Liveticker Ukraine-Krieg – Russisches Militär: Ortschaft Brussowka in DVR befreit

28.03.2026 13:36 Uhr
13:36 Uhr
Ukrainische Drohne greift Familie im Gebiet Saporoschje an: Eine Tote, zwei Verletzte
Gouverneur Jewgeni Balizki meldet weitere Opfer im von Russland kontrollierten Teil des Gebiets Saporoschje. Wie der Politiker auf Telegram schreibt, hat eine ukrainische Drohne in der Siedlung Burtschak ein ziviles Auto angegriffen. Im Fahrzeug befand sich eine Familie: ein 27-jähriger Mann, eine 26-jährige Frau und zwei Kinder im Alter von sechs und vier Jahren. Die Frau erlag ihren Verletzungen. Der Mann und das vierjährige Kind wurden ins Krankenhaus eingeliefert. Das andere Kind kam mit dem Schrecken davon. Balizki betont:
"Das ist kein Angriff auf Militärobjekte. Das ist eine gezielte Tötung von Zivilisten."
Der Politiker sichert der betroffenen Familie jede erforderliche Unterstützung zu.
13:10 Uhr
Frontbericht des russischen Verteidigungsministeriums: Ortschaft Brussowka in DVR befreit

SymbolbildSTANISLAW KRASSILNIKOW / Sputnik Russlands Verteidigungsministerium meldet weitere Erfolge bei der militärischen Sonderoperation in der Ukraine binnen der vergangenen 24 Stunden. Wie die Behörde am Samstag auf der Plattform MAX schreibt, verbesserte der Truppenverband Nord seine Position an der vordersten Linie und traf ukrainische Einheiten im Raum der Ortschaften Miropolje, Malaja Kortschakowka und Kondratowka im Gebiet Sumy sowie Isbizkoje, Bely Kolodes, Pokaljanoje und Werchnjaja Pissarewka im Gebiet Charkow. Der Gegner verlor mehr als 195 Armeeangehörige. Das russische Militär zerstörte darüber hinaus zwei gepanzerte Gefechtsfahrzeuge, vier Wagen, zwei Geschütze, zwei Anlagen der elektronischen Kampfführung sowie vier Munitions- und zehn Materiallager.
Der Truppenverband West brachte die Ortschaft Brussowka in der DVR unter seine Kontrolle und traf zudem Personal und Technik des Gegners in der Nähe der Ortschaften Jazkowka, Stary Karawan, Swjatogorsk und Krasny Liman in der DVR sowie Borowaja und Schijkowka im Gebiet Charkow. Dabei wurden bis zu 160 ukrainische Kämpfer getötet oder verletzt. Der Gegner verlor einen Transportpanzer, drei gepanzerte Gefechtsfahrzeuge, 21 Wagen, ein Geschütz und drei Munitionslager.
Auch der Truppenverband Süd bezog günstigere Stellungen, indem er gegnerische Einheiten nahe den Ortschaften Ischewka, Kurtowka, Alexejewo-Druschkowka, Konstantinowka, Kriwaja Luka, Nikolajewka, Artjoma und Iljinowka in der DVR traf. Das russische Ministerium beziffert die ukrainischen Personalverluste auf bis zu 130 Soldaten. Ein Kampfpanzer, ein Transportpanzer, zwei gepanzerte Gefechtsfahrzeuge, zwölf Wagen, ein Geschütz, zwei Munitions- und fünf Materiallager wurden zerstört.
Der Truppenverband Mitte verbesserte ebenfalls seine Position an der vordersten Linie, wobei er Personal und Technik des Gegners im Raum der Ortschaften Sergejewka, Nowopawlowka, Grischino, Belizkoje, Prijut und Torskoje in der DVR sowie Nowopodgorodnoje im Gebiet Dnjepropetrowsk traf. Der Gegner verlor mehr als 335 Armeeangehörige. Dabei wurden sieben gepanzerte Gefechtsfahrzeuge, 22 Wagen und vier Geschütze außer Gefecht gesetzt.
