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Liveticker Ukraine-Krieg: Trump bittet Putin, für eine Woche auf Angriffe auf Kiew zu verzichten

Russland führt gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine Militäroperation in der Ukraine durch. Der Westen reagiert mit immer neuen Waffenlieferungen an die Ukraine und beispiellosen Sanktionen gegen Russland. Lesen Sie hier die neuesten Entwicklungen.
Liveticker Ukraine-Krieg: Trump bittet Putin, für eine Woche auf Angriffe auf Kiew zu verzichten© Urheberrechtlich geschützt
  • 29.01.2026 20:55 Uhr

    20:55 Uhr

    Uschakow: Keine Sicherheitsgarantien für Ukraine mit Russland abgestimmt

    Im Rahmen der Regulierung des Ukraine-Konflikts hat keine Seite Sicherheitsgarantien für die Ukraine mit Russland abgestimmt, sagt Juri Uschakow, Assistent des russischen Präsidenten. Bei einem Kommentar gegenüber dem russischen Perwy Kanal betont er in Bezug auf Sicherheitsgarantien für Kiew:

    "Mit der russischen Seite hat das niemand abgestimmt."

  • 20:29 Uhr

    Zivilist stirbt bei ukrainischem Drohnenangriff auf Krankenhaus im Gebiet Belgorod

    Ein Zivilist ist in der Stadt Graiworon im russischen Gebiet Belgorod ums Leben gekommen, nachdem eine ukrainische Drohne das städtische Krankenhaus angegriffen hatte. Wjatscheslaw Gladkow, Gouverneur der Region, berichtet dazu:

    "In der Stadt Graiworon griff eine gegnerische Drohne vorsätzlich das Krankenhausgelände an. Durch die Detonation kam der Fahrer des Graiworoner zentralen Bezirkskrankenhauses ums Leben. Zum Zeitpunkt des Angriffs befand er sich im Auto und war gerade im Begriff, vom Gelände abzufahren. Zum großen Leidwesen erwiesen sich seine Wunden trotz der Bemühungen der Mediziner als tödlich."

  • 19:52 Uhr

    Lawrow: Von Selenskij angestrebter Waffenstillstand inakzeptabel für Moskau

    Russland kann dem Plan der USA zur Lösung des Ukraine-Konflikts nicht zustimmen, weil dieser von Kiew und Europa nachträglich geändert wurde und für Moskau wichtige Punkte nicht beinhaltet, erklärt der russische Außenminister Sergei Lawrow. In einem Interview für türkische Medien führte er dazu aus:

    "Wir haben das Dokument, das Wladimir Selenskij ständig als '20-Punkte-Plan' bezeichnet, nicht gesehen. Wie wir es verstehen, haben Ukrainer und Europäer ihn im Vergleich zum ursprünglichen Plan der USA 'durchgewühlt' und versuchen jetzt, der amerikanischen Administration ihre eigene 'Sicht' dieses 'Friedens' zu verkaufen."

    In Bezug auf die Änderungen des Plans fügte Lawrow hinzu, dass sie Russland nicht vollständig bekannt seien, aber Russlands Forderung nach einem Schutz der Minderheiten in der Ukraine fehle bereits:

    "Wir haben den Plan in Gänze bisher immer noch nicht gesehen, doch bereits die Zwischenvarianten beinhalten nicht mehr die Forderung, nationale Minderheitenrechte zu sichern und zu respektieren."

  • 19:37 Uhr

    Ukrainische Sprachbeauftragte fordert Nutzung des Ukrainischen auch bei Privatgesprächen

    Zahlreiche Bewohner der Ukraine nutzen weiterhin die russische Sprache in Situationen, in denen es noch nicht gesetzlich verboten ist, klagt die Sprachbeauftragte der Ukraine, Jelena Iwanowskaja. In einer Sendung des YouTube-Kanals KyivFM behauptete sie, Klagen zu erhalten, wonach Menschen an ihren Arbeitsplätzen bei Privatgesprächen zur russischen Sprache übergehen. Iwanowskaja forderte:

    "Auch wenn Sie auf der Arbeit keine geschäftliche Frage besprechen, sondern Ihren Hund oder Ihre Katze, müssen Sie es trotzdem in der Staatssprache tun, weil Sie sich im öffentlichen Raum befinden."

    Seit dem Staatstreich im Jahr 2014 versucht die ukrainische Regierung, die russische Sprache aus dem öffentlichen Leben zu verdrängen und ihre Nutzung durch repressive Maßnahmen einzuschränken. Dabei sprechen knapp die Hälfte der Bewohner der Ukraine zu Hause Russisch, wie aus einer Umfrage des Marktforschungsinstituts SOCIS vom Dezember 2025 hervorgeht.

  • 19:04 Uhr

    Trump: Habe Putin gebeten, für eine Woche auf Angriffe auf Kiew zu verzichten

    US-Präsident Donald Trump behauptet, den russischen Präsidenten Wladimir Putin persönlich gebeten zu haben, dass Russlands Streitkräfte Angriffe gegen Kiew und sonstige ukrainische Städte für eine Woche unterlassen. Im Rahmen einer Sitzung des Präsidentenkabinetts im Weißen Haus verkündete Trump:

    "Wegen des Frosts, des extremen Frosts, und bei ihnen ist die Lage genauso wie bei uns, habe ich Präsident Putin persönlich gebeten, Kiew und andere Städte und Siedlungen innerhalb von einer Woche nicht zu beschießen. Das ist keine bloße Kälte, das ist eine außerordentliche Kälte."

