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Liveticker Ukraine-Krieg: Ukrainische Streitkräfte beschießen Donezk 115 Mal in drei Tagen

Russland führt gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine Militäroperation in der Ukraine durch. Der Westen reagiert mit immer neuen Waffenlieferungen an die Ukraine und beispiellosen Sanktionen. Hier lesen Sie die neuesten Entwicklungen.
Liveticker Ukraine-Krieg: Ukrainische Streitkräfte beschießen Donezk 115 Mal in drei TagenQuelle: Sputnik © Sergei Awerin

  • 26.09.2022 11:20 Uhr

    11:20 Uhr

    Ukrainische Streitkräfte beschießen Donezk 115 Mal in drei Tagen

    Die ukrainische Armee hat die Stadt Donezk in den drei Tagen des Referendums über den Beitritt der Volksrepublik Donezk zur Russischen Föderation 115 Mal beschossen. Dies berichtete der Bürgermeister Alexei Kulemsin am Montag laut TASS. Er betonte:

    "Das ist der übliche Terror, den die ukrainischen Kämpfer auf die Zivilbevölkerung ausüben."

    Kulemsin fügte hinzu, fünf von neun Bezirken der Stadt stünden derzeit unter Beschuss der ukrainischen Armee. Trotz des Beschusses hätten bereits etwa 80 Prozent der Einwohner von Donezk an dem Referendum teilgenommen.

    "Das Referendum wird fortgesetzt. Nach den Ergebnissen von drei Tagen haben etwa 80 Prozent der Einwohner an der Abstimmung teilgenommen. Trotz des ständigen Beschusses gehen die Menschen aktiv zur Wahl."

  • 10:58 Uhr

    Melitopol: Ukrainischer Saboteur sprengt sich in die Luft – bereitete wahrscheinlich weitere terroristische Anschläge vor

    Ein ukrainischer Saboteur, der sich am 25. September in Melitopol, Gebiet Saporoschje, wohl aus Versehen in seinem Auto in die Luft gesprengt hat, bereitete terroristische Anschläge vor. Dies teilte ein Gesetzeshüter aus Melitopol gegenüber TASS mit. In seiner Wohnung sei ein weiterer Sprengsatz gefunden worden. Der Beamte erklärte:

    "Der ukrainische Saboteur, der gestern in Melitopol starb, bereitete eine Reihe von Terroranschlägen vor, wie die Ermittlungen ergeben haben. Die Identität der Person, die sich in dem Auto befand und bei der Explosion ums Leben kam, wurde von den Einsatzkräften sofort festgestellt: Am Tatort wurde eine Einberufungsbescheinigung der ukrainischen Armee gefunden. Dies sowie die Detonation der Munition, die auch nach der Explosion anhielt, das verstreute Geld und andere Fakten und Beweise legen die Vermutung nahe, dass der Kämpfer an anderen Terroranschlägen beteiligt gewesen sein könnte."

    "Bei der Durchsuchung seiner Wohnung wurden ein Sprengsatz mit Fernsteuerung, Zünder, explosive Telefone, verschiedene Teile zur Herstellung von Sprengkörpern und starke Magnete zur Befestigung von Sprengkörpern an der Unterseite eines Autos gefunden."

    Eine mögliche Verwicklung des Getöteten in andere terroristische Handlungen werde geprüft, so die örtlichen Behörden.

  • 10:15 Uhr

    Hacker veröffentlichen Daten von 1.500 ukrainischen Geheimdienstmitarbeitern

    Die russische Hackergruppe RaHDIt hat auf der "Nemesida"-Webseite die Daten von mehr als 1.500 Mitarbeitern des ukrainischen Auslandsgeheimdienstes veröffentlicht.

    Quellen in den Strafverfolgungsbehörden bestätigen der Nachrichtenagentur RIA Nowosti die Relevanz der Datei. Diese enthält insbesondere Daten über Vertreter des Nachrichtendienstes, die unter dem Deckmantel von Botschaften in mehr als 20 Ländern arbeiten.

    Weiter umfasst die Liste sowohl Länder wie die USA, Frankreich, Italien, Deutschland und Polen, die die Ukraine im Konflikt mit Russland aktiv unterstützen als auch Staaten mit einer eher zurückhaltenden Position, darunter Aserbaidschan, Argentinien, Ungarn, Griechenland, Irak, Südafrika und Tadschikistan.

    Darüber hinaus wurden die Daten ukrainischer Geheimdienstmitarbeiter, die in UN-, EU- und NATO-Büros arbeiten, sowie mehr 40 Standorte ukrainischer Einheiten des ukrainischen Auslandsgeheimdienstes, darunter eine geheime Bildungseinrichtung, ins Internet gestellt.

    Nach Angaben der Hacker verschafften sie sich Zugang zu den Datenbanken des ukrainischen Außenministeriums und des Auslandsgeheimdienstes.

