Liveticker Ukraine-Krieg – Südrussland: Kiews Drohne stürzt auf Kindergarten ab

20.05.2026 15:49 Uhr
15:49 Uhr
Nach Drohnenvorfall in Estland: Polen fordert die Ukraine zur Vorsicht auf
Die Ukraine muss vorsichtig sein, damit ihre Drohnen keine Gefahr für die Sicherheit der NATO-Länder darstellen, erklärt der polnische Verteidigungsminister Władysław Kosiniak-Kamysz auf einer Pressekonferenz. TASS zitiert den Polen:
"Die Ukraine muss Ziele deutlich präziser bestimmen, um die Sicherheit der NATO-Staaten nicht zu gefährden. [...] Die Ukraine muss diesbezüglich vorsichtig sein."
Somit kommentiert Kosiniak-Kamysz den Vorfall mit einer ukrainischen Drohne, die über Estland abgeschossen worden ist.
Mehr zum Thema – Estland schießt erstmals ukrainische Drohne ab
15:20 Uhr
Auto im Gebiet Belgorod durch ukrainische Drohne attackiert – drei Männer verletzt
Eine ukrainische Drohne hat ein Auto im russischen Grenzgebiet Belgorod getroffen. Laut dem regionalen Krisenstab erlitten drei Männer Verletzungen. Zwei von ihnen wurden ins Krankenhaus eingewiesen. Der Vorfall ereignete sich im Ort Striguny im Kreis Borissowka, betont der Krisenstab.
15:02 Uhr
Südrussland: Kiews Drohne stürzt auf Kindergarten ab

SymbolbildUrheberrechtlich geschützt Eine ukrainische Drohne ist auf einen Kindergarten in der Stadt Stawropol in Südrussland abgestürzt, berichtet Gouverneur der gleichnamigen Region Wladimir Wladimirow.
Nach seinen Angaben verfing sich die Drohne in der Baumkrone, die Hülle brach daraufhin auseinander. Die Fragmente stürzten auf das Gelände des Kindergartens ab, der nicht detonierte Sprengsatz landete auf einem Friedhof. Der Blindgänger wurde inzwischen entschärft.
Verletzte oder Opfer gab es keine, Kinder und Lehrkräfte wurden in Sicherheit gebracht, führt der Gouverneur aus. An den beiden Absturzorten sind alle Rettungsdienste im Einsatz.
14:42 Uhr
AKW-Stadt Energodar meldet Überflug mehrerer Drohnen
In der vergangenen Nacht hat die Stadt Energodar nahe dem Atomkraftwerk Saporoschje den Überflug von etwa zehn unbemannten Flugzeugen verzeichnet. Laut einer Mitteilung des Atommeilers wurden das AKW selbst oder kritisch wichtige Infrastrukturobjekte in Energodar wie Sanitätsstelle und Umspannwerke nicht angegriffen. Der Betrieb der Anlage wurde nicht gestört.
14:07 Uhr
Frontbericht des russischen Verteidigungsministeriums: Kampfpanzer Leopard zerstört
Die ukrainischen Streitkräfte haben innerhalb der 24 Stunden 990 Soldaten in der Zone der militärischen Sonderoperation verloren, hieß es im täglichen Frontbericht des Verteidigungsministeriums in Moskau. Die russische Armee zerstörte folgende Waffen und Ausrüstung des Gegners:
- zwei Panzer, darunter einen Leopard aus deutscher Produktion,
- 11 gepanzerte Kampffahrzeuge,
- einen Schützenpanzer,
- 74 Kraftfahrzeuge,
- neun Artilleriegeschütze,
- fünf Anlagen der Elektronischen Kampfführung,
- ein Artillerieaufklärungsradar.
Einheiten der Luftstreitkräfte, Raketen- und Artillerietruppen sowie Drohnenbediener zerstörten einen Flugabwehrkanonenpanzer Gepard aus deutscher Produktion. Getroffen wurden dazu Objekte der Treibstoff- und Energieinfrastruktur, die im Interesse gegnerischer Truppen betrieben wurden, Munitionslager, Montagehallen und Speicher für unbemannte Flugzeuge größerer Reichweite sowie ukrainische Soldaten und ausländische Söldner in 143 Kreisen. Die Flugabwehr schoss vier Flugbomben und 780 Drohnen ab.
13:46 Uhr
Brüssel und Kiew unterzeichnen Absichtserklärung – ein Schritt näher zu erster Tranche des EU-Kredits
Die EU-Kommission und die Ukraine haben am Mittwoch eine Absichtserklärung im Zusammenhang mit dem EU-Kredit in Höhe von 90 Milliarden Euro unterzeichnet, teilt Valdis Dombrovskis, Kommissar für Wirtschaftlichkeit und Produktivität, auf X (Twitter) mit. Damit bereite Brüssel die Auszahlung der ersten Tranche im Juni vor.
Die Finanzhilfe und die damit verbundenen Reformen werden die ukrainische Wirtschaft stärken, zum Wachstum der Staatseinnahmen beitragen und die Korruptionsbekämpfung unterstützen, betont Dombrovskis.
13:22 Uhr
FSB verhindert Brandanschlag auf Eisenbahninfrastruktur in Region Krasnodar – Verdächtiger Täter festgenommen
Mitarbeiter des russischen Sicherheitsdienstes FSB haben einen Einwohner der Region Krasnodar festgenommen. Der Mann soll den Brandanschlag auf ein Objekt zur Stromversorgung der regionalen Eisenbahninfrastruktur geplant haben.
Der Festgenommene sei von einem Vertreter einer in Russland verbotenen ukrainischen Terrororganisation angeworben worden, betonte der FSB. Zum Anschlag hätte er improvisierte Brandvorrichtungen benutzt. Außerdem habe der Mann online Falschmeldungen über russisches Militärpersonal verbreitet.
Er werde des Hochverrats, der Vorbereitung zu einem Terrorangriff, der Beteiligung an einer Terrororganisation, des öffentlichen Aufrufs zu Handlungen gegen die Staatssicherheit und der Diskreditierung der russischen Streitkräfte verdächtigt.
12:57 Uhr
Verletzte nach ukrainischen Angriffen auf Gebiet Brjansk
Bei dem ukrainischen Drohnenangriff auf das Gebiet Brjansk ist ein Zivilist verletzt worden. Nach Angaben des provisorischen Gouverneurs Jegor Kowaltschuk schlug das unbemannte Flugzeug in ein Auto im Ort Susemka ein, der Fahrer erlitt Verletzungen. Er erhielt medizinische Hilfe im örtlichen Krankenhaus.
Außerdem präzisiert Kowaltschuk Informationen über den gestrigen Angriff auf eine Tankstelle im Ort Smotrowaja Buda. Ihm zufolge wurde zudem eine Frau ins Krankenhaus eingeliefert, wodurch die Zahl der Verletzten auf drei stieg.
12:40 Uhr
Donezk-Tagebuch: Wie eine Rentnerin zur lokalen Legende wurde

