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Liveticker Ukraine-Krieg: Bulgarien will der Ukraine keine Waffen mehr aus seinen Beständen liefern

Russland führt gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine Militäroperation in der Ukraine durch. Der Westen reagiert mit immer neuen Waffenlieferungen an die Ukraine und beispiellosen Sanktionen gegen Russland. Lesen Sie hier die neuesten Entwicklungen.
Liveticker Ukraine-Krieg: Bulgarien will der Ukraine keine Waffen mehr aus seinen Beständen liefern© Urheberrechtlich geschützt
  • 10.06.2026 18:00 Uhr

    18:00 Uhr

    Gebiet Saporoschje: Mehrere Verletzte nach Drohnenangriff der Ukraine

    Bei einem Drohnenangriff der Ukraine auf die Stadt Dnjeprorudnoje im Gebiet Saporoschje sind fünf Menschen verletzt worden, darunter ein 13-Jähriger. Alle erlitten Splitterverletzungen unterschiedlichen Schweregrads. Sie wurden in ein örtliches Krankenhaus eingeliefert und dort medizinisch versorgt. Dies teilte das regionale Gesundheitsministerium mit.

  • 17:40 Uhr

    Russische Regionen melden weitere Opfer ukrainischer Attacken

    Bei Angriffen der Ukraine im Gebiet Kursk und in der Donezker Volksrepublik (DVR) sind zwei Zivilisten verletzt worden. Im Dorf Ilek im Gebiet Kursk erlitt ein 73-jähriger Mann mehrere Splitterverletzungen und Verbrennungen. Laut Gouverneur Alexander Chinstein wird er medizinisch versorgt und nach Kursk gebracht. Zudem wurde im zentralen Stadtbezirk von Gorlowka eine Zivilistin verletzt. Dies teilte Bürgermeister Iwan Prichodko auf Telegram mit.

  • 17:17 Uhr

    Bulgarien will der Ukraine keine Waffen mehr aus seinen Beständen liefern

    Die Regierung des bulgarischen Ministerpräsidenten Rumen Radew will der Ukraine keine Waffen mehr aus ihren Beständen zur Verfügung stellen. Am Mittwoch sagte der Politiker vor einer Kabinettssitzung:

    "Wir haben schon genug gegeben."

    Radew sprach von einem "Schlusspunkt" bei der Waffenlieferung an die Ukraine. Der Regierungschef des NATO- und EU-Mitgliedstaates verwies auf "sozio-ökonomische Schäden", die sein Land infolge des Ukraine-Krieges erlitten habe. Zudem zeigte sich der Politiker sicher, dass eine Lösung des Konflikts "nicht mit militärischen Mitteln" erreicht würde. Er rief zu einem "umfassenden und realistischen Ansatz" und "zur Suche nach einer diplomatischen Lösung" auf.

    Radew hatte das Amt des Regierungschefs im Mai angetreten, nachdem das Mitte-Links-Bündnis "Progressives Bulgarien" die absolute Mehrheit im Parlament in Sofia errungen hatte. Bei der Munition dürfte Bulgarien einer der wichtigsten Lieferanten für die Ukraine bleiben. Rüstungskonzerne im Land profitieren wirtschaftlich von den Lieferungen an die ukrainische Armee, die indirekt über andere EU-Länder erfolgen.

  • 16:55 Uhr

    Energodar nach ukrainischen Angriffen ohne Strom

    Energodar, die Satellitenstadt des AKW Saporoschje, ist nach ukrainischen Attacken ohne Stromversorgung. Dies berichtete RIA Nowosti unter Berufung auf die Pressestelle der Stadtverwaltung. 

    "Die Stadt ist aufgrund von Angriffen der ukrainischen Streitkräfte auf das regionale Stromnetz ohne Strom. Soziale Einrichtungen werden durch Generatoren versorgt. Die Wiederherstellungsarbeiten laufen."

