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Liveticker Ukraine-Krieg: Russische Armee zerstört feindliche Ziele im Raum Saporoschje

Russland führt gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine Militäroperation in der Ukraine durch. Der Westen reagiert mit immer neuen Waffenlieferungen an die Ukraine und beispiellosen Sanktionen gegen Russland. Lesen Sie hier die neuesten Entwicklungen.
Liveticker Ukraine-Krieg: Russische Armee zerstört feindliche Ziele im Raum SaporoschjeQuelle: TASS © Alexander Polegenko
  • 23.02.2026 08:14 Uhr

    08:14 Uhr

    Gouverneur meldet massiven ukrainischen Raketenangriff auf Grenzgebiet Belgorod

    Die Stadt Belgorod und das gleichnamige umliegende Gebiet an der Grenze zur Ukraine wurden in der Nacht zum Montag von den ukrainischen Streitkräften massiv mit Raketen beschossen. Das gibt der Gouverneur Wjatscheslaw Gladkow auf Telegram bekannt.

    Laut dem Beamten wurde beim Angriff die Energieinfrastruktur schwer beschädigt. In Wohnhäusern gebe es Unterbrechungen bei der Strom-, ⁠Wasser- ​und Wärmeversorgung, heißt es.

    Des Weiteren meldet Gladkow Sachschäden durch die nächtliche Attacke. In zwei Wohngebäuden sei es zum Fensterbruch gekommen. Zudem seien mehrere Eigenheime, Ausrüstung auf dem Gelände einer Produktionsanlage, eine soziale Einrichtung und ein ziviles Fahrzeug beschädigt worden.

    Der Gouverneur meldet zudem einen Drohnenangriff aus der Ukraine auf die Ortschaft Puschkarnoje. Eine Zivilistin sei mit einem Barotrauma und Splitterverletzungen ins Krankenhaus eingeliefert worden. Fünf Eigenheime und ein Nebengebäude sollen beschädigt worden sein.   

  • 07:38 Uhr

    Kiew setzt knapp 200 Drohnen gegen russische Regionen ein

    In der Nacht zum Montag hat die Luftverteidigung insgesamt 152 unbemannte Fluggeräte über 13 russischen Gebieten abgefangen oder zerstört. Dies gibt das Verteidigungsministerium in Moskau bekannt.   

    Bei den Angriffen in der Zeitspanne von 23:00 Uhr am 22. Februar bis 7:00 Uhr am 23. Februar Moskauer Zeit setzte das ukrainische Militär Starrflüglerdrohnen ein.

  • 07:09 Uhr

    Russische Truppen setzen Ziele bei Orechow im Gebiet Saporoschje außer Gefecht

    Drohnenpiloten des russischen Truppenverbands Dnjepr haben bei einem Aufklärungsflug fahrende Fahrzeuge ukrainischer Einheiten nahe Orechow im Gebiet Saporoschje aufgespürt. Wie das Verteidigungsministerium in Moskau berichtet, wurden die feindlichen Ziele mit präzisen Angriffen der FPV-Drohnen zerstört.

    Darüber hinaus machten die russischen Soldaten gegnerische Funkrelaisstationen sowie einen Multikopter vom Typ Baba Jaga unschädlich.  

    Die Stadt Orechow ist die wichtigste ukrainische Festung auf dem Weg nach Saporoschje.

  • 22.02.2026 20:00 Uhr

    20:00 Uhr

    Damit beenden wir für heute den Live-Ticker zur Lage im Ukraine-Konflikt. Morgen früh ab 7 Uhr geht es mit der Berichterstattung weiter. Wir wünschen unseren Lesern trotz aller Spannungen in der Welt eine gute Nacht!

  • 19:57 Uhr

    Luftabwehrkräfte schießen elf auf Moskau fliegende Drohnen ab

    Wie der Moskauer Bürgermeister Sergej Sobjanin mitteilt, haben die Luftabwehrkräfte elf auf Moskau fliegende Drohnen zerstört. "Am Ort des Absturzes arbeiten Rettungskräfte", erklärte er auf seinen Kanälen in den sozialen Netzwerken. An allen Flughäfen der Hauptstadt wurden aus diesem Grund vorübergehende Beschränkungen für die An- und Abflüge von Flugzeugen eingeführt. 

