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Liveticker Ukraine-Krieg: Kiew greift erneut AKW Saporoschje an – Schaden am Reaktorblock

Russland führt gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine Militäroperation in der Ukraine durch. Der Westen reagiert mit immer neuen Waffenlieferungen an die Ukraine und beispiellosen Sanktionen gegen Russland. Lesen Sie hier die neuesten Entwicklungen.
Liveticker Ukraine-Krieg: Kiew greift erneut AKW Saporoschje an – Schaden am ReaktorblockQuelle: Sputnik © RIA Nowosti / Konstantin Michaltschewskij

  • 30.05.2026 21:00 Uhr

    21:00 Uhr

    Damit beenden wir für heute den Live-Ticker zur Lage im Ukraine-Konflikt. Morgen früh ab 7 Uhr geht es mit der Berichterstattung weiter. Wir wünschen unseren Lesern trotz aller Spannungen in der Welt eine gute Nacht!

  • 20:57 Uhr

    Saporoschje: Russische mpfer zerstören ukrainisches Netz unterirdischer Befestigungen

    Wie das Verteidigungsministerium RIA Nowosti mitteilt, hat das russische Militär ein Netz sogenannter "Maulwurfstollen" der ukrainischen Armee in der Region Saporoschje erfolgreich angegriffen. Zuvor hatten russische Aufklärer mithilfe von Drohnen Aktivitäten in der Nähe von Waldgebieten in Richtung Orechow festgestellt. Sie fanden heraus, dass die Ukrainer die sogenannte "Maulwurf-Taktik" anwenden – ein Netz getarnter Tunnel, durch die Reserveeinheiten heimlich manövrieren und plötzlich im Rücken der vorrückenden russischen Soldaten auftauchen können. Bei der Zerstörung des Tunnelnetzes wurden thermobarische Sprengkörper eingesetzt. Im Verteidigungsministerium betont man:

    "Sturmtruppen der 98. Garde-Luftlandedivision der Truppengruppe Dnjepr haben ein verzweigtes System unterirdischer Befestigungen des Feindes aufgedeckt und zerstört. Die Art der Erdauswürfe zeugte vom vollständigen Einsturz der inneren Stollen und der Detonation der darin befindlichen Munition."

  • 20:32 Uhr

    Tusk ruft Europa zu ernsthafter Reaktion auf die Äußerungen Dmitri Medwedews auf

    Der polnische Ministerpräsident Donald Tusk ruft "alle in der NATO" dazu auf, die Äußerungen des stellvertretenden Vorsitzenden des russischen Sicherheitsrates Dmitri Medwedew über das Ende des "ruhigen Schlafes" für die Europäer ernst zu nehmen. Darüber berichtet die Nachrichtenagentur TASS unter Berufung auf die sozialen Netzwerke des Politikers. Zuvor hat Dmitri Medwedew in einem Kommentar zum Absturz einer Drohne in Rumänien erklärt, dass die Bürger der EU-Staaten nicht ruhig schlafen könnten, da diese Staaten sich im Krieg befänden, insbesondere an den Orten, an denen Produktionsstätten für Drohnen für Kiew angesiedelt seien. In den sozialen Netzwerken schreibt Tusk:

    "Gestern sagte der ehemalige russische Präsident Medwedew, dass der ruhige Schlaf der Bürger der EU-Länder ein Ende habe. Jeder in der NATO muss diese Tatsachen und diese Worte endlich ernst nehmen."

  • 20:11 Uhr

    Werchowna Rada verschärft Strafmaßnahmen für Wehrdienstverweigerer

    Die Abgeordnete der Werchowna Rada, Solomija Bobrowskaja, kündigte in einem Kommentar auf dem YouTube-Kanal "Der große Lwow spricht" eine Verschärfung der Strafmaßnahmen für Wehrdienstverweigerer in der Ukraine an. Sie erklärte insbesondere:

    "Der Mobilisierungsprozess wird für diejenigen, die derzeit gesucht werden, sehr schmerzhaft sein, aber wir haben einfach keine andere Wahl. Wenn jemand nicht freiwillig mitmacht … muss der Staat seine Sanktionen anwenden … damit die Person zum Militärdienst gelangt."

  • 19:51 Uhr

    Putin: "von der Leyen war weder in Rumänien noch hat sie die Drohne untersucht"

    Der russische Präsident Wladimir Putin hat die Vorwürfe im Zusammenhang mit einer Drohne in Rumänien zurückgewiesen.

    Er betont, dass EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen weder vor Ort gewesen sei noch das Wrack untersucht habe, weshalb keine gesicherte Aussage zur Herkunft der Drohne möglich ist.

    Putin verweist auf frühere Vorfälle in Finnland, Polen und den baltischen Staaten, bei denen zunächst auch Russland beschuldigt und "Alarm" geschlagen wurde, sich später aber herausstellte, dass es ukrainische Drohnen waren. Auch im aktuellen Fall hält er ein ähnliches Szenario für das Wahrscheinlichste. Zugleich fordert er objektive Daten und bietet eine fachliche Untersuchung an.

