Liveticker Ukraine-Krieg: Durchbruchversuche aus Einkesselung im Gebiet Charkow vereitelt

18.09.2026 16:16 Uhr
16:16 Uhr
Frontbericht: Russische Luftabwehr schießt binnen einer Woche mehr als 5.000 Drohnen ab
Russlands Verteidigungsministerium berichtete am Freitag über den Verlauf der militärischen Sonderoperation in der Ukraine vom 12. bis 18. September.
Die russischen Streitkräfte führten zwei massive und fünf kombinierte Schläge durch. Infolge der Attacken wurden Militärbetriebe, Betriebe der Metallurgie- und Automobilindustrie, Logistik- und Verteilzentren für militärische Güter, Werkstätten für die Produktion von Drohnen sowie bodengestützten Robotersystemen und deren Komponenten, Munitionslager, Treibstofflager sowie Objekte der Energie-, Eisenbahn- und Straßenverkehrsinfrastruktur getroffen, die von ukrainischen Streitkräften genutzt wurden.
Vorübergehende Stationierungsorte der bewaffneten Formationen der ukrainischen Streitkräfte und ausländischer Söldner wurden ebenfalls angegriffen.
Darüber hinaus wurden mehrere Objekte der ukrainischen Hafeninfrastruktur getroffen, die der Annahme und Lagerung von Militärgütern sowie von für die ukrainische Armee bestimmten Treib- und Schmierstoffen dienten. Im Laufe der Woche hat das russische Militär zwölf Frachtschiffe, einen Tanker und einen Schlepper beschädigt, die im Interesse der ukrainischen Streitkräfte operierten.
Im Zuständigkeitsbereich Truppenverbands Nord beliefen sich die Verluste der ukrainischen Truppen auf mehr als 1.505 Soldaten. Zudem zerstörte das russische Militär drei Panzer, 19 gepanzerte Kampffahrzeuge, 91 Autos, vier Feldartilleriegeschütze und drei Stationen für elektronische Kampfführung.
Im Zuständigkeitsbereich des Truppenverbands West verlor das ukrainische Militär mehr als 1.480 Kämpfer. Zusätzlich eliminierte der Verband 15 gepanzerte Kampffahrzeuge, 96 Autos, elf Feldartilleriegeschütze und sechs Stationen für elektronische Kampfführung.
Im Abschnitt des Truppenverbands Süd musste das ukrainische Militär mehr als 1.240 Kämpfer einbüßen. Die russischen Einheiten haben sechs gepanzerte Kampffahrzeuge, 141 Autos und zehn Feldartilleriegeschütze getroffen.
Im Zuständigkeitsbereich des Truppenverbands Mitte beliefen sich die Verluste des ukrainischen Militärs auf mehr als 2.865 Kämpfer. Der Verband der russischen Armee neutralisierte 17 gepanzerte Kampffahrzeuge, 83 Autos, fünf Feldartilleriegeschütze und fünf Stationen für elektronische Kampfführung.
Durch entschlossene Aktionen des Truppenverbands Ost mussten die ukrainischen Truppen einen Verlust von mehr als 1.955 Kämpfern hinnehmen. Ferner setzte das russische Militär in diesem Operationsbereich fünf gepanzerte Kampffahrzeuge, 65 Autos und vier Artilleriegeschütze außer Gefecht.
Im Laufe der Woche verloren die ukrainischen Truppen im Zuständigkeitsbereich des Truppenverbands Dnjepr mehr als 280 Soldaten. Zudem neutralisierte der Verband ein gepanzertes Kampffahrzeug, 129 Autos, ein Feldartilleriegeschütz und elf Stationen für elektronische Kampfführung.
Einheiten der Flugabwehr schossen im Laufe der Woche 44 gelenkte Bomben, acht Geschosse für HIMARS-Raketenwerfer aus US-Produktion, zwei Neptun-Raketen und 5.706 Drohnen ab.
Insgesamt wurden seit dem Beginn der militärischen Sonderoperation 674 Flugzeuge, 284 Hubschrauber, 239.109 unbemannte Luftfahrzeuge, 672 Flugabwehrraketensysteme, 30.944 Panzer und andere gepanzerte Kampffahrzeuge, 1.778 Mehrfachraketenwerfer, 36.483 Feldartillerie- und Mörsergeschütze sowie 72.194 militärische Spezialfahrzeuge der ukrainischen Streitkräfte außer Gefecht gesetzt.
15:55 Uhr
Binnen einer Woche fünf Ortschaften befreit und fünf weitere unter Kontrolle gebracht
Innerhalb einer Woche hätten die russischen Streitkräfte fünf Orte befreit, wie das Verteidigungsministerium in Moskau am Freitag mitteit.
Wie es heißt, seien die Ortschaften Weroljubowka, Wesseloje und Solotoi Kolodes in der Volksrepublik Donezk sowie Rosowka und Nowoandrejewka im Gebiet Saporoschje befreit worden.
