Liveticker Ukraine-Krieg: Russische Luftabwehr zerstört in der Nacht 334 gegnerische Drohnen

3.05.2026 09:35 Uhr
09:35 Uhr
Beschuss auf Siedlungen im Gebiet Cherson: Mehr als 40 Geschosse aus Ukraine abgefeuert
Die Behörden im von Russland kontrollierten Teil des Gebiets Cherson melden andauernde Angriffe auf Siedlungen am linken Dnjepr-Ufer. Den Angaben zufolge habe die ukrainische Artillerie im Laufe des 2. Mai 25 Geschosse auf vier Ortschaften abgefeuert. Die Zahl der eingeschlagenen Geschosse listen die Behörden wie folgt auf:
- Aljoschki — 7,
- Kachowka — 6,
- Dnjeprjany — 4,
- Nowaja Kachowka — 8.
Wie die Behörden weiter mitteilen, habe der Beschuss auch in der Nacht zum Sonntag angedauert. Auf zivile Infrastrukturen der von Russland kontrollierten Ortschaften Welikaja Lepeticha, Kasatschji Lageri, Nowaja Majatschka und Sagi seien insgesamt 18 Geschosse abgefeuert worden.
Berichte über Opfer und Schäden liegen bislang nicht vor.
09:04 Uhr
Russische Armee befreit Miropolje im Gebiet Sumy

Einheiten des Truppenverbands "Nord" haben am Samstag die Ortschaft Miropolje im Gebiet Sumy unter ihre Kontrolle gebracht. Die ukrainischen Truppen wurden nach Angaben des russischen Verteidigungsministeriums aus dem Ort verdrängt und anrückende Verstärkung durch Artillerie gestoppt. Der Gegner erlitt massive Verluste.
Die russischen Truppen rücken an mehreren Frontabschnitten vor. Ziel ist es, eine Sicherheitszone in den Gebieten Sumy und Charkow auszubauen.
Das Video gibt es hier auf unserer Website zu sehen.
08:33 Uhr
DVR meldet fünf ukrainische Angriffe binnen 24 Stunden
Die Behörden in Donezk haben innerhalb der vergangenen 24 Stunden fünf Angriffe durch ukrainische Truppen registriert. Demnach wurden auf das Territorium der Volksrepublik fünf Geschosse abgefeuert. Bei den Angriffen in der Zeitspanne von 0 Uhr am 2. Mai bis 0 Uhr am 3. Mai (Ortszeit) wurden keine Opfer unter der Zivilbevölkerung gemeldet. Durch den Beschuss kamen ein Wohnhaus, ein Linienbus und mehrere Autos zu Schaden.
Am Vortag hatten die Behörden von Donezk acht Angriffe aus der Ukraine gemeldet. Fünf zivile Personen erlitten dabei Verletzungen. Beschädigt wurden drei Wohnhäuser und zwei zivile Infrastrukturobjekte.
08:01 Uhr
Mann stirbt bei Drohnenattacke auf Gebiet Moskau
Die ukrainischen Streitkräfte haben über den Samstag hinweg versucht, Objekte in der russischen Hauptstadt Moskau und ihrer Umgebung mit Drohnen zu treffen. Die russische Luftabwehr schlug aber die Attacken ab. Wie Andrei Worobjow, Gouverneur des Gebiets Moskau, am späten Abend auf Telegram schrieb, seien bis 21 Uhr MESZ in der Region sechs unbemannte Luftfahrzeuge abgefangen worden. Eine weitere Drohne habe man mit elektronischen Mitteln unschädlich gemacht.
Worobjow berichtete dabei über ein Todesopfer. Im Dorf Tschernewo im Bezirk Wolokolamsk sei ein 77 Jahre alter Mann ums Leben gekommen. Der Gouverneur sprach den Angehörigen des Getöteten sein Beileid aus und sagte der Familie alle notwendige Unterstützung zu. Auf Telegram teilte der Politiker Fotos mit einem beschädigten Zaun und Drohnenteilen.
07:29 Uhr
Russische Luftabwehr zerstört in der Nacht 334 ukrainische Drohnen

Archivbild: Ein ukrainischer Soldat trägt eine Drohne, 13. März 2026Nikoletta Stoyanova / AP Russlands Verteidigungsministerium meldet am Sonntagmorgen auf der Plattform MAX weitere Versuche der ukrainischen Streitkräfte, Objekte in Russland mit Drohnen anzugreifen. Demnach habe die russische Luftabwehr in der vergangenen Nacht 334 unbemannte Luftfahrzeuge des Gegners abgeschossen. Die Drohnen seien über den Gebieten Belgorod, Brjansk, Woronesch, Kaluga, Kursk, Leningrad, Nischni Nowgorod, Nowgorod, Orjol, Pskow, Rjasan, Smolensk, Twer und Tula, dem Großraum Moskau und der Teilrepublik Krim zerstört worden. Weitere Einzelheiten teilt das Ministerium nicht mit.
2.05.2026 21:00 Uhr
21:00 Uhr
Damit beenden wir für heute den Live-Ticker zur Lage im Ukraine-Konflikt. Morgen früh ab 7 Uhr geht es mit der Berichterstattung weiter. Wir wünschen unseren Lesern trotz aller Spannungen in der Welt eine gute Nacht!
20:46 Uhr
Massiver Drohnenangriff auf russische Gebiete abgewehrt

