Liveticker Ukraine-Krieg: Zwölf Verletzte bei Angriff auf Linienbus in LVR

2.07.2026 22:00 Uhr
22:00 Uhr
Damit beenden wir für heute den Live-Ticker zur Lage im Ukraine-Konflikt. Morgen früh ab 7 Uhr geht es mit der Berichterstattung weiter. Wir wünschen unseren Lesern trotz aller Spannungen in der Welt eine gute Nacht!
21:57 Uhr
Peskow: Russland setzt Druck auf Kiew fort und wird alle seine Ziele erreichen

Russland werde den Druck auf das Kiewer Regime weiter verstärken, um die von Russland klar definierten Ziele zu erreichen, erklärte der Pressesprecher des russischen Präsidenten, Dmitri Peskow, in einem Kommentar zur Äußerung der EU-Außenbeauftragten Kaja Kallas, die eine Ausweitung der Sanktionen gegen Russland angekündigt hatte.
Auf die Frage von Journalisten, ob Russland nicht nur gegenüber der Ukraine, sondern auch gegenüber einer Reihe anderer europäischer Länder im Sinne eines Präventivschlags Gewalt anwenden könnte, erklärte Peskow, dass die Sicherheit Russlands in jedem Fall gewährleistet werde, und zwar nicht unbedingt durch den Einsatz militärischer Gewalt, wie einige Experten vermuten.Ein Video dazu gibt es hier auf unserer Webseite.
21:49 Uhr
Regierungsberater: Niederlande sollten Soldaten in die Ukraine entsenden
Der niederländische Beratende Rat für internationale Fragen empfiehlt der Regierung, sich nach einem möglichen Waffenstillstand mit einem militärischen Kontingent an einer internationalen Mission in der Ukraine zu beteiligen.
Laut dem Gutachten sollten die Niederlande eine "aktive politische und militärische Rolle" übernehmen und sich am Aufbau einer Staatengruppe beteiligen, die die "politische und militärische Führung einer künftigen internationalen Garantiemission" übernimmt. Neben politischer Unterstützung sollte Den Haag auch Truppen bereitstellen.
Nach Auffassung der Autoren sollte diese internationale Truppe nicht nur Beobachtungsaufgaben übernehmen, sondern als einsatzfähige militärische Formation über die Befugnis verfügen, im Bedarfsfall unmittelbar Gewalt anzuwenden. Der Rat betont zugleich, dass ein solcher Einsatz vom Parlament gesondert beschlossen werden müsse. Zudem sollte die Regierung vorab festlegen, welche Einheiten und Fähigkeiten das Land für eine solche Mission bereitstellen könne.
Zuvor hatte der russische Außenminister Sergei Lawrow erklärt, europäische Pläne zur Entsendung sogenannter Stabilisierungstruppen in die Ukraine würden zur Entstehung einer "neuen Berliner Mauer" führen.
21:40 Uhr
Russische Gebiete melden weitere Opfer ukrainischer Angriffe
Mehrere russische Gebiete melden weitere Opfer infolge ukrainischer Angriffe. So wurde im Gebiet Belgorod nach Angaben des regionalen Krisenstabs ein Mann in der Ortschaft Nowaja Tawolschanka bei einem Angriff einer ukrainischen FPV-Drohne auf sein Auto an der Schulter durch Splitter verletzt. Er begab sich selbst ins Krankenhaus und wird dort ambulant weiterbehandelt. Das Fahrzeug wurde beschädigt.
Im Gebiet Kursk erlitt ein 69-Jähriger in der Ortschaft Korenewo bei einem Drohnenangriff ein Explosions- und Splittertrauma sowie mehrere Splitterverletzungen im Bereich des linken Schulterblatts. Zudem besteht der Verdacht auf eine Verletzung der Lunge. Laut Gouverneur Alexander Chinstein wurde der Mann vor Ort medizinisch versorgt.
Aus dem Gebiet Cherson meldete Gouverneur Wladimir Saldo einen getöteten und drei verletzte Zivilisten innerhalb der vergangenen 24 Stunden. In Nowaja Sburjewka kam demnach ein 1971 geborener Mann bei einem Drohnenangriff ums Leben.
21:35 Uhr
Grossi verurteilt Angriff auf Feuerwache in Energodar
Das IAEA-Team am Kernkraftwerk Saporoschje hat in dieser Woche erhebliche Schäden an der Feuerwache im benachbarten Energodar bestätigt. Die Einrichtung spielt eine wichtige Rolle für die Notfallbereitschaft des Kernkraftwerks. IAEA-Generaldirektor Rafael Grossi verurteilt den Angriff und erklärt:
"Jeder Angriff, der die nukleare Sicherheit und die Notfallbereitschaft beeinträchtigt, ist inakzeptabel."
21:30 Uhr
LVR: Zwölf Verletzte bei Angriff auf Linienbus in Lissitschansk
Bei einem ukrainischen Angriff auf einen Linienbus in Lissitschansk sind zwölf Menschen verletzt worden. Dies teilt das Oberhaupt der Volksrepublik Lugansk (LVR) Leonid Passetschnik auf der Plattform Max mit:
"Als die Menschen nach der Arbeit nach Hause zurückkehrten, griffen Neonazis einen Stadtbus in Lissitschansk an. Zwölf Menschen erlitten Verletzungen unterschiedlichen Schweregrades."
Die Verletzten wurden in Krankenhäuser gebracht und werden dort medizinisch versorgt. Zudem seien im Bezirk Perewalsk und in Perwomaisk zivile Lastwagen von Drohnen angegriffen worden, so Passetschnik. Dabei wurde ein Zivilist verletzt und ins Krankenhaus eingeliefert.
21:21 Uhr
Erneuter ukrainischer Kamikazedrohnenanschlag auf Reisebus aus Weißrussland in Gebiet Brjansk

