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Liveticker Ukraine-Krieg: Russland und Ukraine tauschen Gefangene aus

Russland führt gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine Militäroperation in der Ukraine durch. Der Westen reagiert mit immer neuen Waffenlieferungen an die Ukraine und beispiellosen Sanktionen gegen Russland. Lesen Sie hier die neuesten Entwicklungen.
  • 26.06.2026 19:45 Uhr

    19:45 Uhr

    Finnland hebt Verbot von Einfuhr und Lagerung von Atomwaffen auf

    Der finnische Präsident Alexander Stubb hat die Gesetzesänderungen gebilligt, die das Verbot der Einfuhr, Herstellung, Lagerung und des Einsatzes von Atomwaffen auf dem Staatsgebiet aufhebt, heißt es in einem auf der Webseite der Regierung veröffentlichten Dokument. Das Parlament des Landes verabschiedete die Änderungen am 17. Juni.

    Wie Verteidigungsminister Antti Häkkänen präzisiert, treten die neuen Regelungen am 1. Juli in Kraft.

    Zuvor hatte die russische Botschaft in Helsinki gegenüber der Nachrichtenagentur RIA Nowosti erklärt, Moskau werde die potenzielle Stationierung von Atomwaffen in Finnland in seine militärische Planung einbeziehen und Maßnahmen zur Gewährleistung seiner Sicherheit ergreifen.

  • 19:11 Uhr

    Frontlage im Donbass: Podoljaka erwartet Kämpfe um Slawjansk und Kramatorsk

    Der russisch-ukrainische Militärblogger Juri Podoljaka sieht die Kämpfe im Raum Slawjansk–Kramatorsk als entscheidend für den weiteren Verlauf der Gefechte im Donbass an.

    In einer aktuellen Lageeinschätzung erklärte Podoljaka, russische Truppen würden insbesondere im Einsatzgebiet des Truppenverbands Mitte versuchen, die ukrainischen Verteidigungslinien an mehreren Frontabschnitten zu durchbrechen.

    Demnach ziele das russische Kommando darauf ab, das Ballungsgebiet Slawjansk–Kramatorsk schrittweise einzukesseln und wichtige ukrainische Versorgungsrouten abzuschneiden. Dabei sollen die Truppenverbände Mitte, Süd und West koordiniert vorgehen, um Druck auf die Städte Kramatorsk, Slawjansk und Konstantinowka auszuüben.

    Podoljaka zufolge setzt Russland dabei auf eine Taktik der schrittweisen Umfassung und der Unterbrechung logistischer Verbindungen, anstatt auf schnelle Frontalangriffe. Gefechte um Slawjansk und Kramatorsk seien nach seiner Einschätzung im Herbst möglich.

    Ein Video dazu gibt es hier auf unserer Webseite.

  • 18:34 Uhr

    Russischer General: Europa zieht Ukraine-Konflikt in die Länge

    Die europäischen NATO-Mitglieder ziehen den Ukraine-Konflikt in die Länge, meint Armeegeneral Wiktor Goremykin, der stellvertretende Verteidigungsminister Russlands. Auf dem 4. Internationalen Antifaschistischen Kongress in Minsk betonte er:

    "Der von NATO- und EU-Staaten geplante und provozierte Konflikt in der Ukraine hat zum endgültigen Zusammenbruch des euro-atlantischen Sicherheitsmodells geführt. Es sind die europäischen NATO-Mitglieder, die diesen bewaffneten Konflikt in die Länge ziehen."

    Regierungen mehrerer europäischer Länder setzen alles daran, die USA von einer Lösung des Konfliktes durch Verhandlungen abzubringen, führte der Armeegeneral aus. Der Westen mache aus seinen Vorbereitungen für einen neuen großen Krieg in Europa kein Geheimnis mehr.

