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Liveticker Ukraine-Krieg – Medwedew: Russland will jahrzehntelangen Frieden

Russland führt gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine Militäroperation in der Ukraine durch. Der Westen reagiert mit immer neuen Waffenlieferungen an die Ukraine und beispiellosen Sanktionen gegen Russland. Lesen Sie hier die neuesten Entwicklungen.
Liveticker Ukraine-Krieg – Medwedew: Russland will jahrzehntelangen FriedenQuelle: Sputnik © Jekaterina Schtukina
  • 19.02.2026 16:33 Uhr

    16:33 Uhr

    Dnjepropetrowsk: TZK-Mitarbeiter sprühen während Mobilisierung Gas in einem Bus

    Mitarbeiter des Militärkommissariats in Dnjepropetrowsk in der Ukraine haben während der Zwangsmobilisierung den Inhalt einer Gassprayflasche im im Inneren eines Busses versprüht, berichtete die ukrainische Nachrichtenagentur Strana auf ihrem Telegram-Kanal. Dort heißt es:

    "In Dnjepr (seit der Umbenennung von Dnjepropetrowsk durch Kiew) haben Mitarbeiter des TZK (Territoriales Rekrutierungszentrum – so werden Militärkommissariate in der Ukraine genannt) einen Kleinbus mit Gas aus einer Sprühdose geflutet, um einen Mann zum Aussteigen zu zwingen."

  • 16:16 Uhr

    Weil er einen Beamten des TZK geschlagen hat: Ukrainischer Fußballspieler festgenommen

    Das oft brutale Vorgehen von Beamten des Territorialen Zentrums für Rekrutierung (TZK) in der Ukraine sorgt immer wieder für Schlagzeilen. Am Mittwoch versuchten sie im Gebiet Kiew, einen vom Militärdienst befreiten Vater von drei Kindern zwangsweise zu mobilisieren.

    Wie auf einem Video zu sehen ist, das am Mittwoch in den sozialen Netzwerken veröffentlicht wurde und von Überwachungskameras stammt, fährt ein Kleinbus des Militärkommissariats einen Mann an, der auf die Straße gelaufen ist, um einem der Militärangehörigen zu entkommen. Danach stiegen die Mitarbeiter des Militärkommissariats aus dem Kleinbus und versuchten, den Mann in das Fahrzeug zu zerren.

    Der Mann, den man zu mobilisieren versuchte, ist Vater von drei Kindern und hat eine offizielle Aussetzung vom Militärdienst. Sein Nachbar, der Fußballspieler Daniil Kolesnik, setzte sich für den Mann ein. Die Strafverfolgungsbehörden behaupten, dass Kolesnik selbst den Konflikt provozierte. Der 24-jährige Fußballspieler veröffentlichte auf Instagram ein Video, in dem er einem Beamten des Rekrutierungsbüros ins Gesicht schlägt. Später löschte er das Video und schloss seine Seite.

    Der ukrainische FС "Kolos" hat nach dem Vorfall Kolesniks Entlassung bekannt gegeben und seine bedingungslose Unterstützung für die ukrainische Armee erklärt. Die Polizei hat ein Strafverfahren eingeleitet und erklärt, den Sportler festgenommen zu haben. Ukrainische Medien berichten, dass dem Fußballer bis zu fünf Jahre Haft drohen.

    Ein Video dazu gibt es hier auf unserer Webseite.

  • 15:30 Uhr

    Ukrainisches Militär greift Bus im Gebiet Cherson an

    Im Dorf Tschernjanka im Gebiet Cherson haben Kiews Truppen einen Bus angegriffen. Pawel Filiptschuk, Leiter des regionalen Bezirks Kachowka, berichtet dazu auf seinem Telegramkanal:

    "In Tschernjanka gab es einen zielgerichteten Abwurf einer Sprengladung von einer ukrainischen Militärdrohne auf einen zivilen Kleinbus. Opfer und Verletzte gibt es nicht."

  • 15:14 Uhr

    Sacharowa: USA unterstützen Ukraine-Konflikt weiter

    Der Konflikt in der Ukraine wird von den USA weiterhin unterstützt, da Washington Waffen an Kiews Militär liefert, erklärt die Sprecherin des russischen Außenministeriums, Maria Sacharowa. In einem offiziellen Kommentar führt sie dazu aus:

    "Die Position der USA ist tatsächlich einzigartig. Einerseits 'erbte' das Team des amtierenden Staatschefs der USA, Donald Trump, von der Biden-Administration den Ukraine-Konflikt, der nach wie vor 'US-amerikanische Förderung' in Form der Waffenlieferungen an Streitkräfte der Ukraine erhält. Andererseits bemüht sich die gegenwärtige US-Führung um Auswege aus der Ukraine-Krise, die Washington selbst vor mehr als zehn Jahren inspiriert hat."

