International

Liveticker Ukraine-Krieg: Russland und Ukraine tauschen Gefangene aus

Russland führt gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine Militäroperation in der Ukraine durch. Der Westen reagiert mit immer neuen Waffenlieferungen an die Ukraine und beispiellosen Sanktionen gegen Russland. Lesen Sie hier die neuesten Entwicklungen.
Liveticker Ukraine-Krieg: Russland und Ukraine tauschen Gefangene ausQuelle: TASS
  • 5.02.2026 14:54 Uhr

    14:54 Uhr

    Beamte der Rekrutierungsstellen in Kiew spüren ukrainische Männer in Wärmestellen auf

    Nach Angaben von Sergei Lebedew, einem der Koordinatoren des Nikolajewer Untergrunds, spüren die Mitarbeiter der Territorialen Zentren für Rekrutierung die ukrainischen Männer in Wärmestellen in Kiew auf. Solche Wärmestationen werden aufgrund von Stromausfällen in der Stadt genutzt. Lebedew teilt gegenüber der Nachrichtenagentur RIA Nowosti diesbezüglich mit:

    "Sie wissen, dass es ein idealer Ort ist, um die ukrainischen Männer aufzuspüren. Viele verstecken sich zu Hause. Das Problem der Lebensmittelknappheit kann mithilfe ihrer Familien irgendwie gelöst werden. Aber die Kälte zwingt die Menschen, zum Aufwärmen nach draußen zu gehen und gefangen zu werden."

    Vor dem Hintergrund des Soldatenmangels in den ukrainischen Streitkräften wenden die Mitarbeiter der Rekrutierungsstellen bei Festnahmen nicht selten Gewalt an.

  • 14:22 Uhr

    Zweite Verhandlungsrunde der Ukraine-Gespräche in Abu Dhabi beendet

    Die trilateralen Gespräche zwischen Russland, der Ukraine und den Vereinigten Staaten wurden in Abu Dhabi abgeschlossen, teilt RIA Nowosti unter Berufung auf eine Quelle mit. 

    Auch die ukrainische Seite hat den Abschluss der Verhandlungen bestätigt. Dies gab Diana Dawitjan, die Pressesprecherin des Nationalen Sicherheits- und Verteidigungsrates der Ukraine, gegenüber Journalisten bekannt.

    Die erste Runde der trilateralen Konsultationen fand am 23. und 24. Januar am gleichen Austragungsort statt. Admiral Igor Kostjukow, Chef der Hauptverwaltung für Aufklärung des Generalstabs der russischen Streitkräfte, leitete die russische Delegation. Die zweite Runde wurde am 4. und 5. Februar abgehalten.

  • 13:46 Uhr

    Gefangenenaustausch: 157 Soldaten und drei Zivilisten kehren nach Russland zurück

    Im Rahmen eines Gefangenenaustauschs, der zwischen Russland und der Ukraine vereinbart wurde, sind 157 russische Militärangehörige aus ukrainischer Kriegsgefangenschaft zurückgekehrt, berichtet Russlands Verteidigungsministerium. Zusätzlich meldet die Behörde die Befreiung von Zivilisten aus dem Gebiet Kursk, die von der Ukraine entführt worden waren:

    "Am 5. Februar wurden aus dem vom Kiewer Regime kontrollierten Territorium 157 russische Militärangehörige zurückgebracht. Im Gegenzug wurden 157 Kriegsgefangene der Streitkräfte der Ukraine übergeben. Darüber hinaus wurden drei Staatsbürger der Russischen Föderation zurückgebracht – Bewohner des Gebiets Kursk, die vom Kiewer Regime rechtswidrig festgehalten wurden."

    Wie das Ministerium weiter meldet, wurde der Gefangenenaustausch unter Mithilfe der Vereinigten Arabischen Emirate und den Vereinigten Staaten von Amerika vermittelt. Zum Zeitpunkt des Verfassens dieser Meldung befinden sich die befreiten russischen Soldaten in Weißrussland, wo sie die notwendige medizinische und psychologische Hilfe erhalten. Die Nachrichtenagentur TASS veröffentlicht Aufnahmen ihrer Rückkehr.

  • 13:20 Uhr

    Frontbericht des russischen Verteidigungsministeriums

    In seinem täglichen Frontbericht gibt Russlands Verteidigungsministerium die Verluste des ukrainischen Militärs während des vergangenen Tages bekannt.

