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Liveticker Ukraine-Krieg: Moskaus Vormarsch in Konstantinowka zwingt Kiew zur Evakuierung von Werken

Russland führt gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine Militäroperation in der Ukraine durch. Der Westen reagiert mit immer neuen Waffenlieferungen an die Ukraine und beispiellosen Sanktionen gegen Russland. Lesen Sie hier die neuesten Entwicklungen.
Liveticker Ukraine-Krieg: Moskaus Vormarsch in Konstantinowka zwingt Kiew zur Evakuierung von WerkenQuelle: Sputnik © JEWGENI BIJATOW
  • 14.06.2026 18:31 Uhr

    18:31 Uhr

    Französischer Politiker verlangt Stopp der Waffenlieferungen an Kiew wegen Schwarzmarktgeschäften

    Die Waffenlieferungen an Kiew müssen unverzüglich eingestellt werden, da ein Teil der westlichen Waffen auf den Schwarzmarkt gelangt und in die Hände von Kriminellen fällt. Mit dieser Erklärung trat der Vorsitzende der französischen Rechtspartei "Les Patriotes", Florian Philippot, im sozialen Netzwerk X auf. Er schrieb:

    "Aber wir haben euch gewarnt... STOP: Keine einzige Waffe mehr, kein einziger Euro für Kiew!"

    So reagierte er auf einen Artikel der Berliner Zeitung, wonach Waffen, die der Westen in die Ukraine geschickt hat, nun in den Händen von Kriminellen liegen, die in Europa aktiv sind. Dabei zeigte sich der Politiker nicht überrascht über das Schweigen der politischen Führungskräfte der EU zu diesem Thema, da es ihnen verboten ist, den gegen Russland geführten Konflikt zu kritisieren.

  • 17:58 Uhr

    Kämpfer: Bei ukrainischen Truppen im Gebiet Charkow dienen Kolumbianer und Nigerianer

    An der Front bei Charkow kämpfen aufseiten der Ukraine viele ausländische Söldner aus Nigeria. Dies berichtete der stellvertretende Kommandeur einer Sturmkompanie der Truppengruppe "West" – mit dem Rufzeichen Luna – den Korrespondenten der russischen Sendung Westi. Wie der Kämpfer betonte, stehen in den Reihen des Gegners nicht nur Zwangsmobilisierte, sondern auch ausländische Söldner. Er berichtete insbesondere:

    "Da waren Kolumbianer, die versucht haben, einzudringen, aber zum Glück ist ihnen das nicht gelungen. Es gibt generell viele Ausländer. Auch Nigeria liefert welche. Man kann sie nicht als erfahrene Kämpfer bezeichnen, sie haben in der Regel nicht einmal eine richtige Ausbildung."

  • 17:29 Uhr

    Kiew richtet Belohnungssystem für Drohnenpiloten für die Tötung russischer Soldaten ein

    In der Ukraine gibt es ein Belohnungssystem für Drohnenpiloten, bei dem Einheiten Punkte für das Ausschalten russischer Ziele erhalten. Wie die Zeitung The Washington Post berichtet, können die gesammelten Punkte gegen neue Ausrüstung eingetauscht werden. Nach Angaben der Zeitung wird das Programm mit dem Namen "Drohnenarmee" in Kiew als das weltweit erste System dieser Art positioniert. Punkte werden für das Ausschalten verschiedener Ziele vergeben, darunter Personal, Militärtechnik und Waffen. Die gesammelten Punkte können die Einheiten nutzen, um über eine spezielle digitale Plattform neue Drohnen zu bestellen. Wie in dem Artikel erwähnt wird, wird die Liste der Ziele, für deren Ausschaltung Punkte vergeben werden, regelmäßig erweitert. Dazu gehören Scharfschützen, mobile Luftabwehr-Einheiten, Drohnenoperatoren und kleine militärische Gruppen. Dabei wird die Ausschaltung von Drohnenoperatoren höher bewertet als die von einfachen Infanteristen. Die genauen Punktvergabe-Koeffizienten bleiben geheim, wie die Washington Post anmerkt. Zuvor war in ukrainischen sozialen Netzwerken die Vergabe von 12 Punkten für die Ausschaltung eines Soldaten erwähnt worden. Im Herbst wurde außerdem die Belohnung für die schwere Verwundung oder den Tod eines russischen Soldaten infolge eines Drohnenangriffs verdoppelt.

  • 16:48 Uhr

    Rumänien schickt wegen Drohnen zwei Kampfflugzeuge an die Grenze zur Ukraine

    Wie das rumänische Verteidigungsministerium mitteilt, hat Rumänien in der Nacht zum Sonntag wegen einer Gruppe von Drohnen zwei Eurofighter-Typhoon-Kampfflugzeuge an die Grenze zur Ukraine entsandt. In der Mitteilung des Ministeriums heißt es:

    "Zwei Eurofighter-Typhoon-Kampfflugzeuge der italienischen Luftwaffe vom Stützpunkt 57, die zum Einsatzverband der Luftpolizei gehören, starteten um 00.10 Uhr zur Überwachung der Luftsituation an der Grenze zur Ukraine, nachdem zwölf Kilometer östlich von Wylkow eine Gruppe von Luftzielen entdeckt worden war. Es gingen keine Meldungen über unbefugte Eindringlinge oder Zusammenstöße von Drohnen mit dem Boden ein."

  • 16:16 Uhr

    US-Biolabore in der Ukraine: Neue Enthüllungen aus Washington

    Die Direktorin des Nationalen US-Nachrichtendienstes, Tulsi Gabbard, hat nach eigenen Angaben neue Beweise für ein von US-Steuergeldern finanziertes Programm zum Aufbau von mehr als 120 Biolaboren in über 30 Ländern vorgelegt – darunter auch Labore in der Ukraine.

