Liveticker Ukraine-Krieg – Moskau: Kiews Angriffe auf Noworossijsk zielen auf ausländische Aktionäre

6.04.2026 21:11 Uhr
21:11 Uhr
Haubitzen nehmen ukrainische Stellungen entlang der Front auseinander (Video)
Artilleriebesatzungen des russischen Truppenverbands Mitte haben schlagkräftige D-30-Haubitzen gegen Erdbunker und Stellungen der ukrainischen Armee eingesetzt. Wie das Verteidigungsministerium in Moskau bekanntgibt, handelt es sich um Angriffe an der Front bei Dobropolje in der Volksrepublik Donezk (DVR) und im Raum Dnjepropetrowsk.
20:43 Uhr
Massive Schäden an Stromversorgung im Raum Saporoschje nach ukrainischen Angriffen
Infolge gezielter, großangelegter Angriffe des ukrainischen Militärs auf die Energieinfrastruktur wurde das Stromversorgungssystem im Gebiet Saporoschje erheblich beschädigt. Dies gab der Gouverneur des Gebiets, Jewgeni Balizki, bekannt.
"Die Energieingenieure tun alles, was sie können, und arbeiten rund um die Uhr", schrieb der Beamte in einem auf Telegram veröffentlichten Post. "Aber wir müssen uns darauf einstellen, dass die Wiederherstellungsphase nicht einfach sein wird."
"Stromausfälle werden weiterhin auftreten", warnte Balizki weiter. Grund dafür sei das Ausmaß der Schäden.
Ferner teilte der Gouverneur mit, die gesamte kritische Infrastruktur sei betriebsbereit und werde durch Notstromsysteme und Generatoren versorgt. Die Behörden hätten die Situation voll im Griff.
19:55 Uhr
Kiew setzt Graphitbomben gegen Energieanlagen in der DVR ein
Die Verteidigungskräfte der Volksrepublik Donezk (DVR) geben bekannt, dass das ukrainische Militär außer Drohnen auch sogenannte Graphitbomben bei seinen Angriffen auf die Wärmekraftwerke eingesetzt hat.
Durch die Attacken am Sonntag kam es zu flächendeckenden Stromausfällen, sodass fast 500.000 Haushalte vorübergehend ohne Versorgung waren. Graphitbomben explodieren in der Luft und setzen Graphitwolken frei, die Kurzschlüsse in den Stromleitungen verursachen.
Die Flugabwehrkräfte der DVR setzten insgesamt zehn unbemannte Luftfahrzeuge des Gegners außer Gefecht.
19:21 Uhr
Erneut Verletzte im Gebiet Belgorod nach Drohnenangriffen aus der Ukraine
Die ukrainischen Kämpfer setzen den Drohnenterror gegen Zivilisten im Grenzgebiet Belgorod fort. Am Montagnachmittag (Ortszeit) griffen sie zwei Ortschaften, darunter die gleichnamige Gebietshauptstadt, mit unbemannten Luftfahrzeugen an. Der Gouverneur Wjatscheslaw Gladkow berichtet auf Telegram über drei Personen, die Verletzungen unterschiedlicher Schwere erlitten haben.
Zudem meldet der Beamte Sachschäden an drei zivilen Fahrzeugen, einem Kommunikationsobjekt und einem Nebengebäude.
18:46 Uhr
Russische Drohnenpiloten greifen gegnerisches Personal im Raum Charkow an (Video)
Besatzungen der russischen Drohnenabwehr haben einen temporären Standort der 159. separaten mechanisierten Brigade der ukrainischen Truppen angegriffen. Bei dem Angriff in der Ortschaft Kolodes im Gebiet Charkow setzte das russische Militär unbemannte Fluggeräte vom Typ Geran ein. Das Verteidigungsministerium in Moskau teilt entsprechende Aufnahmen auf Telegram.
