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Liveticker Ukraine-Krieg – Medien: Ablehnung von Verhandlungen durch Kiew wirkt selbstzerstörerisch

Russland führt gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine Militäroperation in der Ukraine durch. Der Westen reagiert mit immer neuen Waffenlieferungen an die Ukraine und beispiellosen Sanktionen gegen Russland. Lesen Sie hier die neuesten Entwicklungen.
Liveticker Ukraine-Krieg – Medien: Ablehnung von Verhandlungen durch Kiew wirkt selbstzerstörerischQuelle: Sputnik © Sergei Bobylew/RIA Nowosti
  • 21.05.2026 07:55 Uhr

    07:55 Uhr

    Lawrow: Russland will Gebieten mit russischer Bevölkerung keinen Schaden zufügen

    Im Rahmen der militärischen Sonderoperation setze Russland keine Mittel ein, die den Gebieten mit russischer Bevölkerung erheblichen Schaden zufügen könnten. Dies erklärte der russische Außenminister Sergei Lawrow in einem Interview mit der Shanghai Media Group.

    Wie Lawrow weiter ausführte, habe Präsident Wladimir Putin wiederholt betont, dass das russische Militär in der Sonderoperation nicht alle ihm zur Verfügung stehenden Mittel einsetze. Russland wolle "keinen übermäßigen Schaden an Gebieten verursachen, in denen im Grunde unsere Menschen leben, die von den Nazis unterdrückt werden".

    Zugleich betonte Lawrow, dass die russischen Streitkräfte die Aufgaben der Sonderoperation weiterhin konsequent erfüllten.

  • 07:30 Uhr

    Medien: Ablehnung von Verhandlungen durch Kiew wirkt "selbstzerstörerisch"

    Der Widerstand des Kiewer Regimes gegen den Verhandlungsprozess zur Beilegung des Ukraine-Konflikts sei selbstzerstörerisch, da die Ukraine letztlich ohnehin zu weitreichenden schmerzhaften Zugeständnissen gezwungen sein werde. Dies schreibt das in Ungarn erscheinende Magazin The European Conservative.

    Wie das Blatt betont, habe das Ungleichgewicht bei den Ressourcen zwischen Russland und der Ukraine von Anfang an bedeutet, dass Kiew keinen Erfolg erzielen könne. Die Entscheidung, den Konflikt im Jahr 2022 fortzusetzen, sei sowohl für die Ukraine als auch für ganz Europa "katastrophal" gewesen.

    Demnach hat sich die Bevölkerung der Ukraine innerhalb von vier Jahren von rund 40 auf etwa 20 Millionen Menschen mehr als halbiert. Zugleich seien die europäischen Staaten mit steigenden Energiepreisen und einer beschleunigten Deindustrialisierung konfrontiert worden.

  • 07:17 Uhr

    Kiews Armee terrorisiert weiterhin Gebiet Belgorod – drei Zivilisten verletzt

    In der Stadt Schebekino hat eine Drohne der ukrainischen Streitkräfte ein fahrendes Auto angegriffen. Dabei wurden zwei junge Männer im Alter von 18 und 20 Jahren verletzt. Dies teilte der regionale Krisenstab mit.

    Im Dorf Maslowa Pristan im Stadtkreis Schebekino wurde zudem ein Mann bei einem FPV-Drohnenangriff auf ein Fahrzeug verletzt. Laut dem Krisenstab erlitt er ein Minenexplosionstrauma sowie Splitterverletzungen an den Beinen.

  • 20.05.2026 22:00 Uhr

    22:00 Uhr

    Damit beenden wir für heute den Live-Ticker zur Lage im Ukraine-Konflikt. Morgen früh ab 7 Uhr geht es mit der Berichterstattung weiter. Wir wünschen unseren Lesern trotz aller Spannungen in der Welt eine gute Nacht!

  • 21:59 Uhr

    Kallas: Baltische Staaten erteilten keine Erlaubnis für Durchflug ukrainischer Drohnen

    Die Chefdiplomatin der EU, Kaja Kallas, behauptet, dass die baltischen Staaten der Ukraine keine Erlaubnis erteilt hätten, ihren Luftraum für Angriffe gegen Russland zu nutzen. In einem Beitrag auf X bezeichnete sie entsprechende Aussagen als "völligen Unsinn" und führte sie auf Russlands Versuche zurück, Europa "zur Verminderung der Unterstützung der Ukraine" einzuschüchtern.

