Liveticker Ukraine-Krieg: Militärische Ziele in ukrainischen Häfen mit Präzisionswaffen getroffen

24.07.2026 10:59 Uhr
10:59 Uhr
Verletzte bei Raketenangriff auf Betrieb in Kirow
Am Freitag hat die ukrainische Armee einen Betrieb in der Stadt Kirow mit einer Rakete angegriffen. Dies teilte der Gouverneur des Gebietes Kirow, Alexander Sokolow, mit. Seinen Angaben zufolge seien dabei mehrere Personen verletzt worden.
"Heute Morgen wurde ein Werk in Kirow von einer Rakete angegriffen. Leider gab es Verletzte. Sie alle werden medizinisch versorgt. Rettungskräfte sind vor Ort, und die Lage ist unter Kontrolle."
Weitere Einzelheiten gab Sokolow nicht bekannt.
10:17 Uhr
Ukrainische Drohnen im Anflug auf Moskau abgeschossen
Am Freitagmorgen hat die Flugabwehr elf gegnerische Drohnen im Anflug auf Moskau neutralisiert. Dies teilte Bürgermeister Sergei Sobjanin mit. Die Einsatzkräfte seien vor Ort.
09:40 Uhr
Russische Luftabwehr zerstört in der Nacht mehr als 570 ukrainische Drohnen
In der Nacht zu Freitag haben die ukrainischen Streitkräfte Russland mit unbemannten Luftfahrzeugen angegriffen. Das Verteidigungsministerium in Moskau berichtete am Morgen, dass die Luftabwehr insgesamt 571 ukrainische Starrflüglerdrohnen abgefangen habe.
Die gegnerischen Drohnen wurden demnach über den Gebieten Belgorod, Brjansk, Wladimir, Kaluga, Kursk, Leningrad, Nowgorod, Orjol, Pskow, Rjasan, Smolensk, Twer, Tula, den Regionen Krasnodar und Moskau, der Republik Krim sowie den Gewässern des Asowschen und Schwarzen Meeres zerstört.
08:57 Uhr
Militärische Ziele in ukrainischen Häfen mit Präzisionswaffen getroffen

Symbolbild: Ein russischer Su-34-JagdbomberWalentin Kapustin / Sputnik In der Nacht haben die russischen Streitkräfte weiterhin Angriffe auf Militärziele in ukrainischen Häfen verübt. Dies teilte das Verteidigungsministerium in Moskau am Morgen mit. Dabei seien luftgestützte Hochpräzisionswaffen und Kampfdrohnen eingesetzt worden.
Im Hafen von Odessa wurden Treib- und Schmierstofftanks für die Versorgung der ukrainischen Streitkräfte beschädigt.
Im Hafen von Ismail wurden Hafenanlagen zum Entladen und Lagern von Militärgütern, drei Lager für unbemannte Boote, unter anderem vom Typ Magura, sowie ein Hangar mit Militärtechnik getroffen. Zudem habe die russische Armee ein Schwimmdock zum Lagern und Zuwasserlassen autonomer unbemannter Unterwasserfahrzeuge angegriffen.
Im Hafen von Nikolajew sei ein Trockenfrachter mit Militärgütern beim Entladen getroffen worden, hieß es weiter.
08:28 Uhr
FSB vereitelt ukrainischen Terroranschlag gegen einen Sicherheitsbeamten
Russlands Inlandsgeheimdienst FSB hat eine 30-jährige russische Staatsbürgerin in Moskau bei dem Versuch festgenommen, im Auftrag der ukrainischen Geheimdienste einen Terroranschlag auf einen Mitarbeiter der Sicherheitsbehörden zu verüben. Dies teilte die Pressestelle des FSB mit.
Laut der Behörde hatte die Frau Kontakt mit der ukrainischen Seite über die Messenger-Dienste Telegram und WhatsApp aufgenommen. Sie erklärte sich bereit, sich an terroristischen Aktivitäten zu beteiligen, im Gegenzug für Unterstützung bei der Erlangung eines dauerhaften Wohnsitzes in einem der EU-Länder.
Auf Anweisung eines Vertreters der ukrainischen Geheimdienste war sie zunächst über die Türkei und Moldawien in die Ukraine gereist, wo sie eine Einweisung zur Durchführung von Sabotage- und Terroraktivitäten erhielt. Nach ihrer Rückkehr nach Russland habe sie einen Sprengsatz aus einem Versteck in der Stadt Samara abgeholt und sei in die Region Moskau gereist, um dort einen Terroranschlag zu verüben.
Die Frau wurde festgenommen, nachdem sie den improvisierten Sprengsatz unter einem Auto angebracht hatte.
07:29 Uhr
Verletzte bei Drohnenangriff auf Wildberries-Lager im Gebiet Leningrad
In der Nacht haben die ukrainischen Streitkräfte Sankt Petersburg und das Gebiet Leningrad mit Dutzenden Drohnen angegriffen. Nach Angaben des Gouverneurs der Region, Alexander Drosdenko, wurden insgesamt 59 gegnerische Drohnen abgefangen.
Infolge der Drohnenangriffe gerieten mehrere Lager des russischen Online-Marktplatzes Wildberries in der Ortschaft Nowosaratowka in Brand, so Drosdenko. Drei Personen erlitten mittelschwere Verletzungen und werden derzeit im Krankenhaus behandelt.
Ein weiterer Drohnenangriff führte zum Einsturz eines Lagerhauses auf dem Gelände der Geflügelfabrik Sewernaja in der Ortschaft Sinjawino. Drosdenko vermeldete keine Opfer.
Der Gouverneur von Sankt Petersburg, Alexander Beglow, berichtete am Morgen, dass bei den Attacken zivile Infrastruktur auf der Moskowskoje-Chaussee getroffen wurde. Die Einsatzkräfte seien vor Ort. Weitere Einzelheiten gab Beglow nicht bekannt.
23.07.2026 22:00 Uhr
22:00 Uhr
Damit beenden wir für heute den Live-Ticker zur Lage im Ukraine-Konflikt. Morgen früh ab 7 Uhr geht es mit der Berichterstattung weiter. Wir wünschen unseren Lesern trotz aller Spannungen in der Welt eine gute Nacht!
21:28 Uhr
Fjodorow kehrt nur als Verteidigungsminister in Selenskij-Regierung zurück

