Liveticker Ukraine-Krieg: Russische Flugabwehr zerstört gegnerische Drohnen in der Nacht

10.02.2026 10:18 Uhr
10:18 Uhr
Selenskij verspricht Hausbesitzern Hilfe bei Kauf von Generatoren
Angesichts der Zerstörungen im ukrainischen Stromnetz wird die ukrainische Regierung Hausbesitzer bei der Anschaffung von Generatoren und anderen Energiequellen unterstützen. Dies kündigte Präsident Wladimir Selenskij nach einer Beratung mit Ministerpräsidentin Julia Swiridenko an.
Auf der Plattform X schrieb Selenskij, der Kauf einer autonomen Stromversorgung solle für Besitzer von Einfamilienhäusern sowie für Eigentümergemeinschaften von Mehrfamilienhäusern erschwinglicher werden. Im Rahmen eines anderen Programms für Unternehmen seien bereits 20.000 Anträge auf Hilfen zur Wartung und Reparatur von Generatoren eingegangen. Außerdem sei eine halbe Milliarde Griwna (knapp zehn Millionen Euro) an zinslosen Krediten zum Kauf von Generatoren gewährt worden, erklärte der Staatschef.
Together with Prime Minister Yuliia Svyrydenko we approved the new programs to support people and communities. The Government of Ukraine must make it significantly easier for homeowners associations (OSBBs) to purchase new equipment – generators and other machinery needed amid… pic.twitter.com/sKVKIgXsIW
— Volodymyr Zelenskyy / Володимир Зеленський (@ZelenskyyUa) February 9, 2026Der tatsächliche Bedarf dürfte allerdings deutlich höher liegen und mit den vom Präsidenten genannten Zahlen nicht zu decken sein.
09:56 Uhr
Diplomat: Europa schweigt zu Moskaus Vorschlag, eine Nichtangriffsgarantie schriftlich festzulegen
Bislang sieht Moskau keine Reaktion europäischer Staaten auf seinen Vorschlag, eine Garantie des Nichtangriffs auf Europa in einem Dokument zu verankern. Dies erklärt der stellvertretende russische Außenminister Alexander Gruschko in einem Interview mit der Zeitung Iswestija. Der Diplomat betont:
"In der Position der Europäischen Union existiert dieser Punkt als solcher nicht. Gleichzeitig pocht sie auf einen 'Platz am Verhandlungstisch'."
Eine solche Haltung der EU schließe ihre Beteiligung am Friedensprozess aus, so Gruschko.
Darüber hinaus zeige sich Europa einmütig in der Forderung nach Sicherheitsgarantien für die Ukraine, während über entsprechende Garantien für Russland nicht gesprochen werde. Ohne Sicherheitsgarantien für Russland sei ein Friedensabkommen nicht möglich, warnt Gruschko.
09:40 Uhr
Nichts zum Lachen für Europas Russophobe: "Putin an der Schwelle eines geschichtsträchtigen Sieges"
Wendehälse? Hat Europa viele – sowohl in seiner Führungsriege als auch in den Mainstreammedien. In der vergangenen Woche stellten beide diese Eigenschaft unter Beweis – wobei die Medien sich auch noch mächtig blamierten.
Mehr dazu lesen Sie hier auf unserer Webseite.
09:29 Uhr
Sachschäden durch zahlreiche ukrainische Artillerie- und Drohnenangriffe auf Grenzgebiet Kursk
Die ukrainischen Streitkräfte setzen ihre Attacken auf das russische Grenzgebiet Kursk fort. Gouverneur Alexander Chinstein berichtet in der täglichen Statistik auf Telegram über zahlreiche Artillerie- und Drohnenangriffe auf die Region. Wie der Politiker mitteilt, wurden im Zeitraum von 7 Uhr MEZ am 9. Februar bis 5 Uhr MEZ am 10. Februar 31 ukrainische Drohnen abgeschossen. Zudem nahm die gegnerische Artillerie in dieser Zeit 32-mal grenznahe evakuierte Ortschaften unter Beschuss. Es gab darüber hinaus 14 Angriffe, bei denen unbemannte Luftfahrzeuge Sprengsätze auf Objekte im Gebiet Kursk abließen.
Chinstein meldet zwar keine Opfer unter der Zivilbevölkerung. Der Politiker berichtet aber über Schäden im Bezirk Rylsk und in der Siedlung Chomutowka. Dort wurden ein Geschäft, ein Supermarkt, ein Verwaltungsgebäude und drei Autos beschädigt.
09:07 Uhr
Beschuss auf Siedlungen im Gebiet Cherson: Knapp 40 Geschosse aus Ukraine abgefeuert
Die Behörden im von Russland kontrollierten Teil des Gebiets Cherson melden andauernde Angriffe auf Siedlungen am linken Dnjepr-Ufer. Den Angaben zufolge hat die ukrainische Artillerie im Laufe des 9. Februar 22 Geschosse auf fünf Ortschaften abgefeuert. Die Zahl der eingeschlagenen Geschosse listen die Behörden wie folgt auf:
- Korsunka — 3,
- Kachowka — 4,
- Dnjeprjany — 6,
- Aljoschki — 7,
- Golaja Pristan — 2.
Wie die Behörden weiter mitteilen, dauerte der Beschuss auch in der Nacht zum Dienstag an. Auf zivile Infrastrukturen der von Russland kontrollierten Ortschaften Maslowka, Pestschanowka, Aljoschki und Dnjeprjany wurden insgesamt 15 Geschosse abgefeuert.
Berichte über Opfer und Schäden liegen bislang nicht vor.
08:45 Uhr
Alexejew-Attentat: Verdächtige bekennen sich schuldig – Ukraine und Polen involviert

