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Liveticker Ukraine-Krieg: Russische Luftabwehr zerstört 215 gegnerische Drohnen

Russland führt gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine Militäroperation in der Ukraine durch. Der Westen reagiert mit immer neuen Waffenlieferungen an die Ukraine und beispiellosen Sanktionen gegen Russland. Lesen Sie hier die neuesten Entwicklungen.
Liveticker Ukraine-Krieg: Russische Luftabwehr zerstört 215 gegnerische DrohnenQuelle: TASS © ALEXEI KONOWALOW
  • 2.05.2026 13:08 Uhr

    13:08 Uhr

    Medienbericht: Witkoff und Kushner vertagen Ukraine-Besuch

    Laut einem Bericht der ukrainischen Zeitung The Kyiv Independent sollen der US-Sondergesandte Steve Witkoff und Donald Trumps Schwiegersohn Jared Kushner ihren geplanten Besuch in der Ukraine vorerst vertagt haben. Unter Berufung auf einen ukrainischen Regierungsbeamten heißt es, dass die US-Seite derzeit keine Fortschritte bei den Verhandlungen sehe. Darüber hinaus finde Witkoff Zugreisen in die ukrainische Hauptstadt schwer, während der Luftraum über der Ukraine für zivile Flüge gesperrt bleibe.

    Das Nachrichtenportal Politico berichtet zudem, dass der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij derzeit die Türkei als Hauptvermittler für Gespräche zwischen der Ukraine und Russland betrachte. Der Politiker erarbeite momentan eine neue Strategie, da sich die US-Regierung hauptsächlich auf die Lösung des Iran-Krieges konzentriere.

  • 12:39 Uhr

    Frontbericht des russischen Verteidigungsministeriums: Ortschaft Miropolje im Gebiet Sumy befreit

    Russlands Verteidigungsministerium meldet weitere Erfolge bei der militärischen Sonderoperation in der Ukraine innerhalb der vergangenen 24 Stunden. Wie die Behörde am Samstag auf der Plattform MAX schreibt, habe der Truppenverband Nord die Ortschaft Miropolje im Gebiet Sumy unter seine Kontrolle genommen und zudem ukrainische Einheiten im Raum der Ortschaften Druschba, Welikaja Berjoska und Kondratowka in demselben Gebiet sowie Kolodesnoje und Ljutowka im Gebiet Charkow getroffen. Der Gegner habe bis zu 250 Armeeangehörige verloren. Dabei seien 16 Autos, ein Geschütz und zwei Anlagen der elektronischen Kampfführung außer Gefecht gesetzt worden.

    Der Truppenverband West habe günstigere Stellungen bezogen, indem er Personal und Technik des Gegners nahe den Ortschaften Gorochowatka, Druscheljubowka und Nowossergejewka im Gebiet Charkow sowie Majaki und Krasny Liman in der DVR getroffen habe. Dabei seien bis zu 200 ukrainische Kämpfer getötet oder verletzt worden. Der Gegner habe einen Schützenpanzer, einen Transportpanzer, zwei gepanzerte Gefechtsfahrzeuge, 15 Autos, drei Geschütze und fünf Anlagen der elektronischen Kampfführung verloren.

    Auch der Truppenverband Süd habe seine taktische Position verbessert und dabei ukrainische Einheiten in der Nähe der Ortschaften Konstantinowka, Roskoschnoje, Nikolajewka, Artjoma, Kriwaja Luka und Rai-Alexandrowka in der DVR getroffen. Das russische Ministerium beziffert die gegnerischen Personalverluste auf bis zu 120 Soldaten. Außerdem seien vier gepanzerte Gefechtsfahrzeuge, 16 Autos, ein Geschütz und eine Anlage der elektronischen Kampfführung zerstört worden.

