Liveticker Ukraine-Krieg – Medien: Selenskij ordnet Entwicklung eines dreijährigen Kriegsplans an

20.02.2026 16:14 Uhr
16:14 Uhr
Kiew: EU hat 4,8 Milliarden Euro für US-Waffenkäufe im Jahr 2025 bereitgestellt
Im vergangenen Jahr hätten die EU-Länder 4,8 Milliarden Euro im Rahmen des Programms "Priority Ukraine Requirements List" (PURL) aufgebracht, das den Kauf von Waffen aus US-Beständen für die Ukraine vorsieht. Dies gibt Igor Schowkwa, stellvertretender Leiter des Büros von Wladimir Selenskij, in einem Interview für die Agentur RBC-Ukraine bekannt.
Ihm zufolge stellten Großbritannien, Island, Lettland, die Niederlande, Norwegen und Schweden im laufenden Jahr 584 Millionen Euro für diesen Zweck bereit.
"Großbritannien hat sich dem PURL-Programm übrigens zum ersten Mal angeschlossen. Es hat 200 Millionen Euro bereitgestellt."
Er fügt hinzu, dass die Niederlande im Jahr 2025 den größten finanziellen Beitrag geleistet hätten.
Im Verlauf der Kampfhandlungen habe sich die Nomenklatur der Waffen verändert, um die Kiew seine westlichen Partner bittet, so Schowkwa weiter.
Ihm zufolge benötige die ukrainische Armee nicht mehr so viele Panzer und gepanzerte Kampffahrzeuge. Ihr Bedarf an Drohnen, Raketen und Luftverteidigungssystemen sei jedoch gestiegen.
15:44 Uhr
Gebiet Belgorod: Gouverneur meldet Schäden nach ukrainischen Angriffen
Nach Angaben von Wjatscheslaw Gladkow, dem Gouverneur des Gebiets Belgorod, habe das ukrainische Militär in den vergangenen 24 Stunden zehn Orte in fünf Bezirken angegriffen. Bei den Attacken wurden mindestens zwölf Geschosse abgefeuert und 50 unbemannte Luftfahrzeuge eingesetzt, von denen 17 abgefangen wurden.
Gladkow meldet drei Verletzte. Infolge der Angriffe wurden vier Privathäuser und sieben Fahrzeuge beschädigt.
15:15 Uhr
Medien: Selenskij ordnet Entwicklung eines dreijährigen Kriegsplans an

Der ukrainische Machthaber Wladimir SelenskijSean Gallup / Gettyimages.ru Nach der Münchner Sicherheitskonferenz soll Wladimir Selenskij die Ausarbeitung eines dreijährigen Militärplans angeordnet haben. Dies teilt der Wall Street Journal-Journalist Bojan Panczevski im Podcast des Journalisten Paul Ronzheimer unter Berufung auf die Quellen in Kiew mit.
"Was mich am stärksten skeptisch macht, ist ein Treffen am vorherigen Donnerstag von Selenskijs Privatkabinett. Dort hat Selenskij mitgeteilt, die Verhandlungen seien gescheitert und dass sie jetzt einen Plan für noch drei Jahre Krieg ausarbeiten müssen. Sie waren alle total schockiert."
Wie es heißt, hätte es zuvor Gespräche über die Präsidentschaftswahlen sowie über Vorbereitungen auf ein Referendum über ein mögliches Friedensabkommen mit Russland gegeben.
Panczevski zufolge seien die Gründe für solch eine Änderung der Position Selenskijs unbekannt. Dies könnte jedoch mit den Sicherheitsgarantien zusammenhängen, die US-Präsident Donald Trump angeboten hat. Selenskij könnte diese laut dem Journalisten als unzureichend angesehen haben.
14:48 Uhr
Wöchentlicher Frontbericht des russischen Verteidigungsministeriums
Vom 14. bis zum 20. Februar haben die russischen Streitkräfte sieben Gruppen- und Massenangriffe auf Ziele in der Ukraine durchgeführt, berichtet das Verteidigungsministerium in Moskau in dem wöchentlichen Bericht zur Lage im Ukraine-Konflikt. Getroffen wurden Rüstungsbetriebe, Objekte der Treibstoffversorgung sowie der Energie- und Transportinfrastruktur, die im Interesse der gegnerischen Truppen betrieben wurden, Lager mit Raketen- und Artilleriewaffen, Produktionsanlagen, Depots und Abschussvorrichtungen für unbemannte Flugzeuge sowie Stationierungsorte ukrainischer Soldaten und ausländischer Söldner.
Im Laufe der Woche verloren Kiews Truppen 8.305 Soldaten. Russische Truppen zerstörten folgende Waffen und Ausrüstung:
- 129 gepanzerte Kampffahrzeuge,
- 502 Kraftfahrzeuge,
- 47 Artilleriegeschütze,
- zwei Kampffahrzeuge der Grad-Mehrfachraketenwerfer,
- eine Abschussanlage der Vampire-Mehrfachraketenwerfer,
- eine Abschussanlage der HIMARS-Mehrfachraketenwerfer,
- 21 Anlagen der Elektronischen Kampfführung und Artilleriebekämpfungsradare,
- 78 Lager mit Munition, Ausrüstung und Treibstoff.
Einheiten der Flugabwehr schossen 13 Flugbomben, 37 HIMARS-Raketen und 1.808 unbemannte Flugzeuge ab.
14:24 Uhr
Kiews Truppen attackieren Schule in Energodar mit einer Drohne
Eine Drohne der ukrainischen Streitkräfte hat eine Schule in Energodar im Gebiet Saporoschje angegriffen. Laut Bürgermeister Maxim Puchow befanden sich zur Zeit der Attacke etwa 600 Kinder und 100 Mitarbeiter im Gebäude der Lehreinrichtung. Nach vorläufigen Angaben gibt es keine Verletzten.
Heute Mittag traf die Drohne einen Baum im Schulhof und explodierte, wobei die Verglasung und die Fassade des Gebäudes beschädigt wurden, führt Puchow weiter aus und betont, dass es sich um einen gezielten Angriff handelt. Kinder und Personal der Schule werden evakuiert.
13:50 Uhr
Kreml: Termin für nächste Verhandlungsrunde noch nicht festgelegt
Der Kreml werde über den Termin und den Ort der nächsten Verhandlungsrunde zur Ukraine informieren, sobald es eine Verständigung gebe. Dies erklärt der Kremlsprecher Dmitri Peskow gegenüber Journalisten.
"Nein, das kann ich noch nicht bestätigen", sagt Peskow auf die Bitte um einen Kommentar zu Berichten, dass trilaterale Gespräche bereits nächste Woche, wieder in Genf, stattfinden könnten.
"Sobald die Verständigung erzielt wird, werden wir Sie, wie wir es auch in letzter Zeit getan haben, informieren."
13:19 Uhr
Russische Armee befreit sechs Ortschaften binnen einer Woche
Nach Angaben des Verteidigungsministeriums in Moskau haben die russischen Streitkräfte im Laufe der Woche insgesamt sechs Ortschaften befreit:
- Minkowka in der DVR,
- Zwetkowoje, Sapasnoje, Magdalinowka, Primorskoje und Krinitschnoje im Gebiet Saporoschje.
Darüber hinaus wurden zwei Siedlungen – Pokrowka und Charkowka im Gebiet Sumy – unter Kontrolle genommen.
12:45 Uhr
FSB vereitelt von Kiew organisierten Terroranschlag
Russlands Inlandsgeheimdienst FSB hat in der Stadt Stawropol einen Mann bei dem Versuch, ihn festzunehmen, neutralisiert. Dies teilt die Pressestelle der Behörde mit. Der russische Staatsbürger soll im Auftrag der Kiewer Sicherheitsdienste einen Terroranschlag während der Massenveranstaltungen zum Tag des Verteidigers des Vaterlandes geplant haben. Er war ein Mitglied einer in Russland verbotenen ukrainischen Terrororganisation.
"Man versuchte, ihn am 19. Februar festzunehmen, als er versuchte, Bauteile für den endgültigen Zusammenbau eines Sprengsatzes zu holen."
Wie es heißt, habe der Mann bei der Festnahme einen bewaffneten Widerstand geleistet und sei durch das Gegenfeuer neutralisiert worden.
12:11 Uhr
Peskow: Beteiligung der Europäer an Ukraine-Verhandlungen wäre sinnlos

