International

Liveticker Ukraine-Krieg: Russland übergibt 1.000 Gefallene an die Ukraine

Russland führt gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine Militäroperation in der Ukraine durch. Der Westen reagiert mit immer neuen Waffenlieferungen an die Ukraine und beispiellosen Sanktionen gegen Russland. Lesen Sie hier die neuesten Entwicklungen.
Liveticker Ukraine-Krieg: Russland übergibt 1.000 Gefallene an die Ukraine© Wladimir Medinski / Telegram
  • 29.01.2026 17:33 Uhr

    17:33 Uhr

    EU-Kommission stellt Ukraine 145 Millionen Euro Hilfe bereit

    Vor dem Hintergrund von Störungen bei der Strom- und Wärmeversorgung hat die EU-Kommission der Ukraine 145 Millionen Euro an Hilfen zugesagt. Dies geht aus einer Erklärung der Kommission hervor.

    "Die Europäische Kommission kündigt die Bereitstellung von 153 Millionen Euro Soforthilfe für die Ukraine und Moldawien an, das Flüchtlinge aufnimmt, da Millionen Ukrainer mit Kälte und Stromausfällen zu kämpfen haben."

    Von der Gesamtsumme sind 145 Millionen Euro für die Ukraine und acht Millionen Euro für Moldawien vorgesehen. Zudem kündigte die EU-Kommission an, in diesem Monat insgesamt 947 Stromgeneratoren zu liefern.

  • 17:06 Uhr

    Szijjártó: EU will Krieg und ist nicht zu Frieden bereit

    Die Aussage, dass die Europäische Union nicht zu Frieden in der Ukraine bereit sei und den Krieg fortsetzen wolle, sei erstmals offen auf einer Sitzung des Rates der EU-Außenminister gefallen. Dies erklärte Ungarns Außenminister Péter Szijjártó am Donnerstag.

    "Heute gab es erstmals ein offenes Eingeständnis, dass Brüssel und ein erheblicher Teil der EU-Staaten Krieg wollen und den Frieden ablehnen. Mehrere Redner sagten, dass die EU nicht bereit für Frieden ist. Das macht die Lage klarer als bisher."

  • 16:38 Uhr

    Peskow: Bislang keine Reaktion von Selenskij auf Einladung nach Moskau

    Russland hat bislang keine Reaktion von Wladimir Selenskij auf die Einladung nach Moskau zum Treffen mit Wladimir Putin erhalten, erklärt Kremlsprecher Dmitri Peskow. Als Verhandlungsort ziehe Russland nur Moskau in Erwägung, nicht die Vereinigten Arabischen Emirate oder die Türkei.

  • 16:13 Uhr

    Kadyrow: Ukraine-Konflikt muss bis zum Ende geführt werden

    Russland muss die militärische Sonderoperation in der Ukraine bis zum Ende führen, meint Ramsan Kadyrow, der Chef der Teilrepublik Tschetschenien, gegenüber Journalisten im Kreml. Erst danach sollte es Verhandlungen geben, welche auf den Ergebnissen der Kampfhandlungen basieren. Verhandlungen zum aktuellen Zeitpunkt lehnt Kadyrow ab.

    Kadyrow ist am Donnerstag in Moskau eingetroffen, um als Mitglied der russischen Delegation am Treffen zwischen dem russischen Präsidenten Wladimir Putin und dem Staatsoberhaupt der Vereinigten Arabischen Emirate, Muhammad bin Zayid Al Nahyan, teilzunehmen.

  • 15:49 Uhr

    Lawrow: Moskau weiß nicht, welche Sicherheitsgarantien Washington und Kiew vereinbart haben

    Moskau ist es nicht bekannt, über welche Sicherheitsgarantien Washington und Kiew sich geeinigt haben, erklärt der russische Außenminister Sergei Lawrow. TASS zitiert den Diplomaten:

    "Wir wissen nicht, über welche Garantien sie sich geeinigt haben. Es scheinen aber Garantien für das Kiewer Regime zu sein, das eine Politik von Russophobie und Neonazismus betreibt."

    Kürzlich hatte US-Außenminister Marco Rubio in einer Rede vor dem Auswärtigen Ausschuss des Senats bekannt gegeben, dass Washington und seine Partner einen allgemeinen Konsens über Sicherheitsgarantien für Kiew erreichten.

  • 15:24 Uhr

    Mann in Belgorod von ukrainischem Drohnenangriff getötet 

    Ein Mann, der am Mittwoch in der Ortschaft Nowaja Tawolschanka im Gebiet Belgorod bei einem Drohnenangriff der ukrainischen Streitkräfte ums Leben kam, war Mitarbeiter des russischen Katastrophenschutzes. Sein Name war Wladimir Martynjuk. Laut Behörden rettete er während seiner Dienstzeit Dutzende Leben. Das Katastrophenschutzministerium schrieb auf Telegram:

    "Wladimir rettete im Laufe seiner Dienstjahre Dutzende Menschen, leistete Hilfe und schützte das Eigentum der Bürger, stellte sich täglich der Gefahr und riskierte sein Leben. Er war ein kompetenter und pflichtbewusster Spezialist mit großem Verantwortungsbewusstsein, der mutig und selbstlos seine Pflicht erfüllte."

