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Liveticker Ukraine-Krieg – Kiew: Geländewagen eines ukrainischen Militärangehörigen explodiert

Russland führt gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine Militäroperation in der Ukraine durch. Der Westen reagiert mit immer neuen Waffenlieferungen an die Ukraine und beispiellosen Sanktionen gegen Russland. Lesen Sie hier die neuesten Entwicklungen.
Liveticker Ukraine-Krieg – Kiew: Geländewagen eines ukrainischen Militärangehörigen explodiert© Soziale Medien
  • 4.01.2026 17:18 Uhr

    17:18 Uhr

    Tula: Unzerstörter Sprengkörper einer Drohne in der Nähe eines Wohnhauses gefunden

    Der nicht explodierte Sprengkörper einer ukrainischen Drohne wurde in der Nähe eines Hauses in der Swobody-Straße in Tula gefunden. Vier Mehrfamilienhäuser wurden aus Sicherheitsgründen evakuiert, teilte Gouverneur Dmitri Miljajew mit. In dem Bericht auf seinem Telegram-Kanal heißt es:

    "Nach der Untersuchung der Trümmer durch Mitarbeiter der Rosgwardija, die nach der Abwehr des Luftangriffs in Tula in der Nähe eines der Häuser in der Swobody-Straße gefunden wurden, wurde der nicht explodierte Sprengkörper der ukrainischen Drohne entdeckt. Um die Sicherheit der Bewohner zu gewährleisten, wurde beschlossen, vier Mehrfamilienhäuser zu evakuieren, die sich in unmittelbarer Nähe des Fundortes des nicht explodierten Sprengkörpers befinden."

    Nach Angaben des Gouverneurs wurde der Bezirk von Polizeibeamten abgesperrt. Für die in Sicherheit gebrachten Bewohner wurde eine Notunterkunft eingerichtet.

    Der Regionalchef fügte hinzu, dass die Bewohner nach der Entschärfung des Sprengkörpers in ihre Wohnungen zurückkehren können.

  • 16:28 Uhr

    24 ukrainische Drohnen auf dem Weg nach Moskau zerstört

    Die Luftabwehr hat 24 ukrainische Drohnen abgeschossen, die in Richtung Moskau flogen, teilte der Bürgermeister der russischen Hauptstadt, Sergei Sobjanin, mit. Auf dem sozialen Netzwerk MAX schrieb er:

    "Am Ort des Absturzes sind Spezialisten der Rettungsdienste im Einsatz."

    Die Flughäfen Wnukowo und Domodedowo nehmen Flüge nach Absprache an und starten sie. In Schukowski wurden vorübergehende Beschränkungen für die Annahme und den Start von Flugzeugen eingeführt.

  • 16:00 Uhr

    Russland fordert Klärung der Fragen bezüglich biologischer Aktivitäten der USA in der Ukraine

    Das russische Außenministerium forderte eine Klärung der Fragen bezüglich der biologischen Aktivitäten der USA in der Ukraine. Moskau habe noch immer keine angemessene Antwort erhalten, obwohl das Problem weiterhin aktuell sei und einer Lösung bedarf, fügte die Behörde hinzu.

    Mehr zum Thema gibt es hier auf unserer Webseite.

  • 15:35 Uhr

    In Kiew explodiert Geländewagen eines ukrainischen Militärangehörigen

    Im Stadtteil Obolon in Kiew ist ein Geländewagen explodiert. Nach vorläufigen Angaben der Stadtpolizei gibt es bei dem Vorfall Verletzte.

    Es wird präzisiert, dass Polizeieinheiten, Hundestaffeln, Sprengstoffexperten und andere Dienste zum Ort der Explosion entsandt wurden. Die Strafverfolgungsbehörden ermitteln die Ursachen des Vorfalls.

    Später wurde bekannt, dass der Geländewagen, der in Kiew explodierte, einem ukrainischen Militärangehörigen gehörte, wie die ukrainische Nachrichtenagentur Strana berichtete. In der Meldung auf ihrem Telegram-Kanal heißt es:

    "Das in Obolon gesprengte Auto gehörte einem Militärangehörigen."

  • 15:09 Uhr

    Weitere Opfer und Schäden durch ukrainische Attacken auf Grenzgebiet Belgorod

    Das ukrainische Militär setzt seine Angriffe auf das russische Grenzgebiet Belgorod fort. Gouverneur Wjatscheslaw Gladkow meldet Attacken auf zwei Bezirke. Dabei seien zwei Zivilisten verletzt worden, gibt der Politiker auf Telegram bekannt. Ein Einwohner der Siedlung Nowostrojewka-Perwaja sei verletzt worden, als eine gegnerische FPV-Drohne sein Auto attackiert habe. Der Mann habe zahlreiche Splitterverletzungen am Kopf, am Brustkorb und an den beiden Beinen erlitten. Ein weiteres Fahrzeug sei in Mitleidenschaft gezogen worden. Ein weiterer Zivilist sei in der Siedlung Berjosowka zu Schaden gekommen, als in seiner Nähe eine Drohne detoniert sei. Der Mann habe ein Explosionstrauma und eine Splitterverletzung am Rücken erlitten.

