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Liveticker Ukraine-Krieg: Russland testet erfolgreich Sarmat-Interkontinentalrakete

Russland führt gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine Militäroperation in der Ukraine durch. Der Westen reagiert mit immer neuen Waffenlieferungen an die Ukraine und beispiellosen Sanktionen gegen Russland. Lesen Sie hier die neuesten Entwicklungen.

 

  • 12.05.2026 20:47 Uhr

    20:47 Uhr

    Ukraine arbeitet bei Drohnenabwehr mit Palantir zusammen

    Die Ukraine setzt beim Wettrüsten in der Nutzung Künstlicher Intelligenz auf dem Schlachtfeld auf Kooperation mit dem US-Konzern Palantir. Die Zusammenarbeit mit dem Datenanalyse-Spezialisten solle ausgebaut werden, schreibt Präsident Wladimir Selenskij auf der Plattform X nach einem Treffen mit Palantir-Chef Alex Karp.

    "Palantir ist ein renommiertes globales Unternehmen mit großem Potenzial."

    Es gebe sicherlich Bereiche, in denen man sich gegenseitig nützlich sein und die Verteidigung der Ukraine, der USA und der Partner stärken könne.

    Der ukrainische Verteidigungsminister Michail Fjodorow teilt nach seinem Treffen mit Karp auf der Plattform Telegram mit, dass Technologie, Datenanalyse und Berechnungen der Kriegsführung inzwischen direkte Auswirkungen auf das Geschehen auf dem Schlachtfeld hätten. In Zusammenarbeit mit Palantir habe die Ukraine ein System zur detaillierten Analyse von Luftangriffen entwickelt. Zudem seien KI-Lösungen für die Verarbeitung großer Mengen an Geheimdienstdaten implementiert und die Technologien in die Planung ukrainischer Angriffe tief im feindlichen Hinterland integriert worden, so Fjodorow.

  • 20:29 Uhr

    Russische Luftabwehr zerstört weitere 14 ukrainische Drohnen

    Das russische Verteidigungsministerium meldet weitere Versuche der ukrainischen Streitkräfte, Objekte in Russland mit unbemannten Luftfahrzeugen anzugreifen. Demnach habe die russische Luftabwehr im Zeitraum von 16 bis 19 Uhr MESZ 14 gegnerische Drohnen abgeschossen. Die unbemannten Luftfahrzeuge seien über den Gebieten Belgorod und Brjansk unschädlich gemacht worden. Weitere Details teilt das Ministerium nicht mit.

  • 20:15 Uhr

    Drei Zivilisten im russischen Grenzgebiet Brjansk durch Drohnenattacken aus Ukraine verletzt

    Das ukrainische Militär hat am Dienstagabend erneut im russischen Grenzgebiet Brjansk zugeschlagen. Gouverneur Alexander Bogomas berichtet auf der Plattform Telegram über einen weiteren "heimtückischen Angriff der ukrainischen Nazis". Demnach sei die Siedlung Kister im Bezirk Pogar von FPV-Drohnen attackiert worden. Der Gegner habe dabei gezielt ein fahrendes ziviles Auto angegriffen. Ein Zivilist habe Verletzungen erlitten und sei in einem Krankenhaus ärztlich versorgt worden. Das Fahrzeug ist beschädigt worden.

    Darüber hinaus meldet Bogomas einen Drohnenangriff auf den Bahnhof der Stadt Unetscha. Demnach habe der Gegner für die gezielte Attacke ein unbemanntes Luftfahrzeug des Typs Darts eingesetzt. Zwei Eisenbahnmitarbeiter seien verletzt worden.

    Zudem berichtet der Politiker über den Abschuss von fünf ukrainischen Drohnen über dem Grenzgebiet im Zeitraum von 8 bis 16 Uhr MESZ. Dadurch seien weder Opfer noch Schäden entstanden, so Bogomas.

  • 19:42 Uhr

    Kiew bietet NATO-Ländern Lieferung weitreichender Waffen an

    Angesichts der Weigerung der US-Regierung, Tomahawk-Marschflugkörper zur Abschreckung gegen Russland in Deutschland zu stationieren, hat Kiew Berlin die Lieferung weitreichender Drohnen und Raketen angeboten. Wenn NATO-Länder wie Deutschland in Zukunft danach fragten, könnte die Ukraine ihre "Erfahrungen und effektive Waffen anbieten: weitreichende Drohnen und Raketen", zitiert die Zeitung Welt die ukrainische Botschafterin bei der NATO-Mission in Brüssel, Aljona Getmantschuk. Ihr Land sei in der Lage, "ab einem bestimmten Zeitpunkt" Fähigkeitslücken der NATO für "Präzisionsschläge in der Tiefe zu schließen". Dazu gehörten auch "jene Fähigkeiten für Präzisionsschläge, die man sich von den Amerikanern erwartet hatte". Die Ukraine habe diesbezüglich "eine Menge anzubieten", so Getmantschuk.

  • 19:11 Uhr

    Gespräche zu EU-Bedingungen: Moskau wird dem niemals zustimmen

    Die von Russlands Präsident Wladimir Putin vorgeschlagene Einbindung von Altkanzler Gerhard Schröder in Ukraine-Friedensverhandlungen stößt in der EU und in der Ukraine auf klare Ablehnung. Der Jurist Gunnar Beck erklärt, die EU verstehe die tatsächliche Haltung Russlands im Ukraine-Konflikt nicht.

    Mehr dazu in diesem Videobeitrag auf unserer Website.