Walentina auf dem Dreirad mit Kindern im ParkW. Sacharowa / RT Während in Donezk der Krieg den Alltag bestimmt, dreht die 68-jährige Walja mit ihrem Elektro-Dreirad Runden durch den Gorki-Park – und schenkt Kindern und Erwachsenen für kurze Zeit ein Stück Freude und Normalität. Der Beitrag gehört zur Reihe "Donezk-Tagebuch: Frühstück unter Bomben".
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12:30 Uhr
Flughafen in Vilnius setzt Betrieb nach Drohnenalarm aus
Der Flughafen der litauischen Hauptstadt Vilnius setzt den Flugbetrieb aus. Grund dafür ist nach Angaben des nationalen Krisenzentrums ein Drohnenalarm. Die Drohne fliege aus dem benachbarten Weißrussland in Richtung Litauen. Die Herkunft des Flugobjektes sei derzeit noch nicht geklärt.
Durch die Sperrung von RT zielt die EU darauf ab, eine kritische, nicht prowestliche Informationsquelle zum Schweigen zu bringen. Und dies nicht nur hinsichtlich des Ukraine-Kriegs. Der Zugang zu unserer Website wurde erschwert, mehrere Soziale Medien haben unsere Accounts blockiert. Es liegt nun an uns allen, ob in Deutschland und der EU auch weiterhin ein Journalismus jenseits der Mainstream-Narrative betrieben werden kann. Wenn Euch unsere Artikel gefallen, teilt sie gern überall, wo Ihr aktiv seid. Das ist möglich, denn die EU hat weder unsere Arbeit noch das Lesen und Teilen unserer Artikel verboten. Anmerkung: Allerdings hat Österreich mit der Änderung des "Audiovisuellen Mediendienst-Gesetzes" am 13. April diesbezüglich eine Änderung eingeführt, die möglicherweise auch Privatpersonen betrifft. Deswegen bitten wir Euch bis zur Klärung des Sachverhalts, in Österreich unsere Beiträge vorerst nicht in den Sozialen Medien zu teilen.
Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.

