Liveticker Ukraine-Krieg: Russland meldet Zerstörung von Leopard-Panzer

12.02.2026 15:24 Uhr
15:24 Uhr
Russlands Verteidigungsminister Beloussow inspiziert Truppenverband Süd
Der russische Verteidigungsminister Andrei Beloussow hat im Kommandopunkt einer Einheit des Truppenverbands Süd eine Beratung abgehalten. Dort hörte er sich Berichte über die aktuelle Situation an der Kontaktlinie an. Der Befehlshaber des Truppenverbands Süd, Sergei Medwedew, informierte den Minister über den Verlauf der russischen Offensive und über die Handlungen des Gegners.
Im Rahmen der Inspektion konnte Beloussow neue technische Entwicklungen zu Gesicht bekommen. So wurde dem Minister unter anderem über ein modernes unbemanntes Luftfahrzeug berichtet, das Funksignale an andere Kampfdrohnen weiterleiten und somit ihre Reichweite erweitern kann. Zudem wurden Beloussow mobile Störsender gezeigt, die gegnerische FPV-Drohnen bekämpfen und dadurch Stoßtruppen und Lieferrouten für Verpflegung und Munition decken.
Der Minister schätzte die Kampfleistungen des Truppenverbands Süd hoch ein und überreichte Armeeangehörigen, die sich als besonders mutig und heldenhaft hervorgetan hatten, staatliche Auszeichnungen.
15:00 Uhr
Wegen ineffektiver Luftabwehr – Ukraine plant Aufstellung neuer Truppengattung
Das ukrainische Militär plant, eine neue Truppengattung aufzustellen, da die herkömmliche Luftabwehr zu ineffektiv ist. Dies geht aus einer Meldung des Oberbefehlshabers des ukrainischen Militärs, Alexandr Syrski, hervor. Auf Facebook schrieb er:
"Das Luftabwehrsystem funktioniert unter äußerst schwierigen Bedingungen. In den vergangenen zwei Jahren hält sich die Effektivität der Luftabwehr auf etwa 74 Prozent. Wir erhöhen die Effektivität der Drohnenkomponente der Luftabwehr und planen, die Funktionen zwischen Luftabwehr-Raketentruppen und einer neuen Truppengattung, die für die Deckung wichtiger Objekte zuständig sein wird, umzuverteilen."
Zuvor hatte der Pressedienst des russischen Auslandsgeheimdienstes im Dezember erklärt, dass die Luftabwehrkräfte der Ukraine zum Abfangen der russischen Luftziele zu ineffektiv sind.
14:40 Uhr
Nawrocki: "Ich habe es nicht eilig, mich mit dem Verbrecher Putin an einen Tisch zu setzen"

Das polnische Staatsoberhaupt Karol Nawrocki hat erklärt, dass er "als Präsident Polens dazu bereit" sei, sich mit dem "Verbrecher Putin" zu treffen, sofern es "im Interesse des polnischen Staates" liege. Schließlich komme es auch bei den UNO-Veranstaltungen zu ähnlichen Treffen auf relativ hoher diplomatischer Ebene, so der Politiker.
Das Video gibt es hier auf unserer Website zu sehen.
14:18 Uhr
Orbán kontert Selenskij: Bedingungen für EU-Beitritt werden von Mitgliedern und nicht von Kandidaten gestellt
Ungarns Ministerpräsident Viktor Orbán hat mit deutlichen Worten auf die Forderung des ukrainischen Staatschefs Wladimir Selenskij reagiert, wonach ein mögliches Abkommen zur Beendigung des Krieges ein konkretes Datum für einen EU-Beitritt seines Landes enthalten soll. Auf der Plattform X antwortete der Ungar auf einen entsprechenden Eintrag des Ukrainers, dass Selenskij auf dem Holzweg sei. Ein EU-Beitritt basiere auf Leistungen. Dabei betonte Orbán:
"Es sind die Mitgliedstaaten, die die Bedingungen stellen – und nicht die Beitrittskandidaten."
In einem weiteren Eintrag verwies Orbán darauf, dass ukrainische Militärführer sogar Ungarn drohen würden. Der Politiker zeigte sich sicher:
"Ein EU-Beitritt der Ukraine wird keinen Frieden bringen, er wird Krieg nach Europa bringen."
