International

Liveticker Ukraine-Krieg: Kiew verhängt Sanktionen gegen 225 Kapitäne der Schattenflotte

Russland führt gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine Militäroperation in der Ukraine durch. Der Westen reagiert mit immer neuen Waffenlieferungen an die Ukraine und beispiellosen Sanktionen gegen Russland. Lesen Sie hier die neuesten Entwicklungen.
Liveticker Ukraine-Krieg: Kiew verhängt Sanktionen gegen 225 Kapitäne der Schattenflotte© Urheberrechtlich geschützt
  • 22.02.2026 14:40 Uhr

    14:40 Uhr

    Russische Luftabwehr zerstört weitere 73 ukrainische Drohnen

    Das russische Verteidigungsministerium meldet weitere Versuche der ukrainischen Streitkräfte, Objekte in Russland mit Drohnen anzugreifen. Wie die Behörde auf Telegram schreibt, habe die russische Luftabwehr im Zeitraum von 6 bis 12 Uhr MEZ 73 unbemannte Luftfahrzeuge des Gegners abgeschossen. Die Zahl der zerstörten Drohnen listet die Behörde wie folgt auf:

    • Gebiet Brjansk – 52,
    • Gebiet Belgorod – 18,
    • Gebiet Kaluga – 2,
    • Gebiet Kursk – 1.

    Weitere Einzelheiten teilte das Ministerium nicht mit.

  • 14:08 Uhr

    Neutralität in Gefahr? Streit um Österreichs Militärpläne

    Österreich steht vor einer doppelten Belastung: Während Inflation und geplante Sozialkürzungen viele Menschen treffen, will die Regierung massiv in die Aufrüstung investieren. Die EU hat dafür die nationale Ausweichklausel aktiviert, nachdem Finanzminister Markus Marterbauer einen Antrag gestellt hatte, um zusätzliche Schulden für das Bundesheer zu ermöglichen. Verteidigungsministerin Klaudia Tanner begrüßt die Entscheidung, betont jedoch, sie sei kein Freibrief.

    Scharfe Kritik kommt unter anderem von der FPÖ-Europaabgeordneten Petra Steger, die eine Aushöhlung der Neutralität sieht. Parallel diskutiert die Regierung unter Kanzler Christian Stocker eine Verlängerung des Wehrdienstes, während Sozialleistungen und Familienbeihilfen gekürzt werden sollen – trotz weiterhin hoher Inflation. Kinderrechtsorganisationen warnen vor steigender Kinderarmut.

    Der Unternehmer und Gesprächsgast im Video, Gerald Sakuler, hält zusätzliche Militärausgaben für unnötig und warnt angesichts einer Staatsverschuldung von rund 85 Prozent des BIP vor einer weiteren Abkehr von der Neutralität.

    Den Videobericht gibt es hier auf unserer Website zu sehen.

  • 13:39 Uhr

    Erneut Opfer im russischen Grenzgebiet Belgorod

    Die ukrainischen Streitkräfte setzen ihre Angriffe auf das russische Grenzgebiet Belgorod fort. Gouverneur Wjatscheslaw Gladkow meldet zwei Opfer unter der Zivilbevölkerung.

    Wie der Politiker auf Telegram schreibt, sei ein Mann ums Leben gekommen, als eine ukrainische Drohne nahe der Ortschaft Perwomaiski sein Auto angegriffen habe. Gladkow drückt der Familie und den Angehörigen des Todesopfers sein aufrichtiges Beileid aus.

    Darüber hinaus berichtet der Gouverneur über eine Schwerverletzte in der Siedlung Zerkowny. Die Mitarbeiterin eines Betriebs habe ein Bein verloren, als eine FPV-Drohne in ihrer Nähe detoniert sei. Die Frau sei in ein Krankenhaus der Gebietshauptstadt Belgorod eingeliefert worden. Man erweise ihr alle notwendige Hilfe. Ein Betriebsgebäude sei beschädigt worden.

  • 13:10 Uhr

    Russland bestätigt Vergeltungsschlag gegen Ziele in Ukraine

    Das russische Verteidigungsministerium bestätigt auf Telegram einen massiven Angriff auf Ziele in der Ukraine. Die Behörde spricht von einem Vergeltungsschlag, nachdem das ukrainische Militär zivile Infrastrukturobjekte in Russland angegriffen habe. Als Reaktion darauf habe das russische Militär Drohnen sowie hochpräzise boden- und luftbasierte Langstreckenwaffen eingesetzt, um Rüstungswerke und Energieanlagen anzugreifen, die der Gegner zu militärischen Zwecken nutze. Alle anvisierten Ziele seien getroffen worden.

