Liveticker Ukraine-Krieg: Russlands Verteidigungsministerium dementiert Angriff auf Charkow

2.01.2026 22:00 Uhr
22:00 Uhr
Damit beenden wir für heute den Live-Ticker zur Lage im Ukraine-Konflikt. Morgen früh ab 7 Uhr geht es mit der Berichterstattung weiter. Wir wünschen unseren Lesern trotz aller Spannungen in der Welt eine gute Nacht!
21:48 Uhr
Drohnenangriff und EU-Reaktion: Karin Kneissl übt scharfe Kritik

Weitere Reaktionen auf den mutmaßlichen ukrainischen Drohnenangriff auf russisches Territorium diskutierten wir mit Karin Kneissl, Leiterin des Gorki-Zentrums an der Universität St. Petersburg.
Sie äußerte ihr Mitgefühl für die Opfer und kritisierte, dass keine EU-Regierung den Angriff verurteilt oder öffentlich Anteilnahme gezeigt habe. Kneissl sieht darin ein Muster einer einseitigen europäischen Wahrnehmung, in der die Ukraine ausschließlich als Opfer und Russland als Täter dargestellt werde, und warnt vor einer zunehmend schwarz-weißen, emotionalisierten Sicht auf einen komplexen Konflikt, deren politische und gesellschaftliche Folgen immer weiter eskalierten.
Das Video dazu gibt es hier auf unserer Webseite.
21:31 Uhr
Selenskij schlägt Kandidaten für Amt des Verteidigungsministers der Ukraine vor
Der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij bot dem Minister für digitale Transformation, Michail Fjodorow, an, das Verteidigungsministerium zu leiten. Dies teilte er in einem Video mit, das auf dem Telegram-Kanal veröffentlicht wurde:
"Ich habe beschlossen, auch die Arbeitsweise des Verteidigungsministeriums der Ukraine zu ändern. Ich habe Michail Fjodorow angeboten, neuer Verteidigungsminister der Ukraine zu werden."
Denis Schmygal, der derzeit das Verteidigungsministerium der Ukraine leitet, wurde vorgeschlagen, einen anderen Bereich zu leiten, der "für unsere Stabilität nicht weniger wichtig ist", fügte der ukrainische Staatschef hinzu.
20:54 Uhr
Medienbericht: CSU will Rückkehr diensttauglicher Flüchtlinge in die Ukraine fördern
Die Fraktion der Christlich-Sozialen Union (CSU) im Bundestag will sich mutmaßlich für die Rückkehr wehrfähiger Flüchtlinge in die Ukraine einsetzen. Dies berichtet die Zeitung Münchner Merkur unter Berufung auf ein ihr vorliegendes Papier, das für die bevorstehende geschlossene Sitzung der CSU-Fraktionsgruppe vom 6. bis 8. Januar im Kloster Seeon in Bayern vorbereitet wurde.
20:17 Uhr
Cherson nach Silvesterangriff: Tote, Vorwürfe und offene Fragen