    Brisant ist dabei nicht nur die Zahl der Einrichtungen, sondern auch der Umstand, dass westliche Politiker entsprechende Vorwürfe jahrelang als Verschwörungstheorie und russische Propaganda abgetan hatten. Der ehemalige Geheimdienstanalyst Larry Johnson bewertet die Enthüllung als bemerkenswert und verweist insbesondere auf die hohe Konzentration solcher Labore in der Ukraine nahe Russland.

    Den Videobericht gibt es hier auf unserer Website zu sehen.

  • 15:40 Uhr

    Trümmerteile ukrainischer Drohnen schlagen auf ein Werk in dem Gebiet Tula ein

    Ein Industriebetrieb in Nowomoskowsk im Gebiet Tula wurde durch herabfallende Trümmerteile abgeschossener ukrainischer Drohnen beschädigt. Dies teilte Gouverneur Dmitri Miljajew mit. Auf seinem Telegram-Kanal schrieb er:

    "Im Zuge der Abwehr eines Luftangriffs fielen Teile abgeschossener ukrainischer Drohnen auf das Gelände eines Industrieunternehmens in Nowomoskowsk."

  • 15:09 Uhr

    Russische Luftabwehr zerstört innerhalb von 7 Stunden 110 ukrainische Drohnen

    Das russische Verteidigungsministerium meldet weitere Versuche der ukrainischen Streitkräfte, Objekte in Russland mit unbemannten Luftfahrzeugen anzugreifen. Demnach habe die russische Luftabwehr am Sonntag im Zeitraum von 6 bis 13 Uhr MESZ 110 gegnerische Drohnen abgefangen. Die unbemannten Luftfahrzeuge seien demnach über den Gebieten Belgorod, Brjansk, Wladimir, Kaluga, Kostroma, Kursk, Orjol, Rjasan, Smolensk, Tambow, Tula und Jaroslawl, dem Großraum Moskau, der Teilrepublik Krim, der Region Krasnodar und über dem Schwarzen Meer zerstört worden. Weitere Einzelheiten teilt das Ministerium nicht mit.

  • 14:37 Uhr

    13 Zivilisten durch ukrainische Angriffe auf Gebiet Cherson verletzt

    Gouverneur Wladimir Saldo wirft der Ukraine weitere Terrorangriffe gegen die Bevölkerung des von Russland kontrollierten Teils des Gebiets Cherson vor. Auf der Plattform Telegram meldet der Politiker 13 verletzte Zivilisten allein in den letzten 24 Stunden. Die Zahl der Opfer listet Saldo wie folgt auf:

    • Tschaplinka – 5,
    • Ljubimowka – 3,
    • Autostraße Welikije Kopani – Nowaja Majatschka – 2,
    • Briljowka – 1,
    • Golaja Pristan – 1,
    • Tschulakowka – 1.

    Außerdem berichtet der Gouverneur über einen Schlag gegen ein Krankenhaus in der Ortschaft Gornostajewka. Infolge der Terrorattacke seien ein Lagerhaus und zwei Krankenwagen beschädigt worden. Darüber hinaus seien Wohnhäuser in den Ortschaften Ljubimowka, Nowaja Majatschka und Nowonikolajewka sowie das Rathaus und ein leer stehendes Kindergartengebäude in der Ortschaft Golaja Pristan beschädigt worden.

  • 14:08 Uhr

    Britische Armee stoppt "Schattenflotte"-Tanker

    Das britische Militär hat nach Angaben von Premierminister Keir Starmer einen Öltanker der sogenannten russischen Schattenflotte gestoppt, der den Ärmelkanal passieren wollte. Er habe die Streitkräfte am frühen Morgen angewiesen, das Schiff abzufangen, teilt der Regierungschef auf der Plattform X mit. Der erfolgreiche Einsatz versetze Russland einen weiteren Schlag.

    Nach Angaben des britischen Verteidigungsministeriums handelt es sich bei dem Schiff um den knapp 244 Meter langen Öltanker "Smyrtos", der laut der Website Marinetraffic.com unter Kameruns Flagge fährt und von einem russischen Hafen kommt.

    Kräfte der Marine und speziell ausgebildete Beamte der nationalen Kriminalpolizei hätten das Schiff geentert, heißt es in einer Mitteilung des britischen Ministeriums. Die Militäroperation habe sechs Stunden gedauert.

    "Das Schiff wird nun vor der Südküste festgehalten und überwacht, während die Ermittlungen andauern."

    Die Operation sei in enger Abstimmung mit Frankreich durchgeführt worden. Nun werde das Schiff auf Umwelt- und Sicherheitsmängel überprüft. In der Mitteilung wird Verteidigungsminister Dan Jarvis mit den Worten zitiert:

    "Russland finanziert seinen Konflikt in der Ukraine mit seiner Schattenflotte, und unser Abfangen ist ein Schlag gegen Putins illegalen Krieg."

  • 13:39 Uhr

    Wir werden leben: Über Trauma, Amputation und neue Hoffnung

    Der Dokumentarfilm "Wir werden leben" befasst sich eingehend mit den Herausforderungen posttraumatischer Belastungen und den langfristigen Folgen des Krieges. Er erzählt drei eindringliche und inspirierende Geschichten: die eines Milizkämpfers, eines mobilisierten Soldaten und die eines Zivilisten. Alle drei haben schwere Verletzungen und Amputationen erlitten, überlebt und bauen sich nun ein neues Leben auf.

    Den Dokumentarfilm gibt es hier auf unserer Website zu sehen.

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Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.