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Liveticker Ukraine-Krieg: Russische Armee führte binnen einer Woche sieben Vergeltungsschläge durch

Russland führt gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine Militäroperation in der Ukraine durch. Der Westen reagiert mit immer neuen Waffenlieferungen an die Ukraine und beispiellosen Sanktionen gegen Russland. Lesen Sie hier die neuesten Entwicklungen.
Liveticker Ukraine-Krieg: Russische Armee führte binnen einer Woche sieben Vergeltungsschläge durchQuelle: Sputnik © Sergei Bobylew
  • 10.07.2026 12:58 Uhr

    12:58 Uhr

    Frontbericht: Russische Armee führte binnen einer Woche sieben Vergeltungsschläge durch

    Russlands Verteidigungsministerium berichtete am Freitag über den Verlauf der militärischen Sonderoperation in der Ukraine vom 4. bis 10. Juli. 

    Als Reaktion auf die Terroranschläge des Kiewer Regimes auf Zivilobjekte auf Russlands Territorium führten die Streitkräfte der Russischen Föderation einen massiven und sechs kombinierte Schläge mit hochpräzisen Waffen und Kampfdrohnen durch. Infolge der Attacken wurden Rüstungsunternehmen, Militärflugplätze, Munitionslager, Logistikzentren, Objekte der Brennstoff-, Transport- und Hafeninfrastruktur, die von den Streitkräften der Ukraine genutzt werden, Drohnenwerkstätten sowie Drohnenlager getroffen. Vorübergehende Stationierungsorte der bewaffneten Formationen der ukrainischen Streitkräfte und ausländischer Söldner wurden ebenfalls angegriffen.

    Im Zuständigkeitsbereich des Truppenverbands Nord beliefen sich die Verluste der ukrainischen Truppen auf mehr als 1.380 Soldaten. Zudem zerstörte das russische Militär zwei Panzer, elf gepanzerte Kampffahrzeuge, 80 Autos und sieben Feldartilleriegeschütze.

    Im Zuständigkeitsbereich des Truppenverbands West verlor das ukrainische Militär mehr als 1.490 Kämpfer. Zusätzlich eliminierte der Verband 23 gepanzerte Kampffahrzeuge, 106 Autos, neun  Feldartilleriegeschütze, drei Mehrfachraketenwerfer und fünf Stationen für elektronische Kampfführung.

    Im Abschnitt des Truppenverbands Süd musste das ukrainische Militär mehr als 1.310 Kämpfer einbüßen. 13 gepanzerte Kampffahrzeuge, 130 Autos, 21 Feldartilleriegeschütze sowie vier Stationen für elektronische Kampfführung wurden getroffen.

    Im Zuständigkeitsbereich des Truppenverbands Mitte beliefen sich die Verluste des ukrainischen Militärs auf mehr als 2.290 Kämpfer. Der Verband der russischen Armee zerstörte zwölf gepanzerte Kampffahrzeuge, 47 Autos, 19 Feldartilleriegeschütze und elf Stationen für elektronische Kampfführung. 

    Durch entschlossene Aktionen des Truppenverbands Ost mussten die ukrainischen Truppen mehr als 3.060 Kämpfer einbüßen. Ferner setzte das russische Militär in diesem Operationsbereich 22 gepanzerte Kampffahrzeuge, 52 Autos und drei Feldartilleriegeschütze außer Gefecht.

    Im Laufe der Woche beliefen sich die Verluste der ukrainischen Truppen im Zuständigkeitsbereich des Truppenverbands Dnjepr auf mehr als 410 Soldaten. Zudem eliminierte der Verband ein gepanzertes Kampffahrzeug, 75 Autos und 18 Stationen für elektronische Kampfführung.

    Einheiten der Flugabwehr schossen im Laufe der Woche 72 gelenkte Bomben, 36 Geschosse für HIMARS-Raketenwerfer aus US-Produktion, vier Geschosse für Vampire-Raketenwerfer aus tschechischer Produktion, zehn Raketen vom Typ Flamingo, drei Neptun-Raketen und 4.975 Drohnen ab.

