Liveticker Ukraine-Krieg: Russische Armee befreite binnen einer Woche zwölf Ortschaften

31.07.2026 17:16 Uhr
17:16 Uhr
Selenskij: Die Lage an der Front ist schwer
Wladimir Selenskij beklagt sich über die schwere Lage an der Front. Bei einem Treffen mit dem Militärkommando, an dem auch der neue Oberkommandierende Michail Drapaty teilnahm, erklärt der ukrainische Präsident:
"Die Lage an der Front ist schwer. Wir werden nach Möglichkeiten suchen, alle Unterstützungsprogramme für die ukrainischen Einheiten auszuweiten."
Insbesondere sei Kiew über die Lage um Kostantinowka und Slawjansk sowie im Gebiet Saporoschje besorgt. Außerdem erörtert Selenskij die logistischen Herausforderungen, vor denen die Ukraine ohne ausländische Schiffe in ihren Häfen stehe.
16:36 Uhr
Nächtlicher Drohnenangriff des Kiewer Regimes – Opfer in Sewastopol, Verwundete in Wolgograd
Langstrecken-Kamikazedrohnen des ukrainischen Militärs haben in der Nacht auf den 31. Juli 2026 Russlands Innenland heimgesucht. Insbesondere aus Sewastopol und Wolgograd werden Personenschäden gemeldet; Sachschäden gab es an Wohnhäusern und Infrastruktur.
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16:01 Uhr
Ukraine nimmt Kachowka im Gebiet Cherson unter Beschuss – mehrere Verletzte
Ukrainische Truppen haben zweimal die Gegend um einen Markt in Kachowka im Gebiet Cherson mit Drohnen angegriffen. Laut den städtischen Behörden wurden dabei vier Menschen verletzt. Zudem kamen vier Autos und ein Kleinbus zu Schaden.
15:21 Uhr
Bus in DVR angegriffen – mindestens acht Verletzte
Mindestens acht Menschen haben bei einem ukrainischen Angriff auf einen Bus in der Donezker Volksrepublik (DVR) Verletzungen erlitten.
Nach Angaben der Behörden wurde das Fahrzeug früh am Freitagmorgen im Osten der Teilrepublik auf der Route zwischen Krasnodar und Donezk getroffen. Einer der Verletzten werde aktuell auf der Intensivstation behandelt.
14:40 Uhr
Ein Mann bei ukrainischem Drohnenangriff auf Sewastopol umgekommen
In der vergangenen Nacht haben die ukrainischen Streitkräfte Sewastopol angegriffen. Laut Gouverneur Michail Raswoschajew wurden insgesamt zehn Flugziele zerstört.
Ein Mann kam ums Leben. Zum Zeitpunkt der Attacke befand er sich auf der Straße.
Durch den Absturz einer Drohne kamen darüber hinaus elf Wohnhäuser und ein Auto zu Schaden, betont Raswoschajew.
13:51 Uhr
Wöchentlicher Frontbericht des russischen Verteidigungsministeriums
In den vergangenen sieben Tagen haben die ukrainischen Streitkräfte während der Kampfhandlungen in der Zone der militärischen Sonderoperation 9.635 Soldaten verloren, heißt es im wöchentlichen Frontbericht des Verteidigungsministeriums in Moskau. Die russischen Truppen setzten zudem folgende Waffen und Ausrüstung des Gegners außer Gefecht:
- 94 gepanzerte Kampffahrzeuge,
- 585 Kraftfahrzeuge,
- 45 Artilleriegeschütze,
- 25 Anlagen der Elektronischen Kampfführung und Artillerieaufklärungsradare.
Die Flugabwehr fing 69 Flugbomben, sieben HIMARS-Raketen, vier Neptun-Marschflugkörper und 5.103 Drohnen ab. Einheiten der Schwarzmeerflotte zerstörten drei unbemannte Boote.
