Liveticker Ukraine-Krieg – Trump: Ohne US-Hilfe wäre Kiew nach einem Tag erledigt

17.03.2026 21:20 Uhr
21:20 Uhr
Französischer Außenminister: Dialog zwischen EU und Russland nicht ausgeschlossen
Frankreich schließt den Dialog zwischen der Europäischen Union und Russland über die Lösung des Ukraine-Konfliktes nicht aus, erklärt Außenminister Jean-Noël Barrot auf der Konferenz Europe 2026. Diskussionen mit Moskau wären auch möglich, da Europa der Haupthelfer sei, auf den sich die Ukraine stütze, betonte Barrot. Nach Ansicht des Außenministers könnte der Dialog ohne Vermittler und zum richtigen Zeitpunkt dazu dienen, dass die beiden Seiten ihre Erwartungen und "rote Linien" austauschen.
20:53 Uhr
Türkei könnte erneut russisch-ukrainische Verhandlungen organisieren
Die Türkei ist bereit, eine neue Verhandlungsrunde zwischen Russland und der Ukraine möglichst schnell zu empfangen, erklärt Außenminister Hakan Fidan auf einer Pressekonferenz.
Früher am Montag führte Fidan nach eigenen Angaben ein Telefongespräch mit dem russischen Außenminister Sergei Lawrow. Dabei wurden der aktuelle Stand der Verhandlungen und der mögliche Beitrag der Türkei besprochen.
Man sollte die Bemühungen um eine friedliche Lösung nicht behindern, erklärt Fidan und äußert sich hoffnungsvoll, dass die diplomatischen Anstrengungen zu einem dauerhaften und gerechten Frieden im Einklang mit den grundlegenden Prinzipien des Völkerrechts und der UN-Charta führen werden.
20:19 Uhr
Peskow: Kiew leistet völlig vergeblichen Widerstand, anstatt sich an den Verhandlungstisch zu setzen

Die ukrainische Führung setze mit ihren Angriffen auf russische Regionen ihren vergeblichen Widerstand fort, anstatt zu Verhandlungen überzugehen, erklärte der Pressesprecher des russischen Präsidenten, Dmitri Peskow. Er wies darauf hin, dass das russische Militär die Kampfhandlungen fortsetze und die gesteckten Ziele erreiche; zudem schütze es die russischen Regionen.
Das gesamte Video dazu finden Sie hier auf unserer Webseite.
19:29 Uhr
Wadephul besteht auf Sanktionen gegen Russland
Die Sanktionen gegen Russland jetzt zu lockern, sei in jedem Fall der falsche Weg, meint Außenminister Johann Wadephul. Bei einer Pressekonferenz mit seinem griechischen Amtskollegen Giorgos Gerapetritis in Berlin betonte der CDU-Politiker, dass Moskau ein Kriegsgewinnler der aktuellen Krise im Nahen Osten sei. Das Land profitiere von höheren Öl- und Gaspreisen, das fülle seine Kriegskasse, um die Kampfhandlungen gegen die Ukraine unvermindert fortzusetzen. Umso mehr müssten sich die EU und Deutschland hinter die Energiesanktionen stellen und die Einnahmen Russlands mit weiteren Maßnahmen beschneiden.
18:42 Uhr
Trump: Ohne US-Hilfe wäre Kiew nach einem Tag erledigt

US-Präsident Donald Trump am 17. März 2026 im Weißen HausUrheberrechtlich geschützt Ohne Hilfe der USA hätte die Ukraine innerhalb eines Tages eine Niederlage erlitten, meint Präsident Donald Trump. Bei einer Pressekonferenz mit dem irischen Premierminister Micheál Martin im Weißen Haus betonte Trump:
"Ich bin nicht gerade begeistert, dass wir ihnen in der Ukraine geholfen haben. Die Ukraine wäre innerhalb eines Tages erledigt, wenn wir nicht geholfen hätten."
Trump zufolge lieferten die USA die besten Waffen der Welt kostenfrei an die Ukraine. Nun gebe Washington kein Geld mehr aus:
"Sie kaufen zu vollen Kosten von uns. Aber [Ex-Präsident Joe] Biden gab ihnen 350–400 Milliarden US-Dollar in bar für Waffen. Bezüglich dieses Geldes müssen wir Ermittlungen anstellen."
17:46 Uhr
Bericht: Mitarbeiter ukrainischer Medien könnten Freistellung vom Wehrdienst verlieren
Vier ukrainische Fernsehkanäle könnten die Möglichkeit verlieren, ihren Mitarbeitern eine Freistellung von der Mobilmachung anzubieten. Das ukrainische Nachrichtenportal Strana.ua berichtet dazu:
"Das Kulturministerium hat Mitarbeitern des Unternehmens '1+1 Internet' das Recht auf Freistellung vom Wehrdienst entzogen. Einige Kanäle schreiben, dass Mitarbeiter der Nachrichtenportale TSN, UNIAN, Glawred, 1+1, 2+2 und TET davon betroffen sein könnten."
In diesem Zusammenhang erklärte ein Mitarbeiter eines der Kanäle gegenüber Strana.ua, dass sein Unternehmen seine Mitarbeiter zwar immer noch von der Mobilisierung freistelle, es aber keine Garantien auf eine Fortsetzung dieser Praxis gebe.
17:10 Uhr
Reuters: EU leistet Hilfe bei Reparaturen an Druschba-Pipeline
Die Ukraine hat das Angebot der Europäischen Union auf technische und finanzielle Unterstützung zur Wiederherstellung der Öllieferungen nach Ungarn und in die Slowakei über die beschädigte Druschba-Pipeline angenommen. Dies berichtet Reuters unter Verweis auf EU-Ratspräsident António Costa.
In einem Schreiben an die EU habe der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij erklärt, die Reparaturarbeiten an der Pipeline stünden kurz vor dem Abschluss, die Pumpenstation werde voraussichtlich in anderthalb Monaten wieder in Betrieb genommen, sofern es nicht zu weiteren Angriffen Russlands komme.
Die Vorwürfe, dass die Ukraine den Öltransport durch die Druschba-Pipeline absichtlich behindere, seien grundlos, betonte Selenskij laut Reuters.
16:35 Uhr
EU will Kredit für Kiew vor dem Gipfel bewilligen
Paula Pinho, die Sprecherin der Europäischen Kommission, gibt im Rahmen einer Pressekonferenz bekannt, dass der 20. Sanktionspaket gegen Russland und der Kredit für die Ukraine immer noch nicht bewilligt seien. In Bezug auf das von Ungarn blockierte Sanktionspaket sagt sie:
"Zum 20. Sanktionspaket gibt es noch keine Neuigkeiten."
Der Kredit in Umfang von 90 Milliarden Euro könnte indessen laut Pinho noch vor dem EU-Gipfel bewilligt werden, der am 19. und 20. März stattfinden soll:
"Die Verhandlungen zum Kredit setzen wir aktiv fort. Es ist nicht ausgeschlossen, dass wir es noch vor dem EU-Gipfel bewilligen könnten."
15:54 Uhr
Szijjártó: Wadephul droht uns offen wegen Verteidigung unserer nationalen Interessen

