Liveticker Ukraine-Krieg – Rubio: Einigung über Sicherheitsgarantien für die Ukraine erzielt

28.01.2026 19:19 Uhr
19:19 Uhr
Gebiet Twer: 14-jähriger Russe wegen versuchten Terrorangriffs auf Anweisung der Ukraine verurteilt
Ein Militärgericht in Westrussland hat einen 14-jährigen Einwohner der Stadt Wyschni Wolotschok im Gebiet Twer zu sieben Jahren Haft verurteilt. Laut einem Bericht des russischen Ermittlungskomitees war der Junge Mitglied einer ukrainischen Terrororganisation. Anfang Mai 2025 leistete er auf Anweisung eines Kontaktmanns aus der Ukraine Aufklärungsarbeit in einem Verwaltungsgebäude und stellte drei Molotowcocktails her, mit denen er ein militärisches Rekrutierungszentrum hätte angreifen sollen. Die Straftat wurde von Mitarbeitern des Föderalen Sicherheitsdienstes FSB rechtzeitig verhindert.
Der Jugendliche wurde der Mitgliedschaft in einer Terrororganisation und des versuchten Terrorangriffs für schuldig erklärt. Die Freiheitsstrafe muss er in einer Jugendstrafanstalt verbüßen.
19:09 Uhr
"Russland war zu keinem Zeitpunkt isoliert" – Gabriele Krone-Schmalz zu Gast bei Monika Gruber

Gabriele Krone-Schmalz war zu Gast bei dem österreichischen Fernsehsender ServusTV und sprach in der Sendung "Die Gruaberin" über die deutschsprachige Medienlandschaft und Streitkultur. Die Moderatorin der wöchentlichen Sendung ist die deutsche Kabarettistin, Schauspielerin und Autorin Monika Gruber. Mit der Journalistin und langjährigen Moskau-Korrespondentin der ARD sprach sie natürlich auch über den Ukraine-Krieg und die Rolle des Westens bei diesem Konflikt.
Ein Video dazu gibt es hier auf unserer Webseite.
18:59 Uhr
Szijjártó sieht Ungarn als einziges Hindernis für EU-Beitritt der Ukraine
Der ungarische Außenminister Péter Szijjártó bestätigte die Aussage seines ukrainischen Amtskollegen Andrei Sibiga darüber, dass die Position seines Landes das einzige Hindernis auf dem Weg der Ukraine in die Europäische Union ist. Szijjártó schrieb auf Facebook:
"Ungarn ist das einzige Hindernis für die EU-Mitgliedschaft der Ukraine. Das ist die reine Wahrheit."
Szijjártó betonte, dass die Ukraine keinesfalls der EU beitreten werde, solange die Regierungspartei und Ministerpräsident Viktor Orbán in Ungarn an der Macht seien. Ansonsten würde Kiew die EU und damit Ungarn in den Militärkonflikt verwickeln:
"Sie hätten das Geld der Europäer, darunter auch der Ungarn, genommen und in die Ukraine geschickt. Sie hätten unsere Bauern mit ihrem minderwertigen Getreide ruiniert, und die ukrainische Mafia hätte uns zu einem Transitkorridor gemacht."
18:45 Uhr
Gouverneur: Kiews Truppen versuchen erfolglos, am linken Dnjepr-Ufer im Gebiet Cherson zu landen
Die ukrainischen Streitkräfte haben versucht, den Dnjepr im Gebiet Cherson zu überschreiten. Dies erklärt Gouverneur Wladimir Saldo gegenüber der Nachrichtenagentur TASS. Diese Versuche blieben jedoch ohne Erfolg. Saldo betont:
"Versuchte Operationen kleinerer Gruppen und Aufklärungsaktionen werden regelmäßig verzeichnet, der Gegner hat dabei aber keinen Erfolg erreicht. Unser Militär hat die Lage unter Kontrolle."
18:34 Uhr
Uschakow: Wenn Selenskij zu einem Treffen bereit ist, kann er nach Moskau kommen
US-Präsident Donald Trump hat vorgeschlagen, ein mögliches Treffen zwischen Wladimir Putin und Wladimir Selenskij zu erörtern. Dies erklärte der Berater des russischen Präsidenten, Juri Uschakow, im Gespräch mit dem Journalisten Pawel Sarubin bei dem Sender Rossija 1:
"Das ist für uns kein neues Thema. Es wurde im Übrigen mehrfach bei Telefonkontakten angesprochen."
