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Liveticker Ukraine-Krieg: Russland übergibt 1.000 Gefallene an die Ukraine

Russland führt gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine Militäroperation in der Ukraine durch. Der Westen reagiert mit immer neuen Waffenlieferungen an die Ukraine und beispiellosen Sanktionen gegen Russland. Lesen Sie hier die neuesten Entwicklungen.
Liveticker Ukraine-Krieg: Russland übergibt 1.000 Gefallene an die Ukraine© Wladimir Medinski / Telegram
  • 29.01.2026 14:53 Uhr

    14:53 Uhr

    Uschakow: Putin bereit, Selenskij in Moskau zu treffen

    Falls der ukrainische Machthaber Wladimir Selenskij tatsächlich zu einem Treffen mit dem russischen Präsidenten Wladimir Putin bereit ist, lädt ihn der Kreml nach Moskau ein, erklärte der Berater des russischen Präsidenten, Juri Uschakow, in einem Interview mit dem Journalisten Pawel Sarubin.

    Uschakow betonte, dass Russland Selenskijs Sicherheit garantieren und alle notwendigen Voraussetzungen für die Arbeit schaffen werde.

    Am 27. Januar erklärte der ukrainische Außenminister Andrei Sibiga, dass Selenskij bereit sei, ein direktes Treffen mit Putin abzuhalten, um wichtige offene Fragen des Friedensprozesses zu erörtern. Nach Angaben des Außenministers sind die beiden sensibelsten und umstrittensten Themen nach wie vor territoriale Fragen und die künftige Kontrolle über das Kernkraftwerk Saporoschje. Genau diese Themen sei Selenskij bereit, auf höchster Ebene zu erörtern.

    Ein Video dazu gibt es hier auf unserer Webseite.

  • 14:30 Uhr

    Peskow zu Ukraine-Gesprächen in Abu Dhabi: Dialog soll fortgesetzt werden

    Kremlsprecher Dmitri Peskow hat die für den 1. Februar geplante Gesprächsrunde in Abu Dhabi kommentiert. Dabei werde alles getan, "um die Möglichkeit zur Fortsetzung des Dialogs sicherzustellen" sagte Peskow.

    Auf die Rolle Deutschlands bei den Verhandlungen angesprochen, betonte er, dass "zurzeit von irgendeiner deutschen Vermittlung im Verlauf der Gespräche keine Rede" sei. Auf die Frage, ob Deutschland seit 2022 versucht habe, in die Verhandlungen einbezogen zu werden, bekräftigte Peskow:

    "Nein, es wurden keinerlei Versuche unternommen."

  • 14:17 Uhr

    Kiew kritisiert Trump-Berater wegen mangelnder Kenntnis bezüglich des Krieges

    Kiew wirft einem Berater von US-Präsident Donald Trump mangelndes Wissen über die Details des Ukraine-Konflikts vor. Dies berichtet The Kyiv Independent unter Verweis auf Quellen.

    Demnach habe ein hochrangiger US-Beamter, der an den Bemühungen zur Beendigung des umfassenden Krieges beteiligt sei, "fehlendes Grundverständnis für das politische System der Ukraine und für den Krieg selbst" gezeigt.

    Der Berater soll demnach fälschlicherweise Kirill Budanow, den Leiter des Präsidentenbüros der Ukraine, als Vizepräsidenten bezeichnet haben. Zudem habe er offenbar zentrale Fakten zur Chronologie des Krieges nicht gekannt. Laut Kyiv Independent sorgen solche Aussagen beim ukrainischen Führungspersonal für Verärgerung.

  • 13:57 Uhr

    Luxemburgs Außenminister schlägt der Ukraine eine EU-Alternative vor

    Xavier Bettel schlug vor, dass die Ukraine statt einer EU-Mitgliedschaft das Europäische Politische Gemeinschaftsnetzwerk (EPS) nutzen könnte. Über die Perspektive der Ukraine sagte er:

    "Wir können nicht die Augen verschließen und einfach Kriterien aufheben … Ich glaube an den neuen Mechanismus der Europäischen Politischen Gemeinschaft, bei dem wir nicht auf die Zustimmung der 27 EU-Staaten angewiesen sind, bei dem es 30 bis 40 Mitglieder geben kann, bei dem Pseudo-Schengen-Regeln angewendet werden können und bei dem nicht alle Kriterien zwingend erfüllt sein müssen."

    Er betonte, dass er die Ukrainer, die "ebenfalls für Europa kämpfen", nicht enttäuschen wolle, mahnte aber, dass die Beitrittskriterien für die EU für alle Länder gleich gelten.

  • 13:40 Uhr

    Analyst: Trump strebt Frieden in der Ukraine für Deal mit Russland an

    US-Präsident Donald Trump will den Ukraine-Konflikt beenden, um Geschäftsbeziehungen mit Russland wiederherzustellen. Dies sagte der britische Analyst und Militärexperte Michael Clarke im Sender Sky News.

    "Er will ein Immobilienabkommen, ein Energieabkommen, ein Entwicklungsabkommen, ein Abkommen über Rohstoffe. Solange der Krieg andauert, kann er diese Deals mit Russland nicht abschließen. Deshalb will er den Krieg beenden, um Russland als Geschäftsmann mit einem viel breiteren Themenspektrum ansprechen zu können."