  • 18:48 Uhr

    Russische Luftabwehr zerstört weitere 40 ukrainische Drohnen

    Das russische Verteidigungsministerium meldet weitere Versuche der ukrainischen Streitkräfte, Objekte in Russland mit unbemannten Luftfahrzeugen anzugreifen. Demnach habe die russische Luftabwehr im Zeitraum von 8 bis 16 Uhr MESZ 40 gegnerische Drohnen abgeschossen. Die unbemannten Luftfahrzeuge seien über den Gebieten Belgorod, Brjansk, Samara, Kursk und Orenburg sowie über der Teilrepublik Krim unschädlich gemacht worden. Weitere Einzelheiten teilt das Ministerium nicht mit.

  • 18:20 Uhr

    Ukrainische Drohnen greifen Tankstellen und Infrastrukturobjekte in AKW-Stadt Energodar an

    Der Bürgermeister der Stadt Energodar im von Russland kontrollierten Teil des Gebiets Saporoschje teilt auf der Plattform MAX mit, dass die Aus- und die Einfahrt in die Ortschaft durch die Checkpoints momentan gesperrt seien. Als Grund nennt Maxim Puchow eine ukrainische Drohnenattacke auf Energodar, das in der Nähe des Kernkraftwerks Saporoschje liegt.

    Wie der Politiker schreibt, habe der Gegner zwei Tankstellen am Stadtrand attackiert. Ein Auto und eine Zapfsäule seien dadurch in Brand geraten. Es seien weitere Drohnenangriffe möglich. Die Einwohner sollten in geschützten Räumen bleiben.

    Die Sprecherin des AKW Saporoschje, Jewgenija Jaschina, teilt ihrerseits mit, dass eine weitere ukrainische Drohne auf einem Kinderspielplatz explodiert sei. Das Ausmaß der Schäden werde man aber erst später berechnen, da der Drohnenalarm noch nicht aufgehoben worden sei. Infolge der ukrainischen Drohnenattacke seien Infrastrukturobjekte und Wohnhäuser beschädigt worden. Zwei Einwohner hätten Verletzungen erlitten.

  • 17:46 Uhr

    Deutschland finanziert Militärausbildung in der Ukraine

    Deutschland beteiligt sich mit mehr als zehn Millionen Euro an einer EU-Initiative zum Aufbau militärischer Ausbildungszentren in der Ukraine. Wie die Deutsche Presse-Agentur unter Verweis auf Verteidigungsminister Boris Pistorius berichtet, finanziere die Bundesrepublik mit dem Beitrag die Infrastruktur für eine komplette Ausbildungseinrichtung. Diese Ausbildungseinrichtungen in der Ukraine sollen nach den Worten des SPD-Politikers dafür sorgen, dass die Einsatzfähigkeit der ukrainischen Armee hoch bleibe – auch nach einem möglichen Friedensschluss mit Russland. Pistorius zufolge sei dies eine von mehreren Maßnahmen zur künftigen Abschreckung. Bislang seien fast 27.000 ukrainische Soldaten in Deutschland ausgebildet worden.

  • 17:13 Uhr

    Mehrere Tote und Verletzte durch ukrainische Angriffe auf Gebiet Cherson

    Gouverneur Wladimir Saldo berichtet auf der Plattform Telegram über andauernde Angriffe der ukrainischen Streitkräfte auf den von Russland kontrollierten Teil des Gebiets Cherson. Infolge der Aggression seien zwei Menschen getötet und weitere acht verletzt worden. Bei einer Drohnenattacke auf die Ortschaft Gornostajewka sei demnach eine 51 Jahre alte Einwohnerin ums Leben gekommen. Eine weitere ukrainische Drohne habe Mitarbeiter eines Kommunalunternehmens in der Stadt Aljoschki angegriffen, die gerade mit Reinigungsarbeiten beschäftigt gewesen seien. Eine Frau sei auf der Intensivstation ihren Verletzungen erlegen, fünf weitere hätten teils schwere Verletzungen erlitten. In der Stadt Kachowka sei ein Mann des Jahrgangs 1975 zu Schaden gekommen und werde jetzt in einem Krankenhaus ärztlich versorgt. In der Ortschaft Kochany sei ein ziviles Fahrzeug auf eine Mine aufgefahren. Die Insassen – ein Mann und eine Frau – hätten Explosionstraumata und Splitterverletzungen erlitten.

    Saldo berichtet außerdem über Sachschäden durch gegnerische Artillerie- und Drohnenangriffe auf eine Schule in Kostogrysowo, Wohnhäuser in Radensk und Nischni Rogatschik, ein Verwaltungsgebäude in Kairy, Geschäfte in Ljubimowka, Nowaja Kachowka und Nowaja Sburjewka sowie ein Auto in Schelesny Port.

  • 16:43 Uhr

    Selenskij: Russland muss Schritte zu dauerhafter Waffenruhe tun

    Wladimir Selenskij hat Russland für das Wiederaufflammen der Kämpfe nach dem Auslaufen einer dreitägigen Waffenruhe verantwortlich gemacht. Der ukrainische Staatschef schrieb auf der Plattform X, dass das Nachbarland über Nacht mehr als 200 Kampfdrohnen Richtung Ukraine gestartet habe. In diesem Zusammenhang kündigte der Politiker an, dies mit Gleichem zu vergelten.

    "Russland muss diesen Krieg beenden, und es ist Russland, das Schritte zu einem dauerhaften Waffenstillstand tun muss."

    Das Verteidigungsministerium in Moskau bestätigte offiziell, dass die militärische Spezialoperation seit Tagesanbruch fortgesetzt werde. Auch Kremlsprecher Dmitri Peskow sagte, die "humanitäre Feuerpause" sei vorbei. Die Spezialoperation gehe weiter.

    Von Samstag bis Montag hatte eine dreitägige Waffenruhe gegolten, die von den USA vermittelt worden war.

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Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.