Putin habe wiederholt betont, Selenskij könne selbst anreisen, wenn er zu einem Dialog bereit sei, erinnerte Uschakow.
"Bitte, wir laden ihn nach Moskau ein. Seine Sicherheit und die notwendigen Arbeitsbedingungen werden garantiert."
Russland habe solche Kontakte nie abgelehnt, sie müssten jedoch gut vorbereitet sein und auf konkrete positive Ergebnisse abzielen. Zuvor hatte der ukrainische Außenminister Andrei Sibiga mitgeteilt, der Chef des Kiewer Regimes sei zu einem persönlichen Treffen mit Putin bereit, um über territoriale Fragen und die Verwaltung des Kernkraftwerks Saporoschje zu sprechen.
18:15 Uhr
Ungarns Außenminister warnt vor weiterem Eingreifen Kiews in Wahlen
Péter Szijjártó hat vor einer Fortsetzung der "offenen und groben Einmischung" Kiews in die ungarischen Parlamentswahlen gewarnt. Auslöser war die Einbestellung des ungarischen Botschafters Antal Heizer ins ukrainische Außenministerium. Zuvor hatte Budapest bereits den ukrainischen Botschafter in Ungarn, Fjodor Schandor, einbestellt. Grund dafür war die offene Einflussnahme Kiews auf den ungarischen Wahlkampf, so Szijjártó. Zu dem Schritt Kiews erklärte der Außenminister auf Facebook:
"Wir waren nicht überrascht – weder von dem Schritt selbst noch von dem, was sie gesagt haben."
Laut Szijjártó kritisierte die ukrainische Seite erneut, dass sich die ungarische Bevölkerung im Rahmen einer nationalen Konsultation gegen die Unterstützung und Bewaffnung der Ukraine ausgesprochen habe. Zugleich erklärte Szijjártó, Budapest habe keine Erklärung dafür erhalten, warum Wladimir Selenskij Ministerpräsident Viktor Orbán "auf unwürdige Weise beleidige" und warum der ukrainische Außenminister Orbán "mit Hitler vergleiche".
17:45 Uhr
Rubio: Einigung über Sicherheitsgarantien für die Ukraine erzielt
Die USA und ihre Partner haben sich auf Sicherheitsgarantien für die Ukraine verständigt. Dies erklärte US-Außenminister Marco Rubio vor dem Auswärtigen Ausschuss des Senats.
"Es gibt derzeit viele Gespräche über Sicherheitsgarantien, und genau darüber besteht inzwischen ein allgemeiner Konsens, was die Ukraine betrifft."
Die Garantien sähen die Stationierung eines "begrenzten Kontingents" europäischer Truppen, vor allem aus Frankreich und Großbritannien, vor. Entscheidend sei dabei die Unterstützung der USA. Ohne diese seien die europäischen Kräfte "nutzlos".
Rubio betonte, dass sich ausschließlich europäische Soldaten in der Ukraine befinden würden, während die Vereinigten Staaten die Sicherheitsgarantien absicherten.
17:14 Uhr
Umfrage: 75 Prozent der EU-Bürger gegen beschleunigten Beitritt der Ukraine
Eine Mehrheit der EU-Bürger lehnt einen beschleunigten EU-Beitritt der Ukraine ab. Dies zeigt eine Studie des ungarischen Forschungszentrums Századvég.
Demnach sprechen sich 75 Prozent der Befragten gegen ein Schnellverfahren aus, das vom Prinzip einer "leistungsbasierten Mitgliedschaft" abweicht. Nur 18 Prozent unterstützen einen sofortigen Beitritt. 43 Prozent plädieren für das reguläre Verfahren, 32 Prozent lehnen einen EU-Beitritt der Ukraine grundsätzlich ab.Századvég verweist auf Aussagen von EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen, die einen möglichen Beitritt Kiews bis 2027 ins Spiel gebracht hatte. Kritiker sehen darin eine Bevorzugung gegenüber langjährigen Beitrittskandidaten. Selbst in skandinavischen Ländern bleibt die Zustimmung begrenzt: In Schweden befürworten 35 Prozent einen bedingungslosen Beitritt, in Finnland 32 Prozent. In Ungarn (93 Prozent) und Österreich (83 Prozent) ist die Ablehnung am deutlichsten zu beobachten.
