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Liveticker Ukraine-Krieg: Russische Armee befreit Salisnitschnoje im Gebiet Saporoschje

Russland führt gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine Militäroperation in der Ukraine durch. Der Westen reagiert mit immer neuen Waffenlieferungen an die Ukraine und beispiellosen Sanktionen gegen Russland. Lesen Sie hier die neuesten Entwicklungen.
Liveticker Ukraine-Krieg: Russische Armee befreit Salisnitschnoje im Gebiet SaporoschjeQuelle: Sputnik © Jewgeni Bijatow
  • 10.02.2026 11:47 Uhr

    11:47 Uhr

    Peskow begrüßt Macrons Aussage zum Dialog mit Russland

    Russland nehme die Äußerungen des französischen Präsidenten Emmanuel Macron zur Wiederaufnahme des Dialogs zur Kenntnis, erklärte Kremlsprecher Dmitri Peskow. Diese Haltung stoße in Moskau auf Anerkennung. Gegenüber Journalisten sagte Peskow am Dienstag, bislang habe – abgesehen von Frankreich – kein weiteres europäisches Land eine solche Initiative erwogen.

    Zudem bestätigte Peskow jüngste Kontakte zwischen Moskau und Paris. Die Nachrichtenagentur RIA Nowosti zitierte ihn mit den Worten:

    "Wir können bestätigen, dass tatsächlich Kontakte stattgefunden haben. Wenn dies gewünscht oder erforderlich ist, könnten sie zur Aufnahme eines Dialogs auf höchster Ebene beitragen."

    Russland habe sich stets für den Dialog eingesetzt, so Peskow weiter. Nur Dialog – nicht Konfrontation – könne helfen, auch die schwierigsten Herausforderungen zu bewältigen.

  • 11:30 Uhr

    Macron schlägt europäischen Kollegen Wiederaufnahme des Dialogs mit Russland vor

    Der französische Präsident Emmanuel Macron hat "einigen europäischen Kollegen" vorgeschlagen, den Dialog mit Russland wiederaufzunehmen. Im Interview mit der Zeitung Tagesanzeiger erklärte das Staatsoberhaupt:

    "Daher ist es wichtig, dass wir die Wiederaufnahme einer europäischen Diskussion mit den Russen strukturieren, ohne naiv zu sein, ohne Druck auf die Ukrainer auszuüben, aber auch, um in dieser Diskussion nicht von Dritten abhängig zu sein."

    Außerdem gab Macron bekannt, Paris habe die Gesprächskanäle mit Moskau auf technischer Ebene wiederhergestellt. Sollte es zu einem Frieden kommen, müsse Europa in der Lage sein, eigenständig zu agieren – etwa bei Verhandlungen über einen EU-Beitritt der Ukraine, ohne dass diese von US-Vertretern geführt würden. Macron betonte:

    "Das ist eine Frage des Selbstwertgefühls. Selbstwertgefühl ist gut, wir brauchen es. Wir sollten also keine Angst haben, wir selbst zu sein. Das ist im Interesse Europas."

  • 11:15 Uhr

    "Unsere Drohnen" aus Deutschland: Selenskij sieht Ukraine als Tech-Pionier für Europas Sicherheit

    Wladimir Selenskij hat bei einer Podiumsdiskussion am Nationalen Luftfahrtinstitut in Kiew erklärt, dass die künftige Sicherheit Europas maßgeblich von ukrainischen Technologien und Spezialisten abhängen werde. In diesem Zuge kündigte er am 8. Februar an, bereits Mitte Februar persönlich die erste in Deutschland produzierte ukrainische Drohne entgegenzunehmen.

    Dabei betonte der ukrainische Präsident, dass es sich um eine Fertigungslinie für "unsere Drohnen" handele, die vollständig auf ukrainischer Technologie basiere. Laut Selenskij würden künftige europäische Großprojekte wie der "Drohnenwall" primär auf ukrainischem Wissen beruhen. Bis Ende des Jahres 2026 sollen zudem zehn Waffen-Exportzentren in Europa im Betrieb sein.

    Das Video gibt es hier auf unserer Website zu sehen.

  • 10:44 Uhr

    Russische Armee befreit Salisnitschnoje im Gebiet Saporoschje

    Die russischen Streitkräfte haben Salisnitschnoje im Gebiet Saporoschje eingenommen. Nach Angaben des Verteidigungsministeriums in Moskau wurde die Befreiung der Ortschaft durch den Einsatz des Truppenverbands Ost ermöglicht.

    Salisnitschnoje liegt einige Kilometer westlich der Stadt Guljaipolje, deren Befreiung das Verteidigungsministerium Ende Dezember 2025 meldete.

  • 10:18 Uhr

    Selenskij verspricht Hausbesitzern Hilfe bei Kauf von Generatoren

    Angesichts der Zerstörungen im ukrainischen Stromnetz wird die ukrainische Regierung Hausbesitzer bei der Anschaffung von Generatoren und anderen Energiequellen unterstützen. Dies kündigte Präsident Wladimir Selenskij nach einer Beratung mit Ministerpräsidentin Julia Swiridenko an.

