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Liveticker Ukraine-Krieg – Politico: USA haben Erklärung über Garantien für Kiew nicht unterzeichnet

Russland führt gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine Militäroperation in der Ukraine durch. Der Westen reagiert mit immer neuen Waffenlieferungen an die Ukraine und beispiellosen Sanktionen gegen Russland. Lesen Sie hier die neuesten Entwicklungen.
Liveticker Ukraine-Krieg – Politico: USA haben Erklärung über Garantien für Kiew nicht unterzeichnet© Urheberrechtlich geschützt
  • 7.01.2026 17:59 Uhr

    17:59 Uhr

    "Wir schließen nichts aus" – Merz zu deutschen Truppen in der Ukraine

    Die mit der Ukraine verbündeten EU-Staats- und Regierungschefs kamen am Dienstag zusammen, um über künftige Garantien für das Land im Falle eines Friedensabkommens mit Russland zu beraten.

    Die "Koalition der Willigen" einigte sich auf umfassende Sicherheitsgarantien, darunter die Bereitschaft Frankreichs und Großbritanniens, Truppen zu entsenden.

    In dieser Hinsicht zeigte Deutschland eine vorsichtigere, aber grundsätzlich offene Haltung. Ein direkter Einsatz deutscher Truppen auf ukrainischem Boden wurde von Bundeskanzler Friedrich Merz zwar nicht aktiv in Aussicht gestellt, aber auch nicht ausgeschlossen.

    Ein Video dazu finden Sie hier auf unsere Webseite

  • 17:27 Uhr

    Ukrainische Streitkräfte greifen Tanks auf einem Öldepot in der Region Belgorod an

    Die ukrainischen Truppen haben ein Öldepot im Stadtbezirk Stary Oskol in der Region Belgorod mit Drohnen angegriffen. Mehrere Tanks auf dem Gelände der Anlage gerieten in Brand, wie der Telegram-Kanal der regionalen Einsatzzentrale mitteilt. Der Brandherd sei gelöscht worden.

  • 16:46 Uhr

    Spanisches Außenministerium plädiert für UNO-Beteiligung an der Ukraine-Friedenssicherung

    Wie der spanische Außenminister José Manuel Albares erklärte, befürwortet Madrid die Einbeziehung der Vereinten Nationen in die Friedenssicherung und Stabilisierung der Lage in der Ukraine nach einem möglichen Waffenstillstand. In einem Interview mit dem Radiosender RNE betonte er:

    "Spanien würde es begrüßen, wenn die UNO in irgendeiner Form an der Sicherung des Friedens in der Ukraine beteiligt würde, wie dies in vielen Regionen der Welt der Fall ist."

  • 16:11 Uhr

    US-Politologe: Auch wenn die Ukraine zum Sieger erklärt wird, ist Europa der Verlierer

    Die Ukraine könnte zwar als Siegerin im Konflikt anerkannt werden, aber auf jeden Fall würde Europa als Verlierer gelten, meinte Nikolai Petro, Professor für Politikwissenschaft an der Universität Rhode Island. In einer Sendung auf dem YouTube-Kanal von Glenn Diesen, Professor an der Universität Südostnorwegen, erklärte er:

    "Wenn sich die Darstellung, dass die Ukraine in diesem Konflikt gesiegt hat, in Europa durchsetzt, wird die ganze Welt dennoch Europa als Verlierer betrachten, da es nicht in der Lage war, den Konflikt zu verhindern."

  • 15:32 Uhr

    Ukrainische Truppen verlieren schwedische Gegenfeuer-Radarstation ARTHUR

    Wie die Nachrichtenagentur TASS unter Berufung auf das Verteidigungsministerium berichtet, haben Einheiten der Truppengruppe "Sewer" in den letzten 24 Stunden die schwedische Gegenfeuer-Radarstation ARTHUR zerstört. Diese Station dient zur Ortung der Feldartillerie des Gegners und verfügt über zwei Betriebsmodi: Sie ortet Granaten und Raketen sowie sich entfernende Munition. Das Verteidigungsministerium teilte insbesondere mit:

    "Die ukrainischen Streitkräfte haben bis zu 160 Soldaten, 17 Fahrzeuge, eine schwedische ARTHUR-Radarstation zur Bekämpfung von Artillerie, eine Station zur elektronischen Kriegsführung und ein Munitionslager verloren."

  • 14:40 Uhr

    Meloni: Italien hat nicht vor, Truppen in die Ukraine zu entsenden

    Die italienische Ministerpräsidentin Giorgia Meloni verkündet, dass Italien nicht beabsichtige, Truppen in die Ukraine zu entsenden, um Kiew Sicherheitsgarantien zu gewähren. Dies geht aus einer Erklärung der italienischen Regierung hervor. Darin heißt es:

    "Meloni bekräftigte erneut einige Grundprinzipien der Position der italienischen Regierung in der Frage der Garantien, insbesondere den Ausschluss der Stationierung italienischer Truppen auf dem Boden."