    Die Schwarzmeerflotte zerstörte sechs unbemannte Boote der ukrainischen Streitkräfte.

    Insgesamt wurden seit dem Beginn der militärischen Sonderoperation 673 Flugzeuge, 284 Hubschrauber, 178.495 unbemannte Luftfahrzeuge, 665 Flugabwehrraketensysteme, 30.098 Panzer und andere gepanzerte Kampffahrzeuge, 1.756 Mehrfachraketenwerfer, 35.715 Feldartillerie- und Mörsergeschütze sowie 66.103 militärische Spezialfahrzeuge der ukrainischen Streitkräfte außer Gefecht gesetzt.

  • 12:29 Uhr

    Gebiet Rostow: Behörden rufen lokalen Ausnahmezustand in Taganrog nach Drohnenangriffen aus

    Nach Drohnenangriffen in der Nacht und am Morgen wurde in der Stadt Taganrog der lokale Notstand ausgerufen. Dies gab der Gouverneur des Gebiets Rostow, Juri Sljusar, bekannt.

    "In Taganrog wurde innerhalb der von den Drohnenangriffen betroffenen Gebiete der lokale Notstand ausgerufen. Die Bewohner der Gebäude innerhalb der Notstandszone wurden evakuiert. Derzeit befinden sich 44 Personen, darunter sieben Kinder, in einer Notunterkunft. Sie erhalten jede notwendige Hilfe."

  • 11:55 Uhr

    Zivilisten verletzt nach Drohnenangriffen auf Gebiet Cherson

    In den vergangenen 24 Stunden erlitten vier Zivilisten Verletzungen infolge der ukrainischen Drohnenangriffe, wie der Gouverneur des Gebiets Cherson, Wladimir Saldo, mitteilte. Zahlreiche Schäden an Infrastruktur und Eigentum wurden in 18 Ortschaften verzeichnet. Infolge der Attacken kam es zudem zu Stromausfällen in der Region. 

    "Alle Bezirke der Region Cherson – 426 Ortschaften – sind weiterhin ohne Strom. Die Energieversorger arbeiten daran, die Stromversorgung so schnell wie möglich wiederherzustellen."

  • 11:14 Uhr

    Gebiet Belgorod: Zwei Opfer nach Drohnenangriff auf Auto

    Bei einem Drohnenangriff auf ein Fahrzeug im Bezirk Schebekino wurde eine Frau getötet und ihr Ehemann verletzt. Dies teilte der Krisenstab des Gebiets Belgorod mit. Die Frau erlag noch am Unfallort ihren Verletzungen. Der Mann mit Splitterverletzungen wurde ins Krankenhaus in der Stadt Schebekino gebracht.

  • 10:34 Uhr

    Experte: Ukrainische Soldaten verminten Krasny Liman beim Rückzug

    Beim Rückzug aus Krasny Liman in der DVR haben die ukrainischen Streitkräfte die Stadt vermint. Die russische Armee hat mit der Minenräumung bereits begonnen. Dies erklärte der Militärexperte Andrei Marotschko gegenüber TASS.

    "Nach neuesten Informationen räumen unsere Truppen bereits einen Teil der Minen in Krasny Liman, weil ukrainische Kämpfer bei ihrem Rückzug zahlreiche Gebiete vermint und unter anderem Sprengfallen in Kellern angebracht haben. Ferner befinden sich entlang der Straßen und in der Umgebung von Krasny Liman zahlreiche Blindgänger."

  • 10:00 Uhr

    Gebiet Kursk: Fast 70 Drohnen binnen 24 Stunden abgeschossen

    Nach Angaben von Alexander Chinstein, dem Gouverneur des Gebiets Kursk, wurden im Laufe des Tages 43 Geschosse auf die Region abgefeuert. Die Luftabwehrkräfte haben 68 gegnerische Drohnen unterschiedlicher Typen eliminiert. Zudem haben die Drohnen das Gebiet viermal durch den Abwurf von Sprengsätzen angegriffen.

