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Liveticker Ukraine-Krieg: Artillerie nimmt ukrainische Stellungen entlang der Front auseinander

Russland führt gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine Militäroperation in der Ukraine durch. Der Westen reagiert mit immer neuen Waffenlieferungen an die Ukraine und beispiellosen Sanktionen gegen Russland. Lesen Sie hier die neuesten Entwicklungen.
Liveticker Ukraine-Krieg: Artillerie nimmt ukrainische Stellungen entlang der Front auseinanderQuelle: TASS © Alexei Konowalow
  • 6.01.2026 22:00 Uhr

    22:00 Uhr

    Damit beenden wir für heute den Live-Ticker zur Lage im Ukraine-Konflikt. Morgen früh ab 7 Uhr geht es mit der Berichterstattung weiter. Wir wünschen unseren Lesern trotz aller Spannungen in der Welt eine gute Nacht!

  • 21:48 Uhr

    Russischer Diplomat: Dutzende Todesopfer und Hunderte Verletzte durch ukrainische Angriffe im Dezember

    Mindestens 367 Zivilisten sind im Dezember 2025 in Russland durch ukrainische Angriffe zu Schaden gekommen. Dies gibt Rodion Miroschnik, ein Sonderbotschafter im russischen Außenministerium, bekannt. Laut dem Diplomaten wurden 56 Zivilisten getötet, 311 Menschen, darunter elf Minderjährige, erlitten Verletzungen.

    In einem auf Telegram veröffentlichten Post führt Miroschnik aus:

    "Die ukrainischen Neonazis haben die größte Anzahl von Artillerie- und Drohnenangriffen auf zivile Ziele in den Gebieten Cherson, Belgorod, Kursk und Brjansk durchgeführt."

    Neben Kampfdrohnen verschiedener Ausführungen setzte das ukrainische Militär auch Mehrfachraketenwerfer, Artillerie, Granatwerfer, Langstreckenraketen und ferngesteuerte Verlegung von Minen ein, um zivile Objekte in Russland anzugreifen.

  • 21:43 Uhr

    Ukrainisches Militär greift Erdöltanklager im Gebiet Belgorod an

    Die ukrainischen Streitkräfte griffen am Dienstagabend (Ortszeit) mit einer Drohne ein Öllager im Bezirk Stary Oskol an. Nach vorläufigen Angaben gab es keine Verletzten. Dies gibt Gouverneur des Gebiets Belgorod, Wjatscheslaw Gladkow, bekannt.

    Mehrere Lagertanks gerieten laut dem Beamten in Brand. Die Einsatzkräfte und Feuerwehr sind vor Ort im Einsatz.

    Weitere Angaben werden derzeit geklärt.

  • 21:24 Uhr

    Mehrfachraketenwerfer zerstört Stellungen ukrainischer Einheiten (Video)

    Bei einem Kampfeinsatz im Gebiet Saporoschje zerstörte die Besatzung eines Grad-Mehrfachraketenwerfers einen temporären Truppenstandort sowie Verteidigungsanlagen der ukrainischen Armee. Das russische Verteidigungsministerium teilt entsprechende Aufnahmen auf Telegram.  

  • 21:10 Uhr

    Selenskij, Macron und Starmer unterzeichnen Absichtserklärung zur Truppenentsendung in Ukraine

    Bei dem Ukraine-Treffen in Paris am Dienstag haben Wladimir Selenskij, Emmanuel Macron und Keir Starmer laut Medienberichten eine Absichtserklärung zur künftigen Entsendung einer "multinationalen Truppe" in die Ukraine unterzeichnet. Das Dokument sehe vor, ein Koordinierungszentrum für die operative Zusammenarbeit zwischen der "Koalition der Willigen" und Kiew einzurichten. 

    Der US-Sondergesandte Steve Witkoff, der ebenfalls an den Beratungen in Frankreich teilnahm, verkündete anschließend "bedeutende Fortschritte". Dazu gehören Sicherheitsgarantien für die Ukraine und ein Entwicklungsplan. Witkoff gab zudem an, dass die gemeinsame Arbeit bei Gesprächen am Mittwoch fortgesetzt werde.