Der Truppenverband Ost setzte seinen Vormarsch fort und traf zuletzt Personal und Technik des Gegners nahe den Ortschaften Boikowo, Kopani, Wosdwischewka, Dolinka, Nosossjolowka, Ljubizkoje und Komsomolskoje im Gebiet Saporoschje. Die russische Behörde schätzt die gegnerischen Personalverluste auf mehr als 265 Soldaten. Dabei wurden zwei gepanzerte Gefechtsfahrzeuge, sechs Wagen, ein Mehrfachraketenwerfer und zwei Geschütze außer Gefecht gesetzt.
Der Truppenverband Dnjepr verbesserte seine taktische Position, indem er ukrainische Einheiten in der Nähe der Ortschaften Kamyschewacha, Saporoschez, Orechow und Preobraschenka im Gebiet Saporoschje traf. Dabei wurden mehr als 55 ukrainische Armeeangehörige getötet oder verletzt. Zudem zerstörte das russische Militär 14 Wagen, ein Artillerieaufklärungsradar, fünf Anlagen der elektronischen Kampfführung, ein Munitionslager und drei Lager mit Kriegszubehör.
Ferner meldet das Ministerium in Moskau erfolgreiche Luft-, Drohnen-, Raketen- und Artillerieangriffe auf militärisch relevante Verkehrsobjekte, Drohnenbasen und 148 Standorte mit ukrainischen Soldaten und ausländischen Söldnern. Die russische Luftabwehr hat in den vergangenen 24 Stunden acht Lenkbomben, vier Flamingo-Marschflugkörper und 385 unbemannte Luftfahrzeuge abgefangen.
12:38 Uhr
Medienbericht: Kallas gerät wegen Ukraine in Streit mit Rubio
Beim Gipfel der Außenminister der G7 soll es laut Medienberichten zu einem Streit zwischen der EU-Chefdiplomatin Kaja Kallas und dem US-Außenminister Marco Rubio gekommen sein. Nach Angaben der Nachrichtenwebseite Axios kritisierte die EU-Chefdiplomatin die USA dafür, dass Washington den Druck auf Moskau nicht verstärkt. Rubio habe daraufhin mit einem vollständigen Rückzug Washingtons aus dem Verhandlungsprozess gedroht. Dabei habe der US-Außenminister seine Stimme erhoben.
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12:09 Uhr
Dmitrijew: "Europa wird um russische Energie betteln"

Kirill Dmitrijew, Leiter des Russischen Direktinvestitionsfonds (RDIF) und Sondergesandter von Präsident Wladimir Putin für Investitionen und wirtschaftliche Zusammenarbeit, warnt, dass sich "die schwerste Energiekrise der Menschheitsgeschichte" abzeichne und weder Europa noch Großbritannien darauf vorbereitet seien.
Er wirft Ursula von der Leyen und anderen europäischen sowie britischen Politikern vor, sich "selbst ins Knie geschossen" zu haben, indem sie russische Energieträger boykottierten. Das habe eine massive Deindustrialisierung zur Folge, die das direkte Ergebnis dieser "eindeutig falschen Entscheidungen" sei.
Dmitrijew prognostiziert, Europa und Großbritannien würden bald "um russische Energielieferungen betteln", wobei Russland selbst entscheiden werde, ob es darauf eingehe oder nicht.
Das Video gibt es hier auf unserer Webseite zu sehen.
11:35 Uhr
Ein Toter und mehrere Verletzte bei Angriffen auf 28 Ortschaften im Gebiet Belgorod
Gouverneur Wjatscheslaw Gladkow veröffentlicht jeden Tag auf Telegram Statistiken über ukrainische Angriffe auf Siedlungen im russischen Grenzgebiet Belgorod. Aus dem heutigen Eintrag geht hervor, dass das ukrainische Militär in den vergangenen 24 Stunden 28 Ortschaften in sieben Bezirken angegriffen hat. Der Gegner setzte 71 unbemannte Luftfahrzeuge ein, von denen 34 abgefangen wurden.
