Liveticker Ukraine-Krieg - TASS: Kiew führt Zwangsevakuierung von Kindern aus Slawjansk durch

21.03.2026 20:01 Uhr
20:01 Uhr
Damit beenden wir für heute den Live-Ticker zur Lage im Ukraine-Konflikt. Morgen früh ab 7 Uhr geht es mit der Berichterstattung weiter. Wir wünschen unseren Lesern trotz aller Spannungen in der Welt eine gute Nacht!
19:59 Uhr
Russische Drohnen treffen an gesamter Front ihre Ziele zuverlässig (Video)
Aufnahmen des russischen Verteidigungsministeriums zeigen Drohnenpiloten der Truppenverbände Nord, Ost und Mitte in ihren Operationsgebieten im Einsatz. Wie es heißt, setzten sie Personal, Kampfgerät, Funkrelaisstationen, Drohnenleitstellen sowie unbemannte Fluggeräte der ukrainischen Armee außer Gefecht.
19:38 Uhr
Ukrainisches Militär setzt Drohnenterror gegen russische Gebiete fort
In der Zeitspanne von 14 Uhr bis 20 Uhr Moskauer Zeit hat Russlands Luftverteidigung insgesamt 71 ukrainische unbemannte Fluggeräte über den Gebieten Kursk, Belgorod, Orjol, Twer, Tula, Brjansk, Wladimir, Rjasan und der Republik Krim zerstört.
Wie das Verteidigungsministerium in Moskau bekannt gibt, setzte das ukrainische Militär bei den Angriffen am Samstag Starrflüglerdrohnen ein.
19:18 Uhr
TASS: Ukrainische Streitkräfte evakuieren Kinder unter Zwang aus Slawjansk, ohne Details zu nennen
Ukrainische Soldaten evakuieren Kinder zwangsweise aus Slawjansk in der Volksrepublik Donezk (DVR), ohne zuvor festzulegen, wohin oder zu wem sie gebracht werden sollen. Die Nachrichtenagentur TASS berichtet dies unter Verweis auf eine Quelle in den Sicherheitsbehörden Russlands.
Die zuvor von den ukrainischen Behörden angekündigte Zwangsevakuierung habe bereits mehrere Skandale ausgelöst, teilt die Quelle mit. Es habe sich herausgestellt, dass die Kinder im Grunde "ins Nirgendwo" gebracht würden.
Das Einzige, was die ukrainischen Sozialarbeiter täten, sei, zu versuchen, entfernte Verwandte der Jungen und Mädchen ausfindig zu machen, um sie diesen zu übergeben.
18:54 Uhr
Russische Artillerie nimmt gegnerische Stellungen entlang der Front auseinander (Video)
Aufnahmen des russischen Verteidigungsministeriums zeigen Artilleristen der Truppenverbände Nord und Ost in den Gebieten Charkow und Saporoschje im Einsatz. Wie es heißt, zerstörten sie mithilfe von Geschützen Gwosdika (dt.: Nelke) und Akazija (dt: Akazie) gegnerische Stellungen und Stützpunkte.
18:20 Uhr
Medienbericht: Kiew stuft getötete Soldaten als Deserteure ein
Die nach NATO-Standards aufgestellte 47. separate mechanisierte Brigade der ukrainischen Streitkräfte setzt die im Militär allgemein anerkannte Praxis fort. Dies bedeutet, dass ukrainische Soldaten, die in Kämpfen mit dem russischen Truppenverband Nord getötet wurden, als Deserteure eingestuft werden. So ist Mitte Februar nahe Junakowka im Gebiet Sumy fast die gesamte 6. Kompanie der Brigade "spurlos verschwunden". Die Nachrichtenagentur TASS berichtet dies unter Berufung auf eine Quelle in den Sicherheitsbehörden Russlands.
17:48 Uhr
Todesopfer bei ukrainischer Drohnenattacke im Gebiet Brjansk gemeldet
Die ukrainischen Einheiten griffen am Samstagmachmittag (Ortszeit) das Dorf Demjanki mit Drohnen an. Dies gibt der Gouverneur des Gebiets Brjansk Alexander Bogomas bekannt.
"Das Kiewer Regime begeht weiterhin unmenschliche Verbrechen gegen Zivilisten", schreibt der Beamte auf Teleram. "Leider kam bei dem barbarischen Angriff ein Zivilist ums Leben." Die Behörden leisteten der Familie des Todesopfers jegliche notwendige Unterstützung und finanzielle Hilfe, fügt Bogomas hinzu.
Ferner teilt der Gouverneur mit, ein Nebengebäude und ein Traktor seien durch den Angriff beschädigt worden. Die zuständigen Dienste seien vor Ort im Einsatz.
17:15 Uhr
Russische Kampfjets greifen gegnerischen Stützpunkt an (Video)
Su-25-Kampfflugzeuge der russischen Luft- und Raumfahrtstreitkräfte zerstörten bei einem Einsatz im Operationsgebiet des Truppenverbands Süd einen Stützpunkt der ukrainischen Armee. Das russische Verteidigungsministerium teilt entsprechende Aufnahmen auf Telegram.
16:26 Uhr
Erneute ukrainische Angriffe auf Grenzgebiet – Behörden melden Tote und Verletzte
Das ukrainische Militär griff am Samstagnachmittag (Ortszeit) zwei Ortschaften im Gebiet Belgorod mit Artillerie und Drohnen an. Nach Angaben der Behörden kamen dabei zwei Zivilisten um, zwei weitere Menschen erlitten Verletzungen.
Wie der Gouverneur Wjatscheslaw Gladkow bekannt gibt, beschossen Kiewer Kräfte im Dorf Smorodino eine soziale Einrichtung. Es könnten sich laut dem Beamten noch Menschen unter den Trümmern befinden.
Das Gebäude sei zerstört worden, teilt der Gouverneur weiter mit. Auch ein Einzelhandelsgeschäft daneben brannte ihm zufolge aus. Die Rettungs- und Räumungsaktivitäten würden angesichts der hohen Gefahr durch gegnerische Drohnen behindert.
15:50 Uhr
Orbán: "Wir haben keine Angst vor Brüssel und Berlin" – 90-Milliarden-Veto gegen Kiews Öl-Blockade

Auf seiner Abschlusspressekonferenz zum EU-Gipfel am Freitag in Brüssel hat der ungarische Ministerpräsident Viktor Orbán sein Veto gegen den 90-Milliarden-Euro-Kredit für die Ukraine bekräftigt. Orbán begründete seine Ablehnung erneut mit der ukrainischen Blockade der Druschba-Pipeline und der Weigerung Kiews, die beschädigte Leitung zu reparieren. Da diese Leitung für Ungarns Energieversorgung essenziell ist, betonte der Regierungschef, dass Budapest über weitere Hebel verfüge, um Kiew zum Einlenken zu bewegen:
"40 Prozent der ukrainischen Stromversorgung laufen über Ungarn, das haben wir bisher nicht angerührt."
Bundeskanzler Friedrich Merz und EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen äußerten sich nach dem Gipfel zum Veto Ungarns. Der Kanzler warf Orbán dabei "grobe Illoyalität" vor, drohte mit Konsequenzen und verwies auf rechtliche Prüfungen der Kommission, um das Veto zu umgehen.
Das Video gibt es hier auf unserer Website zu sehen.
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Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.
