International

Liveticker Ukraine-Krieg: Russische Flugabwehr zerstört gegnerische Drohnen in der Nacht

Russland führt gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine Militäroperation in der Ukraine durch. Der Westen reagiert mit immer neuen Waffenlieferungen an die Ukraine und beispiellosen Sanktionen gegen Russland. Lesen Sie hier die neuesten Entwicklungen.
Liveticker Ukraine-Krieg: Russische Flugabwehr zerstört gegnerische Drohnen in der NachtQuelle: Sputnik © Jewgeni Bijatow
  • 10.02.2026 08:45 Uhr

    08:45 Uhr

    Alexejew-Attentat: Verdächtige bekennen sich schuldig – Ukraine und Polen involviert

    Wie der russische Inlandsgeheimdienst FSB berichtet, geben die beiden Inhaftierten Ljubomir Korba und Wiktor Wassin ihre Beteiligung beim Attentat auf den russischen General Wladimir Alexejew zu. Außerdem äußerten sie sich zu Einzelheiten über die Anschlagsplanung.

    "Die von Mitarbeitern des FSB festgenommenen russischen Staatsbürger Ljubomir Korba (Jahrgang 1960) und Wiktor Wassin (Jahrgang 1959) haben ein Geständnis abgelegt", heißt es in der Mitteilung.

    Ein Video dazu gibt es hier auf unserer Webseite.

  • 08:20 Uhr

    DVR meldet einen ukrainischen Angriff binnen 24 Stunden

    Die Behörden in Donezk haben innerhalb der vergangenen 24 Stunden einen Angriff durch ukrainische Truppen registriert. Demnach wurde auf das Territorium der Volksrepublik ein Geschoss abgefeuert. In der Zeitspanne von 0 Uhr am 9. Februar bis 0 Uhr am 10. Februar (Ortszeit) wurde eine zivile Person verletzt. Durch den Beschuss kam zudem ein Auto zu Schaden.

    Am Vortag hatten die Behörden von Donezk keine Angriffe aus der Ukraine gemeldet. Berichte über Opfer und Infrastrukturschäden lagen dementsprechend nicht vor.

  • 07:55 Uhr

    Lawrow über Ukraine-Verhandlungen: Noch eine große Distanz zu überbrücken

    Die Verhandlungen bezüglich der Ukraine dauern an, es ist noch eine große Distanz zu überbrücken, erklärt der russische Außenminister Sergei Lawrow in einem Interview für den TV-Sender NTV.

    Mit Hinsicht auf die Bemühungen von US-Präsident Donald Trump fordert Lawrow auf, "nicht in Begeisterung zu verfallen". Der Außenminister betont:

    "Wir dürfen nicht in eine begeisterte Wahrnehmung dessen verfallen, was geschieht, dass US-Präsident Donald Trump die Europäer, Wladimir Selenskij, zurechtgewiesen hat und nun deren Gehorsam verlange… Das ist alles gut, wenn wir Frieden in der Ukraine erreichen möchten, aber so weit sind wir noch nicht."

  • 07:27 Uhr

    Diplomat: Kiews Angriffe töten 14 russische Zivilisten in einer Woche

    Binnen der vergangenen Woche sind 14 Zivilisten in Regionen Russlands wegen der Angriffe der ukrainischen Streitkräfte ums Leben gekommen, erklärt Rodion Miroschnik, ein Sonderbotschafter des russischen Außenministeriums.

    Darüber hinaus wurden nach seinen Angaben 113 Personen, darunter neun Minderjährige, verletzt. Bei einem der Verletzten handele es sich um ein Kind im 5. Monat.

  • 07:05 Uhr

    Russische Flugabwehr zerstört gegnerische Drohnen in der Nacht

    In der vergangenen Nacht hat die russische Flugabwehr sechs ukrainische Drohnen über den Gebieten Belgorod, Astrachan und Kursk zerstört. Nach Angaben des Verteidigungsministeriums in Moskau wurden die Flugziele zwischen 23 Uhr am 9. Februar und 7 Uhr am 10. Februar zum Absturz gebracht.

    Zuvor meldete das Ministerium am Montagabend die Abwehr der Drohnenangriffe auf die Gebiete Brjansk und Kursk, indem 17 unbemannte Flugzeuge der Ukraine zerstört wurden. Außerdem holte die Flugabwehr drei Drohnen vom Himmel über dem Asowschen Meer.

  • 9.02.2026 22:00 Uhr

    22:00 Uhr

    Damit beenden wir für heute den Live-Ticker zur Lage im Ukraine-Konflikt. Morgen früh ab 7 Uhr geht es mit der Berichterstattung weiter. Wir wünschen unseren Lesern trotz aller Spannungen in der Welt eine gute Nacht!

  • 21:55 Uhr

    Bloomberg: EU will Ukraine-Mitgliedschaft in Friedensabkommen mit Russland verankern

    Die EU arbeitet an mehreren Optionen, um eine künftige Mitgliedschaft der Ukraine in einem Friedensabkommen mit Russland festzuschreiben. Dies berichtet Bloomberg unter Berufung auf informierte Kreise.

    Demnach werde unter anderem erwogen, Kiew von Beginn an Schutzmechanismen zu gewähren, die mit einer EU-Mitgliedschaft verbunden sind. Ebenso soll ein sofortiger Zugang zu bestimmten Rechten von EU-Staaten ermöglicht werden.

