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Liveticker Ukraine-Krieg: Witkoff und Kushner in Kiew eingetroffen

Russland führt gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine Militäroperation in der Ukraine durch. Der Westen reagiert mit immer neuen Waffenlieferungen an die Ukraine und beispiellosen Sanktionen gegen Russland. Lesen Sie hier die neuesten Entwicklungen.
Liveticker Ukraine-Krieg: Witkoff und Kushner in Kiew eingetroffenQuelle: AP © Francisco Seco
  • 6.09.2026 17:51 Uhr

    17:51 Uhr

    Vorsitzender von Le Pens Partei: Frankreich kann die Ukraine nicht ewig finanzieren

    Angesichts hoher eigener Staatsschulden könne Frankreich der Regierung von Wladimir Selenskij in Kiew kein Geld mehr geben, so der Vorsitzende von Marine Le Pens Partei Rassemblement National. Paris brauche Garantien, dass Kiew die Gelder zurückzahle, die es während des Konflikts mit Moskau erhalten habe, sagte Jordan Bardella.

    Mehr dazu lesen Sie hier auf unserer Webseite.

  • 17:15 Uhr

    Rostow-am-Don: Älteste Bibliothek Südrusslands durch Drohnenangriff beschädigt

    Das Gebäude der Staatlichen öffentlichen Bibliothek in Rostow-am-Don, der ältesten Bücherei im Süden Russlands, ist durch einen ukrainischen Drohnenangriff beschädigt worden. Dies berichtet die Nachrichtenagentur TASS unter Verweis auf lokale Behörden.

    Zuvor hatte der Gouverneur des Gebiets Rostows, Juri Sljussar, Schäden an Wohnhäusern in Rostow-am-Don und Bataisk bekannt gegeben. Laut seinen Angaben wurden vier Zivilisten verletzt, zwei davon, darunter ein fünfjähriges Kind, mussten in ein Krankenhaus eingewiesen werden. Die Luftabwehr habe rund 30 Drohnen abgeschossen.

    Die Staatlichen öffentlichen Bibliothek in Rostow-am-Don war im Januar 1886 gegründet worden und ist mit einem Buchbestand von über 5,2 Millionen Büchern die größte Zentralbibliothek außerhalb der russischen Hauptstadt.

  • 16:33 Uhr

    Selenskij beginnt Verhandlungen mit Witkoff und Kushner

    Der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij hat in Kiew sein Gespräch mit den US-Vermittlern Steve Witkoff und Jared Kushner begonnen. Auf X (Twitter) teilt Selenskij ein kurzes Video, auf dem er die US-Amerikaner auf dem Platz vor der Sophienkathedrale begrüßt.

    Witkoff und Kushner sind erstmals zu Besuch in der ukrainischen Hauptstadt. Am Samstag sprachen sie im Kreml mit dem russischen Präsidenten Wladimir Putin.

  • 15:50 Uhr

    "Dauerhafte Friedenslösung" – Witkoff und Kushner nehmen Putins Vorschläge nach Kiew

    Der Berater des russischen Präsidenten, Juri Uschakow, hat während eines Telefongesprächs mit der Presse Einzelheiten des Besuchs der US-Unterhändler Jared Kushner und Steve Witkoff geteilt. Das Gespräch dauerte über drei Stunden und war "inhaltsreich, konstruktiv, äußerst offen und vertrauensvoll". "Die Gespräche fanden sowohl im Rahmen der Arbeitssitzung als auch in informeller Atmosphäre beim Mittagessen statt", fügte Uschakow hinzu.

    Steve Witkoff und Jared Kushner versprachen, bei ihren Gesprächen in Kiew die von Präsident Wladimir Putin persönlich erhaltenen Einschätzungen und Bewertungen zum Weg zu einer dauerhaften Friedenslösung für den Konflikt in der Ukraine einzubringen, erklärte Uschakow. Am Sonntag sind die beiden US-Unterhändler in Kiew eingetroffen.

    Ein Video dazu gibt es hier auf unserer Webseite.

  • 15:29 Uhr

    Gebiet Belgorod: Ein Toter, zwei Verletzte durch weitere Angriffe der Ukraine

    Ukrainische Truppen setzen ihre Angriffe auf das Gebiet Belgorod fort. Laut dem regionalen Krisenstab kam im Kreis Schebekino ein Mann ums Leben. Des Weiteren wurden ein Mann und eine Frau verletzt.

