Liveticker Ukraine-Krieg: Selenskij kündigt neue SBU-Operationen gegen Russland an

10.01.2026 20:00 Uhr
20:00 Uhr
Damit beenden wir für heute den Live-Ticker zur Lage im Ukraine-Konflikt. Morgen früh ab 7 Uhr geht es mit der Berichterstattung weiter. Wir wünschen unseren Lesern trotz aller Spannungen in der Welt eine gute Nacht!
19:59 Uhr
Selenskij kündigt neue SBU-Operationen gegen Russland an
Der Sicherheitsdienst der Ukraine (SBU) bereitet sich auf neue Kampfhandlungen gegen Russland vor. Dies behauptet der ukrainische Machthaber Wladimir Selenskij nach einem Treffen mit dem amtierenden SBU-Chef Jewgeni Chmara. Auf seinem Telegram-Kanal schreibt er:
"Auch neue Operationen sind vereinbart."
19:29 Uhr
Drohnen, Training, Einsatz: Ein russischer Kommandeur im Gespräch

In unserer Sendung zeigen wir ein Interview mit Leutnant Konstantin Krupodjorow, Kommandeur eines Angriffszuges der russischen Luftlandetruppen, der aus russischer Perspektive über Ausbildung, taktisches Vorgehen und den Alltag seiner Einheit im Krieg gegen die Ukraine berichtet.
Er spricht unter anderem über den Einsatz von Drohnen, Trainingsmethoden, schwierige Versorgungsbedingungen und längere Einsätze an der Front. Die Aussagen werden im Beitrag journalistisch eingeordnet.
Ein Video dazu gibt es hier auf unserer Webseite.
19:07 Uhr
Zehn ukrainische Drohnen über russischen Regionen abgeschossen
Die Luftabwehr hat innerhalb von vier Stunden zehn Drohnen der ukrainischen Streitkräfte über sechs russischen Regionen zerstört, teilt das russische Verteidigungsministerium mit. Im Bericht auf dem Telegram-Kanal der Behörde heißt es:
"Zwischen 16 Uhr und 20 Uhr Moskauer Zeit wurden von den diensthabenden Luftabwehrkräften zehn ukrainische Drohnen vom Typ Flugzeug zerstört:
- drei über dem Territorium des Gebiets Belgorod,
- zwei über dem Territorium des Gebiets Kursk,
- zwei über dem Territorium des Gebiets Woronesch,
- eine über dem Territorium des Gebiets Rostow,
- eine über dem Territorium des Gebiets Brjansk,
- eine über dem Territorium der Republik Dagestan."
18:30 Uhr
LVR: Zwei Polizisten kommen bei der Ausübung ihrer Dienstpflichten ums Leben
Zwei Mitarbeiter der Territorialabteilung "Swatowki" des russischen Innenministeriums, Wiktorija Gnilitschenko und Artjom Kusnezow, sind bei der Ausübung ihrer Dienstpflichten ums Leben gekommen. Dies teilt die Pressestelle des Innenministeriums der Volksrepublik Lugansk (LVR) mit. In der Mitteilung heißt es:
"Bei der Ausübung ihrer Dienstpflichten sind zwei Mitarbeiter der Territorialabteilung für innere Angelegenheiten 'Swatowki', Wiktorija Gnilitschenko und Artjom Kusnezow, ums Leben gekommen. Das Innenministerium der Volksrepublik Lugansk spricht den Angehörigen und Freunden der Mitarbeiter der Abteilung des Innenministeriums Russlands 'Swatowki' sein Beileid aus."
17:58 Uhr
Explosionen in Charkow und Tschernigow
In Charkow ist es am Abend zu Explosionen gekommen, wie der ukrainische Fernsehsender Obschtschestwennoje berichtete.
Der Bürgermeister der Stadt, Igor Terechow, sagte, dass ein Infrastrukturobjekt im Stadtteil Slobodski beschädigt wurde. Details über das Gebäude und die Art der Schäden nannte er nicht.
Eine weitere Explosion ereignete sich in Tschernigow im Norden der Ukraine.
17:35 Uhr
Trump: Putin hat keine Angst vor Europa – aber vor mir

