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Liveticker Ukraine-Krieg: Moskaus Vormarsch in Konstantinowka zwingt Kiew zur Evakuierung von Werken

Russland führt gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine Militäroperation in der Ukraine durch. Der Westen reagiert mit immer neuen Waffenlieferungen an die Ukraine und beispiellosen Sanktionen gegen Russland. Lesen Sie hier die neuesten Entwicklungen.
Liveticker Ukraine-Krieg: Moskaus Vormarsch in Konstantinowka zwingt Kiew zur Evakuierung von WerkenQuelle: Sputnik © JEWGENI BIJATOW
  • 14.06.2026 17:29 Uhr

    17:29 Uhr

    Kiew richtet Belohnungssystem für Drohnenpiloten für die Tötung russischer Soldaten ein

    In der Ukraine gibt es ein Belohnungssystem für Drohnenpiloten, bei dem Einheiten Punkte für das Ausschalten russischer Ziele erhalten. Wie die Zeitung The Washington Post berichtet, können die gesammelten Punkte gegen neue Ausrüstung eingetauscht werden. Nach Angaben der Zeitung wird das Programm mit dem Namen "Drohnenarmee" in Kiew als das weltweit erste System dieser Art positioniert. Punkte werden für das Ausschalten verschiedener Ziele vergeben, darunter Personal, Militärtechnik und Waffen. Die gesammelten Punkte können die Einheiten nutzen, um über eine spezielle digitale Plattform neue Drohnen zu bestellen. Wie in dem Artikel erwähnt wird, wird die Liste der Ziele, für deren Ausschaltung Punkte vergeben werden, regelmäßig erweitert. Dazu gehören Scharfschützen, mobile Luftabwehr-Einheiten, Drohnenoperatoren und kleine militärische Gruppen. Dabei wird die Ausschaltung von Drohnenoperatoren höher bewertet als die von einfachen Infanteristen. Die genauen Punktvergabe-Koeffizienten bleiben geheim, wie die Washington Post anmerkt. Zuvor war in ukrainischen sozialen Netzwerken die Vergabe von 12 Punkten für die Ausschaltung eines Soldaten erwähnt worden. Im Herbst wurde außerdem die Belohnung für die schwere Verwundung oder den Tod eines russischen Soldaten infolge eines Drohnenangriffs verdoppelt.

  • 16:48 Uhr

    Rumänien schickt wegen Drohnen zwei Kampfflugzeuge an die Grenze zur Ukraine

    Wie das rumänische Verteidigungsministerium mitteilt, hat Rumänien in der Nacht zum Sonntag wegen einer Gruppe von Drohnen zwei Eurofighter-Typhoon-Kampfflugzeuge an die Grenze zur Ukraine entsandt. In der Mitteilung des Ministeriums heißt es:

    "Zwei Eurofighter-Typhoon-Kampfflugzeuge der italienischen Luftwaffe vom Stützpunkt 57, die zum Einsatzverband der Luftpolizei gehören, starteten um 00.10 Uhr zur Überwachung der Luftsituation an der Grenze zur Ukraine, nachdem zwölf Kilometer östlich von Wylkow eine Gruppe von Luftzielen entdeckt worden war. Es gingen keine Meldungen über unbefugte Eindringlinge oder Zusammenstöße von Drohnen mit dem Boden ein."

  • 16:16 Uhr

    US-Biolabore in der Ukraine: Neue Enthüllungen aus Washington

    Die Direktorin des Nationalen US-Nachrichtendienstes, Tulsi Gabbard, hat nach eigenen Angaben neue Beweise für ein von US-Steuergeldern finanziertes Programm zum Aufbau von mehr als 120 Biolaboren in über 30 Ländern vorgelegt – darunter auch Labore in der Ukraine.

    Brisant ist dabei nicht nur die Zahl der Einrichtungen, sondern auch der Umstand, dass westliche Politiker entsprechende Vorwürfe jahrelang als Verschwörungstheorie und russische Propaganda abgetan hatten. Der ehemalige Geheimdienstanalyst Larry Johnson bewertet die Enthüllung als bemerkenswert und verweist insbesondere auf die hohe Konzentration solcher Labore in der Ukraine nahe Russland.

