Liveticker Ukraine-Krieg - Gebiet Dnjepropetrowsk: Zwangsevakuierung angeordnet

24.07.2026 19:08 Uhr
19:08 Uhr
Experte: Die von Kiew angekündigte Anti-Drohnentechnologie stammt aus dem Westen
Die Ukraine ist heute nicht in der Lage, einen eigenen Laserkomplex herzustellen, um Drohnen zu bekämpfen, und sie kann ein ähnliches System ausländischer Produktion lediglich für einen medialen Effekt zum Einsatz bringen. Das erklärte ein offizieller Vertreter des russischen Forschungszentrums "Swarog". Mit diesen Worten kommentierte er die Aussagen Kiews, wonach in Kürze in der Ukraine eine Laseranlage kommen soll, die in der Lage ist, effektiv gegen russische Drohnen zu kämpfen. Der Experte betonte:
"Höchstwahrscheinlich handelt es sich bei den angekündigten Laseranlagen um westliche Produkte, die entweder als Einzelstücke aus den USA eingeführt oder auf dem Schmuggelweg aus China beschafft wurden. Sie werden getestet und im Kampfeinsatz erprobt, um einen medienwirksamen Effekt zu erzielen."
18:53 Uhr
Behörden rufen Zwangsevakuierung im Gebiet Dnjepropetrowsk aus
Im Bezirk Sinelnikowo im Gebiet Dnjepropetrowsk wurde eine Zwangsevakuierung angeordnet, wie die örtlichen Behörden mitteilten.
Betroffen sind zehn Ortschaften der Gemeinde Boginowka. Berichten zufolge wurden in den vergangenen zehn Tagen insgesamt mehr als 1.500 Menschen aus der Region evakuiert.
Zuvor war das Gebiet, in dem Zwangsevakuierungen durchgeführt werden, auf das Gebiet Charkow ausgeweitet worden.18:27 Uhr
Polen will gemeinsam mit USA und Ukraine Raketen für Patriots produzieren
Polen sei daran interessiert, gemeinsam mit den USA und der Ukraine Raketen für das Patriot-Luftverteidigungssystem herzustellen. Dies erklärte Magdalena Sobkowiak-Czarnecka, die polnische stellvertretende Verteidigungsministerin, am Donnerstag nach einem Treffen mit US-Beamten in Washington.
Bei einer Pressekonferenz sagte sie, dass die Produktion von Raketen für Patriot-Systeme eines der Gesprächsthemen gewesen sei. Unter anderem sei die Idee diskutiert worden, in der Ukraine eine Munitionsfabrik für diese Systeme zu bauen.
"Wir haben darüber gesprochen, was Präsident Trump beim Gipfeltreffen in Ankara erwähnt hat, nämlich seine Aussage, dass eine Patriot-Produktionsstätte in der Ukraine in Erwägung gezogen würde."
Laut Sobkowiak-Czarnecka habe die polnische Seite eine trilaterale Zusammenarbeit zwischen Warschau, Washington und Kiew vorgeschlagen.
"Das Ziel besteht darin, sicherzustellen, dass diese Produktion an einem sicheren Ort stattfindet."
17:56 Uhr
Lissitschansk: Ukrainisches Militär greift ein Fahrzeug während der Wasserverteilung an
Wie der Chef der Lugansker Volksrepublik, Leonid Passetschnik, mitteilt, haben die ukrainischen Streitkräfte mit Hilfe einer Drohne gezielt ein Fahrzeug des Regionalbeauftragten der Republik Tatarstan angegriffen, während es in Lissitschansk Wasser verteilte. Auf seinem Telegram-Kanal schrieb Passetschnik:
"In Lissitschansk haben ukrainische Streitkräfte gezielt ein Fahrzeug des Regionalbeauftragten der Republik Tatarstan angegriffen, während gerade Wasser an Einwohner verteilt wurde, die vorübergehend ohne Wasserversorgung sind. Wie durch ein Wunder wurde dabei niemand verletzt."
