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Liveticker Ukraine-Krieg: Ukrainische Kämpfer ritzen Hakenkreuz in russischen Kriegsgefangenen

Russland führt gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine Militäroperation in der Ukraine durch. Der Westen reagiert mit immer neuen Waffenlieferungen an die Ukraine und beispiellosen Sanktionen gegen Russland. Lesen Sie hier die neuesten Entwicklungen.
Liveticker Ukraine-Krieg: Ukrainische Kämpfer ritzen Hakenkreuz in russischen KriegsgefangenenQuelle: Sputnik © Gennadi Dubowoi
  • 26.02.2026 22:00 Uhr

    22:00 Uhr

    Damit beenden wir für heute den Live-Ticker zur Lage im Ukraine-Konflikt. Morgen früh ab 7 Uhr geht es mit der Berichterstattung weiter. Wir wünschen unseren Lesern trotz aller Spannungen in der Welt eine gute Nacht!

  • 21:59 Uhr

    "Slawa Ukraini"- und Taurus-Orgie am Brandenburger Tor

    Deutschland liefert nun der Ukraine nicht nur alles, was nötig ist, wie es früher hieß. Es teilt mit der Ukraine das gleiche Schicksal. Aber was passiert mit unserem Land, wenn die Ukraine untergeht? Wohin die regierende Klasse Deutschland führt, wurde im Zuge einer Kundgebung deutlich.

    Mehr dazu erfahren Sie in diesem Meinungsartikel von Wladislaw Sankin.

  • 21:55 Uhr

    Medien: Westliche Drohnen für Kiew oft veraltet oder unbrauchbar

    Laut einem Bericht der Financial Times sind viele Drohnen, die westliche Staaten an Kiew liefern, bereits veraltet, bevor sie in der Ukraine eintreffen. Ein erheblicher Teil der Systeme werde zudem als Ersatzteillager genutzt, schreibt die Zeitung.

    Unter Berufung auf Kommandeure und Ingenieure ukrainischer Drohneneinheiten berichtet die Financial Times, dass zahlreiche westliche unbemannte Fluggeräte vor ihrem Einsatz zunächst umgerüstet oder angepasst werden müssten. In der Praxis würden daher viele der gelieferten Drohnen zerlegt, um Ersatzteile für andere Systeme zu gewinnen.

    Die Zeitung betont, dass sowohl handelsübliche Quadrokopter als auch weitreichende Angriffsdrohnen stark von Software-Updates, gesicherten Kommunikationskanälen und funktionierenden Lieferketten abhängen. Diese Rahmenbedingungen können sich innerhalb weniger Monate oder sogar Tage ändern. Ein Modell, das aktuell das Gefechtsfeld dominiere, könne daher bereits in der darauffolgenden Woche taktisch überholt sein.

    Bereits im Februar hatte das Portal Euractiv berichtet, ukrainische Militärangehörige hätten einen Großteil der aus Europa oder den USA gelieferten Drohnen kritisiert. Demnach seien viele Systeme ineffizient oder für die Bedingungen moderner Gefechtsführung ungeeignet. Ein ukrainischer Soldat bemängelte zudem, dass die Verbündeten Kiews die Geschwindigkeit der Lageveränderungen im Krieg unterschätzten.

  • 21:51 Uhr

    Selenskij: Nächstes Dreiertreffen mit Russland und USA wohl in Abu Dhabi

    Der ukrainische Machthaber Wladimir Selenskij hat erklärt, dass das nächste trilaterale Treffen zwischen Russland, den USA und der Ukraine voraussichtlich in Abu Dhabi stattfinden werde. Dies sagte Selenskij in einer Videobotschaft, die auf seinem Telegram-Kanal veröffentlicht wurde:

    "Sehr wahrscheinlich wird das nächste Treffen in den Emiraten stattfinden, konkret in Abu Dhabi. Wir gehen davon aus, dass das Format Anfang März zustande kommt."

    Bereits Ende Januar und Anfang Februar hatten in Abu Dhabi geschlossene Kontakte einer Sicherheitsarbeitsgruppe unter Beteiligung von Vertretern aus Moskau, Kiew und Washington stattgefunden. Ende Februar folgten in Genf Gespräche zwischen Delegationen der USA und der Ukraine.

