Liveticker Ukraine-Krieg: Moskaus Vormarsch in Konstantinowka zwingt Kiew zur Evakuierung von Werken

14.06.2026 13:10 Uhr
13:10 Uhr
Frontbericht: Moskaus Vormarsch in Konstantinowka zwingt Kiew zur Evakuierung von Werken

SymbolbildJEWGENI BIJATOW / Sputnik Das russische Verteidigungsministerium berichtet über den weiteren Verlauf der militärischen Sonderoperation in der Ukraine binnen der vergangenen 24 Stunden. Wie die Militärbehörde am Sonntag auf der Plattform MAX schreibt, habe der Truppenverband Nord seine taktische Position verbessert und dabei ukrainische Einheiten im Raum der Ortschaften Malaja Rybiza, Slawgorod, Luschki, Pawlowka, Bruski und Radkowka im Gebiet Sumy sowie Bely Kolodes, Isbizkoje, Mitrofanowka, Ternowaja und Bugajewka im Gebiet Charkow getroffen. Der Gegner habe bis zu 210 Soldaten verloren. Drei Transportpanzer, ein gepanzertes Gefechtsfahrzeug, zehn Autos und ein Geschütz seien außer Gefecht gesetzt worden.
Der Truppenverband West habe ebenfalls günstigere Positionen bezogen, indem er Personal und Technik des Gegners nahe den Ortschaften Gluschtschenkowo und Nowy Mir im Gebiet Charkow sowie Rubzy, Jazkowka, Losowoje, Woltschi Jar und Karpowka in der Donezker Volksrepublik (DVR) getroffen habe. Die russische Armee nähre sich inzwischen dem nordwestlichen Rand der Stadt Krasny Liman und kontrolliere schon vier Bezirke und habe allein in den vergangenen 24 Stunden 37 Gebäude befreit. In den befreiten Stadtvierteln würden gegnerische Kämpfer eliminiert. Das ukrainische Militär habe in Krasny Liman mehr als 55 Soldaten verloren. Insgesamt seien am jeweiligen Truppenabschnitt mehr als 210 ukrainische Armeeangehörige getötet oder verletzt worden. Das russische Militär habe darüber hinaus fünf gepanzerte Gefechtsfahrzeuge, 25 Autos und ein Geschütz zerstört.
Auch der Truppenverband Süd habe seine Position an der vordersten Linie verbessert und dabei ukrainische Einheiten nahe den Ortschaften Druschkowka, Nikolajewka, Alexejewka-Druschkowka, Slawjansk und Kramatorsk in der DVR getroffen. Die russische Armee setze ihren Vormarsch in der Stadt Konstantinowka fort. In den vergangenen 24 Stunden seien dort 117 Gebäude befreit worden. Der Gegner habe bei den Kämpfen bis zu 90 Kämpfer verloren. Die gesamten Verluste der ukrainischen Streitkräfte am jeweiligen Frontabschnitt werden auf bis zu 150 Kämpfer beziffert. Der Gegner habe zudem drei gepanzerte Gefechtsfahrzeuge, 25 Autos und sechs Geschütze verloren. Im Frontbericht heißt es wörtlich:
"Die erfolgreichen Kampfhandlungen und der Vormarsch der Einheiten der Truppengruppierung Süd in der Ortschaft Konstantinowka in der Volksrepublik Donezk haben das Kiewer Regime inzwischen dazu veranlasst, mit der Evakuierung der wichtigsten Werke und Organisationen sowie deren Personals aus den Ortschaften Kramatorsk und Druschkowka in die Westukraine zu beginnen."
Der Truppenverband Mitte habe ebenfalls seine Position an der vordersten Linie verbessert, indem er Personal und Technik des Gegners im Raum der Ortschaften Lenina, Dobropolje, Annowka, Sergejewka, Swetloje, Raiskoje, Kutusowka, Schewtschenko und Krasnojarskoje in der DVR und Nowopawlowka im Gebiet Dnjepropetrowsk getroffen habe. Der Gegner habe mehr als 280 Armeeangehörige verloren. Ein Transportpanzer, zwei gepanzerte Gefechtsfahrzeuge, fünf Autos und ein Geschütz seien zerstört worden.
