Liveticker Ukraine-Krieg: Witkoff kündigt Treffen mit Putin für Donnerstag an

21.01.2026 18:13 Uhr
18:13 Uhr
Sacharowa: Lage in Krasnoarmeisk belegt bewussten Terror Kiews
Die Ereignisse in Krasnoarmeisk (Pokrowsk) bestätigen, dass der Terror gegen Zivilisten eine bewusste Politik des Kiewer Regimes sei. Dies erklärte die Sprecherin des russischen Außenministeriums, Maria Sacharowa, auf einer Pressekonferenz bei Rossija Sewodnja.
"Der Terror gegen Zivilisten ist keine Folge von Chaos und kein Kollateralschaden. Es ist eine bewusste, aufgebaute und durchdachte Politik des Genozids. Es ist ein Kriegsverbrechen, das zur methodischen Praxis erhoben wurde."
Dabei bezog sie sich auf einen Bericht des Internationalen Öffentlichen Tribunals zu "Grausamkeiten und Kriegsverbrechen des Kiewer Regimes in der Stadt Krasnoarmeisk (Pokrowsk)". Die gesammelten Materialien seien eine Beweisgrundlage mit konkreten Tätern, Befehlshabern und Unterstützern.
"Früher oder später werden sie bestraft und das Geschehene wird rechtlich bewertet. Niemand darf sich der Verantwortung entziehen, auch nicht diejenigen im Westen, die dieses schreckliche Unrecht finanzieren."
17:37 Uhr
Russlands Menschenrechtsbeauftragte hofft auf Wiederaufnahme des Gefangenenaustauschs zwischen Russland und der Ukraine
Der Dialog zwischen Russland und der Ukraine hinsichtlich des Austauschs von Kriegsgefangenen gestaltet sich schwierig, allerdings könnte der Austausch wieder aufgenommen werden. Tatjana Moskalkowa, die Russlands Beauftragte für Menschenrechte, erklärt dazu:
"Heute bin ich recht optimistisch in Bezug darauf, dass Austauschprozesse deblockiert werden könnten. Doch natürlich ist dies ein sehr schwieriger Dialog."
17:05 Uhr
Gebiet Rostow meldet Zunahme ukrainischer Drohnenngriffe
Die Verwaltung des südrussischen Gebiets Rostow beobachtet eine Zunahme von Luftangriffen durch das ukrainische Militär und bewertet die Lage in der Region als schwierig. Dies berichtet der Gouverneur des Gebiets, Juri Sljusar. Im Rahmen einer Besprechung zur Tätigkeit des russischen Katastrophenschutzministeriums im Föderationskreis Südrussland unter der Teilnahme des stellvertretenden Leiters des Ministeriums, Anatoli Suprunowski, erklärte Sljusar:
"Die Lage in der Region ist nicht einfach und wird schwieriger, die Anzahl der Luftangriffe nimmt zu. Dies erfordert eine operativere Arbeit, um den Menschen zu helfen."
Sljusar betonte, dass im laufenden Jahr der Schutz der Bevölkerung und Vorbeugung von Notlagen zur Priorität werden:
"Im Jahr 2026 wird zur Hauptpriorität die Stärkung des Schutzes der Bevölkerung und der Territorien. Es ist notwendig, auf Notlagen nicht nur zu reagieren, sondern auch vorzubeugen."
16:32 Uhr
Italien: Kein Krieg gegen Russland, aber Sicherheitsgarantien für die Ukraine
Italien werde niemals in einen offenen bewaffneten Konflikt mit Russland eintreten, erklärt Außenminister Antonio Tajani in einem Interview mit der Zeitung Il Giornale.
"Wir kämpfen nicht gegen Russland und werden niemals gegen Russland kämpfen. Frieden ist nicht nur die Abwesenheit von Krieg, sondern die Garantie, dass ein Volk frei Entscheidungen treffen kann."
Tajani sprach sich zudem dafür aus, der Ukraine Sicherheitsgarantien zu gewähren, die dem NATO-Artikel 5 ähneln, jedoch ohne einen Beitritt zur Allianz.
16:04 Uhr
Gebiet Belgorod: Gouverneur meldet Opfer und Schäden nach ukrainischen Angriffen
Nach Angaben von Wjatscheslaw Gladkow, dem Gouverneur des Gebiets Belgorod, habe das ukrainische Militär in den vergangenen 24 Stunden 42 Orte in sieben Bezirken angegriffen. Bei den Attacken wurden mindestens 27 Geschosse abgefeuert und 78 unbemannte Luftfahrzeuge eingesetzt, von denen 55 abgefangen wurden.
Gladkow meldet Opfer unter der Zivilbevölkerung. Drei Menschen kamen ums Leben, drei weitere erlitten Verletzungen.
Infolge der Angriffe wurden drei Privathäuser, zwei Betriebe, Energieanlagen, Infrastrukturobjekte, ein Landwirtschaftsbetrieb, ein Verwaltungsgebäude sowie 15 Fahrzeuge beschädigt.
15:27 Uhr
Kiew bekommt von Baku elektrische Ausrüstung im Wert von einer Million US-Dollar
Nach Angaben der Nachrichtenagentur Azertag habe Baku in die Ukraine elektrische Ausrüstung im Wert von einer Million US-Dollar geschickt.
