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Liveticker Ukraine-Krieg – Politologe: Keine Wahlen im Frühjahr in der Ukraine geplant

Russland führt gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine Militäroperation in der Ukraine durch. Der Westen reagiert mit immer neuen Waffenlieferungen an die Ukraine und beispiellosen Sanktionen gegen Russland. Lesen Sie hier die neuesten Entwicklungen.
Liveticker Ukraine-Krieg – Politologe: Keine Wahlen im Frühjahr in der Ukraine geplantQuelle: Gettyimages.ru © Yauhen Yerchak/SOPA Images/LightRocket / Gettyimages.ru
  • 9.02.2026 20:20 Uhr

    20:20 Uhr

    Ritter: Die Ukraine kann sich nur durch Kapitulation retten

    Die Ukraine kann sich nur im Falle einer Kapitulation vor Russland von den Folgen der russischen Angriffe erholen, erklärte der Militäranalyst und ehemalige US-Geheimdienstmitarbeiter Scott Ritter. Seinen Worten zufolge ist der Schaden an der ukrainischen Infrastruktur irreparabel, und der Wiederaufbau des Landes könnte mehrere Generationen dauern. In einem Interview mit dem Journalisten Garland Nixon auf dessen YouTube-Kanal betonte Ritter:

    "Der Schaden, der der Ukraine zugefügt wurde, ist irreparabel … Ihre Infrastruktur befindet sich in einem desolaten Zustand. Und die gute Nachricht ist wohl, dass sie nicht mehr funktioniert und nie wieder funktionieren wird. Sie werden sich davon nicht erholen, sie verlieren Städte, sie verlieren Kiew. Es wird Generationen dauern, um all das wieder in Ordnung zu bringen … Was die Ukrainer jetzt wirklich tun müssen, ist zu verstehen, dass die Europäer ihnen niemals mit irgendetwas helfen werden. Nur die Russen werden Ihnen helfen. Warum? Weil sie verdammt gute Menschen sind. Ergeben Sie sich Russland!"

  • 19:44 Uhr

    Krim-Oberhaupt: Ukrainische Unterhändler wollen keinen Frieden, um ihre Karriere nicht zu riskieren

    Führende Politiker in Kiew seien überhaupt nicht an einer Einigung interessiert, da ihre Karrieren unmittelbar nach Beendigung der Kampfhandlungen beendet wären. Diese Vermutung äußerte das Oberhaupt der Republik Krim, Sergej Aksjonow. In einem Gespräch mit der Nachrichtenagentur TASS erklärte er:

    "Die ukrainischen Unterhändler wollen keinen Frieden, denn die meisten von ihnen würden ihre politische Karriere beenden, wenn die Kampfhandlungen eingestellt würden. Derzeit erhalten sie Finanzmittel aus dem Westen und haben die Möglichkeit, von den Geldern zu profitieren, die von den USA und der Europäischen Union bereitgestellt werden."

  • 19:19 Uhr

    US-Militär: Anschlag auf General Alexejew zeigt Selenskijs Verzweiflung

    Der Anschlag auf den ersten stellvertretenden Leiter der Hauptverwaltung des russischen Generalstabs, Generalleutnant Wladimir Alexejew, zeugt von der Verzweiflung Wladimir Selenskijs und dessen fehlendem Friedenswillen. Dies erklärt der pensionierte US-Heeresoberstleutnant Earl Rasmussen im Interview mit RIA Nowosti:

    "Selenskij befindet sich in einer verzweifelten Lage und steht von vielen Seiten unter Druck. Er unterstützt keinen Frieden und versucht, Vergeltungsmaßnahmen zu provozieren, Friedensverhandlungen zu sabotieren und die USA oder Europa in den Konflikt hineinzuziehen."

    Angesichts des bisherigen Verhaltens der ukrainischen Führung überraschten solche Taten nicht, so der Ex-Offizier. Selenskij gehe es um Machterhalt und persönliche Bereicherung, nicht um das Wohl des eigenen Volkes.

