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Liveticker Ukraine-Krieg – Experte: Russische Armee baut Brückenkopf für Offensive auf Charkow aus

Russland führt gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine Militäroperation in der Ukraine durch. Der Westen reagiert mit immer neuen Waffenlieferungen an die Ukraine und beispiellosen Sanktionen gegen Russland. Lesen Sie hier die neuesten Entwicklungen.
Liveticker Ukraine-Krieg – Experte: Russische Armee baut Brückenkopf für Offensive auf Charkow ausQuelle: Sputnik © JEWGENI BIJATOW
  • 20.09.2026 07:55 Uhr

    07:55 Uhr

    Bürgermeister: Größter ukrainischer Drohnenangriff auf Moskau abgewehrt

    In der Nacht zum Sonntag hat Kiew eine massive Drohnenattacke auf die russische Hauptstadt unternommen. Russlands Flugabwehrkräfte hätten "den größten feindlichen Drohnenangriff auf Moskau abgewehrt", gibt Bürgermeister Sergei Sobjanin bekannt.

    "Seit gestern wurden an allen Grenzen über 1.600 Drohnen abgeschossen, 450 davon im Anflug auf Moskau", so Sobjanin.

    Mit dem beispiellosen Angriff habe der Gegner eindeutig darauf abgezielt, die Duma-Wahlen zu stören. Dies sei ihm jedoch nicht gelungen, betont der Bürgermeister. Vom 18. bis zum 20. Seprember finden in Russland Parlamentswahlen statt. 

    Einige unbemannte Fluggeräte seien laut Sobjanin auf dem Gelände der Moskauer Ölraffinerie eingeschlagen. Todesopfer gebe es keine.

    Während des andauernden Angriffs sei eine Drohne in ein Wohngebäude auf der Straße Orechowy Bulwar im Süden Moskaus eingeschlagen. Rettungskräfte seien vor Ort im Einsatz.

    Der Gouverneur der Moskauer Region, Andrei Worobjow, meldet zwei Todesopfer bei nächtlichem Drohnenangriff aus der Ukraine. Hinderte Zivilisten mussten ihm zufolge evakuiert werden. Mindestens 20 zivile Fahrzeuge und mehrere Wohngebäude seien beschädigt worden. Weitere Angaben werden geklärt.

  • 07:15 Uhr

    Militärexperte: Russische Streitkräfte räumen das Gebiet um Goptowka und bereiten Vormarsch auf Charkow vor

    Nach der Befreiung der Ortschaft Goptowka am 10. September räumen russische Truppen die Gegend und erweitern die Kontrollzone, um weiter in Richtung Charkow vorzurücken. Dies teilte der Militärexperte Andrei Marotschko der Nachrichtenagentur TASS mit.

    "Wir sind an den Flanken von Goptowka im Einsatz, sowohl östlich als auch westlich der Siedlung, und erweitern so den Brückenkopf für ein weiteres Vorrücken", fügte Marotschko hinzu.

    Die Entfernung zwischen Goptowka und Charkow beträgt rund 37 Kilometer.

    Zuvor gab der Militärexperte gegenüber der Agentur bekannt, die nördlichen Außenbezirke von Charkow würden nach der Befreiung von Goptowka in Reichweite der konventionellen Artillerie liegen.

  • 19.09.2026 21:00 Uhr

    21:00 Uhr

    Damit beenden wir für heute den Live-Ticker zur Lage im Ukraine-Konflikt. Morgen früh ab 7 Uhr geht es mit der Berichterstattung weiter. Wir wünschen unseren Lesern trotz aller Spannungen in der Welt eine gute Nacht!

  • 20:58 Uhr

    Russische Streitkräfte zerstören im Tschernomorsk-Hafen ein Tanker mit militärischer Ausrüstung

    Wie das russische Verteidigungsministerium der Agentur TASS mitteilt, haben russische Truppen am Nachmittag im Hafen von Tschernomorsk einen Tanker zerstört, der Treib- und Schmierstoffe für die ukrainischen Streitkräfte geliefert hatte. Das Ministerium teilt außerdem mit, dass die russischen Streitkräfte weiterhin mit Hilfe von Drohnen Angriffe auf ukrainische Häfen und Seeschiffe durchführen, die im Interesse des Gegners genutzt werden. Zudem führten die russischen Streitkräfte mit Drohnen vom Typ Geran-4 Seeker Angriffe auf zwei Logistikzentren im Gebiet Odessa sowie eines im Gebiet Charkow durch. Die Zentren dienten der Lagerung militärischen Materials.

  • 20:36 Uhr

    Wagenknecht: "Ein Krieg mit Russland wird nicht mit Panzern geführt"

    Bei der letzten BSW-Wahlkampfveranstaltung vor der Berliner Abgeordnetenhauswahl am Freitag machte Sahra Wagenknecht die NATO-Osterweiterung für den Ausbruch des Ukraine-Kriegs mitverantwortlich und forderte eine Abkehr von dieser Politik.

