Liveticker Ukraine-Krieg: Russische Armee befreit Jarowaja in der DVR

5.03.2026 15:26 Uhr
15:26 Uhr
Kallas: Krise im Nahen Osten wirkt sich negativ auf Hilfe für Ukraine aus
Die Krise im Nahen Osten wirke sich direkt negativ auf die Waffenlieferungen der EU an die Ukraine aus, behauptet Kaja Kallas, die Leiterin der EU-Außenpolitik. Es gebe auch das Problem der Lieferketten, der Ölpreise und der Sicherstellung von Möglichkeiten, die die Ukraine nutzen kann, beispielsweise wenn es um die Luftabwehr geht, fügt sie hinzu.
Russland ist der Ansicht, dass Waffenlieferungen an die Ukraine die Beilegung des Konflikts behindern, die NATO-Staaten direkt in den Konflikt hineinziehen und ein "Spiel mit dem Feuer" sind.
14:59 Uhr
Medien: Slowakei verfügt über Daten, die Behauptungen über eine Störung der Druschba-Pipeline widerlegen
Der slowakische Nachrichtendienst verfügte über Satellitenbilder, die die Behauptung Kiews widerlegen, dass die Ölpipeline Druschba am 27. Januar beschädigt worden sei, was angeblich die Lieferung von Öl in die Slowakei und nach Ungarn unmöglich gemacht habe. Dies meldet die slowakische Nachrichtenagentur TASR unter Berufung auf Natalja Golubowa, die Sprecherin des Geheimdienstes,.
Ihren Angaben zufolge würden diese Daten durch Satellitenbilder bestätigt, die am 21. Februar und 1. März aufgenommen wurden.
14:34 Uhr
Russland und Ukraine tauschen jeweils 200 Kriegsgefangene aus
Moskau und Kiew haben nach offiziellen Angaben des russischen Verteidigungsministeriums heute insgesamt 400 Kriegsgefangene ausgetauscht. Es seien 200 russische Soldaten aus ukrainischer Gefangenschaft zurückgekehrt. Im Gegenzug habe Moskau Kiew ebenfalls 200 gefangene Soldaten übergeben, so die Behörde.
Die russischen Soldaten befinden sich derzeit auf dem Territorium Weißrusslands, wo sie medizinisch versorgt werden. Außerdem erhalten sie dort psychologische Hilfe.
"Alle russischen Militärangehörigen werden zur Behandlung und Rehabilitation in medizinische Einrichtungen des russischen Verteidigungsministeriums in die Russische Föderation gebracht."
Der Gefangenenaustausch wurde unter Vermittlung der USA und der Vereinigten Arabischen Emirate durchgeführt.
13:57 Uhr
Medien: Türkei ist bereit, Sicherheit der Ukraine-Gespräche zu gewährleisten
Die Türkei sei in der Lage, die Sicherheit der möglichen Ukraine-Verhandlungen selbst vor dem Hintergrund des Nahost-Konflikts zu gewährleisten. Dies berichtete RIA Nowosti unter Berufung auf das türkische Präsidialamt.
"Wir haben noch keine Anfragen der Parteien über die Durchführung der Verhandlungen erhalten. Erst nachdem es konkrete Details gibt, kann man über ihre Organisation sprechen."
Der Gesprächspartner der Agentur betonte, dass die Türkei ihre Fähigkeit mehrmals demonstriert habe, Verhandlungen auf verschiedenen Ebenen auszurichten.
"Die Parteien hatten nie Probleme mit Sicherheit. Während der Treffen in Istanbul war Sicherheit immer auf höchster Ebene. Als Zentrum der globalen Diplomatie ist die Türkei in der Lage, Verhandlungen auszurichten."
13:32 Uhr
Lawrow: Washington leistet weiterhin Hilfe an Kiew
Washington liefere dem ukrainischen Regime weiterhin Aufklärungsinformationen, und die meisten der bedeutenden antirussischen Sanktionen seien unter Donald Trump eingeführt worden, sagte der russische Außenminister Sergei Lawrow.
