Liveticker Ukraine-Krieg: Russisches Militär greift in der Nacht Rüstungsbetriebe in Kiew an

1.08.2026 11:27 Uhr
11:27 Uhr
Gründungstag der russischen Luft- und Weltraumkräfte: Moskau zeigt Piloten im Einsatz (Video)
Vor elf Jahren, am 1. August 2015, wurden die Luft- und Weltraumkräfte Russlands (WKS) gegründet. Sie gewährleisten die Sicherheit des Landes rund um die Uhr. Mehr als 20.000 Angehörige der WKS wurden für ihren Heldenmut während der militärischen Spezialoperation mit staatlichen Auszeichnungen geehrt, 43 von ihnen erhielten die höchste Auszeichnung des Landes – den Titel "Held Russlands". Das russische Verteidigungsministerium zeigt zum Jahrestag Piloten im Einsatz:
10:39 Uhr
Kiew setzt Drohnenterror gegen Zivilbevölkerung im Gebiet Belgorod fort
In den vergangenen 24 Stunden haben ukrainische Truppen rund 86 Ortschaften in 14 Kreisen im Grenzgebiet Belgorod angegriffen. Dies gibt der lokale Krisenstab auf Telegram bekannt. Zwei Zivilisten kamen demnach durch Drohnenattacken und den nächtlichen Beschuss ums Leben. Mindestens neun weitere Menschen erlitten Verletzungen.
Wie es heißt, feuerte der Gegner mindestens 49 Geschosse ab und setzte 186 unbemannte Fluggeräte ein, von denen 113 von der russischen Luftverteidigung abgeschossen wurden.
Außerdem berichtet der Krisenstab über zahlreiche Sachschäden. Es wurden dem Bericht zufolge insgesamt 30 Wohngebäude, 22 zivile Fahrzeuge, ein Betrieb, ein Verwaltungsgebäude, drei Infrastruktureinrichtungen sowie mehrere Nebengebäude beschädigt. Ein Eigenheim brannte aus.
In vier Kreisen soll es zudem zu Schäden an Stromleitungen gekommen sein.
09:45 Uhr
Gebiet Saporoschje: Ein Toter bei ukrainischem Angriff auf Bus
Ukrainische Truppen haben einen Bus mit Arbeitern eines Eisenbahnwerks im Raum Saporoschje angegriffen. Die Insassen befanden sich auf dem Heimweg von ihrer Schicht. Dies gibt der Gouverneur Jewgeni Balizki in einem auf der Plattform Max veröffentlichten Post bekannt.
"Im Bus befanden sich 55 Fahrgäste und der Fahrer", schreibt der Beamte.
"Zwölf Menschen erlitten Verletzungen unterschiedlichen Schweregrades, zwei von ihnen befinden sich in kritischem Zustand auf der Intensivstation. Leider kam eine Person ums Leben."
Die Behörden würden den Betroffenen sowie den Angehörigen des Verstorbenen Hilfe leisten, so Balizki weiter.
08:55 Uhr
Gebiet Charkow: Russische Streitkräfte vereiteln Versuch, in eingekesseltes Dorf einzudringen
Kiewer Kräfte versuchten kürzlich, in das umzingelte Dorf Bely Kolodes einzudringen, doch die russischen Soldaten erkannten die Bewegungen des Gegners umgehend. Bei einem Kampfeinsatz setzten Drohnenpiloten und Artilleristen des Truppenverbands Nord das gegnerische Personal außer Gefecht. Dies berichtet die Nachrichtenagentur RIA Nowosti unter Verweis auf eine Quelle in den Sicherheitsbehörden Russlands.
Der Truppenverband Nord kämpft im Raum Charkow und im Gebiet Sumy. Wie das russische Verteidigungsministerium bekannt gab, eliminierten die Soldaten in der vergangenen Woche unter anderem 1.495 ukrainische Kämpfer, 16 gepanzerte Kampffahrzeuge, 72 Fahrzeuge und neun Artilleriegeschütze.
08:15 Uhr
Russische Luftverteidigung zerstört in der Nacht knapp 300 Drohnen
Die russischen Flugabwehrkräfte schossen in der Zeitspanne von 20 Uhr am 31. Juli bis 7 Uhr am 1. August Moskauer Zeit 274 ukrainische Starrflüglerdrohnen über 17 Regionen sowie über den Gewässern des Schwarzen und Asowschen Meeres ab.
