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Liveticker Ukraine-Krieg – Selenskij: USA wollen Dreiergespräche mit Kiew und Moskau verschieben

Russland führt gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine Militäroperation in der Ukraine durch. Der Westen reagiert mit immer neuen Waffenlieferungen an die Ukraine und beispiellosen Sanktionen gegen Russland. Lesen Sie hier die neuesten Entwicklungen.
Liveticker Ukraine-Krieg – Selenskij: USA wollen Dreiergespräche mit Kiew und Moskau verschieben© Urheberrechtlich geschützt / iStock
  • 14.03.2026 13:09 Uhr

    13:09 Uhr

    Russland bestätigt massiven Vergeltungsschlag gegen Ziele in der Ukraine

    Das russische Verteidigungsministerium meldet auf der Plattform MAX einen massiven Angriff auf militärisch relevante Ziele in der Ukraine. Die Behörde spricht dabei von einem Vergeltungsschlag, nachdem das ukrainische Militär zivile Objekte in Russland attackiert habe. Als Reaktion darauf habe das russische Militär in der Nacht hochpräzise boden-, luft- und seegestützte Langstreckenwaffen und Drohnen verwendet. Der Vergeltungsschlag habe Energieanlagen, die der Gegner zu militärischen Zwecken verwende, und Militärflughäfen gegolten. Alle anvisierten Ziele seien getroffen worden.

    Ferner meldet die Behörde in Moskau erfolgreiche Luft-, Drohnen-, Raketen- und Artillerieangriffe auf 142 Standorte mit ukrainischen Soldaten und ausländischen Söldnern. Dabei sei ein Mehrfachraketenwerfer des Typs HIMARS getroffen worden. Dagegen habe die russische Luftabwehr in den letzten 24 Stunden zehn Lenkbomben und 285 Drohnen unschädlich gemacht.

    Die ukrainischen Behörden teilen ihrerseits mit, dass im Umland von Kiew mindestens vier Menschen ums Leben gekommen seien. Die Anzahl der Verletzten belaufe sich auf 15. In Teilen der ukrainischen Hauptstadt sei der Strom ausgefallen.

  • 12:37 Uhr

    Frontbericht des russischen Verteidigungsministeriums

    Das russische Verteidigungsministerium berichtet über den weiteren Verlauf der militärischen Sonderoperation in der Ukraine binnen der vergangenen 24 Stunden. Wie die Militärbehörde am Samstag auf der Plattform MAX schreibt, habe der Truppenverband Nord günstigere Stellungen bezogen und ukrainische Einheiten im Raum der Ortschaften Miropolje, Pissarewka, Nowaja Setsch und Kondratowka im Gebiet Sumy sowie Udy, Woltschanskije Chutora und Werchni Saltow im Gebiet Charkow getroffen. Der Gegner habe mehr als 225 Armeeangehörige verloren. Das russische Militär habe 16 Wagen, ein Geschütz, einen Mehrfachraketenwerfer, ein Artillerieaufklärungsradar sowie ein Munitions- und sieben Materiallager zerstört.

    Der Truppenverband West habe ebenfalls seine Position an der vordersten Linie verbessert, indem er Personal und Technik des Gegners nahe den Ortschaften Nowoossinowo und Gruschewka im Gebiet Charkow sowie Jazkowka, Rubzy und Krasny Liman in der DVR getroffen habe. Der Gegner habe dabei bis zu 190 Kämpfer verloren. Darüber hinaus seien ein Schützenpanzer, zwei Transportpanzer, sieben gepanzerte Gefechtsfahrzeuge, 21 Wagen, drei Geschütze, eine Panzerhaubitze, ein Artillerieaufklärungsradar und vier Munitionslager zerstört worden.

    Auch der Truppenverband Süd habe günstigere Stellungen bezogen und dabei ukrainische Einheiten in der Nähe der Ortschaften Konstantinowka, Druschkowka, Alexejewo-Druschkowka, Nowossjolowka und Alexandrowka in der DVR getroffen. Die russische Behörde beziffert die gegnerischen Personalverluste auf bis zu 140 Soldaten. Der Gegner habe außerdem einen Transportpanzer, drei gepanzerte Gefechtsfahrzeuge, zehn Wagen, drei Geschütze, einen Mehrfachraketenwerfer sowie fünf Munitions- und Materiallager verloren.

    Der Truppenverband Mitte habe ebenfalls seine taktische Position verbessert, indem er Personal und Technik des Gegners im Raum der Ortschaften Sergejewka, Dobropolje, Schewtschenko, Grischino, Nowonikolajewka und Nowogrigorowka in der DVR sowie Gawrilowka im Gebiet Dnjepropetrowsk getroffen habe. Der Gegner habe mehr als 290 Kämpfer verloren. Acht gepanzerte Gefechtsfahrzeuge, 18 Wagen und drei Geschütze seien außer Gefecht gesetzt worden.     

