Liveticker Ukraine-Krieg: Russische Armee befreit weitere Ortschaft im Gebiet Dnjepropetrowsk

25.05.2026 17:49 Uhr
17:49 Uhr
Gebiet Saporoschje: Vater und seine Tochter durch ukrainischen Drohnenangriff verletzt
Ukrainische Truppen haben erneut das Gebiet Saporoschje angegriffen. Laut Gouverneur Jewgeni Balizki traf die gegnerische Drohne ein Auto. Ein Mann des Jahrgangs 1980 und seine Tochter des Jahrgangs 2008 wurden verletzt. Die beiden befinden sich in einem stabilen, aber ernsten Zustand. Sie erhalten medizinische Hilfe.
17:21 Uhr
Strom- und Wasserversorgung in AKW-Stadt Energodar wiederhergestellt
Nach fast vier Tagen ohne Strom und Wasser haben die zuständigen Dienste die Versorgung von Energodar, der Satellitenstadt des Atomkraftwerks Saporoschje, wiederhergestellt, berichtet der Direktor des Kraftwerks, Juri Tschernitschuk. Ihm zufolge wurden die Reparaturarbeiten während wiederholter Angriffe der Ukraine auf die Stadt abgeschlossen. Der Gegner setzt seine Attacken fort.
16:59 Uhr
Ukrainische Drohne greift Mitarbeiter des AKW Saporoschje an
Eine ukrainische FPV-Drohne hat ein Auto mit Mitarbeitern des Atomkraftwerks Saporoschje angegriffen, teilt der Pressedienst des Atommeilers mit. Es gab keine Verletzten, den Mitarbeitern gelang es, das Fahrzeug rechtzeitig zu verlassen. Das Auto ging in Flammen auf.
16:32 Uhr
Lawrow: Terrorangriff auf Starobelsk im Westen ignoriert
Der Westen hat den grausamen Terrorangriff auf die Berufsschule und das Wohnheim in Starobelsk der Lugansker Volksrepublik "links liegen lassen", erklärte der russische Außenminister Sergei Lawrow bei einer Veranstaltung in Moskau anlässlich des Afrikatages.
Der Minister bedankte sich bei allen afrikanischen Ländern, die ihr aufrichtiges Beileid ausgesprochen haben. Journalisten aus den Ländern der globalen Mehrheit erfüllten ehrlich ihre Pflicht, über den Terroranschlag in Starobelsk zu berichten, fügt Lawrow hinzu.
16:12 Uhr
Überlebende schildert ukrainischen Angriff auf Wohnheim in Starobelsk

RT Eine Schülerin, die den ukrainischen Drohnenangriff auf die Berufsschule und das dazugehörige Wohnheim in Starobelsk in der Volksrepublik Lugansk überlebt hat, berichtet vom Ablauf des nächtlichen Angriffs, wie sie ihn erschreckend hautnah erleben musste.
Bereits am Abend gab es in Starobelsk Luftalarm und die Berufsschüler hörten Explosionen in der Ferne, doch niemand rechnete mit Angriffen auf die Berufsschule und das Wohnheim. Die Schülerin Maria berichtet, dass sie und ihre Mitschülerinnen ihre Matratzen in den Flur legten, um dort zu schlafen und nicht von Scherben verletzt zu werden, sollten bei einem Einschlag in der Nähe die Fenster bersten.
Doch die ukrainischen Drohnen explodierten nicht in der Nähe, sondern trafen direkt das Wohnheim, in dem sich 86 Schülerinnen und Schüler befanden. Insgesamt 16 Drohnen in drei Angriffswellen trafen das Wohnheim sowie das Lehr- und Verwaltungsgebäude der Berufsschule. Einige Schüler schafften es, vor dem Einsturz über mehrere Stockwerke hinweg ins Freie zu gelangen, darunter auch Maria. Sie hatte Glück und erlitt weder Brüche noch innere Verletzungen.
Insgesamt wurden bei dem Angriff in der Nacht zum Freitag 21 Menschen getötet und Dutzende verletzt, viele von ihnen schwer. 42 Personen befinden sich weiterhin in medizinischer Behandlung.
Ein Video dazu gibt es hier auf unserer Webseite.
15:40 Uhr
Peskow: Moskau hat von Westen keine Verurteilung von Kiews Angriff auf Schulwohnheim gehört
Russland hat vom Westen keine Verurteilung des Angriffs der ukrainischen Streitkräfte auf ein Schulwohnheim in der Stadt Starobelsk in der LVR gehört. Dies erklärte der Kremlsprecher Dmitri Peskow am Montag gegenüber Reportern.