    Darüber hinaus berichtet die Behörde in Moskau über erfolgreiche Luft-, Drohnen-, Raketen- und Artillerieangriffe auf ein Logistikzentrum, ein Drohnenlager und 144 Standorte mit ukrainischen Soldaten und ausländischen Söldnern. Gleichzeitig habe die russische Luftabwehr in den vergangenen 24 Stunden fünf Lenkbomben, sieben HIMARS-Raketen und 326 Drohnen abgefangen.

    Zuvor haben die ukrainischen Behörden eine massive russische Attacke in der Nacht zum Sonntag gemeldet. Von den Angriffen waren demnach die Hauptstadt Kiew, Odessa ​und die Zentralukraine betroffen. Präsident Wladimir Selenskij schrieb auf der Plattform X, dass mindestens ein Mensch getötet und acht weitere verletzt worden seien. Unter den Verletzten sei auch ein Kind.

  • 12:33 Uhr

    Frontbericht des russischen Verteidigungsministeriums

    Das russische Verteidigungsministerium berichtet über den weiteren Verlauf der militärischen Sonderoperation in der Ukraine binnen der vergangenen 24 Stunden. Wie die Militärbehörde am Sonntag auf der Plattform Telegram schreibt, habe der Truppenverband Nord günstigere Stellungen bezogen und ukrainische Einheiten im Raum der Ortschaften Pokrowka, Michailowskoje, Chrapowschtschina, Choten, Iskriskowschtschina und Nowodmitrowka im Gebiet Sumy sowie Otradnoje, Grafskoje, Neskutschnoje, Warwarowka und Kolodesnoje im Gebiet Charkow getroffen. Der Gegner habe bis zu 240 Armeeangehörige verloren. Das russische Militär habe zudem 14 Wagen, drei Geschütze, ein Artillerieaufklärungsradar, ein Munitionslager und acht Materiallager zerstört.

    Auch der Truppenverband West habe seine taktische Position verbessert, indem er Personal und Technik des Gegners in der Nähe der Ortschaften Krasny Liman in der Donezker Volksrepublik (DVR) sowie Schipowatoje, Netschwolodowka, Priljutowo, Monatschinowka und Ossinowka im Gebiet Charkow getroffen habe. Dabei seien bis zu 190 ukrainische Soldaten getötet oder verletzt worden. Der Gegner habe einen Transportpanzer, vier gepanzerte Gefechtsfahrzeuge, drei Geschütze, zwei Selbstfahrlafetten, elf Wagen, ein Artillerieaufklärungsradar und drei Munitionslager verloren.

    Der Truppenverband Süd habe ebenfalls seine Position an der vordersten Linie verbessert und ukrainische Einheiten nahe den Ortschaften Kurtowka, Kramatorsk, Konstantinowka, Artjoma und Druschkowka in der DVR getroffen. Das russische Ministerium beziffert die gegnerischen Personalverluste auf mehr als 105 Kämpfer. Ein Schützenpanzer, zwei Transportpanzer, zwei Panzerfahrzeuge, elf Wagen, zwei Geschütze, ein Artillerieaufklärungsradar, eine Anlage der elektronischen Kampfführung, ein Munitionslager und zwei Lager mit Kriegszubehör seien zerstört worden.

    Auch der Truppenverband Mitte habe günstigere Stellungen bezogen, indem er ukrainische Einheiten nahe der Ortschaften Krasnojarskoje, Nowoalexandrowka, Kutscherow Jar, Schewtschenko, Torezkoje, Raiskoje, Belizkoje, Krasnopodolje, Rodinskoje und Sergejewka in der DVR sowie Nowopawlowka im Gebiet Dnjepropetrowsk getroffen habe. Der Gegner habe bis zu 355 Armeeangehörige verloren. Dabei seien zehn gepanzerte Gefechtsfahrzeuge, zwölf Wagen, vier Geschütze und ein Artillerieaufklärungsradar außer Gefecht gesetzt worden.

    Der Truppenverband Ost setze seinen Vormarsch fort und habe Personal und Technik des Gegners im Raum der Ortschaften Kolomijzy, Pokrowskoje, Prossjanaja und Alexandrowka im Gebiet Dnjepropetrowsk sowie Risdwjanka, Boikowo und Gorkoje im Gebiet Saporoschje getroffen. Die russische Militärbehörde schätzt die gegnerischen Personalverluste auf bis zu 350 Soldaten. Der Gegner habe dabei vier gepanzerte Gefechtsfahrzeuge, sieben Wagen, eine Panzerhaubitze und ein Lager mit Kriegszubehör verloren.

