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Liveticker Ukraine-Krieg: Russische Armee nimmt Kämpfe um Grigorowka in der Region Saporoschje auf

Russland führt gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine Militäroperation in der Ukraine durch. Der Westen reagiert mit immer neuen Waffenlieferungen an die Ukraine und beispiellosen Sanktionen gegen Russland. Lesen Sie hier die neuesten Entwicklungen.
Liveticker Ukraine-Krieg: Russische Armee nimmt Kämpfe um Grigorowka in der Region Saporoschje aufQuelle: Sputnik © Alexei Maischew
  • 4.03.2026 16:17 Uhr

    16:17 Uhr

    Ombudsfrau meldet Zunahme der Repressionen gegen Russischsprachige in der Ukraine

    In ihrer Rede vor dem Föderationsrat erklärte die Menschenrechtsbeauftragte Russlands, Tatjana Moskalkowa, dass die Repressionen gegen Russischsprachige in der Ukraine zugenommen hätten und russische Kriegsgefangene gefoltert würden. Sie stellte fest:

    "In der Ukraine nehmen die politischen Repressionen gegen die russischsprachige Bevölkerung zu, die russisch-orthodoxe Kirche des Moskauer Patriarchats, ihre ehemaligen Geistlichen und Gemeindemitglieder werden verfolgt. Unter Verletzung der Genfer Konventionen werden russische Kriegsgefangene häufig menschenwürdigkeitsverletzenden Handlungen und Folter ausgesetzt."

  • 15:56 Uhr

    Tschechische Regierung kürzt Verteidigungsausgaben und Finanzhilfen für Kiew

    Die tschechische Regierung geht das Risiko eines Konflikts mit der NATO-Führung und sogar mit Trump selbst ein. Premierminister Andrej Babiš erklärte, dass die Priorität seiner Regierung das Gesundheitswesen sein werde und nicht die von seinen Vorgängern versprochenen erhöhten Militärausgaben. Auch die Finanzierung Kiews im Rahmen des PURL-Programms wurde gekürzt. Darüber berichtet das ukrainische Portal Ewropeiskaija Prawda. In dem Artikel des Portals heißt es:

    "Nach Angaben tschechischer Medien hat der US-Botschafter vorgeschlagen, die Verteidigungsausgaben durch einen Beitrag zum PURL-Programm zu erhöhen, das den Kauf von Waffen für die Ukraine finanzieren soll. Babiš lehnt diese Idee jedoch ab. Stattdessen strebt die tschechische Regierung eine einjährige Aussetzung der Verpflichtungen gegenüber der NATO an."

  • 15:49 Uhr

    Szijjártó trifft Manturow und Lawrow in Moskau

    Ungarns Außenminister Péter Szijjártó hat in Moskau Gespräche mit dem ersten stellvertretenden Ministerpräsidenten Denis Manturow und dem russischen Außenminister Sergei Lawrow geführt. Szijjártó schrieb auf Facebook:

    "Ich bin heute aus zwei Gründen nach Moskau gekommen und habe mich mit dem ersten stellvertretenden Ministerpräsidenten Denis Manturow und dem Außenminister Sergei Lawrow getroffen."

    Als Gründe nannte er einerseits die Frage der Energieversorgung aus Russland vor dem Hintergrund der Eskalation im Nahen Osten. Andererseits gehe es um transkarpatische Ungarn, die zwangsweise in die ukrainischen Streitkräfte eingezogen worden seien und sich russischen Soldaten ergeben hätten.

  • 15:43 Uhr

    Nach Drohungen von Selenskij: Ungarn verstärkt Sicherheit von Energieanlagen

    Ungarn habe die Sicherheit von Energieanlagen verstärkt, da die Ukraine die Nord-Stream-Pipeline gesprengt habe und sich dies mit der Druschba-Pipeline nicht wiederholen dürfe, erklärt der ungarische Ministerpräsident Viktor Orbán.

    "(Wladimir) Selenskij hat erklärt, dass er nicht zulassen werde, dass russische Energieträger nach Europa gelangen. Folglich kann jede Energieanlage, die russische Energie nutzt, zum Ziel ukrainischer Sabotageakte werden. Die Ukrainer haben auch die Gaspipeline Nord Stream gesprengt, deshalb haben wir beschlossen, den Schutz ungarischer Energieanlagen zu verstärken."

    Ihm zufolge haben die ungarischen Streitkräfte an 75 Orten Sicherheitsvorkehrungen zum Schutz von Energieanlagen getroffen.

