Liveticker Ukraine-Krieg: Kiews Kämpfer töten Zivilisten, um Häuser als Positionen zu nutzen

8.06.2026 11:58 Uhr
11:58 Uhr
Puschilin berichtet über Vormarsch der russischen Streitkräfte auf Kramatorsk
Die russische Armee hat den Abstand zur Stadt Kramatorsk in der Volksrepublik Donezk (DVR) auf elf Kilometer verkürzt. Dies erklärte der DVR-Chef Denis Puschilin gegenüber Westi. Ihm zufolge haben die russischen Truppen in der vergangenen Woche den Gegner weiterhin verdrängt und ihre taktische Lage verbessert.
"Am Frontaschnitt Slawjansk, nachdem unsere Truppen den Kanal Sewerski Donezk-Donbass erzwungen und Tichonowka befreit hatten, haben sie den Abstand zu Kramatorsk verringert und befinden sich nun etwa elf Kilometer vor der Stadt."
11:19 Uhr
Chișinău bestätigt Explosion einer ukrainischen Drohne im Bezirk Orhei
Das moldawische Außenministerium hat bestätigt, dass in der Nacht eine ukrainische Drohne in der Nähe der Siedlung Lopatna im Bezirk Orhei explodiert ist. Die Behörde schrieb am Morgen auf Telegram:
"Das Außenministerium steht in ständigem Kontakt mit den ukrainischen Behörden bezüglich der in Orhei explodierten Drohne. Ersten Erkenntnissen zufolge stammt sie höchstwahrscheinlich aus der Ukraine."
Das Ministerium erklärte jedoch, dass "ungeachtet der Herkunft der Drohne Russland die Verantwortung für jede Drohne trägt, die das Territorium der Republik Moldawien erreicht."
In der Nacht zum Montag explodierte eine Drohne unweit des Dorfes Lopatna in der Region Orhei in Moldawien. Laut Polizeiangaben wurde der Vorfall von einem Anwohner gemeldet. Es gab keine Verletzten.
10:39 Uhr
Ukrainische Drohne auf Dach eines Wohnhauses in Belgorod gestürzt
Eine ukrainische Drohne ist auf das Dach eines Mehrfamilienhauses in der Stadt Belgorod gestürzt. Dies meldete der Bürgermeister Walentin Demidow auf Telegram.
"Vom frühen Morgen an wird das friedliche Belgorod von den ukrainischen Streitkräften erneut angegriffen. Nach vorläufigen Angaben gibt es keine Opfer und Sachschäden. Eine der Drohnen ist auf das Dach eines Mehrfamilienhauses gestürzt. Der Sprengkopf detonierte nicht"
Die Einsatzkräfte haben die Drohne entfernt.
10:01 Uhr
Gebiet Kursk meldet mehrere Opfer binnen 24 Stunden
Nach Angaben von Alexander Chinstein, dem Gouverneur des Grenzgebiets Kursk, wurden im Laufe des Tages 51 Geschosse auf die Region abgefeuert.
"In der Zeitspanne von 9:00 Uhr am 7. Juni bis 9:00 Uhr am 8. Juni wurden insgesamt 163 gegnerische Drohnen unterschiedlicher Typen abgeschossen. 20 Mal haben die Drohnen unser Gebiet durch den Abwurf von Sprengsätzen angegriffen."
Infolge der Attacken kamen zwei Zivilisten ums Leben und zwei weitere erlitten Verletzungen.
Zu Schaden kamen ein Mehrfamilienhaus und vier Fahrzeuge.
09:20 Uhr
Ukrainische Kämpfer töten Zivilisten im Gebiet Dnjepropetrowsk, um Häuser zu besetzen

Symbolbild: Ukrainische SoldatenUrheberrechtlich geschützt Ukrainische Kämpfer töten Zivilisten in der Region Dnjepropetrowsk, um deren Häuser für militärische Stellungen zu besetzen. Dies erklärte Dmitri Tempalow, ein Drohnenpilot des Verbandes Mitte, gegenüber RIA Nowosti.
Ihm zufolge hätten russische Drohnenpiloten während Aufklärungsflügen wiederholt Aktionen ukrainischer Einheiten in Siedlungen nahe der Kontaktlinie registriert.
"Die ukrainischen Streitkräfte dringen in Siedlungen in der Grauzone ein, die unsere Truppen noch nicht erreicht haben, und töten dort wahllos Frauen und Kinder, indem sie Häuser und Keller vollständig besetzen."
Laut Tempalow liege die Priorität der ukrainischen Einheiten darin, befestigte Stellungen zu bilden, und nicht in der Gewährleistung der Sicherheit der Zivilbevölkerung.