  • 16:30 Uhr

    Frontbericht des russischen Verteidigungsministeriums

    Im Frontbericht des russischen Verteidigungsministeriums vom Mittwoch heißt es, dass die Ukraine in den vergangenen 24 Stunden etwa 1.380 Soldaten verloren hat. 

    Im Zuständigkeitsbereich des Truppenverbandes Nord beliefen sich die Verluste der ukrainischen Truppen auf mehr als 230 Soldaten. Zudem zerstörte das russische Militär ein gepanzertes Kampffahrzeug vom Typ Kasak, 17 Autos, eine Station für elektronische Kampfführung und eine Radaranlage vom Typ RADA RPS-42 aus israelischer Produktion.

    Im Zuständigkeitsbereich des Truppenverbandes West verlor das ukrainische Militär etwa 210 Kämpfer. Zusätzlich eliminierte der Verband drei gepanzerte Kampffahrzeuge, 18 Autos, zwei Haubitzen vom Typ Gwosdika und eine Radaranlage vom Typ RADA RPS-42 aus israelischer Produktion.

    Im Abschnitt des Truppenverbandes Süd musste das ukrainische Militär mehr als 160 Kämpfer einbüßen. Zudem wurden fünf gepanzerte Kampffahrzeuge, 15 Autos und drei Artilleriegeschütze zerstört.  

    Im Zuständigkeitsbereich des Truppenverbandes Mitte verlor das ukrainische Militär mehr als 285 Kämpfer. Der Verband der russischen Armee setzte ein gepanzertes Kampffahrzeug, acht Autos, eine Haubitze vom Typ Bogdana und einen Mehrfachraketenwerfer vom Typ CP-30 aus argentinischer Produktion außer Gefecht.  

    Durch entschlossene Aktionen des Truppenverbandes Ost mussten ukrainische Truppen einen Verlust von mehr als 455 Soldaten hinnehmen. Ferner eliminierte das russische Militär in diesem Operationsbereich vier gepanzerte Kampffahrzeuge und sieben Autos.

    Die Verluste der ukrainischen Truppen im Zuständigkeitsbereich des Truppenverbandes Dnjepr beliefen sich auf etwa 40 Soldaten. Außerdem neutralisierte der Verband 17 Autos, ein Feldartilleriegeschütz und drei Stationen für elektronische Kampfführung.

    Kampfflugzeuge, Drohnen, Raketentruppen und Artillerie der russischen Streitkräfte haben einen Marinestützpunkt, Munitions- und Brennstofflager, Objekte der Energie- und Transportinfrastruktur, die von ukrainischen Streitkräften genutzt werden, sowie Lager- und Startplätze für Langstreckendrohnen angegriffen. Vorübergehende Stationierungsorte der bewaffneten Formationen der ukrainischen Armee und ausländischer Söldner in 148 Bezirken wurden ebenfalls getroffen. 

    Russische Luftabwehrkräfte haben 14 gelenkte Bomben, vier Flamingo-Raketen und 766 Starrflüglerdrohnen abgeschossen.

    Seit Beginn der militärischen Sonderoperation wurden insgesamt 671 gegnerische Flugzeuge, 284 Hubschrauber, 159.764 unbemannte Luftfahrzeuge, 661 Flugabwehrraketensysteme, 29.691 Panzer und gepanzerte Kampffahrzeuge, 1.732 Mehrfachraketenwerfer, 35.292 Feldartillerie- und Mörsergeschütze sowie 63.769 militärische Spezialfahrzeuge außer Gefecht gesetzt.

  • 16:06 Uhr

    Mann wegen finanzieller Unterstützung der ukrainischen Streitkräfte festgenommen

    Russlands Inlandsgeheimdienst FSB hat einen Mann in St. Petersburg festgenommen, der die ukrainische Armee finanziell unterstützt haben soll. Dies berichtet TASS unter Berufung auf die Abteilung der Behörde in St. Petersburg und im Gebiet Leningrad.

