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Liveticker Ukraine-Krieg – Kiew attackiert zwei Tankschiffe bei Noworossijsk: Ölverladung ausgesetzt

Russland führt gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine Militäroperation in der Ukraine durch. Der Westen reagiert mit immer neuen Waffenlieferungen an die Ukraine und beispiellosen Sanktionen gegen Russland. Lesen Sie hier die neuesten Entwicklungen.
Liveticker Ukraine-Krieg – Kiew attackiert zwei Tankschiffe bei Noworossijsk: Ölverladung ausgesetztQuelle: Sputnik © WITALI TIMKIW
  • 19.07.2026 16:51 Uhr

    16:51 Uhr

    Bericht: Französische Flugzeugträgergruppe beobachtete Lage in der Ukraine

    Die französische Flugzeugträgergruppe führte Aufklärungsaufgaben im Zusammenhang mit der Ukraine-Krise durch, teilte der Befehlshaber der Einheit, Admiral Thibault Haudos de Possesse, mit. Dies erklärte er gegenüber dem Journal du Dimanche. Der Admiral stellte klar, dass sich der Flugzeugträger "Charles de Gaulle" zwar zum Schutz französischer Staatsangehöriger im Nahen Osten befand, seine Mission sich jedoch nicht darauf beschränkte.

    Laut Thibault Haudos de Possesse forderte der französische Präsident Emmanuel Macron, die Aufgaben zur Lagebeurteilung in Krisengebieten, darunter auch in der Ukraine, fortzusetzen. Dabei ging es um die Beobachtung taktischer und operativer Bewegungen in der Konfliktzone.

  • 16:19 Uhr

    Militär: Inseln im Dnjepr-Auengebiet übersät mit Überresten ukrainischer Kämpfer

    Russische Militärangehörige finden auf den Inseln im Dnjepr-Delta in der Region Cherson die Überreste von Kämpfern der ukrainischen Streitkräfte sowie Munition nach NATO-Standard. Dies teilte der Kommandeur eines Sturmzuges der 18. kombinierten Armee des Truppenverbands "Dnjepr" der Nachrichtenagentur TASS mit. Er betonte:

    "Dort gab es früher viele Kämpfe. Dort liegen Skelette und Gegenstände des Gegners […] Wir halten diese Inseln schon seit langer Zeit. Der Gegner wagt sich nicht dorthin. Alles ist vermint."

  • 15:47 Uhr

    LVR: Opfer bei Drohnenangriffen auf Zivilisten 

    Das ukrainische Militär hat in den vergangenen 24 Stunden auch die Volksrepublik Lugansk (LVR) mit unbemannten Luftfahrzeugen angegriffen. Der Republikchef Leonid Passetschnik berichtet auf der Plattform MAX über einen Toten und drei Verletzte. Demnach habe eine ukrainische Drohne ein Auto attackiert, in dem sich ein Ehepaar befand. Der 64-jährige Mann habe Verletzungen erlitten, seine Frau sei ums Leben gekommen. In der Stadt Kremennaja seien eine 69-jährige Frau und ein 70-jähriger Mann zu Schaden gekommen.

    Darüber hinaus berichtet der Politiker über ukrainische Drohnenattacken auf einen Lebensmittelmarkt, ein Industriegelände und parkende Autos. Dabei sei allerdings niemand verletzt worden. Beschädigt worden seien ein Wohnhaus sowie mehrere Lkw und Autos.

  • 15:12 Uhr

    Zum Fronteinsatz: Ukrainische Wehrbehörden nehmen Migranten aus Asien großflächig fest

    Laut einer Meldung der Nachrichtenagentur RIA Nowosti, die sich auf eine Quelle aus russischen Sicherheitskreisen beruft, nimmt die ukrainische Einwanderungsbehörde derzeit großflächig Migranten aus asiatischen Ländern fest, die zum Arbeiten in die Ukraine gekommen sind. Die festgenommenen Frauen werden abgeschoben, während die Männer zwangsweise in die Reihen der ukrainischen Streitkräfte eingezogen werden. Dabei werden ihnen zunächst "Hinterlandposten" zugewiesen, mit der Aussicht auf eine spätere Versetzung in Sturmtruppen.

  • 14:38 Uhr

    Generalstabschef Gerassimow: Russische Truppen rücken an allen Fronten vor

    Die russischen Streitkräfte rücken nach Angaben von Generalstabschef Waleri Gerassimow vom Samstag an allen Frontabschnitten im Donbass und in Noworossija vor und befreien weitere Gebiete.

    Das Video gibt es hier auf unserer Website zu sehen. 

