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Liveticker Ukraine-Krieg – Bericht: Europäische Politiker brauchen Ukraine-Konflikt für Korruption

Russland führt gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine Militäroperation in der Ukraine durch. Der Westen reagiert mit immer neuen Waffenlieferungen an die Ukraine und beispiellosen Sanktionen gegen Russland. Lesen Sie hier die neuesten Entwicklungen.
Liveticker Ukraine-Krieg – Bericht: Europäische Politiker brauchen Ukraine-Konflikt für KorruptionQuelle: Sputnik © RIA Nowosti / Stanislaw Krasilnikow
  • 6.05.2026 07:32 Uhr

    07:32 Uhr

    Mehrere Tote bei einem ukrainischen Drohnenangriff auf die Krim

    Nach Angaben von Sergei Aksjonow, dem Gouverneur der Republik Krim, wurden fünf Zivilisten infolge einer ukrainischen Attacke auf die Stadt Dschankoi getötet. Auf Telegram schrieb Aksjonow:

    "Leider gab es Opfer unter der Zivilibevölkerung bei einem gegnerischen Drohnenangriff auf Dschankoi – fünf Menschen kamen ums Leben. Ich spreche ihren Familien und Freunden mein tiefstes Beileid aus. Die Behörden werden jede notwendige Hilfe und Unterstützung leisten. Die zuständigen Einsatzkräfte sind vor Ort."

  • 5.05.2026 22:00 Uhr

    22:00 Uhr

    Damit beenden wir für heute den Live-Ticker zur Lage im Ukraine-Konflikt. Morgen früh ab 7 Uhr geht es mit der Berichterstattung weiter. Wir wünschen unseren Lesern trotz aller Spannungen in der Welt eine gute Nacht!

  • 21:57 Uhr

    Tscheboksary: Bei ukrainischen Luftangriffen 32 Menschen verletzt, zwei getötet

    Wie Oleg Nikolajew, der Bürgermeister von Tscheboksary in Russland, mitteilte, kamen bei dem heutigen Angriff ukrainischer Drohnen zwei Menschen ums Leben, 32 weitere Einwohner wurden verletzt. Laut Nikolajew haben die meisten Verletzten bereits medizinische Hilfe erhalten und sind nach Hause zurückgekehrt. Es wurde betont, dass denjenigen, die noch im Krankenhaus bleiben, jede notwendige Hilfe zuteil wird. Der Bürgermeister schrieb:

    "Zu unserer tiefen Trauer sind zwei Zivilisten ums Leben gekommen. […] Weitere 32 Menschen wurden verletzt, darunter ein Kind. Unsere besten Mediziner – Ärzte und Pflegepersonal – arbeiten unter Hochdruck."

  • 21:34 Uhr

    FSB nimmt Mann fest, der mit dem Militärgeheimdienst der Ukraine kollaborierte

    Ein Einwohner des Gebiets Kursk wurde wegen Kooperation mit dem Militärgeheimdienst der Ukraine festgenommen, wie das Zentrum für öffentliche Beziehungen des FSB mitteilte.

    Nach Angaben des Inlandsdienstes kontaktierte ein Mitarbeiter der Hauptabteilung für Aufklärung des ukrainischen Verteidigungsministeriums den Russen über Telegram und "überredete ihn, gegen Bezahlung zu kooperieren" und Aufträge auf russischem Territorium auszuführen.

    Der junge Mann habe mindestens vier seiner Bekannten in diese Aktivitäten einbezogen. Sie hätten Informationen und Fotomaterial über militärische und zivile Objekte in der Region Kursk gesammelt. Gegen den Mann wurde ein Strafverfahren wegen Landesverrats eingeleitet. Die Ermittlungen dauern an.

