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Liveticker Ukraine-Krieg: Gespräche zwischen USA und Ukraine in Genf begonnen

Russland führt gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine Militäroperation in der Ukraine durch. Der Westen reagiert mit immer neuen Waffenlieferungen an die Ukraine und beispiellosen Sanktionen gegen Russland. Lesen Sie hier die neuesten Entwicklungen.
Liveticker Ukraine-Krieg: Gespräche zwischen USA und Ukraine in Genf begonnenQuelle: Gettyimages.ru © Denis Linine
  • 26.02.2026 16:25 Uhr

    16:25 Uhr

    Bürgermeister: Drohnen auf dem Weg nach Moskau abgeschossen

    Zwei auf Moskau zufliegende Drohnen sind abgeschossen worden. Dies teilt der Bürgermeister der Hauptstadt, Sergei Sobjanin, auf der Plattform Max mit. Am Ort des Absturzes der Trümmerteile seien Einsatzkräfte der Notdienste im Einsatz, so Sobjanin weiter.

  • 16:00 Uhr

    Gebiet Belgorod: Ein Mann nach ukrainischem Drohnenangriff verletzt

    Ukrainische Truppen haben erneut das Gebiet Belgorod mit Drohnen angegriffen. Laut dem regionalen Krisenstab traf ein unbemanntes Flugzeug ein Auto auf der Straße zwischen den Orten Kasinka und Leonowka. Dabei erlitt ein Mann Verletzungen. Er werde ins Krankenhaus eingeliefert, betont Gladkow.

  • 15:40 Uhr

    Gespräche zwischen USA und Ukraine in Genf begonnen

    In Genf haben Verhandlungen zwischen Delegationen der USA und der Ukraine begonnen. Dies berichten der britische Sender Sky News und die Nachrichtenagentur Agence France-Presse (AFP). Auch der Sekretär des Nationalen Sicherheits- und Verteidigungsrates der Ukraine, Rustem Umerow, bestätigte den Auftakt auf seinem Telegram-Kanal:

    "Ein bilaterales Treffen mit der amerikanischen Delegation – Steve Witkoff und Jared Kushner – hat begonnen."

    Nach seinen Angaben will die ukrainische Seite mit Washington Mechanismen der wirtschaftlichen Unterstützung und des Wiederaufbaus erörtern. Zudem gehe es um Instrumente zur Anwerbung von Investitionen und um eine langfristige Zusammenarbeit. Die Unterhändler wollten an "praktischen Lösungen" arbeiten. Über die Ergebnisse solle nach Abschluss des Treffens informiert werden. Umerow wörtlich:

    "Ein wichtiger Block ist die humanitäre Schiene und Fragen möglicher Austausche. Wir rechnen mit konkreten Ergebnissen bei der Rückkehr unserer Bürger."

    Darüber hinaus beabsichtigt Kiew, die Vorbereitung auf eine weitere trilaterale Gesprächsrunde unter Beteiligung Russlands zu besprechen. "Es ist notwendig, die Positionen vor dieser Etappe zu synchronisieren", so Umerow.

    Neben Umerow gehören der ukrainischen Delegation der Fraktionschef der Partei "Diener des Volkes" in der Werchowna Rada, Dawid Arachamija, Wirtschaftsminister Alexei Sobolew sowie dessen Stellvertreterin Darja Martschak an.

    Bereits zuvor waren beide Delegationen im Hotel Four Seasons in Genf eingetroffen, wo die Gespräche stattfinden. Laut RIA Nowosti traf die ukrainische Delegation zuerst ein. Die US-Delegation kam im Anschluss an eine weitere Gesprächsrunde zum iranischen Atomdossier, die unter Vermittlung Omans stattfand. Das Hotel wurde weiträumig von der Polizei abgesperrt. Entlang des Perimeters waren Polizeikräfte und Sicherheitsmitarbeiter in Zivil im Einsatz.

  • 15:30 Uhr

    Flugabwehr zerstört ukrainische Drohnen über Gebiet Brjansk

    Einheiten der russischen Flugabwehr haben 35 unbemannte Flugzeuge der Ukraine vom Himmel über dem Gebiet Brjansk geholt. Laut dem russischen Verteidigungsministerium wurden die Flugziele zwischen 12 und 14 Uhr Moskauer Zeit zerstört.

  • 15:15 Uhr

    Orbán: Kiew muss "antiungarischen Kurs" ändern

    Der ungarische Ministerpräsident Viktor Orbán hat einen Appell an den ukrainischen Präsidenten Wladimir Selenskij auf X (Twitter) veröffentlicht. In der Videobotschaft fordert Orbán, dass Kiew seinen "antiungarischen Kurs" ändert.

    Seit vier Jahren strebe die Ukraine danach, Ungarn in den Konflikt zu verwickeln, und habe sich dafür die Unterstützung Brüssels und der ungarischen Opposition geholt. Die Ungarn seien nicht schuld an der aktuellen Lage um die Ukraine. Orbán betont:

    "Das ukrainische Volk tut uns leid, aber wir wollen am Krieg nicht beteiligt sein. Wir wollen Kampfhandlungen nicht finanzieren und mehr für Energie zahlen."

