Liveticker Ukraine-Krieg: Russische Streitkräfte zerstören Drohnenleitstelle im Gebiet Cherson

3.04.2025 11:43 Uhr
11:43 Uhr
Sacharowa: Kiew will Dialog zwischen Moskau und Washington durch Terrorismus vereiteln
Maria SacharowaSergei Fadeitschew / TASS Maria Sacharowa, die Sprecherin des russischen Außenministeriums, beschuldigt Kiew, die kürzlich wieder aufgenommenen Kontakte zwischen den USA und Russland mit terroristischen Mitteln verhindern zu wollen.
"Das Kiewer Regime, das den Selbsterhaltungstrieb und den Bezug zur Realität völlig verloren hat, versucht nun verzweifelt, den begonnenen russisch-amerikanischen Dialog um jeden Preis zu vereiteln."
Sacharowa betont, dass Kiew, um dieses Ziel zu erreichen, "offen terroristische Methoden anwendet und fast täglich Angriffe auf russische Energieanlagen durchführt".
11:29 Uhr
Zwei Menschen bei Beschuss durch ukrainische Armee in Aljoschki verletzt
In Aljoschki im Gebiet Cherson wurden zwei Zivilisten beim Beschuss durch die ukrainischen Streitkräfte verletzt, teilt Wladimir Wassilenko mit, der Pressesprecher des Gouverneurs der Region.
"Heute um 08:45 Uhr Moskauer Zeit wurden zwei Menschen – Männer der Jahrgänge 1950 und 1991 – durch den Beschuss eines Wohnviertels in Aljoschki in der Straße der Roten Armee verletzt."
Die Opfer wurden mit Explosions- und Schrapnellwunden ins Krankenhaus eingeliefert.
11:16 Uhr
Ukrainische Streitkräfte bringen militärische Fracht in Charkower Kraftwerk
In den vergangenen drei Tagen haben Soldaten der ukrainischen Armee militärische Fracht in die Lagerhallen eines Charkower Wärmekraftwerks gebracht und den Mitarbeitern der Anlage den Zutritt zu dem Industriegebiet verwehrt, in dem sich die Hangars mit der militärischen Fracht befinden. Der Militärexperte Andrei Marotschko berichtet unter Berufung auf eigene Quellen:
"Nach Angaben einer Agenturquelle bringen ukrainische bewaffnete Formationen seit drei Tagen militärische Güter in die Lagerhallen eines der Kraftwerke in der Stadt Charkow. Der Transport wird in der Dunkelheit unter Beteiligung der Verkehrspolizei und der Sondereinheiten durchgeführt. Den Mitarbeitern des Wärmekraftwerks ist es verboten, sich während des Entladens auf dem Gelände zu bewegen und auch der Zugang zu den Industriegebieten, in denen sich die Hangars befinden, ist ihnen dauerhaft verwehrt."
10:58 Uhr
Dänemark stellt der Ukraine neun Milliarden Euro für Luftabwehr, Artillerie und Munition bereit
Archivbild: Die dänische Premierministerin Mette Frederiksen und Wladimir Selenskij bei einer Pressekonferenz nach der Unterzeichnung eines bilateralen Sicherheitsabkommens in Lwow am 23. Februar 2024Pawel Palamartschuk/Anadolu via Getty Images Die dänische Regierung plant, der Ukraine ein 25. Hilfspaket im Wert von 6,7 Milliarden Kronen, umgerechnet rund neun Milliarden Euro für den Zeitraum 2025 bis 2027 zur Verfügung zu stellen, teilt das Verteidigungsministerium des Königreichs am Donnerstag mit.
Wie es heißt, sehe das Militärpaket den Kauf von Flugabwehrsystemen, Drohnen, Artillerie und Munition vor. Verteidigungsminister Troels Lund Poulsen kommentiert das Vorhaben mit den Worten:
"Die Sicherheitslage entwickelt sich schnell weiter. Deshalb ist es wichtig, dass Dänemark seine massive Unterstützung für Kiew fortsetzt. Mit dem 25. Hilfspaket unterstreichen wir unsere Unterstützung für die Ukraine sowohl kurz- als auch langfristig."
