Liveticker Ukraine-Krieg – Generalstab: Russische Truppen befreien 99,7 Prozent der LVR

30.08.2025 21:00 Uhr
21:00 Uhr
Damit beenden wir für heute den Live-Ticker zur Lage im Ukraine-Konflikt. Morgen früh ab 7 Uhr geht es mit der Berichterstattung weiter. Wir wünschen unseren Lesern trotz aller Spannungen in der Welt eine gute Nacht!
20:57 Uhr
Szijjártó: EU-Kommission wahrt die Interessen der Ukraine, nicht die ihrer Mitgliedstaaten
Budapest hat bisher keine Antwort von der Europäischen Kommission auf den Brief mit Bezug auf den ukrainischen Angriff auf die Ölpipeline Druschba erhalten. Ungarns Außenminister Péter Szijjártó erklärte dies am Rande eines EU-Treffens am Samstag in Dänemark.
In dem Schreiben forderte Ungarn gemeinsam mit der Slowakei die EU-Kommission auf, Maßnahmen gegen Kiew zu ergreifen, das die Energiesicherheit der EU-Staaten bedrohe.
Die Tatsache, dass eine Antwort aus Brüssel immer noch ausbleibe, macht laut Szijjártó deutlich, dass die derzeitige EU-Kommission entgegen ihrer Bestimmung nicht die Interessen der EU-Länder, sondern die der Ukraine vertrete.
20:51 Uhr
Verteidigungsminister Beloussow: Russische Truppen befreien pro Monat bis zu 700 Quadratkilometer
Russlands Verteidigungsminister Andrei Beloussow berichtete am Freitag bei einer Sitzung des Ministeriums in Moskau, dass die russischen Streitkräfte im Gebiet der militärischen Sonderoperation derzeit bis zu 700 Quadratkilometer pro Monat befreien.
Die Kampffähigkeit der ukrainischen Armee sei mittlerweile "erheblich geschwächt". Seit Beginn 2025 sollen die ukrainischen Streitkräfte mehr als 340.000 Soldaten und über 65.000 Einheiten verschiedener Waffen verloren haben.
Ein Video dazu finden Sie hier auf unserer Website
20:40 Uhr
590 Menschen bleiben nach Invasion in Gebiet Kursk vermisst
Im Gebiet Kursk gelten nach der Invasion der ukrainischen Streitkräfte 590 Menschen als vermisst. Dies teilte der amtierende Gouverneur der Region Alexander Chinschtein mit. Auf seinem Telegram-Kanal schrieb er:
"Wir haben eine weitere Sitzung der Arbeitsgruppe zu den Vermissten des ukrainischen Überfalls auf unser Gebiet abgehalten ... 590 Menschen gelten nach wie vor als vermisst. Wir kennen den Aufenthaltsort von 300 von ihnen (Lebende, Gefangene und in befreiten Ortschaften Befindliche sowie Getötete). Wie Kollegen aus dem Büro des Menschenrechtsbeauftragten Russlands mitteilten, befinden sich 23 Einwohner Kursks in der ukrainischen Region Sumy, wobei Verhandlungen über sie laufen. Diese Arbeit wird trotz allem fortgesetzt. Über das Schicksal von 290 Personen gibt es leider noch immer keine genauen Informationen."
20:28 Uhr
"Kommandeur des Maidan" und ehemaliger Rada-Sprecher Andrei Parubi in Lwow erschossen
Andrei Parubi, rechtsextremer ukrainischer Politiker und ehemaliger Sprecher des ukrainischen Parlaments, ist in Lwow auf offener Straße erschossen worden. Der Täter konnte unerkannt entkommen, die Fahndung läuft.
In den sozialen Medien kursieren Aufnahmen einer Überwachungskamera, die den Vorfall zeigen sollen.
Parubi gilt als Kommandeur der Maidanproteste und Drahtzieher des Massakers in Odessa, dem 48 Menschen zum Opfer fielen. Ein Video aus dem Jahr 2014 soll zeigen, wie er Scharfschützen dabei zusieht, wie diese Waffen aus einem Gebäude herausbringen.
Ein Video dazu finden Sie hier auf unserer Website
20:10 Uhr
Russische Streitkräfte zerstören westliche Ausrüstung in Saporoschje
Das russische Militär hat das Konstruktionsbüro Iwtschenko-Progress in der von den ukrainischen Streitkräften kontrollierten Stadt Saporoschje angegriffen. Wladimir Rogow, Mitglied der Gesellschaftskammer Russlands, teilte dies im Gespräch mit der Nachrichtenagentur RIA Nowosti mit.
Bei dem Angriff wurde demzufolge teure Ausrüstung aus westlicher Produktion, die bei der Entwicklung von Flugzeugtriebwerken verwendet wurde, in großem Umfang zerstört.
Laut Rogow wird nun die Entwicklung und Modernisierung von Hubschrauber- und Flugzeugmotoren für die ukrainische Armee auf Eis gelegt.