In der Statistik beklagt der Politiker den Tod eines friedlichen Einwohners der Siedlung Malomichailowka. Der Mann kam ums Leben, als eine Drohne ein Auto angriff. In der Nähe der Siedlung Zerkowny erlitt ein Zivilist bei einer ähnlichen Attacke Verletzungen. Ein weiterer Fahrer kam in der Siedlung Neschegol zu Schaden, als eine FPV-Drohne seinen Kleintransporter attackierte. Ein Mann und eine Frau wurden bei der Detonation einer Drohne in der Siedlung Tschaiki verletzt. In der Stadt Graiworon wurde außerdem ein Angehöriger der lokalen Drohnenabwehreinheit Orlan bei der Ausübung seines Dienstes verwundet.
Gladkow meldet zudem Sachschäden. Demnach wurden in den vergangenen 24 Stunden zerstört oder beschädigt: vier Einfamilienhäuser, zwei Geschäfte, eine soziale Einrichtung, eine Stromleitung, zwei Lkw, zwei Kleintransporter, ein Minibus und elf Autos.
11:06 Uhr
Ukrainische Drohne beschädigt Mehrfamilienhaus in Wassiljewka – Evakuierung
Gouverneur Jewgeni Balizki meldet eine folgenschwere ukrainische Attacke auf die Stadt Wassiljewka im von Russland kontrollierten Teil des Gebiets Saporoschje. Wie der Politiker auf Telegram schreibt, sei ein Mehrfamilienhaus beschädigt worden. In mindestens 16 Wohnungen seien die Fensterscheiben zu Bruch gegangen.
Balizki meldet weder Todesopfer noch Verletzte. Die Bewohner seien dennoch aus dem beschädigten Gebäude evakuiert worden. Am Ort des Geschehens sind Sicherheitskräfte und Reparaturteams im Einsatz. Der Gouverneur zeigt mit einem Foto das Ausmaß der Schäden.
10:32 Uhr
Luftalarm in mehreren Gebieten der Ukraine – Explosionen in Odessa und Kriwoi Rog
In der Nacht zum Samstag hat es in mehreren Gebieten der Ukraine erneut Luftalarm gegeben. Die Sirenen heulten unter anderem in den Regionen Sumy, Charkow, Dnjepropetrowsk, Tschernigow, Poltawa, Tscherkassy, Kirowograd und Odessa. Örtliche Medien berichteten über Detonationen in den Städten Kriwoi Rog und Odessa. In Kriwoi Rog, einer wichtigen Industriestadt im Gebiet Dnjepropetrowsk, soll ein Betrieb beschädigt worden sein. In der Schwarzmeerhafenstadt Odessa soll es ebenfalls Einschläge gegeben haben.
Der Leiter der Militärverwaltung von Odessa, Sergei Lyssak, meldet einen Toten und mindestens elf Verletzte. Ihm zufolge seien ein Krankenhaus und mehrere Wohnhäuser beschädigt worden. Die ukrainischen Behörden berichten zudem über zwei Tote infolge eines Angriffs auf ein Industriewerk in Kriwoi Rog. Zwei weitere Menschen seien verletzt worden.
Russland weist regelmäßig Anschuldigungen der Ukraine und des Westens zurück, wonach seine Armee zivile Objekte angreife. Der Kreml und das Außenministerium betonen, dass nur militärisch relevante Infrastruktur des Gegners unter Beschuss gerate. Ein Kommentar des Verteidigungsministeriums in Moskau zu den jüngsten Angriffen liegt bislang nicht vor.
10:07 Uhr
Lawrow bei France TV: "Selenskijs Junta hat nichts mit Freiheit, Gleichheit, Brüderlichkeit zu tun"

In einem Interview mit France Télévisions hat Russlands Außenminister Sergei Lawrow die Haltung Frankreichs kritisiert, insbesondere die des französischen Präsidenten Emmanuel Macron. In Europa werde viel über Sicherheitsgarantien für die Ukraine gesprochen. Vor allem Macron habe sich wiederholt "mit leidenschaftlicher Inbrunst" dafür eingesetzt.
Man müsse sich jedoch klarmachen, wem dadurch Sicherheit garantiert werde: einem offen nazistischen Regime, das die Rechte von Minderheiten mit Füßen trete – ein Umstand, der im Westen nie thematisiert werde.
Demgegenüber, so Lawrow weiter, unternehme Washington alle erdenklichen Anstrengungen, um Kiews Zustimmung zu den Vereinbarungen zu erreichen, die beim Gipfeltreffen zwischen Russland und den USA in Anchorage erzielt worden seien.
