Liveticker Ukraine-Krieg – Medwedew: Keine Regeln mehr im Kampf gegen Kiews Neonazi-Regime

20.06.2026 12:33 Uhr
12:33 Uhr
Bürgermeister der AKW-Stadt Energodar: Ukrainische Truppen ändern wieder ihre Angriffstaktik
Der Bürgermeister der Stadt Energodar, in deren Nähe sich das AKW Saporoschje befindet, stellt fest, dass ukrainische Truppen ihre Angriffstaktik gegen die Stadt erneut geändert haben. Die Nachrichtenagentur RIA Nowosti zitiert Maxim Puchow mit den Worten:
"Von Zeit zu Zeit ändern die ukrainischen Streitkräfte ihre Taktik. Eine Zeit lang haben sie mit schweren Drohnen wahllos Sprengsätze auf parkende Autos abgeworfen. Jetzt setzen sie überwiegend FPV-Drohnen ein. Als Ziele wählen sie Kleinbusse und kleine Lastwagen."
Der Politiker beklagt zudem, dass der Gegner zuletzt auch Notstromgeneratoren angegriffen habe. Seit Anfang Juni gebe es Angriffe auf Energieanlagen, die bei Stromausfällen medizinische Einrichtungen und Geschäfte mit Notstrom versorgen.
12:02 Uhr
Drei Verletzte bei ukrainischen Angriffen auf 74 Ortschaften im Gebiet Belgorod
Der Krisenstab des russischen Grenzgebiets Belgorod veröffentlicht jeden Tag auf Telegram Statistiken über ukrainische Angriffe auf Siedlungen in der Region. Aus dem heutigen Eintrag geht hervor, dass das ukrainische Militär in den letzten 24 Stunden 74 Ortschaften in zwölf Bezirken angegriffen habe. Der Gegner habe mindestens 27 Geschosse abgefeuert und 219 Drohnen eingesetzt, von denen 127 abgeschossen worden seien.
In der Statistik wird auch über drei Opfer unter der Zivilbevölkerung berichtet. Ein Einwohner der Siedlung Jekaterinowka habe eine Splitterverletzung am Brustkorb erlitten, als in seiner Nähe eine ukrainische Drohne detoniert sei. In der Stadt Schebekino sei bei einem Drohnenangriff ein Lkw-Fahrer schwer verletzt worden. Bei der Abwehr einer Drohnenattacke auf die Siedlung Golowtschino sei ein Angehöriger der örtlichen Verteidigungseinheit Orlan zu Schaden gekommen.
Der Krisenstab meldet zudem zahlreiche Sachschäden. Demnach wurden in den vergangenen 24 Stunden insgesamt drei Mehrfamilienhäuser, 25 Einfamilienhäuser, drei soziale Einrichtungen, drei Geschäfte, ein Lagerhaus und zwei Verwaltungsgebäude zerstört oder beschädigt. Betroffen waren außerdem zwei Infrastrukturobjekte, drei Stromleitungen, neun Lkw, ein Kleinbus und 24 Autos.
11:40 Uhr
Opfer durch ukrainische Angriffe auf Grenzgebiet Brjansk
Das ukrainische Militär hat am Samstag wieder im russischen Grenzgebiet Brjansk zugeschlagen. Wie Interimsgouverneur Jegor Kowaltschuk auf der Plattform MAX schreibt, habe der Gegner die Ortschaft Susemka mit FPV-Drohnen angegriffen. Dabei führt der Politiker aus:
"Ein friedlicher Einwohner kam ums Leben. Eine Frau erlitt Verletzungen."
Die Frau sei ins Krankenhaus eingeliefert worden, teilt Kowaltschuk mit. Außerdem sagt der Interimsgouverneur der Familie des Getöteten jede erforderliche Hilfe zu.
Erst am Vortag hatte der Politiker Opfer unter der Zivilbevölkerung gemeldet. In der Siedlung Rabotschi kam eine Frau ums Leben. In der Stadt Trubtschewsk wurde ein elfjähriges Kind verletzt.