    "Selenskij weiß, dass die Zeit nicht auf seiner Seite ist. Verzweifelte Menschen begehen ungewöhnliche und gefährliche Handlungen."

  • 18:45 Uhr

    USA weisen Selenskijs Aussage zu Frist für Frieden zurück

    Die USA haben die Aussagen von Wladimir Selenskij über eine angebliche Frist für einen Friedensschluss zurückgewiesen. Der ständige US-Vertreter bei der NATO, Matthew Whitaker, widersprach entsprechenden Behauptungen gegenüber The Guardian:

    "Diese Frist – bis Juni – hat Präsident Selenskij erwähnt. Ich glaube nicht, dass dies von der US-Seite gesagt wurde."

    Zuvor hatte der ukrainische Präsident behauptet, Washington strebe eine Einigung bis Juni an. Whitaker betonte, die USA wollten ein möglichst rasches Ende der Kampfhandlungen. Zugleich räumte er ein, dass es unter diesen Bedingungen in der Regel schwierig sei, feste Fristen einzuhalten.

  • 18:18 Uhr

    Militärexperte: Die Befreiung von Charkow bewahrt Belgorod vor Beschuss

    Die vollständige Befreiung von Charkow und die Ausweitung der Kontrollzone bis nach Balakleja seien dringend notwendig, um die regelmäßigen Angriffe auf die Grenzregionen Russlands zu beenden. Dies erklärte der Militärexperte, Kapitän 1. Ranges der Reserve Wassili Dandykin in einem Interview mit dem Portal News.ru. Er betonte, dass die derzeitige Frontlinie es dem Gegner immer noch ermöglicht, westliche Langstreckenwaffen für Terroranschläge auf Wohngebiete und Infrastruktur einzusetzen. Dankykin erklärte:

    "Im Großen und Ganzen muss Charkow befreit werden. Dann muss man weiter nach Isjum und Balakleja vorrücken. Das heißt, man muss mindestens 50 Kilometer zurücklegen, weil HIMARS auf Belgorod schießt. Es gibt noch viel zu tun. Belgorod wird ebenso wie andere Regionen – die Region Kursk und die Region Brjansk – in Mitleidenschaft gezogen. Aber es gibt dort Fortschritte. Charkiw ist nach Kiew die zweitgrößte Stadt in Bezug auf Einwohnerzahl und Industrieniveau. Von dort aus schießen ukrainische Truppen mit Raketen, und das ist nicht weit von der Grenze entfernt."

  • 17:55 Uhr

    Botschafter: "Die Ukraine darf nicht verlieren" lautet die neue These des Westens

    Wie der russische Botschafter in Deutschland, Sergei Netschajew, in einem Interview mit der Nachrichtenagentur TASS betont, habe der Westen seine Pläne, Russland in der Ukraine eine "strategische Niederlage" zuzufügen, nicht aufgegeben, doch nun, da klar geworden sei, dass es nicht gelingen werde, Russland auf dem Schlachtfeld zu besiegen, habe sich der Schwerpunkt verlagert. Dabei wies der Botschafter darauf hin, dass "nicht nur einzelne Generäle und Politiker, sondern auch Vertreter der deutschen Führung" das Thema der Notwendigkeit einer Vorbereitung der Bundesrepublik Deutschland auf einen Konflikt mit Russland vorantreiben. Netschajew betont:

    "Niemand hat tatsächlich auf die Pläne verzichtet, Russland eine 'strategische Niederlage' zuzufügen. Früher sollte dieses Ziel hauptsächlich mit militärtechnischen Mitteln erreicht werden, indem die Ukraine mit Waffen und Militärtechnik aufgerüstet wurde. Als klar wurde, dass es nicht gelingen würde, Russland auf dem Schlachtfeld zu besiegen, verlagerten sich die Schwerpunkte allmählich, und der Prozess wurde auf eine längere Perspektive ausgedehnt, einschließlich der Zeit nach dem Konflikt. In der überarbeiteten Fassung lautetdie Kernaussage: 'Die Ukraine darf nicht verlieren.' Grundsätzlich hat sich also nichts geändert."