In diesem Zusammenhang wiederholte Orbán seine These: Ungarn werde keine Bedrohungen für die Sicherheit des EU-Landes finanzieren oder legitimieren. Die Regierung in Budapest werde der Ukraine auch keine Waffen liefern.
⚠️ The Zelenskyy plan is no theory, it is reality. President @ZelenskyyUa openly demands EU membership by 2027 and treats it as a military security guarantee, while Ukrainian military leaders issue harsh threats against Hungary. EU accession for Ukraine would not bring peace, it… pic.twitter.com/lakyHtc2rm
— Orbán Viktor (@PM_ViktorOrban) February 12, 202613:49 Uhr
Russische Behörden melden Schäden durch ukrainische Attacken auf Siedlungen im Gebiet Cherson
Gouverneur Wladimir Saldo berichtet auf Telegram über Sachschäden, die die ukrainischen Streitkräfte bei ihren Angriffen auf Ortschaften im von Russland kontrollierten Teil des Gebiets Cherson angerichtet haben. Dem Politiker zufolge seien in der Stadt Radensk bei Drohnenangriffen ein unbewohntes Einfamilienhaus, ein Mehrfamilienhaus und ein Lkw beschädigt worden. In Golaja Pristan seien zwei Einfamilienhäuser zu Schaden gekommen. Saldo meldet weder Todesopfer noch Verletzte.
Außerdem teilt Saldo mit, dass ein Krankenwagen auf dem Weg in die Stadt Aljoschki auf eine Mine aufgefahren sei. Glücklicherweise sei niemand verletzt worden. In Radensk und Petrowka seien vier Sprengsätze entdeckt worden.
13:21 Uhr
Ukrainische Drohnen setzen Erdölraffinerie in Russlands Teilrepublik Komi in Brand
Die ukrainischen Streitkräfte haben an diesem Donnerstag in der nordrussischen Teilrepublik Komi zugeschlagen. Das Oberhaupt der dünn besiedelten Tundra- und Taiga-Region berichtete auf der Plattform MAX, dass der Drohnenangriff einer Erdölraffinerie in der Stadt Uchta gegolten habe. Nach Angaben von Rostislaw Goldschtein sei auf dem Betriebsgelände ein Brand ausgebrochen. Am Ort des Geschehens seien Blaulichtdienste im Einsatz. Man ergreife alle notwendigen Sicherheitsmaßnahmen. Der Politiker meldete weder Todesopfer noch Verletzte. Weitere Einzelheiten gab der Republikchef nicht bekannt.
Das russische Verteidigungsministerium bestätigte den Drohnenangriff auf die Teilrepublik Komi. Demnach habe die Luftabwehr im Zeitraum von 6 bis 10 Uhr MEZ über der nordrussischen Region neun unbemannte Luftfahrzeuge abgeschossen. Weitere Einzelheiten über die Attacke gab die Behörde in Moskau nicht bekannt.
12:53 Uhr
Russland meldet Angriffe gegen ukrainische Militärinfrastruktur
Während des vergangenen Tages haben Russlands Streitkräfte nach Angaben des Verteidigungsministeriums einen kombinierten Angriff gegen die ukrainische Militärinfrastruktur unternommen. Wie die Behörde meldet, wurden Objekte der Energieinfrastruktur, die zu militärischen Zwecken genutzt werden sowie Produktions- und Lagerstätten für Drohnen unter Einsatz von land- und luftgestützten Präzisionswaffen und Drohnen angegriffen. Das Ministerium gibt weiter bekannt:
"Die Ziele des Angriffs wurden erreicht. Alle anvisierten Objekte wurden getroffen."
Ihrerseits schoss die russische Luftabwehr im gleichen Zeitraum fünf ukrainische Marschflugkörper vom Typ Flamingo, sechs Lenkgleitbomben, acht HIMARS-Raketen sowie 211 Starrflügler-Drohnen ab.
