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Liveticker Ukraine-Krieg – Rada-Abgeordneter: Rücktritt von Fjodorow könnte zu Niederlage führen

Russland führt gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine Militäroperation in der Ukraine durch. Der Westen reagiert mit immer neuen Waffenlieferungen an die Ukraine und beispiellosen Sanktionen gegen Russland. Lesen Sie hier die neuesten Entwicklungen.
Liveticker Ukraine-Krieg – Rada-Abgeordneter: Rücktritt von Fjodorow könnte zu Niederlage führen© Urheberrechtlich geschützt
  • 17.07.2026 17:28 Uhr

    17:28 Uhr

    Peskow: Es spielt keine Rolle, wer Kiews Verteidigungsminister ist

    Moskau ist offen für eine Friedenslösung im Ukraine-Konflikt unter Vermittlung der Türkei. Dies erklärte der Kremlsprecher Dmitri Peskow gegenüber Journalisten am Donnerstag.

    "Derzeit gibt es jedoch keine unmittelbaren Aussichten auf eine Wiederaufnahme des Verhandlungsprozesses. Wir sehen solche Perspektiven nicht. Zugleich bleibt die russische Seite selbstverständlich offen für diesen Weg", erklärte Peskow.

    Auf die Frage zur Entlassung des ukrainischen Verteidigungsministers Michail Fjodorow sagte Peskow, Moskau verfolge alle Nachrichten zum Kiewer Regime aufmerksam. "Es spielt jedoch keine Rolle, wer Verteidigungsminister ist", betonte er. Entscheidend sei, ob es in Kiew jemanden gebe, der Verantwortung übernehme und eine verantwortungsbewusste Entscheidung treffe.

    Ein Video dazu gibt es hier auf unserer Webseite.

  • 16:51 Uhr

    Selenskij: Anlagen von Naftogaz beschädigt

    Objekte des ukrainischen staatlichen Gas- und Ölkonzerns Naftogaz wurden infolge von Angriffen der russischen Streitkräfte beschädigt. Dies teilte Wladimir Selenskij auf Telegram mit. 

    "Heute haben die Russen erneut Anlagen von Naftogaz angegriffen – leider mit erheblichem Schaden."

    Den genauen Standort der getroffenen Objekte gab Selenskij indes nicht bekannt.

    Am Freitag berichtete die Pressestelle des Energieunternehmens auf Telegram, dass eine Gasförderanlage im Gebiet Charkow bei einem "massiven russischen Drohnenangriff" getroffen worden sei. Der Betrieb des Objekts wurde eingestellt, hieß es.

  • 16:29 Uhr

    Erneut ukrainische Angriffe auf Grenzgebiet Belgorod gemeldet

    Das ukrainische Militär hat am Freitagnachmittag (Ortszeit) mindestens fünf Ortschaften im russischen Gebiet Belgorod mit FPV-Drohnen attackiert. Dies gibt der lokale Krisenstab bekannt. Zwei Zivilisten seien dabei verletzt worden.

    Infolge der Drohnenattacken wurden demnach neun zivile Fahrzeuge beschädigt. Ein Auto brannte vollständig aus. Zudem seien Sachschäden an drei Wohngebäuden, einer sozialen Einrichtung und einem Verwaltungsgebäude entstanden, heißt es in der Meldung des Krisenstabs.

  • 16:01 Uhr

    Rada-Abgeordneter: Rücktritt von Verteidigungsminister Fjodorow könnte zu Niederlage im Krieg führen

    Die Absetzung des ukrainischen Verteidigungsministers Michail Fjodorow könnte zu einer Niederlage der ukrainischen Streitkräfte im Konflikt mit Russland führen. Diese Meinung vertritt der Abgeordnete der Werchowna Rada, Nikita Poturajew. In einem Interview für das ukrainische Nachrichtenportal Censor.net sagte der Politiker:

    "In den aktuellen Ereignissen sehe ich Versuche, die von Fjodorow im Verteidigungsministerium initiierten und begleiteten Reformen nicht nur zu verlangsamen, sondern zu untergraben. Er hatte auch versucht, diese Reformen auf die ukrainischen Streitkräfte auszuweiten. Die Versuche, die Reformen von Fjodorow und seinem Team zu untergraben, sind meiner Meinung nach ein sehr gefährlicher Prozess, zumal er zu einer Niederlage im Krieg führen kann. Wenn die Reformen gestoppt und eingeschränkt werden, bedeutet das eine Katastrophe."

    Am Dienstag hatte die Werchowna Rada für den Rücktritt der ukrainischen Regierung gestimmt.

  • 15:41 Uhr

    Energodar: Ukrainische Drohnen greifen Supermarkt an

    In der Nacht zum Freitag griffen ukrainische Kämpfer den Supermarkt "Groschik" in der AKW-Stadt Energodar gezielt mit fünf Drohnen an. Das Gebäude sei ausgebrannt, wie Bürgermeister Maxim Puchow auf der Plattform Max mitteilt.

    "Glücklicherweise gab es keine Verletzten", schreibt Puchow in seinem Post.

