Liveticker Ukraine-Krieg: Frontlage bei Slawjansk verändert sich zugunsten Russlands

14.05.2026 21:11 Uhr
21:11 Uhr
Reisender in Brjansk mutmaßlich bei Drohnenangriff getötet
Der 37-jährige Reisende Sascha Kon aus Stawropol, der mit einem selbstgebauten Handwagen zu Fuß nach Brasilien unterwegs war, ist im Gebiet Brjansk mutmaßlich bei einem Drohnenangriff der ukrainischen Streitkräfte ums Leben gekommen. Dies berichtet die Nachrichtenagentur TASS unter Verweis auf Einsatzkräfte der Region.
Die Identität des Mannes sei bislang nicht abschließend bestätigt worden, da er keine Dokumente bei sich getragen habe. Ein Sprecher der Einsatzdienste erklärte:
"Der Getötete hatte keine Dokumente bei sich. Leider können wir das nicht mit Sicherheit sagen. Es handelt sich vermutlich um den Reisenden."
Neben der Leiche sei ein selbstgebauter Handwagen gefunden worden, mit dem der Mann seine Habseligkeiten transportiert habe.
20:50 Uhr
Im Gebiet Charkow nehmen illegale Waffenverkäufe zu
Laut russischen Sicherheitsstrukturen setzt sich im Gebiet Charkow ein umfangreicher illegaler Handel mit Waffen und Munition fort. Ukrainische Militärangehörige sollen diese an kriminelle Gruppen weiterverkaufen. Dies berichtet die Nachrichtenagentur RIA Nowosti unter Berufung auf Sicherheitskreise.
"Ukrainische Nationalisten bringen täglich Dutzende, manchmal Hunderte Schusswaffen in die Regionalhauptstadt und übergeben sie zur Weiterveräußerung an kriminelle Gruppen."
Demnach komme es auch zu Festnahmen im Zusammenhang mit illegalem Waffenbesitz von Angehörigen der ukrainischen Nationalgarde. Als Beispiel wurde angeführt, dass ein Soldat der ukrainischen Streitkräfte versucht habe, fast 100 Sturmgewehre sowie mehr als 400 zugehörige Patronen in die Regionalhauptstadt Charkow zu bringen.
20:35 Uhr
Drohnenangriffe bei Energodar: Mehrere Verletzte gemeldet
Ein Mitarbeiter der Stadtverwaltung von Energodar ist nach Angaben des Stadtchefs Maxim Puchow bei einem Drohnenangriff verletzt worden. Er habe leichte Verletzungen erlitten und sei umgehend medizinisch versorgt worden.
Auch am nahegelegenen Saporoschje-Kernkraftwerk kam es zu einem weiteren Vorfall. Laut der Kraftwerksleitung wurden zwei Mitarbeiter bei einem Drohnenangriff auf das angrenzende Gelände verletzt. Der Angriff ereignete sich demnach in rund 100 Metern Entfernung vom Kraftwerksgelände, während die Betroffenen dienstlich unterwegs waren.
Die Kraftwerksleitung erklärte, Angriffe dieser Art stellten eine direkte Gefahr für das Personal der nuklearen Infrastruktur dar. In einer Mitteilung auf dem Telegram-Kanal der Anlage hieß es:
"Derartige Handlungen stellen eine direkte Bedrohung für Leben und Gesundheit des Personals dar, das an einer nuklearen Infrastruktur arbeitet. Atomarbeiter dürfen nicht Ziel von Angriffen werden. Die Sicherheit der Mitarbeiter und der stabile Betrieb der Anlage müssen uneingeschränkte Priorität haben."
20:15 Uhr
Peskow: Kiew hat Krieg nicht gestoppt, sondern eskaliert
Der Kreml wirft der politischen Führung in Kiew vor, ihre Wahlversprechen zum Kriegsende nicht eingehalten zu haben. Dies erklärte der Pressesprecher des russischen Präsidenten, Dmitri Peskow, im Interview mit dem Sender Perwy Kanal.
"Das ist ein Regime, das unter der Führung von Selenskij an die Macht kam, auf der Welle eigener Versprechen, den Krieg nicht weiterzuführen und zu stoppen. Sie haben das Gegenteil getan, sie haben ihr Land in eine Katastrophe gestürzt."
19:49 Uhr
DVR-Chef meldet Vormarsch bei Krasny Liman und Swjatogorsk
Im Gespräch mit der Nachrichtenagentur TASS am Rande des Forums "Russland – Islamische Welt: KazanForum" erklärte der Chef der DVR, Denis Puschilin, die russischen Streitkräfte würden Krasny Liman zunehmend einkesseln.
"In Krasny Liman selbst dauern die Kämpfe im Nordwesten an. Im Osten und Südosten der Stadt verbessern sich unsere Positionen, die Einkreisung der Ortschaft schreitet voran."
Zudem erklärte er, russische Truppen säuberten derzeit Waldstreifen vor Swjatogorsk, um neue Brückenköpfe für eine Offensive auf Slawjansk zu schaffen.