    Angaben der Behörde zufolge verbesserten Einheiten des Truppenverbands Nord ihre taktische Lage. Die Ukraine verlor dabei über 280 Soldaten, zehn Autos, ein Artilleriegeschütz, zwei Eloka-Anlagen und ein Materiallager.

    Auch der Truppenverband West bezog günstigere Stellungen, wobei Kiews Militär bis zu 180 Kämpfer einbüßen musste. Ein gepanzertes Kampffahrzeug, 16 Autos, vier Geschütze, ein Mehrfachraketenwerfer vom Typ Grad sowie fünf Munitionslager wurden zerstört.

    Im Zuständigkeitsbereich des Truppenverbands Süd beliefen sich ukrainische Verluste auf 125 Soldaten. Zudem wurden vier gepanzerte Kampffahrzeuge, neun Autos, vier Geschütze, eine Radaranlage und ein Materiallager eliminiert.

    Der Truppenverband Mitte verbesserte ebenfalls seine Stellungen, wobei das ukrainische Militär über 310 Soldaten verlor. Ein Panzer, fünf gepanzerte Kampffahrzeuge, elf Autos, zwei Artilleriegeschütze sowie eine Radaranlage wurden ausgeschaltet.

    Einheiten des Truppenverbands Ost setzten ihr Vorrücken fort, wobei die Ukraine an diesem Frontabschnitt den Verlust von 360 Kämpfern verzeichnen musste. Ein Panzer, sieben gepanzerte Kampffahrzeuge, zehn Autos, ein Artilleriegeschütz und ein Materiallager wurden zerstört.

    Durch Feuereinwirkung des Truppenverbands Dnjepr verloren Kiews Truppen bis zu 50 Soldaten. Zudem wurden 16 Autos, drei Geschütze, eine Abschussanlage eines Buk-Luftabwehrkomplexes, drei Radar- und zwei Eloka-Anlagen sowie ein Materiallager außer Gefecht gesetzt.

    Die russische Luftabwehr schoss entlang der gesamten Frontlinie eine Lenkgleitbombe, neun HIMARS-Raketen sowie 381 Starrflügler-Drohnen ab.

  • 12:47 Uhr

    Kirill Dmitriew: Europäische Kriegstreiber torpedieren die Ukraine-Friedensgespräche

    Die zunehmenden Versuche, eine anvisierte Einigung für einen Friedensvertrag zu verhindern, können laut Kirill Dmitriew als ein Zeichen für Fortschritte in der Diplomatie bewertet werden.

    Lesen Sie den gesamten Artikel dazu hier auf unserer Webseite.

  • 12:19 Uhr

    Russland und Ukraine vereinbaren Gefangenenaustausch

    Im Rahmen der Gespräche in Abu Dhabi haben die Delegationen Russlands und der Ukraine vereinbart, 314 Gefangene auszutauschen, berichtet der Sondergesandte des US-Präsidenten, Steve Witkoff. Auf X gibt er bekannt:

    "Heute haben die Delegationen aus den Vereinigten Staaten, der Ukraine und Russland vereinbart, 314 Gefangene auszutauschen – der erste solche Austausch seit fünf Monaten."

    Insgesamt bezeichnete Wiktoff die Gespräche als "detailliert und produktiv", räumte aber auch ein, dass noch viel Arbeit verbleibe. Der Gesandte fügte hinzu, dass Verhandlungen fortgesetzt werden, und äußerte die Erwartung eines Fortschritts in den kommenden Wochen.

  • 11:42 Uhr

    Mehrere Verletzte bei ukrainischen Angriffe auf Gebiet Belgorod

    Am Morgen des heutigen Donnerstags sind zwei Zivilisten in den Dörfern Nowostrojewka-Perwaja und Beljanka im Gebiet Belgorod verwundet worden, nachdem ihre Fahrzeuge durch ukrainische Drohnen angegriffen wurden. Dies berichtet der operative Stab der Region.

    Parallel dazu meldet die Behörde, dass Kiews Truppen im Verlaufe des vergangenen Tages insgesamt über 115 Drohnen und über 20 Geschosse gegen das Gebiet abgefeuert haben. Dabei wurden insgesamt zwölf Zivilisten, darunter zwei Kinder und ein Jugendlicher, verwundet.

