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Liveticker Ukraine-Krieg: Russische Luftabwehr zerstört in der Nacht 376 gegnerische Drohnen

Russland führt gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine Militäroperation in der Ukraine durch. Der Westen reagiert mit immer neuen Waffenlieferungen an die Ukraine und beispiellosen Sanktionen gegen Russland. Lesen Sie hier die neuesten Entwicklungen.
Liveticker Ukraine-Krieg: Russische Luftabwehr zerstört in der Nacht 376 gegnerische DrohnenQuelle: TASS © ALEXEI KONOWALOW
  • 6.06.2026 09:01 Uhr

    09:01 Uhr

    Ukraine entschuldigt sich bei Griechenland für Drohnenvorfall

    Mehrere Tage nach einer griechischen Protestnote hat sich das ukrainische Außenministerium für den Fund einer sprengstoffbeladenen Seedrohne vor der Ferieninsel Lefkada im Ionischen Meer entschuldigt. Außenamtssprecher Georgi Tichi schrieb auf der Plattform X:

    "Die ukrainische Seite entschuldigt sich für den Vorfall und betont, dass dieser auf Umstände zurückzuführen ist, die durch die anhaltende russische Aggression gegen die Ukraine verursacht wurden."

    Das zeige, dass der andauernde Krieg auch eine Bedrohung für benachbarte europäische Staaten und die Welt darstelle. Gleichzeitig bedankte sich Kiew für die seit dem Kriegsbeginn im Februar 2022 von Griechenland gewährte Unterstützung.

    Bereits im Mai hatten Fischer vor der griechischen Mittelmeerinsel Lefkada ein etwa sechs Meter langes unbemanntes Boot mit laufendem Motor entdeckt. Auf dem von den Behörden als ukrainisch identifizierten Boot wurden rund 100 Kilogramm Sprengstoff entdeckt. Die Küstenwache machte den Sprengsatz mit einer kontrollierten Explosion unschädlich. In seiner Protestnote sprach Athen von einer Gefährdung der maritimen Sicherheit und einem Risiko für Zivilisten und verlangte von Kiew eine offizielle Stellungnahme.

  • 08:36 Uhr

    Wadephul sagt Ukraine unerschütterliche Unterstützung zu

    Bundesaußenminister Johann Wadephul hat der Ukraine unverbrüchliche Unterstützung zugesagt. Nachdem Russlands Staatschef Wladimir Putin ein Verhandlungsangebot seines ukrainischen Amtskollegen Wladimir Selenskij abgelehnt hatte, erklärte der CDU-Politiker am Rande seines Besuchs in Mexiko-Stadt vor Journalisten, man nehme die jüngsten Aussagen des Kremlchefs zur Kenntnis und ziehe "daraus die einzig richtige und notwendige Konsequenz":

    "Unsere Unterstützung für die Ukraine ist und bleibt unerschütterlich."

    Je eher Putin an den Verhandlungstisch komme, desto eher höre das Sterben auf, betonte Wadephul. Zugleich verlangte er erneut die Einbeziehung der Europäer in mögliche Verhandlungen. Europa müsse dort eine Rolle spielen und auch mitbestimmen.

    "Eine Sache steht fest: Deutschland steht zu 100 Prozent an der Seite der Ukraine."

  • 08:03 Uhr

    DVR meldet neun ukrainische Angriffe binnen 24 Stunden

    Die Behörden in Donezk haben innerhalb der vergangenen 24 Stunden neun Angriffe durch ukrainische Truppen registriert. Demnach wurden auf das Territorium der Volksrepublik elf Geschosse abgefeuert. Bei den Angriffen in der Zeitspanne von 0 Uhr am 5. Juni bis 0 Uhr am 6. Juni (Ortszeit) wurden zwei zivile Einwohner verletzt. Durch den Beschuss kamen drei zivile Infrastrukturobjekte zu Schaden.

    Am Vortag hatten die Behörden von Donezk elf Angriffe aus der Ukraine gemeldet. Drei Zivilisten erlitten Verletzungen. Außerdem wurden zwei Wohnhäuser, drei zivile Infrastrukturobjekte sowie mehrere Lkw und Autos beschädigt.

  • 07:30 Uhr

    Russische Luftabwehr zerstört in der Nacht 376 ukrainische Drohnen

    Russlands Verteidigungsministerium berichtet am Samstagmorgen über weitere Versuche der ukrainischen Streitkräfte, Objekte in Russland mit unbemannten Luftfahrzeugen anzugreifen. Demnach habe die russische Luftabwehr in der vergangenen Nacht 376 gegnerische Drohnen abgefangen. Die unbemannten Luftfahrzeuge seien über den Gebieten Belgorod, Brjansk, Kaluga, Kursk, Leningrad, Nowgorod, Orjol, Pskow, Rostow, Rjasan, Smolensk, Twer und Tula, dem Großraum Moskau, der Teilrepublik Krim, der Republik Abchasien sowie über dem Asowschen und dem Schwarzen Meer zerstört worden. Weitere Einzelheiten teilt das Ministerium nicht mit.

