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Liveticker Ukraine-Krieg: Durchbruchversuche aus Einkesselung im Gebiet Charkow vereitelt

Russland führt gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine Militäroperation in der Ukraine durch. Der Westen reagiert mit immer neuen Waffenlieferungen an die Ukraine und beispiellosen Sanktionen gegen Russland. Lesen Sie hier die neuesten Entwicklungen.
Liveticker Ukraine-Krieg: Durchbruchversuche aus Einkesselung im Gebiet Charkow vereitelt© Diego Herrera Carcedo/Anadolu via Getty Images
  • 10.09.2026 17:25 Uhr

    17:25 Uhr

    US-Abgeordnete: Trump offen für Handelsabkommen mit Russland

    US-Präsident Donald Trump unterstützt laut der republikanischen Abgeordneten Anna Paulina Luna ein mögliches Handelsabkommen mit Russland, das allen Seiten zugutekommen könnte. Auch mit der Ukraine sei ein solches Abkommen möglich, wenn Wladimir Selenskij Friedensverhandlungen zustimme.

  • 17:07 Uhr

    Peskow: Kiew kann Dynamik an der Front nicht ändern und setzt auf Terrorismus

    Laut Kremlsprecher Dmitri Peskow ist Kiew nicht in der Lage, die Dynamik an der Front zu verändern, weshalb es zunehmend auf Terrorismus zurückgreift. Peskow äußerte sich bei einem Briefing zur zunehmenden Intensität der Angriffe der ukrainischen Streitkräfte auf die russische Schwarzmeerküste.

    So attackierten am 9. September ukrainische unbemannte Boote die Uferpromenade in Sotschi. Dabei wurden mindestens 28 Menschen verletzt. Aufgrund der Angriffsgefahr wurde ein Konzert von Tatjana Bulanowa unterbrochen und die Zuschauer wurden evakuiert.

    Am 10. September leitete das russische Ermittlungskomitee im Zusammenhang mit dem Angriff der ukrainischen Armee auf zivile Einrichtungen in Sotschi ein Strafverfahren wegen eines Terroranschlags ein. In der Stadt führen die Ermittler Maßnahmen zur Beweissicherung durch. Zudem sollen die ukrainischen Soldaten identifiziert werden, die an dem Angriff beteiligt waren.

  • 16:40 Uhr

    Neue Waffenlieferungen an Kiew sorgen für Kritik

    Bundesaußenminister Johann Wadephul fordert, dass die Ukraine bei Rüstungskäufen stärker auf deutsche Hersteller setzt. Verteidigungsminister Boris Pistorius kündigte zugleich weitere Lieferungen von Flugabwehrraketen aus Bundeswehrbeständen an. Kritik kommt unter anderem von der AfD; im Beitrag äußert sich dazu auch der Thüringer AfD-Politiker Jörg Prophet. 

    Ein Video dazu gibt es hier auf unserer Webseite.

  • 16:16 Uhr

    Russische Truppen eliminieren ukrainische Kämpfer im Kessel von Woltschansk

    Das russische Militär eliminiere mithilfe von Drohnensystemen und Artillerie die ukrainischen Truppen, die im Kessel von Woltschansk blockiert seien. Dies teilt Witali Gantschew, das Oberhaupt der russischen militärisch-zivilen Verwaltung des Gebiets Charkow, der Nachrichtenagentur TASS mit.

    "Russische Einheiten eliminieren den Gegner an diesem Frontabschnitt mit Unterstützung von Drohnen, schwerer Artillerie sowie anderer Waffensysteme."

    Unter den eingekesselten ukrainischen Kämpfern befänden sich Drohnenpiloten, die über Monate hinweg Zivilisten in den Gebieten Charkow und Belgorod angegriffen hätten, merkte er an.

    Das russische Militär unterbinde umgehend alle Versuche des Gegners, aus der Einkesselung auszubrechen. Die einzige Chance für die ukrainischen Soldaten, sich zu retten, bestehe darin, sich zu ergeben, betonte Gantschew.

  • 15:44 Uhr

    Frontbericht: Objekte der Transport- und Logistikinfrastruktur der ukrainischen Armee getroffen

    Im Frontbericht des russischen Verteidigungsministeriums vom Donnerstag heißt es, dass die Ukraine in den vergangenen 24 Stunden etwa 1.430 Soldaten verloren hat. 

    Im Zuständigkeitsbereich des Truppenverbands Nord beliefen sich die Verluste der ukrainischen Truppen auf bis zu 230 Soldaten. Zudem zerstörte das russische Militär zwei gepanzerte Kampffahrzeuge, 18 Autos, ein Feldartilleriegeschütz und eine Station für elektronische Kampfführung.

    Im Zuständigkeitsbereich des Truppenverbands West verlor das ukrainische Militär mehr als 215 Kämpfer. Zusätzlich eliminierten die russischen Soldaten ein gepanzertes Kampffahrzeug vom Typ HMMWV aus US-Produktion, 18 Autos und ein Artillerieaufklärungsradar vom Typ AN/TPQ-50 aus US-Produktion.

    Im Abschnitt des Truppenverbands Süd büßten die ukrainischen Streitkräfte mehr als 160 Kämpfer ein. Zudem wurden zwei Mannschaftstransportwagen vom Typ Bucephalus, zwei gepanzerte Kampffahrzeuge, 19 Autos, zwei Feldartilleriegeschütze und ein Mehrfachraketenwerfer zerstört.

    Im Zuständigkeitsbereich des Truppenverbands Mitte verloren die Kiewer Truppen etwa 415 Kämpfer. Überdies setzte die russische Armee fünf gepanzerte Kampffahrzeuge, neun Autos, ein Feldartilleriegeschütz und eine Station für elektronische Kampfführung außer Gefecht.  

