Liveticker Ukraine-Krieg - Gerassimow: Russland durchbricht Verteidigungslinien Kiews im Donbass

18.07.2026 19:38 Uhr
19:38 Uhr
Gerassimow: Russland durchbricht Verteidigungslinien Kiews im Donbass
Die russischen Streitkräfte sind auf dem besten Weg, die wichtige Hochburg Krasny Liman im Donbass vollständig zu befreien. Wie Generalstabschef Waleri Gerassimow heute bekannt gibt, wurde die organisierte Verteidigung der Ukraine in diesem Gebiet vollständig zerschlagen. Gerassimow betont:
"Einheiten der 25. Armee schließen die Befreiung der Stadt Krasny Liman ab, die für weitere Operationen auf dieser Achse von entscheidender Bedeutung ist. Die organisierte Verteidigung des Feindes in der Stadt wurde durchbrochen, und vereinzelte Widerstandsnester werden beseitigt."
19:02 Uhr
Bericht: Selenskij will Oberbefehlshaber Syrski feuern
Der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij könnte den Oberbefehlshaber der ukrainischen Streitkräfte Alexander Syrski entlassen, um einen Ausweg aus der politischen Krise zu finden, die durch den Rücktritt von Verteidigungsminister Michail Fjodorow ausgelöst wurde, schreibt die Zeitung Financial Times. Zuvor hatten Quellen im ukrainischen Verteidigungsministerium gegenüber Journalisten der Zeitung berichtet, dass Syrski keinen Plan für einen Sieg im Konflikt habe und sich sein Ansatz auf die Verteidigung der Stellungen und die Mobilisierung beschränke. Im Artikel der Zeitung heißt es:
"Selenskij erwägt vor dem Hintergrund zunehmender Proteste die Entlassung des Oberbefehlshabers."
18:29 Uhr
Wegen neuer Angriffswelle auf russische Regionen: Ombudsfrau wendet sich an UNO
Wie die Nachrichtenagentur TASS berichtet, hat die Menschenrechtsbeauftragte der Russischen Föderation, Jana Lantratowa, einen Appell an den Hohen Kommissar der Vereinten Nationen für Menschenrechte gerichtet, der sich auf die neue Angriffswelle der ukrainischen Streitkräfte auf russische Regionen bezieht. In ihren sozialen Netzwerken schrieb sie:
"Wir haben erneut Schreiben an den UN-Hochkommissar für Menschenrechte, Volker Türk, und an die Sonderbeauftragte des UN-Generalsekretärs, Vanessa Frazier, übermittelt, im Zusammenhang mit der neuen Welle massiver terroristischer Angriffe der ukrainischen Streitkräfte auf russische Regionen. Wir sammeln absolut alle derartigen Fakten, dokumentieren sie und leiten sie an internationale Instanzen weiter. Das werden wir immer wieder tun."
18:00 Uhr
Roger Waters: RT-Verbot "bricht mir das Herz"

Der Musiker und Mitbegründer von Pink Floyd, Roger Waters, erklärte gegenüber dem amerikanischen Journalisten Tucker Carlson, dass es ihm das Herz bricht, RT aufgrund der Sanktionen und Blockaden nicht mehr sehen zu können. Er forderte wieder eine Zusammenarbeit mit den Russen.
Ein Video dazu finden Sie hier auf unserer Website
17:31 Uhr
Trümmer abgeschossener Drohne stürzen auf Schiff im Finnischen Meerbusen
Wie der Gouverneur der Region, Alexander Drosdenko, mitteilte, wurden im Leningrader Gebiet erneut Drohnen abgeschossen. Die Trümmer einer der Drohnen fielen auf ein Schiff, das in der Reede des Finnischen Meerbusens vor Anker lag. Drosdenko erklärte unter anderem:
"Die Trümmer der beschädigten Drohne fielen auf das Deck eines Schiffes, das vor Anker im Finnischen Meerbusen lag. Es kam zu keinem Brand."
Der Gouverneur teilte außerdem mit, dass im Gebiet Leningrad acht Drohnen unschädlich gemacht wurden. Der Alarmzustand wegen einer möglichen Luftangriffsgefahr wurde inzwischen aufgehoben.
16:59 Uhr
Ukrainische Truppen beschießen Schweinefarm im russischen Gebiet Brjansk: Erhebliche Schäden
Auch im russischen Grenzgebiet Brjansk hat es am Samstag einen folgenschweren ukrainischen Angriff gegeben. Interimsgouverneur Jegor Kowaltschuk berichtet auf der Plattform Telegram über einen massiven Angriff auf eine Schweinefarm im Bezirk Klimowo. Auf dem Gelände des Landwirtschaftsbetriebs der russlandweit führenden Agrarholding Miratorg seien mehrere Produktionshallen beschädigt worden. Infolge des Beschusses seien Brände entstanden. Der Politiker spricht von einem erheblichen Infrastrukturschaden. Kowaltschuk meldet jedoch keine Opfer unter dem Personal. Weitere Einzelheiten gibt er nicht bekannt.
16:28 Uhr
Russische Drohnen attackieren ukrainische Hafenlogistik und Frachter

