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Liveticker Ukraine-Krieg: Delegationen aus USA, Ukraine und Russland in Abu Dhabi eingetroffen

Russland führt gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine Militäroperation in der Ukraine durch. Der Westen reagiert mit immer neuen Waffenlieferungen an die Ukraine und beispiellosen Sanktionen gegen Russland. Lesen Sie hier die neuesten Entwicklungen.
Liveticker Ukraine-Krieg: Delegationen aus USA, Ukraine und Russland in Abu Dhabi eingetroffenQuelle: Sputnik © Kirill Zykow
  • 4.02.2026 11:11 Uhr

    11:11 Uhr

    Gebiet Cherson: Gouverneur meldet Tote und Verletzte binnen 24 Stunden

    Infolge der gestrigen Angriffe des Kiewer Regimes auf das Gebiet Cherson wurden vier Zivilisten getötet, 13 weitere erlitten Verletzungen, wie Wladimir Saldo, der Gouverneur der Region, auf Telegram mitteilt

    "Bei einem Angriff auf das Gebäude des Zentrums für öffentliche Dienstleistungen in Nowaja Kachowka wurden drei Menschen getötet. Unter ihnen waren zwei Frauen, Jahrgänge 1951 und 1954, und ein Mann. Zwölf Menschen wurden verletzt. Bei dem Beschuss wurden ein Lebensmittelgeschäft und zwei Autos beschädigt – eine Frau, Jahrgang 1971, erlitt Verletzungen. In Golaja Pristan wurde eine 88-jährige Frau bei einem Artilleriebeschuss getötet."

  • 11:00 Uhr

    Neue Verhandlungsrunde zu Ukraine-Konflikt startet in Abu Dhabi

    In Abu Dhabi beginnt am 4. und 5. Februar eine neue Runde der Verhandlungen zwischen Russland, den USA und der Ukraine über die Regelung des Ukraine-Konflikts. Die Gespräche finden in geschlossener Runde statt, Journalisten sind nicht eingeladen. Eine Pressekonferenz nach Abschluss ist nicht geplant, ein abschließendes Kommuniqué wird jedoch erwartet.

    Die russische Delegation, geleitet von Igor Kostjukow, Leiter der Hauptverwaltung für Aufklärung des Generalstabs der russischen Streitkräfte, ist bereits in der emiratischen Hauptstadt eingetroffen. Laut TASS landete ein IL-62-Jet der Spezialflugstaffel Russlands am privaten Flughafen Abu Dhabis. 

    Auch die ukrainische Delegation sowie der US-Sondergesandte Steve Witkoff sind vor Ort. Zudem traf der Leiter des Russischen Direktinvestitionsfonds, Kirill Dmitriew, in Abu Dhabi ein und veröffentlichte auf Instagram ein Foto der Stadt aus dem Flugzeug.

    Die vorherige Verhandlungsrunde der dreiseitigen Arbeitsgruppe zu Sicherheitsfragen hat am 23. und 24. Januar ebenfalls in Abu Dhabi stattgefunden und zwei Tage gedauert.

  • 10:50 Uhr

    Russischer Botschafter: Dänemark lieferte bisher 9,5 Milliarden Euro Militärhilfe an Kiew

    Dänemark hat seit Beginn der militärischen Sonderoperation in der Ukraine Militärhilfe im Wert von 9,5 Milliarden Euro an Kiew geleistet, davon 2,3 Milliarden Euro allein im Jahr 2025. Dies sagte der russische Botschafter in Kopenhagen, Wladimir Barbin, in einem Interview mit RIA Nowosti. Er fügte hinzu, dass dänische Soldaten regelmäßig in die Ukraine reisen, um Kampferfahrungen zu sammeln:

    "Dänemark schließt nicht aus, nach Beendigung der Kampfhandlungen eigene Soldaten für multinationale Kräfte in der Ukraine einzusetzen. Konkrete Entscheidungen will Kopenhagen treffen, sobald die Parameter einer Konfliktlösung bekannt sind."

  • 10:30 Uhr

    HIMARS-Mehrfachraketenwerfer der ukrainischen Armee zerstört

    Russische Truppen haben einen HIMARS-Mehrfachraketenwerfer, der für den Beschuss ziviler Ziele in Belgorod eingesetzt wurde, im Gebiet Charkow zerstört. Dies berichtet TASS unter Berufung auf die russischen Sicherheitsbehörden.

    "Durch einen kombinierten Schlag in der Nähe der Ortschaft Jurtschenkowo am Frontabschnitt Charkow wurde eine Stellung des HIMARS-Mehrfachraketenwerfers getroffen, aus der zivile Objekte in Belgorod beschossen wurden. Zudem wurden eine Kommandostelle der 48. separaten Artilleriebrigade der ukrainischen Streitkräfte, 14 Einheiten Technik und mehr als ein Zug Soldaten eliminiert."

  • 10:10 Uhr

    Russland liefert im Januar über 10.000 Waffensysteme an seine Truppen

    Die russischen Streitkräfte haben im Januar 2026 mehr als 10.000 Waffensysteme und rund zwei Millionen Sprengmittel erhalten, wie Verteidigungsminister Andrei Beloussow bekanntgab.

