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Liveticker Ukraine-Krieg: Russische Armee befreit vier Ortschaften binnen einer Woche

Russland führt gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine Militäroperation in der Ukraine durch. Der Westen reagiert mit immer neuen Waffenlieferungen an die Ukraine und beispiellosen Sanktionen gegen Russland. Lesen Sie hier die neuesten Entwicklungen.
Liveticker Ukraine-Krieg: Russische Armee befreit vier Ortschaften binnen einer WocheQuelle: Sputnik © Jewgeni Bijatow
  • 13.02.2026 14:02 Uhr

    14:02 Uhr

    Russland meldet Angriffe gegen ukrainische Militärinfrastruktur

    Im Zeitraum zwischen 7. und 13. Februar haben Russlands Streitkräfte nach Angaben des Verteidigungsministeriums als Reaktion auf Kiews Terrorangriffe gegen russische zivile Ziele Objekte der ukrainischen militärischen Infrastruktur angegriffen. Wie die Behörde weiter meldet, wurden bei insgesamt sechs kombinierten Angriffen Energieobjekte, die im Interesse des ukrainischen Militärs genutzt werden, Materiallager, militärische Flugplätze, Produktions- und Lagerstätten für Drohnen sowie Unterkunftsorte des ukrainischen Militärs und ausländischer Söldner angegriffen.

    Die russische Luftabwehr zerstörte ihrerseits im genannten Zeitraum fünf Flamingo-Marschflugkörper, 28 Lenkgleitbomben, 39 HIMARS-Geschosse, vier Marschflugkörper vom Typ Neptun sowie 1.243 Starrflügler-Drohnen.

  • 13:31 Uhr

    Gebiet Cherson: Ukrainische Truppen geben unterirdische Drohnenleitstellen als Krankenhäuser aus 

    Die ukrainischen Streitkräfte geben ihre unterirdischen Drohnenleitstellen und Kommandostellen in der Stadt Cherson als Schulen und Krankenhäuser aus und verweisen dabei auf angebliche russische Angriffe auf zivile Infrastruktur. Dies berichtet Wladimir Saldo, der Gouverneur des Gebiets Cherson.

    "Der Gegner versucht uns weiszumachen, dass er aufgrund des ständigen Beschusses von unserer Seite gezwungen sei, unterirdische Schulen und Krankenhäuser zu bauen. Angesichts des Reliefs, des hohen rechten Ufers, ist dies technisch möglich. Aber wir sind uns im Klaren, dass es sich um Drohnenleitstellen und Kommandostellen für Militäreinheiten handelt."

  • 12:40 Uhr

    Frontbericht des russischen Verteidigungsministeriums

    In seinem Frontbericht gibt Russlands Verteidigungsministerium die Verluste der ukrainischen Streitkräfte im Verlauf der vergangenen Woche bekannt.

    Nach Angaben der Behörde verlor Kiews Militär bei Kämpfen gegen den russischen Truppenverband Nord über 1.425 Soldaten, sechs gepanzerte Kampffahrzeuge, 81 Autos, 21 Artilleriegeschütze, zwei Mehrfachraketenwerfer, zwei Eloka-Anlagen und 45 Munitions- und Materiallager.

    Im Zuständigkeitsbereich des Truppenverbands West beliefen sich die ukrainischen Verluste auf über 1.130 Soldaten. Zudem wurden ein Panzer, acht gepanzerte Kampffahrzeuge, 106 Autos, zehn Artilleriegeschütze und 30 Lager zerstört.

    Der Truppenverband Süd verbesserte seine taktische Lage, wobei das ukrainische Militär an diesem Frontabschnitt über 925 Soldaten einbüßen musste. Zwei Panzer, darunter ein deutsch produzierter Leopard, zwölf gepanzerte Kampffahrzeuge, 71 Autos, 15 Geschütze und acht Lager wurden eliminiert.

    Auch der Truppenverband Mitte bezog günstigere Stellungen. Kiews Truppen mussten Verluste in Höhe von über 1.895 Kämpfern hinnehmen. Zudem wurden fünf Panzer, darunter zwei Leopards, 29 gepanzerte Kampffahrzeuge, 53 Autos und neun Geschütze ausgeschaltet.

    Beim Vorrücken der Einheiten des Truppenverbands Ost verlor das ukrainische Militär über 2.830 Soldaten. Ferner wurden ein Panzer, 57 gepanzerte Kampffahrzeuge, 90 Autos und acht Geschütze außer Gefecht gesetzt.

    Die ukrainischen Verluste durch Feuereinwirkung des Truppenverbands Dnjepr beliefen sich auf bis zu 280 Kämpfer, vier gepanzerte Kampffahrzeuge, 65 Autos, neun Geschütze, acht Eloka-Anlagen und elf Munitions- und Materiallager.

  • 12:13 Uhr

    Politico: USA werden Kiew keine Sicherheitsgarantien vor Friedenschluss geben

    Die Vereinigten Staaten haben nicht vor, der Ukraine Sicherheitsgarantien zu gewähren, solange Kiew keine Friedensvereinbarung mit Russland schließe

    Dies berichtet die Zeitung Politico unter Verweis auf europäische und US-amerikanische Beamte.