  • 14:50 Uhr

    Kiew attackiert Markt in AKW-Stadt Energodar – mehrere Verletzte

    Eine ukrainische FPV-Drohne hat einen Markt in Energodar nahe dem Atomkraftwerk Saporoschje angegriffen. Bürgermeister Maxim Puchow berichtet über sechs Verletzte, und zwar über einen Mann des Jahrgangs 1979 und fünf Frauen. Der Mann wurde schwer verwundet.

    Kurz darauf führten ukrainische Truppen den zweiten Angriff auf den Markt durch. 

    Außerdem schlug eine Drohne in einen Krankenwagen ein. Das Fahrzeug wurde beschädigt, Verletzte gab es glücklicherweise nicht.

  • 14:07 Uhr

    DVR wehrt im Laufe der Woche mehr als 50 Drohnenangriffe ab

    Die Donezker Volksrepublik (DVR) hat im Laufe der Woche Dutzende Drohnenattacken ukrainischer Truppen abgewehrt. Wie Denis Puschilin, der Leiter der Region, in sozialen Medien berichtete, verhinderten Flugabwehrsysteme 54 Terrorangriffe.

  • 13:17 Uhr

    Witkoff und Kushner in Kiew eingetroffen

    Steve Witkoff und Jared Kushner, die Gesandten des US-Präsidenten Donald Trump, sind am Sonntag in Kiew eingetroffen. Laut ukrainischen Medien kamen sie in der Hauptstadt aus Polen mit dem Zug an. Am Bahnsteig wurden sie von hochrangigen Beamten empfangen, unter anderem vom Leiter des Präsidialamtes, Kirill Budanow, und dem Sekretär des nationalen Sicherheitsrates, Rustem Umerow.

    Ferner werden sich am Sonntag Witkoff und Kushner mit Präsident Wladimir Selenskij treffen. An den Verhandlungen sollen auch Sicherheitsberater aus Deutschland, Frankreich und Großbritannien beteiligt sein.

    Am Samstag waren Witkoff und Kushner zu Besuch in Moskau. Beim Treffen mit dem russischen Präsidenten Wladimir Putin erörterten sie die Fragen im Zusammenhang mit dem Ukraine-Konflikt sowie Wirtschaftskooperation zwischen Russland und den USA.

  • 12:59 Uhr

    Frontbericht des russischen Verteidigungsministeriums

    Im Laufe des vergangenen Tages haben die ukrainischen Streitkräfte 1.315 Soldaten während der Kampfhandlungen verloren, lautet der tägliche Frontbericht des Verteidigungsministeriums in Moskau. Russische Truppen zerstörten folgende Waffen und Ausrüstung des Gegners:

    • einen Mannschaftstransportwagen,
    • zehn gepanzerte Kampffahrzeuge,
    • 76 Kraftfahrzeuge,
    • fünf Artilleriegeschütze,
    • fünf Anlagen der Elektronischen Kampfführung,
    • eine Anlage der Elektronischen Aufklärung.

    Einheiten der Luftstreitkräfte, Raketen- und Artillerietruppen sowie Drohnenbediener trafen Transportinfrastruktur und Logistikobjekte, die im Interesse gegnerischer Truppen betrieben wurden, Lager mit Drohnen und Komponenten sowie ukrainische Truppen und ausländische Söldner in 144 Kreisen. Die Flugabwehr schoss vier Flugbomben und 400 unbemannte Flugzeuge ab.

  • 12:25 Uhr

    Präsidentenberater in Kiew skeptisch über genügende Patriot-Lieferungen

    Kiew kann die notwendige Zahl an Patriot-Raketen kaum bekommen, glaubt Sergei Beskrestnow, ein Berater des ukrainischen Präsidenten.

    In einem Interview für die Zeitung The Guardian zeigt er sich wenig zuversichtlich, dass Wladimir Selenskij genug Raketen im Ausland beschaffen werde, um eine Energiekrise im kommenden Winter zu verhindern. Die Ukraine benötige dringend die Patriot-Munition als Hauptmittel zur Abwehr der ballistischen Raketen. 

    Die Lage werde dadurch erschwert, dass die ukrainischen Projekte noch nicht für die Serienproduktion bereit seien, hebt Beskrestnow hervor. Ihm zufolge arbeiten vier bis sechs ukrainische Unternehmen an Abfangwaffen, diese seien aber "noch nicht serienreif".

    Im vergangenen Monat hatte Selenskij seine Absicht angekündigt, 300 Patriot-Raketen für die Verteidigung des Landes im Winter zu erhalten.

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Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.