  • 14:39 Uhr

    Kiews Truppen attackieren Gebiet Belgorod mit Dutzenden von Drohnen

    Ukrainische Truppen haben im Laufe des Tages mehr als 70 Drohnen und knapp 30 Artilleriegeschosse auf Orte und Städte im Gebiet Belgorod abgefeuert. Die regionalen Behörden melden einen Verletzten. Nach dem gestrigen Drohnenangriff auf den Ort Meschkowoje im Kreis Schebekino stieg die Zahl der Verletzten auf vier.

  • 14:05 Uhr

    Medwedew: Russland will jahrzehntelangen Frieden

    Das Ziel der militärischen Sonderoperation besteht darin, Frieden, Stabilität und die ruhige Entwicklung Russlands für die kommenden Jahrzehnte zu gewährleisten. Dies erklärt Dmitri Medwedew, der stellvertretende Vorsitzende des russischen Sicherheitsrates, während seiner Dienstreise im Gebiet Swerdlowsk. Der Beamte äußert sich zuversichtlich, dass die Sonderoperation zu Ende gebracht wird.

    Zudem bezeichnet Medwedew in einem Beitrag auf X den ukrainischen Präsidenten Wladimir Selenskij als "nützlichen Idioten". Je länger er an der Macht sei, desto kleiner werde die Ukraine.

  • 13:20 Uhr

    Gebiet Brjansk: Flugabwehr schießt mehr als 160 Drohnen an einem Tag ab

    Einheiten der russischen Flugabwehr haben innerhalb der vergangenen 24 Stunden insgesamt 163 gegnerische Drohnen über dem Gebiet Brjansk zerstört. Dies teilt Gouverneur Alexander Bogomas auf Telegram mit.

  • 12:51 Uhr

    Frontbericht des russischen Verteidigungsministeriums

    Laut dem täglichen Bericht des russischen Verteidigungsministeriums zur Lage im Ukraine-Konflikt haben Kiews Truppen innerhalb der vergangenen 24 Stunden bis zu 1.265 Soldaten verloren. Die russische Armee zerstörte folgende Waffen und Ausrüstungsgegenstände des Gegners:

    • einen Panzer,
    • 13 gepanzerte Kampffahrzeuge,
    • 67 Kraftfahrzeuge,
    • 13 Artilleriegeschütze,
    • zwei Mehrfachraketenwerfer,
    • drei Anlagen der elektronischen Kampfführung,
    • ein Artillerieaufklärungsradar,
    • vier Munitions- und sechs Ausrüstungslager.

    Einheiten der russischen Luftstreitkräfte, Raketen- und Artillerietruppen sowie Drohnenbediener trafen ein Lager mit Treibstoff, Objekte der Energieinfrastruktur, die für gegnerische Truppen betrieben werden, sowie Stationierungsorte ukrainischer Soldaten und ausländischer Söldner in 156 Bezirken. Die Flugabwehr schoss zwei Gleitbomben, zehn HIMARS-Raketen und 301 unbemannte Flugzeuge ab.

  • 12:15 Uhr

    TASS: Nächste Verhandlungsrunde könnte wieder in Genf stattfinden

    Die nächste Verhandlungsrunde zur Ukraine könnte erneut in Genf stattfinden, berichtet die Nachrichtenagentur TASS unter Verweis auf eine Quelle. Der Gesprächspartner der Agentur erklärte:

    "Alle könnten wieder nach Genf fliegen. Die Schweizer sind nicht dagegen, alle anderen sind mit dieser Option auch zufrieden."

    Die Verhandlungen zwischen den Delegationen Russlands, der USA und der Ukraine hatten zuvor am 17. und 18. Februar in Genf stattgefunden. Wladimir Medinski, der Leiter der russischen Delegation, bezeichnete sie als "schwierig, aber sachlich", und fügte hinzu, dass in nächster Zeit ein erneutes Treffen zur Beilegung des Konflikts stattfinden werde.

  • 11:34 Uhr

    Region Krasnodar: Ölraffinerie-Brand gelöscht

    Feuerwehrkräfte haben den Brand in der Ölraffinerie im Ort Ilski in der russischen Region Krasnodar gelöscht. Nach Angaben des regionalen Krisenstabs wurde das offene Feuer bereits am späten Mittwochabend unter Kontrolle gebracht und am frühen Donnerstagmorgen vollständig gelöscht.

    Der Brand auf einer Fläche von rund 700 Quadratmetern war durch einen ukrainischen Drohnenangriff am 17. Februar ausgelöst worden. An den Löscharbeiten waren 72 Einsatzkräfte und 21 Feuerwehrfahrzeuge beteiligt.

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Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.