    Außerdem berichtet der Gouverneur über den Tod eines Kämpfers der örtlichen Verteidigungseinheit Orlan. Der Mann sei infolge eines Raketenangriffs auf die Stadt Graiworon tödlich verletzt worden. Der Kämpfer sei im Krankenhaus seinen Wunden erlegen. Gladkow drückt den Angehörigen des Getöteten sein Beileid aus.  

    Ferner meldet Gladkow Sachschäden. In der Stadt Graiworon seien eine soziale Einrichtung, ein Verwaltungsgebäude, sechs Einfamilienhäuser, ein Lkw und zwei Autos beschädigt worden. In einem Einfamilienhaus seien die Fensterscheiben zu Bruch gegangen. In der Siedlung Glotowo sei eine Stromleitung zu Schaden gekommen. In benachbarten Siedlungen sei der Strom ausgefallen.

  • 14:24 Uhr

    Mehr als 11.000 Menschen im russischen Grenzgebiet Kursk nach Drohnenattacke ohne Strom

    Nach einer ukrainischen Drohnenattacke ist es im russischen Grenzgebiet Kursk zu einem massiven Stromausfall gekommen. Gouverneur Alexander Chinschtein teilt auf Telegram mit, dass die "barbarische" Attacke des Gegners einer Energieanlage in der Siedlung Chomutowka gegolten habe. Dadurch sei die Stromversorgung im Bezirk Chomutowka und teilweise im Bezirk Rylsk gestört worden. Mehr als 11.000 Menschen in 115 Ortschaften seien ohne Strom.

  • 14:06 Uhr

    2025 war für Westeuropa ein düsteres Jahr – mit riesigem Tempo marschiert die EU in den Abgrund

    Wer im Januar letzten Jahres noch so leichtsinnig optimistisch war, darauf zu hoffen, dass der Westen seine Beziehung zu Russland und den Krieg in und um die Ukraine überdenken würde, wird weitgehend enttäuscht worden sein. Allerdings war die Enttäuschung, die das Jahr 2025 diesbezüglich mit sich brachte, nicht absolut. Denn es gab eine wichtige positive Entwicklung, wenn auch noch keine endgültige und möglicherweise umkehrbare: Nach vielen abrupten Wendungen scheint sich Washington für eine Politik der "strategischen Stabilität" in den Beziehungen zu Moskau entschieden zu haben.

    Mehr dazu in diesem Meinungsartikel von Tarik Cyril Amar auf unserer Website.

  • 13:40 Uhr

    Zahl der Todesopfer bei Attacke auf Chorly steigt auf 29, elf Verletzte weiterhin in Krankenhäusern

    Nach der blutigen ukrainischen Attacke auf die Ortschaft Chorly im von Russland kontrollierten Teil des Gebiets Cherson steigt die Zahl der Todesopfer weiter an. Jetzt ist von 29 Toten die Rede, nachdem das Ermittlungskomitee Russlands am Samstag noch von 27 Menschen, darunter zwei Kinder, berichtet hat. Inzwischen sind zwölf Todesopfer identifiziert.

    Nach Angaben des russischen Gesundheitsministeriums bleiben elf Verletzte, darunter vier Kinder, weiter in Krankenhäusern der Teilrepublik Krim. Ein Mann und ein Kind schweben noch in Lebensgefahr.

    Gouverneur Wladimir Saldo hat am 1. Januar über eine ukrainische Attacke auf ein Café und ein Hotel in der Ortschaft Chorly während einer Neujahrsfeier berichtet. Der 1., 2. und 3. Januar wurden zu Trauertagen erklärt.

  • 13:09 Uhr

    Russische Luftabwehr zerstört weitere elf ukrainische Drohnen

    Russlands Verteidigungsministerium meldet weitere Versuche der ukrainischen Streitkräfte, Objekte in Russland mit unbemannten Luftfahrzeugen anzugreifen. Wie die Behörde auf Telegram schreibt, seien im Zeitraum von 8 Uhr MEZ bis 11 Uhr MEZ elf ukrainische Drohnen abgeschossen worden. Die Zahl der zerstörten unbemannten Luftfahrzeuge listet die Behörde wie folgt auf:

    • Gebiet Belgorod – 8,
    • Gebiet Kursk – 2,
    • Gebiet Rjasan – 1.  

    Weitere Einzelheiten teilt das Ministerium nicht mit.

  • 12:37 Uhr

    Ukrainische Drohne greift Auto mit Familie an: Fahrer tot, Frau und Kind verletzt

    Die ukrainischen Streitkräfte haben mit einer FPV-Drohne ein ziviles Fahrzeug im russischen Gebiet Belgorod angegriffen. Wie Gouverneur Wjatscheslaw Gladkow auf Telegram schreibt, habe sich der Angriff in der Siedlung Oktjabrski in der Nähe der Gebietshauptstadt Belgorod ereignet. Dabei sei eine Familie betroffen worden. Der Autofahrer sei an Ort und Stelle ums Leben gekommen. Eine Frau und ein vier Jahre altes Kind seien mit zahlreichen Splitterverletzungen in ein Krankenhaus in der Siedlung Oktjabrski eingeliefert worden. Später werde man sie nach Belgorod verlegen, heißt es. Der Politiker drückt den Angehörigen des Todesopfers sein Beileid aus.

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Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.