    Laut Trumps Behauptung habe der russische Präsident dem Vorschlag zugestimmt.

    Die Zeitung Financial Times berichtet indessen unter Verweis auf ukrainische Beamten, dass Kiew von einer möglichen Feuerpause aus Trumps Ankündigung erfahren und diesbezüglich keine Bestätigung aus Russland erhalten hätten.

  • 18:25 Uhr

    Ukraine erhält erste Lieferung von Energieausrüstung aus Deutschland

    Die Ukraine hat im Rahmen eines Winter-Hilfspakets in Höhe von 120 Millionen Euro die erste Lieferung von Energieausrüstung aus Deutschland erhalten. Dies teilt die ukrainische Premierministerin Julia Swiridenko mit. Gemeinsam mit dem deutschen Botschafter Heiko Thoms habe sie die Lieferung entgegengenommen, darunter zwei Kraft-Wärme-Kopplungsanlagen, Generatoren und weitere dringend benötigte Technik.

    Laut Swiridenko soll die Ausrüstung mehr als 85.000 Menschen in Kiew mit Strom und Wärme versorgen. In Kürze würden zudem 41 weitere KWK-Anlagen mit einer Gesamtleistung von 40,8 Megawatt sowie 76 modulare Heizkessel geliefert. Insgesamt erwarte Kiew 300 Solarmodule, 375 Batteriespeicher, 15 mobile Hybridgeneratoren sowie weiteres Material, unter anderem für Reparaturarbeiten.

    Abschließend erklärte Swiridenko, Deutschland habe in diesem Winter zudem 60 Millionen Euro an humanitärer Hilfe bereitgestellt und 167 Millionen Euro in den Fonds zur Unterstützung der ukrainischen Energieversorgung eingezahlt.

  • 17:56 Uhr

    Gouverneur des Gebiets Brjansk: Ukrainisches Militär beschießt Region 50–60 Mal am Tag

    Die ukrainische Armee greift das russische Grenzgebiet Brjansk mindestens 50 bis 60 Mal am Tag an, berichtet der Gouverneur der Region, Alexandr Bogomas. Im Rahmen einer Stabsitzung der Partei "Einiges Russland" und des Bildungsministeriums zum Bau und zur Renovierung von Bildungseinrichtungen im Gebiet erklärte er laut Angaben der Nachrichtenagentur TASS:

    "Es vergeht kein Tag, an dem es weniger, als 50 bis 60 Angriffe gibt, und 100 Angriffe auf das Gebiet sind quasi die Norm."

    Bogomas äußerte in diesem Zusammenhang die Bitte, die Frist für die Renovierung einer Schule in einem der Grenzbezirke wegen der Angriffe zu vertagen.

  • 17:33 Uhr

    EU-Kommission stellt Ukraine 145 Millionen Euro Hilfe bereit

    Vor dem Hintergrund von Störungen bei der Strom- und Wärmeversorgung hat die EU-Kommission der Ukraine 145 Millionen Euro an Hilfen zugesagt. Dies geht aus einer Erklärung der Kommission hervor.

    "Die Europäische Kommission kündigt die Bereitstellung von 153 Millionen Euro Soforthilfe für die Ukraine und Moldawien an, das Flüchtlinge aufnimmt, da Millionen Ukrainer mit Kälte und Stromausfällen zu kämpfen haben."

    Von der Gesamtsumme sind 145 Millionen Euro für die Ukraine und acht Millionen Euro für Moldawien vorgesehen. Zudem kündigte die EU-Kommission an, in diesem Monat insgesamt 947 Stromgeneratoren zu liefern.

  • 17:06 Uhr

    Szijjártó: EU will Krieg und ist nicht zu Frieden bereit

    Die Aussage, dass die Europäische Union nicht zu Frieden in der Ukraine bereit sei und den Krieg fortsetzen wolle, sei erstmals offen auf einer Sitzung des Rates der EU-Außenminister gefallen. Dies erklärte Ungarns Außenminister Péter Szijjártó am Donnerstag.

    "Heute gab es erstmals ein offenes Eingeständnis, dass Brüssel und ein erheblicher Teil der EU-Staaten Krieg wollen und den Frieden ablehnen. Mehrere Redner sagten, dass die EU nicht bereit für Frieden ist. Das macht die Lage klarer als bisher."

  • 16:38 Uhr

    Peskow: Bislang keine Reaktion von Selenskij auf Einladung nach Moskau

    Russland hat bislang keine Reaktion von Wladimir Selenskij auf die Einladung nach Moskau zum Treffen mit Wladimir Putin erhalten, erklärt Kremlsprecher Dmitri Peskow. Als Verhandlungsort ziehe Russland nur Moskau in Erwägung, nicht die Vereinigten Arabischen Emirate oder die Türkei.

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Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.