  • 15:34 Uhr

    Russische Luftabwehr zerstört weitere ukrainische Drohnen

    Die russische Luftabwehr hat zwischen 8:00 und 16:00 Uhr Moskauer Zeit insgesamt 76 ukrainische Drohnen über verschiedenen Regionen des Landes abgefangen und zerstört. Dies teilt das russische Verteidigungsministerium mit. Die Zahl der zerstörten Drohnen listet die Behörde wie folgt auf:

    • Teil Republik Krim – 27,
    • Asowsches Meer – 17,
    • Region Krasnodar – 14,
    • Gebiet Belgorod – neun,
    • Schwarzes Meer – drei,
    • Gebiet Kaluga – zwei,
    • Gebiet Kirow – zwei,
    • Gebiet Kursk – eine,
    • Teilrepublik Mari El – eine.
  • 15:25 Uhr

    Ukrainische Streitkräfte beschießen Kamenka-Dnjeprowskaja mit Artillerie

    Die ukrainischen Truppen beschießen Kamenka-Dnjeprowskaja in der Region Saporoschje mit Artillerie. Dies schreibt Gouverneur Jewgeni Balizki auf seinem Telegram-Kanal. Es seien mindestens drei Explosionen registriert worden. Informationen über Opfer liegen derzeit nicht vor. Die Gefahr weiterer Angriffe bestehe weiterhin.

    Die Verwaltung des Stadtbezirks Kamensko-Dnjeprowskaja meldet, dass über der Stadt Drohnen des Feindes gesichtet worden seien.

  • 15:06 Uhr

    Slowakei legt Beweise für einwandfreie Funktionstüchtigkeit der Druschba-Pipeline vor

    Im Rahmen einer Pressekonferenz präsentierte der slowakische Ministerpräsident Robert Fico Journalisten Satellitenbilder und führte aus, dass diese den einwandfreien Betriebszustand der Druschba-Pipeline auf ukrainischem Territorium belegten. Er betonte, dass die Hauptleitung der Ölpipeline nicht beschädigt sei.

  • 14:59 Uhr

    Medien: EU-Länder unterstützen beschleunigten Beitritt der Ukraine nicht

    Die Länder der Europäischen Union unterstützen keinen beschleunigten Beitritt der Ukraine zum Block, berichtet die britische Zeitung Financial Times unter Berufung auf einen Euro-Diplomaten.

    "Alle Gespräche über die sogenannte rückwärtige Aufnahme (der Ukraine in die EU) haben keine Chance, ihr Ziel zu erreichen. Es gibt keine Unterstützung seitens der Mitgliedstaaten (der EU)."

    Nach Angaben von zwei Quellen des Blattes findet am Mittwochabend eine Veranstaltung der Europäischen Kommission statt, bei der deren Vorsitzende Ursula von der Leyen den Vertretern der EU-Länder offiziell Vorschläge zur Erweiterung der Union vorlegen werde. Übereinstimmend berichten vier Quellen, dass eine ablehnende Gesamtbewertung zu erwarten sei.

  • 14:37 Uhr

    Gebiet Kirow: Ukrainische Drohnen greifen die Stadt Kirowo-Tschepezk an

    Wie der Gouverneur des Gebiets Kirow, Alexander Sokolow, meldete, griffen ukrainische Drohnen die Stadt Kirowo-Tschepezk an. Es gab keine Verletzten, wie er ebenfalls mitteilte. Seinen Angaben zufolge ist die Lage unter Kontrolle, Einsatzkräfte sind vor Ort im Einsatz. Der erste stellvertretende Leiter der Administration des Gouverneurs und der Regierung sei auf dem Weg in die Stadt.

  • 13:54 Uhr

    Sacharowa: London beabsichtigt, Kiew in das Abenteuer gegen Iran einzubeziehen

    London sei fest entschlossen, das Regime in Kiew in das Abenteuer gegen Iran im Persischen Golf einzubeziehen, was die ausbeuterische Haltung Großbritanniens gegenüber den Ukrainern zeige, sagt Maria Sacharowa, die offizielle Vertreterin des russischen Außenministeriums.

    "In London gibt es große Spezialisten für die Entwicklung solcher Optionen, die als 'One way ticket' (Einwegticket) bezeichnet werden. Alles deutet darauf hin, dass die britischen Behörden fest entschlossen sind, ihre ukrainischen Vasallen in ihr nächstes geopolitisches Abenteuer einzubeziehen. All dies zeigt deutlich die rein ausbeuterische Haltung Großbritanniens gegenüber der Ukraine und den Ukrainern."

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Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.