Liveticker Ukraine-Krieg – Medien: Neue Front – Russisches Militär vermint den Dnjepr mit Seedrohnen

15.01.2026 22:00 Uhr
22:00 Uhr
Damit beenden wir für heute den Live-Ticker zur Lage im Ukraine-Konflikt. Morgen früh ab 7 Uhr geht es mit der Berichterstattung weiter. Wir wünschen unseren Lesern trotz aller Spannungen in der Welt eine gute Nacht!
21:53 Uhr
Kiews Verteidigungsminister: Zwei Millionen Wehrdienstverweigerer auf Fahndungsliste

Der ukrainische Verteidigungsminister Michail Fjodorow bei seiner Anhörung zur Amtsbestätigung in der Werchowna Rada in Kiew (14. Januar 2026)Rada TV Vor dem Parlament in Kiew räumte der frisch gekürte ukrainische Verteidigungsminister Michail Fjodorow das Ausmaß der Personalkrise des Militärs ein. Demnach sind 200.000 Soldaten desertiert, während nach zwei Millionen Männern wegen Verweigerung des Wehrdienstes gefahndet wird.
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21:40 Uhr
Russische Mehrfachraketenwerfer vereiteln gegnerische Pläne bei Krasnoarmeisk (Video)
Soldaten des russischen Truppenverbands Mitte verhinderten die Rotation gegnerischer Kräfte an der Front bei Krasnoarmeisk. Bei ihrem Angriff setzten sie Mehrfachraketenwerfer der Typen Solnzepjok und TOC-2 ein. Das Verteidigungsministerium in Moskau teilt entsprechende Aufnahmen auf Telegram.
21:23 Uhr
Moskau meldet weitere ukrainische Drohnenangriffe auf russische Regionen
In der Zeitspanne von 16:00 Uhr bis 20:00 Uhr Moskauer Zeit am Donnerstag hat die Luftverteidigung insgesamt neun ukrainische unbemannte Fluggeräte über der Republik Krim und den Gewässern des Asowschen Meeres zerstört. Dies gibt das Verteidigungsministerium in Moskau bekannt.
21:07 Uhr
Russische Drohnenpiloten treffen immer mehr Ziele entlang der Front (Video)
Aufnahmen des russischen Verteidigungsministeriums zeigen Drohnenpiloten der Truppenverbände West, Mitte, Ost und Dnjepr in ihren Operationsgebieten im Einsatz. Wie es heißt, setzten sie Starrflüglerdrohnen, Kampfgerät, Geschütze und Drohnenleitstellen der ukrainischen Armee samt Personal außer Gefecht.
20:39 Uhr
Verletzte durch erneute Drohnenattacken auf russisches Gebiet Belgorod gemeldet
Am Donnerstagabend (Ortszeit) haben ukrainische Kämpfer zwei Ortschaften im Grenzgebiet Belgorod mit Drohnen angegriffen. Wie Gouverneur Wjatscheslaw Gladkow mitteilt, erlitten dadurch drei Zivilisten, darunter ein Verwaltungschef, Verletzungen unterschiedlicher Schwere. Die Betroffenen würden medizinisch versorgt, so der Beamte. Außerdem seien ein Industriegebäude und zwei zivile Fahrzeuge beschädigt worden.
20:03 Uhr
Mitarbeiter eines ukrainischen Militärkommissariats schleusten Wehrdienstverweigerer gegen Bezahlung nach Rumänien
Mitarbeiter des Militärkommissariats in der Region Iwano-Frankowsk haben Männer im wehrpflichtigen Alter gegen Bezahlung nach Rumänien geschleust. Nach Aufdeckung dieses Betrugs wurden mehrere Personen festgenommen, wie das Staatliche Ermittlungsbüro der Ukraine mitteilt.
"Mitarbeiter des Staatlichen Ermittlungsbüros der Ukraine haben gemeinsam mit dem SBU und dem Amt für innere und persönliche Sicherheit des staatlichen Grenzschutzdienstes der Ukraine einen Kanal für die illegale Überführung von Männern im wehrpflichtigen Alter nach Rumänien aufgedeckt und geschlossen."
Nach Angaben der Strafverfolgungsbehörden sind die Organisatoren des Netzwerks zwei Sergeanten des Bezirkswehrkommandos der Region Iwano-Frankowsk. Die Verdächtigen sorgten für eine ungehinderte Durchfahrt durch die Kontrollpunkte und instruierten alle "Kunden" über alle Etappen bis hin zur selbstständigen Überquerung des Flusses Prut. In einem Fall sollen sie für 8.000 US-Dollar einen Mann persönlich an die Grenze gebracht haben. Insgesamt hätten sie seit September 2025 mehr als zehn Personen nach Rumänien geschleust.
19:47 Uhr
Artillerie greift Kiews Kräfte in der Volksrepublik Donezk an (Video)
Aufnahmen des russischen Verteidigungsministeriums zeigen Artilleriesoldaten des Truppenverbands Süd im Einsatz. Wie es heißt, zerstörten sie mit einem 120-Millimeter-Granatwerfer eine feindliche Drohnenleitstelle in der Volksrepublik Donezk.
19:23 Uhr
Ukrainisches Militär greift erneut Gebiet Saporoschje an – Tausende Haushalte ohne Strom
Nach einem Angriff der ukrainischen Streitkräfte kam es im Bezirk Wassiljewka zu Stromausfällen. Dies gibt das Energieministerium des Gebiets Saporoschje auf Telegram bekannt.
Wie es heißt, sind 5.318 Verbraucher ohne Strom.
"Die Einsatzkräfte arbeiten mit Hochdruck daran, die Stromversorgung schnellstmöglich wiederherzustellen", berichtet die Behörde.
18:53 Uhr
Macron: Frankreich gibt Kiew zwei Drittel von Aufklärungsdaten
Paris gewährt der Ukraine gegenwärtig zwei Drittel der Aufklärungsdaten, behauptet Frankreichs Präsident Emmanuel Macron. Während seines Auftritts vor den Militärs des Landes, der über X übertragen wurde, verkündete er:
"Dort, wo die Ukraine vor einem Jahr größtenteils äußerst von Möglichkeiten der Nachrichtendienste der USA abhing, sichert heute Frankreich zwei Drittel dieser Möglichkeiten."
Die USA hatten im Jahr 2025 den Austausch von Aufklärungsdaten mit der Ukraine vorübergehend unterbrochen.
Durch die Sperrung von RT zielt die EU darauf ab, eine kritische, nicht prowestliche Informationsquelle zum Schweigen zu bringen. Und dies nicht nur hinsichtlich des Ukraine-Kriegs. Der Zugang zu unserer Website wurde erschwert, mehrere Soziale Medien haben unsere Accounts blockiert. Es liegt nun an uns allen, ob in Deutschland und der EU auch weiterhin ein Journalismus jenseits der Mainstream-Narrative betrieben werden kann. Wenn Euch unsere Artikel gefallen, teilt sie gern überall, wo Ihr aktiv seid. Das ist möglich, denn die EU hat weder unsere Arbeit noch das Lesen und Teilen unserer Artikel verboten. Anmerkung: Allerdings hat Österreich mit der Änderung des "Audiovisuellen Mediendienst-Gesetzes" am 13. April diesbezüglich eine Änderung eingeführt, die möglicherweise auch Privatpersonen betrifft. Deswegen bitten wir Euch bis zur Klärung des Sachverhalts, in Österreich unsere Beiträge vorerst nicht in den Sozialen Medien zu teilen.
Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.
