Liveticker Ukraine-Krieg: Russische Luftabwehr zerstört in der Nacht 26 gegnerische Drohnen

31.01.2026 11:07 Uhr
11:07 Uhr
Gebiet Wologda unterstützt Grenzgebiet Belgorod mit Stromgeneratoren
Die Situation im russischen Grenzgebiet Belgorod bleibt nach wie vor angespannt. Infolge der andauernden ukrainischen Angriffe besteht dort weiterhin die Gefahr von Stromausfällen. Die örtliche Regierung sorgt daher für den Ernstfall vor. Nach dem Gebiet Leningrad hat auch das russische Gebiet Wologda Stromgeneratoren und Akkus in die betroffene Grenzregion geschickt.
Auf Telegram dankt Wjatscheslaw Gladkow, Gouverneur des Gebiets Belgorod, seinem Amtskollegen aus Wologda, Georgi Filimonow, für die humanitäre Hilfe. Die rund 300 Stromgeneratoren und 100 Akkus seien am Freitag eingetroffen. Man werde sie bei Bedarf in den Bezirken Krasnaja Jaruga, Graiworon, Borissowka, Schebekino und Belgorod einsetzen. Darüber hinaus bedankt sich der Politiker dafür, dass das Gebiet Wologda Kinder aus dem Gebiet Belgorod aufnehme und verpflege. Diese Unterstützung sei notwendig und sehr wertvoll.
Auf dem Telegram-Kanal von Filimonow wurde eine Videoaufnahme veröffentlicht, die den Transport der Stromgeneratoren von Wologda nach Belgorod zeigt.
10:33 Uhr
Guterres: Prinzip der Selbstbestimmung ist für Krim und Donbass nicht anwendbar

UN-Generalsekretär Antonio Guterres hat erklärt, er glaube an das Recht der Nationen, über ihr Schicksal selbst zu entscheiden. Seiner Meinung nach gelte dies jedoch nicht für die Bewohner der Gebiete, die für den Beitritt zur Russischen Föderation gestimmt hätten.
Den Videobericht gibt es hier auf unserer Webseite zu sehen.
10:05 Uhr
Gouverneur meldet andauernde ukrainische Artillerie- und Drohnenangriffe auf Grenzgebiet Kursk
Die ukrainischen Streitkräfte setzen ihre Attacken auf das russische Grenzgebiet Kursk fort. Gouverneur Alexander Chinstein berichtet in der täglichen Statistik auf Telegram über zahlreiche Artillerie- und Drohnenangriffe auf die Region. Wie der Politiker mitteilt, wurden im Zeitraum von 7 Uhr MEZ am 30. Januar bis 5 Uhr MEZ am 31. Januar 16 ukrainische Drohnen abgeschossen. Zudem nahm die gegnerische Artillerie in dieser Zeit 30-mal grenznahe evakuierte Ortschaften unter Beschuss. Chinstein meldet weder Opfer unter der Zivilbevölkerung noch Infrastrukturschäden.
09:30 Uhr
Pistorius zweifelt Russlands Friedensabsichten an
Bundesverteidigungsminister Boris Pistorius hat Russlands Präsident Wladimir Putin "Terror" gegen die ukrainische Zivilbevölkerung vorgeworfen. Zugleich äußerte der SPD-Politiker im Redaktionsnetzwerk Deutschland (RND) Zweifel an der Friedensbereitschaft des Kremlchefs. Bislang sehe er "keine Anzeichen dafür, dass Russland ernsthaft Frieden will", erklärte Pistorius.
Wenn es darauf ankomme, halte Putin immer an seinen Maximalforderungen fest und zeige sich an keiner Stelle kompromissbereit, sagte der Verteidigungsminister. Während der Friedensgespräche in Abu Dhabi habe er die Ukraine in einer Art und Weise bombardieren lassen wie kaum zuvor in diesem Krieg.
"Das hat nichts mehr mit einer militärischen Auseinandersetzung zu tun. Das ist Terror, der sich ausschließlich gegen die Zivilbevölkerung richtet, in einem Winter mit Temperaturen von minus 20 Grad."
Skeptisch äußerte sich der Verteidigungsminister daher auch mit Blick auf Russlands Bereitschaft zu einer begrenzten Feuerpause.
"Ich habe große Zweifel, dass die Angriffspause auch nur ansatzweise von Moskau ernst genommen wird."
Russland betont immer wieder, lediglich militärisch relevante Ziele im Nachbarland anzugreifen. Die Attacken auf ukrainische Energieanlagen rechtfertigt das russische Verteidigungsministerium damit, dass das ukrainische Militär sie zu Kriegszwecken nutze.
09:02 Uhr
Beschuss auf Siedlungen im Gebiet Cherson: Mehr als 40 Geschosse aus Ukraine abgefeuert
Die Behörden im von Russland kontrollierten Teil des Gebiets Cherson melden andauernde Angriffe auf Siedlungen am linken Dnjepr-Ufer. Den Angaben zufolge hat die ukrainische Artillerie im Laufe des 30. Januar 26 Geschosse auf sechs Ortschaften abgefeuert. Die Zahl der eingeschlagenen Geschosse listen die Behörden wie folgt auf:
- Nowaja Kachowka — 7,
- Kochany — 3,
- Iwanowka — 4,
- Kachowka — 6,
- Welikaja Lepeticha — 3,
- Malaja Lepeticha — 3.
Wie die Behörden weiter mitteilen, dauerte der Beschuss auch in der Nacht zum Samstag an. Auf zivile Infrastrukturen der von Russland kontrollierten Ortschaften Korsunka, Kachowka, Proletarka und Welikaja Lepeticha wurden insgesamt 18 Geschosse abgefeuert.
Berichte über Opfer und Schäden liegen bislang nicht vor.
08:34 Uhr
Moskau nennt beste Sicherheitsgarantie für Ukraine: Abschaffung von Gefahren für Russland
Der Vize-Außenminister der Russischen Föderation, Alexander Gruschko, hat sich im Gespräch mit der Nachrichtenagentur RIA Nowosti zu Sicherheitsgarantien für die Ukraine geäußert, die momentan im Westen diskutiert werden. Der ranghohe Diplomat bedauerte, dass niemand unter den Verbündeten der ukrainischen Führung die Notwendigkeit thematisiere, auch Russland Sicherheitsgarantien zu gewähren. Er könne sich nicht daran erinnern, dass jemand in den vergangenen Monaten oder gar Jahren dafür eingetreten sei, dass Sicherheitsgarantien für Russland Teil der Friedensformel sein sollten.
"Obwohl jedem absolut klar ist, dass die beste Sicherheitsgarantie für die Ukraine das Vorhandensein einer festen Sicherheitsgarantie für Russland ist."
Gruschko kritisierte in diesem Zusammenhang die westlichen Pläne, Truppen der sogenannten Koalition der Willigen in dem Nachbarland der Russischen Föderation zu stationieren. Der Diplomat betonte:
"Wenn wir begreifen, dass das Territorium der Ukraine nicht als Aufmarschgebiet genutzt wird, um Sicherheitsbedrohungen für Russland zu schaffen, wird auch die Sicherheit der Ukraine gewährleistet."
Zuvor hatte das Außenministerium in Moskau gewarnt, dass eine Stationierung von NATO-Truppen in der Ukraine inakzeptabel sei und eine akute Eskalation bedeuten werde. Präsident Wladimir Putin sagte, dass sein Land westliche Militärkontingente in der Nähe der Staatsgrenze als legitime Angriffsziele betrachten werde.
08:00 Uhr
Peskow: Trump bat Putin um Aussetzung der Angriffe auf Kiew

