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Liveticker Ukraine-Krieg: Russische Armee zieht Schlinge um Woltschansk im Gebiet Charkow enger

Russland führt gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine Militäroperation in der Ukraine durch. Der Westen reagiert mit immer neuen Waffenlieferungen an die Ukraine und beispiellosen Sanktionen gegen Russland. Lesen Sie hier die neuesten Entwicklungen.
Liveticker Ukraine-Krieg: Russische Armee zieht Schlinge um Woltschansk im Gebiet Charkow engerQuelle: TASS © Dmitri Jadodkin
  • 4.09.2026 09:19 Uhr

    09:19 Uhr

    Volksrepublik Donezk: Weitere Tote und Verletzte bei Angriffen aus der Ukraine

    Innerhalb der vergangenen 24 Stunden haben Behörden in Donezk 47 Angriffe durch ukrainische Truppen registriert. Demnach wurden auf das Territorium der Volksrepublik 56 Geschosse verschiedener Art abgefeuert.

    Bei den Angriffen in der Zeitspanne von 0 Uhr am 3. September bis 0:00 Uhr am 4. September (Ortszeit) kamen drei Zivilisten ums Leben. Weitere 15 Einwohner erlitten Verletzungen. Durch den Beschuss wurden sechs Wohngebäude und vier zivile Infrastruktureinrichtungen beschädigt.

    Am Vortag meldeten die Behörden 28 Angriffe aus der Ukraine.

  • 08:22 Uhr

    Russische Truppen zerschlagen gegnerische Sabotagegruppe im Gebiet Saporoschje (Video)

    Aufnahmen des russischen Verteidigungsministeriums zeigen, dass das russische Militär eine Sabotage- und Aufklärungsgruppe der Ukraine im Raum Saporoschje außer Gefecht setzt.

  • 07:24 Uhr

    RIA Nowosti: Russisches Militär eliminiert bei Woltschansk eingekesselte gegnerische Einheiten

    Das russische Militär hat damit begonnen, die nahe Woltschansk im Gebiet Charkow eingekesselten ukrainischen Einheiten zu neutralisieren. Dies berichtet die Nachrichtenagentur RIA Nowosti unter Verweis auf eigene Quellen in den Sicherheitsbehörden Russlands. Wie es heißt, ergeben sich viele ukrainische Soldaten dem russischen Militär.

    "Einige eingekesselte Kämpfer der ukrainischen Streitkräfte versuchen, durch Waldgebiete aus dem Kessel auszubrechen, und lassen dabei militärische Ausrüstung und Waffen zurück", heißt es im Bericht weiter. "Wer sich nicht ergibt, wird sofort eliminiert."

    Die Intensität der Kämpfe in der Gegend nehme zu, so die Quelle der Agentur. Die russische Armee ziehe die Schlinge um Woltschansk immer enger. Im Gebiet Charkow kämpft der russische Truppenverband Nord.

  • 3.09.2026 22:00 Uhr

    22:00 Uhr

    Damit beenden wir für heute den Live-Ticker zur Lage im Ukraine-Konflikt. Morgen früh ab 7 Uhr geht es mit der Berichterstattung weiter. Wir wünschen unseren Lesern trotz aller Spannungen in der Welt eine gute Nacht!

  • 21:59 Uhr

    Selenskij droht ziviler Luftfahrt über Russland – Was plant die Ukraine?

    Selenskij hat der zivilen Luftfahrt im Luftraum über Russland gedroht – manche sagen, er habe sie "gewarnt". Der russische Himmel, sagte der Kiewer Chefterrorist, gehöre künftig Drohnen, nicht Passagiermaschinen. Und tatsächlich gibt es einen finsteren Plan mit dem Codewort "M&Ms", zu dem die Drohung passt.

    Mehr dazu erfahren Sie in diesem Meinungsartikel von Alexej Danckwardt.

  • 21:45 Uhr

    dpa: Bei München läuft Serienproduktion von mehr als 5.000 Drohnen für Kiew

    In der Region München hat die Serienproduktion von mehr als 5.000 militärischen Langstreckendrohnen für die Ukraine begonnen. Dies berichtet die Deutsche Presse-Agentur (dpa) unter Berufung auf Angaben des deutsch-US-amerikanischen Rüstungskonzerns Auterion und des ukrainischen Unternehmens Airlogix.

    Die ersten Drohnen der geplanten Lieferung seien bereits produziert worden. Der Auftrag mit einem geschätzten Wert von rund 300 Millionen Euro soll bis Mitte 2027 abgeschlossen werden. Neben dem Produktionsstandort bei München ist laut dpa ein weiterer Standort im Osten Deutschlands vorgesehen.

