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Liveticker Ukraine-Krieg: Sewastopol durch ukrainische Streitkräfte zweimal angegriffen

Russland führt gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine Militäroperation in der Ukraine durch. Der Westen reagiert mit immer neuen Waffenlieferungen an die Ukraine und beispiellosen Sanktionen gegen Russland. Lesen Sie hier die neuesten Entwicklungen.
Liveticker Ukraine-Krieg: Sewastopol durch ukrainische Streitkräfte zweimal angegriffenQuelle: Sputnik © Sergei Mamontow
  • 12.01.2026 10:19 Uhr

    10:19 Uhr

    Miroschnik: Ukrainische Streitkräfte erschossen in Selidowo 130 Menschen

    Die ukrainischen Streitkräfte haben in Selidowo 130 Zivilisten erschossen. Dies erklärt Rodion Miroschnik, Sonderbotschafter des russischen Außenministeriums für die Verbrechen des Kiewer Regimes, gegenüber RIA Nowosti. Nach seinen Angaben flohen zahlreiche Einwohner wegen der Gräueltaten aus den Frontgebieten. Derzeit werde die Zahl der Überlebenden ermittelt.

    Selidowo liegt rund 40 Kilometer nordwestlich von Donezk. Das russische Verteidigungsministerium meldete die Befreiung der Stadt am 29. Oktober 2024. In der Folge berichteten überlebende Einwohner mehrfach von brutalen Übergriffen durch die ukrainischen Streitkräfte.

    Im Juli 2025 teilte die Menschenrechtsbeauftragte der Donezker Volksrepublik, Darja Morosowa, mit, in Selidowo seien mehr als 100 Leichen von Männern, Frauen und Kindern mit Spuren eines gewaltsamen Todes gefunden worden. Viele von ihnen seien vor der Hinrichtung geschlagen, gefoltert und sexuell misshandelt worden.

    Die Verbrechen ukrainischer Militärangehöriger und ausländischer Söldner würden dokumentiert und untersucht, betonte Miroschnik. Präsident Wladimir Putin habe erklärt, alle Fälle müssten festgehalten und die Täter gefunden und bestraft werden.

  • 09:52 Uhr

    Gebiet Belgorod: Gouverneur meldet Schäden nach ukrainischen Angriffen

    Nach Angaben von Wjatscheslaw Gladkow, dem Gouverneur des Gebiets Belgorod, habe das ukrainische Militär in den vergangenen 24 Stunden 18 Orte in sechs Bezirken angegriffen. Bei den Attacken wurden 14 Geschosse abgefeuert und 29 unbemannte Luftfahrzeuge eingesetzt, von denen zehn abgefangen wurden. 

    Gladkow meldet keine Opfer unter der Zivilbevölkerung. Infolge der Angriffe wurden ein Mehrfamilienhaus, drei Privathäuser und zwei Fahrzeuge beschädigt.

  • 09:27 Uhr

    Rotation ukrainischer Truppen in Richtung Konstantinowka vereitelt

    Drohnenpiloten des Truppenverbandes Süd zerstörten das Personal und ein Lager der ukrainischen Streitkräfte und verhinderten damit die Rotation in Richtung Konstantinowka. Dies teilt das russische Verteidigungsministerium mit.

    "Während Kampfeinsätzen in Richtung Kontantinowka entdeckten Drohnenpiloten die Rotation der gegnerischen Truppen an drei Standorten. Durch präzise Treffer wurden sechs Angehörige der ukrainischen Streitkräfte eliminiert. Zudem entdeckten die Drohnenpiloten ein Treibstoff- und Schmierstofflager und führten einen Präzisionsschlag durch, bei dem das Ziel zerstört wurde."

    Darüber hinaus entdeckten Aufklärer der 6. motorisierten Schützendivision bei Konstantinowka eine gegnerische Beobachtungsstelle und einen vorübergehenden Stationierungsort, und übermittelten die Koordinaten an die Artilleriebesatzungen der Msta-B. Durch Präzisionsschläge wurden beide Ziele zerstört.

  • 08:54 Uhr

    Luftabwehr schießt weitere ukrainische Drohnen ab

    Die russische Flugabwehr hat weitere Drohnen zerstört, teilt das Verteidigungsministerium in Moskau mit.

