Liveticker Ukraine-Krieg – Experte: Westen gehen Flugabwehrraketen aus

17.08.2026 18:41 Uhr
18:41 Uhr
Mehrfachraketenwerfer nimmt Stellungen ukrainischer Einheiten auseinander (Video)
Aufnahmen des russischen Verteidigungsministeriums zeigen den Mehrfachraketenwerfer vom Typ Tornado-S bei Dobropolje in der Volksrepublik Donezk (DVR) im Einsatz. Wie es heißt, setzten die russischen Artilleriesoldaten mit dem Geschütz gegnerische Stützpunkte außer Gefecht.
18:22 Uhr
Ukrainische Drohnenverbände klagen über Probleme bei Angriffen auf Ziele in Russland
Im 413. Regiment der ukrainischen Streitkräfte gibt es Schwierigkeiten beim Start von Drohnen für Einsätze tief in Russland. Grund dafür ist die Sperrung von Starlink-Terminals, wie die französische Zeitung Le Monde unter Berufung auf den Regimentskommandeur Jewgeni Karas berichtet. Da Starlink in Russland nicht funktioniere und dem Regiment keine anderen technischen Mittel zur Verfügung stünden, müsse die Flugroute der Drohnen im Voraus programmiert werden, so Karas. Jede ukrainische Langstreckendrohne werde von einem Team aus Pilot und Navigator gesteuert, so die Zeitung.
18:00 Uhr
Gebiet Belgorod: Drei Zivilisten bei ukrainischen Drohnenangriffen verletzt
Bei Drohnenangriffen der Ukraine im Gebiet Belgorod sind drei Zivilisten verletzt worden. Dies teilte der regionale Einsatzstab mit. In der Stadt Belgorod erlitten zwei Männer durch die Detonation einer Drohne Splitterverletzungen. Ein Mann wurde im Gesicht und am Rücken, der andere am Unterarm, am Oberschenkel und am Rücken verletzt. Beide wurden in ein regionales Krankenhaus gebracht.
Im Bezirk Belgorod detonierte eine Drohne im Hof eines Privathauses. Ein Mann erlitt eine Splitterverletzung am Bauch und wurde medizinisch versorgt. Zudem wurden mehrere Fahrzeuge und ein Betriebsgebäude beschädigt. Ein Lagergebäude geriet in Brand.
17:41 Uhr
Experte: Westen gehen Flugabwehrraketen aus

SymbolbildUrheberrechtlich geschützt Der Militärexperte Wlad Schlepchenko hat den Mangel an Flugabwehrraketen in Kiew kommentiert. Die Krise betreffe nicht nur den Ukraine-Konflikt, sondern die gesamte westliche Politik, erklärte er in einem Beitrag für Tsargrad.
Ein großer Teil der Abwehrraketen sei im Militäreinsatz gegen Iran verbraucht worden. Saudi-Arabien habe 86 Prozent seiner Vorkriegsvorräte verschossen, die USA rund 40 bis 60 Prozent. Der Militärexperte erklärte:
"Deshalb ist das eine allgemeine Krise des Westens, die er selbst verursacht hat. Und die Ukrainer stehen in dieser Situation am Ende der Schlange. Deshalb sieht es dort ziemlich traurig aus."
Am 15. August hatte The Guardian berichtet, dass Lieferengpässe bei Patriot-Raketen die Unterstützung Kiews durch die NATO-Staaten faktisch zu einem Misserfolg gemacht hätten. Wegen des Mangels seien die ukrainischen Streitkräfte demnach nicht mehr in der Lage, russische ballistische Raketen abzufangen.
17:17 Uhr
TASS: Verbleib vermisster ukrainischer Grenzsoldaten im Raum Charkow ungeklärt – auch dort agierten Sperrverbände
Dutzende Angehörige ukrainischer Grenzschützer versuchen seit einiger Zeit vergeblich, Informationen über das Schicksal ihrer Verwandten zu erhalten, die in der Nähe von Ustinowka im Gebiet Charkow vermisst wurden. Dies teilt die Nachrichtenagentur TASS unter Berufung auf eine Quelle in den Sicherheitsbehörden Russlands mit.
TASS zitiert ihre Quelle wie folgt:
"Die Sperrverbände der 159. separaten mechanisierten Brigade der ukrainischen Streitkräfte operierten in diesem Frontabschnitt und töteten ukrainische Soldaten, die versuchten, sich zurückzuziehen oder zu ergeben."
Die Sperrverbände als Teil der ukrainischen Streitkräfte agierten entlang der gesamten Front, heißt es im Medienbericht. Das sei durch Aussagen ukrainischer Kriegsgefangener und Experten mehrfach bestätigt worden.
16:56 Uhr
Finnischer Politiker: Helsinki liefert Kiew Panzer und weitere Waffen
Finnland hat der Ukraine schwere Waffen geliefert, darunter gepanzerte Fahrzeuge und Leopard-Panzer sowie Schiffsabwehrraketen. Dies erklärte der finnische Politiker Armando Mema von der Partei "Freiheitsallianz" gegenüber RIA Nowosti:
"Soweit ich weiß, hat Finnland der Ukraine Mittelstreckenraketen sowjetischer Bauart, Schiffsabwehrraketen sowie Artillerie und schwere Waffen verschiedener Art zur Verfügung gestellt, darunter gepanzerte Fahrzeuge und Leopard-Panzer."
