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Liveticker Ukraine-Krieg – Lawrow: EU und Kiew verhindern US-Pläne zur Ukraine-Regelung

Russland führt gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine Militäroperation in der Ukraine durch. Der Westen reagiert mit immer neuen Waffenlieferungen an die Ukraine und beispiellosen Sanktionen gegen Russland. Lesen Sie hier die neuesten Entwicklungen.
Liveticker Ukraine-Krieg – Lawrow: EU und Kiew verhindern US-Pläne zur Ukraine-RegelungQuelle: TASS © Waleri Scharifullin
  • 18.05.2026 20:24 Uhr

    20:24 Uhr

    Politico nennt EU-Kandidaten für Russland-Verhandlungen – Merkel dabei

    Nachdem Wladimir Putin eine solche Möglichkeit erwähnt hat, steht die EU laut diplomatischen Quellen unter Druck, einen Sonderbeauftragten für Friedensverhandlungen mit Russland zu ernennen. Als mögliche Kandidaten werden dabei sogar Politiker von außerhalb Europas gehandelt, berichtet das Magazin Politico.

    Mehr dazu lesen Sie hier auf unserer Webseite.

  • 20:02 Uhr

    Rosatom-Chef: Lage um AKW Saporoschje einem Kipppunkt nah

    Die Lage um das Atomkraftwerk Saporoschje wird immer schlimmer und nähert sich einem Kipppunkt. Dies erklärte Alexei Lichatschow, der Chef des russischen Energieunternehmens "Rosatom", im Gespräch mit Journalisten.

    Europäische Staats- und Regierungschefs sollten dringend zur Deeskalation beitragen. Dieses Spiel mit dem Feuer stelle eine Gefahr vor allem für die osteuropäischen Länder dar. 

    Lichatschow erinnerte daran, dass schätzungsweise rund 2.600 Tonnen Kernbrennstoff, frischer und verbrauchter, am AKW-Gelände aufbewahrt würden. Bei einem gezielten Angriff, insbesondere auf die Brennstoffbehälter, entstünden Risiken auf regionaler Ebene. 

    Außerdem habe sich die Lage durch Angriffe auf die soziale Infrastruktur der AKW-Stadt Energodar verschärft, fügte der Rosatom-Chef hinzu.

  • 19:44 Uhr

    Fidan: Ukraine-Konflikt verursacht schweren Schaden für Europa

    Der seit inzwischen fünf Jahren andauernde Konflikt in der Ukraine fügt Europa schweren Schaden zu. Dies erklärte der türkische Außenminister Hakan Fidan auf einer Pressekonferenz in Berlin:

    "Der Konflikt, der sich im Herzen Europas abspielt und bereits im fünften Jahr andauert, verursacht der Region und ganz Europa schweren Schaden. Kurzfristige Waffenruhen in der Ukraine zeigen, dass die Grundlage für einen dauerhaften Waffenstillstand gelegt werden kann. Die Türkei wird ihre Vermittlungsbemühungen fortsetzen."

  • 19:35 Uhr

    Gebiet Cherson meldet Brand von zwei Gastankwagen nach ukrainischer Drohnenattacke

    Im Gebiet Cherson sind nach einem Drohnenangriff der ukrainischen Streitkräfte zwei Tanklastwagen für Flüssiggas in Brand geraten. Dies meldet der Pressesprecher des Gouverneurs, Wladimir Wassilenko, gegenüber der Nachrichtenagentur RIA Nowosti.

    Nach seinen Angaben wurde ein Mann des Jahrgangs 1972 verletzt. Er habe Verbrennungen ersten und zweiten Grades an Rücken und Unterarmen erlitten. Vor Ort sei medizinische Hilfe geleistet worden, eine Hospitalisierung habe der Verletzte abgelehnt.

  • 19:19 Uhr

    Russische Regionen melden weitere Opfer ukrainischer Angriffe

    Den Angaben der Behörden zufolge haben die ukrainischen Streitkräfte in mehreren von Russland kontrollierten Gebieten Angriffe mit Drohnen und Artillerie durchgeführt. Dabei gab es Tote und Verletzte unter der Zivilbevölkerung.

    Besonders schwerwiegend war ein Angriff in der Lugansker Volksrepublik. Auf der Strecke Lissitschansk–Sewerodonezk wurde dort ein Linien-Kleinbus von einer Drohne getroffen. Dabei kam ein minderjähriges Mädchen ums Leben, drei weitere Menschen wurden verletzt. Das Mädchen hätte in zehn Tagen seinen 18. Geburtstag gefeiert, teilte der Chef der Lugansker Volksrepublik, Leonid Pasetschnik, auf Telegram mit.

    Auch aus dem Gebiet Kursk wurden neue Verletzte gemeldet. Nach Angaben des Gouverneurs Alexander Chinschtein suchte eine 48-jährige Frau nach einem Drohnenangriff auf einen Laden medizinische Hilfe. Sie habe eine akute Lärmtraumatisierung sowie Kopfschmerzen erlitten. Die Behandlung erfolge ambulant, Lebensgefahr bestehe nicht.

