Liveticker Ukraine-Krieg – Puschilin: Kiews Truppen kontrollieren weniger als 17 Prozent des Donbass

25.04.2026 21:00 Uhr
21:00 Uhr
Damit beenden wir für heute den Live-Ticker zur Lage im Ukraine-Konflikt. Morgen früh ab 7 Uhr geht es mit der Berichterstattung weiter. Wir wünschen unseren Lesern trotz aller Spannungen in der Welt eine gute Nacht!
20:58 Uhr
Estland und Ukraine vertiefen Kooperation in Rüstungsproduktion
Estland und die Ukraine haben am Samstag eine Absichtserklärung über die Zusammenarbeit im Bereich Rüstungsindustrie vereinbart, berichtet das estnische Nachrichtenportal ERR. Das Dokument, unterzeichnet von Verteidigungsministern Hanno Pevkur und Michail Fjodorow in Kiew, betrifft vor allem die Produktion von Kampf- und Abfangdrohnen sowie die Entwicklung moderner Systeme der Elektronischen Kampfführung. Laut ERR sollen einige estnische Rüstungsbetriebe ihre Bereitschaft zur Kooperation mit ukrainischen Partnern signalisiert haben.
20:45 Uhr
Erneut ukrainische Drohnen über Russland zerstört
Einheiten der russischen Flugabwehr haben weiterhin ukrainische Drohnen abgefangen und zerstört. Laut dem Verteidigungsministerium in Moskau wurden 22 unbemannte Flugzeuge vom Himmel über den Gebieten Belgorod, Brjansk, Woronesch, Kursk und Rostow sowie über der Teilrepublik Krim geholt. Alle Flugziele wurden zwischen 14 und 20 Uhr Moskauer Zeit zum Absturz gebracht.
20:31 Uhr
Medwedew: Russland muss auf EU-Zölle entsprechend reagieren
Moskau muss EU-Zölle auf russische Waren entsprechend kontern, glaubt Dmitri Medwedew, der stellvertretende Vorsitzende des russischen Sicherheitsrates.
Der Beamte weist auf den Vorschlag des estnischen Premierministers Kristen Michal hin, russische Importe in die EU mit Abgaben zu belegen und dadurch den Wiederaufbau der Ukraine zu finanzieren. Die Idee werde bereits in der EU erörtert.
Medwedew bringt einen Gegenvorschlag vor: Russland muss neue Abgaben für seine Exporte in die EU, einschließlich Düngemittel, einführen. Mit diesem Geld würde die russische Rüstungsindustrie unterstützt.
20:13 Uhr
Drohnenangriff auf LVR: Mehrere Verletzte im Westen der Region
Bei einem ukrainischen Drohnenangriff auf die Stadt Rubeschnoje im Westen der Volksrepublik Lugansk (LVR) sind drei Zivilisten verletzt worden, teilt der Chef der Region Leonid Passetschnik mit.
Nach seinen Angaben traf ein unbemanntes Flugzeug des Gegners ein Auto, wobei ein Mann und eine Frau im hohen Alter betroffen waren. Bei einer weiteren Attacke erlitt ein Straßenbauarbeiter Verletzungen.
Der ukrainische Drohnenangriff dauert seit der vergangenen Nacht an, Einheiten der Flugabwehr neutralisieren die meisten Ziele, fügt Passetschnik hinzu.
Vor Kurzem meldete Passetschnik drei Tote und zwei Verletzte bei einem nächtlichen Drohnenangriff auf den Ort Solon im Bezirk Troizkoje.
19:46 Uhr
Puschilin: Kiews Truppen kontrollieren weniger als 17 Prozent des Donbass

