International

Liveticker Ukraine-Krieg – Lukaschenko: Werden unsere Heimat von Brest bis Wladiwostok verteidigen

Russland führt gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine Militäroperation in der Ukraine durch. Der Westen reagiert mit immer neuen Waffenlieferungen an die Ukraine und beispiellosen Sanktionen gegen Russland. Lesen Sie hier die neuesten Entwicklungen.
Liveticker Ukraine-Krieg – Lukaschenko: Werden unsere Heimat von Brest bis Wladiwostok verteidigenQuelle: Sputnik © Wiktor Tolotschko
  • 21.05.2026 20:29 Uhr

    20:29 Uhr

    Russische Artillerie trifft Ziele entlang der Front sicher (Video)

    Aufnahmen des russischen Verteidigungsministeriums zeigen Artilleriebesatzungen der Truppenverbände West, Ost und Mitte in ihren Operationsgebieten im Einsatz. Wie es heißt, setzten sie gegnerische Drohnenleitstellen und Stützpunkte samt Personal außer Gefecht. Bei ihren Angriffen setzten die Artilleriesoldaten Haubitzen der Typen Msta-S und D-30 sowie 2S3-Selbstfahrlafetten ein. 

  • 19:56 Uhr

    Lukaschenko: Weißrussland und Russland sind bereit, gemeinsames Heimatland von Brest bis Wladiwostok zu verteidigen

    Weißrusslands Präsident Alexander Lukaschenko reagiert auf die Behauptung seines ukrainischen Amtskollegen Wladimir Selenskij, Russland plane angeblich Angriffe auf die Ukraine oder ein NATO-Land von weißrussischem Staatsgebiet aus. Darüber berichtet die Nachrichtenagentur BelTA.

    Lukaschenko zufolge würde sein Land nur dann in einen Krieg hineingezogen, wenn es unmittelbar angegriffen würde. In dem Fall hieße es nicht "hineingezogen werden", betont der Spitzenpolitiker.

    Und weiter:

    "Sie haben es aus dem Mund des Präsidenten Russlands gehört: Wir werden unser Heimatland gemeinsam von Brest bis Wladiwostok verteidigen, wo die beiden Staaten liegen."

    Es bestehe für Weißrussland weder eine zivile noch eine militärische Notwendigkeit, sich in einen Krieg verwickeln zu lassen, erklärt Lukaschenko.

  • 19:11 Uhr

    Wadephul will bei NATO-Treffen in Schweden für mehr Ukraine-Unterstützung werben

    Außenminister Johann Wadephul (CDU) will beim Treffen der NATO-Außenminister in der schwedischen Stadt Helsingborg mehr Hilfe für Kiew vorantreiben.

    Er wolle "konkrete Vorschläge" machen, "wie wir die Ukraine bei der Verteidigung der Freiheit in Europa weiter kraftvoll unterstützen", sagt der Politiker vor seinem Abflug nach Schweden.

    Im Gegenzug könne auch die NATO von den
    "beeindruckenden Errungenschaften der ukrainischen Rüstungsindustrie profitieren".

  • 18:35 Uhr

    Todesopfer bei ukrainischem Drohnenangriff auf Grenzgebiet Brjansk

    Das ukrainische Militär griff am Donnerstagnachmittag (Ortszeit) eine Einrichtung der Verkehrsinfrastruktur in der Stadt Unetscha gezielt mit einer Kamikazedrohne an. Dies gibt der kommissarische Gouverneur des Gebiets Brjansk Jegor Kowaltschuk bekannt.  

    Leider seien zwei Mitarbeiter des Unternehmens getötet worden, teilt der Beamte mit. Ein weiterer Mensch habe Verletzungen erlitten.

    "Das Kiewer Regime begeht weiterhin unmenschliche Verbrechen", schreibt Kowaltschuk auf Telegram. Er stellt den Betroffenen jegliche notwendige Unterstützung und finanzielle Hilfe in Aussicht.

