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Liveticker Ukraine-Krieg – Putin: Kiew setzt auf Verunsicherung der russischen Gesellschaft

Russland führt gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine Militäroperation in der Ukraine durch. Der Westen reagiert mit immer neuen Waffenlieferungen an die Ukraine und beispiellosen Sanktionen gegen Russland. Lesen Sie hier die neuesten Entwicklungen.
Liveticker Ukraine-Krieg – Putin: Kiew setzt auf Verunsicherung der russischen GesellschaftQuelle: Sputnik © Gawriil Grigorow
  • 23.06.2026 19:30 Uhr

    19:30 Uhr

    DVR: Drohnenangriff auf Fahrzeug eines Straßenbetriebs – ein Verletzter

    Bei einem Drohnenangriff der Ukraine auf einen Lastwagen des kommunalen Straßenbau- und Instandhaltungsbetriebs im Petrowski-Bezirk von Donezk ist ein 56-jähriger Mann verletzt worden. Dies teilt Bürgermeister Alexei Kulemsin auf Telegram mit.

  • 19:09 Uhr

    Gebiet Belgorod: Frau bei ukrainischem Drohnenangriff auf Auto verletzt

    Im Dorf Urasowo im Gebiet Belgorod ist eine Zivilistin bei einem Drohnenangriff der Ukraine auf ein Fahrzeug verletzt worden. Dies teilt der regionale Krisenstab auf der Plattform Max mit. Die Verletzte wurde im Krankenhaus medizinisch versorgt und wird nun ambulant weiterbehandelt. Zudem wurden in mehreren Bezirken der Region Schäden an ziviler Infrastruktur gemeldet. Laut Behördenangaben wurden unter anderem Wohnhäuser, Fahrzeuge, Stromleitungen, soziale Einrichtungen sowie weitere Infrastruktur- und Gewerbeobjekte beschädigt.

  • 18:44 Uhr

    Gorlowka: Ermittler finden Splitter eines Sprengsatzes nach Angriff auf Linienbus

    Der von den ukrainischen Streitkräften auf einen Linienbus in Gorlowka abgeworfene Sprengsatz war ersten Erkenntnissen zufolge mit Splitterelementen ausgestattet. Dies teilt ein Vertreter des russischen Ermittlungskomitees der Nachrichtenagentur TASS mit.

    Bei der Untersuchung des Angriffsortes wurden demnach Fragmente eines bislang nicht identifizierten Sprengkörpers mit Splitterelementen entdeckt. Die sichergestellten Teile sollen nun forensisch untersucht werden, um Typ und Art des Sprengsatzes zu bestimmen.

    Nach Angaben der Chefärztin des städtischen Krankenhauses Nellja Jakunenko stieg die Zahl der Verletzten inzwischen auf 18, zuvor war von 15 Verletzten die Rede gewesen. Acht Personen, darunter ein Jugendlicher, wurden mit mittelschweren Verletzungen ins Krankenhaus eingeliefert. Der Angriff auf den Stadtbus der Linie 2 ereignete sich am 22. Juni gegen 16:30 Uhr Moskauer Zeit.

  • 18:30 Uhr

    "Bis diese Ars...öcher verschwinden" – McGovern rechnet mit EU-Politikern ab

    In einem aktuellen Interview mit Andrew Napolitano sieht der ehemalige CIA-Analyst Ray McGovern Russland entgegen westlicher Medienberichte klar auf der Siegerstraße. Mit der baldigen Einnahme von Konstantinowka öffne sich in wenigen Monaten der Weg zum Fluss Dnjepr.

    Während der Westen vor politischen Umbrüchen stehe, sei die Lage für Moskau ein Geduldsspiel. Nach dem tatsächlichen Rückzug des britischen Premierministers Keir Starmers prognostiziert McGovern auch für Bundeskanzler Friedrich Merz und Frankreichs Präsident Emmanuel Macron ein baldiges Scheitern.

    Ein Video dazu gibt es hier auf unserer Webseite.

  • 18:18 Uhr

    Putin fordert Maßnahmen gegen Folgen ukrainischer Angriffe auf Infrastruktur

    Der russische Präsident Wladimir Putin weist die Regierung an, zusätzliche Maßnahmen zu ergreifen, um die Folgen ukrainischer Angriffe auf die russische Infrastruktur zu minimieren.

    Bei einer Videokonferenz mit Regierungsmitgliedern erklärt Putin, Kiew setze angesichts der sich verschlechternden Lage an der Front zunehmend auf Angriffe auf zivile Objekte und Infrastruktur. Das Ziel dabei sei unter anderem, Probleme bei der Energieversorgung zu verursachen und die Tourismussaison in Russland zu beeinträchtigen.

    "Die Aufgabe, diese Bedrohungen abzuwehren, liegt in erster Linie beim Verteidigungsministerium und anderen Sicherheitsbehörden. Gleichzeitig muss auch die Regierung der Russischen Föderation die notwendigen zusätzlichen Maßnahmen ergreifen, um die Folgen solcher Handlungen zu minimieren und auf null zu reduzieren."

