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Liveticker Ukraine-Krieg: Russische Luftabwehr zerstört in der Nacht 172 gegnerische Drohnen

Russland führt gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine Militäroperation in der Ukraine durch. Der Westen reagiert mit immer neuen Waffenlieferungen an die Ukraine und beispiellosen Sanktionen gegen Russland. Lesen Sie hier die neuesten Entwicklungen.
Liveticker Ukraine-Krieg: Russische Luftabwehr zerstört in der Nacht 172 gegnerische DrohnenQuelle: TASS © ALEXANDER POLEGENKO
  • 16.06.2026 08:36 Uhr

    08:36 Uhr

    Selenskij schlägt Treffen mit Putin in USA vor

    Der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij hat vorgeschlagen, seinen russischen Amtskollegen Wladimir Putin in den USA zu einem Gespräch zu treffen. Das Thema will Selenskij in einem Telefonat mit US-Präsident Donald Trump angeschnitten haben. In einer auf der Plattform X veröffentlichten Videobotschaft erklärte der Politiker:

    "Gestern haben wir mit Präsident Trump besprochen, dass ein solches Treffen in den USA organisiert werden könnte."

    Wenn Trump Putin einen solchen Vorschlag machte, dürfte es diesem auch deutlich schwerer fallen, ihn zurückzuweisen, meinte Selenskij.

    "Wir werden sehen, was dabei herauskommt."

    Sollte Russland auch diese Offerte ablehnen, sei weiterer Druck auf Moskau nötig, forderte der ukrainische Staatschef.

    Zuvor wurde mitgeteilt, der Kremlchef habe einen Vorschlag für ein Treffen am Rande des im französischen Évian stattfindenden G7-Gipfels abgelehnt.

  • 08:03 Uhr

    Ukrainische Drohnen beschädigen Erdölanlagen in Südrussland und in Moskau

    In der vergangenen Nacht haben die ukrainischen Streitkräfte unter anderem auch die südrussische Region Krasnodar mit unbemannten Luftfahrzeugen angegriffen. Der örtliche Krisenstab berichtet über einen starken Brand infolge der Attacke. Demnach habe in der Siedlung Poltawskaja ein Erdöldepot Feuer gefangen, als Drohnenwrackteile auf sein Gelände herabgestürzt seien.

    Der Krisenstab meldet weder Todesopfer noch Verletzte. Zu den Löscharbeiten seien 32 Feuerwehrleute und sieben Löschfahrzeuge herangezogen worden. Nach dem Zwischenfall habe man vorübergehend aus Sicherheitsgründen die Autostraße zwischen den Siedlungen Poltawskaja und Trudobelikowski gesperrt.

    Der Moskauer Bürgermeister Sergei Sobjanin berichtet auf der Plattform Telegram über eine massive ukrainische Drohnenattacke auf die russische Hauptstadt, die seit Montag andauert. Aus den jüngsten Einträgen des Politikers geht hervor, dass die russische Luftabwehr seit Mitternacht 60 unbemannte Luftfahrzeuge zerstört hat. Sobjanin schreibt zudem, dass eine Drohne eine Anlage auf dem Gelände der Moskauer Erdölraffinerie beschädigt habe. Es gebe keine Opfer. Weitere Details gibt der Bürgermeister nicht bekannt.

  • 07:30 Uhr

    Russische Luftabwehr zerstört in der Nacht 172 ukrainische Drohnen

    Russlands Verteidigungsministerium berichtet am Dienstagmorgen über weitere Versuche der ukrainischen Streitkräfte, Objekte in Russland mit unbemannten Luftfahrzeugen anzugreifen. Demnach habe die russische Luftabwehr im Zeitraum von 19 Uhr MESZ am Montag bis 6 Uhr MESZ am Dienstag 172 gegnerische Drohnen abgefangen. Die unbemannten Luftfahrzeuge seien demnach über den Gebieten Astrachan, Belgorod, Brjansk, Kaluga, Kursk, Wolgograd, Woronesch, Orjol, Tambow, Tula, Rostow und Rjasan, dem Großraum Moskau, der Region Krasnodar, der Teilrepublik Krim sowie über dem Asowschen und dem Schwarzen Meer zerstört worden. Weitere Einzelheiten teilt das Ministerium nicht mit.

    Der Moskauer Bürgermeister Sergei Sobjanin meldet seinerseits auf der Plattform Telegram den Abschuss von 60 unbemannten Luftfahrzeugen, die im Anflug auf die russische Hauptstadt waren.