    Auch der Truppenverband Dnjepr habe seine taktische Position verbessert, indem er Personal und Technik des Gegners in der Nähe der Ortschaften Kamyschewacha, Kirowo und Grigorowka im Gebiet Saporoschje getroffen habe. Dabei seien bis zu 60 ukrainische Kämpfer getötet oder verletzt worden. Der Gegner habe zudem zwölf Wagen, drei Anlagen der elektronischen Kampfführung, ein Munitionslager und vier Materiallager verloren.

    Nach russischen Angaben habe die Ukraine seit dem Beginn der Sonderoperation vor knapp vier Jahren insgesamt 670 Flugzeuge, 283 Hubschrauber, 116.263 Drohnen, 650 Flugabwehrraketenkomplexe, 27.814 Kampfpanzer und andere Panzerfahrzeuge, 1.670 Mehrfachraketenwerfer sowie 33.421 Geschütze und Mörser verloren.

  • 12:06 Uhr

    Ukrainische Drohnen greifen Erdöldepot in Lugansk an

    Am Sonntag haben die ukrainischen Streitkräfte die Stadt Lugansk mit Drohnen angegriffen. Leonid Passetschnik, Oberhaupt der Volksrepublik Lugansk (LVR), teilte auf der Plattform MAX mit, dass die Attacke einem Erdöldepot im Süden der Republikhauptstadt gegolten habe. Der Gegner habe dabei zwei unbemannte Luftfahrzeuge eingesetzt. Ein Tank sei beschädigt worden, und es sei zu einem Brand gekommen. Ein Wachmann des Betriebs habe Verletzungen erlitten.

  • 11:34 Uhr

    Sechs Verletzte bei ukrainischen Angriffen auf 55 Ortschaften im Gebiet Belgorod

    Gouverneur Wjatscheslaw Gladkow veröffentlicht jeden Tag auf Telegram Statistiken über ukrainische Angriffe auf Siedlungen im russischen Grenzgebiet Belgorod. Aus dem heutigen Eintrag geht hervor, dass das ukrainische Militär in den vergangenen 24 Stunden 55 Ortschaften in zehn Bezirken angegriffen habe. Der Gegner habe mindestens 13 Geschosse abgefeuert und 203 Drohnen eingesetzt, von denen 121 abgeschossen worden seien.

    In der Statistik berichtet der Politiker über mehrere Verletzte. In der Siedlung Nikolski habe ein Mann schwere Verletzungen erlitten, als eine FPV-Drohne seinen Kleintransporter getroffen habe. Bei einer Drohnenattacke auf ein Auto in der Siedlung Krassiwo seien ein Mann und ein drei Jahre altes Mädchen verletzt worden. Bei einer ähnlichen Attacke sei ein Einwohner der Siedlung Potschajewo zu Schaden gekommen. Nahe der Siedlung Golowtschino seien ein Mann und eine Frau verletzt worden, als eine FPV-Drohne ihr Auto angegriffen habe. Außerdem hätten am Samstag drei Menschen medizinische Einrichtungen aufgesucht, nachdem sie noch am 20. Februar bei ukrainischen Attacken auf die Ortschaften Berjosowka, Michailowka und Nowaja Tawolschanka Verletzungen erlitten hätten.

    Gladkow meldet darüber hinaus zahlreiche Sachschäden. Demnach seien in den vergangenen 24 Stunden zehn Wohnungen in vier Mehrfamilienhäusern, acht Einfamilienhäuser, vier Geschäfte, drei Energieobjekte, zwei Stromleitungen, zwei Gasleitungen, eine Garage, fünf Lkw, ein Kleintransporter, vier Minibusse, 30 Autos und ein Anhänger zerstört oder beschädigt worden.

  • 11:07 Uhr

    Vier Autos im russischen Grenzgebiet Kursk durch Attacken aus Ukraine beschädigt

    Die ukrainischen Streitkräfte setzen ihre Attacken auf das russische Grenzgebiet Kursk fort. Gouverneur Alexander Chinschtein berichtet in der täglichen Statistik auf Telegram über andauernde Artillerie- und Drohnenangriffe auf die Region. Wie der Politiker mitteilt, seien im Zeitraum von 7 Uhr MEZ am 21. Februar bis 5 Uhr MEZ am 22. Februar 38 ukrainische Drohnen abgeschossen worden. Zudem habe die gegnerische Artillerie in dieser Zeit 22-mal grenznahe evakuierte Ortschaften unter Beschuss genommen. Es habe außerdem vier Angriffe gegeben, bei denen unbemannte Luftfahrzeuge Sprengsätze auf Objekte im Gebiet Kursk abgelassen hätten.