17:24 Uhr
Neuer ukrainischer Armeechef Drapaty: Russland hat als Nation kein Existenzrecht

Michail Drapaty, der vor wenigen Tagen zum militärischen Oberbefehlshaber der Streitkräfte der Ukraine ernannt wurde, hat in einem Interview aus dem Jahr 2023 erklärt, er betrachte Russland als "eine Nation mit einer Ausrichtung, die in der zivilisierten Welt kein Existenzrecht hat". Drapaty gelangte zu Berühmtheit, als er seinen BMP im Mai 2014 mit Vollgas durch die Barrikaden von Demonstranten fahren ließ. Der "fliegende BMP" von Michail Drapaty wurde zum ikonischen Bild für das Vorgehen der neuen Machthaber, welches direkt in den Bürgerkrieg im Donbass führte.
Im Interview wird deutlich, warum er keine besonderen Probleme damit hatte, als Soldat gegen die Protestbewegung im Süden der Ukraine, die sich gegen den Staatsstreich 2014 in Kiew richtete, vorzugehen. Für Drapaty sind die Bewohner der DVR und der LVR bloß "Zuwanderer und kriminelle Elemente", denen es egal sei, in welchem Staat sie leben. Seiner Meinung nach wollen sie "nicht arbeiten, sondern nur auf Kosten anderer leben".Ein Video dazu finden Sie hier auf unserer Website
16:53 Uhr
DVR: Seit 2014 mehr als 200 Kinder infolge ukrainischer Aggression getötet
In der Volksrepublik Donezk sind seit 2014 mehr als 200 Kinder infolge ukrainischer Angriffe ums Leben gekommen. Dies erklärte die Menschenrechtsbeauftragte der Republik, Darja Morosowa, gegenüber der TASS.
"Seit 2014 sind 256 Kinder durch Angriffe ukrainischer Streitkräfte auf dem Territorium der Volksrepublik Donezk gestorben. Jeder einzelne Verlust ist eine unermessliche Tragödie für die Familien und unser gesamtes Volk."
Die Ombudsfrau fügte hinzu, dass in diesem Zeitraum außerdem 1.076 Kinder verletzt worden seien.
16:27 Uhr
Kämpfer: Kiew hat keine Chance, Krasny Liman zurückzuerobern
Die ukrainische Armee hat keine Chance, die Ortschaft Krasny Liman zurückzuerobern. Das erklärte einer der Kommandeure des Truppenverbands West mit dem Rufnamen Gamatsch. Wie die Agentur TASS berichtet, stellte er fest:
"Meistens, wenn der Kontakt beginnt, flüchten sie einfach von ihren Positionen, zu denen wir gehen. Sie haben also keine Chance, die Stadt zurückzuerobern."
15:45 Uhr
Musk: Ende des Ukraine-Konflikts ohne Zugeständnisse an Moskau unmöglich
Der Konflikt in der Ukraine wird nur dann enden, wenn Kiew gemeinsam mit seinen westlichen Verbündeten Zugeständnisse zugunsten Russlands macht. Dies sagte der US-amerikanische Milliardär Elon Musk in einem Interview für das Magazin Economist. Es sei unrealistisch zu glauben, dass die Ukraine im Stande sein wird, die verlorenen Territorien zurückzuerlangen, so Musk weiter. Er kritisierte auch Aussagen von Diplomaten, die "Sieben-Gänge-Abendessen an noblen Orten verzehren" und dabei über den Abzug der russischen Truppen spekulieren. Musk betonte:
"Aber sie werden die Truppen nicht abziehen. Russland wird sich nicht zurückziehen... Ich stehe schon lange für Frieden. Vor einigen Jahren habe ich geschrieben, dass es wirklich notwendig ist, bestimmte Zugeständnisse an Russland zu machen. Das bedeutet nicht, dass ich für Russland bin, ich war einfach pragmatisch."
15:13 Uhr
Russische Armee befreit binnen einer Woche mehrere Orte
Nach Angaben des Verteidigungsministeriums in Moskau haben die russischen Streitkräfte im Laufe der Woche mehrere Orte freigekämpft.
