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Liveticker Ukraine-Krieg – Lawrow: Europa will Russland weiterhin strategische Niederlage zufügen

Russland führt gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine Militäroperation in der Ukraine durch. Der Westen reagiert mit immer neuen Waffenlieferungen an die Ukraine und beispiellosen Sanktionen gegen Russland. Lesen Sie hier die neuesten Entwicklungen.
Liveticker Ukraine-Krieg – Lawrow: Europa will Russland weiterhin strategische Niederlage zufügenQuelle: Sputnik © Juri Kotschetkow
  • 20.01.2026 12:39 Uhr

    12:39 Uhr

    Russland bestätigt massiven Angriff auf Energieanlagen und Rüstungswerke der Ukraine

    Das russische Verteidigungsministerium berichtet am Dienstag auf Telegram über einen massiven Vergeltungsschlag auf Ziele in der Ukraine. Als Reaktion auf die jüngsten Terrorattacken aus dem Nachbarland attackierte die russische Armee Rüstungswerke, Energieanlagen und Verkehrsinfrastrukturen, die der Gegner zu militärischen Zwecken nutzt, heißt es. Dabei kamen boden- und luftbasierte Hochpräzisionswaffen und Drohnen zum Einsatz. Alle anvisierten Ziele wurden getroffen.

    Ferner meldet die Militärbehörde in Moskau erfolgreiche Luft-, Drohnen-, Artillerie- und Raketenangriffe auf Kommandopunkte und 158 Standorte mit ukrainischen Soldaten und ausländischen Söldnern. In den letzten 24 Stunden hat die russische Luftabwehr vier Lenkbomben, fünf HIMARS-Raketen und 254 Drohnen abgefangen.

    Zuvor hatten die ukrainischen Behörden über einen russischen Angriff auf die Hauptstadt Kiew berichtet. Die Attacke habe zu Unterbrechungen der Strom- und Wasserversorgung geführt, teilte Bürgermeister Vitali Klitschko mit. Ein Gebäude sei getroffen und eine Person verletzt worden. Nach Angaben der Energieholding DTEK seien infolge der nächtlichen Luftangriffe auf das ukrainische Energienetz in Kiew 335.000 Menschen vorübergehend ohne Strom geblieben.

  • 12:06 Uhr

    Frontbericht des russischen Verteidigungsministeriums

    Das russische Verteidigungsministerium berichtet über den weiteren Verlauf der militärischen Sonderoperation in der Ukraine innerhalb der letzten 24 Stunden.

    Wie die Behörde am Dienstag auf Telegram schreibt, hat der Truppenverband Nord seine taktische Position verbessert, indem er ukrainische Einheiten im Raum der Ortschaften Chrapowschtschina, Nowaja Setsch, Belopolje und Choten im Gebiet Sumy sowie Stariza, Sacharowka, Ochrimowka und Woltschanskije Chutora im Gebiet Charkow getroffen hat. Der Gegner verlor dabei mehr als 185 Kämpfer. Darüber hinaus wurden zwei gepanzerte Gefechtsfahrzeuge, 17 Wagen, ein Mehrfachraketenwerfer, zwei Geschütze, ein Artillerieaufklärungsradar, zwei Anlagen der elektronischen Kampfführung sowie sieben Munitions- und Materiallager zerstört.

    Auch der Truppenverband West hat günstigere Stellungen bezogen und ukrainische Einheiten in der Nähe der Ortschaften Krasny Liman, Drobyschewo, Krestischtsche und Schtschurowo in der DVR sowie Kowscharowka, Tscherneschtschina, Berjosowka, Gruschewka und Gluschkowka im Gebiet Charkow getroffen. Dabei wurden bis zu 200 ukrainische Armeeangehörige getötet oder verletzt. Der Gegner verlor zwei Kampfpanzer, 28 Wagen, eine Panzerhaubitze und sechs Munitionslager.

    Der Truppenverband Süd hat ebenfalls seine Position an der vordersten Linie verbessert, wobei er Personal und Technik der ukrainischen Streitkräfte nahe den Ortschaften Slawjansk, Kriwaja Luka, Kurtowka, Stepanowka, Nikiforowka, Resnikowka und Konstantinowka in der DVR getroffen hat. Die russische Behörde beziffert die gegnerischen Personalverluste auf mehr als 145 Soldaten. Dabei wurden zwölf Wagen, ein Transportpanzer, zwei Panzerfahrzeuge, eine Panzerhaubitze, drei Anlagen der elektronischen Kampfführung, ein Artillerieaufklärungsradar und ein Materiallager zerstört.

    Auch der Truppenverband Mitte hat günstigere Stellungen bezogen und ukrainische Einheiten im Raum der Ortschaften Belizkoje, Dobropolje, Suchezkoje, Grischino und Samarskoje in der DVR und Nowopodgorodnoje im Gebiet Dnjepropetrowsk getroffen. Der Gegner verlor mehr als 425 Kämpfer. Ein Kampfpanzer vom Typ Leopard, fünf gepanzerte Gefechtsfahrzeuge und zwei Pickups wurden außer Gefecht gesetzt.

