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Liveticker Ukraine-Krieg – Moskau: Selenskij nicht verhandlungsfähig

Russland führt gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine Militäroperation in der Ukraine durch. Der Westen reagiert mit immer neuen Waffenlieferungen an die Ukraine und beispiellosen Sanktionen gegen Russland. Lesen Sie hier die neuesten Entwicklungen.
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  • 30.07.2026 20:02 Uhr

    20:02 Uhr

    Sacharowa: Selbst einige Kiew-Unterstützer fürchten Eskalation des Ukraine-Konflikts

    Angesichts des Bestrebens des ukrainischen Präsidenten Wladimir Selenskij, den Konflikt auszuweiten, seien selbst einige Kiew-Unterstützer über das Risiko einer Eskalation des Ukraine-Konflikts besorgt. Dies erklärt die Sprecherin des russischen Außenministeriums Maria Sacharowa. In ihrem Kommentar auf der Website des Ministeriums heißt es, Selenskij versuche, möglichst viele Länder in "terroristische Abenteuer" hineinzuziehen und den Konflikt auszuweiten. 

  • 19:35 Uhr

    Abgeordnete: Drapaty entlässt weiteren General aus Syrskis Umfeld

    Der ukrainische Oberbefehlshaber Michail Drapaty hat den Leiter des Kommandos der Logistikstreitkräfte der ukrainischen Armee, General Wladimir Karpenko, seines Postens enthoben. Dies teilt die Abgeordnete der Werchowna Rada Mariana Besuglaja mit. Karpenko sei ein Vertrauter des ehemaligen ukrainischen Oberbefehlshabers Alexander Syrski gewesen.

    Bereits zuvor hat Besuglaja erklärt, Drapaty habe den Stabschef der ukrainischen Landstreitkräfte, General Alexander Grusewitsch, der ebenfalls zum Umfeld Syrskis gehört habe, abgesetzt. Sie warf Karpenko unter anderem Mängel bei der Versorgung der Truppen, Probleme bei der Instandsetzung von Technik sowie Korruption und Vertuschung vor. Anstelle Karpenkos sei Juri Pogrebnoi zum neuen Leiter des Logistikkommandos ernannt worden. Eine offizielle Bestätigung der Entlassung des Generals liegt bislang nicht vor.

  • 19:01 Uhr

    Sacharowa: Lawrow prangert Gefahren für internationale Energieinfrastruktur durch Kiew an

    In öffentlichen Auftritten und Gesprächen mit ausländischen Partnern weist der russische Außenminister Sergei Lawrow regelmäßig auf die Bedrohungen hin, die Kiew gezielt für die internationale Energieinfrastruktur schafft. Dies erklärt die Sprecherin des russischen Außenministeriums Maria Sacharowa. Dabei mache Lawrow auch auf den "terroristischen Charakter des Kiewer Regimes" aufmerksam, heißt es in einem Kommentar auf der Website des Ministeriums.

  • 18:39 Uhr

    EU-Kommission stellt Ukraine 3,47 Milliarden Euro für Angriffswaffen bereit

    Die Europäische Kommission hat der Ukraine 3,47 Milliarden Euro für die Beschaffung von Angriffswaffen bewilligt. Dies geht aus einer Mitteilung der Behörde hervor:

    "Mit der Tranche wird die Beschaffung von Drohnen, darunter Langstreckendrohnen mit Strahlantrieb, Raketen sowie schwedischen Gripen-Kampfjets abgedeckt."

    Laut der EU-Kommission wird der "überwiegende Teil" der Kosten für die Gripen-Kampfjets aus dieser Zahlung finanziert. Der Plan zur Lieferung von Angriffswaffen diene der "Verteidigung des ukrainischen Luftraums und der Menschen".

    Insgesamt umfasst das Programm 90 Milliarden Euro. Bis Ende des Jahres will die EU-Kommission 28 Milliarden Euro für die Verteidigung der Ukraine bereitstellen. Davon seien bereits 8,5 Milliarden Euro freigegeben worden.

