Liveticker Ukraine-Krieg: Russische Luftabwehr zerstört in der Nacht 75 gegnerische Drohnen

24.01.2026 09:35 Uhr
09:35 Uhr
Stromversorgung in Ukraine verschlechtert sich weiter
Die Energiesituation in der Ukraine hat sich nach den jüngsten russischen Luftangriffen "erheblich" verschlechtert. Das teilte der Netzbetreiber Ukrenergo mit. In den meisten Regionen sei es zu Stromausfällen gekommen, wodurch auch die Heizungen ausgefallen seien. Mehrere Anlagen würden nach den jüngsten Angriffen repariert. Man hoffe, die Arbeiten in "naher Zukunft" abschließen zu können.
"Die Anlagen arbeiten an der Grenze ihrer Kapazitäten."
Auch Energieminister Denis Schmygal nannte die Stromversorgungslage schwierig. Zugleich sagte er jedoch, dass er eine Verbesserung der Lage erwarte.
"Dank der gemeinsamen Anstrengungen von Ukrenergo und den Verteilernetzbetreibern sehen wir eine Tendenz zur teilweisen Stabilisierung."
09:02 Uhr
Orbán: "Atomschlag in die Magengrube" – EU winkt 800 Milliarden der Ukraine-Forderung durch

Die Ukraine hat bei der EU einen Finanzbedarf von 800 Milliarden Euro für die nächsten zehn Jahre eingereicht. Nach einem EU-Sondergipfel in Brüssel berichtete Viktor Orbán am Donnerstag von einem noch nicht veröffentlichten Dokument, dem zufolge die EU diesen Antrag sowie weitere 700 Milliarden Euro für Militärausgaben gebilligt habe. Der ungarische Regierungschef zeigte sich schockiert darüber, dass die Forderungen offenbar eins zu eins übernommen wurden und die Finanzierung über neue gemeinsame Schulden erfolgen soll.
Das Video gibt es hier auf unserer Website zu sehen.
08:30 Uhr
Beschuss auf Siedlungen im Gebiet Cherson: 46 Geschosse aus Ukraine abgefeuert
Die Behörden in dem von Russland kontrollierten Teil des Gebiets Cherson melden andauernde Angriffe auf Siedlungen am linken Dnjepr-Ufer. Den Angaben zufolge habe die ukrainische Artillerie im Laufe des 23. Januar 23 Geschosse auf fünf Ortschaften abgefeuert. Die Zahl der eingeschlagenen Geschosse listen die Behörden wie folgt auf:
- Staraja Sburjewka — 6,
- Nowaja Sburjewka — 5,
- Nowaja Kachowka — 7,
- Malokachowka — 3,
- Malaja Lepeticha — 2.
Wie die Behörden weiter mitteilen, habe der Beschuss auch in der Nacht zum Samstag angedauert. Auf zivile Infrastrukturen der von Russland kontrollierten Ortschaften Kasatschji Lageri, Nowaja Kachowka, Golaja Pristan, Sawodowka und Malaja Lepeticha seien insgesamt 23 Geschosse abgefeuert worden.
Berichte über Opfer und Schäden liegen bislang nicht vor.
08:04 Uhr
DVR meldet einen ukrainischen Angriff binnen 24 Stunden
Die Behörden in Donezk haben innerhalb der vergangenen 24 Stunden einen Angriff durch ukrainische Truppen registriert. Demnach wurde auf das Territorium der Volksrepublik ein Geschoss abgefeuert. In der Zeitspanne von 0 Uhr am 23. Januar bis 0 Uhr am 24. Januar (Ortszeit) wurden keine Opfer unter der Zivilbevölkerung gemeldet. Berichte über Infrastrukturschäden lagen ebenfalls nicht vor.
Am Vortag hatten die Behörden von Donezk auch einen Angriff aus der Ukraine gemeldet. Berichte über Opfer und Schäden lagen nicht vor.
07:31 Uhr
Ukraine-Verhandlungen in Abu Dhabi: Gespräche gehen am Samstag weiter

