Liveticker Ukraine-Krieg – Nach zwei Stunden: Verhandlungen in Genf beendet

18.02.2026 12:48 Uhr
12:48 Uhr
Tausende Haushalte im Gebiet Odessa ohne Strom
Nach Angaben von Artjom Nekrassow, dem ersten stellvertretenden Energieminister der Ukraine, seien im Gebiet Odessa aufgrund von Schäden an der Energieinfrastruktur und des Unwetters mehr als 99.000 Nutzer ohne Strom.
Zudem seien mehrere Haushalte in den Gebieten Dnjepropetrowsk, Sumy und auf dem von Kiew kontrollierten Teil des Gebiets Cherson wegen Schäden an Energieobjekten ohne Stromversorgung.
Nach Angaben des Energieunternehmens Ukrenergo würden am Mittwoch in den meisten Regionen der Ukraine weiterhin stündliche Notstromabschaltungen durchgeführt.
12:24 Uhr
Szijjártó: Selenskijs Aussage über Verteidigung Europas durch Ukraine ist eine Lüge
Die Erklärung von Wladimir Selenskij, dass die Ukraine Europa angeblich verteidige, sei eine Lüge, meint der ungarische Außenminister Péter Szijjártó.
"Deswegen sind die Erklärungen der ukrainischen und europäischen Politiker, dass die Ukraine Europa angeblich verteidige, eine große Lüge. Die europäischen Länder werden von der NATO und nicht von der Ukraine verteidigt. Die Ukraine kämpft für sich selbst."
Szijjártó betont, dass Ungarn seit Kriegsbeginn keine Waffen an die Ukraine geliefert habe. Budapest sei überzeugt, dass die Ukraine-Krise nur durch Verhandlungen beigelegt werden könne. Deswegen habe Ungarn die Kommunikationskanäle zu Russland immer offen gehalten, so Szijjártó.
11:29 Uhr
Nach zwei Stunden: Verhandlungen in Genf beendet
Die Gespräche zwischen den Delegationen Russlands, der USA und der Ukraine in Genf sind zu Ende. Nach einem etwa zweistündigen Gespräch verlässt die russische Delegation den Verhandlungsort, wie RT berichtet.
Wladimir Medinski, Assistent des Präsidenten Wladimir Putin und Leiter der russischen Delegation, verzichtete auf ausführlichere Kommentare zum Stand der Verhandlungen, erklärte aber gegenüber den Journalisten:
"Die Verhandlungen waren schwierig, aber sachlich. In nächster Zeit wird ein weiteres Treffen stattfinden."
11:05 Uhr
Selenskij: USA haben Kiew die Produktion von Patriot-Raketen in Europa verweigert
Die USA hätten der Ukraine keine Genehmigung zur Produktion von Raketen für Patriot-Flugabwehrraketensysteme in Europa erteilt, erklärt Wladimir Selenskij.
"Noch vor ein paar Jahren hat die Ukraine mit Amerika über die Notwendigkeit gesprochen, in Europa eine ausreichende Produktion von Raketen, insbesondere für Patriot, einzurichten. Es gab Versprechungen für Lizenzen, aber Amerika hat sich letztendlich dagegen entschieden".
Selenskij zufolge habe Kiew vorgeschlagen, die Produktion auf ukrainischem Boden und auch zusammen mit Rumänien, Polen und anderen NATO-Partnern in der Region aufzunehmen.
10:34 Uhr
Einwohner von Tscheljabinsk wegen Planung eines Sprengstoffanschlags festgenommen
Russlands Inlandsgeheimdienst FSB hat einen 18-jährigen Einwohner der Stadt Tscheljabinsk festgenommen, der mit den ukrainischen Geheimdiensten zusammengearbeitet hatte. Dies teilt der Pressedienst der russischen Behörde mit.
"Der FBS hat einen russischen Staatsbürger, Jahrgang 2007, festgenommen, der im Auftrag einer unter der Schirmherrschaft der ukrainischen Geheimdienste agierenden terroristischen Organisation einen Terroranschlag mit einem selbst gebauten Sprengsatz plante."
