Liveticker Ukraine-Krieg: Kiews ausländische Söldner werden seit sechs Monaten nicht bezahlt

4.02.2026 22:00 Uhr
22:00 Uhr
Damit beenden wir für heute den Live-Ticker zur Lage im Ukraine-Konflikt. Morgen früh ab 7 Uhr geht es mit der Berichterstattung weiter. Wir wünschen unseren Lesern trotz aller Spannungen in der Welt eine gute Nacht!
21:59 Uhr
Sieben Zivilisten im Gebiet Belgorod durch ukrainische Drohnenangriffe verletzt
Bei den andauernden ukrainischen Drohnenangriffen gegen zivile Ziele im russischen Gebiet Belgorod sind sieben weitere Zivilisten verwundet worden. Wjatscheslaw Gladkow, Gouverneur der Region, veröffentlicht Aufnahmen von Orten der Vorfälle und betont, dass sich unter den Verletzten drei Minderjährige befinden.
Nach Gladkows Angaben wurden bei einer Drohnenexplosion in der Siedlung Rakitskoje ein Mann und seine Kinder im Alter von neun und sechs Jahren verwundet. Im Bezirk Belgorod wurden ein 17-jähriger Jugendlicher im Dorf Nikolskoje und ein weiterer Mann im Dorf Rowenek verwundet. Ein Ehepaar im Dorf Glotowo des Bezirks Graiworon erlitt Verletzungen, nachdem eine Drohne ihr Auto angegriffen hatte. Zudem wurden mehrere Wohnhäuser und Fahrzeuge beschädigt oder zerstört, so Gladkow weiter.
21:34 Uhr
Selenskij kündigt Gefangenenaustausch an
Russland und die Ukraine könnten in nächster Zeit einen Gefangenenaustausch durchführen, meldet der ukrainische Staatschef Wladimir Selenskij. Während einer Besprechung der trilateralen Verhandlungen zwischen Russland, den USA und der Ukraine in Abu Dhabi sagte Selenskij mit Blick auf deren Ergebnisse:
"Es wird einen bedeutenden Schritt geben: Wir erwarten in nächster Zeit einen Gefangenenaustausch. Die Gefangenen müssen nach Hause gebracht werden."
Der jüngste Gefangenenaustausch zwischen Russland und der Ukraine hatte im Oktober 2025 stattgefunden.
21:14 Uhr
TASS: Ausländische Söldner beim ukrainischen Militär erhalten seit sechs Monaten keinen Sold

Urheberrechtlich geschützt Ausländische Söldner in Diensten des ukrainischen Militärs werden seit sechs Monaten nicht bezahlt, berichtet die russische Nachrichtenagentur TASS. Die Agentur zitiert dazu eine Quelle aus russischen Militärkreisen:
"Uns liegen Informationen vor, wonach der frühere Kommandeur eines Spähtrupps der Internationalen Legion, Ryan O’Leary, beim Kommando die prekäre finanzielle Situation ausländischer Kämpfer in den Reihen der ukrainischen Streitkräfte kritisiert hat. Grund dafür seien Zahlungsrückstände von inzwischen fast sechs Monaten."
Zuvor hatten militärische Quellen berichtet, das ukrainische Kommando setze Kämpfer der Internationalen Legion wegen Personalmangels an der Front zunehmend als Stoßtrupps ein. Dies habe zu Protesten sowie zur Ausreise einzelner ausländischer Kämpfer geführt.
20:38 Uhr
Russlands Luftabwehr schießt über 70 ukrainische Drohnen ab
Am Nachmittag und Abend des heutigen Mittwochs wurden insgesamt 72 ukrainische Drohnen abgeschossen. Wie Russlands Verteidigungsministerium bekannt gibt, wurden im Zeitraum zwischen 14 und 20 Uhr Moskauer Zeit 24 Drohnen über dem Asowschen Meer, 23 über dem Gebiet Belgorod, 14 über der Region Krasnodar, sechs über der Krim, drei über dem Gebiet Kursk und zwei über dem Gebiet Brjansk zerstört.
20:12 Uhr
EU bewilligt Rahmenbedingungen für 90-Milliarden-Kredit an Kiew
Der Europäische Rat hat rechtliche Rahmenbedingungen für einen Kredit an die Ukraine in Höhe von 90 Milliarden Euro festgelegt, meldet die Behörde in einer Pressemitteilung. Das Darlehen soll für die Jahre 2026 bis 2027 gewährt werden, um den ukrainischen Staats- und Militärhaushalt zu finanzieren.