    Deutschland müsse aus dieser Konfrontation herauskommen und vor allem verhindern, dass der Krieg auf deutsches Gebiet übergreife. Dabei sei es völliger Unsinn, den Menschen einzureden, man könne Deutschland durch den Kauf von Panzern, Fregatten oder Drohnen für eine Auseinandersetzung mit einer Atommacht kriegstüchtig machen.

    Ein Video dazu finden Sie hier auf unserer Webseite

  • 20:15 Uhr

    Bürgermeister: Luftabwehr zerstörte innerhalb einer Woche 2022 Drohnen auf dem Weg nach Moskau

    Wie der Moskauer Bürgermeister Sergei Sobjanin mitteilt, flogen innerhalb einer Woche 2022 Drohnen in Richtung der Region Moskau, wobei der Großteil bereits in weiter Entfernung von der Luftabwehr neutralisiert wurde. In den sozialen Netzwerken schreibt er:

    "Im Zeitraum vom 12. September, 08:30 Uhr, bis zum 19. September, 08:30 Uhr, flogen 2022 Drohnen in Richtung des Gebiets Moskau. Der Großteil davon wurde von der Luftabwehr bereits in großer Entfernung neutralisiert. 186 Drohnen wurden beim Anflug auf Moskau zerstört."

  • 19:59 Uhr

    Gebiet Cherson: Ein Zivilist kommt bei Drohnenangriff ums Leben

    Der Bezirksvorsteher Pawel Filiptschuk berichtet, dass bei einer Drohnenattacke der ukrainischen Streitkräfte auf den Bezirk Kachowka im Gebiet Cherson ein Zivilist ums Leben gekommen ist. Der Mann wurde von einer Drohne angegriffen, während er am Steuer seines Autos saß. In den sozialen Netzwerken schreibt Filiptschuk:

    "Ein Zivilist ist ums Leben gekommen, zwei wurden bei den Drohnenangriffen verletzt … Die Ärzte haben alles in ihrer Macht Stehende getan, um das Leben des Mannes zu retten, doch seine Verletzungen waren lebensbedrohlich, und er ist auf der Intensivstation verstorben."

  • 19:42 Uhr

    DVR: Bus durch Drohnenangriff beschädigt

    Eine Drohne der ukrainischen Streitkräfte griff einen Linienbus im Kalininski-Bezirk von Gorlowka an. Wie der Bürgermeister der Stadt Iwan Prichodko mitteilt, wurde das Fahrzeug durch den Angriff beschädigt – über Opfer wird nichts berichtet.

  • 19:28 Uhr

    Staatsduma-Wahl im Schatten des Ukraine-Kriegs: Mobile Wahlteams in Gorlowka

    In Teilen der russischen Grenzregionen ist die Stimmabgabe zur Staatsduma aus Sicherheitsgründen vorzeitig durchgeführt worden. Dazu zählt auch Gorlowka in der Volksrepublik Donezk.

    Wahlhelfer suchten demnach Wohngebiete auf, damit die Bewohner ihre Stimmen in der Nähe ihres Zuhauses abgeben konnten. Begleitet wurden die mobilen Wahlteams von Angehörigen der Nationalgarde und der Polizei. Wahllokale könnten zum Ziel ukrainischer Angriffe werden. RT DE-Militärkorrespondent Iwan Poljanskij begleitete die Abstimmung vor Ort.

    Ein Video dazu finden Sie hier auf unserer Webseite

  • 18:56 Uhr

    Russischer Offizier: Ukrainische Armeeangehörige eröffneten Feuer auf fliehende Mitkämpfer

    Nachdem russische Artillerie Stellungen der ukrainischen Streitkräfte an der Front bei Dnjepropetrowsk beschossen hatte, begannen ukrainische Infanteriesoldaten, sich über freies Gelände zurückzuziehen.

    Russische Truppen stellten das Feuer ein, bemerkten aber, dass die sich zurückziehenden Ukrainer von eigenen Kameraden beschossen wurden, um sie am Rückzug zu hindern. Dies berichtete Alexander Tschuprow, ein Offizier des russischen Truppenverbands Mitte, gegenüber der Agentur RIA Nowosti.

Durch die Sperrung von RT zielt die EU darauf ab, eine kritische, nicht prowestliche Informationsquelle zum Schweigen zu bringen. Und dies nicht nur hinsichtlich des Ukraine-Kriegs. Der Zugang zu unserer Website wurde erschwert, mehrere Soziale Medien haben unsere Accounts blockiert. Es liegt nun an uns allen, ob in Deutschland und der EU auch weiterhin ein Journalismus jenseits der Mainstream-Narrative betrieben werden kann. Wenn Euch unsere Artikel gefallen, teilt sie gern überall, wo Ihr aktiv seid. Das ist möglich, denn die EU hat weder unsere Arbeit noch das Lesen und Teilen unserer Artikel verboten. Anmerkung: Allerdings hat Österreich mit der Änderung des "Audiovisuellen Mediendienst-Gesetzes" am 13. April diesbezüglich eine Änderung eingeführt, die möglicherweise auch Privatpersonen betrifft. Deswegen bitten wir Euch bis zur Klärung des Sachverhalts, in Österreich unsere Beiträge vorerst nicht in den Sozialen Medien zu teilen.

Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.