Der Reisebus Minsk–Gomel–Anapa, den das ukrainische Militär später mit einer Kamikazedrohne angriff. (Standbild aus Videomaterial von Zeugen; Veröffentlichungsdatum 2. Juli 2026)Soziale Medien Im Gebiet Brjansk ist eine Kamikazedrohne in einen Reisebus mit Zivilisten eingeschlagen. Der Bus beförderte Fahrgäste auf der Strecke aus Minsk über Gomel in Weißrussland nach Anapa an Russlands Schwarzmeerküste. Dies ist der zweite solche Fall in den letzten Wochen.
Lesen Sie dazu mehr hier auf unserer Webseite.21:11 Uhr
Selenskij wirft westlichen Partnern ausbleibende Raketenlieferungen vor
Der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij hat den westlichen Partnern vorgeworfen, ihre Zusagen für Raketenlieferungen nicht einzuhalten. Dies berichtet das ukrainische Portal Nowosti.LIVE. Selenskij sagte:
"Wenn unsere Partner rechtzeitig geliefert hätten, was sie versprochen haben ... Ich werde die Einzelheiten der Lieferungen nicht diskutieren oder offenlegen. Ich halte das für ein großes Problem, das mit unseren Partnern zusammenhängt."
Er bezeichnete es als ungerecht, dass Kiew zunächst Geld für Abfangraketen aufbringen müsse und anschließend zusätzlich darum kämpfen müsse, dass diese tatsächlich geliefert würden. Als Beispiel nannte Selenskij Norwegen, das nach seinen Angaben die Finanzierung von 200 Raketen zugesagt habe, jedoch keine geliefert habe. Zugleich forderte Selenskij erneut Lizenzen für die Produktion von Patriot-Systemen in der Ukraine.
"Wir sprechen bereits seit Langem mit der US-Regierung über Lizenzen für die Produktion von Patriot-Systemen. Wir brauchen eine eigene Produktion. Eine europäische Fertigung – hier in der Ukraine oder gemeinsam mit unseren Partnern – würde auch die Vereinigten Staaten unterstützen, wenn dies erforderlich ist. Wir hoffen sehr auf eine positive Antwort von Präsident Trump."
20:54 Uhr
Ukrainische Polizei fordert Daten zu Mitarbeitern mit Mobilmachungsbefreiung an
Wie die ukrainische Zeitung Sudebno-Juriditscheskaja Gaseta berichtet, verlangt die ukrainische Polizei von Arbeitgebern Informationen über Beschäftigte, die von der Mobilisierung ausgenommen sind. Demnach erhalten Unternehmen Schreiben der Nationalen Polizei, in denen sie aufgefordert werden, Angaben zu Mitarbeitern vorzulegen, für die zwischen 2023 und 2026 eine Mobilmachungsbefreiung gewährt wurde.
Unter anderem werden Einstellungsanordnungen, Arbeitsverträge, Arbeitszeitnachweise sowie Unterlagen angefordert, die den Status des Unternehmens als "kritisch wichtig" belegen. Womit die Anfragen zusammenhängen, sei bislang nicht bekannt.
Die Zeitung verweist darauf, dass Rechtsexperten Arbeitgebern empfehlen, solche Anfragen nicht zu ignorieren, die angeforderten Unterlagen jedoch nicht ohne Prüfung der rechtlichen Grundlage herauszugeben. Die Polizei sei nicht befugt, Unternehmen im Zusammenhang mit Mobilmachungsbefreiungen zu kontrollieren. Eine Anforderung entsprechender Informationen sei nur im Rahmen eines Strafverfahrens zulässig.
20:35 Uhr
Ex-Berater des Pentagons: Kiew fehlen Soldaten – MI6 und CIA bezahlen Zehntausende Söldner

Ausländische Söldner auf Kiews Seite im Ukraine-Krieg, nun laut Nachrufen in sozialen Netzwerken tot.Soziale Medien Heftige Verluste des Kiewer Regimes im Ukraine-Krieg zwingen dessen Drahtzieher im Westen, Kiew immer größere Kontingente von Söldnern zu bezahlen. Douglas MacGregor nennt eine Rekordzahl von über 50.000 Söldnern.
Lesen Sie dazu mehr hier auf unserer Webseite.
Durch die Sperrung von RT zielt die EU darauf ab, eine kritische, nicht prowestliche Informationsquelle zum Schweigen zu bringen. Und dies nicht nur hinsichtlich des Ukraine-Kriegs. Der Zugang zu unserer Website wurde erschwert, mehrere Soziale Medien haben unsere Accounts blockiert. Es liegt nun an uns allen, ob in Deutschland und der EU auch weiterhin ein Journalismus jenseits der Mainstream-Narrative betrieben werden kann. Wenn Euch unsere Artikel gefallen, teilt sie gern überall, wo Ihr aktiv seid. Das ist möglich, denn die EU hat weder unsere Arbeit noch das Lesen und Teilen unserer Artikel verboten. Anmerkung: Allerdings hat Österreich mit der Änderung des "Audiovisuellen Mediendienst-Gesetzes" am 13. April diesbezüglich eine Änderung eingeführt, die möglicherweise auch Privatpersonen betrifft. Deswegen bitten wir Euch bis zur Klärung des Sachverhalts, in Österreich unsere Beiträge vorerst nicht in den Sozialen Medien zu teilen.
Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.