    Russland hat wiederholt seine Bereitschaft zu einer friedlichen Lösung signalisiert und beteiligt sich an der Diskussion über einen von den USA vorgeschlagenen Friedensplan. Die Verhandlungsbereitschaft des Kiewer Regimes steht dabei nach Angaben Moskaus infrage.

    Trump erklärte seinerseits, Russlands Präsident Wladimir Putin sei zu einem Abkommen bereit, während sich Wladimir Selenskij dagegenstelle.

  • 13:16 Uhr

    Frontbericht des russischen Verteidigungsministeriums

    Laut dem täglichen Bericht des russischen Verteidigungsministeriums zur Lage im Ukraine-Konflikt hat das russische Militär den ukrainischen Truppen binnen 24 Stunden Verluste in Höhe von 1.150 Soldaten zugefügt. Zudem wurden folgende Waffen und Ausrüstung des Gegners zerstört:

    • ein Panzer,
    • 13 gepanzerte Kampffahrzeuge,
    • 78 Kraftfahrzeuge,
    • ein Humvee-Panzerfahrzeug,
    • ein Werferfahrzeug des Grad-Mehrfachraketensystems,
    • acht Artilleriegeschütze,
    • vier Anlagen der Elektronischen Kampfführung,
    • zwölf Munitionslager und ein Lager mit Ausrüstung.

    Einheiten der russischen Luftstreitkräfte, Raketen- und Artillerietruppen sowie Drohnenbediener trafen einen Betrieb der ukrainischen Rüstungsindustrie sowie mehrere Artillerieaufklärungsradare, Munitionsdepots und Stationierungsorte ukrainischer Truppen und ausländischer Söldner in 153 Kreisen. Die Flugabwehr schoss 111 unbemannte Flugzeuge ab.

  • 12:56 Uhr

    Beiderseits des Atlantik: Wer wirklich den Beilegungprozess in der Ukraine torpediert

    Wer sich fragt, warum Donald Trump seinen Standpunkt zum Ukraine-Konflikt etwa wöchentlich, wenn nicht gar täglich zu ändern scheint, sei auf die Gewinne der US-Rüstungsindustrie als einen Einflussfaktor hingewiesen. Und in Europa sieht die Lage auch nicht anders aus.

    Lesen Sie dazu mehr hier auf unserer Webseite.

  • 12:38 Uhr

    Ex-CIA-Analyst: Kiew verhandelt erst bei drohender Niederlage ernsthaft über Frieden

    Die Ukraine ist nach Einschätzung des ehemaligen CIA-Analysten Larry Johnson noch nicht zu ernsthaften Friedensverhandlungen bereit. Das werde sich erst ändern, wenn die Führung in Kiew die Unvermeidlichkeit einer Niederlage erkenne, sagte er im Gespräch mit RIA Nowosti.

    "Es wäre großartig, wenn die ukrainischen Behörden den Konflikt beenden würden. Das werden sie aber nicht tun. Es bleibt, sie zu besiegen – bis zu dem Punkt, an dem sie begreifen, dass sie nicht weiterkämpfen können."

    Seiner Ansicht nach müsse das Kiewer Regime vor die Wahl zwischen Fortsetzung des Konflikts und dem eigenen Überleben gestellt werden. "So enden Kriege in der Regel", erklärt Johnson.

  • 12:15 Uhr

    Estland will Einreiseverbot für russische Veteranen des Ukraine-Konflikts

    Estland will russischen Veteranen der militärischen Sonderoperation die Einreise in die EU verbieten. Nach Angaben von Politico wird die Initiative auf dem Treffen der EU-Außenminister diskutiert, das heute in Brüssel stattfindet.

    Tallinn sei vor allem darüber besorgt, dass nach dem Ende des Ukraine-Konflikts Tausende Menschen mit Kampferfahrung die Grenze zu überschreiten versuchten. Europa kann das Risiko mildern, indem es möglichst viele Personen, deren Teilnahme an den Kampfhandlungen sicher nachgewiesen worden sei, auf eine "schwarze Liste" setzen würde, erklärt ein estnischer Diplomat gegenüber Politico.

    Nach Angaben einer weiteren Quelle sollen andere EU-Staaten die estnische Idee "aus moralischer Sicht" unterstützen. Trotzdem wäre es äußerst kompliziert, das Verbot umzusetzen. Estland sei in der Lage, kollektive Einschränkungen durchzusetzen, einzelne EU-Staaten würden dann Militärangehörige namentlich auf die schwarze Liste setzen und jeden Fall individuell prüfen müssen.

  • 12:00 Uhr

    Gebiet Belgorod meldet Opfer nach Angriffen auf Dutzende Ortschaften

    In den letzten 24 Stunden hat das ukrainische Militär das Gebiet Belgorod mit 28 Drohnen angegriffen. Dabei kam ein Mensch ums Leben, ein weiterer wurde verletzt. Dies meldet Gouverneur Wjatscheslaw Gladkow.

    Betroffen waren zwölf Ortschaften in sechs Verwaltungsbezirken. Insgesamt wurden 14 Munitionseinheiten abgefeuert und 16 Drohnen abgeschossen oder neutralisiert. Dabei wurden ein Mehrfamilienhaus, zwei Einfamilienhäuser, ein Infrastrukturobjekt, ein Betrieb und sechs Fahrzeuge beschädigt.

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Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.