Liveticker Ukraine-Krieg: US-Finanzminister bezeichnet Putin erneut als Kriegsverbrecher

5.02.2026 19:18 Uhr
19:18 Uhr
Gebiet Belgorod: Ukrainischer Drohnenangriff tötet Radiologen
Bei einem Drohnenangriff der ukrainischen Streitkräfte ist im Kreis Krasnaja Jaruga im Gebiet Belgorod ein Radiologe der zentralen Kreisklinik ums Leben gekommen. Dies teilt Gouverneur Wjatscheslaw Gladkow mit.
Demzufolge griff am späten Dienstagabend im Dorf Ilek-Pjenkowka eine Drohne ein fahrendes Auto an. Der Mann starb noch am Tatort an seinen Verletzungen. Aufgrund der hohen Drohnenaktivität konnte der Leichnam erst am nächsten Tag geborgen werden.
Gladkow sprach den Angehörigen sowie den Kollegen des Getöteten sein Beileid aus und betonte den Mut der medizinischen Mitarbeiter, die trotz schwieriger Bedingungen weiterarbeiteten und Menschenleben retteten.
19:09 Uhr
US-Finanzminister bezeichnet Putin erneut als Kriegsverbrecher
US-Finanzminister Scott Bessent hat während einer Anhörung zur finanziellen Stabilität der USA am Mittwoch auf dem Capitol Hill in Washington erneut Fragen zu Russland beantwortet. Die kritischen Fragen stellte Senator Ruben Gallego, Demokrat aus Arizona.
Auf die Frage, ob die russische Invasion der Ukraine illegal gewesen sei, und ob er Präsident Wladimir Putin für einen Kriegsverbrecher halte, antwortete Bessent:
"Das sage ich seit Beginn meiner Amtszeit."18:50 Uhr
Zwei Zivilisten beim ukrainischen Drohnenangriff im Gebiet Saporoschje verwundet
In der Stadt Kamenka-Dnjeprowskaja im russischen Gebiet Saporoschje haben zwei Menschen durch einen ukrainischen Drohnenangriff Verletzungen erlitten. Die Bezirksverwaltung von Kamenka-Dnjeprowskaja meldet dazu:
"Das ukrainische Militär hat mit einer Drohne einen Mobilfunkmast im Zentrum von Kamenka-Dnjeprowskaja angegriffen. Dadurch haben zwei Mitarbeiter des Sozialfonds Verletzungen an Armen und Beinen erlitten."
18:28 Uhr
Tusk: Polen bereitet 48. Militärhilfepaket für die Ukraine vor
Polen bereitet ein 48. Paket militärischer Unterstützung für die Ukraine vor. Dieses werde unter anderem gepanzerte Technik enthalten, erklärte Ministerpräsident Donald Tusk nach einem Treffen mit Wladimir Selenskij in Kiew.
"Das 47. Hilfspaket ist bereits umgesetzt, das 48. wird vorbereitet. Es umfasst unter anderem gepanzerte Fahrzeuge."
Russland betont hingegen, dass Waffenlieferungen an die Ukraine eine politische Lösung behinderten und die NATO-Staaten direkt in den Konflikt hineinziehen würden. Außenminister Sergei Lawrow erklärte, Transporte mit Waffen für Kiew seien legitime militärische Ziele. Auch der Kreml warnte, die weitere Aufrüstung der Ukraine durch den Westen wirke sich negativ auf Verhandlungen aus.
18:08 Uhr
Moskalkowa: Friedliche Bewohner des Gebiets Kursk wurden "wie Geiseln" gehalten
Die entführten zivilen Bewohner des Gebiets Kursk seien in der Ukraine wie Geiseln behandelt worden, erklärte Tatjana Moskalkowa, die russische Menschenrechtsbeauftragte.
"Wir möchten, dass die ukrainische Seite gesehen hat, wie man unsere völlig unschuldigen Zivilisten in Wirklichkeit behandelt hat. Sie wurden tatsächlich wie Geiseln gehalten."
17:41 Uhr
Ukraine: Rund 100.000 Familien in Charkow ohne Heizung
In Charkow sind rund 100.000 Familien ohne zentrale Wärmeversorgung geblieben. Grund seien Schäden an Energieanlagen, teilte der ukrainische Vizepremier und Energieminister Denis Schmygal auf Telegram mit:
"Rund 100.000 Familien sind ohne zentrale Wärmeversorgung. Die Schäden sind erheblich."