    Auch der Truppenverband Ost setze seinen Vormarsch fort und habe zuletzt ukrainische Einheiten nahe den Ortschaften Welikomichailowka, Kolomijzy und Pokrowskoje im Gebiet Dnjepropetrowsk sowie Wosdwischenka und Nowossjolowka im Gebiet Saporoschje getroffen. Das russische Ministerium schätzt die Personalverluste des Gegners auf mehr als 225 Armeeangehörige. Neun gepanzerte Gefechtsfahrzeuge und zwölf Wagen seien außer Gefecht gesetzt worden.

    Der Truppenverband Dnjepr habe ukrainische Einheiten in der Nähe der Ortschaften Orechow, Grigorowka und Preobraschenka im Gebiet Saporoschje getroffen. Der Gegner habe dabei bis zu 65 Armeeangehörige verloren. Das russische Militär habe darüber hinaus drei gepanzerte Gefechtsfahrzeuge, zehn Wagen, ein Geschütz, sieben Anlagen der elektronischen Kampfführung sowie vier Lager mit Munition und Kriegszubehör zerstört.

    Nach russischen Angaben habe die Ukraine seit dem Beginn der Sonderoperation vor gut vier Jahren insgesamt 671 Flugzeuge, 284 Hubschrauber, 122.895 Drohnen, 651 unbemannte Luftfahrzeuge, 651 Flugabwehrraketenkomplexe, 28.250 Kampfpanzer und andere Panzerfahrzeuge, 1.690 Mehrfachraketenwerfer sowie 33.839 Geschütze und Mörser verloren.

  • 12:04 Uhr

    Exklusiv aus dem Donbass: Wie russische Aufklärer Informationen gewinnen

    Der Dienst von Aufklärern gilt als besonders gefährlich und anspruchsvoll. Trotz moderner technischer Aufklärung müssen Soldaten weiterhin direkt in feindliches Gebiet vordringen, um Informationen zu gewinnen.

    Über die Aufgaben und Herausforderungen russischer Aufklärer berichtet RT DE-Militärkorrespondent Iwan Poljanskij. Seine Reportage finden Sie hier auf unserer Webseite.

  • 11:35 Uhr

    Russische Luftabwehr zerstört weitere 37 ukrainische Drohnen

    Das russische Verteidigungsministerium berichtet über weitere Versuche der ukrainischen Streitkräfte, Objekte in Russland mit unbemannten Luftfahrzeugen anzugreifen. Demnach habe die russische Luftabwehr im Zeitraum von 6 bis 9 Uhr MEZ 37 gegnerische Drohnen abgeschossen. Die Zahl der zerstörten unbemannten Luftfahrzeuge listet die Behörde wie folgt auf:

    • Gebiet Brjansk – 29
    • Gebiet Belgorod – 6
    • Gebiet Kursk – 1
    • Gebiet Smolensk – 1

    Weitere Einzelheiten teilt das Ministerium nicht mit.

  • 11:06 Uhr

    Beschuss auf Siedlungen im Gebiet Cherson: Mehr als 40 Geschosse aus Ukraine abgefeuert

    Die Behörden im von Russland kontrollierten Teil des Gebiets Cherson melden andauernde Angriffe auf Siedlungen am linken Dnjepr-Ufer. Den Angaben zufolge feuerte die ukrainische Artillerie im Laufe des 13. März 20 Geschosse auf vier Ortschaften ab. Die Zahl der eingeschlagenen Geschosse listen die Behörden wie folgt auf:

    • Golaja Pristan — 5,
    • Sagi — 5,
    • Aljoschki — 6,
    • Kardaschinka — 4.

    Wie die Behörden weiter mitteilen, dauerte der Beschuss auch in der Nacht zum Samstag an. Auf zivile Infrastrukturen der von Russland kontrollierten Ortschaften Dnjeprjany, Pestschanowka, Gornostajewka und Solonzy wurden insgesamt 21 Geschosse abgefeuert.

    Berichte über Opfer und Schäden liegen bislang nicht vor.

  • 10:33 Uhr

    Zwei Verletzte bei ukrainischen Artillerie- und Drohnenangriffen auf Grenzgebiet Kursk

    Die ukrainischen Streitkräfte setzen ihre Attacken auf das russische Grenzgebiet Kursk fort. Gouverneur Alexander Chinstein berichtet in der täglichen Statistik auf der Plattform MAX über zahlreiche Artillerie- und Drohnenangriffe auf die Region. Wie der Politiker mitteilt, wurden im Zeitraum von 7 Uhr MEZ am 13. März bis 5 Uhr MEZ am 14. März 47 ukrainische Drohnen abgeschossen. Darüber hinaus nahm die gegnerische Artillerie in dieser Zeit 58-mal evakuierte grenznahe Ortschaften unter Beschuss. Es gab außerdem zwei Angriffe, bei denen unbemannte Luftfahrzeuge Sprengsätze auf Objekte im Gebiet Kursk abwarfen.

