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Liveticker Ukraine-Krieg – Medien: Berlin verstärkt Militärhilfe an Kiew

Russland führt gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine Militäroperation in der Ukraine durch. Der Westen reagiert mit immer neuen Waffenlieferungen an die Ukraine und beispiellosen Sanktionen gegen Russland. Lesen Sie hier die neuesten Entwicklungen.
Liveticker Ukraine-Krieg – Medien: Berlin verstärkt Militärhilfe an KiewQuelle: Sputnik © Alexei Witwizki
  • 2.09.2026 15:59 Uhr

    15:59 Uhr

    LVR: Sechs Zivilisten bei ukrainischen Drohnenangriffen verletzt

    Die ukrainischen Streitkräfte haben binnen eines Tages neun Kommunalbezirke der Lugansker Volksrepublik (LVR) angegriffen. Dabei wurden sechs Zivilisten verletzt. Beschädigt wurden zudem Fahrzeuge sowie Industrie- und Versorgungsinfrastruktur. Dies teilte LVR-Oberhaupt Leonid Pasetschnik mit.

    In Kreminna und Rubeschnoje griffen ukrainische Drohnen Pkw an. Dabei wurden zwei Fahrer im Alter von 25 und 74 Jahren verletzt. In Lissitschansk wurden bei Drohnenangriffen zwei Männer verletzt. Im Bezirk Troizkoje traf eine Drohne einen Bus eines Agrarunternehmens. Ein Mitarbeiter erlitt Splitterverletzungen. Eine weitere Person wurde bei einem Drohnenangriff verletzt.

    Die Luftabwehr und mobile Einsatzgruppen haben mehr als 40 Luftziele abgeschossen.

  • 15:34 Uhr

    Frontbericht: Russische Armee nimmt Ortschaft Kasatschja Lopan im Gebiet Charkow unter Kontrolle

    Im Frontbericht des russischen Verteidigungsministeriums vom Mittwoch heißt es, dass die Ukraine in den vergangenen 24 Stunden etwa 1.330 Soldaten verloren hat. 

    Im Zuge des aktiven Handelns haben die Einheiten des russischen Truppenverbands Nord die Ortschaft Kasatschja Lopan im Gebiet Charkow unter ihre Kontrolle gebracht. Im Zuständigkeitsbereich des Truppenverbands beliefen sich die Verluste der ukrainischen Truppen auf mehr als 200 Soldaten. Zudem zerstörte das russische Militär zwei gepanzerte Kampffahrzeuge, sieben Autos, zwei Artilleriegeschütze und ein Artillerieaufklärungsradar.

    Im Zuständigkeitsbereich des Truppenverbands West verlor das ukrainische Militär mehr als 205 Kämpfer. Zusätzlich eliminierten die russischen Soldaten ein gepanzertes Fahrzeug vom Typ HMMWV aus US-Produktion, 20 Autos und ein Feldartilleriegeschütz.

    Im Abschnitt des Truppenverbands Süd büßten die ukrainischen Streitkräfte mehr als 140 Kämpfer ein. Zudem wurden drei gepanzerte Kampffahrzeuge, 28 Autos und ein Artilleriegeschütz neutralisiert.

    Im Zuständigkeitsbereich des Truppenverbands Mitte verloren die Kiewer Truppen mehr als 410 Kämpfer. Zudem setzte die russische Armee sechs gepanzerte Kampffahrzeuge, 16 Autos, ein Feldartilleriegeschütz und zwei Stationen für elektronische Kampfführung außer Gefecht.  

    Durch entschlossene Aktionen des Truppenverbands Ost mussten die ukrainischen Streitkräfte Verluste von mehr als 325 Soldaten hinnehmen. Ferner eliminierte das russische Militär in diesem Operationsbereich vier gepanzerte Kampffahrzeuge, zwölf Autos und ein Artilleriegeschütz.

    Die Verluste der ukrainischen Armee im Zuständigkeitsbereich des Truppenverbands Dnjepr beliefen sich auf etwa 50 Soldaten. Außerdem wurden drei gepanzerte Kampffahrzeuge, 18 Autos und drei Stationen für elektronische Kampfführung zerstört. 

    Kampfflugzeuge, Drohnen, Raketentruppen und Artillerie der russischen Streitkräfte haben Verteilungs- und Logistikzentren, einen Militärflugplatz, Produktionsstätten und Lager für Drohnen und deren Komponenten sowie Objekte der Energie- und Transportinfrastruktur angegriffen, die von ukrainischen Streitkräften genutzt werden. Vorübergehende Stationierungsorte der bewaffneten Formationen der ukrainischen Armee und ausländischer Söldner wurden in 152 Bezirken ebenfalls getroffen. 

    Russische Luftabwehrkräfte schossen vier gelenkte Bomben, zwei Geschosse für HIMARS-Raketenwerfer aus US-Produktion und 464 Starrflüglerdrohnen ab. 

    Die Schwarzmeerflotte zerstörte ein unbemanntes Boot der ukrainischen Marine im Schwarzen Meer.

    Seit dem Beginn der militärischen Sonderoperation wurden insgesamt 674 gegnerische Flugzeuge, 284 Hubschrauber, 225.436 unbemannte Luftfahrzeuge, 670 Flugabwehrraketensysteme, 30.794 Panzer und gepanzerte Kampffahrzeuge, 1.776 Mehrfachraketenwerfer, 36.353 Feldartillerie- und Mörsergeschütze sowie 70.853 militärische Spezialfahrzeuge außer Gefecht gesetzt.

