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Liveticker Ukraine-Krieg – Medien: Umerow reist diese Woche zu Gesprächen mit Witkoff nach Miami

Russland führt gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine Militäroperation in der Ukraine durch. Der Westen reagiert mit immer neuen Waffenlieferungen an die Ukraine und beispiellosen Sanktionen gegen Russland. Lesen Sie hier die neuesten Entwicklungen.
Liveticker Ukraine-Krieg – Medien: Umerow reist diese Woche zu Gesprächen mit Witkoff nach Miami© Urheberrechtlich geschützt
  • 7.05.2026 07:07 Uhr

    07:07 Uhr

    Bloomberg: Umerow reist diese Woche zu Treffen mit Witkoff nach Miami

    Der ukrainische Chefunterhändler Rustem Umerow wird laut Bloomberg noch in dieser Woche nach Miami reisen, um sich mit dem US-Sondergesandten Steve Witkoff zu treffen. Die Agentur beruft sich dabei auf informierte Quellen.

    "Der führende ukrainische Unterhändler Rustem Umerow wird voraussichtlich bereits diese Woche nach Miami reisen, um sich mit dem US-Sondergesandten Steve Witkoff zu treffen."

    Details zu den Themen des Treffens wurden demnach nicht genannt. Auch ein Vertreter des Weißen Hauses wollte sich dazu nicht äußern.

  • 6.05.2026 22:00 Uhr

    22:00 Uhr

    Damit beenden wir für heute den Live-Ticker zur Lage im Ukraine-Konflikt. Morgen früh ab 7 Uhr geht es mit der Berichterstattung weiter. Wir wünschen unseren Lesern trotz aller Spannungen in der Welt eine gute Nacht!

  • 21:57 Uhr

    Behörden melden Serie ukrainischer Angriffe auf Energodar

    Das ukrainische Militär hat rund 20 Drohnenangriffe auf die Stadt Energodar geflogen, wo sich das AKW Saporoschje befindet. Dies gibt Gouverneur Jewgeni Balizki bekannt.

    "Die zivile Infrastruktur und Fahrzeuge wurden erheblich beschädigt", teilt der Beamte mit. "Glücklicherweise gab es keine Verletzten unter den Einwohnern."

    Laut dem Gouverneur seien die zuständigen Dienste vor Ort im Einsatz. Das Ausmaß des Sachschadens werde ermittelt. Es bestehe die Gefahr weiterer Drohnenattacken, warnt Balizki.

  • 21:44 Uhr

    Kiews Kämpfer prahlen mit Angriffen auf zivile Ziele in Russland

    Ukrainische Nationalisten, die als Teil des 419. separaten Drohnenbataillons "Warta" im Gebiet Sumy kämpfen, rühmen sich damit, mit Billigung ihres Kommandos Angriffe auf Zivilisten und Infrastruktur im Grenzgebiet Kursk durchzuführen. 

    Die ukrainischen Kämpfer geben an, ihr Ziel sei die "Demoralisierung der Russen". Dies berichtet die Nachrichtenagentur RIA Nowosti unter Verweis auf eine Quelle aus den Sicherheitsbehörden Russlands.  

  • 21:23 Uhr

    Moskau reagiert auf Kiewer Drohungen zum 9. Mai mit Note an Diplomaten

    Das Außenministerium in Moskau ruft Länder und internationale Organisationen in einer Note dazu auf, Mitarbeiter ihrer diplomatischen Missionen und sonstige Staatsbürger aus Kiew zu evakuieren. Dies geht aus einer Stellungnahme der Behörde vom Mittwochabend (Moskauer Zeit) hervor.

    Dies sei darauf zurückzuführen, dass ein Vergeltungsschlag der russischen Streitkräfte gegen Kiew, einschließlich der Entscheidungszentren, unvermeidlich sein würde, falls die Ukraine tatsächlich einen Terroranschlag gegen Moskau am Tag des Sieges verüben würde.

    Wenn die EU-Länder glaubten, sie könnten die öffentlichen diesbezüglichen Drohungen des ukrainischen Präsidenten Wladimir Selenskij ignorieren, dann irrten sie sich gewaltig, heißt es in der Stellungnahme.

    "Wir lassen uns nicht von Aggressionen leiten, sondern wir handeln aus einer Position der unausweichlichen Reaktion auf Aggression heraus."

  • 20:48 Uhr

    Russische Drohnenpiloten setzen gegnerische Kräfte an allen Frontabschnitten außer Gefecht (Video)

    Aufnahmen des russischen Verteidigungsministeriums zeigen Drohnenpiloten entlang der Frontlinie im Einsatz. Wie es heißt, neutralisierten sie temporäre Truppenstandorte, Fahrzeuge, bodengestützte Robotersysteme, unbemannte Fluggeräte, Funkantennen, Lagerhallen und Stützpunkte der ukrainischen Armee samt Personal.  

