Liveticker Ukraine-Krieg: Russische Armee baut Pufferzone weiter aus

7.02.2026 16:24 Uhr
16:24 Uhr
Orbán: Truppenentsendung in die Ukraine bedeutet Krieg mit Russland
Der ungarische Regierungschef Viktor Orbán hat ein weiteres Mal bestätigt, dass Budapest die Beteiligung an Brüssels kriegerischen Plänen ablehne. "Wenn wir über Krieg reden, müssen wir offen sprechen", schreibt der Politiker auf der Plattform X.
Brüsseler Bürokraten versuchten, ungarischen Familien Geld zu nehmen, um es nach Kiew umzuleiten, so Orbán. "Heute besteht die Gefahr darin, dass ungarisches Geld in die Ukraine geschickt wird. Morgen könnten junge Ungarn in den Krieg geschickt werden", fügt er hinzu.
Und weiter:
"Europäische Truppen in der Ukraine würden einen direkten Konflikt mit Russland bedeuten."
15:55 Uhr
Klitschko-Bruder packt aus: Seit Kriegsbeginn nur ein Gespräch zwischen Vitali und Selenskij

Wladimir Klitschko im Gespräch mit einem vermeintlichen polnischen BeamtenTelegram / @Russiacalling Die bekannten russischen Prankster Wowan und Lexus haben wieder zugeschlagen. Dieses Mal hat es den früheren Boxweltmeister Wladimir Klitschko erwischt, dessen Bruder Vitali Klitschko Bürgermeister von Kiew ist. Um Klitschko Aussagen über interne Angelegenheiten zu entlocken, gaben sich die beiden russischen Komiker in dem Videoanruf als polnische Beamte aus.
Mehr dazu in diesem Artikel auf unserer Website.
15:37 Uhr
Todesopfer durch ukrainische Drohnenattacke im Raum Saporoschje
Eine Frau, Jahrgang 1961, kam bei einem ukrainischen Drohnenangriff auf ein Eigenheim im Dorf Burtschak im Kreis Michailowka ums Leben. Dies gibt der Gouverneur des Gebiets Saporoschje, Jewgeni Balizki, am Samstagnachmittag (Ortszeit) bekannt.
"Ich spreche der Familie und den Freunden der Verstorbenen mein tiefstes Beileid aus", schreibt der Beamte auf Telegram.
Der Feind nimmt gezielt zivile Infrastruktur und Zivilisten ins Visier, betont Balizki.
"Ein Angriff, der zum Tod eines unschuldigen Menschen führt, ist ein schweres Verbrechen."
15:19 Uhr
Szijjártó: Ungarn muss täglich Druck aus Brüssel und Provokationen aus Kiew widerstehen
Die Regierung in Budapest sieht sich jeden Tag unzähligen Provokationen aus Kiew und Versuchen von Brüssel ausgesetzt, Druck auf Ungarn auszuüben. Ihr Ziel ist es, das Land in einen Krieg hineinzuziehen. Der ungarische Außenminister Péter Szijjártó erklärte das bei einer Wahlkampfveranstaltung in Szombathely.
Laut Szijjártó müsse Budapest, solange EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen in Brüssel das Sagen habe und solange in der Ukraine gekämpft werde, "Nein" zu Brüssel und Kiew sagen.
"Nein, wir werden nicht zulassen, dass Ungarn in einen Krieg hineingezogen wird, und nein, wir werden nicht zulassen, dass ungarisches Geld in die Ukraine abfließt", erklärte der Außenminister.
"Dafür müssen wir die Wahlen gewinnen, denn wenn wir nicht gewinnen, wird unser Gegner gleich am ersten Tag "Ja" zu Brüssel sagen. Lasst euch nicht von naiven Fantasien täuschen: Das passiert schon am ersten Tag."
Im April 2026 stehen in Ungarn Parlamentswahlen an.
15:04 Uhr
Russland führt groß angelegte "Vergeltungsschläge" gegen die Ukraine aus

