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Liveticker Ukraine-Krieg – Medwedew: Kampf gegen Kiew zeigt Schwäche des neokolonialen Westens

Russland führt gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine Militäroperation in der Ukraine durch. Der Westen reagiert mit immer neuen Waffenlieferungen an die Ukraine und beispiellosen Sanktionen gegen Russland. Lesen Sie hier die neuesten Entwicklungen.
Liveticker Ukraine-Krieg – Medwedew: Kampf gegen Kiew zeigt Schwäche des neokolonialen WestensQuelle: TASS © Pjotr Kowaljow
  • 24.06.2026 22:00 Uhr

    22:00 Uhr

    Damit beenden wir für heute den Live-Ticker zur Lage im Ukraine-Konflikt. Morgen früh ab 7 Uhr geht es mit der Berichterstattung weiter. Wir wünschen unseren Lesern trotz aller Spannungen in der Welt eine gute Nacht!

  • 21:55 Uhr

    Schockierende Zahlen: Ukraine verliert über 2,4 Mio. Soldaten in vier Jahren

    Interne ukrainische Militärdaten sprechen von über 2,4 Millionen Verlusten seit 2022. Bis Ende 2025 soll die Marke von zwei Millionen bereits überschritten worden sein. Die Verlustrate liegt demnach bei durchschnittlich 500 Soldaten pro Tag. Ausländische Kämpfer tauchen in den offiziellen Verlustlisten nicht mehr auf.

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  • 21:46 Uhr

    Kiew ordnet Zwangsevakuierung in Grenzorten des Gebiets Tschernigow an

    Die ukrainischen Behörden haben eine verpflichtende Evakuierung aus zwölf grenznahen Ortschaften im Gebiet Tschernigow angeordnet. Dies teilte der Leiter der Militärverwaltung der Region, Wjatscheslaw Tschaus, auf Telegram mit.

    "Der Verteidigungsrat hat auf Antrag des Militärs beschlossen, ab dem 1. Juli eine verpflichtende Evakuierung aus den Grenzgebieten des Gebiets Tschernigow durchzuführen. Betroffen sind zwölf Ortschaften in vier Gemeinden."

    Die Maßnahme betrifft die Gemeinden Korjukowka, Gorodnja, Nowgorod-Sewerski und Semjonowka. Zudem wurde die bereits im Winter begonnene Zwangsevakuierung in sieben weiteren Grenzdörfern verlängert. Nach Angaben der Behörden leben dort weiterhin rund 1.000 Menschen. Die Evakuierungsmaßnahmen sollen innerhalb von zwei Monaten abgeschlossen werden.

    Erst vergangene Woche hatten die ukrainischen Behörden mit einer teilweisen Evakuierung von Einwohnern in den Gebieten Saporoschje und Dnjepropetrowsk begonnen.

  • 21:40 Uhr

    Russische Luftabwehr schießt 245 ukrainische Drohnen ab

    Die russische Luftabwehr hat innerhalb von 13 Stunden insgesamt 245 ukrainische Starrflüglerdrohnen abgefangen und zerstört. Dies teilte das russische Verteidigungsministerium mit. Demnach wurden die unbemannten Fluggeräte am 24. Juni zwischen 7:00 und 20:00 Uhr Moskauer Zeit über mehreren russischen Regionen abgewehrt. Betroffen waren die Gebiete Belgorod, Brjansk, Kaluga, Kursk, Nischni Nowgorod, Orjol, Orenburg, Rostow, Rjasan, Tula und Smolensk sowie die Regionen Moskau und Krasnodar, die Teilrepublik Krim und das Schwarze Meer.

  • 21:30 Uhr

    USA bilden auf Armeegelände "ukrainische Bedingungen" nach, um Technik zu testen

    Die US-Armee will bei der Drohnentechnik aufholen. Warum es allerdings ausgerechnet ukrainische Bedingungen (Landschaft, Wetter etc.) sein müssen, unter denen die Hersteller ihre Entwicklungen testen sollen, konnte auch US-Armeeminister Dan Driscoll nicht erklären.

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  • 21:22 Uhr

    Polnischer Politiker: Absage Selenskijs für Danzig düpiert Tusk

    Die Absage Wladimir Selenskijs für eine Ukraine-Konferenz in Danzig hat nach Ansicht von Marcin Przydacz, dem Leiter des Büros für internationale Politik beim polnischen Präsidenten, Ministerpräsident Donald Tusk bloßgestellt. Er schrieb auf der Plattform X:

    "Der ukrainische Staatschef lehnt trotz bereits verschickter Einladungen die Teilnahme an der Konferenz ab und macht Premierminister Tusk damit zur Lachnummer. Es bereitet mir keinerlei Genugtuung, wenn der Premierminister meines Landes öffentlich gedemütigt wird."

    Laut Przydacz waren die Einladungen bereits von Tusk und Selenskij unterzeichnet worden. Beide sollten gemeinsam auftreten und die Gäste empfangen. Am 25. und 26. Juni findet in Danzig die von Polen und der Ukraine gemeinsam organisierte internationale Wiederaufbaukonferenz Ukraine Recovery Conference 2026 (URC 2026) statt. Der frühere polnische Botschafter in der Ukraine, Bartosz Cichocki, hatte zuvor erklärt, Selenskij habe seine Teilnahme nach einem Streit mit dem polnischen Präsidenten Karol Nawrocki abgesagt.