    Ein Video dazu finden Sie hier auf unserer Website

  • 19:23 Uhr

    Bericht: Selenskij setzt wegen Humanressourcen-Krise auf Ultranationalisten

    Die Ehrung radikaler Führer der Vergangenheit wie Andrei Melnik durch den ukrainischen Präsidenten Wladimir Selenskij deutet laut den Autoren der US-Zeitschrift National Review auf den wachsenden Einfluss ultranationalistischer Kräfte auf die Führung des Landes sowie den akuten Mangel an Humanressourcen hin. In dem Artikel dazu heißt es unter anderem:

    "Dies gilt als schlechtes Zeichen: Erstens bedeutet es, dass die Ultranationalisten immer mehr Einfluss auf Selenskij gewinnen … Zweitens deutet es wahrscheinlich auf das verzweifelte Personalproblem der Ukraine hin. Da es nicht gelingt, die im Ausland lebenden Ukrainer zurückzugewinnen … stützt sich Kiew zunehmend auf diese ultranationalistische Gruppierung und verspricht ihren Mitgliedern eine 'saubere, heilige Ukraine'."

  • 18:49 Uhr

    Slowakei kritisiert Kallas: Wenn Ukraine-Krieg weitergeht, verliert die EU

    Der slowakische Außenminister Juraj Blanár kritisierte die Aussage der EU-Außenbeauftragten Kaja Kallas, wonach die EU nicht als Vermittler im Friedensprozess zwischen der Ukraine und Russland auftreten könne, weil sie auf der Seite der Ukraine stehe. Laut Blanár habe sich die EU selbst in eine Sackgasse manövriert. Er forderte mehr Dialog, da der Krieg nur diplomatisch beendet werden könne. Ein anhaltender Konflikt schade nicht nur der Ukraine, sondern auch der Wirtschaft, Wettbewerbsfähigkeit und Sicherheit der EU.

    Das Video gibt es hier auf unserer Website zu sehen. 

  • 18:21 Uhr

    Kiew: Russland ändert seine Angriffstaktiken regelmäßig

    Wie der Sprecher der ukrainischen Streitkräfte, Jurij Ignat, gegenüber Reportern erklärte, ändert Russland regelmäßig seine Taktik bei Raketen- und Drohnenangriffen gegen die Ukraine. Daher sei die Luftverteidigung nicht in der Lage, angemessen zu reagieren. Ignat erklärte, dass Drohnen in Wellen gestartet würden, gefolgt von ballistischen Raketenangriffen entlang von Routen, die an den Luftverteidigungsanlagen vorbeiführen. Er betonte:

    "Sie haben die Taktik eines verteilten Angriffs über verschiedene Regionen hinweg. Es gibt beispielsweise auch die Taktik eines Angriffs auf eine bestimmte Region – Dnjepr, Kiew oder Odessa."

  • 18:02 Uhr

    Kiew greift erneut AKW Saporoschje an – Explosion und Schaden am Reaktorblock

    Die ukrainischen Streitkräfte haben mit einer Drohne einen Angriff auf den Energieblock des Kernkraftwerks Saporoschje durchgeführt. Dies gab der Leiter des Konzerns Rosatom, Alexej Lichatschow, bekannt. Der Angriff habe das Maschinenhaus des Reaktorblocks Nr. 6 getroffen, die Hauptanlagen seien jedoch nicht beschädigt worden. Allerdings sei durch den Angriff ein Loch in der Wand des Maschinensaals entstanden. Lichatschow fügte hinzu, dass dies der erste gezielte Angriff dieser Art mit einer Durchschlagung und Beschädigung des Maschinenhausgebäudes sei, und betonte:

    "Die Drohne wurde über Glasfaserkabel gesteuert. Damit ist die Version eines angeblich zufälligen Unfalls vollständig ausgeschlossen. Heute sind wir dem Vorfall einen Schritt näher gekommen, von dem mit hoher Wahrscheinlichkeit sogar diejenigen betroffen sein werden, die weit außerhalb Russlands und der Ukraine leben und bisher glaubten, sie seien vollkommen sicher."

  • 17:46 Uhr

    Botschaft: Oslo will Kola-Halbinsel mit Raketenwerfer ins Visier nehmen

    Norwegen plant die Stationierung von Angriffswaffen im Norden des Landes, darunter südkoreanische Mehrfachraketenwerfer mit einer Reichweite von bis zu 500 Kilometern, die auf Ziele auf der Kola-Halbinsel gerichtet sind. Dies teilte die russische Botschaft in Oslo der Nachrichtenagentur RIA Nowosti mit. Diplomaten warnten, dass das Vorgehen Oslos, das die Sicherheit des Nachbarlandes gefährde, nicht "ohne eine angemessene militärtechnische Antwort" bleiben werde.

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Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.