International

Liveticker Ukraine-Krieg: Acht Tote nach Drohnenangriff der Ukraine auf Klinik in DVR

Russland führt gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine Militäroperation in der Ukraine durch. Der Westen reagiert mit immer neuen Waffenlieferungen an die Ukraine und beispiellosen Sanktionen gegen Russland. Lesen Sie hier die neuesten Entwicklungen.
Liveticker Ukraine-Krieg: Acht Tote nach Drohnenangriff der Ukraine auf Klinik in DVRQuelle: TASS © Michail Tereschtschenko
  • 12.03.2026 20:39 Uhr

    20:39 Uhr

    16-Jährige bei ukrainischem Drohnenangriff im Gebiet Belgorod verletzt

    Im russischen Gebiet Belgorod ist eine 16-jährige Jugendliche bei der Explosion einer ukrainischen Drohne im Dorf Iwanowskaja Lisiza im Bezirk Graiworon verletzt worden. Dies teilt Gouverneur Wjatscheslaw Gladkow auf Telegram mit:

    "Die ukrainischen Streitkräfte griffen fünf Gemeinden unserer Region an. Die Verletzte erlitt ein Minen-Explosions-Trauma, Splitterverletzungen an den Beinen sowie einen offenen Schienbeinbruch. Ein Rettungsteam bringt sie in das regionale Kinderkrankenhaus."

  • 20:20 Uhr

    Erdoğan betont engen Dialog mit UNO zur Lösung des Ukraine-Konflikts

    Der türkische Präsident Recep Tayyip Erdoğan erklärte, dass sein Land den engen Dialog mit den Vereinten Nationen (UNO) zur Beilegung des Konflikts in der Ukraine fortsetzt. Bei einer gemeinsamen Veranstaltung mit UN-Generalsekretär António Guterres in Ankara sagte Erdoğan:

    "Wir arbeiten weiterhin eng mit der UNO im Rahmen der Bemühungen um ein Ende des Krieges zwischen Russland und der Ukraine zusammen. Diplomatie und Dialog sind der sicherste Weg zu einem gerechten und dauerhaften Frieden."

    Der türkische Staatschef erinnerte daran, dass die Türkei in den vergangenen zehn Jahren einen intensiven Dialog mit Guterres über Fragen geführt habe, die den Frieden in der Region und weltweit bedrohten. Er hob Erfolge wie die Schwarzes-Meer-Getreideinitiative hervor, die gemeinsam mit Guterres umgesetzt wurde und eine globale Ernährungskrise abwenden konnte.

  • 19:59 Uhr

    Experte: Angriffe auf Sotschi erfolgten von Booten in neutralen Gewässern aus

    Vor einem Tag endete ein beispielloser Angriff der Ukraine auf Sotschi – die Stadt wurde mehr als 30 Stunden lang mit Drohnen und Raketen angegriffen. Während dieser Zeit wurden Sotschi, das Zentrum Sirius, Anapa, Gelendschik, Noworossijsk, der Krim-Bezirk und später auch Krasnodar angegriffen.
    Laut dem Militärexperten Wladimir Popow versucht Kiew auf diese Weise, sich mit aller Kraft zu behaupten, da die iranische Agenda nicht nur die Aufmerksamkeit, sondern auch die militärischen Ressourcen des Westens ablenkt. In einem Gespräch mit der Zeitung Moskowski Komsomolez bemerkte er:

    "Über der Ukraine schwebt eine reale Bedrohung. Wenn die USA und die Koalitionsstreitkräfte im Nahen Osten feststecken, wird ihr weniger Aufmerksamkeit geschenkt werden. Es ist nicht auszuschließen, dass Selenskij und seine Regierung heute alles zeigen, um auf sich aufmerksam zu machen. Die Schwarzmeerküste ist für sie ein Leckerbissen. Auch Großbritannien und Frankreich zeigen großes Interesse daran. Diese Länder träumen davon, sich ein Stück Land zu sichern und dort ihre Stützpunkte zu errichten. Sie helfen der Ukraine nicht aus reiner Herzensgüte, sondern arbeiten für sich selbst und ihre Zukunft. Großbritannien unterstützt die Ukraine derzeit aktiv mit schnellen Seebooten und unbemannten Booten. Und ich glaube, dass die Raketenabschüsse in der Region Noworossijsk, Tuapse und Sotschi genau von diesen Booten aus erfolgten, die nachts in neutrale Gewässer fuhren."

