Liveticker Ukraine-Krieg: Wadephul in Kiew eingetroffen

31.03.2026 12:59 Uhr
12:59 Uhr
Sieben Verletzte bei ukrainischen Angriffen auf 47 Ortschaften im Gebiet Belgorod
Gouverneur Wjatscheslaw Gladkow veröffentlicht jeden Tag auf Telegram Statistiken über ukrainische Angriffe auf Siedlungen im russischen Grenzgebiet Belgorod. Aus dem heutigen Eintrag geht hervor, dass das ukrainische Militär in den vergangenen 24 Stunden 47 Ortschaften in acht Bezirken angegriffen habe. Der Gegner habe mindestens elf Geschosse abgefeuert und 160 Drohnen eingesetzt, von denen 77 abgeschossen worden seien.
In der Statistik berichtet der Politiker über sieben Verletzte. In der Ortschaft Grusskoje seien drei Zivilisten, darunter ein 15 Jahre alter Junge, verletzt worden, als eine ukrainische Drohne ihr Auto angegriffen habe. Bei einem ähnlichen Vorfall in der Stadt Schebekino habe eine Frau Verletzungen erlitten. Bei einer Drohnenattacke auf einen Passagierbus seien zwei Einwohner zu Schaden gekommen. Darüber hinaus sei ein Angehöriger der lokalen Drohnenabwehreinheit Orlan verletzt worden.
Gladkow meldet zudem viele Sachschäden. Demnach seien in den vergangenen 24 Stunden acht Wohnungen in einem Mehrfamilienhaus, 19 Einfamilienhäuser, eine soziale Einrichtung, drei Geschäfte, ein Infrastrukturobjekt, eine Garage, ein Lkw und 19 Autos zerstört oder beschädigt worden.
12:31 Uhr
Ein Verletzter und Schäden durch ukrainische Artillerie- und Drohnenangriffe auf Grenzgebiet Kursk
Die ukrainischen Streitkräfte setzen ihre Attacken auf das russische Grenzgebiet Kursk fort. Gouverneur Alexander Chinschtein berichtet in der täglichen Statistik auf der Plattform MAX über zahlreiche Artillerie- und Drohnenangriffe auf die Region. Wie der Politiker mitteilt, seien im Zeitraum von 8 Uhr MESZ am 30. März bis 6 Uhr MESZ am 31. März 48 ukrainische Drohnen abgeschossen worden. Darüber hinaus habe die gegnerische Artillerie in dieser Zeit 38-mal grenznahe evakuierte Ortschaften unter Beschuss genommen. Es habe zudem vier Angriffe gegeben, bei denen unbemannte Luftfahrzeuge Sprengsätze auf Objekte im Gebiet Kursk abgelassen hätten.
Chinschtein meldet keine Todesopfer unter der Zivilbevölkerung. Im Dorf Obesta habe jedoch ein Mann Verletzungen erlitten. In der Ortschaft seien außerdem die Fassaden zweier Einfamilienhäuser durch Splitter beschädigt worden. In der Siedlung Olchowka seien zwei Autos zu Schaden gekommen. Der Gouverneur meldet darüber hinaus einen massiven Stromausfall im Bezirk Belaja. Demnach seien mehr als 14.000 Haushalte ohne Strom geblieben, nachdem das ukrainische Militär eine Energieanlage getroffen habe.
11:50 Uhr
Beschuss auf Siedlungen im Gebiet Cherson: Mehr als 30 Geschosse aus Ukraine abgefeuert
Die Behörden im von Russland kontrollierten Teil des Gebiets Cherson melden andauernde Angriffe auf Siedlungen am linken Dnjepr-Ufer. Den Angaben zufolge habe die ukrainische Artillerie im Laufe des 30. März 19 Geschosse auf fünf Ortschaften abgefeuert. Die Zahl der eingeschlagenen Geschosse listen die Behörden wie folgt auf:
- Aljoschki – sieben,
- Nowaja Kachowka – vier,
- Kachowka – drei,
- Ljubimowka – drei,
- Malokachowka – zwei.
