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Liveticker Ukraine-Krieg – Duma-Abgeordeter: Westen trägt Verantwortung für Kiews Angriff auf LVR

Russland führt gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine Militäroperation in der Ukraine durch. Der Westen reagiert mit immer neuen Waffenlieferungen an die Ukraine und beispiellosen Sanktionen gegen Russland. Lesen Sie hier die neuesten Entwicklungen.
Liveticker Ukraine-Krieg – Duma-Abgeordeter: Westen trägt Verantwortung für Kiews Angriff auf LVRQuelle: Sputnik © JEWGENI BIJATOW
  • 22.05.2026 19:00 Uhr

    19:00 Uhr

    Putin: Angriff auf Berufsschule bestätigt den neonazistischen Charakter des Kiewer Regimes

    Dem russischen Präsidenten zufolge handelt es sich bei dem Angriff auf das Internat in Starobelsk um ein neonazistisches Verbrechen. Er rief das ukrainische Militär zur Befehlsverweigerung auf und versprach einen militärischen Vergeltungsschlag.

    Mehr dazu finden Sie hier auf unserer Webseite

  • 18:16 Uhr

    Kiews Sperreinheiten töteten mehrere ukrainische Soldaten beim Versuch, sich zu ergeben

    Die ukrainischen Sperreinheiten töteten im Gebiet Sumy mehrere Soldaten, die versuchten, sich zu ergeben. Dies teilten die russischen Sicherheitsdienste gegenüber TASS mit.

    "In der Region Sumy wurden mehrere Kampfgruppen der ukrainischen Streitkräfte aus der 21. separaten mechanisierten Brigade bei dem Versuch, sich zu ergeben, von ihren eigenen Sperreinheiten getötet."

    Die Sperreinheiten der ukrainischen Streitkräfte operieren entlang der gesamten Kontaktlinie, wie Aussagen ukrainischer Gefangener und Experten wiederholt bestätigt haben. Ihre Aufgabe ist es, die Flucht der ukrainischen Soldaten aus ihren Stellungen zu verhindern.

  • 17:38 Uhr

    IAEA verhandelt mit Moskau und Kiew über Waffenruhe nahe AKW Saporoschje

    Das Kernkraftwerk Saporoschje ist weiterhin auf die letzte externe Stromleitung angewiesen, erklärt Rafael Grossi, Generaldirektor der Internationalen Atomenergieorganisation (IAEA). Ihm zufolge verhandelt die Behörde mit Russland und der Ukraine über eine vorübergehende Waffenruhe vor Ort, um Reparaturarbeiten durchführen zu können. Eine Mitteilung dazu wurde am Freitag auf der Webseite der IAEA veröffentlicht.

    Wie es heißt, wird das AKW nach der Abschaltung der Hauptleitung Dnjeprowskaja mit einer Leistung von 750 Kilowatt am 24. März über die Notstromleitung mit einer Leistung von 330 Kilowatt extern versorgt. Mittlerweile sei die externe Stromversorgung der nuklearen Anlage bereits dreimal ausgefallen.

    Laut der Mitteilung berichten IAEA-Teams, die vor Ort im Einsatz sind, über andauernde militärische Aktivitäten in der Nähe des AKW Saporoschje und der Wohnorte der Mitarbeiter.

    "Die Angriffe auf Mitarbeiter von Kernkraftwerken, wo immer sie stattfinden, erzeugen einen inakzeptablen psychologischen Druck mit potenziell schwerwiegenden Folgen für die nukleare Sicherheit", so Grossi. "Derartige Aktionen dürfen niemals zugelassen werden", fügte er hinzu. 

  • 16:46 Uhr

    Duma-Abgeordneter: Westen trägt volle Verantwortung für Angriff auf Starobelsk

    Auch der Westen trägt die Verantwortung für den nächtlichen Angriff der ukrainischen Streitkräfte auf eine Berufsschule und ein Schulwohnheim in Starobelsk in der LVR, erklärte Leonid Sluzki, Vorsitzender des Ausschusses für Internationale Angelegenheiten in der Staatsduma, gegenüber TASS.

    "Die westlichen Kuratoren des Kiewer Regimes, die Selenskij weiterhin unterstützen und finanzieren und gleichzeitig all seine blutigen Abenteuer verschweigen, tragen die volle Verantwortung für den Tod unschuldiger Menschen. Sie alle sind, wie ich schon mehrfach gesagt habe, Komplizen der Neonazis."

  • 16:35 Uhr

    Russische Ombudsfrau: Terroranschlag der ukrainischen Streitkräfte auf das Wohnheim in der LVR ist ein Kriegsverbrechen

    Jana Lantratowa, Russlands Menschenrechtsbeauftragte, hat sich gegenüber der russischsprachigen RT-Redaktion zu dem ukrainischen Angriff auf das Wohnheim in Starobelsk (LVR) geäußert.

    Die Kernaussagen der Ombudsfrau lauten:

    • die Zahl der verletzten Kinder ist auf 40 gestiegen; einige von ihnen sind in einem ernsten Zustand
    • weitere 18 Kinder befinden sich unter den Trümmern, ihre Familien suchen nach ihnen
    • Rettungskräfte, Psychologen und die LVR-Ombudsfrau Anna Sorok sind vor Ort im Einsatz
    • Nach humanitärem Recht kann der Terroranschlag nur als ein Kriegsverbrechen bezeichnet werden. Es wurden entsprechende Anträge an die OSZE und das Büro des UN-Hochkommissars für Menschenrechte (OHCHR) vorbereitet.

