Liveticker Ukraine-Krieg: Russische Luftabwehrkräfte vereiteln großangelegte Drohnenangriffe

1.03.2026 19:44 Uhr
19:44 Uhr
DVR: Mann getötet, zwei weitere durch ukrainischen Drohnenangriff verletzt
Auf der Autobahn Donezk–Gorlowka ist ein Mann, geboren 1968, bei einer Attacke einer ukrainischen Drohne auf einen Personenwagen ums Leben gekommen. Zwei Männer, geboren 1985 und 1978, erlitten mittelschwere Verletzungen und werden derzeit medizinisch versorgt. Dies berichtet der Chef der DVR, Denis Puschilin.
19:18 Uhr
Russische Luftabwehr schießt weitere 48 ukrainische Drohnen ab
Die Luftabwehrkräfte haben zwischen 15 Uhr MEZ und 18 Uhr MEZ 48 ukrainische Drohnen vom Flugzeugtyp über russischem Territorium abgeschossen. Dies meldet das russische Verteidigungsministerium. Die Zahl der zerstörten Drohnen listet das Ressort wie folgt auf:
- 27 Drohnen über dem Schwarzen Meer,
- acht Drohnen über dem Gebiet Belgorod,
- fünf Drohnen über der Republik Krim,
- drei Drohnen über dem Asowschen Meer,
- zwei Drohnen über der Region Krasnodar,
- zwei Drohnen über dem Gebiet Kursk,
- eine Drohne über dem Gebiet Brjansk.
Weitere Details über die möglichen Folgen der abgewehrten Drohnenangriffe wurden nicht bekannt gegeben.
18:26 Uhr
DVR-Chef: Heftige Straßenkämpfe um Krasny Liman
In der Stadt Krasny Liman finden heftige Straßenkämpfe statt, russische Einheiten haben die Lage unter Kontrolle. Dies gibt DVR-Chef Denis Puschilin bekannt:
"In Krasny Liman selbst gibt es heftige Gefechte, die Kämpfe in der Stadt sind nicht einfach. Aber unsere Einheiten versuchen, die Lage unter Kontrolle zu halten."
Puschilin fügte hinzu, dass die Streitkräfte der Russischen Föderation bei der Ortschaft Grischino im Frontabschnitt Krasnoarmeisk-Dobropolje vorgerückt seien.
17:39 Uhr
Erneut Explosionen in ukrainischer Stadt Charkow
In der ostukrainischen Stadt Charkow nahe der Grenze zu Russland gab es erneut Explosionen, wie der ukrainische Fernsehsender 24 Kanal berichtet. Bereits früher am Sonntag hatten ukrainische Medien Explosionen in der Stadt gemeldet. Weitere Details wurden nicht bekannt gegeben.
16:53 Uhr
Russische Luftabwehr schießt weitere 84 ukrainische Drohnen ab
Die Luftabwehrkräfte haben innerhalb von drei Stunden von 12 Uhr MEZ bis 15 Uhr MEZ 84 ukrainische flugzeugähnliche Drohnen über russischen Regionen abgeschossen. Dies teilt das russische Verteidigungsministerium mit. Die Zahl der zerstörten Drohnen listet die Behörde wie folgt auf:
- 34 Drohnen über dem Schwarzen Meer,
- 24 Drohnen über der Republik Krim,
- elf Drohnen über der Region Krasnodar,
- sieben Drohnen über dem Gebiet Belgorod,
- fünf Drohnen über dem Asowschen Meer,
- zwei Drohnen über dem Gebiet Kursk,
- eine Drohne über dem Gebiet Brjansk.
Weitere Einzelheiten teilte das Ministerium nicht mit.
16:05 Uhr
Ukrainische Medien melden Explosionen in Cherson
In der von der ukrainischen Armee kontrollierten Stadt Cherson kam es zu Explosionen. Dies berichtet der ukrainische Fernsehsender Suspilne:
"In Cherson sind Explosionen zu hören."
Das Gebiet Cherson wurde im Jahr 2022 Teil Russlands. Der Chef des Generalstabs der russischen Streitkräfte, Waleri Gerassimow, erklärte am 30. August 2025, dass russische Truppen 76 Prozent des Gebiets befreit hätten. Ein Teil der Region, darunter die Stadt Cherson, wird bisher von ukrainischen Truppen gehalten.
