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Liveticker Ukraine-Krieg - Letzte Asow-Kämpfer bei Flucht aus Asowstal gefangen genommen

Russland führt gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine Militäroperation in der Ukraine durch. Der Westen reagiert mit immer neuen Waffenlieferungen an die Ukraine und beispiellosen Sanktionen. Hier lesen Sie die neuesten Entwicklungen.
Liveticker Ukraine-Krieg - Letzte Asow-Kämpfer bei Flucht aus Asowstal gefangen genommenQuelle: Sputnik

  • 26.09.2022 08:11 Uhr

    08:11 Uhr

    Gebiet Cherson hofft, in naher Zukunft ein Teil Russlands zu werden

    Kirill Stremoussow, der stellvertretende Leiter der Gebietsverwaltung, hat erklärt, dass das Gebiet Cherson in naher Zukunft eine konstituierende Einheit der Russischen Föderation werden will. Er betonte gegenüber RIA Nowosti:

    "Meine persönliche Meinung ist, dass dies in naher Zukunft geschehen wird, denn je eher wir ein Teil der Russischen Föderation und ein vollwertiges Subjekt werden, desto eher können wir ein friedliches Leben führen."

    Ihm zufolge kann der Verlauf der Ereignisse im Zusammenhang mit dem Beitritt des Gebietes Cherson zu Russland trotz aller Einschüchterungsversuche und Drohungen von ukrainischer Seite weder geändert noch rückgängig gemacht werden.

  • 07:34 Uhr

    Japan erweitert Sanktionen gegen Russland

    Die japanische Regierung hat wegen der Lage in der Ukraine ein neues Sanktionspaket gegen Russland verabschiedet, das 21 Organisationen aus der Rüstungsindustrie umfasst und die Lieferung von Gütern im Zusammenhang mit der Herstellung chemischer Waffen verbietet. Dies teilt das japanische Ministerium für Wirtschaft, Handel und Industrie am Montag mit.

  • 07:00 Uhr

    Letzte Asow-Kämpfer bei Flucht aus Asowstal Ende August gefangen genommen

    Etwa zwanzig Angehörige des nationalistischen ukrainischen Regiments Asow, die sich Ende Mai nicht ergeben und über mehrere Monate im Stahlwerk "Asowstal" versteckt haben, sind festgenommen worden. Die Gefangennahme gelang, nachdem die Kämpfer Ende August erfolglos versucht hatten, aus dem Gelände des Werks zu fliehen. Dies bestätigte eine Quelle in den Strafverfolgungsbehörden der Volksrepublik Donezk gegenüber der Nachrichtenagentur TASS und erklärte:

    "Rund 20 Armeeangehörige der Ukraine haben sich ergeben, nachdem ihr Versuch, die Fabrik zu verlassen, Ende August dieses Jahres gescheitert war."

  • 25.09.2022 22:45 Uhr

    22:45 Uhr

    Damit beenden wir für heute den Live-Ticker zur Lage im Ukraine-Konflikt. Morgen früh ab 7 Uhr geht es mit der Berichterstattung weiter. Wir wünschen unseren Lesern trotz aller Spannungen in der Welt eine gute Nacht!

  • 22:40 Uhr

    "Wir alle werden Teil der Geschichte" – Internationale Beobachter bei der Volksabstimmung in Lugansk

    Internationale Beobachter aus der Slowakei und Kamerun besuchten am Samstag Wahllokale in Lugansk, wo ein Referendum über den Beitritt der Volksrepublik Lugansk zur Russischen Föderation stattfindet.

    Der kamerunische Beobachter Jean François Nicolas Biboum erklärte, dass "internationale Beobachter notwendig sind, um die wichtigsten Ergebnisse des Willens und der Bestrebungen" der Einwohner zu erfassen und "die Transparenz des Prozesses zu überwachen."

    Am Dienstag beschlossen die Führungen der Volksrepubliken Donezk und Lugansk sowie die zivilen Militärverwaltungen der Regionen Cherson und Saporoschje, vom 23. bis 27. September Volksabstimmungen über die Zugehörigkeit der Gebiete zu Russland abzuhalten.

  • 22:10 Uhr

    Nächstes EU-Sanktionspaket: Sanktionierung von Kernenergie "unwahrscheinlich"

    Die Produktion von Kernenergie werde wahrscheinlich nicht Bestandteil des nächsten EU-Sanktionspakets gegen Russland sein, meldet die US-Tageszeitung Politico. Das nächste Maßnahmenpaket gegen Moskau werde nächste Woche vorgelegt – die neuen Sanktionen will die EU aufgrund der Referenden im Donbass verhängen. Politico stützt seine Einschätzung auf die Aussagen mehrerer Diplomaten, die mit der Angelegenheit vertraut sind, und berichtet:

    "Die Diplomaten sagten, es sei 'unwahrscheinlich', dass die Kernenergie Teil des Pakets sein werde, obwohl Polen und die baltischen Länder zum ersten Mal an einem gemeinsamen Vorschlag für neue Sanktionen arbeiteten, der auch die russische Atomindustrie ins Visier nahm.