11:06 Uhr
Medwedew: Keine Regeln mehr im Kampf gegen Kiews Neonazi-Regime

ArchivbildJEKATERINA SCHTUKINA / POOL / TASS Der stellvertretende Leiter des Sicherheitsrates der Russischen Föderation, Dmitri Medwedew, hat auf der Plattform MAX die jüngsten Attacken der ukrainischen Streitkräfte auf russische Städte scharf kritisiert und der Führung in Kiew mit harten Konsequenzen gedroht. Der frühere russische Präsident schrieb unter anderem:
"Angesichts der massiven Attacken des Gegners auf unsere Städte, deren Intensität zunimmt und offenbar nur weiter zunehmen wird, ist es an der Zeit, offen zu sagen, dass es keine Regeln im Kampf gegen das neonazistische Regime in Kiew mehr gibt und geben kann."
Außerdem erklärte Medwedew, dass auch die Haager Abkommen, welche die Gesetze und Gebräuche des Landkriegs betreffen, inzwischen obsolet seien. Er begründete dies damit, dass sich die Kriegsführung in den vergangenen 100 Jahren zu sehr verändert habe. Mit Blick auf die USA und Israel argumentierte der Politiker:
"Damals war es nämlich nicht üblich, Oberhäupter feindlicher Staaten zu entführen oder gar zu töten."
Außerdem verwies er auf die massive Verwendung von Drohnen. Daher betrachte Russland lediglich die Tötung von Zivilisten nach wie vor als inakzeptabel. Alles andere sei nun zulässig, erklärte Medwedew.
10:35 Uhr
Grünen-Chefin Brantner fordert mehr Druck auf Russlands "Schattenflotte"
Um den Druck auf Russland spürbar zu erhöhen, sollte Deutschland aus Sicht der Grünen Schiffe der sogenannten Schattenflotte in deutschen Hoheitsgewässern grundsätzlich kontrollieren. Die Parteivorsitzende Franziska Brantner forderte, Bundesinnenminister Alexander Dobrindt müsse endlich konsequent gegen die russische Schattenflotte vorgehen. Die Grünenpolitikerin sagte der Deutschen Presse-Agentur:
"Jedes Schiff der Schattenflotte muss bei der Durchfahrt auf die Einhaltung aller geltenden Standards und Vorschriften kontrolliert werden, gesetzliche Lücken müssen schnell geschlossen werden."
Gleichzeitig müssten die finanzielle und militärische Unterstützung der Ukraine fortgesetzt, die Sanktionen gegen Russland mit großer Konsequenz durchgesetzt werden, sagte Brantner. Russland müsse erkennen, dass dieser Krieg nicht zu gewinnen sei, fügte sie hinzu. Die Ukraine könne nur aus einer Position der Stärke heraus verhandeln und einen gerechten, dauerhaften Frieden erreichen.
10:03 Uhr
Schäden durch ukrainische Artillerie- und Drohnenangriffe auf Grenzgebiet Kursk
Die ukrainischen Streitkräfte setzen ihre Attacken auf das russische Grenzgebiet Kursk fort. Gouverneur Alexander Chinstein berichtet in der täglichen Statistik auf der Plattform MAX über zahlreiche Artillerie- und Drohnenangriffe auf die Region. Wie der Politiker mitteilt, seien im Zeitraum von 8 Uhr am 19. Juni bis 8 Uhr am 20. Juni (MESZ) 97 ukrainische Drohnen abgeschossen worden. Darüber hinaus habe die gegnerische Artillerie in dieser Zeit 71-mal grenznahe, evakuierte Ortschaften unter Beschuss genommen. Es habe außerdem 15 Angriffe gegeben, bei denen unbemannte Luftfahrzeuge Sprengsätze auf Objekte im Gebiet Kursk abgeworfen hätten.
Chinstein meldet keine Opfer unter der Zivilbevölkerung. Der Politiker berichtet jedoch über Schäden in den Siedlungen Suchaja, Nikolnikowo, Woronok, Karassewka, Nischnije Derewenki, Ilek, Wischnewo, Maloje Soldatskoje, Swerdlowski, Salnoje und Kalinowka. Dort seien insgesamt vier Einfamilienhäuser, eine Schule, ein Verwaltungsgebäude, eine Tankstelle, ein Traktor und vier Autos zerstört oder beschädigt worden.
09:30 Uhr
Beschuss auf Siedlungen im Gebiet Cherson: Knapp 40 Geschosse aus Ukraine abgefeuert
Die Behörden im von Russland kontrollierten Teil des Gebiets Cherson melden andauernde Angriffe auf Siedlungen am linken Dnjepr-Ufer. Den Angaben zufolge habe die ukrainische Artillerie im Laufe des 19. Juni 21 Geschosse auf sechs Ortschaften abgefeuert. Die Zahl der eingeschlagenen Geschosse listen die Behörden wie folgt auf:
- Golaja Pristan — 4,
- Aljoschki — 4,
- Netschajewo — 2,
- Nowaja Sburjewka — 3,
- Podstepnoje — 5,
- Solonzy — 3.
