Liveticker Ukraine-Krieg – Moskau: Erneut ein Leopard-Panzer zerstört

3.06.2026 16:59 Uhr
16:59 Uhr
Peskow: Putin über Angriff auf Linienbus in DVR informiert
Der russische Präsident Wladimir Putin ist über den Angriff auf einen Linienbus in der Donezker Volksrepublik informiert worden. Dies teilte Kremlsprecher Dmitri Peskow mit.
Nach vorläufigen Angaben kamen sieben Menschen ums Leben, elf weitere wurden verletzt. Die Zahl der Opfer werde noch präzisiert. Auf die Frage von Journalisten, ob Putin über den Vorfall informiert worden sei, antwortete Peskow:
"Selbstverständlich."
16:21 Uhr
Außer Ukraine: Drei Anzeichen für bevorstehende Konfrontation zwischen Russland und Europa

SymbolbildZoonar / Legion-media.ru Im fünften Jahr des Ukraine-Krieges konzentrieren sich westliche Medien weitgehend auf den Verlauf der Kampfhandlungen. Informationen über die militärischen Operationen sind zum wichtigsten Instrument für die Einschätzung der Konfrontation zwischen Russland und dem Westen geworden.
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15:59 Uhr
Militärexperte zum russischen Großangriff: "Die Ukrainer wurden erneut belogen"
Der Militärexperte und Oberstleutnant Oleg Schalandin hat in einem Interview mit Tsargrad.tv die jüngsten Angriffe der russischen Streitkräfte auf Ziele in der Ukraine kommentiert. Dabei habe es sich nicht um zufällige Ziele gehandelt, sondern um militärische Infrastruktur von erheblicher Bedeutung für die weiteren Handlungen der ukrainischen Streitkräfte.
Nach seinen Worten sei der ukrainischen Öffentlichkeit jedoch kein vollständiges Bild der Ereignisse vermittelt worden. Stattdessen habe man erneut von einer angeblich großflächigen Abwehr der Angriffe durch die Luftverteidigung gesprochen, obwohl die tatsächlichen Folgen der Angriffe deutlich schwerwiegender gewesen seien.
15:30 Uhr
Sacharowa fordert internationale Organisationen auf, den Terrorangriff auf Bus in DVR zu verurteilen
Russland fordert internationale Organisationen, Regierungen und Medien auf, den Angriff auf den Passagierbus in der Donezker Volksrepublik zu verurteilen, erklärt Maria Sacharowa, die Sprecherin des russischen Außenministeriums. Das Ressort bezeichnet den Angriff als Terroranschlag und betont, dass nach dem Beschuss Aufklärungsdrohnen der ukrainischen Streitkräfte über dem Ort des Geschehens gesichtet wurden.
Den Angriff zu verheimlichen, wäre einer Billigung der Politik des ukrainischen Präsidenten Wladimir Selenskij gleich, fügt Sacharowa hinzu.
14:56 Uhr
Saporoschje: Mehrere Verletzte bei ukrainischem Drohnenangriff auf Lastwagen
Bei einem ukrainischen Drohnenangriff im Zentrum von Kamenka-Dnjeprowskaja sind drei Zivilisten verletzt worden. Unter ihnen befindet sich auch ein vorbeifahrender Mopedfahrer. Die Verletzten wurden ins Kreiskrankenhaus eingeliefert. Dies teilte die Verwaltung des Munizipalbezirks Kamenka-Dnjeprowskaja der Nachrichtenagentur TASS mit.
14:25 Uhr
Frontbericht des russischen Verteidigungsministeriums: Erneut ein Leopard-Panzer zerstört

Archivbild: Ein erbeuteter Kampfpanzer vom Typ Leopard 2A6Wladimir Gerdo / TASS In den vergangenen 24 Stunden haben die ukrainischen Streitkräfte 1.300 Soldaten während der Kampfhandlungen verloren, lautet der tägliche Frontbericht des Verteidigungsministeriums in Moskau. Russische Truppen zerstörten folgende Waffen und Ausrüstung des Gegners:
- einen Kampfpanzer Leopard aus deutscher Produktion,
- elf gepanzerte Kampffahrzeuge,
- 72 Kraftfahrzeuge,
- 13 Artilleriegeschütze,
- eine Anlage zur Aufklärung von Flugzielen,
- ein Artillerieaufklärungsradar,
- fünf Anlagen der Elektronischen Kampfführung.
Einheiten der russischen Luftstreitkräfte, Raketen- und Artillerietruppen sowie Drohnenbediener trafen Speicher und Abschussvorrichtungen für Drohnen größerer Reichweite, Objekte der Energie- und Transportinfrastruktur, die im Interesse gegnerischer Truppen betrieben wurden, sowie ukrainische Soldaten und ausländische Söldner in 147 Kreisen. Die Flugabwehr schoss sechs Flugbomben, sechs HIMARS-Raketen und 754 unbemannte Flugzeuge ab.
14:03 Uhr
NATO-Generalsekretär Rutte in Kiew eingetroffen
NATO-Generalsekretär Mark Rutte ist am Mittwoch zu einem unangekündigten Besuch in Kiew eingetroffen, berichtet die ukrainische Eisenbahngesellschaft Ukrsalisnyzja in einem Beitrag auf sozialen Medien, der später gelöscht wurde. Er lautete:
"Wir freuen uns, heute NATO-Generalsekretär Mark Rutte im Kiewer Hauptbahnhof begrüßen zu dürfen."
13:35 Uhr
Nach der Sprengfalle: Das zweite Leben des Kriegsreporters

Andrei Lunjow in Donezk, Mai 2026Wassilissa Sacharowa / RT Elf Jahre nach einer schweren Minenverletzung spricht der Kriegsreporter Andrei Lunjow über den Krieg im Donbass, den Absturz der MH-17 und die Ereignisse des Jahres 2014. Ein persönliches Porträt aus der Reihe "Donezk-Tagebuch: Frühstück unter Bomben".
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13:11 Uhr
Tote und Verletzte wegen ukrainischer Angriffe auf Gebiet Saporoschje – Schulgebäude beschädigt
Ukrainische Truppen haben Melitopol im Gebiet Saporoschje angegriffen. Laut Gouverneur Jewgeni Balizki stürzten Fragmente einer Drohne auf das Schulgebäude ab. Der dadurch ausgebrochene Brand wurde bereits gelöscht. 30 Mitarbeiter der Einrichtung wurden evakuiert.
Außerdem wurde durch den Angriff der städtische Schlachthof beschädigt, fügt Balizki hinzu. Ein Einwohner der Stadt erlitt Verletzungen.
Die Gesamtzahl der Verletzten nach dem Angriff auf Melitopol beläuft sich auf sechs Menschen, präzisiert der Gouverneur mit Verweis auf Rettungsdienste. Zudem geriet ein Auto unter Beschuss. Dabei kamen der Fahrer und ein Insasse ums Leben.
12:38 Uhr
Drohnenangriff auf Bus in DVR – Zahl der Toten auf acht gestiegen
Die Zahl der Toten nach dem Drohnenangriff auf den Bus in Jenakijewo ist auf acht gestiegen, erklärt Denis Puschilin, der Chef der Donezker Volksrepublik (DVR). Insgesamt befanden sich im Bus 53 Insassen. Zehn der elf Verletzten wurden ins Krankenhaus eingeliefert.
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Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.