  • 09:39 Uhr

    LVR: Ukrainische Truppen beschießen Wahllokal in Rubeschnojer Schule

    Ukrainische Streitkräfte haben in der Nacht eine Schule in Rubeschnoje in der Volksrepublik Lugansk (LVR) beschossen, in der sich ein Wahllokal für das Referendum befand. Sechs Granaten sind in das Gebäude eingeschlagen. Daraufhin beschloss die Wahlkommission, das Wahllokal in ein anderes Gebäude zu verlegen, teilte die Leiterin der zentralen Wahlkommission der LVR Jelena Krawtschenko mit.

    Ihren Angaben zufolge seien alle Wahllokale in der Stadt wegen des Beschusses durch ukrainische Streitkräfte an alternative Orte verlegt worden.

  • 09:11 Uhr

    Ukrainische Streitkräfte beschießen Donezk und Makejewka

    Die ukrainische Armee hat in der Nacht zum Montag Donezk und Makejewka innerhalb einer Stunde mit insgesamt 19 Granaten im Kaliber 152 und 155 Millimeter beschossen. Dies teilte die Vertretung der Donezker Volksrepublik (DVR) dem Gemeinsamen Zentrum für die Kontrolle und Koordinierung von Fragen im Zusammenhang mit ukrainischen Kriegsverbrechen laut TASS mit.

    Nach Angaben des Vertretungsbüros wurden die Bezirke Kiewski, Kuibyschewski, Kirowski und Leninski der Hauptstadt der DVR sowie der Bezirk Tscherwonogwardeiski in Makejewka beschossen.

  • 08:43 Uhr

    DVR: Zwei Mitglieder der Wahlkommission bei Beschuss durch ukrainische Truppen verletzt

    Zwei Mitglieder der Wahlkommission in Gorlowka in der Volksrepublik Donezk sind beim Beschuss durch ukrainische Streitkräfte während des Referendums über den Beitritt der DVR zu Russland verletzt worden. Das teilte das Hauptquartier der territorialen Verteidigung der Republik mit.

    DVR-Chef Denis Puschilin berichtete am Sonntagabend:

    "Die Streitkräfte der Ukraine haben Gorlowka angegriffen und zwei Mitglieder der Wahlkommission verletzt. Ein Mann und eine Frau erlitten durch den Beschuss postkommotionelle Verletzungen und befinden sich unter ärztlicher Aufsicht."

  • 08:11 Uhr

    Gebiet Cherson hofft, in naher Zukunft ein Teil Russlands zu werden

    Kirill Stremoussow, der stellvertretende Leiter der Gebietsverwaltung, hat erklärt, dass das Gebiet Cherson in naher Zukunft eine konstituierende Einheit der Russischen Föderation werden will. Er betonte gegenüber RIA Nowosti:

    "Meine persönliche Meinung ist, dass dies in naher Zukunft geschehen wird, denn je eher wir ein Teil der Russischen Föderation und ein vollwertiges Subjekt werden, desto eher können wir ein friedliches Leben führen."

    Ihm zufolge kann der Verlauf der Ereignisse im Zusammenhang mit dem Beitritt des Gebietes Cherson zu Russland trotz aller Einschüchterungsversuche und Drohungen von ukrainischer Seite weder geändert noch rückgängig gemacht werden.

  • 07:34 Uhr

    Japan erweitert Sanktionen gegen Russland

    Die japanische Regierung hat wegen der Lage in der Ukraine ein neues Sanktionspaket gegen Russland verabschiedet, das 21 Organisationen aus der Rüstungsindustrie umfasst und die Lieferung von Gütern im Zusammenhang mit der Herstellung chemischer Waffen verbietet. Dies teilt das japanische Ministerium für Wirtschaft, Handel und Industrie am Montag mit.

  • 07:00 Uhr

    Letzte Asow-Kämpfer bei Flucht aus Asowstal Ende August gefangen genommen

    Etwa zwanzig Angehörige des nationalistischen ukrainischen Regiments Asow, die sich Ende Mai nicht ergeben und über mehrere Monate im Stahlwerk "Asowstal" versteckt haben, sind festgenommen worden. Die Gefangennahme gelang, nachdem die Kämpfer Ende August erfolglos versucht hatten, aus dem Gelände des Werks zu fliehen. Dies bestätigte eine Quelle in den Strafverfolgungsbehörden der Volksrepublik Donezk gegenüber der Nachrichtenagentur TASS und erklärte:

    "Rund 20 Armeeangehörige der Ukraine haben sich ergeben, nachdem ihr Versuch, die Fabrik zu verlassen, Ende August dieses Jahres gescheitert war."

  • 25.09.2022 22:45 Uhr

    22:45 Uhr

    Damit beenden wir für heute den Live-Ticker zur Lage im Ukraine-Konflikt. Morgen früh ab 7 Uhr geht es mit der Berichterstattung weiter. Wir wünschen unseren Lesern trotz aller Spannungen in der Welt eine gute Nacht!

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