Wie die Behörden weiter mitteilen, habe der Beschuss auch in der Nacht zum Samstag angedauert. Auf zivile Infrastruktur der von Russland kontrollierten Ortschaften Aljoschki, Golaja Pristan, Nowaja Kachowka, Staraja Sburjewka und Kachowka seien insgesamt 17 Geschosse abgefeuert worden.
Berichte über Opfer und Schäden liegen bislang nicht vor.
09:07 Uhr
Moskau: USA sollen ukrainische Verbrechen zur Kenntnis nehmen

Nach einem Treffen mit der Außenministerin von Madagaskar hat sich Russlands Außenminister Sergei Lawrow zu mehreren zentralen außenpolitischen Themen geäußert. Im Fokus seiner Aussagen standen insbesondere der aktuelle Stand des Dialogs mit den USA und Europa sowie die Lage im Ukraine-Konflikt. Lawrow erklärte, die amerikanische Seite müsse die begangenen Verbrechen der Ukraine zur Kenntnis nehmen.
Den Videobericht gibt es hier auf unserer Webseite zu sehen.
08:34 Uhr
Selenskij: Ukraine hat faktisch "zweitstärkste Armee der NATO"
Der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij hat die ukrainischen Streitkräfte als die heute faktisch "zweitstärkste Armee der NATO" bezeichnet. Vor Journalisten sagte der Politiker:
"Und daher braucht uns die NATO auch de jure."
Das sei bereits eine Tatsache, die von allen Staatsführern anerkannt werde. Das ukrainische Militär stehe bei der Verteidigung gegen die als zweitstärkste Armee der Welt geltenden russischen Streitkräfte in nichts nach, fügte der Staatschef hinzu.
Selenskij behauptete weiter, der russische Präsident Wladimir Putin wolle die Sowjetunion wiederherstellen. Ohne die Ukraine sei das unmöglich.
08:01 Uhr
DVR meldet 20 ukrainische Angriffe binnen 24 Stunden
Die Behörden in Donezk haben innerhalb der vergangenen 24 Stunden 20 Angriffe durch ukrainische Truppen registriert. Demnach wurden 20 Geschosse auf das Territorium der Volksrepublik abgefeuert. Bei den Angriffen in der Zeitspanne von 0 Uhr am 19. Juni bis 0 Uhr am 20. Juni (Ortszeit) wurden zwei Zivilisten getötet. Vier weitere erlitten Verletzungen. Durch den Beschuss kamen drei Wohnhäuser, drei zivile Infrastrukturobjekte sowie mehrere Lkw und Autos zu Schaden.
Am Vortag hatten die Behörden von Donezk 23 Angriffe aus der Ukraine gemeldet. Ein Zivilist kam dabei ums Leben, zwölf weitere wurden verletzt. Drei Wohnhäuser, sieben zivile Infrastrukturobjekte sowie mehrere Lkw und Autos wurden beschädigt.
Durch die Sperrung von RT zielt die EU darauf ab, eine kritische, nicht prowestliche Informationsquelle zum Schweigen zu bringen. Und dies nicht nur hinsichtlich des Ukraine-Kriegs. Der Zugang zu unserer Website wurde erschwert, mehrere Soziale Medien haben unsere Accounts blockiert. Es liegt nun an uns allen, ob in Deutschland und der EU auch weiterhin ein Journalismus jenseits der Mainstream-Narrative betrieben werden kann. Wenn Euch unsere Artikel gefallen, teilt sie gern überall, wo Ihr aktiv seid. Das ist möglich, denn die EU hat weder unsere Arbeit noch das Lesen und Teilen unserer Artikel verboten. Anmerkung: Allerdings hat Österreich mit der Änderung des "Audiovisuellen Mediendienst-Gesetzes" am 13. April diesbezüglich eine Änderung eingeführt, die möglicherweise auch Privatpersonen betrifft. Deswegen bitten wir Euch bis zur Klärung des Sachverhalts, in Österreich unsere Beiträge vorerst nicht in den Sozialen Medien zu teilen.
Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.

