Liveticker Ukraine-Krieg – Gefangenenaustausch: 103 russische Soldaten kehren in die Heimat zurück

19.08.2026 12:00 Uhr
12:00 Uhr
Gebiet Belgorod: Binnen 24 Stunden drei Tote und 18 Verletzte
Nach Angaben des Interimsgouverneurs des Gebietes Belgorod, Alexander Schuwajew, seien im Laufe des Tages infolge ukrainischer Angriffe drei Zivilisten ums Leben gekommen, 18 weitere, darunter zwei Kinder, hätten Verletzungen erlitten. Die beiden Kinder und drei Erwachsene seien in ernstem Zustand in Krankenhäuser der Region eingeliefert worden, präzisierte der Politiker.
Insgesamt seien 17 Bezirke angegriffen worden, so Schuwajew weiter. Die ukrainischen Streitkräfte hätten die Region sechsmal mit Artillerie, Flugzeugen und Mehrfachraketenwerfern beschossen. Zudem habe der Gegner sechsmal Sprengsätze mittels Drohnen abgeworfen.
In den vergangenen 24 Stunden seien insgesamt 167 ukrainische Drohnen abgeschossen worden, fügte der Gouverneur hinzu.
11:23 Uhr
Gefangenenaustausch: 103 russische Soldaten kehren in die Heimat zurück
Das russische Verteidigungsministerium hat am Mittwoch die Rückkehr von 103 russischen Soldaten aus ukrainischer Gefangenschaft bekannt gegeben. Im Gegenzug hat Moskau Kiew 103 gefangene ukrainische Kämpfer übergeben.
Die russischen Militärangehörigen befinden sich derzeit in Weißrussland, wo sie medizinisch versorgt werden. Außerdem erhalten sie psychologische Hilfe. Die russische Menschenrechtsbeauftragte, Jana Lantratowa, ist auch vor Ort.
Die Soldaten werden demnächst zur Behandlung und Rehabilitation in medizinische Einrichtungen des russischen Verteidigungsministeriums gebracht.
Der Gefangenenaustausch wurde durch humanitäre Vermittlung der Vereinigten Arabischen Emirate möglich.
10:40 Uhr
Gebiet Cherson: Vier Frauen wegen Geldüberweisungen an ukrainische Streitkräfte verhaftet
Vier Einwohnerinnen des Gebietes Cherson seien verhaftet worden, wie die regionale Abteilung des russischen Inlandsgeheimdienstes FSB mitteilte. Die Frauen (Jahrgänge 1980, 1957, 1982 und 1982) sollen die ukrainischen Streitkräfte finanziell unterstützt haben.
Wie es heißt, hätten die Verdächtigen Geld auf Bankkonten der ukrainischen Armee überwiesen, um "militärische Ausrüstung und andere Güter für Kampfhandlungen gegen die Streitkräfte der Russischen Föderation" zu erwerben.
Die Frauen befinden sich in Untersuchungshaft. Es wurden Ermittlungen wegen Landesverrats eingeleitet. Den Verdächtigen droht eine lebenslange Haftstrafe.
10:04 Uhr
Gebiet Kursk: Binnen 24 Stunden mehr als 100 Drohnen abgefangen
Nach Angaben von Alexander Chinstein, dem Gouverneur des Gebiets Kursk, wurden im Laufe des Tages 49 Geschosse auf die Region abgefeuert. Die Luftabwehrkräfte haben 127 gegnerische Drohnen unterschiedlicher Typen eliminiert. Dreimal hätten die Drohnen das Gebiet durch den Abwurf von Sprengsätzen angegriffen, heißt es.
Eine Drohne sei gegen einen Baum in der Nähe eines Kindergartens gestürzt, so Chinstein weiter. Zwölf Kinder und 13 Mitarbeiter seien aus dem Gebäude evakuiert worden. Es gab keine Sachschäden oder Verletzten.
Bei den Attacken seien zudem ein Objekt der Energieinfrastruktur und ein Wohngebäude beschädigt worden.
09:30 Uhr
Eine Tote und vier Verletzte nach Drohnenangriff auf Donezk

Telegram-Kanal von Alexei Kulemsin In der Nacht haben die ukrainischen Streitkräfte die Stadt Donezk mit Drohnen angegriffen. Nach Angaben des Bürgermeisters Alexei Kulemsin sei eine Frau ums Leben gekommen und vier weitere Zivilisten hätten Verletzungen erlitten. Fünf Ladenlokale, eine Garage und drei Fahrzeuge sowie die Fenster eines Mehrfamilienhauses seien beschädigt worden, fügte Kulemsin hinzu.
08:58 Uhr
Russische Luftabwehr zerstört in der Nacht mehr als 400 ukrainische Drohnen
In der Nacht zum Mittwoch haben die ukrainischen Streitkräfte Russland mit unbemannten Luftfahrzeugen angegriffen. Das Verteidigungsministerium in Moskau berichtete am Morgen, dass die Luftabwehr insgesamt 453 ukrainische Starrflüglerdrohnen abgefangen habe.
Die gegnerischen Drohnen wurden demnach über den Gebieten Belgorod, Brjansk, Kursk, Woronesch, Kaluga, Wladimir, Nischni Nowgorod, Wolgograd, Orjol, Tula, Lipezk, Rjasan, Jaroslawl, Wolgograd, Rostow, Saratow, Samara, Uljanowsk, den Regionen Moskau und Krasnodar, den Teilrepubliken Krim und Baschkortostan sowie den Gewässern des Schwarzen Meeres zerstört.
08:19 Uhr
Ukrainischer Ex-Verteidigungsminister Fjodorow fordert Wahlen

