Liveticker Ukraine-Krieg: Militärische Ziele in ukrainischen Häfen getroffen

21.09.2026 12:48 Uhr
12:48 Uhr
Mitglied einer Wahlkommission im Gebiet Brjansk bei Drohnenangriff schwer verletzt
Die ukrainischen Streitkräfte hätten gezielt ein Auto von Jelena Djatlowa, einem Mitglied einer lokalen Wahlkommission, im Gebiet Brjansk mit einer Drohne angegriffen. Dies teilt die Vorsitzende der Zentralen Wahlkommission Russlands, Ella Pamfilowa, mit. Der Vorfall ereignete sich am Sonntag.
Die Frau habe schwere Splitterverletzungen erlitten und sei ins Krankenhaus eingeliefert worden, so Pamfilowa.
12:09 Uhr
Mann wegen Vorbereitung eines Terroranschlags an Wahllokal in Donezk festgenommen
Russlands Inlandsgeheimdienst FSB hat einen Einwohner von Donezk festgenommen, der mit dem ukrainischen Geheimdienst zusammengearbeitet hatte. Dies teilt der Pressedienst der russischen Behörde am Montag mit.
Es sei festgestellt worden, dass der Mann einen Kontakt mit einem Vertreter des Sicherheitsdienstes der Ukraine (SBU) über das Internet aufgenommen und sich freiwillig bereit erklärt haben soll, den Gegner bei terroristischen Aktivitäten zu unterstützen.
Im Auftrag der ukrainischen Seite habe er 20 Kilogramm Sprengstoff für die Durchführung des Anschlags aus einem Versteck geholt. Zudem soll er mithilfe einer Drohne von SBU-Vertretern einen selbst gebauten Sprengsatz, elektronische Zünder sowie eine Platine zur Fernzündung erhalten haben, hieß es weiter.
Danach habe der Mann einen Privatwagen mit dem erhaltenen Sprengstoff und den Splitterelementen bestückt. Er habe geplant, das verminte Fahrzeug in der Nähe eines der Wahllokale zu platzieren und den Sprengsatz während einer Menschenansammlung an einem Wahltag zur Explosion zu bringen. Der Plan sei jedoch durch Festnahme des Täters vereitelt worden.
11:35 Uhr
Kreml hofft auf Wiederaufnahme der Gespräche zur Ukraine
Es gebe bislang "keinerlei Fortschritte" bei der Lösung des Konflikts in der Ukraine. Dies erklärt der Sprecher des russischen Präsidenten, Dmitri Peskow, gegenüber Reportern.
Moskau setze jedoch darauf, dass es gelingen werde, den Dialog wieder aufzunehmen, fügt der Kremlsprecher hinzu.
"Was die Wiederaufnahme der trilateralen Verhandlungen betrifft, so sind wir offen dafür. Ja, wir setzen die militärische Sonderoperation fort. Unser Militär arbeitet daran, die gesetzten Ziele zu erreichen. Dennoch hoffen wir, dass es uns gelingt, die trilateralen Verhandlungen wieder aufzunehmen."
10:52 Uhr
Gebiet Kursk: Binnen 24 Stunden drei Zivilisten verletzt
Nach Angaben von Alexander Chinstein, dem Gouverneur des Gebiets Kursk, seien binnen 24 Stunden 123 Geschosse auf die Region abgefeuert worden. Die Luftabwehrkräfte hätten 169 gegnerische Drohnen unterschiedlicher Typen eliminiert. 29 Mal hätten die Drohnen das Gebiet durch den Abwurf von Sprengsätzen angegriffen, heißt es.
Chinstein meldet drei Verletzte.
Zu Schaden seien ein Mehrfamilienhaus, drei Privathäuser, ein Betrieb, ein Landwirtschaftsbetrieb, drei Autos und ein Mobilfunkmast gekommen. Zudem habe der Gegner ein Energieobjekt beschädigt, wodurch rund 500 Einwohner dreier Ortschaften ohne Strom seien.
10:08 Uhr
Gebiet Belgorod: Binnen 24 Stunden elf Zivilisten verletzt
Nach Angaben des Interimsgouverneurs des Gebietes Belgorod, Alexander Schuwajew, seien im Laufe des Tages infolge ukrainischer Angriffe elf zivile Einwohner verletzt worden, darunter ein 17‑Jähriger. Wie es heißt, befänden sich fünf der Verletzten in einem Krankenhaus, einer davon in kritischem Zustand.
Insgesamt seien 13 Bezirke angegriffen worden, so Schuwajew weiter. Die ukrainischen Streitkräfte hätten die Region 13 Mal mit Artillerie und Mehrfachraketenwerfern beschossen. Zudem habe der Gegner zwölfmal Sprengsätze mittels Drohnen abgeworfen.
In den vergangenen 24 Stunden seien insgesamt 157 Drohnen abgeschossen worden, fügt Schuwajew hinzu.
