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Liveticker Ukraine-Krieg: Für militärische Zwecke genutzte Energieobjekte der Ukraine getroffen

Russland führt gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine Militäroperation in der Ukraine durch. Der Westen reagiert mit immer neuen Waffenlieferungen an die Ukraine und beispiellosen Sanktionen gegen Russland. Lesen Sie hier die neuesten Entwicklungen.
Liveticker Ukraine-Krieg: Für militärische Zwecke genutzte Energieobjekte der Ukraine getroffenQuelle: Sputnik © Stanislaw Krassilnikow
  • 23.03.2026 15:34 Uhr

    15:34 Uhr

    Volontäre im Gebiet Saporoschje verletzt 

    Infolge eines Drohnenangriffs auf ein Fahrzeug erlitten mehrere Volontäre Verletzungen, teilte der Gouverneur des Gebiets Saporoschje, Jewgeni Balizki, mit.  

    "Das Kiewer Regime hat einen weiteren Terroranschlag auf das Gebiet des Bezirks Tokmak verübt. Infolge eines Drohnenangriffs auf ein Auto in der Straße nahe des Dorfes Kutusowka wurden Volontäre verletzt, die sich mit der Lieferung humanitärer Hilfe an Zivilisten beschäftigten."

    Nach Angaben von Balizki erhielten die drei Männer (Jahrgänge 1975, 1969 und 1959) Verletzungen unterschiedlicher Schweregrade.

  • 15:05 Uhr

    LVR: Mehrere Wohnhäuser bei Drohnenangriffen beschädigt

    Nach Angaben von Leonid Pasetschnik, dem Chef der Volksrepublik Lugansk, wurden bei nächtlichen Drohnenangriffen mehrere Privathäuser beschädigt. 

    "Heute Nacht haben die ukrainischen Streitkräfte den Bezirk Staniza Luganskaja angegriffen. Die Starrflüglerdrohnen haben die Eisenbahninfrastruktur getroffen. Fünf Privathäuser kamen zu Schaden. Glücklicherweise gab es keine Opfer."

  • 14:39 Uhr

    "Am Tag darauf sind wir im Krieg mit den Russen" – Orbán warnt vor EU-Beitritt der Ukraine

    Bei einem Wahlkampfauftritt am Sonntag warnte Ungarns Premier Viktor Orbán erneut vor einem EU-Beitritt der Ukraine. Vor einem Publikum von Unterstützern in der ungarischen Stadt Hódmezővásárhely erklärte Orbán, dass, wenn die Ukraine der Europäischen Union beitrete, wir uns am nächsten Tag im Krieg mit den Russen befänden.

    Lesen Sie dazu mehr hier auf unserer Webseite.

  • 14:14 Uhr

    Experte: Kiew verliert fast 8.500 Soldaten im Laufe der Woche

    In der vergangenen Woche beliefen sich die Verluste der ukrainischen Streitkräfte, einschließlich der Toten und Verwundeten, darunter auch ausländische Söldner, auf etwa 8.440 Personen.

    Im sozialen Netzwerk Vkontakte teilte der Militärexperte Andrei Marotschko mit, dass die Einheiten des Verbandes West, die in der DVR und im Gebiet Dnjepropetrowsk operieren, dem Gegner den größten Schaden zugefügt haben. 

    Nach seinen Angaben wurden mehr als 720 verschiedene gepanzerte Kampffahrzeuge, 77 Feldartilleriegeschütze, 63 Mörser, 54 Stationen für elektronische Kampfführung und Artillerieabwehr, 140 Lager für Munition, Brennstoff und Material sowie mehr als 2.600 Drohnen außer Gefecht gesetzt.

  • 13:44 Uhr

    Ukrainische Armee beschießt Energodar im Gebiet Saporoschje 

    Die ukrainischen Streitkräfte beschießen Energodar, die Satellitenstadt des AKW Saporoschje. Dies meldete der Gouverneur des Gebiets Saporoschje, Jewgeni Balizki.

    "Die Stadt Energodar wird von den ukrainischen Streitkräften mit Artillerie beschossen. Bisher wurden keine Opfer gemeldet. Die Gefahr weiterer Angriffe besteht weiterhin."

  • 13:15 Uhr

    Mehrere ukrainische Drohnen über russischen Gebieten zerstört

    Die russische Flugabwehr hat weitere Drohnen über russischen Gebieten zerstört, teilte das Verteidigungsministerium in Moskau mit.

    "Am 23. März zwischen 9:00 Uhr und 13:00 Uhr Moskauer Zeit wurden 19 ukrainische Starrflüglerdrohnen von den diensthabenden Luftabwehrkräften abgefangen und zerstört."

    Laut Angaben der Behörde lauten die Zahlen der zerstörten Drohnen wie folgt:

    • Gebiet Kursk – sieben,
    • Gebiet Tula – fünf,
    • Gebiet Rjasan – zwei,
    • Gebiet Belgorod – zwei,
    • Gebiet Leningrad – zwei,
    • Gebiet Brjansk – eine.
  • 12:40 Uhr

    Puschilin meldet Verbesserung der Stellungen der russischen Armee in DVR

    Nach Angaben von Denis Puschilin, dem Chef des Donezker Volksrepublik, haben die russischen Streitkräfte ihre Positionen nach der Befreiung der Ortschaft Pawlowka verbessert. Dies erkärte der Politiker gegenüber dem Sender Westi

    "Nach der Befreiung von Pawlowka wurden unsere Stellungen verbessert, und wir sehen den Vormarsch in Richtung der Ortschaft Dobropolje."