Michail Fjodorow, der ehemalige Verteidigungsminister der Ukraine. Aufnahme vom 15. April 2026Urheberrechtlich geschützt Michail Fjodorow, der entlassene Verteidigungsminister der Ukraine, will nur sein früheres Amt wieder antreten. Andere Angebote lehnt er entschieden ab. Ukrainische Medien zitieren Fjodorow mit den Worten:
"Heute gibt es im Land nur drei Positionen, die neben den Soldaten auf dem Schlachtfeld tatsächlich den Verlauf des Krieges bestimmen. Es sind Präsident, Verteidigungsminister und Oberkommandierender. Deshalb werde ich keine andere Position als die des Verteidigungsministers annehmen."
Jedem anderen Amt fehle die Befugnis, Korruption bei der Beschaffung zu bekämpfen, die Transformation der Armee abzuschließen, neue Militäroperationen zu planen und durchzuführen sowie die Kultur der Lügen und der Verantwortungslosigkeit innerhalb des Systems auszumerzen, glaubt Fjodorow.
Vor Kurzem erklärte Präsident Wladimir Selenskij, er habe Fjodorow das Amt des Vizeministers für militärische Innovationen angeboten.
20:50 Uhr
Russische Flugabwehr zerstört mehr als 170 Drohnen der Ukraine
Einheiten der russischen Flugabwehr haben im Laufe des Tages 172 unbemannte Flugzeuge der Ukraine abgefangen und zerstört. Laut dem russischen Verteidigungsministerium wurden die Drohnen zwischen 8 und 20 Uhr Moskauer Zeit über neun Gebieten sowie über der Region Krasnodar, den Teilrepubliken Baschkortostan und Krim, dem Asowschen und Schwarzen Meer vom Himmel geholt.
20:18 Uhr
Rheinmetall steigert Pulverproduktion inmitten des Konflikts in der Ukraine um 50 Prozent

Armin Papperger, der Vorstandsvorsitzende des Konzerns Rheinmetall, bei der Grundsteinlegung für die Werkserweiterung in Aschau am Inn, 22. Juli 2026Uwe Lein / picture alliance via Getty Images Rheinmetall will die Schießpulverproduktion in seinem Werk bei München erhöhen, um den durch den Ukraine-Krieg verursachten Munitionsengpass abzudecken. Der Konzern baut jetzt sein bestehendes Werk zu einer der größten Pulverfabriken Europas aus und investiert dafür 350 Millionen Euro.
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Durch die Sperrung von RT zielt die EU darauf ab, eine kritische, nicht prowestliche Informationsquelle zum Schweigen zu bringen. Und dies nicht nur hinsichtlich des Ukraine-Kriegs. Der Zugang zu unserer Website wurde erschwert, mehrere Soziale Medien haben unsere Accounts blockiert. Es liegt nun an uns allen, ob in Deutschland und der EU auch weiterhin ein Journalismus jenseits der Mainstream-Narrative betrieben werden kann. Wenn Euch unsere Artikel gefallen, teilt sie gern überall, wo Ihr aktiv seid. Das ist möglich, denn die EU hat weder unsere Arbeit noch das Lesen und Teilen unserer Artikel verboten. Anmerkung: Allerdings hat Österreich mit der Änderung des "Audiovisuellen Mediendienst-Gesetzes" am 13. April diesbezüglich eine Änderung eingeführt, die möglicherweise auch Privatpersonen betrifft. Deswegen bitten wir Euch bis zur Klärung des Sachverhalts, in Österreich unsere Beiträge vorerst nicht in den Sozialen Medien zu teilen.
Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.


