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Liveticker Ukraine-Krieg – Moskau: Kiew verletzt weiterhin Waffenruhe – 1.630 Verstöße registriert

Russland führt gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine Militäroperation in der Ukraine durch. Der Westen reagiert mit immer neuen Waffenlieferungen an die Ukraine und beispiellosen Sanktionen gegen Russland. Lesen Sie hier die neuesten Entwicklungen.
Liveticker Ukraine-Krieg – Moskau: Kiew verletzt weiterhin Waffenruhe – 1.630 Verstöße registriert© Urheberrechtlich geschützt
  • 8.05.2026 14:30 Uhr

    14:30 Uhr

    Luftabwehr schießt im Laufe von sieben Stunden 145 ukrainische Drohnen ab

    Zwischen 7:00 Uhr und 14:00 Uhr Moskauer Zeit wurden 145 ukrainische Starrflüglerdrohnen von den diensthabenden Luftabwehrkräften abgefangen und zerstört, teilte das Verteidigungsministerium in Moskau mit.

    Die ukrainischen Drohnen wurden über den Gebieten Kaluga, Tula, Belgorod, Brjansk, Kursk, Rjasan, Rostow, Smolensk, den Regionen Moskau, Perm, Krasnodar, Stawropol, den Republiken Krim, Tschetschenien, Adygeja sowie den Gewässern des Schwarzen und Asowschen Meeres abgeschossen.

  • 14:13 Uhr

    Ukrainisches Militär setzt Terroranschläge gegen Zivilisten im Raum Cherson fort

    Behörden im von Russland kontrollierten Teil des Gebiets Cherson melden erneute Angriffe auf Siedlungen am linken Dnjepr-Ufer. Den Angaben zufolge hat die ukrainische Armee in den vergangenen 24 Stunden mindestens 27 Orte mit Artillerie und Drohnen angegriffen.

    Der Gegner setzte demnach 142 unbemannte Luftfahrzeuge gegen zivile Ziele ein und feuerte 35 Geschosse ab.

    In der Ortschaft Welikaja Lepeticha wurde durch die Drohnenattacke eine Frau des Jahrgangs 1953 getötet.

  • 13:56 Uhr

    Gebiet Belgorod meldet Verletzte binnen 24 Stunden

    Nach Angaben von Wjatscheslaw Gladkow, dem Gouverneur des Gebiets Belgorod, hat das ukrainische Militär in den vergangenen 24 Stunden 23 Orte in acht Bezirken angegriffen. Infolge der Attacken erlitten neun Zivilisten, darunter ein Kind, Verletzungen. 

    Zu Schaden kamen zwei Mehrfamilienhäuser, 13 Privathäuser, drei Betriebe, ein Geschäft, zwei soziale Einrichtungen sowie 27 Fahrzeuge.

  • 13:25 Uhr

    In ersten Stunden der Waffenpause greift ukrainisches Militär Industriegelände in der LVR an

    Gleich zu Beginn des Waffenstillstands nahmen die ukrainischen Streitkräfte fünf Ortschaften in der Volksrepublik Lugansk (LVR) ins Visier.

    "Das Industriegebiet in Rowenki wurde schwer getroffen. Angrenzende Wohngebäude wurden beschädigt. Glücklicherweise gab es keine Verletzten", berichtet der Republikchef Leonid Passetschnik im russischen Kurznachrichtendienst Max.  

    Laut dem Beamten sind Rettungskräfte und weitere zuständige Dienste vor Ort im Einsatz.

  • 12:49 Uhr

    Gebiet Kursk: Fast 150 ukrainische Drohnen binnen 24 Stunden abgeschossen

    Nach Angaben von Alexander Chinstein, dem Gouverneur des Grenzgebiets Kursk, sind im Laufe des Tages 79 Geschosse auf die Region abgefeuert worden.

    "In der Zeitspanne von 9:00 Uhr am 7. Mai bis 9:00 Uhr am 8. Mai wurden insgesamt 147 gegnerische Drohnen unterschiedlicher Typen abgeschossen. 19 Mal haben die Drohnen unser Gebiet durch den Abwurf von Sprengsätzen angegriffen."

    Chinstein meldete keine Opfer unter der Zivilbevölkerung. Zu Schaden kamen drei Privathäuser, zwei Stromleitungen und eine Gasverteilerstation.

