Liveticker Ukraine-Krieg: Ortschaft Grafskoje im Gebiet Charkow unter Kontrolle genommen

25.02.2026 13:40 Uhr
13:40 Uhr
Gebiet Kursk: Mehr als 20 Geschosse binnen 24 Stunden aus Ukraine abgefeuert
Nach Angaben von Alexander Chinstein, dem Gouverneur des Grenzgebiets Kursk, seien im Laufe des Tages 22 Geschosse auf die Region abgefeuert worden.
"In der Zeitspanne von 9:00 Uhr am 24. Februar bis 7:00 Uhr am 25. Februar wurden insgesamt 17 Drohnen von unterschiedlichen Typen abgeschossen. Einmal haben die Drohnen unser Gebiet durch den Abwurf von Sprengsätzen angegriffen."
Chinstein meldet keine Opfer. Bei den Attacken kam ein Fahrzeug zu Schaden.
13:19 Uhr
Selenskij: Nächste trilaterale Verhandlungsrunde könnte Anfang März stattfinden
Laut Wladimir Selenskij könnte das nächste Treffen zwischen Russland, der Ukraine und den USA Anfang März stattfinden. Seine Worte werden von der ukrainischen Nachrichtenagentur RBC-Ukraine zitiert.
"Es wird unserer Meinung nach Anfang März stattfinden."
Selenskij gab bekannt, dass die bilateralen Gespräche zwischen dem Sekretär des Nationalen Sicherheits- und Verteidigungsrates der Ukraine, Rustem Umerow, und dem US-Sondergesandten Steve Witkoff am Donnerstag in Genf abgehalten werden. Auf der Tagesordnung stehen der Wiederaufbau der Ukraine, die Vorbereitung auf das Treffen im trilateralen Format und das Thema des Austausches, so Selenskij.
Die vorherige Runde der trilateralen Gespräche fand am 17. und 18. Februar in Genf statt.
12:50 Uhr
UN-Vollversammlung fordert Waffenruhe in Ukraine: USA enthalten sich bei Abstimmung

ArchivbildManuel Elías / XinHua / www.globallookpress.com Zum vierten Jahrestag des Ukraine-Krieges hat die UN-Vollversammlung eine sofortige Waffenruhe gefordert. Die USA wollten eine anders formulierte Resolution und enthielten sich deswegen bei der Abstimmung. Russland bezeichnete die Resolution als politisch motiviert.
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12:33 Uhr
Tote und Verletzte durch Angriff aus Ukraine im Gebiet Smolensk
Bei einem ukrainischen Angriff auf das zivile Unternehmen Dorogobusch kamen sieben Menschen ums Leben, zehn weitere Zivilisten wurden verletzt. Dies gibt der Gouverneur des Gebiets Smolensk, Wassili Anochin, bekannt.
Laut dem Beamten sind Rettungskräfte vor Ort im Einsatz. Sie hätten bereits den Brandherd eingedämmt.
Die lokale Regierung werde den Familien der Verletzten und Verstorbenen jede notwendige Unterstützung zukommen lassen, so Anochin.
Die Schulen im Gebiet haben auf Fernunterricht umgestellt. Es seien auch alle Aktivitäten in den Kindergärten abgesagt worden, teilt der Gouverneur weiter mit.
12:04 Uhr
Ortschaft Grafskoje im Gebiet Charkow unter Kontrolle genommen
Nach Angaben des russischen Verteidigungsministeriums wurde die Ortschaft Grafskoje im Gebiet Charkow durch entschlossene Handlungen der Einheiten des Truppenverbands Nord unter Kontrolle genommen.
11:32 Uhr
Witkoff: Russland zeigte "echte Kommunikation" bei Verhandlungen
Der US-Sondergesandte Steve Witkoff gab Einzelheiten über die jüngsten Verhandlungsrunden in Abu Dhabi bekannt, wo "sehr enge Kommunikation" stattgefunden habe. Seine Worte werden vom ukrainischen Nachrichtenmedium ТСН zitiert.
Witkoff zufolge hätten die Seiten in Gruppen gearbeitet. Dort seien nicht nur Sicherheitsfragen, sondern auch Wirtschaft erörtert worden.
