Liveticker Ukraine-Krieg: Militärische Ziele im Gebiet Odessa mit Präzisionswaffen getroffen

22.07.2026 09:00 Uhr
09:00 Uhr
Öllager in Region Krasnodar nach Drohnenangriff in Brand gesetzt
Infolge der Drohnenattacken auf die Region Krasnodar ist es auf dem Gelände eines Öllagers in der Stadt Armawir zu einem Brand gekommen. Bürgermeister Andrei Chartschenko teilte am Morgen mit, dass die Stadt in der Nacht "einen der größten Angriffe des Kiewer Regimes" erlebt habe. Seinen Angaben zufolge wurde das Öldepot von mehr als 16 gegnerischen Drohnen angegriffen. Die Brandfläche beträgt 800 Quadratmeter. Mehr als 40 Einsatzkräfte des russischen Katastrophenschutzministeriums und neun Spezialfahrzeuge bekämpfen den Brand.
Bei dem Angriff auf das Öldepot kam ein Mitarbeiter des Unternehmens ums Leben.
08:25 Uhr
Russische Luftabwehr zerstört in der Nacht mehr als 200 ukrainische Drohnen
In der Nacht zum Mittwoch haben die ukrainischen Streitkräfte Russland mit unbemannten Luftfahrzeugen angegriffen. Das Verteidigungsministerium in Moskau berichtete am Morgen, dass die Luftabwehr insgesamt 242 ukrainische Starrflüglerdrohnen abgefangen hat.
Die gegnerischen Drohnen wurden über den Gebieten Belgorod, Brjansk, Kaluga, Kursk, Leningrad, Nowgorod, Orjol, Pskow, Rostow, Rjasan, Smolensk, Twer, Tula, den Regionen Krasnodar, Stawropol und Moskau, der Republik Krim sowie den Gewässern des Asowschen und Schwarzen Meeres zerstört.
07:41 Uhr
Militärische Ziele im Gebiet Odessa mit Präzisionswaffen getroffen

Symbolbild: Kampfflugzeuge der russischen Luftstreitkräfte in der Zone der militärischen SonderoperationWalentin Kapustin / Sputnik In der Nacht haben die russischen Streitkräfte weiterhin Angriffe auf ukrainische Häfen verübt, die für die Lieferung von Militärgütern genutzt werden. Zudem wurden Militärobjekte im Gebiet Odessa angegriffen. Dies teilte das Verteidigungsministerium in Moskau am Morgen mit. Die luftgestützten Hochpräzisionswaffen und Kampfdrohnen wurden dabei eingesetzt.
Infolge der Attacken wurden zwei Seeschiffe und Infrastrukturobjekte im Hafen von Odessa getroffen, die zum Entladen und Lagern von Militärgütern genutzt werden. Treib- und Schmierstofftanks für die Versorgung der ukrainischen Streitkräfte wurden ebenfalls beschädigt.
Zudem wurde in der Stadt Odessa ein Logistikzentrum der "Nowaja Potschta" angegriffen, das zur Lagerung von Militärgütern genutzt wird. In der Ortschaft Kowaljowka hat die russische Armee eine Batterie des Küstenraketenkomplexes vom Typ Neptun der ukrainischen Streitkräfte getroffen.
21.07.2026 22:00 Uhr
22:00 Uhr
Damit beenden wir für heute den Live-Ticker zur Lage im Ukraine-Konflikt. Morgen früh ab 7 Uhr geht es mit der Berichterstattung weiter. Wir wünschen unseren Lesern trotz aller Spannungen in der Welt eine gute Nacht!
21:42 Uhr
Selenskij bestätigt Entlassung des Oberkommandierenden Syrski
Der ukrainische Machthaber Wladimir Selenskij, dessen reguläre Amtszeit als Präsident seit mehr als zwei Jahren abgelaufen ist, hat die Entlassung des bisherigen Oberkommandierenden der ukrainischen Armee, Alexander Syrski, offiziell bestätigt. Neuer Oberkommandierender wird demnach Michail Drapaty.
Der 43 Jahre alte Drapaty leitete bislang die Landstreitkräfte und seit dem Jahr 2025 die sogenannten "Vereinigten Kräfte". Damit gehörte er also bereits dem engen militärischen Führungszirkel an.
21:14 Uhr
Ukrainische Medien: Oberkommandierender Syrski entlassen
Ukrainische Medien melden am Abend, dass Wladimir Selenskij den bisherigen Kommandierenden der Armee, Alexander Syrski, entlassen hat.
Die Ursprungsquelle der Berichte ist dabei Sergei Sternenko, ein Berater des vor kurzem entlassenen Verteidigungsministers der Ukraine, Michail Fedorow. Von diesem unabhängig meldete auch der illustre Rada-Abgeordnete Alexei Gontscharenko aus der Fraktion des ehemaligen Präsidenten Petro Poroschenko die Entlassung Syrskis.
Eine offizielle Bestätigung steht noch aus.
