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Liveticker Ukraine-Krieg – Außenministerium: Westen ist besessen von Idee des Krieges gegen Russland

Russland führt gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine Militäroperation in der Ukraine durch. Der Westen reagiert mit immer neuen Waffenlieferungen an die Ukraine und beispiellosen Sanktionen gegen Russland. Lesen Sie hier die neuesten Entwicklungen.
Liveticker Ukraine-Krieg – Außenministerium: Westen ist besessen von Idee des Krieges gegen RusslandQuelle: Sputnik © RIA Nowosti / Sergei Bobyljow
  • 20.04.2026 18:23 Uhr

    18:23 Uhr

    Gebiet Cherson: Gouverneur meldet mehrere Opfer

    Nach Angaben von Wladimir Saldo, dem Gouverneur des Gebiets Cherson, gab es mehrere Opfer nach ukrainischen Angriffen. Auf Telegram teilte der Politiker mit:

    "Am Wochenende kam ein Zivilist ums Leben infolge der terroristischen Attacken des Kiewer Regimes. Fünf Menschen erlitten Verletzungen."

    Der Mann wurde bei einem Drohnenangriff auf einen Pkw getötet. 

    "Zwei Männer, Jahrgang 1973, wurden bei einem Drohnenangriff auf der Autobahn zwischen Radensk und Welikije Kopani im Bezirk Aljoschki verwundet."

    Darüber hinaus erlitten drei weitere Männer (Jahrgänge 1968, 1992 und 1994) Verletzungen, ebenfalls bei einem Drohnenangriff auf ein Auto.

  • 17:45 Uhr

    Außenministerium: Westen ist besessen von Idee des Krieges gegen Russland

    Der Westen verfolgt obsessiv die Idee des Krieges gegen Russland, erklärte der stellvertretende Außenminister Russlands, Jewgeni Iwanow. Dies berichtet die Nachrichtenagentur RIA Nowosti. Dabei behinderten die europäischen Eliten in ihrem Bestreben, Russland eine strategische Niederlage zuzufügen, die Einigung in der Ukraine-Frage, fügte er hinzu. Iwanow betonte:

    "Wir stellen fest, dass die russophob eingestellten europäischen Eliten nach wie vor von der Idee eines Krieges gegen Russland besessen sind, sozusagen bis zum letzten Ukrainer, und sie behindern in jeder Hinsicht das Erreichen von Vereinbarungen. Sie schüren Kriegshetze und sind bereit, das Wohlergehen ihrer Völker endgültig zu opfern, um das flüchtige Ziel zu erreichen, Russland auf dem Schlachtfeld eine strategische Niederlage zuzufügen."

  • 17:05 Uhr

    Eisenbahninfrastruktur im Gebiet Charkow beschädigt

    In der Nacht wurde die Eisenbahninfrastruktur im Gebiet Charkow im Osten der Ukraine beschädigt. Dies meldete das ukrainische Ministerium für Gemeinden und Gebietsentwicklung am Morgen auf Telegram. 

    Nach Angaben der Behörde kamen Züge, Reparaturwerkstätten, Depots sowie Objekte der Stromversorgung zu Schaden.

  • 16:33 Uhr

    "Schlimmer kann es nicht mehr werden": Peskow zum Verhältnis EU – Russland nach Ungarn-Wahlen

    In der Sendung "Moskau, Kreml, Putin" vom Sonntag sprach der Journalist Pawel Sarubin mit dem Sprecher des russischen Präsidenten, Dmitri Peskow, über den Status der Beziehungen zwischen Brüssel und Moskau. "Können die Beziehungen zur EU nach den Wahlen in Ungarn insgesamt schlimmer werden?", fragte Sarubin, worauf Peskow erwiderte: "Schlimmer können sie nicht werden."

    Daraufhin gab der Journalist zu bedenken, dass nun mit einer neuen Regierung in Budapest dem Brüsseler Waffen-Kredit von 90 Milliarden Euro für Kiew keine Hindernisse mehr im Weg stünden.

    "So oder so hätten sie einen Weg gefunden, dieses Geld freizugeben – mit oder ohne Orbán", erläuterte der Sprecher des russischen Präsidenten und ergänzte, dass "man sich diesbezüglich keine Illusionen machen sollte."