RT Russland sieht keinen Sinn darin, europäische Länder in die Verhandlungen zur Beilegung des Konflikts in der Ukraine einzubeziehen. Das erklärte der Pressesprecher des russischen Präsidenten, Dmitri Peskow. Die in den meisten europäischen Hauptstädten vertretenen Standpunkte trügen eher zur Fortsetzung des Krieges als zu dessen Beendigung bei.
Ein Video dazu gibt es hier auf unserer Webseite.
11:45 Uhr
Ukrainische Drohne greift Auto in LVR an – zwei Verletzte
Bei dem ukrainischen Drohnenangriff auf ein Auto im Kreis Swatowo in der Volksrepublik Lugansk (LVR) sind zwei Zivilisten verletzt worden, erklärt Natalia Paschtschenko, die Leiterin des regionalen Gesundheitsministeriums. Zur Evakuierung der Betroffenen mussten Militärangehörige eingesetzt werden. Paschtschenko schreibt auf Telegram:
"Zur Evakuierung der Verletzten mussten unsere Truppen angefordert werden. Gegnerische Drohnen kreisten weiterhin über der Autobahn. Die Bergung der Verletzten erfolgte erst nach zwei Stunden."
Bei den Betroffenen handelt es sich um den Fahrer des Autos und einen Insassen, fügt die Ministerin hinzu.
Durch die Sperrung von RT zielt die EU darauf ab, eine kritische, nicht prowestliche Informationsquelle zum Schweigen zu bringen. Und dies nicht nur hinsichtlich des Ukraine-Kriegs. Der Zugang zu unserer Website wurde erschwert, mehrere Soziale Medien haben unsere Accounts blockiert. Es liegt nun an uns allen, ob in Deutschland und der EU auch weiterhin ein Journalismus jenseits der Mainstream-Narrative betrieben werden kann. Wenn Euch unsere Artikel gefallen, teilt sie gern überall, wo Ihr aktiv seid. Das ist möglich, denn die EU hat weder unsere Arbeit noch das Lesen und Teilen unserer Artikel verboten. Anmerkung: Allerdings hat Österreich mit der Änderung des "Audiovisuellen Mediendienst-Gesetzes" am 13. April diesbezüglich eine Änderung eingeführt, die möglicherweise auch Privatpersonen betrifft. Deswegen bitten wir Euch bis zur Klärung des Sachverhalts, in Österreich unsere Beiträge vorerst nicht in den Sozialen Medien zu teilen.
Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.

