Liveticker Ukraine-Krieg: Russische Luftabwehr zerstört in der Nacht 72 gegnerische Drohnen

8.03.2026 11:06 Uhr
11:06 Uhr
Sechs Verletzte bei ukrainischen Angriffen auf 67 Ortschaften im Gebiet Belgorod
Gouverneur Wjatscheslaw Gladkow veröffentlicht jeden Tag auf Telegram Statistiken über ukrainische Angriffe auf Siedlungen im russischen Grenzgebiet Belgorod. Aus dem heutigen Eintrag geht hervor, dass das ukrainische Militär in den vergangenen 24 Stunden 67 Ortschaften in neun Bezirken angegriffen habe. Der Gegner habe mindestens 41 Geschosse abgefeuert und 162 Drohnen eingesetzt, von denen 89 abgeschossen worden seien.
In der Statistik berichtet der Politiker über sechs Opfer unter der Zivilbevölkerung. Ein Einwohner der Stadt Belgorod habe ein Barotrauma erlitten. In der Siedlung Grusskoje sei ein Mann verletzt worden, als in seiner Nähe eine Drohne detoniert sei. Zwei weitere Zivilisten seien in der Siedlung Proletarski zu Schaden gekommen, als eine Drohne ein Verkehrsobjekt attackiert habe. Ein anderer Mann habe in der Siedlung Meschkowoje Verletzungen erlitten. Ein Einwohner der Stadt Schebekino habe schwere Verletzungen erlitten, als eine ukrainische FPV-Drohne sein Auto angegriffen habe.
Gladkow meldet darüber hinaus zahlreiche Sachschäden. Demnach seien in den vergangenen 24 Stunden drei Wohnungen in zwei Mehrfamilienhäusern, 20 Einfamilienhäuser, zwei soziale Einrichtungen, mehrere Energieanlagen, ein Betrieb, zwei Betriebsgebäude, zwei Scheunen, drei Infrastrukturobjekte, zwei Stromleitungen, eine Gasleitung, zwei Lkw und 21 Autos zerstört oder beschädigt worden.
Der Gouverneur meldet massive Stromausfälle nach einem Raketenangriff auf die Gebietshauptstadt Belgorod. Auch die Wasser- und die Wärmeversorgung seien gestört. Betroffen seien auch umliegende Siedlungen.
10:33 Uhr
Mehr als 95 ukrainische Angriffe auf Siedlungen im Gebiet Cherson innerhalb von 24 Stunden
Die Behörden im von Russland kontrollierten Teil des Gebiets Cherson melden andauernde ukrainische Angriffe auf Siedlungen am linken Dnjepr-Ufer. Den Angaben zufolge habe der Gegner im Laufe des 7. März die Region mehr als 95-mal angegriffen. Auf die Ortschaften Nowaja Kachowka, Golaja Pristan, Aljoschki und Dnjeprjany seien 45 Geschosse abgefeuert worden. Im Bezirk Gornostajewka habe es 30 Artillerie- und 16 Drohnenattacken gegeben. Unter Beschuss seien die Ortschaften Gornostajewka, Kairy und Sawodowka geraten. In der vergangenen Nacht habe das ukrainische Militär mindestens 15 Geschosse auf die Ortschaften Staraja Sburjewka, Gornostajewka, Nowaja Majatschka und Kachowka abgefeuert. Berichte über Opfer und Schäden liegen bislang nicht vor.
10:05 Uhr
Gouverneur meldet zahlreiche ukrainische Artillerie- und Drohnenangriffe auf Grenzgebiet Kursk
Die ukrainischen Streitkräfte setzen ihre Attacken auf das russische Grenzgebiet Kursk fort. Gouverneur Alexander Chinschtein berichtet in der täglichen Statistik auf der Plattform MAX über zahlreiche Artillerie- und Drohnenangriffe auf die Region. Wie der Politiker mitteilt, seien im Zeitraum von 7 Uhr MEZ am 7. März bis 5 Uhr MEZ am 8. März 33 ukrainische Drohnen abgeschossen worden. Zudem habe die gegnerische Artillerie in dieser Zeit 46-mal grenznahe evakuierte Ortschaften unter Beschuss genommen. Es habe darüber hinaus 13 Angriffe gegeben, bei denen unbemannte Luftfahrzeuge Sprengsätze auf Objekte im Gebiet Kursk abgelassen hätten.
Chinschtein meldet keine Opfer unter der Zivilbevölkerung. In der Stadt Lgow sei eine Rangierlokomotive beschädigt worden. Im Lokomotivbahnhof seien die Fensterscheiben zu Bruch gegangen. In der Siedlung Schtschokino sei ein Auto zu Schaden gekommen. Ein weiteres Auto sei in der Stadt Rylsk in Flammen aufgegangen. In der Siedlung Iwanowskoje seien ein Dienstraum und zwei Traktoren beschädigt worden.
09:30 Uhr
Selenskij kritisiert fehlende Fortschritte bei Hilfe aus EU
Der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij hat der EU auf der Plattform X vorgeworfen, dass sie keine Fortschritte beim 20. Sanktionspaket gegen Russland und beim 90-Milliarden-Euro-Hilfspaket für die Ukraine erzielt habe. Der Politiker erklärte, dass er seine Positionen zu diesen Themen am Samstag in einem Telefonat mit seinem französischen Amtskollegen Emmanuel Macron abgestimmt habe. Dabei kündigte Selenskij an:
"Tatsächlich wird die gesamte kommende Woche der gemeinsamen Arbeit mit den Europäern gewidmet sein, um sicherzustellen, dass die zum Schutz der Ukraine erforderlichen Entscheidungen auch tatsächlich umgesetzt werden."
Die EU-Kommission hatte Anfang Februar ein 20. Sanktionspaket gegen Russland vorgeschlagen. Das Paket sollte rechtzeitig zum vierten Jahrestag des Kriegsbeginns in der Ukraine verabschiedet werden, doch wegen der Blockade durch Ungarn gab es keine Einigung.
09:04 Uhr
Exklusiv aus dem Donbass: Neue Feldküche im Einsatz