    Ein hochrangiger US-Beamter erklärte gegenüber der Zeitung, dass Präsident Donald Trump versuche, Sicherheitsgarantien als Druckmittel gegen den ukrainischen Staatschef Wladimir Selenskij zu nutzen. Der Gesprächspartner von Politico fügte hinzu, dass die Territorialfrage weiterhin das größte Hindernis bei den Friedensverhandlungen darstelle:

    "Beide Seiten bestehen auf ihren Standpunkten, doch ich denke, dass alle spüren, dass es eine Möglichkeit für Fortschritte gibt."

  • 11:40 Uhr

    Russische Armee befreit vier Ortschaften binnen einer Woche

    Nach Angaben des Verteidigungsministeriums in Moskau haben die russischen Streitkräfte im Laufe der Woche insgesamt vier Ortschaften in drei Gebieten befreit:

    • Tschugunowka und Gluschkowka im Gebiet Charkow,
    • Sidorowka im Gebiet Sumy,
    • Salisnitschnoje im Gebiet Saporoschje.
  • 11:03 Uhr

    Politico: Nächstes Ukraine-Treffen könnte in kommender Woche stattfinden

    Die nächste Runde der trilateralen Gespräche zwischen Moskau, Kiew und Washington könnte in der kommenden Woche in den USA oder den Vereinigten Arabischen Emiraten stattfinden. Dies berichtet Politico unter Berufung auf eine mit der Angelegenheit vertraute Quelle. 

    "Die USA, Russland und die Ukraine planen, sich nächste Woche erneut zu treffen, möglicherweise in Miami oder Abu Dhabi. Laut US-Beamten können dort Fortschritte erzielt werden."

  • 10:34 Uhr

    Ukrainische Verteidigung bei Guljaipole bricht zusammen

    Die Verteidigung der ukrainischen Truppen nahe der Stadt Guljaipole im Gebiet Saporoschje bricht zusammen, berichtet TASS unter Berufung auf die russischen Sicherheitsdienste.

    "Die Lage der ukrainischen Streitkräfte am Frontabschnitt zwischen Mirnoje und Wosdwischenka verschlechtert sich sehr schnell, ihre Verteidigung bricht zusammen."

    Durch massive FAB-Attacken wurden solche Eliteeinheiten wie "Vögel von Magyar", "Schkwal", "Skala" und "Da Vincis Wölfe" getroffen.

  • 09:59 Uhr

    Gebiet Kursk: Mehrere Geschosse binnen 24 Stunden aus Ukraine abgefeuert

    Nach Angaben von Alexander Chinstein, dem Gouverneur des Grenzgebiets Kursk, seien im Laufe des Tages 13 Geschosse auf die Region abgefeuert worden.

    "In der Zeitspanne von 9:00 Uhr am 12. Februar bis 7:00 Uhr am 13. Februar wurden insgesamt 43 Drohnen von unterschiedlichen Typen abgeschossen. Einmal haben die Drohnen unser Gebiet durch den Abwurf von Sprengsätzen angegriffen."

    Chinstein meldet keine Opfer unter der Zivilbevölkerung. Bei den Angriffen kam ein Gebäude zu Schaden.

  • 09:24 Uhr

    Krieg auf Kredit – warum die EU Kiew 90 Milliarden Euro gewährt

    Wer meint, die EU setzt sich mit dem neuen Rüstungskredit für Kiew das Ziel, Moskau eine Niederlage auf dem Schlachtfeld zuzufügen, irrt – darum geht es schon lange nicht mehr. Das Ziel ist lediglich, den Krieg so lange wie möglich am Brennen zu halten, um Russland irgendwie noch zu schaden.

    Lesen Sie dazu mehr hier auf unserer Webseite.

  • 08:31 Uhr

    Militärexperte: Russische Truppen rücken bei Dobropolje vor

    Russlands Streitkräfte führen eine Offensive zur Befreiung der Stadt Dobropolje in der Donezker Volksrepublik, berichtet der Militärexperte Andrei Marotschko. Die Nachrichtenagentur TASS zitiert ihn dazu:

    "Am Frontabschnitt Dobropolje laufen derzeit ernsthafte Vorbereitungen zur Befreiung dieser Stadt. Von der Siedlung Udatschnoje an der Grenze der DVR bis Schachowo östlich von Dobropolje laufen aktive Kampfhandlungen an einem Frontabschnitt von fast 40 Kilometer Breite."

    Marotschko betonte weiter, dass russische Truppen täglich Geländegewinne erzielen:

    "Das Eindringen in die Tiefe der gegnerischen Verteidigung erfolgt um 200 bis 300 Meter täglich. Man sollte berücksichtigen, dass wir an einem solchen breiten Frontabschnitt praktisch überall vorrücken."

    Nach Einschätzung des Militärexperten weise die ukrainische Verteidigung bei Dobropolje "Elemente eines Frontzusammenbruchs" auf. So meldet Marotschko mehrere Fälle von Desertionen.

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Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.