    Ein Video dazu finden Sie hier auf unserer Website

  • 15:54 Uhr

    Ukrainische Truppen beschießen das Gelände des Kernkraftwerks Saporoschje

    Wie die Nachrichtenagentur TASS unter Berufung auf die Kommunikationsdirektorin des Kernkraftwerks Saporoschje, Jewgenija Jaschina, berichtet, haben ukrainische Truppen das gesamte Wochenende über das Gelände des Kernkraftwerks sowie dessen Satellitenstadt Energodar beschossen. Laut Jaschina ist die Intensität der Beschüsse weiterhin extrem hoch. Sie merkte an:

    "Über das Wochenende hörten die Beschüsse des Gebiets in der Nähe des Kernkraftwerks Saporoschje und von Energodar nicht auf. Besonders intensiv war es am Freitag: Drohnen und Angriffe wurden im Bereich der städtischen Bebauung, unweit von Tankstellen, registriert – die Aktivität der ukrainischen Streitkräfte bleibt hoch."

  • 15:19 Uhr

    Gebiet Kursk: Bei Angriff auf Agrarunternehmen kommt ein Zivilist ums Leben

    Wie der Gouverneur der russischen Region Kursk, Alexander Chinschtein, mitteilte, haben die ukrainischen Streitkräfte mit Hilfe einer Drohne das Gelände eines Agrarunternehmens im Bezirk Chomutowskij angegriffen. In seinen sozialen Netzwerken schrieb der Gouverneur darüber:

    "Eine ukrainische Drohne hat das Gelände eines landwirtschaftlichen Betriebs im Bezirk Chomutowskij angegriffen. Nach vorläufigen Informationen wurden drei Menschen verletzt. Ein weiterer ist leider ums Leben gekommen – ich spreche den Angehörigen mein Beileid aus."

  • 14:40 Uhr

    Luftabwehr schießt Dutzende ukrainische Drohnen ab

    Die russische Flugabwehr hat weitere Drohnen über russischen Gebieten zerstört, teilt das Verteidigungsministerium in Moskau mit.

    "Am 20. April zwischen 8:00 Uhr und 15:00 Uhr Moskauer Zeit wurden 33 ukrainische Starrflüglerdrohnen von den diensthabenden Luftabwehrkräften über den Gebieten Belgorod, Kursk, der Republik Krim und den Gewässern des Schwarzen Meeres abgefangen und zerstört."

  • 14:02 Uhr

    Ermittlungskomitee: Ukrainische Truppen setzten US-Drohne bei Angriff auf Busdepot in Donezk ein

    Das ukrainische Militär hat nach vorläufigen Angaben eine Drohne aus US-Produktion bei einem Angriff auf ein Busdepot eingesetzt. Dies meldet RIA Nowosti unter Berufung auf einen Beamten des russischen Ermittlungskomitees.

    "Nach vorläufigen Angaben wurden bei der Untersuchung des Angriffsortes Fragmente von US-amerikanischen Starrflügler-Kampfdrohnen gefunden."

    Am Morgen berichtete Alexei Kulemsin, der Bürgermeister der Stadt Donezk, dass bei einem ukrainischen Drohnenangriff am Sonntag sieben Busse zerstört wurden, zwei weitere wurden beschädigt. 

  • 13:14 Uhr

    Mehrere vorübergehende Stationierungsorte der ukrainischen Armee in DVR zerstört

    Die Militärangehörigen des russischen Truppenverbandes Süd haben mehrere vorübergehende Stationierungsorte der ukrainischen Streitkräfte in der Stadt Konstantinowka in der DVR zerstört. Dies berichtete TASS unter Berufung auf das russische Verteidigungsministerium. Wie es heißt, versuchte der Gegner, der erhebliche Verluste erleidet, in verlassenen Häusern und Kellern Zuflucht zu suchen.

    "Infolge der Luftaufklärung wurden Unterkunftsorte des gegnerischen Personals gesichtet. Nachdem die Koordinaten präzisiert worden waren, führten Artilleriebesatzungen und Drohnenpiloten der Einheit für unbemannte Systeme […] den Angriff auf die identifizierten Ziele durch."

