Liveticker Ukraine-Krieg – Medien: Zahl ukrainischer Deserteure übertrifft Rekordwerte von 2025

25.05.2026 11:44 Uhr
11:44 Uhr
CNN und BBC bleiben fern: Journalisten besuchen Tatort in Starobelsk

RT Ausländische Journalisten haben in Starobelsk die Folgen des ukrainischen Angriffs auf eine Berufsschule und ein Wohnheim dokumentiert, während große westliche Medien wie CNN und BBC der Einladung nicht folgten.
Ein Video dazu gibt es hier auf unserer Webseite.
11:00 Uhr
Ein Toter und ein Verletzter nach Angriff auf Gebiet Brjansk
Die ukrainischen Streitkräfte haben einen gezielten massiven Angriff aus Grad-Mehrfachraketenwerfern auf Zivilisten in der Ortschaft Belaja Berjoska durchgeführt. Der Interimsgouverneur des Gebiets Brjansk, Jegor Kowaltschuk, gab bekannt, dass bei der Attacke ein Zivilist getötet und ein Feuerwehrmann verletzt wurde; Letzterer wurde ins Krankenhaus gebracht.
Nach Angaben von Kowaltschuk kamen infolge des Angriffs mehrere Mehrfamilienhäuser, zehn Privathäuser, soziale Einrichtungen, Garagen und Verwaltungsgebäude zu Schaden.
10:24 Uhr
Gebiet Belgorod meldet Opfer nach ukrainischen Angriffen
Nach Angaben des regionalen Krisenstabs des Gebiets Belgorod wurden binnen 24 Stunden infolge der ukrainischen Attacken 47 Orte getroffen. Der Gegner hat mindestens 27 Geschosse abgefeuert und 124 unbemannte Luftfahrzeuge eingesetzt, von denen 72 abgefangen wurden.
Bei den Angriffen kam ein Zivilist ums Leben, sieben weitere erlitten Verletzungen.
Zu Schaden kamen drei Mehrfamilienhäuser, 22 Privathäuser, eine soziale Einrichtung, ein Verwaltungsgebäude, Objekte der Energieinfrastruktur und 30 Fahrzeuge.
09:41 Uhr
Mehrere Drohnenangriffe auf DVR binnen 24 Stunden vereitelt
Im Laufe des Tages wurden in der Volksrepublik Donezk Drohnenangriffe der ukrainischen Streitkräfte vereitelt, berichtete der Operativstab der Region. Das Luftabwehrsystem "die Kuppel vom Donbass" hat 14 gegnerische Drohnen über dem Gebiet der DVR neutralisiert und zerstört.
09:03 Uhr
Zahl der Deserteure in ukrainischer Armee übertrifft Rekordwerte von 2025
Die Zahl der Gerichtsfälle wegen Desertion ukrainischer Soldaten hat seit Jahresbeginn bereits die Rekordwerte des ersten Halbjahres 2025 übertroffen. Dies berichtete RIA Nowosti unter Berufung auf eine Analyse der Gerichtsregister, die die Agentur durchgeführt hat.
Vom 1. Januar bis zum 20. Mai belief sich die Gesamtzahl solcher Fälle auf 47.098. Das sind 83,9 Prozent mehr als im gleichen Zeitraum des Jahres 2025 und entspricht 59,5 Prozent der Gesamtzahl der Fälle für das gesamte Jahr 2025, wie RIA Nowosti herausfand.
Außerdem hat sich die Zahl der Strafverfahren gegen ukrainische Soldaten, die der Desertion beschuldigt werden, in der ersten Hälfte des Jahres 2025 im Vergleich zum ersten Halbjahr 2024 mehr als verdreifacht.
Das Kiewer Regime ist mit Soldatenmangel konfrontiert, so RIA Nowosti. Die Zwangsrekrutierung ukrainischer Männer führt ständig zu Skandalen und provoziert Proteste.
08:15 Uhr
Gegenangriff ukrainischer Armee im Gebiet Saporoschje vereitelt
Russische Drohnenpiloten haben einen Gegenangriff und eine Rotation der ukrainischen Streitkräfte in der Region Saporoschje gestört. Dies berichtete TASS unter Berufung auf das Verteidigungsministerium in Moskau.
Wie es heißt, habe eine Aufklärungseinheit des Truppenverbandes Ost das Vorrücken von gegnerischen gepanzerten Kampffahrzeugen und Transportfahrzeugen entdeckt. Die ukrainischen Kämpfer hätten versucht, russische Stellungen anzugreifen und Nachschub zu transportieren.
"Die Drohnenpiloten führten eine Reihe von Angriffen auf die gegnerischen Fahrzeuge entlang der Vormarschrouten durch. Der Gegenangriff und die Rotation des Gegners wurden vereitelt."
