Liveticker Ukraine-Krieg – Abgeordneter: Parlament in Kiew von Stromausfall betroffen

20.01.2026 21:05 Uhr
21:05 Uhr
Treffen von Dmitrijew mit Witkoff und Kushner dauerte über zwei Stunden
Das Treffen des Sonderbeauftragten des russischen Präsidenten für Investitions- und Wirtschaftskooperation, Kirill Dmitrijew, mit dem US-Sondergesandten Steve Witkoff und Jared Kushner, dem Schwiegersohn des US-Präsidenten, hat mehr als zwei Stunden gedauert. Dies berichtet ein Korrespondent von RIA Nowosti.
Das Gespräch fand im US-Pavillon am Rande des Weltwirtschaftsforums in Davos statt. Während des gesamten Treffens war der Pavillon von Polizeikräften und zivilem Sicherheitspersonal bewacht.
Sowohl die russische als auch die US-Seite bewerteten die Gespräche positiv. Dmitrijew erklärte, die Kontakte zwischen Russland und den USA verliefen in konstruktiver Atmosphäre. Witkoff bezeichnete die Verhandlungen als "sehr positiv".
21:00 Uhr
Zwei Zivilisten bei Angriff der ukrainischen Streitkräfte im Gebiet Brjansk getötet
Im Gebiet Brjansk sind bei einem Angriff der ukrainischen Streitkräfte zwei Zivilisten ums Leben gekommen. Dies teilt Gouverneur Alexander Bogomas auf Telegram mit. Nach seinen Angaben griffen ukrainische Kamikaze-Drohnen ein fahrendes ziviles Auto im Dorf Tschausy im Pogarski-Bezirk an. Rettungs- und Einsatzkräfte seien vor Ort im Einsatz.
20:55 Uhr
Gebiet Belgorod: Zivilist bei Drohnenangriff getötet, zwei weitere verletzt
Bei Angriffen ukrainischer Drohnen im russischen Gebiet Belgorod ist ein Zivilist getötet worden. Zwei weitere Menschen wurden verletzt. Dies teilt Gouverneur Wjatscheslaw Gladkow auf Telegram mit.
In der Ortschaft Nowaja Tawolschanka im Schebekino-Bezirk griff eine FPV-Drohne ein Auto an. Der Fahrer sei noch am Tatort an seinen Verletzungen gestorben. Gladkow sprach den Angehörigen sein Beileid aus.
In Schebekino erlitt ein Mann durch die Detonation einer Drohne eine Drucktraumaverletzung. Die Behandlung wird ambulant fortgesetzt. Das Auto wurde durch Splitter beschädigt.
In der Ortschaft Golowtschino im Graiworon-Bezirk wurde ein Mann bei einem FPV-Drohnenangriff auf ein Fahrzeug verletzt. Ein Rettungsteam brachte den Verletzten, der eine Splitterverletzung am Rücken erlitten hatte, in das städtische Krankenhaus in Belgorod, so der Gouverneur.
20:39 Uhr
Russische Truppen eröffnen den Weg nach Slawjansk

Symbolbild: Russische Soldaten am Frontabschnitt Krasny Liman.Sergei Bobylew / Sputnik In den vergangenen Tagen ist das Tempo der russischen Offensive bei Krasny Liman erheblich gestiegen. Dies ist die letzte größere Siedlung vor Slawjansk. Wie verlaufen diese Operationen und welche Gesamtbedeutung hätte eine Befreiung von Krasny Liman?
Mehr dazu in dieser Analyse von Jewgeni Krutikow.20:25 Uhr
Abgeordneter: Parlament in Kiew von Stromausfall betroffen
Die ukrainische Werchowna Rada ist nach Angaben des Abgeordneten Jaroslaw Schelesnjak ohne Strom. Er schrieb in seinem Telegram-Kanal:
"Zusätzlich zu fehlender Heizung und Wasser ist jetzt auch das Licht verschwunden."Zuvor hatte er berichtet, dass das Parlament wegen Ausfalls von Heizung und Wasserversorgung in Kiew auf Fernarbeit umgestellt wurde.
Die Stadtverwaltung hatte zuvor angesichts der schweren Energiekrise den Einwohnern erlaubt, auch während der Ausgangssperre zu Notunterkünften zu gehen, um sich aufzuwärmen und Geräte aufzuladen. Der Bürgermeister der Hauptstadt, Witali Klitschko, hatte wiederholt dazu aufgerufen, nach Möglichkeit die Stadt zu verlassen.
20:00 Uhr
Kiew beziffert Notbedarf der Energieversorgung auf über eine Milliarde Dollar
Die akuten Bedürfnisse der ukrainischen Energieinfrastruktur übersteigen eine Milliarde US-Dollar. Dies erklärt Wirtschaftsminister Jegor Sobolew am Dienstag. Das ukrainische Medium Nowosti.LIVE zitiert ihn:
"Die dringenden Bedürfnisse übersteigen eine Milliarde Dollar. Dabei geht es um Transformatoren, mobile Umspannwerke, Netzausrüstung, Kabel und Notstromquellen."