Der Truppenverband Ost setze seinen Vormarsch fort und habe zuletzt ukrainische Einheiten in der Nähe der Ortschaften Nowossjolowka, Tscherwonaja Kriniza und Tersjanka im Gebiet Saporoschje sowie Iwanowka, Bondarewo, Malomichailowka, Dibrowa, Prossjanaja und Wassilkowka im Gebiet Dnjepropetrowsk getroffen. Die russische Militärbehörde schätzt die gegnerischen Personalverluste auf bis zu 460 Kämpfer. Fünf gepanzerte Gefechtsfahrzeuge, sieben Autos und zwei Haubitzen seien außer Gefecht gesetzt worden.
Der Truppenverband Dnjepr habe ukrainische Einheiten nahe den Ortschaften Orechow, Nowoandrejewka und Dimitrowo im Gebiet Saporoschje getroffen. Dabei seien bis zu 40 ukrainische Soldaten getötet oder verletzt worden. Das russische Militär habe darüber hinaus ein gepanzertes Gefechtsfahrzeug, 13 Autos, eine Haubitze und zwei Anlagen der elektronischen Kampfführung zerstört.
Ferner meldet das Ministerium in Moskau erfolgreiche Luft-, Drohnen-, Raketen- und Artillerieangriffe auf Drohnenbasen, Energie- und Verkehrsinfrastrukturen, die der Gegner zu militärischen Zwecken nutze und 150 Standorte mit ukrainischen Soldaten und ausländischen Söldnern. Dagegen habe die russische Luftabwehr in den vergangenen 24 Stunden 14 Lenkbomben und 483 Drohnen abgefangen.
Nach russischen Angaben habe die Ukraine seit dem Beginn der Sonderoperation am 24. Februar 2022 insgesamt 671 Flugzeuge, 284 Hubschrauber, 162.201 Drohnen, 662 Flugabwehrraketenkomplexe, 29.769 Kampfpanzer und andere Panzerfahrzeuge, 1.736 Mehrfachraketenwerfer sowie 35.350 Geschütze und Mörser verloren.
12:34 Uhr
Schäden durch ukrainische Artillerie- und Drohnenangriffe auf Grenzgebiet Kursk
Die ukrainischen Streitkräfte setzen ihre Attacken auf das russische Grenzgebiet Kursk fort. Gouverneur Alexander Chinschtein berichtet in der täglichen Statistik auf Telegram über zahlreiche Artillerie- und Drohnenangriffe auf die Region. Wie der Politiker mitteilt, seien im Zeitraum von 8 Uhr MESZ am 13. Juni bis 8 Uhr MESZ am 14. Juni 168 ukrainische Drohnen abgeschossen worden. Außerdem habe die gegnerische Artillerie in dieser Zeit 95-mal grenznahe evakuierte Ortschaften unter Beschuss genommen. Es habe darüber hinaus 20 Angriffe gegeben, bei denen unbemannte Luftfahrzeuge Sprengsätze auf Objekte im Gebiet Kursk abgelassen hätten.
Chinschtein meldet keine Opfer unter der Zivilbevölkerung. Der Politiker berichtet aber über Schäden in den Siedlungen Nischni Mordok und Belaja. Dort seien zwei Privathaushalte und ein Auto beschädigt worden.
12:05 Uhr
Vier Verletzte bei ukrainischen Angriffen auf 57 Ortschaften im Gebiet Belgorod
Der Krisenstab des russischen Grenzgebiets Belgorod veröffentlicht jeden Tag auf Telegram Statistiken über ukrainische Angriffe auf Siedlungen in der Region. Aus dem heutigen Eintrag geht hervor, dass das ukrainische Militär in den letzten 24 Stunden 57 Ortschaften in neun Bezirken angegriffen habe. Der Gegner habe mindestens 39 Geschosse abgefeuert und 194 Drohnen eingesetzt, von denen 138 abgeschossen worden seien.