Es wurde festgestellt, dass der Festgenommene einen Kontakt mit dem Gegner über den Messenger-Dienst Telegram aufgenommen habe. Nach den ihm zur Verfügung gestellten Anleitungen habe der Mann einen Sprengsatz angefertigt, um einen Terroranschlag zu verüben.
Bei der Durchsuchung des Wohnortes des Festgenommenen wurden etwa 1,5 Kilogramm selbst hergestellter Sprengstoff, ein Tagebuch mit handschriftlichen Texten auf Ukrainisch, sowie Kommunikationsmittel zur Kontaktaufnahme mit seinem Kontaktmann sichergestellt. Im Auftrag der ukrainischen Seite soll der Mann eine hochrangige Person durch den Sprengstoffanschlag töten.
09:57 Uhr
Neuer Verhandlungstag in Genf begonnen
Die weitere Runde von Gesprächen zur Regulierung des Ukraine-Konflikts hat in Genf begonnen. RT liegen Videoaufnahmen der Ankunft der russischen Delegation unter der Leitung des Assistenten des russischen Präsidenten, Wladimir Medinski, zum Hotel InterContinental, wo die Verhandlungen stattfinden sollen. Eine diplomatische Quelle gab gegenüber RT an, dass das Treffen im trilateralen Format unter Teilnahme der Delegationen Russlands, der USA und der Ukraine hinter geschlossenen Türen stattfinden werde.
09:34 Uhr
Experte: Russische Truppen erweitern Kontrollzone bei Krasny Liman
Nach Angaben des Militärexperten Andrei Marotschko habe das russische Militär die Kontrollzone nahe der Stadt Krasny Liman in der DVR erweitert.
"Laut den Informationen, die ich aus dem Gebiet um Krasny Liman erhalten habe, hat unser Militär in den vergangenen Tagen die taktische Lage bei den Ortschaften Dibrawa, Osjornoje und Kriwaja Luka verbessert. Unsere Militärangehörigen haben hier die Kontrollzone erweitert, auch im Waldgebiet."
Marotschko zufolge säuberten die russischen Soldaten dieses Gebiet auch von ukrainischen Kämpfern.
09:18 Uhr
Weiterer Erfolg: Dimitrow unter voller russischer Kontrolle

Ein weiterer strategisch bedeutender Ort steht unter russischer Kontrolle: die Stadt Dimitrow. Der Gegner leistete mit Drohnen, westlichen Waffen und verbunkerten Anlagen erbitterten Widerstand und scheiterte dennoch. Unser Militärkorrespondent Iwan Poljanskij berichtet über die Einzelheiten des Einsatzes direkt aus der Stadt.
Ein Video dazu gibt es hier auf unserer Webseite.
08:39 Uhr
Gebiet Kursk: Mehrere Geschosse binnen 24 Stunden aus Ukraine abgefeuert
Nach Angaben von Alexander Chinstein, dem Gouverneur des Grenzgebiets Kursk, seien im Laufe des Tages 15 Geschosse auf die Region abgefeuert worden.
"In der Zeitspanne von 9:00 Uhr am 17. Februar bis 7:00 Uhr am 18. Februar wurden insgesamt 38 Drohnen von unterschiedlichen Typen abgeschossen. Dreimal haben die Drohnen unser Gebiet durch den Abwurf von Sprengsätzen angegriffen."
Infolge der Attacke wurde ein Zivilist getötet. Zu Schaden kamen ein Fahrzeug und zwei Gebäude.
08:07 Uhr
Neue Verhandlungsrunde in Genf startet um 9:00 Uhr MEZ
Die trilateralen Gespräche zwischen den Delegationen Russlands, der USA und der Ukraine in Genf werden am heutigen Mittwoch um 09:00 Uhr fortgesetzt. Dies berichtet eine Quelle bei der russischen Delegation gegenüber RT.
Die russische Delegation wird weiterhin vom Assistenten des Präsidenten Wladimir Putin, Wladimir Medinski, geleitet. Der Gesprächspartner von RT fügte hinzu, dass Verhandlungen in zwei Arbeitsgruppen zu politischen und militärischen Angelegenheiten fortgesetzt werden. Zuvor hatten die Gespräche am 17. Februar insgesamt sechs Stunden gedauert.
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Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.