  • 21:40 Uhr

    Zwei Verletzte nach ukrainischen Angriffen im Gebiet Brjansk

    Im russischen Gebiet Brjansk sind bei Angriffen der ukrainischen Streitkräfte zwei Menschen verletzt worden. Dies teilt Gouverneur Alexander Bogomas mit. Einsatz- und Rettungsdienste seien vor Ort im Einsatz, so der Gouverneur.

    In der Siedlung Pogar wurde demnach ein Mitarbeiter des russischen Innenministeriums für das Gebiet Brjansk verletzt. Er wurde in ein Krankenhaus gebracht und medizinisch versorgt. Zudem wurde ein Dienstfahrzeug beschädigt.

    Auch die Stadt Klinzy war Ziel eines Angriffs. Dabei wurde eine Zivilistin verletzt. Die Frau wurde in ein Krankenhaus eingeliefert und medizinisch versorgt. Zudem seien ein Wohnhaus und ein Pkw beschädigt worden.

  • 21:31 Uhr

    Ungarns Außenminister: "Die Ukraine verteidigt nur sich selbst, nicht uns"

    Ungarns Außenminister hat am Mittwoch im Parlament in Budapest die Position der ungarischen Regierung bekräftigt. Nach dem Veto gegen den 90-Milliarden-Euro-Kredit aus Brüssel für Kiew hagelt es Kritik von allen Seiten.

    Das Veto aus Budapest ist eine Reaktion auf den Stopp des Öl-Transits durch die Druschba-Pipeline, über die Ungarn seit den Zeiten der Sowjetunion Rohöl aus Russland erhält. Kiew zufolge sei die Pipeline durch einen russischen Angriff beschädigt worden, was Moskau bestreitet.

    Angesichts der baldigen Wahlen in Ungarn vermutet die Regierung um Ministerpräsident Orbán, Kiew habe die Lieferung absichtlich eingestellt, um auf diese Weise politischen Druck aufzubauen und der ukrainefreundlich eingestellten Opposition zum Wahlsieg zu verhelfen.

    Im Parlament forderte der ungarische Top-Diplomat Szijjártó die Abgeordneten auf, "weiterhin Widerstand zu leisten gegen Brüssel, Berlin und Kiew." Angesichts des Umgangs mit den nationalen Minderheiten, zu denen auch Ungarn gehören, habe die Ukraine es "in keiner Weise verdient, EU-Mitglied zu werden."

    Ein Video dazu gibt es hier auf unserer Webseite.

  • 21:20 Uhr

    Bericht: Russische Kriegsgefangene mit Hunden misshandelt – ein Gefangener getötet

    Ukrainische Kämpfer sollen russische Kriegsgefangene mit Kampfhunden misshandelt haben. In einigen Fällen seien Gefangene von den Tieren zu Tode gebissen worden. Dies geht aus dem zweiten Bericht "Geheime Gefängnisse" des Sondergesandten des russischen Außenministeriums für die Verbrechen des Kiewer Regimes Rodion Miroschnik hervor. 

    Die Aussagen stammen vom betroffenen russischen Soldaten Sergei Kornejew. Er geriet im Sommer 2024 in der Nähe der Ortschaft Pestchanoje im Gebiet Charkow in ukrainische Gefangenschaft. Kornejew schildert:

    "Sie hetzten einen Hund auf uns, er sprang uns an. Es war ein Rottweiler. Er zerriss unsere Kleidung, die Hosen, alles. Er traf meine Faust, zerkratzte sie und riss mir die Haut auf. Mit mir waren noch vier weitere Männer dort, sie haben das ebenfalls erlebt."

    Kornejew berichtet zudem von einem Gefangenen, der schwer verletzt in einem Keller gelegen habe, kaum noch geatmet und nach Aussagen anderer Gefangener seit drei bis vier Tagen weder gegessen noch getrunken habe. Ukrainische Kämpfer hätten die russischen Gefangenen aufgefordert, ihn zu töten, was diese verweigert hätten. Einer der ukrainischen Soldaten habe zudem geschrien, er habe dem verletzten Mann mit einem Schläger den Kiefer gebrochen, so Kornejew weiter.

