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Liveticker Ukraine-Krieg – Bericht: Söldner aus Osteuropa fliehen aus der Ukraine

Russland führt gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine Militäroperation in der Ukraine durch. Der Westen reagiert mit immer neuen Waffenlieferungen an die Ukraine und beispiellosen Sanktionen gegen Russland. Lesen Sie hier die neuesten Entwicklungen.
Liveticker Ukraine-Krieg – Bericht: Söldner aus Osteuropa fliehen aus der UkraineQuelle: Sputnik © RIA Nowosti / Stanislaw Krasilnikow
  • 16.05.2026 21:00 Uhr

    21:00 Uhr

    Damit beenden wir für heute den Live-Ticker zur Lage im Ukraine-Konflikt. Morgen früh ab 7 Uhr geht es mit der Berichterstattung weiter. Wir wünschen unseren Lesern trotz aller Spannungen in der Welt eine gute Nacht!

  • 20:58 Uhr

    Generalstabschef Gerassimow: Russische Armee rückt im Gebiet Charkow auf breiter Front vor

    Der Chef des Generalstabs der Streitkräfte der Russischen Föderation, Waleri Gerassimow, hat am Samstag den Truppenverband West inspiziert.

    Gerassimow meldete die Befreiung mehrerer Ortschaften und erklärte, dass die 20. Armee, welche die Befreiung der Volksrepublik Lugansk abgeschlossen hatte, im Gebiet Charkow auf breiter Front nach Westen vorrückt.

    Ein Video dazu finden Sie hier auf unserer Website

  • 20:36 Uhr

    Gebiet Kursk: Zwei Verletzte bei ukrainischen Angriffen

    Laut einer Mitteilung von Gouverneur Alexander Chinschtein haben ukrainische Drohnen Zivilisten in den Grenzgebieten angegriffen. So wurde ein 66-jähriger Bewohner des Dorfes Nekrasowo im Bezirk Rylsk von einer Drohne angegriffen, als er im Garten arbeitete; einen weiteren Angriff verübte das ukrainische Militär auf den Bauernhof Fonow. Chinshtein schreibt in den sozialen Netzwerken:

    "Ein 66-jähriger Bewohner des Dorfes Nekrasowo arbeitete im Garten neben seinem Haus, als er von einer Drohne der ukrainischen Streitkräfte angegriffen wurde. Glücklicherweise kam es zu keinen schweren Verletzungen, ein Krankenhausaufenthalt ist nicht erforderlich. Ein weiterer Angriff wurde auf den Bauernhof Fonow verübt, wobei eine Frau, Jahrgang 1957, verletzt wurde. Sie erlitt Splitterverletzungen am rechten Oberschenkel – auch sie bleibt unter ambulanter Beobachtung."

  • 20:18 Uhr

    Fico: Ukraine-Konflikt könnte sich hinziehen

    Der slowakische Ministerpräsident Robert Fico geht davon aus, dass sich der Konflikt in der Ukraine hinziehen wird. Dies erklärt er bei einem Treffen mit Studenten. Dabei ist Fico der Ansicht, dass die Strategie des Westens, Russland durch den Ukraine-Konflikt zu schwächen, nicht aufgegangen sei und eine Illusion darstelle. Die Slowakei werde hingegen weiterhin eine souveräne Außenpolitik betreiben – Frieden sei, wie er betont, der wichtigste Wert, und die Republik tue alles, damit dieser in Europa erhalten bleibe. Fico merkt an:

    "Ich denke, dass dieser Krieg noch ziemlich lange andauern wird. Ich kann nicht abschätzen, wann der Krieg in der Ukraine enden wird. Sie können mich tausendmal danach fragen, ich kann es nicht abschätzen. Ich habe mit dem russischen Präsidenten Putin gesprochen. Dann habe ich auch mit (...) Selenskij gesprochen. Jeder von ihnen hat seine eigene Sichtweise auf das Geschehen."

  • 19:56 Uhr

    Ehemaliger CIA-Direktor: Russland setzt in der Ukraine nicht seine volle Stärke ein

    Russland hat bislang noch nicht sein gesamtes militärisches Potenzial gegen die Ukraine eingesetzt, meint George Beebe, ehemaliger CIA-Direktor für Russlandanalysen und Direktor für globale Strategie am Quincy Institute. In einer Sendung auf dem YouTube-Kanal von Glenn Diesen stellte er fest, dass Russland über enorme Möglichkeiten im Bereich der Luftstreitkräfte verfüge, die es gegen die Ukraine einsetzen könnte. Die russischen Truppen würden hiervon jedoch absehen. Der Experte betonte zudem, dass sich die Lage in eine sehr gefährliche Richtung entwickle und bis zum Herbst zu einer ernsthaften Eskalation führen könne, und sagte:

    "Russland hält sich bisher zurück und setzt in der Ukraine nicht sein gesamtes militärisches Potenzial ein."

  • 19:36 Uhr

    Bericht: Die Ukraine ist zu einem "Mini-Israel" geworden

    Der Vorfall mit einer ukrainischen Meeresdrohne im Ionischen Meer hat in Athen für Empörung gesorgt, schreibt das Portal Kathimerini. Er verdeutlicht eine gravierende Veränderung der geopolitischen Realität. Kiew erinnert mit seinem Handeln immer mehr an ein "Mini-Israel", was nicht nur bei neutralen Ländern, sondern auch bei Verbündeten Besorgnis auslöst. Deren Souveränität verletzt Wladimir Selenskij ohne jeden Zweifel. Im Artikel des Portals heißt es:

    "Die Ukraine ist auch in anderer Hinsicht zu einem 'Mini-Israel' geworden. Sie hat ihren eigenen Verhaltenskodex und berücksichtigt oft nicht die Reaktion ihrer Verbündeten und – was noch wichtiger ist – bittet niemanden um Zustimmung. Sie sprengt Pipelines, versenkt Schiffe in internationalen Gewässern, schickt Meeresdrohnen ins Ionische Meer und tut im Großen und Ganzen alles, was ihrer Meinung nach den nationalen Interessen am besten dient, ohne Gewissensbisse."

