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Liveticker Ukraine-Krieg – Putin telefoniert mit Trump: Russland wird den ganzen Donbass befreien

Russland führt gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine Militäroperation in der Ukraine durch. Der Westen reagiert mit immer neuen Waffenlieferungen an die Ukraine und beispiellosen Sanktionen gegen Russland. Lesen Sie hier die neuesten Entwicklungen.
Liveticker Ukraine-Krieg – Putin telefoniert mit Trump: Russland wird den ganzen Donbass befreienQuelle: AP © Julia Demaree Nikhinson
  • 5.07.2026 09:01 Uhr

    09:01 Uhr

    DVR meldet sieben ukrainische Angriffe binnen 24 Stunden

    Die Behörden in Donezk haben innerhalb der vergangenen 24 Stunden sieben Angriffe durch ukrainische Truppen registriert. Demnach wurden auf das Territorium der Volksrepublik zehn Geschosse abgefeuert. Bei den Angriffen in der Zeitspanne von 0 Uhr am 4. Juli bis 0 Uhr am 5. Juli (Ortszeit) wurden zwei Zivilisten verletzt. Außerdem erlitt ein Mitarbeiter des russischen Katastrophenschutzes Verletzungen. Durch den Beschuss kamen vier zivile Infrastrukturobjekte sowie mehrere Kommunalfahrzeuge und Lkw zu Schaden.

    Am Vortag hatten die Behörden von Donezk neun Angriffe aus der Ukraine gemeldet. Dabei wurden drei Zivilisten verletzt. Beschädigt wurden ein Wohnhaus, drei zivile Infrastrukturobjekte und mehrere Lkw.

  • 08:34 Uhr

    Russische Luftabwehr zerstört in der Nacht 71 ukrainische Drohnen

    Russlands Verteidigungsministerium berichtet am Sonntagmorgen über weitere Versuche der ukrainischen Streitkräfte, Objekte in Russland mit unbemannten Luftfahrzeugen anzugreifen. Demnach habe die russische Luftabwehr im Zeitraum von 19 Uhr MESZ am Samstag bis 6 Uhr MESZ am Sonntag 71 gegnerische Drohnen abgefangen. Die unbemannten Luftfahrzeuge seien demnach über den Gebieten Belgorod, Brjansk und Rostow, der Teilrepublik Krim und über dem Schwarzen Meer zerstört worden. Weitere Einzelheiten teilt das Ministerium nicht mit.

  • 08:06 Uhr

    Auch Selenskij spricht mit Trump und bezeichnet Telefonat als "sehr gut"

    Der ukrainische Staatschef Wladimir Selenskij hat ebenfalls anlässlich des 250. Jahrestags der Erklärung der Unabhängigkeit der USA mit US-Präsident Donald Trump telefoniert. Auf der Plattform X schrieb der Ukrainer, er und Trump hätten in dem "sehr guten Telefonat" den Krieg in der Ukraine erörtert. Die Rede sei von der aktuellen Lage an der Front gewesen. Man habe außerdem diplomatischen Bemühungen zur Lösung des Konflikts erörtert. Dabei stellte Selenskij fest:

    "Es besteht die Aussicht, diesen Krieg zu beenden, und die Entschlossenheit der USA ist entscheidend."

    Trump und er hätten vereinbart, die Gespräche während des NATO-Gipfels in Ankara fortzusetzen. Der Ukrainer dankte außerdem den USA für ihre militärische und politische Unterstützung.

  • 07:31 Uhr

    Putin spricht mit Trump über Ukraine: Russland wird den ganzen Donbass befreien

    Am 250. Jahrestag der Erklärung der Unabhängigkeit der USA hat Russlands Präsident Wladimir Putin mit seinem US-Amtskollegen Donald Trump telefoniert und ihn zu diesem denkwürdigen Datum beglückwünscht. Nach dem 85-minütigen Telefonat erklärte der Berater des Kremlchefs, Juri Uschakow, vor Journalisten, die beiden Präsidenten hätten mit Blick auf Trumps Teilnahme an dem am Dienstag und Mittwoch in Ankara stattfindenden NATO-Gipfel unter anderem "über die Frage einer Lösung in der Ukraine" gesprochen. Putin habe "die aktuelle Lage auf dem Schlachtfeld" in der Ukraine skizziert, wo das russische Militär selbstbewusst vorrückte und die Stadt Konstantinowka eingenommen habe. Dies sei ein Meilenstein für die Befreiung des gesamten Donbass, sagte Uschakow.

    Ferner erklärte er, Trump habe seine Hilfe bei der Suche nach einer Lösung für den Ukraine-Krieg angeboten. Die US-Gesandten Steve Witkoff und Jared Kushner würden demnach ihre Bemühungen um eine Vermittlung einer Einigung fortsetzen und erneut nach Moskau reisen.

    Zugleich warf der Präsidentenberater der Führung in Kiew und ihren europäischen Unterstützern vor, das Ende des bewaffneten Konflikts hinauszuzögern. Kiew wolle den Krieg eskalieren lassen und setze auf den Terror gegen die Zivilbevölkerung in Russland. Uschakow betonte dabei:     

    "Wie sehr auch das Kiewer Regime an seinen restlichen Bollwerken festklammern mag, unsere Armee wird sie sowieso einnehmen."