    Für die EU ist es nicht so einfach, die Kernenergie einzubeziehen, die in Frankreich und auch in Bulgarien, das Energie in die westlichen Balkanländer und nach Griechenland exportiert, ein Schlüsselsektor ist. Ein Verbot wird vor allem deshalb als problematisch angesehen, weil es zu Schwierigkeiten bei der Wartung der während der kommunistischen Ära in Bulgarien gebauten Kernkraftwerke führen könnte."

    Statt an Sanktionen im Bereich der Kernenergie werde die Arbeit an einer Ölpreisobergrenze fortgesetzt, so die Zeitung.

  • 21:43 Uhr

    Volksabstimmungen in den Volksrepubliken Donezk und Lugansk erreichen Gültigkeitsquorum 

    Die Wahlbeteiligung nach drei Abstimmungstagen in den Volksrepubliken Lugansk und Donezk hat Werte von 76,09 Prozent bzw. 77,12 Prozent erreicht. Die Referenden wurden deshalb für gültig erklärt, wie die örtliche Wahlkommissionen mitteilten.

    Nach internationalen Normen, vor allem aber nach russischen Rechtstraditionen, gilt ein Referendum dann als gültig, wenn mehr als 50 Prozent der Wähler daran teilgenommen haben. 

    In dem Gebiet Saporoschje lag die Wahlbeteiligung nach Abschluss des dritten Tages ebenfalls bei über 50 Prozent, eine offizielle Verlautbarung dazu hat es aber noch nicht gegeben. Im Gebiet Cherson lag die Beteiligung nach letzten Informationen noch bei knapp unter 50 Prozent der Wahlberechtigten.

    Die aus Sicherheitsgründen zur Vermeidung großer Menschenansammlungen auf fünf Tage verteilte Abstimmung läuft noch bis Dienstag.

  • 21:23 Uhr

    Als Träger US-amerikanischer Raketen modifizierte sowjetische Flugzeuge in der Ukraine zerstört

    Russische Kampfjets haben zwei ukrainische MiG-29-Kampfflugzeuge abgeschossen, die für das Abfeuern von Anti-Radar-Waffen aus US-amerikanischer Produktion umgebaut wurden. Das teilte das russische Verteidigungsministerium am Sonntag mit.

    Nach Angaben des Ministeriums waren die Flugzeuge, die in dem südukrainischen Gebiet Nikolajew abgefangen wurden, in der Lage, AGM-88 High-Speed Anti-Radiation Missiles (HARM) zu tragen, die zur Zerstörung von Radarstationen am Boden eingesetzt werden.

    Mehr zum Thema - Berichte: US-Militär übte Bombardierung von S-400-Einheiten

  • 20:55 Uhr

    USA drohen Russland mit "katastrophalen Folgen" im Falle eines Atomwaffeneinsatzes

    Die USA werden energisch zurückschlagen, sollte Russland in der Ukraine Atomwaffen einsetzen. Das sagte der nationale Sicherheitsberater von Präsident Joe Biden, Jake Sullivan, am Sonntag dem Sender CBS. Er erklärte auch, dass die Referenden in den Donbass-Republiken und den ukrainischen Regionen Cherson und Saporoschje nichts an der Unterstützung Washingtons für Kiew geändert hätten.

    Jeder Einsatz von Atomwaffen werde katastrophale Folgen für Russland haben, sagte Sullivan in der TV-Sendung "Face the Nation". Er erklärte, die Regierung Biden habe Moskau sowohl privat auf "sehr hoher Ebene" als auch öffentlich mitgeteilt, dass "die Vereinigten Staaten und unsere Verbündeten entschlossen reagieren werden, wenn Russland Atomwaffen einsetzt". Details der angedachten Antworten wollte er indes nicht nennen. 

    Sullivan teilte auch mit, dass Washington das Kernkraftwerk Saporoschje "genau im Auge" behalte. Um das Risiko eines katastrophalen Zwischenfalls zu verringern, wurde die Anlage als Reaktion auf den ständigen Beschuss, den beide Seiten sich gegenseitig vorwerfen, kaltgestellt.

  • 20:32 Uhr

    Deutschem Wahlbeobachter droht Entlassung als Geschäftsführer eines kommunalen Energieversorgers 

    Unter den deutschen Wahlbeobachtern bei den Referenden in den Volksrepubliken Donezk und Lugansk sowie den Regionen Cherson und Saporoschje dürfte Stefan Schaller der Prominenteste sein. Schaller ist Geschäftsführer des kreiseigenen Energieversorgers im Landkreis Waldeck-Frankenberg (Hessen). Er bestätigte auf Nachfrage der Lokalzeitung HNA, dass er auf Einladung Russlands den Gang der Abstimmung beobachtet. Er betonte aber, dass dies nichts mit seiner Tätigkeit als Geschäftsführer zu tun habe: 

    "Ich wollte mir vor Ort ein Bild von der Situation machen. Auch weil ich glaube, dass objektive Informationen nie falsch sein können. (...) Das ist rein privat, ich habe dafür Urlaub genommen."

    Am Sonntag kündigte Landrat Jürgen van der Horst dennoch berufliche Konsequenzen für Schaller an. Die finale Entscheidung über dessen Freistellung als Geschäftsführer von EWF werde am Montag, dem 26. September, in einer Sitzung von Aufsichtsräten und dem EWF-Verbandsvorstand fallen, sagte van der Horst der Deutschen Presseagentur.

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