    Chinstein meldet zwei Opfer unter der Zivilbevölkerung. Demnach wurden zwei Einwohner der Stadt Rylsk verletzt, als eine ukrainische Drohne die Stadt attackierte. Der 52 Jahre alte Mann und die 48 Jahre alte Frau erlitten jeweils eine Splitterverletzung am Kopf und eine Quetschung.

  • 10:02 Uhr

    Selenskij: USA wollen Dreiergespräche verschieben

    Die USA wollen nach ukrainischen Angaben die nächste Runde der Dreiergespräche über ein mögliches Kriegsende verschieben. Die US-Vertreter dürften wegen der Lage im Nahen Osten derzeit nicht reisen, zitieren ukrainische Medien den Präsidenten Wladimir Selenskij.

    Die Suche nach einem Verhandlungsort gleiche einer "Seifenoper", so der Staatschef. Die Ukraine sei ​zu Treffen in Miami, Washington, der Schweiz, der Türkei oder den Vereinigten Arabischen Emiraten bereit. Russland lehne jedoch die USA als Verhandlungsort ab und bevorzuge die Türkei oder die Schweiz – was die USA wiederum ablehnten. Die Entscheidung liege nun bei den USA.

  • 09:34 Uhr

    DVR meldet keine ukrainischen Angriffe binnen 24 Stunden

    Die Behörden in Donezk haben innerhalb der vergangenen 24 Stunden keine Angriffe durch ukrainische Truppen registriert. In der Zeitspanne von 0 Uhr am 13. März bis 0 Uhr am 14. März (Ortszeit) schlugen auf dem Territorium der Volksrepublik keine Geschosse ein. Berichte über Opfer und Infrastrukturschäden lagen dementsprechend nicht vor.

    Am Vortag hatten die Behörden von Donezk einen Angriff aus der Ukraine gemeldet. Eine zivile Person erlitt dabei Verletzungen. Zwei Wohnhäuser wurden beschädigt.

  • 09:00 Uhr

    Schweden entert Tanker mit angeblichen Verbindungen zu Russland

    Zum zweiten Mal binnen kurzer Zeit haben die schwedischen Sicherheitsbehörden ein Schiff geentert, das unter dem Verdacht steht, zur sogenannten russischen Schattenflotte zu gehören. Der russische Kapitän des Tankers "Sea Owl I", der vor der südschwedischen Küste nahe Trelleborg durchsucht worden war, sei festgenommen worden, teilte die Staatsanwaltschaft am Freitagabend mit.

    "Im Laufe des Tages haben wir die Durchsuchung des Schiffes fortgesetzt und Besatzungsmitglieder befragt."

    Am Wochenende soll der Kapitän des Schiffs erneut vernommen werden. Der Tanker, der unter der Flagge der Komoren fuhr, hatte laut der schwedischen Küstenwache in den vergangenen Jahren Ölprodukte zwischen Russland und Brasilien transportiert und war den Angaben zufolge auf dem Weg nach Russland. Der russische Botschafter in Stockholm sicherte der Besatzung des Schiffes am Freitag "jegliche notwendige konsulare Unterstützung" zu.

  • 08:31 Uhr

    AfD kritisiert Russland-Sanktionen: USA lockern – Merz bleibt hart

    Die US-Regierung hat nach Angaben von Finanzminister Scott Bessent die Sanktionen gegen russisches Öl kurzfristig gelockert. Demnach gilt eine befristete Genehmigung ausschließlich für russisches Öl, das bereits im Transit ist – mit dem Ziel, die Versorgung zu stabilisieren und Spannungen am globalen Energiemarkt zu dämpfen.

    Mehrere Länder, darunter Indien und Thailand, signalisieren Interesse an entsprechenden Käufen. Bundeskanzler Friedrich Merz lehnt eine Lockerung der Russland-Sanktionen hingegen weiterhin ab. Aus der deutschen Opposition kommt Kritik: Vertreter der AfD verweisen darauf, dass Europa trotz Sanktionen weiterhin russische Energieträger – teils über Umwege – beziehe. Sollten Lieferungen aus dem Persischen Golf länger ausfallen und die Preise weiter steigen, werde der Druck wachsen, wieder direkt russisches Öl und Gas zu importieren, heißt es.

    Den Videobericht dazu finden Sie hier auf unserer Webseite.

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Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.