International

Liveticker Ukraine-Krieg: Russische Luftabwehr zerstört in der Nacht fast 180 ukrainische Drohnen

Russland führt gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine Militäroperation in der Ukraine durch. Der Westen reagiert mit immer neuen Waffenlieferungen an die Ukraine und beispiellosen Sanktionen gegen Russland. Lesen Sie hier die neuesten Entwicklungen.
Liveticker Ukraine-Krieg: Russische Luftabwehr zerstört in der Nacht fast 180 ukrainische DrohnenQuelle: Sputnik © Stanislaw Krassilnikow
  • 13.03.2026 11:30 Uhr

    11:30 Uhr

    Kiew beschießt Gelände um das AKW Saporoschje und Energodar

    Ukrainische Truppen beschießen regelmäßig das Gelände um das Atomkraftwerk Saporoschje und die Stadt Energodar. Laut der Pressemitteilung des Atommeilers gab es intensive Angriffe am 12. März, kurz vor den Konsultationen zwischen Russland und der Internationalen Atomenergie-Organisation (IAEA) in Moskau.

    An den Konsultationen in Moskau sind IAEA-Chef Rafael Grossi, Rosatom-Chef Alexei Lichatschjow sowie Vertreter des russischen Außenministeriums, Verteidigungsministeriums und der Nationalgarde beteiligt.

  • 10:59 Uhr

    Zwei Agenten der ukrainischen Geheimdienste festgenommen

    Russlands Inlandsgeheimdienst FSB hat zwei Einwohner der Region Moskau und des Gebiets Twer festgenommen, die mit dem ukrainischen Geheimdienst zusammengearbeitet hatten. Dies teilt der Pressedienst der russischen Behörde mit.

    Die beiden Männer (Jahrgänge 2004 und 1989) hätten Kontakt mit Vertretern des Militärnachrichtendienstes der Ukraine aufgenommen. 

    Auf Anweisung der ukrainischen Kontaktmänner hätten die Festgenommenen Informationen über die Militärobjekte und die Standorte der russischen Militäreinheiten auf dem Territorium der Region Moskau, des Gebiets Tula und des Gebiets Twer gesammelt und der ukrainischen Seite übermittelt. 

    Ein Strafverfahren wegen Landesverrats wurde eingeleitet. Den Verdächtigen droht eine lebenslange Haftstrafe.

  • 10:20 Uhr

    Gebiet Kursk: Fast 100 Geschosse binnen 24 Stunden aus Ukraine abgefeuert

    Nach Angaben von Alexander Chinstein, dem Gouverneur des Grenzgebiets Kursk, seien im Laufe des Tages 96 Geschosse auf die Region abgefeuert worden.

    "In der Zeitspanne von 9:00 Uhr am 12. März bis 7:00 Uhr am 13. März wurden insgesamt 62 gegnerische Drohnen unterschiedlicher Typen abgeschossen. Zehnmal haben die Drohnen unser Gebiet durch den Abwurf von Sprengsätzen angegriffen."

    Chinstein meldet einen Verletzten. 

    Infolge der Attacken wurden zwei Wohnhäuser beschädigt.

  • 09:44 Uhr

    Sacharowa: EU nutzt Ukraine-Krieg, um Militarisierung Europas zu rechtfertigen

    Das Thema Ukraine sei für die Europäische Union eine Gelegenheit, die beispiellosen Investitionen in die Verteidigung zu rechtfertigen, sagte die Sprecherin des russischen Außenministeriums, Maria Sacharowa, gegenüber RIA Nowosti.

    "Genau genommen ist dies die einzige Möglichkeit, vor dem heimischen Publikum die beispiellosen politischen und finanziellen Investitionen in die erzwungene Militarisierung Europas zu rechtfertigen. Man tut das auf Kosten des Wohlstands einfacher europäischer Bürger." 

    Außerdem rechtfertige die EU dadurch "die Stagnation der europäischen Wirtschaft, die durch die antirussische Sanktionsspirale und die gescheiterte sozialwirtschaftliche Politik der aktuellen EU-Führung" verursacht worden sei, erklärte Sacharowa. Zudem betonte sie:

    "Die meisten europäischen Politiker haben ihr ganzes politisches Kapital in die Unterstützung des 'Projektes Ukraine' investiert." 

    Sacharowa zufolge hätten sie "einfach Angst, 'zurückzurudern', weil sie befürchten, dass es ihnen zumindest ihre Karriere kosten wird".

  • 09:00 Uhr

    Russische Armee wehrt Dutzende nächtliche Drohnenangriffe in Sewastopol ab

    Einer der langwierigsten Drohnenangriffe wurde in der vergangenen Nacht in Sewastopol abgewehrt, wie der Gouverneur Michail Raswoschajew mitteilte.

    "Die Luftverteidigung und unsere Schwarzmeerflotte wehrten die Angriffe der ukrainischen Streitkräfte die ganze Nacht ab. Es war einer der längsten Angriffe auf Sewastopol in der letzten Zeit. Insgesamt wurden 53 Drohnen abgeschossen. Glücklicherweise gab es keine Opfer."