  • 17:42 Uhr

    Rosatom-Chef: Ukraine greift Infrastruktur des AKW Saporoschje weiter an

    Das ukrainische Militär greift die Infrastruktur des Kernkraftwerks Saporoschje regelmäßig an und versucht damit, den Betrieb des Kraftwerks möglichst zu stören, sagt der Leiter des russischen Atomkonzerns Rosatom, Alexei Lichatschow. Im Rahmen des Internationalen Forums "Obninsk NEW" führte er aus:

    "Die Streitkräfte der Ukraine greifen ständig diese oder jene Elemente des Atomkraftwerks an – nicht die Reaktorhalle, sondern Elemente der Infrastruktur, wo auch Menschen arbeiten. Am vergangenen Tag gab es einen Angriff gegen die Projekt- und Entwicklungsabteilung, zudem werden Privat- und Dienstwagen zerstört."

    Lichatschow betonte, dass die Gewährleistung der Arbeit des Personals ein Schlüsselprinzip der Arbeit der Internationalen Atomenergie-Organisation (IAEA) ist. Indessen bringen die ukrainischen Angriffe Mitarbeiter des Kraftwerks in ständige Gefahr:

    "Jede Rotation des Personals verwandelt sich inzwischen faktisch in eine Spezialoperation, doch wir tun alles, um die Menschen zu schützen."

  • 16:50 Uhr

    Russische Flugabwehr zerstört weitere ukrainische Drohnen

    Einheiten der Flugabwehr haben 61 ukrainische Drohnen über Russland abgefangen und zerstört. Laut dem russischen Verteidigungsministerium wurden die Flugziele zwischen 9 und 14 Uhr (Moskauer Zeit) über neun Gebieten sowie über der Teilrepublik Krim und dem Asowschen Meer vom Himmel geholt.

  • 15:39 Uhr

    "Europa will Krieg mit Russland" – Sanchez legt Lieferwege westlicher Waffen in die Ukraine offen

    Rick Sanchez hat in seiner am Mittwoch, dem 24. Juni 2026, veröffentlichten Sendung die Rolle westlicher Staaten im Ukraine-Krieg thematisiert. Nach Darstellung des US-Moderators werde auf ukrainischem Boden nicht allein ein Krieg zwischen Kiew und Moskau geführt. Vielmehr seien die USA und mehrere europäische Staaten durch Waffenlieferungen, militärische Aufklärung und logistische Unterstützung unmittelbar in den Konflikt eingebunden.

    Das gesamte Video dazu finden Sie hier auf unserer Webseite.

  • 14:51 Uhr

    Russland und Ukraine tauschen Gefangene aus

    Russland und die Ukraine haben einen Gefangenenaustausch durchgeführt. Wie das russische Verteidigungsministerium berichtet, wurden dabei 160 russische gegen 160 ukrainische Kriegsgefangene ausgetauscht. Die befreiten russischen Gefangenen befinden sich in Weißrussland, wo sie von der russischen Menschenrechtsbeauftragten Jana Lantratowa empfangen und anschließend medizinisch und psychologisch betreut werden. Anschließend sollen sie nach Russland zurückkehren.

    Das Ministerium erklärte weiter, dass der Gefangenenaustausch unter Vermittlung der Vereinigten Arabischen Emirate stattgefunden habe.

  • 14:22 Uhr

    Regionaler Ausnahmezustand in Sewastopol und auf der Krim ausgerufen

    Das Oberhaupt der Krim, Sergei Aksjonow, sowie der Gouverneur der Stadt Sewastopol, Michail Raswoschajew, haben Anordnungen über die Einführung eines regionalen Ausnahmezustands unterzeichnet. Wie aus den gleichzeitig veröffentlichten Mitteilungen der beiden Beamten hervorgeht, werde die Regelung "bis zu einer Verbesserung der Lage" gültig sein. Axjonow erklärte dazu:

    "Die Rechtslage eines Ausnahmezustands erlaubt, die Angelegenheiten eines stabilen Funktionierens von sämtlichen Bereichen, von denen die Versorgung der Menschen abhängt, zu regeln."

    Raswoschajew fügte hinzu, dass die Entscheidung "zur Regelung von wirtschaftlichen Fragen" getroffen worden sei. Unter anderem ermögliche die Regelung Kompensationen für Technikschäden aufgrund von Stromausfällen.