Das russische Verteidigungsministerium meldet neue Angriffe mit Präzisionswaffen und Drohnen auf ukrainische Ziele. Dabei wurden Hafenanlagen in Odessa, darunter Infrastruktur zur Entladung von Treib- und Schmierstoffen sowie entsprechende Tanks für die Versorgung der ukrainischen Streitkräfte, getroffen.
Außerdem wurden im Hafen von Tschornomorsk zwei Schläge mit "Geran-4"-Drohnen gegen ein Containerschiff mit militärischer Fracht geführt. Nahe der Schlangeninsel sei zudem ein Frachtschiff mit Gütern für die ukrainische Armee getroffen worden.
Ein Video dazu finden Sie hier auf unserer Webseite
15:52 Uhr
TASS: Einer der größten Drohnenangriffe auf Moskau seit zwei Jahren
Ausgehend von Angaben des Moskauer Bürgermeisters Sergei Sobjanin hat die Nachrichtenagentur TASS berechnet, dass der von ukrainischen Truppen im Laufe des vergangenen Abends und der vergangenen Nacht versuchte Drohnenangriff auf die Hauptstadt einer der größten seit zwei Jahren war.
Wie die Agentur mitteilte, flogen nach den neuesten Angaben des Bürgermeisters im Zeitraum ab Freitag, 20:30 Uhr Moskauer Zeit, "mehr als 370 Drohnen" in Richtung Hauptstadtgebiet, wobei der Großteil bereits in weiter Entfernung von den Luftabwehrkräften neutralisiert wurde und 64 feindliche Drohnen beim Anflug auf Moskau zerstört wurden.
15:18 Uhr
Nach Anschlägen auf Lagerhäuser: Wildberries-Chefin verspricht Betroffenen Hilfe
Wie die Gründerin und Geschäftsführerin des Unternehmens, Tatjana Kim, mitteilte, wird Wildberries den betroffenen Mitarbeitern nach den Anschlägen auf die Lagerhäuser des Unternehmens die notwendige Unterstützung gewähren. Ukrainische Drohnen trafen in der Nacht das Logistikzentrum von Wildberries in Kotowsk im Gebiet Tambow. Dabei kamen sieben Menschen ums Leben, 25 wurden verletzt. Zudem wurden 24 Menschen durch den Absturz einer Drohne auf dem Gelände des Wildberries-Lagers in Elektrostal bei Moskau verletzt. Ein Teil der Verletzten befindet sich in einem kritischen Zustand. Auf ihrem Telegram-Kanal schrieb Tatjana Kim:
"Ich spreche allen Angehörigen und Freunden der Verstorbenen mein Beileid aus. Wir werden ihren Familien auf jeden Fall helfen. Den Verletzten werden wir jede notwendige Unterstützung zukommen lassen."
14:37 Uhr
Gebiet Kursk: Mehr als 46.000 Einwohner nach Angriff aus Ukraine ohne Strom
Am Samstag haben die ukrainischen Streitkräfte erneut im russischen Grenzgebiet Kursk zugeschlagen. Gouverneur Alexander Chinstein teilt auf der Plattform Telegram mit, dass die Attacke der Energiewirtschaft der Region gegolten habe. Nachdem der Gegner am Morgen eine Energieanlage im Bezirk Kurtschatow mit Drohnen angegriffen habe, sei es zu einem massiven Stromausfall gekommen. Betroffen seien fünf Bezirke des Gebiets mit insgesamt mehr als 46.000 Einwohnern. Mit den Reparaturarbeiten werde man beginnen, sobald die Lage vor Ort wieder sicher sei.
Durch die Sperrung von RT zielt die EU darauf ab, eine kritische, nicht prowestliche Informationsquelle zum Schweigen zu bringen. Und dies nicht nur hinsichtlich des Ukraine-Kriegs. Der Zugang zu unserer Website wurde erschwert, mehrere Soziale Medien haben unsere Accounts blockiert. Es liegt nun an uns allen, ob in Deutschland und der EU auch weiterhin ein Journalismus jenseits der Mainstream-Narrative betrieben werden kann. Wenn Euch unsere Artikel gefallen, teilt sie gern überall, wo Ihr aktiv seid. Das ist möglich, denn die EU hat weder unsere Arbeit noch das Lesen und Teilen unserer Artikel verboten. Anmerkung: Allerdings hat Österreich mit der Änderung des "Audiovisuellen Mediendienst-Gesetzes" am 13. April diesbezüglich eine Änderung eingeführt, die möglicherweise auch Privatpersonen betrifft. Deswegen bitten wir Euch bis zur Klärung des Sachverhalts, in Österreich unsere Beiträge vorerst nicht in den Sozialen Medien zu teilen.
Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.

