Liveticker Ukraine-Krieg: Russische Streitkräfte befreien weitere Ortschaft in DVR

9.03.2026 15:53 Uhr
15:53 Uhr
Gebiet Cherson: Frau bei Angriff ukrainischer Streitkräfte ums Leben gekommen
Bei einem Angriff ukrainischer Kämpfer im Gebiet Cherson wurde eine Person getötet und zwei weitere verletzt, wie Gouverneur Wladimir Saldo mitteilte. Auf seinem Telegram-Kanal schrieb er:
"In Tawrijskoje wurde eine 1962 geborene Frau bei einem durch Beschuss verursachten Brand in einem Privathaus getötet."
Ein Mann wurde in Tschistopolje durch die Detonation eines Sprengsatzes verletzt, ein weiterer in Kostogrysowo durch Beschuss; beide wurden ins Krankenhaus eingeliefert, fügte Saldo hinzu.
In Skadowsk wurden Rettungskräfte bei der Löschung eines Fahrzeugbrandes zweimal von Drohnen angegriffen; niemand wurde verletzt.
Der Feind griff außerdem Aljoschki, Dnjeprjany, Schelesny Port, Kachowka, Korobki, Nowaja Kachowka, Pestschanowka und Proletarka an, so der Gouverneur weiter.
15:26 Uhr
Putin über Beziehungen zwischen Ukraine und EU: "Der Schwanz wedelt mit dem Hund"

Der russische Präsident hat geäußert, dass Europa derzeit mit den Folgen seiner Politik in der Ukraine konfrontiert sei, darunter auch mit der sich verschärfenden Energiekrise, und bezeichnete den Konflikt als einen systemischen Fehler des Westens.
In einem Interview mit dem Journalisten Pawel Sarubin bezeichnete der russische Präsident Wladimir Putin die Situation in den Beziehungen zwischen Kiew und Europa als seltsam. Seiner Meinung nach entsteht der Eindruck, dass in diesen Beziehungen "der Schwanz mit dem Hund wedelt" und nicht umgekehrt.
Zur Erinnerung: Der Transit von russischem Öl über die Pipeline Druschba nach Ungarn und in die Slowakei wurde Ende Januar eingestellt. Kiew führte dies auf eine Beschädigung der durch die Ukraine verlaufenden Pipeline zurück. Budapest und Bratislava warfen Kiew "Energie-Erpressung" vor und waren der Ansicht, dass die Ukraine die Lieferungen aus politischen Gründen nicht wieder aufnimmt.
Das Video dazu gibt es hier auf unserer Webseite.
14:52 Uhr
Selenskij-Berater beklagt sich über mangelnde Hilfe des Westens
In den vier Jahren des Konflikts mit Russland soll die Ukraine nur 600 Patriot-Flugabwehrraketen erhalten haben. Diese Zahlen nannte Selenskijs Berater Dmitri Litwin in einem Gespräch mit der Zeitung New York Times.
Der EU-Kommissar für Verteidigung, Andrius Kubilius, gab unterdessen ganz andere Zahlen an. Ihm zufolge habe die Ukraine in drei Wintermonaten 700 PAC-3-Abfangraketen für Patriot eingesetzt. Er merkte an, dass die USA und ihre Verbündeten eine solche Menge an Raketen in nur wenigen Tagen des Konflikts mit Iran verbraucht hätten.
14:19 Uhr
Ukrainisches Gericht nimmt Kommandeur der Logistik ukrainischer Streitkräfte in Untersuchungshaft
Das Oberste Antikorruptionsgericht der Ukraine gab bekannt, dass es Andrei Ukrainez, den Kommandeur der Logistikabteilung der ukrainischen Luftwaffe, wegen Korruptionsverdachts in Untersuchungshaft genommen hat. In einer auf dem Telegram-Kanal des Gerichts veröffentlichten Erklärung heißt es:
"Am 9. März 2026 bestätigte die Berufungskammer des Obersten Antikorruptionsgerichts der Ukraine die Entscheidung des Untersuchungsrichters vom 27. Februar 2026, den Kommandeur der Logistikabteilung der ukrainischen Luftwaffe vorsorglich in Untersuchungshaft zu nehmen. Alternativ ordnete das Gericht die Hinterlegung einer Kaution in Höhe von sieben Millionen Griwna (159.200 US-Dollar) an. Die Kaution wurde bisher nicht hinterlegt, und der Beschuldigte befindet sich weiterhin in Haft."
Das Gericht nannte den Namen des Verdächtigen nicht, laut dem ukrainischen Fernsehsender Obschtschestwennoje handelt es sich jedoch um Andrei Ukrainez.
13:44 Uhr
Fünfzehn ukrainische Drohnen über russischen Regionen abgeschossen
Die Luftabwehrkräfte im Einsatz haben innerhalb von sechs Stunden 15 ukrainische Drohnen zerstört, darunter vier über dem Gebiet Nowgorod und eine über dem Gebiet Leningrad, so das russische Verteidigungsministerium. In der Erklärung der Behörde heißt es:
"Am 9. März dieses Jahres, zwischen 8:00 und 14:00 Uhr, fingen die Luftabwehrkräfte im Einsatz 15 ukrainische unbemannte Flugzeuggeräte ab und zerstörten sie:
- sieben Drohnen über dem Gebiet Belgorod,
- vier Drohnen über dem Gebiet Nowgorod,
- zwei Drohnen über dem Gebiet Brjansk und
- je eine Drohne über den Gebieten Leningrad und Kursk."
13:16 Uhr
Russische Streitkräfte zerstören MLRS-Raketenwerfer nahe Charkow
Russische Streitkräfte haben laut Angaben des russischen Verteidigungsministeriums einen MLRS-Raketenwerfer, einen Mehrfachraketenwerfer, nahe des Dorfes Molodowaja im Gebiet Charkow mit zwei Lenkraketen angegriffen. Die Behörde erklärte:
"Der MLRS-Raketenwerfer, seine Begleitfahrzeuge und bis zu zehn ukrainische Soldaten wurden zerstört."
Die russischen Truppenverbände "Nord" und "West" operieren in diesem Frontabschnitt. In den vergangenen 24 Stunden beliefen sich die Verluste des Gegners in ihrem Verantwortungsbereich auf insgesamt 415 Kämpfer. Zudem wurden zwei Panzer, ein Schützenpanzer, fünf gepanzerte Kampffahrzeuge, 55 Fahrzeuge, drei MLRS-Raketenwerfer, zwei Munitionsdepots und acht Versorgungslager eliminiert.
12:49 Uhr
EU stellt Kiew seit 2022 195 Milliarden Euro zur Verfügung
Die Europäische Union (EU) gewährte der Ukraine seit 2022 195 Milliarden Euro an Unterstützung. Dies gab die Außenbeauftragte der Union, Kaja Kallas, während einer Konferenz der EU-Vertreter in Brüssel bekannt:
"Die EU ist der wichtigste Verbündete der Ukraine und hat seit 2022 195 Milliarden Euro bereitgestellt."
Dabei sind in diesem Betrag laut ihren Angaben 90 Milliarden Euro an Kreditunterstützung nicht enthalten, die sich derzeit in der "Phase der Abstimmung" befinden.
12:03 Uhr
Gebiet Saporoschje: Zwei Todesopfer durch Angriffe der ukrainischen Streitkräfte
Zwei Menschen kamen ums Leben und vier wurden bei Angriffen der ukrainischen Streitkräfte innerhalb eines Tages im Gebiet Saporoschje verletzt. Dies teilt Gouverneur Jewgeni Balizki mit:
"Der Gegner hat in den letzten 24 Stunden mindestens sieben gezielte Angriffe auf friedliche Siedlungen im Gebiet Saporoschje durchgeführt. Vier Menschen wurden verletzt, darunter ein Minderjähriger. Zwei Menschen wurden getötet – ein Ehepaar wurde Opfer eines direkten Treffers einer feindlichen Granate in einem Auto in Pologi."
11:27 Uhr
Russische Drohnen können bei jedem Wetter fliegen
Die Entwicklung russischer Technologien ermöglicht es den Abteilungen für unbemannte Systeme, Aufklärungsflüge auch unter schlechten Wetterbedingungen durchzuführen. Darüber berichtete gegenüber RIA Nowosti Drohnenbetreiber mit dem Rufnamen "Kabina" der 55. Marineinfanteriedivision, die im Interesse des russischen Truppenverbands "Mitte" operiert:
"Im Werk werden verschiedene Hilfsmittel für den Einsatz hergestellt, damit wir fliegen können, wenn der Gegner glaubt, dass kein 'Vogel' einfliegen kann."
Der Gesprächspartner der Agentur schätzte den Entwicklungsstand der russischen Technologien hoch ein und präzisierte, dass der Gegner bei schlechtem Wetter seine Anti-Drohnen-Maßnahmen deutlich verringere:
"Wir fliegen heran und sehen, wie sich die feindliche Infanterie ruhig bewegt, wie sie in der Nähe von Häusern umhergeht, wie sie sich auf der Suche nach Wasser und Proviant fortbewegt. Wir beobachten Munitionslieferungen. Im Grunde findet die gesamte Bewegung des Gegners bei schlechtem Wetter statt."
10:56 Uhr
RT DE: Frauentag im Einsatz – Militärsanitäterin über Mut und Verantwortung