In der Statistik wird auch über Opfer unter der Zivilbevölkerung berichtet. Bei der Detonation eines Sprengsatzes in der Siedlung Tschaiki habe ein Kind schwere Verletzungen erlitten. In der Siedlung Krasnaja Jaruga sei ein Mann verletzt worden, als ein unbemanntes Luftfahrzeug seinen Lkw attackiert habe. Bei der Detonation einer weiteren FPV-Drohne sei ein Feuerwehrmann zu Schaden gekommen. Bei der Abwehr einer Drohnenattacke auf die Stadt Graiworon habe ein Angehöriger der Verteidigungseinheit Orlan Verletzungen erlitten. Außerdem habe am Samstag ein Mann ein Krankenhaus aufgesucht, nachdem er noch am 7. Juni infolge einer Drohnenattacke auf die Siedlung Rschewka eine Augenverletzung erlitten habe.
Der Krisenstab meldet zudem viele Sachschäden. Demnach seien in den letzten 24 Stunden 20 Einfamilienhäuser, eine Feuerwache, eine soziale Einrichtung, zwei Infrastrukturobjekte, zwei Garagen, sieben Lkw und zwölf Autos zerstört oder beschädigt worden.
11:38 Uhr
Beschuss auf Siedlungen im Gebiet Cherson: Mehr als 30 Geschosse aus Ukraine abgefeuert
Die Behörden im von Russland kontrollierten Teil des Gebiets Cherson melden andauernde Angriffe auf Siedlungen am linken Dnjepr-Ufer. Den Angaben zufolge habe die ukrainische Artillerie im Laufe des 13. Juni 18 Geschosse auf sechs Ortschaften abgefeuert. Die Zahl der eingeschlagenen Geschosse listen die Behörden wie folgt auf:
- Kachowka — 5,
- Welikije Kopani — 3,
- Nowaja Kachowka — 2,
- Golaja Pristan — 2,
- Kasatschji Lageri — 4,
- Aljoschki — 2.
Wie die Behörden weiter mitteilen, habe der Beschuss auch in der Nacht zum Sonntag angedauert. Auf zivile Infrastrukturen der von Russland kontrollierten Ortschaften Proletarka, Korsunka und Dnjeprjany seien insgesamt 14 Geschosse abgefeuert worden.
Berichte über Opfer und Schäden liegen bislang nicht vor.
11:06 Uhr
Je härter die russischen Angriffe auf die Ukraine ausfallen, desto weniger Trümpfe hat Selenskij

Symbolbild (KI-generiert) Selbst westliche Politiker können nicht übersehen, dass die Ukraine eine Terrorkampagne gegen Russland führt. Dies ist ein paralleler Prozess, der keinerlei Einfluss auf die Lage an der Front hat. Und je brutaler und unmenschlicher diese Kampagne ausfällt, desto härter wird die Reaktion Russlands sein.
Mehr dazu in diesem Meinungsartikel von Sergei Mirkin auf unserer Website.
10:33 Uhr
Ukrainische Drohne schlägt in Wohnhaus in Orjol ein: Ein Toter, neun Verletzte
Auch die Stadt Orjol hat in der vergangenen Nacht eine Drohnenattacke aus der Ukraine erlebt. Der Gouverneur des gleichnamigen Gebiets, Andrei Klytschkow, gibt auf der Plattform MAX bekannt, dass ein unbemanntes Luftfahrzeug gegen ein Wohnhaus geprallt sei. Infolge des Einschlags sei eine zivile Person ums Leben gekommen. Neun weitere Zivilisten seien verletzt worden. Man erweise ihnen ärztliche und psychologische Hilfe. Die Bewohner der beschädigten Wohnungen seien provisorisch in Hotels untergebracht worden. Die Situation sei unter Kontrolle. Weitere Einzelheiten teilt der Politiker nicht mit.
10:00 Uhr
Einwohnerin des russischen Gebiets Smolensk durch herabfallende Drohnenteile verletzt
In der vergangenen Nacht haben die ukrainischen Streitkräfte auch das russische Gebiet Smolensk mit unbemannten Luftfahrzeugen angegriffen. Wie Gouverneur Wassili Anochin auf der Plattform MAX mitteilte, seien herabfallende Wrackteile auf ein Einfamilienhaus in der Stadt Wjasma herabgestürzt. Es sei zu einem Brand gekommen. Eine ältere Frau habe Verletzungen erlitten und werde nun in einem Krankenhaus ärztlich behandelt. Weitere Opfer und Schäden meldete der Politiker nicht.