    Insgesamt wurden laut Angaben des Verteidigungsministeriums über den russischen Regionen innerhalb von nur zwei Stunden mehr als 70 Drohnen der ukrainischen Armee von den Luftabwehrkräften abgefangen und zerstört.

  • 19:33 Uhr

    Alaudinow: Todesstrafenmoratorium für ukrainische Militärs muss aufgehoben werden

    Wie der Kommandeur der Spezialeinheit "Achmat" des russischen Verteidigungsministeriums, Generalleutnant Apti Alaudinow, in einem Gespräch mit der Nachrichtenagentur TASS erklärte, sollte für die Dauer des bevorstehenden Kriegstribunals gegen ukrainische Militärangehörige das in Russland geltende Moratorium für die Todesstrafe aufgehoben werden. Alaudinow betonte:

    "Das Wichtigste ist, die Sonderoperation abzuschließen und die militärische Führung der Ukraine vor Gericht zu stellen … Für diese Zeit sollte unser Moratorium für die Todesstrafe aufgehoben werden, damit wir die Urteile fällen können, die sie verdienen."

  • 19:06 Uhr

    Talkrunde im SRF: "Russland mischt sich via RT DE in Schweizer Innenpolitik ein"

    In der SRF-Talkrunde "Abstimmungs-Arena zur SRG-Initiative" wurde die Rolle von RT DE diskutiert.

    Ein Video dazu finden Sie hier auf unserer Website

  • 18:41 Uhr

    Ex-Ministerpräsident: Kiew braucht "60 Tage für die Wahlen", um die Armee wiederaufzubauen

    Wie der ehemalige ukrainische Premierminister Nikolai Asarow warnt, will die Führung in Kiew, die 60 Tage für die Vorbereitung der Wahlen beantragt hat, diese Zeit nutzen, um das Potenzial der ukrainischen Streitkräfte wiederherzustellen. Dies erklärte er in einem Gespräch mit der Nachrichtenagentur TASS. Asarow bemerkte:

    "Nun, vor allem zielt diese Taktik darauf ab, dem Kiewer Regime die Möglichkeit zu geben, seine Streitkräfte neu zu bewaffnen, sie zu modernisieren, zu ergänzen, eine Umstrukturierung und Rotation durchzuführen, also jedenfalls die völlig heruntergekommenen Streitkräfte mehr oder weniger in einen normalen Zustand zu versetzen. Es geht darum, die Vorräte an Raketen und Munition aufzufüllen, und das ist die erste und wichtigste Aufgabe dieses Waffenstillstands."

  • 18:24 Uhr

    Bericht: Großbritannien und EU bereiten neue Krisenherde für Moskau vor

    Das Ende des Konflikts in der Ukraine wird keine Ruhe bedeuten – denn London und eine Reihe seiner europäischen Verbündeten erwägen unabhängig vom Ausgang der aktuellen Verhandlungen die Schaffung neuer Krisenherde rund um Russland. Darüber berichtet das Portal L’AntiDiplomatico. Die Autoren des Portals weisen auch darauf hin, dass die anhaltende Konfrontation für die Rüstungsindustrie der europäischen Länder von Vorteil ist, darunter auch für große britische Unternehmen, die angeblich deshalb Rekordeinnahmen vorweisen können. In dem Artikel dazu heißt es:

    "Selbst wenn eine Einigung mit Kiew theoretisch möglich ist, arbeiten London und andere europäische Partner bereits daran, neue Spannungsherde anzuzünden und den Gedanken einer ständigen Konfrontation zu festigen, was sogar hochrangige britische Geheimdienstmitarbeiter offen einräumen."

  • 17:58 Uhr

    Orbán: Napoleon und Hitler konnten Russland nicht besiegen – jetzt versucht es Kaja Kallas

    Viktor Orbán hat am Samstag bei einer Antikriegs-Kundgebung in Békéscsaba über die Ambitionen der EU, Napoleon und Hitler zu übertreffen, gespottet.

    "Meiner Meinung nach ist dies ein Fehler, und jeder, der sich dieser europäischen Idee anschließt, wird letztendlich sein eigenes Land in Schwierigkeiten bringen. Er wird sein eigenes Land ruinieren. Nicht Russland wird hier wirtschaftlich zusammenbrechen, sondern die Europäische Union", sagte Orbán.

    Ein Video dazu finden Sie hier auf unserer Website

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Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.