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Liveticker Ukraine-Krieg – Gegnerische Drohnen greifen Kertsch an: Vier Tote und 28 Verletzte

Russland führt gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine Militäroperation in der Ukraine durch. Der Westen reagiert mit immer neuen Waffenlieferungen an die Ukraine und beispiellosen Sanktionen gegen Russland. Lesen Sie hier die neuesten Entwicklungen.
Liveticker Ukraine-Krieg – Gegnerische Drohnen greifen Kertsch an: Vier Tote und 28 VerletzteQuelle: Sputnik © ALEXEI MALGAWKO
  • 21.06.2026 11:05 Uhr

    11:05 Uhr

    Medienbericht: Großbritannien testet experimentelle Waffensysteme für Ukraine

    Einem Medienbericht zufolge soll Großbritannien erste Tests von experimentellen Waffensystemen durchgeführt haben, die später an die Ukraine geliefert werden könnten. Nach Angaben der Zeitung The Telegraph wurden die Waffen von diversen Unternehmen entwickelt, nachdem das Verteidigungsministerium in der Industrie zur Entwicklung dieser Systeme aufgerufen hatte. Die ersten Tests seien auf einem Testgelände auf den Hebriden vor Schottlands Nordwestküste erfolgt. Es handele sich um Raketen mit einer Reichweite von etwa 480 Kilometern. Sie könnten zudem mit einem 250 Kilogramm schweren Sprengkopf bestückt werden. Somit könnten die Waffen theoretisch auch Moskau erreichen. Wie das Blatt schreibt, hoffen britische Offizielle, dass das erste Waffensystem innerhalb eines Jahres ausgeliefert werden könnte.

  • 10:40 Uhr

    Beschuss auf Siedlungen im Gebiet Cherson: 45 Geschosse aus Ukraine abgefeuert

    Die Behörden im von Russland kontrollierten Teil des Gebiets Cherson melden andauernde Angriffe auf Siedlungen am linken Dnjepr-Ufer. Den Angaben zufolge habe die ukrainische Artillerie im Laufe des 20. Juni 28 Geschosse auf acht Ortschaften abgefeuert. Die Zahl der eingeschlagenen Geschosse listen die Behörden wie folgt auf:

    • Kachowka — 5,
    • Dnjeprjany — 4,
    • Aljoschki — 3,
    • Gornostajewka — 4,
    • Kairy — 2,
    • Sawodowka — 2,
    • Nowaja Kachowka — 5,
    • Korsunka — 3.

    Wie die Behörden weiter mitteilen, habe der Beschuss auch in der Nacht zum Sonntag angedauert. Auf zivile Infrastrukturen der von Russland kontrollierten Ortschaften Aljoschki, Nowaja Kachowka, Korsunka und Staraja Sburjewka seien insgesamt 17 Geschosse abgefeuert worden.

    Berichte über Opfer und Schäden liegen bislang nicht vor.

  • 10:01 Uhr

    Schäden durch ukrainische Artillerie- und Drohnenangriffe auf Grenzgebiet Kursk

    Die ukrainischen Streitkräfte setzen ihre Attacken auf das russische Grenzgebiet Kursk fort. Gouverneur Alexander Chinschtein berichtet in der täglichen Statistik auf der Plattform MAX über zahlreiche Artillerie- und Drohnenangriffe auf die Region. Wie der Politiker mitteilt, seien im Zeitraum von 8 Uhr MESZ am 20. Juni bis 8 Uhr MESZ am 21. Juni 91 ukrainische Drohnen abgeschossen worden. Darüber hinaus habe die gegnerische Artillerie in dieser Zeit 121-mal grenznahe evakuierte Ortschaften unter Beschuss genommen. Es habe außerdem 15 Angriffe gegeben, bei denen unbemannte Luftfahrzeuge Sprengsätze auf Objekte im Gebiet Kursk abgelassen hätten.

    Chinschtein meldet keine Opfer unter der Zivilbevölkerung. Der Politiker berichtet aber über Sachschäden in den Siedlungen Schtschekino, Maloje Soldatskoje, Ilek, Kalinowka und Lgow. Dort seien ein Einfamilienhaus, eine Schule, zwei Garagen, ein Auto und eine Diesellokomotive beschädigt worden.