    Chinschtein meldet keine Opfer unter der Zivilbevölkerung. Der Politiker berichtet aber über Schäden. In der Siedlung Chomutowka seien drei Autos zu Schaden gekommen. Auch in der Siedlung Olchowka sei ein Auto durch Splitter beschädigt worden.

  • 10:35 Uhr

    Ukraine wirft Ungarn und Slowakei im Erdölstreit Erpressung vor

    Die Ukraine hat den EU-Mitgliedern Ungarn und Slowakei im Streit um Energielieferungen Provokation und Erpressung vorgeworfen. Außenminister Andrei Sibiga bezeichnete Drohungen aus Budapest und Bratislava, der Ukraine nun die Stromlieferungen abzustellen, als unverantwortlich. Der Diplomat schrieb auf der Plattform X:

    "Das bedroht die Energiesicherheit der gesamten Region."

    Kiew erwäge deshalb, den im Assoziierungsabkommen mit der EU vereinbarten Frühwarnmechanismus in Kraft zu setzen. Sibiga sagte außerdem, dass Ungarn und die Slowakei ihre Beschwerden an den Kreml richten sollten – und nicht an Kiew.

    Ungarn und die Slowakei hatten der Ukraine mit einem Stromlieferstopp gedroht, weil sie seit Ende Januar durch die Druschba-Pipeline kein Erdöl aus Russland mehr erhalten. In einer Mitteilung des ukrainischen Ministeriums hieß es, die Leitung sei durch die russischen Angriffe beschädigt worden. Die Reparaturarbeiten seien trotz der Gefahr von Raketenangriffen im Gange. Kiew kritisierte, dass Bratislava und Budapest den Ukrainern ausgerechnet während der extremen Kälteperiode Strom, Heizung und Gas vorenthalten wollten.

  • 10:09 Uhr

    Beschuss auf Siedlungen im Gebiet Cherson: Mehr als 40 Geschosse aus Ukraine abgefeuert

    Die Behörden im von Russland kontrollierten Teil des Gebiets Cherson melden andauernde Angriffe auf Siedlungen am linken Dnjepr-Ufer. Den Angaben zufolge habe die ukrainische Artillerie im Laufe des 21. Februar 26 Geschosse auf fünf Ortschaften abgefeuert. Die Zahl der eingeschlagenen Geschosse listen die Behörden wie folgt auf:

    • Pestschanowka — 5,
    • Nowaja Majatschka — 3,
    • Dnjeprjany — 5,
    • Staraja Sburjewka — 6,
    • Aljoschki — 7.

    Wie die Behörden weiter mitteilen, habe der Beschuss auch in der Nacht zum Sonntag angedauert. Auf zivile Infrastrukturen der von Russland kontrollierten Ortschaften Obrywka, Korsunka, Proletarka und Aljoschki seien insgesamt 20 Geschosse abgefeuert worden.

    Berichte über Opfer und Schäden liegen bislang nicht vor.

Durch die Sperrung von RT zielt die EU darauf ab, eine kritische, nicht prowestliche Informationsquelle zum Schweigen zu bringen. Und dies nicht nur hinsichtlich des Ukraine-Kriegs. Der Zugang zu unserer Website wurde erschwert, mehrere Soziale Medien haben unsere Accounts blockiert. Es liegt nun an uns allen, ob in Deutschland und der EU auch weiterhin ein Journalismus jenseits der Mainstream-Narrative betrieben werden kann. Wenn Euch unsere Artikel gefallen, teilt sie gern überall, wo Ihr aktiv seid. Das ist möglich, denn die EU hat weder unsere Arbeit noch das Lesen und Teilen unserer Artikel verboten. Anmerkung: Allerdings hat Österreich mit der Änderung des "Audiovisuellen Mediendienst-Gesetzes" am 13. April diesbezüglich eine Änderung eingeführt, die möglicherweise auch Privatpersonen betrifft. Deswegen bitten wir Euch bis zur Klärung des Sachverhalts, in Österreich unsere Beiträge vorerst nicht in den Sozialen Medien zu teilen.

Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.