International

Liveticker Ukraine-Krieg: Russische Armee befreite binnen einer Woche zwölf Ortschaften

Russland führt gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine Militäroperation in der Ukraine durch. Der Westen reagiert mit immer neuen Waffenlieferungen an die Ukraine und beispiellosen Sanktionen gegen Russland. Lesen Sie hier die neuesten Entwicklungen.
Liveticker Ukraine-Krieg: Russische Armee befreite binnen einer Woche zwölf OrtschaftenQuelle: Sputnik © Stanislaw Krassilnikow
  • 31.07.2026 20:54 Uhr

    20:54 Uhr

    Russlands Luftabwehr schießt über 220 ukrainische Drohnen während des Tags ab

    Im Verlauf des heutigen Freitags haben russische Luftabwehrkräfte insgesamt 223 ukrainische Drohnen über den Regionen des Landes abgeschossen. Wie Russlands Verteidigungsministerium bekannt gibt, wurden die Drohnen zwischen 8 und 20 Uhr Moskauer Zeit über den Gebieten Belgorod, Brjansk, Kaluga, Kursk, Lipezk, Orjol, Rostow, Rjasan, Tula, Krasnodar, der Republik Krim sowie über dem Schwarzen und Asowschen Meer zerstört.

  • 20:19 Uhr

    Ukrainisches Präsidialamt fordert Strafvervahren gegen Lukaschenko

    Das ukrainische Präsidialamt hat die Staatsanwaltschaft der Ukraine angewiesen, die Einleitung eines Stafverfahrens gegen den Präsidenten Weißrusslands Alexander Lukaschenko zu erwägen. Dies berichtet die Nachrichtenagentur Ukrinform unter Verweis auf dis Sprecherin der Staatsanwaltschaft Marjana Gaikowskaja-Kowbasjuk.

    Der Meldung zufolge wurde die Anfrage am 30. Juli registriert und bisher kein Verfahren eröffnet. Laut Ukrinform agiert Selenskijs Amt auf eine Anfrage der weißrussischen "Opposition", deren Vertreter von Kiew unterstützt werden.

  • 19:30 Uhr

    Russlands Verteidigungsministerium teilt Aufnahmen der Angriffe auf ukrainische Frachter

    Das russische Verteidigungsministerium veröffentlicht Videoaufnahmen der Drohnenangriffe auf Frachtschiffe, die Waffen in die Ukraine transportierten. Wie die Behörde mitteilt, haben russische Drohnenpiloten mithilfe einer Drohne vom Typ Geran am Morgen des 30. Juli einen Frachter im Hafen Juschny im Gebiet Odessa getroffen. Weitere drei Schiffe, die in Richtung der ukrainischen Küste segelten, wurden am Nachmittag desselben Tages nordöstlich der Insel Smeiny angegriffen. Das Ministerium betonte:

    "Die Geran-Drohnen greifen regelmäßig Frachtschiffe an, die am Transport von Waffen, Technik und Militärgütern für die Streitkräfte der Ukraine teilnehmen."

  • 18:49 Uhr

    DVR: Kind bei ukrainischem Angriff auf Bus verletzt

    Bei einem ukrainischen Drohnenangriff auf einen russischen Ferbus von Krasnodar nach Donezk hat ein zwölfjähriges Kind Verletzungen erlitten. Dies berichtet der Pressedienst des Gesundheitsministeriums der Volksrepublik Donezk (DVR).

    Zuvor hatte Igor Lysow, Oberhaupt des Kreises Amwrossijewka in der DVR, gegenüber der russischen Nachrichtenagentur TASS berichtet, dass der Bus in der Nähe der Siedlung Kuteinikowo im Osten der DVR von einer Drohne angegriffen wurde. Insgesamt wurden nach Angaben des regionalen Gesundheitsministeriums acht Menschen verwundet, von denen vier schwere bis mittelschwere Verletzungen erlitten und in ein Krankenhaus eingewiesen wurden. Das verwundete Kind werde ambulatorisch behandelt, heißt es in der Meldung weiter.

    Russlands Ermittlungskommitee hat ein Verfahren wegen Terroranschlags eingeleitet.

  • 17:53 Uhr

    Bericht: Selenskij hat Trump um Zugang zu Starlink-Satelliten für Attacken gegen Russland gebeten

    Während des Treffens am 28. Juli im Weißen Haus soll das ukrainische Staatsoberhaupt Wladimir Selenskij den US-Präsidenten Donald Trump darum gebeten haben, Satellitennetzwerk Starlink für Angriffe gegen Ziele tief auf russischem Gebiet zu erlauben. Dies berichtet The Atlantic mit Verweis auf Quellen.

