Liveticker Ukraine-Krieg: Kiew verliert binnen einer Woche fast 8.900 Soldaten und Söldner

6.04.2026 08:40 Uhr
08:40 Uhr
Kiew verliert binnen einer Woche fast 8.900 Soldaten und Söldner
Im Laufe der Woche summierten sich die Verluste der ukrainischen Streitkräfte auf fast 8.900 Soldaten, darunter auch ausländische Söldner. Dies schrieb der Militärexperte Andrei Marotschko im sozialen Netzwerk Vkontakte unter Berufung auf die Daten des russischen Verteidigungsministeriums.
"Die medizinischen und unersetzlichen Verluste des Gegners beliefen sich in der vergangenen Woche auf rund 8.840 ukrainische Kämpfer und Söldner."
Den größten Schaden haben dem Gegner die Soldaten des Truppenverbands Mitte zugefügt, der an den westlichen Grenzen der Volksrepublik Donezk und im Gebiet Dnjepropetrowsk operiert.
Darüber hinaus haben die russischen Militärs acht Panzer, darunter einen vom Typ Abrams, 69 Feldartilleriegeschütze, 47 Stationen für elektronische Kampfführung und Artillerieabwehr, 158 Munitions-, Brennstoff- und Materiallager, fast 700 gepanzerte Kampffahrzeuge sowie mehr als 2.300 Drohnen zerstört.
07:23 Uhr
Russische Luftabwehr zerstört in der Nacht ukrainische Drohnen
In der Nacht zum Montag haben die ukrainischen Streitkräfte Russland mit unbemannten Luftfahrzeugen angegriffen. Das russische Verteidigungsministerium berichtet am Morgen, dass die russische Luftabwehr insgesamt 50 ukrainische Starrflüglerdrohnen abgefangen hat.
Die gegnerischen Drohnen wurden über den Gebieten Belgorod, Brjansk, Rostow, über der Region Krasnodar sowie über den Gewässern des Schwarzen und des Asowschen Meeres zerstört.
5.04.2026 21:00 Uhr
21:00 Uhr
Damit beenden wir für heute den Live-Ticker zur Lage im Ukraine-Konflikt. Morgen früh ab 7 Uhr geht es mit der Berichterstattung weiter. Wir wünschen unseren Lesern trotz aller Spannungen in der Welt eine gute Nacht!
20:57 Uhr
Saporoschje: Zwei Zivilisten bei Angriff einer ukrainischen Drohne getötet
Zwei Landwirte sind während der Feldarbeit ums Leben gekommen, ein weiterer wurde bei einem Angriff einer ukrainischen Drohne auf landwirtschaftliche Maschinen in der Nähe des Dorfes Kochanoje im Gebiet Saporoschje verletzt. Dies teilte der Gouverneur der Region, Jewgeni Balizkij, auf seinem Telegram-Kanal mit. Er schrieb:
"Der Drohnenangriff traf einen Traktor vom Typ MTZ-80, der ganz normale Feldarbeiten verrichtete – ohne Waffen, ohne militärischen Auftrag. Es handelte sich um einen gezielten Angriff auf friedliche Menschen, die ihrer friedlichen Arbeit nachgingen. Bei dem Angriff kamen zwei Landwirte ums Leben. Ein dritter wurde verletzt, derzeit kämpfen Ärzte um sein Leben."
20:41 Uhr
Bericht: Kiew setzt Verlegung von Truppen in die Region Sumy fort
Wie der Nachrichtenagentur RIA Nowosti aus russischen Sicherheitskreisen mitgeteilt wurde, setzen die ukrainischen Streitkräfte die Verlegung von Truppen in die Region Sumy fort, unter anderem unter Einbeziehung kürzlich ausgebildeter Einheiten. Weiter hieß es dazu:
"Soldaten der 17. separaten schweren mechanisierten Brigade, die ihre Grundausbildung abgeschlossen haben, wurden sowohl an den Frontabschnitt bei der Ortschaft Tjotkino als auch zur 47. mechanisierten Brigade der ukrainischen Streitkräfte verlegt, die südlich von Junakowka im Einsatz ist."
Auf diese Weise verstärke das ukrainische Kommando beide Flanken im Grenzgebiet, wie die Quelle anmerkt.
20:29 Uhr
Gebiet Kursk: Zivilist bei ukrainischem Angriff verletzt
Bei einem Angriff des ukrainischen Militärs auf ein Privathaus in der Region Kursk wurde ein Mann verletzt. Dies teilte Gouverneur Alexander Chinschtein mit. Demnach wurden bei dem Mann mehrere Splitterverletzungen im Brustbereich sowie Stich- und Schnittwunden im Gesicht diagnostiziert. Er erhielt medizinische Hilfe und wurde in das Regionalkrankenhaus von Kursk gebracht. Chinschtein schrieb in seinen sozialen Netzwerken:
"An einem orthodoxen Feiertag hat der Feind einen Angriff auf ein Privathaus im Dorf Beliza im BezirkBelowskijverübt. Bei dem Angriff wurde ein 56-jähriger Anwohner verletzt. Unsere Ärzte leisten alle notwendige Hilfe."
20:05 Uhr
Budanow: Westen ersucht, keine Angriffe auf russische Energieanlagen durchzuführen

