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Liveticker Ukraine-Krieg: Russische Armee zerstört unterirdische Infrastruktur in Slawjansk

Russland führt gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine Militäroperation in der Ukraine durch. Der Westen reagiert mit immer neuen Waffenlieferungen an die Ukraine und beispiellosen Sanktionen gegen Russland. Lesen Sie hier die neuesten Entwicklungen.
Liveticker Ukraine-Krieg: Russische Armee zerstört unterirdische Infrastruktur in Slawjansk© Urheberrechtlich geschützt
  • 22.04.2026 18:17 Uhr

    18:17 Uhr

    Brjansk: Mitarbeiter bei ukrainischem Drohnenangriff auf Betrieb verletzt

    Im Gebiet Brjansk ist nach Angaben der Behörden ein Mitarbeiter eines holzverarbeitenden Betriebs durch einen Drohnenangriff aus der Ukraine verletzt worden. Betroffen war der Ort Pogar im gleichnamigen Landkreis. Dies teilte Gouverneur Alexander Bogomas auf Telegram mit. Der Mann wurde ins Krankenhaus gebracht und medizinisch versorgt. Einsatzkräfte seien vor Ort im Einsatz.

  • 17:47 Uhr

    Abgeordneter: Massive Personallücken in der ukrainischen Armee

    In einzelnen Einheiten der Streitkräfte der Ukraine sollen Personallücken von bis zu 70 Prozent bestehen. Dies berichtet die Nachrichtenagentur TASS unter Berufung auf den Abgeordneten der russischen Staatsduma aus der Region Krim, Leonid Iwlew:

    "Der Personalmangel in den Einheiten der ukrainischen Streitkräfte, der teils 70 Prozent erreicht, ist ein kritisches Problem des Kiewer Regimes."

    Laut Iwlew verschärft sich die Lage durch die Arbeit der ukrainischen Rekrutierungsbehörden, der sogenannten territorialen Rekrutierungszentren (TZK). Diese würden immer repressiver gegen die eigene Bevölkerung vorgehen. Gleichzeitig weiche die Bevölkerung zunehmend der Mobilisierung aus. 

    Zuvor hatte der Gouverneur des Gebiets Cherson, Wladimir Saldo, gegenüber TASS von einem konkreten Vorfall berichtet. Demnach nahmen TZK-Mitarbeiter während der Gedenkwoche einen Einwohner direkt auf einem Friedhof fest. Zudem hätten sie angeblich die Befugnis erhalten, bei Widerstand auch auf Zivilisten zu schießen. 

  • 17:16 Uhr

    Ukraine droht Milliardenloch im Verteidigungshaushalt trotz EU-Krediten

    Die Ukraine steht in diesem Jahr vor einem Defizit im Verteidigungshaushalt von 19,6 Milliarden Euro. Dies berichtet die ukrainische Nachrichtenagentur Kyiv Independent unter Berufung auf Daten der Europäischen Kommission.

    Demnach reicht auch neue Unterstützung der EU nicht aus. Bereits zuvor hatten EU-Botschafter laut Reuters einen Kreditrahmen von 90 Milliarden Euro für die Ukraine sowie ein neues Sanktionspaket gegen Russland gebilligt. In dem Bericht heißt es:

    "Kiew wird 2026 mit einem Defizit von 19,6 Milliarden Euro im Verteidigungshaushalt konfrontiert sein, selbst unter Berücksichtigung von bereits bereitgestellten 86,7 Milliarden Euro und weiteren 28,3 Milliarden Euro im Rahmen des EU-Kredits."

    Insgesamt werden für 2026 Militärausgaben von 134,6 Milliarden Euro erwartet. Das sind 111,4 Milliarden Euro mehr als 2025. Ohne zusätzliche Finanzquellen droht eine weitere Verschärfung des Defizits bis 2027.

  • 16:45 Uhr

    Mehrere Wohnhäuser bei Drohnenangriffen auf Donezk beschädigt

    Bei massiven ukrainischen Drohnenangriffen wurden im Zentrum von Donezk fünf Wohnhäuser und mehrere zivile Fahrzeuge beschädigt, berichtete ein Vertreter des russischen Ermittlungskomitees gegenüber TASS. Ihm zufolge habe der Gegner nicht weniger als fünf Starrflüglerdrohnen aus ausländischer Produktion eingesetzt. 

