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Liveticker Ukraine-Krieg – Russisches Militär: Zwei weitere Ortschaften befreit

Russland führt gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine Militäroperation in der Ukraine durch. Der Westen reagiert mit immer neuen Waffenlieferungen an die Ukraine und beispiellosen Sanktionen gegen Russland. Lesen Sie hier die neuesten Entwicklungen.
Liveticker Ukraine-Krieg – Russisches Militär: Zwei weitere Ortschaften befreitQuelle: Sputnik © SERGEI AWERIN
  • 31.01.2026 16:20 Uhr

    16:20 Uhr

    Ukraine setzt Drohnenterror gegen russische Regionen fort

    In der Zeitspanne von 8:00 Uhr bis 17:00 Uhr Moskauer Zeit hat Russlands Luftverteidigung insgesamt 24 ukrainische unbemannte Fluggeräte über den Gebieten Kursk, Belgorod, Brjansk und Lipezk zerstört.

    Wie das Verteidigungsministerium in Moskau bekanntgibt, setzte das ukrainische Militär bei den Angriffen am Freitag Starrflüglerdrohnen ein.

  • 15:56 Uhr

    Orbán stemmt sich weiter gegen Ukraine-Hilfen: Weder Soldaten noch Waffen noch Geld

    Ungarns Ministerpräsident Viktor Orbán hat auf der Plattform X die Unterstützung der EU für die Ukraine erneut kritisiert. Er warf Brüssel und Kiew vor, die ungarische Politik beeinflussen zu wollen. Sie hätten gern eine Regierung in Budapest, die ihren Forderungen nachgeben würde, erklärte Orbán.

    "Wir lehnen das ab! Wir werden weder Soldaten noch Waffen noch Geld in die Ukraine schicken. Sie wollen Kredite und höhere Beiträge, die sogar unsere Kinder und Enkelkinder in die Verschuldung treiben werden."

    Ungarn werde bei diesem "Spiel" nicht mitmachen, resümierte der Regierungschef.

  • 15:37 Uhr

    Weitere Verhandlungsrunde zwischen Russland und USA in Miami gestartet

    Die Gespräche zwischen Russland und den USA in Miami (Florida) beginnen um 8:00 Uhr (Ortszeit) am Samstag, berichtet die russischsprachige RT-Redaktion und teilt dazu ein Video.

    "Wieder in Miami", schrieb zuvor der russische Unterhändler Kirill Dmitrijew auf Instagram. Dabei machte der Sondergesandte des russischen Präsidenten keine Angaben dazu, mit wem er sich trifft und worum es genau bei den Gesprächen geht.

  • 15:11 Uhr

    Petrowka im Raum Saporoschje nun unter russischer Kontrolle (Video)

    Aufnahmen des russischen Verteidigungsministeriums zeigen die Befreiung von Petrowka im Gebiet Saporoschje. Wie es heißt, räumten die Stoßtrupps gegnerische Stützpunkte sowie weitere wichtige Anlagen und setzten sich im Gelände fest. "Ein Verteidigungsgebiet von bis zu fünf Quadratkilometern wurde unter Kontrolle gebracht", gibt die Behörde in Moskau bekannt.

  • 14:32 Uhr

    Zwei Kämpfer der Drohnenabwehr im Gebiet Belgorod verletzt

    Gouverneur Wjatscheslaw Gladkow meldet weitere Verletzte im russischen Gebiet Belgorod. Wie der Politiker auf Telegram schreibt, wurden bei der Detonation einer ukrainischen FPV-Drohne zwei Angehörige der Verteidigungseinheit Orlan verletzt. Der Vorfall ereignete sich in der Stadt Graiworon, als die Männer bei der Ausübung ihres Dienstes waren. Sie haben Splitterverletzungen am Kopf und Explosionstraumata erlitten und wurden von Kameraden in ein Krankenhaus in Graiworon befördert. Von dort aus wurden sie in eine Klinik der Gebietshauptstadt Belgorod verlegt.