    Im Gebiet Saporoschje kam es ebenfalls zu Angriffen mit Drohnen und Artillerie auf den Kamensko-Dnjeprowski-Bezirk. Gouverneur Jewgeni Balizki berichtete von mindestens fünf Explosionen. Dabei wurde ein Zivilist durch Splitter verletzt und ein Wohnhaus erheblich beschädigt.

  • 18:46 Uhr

    EU-Kredit für die Ukraine: Weitere Dokumente vor erster Tranche notwendig

    Die Europäische Union und die Ukraine müssen noch drei Abkommen schließen, bevor Kiew die erste Tranche im Rahmen des Kredits von 90 Milliarden Euro erhalten kann. Dies erklärt Sprecher Balazs Ujvari auf einer Pressekonferenz.

    Ihm zufolge erzielten Brüssel und Kiew die größten Fortschritte bei der Absichtserklärung über makrofinanzielle Unterstützung. Das Dokument sei noch nicht finalisiert.

  • 18:23 Uhr

    Peskow über mögliche EU-Verhandlungsführer: "Wäre nicht im besten Interesse von Kallas"

    Am Sonntag hat der russische Journalist Pawel Sarubin mit dem Sprecher des Präsidenten Russlands, Dmitri Peskow, gesprochen. Zu den Themen gehörten Russlands nukleare Abschreckung sowie mögliche Kandidaten für eine erste diplomatische Annäherung der EU an Russland im Rahmen von zukünftigen Verhandlungen zum Ukraine-Krieg.

    "Die nukleare Abschreckung ist ein integraler Bestandteil und ein Eckpfeiler unserer gesamten nationalen Sicherheit", konstatierte Peskow, als Sarubin ihn über das vermeintliche Fehlen russischer roter Linien ausfragte.

    Der EU riet der Präsidentensprecher praktisch ab, Kaja Kallas als Verhandlungsführerin zu bestätigen, erklärte aber, dass "es jeder sein könne, der noch nicht die Gelegenheit hatte, allzu viele schlechte Dinge zu sagen", was im Fall Kallas nicht mehr erfüllt sei. Dass es endlich "lebhafte Diskussionen zu diesem Thema [in der EU] gibt, ist eine sehr positive Entwicklung", meinte Peskow dennoch und schloss damit ab, dass "Russland dafür [den Auftakt von Verhandlungen mit der EU] bereit sein wird".

    Ein Video dazu gibt es hier auf unserer Webseite.

  • 17:48 Uhr

    Lawrow: EU und Kiew verhindern US-Pläne zur Ukraine-Regelung

    Laut Russland wollen die "EU-Radikalen und das neonazistische Kiewer Regime" unter Präsident Wladimir Selenskij keine Umsetzung der von den USA vorgeschlagenen Ukraine-Regelung zulassen. Dies erklärte der russische Außenminister Sergei Lawrow auf einer Pressekonferenz nach Gesprächen mit seinem Amtskollegen aus Äquatorialguinea, Simeón Oyono Esono Angué:

    "Dass bald ein halbes Jahr seit dem Gipfel in Anchorage vergeht, gibt Anlass zu Überlegungen. Vor allem, weil sich herausstellt, dass diese europäischen Radikalen, Neoliberalen und Neonazis zusammen mit dem Selenskij-Regime in der Lage sind, die Umsetzung jener Regelungspläne zu verhindern, die von den Vereinigten Staaten formuliert werden."

  • 17:34 Uhr

    Russische Luftabwehr schießt 91 ukrainische Drohnen ab

    Die russische Flugabwehr hat innerhalb von neun Stunden 91 ukrainische Drohnen über mehreren Regionen des Landes abgefangen und zerstört. Dies teilt das russische Verteidigungsministerium mit:

    "Am 18. Mai wurden zwischen 07:00 Uhr und 16:00 Uhr Moskauer Zeit 91 ukrainische Drohnen durch die diensthabende Luftabwehr über den Gebieten Belgorod, Woronesch, Kaluga, Kursk, Lipezk, Nischni Nowgorod, Rostow, Tula, dem Moskauer Umland sowie der Region Krasnodar abgefangen und zerstört."

  • 17:07 Uhr

    Sewastopol meldet Schäden nach Abwehr von 64 ukrainischen Drohnen

    Nach einem massiven Angriff der ukrainischen Streitkräfte in der Nacht zum 17. Mai haben die Einsatzkräfte in Sewastopol Schäden an 66 privaten und Mehrfamilienhäusern sowie an 34 Fahrzeugen registriert. Insgesamt seien 64 Drohnen neutralisiert worden. Es habe keine Toten oder Verletzten gegeben. Dies teilte der Leiter der Abteilung für öffentliche Sicherheit, Alexei Krasnokutski, während einer Regierungssitzung mit.

    Laut Krasnokutski entstanden durch herabfallende Drohnentrümmer zudem zwei Brände, die rasch gelöscht werden konnten. Beschädigt wurden außerdem ein Sport- und Gesundheitszentrum in einem zu Sewastopol gehörenden Dorf sowie zwei Objekte der Stromversorgung.

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Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.