Liveticker Ukraine-Krieg: Russische Armee erweitert Kontrollzone nahe Krasny Liman in der DVR

3.04.2026 19:28 Uhr
19:28 Uhr
Ukrainerin im Mutterschaftsurlaub als Wehrpflichtige erfasst
Eine Frau im Mutterschaftsurlaub mit einem acht Monate alten Baby wurde in der Ukraine für den Wehrdienst erfasst. Ihre Meldekarte ist im entsprechenden Register eingetragen. Dies berichtet die russischsprachige RT-Redaktion.
Laut der Ukrainerin selbst sei sie bei einem Rekrutierungsamt in Rowno in der Westukraine als Soldatin mit der Fachrichtung "Rettungssanitäterin" angemeldet worden, obwohl sie Managerin von Beruf sei. Außerdem sei sie zuvor noch nie in der Gegend gewesen. Wie es heißt, reagierten die ukrainischen Behörden nicht auf die Beschwerden der Frau.
Kürzlich sei eine Kiewerin auf die Fahndungsliste des Rekrutierungsamtes gesetzt worden, berichtet RT weiter. Sie versuche nun seit mehreren Monaten zu beweisen, dass sie zu Unrecht in das Register der Wehrpflichtigen aufgenommen worden sei. Die Frau besitze keine medizinische oder pharmazeutische Ausbildung und habe das Rekrutierungsamt nicht besucht.
Ein weiterer Vorfall ereignete sich in Charkow. Dort sei ein Mädchen wegen überhöhter Geschwindigkeit von einem Streifenwagen angehalten worden. Bei der Dokumentenprüfung habe sich herausgestellt, dass die Rekrutierungsbeamten nach ihr fahndeten.
In der Ukraine wird derzeit immer mehr über eine mögliche Mobilmachung von Frauen diskutiert. Der Rada-Abgeordnete Alexander Fedienko behauptete jüngst, eine Zwangsmobilisierung sei gesetzlich unmöglich und werde nicht in Betracht gezogen.
18:38 Uhr
Peskow: Abzug ukrainischer Truppen aus Donbass würde zur Lösung des Konflikts beitragen
Der Abzug der ukrainischen Streitkräfte aus dem Donbass würde den Übergang zu einer politischen und diplomatischen Beilegung des Konflikts erleichtern, erklärte der Kremlsprecher Dmitri Peskow am Freitag gegenüber Reportern.
"Dies würde den Übergang zum Prozess der Konfliktlösung mit politischen und diplomatischen Mitteln tatsächlich erleichtern. Dafür muss Selenskij die politische Verantwortung übernehmen und die entsprechende Entscheidung treffen."
18:08 Uhr
Ukrainische Armee setzt Drohnenterror gegen russische Gebiete fort
In der Zeitspanne von 8 Uhr bis 16 Uhr Moskauer Zeit hat Russlands Luftverteidigung insgesamt 28 ukrainische unbemannte Fluggeräte über den Gebieten Belgorod, Brjansk, Kaluga, Kursk, Nischni Nowgorod und Moskau zerstört.
Wie das Verteidigungsministerium in Moskau bekannt gibt, setzte das ukrainische Militär bei den Angriffen am Freitag Starrflüglerdrohnen ein.
17:34 Uhr
Lawrow: Beseitigung der Ursachen der Ukraine-Krise ist für Moskau von grundlegender Bedeutung
Die Beseitigung der Ursachen des Konfliktes in der Ukraine sei für Russland von grundlegender Bedeutung, erklärte der russische Außenminister Sergei Lawrow.
"Wir haben ausführlich über die grundsätzlichen Ansätze Russlands und die Entwicklung der Lage in der Ukraine-Krise berichtet, einschließlich der Situation an der Front und der Bemühungen um eine Beilegung dieses Konflikts durch die Beseitigung seiner Ursachen. Das ist eine Frage von grundlegender Bedeutung."
16:56 Uhr
Todesopfer im Gebiet Kursk nach ukrainischem Drohnenangriff
Das ukrainische Militär hat am Freitagnachmittag (Ortszeit) das Dorf Karysch mit einem unbemannten Fluggerät angegriffen. "Zu unserem großen Bedauern wurde ein 61-jähriger Einheimischer getötet", gibt der Gouverneur des Gebiets Kursk Alexander Chinstein bekannt.
"Aufrichtiges Beileid an die Familie und Verwandte", schreibt der Beamte in einem sozialen Netzwerk. "Jeder derartige Verlust ist ein großer Schmerz für uns alle."
16:27 Uhr
Russischer Kommandeur: Ukrainische Soldaten im Frontabschnitt Saporoschje demotiviert

Symbolbild: Ukrainische SoldatenUheberrechtlich geschützt Die Stoßtrupps des russischen Truppenverbands Dnjepr an der Front bei Saporoschje melden eine niedrige Moral unter den ukrainischen Streitkräften. In der direkten Konfrontation ergeben sich die Kämpfer der ukrainischen Armee entweder sofort oder sie fliehen. Dies berichtet ein russischer Kommandeur mit dem Rufnamen Stiefel im Gespräch mit der Nachrichtenagentur TASS.