    Der Truppenverband Mitte habe ebenfalls günstigere Stellungen bezogen, wobei er ukrainische Einheiten im Raum der Ortschaften Kamenka, Nowogrigorowka, Nowonikolajewka, Marjewka, Dobropolje, Matjaschewo und Kutscherow Jar in der DVR sowie Wessjoloje und Nowopodgorodnoje im Gebiet Dnjepropetrowsk getroffen habe. Der Gegner habe bis zu 275 Armeeangehörige verloren. Dabei seien vier gepanzerte Gefechtsfahrzeuge, sieben Autos, ein Geschütz und drei Anlagen der elektronischen Kampfführung außer Gefecht gesetzt worden.

    Der Truppenverband Ost setze seinen Vormarsch fort und habe zuletzt Personal und Technik des Gegners in der Nähe der Ortschaften Wassinowka, Barwinowka, Ljubizkoje, Lesnoje, Omelnik und Wosdwischewka im Gebiet Saporoschje sowie Prossjanaja, Dobropassowo und Pokrowskoje im Gebiet Dnjepropetrowsk getroffen. Die russische Behörde schätzt die ukrainischen Personalverluste auf mehr als 310 Soldaten. Der Gegner habe vier gepanzerte Gefechtsfahrzeuge, drei Autos und ein Geschütz verloren.

    Der Truppenverband Dnjepr habe ukrainische Einheiten im Raum der Ortschaften Stschastliwoje, Jurkowka und Saporoschez im Gebiet Saporoschje getroffen. Mehr als 40 gegnerische Kämpfer sind dabei getötet oder verletzt worden. Darüber hinaus habe das russische Militär ein gepanzertes Gefechtsfahrzeug, elf Autos und eine Anlage der elektronischen Kampfführung zerstört.

    Ferner meldet das Ministerium in Moskau erfolgreiche Luft-, Drohnen-, Raketen- und Artillerieangriffe auf ein Rüstungsunternehmen, Militärflugplätze, militärisch relevante Häfen und Drohnenstützpunkte sowie 152 Standorte mit ukrainischen Soldaten und ausländischen Söldnern. Die russische Luftabwehr habe dagegen in den letzten 24 Stunden fünf Lenkbomben, zwei HIMARS-Raketen und 505 unbemannte Luftfahrzeuge abgefangen.

    Nach russischen Angaben habe die Ukraine seit dem Beginn der Sonderoperation am 24. Februar 2022 insgesamt 671 Flugzeuge, 284 Hubschrauber, 140.399 Drohnen, 658 Flugabwehrraketenkomplexe, 29.127 Kampfpanzer und andere Panzerfahrzeuge, 1.712 Mehrfachraketenwerfer sowie 34.710 Geschütze und Mörser verloren.

  • 12:10 Uhr

    Finnlands Präsident will Trump-Beziehung für die Ukraine einsetzen

    Finnlands Präsident Alexander Stubb will seine Beziehung zu US-Präsident Donald Trump für Frieden in der Ukraine einsetzen. Im estnischen Fernsehen hat der Politiker aber gleichzeitig davor gewarnt, seinen Einfluss auf den Republikaner überzubewerten. Die ihm nachgesagte besondere Beziehung zu Trump beruhe auf "etwas journalistischer Übertreibung". Stubb sagte:

    "Ich bin sehr realistisch. Präsident Trump ist ein eigenständiger Mann. Wenn ich bei ihm auch nur eine von zehn Ideen zum Ukraine-Krieg anbringen kann, ist das gut. Aber ich möchte meine Rolle unter keinen Umständen überbewerten."

    Manchmal habe er dem US-Präsidenten und seinem ukrainischen Amtskollegen Wladimir Selenskij die Position des jeweils anderen vermitteln können, und dann deren beiden Positionen an die europäischen Partner. Aber zu behaupten, er würde Trump etwas ins Ohr flüstern können und er würde es tun, wäre Übertreibung, betonte Stubb.

    Der finnische Staatschef hatte mit Trump im März 2025 Golf auf dessen Anwesen Mar-a-Lago im US-Bundesstaat Florida gespielt. Seitdem sollen die beiden einen besonders engen Draht zueinander haben.

