Liveticker Ukraine-Krieg: Russische Armee zerstört feindliche Ziele im Raum Saporoschje

23.02.2026 11:25 Uhr
11:25 Uhr
BBC: Selenskij zweifelt an Donald Trumps Zuverlässigkeit
In einem Interview mit dem britischen Sender BBC ging der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij auf die Frage ein, ob er dem US-amerikanischen Staatsoberhaupt Donald Trump trauen könne, unter anderem hinsichtlich der Sicherheitsgarantien für die Ukraine.
"Es geht nicht nur um Präsident Trump, wir sprechen über Amerika", meinte Selenskij.
"Wir alle sind Präsidenten für die vorgesehene Amtszeit. Wir wollen beispielsweise Garantien für 30 Jahre. Die politischen Eliten werden künftig andere sein, die Anführer werden andere sein."
Die Sicherheitsgarantien würden aus gutem Grund dem US-Kongress zur Abstimmung vorgelegt, sagte der ukrainische Präsident weiter.
"Es geht nicht nur um Präsidenten. Der Kongress ist notwendig. Denn die Präsidenten kommen und gehen, aber Institutionen bleiben."
Der BBC-Journalist fasste zusammen:
"Mit anderen Worten, Donald Trump mag unzuverlässig sein, aber er wird nicht ewig im Amt bleiben".
10:49 Uhr
Russische Artillerie eliminiert Ziele durch präzise Treffer (Video)
Eine Besatzung der Selbstfahrlafette vom Typ Akazija des russischen Truppenverbands Ost zerstörte im Gebiet Saporoschje mehrere Schützenpanzer der ukrainischen Streitkräfte. Das Verteidigungsministerium in Moskau teilt entsprechende Aufnahmen auf Telegram.
Wie die Behörde bekannt gibt, sind solch präzise Treffer dank der Kommunikations- und Kontrollsysteme aus heimischer Produktion möglich, die von Artilleristen und Drohnenpiloten eingesetzt würden.
10:18 Uhr
Kallas unsicher, ob Milliarden-Darlehen für die Ukraine genehmigt wird
Die EU-Außenbeauftragte Kaja Kallas konnte nicht bestätigen, dass sich die Außenminister der Gemeinschaft am Montag auf einen Milliardenkredit für Kiew einigen würden.
"Selbstverständlich werden wir auch die Frage eines Kredits in Höhe von 90 Milliarden Euro erörtern", sagte sie zum Auftakt des Treffens in Brüssel. "Es sollte vorangetrieben werden. Aber warten wir ab, was dabei herauskommt."
Ungarn hatte zuvor erklärt, es werde sowohl das 20. Sanktionspaket gegen Russland als auch die Freigabe von 90 Milliarden Euro an Kiew blockieren, bis die Ukraine die Öllieferungen durch die Druschba-Pipeline wiederaufnimmt.
09:47 Uhr
Ukrainisches Militär setzt Drohnenterror gegen russische Regionen fort
In der Zeitspanne von 7:00 Uhr bis 8:00 Uhr Moskauer Zeit hat Russlands Luftverteidigung insgesamt sechs ukrainische unbemannte Fluggeräte über dem Gebiet Adygeja und den Gewässern des Asowschen Meeres zerstört.
Wie das Verteidigungsministerium in Moskau bekanntgibt, setzte das ukrainische Militär bei den Angriffen am Montag Starrflüglerdrohnen ein.
09:17 Uhr
Kiew fehlen Soldaten an der Front bei Charkow
Das ukrainische Kommando versucht, den gravierenden Personalmangel im Frontabschnitt Charkow durch den großangelegten Einsatz von Drohnen und Anlagen der elektronischen Kampfführung auszugleichen. Dies teilt die Nachrichtenagentur RIA Nowosti unter Berufung auf eine Quelle aus Sicherheitsbehörden Russlands mit.
Wie die Quelle berichtete, hat das ukrainische Militär an der Frontlinie damit begonnen, neu entwickelte elektronische Kampfführungssysteme Oktawa und Damba einzusetzen.
Die russischen Streitkräfte sind derzeit dabei, die Sicherheitszone entlang der Grenze zum Gebiet Charkow zu schaffen. Wie Präsident Wladimir Putin betonte, erfüllt die Armee die Aufgabe erfolgreich.