  • 09:38 Uhr

    DVR meldet 28 ukrainische Angriffe binnen 24 Stunden

    Die Behörden in Donezk haben innerhalb der vergangenen 24 Stunden 28 Angriffe durch ukrainische Truppen registriert. Demnach wurden auf das Territorium der Volksrepublik 28 Geschosse abgefeuert. Bei den Angriffen in der Zeitspanne von 0 Uhr am 20. Juni bis 0 Uhr am 21. Juni (Ortszeit) wurde eine zivile Person getötet. Ein weiterer friedlicher Einwohner erlitt Verletzungen. Durch den Beschuss wurden zwei Wohnhäuser, fünf zivile Infrastrukturobjekte sowie mehrere Lkw und Autos beschädigt.

    Am Vortag hatten die Behörden von Donezk 20 Angriffe aus der Ukraine gemeldet. Zwei Zivilisten kamen dabei ums Leben, weitere vier erlitten Verletzungen. Zu Schaden kamen drei Wohnhäuser, drei zivile Infrastrukturobjekte sowie mehrere Lkw und Autos.

  • 09:03 Uhr

    Hofreiter wirft Bundesregierung Versagen vor: Kein Überblick über Russlands "Schattenflotte"

    Die Bundesregierung hat keinen genauen Überblick, wie viele Schiffe der sogenannten russischen Schattenflotte seit dem Jahr 2022 Öl durch deutsche Gewässer transportiert haben. Das geht aus der Antwort des Bundesverkehrsministeriums auf eine Kleine Anfrage des Grünen-Bundestagsabgeordneten Anton Hofreiter hervor, die dem Redaktionsnetzwerk Deutschland (RND) vorliegt. Hofreiter wirft der Bundesregierung deshalb Versagen vor:

    "Sie nimmt damit in Kauf, dass der Export von Öl durch die Ostsee der russischen Staatskasse weiterhin Einnahmen beschert."

    Nach Angaben des Bundesverkehrsministeriums erlaubten die Kriterien der Schattenflotten-Resolution der Versammlung der Internationalen Seeschifffahrts-Organisation und anderer Definitionen "keine lückenlose statistische Erfassung von Schiffen oder Aktivitäten der Schattenflotte". Abschließende Angaben zur Gesamtheit der Schattenflotte seien deshalb nicht möglich. Die Erkenntnisse der Behörden würden dennoch in gemeinsamen Lagebildern zusammengeführt, die Bundesregierung sehe deshalb keine wesentlichen Datenlücken.

    Hofreiter hält diese Auffassung der Bundesregierung für "besorgniserregend".

    "Es offenbart, dass die Bundesregierung ihren Spielraum beim Vorgehen gegen die russische Schattenflotte nicht nutzt."

    Der Grünen-Politiker behauptet ferner, dass die angeblichen Schattenflottentanker "mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit" die Bedingungen für das Recht auf freie Durchfahrt nicht erfüllten. Es sei höchste Zeit, "konsequent gegen die Aktivitäten der russischen Schattenflotte vorzugehen und damit die Einnahmen des russischen Staates zu verkleinern und die Gefahren für die Sicherheit und die Umwelt im Ostseeraum zu verringern".

  • 08:34 Uhr

    Angriff auf Fähre in Straße von Kertsch: Russische Behörden melden Opfer

    Auch der Krisenstab der südrussischen Region Krasnodar meldet auf der Plattform Telegram eine ukrainische Attacke auf eine Fähre, die gewöhnlich in der Straße von Kertsch verkehrt. Demnach sei das Schiff "Panagija" in der Nacht zum 21. Juni mit unbemannten Luftfahrzeugen angegriffen worden. Nach vorläufigen Angaben sei ein Mensch ums Leben gekommen. Es gebe mindestens einen Verletzten. Weitere Einzelheiten werden nicht bekanntgegeben.

    Ferner berichtet der Krisenstab über eine Drohnenattacke auf ein Ölhafenterminal in der Siedlung Tschuschka. Am Ort des Geschehens sei die Feuerwehr im Einsatz. In zwei Siedlungen der Region Krasnodar seien zudem zwei Privathaushalte durch herabfallende Drohnenteile beschädigt worden.

    Der sämtliche Fährverkehr zwischen der Region Krasnodar und der Halbinsel Krim ist vorübergehend eingestellt worden. 