  • 17:47 Uhr

    Kiews Angriffe: Binnen einer Woche 41 Zivilisten getötet, 250 verletzt

    In der vergangenen Woche seien fast 300 Zivilisten, darunter auch Kinder, Opfer von Angriffen der ukrainischen Armee geworden. Dies meldet Rodion Miroschnik, der für die Verbrechen des Kiewer Regimes zuständige Sonderbotschafter des russischen Außenministeriums, auf Telegram.

    "In der vergangenen Woche wurden 291 Zivilisten Opfer des Beschusses durch die Nazis: 250 Menschen wurden verletzt, darunter 20 Kinder, 41 Menschen kamen ums Leben, darunter ein Kind. Die höchste Zahl ziviler Opfer wurde in den Gebieten Belgorod, Cherson, Saporoschje und Brjansk sowie in der DVR registriert."

    Insgesamt hätten die ukrainischen Streitkräfte in den vergangenen sieben Tagen nicht weniger als 4.819 Geschosse auf russisches Territorium abgefeuert, so Miroschnik.

  • 17:17 Uhr

    Putin: Ukrainische Angriffe auf zivile Infrastruktur sollen Gesellschaft verunsichern

    Die Angriffe der ukrainischen Streitkräfte auf zivile Infrastruktur in Russland dienten dem Ziel, die Gesellschaft zu destabilisieren. Dies erklärt der russische Präsident Wladimir Putin bei einem informellen Treffen mit Absolventen militärischer Hochschulen. "Diese Drohnenangriffe auf zivile Infrastruktur – wozu dienen sie? Dazu, die Gesellschaft aufzuwühlen." Ziel sei es, "eine gewisse Unsicherheit hinsichtlich der Handlungen der russischen Streitkräfte zu erzeugen". Zugleich betont er, dass die Ukraine dabei umfassende Unterstützung aus dem Westen erhalte:

    "Der gesamte Westen arbeitet für sie."

    Mit Blick auf die Lage an der Front erklärt Putin zudem, russische Truppen stünden kurz davor, Konstantinowka einzunehmen. Einige ukrainische Soldaten hielten sich jedoch noch in Kellern verborgen und leisteten Widerstand.

    Kritisch äußert sich der Präsident über die Darstellung der Lage durch Kiew. Dort werde das Gebiet als "Grauzone" bezeichnet. "Unsere Jungs nehmen Konstantinowka praktisch schon ein. Aber dort sitzt noch jemand in Kellern, versteckt sich und schießt zurück. Sie sagen: Das ist eine Grauzone. Na wunderbar, eine Grauzone", sagt Putin. Nach seiner Darstellung dienen solche Formulierungen dazu, die schwierige Lage der ukrainischen Streitkräfte in der Stadt zu kaschieren.

  • 16:55 Uhr

    TASS: Dutzende ukrainische Soldaten im Gebiet Tschernigow wegen Regierungskritik festgenommen

    Mehr als 50 ukrainische Soldaten seien im Gebiet Tschernigow festgenommen worden, weil sie sich negativ über die ukrainische Regierung geäußert hätten. Dies berichtete TASS unter Berufung auf die russischen Sicherheitsdienste.

    "Im Gebiet Tschernigow verschärft der Sicherheitsdienst der Ukraine seine Maßnahmen, um Bürger und ukrainische Soldaten zu identifizieren, die die Politik des Kiewer Regimes nicht unterstützen. In der vergangenen Woche wurden über 50 ukrainische Soldaten festgenommen und in Untersuchungshaft genommen, nachdem sie sich negativ über die ukrainische Regierung geäußert hatten. Einige von ihnen sprechen sich offen gegen Präsident Selenskij aus und unterstützen die Politik Russlands."

  • 16:22 Uhr

    Zivilist in Kursker Grenzregion durch ukrainischen Drohnenangriff verletzt

    Im Bezirk Rylsk des Gebiets Kursk ist ein Mann bei einem ukrainischen Drohnenangriff verletzt worden. Dies teilte Gouverneur Alexander Chinstein auf der Plattform Max mit. Der 71-jährige Einwohner des Dorfes Perwoje Jankowo erlitt dabei leichte Kopfverletzungen. Er wurde im Krankenhaus medizinisch versorgt, eine stationäre Behandlung war jedoch nicht erforderlich. Der Mann wird nun ambulant weiter beobachtet.

  • 15:54 Uhr

    Simonjan: Westen führt Krieg gegen uns, aber wir nicht gegen ihn – noch nicht

    In einer Talkshow im russischen Fernsehen hat die Chefredakteurin von RT, Margarita Simonjan, berichtet, dass Bürger in Russland ihr immer häufiger Fragen zum Ende der Kampfhandlungen und zur Gewährleistung der Sicherheit im gesamten Staatsgebiet stellen würden. Als einen der Gründe dafür, dass beides schwer zu erreichen sei, nannte sie die militärische Hilfe westlicher Länder, insbesondere Großbritanniens.

    London und Kiew haben sich auf die gemeinsame Entwicklung von Langstreckenwaffen für Angriffe tief ins russische Hinterland geeinigt. Als Reaktion darauf erklärte Margarita Simonjan, man müsse London ein Ultimatum stellen, wonach solche Lieferungen als vollwertige Beteiligung am Krieg aufseiten der Ukraine gewertet würden, was bedeute, dass entsprechende Maßnahmen gegen Großbritannien ergriffen würden.

    Ein Video dazu gibt es hier auf unserer Webseite.

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Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.