  • 17:51 Uhr

    Poljanski: Kiew bringt Europa einer nuklearen Katastrophe näher

    Die Lage rund um das Atomkraftwerk Saporoschje bleibt angespannt, erklärt der Ständige Vertreter Russlands bei der OSZE Dmitri Poljanski. In der Nacht zum 19. Mai habe das ukrainische Militär die Anlage gezielt mit Drohnen und Artillerie eingegriffen. Die Experten der Internationalen Atomenergie-Organisation (IAEA) seien offiziell über die Vorfälle informiert worden.

    Auf einer OSZE-Sitzung am Donnerstag sagt der Diplomat:

    "Ich will es ganz deutlich sagen: Mit seinem Vorgehen in der vergangenen Woche hat das Selenskij-Regime Europa an den Rand einer nuklearen Katastrophe gebracht." 

    Falls es dazu komme, könnten die Folgen die der Tschernobyl-Katastrophe übertreffen, fügt Poljanski hinzu. Niemand in Europa versuche, dies zu verhindern.

    Kiew komme mit seinen Provokationen bezüglich des AKW Saporoschje ungestraft davon und werde von europäischen Ländern sogar noch ermutigt und angestachelt, so Poljanski weiter.

  • 17:16 Uhr

    Lawrow zu Litauens Drohungen gegen Kaliningrad: Die wollen sich nur wichtigmachen

    Die Drohungen des litauischen Außenministeriums bezüglich möglicher NATO-Angriffe auf Kaliningrad sollten ignoriert werden, hat der russische Außenminister Sergei Lawrow in einem Interview erklärt. Der russische Chefdiplomat fügte hinzu:

    "Sie müssen irgendwie zeigen, dass sie auch da sind. Nur dass sie, im Gegensatz zu jenem berühmten Philosophen, der sagte: 'Ich denke, also bin ich', einfach nur 'sind'."

    Zuvor hatte der litauische Außenminister Kęstutis Budrys in einem Interview mit der Neuen Zürcher Zeitung (NZZ) erklärt, die NATO müsse Russland zeigen, dass sie in der Lage sei, die russischen Luftverteidigungs- und Raketenbasen in Kaliningrad "dem Erdboden gleichzumachen".

    Ein Video dazu gibt es hier auf unserer Webseite.

  • 16:31 Uhr

    Ex-Botschafter: Ukrainische Biolabore sollten USA in Konflikt mit Russland hineinziehen

    Die Bereitschaft der Ukraine, amerikanische Biolabore auf ihrem Territorium zu beherbergen, deute auf den Versuch hin, die USA in eine Konfrontation mit Russland hineinzuziehen. Das erklärte der ehemalige britische Botschafter in Syrien, Peter Ford, gegenüber der Nachrichtenagentur RIA Nowosti. Die große Zahl von Laboren zur Entwicklung biologischer Waffen in der Ukraine erklärte der Ex-Diplomat mit der geografischen Lage des Landes.

    "Die Präsenz einer solchen Anzahl von Biolaboren auf ukrainischem Territorium lässt sich nur geografisch erklären: Die Ukraine grenzt an Russland, das in einem möglichen biologischen Konflikt das Ziel wäre."

    Zuvor hatte die Direktorin der US-Geheimdienste, Tulsi Gabbard, angekündigt, die USA würden mehr als 120 Biolabore im Ausland untersuchen, darunter auch Einrichtungen in der Ukraine. Gabbard erklärte zudem, Vertreter der Regierung des früheren US-Präsidenten Joe Biden hätten über die Existenz solcher Labore gelogen und Kritiker unter Druck gesetzt.

  • 15:48 Uhr

    Starmer und Selenskij beraten nach Lockerung der Russland-Sanktionen

    Nach der Lockerung britischer Sanktionen gegen Kraftstoffe aus russischem Öl haben der britische Premierminister Keir Starmer und Wladimir Selenskij ein Telefonat geführt. Dies geht aus einer Erklärung der Downing Street hervor.

