Liveticker Ukraine-Krieg – Selenskij: Neue Ukraine-Treffen könnten in den USA stattfinden

6.02.2026 11:25 Uhr
11:25 Uhr
Ukrainische Raketen über Gebiet Orjol zerstört
Nach Angaben von Andrei Klytschkow, dem Gouverneur des Gebiets Orjol, seien in der Nacht ukrainische Raketen über der Region abgeschossen worden.
"Zwei feindliche Raketen wurden in der Nacht über dem Territorium des Gebiets Orjol zerstört."
Klytschkow zufolge sei in der Region von 04:45 Uhr bis 04:57 Uhr Moskauer Zeit eine Raketenbedrohung ausgerufen worden. Mehrere Privathäuser und eine Gasleitung kamen zu Schaden.
10:49 Uhr
Botschafter Kelin: Britische Offiziere arbeiten verdeckt in der Ukraine
Britische Offiziere arbeiten in der Ukraine unter dem Deckmantel der britischen Botschaft in Kiew, erklärte der russische Botschafter in Großbritannien, Andrei Kelin. In einem Interview mit RIA Nowosti sagte der Diplomat:
"Die Präsenz britischer Offiziere und Militärangehöriger auf ukrainischem Territorium ist eine bekannte Tatsache. Zum Beispiel handelt es sich um eine Gruppe von Beratern, die unter dem Deckmantel der britischen Botschaft tätig sind. Es gibt auch diejenigen, die eine spezialisierte Kampfausbildung der ukrainischen Streitkräfte gewährleisten."
Kelin erinnerte daran, dass London den Tod eines britischen Fallschirmjägers in der Ukraine im Dezember 2025 bestätigt hatte. Der Soldat wurde bei einem "tragischen Unfall" verletzt, als er die ukrainischen Soldaten im Umgang mit der von London gelieferten Militärtechnik ausgebildet hatte.
"Völkerrechtlich ist es ein heikles Thema und die Briten befürchten, dass die Fakten zur Teilnahme der britischen Offiziere an den Kampfhandlungen an der ukrainischen Seite enthüllt werden."
10:17 Uhr
Kämpfer: Ukrainische Militärs attackieren mit Drohnen Begleitfahrzeuge humanitärer Hilfe
Wie einer der russischen Militärinspektoren im Gespräch mit dem Verteidigungsministerium berichtete, greifen ukrainische Streitkräfte regelmäßig Militärfahrzeuge von Inspektoren an, die humanitäre Missionen durchführen. Darüber berichtet die Nachrichtenagentur TASS. So begleiten die Inspektoren im Rahmen ihrer Aufgaben humanitäre Hilfsgüter, beteiligen sich aktiv an deren Verteilung, unterstützen die lokale Bevölkerung, Schulen und Kinderheime und liefern Lebensmittel anlässlich von Feiertagen. Der Kämpfer berichtete unter anderem:
"Wir schießen sehr oft die Drohnen des Gegners ab. Manchmal sogar jeden Tag. Sie versuchen ständig, unsere Fahrzeuge zu treffen. Wir koordinieren unsere Arbeit reibungslos auf Anweisung des Gruppenleiters. Mithilfe unserer elektronischen Kriegsführung können wir auch die Drohnen des Gegners abschießen."09:42 Uhr
Fortschritte bei Gesprächen in Abu Dhabi: Russland und Ukraine tauschen 314 Gefangene aus

Am Donnerstag endete in Abu Dhabi das zweite trilaterale Arbeitstreffen zwischen Russland, der Ukraine und den USA. Laut dem Sonderbeauftragten Kirill Dmitrijew streben Moskau und Washington eine Normalisierung ihrer Wirtschaftsbeziehungen an und erzielten erste Fortschritte.
Parallel dazu erfolgte ein von den USA und den VAE vermittelter Gefangenenaustausch von 314 Personen – je 157 pro Seite –, der erste größere Austausch seit fünf Monaten. Unter den nach Russland Heimgekehrten befanden sich zudem drei Zivilisten aus dem Gebiet Kursk.
Ein Video dazu gibt es hier auf unserer Webseite.
09:15 Uhr
TASS: Ukraine fordert Sicherheitsgarantien für Odessa
Kiew fordere im Rahmen des Friedensabkommens Sicherheitsgarantien für Odessa, wie eine mit dem Verlauf der Gespräche in Abu Dhabi vertraute Quelle gegenüber TASS mitteilt.
"Für Kiew ist es ein kritisch wichtiger Aspekt. Die Ukraine benötigt als Teil des Pakets Garantien, dass Russland nicht nach Odessa vorrücken wird. Es muss einen Mechanismus geben, der solche Vereinbarungen festlegt."
