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Liveticker Ukraine-Krieg – Lukaschenko: Werden unsere Heimat von Brest bis Wladiwostok verteidigen

Russland führt gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine Militäroperation in der Ukraine durch. Der Westen reagiert mit immer neuen Waffenlieferungen an die Ukraine und beispiellosen Sanktionen gegen Russland. Lesen Sie hier die neuesten Entwicklungen.
Liveticker Ukraine-Krieg – Lukaschenko: Werden unsere Heimat von Brest bis Wladiwostok verteidigenQuelle: Sputnik © Wiktor Tolotschko
  • 21.05.2026 22:00 Uhr

    22:00 Uhr

    Damit beenden wir für heute den Live-Ticker zur Lage im Ukraine-Konflikt. Morgen früh ab 7 Uhr geht es mit der Berichterstattung weiter. Wir wünschen unseren Lesern trotz aller Spannungen in der Welt eine gute Nacht!

  • 21:56 Uhr

    Artillerie zerstört Stützpunkt ukrainischer Truppen im Raum Dnjepropetrowsk (Video)

    Das russische Verteidigungsministerium zeigt Artilleriesoldaten des Truppenverbands Ost im Einsatz. Wie es heißt, zerstörten sie mithilfe eines Grad-Mehrfachraketenwerfers eine Festung der ukrainischen Streitkräfte im Gebiet Dnjepropetrowsk.

  • 21:45 Uhr

    Gebiet Charkow: Kiew quartiert Soldaten in Kliniken und Krankenhäusern ein

    Behörden im von Kiew kontrollierten Teil des Gebiets Charkow lehnen es ab, das Personal und Patienten aus den psychiatrischen Kliniken und Krankenhäusern zu evakuieren, die sich in der Nähe der Frontlinie befinden. Diese Einrichtungen werden in die temporären Truppenstandorte und Munitionslager umgebaut. Dies geben die Behörden im von Russland kontrollierten Teil des Gebiets bekannt.

    Laut Verwaltungschef Jewgeni Lisnjak ist die Weigerung, die medizinischen Einrichtungen zu evakuieren, auf den Wunsch der ukrainischen Streitkräfte zurückzuführen, sich einen menschlichen Schutzschild aus den Patienten und dem Fachpersonal zu verschaffen.

    Dies sei ein eklatanter Verstoß gegen die Genfer Konventionen und andere Völkerrechtsnomen, die die Verwendung ziviler Objekte und schutzbedürftiger Personen für militärische Zwecke verbieten, betont Lisnjak.

  • 21:27 Uhr

    Kiew setzt Drohnenterror gegen russische Gebiete fort

    In der Zeitspanne von 15 Uhr bis 20 Uhr Moskauer Zeit hat Russlands Luftverteidigung insgesamt 101 ukrainische unbemannte Fluggeräte über den Gebieten Belgorod, Brjansk, Kaluga, Kursk, Leningrad, Nowgorod, Orjol, Pskow, Smolensk, Twer, Tula und dem Gebiet Moskau zerstört.

    Wie das Verteidigungsministerium in Moskau bekannt gibt, setzte das ukrainische Militär bei den Angriffen am Donnerstag Starrflüglerdrohnen ein.

  • 21:05 Uhr

    Grenzgebiet Brjansk: Tote bei ukrainischem Angriff auf Lokomotive

    Ukrainische Kämpfer griffen am Donnerstagnachmittag (Ortszeit) eine Rangierlokomotive im Raum Brjansk an. Wie die Russische Eisenbahn (RschD) auf der Plattform Max mitteilt, wurden beim Drohnenangriff am Bahnhof Unetscha drei Menschen getötet.

    "Unsere Kameraden sind ums Leben gekommen: Lokführer Jewgeni Koschanow (geb. 1976), Lokführergehilfe Wjatscheslaw Charitontschik (geb. 1978) und Mechaniker Daniil Charitontschik (geb. 2007)", heißt es in der Mitteilung.

    Das Eisenbahnunternehmen gibt weiter an, es werde den Familien der Todesopfer jede notwendige Hilfe und Unterstützung zukommen lassen.

    Der Vorfall hatte keine Auswirkungen auf den Personenverkehr.

