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Liveticker Ukraine-Krieg – Russischer Diplomat: Friedensverhandlungen auf Pause

Russland führt gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine Militäroperation in der Ukraine durch. Der Westen reagiert mit immer neuen Waffenlieferungen an die Ukraine und beispiellosen Sanktionen gegen Russland. Lesen Sie hier die neuesten Entwicklungen.
Liveticker Ukraine-Krieg – Russischer Diplomat: Friedensverhandlungen auf PauseQuelle: Sputnik © Jekaterina Tschesnokowa
  • 25.03.2026 16:34 Uhr

    16:34 Uhr

    Ukrainische Drohne trifft Auto im Gebiet Belgorod – Fahrer tot

    Ein unbemanntes Flugzeug der Ukraine hat das Dorf Bondarenkow im Kreis Schebekino des Gebietes Belgorod angegriffen. Laut Gouverneur Wjatscheslaw Gladkow traf die FPV-Drohne ein Auto. Der Fahrzeugführer erlag noch an Ort und Stelle seinen Verletzungen.

  • 16:00 Uhr

    Russischer Diplomat: Ukraine-Verhandlungen pausiert

    Trilaterale Verhandlungen zwischen Russland, den USA und der Ukraine zur Regulierung des Ukraine-Konflikts sind angehalten, sagt Michail Galusin, stellvertretender Außenminister Russlands und Teilnehmer der russischen Delegation. Auf die Frage eines Journalisten nach dem Stand der Verhandlungen antwortete er:

    "Ich bin jetzt nicht bereit, etwas zu sagen, was (der Pressesprecher des russischen Präsidenten) Dmitri Sergejewitsch Peskow nicht schon gesagt hat: Die Verhandlungen sind pausiert."

    Galusin führte weiter aus:

    "Ich will keine Prognosen machen, um später nicht erklären zu müssen, warum sie sich nicht erfüllten."

  • 15:39 Uhr

    Fico: Europa wird Selenskij überdrüssig

    Der ukrainische Staatschef Wladimir Selenskij wird für Europa zunehmend lästig, erklärt der slowakische Ministerpräsident Robert Fico. Während eines Treffens mit Studenten, dessen Aufnahme auf seiner Facebook-Seite veröffentlicht wurde, sagte er:

    "Ich denke, dass Selenskij große Fehler in Bezug auf die Länder der Europäischen Union macht. Europa wird seiner zunehmend überdrüssig."

    Nach Ficos Ansicht verliere Selenskij an Unterstützung, was in Zukunft eine mögliche Mitgliedschaft der Ukraine bei der Europäischen Union beeinträchtigen könne.

  • 14:45 Uhr

    Russophobie: Stader Journalist fordert Ausgrenzung Russischsprachiger bei Stadtführung

    Antirussischer Rassismus hat viele Gesichter. Besonders schäbig ist es, wenn die Presse ihre Reichweite benutzt, um Russen auszugrenzen. In der Hansestadt Stade meint die Lokalpresse, gegen eine auf Russisch geführte Stadtführung anzuschreiben zu müssen.

    Mehr dazu lesen Sie hier auf unserer Webseite.

  • 14:22 Uhr

    Kiews Truppen greifen Gebiet Belgorod mit knapp 120 Drohnen an

    Im Laufe des Tages haben die ukrainischen Streitkräfte 116 unbemannte Flugzeuge und zehn Artilleriegeschosse auf das Gebiet Belgorod abgefeuert, so die Mitteilung des regionalen Krisenstabs. Bei dem Drohnenangriff auf den Ort Samostje im Kreis Graiworon wurden zwei Männer verletzt.

  • 13:47 Uhr

    Mehr als 250 ukrainische Drohnen an einem Tag über Gebiet Brjansk zerstört 

    Das Gebiet Brjansk hat innerhalb eines Tages den massiven Drohnenangriff der Ukraine abgewehrt. Laut Gouverneur Alexander Bogomas wurden zwischen 8 Uhr am Dienstag und 8 Uhr am Mittwoch insgesamt 258 gegnerische Drohnen über dem Gebiet vom Himmel geholt.