08:39 Uhr
Energieanlagen im Gebiet Brjansk angegriffen
Nach Angaben von Alexander Gogomas, dem Gouverneur des Gebiets Brjansk, hätten die ukrainischen Streitkräfte einen kombinierten Schlag auf die Region durchgeführt. Auf Telegram schreibt Gogomas:
"Ukrainische Terroristen haben erneut Energieinfrastrukturanlagen im Gebiet Brjansk angegriffen. Die ukrainischen Streitkräfte haben einen gezielten kombinierten Schlag unter dem Einsatz von HIMARS-Mehrfachraketenwerfern und Starrflüglerdrohnen geführt. Infolge der Attacke sind mehrere Ortschaften im Bezirk Klinzowski ohne Stromversorgung."
08:05 Uhr
Selenskij: Neue Treffen zur Ukraine-Krise könnten in den USA stattfinden
Laut dem ukrainischen Präsidenten Wladimir Selenskij könnten nächste Verhandlungsrunden zur Beilegung des Ukraine-Konflikts in den USA abgehalten werden. Dies erklärte der Politiker in einer Videoansprache auf Telegram.
"Was bereits jetzt gesagt werden kann, ist, dass in naher Zukunft weitere Treffen geplant sind, voraussichtlich in den Vereinigten Staaten."
Weitere Details hat Selenskij jedoch nicht präzisiert.
07:34 Uhr
Gruppe ukrainischer Kämpfer ergibt sich im Gebiet Saporoschje
Bei einem Angriff auf einen ukrainischen Stützpunkt im Gebiet Saporoschje nahmen russische Militärangehörige einige ukrainische Kämpfer gefangen, die die Stellung verteidigten. Dies meldet das russische Verteidigungsministerium.
"Russische Stoßtruppen des Verbandes Ost haben die Kämpfer der ukrainischen Streitkräfte aus einem Stützpunkt im Gebiet Saporoschje vertrieben. Im Verlaufe des Gefechts hat ein Teil der ukrainischen Militärangehörigen die Waffen niedergelegt und sich ergeben."
Ein russischer Militärangehöriger mit dem Rufnamen Ljolik erzählte, dass das russische Militär den ukrainischen Soldaten sofort die Möglichkeit zur Kapitulation angeboten habe, die diese annahmen.
07:00 Uhr
Luftabwehr schießt in der Nacht ukrainische Drohnen über russischen Gebieten ab
In der Nacht zum Freitag haben die ukrainischen Streitkräfte Russland mit unbemannten Luftfahrzeugen angegriffen. Das russische Verteidigungsministerium berichtet am Morgen auf Telegram, dass die russische Luftabwehr insgesamt 38 ukrainische Drohnen abgefangen hat.
Laut Angaben der Behörde lauten die Zahlen der zerstörten Drohnen wie folgt:
- Gebiet Brjansk – 26,
- Gebiet Belgorod – zehn,
- Gebiet Lipezk – eine,
- Gewässer des Schwarzen Meeres – eine.
5.02.2026 22:00 Uhr
22:00 Uhr
Damit beenden wir für heute den Live-Ticker zur Lage im Ukraine-Konflikt. Morgen früh ab 7 Uhr geht es mit der Berichterstattung weiter. Wir wünschen unseren Lesern trotz aller Spannungen in der Welt eine gute Nacht!
Durch die Sperrung von RT zielt die EU darauf ab, eine kritische, nicht prowestliche Informationsquelle zum Schweigen zu bringen. Und dies nicht nur hinsichtlich des Ukraine-Kriegs. Der Zugang zu unserer Website wurde erschwert, mehrere Soziale Medien haben unsere Accounts blockiert. Es liegt nun an uns allen, ob in Deutschland und der EU auch weiterhin ein Journalismus jenseits der Mainstream-Narrative betrieben werden kann. Wenn Euch unsere Artikel gefallen, teilt sie gern überall, wo Ihr aktiv seid. Das ist möglich, denn die EU hat weder unsere Arbeit noch das Lesen und Teilen unserer Artikel verboten. Anmerkung: Allerdings hat Österreich mit der Änderung des "Audiovisuellen Mediendienst-Gesetzes" am 13. April diesbezüglich eine Änderung eingeführt, die möglicherweise auch Privatpersonen betrifft. Deswegen bitten wir Euch bis zur Klärung des Sachverhalts, in Österreich unsere Beiträge vorerst nicht in den Sozialen Medien zu teilen.
Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.