    Die EU werde dazu beitragen, die Sicherheitsgarantien zu gewährleisten, die die Ukraine für jegliche Vereinbarung für einen dauerhaften Frieden benötige, erklärte der EU-Ratspräsident António Costa nach dem Treffen in Paris.

    "Wir sind bereit, uns zu einem System politisch und rechtlich verbindlicher Garantien zu verpflichten, das in Kraft tritt, sobald eine Waffenruhe in Kraft tritt", sagte Costa.

  • 20:48 Uhr

    Tschetschenien-Chef zeigt Achmat-Spezialeinheit im Gebiet Saporoschje im Einsatz (Video)

    Spezialkräfte des Bataillons Wostok-Achmat führen gemeinsam mit weiteren russischen Einheiten erfolgreiche Einsätze bei Orechow im Gebiet Saporoschje durch. Dies berichtet Ramsan Kadyrow, das Oberhaupt der russischen Teilrepublik Tschetschenien.

    Aufnahmen, die Kadyrow auf Telegram teilt, zeigen, dass die Soldaten eine auf dem Dach eines neunstöckigen Gebäudes platzierte ukrainische Flagge mithilfe einer FPV-Drohne beseitigen.

    Es sei auch zu sehen, dass die Drohnenpiloten einen Erdbunker und eine Lagerhalle der ukrainischen Einheiten eliminieren, so Kadyrow weiter. Außerdem sei ein an einem Baum installierter feindlicher Drohnensignalverstärker entdeckt und zerstört worden.  

  • 20:19 Uhr

    Kiew setzt Drohnenterror gegen russische Regionen fort

    In der Zeitspanne von 16:00 Uhr bis 20:00 Uhr Moskauer Zeit hat Russlands Luftverteidigung insgesamt elf ukrainische unbemannte Fluggeräte über der Republik Krim sowie den Gewässern des Asowschen und des Schwarzen Meeres zerstört.

    Wie das Verteidigungsministerium in Moskau bekannt gibt, setzte das ukrainische Militär bei den Angriffen am Dienstag Starrflüglerdrohnen ein.

  • 19:47 Uhr

    US-Vertreter bei NATO: Friedensabkommen für Ukraine fast fertig 

    Matthew Whitaker, der US-Botschafter bei der NATO, erklärte gegenüber dem TV-Sender Fox News, ein Abkommen zur Beilegung des Ukraine-Konflikts stehe wohl kurz vor dem Abschluss.

    Whitaker zufolge würden derzeit mehrere Dokumente finalisiert, von denen eines die "Koalition der Willigen" betreffe. Diese soll etwa 50 Länder vereinen, die bereit sind, die Sicherheit der Ukraine zu gewährleisten.

  • 19:20 Uhr

    Vor russischen Drohnenpiloten gibt es für den Gegner kein Versteck (Video)

    Russlands Verteidigungsministerium teilt Aufnahmen auf Telegram, die Soldaten der Drohneneinheiten entlang der Front im Einsatz zeigen. Wie es heißt, zerstören sie erfolgreich gegnerische unbemannte Fluggeräte, Ausrüstung und Kampfgerät. Darüber hinaus verhindern die russischen Drohnenpiloten die Rotation ukrainischer Einheiten und zerschlagen die Sabotage- und Aufklärungsgruppen.

  • 18:42 Uhr

    Orbán: Europäer schaden sich selbst, wenn sie der Ukraine 800 Milliarden Euro bereitstellen

    Kiew fordert 800 Milliarden Euro für das nächste Jahrzehnt, während sich Europa in einer Rezession befindet. Wenn die EU den Betrag für die Ukraine-Hilfe ausgeben wird, wird sie ihrem eigenen Volk schaden. Dies erklärte Viktor Orbán, wie der Staatssekretär für internationale Kommunikation im Kabinettsbüro des ungarischen Ministerpräsidenten, Zoltán Kovács, auf der Plattform X berichtet.

    Laut Orbán würden sich letztendlich die europäischen Gesellschaften gegen die EU-Politik wehren, die ihren Lebensstandard zerstöre.

    Zuvor hatte die ukrainische Regierung bekannt gegeben, dass das Land in den nächsten zehn Jahren 800 Milliarden US-Dollar für den Wiederaufbau und das Wirtschaftswachstum benötige. Kiew wolle diese Mittel über Zuschüsse, Kredite und private Investitionen erhalten.

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Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.