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Liveticker Ukraine-Krieg: Kiew greift erneut AKW Saporoschje an – Schaden am Reaktorblock

Russland führt gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine Militäroperation in der Ukraine durch. Der Westen reagiert mit immer neuen Waffenlieferungen an die Ukraine und beispiellosen Sanktionen gegen Russland. Lesen Sie hier die neuesten Entwicklungen.
Liveticker Ukraine-Krieg: Kiew greift erneut AKW Saporoschje an – Schaden am ReaktorblockQuelle: Sputnik © RIA Nowosti / Konstantin Michaltschewskij

  • 30.05.2026 19:23 Uhr

    19:23 Uhr

    Bericht: Selenskij setzt wegen Humanressourcen-Krise auf Ultranationalisten

    Die Ehrung radikaler Führer der Vergangenheit wie Andrei Melnik durch den ukrainischen Präsidenten Wladimir Selenskij deutet laut den Autoren der US-Zeitschrift National Review auf den wachsenden Einfluss ultranationalistischer Kräfte auf die Führung des Landes sowie den akuten Mangel an Humanressourcen hin. In dem Artikel dazu heißt es unter anderem:

    "Dies gilt als schlechtes Zeichen: Erstens bedeutet es, dass die Ultranationalisten immer mehr Einfluss auf Selenskij gewinnen … Zweitens deutet es wahrscheinlich auf das verzweifelte Personalproblem der Ukraine hin. Da es nicht gelingt, die im Ausland lebenden Ukrainer zurückzugewinnen … stützt sich Kiew zunehmend auf diese ultranationalistische Gruppierung und verspricht ihren Mitgliedern eine 'saubere, heilige Ukraine'."

  • 18:49 Uhr

    Slowakei kritisiert Kallas: Wenn Ukraine-Krieg weitergeht, verliert die EU

    Der slowakische Außenminister Juraj Blanár kritisierte die Aussage der EU-Außenbeauftragten Kaja Kallas, wonach die EU nicht als Vermittler im Friedensprozess zwischen der Ukraine und Russland auftreten könne, weil sie auf der Seite der Ukraine stehe. Laut Blanár habe sich die EU selbst in eine Sackgasse manövriert. Er forderte mehr Dialog, da der Krieg nur diplomatisch beendet werden könne. Ein anhaltender Konflikt schade nicht nur der Ukraine, sondern auch der Wirtschaft, Wettbewerbsfähigkeit und Sicherheit der EU.

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  • 18:21 Uhr

    Kiew: Russland ändert seine Angriffstaktiken regelmäßig

    Wie der Sprecher der ukrainischen Streitkräfte, Jurij Ignat, gegenüber Reportern erklärte, ändert Russland regelmäßig seine Taktik bei Raketen- und Drohnenangriffen gegen die Ukraine. Daher sei die Luftverteidigung nicht in der Lage, angemessen zu reagieren. Ignat erklärte, dass Drohnen in Wellen gestartet würden, gefolgt von ballistischen Raketenangriffen entlang von Routen, die an den Luftverteidigungsanlagen vorbeiführen. Er betonte:

    "Sie haben die Taktik eines verteilten Angriffs über verschiedene Regionen hinweg. Es gibt beispielsweise auch die Taktik eines Angriffs auf eine bestimmte Region – Dnjepr, Kiew oder Odessa."

  • 18:02 Uhr

    Kiew greift erneut AKW Saporoschje an – Explosion und Schaden am Reaktorblock

    Die ukrainischen Streitkräfte haben mit einer Drohne einen Angriff auf den Energieblock des Kernkraftwerks Saporoschje durchgeführt. Dies gab der Leiter des Konzerns Rosatom, Alexej Lichatschow, bekannt. Der Angriff habe das Maschinenhaus des Reaktorblocks Nr. 6 getroffen, die Hauptanlagen seien jedoch nicht beschädigt worden. Allerdings sei durch den Angriff ein Loch in der Wand des Maschinensaals entstanden. Lichatschow fügte hinzu, dass dies der erste gezielte Angriff dieser Art mit einer Durchschlagung und Beschädigung des Maschinenhausgebäudes sei, und betonte:

    "Die Drohne wurde über Glasfaserkabel gesteuert. Damit ist die Version eines angeblich zufälligen Unfalls vollständig ausgeschlossen. Heute sind wir dem Vorfall einen Schritt näher gekommen, von dem mit hoher Wahrscheinlichkeit sogar diejenigen betroffen sein werden, die weit außerhalb Russlands und der Ukraine leben und bisher glaubten, sie seien vollkommen sicher."