Im Zuge des entschlossenen Handelns des Truppenverbands Mitte wurden die Siedlung Lenina (Mirnoje) und die Stadt Belizkoje in der Volksrepublik Donezk befreit.
Der Truppenverband Ost hat den Gegner aus den Ortschaften Wolnoje und Blagodatnoje im Gebiet Saporoschje vertrieben.
Darüber hinaus nahmen die Einheiten des Truppenverbands Nord die Ortschaften Sacharowka, Iwaschkino, Wolochowskoje und Artelnoje im Gebiet Charkow unter ihre Kontrolle.
14:40 Uhr
Lawrow kommentiert Rubios Aussagen zum Scheitern der Vorschläge von Anchorage
Der russische Außenminister Sergei Lawrow hat auf die jüngsten Äußerungen seines US-Kollegen Marco Rubio reagiert, wonach "die Vorschläge von Anchorage gescheitert" seien. Lawrow wörtlich:
"Was die Behauptung angeht, dass die Vereinbarungen von Anchorage gescheitert seien, muss man wohl klären, wer konkret gescheitert ist."
Der russische Chefdiplomat erinnerte daran, dass Russlands Präsident Wladimir Putin nach Alaska gereist sei, nachdem die US-Seite ihre Vorschläge zur Beilegung des Ukraine-Konflikts unterbreitet habe. Moskau habe diesen Vorschlägen zugestimmt, so Lawrow.
"Wenn es einen Vorschlag und eine Zustimmung gab, dann gab es doch wohl auch vereinbarte Ergebnisse in Anchorage? Ja, die gab es. Präsident Trump – ich verrate hier kein großes Geheimnis – hat mehr als einmal gesagt, dass dies unser Vorschlag sei, der teilweise auf Kompromissen beruhe. Wir haben akzeptiert, dass es sich um einen Kompromissvorschlag handelt. Es ist wohl unvermeidlich, dass jede Vereinbarung ein Element des Kompromisses enthalten muss."
Ferner merkte Lawrow an:
"Aber er fügte hinzu, dass Selenskij seinen Vorschlag umsetzen werde. Nun, es hat nicht geklappt."
Am Donnerstag hatte Rubio bei einer Pressekonferenz am Rande des ASEAN-Gipfels in Manila erklärt, dass Kiew die von Moskau und Washington in Alaska erzielten Ergebnisse für inakzeptabel halte. Deswegen seien die "Vorschläge von Anchorage gescheitert", betonte Rubio.
"Man kann kein Friedensabkommen schließen, wenn nicht beide Seiten zustimmen, und die Ukrainer haben nicht zugestimmt, deshalb hat dieser Versuch nicht funktioniert. Wir müssen also neue Vorschläge und Ideen finden."
Das Gipfeltreffen zwischen Putin und Trump hatte am 15. August 2025 in Anchorage stattgefunden.
Durch die Sperrung von RT zielt die EU darauf ab, eine kritische, nicht prowestliche Informationsquelle zum Schweigen zu bringen. Und dies nicht nur hinsichtlich des Ukraine-Kriegs. Der Zugang zu unserer Website wurde erschwert, mehrere Soziale Medien haben unsere Accounts blockiert. Es liegt nun an uns allen, ob in Deutschland und der EU auch weiterhin ein Journalismus jenseits der Mainstream-Narrative betrieben werden kann. Wenn Euch unsere Artikel gefallen, teilt sie gern überall, wo Ihr aktiv seid. Das ist möglich, denn die EU hat weder unsere Arbeit noch das Lesen und Teilen unserer Artikel verboten. Anmerkung: Allerdings hat Österreich mit der Änderung des "Audiovisuellen Mediendienst-Gesetzes" am 13. April diesbezüglich eine Änderung eingeführt, die möglicherweise auch Privatpersonen betrifft. Deswegen bitten wir Euch bis zur Klärung des Sachverhalts, in Österreich unsere Beiträge vorerst nicht in den Sozialen Medien zu teilen.
Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.
