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Liveticker Ukraine-Krieg – Experte: Russische Truppen bereiten Offensive auf Dobropolje vor

Russland führt gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine Militäroperation in der Ukraine durch. Der Westen reagiert mit immer neuen Waffenlieferungen an die Ukraine und beispiellosen Sanktionen gegen Russland. Lesen Sie hier die neuesten Entwicklungen.
Liveticker Ukraine-Krieg – Experte: Russische Truppen bereiten Offensive auf Dobropolje vorQuelle: TASS © Erik Romanenko
  • 4.02.2026 10:30 Uhr

    10:30 Uhr

    HIMARS-Mehrfachraketenwerfer der ukrainischen Armee zerstört

    Russische Truppen haben einen HIMARS-Mehrfachraketenwerfer, der für den Beschuss ziviler Ziele in Belgorod eingesetzt wurde, im Gebiet Charkow zerstört. Dies berichtet TASS unter Berufung auf die russischen Sicherheitsbehörden.

    "Durch einen kombinierten Schlag in der Nähe der Ortschaft Jurtschenkowo am Frontabschnitt Charkow wurde eine Stellung des HIMARS-Mehrfachraketenwerfers getroffen, aus der zivile Objekte in Belgorod beschossen wurden. Zudem wurden eine Kommandostelle der 48. separaten Artilleriebrigade der ukrainischen Streitkräfte, 14 Einheiten Technik und mehr als ein Zug Soldaten eliminiert."

  • 10:10 Uhr

    Russland liefert im Januar über 10.000 Waffensysteme an seine Truppen

    Die russischen Streitkräfte haben im Januar 2026 mehr als 10.000 Waffensysteme und rund zwei Millionen Sprengmittel erhalten, wie Verteidigungsminister Andrei Beloussow bekanntgab.

    Zuvor hatte Beloussow eine Sitzung zur Produktion und Lieferung besonders gefragter Waffensysteme sowie militärischer und spezieller Technik geleitet. Dabei wurden unter anderem die Versorgung der Gruppierungen der russischen Streitkräfte in der Zone der militärischen Sonderoperation sowie die Produktions- und Lieferbilanz für Januar besprochen.

    Für das gesamte Jahr 2026 plant Russland die Lieferung von mehr als 310.000 Einheiten Technik und etwa 21 Millionen Sprengmitteln an die Truppen.

  • 09:51 Uhr

    Drohnenangriff der Ukraine in der LVR: Zwei Zivilisten getötet

    Bei einem Drohnenangriff der Ukraine auf einen Kleinbus in der Lugansker Volksrepublik sind am Dienstagabend zwei Menschen ums Leben gekommen.

    Wie die Regionalregierung in ihrem Telegram-Kanal berichtete, befanden sich die Opfer auf dem Weg durch die Ortschaft Nowokrasnjanka im Kreis Kremenski. Bei den Opfern handelt es sich um einen jungen Mann und eine 20-jährige Frau.

    Der Vorfall ereignete sich am Dienstagabend.

  • 09:29 Uhr

    Gebiet Brjansk angegriffen – Behörden melden eine Verletzte und Schäden

    Nach Angaben von Alexander Gogomas, dem Gouverneur des Gebiets Brjansk, hätten die ukrainischen Streitkräfte einen kombinierten Schlag auf die Region durchgeführt. Auf Telegram schreibt Gogomas: 

    "Ukrainische Terroristen haben einen weiteren gezielten Angriff auf bewohnte und zivile Objekte durchgeführt. Die ukrainischen Streitkräfte haben einen kombinierten Schlag unter dem Einsatz von HIMARS-Mehrfachraketenwerfern, Starrflüglerdrohnen und Neptun-Langstreckenraketen geführt. Dank der Luftabwehreinheiten des Verteidigungsministeriums der Russischen Föderation wurden Neptun-Langstreckenraketen und elf Starrflüglerdrohnen zerstört."

    Bei der Attacke erlitt eine Zivilistin Verletzungen. Sie wurde in ein Krankenhaus eingeliefert. 

    Infolge des Angriffs wurden 20 Privathäuser, 27 Wohnungen in einem Mehrfamilienhaus, Fenster eines Krankenhauses sowie drei Autos beschädigt. Ein Privathaus wurde vollständig zerstört.

  • 09:09 Uhr

    Gegenangriff ukrainischer Kämpfer nahe Kupjansk abgewehrt

    Russische Einheiten haben einen Gegenangriff ukrainischer Soldaten abgewehrt, die versuchten, in Kupjansk im Gebiet Charkow einzudringen. Dies meldet Iwan Bigma, der Leiter des Pressezentrums des Truppenverbandes West, gegenüber TASS.

    "In den vergangenen 24 Stunden wurde am Frontabschnitt Kupjansk ein Gegenangriff der mechanisierten Brigade der ukrainischen Streitkräfte durch Einheiten der 6. Armee bei der Ortschaft Blagodatowka abgewehrt. Fünf Kämpfer wurden dabei eliminiert."