  • 15:02 Uhr

    Medwedew: Deutschland verdient Schlag gegen Produktionsstätten für Kiews Armee

    Dmitri Medwedew, der stellvertretende Leiter des russischen Sicherheitsrates, wies auf den "russophoben Kurs" der deutschen Behörden aufgrund der jüngsten Anschuldigungen gegen Moskau im Zusammenhang mit dem Drohnenvorfall am Flughafen Halle/Leipzig hin. Er betonte, dass die Vorwürfe der deutschen Seite gegen Russland "unbewiesen" seien.

    "Sie verdienen einen direkten Schlag gegen alle deutschen Produktionsstätten für Militärtechnik, die für die Bandera-Clique bestimmt sind. Und höchstwahrscheinlich auch gegen einige andere Standorte in Berlin."

  • 14:35 Uhr

    Angriffe auf Gebiet Belgorod: Zivilisten verletzt, darunter ein Kind

    Die ukrainischen Streitkräfte setzten am Mittwoch ihre Attacken auf das Grenzgebiet Belgorod fort. Nach Angaben des Krisenstabs der Region habe der Gegner acht Bezirke mit Drohnen angegriffen. Acht Zivilisten, darunter ein zweijähriges Mädchen, hätten dabei Verletzungen erlitten. 

    Infolge der Attacken seien ein Mehrfamilienhaus, acht Privathäuser, zwei Betriebe, ein Verwaltungsgebäude, eine soziale Einrichtung, acht Fahrzeuge, eine Gas- und Stromleitung beschädigt worden.

  • 13:59 Uhr

    Russische Armee befreit Swjatogorsk in DVR

    Im Zuge des aktiven Handelns haben die Einheiten des russischen Truppenverbands West die Stadt Swjatogorsk in der Volksrepublik Donezk befreit. Dies teilt das Verteidigungsministerium in Moskau am Mittwoch mit.

    Wie es heißt, säubert das russische Militär die Stadt von verbliebenen ukrainischen Kämpfern, die sich in den Kellern der Gebäude noch verstecken.

  • 13:22 Uhr

    N-tv: Berlin verstärkt Militärhilfe an Kiew nach Drohnenvorfall am Flughafen Leipzig 

    Die Bundesregierung plane, die militärische Hilfe für die Ukraine zu verstärken. Im September werde Berlin zusätzliche Luftabwehrraketen vom Typ Iris-T sowie "zeitnah" auch mehrere Tausend Angriffsdrohnen liefern. Dies teilt N-tv unter Berufung auf Regierungsquellen mit. Darüber hinaus will die Bundesregierung die Zusammenarbeit der Geheimdienste mit Kiew weiter verstärken, hieß es.  

    Nach Angaben der Quellen sei es eine Reaktion Deutschlands auf den Drohnenvorfall am Flughafen Leipzig.

  • 12:50 Uhr

    Gebiet Kursk: Binnen 24 Stunden mehr als 120 Drohnen abgefangen

    Nach Angaben von Alexander Chinstein, dem Gouverneur des Gebiets Kursk, wurden im Laufe des Tages 30 Geschosse auf die Region abgefeuert. Die Luftabwehrkräfte haben 123 gegnerische Drohnen unterschiedlicher Typen eliminiert. 16 Mal hätten die Drohnen das Gebiet durch den Abwurf von Sprengsätzen angegriffen, heißt es. 

    Chinstein meldete keine Verletzten. 

    Bei den Attacken seien zudem eine medizinische Einrichtung, ein Getreidespeicher, zwei Pkw, ein Privathaus und ein Mobilfunkmast beschädigt worden.

  • 12:09 Uhr

    Russlands Verkehrsministerium reagiert auf Kiews Drohungen gegen russischen Luftverkehr

    Russische Behörden arbeiten eng zusammen, um auf alle Bedrohungen des Flugverkehrs umgehend zu reagieren, sagte Verkehrsminister Andrei Nikitin mit Blick auf die jüngsten Bedrohungen aus der Ukraine.

    "Wir arbeiten mit allen in engster Abstimmung zusammen. Die Luftfahrtbehörde Rosawiazija steht in ständigem operativem Dialog mit allen Spezialdiensten und natürlich auch mit dem Verteidigungsministerium. […] Wir reagieren umgehend auf alle Bedrohungen."

    So kommentierte Nikitin die Aussage von Wladimir Selenskij, dass der russische Luftraum für Fluggesellschaften wegen ukrainischer Drohnen "zunehmend gefährlich" und "de facto geschlossen" werde.

  • 11:28 Uhr

    Logistikzentrum Rawen-Ukraine in Browary bei Kiew getroffen 

    Die russischen Streitkräfte haben das Logistikzentrum Rawen-Ukraine nahe Brovary im Gebiet Kiew angegriffen. Das Verteidigungsministerium in Moskau veröffentlicht auf Telegram entsprechende Aufnahmen. Die Drohnen vom Typ Geran-4-Seeker seien dabei eingesetzt worden. 

  • 10:50 Uhr

    Bürgermeister: Im August flogen mehr als 8.000 ukrainische Drohnen in Richtung Moskau

    Zwischen 8:30 Uhr am 1. August und 8:30 Uhr am 1. September seien insgesamt 8.670 ukrainische Drohnen in Richtung der Region Moskau geflogen. Dies teilte Sergei Sobjanin, der Bürgermeister der russischen Hauptstadt, am Mittwoch mit. 

    Er präzisierte, dass die Flugabwehr den Großteil der Flugziele auf große Entfernung neutralisiert habe. 795 Drohnen seien im Anflug auf Moskau zerstört worden. 

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Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.