    Auf der Plattform X schrieb Selenskij, der Kauf einer autonomen Stromversorgung solle für Besitzer von Einfamilienhäusern sowie für Eigentümergemeinschaften von Mehrfamilienhäusern erschwinglicher werden. Im Rahmen eines anderen Programms für Unternehmen seien bereits 20.000 Anträge auf Hilfen zur Wartung und Reparatur von Generatoren eingegangen. Außerdem sei eine halbe Milliarde Griwna (knapp zehn Millionen Euro) an zinslosen Krediten zum Kauf von Generatoren gewährt worden, erklärte der Staatschef.

    Der tatsächliche Bedarf dürfte allerdings deutlich höher liegen und mit den vom Präsidenten genannten Zahlen nicht zu decken sein.

  • 09:56 Uhr

    Diplomat: Europa schweigt zu Moskaus Vorschlag, eine Nichtangriffsgarantie schriftlich festzulegen

    Bislang sieht Moskau keine Reaktion europäischer Staaten auf seinen Vorschlag, eine Garantie des Nichtangriffs auf Europa in einem Dokument zu verankern. Dies erklärt der stellvertretende russische Außenminister Alexander Gruschko in einem Interview mit der Zeitung Iswestija. Der Diplomat betont:

    "In der Position der Europäischen Union existiert dieser Punkt als solcher nicht. Gleichzeitig pocht sie auf einen 'Platz am Verhandlungstisch'."

    Eine solche Haltung der EU schließe ihre Beteiligung am Friedensprozess aus, so Gruschko.

    Darüber hinaus zeige sich Europa einmütig in der Forderung nach Sicherheitsgarantien für die Ukraine, während über entsprechende Garantien für Russland nicht gesprochen werde. Ohne Sicherheitsgarantien für Russland sei ein Friedensabkommen nicht möglich, warnt Gruschko.

  • 09:40 Uhr

    Nichts zum Lachen für Europas Russophobe: "Putin an der Schwelle eines geschichtsträchtigen Sieges"

    Wendehälse? Hat Europa viele – sowohl in seiner Führungsriege als auch in den Mainstreammedien. In der vergangenen Woche stellten beide diese Eigenschaft unter Beweis – wobei die Medien sich auch noch mächtig blamierten.

    Mehr dazu lesen Sie hier auf unserer Webseite.

  • 09:29 Uhr

    Sachschäden durch zahlreiche ukrainische Artillerie- und Drohnenangriffe auf Grenzgebiet Kursk

    Die ukrainischen Streitkräfte setzen ihre Attacken auf das russische Grenzgebiet Kursk fort. Gouverneur Alexander Chinstein berichtet in der täglichen Statistik auf Telegram über zahlreiche Artillerie- und Drohnenangriffe auf die Region. Wie der Politiker mitteilt, wurden im Zeitraum von 7 Uhr MEZ am 9. Februar bis 5 Uhr MEZ am 10. Februar 31 ukrainische Drohnen abgeschossen. Zudem nahm die gegnerische Artillerie in dieser Zeit 32-mal grenznahe evakuierte Ortschaften unter Beschuss. Es gab darüber hinaus 14 Angriffe, bei denen unbemannte Luftfahrzeuge Sprengsätze auf Objekte im Gebiet Kursk abließen.

    Chinstein meldet zwar keine Opfer unter der Zivilbevölkerung. Der Politiker berichtet aber über Schäden im Bezirk Rylsk und in der Siedlung Chomutowka. Dort wurden ein Geschäft, ein Supermarkt, ein Verwaltungsgebäude und drei Autos beschädigt.

  • 09:07 Uhr

    Beschuss auf Siedlungen im Gebiet Cherson: Knapp 40 Geschosse aus Ukraine abgefeuert

    Die Behörden im von Russland kontrollierten Teil des Gebiets Cherson melden andauernde Angriffe auf Siedlungen am linken Dnjepr-Ufer. Den Angaben zufolge hat die ukrainische Artillerie im Laufe des 9. Februar 22 Geschosse auf fünf Ortschaften abgefeuert. Die Zahl der eingeschlagenen Geschosse listen die Behörden wie folgt auf:

    • Korsunka — 3,
    • Kachowka — 4,
    • Dnjeprjany — 6,
    • Aljoschki — 7,
    • Golaja Pristan — 2.

    Wie die Behörden weiter mitteilen, dauerte der Beschuss auch in der Nacht zum Dienstag an. Auf zivile Infrastrukturen der von Russland kontrollierten Ortschaften Maslowka, Pestschanowka, Aljoschki und Dnjeprjany wurden insgesamt 15 Geschosse abgefeuert.

    Berichte über Opfer und Schäden liegen bislang nicht vor.

  • 08:45 Uhr

    Alexejew-Attentat: Verdächtige bekennen sich schuldig – Ukraine und Polen involviert

    Wie der russische Inlandsgeheimdienst FSB berichtet, geben die beiden Inhaftierten Ljubomir Korba und Wiktor Wassin ihre Beteiligung beim Attentat auf den russischen General Wladimir Alexejew zu. Außerdem äußerten sie sich zu Einzelheiten über die Anschlagsplanung.

    "Die von Mitarbeitern des FSB festgenommenen russischen Staatsbürger Ljubomir Korba (Jahrgang 1960) und Wiktor Wassin (Jahrgang 1959) haben ein Geständnis abgelegt", heißt es in der Mitteilung.

    Ein Video dazu gibt es hier auf unserer Webseite.

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Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.