Zuvor hatte Energieminister und Vizepremier Denis Schmygal am 16. Januar mitgeteilt, dass im Energiesektor des Landes der Notstand gelte. Nach Angaben des Direktors des Energieunternehmens YASNO, Sergei Kowalenko, könnten Stromabschaltungen in der Ukraine mehr als 16 Stunden täglich dauern.Sobolew zufolge sind seit Ende Oktober rund 8,5 Gigawatt an Erzeugungskapazitäten beschädigt worden.
19:40 Uhr
Dänemark übergibt ausgemusterte F-16 an die Ukraine
Dänemark hat seine F-16-Kampfjets außer Dienst gestellt und will sie der Ukraine übergeben. Dies berichtet das Portal The War Zone. In dem Bericht heißt es:
"Die Königlich Dänischen Luftstreitkräfte sind ein weiterer NATO-Betreiber, der den legendären F-16 außer Dienst gestellt hat. Die dänischen F-16 werden ihren Dienst in der Ukraine und in Argentinien fortsetzen."
Die offizielle Ausmusterungszeremonie fand demnach auf dem Luftwaffenstützpunkt Skrydstrup statt – nach mehr als 40 Jahren Einsatzzeit der Maschinen.
19:33 Uhr
Flugabwehr zerstört weiterhin ukrainische Drohnen über Russland
Wie das russische Verteidigungsministerium mitteilt, haben russische Luftabwehrkräfte am Dienstag zwischen 16:00 und 20:00 Uhr Moskauer Zeit 60 ukrainische Drohnen abgeschossen. Demnach wurden 16 Drohnen über der Republik Krim, sechs über dem Gebiet Krasnodar, drei über dem Gebiet Belgorod und 35 über dem Asowschen Meer zerstört.
19:25 Uhr
Miroschnik: Trumps Aussage macht Selenskij in Davos zur Randfigur
US-Präsident Donald Trump habe Wladimir Selenskij mit einer einzigen Erklärung faktisch "am Rand" des Weltwirtschaftsforums in Davos stehen lassen. Dies sagte der Sonderbotschafter des russischen Außenministeriums, Rodion Miroschnik, gegenüber der Nachrichtenagentur TASS:
"Keine Probleme der Ukraine oder der Ukrainer hätten Selenskij davon abgehalten, mit Volldampf nach Davos zu reisen, wenn es eine Perspektive für ein Treffen mit dem US-Präsidenten gegeben hätte."
Selenskij und seine Unterstützer hätten große Anstrengungen unternommen, um seinen "Auftritt" in Davos zu organisieren. Trump habe jedoch "mit einer einzigen Aussage die gesamte Agenda des Wirtschaftsforums verändert" und das "Ukraine-Thema ans Ende der Liste geschoben", so der Diplomat. Zugleich habe Trump empfohlen, dass sich Europa mit der Ukraine befassen soll.Selenskij habe erkannt, dass er mit seinen "Projekten" abseits der zentralen Themen des Forums geblieben ist und versuche jetzt, dies zu kaschieren. Er erklärte, in der Ukraine zu bleiben und "mit den unglücklichen Ukrainern zu frieren", da er "in dieser schwierigen Zeit nicht anders handeln könne".
19:00 Uhr
Gebiet Belgorod: Zivilist stirbt bei gezieltem Drohnenangriff der Ukraine
Im Gebiet Belgorod ist ein Mann infolge eines gezielten ukrainischen Drohnenangriffs ums Leben gekommen. Dies teilt Gouverneur Wjatscheslaw Gladkow auf Telegram mit. Nach vorläufigen Angaben ereignete sich der Vorfall in der Stadt Schebekino. Die Identität des Opfers wird noch festgestellt. Laut Gladkow brannte das Auto des Mannes vollständig aus.
Durch die Sperrung von RT zielt die EU darauf ab, eine kritische, nicht prowestliche Informationsquelle zum Schweigen zu bringen. Und dies nicht nur hinsichtlich des Ukraine-Kriegs. Der Zugang zu unserer Website wurde erschwert, mehrere Soziale Medien haben unsere Accounts blockiert. Es liegt nun an uns allen, ob in Deutschland und der EU auch weiterhin ein Journalismus jenseits der Mainstream-Narrative betrieben werden kann. Wenn Euch unsere Artikel gefallen, teilt sie gern überall, wo Ihr aktiv seid. Das ist möglich, denn die EU hat weder unsere Arbeit noch das Lesen und Teilen unserer Artikel verboten. Anmerkung: Allerdings hat Österreich mit der Änderung des "Audiovisuellen Mediendienst-Gesetzes" am 13. April diesbezüglich eine Änderung eingeführt, die möglicherweise auch Privatpersonen betrifft. Deswegen bitten wir Euch bis zur Klärung des Sachverhalts, in Österreich unsere Beiträge vorerst nicht in den Sozialen Medien zu teilen.
Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.
