International

Liveticker Ukraine-Krieg: Kiew ordnet teilweise Evakuierung von Saporoschje an

Russland führt gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine Militäroperation in der Ukraine durch. Der Westen reagiert mit immer neuen Waffenlieferungen an die Ukraine und beispiellosen Sanktionen gegen Russland. Lesen Sie hier die neuesten Entwicklungen.
Liveticker Ukraine-Krieg: Kiew ordnet teilweise Evakuierung von Saporoschje an© Urheberrechtlich geschützt
  • 19.06.2026 12:15 Uhr

    12:15 Uhr

    Lawrow: Europas Ziel keine Verhandlungen, sondern Rettung des Selenskij-Regimes

    Europa nutzt sein "politisches Kapital" für Kriegsvorbereitungen gegen Russland, wobei es die Ukraine als "Hammer" instrumentalisiert und ukrainische Terroranschläge ignoriert, erklärt Russlands Außenminister Sergei Lawrow. In einem Artikel führt er dazu aus:

    "Das reale Ziel europäischer Staatschefs ist nicht, mit Russland zu verhandeln, sondern Selenskijs Regime zu retten, um es als Aufmarschplatz für den Kampf gegen Russland zu bewahren. Dazu wollen die europäischen Hauptstädte möglichst schnell einen Waffenstillstand erreichen, um eine Niederlage des ukrainischen Militärs an der Front zu vermeiden. Der Konflikt soll ohne eine Beseitigung seiner Ursachen eingefroren werden, wonach sogleich Truppen der britisch-französischen 'Koalition der Willigen' in die Ukraine einmarschieren sollen."

    Der Minister warnte vor ernsthaften Risiken dieser Politik für die globale Sicherheit:

    "Eine direkte Konfrontation zwischen der NATO und Russland kann schnell zu einem Austausch von Nuklearschlägen mit katastrophalen Folgen ausarten."

    Lawrow betonte dabei, dass Russland nicht prinzipiell auf Kontakte zu Europa verzichte. Russland sehe Europa als eine an einer russischen Niederlage interessierte Konfliktpartei, zumal es sich selbst entsprechend positioniere.

    Der auf der Webseite des russischen Außenministeriums veröffentlichte Artikel von Lawrow hätte ursprünglich in der Zeitung Politico Europe erscheinen sollen, allerdings sagte deren Redaktion die Publikation kurzfristig ab.

  • 11:15 Uhr

    AKW Saporoschje – Ukraine greift Transporthalle mit Drohnen an

    Die Transporthalle des Kernkraftwerks Saporoschje ist in der vergangenen Nacht zum Ziel eines Massenangriffs ukrainischer Drohnen geworden. Wie aus einer Mitteilung des Pressediensts des Kraftwerks hervorgeht, wurde die Halle mindestens 14 Mal angegriffen, worauf ein Brand ausbrach. Menschen kamen dabei nicht zu Schaden. Eine Schadensbewertung sei jedoch durch das Risiko erneuter Angriffe erschwert. Die Mitteilung betont weiter:

    "Solche Angriffe verfolgen ein einziges Ziel – die Transportinfrastruktur des Kraftwerks zu schädigen, Logistik und Personaltransport zu erschweren und somit zusätzliche Risiken für den sicheren Betrieb des AKW Saporoschje zu schaffen."

    Trotz der Provokationen tun die Mitarbeiter des Kraftwerks alles Mögliche, um seinen sicheren Betrieb zu gewährleisten, so die Meldung weiter.

    Jewgenija Jaschina, Kommunikationsdirektorin des AKW, kündigte an, den Angriff gegenüber der Internationalen Atomenergie-Organisation (IAEA) zu melden.

  • 10:04 Uhr

    Gebiet Belgorod: Zivilist durch ukrainischen Angriff getötet

    Das Gebiet Belgorod wurde am vergangenen Tag über 100 Mal durch das ukrainische Militär angegriffen, ein Zivilist kam dabei ums Leben. Der amtierende Gouverneur der Region, Alexandr Schuwajew, berichtet dazu:

    "Während des vergangenen Tages hat das ukrainische Militär 102 das Gebiet Belgorod angegriffen. Bei einem vorsätzlichen Angriff im Kreis Rakitnoje kam ein Zivilist ums Leben. In den Kreisen Wolokonowka, Rakitnoje, Krasnaja Jaruga und Schebekino wurden sieben Menschen verwundet."

  • 09:04 Uhr

    Kiew ordnet teilweise Evakuierung von Saporoschje an

    Ukrainische Behörden evakuieren die Bevölkerung aus den von ihnen besetzten Teilen des Gebiets Saporoschje. Oleg Muratschew, stellvertretender Minister für regionale Sicherheit des Gebiets, berichtete dazu gegenüber der Nachrichtenagentur RIA Nowosti:

    "Es gibt bestätigte Fälle von Evakuierung aus Siedlungen im ukrainisch kontrollierten Teil. Die größten davon sind Orechow und Nikopol. Es gibt auch Angaben über eine Evakuierung von Saporoschje, doch dort hat sie einen selektiven und partiellen Charakter."

  • 07:55 Uhr

    Russlands Luftabwehr zerstört 133 ukrainische Drohnen in der Nacht

    Im Verlauf der vergangenen Nacht haben russische Luftabwehrkräfte insgesamt 133 ukrainische Drohnen abgeschossen. Wie Russlands Verteidigungsministerium berichtet, wurden die Drohnen zwischen 20 Uhr Moskauer Zeit am 18. Juni und 07 Uhr Moskauer Zeit am 19. Juni über den Gebieten Belgorod, Brjansk, Kaluga, Kursk, Woronesch, Orjol, Smolensk, Tula, Rostow, Rjasan, Moskau, der Krim und dem Schwarzen Meer zerstört.