Der russische Präsident Wladimir Putin hat eine persönliche Bitte von US-Präsident Donald Trump erhalten, die Angriffe auf die ukrainische Hauptstadt vorübergehend auszusetzen. Dies bestätigte Kremlsprecher Dmitri Peskow am Freitag.
Mehr dazu in diesem Videobericht auf unserer Website.
07:31 Uhr
Zweiter Tag in Folge: DVR meldet keine ukrainischen Angriffe binnen 24 Stunden
Die Behörden in Donezk haben innerhalb der vergangenen 24 Stunden keine Angriffe durch ukrainische Truppen registriert. In der Zeitspanne von 0 Uhr am 30. Januar bis 0 Uhr am 31. Januar (Ortszeit) schlugen auf dem Territorium der Volksrepublik keine Geschosse ein. Berichte über Opfer und Infrastrukturschäden lagen nicht vor.
Am Vortag hatten die Behörden von Donezk ebenfalls keine Angriffe aus der Ukraine registriert. Dementsprechend wurden auch gestern keine Opfer oder Infrastrukturschäden gemeldet.
07:03 Uhr
Russische Luftabwehr zerstört in der Nacht 26 ukrainische Drohnen

Archivbild: Ein russisches Flugabwehrraketensystem vom Typ Panzir im russischen Grenzgebiet Belgorod, 22. November 2023NIKOLAI GYNGASOW / TASS Russlands Verteidigungsministerium meldet am Samstagmorgen auf Telegram weitere Versuche der ukrainischen Streitkräfte, Objekte in Russland mit Drohnen anzugreifen. Demnach hat die russische Luftabwehr in der vergangenen Nacht 26 unbemannte Luftfahrzeuge des Gegners abgeschossen. Die Zahl der zerstörten Drohnen listet die Behörde wie folgt auf:
- Gebiet Brjansk – 17,
- Gebiet Smolensk – 7,
- Gebiet Belgorod – 1,
- Teilrepublik Krim – 1.
Weitere Einzelheiten teilt das Ministerium nicht mit.
30.01.2026 22:00 Uhr
22:00 Uhr
Damit beenden wir für heute den Live-Ticker zur Lage im Ukraine-Konflikt. Morgen früh ab 7 Uhr geht es mit der Berichterstattung weiter. Wir wünschen unseren Lesern trotz aller Spannungen in der Welt eine gute Nacht!
Durch die Sperrung von RT zielt die EU darauf ab, eine kritische, nicht prowestliche Informationsquelle zum Schweigen zu bringen. Und dies nicht nur hinsichtlich des Ukraine-Kriegs. Der Zugang zu unserer Website wurde erschwert, mehrere Soziale Medien haben unsere Accounts blockiert. Es liegt nun an uns allen, ob in Deutschland und der EU auch weiterhin ein Journalismus jenseits der Mainstream-Narrative betrieben werden kann. Wenn Euch unsere Artikel gefallen, teilt sie gern überall, wo Ihr aktiv seid. Das ist möglich, denn die EU hat weder unsere Arbeit noch das Lesen und Teilen unserer Artikel verboten. Anmerkung: Allerdings hat Österreich mit der Änderung des "Audiovisuellen Mediendienst-Gesetzes" am 13. April diesbezüglich eine Änderung eingeführt, die möglicherweise auch Privatpersonen betrifft. Deswegen bitten wir Euch bis zur Klärung des Sachverhalts, in Österreich unsere Beiträge vorerst nicht in den Sozialen Medien zu teilen.
Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.