    Martynjuk war regelmäßig an Einsatzorten nach Beschuss, bei Bränden und Evakuierungen aktiv und war dabei mehrfach den Angriffen der ukrainischen Streitkräfte ausgesetzt.

  • 14:53 Uhr

    Uschakow: Putin bereit, Selenskij in Moskau zu treffen

    Falls der ukrainische Machthaber Wladimir Selenskij tatsächlich zu einem Treffen mit dem russischen Präsidenten Wladimir Putin bereit ist, lädt ihn der Kreml nach Moskau ein, erklärte der Berater des russischen Präsidenten, Juri Uschakow, in einem Interview mit dem Journalisten Pawel Sarubin.

    Uschakow betonte, dass Russland Selenskijs Sicherheit garantieren und alle notwendigen Voraussetzungen für die Arbeit schaffen werde.

    Am 27. Januar erklärte der ukrainische Außenminister Andrei Sibiga, dass Selenskij bereit sei, ein direktes Treffen mit Putin abzuhalten, um wichtige offene Fragen des Friedensprozesses zu erörtern. Nach Angaben des Außenministers sind die beiden sensibelsten und umstrittensten Themen nach wie vor territoriale Fragen und die künftige Kontrolle über das Kernkraftwerk Saporoschje. Genau diese Themen sei Selenskij bereit, auf höchster Ebene zu erörtern.

    Ein Video dazu gibt es hier auf unserer Webseite.

  • 14:30 Uhr

    Peskow zu Ukraine-Gesprächen in Abu Dhabi: Dialog soll fortgesetzt werden

    Kremlsprecher Dmitri Peskow hat die für den 1. Februar geplante Gesprächsrunde in Abu Dhabi kommentiert. Dabei werde alles getan, "um die Möglichkeit zur Fortsetzung des Dialogs sicherzustellen" sagte Peskow.

    Auf die Rolle Deutschlands bei den Verhandlungen angesprochen, betonte er, dass "zurzeit von irgendeiner deutschen Vermittlung im Verlauf der Gespräche keine Rede" sei. Auf die Frage, ob Deutschland seit 2022 versucht habe, in die Verhandlungen einbezogen zu werden, bekräftigte Peskow:

    "Nein, es wurden keinerlei Versuche unternommen."

  • 14:17 Uhr

    Kiew kritisiert Trump-Berater wegen mangelnder Kenntnis bezüglich des Krieges

    Kiew wirft einem Berater von US-Präsident Donald Trump mangelndes Wissen über die Details des Ukraine-Konflikts vor. Dies berichtet The Kyiv Independent unter Verweis auf Quellen.

    Demnach habe ein hochrangiger US-Beamter, der an den Bemühungen zur Beendigung des umfassenden Krieges beteiligt sei, "fehlendes Grundverständnis für das politische System der Ukraine und für den Krieg selbst" gezeigt.

    Der Berater soll demnach fälschlicherweise Kirill Budanow, den Leiter des Präsidentenbüros der Ukraine, als Vizepräsidenten bezeichnet haben. Zudem habe er offenbar zentrale Fakten zur Chronologie des Krieges nicht gekannt. Laut Kyiv Independent sorgen solche Aussagen beim ukrainischen Führungspersonal für Verärgerung.

  • 13:57 Uhr

    Luxemburgs Außenminister schlägt der Ukraine eine EU-Alternative vor

    Xavier Bettel schlug vor, dass die Ukraine statt einer EU-Mitgliedschaft das Europäische Politische Gemeinschaftsnetzwerk (EPS) nutzen könnte. Über die Perspektive der Ukraine sagte er:

    "Wir können nicht die Augen verschließen und einfach Kriterien aufheben … Ich glaube an den neuen Mechanismus der Europäischen Politischen Gemeinschaft, bei dem wir nicht auf die Zustimmung der 27 EU-Staaten angewiesen sind, bei dem es 30 bis 40 Mitglieder geben kann, bei dem Pseudo-Schengen-Regeln angewendet werden können und bei dem nicht alle Kriterien zwingend erfüllt sein müssen."

    Er betonte, dass er die Ukrainer, die "ebenfalls für Europa kämpfen", nicht enttäuschen wolle, mahnte aber, dass die Beitrittskriterien für die EU für alle Länder gleich gelten.

Durch die Sperrung von RT zielt die EU darauf ab, eine kritische, nicht prowestliche Informationsquelle zum Schweigen zu bringen. Und dies nicht nur hinsichtlich des Ukraine-Kriegs. Der Zugang zu unserer Website wurde erschwert, mehrere Soziale Medien haben unsere Accounts blockiert. Es liegt nun an uns allen, ob in Deutschland und der EU auch weiterhin ein Journalismus jenseits der Mainstream-Narrative betrieben werden kann. Wenn Euch unsere Artikel gefallen, teilt sie gern überall, wo Ihr aktiv seid. Das ist möglich, denn die EU hat weder unsere Arbeit noch das Lesen und Teilen unserer Artikel verboten. Anmerkung: Allerdings hat Österreich mit der Änderung des "Audiovisuellen Mediendienst-Gesetzes" am 13. April diesbezüglich eine Änderung eingeführt, die möglicherweise auch Privatpersonen betrifft. Deswegen bitten wir Euch bis zur Klärung des Sachverhalts, in Österreich unsere Beiträge vorerst nicht in den Sozialen Medien zu teilen.

Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.