    Das Projekt umfasst zwei Drohnenmodelle mit mittlerer und großer Reichweite. Eine der Drohnen soll bis zu 1.500 Kilometer weit fliegen können. Auterion ist für die Software zuständig, Airlogix für die Hardware. Die Unternehmen rechnen mit weiteren Aufträgen.

  • 21:30 Uhr

    Gebiet Belgorod und LVR: Sieben Tote und Verletzte bei ukrainischen Angriffen

    Bei einem Angriff der Ukraine auf Schebekino im Gebiet Belgorod sind vier Menschen getötet und drei weitere verletzt worden. Unter den Toten befinden sich ein Arzt, ein Rettungssanitäter und ein Ehepaar. Dies teilt der amtierende Gouverneur des Gebiets Alexander Schuwajew mit.

    Im Bezirk wurden zudem zwei Wirtschaftsgebäude zerstört und beschädigt sowie die Fenster von zwei Mehrfamilienhäusern, ein Privathaus, eine Garage und zwei Autos.

    In der Volksrepublik Lugansk (LVR) kam unterdessen ein Mitarbeiter des russischen Katastrophenschutzministeriums bei einem Drohnenangriff ums Leben. Dmitri Schaschuto, stellvertretender Leiter einer Feuerwehr-Bereitschaftsschicht, erlag seinen Verletzungen, die er erlitten hatte, als eine Drohne das Auto angegriffen hatte, in dem er mit seiner Familie unterwegs gewesen war. Dies teilt die Stadtverwaltung von Perwomaisk mit.

  • 21:11 Uhr

    Selenskij kündigt "asymmetrische Operationen" als Antwort auf russische Angriffe an

    Die Ukraine werde als Reaktion auf russische Angriffe auf Lager und Unternehmen "asymmetrische Operationen" durchführen, erklärt der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij in seinem Telegram-Kanal.

    Nach seinen Angaben sollen die Maßnahmen eine Antwort auf die Taktik massiver Drohnenangriffe und Attacken auf ukrainische Objekte sein. Den Kampf gegen die reaktiven Geran-Drohnen bezeichnet Selenskij zugleich als "keine einfache Aufgabe".

    Am 3.  September war Kiew nach ukrainischen Angaben von einer Serie von Explosionen erschüttert worden. Demnach wurden unter anderem Lagerhallen, ein Logistikkomplex und ein Industrieunternehmen getroffen. Die ukrainische Seite machte dafür russische reaktive Drohnen vom Typ Geran-5 verantwortlich.

    Bereits am 1. September hatte Selenskij erklärt, der ukrainische Drohneneinsatz über Russland werde zunehmen. Dabei wandte er sich an ausländische Fluggesellschaften, Versicherer und Unternehmen, die den russischen Luftraum nutzen, und erklärte, dieser werde "absolut unsicher".

    Der russische Präsident Wladimir Putin bezeichnete diese Äußerungen als "Ankündigung von Staatsterrorismus" und kündigte an, Moskau werde "etwas finden, womit es antworten" könne.

  • 20:55 Uhr

    Kiew: Ukrainische Geheimdienste liefern sich Schießerei

    Am Mittwoch, dem 2. September 2026, ist es in Kiew zu einer Schießerei zwischen dem ukrainischen Inlandsgeheimdienst SBU und dem Militärgeheimdienst GRU gekommen. Das Gefecht wurde anfangs seitens des SBU als gemeinsame Operation von SBU und GUR dargestellt, bei der "ein aus Moskau gesteuerter Mordanschlag auf einen russischen Oppositionellen verhindert" wurde.

    Ein Video dazu gibt es hier auf unserer Webseite.

  • 20:40 Uhr

    Dmitrijew kommentiert Trumps Forderung: EU-Politiker "auf das Geld hereingefallen"

    Der Sonderbeauftragte des russischen Präsidenten für internationale Investitions- und Wirtschaftskooperation Kirill Dmitrijew kommentiert die Forderung von US-Präsident Donald Trump an die EU, die von den USA für die Militärhilfe an die Ukraine ausgegebenen Gelder zurückzuzahlen. In seinem Telegram-Kanal bemerkt er, dass die europäischen Politiker "auf das Geld hereingefallen" seien. Er schrieb im sozialen Netzwerk X:

    "Das sollte für die brillanten europäischen Politiker, die glauben, zu wissen, was sie tun, kein Problem sein."

    Trump hatte zuvor erklärt, die USA würden von Europa die Rückerstattung von Hunderten Milliarden Dollar verlangen, die die Regierung des ehemaligen US-Präsidenten Joe Biden für die Militärhilfe an Kiew ausgegeben habe.

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Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.