  • 18.06.2026 22:00 Uhr

    22:00 Uhr

    Damit beenden wir für heute den Live-Ticker zur Lage im Ukraine-Konflikt. Morgen früh ab 7 Uhr geht es mit der Berichterstattung weiter. Wir wünschen unseren Lesern trotz aller Spannungen in der Welt eine gute Nacht!

  • 21:59 Uhr

    Uschakow: Europäer treiben den Krieg weiter voran, ohne die Lage in der Ukraine zu begreifen

    Die europäischen Länder werden von der falschen Vorstellung geleitet, dass sich die Lage auf dem Schlachtfeld zugunsten der ukrainischen Streitkräfte entwickelt. Dies erklärte der Berater des russischen Präsidenten, Juri Uschakow, am 18. Juni gegenüber der Presse. Seiner Aussage zufolge lässt sich genau dadurch die Haltung der europäischen Staaten erklären, die eine Fortsetzung des Konflikts befürworten.

    Die Mitgliedstaaten der G7 haben sich auf ihrem Gipfeltreffen darauf verständigt, die militärische Hilfe für die Ukraine auszuweiten und die Lieferungen von Luftabwehrsystemen sowie Langstreckenraketen zu erhöhen. Außerdem wollen die G7-Staaten den Energiesektor der Ukraine zusätzlich unterstützen, um dem Land beim Überstehen des bevorstehenden Winters zu helfen.

    Ein Video dazu gibt es hier auf unserer Webseite.

  • 21:50 Uhr

    Medien: Anschlag auf Drohnenhersteller für die Ukraine in Frankreich

    Anfang Juni ist das Werk des französischen Unternehmens Delair, das Drohnen für die Ukraine produziert, Ziel eines Angriffs geworden. Dies berichtet die Zeitung Le Parisien unter Verweis auf informierte Quellen. Demnach wurden am 1. Juni mehrere Molotowcocktails auf das Betriebsgelände geworfen. Auf Aufnahmen von Überwachungskameras seien mehrere Personen zu sehen. Die Staatsanwaltschaft von Toulouse leitete Ermittlungen wegen Sachbeschädigung mit gemeingefährlichen Mitteln ein.

    Wenige Tage später kam es zu einem weiteren Vorfall bei dem Unternehmen. Wie die Zeitung unter Verweis auf die Pariser Staatsanwaltschaft berichtet, wurde ein Mann festgenommen. Gegen ihn wurde Anklage wegen Spionage erhoben, da er mutmaßlich einen Drohnenprototyp fotografiert hatte.

  • 21:45 Uhr

    Nach Einnahme von Rai-Alexandrowka: Politiker sieht Kiews Truppen in schwieriger Lage

    Nach der Einnahme von Rai-Alexandrowka in der Volksrepublik Donezk schafft die russische Armee nach Ansicht des Abgeordneten der Gesetzgebenden Versammlung des Gebiets Saporoschje Sergei Jurtschenko eine "Halbeinkreisung" der ukrainischen Truppengruppierung im Raum Kramatorsk und Slawjansk.

    "Mit der Befreiung von Rai-Alexandrowka schaffen wir für die Kramatorsk-Slawjansk-Gruppierung der ukrainischen Streitkräfte eine sehr schwierige Situation und bilden einen Halbkreis um sie."

    Als Hinweis darauf wertet er die von den ukrainischen Behörden angeordnete Zwangsevakuierung aus Kramatorsk und Slawjansk. Dies zeige, dass Kiew die weitere Entwicklung der Lage richtig einschätze. Jurtschenko fügt hinzu, die Ukraine könne den Vormarsch der russischen Streitkräfte nicht stoppen und versuche stattdessen, "die Zivilbevölkerung zu terrorisieren". Er wirft Kiew Angriffe auf Schulen, Kindergärten, Busse, Autos sowie das Kernkraftwerk Saporoschje vor.

  • 21:40 Uhr

    Ukrainischer Drohnenangriff im Gebiet Belgorod: Ärztin verletzt

    Bei einem ukrainischen Drohnenangriff auf ein Fahrzeug in der Siedlung Krasnaja Jaruga im Gebiet Belgorod ist eine Ärztin verletzt worden. Dies teilt der regionale Krisenstab mit. Demnach suchte die Mitarbeiterin des Zentralen Kreiskrankenhauses Krasnaja Jaruga nach dem Angriff medizinische Hilfe auf. Im Stadtkrankenhaus wurde bei ihr ein Drucktrauma diagnostiziert. Eine Hospitalisierung war laut dem Krisenstab nicht erforderlich. Die Frau wurde behandelt und wird ambulant weiter versorgt.

Durch die Sperrung von RT zielt die EU darauf ab, eine kritische, nicht prowestliche Informationsquelle zum Schweigen zu bringen. Und dies nicht nur hinsichtlich des Ukraine-Kriegs. Der Zugang zu unserer Website wurde erschwert, mehrere Soziale Medien haben unsere Accounts blockiert. Es liegt nun an uns allen, ob in Deutschland und der EU auch weiterhin ein Journalismus jenseits der Mainstream-Narrative betrieben werden kann. Wenn Euch unsere Artikel gefallen, teilt sie gern überall, wo Ihr aktiv seid. Das ist möglich, denn die EU hat weder unsere Arbeit noch das Lesen und Teilen unserer Artikel verboten. Anmerkung: Allerdings hat Österreich mit der Änderung des "Audiovisuellen Mediendienst-Gesetzes" am 13. April diesbezüglich eine Änderung eingeführt, die möglicherweise auch Privatpersonen betrifft. Deswegen bitten wir Euch bis zur Klärung des Sachverhalts, in Österreich unsere Beiträge vorerst nicht in den Sozialen Medien zu teilen.

Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.