International

Liveticker Ukraine-Krieg: Einigung auf Fortsetzung von Gesprächen in Abu Dhabi

Russland führt gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine Militäroperation in der Ukraine durch. Der Westen reagiert mit immer neuen Waffenlieferungen an die Ukraine und beispiellosen Sanktionen gegen Russland. Lesen Sie hier die neuesten Entwicklungen.
Liveticker Ukraine-Krieg: Einigung auf Fortsetzung von Gesprächen in Abu DhabiQuelle: Sputnik © AUSSENMINISTERIUM DER VEREINIGTEN ARABISCHEN EMIRATE
  • 25.01.2026 09:02 Uhr

    09:02 Uhr

    DVR meldet einen ukrainischen Angriff binnen 24 Stunden

    Die Behörden in Donezk haben innerhalb der vergangenen 24 Stunden einen Angriff durch ukrainische Truppen registriert. Demnach wurde auf das Territorium der Volksrepublik ein Geschoss abgefeuert. Bei den Angriffen in der Zeitspanne von 0 Uhr am 24. Januar bis 0 Uhr am 25. Januar (Ortszeit) wurden keine Opfer unter der Zivilbevölkerung gemeldet. Berichte über Infrastrukturschäden lagen nicht vor.

    Am Vortag hatten die Behörden von Donezk ebenfalls einen Angriff aus der Ukraine gemeldet. Meldungen über Opfer und Schäden sind nicht bekannt.

  • 08:31 Uhr

    USA kündigen Fortsetzung der Gespräche in Abu Dhabi an: Nächste Runde am 1. Februar

    Die Dreiergespräche zwischen der Ukraine, Russland und den USA zur Beendigung des Ukraine-Krieges sollen nach US-Angaben in einer Woche fortgesetzt werden. Ein US-Regierungsvertreter sagte am Samstag zu Journalisten:

    "Wir haben uns darauf verständigt, dass die nächste Runde am nächsten Sonntag wieder in Abu Dhabi beginnt."

    Die Einigung auf weitere Gespräche sei ein "gutes Zeichen". Bei den jetzigen Gesprächen vom Freitag und Samstag sei bereits "viel Arbeit" erledigt worden, sagte der US-Vertreter weiter.

    Der US-Sondergesandte Steve Witkoff schrieb auf der Plattform X zu den am Freitag und Samstag abgehaltenen trilateralen Gesprächen zwischen Kiew, Moskau und Washington, diese seien "sehr konstruktiv" gewesen. Es seien Pläne gemacht worden, "die Gespräche nächste Woche in Abu Dhabi fortzusetzen".

    Der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij hatte zuvor von "konstruktiven" Verhandlungen gesprochen und erklärt, "möglicherweise" würden kommende Woche weitere Treffen stattfinden. Die direkten trilateralen Gespräche in der Hauptstadt der Vereinigten Arabischen Emirate waren die ersten in diesem Format über den US-Friedensplan für die Ukraine.

  • 08:03 Uhr

    Tödlicher Angriff in Cherson während Ukraine-Gesprächen in Abu Dhabi

    Während in Abu Dhabi trilaterale Gespräche zwischen Russland, der Ukraine und den USA zur Beilegung des Ukraine-Konflikts stattfanden, wurde im Gebiet Cherson nach russischen Angaben ein ziviler Krankenwagen gezielt von einer ukrainischen Drohne angegriffen, wobei alle Sanitäter ums Leben kamen. Moskau sprach von einem Terrorakt und verwies auf das humanitäre Völkerrecht.

    Die Gespräche in Abu Dhabi fanden hinter verschlossenen Türen statt und befassten sich laut Weißem Haus mit Sicherheitsfragen, Pufferzonen und Kontrollmechanismen.

    Im Video ordnet der politische Berater Ahmed Khuzaie ein, warum Golfstaaten aufgrund ihrer neutralen Haltung zunehmend als Vermittler in dem Konflikt auftreten. Den Videobericht gibt es hier auf unserer Website zu sehen.

  • 07:34 Uhr

    Ukrainische Drohnenattacke auf Gebiet Rostow: Haus und Auto beschädigt

    In der vergangenen Nacht haben die ukrainischen Streitkräfte das südrussische Gebiet Rostow mit unbemannten Luftfahrzeugen angegriffen. Auf Telegram sprach das Verteidigungsministerium in Moskau von neun abgefangenen Drohnen. Juri Sljussar, Gouverneur des Gebiets Rostow, bestätigte am Morgen auf Telegram die Attacke aus der Ukraine.   

    Wie der Politiker mitteilte, seien die Drohnen über zwei Bezirken abgeschossen worden. Es gebe keine Opfer unter der Zivilbevölkerung. Sljussar berichtet aber über Sachschäden. Durch herabfallende Drohnenteile seien ein Einfamilienhaus und ein Auto beschädigt worden. Es sei glücklicherweise zu keinem Brand gekommen.

