Liveticker Ukraine-Krieg: Russische Armee greift ukrainische Militärbetriebe mit Präzisionswaffen an

2.07.2026 09:56 Uhr
09:56 Uhr
Mehrere Zivilisten binnen 24 Stunden im Gebiet Kursk verletzt
Nach Angaben von Alexander Chinstein, dem Gouverneur des Gebiets Kursk, wurden im Laufe des Tages 113 Geschosse auf die Region abgefeuert. Die Luftabwehrkräfte haben 158 gegnerische Drohnen unterschiedlicher Typen eliminiert. Zudem haben die Drohnen das Gebiet 13 Mal durch den Abwurf von Sprengsätzen angegriffen.
Infolge der Attacken auf die Stadt Rylsk wurden sechs zivile Einwohner verletzt.
Zu Schaden kamen ein Privathaus und zwei Fahrzeuge.
09:13 Uhr
Zivilist bei Drohnenangriff auf Gebiet Nischni Nowgorod getötet
Ein Zivilist kam bei einem Drohnenangriff der ukrainischen Streitkräfte auf dem Gebiet Nischni Nowgorod ums Leben. Vier weitere Personen wurden verletzt, wie der Gouverneur der Region, Gleb Nikitin, mitteilte. Sie werden medizinisch versorgt.
Trümmer einer Drohne haben eine Industrieanlage und mehrere Wohnhäuser beschädigt. Die Luftverteidigung hat in der Nacht insgesamt 30 ukrainische Drohnen über der Region abgeschossen, so der Gouverneur.
08:39 Uhr
Lantratowa: Moskau und Kiew arbeiten an einem weiteren Gefangenenaustausch
Russland und die Ukraine führen Gespräche über einen weiteren Gefangenenaustausch, erklärte Russlands Menschenrechtsbeauftragte Jana Lantratowa gegenüber Iswestija.
"Die Arbeit an den Austauschen läuft weiter. Ich hoffe, dass bald ein weiterer Austausch stattfinden wird. Wir können aus Sicherheitsgründen keine Termine und Details im Voraus bekannt geben. Es besteht jedoch Kontakt, Listen werden erstellt, die Arbeit läuft, und ich hoffe auf ein baldiges Ergebnis."
07:56 Uhr
Russische Armee greift ukrainische Militärbetriebe mit Präzisionswaffen an

Symbolbild: Ein russischer Su-34-JagdbomberWalentin Kapustin / Sputnik Als Reaktion auf die Terroranschläge der Ukraine auf zivile Infrastruktur auf russischem Territorium haben die Streitkräfte der Russischen Föderation einen massiven Schlag mit hochpräzisen, weitreichenden luft-, boden- und seegestützten Waffen und Kampfdrohnen durchgeführt. Dies teilte das Verteidigungsministerium in Moskau am Donnerstag mit.
Infolge der Attacken wurden Militärbetriebe und Objekte des Brennstoff- und Energiekomplexes in der Stadt Kiew und im Gebiet Kiew beschädigt. Darüber hinaus wurde die Infrastruktur der Militärflugplätze in den Gebieten Dnjepropetrowsk, Poltawa, Tscherkassy, Tschernigow und Kiew getroffen.
07:15 Uhr
Russische Luftabwehr zerstört in der Nacht mehr als 300 ukrainische Drohnen
In der Nacht zum Donnerstag haben die ukrainischen Streitkräfte Russland mit unbemannten Luftfahrzeugen angegriffen. Das Verteidigungsministerium in Moskau berichtete am Morgen, dass die Luftabwehr insgesamt 327 ukrainische Starrflüglerdrohnen abgefangen hat.
Die gegnerischen Drohnen wurden über den Gebieten Astrachan, Belgorod, Brjansk, Wolgograd, Woronesch, Kaluga, Kursk, Leningrad, Nischni Nowgorod, Nowgorod, Orjol, Pskow, Rostow, Saratow, Tambow, Tula, den Regionen Krasnodar und Moskau, der Republik Krim sowie den Gewässern des Asowschen und Schwarzen Meeres zerstört.
1.07.2026 22:00 Uhr
22:00 Uhr
Damit beenden wir für heute den Live-Ticker zur Lage im Ukraine-Konflikt. Morgen früh ab 7 Uhr geht es mit der Berichterstattung weiter. Wir wünschen unseren Lesern trotz aller Spannungen in der Welt eine gute Nacht!
21:55 Uhr
Syrski: "Putin prüft Optionen für Offensiven auf Kiew"