    Wie der TASS-Korrepondent mitgeteilt hat, seien in den Wohnhäusern Fenster, Türen, Fassaden und Dächer beschädigt worden. In der Nähe liegen viele Fragmente der Drohnen – Motoren, Rotorblätter, Flügel.

  • 16:30 Uhr

    Putin weiß, wie Ukraine-Krieg enden wird: "Drüben denkt man nur nach, wie man es darstellen soll"

    Russland weiß, wie seine Militäroperation gegen das Kiewer Regime ausgehen wird, wird dazu aber keine öffentlichen Erklärungen abgeben. Dies erklärte Russlands Präsident Wladimir Wladimirowitsch Putin bei einem Treffen mit Kommunalvertretern in Kaluga.

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  • 16:15 Uhr

    Wagenknecht: Warum finanzieren deutsche Steuerzahler den Krieg – und nicht ukrainische Oligarchen?

    Sahra Wagenknecht, die Mitgründerin der Partei Bündnis Sahra Wagenknecht – Vernunft und Gerechtigkeit, hat die Finanzierung Kiews infrage gestellt. Anlass sind Medienberichte über den Kauf einer Luxuswohnung durch den ukrainischen Oligarchen Rinat Achmetow in Monaco.

    Die Nachrichtenagentur Bloomberg meldete am Dienstag, Achmetow, "der reichste Mann des Landes", habe eine Wohnung für 471 Millionen Euro erworben. Es handele sich um eine der größten Einzeltransaktionen dieser Art. Wagenknecht schrieb auf X:

    "Ukrainische Milliardäre? Warum bezahlt der deutsche Steuerzahler und nicht Herr Achmetow den Krieg seines Präsidenten?"

  • 15:44 Uhr

    Spanien kündigt Lieferung von gepanzerten Fahrzeugen an Kiew an

    Die spanische Verteidigungsministerin Margarita Robles gab am Mittwoch während ihres Besuchs in Kiew bekannt, dass Madrid eine "beträchtliche Anzahl gepanzerter taktischer Fahrzeuge" an die Ukraine liefern werde. 

    Robles erklärte, dass "die Ukraine bereits Teil Spaniens" sei. Sie bezog sich dabei auf Spaniens Unterstützung für die Ukraine. Die erste Charge soll Anfang Mai entsendet werden. Die Lieferung wird auch Munition enthalten.

    Darüber hinaus hieß es in der Pressemitteilung des spanischen Verteidigungsministeriums, dass insgesamt mehr als 9.000 ukrainische Militärangehörige auf dem Territorium des Königreichs ausgebildet worden seien.

  • 15:13 Uhr

    Russische Regionen melden weitere Opfer der ukrainischen Attacken

    Ukrainische Einheiten haben die Bezirke Graiworon und Belgorod im Gebiet Belgorod mit Drohnen angegriffen. Dabei wurden zwei Zivilisten verletzt, darunter ein 15-Jähriger. Dies teilte Gouverneur Wjatscheslaw Gladkow auf Telegram mit:

    "In der Stadt Graiworon traf eine FPV-Drohne ein Auto. Der Fahrer wurde verletzt. Im Dorf Nikolskoje detonierte eine Drohne auf dem Parkplatz eines Geschäfts. Ein 15-jähriger Junge, der sich in der Nähe befand, erlitt Splitterverletzungen im Bauchbereich."

    Der verletzte Mann wurde in einem Krankenhaus ambulant behandelt. Der Jugendliche wurde in eine Kinderklinik gebracht. Am Ort des Angriffs wurden vier Fahrzeuge beschädigt.

    Zudem wurde im Gebiet Cherson ein Krankenhaus bei einem Beschuss beschädigt. Dies erklärte Gouverneur Wladimir Saldo. In Nowaja Kachowka wurde ein Wohnhaus getroffen und ein Brand auf einem Balkon gelöscht. In Tawrijsk wurden ein Privathaus und ein Auto beschädigt.

