Liveticker Ukraine-Krieg – Selenskij: Kiew überstellt nordkoreanische Kriegsgefangene an Südkorea

24.09.2026 13:36 Uhr
13:36 Uhr
Gebiet Charkow: Zwei Ortschaften befreit
Einheiten des Truppenverbandes Nord ziehen den Ring um den eingekesselten Gegner im Gebiet Charkow weiterhin fest und erweitern die äußere Kontrollzone. Die Ortschaften Busowo und Chischnjakowo wurden befreit. Die Kämpfe um Rubljonoje, Chripuny, Petropawlowka, Prikolotnoje und Losowaja dauern an. Außerdem bekämpfte Russland Einheiten der ukrainischen Streitkräfte nahe den Dörfern in den Gebieten Charkow und Sumy.
Die Verluste des Gegners beliefen sich auf 40 Soldaten. Zwei gepanzerte Kampffahrzeuge wurden außer Gefecht gesetzt.
12:52 Uhr
Russische Armee befreit Ortschaften in DVR und Gebiet Saporoschje
Einheiten des russischen Truppenverbandes Mitte haben nahe der Ortschaft Dopropolje in der Donezker Volksrepublik (DVR) den äußeren Ring um den eingekesselten Gegner erweitert, berichtet das Verteidigungsministerium in Moskau. Im Zuge der Offensive wurde Dobropolje (Maloje) befreit. Es wurde zudem ein weiterer Durchbruchversuch in Richtung des Dorfes Swjatogorowka zurückgeschlagen. Im Laufe des Tages setzte Russland mehr als 45 Soldaten der Ukraine außer Gefecht. Insgesamt 152 Gebäude wurden geräumt.
Der Truppenverband Ost nahm den Ort Swetlaja Dolina im Gebiet Saporoschje ein.
12:20 Uhr
Selenskij: Kiew überstellt nordkoreanische Kriegsgefangene an Südkorea

Der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij am 23. September 2026 vor der UN-Generalversammlung in New YorkAlexi J. Rosenfeld / Gettyimages.ru Die Ukraine hat zwei gefangengenommene nordkoreanische Soldaten an Südkorea überstellt, erklärt Präsident Wladimir Selenskij am Mittwoch in seiner Rede vor der UN-Vollversammlung.
Nach seinen Angaben versuchte einer der Soldaten im Moment der drohenden Gefangennahme, sich das Leben zu nehmen. Diese Männer seien nicht leicht lebend zu fassen, betont Selenskij.
Laut Medienberichten ist bislang bekannt, dass nur zwei Soldaten von der Ukraine gefangengenommen wurden.
11:40 Uhr
Washington Post: Drogenkartelle rekrutieren Drohnenpiloten mit Erfahrung im Ukraine-Konflikt