    Der Moskauer Bürgermeister Sergei Sobjanin meldet auf der Plattform Telegram neun abgeschossene ukrainische Drohnen. Der Gouverneur des Gebiets Leningrad, Alexander Drosdenko, berichtet über den Abschuss von mindestens 86 Drohnen.

  • 5.06.2026 22:00 Uhr

    22:00 Uhr

    Damit beenden wir für heute den Live-Ticker zur Lage im Ukraine-Konflikt. Morgen früh ab 7 Uhr geht es mit der Berichterstattung weiter. Wir wünschen unseren Lesern trotz aller Spannungen in der Welt eine gute Nacht!

  • 21:58 Uhr

    Lawrow kritisiert Ukraine, EU und USA beim Wirtschaftsforum

    Beim internationalen Wirtschaftsforum in Sankt Petersburg äußerte sich der russische Außenminister Sergei Lawrow zu den Verhandlungen mit der Ukraine, Europas Rolle, dem Iran und der Straße von Hormus sowie zur entstehenden multipolaren Weltordnung.

    Lawrow warf Kiew und den europäischen Staaten mangelnde Verhandlungsbereitschaft vor, kritisierte westliche Forderungen an Russland und betonte zugleich, dass neue Machtzentren wie China, Indien, Russland, Iran sowie Staaten Afrikas und Lateinamerikas zunehmend an Einfluss gewännen. Als Beispiele für diese Entwicklung nannte er BRICS und die Shanghaier Organisation für Zusammenarbeit.

    [Auszug aus den RT DE-Nachrichten live am 5. Juni 2026]

    Ein Video dazu gibt es hier auf unserer Webseite.

  • 21:45 Uhr

    Putin: Russland wird Befreiung des Donbass erreichen

    Der russische Präsident Wladimir Putin erklärte auf der Plenarsitzung des Internationalen Wirtschaftsforums in St. Petersburg (SPIEF), dass er keine Zweifel hat, dass Russland die Befreiung des Donbass erreichen werde. Zur Begründung verwies er auf die Lage in der Donezker Volksrepublik:

    "In der Donezker Volksrepublik stehen weniger als 15 Prozent des Territoriums unter der Kontrolle der Kiewer Behörden."

  • 21:26 Uhr

    Trump: Alle Schlüsselkräfte der US-Regierung an Ukraine-Regelung beteiligt

    US-Präsident Donald Trump hat erklärt, alle wichtigen Vertreter seiner Regierung seien in die Bemühungen zur Beendigung des Ukraine-Konflikts eingebunden.

    "Wir werden alle involviert sein", sagte Trump vor Journalisten an Bord seiner Maschine auf dem Weg nach Wisconsin. Auf die Frage nach der Rolle von Außenminister Marco Rubio sagte er, auch der US-Sondergesandte Steve Witkoff sowie Vizepräsident J. D. Vance seien eingebunden. "Alle", so Trump.

    Zugleich zeigte sich der US-Präsident überzeugt, dass eine Friedenslösung erreichbar sei. "Ich denke, es wird funktionieren. Wir kommen einer Einigung näher", sagte er und betonte, die USA wollten Frieden in der Ukraine.

    Trump erinnerte zudem daran, dass Washington keine unentgeltlichen Waffenlieferungen mehr an Kiew leiste. Die Ukraine kaufe die Rüstungsgüter inzwischen zum vollen Preis. Der Konflikt hätte aus seiner Sicht nie beginnen dürfen und sei derzeit "inakzeptabel".

  • 21:00 Uhr

    "Völlig den Kopf verloren": Putin wirft Kiew Angriff auf AKW-Reaktor vor

    Der russische Präsident Wladimir Putin hat der ukrainischen Armee vorgeworfen, Angriffe in der Nähe des Kernkraftwerk Saporoschje durchzuführen:

    "Die ukrainischen Truppen greifen ständig Ziele in der Nähe des Kraftwerks an. In letzter Zeit haben sie völlig den Kopf verloren und sogar direkt den Reaktor angegriffen. Gott sei Dank hatte das keine schwerwiegenden Folgen, der Reaktor wurde nicht beschädigt."

    Zugleich warnte er vor den Risiken für die nukleare Sicherheit. Zwar sei der Reaktor abgeschaltet, auf dem Gelände befinde sich jedoch abgebrannter Kernbrennstoff. Eine Beschädigung entsprechender Anlagen könne schwerwiegende Folgen haben.

    Am Donnerstag hatte die Pressestelle des Kraftwerks von mehr als 20 Drohnenangriffen auf das Gelände des benachbarten Wärmekraftwerks berichtet. Nach Angaben der Anlage läuft der Betrieb weiterhin planmäßig, die Strahlungswerte lägen im Normalbereich.

  • 20:30 Uhr

    Russische Luftabwehr schießt 106 ukrainische Drohnen ab

    Die russische Luftabwehr hat am Donnerstag zwischen 14 und 20 Uhr Moskauer Zeit insgesamt 106 ukrainische Drohnen abgefangen und zerstört. Dies teilt das russische Verteidigungsministerium mit. Den Angaben zufolge wurden die Drohnen über den Gebieten Belgorod, Brjansk, Kursk, Rjasan, Twer und Tula sowie über der Region Moskau, der Krim und dem Schwarzen Meer neutralisiert.

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Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.