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Liveticker Ukraine-Krieg – Rjabkow: Moskau sieht Annäherung der USA an antirussische EU-Politik

Russland führt gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine Militäroperation in der Ukraine durch. Der Westen reagiert mit immer neuen Waffenlieferungen an die Ukraine und beispiellosen Sanktionen gegen Russland. Lesen Sie hier die neuesten Entwicklungen.
Liveticker Ukraine-Krieg – Rjabkow: Moskau sieht Annäherung der USA an antirussische EU-PolitikQuelle: Sputnik © Sergei Bobylew/RIA Nowosti
  • 23.06.2026 21:55 Uhr

    21:55 Uhr

    Gebiet Saporoschje: Mehrere Menschen bei ukrainischem Angriff verletzt

    Bei einem Angriff der ukrainischen Streitkräfte auf Energodar im Gebiet Saporoschje sind drei Menschen verletzt worden. Dies teilt der Bürgermeister der Stadt Maxim Puchow auf Telegram mit. Die Verletzten erlitten Minen- und Sprengverletzungen und erhielten umgehend die notwendige medizinische Versorgung. Laut Puchow arbeiten alle städtischen Dienste weiterhin im normalen Betrieb. Zuvor hatte der Gouverneur des Gebiets Saporoschje Jewgeni Balizki berichtet, dass bei einem ukrainischen Angriff ein Mitarbeiter des städtischen Versorgungsdienstes von Energodar getötet worden sei.

  • 21:50 Uhr

    Kiews Armee setzt Drohnenterror gegen Grenzgebiet Belgorod fort

    Bei einem Angriff einer ukrainischen Drohne auf ein Fahrzeug im Dorf Alexandrowka im Gebiet Belgorod ist ein Mann verletzt worden. Dies teilt der regionale Krisenstab auf der Plattform Max mit. Der Mann erlitt Splitterverletzungen am Brustkorb, am Kopf und an der Schulter. Ein Rettungsteam brachte ihn ins Krankenhaus. Dort werde ihm jede notwendige medizinische Hilfe geleistet. Das Fahrzeug wurde beschädigt. Zudem erlitt ein weiteres Auto Splitterschäden.

  • 21:45 Uhr

    Haubitze Msta-B zerstört Drohnenleitstand der ukrainischen Armee (Video)

    Die Besatzung einer Haubitze vom Typ Msta-B des Truppenverbands Mitte hat einen Gefechtsstand zur Steuerung unbemannter Luftfahrzeuge der ukrainischen Streitkräfte zerstört. Die Aufnahmen stammen vom Frontabschnitt bei Dobropolje. Nach Angaben des russischen Verteidigungsministeriums wurde der gegnerische Drohnenleitstand durch präzisen Artilleriebeschuss getroffen und ausgeschaltet.

  • 21:30 Uhr

    Rjabkow: Moskau sieht Annäherung der USA an antirussische EU-Politik

    Russland beobachtet nach eigenen Angaben eine Veränderung der US-Position im Ukraine-Konflikt. Dies erklärt der stellvertretende russische Außenminister Sergei Rjabkow am Rande des internationalen Forums "Primakow-Lesungen". Moskau registriere alle Äußerungen von US-Präsident Donald Trump sowie anderer Vertreter der US-Regierung, so Rjabkow. Nach Ansicht des Diplomaten weicht Washington jedoch von den "grundlegenden Verständigungen" ab, die die Präsidenten Russlands und der USA vor knapp einem Jahr in Anchorage getroffen hätten.

    Zugleich wirft Rjabkow Washington vor, sich der "aggressivsten antirussischen Politik" europäischer Verbündeter anzunähern – insbesondere der Linie Großbritanniens und Frankreichs. Auch die Rolle Deutschlands sowie der EU-Kommission kritisiert der Diplomat. Die europäischen Institutionen spielten dabei eine "zutiefst destruktive und gefährliche Rolle". Trotz dieser Kritik hoffe Moskau, dass die USA ihre Bemühungen um eine Lösung des Ukraine-Konflikts fortsetzen werden, so Rjabkow weiter.

    "Wir führen einen Dialog mit den USA. Wir schätzen, dass die Regierung von Trump in der vergangenen Zeit nach Anchorage Anstrengungen unternommen hat und hoffentlich auch weiterhin unternehmen wird, eine vernünftige Lösung für die Sicherheitskrise im euroatlantischen Raum zu finden."

    Im Zentrum dieser Krise stehe die Situation in der Ukraine, die nach Ansicht Moskaus ihre Ursachen in der "ungezügelten NATO-Osterweiterung" hat, fügt der Diplomat hinzu.

  • 21:21 Uhr

    Video: Russische Drohneneinheiten greifen Ziele der ukrainischen Armee an

    Das russische Verteidigungsministerium veröffentlicht Aufnahmen von Einsätzen verschiedener Drohneneinheiten gegen Stellungen und Ausrüstung der ukrainischen Streitkräfte auf Telegram.

    Zu sehen sind unter anderem Angriffe auf Artilleriegeschütze und Feldmunitionslager im Gebiet Saporoschje, die Zerstörung von Fahrzeugen und eines Drohnenleitstands am Orechow-Abschnitt sowie Einsätze gegen ukrainische Drohnen und bodengestützte Robotersysteme bei Dobropolje.

    Darüber hinaus griffen russische Drohnenbesatzungen Unterstände mit ukrainischen Soldaten an. Zum Abschluss zeigen die Aufnahmen die Zerstörung eines gegnerischen Pick-ups am Stadtrand von Kramatorsk.

