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Liveticker Ukraine-Krieg: Ukrainische Drohnen greifen Tanker in russischen Hoheitsgewässern an

Russland führt gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine Militäroperation in der Ukraine durch. Der Westen reagiert mit immer neuen Waffenlieferungen an die Ukraine und beispiellosen Sanktionen gegen Russland. Lesen Sie hier die neuesten Entwicklungen.
Liveticker Ukraine-Krieg: Ukrainische Drohnen greifen Tanker in russischen Hoheitsgewässern an© Urheberrechtlich geschützt
  • 16.04.2026 16:53 Uhr

    16:53 Uhr

    Nach Drohnenangriff auf Tuapse: Abgeordneter fordert "härtere Schläge"

    Nach einem ukrainischen Drohnenangriff auf Tuapse hat der Duma-Abgeordnete Andrei Kolesnik zu entschlosseneren Gegenmaßnahmen aufgerufen. In einem Gespräch mit Lenta.ru erklärte er, Russland müsse härter auf solche Angriffe reagieren und auch die Sicherheitsdienste stärker einbinden.

    Nach Einschätzung des Abgeordneten könnten ukrainische Militärs versucht haben, den Hafen oder eine Ölraffinerie in Tuapse anzugreifen. Das Ziel solcher Attacken sei es, die russische Wirtschaft zu schwächen und die Bevölkerung einzuschüchtern. Kolesnik betonte, der Ölhandel sei ein wichtiger Bestandteil des Haushalts, weshalb strengere Maßnahmen notwendig seien.

    "Die Angriffe können von unserem Territorium aus erfolgen, von mobilen Plattformen – Lastwagen, vorbeifahrenden, als zivil getarnten Schiffen. Alle Strukturen müssen sich ernsthaft damit befassen, nicht nur die Streitkräfte. Möglicherweise sollten auch die Geheimdienste, die für Spionageabwehr und Terrorbekämpfung zuständig sind, zusätzliche Mittel erhalten."

  • 16:29 Uhr

    "Gute Nacht, europäische Partner" – Medwedew warnt Rom und Kiew wegen Drohnendeal

    Der ukrainische Präsident Selenskij ist am Mittwoch zu einem Staatsbesuch nach Rom gekommen. Bei einer gemeinsamen Pressekonferenz kündigte die italienische Regierungschefin eine enge Zusammenarbeit in der Rüstungsbranche beider Länder an:

    "Italien ist insbesondere sehr daran interessiert, eine gemeinsame Produktion vor allem im Bereich der Drohnen aufzubauen."

    Ein Video dazu gibt es hier auf unserer Webseite.

  • 16:15 Uhr

    Matwijenko: Erdoğan schlägt Istanbul als Austragungsort für Ukraine-Gespräche vor

    Der türkische Präsident Recep Tayyip Erdoğan hat Istanbul als Austragungsort für die Fortsetzung der Verhandlungen zur Beilegung des Ukraine-Konflikts vorgeschlagen. Dies erklärte die Vorsitzende des russischen Föderationsrats, Walentina Matwijenko, nach einem Treffen mit dem türkischen Staatschef.

    "Wir haben die Ukraine-Verhandlungen besprochen. Der geehrte Präsident der Türkei hat erneut Istanbul als Ort für die Fortsetzung der Gespräche vorgeschlagen. Sie nehmen eine ausgewogene Position ein."

  • 15:52 Uhr

    Gebiet Belgorod: Zivilisten verletzt bei ukrainischen Drohnenangriffen

    Nach Angaben von Wjatscheslaw Gladkow, dem Gouverneur des Gebiets Belgorod, erlitten zwei Zivilisten Verletzungen bei ukrainischen Attacken auf die Region. Dies meldete der Politiker auf Telegram.

    Ein Mann wurde bei einem Drohnenangriff auf das Dorf Potschajewo verwundet. Bei ihm wurden eine Minenexplosionsverletzung sowie Splitterverletzungen an Brust, Arm und Bein diagnostiziert.