Die trilaterale Gruppe aus Russland, den USA und der Ukraine hat in Abu Dhabi ihre ersten Gespräche zur Beendigung des Ukraine-Konflikts aufgenommen. Die Verhandlungen werden am Samstag fortgesetzt. Moskau beharrt weiterhin auf dem Abzug ukrainischer Truppen aus dem Donbass als zentrale Bedingung.
Über Zusammensetzung, Ablauf und Schwerpunkte der Verhandlungen, darunter Sicherheitsfragen, die Territorialfrage sowie mögliche russische Beiträge zum Wiederaufbau nach einem Friedensschluss, berichtet unser Korrespondent Iwan Medwedew. Den Videobericht gibt es hier auf unserer Website zu sehen.
07:00 Uhr
Russische Luftabwehr zerstört in der Nacht 75 ukrainische Drohnen

Archivbild: Ein russisches Flugabwehrraketensystem vom Typ Panzir-S in Sotschi, 7. Februar 2014WALERI SCHARIFULIN / TASS Russlands Verteidigungsministerium meldet am Samstagmorgen auf der Plattform Telegram weitere Versuche der ukrainischen Streitkräfte, Objekte in Russland mit Drohnen anzugreifen. Demnach habe die russische Luftabwehr in der vergangenen Nacht 75 unbemannte Luftfahrzeuge des Gegners abgeschossen. Die Zahl der zerstörten Drohnen listet die Behörde wie folgt auf:
- Gebiet Rostow – 46,
- Gebiet Belgorod – 22,
- Teilrepublik Krim – 3,
- Gebiet Kursk – 2,
- Gebiet Woronesch – 1,
- Gebiet Brjansk – 1.
Weitere Einzelheiten teilte das Ministerium nicht mit.
23.01.2026 22:00 Uhr
22:00 Uhr
Damit beenden wir für heute den Live-Ticker zur Lage im Ukraine-Konflikt. Morgen früh ab 7 Uhr geht es mit der Berichterstattung weiter. Wir wünschen unseren Lesern trotz aller Spannungen in der Welt eine gute Nacht!
21:58 Uhr
Präziser Treffer: Russische Haubitze eliminiert Ziele an der Front bei Krasnoarmeisk (Video)
Eine Artilleriebesatzung einer Selbstfahrlafette vom Typ Malka, die als Teil des russischen Truppenverbands Mitte kämpft, zerstörte einen gegnerischen Stützpunkt im Frontabschnitt Krasnoarmeisk. Russlands Verteidigungsministerium teilt entsprechende Aufnahmen auf Telegram.
21:53 Uhr
Weiterer Zivilist im Raum Belgorod durch ukrainische Attacke verletzt
Erneut habe eine ukrainische Drohne am Freitagabend (Ortszeit) ein ziviles Auto angegriffen, berichtet der Gouverneur des Grenzgebiets Belgorod, Wjatscheslaw Gladkow. Ein Einwohner in der Ortschaft Gruzskoje erlitt dadurch Splitterverletzungen am Kopf und an den Beinen und wird derzeit medizinisch versorgt. Das Fahrzeug brannte laut dem Beamten aus.
21:39 Uhr
"Bin ich nicht mehr interessant genug?" – Selenskij und das "Murmeltier" in Davos

Der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij sorgte bei seiner Rede in Davos mit einigen denkwürdigen Aussagen für Aufmerksamkeit. Europas Sicherheitslage hat er dabei als unverändert kritisiert und sie mit dem Film "Und täglich grüßt das Murmeltier" verglichen.
Mehr dazu finden Sie hier auf unserer Webseite.
Durch die Sperrung von RT zielt die EU darauf ab, eine kritische, nicht prowestliche Informationsquelle zum Schweigen zu bringen. Und dies nicht nur hinsichtlich des Ukraine-Kriegs. Der Zugang zu unserer Website wurde erschwert, mehrere Soziale Medien haben unsere Accounts blockiert. Es liegt nun an uns allen, ob in Deutschland und der EU auch weiterhin ein Journalismus jenseits der Mainstream-Narrative betrieben werden kann. Wenn Euch unsere Artikel gefallen, teilt sie gern überall, wo Ihr aktiv seid. Das ist möglich, denn die EU hat weder unsere Arbeit noch das Lesen und Teilen unserer Artikel verboten. Anmerkung: Allerdings hat Österreich mit der Änderung des "Audiovisuellen Mediendienst-Gesetzes" am 13. April diesbezüglich eine Änderung eingeführt, die möglicherweise auch Privatpersonen betrifft. Deswegen bitten wir Euch bis zur Klärung des Sachverhalts, in Österreich unsere Beiträge vorerst nicht in den Sozialen Medien zu teilen.
Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.