    Durch entschlossene Aktionen des Truppenverbands Ost mussten die ukrainischen Streitkräfte Verluste von etwa 360 Soldaten hinnehmen. Ferner eliminierte das russische Militär in diesem Operationsbereich ein gepanzertes Kampffahrzeug und sechs Autos.

    Die Verluste der ukrainischen Armee im Zuständigkeitsbereich des Truppenverbands Dnjepr beliefen sich auf mehr als 50 Soldaten. Außerdem wurden 14 Autos zerstört. 

    Kampfflugzeuge, Drohnen, Raketentruppen und Artillerie der russischen Streitkräfte haben Lager für Drohnen und deren Komponenten sowie Objekte der Transport- und Logistikinfrastruktur angegriffen, die von den Streitkräften der Ukraine genutzt werden. Vorübergehende Stationierungsorte der bewaffneten Formationen der ukrainischen Armee und ausländischer Söldner wurden in 146 Bezirken ebenfalls getroffen. 

    Russische Luftabwehrkräfte schossen sechs gelenkte Bomben, sieben HIMARS-Raketen aus US-Produktion, einen Neptun-Marschflugkörper und 1.030 Starrflüglerdrohnen ab. 

    Die Schwarzmeerflotte hat drei unbemannte Boote der ukrainischen Streitkräfte zerstört.

    Seit dem Beginn der militärischen Sonderoperation wurden insgesamt 674 gegnerische Flugzeuge, 284 Hubschrauber, 232.319 unbemannte Luftfahrzeuge, 672 Flugabwehrraketensysteme, 30.879 Panzer und gepanzerte Kampffahrzeuge, 1.777 Mehrfachraketenwerfer, 36.415 Feldartillerie- und Mörsergeschütze sowie 71.521 militärische Spezialfahrzeuge außer Gefecht gesetzt.

  • 15:23 Uhr

    Gebiet Belgorod: Opfer unter Zivilisten nach ukrainischen Angriffen 

    Am Donnerstag haben die ukrainischen Streitkräfte ihre Attacken auf das Grenzgebiet Belgorod fortgesetzt. Nach Angaben des regionalen Operativstabs habe eine Drohne auf dem Parkplatz eines Verwaltungsgebäudes eingeschlagen. Ein Mann erlag noch vor Ort seinen Verletzungen.

    Infolge eines Drohnenangriffs auf einen Lkw habe ein Mann eine Splitterwunde am Rücken erlitten. Er sei ins Stadtkrankenhaus in Belgorod eingeliefert worden. Zwei weitere Zivilisten hätten ebenfalls bei einer Drohnenattacke auf einen Lkw Verletzungen erlitten. Die beiden seien im Stadtkrankenhaus in Belgorod medizinisch versorgt worden.

    Infolge der Attacken seien zwölf Privathäuser, neun Pkw, drei Lkw, ein Traktor, ein Betrieb, zwei soziale Einrichtungen und mehrere Gas- und Stromleitungen beschädigt worden.

  • 14:58 Uhr

    Drohnenlager in Kiew getroffen

    Die russischen Streitkräfte haben ein Drohnenlager in der ukrainischen Hauptstadt getroffen. Dabei seien Drohnen vom Typ Geran-4-Seeker eingesetzt worden. Das Verteidigungsministerium in Moskau veröffentlicht auf Telegram entsprechende Aufnahmen.

  • 14:25 Uhr

    Trotz Kritik: Merz setzt Unterstützung der Ukraine fort

    Bundeskanzler Friedrich Merz hat im Bundestag die weitere Unterstützung der Ukraine bekräftigt und den Kurs der Bundesregierung verteidigt. Deutschland werde Kiew auch künftig finanziell und militärisch unterstützen, da die Ukraine nach seinen Worten zugleich die Freiheit Europas verteidige.

    Gleichzeitig wächst die Kritik an den Milliardenhilfen angesichts der wirtschaftlichen Probleme in Deutschland, steigender Belastungen für die Bürger und schwacher Zustimmungswerte für die Regierung. Für 2027 sind weitere umfangreiche Hilfen für die Ukraine vorgesehen.

    Ein Video dazu gibt es hier auf unserer Webseite.

  • 13:49 Uhr

    Durchbruchversuche ukrainischer Armee aus Einkesselung im Gebiet Charkow vereitelt

    Die russischen Streitkräfte haben alle Versuche der ukrainischen Truppen vereitelt, aus der Einkesselung im Gebiet Charkow auszubrechen. Dies teilt das Verteidigungsministerium in Moskau am Donnerstag mit.

    Zudem hat das russische Militär die Einheiten zweier Bataillone mit einer Stärke von bis zu 180 Soldaten nahe der Ortschaft Olchowatka blockiert. Weitere ukrainische Einheiten seien im "Kessel" nahe der Siedlungen Malaja Woltschja und Busowo eliminiert worden, hieß es. 

    Binnen 24 Stunden beliefen sich die Verluste des Gegners auf bis zu 40 Soldaten, zwei gepanzerte Kampffahrzeuge, drei Pick-ups, zwei Quads und drei bodengestützte Robotersysteme.

  • 13:24 Uhr

    Russische Armee nimmt zwei Ortschaften im Gebiet Charkow unter Kontrolle

    Im Zuge des aktiven Handelns zur Ausweitung der Kontrollzone im Gebiet Charkow haben die Einheiten des russischen Truppenverbands Nord die Ortschaft Sarubinka unter ihre Kontrolle gebracht. Dies teilt das Verteidigungsministerium in Moskau am Donnerstag mit. Darüber hinaus sei im Zuge entschlossener Sturmoperationen die Ortschaft Goptowka unter Kontrolle genommen worden.

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Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.