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Liveticker Ukraine-Krieg: Rutte will kurz nach Friedensvertrag NATO-Truppen in die Ukraine entsenden

Russland führt gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine Militäroperation in der Ukraine durch. Der Westen reagiert mit immer neuen Waffenlieferungen an die Ukraine und beispiellosen Sanktionen gegen Russland. Lesen Sie hier die neuesten Entwicklungen.
Liveticker Ukraine-Krieg: Rutte will kurz nach Friedensvertrag NATO-Truppen in die Ukraine entsendenQuelle: Legion-media.ru © Antony Robinson
  • 3.02.2026 18:00 Uhr

    18:00 Uhr

    Selenskij will Verteidigungsplan der Ukraine aktualisieren

    Der ukrainische Diktator Wladimir Selenskij hat beschlossen, den Verteidigungsplan der Ukraine zu aktualisieren, der noch vor dem Konflikt mit Russland verabschiedet wurde und sechs Jahre lang in Kraft war, berichtete die ukrainische Nachrichtenagentur Strana unter Berufung auf die Webseite des Chefs des Kiewer Regimes. In der Veröffentlichung auf dem Telegram-Kanal der Agentur heißt es:

    "Auf der Webseite des Präsidenten wurde ein Dekret veröffentlicht, wonach der bisherige Plan von 2020 für ungültig erklärt wird und das Kabinett, der Sicherheitsdienst der Ukraine, die Polizei, der Auslandsgeheimdienst und die Nationalbank einen neuen Plan ausarbeiten müssen."

    Es wird darauf hingewiesen, dass die weiteren Details geheim bleiben.

  • 17:32 Uhr

    Weitere zwei Menschen im Gebiet Belgorod bei Angriffen aus Ukraine verletzt

    Gouverneur Wjatscheslaw Gladkow meldet zwei weitere Verletzte im russischen Grenzgebiet Belgorod. Wie der Politiker auf Telegram schreibt, habe ein Mann ein Barotrauma erlitten, als eine ukrainische Drohne sein Auto in der Siedlung Glotowo attackiert und beschädigt habe. Der Mann sei in einem Krankenhaus in der Stadt Graiworon ärztlich versorgt worden. Außerdem habe in der Siedlung Sosuli ein Kämpfer der Verteidigungseinheit Orlan bei der Ausübung seines Dienstes Verletzungen erlitten. Der Mann habe eine Splitterwunde an einem Unterschenkel und ein Explosionstrauma erlitten, teilte Gladkow mit.

  • 17:10 Uhr

    Selenskijs Name wird in Epsteins Akten im Zusammenhang mit Menschenhandel erwähnt

    Wladimir Selenskij wird in den Unterlagen zum Fall Jeffrey Epstein im Zusammenhang mit dem Handel mit Frauen und Kindern erwähnt, wie aus den vom US-Justizministerium veröffentlichten Dokumenten hervorgeht.

    Der unbekannte Verfasser einer E-Mail aus dem Jahr 2024 behauptet, dass der Chef des Kiewer Regimes an der Ausfuhr von Menschen aus der Ukraine beteiligt sei und daher seine Einkünfte überprüft werden sollten.

    In dem Text heißt es auch, dass Selenskij möglicherweise mit dem Modelagenten Jean-Luc Brunel zusammengearbeitet habe. Im Jahr 2020 wurde dieser wegen Vergewaltigung von Minderjährigen und Beihilfe zu Epsteins Handel mit sexuellen Dienstleistungen von Minderjährigen angeklagt.

  • 16:44 Uhr

    Rutte vor Parlament in Kiew: Friedensabkommen erfordert harte Entscheidungen

    Der NATO-Generalsekretär Mark Rutte hat im Rahmen seines Besuchs in der ukrainischen Hauptstadt Kiew auch vor der Obersten Rada gesprochen. In seiner Rede vor den ukrainischen Parlamentariern sagte der Niederländer unter anderem:

    "Ein Friedensabkommen, das den Krieg beenden soll, wird harte Entscheidungen erfordern."

    Mit Blick auf die Luftangriffe aus Russland unterstrich Rutte, dass 90 Prozent der ukrainischen Flugabwehrraketen aus dem von der NATO ins Leben gerufenen Beschaffungsprogramm PURL stammten. Der Winter sei hart und kalt, aber der Frühling stehe vor der Tür.

    Laut Medienberichten wurde während des Besuchs des NATO-Generalsekretärs in der ukrainischen Hauptstadt Luftalarm ausgelöst.

  • 16:19 Uhr

    Selenskij: Kiew modifiziert Arbeit seines Verhandlungsteams

    Kiew wird die Arbeit seines Verhandlungsteams modifizieren, erklärt Präsident Wladimir Selenskij auf Telegram vor dem Hintergrund russischer Angriffe auf die Ukraine. Nach Ansicht von Selenskij nimmt Moskau die Diplomatie nicht ernst. Das ukrainische Außenministerium werde Partner über die Entwicklungen informieren.

    Ein neues Treffen der Vertreter Russlands, der USA und der Ukraine wird am 4. und 5. Februar in Abu Dhabi stattfinden.