"Präsident Putin hat keine Angst vor Europa. Er hat Angst vor den Vereinigten Staaten von Amerika – die von mir geführt werden", erklärte US-Präsident Donald Trump am Freitag bei einem Treffen mit Ölkonzernen, um Pläne für Investitionen in Venezuela zu besprechen.
Ein Video dazu gibt es hier auf unserer Webseite.
17:17 Uhr
Gebiet Belgorod: Zwei Zivilisten durch ukrainische Drohne verletzt
Durch die Explosion einer Drohne der ukrainischen Streitkräfte im Dorf Nowaja Tawolschanka im Gebiet Belgorod wurden zwei Zivilisten verletzt. Dies teilt der Gouverneur der Region, Wjatscheslaw Gladkow, auf seinem Telegram-Kanal mit. Er schreibt:
"Zwei Zivilisten wurden durch den Angriff einer feindlichen Drohne verletzt. Im Dorf Nowaja Tawolschanka im Bezirk Schebekino detonierte eine FPV-Drohne auf dem Parkplatz eines Unternehmens."
Weiter wird erläutert, dass die beiden Männer von Soldaten der "Orlan"-Einheit und der Selbstverteidigungskräfte in das zentrale Bezirkskrankenhaus von Schebekino gebracht wurden. Bei einem von ihnen wurden eine minenexplosive Verletzung und eine Splitterwunde am Rücken diagnostiziert. Nach der Erstversorgung wird er in das städtische Krankenhaus Nr. 2 der Stadt Belgorod verlegt. Der Gouverneur fügte hinzu:
"Der zweite Mann, der Splitterverletzungen an den Beinen erlitten hat, wird weiterhin im Krankenhaus medizinisch versorgt."
16:37 Uhr
Mehr als 30 ukrainische Drohnen über russischen Regionen abgeschossen
Die Luftabwehrkräfte haben innerhalb von sieben Stunden 33 ukrainische Drohnen über russischem Territorium abgeschossen, teilte das russische Verteidigungsministerium mit. In dem Bericht auf dem Telegram-Kanal der Behörde heißt es:
"Zwischen 9:00 Uhr und 16:00 Uhr Moskauer Zeit wurden 33 ukrainische unbemannte Fluggeräte vom Typ Flugzeug von den diensthabenden Luftabwehrkräften abgefangen und zerstört:
- zehn über dem Territorium des Gebiets Rostow,
- sieben über dem Kaspischen Meer,
- vier über dem Territorium des Gebiets Wolgograd,
- vier über dem Territorium des Gebiets Astrachan,
- drei über dem Territorium der Republik Kalmückien,
- drei über dem Territorium der Region Krasnodar,
- zwei über dem Territorium des Gebiets Belgorod."
16:03 Uhr
Kiew: Notstromabschaltungen eingeführt
In Kiew und im Gebiet Kiew wurden laut Angaben der Kiewer Stadtverwaltung Notstromabschaltungen eingeführt. In der Mitteilung auf dem Telegram-Kanal der Verwaltung heißt es:
"Auf Anweisung des nationalen Energieunternehmens 'Ukrenergo' wurden in der Stadt Notstromabschaltungen eingeführt."
Die Kiewer Behörden fügten hinzu, dass die Wasserversorgung, die Heizung und der öffentliche Nahverkehr eingestellt worden seien.
Durch die Sperrung von RT zielt die EU darauf ab, eine kritische, nicht prowestliche Informationsquelle zum Schweigen zu bringen. Und dies nicht nur hinsichtlich des Ukraine-Kriegs. Der Zugang zu unserer Website wurde erschwert, mehrere Soziale Medien haben unsere Accounts blockiert. Es liegt nun an uns allen, ob in Deutschland und der EU auch weiterhin ein Journalismus jenseits der Mainstream-Narrative betrieben werden kann. Wenn Euch unsere Artikel gefallen, teilt sie gern überall, wo Ihr aktiv seid. Das ist möglich, denn die EU hat weder unsere Arbeit noch das Lesen und Teilen unserer Artikel verboten. Anmerkung: Allerdings hat Österreich mit der Änderung des "Audiovisuellen Mediendienst-Gesetzes" am 13. April diesbezüglich eine Änderung eingeführt, die möglicherweise auch Privatpersonen betrifft. Deswegen bitten wir Euch bis zur Klärung des Sachverhalts, in Österreich unsere Beiträge vorerst nicht in den Sozialen Medien zu teilen.
Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.