    Zugleich wolle die EU der Ukraine klare Fristen für die Umsetzung notwendiger Schritte im Beitrittsprozess setzen. Weitere Optionen sehen die Fortsetzung des bisherigen Aufnahmeverfahrens oder eine Übergangsphase mit schrittweiser Integration vor, heißt es.

  • 21:40 Uhr

    Lawrow: USA werden keine europäischen Interventionspläne unterstützen

    Die USA werden die von europäischen Staaten vorangetriebene Idee einer Truppenentsendung in die Ukraine nicht unterstützen. Dies erklärt Russlands Außenminister Sergei Lawrow. Dabei geht es um Pläne, im Falle eines Waffenstillstands europäische Truppen in der Ukraine zu stationieren und dafür eine "automatische Garantie" militärischer Unterstützung durch Washington zu erhalten. Eine positive Reaktion der USA darauf sei nicht zu erwarten, so Lawrow.

    Zuvor hatte die Financial Times berichtet, die USA und europäische Staaten hätten angeblich einen mehrstufigen Plan für den Fall möglicher "Verstöße" Russlands gegen Vereinbarungen ausgearbeitet. Demnach werde sogar der Einsatz US-amerikanischer Streitkräfte erwogen. Im Interview mit dem Sender NTV sagte Lawrow:

    "Die britische Führung um Keir Starmer und Frankreichs Präsident Emmanuel Macron prahlen gemeinsam mit NATO-Generalsekretär Mark Rutte offen damit, dass dort sogenannte Expeditionskräfte von Interventen stationiert würden und es eine automatische Garantie für militärische Unterstützung durch die USA gebe."

    Laut Lawrow habe Russland bei den USA nachgefragt, ob dies zutreffe. Er zweifle nicht daran, dass die Antwort für die Europäer und Wladimir Selenskij nicht positiv ausfallen werde, fügte er hinzu.

  • 21:20 Uhr

    Bericht: Westen drängt Selenskij zum Weiterkämpfen

    Europäische Spitzenpolitiker drängen Wladimir Selenskij, bei den Verhandlungen mit Russland keine Zugeständnisse zu machen. Dies schreibt das italienische Portal L’AntiDiplomatico.

    Demnach hätten zuletzt mehrere "Euroatlantiker" Kiew besucht, darunter NATO-Generalsekretär Mark Rutte und Polens Premier Donald Tusk. Sie hätten darauf bestanden, dass die Ukraine den Krieg fortsetzt – "um jeden Preis und auf Kosten der eigenen Bevölkerung, die zur Schlachtbank geführt wird".

    In Brüssel, Warschau, Berlin und London werde weiterhin alles getan, um eine Beilegung des Konflikts zu verhindern, heißt es. Selenskij füge sich diesem Druck umgehend. In der Publikation wird resümiert, Selenskijs Hauptziel sei es, an der Macht zu bleiben und am Krieg zu verdienen.

    "Die europäische Elite will keinen Frieden. All ihre Anstrengungen dienen der eigenen Bereicherung durch die Fortsetzung des Genozids an den Slawen."

  • 21:01 Uhr

    Medienbericht: Kiew will für 50 Milliarden Euro 250 europäische Kampfjets kaufen

    Laut einem Bericht des ukrainischen Fachportals Defense Express plant die Ukraine den Kauf von 250 europäischen Kampfflugzeugen im Wert von rund 50 Milliarden Euro.

    Demnach will Kiew 150 schwedische Gripen- sowie 100 französische Rafale-Jets beschaffen. Die Gesamtkosten wurden auf Basis offener Quellen berechnet. Laut Daten aus dem kolumbianischen Staatsaudit lag der Preis für einen Gripen im Jahr 2025 bei 184,4 Millionen Euro. Die geplante Bestellung von 150 Maschinen würde demnach rund 27,7 Milliarden Euro kosten. Der Stückpreis für die Rafale-Jets ergebe sich aus einem Vertrag mit Serbien und liege bei 225 Millionen Euro. Für 100 Flugzeuge würden weitere 22,5 Milliarden Euro fällig.

    Defense Express weist jedoch darauf hin, dass die Endkosten aufgrund der langen Lieferzeit von bis zu zehn Jahren und der Inflation noch steigen könnten. Zudem müsste die Ukraine nach dem Kauf jährlich rund 2,5 Milliarden Euro für die Wartung und Modernisierung der Flotte aufbringen.

Durch die Sperrung von RT zielt die EU darauf ab, eine kritische, nicht prowestliche Informationsquelle zum Schweigen zu bringen. Und dies nicht nur hinsichtlich des Ukraine-Kriegs. Der Zugang zu unserer Website wurde erschwert, mehrere Soziale Medien haben unsere Accounts blockiert. Es liegt nun an uns allen, ob in Deutschland und der EU auch weiterhin ein Journalismus jenseits der Mainstream-Narrative betrieben werden kann. Wenn Euch unsere Artikel gefallen, teilt sie gern überall, wo Ihr aktiv seid. Das ist möglich, denn die EU hat weder unsere Arbeit noch das Lesen und Teilen unserer Artikel verboten. Anmerkung: Allerdings hat Österreich mit der Änderung des "Audiovisuellen Mediendienst-Gesetzes" am 13. April diesbezüglich eine Änderung eingeführt, die möglicherweise auch Privatpersonen betrifft. Deswegen bitten wir Euch bis zur Klärung des Sachverhalts, in Österreich unsere Beiträge vorerst nicht in den Sozialen Medien zu teilen.

Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.