Liveticker Ukraine-Krieg: Für militärische Zwecke genutzte Energieobjekte der Ukraine getroffen

6.04.2026 13:33 Uhr
13:33 Uhr
Gebiet Belgorod: Gouverneur meldet Opfer und Schäden nach ukrainischen Angriffen
Nach Angaben von Wjatscheslaw Gladkow, dem Gouverneur des Gebiets Belgorod, hat das ukrainische Militär in den vergangenen 24 Stunden 38 Orte in elf Bezirken angegriffen. Bei den Attacken wurden 112 unbemannte Luftfahrzeuge eingesetzt, von denen 64 abgefangen wurden.
Gladkow meldet Opfer unter der Zivilbevölkerung. Ein Mann kam ums Leben, ein weiterer erlitt Verletzungen.
Infolge der Angriffe wurden ein Mehrfamilienhaus, sechs Privathäuser, zwei Betriebe, ein Infrastrukturobjekt sowie sieben Fahrzeuge beschädigt.
12:48 Uhr
Frontbericht des russischen Verteidigungsministeriums

SymbolbildStanislaw Krassilnikow / Sputnik Russlands Verteidigungsministerium berichtet am Montag über den Verlauf der militärischen Spezialoperation in der Ukraine innerhalb der vergangenen 24 Stunden.
Wie es heißt, haben die russischen Truppenverbände Nord, West, Süd, Mitte, Ost und Dnjepr den ukrainischen Streitkräften entlang der gesamten Frontlinie Feuerschaden zugefügt.
Im Laufe des Tages wurden an allen Frontabschnitten rund 1.210 ukrainische Soldaten getötet oder verwundet.
Darüber hinaus wurden zerstört oder getroffen:
- 64 Fahrzeuge
- 17 gepanzerte Kampffahrzeuge
- acht Artilleriegeschütze
- elf Anlagen der elektronischen Kampfführung
- zwei Artillerieaufklärungsradare
- sechs Munitionslager
- 17 Lagerhallen für Ausrüstung.
Russlands Streitkräfte führten sieben kombinierte Angriffe auf militärische Ziele an 159 Standorten durch. Dabei kamen die operativ-taktische Luftflotte, Kampfdrohnen, Raketen und Artillerie zum Einsatz. Es wurden Produktionsstätten für Bestandteile der operativ-taktischen Raketen, Energieanlagen, die im Interesse der ukrainischen Armee genutzt worden waren, Lager- und Montagestätten für Starrflüglerdrohnen sowie temporäre Truppenunterkünfte zerstört.
Entlang der Front machte die Luftverteidigung 693 ukrainische Starrflüglerdrohnen, zwölf Lenkbomben, drei Raketen aus einem HIMARS-Mehrfachraketenwerfer und zwei Neptun-Lenkbomben unschädlich. Die Kräfte der Schwarzmeerflotte zerstörten vier Seedrohnen sowie eine Langstreckenlenkrakete vom Typ Neptune-MD.
12:23 Uhr
19 Milliarden Griwna für Beisetzung von 1,3 Millionen gefallenen Soldaten – so viel hat Kiew ausgegeben
Die ukrainischen Behörden sollen seit dem Jahr 2022 mindestens 19 Milliarden Griwna für die Beisetzung von 1,3 Millionen gefallenen Soldaten ausgegeben haben. Dies geht aus den Berechnungen der russischsprachigen RT-Redaktion hervor. Diese Summe basiert auf einer Entschädigung von 15.000 Griwna pro gefallenem Soldaten.
In dem von Kiew kontrollierten Teil des Gebiets Saporoschje erreichten die Ausgaben für Bestattungen im Jahr 2023 ihren Höhepunkt. Dies fiel zeitlich mit dem Scheitern der Sommer-Gegenoffensive der ukrainischen Armee zusammen.
Je nach Region unterscheiden sich die Kosten für eine Beerdigung. Im Gebiet Winniza beginnen die Preise für Bestattungsdienste bei 10.000 Griwna. Beerdigungen in den Regionen Kiew und Lwow kosten mindestens 8.500 beziehungsweise 7.000 Griwna.
Es sind Fälle von Korruption bekannt, in denen Bestattungsunternehmen die Preise erhöht haben und die Differenz mit Beamten teilten, so RT.
Aufgrund hoher Verluste sind die ukrainischen Behörden gezwungen, die Kosten für Beerdigungen von Soldaten zu senken. Wenn lokale Behörden die Kosten tragen, erhalten die Angehörigen der gefallenen Soldaten keine Entschädigung.
11:52 Uhr
Gebiet Kursk: Mehrere Geschosse binnen 24 Stunden aus Ukraine abgefeuert
Nach Angaben von Alexander Chinstein, dem Gouverneur des Grenzgebiets Kursk, sind im Laufe des Tages 13 Geschosse auf die Region abgefeuert worden.
"In der Zeitspanne von 9.00 Uhr am 5. April bis 7.00 Uhr am 6. April wurden insgesamt 17 gegnerische Drohnen unterschiedlicher Typen abgeschossen. Viermal haben die Drohnen unser Gebiet durch den Abwurf von Sprengsätzen angegriffen."