In einem am 30. Juni 2026 veröffentlichten Interview für den ukrainischen Fernsehsender TSN hat der Oberkommandierende der ukrainischen Streitkräfte, Alexander Syrski, erklärt, dass der russische Präsident Wladimir Putin den russischen Generalstab angewiesen habe, "verschiedene Optionen für eine Offensive auszuarbeiten, darunter auch die Einnahme von Kiew."
Eine dieser Optionen, die angeblich geprüft würden, soll "auch von weißrussischem Territorium ausgehen." Syrski bezweifelte jedoch, dass Minsk "das eigene Staatsgebiet dafür nutzen und sich einmischen" werde.Ein Video dazu gibt es hier auf unserer Webseite.
21:45 Uhr
Moskau: Abzug ukrainischer Truppen aus Donbass würde Konfliktlösung beschleunigen
Die Ukraine müsse ihre Truppen aus dem Donbass abziehen, um den Konflikt mit Russland beizulegen. Dies erklärte die Sprecherin des russischen Außenministeriums, Maria Sacharowa, bei einem Briefing. Die Übertragung wurde vom Ministerium auf seinem RuTube-Kanal ausgestrahlt.
Sacharowa betonte, der ukrainische Außenminister Andrei Sibiga solle "die Lage nüchtern betrachten, aufhören, unangemessene Forderungen zu stellen, und die ukrainischen Streitkräfte aus dem Donbass abziehen, was die Einstellung der Kampfhandlungen beschleunigen würde".
Die Sprecherin des russischen Außenministeriums unterstrich zudem, Russland werde mit einer Seite verhandeln, die verantwortungsvoll an die Frage einer gerechten und dauerhaften Lösung herangehe und konstruktive Vorschläge unterbreite. Diese müssten laut Sacharowa "die Realitäten vor Ort, die Ergebnisse der vorangegangenen Verhandlungsrunden, die Ergebnisse des russisch-amerikanischen Gipfels in Alaska sowie die grundsätzliche Position Russlands zur endgültigen Lösung des Konflikts auf Grundlage der unwiderruflichen Beseitigung seiner Ursachen" berücksichtigen.
Ende März 2026 hatte der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij erklärt, Russland habe der Ukraine zwei Monate Zeit gegeben, um ihre Truppen aus dem Donbass abzuziehen und damit Frieden zu erreichen. Der Kreml forderte die Ukraine Anfang April daraufhin auf, eine solche Entscheidung "bereits gestern" zu treffen.
21:34 Uhr
Sacharowa: USA haben Russland nicht über Änderung ihrer Ukraine-Position informiert
Washington hat Moskau nicht über eine Änderung seiner Haltung zur Beilegung des Ukraine-Konflikts informiert. Dies erklärte die Sprecherin des russischen Außenministeriums, Maria Sacharowa, bei einem Briefing.
Sie erinnerte daran, dass die Seiten beim Gipfel in Anchorage informelle Vereinbarungen zur Konfliktlösung erzielt hätten. Laut Sacharowa habe die US-Seite Russland trotz der Versuche von EU-Vertretern, Washington zu einer Regelung nach den Bedingungen Kiews zu bewegen, keine Kursänderung signalisiert.
"Die Amerikaner haben in bilateralen Kontakten keine Änderung ihrer Position mitgeteilt. Dass US-Präsident Donald Trump grundsätzlich bestrebt ist, zur Lösung beizutragen, hat keine Zweifel hervorgerufen."
Zuvor hatte der russische Außenminister Sergei Lawrow erklärt, die Europäer versuchten, Washington vom Kurs auf eine Ukraine-Regelung abzubringen, um Zeit für ihre eigene Aufrüstung und die Stärkung der ukrainischen Streitkräfte zu gewinnen. Seinen Worten zufolge sei bereits "vor einiger Zeit" deutlich geworden, dass die USA "diesem Druck nachgeben".
21:22 Uhr
Kiew fordert weitere 6,6 Milliarden Euro von der EU

Symbolbild.Urheberrechtlich geschützt Die Ukraine sieht sich weiterhin mit erheblichen Finanzierungslücken im Verteidigungsbereich konfrontiert. Trotz laufender EU-Hilfen und Kreditprogramme bleibt der Finanzbedarf hoch, weshalb Kiew zusätzliche Milliardenmittel aus europäischen Fonds fordert.
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Durch die Sperrung von RT zielt die EU darauf ab, eine kritische, nicht prowestliche Informationsquelle zum Schweigen zu bringen. Und dies nicht nur hinsichtlich des Ukraine-Kriegs. Der Zugang zu unserer Website wurde erschwert, mehrere Soziale Medien haben unsere Accounts blockiert. Es liegt nun an uns allen, ob in Deutschland und der EU auch weiterhin ein Journalismus jenseits der Mainstream-Narrative betrieben werden kann. Wenn Euch unsere Artikel gefallen, teilt sie gern überall, wo Ihr aktiv seid. Das ist möglich, denn die EU hat weder unsere Arbeit noch das Lesen und Teilen unserer Artikel verboten. Anmerkung: Allerdings hat Österreich mit der Änderung des "Audiovisuellen Mediendienst-Gesetzes" am 13. April diesbezüglich eine Änderung eingeführt, die möglicherweise auch Privatpersonen betrifft. Deswegen bitten wir Euch bis zur Klärung des Sachverhalts, in Österreich unsere Beiträge vorerst nicht in den Sozialen Medien zu teilen.
Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.