  • 09:00 Uhr

    US-Sondergesandter Witkoff landet in Abu Dhabi für Ukraine-Gespräche

    Das Flugzeug, mit dem US-Sondergesandte Steve Witkoff Israel verlassen hatte, landete am Dienstag in Abu Dhabi. Dort sollen Gespräche über eine Regelung des Ukraine-Konflikts stattfinden, wie ein Korrespondent von RIA Nowosti berichtet.

    Der Bombardier Global 7500 war gegen 8:00 Uhr Moskauer Zeit in Tel Aviv gestartet und landete gegen 11:10 Uhr Ortszeit am privaten Flughafen der emiratischen Hauptstadt.

    Die Verhandlungen zwischen Russland, den USA und der Ukraine gehen weiter. Wie die Sprecherin des Weißen Hauses, Caroline Levitt, zuvor erklärte, sollen Witkoff und der Schwiegersohn des US-Präsidenten, Jared Kushner, am Mittwoch eintreffen.

    In der Nacht zum Mittwoch traf ein weiteres Flugzeug, möglicherweise mit der russischen Delegation an Bord, in Abu Dhabi ein. Die nächste Verhandlungsrunde der Dreiergruppe ist für den 4. bis 5. Februar geplant.

  • 08:49 Uhr

    Experte: Kiew führt Gegenangriffe bei Krasnoarmeisk durch 

    Einheiten der ukrainischen Streitkräfte führen erfolglose Gegenangriffe bei der Stadt Krasnoarmeisk in der DVR durch. Dies meldet der Militärexperte Andrei Marotschko gegenüber TASS.

    "Am Frontabschnitt Krasnoarmeisk versucht der Gegner, die Front zu stabilisieren. Aber den Berichten des russischen Verteidigungsministeriums zufolge schaffen sie es natürlich nicht. Es gibt Gegenangriffe, aber sie sind erfolglos. Die Stellungen, die unser Militär eingenommen hat, wird es nicht an die ukrainischen Kämpfer aufgeben. Unsere Truppen bereiten sich auf den Vormarsch in die westlichen und nordwestlichen Richtungen vor."  

    Die russische Armee hat die Stadt Krasnoarmeisk im Dezember 2025 befreit.

  • 08:30 Uhr

    Kiew verweigert Anerkennung Gefallener der 95. Brigade

    Das Kommando der ukrainischen Streitkräfte weigert sich, gefallene Soldaten der 95. Separaten Luftsturmbrigade offiziell als tot zu bestätigen, selbst wenn Leichname vorhanden sind und es Augenzeugen gibt. Den Angehörigen werden die erforderlichen Dokumente unter dem Vorwand eines fehlenden DNA-Tests verweigert. Grund dafür ist demnach der Versuch des Kommandos, die tatsächlichen Verluste nicht anzuerkennen und somit Entschädigungszahlungen an die Angehörigen zu vermeiden. Dies berichten russische Sicherheitskreise der Nachrichtenagentur TASS.

  • 08:08 Uhr

    Gebiet Kursk: Zwölf Geschosse aus Ukraine binnen 24 Stunden abgefeuert

    Nach Angaben von Alexander Chinstein, dem Gouverneur des Grenzgebiets Kursk, seien im Laufe des Tages zwölf Geschosse auf die Region abgefeuert worden. 

    "Zwischen 9:00 Uhr am 3. Februar und 7:00 Uhr am 4. Februar wurden insgesamt 21 Drohnen von unterschiedlichen Typen abgeschossen. Zwölfmal hat der Gegner Artillerie gegen abgesiedelte Bezirke eingesetzt. Fünfmal haben die Drohnen unser Gebiet durch den Abwurf von Sprengsätzen angegriffen."

    Chinstein meldet keine Opfer unter der Zivilbevölkerung. Bei den Angriffen wurde ein Privathaushalt beschädigt.

  • 07:50 Uhr

    Experte: Kiew schickt wegen Personalmangels nur noch Kleingruppen an die Front

    Aufgrund von Personalmangel entsendet Kiew nur noch kleine Gruppen von zwei bis drei Soldaten der ukrainischen Streitkräfte an die Front. Dies erklärt der Militäranalyst Andrei Marotschko gegenüber der Nachrichtenagentur TASS.

    Demnach befinden sich entlang der Kontaktlinie in unmittelbarer Nähe der russischen Vorstoßstellungen nur noch sehr kleine Kontingente. Ursache hierfür seien der Mangel an Kräften und Mitteln sowie die veränderten Bedingungen der Kriegsführung. Zugleich hätten Einheiten mit unbemannten Systemen stark an Bedeutung gewonnen und stellten die Hauptschlagkraft der ukrainischen Seite dar.

    Laut Marotschko ist auch die Zahl der Gefangennahmen zurückgegangen. Während sich früher ganze Gruppen und Züge ergeben hätten, handele es sich inzwischen um Einzelfälle. Diese Entwicklung sei entlang der gesamten Kontaktlinie zu beobachten.

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Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.