  • 19:35 Uhr

    Angriff auf einen landwirtschaftlichen Betrieb in Kuban – ein Toter, zwei Verletzte

    Wie der Gouverneur der Region Krasnodar, Weniamin Kondratjew, mitteilte, haben ukrainische Drohnen einen landwirtschaftlichen Betrieb in der Region Krasnodar angegriffen. Dabei kam eine Person ums Leben, zwei weitere wurden verletzt. Durch den Drohnenangriff wurde ein landwirtschaftlicher Betrieb im Industriegebiet der Ortschaft Nowominskaja im Bezirk Kanewski beschädigt.

  • 19:09 Uhr

    Mann bei ukrainischem Drohnenangriff auf Milchfarm verletzt

    Im Korenewski Bezirk des russischen Gebiets Kursk ist ein 60-jähriger Mann bei einem Drohnenangriff der ukrainischen Streitkräfte auf eine Milchfarm verletzt worden. Dies teilt Gouverneur Alexander Chinschtein mit. Der Mann habe Verletzungen mittleren Schweregrads erlitten: Minen-Explosions-Trauma, eine Schusswunde am Kopf sowie Splitterverletzungen an Arm und Bein.

  • 18:40 Uhr

    Chef des Paralympischen Komitees: "Alle haben Vorwürfe der Ukrainer satt"

    Das Paralympische Komitee der Ukraine hat dem Internationalen Paralympischen Komitee (IPC) Diskriminierung gegenüber der ukrainischen Mannschaft und besondere Loyalität gegenüber Russland und Weißrussland vorgeworfen. Das IPC erklärte daraufhin, dass es dem Paralympischen Komitee der Ukraine nicht gestatten werde, die Regeln bei den Paralympischen Spielen in Italien zu verletzen und dabei Sympathien für sich zu nutzen. Und der Vorsitzende des Paralympischen Komitees Russlands, Pawel Roschkow, stellte fest, dass alle die Vorwürfe der ukrainischen Delegation bei den Paralympics in Italien satt hätten und niemand ihnen mehr Beachtung schenke. Im Gespräch mit Journalisten betonte er: 

    "Wir sind es leid, auf unbegreifliche Fragen zur Politik zu antworten. Lassen Sie uns über Sport sprechen. Für sie ist es ein Todeskampf – je weiter, desto schlimmer. Ob jemand von den Ukrainern sich irgendwo von den Russen wegdreht oder nicht – niemand schenkt dem Beachtung. Alle sind es leid, das sehen wir an den jüngsten Erklärungen des IPC."

  • 18:19 Uhr

    Bericht: Protest in Kiew gegen Kommandeur der ukrainischen Streitkräfte

    In Kiew hat eine Protestaktion mit der Forderung nach dem Rücktritt und der strafrechtlichen Verfolgung von Oleg Schirjajew, dem Kommandeur des 225. separaten Sturmregiments der ukrainischen Streitkräfte, stattgefunden. An der Veranstaltung nahmen Hunderte Angehörige vermisster Soldaten des Sturmregiments teil. Dies berichtet die Nachrichtenagentur RIA Nowosti unter Verweis auf russische Sicherheitsstrukturen.

    Laut der Quelle schlossen sich der Aktion auch ukrainische Nationalisten an, um zu verhindern, dass Schirjajew den Posten des Kommandeurs der Sturmtrupps der ukrainischen Streitkräfte übernimmt und seine politische Karriere vorantreibt. Es handelt sich faktisch um die erste Protestaktion, die sich gezielt gegen einen konkreten Kommandeur der ukrainischen Streitkräfte richtet.

