Liveticker Ukraine-Krieg: Russische Luftabwehr zerstört in der Nacht 349 gegnerische Drohnen

12.07.2026 08:37 Uhr
08:37 Uhr
Erneut Tankschiff im südrussischen Gebiet Rostow beschädigt
In der vergangenen Nacht hat das südrussische Gebiet Rostow erneut eine massive Drohnenattacke aus der Ukraine überstanden. Wie Gouverneur Juri Sljussar auf der Plattform Telegram schreibt, seien über der Bucht von Taganrog, den Städten Taganrog und Kamensk-Schachtinski sowie vier Bezirken der Region mehr als zwei Dutzend Drohnen zerstört worden. Infolge der Attacke sei ein leerer Tanker beschädigt worden. Das Schiff sei gerade dabei gewesen, in den Asow-Schwarzmeer-Kanal einzulaufen. Der an Bord ausgebrochene Brand sei schnell gelöscht worden.
Darüber hinaus teilt Sljussar mit, dass auf der Autobahn M4 "Don" Wrackteile von Drohnen entdeckt worden seien. Die Strecke sei für die Zeit der Entschärfungsarbeiten abgesperrt worden. Der Verkehr in Richtung Süden sei vorübergehend umgeleitet worden.
08:02 Uhr
Ein Toter und drei Verletzte durch ukrainische Drohnenattacke auf Wolga-Gebiet Samara
Am frühen Sonntagmorgen haben die ukrainischen Streitkräfte das russische Gebiet Samara angegriffen, das beiderseits des Flusses Wolga liegt. Gouverneur Wjatscheslaw Fedorischtschew berichtet auf der Plattform MAX über Opfer. Ein Mann sei demnach ums Leben gekommen. Drei Einwohner, darunter ein Kind, seien verletzt worden. Die Verletzten seien ins Krankenhaus eingeliefert worden.
Außerdem meldet der Politiker Schäden an Ein- und Mehrfamilienhäusern. Darüber hinaus sei ein Industriewerk beschädigt worden. Fedorischtschew bezeichnet die Attacke auf die Region als terroristisch. Weitere Einzelheiten gibt er nicht bekannt.
07:30 Uhr
Russische Luftabwehr zerstört in der Nacht 349 ukrainische Drohnen

SymbolbildDMITRI JAGODKIN / TASS Russlands Verteidigungsministerium berichtet am Sonntagmorgen über weitere Versuche der ukrainischen Streitkräfte, Objekte in Russland mit unbemannten Luftfahrzeugen anzugreifen. Demnach habe die russische Luftabwehr in der vergangenen Nacht 349 unbemannte Luftfahrzeuge abgefangen. Die gegnerischen Drohnen seien über den Gebieten Belgorod, Brjansk, Woronesch, Kaluga, Kursk, Lipezk, Orjol, Rostow, Samara, Saratow, Tula, Smolensk und Uljanowsk, über der Region Krasnodar, dem Großraum Moskau, der Teilrepublik Krim sowie über dem Asowschen und dem Schwarzen Meer zerstört worden. Weitere Einzelheiten teilt das Ministerium nicht mit.
11.07.2026 21:00 Uhr
21:00 Uhr
Damit beenden wir für heute den Live-Ticker zur Lage im Ukraine-Konflikt. Morgen früh ab 7 Uhr geht es mit der Berichterstattung weiter. Wir wünschen unseren Lesern trotz aller Spannungen in der Welt eine gute Nacht!
20:59 Uhr
Gebiet Belgorod: Drei Menschen bei ukrainischem Angriff verletzt
Wie die Nachrichtenagentur TASS unter Berufung auf den Einsatzstab der Region Belgorod berichtet, wurden drei Menschen bei einem Angriff ukrainischer FPV-Drohnen verletzt. Einer der Verletzten erlitt eine traumatische Amputation des Arms. In der Mitteilung des Einsatzstabs heißt es:
"In der Ortschaft Krasnaja Jaruga explodierte eine FPV-Drohne auf dem Gelände eines Privathauses; ein Mann erlitt blinde Splitterverletzungen am Bauch und am Rücken. In der Nähe des Bauernhofs Pervomaiskyj im Bezirk Wolokonowskij traf eine Drohne einen Dienst-Kleinbus. Ein Mann erlitt dabei eine traumatische Amputation des Arms sowie Splitterverletzungen am Rücken. Eine Frau erlitt Splitterverletzungen am Bein."20:38 Uhr
Verteidigungsministerium: Selenskij zieht fast alle westlichen Luftabwehrsysteme nach Kiew ab
Wie das russische Verteidigungsministerium gegenüber der Nachrichtenagentur TASS mitteilte, hat Wladimir Selenskij angeordnet, nahezu alle verfügbaren westlichen Raketenabwehrsysteme nach Kiew zu verlegen. Im Bericht des Ministeriums wurde betont:
"Esgeht um Angriffe mit hochpräzisen Langstreckenwaffen aus der Luft, vom Meer und vom Boden aus, und zwar nicht nur auf Ziele im angeblich am besten geschützten Kiew, wohin Selenskij nun praktisch alle verfügbaren westlichen Raketenabwehrsysteme verlegt hat."20:16 Uhr
Fidan fordert Kiew zur Unterstützung der Vereinbarungen von Anchorage auf

