Liveticker Ukraine-Krieg: Russland greift Kommandostelle der ukrainischen Marine im Gebiet Odessa an

13.08.2026 10:01 Uhr
10:01 Uhr
Gebiet Belgorod meldet drei Verletzte an einem Tag
In den zurückliegenden 24 Stunden haben die ukrainischen Streitkräfte 134 Angriffe auf das Gebiet Belgorod unternommen, berichtet der kommissarische Gouverneur Alexander Schuwajew. Insgesamt drei Zivilisten seien verletzt worden, einer von ihnen liege im Krankenhaus.
Außerdem sei ein Zivilist verstorben, der bei einem Drohnenangriff auf Belgorod am 24. Juli schwer verletzt wurde, betont Schuwajew.
09:21 Uhr
Russland greift Kommandostelle der ukrainischen Marine im Gebiet Odessa an

Russische Drohnenbediener. Aufnahme vom 3. August 2026Alexei Konowalow / TASS Die russischen Streitkräfte haben in der vergangenen Nacht weitere Angriffe mit Kampfdrohnen gegen Häfen und militärische Ziele in der Ukraine durchgeführt. Laut einer Erklärung des Verteidigungsministeriums wurde im Hafen von Reni im Gebiet Odessa eine Kommandostelle der ukrainischen Marine getroffen.
Zudem griff Russland den Stationierungsort einer ukrainischen Einheit im Hafen von Ismail an. Aber auch Objekte der Hafeninfrastruktur zur Ausladung und Lagerung von Militärgütern wurden ins Visier genommen.
09:09 Uhr
US-Senat fordert von der Regierung eine Klarstellung bezüglich der Sanktionen gegen Russland
Elizabeth Warren und Chris Coons, Mitglieder des US-Senats von der Demokratischen Partei, fordern von der Regierung eine Erklärung hinsichtlich des Ausbleibens neuer Sanktionen gegen Russland. Dies berichtet die Nachrichtenagentur Reuters. In einem Schreiben an Außenminister Marco Rubio und Finanzminister Scott Bessent erklären Warren und Coons, dass 17 Monate lang keine regulären gezielten Sanktionen gegen Russland verhängt worden seien. Die Regierung werde aufgefordert, bis zum 28. August diesbezüglich eine Erklärung abzugeben.
08:28 Uhr
Teilrepublik Baschkortostan: Brand in Industriegebiet nach ukrainischem Drohnenangriff
Russische Truppen haben einen ukrainischen Drohnenangriff auf die Teilrepublik Baschkortostan abgewehrt. Dies teilt der Chef der Region, Radi Chabirow, mit. Nach seinen Angaben stürzten die Fragmente einer Drohne auf das Industriegebiet der Stadt Salawat. Ein Brand brach aus, alle zuständigen Dienste sind aktuell vor Ort im Einsatz.
07:54 Uhr
Flugabwehr zerstört mehr als 360 Drohnen über Russland

SymbolbildAlexander Reka / TASS Einheiten der russischen Flugabwehr haben 362 unbemannte Flugzeuge der Ukraine abgefangen und zerstört. Laut dem Verteidigungsministerium wurden die Drohnen zwischen 20 Uhr am Mittwoch und 8 Uhr am Donnerstag (Moskauer Zeit) über 18 Regionen des Landes sowie über dem Asowschen und Schwarzen Meer vom Himmel geholt.
12.08.2026 22:00 Uhr
22:00 Uhr
Damit beenden wir für heute den Live-Ticker zur Lage im Ukraine-Konflikt. Morgen früh ab 7 Uhr geht es mit der Berichterstattung weiter. Wir wünschen unseren Lesern trotz aller Spannungen in der Welt eine gute Nacht!
21:59 Uhr
Nach Anruf von Vance: Kiew stellt Angriffe auf Öltanker im Schwarzen Meer ein