"Was die Berichterstattung über diese Tragödie angeht, so haben wir keine offiziellen Erklärungen gehört, in denen Kiew verurteilt worden wäre. Wir haben keine Handlungen gesehen, die als Verurteilung dieses barbarischen Terroranschlags auf junge Menschen betrachtet werden könnten. Das ist alles, was man in diesem Zusammenhang feststellen kann."
15:15 Uhr
Frontbericht des russischen Verteidigungsministeriums
In den zurückliegenden 24 Stunden haben die ukrainischen Streitkräfte 1.135 Soldaten in der Zone der militärischen Sonderoperation verloren, hieß es im täglichen Frontbericht des Verteidigungsministeriums in Moskau. Russische Truppen zerstörten folgende Waffen und Ausrüstung des Gegners:
- 16 gepanzerte Kampffahrzeuge,
- 88 Kraftfahrzeuge,
- fünf Artilleriegeschütze,
- vier Anlagen der Elektronischen Kampfführung.
Einheiten der Luftstreitkräfte, Raketen- und Artillerietruppen sowie Drohnenbediener trafen Depots mit Munition und Treibstoff, Infrastruktur militärischer Flugstützpunkte, eine Anlage für Montage unbemannter Boote sowie Stationierungsorte ukrainischer Soldaten und ausländischer Söldner in 142 Kreisen. Die Flugabwehr schoss vier Lenkbomben, 17 HIMARS-Raketen und 417 Drohnen ab.
14:44 Uhr
Experte: Kiew nutzt Medien für Beschönigung des Angriffs auf Schulwohnheim in Starobelsk
Vergangene Woche habe das Kiewer Regime die Tätigkeit seiner Informations- und psychologischen Operationszentren intensiviert und ukrainische Medien eingesetzt, um die Handlungen der ukrainischen Armee zu beschönigen, insbesondere bei dem Angriff auf die Stadt Starobelsk in der LVR. Dies erklärte der Militärexperte Andrei Marotschko gegenüber TASS.
"Es ist eine verstärkte Aktivität der Zentren für Informations- und psychologische Operationen zu beobachten. Ein Großteil der Berichte in den ukrainischen Medien war in der vergangenen Woche darauf konzentriert, die militärisch-politische Führung unseres Landes zu diskreditieren. Zudem werden gefälschte Berichte verbreitet, um die Handlungen ukrainischer Kämpfer zu beschönigen. Ein besonderer Schwerpunkt lag dabei auf der Tragödie in Starobelsk."
In der Nacht zum 22. Mai führten die ukrainische Armee Drohnenangriffe auf das Lehrgebäude und das Schulwohnheim der Berufsschule in Starobelsk durch. Zum Zeitpunkt der Attacke befanden sich 86 Kinder und Jugendliche im Alter von 14 bis 18 Jahren im Gebäude. 21 von ihnen kamen ums Leben, 44 weitere erlitten Verletzungen.
14:15 Uhr
Gebiet Kursk: Mehr als 100 ukrainische Drohnen binnen 24 Stunden abgeschossen
Nach Angaben von Alexander Chinstein, dem Gouverneur des Grenzgebiets Kursk, wurden im Laufe des Tages 108 Geschosse auf die Region abgefeuert.
"In der Zeitspanne von 9:00 Uhr am 24. Mai bis 9:00 Uhr am 25. Mai wurden insgesamt 101 gegnerische Drohnen unterschiedlicher Typen abgeschossen. 17-mal haben die Drohnen unser Gebiet durch den Abwurf von Sprengsätzen angegriffen."
Chinstein meldete keine Opfer unter der Zivilbevölkerung.
13:40 Uhr
Puschilin: Russische Armee rückt in Rai-Alexandrowka in DVR vor
Die Befreiung der Ortschaft Rai-Alexandrowka in der Volksrepublik Donezk wird es der russischen Armee ermöglichen, das "östliche Tor" für das Einrücken in die benachbarte Stadt Slawjansk zu öffnen, sagte DVR-Chef Denis Puschilin in einem Interview für Westi. Der Gegner versucht, diese Ortschaft mit allen Kräften zu halten. Puschilin merkte an, dass die heftigen Kämpfe fortgesetzt würden und die russischen Einheiten Erfolge im zentralen Teil und im Osten von Rai-Alexandrowka verzeichneten.
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Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.