Zum Internationalen Frauentag spricht RT DE mit Oksana Woronkowa, leitende Krankenschwester des 39. Garde-Sanitätsbataillons der Luftlandedivision, das derzeit im Verband "Nord" im Einsatz ist.
Die Wachmeisterin berichtet von Evakuierungen unter schwerem Mörserbeschuss, bei denen Verwundete gemeinsam im Team in Sicherheit gebracht wurden. Für ihren Einsatz erhielt sie staatliche Auszeichnungen, darunter die Medaille für Tapferkeit. Woronkowa betont im Interview, dass Mut, Disziplin und Teamgeist entscheidend seien – und dass sie ihre Entscheidung für eine militärische Laufbahn bis heute nicht bereut.
Das Video dazu gibt es hier auf unserer Webseite.
Durch die Sperrung von RT zielt die EU darauf ab, eine kritische, nicht prowestliche Informationsquelle zum Schweigen zu bringen. Und dies nicht nur hinsichtlich des Ukraine-Kriegs. Der Zugang zu unserer Website wurde erschwert, mehrere Soziale Medien haben unsere Accounts blockiert. Es liegt nun an uns allen, ob in Deutschland und der EU auch weiterhin ein Journalismus jenseits der Mainstream-Narrative betrieben werden kann. Wenn Euch unsere Artikel gefallen, teilt sie gern überall, wo Ihr aktiv seid. Das ist möglich, denn die EU hat weder unsere Arbeit noch das Lesen und Teilen unserer Artikel verboten. Anmerkung: Allerdings hat Österreich mit der Änderung des "Audiovisuellen Mediendienst-Gesetzes" am 13. April diesbezüglich eine Änderung eingeführt, die möglicherweise auch Privatpersonen betrifft. Deswegen bitten wir Euch bis zur Klärung des Sachverhalts, in Österreich unsere Beiträge vorerst nicht in den Sozialen Medien zu teilen.
Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.