    Den Videobericht gibt es hier auf unserer Website zu sehen.

  • 15:40 Uhr

    Trümmerteile ukrainischer Drohnen schlagen auf ein Werk in dem Gebiet Tula ein

    Ein Industriebetrieb in Nowomoskowsk im Gebiet Tula wurde durch herabfallende Trümmerteile abgeschossener ukrainischer Drohnen beschädigt. Dies teilte Gouverneur Dmitri Miljajew mit. Auf seinem Telegram-Kanal schrieb er:

    "Im Zuge der Abwehr eines Luftangriffs fielen Teile abgeschossener ukrainischer Drohnen auf das Gelände eines Industrieunternehmens in Nowomoskowsk."

  • 15:09 Uhr

    Russische Luftabwehr zerstört innerhalb von 7 Stunden 110 ukrainische Drohnen

    Das russische Verteidigungsministerium meldet weitere Versuche der ukrainischen Streitkräfte, Objekte in Russland mit unbemannten Luftfahrzeugen anzugreifen. Demnach habe die russische Luftabwehr am Sonntag im Zeitraum von 6 bis 13 Uhr MESZ 110 gegnerische Drohnen abgefangen. Die unbemannten Luftfahrzeuge seien demnach über den Gebieten Belgorod, Brjansk, Wladimir, Kaluga, Kostroma, Kursk, Orjol, Rjasan, Smolensk, Tambow, Tula und Jaroslawl, dem Großraum Moskau, der Teilrepublik Krim, der Region Krasnodar und über dem Schwarzen Meer zerstört worden. Weitere Einzelheiten teilt das Ministerium nicht mit.

  • 14:37 Uhr

    13 Zivilisten durch ukrainische Angriffe auf Gebiet Cherson verletzt

    Gouverneur Wladimir Saldo wirft der Ukraine weitere Terrorangriffe gegen die Bevölkerung des von Russland kontrollierten Teils des Gebiets Cherson vor. Auf der Plattform Telegram meldet der Politiker 13 verletzte Zivilisten allein in den letzten 24 Stunden. Die Zahl der Opfer listet Saldo wie folgt auf:

    • Tschaplinka – 5,
    • Ljubimowka – 3,
    • Autostraße Welikije Kopani – Nowaja Majatschka – 2,
    • Briljowka – 1,
    • Golaja Pristan – 1,
    • Tschulakowka – 1.

    Außerdem berichtet der Gouverneur über einen Schlag gegen ein Krankenhaus in der Ortschaft Gornostajewka. Infolge der Terrorattacke seien ein Lagerhaus und zwei Krankenwagen beschädigt worden. Darüber hinaus seien Wohnhäuser in den Ortschaften Ljubimowka, Nowaja Majatschka und Nowonikolajewka sowie das Rathaus und ein leer stehendes Kindergartengebäude in der Ortschaft Golaja Pristan beschädigt worden.

  • 14:08 Uhr

    Britische Armee stoppt "Schattenflotte"-Tanker

    Das britische Militär hat nach Angaben von Premierminister Keir Starmer einen Öltanker der sogenannten russischen Schattenflotte gestoppt, der den Ärmelkanal passieren wollte. Er habe die Streitkräfte am frühen Morgen angewiesen, das Schiff abzufangen, teilt der Regierungschef auf der Plattform X mit. Der erfolgreiche Einsatz versetze Russland einen weiteren Schlag.

    Nach Angaben des britischen Verteidigungsministeriums handelt es sich bei dem Schiff um den knapp 244 Meter langen Öltanker "Smyrtos", der laut der Website Marinetraffic.com unter Kameruns Flagge fährt und von einem russischen Hafen kommt.

    Kräfte der Marine und speziell ausgebildete Beamte der nationalen Kriminalpolizei hätten das Schiff geentert, heißt es in einer Mitteilung des britischen Ministeriums. Die Militäroperation habe sechs Stunden gedauert.

    "Das Schiff wird nun vor der Südküste festgehalten und überwacht, während die Ermittlungen andauern."

