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Liveticker Ukraine-Krieg: Sewastopol durch ukrainische Streitkräfte zweimal angegriffen

Russland führt gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine Militäroperation in der Ukraine durch. Der Westen reagiert mit immer neuen Waffenlieferungen an die Ukraine und beispiellosen Sanktionen gegen Russland. Lesen Sie hier die neuesten Entwicklungen.
Liveticker Ukraine-Krieg: Sewastopol durch ukrainische Streitkräfte zweimal angegriffenQuelle: Sputnik © Sergei Mamontow
  • 12.01.2026 11:42 Uhr

    11:42 Uhr

    Mehrere ukrainische Gebiete teilweise ohne Stromversorgung

    Nach Angaben des Energieunternehmens Ukrenergo bleiben mehrere Haushalte in der Ukraine wegen Schäden an Energienalagen ohne Strom. Wie es heißt, sei die Stromversorgung teilweise in den Gebieten Odessa, Schitomir, Tschernigow, Sumy, Charkow, Djepropetrowsk und in den von den ukrainischen Streitkräften kontrollierten Teilen der DVR unterbrochen worden.

  • 11:15 Uhr

    Selenskij will Mobilmachung und Kriegsrecht in der Ukraine verlängern

    Der ukrainische Machthaber Wladimir Selenskij hat der Werchowna Rada vorgeschlagen, die allgemeine Mobilmachung und das Kriegsrecht in der Ukraine um weitere 90 Tage zu verlängern. Die entsprechenden Gesetzentwürfe, die eine Verlängerung ab dem 3. Februar vorsehen, wurden am Montag auf der Website des ukrainischen Parlaments registriert.

    Am 30. Oktober 2025 hatte Selenskij Gesetze unterzeichnet, mit denen das Kriegsrecht und die Mobilmachung bis zum 3. Februar verlängert wurden. In der Ukraine gilt das Kriegsrecht seit dem 24. Februar 2022, einen Tag später ordnete Selenskij die allgemeine Mobilmachung an.

  • 10:55 Uhr

    Szijjártó: London und Paris erklären Russland de facto den Krieg

    Frankreich und Großbritannien erklären Russland de facto den Krieg. Dies sagte Ungarns Außenminister Péter Szijjártó mit Blick auf Äußerungen zur möglichen Entsendung europäischer Truppen in die Ukraine. RIA Nowosti zitiert ihn:

    "Zwei europäische Atommächte, Frankreich und Großbritannien, haben den Beginn eines Krieges angekündigt. Ihre diplomatisch formulierten Aussagen über die Entsendung von Soldaten in die Ukraine bedeuten nichts anderes, als dass sie faktisch einen Krieg beginnen."

    Nach seinen Worten birgt dieses Vorgehen "ein kritisches Risiko eines direkten Konflikts zwischen der NATO und Russland". Ein solches Szenario würde "nichts anderes als den Dritten Weltkrieg" bedeuten. Szijjártó betonte zudem, dass sich Ungarn aus dem Konflikt heraushalten müsse und nicht zulassen dürfe, dass Europa das Land hineinziehe.

  • 10:40 Uhr

    Puschilin meldet schwere Kämpfe nahe Grischino und Udatschnoje

    Der DVR-Chef Denis Puschilin berichtet von schweren Gefechten zwischen russischen Truppen und ukrainischen Streitkräften westlich von Krasnoarmejsk. In einem Interview mit dem Fernsehsender Rossija-24 sagt der Politiker:

    "Was den Frontabschnitt Krasnoarmeisk betrifft, sehen wir weitere Säuberung in Dimitrow. Und sowohl in Richtung Grischino als auch in Richtung Udatschnoje kommt es zu heftigen Kämpfen."

  • 10:19 Uhr

    Miroschnik: Ukrainische Streitkräfte erschossen in Selidowo 130 Menschen

    Die ukrainischen Streitkräfte haben in Selidowo 130 Zivilisten erschossen. Dies erklärt Rodion Miroschnik, Sonderbotschafter des russischen Außenministeriums für die Verbrechen des Kiewer Regimes, gegenüber RIA Nowosti. Nach seinen Angaben flohen zahlreiche Einwohner wegen der Gräueltaten aus den Frontgebieten. Derzeit werde die Zahl der Überlebenden ermittelt.