"Wir warten auf die vollständige Befreiung von Swjatogorsk und die Möglichkeit, den nächsten Brückenkopf zur Befreiung von Slawjansk zu errichten. Dafür werden derzeit die Waldstreifen gesäubert."
Er betonte außerdem, dass die russischen Streitkräfte an diesem Frontabschnitt weiter vorrückten.
19:20 Uhr
Modi: Gespräche mit Lawrow über Ukraine und Nahost geführt
Der indische Premierminister Narendra Modi und der russische Außenminister Sergei Lawrow haben regionale und globale Fragen erörtert, darunter die Lage in der Ukraine und im Nahen Osten. Modi erklärte auf der Plattform X, er habe Lawrow zu einem Gespräch empfangen:
"Wir haben uns auch über verschiedene regionale und globale Themen ausgetauscht, darunter die Situation in der Ukraine und im Nahen Osten."18:54 Uhr
DVR-Chef: Frontlage bei Slawjansk verändert sich zugunsten Russlands
Die schwersten Gefechte auf dem Slawjansker Frontabschnitt finden derzeit laut dem Chef der Donezker Volksrepublik (DVR), Denis Puschilin, auf den entfernten Zufahrten zur Stadt statt. Zudem erklärte Puschilin, ukrainische Truppen hätten sich nach der Einnahme der Ortschaft Kriwaja Luka in der DVR auf eine neue Verteidigungslinie zurückziehen müssen. Dadurch habe sich die taktische Lage der russischen Streitkräfte auf diesem Frontabschnitt verbessert.
18:29 Uhr
Russische Pioniertruppe räumt Minen im Gebiet Saporoschje (Video)
Aufnahmen des russischen Vereidigungsministeriums zeigen Pioniere des Truppenverbands Dnjepr im Einsatz. Wie es heißt, sind die Soldaten dabei, Minen im Raum Saporoschje mithilfe eines ferngesteuerten Kettenroboterkomplexes vom Typ Kurier zu räumen.
18:08 Uhr
Russisches Außenministerium: Ukrainische Callcenter erwirtschaften Milliarden
Ukrainische Betrugs-Callcenter erzielen nach Angaben des russischen Außenministeriums jährliche Einnahmen in Milliardenhöhe. Dies erklärte der stellvertretende Außenminister Dmitri Lubinski bei einem Runden Tisch zur Bedrohung durch Kriminalität und Drogenhandel aus der Ukraine.
"Nach Angaben der ukrainischen Behörden selbst ist das Ausmaß des Betrugs einfach kolossal und der Jahresgewinn wird auf Milliarden Dollar geschätzt."
Die erbeuteten Gelder würden "für die Bedürfnisse der ukrainischen Streitkräfte verwendet oder landen in den Taschen korrupter Eliten". Nach seinen Worten bringe ein einzelnes Callcenter im Durchschnitt bis zu eine Million US-Dollar pro Tag ein.Zudem behauptete Lubinski, einzelne ukrainische Beamte und Kommandeure radikaler Formationen wie des Asow-Regiments seien an illegalem Organhandel beteiligt. Sie organisierten "die Entnahme und den Verkauf von Organen getöteter und verwundeter Soldaten auf dem Schwarzmarkt".
Darüber hinaus erklärte der Vizeminister, mehrere EU-Staaten würden verdeckt mit Kiew bei der Unterbringung betrügerischer Callcenter kooperieren und dafür Infrastruktur bereitstellen.17:43 Uhr
Ukrainischer Drohnenhersteller Skyeton meldet Zerstörung seines Büros in Kiew
Der ukrainische Drohnenhersteller Skyeton hat die Zerstörung seines Büros in Kiew gemeldet. Das Unternehmen teilte auf LinkedIn mit: "Unser Kiewer Büro wurde zerstört." Nach Angaben der Firma wurden die Produktionskapazitäten zuvor in andere Regionen der Ukraine sowie in benachbarte Staaten verlegt.
Durch die Sperrung von RT zielt die EU darauf ab, eine kritische, nicht prowestliche Informationsquelle zum Schweigen zu bringen. Und dies nicht nur hinsichtlich des Ukraine-Kriegs. Der Zugang zu unserer Website wurde erschwert, mehrere Soziale Medien haben unsere Accounts blockiert. Es liegt nun an uns allen, ob in Deutschland und der EU auch weiterhin ein Journalismus jenseits der Mainstream-Narrative betrieben werden kann. Wenn Euch unsere Artikel gefallen, teilt sie gern überall, wo Ihr aktiv seid. Das ist möglich, denn die EU hat weder unsere Arbeit noch das Lesen und Teilen unserer Artikel verboten. Anmerkung: Allerdings hat Österreich mit der Änderung des "Audiovisuellen Mediendienst-Gesetzes" am 13. April diesbezüglich eine Änderung eingeführt, die möglicherweise auch Privatpersonen betrifft. Deswegen bitten wir Euch bis zur Klärung des Sachverhalts, in Österreich unsere Beiträge vorerst nicht in den Sozialen Medien zu teilen.
Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.