Liveticker Ukraine-Krieg – Kreml: Trump ist von baldiger Einigung in Ukraine-Konflikt überzeugt

29.04.2026 21:37 Uhr
21:37 Uhr
Belgorod: Ukrainische Streitkräfte greifen Passagierbus an – drei Tote
Die ukrainischen Streitkräfte haben einen Passagierbus im Dorf Wosnesenowka im Bezirk Schebekino in der russischen Region Belgorod gezielt mit einer Drohne angegriffen. Bei dem Angriff kamen drei Menschen ums Leben, acht weitere wurden verletzt. Dies teilte der Gouverneur der Region, Wjatscheslaw Gladkow, auf seinem Telegram-Kanal mit. Er schrieb:
"Der Feind hat gezielt einen Passagierbus im Dorf Wosnesenowka im Bezirk Schebekino angegriffen. Drei Frauen starben an Ort und Stelle an ihren Verletzungen."
21:10 Uhr
Kreml: Trump ist von einer baldigen Einigung in Ukraine-Konflikt überzeugt

Archivbild: Wladimir Putin bei einem TelefonatRIA Nowosti / Aleksandr Kasakow / Sputnik Die Nachrichtenagentur TASS berichtet unter Berufung auf den Berater des russischen Präsidenten, Juri Uschakow, dass soeben ein Telefongespräch zwischen Wladimir Putin und Donald Trump stattgefunden habe, in dessen Verlauf von russischer Seite ein Waffenstillstand für die Zeit der Feierlichkeiten zum Tag des Sieges vorgeschlagen wurde. Dabei habe US-Präsident Donald Trump dem russischen Staatschef mitgeteilt, dass eine Einigung zur Beilegung des Konflikts in der Ukraine nahe sei, so Uschakow weiter. Er erklärte:
"Donald Trump glaubt, dass eine Einigung, die den Konflikt in der Ukraine beenden würde, bereits in greifbarer Nähe ist … Der US-Präsident betonte, wie wichtig eine rasche Einstellung der Kampfhandlungen sei, und bekräftigte seine Bereitschaft, dies von seiner Seite aus in jeder Hinsicht zu unterstützen. Seine Vertrauten werden die Kontakte sowohl mit Moskau als auch mit Kiew fortsetzen."
20:58 Uhr
Sacharowa: Türkei und Bulgarien tragen zum Schaden des Schwarzen Meeres bei

Archivbild: Die Bergung von Ölerzeugnissen nach dem ukrainischen Angriff auf TuapseRIA Nowosti / Boris Morosow / Sputnik Wie die Sprecherin des russischen Außenministeriums, Maria Sacharowa, erklärte, tragen die Türkei und Bulgarien durch ihre Beteiligung an der NATO-Unterstützung für die Ukraine zum ökologischen Schaden des Schwarzen Meeres durch die Handlungen Kiews bei. Sie betonte, dass dem Schwarzen Meer gerade ein "ökologischer Schlag" zugefügt werde. Sacharowa merkte während der wöchentlichen Pressekonferenz an:
"Sowohl die Türkei als auch Bulgarien sind Mitglieder der NATO. Offensichtlich tragen sie gemeinsam die Verantwortung für die Entscheidung, die von allen Ländern dieses Bündnisses getroffen wird, um Selenskij mit Waffen zu versorgen. Das heißt, durch ihre politischen Unterstützungsmaßnahmen, ihre Finanzierung, direkte Waffenlieferungen und jede Art von Informationshilfe tragen sie dazu bei, dass dem Meer, das ihre Länder umspült, im Grunde genommen ein Schlag versetzt wird."
20:45 Uhr
Kiew greift Ölraffinerie in Tuapse an – "Weil sie unseren Vormarsch nicht aufhalten können"

