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Liveticker Ukraine-Krieg: Russische Armee zerstört unterirdische Infrastruktur in Slawjansk

Russland führt gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine Militäroperation in der Ukraine durch. Der Westen reagiert mit immer neuen Waffenlieferungen an die Ukraine und beispiellosen Sanktionen gegen Russland. Lesen Sie hier die neuesten Entwicklungen.
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  • 22.04.2026 13:49 Uhr

    13:49 Uhr

    Befreiung von Grischino bricht ukrainische Verteidigung auf dem Weg zur Verwaltungsgrenze der DVR

    Die Befreiung der Ortschaft Grischino westlich von Krasnoarmeisk durch russische Truppen zerbricht die Verteidigung der ukrainischen Streitkräfte auf dem Weg zur Verwaltungsgrenze der DVR und des Gebiets Dnjepropetrowsk. Dies teilten russische Sicherheitsbehörden gegenüber TASS mit.

    "Grischino ist ein Aufmarschgebiet, dessen Ausweitung den Zusammenbruch der feindlichen Verteidigung in Richtung der Verwaltungsgrenze der DVR und des angrenzenden Gebiets Dnjepropetrowsk bedeutet."

    Über die Befreiung von Grischino meldete das Verteidigungsministerium in Moskau am 21. April.

  • 13:05 Uhr

    Putin zum Ukraine-Krieg: "Wir wissen schon, wie das alles enden wird"

    Russland weiß, wie die militärische Sonderoperation enden wird, erklärte der russische Präsident Wladimir Wladimirowitsch Putin am 21. April bei einem Treffen mit Vertretern der Kommunalverwaltungen. Er zeigte sich überzeugt, dass alle gestellten Aufgaben erfüllt werden.

    Ein Video dazu gibt es hier auf unserer Webseite.

  • 12:29 Uhr

    Russische Armee zerstört ukrainische unterirdische Infrastruktur in Slawjansk

    Unter dem Einsatz der Iskander-Raketen zerstört das russische Militär die unterirdische Infrastruktur in der von den ukrainischen Truppen befestigten Stadt Slawjansk in der DVR. Dies berichtete der Militärexperte Witali Kisseljow gegenüber TASS.

    Ihm zufolge habe der Gegner die Industriegebiete und Steinbrüche der Stadt in unterirdische Festungen umfunktioniert. Dort wurden Schutzräume für das Personal, Raketenlager und Reparaturwerkstätten eingerichtet.

    Der Experte fügte hinzu, dass die ukrainischen Soldaten Höhlen in den Wänden der örtlichen Steinbrüche gegraben haben, um Militärtechnik zu verstecken.

  • 11:58 Uhr

    FSB nimmt einen ukrainischen Agenten in Moskau fest

    Russlands Inlandsgeheimdienst FSB hat einen russischen Staatsbürger, Jahrgang 1981, in Moskau festgenommen. Dies meldete der Pressedienst der Behörde. 

    Der Festgenommene soll im Auftrag verbotener ukrainischer Terrororganisationen einen Anschlag in der Nähe von Einrichtungen des russischen Verteidigungsministeriums geplant haben. Der Mann sollte einen improvisierten Sprengsatz fernzünden.

    Wie es heißt, habe er einen Kontakt mit den Kämpfern aufgenommen. Auf ihre Anweisung sei er in Moskau angekommen, um einen Terroranschlag zu verüben. Nach der Festnahme erzählte der Mann: 

    "Ich sollte an den von meinem Kontaktmann gegebenen Koordinaten drei Einrichtungen finden und die Gegend aufklären."

    Danach sollten ihm die Koordinaten mitgeteilt werden, wo der Sprengsatz versteckt worden war. Der Mann konnte seinen Plan nicht erfüllen, da er von FSB-Beamten festgenommen wurde.

  • 11:17 Uhr

    Gebiet Kursk: Dutzende Geschosse binnen 24 Stunden aus Ukraine abgefeuert

    Nach Angaben von Alexander Chinstein, dem Gouverneur des Grenzgebiets Kursk, sind im Laufe des Tages 33 Geschosse auf die Region abgefeuert worden.

