Liveticker Ukraine-Krieg: Der von Putin verkündete Osterfrieden tritt in Kraft

11.04.2026 20:01 Uhr
20:01 Uhr
Le Point: Über 20.000 ukrainische Soldaten kehren nach Behandlung in Frankreich nicht zurück
Über 20.000 Soldaten der ukrainischen Streitkräfte kehrten nach einer Behandlung in Frankreich im Jahr 2025 nicht in ihre Heimat zurück, berichtete die französische Zeitschrift Le Point. Diese Daten stützen sich laut der Zeitschrift auf eigene Recherchen. Wie in dem Artikel ausgeführt wird, entschied sich jeder dritte Patient aus den Reihen der ukrainischen Armee, der zur Rehabilitation nach Frankreich geschickt wurde, dort zu bleiben. Es scheint also, dass Zehntausende Menschen medizinische Programme genutzt haben, um legal aus der Armee auszutreten. Dabei könnten die psychisch traumatisierten ukrainischen Soldaten nach Ansicht der Autoren der Zeitschrift eine Gefahr für die Franzosen selbst darstellen.
19:39 Uhr
175 für 175: Moskau und Kiew tauschen Kriegsgefangene aus

Russland und die Ukraine haben im Vorfeld des orthodoxen Osterfestes erneut Dutzende Kriegsgefangene ausgetauscht. Das russische Verteidigungsministerium spricht von jeweils 175 Armeeangehörigen, die demnächst in ihre jeweilige Heimat zurückkehren werden.
Derzeit befinden sich die russischen Armeeangehörigen in Weißrussland, wo sie vor der Heimkehr psychologische und ärztliche Unterstützung erhalten. Auch zu Hause steht ihnen nach Angaben der Militärbehörde in Moskau eine Rehabilitierung in medizinischen Einrichtungen bevor.
Ein Video dazu finden Sie hier auf unserer Website.
19:22 Uhr
Krim-Chef: Für Frieden muss Selenskij aus der Ukraine umgesiedelt werden
Der Parlamentspräsident der Republik Krim, Wladimir Konstantinow, hat vorgeschlagen, den ukrainischen Präsidenten Wladimir Selenskij aus dem Land umzusiedeln, damit es eine Chance auf eine Beilegung des Konflikts erhält. Dies berichtet die Nachrichtenagentur RIA Nowosti. Er fügte hinzu, dass die größte Gefahr für die Ukraine in Selenskijs manischem Wunsch liege, den Konflikt fortzusetzen, und sagte:"Die Ukraine könnte noch eine Chance auf die Beendigung des militärischen Konflikts und die Herstellung eines langfristigen Friedens erhalten, wenn man Selenskij weit weg umsiedeln würde. Das wäre die größte Garantie für den Frieden."
18:52 Uhr
Bericht: Kiewer Behörden wollen Arbeitspflicht für Bürger einführen