13:11 Uhr
Russland führt mehrere massive Angriffe gegen Militärziele in der Ukraine durch
Vom 25. bis zum 31. Juli haben die russischen Streitkräfte einen massiven Angriff und 15 Gruppenattacken gegen Ziele in der Ukraine unternommen. Laut dem Verteidigungsministerium kamen dabei boden-, luft- und seegestützte Hochpräzisionswaffen größerer Reichweite sowie unbemannte Flugzeuge zum Einsatz. Getroffen wurden Rüstungsbetriebe, Logistikzentren, Objekte der Treibstoff-, Energie- und Transportinfrastruktur, die von gegnerischen Truppen betrieben wurden, militärische Flugplätze, Lager mit Waffen und Munition, Montagehallen und Speicher für Drohnen samt Komponenten sowie Stationierungsorte ukrainischer Soldaten und ausländischer Söldner.
Außerdem griffen russische Truppen Infrastruktur in ukrainischen Häfen an, die für die Entladung und Lagerung von Militärgütern sowie Treib- und Kraftstoffen benutzt wurde. Im Laufe der Woche wurden insgesamt 31 Schiffe getroffen, darunter 23 Frachter, vier Massengutfrachter, zwei Schlepper, ein Ankerziehschlepper und ein Landungsboot.
12:38 Uhr
Russische Armee befreite binnen einer Woche zwölf Ortschaften

SymbolbildStanislaw Krassilnikow / Sputnik In den zurückliegenden sieben Tagen haben russische Truppen zwölf Ortschaften befreit. Laut dem wöchentlichen Bericht von Russlands Verteidigungsministeriums handelt es sich dabei um:
- Nowaja Setsch, Mogriza, Malaja Slobodka im Gebiet Sumy;
- Jurtschenkowo im Gebiet Charkow;
- Schewtschenko, Torskoje, Krasny Kut, Swetloje, Krasnojarskoje in der Donezker Volksrepublik;
- und Kommunarowka im Gebiet Dnjepropetrowsk.
Außerdem wurden am Donnerstag Werowka im Gebiet Charkow und Stenki in der Donezker Volksrepublik eingenommen.
11:57 Uhr
Polizei in Polen nimmt Mann wegen Aufrufen zum Mord an Selenskij fest
Die Polizei in Polen hat einen Mann wegen Verdachts auf Aufrufe zum Mord an Wladimir Selenskij festgenommen. Laut dem Sender RMF24 soll der 40-Jährige in Beiträgen in sozialen Medien öffentlich zum Mord an dem ukrainischen Präsidenten aufgerufen und ihn beleidigt haben.
Die Festnahme sei am Donnerstag im Kreis Nowy Sącz in Südpolen erfolgt. Während des Verhörs habe der Mann zugegeben, seine Tat zu bereuen. Es sei Anklage erhoben worden. Dem Festgenommene droht nun eine Freiheitsstrafe von bis zu drei Jahren.
11:02 Uhr
Bericht: Russische Truppen haben Fabrik eines US-Unternehmens in Kiew attackiert
Eine Drohnenfabrik in Kiew, die vergangene Woche bei einem russischen Raketenangriff zerstört worden war, gehörte dem US-Unternehmen Terminal Autonomy mit Sitz in Delaware. Dies berichtet The Guardian mit Verweis auf eigene Quellen.
Das Unternehmen produziert demnach hochpräzise unbemannte Flugzeuge für Angriffe gegen Ziele tief auf russischem Gebiet. Die Drohnen seien mit störsicheren Leitsystemen ausgestattet.
Russlands Verteidigungsministerium hatte über den Angriff am Sonntag berichtet. Es sei das Unternehmen Smart Intelligent System getroffen worden, hieß es. Das Ressort präzisierte nicht, dass die Fabrik einem US-Firma gehörte, erwähnte aber "Fachleute eines US-ukrainischen Unternehmens". Laut The Guardian gab es bei dem Angriff keine Opfer oder Verletzten.
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Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.
