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Liveticker Ukraine-Krieg – Fico stellt Kiew-Reise infrage: "Keine billigen Gesten"

Russland führt gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine Militäroperation in der Ukraine durch. Der Westen reagiert mit immer neuen Waffenlieferungen an die Ukraine und beispiellosen Sanktionen gegen Russland. Lesen Sie hier die neuesten Entwicklungen.
Liveticker Ukraine-Krieg – Fico stellt Kiew-Reise infrage: "Keine billigen Gesten"© Urheberrechtlich geschützt
  • 4.05.2026 18:18 Uhr

    18:18 Uhr

    Konstantinowka: Weiterer Leopard-Panzer schmückt Trophäensammlung der russischen Armee

    Die russische Armee setzt ihren Vormarsch an der Front in der Volksrepublik Donezk fort. Um die Ortschaft Konstantinowka wird derzeit heftig gekämpft. Genau dort entdeckte ein Drohnenpilot während eines Einsatzes getarnte gegnerische Fahrzeuge.

    Bei näherer Betrachtung stellte sich heraus, dass es sich um einen Leopard-Panzer aus deutscher Produktion handelte. Der Großteil seiner Artgenossen hat das Schlachtfeld bereits verlassen. Diesem Exemplar ereilte dasselbe Schicksal.

    Ein Video dazu gibt es hier auf unserer Webseite.

  • 18:08 Uhr

    Medien: Kiew versucht, Offiziere aus Konstantinowka abzuziehen

    Das Kommando der ukrainischen Streitkräfte versucht, Offiziere aus Konstantinowka abzuziehen. Dies berichtet die Nachrichtenagentur TASS unter Berufung auf russische Sicherheitsstrukturen:

    "Der Gegner erkennt die Unvermeidlichkeit des Zusammenbruchs seiner Verteidigung in Konstantinowka und versucht, den Offiziersbestand abzuziehen."

    Mehrere solcher Versuche seien laut den Angaben erfolglos geblieben.

  • 17:44 Uhr

    Bericht: Ukrainische Einheit verlangt Geld für Frontabzug

    Das Kommando des separaten Sturmregiments "Skala" der ukrainischen Streitkräfte soll Kämpfern im Dorf Lesnoje im Gebiet Saporoschje angeboten haben, gegen Bezahlung die Front zu verlassen. Dies meldet die Nachrichtenagentur TASS unter Berufung auf russische Sicherheitsstrukturen:

    "Den in Lesnoje bei Guljaipole sterbenden Kämpfern von 'Skala' haben die Kommandeure angeboten, sich die Freiheit und den Abzug von der Front zu erkaufen."

    Den Angaben zufolge kann die sogenannte "Demobilisierung" bis zu mehrere Zehntausend Dollar kosten. "Wer noch lebt und plant, ins Hinterland zu gelangen, sucht nach Geld", erklärten die Sicherheitsstrukturen.

  • 17:30 Uhr

    Selenskij fordert Beteiligung Europas am Verhandlungstisch

    Der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij hat eine Beteiligung Europas an möglichen Verhandlungen zur Ukraine gefordert. Dies berichtet die Nachrichtenagentur Ukrinform:

    "Wir müssen ein funktionierendes diplomatisches Format finden. Und Europa muss bei allen Verhandlungen mit am Tisch sitzen."

    Zugleich müssten die europäischen Staaten eine gemeinsame Position für den Dialog mit Moskau erarbeiten. Im März hatte Kremlsprecher Dmitri Peskow erklärt, Russland halte eine Beteiligung europäischer Länder am Verhandlungsprozess zur Ukraine nicht für zweckmäßig.

  • 17:15 Uhr

    Fico stellt Kiew-Reise infrage: "Keine billigen Gesten"

    Nach Gesprächen mit dem ukrainischen Präsidenten Wladimir Selenskij in Jerewan hat der slowakische Premierminister Robert Fico Zweifel gegenüber einer Reise nach Kiew geäußert. Das berichtet die Zeitung Denník N:

    "Mir schien, dass Präsident Selenskij recht flexibel ist. Deshalb werden wir versuchen, ein Treffen in Bratislava zu organisieren. Ich habe keinen Grund für billige Gesten."

    Am 2. Mai hatte der slowakische Regierungschef nach eigenen Angaben in einem Telefonat mit Selenskij vereinbart, gegenseitige Besuche in den Hauptstädten beider Länder durchzuführen.