  • 18:08 Uhr

    Sacharowa: Selenskij nicht verhandlungsfähig

    Der ukrainische Staatschef Wladimir Selenskij hat jegliche Verhandlungsfähigkeit verloren, erklärt die Pressesprecherin des russischen Außenministeriums Maria Sacharowa. In einem Kommentar anlässlich der ukrainischen Drohnenangriffe gegen ausländische Schiffe und kasachische Ölinfrastruktur im Schwarzen Meer führt sie dazu aus:

    "Das Oberhaupt des agonisierenden Kiewer Regimes hat nicht bloß jegliche Rechtssubjektivität verloren. Er ist überhaupt nicht verhandlungsfähig und versucht, möglichst viele Länder in die eigenen terroristischen Abenteuer hineinzuziehen und den Konflikt auszuweiten. Nicht umsonst äußern einige ausländische Akteure, darunter Geldgeber der Kiewer Junta, Sorgen bezüglich der Risiken einer unkontrollierten Eskalation des Konflikts."

    Sacharowa ruft die US-Regierung, deren wirtschaftliche Interessen durch Unterbrechungen der internationalen Energieträgerlieferungen beeinträchtigt werden, sowie die UNO dazu auf, Kiews Angriffe zu verurteilen. Die Diplomatin warnt:

    "Andernfalls wird es sich um eine Anstiftung des Kiewer Regimes zu neuen Verbrechen und faktischer Komplizenschaft dabei handeln."

  • 17:45 Uhr

    Abgeordneter: Trumps Aussagen zeigen Widersprüche in US-Politik

    Die Äußerungen von US-Präsident Donald Trump nach seinem Treffen mit Wladimir Selenskij zeigen laut Alexei Tschepa, dem stellvertretenden Vorsitzenden des Duma-Ausschusses für internationale Angelegenheiten, erneut die Widersprüchlichkeit der US-Politik. Washington habe damit faktisch eingeräumt, dass es Prioritäten setzen müsse, so der Abgeordnete gegenüber RIA Nowosti.

    Hintergrund ist das Treffen zwischen Trump und Selenskij im Weißen Haus. Danach erklärte der ukrainische Präsident, Trump habe Kiew Lizenzen zur Produktion von Abfangraketen für Patriot-Flugabwehrsysteme zugesagt. Trump wiederum teilte mit, er habe Selenskij auf die Notwendigkeit hingewiesen, den Ukraine-Konflikt zu beenden.

    Nach Tschepas Einschätzung sind die USA angesichts der Krise im Nahen Osten nicht bereit, gleichzeitig zwei große geopolitische Konflikte zu führen und zudem eine direkte Konfrontation mit einer Atommacht wie Russland zu riskieren. Dies sei eine pragmatische Berechnung und keine Frage des guten Willens.

    "Auch die militärische Lage zeigt, dass die Zeit gegen Kiew arbeitet. Russland hält seine Positionen und verfolgt konsequent seine Ziele, ohne die Ereignisse durch zusätzliche Verluste zu forcieren. Deshalb wird nicht das Tempo, sondern die strategische Ausdauer zum entscheidenden Faktor."

    Zugleich werde Polen eine immer größere Rolle spielen, da dort Raketen produziert werden sollen. Das werde Kiew zu Kompromissen mit Warschau zwingen, betonte der Abgeordnete. Vor diesem Hintergrund mehren sich laut Tschepa die Annahmen, dass die derzeitige territoriale Ordnung der Ukraine künftig politisch verändert werden könnte. Polen, Ungarn, Rumänien und die Slowakei hätten demnach bereits seit Langem Ansprüche gegenüber der Ukraine.

  • 17:17 Uhr

    Gebiet Krasnodar: Hafeninfrastruktur in Taman bei Drohnenangriff beschädigt

    Im Hafen Taman im Gebiet Krasnodar ist bei einem ukrainischen Drohnenangriff die Hafeninfrastruktur beschädigt worden. Dies teilt die Südliche Transportstaatsanwaltschaft mit. Es gibt Verletzte, zudem wurde die Hafeninfrastruktur beschädigt. Die Transportstaatsanwaltschaft in Noworossijsk überwacht laut der Behörde die Arbeit der Sicherheitskräfte und anderer zuständiger Stellen am Einsatzort sowie die Wahrung der Rechte der Beschäftigten des Hafenbetriebs.