    Die Bitte sei beim nicht öffentlichen Teil des Treffens zum Ausdruck gebracht worden, führt die Publikation aus. Trump habe keine konkrete Antwort oder Zustimmung gegeben, sondern versprochen, die Anfrage zu erwägen. Die endgültige Entscheidung hänge davon ab, ob dieser Schritt die Lösung des Konfliktes beschleunigen könnte.

    Außerdem bat Selenskij laut The Atlantic um ein persönliches Treffen mit Elon Musk, dem Besitzer des Starlink-Operatorunternehmens SpaceX. Musk habe dieses Ansinnen abgelehnt.

  • 17:16 Uhr

    Selenskij: Die Lage an der Front ist schwer

    Wladimir Selenskij beklagt sich über die schwere Lage an der Front. Bei einem Treffen mit dem Militärkommando, an dem auch der neue Oberkommandierende Michail Drapaty teilnahm, erklärt der ukrainische Präsident:

    "Die Lage an der Front ist schwer. Wir werden nach Möglichkeiten suchen, alle Unterstützungsprogramme für die ukrainischen Einheiten auszuweiten."

    Insbesondere sei Kiew über die Lage um Kostantinowka und Slawjansk sowie im Gebiet Saporoschje besorgt. Außerdem erörtert Selenskij die logistischen Herausforderungen, vor denen die Ukraine ohne ausländische Schiffe in ihren Häfen stehe.

  • 16:36 Uhr

    Nächtlicher Drohnenangriff des Kiewer Regimes – Opfer in Sewastopol, Verwundete in Wolgograd

    Langstrecken-Kamikazedrohnen des ukrainischen Militärs haben in der Nacht auf den 31. Juli 2026 Russlands Innenland heimgesucht. Insbesondere aus Sewastopol und Wolgograd werden Personenschäden gemeldet; Sachschäden gab es an Wohnhäusern und Infrastruktur.

    Mehr dazu lesen Sie hier auf unserer Webseite.

  • 16:01 Uhr

    Ukraine nimmt Kachowka im Gebiet Cherson unter Beschuss – mehrere Verletzte

    Ukrainische Truppen haben zweimal die Gegend um einen Markt in Kachowka im Gebiet Cherson mit Drohnen angegriffen. Laut den städtischen Behörden wurden dabei vier Menschen verletzt. Zudem kamen vier Autos und ein Kleinbus zu Schaden.

  • 15:21 Uhr

    Bus in DVR angegriffen – mindestens acht Verletzte

    Mindestens acht Menschen haben bei einem ukrainischen Angriff auf einen Bus in der Donezker Volksrepublik (DVR) Verletzungen erlitten.

    Nach Angaben der Behörden wurde das Fahrzeug früh am Freitagmorgen im Osten der Teilrepublik auf der Route zwischen Krasnodar und Donezk getroffen. Einer der Verletzten werde aktuell auf der Intensivstation behandelt.

  • 14:40 Uhr

    Ein Mann bei ukrainischem Drohnenangriff auf Sewastopol umgekommen

    In der vergangenen Nacht haben die ukrainischen Streitkräfte Sewastopol angegriffen. Laut Gouverneur Michail Raswoschajew wurden insgesamt zehn Flugziele zerstört.

    Ein Mann kam ums Leben. Zum Zeitpunkt der Attacke befand er sich auf der Straße.

    Durch den Absturz einer Drohne kamen darüber hinaus elf Wohnhäuser und ein Auto zu Schaden, betont Raswoschajew.

Durch die Sperrung von RT zielt die EU darauf ab, eine kritische, nicht prowestliche Informationsquelle zum Schweigen zu bringen. Und dies nicht nur hinsichtlich des Ukraine-Kriegs. Der Zugang zu unserer Website wurde erschwert, mehrere Soziale Medien haben unsere Accounts blockiert. Es liegt nun an uns allen, ob in Deutschland und der EU auch weiterhin ein Journalismus jenseits der Mainstream-Narrative betrieben werden kann. Wenn Euch unsere Artikel gefallen, teilt sie gern überall, wo Ihr aktiv seid. Das ist möglich, denn die EU hat weder unsere Arbeit noch das Lesen und Teilen unserer Artikel verboten. Anmerkung: Allerdings hat Österreich mit der Änderung des "Audiovisuellen Mediendienst-Gesetzes" am 13. April diesbezüglich eine Änderung eingeführt, die möglicherweise auch Privatpersonen betrifft. Deswegen bitten wir Euch bis zur Klärung des Sachverhalts, in Österreich unsere Beiträge vorerst nicht in den Sozialen Medien zu teilen.

Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.