    Ein Video dazu finden Sie hier auf unsere Website

  • 21:13 Uhr

    Angriff auf Moskau: Im Laufe des Tages bereits 18 ukrainische Drohnen abgeschossen

    Seit der Nacht befindet sich Moskau unter Beschuss durch ukrainische Drohnen. Wie der Bürgermeister der Stadt, Sergei Sobjanin, mitteilte, wurde bis zum Abend bereits die 18. Drohne beim Anflug auf die Stadt abgeschossen, berichtet die Agentur Interfax. Am Ort des Absturzes seien Experten im Einsatz, präzisierte der Bürgermeister. Über Verletzte und Schäden wird nichts berichtet.

  • 20:46 Uhr

    Militärexperte: Selenskij kündigt Waffenruhe ab dem 6. Mai an, um Moskau zu beleidigen

    Wladimir Selenskij habe eine vorübergehende Waffenruhe ab dem 6. Mai angekündigt, um Russland zu beleidigen, erklärte der Militärexperte Wassili Dandykin gegenüber dem Portal NEWS.ru. Er bezweifelte außerdem, dass Selenskij sein Versprechen einhalten werde, und erinnerte daran, dass die ukrainischen Streitkräfte den Osterfrieden wiederholt gebrochen hätten. Zudem, so der Militärexperte, sei in den Handlungen des ukrainischen Präsidenten keinerlei Taktik oder Strategie erkennbar. Dandykin merkte an:

    "Moskau hat vom 8. bis 9. Mai eine Waffenruhe verkündet, da der Tag des Sieges für uns ein äußerst wichtiger Feiertag ist. Selenskij teilte unmittelbar danach mit, dass die Ukraine Russland ab dem 6. Mai nicht angreifen werde. Erstens ist es nicht sicher, dass er seine eigenen Versprechen einhalten wird. Wir alle erinnern uns, wie oft die ukrainischen Streitkräfte den Osterfrieden gebrochen haben. Zweitens ist in diesen Handlungen keinerlei Taktik oder Strategie zu erkennen. Es fehlt jegliche Logik. In militärischen Angelegenheiten hat Selenskij große, große Probleme. Er tut einfach alles, um Russland zu provozieren und zu verärgern. Wir werden sehen, was dabei herauskommt und wie sich Kiew letztendlich verhalten wird."

  • 20:14 Uhr

    Fico warnt: "Hunderttausende bewaffneter Söldner werden ins organisierte Verbrechen strömen"

    Der slowakische Regierungschef Robert Fico hat sich nach einem Treffen mit Selenskij am Montag im armenischen Jerewan erneut zum Ukraine-Krieg geäußert. Dabei warnte er vor einem "Worst-Case-Szenario", in dem "Zehntausende, Hunderttausende bewaffneter Söldner" sich dem "organisierten Verbrechen zuwenden" werden, wenn es keine Zukunftsperspektive für die Ukraine nach Ende des Krieges gibt.

    "Wir erinnern uns, wie das organisierte Verbrechen aus dem Osten aussieht", so Fico, der zugleich betonte, dass die Slowakei sich in direkter Nachbarschaft zur Ukraine befindet und maßgeblich von negativen Entwicklungen betroffen wäre.

    "Wir sind mit Herrn Selenskij gerade nicht auf gutem Fuß, aber wir sind Nachbarn, und ich trage Verantwortung. Und meine Verantwortung ist es, gute Beziehungen zu pflegen. Sehr gute Beziehungen zu allen Nachbarn."

    Ein Video dazu finden Sie hier auf unsere Website

  • 19:40 Uhr

    Gebiet Belgorod: Frau bei Angriff durch FPV-Drohne getötet

    Wie der Gouverneur der russischen Region Belgorod, Wjatscheslaw Gladkow, mitteilte, kam eine Einwohnerin der Ortschaft Mirnoje infolge eines Angriffs durch eine FPV-Drohne der ukrainischen Streitkräfte ums Leben. Die Frau starb durch einen gezielten Drohnenangriff in der Nähe ihres Privathauses in Schebekino, präzisierte der Gouverneur – sie erlag noch vor Ort ihren Verletzungen, "bevor der Rettungsdienst eintraf". Gladkow schrieb in seinen sozialen Netzwerken:

    "Ein weiterer gezielter Angriff der ukrainischen Streitkräfte hat einer Zivilistin das Leben gekostet."

