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Liveticker Ukraine-Krieg: Russische Luftabwehr zerstört in der Nacht 95 gegnerische Drohnen

Russland führt gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine Militäroperation in der Ukraine durch. Der Westen reagiert mit immer neuen Waffenlieferungen an die Ukraine und beispiellosen Sanktionen gegen Russland. Lesen Sie hier die neuesten Entwicklungen.
Liveticker Ukraine-Krieg: Russische Luftabwehr zerstört in der Nacht 95 gegnerische DrohnenQuelle: Sputnik © SERGEI BOBYLJOW
  • 7.06.2026 08:37 Uhr

    08:37 Uhr

    Drosdenko: Lage nach Drohnenangriff auf Leningrad unter Kontrolle

    Ein massiver ukrainischer Drohnenangriff auf Russland ist in der Nacht zum Samstag abgewehrt worden. Allein über dem Gebiet Leningrad, rund um Sankt Petersburg, wurden nach Angaben der Behörden fast 150 Drohnen abgeschossen, mindestens vier Menschen wurden verletzt.

    Alexander Drosdenko, Gouverneur des Gebiets Leningrad, erklärte, die Lage sei unter Kontrolle, größere Schäden an wichtigen Industrie- und Energieanlagen seien nicht festgestellt worden. In mehreren Bezirken seien jedoch Drohnenfragmente niedergegangen, die kleinere Schäden an Fassaden und Fenstern verursachten; im Bezirk Lomonossow brach zudem in einer Einrichtung des Verteidigungsministeriums ein Brand aus, woraufhin ein Einsatzstab eingerichtet und Anwohner vorübergehend evakuiert wurden.

    Den Videobericht gibt es hier auf unserer Website zu sehen. 

  • 08:00 Uhr

    Ukrainische Drohnenattacke auf Sotschi: Linienbus beschädigt

    Der Krisenstab der südrussischen Region Krasnodar berichtet auf der Plattform Telegram über eine ukrainische Drohnenattacke auf die beliebte Urlaubsstadt Sotschi am Schwarzen Meer. Wie die Behörde mitteilt, seien Wrackteile einer der abgeschossenen Drohnen auf eine Straße im Bezirk Chosta herabgefallen. Durch die Explosionswelle seien in einem Linienbus mit 15 Menschen an Bord die Fensterscheiben zu Bruch gegangen. Glücklicherweise sei dabei niemand verletzt worden.

    Außerdem meldet der Krisenstab den Fund von anderen Wrackteilen in der Stadt und in der benachbarten Ortschaft Sirius.

  • 07:32 Uhr

    Russische Luftabwehr zerstört in der Nacht 95 ukrainische Drohnen

    Russlands Verteidigungsministerium berichtet am Sonntagmorgen über weitere Versuche der ukrainischen Streitkräfte, Objekte in Russland mit unbemannten Luftfahrzeugen anzugreifen. Demnach habe die russische Luftabwehr im Zeitraum von 19 Uhr MESZ am Samstag bis 6 Uhr MESZ am Sonntag 95 gegnerische Drohnen abgefangen. Die unbemannten Luftfahrzeuge seien demnach über den Gebieten Belgorod, Brjansk, Kaluga, Kursk, Nowgorod, Rostow, Smolensk, Tula und Jaroslawl, der Region Krasnodar, der Teilrepublik Krim und dem Schwarzen Meer zerstört worden. Weitere Einzelheiten teilt das Ministerium nicht mit.

  • 6.06.2026 21:00 Uhr

    21:00 Uhr

    Damit beenden wir für heute den Live-Ticker zur Lage im Ukraine-Konflikt. Morgen früh ab 7 Uhr geht es mit der Berichterstattung weiter. Wir wünschen unseren Lesern trotz aller Spannungen in der Welt eine gute Nacht!

  • 20:56 Uhr

    Kiew bereit für Evakuierung der Bevölkerung in den Gebieten Tschernigow und Sumy

    Die Abgeordnete der Werchowna Rada, Anna Skorochod, erklärte in einem Interview mit dem ukrainischen Journalisten Witalij Dikij, dass sich die ukrainischen Behörden darauf vorbereiten, im Bedarfsfall eine Evakuierung im Gebiet von Tschernigow und im Gebiet von Sumy durchzuführen. Sie merkte dazu an:

    "In den Regionen Tschernigow und Sumy wurde die Anweisung erteilt, sich für den Fall der Fälle auf eine Evakuierung vorzubereiten."