  • 11:04 Uhr

    Gebiet Kursk unter ukrainischem Beschuss

    Das ukrainische Militär hat im Verlauf des vergangenen Tages das russische Grenzgebiet Kursk mehrmals mit Artillerie und Drohnen angegriffen. Alexandr Chinstein, Gouverneur der Region, berichtet dazu:

    "Insgesamt wurden im Zeitraum zwischen 09:00 Uhr Moskauer Zeit am 4. Februar und 07:00 Uhr Moskauer Zeit am 5. Februar 27 gegnerische Drohnen unterschiedlicher Typen abgeschossen. Der Feind setzte 16 Mal Artillerie gegen entlegene Bezirke ein. Eine Drohne griff unser Gebiet durch den Abwurf einer Sprengladung an."

    Nach Chinsteins Angaben sind bei den Angriffen keine Menschen zu Schaden gekommen. Im Dorf Michailowka im Bezirk Rylsk seien ein Haus und ein Fahrzeug beschädigt worden.

  • 10:33 Uhr

    LVR: Fünf Menschen bei ukrainischem Drohnenangriff auf Wohnhaus verletzt

    Eine fünfköpfige Familie ist in der Stadt Rowenki in der Lugansker Volksrepublik verletzt worden, nachdem das ukrainische Militär einen Wohnblock mit einer Drohne angegriffen hatte. Leonid Passetschnik, Oberhaupt der Republik meldet dazu auf Telegram:

    "Heute haben die ukrainischen Nazis einen weiteren Angriff gegen eine friedliche Stadt der Republik verübt. Am frühen Morgen griff der Gegner ein Mehrfamilienhaus in Rowenki an. Durch den Angriff wurden fünf Menschen verwundet – eine kinderreiche Familie. Das jüngste Kind ist fünf Monate alt, zwei weitere Kinder sind sieben und drei Jahre alt."

    Passetschnik fügte hinzu, dass alle Verwundeten in ein Krankenhaus eingewiesen wurden.

  • 09:55 Uhr

    Finnland will Garantien für Kiew nicht als Äquivalent zu Artikel 5 des NATO-Vertrags bezeichnen

    Den finnischen Behörden missfiel die von US-Beamten verwendete Formulierung über Sicherheitsgarantien für die Ukraine, "ähnlich Artikel 5" des NATO-Vertrags, berichtete Politico unter Berufung auf Dienstkorrespondenz des US-Außenministeriums.

    Nach Angaben der Nachrichtenagentur wurde dieses Thema bei einem Treffen der finnischen Außenministerin Elina Valtonen mit US-Gesetzgebern im Januar diskutiert. Politico schrieb unter Berufung auf die Korrespondenz des US-Außenministeriums:

    "Valtonen warnte vor jeglichen Vorschlägen für Sicherheitsgarantien 'ähnlich Artikel 5' für die Ukraine nach dem Krieg […] Sie warnte, dass dies zu einer Verwechslung der NATO-Garantien gemäß Artikel 5 mit bilateralen Verpflichtungen gegenüber der Ukraine führen könnte."

    Artikel 5 des NATO-Vertrags sieht eine kollektive Verteidigung im Falle eines Angriffs auf eines der NATO-Mitglieder vor.

Durch die Sperrung von RT zielt die EU darauf ab, eine kritische, nicht prowestliche Informationsquelle zum Schweigen zu bringen. Und dies nicht nur hinsichtlich des Ukraine-Kriegs. Der Zugang zu unserer Website wurde erschwert, mehrere Soziale Medien haben unsere Accounts blockiert. Es liegt nun an uns allen, ob in Deutschland und der EU auch weiterhin ein Journalismus jenseits der Mainstream-Narrative betrieben werden kann. Wenn Euch unsere Artikel gefallen, teilt sie gern überall, wo Ihr aktiv seid. Das ist möglich, denn die EU hat weder unsere Arbeit noch das Lesen und Teilen unserer Artikel verboten. Anmerkung: Allerdings hat Österreich mit der Änderung des "Audiovisuellen Mediendienst-Gesetzes" am 13. April diesbezüglich eine Änderung eingeführt, die möglicherweise auch Privatpersonen betrifft. Deswegen bitten wir Euch bis zur Klärung des Sachverhalts, in Österreich unsere Beiträge vorerst nicht in den Sozialen Medien zu teilen.

Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.