Liveticker Ukraine-Krieg: Russland trifft Datenzentrum des ukrainischen Verteidigungsministeriums

23.09.2026 18:18 Uhr
18:18 Uhr
Russische Regionen melden weitere Opfer ukrainischer Attacken
Bei einem Angriff der Ukraine auf einen landwirtschaftlichen Betrieb des Unternehmens "Miratorg" im Gebiet Brjansk sind drei Menschen verletzt worden. Laut dem amtierenden Gouverneur Jegor Kowaltschuk wurde ein Fahrzeug auf dem Gelände der Rinderfarm im Wygonitschski-Bezirk angegriffen. Auch Nutztiere wurden verletzt.
In Kursk traf eine ukrainische Drohne ein Wohnhaus im privaten Sektor. Dabei erlitt ein 50-jähriger Mann unter anderem ein Schädel-Hirn-Trauma und eine Gehirnerschütterung. Laut Gouverneur Alexander Chinstein wurden zudem ein Haus, eine Garage, ein Auto und ein Geschäft beschädigt.
17:54 Uhr
Russische Armee greift Kommunikationsinstitut in Kiew an
Russische Streitkräfte haben nach Angaben des Telegram-Kanals "Militärkorrespondenten des Russischen Frühlings" das Institut "Giproswjas" in Kiew angegriffen. Die Einrichtung ist demnach im Bereich der Sonderkommunikation von strategischer Bedeutung. In dem Gebäude sollen sich auch Büros des Telekommunikationsunternehmens "Ukrtelekom" befinden.
Der Militärkorrespondent Andrei Filatow berichtete unterdessen, dass die russischen Streitkräfte für Drohnen das autonome optische Navigationssystem "Susanin" einsetzen. Damit könnten die Drohnen ihren Flugauftrag auch ohne Verbindung zum Bediener und ohne GPS-Signal ausführen.
Zuvor hatte der Militärkorrespondent Roman Saponkow erklärt, der Einsatz der reaktiven Drohnen "Geran-4" und "Geran-5" verändere den Konfliktverlauf zugunsten Moskaus. Die Kriegsökonomie habe sich dadurch "sofort" verändert, da die ukrainischen Streitkräfte vergleichsweise günstige "Geran"-Drohnen mit teuren Flugabwehrraketen bekämpften.
17:27 Uhr
Russland trifft Datenzentrum des ukrainischen Verteidigungsministeriums
Nach Angaben des russischen Verteidigungsministeriums haben die russischen Streitkräfte Datenzentren sowie Logistik- und Lagerterminals angegriffen, die im Interesse der ukrainischen Streitkräfte genutzt worden seien. Das Ministerium teilte mit:
"Infolge der Angriffe wurde in der Stadt Kiew das Datenzentrum New-Telco getroffen, das zu den wichtigsten Objekten für den Austausch von Internetverkehr des ukrainischen Verteidigungsministeriums zählt."
Ebenfalls getroffen wurde das Rechenzentrum "United DC", das die internationale Kommunikation der ukrainischen Geheimdienste sicherstellte.
In Odessa und Iljitschowsk wurden zudem zwei Logistikzentren getroffen, über die aus Europa eingetroffene Militärgüter verteilt wurden.
17:07 Uhr
Warum die Eliten der Ukraine den demografischen Tod des Landes beschleunigen

Söhne der Ukraine, die im sinnlosen Stellvertreterkrieg des Westens gegen Russland ums Leben gekommen sind, auf Plakaten entlang einer Allee in Gaissin, Gebiet Winniza, 2. August 2026 (Screenshot aus Video)Soziale Medien Die Ukraine hat, will man ukrainischen Quellen glauben, demographisch gesehen den Punkt überschritten, ab dem ihre Bevölkerung ausstirbt – und zwar unwiederbringlich. Wozu beschleunigen selbsternannte Patrioten des Landes diesen Vorgang auch noch?
Lesen Sie dazu mehr hier auf unserer Webseite.16:46 Uhr
Ausbruchsversuche aus Kesseln in Gebiet Charkow und DVR vereitelt
Die Einheiten des russischen Truppenverbands Nord hätten einen Ausbruchsversuch des ukrainischen Militärs aus der Einkesselung im Gebiet Charkow vereitelt, berichtet das Verteidigungsministerium in Moskau im täglichen Frontbericht. Aktive Kampfhandlungen zur Ausweitung der äußeren Kontrollzone bei den Siedlungen Petropawlowka, Losowaja und Prikolotnoje würden fortgesetzt. Die Verluste der blockierten Formationen beliefen sich an einem Tag auf mehr als 35 Kämpfer.