Russische Soldaten bei Krasnoarmeisk (ukrainischer Name Pokrowsk) in der Donezker Volksrepublik. Aufnahme vom 11. November 2025Stanislaw Krassilnikow / Sputnik Weniger als 17 Prozent des Territoriums des Donbass bleiben unter Kontrolle der ukrainischen Streitkräfte. Dies erklärt Denis Puschilin, der Leiter der Volksrepublik Donezk, in einem Interview mit TASS. Die Nachrichtenagentur zitiert ihn folgendermaßen:
"Heutzutage kann man sagen, dass der Gegner 15 bis 17 Prozent des Territoriums des Donbass kontrolliert."
19:25 Uhr
Rasmussen fordert europäische Führungsrolle ohne USA
In einem Interview mit The Telegraph erklärt der ehemalige NATO-Generalsekretär und Ex-Ministerpräsident Dänemarks Anders Fogh Rasmussen, Frankreich und Großbritannien könnten die Sicherheitsverantwortung in Europa auch ohne die USA übernehmen. Zugleich schlägt er vor, dieses Format zu erweitern. In die Struktur zur Unterstützung Kiews solle auch die Ukraine selbst aufgenommen werden.
Das Weiße Haus erklärte am 1. April, man prüfe einen möglichen Austritt der USA aus der NATO, da das Bündnis Washington bei einer Operation gegen Iran nicht unterstützt habe. Nach Ansicht der US-Behörden benötigten die Vereinigten Staaten keine Hilfe von NATO-Staaten, die "alles tun, um diese Hilfe nicht zu leisten".
19:03 Uhr
EU-Sanktionen gegen Russland: China protestiert gegen Aufnahme seiner Unternehmen auf die Liste
Peking kritisiert die Aufnahme chinesischer Unternehmen und Personen ins 20. Sanktionspaket gegen Russland. Das chinesische Handelsministerium erklärt in einer Mitteilung, dass Brüssel diese Entscheidung trotz wiederholter Einwände und Proteste getroffen hat. Das Ministerium bringt seine äußerte Unzufriedenheit zum Ausdruck und fordert die EU auf, chinesische Unternehmen unverzüglich von der Sanktionsliste zu streichen.
18:40 Uhr
Nach Drohnenvorfall: Rumänien bestellt russischen Botschafter ein

Das Außenministerium Rumäniens.Urheberrechtlich geschützt Rumänien hat den russischen Botschafter wegen des Absturzes einer Drohne in der Stadt Galați einbestellt. Das Verteidigungsministerium macht Russland dafür verantwortlich und spricht von Schäden an einem Nebengebäude auf dem Grundstück eines Hauses sowie an einem Strommast.
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18:12 Uhr
Ukrainischer Major soll Informationen an russische Seite verkauft haben
Ein ukrainischer Major soll Informationen über die Streitkräfte seines Landes an Russland weitergegeben und dafür Geld verlangt haben. Dies berichtet die Nachrichtenagentur RIA Nowosti unter Berufung auf eine Quelle in den Sicherheitsstrukturen.
Demnach handelt es sich um den Kommandeur des 157. Bataillons der 118. Separaten Territorialverteidigungsbrigade der Ukraine, Dmitri Nikonow mit dem Rufnamen Ryba.
Der Quelle zufolge hat der Offizier "weiterhin im Verband der Streitkräfte der Ukraine gedient und gleichzeitig eine zusätzliche Einnahmequelle organisiert", indem er militärisch relevante Informationen weitergegeben habe. Für diese Übermittlungen habe er etwa 150 bis 200 US-Dollar erhalten. Laut dem Gesprächspartner hat Nikonow vor allem versucht, "das Geld so schnell wie möglich zu bekommen".
Durch die Sperrung von RT zielt die EU darauf ab, eine kritische, nicht prowestliche Informationsquelle zum Schweigen zu bringen. Und dies nicht nur hinsichtlich des Ukraine-Kriegs. Der Zugang zu unserer Website wurde erschwert, mehrere Soziale Medien haben unsere Accounts blockiert. Es liegt nun an uns allen, ob in Deutschland und der EU auch weiterhin ein Journalismus jenseits der Mainstream-Narrative betrieben werden kann. Wenn Euch unsere Artikel gefallen, teilt sie gern überall, wo Ihr aktiv seid. Das ist möglich, denn die EU hat weder unsere Arbeit noch das Lesen und Teilen unserer Artikel verboten. Anmerkung: Allerdings hat Österreich mit der Änderung des "Audiovisuellen Mediendienst-Gesetzes" am 13. April diesbezüglich eine Änderung eingeführt, die möglicherweise auch Privatpersonen betrifft. Deswegen bitten wir Euch bis zur Klärung des Sachverhalts, in Österreich unsere Beiträge vorerst nicht in den Sozialen Medien zu teilen.
Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.

