Liveticker Ukraine-Krieg: Russische Armee befreit zwei Orte im Gebiet Sumy und der DVR

17.03.2026 12:01 Uhr
12:01 Uhr
Frontbericht des russischen Verteidigungsministeriums
In seinem täglichen Frontbericht gibt Russlands Verteidigungsministerium die Verluste des ukrainischen Militärs an Personal und Material im Verlauf des vergangenen Tages bekannt.
Der Meldung zufolge verlor Kiews Militär in den Gebieten Sumy und Charkow durch den russischen Truppenverband Nord bis zu 270 Soldaten. Drei gepanzerte Kampffahrzeuge, 13 Autos, ein Artilleriegeschütz, drei Anlagen der elektronischen Kampfführung, eine Radaranlage RADA RPS-42 aus israelischer Produktion sowie zehn Munitions- und Materiallager wurden zerstört.
Einheiten des Truppenverbands West verbesserten ihre taktische Stellung. Die Ukraine verlor über 170 Kämpfer, ein gepanzertes Kampffahrzeug, zwei gepanzerte Mannschaftstransporter vom Typ M113 aus US-Produktion, 25 Autos, ein Artilleriegeschütz und fünf Munitionslager.
Beim Vorrücken des russischen Truppenverbands Süd verlor das ukrainische Militär bis zu 200 Soldaten. Ein gepanzertes Kampffahrzeug, ein M113-Transporter, zehn Autos, vier Geschütze sowie acht Material- und Munitionslager wurden zerstört.
Auch der Truppenverband Mitte verbesserte seine taktische Stellung. Das ukrainische Militär verlor am entsprechenden Frontabschnitt über 280 Soldaten, zwei gepanzerte Kampffahrzeuge, zehn Autos, zwei Geschütze und drei Anlagen der elektronischen Kampfführung.
Die ukrainischen Verluste im Kampf gegen den vorrückenden russischen Truppenverband Ost beliefen sich auf über 255 Soldaten. Ein gepanzertes Kampffahrzeug, zwölf Autos sowie drei Artilleriegeschütze wurden außer Gefecht gesetzt.
Durch Feuereinwirkung des Truppenverbands Dnjepr verlor das ukrainische Militär bis zu 65 Soldaten, zwölf Autos, eine Anlage der elektronischen Kampfführung und zwei Materiallager.
Russlands Luftabwehr schoss entlang der gesamten Frontlinie sieben Lenkgleitbomben und 421 Starrflügler-Drohnen ab.
11:28 Uhr
Russische Armee befreit zwei Orte im Gebiet Sumy und der DVR