Seinen Angaben zufolge gab es zudem unbestätigte Berichte über Lieferungen von Hornet-Kampfflugzeugen, gelenkten Fliegerbomben, Panzerabwehr- und Flugabwehrwaffen, Granatwerfern sowie Drohnen an die Ukraine.
Die finnische Militärhilfe für Kiew beläuft sich laut Mema inzwischen auf 4,1 Milliarden Euro. "Das ist eine beträchtliche Militärhilfe, die Finnland in einen Stellvertreterkrieg gegen Russland hineinzieht", sagte der Politiker.
16:42 Uhr
Kamikazedrohnen greifen ukrainische Stellungen massiv an (Video)
Bei Angriffen im Gebiet Dnjepropetrowsk und in der Volksrepublik Donezk (DVR) eliminieren russische Drohnenpiloten eine Lagerhalle für unbemannte Luftfahrzeuge und einen temporären Truppenstandort der ukrainischen Streitkräfte. Laut dem russischen Verteidigungsministerium kamen dabei Kamikazedrohnen vom Typ Geran zum Einsatz.
16:10 Uhr
Prorussischer Widerstand: Ukrainisches Militär baut in Odessa Container zu Startanlagen für Drohnen um
Das ukrainische Militär nutzt weiterhin die Hafenanlagen von Odessa, Iljitschewsk, Juschny, Ismail und Reni für eigene Zwecke. Es werden unter anderem dort Drohnen produziert. Auch Treibstofftanks und Lagerhallen befinden sich auf dem Hafengelände. Sergei Lebedew, ein Koordinator des prorussischen Untergrunds in Nikolajew, äußerte sich dazu im Gespräch. Er berichtete:
"Seecontainer werden in Odessa zu Startanlagen für Drohnen umgebaut."
Die Anlagen würden anschließend auf Lastkraftwagen montiert, die als zivile Nutzfahrzeuge getarnt würden, so der Untergrundaktivist weiter. Während der Kampfeinsätze seien die Fahrzeuge ständig in Bewegung und hielten nur gelegentlich an, um Drohnen zu starten. Diese Taktik erschwere die Entdeckung und Zerstörung unbemannter Fluggeräte.
Seit Mitte Juli führen die russischen Streitkräfte täglich Angriffe auf Schiffe und Hafenanlagen durch, die von den ukrainischen Truppen genutzt werden.
15:42 Uhr
Russische Regionen melden weitere Opfer ukrainischer Angriffe
Bei Drohnenangriffen der Ukraine auf die Regionen Saporoschje und Astrachan sind laut russischen Behörden drei Menschen getötet worden.
Im Gebiet Saporoschje traf ein ukrainischer Drohnenangriff ein ziviles Fahrzeug nahe dem Dorf Tschernosjomnoje. Eine im Jahr 1964 geborene Frau und ein Mann, Jahrgang 1962, erlagen ihren Verletzungen, wie Gouverneur Jewgeni Balizki mitteilte. Zudem wurden nach Angaben Balizkis mehrere Fahrzeuge beschädigt. In Wassiljewka wurde ein Krankenwagen angegriffen, wobei eine Frau verletzt wurde.
Im Gebiet Astrachan wurde ein Privathaus im Bezirk Jenotajewski getroffen. Dabei kam die Bewohnerin ums Leben, ihr jugendlicher Sohn blieb unverletzt. Laut Gouverneur Igor Babuschkin richteten sich die nächtlichen Angriffe zudem gegen Industrie- und zivile Einrichtungen.
15:16 Uhr
Frontbericht des russischen Verteidigungsministeriums
Russlands Verteidigungsministerium berichtet am Montag über den Verlauf der militärischen Spezialoperation in der Ukraine innerhalb der vergangenen 24 Stunden.
Wie es heißt, haben die Truppenverbände Nord, West, Süd, Mitte, Ost und Dnjepr dem Gegner entlang der gesamten Front Feuerschaden zugefügt. Das russische Militär befreite die Ortschaften Andrejewskaja Obschtschina in der Volksrepublik Donezk (DVR) und Nowossoloschino im Gebiet Saporoschje.
Insgesamt wurden an den Frontabschnitten rund 1.450 ukrainische Soldaten getötet oder verwundet.
Darüber hinaus wurden zerstört oder getroffen:
- ein Panzer
- ein Mannschaftstransporter
- zwei Artillerieaufklärungsradare
- fünf gepanzerte Kampffahrzeuge
- sechs Artilleriegeschütze
- sieben Anlagen der elektronischen Kampfführung
- 91 Fahrzeuge.
Russlands Streitkräfte führten einen kombinierten Angriff auf militärische Ziele an 144 Orten durch. Dabei kamen die operativ-taktische Luftflotte, Kampfdrohnen, Raketen und Artillerie zum Einsatz.
Entlang der Frontlinie zerstörte die Luftverteidigung zwölf Lenkbomben, vier Raketen aus den Mehrfachraketenwerfern und 797 ukrainische Starrflüglerdrohnen.
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Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.