Dennoch hätten die Spitzenvertreter der Europäischen Union und der NATO während der Verhandlungen zur Ukraine versucht, die US-Regierung von den in Alaska getroffenen Vereinbarungen abzubringen, so Lawrow. Die Verzögerung des Konfliktlösungsprozesses sei auf diese untergrabende Politik der EU und des Nordatlantikbündnisses zurückzuführen.
Das Video gibt es hier auf unserer Webseite zu sehen.
09:31 Uhr
Gebiet Kursk: Beschädigte Häuser und Autos durch ukrainische Artillerie- und Drohnenangriffe
Die ukrainischen Streitkräfte setzen ihre Attacken auf das russische Grenzgebiet Kursk fort. Gouverneur Alexander Chinstein berichtet in der täglichen Statistik auf Telegram über zahlreiche Artillerie- und Drohnenangriffe auf die Region. Wie der Politiker mitteilt, wurden im Zeitraum von 7 Uhr MEZ am 27. März bis 5 Uhr MEZ am 28. März 40 ukrainische Drohnen abgeschossen. Zudem nahm die gegnerische Artillerie in dieser Zeit 19-mal grenznahe evakuierte Ortschaften unter Beschuss. Es gab darüber hinaus zwölf Angriffe, bei denen unbemannte Luftfahrzeuge Sprengsätze auf Objekte im Gebiet Kursk abwarfen.
Chinstein meldet keine Opfer unter der Zivilbevölkerung. Dennoch berichtet der Politiker von Schäden: Bei den jüngsten ukrainischen Angriffen auf die Ortschaften Rylsk, Durowo, Michailowka, Girji und Salnoje wurden insgesamt zwei Wohnhäuser und fünf Autos beschädigt.
09:04 Uhr
Beschuss auf Siedlungen im Gebiet Cherson: 40 Geschosse aus Ukraine abgefeuert
Die Behörden im von Russland kontrollierten Teil des Gebiets Cherson melden andauernde Angriffe auf Siedlungen am linken Dnjepr-Ufer. Den Angaben zufolge hat die ukrainische Artillerie im Laufe des 27. März 24 Geschosse auf sieben Ortschaften abgefeuert. Die Zahl der eingeschlagenen Geschosse listen die Behörden wie folgt auf:
- Malaja Lepeticha — 2,
- Nowaja Kachowka — 3,
- Ljubimowka — 4,
- Aljoschki — 5,
- Golaja Pristan — 3,
- Dnjeprjany — 3,
- Kachowka — 4.
Wie die Behörden weiter mitteilen, dauerte der Beschuss auch in der Nacht zum Samstag an. Auf zivile Infrastrukturen der von Russland kontrollierten Ortschaften Korsunka, Gornostajewka, Nowaja Majatschka und Sagi wurden insgesamt 16 Geschosse abgefeuert.
Berichte über Opfer und Schäden liegen bislang nicht vor.
Durch die Sperrung von RT zielt die EU darauf ab, eine kritische, nicht prowestliche Informationsquelle zum Schweigen zu bringen. Und dies nicht nur hinsichtlich des Ukraine-Kriegs. Der Zugang zu unserer Website wurde erschwert, mehrere Soziale Medien haben unsere Accounts blockiert. Es liegt nun an uns allen, ob in Deutschland und der EU auch weiterhin ein Journalismus jenseits der Mainstream-Narrative betrieben werden kann. Wenn Euch unsere Artikel gefallen, teilt sie gern überall, wo Ihr aktiv seid. Das ist möglich, denn die EU hat weder unsere Arbeit noch das Lesen und Teilen unserer Artikel verboten. Anmerkung: Allerdings hat Österreich mit der Änderung des "Audiovisuellen Mediendienst-Gesetzes" am 13. April diesbezüglich eine Änderung eingeführt, die möglicherweise auch Privatpersonen betrifft. Deswegen bitten wir Euch bis zur Klärung des Sachverhalts, in Österreich unsere Beiträge vorerst nicht in den Sozialen Medien zu teilen.
Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.


