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Liveticker Ukraine-Krieg: Russische Armee greift gegnerische Infrastruktur und Schiffe an

Russland führt gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine Militäroperation in der Ukraine durch. Der Westen reagiert mit immer neuen Waffenlieferungen an die Ukraine und beispiellosen Sanktionen gegen Russland. Lesen Sie hier die neuesten Entwicklungen.
Liveticker Ukraine-Krieg: Russische Armee greift gegnerische Infrastruktur und Schiffe anQuelle: Gettyimages.ru © Tamir Kalifa
  • 15.09.2026 11:19 Uhr

    11:19 Uhr

    Russische Truppen befreien Olchowatka im Gebiet Charkow

    Die russische Armee hat Olchowatka im Gebiet Charkow eingenommen. Nach Angaben des Verteidigungsministeriums in Moskau wurde der Ort durch den Truppenverband Nord befreit. Östlich von Olchowatka werden die dort blockierten Einheiten der ukrainischen Streitkräfte weiterhin bekämpft.

  • 10:26 Uhr

    FT berichtet über geheimen "Sonderstab Ukraine" in Deutschland

    In einem besonders gesicherten Flügel des deutschen Verteidigungsministeriums ist eine geheime Ukraine-Arbeitsgruppe tätig, berichtet die Financial Times (FT). Laut der Zeitung ist die Geheimhaltungsstufe so hoch, dass die Gruppe auch als "Partisaneneinheit" bezeichnet wird.

    Es handele sich um einen sogenannten Sonderstab Ukraine, der in der Lage sei, Waffenkäufe für die Ukraine innerhalb von nur zwei Wochen abzuschließen.

    Joachim Kaschke, ein Brigadegeneral der Luftwaffe und der Leiter des Sonderstabs, erklärt gegenüber der FT, die Gruppe habe extrem kurze Entscheidungswege, was Schnelligkeit und Flexibilität gewährleiste.

    Die Gruppe war wenige Monate nach dem Ausbruch des Ukraine-Konflikts aufgestellt worden. Zunächst befasste sie sich als Lagezentrum beim Verteidigungsministerium mit Überwachungsaufgaben sowie mit der Unterrichtung der politischen Führung des Landes. Im Juli 2022 wurde die Gruppe in einen "Sonderstab" umgewandelt.

    Der Stab bestehe aus weniger als 20 Personen, die "verstehen, was funktioniert" und was nur "überbewerteter, protziger Unsinn" sei, berichtete die FT mit Verweis auf eine Quelle.

  • 09:49 Uhr

    Gebiet Belgorod: Ein Toter, mehrere Verletzte nach ukrainischen Angriffen

    In den vergangenen 24 Stunden haben die ukrainischen Streitkräfte mehr als 60 Angriffe auf das Gebiet Belgorod durchgeführt. Dabei kam ein Zivilist ums Leben, teilt der kommissarische Gouverneur Alexander Schuwajew mit. Drei Zivilisten wurden verletzt.

    Darüber hinaus starb eine Frau im Krankenhaus, die beim ukrainischen Angriff am 4. September schwer verletzt worden war.

    Insgesamt wurden innerhalb von 24 Stunden 169 ukrainische Drohnen über dem Gebiet Belgorod zum Abschuss gebracht, betont Schuwajew.

  • 09:07 Uhr

    Flugabwehr zerstört mehr als 220 ukrainische Drohnen

    In der vergangenen Nacht haben Einheiten der russischen Flugabwehr 222 ukrainische unbemannte Fluggeräte abgefangen und zerstört. Laut dem Verteidigungsministerium wurden die Drohnen über 16 Regionen Russlands sowie über dem Schwarzen Meer vom Himmel geholt.

  • 08:45 Uhr

    Taganrog in Südrussland wehrt in der Nacht massiven Angriff ab

    Taganrog hat in der Nacht einen massiven Raketenangriff abgewehrt, berichtet Juri Sljussar, der Gouverneur des Gebietes Rostow. Ihm zufolge gab es vorläufig keine Toten oder Verletzten.

    Die Behörden verzeichneten jedoch Schäden, mehrere Brände brachen aus. Die Verglasung mehrerer Wohnhäuser, Geschäftsgebäude und einer Bildungseinrichtung wurde beschädigt. Auch landwirtschaftliche Lagerhallen und eine Gasleitung wurden getroffen.