  • 13:16 Uhr

    TASS: Russische Armee kesselt Slawjansk und Kramatorsk ein

    Russlands Streitkräfte kesseln nach Angaben der Nachrichtenagentur TASS Kramatorsk und Slawjansk ein, die zu den letzten von der Ukraine kontrollierten größeren Städten in der Donezker Volksrepublik gehören. Die Agentur zitiert dazu eine russische militärische Quelle:

    "Gegenwärtig wird um den Ballungsraum Kramatorsk-Slawjansk ein Feuerkessel gebildet."

  • 12:37 Uhr

    Russische Flugabwehr zerstört weiterhin gegnerische Drohnen

    Die russische Flugabwehr hat zwischen 8 und 13 Uhr am Mittwoch 85 unbemannte Flugzeuge der Ukraine zerstört, berichtet das Verteidigungsministerium. Im Einzelnen wurden die Flugziele über den Gebieten Archangelsk, Belgorod, Brjansk, Kaluga, Kursk, Leningrad, Smolensk, Twer, Tula sowie über der Region um Moskau abgeschossen.

    Bürgermeister Sergei Sobjanin berichtete bislang über zehn Drohnen, die im Anflug auf die russische Hauptstadt zerstört wurden.

  • 11:57 Uhr

    Frontbericht des russischen Verteidigungsministeriums

    Innerhalb der vergangenen 24 Stunden haben die ukrainischen Streitkräfte 1.360 Soldaten in der Zone der militärischen Sonderoperation verloren, heißt es aus dem täglichen Bericht des Verteidigungsministeriums in Moskau. Die russische Armee zerstörte folgende Waffen und Ausrüstung des Gegners:

    • einen Panzer,
    • zwei Schützenpanzer,
    • drei Mannschaftstransportwagen,
    • 16 gepanzerte Kampffahrzeuge,
    • 85 Kraftfahrzeuge,
    • 20 Artilleriegeschütze,
    • ein Fahrzeug des HIMARS-Mehrfachraketenwerfers,
    • ein Fahrzeug des Vampire-Mehrfachraketenwerfers,
    • vier Artillerieaufklärungsradare,
    • sieben Anlagen der Elektronischen Kampfführung,
    • zehn Munitionslager, neun Lager mit Ausrüstung und ein Treibstofflager.

    Einheiten der russischen Luftstreitkräfte, Raketen- und Artillerietruppen sowie Drohnenbediener trafen Montagehallen und Abschussanlagen für unbemannte Flugzeuge größerer Reichweite, Objekte der Energieinfrastruktur, die im Interesse gegnerischer Truppen betrieben wurden, Depots mit Munition und Treibstoff sowie ukrainische Soldaten und ausländische Söldner in 149 Kreisen. Die Flugabwehr schoss drei HIMARS-Raketen, vier Neptun-Marschflugkörper und 543 Drohnen ab.

  • 11:10 Uhr

    Lettland und Estland melden Drohnen im Luftraum

    Ein unbemanntes Flugzeug ist in den lettischen Luftraum eingedrungen und abgestürzt, erklärt Ministerpräsidentin Evika Silina. Es gab keine Verletzten. Nach vorläufigen Angaben kann es sich um eine ukrainische Drohne handeln, betont die Regierungschefin.

    Das lettische Militär präzisierte, dass die Drohne aus Russland eingeflogen und im Bezirk Krāslava abgestürzt sei. Opfer und Schäden wurden keine verzeichnet.

    In Estland traf eine Drohne, die angeblich aus dem russischen Luftraum eindrang, den Schornstein des Kraftwerks Auvere, erklärt der Geheimdienst in Tallinn. Nach Angaben des Energieunternehmens Enefit Power erlitt die Anlage keinen unmittelbaren Schaden, wesentliche Auswirkungen auf das estnische Stromnetz gibt es nicht.

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Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.