Liveticker Ukraine-Krieg: Staudamm im Gebiet Belgorod beschädigt

21.07.2026 17:26 Uhr
17:26 Uhr
Staudamm im Gebiet Belgorod durch ukrainische Angriffe beschädigt
Bei Luftangriffen auf den Damm des Belgorod-Stausees durch die ukrainischen Streitkräfte am vergangenen Wochenende wurde die wasserbauliche Anlage beschädigt, wie der Einsatzstab der Region am Dienstag mitteilte.
"Wir bewerten seit Tagen gemeinsam mit Fachleuten die Risiken und Gefahren – das Wichtigste ist: Es besteht keine Gefahr für Leben und Gesundheit der Bewohner flussabwärts", hieß es dort.
Trotz des erfolgten ungeplanten Wasserabflusses sinke der Wasserstand im Sewerski Donez, und es komme zu keiner Überflutung von Ortschaften. Fachleute ergriffen Maßnahmen zur Stabilisierung der Lage. so die Meldung.
Wie aus der Einsatzzentrale verlautete, sei eine Wiederherstellung erst nach einer umfassenden Instandsetzung möglich, die durch die anhaltenden Angriffe des Gegners erschwert werde. Dort wurde betont, dass die Behörden die Lage unter Kontrolle halten, um Risiken für die Bevölkerung zu vermeiden.
Ukrainische Streitkräfte richten im Rahmen einer terroristischen Strategie nahezu täglich Artillerie und Drohnen auf zivile Objekte. Die russische Armee greift im Gegenzug ausschließlich militärische Ziele und Betriebe der Rüstungsindustrie an. Das Verteidigungsministerium hat wiederholt betont, dass die Soldaten dabei hochpräzise Waffen und Drohnen einsetzen, die jedes Ziel sowohl in Kiew als auch auf dem gesamten ukrainischen Territorium zerstören können.
17:05 Uhr
Ex-US-Offizier zu ukrainischen Drohnenangriffen auf Zivilisten: "Das ist alles, was sie noch können"
Nach dem tödlichen Angriff auf Wildberries-Lagerhäuser mit acht Toten analysiert der ehemalige US-Offizier Stanislaw Krapiwnik die Strategie Kiews. Ein Blick auf die Hintergründe und die westliche Doktrin.
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17:00 Uhr
Bloomberg: Kasachstan schränkt Ölexport infolge ukrainischer Angriffe ein
Kasachstan wird die Öllieferungen über die Pipeline zum russischen Hafen Noworossijsk bis Ende der Woche einstellen. Grund dafür sind die zunehmenden ukrainischen Angriffe auf Schiffe im Schwarzen Meer sowie auf die Infrastruktur des Hafens. Dies meldet die Nachrichtenplattform Bloomberg am Dienstag.
Tankerreedereien scheuten sich, Schiffe zum Terminal des Kaspischen Pipeline-Konsortiums (KPC) zu entsenden, so der Bericht. Dies zwinge das Binnenland Kasachstan nun, seine Ölförderung zu drosseln, was die ohnehin angespannte Lage auf dem Weltmarkt weiter verschärfen dürfte.
Das KPC ist der größte Exportkanal für kasachisches Öl auf die Weltmärkte. Darüber laufen mehr als 80 Prozent der Ölexporte des Landes.
16:51 Uhr
Busbahnhof im Gebiet Saporoschje angegriffen – zwei Männer verletzt
Ein Busbahnhof in der Stadt Kamenka-Dnjeprowskaja im Gebiet Saporoschje ist von ukrainischen Truppen unter Beschuss genommen worden. Dem Gouverneur Jewgeni Balizki zufolge erlitten zwei Männer der Jahrgänge 2005 beziehungsweise 1958 Verletzungen. Die beiden Zivilisten wurden umgehend evakuiert, sie erhalten aktuell medizinische Hilfe.
16:20 Uhr
Mindestens fünf Zivilisten bei ukrainischem Drohnenangriff auf Bus getötet (VIDEO)

GTRK Belgorod Region Ein Kind unter den Opfern, mehrere Schwerverletzte – der Angriff auf den Bus in Schebekino sorgt für Entsetzen. Der Gouverneur spricht von einem zynischen Terrorakt.
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15:56 Uhr
Ukraine nimmt AKW-Stadt Energodar erneut unter Beschuss
Kiews Truppen haben im Laufe des vergangenen Tages Wohnhäuser und Autos in der Stadt Energodar nahe dem Atomkraftwerk Saporoschje angegriffen. Wie Jewgenija Jaschina, die Pressesprecherin des AKW, gegenüber TASS betont, gab es keine Toten oder Verletzten. Mehrere Fahrzeuge kamen jedoch zu Schaden.
Angesichts der ständigen Drohnengefahr bleibe die Lage in Energodar ernst, führt Jaschina aus. Die öffentlichen Versorgungsbetriebe seien dennoch weiterhin im Einsatz, Lebensmittel und lebenswichtige Güter sowie medizinische Hilfe blieben verfügbar.
