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Liveticker Ukraine-Krieg: Slowakei stellt Stromlieferungen an Ukraine ein

Russland führt gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine Militäroperation in der Ukraine durch. Der Westen reagiert mit immer neuen Waffenlieferungen an die Ukraine und beispiellosen Sanktionen gegen Russland. Lesen Sie hier die neuesten Entwicklungen.
Liveticker Ukraine-Krieg: Slowakei stellt Stromlieferungen an Ukraine einQuelle: Sputnik © RIA Nowosti / Sergei Malgawko
  • 23.02.2026 22:00 Uhr

    22:00 Uhr

    Damit beenden wir für heute den Live-Ticker zur Lage im Ukraine-Konflikt. Morgen früh ab 7 Uhr geht es mit der Berichterstattung weiter. Wir wünschen unseren Lesern trotz aller Spannungen in der Welt eine gute Nacht!

  • 21:58 Uhr

    Orbán: Pläne der EU, Russland zu besiegen, sind gefährlich und unrealistisch

    Die Pläne führender EU-Politiker, Russland auf dem Territorium der Ukraine zu besiegen, gefährden die Sicherheit der EU und werden verheerende Folgen für die Wirtschaft der Mitgliedsländer haben. Dies erklärte der ungarische Ministerpräsident Viktor Orbán, wie die Nachrichtenagentur TASS berichtet. Er wies darauf hin, dass die Europäische Kommission ihren Plan vorgelegt habe, wonach der Konflikt in der Ukraine fortgesetzt werden solle, da Russland ihn nicht lange aushalten könne. Die Berechnungen Ungarns zeigen jedoch, dass Russland diesen Konflikt fortsetzen und "seine Militärmaschine über viele Jahre hinweg steuern" könne, betonte Orbán und führte aus:

    "Gleichzeitig sehen wir, dass Europa früher als Russland seine militärischen Vorräte und finanziellen Mittel aufbrauchen wird. Russland verfügt außerdem über Atomwaffen, und niemand weiß, wie man eine Atommacht besiegen kann."

  • 21:32 Uhr

    Bericht: Kallas fordert Reduzierung der russischen Armee – ohne Details

    Die EU-Außenbeauftragte Kaja Kallas forderte die Außenminister der Mitgliedstaaten auf, eine Verkleinerung der russischen Armee zu verlangen, konnte jedoch nicht präzisieren, in welchem Umfang. Sie ist bislang die einzige EU-Vertreterin, die diese Forderung offen erhebt, berichtet die Agentur TASS.

    Auf einer Pressekonferenz vor dem Treffen der EU-Außenminister sprach sie sich erneut für eine Reduzierung der russischen Streitkräfte aus. Auf die Frage ukrainischer Journalisten, welche Truppenstärke sie für angemessen halte, konnte Kallas jedoch keine Antwort geben und erklärte, dies liege "nicht in ihrer Zuständigkeit".

  • 21:03 Uhr

    Slowakei stellt Stromlieferungen an Ukraine ein

    Wie die Nachrichtenagentur TASS unter Berufung auf eine Erklärung von Premierminister Robert Fico berichtet, hat die Slowakei die Stromlieferungen an die Ukraine eingestellt. Fico, der die entsprechende Anweisung an den staatlichen Betreiber des nationalen Stromnetzes SEPS erteilt hat, betonte:

    "Wenn die ukrainische Seite ab heute die Slowakei um Hilfe bei der Stabilisierung des ukrainischen Stromnetzes bittet, wird sie diese Hilfe nicht erhalten."

    Die Slowakei hat als Reaktion auf die Einstellung des Transits von russischem Öl durch die Pipeline "Druschba" über ukrainisches Gebiet die Notstromlieferungen an die Ukraine eingestellt.

  • 20:39 Uhr

    Szijjártó kommentiert Ölstopp: EU-Kommission verhält sich wie Kommission für Ukraine

    Bei seiner Ankunft zum Treffen der EU-Außenminister in Brüssel am Montag erklärte der ungarische Außenminister Péter Szijjártó, dass Ungarn der Verabschiedung des geplanten 20. Sanktionspakets gegen Russland nicht zustimmen werde. Hintergrund ist die ausbleibende Wiederaufnahme russischer Öllieferungen über die Druschba-Pipeline nach Ungarn.

    Szijjártó betonte, es gebe "keinen physischen Grund und kein physisches Hindernis" für die Fortsetzung der Lieferungen, da die Pipeline selbst nicht beschädigt sei. Er bezeichnete die ukrainische Entscheidung als rein politisch motiviert, warf Kiew "Erpressung" vor und behauptete, die Ukraine wolle damit Ungarns Haltung in Bezug auf die Ukraine, EU-Entscheidungen und die bevorstehenden Wahlen beeinflussen.

