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Liveticker Ukraine-Krieg – Diplomat: OSZE will Terrorangriff auf Starobelsk nicht verurteilen

Russland führt gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine Militäroperation in der Ukraine durch. Der Westen reagiert mit immer neuen Waffenlieferungen an die Ukraine und beispiellosen Sanktionen gegen Russland. Lesen Sie hier die neuesten Entwicklungen.
Liveticker Ukraine-Krieg – Diplomat: OSZE will Terrorangriff auf Starobelsk nicht verurteilenQuelle: Sputnik © Jewgeni Bijatow
  • 25.05.2026 22:40 Uhr

    22:40 Uhr

    Damit beenden wir für heute den Live-Ticker zur Lage im Ukraine-Konflikt. Morgen früh ab 7 Uhr geht es mit der Berichterstattung weiter. Wir wünschen unseren Lesern trotz aller Spannungen in der Welt eine gute Nacht!

  • 22:34 Uhr

    Botschafterin: EU-Diplomaten werden Kiew nicht verlassen

    Die EU-Diplomaten werden Kiew nicht verlassen, erklärte Katarína Mathernová, die EU-Botschafterin in der Ukraine, auf Facebook. Damit kommentiert sie die Warnung des russischen Außenministeriums, ausländische Bürger, einschließlich Diplomaten, sollten die ukrainische Hauptstadt verlassen.

    Mathernová glaubt, dass die Warnung dazu diene, Angst und Panik zu säen sowie die Ukraine zu isolieren:

    "Das wird nicht gelingen. Die EU geht nicht fort. Wir bleiben in Kiew. Wir bleiben an der Seite der Ukraine."

  • 22:17 Uhr

    Russische Ombudsfrau zu Besuch im Gebiet Rostow – Unterstützung für Zivilisten im Fokus

    Die russische Menschenrechtsbeauftragte Jana Lantratowa hat am Montag das Gebiet Rostow in Südrussland besucht. Laut einer offiziellen Mitteilung wurde bei einem Treffen mit Gouverneur Juri Sljussar die Unterstützung für Menschen, die aus der Ukraine und vier neuen Regionen ankommen, sowie für Angehörige der Soldaten der militärischen Sonderoperation erörtert.

    Außerdem besprachen die Beamten, wie Kinder schneller in Kindergärten, Schulen und Berufsschulen untergebracht werden können, und einigten sich auf Kooperation in Bezug auf Notunterkünfte. Derzeit befinden sich in 23 Notunterkünften des Gebietes Rostow mehr als 2.000 Menschen, ein Viertel von ihnen sind Kinder.

    Lantratowa erzählte zudem, dass sie am Vortag Starobelsk in der Lugansker Volksrepublik besucht hatte. Dort besichtigte sie zusammen mit ausländischen Journalisten die Berufsschule und das Wohnheim, die von ukrainischen Truppen angegriffen wurden. Das Büro der Menschenrechtsbeauftragten habe bereits Appelle an internationale Menschenrechtsorganisationen gerichtet.

  • 22:05 Uhr

    Diplomat: OSZE will Terrorangriff auf Starobelsk nicht verurteilen

    Russland hat eine Antwort auf seinen Appell an die Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (OSZE) bezüglich des Angriffs auf Starobelsk in der Lugansker Volksrepublik erhalten, berichtet Dmitri Poljanski, der Ständige Vertreter Russlands bei der Organisation.

    Das Schreiben vom schweizerischen Vorsitz enthalte sorgfältig gewählte Worte auf Englisch, aber keinerlei Anzeichen einer Verurteilung. Stattdessen sei provokativ betont worden, dass sich der "mutmaßlich getroffene" Ort im "vorübergehend besetzten Gebiet der Ukraine" befinde. 

    Gleichzeitig sollen die Schweizer eine Sondersitzung des Ständigen Rates am 26. Mai angekündigt haben, um die "jüngsten Luftangriffe" zu erörtern, erklärt Poljanski und betont:

    "Wir wissen jedoch mit Sicherheit, dass sie diese erst nach unserer Vergeltungsmaßnahme auf den Terroranschlag, auf Betreiben der Westmächte und unter dem Tagesordnungspunkt der berüchtigten 'russischen Aggression' einberufen haben."

    Letztendlich beschuldigt Poljanski die OSZE der Heuchelei.

  • 21:51 Uhr

    Litauen: Drohne nahe der Grenze zu Weißrussland abgeschossen

    Der litauische Grenzschutz hat eine Drohne im Kreis Šalčininkai an der Grenze zu Weißrussland abgefangen. Laut einer Mitteilung ereignete sich der Vorfall am vergangenen Samstag. Auf Anfrage der Luftstreitkräfte überprüfte der Grenzschutz die Lage am Himmel und entdeckte das unbemannte Fluggerät, das auf die Staatsgrenze zuflog.

    Es wurde zweimal versucht, die Drohne durch Abwehrsysteme zu neutralisieren, bis das Flugobjekt etwa 500 Meter von der Staatsgrenze entfernt abstürzte. Dabei wurde die selbstgebaute Drohne ohne Nutzlast schwer beschädigt. Das Objekt wurde zu einem Grenzposten gebracht.