Ein ukrainischer Soldat bereitet eine Drohne auf den Start vor.Diego Herrera Carcedo / Gettyimages.ru Mexikanische kriminelle Gruppen setzen Geld und Zwang ein, um Söldner anzuwerben, die für Kiew gekämpft haben, wie US-Beamte der Zeitung mitteilten. Russland hat wiederholt davor gewarnt, dass der Ukraine-Konflikt die globale Instabilität schürt, da er aufgrund von Schwarzmarkthandel zur Verbreitung von Waffen führt.
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11:11 Uhr
Verteidigungsministerium präzisiert Angaben über nächtliche Angriffe auf die Ukraine
Das russische Verteidigungsministerium hat Angaben zu den Objekten präzisiert, die in der vergangenen Nacht durch den massiven Angriff mit Hochpräzisionswaffen und Drohnen getroffen wurden.
In der Hauptstadt Kiew attackierte Russland drei Rüstungsbetriebe für die Produktion und Lagerung unbemannter Flugzeuge mittlerer und größerer Reichweite und deren Fragmente sowie zwei Telekommunikationszentren, die Kommunikationsdienste und Rechenleistung für die ukrainischen Streitkräfte bereitstellten. Außerdem wurde ein Transport- und Logistikzentrum für die Lagerung und Verteilung unbemannter Flugzeuge angegriffen.
In Odessa wurden zwei Logistikzentren für die Lagerung und Verteilung von Militär- und Dual-Use-Gütern, die aus europäischen Ländern in die Ukraine eintrafen, unter Beschuss genommen. Ferner wurde ein Tanker mit Treib- und Schmierstoffen für die ukrainischen Streitkräfte auf dem Weg zum Hafen von Tschernomorsk angegriffen.
10:10 Uhr
Flugabwehr zerstört in der Nacht 40 ukrainische Drohnen
Einheiten der russischen Flugabwehr haben 40 unbemannte Flugzeuge der Ukraine abgefangen und zerstört. Laut dem Verteidigungsministerium wurden die Flugziele zwischen 20 Uhr am Mittwoch und 8 Uhr am Donnerstag (Moskauer Zeit) über sieben Regionen Russlands vom Himmel geholt.
09:30 Uhr
OSZE-Teilnahme an Beilegung braucht eine Vereinbarung zwischen Moskau und Kiew
Die Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (OSZE) könnte an der Lösung des Konfliktes mit der Zustimmung Russlands und der Ukraine beteiligt sein, sagt Generalsekretär Feridun Sinirlioğlu am Rande der 81. UN‑Generalversammlung. Er betont:
"Es hängt von den Parteien und der Einigung ab, die sie während der Verhandlungen erzielen. Sie sind OSZE-Mitglieder. Wenn sie sich auf eine Rolle der OSZE einigen, werden wir dies gewährleisten."
Die russische Kritik an der OSZE erklärt der Generalsekretär damit, dass nicht alle multilateralen Formate spannungsfrei funktionieren.
08:44 Uhr
Gebiet Rostow: Ölraffinerie durch ukrainische Drohne beschädigt
Die Fragmente einer abgefangenen Drohne sind auf eine Ölraffinerie im Gebiet Rostow abgestürzt, teilt Gouverneur Juri Sljussar mit. Es wurden Verwaltungsgebäude beschädigt. Es wurden keine Verletzten registriert, und es kam zu keinem Brand.
Sljussar betont, dass das Gebiet Rostow in der vergangenen Nacht einen Drohnenangriff abgewehrt hat. Die Zahl der neutralisierten Flugziele präzisiert er nicht.
08:04 Uhr
Russische Armee attackiert Rüstungsbetriebe in Kiew und im Gebiet Odessa

SymbolbildDmitri Jagodkin / TASS In der vergangenen Nacht haben die russischen Streitkräfte einen massiven Angriff mit boden- und luftgestützten Hochpräzisionswaffen sowie unbemannten Luftfahrzeugen gegen Ziele in der Ukraine durchgeführt, berichtet das Verteidigungsministerium in Moskau. Demnach wurden Rüstungsbetriebe, Telekommunikations- und Logistikzentren in Kiew und im Gebiet Odessa sowie Schiffe getroffen, die im Interesse der ukrainischen Armee betrieben wurden.
23.09.2026 22:00 Uhr
22:00 Uhr
Damit beenden wir für heute den Live-Ticker zur Lage im Ukraine-Konflikt. Morgen früh ab 7 Uhr geht es mit der Berichterstattung weiter. Wir wünschen unseren Lesern trotz aller Spannungen in der Welt eine gute Nacht!
Durch die Sperrung von RT zielt die EU darauf ab, eine kritische, nicht prowestliche Informationsquelle zum Schweigen zu bringen. Und dies nicht nur hinsichtlich des Ukraine-Kriegs. Der Zugang zu unserer Website wurde erschwert, mehrere Soziale Medien haben unsere Accounts blockiert. Es liegt nun an uns allen, ob in Deutschland und der EU auch weiterhin ein Journalismus jenseits der Mainstream-Narrative betrieben werden kann. Wenn Euch unsere Artikel gefallen, teilt sie gern überall, wo Ihr aktiv seid. Das ist möglich, denn die EU hat weder unsere Arbeit noch das Lesen und Teilen unserer Artikel verboten. Anmerkung: Allerdings hat Österreich mit der Änderung des "Audiovisuellen Mediendienst-Gesetzes" am 13. April diesbezüglich eine Änderung eingeführt, die möglicherweise auch Privatpersonen betrifft. Deswegen bitten wir Euch bis zur Klärung des Sachverhalts, in Österreich unsere Beiträge vorerst nicht in den Sozialen Medien zu teilen.
Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.