    Großbritannien hatte am Dienstag den Import von Diesel und Kerosin erlaubt, die in Drittstaaten aus russischem Öl hergestellt wurden. Laut der Nachrichtenagentur AP klärt Kiew derzeit "Einzelheiten" der neuen Maßnahmen mit London. Zwischen beiden Seiten finde ein "sehr aktiver Austausch" statt. In der Erklärung heißt es:

    "Der Premierminister erläuterte, wie Großbritannien den Druck auf die russische Wirtschaft verstärkt – unter anderem durch das gestern angekündigte neue Sanktionspaket – und dass infolge der britischen Maßnahmen weniger russisches Öl auf dem Markt sein werde."

    Am Mittwoch präzisierte die britische Regierung, dass ein Verbot für den Import von Diesel und Flugkerosin aus russischem Öl, das in Drittstaaten verarbeitet wurde, zuvor nicht existiert habe. Die entsprechenden Sanktionen sowie die Ausnahmegenehmigung seien erst am Mittwoch eingeführt worden. Das britische Handelsministerium kündigte an, die Erlaubnis regelmäßig zu überprüfen und möglichst bald wieder aufzuheben.

  • 15:17 Uhr

    Drohnenangriff auf Schule im Gebiet Cherson: 171 Menschen evakuiert

    Ein Drohnenangriff der ukrainischen Streitkräfte hat eine Schule im Ort Michailowka beschädigt. Nach Angaben des Gouverneurs der Region, Wladimir Saldo, wurden 171 Menschen evakuiert, darunter 123 Kinder.

    "In Michailowka im Kreis Skadowsk wurde durch einen Drohnenschlag das Schulgebäude beschädigt, in dem sich zum Zeitpunkt des Angriffs Kinder befanden."

    Verletzte habe es demnach nicht gegeben.

  • 14:44 Uhr

    Medien: Ukraine muss russische Bedingungen akzeptieren

    Laut dem Magazin The European Conservative kann die Ukraine den Konflikt nur durch die Annahme zahlreicher schmerzhafter Zugeständnisse beenden:

    "Die Ukraine wird nur Frieden erreichen, wenn sie eine große Zahl schmerzhafter Zugeständnisse akzeptiert. Das mag unangenehm erscheinen, das mag unfair wirken. Aber Nationen sind wie Menschen stets Gefangene der Realität."

    Zuvor hatte das Pentagon in einem Bericht an den US-Kongress Selenskij als Hindernis für eine Regelung des Ukraine-Konflikts bezeichnet. Als Gründe für den fehlenden Fortschritt bei den Verhandlungen wurden die Weigerung Kiews, territoriale Zugeständnisse an Russland zu machen, sowie die stockende Diskussion über Sicherheitsgarantien genannt.

    Auch der Sprecher des Kremls, Dmitri Peskow, erklärte, die ukrainische Führung müsse Verhandlungen aufnehmen. Mit dem Vormarsch russischer Truppen schrumpfe der Spielraum für Entscheidungen Kiews, während eine Fortsetzung des Konflikts für die Ukraine sinnlos und gefährlich werde.

Durch die Sperrung von RT zielt die EU darauf ab, eine kritische, nicht prowestliche Informationsquelle zum Schweigen zu bringen. Und dies nicht nur hinsichtlich des Ukraine-Kriegs. Der Zugang zu unserer Website wurde erschwert, mehrere Soziale Medien haben unsere Accounts blockiert. Es liegt nun an uns allen, ob in Deutschland und der EU auch weiterhin ein Journalismus jenseits der Mainstream-Narrative betrieben werden kann. Wenn Euch unsere Artikel gefallen, teilt sie gern überall, wo Ihr aktiv seid. Das ist möglich, denn die EU hat weder unsere Arbeit noch das Lesen und Teilen unserer Artikel verboten. Anmerkung: Allerdings hat Österreich mit der Änderung des "Audiovisuellen Mediendienst-Gesetzes" am 13. April diesbezüglich eine Änderung eingeführt, die möglicherweise auch Privatpersonen betrifft. Deswegen bitten wir Euch bis zur Klärung des Sachverhalts, in Österreich unsere Beiträge vorerst nicht in den Sozialen Medien zu teilen.

Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.