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Liveticker Ukraine-Krieg: Kiew verlegt verstärkt Sprengstoffexperten an die russische Grenze

Russland führt gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine Militäroperation in der Ukraine durch. Der Westen reagiert mit immer neuen Waffenlieferungen an die Ukraine und beispiellosen Sanktionen gegen Russland. Lesen Sie hier die neuesten Entwicklungen.
Liveticker Ukraine-Krieg: Kiew verlegt verstärkt Sprengstoffexperten an die russische GrenzeQuelle: Sputnik © RIA Nowosti / Ewgenij Bijatow
  • 5.04.2026 20:41 Uhr

    20:41 Uhr

    Bericht: Kiew setzt Verlegung von Truppen in die Region Sumy fort

    Wie der Nachrichtenagentur RIA Nowosti aus russischen Sicherheitskreisen mitgeteilt wurde, setzen die ukrainischen Streitkräfte die Verlegung von Truppen in die Region Sumy fort, unter anderem unter Einbeziehung kürzlich ausgebildeter Einheiten. Weiter hieß es dazu:

    "Soldaten der 17. separaten schweren mechanisierten Brigade, die ihre Grundausbildung abgeschlossen haben, wurden sowohl an den Frontabschnitt bei der Ortschaft Tjotkino als auch zur 47. mechanisierten Brigade der ukrainischen Streitkräfte verlegt, die südlich von Junakowka im Einsatz ist."

    Auf diese Weise verstärke das ukrainische Kommando beide Flanken im Grenzgebiet, wie die Quelle anmerkt.

  • 20:29 Uhr

    Gebiet Kursk: Zivilist bei ukrainischem Angriff verletzt

    Bei einem Angriff des ukrainischen Militärs auf ein Privathaus in der Region Kursk wurde ein Mann verletzt. Dies teilte Gouverneur Alexander Chinschtein mit. Demnach wurden bei dem Mann mehrere Splitterverletzungen im Brustbereich sowie Stich- und Schnittwunden im Gesicht diagnostiziert. Er erhielt medizinische Hilfe und wurde in das Regionalkrankenhaus von Kursk gebracht. Chinschtein schrieb in seinen sozialen Netzwerken:

    "An einem orthodoxen Feiertag hat der Feind einen Angriff auf ein Privathaus im Dorf Beliza im BezirkBelowskijverübt. Bei dem Angriff wurde ein 56-jähriger Anwohner verletzt. Unsere Ärzte leisten alle notwendige Hilfe."

  • 20:05 Uhr

    Budanow: Westen ersucht, keine Angriffe auf russische Energieanlagen durchzuführen

    Die Ukraine hat von ihren Verbündeten Empfehlungen erhalten, keine Angriffe auf russisches Territorium durchzuführen. Dabei ging es insbesondere um Angriffe auf Ölraffinerien. Dies teilte der Leiter des Büros von Wladimir Selenskij, Kirill Budanow, in einem Gespräch mit der US-Agentur Bloomberg mit.

    Budanow merkte an, dass die Ukraine solche Aufforderungen erhalte und sie als einen Faktor betrachte, der die Situation beeinflusse. Dabei wurden die konkreten Staaten, die solche Initiativen vorbringen, nicht genannt. Budanow wollte nicht näher darauf eingehen, ob Kiew beabsichtige, die derzeitige Strategie zu überdenken. Die Frage nach einer möglichen Änderung des Vorgehens bei der Durchführung von Angriffen blieb also unbeantwortet.

  • 19:36 Uhr

    Cherson: Militärkommissare dringen in Häuser ein und entführen Menschen

    In der Ukraine werden weiterhin Übergriffe auf Zivilisten im von Kiew kontrollierten Teil von Cherson verzeichnet. Im Rahmen der Zwangsmobilisierung werden Männer direkt aus ihren Häusern entführt, melden Medien. Zudem schließen die Wehrämter Vereinbarungen mit Unternehmensleitungen über die Bereitstellung einer bestimmten Anzahl von Mitarbeitern für die Mobilisierung. Bei Verweigerung der Unterstützung richten die Militärs Kontrollpunkte an den Zufahrten zu den Unternehmen ein.

  • 18:58 Uhr

    ifo-Institut: Deutsche Chemieindustrie in schwerer Krise

    Die deutsche Chemieindustrie steckt in der schwersten Krise seit Jahren. Das geht aus einem aktuellen Bericht des ifo-Instituts hervor. Demnach ist das Geschäftsklima in der Branche im März auf einen Rekordtiefstand gefallen.

    Ein Video dazu finden Sie hier auf unserer Website.

  • 18:29 Uhr

    Sewastopol: Nach Angriffen ukrainischer Drohnen mehrere Stadtteile ohne Strom

    Infolge des heutigen Angriffs ukrainischer Drohnen auf Sewastopol haben Trümmerteile einer abgeschossenen Drohne eine Stromleitung beschädigt, wie Gouverneur Michail Raswosschajew in mehreren sozialen Netzwerken mitteilte. Dies führte zu einem Stromausfall in mehreren Stadtteilen. Raswosschajew schrieb:

    "Durch herabfallende Trümmerteile der abgeschossenen Drohne wurde eine der Freileitungen beschädigt. Von der Stromversorgung abgeschnitten sind Ljubimowka, Poworotnoje, Fruktowoje, Dalneje, Mekensijewy Gory sowie die privaten Wohnhäuser in der Bogdanow-Straße."

