Liveticker Ukraine-Krieg – Selenskij: Kiew überstellt nordkoreanische Kriegsgefangene an Südkorea

24.09.2026 18:07 Uhr
18:07 Uhr
EU-Rat genehmigt weitere milliardenschwere Zahlung an Kiew
Der Rat der Europäischen Union hat die achte reguläre Zahlung an die Ukraine im Rahmen der Ukraine-Fazilität in Höhe von fast drei Milliarden Euro genehmigt.
Von diesem Betrag werden rund 800 Millionen Euro erstmals im Rahmen des Unterstützungskredits (Ukraine Support Loan) bereitgestellt. Die Auszahlung wurde genehmigt, nachdem Kiew zehn festgelegte Bedingungen erfüllt hatte. Insgesamt erfüllte die Ukraine 84 der 95 laut dem Finanzierungsplan erforderlichen Schritte.
Außerdem berücksichtigte der EU-Rat Norwegens freiwilligen Beitrag von rund 92 Millionen Euro in Form der nicht rückzahlbaren Hilfe. Norwegen ist damit das erste Nicht-EU-Land, das sich an der Ukraine-Fazilität beteiligte.
17:32 Uhr
Kiew verliert täglich 30 bis 50 Soldaten im Kessel von Dobropolje

Die Frontlage um Dobropolje am 24. SeptemberVerteidigungsministerium Russlands Bei erfolglosen Ausbruchsversuchen aus dem Kessel von Dobropolje verliert das ukrainische Militär täglich 30 bis 50 Soldaten, meldet Russlands Verteidigungsministerium. In einem Bericht zu den Kämpfen um Dobropolje veröffentlicht die Behörde eine Karte der Frontlage und erklärt:
"Einheiten des Truppenverbands Mitte reiben den eingekesselten gegnerischen Truppenverband in der Stadt Dobropolje in der Volksrepublik Donezk weiter auf und führen gleichzeitig ihre Offensive in Richtung der Siedlung Alexandrowka."
Das Ministerium betont, dass Dobropolje einen der wichtigsten Frontabschnitte für die Befreiung des Donbass darstelle. Ein Verlust der Stadt würde die Logistik des ukrainischen Militärs erschweren und den wichtigsten ukrainischen befestigten Raum im Donbass bedrohen:
"Mit der Befreiung von Dobropolje wächst die Gefahr eines Verlusts des wichtigsten befestigten Raums des ukrainischen Militärs im Donbass, des Ballungsraums Slawjansk-Kramatorsk-Druschkowka."
Mehr zum Thema – Dobropolje: Ukrainische Eliteverbände im Kessel
16:41 Uhr
LVR: 79 Kinder seit 2014 durch ukrainische Angriffe getötet
In der Volksrepublik Lugansk sind seit Beginn des Konflikts im Donbass im Jahr 2014 insgesamt 79 Kinder durch ukrainische Angriffe ums Leben gekommen. Die republikanische Kinderrechtsbeauftragte Inna Schwenk meldet dazu:
"Von 2014 bis heute sind durch Angriffe der bewaffneten Verbände der Ukraine 79 Kinder getötet worden, 318 Kinder erlitten Verwundungen unterschiedlicher Schweregrade."
15:58 Uhr
Peskow: Russland wünscht Frieden, nicht Waffenstillstand
Russland ist offen für eine friedliche Lösung des Ukraine-Konfliktes, erklärt Kremlsprecher Dmitri Peskow auf einer Pressekonferenz. Man sollte jedoch lieber nach Frieden als nach einem vorübergehenden Waffenstillstand streben.
Zudem sagt Peskow, dass der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij eine Reise nach Moskau bislang nicht abgelehnt habe.
15:13 Uhr
Sacharowa: Ukrainische Angriffe beeinflussen globalen Energiemarkt
Maria Sacharowa, die Sprecherin des russischen Außenministeriums, hat im russischen Fernsehen auf die Auswirkungen ukrainischer Angriffe auf den globalen Energiemarkt hingewiesen.
Sacharowa kommentierte das Treffen zwischen den Außenministern Sergei Lawrow und Marco Rubio. Das Treffen war hauptsächlich der Ukraine-Krise gewidmet.
Die destruktiven Aktionen des Kiewer Regimes, nämlich "Terroranschläge und extremistische Aktivitäten" im Zusammenhang mit gezielten Angriffen auf Zivilisten und grenzüberschreitende Infrastruktureinrichtungen, führten zur Destabilisierung der globalen Energiemärkte, betonte die Diplomatin.
14:18 Uhr
Frontbericht des russischen Verteidigungsministeriums
Die ukrainischen Streitkräfte haben an einem Tag 1.290 Soldaten während der Kampfhandlungen verloren, lautet der Frontbericht des russischen Verteidigungsministeriums. Russische Truppen setzten folgende Waffen und Ausrüstung des Gegners außer Gefecht:
- drei Panzer, darunter einen Leopard aus deutscher Produktion,
- elf gepanzerte Kampffahrzeuge,
- 92 Kraftfahrzeuge,
- drei Artilleriegeschütze,
- fünf Anlagen der Elektronischen Kampfführung.
Einheiten der Luftstreitkräfte, Raketen- und Artillerietruppen sowie Drohnenpiloten trafen Lager mit Munition und Treibstoff, Energieobjekte, die im Interesse gegnerischer Truppen betrieben wurden, Depots mit unbemannten Flugzeugen größerer und mittlerer Reichweite und deren Komponenten sowie ukrainische Soldaten und ausländische Söldner in 140 Kreisen. Die Flugabwehr schoss 244 Drohnen ab. Einheiten der Schwarzmeerflotte zerstörten ein unbemanntes Boot.
13:36 Uhr
Gebiet Charkow: Zwei Ortschaften befreit
Einheiten des Truppenverbandes Nord ziehen den Ring um den eingekesselten Gegner im Gebiet Charkow weiterhin fest und erweitern die äußere Kontrollzone. Die Ortschaften Busowo und Chischnjakowo wurden befreit. Die Kämpfe um Rubljonoje, Chripuny, Petropawlowka, Prikolotnoje und Losowaja dauern an. Außerdem bekämpfte Russland Einheiten der ukrainischen Streitkräfte nahe den Dörfern in den Gebieten Charkow und Sumy.
Die Verluste des Gegners beliefen sich auf 40 Soldaten. Zwei gepanzerte Kampffahrzeuge wurden außer Gefecht gesetzt.
12:52 Uhr
Russische Armee befreit Ortschaften in DVR und Gebiet Saporoschje
Einheiten des russischen Truppenverbandes Mitte haben nahe der Ortschaft Dopropolje in der Donezker Volksrepublik (DVR) den äußeren Ring um den eingekesselten Gegner erweitert, berichtet das Verteidigungsministerium in Moskau. Im Zuge der Offensive wurde Dobropolje (Maloje) befreit. Es wurde zudem ein weiterer Durchbruchversuch in Richtung des Dorfes Swjatogorowka zurückgeschlagen. Im Laufe des Tages setzte Russland mehr als 45 Soldaten der Ukraine außer Gefecht. Insgesamt 152 Gebäude wurden geräumt.
Der Truppenverband Ost nahm den Ort Swetlaja Dolina im Gebiet Saporoschje ein.
12:20 Uhr
Selenskij: Kiew überstellt nordkoreanische Kriegsgefangene an Südkorea