SymbolbildSergei Mirny / Sputnik Einheiten der russischen Flugabwehr haben 146 unbemannte Flugzeuge der Ukraine zerstört. Laut dem russischen Verteidigungsministerium wurden die Flugziele über den Gebieten Belgorod, Brjansk, Wologda, Kaluga, Kursk, Lipezk, Nowgorod, Orjol, Smolensk, Tula, Tscheljabinsk und Moskau vom Himmel geholt. Alle Flugziele wurden zwischen 14 und 20 Uhr zum Absturz gebracht.
Außerdem wehrte das Gebiet Saporoschje im Laufe des Tages einen ukrainischen Drohnenangriff ab. Laut Gouverneur Jewgeni Balizki wurden 17 Ziele angefangen.
20:35 Uhr
Rekrutierer in der Ukraine planen Razzien in Fitnessstudios
Ukrainische Rekrutierungszentren werden mit Razzien in Fitnessstudios kommen, um zu überprüfen, wie die Athleten eine Freistellung von Mobilisierung erhalten haben. Dies erklärt Juri Gudimenko, der Vorsitzende des Antikorruptionsbüros beim ukrainischen Verteidigungsministerium, in einem Kommentar für Journalisten. Die Nachrichtenagentur Unian zitiert den Beamten mit den Worten:
"Ich habe es satt, wie Fitnessstudios von Muskelprotzen bersten, die offensichtlich freigestellt wurden, aber offensichtlich gerade nicht arbeiten, während ich Videos über einen weiteren Skandal sehe, weil die Rekrutierungszentren ihre Befugnisse überschritten haben."
Nach Ansicht Gudimenkos muss die Mobilmachung "klar und transparent" sein, die Behörden arbeiten bereits daran, "die Ordnung wiederherzustellen".
20:00 Uhr
Massaker von Odessa – Ein Verbrechen, das alles änderte

Ausschreitungen vor dem Haus der Gewerkschaften in Odessa am 2. Mai 2014Denis Petrow / Sputnik Feuer, zerbrochenes Glas, Tote und Verwundete: Wer den Maidan-Putsch akzeptieren nicht wollte, musste mit Blut bezahlen. Vor zwölf Jahren bejubelten ukrainische Nationalisten in Odessa den Tod von 48 Menschen. Die Schuldigen wurden immer noch nicht bestraft.
Mehr dazu lesen Sie hier auf unserer Webseite.
19:35 Uhr
Russische Grenzgebiete melden Verletzte nach Drohnenangriffen
Bei ukrainischen Drohnenangriffen auf die Grenzgebiete Russlands sind zwei Menschen verletzt worden.
Im Kreis Graiworon des Gebietes Belgorod traf eine FPV-Drohne einen Traktor auf dem Feld, der Fahrer erlitt Verletzungen. Der Mann wurde ins Krankenhaus eingeliefert
Im Kreis Rylsk des Gebietes Kursk explodierte eine ukrainische Drohne auf der Fahrbahn, die Druckwelle traf auf einen vorbeifahrenden Traktor. Der 52-Jährige wurde verletzt. Er erhielt erste medizinische Hilfe vor Ort.
Durch die Sperrung von RT zielt die EU darauf ab, eine kritische, nicht prowestliche Informationsquelle zum Schweigen zu bringen. Und dies nicht nur hinsichtlich des Ukraine-Kriegs. Der Zugang zu unserer Website wurde erschwert, mehrere Soziale Medien haben unsere Accounts blockiert. Es liegt nun an uns allen, ob in Deutschland und der EU auch weiterhin ein Journalismus jenseits der Mainstream-Narrative betrieben werden kann. Wenn Euch unsere Artikel gefallen, teilt sie gern überall, wo Ihr aktiv seid. Das ist möglich, denn die EU hat weder unsere Arbeit noch das Lesen und Teilen unserer Artikel verboten. Anmerkung: Allerdings hat Österreich mit der Änderung des "Audiovisuellen Mediendienst-Gesetzes" am 13. April diesbezüglich eine Änderung eingeführt, die möglicherweise auch Privatpersonen betrifft. Deswegen bitten wir Euch bis zur Klärung des Sachverhalts, in Österreich unsere Beiträge vorerst nicht in den Sozialen Medien zu teilen.
Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.