    Ein Video dazu finden Sie hier auf unserer Webseite

  • 20:01 Uhr

    Politico: Besuch von von der Leyen und Costa in der Ukraine kurz vor dem Scheitern

    Die Reise der Präsidentin der Europäischen Kommission, Ursula von der Leyen, und des Präsidenten des Europäischen Rates, António Costa, nach Kiew könnte scheitern. Dies berichtet die Zeitung Politico.

    Wie das Blatt schreibt, wollten sie mit einem abgestimmten 20. Paket antirussischer Sanktionen und einem genehmigten Kredit in Höhe von 90 Milliarden Euro nach Kiew kommen. Jetzt könnten die EU-Vertreter aber mit leeren Händen in der ukrainischen Hauptstadt aufschlagen. Grund dafür ist, dass die Botschafter der 27 EU-Länder bis zum Treffen der Außenminister nicht alle Meinungsverschiedenheiten über den Sanktionsentwurf ausräumen konnten.

    Konkret geht es darum, dass Budapest das neue Sanktionspaket blockiert, weil Kiew die Ölpipeline "Druschba" gesperrt hat. Budapest fordert von Brüssel dringende Maßnahmen, die die Ukraine zur Wiederaufnahme des Transits von russischem Öl zwingen sollen – bisher hat die Europäische Kommission jedoch noch nichts unternommen.

  • 19:35 Uhr

    Saporoschje: Nordwestlicher Teil aufgrund von Beschuss ohne Strom

    Wie Gouverneur Jewgeni Balizki mitteilt, kam es im nordwestlichen Teil des Gebietes Saporoschje zu einer Unterbrechung der Energieversorgung. Grund dafür war ukrainischer Artilleriebeschuss. Auf seinem Telegram-Kanal schrieb Balizki:

    "Infolge eines weiteren Artillerieangriffs auf die Energieinfrastruktur sind im gesamten nordwestlichen Teil der Region Saporoschje Stromausfälle zu verzeichnen. Die Energieversorger arbeiten mit Hochdruck, die Gefahr von Angriffen besteht weiterhin."

  • 18:57 Uhr

    Vertrauen Sie Trump, Herr Klitschko?: "..."

    Der ehemalige Schwergewichtsboxer und Bürgermeister von Kiew, Vitali Klitschko, hat in einem Interview mit dem britischen Fernsehsender Sky News US-Präsident Donald Trump aufgefordert, sich während der Friedensgespräche mit Russland "auf die Seite der Ukraine zu stellen".

    Er musste jedoch einräumen, dass er die Aussagen des Präsidenten manchmal nur schwer nachvollziehen könne.

    Auf die Frage des Moderators Trevor Phillips, ob er Trump vertraue, wusste Klitschko zunächst nur verlegen zu schweigen.

    Ein Video dazu finden Sie hier auf unserer Webseite

  • 18:32 Uhr

    Kiew setzt Drohnenterror gegen russische Regionen fort

    In der Zeitspanne von 12:00 Uhr bis 15:00 Uhr Moskauer Zeit haben Russlands Flugabwehrkräfte insgesamt 27 ukrainische unbemannte Luftfahrzeuge über den Gebieten Belgorod, Kursk, Krasnodar, der Republik Krim sowie den Gewässern des Asowschen und Schwarzen Meeres zerstört.

    Wie das Verteidigungsministerium in Moskau bekanntgibt, setzte das ukrainische Militär bei den Angriffen am Montag Starrflüglerdrohnen ein.

  • 17:58 Uhr

    Woronesch: Bei Abwehr eines Angriffs Energieanlage beschädigt

    Trümmer eines Hochgeschwindigkeitsziels haben bei der Abwehr eines nächtlichen Angriffs eine Energieanlage auf dem Gebiet von Woronesch beschädigt. Dies berichtet die Nachrichtenagentur TASS unter Berufung auf den Social-Media-Account des Gouverneurs der Region, Alexander Gusew. Der Gouverneur schrieb:

    "Insgesamt wurden letzte Nacht von den diensthabenden Luftabwehrkräften am Himmel über der Stadt und über acht Bezirken der Region 14 Drohnen und ein Hochgeschwindigkeitsziel entdeckt und zerstört. Nach genauen Informationen wurde niemand verletzt. Die Trümmer des zerstörten Hochgeschwindigkeitsziels fielen auf eine der Energieanlagen von Woronesch."

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Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.