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Liveticker Ukraine-Krieg – Selenskij: Kiew bereit für Waffenruhe zu Ostern

Russland führt gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine Militäroperation in der Ukraine durch. Der Westen reagiert mit immer neuen Waffenlieferungen an die Ukraine und beispiellosen Sanktionen gegen Russland. Lesen Sie hier die neuesten Entwicklungen.
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  • 30.03.2026 18:53 Uhr

    18:53 Uhr

    Ukraine entschuldigt sich bei Finnland für abgestürzte Drohnen

    Kiew hat sich bei Finnland für den Absturz ukrainischer Drohnen auf finnischem Gebiet entschuldigt. Dies berichtet die ukrainische Zeitung Telegraf unter Verweis auf Georgi Tichi, einen Vertreter des ukrainischen Außenministeriums.

    Zuvor hatte Finnlands Ministerpräsident Petteri Orpo den Absturz mutmaßlich ukrainischer Drohnen auf finnischem Territorium bekannt gegeben und den Vorfall als Verletzung der territorialen Integrität des Landes bezeichnet. Finnlands Polizei meldete, dass sich eine der Drohnen als Blindgänger erwies und entschärft werden musste.

  • 17:59 Uhr

    LVR meldet Stromausfälle nach ukrainischen Angriffen

    Nach einem Massenangriff der Ukraine auf Umspannstationen in der Volksrepublik Lugansk (LVR) ist die Stromversorgung für mehr als 208.000 Abnehmer ausgefallen, teilt die Regierung der Region mit. Aufgrund der Stromausfälle wurde auch die Wasserversorgung unterbrochen. Die Reparaturarbeiten seien im Gange, die Stromversorgung solle bis Ende des Tages wiederhergestellt werden.

  • 17:21 Uhr

    Kreml-Berater: USA haben Russland "interessante Angebote" unterbreitet

    Im Zusammenhang mit den Friedensverhandlungen zum Ukraine-Krieg hätten die Vereinigten Staaten eine Reihe interessanter Angebote unterbreitet. Das erklärte Kreml-Berater Juri Uschakow. Er betonte zugleich, dass die USA diese Angebote noch nicht umgesetzt hätten.

    Mehr dazu lesen Sie hier auf unserer Webseite.

  • 16:41 Uhr

    Gebiet Saporoschje: Ukrainische Drohne zerstört Raum mit humanitärer Hilfe

    Eine ukrainische Drohne hat den Raum mit Lebensmittelpaketen für Einwohner der Gemeinde Kamenka-Dnjeprowskaja im Gebiet Saporoschje getroffen, berichtet die Leiterin der Gemeinde, Natalja Iwanowa.

    Ihr zufolge wurde der Großteil des Hilfsguts zerstört. Die Zerstörung humanitärer Hilfe sei ein zynischer und unmenschlicher Akt, der sich gegen die Zivilbevölkerung richte.

  • 16:05 Uhr

    EU bewilligt Unterstützung der ukrainischen Rüstungsindustrie

    Die Europäische Kommission hat ein Programm im Wert von 1,5 Milliarden Euro zur Unterstützung der europäischen und ukrainischen Rüstungsindustrie im Rahmen des sogenannten Europäischen Programms der Verteidigungsindustrie (EDIP) bewilligt. In der entsprechenden Pressemitteilung heißt es, dass im Rahmen der EDIP die europäische Rüstungsindustrie gefördert und die Zusammenarbeit mit der Ukraine in diesem Bereich verstärkt werden sollen.

    Nach Angaben der Kommission sollen über 700 Millionen Euro in eine Steigerung der Rüstungsproduktion, darunter Mittel zur Drohnenbekämpfung, Raketen und Munition, investiert werden. Davon wird Kiew unmittelbar 260 Millionen Euro erhalten, während 325 Millionen Euro in gemeinsame Projekte unter Teilnahme der EU, der Ukraine und Norwegens investiert werden.

    Für weitere 240 Millionen Euro sollen Luft-, Raketen-  und Drohnenabwehrsysteme erworben werden. Mit dem restlichen Geld sollen Startups im Rüstungsbereich und Innovationen gefördert werden.

