Liveticker Ukraine-Krieg: Russlands Armee befreit zwei Ortschaften in DVR und Saporoschje

19.01.2026 14:49 Uhr
14:49 Uhr
Ukrainischer Angriff auf Chorly: sieben Verletzte in Krankenhäusern
Sieben Verletzte befinden sich nach dem ukrainischen Angriff auf die Ortschaft Chorly im Gebiet Cherson weiterhin in Krankenhäusern. Dies erklärte Alexei Kusnezow, Assistent des russischen Gesundheitsministers, gegenüber TASS.
"Nach dem Angriff der ukrainischen Nationalisten auf Chorly im Gebiet Cherson befinden sich sieben Verletzte in den medizinischen Einrichtungen der Republik Krim und im Russischen Kinderkrankenhaus des russischen Gesundheitsministeriums. Der Zustand des Kindes ist ernst, es erhält alle notwendige medizinische Hilfe im führenden medizinischen Kinderkrankenhaus des Landes. Der Zustand weiterer Verletzter wird als mittelschwer mit positiver Tendenz eingeschätzt."
14:14 Uhr
Türkei behält Kontakte zu Ukraine und Russland
Die Türkei hält Kontakte zu Moskau und Kiew im Rahmen der Vermittlung im Ukraine-Konflikt weiterhin aufrecht, berichtet die Nachrichtenagentur RIA Nowosti. Die Agentur zitiert dazu eine türkische diplomatische Quelle:
"Wir setzen Kontakte im Rahmen unserer Vermittlerrolle fort. Das Fenster der Möglichkeiten für Verhandlungen besteht weiter."
Zuvor hatte eine türkische diplomatische Quelle gegenüber RIA Nowosti erklärt, dass gegenwärtig keine Voraussetzungen für Verhandlungen bestehen. Allerdings werde Ankara weiterhin bei den Kontakten zu den Konfliktparteien eine Wiederaufnahme der Verhandlungen anstreben.
13:49 Uhr
Russlands Menschenrechtsbeauftragte bespricht Gefangenenaustausch mit ukrainischem Amtskollegen
Tatjana Moskalkowa, Beauftragte für Menschenrechte in Russland, berichtet von einem Treffen mit ihrem ukrainischen Amtskollegen Dmitri Lubinez, in dessen Rahmen sie die Möglichkeiten der Wiederaufnahme des Austauschs von Gefangenen besprochen hat. Nach Angaben der Nachrichtenagentur RIA Nowosti erklärte Moskalkowa den Journalisten:
"Beim Treffen mit dem Menschenrechtsbeauftragten der Werchowna Rada der Ukraine habe ich die Frage nach einer schnellstmöglichen Aufhebung der Aussetzung der Gefangenenaustausche gestellt, die seit über vier Monaten ausgeblieben sind."
Moskalkowa fügte hinzu, dass sie Lubinez eine Liste ukrainischer Kriegsgefangener, zu deren Austausch Russland bereit ist, überreicht und eine Repatriierung verwundeter russischer Kriegsgefangener gemäß der Genfer Konvention gefordert habe. Dabei beklagte sie eine Verzögerung des Austauschprozesses durch Kiew:
"Russlands Verteidigungsministerium hat mehrmals unterschiedliche Formate des Austauschprozesses vorgeschlagen, doch die ukrainische Seite zieht entsprechende Entscheidungen hinaus."
13:30 Uhr
Berater des DVR-Chefs: Befreiung von Nowopawlowka stärkt russische Stellungen bei Konstantinowka
Mit der Befreiung der Ortschaft Nowopawlowka in der Donezker Volksrepublik setzen Russlands Streitkräfte die Einkesselung von Konstantinowka, einer Großstadt im Ballungsraum Konstantinowka-Druschkowka, fort. Dies erklärt Igor Kimakowski, ein Berater des Oberhaupts der DVR. Die Nachrichtenagentur TASS zitiert ihn dazu:
"Die Befreiung von Nowopawlowka gibt uns eine Reihe von taktischen Vorteilen, die vor allem mit einer tieferen Einkreisung von Konstantinowka zusammenhängen. Außerdem verkürzte die Befreiung des Ortes etwas den Abstand bis Druschkowka."
