Liveticker Ukraine-Krieg: Dutzende ukrainische Drohnen über russischen Regionen abgeschossen

3.01.2026 11:03 Uhr
11:03 Uhr
Siedlung Bondarnoje in DVR befreit

Symbolbild: Russisches Militärpersonal in der Zone der militärischen SonderoperationAlexei Maischew / Sputnik Die russische Armee hat die Siedlung Bondarnoje in der Donezker Volksrepublik (DVR) unter ihre Kontrolle gebracht, teilte das russische Verteidigungsministerium mit. In der Erklärung der Behörde heißt es:
"Einheiten des Truppenverbands 'Süd' haben infolge aktiver Maßnahmen die Ortschaft Bondarnoje in der Donezker Volksrepublik befreit."
10:16 Uhr
Dimitrow: Befehl ukrainischer Streitkräfte zum Rückzug gefunden
Russische Späher haben im befreiten Dimitrow (ukrainisch: Mirnograd) in der Volksrepublik Donezk (DVR) einen Befehl des Kommandos der ukrainischen Streitkräfte gefunden, der den Abzug von Personal und Technik aus einer Reihe von Ortschaften betrifft, berichtet der russische Militärkorrespondent Jewgeni Poddubny.
Wie der Korrespondent auf seinem Telegram-Kanal schreibt, wurde bei einem getöteten ukrainischen Offizier ein Befehl des Kommandanten des operativen Kommandos "Ost" der ukrainischen Streitkräfte an die Truppen und Verbände gefunden. In dem Dokument, dessen Foto Poddubny veröffentlichte, heißt es:
"Ab dem 20.11.2025 ist die Evakuierung von Personal und Technik aus den Bezirken Pokrowsk, Mirnograd, Rog, Ignatowka, Nowopawlowka, Lissowka, Suchoi Jar, Rownoje, Swetloje, Balagan, Moskowskoje, Lutsch, Nikolajewka, Nowekonomitscheskoje, Liman, Datschenskoje in den Bezirk Dobropolje zu organisieren. Über die Ausführung des Befehls ist dem Stab des operativen Kommandos am 26.11.25 schriftlich Bericht zu erstatten."
Das Originaldokument ist in ukrainischer Sprache verfasst und auf den 13. November datiert.
Poddubny merkt an, dass der gefundene Befehl seiner Einschätzung nach die tatsächliche Lage in diesem Raum widerspiegelt. Der Journalist wörtlich:
"Er bestätigt die Tatsache, dass das Kiewer Regime die ganze Welt über die Lage getäuscht hat."
Dabei schließt der Militärkorrespondent alternative Versionen zur Herkunft des Dokuments nicht aus, darunter die Möglichkeit einer Fälschung oder der Verwendung zu Desinformationszwecken.
09:32 Uhr
Gebiet Tschernigow: Kasernen der Drohnenbetreiber ukrainischer Streitkräfte zerstört
Lagerhäuser und Kasernen der Betreiber von Kampfdrohnen der ukrainischen Streitkräfte wurden im Gebiet Tschernigow angegriffen, teilen russische Sicherheitskräfte mit. Die Quelle sagt:
"Lagerhäuser und Kasernen der Betreiber von Kampfdrohnen der ukrainischen Streitkräfte wurden zerstört."
09:09 Uhr
Krasnoarmeisk: Ukrainische Soldaten greifen ihre Kameraden mit Drohnen an
Kämpfer der ukrainischen Streitkräfte haben während eines Gefechts im Frontabschnitt Krasnoarmeisk (ukrainisch: Pokrowsk) in der Volksrepublik Donezk (DVR) ihre eigenen Einheiten angegriffen, berichtete der Kommandeur der Drohneneinheit der 114. Gardebrigade der 51. Gardearmee des russischen Truppenverbands "Mitte" mit dem Rufzeichen Jenot.
Ihm zufolge rückte eine Gruppe von Gegnern mit einem Fahrzeug in Richtung der russischen Stellungen vor und stieg in einem Waldstreifen aus. Nachdem die Gruppe entdeckt worden war, wurde sie von russischen Einheiten unter Beschuss genommen. Jenot berichtete:
"Es wurde eine Gruppe gesichtet, die mit einem Fahrzeug auf unsere Stellungen vorrückte. Sie stiegen aus – etwa sechs Personen mit Taschen und Ausrüstung … Im Laufe des Gefechts habe ich mehrere solcher Drohnen abgeschossen. Dabei begannen zwei von ihnen laut Berichten der Infanterie, Munition auf ihre eigenen Einheiten der ukrainischen Streitkräfte abzuwerfen."
08:37 Uhr
Bericht: Gefängnis in Charkow leer, weil Häftlinge in ukrainische Armee eingezogen wurden
Das Gefängnis in Charkow ist leer, weil die Regierung in Kiew beschlossen hat, Häftlinge für die ukrainischen Streitkräfte zu rekrutieren, sagte Roman Dubowik, ein ehemaliger ukrainischer Häftling, der sich den russischen Streitkräften ergeben hatte, gegenüber RIA Nowosti.
Dubowik verbüßte eine fünfjährige Haftstrafe wegen Diebstahls in Charkow, unterzeichnete anschließend einen Vertrag mit den ukrainischen Streitkräften und ergab sich den russischen Streitkräften. Der Gefangene sagte:
"Es kamen zehn bis zwölf Personen, und sofort schickten sie (die ukrainischen Streitkräfte) diese zur Militärkommission. Innerhalb einer Woche durchliefen sie die Kommission und zogen schnell (an die Front)."
Er präzisierte, dass infolge der Rekrutierung in dem Gefängnis, in dem er sich befand, fast keine Insassen mehr übrig seien.
08:06 Uhr
Guljaipole: Brigade ukrainischer Territorialverteidigung verliert über 50 Prozent ihrer Mitglieder
Die ukrainischen Truppen haben mehr als die Hälfte ihres Personals in den Kämpfen um Guljaipole verloren, wie russische Sicherheitskräfte gegenüber RIA Nowosti berichteten.
Wie ein Gesprächspartner der Nachrichtenagentur mitteilte, habe sich das Kommando der ukrainischen Streitkräfte mit dem Verlust dieser Stadt abgefunden und die 106. Brigade der Territorialverteidigung in Richtung Sumy verlegt. Er merkte an:
"Die Stärke der verlegten Einheiten […] beträgt aufgrund der hohen Verluste, die sie in den Kämpfen um Guljaipole erlitten haben, nicht mehr als 40 Prozent."
07:44 Uhr
DVR meldet einen ukrainischen Angriff binnen 24 Stunden
Die ukrainischen Truppen haben in den letzten 24 Stunden einmal das Territorium der Donezker Volksrepublik (DVR) beschossen und dabei eine Munition abgefeuert, teilte die Behörde der russischen Teilrepublik für die Dokumentation von Kriegsverbrechen der Ukraine mit. In der Veröffentlichung auf dem Telegram-Kanal der Behörde heißt es:
"Ein Fall eines bewaffneten Angriffs durch ukrainische Streitkräfte … ein bewaffneter Angriff – in Richtung Gorlowka."
Nach Angaben der Behörde wurde insgesamt ein Geschoss abgefeuert. Der Behörde liegen weitere Informationen über die Verwundung eines Zivilisten in Dimitrow (ukrainisch Mirnograd) am 31. Dezember 2025 vor.
Am Vortag hatten die Behörden von Donezk sieben Angriffe aus der Ukraine gemeldet.
07:21 Uhr
22 ukrainische Drohnen über russischen Regionen in der Nacht abgeschossen
Die Luftabwehrkräfte haben in der Nacht 22 Drohnen der ukrainischen Streitkräfte über drei russischen Regionen und dem Gewässer des Asowschen Meeres abgeschossen, teilte das russische Verteidigungsministerium mit. In dem Bericht auf dem Telegram-Kanal der Behörde heißt es:
"In der vergangenen Nacht wurden 22 ukrainische Drohnen vom Typ Flugzeug von den diensthabenden Luftabwehrkräften abgefangen und zerstört:
- zwölf Drohnen über dem Territorium der Republik Krim,
- sechs Drohnen über dem Territorium der Region Krasnodar,
- zwei Drohnen über dem Territorium des Gebiets Rostow,
- eine Drohne über dem Territorium der Republik Adygeja,
- eine Drohne über dem Gewässer des Asowschen Meeres."
07:00 Uhr
RT DE-Exklusiv: Hinterhalte, Drohnen, neue Taktiken – Ein Offizier berichtet