09:35 Uhr
DVR meldet zehn ukrainische Angriffe binnen 24 Stunden
Die Behörden in Donezk haben innerhalb der vergangenen 24 Stunden zehn Angriffe durch ukrainische Truppen registriert. Demnach wurden auf das Territorium der Volksrepublik zehn Geschosse abgefeuert. Bei den Angriffen in der Zeitspanne von 0 Uhr am 13. Juni bis 0 Uhr am 14. Juni (Ortszeit) wurden fünf zivile Einwohner, darunter ein Kind, verletzt. Durch den Beschuss wurden mehrere Wohnhäuser und Autos, ein Lkw und drei zivile Infrastrukturobjekte beschädigt.
Am Vortag hatten die Behörden von Donezk sieben Angriffe aus der Ukraine gemeldet. Dabei wurde ein Opfer unter der Zivilbevölkerung gemeldet. Zu Schaden kamen zwei Wohnhäuser und ein ziviles Infrastrukturobjekt.
09:02 Uhr
Selenskij kündigt Reisen zu Gipfeln von G7, EU und NATO an
Der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij hat für die kommenden Wochen intensive Gespräche mit den Unterstützerstaaten auf mehreren Gipfeltreffen angekündigt. Es gehe um neue Sanktionen gegen Russland und mehr Hilfe für die Ukraine, sagte der Staatschef in einer Videobotschaft. Seine Regierung hoffe dabei besonders auf die Unterstützung bei der Luftabwehr und bei weitreichenden Waffen, aber auch auf Fortschritte bei Investitionen in die ukrainische Produktion von Drohnen.
Ausdrücklich nannte der Politiker das Treffen der G7-Staaten in Frankreich zu Beginn der Woche und im Anschluss den EU-Gipfel in Brüssel. Zudem führte Selenskij den NATO-Gipfel in der zweiten Juliwoche in der Türkei an.
Among all the European nations that have already joined the European Union or see such a prospect for themselves, Ukraine is the one making the greatest sacrifices for Europe. We are not simply carrying out internal reforms, nor are we simply going through a transformation. We… pic.twitter.com/ZEuqmwcHW2
— Volodymyr Zelenskyy / Володимир Зеленський (@ZelenskyyUa) June 13, 202608:37 Uhr
Massive ukrainische Drohnenattacke auf Gebiet Jaroslawl: Brennstoffdepot gerät in Brand
In den frühen Morgenstunden hat es im russischen Gebiet Jaroslawl Luftalarm gegeben. Während die Luftabwehr im Einsatz war, wurde die Ausfahrt aus der Stadt in Richtung Moskau aus Sicherheitsgründen gesperrt. Auch der örtliche Flughafen stellte den Betrieb vorübergehend ein. Gouverneur Michail Jewrajew rief seine Landsleute dazu auf, während des Luftalarms in sicheren Räumen zu bleiben.
Später teilte der Politiker auf der Plattform MAX mit, dass die meisten Drohnen zerstört worden seien. Einigen unbemannten Luftfahrzeugen sei es aber gelungen, Tanks mit Brennstoff zu treffen. Es sei zu einem Brand gekommen, der momentan gelöscht werde. Jewrajew meldete weder Todesopfer noch Verletzte. Weitere Details gab der Gouverneur nicht bekannt.
Durch die Sperrung von RT zielt die EU darauf ab, eine kritische, nicht prowestliche Informationsquelle zum Schweigen zu bringen. Und dies nicht nur hinsichtlich des Ukraine-Kriegs. Der Zugang zu unserer Website wurde erschwert, mehrere Soziale Medien haben unsere Accounts blockiert. Es liegt nun an uns allen, ob in Deutschland und der EU auch weiterhin ein Journalismus jenseits der Mainstream-Narrative betrieben werden kann. Wenn Euch unsere Artikel gefallen, teilt sie gern überall, wo Ihr aktiv seid. Das ist möglich, denn die EU hat weder unsere Arbeit noch das Lesen und Teilen unserer Artikel verboten. Anmerkung: Allerdings hat Österreich mit der Änderung des "Audiovisuellen Mediendienst-Gesetzes" am 13. April diesbezüglich eine Änderung eingeführt, die möglicherweise auch Privatpersonen betrifft. Deswegen bitten wir Euch bis zur Klärung des Sachverhalts, in Österreich unsere Beiträge vorerst nicht in den Sozialen Medien zu teilen.
Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.