Zuvor hatte Russlands Verteidigungsministerium am heutigen Montag die Befreiung von Nowopawlowka durch Einheiten des russischen Truppenverbands Mitte bekannt gegeben.
13:05 Uhr
4.000 Nutzer ohne Strom im Gebiet Saporoschje
Tausende Haushalte bleiben ohne Stromversorgung im Gebiet Saporoschje nach ukrainischen Attacken, berichtet die Energiebehörde der Region auf Telegram.
"Um 8:00 Uhr Moskauer Zeit am 19. Januar sind noch 4.192 Nutzer ohne Stromversorgung. Notdienste sind im Einsatz und führen notwendige Arbeiten für die vollständige Wiederherstellung der Stromversorgung durch. Energieversorger planen, alle Reparaturarbeiten bis Ende des Tages abzuschließen."
12:44 Uhr
Ukraine friert im Dunkeln: Stromabschaltungen von über 16 Stunden täglich möglich

Urheberrechtlich geschützt In der Ukraine drohen wegen starker Fröste massive Stromausfälle. Nach Angaben des Energieunternehmens YASNO könnte der Strom mehr als 16 Stunden täglich abgeschaltet werden. Besonders betroffen ist Kiew, wo bereits im Notbetrieb gelebt wird.
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12:14 Uhr
Luftabwehr schießt weitere ukrainische Drohnen ab
Die russische Flugabwehr hat weitere Drohnen zerstört, teilt das Verteidigungsministerium in Moskau mit.
"Zwischen 8:00 Uhr und 12:00 Uhr Moskauer Zeit wurden vier ukrainische Starrflüglerdrohnen von den diensthabenden Luftabwehrkräften zerstört."
Die Anzahl der abgefangenen Drohnen über den russischen Gebieten lautet wie folgt:
- Gebiet Kursk – drei,
- Gebiet Belgorod – eine.
12:00 Uhr
Gebiet Kursk: Mehr als 30 Geschosse aus Ukraine binnen 24 Stunden abgefeuert
Nach Angaben von Alexander Chinstein, dem Gouverneur des Grenzgebiets Kursk, seien im Laufe des Tages mehr als 30 Geschosse auf die Region abgefeuert worden.
"In der Zeitspanne von 9:00 Uhr am 18. Januar bis 7:00 Uhr am 19. Januar wurden insgesamt 26 Drohnen von unterschiedlichen Typen abgeschossen. Der Gegner hat 33 Mal Artillerie gegen abgesiedelte Bezirke eingesetzt. Zweimal haben die Drohnen unser Gebiet durch den Abwurf von Sprengsätzen angegriffen."
Chinstein meldet keine Opfer unter der Zivilbevölkerung. Bei den Drohnenangriffen wurde ein Gebäude beschädigt.
11:45 Uhr
Frontbericht des russischen Verteidigungsministeriums
Im Frontbericht des russischen Verteidigungsministeriums vom Montag heißt es, dass durch entschlossene Aktionen der Einheiten der Truppenverbände Nord, Süd, Ost, West, Mitte und Dnjepr die Ukraine im Laufe des Tages etwa 1.305 Soldaten verloren hat.
Im Zuständigkeitsbereich des Truppenverbands Nord beliefen sich die Verluste der ukrainischen Truppen auf mehr als 170 Soldaten. Zudem zerstörte das russische Militär ein gepanzertes Kampffahrzeug, 16 Autos, eine Station für elektronische Kampfführung sowie fünf Munitions- und Materiallager.
Im Zuständigkeitsbereich des Truppenverbands West verlor das ukrainische Militär mehr als 200 Kämpfer. Zusätzlich zerstörte der Verband drei gepanzerte Kampffahrzeuge, 16 Autos, zwei Feldartilleriegeschütze sowie vier Munitionslager der ukrainischen Armee.
