Liveticker Ukraine-Krieg: Russische Armee zerstört gegnerisches Drohnenzentrum

24.06.2026 11:37 Uhr
11:37 Uhr
Frontbericht: Zentrum für unbemannte Systeme der ukrainischen Streitkräfte zerstört
Im Zuge der Spezialoperation in der Ukraine haben die russischen Truppen einen kombinierten Angriff auf militärische Ziele an 143 Orten durchgeführt. Dabei kamen die operativ-taktische Luftflotte, Kampfdrohnen, Raketen und Artillerie zum Einsatz. Das Verteidigungsministerium in Moskau gibt das in seinem Frontbericht vom Mittwoch bekannt.
Wie es heißt, wurde beim Angriff das Zentrum für unbemannte Systeme der ukrainischen Streitkräfte zerstört. Außerdem seien Energieanlagen, Munitions- und Treibstofflager, Werkstätten für die Produktion und Lagerung von Langstreckendrohnen sowie temporäre Truppenstandorte getroffen worden.
11:27 Uhr
Militäranalyst: Russische Streitkräfte in Krasny Liman weiterhin auf dem Vormarsch
Russische Truppen rücken in Krasny Liman in der Volksrepublik Donezk (DVR) unbeirrt vor und räumen die nordwestlichen Außenbezirke der Stadt. Der Militärexperte Andrei Marotschko berichtete dies gegenüber der Nachrichtenagentur TASS.
"Die Dynamik ist sehr gut", sagte der Experte. Er rechne damit, dass die russische Armee in naher Zukunft den Nordosten der Stadt – die sogenannte Grauzone – vollständig befreien und im Waldgebiet westlich von Krasny Liman vorrücken würde.
Ferner gab Marotschko an, russische Einheiten hätten auch in der Nähe der Ortschaft Stary Karawan, südwestlich von Krasny Liman, Fortschritte erzielt.
10:41 Uhr
Russische Truppen setzen Kiewer Kräfte in Konstantinowka in der DVR weiterhin außer Gefecht (Video)
Das Verteidigungsministerium in Moskau teilt auf Telegram Aufnahmen von Konstantinowka in der Volksrepublik Donezk (DVR), wo Kiewer Kräfte derzeit eingekesselt sind. Wie es heißt, drängen Artilleristen des Truppenverbands Süd gemeinsam mit Drohnenpiloten den Gegner aus seinen Deckungen und zerstören das Kampfgerät beim Versuch, in die Stadt einzudringen.
10:01 Uhr
Tote und Verletzte bei ukrainischem Angriff auf Gebiet Nischni Nowgorod
Bei einem ukrainischen Drohnenangriff auf das Gebiet Nischni Nowgorod wurden zwei Menschen getötet und zwei weitere verletzt. Dies gibt der Gouverneur Gleb Nikitin bekannt.
"Ich spreche den Familien und Freunden der Todesopfer mein Beileid aus", schreibt der Beamte in einem auf der Plattform Max veröffentlichten Post. Die Behörden würden ihren Familien Unterstützung zukommen lassen.
Die Verletzten würden derzeit in einem Krankenhaus medizinisch versorgt.
Laut dem Gouverneur habe die Luftverteidigung in der Nacht 23 Drohnen über dem Gebiet abgeschossen. Trümmerteile hätten eine Industrieanlage, mehrere Autos und Wohngebäude beschädigt.
Wie Nikitin weiter betont, habe der Gegner keine kritischen Schäden an der Infrastruktur verursachen können. Die zuständigen Dienste sind vor Ort im Einsatz.
09:25 Uhr
Sewastopol nach ukrainischem Drohnenangriff vorübergehend ohne Strom
In Sewastopol auf der russischen Halbinsel Krim ist der Strom ausgefallen. Die Ursache seien ukrainische Angriffe auf Energieanlagen gewesen, teilt der Gouverneur von Sewastopol, Michail Raswoschajew, mit.
"In den betroffenen Einrichtungen gelten besondere Sicherheitsvorkehrungen", schreibt der Beamte in einem auf der Plattform Max veröffentlichten Post. Spezialisten seien dabei, das Ausmaß der Schäden zu ermitteln, und setzten alles daran, die Stromversorgung wiederherzustellen.
Den Stadteinwohnern werde empfohlen, den Akku ihrer Mobilgeräte zu schonen und diese nur für Notfallkommunikation zu nutzen. Darüber hinaus sollten Hintergrund-Apps deaktiviert und die Bildschirmhelligkeit reduziert werden.