Wie der russische Inlandsgeheimdienst FSB berichtet, geben die beiden Inhaftierten Ljubomir Korba und Wiktor Wassin ihre Beteiligung beim Attentat auf den russischen General Wladimir Alexejew zu. Außerdem äußerten sie sich zu Einzelheiten über die Anschlagsplanung.
"Die von Mitarbeitern des FSB festgenommenen russischen Staatsbürger Ljubomir Korba (Jahrgang 1960) und Wiktor Wassin (Jahrgang 1959) haben ein Geständnis abgelegt", heißt es in der Mitteilung.
Ein Video dazu gibt es hier auf unserer Webseite.
08:20 Uhr
DVR meldet einen ukrainischen Angriff binnen 24 Stunden
Die Behörden in Donezk haben innerhalb der vergangenen 24 Stunden einen Angriff durch ukrainische Truppen registriert. Demnach wurde auf das Territorium der Volksrepublik ein Geschoss abgefeuert. In der Zeitspanne von 0 Uhr am 9. Februar bis 0 Uhr am 10. Februar (Ortszeit) wurde eine zivile Person verletzt. Durch den Beschuss kam zudem ein Auto zu Schaden.
Am Vortag hatten die Behörden von Donezk keine Angriffe aus der Ukraine gemeldet. Berichte über Opfer und Infrastrukturschäden lagen dementsprechend nicht vor.
07:55 Uhr
Lawrow über Ukraine-Verhandlungen: Noch eine große Distanz zu überbrücken
Die Verhandlungen bezüglich der Ukraine dauern an, es ist noch eine große Distanz zu überbrücken, erklärt der russische Außenminister Sergei Lawrow in einem Interview für den TV-Sender NTV.
Mit Hinsicht auf die Bemühungen von US-Präsident Donald Trump fordert Lawrow auf, "nicht in Begeisterung zu verfallen". Der Außenminister betont:
"Wir dürfen nicht in eine begeisterte Wahrnehmung dessen verfallen, was geschieht, dass US-Präsident Donald Trump die Europäer, Wladimir Selenskij, zurechtgewiesen hat und nun deren Gehorsam verlange… Das ist alles gut, wenn wir Frieden in der Ukraine erreichen möchten, aber so weit sind wir noch nicht."
07:27 Uhr
Diplomat: Kiews Angriffe töten 14 russische Zivilisten in einer Woche
Binnen der vergangenen Woche sind 14 Zivilisten in Regionen Russlands wegen der Angriffe der ukrainischen Streitkräfte ums Leben gekommen, erklärt Rodion Miroschnik, ein Sonderbotschafter des russischen Außenministeriums.
Darüber hinaus wurden nach seinen Angaben 113 Personen, darunter neun Minderjährige, verletzt. Bei einem der Verletzten handele es sich um ein Kind im 5. Monat.
07:05 Uhr
Russische Flugabwehr zerstört gegnerische Drohnen in der Nacht

SymbolbildJewgeni Bijatow / Sputnik In der vergangenen Nacht hat die russische Flugabwehr sechs ukrainische Drohnen über den Gebieten Belgorod, Astrachan und Kursk zerstört. Nach Angaben des Verteidigungsministeriums in Moskau wurden die Flugziele zwischen 23 Uhr am 9. Februar und 7 Uhr am 10. Februar zum Absturz gebracht.
Zuvor meldete das Ministerium am Montagabend die Abwehr der Drohnenangriffe auf die Gebiete Brjansk und Kursk, indem 17 unbemannte Flugzeuge der Ukraine zerstört wurden. Außerdem holte die Flugabwehr drei Drohnen vom Himmel über dem Asowschen Meer.
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Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.