Im Abschnitt des Truppenverbands Süd verlor das ukrainische Militär etwa 225 Kämpfer. Zwei gepanzerte Kampffahrzeuge, 13 Autos, zwei Artilleriegeschütze, ein Grad-Mehrfachraketenwerfer, eine Station für elektronische Kampfführung sowie zwei Munitions- und Schmierstofflager wurden getroffen.
Im Zuständigkeitsbereich des Truppenverbands Mitte verlor das ukrainische Militär bis zu 400 Kämpfer. Der Verband der russischen Armee zerstörte vier gepanzerte Kampffahrzeuge und fünf Autos.
Durch entschlossene Aktionen des Truppenverbands Ost verloren ukrainische Truppen mehr als 270 Kämpfer. Darüber hinaus zerstörte das russische Militär in diesem Operationsbereich vier gepanzerte Kampffahrzeuge, 21 Autos, drei Feldartilleriegeschütze sowie ein Munitionslager.
Im Laufe der Woche beliefen sich die Verluste der ukrainischen Truppen im Zuständigkeitsbereich des Truppenverbands Dnjepr auf etwa 40 Soldaten. Außerdem zerstörte der Verband drei Autos, zwei Stationen für elektronische Kampfführung und ein Materiallager der ukrainischen Armee.
Kampfflugzeuge, Drohnen, Raketentruppen und Artillerie der russischen Streitkräfte haben Leitstellen für Langstreckendrohnen, Energieanlagen und Transportinfrastruktur, die im Interesse der ukrainischen Streitkräfte verwendet wurden, angegriffen. Außerdem wurden vorübergehende Stationierungsorte der bewaffneten Formationen der ukrainischen Streitkräfte und ausländischer Söldner in 152 Bezirken getroffen.
Russische Luftabwehrkräfte haben zwölf gelenkte Bomben, zwei Neptun-Raketen und 122 Starrflüglerdrohnen abgeschossen.
Seit Beginn der militärischen Sonderoperation wurden insgesamt 670 gegnerische Flugzeuge, 283 Hubschrauber, 109.900 unbemannte Luftfahrzeuge, 646 Flugabwehrraketensysteme, 27.207 Panzer und gepanzerte Kampffahrzeuge, 1.643 Mehrfachraketenwerfer, 32.681 Feldartillerie- und Mörsergeschütze sowie 52.258 militärische Spezialfahrzeuge zerstört.
11:19 Uhr
Soldaten der ukrainischen Nationalgarde im Gebiet Saporoschje desertiert
Nach Angaben von Igor Kimakowski, dem Berater des Chefs der DVR, habe eine Einheit der ersten präsidialen Operationsbrigade der ukrainischen Nationalgarde von der Frontlinie im Gebiet Saporoschje desertiert.
"Im Gebiet Saporoschje desertierte eine Gruppe ukrainischer Soldaten, die Militärangehörige der ersten präsidialen Brigade, von der Frontlinie. Grund dafür waren massive FAB-Angriffe auf Stellungen der ukrainischen Streitkräfte."
Durch die Sperrung von RT zielt die EU darauf ab, eine kritische, nicht prowestliche Informationsquelle zum Schweigen zu bringen. Und dies nicht nur hinsichtlich des Ukraine-Kriegs. Der Zugang zu unserer Website wurde erschwert, mehrere Soziale Medien haben unsere Accounts blockiert. Es liegt nun an uns allen, ob in Deutschland und der EU auch weiterhin ein Journalismus jenseits der Mainstream-Narrative betrieben werden kann. Wenn Euch unsere Artikel gefallen, teilt sie gern überall, wo Ihr aktiv seid. Das ist möglich, denn die EU hat weder unsere Arbeit noch das Lesen und Teilen unserer Artikel verboten. Anmerkung: Allerdings hat Österreich mit der Änderung des "Audiovisuellen Mediendienst-Gesetzes" am 13. April diesbezüglich eine Änderung eingeführt, die möglicherweise auch Privatpersonen betrifft. Deswegen bitten wir Euch bis zur Klärung des Sachverhalts, in Österreich unsere Beiträge vorerst nicht in den Sozialen Medien zu teilen.
Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.
