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Liveticker Ukraine-Krieg: Russische Armee befreit vier Orte binnen einer Woche

Russland führt gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine Militäroperation in der Ukraine durch. Der Westen reagiert mit immer neuen Waffenlieferungen an die Ukraine und beispiellosen Sanktionen gegen Russland. Lesen Sie hier die neuesten Entwicklungen.
Liveticker Ukraine-Krieg: Russische Armee befreit vier Orte binnen einer WocheQuelle: Sputnik © Alexei Maischew
  • 27.02.2026 14:55 Uhr

    14:55 Uhr

    Lokale Waffenruhe nahe dem AKW Saporoschje eingerichtet

    Die lokale Waffenruhe sei in der Nähe des AKW Saporoschje eingerichtet worden. Dies gab der Generaldirektor von Rosatom, Alexei Lichatschjow, gegenüber Journalisten bekannt.

    "Heute, am 27. Februar, wurde ab 7:00 Uhr morgens in der Umgebung des Kernkraftwerks Saporoschje eine lokale Waffenruhe eingerichtet."

    Diese Maßnahme werde den Reparaturbrigaden, darunter den Rosatom-Spezialisten, ermöglichen, mit den Wiederherstellungsarbeiten an dem Wärmekraftwerk Saporoschje und der Stromleitung Ferrosplawnaja zu beginnen.

    Die beiden Objekte seien am 10. Februar bei den ukrainischen Angriffen beschädigt worden. Die Reparaturarbeite werden nicht weniger als eine Woche dauern, betonte Lichatschjow.

  • 14:30 Uhr

    Frontbericht des russischen Verteidigungsministeriums

    In seinem Frontbericht gibt Russlands Verteidigungsministerium die Verluste des ukrainischen Militärs im Verlauf der vergangenen Woche bekannt.

    Der Meldung zufolge beliefen sich die ukrainischen Verluste im Zuständigkeitsbereich des russischen Truppenverbands Nord auf über 1.485 Soldaten. Außerdem wurden fünf gepanzerte Kampffahrzeuge, 78 Autos, 15 Artilleriegeschütze, drei Mehrfachraketenwerfer, zwölf Radar- und EloKa-Anlagen sowie 34 Lager zerstört.

    Beim Vorrücken des russischen Truppenverbands West verlor Kiews Militär über 1.260 Soldaten, 20 gepanzerte Kampffahrzeuge, 120 Autos, 18 Geschütze, sechs Radar- und Eloka-Anlagen sowie 18 Munitionslager.

    Auch der Truppenverband Süd verbesserte seine Stellungen an der Front. An diesem Abschnitt musste die Ukraine über 940 Soldaten, 37 gepanzerte Kampffahrzeuge, 82 Autos, 15 Geschütze, 14 Radar- und Eloka-Anlagen sowie 24 Lager einbüßen.

    Im Zuständigkeitsbereich des Truppenverbands Mitte erlitt das ukrainische Militär einen Verlust von über 2.480 Soldaten. Zudem wurden 45 gepanzerte Kampffahrzeuge, 64 Autos, acht Artilleriegeschütze und vier Radar- und Eloka-Anlagen ausgeschaltet.

    Die ukrainischen Verluste gegen den russischen Truppenverband Ost beliefen sich auf über 2.205 Soldaten, 25 gepanzerte Kampffahrzeuge, 74 Autos und neun Artilleriegeschütze.

    Durch Feuereinwirkung des Truppenverbands Dnjepr verlor Kiews Militär bis zu 355 Soldaten. Zudem wurden 93 Autos, 15 Radar- und Eloka-Anlagen sowie elf Lager eliminiert.

    Entlang der gesamten Frontlinie schoss Russlands Luftabwehr 22 Lenkgleitbomben, 50 HIMARS-Raketen, vier Marschflugkörper vom Typ Neptun und fünf vom Typ Flamingo sowie 2.041 Starrflügler-Drohnen ab.

  • 13:55 Uhr

    Peskow: Sehen keine Änderungen in ukrainischer Verhandlungsposition

    Die Position der ukrainischen Seite bei Verhandlungen ändert sich nicht, sagt der Pressesekretär des russischen Präsidenten, Dmitri Peskow. Bei einem Gespräch mit Journalisten antwortete er auf eine entsprechende Frage:

    "Nein, bisher ist keine wesentliche Änderung der Position des Kiewer Regimes feststellbar."

    Dabei bestätigte Peskow, dass die Verhandlungen weiterhin im trilateralen Format zwischen Russland, den USA und der Ukraine geführt werden:

    "Was das Format angeht, so ist die Rede tatsächlich von einer Fortsetzung des trilateralen Formats."

  • 13:27 Uhr

    Luftabwehr schießt weitere ukrainische Drohnen ab

    Die russische Flugabwehr hat weitere Drohnen über russischen Gebieten zerstört, teilt das Verteidigungsministerium in Moskau mit.

