Liveticker Ukraine-Krieg: Russische Armee befreit drei Orte binnen einer Woche

15.05.2026 13:59 Uhr
13:59 Uhr
Gebiet Kursk: Mehr als 100 ukrainische Drohnen binnen 24 Stunden abgeschossen
Nach Angaben von Alexander Chinstein, dem Gouverneur des Grenzgebiets Kursk, sind im Laufe des Tages 140 Geschosse auf die Region abgefeuert worden.
"In der Zeitspanne von 9:00 Uhr am 14. Mai bis 9:00 Uhr am 15. Mai wurden insgesamt 106 gegnerische Drohnen unterschiedlicher Typen abgeschossen. Viermal haben die Drohnen unser Gebiet durch den Abwurf von Sprengsätzen angegriffen."
Chinstein meldete keine Opfer unter der Zivilbevölkerung.
13:21 Uhr
Russische Armee befreit drei Ortschaften binnen einer Woche
Nach Angaben des Verteidigungsministeriums in Moskau haben die russischen Streitkräfte im Laufe der Woche insgesamt drei Ortschaften in drei Regionen befreit:
- Nikolajewka in der DVR,
- Tschariwnoje im Gebiet Saporoschje,
- Tschaikowka im Gebiet Charkow.
12:45 Uhr
Durch Angriffe übt ukrainische Armee psychologischen Druck auf Mitarbeiter des AKW Saporoschje aus
Durch die Attacken auf die Stadt Energodar im Gebiet Saporoschje üben die ukrainischen Streitkräfte psychologischen Druck auf die Mitarbeiter des AKW Saporoschje und alle Einwohner der Stadt aus. Dies teilte Jewgenija Jaschina, die Kommunikationsleiterin des AKW Saporoschje, gegenüber RIA Nowosti mit.
"Der Gegner übt weiterhin erheblichen psychologischen Druck auf die Einwohner von Energodar aus. Auf die Mitarbeiter des AKW und ihre Familien. Drohnen werden Tag und Nacht gesichtet. Die Lage bleibt angespannt, ist aber vollständig unter Kontrolle."
"Alle städtischen Einsatzkräfte werden in erhöhte Alarmbereitschaft versetzt", so Jaschina. "Schulen, Kindergärten und andere soziale Einrichtungen bleiben wie gewohnt geöffnet", fügte sie hinzu.
12:12 Uhr
Austausch gefallener Soldaten: 526 für die Ukraine – 41 für Russland
Am Freitag haben Russland und die Ukraine einen weiteren Austausch von Leichnamen gefallener Soldaten durchgeführt, meldet TASS. Wie es heißt, habe Moskau 526 Leichname ukrainischer Kämpfer an Kiew übergeben. Von der ukrainischen Seite hat Moskau die sterblichen Überreste von 41 gefallenen russischen Soldaten erhalten.
11:25 Uhr
FSB nimmt Agentin ukrainischer Geheimdienste fest
Russlands Inlandsgeheimdienst FSB hat eine Einwohnerin der Stadt Mariupol in der DVR festgenommen, die mit dem ukrainischen Geheimdienst zusammengearbeitet hat. Dies berichtete TASS unter Berufung auf die regionale Vertretung der Behörde. Die Frau wird des Landesverrats verdächtigt.
Sie soll der ukrainischen Seite Informationen über die Stationierungsorte der russischen Einheiten auf dem Territorium des Bezirks Mariupol übermittelt haben.
Wie es heißt, habe die Frau einen Kontakt mit ukrainischen Geheimdiensten über den Messenger-Dienst Telegram aufgenommen.
Gegen die Festgenommene wurde ein Strafverfahren wegen Landesverrats eingeleitet.
10:48 Uhr
Drohnenangriffe auf Gebiet Belgorod: Ein Toter und vier Verletzte
Nach Angaben des regionalen Krisenstabs haben die ukrainischen Streitkräfte in den vergangenen 24 Stunden mehrere Drohnenangriffe auf das Gebiet Belgorod durchgeführt. Dabei wurden 18 Orte in sechs Bezirken getroffen.
