den EU-Ländern, nach Abschluss der "Beschlagnahmung" von Öl – beispielsweise aus festgehaltenen Tankern – die Produkte aus dem Verbot des Kaufs und Transports zu entlassen, die Ladung an Dritte zu verkaufen und die Erlöse nicht an den bisherigen russischen Eigentümer zu überweisen.
    Gleichzeitig hat die EU gestattet, solche Ladungen vorübergehend auf dem Gebiet der Union zu lagern und sie in das Zollverfahren der Freizone zu überführen.

  • 21:09 Uhr

    Rakete trifft Militärmesse bei Kiew – auch Vertreter der Geheimdienste unter Beschuss

    Russische Truppen haben einen Angriff auf ein Truppenübungsgelände in der Region Kiew verübt, auf dem zu diesem Zeitpunkt eine Vorführung von Militärtechnik stattfand. Dies berichtete der ukrainische Journalist Anatoli Scharij. Auf dem Online-Portal Strana.ua wurde bekannt gegeben, dass am Nachmittag eine Messe für unbemannte Systeme mit dem Namen ARMADA angegriffen worden sei.

    Das russische Verteidigungsministerium hat den Angriff bereits bestätigt und mitgeteilt, dass auf dem Truppenübungsplatz Prototypen von Drohnen vorgeführt worden seien, die für Angriffe auf russische Hinterlandgebiete eingesetzt werden sollen. Zum Zeitpunkt des Angriffs befanden sich auf dem Gelände Entwickler der Drohnen sowie Vertreter des Kommandos für unbemannte Systeme der ukrainischen Streitkräfte und der Geheimdienste, so das Ministerium weiter. Der ukrainische Waffenrat berichtete, dass es infolge des Angriffs Tote und Verletzte gegeben habe.

  • 20:51 Uhr

    Responsible Statecraft: Die Bevölkerungszahl der Ukraine schrumpft rasant

    In der Ukraine übersteigt die Sterblichkeitsrate die Geburtenrate um fast das Vierfache, schreibt die Journalistin Stavroula Pabst auf dem Portal Responsible Statecraft. In dem Land kommen monatlich nur 12.000 Kinder zur Welt – halb so viele wie vor dem Konflikt. Zudem sind aufgrund der Kampfhandlungen Millionen Ukrainer ins Ausland geflohen. In dem Artikel heißt es:

    "Im fünften Jahr des Konflikts in der Ukraine übersteigt die Sterblichkeitsrate die Geburtenrate um fast das Vierfache … 'Kaum jemand ist bereit, Kinder zu bekommen, solange die Kampfhandlungen im Land andauern', schrieb Marta Gawrischko, Wissenschaftlerin und Expertin für den russisch-ukrainischen Konflikt, auf X.'Jedes Jahr des Konflikts verschärft die demografische Krise noch weiter und bringt die Ukraine dem vollständigen Entvölkern näher.'"

  • 20:23 Uhr

    Lawrow: Vereinbarungen von Anchorage sind gescheitert – aber das liegt nicht an Russland

    Russland ist bereit, die auf dem Gipfeltreffen mit den USA in Anchorage getroffenen Vereinbarungen umzusetzen, erklärte Außenminister Sergei Lawrow gegenüber Journalisten.

    "Ich wiederhole es noch einmal. Wir haben ein reines Gewissen, wie man schon sagt: ein Mann, ein Wort. Wir stehen zu unserem Wort und sind bereit", so Lawrow.

    Die USA hingegen hätten unter dem Einfluss der EU und der Ukraine ihre Haltung geändert und beteiligten sich weiterhin an der militärischen Unterstützung der Ukraine, erinnerte der Minister. Dabei geht es nicht nur um den Verkauf von Waffen an die Europäische Union, die anschließend an die ukrainischen Streitkräfte weitergeleitet würden, sondern auch um Aufklärungsdaten und militärische Spitzentechnologien.

    Ein Video dazu finden Sie hier auf unserer Webseite

  • 19:57 Uhr

    Experte: Ernennung von Drapaty kann Zusammenbruch der Front nicht aufhalten

    Kiew kann die Oberbefehlshaber der ukrainischen Armee so oft austauschen, wie es will, doch nichts kann den zusammenbrechenden Frontverlauf mehr aufhalten. Dies erklärte Alexander Prozenko, Vorsitzender der Zweigstelle der Russischen Politologen-Gesellschaft in der LVR, im Gespräch mit der Nachrichtenagentur TASS. Er betonte:

    "Ich persönlich bin mir nicht sicher, ob Drapaty, im Gegensatz zum entlassenen Fedorow, eine neue Karte im ukrainischen Wahlkartenspiel sein wird … In Kiew kann man so oft man will die 'Kapitäne' auf dieser langsam und sicher sinkenden 'Titanic' austauschen, aber den Lauf der Ereignisse umkehren können sie nicht."

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Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.