Der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij am 23. September 2026 vor der UN-Generalversammlung in New YorkAlexi J. Rosenfeld / Gettyimages.ru Die Ukraine hat zwei gefangengenommene nordkoreanische Soldaten an Südkorea überstellt, erklärt Präsident Wladimir Selenskij am Mittwoch in seiner Rede vor der UN-Vollversammlung.
Nach seinen Angaben versuchte einer der Soldaten im Moment der drohenden Gefangennahme, sich das Leben zu nehmen. Diese Männer seien nicht leicht lebend zu fassen, betont Selenskij.
Laut Medienberichten ist bislang bekannt, dass nur zwei Soldaten von der Ukraine gefangengenommen wurden.
11:40 Uhr
Washington Post: Drogenkartelle rekrutieren Drohnenpiloten mit Erfahrung im Ukraine-Konflikt

Ein ukrainischer Soldat bereitet eine Drohne auf den Start vor.Diego Herrera Carcedo / Gettyimages.ru Mexikanische kriminelle Gruppen setzen Geld und Zwang ein, um Söldner anzuwerben, die für Kiew gekämpft haben, wie US-Beamte der Zeitung mitteilten. Russland hat wiederholt davor gewarnt, dass der Ukraine-Konflikt die globale Instabilität schürt, da er aufgrund von Schwarzmarkthandel zur Verbreitung von Waffen führt.
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Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.