18:16 Uhr
Orbán: Ukraine beweist täglich ihre Ungeeignetheit für EU-Mitgliedschaft
Die Ukraine hat die Anfrage Ungarns und der Slowakei zurückgewiesen, die Ölleitung Druschba durch ihre Experten inspizieren zu lassen. Das erklärte der ungarische Regierungschef Viktor Orbán auf einer Pressekonferenz in der Nähe einer Verdichterstation der TurkStream-Pipeline an der Grenze zu Serbien.
Brüssel habe daraufhin angekündigt, eigene Beobachter dorthin zu entsenden, fügte der Politiker hinzu. "Aber bisher sehe ich nicht, dass sie dort angekommen sind."
Orbán führte in dem Zusammenhang aus:
"Das Verhalten der Ukraine gegenüber Europa und Ungarn geht somit über die Erwartungen an ein Land hinaus, das einen EU-Beitritt anstrebt. Daher beweisen die Ukrainer täglich ihre Ungeeignetheit für eine Mitgliedschaft in der Gemeinschaft."
17:42 Uhr
Ukrainische Soldaten jagen gebliebene Zivilisten in Krasnoarmeisk
Ukrainische Drohnenpiloten jagen die in Krasnoarmeisk noch verbliebenen Zivilisten, berichtete TASS unter Berufung auf die russischen Sicherheitsdienste.
"Derzeit jagt der Gegner aktiv diejenigen zivilen Einwohner, die in Krasnoarmeisk geblieben sind. Es handelt sich um FPV-Drohnen, für die Zivilisten ein vorrangiges Ziel sind."
17:10 Uhr
Moskau: Kiew will mit Angriffen auf Kaspisches Pipeline-Konsortium Ölversorgung europäischer Verbraucher stoppen
In der Nacht zum 6. April hat das ukrainische Militär den Seeumschlagplatz in der russischen Hafenstadt Noworossijsk mit Kampfdrohnen angegriffen. Dies gibt das Verteidigungsministerium in Moskau bekannt. Kiews Ziel sei es, den globalen Markt für Kohlenwasserstoffe zu destabilisieren und die Versorgung europäischer Verbraucher mit Erdölprodukten zu kappen.
"Das Kiewer Regime griff gezielt die Anlagen des internationalen Öltransportunternehmens Kaspisches Pipeline-Konsortium (CPC) an, um dessen größten Anteilseignern, den Energiekonzernen aus den USA und Kasachstan, maximalen wirtschaftlichen Schaden zuzufügen."
Infolge der Angriffe ukrainischer Drohnen seien die Rohrleitung der Einpunktverankerung und der Ölverladekai beschädigt worden, heißt es weiter. Außerdem seien vier Öltanks in Brand geraten.
16:42 Uhr
Peskow bestätigt Pause in Ukraine-Verhandlungen
Derzeit gibt es eine Pause in den trilateralen Gesprächen zwischen Moskau, Washington und Kiew. Dies erklärte der Kreml-Sprecher Dmitri Peskow gegenüber Reportern.
"Was den Verhandlungsprozess betrifft, ja, der ruht vorerst."
"Die Amerikaner haben viele andere Sachen zu tun, und es ist klar, welche. Es ist schwierig, dieses trilaterale Format derzeit zusammenzubringen."
Peskow fügte hinzu, dass Moskau und Kiew derzeit ihre Kontakte mit Washington getrennt voneinander pflegen.
"Die Ukrainer setzen ihre Gespräche mit den Amerikanern fort. Und wir tauschen Meinungen weiterhin über die uns zur Verfügung stehenden Kanäle mit den Amerikanern aus."
16:12 Uhr
Notabschaltung der Stromversorgung in mehreren Regionen der Ukraine, auch in Kiew
In der ukrainischen Hauptstadt Kiew sind Notstromabschaltungen angeordnet worden, wie Sergei Kowalenko, der Direktor des Energieunternehmens Jasno, am Montag auf Facebook mitteilt.
Der staatliche Stromversorger Ukrenergo meldet auch massive Stromausfälle in den Gebieten Tscherkassk, Sumy, Charkow und Odessa sowie im von Kiew kontrollierten Teil des Gebiets Cherson.
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Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.