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Liveticker Ukraine-Krieg: Ukrainische Drohnen greifen zwei Tankschiffe in Bucht von Taganrog an

Russland führt gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine Militäroperation in der Ukraine durch. Der Westen reagiert mit immer neuen Waffenlieferungen an die Ukraine und beispiellosen Sanktionen gegen Russland. Lesen Sie hier die neuesten Entwicklungen.
Liveticker Ukraine-Krieg: Ukrainische Drohnen greifen zwei Tankschiffe in Bucht von Taganrog anQuelle: Sputnik © KATASTROPHENSCHUTZMINISTERIUM DER RUSSISCHEN FÖDERATION
  • 9.07.2026 12:38 Uhr

    12:38 Uhr

    Olympia: IOC hebt sperre gegen Russland auf

    Nach einer gründlichen Prüfung durch den Rechtsausschuss hat das Internationale Olympische Komitee den Status des Russischen Olympischen Komitees vorläufig wiederhergestellt. Der Sprecher des russischen Präsidenten, Dmitrij Peskow, betonte, dieser Beschluss sei ein wichtiger Schritt auf dem Weg zur vollständigen Rückkehr russischer Athleten auf die internationale Sportbühne.

    Den Videobericht gibt es hier auf unserer Website zu sehen. 

  • 12:10 Uhr

    Ein Toter und 22 Verletzte bei ukrainischen Angriffen auf 45 Ortschaften im Gebiet Belgorod

    Der Krisenstab des russischen Grenzgebiets Belgorod veröffentlicht jeden Tag auf Telegram Statistiken über ukrainische Angriffe auf Siedlungen in der Region. Aus dem heutigen Eintrag geht hervor, dass das ukrainische Militär in den vergangenen 24 Stunden 45 Ortschaften in neun Bezirken angegriffen habe. Der Gegner habe mindestens sieben Geschosse abgefeuert und 174 Drohnen eingesetzt, von denen 99 abgeschossen worden seien.

    In der Statistik wird auch über Opfer unter der Zivilbevölkerung berichtet. In der Siedlung Tawrowo sei ein Mann ums Leben gekommen, sieben weitere Einwohner, darunter eine Minderjährige, seien verletzt worden. In der Gebietshauptstadt Belgorod seien zwei Zivilisten zu Schaden gekommen. Ein Mann habe Verletzungen erlitten, als eine ukrainische Drohne in der Siedlung Nikolskoje einen Bus attackiert habe. Zwei weitere Männer seien bei einer Drohnenattacke auf ein Geschäft in der Siedlung Rasumnoje verletzt worden. Bei einer ähnlichen Attacke in der Siedlung Dubowoje habe eine Frau Verletzungen erlitten. Bei der Detonation einer Drohne sei eine Einwohnerin der Siedlung Borissowka zu Schaden gekommen. Eine weitere Drohne sei in der Nähe eines Krankenwagens explodiert, sodass der Fahrer und ein Sanitäter verletzt worden seien. In der Siedlung Dolgoje seien ein Beamter und ein Angehöriger der örtlichen Drohnenabwehreinheit Orlan zu Schaden gekommen. Zwei weitere Orlan-Kämpfer hätten bei der Abwehr einer Drohnenattacke auf die Stadt Schebekino Verletzungen erlitten. In der Siedlung Nowaja Tawolschanka sei ein Lkw-Fahrer verletzt worden. Bei der Explosion einer Drohne habe zudem eine Einwohnerin der Siedlung Rakitnoje Verletzungen erlitten. Außerdem berichtet der Krisenstab über den Tod eines Mannes, der noch am 1. Juli in der Siedlung Urasowo schwere Verletzungen erlitten habe. Überdies sei ein siebenjähriges Kind ärztlich versorgt worden, das noch am 7. Juli in der Siedlung Rakitnoje ein Barotrauma des Ohres erlitten habe.

    Der Krisenstab meldet zudem zahlreiche Sachschäden. Demnach seien in den vergangenen 24 Stunden insgesamt fünf Mehrfamilienhäuser, zwölf Einfamilienhäuser, fünf Geschäfte, zwei soziale Einrichtungen, zwei Infrastrukturobjekte, eine Farm, drei Betriebe, eine Stromleitung, zwölf Lkw, ein Bus, ein Krankenwagen, mehrere Landwirtschaftsfahrzeuge, zwei Traktoren und 48 Autos zerstört oder beschädigt worden.

  • 11:34 Uhr

    Drei Verletzte und Schäden bei ukrainischen Artillerie- und Drohnenangriffen auf Grenzgebiet Kursk

    Die ukrainischen Streitkräfte setzen ihre Attacken auf das russische Grenzgebiet Kursk fort. Gouverneur Alexander Chinschtein berichtet in der täglichen Statistik auf der Plattform MAX über zahlreiche Artillerie- und Drohnenangriffe auf die Region. Wie der Politiker mitteilt, seien im Zeitraum von 8 Uhr MESZ am 8. Juli bis 8 Uhr MESZ am 9. Juli 107 ukrainische Drohnen abgeschossen worden. Darüber hinaus habe die gegnerische Artillerie in dieser Zeit 78-mal grenznahe evakuierte Ortschaften unter Beschuss genommen. Es habe zudem sechs Angriffe gegeben, bei denen unbemannte Luftfahrzeuge Sprengsätze auf Objekte im Gebiet Kursk abgelassen hätten.

