Liveticker Ukraine-Krieg: Russische Armee rückt beinahe entlang der gesamten Front vor

15.02.2026 09:34 Uhr
09:34 Uhr
Beschuss auf Siedlungen im Gebiet Cherson: Mehr als 50 Geschosse aus Ukraine abgefeuert
Die Behörden im von Russland kontrollierten Teil des Gebiets Cherson melden andauernde Angriffe auf Siedlungen am linken Dnjepr-Ufer. Den Angaben zufolge habe die ukrainische Artillerie im Laufe des 14. Februar 27 Geschosse auf sechs Ortschaften abgefeuert. Die Zahl der eingeschlagenen Geschosse listen die Behörden wie folgt auf:
- Aljoschki — 7,
- Rybaltsche — 3,
- Nowaja Sburjewka — 4,
- Korsunka — 2,
- Nowaja Kachowka — 6,
- Kachowka — 5.
Wie die Behörden weiter mitteilen, habe der Beschuss auch in der Nacht zum Sonntag angedauert. Auf zivile Infrastrukturen der von Russland kontrollierten Ortschaften Sagi, Golaja Pristan, Wassiljewka, Aljoschki und Maslowka seien insgesamt 19 Geschosse abgefeuert worden.
Berichte über Opfer und Schäden liegen bislang nicht vor.
09:01 Uhr
Russlands Generalstabschef inspiziert Truppenverband Mitte: Vormarsch beinahe entlang der gesamten Kontaktlinie

SymbolbildJEWGENI BIJATOW / Sputnik Der Generalstabschef der russischen Streitkräfte, Waleri Gerassimow, hat den Truppenverband Mitte inspiziert. Der Armeegeneral hörte sich im Rahmen des Besuchs den Bericht des Befehlshabers der Truppengruppierung, Generaloberst Waleri Solodtschuk, über die aktuelle Lage und die Erfüllung von Kampfaufgaben an. Gerassimow lobte danach die Erfolge des Truppenverbands Mitte bei der Befreiung der Volksrepublik Donezk und überreichte den Armeeangehörigen, die sich besonders hervorgetan hatten, staatliche Auszeichnungen. Der Armeegeneral dankte ihnen für Mut und Tapferkeit.
Im am Sonntagmorgen vom Verteidigungsministerium verbreiteten Video stellte Gerassimow fest, dass die vereinte Truppengruppierung ihren Vormarsch beinahe entlang der gesamten Kontaktlinie fortsetze. Der Gegner erleide dabei erhebliche Verluste und könne sein Personal nicht auffüllen. Das russische Militär setzte unter anderem doppelt so viele Drohnen wie der Gegner ein.
"Trotz der schweren Winterverhältnisse befreiten die Einheiten der vereinten Truppengruppierung innerhalb der zwei vergangenen Februar-Wochen zwölf Ortschaften."
Die erbittertsten Kämpfe würden im Zuständigkeitsbereich des Truppenverbands Mitte im Raum der Ortschaft Dobropolje geführt, fügte Gerassimow hinzu.
08:35 Uhr
Putins München-Rede 2007: Warum die Kluft zwischen Russland und NATO tiefer wurde

Es ist fast zwei Jahrzehnte her, seit Russlands Präsident Wladimir Putin auf der Münchner Sicherheitskonferenz Bedenken hinsichtlich der aggressiven Politik des Westens geäußert hat. Seither hat sich die Situation nicht verbessert: Die NATO will auf Russlands Sicherheitsbedenken weiterhin keine Rücksicht nehmen.
RT DE-Korrespondent Roman Ziskin blickt zurück auf die Ursprünge dieser sich vertiefenden Kluft. Seinen Videobericht gibt es hier auf unserer Website zu sehen.
08:03 Uhr
DVR meldet einen ukrainischen Angriff binnen 24 Stunden
Die Behörden in Donezk haben innerhalb der vergangenen 24 Stunden einen Angriff durch ukrainische Truppen registriert. Demnach wurde auf das Territorium der Volksrepublik ein Geschoss abgefeuert. In der Zeitspanne von 0 Uhr am 14. Februar bis 0 Uhr am 15. Februar (Ortszeit) wurden keine Opfer unter der Zivilbevölkerung gemeldet. Zu Schaden kam ein ziviles Infrastrukturobjekt.
Am Vortag hatten die Behörden von Donezk zwei Angriffe aus der Ukraine gemeldet. Dabei wurden weder Infrastrukturschäden noch Opfer unter der Zivilbevölkerung gemeldet.
07:32 Uhr
Massive ukrainische Drohnenattacke auf Region Krasnodar: Opfer und Schäden
Die südrussische Region Krasnodar hat in der vergangenen Nacht eine massive Drohnenattacke aus der Ukraine überstanden. Gouverneur Weniamin Kondratjew teilte auf der Plattform Telegram mit, dass der Angriff am späten Samstagabend begonnen habe und die Luftabwehr die ganze Nacht über im Einsatz gewesen sei.
Der Politiker meldete Sachschäden in den Ortschaften Wolna, Sotschi und Jurowka. Am schwersten sei die Situation in der Siedlung Wolna. Dort seien ein Behälter mit Erdölprodukten, ein Lager und mehrere Terminals zu Schaden gekommen. Nach vorläufigen Informationen seien zwei Menschen verletzt worden. Auf dem Gelände seien mehrere Brände ausgebrochen. An den Löscharbeiten beteiligten sich 126 Feuerwehrleute und 34 Löschwagen. In Sotschi sei ein Einfamilienhaus beschädigt worden. In der Siedlung Jurowka sei ein Kesselhaus zu Schaden gekommen, teilte Kondratjew mit.
07:00 Uhr
Russische Luftabwehr zerstört in der Nacht 68 ukrainische Drohnen

