Liveticker Ukraine-Krieg: Russische Armee kontrolliert alle Stadtteile von Kupjansk

16.01.2026 22:00 Uhr
22:00 Uhr
Damit beenden wir für heute den Live-Ticker zur Lage im Ukraine-Konflikt. Morgen früh ab 7 Uhr geht es mit der Berichterstattung weiter. Wir wünschen unseren Lesern trotz aller Spannungen in der Welt eine gute Nacht!
21:58 Uhr
Medienbericht: Ukrainische Streitkräfte leiden unter Personalmangel
Es gibt Angaben über einen akuten Personalmangel bei der Infanterie, den mechanisierten Einheiten und Stoßtrupps der ukrainischen Armee. Dies berichtet die Nachrichtenagentur RIA Nowosti unter Berufung auf eine Quelle aus den Sicherheitsbehörden Russlands.
Der ukrainische Verteidigungsminister Michail Fjodorow hat zuvor erklärt, dass die Zahl der Wehrdienstverweigerer bei zwei Millionen liege, während 200.000 ihre Einheiten unerlaubt verlassen hätten.
Der Mangel an Waffen werde in den ukrainischen Truppen durch die Massenproduktion verschiedener Arten von unbemannten Luftfahrzeugen mehr als kompensiert, berichtete die Quelle von RIA Nowosti weiter.
Verschiedene westliche Konstruktionsbüros lieferten demzufolge Kiew Drohnen in großem Umfang. Und die Ukraine selbst verfüge über eine sehr gut entwickelte, in verborgenen Fabriken betriebene Drohnenindustrie.
21:50 Uhr
Russische Raketenartillerie führt massive Angriffe im Gebiet Saporoschje durch (Video)
Das russische Verteidigungsministerium zeigt Artilleriesoldaten des Truppenverbands Dnjepr bei Orechow im Gebiet Saporoschje im Einsatz. Wie es heißt, zerstören sie mithilfe eines Mehrfachraketenwerfers vom Typ Uragan einen temporären Standort der ukrainischen Armee.
21:38 Uhr
Erneut ukrainische Drohnenangriffe auf russische Gebiete abgewehrt
In der Zeitspanne von 18:00 Uhr bis 23:00 Uhr Moskauer Zeit hat Russlands Luftverteidigung insgesamt 23 ukrainische unbemannte Fluggeräte über den Gebieten Belgorod, Kursk, der Republik Krim und den Gewässern des Schwarzen Meeres zerstört.
Wie das Verteidigungsministerium in Moskau bekanntgibt, setzte das ukrainische Militär bei den Angriffen am Freitag Starrflüglerdrohnen ein.
21:28 Uhr
Mehrfachraketenwerfer nimmt Stellungen ukrainischer Armee im Raum Saporoschje auseinander (Video)
Soldaten des russischen Truppenverbands Ost zerstörten feindliche Stellungen, die in einem Wohnviertel im Gebiet Saporoschje eingerichtet worden waren. Wie das Verteidigungsministerium in Moskau mitteilt, kam dabei ein Mehrfachraketenwerfer vom Typ Grad zum Einsatz.
21:21 Uhr
Tschechien liefert der Ukraine Flugzeuge für Drohnenabwehr
Die Regierung in Prag stellt der Ukraine in naher Zukunft Kampfflugzeuge zur Drohnenabwehr bereit. Der tschechische Präsident Petr Pavel kündigte dies bei einem Besuch in Kiew an. Darüber hinaus stellte er die Lieferung von Frühwarnsystemen in Aussicht.
21:11 Uhr
Drohnenpiloten des Rubikon-Zentrums eliminieren Ziele bei Krasnoarmeisk (Video)
Das russische Verteidigungsministerium zeigt Aufnahmen der Einsätze von Fachleuten des Rubikon-Zentrums für unbemannte Systeme im Frontabschnitt Krasnoarmeisk.
Wie es heißt, zerstörten sie mithilfe von FPV-Drohnen einen Pick-up, ein gepanzertes Allzweckfahrzeug vom Typ Humvee, Bodenrobotersysteme, Teile der Funksysteme, Anlagen für elektronische Kampfführung, einen Erdbunker, eine Deckung, einen temporären Truppenstandort und Drohnen der ukrainischen Streitkräfte.
20:51 Uhr
Laschet plädiert für direkte Verhandlungen zwischen EU und Russland
Der CDU-Außenpolitiker Armin Laschet hat sich für direkte Ukraine-Gespräche zwischen europäischen Staaten und Russland ausgesprochen.
"Wenn Europa souverän sein will, muss es seine eigenen Positionen auch selbst vertreten", sagte Laschet der Nachrichtenagentur AFP. "Genau deshalb war der Vorstoß von Präsident Emmanuel Macron richtig", fügte er mit Blick auf entsprechende Forderungen des französischen Staatschefs hinzu.
Neben Macron hatte sich Anfang Januar auch Italiens Ministerpräsidentin Giorgia Meloni für direkte Verhandlungen mit Moskau ausgesprochen.
Die derzeitige Situation sei absurd, meinte Laschet.
"Europäische Regierungschefs erarbeiten gemeinsam mit Präsident Selenskij Positionen, die anschließend von US-amerikanischen Unterhändlern nach Moskau getragen werden. Das ist eine Selbstentmündigung Europas."
20:36 Uhr
Weitere Ortschaft in der Volksrepublik Donezk unter russischer Kontrolle (Video)
Das russische Verteidigungsministerium gab die Befreiung von Sakotnoje in der Volksrepublik Donezk am Freitag bekannt. Alle Versuche des Gegners, die Ortschaft zu halten, seien dank gut koordinierter Aktivitäten der Aufklärungskräfte, der Artillerie und der Drohneneinheiten gescheitert, berichtet die Behörde in Moskau. Das Ministerium teilt entsprechende Aufnahmen auf Telegram.
20:17 Uhr
Wehramtsskandal in Odessa: Mann gegen Geld freigelassen
Mitarbeiter eines ukrainischen Wehramts haben in Odessa im Rahmen einer Mobilisierungsaktion einen Mann festgehalten und 6.000 Dollar für seine Freilassung verlangt. Dies teilt die regionale Staatsanwaltschaft mit.
Demnach haben drei Angestellte des Territorialen Zentrums für Rekrutierung und soziale Unterstützung (TZK) sowie ein Mitglied einer öffentlichen Organisation den Mann im Kiewski-Bezirk der Stadt Odessa festgesetzt, in einen Kleinbus gezwungen und rund eine Stunde durch die Stadt gefahren. Dabei wurde körperlicher Zwang angewendet. Für die Nichtüberstellung an das Wehramt hätten sie 6.000 US-Dollar gefordert.
Alle Beteiligten wurden festgenommen. Über Anklageerhebung und Untersuchungshaft wird noch entschieden. Die Tat wird als "illegale Freiheitsberaubung und Erpressung unter Kriegsrecht" eingestuft.
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Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.