Dank der präzisen Arbeit der Drohnenpiloten seien mehrere gepanzerte Kampffahrzeuge, darunter Schützenpanzer der Typen Spartan und Kozak, ein Mannschaftstransportwagen vom Typ M113 und Autos zerstört sowie Personal außer Gefecht gesetzt worden.
07:24 Uhr
Russische Luftabwehr zerstört in der Nacht mehr als 170 ukrainische Drohnen
In der Nacht zum Montag haben die ukrainischen Streitkräfte Russland mit unbemannten Luftfahrzeugen angegriffen. Das russische Verteidigungsministerium berichtete am Morgen, dass die russische Luftabwehr insgesamt 173 ukrainische Starrflüglerdrohnen abgefangen hat.
Die gegnerischen Drohnen wurden über den Gebieten Belgorod, Brjansk, Kaluga, Kostroma, Kursk, Lipezk, Orjol, Rjasan, Smolensk, Twer, Tula, Jaroslawl, der Region Moskau und der Republik Krim zerstört.
24.05.2026 21:00 Uhr
21:00 Uhr
Damit beenden wir für heute den Live-Ticker zur Lage im Ukraine-Konflikt. Morgen früh ab 7 Uhr geht es mit der Berichterstattung weiter. Wir wünschen unseren Lesern trotz aller Spannungen in der Welt eine gute Nacht!
20:56 Uhr
Rettungskraft aus Starobelsk: Ukraine behinderte gezielt Bergung von Kindern aus den Trümmern
Das ukrainische Militär hat die Rettungskräfte gezielt daran gehindert, Kinder aus den Trümmern des Wohnheims des Berufsbildungszentrums in Starobelsk zu bergen. Dies berichtete Roman Antonow, Kommandant einer Einheit der Feuerwehr- und Rettungsabteilung des Katastrophenschutzministeriums der Lugansker Volksrepublik, der als einer der Ersten am Ort der Tragödie eingetroffen war, gegenüber TASS. Für die Rettungskräfte sei es psychisch sehr belastend gewesen, unter solchen Bedingungen zu arbeiten, merkte Antonow an und berichtete:
"Als wir direkt mit den Aufräumarbeiten an diesem Abschnitt begannen, heulten ständig die Sirenen, und es bestand ständig die Gefahr eines erneuten Beschusses … Stell dir vor, du hörst ein Kind schreien und willst ihm helfen, aber im selben Moment wird dir zugerufen, dass du sofort weglaufen musst, weil ein Beschuss droht. Das war das Schlimmste überhaupt. Wenn man es hört, aber nichts tun kann. Ohnmacht. Man hat das Gefühl, dass sie uns absichtlich daran gehindert haben, die Kinder zu bergen. Absichtlich."
20:33 Uhr
London und Paris gegen NATO-Plan zur Unterstützung der Ukraine
Großbritannien und Frankreich haben abgelehnt, 0,25 Prozent ihres Bruttoinlandsprodukts (BIP) für Militärhilfe an Kiew auszugeben. Dies berichtet die britische Zeitung The Telegraph.
Ideengeber und NATO-Chef Mark Rutte räumte demnach ein, der Plan könne nicht umgesetzt werden, da er nicht genügend Unterstützung erhalten habe.
Wie es heißt, hatte Rutte damit gerechnet, dass die Initiative auf dem Gipfeltreffen des Bündnisses in der Türkei Anfang Juli beschlossen werden könne. Auch Kanada, Italien und Spanien sollen die Idee abgelehnt haben.
Durch die Sperrung von RT zielt die EU darauf ab, eine kritische, nicht prowestliche Informationsquelle zum Schweigen zu bringen. Und dies nicht nur hinsichtlich des Ukraine-Kriegs. Der Zugang zu unserer Website wurde erschwert, mehrere Soziale Medien haben unsere Accounts blockiert. Es liegt nun an uns allen, ob in Deutschland und der EU auch weiterhin ein Journalismus jenseits der Mainstream-Narrative betrieben werden kann. Wenn Euch unsere Artikel gefallen, teilt sie gern überall, wo Ihr aktiv seid. Das ist möglich, denn die EU hat weder unsere Arbeit noch das Lesen und Teilen unserer Artikel verboten. Anmerkung: Allerdings hat Österreich mit der Änderung des "Audiovisuellen Mediendienst-Gesetzes" am 13. April diesbezüglich eine Änderung eingeführt, die möglicherweise auch Privatpersonen betrifft. Deswegen bitten wir Euch bis zur Klärung des Sachverhalts, in Österreich unsere Beiträge vorerst nicht in den Sozialen Medien zu teilen.
Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.