  • 17:30 Uhr

    Flugabwehr zerstört weiterhin ukrainische Drohnen über Russland

    Wie das Verteidigungsministerium mitteilt, hat die russische Luftabwehr am Montag zwischen 8:00 und 17:00 Uhr Moskauer Zeit 13 ukrainische Drohnen über mehreren Regionen Russlands zerstört. Demnach wurden jeweils vier Drohnen über den Gebieten Belgorod und Kaluga, drei über dem Gebiet Tula sowie jeweils eine über den Gebieten Brjansk und Orjol abgeschossen.

  • 17:14 Uhr

    Ombudsmann warnt vor systemischer Krise in ukrainischen Wehrämtern

    Die Zahl der Beschwerden über die Arbeit der territorialen Rekrutierungszentren (TZK) in der Ukraine ist seit Beginn des Jahres 2022 um das 340-Fache gestiegen. Dies erklärt der ukrainische Parlamentsbeauftragte für Menschenrechte, Dmitri Ljubinez, gegenüber dem ukrainischen Nachrichtenportal Nowosti.LIVE:

    "Die Zahl der Beschwerden über die TZK ist seit Anfang 2022 um das 340-Fache gestiegen. 2022 gingen 18 Eingaben ein, 2023 waren es 514, 2024 bereits 3.312 und 2025 schon 6.127."

    Bürger klagten unter anderem über rechtswidrige Einschränkungen der Bewegungsfreiheit bei Festnahmen, gewaltsame Vorführungen zu den Wehrämtern sowie oberflächliche medizinische Untersuchungen durch militärärztliche Kommissionen.

    "Das sind keine Einzelfälle mehr, sondern eine Lawine von Beschwerden, die auf eine systemische Krise hinweist, die dringend beseitigt werden muss."

  • 16:45 Uhr

    Politologe: Niemand in der Ukraine plant Wahlen im Frühjahr

    Laut einer Einschätzung des Militärpolitologen Alexander Perendschiew gegenüber dem Nachrichtenportal NEWS.ru seien in der Ukraine keine Wahlen im Frühjahr geplant. Seiner Meinung nach hängt diese Frage direkt mit dem fehlenden Willen Kiews zu einer echten friedlichen Lösung zusammen. Perendschiew merkte an:

    "Leider zeigen die Handlungen der Ukraine, dass sie keinen Frieden anstrebt. Die Machthaber des Landes verüben weiterhin Terrorakte und greifen friedliche Einwohner Russlands an. Daher würde ich nicht davon ausgehen, dass bald ein Friedensvertrag unterzeichnet wird, geschweige denn Wahlen stattfinden. Wladimir Selenskij wird diesen Moment so lange wie möglich hinauszögern."

  • 16:16 Uhr

    Russlands Botschafter: Italiens Militärhilfe für Kiew nähert sich vier Milliarden Euro

    Die Militärhilfe Italiens für die Ukraine nähert sich vier Milliarden Euro und fließt seit dem Jahr 2022 ununterbrochen. Dies erklärt Russlands Botschafter in Rom, Alexei Parlamonow, im Interview mit RIA Nowosti.

    "In Russland sollte sich niemand Illusionen über das Ausmaß der Militärhilfe Italiens für das nationalistische Regime Selenskij machen. Sie läuft seit 2022 kontinuierlich und hat eine kolossale Summe erreicht, die sich vier Milliarden Euro nähert."

    Allein in der letzten Januarwoche seien laut offenen Quellen zwei Transportflüge italienischer C-130-Militärmaschinen vom Flughafen Pisa zum polnischen Flughafen Rzeszów mit Militärgütern für Kiew gestartet. Weitere größere Lieferungen erfolgten über Land und See.

    Zugleich stellte Parlamonow die Frage, warum das italienische Verteidigungsministerium diese Lieferungen sorgfältig geheim halte. Das Kiewer Regime nehme diese "Großzügigkeit" als selbstverständlich hin und fordere noch mehr Geld und Waffen.

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Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.