  • 15:35 Uhr

    DVR: Sicherheitsdienste entdecken ukrainische Verstecke mit Giftstoffen

    Die Sicherheitsdienste der Volksrepublik Donezk (DVR) haben mehrere Verstecke mit chemischen und bakteriologischen Waffen in den von ukrainischen Truppen befreiten Gebieten entdeckt. Dies erklärt die Sprecherin der regionalen Abteilung vom Föderalen Sicherheitsdienst FSB, Arina Klepanowa, gegenüber TASS:

    "Was die Verstecke betrifft, finden wir diese von Zeit zu Zeit ausgerechnet mit Giftstoffen. Das heißt, die ukrainische Seite benutzt wirklich bakteriologische, chemische Waffen, um unsere Bevölkerung zu vergiften."

  • 14:57 Uhr

    Russlands Luftabwehr schießt weitere Drohnen ab

    Am Morgen und Mittag des heutigen Montags haben Russlands Luftabwehrkräfte elf ukrainische Drohnen über russischen Grenzgebieten abgeschossen. Wie das russische Verteidigungsministerium berichtet, wurden zwischen 8:00 und 14:00 Uhr Moskauer Zeit sieben Starrflügler-Drohnen über dem Gebiet Belgorod sowie jeweils zwei über den Gebieten Brjansk und Kursk zerstört.

  • 14:34 Uhr

    Gebiet Cherson: Zivilistin durch ukrainischen Angriff getötet

    Während des vergangenen Wochenendes ist eine Zivilistin im Gebiet Cherson ums Leben gekommen, vier weitere Menschen wurden verwundet, berichtet der Gouverneur der Region, Wladimir Saldo. Auf seinem Telegramkanal schreibt er:

    "In Kachowka führte ein Drohnenangriff gegen ein Wohngebiet zum Tod einer Frau des Jahrgangs 1960. In Gornostajewka wurde durch einen Drohnenangriff eine Frau des Jahrgangs 1957 verwundet. Im Dorf Schirokoje verwundeten Abwürfe von Sprengladungen von Drohnen drei Männer der Jahrgänge 1967, 1987 und 1969."

    Saldo fügte hinzu, dass zudem in zahlreichen weiteren Orten des Gebiets durch Drohnen- und Artillerieangriffe mehrere Wohnhäuser und Fahrzeuge beschädigt wurden.

  • 13:59 Uhr

    Selenskij: Kiew bereit für Waffenruhe zu Ostern

    Die Ukraine unterstützt jedes Format zur Lösung des Krieges, welches die Würde und Unabhängigkeit des Landes bewahrt. Kiew ist außerdem für eine Waffenruhe in jeder Form bereit, auch zu Ostern. Dies erklärt der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij am Montag im Gespräch mit Journalisten. Interfax-Ukraine zitiert den Staatschef mit den Worten:

    "Eine Waffenruhe in jeder Form, wie wir heute bereits gesagt haben, sowohl eine umfangreiche als auch eine energetische – wir sind bereit für eine Waffenruhe für die Osterferien."

    In diesem Jahr wird Ostern in Russland und der Ukraine am Sonntag, dem 12. April, gefeiert.

  • 13:29 Uhr

    Frontbericht des russischen Verteidigungsministeriums

    Ukrainische Truppen haben im Laufe des Tages 1.360 Soldaten in der Zone der militärischen Sonderoperation verloren, teilt das Verteidigungsministerium in Moskau in dem täglichen Frontbericht mit. Die russische Armee zerstörte folgende Waffen und Ausrüstung des Gegners:

    • einen Panzer,
    • 16 gepanzerte Kampffahrzeuge,
    • 83 Kraftfahrzeuge,
    • zehn Artilleriegeschütze,
    • drei Artillerieaufklärungsradare,
    • sieben Anlagen der Elektronischen Kampfführung,
    • vier Munitionslager und 13 Lager mit Ausrüstung.

    Einheiten der russischen Luftstreitkräfte, Raketen- und Artillerietruppen sowie Drohnenbediener trafen Fluggeräte auf militärischen Flugstützpunkten, Objekte der energetischen Infrastruktur, die im Interesse gegnerischer Truppen betrieben wurden, Startvorrichtungen für unbemannte Flurzeuge größerer Reichweite sowie ukrainische Soldaten und ausländische Söldner in 162 Kreisen. Die Flugabwehr schoss fünf Flugbomben, drei Neptun-Marschflugkörper und 312 Drohnen ab.

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Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.