    Die Flugabwehr schoss mehr als 30 Drohnen und Raketen der Ukraine über Taganrog sowie über neun Bezirken des Gebietes ab, betont Sljussar.

  • 08:05 Uhr

    Russische Armee greift gegnerische Infrastruktur und Schiffe an

    Die russischen Streitkräfte haben weiterhin Drohnenangriffe gegen militärische Ziele in der Ukraine durchgeführt. Laut dem Verteidigungsministerium wurde in der vergangenen Nacht ein Logistikzentrum im Gebiet Odessa getroffen, das der Lagerung und Verteilung von aus dem Ausland gelieferten Militärgütern diente.

    Im Hafen von Tschernomorsk gerieten ein Frachter und ein Ro-Ro-Schiff zur Versorgung ukrainischer Truppen unter Beschuss.

    Außerdem wurden erneut Objekte der Eisenbahninfrastruktur in der Westukraine attackiert, die der Gegner zum Transport ausländischer Militärgüter betrieb.

  • 14.09.2026 22:00 Uhr

    22:00 Uhr

    Damit beenden wir für heute den Live-Ticker zur Lage im Ukraine-Konflikt. Morgen früh ab 7 Uhr geht es mit der Berichterstattung weiter. Wir wünschen unseren Lesern trotz aller Spannungen in der Welt eine gute Nacht!

  • 21:59 Uhr

    Ukrainischer Regierungschef: Lage um Staatsfinanzen kritisch

    Der Staatshaushalt der Ukraine befindet sich in einer kritischen Lage, meldet der ukrainische Ministerpräsident Sergei Korezki. In einem Beitrag auf Telegram schreibt er:

    "Die Situation der Staatsfinanzen nähert sich einem kritischen Zustand. Ich habe nochmals alle Abgeordneten aufgerufen, möglichst schnell Gesetzentwürfe zu bewilligen, von denen der Erhalt der internationalen Finanzhilfe abhängt."

    Korezki betonte, dass seine Regierung allen Abgeordneten einen Zeitplan mit Deadlines für alle notwendigen Abstimmungen zukommen lassen werde. Er warnte:

    "Im Fall einer Nichteinhaltung der Fristen riskiert die Ukraine, einen beträchtlichen Teil der 29,5 Milliarden US-Dollar an vorgesehener internationaler Finanzhilfe zu verlieren."

    Die Ankündigung des ukrainischen Ministerpräsidenten erfolgt vor dem Hintergrund eines neuen Skandals um ukrainische Antikorruptionsbehörden.

  • 21:23 Uhr

    RT DE-Exklusiv: Wettlauf am Himmel – Russlands Kampf gegen feindliche Drohnen

    Mit der rasanten Entwicklung von Drohnen wächst auch die Bedeutung ihrer Abwehr. Im Beitrag berichtet Militärkorrespondent Iwan Poljanskij über russische Einheiten, die mit Radarsystemen, Flugabwehrraketen, Scharfschützen und Abfangdrohnen gegen feindliche Fluggeräte vorgehen. Dabei zeigt sich: Der technologische Wettlauf zwischen Drohnen und ihren Abwehrsystemen entwickelt sich immer schneller weiter.

    Das gesamte Video dazu finden Sie hier auf unserer Webseite.

  • 20:47 Uhr

    Russland: Schweiz kommt als Verhandlungsplattform für Ukraine-Regulierung nicht in Frage

    Russland betrachtet die Schweiz nicht als eine mögliche Plattform für Verhandlungen zur Beilegung des Ukraine-Konflikts, erklärt der russische stellvertretende Außenminister Alexander Gruschko. In einem Interview mit der Nachrichtenagentur TASS erklärt er dazu:

    "Wir haben mehrmals gesagt, dass von der Schweizer Neutralität leider wenig übrig geblieben ist. In diesem Sinne kann Genf natürlich nicht als eine neutrale Plattform betrachtet werden, wegen der Aktionen, die die Regierung der Schweiz unternimmt und die das Land im Grunde, wenn nicht in ein NATO-Mitglied, so doch faktisch in ein assoziiertes Mitglied verwandeln."

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Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.