SymbolbildStanislaw Krassilnikow / Sputnik Russlands Streitkräfte haben die Siedlungen Sopytsch im Gebiet Sumy und Kaleniki in der Donezker Volksrepublik unter Kontrolle genommen. Dies berichtet das russische Verteidigungsministerium.
Angaben der Behörde zufolge wurde Sopytsch im Zuge der Offensive des Truppenverbands Nord eingenommen. Kaleniki wurde im Rahmen eines Vorstoßes des Truppenverbands Süd befreit.
10:43 Uhr
Großbritannien und Ukraine wollen Zusammenarbeit im Bereich militärischer KI vertiefen
Großbritannien und die Ukraine wollen einer Pressemitteilung der britischen Regierung zufolge ihre Zusammenarbeit im militärischen Bereich vertiefen.
Wie es in der Meldung heißt, soll der ukrainische Staatschef Wladimir Selenskij am heutigen Dienstag London besuchen. Dabei wird erwartet, dass er und der britische Ministerpräsident Keir Starmer eine gemeinsame Erklärung zur Vertiefung der Zusammenarbeit in den Bereichen Sicherheit und Militärindustrie abgeben. Die Meldung kündigt an:
"Das Vereinigte Königreich will zusätzlich ein neues KI-Exzellenzzentrum innerhalb des Verteidigungsministeriums der Ukraine finanzieren. Dieses Expertenteam wird mithilfe von 500.000 Pfund (umgerechnet knapp 580.000 Euro) sicherstellen, dass KI in vollem Umfang genutzt wird, um Vorteile auf dem Schlachtfeld zu erzielen."
Starmer erklärte dazu, dass die vertiefte Zusammenarbeit die ukrainische und britische "Verteidigungsfähigkeit" stärken werde.
09:41 Uhr
Europäischer Ratspräsident: Verhandlungen mit Russland notwendig
Der Präsident des Europäischen Rats, António Costa, hat eingeräumt, dass für die EU künftig Verhandlungen mit Russland notwendig sein werden. Dabei betonte er, dass der Zeitpunkt dafür noch nicht gekommen sei. Die spanische Nachrichtenagentur Europa Press zitiert Costa:
"Ich denke, dass wir in Zukunft mit Russland sprechen müssen. Nicht über Energiefragen, sondern über Fragen der europäischen Sicherheit und des Friedens in der Ukraine. Dieser Tag wird kommen, aber nicht jetzt."
Zuvor hatte Belgiens Ministerpräsident Bart De Wever eine Wiederaufnahme des Dialogs mit Russland über den Import von Energieträgern und die Beilegung des Ukraine-Konflikts gefordert.
08:52 Uhr
Gebiet Brjansk: Zivilist durch ukrainischen Angriff verwundet
Bei einem ukrainischen Drohnenangriff auf das Gebiet Brjansk ist ein Zivilist verwundet worden. Alexander Bogomas, der Gouverneur der Region, berichtet dazu:
"Das ukrainische Militär hat das Dorf Kistjor im Bezirk Pogar mit Kamikaze-Drohnen angegriffen. Durch terroristische Aktionen des Kiewer Regimes wurde leider ein Zivilist verwundet."
Nach weiteren Angaben des Gouverneurs wurde der Mann in ein Krankenhaus eingewiesen, wo er medizinisch versorgt wird.
08:07 Uhr
Gebiet Belgorod weiterhin unter ukrainischen Angriffen – ein Toter
Im Verlauf des vergangenen Tages hat das ukrainische Militär über 105 Drohnen und über 15 Artilleriegeschosse gegen die Städte und Dörfer des Gebiets Belgorod abgefeuert. Dies berichtet der operative Stab der Region.
In der Stadt Korotscha wurden nach Angaben der Behörde fünf Menschen, darunter vier Minderjährige, durch die Explosion einer Drohne verwundet. Eine weitere Zivilistin im Bezirk Borissowka erlitt Verletzungen. Im Bezirk Schebekino wurden zwei Männer verwundet. Weitere Angriffe richteten sich gegen Ortschaften in den Bezirken Belgorod, Waluiki, Wolokonowka, Graiworon und Krasnaja Jaruga, wo mehrere Gebäude und Fahrzeuge beschädigt wurden.
Am Morgen des heutigen Dienstags ist zudem nach Angaben der regionalen Verwaltung ein Zivilist in der Stadt Graiworon ums Leben gekommen, nachdem Kiews Truppen sein Auto mit einer FPV-Drohne angegriffen hatten.
07:35 Uhr
Militärexperte: Russische Armee kämpft um Komsomolskoje bei Guljajpole
Einheiten der russischen Armee haben den Kampf um die Ortschaft Komsomolskoje (ukrainischer Name Guljajpolskoje) im Gebiet Saporoschje aufgenommen, berichtet der Militärexperte Andrei Marotschko. In einem Interview mit der Nachrichtenagentur TASS führte er aus, dass Russlands Streitkräfte ihre Offensive im Nordwesten, Westen und Südwesten von Guljajpole fortsetzen. Marotschko erklärte:
"Nach dem Vorrücken bei Werchnjaja Tersa haben russische Stoßtrupps Kämpfe an den Ortsrändern begonnen, bei Gorkoje wurde die Kontrollzone erweitert. Es wird auch aktiv um die Befreiung von Komsomolskoje gekämpft."
07:04 Uhr
Russlands Luftabwehr schießt in der Nacht über 200 ukrainische Drohnen ab
Während der vergangenen Nacht hat Russlands Luftabwehr insgesamt 206 Drohnen über den Regionen des Landes abgeschossen, berichtet das russische Verteidigungsministerium. Die Behörde gibt dazu bekannt:
"Zwischen 20:00 Uhr Moskauer Zeit am 16. März und 07:00 Uhr Moskauer Zeit am 17. März haben diensthabende Luftabwehrkräfte 206 ukrainische Starrflügler-Drohnen abgefangen und vernichtet: 62 Drohnen über Gebiet Brjansk, 43 über Gebiet Moskau, darunter 40 Drohnen, die auf dem Weg nach Moskau waren, 28 über Gebiet Krasnodar, 18 über der Republik Krim, zwölf über Gebiet Smolensk, neun über Gebiet Kaluga, acht über Gebiet Belgorod, sechs über Gebiet Rostow, vier über Gebiet Leningrad, drei über Gebiet Astrachen, eine über der Republik Adygeja und zwölf über dem Asowschen Meer."
16.03.2026 22:00 Uhr
22:00 Uhr
Damit beenden wir für heute den Live-Ticker zur Lage im Ukraine-Konflikt. Morgen früh ab 7 Uhr geht es mit der Berichterstattung weiter. Wir wünschen unseren Lesern trotz aller Spannungen in der Welt eine gute Nacht!
21:55 Uhr
Reiche: Gaskauf aus Russland hieße, einen Kriegstreiber zu unterstützen

Am Rande eines EU-Energieministertreffens in Brüssel am Montag hat die deutsche Bundesministerin für Wirtschaft und Energie, Katherina Reiche (CDU), Fragen der Presse beantwortet. Auf die Möglichkeit einer Wiederaufnahme der Energielieferungen aus Russland erklärte Reiche:
"Eine Gasversorgung aus Russland wäre ein Rückschritt und hieße, sich zurückzubegeben in eine absolut unsichere Situation und einen Kriegstreiber zu unterstützen. Das kommt für uns nicht infrage."Ein Video dazu gibt es hier auf unserer Webseite.
Durch die Sperrung von RT zielt die EU darauf ab, eine kritische, nicht prowestliche Informationsquelle zum Schweigen zu bringen. Und dies nicht nur hinsichtlich des Ukraine-Kriegs. Der Zugang zu unserer Website wurde erschwert, mehrere Soziale Medien haben unsere Accounts blockiert. Es liegt nun an uns allen, ob in Deutschland und der EU auch weiterhin ein Journalismus jenseits der Mainstream-Narrative betrieben werden kann. Wenn Euch unsere Artikel gefallen, teilt sie gern überall, wo Ihr aktiv seid. Das ist möglich, denn die EU hat weder unsere Arbeit noch das Lesen und Teilen unserer Artikel verboten. Anmerkung: Allerdings hat Österreich mit der Änderung des "Audiovisuellen Mediendienst-Gesetzes" am 13. April diesbezüglich eine Änderung eingeführt, die möglicherweise auch Privatpersonen betrifft. Deswegen bitten wir Euch bis zur Klärung des Sachverhalts, in Österreich unsere Beiträge vorerst nicht in den Sozialen Medien zu teilen.
Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.

