Liveticker Ukraine-Krieg: Russische Armee befreit zwei Orte in Gebieten Sumy und Saporoschje

18.02.2026 15:20 Uhr
15:20 Uhr
"Nur genutzt, um Gegner in die Irre zu führen" – Starlink-Aus lässt Russland unbeeindruckt

Die Abschaltung der Starlink-Terminals hatte keinen Einfluss auf das Kommunikationssystem der russischen Streitkräfte in der Zone der militärischen Sonderoperation. Das erklärte der stellvertretende russische Verteidigungsminister, Alexei Kriworutschko.
Ein Video dazu gibt es hier auf unserer Webseite.
14:48 Uhr
Gebiet Belgorod: Fast 100 ukrainische Drohnen binnen 24 Stunden abgeschossen
Nach Angaben von Wjatscheslaw Gladkow, dem Gouverneur des Gebiets Belgorod, habe das ukrainische Militär in den vergangenen 24 Stunden 63 Orte in zwölf Bezirken angegriffen. Bei den Attacken wurden mindestens 36 Geschosse abgefeuert und 178 unbemannte Luftfahrzeuge eingesetzt, von denen 99 abgefangen wurden.
Infolge der Angriffe erlitten acht zivile Einwohner Verletzungen.
Zu Schaden kamen ein Mehrfamilienhaus, 16 Privathäuser, mehrere Objekte der Energieinfrastruktur, zwei Geschäfte, eine soziale Einrichtung, vier Betriebe, ein Lager sowie 27 Fahrzeuge.
14:30 Uhr
Sacharowa: Absicht Europas, Waffen an Kiew zu liefern, zeigt Unwilligkeit zum Frieden
Die Erklärungen von Kiews europäischen Partnern, die Ukraine weiterhin mit Waffen zu beliefern, demonstrierten die Unwilligkeit Europas zum Frieden. Dies erklärt Maria Sacharowa, die Sprecherin des russischen Außenministeriums, gegenüber Journalisten.
"Jetzt sagen sie, dass sie das Kiewer Regime trotz des Verlaufs der Friedensverhandlungen mit Waffen beliefern werden. Das zeigt, dass sie nur an eins denken – die Fortsetzung des Gemetzels, die Fortsetzung des hybriden Krieges."
14:14 Uhr
Frontbericht des russischen Verteidigungsministeriums
In seinem täglichen Frontbericht gibt Russlands Verteidigungsministerium die Verluste des ukrainischen Militärs im Verlauf des vergangenen Tages bekannt.
Nach Angaben der Behörde verlor Kiew bei Kämpfen gegen den russischen Truppenverband Nord bis zu 210 Soldaten, 23 Autos, zwei Artilleriegeschütze, eine Eloka-Anlage sowie vier Munitions- und Materiallager.
Einheiten des Truppenverbands West verbesserten ihre taktische Stellung, wobei das ukrainische Militär bis zu 140 Kämpfer einbüßen musste. Drei gepanzerte Kampffahrzeuge, 17 Autos, zwei Geschütze, ein Mehrfachraketenwerfer sowie ein Munitionslager wurden zerstört.
Auch der Truppenverband Süd bezog günstigere Stellungen. In dessen Zuständigkeitsbereich mussten Kiews Truppen Verluste von über 145 Kämpfern, vier gepanzerten Kampffahrzeugen, sechs Autos, einem Geschütz, zwei Eloka-Anlagen und einem Materiallager hinnehmen.
Ukrainische Verluste bei Kämpfen gegen den Truppenverband Mitte beliefen sich auf bis zu 340 Soldaten. Vier gepanzerte Kampffahrzeuge und neun Autos wurden ausgeschaltet.
Gegen den vorrückenden Truppenverband Ost verlor die ukrainische Armee bis zu 345 Soldaten, einen gepanzerten Mannschaftstransporter, zwölf Autos, einen Grad-Mehrfachraketenwerfer und ein Materiallager.
Einheiten des Truppenverbands Dnjepr verbesserten ihre taktische Stellung, wobei Kiew bis zu 55 Kämpfer, 16 Autos und drei Munitions- und Materiallager verlor.
Russlands Luftabwehr schoss entlang der gesamten Frontlinie zwei Lenkgleitbomben, elf HIMARS-Geschosse sowie 155 Starrflügler-Drohnen ab.
14:05 Uhr
Russische Armee drängt ukrainische Truppen zurück, um Beschuss von Grenzgebieten zu verhindern
Die russischen Streitkräfte drängten den Gegner von der Staatsgrenze zurück, um Angriffe auf die Grenzregionen zu verhindern, berichtet das russische Verteidigungsministerium in Moskau.
"Die Truppen setzen den Vormarsch täglich fort und drängen damit den Gegner von der Staatsgrenze zurück, um die Sicherheit der Zivilbevölkerung zu gewährleisten. Das Hauptziel ist es, den Gegner daran zu hindern, Grenzregionen mit Kampfdrohnen zu beschießen und anzugreifen."
13:56 Uhr
Peskow zu Genf-Gesprächen: Direkte Berichte werden dem Präsidenten vorgelegt
Im Verlauf der Friedensverhandlungen in Genf werden dem russischen Präsidenten Wladimir Putin direkte Berichte vorgelegt, sagt der Kremlsprecher Dmitri Peskow gegenüber Journalisten.
"Es gibt natürlich direkte Berichte an den Präsidenten, aber es ist noch zu früh, um über irgendwelche Einschätzungen zu sprechen."
13:32 Uhr
Russische Armee befreit zwei Orte in Gebieten Sumy und Saporoschje

