Liveticker Ukraine-Krieg: Russische Armee befreit weitere Ortschaft im Gebiet Saporoschje

24.02.2026 15:15 Uhr
15:15 Uhr
Warschau lieferte an Kiew mehr als 300 Panzer seit Kriegsbeginn
Seit dem 24. Februar 2022 lieferte Polen an die ukrainischen Streitkräfte insgesamt 318 Panzer, 586 Schützenpanzerwagen von verschiedenen Typen, 137 Artilleriegeschütze, zehn Kampfjets vom Typ MiG-29 sowie zehn Hubschrauber vom Typ Mi-24. Dies teilte die Kanzlei des polnischen Regierungschefs Donald Tusk mit.
Zu den gelieferten gepanzerten Kampffahrzeugen gehören:
- Panzer der Typen T-72, PT-91 und Leopard 2A4,
- Schützenpanzer vom Typ BMP-1 und gepanzerte Aufklärungspatrouillenfahrzeuge vom Typ BRDM-2 aus sowjetischer Produktion,
- Rosomak-Schützenpanzerwagen aus polnischer Produktion.
Zudem entsandte Warschau in die Ukraine Artilleriegeschütze vom Typ Krab und Mörser vom Typ Rak aus polnischer Produktion.
Der Gesamtwert der Militärgüter, die an Kiew bis März 2025 geliefert wurden, beläuft sich auf 18 Milliarden Złoty (über fünf Milliarden US-Dollar).
14:55 Uhr
Noch ein Todesopfer im russischen Grenzgebiet Belgorod
Im russischen Grenzgebiet Belgorod steigt die Zahl der ukrainischen Angriffe weiter an. Gouverneur Wjatscheslaw Gladkow meldet auf Telegram zwei weitere Opfer unter der Zivilbevölkerung. Nahe der Ortschaft Tschaiki habe eine ukrainische Drohne gezielt einen Lkw angegriffen. Der Fahrer sei am Ort des Geschehens seinen Verletzungen erlegen. Das Fahrzeug sei beschädigt worden. Ein weiterer Zivilist habe Verletzungen erlitten, als eine FPV-Drohne in der Siedlung Nikolskoje sein Auto attackiert habe. Dieses Fahrzeug sei ebenfalls beschädigt worden.
Gladkow spricht der Familie und den Angehörigen des getöteten Mannes sein aufrichtiges Beileid aus.
14:37 Uhr
Pistorius rügt Trumps Nähe zu Putin und würdigt Durchhaltewillen der Ukrainer
Zum vierten Jahrestag des Kriegs gegen die Ukraine hat Bundesverteidigungsminister Boris Pistorius dem US-Präsidenten Donald Trump eine zu große Nähe zu seinem russischen Amtskollegen Wladimir Putin vorgeworfen. Der Republikaner habe den Kremlchef beim Gipfeltreffen in Alaska "wie einen Kumpel" auf dem roten Teppich begrüßt und sich zugleich vollständig aus der militärischen Unterstützung der Ukraine zurückgezogen, kritisierte der SPD-Politiker im Deutschlandfunk. Zudem habe der US-Präsident frühzeitig und aus Pistorius' Sicht unnötig eine NATO-Mitgliedschaft der Ukraine vom Verhandlungstisch genommen.
"Das wäre ja ein Pfund gewesen, mit dem man auch über andere Dinge hätte verhandeln können."
Scharf verurteilte Pistorius die russischen Luftangriffe mit Raketen und Drohnen auf ukrainische Städte. Die Unterstützer der Ukraine stünden weiterhin in der Pflicht, dem Land beizustehen und Stärke zu zeigen.
"Hier wird die Zivilbevölkerung terrorisiert – bei minus 20 Grad. Und kein Quadratmeter Boden wird damit gewonnen, sondern die Moral der Ukrainer soll gebrochen und das Land zerstört werden."
Pistorius würdigte den "unglaublichen Durchhaltewillen" der Ukrainer sowie ihre "Stärke und Moral".
14:19 Uhr
NATO-Chef Rutte: Ukraine braucht wirksame Sicherheitsgarantien
NATO-Generalsekretär Mark Rutte hat zum vierten Jahrestag des Ukraine-Kriegs wirksame Sicherheitsgarantien für einen dauerhaften Frieden gefordert. Im Hauptquartier des westlichen Militärbündnisses in Brüssel sagte der Niederländer:
"Wenn die Kämpfe endlich aufhören, muss der Frieden Bestand haben."
Dafür brauche es starke ukrainische Streitkräfte und Sicherheitsgarantien von Europa, Kanada und den Vereinigten Staaten, fügte Rutte hinzu. Dabei lobte er den Mut der ukrainischen Bevölkerung und Soldaten. Es sei unerlässlich, dass die Ukraine weiterhin die militärische, finanzielle und humanitäre Hilfe erhalte, die sie benötige. Die Ukraine brauche mehr Unterstützung.
"Denn ein Versprechen von Hilfe beendet keinen Krieg."
14:00 Uhr
Macron attestiert Russland "dreifachen Misserfolg" in Ukraine
Der französische Präsident Emmanuel Macron hat den Ukraine-Krieg vier Jahre nach dessen Beginn als "dreifachen Misserfolg" für Russland bezeichnet: aus "militärischer, wirtschaftlicher und strategischer Sicht", schrieb Macron auf der Plattform X. Der Krieg habe die NATO gestärkt, die Europäer vereint und die "Zerbrechlichkeit eines Imperialismus aus einem anderen Zeitalter" offenbart. Die Ukraine sei die "erste Verteidigungslinie" Europas, und Europa werde ihr zur Seite stehen.