12:35 Uhr
Ukrainische Truppen greifen zwei Städte im Gebiet Saporoschje an: Postfiliale und Kinderspielplatz getroffen
Das ukrainische Militär nimmt kontinuierlich den von Russland kontrollierten Teil des Gebiets Saporoschje unter Beschuss. Auch in der zurückliegenden Nacht und am Morgen hat es Attacken aus der Ukraine gegeben. Gouverneur Jewgeni Balizki meldet Angriffe auf die Städte Primorsk und Wassiljewka.
Wie der Politiker berichtet, sei in Primorsk ein Gebäude schwer beschädigt worden. Eine dort befindliche Postfiliale sei dabei zerstört worden. Es sei zu einem starken Brand gekommen. Balizki teilt ein Video von vor Ort, das das Ausmaß der Schäden zeigt.
In Wassiljewka habe eine gegnerische Drohne in der Nähe eines Wohnhauses einen Sprengsatz abgelassen. Ein ziviles Auto und ein Kinderspielplatz seien beschädigt worden, schreibt Balizki. Er meldet aber keine Opfer unter der Zivilbevölkerung.
"Es ist ein reiner und unverblümter Terror und Zynismus, wenn das friedliche Leben gezielt angegriffen wird."
12:16 Uhr
Frontbericht des russischen Verteidigungsministeriums: Leopard-Panzer zerstört

SymbolbildWolfgang Schwan/Anadolu / Gettyimages.ru In seinem täglichen Frontbericht gibt Russlands Verteidigungsministerium die Verluste des ukrainischen Militärs innerhalb des vergangenen Tages bekannt.
Der Meldung zufolge haben Einheiten des Truppenverbands Nord ihre taktische Stellung verbessert, wobei die Ukraine über 210 Soldaten verlor. Zudem wurden ein Grad-Mehrfachraketenwerfer, zwei Artilleriegeschütze und zwölf Munitions- und Materiallager zerstört.
Im Zuständigkeitsbereich des Truppenverbands West musste Kiews Militär einen Verlust von bis zu 180 Soldaten hinnehmen. Zudem wurden drei gepanzerte Kampffahrzeuge, 15 Autos, vier Geschütze und drei Lager außer Gefecht gesetzt.
Auch der Truppenverband Süd verbesserte seine taktische Stellung. Dabei verloren die ukrainischen Truppen über 120 Soldaten, ein gepanzertes Kampffahrzeug, acht Autos und ein Geschütz.
Der Truppenverband Mitte meldet ukrainische Verluste von bis zu 315 Soldaten. Außerdem wurden ein Leopard-Panzer aus deutscher Produktion, ein gepanzertes Kampffahrzeug, neun Autos und zwei Geschütze ausgeschaltet.
Gegen den vorrückenden Truppenverband Ost mussten Kiews Truppen über 390 Kämpfer einbüßen. Überdies wurden zwei gepanzerte Mannschaftstransporter, 15 gepanzerte Kampffahrzeuge, 19 Autos und drei Geschütze außer Gefecht gesetzt.
Durch Feuereinwirkung des Truppenverbands Dnjepr verlor die Ukraine bis zu 55 Soldaten sowie 23 Autos, vier Geschütze, einen Grad-Mehrfachraketenwerfer, vier Eloka-Anlagen und ein Munitionslager.
11:58 Uhr
Kiew: Anzahl der unbeheizten Häuser um das Dreifache zugenommen
In Kiew ist die Wärmeversorgung von knapp 3.700 Häusern unterbrochen worden, berichtet der Bürgermeister der ukrainischen Hauptstadt, Witali Klitschko. Auf seinem Telegramkanal schreibt er:
"Knapp 2.600 weitere Häuser in der Hauptstadt blieben ohne Wärmeversorgung, in den Bezirken Desnjanski, Dneprowski, Petscherski und Solomenski. Über 1.100 Wohnblöcke in den Bezirken Dneprowski und Darnizki sind ebenfalls ohne Wärme. Wegen kritischer Beschädigungen am Wärmekraftwerk Darniza ist ihre Beheizung nicht möglich."
Zuvor hatte Klitschko gemeldet, dass ein Wiederaufbau des Wärmekraftwerks mindestens zwei Monate in Anspruch nehmen werde.
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Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.