  • 21:40 Uhr

    Medwedtschuk: Selenskij versucht, Weißrussland in den Konflikt hineinzuziehen

    Wiktor Medwedtschuk wirft Wladimir Selenskij vor, Weißrussland gezielt in den Ukraine-Konflikt hineinziehen zu wollen. Der ukrainische Präsident schüre Spannungen mit Minsk, um Europa einzuschüchtern, neue Finanzhilfen zu erhalten und seine Macht zu sichern.

    Mehr dazu lesen Sie hier auf unserer Webseite.

  • 21:21 Uhr

    Flughafen von Kaliningrad stellt Flugbetrieb erstmals ein

    Zum ersten Mal seit dem Jahr 2022 hat der Flughafen von Kaliningrad den Flugbetrieb eingestellt. Eine Erklärung der russischen Luftfahrtbehörde lautet:

    "Flughafen Kaliningrad (Chrabrowo). Vorübergehende Beschränkungen für die Ankunft und den Abflug wurden eingeführt. Die Beschränkungen sind für die Flugsicherheit notwendig."

    Etwa anderthalb Stunden später wurden die Beschränkungen aufgehoben.

  • 21:00 Uhr

    Estnischer Außenminister lehnt europäische Vermittlung bei Ukraine-Verhandlungen ab

    Europa sollte keine Vermittlerrolle bei den Ukraine-Verhandlungen spielen oder eine neutrale Stellung beziehen, erklärte der estnische Außenminister Margus Tsahkna. Der Sender ERR zitiert ihn mit den Worten:

    "Die Rolle eines Vermittlers sieht eine neutrale Stellung vor, von der aus man beginnen kann, nach einem Kompromiss zwischen der Ukraine und Russland zu suchen. Das ist aber keinesfalls unser Ziel. Unser Ziel ist es, zu bestimmen, wie eine europäische Sicherheitsarchitektur, in der die Ukraine unbedingt eine wichtige Rolle spielt, in der Zukunft aussieht."

    Nach Ansicht des Ministers sollten die europäischen Länder eine "strategische und geduldige Pause" einlegen und zudem mehr Einfluss auf Russland ausüben, was mit der Vermittlerrolle unvereinbar wäre. Russland möchte Europa als Vermittler in den Prozess verwickeln, um neue Sanktionen zu vermeiden.

    Die USA würden den Friedensprozess nicht mehr fördern. Die Ukraine-Verhandlungen seien "im Wesentlichen in ihrer bisherigen Form beendet", führt der Este weiter aus. Vor diesem Hintergrund betonte der Minister, Europa lasse die Ukraine nicht im Stich.

    Was mögliche Verhandlungsführer angeht, glaubt Tsahkna, dass die Wahl des Vertreters nicht so wichtig sei. Aus seiner Sicht sei es jedoch wichtig, dass diese Region an der Grenze zu Russland in keiner Weise von den Verhandlungen ausgeschlossen werde, sollten sie jemals tatsächlich beginnen.

  • 20:41 Uhr

    Kriegsreporter: Russland testet "Oreschnik" erneut unter realen Gefechtsbedingungen

    Nach Angaben des Kriegsreporters Alexander Kots haben die russischen Streitkräfte das Raketensystem "Oreschnik" bereits zum dritten Mal in der Ukraine eingesetzt, um den Komplex unter realen Kampfbedingungen weiter zu testen:

    "Wir setzen die Tests von 'Oreschnik' auf dem Testgelände 'Ukraine' fort."

    Der Militärkorrespondent erklärte, der dritte Einsatz der Rakete, die seiner Aussage nach von keinem Luftabwehrsystem der Welt abgefangen werden könne, löse inzwischen nicht mehr dieselben Emotionen aus wie der erste Start.

    Zugleich betonte er, jeder Einsatz von "Oreschnik" gegen Ziele auf ukrainischem Gebiet sei ein Kampftest unter realen Bedingungen – einschließlich der Konfrontation mit NATO-Systemen.

    "Es ist eine Sache, Starts am Computer zu simulieren oder auf einem rückwärtigen Testgelände zu experimentieren. Etwas völlig anderes sind reale Tests, nach denen die Waffen weiter verbessert werden."

  • 20:24 Uhr

    The Telegraph: Russische Rakete "Oreschnik" derzeit nicht abfangbar

    Für die russische ballistische Rakete "Oreschnik" gibt es derzeit keine Abwehrsysteme. Dies berichtet die britische Zeitung The Telegraph.

    "Diese Waffe kann nicht abgefangen werden", heißt es in dem Bericht. Laut der Zeitung erreicht die Rakete eine Geschwindigkeit von mehr als Mach 10.

    Auch andere westliche Medien reagierten ausführlich auf den russischen Schlag gegen Ziele in der Ukraine unter Einsatz von "Oreschnik". Dabei verwiesen sie sowohl auf die Folgen des Angriffs als auch auf die technischen Eigenschaften der Rakete.

    Die New York Times schrieb, "Oreschnik" teile sich während des Flugs in mehrere Sprengköpfe auf, die auf steilen Flugbahnen flögen und dadurch von US-Systemen vom Typ Patriot nur schwer abgefangen werden könnten.

    Die britische Zeitung The Independent berichtete über die zerstörerischen Folgen des Einsatzes. Der Journalist Ibrahim Naber von der Welt erklärte, die Nacht zum 24. Mai sei "beispiellos im gesamten Verlauf des Konflikts" gewesen.

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Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.