  • 13:57 Uhr

    Etwa anderthalb Tage bis zur Stabilisierung der Stromversorgung in der Ukraine

    Bis sich das ukrainische Stromnetz stabilisiert hat und die Kernkraftwerke wieder vollumfänglich Energie erzeugen, wird es noch 24 bis 36 Stunden dauern. Dies erklärte der Rada-Abgeordnete Sergei Nagornjak.

    Zuvor hatte das Energieministerium der Ukraine mitgeteilt, die Stromversorgung werde innerhalb von zwei bis drei Stunden wiederhergestellt sein.

    Laut dem ukrainischen Energieminister Denis Schmygal kam es landesweit zu einem kaskadierenden Stromausfall.

  • 13:38 Uhr

    Brigade Litauen als deutsche Vergangenheitsbewältigung

    Ein Panel der Körber-Stiftung hat sich mit den Auswirkungen der NS-Vergangenheit auf den Litauen-Einsatz der Bundeswehr beschäftigt. Das Fazit: Man fürchtet eine gegnerische Instrumentalisierung, sieht aber auch die Chance einer Rehabilitierung der Deutschen.

    Mehr dazu in diesem Meinungsartikel von Astrid Sigena auf unserer Webseite.

  • 13:04 Uhr

    Flächendeckender Stromausfall in der Ukraine gemeldet

    In den meisten Regionen der Ukraine ist es aufgrund schwerwiegender Probleme im Stromnetz zur Notabschaltung gekommen. Dies berichtet die ukrainische Nachrichtenseite Strana.ua. Wie es heißt, sind unter anderem die Gebiete Tschernigow, Sumy, Schitomir und Odessa betroffen.

    In Kiew und Charkow sei der U-Bahnverkehr eingestellt worden. In einigen Gebieten soll es zum Ausfall der Trinkwasserversorgung gekommen sein. Zuständige Behörden in Charkow meldeten Spannungsschwankungen und Probleme mit der Stromversorgung "im Zusammenhang mit der Situation im landesweiten Stromnetz".

    Die Stromnetz-Krise in der Ukraine hat sich auch auf das Nachbarland Moldawien ausgewirkt, wie das Energieministerium mitteilte. Es kam zu Stromausfällen in weiten Teilen der Hauptstadt Chişinău, gab der Bürgermeister Ion Ceban bekannt. Vielerorts verkehrten keine Oberleitungsbusse mehr.

  • 12:36 Uhr

    Nach Befreiung von Petrowka: Russisches Militär kann Truppenrotation erfolgreich verhindern  

    Russlands Verteidigungsministerium gab am heutigen Samstag bekannt, dass der Truppenverband Ost das Dorf Petrowka im Gebiet Saporoschje befreit hat.

    Die Befreiung der Ortschaft ermöglicht es der russischen Armee, die Feuerkontrolle über die Wege zu verstärken, welche das ukrainische Militär für die Rotation eigener Einheiten nutzt. Dies berichtet die Nachrichtenagentur TASS unter Verweis auf eine Quelle aus den Sicherheitsbehörden Russlands.

    Es handelt sich demnach um die Routen, über die Kiew Personal an Stellungen entlang der Frontlinie westlich von Guljaipolje verlegt.

  • 12:09 Uhr

    Frontbericht des russischen Verteidigungsministeriums: Zwei weitere Ortschaften befreit

    Russlands Verteidigungsministerium meldet weitere Erfolge bei der militärischen Sonderoperation in der Ukraine innerhalb der letzten 24 Stunden. Wie die Behörde am Samstag auf Telegram schreibt, hat der Truppenverband Nord ukrainische Einheiten im Raum der Ortschaften Marjino, Sosnowka und Miropolje im Gebiet Sumy sowie Sybino und Grafskoje im Gebiet Charkow getroffen. Der Gegner verlor mehr als 90 Armeeangehörige. Dabei wurden acht Wagen, eine Anlage der elektronischen Kampfführung, zwei Munitionslager und ein Lager mit Militärzubehör zerstört.

