Liveticker Ukraine-Krieg – Russisches Militär: Offensive im Raum Saporoschje in vollem Gange

19.09.2026 17:25 Uhr
17:25 Uhr
Russische Drohnen vereiteln Truppenrotation im Gebiet Saporoschje (Video)
Drohnenpiloten, die als Teil der russischen Luftlandetruppen im Einsatz sind, kappten den Nachschub und verhinderten die Neuverlegung gegnerischer Einheiten im Raum Saporoschje. Russlands Verteidigungsministerium teilt entsprechende Aufnahmen auf Telegram.
16:48 Uhr
Alaudinow: Hauptsächlich Söldner aus Südamerika in der ukrainischen Armee
Wie der Kommandeur der Spezialeinheit "Achmat", Generalleutnant Apty Alaudinow, im Gespräch mit der Agentur TASS betonte, stammt der Großteil der ausländischen Söldner, die im Jahr 2026 aufseiten der Ukraine kämpfen, aus südamerikanischen Ländern. Er merkte an:
"Wir haben in diesem Jahr grundsätzlich festgestellt, dass an allen Frontabschnitten viele Vertreter Südamerikas präsent waren. Man kann wohl nicht sagen, dass sie die Lage an der Front in irgendeiner Weise verändern, denn für unsere Einheiten, die ebenfalls enorm an Stärke gewonnen haben und eine sehr, sehr große Anzahl von Drohnen einsetzen, spielt es absolut keine Rolle, welcher Nationalität unser Gegner ist und welchen Pass er besitzt."
16:23 Uhr
Abgeordneter: Rada begibt sich wegen Finanzkrise in lange Ferien
Wie der ukrainische Abgeordnete Jaroslaw Schelesnjak erklärte, hat sich die Werchowna Rada der Ukraine vor dem Hintergrund der Finanzkrise in die Ferien verabschiedet. Wie der Abgeordnete betonte, hätten die ukrainischen Parlamentarier ihre Ferien vor allem aufgrund der enormen Probleme bei der Verabschiedung der für die Fortsetzung der internationalen Finanzierung notwendigen Gesetze und der durch das Ausbleiben von Hilfe seitens der Partner ausgelösten Finanzkrise angetreten.
15:43 Uhr
Kiewer Kräfte nehmen Gebiet Belgorod erneut ins Visier – Verletzte und Sachschäden
Das ukrainische Militär hat tagsüber am Samstag mehrere Ortschaften in drei Gemeinbezirken des russischen Grenzgebiets Belgorod mit Drohnen attackiert. Wie der lokale Krisenstab bekannt gibt, erlitten drei Menschen Verletzungen unterschiedlichen Schweregrades bei gezielten Angriffen auf zivile Fahrzeuge.
Insgesamt wurden nach Angaben des Krisenstabs sechs Autos, drei Eigenheime, ein Nebengebäude und ein Geschäftsraum beschädigt. Ein Fahrzeug und ein Wohngebäude brannten aus.
15:18 Uhr
Moskau: Seljonaja Dibrowa im Raum Saporoschje nun unter russischer Kontrolle (Video)
Aufnahmen des russischen Verteidigungsministeriums zeigen die Befreiung des Dorfes Seljonaja Dibrowa im Gebiet Saporoschje durch den Truppenverband Ost.
14:44 Uhr
In der DVR und der LVR kommt es wegen eines Drohnenangriffs zu Strom- und Wasserausfällen
Medienberichten zufolge wurde das Stromnetz der Donbass-Republiken einem Angriff durch feindliche Drohnen ausgesetzt. Infolgedessen kam es in den Städten der DVR und der LVR zu Stromausfällen sowie zu Unterbrechungen in der Wasserversorgung.
Wie der Bürgermeister von Donezk, Alexej Kulemsin, mitteilte, seien 855 Umspannwerke in den Bezirken Kirowsk, Kalininsk, Woroschilowsk, Petrowsk, Kujbyschewsk und Kiewsk teilweise stromlos. Ebenso haben 137.930 Haushalte keinen Strom.13:59 Uhr
Polen setzt Militärflugzeuge "wegen Russlands Aktivitäten" ein
Wie das Einsatzkommando der polnischen Streitkräfte mitteilt, hat das polnische Militär Flugzeuge in die Luft geschickt – als Grund werden Russlands Aktivitäten in der Ukraine genannt. Es wird darauf hingewiesen, dass diese Maßnahmen präventiven Charakter haben und darauf abzielen, "den polnischen Luftraum, insbesondere im östlichen Teil des Landes, zu sichern und zu schützen". In der Mitteilung der polnischen Behörde heißt es außerdem:
"Die Luftstreitkräfte sind im polnischen Luftraum präventiv im Einsatz."