09:30 Uhr
Miroschnik: Kiews Versuche, Wahlen in Russland zu stören, gescheitert
Das Kiewer Regime, das selbst keine Wahlen anstrebe, habe erfolglos versucht, den Wahlprozess in Russland zu sabotieren. Dies erklärt Rodion Miroschnik, der für die Verbrechen des Kiewer Regimes zuständige Sonderbotschafter des russischen Außenministeriums, auf Telegram.
Seinen Angaben nach seien in zehn russischen Regionen 74 Gebäude von Wahlkommissionen beschädigt oder zerstört worden.
"Dies ist ein materieller Beweis für die geplanten Aktionen Kiews und seiner Partner, die darauf abzielten, die Wahlen in Russland zu stören."
08:53 Uhr
Russische Luftabwehr zerstört in der Nacht mehr als 200 ukrainische Drohnen
In der Nacht zum Montag haben die ukrainischen Streitkräfte Russland mit unbemannten Luftfahrzeugen angegriffen. Das Verteidigungsministerium in Moskau berichtet, dass die Luftabwehr insgesamt 244 ukrainische Starrflüglerdrohnen abgefangen habe.
Die gegnerischen Drohnen wurden demnach über den Gebieten Belgorod, Brjansk, Woronesch, Wolgograd, Kaluga, Kursk, Orjol, Orenburg, Rostow, Rjasan, Samara, Saratow, Twer, Tula, Uljanowsk, der Region Krasnodar, den Republiken Adygeja, Baschkortostan und Tatarstan sowie den Gewässern des Schwarzen Meeres zerstört.
08:07 Uhr
Militärische Ziele in ukrainischen Häfen getroffen

Schwarzmeerhafen OdessaJoel Carillet / Gettyimages.ru In der vergangenen Nacht habe das russische Militär seine Angriffe auf gegnerische Logistikzentren, Lager, Häfen und Schiffe mittels Kampfdrohnen fortgesetzt, die im Interesse der ukrainischen Streitkräfte genutzt werden. Dies teilt das Verteidigungsministerium in Moskau am Morgen mit.
Im Gebiet Odessa habe das russische Militär folgende Ziele angegriffen:
- ein Frachtschiff im Hafen von Odessa mit Gütern für die Versorgung der ukrainischen Streitkräfte,
- Infrastruktur im Hafen von Ismajil für Entladung und Lagerung militärischer Güter.
Darüber hinaus sei ein Frachtschiff beschädigt worden, das für die Versorgung der ukrainischen Armee bestimmte Güter zum Hafen von Odessa transportiert hatte.
Folgende Objekte seien im Gebiet Kiew getroffen worden:
- das Logistikzentrum BDU Logistic für Lagerung und Verteilung von militärischen Gütern,
- eine Gasverteilungsstation, die die Gasversorgung für Betriebe des ukrainischen Rüstungskomplexes sicherstellte.
07:32 Uhr
Truppenverband Nord eliminiert in der Nacht Dutzende ukrainische Kämpfer
Artilleriebesatzungen des russischen Truppenverbands Nord hätten in der vergangenen Nacht mit Unterstützung von Drohneneinheiten mehr als 200 Feueraufgaben in den Gebieten Charkow und Sumy ausgeführt. Dies teilt die Pressestelle des Truppenverbands gegenüber TASS mit.
Durch den Einsatz von Artillerie und Mehrfachraketenwerfern seien 53 ukrainische Soldaten, sieben Drohnenleitstellen sowie neun Geländefahrzeuge eliminiert worden, hieß es.
Zudem hätten die Luftabwehreinheiten des Verbands 125 gegnerische Drohnen zerstört, die in Richtung der russischen Grenzregionen geflogen waren.
20.09.2026 21:00 Uhr
21:00 Uhr
Damit beenden wir für heute den Live-Ticker zur Lage im Ukraine-Konflikt. Morgen früh ab 7 Uhr geht es mit der Berichterstattung weiter. Wir wünschen unseren Lesern trotz aller Spannungen in der Welt eine gute Nacht!
Durch die Sperrung von RT zielt die EU darauf ab, eine kritische, nicht prowestliche Informationsquelle zum Schweigen zu bringen. Und dies nicht nur hinsichtlich des Ukraine-Kriegs. Der Zugang zu unserer Website wurde erschwert, mehrere Soziale Medien haben unsere Accounts blockiert. Es liegt nun an uns allen, ob in Deutschland und der EU auch weiterhin ein Journalismus jenseits der Mainstream-Narrative betrieben werden kann. Wenn Euch unsere Artikel gefallen, teilt sie gern überall, wo Ihr aktiv seid. Das ist möglich, denn die EU hat weder unsere Arbeit noch das Lesen und Teilen unserer Artikel verboten. Anmerkung: Allerdings hat Österreich mit der Änderung des "Audiovisuellen Mediendienst-Gesetzes" am 13. April diesbezüglich eine Änderung eingeführt, die möglicherweise auch Privatpersonen betrifft. Deswegen bitten wir Euch bis zur Klärung des Sachverhalts, in Österreich unsere Beiträge vorerst nicht in den Sozialen Medien zu teilen.
Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.
