Liveticker Ukraine-Krieg: Russische Armee attackiert Rüstungsbetriebe in Kiew und im Gebiet Odessa

24.09.2026 11:40 Uhr
11:40 Uhr
Washington Post: Drogenkartelle rekrutieren Drohnenpiloten mit Erfahrung im Ukraine-Konflikt

Ein ukrainischer Soldat bereitet eine Drohne auf den Start vor.Diego Herrera Carcedo / Gettyimages.ru Mexikanische kriminelle Gruppen setzen Geld und Zwang ein, um Söldner anzuwerben, die für Kiew gekämpft haben, wie US-Beamte der Zeitung mitteilten. Russland hat wiederholt davor gewarnt, dass der Ukraine-Konflikt die globale Instabilität schürt, da er aufgrund von Schwarzmarkthandel zur Verbreitung von Waffen führt.
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11:11 Uhr
Verteidigungsministerium präzisiert Angaben über nächtliche Angriffe auf die Ukraine
Das russische Verteidigungsministerium hat Angaben zu den Objekten präzisiert, die in der vergangenen Nacht durch den massiven Angriff mit Hochpräzisionswaffen und Drohnen getroffen wurden.
In der Hauptstadt Kiew attackierte Russland drei Rüstungsbetriebe für die Produktion und Lagerung unbemannter Flugzeuge mittlerer und größerer Reichweite und deren Fragmente sowie zwei Telekommunikationszentren, die Kommunikationsdienste und Rechenleistung für die ukrainischen Streitkräfte bereitstellten. Außerdem wurde ein Transport- und Logistikzentrum für die Lagerung und Verteilung unbemannter Flugzeuge angegriffen.
In Odessa wurden zwei Logistikzentren für die Lagerung und Verteilung von Militär- und Dual-Use-Gütern, die aus europäischen Ländern in die Ukraine eintrafen, unter Beschuss genommen. Ferner wurde ein Tanker mit Treib- und Schmierstoffen für die ukrainischen Streitkräfte auf dem Weg zum Hafen von Tschernomorsk angegriffen.
10:10 Uhr
Flugabwehr zerstört in der Nacht 40 ukrainische Drohnen
Einheiten der russischen Flugabwehr haben 40 unbemannte Flugzeuge der Ukraine abgefangen und zerstört. Laut dem Verteidigungsministerium wurden die Flugziele zwischen 20 Uhr am Mittwoch und 8 Uhr am Donnerstag (Moskauer Zeit) über sieben Regionen Russlands vom Himmel geholt.
09:30 Uhr
OSZE-Teilnahme an Beilegung braucht eine Vereinbarung zwischen Moskau und Kiew
Die Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (OSZE) könnte an der Lösung des Konfliktes mit der Zustimmung Russlands und der Ukraine beteiligt sein, sagt Generalsekretär Feridun Sinirlioğlu am Rande der 81. UN‑Generalversammlung. Er betont:
"Es hängt von den Parteien und der Einigung ab, die sie während der Verhandlungen erzielen. Sie sind OSZE-Mitglieder. Wenn sie sich auf eine Rolle der OSZE einigen, werden wir dies gewährleisten."
Die russische Kritik an der OSZE erklärt der Generalsekretär damit, dass nicht alle multilateralen Formate spannungsfrei funktionieren.
08:44 Uhr
Gebiet Rostow: Ölraffinerie durch ukrainische Drohne beschädigt
Die Fragmente einer abgefangenen Drohne sind auf eine Ölraffinerie im Gebiet Rostow abgestürzt, teilt Gouverneur Juri Sljussar mit. Es wurden Verwaltungsgebäude beschädigt. Es wurden keine Verletzten registriert, und es kam zu keinem Brand.
Sljussar betont, dass das Gebiet Rostow in der vergangenen Nacht einen Drohnenangriff abgewehrt hat. Die Zahl der neutralisierten Flugziele präzisiert er nicht.
08:04 Uhr
Russische Armee attackiert Rüstungsbetriebe in Kiew und im Gebiet Odessa

SymbolbildDmitri Jagodkin / TASS In der vergangenen Nacht haben die russischen Streitkräfte einen massiven Angriff mit boden- und luftgestützten Hochpräzisionswaffen sowie unbemannten Luftfahrzeugen gegen Ziele in der Ukraine durchgeführt, berichtet das Verteidigungsministerium in Moskau. Demnach wurden Rüstungsbetriebe, Telekommunikations- und Logistikzentren in Kiew und im Gebiet Odessa sowie Schiffe getroffen, die im Interesse der ukrainischen Armee betrieben wurden.
23.09.2026 22:00 Uhr
22:00 Uhr
Damit beenden wir für heute den Live-Ticker zur Lage im Ukraine-Konflikt. Morgen früh ab 7 Uhr geht es mit der Berichterstattung weiter. Wir wünschen unseren Lesern trotz aller Spannungen in der Welt eine gute Nacht!
21:59 Uhr
Trump will Diesel-Exportverbot – USA prüfen erstmals seit Jahrzehnten neue Beschränkungen