  • 15:23 Uhr

    Frontbericht: Russische Luftabwehr schießt binnen einer Woche mehr als 4.600 Drohnen ab

    Russlands Verteidigungsministerium berichtete am Freitag über den Verlauf der militärischen Sonderoperation in der Ukraine vom 11. bis 17. Juli. 

    Die russischen Streitkräfte führten 19 kombinierte Schläge mit hochpräzisen Langstreckenwaffen und Kampfdrohnen durch. Infolge der Attacken wurden Infrastrukturobjekte der Häfen "Odessa", "Tschernomorsk", "Juschny" und "Dnjepr-Bug" getroffen, die zum Entladen und Lagern von Militärgütern sowie Treib- und Schmierstoffen genutzt wurden. Im Laufe einer Woche beschädigte das russische Militär insgesamt 24 Seeschiffe, die im Interesse der ukrainischen Streitkräfte eingesetzt wurden. Darüber hinaus wurden Rüstungsunternehmen, Munitionslager, Logistikzentren, Objekte der Brennstoff- und Transportinfrastruktur, die von den Streitkräften der Ukraine genutzt werden, Drohnenwerkstätten sowie Drohnenlager getroffen. Vorübergehende Stationierungsorte der bewaffneten Formationen der ukrainischen Streitkräfte und ausländischer Söldner wurden ebenfalls angegriffen. 

    Im Laufe der Woche haben die Einheiten des Truppenverbands Nord die Ortschaft Batschewsk im Gebiet Sumy unter Kontrolle genommen. Im Zuständigkeitsbereich des Verbands beliefen sich die Verluste der ukrainischen Truppen auf mehr als 1.360 Soldaten. Zudem zerstörte das russische Militär einen Panzer, zwölf gepanzerte Kampffahrzeuge, 77 Autos, elf Feldartilleriegeschütze und einen Grad-Mehrfachraketenwerfer.

    Im Zuständigkeitsbereich des Truppenverbands West verlor das ukrainische Militär etwa 1.505 Kämpfer. Zusätzlich eliminierte der Verband 19 gepanzerte Kampffahrzeuge, 117 Autos, 13 Feldartilleriegeschütze, einen Mehrfachraketenwerfer und drei Stationen für elektronische Kampfführung.

    Im Abschnitt des Truppenverbands Süd musste das ukrainische Militär mehr als 1.205 Kämpfer einbüßen. Die russischen Einheiten haben einen Panzer, 14 gepanzerte Kampffahrzeuge, 183 Autos, 14 Feldartilleriegeschütze sowie vier Stationen für elektronische Kampfführung getroffen.

    Im Zuständigkeitsbereich des Truppenverbands Mitte beliefen sich die Verluste des ukrainischen Militärs auf mehr als 2.350 Kämpfer. Der Verband der russischen Armee zerstörte einen Panzer, 20 gepanzerte Kampffahrzeuge, 41 Autos, drei Feldartilleriegeschütze und 14 Stationen für elektronische Kampfführung. 

    Durch entschlossene Aktionen des Truppenverbands Ost mussten die ukrainischen Truppen mehr als 3.275 Kämpfer einbüßen. Ferner setzte das russische Militär in diesem Operationsbereich 15 gepanzerte Kampffahrzeuge, 64 Autos, fünf Feldartilleriegeschütze und zwei Grad-Mehrfachraketenwerfer außer Gefecht.

    Im Laufe der Woche beliefen sich die Verluste der ukrainischen Truppen im Zuständigkeitsbereich des Truppenverbands Dnjepr auf mehr als 460 Soldaten. Zudem eliminierte der Verband zwei gepanzerte Kampffahrzeuge, 107 Autos, zwei Feldartilleriegeschütze, drei unbemannte Boote und 25 Stationen für elektronische Kampfführung.

    Einheiten der Flugabwehr schossen im Laufe der Woche 68 gelenkte Bomben, sieben Geschosse für HIMARS-Raketenwerfer aus US-Produktion, zwei Langstreckenmarschflugkörper und 4.661 Drohnen ab.

    Die Schwarzmeerflotte zerstörte fünf unbemannte Boote der ukrainischen Streitkräfte.

    Insgesamt wurden seit dem Beginn der militärischen Sonderoperation 673 Flugzeuge, 284 Hubschrauber, 183.156 unbemannte Luftfahrzeuge, 666 Flugabwehrraketensysteme, 30.183 Panzer und andere gepanzerte Kampffahrzeuge, 1.760 Mehrfachraketenwerfer, 35.795 Feldartillerie- und Mörsergeschütze sowie 66.695 militärische Spezialfahrzeuge der ukrainischen Streitkräfte außer Gefecht gesetzt.

  • 15:03 Uhr

    Gebiet Saporoschje: Ein Toter und Verletzte bei Angriffen aus Ukraine

    In den vergangenen 24 Stunden hätten ukrainische Kämpfer Ortschaften in fünf Gemeindebezirken mit Drohnen und Artillerie angegriffen. Dies gibt der Gouverneur des Gebiets Saporoschje, Jewgeni Balizki, bekannt. Kiewer Kräfte hätten ihm zufolge gezielt Wohnviertel, zivile Fahrzeuge und zivile Infrastruktureinrichtungen attackiert.