    Gladkow zufolge wurde eine Zivilistin bei einem Drohnenangriff auf einen Dienstbus verletzt. Sie hat ein Krankenhaus in der Stadt Belgorod aufgesucht. Die Ärzte haben bei ihr ein Barotrauma sowie mehrere Splitterverletzungen an den Beinen diagnostiziert.

  • 15:33 Uhr

    Experte: Ukraine-Konflikt wird zunehmend automatisiert

    Der Militäranalyst Wladislaw Schurygin hat sich zu einer Erklärung des ukrainischen Präsidenten Wladimir Selenskij geäußert. Dieser hatte behauptet, Roboter hätten russische Stellungen im Gebiet der militärischen Sonderoperation eingenommen.

    Im Gespräch mit Tsargrad.tv zeigte sich Schurygin davon nicht überrascht. Seiner Einschätzung nach entwickelt sich der Ukraine-Konflikt zunehmend in Richtung ferngesteuerter Systeme.

    "Die Gegner versuchen, so viele Innovationen wie möglich einzuführen. Es gibt Versuche, künstliche Intelligenz zu nutzen, Schwarmintelligenzsysteme zu schaffen sowie maschinelles Sehen und Gedächtnis einzusetzen. All das wird maximal getestet und genutzt, und jede Seite versucht, sich einen Vorteil zu verschaffen."

    Zugleich erinnerte er daran, dass die Ukraine ein Gebiet sei, auf dem der Westen seine modernen Systeme erprobe.

    Am 13. April hatte Selenskij erklärt, die ukrainischen Streitkräfte hätten angeblich "erstmals in der Geschichte" russische Positionen ausschließlich mit unbemannten Plattformen eingenommen. Dabei habe es sich um bodengestützte Robotersysteme und Drohnen gehandelt. Konkrete Angaben zu den eingenommenen Gebieten machte er nicht.

  • 15:12 Uhr

    Zwei Tote und drei Verletzte durch ukrainische Attacken auf Gebiet Cherson

    Gouverneur Wladimir Saldo wirft der Führung in Kiew weitere "barbarische" Verbrechen gegen die Bevölkerung des von Russland kontrollierten Teils des Gebiets Cherson vor. Wie der Politiker auf Telegram schreibt, seien in den vergangenen 24 Stunden infolge der ukrainischen Attacken zwei Zivilisten ums Leben gekommen, weitere drei seien verletzt worden. So sei in der Ortschaft Winogradow eine 63 Jahre alte Frau ums Leben gekommen. Ein 65 Jahre alter Mann habe ein Explosionstrauma und zahlreiche Splitterverletzungen erlitten. Bei einer Drohnenattacke auf ein Auto sei eine 74 Jahre alte Einwohnerin der Stadt Kachowka getötet worden. In der Ortschaft Radensk habe ein 50 Jahre alter Mann Verletzungen erlitten. In der Ortschaft Solonzy sei ein 42 Jahre alter Fahrer auf eine Mine aufgefahren und habe dabei einen Knochenbruch und ein Explosionstrauma erlitten.   

    Saldo berichtet darüber hinaus über Sachschäden. In der Ortschaft Kostogrysowo sei ein Wohnhaus beschädigt worden. In der Siedlung Nikolajewka seien mehrere Autos zu Schaden gekommen. Außerdem habe der Gegner Aljoschki, Golaja Pristan, Obrywka, Radensk und Staraja Sburjewka unter Beschuss genommen und mehr als ein Dutzend Ortschaften mit unbemannten Luftfahrzeugen angegriffen.

  • 14:55 Uhr

    Ukrainische Drohnen greifen Tanker im russischen Hoheitsgewässer an – Kapitän verletzt

    Nach der massiven ukrainischen Drohnenattacke auf die Region Krasnodar hat das Ermittlungskomitee der Russischen Föderation eine strafrechtliche Untersuchung wegen Terrorismus eingeleitet. In einer entsprechenden Erklärung gab die Behördensprecherin Swetlana Petrenko darüber hinaus weitere Einzelheiten des nächtlichen Angriffs auf die russische Schwarzmeerküste bekannt. Ihr zufolge sei ein Tankschiff mit Drohnen attackiert worden, das unter Liberias Flagge im russischen Hoheitsgewässer unterwegs gewesen sei. Der Kapitän, der ein türkischer Bürger sei, habe Verletzungen erlitten und sei ins Krankenhaus eingeliefert worden.