US-Vizepräsident JD VanceUrheberrechtlich geschützt Die Ukraine habe nach einer Aufforderung des US-Vizepräsidenten JD Vance die Drohnenangriffe auf Öltanker eingestellt, die den wichtigen Schwarzmeerhafen in der russischen Stadt Noworossijsk anlaufen. Dies teilte das Journalisten-Team der Financial Times unter Berufung auf Beamte in Kiew mit.
Lesen Sie dazu mehr hier auf unserer Webseite.21:56 Uhr
Ukraine veröffentlicht keine Angaben mehr zu abgefangenen russischen Raketen
In ihren täglichen Lageberichten werden die ukrainischen Luftstreitkräfte künftig keine Angaben mehr zur Zahl abgefangener und nicht abgefangener russischer Raketen veröffentlichen. Dies bestätigte ihr Sprecher Juri Ignat auf Facebook:
"Die militärische Führung hat beschlossen, gewisse Änderungen (Einschränkungen) an den morgendlichen Lageberichten über feindliche 'ballistische Flugkörper' bei massierten Angriffen vorzunehmen – hinsichtlich der Zahl der gestarteten, abgeschossenen, abgewehrten oder nicht ans Ziel gelangten Raketen."
Die Luftstreitkräfte würden den Medien künftig nur noch zusammengefasste Angaben zur Verfügung stellen. "So hat der Feind beispielsweise im Juli 2026 mehr als 450 Raketen verschiedener Typen eingesetzt, darunter fast 200 ballistische Raketen", erklärte Ignat.
Zuvor hatte Selenskij eingeräumt, dass die ukrainischen Streitkräfte wegen eines Mangels an Luftabwehrraketen keine ballistischen Raketen abfangen können.
21:44 Uhr
147 ukrainische Drohnen über Russland abgefangen
Wie das russische Verteidigungsministerium mitteilte, haben russische Luftabwehrkräfte am Mittwoch, dem 12. August, innerhalb von zwölf Stunden 147 ukrainische Drohnen über russischem Staatsgebiet abgefangen und zerstört. Die Drohnen wurden über den Gebieten Brjansk, Nischni Nowgorod, Orjol, Rostow, Rjasan, Wladimir, Belgorod, Lipezk, Kursk und Tula sowie über der Krim und dem Schwarzen Meer vom Himmel geholt.
21:35 Uhr
DVR: Zwei Zivilisten bei ukrainischem Drohnenangriff in Gorlowka verletzt
Bei einem Drohnenangriff der Ukraine auf Gorlowka in der Donezker Volksrepublik (DVR) sind zwei Zivilisten verletzt worden. Dies teilte Bürgermeister Iwan Prichodko auf Telegram mit:
"Infolge eines Drohnenangriffs der ukrainischen bewaffneten Formationen wurde im Kalininski-Bezirk von Gorlowka ein Zivilist verletzt."
Später teilte Prichodko mit, dass ein weiterer Zivilist verletzt worden sei. Dieser habe seine Verletzungen bei der Detonation eines von ukrainischen Einheiten stammenden Sprengkörpers erlitten.
Durch die Sperrung von RT zielt die EU darauf ab, eine kritische, nicht prowestliche Informationsquelle zum Schweigen zu bringen. Und dies nicht nur hinsichtlich des Ukraine-Kriegs. Der Zugang zu unserer Website wurde erschwert, mehrere Soziale Medien haben unsere Accounts blockiert. Es liegt nun an uns allen, ob in Deutschland und der EU auch weiterhin ein Journalismus jenseits der Mainstream-Narrative betrieben werden kann. Wenn Euch unsere Artikel gefallen, teilt sie gern überall, wo Ihr aktiv seid. Das ist möglich, denn die EU hat weder unsere Arbeit noch das Lesen und Teilen unserer Artikel verboten. Anmerkung: Allerdings hat Österreich mit der Änderung des "Audiovisuellen Mediendienst-Gesetzes" am 13. April diesbezüglich eine Änderung eingeführt, die möglicherweise auch Privatpersonen betrifft. Deswegen bitten wir Euch bis zur Klärung des Sachverhalts, in Österreich unsere Beiträge vorerst nicht in den Sozialen Medien zu teilen.
Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.


