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Liveticker Ukraine-Krieg: Russische Armee befreit mehrere Orte binnen einer Woche

Russland führt gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine Militäroperation in der Ukraine durch. Der Westen reagiert mit immer neuen Waffenlieferungen an die Ukraine und beispiellosen Sanktionen gegen Russland. Lesen Sie hier die neuesten Entwicklungen.
Liveticker Ukraine-Krieg: Russische Armee befreit mehrere Orte binnen einer WocheQuelle: Sputnik © Sergei Bobylew
  • 3.04.2026 14:54 Uhr

    14:54 Uhr

    Frontbericht des russischen Verteidigungsministeriums

    In seinem Bericht vom heutigen Freitag gibt Russlands Verteidigungsministerium die Geländegewinne der russischen Streitkräfte und die Verluste des ukrainischen Militärs im Zeitraum zwischen 28. März und 3. April bekannt.

    Wie es heißt, haben die russischen Truppenverbände Nord, West, Süd, Mitte, Ost und Dnjepr den ukrainischen Truppen entlang der gesamten Frontlinie Feuerschaden zugefügt. Die Einheiten des Truppenverbands West haben die Befreiung der Volksrepublik Lugansk abgeschlossen.

    Im Laufe der Woche wurden an allen Frontabschnitten rund 8.840 ukrainische Soldaten getötet oder verwundet.

    Darüber hinaus wurden zerstört oder getroffen:

    • 661 Fahrzeuge
    • sechs Panzer
    • 103 gepanzerte Kampffahrzeuge
    • 51 Artilleriegeschütze
    • 28 Anlagen der elektronischen Kampfführung
    • zwei Artillerieaufklärungsradare
    • 137 Munitionslager

    Russlands Streitkräfte führten sieben kombinierte Angriffe auf militärische Ziele in der Ukraine durch. Dabei kamen die operativ-taktische Luftflotte, Kampfdrohnen, Raketen und Artillerie zum Einsatz.

    Entlang der Front zerstörte die Luftverteidigung 2.354 ukrainische Starrflüglerdrohnen, 57 Lenkbomben, drei Raketen aus einem HIMARS-Mehrfachraketenwerfer, vier Flamingo-Marschflugkörper und drei Lenkbomben vom Typ Neptun. 

  • 14:32 Uhr

    Von Kiew organisierter Terroranschlag auf Beamten der Strafverfolgungsbehörde vereitelt

    Russlands Inlandsgeheimdienst FSB hat einen Terroranschlag auf einen hochrangigen Beamten der russischen Strafverfolgungsbehörde in Moskau vereitelt. Der Sicherheitsdienst der Ukraine (SBU) soll geplant haben, die Bombe ferngesteuert zu zünden. Dies teilte die Pressestelle des FSB mit.

    Wie es heißt, sei ein in der Nähe des Eingangs eines Geschäftszentrums geparkter Elektroscooter mit einem leistungsstarken, selbstgebauten Sprengsatz im Kofferraum entdeckt worden. 

    Der SBU soll geplant haben, den Sprengsatz ferngesteuert zur Explosion zu bringen, sobald der Beamte am Eingang des Gebäudes erscheint.

    Der Sprengsatz war mit Schrauben und Muttern gefüllt. Die Detonation hätte zu einer großen Zahl von Opfern unter Zivilisten führen können.

  • 14:07 Uhr

    AKW Saporoschje meldet intensive Attacken durch ukrainische Armee 

    Die ukrainischen Streitkräfte haben ihre Angriffe auf das Gebiet um das AKW Saporoschje und die Stadt Energodar in letzter Zeit intensiviert. Dies teilt Jewgenija Jaschina, die Kommunikationsleiterin des AKW Saporoschje, gegenüber TASS mit.

    "In der letzten Zeit gab es sehr viele Angriffe auf das Territorium der Stadt und das Gebiet um das AKW. Eine solche Intensität hat es in den vergangenen drei Jahren nicht gegeben."

  • 13:29 Uhr

    Medwedew: EU könnte zum feindlichen Militärbündnis werden

    Der stellvertretende Vorsitzende des russischen Sicherheitsrates, Dmitri Medwedew, ist der Ansicht, dass die Europäische Union zu einem gegenüber Russland feindlichen Militärbündnis, "schlimmer als die NATO", werden könnte. 

    "Es ist offensichtlich, dass es innerhalb der Union starke Widersprüche gibt, die durch die iranische Kampagne noch verschärft wurden."

    Medwedew zufolge erwägen europäische Politiker, "insbesondere in Brüssel, ernsthaft die Schaffung einer vollwertigen Militärkomponente innerhalb der EU".

    Er wies darauf hin, dass Russlands Rhetorik in Bezug auf den EU-Beitritt seiner Nachbarländer, einschließlich der Ukraine, bisher zurückhaltend gewesen sei.

    "Jetzt muss sich jedoch alles ändern. Die EU ist kein Wirtschaftsbündnis mehr. Es kann ziemlich schnell ein vollwertiges und gegenüber Russland feindliches Militärbündnis werden, in gewisser Hinsicht schlimmer als die NATO."