    "Nachdem sie von uns verlangt hatten, ihn zu 'nullen', zogen sie ihn hinter einen Schuppen. Man konnte sehen, wie sie ihn schleiften. Dann ließen sie den Hund auf ihn los. Nach zehn bis fünfzehn Minuten kam der Hund blutüberströmt zurück. Er hatte den Mann zerfleischt."

  • 21:11 Uhr

    Polens Außenminister ruft zur Vorbereitung auf großangelegten Konflikt auf 

    In einer Rede im Sejm erklärte der polnische Außenminister Radosław Sikorski am Mittwoch, die aktuelle Lage in Europa zwinge Polen dazu, "sich auf einen Konflikt in einem solchen Ausmaß vorzubereiten, wie unsere Groß- und Urgroßväter ihn erlebt haben".

    Zugleich betonte er die Notwendigkeit, die Verteidigungsbereitschaft des Landes weiter zu stärken und die Bündnisbeziehungen auszubauen – insbesondere im Rahmen der Europäischen Union sowie mit Unterstützung der USA. Seiner Einschätzung nach ist der Ausgang des Konflikts um die Ukraine von zentraler Bedeutung für die Sicherheit Polens und das Kräfteverhältnis in Europa.

    Kritik an den Äußerungen kam aus Moskau. Der erste stellvertretende Vorsitzende des Duma-Ausschusses für internationale Angelegenheiten, Alexei Tschepa, sagte laut der Zeitung Lenta.ru:

    "Man kann nur mutmaßen, was in den erhitzten Köpfen mancher vor sich geht und von welchen Kriegen sie träumen. Es ist schwer zu sagen, was jemand mit solchen Worten meint. Leider hören wir heute viele derartige Erklärungen."

  • 21:00 Uhr

    EU-Botschafter treffen sich häufiger im Bunker in Brüssel

    Die Botschafter der EU-Staaten halten sich laut Politico zunehmend öfter in einem Bunker im Untergeschoss des EU-Rates in Brüssel auf, um Fragen im Zusammenhang mit dem Russland-Ukraine-Konflikt zu besprechen. Im Bericht heißt es:

    "Wenn die EU mit einer Krise konfrontiert ist, geht das Licht in einem hochgesicherten Raum im Keller des Gebäudes an. Im vergangenen Jahr wurde es häufiger eingeschaltet als je zuvor. Der Komplex von Räumen, einschließlich eines abhörsicheren Bunkers, dient den EU-Botschaftern als Treffpunkt, um die dringendsten Fragen in Zeiten wachsender globaler Spannungen zu besprechen."

    Während der dänischen Präsidentschaft im EU-Rat hätten sich die Botschafter "täglich getroffen, da wichtige Entscheidungen über die Finanzierung der Ukraine anstanden". Die Veröffentlichung betont:

    "Die Hauptaufgabe der Gruppe bestand darin, eine Lösung für das Problem zu finden, das durch Belgien und mehrere andere Länder bezüglich der Verwendung eingefrorener russischer Vermögenswerte als Kredit für Kiew entstanden war."

  • 20:44 Uhr

    Russische Regionen melden weitere Opfer ukrainischer Angriffe

    Bei Drohnenangriffen der Ukraine sind in den russischen Gebieten Belgorod und Brjansk erneut Zivilisten verletzt worden.

    Im Wolokonowski-Bezirk des Gebiets Belgorod erlitt ein Mann im Dorf Woltscha Alexandrowka nach Angaben von Gouverneur Wjatscheslaw Gladkow eine Minenexplosionsverletzung sowie mehrere Splitterverletzungen an Armen und Beinen.

    Auch im Brjansker Bezirk des Gebiets Brjansk wurde ein Zivilist verletzt. Dort wurden infolge eines massiven Drohnenangriffs ein Produktionsgebäude und ein Hangar in der Siedlung Swen-Transportnaja beschädigt, wie Gouverneur Alexander Bogomas mitteilt. Der Verletzte wurde in ein Krankenhaus gebracht und medizinisch versorgt.

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Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.