Liveticker Ukraine-Krieg – Drohnenalarm in Lettland: Flugobjekt durchquert Luftraum

17.05.2026 14:39 Uhr
14:39 Uhr
Massive Stromabschaltungen in den Gebieten Saporoschje und Cherson
Die von Russland kontrollierten Teile der Gebiete Saporoschje und Cherson kämpfen derzeit mit Problemen bei der Stromversorgung. Der Gouverneur des Gebiets Saporoschje, Jewgeni Balizki, teilt auf der Plattform X mit, dass man daran arbeite, die durch ukrainische Angriffe beschädigten Stromnetze zu stabilisieren. Von den Abschaltungen seien deutliche Teile der Region betroffen. Alle kritisch wichtigen Infrastrukturobjekte würden mithilfe von Reservequellen versorgt.
Der Gouverneur des benachbarten Gebiets Cherson, Wladimir Saldo, berichtet ebenfalls auf der Plattform Telegram, dass alle Bezirke des Gebiets Cherson vollständig oder zum Teil ohne Stromversorgung gewesen seien. Man unternehme alles, um die Stromversorgung möglichst schnell wiederherzustellen.
Zuvor hatte Gouverneur Michail Raswoschajew erklärt, dass infolge eines massiven ukrainischen Angriffs auf die Krim-Stadt Sewastopol eine Hochspannungsleitung beschädigt worden sei. Deswegen komme es in Sewastopol zu Störungen bei der Energieversorgung.
14:09 Uhr
Rosatom-Generaldirektor wirft Kiew Jagd auf zivile Lkw in Energodar vor: Drohnen stören Warenlieferung
Die russische Atomenergie-Behörde Rosatom ist wegen der Situation in der AKW-Stadt Energodar besorgt. An diesem Sonntag hat Rosatom-Generaldirektor Alexei Lichatschow der Führung in Kiew vorgeworfen, gezielt auf zivile Lkw, Busse und Autos in der Nähe des AKW Saporoschje mit Drohnen zu jagen. Dadurch werde die Lieferung von Nahrungsmitteln und Bedarfsgütern gestört. Der Gegner habe außerdem die beiden Tankstellen in Energodar außer Betrieb gesetzt.
Lichatschow erinnerte zudem an eine Attacke auf zwei Mitarbeiter des AKW, die sich am 14. Mai ereignet hatte.
"Ihr Auto wurde lediglich 100 Meter vom Zaun um das AKW angegriffen. Die Mitarbeiter gingen zu jenem Zeitpunkt ihren Arbeitsaufgaben nach. Dem Gegner war das nicht genug. Eine Stunde lang ließen seine Kampfdrohnen keine Rettungswagen an den Ort des Geschehens heran. Die Evakuierung der Verletzten ähnelte einer Militäroperation."
Zudem habe ein Mitarbeiter der Stadtverwaltung am selben Tag ein Barotrauma erlitten, als eine ukrainische Drohne das Verwaltungsgebäude getroffen habe, sagte Lichatschow.
13:36 Uhr
Sacharowa verurteilt ukrainische Drohnenattacke auf Moskau: Ein Terrorakt für EU-Gelder
Die russische Außenamtssprecherin Maria Sacharowa hat gegenüber der Nachrichtenagentur TASS die bislang größte ukrainische Drohnenattacke auf die russische Hauptstadt Moskau und ihre Umgebung kommentiert. Der Gegner habe in der Nacht zum Sonntag ausschließlich zivile Objekte angegriffen: Menschen, Mehrfamilien- und Einfamilienhäuser, betonte die Diplomatin. Dieser und die vorigen Terrorakte gegen die Zivilbevölkerung in Russland seien Verbrechen von Wladimir Selenskij und seiner Clique mit Sitz in der Bankowaja-Straße, die vom "kollektiven Westen" finanziert würden.
"Untermalt mit den Liedern des Eurovision Song Contest beging das Kiewer Regime für Geld der EU-Staaten einen weiteren massenhaften Terrorakt."
In der vergangenen Nacht hatte die russische Luftabwehr 81 ukrainische Drohnen im Anflug auf Moskau abgefangen. In der russischen Hauptstadt wurden mindestens zwölf Menschen verletzt. Im Gebiet Moskau kamen mindestens drei Zivilisten ums Leben, sechs weitere erlitten Verletzungen.