    Zuvor war es am 25. Juni in Sewastopol und auf der Krim wegen massiver ukrainischer Drohnenangriffe vorübergehend zu Stromabschaltungen gekommen.

  • 13:32 Uhr

    Weitere russische Angriffe gegen ukrainische Militärinfrastruktur

    Im Zeitraum zwischen dem 20. und dem 26. Juni haben Russlands Streitkräfte weiterhin Objekte der ukrainischen Militär-Infrastruktur angegriffen. Wie das russische Verteidigungsministerium bekannt gibt, wurden im Rahmen von insgesamt sechs kombinierten Angriffen Rüstungsbetriebe, Produktions- und Herstellungsstätten für Drohnen sowie Unterkunftsorte von ukrainischen Militärangehörigen und ausländischen Söldnern attackiert. Unter anderem wurden beim Angriff in der Nacht auf den 26. Juni das Rekrutierungsamt und ein Waffenlager in Kiew sowie eine Ölraffinerie in der Stadt Krementschug getroffen.

    Parallel dazu schoss Russlands Luftabwehr im gleichen Zeitraum 89 Lenkgleitbomben, fünf Marschflugkörper vom Typ Storm Shadow aus britischer Produktion, sechs HIMARS-Geschosse sowie 4.562 Starrflügler-Drohnen ab.

  • 12:57 Uhr

    Frontbericht des russischen Verteidigungsministeriums

    Russlands Verteidigungsministerium gibt in seinem Frontbericht die Verluste des ukrainischen Militärs im Zeitraum zwischen dem 20. und dem 26. Juni bekannt. 

    Der Meldung zufolge rücken die russischen Truppenverbände weiter vor. Insbesondere brachten während der vergangenen Woche Einheiten des Truppenverbands Nord den Ort Iwolschanskoje im Gebiet Sumy unter ihre Kontrolle. Insgesamt verlor die Ukraine am entsprechenden Frontabschnitt über 1.575 Soldaten. Zudem wurden fünf gepanzerte Kampffahrzeuge, 88 Autos, zwölf Artilleriegeschütze, zwei Mehrfachraketenwerfer und elf Eloka-Anlagen zerstört.

    Einheiten des Truppenverbands West setzten die Befreiung der Stadt Krasny Liman fort und befreiten 327 Gebäude, wobei das ukrainische Militär einen Verlust in Höhe von über 220 Soldaten hinnehmen musste. Ferner wurden zwei Geschütze und zehn Autos eliminiert. Kiews gesamte Verluste im Zuständigkeitsbereich des Truppenverbands West beliefen sich auf über 1.510 Kämpfer, 23 gepanzerte Kampffahrzeuge, 101 Autos, 16 Geschütze und fünf Eloka-Anlagen.

    Stoßtrupps des Truppenverbands Süd zerschlugen weiter die eingekesselte ukrainische Garnison der Stadt Konstantinowka. Hierbei wurden 763 Gebäude befreit, während die ukrainische Armee über 560 Soldaten zu beklagen hatte. Insgesamt verloren Kiews Truppen im entsprechenden Bereich über 1.280 Soldaten, 19 gepanzerte Kampffahrzeuge, 139 Autos und 21 Geschütze.

    Bei Gefechten gegen den Truppenverband Mitte verlor die ukrainische Armee über 2.195 Soldaten, 20 gepanzerte Kampffahrzeuge, 31 Autos, 18 Geschütze und drei Mehrfachraketenwerfer vom Typ Grad.

    Im Zuständigkeitsbereich des Truppenverbands Ost beliefen sich die ukrainischen Verluste auf über 3.155 Kämpfer, 16 gepanzerte Kampffahrzeuge, 55 Autos und sechs Geschütze.

    Durch Feuereinwirkung des Truppenverbands Dnjepr wurden über 360 ukrainische Soldaten getötet oder verwundet. Zwei gepanzerte Kampffahrzeuge, 86 Autos, vier Geschütze und 22 Eloka-Anlagen wurden ausgeschaltet.

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Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.