Archivbild: Eine über dem russischen Grenzgebiet Kursk abgeschossene Drohne, 12. März 2025STANISLAW KRASSILNIKOW / Sputnik Russlands Verteidigungsministerium meldet am Sonntagmorgen auf der Plattform Telegram weitere Versuche der ukrainischen Streitkräfte, Objekte in Russland mit Drohnen anzugreifen. Demnach habe die russische Luftabwehr im Zeitraum von 21 Uhr MEZ am Samstag bis 5 Uhr MEZ am Sonntag 69 unbemannte Luftfahrzeuge des Gegners abgeschossen. Die Drohnen seien demnach über dem Asowschen Meer, der Region Krasnodar, der Teilrepublik Krim, dem Gebiet Kursk, der Region Stawropol und dem Schwarzen Meer abgeschossen worden. Weitere Einzelheiten teilt das Ministerium nicht mit.
14.02.2026 20:00 Uhr
20:00 Uhr
Damit beenden wir für heute den Live-Ticker zur Lage im Ukraine-Konflikt. Morgen früh ab 7 Uhr geht es mit der Berichterstattung weiter. Wir wünschen unseren Lesern trotz aller Spannungen in der Welt eine gute Nacht!
19:55 Uhr
Kim Jong-un: Heldentat nordkoreanischer Soldaten im Gebiet Kursk geht in die Geschichte ein

SymbolbildRIA Nowosti / Sputnik Der nordkoreanische Oberste Führer Kim Jong-un erklärt, dass die Heldentaten nordkoreanischer Soldaten während der Operation im Gebiet Kursk "zu Recht in die Geschichte eingehen werden". Er wendet sich während einer Besichtigung des Baus des Gedenkmuseums für militärische Heldentaten in ausländischen Militäroperationen an die Soldaten und sagt:
"Die beispiellose Tapferkeit und der heldenhafte Einsatz unserer Soldaten in ausländischen Militäroperationen müssen zu Recht als Siegesbanner in die Geschichte eingehen."
19:33 Uhr
LVR: 15 Menschen bei massivem Drohnenangriff verletzt
Wie das Oberhaupt der Republik Leonid Pasetschnik mitteilt, wurden im Bezirk Perewalski in der Volksrepublik Lugansk infolge eines Angriffs von ukrainischer Seite 15 Menschen verletzt. Er berichtet, dass mehrere Straßen von dem Angriff betroffen waren, wodurch Dutzende von Wohngebäuden und sozialen Einrichtungen, darunter eine Schule, ein Postamt und der Gemeinderat, beschädigt wurden, und teilt mit:
"Mitten am Wochenende griffen mehrere Drohnen der ukrainischen Streitkräfte die Siedlung Zentralny im Bezirk Perewalski an. Leider gibt es Verletzte. Bislang haben 15 Menschen medizinische Hilfe in Anspruch genommen, vier von ihnen befinden sich in einem kritischen Zustand. Die Rettungsdienste sind weiterhin im Einsatz."
19:14 Uhr
"Verändern oder sterben" – Von der Leyen fordert EU-Beistandsklausel und konsequente Aufrüstung

Auf der Münchner Sicherheitskonferenz am Samstag, dem 14. Februar 2026, hat EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen eine fundamentale Mobilisierung Europas gefordert.
In ihrer Rede verlangte sie, die Beistandsklausel nach Artikel 42 Abs. 7 des EU-Vertrags "zum Leben zu erwecken", um die gegenseitige Hilfe im Ernstfall als verbindliche Verpflichtung operativ abzusichern. Unter Verweis auf den laut von der Leyen ukrainischen Leitsatz "Verändern oder sterben" betonte sie, dass Europa sich dieses auch zu eigen machen müsse.
Mit dem 800-Milliarden-Euro-Investitionsplan "SAFE" mahnte sie eine konsequente Aufrüstung in allen Bereichen an – von der Luft- und Raketenabwehr bis zur militärischen Mobilität. Ziel sei es, die europäische Industrie nach ukrainischem Vorbild vollständig auf militärische Handlungsfähigkeit und Skalierbarkeit auszurichten.
Ein Video dazu finden Sie hier auf unserer Website
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Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.