  • 21:11 Uhr

    Schoigu: Schutz vor Drohnenangriffen soll weiter verbessert werden

    Der Schutz vor Drohnenangriffen soll in Russland weiter ausgebaut werden. Diesem Thema widmeten die Behörden große Aufmerksamkeit, erklärt der Sekretär des russischen Sicherheitsrates Sergei Schoigu nach einem Besuch in Indien. 

    "Es wird intensiv daran gearbeitet, neue Systeme zur Abwehr unbemannter Fluggeräte und neue Verteidigungslinien zu schaffen." 

    Die Lage werde sich mit der Umsetzung neuer Projekte und Systeme verbessern, zeigt sich Schoigu überzeugt. Zugleich räumt er ein, dass sich auch die gegnerischen Angriffssysteme weiterentwickeln.

    "Wie Sie wissen, steht nichts still – auch der Gegner nicht. Wenn wir unser Schutzsystem verbessern, verbessert sich dort natürlich auch das Angriffssystem."

    Nach Angaben Schoigus sind an den Maßnahmen zahlreiche staatliche Stellen und Unternehmen beteiligt. Dazu zählen unter anderem der russische Präsident, das Verteidigungsministerium, die Gouverneure sowie Vertreter der Industrie. Darüber hinaus wirkten mehrere Ministerien mit, darunter das Energie- und das Verkehrsministerium.

  • 21:01 Uhr

    Putin: Wegen aussichtsloser Lage an der Front intensiviert Kiew Angriffe auf zivile Objekte

    Bei einem Arbeitstreffen mit der russischen Regierung appellierte der russische Präsident Wladimir Putin an die Minister, dass auch sie in der Verantwortung stehen, die derzeit schwierige Lage in den Griff zu bekommen.

    Zwar betonte der russische Präsident Wladimir Putin, dass das Kiewer Regime angesichts der sich rapide verschlechternden Lage an der Front verstärkt Attacken gegen zivile Objekte durchführt, was "natürlich" in den Verantwortungsbereich des Verteidigungsministeriums und anderer Sicherheitsbehörden fällt.

    Aber angesichts der Konsequenzen dieser Angriffe für die Energieversorgung und die Tourismussaison, "was uns über verschiedene Kanäle sehr direkt mitgeteilt wird", so Putin, "muss die Regierung der Russischen Föderation zusätzliche Maßnahmen ergreifen, um die Folgen solcher Handlungen zu minimieren und letztlich zu beseitigen."

    Ein Video dazu gibt es hier auf unserer Webseite.

  • 21:00 Uhr

    Putin: Kiews Terrorangriffe können Lage an der Front nicht beeinflussen

    Die Angriffe Kiews könnten die Situation an der Front nicht verändern. Dies erklärte der russisch Präsident Wladimir Putin bei einer Videokonferenz mit Regierungsmitgliedern.

    "All diese im Grunde terroristischen Angriffe verändern die Ereignisse an der Front und an der Kontaktlinie nicht und können sie auch nicht beeinflussen."

    Die russischen Streitkräfte würden weiterhin "einen Ort nach dem anderen und ein Gebiet nach dem anderen befreien". Zugleich erklärt der Präsident, die ukrainischen Streitkräfte würden "ein Gebiet nach dem anderen verlieren". Russland werde seine Offensive in allen Richtungen fortsetzen und sich dabei auf die Stabilisierung der Wirtschaft sowie militärische Erfolge stützen.

    Putin äußert sich dabei auch zu den jüngsten Angriffen auf einen Bus mit Kindern aus Weißrussland sowie auf ein Studentenwohnheim in Starobelsk. Die ukrainische Seite führe solche Angriffe aus, um den Eindruck einer stärkeren Verhandlungsposition zu erwecken, so der russische Präsident.

  • 20:53 Uhr

    Vier ukrainische Bodenroboter bei Konstantinowka zerstört (Video)

    Russische Drohnenpiloten des Truppenverbandes Süd haben vier bodengestützte Robotersysteme der ukrainischen Streitkräfte zerstört. Dies berichtet das russische Verteidigungsministerium auf Telegram. Die unbemannten Fahrzeuge hatten versucht, zu eingeschlossenen ukrainischen Einheiten in Konstantinowka durchzubrechen. Durch die Vernichtung der Robotersysteme wurden die Möglichkeiten des Gegners, die eingeschlossenen Verbände mit Munition, Lebensmitteln und anderem Nachschub zu versorgen, erheblich eingeschränkt.

  • 20:44 Uhr

    NYT: Unterstützung Kiews gehört zu Ruttes zentralen Zielen

    NATO-Generalsekretär Mark Rutte konzentriert sich in seiner Amtsführung auf drei zentrale Ziele. Dies berichtet die New York Times unter Verweis auf die NATO-Botschafter der Mitgliedstaaten.

    Demnach will Rutte erstens die aktive Beteiligung der USA am Bündnis unter Präsident Donald Trump sichern. Zweitens setzt er sich für höhere Verteidigungsausgaben der europäischen NATO-Staaten und Kanadas ein. Drittens soll die Unterstützung der Ukraine durch die USA und die Verbündeten fortgesetzt werden.

    Nach Angaben von Diplomaten legt Rutte besonderen Wert darauf, dass Washington Kiew weiterhin mit Geheimdienstinformationen versorgt und über den PURL-Mechanismus Waffen an europäische Staaten verkauft, die diese anschließend an die Ukraine weitergeben können.

    Am 23. Juni beginnt Rutte einen Besuch in Washington. Dort will er im Vorfeld des NATO-Gipfels im Juli mit US-Präsident Trump zusammentreffen. Die Reise dauert bis zum 25. Juni.

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Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.