  • 12:11 Uhr

    Moskau: Kiew verletzt weiterhin Waffenruhe – 1.630 Verstöße registriert 

    Das Verteidigungsministerium in Moskau berichtete weiterhin über zahlreiche Verstöße gegen die von Russland ausgerufene Waffenruhe durch die ukrainischen Truppen. Nach Angaben der Militärbehörde seien bisher insgesamt 1.630 Verstöße gegen die Waffenruhe registriert worden.

    Gemäß dem Befehl des Oberbefehlshabers der russischen Streitkräfte hätten alle russischen Truppenverbände in der Zone der militärischen Sonderoperation aus humanitären Gründen anlässlich der Feierlichkeiten zum 81. Jahrestag des Sieges – ab 00:00 Uhr am 8. Mai – die Kampfhandlungen vollständig eingestellt und seien an den bisher eingenommenen Stellungen stehen geblieben.

    Trotz der Waffenruhe hätten die ukrainischen Streitkräfte weiterhin Angriffe unter dem Einsatz von Drohnen und Artillerie gegen russische Stellungen sowie gegen zivile Ziele in den Grenzgebieten Belgorod und Kursk durchgeführt, merkte die Behörde an.

    Das Verteidigungsministerium teilte weiterhin mit, dass die russische Armee auf Verstöße gegen die Waffenruhe spiegelbildlich reagiert habe. Es gab Vergeltungsschläge gegen Mehrfachraketenwerfer, Artillerie- und Mörserstellungen. Ukrainische Drohnenleitstellen und Drohnenstartplätze seien dabei getroffen worden.

  • 11:31 Uhr

    Mehr als 80 Flüge an Flughäfen in Südrussland verspätet und gestrichen

    Nach Angaben des Verbandes der Reiseveranstalter Russlands (ATOR) waren an Flughäfen in Südrussland mehr als 80 Flüge verspätet oder wurden gestrichen. Mindestens 14.000 Passagiere warten aufgrund von Flugausfällen auf ihren Abflug.

    Der Betrieb von 13 Flughäfen in Südrussland wurde aufgrund ukrainischer Drohnenangriffe auf das Verwaltungsgebäude der südrussischen Flugsicherungsbehörde in Rostow am Don eingestellt, wie das Verkehrsministerium zuvor mitgeteilt hatte.

  • 11:00 Uhr

    Gebiet Lipezk: Kind durch herabfallende Drohnenteile verletzt

    Nach Angaben von Igor Artamonow, dem Gouverneur des Gebiets Lipezk, wurde in der Nacht eine ukrainische Drohne über der Stadt Jelez abgeschossen. Ein neunjähriger Junge wurde verletzt, als eine Drohne in der Nähe eines Privathauses in Jelets abstürzte. Das Kind wurde medizinisch versorgt, es besteht keine Lebensgefahr.

    "Leider wurde ein Privathaus durch die herabfallenden Trümmer beschädigt. Die Druckwelle zersplitterte ein Fenster, wodurch der Junge durch Glassplitter verletzt wurde."

  • 10:33 Uhr

    Puschilin: Gleichgültigkeit des Westens gegenüber Kiews Angriffen auf Zivilisten zeugt von Politik der Doppelstandards 

    Die ausbleibende Reaktion des Westens auf die Angriffe der ukrainischen Streitkräfte auf Zivilisten und zivile Objekte zeuge von einer Politik der Doppelstandards. Dies erklärte der DVR-Chef Denis Puschilin in einem Interview für TASS.

    "Ja, niemand schenkt Beachtung, schon seit langem nicht mehr. Das überrascht uns nicht. Seit 2014 sind wir damit konfrontiert. Das ist das derzeitige ukrainische Regime und das sind die derzeitigen Doppelstandards, die leider mittlerweile zur Norm für die westliche Gemeinschaft geworden sind."

  • 10:00 Uhr

    Mehrere Gebäude beschädigt bei ukrainischen Angriffen auf Gebiet Rostow

    Ukrainische Drohnen und Raketen wurden in Taganrog und im Bezirk Asow des Gebiets Rostow zerstört, berichtete Juri Sljusar, der Gouverneur der Region. 

    "Vergangene Nacht wurden bei der Abwehr eines Luftangriffs auf das Gebiet Rostow Drohnen und Raketen in der Stadt Taganrog und im Bezirk Asow zerstört. Es gab keine Opfer."

    Sljusar zufolge entstanden Schäden durch herabfallende Drohnenteile in den Städten Taganrog, Bataisk, Rostow am Don und im Bezirk Mjasnikow. Dabei wurden eine Garage, mehrere Privatwohnhäuser, mehrere Lager und ein Verwaltungsgebäude beschädigt.

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Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.