    Es wurde festgestellt, dass der Festgenommene "auf eigene Initiative Geld an eine internationale, mit dem ukrainischen Verteidigungsministerium verbundene Wohltätigkeitsorganisation überwiesen hat, um die ukrainischen Streitkräfte und ukrainische Terrororganisationen finanziell zu unterstützen".

    Es wurde ein Strafverfahren wegen Landesverrats eingeleitet.

  • 15:40 Uhr

    Polen bereitet sich auf Zustrom von Waffen aus der Ukraine vor

    Die polnischen Sicherheitskräfte bereiten sich auf einen Zustrom von Waffen aus der Ukraine vor, erklärte der Kommandant der Polizei, Marek Boroń, gegenüber RMF FM.

    "Wir wissen, dass die Waffen, die heute an der Front eingesetzt werden, später von organisierten kriminellen Gruppen genutzt werden."

    Er geht davon aus, dass Waffen aus der Ukraine nach Polen strömen würden, sobald es in der Ukraine keinen Bedarf mehr dafür geben werde.

    "Derzeit werden sie dort gebraucht, später werden sie jedoch zu einer Handelsware."

    Boroń hat die Situation in den Balkanstaaten und Afghanistan als Beispiele angeführt.

    "Schauen Sie sich den Balkan an, schauen Sie sich Afghanistan an, wie dort Gruppierungen geschaffen wurden und wie der Waffenhandel verbreitet war."

    "Wir bereiten uns darauf vor."

  • 15:25 Uhr

    Russischer Soldat: Ukrainische Kämpfer greifen Zivilisten an, weil Erfolge auf dem Schlachtfeld ausbleiben

    Ukrainische Truppen greifen Zivilisten an, weil sie auf dem Schlachtfeld keine Erfolge erzielen. Diese Attacken zielen darauf ab, die Bevölkerung einzuschüchtern. Dies erklärte ein Militärangehöriger des Truppenverbandes Dnjepr mit dem Rufnamen Othello gegenüber TASS

    "Alle sehen deutlich, was sie tun. Sie greifen Zivilisten an und töten Kinder. Sie beschießen mit ihren Geschossen nicht das Militär, sondern attackieren die zivile Infrastruktur, um einzuschüchtern, weil sie auf dem Schlachtfeld keine Ergebnisse erzielt haben."

    Er merkte an, dass die ukrainischen Streitkräfte praktisch keine Militärtechnik mehr haben, da diese vom russischen Militär zerstört wurde. Deswegen setzen die ukrainischen Kämpfer verstärkt Drohnen von unterschiedlichen Typen ein, um den Vormarsch der russischen Truppen auf die Stadt Saporoschje zu verlangsamen. 

  • 14:57 Uhr

    LVR: Fahrer eines Rettungswagens bei ukrainischem Drohnenangriff getötet

    Ein ukrainischer Drohnenangriff hat in der Lugansker Volksrepublik (LVR) einen Rettungswagen getroffen. Dabei kam der Fahrer ums Leben. Ein Sanitäter und ein Patient wurden verletzt und in ein Krankenhaus eingeliefert. Sie werden medizinisch versorgt. Dies teilte Republikchef Leonid Passetschnik auf der Plattform Max mit:

    "Mitten am Tag griff eine feindliche Drohne auf der Straße zwischen Troizkoje und Swatowo einen Rettungswagen an, der einen Patienten ins Krankenhaus brachte. Der Fahrer des Rettungswagens wurde bei dem Angriff getötet."

  • 14:23 Uhr

    Mehr als 300.000 Haushalte ohne Strom im Gebiet Saporoschje

    Wie der Gouverneur der Region Saporoschje, Jewgeni Balizki, auf Telegram mitteilte, sind über 300.000 Haushalte ohne Strom.

    "Infolge von Angriffen auf die zivile Infrastruktur sind 16 Bezirke im Gebiet Saporoschje vorübergehend ohne Stromversorgung. Mehr als 300.000 Haushalte sind betroffen."

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Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.