Infolge der Attacken kam ein Mensch ums Leben, vier weitere wurden verletzt.
Zu Schaden kamen vier Mehrfamilienhäuser, zwölf Privathäuser, zwei Infrastrukturobjekte, drei Geschäfte, eine Bushaltestelle sowie 25 Fahrzeuge.
10:09 Uhr
Russische Luftabwehr zerstört in der Nacht über 350 ukrainische Drohnen
In der Nacht zum Freitag haben die ukrainischen Streitkräfte Russland mit unbemannten Luftfahrzeugen angegriffen. Das russische Verteidigungsministerium berichtete am Morgen, dass die russische Luftabwehr insgesamt 355 ukrainische Starrflüglerdrohnen abgefangen hat.
Die gegnerischen Drohnen wurden zwischen 23:00 Uhr am 14. Mai und 07:00 Uhr Moskauer Zeit am 15. Mai über den Gebieten Belgorod, Brjansk, Wolgograd, Woronesch, Kaluga, Kursk, Orjol, Pskow, Rostow, Rjasan, Smolensk, Tambow, Twer, Tulaо, den Regionen Moskau und Krasnodar, den Republiken Krim und Kalmückien sowie den Gewässern des Asowschen und Kaspischen Meeres zerstört.
09:22 Uhr
Gefangenenaustausch: 205 russische Soldaten kehren in die Heimat zurück
Das russische Verteidigungsministerium hat am Freitag, dem 15. Mai, die Rückkehr von 205 russischen Soldaten aus ukrainischer Gefangenschaft bekannt gegeben. Im Gegenzug hat Moskau Kiew 205 gefangene ukrainische Soldaten übergeben.
Die russischen Militärangehörigen befinden sich derzeit in Weißrussland, wo sie medizinisch versorgt werden. Außerdem erhalten sie psychologische Hilfe. Sie werden zur Behandlung und Rehabilitation in medizinische Einrichtungen des russischen Verteidigungsministeriums in die Russische Föderation gebracht, so die Militärbehörde.
Möglich wurde dies durch humanitäre Vermittlung der Vereinigten Arabischen Emirate.
09:18 Uhr
Ukrainische Streitkräfte greifen Energodar mit Drohnen an
Bei einem massiven nächtlichen Drohnenangriff auf Energodar im Gebiet Saporoschje wurden mehrere Wohnhäuser beschädigt. Dies erklärte Maxim Puchow, Bürgermeister der Satellitenstadt des AKW Saporoschje.
"Die vergangene Nacht war sehr schwierig für das friedliche Energodar. Die Stadt wurde Ziel eines massiven Angriffs der FPV-Drohnen. Der Gegner hat gezielt zivile Objekte attackiert. Fassaden von Wohnhäusern wurden durch Splitter und Druckwellen beschädigt."
Auch zahlreiche Zivilfahrzeuge kamen zu Schaden, fügte er hinzu. Es wurden keine Opfer gemeldet.
07:36 Uhr
Gebiet Rjasan: Behörden melden Tote und Verletzte nach ukrainischen Drohnenangriffen

SymbolbildSwetlana Schewtschenko / Sputnik Die Stadt Rjasan wurde vom Kiewer Regime angegriffen, wobei drei Menschen ums Leben kamen. Weitere zwölf Einwohner, darunter Kinder, wurden verletzt, berichtete der Gouverneur der Region Rjasan, Pawel Malkow.
"Infolge der terroristischen Attacke des Kiewer Regimes in Rjasan wurden zwei mehrstöckige Wohngebäude beschädigt. Trümmer einer Drohne stürzten zudem auf das Gelände eines Industriebetriebs. […] Die Bewohner wurden evakuiert. Für diejenigen, die Hilfe benötigen, wurden Notunterkünfte eingerichtet."
Nach Angaben des russischen Gesundheitsministeriums wurden sieben Verletzte, darunter vier Kinder, in ein Krankenhaus eingeliefert. Der Zustand zweier Erwachsener wird von Ärzten als ernst eingeschätzt.
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Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.