Die Versorgung an der Front ist ein entscheidender Faktor – deshalb werden Zubereitung und Transport von Verpflegung kontinuierlich weiterentwickelt. Vor Ort hat sich RT DE-Militärkorrespondent Iwan Poljanskij ein Bild von einer neuen Feldküche gemacht. Seine Reportage gibt es hier auf unserer Website zu sehen.
08:31 Uhr
DVR meldet fünf ukrainische Angriffe binnen 24 Stunden
Die Behörden in Donezk haben innerhalb der vergangenen 24 Stunden fünf Angriffe durch ukrainische Truppen registriert. Demnach wurden auf das Territorium der Volksrepublik fünf Geschosse abgefeuert. Bei den Angriffen in der Zeitspanne von 0 Uhr am 7. März bis 0 Uhr am 8. März (Ortszeit) wurde eine zivile Person verletzt. Durch den Beschuss kamen ein Wohnhaus, vier zivile Infrastrukturobjekte und Kommunalfahrzeuge zu Schaden.
Am Vortag hatten die Behörden von Donezk vier Angriffe aus der Ukraine gemeldet. Eine zivile Person erlitt dabei Verletzungen. Ein Wohnhaus, zwei zivile Infrastrukturobjekte und mehrere Autos wurden beschädigt.
08:03 Uhr
Drohnenattacke auf südrussische Region Krasnodar: Erdöldepot steht in Flammen
Nach Angaben des Verteidigungsministeriums in Moskau hat die russische Luftabwehr über der Region Krasnodar im Süden des Landes vier unbemannte Luftfahrzeuge abgeschossen. Der Krisenstab der Region bestätigte die nächtliche Attacke und gab Einzelheiten bekannt. Wie die Behörde auf Telegram schrieb, sei ein Erdöldepot in der Stadt Armawir in Brand geraten. Die Flammen hätten eine Fläche von 700 Quadratmetern ergriffen. Am Sonntagmorgen sei es der Feuerwehr gelungen, das Feuer einzudämmen. An den Löscharbeiten seien 120 Menschen und 38 Löschfahrzeuge beteiligt, hieß es.
07:32 Uhr
Ukrainische Drohnen greifen Wassiljewka an: Mindestens zehn Opfer
In der Nacht zum Sonntag hat das ukrainische Militär die Stadt Wassiljewka im von Russland kontrollierten Teil des Gebiets Saporoschje angegriffen. Gouverneur Jewgeni Balizki schrieb auf der Plattform Telegram, dass bei der Drohnenattacke ein Mehrfamilienhaus getroffen worden sei. Der Politiker berichtete zunächst über mindestens zehn Verletzte und Todesopfer. Balizki veröffentlichte ein Video, auf dem ein brennendes fünfgeschossiges Haus zu sehen war.
07:00 Uhr
Russische Luftabwehr zerstört in der Nacht 72 ukrainische Drohnen

Archivbild: Ein russischer Flugabwehrraketenkomplex des Typs Tor-M1 am Frontabschnitt Krasnoarmeisk, 4. März 2026STANISLAW KRASSILNIKOW / Sputnik Russlands Verteidigungsministerium meldet am Sonntagmorgen auf der Plattform Telegram weitere Versuche der ukrainischen Streitkräfte, Objekte in Russland mit Drohnen anzugreifen. Demnach habe die russische Luftabwehr in der vergangenen Nacht 72 unbemannte Luftfahrzeuge des Gegners abgeschossen. Die Zahl der zerstörten Drohnen listet die Behörde wie folgt auf:
- Gebiet Astrachan – 20,
- Teilrepublik Krim – 20,
- Gebiet Rostow – 14,
- Gebiet Belgorod – 8,
- Region Krasnodar – 4,
- Gebiet Kursk – 3,
- Gebiet Wolgograd – 2,
- Asowsches Meer – 1.
Weitere Einzelheiten teilt das Ministerium nicht mit.
7.03.2026 20:00 Uhr
20:00 Uhr
Damit beenden wir für heute den Live-Ticker zur Lage im Ukraine-Konflikt. Morgen früh ab 7 Uhr geht es mit der Berichterstattung weiter. Wir wünschen unseren Lesern trotz aller Spannungen in der Welt eine gute Nacht!
Durch die Sperrung von RT zielt die EU darauf ab, eine kritische, nicht prowestliche Informationsquelle zum Schweigen zu bringen. Und dies nicht nur hinsichtlich des Ukraine-Kriegs. Der Zugang zu unserer Website wurde erschwert, mehrere Soziale Medien haben unsere Accounts blockiert. Es liegt nun an uns allen, ob in Deutschland und der EU auch weiterhin ein Journalismus jenseits der Mainstream-Narrative betrieben werden kann. Wenn Euch unsere Artikel gefallen, teilt sie gern überall, wo Ihr aktiv seid. Das ist möglich, denn die EU hat weder unsere Arbeit noch das Lesen und Teilen unserer Artikel verboten. Anmerkung: Allerdings hat Österreich mit der Änderung des "Audiovisuellen Mediendienst-Gesetzes" am 13. April diesbezüglich eine Änderung eingeführt, die möglicherweise auch Privatpersonen betrifft. Deswegen bitten wir Euch bis zur Klärung des Sachverhalts, in Österreich unsere Beiträge vorerst nicht in den Sozialen Medien zu teilen.
Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.