    Der Truppenverband West hat seine Position an der vordersten Linie verbessert, indem er Personal und Technik des Gegners in der Nähe der Ortschaften Petrowka, Studenok, Kutkowka, Palamarewka, Gluschkowka, Nowoplatonowka, Borowaja und Nowojegorowka im Gebiet Charkow sowie Sosnowoje und Krasny Liman in der DVR getroffen hat. Mehr als 150 ukrainische Soldaten wurden getötet oder verletzt. Das russische Militär hat zudem fünf gepanzerte Gefechtsfahrzeuge, 18 Wagen, ein Geschütz und vier Munitionslager zerstört.

    Auch der Truppenverband Süd hat seine taktische Position verbessert, indem er ukrainische Einheiten nahe den Ortschaften Sakotnoje, Nikiforowka, Minkowka, Resnikowka, Kondratowka und Konstantinowka in der DVR getroffen hat. Das russische Ministerium beziffert die ukrainischen Personalverluste auf bis zu 130 Kämpfer. Der Gegner verlor darüber hinaus 13 Wagen, ein Geschütz, zwei Anlagen der elektronischen Kampfführung und zehn Lager mit Munition, Militärzubehör und Brennstoff.

    Der Truppenverband Mitte hat die Ortschaft Torezkoje in der DVR unter seine Kontrolle gebracht und ukrainische Einheiten im Raum der Ortschaften Grischino, Murawka, Kriworoschje und Nowy Donbass in der DVR sowie Nowopodgorodnoje und Nowopawlowka im Gebiet Dnjepropetrowsk getroffen. Der Gegner verlor mehr als 420 Soldaten. Dabei wurden 13 gepanzerte Gefechtsfahrzeuge, 25 Wagen, ein Geschütz und ein Artillerieaufklärungsradar außer Gefecht gesetzt.           

    Der Truppenverband Ost setzt seinen Vormarsch fort, indem er die Ortschaft Petrowka im Gebiet Saporoschje unter seine Kontrolle gebracht hat. Außerdem hat er Personal und Technik des Gegners in der Nähe der Ortschaften Nowoje Pole, Risdwjanka, Kopani, Gorkoje und Komsomolskoje im Gebiet Saporoschje getroffen. Die russische Behörde schätzt die ukrainischen Personalverluste auf bis zu 375 Kämpfer. Dabei wurden zwölf Wagen und ein Geschütz außer Gefecht gesetzt.

    Der Truppenverband Dnjepr hat ukrainische Einheiten nahe den Ortschaften Orechow, Nowodanilowka, Pawlowka und Magdalinowka im Gebiet Saporoschje getroffen. Dabei wurden bis zu 40 ukrainische Armeeangehörige getötet oder verletzt. Der Gegner verlor außerdem fünf Wagen, eine Anlage der elektronischen Kampfführung und zwei Munitionslager.

    Ferner berichtet das Ministerium in Moskau über erfolgreiche Luft-, Drohnen-, Raketen und Artillerieangriffe auf militärisch relevante Verkehrsinfrastrukturen und 138 Standorte mit ukrainischen Soldaten und ausländischen Söldnern. Die russische Luftabwehr hat in den letzten 24 Stunden vier Lenkbomben, eine HIMARS-Rakete und 47 unbemannte Luftfahrzeuge abgefangen.

    Nach russischen Angaben hat die Ukraine seit dem Beginn der Sonderoperation am 24. Februar 2022 insgesamt 670 Flugzeuge, 283 Hubschrauber, 111.681 Drohnen, 646 Flugabwehrraketenkomplexe, 27.423 Kampfpanzer und andere Panzerfahrzeuge, 1.653 Mehrfachraketenwerfer sowie 32.972 Geschütze und Mörser verloren.

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Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.