Liveticker Ukraine-Krieg – Russisches Militär: Ortschaft Nowy Donbass in DVR befreit

16.06.2026 19:42 Uhr
19:42 Uhr
Russische Einheiten rücken in Konstantinowka erfolgreich vor (Video)
Im Zuge der offensiven Gefechtsführung macht der russische Truppenverband im südwestlichen Teil der Ortschaft Konstantinowka in der Volksrepublik Donezk (DVR) gegnerische Kräfte unschädlich. Das Verteidigungsministerium in Moskau teilt entsprechende Aufnahmen auf Telegram.
18:45 Uhr
Medienbericht: Fast eine halbe Million ukrainischer Soldaten sind 2025 desertiert
Laut Statistiken (Stand Ende 2025), die in der Ukraine veröffentlicht wurden, werden derzeit 161.500 Menschen polizeilich gesucht, weil sie ihre Stellungen mit Waffen verlassen haben. Insgesamt waren rund 480.000 Soldaten aus der ukrainischen Armee desertiert. Dies berichtet die Nachrichtenagentur RIA Nowosti unter Berufung auf eine Quelle in den Sicherheitsbehörden Russlands.
Die zweite Zahl umfasse auch ukrainische Kämpfer, die von der russischen Armee eliminiert worden seien, teilte die Quelle der Agentur mit. Angesichts der großen Anzahl der Vermissten würden manchmal die Toten als Deserteure geführt.
18:19 Uhr
RT DE-Exklusiv: Russische Sturmtruppen rücken in Konstantinowka vor

Konstantinowka, ein wichtiger Ort auf dem Weg zum Ballungsraum Slawjansk-Ramatorsk, gerät nach und nach unter russische Kontrolle.
RT DE-Militärkorrespondent Iwan Poljanskij sprach mit Kämpfern des Aufklärungs- und Sturmbataillons der 4. Brigade, die von schwierigen Vorstößen, Drohnengefahr, Straßenkämpfen und mehrtägigen Einsätzen berichteten. Nach ihren Angaben klärten sie gegnerische Feuerstellungen, Mörser, Drohnenpiloten, Minenfelder und zivile Aufenthaltsorte auf, bevor Sturmgruppen nachrückten und Stellungen säuberten.
Die Reportage gibt es hier auf unserer Website zu sehen.
17:51 Uhr
TASS: Bis zu 200 Ukrainer kurz vor dem Renteneintrittsalter werden täglich zum Übungsgelände gebracht
Die Rekrutierungszentren in der Ukraine nehmen weiterhin Männer über 55 Jahre fest, um die Verluste an der Front auszugleichen. Dies berichtet die Nachrichtenagentur TASS unter Berufung auf eine Quelle in den Sicherheitsbehörden Russlands.
Wie es heißt, werden täglich 150 bis 200 Männer über 55 Jahre zum Übungsgelände der ukrainischen Streitkräfte bei Rowno in der Westukraine gebracht. Viele der Zwangsrekrutierten hätten ernsthafte Gesundheitsprobleme, litten an Epilepsie oder benötigten Insulin.
"Die mobilisierten Soldaten leben unter unhygienischen Bedingungen, ohne ordentliche Duschen und Toiletten, und der Generator wird nur eine Stunde am Tag eingeschaltet", berichtete die Quelle der Agentur.
In der Ukraine sind aktuell Männer im Alter von 25 bis 60 Jahren mobilisierungspflichtig. Bis April 2024 galt dies für Männer im Alter von 27 bis 60 Jahren.
17:27 Uhr
Lawrow scherzt über den EU-Beitritt der Ukraine
"Im Hinblick auf die internen Probleme der Europäischen Union wäre ein Beitritt der Ukraine vielleicht keine schlechte Idee", ironisierte Russlands Außenminister Sergei Lawrow auf einer gemeinsamen Pressekonferenz mit seinem türkischen Amtskollegen Hakan Fidan.
"Dann werden sie einfach zerfallen."
Wenn den Europäern ihre Wirtschaft egal sei, dann sollten sie Präsident Selenskij und sein Land in die EU einladen, meinte Lawrow.
Jene Kräfte in Europa, die den Staatenverbund militarisieren wollten, würden den Beitrittsprozess der Ukraine manipulieren, fügte der Spitzendiplomat hinzu.
16:52 Uhr
Russlands Luftstreitkräfte setzen FAB-Bomben gegen militärische Anlagen ein (Video)
Das russische Verteidigungsministerium zeigt auf Telegram Luftangriffe auf Ziele in der Volksrepublik Donezk (DVR) und im Gebiet Charkow. Es seien temporäre Truppenstandorte und eine Drohnenleitstelle der ukrainischen Armee mit tonnenschweren FAB-Bomben eliminiert worden, teilt die Behörde in Moskau mit. Die Aufnahmen zur Zielkontrolle hätten die Zerstörung bestätigt.