Seit Februar 2022 hat Dänemark umgerechnet rund 7,5 Milliarden Euro für Militärhilfe an Kiew bereitgestellt. Weitere 853 Millionen Euro wurden für zivile Zwecke zur Verfügung gestellt.
10:52 Uhr
Medienbericht: Westliche Länder diskutieren Nutzung von NATO-Strukturen für Einsatz in der Ukraine
Eine Koalition westlicher Länder diskutiert die Nutzung von NATO-Strukturen für den Einsatz von Truppen in der Ukraine, schreibt die Zeitung Financial Times unter Berufung auf ungenannte Beamte, die mit den Plänen vertraut sein sollen.
"Ein Vorschlag, der in den von Frankreich und Großbritannien geführten Gesprächen diskutiert wird, sieht vor, dass die NATO-Kommando- und Kontrollstrukturen für den Einsatz einer sogenannten 'Rückversicherungstruppe' in der Ukraine genutzt werden."
Der Zeitung zufolge könnte die Truppe auch die gemeinsamen Aufklärungs- und Überwachungskapazitäten des nordatlantischen Bündnisses nutzen.
Beamte sollen gegenüber dem Blatt erklärt haben, dass der Vorschlag nur eine von mehreren Optionen sei, die derzeit diskutiert werden, und dass er sich noch ändern könnte, bevor eine endgültige Vereinbarung getroffen werde.
NATO-Generalsekretär Mark Rutte habe an den Gesprächen der Staats- und Regierungschefs teilgenommen und hochrangige Beamte zu den technischen Sitzungen der Gruppe entsandt.
10:41 Uhr
Russische Streitkräfte treffen ukrainische Kolonne bei Kupjansk
Einheiten der russischen Armee haben mit Angriffsdrohnen eine ukrainische Fahrzeugkolonne getroffen, die Munition für die gegnerischen Einheiten in der Nähe von Kupjansk in der Region Charkow transportierte. Der Militärexperte Andrei Marotschko berichtet hierzu:
"Auf der Fernstraße zwischen den Siedlungen Gussinka und Monatschinowka – westlich von Sapadnoje – haben die russischen Streitkräfte mittels Angriffsdrohnen einen Militärkonvoi der ukrainischen Kämpfer angegriffen.
Infolge eines Treffers gerieten zwei Lastwagen der ukrainischen bewaffneten Verbände in Brand, woraufhin sie wiederholt detonierten, was auf das Vorhandensein von Munition in den Laderäumen der Fahrzeuge hindeutet."
10:18 Uhr
DVR meldet mehrere Angriffe ukrainischer Armee
Behörden in Donezk haben innerhalb der vergangenen 24 Stunden sieben Angriffe durch ukrainische Truppen registriert. Wie es heißt, wurden auf das Territorium der Volksrepublik 23 Geschosse abgefeuert.
Bei den Angriffen in der Zeitspanne von 0:00 Uhr am 02. April bis 0:00 Uhr am 03. April (Ortszeit) wurden vier Zivilisten verletzt. Bei den Attacken wurden zwei Wohnhäuser und ein Pkw beschädigt.
Am Vortag hatten die Behörden von Donezk zehn Angriffe aus der Ukraine gemeldet. Bei den Attacken erlitten 16 Zivilisten Verletzungen. Drei Wohnhäuser, ein Bus und vier Objekte der zivilen Infrastruktur wurden beschädigt.
10:03 Uhr
Bedrohungslügner, Kriegsgurgeln und Hirn-Tot-Schläger
SymbolbildLegion-media.ru © Zoonar Die Angstmacherei vor einem "russischen Angriffskrieg" ist ein fieses Ablenkmanöver von den westeuropäischen Kriegsplänen gegen Russland.