Der Leiter des Büros von Wladimir Selenskij, Kirill Budanow (links), bei einem Treffen von Russland, den USA und der Ukraine in Genf (Archivbild)RIA Nowosti / Ekaterina Tschesnokowa / Sputnik Die Ukraine hat von ihren Verbündeten Empfehlungen erhalten, keine Angriffe auf russisches Territorium durchzuführen. Dabei ging es insbesondere um Angriffe auf Ölraffinerien. Dies teilte der Leiter des Büros von Wladimir Selenskij, Kirill Budanow, in einem Gespräch mit der US-Agentur Bloomberg mit.
Budanow merkte an, dass die Ukraine solche Aufforderungen erhalte und sie als einen Faktor betrachte, der die Situation beeinflusse. Dabei wurden die konkreten Staaten, die solche Initiativen vorbringen, nicht genannt. Budanow wollte nicht näher darauf eingehen, ob Kiew beabsichtige, die derzeitige Strategie zu überdenken. Die Frage nach einer möglichen Änderung des Vorgehens bei der Durchführung von Angriffen blieb also unbeantwortet.
19:36 Uhr
Cherson: Militärkommissare dringen in Häuser ein und entführen Menschen
In der Ukraine werden weiterhin Übergriffe auf Zivilisten im von Kiew kontrollierten Teil von Cherson verzeichnet. Im Rahmen der Zwangsmobilisierung werden Männer direkt aus ihren Häusern entführt, melden Medien. Zudem schließen die Wehrämter Vereinbarungen mit Unternehmensleitungen über die Bereitstellung einer bestimmten Anzahl von Mitarbeitern für die Mobilisierung. Bei Verweigerung der Unterstützung richten die Militärs Kontrollpunkte an den Zufahrten zu den Unternehmen ein.
18:58 Uhr
ifo-Institut: Deutsche Chemieindustrie in schwerer Krise

Die deutsche Chemieindustrie steckt in der schwersten Krise seit Jahren. Das geht aus einem aktuellen Bericht des ifo-Instituts hervor. Demnach ist das Geschäftsklima in der Branche im März auf einen Rekordtiefstand gefallen.
Ein Video dazu finden Sie hier auf unserer Website.
18:29 Uhr
Sewastopol: Nach Angriffen ukrainischer Drohnen mehrere Stadtteile ohne Strom
Infolge des heutigen Angriffs ukrainischer Drohnen auf Sewastopol haben Trümmerteile einer abgeschossenen Drohne eine Stromleitung beschädigt, wie Gouverneur Michail Raswosschajew in mehreren sozialen Netzwerken mitteilte. Dies führte zu einem Stromausfall in mehreren Stadtteilen. Raswosschajew schrieb:
"Durch herabfallende Trümmerteile der abgeschossenen Drohne wurde eine der Freileitungen beschädigt. Von der Stromversorgung abgeschnitten sind Ljubimowka, Poworotnoje, Fruktowoje, Dalneje, Mekensijewy Gory sowie die privaten Wohnhäuser in der Bogdanow-Straße."
Durch die Sperrung von RT zielt die EU darauf ab, eine kritische, nicht prowestliche Informationsquelle zum Schweigen zu bringen. Und dies nicht nur hinsichtlich des Ukraine-Kriegs. Der Zugang zu unserer Website wurde erschwert, mehrere Soziale Medien haben unsere Accounts blockiert. Es liegt nun an uns allen, ob in Deutschland und der EU auch weiterhin ein Journalismus jenseits der Mainstream-Narrative betrieben werden kann. Wenn Euch unsere Artikel gefallen, teilt sie gern überall, wo Ihr aktiv seid. Das ist möglich, denn die EU hat weder unsere Arbeit noch das Lesen und Teilen unserer Artikel verboten. Anmerkung: Allerdings hat Österreich mit der Änderung des "Audiovisuellen Mediendienst-Gesetzes" am 13. April diesbezüglich eine Änderung eingeführt, die möglicherweise auch Privatpersonen betrifft. Deswegen bitten wir Euch bis zur Klärung des Sachverhalts, in Österreich unsere Beiträge vorerst nicht in den Sozialen Medien zu teilen.
Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.