    Der Truppenverband Ost setzt seien Vormarsch fort, indem er Personal und Technik des Gegners in der Nähe der Ortschaften Skotowatoje und Welikomichailowka im Gebiet Dnjepropetrowsk sowie Ljubizkoje, Tersjanka, Seljonaja Dibrowa, Tschariwnoje und Sarniza im Gebiet Saporoschje getroffen hat. Das russische Ministerium schätzt die ukrainischen Personalverluste auf mehr als 230 Armeeangehörige. Dabei wurden vier gepanzerte Gefechtsfahrzeuge, neun Wagen, zwei Geschütze und ein Materiallager zerstört.

    Der Truppenverband Dnjepr hat gegnerische Einheiten im Raum der Ortschaften Nowojakowlewka und Magdalinowka im Gebiet Saporoschje getroffen. Dabei wurden bis zu 55 ukrainische Armeeangehörige getötet oder verletzt. Das russische Militär hat zudem drei Wagen und zwei Anlagen der elektronischen Kampfführung zerstört.

    Nach russischen Angaben hat die Ukraine seit dem Beginn der Sonderoperation am 24. Februar 2022 insgesamt 670 Flugzeuge, 283 Hubschrauber, 110.154 Drohnen, 646 Flugabwehrraketenkomplexe, 27.224 Kampfpanzer und andere Panzerfahrzeuge, 1.644 Mehrfachraketenwerfer sowie 32.701 Geschütze und Mörser verloren.

  • 11:31 Uhr

    Ukraine organisiert ihre Drohnenabwehr neu

    Zum besseren Schutz vor Drohnen organisiert die Ukraine ihre Flugabwehr um. Präsident Wladimir Selenskij hat den Kommandeur einer Drohneneinheit mit dieser Aufgabe betraut und ihn zum Vizekommandeur der ukrainischen Luftwaffe gemacht. Es gehe um einen verbesserten Einsatz der mobilen Flugabwehrtrupps und Anti-Drohnen-Einheiten im Nahbereich, sagte der Präsident in seiner Videoansprache.

    Verteidigungsminister Michail Fjodorow lobte die Ernennung von Pawel Jelisarow, der vor dem Krieg Geschäftsmann und Produzent einer Polit-Talkshow im Fernsehen war, zum Vizekommandeur der Luftwaffe. Fjodorow erklärte in diesem Zusammenhang:    

    "Unsere Aufgabe ist es, einen Anti-Drohnen-Schutzschild über der Ukraine zu errichten. Ein System, das nicht erst nachträglich reagiert, sondern die Bedrohung bereits im Anflug zerstört."

    Die Luftabwehr dürfe nicht nur punktuell wirken, sie müsse als Netz über das ganze Land gespannt werden, erläuterte Fjodorow.

  • 11:00 Uhr

    Deutschland sieht Energieversorgung in Ukraine kurz vor Kollaps: Zusätzlich 60 Millionen Euro an Hilfe

    Die anhaltenden russischen Angriffe auf die Ukraine haben die Infrastruktur und die Energieversorgung des Landes nach Angaben des Auswärtigen Amtes in Berlin in die Nähe eines "Kollapses" gebracht. Die Behörde sprach von "brutalen" Attacken auf die Energieinfrastruktur. Das deutsche Außenministerium habe noch einmal 60 Millionen Euro an humanitärer Hilfe zur Verfügung gestellt, gab ein Sprecher am Montag bekannt. Unterstützt werden unter anderem Bargeldhilfen für Menschen in frontnahen Gebieten, etwa zur Anschaffung von Notstromaggregaten für Schutzräume, Heizsystemen, warmer Kleidung und Decken. Zudem werde geprüft, welche weiteren Maßnahmen möglich seien.

  • 10:37 Uhr

    FSB: Russischer Terrorhelfer bei Festnahmeversuch getötet

    Der russische Inlandsgeheimdienst (FSB) hat die Neutralisierung eines Einwohners von Kislowodsk gezeigt, der auf Anweisung der ukrainischen Geheimdienste an der Vorbereitung eines Terroranschlags gegen einen russischen Militärangehörigen in Stawropol beteiligt war.

    Auf den veröffentlichten Aufnahmen, die mit einer Nachtsichtkamera von einer Drohne aus gemacht wurden, ist zu sehen, wie der Täter aus dem Auto steigt und versucht zu fliehen. Ihm folgen Einsatzkräfte in einem Dienstwagen und verteilen sich im Wald. Der Terrorist versucht, auf sie zu schießen. Durch Gegenfeuer wird er getötet.

    Außerdem wurden die Leiche des Terroristen und die bei ihm gefundenen Gegenstände, darunter eine Granate und eine Pistole, gezeigt.