  • 15.06.2026 22:00 Uhr

    22:00 Uhr

    Damit beenden wir für heute den Live-Ticker zur Lage im Ukraine-Konflikt. Morgen früh ab 7 Uhr geht es mit der Berichterstattung weiter. Wir wünschen unseren Lesern trotz aller Spannungen in der Welt eine gute Nacht!

  • 21:57 Uhr

    Kamikazedrohne greift Kiewer Kräfte bei Konstantinowka in der DVR an (Video)

    Russische Drohnenpiloten haben einen Durchbruchsversuch des Gegners in die Vororte von Konstantinowka in der Volksrepublik Donezk (DVR) vereitelt. Die Lancet-Kamikazedrohne setzte das Kampffahrzeug der ukrainischen Infanterie durch einen präzisen Treffer außer Gefecht. Wie das Verteidigungsministerium in Moskau bekanntgibt, sind die russischen Stoßtrupps in der Gegend erfolgreich auf dem Vormarsch.

  • 21:52 Uhr

    Haubitze zerstört Standort ukrainischer Armee in der DVR (Video)

    Aufnahmen des russischen Verteidigungsministeriums zeigen Artilleriesoldaten des Truppenverbands Mitte im Einsatz. Bei einem Angriff bei Dobropolje in der Volksrepublik Donezk (DVR) zerstörten sie einen Stützpunkt der ukrainischen Armee mithilfe einer Selbstfahrlafette vom Typ Msta-S.

  • 21:40 Uhr

    Krim de facto als russisch anerkannt? – Ukraine verliert Rechtsstreit vor UN-Schiedsgericht

    Ein juristischer Sieg für Russland mit großen Auswirkungen: Das nach der UN-Seerechtskonvention eingerichtete Schiedsgericht hat eine Klage der Ukraine gegen Russland zurückgewiesen, mit der Kiew faktisch seine Ansprüche auf die Halbinsel Krim durchsetzen wollte.

    Mehr dazu finden Sie hier auf unserer Webseite.

  • 21:29 Uhr

    Todesopfer und Verletzte in der DVR bei Angriffen aus der Ukraine

    Ukrainische Kämpfer haben am Montag im Laufe des Tages drei zivile Fahrzeuge, die in der Volksrepublik Donezk (DVR) unterwegs waren, mit Kampfdrohnen angegriffen. Dies gibt Republikchef Denis Puschilin bekannt.

    Ein Einwohner kam laut dem Beamten ums Leben. Drei weitere Menschen erlitten Verletzungen. Alle Betroffenen würden derzeit medizinisch versorgt.

    Ferner teilt Puschilin mit, es seien fünf zivile Infrastruktureinrichtungen, ein Lastwagen und zwei Pkw beschädigt worden.

  • 21:18 Uhr

    Trump: Nach Abkommen mit Iran steht die Ukraine wieder im Mittelpunkt

    Die USA haben ein Abkommen mit Iran abgeschlossen und wollen sich nun auf die Beilegung des Konflikts in der Ukraine konzentrieren. US-Präsident Donald Trump gab dies bei einem Pressebriefing im Anschluss an ein Treffen mit seinem französischen Amtskollegen Emmanuel Macron am Rande des G7-Gipfels bekannt.

    "Mal sehen, ob wir das erreichen können", meinte Trump.

    Zugleich bestätigte er Pläne, mit den europäischen Partnern innerhalb der G7 das Thema zu diskutieren.

  • 21:03 Uhr

    Militäranalyst: Ukrainische Streitkräfte verantworten Raketeneinschlag auf dem Kiewer Höhlenkloster

    Der jüngste Vorfall, bei dem eine Rakete das Kiewer Höhlenkloster traf und einen Brand verursachte, ist auf den Einsatz der ukrainischen Truppen zurückzuführen. Igor Korottschenko, einer der führenden Militäranalysten in Russland, äußerte sich dazu in einem Gespräch mit der Nachrichtenagentur TASS.

    Die Ursache sei laut dem Experten offenbar auch, dass die Ukraine von dem Westen Raketen für die Patriot-Flugabwehrsysteme mit abgelaufener technischer Nutzungsdauer bekommen habe.

    Die Luftabwehrkomplexe sollten so konfiguriert sein, dass sie sich selbst zerstörten, wenn sie ihr Ziel verfehlten, betonte Korottschenko. Im gegebenen Fall sei dies jedoch nicht passiert.

     Und weiter:

    "Die ukrainischen Streitkräfte tragen die volle Verantwortung für das Geschehene."

    Die Äußerungen des ukrainischen Präsidenten Wladimir Selenskij zu dem Vorfall seien nur Teil "der plumpen Kiewer Propaganda", so der russische Militäranalyst.

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Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.