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Liveticker Ukraine-Krieg – Ex-SBU-Offizier: Kiews Wahltag-Angriffe sollten Russland destabilisieren

Russland führt gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine Militäroperation in der Ukraine durch. Der Westen reagiert mit immer neuen Waffenlieferungen an die Ukraine und beispiellosen Sanktionen gegen Russland. Lesen Sie hier die neuesten Entwicklungen.
Liveticker Ukraine-Krieg – Ex-SBU-Offizier: Kiews Wahltag-Angriffe sollten Russland destabilisieren© Urheberrechtlich geschützt
  • 21.09.2026 22:00 Uhr

    22:00 Uhr

    Damit beenden wir für heute den Live-Ticker zur Lage im Ukraine-Konflikt. Morgen früh ab 7 Uhr geht es mit der Berichterstattung weiter. Wir wünschen unseren Lesern trotz aller Spannungen in der Welt eine gute Nacht!

  • 21:55 Uhr

    Ukrainischer Offizier: Verzögerungen bei Kampfzahlungen und Prämien für Soldaten

    Nach Angaben von Denis Jaroslawski, einem Offizier des Kommandos der Stoßtruppen der ukrainischen Streitkräfte, kommt es bei mehreren ihm bekannten Einheiten zu Verzögerungen sowohl bei Zahlungen für die Teilnahme an Kampfhandlungen als auch bei Prämien. Zur Lage in der gesamten Armee müsse eine Einschätzung vom Generalstab kommen, sagte Jaroslawskij im Sender Nowosti Live. Die Verzögerungen wirkten sich jedoch negativ auf einzelne Einheiten der ukrainischen Armee aus.

  • 21:33 Uhr

    US-Vizepräsident Vance: Ukraine-Konflikt ist am schwierigsten zu lösender internationaler Konflikt

    Der US-Vizepräsident J.D. Vance erklärte gegenüber Journalisten auf dem Militärstützpunkt Andrews bei Washington vor seinem Abflug zu einer Dienstreise in den Bundesstaat North Carolina:

    "Der Präsident der USA, Donald Trump, hat gesagt, dass der Krieg zwischen Russland und der Ukraine mit großem Abstand der schwierigste internationale Konflikt ist, den es zu lösen gilt. Zweifellos ist es schwierig, dieses Problem zu regeln."

    Zudem äußerte Vance die Hoffnung auf Fortschritte im Zuge des für den 22. September geplanten Kontakts zwischen Trump und Wladimir Selenskij und bekräftigte die Absicht der USA, ihre Bemühungen um eine Beilegung des Ukraine-Konflikts fortzusetzen.

  • 21:10 Uhr

    Kaczyński: Ukraine wollte Polen zu engerer Einbindung in den Konflikt bewegen

    Jarosław Kaczyński behauptet, dass die Ukraine zu Beginn des Konflikts vorhatte, Polen stärker in die Auseinandersetzung mit Russland hineinzuziehen. Der Oppositionspolitiker spricht von damaligen Erwartungen Kiews, denen Warschau nicht habe zustimmen können.

    Lesen Sie dazu mehr hier auf unserer Webseite.

  • 20:44 Uhr

    Russische Luftabwehr zerstört 45 gegnerische Drohnen binnen zwölf Stunden

    Das Verteidigungsministerium in Moskau teilt mit, dass die russische Luftabwehr am Montag zwischen 8:00 und 20:00 Uhr Moskauer Zeit 45 Starrflüglerdrohnen der ukrainischen Streitkräfte abgefangen und zerstört hat. Betroffen waren die Gebiete Belgorod, Brjansk, Kursk und Rjasan sowie die Teilrepubliken Baschkortostan und Krim.

  • 20:17 Uhr

    Ex-SBU-Mitarbeiter: Kiew wollte mit Angriffen an Wahltagen Russland von innen destabilisieren

    Der ehemalige Mitarbeiter des ukrainischen Geheimdienstes SBU, Wassili Prosorow, erklärte gegenüber der russischen Nachrichtenagentur TASS, Kiew habe angesichts der nahenden Niederlage in der Sonderoperation versucht, mit Angriffen während der Wahlen zur Staatsduma Russland von innen zu destabilisieren. Prosorow sagte:

    "Die ukrainischen Streitkräfte schlagen gegen zivile Infrastruktur und Zivilisten ausschließlich mit dem Ziel, negative Stimmungen innerhalb der russischen Gesellschaft zu erzeugen. Wie die Ukraine annahm, sollten Angriffe auf Russland am Tag der Staatsduma-Wahlen und mögliche Massenopfer in den Köpfen der einfachen Bürger mit den Wahlen und dem Handeln der Staatsmacht in Verbindung gebracht werden."

