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Liveticker Ukraine-Krieg: Russisches Militär greift vom Gegner genutzte Häfen und Schiffe an

Russland führt gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine Militäroperation in der Ukraine durch. Der Westen reagiert mit immer neuen Waffenlieferungen an die Ukraine und beispiellosen Sanktionen gegen Russland. Lesen Sie hier die neuesten Entwicklungen.
Liveticker Ukraine-Krieg: Russisches Militär greift vom Gegner genutzte Häfen und Schiffe anQuelle: Sputnik © Russisches Verteidigungsministerium
  • 27.07.2026 22:00 Uhr

    22:00 Uhr

    Damit beenden wir für heute den Live-Ticker zur Lage im Ukraine-Konflikt. Morgen früh ab 7 Uhr geht es mit der Berichterstattung weiter. Wir wünschen unseren Lesern trotz aller Spannungen in der Welt eine gute Nacht!

  • 21:57 Uhr

    Gebiet Belgorod: Erneute ukrainische Angriffe fordern Todesopfer und Verletzte

    Ukrainische Kämpfer haben am Montagabend (Ortszeit) acht Ortschaften im Grenzgebiet Belgorod mit unbemannten Fluggeräten angegriffen. Dies gibt der lokale Krisenstab bekannt.

    Wie es heißt, attackierte in der gleichnamigen Gebietshauptstadt eine Drohne ein Gewerbeobjekt. "Ein Mann erlag noch am Tatort seinen Verletzungen", teilt der Krisenstab mit. Ein weiterer Zivilist sei verletzt ins Krankenhaus eingeliefert worden.

    Im Gemeindebezirk Graiworon soll ein Einwohner durch die Explosion einer FPV-Drohne ein offenes Schädel-Hirn-Trauma und multiple Schrapnellwunden erlitten haben. Der Mann werde derzeit medizinisch versorgt, heißt es in der Mitteilung.  

    Insgesamt seien sechs zivile Fahrzeuge, mehrere Spezialfahrzeuge, eine Garage, drei Wohngebäude und ein Geschäftsraum beschädigt worden.

  • 21:51 Uhr

    Neuer britischer Premier sagt Kiew Unterstützung zu

    Der neue britische Premierminister Andy Burnham hat dem ukrainischen Präsidenten Wladimir Selenskij bei dessen Besuch in Großbritannien Unterstützung und neue Drohnentechnologie zugesagt. Burnham empfing Selenskij an einem Marinestützpunkt im südenglischen Portsmouth, wo sie gemeinsam einen Flugzeugträger besuchten.

    "Wir stehen zu hundert Prozent an der Seite der Ukraine", betonte Burnham. Der ukrainische Präsident dankte dem Premier für ein "wichtiges Signal der Unterstützung" und erklärte, er habe Burnham in die Ukraine eingeladen.

  • 21:39 Uhr

    Botschafter: Rumäniens Protest nach Drohnenvorfällen "propagandistische Inszenierung"

    Der russische Botschafter in Bukarest, Wladimir Lipajew, äußerte sich in einem Interview zu seiner Einbestellung ins rumänische Außenministerium. Dort wurde dem Diplomaten eine Protestnote überreicht, weil angeblich russische Drohnen vom 24. bis 26. Juli den rumänischen Luftraum verletzt haben sollen.

    Lipajew sagte gegenüber der Agentur TASS:

    "Es ist offensichtlich, dass es sich hierbei um eine propagandistische Inszenierung handelt, die darauf abzielt, weitere Angriffe der russischen Streitkräfte auf die ukrainische Hafeninfrastruktur an der Donau und am Schwarzen Meer zu verhindern, die von der NATO aktiv genutzt wird, um Waffen und Ausrüstung über rumänisches Staatsgebiet an die ukrainischen Streitkräfte zu liefern."

    Die rumänische Seite habe sich wie üblich auf unbegründete Anschuldigungen gegen Russland beschränkt und es abgelehnt, technische Parameter des Fluges anzugeben, die eine Identifizierung der Drohnen ermöglichen würden, so der Botschafter.

    Ferner betonte Lipajew, Bukarest habe keinerlei konkrete Beweise für die Herkunft der unbemannten Luftfahrzeuge vorgelegt.

  • 21:29 Uhr

    Russische Kampfjets zerstören Straßenbrücke im Gebiet Sumy (Video)

    Russlands Luftstreitkräfte kappen weiterhin die Versorgungsrouten des Gegners und zerlegen dessen Infrastruktureinrichtungen. So zerstörten sie kürzlich bei einem Angriff im Gebiet Sumy eine Straßenbrücke über den Fluss Loknja.

    Im Raum Charkow setzten russische Kampfjets zudem Startplätze für unbemannte Fluggeräte sowie Drohnenleitstellen außer Gefecht. Die Ziele seien mit tonnenschweren FAB-Bomben zerstört worden, teilt das russische Verteidigungsministerium mit. Die Behörde veröffentlicht entsprechende Aufnahmen auf Telegram.  