  • 12:35 Uhr

    Frontbericht des russischen Verteidigungsministeriums

    Im Frontbericht des russischen Verteidigungsministeriums vom Montag heißt es, dass durch entschlossene Aktionen der Einheiten der Truppenverbände Nord, Süd, Ost, West, Mitte und Dnjepr die Ukraine im Laufe des Tages etwa 1.205 Soldaten verloren hat.

    Als Reaktion auf die Terroranschläge der Ukraine auf Zivilobjekte auf russischem Territorium haben die Streitkräfte der Russischen Föderation einen kombinierten Schlag mit hochpräzisen Langstreckenwaffen und Kampfdrohnen durchgeführt. Getroffen wurden Objekte des militärisch-industriellen Komplexes sowie Transport- und Flugplatzinfrastruktur, die im Interesse der ukrainischen Streitkräfte genutzt wurde.

    Im Zuständigkeitsbereich des Truppenverbandes Nord beliefen sich die Verluste der ukrainischen Truppen auf mehr als 195 Soldaten. Zudem zerstörte das russische Militär einen Panzer, 13 Autos, ein Feldartilleriegeschütz, eine Station für elektronische Kampfführung, ein Munitionslager, sechs Materiallager und ein Brennstofflger.

    Im Zuständigkeitsbereich des Truppenverbandes West verlor das ukrainische Militär etwa 210 Kämpfer. Zusätzlich zerstörte der Verband drei gepanzerte Kampffahrzeuge, 13 Autos, zwei Artilleriegeschütze sowie zwei Munitionslager.

    Im Abschnitt des Truppenverbandes Süd hat das ukrainische Militär mehr als 205 Kämpfer eingebüßt. Zwei gepanzerte Kampffahrzeuge, 15 Autos, ein Artilleriegeschütz, vier Stationen für elektronische Kampfführung, vier Munitionslager und ein Materiallager wurden getroffen.

    Im Zuständigkeitsbereich des Truppenverbandes Mitte verlor das ukrainische Militär mehr als 315 Kämpfer. Der Verband der russischen Armee zerstörte sechs gepanzerte Kampffahrzeuge, drei Autos und ein Artilleriegeschütz.

    Durch entschlossene Aktionen des Truppenverbandes Ost mussten ukrainische Truppen einen Verlust von etwa 230 Mann hinnehmen. Darüber hinaus zerstörte das russische Militär in diesem Operationsbereich ein gepanzertes Kampffahrzeug, fünf Autos, einen Mehrfachraketenwerfer vom Typ RAK-SA-12 aus kroatischer Produktion und zwei Materiallager.

    Im Laufe der Woche beliefen sich die Verluste der ukrainischen Truppen im Zuständigkeitsbereich des Truppenverbandes Dnjepr auf mehr als 50 Soldaten. Außerdem zerstörte der Verband zwei Feldartilleriegeschütze, 28 Autos, zwei Stationen für elektronische Kampfführung und ein Munitionslager.

    Kampfflugzeuge, Drohnen, Raketentruppen und Artillerie der russischen Streitkräfte haben Objekte der Energieinfrastruktur, die im Interesse der ukrainischen Streitkräfte genutzt wurden, Drohnenwerkstätten und Drohnenleistellen angegriffen. Vorübergehende Stationierungsorte der bewaffneten Formationen der ukrainischen Streitkräfte und ausländischer Söldner in 147 Bezirken wurden ebenfalls getroffen.

    Russische Luftabwehrkräfte haben vier gelenkte Bomben und 274 Starrflüglerdrohnen abgeschossen.

    Seit Beginn der militärischen Sonderoperation wurden insgesamt 671 gegnerische Flugzeuge, 284 Hubschrauber, 135.918 unbemannte Luftfahrzeuge, 656 Flugabwehrraketensysteme, 28.984 Panzer und gepanzerte Kampffahrzeuge, 1.704 Mehrfachraketenwerfer, 34.541 Feldartillerie- und Mörsergeschütze sowie 59.812 militärische Spezialfahrzeuge zerstört.

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Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.