  • 17:51 Uhr

    The Sunday Times: Russland ändert Taktik und schwächt die ukrainische Luftabwehr

    Russland ändert seine Taktik in der Ukraine und versucht, Luftabwehrsysteme wie die US-amerikanischen Patriots, die Washington nun größtenteils in den Nahen Osten schickt, zu erschöpfen. Dies berichtet die britische Zeitung The Sunday Times unter Berufung auf hochrangige ukrainische Militärs. So erklärte Oberst Juri Ignat, der Sprecher der ukrainischen Luftstreitkräfte, dass die jüngsten russischen Angriffe ein Versuch waren, die Ukraine dazu zu zwingen, wertvolle Mittel der Luftabwehr zu verbrauchen, insbesondere die in den Patriot-Systemen eingesetzten Pac-3-Raketen, von denen jede vier Millionen US-Dollar kostet. Er präzisierte:

    "Seit Beginn des Krieges in Iran beobachten wir eine Zunahme der Angriffe und eine Veränderung der Flugbahnen dieser Täuschdrohnen, um unser Luftabwehrsystem zu zermürben. Uns gehen die Patriot-Raketen aus. Wir haben diesen schweren Winter dank der Patriot-Raketen überstanden. Wir bitten ständig um mehr. Wenn uns diese dringend benötigten Raketen ausgehen, haben wir nichts mehr, und die Russen werden unsere wichtigste Infrastruktur zerstören."

  • 17:15 Uhr

    Experte: Kiew siedelt im Ballungsraum Slawjansk-Kramatorsk Bevölkerung zwangsweise um

    Aktivisten der dubiosen ukrainischen Organisation "Weiße Engel" evakuieren die Bevölkerung, darunter Kinder, gewaltsam aus dem Ballungsraum Slawjansk-Kramatorsk der Donetsker Volksrepublik. Dies berichtet die Nachrichtenagentur TASS unter Berufung auf den Militärexperten Andrej Marotschko. Er erklärte gegenüber der Agentur:

    "Wenn wir von der Zwangsevakuierung von Bürgern und insbesondere von Kindern sprechen, dann hat diese im Grunde genommen bereits im gesamten Ballungsraum Slawjansk-Kramatorsk begonnen, vor allem in den kleineren Ortschaften. Derzeit streifen die sogenannten Weißen Engel durch die kleinen Ortschaften und versuchen, die Zivilbevölkerung ausfindig zu machen, die noch – in Anführungszeichen – evakuiert werden kann."

  • 16:37 Uhr

    Gouverneur: Widerstandskämpfer schwächen Kiew durch Angriffe auf die Logistik

    Wie der Gouverneur des Gebiets Cherson, Wladimir Saldo, erklärte, setze der prorussische Untergrund seine Aktivitäten in Cherson trotz der Repressionen durch das ukrainische Militär fort. Saldo betonte, dass die Aktionen des Widerstands mit der Kontrolle des Luftraums koordiniert werden, die vom russischen Militär durchgeführt wird. Die Widerstandskämpfer führen Angriffe auf logistische Einrichtungen der ukrainischen Armee durch und leiten zudem wertvolle Geheimdienstinformationen an die russischen Streitkräfte weiter. Dies ermöglicht es, dem Gegner systematisch Schaden zuzufügen und den Boden für die Rückeroberung der Stadt durch Russland zu bereiten. Saldo betonte:

    "Der Feind ist gezwungen, ständig einen Schlag an einem unerwarteten Ort zu befürchten, von dem er nicht damit rechnet. Das ist ein schwerwiegender Faktor, der die ukrainischen Streitkräfte zermürbt. Das Wichtigste ist der moralische Effekt. Die Untergrundkämpfer am rechten Ufer zeigen, dass Cherson lebt und niemals gebrochen werden wird."

  • 15:56 Uhr

    Kritik am neuen Wehrdienstgesetz: Reiseregelung ist "kompletter Eingriff in die Freiheit"

    Das neue Wehrdienstmodernisierungsgesetz regelt seit Jahresbeginn die Wehrerfassung in Deutschland neu. Neben der Auskunftspflicht zur Wehrbereitschaft steht vor allem eine Klausel in der Kritik: Laut Paragraf 3 des Wehrpflichtgesetzes ist für Auslandsaufenthalte von mehr als drei Monaten auch in Friedenszeiten vorab eine Genehmigung der Bundeswehr erforderlich.

    Im Gespräch mit RT DE warnt der Autor und Publizist Wolfgang Effenberger vor einem massiven Eingriff in die Grundrechte und zieht die Verfassungsmäßigkeit dieser Reform in Zweifel.

    Den Videobericht gibt es hier auf unserer Website zu sehen.

Durch die Sperrung von RT zielt die EU darauf ab, eine kritische, nicht prowestliche Informationsquelle zum Schweigen zu bringen. Und dies nicht nur hinsichtlich des Ukraine-Kriegs. Der Zugang zu unserer Website wurde erschwert, mehrere Soziale Medien haben unsere Accounts blockiert. Es liegt nun an uns allen, ob in Deutschland und der EU auch weiterhin ein Journalismus jenseits der Mainstream-Narrative betrieben werden kann. Wenn Euch unsere Artikel gefallen, teilt sie gern überall, wo Ihr aktiv seid. Das ist möglich, denn die EU hat weder unsere Arbeit noch das Lesen und Teilen unserer Artikel verboten. Anmerkung: Allerdings hat Österreich mit der Änderung des "Audiovisuellen Mediendienst-Gesetzes" am 13. April diesbezüglich eine Änderung eingeführt, die möglicherweise auch Privatpersonen betrifft. Deswegen bitten wir Euch bis zur Klärung des Sachverhalts, in Österreich unsere Beiträge vorerst nicht in den Sozialen Medien zu teilen.

Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.