07:30 Uhr
Russisches Militär greift in der Nacht Rüstungsbetriebe in Kiew mit Präzisionswaffen an
Die russischen Streitkräfte haben in der vergangenen Nacht Ziele in Kiew und dessen Umland massiv mit land- und seegestützten Präzisionswaffen sowie Langstreckendrohnen angegriffen. Dies geht aus einer Mitteilung des russischen Verteidigungsministeriums hervor.
Wie es heißt, wurden bei dem Einsatz Unternehmen des militärisch-industriellen Komplexes und Logistikzentren der Ukraine zerstört. Diese seien an Produktion, Lagerung und Lieferung von Lenkwaffen für verschiedene Zwecke, unbemannten Luftfahrzeugen, Radargeräten und Anlagen der elektronischen Kampfführung beteiligt gewesen, teilt die Behörde in Moskau mit.
31.07.2026 22:00 Uhr
22:00 Uhr
Damit beenden wir für heute den Live-Ticker zur Lage im Ukraine-Konflikt. Morgen früh ab 7 Uhr geht es mit der Berichterstattung weiter. Wir wünschen unseren Lesern trotz aller Spannungen in der Welt eine gute Nacht!
21:57 Uhr
Russische Drohnenangriffe treffen drei ukrainische Waffentransporte
Russlands Streitkräfte haben mit Hilfe von Drohnen drei Frachtschiffe angegriffen, die Waffen und militärische Güter für die Ukraine transportiert hatten. Wie das russische Verteidigungsministerium bekannt gibt wurden zwei Frachter im Schwarzen Meer südlich von Odessa sowie ein weiterer beim Hafen von Tschernomorsk getroffen. Bei den Angriffen kamen Drohnen der Typen Geran, Gerbera und Lanzet zum Einsatz. Das Ministerium meldet:
"Die objektive Kontrolle hat das Treffen sämtlicher Ziele bestätigt."
Die Behörde veröffentlicht zudem Videoaufnahmen der Treffer.
20:54 Uhr
Russlands Luftabwehr schießt über 220 ukrainische Drohnen während des Tags ab
Im Verlauf des heutigen Freitags haben russische Luftabwehrkräfte insgesamt 223 ukrainische Drohnen über den Regionen des Landes abgeschossen. Wie Russlands Verteidigungsministerium bekannt gibt, wurden die Drohnen zwischen 8 und 20 Uhr Moskauer Zeit über den Gebieten Belgorod, Brjansk, Kaluga, Kursk, Lipezk, Orjol, Rostow, Rjasan, Tula, Krasnodar, der Republik Krim sowie über dem Schwarzen und Asowschen Meer zerstört.
20:19 Uhr
Ukrainisches Präsidialamt fordert Strafvervahren gegen Lukaschenko
Das ukrainische Präsidialamt hat die Staatsanwaltschaft der Ukraine angewiesen, die Einleitung eines Stafverfahrens gegen den Präsidenten Weißrusslands Alexander Lukaschenko zu erwägen. Dies berichtet die Nachrichtenagentur Ukrinform unter Verweis auf dis Sprecherin der Staatsanwaltschaft Marjana Gaikowskaja-Kowbasjuk.
Der Meldung zufolge wurde die Anfrage am 30. Juli registriert und bisher kein Verfahren eröffnet. Laut Ukrinform agiert Selenskijs Amt auf eine Anfrage der weißrussischen "Opposition", deren Vertreter von Kiew unterstützt werden.
Durch die Sperrung von RT zielt die EU darauf ab, eine kritische, nicht prowestliche Informationsquelle zum Schweigen zu bringen. Und dies nicht nur hinsichtlich des Ukraine-Kriegs. Der Zugang zu unserer Website wurde erschwert, mehrere Soziale Medien haben unsere Accounts blockiert. Es liegt nun an uns allen, ob in Deutschland und der EU auch weiterhin ein Journalismus jenseits der Mainstream-Narrative betrieben werden kann. Wenn Euch unsere Artikel gefallen, teilt sie gern überall, wo Ihr aktiv seid. Das ist möglich, denn die EU hat weder unsere Arbeit noch das Lesen und Teilen unserer Artikel verboten. Anmerkung: Allerdings hat Österreich mit der Änderung des "Audiovisuellen Mediendienst-Gesetzes" am 13. April diesbezüglich eine Änderung eingeführt, die möglicherweise auch Privatpersonen betrifft. Deswegen bitten wir Euch bis zur Klärung des Sachverhalts, in Österreich unsere Beiträge vorerst nicht in den Sozialen Medien zu teilen.
Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.