  • 20:29 Uhr

    Russische Artillerie trifft Ziele entlang der Front sicher (Video)

    Aufnahmen des russischen Verteidigungsministeriums zeigen Artilleriebesatzungen der Truppenverbände West, Ost und Mitte in ihren Operationsgebieten im Einsatz. Wie es heißt, setzten sie gegnerische Drohnenleitstellen und Stützpunkte samt Personal außer Gefecht. Bei ihren Angriffen setzten die Artilleriesoldaten Haubitzen der Typen Msta-S und D-30 sowie 2S3-Selbstfahrlafetten ein. 

  • 19:56 Uhr

    Lukaschenko: Weißrussland und Russland sind bereit, gemeinsames Heimatland von Brest bis Wladiwostok zu verteidigen

    Weißrusslands Präsident Alexander Lukaschenko reagiert auf die Behauptung seines ukrainischen Amtskollegen Wladimir Selenskij, Russland plane angeblich Angriffe auf die Ukraine oder ein NATO-Land von weißrussischem Staatsgebiet aus. Darüber berichtet die Nachrichtenagentur BelTA.

    Lukaschenko zufolge würde sein Land nur dann in einen Krieg hineingezogen, wenn es unmittelbar angegriffen würde. In dem Fall hieße es nicht "hineingezogen werden", betont der Spitzenpolitiker.

    Und weiter:

    "Sie haben es aus dem Mund des Präsidenten Russlands gehört: Wir werden unser Heimatland gemeinsam von Brest bis Wladiwostok verteidigen, wo die beiden Staaten liegen."

    Es bestehe für Weißrussland weder eine zivile noch eine militärische Notwendigkeit, sich in einen Krieg verwickeln zu lassen, erklärt Lukaschenko.

  • 19:11 Uhr

    Wadephul will bei NATO-Treffen in Schweden für mehr Ukraine-Unterstützung werben

    Außenminister Johann Wadephul (CDU) will beim Treffen der NATO-Außenminister in der schwedischen Stadt Helsingborg mehr Hilfe für Kiew vorantreiben.

    Er wolle "konkrete Vorschläge" machen, "wie wir die Ukraine bei der Verteidigung der Freiheit in Europa weiter kraftvoll unterstützen", sagt der Politiker vor seinem Abflug nach Schweden.

    Im Gegenzug könne auch die NATO von den
    "beeindruckenden Errungenschaften der ukrainischen Rüstungsindustrie profitieren".

  • 18:35 Uhr

    Todesopfer bei ukrainischem Drohnenangriff auf Grenzgebiet Brjansk

    Das ukrainische Militär griff am Donnerstagnachmittag (Ortszeit) eine Einrichtung der Verkehrsinfrastruktur in der Stadt Unetscha gezielt mit einer Kamikazedrohne an. Dies gibt der kommissarische Gouverneur des Gebiets Brjansk Jegor Kowaltschuk bekannt.  

    Leider seien zwei Mitarbeiter des Unternehmens getötet worden, teilt der Beamte mit. Ein weiterer Mensch habe Verletzungen erlitten.

    "Das Kiewer Regime begeht weiterhin unmenschliche Verbrechen", schreibt Kowaltschuk auf Telegram. Er stellt den Betroffenen jegliche notwendige Unterstützung und finanzielle Hilfe in Aussicht.

  • 17:51 Uhr

    Poljanski: Kiew bringt Europa einer nuklearen Katastrophe näher

    Die Lage rund um das Atomkraftwerk Saporoschje bleibt angespannt, erklärt der Ständige Vertreter Russlands bei der OSZE Dmitri Poljanski. In der Nacht zum 19. Mai habe das ukrainische Militär die Anlage gezielt mit Drohnen und Artillerie eingegriffen. Die Experten der Internationalen Atomenergie-Organisation (IAEA) seien offiziell über die Vorfälle informiert worden.

    Auf einer OSZE-Sitzung am Donnerstag sagt der Diplomat:

    "Ich will es ganz deutlich sagen: Mit seinem Vorgehen in der vergangenen Woche hat das Selenskij-Regime Europa an den Rand einer nuklearen Katastrophe gebracht." 

    Falls es dazu komme, könnten die Folgen die der Tschernobyl-Katastrophe übertreffen, fügt Poljanski hinzu. Niemand in Europa versuche, dies zu verhindern.

    Kiew komme mit seinen Provokationen bezüglich des AKW Saporoschje ungestraft davon und werde von europäischen Ländern sogar noch ermutigt und angestachelt, so Poljanski weiter.

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Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.