  • 16:52 Uhr

    Gantschew: Ukrainische Lage am Frontabschnitt Kupjansk verschlechert sich

    Die Lage des ukrainischen Militärs am Frontabschnitt Kupjansk verschlechtert sich rasch. Das berichtet Witali Gantschew, der russische Verwaltungschef des Gebietes Charkow. Während einer Pressekonferenz erklärte er nach Angaben der Nachrichtenagentur TASS:

    "Am Frontabschnitt Kupjansk verschlechtert sich die Situation für die Streitkräfte der Ukraine weiterhin rapide. Die russische Armee behält die Initiative, führt ihre Offensive fort und erweitert sukzessive ihre Kontrollzone. Für die ukrainische Seite wird die Lage an diesem Frontabschnitt immer schwieriger, was inzwischen nicht nur russische, sonder auch ukrainische Quellen einräumen."

    Gantschew betonte, dass Russlands Streitkräfte allein im Juli 13 Ortschaften im Gebiet befreit hätten. Gegenwärtig rücke die russische Armee bei Kupjansk am Unterlauf des Flusses Oskol in Richtung Borowaja sowie im Norden des Gebietes bei Bely Kolodes vor. Zudem erschwerten russische Drohnenpiloten durch ihre Angriffe auf ukrainische Transporte über die Zufahrtswege aus Poltawa und Sumy nach Charkow die Versorgung der ukrainischen Truppen.

  • 16:27 Uhr

    Miroschnik: Ukraine setzt zunehmend Antipersonenminen gegen Zivilisten ein

    Nach Angaben des russischen Sonderbotschafters Rodion Miroschnik setzen die ukrainischen Streitkräfte zunehmend verschiedene Arten von Munition zur Fernverminung ziviler Gebiete ein. Er sagte gegenüber RIA Nowosti:

    "Das ist bei Weitem nicht die einzige neue Antipersonenmine, die von der Ukraine unter Verstoß gegen das humanitäre Völkerrecht eingesetzt wird. Sie wird in erster Linie gegen die Zivilbevölkerung verwendet. Vermint werden Orte, die von vielen Zivilisten, darunter auch Kindern, besucht werden." 

    Nach seinen Angaben nehme die Zahl der eingesetzten Minentypen wöchentlich zu. Besonders betroffen sei das Gebiet Cherson. Inzwischen seien auch in der Lugansker Volksrepublik neue Arten von Antipersonenminen festgestellt worden. Miroschnik wies zudem darauf hin, dass die Ukraine im Jahr 2025 ihren Austritt aus der Ottawa-Konvention angekündigt hat, welche die Herstellung und den Einsatz von Antipersonenminen verbietet.

  • 15:55 Uhr

    LVR: Lkw-Fahrer bei ukrainischem Drohnenangriff getötet

    Bei einer Drohnenattacke der Ukraine auf die Lugansker Volksrepublik (LVR) ist ein Lkw-Fahrer getötet worden. Drei weitere Menschen wurden verletzt, wie der Republikchef Leonid Passetschnik mitteilte. Demnach griff eine Drohne am frühen Morgen einen zivilen Lastkraftwagen auf der Straße in Richtung Altschewsk an.

    Passetschnik berichtet weiter, dass außerdem zwei Zivilisten bei einem Drohnenangriff nahe einem Geschäft sowie bei einem Angriff auf ein Fahrzeug im Bezirk Kremennaja verletzt worden seien. In Troizkoje wurde darüber hinaus ein 65-jähriger Mann verletzt, als eine Drohne ein Auto traf.

    In der Stadt Lugansk selbst wurden zwei Lastwagen, ein Parkplatz und ein Kommunalfahrzeug beschädigt. Laut dem Republikchef hätten die russische Luftabwehr sowie mobile Feuergruppen innerhalb von 24 Stunden mehr als 40 Luftziele vom Himmel geholt.

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Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.