Sigmar Gabriel, abgehalfterter Ex (-Vizekanzler, -Außenminister, -SPD-Vorsitzender), pisst von der Atlantik-Brücke (gegen den Wind): "Wäre ich Putin, würde ich schon 2028 kommen." (ZDF) Zu unserem und der Russen Glück ist er es nicht, sondern bloß ein Sozi aus deren Stahlhelm-Fraktion. Erschwerend kommt hinzu: Er sitzt für fettes Honorar in den Aufsichtsräten kriegswichtiger Unternehmen, zum Beispiel der Deutschen Bank, der Siemens Energy Global, der thyssenkrupp Steel Europe und der Daimler Truck Holding. Kriegsängste schüren liegt in deren Geschäftsinteresse. Krieg ist ihr Ersatzbegriff für immensen Profit. Sozis von Gabriels Schlage haben das längst verinnerlicht.
Lesen Sie den Meinungsartikel von Friedhelm Klinkhammer und Volker Bräutigam hier auf unserer Webseite.
09:46 Uhr
Grenzgebiet Belgorod: Gouverneur meldet mehrere Verletzte und Sachschäden
Gouverneur Wjatscheslaw Gladkow veröffentlicht jeden Tag auf Telegram Statistiken über Angriffe der ukrainischen Armee auf Ortschaften im russischen Grenzgebiet Belgorod.
Aus dem heutigen Eintrag geht hervor, dass das ukrainische Militär in den vergangenen 24 Stunden 21 Orte in neun Bezirken angegriffen hat. Bei den Attacken haben ukrainische Einheiten mindestens 116 Geschosse abgefeuert und 58 unbemannte Luftfahrzeuge eingesetzt, von denen 25 abgeschossen wurden.
Gladkow meldet mehrere Verletzten unter der Zivilbevölkerung. Bei Drohnenangriffen erlitten sieben Zivilisten Verletzungen. Fünf von ihnen wurden medizinisch versorgt und setzen ihre Behandlung ambulant fort. Zwei weitere Zivilisten wurden in einem mittelschweren Zustand in ein Krankenhaus eingeliefert.
Infolge des Beschusses wurden eine Wohnung in einem Mehrfamilienhaus, ein Privathaus, ein Hofgebäude und acht Fahrzeuge beschädigt.
Ein Auto ist völlig abgebrannt.
09:23 Uhr
Exklusiv: Russische Soldaten suchen nach Minen im Gebiet Kursk
Im Gebiet Kursk läuft die Minenräumung auf Hochtouren, damit die Einwohner so schnell wie möglich zur Normalität zurückkehren können. Unser Militärkorrespondent Iwan Poljanskij fragte die Soldaten des 89. Pionierregiments nach ihrer Arbeit.
Ein Video dazu gibt es hier auf unserer Webseite.
Durch die Sperrung von RT zielt die EU darauf ab, eine kritische, nicht prowestliche Informationsquelle zum Schweigen zu bringen. Und dies nicht nur hinsichtlich des Ukraine-Kriegs. Der Zugang zu unserer Website wurde erschwert, mehrere Soziale Medien haben unsere Accounts blockiert. Es liegt nun an uns allen, ob in Deutschland und der EU auch weiterhin ein Journalismus jenseits der Mainstream-Narrative betrieben werden kann. Wenn Euch unsere Artikel gefallen, teilt sie gern überall, wo Ihr aktiv seid. Das ist möglich, denn die EU hat weder unsere Arbeit noch das Lesen und Teilen unserer Artikel verboten. Anmerkung: Allerdings hat Österreich mit der Änderung des "Audiovisuellen Mediendienst-Gesetzes" am 13. April diesbezüglich eine Änderung eingeführt, die möglicherweise auch Privatpersonen betrifft. Deswegen bitten wir Euch bis zur Klärung des Sachverhalts, in Österreich unsere Beiträge vorerst nicht in den Sozialen Medien zu teilen.
Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.