  • 14:09 Uhr

    Frontbericht des russischen Verteidigungsministeriums: Ortschaft Wolnoje im Gebiet Dnjepropetrowsk befreit

    Russlands Verteidigungsministerium meldet weitere Erfolge bei der militärischen Sonderoperation in der Ukraine binnen der letzten 24 Stunden. Wie die Behörde am Sonntag auf der Plattform MAX schreibt, habe der Truppenverband Nord seine taktische Position verbessert, indem er Personal und Technik des Gegners in der Nähe der Ortschaften Ryschewka, Mogriza und Sadki im Gebiet Sumy sowie Lipzy, Chatneje, Slatino, Losowoje, Solotschew und Bely Kolodes im Gebiet Charkow getroffen habe. Der Gegner habe mehr als 210 Soldaten verloren. Vier gepanzerte Gefechtsfahrzeuge, 22 Autos und drei Geschütze seien dabei außer Gefecht gesetzt worden.

    Der Truppenverband West habe ebenfalls günstigere Positionen bezogen und dabei ukrainische Einheiten im Raum der Ortschaften Gruschewka im Gebiet Charkow sowie Krasny Liman und Tatjanowka in der DVR getroffen. Dabei seien bis zu 200 ukrainische Armeeangehörige getötet oder verletzt worden. Das russische Militär habe darüber hinaus 19 Autos, zwei Anlagen der elektronischen Kampfführung, eine Haubitze und ein Artillerieaufklärungsradar zerstört.

    Auch der Truppenverband Süd habe seine Position an der vordersten Linie verbessert, indem er Personal und Technik der ukrainischen Streitkräfte nahe den Ortschaften Slawjansk, Nikolaipole, Weroljubowka, Kramatorsk, Druschkowka, Nikolajewka, Alexejewo-Druschkowka und Nowonikolajewka in der DVR getroffen habe. Das russische Ministerium beziffert die gegnerischen Personalverluste auf mehr als 195 Kämpfer. Der Gegner habe zudem ein gepanzertes Gefechtsfahrzeug, 21 Autos und ein Geschütz verloren.

    Der Truppenverband Mitte habe ebenfalls seine taktische Position verbessert und dabei ukrainische Einheiten in der Nähe der Ortschaften Nowowodjanoje, Artjoma, Rubeschnoje, Grusskoje, Belosjorskoje, Annowka, Sergejewka, Schewtschenko und Dobropolje in der DVR sowie Nowotroizkoje, Nowopawlowka und Iwanowka im Gebiet Dnjepropetrowsk getroffen. Der Gegner habe dabei mehr als 340 Armeeangehörige verloren. Zwei gepanzerte Gefechtsfahrzeuge, sechs Autos und ein Geschütz seien zerstört worden.

    Der Truppenverband Ost setze seinen Vormarsch fort und habe die Ortschaft Wolnoje im Gebiet Dnjepropetrowsk unter seine Kontrolle gebracht. Darüber hinaus seien ukrainische Einheiten nahe den Ortschaften Wassilkowka, Tschaplino, Malinowka, Welikomichailowka und Prossjanaja im Gebiet Dnjepropetrowsk sowie Swoboda und Sorewka im Gebiet Saporoschje getroffen worden. Die russische Behörde schätzt die gegnerischen Personalverluste auf bis zu 480 Kämpfer. Ein gepanzertes Gefechtsfahrzeug und elf Autos seien außer Gefecht gesetzt worden.

    Der Truppenverband Dnjepr habe ukrainische Einheiten im Raum der Ortschaften Wesseljanka, Leschino, Jurkowka und Orechow im Gebiet Saporoschje getroffen. Dabei seien mehr als 75 ukrainische Soldaten getötet oder verletzt worden. Das russische Militär habe zudem 24 Autos, eine Selbstfahrlafette und zwei Anlagen der elektronischen Kampfführung zerstört.

    Ferner meldet das Ministerium in Moskau erfolgreiche Luft-, Drohnen-, Raketen- und Artillerieangriffe auf Drohnenwerke, militärisch relevante Logistikzentren, Energie- und Verkehrsanlagen sowie 149 Standorte mit ukrainischen Soldaten und ausländischen Söldnern. Die russische Luftabwehr habe in den letzten 24 Stunden hingegen zwei Neptun-MD-Raketen, acht Lenkbomben, eine HIMARS-Rakete und 678 Drohnen abgefangen. Außerdem habe die russische Schwarzmeer-Flotte zwei unbemannte Wasserfahrzeuge zerstört.

    Nach russischen Angaben habe die Ukraine seit dem Beginn der Sonderoperation am 24. Februar 2022 insgesamt 673 Flugzeuge, 284 Hubschrauber, 184.608 Drohnen, 666 Flugabwehrraketenkomplexe, 30.203 Kampfpanzer und andere Panzerfahrzeuge, 1.760 Mehrfachraketenwerfer sowie 35.816 Geschütze und Mörser verloren.