Zudem hätten die Soldaten des russischen Truppenverbands Mitte den Belagerungsring in der Stadt Dobropolje der Volksrepublik Donezk erweitert, so die Militärbehörde weiter. Drei Ausbruchsversuche von ukrainischen Einheiten aus dem Kessel in Richtung der Ortschaft Swjatogorowka seien verhindert worden. Innerhalb von 24 Stunden seien mehr als 40 ukrainische Soldaten eliminiert und 158 Gebäude gesäubert worden.
16:30 Uhr
"Sie würden sofort fliehen" – Ukrainischer Blogger zeigt vergitterten Bus für Zwangsmobilisierte

Ein ukrainischer Blogger hat mit Erlaubnis des Militärs mit "versteckter Kamera" den Alltag im Ausbildungslager gefilmt und das Video am Sonntag, dem 20. September 2026, auf Youtube veröffentlicht. Darin zeigte er auch einen schwer gesicherten Bus, der den Zwangsmobilisierten das Entkommen unmöglich machen soll.
"Der Bus ist natürlich so gebaut, dass man daraus nicht entfliehen kann. Bewaffnetes Personal bewacht die Ausgänge. Und mir ist klar, dass sie sofort einfach durch die Fenster fliehen würden, wenn es keine Bewachung gäbe", erklärt der Youtuber.
Lesen Sie dazu mehr hier auf unserer Webseite.16:16 Uhr
Putin: Ziele der Sonderoperation werden erreicht
Die Ziele der militärischen Sonderoperation in der Ukraine werden erreicht. Davon zeigte sich der russische Präsident Wladimir Putin überzeugt. Dies berichtet die Nachrichtenagentur RIA Nowosti. Bei einer Sitzung mit Mitgliedern der Regierung sagte er:
"Ich zweifle nicht daran, dass alle Ziele, die wir uns im Rahmen der speziellen Militäroperation gesetzt haben, erreicht werden."
Putin erklärte zudem, die russische Bevölkerung "glaube an die Kämpfer der Sonderoperation und an den Sieg Russlands".
15:55 Uhr
Stubb: USA wollen bis zum Winter einen teilweisen Waffenstillstand in der Ukraine erreichen
US-Präsident Donald Trump scheine sich verstärkt auf Friedensbemühungen in der Ukraine zu konzentrieren, während US-Unterhändler sich darum bemühten, einen teilweisen Waffenstillstand zwischen Moskau und Kiew bis zum Winter zu erreichen. Dies erklärt der finnische Präsident Alexander Stubb am Mittwoch in einem Interview mit der Nachrichtenagentur Bloomberg.
Er präzisiert, dass eine solche Vereinbarung einen gegenseitigen Verzicht auf Angriffe gegen die Energieinfrastruktur vorsehen müsse.
"Wenn die Ukraine keine Ölraffinerien angreift, sollte Russland auch keine Energie- und Stromversorgungsanlagen in der Ukraine angreifen."
Die Reisen der US-Gesandten Jared Kushner, Steve Witkoff und des CIA-Direktors John Ratcliffe nach Moskau und Kiew zeigten, dass Trump ihnen "erlaubt, sich einzubringen", sagt der finnische Politiker. Es deute darauf hin, dass "Präsident Trump eine noch stärkere Rolle bei den Friedensverhandlungen übernehmen wird".
15:30 Uhr
Frontbericht: Kiew verliert binnen 24 Stunden mehr als 1.300 Kämpfer
Im Frontbericht des russischen Verteidigungsministeriums vom Mittwoch heißt es, dass die Ukraine in den vergangenen 24 Stunden etwa 1.380 Soldaten verloren hat.
Im Zuständigkeitsbereich des Truppenverbands Nord beliefen sich die Verluste der ukrainischen Truppen auf bis zu 210 Soldaten. Zudem zerstörte das russische Militär ein gepanzertes Kampffahrzeug und 13 Autos.
Im Zuständigkeitsbereich des Truppenverbands West verlor das ukrainische Militär etwa 220 Kämpfer. Zusätzlich eliminierten die russischen Soldaten zwei gepanzerte Kampffahrzeuge, 15 Autos, ein Artilleriegeschütz vom Typ Krab aus polnischer Produktion und ein Artilleriegeschütz vom Typ Bogdana.
