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Liveticker Ukraine-Krieg: Kiew setzt gezielte Angriffe auf Rettungskräfte in Starobelsk fort

Russland führt gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine Militäroperation in der Ukraine durch. Der Westen reagiert mit immer neuen Waffenlieferungen an die Ukraine und beispiellosen Sanktionen gegen Russland. Lesen Sie hier die neuesten Entwicklungen.
Liveticker Ukraine-Krieg: Kiew setzt gezielte Angriffe auf Rettungskräfte in Starobelsk fortQuelle: Sputnik © RIA Nowosti / Ewgenij Bijatow
  • 23.05.2026 21:00 Uhr

    21:00 Uhr

    Damit beenden wir für heute den Live-Ticker zur Lage im Ukraine-Konflikt. Morgen früh ab 7 Uhr geht es mit der Berichterstattung weiter. Wir wünschen unseren Lesern trotz aller Spannungen in der Welt eine gute Nacht!

  • 20:57 Uhr

    Bericht: Antirussischer Kurs führt EU unvermeidlich in Wirtschaftskrise

    Das Bestreben der EU-Spitzenpolitiker, an ihrem antirussischen Kurs festzuhalten, führt Europa in eine unvermeidliche Wirtschaftskrise, warnt Michele Blanco, Kolumnist des italienischen Portals L'Antidiplomatico. Aufgrund der sinnlosen antirussischen Haltung der europäischen Bürokraten sind die EU-Länder gezwungen, russische Energieträger zu einem um ein Vielfaches höheren Preis zu kaufen. Blanco erinnerte daran, dass Italien seine Militärausgaben wegen der angeblichen russischen Bedrohung weiter erhöht, während die Gasrechnungen exponentiell steigen, elf Millionen Bürger des Landes von Armut bedroht sind und junge Menschen auf der Suche nach Arbeit ins Ausland fliehen. Der Kolumnist stellt die Frage:

    "An diesem Punkt müssen wir uns fragen: Haben wir diese sogenannte 'herrschende Klasse' verdient?"

  • 20:32 Uhr

    Sacharowa: Tokio verbietet Berichterstattung über ukrainische Angriffe auf Starobelsk

    Wie die Sprecherin des russischen Außenministeriums, Maria Sacharowa, gegenüber Journalisten erklärte, hat Tokio japanischen Journalisten untersagt, über die Situation im Zusammenhang mit dem ukrainischen Angriff auf die Hochschule in Starobelsk zu berichten. Sacharowa erklärte insbesondere:

    "Wir haben Informationen erhalten, dass Tokio, genauer gesagt die zuständige Behörde, japanischen Korrespondenten, die in Russland akkreditiert sind, buchstäblich verboten hat, in irgendeiner Weise über die Lage rund um Starobelsk zu berichten. Da hat man es also, ihre sogenannte Demokratie, ihre Meinungsfreiheit."

  • 20:04 Uhr

    "Nein, wir schämen uns nicht" – UN-Sitzung zum ukrainischen Angriff auf Berufsschule

    Nach dem ukrainischen Angriff auf eine Berufsschule in Starobelsk (LVR) hat Russland eine Sitzung des UN-Sicherheitsrats einberufen. Russlands ständiger UN-Botschafter Wassili Nebensja bezeichnete die Stellungnahmen der Teilnehmer aus der Europäischen Union als beschämend und sprach von einer Verhöhnung der Opfer.

    Unterdessen bot Russland in Moskau akkreditierten Auslandskorrespondenten einen Besuch am Ort der Tragödie an. BBC lehnte das Angebot ab, während CNN erklärte, derzeit im Urlaub zu sein.

    Ein Video dazu finden Sie hier auf unserer Website

  • 19:37 Uhr

    Überlebende in Starobelsk: "Die Drohnen haben gezielt und vielfach zugeschlagen"

    Die Menschenrechtsbeauftragte der Russischen Föderation, Jana Lantratowa, die sich am Ort des Anschlags in Starobelsk in der Lugansker Volksrepublik aufhält, berichtet nach Gesprächen mit Studenten, die den Angriff ukrainischer Drohnen überlebt haben, dass die Drohnen nach deren Angaben gezielt auf das Studentenwohnheim abgefeuert worden seien. In ihren sozialen Netzwerken schrieb Lantratowa:

    "Der Feind greift gezielt die Wehrlosesten an – die Zivilbevölkerung. Die überlebenden Studenten berichten, dass die Drohnen lange über ihnen kreisten und gezielt in das Wohnheim einschlugen! Und es waren nicht nur ein oder zwei Treffer, sondern sehr viele."

  • 19:20 Uhr

    Kiew setzt gezielte Angriffe auf Rettungskräfte in Starobelsk fort

    In Starobelsk wird der Ort der Tragödie, an dem derzeit noch Rettungsarbeiten stattfinden, von ukrainischen Drohnen angegriffen. Dies teilte der Sonderbeauftragte des russischen Außenministeriums, Rodion Miroschnik, mit. Er berichtete, dass die Rettungsarbeiten trotz allem fortgesetzt werden, und merkte an:

    "Der Ort der Tragödie in Starobelsk wird von ukrainischen Drohnen angegriffen. Die Rettungskräfte müssen ihre Arbeit auf das Kommando 'Luft' hin unterbrechen und sich in Deckung begeben. Die Luftabwehr und mobile Feuergruppen greifen gegnerische Drohnen an."