"Die Vereinigten Staaten liefern weiterhin Geheimdienstinformationen an das ukrainische Regime und verkaufen weiterhin Waffen an die Europäer, damit diese sie dann auf eigene Kosten an das Kiewer Regime übergeben."
Weiter betonte der Chefdiplomat:
"Immer mehr Sanktionen. Schwere Sanktionen, die darauf abzielen, Russland aus den Energieweltmärkten zu verdrängen, wurden schon unter der Trump-Regierung verhängt."
12:56 Uhr
Zu militärischen Zwecken genutzte Energieobjekte der Ukraine getroffen
Die russischen Streitkräfte haben binnen 24 Stunden die zu militärischen Zwecken genutzten Anlagen des Energiekomplexes der Ukraine getroffen, berichtet das Verteidigungsministerium in Moskau.
"Kampfflugzeuge, Drohnen, Raketentruppen und Artillerie der russischen Streitkräfte haben Objekte der Energie- und Transportinfrastruktur, die im Interesse des militärisch-industriellen Komplexes der Ukraine genutzt wurden, Vorbereitungs- und Startplätze für Langstreckendrohnen angegriffen. Außerdem wurden vorübergehende Stationierungsorte der bewaffneten Formationen der ukrainischen Streitkräfte und ausländischer Söldner in 152 Bezirken getroffen."
12:34 Uhr
Frontbericht des russischen Verteidigungsministeriums
Russlands Verteidigungsministerium berichtet am Donnerstag über den Verlauf der militärischen Sonderoperation in der Ukraine innerhalb der vergangenen 24 Stunden. Wie es heißt, haben die russischen Truppenverbände Nord, West, Süd, Mitte, Ost und Dnjepr den ukrainischen Truppen entlang der Front Niederlagen zugefügt.
Bei den Kämpfen entlang der Front wurden mehr als 1.215 ukrainische Soldaten getötet oder verwundet.
Darüber hinaus wurden zerstört oder getroffen:
- 85 Fahrzeuge,
- 22 gepanzerte Truppentransporter,
- elf Geschütze,
- ein Mehrfachraketenwerfer,
- 18 Munitions- und Warenlager,
- sieben Stationen für elektronische Kampfführung.
Außerdem fing die russische Luftabwehr acht Lenkbomben, drei HIMARS-Raketen und 410 Drohnen ab.
Die russische Schwarzmeerflotte zerstörte vier Drohnenboote.
12:21 Uhr
Lawrow: Westen wollte Zusammenbruch Russlands durch das Kiewer Regime
Der Westen wollte den Zerfall Russlands, als er den Krieg gegen Moskau mithilfe des ukrainischen Regimes entfesselte, erklärte der russische Außenminister Sergei Lawrow.
"Das Ziel des vom Westen vorbereiteten und schließlich durch das ukrainische Regime ausgelösten Krieges gegen Russland ist die Schwächung (…) die strategische Niederlage unseres Landes. Und es gibt allen Grund zur Annahme, dass sich dahinter (...) der maximale Wunsch verbirgt, unser Land zu zerstören."
12:10 Uhr
Russische Drohnen zerstören ukrainische Lager für Treibstoff und Schmierstoffe bei Konstantinowka
Piloten von Angriffsdrohnen des russischen Truppenverbandes Süd haben zwei Lager für Treibstoff und Schmierstoffe der ukrainischen Truppen in einem Waldstreifen in der Nähe von Konstantinowka in der Donezker Volksrepublik (DVR). Dies teilt das russische Verteidigungsministerium mit.
11:34 Uhr
Medienbericht: Ukrainisches Regiment flieht massenhaft aus seinen Stellungen im Gebiet Saporoschje
Kämpfer des Regiments Schkwal der ukrainischen Streitkräfte versuchen, massenhaft von ihren Stellungen in der Region Saporoschje zu desertieren. Dies meldet die Nachrichtenagentur TASS unter Berufung auf die russischen Sicherheitskräfte. Intensive Angriffe der russischen Streitkräfte mit Luftbomben und Drohnen sowie hohe Verluste seien der Grund dafür.
Das ukrainische Kommando vor Ort versuche seinerseits, die Verluste in seinen Berichten an die oberste Führung zu verschleiern.
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Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.