Liveticker Ukraine-Krieg: Mit Sprengstoff beladene ukrainische Drohne stürzt in der Türkei ab

1.07.2026 20:30 Uhr
20:30 Uhr
Präsidentenberater Estlands: Tallinn bereit, mit Kiew Angriffe auf Sankt Petersburg zu koordinieren

Der nationale Sicherheitsberater des estnischen Präsidenten, Madis Roll, hat erklärt, Estland sei bereit, gemeinsam mit den ukrainischen Streitkräften Angriffe auf Sankt Petersburg zu koordinieren. Dies gaben die Blogger Wowan und Lexus bekannt, die Roll als Sekretär des Nationalen Sicherheits- und Verteidigungsrates der Ukraine, Rustem Umerow, angerufen hatten. Demnach sagte Roll während des Telefonats:
"Ich hoffe, dass ich helfen kann, falls es zu Koordinationsproblemen kommen sollte. Bitte lassen Sie es uns wissen. Ich bin mir sicher, dass unsere Verteidigungsminister in dieser Angelegenheit bereits in Kontakt stehen und entsprechende Anstrengungen unternehmen."
Gleichzeitig schob er die Verantwortung für die Vorfälle mit ukrainischen Drohnen im Baltikum auf Moskau.
Ein Video dazu gibt es hier auf unserer Webseite.
20:14 Uhr
Russische Luftabwehr schießt tagsüber 133 ukrainische Drohnen ab
Die russische Luftabwehr hat nach Angaben des Verteidigungsministeriums zwischen 8.00 Uhr und 20.00 Uhr Moskauer Zeit insgesamt 133 ukrainische Drohnen abgefangen und zerstört. Dem Ministerium zufolge wurden die Drohnen über den Gebieten Belgorod, Brjansk, Kaluga, Kursk, Orjol, Rostow, Rjasan, Saratow, Smolensk, Twer und Tula sowie über der Region Moskau, den Regionen Stawropol und Krasnodar, den Republiken Baschkortostan und Kalmückien sowie über dem Asowschen Meer abgeschossen.
19:44 Uhr
Gebiet Kursk: Vier Verletzte nach ukrainischem Angriff auf Rylsk
Nach dem ukrainischen Angriff auf die Stadt Rylsk im Gebiet Kursk mussten vier Menschen medizinisch versorgt werden. Dies teilte der Gouverneur der Region, Alexander Chinstein, auf der Plattform Max mit. Wie er weiter erklärte, erlitt ein 39-jähriger Polizeibeamter bei der Detonation ein Explosionstrauma sowie eine Splitterverletzung an der rechten Schulter. Zwei weitere Männer im Alter von 52 und 48 Jahren erlitten ebenfalls Explosionstraumata und Splitterverletzungen. Einer von ihnen ist ebenfalls Polizeibeamter. Bei dem vierten Verletzten handelt es sich laut Chinstein um einen Mitarbeiter der kommunalen Dienste.
19:20 Uhr
Russische Truppen führen massive Luftangriffe auf militärische Anlagen entlang der Front aus (Video)
Die russischen Luftstreitkräfte haben schwere FAB-Bomben und eine Präzisionsrakete vom Typ X-38 ML gegen militärische Ziele in der Volksrepublik Donezk (DVR) sowie in den Gebieten Charkow und Sumy eingesetzt. Russlands Verteidigungsministerium teilt entsprechende Aufnahmen auf Telegram.
19:00 Uhr
Türkei: Ukrainische Drohne mit Sprengstoff stürzt in Provinz Trabzon ab
In der türkischen Provinz Trabzon ist eine ukrainische Drohne mit Sprengstoff abgestürzt. Dies berichtet die Nachrichtenagentur IHA. In dem Bericht heißt es:
"Eine ukrainische Drohne zerschellte nach dem Aufprall auf einen Baum im Landkreis Vakfıkebir. Spezialisten untersuchten das Objekt und stellten fest, dass die Drohne mit fünf Kilogramm Sprengstoff bestückt war."
Der Fund löste unter Anwohnern Besorgnis aus. Die Behörden leiteten eine Untersuchung ein. Bereits im Juni waren an mehreren Orten an der türkischen Schwarzmeerküste Drohnen oder deren Trümmerteile entdeckt worden.
18:40 Uhr
Sacharowa: Russland berücksichtigt westliche Unterstützung Kiews bei Terrorakten
Russland berücksichtige nach den Worten der Sprecherin des Außenministeriums, Maria Sacharowa, die Beteiligung westlicher Staaten an Terrorakten gegen das Land sowohl in der Diplomatie als auch in der militärischen Planung. Bei einem Briefing erklärte sie, im Westen habe es zuletzt eine Reihe von Eingeständnissen gegeben, die auf eine Verwicklung einzelner Staaten in Terrorakte des Kiewer Regimes gegen Russland hindeuteten.
"All dies wird in Russland berücksichtigt – in der diplomatischen Arbeit, in der militärischen Planung sowie bei Maßnahmen zur Bewältigung aktueller Herausforderungen und Bedrohungen."
Zugleich erklärte sie, Moskau sehe keinerlei Anzeichen für ein echtes Interesse Kiews an einer friedlichen Beilegung des Konflikts.
"Wir machen uns keinerlei Illusionen über den tatsächlichen Friedenswillen des Kiewer Regimes. Dieses Bestreben gab es nicht und gibt es auch heute nicht – vor allem deshalb, weil das Kiewer Regime nicht eigenständig handelt."
18:18 Uhr
Ukrainische Drohnen lösen Brände im Biosphärenreservat Askanija-Nowa aus
Ukrainische Drohnen haben im Biosphärenreservat Askanija-Nowa sowie im Naturschutzgebiet Askanijski im Gebiet Cherson Brände ausgelöst. Dies teilte der Direktor der Einrichtung, Dmitri Meschtscherjakow, gegenüber RIA Nowosti mit.
"Heute sind infolge der Angriffe der ukrainischen Streitkräfte drei Brände in der geschützten Steppenlandschaft sowie zwei weitere auf dem Gelände des Naturschutzgebiets föderaler Bedeutung 'Askanijski' ausgebrochen."
Nach seinen Angaben konnten die drei Brandherde im Biosphärenreservat inzwischen eingedämmt werden. Die Löscharbeiten dauern an. Eine Gefahr für den einzigartigen dendrologischen Park bestehe derzeit nicht, da das Feuer an einem Brandschutzstreifen gestoppt worden sei. Ein Brandherd im Naturschutzgebiet sei bislang jedoch noch nicht unter Kontrolle gebracht worden.
17:54 Uhr
Krim: Zwei Städte aufgrund eines massiven ukrainischen Angriffs ohne Strom
Nach den ukrainischen Drohnenangriffen auf Stromleitungen auf der Krim gelten weiterhin vorübergehende Einschränkungen der Versorgung in 17 Orten. Dies gibt der Chef der lokalen Regierung, Juri Gozanjuk, auf Telegram bekannt.
"Infolge eines massiven feindlichen Angriffs auf das Hauptstromnetz sind Armjansk und Feodosia sowie das umliegende Stadtgebiet ohne Strom", schreibt der Beamte in seinem Post.
Wie es heißt, arbeiten die Fachleute des Energieversorgers Krymenergo an der Stabilisierung des Stromnetzes und tun alles, um Unfälle durch Netzüberlastung zu verhindern.
17:35 Uhr
Jetzt geht es los: Die EU treibt Ukrainer in den sicheren Tod