    Nach Angaben des Gouverneurs wurden bei den Attacken mehrere Wohngebäude beschädigt.

  • 08:02 Uhr

    Russische Luftabwehr zerstört in der Nacht fast 180 ukrainische Drohnen

    In der Nacht zum Freitag haben die ukrainischen Streitkräfte Russland mit unbemannten Luftfahrzeugen angegriffen. Das russische Verteidigungsministerium berichtet am Morgen, dass die russische Luftabwehr insgesamt 176 ukrainische Starrflüglerdrohnen abgefangen hat.

    Laut Angaben der Behörde lauten die Zahlen der zerstörten Drohnen wie folgt:

    • Republik Krim – 80, 
    • Republik Adygeja – 29, 
    • Region Krasnodar – 25, 
    • Gewässer des Asowschen Meeres – 18, 
    • Gebiet Rostow – sieben,  
    • Gebiet Kursk – fünf,  
    • Region Stawropol – drei,  
    • Gebiet Brjansk – zwei, 
    • Gewässer des Schwarzen Meeres – zwei, 
    • Gebiet Astrachan – eine,  
    • Gebiet Belgorod – eine, 
    • Gebiet Wolgograd – eine, 
    • Gebiet Lipezk – eine, 
    • Republik Tatarstan – eine.
  • 07:07 Uhr

    Hunderte Sprengsätze der ukrainischen Streitkräfte im Gebiet Sumy entschärft

    Im Rahmen von Minenräumungsaktionen im Gebiet Sumy haben Pioniere des Truppenverbandes Nord über 700 Sprengsätze der ukrainischen Armee entschärft. Dies meldete ein Militärangehöriger des Truppenverbandes Nord mit dem Rufnamen "Sting" gegenüber TASS

    "Nachdem die Ortschaft Tscherwonaja Sarja unter Kontrolle gebracht worden war, führten die Minenräumtrupps eine Aufklärung des Gebiets durch und entdeckten mehr als 700 improvisierte Sprengsätze, die von ukrainischen Kämpfern in Häusern, Kellern und Waldstreifen zurückgelassen worden waren."

  • 12.03.2026 22:00 Uhr

    22:00 Uhr

    Damit beenden wir für heute den Live-Ticker zur Lage im Ukraine-Konflikt. Morgen früh ab 7 Uhr geht es mit der Berichterstattung weiter. Wir wünschen unseren Lesern trotz aller Spannungen in der Welt eine gute Nacht!

  • 21:55 Uhr

    Ukraine greift erneut russische Energieanlagen an – Folgen für europäische Versorgung

    Am Donnerstag haben die ukrainischen Streitkräfte nach Angaben aus Russland zwei russische Verdichterstationen angegriffen. Der Vorfall rückt die Verwundbarkeit kritischer Energieinfrastruktur erneut in den Fokus – nicht nur in den Konfliktgebieten, sondern mit möglichen Folgen auch für internationale Lieferketten.

    Welche Ziele hinter Angriffen auf Energieanlagen stehen und warum dies auch Auswirkungen auf Europa haben könnte, erläutert RT DE-Korrespondent Roman Ziskin.

    [Auszug aus den RT DE-Nachrichten live am 12. März 2026]

    Ein Video dazu gibt es hier auf unserer Webseite.

  • 21:41 Uhr

    Russisches Verteidigungsministerium: Luftabwehr schießt 30 Drohnen über Russland ab

    Die russische Luftabwehr hat innerhalb von sechs Stunden 30 ukrainische Drohnen über russischem Territorium abgefangen und zerstört. Dies teilt das russische Verteidigungsministerium mit. Die Angriffe ereigneten sich demnach zwischen 14 und 20 Uhr Moskauer Zeit. 19 Drohnen wurden über dem Gebiet Belgorod, sechs über dem Gebiet Kursk, drei über dem Gebiet Brjansk und zwei über der Republik Krim abgeschossen.

Durch die Sperrung von RT zielt die EU darauf ab, eine kritische, nicht prowestliche Informationsquelle zum Schweigen zu bringen. Und dies nicht nur hinsichtlich des Ukraine-Kriegs. Der Zugang zu unserer Website wurde erschwert, mehrere Soziale Medien haben unsere Accounts blockiert. Es liegt nun an uns allen, ob in Deutschland und der EU auch weiterhin ein Journalismus jenseits der Mainstream-Narrative betrieben werden kann. Wenn Euch unsere Artikel gefallen, teilt sie gern überall, wo Ihr aktiv seid. Das ist möglich, denn die EU hat weder unsere Arbeit noch das Lesen und Teilen unserer Artikel verboten. Anmerkung: Allerdings hat Österreich mit der Änderung des "Audiovisuellen Mediendienst-Gesetzes" am 13. April diesbezüglich eine Änderung eingeführt, die möglicherweise auch Privatpersonen betrifft. Deswegen bitten wir Euch bis zur Klärung des Sachverhalts, in Österreich unsere Beiträge vorerst nicht in den Sozialen Medien zu teilen.

Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.