SymbolbildSergei Bobylew / Sputnik Einheiten des Truppenverbandes Nord haben binnen 24 Stunden die Ortschaft Charkowka im Gebiet Sumy befreit. Das berichtet das Verteidigungsministerium in Moskau.
Die Siedlung Krinitschnoje im Gebiet Saporoschje wurde durch Einheiten des Truppenverbandes Ost befreit.
13:12 Uhr
Medien: Europäische Delegationen auf Bitte Selenskijs nach Genf eingeladen
Die Delegationen aus Europa seien nach Genf eingeladen worden, nachdem Wladimir Selenskij die USA gebeten hatte, sie in den Prozess einzubeziehen. Dies berichtet die Zeitung Mundo unter Berufung auf die Quellen.
"Die Delegationen aus mehreren europäischen Ländern waren in Genf anwesend, nahmen aber nicht an den trilateralen Friedensverhandlungen teil. Die Europäer wurden eingeladen, nachdem Selenskij die US-Beamten gebeten hat, sie in den Prozess einzubeziehen."
Einer der Quellen zufolge würden die Vertreter der USA und der Ukraine die europäischen Partner über den Verlauf der Gespräche informieren.
12:48 Uhr
Tausende Haushalte im Gebiet Odessa ohne Strom
Nach Angaben von Artjom Nekrassow, dem ersten stellvertretenden Energieminister der Ukraine, seien im Gebiet Odessa aufgrund von Schäden an der Energieinfrastruktur und des Unwetters mehr als 99.000 Nutzer ohne Strom.
Zudem seien mehrere Haushalte in den Gebieten Dnjepropetrowsk, Sumy und auf dem von Kiew kontrollierten Teil des Gebiets Cherson wegen Schäden an Energieobjekten ohne Stromversorgung.
Nach Angaben des Energieunternehmens Ukrenergo würden am Mittwoch in den meisten Regionen der Ukraine weiterhin stündliche Notstromabschaltungen durchgeführt.
12:24 Uhr
Szijjártó: Selenskijs Aussage über Verteidigung Europas durch Ukraine ist eine Lüge
Die Erklärung von Wladimir Selenskij, dass die Ukraine Europa angeblich verteidige, sei eine Lüge, meint der ungarische Außenminister Péter Szijjártó.
"Deswegen sind die Erklärungen der ukrainischen und europäischen Politiker, dass die Ukraine Europa angeblich verteidige, eine große Lüge. Die europäischen Länder werden von der NATO und nicht von der Ukraine verteidigt. Die Ukraine kämpft für sich selbst."
Szijjártó betont, dass Ungarn seit Kriegsbeginn keine Waffen an die Ukraine geliefert habe. Budapest sei überzeugt, dass die Ukraine-Krise nur durch Verhandlungen beigelegt werden könne. Deswegen habe Ungarn die Kommunikationskanäle zu Russland immer offen gehalten, so Szijjártó.
Durch die Sperrung von RT zielt die EU darauf ab, eine kritische, nicht prowestliche Informationsquelle zum Schweigen zu bringen. Und dies nicht nur hinsichtlich des Ukraine-Kriegs. Der Zugang zu unserer Website wurde erschwert, mehrere Soziale Medien haben unsere Accounts blockiert. Es liegt nun an uns allen, ob in Deutschland und der EU auch weiterhin ein Journalismus jenseits der Mainstream-Narrative betrieben werden kann. Wenn Euch unsere Artikel gefallen, teilt sie gern überall, wo Ihr aktiv seid. Das ist möglich, denn die EU hat weder unsere Arbeit noch das Lesen und Teilen unserer Artikel verboten. Anmerkung: Allerdings hat Österreich mit der Änderung des "Audiovisuellen Mediendienst-Gesetzes" am 13. April diesbezüglich eine Änderung eingeführt, die möglicherweise auch Privatpersonen betrifft. Deswegen bitten wir Euch bis zur Klärung des Sachverhalts, in Österreich unsere Beiträge vorerst nicht in den Sozialen Medien zu teilen.
Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.