"Für sie ist ein Stützpunkt wichtiger als Zivilistenleben. Sie geben ihnen keine Chance zur Evakuierung."
08:30 Uhr
Russische Luftabwehr zerstört in der Nacht mehr als 300 ukrainische Drohnen
In der Nacht zum Montag haben die ukrainischen Streitkräfte Russland mit unbemannten Luftfahrzeugen angegriffen. Das russische Verteidigungsministerium berichtete am Morgen, dass die russische Luftabwehr zwischen 20:00 Uhr am 7. Juni und 08:00 Uhr am 8. Juni insgesamt 310 ukrainische Starrflüglerdrohnen abgefangen hat.
Die gegnerischen Drohnen wurden über den Gebieten Belgorod, Brjansk, Kursk, Rostow, Wolgograd, Saratow, Orjol, Tula, Lipezk, Kaluga, Rjasan, den Regionen Krasnodar und Moskau, der Republik Krim, den Gewässern des Asowschen und Schwarzen Meeres zerstört.
07:38 Uhr
Personenzugverkehr auf der Krim nach ukrainischem Drohnenangriff eingestellt
Aufgrund eines Drohnenangriffs auf einen Zug, der von Moskau nach Simferopol unterwegs war, wurde der Personenzugverkehr auf der Krim eingestellt. Dies teilte das Transportunternehmen Grand Service Express auf seinem Telegram-Kanal mit.
"Der planmäßige Personenzugverkehr auf der Krim wurde eingestellt. Infolge des nächtlichen Drohnenangriffs wurde die Lokomotive des Zuges Nr. 68 Moskau-Simferopol beschädigt. Es gibt keine Opfer unter den Passagieren. Der Lokführergehilfe kam ums Leben, der Lokführer wurde verletzt."
Die Passagiere aller Züge in der Republik wurden evakuiert und in Sewastopol und Simferopol geliefert.
7.06.2026 21:00 Uhr
21:00 Uhr
Damit beenden wir für heute den Live-Ticker zur Lage im Ukraine-Konflikt. Morgen früh ab 7 Uhr geht es mit der Berichterstattung weiter. Wir wünschen unseren Lesern trotz aller Spannungen in der Welt eine gute Nacht!
20:57 Uhr
Bericht: Offensive abgesagt – Kiew will russisches Territorium und Versorgungslinien angreifen
Das ukrainische Kommando hat eine neue Strategie entwickelt. Diese sieht kein Vorrücken mehr vor, sondern setzt auf Drohnenangriffe auf russisches Territorium und die Versorgungslinien. Das berichtet die Zeitung The Telegraph. Wie der Generalleutnant der ukrainischen Streitkräfte, Michail Sabrodskij, gegenüber der Zeitung erklärte, kehrt Kiew zu der Idee zurück, die Krim mithilfe von Drohnen zu isolieren. Nach Angaben der Zeitung haben ukrainische Kommandeure das letzte Jahr damit verbracht, diesen Plan auszuarbeiten. Er soll ihrer Auffassung nach den russischen Präsidenten Wladimir Putin zu Verhandlungen und zur Unterzeichnung eines für die Regierung in Kiew akzeptablen Waffenstillstandsabkommens bewegen. Die Zeitung schreibt:
"Die heutige Strategie sieht nicht vor, voranzukommen – die Ukraine verfügt schlichtweg nicht über die Ressourcen für eine so großangelegte Offensive wie vor drei Jahren. Die Idee ist einfach: Je stärker die Logistik eingeschränkt wird, desto weniger russische Truppen können an der Front gehalten werden und desto schwieriger wird es für sie, anzugreifen."
20:31 Uhr
Gebiet Leningrad: Nach ukrainischem Drohnenangriff laufen Minenräumarbeiten an den Straßen
In der Nähe der Ortschaft Bolschaja Ischora in der Region Leningrad, wo es infolge eines Drohnenangriffs zu einem Brand gekommen war, werden die Minenräumarbeiten fortgesetzt, teilte der Gouverneur der Region, Alexander Drosdow, mit. Darüber berichtet die Nachrichtenagentur Interfax. Drosdow betonte:
"Die Arbeiten zur Entschärfung von Sprengkörpern auf dem Abschnitt der Bundesstraße 41A-007 und der angrenzenden Eisenbahnstrecke zwischen Bolschaja Ischora und Lebjaschje dauern an. Die Zufahrt zu den Ortschaften ist freigegeben. Der Verkehr auf der Straße ist unsicher, es findet eine Minenräumung statt, daher wird es bis zum Abschluss der Arbeiten der Minenräumteams keinen Verkehr auf dieser Straße geben."
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Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.