  • 17:44 Uhr

    Experte: Kiew versucht Attentat auf ungarischen Ministerpräsidenten

    Nach Ansicht des Militärpolitikwissenschaftlers Alexander Perendschiew könnte Kiew nach den Drohungen gegen Viktor Orbán zur Tat schreiten und versuchen, ein Attentat auf den ungarischen Ministerpräsidenten zu organisieren sowie eine Reihe von Sabotageakten und Terroranschlägen auf ungarischem Gebiet zu verüben. Dies erklärte er in einem Gespräch mit dem Nachrichtenportal News.ru. Der Experte vermutete, dass die möglichen Anschläge nicht von ukrainischen Flüchtlingen, sondern von proukrainisch eingestellten ungarischen Bürgern verübt werden könnten, und erinnerte an das Attentat auf den slowakischen Ministerpräsidenten Robert Fico. Perendschiew betonte:

    "Drohungen müssen immer ernst genommen werden, und natürlich müssen sowohl Orbán selbst als auch die für die Sicherheit des Politikers und seiner Familie verantwortlichen Personen Maßnahmen ergreifen. Zweitens muss der ungarische Geheimdienst aktiv nach Personen suchen, die Sabotage- oder Terroraktivitäten direkt in Ungarn planen könnten."

  • 17:17 Uhr

    Medien: Ukraine will Oppositionsabgeordnete an die Front schicken

    Ukrainische Politiker sprechen über die Notwendigkeit eines Gesetzes zur Mobilisierung der Rada-Opposition, da diese nicht bereit ist, mit der Fraktion "Diener des Volkes" von Wladimir Selenskij zusammenzuarbeiten, berichtet die Nachrichtenagentur RIA Nowosti unter Berufung auf die Zeitung Ukrainskaja Prawda. In dem Artikel der Zeitung heißt es dazu:

    "Man sollte nach den Ursachen für das Aufkommen verschiedener extravaganter Ideen suchen, wie beispielsweise der Verabschiedung eines Gesetzes zur Mobilisierung von Abgeordneten […] Die 'Mobilisierungsvariante' könnte für die Regierung auch ein gutes Instrument zur Kontrolle der Opposition sein. Das klingt seltsam, aber es sieht so aus, als hätte das Team von Selenskij keine anderen Ressourcen mehr, um Partner außerhalb der eigenen Partei zu suchen."

  • 16:40 Uhr

    Orbán bespricht mit Kommission zur Druschba-Pipeline Vorgehen gegenüber den ukrainischen Behörden

    Der ungarische Ministerpräsident Viktor Orbán telefonierte mit dem Staatssekretär des ungarischen Energieministeriums, Gábor Csépek, der die Kommission zur Inspektion des Zustands der Ölpipeline Druschba leitet. Er besprach mit ihm die Strategie für den Umgang mit den ukrainischen Behörden, die den Kontakt verweigern und die Kommission nicht zur Ölpipeline lassen wollen.

    Am Mittwoch hatte Zoltán Kovács, ein Vertreter der ungarischen Regierung, erklärt, dass eine Kommission aus Ungarn sich auf den Weg gemacht habe, um den Zustand der von der Ukraine stillgelegten Ölpipeline Druschba zu inspizieren. Das ukrainische Außenministerium reagierte auf die Ankunft und erklärte, dass die ungarischen Beamten keinen offiziellen Status hätten und von Kiew als Touristen betrachtet würden.

Durch die Sperrung von RT zielt die EU darauf ab, eine kritische, nicht prowestliche Informationsquelle zum Schweigen zu bringen. Und dies nicht nur hinsichtlich des Ukraine-Kriegs. Der Zugang zu unserer Website wurde erschwert, mehrere Soziale Medien haben unsere Accounts blockiert. Es liegt nun an uns allen, ob in Deutschland und der EU auch weiterhin ein Journalismus jenseits der Mainstream-Narrative betrieben werden kann. Wenn Euch unsere Artikel gefallen, teilt sie gern überall, wo Ihr aktiv seid. Das ist möglich, denn die EU hat weder unsere Arbeit noch das Lesen und Teilen unserer Artikel verboten. Anmerkung: Allerdings hat Österreich mit der Änderung des "Audiovisuellen Mediendienst-Gesetzes" am 13. April diesbezüglich eine Änderung eingeführt, die möglicherweise auch Privatpersonen betrifft. Deswegen bitten wir Euch bis zur Klärung des Sachverhalts, in Österreich unsere Beiträge vorerst nicht in den Sozialen Medien zu teilen.

Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.