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Liveticker Ukraine-Krieg: Russisches Militär greift Elitekämpfer im ukrainischen Hinterland an

Russland führt gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine Militäroperation in der Ukraine durch. Der Westen reagiert mit immer neuen Waffenlieferungen an die Ukraine und beispiellosen Sanktionen gegen Russland. Lesen Sie hier die neuesten Entwicklungen.
Liveticker Ukraine-Krieg: Russisches Militär greift Elitekämpfer im ukrainischen Hinterland anQuelle: TASS © Stanislaw Krassilnikow
  • 23.02.2026 17:58 Uhr

    17:58 Uhr

    Woronesch: Bei Abwehr eines Angriffs Energieanlage beschädigt

    Trümmer eines Hochgeschwindigkeitsziels haben bei der Abwehr eines nächtlichen Angriffs eine Energieanlage auf dem Gebiet von Woronesch beschädigt. Dies berichtet die Nachrichtenagentur TASS unter Berufung auf den Social-Media-Account des Gouverneurs der Region, Alexander Gusew. Der Gouverneur schrieb:

    "Insgesamt wurden letzte Nacht von den diensthabenden Luftabwehrkräften am Himmel über der Stadt und über acht Bezirken der Region 14 Drohnen und ein Hochgeschwindigkeitsziel entdeckt und zerstört. Nach genauen Informationen wurde niemand verletzt. Die Trümmer des zerstörten Hochgeschwindigkeitsziels fielen auf eine der Energieanlagen von Woronesch."

  • 17:30 Uhr

    Außenministerium: Russland und die USA sehen keine Rolle für die EU in den Ukrainegesprächen

    Wie der Sonderbotschafter des russischen Außenministeriums Rodion Miroschnik gegenüber Journalisten erklärte, seien die Vertreter der europäischen Länder, die derzeit versuchen, Einfluss auf die Beilegung des Ukraine-Konflikts zu nehmen, für den Verhandlungsprozess zum gegenwärtigen Zeitpunkt absolut "schädlich". Moskau und Washington seien sich einig, dass die Europäische Union heute bei den Verhandlungen über die Ukraine "nichts zu suchen" habe, so Miroschik weiter. In der Fernsehsendung Solowjew Live betonte er, dass im Grunde nur Washington den Wunsch habe, die Lösung des Konflikts zu unterstützen, und merkte an:

    "Die Europäer haben diesen Wunsch nicht. Deshalb sind sich sowohl die Vereinigten Staaten als auch Russland im Grunde einig, dass die Europäer zum gegenwärtigen Zeitpunkt bei diesen Verhandlungen nichts zu suchen haben. Sie sind direkte Beteiligte an dem Konflikt auf einer der Seiten, und die Frage der Vermittlung wird bei ihnen sicherlich nicht funktionieren. Deshalb sind die Europäer zum jetzigen Zeitpunkt definitiv schädlich für die Verhandlungen, sie können nicht daran teilnehmen, insbesondere wenn wir uns zum Ziel gesetzt haben, Optionen für eine systemische Lösung und die Beendigung des Blutvergießens zu finden."

  • 16:59 Uhr

    "Slowakei ist keine Bananenrepublik" – Fico droht Kiew mit Stopp der Stromlieferungen

    Nach Ungarn erhöht nun auch die Slowakei den Druck auf Kiew. Hintergrund ist die Blockade russischer Öllieferungen durch die Druschba-Pipeline durch die Ukraine. 

    Mehr dazu finden Sie hier auf unserer Webseite.

  • 16:36 Uhr

    Hunderte ukrainische Angriffe auf Zivilisten im Gebiet Cherson innerhalb einer Woche

    Im Zeitraum zwischen dem 14. und 20. Februar haben ukrainische Einheiten mindestens 794 Angriffe auf sieben Ortschaften im Bezirk Aljoschki durchgeführt. Dies gibt ein Verwaltungschef im von Russland kontrollierten Teil des Gebiets Cherson, Ruslan Chomenko, bekannt.

    Laut dem Beamten wurden drei Einwohner durch Artilleriebeschuss und Drohnenattacken getötet. Drei weitere Zivilisten erlitten Verletzungen. Mehrere Eigenheime und zivile Fahrzeuge kamen zu Schaden.  

    "Dies sind allesamt abscheuliche Angriffe auf die Zivilbevölkerung", schreibt Chomenko auf Telegram.

    Und weiter:

    "Ich erkläre nochmals, dass das Vorgehen der ukrainischen Streitkräfte einen regelrechten Völkermord an den Bewohnern des Gebiets Cherson und einen Verstoß gegen das humanitäre Völkerrecht darstellt."

  • 15:48 Uhr

    Selenskij erkennt die Unmöglichkeit einer Rückkehr der Ukraine zu den Grenzen von 1991 an

    Wladimir Selenskyj erklärte, dass die Ukraine derzeit nicht in der Lage sei, die Grenzen von 1991 zurückzugewinnen. In einem Interview mit der britischen Rundfunkgesellschaft BBC stellte er dazu fest:

    "Heute würde dies sehr große Verluste bedeuten – Millionen von Menschen. […] Außerdem verfügen wir nicht über genügend Waffen. Das hängt nicht nur von uns ab, sondern auch von unseren Partnern. Daher ist dies derzeit unmöglich."