  • 14:44 Uhr

    Orbán gibt Blockade auf: EU-Staaten geben 90 Milliarden-Paket für Ukraine frei

    Ungarns scheidender Ministerpräsident hat seine Blockadehaltung aufgegeben und dem EU-Kredit in Höhe von 90 Milliarden Euro an die Ukraine sowie neuen Sanktionen zugestimmt. Damit können die Gelder an die Ukraine ausgezahlt werden. Orban hatte die Zustimmung monatelang verweigert.

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  • 14:30 Uhr

    Frontbericht des russischen Verteidigungsministeriums

    Im Frontbericht des russischen Verteidigungsministeriums vom Mittwoch heißt es, dass durch entschlossene Aktionen der Einheiten der Truppenverbände Nord, Süd, Ost, West, Mitte und Dnjepr die Ukraine im Laufe des Tages etwa 1.120 Soldaten verloren hat.

    Im Zuständigkeitsbereich des Truppenverbandes Nord beliefen sich die Verluste der ukrainischen Truppen auf über 200 Soldaten. Zudem zerstörte das russische Militär einen Mannschaftstransportwagen, 16 Autos, ein Feldartilleriegeschütz, drei Artillerieaufklärungsradare vom Typ AN/TPQ-37 aus US-Produktion, eine Radaranlage vom Typ RADA aus israelischer Produktion, eine Station für elektronische Kampfführung, ein Munitionslager sowie sieben Materiallager.

    Im Zuständigkeitsbereich des Truppenverbandes West verlor das ukrainische Militär etwa 200 Kämpfer. Zusätzlich eliminierte der Verband zwei Mannschaftstransportwagen vom Typ M113, ein gepanzertes Kampffahrzeug vom Typ Kasak, 16 Autos, drei Artilleriegeschütze sowie zwei Munitionslager.

    Im Abschnitt des Truppenverbandes Süd musste das ukrainische Militär etwa 135 Kämpfer einbüßen. Ein Schützenpanzer, zwei gepanzerte Kampffahrzeuge, 14 Autos, drei Feldartilleriegeschütze, eine Station für elektronische Kampfführung, zwei Munitionslager und vier Materiallager wurden getroffen. 

    Im Zuständigkeitsbereich des Truppenverbandes Mitte beliefen sich die Verluste des ukrainischen Militärs auf mehr als 325 Kämpfer. Der Verband der russischen Armee setzte vier gepanzerte Kampffahrzeuge, neun Autos und zwei Feldartilleriegeschütze außer Gefecht.

    Durch entschlossene Aktionen des Truppenverbandes Ost mussten ukrainische Truppen einen Verlust von etwa 230 hinnehmen. Darüber hinaus zerstörte das russische Militär in diesem Operationsbereich einen Mannschaftstransportwagen, zwei gepanzerte Kampffahrzeuge und sechs Autos.

    Im Laufe der Woche erlitten die ukrainischen Truppen im Zuständigkeitsbereich des Truppenverbandes Dnjepr einen Verlust von etwa 30 Soldaten. Außerdem eliminierte der Verband drei Pick-ups, ein Mehrfachraketenwerfersystem vom Typ Grad sowie eine Station für elektronische Kampfführung.

    Kampfflugzeuge, Drohnen, Raketentruppen und Artillerie der russischen Streitkräfte haben Objekte der Energie-, Transport- und Hafeninfrastruktur, die im Interesse der ukrainischen Streitkräfte genutzt wurden, Drohnenlager und Drohnenleistellen angegriffen. Vorübergehende Stationierungsorte der bewaffneten Formationen der ukrainischen Streitkräfte und ausländischer Söldner in 131 Bezirken wurden ebenfalls getroffen.

    Russische Luftabwehrkräfte haben eine gelenkte Bombe, drei HIMARS-Geschosse und 368 Starrflüglerdrohnen abgeschossen.

    Die Schwarzmeerflotte zerstörte ein unbemanntes ukrainisches Boot im nordwestlichen Teil des Schwarzen Meeres.

    Seit Beginn der militärischen Sonderoperation wurden insgesamt 671 gegnerische Flugzeuge, 284 Hubschrauber, 136.720 unbemannte Luftfahrzeuge, 656 Flugabwehrraketensysteme, 29.006 Panzer und gepanzerte Kampffahrzeuge, 1.705 Mehrfachraketenwerfer, 34.569 Feldartillerie- und Mörsergeschütze sowie 59.940 militärische Spezialfahrzeuge eliminiert.

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Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.