"In der Regel verlassen sie ihre Positionen und überlassen uns alles", so der russische Offizier.
Zugleich stellt er fest, die gegnerischen Einheiten versuchten, den Vormarsch der russischen Truppen mithilfe von Drohnen zu verlangsamen.
Und weiter:
"Wir arbeiten effektiv und schießen sie erfolgreich ab. Wir verfügen über Spezialmunition in Form eines Netzes. Sie deckt ein großes Gebiet ab, was unsere Arbeit erleichtert. Wir schießen die Drohnen regelmäßig ab."
15:51 Uhr
Selenskij: Kiew will US-Raketenabwehrsysteme vom Typ THAAD erhalten
Die Ukraine hofft darauf, US-amerikanische THAAD-Raketenabwehrsysteme, die bereits von Ländern des Nahen Ostens eingesetzt werden, zu erhalten. Das erklärte Wladimir Selenskij gegenüber Reportern.
"Wir wollen auf ballistische Abwehrsysteme zurückgreifen, die diese Länder besitzen, aber wir nicht. Wir sprechen insbesondere von THAAD-Systemen und anderen. Auch in Europa gibt es keine solchen Systeme. Es ist dringend notwendig, dass sie in der Ukraine eingesetzt werden."
15:20 Uhr
Verletzte im Grenzgebiet Belgorod durch Angriffe aus der Ukraine
Die ukrainischen Einheiten haben am Freitagnachmittag (Ortszeit) drei Ortschaften im Gebiet Belgorod mit Drohnen angegriffen. Wie der Gouverneur Wjatscheslaw Gladkow bekanntgibt, wurden dabei drei Zivilisten verletzt.
Außerdem erlitt im Dorf Kasinka ein Soldat der Drohnenabwehr Splitterwunden sowie ein Barotrauma. Alle Betroffenen seien laut dem Beamten mittlerweile medizinisch versorgt worden.
Wie es heißt, entstanden bei den Drohnenattacken Schäden an einem zivilen Fahrzeug und einem Betrieb.
14:54 Uhr
Frontbericht des russischen Verteidigungsministeriums
In seinem Bericht vom heutigen Freitag gibt Russlands Verteidigungsministerium die Geländegewinne der russischen Streitkräfte und die Verluste des ukrainischen Militärs im Zeitraum zwischen 28. März und 3. April bekannt.
Wie es heißt, haben die russischen Truppenverbände Nord, West, Süd, Mitte, Ost und Dnjepr den ukrainischen Truppen entlang der gesamten Frontlinie Feuerschaden zugefügt. Die Einheiten des Truppenverbands West haben die Befreiung der Volksrepublik Lugansk abgeschlossen.
Im Laufe der Woche wurden an allen Frontabschnitten rund 8.840 ukrainische Soldaten getötet oder verwundet.
Darüber hinaus wurden zerstört oder getroffen:
- 661 Fahrzeuge
- sechs Panzer
- 103 gepanzerte Kampffahrzeuge
- 51 Artilleriegeschütze
- 28 Anlagen der elektronischen Kampfführung
- zwei Artillerieaufklärungsradare
- 137 Munitionslager
Russlands Streitkräfte führten sieben kombinierte Angriffe auf militärische Ziele in der Ukraine durch. Dabei kamen die operativ-taktische Luftflotte, Kampfdrohnen, Raketen und Artillerie zum Einsatz.
Entlang der Front zerstörte die Luftverteidigung 2.354 ukrainische Starrflüglerdrohnen, 57 Lenkbomben, drei Raketen aus einem HIMARS-Mehrfachraketenwerfer, vier Flamingo-Marschflugkörper und drei Lenkbomben vom Typ Neptun.
14:32 Uhr
Von Kiew organisierter Terroranschlag auf Beamten der Strafverfolgungsbehörde vereitelt
Russlands Inlandsgeheimdienst FSB hat einen Terroranschlag auf einen hochrangigen Beamten der russischen Strafverfolgungsbehörde in Moskau vereitelt. Der Sicherheitsdienst der Ukraine (SBU) soll geplant haben, die Bombe ferngesteuert zu zünden. Dies teilte die Pressestelle des FSB mit.
Wie es heißt, sei ein in der Nähe des Eingangs eines Geschäftszentrums geparkter Elektroscooter mit einem leistungsstarken, selbstgebauten Sprengsatz im Kofferraum entdeckt worden.
Der SBU soll geplant haben, den Sprengsatz ferngesteuert zur Explosion zu bringen, sobald der Beamte am Eingang des Gebäudes erscheint.
Der Sprengsatz war mit Schrauben und Muttern gefüllt. Die Detonation hätte zu einer großen Zahl von Opfern unter Zivilisten führen können.
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Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.