15:24 Uhr
Mehrere Kinder bei ukrainischen Drohnenangriffen verletzt
Ukrainische Truppen führen weiter Angriffe gegen Zivilisten durch. Nach Angaben des Leiters der Volksrepublik Lugansk, Leonid Passetschnik, erlitten vier Menschen bei einer Drohnenattacke auf die Stadt Swatowo Verletzungen, unter ihnen zwei Kinder. Ein zehnjähriger Junge sei in kritischem Zustand ins Krankenhaus nach Lugansk gebracht worden.
Bei einem Angriff auf die Stadt Sotschi in Südrussland wurde ein siebenjähriges Mädchen verletzt. Nach Angaben der Behörden suchte das Kind bei einer Attacke gegen eine städtische Kirche in dem Gebetshaus Schutz. Kirchgänger leisteten dem Mädchen, das leicht am Bein verletzt wurde, Erste Hilfe. Anschließend sei es ins Krankenhaus eingeliefert worden.
15:01 Uhr
UN-Sprecher: Angriffe auf Wildberries-Lagerhäuser können als Kriegsverbrechen betrachtet werden
Die Angriffe der Ukraine auf Lagerhäuser des Onlinehandelsunternehmens Wildberries in den Gebieten Tambow und Moskau können als Kriegsverbrechen gemäß dem humanitären Völkerrecht eingestuft werden. Dies erklärt Thameen Al-Kheetan, ein Sprecher des Hohen Kommissars der Vereinten Nationen für Menschenrechte, auf Anfrage der Nachrichtenagentur TASS. Bei einer Pressekonferenz in Genf erklärte er:
"Absichtliche Angriffe auf die Zivilbevölkerung und zivile Infrastruktur stellen ein Kriegsverbrechen gemäß dem humanitären Völkerrecht dar."
In diesem Zusammenhang betonte Al-Kheetan, eine Untersuchung der Vorfälle sei notwendig.
14:22 Uhr
Peskow: Sonderoperation muss Stationierung ausländischer Truppen in der Ukraine vereiteln
Russland führt die militärische Sonderoperation gerade um zu verhindern, dass NATO-Truppen in der Ukraine stationiert werden. Dies erklärt Kremlsprecher Dmitri Peskow gegenüber Reportern. Peskow zufolge wäre die Präsenz eines ausländischen Militärkontingents in der Ukraine für Russland absolut inakzeptabel.
In Bezug auf die ukrainischen Angriffe auf Lagerhäuser des Onlinehändlers Wildberries stellt Peskow fest, dass Kiew weiterhin zivile Objekte in Russland attackiert.
14:07 Uhr
Frontbericht des russischen Verteidigungsministeriums
In den vergangenen 24 Stunden haben die ukrainischen Streitkräfte 1.490 Soldaten in der Zone der Kampfhandlungen verloren. Das besagt der tägliche Frontbericht des Verteidigungsministeriums in Moskau. Die russische Armee setzte zudem folgende Waffen und Ausrüstung des Gegners außer Gefecht:
- einen Panzer,
- einen Mannschaftstransportwagen,
- 87 Kraftfahrzeuge,
- 15 gepanzerte Kampffahrzeuge,
- neun Artilleriegeschütze,
- ein Flugabwehrraketensystem,
- ein Kampffahrzeug des Grad-Mehrfachraketenwerfers,
- sechs Anlagen der Elektronischen Kampfführung.
Einheiten der Luftstreitkräfte, Raketen- und Artillerietruppen sowie Drohnenbediener trafen Montagehallen und Speicher für unbemannte Flugzeuge größerer Reichweite, Objekte der Energie- und Transportinfrastruktur, die im Interesse der gegnerischen Truppen betrieben wurden, sowie ukrainische Soldaten und ausländische Söldner in 144 Kreisen. Die Flugabwehr fing elf Flugbomben, acht HIMARS-Raketen, sieben Flamingo-Marschflugkörper und 655 unbemannte Flugzeuge ab.
Durch die Sperrung von RT zielt die EU darauf ab, eine kritische, nicht prowestliche Informationsquelle zum Schweigen zu bringen. Und dies nicht nur hinsichtlich des Ukraine-Kriegs. Der Zugang zu unserer Website wurde erschwert, mehrere Soziale Medien haben unsere Accounts blockiert. Es liegt nun an uns allen, ob in Deutschland und der EU auch weiterhin ein Journalismus jenseits der Mainstream-Narrative betrieben werden kann. Wenn Euch unsere Artikel gefallen, teilt sie gern überall, wo Ihr aktiv seid. Das ist möglich, denn die EU hat weder unsere Arbeit noch das Lesen und Teilen unserer Artikel verboten. Anmerkung: Allerdings hat Österreich mit der Änderung des "Audiovisuellen Mediendienst-Gesetzes" am 13. April diesbezüglich eine Änderung eingeführt, die möglicherweise auch Privatpersonen betrifft. Deswegen bitten wir Euch bis zur Klärung des Sachverhalts, in Österreich unsere Beiträge vorerst nicht in den Sozialen Medien zu teilen.
Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.