  • 19:07 Uhr

    Stubb: Europa wird sich mit dem russischen Präsidenten auseinandersetzen müssen

    Die Verhandlungen Europas mit dem russischen Staatschef Wladimir Putin hängen von der Haltung der USA gegenüber der Ukraine ab. Diese Ansicht äußerte der finnische Präsident Alexander Stubb in einem Interview mit der Zeitung Helsingin Sanomat. Stubb betonte:

    "Offensichtlich hängt diese Frage davon ab, ob die derzeitige Politik der Vereinigten Staaten gegenüber Russland oder der Ukraine den Interessen Europas entspricht oder nicht. Sollte die Antwort lauten, dass dies nicht unbedingt der Fall ist, dann ist wahrscheinlich der Zeitpunkt nahe, an dem einer der europäischen Staats- und Regierungschefs in abgestimmter Weise mit Präsident Putin sprechen sollte."

    Nach Angaben des finnischen Staatschefs wird diese Perspektive in Europa seit zwei Jahren diskutiert. Stubb betonte, dass jegliche Kontakte mit der russischen Führung koordiniert erfolgen müssten.

  • 18:37 Uhr

    Brüssel ruft Unternehmen zur Beteiligung an neuer EU-Ukraine-Drohnenallianz auf

    Die EU hat einen Aufruf an Unternehmen gestartet, sich an der Gründung einer Drohnenallianz mit der Ukraine zu beteiligen. Das neue Format soll "als industriegeführtes Ökosystem" zu den europäischen Bemühungen beitragen, "eine umfassende Drohnen- und Anti-Drohnen-Fähigkeit aufzubauen", so die EU-Kommission. Demnach soll die Initiative Hersteller, Start-ups und Endnutzer aus dem EU-Binnenmarkt und der Ukraine zusammenbringen, um in Zusammenarbeit mit den Mitgliedstaaten zur "Bereitstellung konkreter Fähigkeiten" beizutragen.

    Mit der EU-Ukraine-Drohnenallianz will die Kommission nach eigenen Angaben den Dialog und die Zusammenarbeit zwischen Mitgliedstaaten und der Industrie erleichtern, die Zusammenarbeit mit der Ukraine intensivieren und somit die Entwicklung fortgeschrittener Drohnen- und Anti-Drohnen-Technologien unterstützen. Interessenten können sich bis zum 25. Mai online anmelden. Im Anschluss sollen die Gründungsmitglieder der Drohnenallianz ausgewählt werden.

Durch die Sperrung von RT zielt die EU darauf ab, eine kritische, nicht prowestliche Informationsquelle zum Schweigen zu bringen. Und dies nicht nur hinsichtlich des Ukraine-Kriegs. Der Zugang zu unserer Website wurde erschwert, mehrere Soziale Medien haben unsere Accounts blockiert. Es liegt nun an uns allen, ob in Deutschland und der EU auch weiterhin ein Journalismus jenseits der Mainstream-Narrative betrieben werden kann. Wenn Euch unsere Artikel gefallen, teilt sie gern überall, wo Ihr aktiv seid. Das ist möglich, denn die EU hat weder unsere Arbeit noch das Lesen und Teilen unserer Artikel verboten. Anmerkung: Allerdings hat Österreich mit der Änderung des "Audiovisuellen Mediendienst-Gesetzes" am 13. April diesbezüglich eine Änderung eingeführt, die möglicherweise auch Privatpersonen betrifft. Deswegen bitten wir Euch bis zur Klärung des Sachverhalts, in Österreich unsere Beiträge vorerst nicht in den Sozialen Medien zu teilen.

Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.