    Die Operation sei in enger Abstimmung mit Frankreich durchgeführt worden. Nun werde das Schiff auf Umwelt- und Sicherheitsmängel überprüft. In der Mitteilung wird Verteidigungsminister Dan Jarvis mit den Worten zitiert:

    "Russland finanziert seinen Konflikt in der Ukraine mit seiner Schattenflotte, und unser Abfangen ist ein Schlag gegen Putins illegalen Krieg."

  • 13:39 Uhr

    Wir werden leben: Über Trauma, Amputation und neue Hoffnung

    Der Dokumentarfilm "Wir werden leben" befasst sich eingehend mit den Herausforderungen posttraumatischer Belastungen und den langfristigen Folgen des Krieges. Er erzählt drei eindringliche und inspirierende Geschichten: die eines Milizkämpfers, eines mobilisierten Soldaten und die eines Zivilisten. Alle drei haben schwere Verletzungen und Amputationen erlitten, überlebt und bauen sich nun ein neues Leben auf.

    Den Dokumentarfilm gibt es hier auf unserer Website zu sehen.

  • 13:10 Uhr

    Frontbericht: Moskaus Vormarsch in Konstantinowka zwingt Kiew zur Evakuierung von Werken

    Das russische Verteidigungsministerium berichtet über den weiteren Verlauf der militärischen Sonderoperation in der Ukraine binnen der vergangenen 24 Stunden. Wie die Militärbehörde am Sonntag auf der Plattform MAX schreibt, habe der Truppenverband Nord seine taktische Position verbessert und dabei ukrainische Einheiten im Raum der Ortschaften Malaja Rybiza, Slawgorod, Luschki, Pawlowka, Bruski und Radkowka im Gebiet Sumy sowie Bely Kolodes, Isbizkoje, Mitrofanowka, Ternowaja und Bugajewka im Gebiet Charkow getroffen. Der Gegner habe bis zu 210 Soldaten verloren. Drei Transportpanzer, ein gepanzertes Gefechtsfahrzeug, zehn Autos und ein Geschütz seien außer Gefecht gesetzt worden.

    Der Truppenverband West habe ebenfalls günstigere Positionen bezogen, indem er Personal und Technik des Gegners nahe den Ortschaften Gluschtschenkowo und Nowy Mir im Gebiet Charkow sowie Rubzy, Jazkowka, Losowoje, Woltschi Jar und Karpowka in der Donezker Volksrepublik (DVR) getroffen habe. Die russische Armee nähre sich inzwischen dem nordwestlichen Rand der Stadt Krasny Liman und kontrolliere schon vier Bezirke und habe allein in den vergangenen 24 Stunden 37 Gebäude befreit. In den befreiten Stadtvierteln würden gegnerische Kämpfer eliminiert. Das ukrainische Militär habe in Krasny Liman mehr als 55 Soldaten verloren. Insgesamt seien am jeweiligen Truppenabschnitt mehr als 210 ukrainische Armeeangehörige getötet oder verletzt worden. Das russische Militär habe darüber hinaus fünf gepanzerte Gefechtsfahrzeuge, 25 Autos und ein Geschütz zerstört.

    Auch der Truppenverband Süd habe seine Position an der vordersten Linie verbessert und dabei ukrainische Einheiten nahe den Ortschaften Druschkowka, Nikolajewka, Alexejewka-Druschkowka, Slawjansk und Kramatorsk in der DVR getroffen. Die russische Armee setze ihren Vormarsch in der Stadt Konstantinowka fort. In den vergangenen 24 Stunden seien dort 117 Gebäude befreit worden. Der Gegner habe bei den Kämpfen bis zu 90 Kämpfer verloren. Die gesamten Verluste der ukrainischen Streitkräfte am jeweiligen Frontabschnitt werden auf bis zu 150 Kämpfer beziffert. Der Gegner habe zudem drei gepanzerte Gefechtsfahrzeuge, 25 Autos und sechs Geschütze verloren. Im Frontbericht heißt es wörtlich:

    "Die erfolgreichen Kampfhandlungen und der Vormarsch der Einheiten der Truppengruppierung Süd in der Ortschaft Konstantinowka in der Volksrepublik Donezk haben das Kiewer Regime inzwischen dazu veranlasst, mit der Evakuierung der wichtigsten Werke und Organisationen sowie deren Personals aus den Ortschaften Kramatorsk und Druschkowka in die Westukraine zu beginnen."