    Selidowo liegt rund 40 Kilometer nordwestlich von Donezk. Das russische Verteidigungsministerium meldete die Befreiung der Stadt am 29. Oktober 2024. In der Folge berichteten überlebende Einwohner mehrfach von brutalen Übergriffen durch die ukrainischen Streitkräfte.

    Im Juli 2025 teilte die Menschenrechtsbeauftragte der Donezker Volksrepublik, Darja Morosowa, mit, in Selidowo seien mehr als 100 Leichen von Männern, Frauen und Kindern mit Spuren eines gewaltsamen Todes gefunden worden. Viele von ihnen seien vor der Hinrichtung geschlagen, gefoltert und sexuell misshandelt worden.

    Die Verbrechen ukrainischer Militärangehöriger und ausländischer Söldner würden dokumentiert und untersucht, betonte Miroschnik. Präsident Wladimir Putin habe erklärt, alle Fälle müssten festgehalten und die Täter gefunden und bestraft werden.

  • 09:52 Uhr

    Gebiet Belgorod: Gouverneur meldet Schäden nach ukrainischen Angriffen

    Nach Angaben von Wjatscheslaw Gladkow, dem Gouverneur des Gebiets Belgorod, habe das ukrainische Militär in den vergangenen 24 Stunden 18 Orte in sechs Bezirken angegriffen. Bei den Attacken wurden 14 Geschosse abgefeuert und 29 unbemannte Luftfahrzeuge eingesetzt, von denen zehn abgefangen wurden. 

    Gladkow meldet keine Opfer unter der Zivilbevölkerung. Infolge der Angriffe wurden ein Mehrfamilienhaus, drei Privathäuser und zwei Fahrzeuge beschädigt.

  • 09:27 Uhr

    Rotation ukrainischer Truppen in Richtung Konstantinowka vereitelt

    Drohnenpiloten des Truppenverbandes Süd zerstörten das Personal und ein Lager der ukrainischen Streitkräfte und verhinderten damit die Rotation in Richtung Konstantinowka. Dies teilt das russische Verteidigungsministerium mit.

    "Während Kampfeinsätzen in Richtung Kontantinowka entdeckten Drohnenpiloten die Rotation der gegnerischen Truppen an drei Standorten. Durch präzise Treffer wurden sechs Angehörige der ukrainischen Streitkräfte eliminiert. Zudem entdeckten die Drohnenpiloten ein Treibstoff- und Schmierstofflager und führten einen Präzisionsschlag durch, bei dem das Ziel zerstört wurde."

    Darüber hinaus entdeckten Aufklärer der 6. motorisierten Schützendivision bei Konstantinowka eine gegnerische Beobachtungsstelle und einen vorübergehenden Stationierungsort, und übermittelten die Koordinaten an die Artilleriebesatzungen der Msta-B. Durch Präzisionsschläge wurden beide Ziele zerstört.

  • 08:54 Uhr

    Luftabwehr schießt weitere ukrainische Drohnen ab

    Die russische Flugabwehr hat weitere Drohnen zerstört, teilt das Verteidigungsministerium in Moskau mit.

    "Am 12. Januar zwischen 7:00 Uhr und 8:00 Uhr Moskauer Zeit wurden sechs ukrainische Starrflüglerdrohnen von den diensthabenden Luftabwehrkräften über dem Gebiet Rostow zerstört."

  • 08:20 Uhr

    Sewastopol durch ukrainische Streitkräfte zweimal angegriffen

    Die ukrainischen Streitkräfte versuchten am Sonntagabend und in der Nacht zum Montag zweimal, die Stadt Sewastopol mit Drohnen anzugreifen. Dies teilt Gouverneur Michail Raswoschajew am Morgen auf Telegram mit.

    Nach seinen Angaben seien insgesamt vier Drohnen abgeschossen worden. Gouverneur meldet keine Opfer. Bei den Attacken seien zwei Mehrfamilienhäuser und zwei Autos beschädigt worden.

  • 07:31 Uhr

    Unterkünfte ukrainischer Kampfdrohnenbetreiber in Charkow zerstört

    Unterkünfte von Kampfdrohnenbetreibern der ukrainischen Streitkräfte wurden in Charkow zerstört, die Verluste des Gegners beliefen sich auf mehr als einen Zug. Dies meldet TASS unter Berufung auf die russischen Sicherheitsdienste.

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Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.