Arbeiter des Energiesektors seien rund um die Uhr im Einsatz, um die Strom- und Wärmeversorgung wiederherzustellen. Zuvor hatte die U-Bahn von Charkow gemeldet, dass der Betrieb wegen Problemen mit der Energieversorgung nur mit verlängerten Intervallen laufe.
17:17 Uhr
Russischer Abgeordneter: Selenskij untertreibt Personalverluste um ein Vielfaches
Die Personalverluste des ukrainischen Militärs betragen mindestens 1.000 Mann pro Tag und werden vom Staatschef Wladimir Selenskij untertrieben, erklärt Andrei Kartapolow, Leiter des Verteidigungsausschusses der russischen Staatsduma.
Zuvor hatte Selenskij am 4. Februar behauptet, dass die Ukraine seit Februar 2022 angeblich etwa 55.000 Militärangehörige verloren habe, während "eine große Anzahl von Menschen" als vermisst gelten würde. Kartapolow kommentierte diese Äußerung gegenüber der Nachrichtenagentur RIA Nowosti:
"Er untertreibt um ein Vielfaches. Sie verlieren mindestens 1.000 Mann pro Tag, wenn nicht 1.500. Zählen Sie also nach, wie viel sie verloren haben."
Der Abgeordnete vermutete, dass Selenskij mit der Untertreibung der Verluste versuchen würde, die Moral der Truppe zu erhalten.
16:54 Uhr
Selenskij: Nächstes Ukraine-Treffen wurde vereinbart
Laut Wladimir Selenskij soll das nächste Treffen zur Lösung des Ukraine-Konflikts bald stattfinden. Dies erklärte der ukrainische Präsident bei einer Pressekonferenz in Kiew am Donnerstag.
"Was das nächste Treffen betrifft, so wird es stattfinden. Wir haben vereinbart, dass es bald abgehalten wird."
Konkrete Daten für die nächste Verhandlungsrunde hat der ukrainische Politiker jedoch nicht präzisiert.
16:33 Uhr
Schweden stellt Kiew 111 Millionen US-Dollar für Energiehilfe zur Verfügung
Stockholm plant, der Ukraine in diesem Jahr eine Unterstützung in Höhe von einer Milliarde Kronen (111 Millionen US-Dollar) zur Verfügung zu stellen, wie aus der Erklärung der schwedischen Regierung hervorgeht.
"Die Regierung stellt der Ukraine heute ein neues Hilfspaket in Höhe von einer Milliarde Kronen zur Unterstützung des Energiesektors vor."
Die neue Hilfe soll dazu beitragen, "den dringenden Energiebedarf des Landes zu decken und die Energieversorgung langfristig zu stärken".
16:12 Uhr
USA und Russland nehmen Militärdialog wieder auf
Die USA und Russland haben sich darauf verständigt, den hochrangigen militärischen Dialog wieder aufzunehmen. Er soll das Risiko einer unbeabsichtigten Eskalation verringern. Dies teilte das Europäische Kommando der US-Streitkräfte (USEUCOM) mit.
Die Wiederaufnahme des Kommunikationskanals sei demnach eine Folge der Fortschritte in den Ukraine-Gesprächen, die vom Sondergesandten von US-Präsident Donald Trump, Steve Witkoff, sowie von Trumps Schwiegersohn Jared Kushner erzielt worden seien.
"General Grinkewitsch ist in seiner Funktion als Oberbefehlshaber der vereinten NATO-Streitkräfte in Europa befugt, den militärischen Dialog mit dem Chef des Generalstabs der Streitkräfte der Russischen Föderation, General Waleri Gerassimow, aufrechtzuerhalten, um Fehlkalkulationen zu vermeiden und einen Mechanismus zur Verhinderung unbeabsichtigter Eskalationen beider Seiten zu gewährleisten."Wie USEUCOM weiter erklärte, sei der fortlaufende Kontakt zwischen den Militärs ein wichtiger Faktor für globale Stabilität, erhöhte Transparenz und Deeskalation. Der Kommunikationskanal solle regelmäßige Kontakte auf militärischer Ebene ermöglichen, während die Bemühungen um einen dauerhaften Frieden in der Ukraine fortgesetzt würden.
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Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.