SymbolbildUheberrechtlich geschützt Nach russischen Luftangriffen auf die Energieinfrastruktur Kiews ist es in der Ukraine landesweit zu Stromabschaltungen gekommen. Das Verteidigungsministerium in Moskau sprach von einer Reaktion auf jüngste "terroristische Angriffe" Kiews.
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14:53 Uhr
Westliche Truppen in Ukraine? Ukrainischer Politologe spricht von "Phantasmagorie"
NATO-Generalsekretär Mark Rutte hatte am Dienstag während seines Auftritts im ukrainischen Parlament erklärt, ausländische Truppen würden unmittelbar nach Abschluss eines Friedensvertrags in der Ukraine stationiert.
"Das Gerede von der Entsendung westlicher Truppen zeugt entweder von völliger Inkompetenz oder von Unsinn und Fantasie", meint Dmitri Wydrin, ehemals ukrainischer Abgeordneter und Präsidentenberater. "Dies ist das Reich der Phantasmagorie."
In einem Interview mit der Nachrichtenagentur RIA Nowosti führte der Experte aus:
"Selbst in Europa ist man sich bewusst, dass die Ursache des Konflikts in der Ukraine das Eindringen europäischer Strukturen in die Zivilisationszone Russlands war."
Die Entsendung westlicher Truppenkontingente, egal in welcher Form, in die Ukraine könne einen umfassenden Weltkrieg auslösen, betonte Wydrin.
14:38 Uhr
Russische Armee baut Pufferzone weiter aus (Video)
Stoßtrupps des russischen Truppenverbands Nord brachten im Zuge der offensiven Gefechtsführung am Donnerstag Popowka im Gebiet Sumy unter eigene Kontrolle. Nun teilt das Verteidigungsministerium in Moskau entsprechende Aufnahmen auf Telegram.
Wie es heißt, verstärken die russischen Soldaten gemeinsam mit Artilleristen und Drohnenpiloten die Pufferzone und bieten der Zivilbevölkerung zusätzlichen Schutz vor terroristischen Bedrohungen durch die ukrainischen Streitkräfte.
14:23 Uhr
Ischinger bezeichnet Kriegsende als "Schicksalsfrage" für Deutschland und Europa
Nach Einschätzung des Vorsitzenden der Münchner Sicherheitskonferenz könnte sich die angebliche russische Bedrohung an der NATO-Ostflanke nach einem Waffenstillstand in der Ukraine verschärfen. Im Gespräch mit dem Tagesspiegel sagte Wolfgang Ischinger, dass die Gefahr nicht so groß sei, solange die Ukraine Europa verteidige. Dadurch seien die russischen Streitkräfte dort gebunden. In dem Augenblick, in dem es einen Waffenstillstand in der Ukraine gebe, ändere sich die Lage. Dann könne Russland seine Aufrüstung "in aller Ruhe" fortsetzen, und die Bedrohungslage werde sich für die NATO-Länder an der Ostflanke verschärfen.
Dennoch betonte Ischinger, das Wichtigste sei, das Sterben in der Ukraine so schnell wie möglich zu beenden. Die russische Bedrohung werde aber auch für Deutschland größer, wenn ein künftiger Waffenstillstand nicht von einer massiven Begrenzung des militärischen Aufmarschs in den westlichen Militärbezirken Russlands begleitet werde. Und das sei leider überhaupt nicht zu erwarten.
"Deshalb wäre ein schlichter Waffenstillstand eben noch lange kein Grund, sich entspannt zurückzulehnen."
Wie der Krieg in der Ukraine ende, sei "für Deutschland und Europa die Schicksalsfrage schlechthin", unterstrich Ischinger.
14:08 Uhr
Nationalgarde zerstört ukrainische Drohnen über Gebiet Saporoschje
In den zurückliegenden 24 Stunden machten Einheiten der Nationalgarde Russlands 14 feindliche Drohnen unschädlich. Dies gibt der Gouverneur des Gebiets Saporoschje, Jewgeni Balizki, bekannt. Wie es heißt, zerstörten die Besatzungen der mobilen Feuerteams und Manövergruppen elf Starrflüglerdrohnen und drei FPV-Drohnen.
Baliziki teilt entsprechende Aufnahmen auf Telegram.
13:51 Uhr
Russische Soldaten evakuieren Mann aus Siedlung Dwuretschnaja im Gebiet Charkow
Russische Armeeangehörige haben aus der Ortschaft Dwuretschnaja im Gebiet Charkow einen Zivilisten evakuiert. Die Siedlung wird nach Angaben der russischen Verwaltung der Region täglich von der Ukraine aus beschossen. Auf dem Telegram-Kanal der Behörde wird der Einwohner von Dwuretschnaja mit den Worten zitiert:
"Ich musste mich an die Armeeangehörigen wenden. Die Lebensmittel sind aufgebraucht, und ich will auch nicht mehr im Keller leben."
Nach Angaben der russischen Verwaltung befindet sich der Mann jetzt in einer provisorischen Unterkunft. Man hat ihn mit Lebensmitteln, Kleidung und anderen Bedarfsgütern versorgt. Darüber hinaus wird man dem Evakuierten notwendige Dokumente ausstellen.
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Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.