  • 11:34 Uhr

    Ukrainische Drohne greift Auto im Gebiet Kursk an: drei Verletzte

    Gouverneur Alexander Chinschtein berichtet über weitere Opfer im russischen Gebiet Kursk. Auf der Plattform MAX schreibt der Politiker, dass eine ukrainische Drohne im Grenzgebiet ein Auto angegriffen habe. Das zivile Fahrzeug sei aus dem Gebiet Belgorod ins Gebiet Brjansk unterwegs gewesen. Die Insassen seien verletzt worden: Ein Mann habe eine Splitterverletzung am linken Bein erlitten. Eine Frau und ein Mann hätten ein Barotrauma des Ohres erlitten. Das Auto sei völlig zerstört worden.

  • 11:05 Uhr

    Gouverneur Saldo: Ukraine steigert "Drohnenterror" gegen Zivilbevölkerung im Gebiet Cherson

    Im Gespräch mit der Nachrichtenagentur TASS hat Gouverneur Wladimir Saldo den ukrainischen Streitkräften vorgeworfen, den "Drohnenterror" gegen die Einwohner des von Russland kontrollierten Teils des Gebiets Cherson immer mehr zu steigern. Der Politiker präzisierte, dass der Gegner Aufklärungs- und FPV-Drohnen einsetze und Granaten auf zivile Fahrzeuge, Wohnhäuser, soziale Einrichtungen und sogar Krankenwagen abwerfe.

    "Unsere Militärs, Einheiten der elektronischen Kampfführung, Sicherheitsdienste und Rettungskräfte trotzen jeden Tag dieser Bedrohung."

    Auf der Plattform MAX berichtete Saldo über eine schwierige humanitäre Situation in der Region. In der Nacht zum Samstag schrieb er, dass alle Kreise des Gebiets Cherson völlig oder teilweise ohne Stromversorgung geblieben seien. Die örtliche Regierung tue ihr Bestes, um den Blackout möglichst schnell zu beheben.

  • 10:32 Uhr

    Ein Verletzter bei ukrainischen Angriffen auf 17 Ortschaften im Gebiet Belgorod

    Gouverneur Wjatscheslaw Gladkow veröffentlicht jeden Tag auf Telegram Statistiken über ukrainische Angriffe auf Siedlungen im russischen Grenzgebiet Belgorod. Aus dem heutigen Eintrag geht hervor, dass das ukrainische Militär in den vergangenen 24 Stunden 17 Ortschaften in sechs Bezirken angegriffen habe.

    In der Statistik berichtet der Politiker über ein ziviles Opfer. Bei ihm handele es sich um einen Einwohner der Siedlung Nowaja Tawolschanka, der Verletzungen erlitten habe, als eine ukrainische FPV-Drohne sein Auto attackiert habe.

    Gladkow meldet zudem viele Sachschäden. Demnach seien in den vergangenen 24 Stunden im Gebiet Belgorod fünf Wohnungen in drei Mehrfamilienhäusern, 14 Einfamilienhäuser, zwei soziale Einrichtungen, ein Betrieb, eine Stromleitung, zwei Garagen, vier Lkw, ein Traktor, vier Kleintransporter und fünf Autos zerstört oder beschädigt worden.

  • 10:04 Uhr

    Ukraine hält Russlands Angebot einer Feuerpause am 9. Mai für "Manipulation"

    Der ukrainische Außenminister Andrei Sibiga hat ein russisches Angebot für eine kurze Feuerpause am 9. Mai als "eine weitere Manipulation" bezeichnet. Es sei "ein Versuch Moskaus, die Vereinigten Staaten für sich zu gewinnen", behauptete der Diplomat. Die Ukraine habe kein Angebot erhalten.