Für die Kindergärten der Stadt gelten laut dem Gouverneur Sonderöffnungszeiten.
08:38 Uhr
Ukrainisches Militär terrorisiert weiterhin Zivilisten im Grenzgebiet Belgorod
In den vergangenen 24 Stunden haben ukrainische Truppen 67 Ortschaften im russischen Gebiet Belgorod mit unbemannten Fluggeräten und Artillerie angegriffen. Kiewer Kräfte setzten mindestens 139 Drohnen gegen zivile Ziele ein. Dies gibt der lokale Krisenstab auf Telegram bekannt.
Wie es heißt, kam ein Zivilist im Dorf Priwetny bei der Drohnenattacke ums Leben. Drei Einwohner weiterer Siedlungen erlitten Verletzungen unterschiedlicher Schwere.
Außerdem berichtet der Krisenstab über zahlreiche Sachschäden. Es wurden demnach insgesamt ein Betrieb, zwölf Wohngebäude, 19 zivile Fahrzeuge, mehrere Infrastruktureinrichtungen sowie Nebengebäude beschädigt. In zwei Kreisen soll es zudem zu Schäden an Strom- und Gasleitungen gekommen sein.
07:44 Uhr
Russische Luftverteidigung wehrt massiven Drohnenangriff in der Nacht ab
Einer Mitteilung des Verteidigungsministeriums in Moskau zufolge zerstörte die Luftverteidigung in der Nacht zum Mittwoch 323 ukrainische Starrflüglerdrohnen über 20 russischen Gebieten sowie dem Asowschen und dem Schwarzen Meer.
07:25 Uhr
Russisches Militär vereitelt gegnerische Ausbruchsversuche aus der Belagerung in Konstantinowka in der DVR (Video)
Ukrainische Soldaten versuchen, aus der Einkesselung in Konstantinowka in der Volksrepublik Donezk (DVR) heimlich auszubrechen, werden aber schnell entdeckt. Daraufhin werden sie von der russischen Artillerie gezielt außer Gefecht gesetzt. Die Drohnenpiloten sind rund um die Uhr im Einsatz, um den Gegner in Wohngebäuden, Kellern und Büschen aufzuspüren.
Die russischsprachige RT-Redaktion teilt entsprechende Aufnahmen auf Telegram, die ihr das Verteidigungsministerium Russlands zur Verfügung gestellt hat.
23.06.2026 22:00 Uhr
22:00 Uhr
Damit beenden wir für heute den Live-Ticker zur Lage im Ukraine-Konflikt. Morgen früh ab 7 Uhr geht es mit der Berichterstattung weiter. Wir wünschen unseren Lesern trotz aller Spannungen in der Welt eine gute Nacht!
21:59 Uhr
Putin: Westen spricht von Krieg – Russland zur Antwort bereit

Russlands Präsident Wladimir Wladimirowitsch Putin bei seiner Rede vor Abgängern russischer Militärakademien. Georgssaal des Großen Kreml-Palastes, Moskau, 23. Juni 2026.Kreml Während die Führungsriegen des Westens einen Krieg gegen Russland planen, hält die Russische Föderation eine angemessene, schnelle und harte Antwort auf eine unmittelbare Aggression seitens der NATO bereit. Dies versicherte Präsident Putin den Abgängern russischer Militärakademien.
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Durch die Sperrung von RT zielt die EU darauf ab, eine kritische, nicht prowestliche Informationsquelle zum Schweigen zu bringen. Und dies nicht nur hinsichtlich des Ukraine-Kriegs. Der Zugang zu unserer Website wurde erschwert, mehrere Soziale Medien haben unsere Accounts blockiert. Es liegt nun an uns allen, ob in Deutschland und der EU auch weiterhin ein Journalismus jenseits der Mainstream-Narrative betrieben werden kann. Wenn Euch unsere Artikel gefallen, teilt sie gern überall, wo Ihr aktiv seid. Das ist möglich, denn die EU hat weder unsere Arbeit noch das Lesen und Teilen unserer Artikel verboten. Anmerkung: Allerdings hat Österreich mit der Änderung des "Audiovisuellen Mediendienst-Gesetzes" am 13. April diesbezüglich eine Änderung eingeführt, die möglicherweise auch Privatpersonen betrifft. Deswegen bitten wir Euch bis zur Klärung des Sachverhalts, in Österreich unsere Beiträge vorerst nicht in den Sozialen Medien zu teilen.
Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.
