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Liveticker Ukraine-Krieg: 50 russische Soldaten kehren aus ukrainischer Gefangenschaft zurück

Russland führt gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine Militäroperation in der Ukraine durch. Der Westen reagiert mit immer neuen Waffenlieferungen an die Ukraine und beispiellosen Sanktionen gegen Russland. Hier lesen Sie die neuesten Entwicklungen.
Liveticker Ukraine-Krieg: 50 russische Soldaten kehren aus ukrainischer Gefangenschaft zurückQuelle: Sputnik © Russisches Verteidigungsministerium
  • 1.12.2022 16:32 Uhr

    16:32 Uhr

    Fotos: Gruppe Wagner in den befreiten Siedlungen Osarjanowka und Kurdjumowka

    Kämpfer der Gruppe Wagner haben in den sozialen Netzwerken Fotos aus den befreiten Siedlungen Osarjanowkaund Kurdjumowka südlich von Artjomowsk (ukrainisch Bachmut) veröffentlicht. Das russische Verteidigungsministerium bestätigt die Befreiung dieser Siedlungen.

  • 16:26 Uhr

    Drei Zivilisten beim Beschuss von Donezk verwundet

    Drei Zivilisten in Donezk sind verwundet worden, nachdem das ukrainische Militär am heutigen Donnerstag zehn Raketen aus einem BM-21-Mehrfachraketenwerfer gegen die Stadt abgefeuert hatte (wir berichteten in diesem Ticker). Wie die Vertretung der Donezker Volksrepublik beim gemeinsamen Zentrum für Kontrolle und Koordination über Telegram meldete, handele es sich bei den Verwundeten um zwei Frauen der Jahrgänge 1940 und 1946 sowie um einen Mann des Jahrgangs 1952.

    Darüber hinaus wurden Gebäude zweier Kindergärten, eines Hotels sowie mehrerer Wohnhäuser beschädigt, so die Meldung weiter.

    Die Donezker Nachrichtenagentur (DAN) veröffentlichte Bilder aus einem der unter Beschuss geratenen Kindergärten.

  • 16:01 Uhr

    LVR-Expertin: Lugansk bekommt von Kiew Leichen seiner Soldaten mit zahlreichen Folterspuren

    Die Leichen verstorbener Soldaten, die von der Ukraine der Volksrepublik Lugansk (LVR) übergeben wurden, trügen Beweise für Folter und Misshandlung. Dies teilt Xenia Makarowa mit, Abteilungsleiterin der Behörde für gerichtsmedizinische Untersuchungen der Lugansker Volksrepublik (LVR). Zahlreiche Verletzungen, Wunden und Prellungen sowie deren Ausprägung würden die Behörde vermuten lassen, dass den Soldaten länger und widerholt Schäden zugefügt worden seien. Außerdem hätten einige Soldaten vermutlich überleben können, wenn sie rechtzeitig medizinische Hilfe erhalten hätten. Folterspuren und verschiedene Verletzungen wurden möglicherweise zugefügt, um Informationen zu erhalten, vielleicht auch zu einem anderen Zweck, fügte Makarowa hinzu.

    Am Dienstag hatte Wiktorija Serdjukowa, die Ombudsfrau der LVR, bekannt gegeben, sie werde die Informationen über Folterungen der Lugansker Soldaten während der ukrainischen Gefangenschaft den zuständigen Behörden und internationalen Organisationen übermitteln.

  • 15:40 Uhr

    Frau nach ukrainischem Beschuss der DVR verstorben

    In der Siedlung Golmowski in der Donezker Volksrepublik ist eine Frau infolge des Beschusses durch ukrainische Streitkräfte getötet worden. Dies teilte der Bürgermeister von Gorlowka, Iwan Prichodko, auf seinem Telegram-Kanal mit:

    "Infolge des Beschusses durch die ukrainischen bewaffneten Formationen wurde eine 1975 geborene friedliche Frau in der Nowosawodskaja Straße der städtischen Siedlung Golmowski getötet."

    Golmowski liegt in 16 Kilometer Entfernung nordöstlich der Stadt Gorlowka, einer der größten Siedlungen in der DVR.

  • 15:19 Uhr

    Russische Luftstreitkräfte und Artillerie zerstören drei ukrainische Söldnerbasen und einen HIMARS-Raketenwerfer

    Den russischen Luftstreitkräften und der Artillerie sei es gelungen, drei Unterkunftsorte der ausländischen Söldner Kiews nahe der Stadt Slawjansk in der Donezker Volksrepublik zu zerstören. Dies erklärte Russlands Verteidigungsministerium in seinem täglichen Pressebericht. Ferner seien drei Munitionsdepots in der Donezker Volksrepublik und im Gebiet Saporoschje vernichtet worden.

    Außerdem meldete das Ministerium, dass die an die Ukraine gelieferte westliche Technik, Verluste zu verzeichnen habe: So habe man in der Nähe der Ortschaft Orechowatka in der Donezker Volksrepublik einen US-amerikanischen HIMARS-Mehrfachraketenwerfer samt Munitionssatz und Besatzung destruiert. Ebenfalls in der DVR seien zwei in den USA produzierte Radaranlagen vom Typ AN/TPQ-37 eliminiert worden.

