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Liveticker Ukraine-Krieg: Thermobare Waffen legen russischen Stoßtrupps Routen bei Krasny Liman frei

Russland führt gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine Militäroperation in der Ukraine durch. Der Westen reagiert mit immer neuen Waffenlieferungen an die Ukraine und beispiellosen Sanktionen gegen Russland. Lesen Sie hier die neuesten Entwicklungen.
Liveticker Ukraine-Krieg: Thermobare Waffen legen russischen Stoßtrupps Routen bei Krasny Liman frei© Alexander Reka
  • 1.07.2026 11:27 Uhr

    11:27 Uhr

    Wegen ukrainischer Drohnenangriffe: Bundesregierung weitet Reisewarnung für Russland aus

    Das Auswärtige Amt warnt jetzt vor Reisen in ganz Russland.  Bisher galt dies nur für die an die Ukraine angrenzenden Gebiete. Begründet wird dieser Schritt damit, dass in ganz Russland mit "erheblicher Gefährdung" durch Drohnen beziehungsweise Trümmerteile von Drohnen zu rechnen sei.

    "Die Gefahren sind besonders hoch in den an die Ukraine grenzenden Verwaltungsgebieten (Belgorod, Kursk, Brjansk, Woronesch, Rostow, Krasnodar)", warnt das Auswärtige Amt.

    Für deutsche Staatsangehörige und deutsch-russische Doppelstaatlerinnen und -staatler bestehe zudem die Gefahr willkürlicher Festnahmen.

    Wie es weiter heißt, seien nun auch das Stadtgebiet und die weitere Umgebung von Moskau, die Umgebung von Sankt Petersburg sowie die Leningrader Oblast und andere Orte in Russland verstärkt Ziel massiver ukrainischer Drohnenangriffe.

  • 10:45 Uhr

    Russisches Militär setzt KI-gesteuerte Drohne ein, die Ziele autonom verfolgen kann

    Etwa einmal im Monat, manchmal sogar zweimal, erhalten russische Drohnenpiloten an der Front einen neuen Typ unbemannter Fluggeräte. Viele der neuesten Geräte sind mit Künstlicher Intelligenz (KI) ausgestattet, darunter auch das Modell Veles-15.

    Ein Techniker der Drohneneinheit mit dem Rufnamen Erdschei, der als Teil des russischen Truppenverbands Nord kämpft, äußerte sich dazu gegenüber der Agentur RIA Nowosti. "Jedes Mal, wenn man ein neues Modell sieht, muss man es eingehend studieren", so Erdschei.

    Er beschreibt die Veles-15 wie folgt:

    "Sollte der Kontakt zum Drohnenpiloten plötzlich abbrechen, fliegt der 'Vogel' von selbst dorthin, wo er hinmuss. Falls der Drohnenpilot es schafft, ein Ziel anzuvisieren, welches sich dann in Bewegung setzt oder flüchtet, dreht der 'Vogel' um und verfolgt es."

  • 10:07 Uhr

    Ukraine: Bewohner der Region Tschernigow müssen ihre Häuser für Militärs freimachen

    In der ukrainischen Region Tschernigow werden Polizeieinheiten gebildet, die unter dem Vorwand der Evakuierung von Zivilisten nach Wehrdienstverweigerern und Deserteuren suchen. Die Nachrichtenagentur RIA Nowosti teilt das unter Verweis auf eine Quelle aus den Sicherheitsbehörden Russlands mit.

    Wie es weiter heißt, zwinge die Polizei die Einwohner, ihre Wohnungen und Eigenheime zu räumen, um dort anschließend nationalistische Kämpfer unterzubringen.

    In einigen Ortschaften werde der Mitteilung zufolge die Zivilbevölkerung gezwungen, nur die oberen Stockwerke der Wohngebäude freizumachen. Dort würden vermutlich Drohnenpiloten stationiert werden.

  • 09:32 Uhr

    Russische Einheiten lassen dem Gegner keine Chanсе am Frontabschnitt Konstantinowka (Video)

    Aufnahmen des russischen Verteidigungsministeriums zeigen Drohnenpiloten und Artilleriesoldaten des Truppenverbands Süd an der Front bei Konstantinowka in der Volksrepublik Donezk (DVR) im Einsatz. Wie es heißt, machten sie Personal und bodengestützte Roboterkomplexe der ukrainischen Armee durch präzise Treffer unschädlich.  