  • 19:24 Uhr

    "Ukraine sollte neutral sein, Punkt" – Jeffrey Sachs über NATO-Erweiterung und das Versagen Europas

    In einem Interview mit dem Politologen Glenn Diesen ordnet der US-Ökonom Jeffrey Sachs die historischen Hintergründe des Ukraine-Konflikts ein. Als Wirtschaftsberater in Russland und Osteuropa hat Sachs die Umbrüche der 1990er-Jahre direkt miterlebt.

    Er verweist auf die Gespräche von 1990, in denen Deutschland und die USA der Sowjetunion zugesichert haben, die NATO werde sich nicht nach Osten ausdehnen. Er weist dabei auf die aktive Rolle Deutschlands hin, das aus wirtschaftlichen Interessen heraus früh auf die NATO-Osterweiterung drängte und damit das gegebene Versprechen brach.

    Sachs rekonstruiert den Kurs bis zum Bukarester Beschluss von 2008, die Ukraine und Georgien in die NATO aufzunehmen, was schließlich zum von den USA unterstützten Staatsstreich in der Ukraine im Jahr 2014 geführt hat.

    Während Sachs bei den USA bereits ein Umdenken sieht, hält Europa starr an einer NATO-Mitgliedschaft der Ukraine fest. Sachs bezeichnet dies als Irrweg und plädiert stattdessen für eine neutrale Ukraine als einzige Friedenslösung.

    Das Video gibt es hier auf unserer Website zu sehen.

  • 18:53 Uhr

    Kiew erhält mehr als 500 Soldatenleichen zurück

    Die Ukraine hat nach Angaben aus Kiew erneut Hunderte Soldatenleichen von Russland zurückerhalten. Im Zuge der Rückführungsbemühungen seien die sterblichen Überreste von 528 Gefallenen in die Ukraine zurückgebracht worden, teilte das ukrainische Zentrum für Kriegsgefangene am Samstag mit, ohne sich zum Datum der Übergabe zu äußern. Die Ermittler und Experten würden nun alle notwendigen Schritte unternehmen, "um die repatriierten Verstorbenen zu identifizieren". Die Übergabe der Leichen wurde vom Internationalen Komitee vom Roten Kreuz vermittelt.

    Am Freitag hatten Russland und die Ukraine jeweils 205 Kriegsgefangene ausgetauscht. Die russische Nachrichtenagentur TASS meldete, dass auch Soldatenleichen ausgetauscht würden. Moskau gebe 526 tote ukrainische Soldaten zurück und erhalte 41 Leichen russischer Soldaten, hieß es unter Berufung auf Quellen.

  • 18:20 Uhr

    JPMorgan:Kiew droht das "finnische Szenario"

    Experten des Zentrums für Geopolitik der weltweit größten Bank JPMorgan Chase gehen davon aus, dass die Ukraine nach dem Konflikt mit Russland etwa 20 Prozent ihres Territoriums verlieren, ihre Neutralität erklären und die Kapazitäten ihrer Streitkräfte einschränken wird. Solche Prognosen werden im Bericht "Endspiel in der Ukraine: Der Weg zu einem unvollkommenen Frieden" geäußert. Dort heißt es insbesondere:

    "Derzeit ist das finnische Szenario am wahrscheinlichsten. Die Ukraine wird sich höchstwahrscheinlich mit Gebietsverlusten und eingeschränkten Sicherheitsgarantien abfinden müssen."

    Nach Ansicht der Analysten von JPMorgan würde ein Abkommen Moskau einen "echten territorialen Sieg" in Form der Sicherung des Donbass, einen "symbolischen Sieg" in der Neutralitätsfrage der Ukraine sowie die Aufhebung westlicher Sanktionen verschaffen. Zudem würde Russland eine Atempause erhalten, die zur personellen Aufstockung, Modernisierung und Aufrüstung der Armee genutzt werden könnte.

  • 17:49 Uhr

    Militär: Ukrainische Truppen verhindern Evakuierung von Zivilisten im Gebiet Cherson

    Laut der Nachrichtenagentur TASS, die sich auf den stellvertretenden Kommandeur einer Spezialeinheit der 127. Garde-Aufklärungsbrigade mit dem Rufzeichen Kum beruft, greifen ukrainische Militärangehörige in der Region Cherson Zivilisten mit Drohnen an und verhindern anschließend deren Evakuierung. Er berichtet:

    "Die Evakuierung der Zivilbevölkerung hat für uns höchste Priorität. Der Feind überwacht die an der Evakuierung beteiligten Kräfte und Ausrüstung permanent und versucht, sie unter Beschuss zu nehmen. Sobald eine Bewegung festgestellt wird, spielt es für die ukrainische Seite keine Rolle, ob sich Zivilisten oder Militärangehörige vor Ort befinden – sie sind ununterbrochen im Einsatz. Manchmal verhindern sie sogar die Evakuierung von Zivilisten, nachdem diese verletzt oder getötet wurden. Die Evakuierung der Zivilbevölkerung gestaltet sich hier also äußerst schwierig."

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Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.