RT Nach dem Treffen des EU-Außenrats am Montag hat der ungarische Chefdiplomat Péter Szijjártó seine erste Einschätzung zu Brüssels und Berlins Forderungen an Budapest abgegeben.
"Der deutsche Außenminister hat uns heute ohne jegliche Umschweife, offen, direkt, klar und sehr deutlich gedroht, dass es für Ungarn sehr harte Konsequenzen haben wird, wenn wir nicht auf die Verteidigung der ungarischen nationalen Interessen verzichten", erklärte Szijjártó.
"Wenn wir nicht bedingungslos aufhören, wichtige Entscheidungen für die Ukrainer zu blockieren" – wie das derzeit geplante 20. Sanktionspaket gegen Russland –, dann werde dies laut Wadephuls Drohungen schwere Folgen haben, fügte der ungarische Volksvertreter hinzu.
"Ungarn kann weder bedroht noch erpresst werden – weder von Kiew, noch von Brüssel, noch von Berlin", stellte Szijjártó klar.
Ein Video dazu gibt es hier auf unserer Webseite.
15:29 Uhr
Schoigu: Keine Region Russlands vor ukrainischen Drohnen sicher
Keine Region Russlands könne, was ukrainische Drohnen und die ständige Weiterentwicklung unbemannter Systeme angehe, in Sicherheit sein. Das erklärte Sergei Schoigu, der Sekretär des russischen Sicherheitsrates, bei einem Besuch in Jekaterinburg im Föderationskreis Ural. Bislang sei die Ural-Region außerhalb der Reichweite der Angriffe vom ukrainischen Territorium aus gewesen.
Stand Ende 2025 sei die Zahl der von Kiew auf russischem Staatsgebiet organisierten Terrorangriffe um 40 Prozent auf 1.830 gestiegen, betonte Schoigu. Dabei sehe sich Russland organisiertem Widerstand aus 56 Staaten gegenüber. Diese Länder nutzten ihre Erfahrungen und zahlreiche Mechanismen ihrer Geheimdienste, um Terroranschläge und Sabotageakte gegen kritische Einrichtungen durchzuführen.
Als Reaktion darauf sollte Russland in Fragen der Verteidigung "höchste Organisation und operative Disziplin" an den Tag legen, meinte Schoigu. Hauptziel sei die wirksame Abwehr von Bedrohungen durch Staaten, die den Betrieb strategischer Einrichtungen Russlands stören wollten.
Durch die Sperrung von RT zielt die EU darauf ab, eine kritische, nicht prowestliche Informationsquelle zum Schweigen zu bringen. Und dies nicht nur hinsichtlich des Ukraine-Kriegs. Der Zugang zu unserer Website wurde erschwert, mehrere Soziale Medien haben unsere Accounts blockiert. Es liegt nun an uns allen, ob in Deutschland und der EU auch weiterhin ein Journalismus jenseits der Mainstream-Narrative betrieben werden kann. Wenn Euch unsere Artikel gefallen, teilt sie gern überall, wo Ihr aktiv seid. Das ist möglich, denn die EU hat weder unsere Arbeit noch das Lesen und Teilen unserer Artikel verboten. Anmerkung: Allerdings hat Österreich mit der Änderung des "Audiovisuellen Mediendienst-Gesetzes" am 13. April diesbezüglich eine Änderung eingeführt, die möglicherweise auch Privatpersonen betrifft. Deswegen bitten wir Euch bis zur Klärung des Sachverhalts, in Österreich unsere Beiträge vorerst nicht in den Sozialen Medien zu teilen.
Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.