Russlands Verteidigungsministerium gab zuvor bekannt, dass in der Nacht zum Samstag größere ukrainische Rüstungsunternehmen, darunter auch in Saporoschje, attackiert worden seien.
19:58 Uhr
Bloomberg: USA und Ukraine wählen erste Unternehmen für gemeinsame Investitionen aus
Wie die US-Nachrichtenagentur Bloomberg unter Berufung auf den ukrainischen Wirtschaftsminister Alexej Sobolew berichtet, werden die USA und die Ukraine im September entscheiden, welche Unternehmen als erste Gelder aus dem gemeinsamen Investitionsfonds im Rahmen des Rohstoffdeals erhalten sollen. Nach Angaben der Agentur traf sich die ukrainische Ministerpräsidentin Julia Swiridenko am Freitag mit der Leitung der amerikanischen Börse Nasdaq, um Investitionen in der Ukraine zu besprechen. In dem Bericht von Bloomberg heißt es:
"Sobolew erklärte, dass eine US-Delegation im September die Ukraine besuchen werde, um zu entscheiden, welche Unternehmen im Rahmen der ersten Investitionen des Mineralressourcenfonds der USA und der Ukraine Geld erhalten werden."19:39 Uhr
Generalstab: Russische Truppen befreien 99,7 Prozent des Territoriums der LVR
SymbolbildRIA Nowosti / Sputnik Laut Waleri Gerasimow, Chef des Generalstabs der russischen Streitkräfte, haben die russischen Truppen nun 99,7 Prozent des Territoriums der Lugansker Volksrepublik und 79 Prozent des Territoriums der Donezker Volksrepublik befreit. Außerdem kontrollieren die russischen Streitkräfte 74 Prozent der Region Saporoschje und 76 Prozent der Region Cherson. Darüber schreibt die Agentur RIA Nowosti. Wie Gerasimow weiter berichtete, baue die russische Armee derzeit erfolgreich eine Sicherheitszone entlang der russischen Grenze in den Regionen Sumy und Charkow in der Ukraine auf. Der Chef des Generalstabs merkte auch an, dass die russische Armee ihren ununterbrochenen Vormarsch fast entlang der gesamten Frontlinie fortsetze. Er betonte:
"Derzeit liegt die strategische Initiative vollständig bei den russischen Truppen."19:22 Uhr
Türkische Medien: USA und westliche Länder sind Putin gegenüber ganz offen verlogen
Die türkische Zeitung Sabah hat auf die Verlogenheit der westlichen Eliten gegenüber Russland und Wladimir Putins Politik in der Ukraine hingewiesen. Der Autor der Zeitung hat den Konflikt in der Ukraine mit dem im Nahen Osten verglichen und festgestellt, dass die USA und die westlichen Länder sehr wohl wissen, dass es nicht das Ziel des russischen Präsidenten Wladimir Putin ist, die ukrainische Bevölkerung anzugreifen – und trotzdem so tun, als wäre das nicht der Fall. In dem Beitrag zu diesem Thema heißt es:
"Europäische und US-Politiker wissen sehr wohl, dass der russische Präsident Wladimir Putin im Krieg in der Ukraine keine Zivilisten angreift. Dennoch haben sie ihn politisch 'gelyncht'. Benjamin Netanjahu hingegen, einen anerkannten Mörder und Völkermörder, behandeln sie nach wie vor wie einen 'Kriegshelden' ... Dieselben westlichen Politiker, die es nie geschafft haben, Netanjahus Verbrechen klar zu verurteilen, haben sich nach den Angriffen der russischen Truppen auf Kiew geschlossen auf Putin gestürzt. Keine Logik kann diese unmoralischen Doppelmoralstandards und die dreiste Heuchelei des Westens rechtfertigen, der zu Gaza schweigt, aber über Kiew jammert. Die Geschichte und die Menschheit werden diese Schande nicht vergessen."
18:59 Uhr
"Worüber soll man reden? – Poljanski zweifelt an einem Treffen zwischen Putin und Selenskij
Russlands stellvertretender UN-Botschafter Dmitri Poljanski äußerte sich am Freitag bei einer Sitzung des UN-Sicherheitsrats unter anderem zu den jüngsten russischen Angriffen auf Kiew.
Demnach seien Ziele des militärisch-industriellen Komplexes der Ukraine angegriffen worden. Der Einschlag auf zivile Ziele, darunter die Vertretung der EU, sei laut dem Diplomaten auf herabfallende Trümmer von Raketen und Drohnen zurückzuführen, die durch die ukrainische Luftabwehr abgeschossen wurden. Eine von der EU ausgearbeitete Erklärung wirft Russland dafür "Kriegsverbrechen" vor.
Poljanski stellte außerdem den Sinn von Friedensgesprächen zwischen Wladimir Putin und Wladimir Selenskij infrage, sofern der ukrainische Präsident die wichtigsten Forderungen Moskaus weiterhin ablehnt.
Ein Video dazu finden Sie hier auf unserer Website
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Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.