    Zuvor hatte Beloussow eine Sitzung zur Produktion und Lieferung besonders gefragter Waffensysteme sowie militärischer und spezieller Technik geleitet. Dabei wurden unter anderem die Versorgung der Gruppierungen der russischen Streitkräfte in der Zone der militärischen Sonderoperation sowie die Produktions- und Lieferbilanz für Januar besprochen.

    Für das gesamte Jahr 2026 plant Russland die Lieferung von mehr als 310.000 Einheiten Technik und etwa 21 Millionen Sprengmitteln an die Truppen.

  • 09:51 Uhr

    Drohnenangriff der Ukraine in der LVR: Zwei Zivilisten getötet

    Bei einem Drohnenangriff der Ukraine auf einen Kleinbus in der Lugansker Volksrepublik sind am Dienstagabend zwei Menschen ums Leben gekommen.

    Wie die Regionalregierung in ihrem Telegram-Kanal berichtete, befanden sich die Opfer auf dem Weg durch die Ortschaft Nowokrasnjanka im Kreis Kremenski. Bei den Opfern handelt es sich um einen jungen Mann und eine 20-jährige Frau.

    Der Vorfall ereignete sich am Dienstagabend.

  • 09:29 Uhr

    Gebiet Brjansk angegriffen – Behörden melden eine Verletzte und Schäden

    Nach Angaben von Alexander Gogomas, dem Gouverneur des Gebiets Brjansk, hätten die ukrainischen Streitkräfte einen kombinierten Schlag auf die Region durchgeführt. Auf Telegram schreibt Gogomas: 

    "Ukrainische Terroristen haben einen weiteren gezielten Angriff auf bewohnte und zivile Objekte durchgeführt. Die ukrainischen Streitkräfte haben einen kombinierten Schlag unter dem Einsatz von HIMARS-Mehrfachraketenwerfern, Starrflüglerdrohnen und Neptun-Langstreckenraketen geführt. Dank der Luftabwehreinheiten des Verteidigungsministeriums der Russischen Föderation wurden Neptun-Langstreckenraketen und elf Starrflüglerdrohnen zerstört."

    Bei der Attacke erlitt eine Zivilistin Verletzungen. Sie wurde in ein Krankenhaus eingeliefert. 

    Infolge des Angriffs wurden 20 Privathäuser, 27 Wohnungen in einem Mehrfamilienhaus, Fenster eines Krankenhauses sowie drei Autos beschädigt. Ein Privathaus wurde vollständig zerstört.

  • 09:09 Uhr

    Gegenangriff ukrainischer Kämpfer nahe Kupjansk abgewehrt

    Russische Einheiten haben einen Gegenangriff ukrainischer Soldaten abgewehrt, die versuchten, in Kupjansk im Gebiet Charkow einzudringen. Dies meldet Iwan Bigma, der Leiter des Pressezentrums des Truppenverbandes West, gegenüber TASS.

    "In den vergangenen 24 Stunden wurde am Frontabschnitt Kupjansk ein Gegenangriff der mechanisierten Brigade der ukrainischen Streitkräfte durch Einheiten der 6. Armee bei der Ortschaft Blagodatowka abgewehrt. Fünf Kämpfer wurden dabei eliminiert."

  • 09:00 Uhr

    US-Sondergesandter Witkoff landet in Abu Dhabi für Ukraine-Gespräche

    Das Flugzeug, mit dem US-Sondergesandte Steve Witkoff Israel verlassen hatte, landete am Dienstag in Abu Dhabi. Dort sollen Gespräche über eine Regelung des Ukraine-Konflikts stattfinden, wie ein Korrespondent von RIA Nowosti berichtet.

    Der Bombardier Global 7500 war gegen 8:00 Uhr Moskauer Zeit in Tel Aviv gestartet und landete gegen 11:10 Uhr Ortszeit am privaten Flughafen der emiratischen Hauptstadt.

    Die Verhandlungen zwischen Russland, den USA und der Ukraine gehen weiter. Wie die Sprecherin des Weißen Hauses, Caroline Levitt, zuvor erklärte, sollen Witkoff und der Schwiegersohn des US-Präsidenten, Jared Kushner, am Mittwoch eintreffen.

    In der Nacht zum Mittwoch traf ein weiteres Flugzeug, möglicherweise mit der russischen Delegation an Bord, in Abu Dhabi ein. Die nächste Verhandlungsrunde der Dreiergruppe ist für den 4. bis 5. Februar geplant.

  • 08:49 Uhr

    Experte: Kiew führt Gegenangriffe bei Krasnoarmeisk durch 

    Einheiten der ukrainischen Streitkräfte führen erfolglose Gegenangriffe bei der Stadt Krasnoarmeisk in der DVR durch. Dies meldet der Militärexperte Andrei Marotschko gegenüber TASS.

    "Am Frontabschnitt Krasnoarmeisk versucht der Gegner, die Front zu stabilisieren. Aber den Berichten des russischen Verteidigungsministeriums zufolge schaffen sie es natürlich nicht. Es gibt Gegenangriffe, aber sie sind erfolglos. Die Stellungen, die unser Militär eingenommen hat, wird es nicht an die ukrainischen Kämpfer aufgeben. Unsere Truppen bereiten sich auf den Vormarsch in die westlichen und nordwestlichen Richtungen vor."  

    Die russische Armee hat die Stadt Krasnoarmeisk im Dezember 2025 befreit.

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Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.