  • 08:46 Uhr

    Kiew setzt Drohnenterror gegen russische Regionen fort

    In der Zeitspanne von 21 Uhr Moskauer Zeit am Dienstag bis 8 Uhr am Mittwoch hat Russlands Luftverteidigung insgesamt 179 unbemannte Fluggeräte über den Gebieten Belgorod, Brjansk, Wolgograd, Kaluga, Kursk, Orjol, Pensa, Rostow, Saratow, Samara, Twer, Uljanowsk sowie über den Regionen Krasnodar, Stawropol, Moskau, der Republik Krim und den Gewässern des Schwarzen und Asowschen Meeres zerstört.

    Wie das Verteidigungsministerium in Moskau bekanntgibt, setzte das ukrainische Militär bei den Angriffen Starrflüglerdrohnen ein.

  • 08:12 Uhr

    Truppenverband Nord führt über Nacht Hunderte Kampfeinsätze durch

    Artilleristen des russischen Truppenverbands Nord haben in der vergangenen Nacht gemeinsam mit Drohnenpiloten über 200 Kampfeinsätze in den Gebieten Charkow und Sumy durchgeführt. Dies berichtet die Nachrichtenagentur TASS unter Verweis auf das russische Militär.  

    Insgesamt wurden demnach eine Selbstfahrlafette vom Typ M120 Rak, ein Granatwerfer im Kaliber von 120 Millimetern, ein Radargerät des Typs RADA, elf Drohnenleitstellen und zwölf Geländefahrzeuge zerstört. Zudem seien 77 ukrainische Armeeangehörige außer Gefecht gesetzt worden, heißt es in der Mitteilung.

  • 07:24 Uhr

    Russisches Militär setzt thermobare Raketen gegen Ziele an der Front bei Krasny Liman ein

    Laut einem russischen Kommandeur mit dem Rufnamen Smeij (dt.: Schlange), der als Teil des Truppenverbands West kämpft, setzten die Soldaten das schwere Flammenwerfersystem vom Typ TOS-1A täglich ein, um die Stoßtrupps bei Krasny Liman in der Volksrepublik Donezk (DVR) zu unterstützen.    

    So sei bei seinem jüngsten Angriff ein Stützpunkt der ukrainischen Truppen durch thermobare Raketen zerstört worden, berichtete der Offizier in einem Gespräch mit der Agentur TASS.

    Bei der Zielbeobachtung und Feuerlenkung in Echtzeit seien Aufklärungsdrohnen eingesetzt worden. Dies habe es den Stoßtrupps ermöglicht, an der Front bei Krasny Liman deutlich vorzurücken, so der russische Kommandeur weiter.  

  • 30.06.2026 22:00 Uhr

    22:00 Uhr

    Damit beenden wir für heute den Live-Ticker zur Lage im Ukraine-Konflikt. Morgen früh ab 7 Uhr geht es mit der Berichterstattung weiter. Wir wünschen unseren Lesern trotz aller Spannungen in der Welt eine gute Nacht!

  • 21:55 Uhr

    Russland: NATO-Waffenprogramm für Kiews Aufrüstung Grund für "horizontale Eskalation"

    Aktuell plant die NATO, neue Waffen unter Beteiligung von Unternehmen in den NATO-Staaten selbst für das Kiewer Regime zwecks Einsatz gegen Russland zu entwickeln. Dies gebe Moskau einen weiteren Grund, den Ukraine-Krieg räumlich nach Westen zu eskalieren, verkündet die Sprecherin des russischen Außenamtes, Maria Sacharowa.

    Lesen Sie dazu mehr hier auf unserer Webseite.

  • 21:45 Uhr

    Dänemark schnürt neues Militärhilfepaket für die Ukraine

    Die dänische Regierung hat ein neues Militärhilfepaket für die Ukraine im Wert von rund 671 Millionen US-Dollar beschlossen. Dies teilte das dänische Verteidigungsministerium mit.

    "Die Verabschiedung des 30. Militärhilfepakets für die Ukraine unterstreicht, dass Dänemark die Ukraine weiterhin entschlossen unterstützt. Von den insgesamt rund 4,4 Milliarden Kronen (671 Millionen US-Dollar) werden unter anderem etwa 1,3 Milliarden Kronen (198 Millionen US-Dollar) im Rahmen des 'dänischen Modells' bereitgestellt, das die Finanzierung ukrainischer Beschaffungen über die eigene Rüstungsindustrie ermöglicht."

    Das Hilfspaket umfasst den Angaben zufolge Munition, Waffen, Mittel für die Ausbildung ukrainischer Soldaten sowie weitere Unterstützung. Seit Beginn des Konflikts hat Dänemark der Ukraine demnach Militärhilfe im Gesamtwert von 76,8 Milliarden Kronen beziehungsweise rund 11,7 Milliarden US-Dollar zur Verfügung gestellt.

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Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.