    Russlands Präsident Wladimir Putin hatte zuvor in einem Telefonat mit US-Präsident Donald Trump einen kurzzeitigen Waffenstillstand angeboten. Die befristete Feuerpause solle während der Feierlichkeiten zum Sieg über Nazi-Deutschland am 9. Mai gelten, hieß es.

  • 09:35 Uhr

    Gouverneur meldet zahlreiche ukrainische Artillerie- und Drohnenangriffe auf Grenzgebiet Kursk

    Die ukrainischen Streitkräfte setzen ihre Attacken auf das russische Grenzgebiet Kursk fort. Gouverneur Alexander Chinschtein berichtet in der täglichen Statistik auf der Plattform MAX über zahlreiche Artillerie- und Drohnenangriffe auf die Region. Wie der Politiker mitteilt, seien im Zeitraum von 8 Uhr MESZ am 1. Mai bis 8 Uhr MESZ am 2. Mai 79 ukrainische Drohnen abgeschossen worden. Zudem habe die gegnerische Artillerie in dieser Zeit 42-mal grenznahe evakuierte Ortschaften unter Beschuss genommen. Es habe außerdem vier Angriffe gegeben, bei denen unbemannte Luftfahrzeuge Sprengsätze auf Objekte im Gebiet Kursk abgelassen hätten.

    Chinschtein meldet keine Opfer unter der Zivilbevölkerung. In der Siedlung Nischni Mordok sei ein Einfamilienhaus beschädigt worden. In der Nähe der Stadt Rylsk sei ein Sendeturm zu Schaden gekommen. In mehreren Ortschaften des Bezirks Rylsk und drei weiteren benachbarten Bezirken sei der Hörfunk ausgefallen. Zudem seien im Dorf Suchaja zwei Einfamilienhäuser und zwei Autos beschädigt worden, teilt der Gouverneur mit.

  • 09:01 Uhr

    Beschuss auf Siedlungen im Gebiet Cherson: 45 Geschosse aus Ukraine abgefeuert

    Die Behörden im von Russland kontrollierten Teil des Gebiets Cherson melden andauernde Angriffe auf Siedlungen am linken Dnjepr-Ufer. Den Angaben zufolge habe die ukrainische Artillerie im Laufe des 1. Mai 23 Geschosse auf fünf Ortschaften abgefeuert. Die Zahl der eingeschlagenen Geschosse listen die Behörden wie folgt auf:

    • Aljoschki – 5,
    • Knjase-Grigorowka – 3,
    • Kachowka – 4,
    • Nowaja Kachowka – 7,
    • Tschulakowka – 4.

    Wie die Behörden weiter mitteilen, habe der Beschuss auch in der Nacht zum Samstag angedauert. Auf zivile Infrastrukturen der von Russland kontrollierten Ortschaften Proletarka, Nowaja Majatschka, Korsunka, Aljoschki und Kachowka seien insgesamt 22 Geschosse abgefeuert worden.

    Berichte über Opfer und Schäden liegen bislang nicht vor.

  • 08:36 Uhr

    Selenskij verspricht stärkere Flugabwehr für Odessa und Dnjepropetrowsk

    Nach harten russischen Luftangriffen hat der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij für die Großstädte Odessa und Dnjepropetrowsk eine Stärkung der Flugabwehr in Aussicht gestellt. In einer Videoansprache sagte der Politiker:

    "Für Dnjepropetrowsk gibt es zusätzliche Radare, elektronische Störsysteme, zusätzliche Mannschaften."

    Auch für Odessa gebe es Lösungen, und die Abschussquote steige bereits, doch müsse sie noch höher sein. Das russische Militär versuche mit häufigen und intensiven Angriffen, die ukrainische Flugabwehr zu überwinden, stellte Selenskij fest.

    Die südostukrainische Industriestadt Dnjepropetrowsk war vergangene Woche besonders massiv mit Raketen und Drohnen angegriffen worden. Das Gebiet Odessa erlebte erst in der zurückliegenden Nacht wieder einen Angriff auf seine Hafeninfrastruktur.

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Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.