Im Abschnitt des Truppenverbands Süd büßten die ukrainischen Streitkräfte etwa 225 Kämpfer ein. Zudem wurden ein gepanzertes Kampffahrzeug vom Typ Kasak, 20 Autos und drei Feldartilleriegeschütze neutralisiert.
Im Zuständigkeitsbereich des Truppenverbands Mitte erlitten die Kiewer Truppen einen Verlust von mehr als 410 Kämpfern. Überdies setzte die russische Armee zehn gepanzerte Kampffahrzeuge, sechs Autos und drei Stationen für elektronische Kampfführung außer Gefecht.
Durch entschlossene Aktionen des Truppenverbands Ost mussten die ukrainischen Streitkräfte Verluste von mehr als 275 Soldaten hinnehmen. Ferner eliminierte das russische Militär in diesem Operationsbereich einen Panzer, ein gepanzertes Kampffahrzeug und elf Autos.
Die Verluste der ukrainischen Armee im Zuständigkeitsbereich des Truppenverbands Dnjepr beliefen sich auf etwa 40 Soldaten. Außerdem wurden 20 Autos zerstört.
Kampfflugzeuge, Drohnen, Raketentruppen und Artillerie der russischen Streitkräfte haben Produktionsstätten für Drohnen und deren Komponenten, Logistikzentren, Treibstofflager sowie Objekte der Energieinfrastruktur angegriffen, die von den Streitkräften der Ukraine genutzt werden. Vorübergehende Stationierungsorte der bewaffneten Formationen der ukrainischen Armee und ausländischer Söldner wurden in 143 Bezirken ebenfalls getroffen.
Russische Luftabwehrkräfte schossen drei gelenkte Bomben und 868 Starrflüglerdrohnen ab.
Die Luftstreitkräfte der Schwarzmeerflotte zerstörten im nordwestlichen Teil des Schwarzen Meeres drei unbemannte Boote der ukrainischen Streitkräfte.
Seit dem Beginn der militärischen Sonderoperation wurden insgesamt 674 gegnerische Flugzeuge, 284 Hubschrauber, 244.127 unbemannte Luftfahrzeuge, 672 Flugabwehrraketensysteme, 31.010 Panzer und gepanzerte Kampffahrzeuge, 1.780 Mehrfachraketenwerfer, 36.547 Feldartillerie- und Mörsergeschütze sowie 72.638 militärische Spezialfahrzeuge außer Gefecht gesetzt.
14:59 Uhr
"Der Bro ist total breit" – Selenskij sorgt für Aufsehen bei Trump-Treffen

Bei dem Treffen mit dem ukrainischen Präsidenten Wladimir Selenskij am Rande der UN-Generalversammlung am Dienstag in New York äußerte US-Präsident Donald Trump die Hoffnung, dass der Ukraine-Konflikt noch vor dem Winter beigelegt werden könne. Selenskij wiederum zeigte sich wiederholt ausgesprochen dankbar für Trumps Unterstützung.
Das Treffen zwischen Trump und Selenskij wurde international mit großer Aufmerksamkeit verfolgt. In den sozialen Netzwerken sorgte dabei vor allem Selenskijs Auftritt für reichlich Gesprächsstoff.Ein Video dazu gibt es hier auf unserer Webseite.
Durch die Sperrung von RT zielt die EU darauf ab, eine kritische, nicht prowestliche Informationsquelle zum Schweigen zu bringen. Und dies nicht nur hinsichtlich des Ukraine-Kriegs. Der Zugang zu unserer Website wurde erschwert, mehrere Soziale Medien haben unsere Accounts blockiert. Es liegt nun an uns allen, ob in Deutschland und der EU auch weiterhin ein Journalismus jenseits der Mainstream-Narrative betrieben werden kann. Wenn Euch unsere Artikel gefallen, teilt sie gern überall, wo Ihr aktiv seid. Das ist möglich, denn die EU hat weder unsere Arbeit noch das Lesen und Teilen unserer Artikel verboten. Anmerkung: Allerdings hat Österreich mit der Änderung des "Audiovisuellen Mediendienst-Gesetzes" am 13. April diesbezüglich eine Änderung eingeführt, die möglicherweise auch Privatpersonen betrifft. Deswegen bitten wir Euch bis zur Klärung des Sachverhalts, in Österreich unsere Beiträge vorerst nicht in den Sozialen Medien zu teilen.
Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.