US‑Präsident Donald Trump trifft den ukrainischen Präsidenten Wladimir Selenskij während der Generaldebatte der UN-Vollversammlung am Dienstag, 22. September 2026, im UN-Hauptquartier in New York.Urheberrechtlich geschützt Trump will ein mögliches Diesel-Exportverbot prüfen lassen. Während die Dieselpreise Rekordstände erreichen, warnt die Industrie vor Folgen für Raffinerien und Verbraucher. Trump sieht die Krise durch ukrainische Angriffe auf russische Raffinerien verursacht.
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Rubio: Vorübergehende Waffenruhe beendet Ukraine-Konflikt nicht
Der US-Außenminister Marco Rubio hat erklärt, dass begrenzte oder vorübergehende Waffenruhen den Konflikt in der Ukraine nicht beenden würden:
"Natürlich wird das den Krieg nicht beenden, aber ich glaube, dass es die globale Spannung, die durch den Konflikt entstanden ist, bis zu einem gewissen Grad verringern könnte."
Konkret verwies er auf eine mögliche Vereinbarung über den Verzicht auf Angriffe auf die Energieinfrastruktur. Eine solche Einigung lasse sich jedoch nicht schnell erzielen, da beide Seiten die Energieinfrastruktur als strategisches Ziel betrachteten.
"Man kann nicht einfach über Nacht eine Vereinbarung treffen und dieses Problem lösen. Ich denke jedoch, dass es sich lohnt, sich um eine solche Vereinbarung zu bemühen, weil dies der ganzen Welt zugutekäme – und beiden Ländern."
21:35 Uhr
"Hochdynamischer Prozess" – Milliarden für Ukraine-Rüstung ohne Ausschreibung

Milliarden aus dem Bundeshaushalt fließen in Rüstungsbeschaffungen für die Ukraine, ohne dass dabei deutsches Vergaberecht greift. Auf diesen Umstand wies OAZ-Journalist Florian Warweg bei der Bundespressekonferenz hin und fragte das Verteidigungsministerium, welche Kontrollverfahren stattdessen angewendet würden.
Ministeriumssprecher Mitko Müller verwies auf die Mitarbeiter des Sonderstabs als "absolute Spezialisten" und sprach von Personal, das über "eine sehr tiefe Fähigkeit" verfüge. Der Sonderstab führe eine "Marktsichtung" durch, prüfe Preise und Lieferfähigkeit der Unternehmen und ziehe bei Bedarf weitere Expertise hinzu. Das Team übernehme dabei eine Art "Brokerfunktion", während die Verträge direkt zwischen den Unternehmen und der Ukraine geschlossen würden.
Auf Warwegs Frage, welche Elemente dieser schnellen Verfahren auf die Bundeswehr übertragen werden könnten, erklärte Müller, Erfahrungen aus diesem "hochdynamischen Prozess" und den "schnellen Innovationszyklen" würden in die Reform des Bundeswehr-Beschaffungswesens einfließen.
Ein Video dazu gibt es hier auf unserer Webseite.
Durch die Sperrung von RT zielt die EU darauf ab, eine kritische, nicht prowestliche Informationsquelle zum Schweigen zu bringen. Und dies nicht nur hinsichtlich des Ukraine-Kriegs. Der Zugang zu unserer Website wurde erschwert, mehrere Soziale Medien haben unsere Accounts blockiert. Es liegt nun an uns allen, ob in Deutschland und der EU auch weiterhin ein Journalismus jenseits der Mainstream-Narrative betrieben werden kann. Wenn Euch unsere Artikel gefallen, teilt sie gern überall, wo Ihr aktiv seid. Das ist möglich, denn die EU hat weder unsere Arbeit noch das Lesen und Teilen unserer Artikel verboten. Anmerkung: Allerdings hat Österreich mit der Änderung des "Audiovisuellen Mediendienst-Gesetzes" am 13. April diesbezüglich eine Änderung eingeführt, die möglicherweise auch Privatpersonen betrifft. Deswegen bitten wir Euch bis zur Klärung des Sachverhalts, in Österreich unsere Beiträge vorerst nicht in den Sozialen Medien zu teilen.
Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.