    Die Drohnenangriffe auf russisches Territorium hätten kein militärisches Ziel verfolgt, betonte der Experte. Da das Hauptmerkmal eines Terrorakts die Einschüchterung und das Schüren von Angst sei, könnten die Handlungen der Ukraine als Terrorismus eingestuft werden.

  • 19:56 Uhr

    DVR-Gericht verurteilt ukrainischen Bataillonskommandeur wegen Einsatzes von Chemiewaffen zu 24 Jahren Haft

    Sergei Filimonow, Kommandeur eines Sturmbataillons der ukrainischen Streitkräfte, der in Russland als Extremist und Terrorist gelistet ist, wurde von dem Obersten Gericht der Volksrepublik Donezk (DVR) in Abwesenheit wegen Einsatzes von Chemiewaffen zu 24 Jahren Haft verurteilt.

    Laut Gericht hatte Filimonow im März 2025 an seiner Gefechtsposition im Bezirk Jassinowataja in der DVR eine Massenvernichtungswaffe gegen russische Soldaten eingesetzt, indem er von einer Drohne aus Glasampullen mit Chlorpikrin, einem chemischen Kampfstoff aus der Gruppe der Lungenkampfstoffe, abwarf.

    Der Verurteilte wurde der Tatbestände Mord sowie Einsatz verbotener Kriegsmittel und -methoden für schuldig befunden.

  • 19:24 Uhr

    Gebiet Belgorod: Drei Verletzte bei ukrainischen Drohnenangriffen

    Die ukrainischen Streitkräfte haben mehrere Orte im Gebiet Belgorod mit Drohnen angegriffen, wobei drei Zivilisten verletzt wurden. Das teilte der Einsatzstab des Gebiets mit.

    In der Siedlung Tawrowo im Bezirk Belgorod wurde ein Mann durch eine Drohnendetonation auf dem Gelände eines kommerziellen Objekts verletzt. In der Siedlung Maslowa Pristan im Bezirk Schebekino hat eine Drohne ein Fahrzeug angegriffen und eine Frau dabei verletzt. Zudem erlitt ein Mann bei einem Drohnenangriff auf einen Lkw in der Stadt Schebekino eine Verletzung.

    In den Bezirken Schebekino, Waluiki und Graiworon wurden unter anderem mehrere Fahrzeuge, Privathäuser sowie ein kommerzielles Objekt beschädigt.

  • 18:53 Uhr

    Drei Rettungskräfte des russischen Katastrophenschutzes bei Drohnenangriff im Gebiet Saporoschje verletzt

    Bei einem Angriff einer Drohne der ukrainischen Streitkräfte auf ein Feuerwehr-Tanklöschfahrzeug im Gebiet Saporoschje wurden drei Mitarbeiter des russischen Katastrophenschutzes verletzt. Das teilte die Behörde auf ihrem Kanal auf Max mit.

    Am 20. September war demnach ein Brand trockener Vegetation auf einer Fläche von 120 Quadratmetern in der Siedlung Wessjoloje gemeldet worden. Eine fünfköpfige Feuerwehr- und Rettungseinheit löschte den Brand, wurde jedoch auf dem Rückweg von einer Drohne angegriffen, wobei drei Einsatzkräfte verletzt wurden. Zudem wurde das Tanklöschfahrzeug beschädigt.

  • 18:25 Uhr

    Kreml: Humanitäre Lage in Aljoschki im Gebiet Cherson bleibt kritisch

    Aufgrund von Beschuss und Drohnenangriffen seitens Kiews sei die Lage in der frontnahen Stadt Aljoschki im Gebiet Cherson kritisch, erklärt der Pressesprecher des russischen Präsidenten, Dmitri Peskow, auf einem Briefing.

    "Es gibt dort tatsächlich Probleme bei der Lieferung von Lebensmitteln und Medikamenten. Das Kiewer Regime tut buchstäblich alles, um diese Lieferungen zu behindern. Drohnen sind ständig in der Luft und töten Menschen. Die Situation ist wirklich kritisch."

    Das russische Militär arbeite daran, die humanitäre Krise in der Region zu lösen, fügt der Kremlsprecher hinzu.

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Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.