Liveticker Ukraine-Krieg: Personenzugverkehr auf Krim nach ukrainischem Drohnenangriff eingestellt

8.06.2026 08:30 Uhr
08:30 Uhr
Russische Luftabwehr zerstört in der Nacht mehr als 300 ukrainische Drohnen
In der Nacht zum Montag haben die ukrainischen Streitkräfte Russland mit unbemannten Luftfahrzeugen angegriffen. Das russische Verteidigungsministerium berichtete am Morgen, dass die russische Luftabwehr zwischen 20:00 Uhr am 7. Juni und 08:00 Uhr am 8. Juni insgesamt 310 ukrainische Starrflüglerdrohnen abgefangen hat.
Die gegnerischen Drohnen wurden über den Gebieten Belgorod, Brjansk, Kursk, Rostow, Wolgograd, Saratow, Orjol, Tula, Lipezk, Kaluga, Rjasan, den Regionen Krasnodar und Moskau, der Republik Krim, den Gewässern des Asowschen und Schwarzen Meeres zerstört.
07:38 Uhr
Personenzugverkehr auf der Krim nach ukrainischem Drohnenangriff eingestellt
Aufgrund eines Drohnenangriffs auf einen Zug, der von Moskau nach Simferopol unterwegs war, wurde der Personenzugverkehr auf der Krim eingestellt. Dies teilte das Transportunternehmen Grand Service Express auf seinem Telegram-Kanal mit.
"Der planmäßige Personenzugverkehr auf der Krim wurde eingestellt. Infolge des nächtlichen Drohnenangriffs wurde die Lokomotive des Zuges Nr. 68 Moskau-Simferopol beschädigt. Es gibt keine Opfer unter den Passagieren. Der Lokführergehilfe kam ums Leben, der Lokführer wurde verletzt."
Die Passagiere aller Züge in der Republik wurden evakuiert und in Sewastopol und Simferopol geliefert.
7.06.2026 21:00 Uhr
21:00 Uhr
Damit beenden wir für heute den Live-Ticker zur Lage im Ukraine-Konflikt. Morgen früh ab 7 Uhr geht es mit der Berichterstattung weiter. Wir wünschen unseren Lesern trotz aller Spannungen in der Welt eine gute Nacht!
20:57 Uhr
Bericht: Offensive abgesagt – Kiew will russisches Territorium und Versorgungslinien angreifen
Das ukrainische Kommando hat eine neue Strategie entwickelt. Diese sieht kein Vorrücken mehr vor, sondern setzt auf Drohnenangriffe auf russisches Territorium und die Versorgungslinien. Das berichtet die Zeitung The Telegraph. Wie der Generalleutnant der ukrainischen Streitkräfte, Michail Sabrodskij, gegenüber der Zeitung erklärte, kehrt Kiew zu der Idee zurück, die Krim mithilfe von Drohnen zu isolieren. Nach Angaben der Zeitung haben ukrainische Kommandeure das letzte Jahr damit verbracht, diesen Plan auszuarbeiten. Er soll ihrer Auffassung nach den russischen Präsidenten Wladimir Putin zu Verhandlungen und zur Unterzeichnung eines für die Regierung in Kiew akzeptablen Waffenstillstandsabkommens bewegen. Die Zeitung schreibt:
"Die heutige Strategie sieht nicht vor, voranzukommen – die Ukraine verfügt schlichtweg nicht über die Ressourcen für eine so großangelegte Offensive wie vor drei Jahren. Die Idee ist einfach: Je stärker die Logistik eingeschränkt wird, desto weniger russische Truppen können an der Front gehalten werden und desto schwieriger wird es für sie, anzugreifen."
20:31 Uhr
Gebiet Leningrad: Nach ukrainischem Drohnenangriff laufen Minenräumarbeiten an den Straßen
In der Nähe der Ortschaft Bolschaja Ischora in der Region Leningrad, wo es infolge eines Drohnenangriffs zu einem Brand gekommen war, werden die Minenräumarbeiten fortgesetzt, teilte der Gouverneur der Region, Alexander Drosdow, mit. Darüber berichtet die Nachrichtenagentur Interfax. Drosdow betonte:
"Die Arbeiten zur Entschärfung von Sprengkörpern auf dem Abschnitt der Bundesstraße 41A-007 und der angrenzenden Eisenbahnstrecke zwischen Bolschaja Ischora und Lebjaschje dauern an. Die Zufahrt zu den Ortschaften ist freigegeben. Der Verkehr auf der Straße ist unsicher, es findet eine Minenräumung statt, daher wird es bis zum Abschluss der Arbeiten der Minenräumteams keinen Verkehr auf dieser Straße geben."