  • 12:56 Uhr

    Zivilistin bei Angriff auf Gebiet Saporoschje verletzt

    Eine Zivilistin, Jahrgang 1943, wurde bei einem Drohnenangriff auf die Stadt Wassiljewka verletzt, wie der Gouverneur der Region Saporoschje, Jewgeni Balizki, mitteilte. Die Frau wurde in ein Krankenhaus eingeliefert. 

    Balizki zufolge wurden in den vergangenen 24 Stunden insgesamt sieben gezielte Drohnenangriffe auf zivile Objekte registriert. 

    "Ziel ist es, die Zivilbevölkerung einzuschüchtern und die Infrastruktur zu zerstören. Angegriffen wurden die Bezirke Kamenka Dneprowskaja, Wassiljewka, Kuibyschew, Berdjansk und die Stadt Energodar. Die zivile Infrastruktur wurde beschädigt."

  • 12:17 Uhr

    Russische Armee befreit mehrere Orte binnen einer Woche

    Nach Angaben des Verteidigungsministeriums in Moskau haben die russischen Streitkräfte im Laufe der Woche insgesamt sieben Orte befreit.

    Die Einheiten des Truppenverbandes Nord haben die Ortschaften Malaja Kortschakowka im Gebiet Sumy und Werchnjaja Pissarewka im Gebiet Charkow unter ihre Kontrolle gebracht.

    Die Einheiten des Truppenverbandes West haben die Befreiung der Volksrepublik Lugansk abgeschlossen. Die Soldaten des Verbandes haben im Laufe der Woche die Kontrolle über die Ortschaften Brussowka in der DVR sowie Kowscharowka und Nowoossinowo im Gebiet Charkow erlangt.

    Die Siedlungen Lugowskoje und Boikowo im Gebiet Saporoschje wurden durch Einheiten des Truppenverbandes Ost befreit.

  • 11:48 Uhr

    Russische Streitkräfte erweitern Kontrollzone bei Dibrowa 

    Die russischen Truppen haben die Kontrollzone bei Dibrowa nahe Krasny Liman in der Volksrepublik Donezk erweitert. Dies teilte der Militärexperte Andrei Marotschko in einem Gespräch mit TASS mit. Seinen Angaben zufolge haben die russischen Soldaten ihre taktische Position nördlich von Krasny Liman verbessert.

    "In den vergangenen 24 Stunden wurde die Kontrollzone im Waldgebiet in Dibrowa ausgeweitet."

    Zuvor hatte Marotschko erklärt, dass die russischen Streitkräfte damit begonnen hätten, die ukrainischen Streitkräfte aus Dibrowa zurückzudrängen.

  • 11:08 Uhr

    Ukrainische Soldaten errichten unterirdische Stadt in Konstantinowka

    Ukrainische Truppen haben in der Stadt Konstantinowka (DVR) unterirdische Schutzräume errichtet, die in ihrer Größe mit einer Kleinstadt verglichen werden können, berichtete TASS unter Berufung auf russische Sicherheitsdienste.

    "Der Gegner hat gelernt zu graben, und zwar gut. Fast die gesamte Verteidigung des Gegners in Konstantinowka ist unter der Erde gebaut; alle wichtigen Prozesse finden dort statt. Das sind großangelegte Anlagen, die man mit einer Kleinstadt vergleichen kann."

  • 10:30 Uhr

    Gebiet Kursk: Mehrere Geschosse binnen 24 Stunden aus Ukraine abgefeuert

    Nach Angaben von Alexander Chinstein, dem Gouverneur des Grenzgebiets Kursk, sind im Laufe des Tages 34 Geschosse auf die Region abgefeuert worden.

    "In der Zeitspanne von 9:00 Uhr am 2. April bis 7:00 Uhr am 3. April wurden insgesamt 84 gegnerische Drohnen unterschiedlicher Typen abgeschossen. Elfmal haben die Drohnen unser Gebiet durch den Abwurf von Sprengsätzen angegriffen."

    Chinstein meldet keine Opfer unter der Zivilbevölkerung.

  • 09:52 Uhr

    Rjabkow nennt kürzesten Weg zur Lösung des Ukraine-Konflikts

    Der kürzeste Weg zur Beilegung des Ukraine-Konflikts ist die Einstellung der Waffenlieferungen der USA und der NATO-Staaten an Kiew. Dies erklärte Sergei Rjabkow, Russlands stellvertretender Außenminister, in einem Interview für TASS.

    "Wir haben wiederholt betont, dass der kürzeste Weg zur Beendigung dieser Krise, dieses Konflikts, dieser tragischen Situation die Einstellung der militärisch-technischen Lieferungen und Unterstützung für das Kiewer Regime seitens der USA und ihrer NATO-Verbündeten ist."

    Der Diplomat betonte, dass Russlands "Signale nach Washington übermittelt werden", jedoch "nicht die gewünschte Wirkung" erzielen.

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Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.