    "Am 27. Februar zwischen 8:00 Uhr und 13:00 Uhr Moskauer Zeit wurden 44 ukrainische Starrflüglerdrohnen von den diensthabenden Luftabwehrkräften abgefangen und zerstört."

    Laut Angaben der Behörde lauten die Zahlen der zerstörten Drohnen wie folgt:

    • Gebiet Kursk – 22,
    • Gebiet Belgorod – 14,  
    • Republik Krim – sechs, 
    • Gebiet Brjansk – eine, 
    • Gewässer des Asowschen Meeres – eine.
  • 12:59 Uhr

    RT-Experte Penn: Atomwaffen in Händen Kiews – Gefahr für den Weltfrieden

    Der Wirtschaftswissenschaftler und Geopolitikexperte Thomas Penn ist der Ansicht, dass die ganze Welt leiden würde, sollten Atomwaffen eingesetzt werden. 

    Ein Video dazu gibt es hier auf unserer Webseite.

  • 12:26 Uhr

    Zwei Verletzte durch ukrainische Angriffe im Gebiet Cherson

    Durch Angriffe des ukrainischen Militärs auf das Gebiet Cherson sind zwei Menschen verwundet worden. Wladimir Saldo, Gouverneur der Region, berichtet dazu:

    "In Aljoschki ist durch den Abwurf einer Sprengladung von einer Drohne ein Mann des Jahrgangs 1961 verwundet worden. Mit Splitterwunden und offener Fraktur wurde er in das zentrale Bezirkskrankenhaus von Aljoschki eingeliefert.

    In Tschulakowka im Bezirk Golaja Pristan wurde ein Mann des Jahrgangs 1952 verwundet. Er wurde ins zentrale Bezirkskrankenhaus von Skadowsk eingewiesen."

    Saldo fügte hinzu, dass in drei weiteren Ortschaften des Gebiets zivile Gebäude und Fahrzeuge beschädigt wurden.

  • 11:55 Uhr

    LVR: Objekte des Brennstoff- und Energiekomplexes angegriffen

    Die ukrainischen Streitkräfte haben unter dem Einsatz von Drohnen die Anlagen des Brennstoff- und Energiekomplexes der Volksrepublik Lugansk angegriffen, teilte Leonid Passetschnik, das Oberhaupt der Republik, mit.  

    "Heute Nacht haben die feindlichen Drohnen die Stadt Lugansk und den Bezirk Slawjanoserbsk angegriffen. Die Anlagen des Brennstoff- und Energiekomplexes wurden von den ukrainischen Streitkräften getroffen."

    Passetschnik zufolge haben die Attacken einen Brand verursacht. Die Notdienste sind vor Ort im Einsatz.

    "Zum Glück wurde niemand verletzt."

  • 11:27 Uhr

    Russische Armee befreit vier Orte binnen einer Woche

    Im Laufe der Woche haben die russischen Streitkräfte insgesamt vier Orte im Gebiet Charkow, in der Volksrepublik Donezk, im Gebiet Dnjepropetrowsk und im Gebiet Saporoschje befreit. Dies meldet Russlands Verteidigungsministerium.

    Die Ortschaft Grafskoje im Gebiet Charkow wurde durch entschlossene Handlungen der Einheiten des Truppenverbands Nord unter Kontrolle genommen.

    Die Siedlung Karpowka in der DVR wurde durch Einheiten des Truppenverbands West befreit.

    Einheiten des Truppenverbands Mitte haben die Siedlung Krasnosnamenka im Gebiet Dnjepropetrowsk befreit.

    Soldaten des Truppenverbands Ost haben die Ortschaft Risdwjanka im Gebiet Saporoschje befreit.

  • 10:57 Uhr

    IWF bewilligt Kredit von 8,1 Milliarden US-Dollar an Ukraine

    Der Internationale Währungsfonds hat der Ukraine einen Kredit in Höhe von 8,1 Milliarden US-Dollar bewilligt. Dies geht aus einem Dokument hervor, das auf der Webseite der Behörde veröffentlicht wurde. In unmittelbarer Zukunft soll Kiew 1,5 Milliarden Dollar erhalten, sagt die ukrainische Ministerpräsidentin Julia Swiridenko.

    Wie die Behörde ausführt, ist der Kredit Teil eines vierjährigen internationalen Finanzierungspakets für Kiew im Wert von 136,5 Milliarden US-Dollar. Diese Summe soll durch "aktive Unterstützung durch Geldgeber und Erleichterung von Kreditoperationen" werden.

  • 10:28 Uhr

    Kursk mit ukrainischen Drohnen angegriffen

    Die ukrainischen Streitkräfte haben einen Drohnenangriff auf die Stadt Kursk durchgeführt, teilte Alexander Chinshtein, der Gouverneur des Gebiets Kursk, auf Telegram mit.

    "Ukrainische Drohnen haben Kursk attackiert. Nach vorläufigen Angaben gibt es Verletzte in einem Stadtbezirk nach dem Angriff der feindlichen Drohnen. Die Information wird so schnell wie möglich aktualisiert. Der Bürgermeister der Stadt ist vor Ort eingetroffen."

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Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.