  • 4.07.2026 22:00 Uhr

    22:00 Uhr

    Damit beenden wir für heute den Live-Ticker zur Lage im Ukraine-Konflikt. Morgen früh ab 7 Uhr geht es mit der Berichterstattung weiter. Wir wünschen unseren Lesern trotz aller Spannungen in der Welt eine gute Nacht!

  • 20:59 Uhr

    Konstantinowka unter russischer Kontrolle: Was bedeutet das für den Donbass?

    Moskau meldet die Befreiung von Konstantinowka in der Volksrepublik Donezk und spricht von einem wichtigen Schritt auf dem Weg zum Ballungsgebiet Kramatorsk-Slawjansk. Das russische Verteidigungsministerium berichtet von schweren ukrainischen Verlusten und bietet eine Feuerpause zur Übergabe gefallener Soldaten an, während Kiew den Verlust der Stadt weiter bestreitet.

    Das gesamte Video dazu finden Sie hier auf unserer Webseite.

  • 20:26 Uhr

    Konstantinowka: Russland schlägt lokale Waffenruhe zur Gefallenenübergabe vor

    Im Zusammenhang mit der Befreiung der Stadt Konstantinowka in der Volksrepublik Donezk schlägt Russland der Ukraine eine lokale Waffenruhe zur Übergabe von ukrainischen Gefallenen vor. Das russische Verteidigungsministerium gibt dazu in einer Erklärung bekannt:

    "Die russische Seite ist bereit, eine humanitäre Aktion durchzuführen, um Leichen von ukrainischen Militärangehörigen, die in diesem Ort gefallen sind, zu übergeben.

    Zu diesem Zwecke wird der ukrainischen Seite vorgeschlagen, von 12 bis 18 Uhr Moskauer Zeit am 6. Juli 2026 den Beschuss der Stadt Konstantinowka einzustellen."

    Eine Antwort der ukrainischen Seite werde bis 12 Uhr Moskauer Zeit am 5. Juli erwartet, heißt es in der Meldung weiter.

  • 20:02 Uhr

    Russischer Generalstab: Konstantinowka befreit – Kiew verliert 13.500 Soldaten

    Nach der Einnahme der Stadt Konstantinowka durch die russische Armee hat der Leiter der Operativen Hauptverwaltung des Generalstabs der Streitkräfte der Russischen Föderation, Generaloberst Sergei Rudskoi, ein Briefing in Moskau abgehalten, bei dem er über Einzelheiten der Operation berichtete.

    Das gesamte Video dazu finden Sie hier auf unserer Webseite.

  • 19:37 Uhr

    Frontbericht des russischen Verteidigungsministeriums

    In seinem täglichen Frontbericht gibt Russlands Verteidigungsministerium die Verluste des ukrainischen Militärs im Verlauf des vergangenen Tages bekannt. 

    Nach Angaben der Behörde verlor die Ukraine durch Angriffe des russischen Truppenverbands Nord über 205 Soldaten, 16 Autos und ein Geschütz.

    Einheiten des Truppenverbands West setzten die Erstürmung der Stadt Krasny Liman fort. Dabei verlor Kiews Militär bis zu 20 Soldaten. Zudem wurden zwei Pickups, drei robotisierte Komplexe und elf Drohnenleitstellen zerstört. Insgesamt verlor die Ukraine im Zuständigkeitsbereich des Truppenverbands über 230 Kämpfer, ein gepanzertes Kampffahrzeug, 17 Autos, drei Geschütze, einen Mehrfachraketenwerfer sowie zwei Eloka-Anlagen.

    Ukrainische Verluste im Abschnitt des Truppenverbands Süd beliefen sich auf bis zu 170 Soldaten, 22 Autos und fünf Geschütze.

    Beim Vorrücken des Truppenverbands Mitte verlor die Ukraine 310 Kämpfer, zehn Autos und vier Geschütze.

    Über 375 weitere Soldaten hatte Kiews Militär durch Angriffe des Truppenverbands Ost verloren. Am entsprechenden Frontabschnitt wurden zudem drei gepanzerte Kampffahrzeuge und drei Autos zerstört.

    Durch Feuereinwirkung des Truppenverbands Dnjper verlor Kiews Militär bis zu 60 Soldaten, 18 Autos und eine Eloka-Anlage.

  • 18:44 Uhr

    RT DE-Exklusiv: Freiwillig an die Front – "Ich konnte einfach nicht tatenlos zusehen"

    In unserem nächsten Bericht geht es um den Scharfschützen Alexander mit dem Kampfnamen "Rus". Er konnte nicht tatenlos zusehen, wie seine Landsleute starben, und ging 2022 an die Front. Für seinen Mut erhielt er eine Tapferkeitsmedaille und wurde für zwei weitere Auszeichnungen vorgeschlagen. Der Soldat betonte, das Wertvollste für ihn sei das Leben seiner Kameraden.

    Unser Militärkorrespondent Iwan Poljanskij hat mit Alexander gesprochen. Seine Reportage gibt es hier auf unserer Website zu sehen.

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Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.