    In gewohnter Manier forderte Kallas eine weitere Steigerung der Unterstützung der Ukraine und der "Verteidigung Europas."

    Zuvor hatte Russlands Auslandsgeheimdienst bekannt gegeben, dass Lettland sein Staatsgebiet der Ukraine für Angriffe gegen Russland bereitzustellen plane. Vertreter baltischer Staaten wiesen diese Angaben zurück, allerdings kam es in den jüngsten Tagen vermehrt zu Zwischenfällen mit ukrainischen Drohnen im baltischen Luftraum.

  • 21:45 Uhr

    Explosionen in Sumy

    In der Stadt Sumy im Norden der Ukraine ist es nach Angaben des ukrainischen Fernsehkanals Suspilne zu einer Explosion gekommen. Zuvor war in der Stadt der Luftalarm ausgerufen worden.

  • 21:33 Uhr

    Tusk warnt Russland scharf: NATO könnte "entschlossen reagieren"

    Die NATO könnte harte Maßnahmen ergreifen, falls der Ukraine-Konflikt weiter eskaliert. Das erklärte der polnische Premierminister Donald Tusk laut dem TV-Sender Sky News:

    "Der Konflikt zwischen Russland und der Ukraine könnte bald zu einer Situation führen, in der wir entschlossen reagieren müssen."

    Zuvor hatte der Kreml erklärt, ein Eingreifen von NATO-Staaten mit Bodentruppen in den Ukraine-Konflikt berge "eine enorme Gefahr". Auch das russische Außenministerium betonte, dass jeder mögliche Einsatz von Truppen aus NATO-Mitgliedstaaten in der Ukraine für Moskau "kategorisch inakzeptabel" sei und eine scharfe Eskalation nach sich ziehen könnte. Äußerungen aus Großbritannien und anderen europäischen Ländern über eine mögliche Entsendung von Kontingenten wertete das Ministerium als Anstiftung zur Fortsetzung der Kampfhandlungen.

  • 21:17 Uhr

    Peskow: Unser Militär prüft Reaktion auf Drohnenflüge über Baltikum

    Die kriegerischen Aussagen des ukrainischen Präsidenten, Wladimir Selenskij, über zukünftige Angriffe auf Russland tragen kaum zu einer friedlichen Lösung des Konfliktes bei. Dies betonte Dmitri Peskow.

    Vor diesem Hintergrund werde Russland die militärische Sonderoperation fortsetzen, bis deren Ziele erreicht seien. Moskau ziehe dennoch eine friedliche Beilegung des Konflikts vor und sei für eine solche Option offen.

    Russland sei sich der Gefahr der Drohnenüberflüge durch den Luftraum der baltischen Länder bewusst, erklärte der Kremlsprecher. Ihm zufolge arbeiteten die russischen Streitkräfte aktuell daran, eine angemessene Reaktion vorzubereiten. Die zuständigen Dienste, vor allem das Militär, würden die Lage genau beobachten.

    Ein Video dazu gibt es hier auf unserer Webseite.

  • 20:58 Uhr

    Lawrow: Etwa 80 Ortschaften seit Jahresbeginn befreit

    Im Rahmen seiner Sonderoperation hat Russland im Jahr 2026 etwa 80 Orte befreit. Dies erklärte der russische Außenminister Sergei Lawrow in einem Interview gegenüber Shanghai Media Group. Demnach teilte er mit:

    "Im Verlauf des Jahres 2026 wurden etwa 80 Siedlungen befreit, darunter 35 im März und April. Der Prozess läuft."

    Lawrow betonte, dass Russland die Aufgaben der Sonderoperation konsequent verfolge, dabei allerdings auf besonders gewaltsame Mittel verzichte:

    "Russlands Präsident Wladimir Putin sagte mehrmals, dass wir nicht jene Mittel einsetzen, die wir einsetzen könnten, weil wir die Gebiete, wo im Grunde unsere Leute leben, die von den Nazis unterdrückt werden, nicht zu sehr schädigen wollen."

  • 20:32 Uhr

    EU-Sonderbeauftragte: Schutz für ukrainische Männer in der EU "ist nicht logisch"

    Die EU-Sonderbeauftragte für Ukrainer in der EU möchte ukrainischen Männern im wehrfähigen Alter offenbar keinen Schutz mehr gewähren. Männer, die sich unrechtmäßig und vielfach illegal aus der Ukraine entfernt haben, sollten die EU verlassen, erklärte Johansson.

    Lesen Sie dazu mehr hier auf unserer Webseite

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Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.