  • 20:31 Uhr

    Gebiet Belgorod: Zwei Zivilisten bei ukrainischem Angriff verletzt

    Nach Angaben der Nachrichtenagentur TASS, die sich auf den Einsatzstab der Region beruft, wurden zwei Zivilisten beim Angriff einer ukrainischen Drohne in der Region Belgorod verletzt. Der Einsatzstab teilte der Agentur mit:

    "Im Bezirk Belgorod, im Bauernhof Zerkownyj, erlitt ein Mann infolge eines Drohnenangriffs auf sein Fahrzeug ein Sprengtrauma und Splitterverletzungen an der Hand. In dem Dorf Jasnye Sori im Bezirk Belgorod griff eine FPV-Drohne einen Motorradfahrer an. Der Mann erlitt leichte Splitterverletzungen im Gesicht und am Kopf und wurde im Bezirkskrankenhaus Oktjabrskaja erstversorgt."

  • 20:05 Uhr

    Vorsitzender der ukrainischen nationalistischen Partei "Swoboda" an der Front verletzt

    Der ehemalige Abgeordnete der Werchowna Rada und Vorsitzende der nationalistischen Partei "Swoboda", Oleg Tjagnibok, wurde an der Front durch einen Drohnenangriff auf sein Fahrzeug verletzt. Dies teilte der Bürgermeister der Stadt Iwano-Frankowsk, Ruslan Marzinkiw, gegenüber ukrainischen Medien mit.

    Der Vorsitzende der ukrainischen nationalistischen Partei "Swoboda", Oleg Tjagnibok, der von einer Drohne getroffen wurde, habe "eine ordentliche Kontusion" erlitten, er habe eine Gehirnerschütterung und ein Barotrauma, erklärte sein Dienstkollege, Oberleutnant Timur Knysch von der 128. Brigade "Dikoje Pole" der ukrainischen Streitkräfte. Darüber berichtet die Nachrichtenagentur RIA Nowosti.

  • 19:38 Uhr

    Militärexperte: Drohnenangriff auf Gebiet Leningrad vermutlich von baltischen Staaten aus durchgeführt

    Der Angriff der ukrainischen Streitkräfte auf das Gebiet Leningrad könnte von den baltischen Staaten aus durchgeführt worden sein, erklärte der Militärexperte Wassili Dandykin gegenüber Journalisten. Im Gespräch mit dem Portal News.ru merkte der Experte an:

    "Im Großen und Ganzen ist es durchaus möglich, dass diese Drohnen von den baltischen Staaten aus gestartet wurden. Derzeit unternimmt das Kiewer Regime alles, um die moralische Standhaftigkeit der Gesellschaft zu brechen. Dazu gehören auch die Angriffe auf die Grenzregionen."

  • 19:04 Uhr

    Kämpfer: Gegner wirft unter russischen Trockennahrungsrationen getarnte Minen ab

    Das ukrainische Militär setzt im Raum Dobropolje getarnte Sprengkörper ein, die äußerlich den Trockennahrungsrationen russischer Soldaten ähneln. Dies berichtete ein Soldat der Marineinfanterieeinheit der russischen Truppengruppe "Zentrum" mit dem Rufzeichen "Buscha" gegenüber der Agentur RIA Nowosti.

    Seinen Angaben zufolge werden solche Sprengkörper von Drohnen abgeworfen und sollen die Aufmerksamkeit der Soldaten auf sich ziehen. Laut dem Militärangehörigen kann sich im Inneren solcher Vorrichtungen eine 82-Millimeter-Mine befinden, und zur Tarnung wird Styropor verwendet. Er merkte außerdem an, dass man bei genauer Betrachtung an solchen Gegenständen Drähte und andere Anzeichen eines Sprengkörpers erkennen könne.

  • 18:33 Uhr

    Kommandant: Hauptziel der russischen Streitkräfte sind die Kontrollpunkte der gegnerischen Drohnen

    Der Kommandant der Drohnenabteilung des 14. Armeekorps der Truppengruppe "Nord" mit dem Rufzeichen "Swat" erklärte, dass die UAV-Kontrollzentren der Ukraine derzeit das Hauptziel der russischen Streitkräfte in allen Einsatzgebieten der Militäroperation seien. Dies berichtet die Nachrichtenagentur TASS. Im Gespräch mit der Agentur betonte der Kommandant:

    "Die Steuerungszentren der Drohnen sind derzeit das Ziel Nummer eins in jeder Richtung. Wir haben die Taktiken des Gegners bereits recht gut analysiert: die Tarnmethoden, die Bewegungswege und die Reichweiten, in denen ihre Drohnen operieren. Dank dessen gelingt es uns, die Startpunkte der ukrainischen Drohnen schnell zu entdecken und rechtzeitig einen Schlag zu führen."

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Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.