    Der FSB hatte zuvor mitgeteilt, dass der Mann bei dem Versuch seiner Festnahme getötet wurde. Nach Angaben der Behörden war der russische Staatsbürger an der Vorbereitung eines im Dezember 2025 in Stawropol vereitelten Terroranschlags gegen einen Militärangehörigen beteiligt. Der Einwohner von Kislowodsk soll im Auftrag ukrainischer Geheimdienste einen Sprengsatz deponiert haben, der später von einer weiteren Tatverdächtigen an sich genommen wurde. Diese habe im Dezember versucht, ein Fahrzeug auf dem Parkplatz einer Militäreinheit zu sprengen.

  • 09:58 Uhr

    Lawrow: Europa hält an Plänen fest, Russland strategische Niederlage zuzufügen

    Das Ziel, Russland eine strategische Niederlage zuzufügen, bleibt in den Köpfen und Plänen der europäischen Staats- und Regierungschefs bestehen. Dies erklärte der russische Außenminister Sergei Lawrow auf einer Pressekonferenz zu den Ergebnissen der russischen Diplomatie im Jahr 2025. Der Außenminister sagte:

    "Ich spreche gar nicht mehr von dem Bestreben der meisten westlichen Länder, das Regime in Kiew weiterhin für eine bewaffnete Konfrontation mit Russland zu nutzen. Das Ziel, uns eine strategische Niederlage zuzufügen, wird zwar nicht mehr so oft genannt, aber allem Anschein nach bleibt es in den Köpfen und Plänen vor allem der europäischen Staats- und Regierungschefs bestehen."

  • 09:29 Uhr

    Gouverneur meldet zahlreiche ukrainische Artillerie- und Drohnenangriffe auf Grenzgebiet Kursk

    Die ukrainischen Streitkräfte setzen ihre Attacken auf das russische Grenzgebiet Kursk fort. Gouverneur Alexander Chinstein berichtet in der täglichen Statistik auf Telegram über zahlreiche Artillerie- und Drohnenangriffe auf die Region. Wie der Politiker mitteilt, wurden im Zeitraum von 7 Uhr MEZ am 19. Januar bis 5 Uhr MEZ am 20. Januar 24 ukrainische Drohnen abgeschossen. Zudem nahm die gegnerische Artillerie in dieser Zeit 64-mal grenznahe evakuierte Ortschaften unter Beschuss. Es gab darüber hinaus fünf Angriffe, bei denen unbemannte Luftfahrzeuge Sprengsätze auf Objekte im Gebiet Kursk abließen. Chinstein meldet weder Opfer unter der Zivilbevölkerung noch Infrastrukturschäden.

  • 09:05 Uhr

    Beschuss auf Siedlungen im Gebiet Cherson: Mehr als 40 Geschosse von Ukraine aus abgefeuert

    Die Behörden im von Russland kontrollierten Teil des Gebiets Cherson melden andauernde Angriffe auf Ortschaften am linken Dnjepr-Ufer. Den Angaben zufolge hat die ukrainische Artillerie im Laufe des 19. Januar 22 Geschosse auf sechs Ortschaften abgefeuert. Die Zahl der in den Ortschaften eingeschlagenen Geschosse listen die Behörden wie folgt auf:

    • Tawrija — 5,
    • Winogradowo — 6,
    • Nowotschernomorje — 4,
    • Aljoschki — 3,
    • Welikaja Lepeticha — 2,
    • Malaja Lepeticha — 2.

    Wie die Behörden weiter mitteilen, dauerte der Beschuss auch in der Nacht zum Dienstag an. Auf zivile Infrastrukturen der von Russland kontrollierten Ortschaften Aljoschki, Knjase-Grigorowka, Kachowka und Gornostajewka wurden insgesamt 19 Geschosse abgefeuert.

    Berichte über Opfer und Schäden liegen bislang nicht vor.

  • 08:39 Uhr

    Kiew: Tausende Hochhäuser ohne Heizung

    Mehr als 5.600 Hochhäuser in Kiew sind ohne Heizung, behauptet der Bürgermeister der ukrainischen Hauptstadt, Witali Klitschko. Auf seinem Telegram-Kanal schreibt er:

    "5.635 Hochhäuser sind ohne Heizung. Fast 80 Prozent davon sind Häuser, in denen die Wärmeversorgung seit dem 9. Januar wiederhergestellt wurde."

    Klitschko fügt hinzu, dass die Stadtteile am linken Ufer des Dnjepr noch ohne Wasserversorgung seien.

  • 08:23 Uhr

    Medien: Trump weicht Treffen mit Selenskij in Davos aus

    US-Präsident Donald Trump vermeidet den Kontakt zu Wladimir Selenskij am Rande des Weltwirtschaftsforums im schweizerischen Davos, schreibt Politico unter Berufung auf Quellen. In dem Artikel heißt es:

    "Laut einem Außenpolitikexperten der Republikanischen Partei [...] wünscht sich Selenskij sehr ein persönliches Treffen, doch die Zurückhaltung kommt aus dem Weißen Haus."

    Der Chef des Kiewer Regimes ist der Ansicht, dass die Vorteile einer Zusammenarbeit mit Trump die möglichen Kosten überwiegen. Und wenn er nicht mit dem amerikanischen Präsidenten zusammenarbeitet, werden andere dies tun, heißt es in dem Artikel.

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Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.