13:07 Uhr
Frontbericht des russischen Verteidigungsministeriums
Das russische Verteidigungsministerium berichtet über den weiteren Verlauf der militärischen Sonderoperation in der Ukraine binnen der letzten 24 Stunden. Wie die Behörde am Sonntag auf der Plattform MAX schreibt, habe der Truppenverband Nord günstigere Stellungen bezogen, indem er ukrainische Einheiten im Raum der Ortschaften Batschewsk, Welikaja Rybiza, Degtjarnoje, Rjasnoje und Katerinowka im Gebiet Sumy sowie Ploskoje, Rjasnoje, Bely Kolodes, Gugajewka und Wolochowka im Gebiet Charkow getroffen habe. Dabei seien bis zu 155 ukrainische Kämpfer getötet oder verletzt worden. Der Gegner habe darüber hinaus 15 Autos und zwei Geschütze verloren.
Auch der Truppenverband West habe seine taktische Position verbessert, indem er Personal und Technik der ukrainischen Streitkräfte in der Nähe der Ortschaften Monatschinowka, Kasjanowka und Podliman im Gebiet Charkow sowie Krasny Liman und Sidorowo in der DVR getroffen habe. Der Gegner habe mehr als 180 Armeeangehörige verloren. Außerdem seien ein Kampfpanzer, zwei gepanzerte Gefechtsfahrzeuge, 20 Autos, ein Mehrfachraketenwerfer und zwei Geschütze außer Gefecht gesetzt worden.
Der Truppenverband Süd habe ebenfalls seine Position an der vordersten Linie verbessert und Einheiten der ukrainischen Streitkräfte in der Nähe der Ortschaften Druschkowka, Piskunowka, Kramatorsk, Nikolaipole, Alexejewo-Druschkowka und Nowossjolowka in der DVR getroffen. Das russische Ministerium beziffert die gegnerischen Personalverluste auf mehr als 160 Soldaten. Außerdem seien fünf gepanzerte Gefechtsfahrzeuge, elf Wagen und drei Geschütze zerstört worden.
Ebenso habe der Truppenverband Mitte günstigere Stellungen bezogen, wobei er ukrainische Einheiten im Raum der Ortschaften Nowonikolajewka, Dobropolje, Torezkoje, Kutscherow Jar, Nowoalexandrowka, Schewtschenko und Sergejewka in der DVR sowie Nowopawlowka und Nowopodgorodnoje im Gebiet Dnjepropetrowsk getroffen habe. Der Gegner habe mehr als 280 Armeeangehörige verloren. Das russische Militär habe zudem vier gepanzerte Gefechtsfahrzeuge, sieben Autos, einen Mehrfachraketenwerfer, drei Geschütze, ein Artillerieaufklärungsradar und eine Anlage der elektronischen Kampfführung zerstört.
Der Truppenverband Ost setzte seinen Vormarsch fort und habe zuletzt Personal und Technik des Gegners nahe den Ortschaften Tschaplino, Welikomichailowka und Malomichailowka im Gebiet Dnjepropetrowsk sowie Lesnoje, Saliwnoje, Dolinka und Ljubizkoje im Gebiet Saporoschje getroffen. Das russische Ministerium schätzt die ukrainischen Personalverluste auf mehr als 285 Kämpfer. Darüber hinaus seien zwei gepanzerte Gefechtsfahrzeuge, sieben Autos und ein Geschütz außer Gefecht gesetzt worden.
Der Truppenverband Dnjepr habe ukrainische Einheiten im Raum der Ortschaften Grigorowka, Kirowo und Preobraschenka im Gebiet Saporoschje getroffen. Der Gegner habe bis zu 55 Soldaten verloren. Darüber hinaus seien ein gepanzertes Gefechtsfahrzeug, neun Autos und eine Anlage der elektronischen Kampfführung zerstört worden.
Ferner meldet die Behörde in Moskau erfolgreiche Luft-, Drohnen-, Raketen- und Artillerieangriffe auf Drohnenwerke und 164 Standorte mit ukrainischen Soldaten und ausländischen Söldnern. Die russische Luftabwehr habe dagegen in den letzten 24 Stunden acht Lenkbomben, eine HIMARS-Rakete, einen Marschflugkörper des Typs Flamingo, eine Neptun-Rakete und 1.054 unbemannte Luftfahrzeuge zerstört. Die Schwarzmeer-Flotte habe im selben Zeitraum sechs Seedrohnen unschädlich gemacht.
Nach russischen Angaben habe die Ukraine seit dem Beginn der Sonderoperation am 24. Februar 2022 insgesamt 671 Flugzeuge, 284 Hubschrauber, 147.927 Drohnen, 661 Flugabwehrraketensysteme, 29.341 Kampfpanzer und andere Panzerfahrzeuge, 1.722 Mehrfachraketenwerfer sowie 34.965 Geschütze und Mörser verloren.