  • 17:46 Uhr

    Botschaft: Oslo will Kola-Halbinsel mit Raketenwerfer ins Visier nehmen

    Norwegen plant die Stationierung von Angriffswaffen im Norden des Landes, darunter südkoreanische Mehrfachraketenwerfer mit einer Reichweite von bis zu 500 Kilometern, die auf Ziele auf der Kola-Halbinsel gerichtet sind. Dies teilte die russische Botschaft in Oslo der Nachrichtenagentur RIA Nowosti mit. Diplomaten warnten, dass das Vorgehen Oslos, das die Sicherheit des Nachbarlandes gefährde, nicht "ohne eine angemessene militärtechnische Antwort" bleiben werde.

  • 17:15 Uhr

    Schostka: Ortsbahnhof von russischen Drohnen komplett zerstört

    Die Zeitung Wsgljad berichtet unter Berufung auf die Social-Media-Accounts des Militäranalysten Boris Roschin, dass der Bahnhof in der ukrainischen Stadt Schostka vollständig zerstört wurde. Laut Roschin wurden über Nacht etwa zehn Drohnen des Typs "Geran" auf das Gelände abgefeuert. Roschin merkte an:

    "Der Bahnhof in Schostka ist zerstört. Er wurde über Nacht von etwa zehn Geran-Drohnen getroffen."

  • 16:37 Uhr

    "Wir wissen, wofür die ganze Hysterie" – Sacharowa zum Drohnenvorfall in Rumänien

    Maria Sacharowa, die Sprecherin des russischen Außenministeriums, meint, die ganze "Hysterie" hinter dem Drohnenvorfall in Rumänien diene der Ablenkung der europäischen Steuerzahler. Somit versuche man einfach, die Aufmerksamkeit von diesem "schrecklichen, blutigen Terroranschlag" auf eine Berufsschule in Starobelsk abzulenken. Schließlich habe Kiew diesen mithilfe von Geldern aus der Europäischen Union durchgeführt.

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  • 16:12 Uhr

    Saldo: Kiew versucht nicht mehr, auf Kinburn-Nehrung zu landen

    Laut der Nachrichtenagentur TASS, die sich auf den Gouverneur des Gebiets Cherson, Wladimir Saldo, beruft, haben ukrainische Truppen in letzter Zeit keine Landungsversuche auf den Kinburn- und Tendra-Nehrungen unternommen. Er betonte:

    "Diese Gebiete bleiben eine Herausforderung. Die Nehrungen von Kinburn und Tendra sind für die Küstenkontrolle von entscheidender Bedeutung. Allerdings hat der Gegner in letzter Zeit keine offenen Landungsversuche auf den Nehrungen unternommen. Frühere Versuche wurden entschieden zurückgeschlagen."

  • 15:39 Uhr

    "Werkzeuge zur Massenverblödung" – Putin über westliche Medien

    Russlands Präsident Wladimir Putin wirft westlichen Medien vor, ihre Zuschauer einseitig und manipulativ über den Ukraine-Krieg zu informieren. Während über russische Angriffe auf das Gebiet Kiew "von morgens bis abends" berichtet werde, verschwiegen westliche Sender die Tragödie von Starobelsk, bei der Kinder gezielt getötet wurden und die massiven Vergeltungsschläge gegen Kiew erst ausgelöst hat.

    Putin bezeichnet westliche Medien deshalb nicht als unabhängige Berichterstatter, sondern als "Werkzeuge zur Massenverblödung". Zudem kritisiert er, dass Berichte über ukrainische Drohnenangriffe genutzt würden, um westliche Bürger auf weitere finanzielle Unterstützung für die Ukraine einzustimmen.

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  • 15:10 Uhr

    Zwei Verletzte durch ukrainische Angriffe auf Gebiet Saporoschje

    Gouverneur Jewgeni Balizki berichtet auf der Plattform Telegram über weitere ukrainische Angriffe auf Siedlungen in dem von Russland kontrollierten Teil des Gebiets Saporoschje. Demnach habe der Gegner in den vergangenen 24 Stunden 14 gezielte Drohnenattacken unternommen. Dabei seien zwei zivile Einwohner verletzt worden, teilt der Politiker mit. In der Siedlung Balki sei ein Mann des Jahrgangs 1987 bei einem Drohnenangriff zu Schaden gekommen. Nahe der Siedlung Berdjanskoje habe ein Lkw-Fahrer Verletzungen erlitten. Infolge der Angriffe seien zudem ein Wohnhaus, ein Lkw und mehrere Autos zerstört oder beschädigt worden.

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Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.