"Es fanden militärische Verhandlungen statt, es wurde über wirtschaftlichen Wohlstand diskutiert. Was die Russen angeht, haben wir eine gewisse Zurückhaltung festgestellt und, wie ich meine, echte Kommunikation gesehen."
Die erste Runde der trilateralen Sicherheitskonsultationen zwischen Russland, der Ukraine und den USA fand am 23. und 24. Januar in Abu Dhabi statt. Die zweite Runde wurde auch dort am 4. und 5. Februar abgehalten.
10:54 Uhr
Ukrainischer Präsidialamtschef gegen Angriffe auf Entscheidungszentren
Der Leiter des ukrainischen Präsidialamtes, Kirill Budanow, hat sich in einem Interview gegen Angriffe auf Entscheidungszentren in Russland und der Ukraine ausgesprochen.
"Ob wir nun von Kiew oder beispielsweise von Waldai sprechen, spielt keine Rolle. Vor allem jetzt, wo die schwierigen Friedensverhandlungen im Gange sind", sagte Budanow gegenüber RBK-Ukraine.
Budanow fügte hinzu, dass es vor dem Hintergrund komplexer Gespräche besonders wichtig sei, "die Regeln einzuhalten".
In der Nacht vom 28. auf den 29. Dezember 2025 hatte Kiew die Waldai-Residenz des russischen Präsidenten Wladimir Putin in der Region Nowgorod mit 91 Langstrecken-Drohnen angegriffen.
10:19 Uhr
Von Kiew organisierter Terroranschlag auf Militärflugplatz vereitelt
Russlands Inlandsgeheimdienst FSB hat einen von ukrainischen Geheimdiensten geplanten Terroranschlag auf einen Militärflugplatz in der Region Krasnodar verhindert, wie der Pressedienst der russischen Behörde mitteilt.
Der FSB hat einen Mann, Jahrgang 1986, bei der Vorbereitung des Terroranschlags festgenommen. Er soll im Auftrag der ukrainischen Seite ein Militärflugzeug in Brand gesetzt haben.
Wie es heißt, habe der Mann mittels des Messengerdienstes WhatsApp einen Kontakt zu einem Vertreter des Militärnachrichtendienstes der Ukraine aufgenommen.
Auf Anweisung des Kontaktmannes habe der Festgenommene Foto- und Videomaterial über die Militärobjekte auf dem Territorium der Region gesammelt und übermittelt. Außerdem habe der Mann eine Brandmischung vorbereitet, die er für den Brandanschlag auf ein Militärflugzeug auf einem Flugplatz verwenden sollte.
Es wurden Ermittlungen wegen Landesverrats und Vorbereitung eines Terroranschlags eingeleitet. Dem Mann droht eine lebenslange Haftstrafe.
09:56 Uhr
Tallinn stellt Kiew elf Millionen Euro für Waffen und Munition bereit
Estland plane, der Ukraine elf Millionen Euro für Waffen und Munition bereitzustellen. Dies gab der estnische Ministerpräsident Kristen Michal bei einem Besuch in Kiew bekannt. Die Mittel werden im Rahmen des Programms "Priority Ukraine Requirements List" (PURL) bereitgestellt, das den Kauf von Waffen aus US-Beständen für die Ukraine vorsieht.
"Vor kurzem hat die estnische Regierung beschlossen, elf Millionen Euro bereitzustellen, damit die Ukraine im Rahmen der PURL-Initiative die Waffen und Munition für die Luftverteidigung in den USA erwerben kann."
09:29 Uhr
Russische Artilleristen lassen dem Gegner keine Chance (Video)
Artilleriesoldaten des russischen Truppenverbands Nord griffen gegnerische Ziele im Gebiet Charkow im Schutz der Dunkelheit an. Das Verteidigungsministerium in Moskau teilt entsprechende Aufnahmen auf Telegram. Wie es heißt, wurden Munitionsdepots, Drohnenleitstellen und größere Ansammlungen von Ausrüstung der ukrainischen Armee mithilfe von Mehrfachraketenwerfern vom Typ Tornado-S zerstört.
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Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.