  • 15:27 Uhr

    Kamikazedrohnen greifen Schule im russischen Gebiet Brjansk an

    Das ukrainische Militär hat am Montagnachmittag (Ortszeit) eine Schule im Grenzgebiet Brjansk angegriffen, wie der Gouverneur Alexandner Bogomas berichtet. Das friedlichste zivile Objekt sei unter Einsatz der Kamikazedrohnen attackiert worden, schreibt der Beamte auf Telegram.  

    Verletzte soll es laut Bogomas keine geben. Das Schulgebäude sei durch abgeworfene Sprengsätze beschädigt worden.

    Die zuständigen Dienste sind vor Ort im Einsatz.

  • 14:56 Uhr

    Medwedew: Russland braucht einen Sieg, aber dessen Preis zählt

    Der stellvertretende Vorsitzende des Sicherheitsrates Dmitri Medwedew sprach anlässlich des heute in Russland begangenen Tages des Verteidigers des Vaterlandes und rief die Soldaten dazu auf, gut auf sich und ihre Angehörigen aufzupassen. Russland sei auf den Sieg aus, aber der Preis des Sieges sei für das Land entscheidend, betonte Medwedew. Im Gespräch mit den Soldaten sagte er:

    "Passt auf euch und eure Angehörigen auf, denn wir brauchen den Sieg, aber der Preis des Sieges ist ausschlaggebend."

  • 14:16 Uhr

    Moskau meldet erneute ukrainische Drohnenangriffe auf russische Gebiete

    In der Zeitspanne von 8:00 Uhr bis 12:00 Uhr Moskauer Zeit hat Russlands Luftverteidigung insgesamt 34 ukrainische unbemannte Fluggeräte über den Gebieten Belgorod, Krasnodar, der Republik Krim sowie den Gewässern des Asowschen und Schwarzen Meeres zerstört.

    Wie das Verteidigungsministerium in Moskau bekanntgibt, setzte das ukrainische Militär bei den Angriffen am Montag Starrflüglerdrohnen ein.

  • 13:44 Uhr

    Frontbericht des russischen Verteidigungsministeriums

    Russlands Verteidigungsministerium berichtet am Montag über den Verlauf der militärischen Spezialoperation in der Ukraine innerhalb der vergangenen 24 Stunden.

    Wie es heißt, haben die russischen Truppenverbände Nord, West, Süd, Mitte, Ost und Dnjepr den ukrainischen Truppen entlang der gesamten Frontlinie Feuerschaden zugefügt. Im Laufe des Tages wurden in allen Frontabschnitten rund 1.355 ukrainische Soldaten getötet oder verwundet.

    Darüber hinaus wurden zerstört oder getroffen:

    • 74 Fahrzeuge
    • 21 gepanzerte Kampffahrzeuge
    • 20 Artilleriegeschütze
    • sechs Anlagen der elektronischen Kampfführung
    • ein Artillerieaufklärungsradar
    • elf Munitionslager.

    Russlands Streitkräfte führten an 148 Orten einen kombinierten Angriff auf Verkehrsanlagen sowie auf Einrichtungen der Energie- und Treibstoffinfrastruktur, die für militärische Zwecke genutzt wurden, durch.

    Entlang der Front zerstörte die Luftverteidigung 541 ukrainische Starrflüglerdrohnen, 21 Raketen aus einem HIMARS-Mehrfachraketenwerfer, sieben Lenkbomben sowie eine Langstreckenrakete vom Typ Neptun.

  • 13:13 Uhr

    Szijjártó bekräftigt: Ungarn blockiert EU-Sanktionen gegen Russland

    In einer auf Facebook veröffentlichten Videobotschaft hat sich der ungarische Außenminister Péter Szijjártó erneut gegen das geplante 20. Paket der Russland-Sanktionen ausgesprochen. "Die Brüsseler Militärfanatiker" seien nicht imstande, eine bessere Option als weitere Strafmaßnahmen vorzuschlagen, meinte der Spitzendiplomat.   

    Und weiter:

    "Es ist ihnen egal, ob das die europäische Wirtschaft ruiniert. Es ist, als würde eine Comicfigur versuchen, mit ihren Muskeln zu prahlen. Es ist lächerlich und traurig, dass wir so weit gekommen sind. Selbstverständlich werden wir diesem Sanktionspaket erst dann zustimmen, wenn die Öllieferungen über die Druschba-Pipeline nach Ungarn wiederaufgenommen werden."

    Budapest werde auch die Freigabe eines EU-Kredits in Höhe von 90 Milliarden Euro für die Ukraine ablehnen, solange Kiew die Ölversorgung Ungarns gefährde, so Szijjártó.

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Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.