    Außerdem fordert der Ministerpräsident, die Öllieferungen über die Druschba-Pipeline sofort wiederaufzunehmen.

  • 14:54 Uhr

    "Schicken Militär zum Schutz von Energieanlagen" – Orbán reagiert auf Öl-Stopp der Ukraine

    In einer aktuellen Videoansprache hat der ungarische Premierminister Viktor Orbán eine drastische Verschärfung der Sicherheitsmaßnahmen angekündigt, um die nationale Energieversorgung zu schützen. Hintergrund dieser Entscheidung ist der Stopp russischer Rohöllieferungen über die Druschba-Pipeline.

    Das gesamte Video dazu finden Sie hier auf unserer Webseite.

  • 14:35 Uhr

    Frontbericht des russischen Verteidigungsministeriums

    In seinem täglichen Frontbericht gibt Russlands Verteidigungsministerium die Verluste des ukrainischen Militärs im Verlaufe des vergangenen Tages bekannt.

    Der Meldung zufolge bezog der Großteil der russischen Truppenverbände günstigere Stellungen. Im Zuständigkeitsbereich des Truppenverbands Nord beliefen sich die ukrainischen Verluste auf bis zu 175 Soldaten. Acht Autos, ein Artilleriegeschütz, eine EloKa-Anlage und zwei Lager wurden vernichtet.

    Gegen den Truppenverband West verlor Kiews Militär bis zu 170 Kämpfer, zwei gepanzerte Kampffahrzeuge, 16 Autos, ein Geschütz, eine Eloka-Anlage und vier Munitionslager.

    Bis zu 125 Soldaten mussten die ukrainischen Truppen bei Kämpfen gegen den russischen Truppenverband Süd einbüßen. Zudem wurden sieben gepanzerte Kampffahrzeuge, 13 Autos, eine EloKa-Anlage und drei Lager eliminiert.

    Beim Vorrücken des russischen Truppenverbands Ost verlor die Ukraine bis zu 270 Soldaten, drei gepanzerte Kampffahrzeuge, 13 Autos, drei Eloka-Anlagen und ein Munitionslager.

    Auch der Truppenverband Ost setzte seine Offensive fort, wobei das ukrainische Militär Verluste von bis zu 340 Soldaten, einem Panzer, vier gepanzerten Kampffahrzeugen, sechs Autos und einem Artilleriegeschütz hinnehmen musste.

    Durch Feuereinwirkung des Truppenverbands Dnjepr verlor die Ukraine über 35 Kämpfer, zehn Autos und ein Materiallager.

  • 14:08 Uhr

    Kiews Truppen beschießen Gebiet Belgorod mit mehr als 115 Drohnen an einem Tag

    Innerhalb der vergangenen 24 Stunden haben die ukrainischen Streitkräfte mehr als 115 Drohnen auf Orte und Städte im Gebiet Belgorod abgefeuert, berichtet der regionale Krisenstab. Bei den Angriffen kam ein Mann ums Leben, drei Männer erlitten Verletzungen.

  • 13:31 Uhr

    Peskow: Kiew will mehr EU-Gelder kassieren und nicht Frieden

    Ein persönliches Treffen der Präsidenten Russlands, der Ukraine und der USA macht nur Sinn, um Vereinbarungen zu finalisieren, erklärte der Pressesprecher des russischen Präsidenten Dmitri Peskow gegenüber dem Journalisten Pawel Sarubin.

    Das gesamte Video dazu finden Sie hier auf unserer Webseite.

  • 13:02 Uhr

    Lawrow: Haben keine Fristen im Ukraine-Konflikt

    Russland hält sich nicht an bestimmte Fristvorgaben, um den Konflikt in der Ukraine zu lösen, sagt der russische Außenminister Sergei Lawrow. In einem Gespräch mit Journalisten betonte er, dass das Hauptaugenmerk stattdessen auf der eigentlichen Lösung der Aufgaben liege:

    "Haben Sie von uns irgendetwas über Fristen gehört? Wir haben keine Fristen, wir haben Aufgaben. Wir lösen sie."

Durch die Sperrung von RT zielt die EU darauf ab, eine kritische, nicht prowestliche Informationsquelle zum Schweigen zu bringen. Und dies nicht nur hinsichtlich des Ukraine-Kriegs. Der Zugang zu unserer Website wurde erschwert, mehrere Soziale Medien haben unsere Accounts blockiert. Es liegt nun an uns allen, ob in Deutschland und der EU auch weiterhin ein Journalismus jenseits der Mainstream-Narrative betrieben werden kann. Wenn Euch unsere Artikel gefallen, teilt sie gern überall, wo Ihr aktiv seid. Das ist möglich, denn die EU hat weder unsere Arbeit noch das Lesen und Teilen unserer Artikel verboten. Anmerkung: Allerdings hat Österreich mit der Änderung des "Audiovisuellen Mediendienst-Gesetzes" am 13. April diesbezüglich eine Änderung eingeführt, die möglicherweise auch Privatpersonen betrifft. Deswegen bitten wir Euch bis zur Klärung des Sachverhalts, in Österreich unsere Beiträge vorerst nicht in den Sozialen Medien zu teilen.

Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.