  • 13:37 Uhr

    Vier Verletzte bei ukrainischen Attacken auf Gebiet Cherson

    Gouverneur Wladimir Saldo meldet andauernde ukrainische Angriffe auf den von Russland kontrollierten Teil des Gebiets Cherson. Demnach seien im Zeitraum vom 18. bis 19. Juli in der Region vier Zivilisten verletzt worden. In der Ortschaft Welikije Kopani habe ein 63 Jahre alter Mann Verletzungen erlitten. Infolge von zwei Drohnenattacken auf die Ortschaft Welikaja Lepeticha seien drei Männer der Jahrgänge 1950, 1969 und 1970 zu Schaden gekommen. Saldo berichtet darüber hinaus über Sachschäden in 19 Ortschaften.

  • 13:06 Uhr

    Selenskij sieht Schutz vor ballistischen Raketen als oberste Priorität

    Nach einem der massivsten Raketenangriffe auf die ukrainische Hauptstadt Kiew seit dem Kriegsausbruch Ende Februar 2022 hat Präsident Wladimir Selenskij die westlichen Partner aufgefordert, den Druck auf Russland aufrechtzuerhalten und der Ukraine beim Ausbau der Luftabwehr zu helfen. Auf der Plattform X schrieb der Politiker:

    "Der Schutz vor ballistischen Raketen ist derzeit unsere ständige und oberste Priorität. Abfangraketen werden jeden Tag benötigt, und ich bin allen dankbar, die unsere Abkommen ernst nehmen und die Lieferung von Luftabwehrmitteln sicherstellen."

    Selenskij rief in diesem Zusammenhang die Verbündeten auf, die zugesagten Systeme zu liefern. Diese Lieferungen retteten buchstäblich Menschenleben bei jedem massiven Angriff aus Russland, betonte der Präsident.

  • 12:40 Uhr

    Verletzte und Schäden bei ukrainischen Artillerie- und Drohnenangriffen auf Grenzgebiet Kursk

    Die ukrainischen Streitkräfte setzen ihre Attacken auf das russische Grenzgebiet Kursk fort. Gouverneur Alexander Chinstein berichtet in der täglichen Statistik auf der Plattform MAX über zahlreiche Artillerie- und Drohnenangriffe auf die Region. Wie der Politiker mitteilt, seien im Zeitraum von 8 Uhr am 18. Juli bis 8 Uhr am 19. Juli (MESZ) 120 ukrainische Drohnen abgeschossen worden. Darüber hinaus habe die gegnerische Artillerie in dieser Zeit 26-mal grenznahe, evakuierte Ortschaften unter Beschuss genommen. Es habe außerdem elf Angriffe gegeben, bei denen unbemannte Luftfahrzeuge Sprengsätze auf Objekte im Gebiet Kursk abgeworfen hätten.

    Chinstein meldet keine Todesopfer unter der Zivilbevölkerung. Insgesamt seien jedoch acht Zivilisten verletzt worden, drei von ihnen in der Gebietshauptstadt Kursk. In der Stadt Lgow habe außerdem ein weißrussischer Staatsbürger Verletzungen erlitten.

    Zudem berichtet der Politiker über zahlreiche Schäden. In der Stadt Kursk seien neun Mehrfamilienhäuser, ein Geschäft und 34 Autos beschädigt worden. In der Stadt Lgow seien drei Wohnhäuser und ein Auto zu Schaden gekommen. Im Dorf Ryschewka seien zwei Wohnhäuser und ein Auto zerstört worden. In der Stadt Rylsk sei ebenfalls ein Einfamilienhaus zerstört worden.

  • 12:08 Uhr

    Ukraine attackiert zwei Tankschiffe an Ölterminal bei Noworossijsk

    Das Kaspische Pipeline-Konsortium (CPC) meldet in einer Pressemitteilung eine neue ukrainische Attacke. Demnach seien am 19. Juli zwei Tankschiffe im Schwarzen Meer mit unbemannten Luftfahrzeugen angegriffen worden. Zum Zeitpunkt des Angriffs hätten sie sich an den Anlegeplätzen des CPC-Ölterminal nahe der südrussischen Stadt Noworossijsk befunden. Die Befüllung der Schiffe mit Öl sei bis auf Weiteres eingestellt worden. Das Unternehmen meldet keinen Austritt von Brennstoff ins Meer. Es gebe auch keine Opfer.

    Bei den Tankern handle es sich um die "Asia", die unter der Flagge Liberias fährt, und um die "Nissos Ios", die unter der Flagge der Marshallinseln registriert ist. Zu ihren Crews gehören Bürger verschiedener Staaten. Das CPC unterhält die Verbindung zwischen den Ölvorkommen im Westen der früheren Sowjetrepublik Kasachstan und dem russischen Schwarzmeerhafen Noworossijsk. Die Leitung ist etwa 1.500 Kilometer lang und kann pro Jahr bis zu 72,5 Millionen Tonnen Öl aus Kasachstan befördern. Zu den CPC-Anteilseignern gehören die größten Energieunternehmen Russlands, der USA, Kasachstans und mehrerer westeuropäischer Länder.   

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Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.