  • 14:55 Uhr

    Russisches Verteidigungsministerium meldet Rückkehr von 50 russischen Soldaten aus ukrainischer Gefangenschaft

    Nach Angaben des russischen Verteidigungsministeriums sind fünfzig russische Soldaten aus ukrainischer Gefangenschaft zurückgekehrt. Die Behörde erläuterte:

    "Am 24. November wurden als Ergebnis eines Verhandlungsprozesses 50 russische Soldaten, die unter Lebensgefahr gefangen gehalten worden waren, aus dem vom Kiewer Regime kontrollierten Gebiet zurückgebracht."

    Alle freigelassenen Personen werden mit militärischen Transportflugzeugen zur Behandlung und Rehabilitation nach Moskau geflogen. Das Verteidigungsministerium fügte hinzu, dass sie auch alle notwendige medizinische und psychologische Unterstützung erhalten werden.

    Am Vortag waren bereits mehr als 30 weitere Soldaten aus den von Kiew kontrollierten Gebieten zurückgekehrt.

  • 14:31 Uhr

    DVR-Chef bestätigt weiteren Gefangenenaustausch mit der Ukraine

    Dem Oberhaupt der Volksrepublik Donezk (DVR), Denis Puschilin, zufolge finde am Donnerstag ein weiterer Gefangenenaustausch mit der Ukraine statt. Im Austausch würden aus der Ukraine fünfzig Soldaten der russischen Streitkräfte zurückgebracht und die DVR übergebe ihrerseits fünfzig ukrainische Kämpfer an Kiew. Puschilin betonte, dass unter den Rückkehrern zwölf Personen aus der DVR und acht aus der Volksrepublik Lugansk seien.

  • 14:15 Uhr

    Luftalarm in der gesamten Ukraine und in den Gebieten Cherson, Saporoschje und der DVR ausgerufen

    Am Donnerstagnachmittag ist nach Angaben der Online-Karte alertmap.ru in der gesamten Ukraine sowie in den russischen Gebieten Cherson, Saporoschje und in der Donezker Volksrepublik Luftschutzalarm ausgelöst worden.

    Am Morgen des 1. Dezember befanden sich drei Gebiete im Südosten der Ukraine in der Alarmzone.

  • 13:56 Uhr

    Mehr als 3.000 Studenten im Donbass demobilisiert

    Nach Angaben des russischen Ministeriums für Wissenschaft und Hochschulausbildung wurden in den Volksrepubliken Donezk und Lugansk mehr als 3.000 Studenten demobilisiert. Dem stellvertretenden Minister Grigori Gurow zufolge hatte sich das Ministerium in der vorigen Woche mit Rektoren der Hochschulen getroffen und entsprechende Maßnahmen in diesem Zusammenhang besprochen.

    Zuvor hatte der russische Präsident Wladimir Putin angeordnet, alle Studierenden in den Volksrepubliken, die zum Wehrdienst einberufen worden waren, aus dem Militär zu entlassen.

  • 13:21 Uhr

    Dorf Andrejewka in Donezker Volksrepublik vollständig befreit

    Das etwa dreizehn Kilometer südlich von Artjomowsk (ukrainisch Bachmut) gelegene Dorf Andrejewka ist im Rahmen einer Offensive der russischen Streitkräfte vollständig befreit worden. Dies meldete der Pressesprecher des russischen Verteidigungsministeriums, Generalleutnant Igor Konaschenkow, im täglichen Lagebericht des Ministeriums. Während der Kämpfe um das Dorf habe die ukrainische Seite am vergangenen Tag vierzig Soldaten, zwei Panzer und fünf gepanzerte Fahrzeuge verloren.

    An den anderen Frontabschnitten verteidigten die russischen Streitkräfte die bezogenen Stellungen und vereitelten ukrainische Angriffsversuche, so die Meldung des Ministeriums weiter. Am Frontabschnitt Kupjansk habe Kiews Militär dabei über sechzig Soldaten, sechs Panzer, fünf gepanzerte Kampffahrzeuge sowie vier ebenfalls gepanzerte Pkw eingebüßt. Am Frontabschnitt bei Krasny Liman betrugen die Verluste etwa zwanzig Tote und Verwundete, einen Panzer sowie vier gepanzerte Kampffahrzeuge. Südlich von Donezk eliminierten die russischen Streitkräfte bis zu dreißig Soldaten, vier Schützenpanzer sowie drei Pickups.

    Richtigstellung: In der ursprünglichen Fassung der Meldung hatten wir versehentlich von der nördlich von Donezk gelegene Stadt Awdejewka berichtet. Tatsächlich hatte Russlands Verteidigungsministerium die Befreiung des Dorfs Andrejewka im Kreis Artjomowsk, wie inzwischen zu lesen ist, gemeldet. Für diesen Fehler bitten wir unsere Leser um Entschuldigung.

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Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.