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Liveticker Ukraine-Krieg: Russische Luftabwehr zerstört in der Nacht 155 gegnerische Drohnen

Russland führt gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine Militäroperation in der Ukraine durch. Der Westen reagiert mit immer neuen Waffenlieferungen an die Ukraine und beispiellosen Sanktionen gegen Russland. Lesen Sie hier die neuesten Entwicklungen.
Liveticker Ukraine-Krieg: Russische Luftabwehr zerstört in der Nacht 155 gegnerische DrohnenQuelle: Sputnik © STANISLAW KRASSILNIKOW
  • 28.03.2026 09:31 Uhr

    09:31 Uhr

    Gebiet Kursk: Beschädigte Häuser und Autos durch ukrainische Artillerie- und Drohnenangriffe

    Die ukrainischen Streitkräfte setzen ihre Attacken auf das russische Grenzgebiet Kursk fort. Gouverneur Alexander Chinstein berichtet in der täglichen Statistik auf Telegram über zahlreiche Artillerie- und Drohnenangriffe auf die Region. Wie der Politiker mitteilt, wurden im Zeitraum von 7 Uhr MEZ am 27. März bis 5 Uhr MEZ am 28. März 40 ukrainische Drohnen abgeschossen. Zudem nahm die gegnerische Artillerie in dieser Zeit 19-mal grenznahe evakuierte Ortschaften unter Beschuss. Es gab darüber hinaus zwölf Angriffe, bei denen unbemannte Luftfahrzeuge Sprengsätze auf Objekte im Gebiet Kursk abwarfen.

    Chinstein meldet keine Opfer unter der Zivilbevölkerung. Dennoch berichtet der Politiker von Schäden: Bei den jüngsten ukrainischen Angriffen auf die Ortschaften Rylsk, Durowo, Michailowka, Girji und Salnoje wurden insgesamt zwei Wohnhäuser und fünf Autos beschädigt.

  • 09:04 Uhr

    Beschuss auf Siedlungen im Gebiet Cherson: 40 Geschosse aus Ukraine abgefeuert

    Die Behörden im von Russland kontrollierten Teil des Gebiets Cherson melden andauernde Angriffe auf Siedlungen am linken Dnjepr-Ufer. Den Angaben zufolge hat die ukrainische Artillerie im Laufe des 27. März 24 Geschosse auf sieben Ortschaften abgefeuert. Die Zahl der eingeschlagenen Geschosse listen die Behörden wie folgt auf:

    • Malaja Lepeticha — 2,
    • Nowaja Kachowka — 3,
    • Ljubimowka — 4,
    • Aljoschki — 5,
    • Golaja Pristan — 3,
    • Dnjeprjany — 3,
    • Kachowka — 4.

    Wie die Behörden weiter mitteilen, dauerte der Beschuss auch in der Nacht zum Samstag an. Auf zivile Infrastrukturen der von Russland kontrollierten Ortschaften Korsunka, Gornostajewka, Nowaja Majatschka und Sagi wurden insgesamt 16 Geschosse abgefeuert.

    Berichte über Opfer und Schäden liegen bislang nicht vor.

  • 08:30 Uhr

    DVR meldet acht ukrainische Angriffe binnen 24 Stunden

    Die Behörden in Donezk haben innerhalb der vergangenen 24 Stunden acht Angriffe ukrainischer Truppen registriert. Demnach wurden auf das Territorium der Volksrepublik acht Geschosse abgefeuert. Bei den Angriffen in der Zeitspanne von 0 Uhr am 27. März bis 0 Uhr am 28. März (Ortszeit) wurden vier zivile Einwohner, darunter ein Minderjähriger, verletzt. Durch den Beschuss wurden drei Wohnhäuser, drei zivile Infrastrukturobjekte, ein Lkw und mehrere Autos beschädigt.

    Am Vortag hatten die Behörden von Donezk vier Angriffe aus der Ukraine gemeldet. Dabei wurden keine Opfer unter der Zivilbevölkerung gemeldet. Ein Wohnhaus wurde beschädigt.

  • 08:03 Uhr

    Trump über Unterstützung für Ukraine: An Bidens Stelle hätte er Kiew keine Hilfe erwiesen

    US-Präsident Donald Trump hat seinen demokratischen Vorgänger Joe Biden wiederholt für den Krieg zwischen Russland und der Ukraine mitverantwortlich gemacht. Bei einem Investitionsforum in Miami sagte der Republikaner, dass dies kein Krieg der USA sei, obwohl Washington Kiew unterstützt habe.

    "Ich hätte ihnen nicht geholfen, wenn ich damals Präsident gewesen wäre. Dieser Krieg hätte niemals ausbrechen dürfen. Aber damals war ein Mensch mit einem sehr niedrigen IQ-Wert unser Präsident."

    Trump zufolge steht einem Friedensschluss zwischen Kiew und Moskau auch der gegenseitige Hass zwischen dem ukrainischen Präsidenten Wladimir Selenskij und dem russischen Staatschef Wladimir Putin im Weg:

    "Ich glaube, wir werden das schon regeln, aber es ist eine schreckliche Sache. Ich habe acht Kriege beigelegt, und dieser hätte eigentlich der einfachste sein sollen, aber der Hass zwischen Präsident Putin und Präsident Selenskij ist extrem."