    Laut dem Beamten ist ein Zivilist des Jahrgangs 1965 bei einer Drohnenattacke auf ein Auto nahe der Ortschaft Nowogorowka getötet worden. Der Beifahrer sei verletzt ins Krankenhaus eingeliefert worden, wo die Ärzte nun um sein Leben kämpften. Bei Angriffen auf andere Ortschaften hätten weitere vier Zivilisten Verletzungen erlitten.

    Ferner meldet Balizki erhebliche Sachschäden. So sei in der Stadt Wassiljewka ein Mehrfamilienhaus infolge eines Drohnenangriffs beschädigt worden. Außerdem seien Schäden an vier zivilen Fahrzeugen und einem Wohngebäude entstanden. 

    In der Nähe des Dorfes Konstantinowka sei durch den ukrainischen Beschuss ein Brand auf einem Getreidefeld ausgebrochen. Das Feuer auf einer Fläche von 20 Quadratmetern konnte schnell gelöscht werden.

  • 14:30 Uhr

    Gouverneur: Drohnenabwehr wichtigstes Sicherheitsthema für Gebiet Cherson

    Seit Anfang Juni nehmen die ukrainischen Streitkräfte nach Behördenangaben die Infrastruktur im Raum Cherson verstärkt ins Visier. Sie greifen Straßen, Brücken, Energieanlagen, Einsatzkräfte und landwirtschaftliche Maschinen mit Drohnen an.  

    Wie der Gouverneur Wladimir Saldo betont, sei die Drohnenabwehr für das Gebiet Cherson derzeit eines der wichtigsten Sicherheitsthemen. Dazu führte der Beamte im Gespräch mit der Nachrichtenagentur TASS aus:

    "Bei uns sind bereits mobile Feuergruppen im Einsatz. Es wird die Zusammenarbeit mit dem Militär, den Sicherheitskräften und Kommunen ausgebaut, aber auch Schutzmaßnahmen in den sensibelsten Branchen verstärkt."

    Laut Saldo sei in der Region außerdem die Entwicklung von Systemen für die elektronische Kriegsführung voll im Gange.

    "Ich kann die Details nicht preisgeben: Der Gegner liest ebenfalls öffentlich zugängliche Quellen und versucht herauszufinden, wo unsere Stärken und Schwächen liegen", fügte er hinzu.

    Und weiter:

    "Das Wichtigste ist: Wir werden unsere Abwehrmaßnahmen verstärken und alles anwenden, was es ermöglicht, Erfolg zu erzielen. Und wir werden die besten Lösungen aus jenen Regionen übernehmen, die bereits ähnliche Herausforderungen durchlaufen haben."

  • 13:54 Uhr

    Russische Artillerie nimmt gegnerische Stellung im Raum Saporoschje auseinander (Video)

    Aufnahmen des russischen Verteidigungsministeriums zeigen Artilleriesoldaten des Truppenverbands Dnjepr im Einsatz. Wie es heißt, zerstörten sie einen gegnerischen Stützpunkt bei Orechow im Gebiet Saporoschje mit einer D-30-Haubitze.

  • 13:17 Uhr

    Fidan: Ankara unterstützt Wiederaufnahme des Dialogs zwischen Moskau und Kiew 

    Im Anschluss an seinen Besuch in der ukrainischen Hauptstadt bekräftigte der türkische Außenminister Hakan Fidan die Bereitschaft seines Landes, Initiativen für Friedensgespräche zwischen Russland und der Ukraine zu fördern. Während des Treffens mit der ukrainischen Führung sei "die aktuelle Lage im Krieg zwischen Russland und der Ukraine" erörtert worden. Auf X schrieb der türkische Chefdiplomat:

    "Als Türkei sind wir bereit, jede Initiative zu unterstützen, die die Parteien zurück an den Verhandlungstisch bringt und zu einem dauerhaften Frieden beiträgt."

Durch die Sperrung von RT zielt die EU darauf ab, eine kritische, nicht prowestliche Informationsquelle zum Schweigen zu bringen. Und dies nicht nur hinsichtlich des Ukraine-Kriegs. Der Zugang zu unserer Website wurde erschwert, mehrere Soziale Medien haben unsere Accounts blockiert. Es liegt nun an uns allen, ob in Deutschland und der EU auch weiterhin ein Journalismus jenseits der Mainstream-Narrative betrieben werden kann. Wenn Euch unsere Artikel gefallen, teilt sie gern überall, wo Ihr aktiv seid. Das ist möglich, denn die EU hat weder unsere Arbeit noch das Lesen und Teilen unserer Artikel verboten. Anmerkung: Allerdings hat Österreich mit der Änderung des "Audiovisuellen Mediendienst-Gesetzes" am 13. April diesbezüglich eine Änderung eingeführt, die möglicherweise auch Privatpersonen betrifft. Deswegen bitten wir Euch bis zur Klärung des Sachverhalts, in Österreich unsere Beiträge vorerst nicht in den Sozialen Medien zu teilen.

Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.