Der britische Guardian berichtete früher am Tag, dass die Frage des Rücktritts des Oberbefehlshabers der ukrainischen Streitkräfte bereits entschieden sei. Es sei jedoch noch nicht bekannt, wer ihn ersetzen werde, da es sich um eine Person handeln müsse, die keine politische Bedrohung für Machthaber Selenskij darstelle. Schon am Montag hatten ukrainische Medien über den Rücktritt Syrskis berichtet. Der Generalstab der ukrainischen Streitkräfte dementierte diese Information daraufhin und erklärte, Syrski übe seine Aufgaben weiterhin aus.
21:00 Uhr
Angeklagter im Nord-Stream-Prozess gestand Arbeit für ukrainischen Geheimdienst
Sergei K., der in Deutschland der Zerstörung der Nord-Stream-Gaspipelines angeklagt ist und sich seit Herbst letzten Jahres in Untersuchungshaft befindet, hat in einem abgehörten Telefonat mit seiner Ehefrau gestanden, für den ukrainischen Geheimdienst SBU gearbeitet zu haben. Das geht aus der Anklageschrift der Bundesanwaltschaft hervor, wie Medien berichten.
Unter anderem berichtet der Stern, dass der wegen des Terroranschlags angeklagte Ukrainer mit seiner Frau telefoniert und freimütig über seine Tätigkeit geplaudert habe, während er sich noch in der italienischen Auslieferungshaft befand. Abgehört wurde das Gespräch offenbar von der italienischen Polizei.
20:30 Uhr
Mehr als 120 ukrainische Drohnen am Dienstag abgefangen
Russlands Verteidigungsministerium berichtet über die Arbeit der Luftabwehr am Dienstag: Im Laufe des Tages zwischen 8:00 und 20:00 Uhr Moskauer Zeit wurden von den im Einsatz befindlichen Luftabwehrsystemen 123 ukrainische Drohnen des Flugzeugtyps über den Gebieten Belgorod, Brjansk, Kaluga, Kursk und Tula, den Regionen Moskau und Krasnodar, in der Republik Krim sowie über den Gewässern des Schwarzen Meeres abgefangen und zerstört.
20:20 Uhr
Ukrainischer Energieversorger: Bevorstehender Winter wird zur Herausforderung
Der bevorstehende Winter wird laut Einschätzung des ukrainischen Energieversorgers "Ukrenergo" eine Herausforderung für das ukrainische Stromnetz darstellen.
Das Unternehmen wies am Dienstag darauf hin, dass die Instandsetzung der beschädigten Energieanlagen zwar weitergeht, das derzeitige Ausmaß jedoch nicht ausreicht, um die verlorenen Kapazitäten auszugleichen. Bereits eine Temperatur von minus zehn Grad könnte kritisch werden.
19:40 Uhr
Peskow: Russland wird NATO-Truppen in der Ukraine auf keinen Fall zulassen
Eines der Ziele der militärischen Sonderoperation ist es, sicherzustellen, dass sich keine NATO-Truppen auf dem Territorium der Ukraine befinden, erklärte der Pressesprecher des russischen Präsidenten, Dmitri Peskow.
Der Kreml-Sprecher kommentierte damit Äußerungen des Europaabgeordneten Fernand Kartheiser, wonach die Manöver der "Koalition der Willigen" im Herbst in Polen als Vorbereitung für die Entsendung eines Kontingents europäischer Soldaten in die Ukraine dienen könnten.
Peskow erinnerte daran, dass EU- und NATO-Staaten bereits mehrfach ihre Absicht bekundet hätten, eigene Truppen in der Ukraine zu stationieren, und es sich dabei um sehr konkrete Pläne handele, die nicht zuletzt Teil der vom Westen verkündeten "Sicherheitsgarantien für die Ukraine" seien.
Durch die Sperrung von RT zielt die EU darauf ab, eine kritische, nicht prowestliche Informationsquelle zum Schweigen zu bringen. Und dies nicht nur hinsichtlich des Ukraine-Kriegs. Der Zugang zu unserer Website wurde erschwert, mehrere Soziale Medien haben unsere Accounts blockiert. Es liegt nun an uns allen, ob in Deutschland und der EU auch weiterhin ein Journalismus jenseits der Mainstream-Narrative betrieben werden kann. Wenn Euch unsere Artikel gefallen, teilt sie gern überall, wo Ihr aktiv seid. Das ist möglich, denn die EU hat weder unsere Arbeit noch das Lesen und Teilen unserer Artikel verboten. Anmerkung: Allerdings hat Österreich mit der Änderung des "Audiovisuellen Mediendienst-Gesetzes" am 13. April diesbezüglich eine Änderung eingeführt, die möglicherweise auch Privatpersonen betrifft. Deswegen bitten wir Euch bis zur Klärung des Sachverhalts, in Österreich unsere Beiträge vorerst nicht in den Sozialen Medien zu teilen.
Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.