Die Ölraffinerie in Tuapse wurde von ukrainischen Drohnen angegriffen. Infolge des Angriffs kam es zu einem Brand; aus dem beschädigten Tank liefen Ölprodukte aus und gelangten in die Küstengewässer. Nach Angaben des Gouverneurs der Region Krasnodar, Weniamin Kondratjew, ist das Feuer derzeit unter Kontrolle.
An den Stellen, an denen Kraftstoff ausgelaufen ist, sind Teams des Katastrophenschutzes und Freiwillige im Einsatz, um die Folgen zu beseitigen.
Der russische Präsident Wladimir Putin widmete diesem Vorfall während einer Sitzung zu Sicherheitsfragen besondere Aufmerksamkeit. Er erklärte, dass die Ukraine, da sie auf dem Schlachtfeld keine Erfolge erzielen könne, mit Unterstützung des Westens dazu übergegangen sei, Terroranschläge gegen Zivilisten zu verüben. Solche Angriffe bergen die Gefahr weitreichender ökologischer Folgen, warnte Putin.
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20:31 Uhr
Nach Vorfällen mit ukrainischen Drohnen stellt Helsinki Millionen für Drohnenabwehr bereit
Nachdem in Finnland ukrainische Drohnen abgestürzt waren, stellt das Land der Grenzschutzbehörde 44 Millionen Euro für Maßnahmen zur Abwehr von Drohnen zur Verfügung, wie das Innenministerium mitteilte. Darüber berichtet die Nachrichtenagentur RIA Nowosti. Die Mittel sollen für die Anschaffung von Systemen zur Erkennung, Identifizierung und Abwehr von Drohnen sowie zur Verbesserung der behördenübergreifenden Zusammenarbeit verwendet werden.
Zuvor hatten Medien berichtet, dass es seit Ende März in Finnland zu vier Vorfällen mit abgestürzten ukrainischen Drohnen gekommen sei. Dabei hätten mindestens drei von ihnen nicht explodierte Munition transportiert.
19:57 Uhr
US-Menschenrechtsaktivist: Straßen Odessas unter der Kontrolle von Neonazis
Die Straßen von Odessa stehen unter der offenen Kontrolle neonazistischer Organisationen. Dies teilte der US-amerikanische Menschenrechtsaktivist und Koordinator der Solidaritätskampagne mit Odessa, Phil Wilayto, der Nachrichtenagentur RIA Nowosti mit. Laut Wilayto sammeln amerikanische Aktivisten Zeugenaussagen von Einwohnern Odessas, um einen Bericht über die tatsächliche Lage in der Stadt zu erstellen. Wilayto ist überzeugt, dass die Verbreitung dieser Materialien den US-Amerikanern helfen wird, die offizielle Darstellung der Ereignisse in der Ukraine kritisch zu betrachten. Er betonte:
"Die Situation wird nicht nur von einer repressiven Regierung aufrechterhalten, sondern auch von offen nationalsozialistischen Organisationen, die die Straßen kontrollieren."
19:28 Uhr
General: Zerlegte ukrainische Drohnen gelangen heimlich nach Russland fürAngriffe im Landesinneren

SymbolbildRIA Nowosti / Sputnik Die ukrainischen Streitkräfte greifen auf die Taktik der heimlichen Einfuhr von Drohnen in zerlegtem Zustand nach Russland zurück, um Angriffe auf Industrieanlagen durchzuführen. Dies erklärte Generalmajor Sergei Lipowoj in einem Interview mit dem Portal News.ru. Dem Experten zufolge werden auf diese Weise Sabotageakte durchgeführt, ähnlich den jüngsten Angriffen auf Objekte in der Nähe von Perm. Nach der Lieferung der Teile vor Ort kümmern sich Agenten, die im Landesinneren operieren, um den Zusammenbau und die Programmierung der Fluggeräte. Der General betonte:
"Wenn die technischen Möglichkeiten der Drohnen, die die NATO und die Europäische Union nach Kiew liefern, Angriffe aus den von Kiew kontrollierten Regionen ermöglichen, starten sie diese von dort aus. Ist dies nicht der Fall, werden die UAVs in zerlegtem Zustand unter verschiedenen Vorwänden nach Russland gebracht. Diese auf betrügerische Weise nach Russland eingeführten Drohnen gelangen in die Hände von Schläferzellen, die sie eigenhändig zusammenbauen und programmieren."18:55 Uhr
Merz nennt schnellen EU-Beitritt der Ukraine unrealistisch