Wie die Behörden weiter mitteilen, habe der Beschuss auch in der Nacht zum Dienstag angedauert. Auf zivile Infrastrukturen der von Russland kontrollierten Ortschaften Kachowka, Proletarka, Korsunka und Aljoschki seien insgesamt 13 Geschosse abgefeuert worden.
Berichte über Opfer und Schäden liegen bislang nicht vor.
11:08 Uhr
Nach Befreiung von Nowoossinowo entwickelt russische Armee Vormarsch im Gebiet Charkow
Nach der Befreiung von Nowoossinowo können russische Streitkräfte im Gebiet Charkow gleichzeitig in zwei Richtungen vorrücken, erklärt der Militärexperte Andrei Marotschko gegenüber TASS.
"Mit der Befreiung von Nowoossinowo erreichen wir mehrere Ziele. Vor allem eröffnet sich ein Operationsraum für das Vorrücken nördlich und südlich von dieser Ortschaft."
Das russische Verteidigungsministerium berichtete über die Befreiung von Nowoossinowo im Gebiet Charkow am Montag, dem 30. März.
10:30 Uhr
DVR meldet keine ukrainischen Artillerieangriffe binnen 24 Stunden
Die Behörden in Donezk haben innerhalb der vergangenen 24 Stunden keine Artillerieangriffe durch ukrainische Truppen registriert. In der Zeitspanne von 0 Uhr am 30. März bis 0 Uhr am 31. März (Ortszeit) schlugen auf dem Territorium der Volksrepublik keine Geschosse ein. Dennoch meldeten die DVR-Behörden ein Opfer unter der Zivilbevölkerung. Details über die Umstände des Vorfalls wurden in der täglichen Statistik nicht bekannt gegeben. Berichte über Infrastrukturschäden lagen nicht vor.
Am Vortag hatten die Behörden von Donezk sechs Angriffe aus der Ukraine gemeldet. Ein zwölf Jahre altes Kind erlitt dabei Verletzungen. Zu Schaden kamen vier Wohnhäuser, ein ziviles Infrastrukturobjekt und mehrere Autos.
09:55 Uhr
Wadephul in Kiew eingetroffen

Der deutsche Außenminister Johann Wadephul in Kiew, 31. März 2026Urheberrechtlich geschützt Der deutsche Außenminister Johann Wadephul ist in Kiew eingetroffen. Für heute ist ein Ministertreffen in der ukrainischen Hauptstadt geplant. Neben Wadephul sind auch EU-Chefdiplomatin Kaja Kallas, Polens Außenminister Radosław Sikorski, Lettlands Außenministerin Baiba Braže, Litauens Außenminister Kęstutis Budrys, Italiens Chefdiplomat Antonio Tajani sowie sein Amtskollege aus Estland Margus Tsahkna nach Kiew gereist.
Vor seiner Ankunft in Kiew erklärte der deutsche Chefdiplomat:
"In diesen Zeiten ist es wichtig, ganz grundsätzlich Solidarität mit der Ukraine zu zeigen und klarzumachen, dass, was hier geschieht, dieser Krieg in Europa, das ist immer noch Priorität Nummer eins für die deutsche Bundesregierung. Also die Ukraine zu stärken, sie in die Lage zu versetzen, dass sie sich gegen Russland verteidigen kann."
Die EU-Politiker werden an einer Gedenkzeremonie anlässlich des vierten Jahrestages des angeblichen russischen Massakers an der Zivilbevölkerung im Kiewer Vorort Butscha Ende März 2022 teilnehmen.
Mehr zum Thema – Butscha 2.0 in Sumy – wie Selenskijs Regime für medienwirksame Bilder die Ukraine ermordet
09:34 Uhr
Tausende Haushalte ohne Strom nach Angriff auf Gebiet Kursk
Nach Angaben von Alexander Chinstein, dem Gouverneur des Gebiets Kursk, sind nach einem ukrainischen Angriff auf die Region Tausende Nutzer ohne Stromversorgung .