15:23 Uhr
Russische Menschenrechtsbeauftragte: Teil der geretteten Ukrainer wollen Bürger Russlands werden
Ein Teil der ukrainischen Bürger, die vom russischen Militär aus der Kampfzone evakuiert wurden, äußerte den Wunsch, in Russland zu bleiben und die Staatsbürgerschaft anzunehmen. Dies teilte die Menschenrechtsbeauftragte der Russischen Föderation, Tatjana Moskalkowa, in einem Interview mit RIA Nowosti mit.
Die Ombudsfrau erzählte, dass das russische Militär im Dezember 46 ukrainische Staatsbürger aus dem Kriegsgebiet gerettet habe, von denen 17 bereits nach Hause zurückgekehrt seien, während sich die übrigen in Notunterkünften in Russland befänden:
"Diese Gruppe von Menschen lässt sich sozusagen in zwei Kategorien einteilen. Die erste Kategorie hat den Wunsch geäußert, in Russland zu bleiben und die Staatsbürgerschaft der Russischen Föderation anzunehmen. Das war ihr Wunsch, sie haben einen Antrag gestellt."
Die zweite Gruppe von Menschen möchte laut Moskalkowa in die Ukraine zurückkehren, aber erst, wenn der Krieg beendet sei und sie davon überzeugt seien, dass sie sicher in ihr Land zurückkehren und sich dort aufhalten könnten.
14:40 Uhr
Der Jahrestag des Ukraine-Kriegs und die Ära der Neugestaltung der Weltordnung

Archivbild: Wladimir Putin inspiziert Waffen, Militär- und Spezialausrüstung, 16. September 2025SERGEI BOBYLJOW / Sputnik Der Ukraine-Konflikt hat die Welt nicht grundlegend verändert, sondern lediglich offengelegt, was ohnehin schon im Zerfall begriffen war. Während sich der Wettbewerb um kritische Rohstoffe, Märkte und Technologien verschärft, gelten die alten Regeln nicht mehr.
Mehr dazu in diesem Meinungsartikel von Fjodor Lukjanow auf unserer Website.
14:07 Uhr
Ukrainische Drohnen greifen Betrieb im Gebiet Belgorod an: zwei Verletzte
Die Zahl der Verletzten durch ukrainische Attacken auf das russische Grenzgebiet Belgorod steigt schon wieder an. Gouverneur Wjatscheslaw Gladkow schreibt auf Telegram, dass der Gegner einen Betrieb in der Siedlung Zerkowny mit einem unbemannten Luftfahrzeug angegriffen habe. Zwei Männer hätten Explosionstraumata und Splitterverletzungen erlitten. Sie hätten selbstständig ein Krankenhaus in der Siedlung Borissowka aufgesucht. Der Politiker berichtet zudem über ein beschädigtes Auto.
13:39 Uhr
Russische Luftabwehr zerstört weitere 43 ukrainische Drohnen
Das russische Verteidigungsministerium meldet weitere Versuche der ukrainischen Streitkräfte, Objekte in Russland mit unbemannten Luftfahrzeugen anzugreifen. Demnach habe die russische Luftabwehr im Zeitraum von 6 Uhr MEZ bis 12 Uhr MEZ 43 gegnerische Drohnen abgeschossen. Die Zahl der zerstörten Drohnen listet die Behörde wie folgt auf:
- Teilrepublik Krim – 17,
- Asowsches Meer – 8,
- Gebiet Kursk – 5,
- Schwarzes Meer – 5,
- Gebiet Belgorod – 4,
- Region Krasnodar – 3,
- Gebiet Brjansk – 1.
Weitere Einzelheiten teilt das Ministerium nicht mit.
Durch die Sperrung von RT zielt die EU darauf ab, eine kritische, nicht prowestliche Informationsquelle zum Schweigen zu bringen. Und dies nicht nur hinsichtlich des Ukraine-Kriegs. Der Zugang zu unserer Website wurde erschwert, mehrere Soziale Medien haben unsere Accounts blockiert. Es liegt nun an uns allen, ob in Deutschland und der EU auch weiterhin ein Journalismus jenseits der Mainstream-Narrative betrieben werden kann. Wenn Euch unsere Artikel gefallen, teilt sie gern überall, wo Ihr aktiv seid. Das ist möglich, denn die EU hat weder unsere Arbeit noch das Lesen und Teilen unserer Artikel verboten. Anmerkung: Allerdings hat Österreich mit der Änderung des "Audiovisuellen Mediendienst-Gesetzes" am 13. April diesbezüglich eine Änderung eingeführt, die möglicherweise auch Privatpersonen betrifft. Deswegen bitten wir Euch bis zur Klärung des Sachverhalts, in Österreich unsere Beiträge vorerst nicht in den Sozialen Medien zu teilen.
Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.