    Chinschtein meldet zwar keine Todesopfer unter der Zivilbevölkerung. Nach seinen Angaben seien im Bezirk Oktjabrski dennoch ein zweijähriges Kind, eine 39-jährige Frau und ein 41-jähriger Mann verletzt worden. Zudem seien im Gebiet zwei Tankstellen und drei Autos zu Schaden gekommen.

  • 11:08 Uhr

    FSB verhindert Anschläge gegen Militärobjekte in Russland und Attentat auf ranghohen Offizier

    Der Föderale Sicherheitsdienst der Russischen Föderation (FSB) hat nach eigenen Angaben eine "beispiellos große und gefährliche" Anschlagserie der ukrainischen Geheimdienste im Land verhindert. In einer am Morgen veröffentlichten Mitteilung heißt es, dass Kiew mit einer unmittelbaren Beteiligung von westlichen Beratern unter anderem beabsichtigt habe, eines der führenden Rüstungsunternehmen im Land mit unbemannten Luftfahrzeugen anzugreifen. Zudem sei ein ranghoher Offizier des Verteidigungsministeriums in Moskau ins Visier der ukrainischen Geheimdienste geraten. Der FSB habe eine 25-jährige russische Bürgerin festgenommen, die die ukrainischen Geheimdienste noch im Jahr 2024 angeworben haben sollen. Im Auftrag eines ukrainischen Agenten habe sie eine Wohnung in Moskau gemietet und dort Videokameras aufgestellt, um den Armeeangehörigen auszuspähen.

  • 10:31 Uhr

    Beschuss auf Siedlungen im Gebiet Cherson: Ein Toter und zwei Verletzte

    Die Behörden im von Russland kontrollierten Teil des Gebiets Cherson melden andauernde Angriffe auf Siedlungen am linken Dnjepr-Ufer. Den Angaben zufolge habe die ukrainische Artillerie im Laufe des 8. Juli 15 Geschosse auf vier Ortschaften abgefeuert. Die Zahl der eingeschlagenen Geschosse listen die Behörden wie folgt auf:

    • Aljoschki – sechs,
    • Nowaja Majatschka – vier,
    • Sofijewka – drei,
    • Tawrijsk – zwei.

    Wie die Behörden weiter mitteilen, habe der Beschuss auch in der Nacht zum Donnerstag angedauert. Auf zivile Infrastrukturen der von Russland kontrollierten Ortschaften Kostogrysowo, Tawrijskoje, Welikije Kopani, Golaja Pristan, Kasatschji Lageri und Dnjeprjany seien insgesamt 20 Geschosse abgefeuert worden.

    Gouverneur Wladimir Saldo meldet auf Telegram einen Toten und zwei Verletzte. Bei einem Angriff auf ein Krankenhaus sei ein Mann des Jahrgangs 1977 ums Leben gekommen. Zwei Krankenwagen seien beschädigt worden. In den Ortschaften Welikije Kopani und Aljoschki seien zwei Einwohnerinnen im Alter von 65 und 47 Jahren verletzt worden. Der Politiker berichtet zudem über Schäden in Aljoschki, Werchni Rogatschik, Welikije Kopani, Winogradowo, Iwanowka, Kostogrysowo, Nowaja Kachowka, Nowaja Majatschka, Nowotroizkoje und Tarassowka.

  • 10:05 Uhr

    DVR meldet 14 ukrainische Angriffe binnen 24 Stunden

    Die Behörden in Donezk haben innerhalb der vergangenen 24 Stunden 14 Angriffe durch ukrainische Truppen registriert. Demnach wurden auf das Territorium der Volksrepublik zwanzig Geschosse abgefeuert. Bei den Angriffen in der Zeitspanne von 0 Uhr am 8. Juli bis 0 Uhr am 9. Juli (Ortszeit) wurde eine zivile Person verletzt. Durch den Beschuss kamen drei Wohnhäuser, acht zivile Infrastrukturobjekte sowie mehrere Lkw, Busse und Autos zu Schaden.

    Am Vortag hatten die Behörden von Donezk 17 Angriffe aus der Ukraine gemeldet. Zwei zivile Einwohner erlitten dabei Verletzungen. Sieben Wohnhäuser, sechs zivile Infrastrukturobjekte sowie mehrere Lkw und Autos wurden beschädigt.

  • 09:37 Uhr

    Selenskij und Nawrocki nehmen Dialog wieder auf

    Vor dem Hintergrund des jüngsten Streits um die Weltkriegsvergangenheit haben der polnische Präsident Karol Nawrocki und der ukrainische Staatschef Wladimir Selenskij am Mittwoch am Rande des NATO-Gipfels in Ankara den Dialog wieder aufgenommen – ohne jedoch eine Klärung des Konflikts zu erlangen. Es sei ihnen gelungen, die historischen Fragen bezüglich der Massaker aus der Zeit des Zweiten Weltkriegs zu klären, sagte Nawrocki nach dem Treffen.