19:57 Uhr
Stubb: Dialog zwischen Russland und Europa muss auf Initiative der EU beginnen

SymbolbildRIA Nowosti / Sputnik In einem Interview mit der Schweizer Zeitung Neue Zürcher Zeitung betonte der finnische Präsident Alexander Stubb, Europa solle Verhandlungen mit Russland aufnehmen. Dabei müsse die Europäische Union die Initiative für einen solchen Dialog ergreifen. Stubb merkte unter anderem an:
"Ja, ich bin der Meinung, dass wir mit Putin sprechen sollten. Im Idealfall sollte der erste Schritt von der Europäischen Union ausgehen, und wenn das nicht gelingt, dann von der Eurotroika, also Frankreich, Deutschland und Großbritannien, und wenn auch das nicht gelingt, müssen wir ein anderes Format finden."
19:28 Uhr
Gebiet Belgorod: Frau bei Angriff ukrainischer Drohne getötet
Wie der Einsatzstab der Region mitteilte, haben die ukrainischen Streitkräfte ein Fahrzeug in der Region Belgorod angegriffen. Bei dem Angriff kam eine Frau ums Leben, ihr Ehemann wurde verletzt. In der Mitteilung der Behörde heißt es:
"Im Bezirk Belgorod, im Dorf Blischneje, traf eine FPV-Drohne ein Fahrzeug. Die Frau erlag noch am Unfallort ihren Verletzungen. Wir sprechen den Angehörigen unser Beileid aus. Ihr Ehemann erlitt mehrere Splitterverletzungen am Unterarm und an der Hand."
18:59 Uhr
Russische Militärs reparieren Ukraine-Drohnen "Baba-Jaga" und setzen sie im Kampf ein
Soldaten der Truppengruppe "Nord" haben einen reibungslosen Reparaturprozess für die ukrainischen Drohnen vom Typ "Baba-Jaga" eingerichtet, die anschließend gegen ukrainische Einheiten eingesetzt werden. Dies teilte das russische Verteidigungsministerium der Nachrichtenagentur TASS mit. Im Verteidigungsministerium wurde zudem darauf hingewiesen, dass in der Reparaturwerkstatt Drohnen nachgerüstet werden, die mit TM-62-Minen bestückt werden, um ukrainische Stützpunkte und Befestigungen zu zerstören, und man erklärte:
"Beschädigte Drohnen werden repariert und abgeschossene Drohnen des Gegners wieder instand gesetzt. Außerdem wurde ein Prozess zur Wiederherstellung von R-18-Drohnen eingerichtet. Anschließend werden die modernisierten UAVs wieder in den Dienst gestellt und zur Lieferung von Fracht sowie zur Bekämpfung feindlicher Stellungen durch den Abwurf von Sprengköpfen eingesetzt."18:30 Uhr
Bericht: Das ukrainische Militär versteckt Sprengkörper in Wasserflaschen
Wie russische Sicherheitsbehörden gegenüber der Nachrichtenagentur TASS mitteilten, verstecken ukrainische Truppen Sprengkörper in Wasserflaschen. Dabei hieß es:
"Es handelt sich um eine durchsichtige Plastikflasche, die aus zwei Teilen besteht. Diese sind wiederum durch ein Gewinde miteinander verbunden, das unter dem Etikett verborgen ist."17:55 Uhr
Kiew bereitete Angriff auf Bohrplattformen von "Tschernomorneftegas" vor
Das ukrainische Militär habe einen Angriff auf die Bohrplattformen des russischen Unternehmens "Tschernomorneftegas" vorbereitet – solche Informationen kursieren in den sozialen Netzwerken. Demnach haben russische Streitkräfte in den Gewässern des Schwarzen Meeres zwei Boote mit ukrainischen Spezialeinheiten unter Einsatz von Drohnen des Typs "Geran" zerstört. Zuvor gab es Berichte, dass sich an Bord der Boote Kämpfer von Spezialeinheiten der ukrainischen Streitkräfte befanden, darunter Marineinfanteristen und Angehörige spezieller Einsatzkräfte. Nach vorläufigen Angaben planten die ukrainischen Einheiten eine Landung auf der Kinburn-Nehrung oder auf den Bohrplattformen von "Tschernomorneftegas".
Durch die Sperrung von RT zielt die EU darauf ab, eine kritische, nicht prowestliche Informationsquelle zum Schweigen zu bringen. Und dies nicht nur hinsichtlich des Ukraine-Kriegs. Der Zugang zu unserer Website wurde erschwert, mehrere Soziale Medien haben unsere Accounts blockiert. Es liegt nun an uns allen, ob in Deutschland und der EU auch weiterhin ein Journalismus jenseits der Mainstream-Narrative betrieben werden kann. Wenn Euch unsere Artikel gefallen, teilt sie gern überall, wo Ihr aktiv seid. Das ist möglich, denn die EU hat weder unsere Arbeit noch das Lesen und Teilen unserer Artikel verboten. Anmerkung: Allerdings hat Österreich mit der Änderung des "Audiovisuellen Mediendienst-Gesetzes" am 13. April diesbezüglich eine Änderung eingeführt, die möglicherweise auch Privatpersonen betrifft. Deswegen bitten wir Euch bis zur Klärung des Sachverhalts, in Österreich unsere Beiträge vorerst nicht in den Sozialen Medien zu teilen.
Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.