Ukrainischer Ex-Verteidigungsminister Michail FjodorowKay Nietfeld/picture alliance via Getty Images Trotz des laufenden Kriegs hat der ehemalige ukrainische Verteidigungsminister Michail Fjodorow zu Wahlen in der Ukraine aufgerufen.
"Wir müssen einen legalen, sicheren und realistischen Mechanismus finden, der es der Ukraine ermöglicht, einen vollwertigen demokratischen Prozess wieder aufzunehmen."
In seiner Videobotschaft betonte er, dass man "die Sicherheit des Wahlprozesses und die Unabhängigkeit der Institutionen" gewährleisten müsse, um "das Vertrauen in das Ergebnis zu garantieren".
Fjodorow sprach auch von einer systemischen Krise der Regierungsführung und kritisierte die ukrainische Regierung insbesondere wegen Korruption.
"Korruption ist nur ein Symptom. Das zugrunde liegende Problem ist viel tiefer. Wir haben eine systemische Regierungskrise. Das alte System funktioniert zu oft nach seinen eigenen Regeln – es schützt sich selbst, es fürchtet Veränderungen, es trifft Entscheidungen langsam."
Ferner betonte er, dass die Menschen nicht in einem Staat leben könnten, "in dem sie nicht wissen, warum bestimmte Entscheidungen getroffen werden, warum manche Reformen vorangetrieben und andere blockiert werden, warum Entscheidungen, die heute an der Front dringend benötigt werden, monatelang in Kabinetten debattiert werden".
Fjodorow ist der Ansicht, dass vor diesem Hintergrund die Menschen glaubten, dass das Hauptkriterium nicht die Professionalität der Beamten sei, sondern deren Loyalität gegenüber dem System.
07:24 Uhr
TASS: Einwohner des Gebietes Charkow müssen ihre Häuser für ukrainische Soldaten räumen
Die ukrainische Polizei im Gebiet Charkow hat zur Unterbringung von ukrainischen Soldaten mit der Zwangsevakuierung von Zivilisten begonnen. Dies teilte TASS unter Berufung auf die russischen Sicherheitsdienste mit.
"Zur Unterbringung von Angehörigen der ukrainischen Streitkräfte hat die Polizei im Gebiet Charkow mit der Zwangsevakuierung der Einwohner der Dörfer Kalinowka, Tschernoglasowka und Mironowka im Bezirk Solotschow begonnen. Den Einwohnern wurden maximal 12 Stunden gegeben, um ihre Häuser zu verlassen."
18.08.2026 22:00 Uhr
22:00 Uhr
Damit beenden wir für heute den Live-Ticker zur Lage im Ukraine-Konflikt. Morgen früh ab 7 Uhr geht es mit der Berichterstattung weiter. Wir wünschen unseren Lesern trotz aller Spannungen in der Welt eine gute Nacht!
21:55 Uhr
Devaluierung der Hrywnja Richtung 50: Ukrainische Reserven brennen langsam ab

Die ukrainischen Devisenreserven brennen langsam ab, während die Hrywnja weiter an Wert verliert.Alexander Demjantschuk Die kontrollierte Abwertung der Hrywnja kostet die Ukraine Milliarden an Reserven. Der Trend zeigt klar in Richtung 50 Hrywnja für einen US-Dollar. Die stille Erosion der Währung trifft die Haushalte hart. Der Sprung auf den vorgenannten Kurs würde die Inflation und Lebenshaltungskosten spürbar erhöhen.
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Durch die Sperrung von RT zielt die EU darauf ab, eine kritische, nicht prowestliche Informationsquelle zum Schweigen zu bringen. Und dies nicht nur hinsichtlich des Ukraine-Kriegs. Der Zugang zu unserer Website wurde erschwert, mehrere Soziale Medien haben unsere Accounts blockiert. Es liegt nun an uns allen, ob in Deutschland und der EU auch weiterhin ein Journalismus jenseits der Mainstream-Narrative betrieben werden kann. Wenn Euch unsere Artikel gefallen, teilt sie gern überall, wo Ihr aktiv seid. Das ist möglich, denn die EU hat weder unsere Arbeit noch das Lesen und Teilen unserer Artikel verboten. Anmerkung: Allerdings hat Österreich mit der Änderung des "Audiovisuellen Mediendienst-Gesetzes" am 13. April diesbezüglich eine Änderung eingeführt, die möglicherweise auch Privatpersonen betrifft. Deswegen bitten wir Euch bis zur Klärung des Sachverhalts, in Österreich unsere Beiträge vorerst nicht in den Sozialen Medien zu teilen.
Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.