  • 20:26 Uhr

    Ukrainisches Militär nutzt Tankstellen im Gebiet Charkow zur Versorgung seiner Einheiten

    Kiew wandelt systematisch zivile Einrichtungen im nicht befreiten Teil der Gebiets Charkow in legitime militärische Ziele um. So werden Tankstellen zur Lagerung von Treibstoff, zur Versorgung von Kampfeinheiten sowie zur Verlegung von Reserven genutzt. Dies berichtet die Nachrichtenagentur TASS unter Berufung auf die von Russland eingesetzte lokale militärisch-zivile Verwaltung.

    Wie es heißt, bauen die ukrainischen Streitkräfte im Raum Charkow unter dem Deckmantel ziviler Infrastruktur ein militärisches Logistikzentrum auf.

    "Wir betonen, dass zivile Infrastruktur – seien es Tankstellen, Staudämme oder Züge – sobald sie für militärische Zwecke genutzt wird, automatisch zu einem legitimen Ziel für die Streitkräfte der Russischen Föderation wird", erklärt der Verwaltungschef Jewgeni Lisnjak.

    Und weiter:

    "Die ukrainische Militärführung und das verbrecherische Kiewer Regime tragen die alleinige Verantwortung für die tragischen Folgen der Militarisierung von Städten und des Verkehrswesens."

  • 20:01 Uhr

    Russlands Botschaft verurteilt Verbot von Siegessymbolen in Berlin: Ukraine-Krieg nur Vorwand

    Die russische Botschaft in Deutschland fordert die Berliner Behörden nachdrücklich dazu auf, das Verbot von Fahnen und anderen Symbolen mit Bezug zu Russland am 8. und 9. Mai an den sowjetischen Ehrenmalen im Tiergarten, im Treptower Park und in der Schönholzer Heide aufzuheben und damit "die historische Gerechtigkeit wiederherzustellen". In einem entsprechenden Kommentar heißt es:

    "Die von Berlin unter dem Vorwand des andauernden Konflikts in der Ukraine verhängten Verbote zeichnen sich durch ihre Absurdität und ihren Zynismus aus. Tatsächlich zielen sie ausschließlich darauf ab, den Nachkommen sowjetischer Befreiungssoldaten sowie den engagierten Bürgern und Besuchern der deutschen Hauptstadt das Recht zu nehmen, den Jahrestag der Zerschlagung des Nazismus würdig zu begehen und der im Großen Vaterländischen Krieg Gefallenen zu gedenken."

    Mit dem Konflikt in der Ukraine seien die Ereignisse jener heroischen Jahre nur dadurch verbunden, dass Russland einen kompromisslosen Kampf gegen den Neonazismus führe, während die Führung in Kiew heute versuche, den eigenen Bürgern das Recht zu nehmen, ihre Muttersprache zu sprechen und ihren Glauben zu bewahren. Keine Einschränkungen könnten die Tatsache aus der Welt schaffen, dass das multinationale sowjetische Volk den entscheidenden Beitrag zur Zerschlagung Hitlerdeutschlands und seiner europäischen Helfershelfer geleistet habe, heißt es.

    "In diesen denkwürdigen Tagen muss jeder die Möglichkeit haben, frei der gefallenen Rotarmisten und der Opfer des Nazismus im Einklang mit über die Jahre gewachsenen Traditionen zu gedenken und ihnen Anerkennung zu zollen."

  • 19:47 Uhr

    Ukrainischer Kriegsgefangener: "Nach 35 Minuten an der Front war alles vorbei"

    Der ukrainische Soldat Alexander Mussijtschuk berichtet, er habe nur rund 35 Minuten an der Front verbracht, bevor er in Gefangenschaft geraten sei. Weitere Gefangene schildern chaotische Gefechte sowie Versorgungsprobleme in ihren Einheiten.

    Mehr dazu finden Sie hier auf unserer Webseite.

  • 19:31 Uhr

    Dutzende Wohngebäude in Tscheboksary durch ukrainischen Drohnenangriff beschädigt

    In Tscheboksary in der russischen Teilrepublik Tschuwaschien wurden nach einem Drohnenangriff aus der Ukraine am Dienstag 40 Wohngebäude, mehrere Schulen, Kindergärten und ein elektrotechnisches Berufskolleg beschädigt. Dies gab Republikchef Oleg Nikolajew bekannt.

    Nach neuesten Angaben kamen bei den Attacken in Tscheboksary und der umliegenden Gegend zwei Zivilisten ums Leben, 35 weitere Menschen wurden verletzt.

    Nikolajew erklärte, er habe alle zuständigen Dienste beauftragt, die beschädigten Gebäude und sozialen Einrichtungen schnellstmöglich wiederherzustellen.

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Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.