Als Hauptsorgen nennen die Befragten Nachteile für Landwirte, mögliche Importe "nicht geprüfter, gentechnisch veränderter Produkte", steigende Kriminalität sowie eine Umverteilung von EU-Geldern zugunsten der Ukraine. Die Umfrage wurde zwischen Oktober und Dezember 2025 telefonisch in 30 EU-Staaten durchgeführt. Befragt wurden rund 30.000 Erwachsene.
16:51 Uhr
Mironow: Selenskij träumt davon, "so viele Russen wie möglich zu töten"
Wladimir Selenskij wolle dem Westen seine Wichtigkeit demonstrieren und träume davon, Russen zu töten. Diese Meinung vertritt Sergei Mironow, der Vorsitzende der Partei "Gerechtes Russland". In einem Gespräch mit TASS bezeichnete er den ukrainischen Politiker als einen "pathologischen Lügner und Verräter des ukrainischen Volkes", der "sich mit aller Kraft wichtigtut und versucht, seinen westlichen Herren seine Bedeutung zu zeigen".
"Er träumt davon, so viele Russen wie möglich zu töten, aber vernichtet in der Tat die Ukrainer."
Mironow fügte hinzu, dass das Hauptziel der russischen Armee darin bestehe, Russen zu schützen und die Ukraine "von solchen Nazis wie Selenskij zu befreien". Er betonte weiter:
"Auch wie der Verteidigungsminister bekräftigte der Ukroführer Selenskij seinen Wunsch, monatlich 50.000 russische Soldaten zu töten. Mit diesen Äußerungen erinnert er uns daran, dass wir alles richtig machen. Gleichzeitig demonstriert er der ganzen Welt, ob es sich lohnt, mit ihm Verhandlungen zu führen."
16:15 Uhr
Ukrainisches Außenministerium bekundet Ungarn Protest
Das ukrainische Außenministerium bestellte den ungarischen Botschafter in Kiew ein, um die Einwände gegen die Forderungen Budapests nach einer Einstellung der Finanzhilfen für die Ukraine zum Ausdruck zu bringen. Dies gab der ungarische Minister für auswärtige Angelegenheiten und Außenwirtschaft, Péter Szijjártó, auf seiner Facebook-Seite bekannt:
"Die Ukrainer haben erneut ihre Unzufriedenheit darüber zum Ausdruck gebracht, dass das ungarische Volk in einer nationalen Petition seine Meinung zu den Absichten Brüssels und Kiews äußern wird, ungarische Gelder für das Funktionieren und die Bewaffnung der Ukraine auszugeben."
Szijjártó betonte, dass dies die ungarische Regierung nicht dazu bewegen werde, ihre Politik gegenüber der Ukraine zu ändern.
Durch die Sperrung von RT zielt die EU darauf ab, eine kritische, nicht prowestliche Informationsquelle zum Schweigen zu bringen. Und dies nicht nur hinsichtlich des Ukraine-Kriegs. Der Zugang zu unserer Website wurde erschwert, mehrere Soziale Medien haben unsere Accounts blockiert. Es liegt nun an uns allen, ob in Deutschland und der EU auch weiterhin ein Journalismus jenseits der Mainstream-Narrative betrieben werden kann. Wenn Euch unsere Artikel gefallen, teilt sie gern überall, wo Ihr aktiv seid. Das ist möglich, denn die EU hat weder unsere Arbeit noch das Lesen und Teilen unserer Artikel verboten. Anmerkung: Allerdings hat Österreich mit der Änderung des "Audiovisuellen Mediendienst-Gesetzes" am 13. April diesbezüglich eine Änderung eingeführt, die möglicherweise auch Privatpersonen betrifft. Deswegen bitten wir Euch bis zur Klärung des Sachverhalts, in Österreich unsere Beiträge vorerst nicht in den Sozialen Medien zu teilen.
Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.