Nach einem mutmaßlichen ukrainischen Drohnenangriff auf das russisch kontrollierte Gebiet Cherson ist die Zahl der Todesopfer laut russischen Angaben auf 28 gestiegen, darunter auch Kinder; Dutzende Menschen wurden verletzt. Der Angriff ereignete sich während Silvesterfeiern in einem Hotel und Café, Gouverneur Wladimir Saldo spricht von gezielten Attacken auf Zivilisten, während Kiew die Verantwortung bestreitet.
Auch deutsche Medien äußern Zweifel, der Moskau-Korrespondent Rainer Munz betont die fehlende hundertprozentige Beweislage. Im Studio ordnete Konstantin von Hoffmeister die Ereignisse ein und kritisierte die aus seiner Sicht zurückhaltende Reaktion Europas, während EU-Spitzenpolitiker wie Kaja Kallas die Vorwürfe nicht bestätigen.
Das Video dazu gibt es hier auf unserer Webseite.
19:55 Uhr
Cherson-Gouverneur: Schlagkraft des Kiewer Angriffs in Chorly hätte Bunker zerstören können
Die Kampfmittel, die die ukrainischen Streitkräfte beim Angriff auf Café und Hotel in Chorly im Gebiet Cherson eingesetzt haben, hätten ausgereicht, um einen befestigten Bunker zu zerstören. Dies berichtete der Gouverneur Wladimir Saldo:
"Die Menschen, die wie durch ein Wunder überlebt haben, berichten von schrecklichen Dingen. Frauen und Kinder im Café und Hotel wurden mit Kampfmitteln angegriffen, die ausgereicht hätten, um einen befestigten Bunker zu zerstören."
19:19 Uhr
Erdoğan kündigt Gespräche mit Trump über die Ukraine an
Der türkische Präsident Recep Tayyip Erdoğan kündigte für den 5. Januar ein Telefongespräch mit dem US-Präsidenten Donald Trump an, bei dem es unter anderem um die Ukraine-Frage gehen soll:
"Am Montag werden wir ein Telefongespräch mit Trump führen. Wir werden sowohl die Palästina-Frage als auch die Angelegenheit Russlands und der Ukraine besprechen."
Erdoğan erklärte außerdem, dass der türkische Außenminister Hakan Fidan an einem Treffen der "Koalition der Willigen" zur Ukraine in Paris teilnehmen werde.
18:40 Uhr
Russisches Verteidigungsministerium dementiert Bericht über Angriff auf Charkow
Die Information, dass die Streitkräfte der Russischen Föderation am 2. Januar Objekte innerhalb der Stadtgrenzen von Charkow angegriffen hätten, entspricht nicht der Wahrheit. Dies gibt das Verteidigungsministerium der Russischen Föderation bekannt. Die Militärbehörde betont, dass russische Truppen keine Angriffe mit Raketen oder Flugzeugen auf Ziele innerhalb der Stadtgrenzen geplant oder durchgeführt hätten.
Nach Angaben des Verteidigungsministeriums befand sich das Epizentrum der Explosion in Charkow laut den von Augenzeugen veröffentlichten Videoaufnahmen im Einkaufszentrum "Persona". Dabei waren wenige Sekunden vor der Explosion Rauchwolken im Gebäude zu sehen. Das Ressort betont:
"Auf den veröffentlichten Videoaufnahmen ist wenige Sekunden vor der Explosion eine starke Rauchentwicklung unbekannter Herkunft im Gebäude zu sehen, was darauf hindeutet, dass es im Einkaufszentrum Persona mit hoher Wahrscheinlichkeit zu einer Detonation der dort gelagerten Munition der ukrainischen Streitkräfte gekommen ist."
Das russische Militär merkt an, dass die Erklärungen Kiews über den Angriff auf Charkow dazu bestimmt seien, die Aufmerksamkeit von dem Terrorakt abzulenken, den die ukrainischen Streitkräfte in der Nacht zum 1. Januar gegen die Zivilbevölkerung im Dorf Chorly verübt haben und dem 28 Menschen, darunter auch Kinder, zum Opfer gefallen seien.
Ukrainische Medien meldeten zuvor den angeblichen Einschlag von Iskander-Raketen im Zentrum von Charkow. Russische Medien wiesen darauf hin, dass keine der Monitoring-Plattformen vor der Raketengefahr gewarnt habe.
17:49 Uhr
Russland übergibt USA Beweismaterial für gescheiterten ukrainischen Enthauptungsschlag

Der Direktor des russischen Militärgeheimdienstes GRU, Igor Kostljukow, hat am Donnerstag einen Vertreter des Militärattachés der US-Botschaft in Moskau getroffen und ihm Materialien übergeben, die beweisen, dass Kiew am 29. Dezember versucht hat, einen Enthauptungsschlag gegen Russland durchzuführen.
Bei dem Angriff am 29. Dezember wurde die Residenz des Präsidenten der Russischen Föderation im Gebiet Nowgorod von insgesamt 91 ukrainischen Drohnen angegriffen. Alle am Angriff beteiligten Drohnen konnten von der russischen Luftabwehr zerstört werden.
Das Video dazu gibt es hier auf unserer Webseite.
17:24 Uhr
Zahl der Todesopfer bei ukrainischem Angriff auf Chorly steigt auf 28
Die Zahl der Todesopfer des Angriffs der ukrainischen Streitkräfte auf ein Café und ein Hotel im Dorf Chorly im Gebiet Cherson in der Nacht zum 1. Januar stieg auf 28. Dies teilt das Gesundheitsministerium der Krim mit und präzisiert, dass es nicht gelungen sei, eine Frau zu retten, die zuvor ins Krankenhaus eingeliefert worden sei.
Derzeit befinden sich noch 14 Verletzte in den Krankenhäusern der Republik Krim. Zwei von ihnen – ein Erwachsener und ein Kind – befinden sich in einem kritischen Zustand, die übrigen in einem mittelschweren, präzisiert das Gesundheitsministerium.
Durch die Sperrung von RT zielt die EU darauf ab, eine kritische, nicht prowestliche Informationsquelle zum Schweigen zu bringen. Und dies nicht nur hinsichtlich des Ukraine-Kriegs. Der Zugang zu unserer Website wurde erschwert, mehrere Soziale Medien haben unsere Accounts blockiert. Es liegt nun an uns allen, ob in Deutschland und der EU auch weiterhin ein Journalismus jenseits der Mainstream-Narrative betrieben werden kann. Wenn Euch unsere Artikel gefallen, teilt sie gern überall, wo Ihr aktiv seid. Das ist möglich, denn die EU hat weder unsere Arbeit noch das Lesen und Teilen unserer Artikel verboten. Anmerkung: Allerdings hat Österreich mit der Änderung des "Audiovisuellen Mediendienst-Gesetzes" am 13. April diesbezüglich eine Änderung eingeführt, die möglicherweise auch Privatpersonen betrifft. Deswegen bitten wir Euch bis zur Klärung des Sachverhalts, in Österreich unsere Beiträge vorerst nicht in den Sozialen Medien zu teilen.
Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.