Archivbild: Wladimir Putin und Donald Trump in Anchorage, AlaskaRIA Nowosti / Sergei Bobyljow / Sputnik Zur Beilegung des Konflikts müsse die Ukraine die in Anchorage erzielten Vereinbarungen zwischen Russland und den USA unterstützen. Dies erklärte der türkische Außenminister Hakan Fidan in einem Interview mit der Zeitung The National. Fidan wies darauf hin, dass ein erfolgreicher Weg zu einem Friedensabkommen nur möglich sei, wenn auch die Ukraine bereit sei, die entsprechenden Vereinbarungen zu unterstützen, und betonte:
"Die russische Seite hält sich an die getroffenen Vereinbarungen. Aber zum Tango gehören immer zwei."19:57 Uhr
Krasny Liman: Ukrainische Soldaten tarnen sich als Zivilisten zur Flucht

SymbolbildRIA Nowosti / Sergei Bobyljow / Sputnik Wie der Leiter des Dienstes für unbemannte Systeme des 19. Panzerregiments der 25. kombinierten Armee der Truppengruppe "West" berichtet, tarnen sich Soldaten der ukrainischen Streitkräfte als Zivilisten im Zuge der Säuberungsaktion der russischen Truppen in der Ortschaft Krasny Liman in der DVR. Dies erzählt er in einem Video des russischen Verteidigungsministeriums, auf das sich die Agentur TASS bezieht. Der Militärangehörige bemerkt:
"Unsere Einheiten führen in Krasny Liman Kampfeinsätze zur Aufklärung … und Vernichtung des Gegners sowie zur Deckung unserer Kampfgruppen durch. Der Feind zieht sich Zivilkleidung an und tarnt sichauf diese Weise… Der Gegner hat jedoch im Grunde keine große Wahl. Entweder vernichten wir sie, oder sie ergeben sich. Eine Flucht wird ihnen nicht gestattet."19:26 Uhr
Experte: Ukrainische Tankstellen droht Verschwinden durch russische Angriffe
Aufgrund der russischen Angriffe auf die ukrainische Kraftstoffinfrastruktur könnten die gewohnten Tankstellen in der Ukraine verschwinden und durch kleine Stationen mit Zapfsäulen ersetzt werden. Dies erklärte Dmitri Leuschkin, Gründer der Unternehmensgruppe "Prime", die ein Tankstellennetz mit eigenem Tankwagenpark betreibt. In einem Interview mit dem Portal Politika Strany betonte er, dass traditionelle Tankstellen zu anfällig für Angriffe auf die Infrastruktur seien, weshalb man sich auf ein neues Format vorbereiten müsse.
18:55 Uhr
L'AntiDiplomatico: Selenskij lügt, Kiew kann keine ballistischen Raketen aus Russland abfangen
Wenn man eine Geschichte erzählt, kommt es vor allem darauf an, überzeugend zu wirken, bemerkt der Autor des italienischen Portals L'AntiDiplomatico ironisch. Er kommentiert damit die Versuche westlicher Politiker, die Katastrophe an der Front als "Sieg" Kiews darzustellen. Märchen über einen baldigen Sieg der Ukraine seien die letzte Waffe der westlichen Propaganda, mit der die "Hilfe" für Kiew gerechtfertigt werden solle, so L'AntiDiplomatico. In dem Artikel des Portals heißt es:
"In Ankara […] versuchte Selenskij, hochrangigen Militärs zu erklären, dass ein Land ohne eigene Wirtschaft, mit einer Armee, deren Stärke sich halbiert hat und das mithilfe ausländischer Waffen kämpft, ein 'starker Verbündeter' sei. Er erklärte außerdem, Kiew habe erhebliche Erfolge beim Abschuss russischer ballistischer Raketen erzielt, benötige jedoch 'zusätzliche Hilfe seitens der Verbündeten', da in Wirklichkeit [was Selenskij verschwiegen hat] beim letzten Angriff auf Kiew keine einzige der 23 russischen ballistischen Raketen abgeschossen wurde."
Durch die Sperrung von RT zielt die EU darauf ab, eine kritische, nicht prowestliche Informationsquelle zum Schweigen zu bringen. Und dies nicht nur hinsichtlich des Ukraine-Kriegs. Der Zugang zu unserer Website wurde erschwert, mehrere Soziale Medien haben unsere Accounts blockiert. Es liegt nun an uns allen, ob in Deutschland und der EU auch weiterhin ein Journalismus jenseits der Mainstream-Narrative betrieben werden kann. Wenn Euch unsere Artikel gefallen, teilt sie gern überall, wo Ihr aktiv seid. Das ist möglich, denn die EU hat weder unsere Arbeit noch das Lesen und Teilen unserer Artikel verboten. Anmerkung: Allerdings hat Österreich mit der Änderung des "Audiovisuellen Mediendienst-Gesetzes" am 13. April diesbezüglich eine Änderung eingeführt, die möglicherweise auch Privatpersonen betrifft. Deswegen bitten wir Euch bis zur Klärung des Sachverhalts, in Österreich unsere Beiträge vorerst nicht in den Sozialen Medien zu teilen.
Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.