"Infolge eines Angriffs auf ein Energieobjekt im Bezirk Belaja sind mehr als 14.000 Nutzer ohne Strom."
Der Gouverneur erklärte, dass die Stromversorgung bald wiederhergestellt sein wird.
08:50 Uhr
Ukrainische Drohne greift Passagierbus im Gebiet Belgorod an
Die ukrainischen Streitkräfte haben einen Passagierbus in der Stadt Schebekino mit einer Drohne angegriffen. Dies teilt Wjatscheslaw Gladkow, der Gouverneur des Gebiets Belgorod, auf Telegram mit.
Nach seinen Angaben erlitten zwei Zivilisten Verletzungen: Ein Mann und eine Frau werden medizinisch versorgt. Der Bus selbst wurde bei der Attacke beschädigt.
08:02 Uhr
Über 150 Zivilisten wurden binnen einer Woche Opfer ukrainischer Angriffe
Binnen einer Woche wurden mehr als 150 Zivilisten, darunter auch Kinder, Opfer der Attacken der ukrainischen Armee. Dies erklärt Rodion Miroschnik, der für die Verbrechen des Kiewer Regimes zuständige Sonderbotschafter des russischen Außenministeriums, gegenüber TASS.
"In der vergangenen Woche wurden 157 Zivilisten Opfer der Beschüsse durch die Nazis: 137 Personen erlitten Verletzungen, darunter drei Minderjährige. 20 Menschen kamen ums Leben, darunter ein Minderjähriger. Die größte Anzahl der Opfer unter Zivilisten wurde in den Gebieten Belgorod, Cherson, Saporoschje, Kursk, Brjansk und Rostow verzeichnet. In diesen Regionen wurden zivile Objekte und die Zivilbevölkerung von Kiews Streitkräften mit Drohnen, Raketen und Artillerie angegriffen."
Etwa 90 Prozent der Verletzten – 142 Zivilisten – erlitten ihre Verletzungen bei Drohnenattacken. Miroschnik zufolge wurden diese Woche auch Fälle der ferngesteuerten Verminung der Gebiete registriert.
Insgesamt hat die ukrainische Armee in den vergangenen sieben Tagen mehr als 3.900 unterschiedliche Geschosse auf Russlands Territorium abgefeuert, so Miroschnik.
07:24 Uhr
Russische Luftabwehr zerstört in der Nacht ukrainische Drohnen
In der Nacht zum Dienstag haben die ukrainischen Streitkräfte Russland mit unbemannten Luftfahrzeugen angegriffen. Das russische Verteidigungsministerium berichtet am Morgen, dass die russische Luftabwehr insgesamt 92 ukrainische Starrflüglerdrohnen abgefangen hat.
Die gegnerischen Drohnen wurden über den Gebieten Brjansk, Belgorod, Leningrad, Kursk, Nowgorod, Rostow, Samara, Smolensk, Orjol, Kaluga, Twer und der Region Moskau zerstört.
Durch die Sperrung von RT zielt die EU darauf ab, eine kritische, nicht prowestliche Informationsquelle zum Schweigen zu bringen. Und dies nicht nur hinsichtlich des Ukraine-Kriegs. Der Zugang zu unserer Website wurde erschwert, mehrere Soziale Medien haben unsere Accounts blockiert. Es liegt nun an uns allen, ob in Deutschland und der EU auch weiterhin ein Journalismus jenseits der Mainstream-Narrative betrieben werden kann. Wenn Euch unsere Artikel gefallen, teilt sie gern überall, wo Ihr aktiv seid. Das ist möglich, denn die EU hat weder unsere Arbeit noch das Lesen und Teilen unserer Artikel verboten. Anmerkung: Allerdings hat Österreich mit der Änderung des "Audiovisuellen Mediendienst-Gesetzes" am 13. April diesbezüglich eine Änderung eingeführt, die möglicherweise auch Privatpersonen betrifft. Deswegen bitten wir Euch bis zur Klärung des Sachverhalts, in Österreich unsere Beiträge vorerst nicht in den Sozialen Medien zu teilen.
Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.