Chinstein meldete einen Verletzten. Infolge der Angriffe wurden zwei Autos und ein Privathaus beschädigt. Ein weiteres Privathaus ist abgebrannt.
11:14 Uhr
Puschilin: Wärmekraftwerke in DVR angegriffen
Nach Angaben von Denis Puschilin, dem Chef der Volksrepublik Donezk, hat das ukrainische Militär am Sonntag versucht, die beiden in Betrieb befindlichen Wärmekraftwerke mit Drohnen anzugreifen.
"Der Gegner setzt weiterhin Drohnen ein und verübt Terroranschläge auf Objekte kritischer Infrastruktur. Gestern versuchte der Gegner einen Angriff, und Drohnen flogen in Richtung der Wärmekraftwerke Starobeschewskaja und Sujewskaja. Etwa 500.000 Nutzer waren ohne Strom."
10:39 Uhr
Von Kiew organisierter Terroranschlag auf russischen Beamten vereitelt
Russlands Inlandsgeheimdienst FSB hat einen Terroranschlag auf einen hochrangigen Beamten des Gebiets Kursk vereitelt, teilte die Pressestelle der Behörde am Montag mit.
Ein russischer Staatsbürger, Jahrgang 1974, wurde festgenommen. Nach Angaben des FSB wurde der im Gebiet Kursk lebende Mann in der Stadt Ladyschin im ukrainischen Gebiet Winniza geboren.
Wie es heißt, hat der Mann einen Kontakt zu einem Vertreter des Militärnachrichtendienstes der Ukraine aufgenommen. Auf Anweisung des Kontaktmannes soll der Festgenommene in der Nähe des Regierungsgebäudes der Region Kursk visuelle Überwachung durchgeführt haben, um die Informationen über den Zeitpunkt, die Routen, die Ankunft und Abfahrt des Beamten zu sammeln. Er soll diese Daten sowie Fotos und Videoaufnahmen über Telegram an die ukrainische Seite übermittelt haben.
Der Mann wurde festgenommen, als er versuchte, einen Sprengsatz aus einem Versteck abzuholen.
10:00 Uhr
LVR: Bergwerk Beloretschenskaja angegriffen, Dutzende Bergleute unter Tage
Die ukrainischen Truppen haben das Bergwerk Beloretschenskaja in der Volksrepublik Lugansk angegriffen. Laut Leonid Passetschnik, dem Chef der Republik, befinden sich 41 Bergleute unter Tage.
"In der Nacht haben die ukrainischen Streitkräfte das Bergwerk Beloretschenskaja angegriffen und dabei ein Umspannwerk beschädigt. 41 Bergleute, die sich derzeit unter Tage befinden, wurden vom Stromausfall betroffen. Es wurde bereits Kontakt zu ihnen hergestellt, Trinkwasservorräte haben sie."
Passetschnik betonte, dass die Einsatzkräfte notwendige Maßnahmen ergreifen, um die Bergleute zu retten und die Stromversorgung des Bergwerks wiederherzustellen.
09:20 Uhr
Mehrere Zivilisten bei Drohnenangriffen auf Noworossijsk verletzt
Nach Angaben von Andrei Krawtschenko, dem Bürgermeister der Stadt Noworossijsk, wurden acht Zivilisten, darunter zwei Kinder, bei Drohnenangriffen verletzt. Sie wurden in ein Krankenhaus eingeliefert.
Zudem wurden dabei sechs Mehrfamilienhäuser und zwei Privathäuser beschädigt.
08:40 Uhr
Kiew verliert binnen einer Woche fast 8.900 Soldaten und Söldner
Im Laufe der Woche summierten sich die Verluste der ukrainischen Streitkräfte auf fast 8.900 Soldaten, darunter auch ausländische Söldner. Dies schrieb der Militärexperte Andrei Marotschko im sozialen Netzwerk Vkontakte unter Berufung auf die Daten des russischen Verteidigungsministeriums.
"Die medizinischen und unersetzlichen Verluste des Gegners beliefen sich in der vergangenen Woche auf rund 8.840 ukrainische Kämpfer und Söldner."
Den größten Schaden haben dem Gegner die Soldaten des Truppenverbands Mitte zugefügt, der an den westlichen Grenzen der Volksrepublik Donezk und im Gebiet Dnjepropetrowsk operiert.
Darüber hinaus haben die russischen Militärs acht Panzer, darunter einen vom Typ Abrams, 69 Feldartilleriegeschütze, 47 Stationen für elektronische Kampfführung und Artillerieabwehr, 158 Munitions-, Brennstoff- und Materiallager, fast 700 gepanzerte Kampffahrzeuge sowie mehr als 2.300 Drohnen zerstört.
07:23 Uhr
Russische Luftabwehr zerstört in der Nacht ukrainische Drohnen
In der Nacht zum Montag haben die ukrainischen Streitkräfte Russland mit unbemannten Luftfahrzeugen angegriffen. Das russische Verteidigungsministerium berichtet am Morgen, dass die russische Luftabwehr insgesamt 50 ukrainische Starrflüglerdrohnen abgefangen hat.
Die gegnerischen Drohnen wurden über den Gebieten Belgorod, Brjansk, Rostow, über der Region Krasnodar sowie über den Gewässern des Schwarzen und des Asowschen Meeres zerstört.
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Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.