SymbolbildKI-generiert/RIA Nowosti Einfach nur wegzusehen, wenn in der Ukraine die Menschenfänger unterwegs sind, genügt nicht mehr - Kiew gehen an der Front die Soldaten aus. Die EU ist jetzt bereit, Hilfestellung zu leisten, und jene, die bereits entkommen sind, wieder zurückzuschicken.
Lesen Sie dazu mehr hier auf unserer Webseite.17:17 Uhr
Sacharowa: Selenskij will Eskalation des Konflikts provozieren
Der ukrainische Machthaber Wladimir Selenskij wolle den Konflikt um die Ukraine gezielt eskalieren. Dies erklärte die Sprecherin des russischen Außenministeriums, Maria Sacharowa, bei einem Briefing.
"Hinter der ganzen Demagogie über eine angebliche Beilegung des Konflikts strebt Selenskij in Wirklichkeit eine Eskalation an. Das ist seine Aufgabe. Diese Aufgabe wurde ihm gestellt. Er wird sie durch Angriffe auf zivile Infrastruktur, die Tötung friedlicher Zivilisten und Terrorakte umsetzen. Er macht daraus kein Geheimnis."
Zugleich erklärte sie, Selenskij unternehme "verzweifelte Versuche", den Konflikt auszuweiten und dabei auch Russlands engste Verbündete und Nachbarstaaten hineinzuziehen.
"Das ist es, was diejenigen brauchen, die nach den NATO-Narrativen leben."
Durch die Sperrung von RT zielt die EU darauf ab, eine kritische, nicht prowestliche Informationsquelle zum Schweigen zu bringen. Und dies nicht nur hinsichtlich des Ukraine-Kriegs. Der Zugang zu unserer Website wurde erschwert, mehrere Soziale Medien haben unsere Accounts blockiert. Es liegt nun an uns allen, ob in Deutschland und der EU auch weiterhin ein Journalismus jenseits der Mainstream-Narrative betrieben werden kann. Wenn Euch unsere Artikel gefallen, teilt sie gern überall, wo Ihr aktiv seid. Das ist möglich, denn die EU hat weder unsere Arbeit noch das Lesen und Teilen unserer Artikel verboten. Anmerkung: Allerdings hat Österreich mit der Änderung des "Audiovisuellen Mediendienst-Gesetzes" am 13. April diesbezüglich eine Änderung eingeführt, die möglicherweise auch Privatpersonen betrifft. Deswegen bitten wir Euch bis zur Klärung des Sachverhalts, in Österreich unsere Beiträge vorerst nicht in den Sozialen Medien zu teilen.
Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.