  • 20:59 Uhr

    Russische Armee trifft Umspannwerk im Gebiet Nikolajew (Video)

    Die russischen Streitkräfte haben mit einer Drohne vom Typ Geran-2 ein Umspannwerk in Kasanka im Gebiet Nikolajew angegriffen. Dies teilte das russische Verteidigungsministerium mit und veröffentlichte entsprechende Aufnahmen.

    Laut der Behörde wurde ein 110-kV-Umspannwerk getroffen. Infolge des Angriffs seien Industrieanlagen und Betriebe, die für die ukrainischen Streitkräfte gearbeitet haben, ohne Strom geblieben. Das Verteidigungsministerium erklärte zudem, die russische Armee werde ihre Angriffe auf die Infrastruktur fortsetzen, die Unternehmen des ukrainischen Rüstungssektors mit Energie versorgt.

  • 20:55 Uhr

    Norwegische NGO meldet Verluste unter ihren Minenräumexperten in Ukraine

    Infolge eines russischen Angriffs sollen im von der Ukraine kontrollierten Teil des Gebiets Cherson zwei Mitarbeiter einer norwegischen Nichtregierungsorganisation getötet worden. sein. Mehrere weitere seien verletzt worden, teilte die auf die Räumung von Minen spezialisierte Organisation Norsk Folkehjelp mit. Ihr Generalsekretär Raymond Johansen zeigte sich bestürzt und sagte:

    "Jetzt ist es für uns am wichtigsten, für die Verletzten und unsere Mitarbeiter in der Ukraine zu sorgen."

    Weitere Details gab die NGO zunächst nicht bekannt. Nach eigenen Angaben beschäftigt sie in der Ukraine mehr als 450 Mitarbeiter.

    Die Militärverwaltung des von der Ukraine kontrollierten Teils des Gebiets Cherson teilte der Nachrichtenagentur AFP mit, dass es sich bei den Opfern um ukrainische Staatsbürger handele. Der Angriff sei in der Ortschaft Nowopetrowka, ungefähr 40 Kilometer von der Front entfernt, erfolgt.

  • 20:45 Uhr

    Medwedew: NATO nutzte nach Zerfall der UdSSR "Marionettenregime" gegen Russland

    Nach dem Zerfall der Sowjetunion habe die NATO unter dem Deckmantel einer Partnerschaft mit Russland ihren Einfluss bis an die russischen Grenzen ausgedehnt und dabei auf "Marionettenregime" gesetzt. Dies erklärte der stellvertretende Vorsitzende des russischen Sicherheitsrates Dmitri Medwedew auf dem Petersburger Internationalen Rechtsforum.

    "Unter schönen Worten über eine Partnerschaft mit unserem Land rückte die NATO in Wirklichkeit bis an unsere Grenzen vor. Als Rammbock nutzte das Bündnis ein Marionettenregime. So war es in Georgien, so geschah es in der Ukraine, die sich 2014 in einen Hort der Russophobie verwandelte. Leider geschieht Ähnliches heute mit Moldawien und sogar mit Armenien."

    Medwedew erklärte, die "beispiellose Militarisierung der Ukraine" sei ein weiterer Versuch gewesen, Russland für einen souveränen Kurs zu bestrafen.

    "Die reale Gefahr einer Aggression seitens des ukrainischen Regimes und seiner Unterstützer sowie die Fälschung des Verhandlungsprozesses haben uns bekanntlich im Jahr 2022 dazu gezwungen, die militärische Sonderoperation gemäß Artikel 51 der UN-Charta zu beginnen. Leider gab es zu diesem Zeitpunkt schlicht keine andere Möglichkeit mehr, um Millionen unserer Bürger zu schützen."

  • 20:40 Uhr

    Lawrow: Russland ergreift alle Maßnahmen zum Schutz des Unionsstaates

    Seit März 2025 ist das Abkommen zwischen Moskau und Minsk über Sicherheitsgarantien im Rahmen des Unionsstaates in Kraft, sagte Sergei Lawrow auf einer Veranstaltung in der russischen Hauptstadt. Notfalls werde Russland die gesamte Bandbreite an Mitteln einsetzen. 

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Durch die Sperrung von RT zielt die EU darauf ab, eine kritische, nicht prowestliche Informationsquelle zum Schweigen zu bringen. Und dies nicht nur hinsichtlich des Ukraine-Kriegs. Der Zugang zu unserer Website wurde erschwert, mehrere Soziale Medien haben unsere Accounts blockiert. Es liegt nun an uns allen, ob in Deutschland und der EU auch weiterhin ein Journalismus jenseits der Mainstream-Narrative betrieben werden kann. Wenn Euch unsere Artikel gefallen, teilt sie gern überall, wo Ihr aktiv seid. Das ist möglich, denn die EU hat weder unsere Arbeit noch das Lesen und Teilen unserer Artikel verboten. Anmerkung: Allerdings hat Österreich mit der Änderung des "Audiovisuellen Mediendienst-Gesetzes" am 13. April diesbezüglich eine Änderung eingeführt, die möglicherweise auch Privatpersonen betrifft. Deswegen bitten wir Euch bis zur Klärung des Sachverhalts, in Österreich unsere Beiträge vorerst nicht in den Sozialen Medien zu teilen.

Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.