13:33 Uhr
Frontbericht des russischen Verteidigungsministeriums
Russlands Verteidigungsministerium berichtet am Samstag über den Verlauf der militärischen Spezialoperation in der Ukraine innerhalb der vergangenen 24 Stunden.
Wie es heißt, haben die Truppenverbände Nord, West, Süd, Mitte, Ost und Dnjepr den gegnerischen Einheiten entlang der gesamten Front Feuerschaden zugefügt. Das russische Militär zieht die Schlinge um den Gegner im nordöstlichen Teil des Gebiets Charkow enger. Die eingekesselten Kräfte Kiews werden konsequent neutralisiert.
Im Zuge offensiver Gefechtsführung brachten die russischen Streitkräfte Loschakowo und Komissarowo im Raum Charkow, Marjewka und Gulewo in der Volksrepublik Donezk sowie Seljonaja Dibrowa im Gebiet Saporoschje unter eigene Kontrolle.
Insgesamt wurden an den Frontabschnitten rund 1.345 ukrainische Soldaten getötet oder verwundet. Darüber hinaus wurden zerstört oder getroffen:
- vier Anlagen der elektronischen Kampfführung
- sieben Artilleriegeschütze
- 13 gepanzerte Kampffahrzeuge
- 82 Fahrzeuge.
Russlands Streitkräfte führten einen kombinierten Angriff auf militärische Ziele an 142 Orten durch. Dabei kamen die operativ-taktische Luftflotte, Kampfdrohnen, Raketen und Artillerie zum Einsatz.
Entlang der Frontlinie zerstörte die Luftverteidigung sieben Lenkbomben, eine Rakete aus dem HIMARS-Mehrfachraketenwerfer und 936 ukrainische Starrflüglerdrohnen.
12:53 Uhr
Moskau: Kiew will Westen angesichts der Erfolge russischer Armee von eigener Kampffähigkeit überzeugen
Vor dem Hintergrund des raschen Vormarsches russischer Truppen an der gesamten Front versucht Kiew erneut, seine westlichen Gönner davon zu überzeugen, dass die ukrainischen Streitkräfte in der Lage sind, der russischen Armee im Operationsgebiet des Truppenverbands West Widerstand zu leisten. Dies ist einer Mitteilung des russischen Verteidigungsministeriums vom Samstag zu entnehmen.
Diesbezüglich habe das ukrainische Kommando die am besten ausgebildeten Einheiten und nationalistischen Formationen des 3. separaten Stoßtrupps eingesetzt.
Das Kiewer Regime führe zugleich mithilfe westlicher Medien und Militärexperten eine aggressive Informationskampagne, in der es versuche, die Aktionen der ukrainischen Streitkräfte als große Erfolge und als Übernahme der Initiative an der Front darzustellen.
Hierbei führt die Behörde in Moskau aus:
"In Wirklichkeit erzielen kleinere gegnerische Stoßtrupps, die erhebliche Personalverluste erleiden und versuchen, in unsere Stellungen nahe der Frontlinie einzudringen, keine Erfolge."
Wie es heißt, unterbinde der Truppenverband West jegliche Aktivitäten des Gegners, füge ihm Feuerschaden zu und hindere ihn am Vorstoß.
12:25 Uhr
Putin: Europas Regierungen schüren Kriegsangst, um ihre Macht zu retten
Die russische Nukleartriade bleibe eine Garantie für die Souveränität Russlands und das globale Kräftegleichgewicht. Dies erklärte Russlands Präsident Wladimir Putin am Freitag in Moskau. Die Stärkung der Nukleartriade habe daher "absolute Priorität", betonte Putin weiter. Die aktualisierte staatliche Rüstungsplanung räume der Angelegenheit entsprechend einen besonderen Stellenwert ein.
Ferner verwies Putin auf die "wachsenden Bedrohungen". Die NATO "bläht sich auf" und erweitere sich weiter, meinte der russische Staatschef. Europäische Regierungen würden angesichts sinkender Zustimmungswerte und eigener Fehler vor einer möglichen Auseinandersetzung mit Russland warnen. Die Wähler in Europa machten bei der Abstimmung dagegen deutlich, dass sie keinen Krieg mit Russland wollten.
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Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.