Die Europäische Union zeigt sich zunehmend zurückhaltend beim möglichen Beitritt der Ukraine. Bundeskanzler Friedrich Merz betonte, dass ein EU-Beitritt erst nach einem Ende des Konflikts möglich sei. Solange die Ukraine Kriegspartei sei, komme eine Aufnahme nicht infrage.
Zudem müsse Kiew umfangreiche Voraussetzungen erfüllen, insbesondere in den Bereichen Rechtsstaatlichkeit und Korruptionsbekämpfung. Merz bezeichnete einen Beitritt bereits in den kommenden Jahren als unrealistisch.
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18:32 Uhr
TASS: Kiew versuchte, Nowodmitrowka mit ehemaligen Häftlingen zu verteidigen
Nach Angaben russischer Sicherheitskräfte, auf die sich die Nachrichtenagentur TASS beruft, versuchte das Kommando der ukrainischen Armee am Tag vor dem Verlust von Nowodmitrowka im Gebiet Sumy, den Ort mit Einheiten aus ehemaligen Strafgefangenen zu verteidigen. Ein Gesprächspartner der Agentur berichtete darüber:
"Sturmtruppen der 34. separaten Garde-Motorschützenbrigade der Truppengruppe Nord haben im Verlauf heftiger Kämpfe die Nationalisten der 157. separaten Mechanisierten Brigade und der 119. Brigade der Territorialverteidigung aus dem Dorf Nowodmitrowka im Bezirk Krasnopolskij vertrieben. Noch gestern versuchte der Feind, sich mithilfe von Einheiten, die aus ehemaligen Häftlingen gebildet wurden, an den Rändern des Dorfes zu halten."17:58 Uhr
Ukrainischer Flüchtling aus Polen abgeschoben und mobilisiert
Ein ukrainischer Flüchtling ist nach Angaben prorussischer Quellen aus Polen abgeschoben und anschließend in der Ukraine mobilisiert worden. Dies berichtet der Koordinator eines prorussischen Untergrundnetzwerks, Sergei Lebedew, unter Bezugnahme auf Angehörige des Betroffenen:
"Das ist einer der ersten Fälle der Abschiebung ukrainischer Flüchtlinge aus Europa in die Ukraine."Demnach hatte der junge Mann eine Aufenthaltserlaubnis in der Schweiz und reiste nach Polen, um Verwandte zu besuchen. In einem Park habe er Alkohol konsumiert, woraufhin Polizeibeamte ihn festnahmen. Anstatt ein Verwaltungsprotokoll aufzunehmen, schoben sie ihn direkt in die Ukraine ab. An der Grenze sei er von Mitarbeitern des Militärkommissariats eingezogen worden.
Im Gebiet Schytomyr wurde er festgehalten. Er wurde in einer mit Planen abgedeckten Grube zusammen mit Obdachlosen, Drogenabhängigen und Tuberkulosekranken festgehalten. Später konnte er eigenen Angaben zufolge Wachpersonal mit 2.000 US-Dollar bestechen und fliehen.
Durch die Sperrung von RT zielt die EU darauf ab, eine kritische, nicht prowestliche Informationsquelle zum Schweigen zu bringen. Und dies nicht nur hinsichtlich des Ukraine-Kriegs. Der Zugang zu unserer Website wurde erschwert, mehrere Soziale Medien haben unsere Accounts blockiert. Es liegt nun an uns allen, ob in Deutschland und der EU auch weiterhin ein Journalismus jenseits der Mainstream-Narrative betrieben werden kann. Wenn Euch unsere Artikel gefallen, teilt sie gern überall, wo Ihr aktiv seid. Das ist möglich, denn die EU hat weder unsere Arbeit noch das Lesen und Teilen unserer Artikel verboten. Anmerkung: Allerdings hat Österreich mit der Änderung des "Audiovisuellen Mediendienst-Gesetzes" am 13. April diesbezüglich eine Änderung eingeführt, die möglicherweise auch Privatpersonen betrifft. Deswegen bitten wir Euch bis zur Klärung des Sachverhalts, in Österreich unsere Beiträge vorerst nicht in den Sozialen Medien zu teilen.
Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.