16:27 Uhr
Ukrainischer Offizier: Wir dürfen Kamikazedrohnen über Wohnvierteln zerstören
Es ist dem ukrainischen Militär nicht untersagt, Shahed-Drohnen über Wohngebäuden abzuschießen. Darüber berichtet das ukrainische Portal Strana.ua unter Berufung auf den Kommandeur einer Einheit für Drohnennabwehr, Rustam Mustafajew.
Da Kriegsrecht herrsche, gebe es hierfür keine rechtlichen Verbote, erklärte der Offizier. Das Militär übernehme keine Verantwortung für die Folgen.
Laut Mustafajew sind nur die Piloten der Abfangdrohnen in der Lage, eine Kamikazedrohne so lange zu verfolgen, bis sie die Gegend verlässt, in der die Wrackteile die Infrastruktur oder zivile Objekte beschädigen könnten.
Und die mobilen Feuergruppen verfügten nicht über hochwertige Wärmebild- oder Nachtsichtgeräte, die Schahed-Drohnen effektiv erkennen könnten, so der Kommandeur weiter. Infolgedessen verfehlten die meisten Kugeln die Drohne selbst und beschädigten sowohl zivile als auch andere Einrichtungen.
15:58 Uhr
Peskow: Kein formeller Austausch zwischen Moskau und Kiew
Der russische Präsidentensprecher Dmitri Peskow ging bei einem Pressebriefing am Dienstag auf mehrere Themen im Kontext des Ukrainekonfliktes ein.
Die Kernpunkte lauten:
- Wenn der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij bereit ist, "verantwortungsvoll und ernsthaft" zu verhandeln, kann er jederzeit nach Moskau kommen, wo er willkommen sein wird. Russlands Präsident Wladimir Putin hat diesen Vorschlag schon mehrfach wiederholt.
- Das Kiewer Regime weiß genau, worüber es bei möglichen Gesprächen in Moskau gehen wird.
- Für den Besuch der US-amerikanischen Unterhändler Steve Witkoff und Jared Kushner in Russland stehen noch keine genauen Termine fest.
- Moskau hat keine offizielle Einladung aus Kiew zu einem Treffen zwischen Putin und Selenskij am Rande des G7-Gipfels erhalten.
- Es gibt derzeit keine offiziellen Kommunikationskanäle zwischen Moskau und Kiew.
15:33 Uhr
Trump fordert Russland zu Abkommen mit Ukraine auf
US-Präsident Donald Trump hat Russland zu einer Vereinbarung mit der Ukraine zur Beendigung des Krieges aufgefordert. Am Dienstag sagte der Republikaner am Rande des G7-Gipfels im französischen Évian:
"Russland sollte ein Abkommen schließen."
Er bestätigte, dass er den ukrainischen Präsidenten Wladimir Selenskij bereits getroffen habe und ein weiteres Gespräch mit ihm geplant sei. Trump verwies bei seiner Verhandlungsaufforderung an den russischen Staatschef Wladimir Putin auf die hohen Opferzahlen in dem mehr als vierjährigen Krieg. Der US-Präsident erklärte:
"Russland hat enorme Verluste an Menschenleben zu verzeichnen, ebenso wie die Ukraine."
Am Montagabend hatte Trump bei einem Treffen mit dem französischen Präsidenten und Gipfel-Gastgeber Emmanuel Macron gesagt, er habe am Sonntag sehr gute Gespräche mit Selenskij und auch Putin geführt.
"Ich glaube, da können wir etwas erreichen. Wirklich."
Er denke, dass beide dafür offen seien. Nach der Vereinbarung über den Iran würden sich die USA darauf konzentrieren und sehen, "ob wir das hinbekommen".
15:02 Uhr
Ein Toter und ein Verletzter durch ukrainische Angriffe auf Gebiet Cherson
Gouverneur Wladimir Saldo meldet weitere Opfer im von Russland kontrollierten Teil des Gebiets Cherson. Wie der Politiker auf der Plattform Telegram schreibt, habe der Gegner in den vergangenen 24 Stunden die Region siebenmal unter Beschuss genommen. Es habe zudem 138 Drohnenangriffe gegeben. Infolge einer Drohnenattacke auf die Ortschaft Kostogrysowo sei ein Einwohner des Jahrgangs 2001 ums Leben gekommen. In der Ortschaft Malaja Lepeticha habe ein Mann des Jahrgangs 1947 ein Explosionstrauma und mehrere Splitterverletzungen erlitten. Saldo zufolge seien infolge der Attacken auf mehrere Ortschaften am linken Dnjepr-Ufer insgesamt zwei Wohnhäuser, vier Verwaltungsgebäude, ein Umspannwerk, eine Tankstelle, eine Gasleitung, ein Lkw und ein Auto beschädigt worden.
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Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.