    Er erklärte, die Ukraine würde durch die Verwendung der rot-schwarzen Flagge der UPA als Symbol "ihre Zukunft in der EU einschränken". Gleichzeitig sagte Nawrocki:

    "Was sich nicht ändert, ist, dass die Russische Föderation sowohl für die Ukraine als auch für Polen nach wie vor die größte Bedrohung darstellt."

    Selenskij erklärte nach dem Treffen im Onlinedienst X, er und Nawrocki hätten "vereinbart, den Dialog fortzusetzen".

    Der Ukrainer hatte mit der Benennung einer ukrainischen Armee-Einheit nach der berüchtigten Ukrainischen Aufständischen Armee (UPA) in Polen für Empörung gesorgt. Die UPA hatte zwischen 1943 und 1945 in der Region Wolhynien Massaker an zehntausenden Polen und Juden verübt. Historiker sprechen von bis zu 100.000 Getöteten. Anführer der UPA war der berüchtigte Stepan Bandera.

  • 09:00 Uhr

    Ukraine-Vergleich polnischer Abgeordneter: Würde Deutschland mit Hitler-Statuen in EU aufgenommen?

    Am Dienstag, dem 7. Juli 2026, wurde im EU-Parlament die Verehrung von Nazis und die Korruption in der Ukraine thematisiert. Die polnische EU-Abgeordnete Ewa Zajączkowska-Hernik kritisierte, dass Nazis der Ukrainischen Aufständischen Armee (UPA), die im Zweiten Weltkrieg Menschen auf brutalste und grausamste Weise ermordet hatten, in der heutigen Ukraine als Helden verherrlicht würden. Die Abgeordnete erklärte:

    "Wenn die Deutschen eine Einheit nach SS-Helden benennen und Denkmäler für Hitler, Himmler, Goebbels oder Eichmann errichten würden, würdet ihr sie dann in die Union aufnehmen? Nein! Ihr würdet sie als Neonazis bezeichnen."

    Ľuboš Blaha, ein Abgeordneter aus der Slowakei, sagte:

    "Die Ukraine unter der Führung von Selenskij verhält sich wie ein faschistischer Staat. Oppositionspolitiker werden in Arbeitslager geschickt. Man verherrlicht die Bandera-Anhänger, die in Polen und auch in der Slowakei Menschen massenhaft ermordet haben."

    Er warf die Frage auf, aus welchem Grund man die Ukraine denn weiterhin unterstütze:

    "Warum versorgen Frau von der Leyen und Frau Kallas dieses faschistische Regime mit Waffen und Milliarden? Es gibt nur zwei Möglichkeiten: Entweder sind sie selbst überzeugte Nazis und haben den Hass auf Russland über alle europäischen Werte gestellt, oder sie schicken Milliarden dorthin und erhalten dafür Rückvergütungen."

    Das Video gibt es hier auf unserer Website zu sehen. 

  • 08:36 Uhr

    Ukrainische Drohnen greifen zwei Tankschiffe in Bucht von Taganrog an

    Das südrussische Gebiet Rostow hat in der vergangenen Nacht ebenfalls eine Drohnenattacke aus der Ukraine überstanden. Gouverneur Juri Sljussar berichtet auf Telegram über den Abschuss von mehr als zwei Dutzend Drohnen. Demnach habe der Angriff unter anderem zwei Tankschiffen in der Bucht von Taganrog im Asowschen Meer gegolten. Die beiden Öltanker seien zu Schaden gekommen. Ein Schiff stehe noch in Flammen. Der Brand auf dem anderen sei inzwischen gelöscht. Die Schiffsbesatzungen seien in Sicherheit gebracht worden. Es gebe keine Opfer.

    Der Politiker teilt ferner mit, dass die unbemannten Luftfahrzeuge zudem über den Städten Rostow am Don, Taganrog und Gukowo sowie über drei anderen Bezirken des Gebiets Rostow abgefangen worden seien. Im Bezirk Asow sei nach dem Absturz von Wrackteilen einer ukrainischen Drohne ein Schilfdickicht in Brand geraten. Das Feuer werde gelöscht. Der Ort des Geschehens befinde sich weit weg von Siedlungen. Weitere Einzelheiten gibt Sljussar nicht bekannt.

  • 08:03 Uhr

    Öltank brennt nach ukrainischer Drohnenattacke auf Twer

    In der vergangenen Nacht hat das ukrainische Militär unter anderem das Gebiet Twer mit Drohnen angegriffen. Wie Gouverneur Witali Koroljow auf der Plattform Max mitteilt, sei in der Gebietshauptstadt die Luftabwehr im Einsatz gewesen. Bei der Abwehr der gegnerischen Attacke sei ein Tank des lokalen Öldepots in Brand geraten. Das Feuer sei inzwischen eingedämmt worden. Am Ort des Geschehens arbeite der Krisenstab. Der Politiker meldet weder Todesopfer noch Verletzte. Weitere Einzelheiten bleiben bislang aus.

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Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.