Archivbild: Kiewer StraßenRIA Nowosti / Sputnik Wie ukrainische Medien berichten, plant die Militärverwaltung der Stadt Kiew, aufgrund von Arbeitskräftemangel eine Arbeitspflicht für die Einwohner der ukrainischen Hauptstadt einzuführen. In der Ukraine ist dies nicht das erste Mal – zuvor wurde die Arbeitspflicht bereits in Odessa eingeführt. Es wurde nicht näher angegeben, welche Arbeiten im Rahmen der Arbeitspflicht in Kiew ausgeführt werden sollen.
Mehrere Medien weisen jedoch darauf hin, dass "arbeitsfähige Personen, insbesondere diejenigen, die nicht zum Militärdienst einberufen werden können", dazu verpflichtet werden können. Geplant ist die Einbeziehung von Arbeitslosen und Binnenflüchtlingen, Kriegsveteranen und aus dem Militärdienst Entlassenen, Studenten an Hochschulen und berufsbildenden Einrichtungen, Selbstständigen sowie Rentnern bis zum Alter von 70 Jahren, sofern diese ihre Zustimmung geben und keine gesundheitlichen Bedenken bestehen. Die Stadtverwaltung kommentierte die Neuerung auf Anfrage des ukrainischen Portals Telegraf wie folgt:
"Derzeit wird von der Leitung der Militärverwaltung der Stadt Kiew gemeinsam mit dem Militärkommando die Frage geprüft, ob die Einführung einer Arbeitspflicht in der Stadt Kiew und der Einsatz arbeitsfähiger Personen für gemeinnützige Arbeiten sinnvoll ist."
18:32 Uhr
Zwei Tote im Gebiet Cherson durch Drohnenattacke aus Ukraine
Im von Russland kontrollierten Teil des Gebiets Cherson hat sich eine tödliche Drohnenattacke aus der Ukraine ereignet. Pawel Filiptschuk, der Leiter des Bezirks Kachowka, teilt auf Telegram mit, dass eine ukrainische Drohne in der Siedlung Ljubimowka ein Taxi angegriffen habe. Zwei Frauen seien dabei ums Leben gekommen. Der Taxifahrer habe Verletzungen erlitten. Der Fahrer eines anderen Autos sei ebenfalls zu Schaden gekommen. Zudem seien zwei weitere Fahrzeuge in Mitleidenschaft gezogen worden. Der Politiker sprach den Familien der Todesopfer sein Beileid aus und wünscht den Verletzten eine möglichst schnelle Besserung. Die örtliche Verwaltung werde die Betroffenen unterstützen.
Filiptschuk kritisiert insbesondere, dass das ukrainische Militär am orthodoxen Karsamstag und kurz vor der angekündigten Osterwaffenruhe zugeschlagen habe:
"Karsamstag ist ein Tag des tiefen Stillseins und der andächtigen Erwartung. Aber den ukrainischen Faschisten ist nichts heilig."
17:48 Uhr
TASS: Kiew verstärkt Einheiten bei Charkow mit minderjährigen Neonazis
Wie die Nachrichtenagentur TASS aus russischen Sicherheitskreisen erfahren hat, werden Teile der Einheiten der ukrainischen Armee, die im Gebiet Charkow im Einsatz sind, mit ideologischen Neonazis unter 18 Jahren aufgestockt. Quellen in den Sicherheitsbehörden berichteten insbesondere:
"In der Ukraine wird eingeräumt, dass ein Teil der Einheiten der ukrainischen Streitkräfte, die im Gebiet Charkow im Einsatz sind, mit ideologischen Neonazis unter 18 Jahren aufgestockt wird."
17:16 Uhr
Gouverneur: Kiew plant Provokationen während der Osterfeiertage bei Charkow
Der stellvertretende Leiter der zivil-militärischen Verwaltung der Region Charkow, Jewgeni Lisnjak, hat vor geplanten militärischen Provokationen seitens der ukrainischen Streitkräfte gewarnt. Lisniak merkte außerdem an, dass die ukrainischen Truppen jede Massenveranstaltung für eine solche Provokation nutzen könnten, und forderte die Einwohner der Region auf, Massenveranstaltungen zu meiden. Auf seinem Telegram-Kanal schrieb er:
"Angesichts der vorliegenden Informationen sehen wir uns gezwungen, an die Einwohner der Region Charkow zu appellieren … Daher empfehlen wir besonders, am 11. und 12. April nach Möglichkeit zu Hause zu bleiben, den Besuch von Orten mit großem Menschenandrang zu unterlassen und, sofern möglich, die Teilnahme an öffentlichen Festveranstaltungen zu verschieben … Es gibt Hinweise darauf, dass die ukrainische Seite die Möglichkeit nicht ausschließt, im Vorfeld des Feiertags militärische Aktionen durchzuführen – unter anderem auf dem Gebiet der Region Charkow – und anschließend zu versuchen, Russland dafür verantwortlich zu machen."
16:37 Uhr
Zwei Verletzte bei Drohnenangriff auf Auto im russischen Grenzgebiet Belgorod
Im russischen Grenzgebiet Belgorod steigt die Zahl der Opfer durch andauernde Attacken aus der Ukraine weiter an. Gouverneur Wjatscheslaw Gladkow meldet auf Telegram einen weiteren Drohnenangriff. Wie der Politiker schreibt, habe ein unbemanntes Luftfahrzeug in der Nähe der Siedlung Samostje ein fahrendes Auto gerammt. Das Fahrzeug sei beschädigt worden. Zwei Insassen hätten zahlreiche Splitterverletzungen erlitten. Kämpfer der örtlichen Selbstverteidigung hätten die beiden verletzten Männer ins Krankenhaus eingeliefert.
15:54 Uhr
Der von Putin verkündete Osterfrieden tritt in Kraft

SymbolbildRIA Nowosti / Konstantin Michaltschewski / Sputnik Der Waffenstillstand gilt vom 11. April um 16:00 Uhr bis zum Ende des 12. April. Die russischen Truppen wurden angewiesen, bereit zu sein, mögliche Provokationen seitens des Gegners zu unterbinden. Zuvor hatte Wladimir Selenskij erklärt, dass die Ukraine den Waffenstillstand ebenfalls einhalten werde.
15:35 Uhr
Energodar: Zwei Stadtteile nach Angriff einer ukrainischen Drohne ohne Strom
Wie der Bürgermeister der Stadt, Maksim Puchow, mitteilte, sind nach einem Angriff einer ukrainischen Drohne der 1. und 2. Stadtteil von Energodar, der Satellitenstadt des Kernkraftwerks Saporoschje, ohne Strom. In seinen sozialen Netzwerken schrieb er:
"Die Stadtteile 1 und 2 von Energodar sind seit 06:00 Uhr morgens ohne Strom. Der Stromausfall ist die Folge eines erneuten Drohnenangriffs. Die voraussichtliche Zeit für die Behebung der Schäden ist 14:00 Uhr Moskauer Zeit am 11. April bei klarem Himmel."
Durch die Sperrung von RT zielt die EU darauf ab, eine kritische, nicht prowestliche Informationsquelle zum Schweigen zu bringen. Und dies nicht nur hinsichtlich des Ukraine-Kriegs. Der Zugang zu unserer Website wurde erschwert, mehrere Soziale Medien haben unsere Accounts blockiert. Es liegt nun an uns allen, ob in Deutschland und der EU auch weiterhin ein Journalismus jenseits der Mainstream-Narrative betrieben werden kann. Wenn Euch unsere Artikel gefallen, teilt sie gern überall, wo Ihr aktiv seid. Das ist möglich, denn die EU hat weder unsere Arbeit noch das Lesen und Teilen unserer Artikel verboten. Anmerkung: Allerdings hat Österreich mit der Änderung des "Audiovisuellen Mediendienst-Gesetzes" am 13. April diesbezüglich eine Änderung eingeführt, die möglicherweise auch Privatpersonen betrifft. Deswegen bitten wir Euch bis zur Klärung des Sachverhalts, in Österreich unsere Beiträge vorerst nicht in den Sozialen Medien zu teilen.
Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.