    Der Truppenverband Mitte habe ebenfalls seine Position an der vordersten Linie verbessert, indem er Personal und Technik des Gegners im Raum der Ortschaften Lenina, Dobropolje, Annowka, Sergejewka, Swetloje, Raiskoje, Kutusowka, Schewtschenko und Krasnojarskoje in der DVR und Nowopawlowka im Gebiet Dnjepropetrowsk getroffen habe. Der Gegner habe mehr als 280 Armeeangehörige verloren. Ein Transportpanzer, zwei gepanzerte Gefechtsfahrzeuge, fünf Autos und ein Geschütz seien zerstört worden.

    Der Truppenverband Ost setze seinen Vormarsch fort und habe zuletzt ukrainische Einheiten in der Nähe der Ortschaften Nowossjolowka, Tscherwonaja Kriniza und Tersjanka im Gebiet Saporoschje sowie Iwanowka, Bondarewo, Malomichailowka, Dibrowa, Prossjanaja und Wassilkowka im Gebiet Dnjepropetrowsk getroffen. Die russische Militärbehörde schätzt die gegnerischen Personalverluste auf bis zu 460 Kämpfer. Fünf gepanzerte Gefechtsfahrzeuge, sieben Autos und zwei Haubitzen seien außer Gefecht gesetzt worden.

    Der Truppenverband Dnjepr habe ukrainische Einheiten nahe den Ortschaften Orechow, Nowoandrejewka und Dimitrowo im Gebiet Saporoschje getroffen. Dabei seien bis zu 40 ukrainische Soldaten getötet oder verletzt worden. Das russische Militär habe darüber hinaus ein gepanzertes Gefechtsfahrzeug, 13 Autos, eine Haubitze und zwei Anlagen der elektronischen Kampfführung zerstört.

    Ferner meldet das Ministerium in Moskau erfolgreiche Luft-, Drohnen-, Raketen- und Artillerieangriffe auf Drohnenbasen, Energie- und Verkehrsinfrastrukturen, die der Gegner zu militärischen Zwecken nutze und 150 Standorte mit ukrainischen Soldaten und ausländischen Söldnern. Dagegen habe die russische Luftabwehr in den vergangenen 24 Stunden 14 Lenkbomben und 483 Drohnen abgefangen.

    Nach russischen Angaben habe die Ukraine seit dem Beginn der Sonderoperation am 24. Februar 2022 insgesamt 671 Flugzeuge, 284 Hubschrauber, 162.201 Drohnen, 662 Flugabwehrraketenkomplexe, 29.769 Kampfpanzer und andere Panzerfahrzeuge, 1.736 Mehrfachraketenwerfer sowie 35.350 Geschütze und Mörser verloren.

  • 12:34 Uhr

    Schäden durch ukrainische Artillerie- und Drohnenangriffe auf Grenzgebiet Kursk

    Die ukrainischen Streitkräfte setzen ihre Attacken auf das russische Grenzgebiet Kursk fort. Gouverneur Alexander Chinschtein berichtet in der täglichen Statistik auf Telegram über zahlreiche Artillerie- und Drohnenangriffe auf die Region. Wie der Politiker mitteilt, seien im Zeitraum von 8 Uhr MESZ am 13. Juni bis 8 Uhr MESZ am 14. Juni 168 ukrainische Drohnen abgeschossen worden. Außerdem habe die gegnerische Artillerie in dieser Zeit 95-mal grenznahe evakuierte Ortschaften unter Beschuss genommen. Es habe darüber hinaus 20 Angriffe gegeben, bei denen unbemannte Luftfahrzeuge Sprengsätze auf Objekte im Gebiet Kursk abgelassen hätten.

    Chinschtein meldet keine Opfer unter der Zivilbevölkerung. Der Politiker berichtet aber über Schäden in den Siedlungen Nischni Mordok und Belaja. Dort seien zwei Privathaushalte und ein Auto beschädigt worden.

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Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.