  • 08:06 Uhr

    Ukrainische Drohnen greifen Kertsch an: Mindestens vier Tote und 28 Verletzte

    Die ukrainischen Streitkräfte haben am Sonntag eine massive Drohnenattacke auf die Schwarzmeer-Halbinsel Krim unternommen. Das Oberhaupt der russischen Teilrepublik Krim, Sergei Aksjonow, meldet auf der Plattform Telegram mehrere Tote und Verletzte. Ihm zufolge habe die Attacke der Halbinsel Kertsch gegolten. Mindestens vier Menschen seien um Leben gekommen, 28 weitere seien verletzt worden. Der Politiker drückt den Familien und den Angehörigen der Getöteten sein tiefstes Beileid aus und wünscht den Verletzten eine möglichst baldige Besserung. Am Ort des Geschehens seien Sicherheitskräfte im Einsatz. Weitere Einzelheiten teilt Aksjonow nicht mit.

    Laut Augenzeugen soll es im Hafen der Stadt Treffer gegenbe haben. Bereits in den vergangenen Tagen hat es mehrere Angriffe auf kleinere Brücken gegeben, die die Halbinsel Krim mit dem Festland verbinden.

  • 07:31 Uhr

    Russische Luftabwehr zerstört in der Nacht 239 ukrainische Drohnen

    Russlands Verteidigungsministerium berichtet am Sonntagmorgen über weitere Versuche der ukrainischen Streitkräfte, Objekte in Russland mit unbemannten Luftfahrzeugen anzugreifen. Demnach habe die russische Luftabwehr in der vergangenen Nacht 239 gegnerische Drohnen abgefangen. Die unbemannten Luftfahrzeuge seien demnach über den Gebieten Astrachan, Belgorod, Brjansk, Kursk, Orjol und Rostow, der Region Krasnodar, den Teilrepubliken Krim und Adygeja sowie über dem Asowschen und dem Schwarzen Meer zerstört worden. Weitere Einzelheiten teilt das Ministerium nicht mit.

  • 20.06.2026 21:00 Uhr

    21:00 Uhr

    Damit beenden wir für heute den Live-Ticker zur Lage im Ukraine-Konflikt. Morgen früh ab 7 Uhr geht es mit der Berichterstattung weiter. Wir wünschen unseren Lesern trotz aller Spannungen in der Welt eine gute Nacht!

  • 20:58 Uhr

    "An erster Stelle Deutschland" – Russischer Politikwissenschaftler kündigt Angriffe auf Europa an

    Der Politikwissenschaftler Sergei Karaganow hat sich in einem Interview, das am 17. Juni 2026 veröffentlicht wurde, zur kommenden Reaktion auf die anhaltenden Angriffe aufs russische Hinterland geäußert. Karaganow erklärte:

    "Ich denke, dass die Entschlossenheit wächst, sowohl gegen die Ukraine als auch gegen jene europäischen Länder, die sich direkt an der Aggression gegen Russland beteiligen, deutlich härter vorzugehen."

    Dabei ergänzte der Politikwissenschaftler, dass diese Angriffe innerhalb des nächsten Jahres Realität würden.

    "Zunächst natürlich nicht mit Atomwaffen. Ich spreche mich dafür aus, dass dies so bald wie möglich geschieht."

    Das Video gibt es hier auf unserer Website zu sehen.

Durch die Sperrung von RT zielt die EU darauf ab, eine kritische, nicht prowestliche Informationsquelle zum Schweigen zu bringen. Und dies nicht nur hinsichtlich des Ukraine-Kriegs. Der Zugang zu unserer Website wurde erschwert, mehrere Soziale Medien haben unsere Accounts blockiert. Es liegt nun an uns allen, ob in Deutschland und der EU auch weiterhin ein Journalismus jenseits der Mainstream-Narrative betrieben werden kann. Wenn Euch unsere Artikel gefallen, teilt sie gern überall, wo Ihr aktiv seid. Das ist möglich, denn die EU hat weder unsere Arbeit noch das Lesen und Teilen unserer Artikel verboten. Anmerkung: Allerdings hat Österreich mit der Änderung des "Audiovisuellen Mediendienst-Gesetzes" am 13. April diesbezüglich eine Änderung eingeführt, die möglicherweise auch Privatpersonen betrifft. Deswegen bitten wir Euch bis zur Klärung des Sachverhalts, in Österreich unsere Beiträge vorerst nicht in den Sozialen Medien zu teilen.

Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.