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Liveticker Ukraine-Krieg: Kreml nennt Termin für zweites Ukraine-Treffen in Abu Dhabi

Russland führt gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine Militäroperation in der Ukraine durch. Der Westen reagiert mit immer neuen Waffenlieferungen an die Ukraine und beispiellosen Sanktionen gegen Russland. Lesen Sie hier die neuesten Entwicklungen.
Liveticker Ukraine-Krieg: Kreml nennt Termin für zweites Ukraine-Treffen in Abu DhabiQuelle: Sputnik © Kirill Sykow
  • 2.02.2026 15:29 Uhr

    15:29 Uhr

    TASS: Kiews Verluste bei Kämpfen um Pridoroschnoje im Gebiet Saporoschje betragen einen Zug Soldaten

    Soldaten des russischen Truppenverbandes Ost haben bei der Befreiung der Ortschaft Pridoroschnoje im Gebiet Saporoschje bis zu einem Zug des Gegners eliminiert, berichtet TASS mit Verweis auf Quellen in russischen Sicherheitsdiensten.

    Im Ergebnis der Kampfhandlungen erlangte das russische Militär einen Verteidigungsraum mit einer Fläche von mehr als 3 Quadratkilometern. Zudem verloren Kiews Truppen vier Kraftfahrzeuge, mehr als fünf "Baba-Jaga"-Drohnen und zwei unbemannte Bodenroboter.

    Das russische Verteidigungsministerium meldete die Befreiung von Pridoroschnoje im Frontbericht vom Montag.

  • 14:55 Uhr

    Lawrow: Russland und die USA vertreten eigene Interessen – die Europäer die der Ukraine

    Russlands Außenminister Sergei Lawrow weist in einem Interview über die Beziehungen zwischen den USA, Europa und Russland die Verantwortung für die Abhängigkeit Europas von den Vereinigten Staaten entschieden zurück.

    Europa habe sich selbst in diese Lage gebracht, indem es den Kontakt zu Russland abgebrochen und eigene Interessen zugunsten der Unterstützung der Ukraine aufgegeben habe.

    Ein Video dazu gibt es hier auf unserer Webseite.

  • 14:34 Uhr

    Luftabwehr schießt weitere ukrainische Drohnen ab

    Nach Angaben des Verteidigungsministeriums in Moskau hat die russische Flugabwehr weitere ukrainische Drohnen über den russischen Gebieten zerstört.

    "Zwischen 11:00 Uhr und 15:00 Uhr Moskauer Zeit wurden fünfzehn ukrainische Starrflüglerdrohnen von den diensthabenden Luftabwehrkräften zerstört: zwölf Drohnen über dem Gebiet Belgorod, zwei Drohnen über dem Gebiet Kursk und eine Drohne über dem Gebiet Brjansk."

  • 14:15 Uhr

    Gebiet Kursk: Zwölf Geschosse aus Ukraine binnen 24 Stunden abgefeuert

    Nach Angaben von Alexander Chinstein, dem Gouverneur des Grenzgebiets Kursk, seien im Laufe des Tages zwölf Geschosse auf die Region abgefeuert worden.

    "In der Zeitspanne von 9:00 Uhr am 1. Februar bis 7:00 Uhr am 2. Februar wurden insgesamt acht Drohnen von unterschiedlichen Typen abgeschossen. Sieben Mal haben die Drohnen unser Gebiet durch den Abwurf von Sprengsätzen angegriffen."

    Chinstein meldet keine Opfer unter der Zivilbevölkerung. Bei den Drohnenangriffen wurde ein Privathaus beschädigt.

  • 13:53 Uhr

    Medwedew: Ukraine als Staat wird "in irgendeiner Form" fortbestehen

    Nach dem Ende des Kiewer Regimes wird die Ukraine "in irgendeiner Form" fortbestehen. Diese Meinung bringt Dmitri Medwedew, der stellvertretende Leiter des russischen Sicherheitsrates, im Interview für die Nachrichtenagenturen TASS, Reuters und den Telegramkanal Wargonzo zum Ausdruck. Medwedew erklärt:

    "Es bedeutet nicht, dass der Staat selbst verschwindet. Er wird in irgendeiner Form fortbestehen. In welcher Form, ich wiederhole, weiß ich nicht."

    Solange das gegenüber Russland feindliche Regime bestehe, würde es keine Ruhe geben, fügt Medwedew hinzu.