Wie es heißt, habe das Energieministerium Aserbaidschans die humanitäre Hilfe auf Anordnung des Präsidenten des Landes, Ilham Alijew gesendet. Die Lieferung umfasse zwölf Solarplatten, elf Generatoren, fünf Transformatoren und 24.000 Meter Kabel.
14:55 Uhr
Prorussischer Untergrund: Vier europäische Söldner im Gebiet Charkow getötet
Laut Sergei Lebedew, Koordinator des Nikolajewer Untergrunds, sind bei der Zerstörung eines HIMARS-Systems im Gebiet Charkow vier europäische Söldner der ukrainischen Streitkräfte getötet worden. Dies berichtet die Nachrichtenagentur RIA Nowosti
Lebedew hatte zuvor erklärt, dass im Gebiet Charkow eine HIMARS-Raketenwerferanlage zerstört wurde, die auf Belgorod geschossen habe.
"Vier ausländische Soldaten aus Europa und elf Ukrainer sind gestorben. Fünf wurden evakuiert, sieben befinden sich in einem schweren Zustand."
14:26 Uhr
Energieanlagen im Gebiet Brjansk angegriffen
Infolge der ukrainischen Attacken seien die Energieobjekte im Gebiet Brjansk beschädigt worden, wie Alexander Bogomas, der Gouverneur der Region, auf Telegram mitteilt.
"In der Nacht haben die ukrainischen Terroristen infolge des gezielten Einsatzes von Mehrfachraketenwerfern Energieanlagen beschädigt. Aufgrund der kriminellen Handlungen des Kiewer Regimes sind die Bewohner der drei Bezirke von Strom- und Heizungsausfällen betroffen."
13:53 Uhr
NYT: Trump droht mit Stopp der Ukraine-Hilfe bei "Handelsbazooka"
US-Präsident Donald Trump könnte die Unterstützung für die Ukraine einstellen, falls Europa wegen Grönland mit einer "Handelsbazooka" gegen die USA vorgeht. Dies berichtet die New York Times.
Zuvor hatte Frankreichs Präsident Emmanuel Macron beim Weltwirtschaftsforum in Davos erklärt, Europa müsse, "wenn es nicht respektiert wird", bereit sein, den sogenannten Mechanismus zur Gegenwehr gegen Zwangsmaßnahmen anzuwenden – die "Handelsbazooka".In dem Artikel heißt es, die EU könne etwa Handelsquoten verhängen, den Zugang zu Finanzmärkten einschränken, Rechte an geistigem Eigentum zurückziehen, Investitionen verbieten sowie Import- und Exportbeschränkungen einführen.
"Das Risiko bei der Anwendung dieses Instruments besteht darin, dass Trump direkt auf Armageddon zusteuern könnte, indem er jede Unterstützung für die Ukraine sofort stoppt. Das wäre eine Katastrophe für Europa. Es wäre auch eine Katastrophe für Amerika und für Trump selbst, weil die Märkte sehr wahrscheinlich zusammenbrechen und die transatlantischen Beziehungen zerfallen würden."13:30 Uhr
L’AntiDiplomatico: Angst vor den USA treibt Europa zum Dialog mit Russland
Die Angst vor den USA habe Europa zu einem Dialog mit Russland gedrängt. Dies berichtet die italienische Zeitung L’AntiDiplomatico. In dem Beitrag heißt es:
"Nun, da die Gefahr einer Annexion Grönlands besteht, das Teil der NATO ist, haben die Europäer mit Entsetzen festgestellt, dass der magische Schutzschirm verschwunden ist."
Einige internationale Experten hätten in jüngsten Aussagen europäischer Politiker sogar "versteckte Hinweise auf ein mögliches russisch-europäisches Bündnis" erkannt.Am meisten beunruhige die europäischen Eliten die Erkenntnis, dass es unmöglich sei, die USA auf ihre Seite zu ziehen und Präsident Donald Trump zu zwingen, alle Ressourcen in einen Stellvertreterkrieg gegen Russland zu lenken. Daran erinnere auch Trumps jüngste Aussage, in der er nicht Russlands Präsident Wladimir Putin, sondern Wladimir Selenskij als Blockierer des Friedensprozesses bezeichnete – ein Umstand, der "die europäischen Pläne vollständig zerstöre".
Durch die Sperrung von RT zielt die EU darauf ab, eine kritische, nicht prowestliche Informationsquelle zum Schweigen zu bringen. Und dies nicht nur hinsichtlich des Ukraine-Kriegs. Der Zugang zu unserer Website wurde erschwert, mehrere Soziale Medien haben unsere Accounts blockiert. Es liegt nun an uns allen, ob in Deutschland und der EU auch weiterhin ein Journalismus jenseits der Mainstream-Narrative betrieben werden kann. Wenn Euch unsere Artikel gefallen, teilt sie gern überall, wo Ihr aktiv seid. Das ist möglich, denn die EU hat weder unsere Arbeit noch das Lesen und Teilen unserer Artikel verboten. Anmerkung: Allerdings hat Österreich mit der Änderung des "Audiovisuellen Mediendienst-Gesetzes" am 13. April diesbezüglich eine Änderung eingeführt, die möglicherweise auch Privatpersonen betrifft. Deswegen bitten wir Euch bis zur Klärung des Sachverhalts, in Österreich unsere Beiträge vorerst nicht in den Sozialen Medien zu teilen.
Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.