    Zuvor hatte Gouverneur Weniamin Kondratjew auf Telegram geschrieben, dass im Schwarzmeer-Hafen Noworossijsk ein ziviles Schiff in Brand geraten sei. Das Feuer sei schnell gelöscht worden. Ein Mensch habe Verletzungen erlitten.  

  • 14:37 Uhr

    Russische Truppen zerstören mehr als 40 Drohnen über Gebiet Saporoschje

    Die ukrainischen Streitkräfte setzen ihre Drohnenangriffe auf den von Russland kontrollierten Teil des Gebiets Saporoschje fort. Gouverneur Jewgeni Balizki meldet den Abschuss von mehr als 40 unbemannten Luftfahrzeugen innerhalb der letzten 24 Stunden. Die Drohnen seien von Luftabwehreinheiten der Armee und Kämpfern der russischen Nationalgarde (Rosgwardija) unschädlich gemacht worden. Dabei handele es sich sowohl um Kampf- als auch um Aufklärungsdrohnen.

    Balizki meldet weder Todesopfer noch Verletzte unter der Zivilbevölkerung. Durch die ukrainischen Attacken seien zwei Haushalte in den Siedlungen Terpenje und Jurowka zu Schaden gekommen.

  • 14:09 Uhr

    Fast die Hälfte der Ukrainer in Deutschland im Niedriglohnbereich beschäftigt

    Viele Geflüchtete aus der Ukraine haben inzwischen einen Arbeitsplatz in Deutschland gefunden. Überdurchschnittlich viele von ihnen sind aber im Niedriglohnbereich beschäftigt: 49,8 Prozent der vollzeitbeschäftigten Ukrainer haben im Jahr 2025 nur ein Gehalt im Niedriglohnbereich bekommen. Dies geht aus einer Antwort des Bundesarbeitsministeriums auf eine Anfrage der AfD-Bundestagsfraktion hervor, die der Nachrichtenagentur AFP vorliegt.

    Im Durchschnitt aller ausländischen Beschäftigten lag die Quote der Niedriglohn-Beziehenden bei 30,5 Prozent. Bei deutschen Beschäftigten waren es 12,5 Prozent. Auch jene ukrainischen Vollzeitbeschäftigten, die als Fachkraft tätig waren, erhielten den Zahlen zufolge ein unterdurchschnittliches Gehalt. Rund 65 Prozent der ukrainischen Vollzeit-Fachkräfte bekamen demnach ein monatliches Bruttogehalt, das unter dem mittleren Gehalt von deutschen Vollzeitbeschäftigten lag, die einer Helfertätigkeit nachgingen. Bei allen ausländischen Fachkräften traf dies auf rund 43 Prozent zu, bei deutschen Fachkräften auf 25 Prozent.

    Den Zahlen des Ministeriums zufolge waren im Juni 2025 rund 285.500 Ukrainer in Deutschland sozialversicherungspflichtig beschäftigt. Davon arbeiteten ungefähr 182.100 in Vollzeit und rund 103.400 in Teilzeit. Zum Stichtag 31. Dezember 2025 lebten insgesamt rund 1,33 Millionen Kriegsflüchtlinge aus der Ukraine in Deutschland, unter ihnen viele Frauen, die sich alleine um ihre Kinder kümmern müssen.