  • 13:34 Uhr

    Experte: Kiew verliert im Januar 15.000 Soldaten

    Infolge des Vormarsches der russischen Truppenverbände Nord, Süd und West habe Kiew nach Angaben des Militärexperten Andrei Marotschko im vergangenen Monat 15.000 Tote und Verletzte verzeichnet, darunter auch ausländische Söldner.

    Gegenüber TASS teilte Marotschko mit, dass die größte Anzahl der ukrainischen Soldaten im Verantwortungsbereich der Einheiten des Verbandes West außer Gefecht gesetzt worden sei, insgesamt 5.370 Kämpfer. Beim Vorrücken des Truppenverbandes Süd habe die Ukraine über 1.020 Soldaten verloren, während der Verband Nord 4.690 ukrainische Kämpfer eliminiert habe.

    Zudem seien neun Panzer, 159 Feldartilleriegeschütze, 62 Stationen für elektronische Kampfführung und Artillerieabwehr, 258 Lager für Munition, Brennstoff und Material sowie fast 1.500 verschiedene gepanzerte Kampffahrzeuge außer Gefecht gesetzt worden.

  • 13:09 Uhr

    Frontbericht des russischen Verteidigungsministeriums

    Laut dem täglichen Bericht des russischen Verteidigungsministeriums zur Lage im Ukraine-Konflikt haben Kiews Truppen bis zu 1.355 Soldaten an einem Tag in der Zone der Kampfhandlungen verloren. Die russischen Streitkräfte zerstörten zudem folgende Waffen und Ausrüstung des Gegners:

    • einen Panzer,
    • sieben gepanzerte Kampffahrzeuge,
    • 65 Kraftfahrzeuge,
    • fünf Artilleriegeschütze,
    • eine Anlage der Elektronischen Kampfführung,
    • ein Kampffahrzeug des Grad-Mehrfachraketenwerfers,
    • drei Abschussvorrichtungen der HIMARS-Mehrfachraketenwerfer,
    • drei Startanlagen der S-300-Flugabwehrraketensysteme,
    • vier Munitionslager und acht Ausrüstungslager.

    Einheiten der russischen Luftstreitkräfte, Raketen- und Artillerietruppen sowie Drohnenbediener trafen Objekte der Transportinfrastruktur, die vom ukrainischen Militär betrieben werden, Munitionsdepots, Lager mit unbemannten Flugzeugen, Kommandostellen und Stationierungsorte ukrainischer Soldaten und ausländischer Söldner in 147 Kreisen. Die Flugabwehr schoss vier Flugbomben, fünf HIMARS-Raketen und 202 unbemannte Flugzeuge ab.

  • 12:54 Uhr

    Peskow: Russland besteht auf Putin-Selenskij-Treffen in Moskau

    Russland vertritt die Position, dass Wladimir Selenskij nach Moskau kommen muss, wenn er Verhandlungen mit Wladimir Putin wünscht, erklärt Kremlsprecher Dmitri Peskow gegenüber Journalisten. Auf die Frage, ob ein Treffen der Präsidenten auf neutralem Boden möglich wäre, antwortet Peskow:

    "Selenskij schlägt Kontakte vor. Putin sagte, dass sie in Moskau möglich sind. Das ist unsere Position, dabei bleibt es. Sie ist ziemlich konsequent."

  • 12:29 Uhr

    Russische Armee befreit Pridoroschnoje im Gebiet Saporoschje

    Die russischen Streitkräfte haben Pridoroschnoje im Gebiet Saporoschje eingenommen. Nach Angaben des Verteidigungsministeriums in Moskau wurde die Befreiung der Ortschaft durch den Einsatz des Truppenverbandes Ost möglich.

  • 12:06 Uhr

    Ukrainischer Gefangener: Verbot von Kommando, russische Soldaten gefangen zu nehmen

    Das Kommando der ukrainischen Streitkräfte habe verboten, russische Soldaten gefangen zu nehmen. Wie der gefangene ukrainische Geheimdienstmitarbeiter und SBU-Agent Sergei Michailow in einem Gespräch mit TASS berichtete, versuchten ukrainische Kämpfer, russische Soldaten zu verhören und dann zu töten.

    "Soweit ich weiß, besteht die Position des ukrainischen Kommandos darin, russische Soldaten nicht gefangen zu nehmen. Viele Einheiten haben die Aufgabe, sie nicht gefangen zu nehmen, sondern zu verhören und zu töten."

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Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.