Darüber hinaus hätten die Einheiten des Truppenverbands Nord die Ortschaften Tschernjakow, Schirokoje, Schewtschenkowo, Olchowatka und Malaja Woltschja im Gebiet Charkow unter ihre Kontrolle gebracht.
15:35 Uhr
Moskau protestiert gegen Waffenlieferungen an Kiew – britische Geschäftsträgerin einbestellt
Am Freitag hat das russische Außenministerium die britische Geschäftsträgerin in Moskau, Danae Dholakia, vorgeladen, wie aus einer Stellungnahme der Behörde hervorgeht. Moskau hat bei der Diplomatin einen Protest gegen die Ausweitung der Waffenlieferungen an die Ukraine durch Großbritannien eingelegt.
Die auf Konfrontation ausgerichtete Politik der britischen Regierung ziehe den bewaffneten Konflikt in der Ukraine in die Länge. Durch die Lieferungen von weitreichenden Offensivwaffen werde London "zum Komplizen der blutigen Gräueltaten des Kiewer Regimes", so das Außenamt weiter.
Angesichts der von London verfolgten Politik behalte sich Russland das Recht auf notwendige Gegenmaßnahmen zur Selbstverteidigung vor.
"Jegliche britischen militärischen Objekte in der Ukraine, die für Angriffe auf russisches Territorium genutzt werden, sind ein legitimes Ziel."
London werde die Verantwortung für "eine mögliche weitere negative Entwicklung der Lage" tragen, betont die russische Behörde.
15:14 Uhr
Von der Leyen: Kiew erhält 3,3 Milliarden Euro für Drohnen und Raketen
Die EU-Kommission wird der Ukraine 3,3 Milliarden Euro für die Beschaffung von Militärgütern bereitstellen, wie aus einer Pressemitteilung vom Freitag hervorgeht. Ursula von der Leyen, die Präsidentin der EU-Kommission, sagte wörtlich:
"Heute werden wir im Rahmen des Programms 'Ukraine Support Loan' 3,3 Milliarden Euro für die Beschaffung von Drohnen und Raketen bereitstellen. Europa wird der Ukraine weiterhin die Unterstützung zukommen lassen, die sie zur Verteidigung ihrer Bevölkerung und ihres Staatsgebiets benötigt."
Dies ist die vierte Auszahlung im Rahmen der Verteidigungskomponente des Darlehens. Insgesamt belaufen sich die Zahlungen der EU-Kommission an die Ukraine im laufenden Jahr auf fast 15 Milliarden Euro. Der Kredit in Höhe von 90 Milliarden Euro umfasst Mittel in Höhe von 30 Milliarden Euro für Haushaltsunterstützung sowie 60 Milliarden Euro für Verteidigungszwecke im Zeitraum von 2026 bis 2027.
14:50 Uhr
Durchbruchversuche aus Einkesselung im Gebiet Charkow vereitelt

Ukrainische Soldaten im Gebiet CharkowCarlo Bravo/Anadolu via Getty Images Im Laufe der Woche hätten die Einheiten des russischen Truppenverbands Nord die Einkesselung der gegnerischen Truppen im Gebiet Charkow weiter zugezogen, berichtet das Verteidigungsministerium in Moskau im wöchentlichen Frontbericht.
Zudem habe das russische Militär alle Versuche der ukrainischen Armee vereitelt, aus der Einkesselung auszubrechen.
In den vergangenen sieben Tagen seien bei der Einkesselung mehr als 390 ukrainische Kämpfer, acht gepanzerte Kampffahrzeuge, fünf Autos, ein Feldartilleriegeschütz, zwei Quads und 15 bodengestützte Robotersysteme außer Gefecht gesetzt worden.
14:27 Uhr
Exklusiv: Aufklärer im Fronteinsatz

Sie sind die "Augen und Ohren" der Truppe: Aufklärer operieren direkt im Einsatzgebiet, um lebenswichtige Informationen über den Gegner zu beschaffen und den Vormarsch der eigenen Einheiten zu sichern. RT DE-Militärkorrespondent Iwan Poljanskij berichtet exklusiv von der Front über die gefährlichen Kampfeinsätze der Aufklärungseinheiten.
Ein Video dazu gibt es hier auf unserer Webseite.
13:59 Uhr
Ukrainische Trockenfrachtschiffe im Schwarzen Meer getroffen
Die russischen Streitkräfte hätten Schläge gegen zwei Trockenfrachter im Schwarzen Meer geführt, berichtet das Verteidigungsministerium in Moskau. Die Drohnen vom Typ Geran-4-Seeker seien dabei eingesetzt worden. Die Schiffe seien im Hafen von Odessa sowie östlich von Ismajil getroffen worden.
Ziel der Attacken sei es gewesen, die logistischen Kapazitäten des Gegners zur Beförderung von Waffen und Militärtechnik einzuschränken. Wie es heißt, seien die beiden Schiffe zum Transport von Gütern im Interesse der ukrainischen Streitkräfte verwendet worden.