  • 13:40 Uhr

    Frontbericht des russischen Verteidigungsministeriums

    Das russische Verteidigungsministerium berichtet über den weiteren Verlauf der militärischen Sonderoperation in der Ukraine binnen der vergangenen 24 Stunden. Wie die Militärbehörde am Donnerstag auf der Plattform MAX schreibt, habe der Truppenverband Nord seine taktische Position verbessert, wobei er ukrainische Einheiten im Raum der Ortschaften Kondratowka, Miropolje und Pissarewka im Gebiet Sumy sowie Semljanki, Isbizkoje, Nikolskoje und Pokaljanoje im Gebiet Charkow getroffen habe. Der Gegner habe bis zu 145 Armeeangehörige verloren. Das russische Militär habe zudem zwölf Wagen, eine Anlage der elektronischen Kampfführung sowie sieben Munitions- und Materiallager zerstört.

    Der Truppenverband West habe ebenfalls seine Position an der vordersten Linie verbessert, indem er Personal und Technik des Gegners nahe den Ortschaften Gorochowatka, Druscheljubowka, Nowossergejewka, Senkowo, Studenok und Tschereschtschina im Gebiet Charkow sowie Iljitschowka, Krasny Liman und Majaki in der DVR getroffen habe. Dabei seien bis zu 190 ukrainische Kämpfer getötet oder verletzt worden. Der Gegner habe außerdem zwei gepanzerte Gefechtsfahrzeuge, 17 Wagen, drei Geschütze und zwei Munitionslager verloren.

    Auch der Truppenverband Süd habe günstigere Stellungen bezogen und ukrainische Einheiten in der Nähe der Ortschaften Weroljubowka, Iljinowka, Konstantinowka, Kriwaja Luka, Nikolajewka, Orechowatka, Popasnoje und Selesnjowka in der DVR getroffen. Das russische Ministerium beziffert die gegnerischen Personalverluste auf mehr als 145 Soldaten. Dabei seien ein Transportpanzer, sechs gepanzerte Gefechtsfahrzeuge, 16 Wagen, eine Anlage der elektronischen Kampfführung sowie zehn Munitions- und Materiallager eliminiert worden.

    Der Truppenverband Mitte habe ebenfalls seine taktische Position verbessert und ukrainische Einheiten im Raum der Ortschaften Belizkoje, Dobropolje, Solotoi Kolodes, Kutscherow Jar, Nowogrigorowka und Nowonikolajewka in der DVR sowie Nowopawlowka und Nowopodgorodnoje im Gebiet Dnjepropetrowsk getroffen. Der Gegner habe einen Verlust von bis zu 340 Armeeangehörigen hinnehmen müssen. Darüber hinaus seien zwei gepanzerte Gefechtsfahrzeuge, zwei Wagen, ein Mehrfachraketenwerfer und ein Munitionslager außer Gefecht gesetzt worden.

    Auch der Truppenverband Ost habe seinen Vormarsch fortgesetzt, indem er Personal und Technik der ukrainischen Streitkräfte nahe den Ortschaften Kolomijzy im Gebiet Dnjepropetrowsk sowie Wosdwischewka, Kopani, Ljubizkoje und Timoschewka im Gebiet Saporoschje getroffen habe. Die russische Militärbehörde schätzt die gegnerischen Personalverluste auf mehr als 195 Soldaten. Außerdem seien zwei gepanzerte Gefechtsfahrzeuge und acht Wagen eliminiert worden.

    Der Truppenverband Dnjepr habe Personal und Technik des Gegners in der Nähe der Ortschaften Orechow und Preobraschenka im Gebiet Saporoschje getroffen. Mehr als 40 ukrainische Kämpfer seien getötet oder verletzt worden. Der Gegner habe darüber hinaus zwei gepanzerte Gefechtsfahrzeuge und zwölf Wagen verloren.

    Nach russischen Angaben habe die Ukraine seit dem Beginn der Sonderoperation am 24. Februar 2022 insgesamt 671 Flugzeuge, 284 Hubschrauber, 134.449 Drohnen, 656 Flugabwehrraketenkomplexe, 28.923 Kampfpanzer und andere Panzerfahrzeuge, 1.701 Mehrfachraketenwerfer sowie 34.455 Geschütze und Mörser verloren.

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Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.