  • 21:09 Uhr

    Kiew setzt Drohnenterror gegen russische Regionen fort

    In der Zeitspanne von 8 Uhr bis 20 Uhr Moskauer Zeit hat Russlands Luftverteidigung insgesamt 182 ukrainische unbemannte Luftfahrzeuge über den Gebieten Belgorod, Brjansk, Kaluga, Kostroma, Kursk, Orjol, Tula und Jaroslawl, der Region Moskau, den Teilrepubliken Krim und Udmurtien sowie über den Gewässern des Asowschen und Schwarzen Meeres zerstört.

    Wie das Verteidigungsministerium in Moskau bekanntgibt, setzte das ukrainische Militär bei den Angriffen am Montag Starrflüglerdrohnen ein.

  • 20:43 Uhr

    Diplomatin: Russisches Militär weitet seine Kontrollzone in der Ukraine aus

    "Die Realität ist, dass die russische Armee ihre Kontrollzone schrittweise ausweitet, die Verlegung der Reserven vereitelt und die Versorgung kappt", erklärte die stellvertretende UN-Botschafterin Russlands, Anna Jewstignejewa. Das russische Militär lege konsequent Einrichtungen lahm, die die ukrainische Kriegsmaschinerie unterstützten, sagte die Diplomatin bei einer Sitzung im UN-Sicherheitsrat.

    Russische Staatsmedien zitieren Jewstignejewa wie folgt:

    "Ein Versuch, beispielsweise die Einnahme von Konstantinowka durch die russischen Streitkräfte anzufechten, endete für die Kiewer Propagandisten damit, dass die Soldaten, die mit einer Flagge und Porträts von Selenskij und Syrski dorthin geschickt worden waren, gefangen genommen wurden."

    Alexander Syrski wurde kürzlich als Oberbefehlshaber der ukrainischen Armee vom Präsidenten Wladimir Selenskij abgesetzt.

  • 20:13 Uhr

    Russisches Militär greift von ukrainischen Truppen genutzte Häfen und Schiffe an

    Die russischen Streitkräfte haben am Montag erneut Häfen und Schiffe in der Ukraine angegriffen, die von den ukrainischen Truppen genutzt wurden. Dies geht aus einer Mitteilung des russischen Verteidigungsministeriums hervor.

    Durch Angriffe mit seegestützten Präzisionswaffen und Kampfdrohnen wurden demnach folgende Objekte zerstört:

    • Anlagen zum Umschlag und zur Lagerung von Treib- und Schmierstoffen im Hafen Odessa;
    • Tanks für Treib- und Schmierstoffe im Hafen Tschernomorsk;
    • ein Trockenfrachtschiff, das Militärgüter transportierte, im Hafen Nikolajew.
  • 19:28 Uhr

    Duma-Vorsitzender: Westen beging mit Ukraine-Krieg schweren Fehler

    Die westlichen Länder haben den Krieg in der Ukraine vom Zaun gebrochen und damit einen schweren strategischen Fehler begangen. Dies erklärte der Vorsitzende der russischen Staatsduma, Wjatscheslaw Wolodin, am Montag gegenüber Journalisten.

    Der Konflikt werde weitreichende Folgen vor allem für den Kollektiven Westen haben, betonte der Politiker. Die Wirtschaft der westlichen Länder befinde sich bereits heute im Abschwung.

  • 18:43 Uhr

    Polen: Immer mehr Anfeindungen gegenüber Ukrainern

    Das ukrainische Generalkonsulat in Warschau beklagt die zunehmende Gewalt und Aggression gegen Ukrainer in Polen. Damit reagiert die diplomatische Vertretung auf einen weiteren Vorfall in Breslau.

    Ukrainische Medien berichteten, drei polnische Bürger hätten einen Flüchtling aus der Ukraine "wegen seines Akzents" brutal zusammengeschlagen. Die Freundin des Ukrainers sei ebenfalls angegriffen worden. Beide sollen Gehirnerschütterungen erlitten haben.

    Das Generalkonsulat der Ukraine forderte demnach die polnischen Strafverfolgungsbehörden auf, unverzüglich auf den Zwischenfall zu reagieren.

    Zuvor berichteten polnische Medien, die Zahl der Hassverbrechen gegen Ukrainer im Land sei um 30 Prozent gestiegen. Die Haltung der Polen gegenüber ukrainischen Bürgern habe sich verschlechtert, unter anderem aufgrund der Verherrlichung der OUN (Organisation Ukrainischer Nationalisten) und der UPA (Ukrainische Aufständische Armee) durch Kiew.

    Die russischsprachige RT-Redaktion teilt Aufnahmen des Vorfalls in Breslau:

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Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.