    "Am 12. Januar zwischen 7:00 Uhr und 8:00 Uhr Moskauer Zeit wurden sechs ukrainische Starrflüglerdrohnen von den diensthabenden Luftabwehrkräften über dem Gebiet Rostow zerstört."

  • 08:20 Uhr

    Sewastopol durch ukrainische Streitkräfte zweimal angegriffen

    Die ukrainischen Streitkräfte versuchten am Sonntagabend und in der Nacht zum Montag zweimal, die Stadt Sewastopol mit Drohnen anzugreifen. Dies teilt Gouverneur Michail Raswoschajew am Morgen auf Telegram mit.

    Nach seinen Angaben seien insgesamt vier Drohnen abgeschossen worden. Gouverneur meldet keine Opfer. Bei den Attacken seien zwei Mehrfamilienhäuser und zwei Autos beschädigt worden.

  • 07:31 Uhr

    Unterkünfte ukrainischer Kampfdrohnenbetreiber in Charkow zerstört

    Unterkünfte von Kampfdrohnenbetreibern der ukrainischen Streitkräfte wurden in Charkow zerstört, die Verluste des Gegners beliefen sich auf mehr als einen Zug. Dies meldet TASS unter Berufung auf die russischen Sicherheitsdienste.

  • 07:00 Uhr

    Luftabwehr schießt in der Nacht ukrainische Drohnen über russischen Gebieten ab

    In der Nacht zum Montag haben die ukrainischen Streitkräfte Russland mit unbemannten Luftfahrzeugen angegriffen. Das russische Verteidigungsministerium berichtet am Morgen auf Telegram, dass die russische Luftabwehr insgesamt 13 ukrainische Drohnen abgefangen hat.

    Laut Angaben der Behörde lauten die Zahlen der zerstörten Drohnen wie folgt:

    • Gebiet Rostow – vier,
    • Republik Krim – zwei,
    • Republik Adygeja – zwei, 
    • Gebiet Kursk – zwei,
    • Gewässer des Schwarzen Meeres – zwei,
    • Gebiet Woronesch – eine.
  • 11.01.2026 20:00 Uhr

    20:00 Uhr

    Damit beenden wir für heute den Live-Ticker zur Lage im Ukraine-Konflikt. Morgen früh ab 7 Uhr geht es mit der Berichterstattung weiter. Wir wünschen unseren Lesern trotz aller Spannungen in der Welt eine gute Nacht!   

  • 19:39 Uhr

    US-Botschafter in Belgien verweigert Kritik an Russland wegen Ukraine

    Der US-Botschafter in Belgien, Bill White, lehnte es in einem Interview mit dem Fernsehsender RTL ab, die Russische Föderation wegen der Ukraine zu kritisieren, und bezeichnete solche Kritik als kontraproduktiv. White antwortete auf die Frage, ob die Russische Föderation als Bedrohung angesehen werde, wie folgt:

    "Die USA befinden sich nicht im Krieg mit Russland. Und während wir Friedensverhandlungen führen, fordern viele gern von Präsident Trump oder Präsident Selenskij harte Worte gegenüber Russland. Russland hat zweifellos die Ukraine angegriffen, aber derzeit arbeiten wir an der Erstellung eines Friedensabkommens. Wir vermeiden Kritik an der einen oder anderen Seite, da dies kontraproduktiv ist."

  • 18:35 Uhr

    Berliner Blackout, Regierungskrise Brandenburg & Merz’ Ukraine-Pläne

    In der neuen Folge von "Realpolitik mit Alexander von Bismarck" stehen folgende Themen besonders im Fokus: Die Kritik an Kanzler Merz, der mit Geburtstagsgrüßen statt eines klaren Statements zum Berlin-Blackout auffällt und das Ende der Brandenburger Koalition.

    Außerdem geht es um den Grund, warum Neuwahlen zum jetzigen Zeitpunkt vermieden werden und schließlich Merz’ Position zur deutschen Friedensbeteiligung in der Ukraine mit einer kompakten Einordnung der Pariser Gespräche, in denen Sicherheitsgarantien diskutiert wurden.

    Das Video dazu gibt es hier auf unserer Webseite.

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Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.