13:15 Uhr
Miroschnik: Kiew will Wahlen in frontnahen Gebieten Russlands stören
Das Kiewer Regime versuche, den Prozess der Wahlen zur Staatsduma in den frontnahen russischen Gebieten durch Angriffe zu stören. Dies erklärt Rodion Miroschnik, der für die Verbrechen des Kiewer Regimes zuständige Sonderbotschafter des russischen Außenministeriums, auf Telegram. Ziel sei es, "die demokratische Willensbildung der russischen Bürger zu beeinträchtigen."
In den vergangenen zwei Tagen seien zwei Vorsitzende von Wahllokalkommissionen im Gebiet Saporoschje Opfer von Drohnenattacken geworden. Eine der Frauen sei dabei ums Leben gekommen, merkt er an.
In der Region bestehe weiterhin eine hohe Gefahr von Angriffen auf Wahllokale und Standorte von Wahlkommissionen, warnt Miroschnik.
12:29 Uhr
Moskau und Ankara arbeiten an Gewährleistung der Sicherheit im Schwarzen Meer
Der russische Botschafter in der Türkei, Sergei Werschinin, teilt mit, dass Russland weiterhin Kontakte – unter anderem mit der Türkei – bezüglich Maßnahmen zur Gewährleistung der Sicherheit der zivilen Schifffahrt im Schwarzen Meer pflege.
"Solche Maßnahmen müssen jedoch selbstverständlich ausschließen, dass der Seeraum dazu genutzt wird, das terroristische Regime in Kiew mit Waffen zu versorgen."
Die zentrale Frage bei den Kontakten bestehe darin, wie die Sicherheit der Schifffahrt gewährleistet werden könne, nachdem diese in den vergangenen Monaten durch Attacken des Kiewer Regimes auf zivile Schiffe gefährdet worden sei, merkt der Botschafter an.
11:57 Uhr
FSB vereitelt von Kiew vorbereiteten Sabotageakt an Gaspipeline
Russlands Inlandsgeheimdienst FSB hat einen russischen Staatsbürger des Jahrgangs 1986, der mit dem ukrainischen Geheimdienst zusammengearbeitet hatte, in der Teilrepublik Kabardino-Balkarien festgenommen. Dies teilt der Pressedienst der russischen Behörde mit. Nach Angaben des FSB handelt es sich um einen gebürtigen Ukrainer aus dem Gebiet Tschernigow.
Während seines Aufenthalts auf dem Territorium der Ukraine im Jahr 2024 soll der Mann einen Kontakt mit einem Vertreter des Sicherheitsdienstes der Ukraine (SBU) über den Messenger-Dienst Telegram aufgenommen haben.
Im Jahr 2025 sei er im Auftrag des SBU im Rahmen eines humanitären Austauschs in Russland eingetroffen. Ziel sei es gewesen, Sabotage- und Terroraktivitäten gegen eine für die regionale Versorgung wichtige Anlage – eine Gaspipeline im Bezirk Maiski der Teilrepublik Kabardino-Balkarien – vorzubereiten und durchzuführen.
Der Mann sei von FSB-Mitarbeitern festgenommen worden, als er versuchte, einen für den Sabotageakt vorgesehenen, selbst gebauten Sprengsatz aus einem Versteck zu holen.
Der Festgenommene habe ein Geständnis abgelegt und arbeite mit den Ermittlungsbehörden zusammen, teilt die Pressestelle weiter mit. Die Behörden hätten Ermittlungen wegen Landesverrats, der Vorbereitung eines Sabotageakts und illegalen Waffenbesitzes eingeleitet. Dem Mann drohe eine lebenslange Haftstrafe.
Durch die Sperrung von RT zielt die EU darauf ab, eine kritische, nicht prowestliche Informationsquelle zum Schweigen zu bringen. Und dies nicht nur hinsichtlich des Ukraine-Kriegs. Der Zugang zu unserer Website wurde erschwert, mehrere Soziale Medien haben unsere Accounts blockiert. Es liegt nun an uns allen, ob in Deutschland und der EU auch weiterhin ein Journalismus jenseits der Mainstream-Narrative betrieben werden kann. Wenn Euch unsere Artikel gefallen, teilt sie gern überall, wo Ihr aktiv seid. Das ist möglich, denn die EU hat weder unsere Arbeit noch das Lesen und Teilen unserer Artikel verboten. Anmerkung: Allerdings hat Österreich mit der Änderung des "Audiovisuellen Mediendienst-Gesetzes" am 13. April diesbezüglich eine Änderung eingeführt, die möglicherweise auch Privatpersonen betrifft. Deswegen bitten wir Euch bis zur Klärung des Sachverhalts, in Österreich unsere Beiträge vorerst nicht in den Sozialen Medien zu teilen.
Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.