08:39 Uhr
Russische Drohnenpiloten lassen dem Gegner keine Chance (Video)
Aufnahmen des russischen Verteidigungsministeriums zeigen Drohnenpiloten im Gebiet Sumy und in der Volksrepublik Donezk im Einsatz. Wie es heißt, setzten sie Festungen der ukrainischen Streitkräfte samt Personal außer Gefecht und verhinderten Truppenrotationen.
08:14 Uhr
Gouverneur meldet massiven ukrainischen Raketenangriff auf Grenzgebiet Belgorod
Die Stadt Belgorod und das gleichnamige umliegende Gebiet an der Grenze zur Ukraine wurden in der Nacht zum Montag von den ukrainischen Streitkräften massiv mit Raketen beschossen. Das gibt der Gouverneur Wjatscheslaw Gladkow auf Telegram bekannt.
Laut dem Beamten wurde beim Angriff die Energieinfrastruktur schwer beschädigt. In Wohnhäusern gebe es Unterbrechungen bei der Strom-, Wasser- und Wärmeversorgung, heißt es.
Des Weiteren meldet Gladkow Sachschäden durch die nächtliche Attacke. In zwei Wohngebäuden sei es zum Fensterbruch gekommen. Zudem seien mehrere Eigenheime, Ausrüstung auf dem Gelände einer Produktionsanlage, eine soziale Einrichtung und ein ziviles Fahrzeug beschädigt worden.
Der Gouverneur meldet zudem einen Drohnenangriff aus der Ukraine auf die Ortschaft Puschkarnoje. Eine Zivilistin sei mit einem Barotrauma und Splitterverletzungen ins Krankenhaus eingeliefert worden. Fünf Eigenheime und ein Nebengebäude sollen beschädigt worden sein.
07:38 Uhr
Kiew setzt knapp 200 Drohnen gegen russische Regionen ein
In der Nacht zum Montag hat die Luftverteidigung insgesamt 152 unbemannte Fluggeräte über 13 russischen Gebieten abgefangen oder zerstört. Dies gibt das Verteidigungsministerium in Moskau bekannt.
Bei den Angriffen in der Zeitspanne von 23:00 Uhr am 22. Februar bis 7:00 Uhr am 23. Februar Moskauer Zeit setzte das ukrainische Militär Starrflüglerdrohnen ein.
07:09 Uhr
Russische Truppen setzen Ziele bei Orechow im Gebiet Saporoschje außer Gefecht
Drohnenpiloten des russischen Truppenverbands Dnjepr haben bei einem Aufklärungsflug fahrende Fahrzeuge ukrainischer Einheiten nahe Orechow im Gebiet Saporoschje aufgespürt. Wie das Verteidigungsministerium in Moskau berichtet, wurden die feindlichen Ziele mit präzisen Angriffen der FPV-Drohnen zerstört.
Darüber hinaus machten die russischen Soldaten gegnerische Funkrelaisstationen sowie einen Multikopter vom Typ Baba Jaga unschädlich.
Die Stadt Orechow ist die wichtigste ukrainische Festung auf dem Weg nach Saporoschje.
22.02.2026 20:00 Uhr
20:00 Uhr
Damit beenden wir für heute den Live-Ticker zur Lage im Ukraine-Konflikt. Morgen früh ab 7 Uhr geht es mit der Berichterstattung weiter. Wir wünschen unseren Lesern trotz aller Spannungen in der Welt eine gute Nacht!
Durch die Sperrung von RT zielt die EU darauf ab, eine kritische, nicht prowestliche Informationsquelle zum Schweigen zu bringen. Und dies nicht nur hinsichtlich des Ukraine-Kriegs. Der Zugang zu unserer Website wurde erschwert, mehrere Soziale Medien haben unsere Accounts blockiert. Es liegt nun an uns allen, ob in Deutschland und der EU auch weiterhin ein Journalismus jenseits der Mainstream-Narrative betrieben werden kann. Wenn Euch unsere Artikel gefallen, teilt sie gern überall, wo Ihr aktiv seid. Das ist möglich, denn die EU hat weder unsere Arbeit noch das Lesen und Teilen unserer Artikel verboten. Anmerkung: Allerdings hat Österreich mit der Änderung des "Audiovisuellen Mediendienst-Gesetzes" am 13. April diesbezüglich eine Änderung eingeführt, die möglicherweise auch Privatpersonen betrifft. Deswegen bitten wir Euch bis zur Klärung des Sachverhalts, in Österreich unsere Beiträge vorerst nicht in den Sozialen Medien zu teilen.
Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.