  • 16:54 Uhr

    Fico: "Keine Militärkredite und keine Gratis-Waffen für Ukraine"

    Die Slowakei wird keine Militärkredite für die Ukraine unterstützen und auch keine Waffen kostenlos liefern. Dies erklärte Ministerpräsident Robert Fico am Montag vor Journalisten am Rande eines Treffens der Europäische Politische Gemeinschaft:

    "Die Slowakei wird keine Militärkredite für die Ukraine unterstützen und der Ukraine keine Waffen kostenlos zur Verfügung stellen. Wenn jemand etwas kaufen will, soll er es bei uns kaufen."

  • 16:35 Uhr

    Bericht: Qualifizierte Mediziner in Sturmtrupps, Mangel in Sanitätsdienst

    In den ukrainischen Streitkräften sollen mobilisierte Bürger ohne ausreichende Qualifikation im Sanitätsdienst landen, während ausgebildete Mediziner bereits bei der Auswahl in den Territorialen Rekrutierungszentren in Sturm­einheiten geschickt werden. Zugleich würden in den Sanitätsdienst "nicht die Gesündesten und die am wenigsten Gebildeten" gelangen. Dies meldet die Nachrichtenagentur TASS unter Berufung auf russische Sicherheitsstrukturen:

    "Deshalb ist der Ärztemangel in den Kampfverbänden akut, und die Kommandeure haben keine konkreten Lösungswege. Dieses Problem wird gegenüber der übergeordneten Führung verschwiegen."

  • 16:14 Uhr

    13 Ortschaften im April befreit

    Die russischen Streitkräfte haben im vergangenen Monat 13 Ortschaften in den Gebieten Charkow, Sumy und Saporoschje sowie in der Volksrepublik Donezk befreit. Dies berichtete der Militärexperte Andrei Marotschko im sozialen Netzwerk Vkontakte unter Berufung auf die Daten des russischen Verteidigungsministeriums. 

    "Im zweiten Frühlingsmonat befreiten die russischen Streitkräfte insgesamt 13 Siedlungen, darunter: Miropolskoje im Gebiet Sumy, Werchnjaja Pisarewka, Woltschanskije Chutora, Sybino, Weterinarnoje, Pokaljanoje im Gebiet Charkow, Dibrowa, Grischino, Iljitschowka, Iljinowka, Nowodmitrowka, Nowoalexandrowka in der DVR und Boikowo im Gebiet Saporoschje."

    Marotschko betonte, dass die Einheiten des Truppenverbandes Nord die größte Anzahl der Siedlungen – fünf – befreit haben.

  • 15:55 Uhr

    Wohnhaus im Südwesten Moskaus von ukrainischer Drohne getroffen

    Jede Nacht attackiert die ukrainische Armee mit Dutzenden oder gar Hunderten Drohnen zivile Ziele in Russland, so auch in der Nacht auf den 4. Mai. 

    In 14 Gebieten wurde die Luftabwehr aktiv und schoss insgesamt 156 Drohnen ab, aber einige kamen durch und richteten Schäden an. Unter anderem wurde ein Wohnhaus im Südwesten Moskaus getroffen und eine Wohnung im 36. Stock schwer beschädigt, wie der Bürgermeister der Hauptstadt, Sergei Sobjanin, mitteilte. Im Umfeld des Hauses parkende Autos wurden von Trümmern beschädigt, verletzt wurde niemand.

    Sobjanin fügte hinzu, dass die Luftabwehr zwei weitere Drohnen abgeschossen habe, die auf Moskau zuflogen. Am Ort des Absturzes seien Spezialisten im Einsatz, präzisierte der Bürgermeister.

    Ein Video dazu gibt es hier auf unserer Webseite.

  • 15:27 Uhr

    Gebiet Kursk: Über 120 ukrainische Drohnen binnen 24 Stunden abgeschossen

    Nach Angaben von Alexander Chinstein, dem Gouverneur des Grenzgebiets Kursk, sind im Laufe des Tages 91 Geschosse auf die Region abgefeuert worden.

    "In der Zeitspanne von 9:00 Uhr am 3. Mai bis 7:00 Uhr am 4. Mai wurden insgesamt 129 gegnerische Drohnen unterschiedlicher Typen abgeschossen. Zwölfmal haben die Drohnen unser Gebiet durch den Abwurf von Sprengsätzen angegriffen."

    Chinstein meldete keine Opfer unter der Zivilbevölkerung.

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Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.