12:33 Uhr
Drohnenalarm in Lettland: Flugobjekt durchquert Luftraum

Archivbild: Die Skyline der lettischen Hauptstadt Riga, 9. Mai 2026Daniel / Legion-media.ru Im Baltikum haben die Streitkräfte des EU- und NATO-Mitglieds Lettland Anwohner über eine mögliche Bedrohungslage durch eine Drohne im Osten des Landes informiert. Das Flugobjekt sei am Morgen in den Luftraum eingedrungen und habe diesen dann wieder verlassen, teilten die Streitkräfte mit. Kampfjets der NATO seien aktiviert worden, hieß es ohne nähere Angaben. Das Militär in Riga teilte weiter mit:
"Solange die russische Aggression in der Ukraine andauert, ist es möglich, dass es erneut zu Vorfällen kommt, bei denen ausländische Drohnen in den lettischen Luftraum eindringen oder sich diesem nähern."
Der Luftraum werde ständig überwacht, gemeinsam mit den NATO-Verbündeten sei auch eine schnelle Reaktion auf Bedrohungslagen gewährleistet.
In der Vergangenheit war es bereits zu Explosionen durch Drohnenvorfälle auf lettischem Gebiet gekommen. In diesem Monat war ein kaum genutztes Öllager mit leeren Tanks in Rēzekne im Osten des Landes getroffen worden. Bei dem Vorfall stürzten zwei fehlgeleitete ukrainische Drohnen nahe der russischen Grenze ab. Niemand wurde verletzt. Der Zwischenfall löste eine politische Krise in dem Land aus, infolge derer zuerst Verteidigungsminister Andris Sprūds und später Regierungschefin Evika Siliņa zurücktrat.
12:05 Uhr
Zwei Tote und zwei Verletzte bei Angriffen auf 24 Ortschaften im Gebiet Belgorod
Der Krisenstab des russischen Grenzgebiets Belgorod veröffentlicht jeden Tag auf Telegram Statistiken über ukrainische Angriffe. Aus dem heutigen Eintrag geht hervor, dass das ukrainische Militär in den vergangenen 24 Stunden 24 Ortschaften in acht Bezirken angegriffen habe.
In der Statistik wird über zwei Verletzte und zwei Tote berichtet. In der Siedlung Krasnaja Jaruga sei ein Mann ums Leben gekommen, als eine ukrainische Drohne sein Auto angegriffen habe. In der Siedlung Neschegol sei ein Lkw-Fahrer getötet worden. Bei der Detonation einer ukrainischen Drohne seien zwei Einwohner der Stadt Schebekino – eine Frau und ein 14 Jahre altes Kind – zu Schaden gekommen.
Darüber hinaus meldet der Krisenstab viele Sachschäden. Demnach seien in den vergangenen 24 Stunden zwei Mehrfamilienhäuser, 20 Einfamilienhäuser, ein Geschäft, ein Betrieb, zwei Infrastrukturobjekte, eine Garage, eine Stromleitung, eine Gasleitung, zwei Lkw, zwei Traktoren, ein Kleintransporter und 17 Autos zerstört oder beschädigt worden.
11:31 Uhr
Drohnenangriff tief in Russland: Kiew tötet vier Zivilisten – darunter ein Kind

In der Nacht auf Freitag wurde ein schwerer Drohnenangriff auf Rjasan verübt. Vier Menschen, darunter ein siebenjähriges Mädchen, kamen ums Leben. Zwei mehrstöckige Wohnhäuser wurden bei dem Angriff schwer beschädigt. Nach Angaben von Augenzeugen begannen die Angriffe etwa ab zwei Uhr nachts und dauerten zwei Stunden.
Rjasan ist eine Großstadt in Zentralrussland und die Hauptstadt des gleichnamigen Gebiets. Die Stadt liegt rund 200 Kilometer südöstlich von Moskau.
Das Video gibt es hier auf unserer Website zu sehen.