    Am 19. März hatte das russische Verteidigungsministerium berichtet, dass die Siedlung Pawlowka in der DVR durch Einheiten des Verbandes Mitte befreit wurde.

  • 11:44 Uhr

    Frontbericht des russischen Verteidigungsministeriums

    Im Frontbericht des russischen Verteidigungsministeriums vom Montag heißt es, dass durch entschlossene Aktionen der Einheiten der Truppenverbände Nord, Süd, Ost, West, Mitte und Dnjepr die Ukraine im Laufe des Tages etwa 1.275 Soldaten verloren hat.

    Im Zuständigkeitsbereich des Truppenverbands Nord beliefen sich die Verluste der ukrainischen Truppen auf mehr als 245 Soldaten. Zudem zerstörte das russische Militär zehn Autos, zwei Artilleriegeschütze, drei Munitionslager, ein Brennstofflager und acht Materiallager. 

    Im Zuständigkeitsbereich des Truppenverbands West verlor das ukrainische Militär etwa 180 Kämpfer. Zusätzlich eliminierte der Verband einen Panzer, ein gepanzertes Kampffahrzeug, 20 Autos, ein Artilleriegeschütz, eine Station für elektronische Kampfführung sowie vier Munitionslager der ukrainischen Armee.

    Im Abschnitt des Truppenverbands Süd musste das ukrainische Militär etwa 180 Kämpfer einbüßen. Zehn Autos, ein Feldartilleriegeschütz, eine Station für elektronische Kampfführung, ein Munitionslager und drei Materiallager wurden getroffen.

    Im Zuständigkeitsbereich des Truppenverbands Mitte verlor das ukrainische Militär mehr als 375 Kämpfer. Der Verband der russischen Armee setzte drei gepanzerte Kampffahrzeuge, 14 Autos und eine Station für elektronische Kampfführung außer Gefecht.

    Durch entschlossene Aktionen des Truppenverbands Ost mussten ukrainische Truppen einen Verlust von mehr als 260 Kämpfern hinnehmen. Zudem zerstörte das russische Militär in diesem Operationsbereich zwei gepanzerte Kampffahrzeuge, sieben Autos, einen Grad-Mehrfachraketenwerfer und zwei Feldartilleriegeschütze. 

    Im Laufe der Woche beliefen sich die Verluste der ukrainischen Truppen im Zuständigkeitsbereich des Truppenverbands Dnjepr auf mehr als 35 Soldaten. Außerdem eliminierte der Verband fünf Autos, vier Stationen für elektronische Kampfführung, ein Artilleriegeschütz sowie vier Munitions- und Materiallager der ukrainischen Armee.

    Kampfflugzeuge, Drohnen, Raketentruppen und Artillerie der russischen Streitkräfte haben Brennstoff- und Energiekomplexanlagen der Ukraine, Objekte der Hafen- und Transportinfrastruktur, die im Interesse der ukrainischen Streitkräfte genutzt wurden, Montagestätten und Leitstellen für Langstreckendrohnen, angegriffen. Überdies wurden vorübergehende Stationierungsorte der bewaffneten Formationen der ukrainischen Streitkräfte und ausländischer Söldner in den Bezirken getroffen.

    Russische Luftabwehrkräfte haben acht gelenkte Bomben und 526 Starrflüglerdrohnen abgeschossen.

    Seit Beginn der militärischen Sonderoperation wurden insgesamt 671 gegnerische Flugzeuge, 284 Hubschrauber, 126.663 unbemannte Luftfahrzeuge, 652 Flugabwehrraketensysteme, 28.430 Panzer und gepanzerte Kampffahrzeuge, 1.691 Mehrfachraketenwerfer, 34.020 Feldartillerie- und Mörsergeschütze sowie  57.546 militärische Spezialfahrzeuge zerstört.

  • 11:07 Uhr

    Gladkow: Gebiet Belgorod binnen 24 Stunden mit mehr als 100 Drohnen angegriffen

    Nach Angaben von Wjatscheslaw Gladkow, dem Gouverneur des Gebiets Belgorod, hat das ukrainische Militär in den vergangenen 24 Stunden 25 Orte in zehn Bezirken angegriffen. Bei den Attacken wurden mindestens acht Geschosse abgefeuert und 112 unbemannte Luftfahrzeuge eingesetzt, von denen 54 abgefangen wurden. 

    Gladkow meldet keine Opfer. 

    Infolge der Angriffe wurden 25 Privathäuser, drei soziale Einrichtungen, drei Betriebe, ein Infrastrukturobjekt und zehn Fahrzeuge beschädigt.

  • 10:22 Uhr

    Agent des ukrainischen Sicherheitsdienstes festgenommen

    Russlands Inlandsgeheimdienst FSB hat einen 48-jährigen Einwohner der Republik Krim festgenommen, der Informationen über russische Militärtechnik an Kiew übermittelt haben soll. Dies teilte TASS unter Berufung auf die Staatsanwaltschaft der Republik mit.

    Als Gegner der Durchführung der militärischen Sonderoperation soll der Mann einen Kontakt zu einem Vertreter des Sicherheitsdienstes der Ukraine (SBU) aufgenommen haben. Auf Anweisung des Kontaktmannes sollte der Festgenommene Informationen über die Standorte der Ausrüstung, Militärtechnik und Verteidigungsanlagen sammeln.

    Nach Angaben der russischen Behörde habe der Mann Foto- und Videoaufnahmen von Flugzeugen und Militärtransport gemacht und sie der ukrainischen Seite übergeben.

    Es wurde ein Strafverfahren wegen Landesverrats eingeleitet.

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Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.