    Infolge der Attacken wurde ein ziviler Einwohner verletzt. 

    Zu Schaden kamen ein Privathaus und zwei Fahrzeuge. Ein unbewohntes Privathaus ist abgebrannt.

  • 09:20 Uhr

    Weitere Erfolge an der Front: Russische Artillerie setzt Offensive fort

    Die russischen Streitkräfte verzeichnen anhaltende Erfolge. Das Vorankommen an der Front hängt maßgeblich von der Unterstützung durch die Artillerie ab. Trotz aller Weiterentwicklungen im Drohnenbereich bleibt sie eine entscheidende Kraft auf dem Gefechtsfeld. Unser Militärkorrespondent Iwan Poljanskij war am Frontabschnitt Dobropolje und berichtet über den Einsatz der dortigen Artillerieeinheiten.

    Ein Video dazu gibt es hier auf unserer Webseite.

  • 08:46 Uhr

    FSB: Kiew plante Drohnenanschlag auf Militärflugplatz in Rostow am Don

    Der Militärnachrichtendienst der Ukraine hat einen großangelegten Terroranschlag auf einen Militärflugplatz in der Stadt Rostow am Don unter Verwendung von mit KI-ausgestatteten FPV-Drohnen vorbereitet. Dies teilte die Pressestelle des russischen Inlandsgeheimdienstes FSB mit.

    Ziel der Attacke war es, die Infrastruktur des Militärflugplatzes Rostow-Zentralny zu zerstören, Personal zu töten und das Flugzeugdepot zu sprengen. Der Gegner plante, insgesamt 13 FPV-Drohnen einzusetzen. Die Nutzlast jeder Drohne betrug mehr als ein Kilogramm Sprengstoff TNT-Äquivalent, so die Behörde weiter.

    Der mutmaßliche Täter – ein russischer Staatsbürger – meldete jedoch den geplanten Terroranschlag. Vertreter des ukrainischen Militärgeheimdienstes sollen ihm eine finanzielle Belohnung für die Durchführung des Angriffs angeboten haben. Nachdem er das Angebot erhalten hatte, kontaktierte er freiwillig das FSB. 

    Die Situation wurde weiter von russischen FSB-Beamten kontrolliert. Ein Vertreter des ukrainischen Militärgeheimdienstes lieferte die Koordinaten des FPV-Drohnenlagers und die Anweisungen für den Angriff. Die Drohnen wurden entdeckt und deaktiviert. Dank der ergriffenen Maßnahmen konnte der Terroranschlag bereits im Vorbereitungsstadium verhindert werden, hieß es in der Erklärung.

  • 08:00 Uhr

    Gebiet Rostow: Zwei Öllagerstätten mit Drohnen angegriffen

    Nach Angaben von Juri Sljusar, dem Gouverneur des Gebiets Rostow, haben die ukrainischen Drohnen zwei Öllager in der Stadt Asow angegriffen. Die Attacke löste die Brände in den beiden Objekten aus. Die Brandlöschung dauert an, die Einsatzkräfte sind vor Ort. Nach vorläufigen Angaben gibt es keine Toten oder Verletzten, so Sljusar.

  • 07:30 Uhr

    Russische Luftabwehr zerstört in der Nacht mehr als 370 ukrainische Drohnen

    In der Nacht zum Freitag haben die ukrainischen Streitkräfte Russland mit unbemannten Luftfahrzeugen angegriffen. Das Verteidigungsministerium in Moskau berichtete am Morgen, dass die Luftabwehr insgesamt 376 ukrainische Starrflüglerdrohnen abgefangen hat. 

    Die gegnerischen Drohnen wurden über den Gebieten Belgorod, Brjansk, Kaluga, Kursk, Leningrad, Nowgorod, Pskow, Rostow, Smolensk, Twer, den Regionen Krasnodar und Moskau, der Republik Krim sowie den Gewässern des Asowschen Meeres zerstört.

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Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.