    Miroschnik veröffentlichte in seinen sozialen Netzwerken Aufnahmen vor Ort, wo Trümmerteile einer Drohne mit ukrainischen Aufschriften gefunden wurden.

  • 19:01 Uhr

    UN-Debatte über Starobelsk: Russland lädt Auslandspresse ein – Sacharowa spricht von "offenen Lügen"

    Maria Sacharowa, die Sprecherin des russischen Außenministeriums, hat eine Reihe von Vorwürfen und Reaktionen rund um den Angriff auf ein Schulwohnheim in Starobelsk zusammengefasst und zugleich eine internationale Pressereise angekündigt. Auslöser seien "offene Lügen" gewesen, die westliche Vertreter im UN-Sicherheitsrat verbreitet hätten, schrieb Sacharowa auf Telegram:

    "Ich hoffe, BBC und CNN haben keinen Urlaub."

    Inzwischen erklärte die britische Rundfunkanstalt BBC offiziell, nicht an der geplanten Reise nach Starobelsk teilzunehmen.

    Mehr dazu in diesem Artikel auf unserer Website.

  • 18:47 Uhr

    Erneut Drohne in Lettland abgestürzt – Explosion bei Aufprall auf See

    Im Südosten des EU- und NATO-Mitglieds Lettland ist eine Drohne nahe der Grenze zu Weißrussland abgestürzt. Die Polizei teilte mit, das unbemannte Luftfahrzeug sei auf dem Drīdža-See in der Gemeinde Krāslava niedergegangen und beim Aufprall auf die Wasseroberfläche explodiert. Bei dem Vorfall sei niemand verletzt worden. Zu Herkunft und Art des Fluggeräts wurden zunächst keine Angaben gemacht. Auf der Plattform X veröffentlichte die lettische Polizei Wrackteile der Drohne.

    Noch-Regierungschefin Evika Siliņa schrieb auf der Plattform X, dass sie mit den zuständigen Stellen in Kontakt stehe und nähere Informationen erwarte. Sie rief die Bevölkerung dazu auf, die Anweisungen der Behörden zu befolgen.

    Das Eindringen der Drohne in den lettischen Luftraum sei nach Angaben der Armee von den Radarsystemen nicht registriert worden. Daher seien keine Handy-Warnungen über eine mögliche Bedrohung des Luftraums an die Bewohner der Region verschickt worden, hieß es.

    Im Zuge des Ukraine-Krieges hatte es bereits mehrere Vorfälle mit Drohnen in dem kleinen Baltenstaat gegeben. Bei ukrainischen Angriffen auf Ziele im Nordwesten Russlands drangen zuletzt wiederholt fehlgeleitete unbemannte Flugkörper in den lettischen Luftraum ein. Einge davon stürzten dort ab. Bei einem der jüngsten Zwischenfälle in diesem Monat wurde ein kaum genutztes Öllager mit leeren Tanks getroffen. Größere Schäden oder Verletzte gab es nicht. Der Vorfall löste aber eine politische Krise im Land aus, bei der erst Verteidigungsminister Andris Sprūds und dann Siliņa zurücktrat.

  • 18:26 Uhr

    Fico: EU-Politiker müssen selbstständig Beziehungen zu Russland aufbauen

    Wie die Nachrichtenagentur RIA Nowosti berichtet, hat der slowakische Ministerpräsident Robert Fico die europäischen Politiker dazu aufgerufen, selbstständig einen Dialog mit Russland aufzubauen, anstatt ihn zu seinen Gesprächen mit dem russischen Präsidenten Wladimir Putin auszufragen. Bei einem Treffen mit slowakischen Studenten betonte er die Bedeutung des Dialogs und sagte dazu:

    "Es kann nicht so funktionieren, dass ich zu einem Treffen mit Präsident Putin fahre, alle mich öffentlich beschimpfen und dann alle mich anrufen und mir bis auf die Toilette folgen und mich fragen: 'Robert, sag uns, was Putin gesagt hat?' Also, verdammt noch mal, fahrt hin, sprecht mit ihm und findet heraus, was Putin sagt."

  • 17:57 Uhr

    Kiew nutzte Starlink für Angriff auf Berufsschule

    Nach dem Angriff auf die Berufsschule in Starobelsk (LVR) wurden Trümmer einer ukrainischen Drohne sichergestellt. Spezialisten wollen nun den Motor und die erhaltene Seriennummer auf dem Propeller untersuchen, um das genaue Drohnenmodell zu bestimmen. Zudem wurden Überreste eines Starlink-Modems gefunden, das zur Steuerung der Drohne genutzt wurde. Auf den Wrackteilen befand sich außerdem eine Aufschrift auf Ukrainisch.

    Das Video gibt es hier auf unserer Website zu sehen.

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Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.