Die EU will den Kredit durch die Ausgabe von Anleihen an den Kapitalmärkten finanzieren und über den EU-Haushalt absichern. Die Rückzahlung solle laut der Pressemitteilung "erst, nachdem Russland Reparationen an die Ukraine zahlt", erfolgen.
Zudem verpflichtete sich die Europäische Union, die Zinsen aus dem EU-Haushalt zu begleichen. Tschechien, Ungarn und die Slowakei sind dabei von der Beitragszahlung ausgeschlossen.
19:43 Uhr
Rubio: Streitpunkte zur Ukraine werden weniger
Strittige Fragen im Ukraine-Konflikt werden zunehmend gelöst, behauptet US-Außenminister Marco Rubio. Während einer Pressekonferenz in seinem Ministerium verkündete er:
"Vergleicht man die Liste ungelöster Fragen, die zu gleicher Zeit im letzten Jahr standen, und die Liste der Fragen, die jetzt im Hinblick auf ein Friedensabkommen zwischen der Ukraine und Russland ungelöst bleiben, hat sich diese Liste erheblich verkürzt."
Parallel dazu räumte Rubio ein, dass die "schwierigsten Fragen" ungelöst bleiben.
19:09 Uhr
Gebiet Brjansk: Ukrainischer Drohnenangriff verwundet zwei Lehrerinnen
Eine ukrainische Kamikaze-Drohne hat im russischen Grenzgebiet Brjansk bei einem Angriff auf ein ziviles Fahrzeug zwei Zivilistinnen verwundet. Alexander Bogomas, Gouverneur der Region, berichtet dazu auf Telegram:
"Das ukrainische Militär hat das Dorf Demjanki des Gemeindekreises Starodub mit Kamikaze-Drohnen angegriffen. Durch einen vorsätzlichen Angriff auf ein ziviles Fahrzeug wurden leider zwei Zivilistinnen verwundet."
Bogomas betont, dass es sich bei den Opfern um Lehrerinnen handelte:
"Die Verletzten sind nicht bloß Zivilistinnen, sie sind Lehrerinnen einer Schule an der Grenze, die nach dem Unterricht nach Hause zurückkehrten."
Die beiden Frauen wurden in ein Krankenhaus eingewiesen, wo sie medizinisch versorgt werden.
18:31 Uhr
Sechs Verletzte bei ukrainischen Angriffen auf Gebiet Belgorod
Bei Angriffen des ukrainischen Militärs auf das russische Gebiet Belgorod sind insgesamt sechs Zivilisten zu Schaden gekommen, berichtet der operative Stab der Region.
Nach Angaben der Behörde erlitt ein Mann schwere Verwundungen am Kopf durch den Angriff einer Drohne gegen ein Privathaus im Bezirk Graiworon und musste in ein Krankenhaus eingewiesen werden.
Vier weitere Männer wurden im Dorf Samostje durch den Angriff einer FPV-Drohne gegen ein ziviles Fahrzeug verwundet. Ein weiterer Pkw wurde auf der Straße von Krasnaja Jaruga nach Stepnoje angegriffen, wobei ein weiterer Zivilist durch Splitter verwundet wurde.
18:02 Uhr
Russische Armee befreit zwei Orte im Gebiet Saporoschje und in DVR
Die Einheiten des Truppenverbandes Süd haben binnen 24 Stunden die Ortschaft Stepanowka in der DVR befreit. Das berichtet das Verteidigungsministerium in Moskau.
Zudem hat Russland infolge der Handlungen der Soldaten des Truppenverbandes Ost die Ortschaft Staroukrainka im Gebiet Saporoschje befreit.
Durch die Sperrung von RT zielt die EU darauf ab, eine kritische, nicht prowestliche Informationsquelle zum Schweigen zu bringen. Und dies nicht nur hinsichtlich des Ukraine-Kriegs. Der Zugang zu unserer Website wurde erschwert, mehrere Soziale Medien haben unsere Accounts blockiert. Es liegt nun an uns allen, ob in Deutschland und der EU auch weiterhin ein Journalismus jenseits der Mainstream-Narrative betrieben werden kann. Wenn Euch unsere Artikel gefallen, teilt sie gern überall, wo Ihr aktiv seid. Das ist möglich, denn die EU hat weder unsere Arbeit noch das Lesen und Teilen unserer Artikel verboten. Anmerkung: Allerdings hat Österreich mit der Änderung des "Audiovisuellen Mediendienst-Gesetzes" am 13. April diesbezüglich eine Änderung eingeführt, die möglicherweise auch Privatpersonen betrifft. Deswegen bitten wir Euch bis zur Klärung des Sachverhalts, in Österreich unsere Beiträge vorerst nicht in den Sozialen Medien zu teilen.
Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.