  • 07:00 Uhr

    Russische Luftabwehr zerstört in der Nacht 52 ukrainische Drohnen

    Russlands Verteidigungsministerium meldet am Sonntagmorgen auf der Plattform Telegram weitere Versuche der ukrainischen Streitkräfte, Objekte in Russland mit Drohnen anzugreifen. Demnach habe die russische Luftabwehr in der vergangenen Nacht 52 unbemannte Luftfahrzeuge des Gegners abgeschossen. Die Zahl der zerstörten Drohnen listet die Behörde wie folgt auf:

    • Gebiet Brjansk – 18,
    • Region Krasnodar – 15,
    • Gebiet Rostow – 9,
    • Gebiet Orjol – 4,
    • Gebiet Belgorod – 3,
    • Gebiet Astrachan – 3.

    Weitere Einzelheiten teilt das Ministerium nicht mit.

  • 24.01.2026 20:00 Uhr

    20:00 Uhr

    Damit beenden wir für heute den Live-Ticker zur Lage im Ukraine-Konflikt. Morgen früh ab 7 Uhr geht es mit der Berichterstattung weiter. Wir wünschen unseren Lesern trotz aller Spannungen in der Welt eine gute Nacht!

  • 19:57 Uhr

    Russische Artillerie trifft feindliche Stellungen zielgenau (Video)

    Aufnahmen des russischen Verteidigungsministeriums zeigen Artilleriesoldaten in den Gebieten Saporoschje und Sumy im Einsatz. Wie es heißt, zerstörten sie Stützpunkte, temporäre Truppenstandorte und Drohnenleitstellen der ukrainischen Armee. Bei den Angriffen seien Haubitzen vom Typ Gwosdika und die präzisionsgelenkten Artilleriegranaten Krasnopol eingesetzt worden, teilt die Behörde in Moskau mit.

  • 19:49 Uhr

    Ukrainische Einheiten greifen Klinik im Gebiet Cherson an

    Kämpfer des Kiewer Regimes haben am Samstagabend (Ortszeit) eine Klinik in Kachowka am linken Dnjepr-Ufer beschossen. Dies teilt Pawel Filiptschuk, ein Verwaltungschef im Gebiet Cherson, mit. 

    Wie es heißt, kam es bei dem Angriff zur Zerstörung von Fenstern in der Einrichtung. Auch medizinische Geräte sowie Möbel seien beschädigt worden, berichtet der Beamte auf Telegram. Er teilt entsprechende Aufnahmen.

    "Wie durch ein Wunder wurde niemand verletzt", schreibt Filiptschuk. "Die Nazis vom rechten Ufer nehmen gezielt diejenigen ins Visier, die Leben retten."

  • 19:42 Uhr

    Selenskij: Weitere Gespräche in nächster Zeit möglich

    Nach dem Ende des trilateralen Treffens der Ukraine, Russlands und der USA in Abu Dhabi schließt der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij weitere Gespräche in der kommenden Woche nicht aus.

    Laut Selenskij haben Militärvertreter sogar bereits eine Liste von Themen für ein solches Treffen zusammengestellt, die besprochen werden könnten. Auch hätten die US-Unterhändler Formate angesprochen, um Parameter für ein Ende des Krieges zu formalisieren.

  • 19:32 Uhr

    Ukrainisches Militär terrorisiert weiterhin Zivilbevölkerung im Gebiet Saporoschje

    Kiews Kräfte haben am Samstagnachmittag (Ortszeit) drei zivile Fahrzeuge mit Drohnen angegriffen, berichtet Jewegeni Balizki, der Gouverneur des Gebiets Saporoschje. Vier Einwohner seien mit Verletzungen unterschiedlicher Schwere ins Krankenhaus eingeliefert worden, schreibt der Beamte auf Telegram.

    Ein Fahrzeug in der Stadt Wassiljewka brannte durch die Drohnenattacke aus. Balizki teilte entsprechende Aufnahmen.  

Durch die Sperrung von RT zielt die EU darauf ab, eine kritische, nicht prowestliche Informationsquelle zum Schweigen zu bringen. Und dies nicht nur hinsichtlich des Ukraine-Kriegs. Der Zugang zu unserer Website wurde erschwert, mehrere Soziale Medien haben unsere Accounts blockiert. Es liegt nun an uns allen, ob in Deutschland und der EU auch weiterhin ein Journalismus jenseits der Mainstream-Narrative betrieben werden kann. Wenn Euch unsere Artikel gefallen, teilt sie gern überall, wo Ihr aktiv seid. Das ist möglich, denn die EU hat weder unsere Arbeit noch das Lesen und Teilen unserer Artikel verboten. Anmerkung: Allerdings hat Österreich mit der Änderung des "Audiovisuellen Mediendienst-Gesetzes" am 13. April diesbezüglich eine Änderung eingeführt, die möglicherweise auch Privatpersonen betrifft. Deswegen bitten wir Euch bis zur Klärung des Sachverhalts, in Österreich unsere Beiträge vorerst nicht in den Sozialen Medien zu teilen.

Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.