11:08 Uhr
Drei Verletzte durch ukrainische Artillerie- und Drohnenangriffe auf Grenzgebiet Kursk
Die ukrainischen Streitkräfte setzen ihre Attacken auf das russische Grenzgebiet Kursk fort. Gouverneur Alexander Chinschtein berichtet in der täglichen Statistik auf Telegram über zahlreiche Artillerie- und Drohnenangriffe auf die Region. Wie der Politiker mitteilt, seien im Zeitraum von 8 Uhr MESZ am 16. Mai bis 8 Uhr MESZ am 17. Mai 88 ukrainische Drohnen abgeschossen worden. Außerdem habe die gegnerische Artillerie in dieser Zeit 115-mal grenznahe evakuierte Ortschaften unter Beschuss genommen. Es habe darüber hinaus 16 Angriffe gegeben, bei denen unbemannte Luftfahrzeuge Sprengsätze auf Objekte im Gebiet Kursk abgelassen hätten.
Chinschtein meldet drei Verletzte unter der Zivilbevölkerung. In der Nähe der Siedlung Nadeschdowka habe ein 35-jähriger Mann zahlreiche Splitterverletzungen erlitten. In der Nähe der Siedlung Fonow sei eine 69-jährige Frau verletzt worden. Im Dorf Nekrassowo sei ein 66-jähriger Mann zu Schaden gekommen. Der Politiker berichtet auch über Schäden an einer Energieanlage in der Siedlung Werchnjaja Grunja. In vier Ortschaften gebe es keinen Strom. In der Siedlung Kuibyschew sei die Fassade eines Geschäfts beschädigt worden.
10:34 Uhr
Beschuss auf Siedlungen im Gebiet Cherson: Knapp 40 Geschosse aus Ukraine abgefeuert
Die Behörden im von Russland kontrollierten Teil des Gebiets Cherson melden andauernde Angriffe auf Siedlungen am linken Dnjepr-Ufer. Den Angaben zufolge habe die ukrainische Artillerie im Laufe des 26. Mai 25 Geschosse auf acht Ortschaften abgefeuert. Die Zahl der eingeschlagenen Geschosse listen die Behörden wie folgt auf:
- Aljoschki – 5,
- Dnjeprjany – 3,
- Gornostajewka – 4,
- Kachowka – 3,
- Kasatschji Lageri – 3,
- Konstantinowka – 2,
- Malokachowka – 2,
- Nowaja Kachowka – 3.
Wie die Behörden weiter mitteilen, habe der Beschuss auch in der Nacht zum Sonntag angedauert. Auf zivile Infrastrukturen der von Russland kontrollierten Ortschaften Korsunka, Aljoschki, Staraja Sburjewka und Golaja Pristan seien insgesamt elf Geschosse abgefeuert worden.
Berichte über Opfer und Schäden liegen bislang nicht vor.
10:01 Uhr
Selenskij: Russland bekommt immer noch westliche Elektronik
Nach schweren russischen Raketenangriffen hat der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij eine Einhaltung der Techniksanktionen gegen Russland gefordert. In seiner abendlichen Videobotschaft aus Kiew sagte der Politiker:
"Bei dem Angriff auf Kiew in dieser Woche haben die Russen Raketen eingesetzt, die in diesem Jahr hergestellt wurden. Ohne Komponenten von Unternehmen aus Europa, Japan und den USA hätten die Russen diese Raketen einfach nicht herstellen können."
Gleiches gelte für andere Waffen der russischen Armee. Russlands Verbindungen zur Welt, die dem Krieg dienten, seien eine direkte Bedrohung für das Leben, sagte der Staatschef.
Wegen ihrer militärischen Nutzbarkeit ist der Export von Elektronikbauteilen nach Russland verboten. Solche Teile werden aber oft über Drittstaaten geschickt.
Durch die Sperrung von RT zielt die EU darauf ab, eine kritische, nicht prowestliche Informationsquelle zum Schweigen zu bringen. Und dies nicht nur hinsichtlich des Ukraine-Kriegs. Der Zugang zu unserer Website wurde erschwert, mehrere Soziale Medien haben unsere Accounts blockiert. Es liegt nun an uns allen, ob in Deutschland und der EU auch weiterhin ein Journalismus jenseits der Mainstream-Narrative betrieben werden kann. Wenn Euch unsere Artikel gefallen, teilt sie gern überall, wo Ihr aktiv seid. Das ist möglich, denn die EU hat weder unsere Arbeit noch das Lesen und Teilen unserer Artikel verboten. Anmerkung: Allerdings hat Österreich mit der Änderung des "Audiovisuellen Mediendienst-Gesetzes" am 13. April diesbezüglich eine Änderung eingeführt, die möglicherweise auch Privatpersonen betrifft. Deswegen bitten wir Euch bis zur Klärung des Sachverhalts, in Österreich unsere Beiträge vorerst nicht in den Sozialen Medien zu teilen.
Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.