  • 13:57 Uhr

    Ukrainische Streitkräfte greifen Industriezone in der LVR an

    Die ukrainischen Truppen haben die Industriezone von Krasnodon und ein Wohnviertel in Suchodolsk in der Lugansker Volksrepublik (LVR) mit Drohnen angegriffen. Dies teilt die Verwaltung des Stadtbezirks Krasnodon mit. Es gab keine Verletzten.

  • 13:04 Uhr

    Weihnachtsgottesdienst in der Bunker-Kirche des Truppenverbandes Nord findet statt

    Im Bunker-Tempel der 128. separaten motorisierten Schützenbrigade des 44. Armeekorps des Truppenverbandes Nord wurde ein Weihnachtsgottesdienst abgehalten. Dies berichtet ein Korrespondent der Nachrichtenagentur RIA Nowosti unter Berufung auf die leitende Krankenschwester der Brigade, die erzählte:

    "Heute ist ein großer Feiertag, heiliges Weihnachtsfest, und wir befinden uns jetzt unter der Erde, haben mit unserem Priester einen Gottesdienst abgehalten und uns gegenseitig zu diesem Feiertag beglückwünscht. Der Glaube an Gott und die Unterstützung in dieser schwierigen Zeit sind für uns unverzichtbar. Deshalb wenden wir uns mit Gebeten an unseren Gott und bitten um Unterstützung für unseren Geist und unseren Glauben, damit wir den großen Siegestag erleben dürfen."

  • 12:28 Uhr

    Medienbericht: USA haben Erklärung über Sicherheitsgarantien für Kiew nicht unterzeichnet

    Die USA hätten die Erklärung über Sicherheitsgarantien für Kiew, die nach dem Treffen in Paris verabschiedet wurde, nicht unterzeichnet, berichtet die Zeitung Politico. Dem Bericht zufolge war anfänglich eine diesbezügliche Unterzeichnung durch Washington erwartet worden; das Dokument wurde jedoch lediglich von Vertretern der sogenannten Koalition der Willigen unterzeichnet, welcher die Vereinigten Staaten nicht angehören.

    "Die Details der amerikanischen Beteiligung an der multinationalen Truppe in der Ukraine wurden aus einem früheren Entwurf (der Erklärung) gestrichen. In dieser Version hieß es, dass die USA sich verpflichten, die Truppe im Falle eines Angriffs auf sie zu unterstützen."

    Am Vortag erklärte der britische Premierminister Keir Starmer, dass die "Koalition der Willigen" eine Erklärung über die Stationierung von Truppen in der Ukraine im Falle einer Friedensvereinbarung verabschiedet habe. Er behauptet, dass die Briten und Franzosen im Falle eines Waffenstillstands Militärstützpunkte im ganzen Land einrichten und Lager für die Ausrüstung der ukrainischen Streitkräfte errichten würden.

  • 11:41 Uhr

    Frontbericht des russischen Verteidigungsministeriums

    Russlands Verteidigungsministerium berichtet am Mittwoch über den Verlauf der militärischen Sonderoperation in der Ukraine innerhalb der vergangenen 24 Stunden. Wie es heißt, haben die russischen Truppenverbände Nord, West, Süd, Mitte, Ost und Dnjepr den ukrainischen Truppen entlang der Front Niederlagen zugefügt.

    Bei den Kämpfen entlang der Front wurden mehr als 1.280 ukrainische Soldaten getötet oder verwundet.

    Darüber hinaus wurden zerstört oder getroffen:

    • 80 Fahrzeuge
    • 24 gepanzerte Truppentransporter
    • ein Panzer
    • sieben Geschütze
    • zwei Raketenwerfer
    • elf Munitions- und Warenlager
    • vier Stationen für elektronische Kampfführung

    Außerdem fing die russische Luftabwehr eine HIMARS-Rakete und 106 Drohnen ab.

Durch die Sperrung von RT zielt die EU darauf ab, eine kritische, nicht prowestliche Informationsquelle zum Schweigen zu bringen. Und dies nicht nur hinsichtlich des Ukraine-Kriegs. Der Zugang zu unserer Website wurde erschwert, mehrere Soziale Medien haben unsere Accounts blockiert. Es liegt nun an uns allen, ob in Deutschland und der EU auch weiterhin ein Journalismus jenseits der Mainstream-Narrative betrieben werden kann. Wenn Euch unsere Artikel gefallen, teilt sie gern überall, wo Ihr aktiv seid. Das ist möglich, denn die EU hat weder unsere Arbeit noch das Lesen und Teilen unserer Artikel verboten. Anmerkung: Allerdings hat Österreich mit der Änderung des "Audiovisuellen Mediendienst-Gesetzes" am 13. April diesbezüglich eine Änderung eingeführt, die möglicherweise auch Privatpersonen betrifft. Deswegen bitten wir Euch bis zur Klärung des Sachverhalts, in Österreich unsere Beiträge vorerst nicht in den Sozialen Medien zu teilen.

Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.