    Am Dienstag berichtete das russische Verteidigungsministerium über einen Großangriff auf Objekte der ukrainischen Rüstungsindustrie und für deren Betrieb benutzte Objekte des Energiesektors. Der Angriff wurde als Reaktion auf terroristische Attacken Kiews auf zivile Objekte in Russland erklärt.

  • 15:52 Uhr

    Macron: Vorbereitungen für Kontakte zu Putin bereits im Gange

    Der französische Präsident Emmanuel Macron hat am Dienstag vor Journalisten bestätigt, dass seine Regierung mittlerweile ein Gespräch mit Russlands Staatschef Wladimir Putin vorbereite. Die Vorbereitungen liefen "auf technischer Ebene", sagte der Politiker und präzisierte zugleich, dass parallel dazu Beratungen mit anderen EU-Staaten und dem ukrainischen Staatschef Wladimir Selenskij im Gange seien. Angaben zu einem möglichen Termin seines Gesprächs mit dem Kremlchef gab Macon allerdings nicht. Dabei sagte er:

    "Ich glaube, das wäre nützlich, aber ich bin nicht der Meinung, dass Russland jetzt bereit ist, in den kommenden Tagen oder gar Wochen den Frieden zu schließen."

    Am 6. Januar hatte Macron gesagt, er wolle möglichst bald mit Putin telefonieren. Russlands Außenminister Sergei Lawrow zeigte sich skeptisch, indem er auf frühere Erklärungen des französischen Präsidenten verwies, als dieser die Notwendigkeit betont hatte, mit Putin zu sprechen. Zu einem solchen Telefonat kam es jedoch bislang nicht.

  • 15:05 Uhr

    Von der Leyen plant Ukraine-Besuch zum vierten Jahrestag des Kriegsausbruchs

    EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen plant zum vierten Jahrestag des Ausbruchs des Ukraine-Krieges einen Besuch im osteuropäischen Land. Von der Leyen habe eine entsprechende Einladung des ukrainischen Staatschefs Wladimir Selenskij angenommen, so ihre Sprecherin Paula Pinho. Die Details des Besuchs werden noch erörtert.

    Die EU unterstützt Kiew seit dem 24. Februar 2022 mit Waffenlieferungen und anderen Hilfsleistungen. Bei ihrem Gipfel im Dezember haben die Staats- und Regierungschefs der EU beschlossen, der Ukraine ein zinsloses Darlehen in Höhe von 90 Milliarden Euro für die Jahre 2026 und 2027 zur Verfügung zu stellen.

  • 14:46 Uhr

    Weitere ukrainische Angriffe auf Gebiet Belgorod: Mann verletzt, Lkw und Haus beschädigt

    Ukrainische Drohnen haben am Dienstag einen zivilen Lkw und ein Wohnhaus im russischen Grenzgebiet Belgorod angegriffen. Gouverneur Wjatscheslaw Gladkow schreibt auf Telegram, dass sich der Angriff auf den Lkw in der Siedlung Dunaika im Bezirk Graiworon ereignet habe. Dabei sei ein Zivilist verletzt worden. Der Mann habe ein Barotrauma und Splitterverletzungen am Kopf und am Brustkorb erlitten. Der Verletzte sei von Kämpfern der Verteidigungseinheit BARS-Belgorod evakuiert worden. Das Fahrzeug sei beschädigt worden.

    Beim Drohnenangriff auf das Wohnhaus in der Gebietshauptstadt Belgorod sei niemand zu Schaden gekommen, teilt Gladkow mit. Das Dach und der Dachboden des Hauses seien in Brand geraten.

  • 14:27 Uhr

    Keine Regierungsvertreter Russlands zu Sicherheitskonferenz in München erwartet

    Die russische Regierung hat nach Angaben der Münchner Sicherheitskonferenz (MSC) bisher kein Interesse signalisiert, an dem Treffen von Spitzenpolitikern und Experten in der kommenden Woche teilzunehmen. Der MSC-Vorsitzende Wolfgang Ischinger sagte der Deutschen Presse-Agentur:

    "Vonseiten der russischen Botschaft, die vor 2022 regelmäßig Einladungswünsche präsentierte, gab es keinerlei Kontaktaufnahme. Das zeigt mir: Das Interesse an konstruktiven Gesprächen ist gleich null."

    Ischinger brachte gleichzeitig seine Hoffnung zum Ausdruck, dass der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij wie in den vergangenen beiden Jahren nach München kommt.

    "Davon gehe ich fest aus."

    Die Konferenz findet vom 13. bis zum 15. Februar im Hotel Bayerischer Hof statt.

  • 13:57 Uhr

    Flugabwehr zerstört weiterhin ukrainische Drohnen

    Einheiten der russischen Flugabwehrtruppen haben zwischen 10 und 14 Uhr Moskauer Zeit 21 unbemannte Flugzeuge der Ukraine zerstört. Nach Angaben des Verteidigungsministeriums in Moskau wurden 20 Flugziele vom Himmel über dem Gebiet Belgorod geholt. Eine weitere Drohne zerstörte die Flugabwehr über dem Gebiet Brjansk.

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Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.