    Die Bürosprecherin Shabia Mantu gab mittlerweile gegenüber der Agentur RIA Nowosti an, die Behörde sei dabei, zusätzliche Informationen zu dem Anschlag in Starobelsk zu sammeln.

  • 16:05 Uhr

    Russische Artillerie nimmt gegnerische Stellungen auseinander (Video)

    Aufnahmen des russischen Verteidigungsministeriums zeigen Artilleriebesatzungen der Truppenverbände Nord und Ost in ihren Operationsgebieten im Einsatz. Wie es heißt, setzten sie Stellungen, Stützpunkte und eine Drohnenleitstelle der ukrainischen Streitkräfte samt Personal außer Gefecht. Bei ihren Angriffen setzten die Artilleristen Schleppgeschütze vom Typ Giazint-B und eine D-30-Haubitze ein.   

  • 15:39 Uhr

    Nach Angriff auf Berufsschule in der LVR: UN-Sicherheitsrat hält Dringlichkeitssitzung ab

    Am heutigen Freitag, um 15:00 Uhr New Yorker Zeit, findet eine Dringlichkeitssitzung des UN-Sicherheitsrats zur Ukraine statt. Russland hat die Sitzung im Zusammenhang mit dem gezielten Angriff der ukrainischen Streitkräfte auf ein Wohnheim für Minderjährige und Studenten in Starobelsk in der Volksrepublik Lugansk (LVR) beantragt. Dies ist einer Mitteilung der Ständigen Vertretung der Russischen Föderation bei den Vereinten Nationen zu entnehmen.

  • 15:11 Uhr

    Frontbericht des russischen Verteidigungsministeriums

    In seinem Bericht vom heutigen Freitag gibt Russlands Verteidigungsministerium die Geländegewinne der russischen Streitkräfte und die Verluste des ukrainischen Militärs im Zeitraum zwischen 16. und 22. Mai bekannt.

    Wie es heißt, haben die Truppenverbände Nord, West, Süd, Mitte, Ost und Dnjepr den gegnerischen Einheiten entlang der gesamten Front Feuerschaden zugefügt. Das russische Militär brachte die Ortschaften Wolochowka, Schesterowka, Borowaja und Kutkowka im Gebiet Charkow sowie Werchnjaja Tersa im Raum Saporoschje unter eigene Kontrolle. 

    Insgesamt wurden an den Frontabschnitten rund 7.830 ukrainische Soldaten getötet oder verwundet.

    Darüber hinaus wurden zerstört oder getroffen:

    • 604 Fahrzeuge
    • 65 Artilleriegeschütze
    • 106 gepanzerte Kampffahrzeuge
    • 48 Anlagen der elektronischen Kampfführung
    • fünf Mehrfachraketenwerfer
    • ein selbstfahrendes Flugabwehrsystem vom Typ Gepard aus deutscher Produktion.

    Russlands Streitkräfte führten im Laufe der Woche fünf kombinierte Angriffe auf militärische Ziele in der Ukraine durch. Dabei kamen präzisionsgelenkte Waffen, die operativ-taktische Luftflotte, Kampfdrohnen, Raketen und Artillerie zum Einsatz.

    Entlang der Frontlinie zerstörte die Luftverteidigung 46 Lenkbomben, drei Raketen aus dem HIMARS-Mehrfachraketenwerfer, einen Langstrecken-Marschflugkörper vom Typ Neptun-MD, einen Flamingo-Langstrecken-Marschflugkörper und 4.184 ukrainische Starrflüglerdrohnen.

    In der nordwestlichen Wasserstraße des Schwarzen Meeres wurden 13 Seedrohnen unschädlich gemacht.

  • 14:35 Uhr

    Luftabwehr schießt Dutzende ukrainische Drohnen binnen sechs Stunden ab

    Die russische Flugabwehr hat weitere Drohnen über russischen Gebieten zerstört, teilte das Verteidigungsministerium in Moskau mit. Zwischen 8:00 Uhr und 14:00 Uhr Moskauer Zeit wurden 65 ukrainische Starrflüglerdrohnen von den diensthabenden Luftabwehrkräften über den Gebieten Belgorod, Brjansk, Kaluga, Kursk, Rjasan, Smolensk, Tula und der Region Moskau abgefangen und unschädlich gemacht.

  • 14:10 Uhr

    Wadephul fordert Ausbau der Rüstungskooperation zwischen Deutschland und der Ukraine

    Außenminister Johann Wadephul schlägt vor, die Rüstungsindustrien Europas und der ⁠Ukraine enger zu verbinden, um ​die Produktion zu beschleunigen.

    Der künftige Bedarf ‌der Ukraine solle ⁠kontinuierlich durch ​europäische NATO-Partner und Kanada finanziert werden, erklärte der CDU-Politiker vor einem Treffen der NATO-Außenminister in der schwedischen Stadt Helsingborg.

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Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.