  • 07:36 Uhr

    Massive ukrainische Drohnenattacke auf Gebiet Jaroslawl: Kind getötet, drei Verletzte

    In der zurückliegenden Nacht hat das russische Gebiet Jaroslawl eine massive ukrainische Drohnenattacke überstanden. Gouverneur Michail Jewrajew schreibt auf Telegram, dass die Luftabwehr mehr als 30 unbemannte Luftfahrzeuge zerstört habe. Infolge des Angriffs seien mehrere Wohnhäuser und ein Geschäft beschädigt worden.

    Der Politiker berichtet außerdem über Opfer unter der Zivilbevölkerung. In einer Gartengenossenschaft nahe der Gebietshauptstadt Jaroslawl sei ein Kind ums Leben gekommen. Seine Eltern seien mit schweren Verletzungen ins Krankenhaus eingeliefert worden. Zum Zeitpunkt des Einschlags habe sich die Familie in ihrem Wohnhaus befunden. Eine Nachbarin habe ebenfalls Verletzungen erlitten. Der Gouverneur drückt den Angehörigen der betroffenen Familie sein Beileid aus und kündigt Entschädigungszahlungen für die Betroffenen an.

    Jewrajew warnt seine Landsleute zudem vor herumliegenden Drohnenteilen. Diese dürften auf keinen Fall berührt werden. Auch sei es lebensgefährlich, sich mit Mobiltelefonen in der Nähe von Wrackteilen aufzuhalten. Stattdessen solle man Abstand halten und den Rettungsdienst verständigen.

  • 07:00 Uhr

    Russische Luftabwehr zerstört in der Nacht 155 ukrainische Drohnen

    Russlands Verteidigungsministerium meldet am Samstagmorgen auf der Plattform Telegram weitere Versuche der ukrainischen Streitkräfte, Objekte in Russland mit Drohnen anzugreifen. Demnach hat die russische Luftabwehr im Zeitraum von 21 Uhr MEZ am Freitag bis 5 Uhr MEZ am Samstag 155 unbemannte Luftfahrzeuge des Gegners abgeschossen. Die Drohnen wurden über folgenden Regionen neutralisiert: Brjansk, Leningrad, Smolensk, Belgorod, Kursk, Pskow, Kaluga, Twer, Woronesch, Rostow, Rjasan, Orjol, Tula, Jaroslawl, Nowgorod, Teilrepublik Krim und Großraum Moskau. Weitere Einzelheiten teilt das Ministerium nicht mit.

  • 27.03.2026 22:00 Uhr

    22:00 Uhr

    Damit beenden wir für heute den Live-Ticker zur Lage im Ukraine-Konflikt. Morgen früh ab 7 Uhr geht es mit der Berichterstattung weiter. Wir wünschen unseren Lesern trotz aller Spannungen in der Welt eine gute Nacht!

  • 21:59 Uhr

    Kiew setzt Drohnenterror gegen russische Regionen fort

    Russlands Luftverteidigung hat tagsüber am Donnerstag insgesamt 18 ukrainische unbemannte Fluggeräte über den Gebieten Brjansk, Belgorod und Kursk abgefangen oder zerstört.

    Wie das Verteidigungsministerium in Moskau bekanntgibt, setzte das ukrainische Militär bei den Angriffen Starrflüglerdrohnen ein.

  • 21:56 Uhr

    Russische Drohnenpiloten treffen Ziele an gesamter Front sicher (Video)

    Aufnahmen des russischen Verteidigungsministeriums zeigen Drohnenpiloten der Truppenverbände Ost, Nord, West, Süd und Mitte in ihren Operationsgebieten im Einsatz. Wie es heißt, setzten sie Personal, Stützpunkte, Deckungen, Aufklärungsdrohnen, Drohnenbesatzungen und Ausrüstung der ukrainischen Armee außer Gefecht.

  • 21:44 Uhr

    Medien: USA warnen Verbündete vor Unterbrechungen bei Waffenlieferungen an Kiew

    Die USA haben begonnen, ihre Verbündeten davor zu warnen, dass die Waffenlieferungen an die Ukraine in den kommenden Monaten unterbrochen werden könnten. Dies berichtet das Nachrichtenportal Politico unter Verweis auf eigene Quellen.

    Wie es heißt, gelte dies vor allem für Patriot-Flugabwehrsysteme. Die mögliche Entscheidung sei darauf zurückzuführen, dass das Pentagon dem Konflikt in Iran Priorität einräume.

Durch die Sperrung von RT zielt die EU darauf ab, eine kritische, nicht prowestliche Informationsquelle zum Schweigen zu bringen. Und dies nicht nur hinsichtlich des Ukraine-Kriegs. Der Zugang zu unserer Website wurde erschwert, mehrere Soziale Medien haben unsere Accounts blockiert. Es liegt nun an uns allen, ob in Deutschland und der EU auch weiterhin ein Journalismus jenseits der Mainstream-Narrative betrieben werden kann. Wenn Euch unsere Artikel gefallen, teilt sie gern überall, wo Ihr aktiv seid. Das ist möglich, denn die EU hat weder unsere Arbeit noch das Lesen und Teilen unserer Artikel verboten. Anmerkung: Allerdings hat Österreich mit der Änderung des "Audiovisuellen Mediendienst-Gesetzes" am 13. April diesbezüglich eine Änderung eingeführt, die möglicherweise auch Privatpersonen betrifft. Deswegen bitten wir Euch bis zur Klärung des Sachverhalts, in Österreich unsere Beiträge vorerst nicht in den Sozialen Medien zu teilen.

Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.