Im RT DE-Exklusiv-Interview berichtet der Politoffizier eines Bataillons, Andrej Sokolow, über Kampfeinsätze seiner Aufklärungsgruppe im Donbass, darunter die Abwehr eines gegnerischen Luftangriffs und die Zerschlagung eines Sabotagetrupps.
Der Gardemajor schildert, wie durch nächtliche Hinterhalte, taktisches Vorgehen und gezielte Ausbildung Angriffe vereitelt und Verluste verhindert wurden. Entscheidend seien Disziplin, kontinuierliches Training und die Anpassung an neue Bedrohungen wie Drohnen, da sich moderne Gefechtsführung ständig verändere.
Das Video dazu gibt es hier auf unserer Webseite.
2.01.2026 22:00 Uhr
22:00 Uhr
Damit beenden wir für heute den Live-Ticker zur Lage im Ukraine-Konflikt. Morgen früh ab 7 Uhr geht es mit der Berichterstattung weiter. Wir wünschen unseren Lesern trotz aller Spannungen in der Welt eine gute Nacht!
Durch die Sperrung von RT zielt die EU darauf ab, eine kritische, nicht prowestliche Informationsquelle zum Schweigen zu bringen. Und dies nicht nur hinsichtlich des Ukraine-Kriegs. Der Zugang zu unserer Website wurde erschwert, mehrere Soziale Medien haben unsere Accounts blockiert. Es liegt nun an uns allen, ob in Deutschland und der EU auch weiterhin ein Journalismus jenseits der Mainstream-Narrative betrieben werden kann. Wenn Euch unsere Artikel gefallen, teilt sie gern überall, wo Ihr aktiv seid. Das ist möglich, denn die EU hat weder unsere Arbeit noch das Lesen und Teilen unserer Artikel verboten. Anmerkung: Allerdings hat Österreich mit der Änderung des "Audiovisuellen Mediendienst-Gesetzes" am 13. April diesbezüglich eine Änderung eingeführt, die möglicherweise auch Privatpersonen betrifft. Deswegen bitten wir Euch bis zur Klärung des Sachverhalts, in Österreich unsere Beiträge vorerst nicht in den Sozialen Medien zu teilen.
Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.