"Diejenigen, die glauben, auf unsere Ermüdung zählen zu können, irren sich."
In diesem Zusammenhang betonte Macron, dass die Lieferung von Rüstungsgütern und die Ausbildung von Soldaten fortgesetzt würden, damit die Ukraine standhalte und die Führung in Russland verstehe, dass die Zeit nicht für sie arbeite.
13:43 Uhr
Luftabwehr schießt weitere ukrainische Drohnen ab
Die russische Flugabwehr hat vier weitere ukrainische Drohnen zerstört, teilt das Verteidigungsministerium in Moskau mit.
"Zwischen 9:00 Uhr und 14:00 Uhr Moskauer Zeit wurden vier ukrainische Starrflüglerdrohnen durch diensthabende Luftabwehrkräfte abgefangen und zerstört: zwei Drohnen über der Republik Tatarstan und zwei Drohnen über Gewässern des Schwarzen Meeres."
13:33 Uhr
Gebiet Kursk: Mehr als 20 Geschosse binnen 24 Stunden aus Ukraine abgefeuert
Nach Angaben von Alexander Chinstein, dem Gouverneur des Grenzgebiets Kursk, wurden im Laufe des Tages 24 Geschosse auf die Region abgefeuert.
"In der Zeitspanne von 9:00 Uhr am 23. Februar bis 7:00 Uhr am 24. Februar wurden insgesamt 16 Drohnen unterschiedlicher Typen abgeschossen. Zweimal haben die Drohnen unser Gebiet durch den Abwurf von Sprengsätzen angegriffen."
Chinstein meldet keine Opfer.
Bei den Attacken wurden zwei Privathäuser und ein Fahrzeug beschädigt.
13:14 Uhr
Ein Toter und zwei Verletzte durch ukrainische Angriffe auf Gebiet Cherson
Gouverneur Wladimir Saldo berichtet über andauernde ukrainische Angriffe auf den von Russland kontrollierten Teil des Gebiets Cherson. Auf Telegram teilt der Politiker mit, dass in den vergangenen 24 Stunden infolge der Attacken ein Zivilist getötet und zwei weitere verletzt wurden. Beim Todesopfer handelt es sich um einen Einwohner der Siedlung Ljubimowka. Der 67-Jährige kam bei einem Artilleriebeschuss ums Leben. In der Siedlung Golaja Pristan wurden ein 64-jähriger Mann und eine 67-jährige Frau verletzt, als eine ukrainische Drohne einen Sprengsatz abwarf.
Darüber hinaus berichtet Saldo über Sachschäden in der Region. Insgesamt wurden dort sieben Einfamilienhäuser, eine Gasleitung und ein Auto beschädigt.
12:59 Uhr
Kremlsprecher Peskow: "Vier sehr wichtige Jahre in der Geschichte unseres Landes"
Am vierten Jahrestag der militärischen Sonderoperation Russlands in der Ukraine hat der Kremlsprecher Dmitri Peskow das Vorgehen seines Landes gerechtfertigt. Bei seinem Pressebriefing am Dienstag sagte er, das Hauptziel der Sonderoperation sei es, die Sicherheit der Menschen zu gewährleisten, die sich vor vier Jahren in der Tat in Lebensgefahr befunden hätten. Zugleich räumte er ein, dass Russland noch nicht all seine Ziele erreicht habe. Deshalb werde die Sonderoperation fortgesetzt.
"Das sind vier sehr wichtige Jahre in der Geschichte unseres Landes. Das Land wird vorwärts gehen. Natürlich werden diese vier Jahre für immer im Gedächtnis der Menschen bleiben."
Dabei behauptete Peskow, Russland und die russischen Bürger hätten sich seit dem 24. Februar 2022 stark verändert. Die Gesellschaft habe sich um Präsident Wladimir Putin "phänomenal" konsolidiert.
Der Kremlchef schloss die Möglichkeit nicht aus, den Konflikt mit politischen und diplomatischen Mitteln zu beenden. Russland habe diese Hoffnung nie aufgegeben.
"Sie wissen, dass von Anfang an Anstrengungen unternommen wurden, um den Konflikt auf friedlichem Wege zu beenden."
12:44 Uhr
Weitere ukrainische Angriffe auf Gebiet Belgorod: Ein Toter, ein Verletzter
Gouverneur Wjatscheslaw Gladkow meldet weitere Opfer durch ukrainische Angriffe auf das russische Grenzgebiet Belgorod. Wie der Politiker auf Telegram schreibt, attackierte der Gegner am Dienstag die Siedlung Borissowka mit einer FPV-Drohne. Bei der Abwehr des Angriffs kam ein Angehöriger der lokalen Verteidigungseinheit Orlan ums Leben, als die Drohne in seiner Nähe detonierte. Ein Zivilist erlitt eine durchdringende Bauchwunde und wurde ins Krankenhaus eingeliefert. Seinen Zustand stuft Gladkow als schwer ein. Darüber hinaus spricht der Gouverneur der Familie des getöteten Kämpfers sein aufrichtiges Beileid aus:
"Wir werden seine Heldentat für immer in Erinnerung behalten und seiner Familie unbedingt helfen."
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Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.