    "In der Zeitspanne von 9:00 Uhr am 21. April bis 7:00 Uhr am 22. April wurden insgesamt 16 gegnerische Drohnen unterschiedlicher Typen abgeschossen. Sechsmal haben die Drohnen unser Gebiet durch den Abwurf von Sprengsätzen angegriffen."

    Chinstein meldete keine Opfer. Infolge der Angriffe wurde ein Mehrfamilienhaus beschädigt.

  • 10:37 Uhr

    Ukrainischer Agent in Sewastopol festgenommen

    Russlands Inlandsgeheimdienst FSB hat einen Mann in der Republik Krim festgenommen, der mit dem ukrainischen Militärnachrichtendienst zusammengearbeitet haben soll. Dies teilt der Pressedienst der russischen Behörde in der Region mit.

    Wie es heißt, habe der Mann, Jahrgang 1995, einen Kontakt mit einem Vertreter des ukrainischen Geheimdienstes aufgenommen.

    Auf Anweisung des Kontaktmannes soll der Festgenommene Informationen über die Dislozierung der russischen Einheiten auf dem Territorium der Stadt Sewastopol gesammelt haben.

    Es wurde ein Strafverfahren wegen Landesverrats eingeleitet.

  • 09:51 Uhr

    Zwei Tote beim teilweisen Einsturz eines Wohnblocks in Sysran

    In der Stadt Sysran im Gebiet Samara sind eine Frau und ein Kind infolge des teilweisen Einsturzes eines Wohngebäudes nach einem Drohnenangriff ums Leben gekommen. Dies teilte Wjatscheslaw Fedorischtschew, der Gouverneur der Region, mit. Ihm zufolge erlitten zwölf Menschen Verletzungen.

    "Drei Verletzte wurden in ein Krankenhaus eingeliefert, andere werden medizinisch versorgt."

    Am Morgen wurde die Stadt von ukrainischen Drohnen angegriffen. Dabei wurden zwei Mehrfamilienhäuser beschädigt, von denen eines teilweise einstürzte. Vier Bewohner wurden aus den Trümmern gerettet.

  • 09:06 Uhr

    Ukrainische Drohne stürzt im Hof ​​eines Mehrfamilienhauses in Kursk ab

    Eine ukrainische Drohne ist im Hof eines Mehrfamilienhauses in der Stadt Kursk abgestürzt. Dies meldete Alexander Chinstein, der Gouverneur des Grenzgebiets Kursk, auf Telegram. Ihm zufolge erfolgte der Drohnenangriff in der vergangenen Nacht.

    "Die Trümmer beschädigten das Dach des Wohnhauses. Glücklicherweise explodierte die Drohne nicht. […] Insgesamt wurden 36 Bewohner evakuiert, darunter neun Kinder."

  • 08:24 Uhr

    Russische Luftabwehr zerstört in der Nacht 155 ukrainische Drohnen

    In der Nacht zum Mittwoch haben die ukrainischen Streitkräfte Russland mit unbemannten Luftfahrzeugen angegriffen. Das russische Verteidigungsministerium berichtete am Morgen, dass die russische Luftabwehr insgesamt 155 ukrainische Starrflüglerdrohnen abgefangen hat. 

    Die gegnerischen Drohnen wurden über den Gebieten Kursk, Samara, Belgorod, Brjansk, Woronesch, Saratow, Pensa, Uljanowsk, Wolgograd, Rostow, der Region Krasnodar, der Republik Krim sowie über den Gewässern des Schwarzen Meeres zerstört. 

  • 07:39 Uhr

    Bei Drohnenangriff auf Gebiet Samara stürzt Wohnblock teilweise ein – mehrere Verletzte

    Infolge der ukrainischen Drohnenangriffe auf die Stadt Sysran im Gebiet Samara sind Teile von zwei Stockwerken eines Wohnblocks eines vierstöckigen Gebäudes eingestürzt. Dies teilte Wjatscheslaw Fedorischtschew, der Gouverneur der Region, auf Telegram mit.

    Nach vorläufigen Angaben erlitten elf Menschen, darunter zwei Kinder, Verletzungen. Zwei Personen, darunter ein Kind, sind möglicherweise noch unter den Trümmern.

    Die Rettungsdienste sind vor Ort.

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Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.