Liveticker Ukraine-Krieg – Russisches Militär: Ortschaft Stariza im Gebiet Charkow befreit

24.01.2026 16:50 Uhr
16:50 Uhr
Russische Artilleristen nehmen feindliche Stellungen auseinander (Video)
Das Verteidigungsministerium in Moskau teilt Aufnahmen auf Telegram, welche die Artilleriebesatzungen entlang der Front im Einsatz zeigen.
Zeitstempel 00:00 ‒ Ein Grad-Mehrfachraketenwerfer zerstört einen ukrainischen Stützpunkt im Frontabschnitt Dnjepropetrowsk.
Zeitstempel 00:19 ‒ Russische Artilleriesoldaten greifen einen gegnerischen Truppenstandort im Raum Saporoschje an.
Zeitstempel 00:34 ‒ Artilleristen, die im Gebiet Cherson kämpfen, setzen Infanterie der ukrainischen Armee am rechten Dnjepr-Ufer außer Gefecht.
16:33 Uhr
Moskau: Kiew und Brüssel müssen aufhören, Konzepte zur Konfliktlösung zu manipulieren
Gemeinsam mit den EU-Mitgliedstaaten versucht die Ukraine derzeit, die zentralen Begriffe der Konfliktlösung zu verfälschen. Konkret geht es um die Versuche, Diskussionen über die Territorialfrage und grundlegende Ursachen der Ukraine-Krise durch Gespräche unter anderem über Sicherheitsgarantien und wirtschaftliche Erholung zu ersetzen. Alexei Polischtschuk, Direktor einer Abteilung für die GUS-Staaten im russischen Außenministerium, erklärte das gegenüber der Nachrichtenagentur RIA Nowosti.
Der Diplomat wird hierbei mit den Worten zitiert:
"Ukrainer und Europäer müssen aufhören, das Pferd beim Schwanz aufzuzäumen, denn das behindert die Beilegung."
Moskau halte die Vermittlungsvorschläge westlicher Länder, die das Kiewer Regime unterstützen und den Konflikt weiter anheizen würden, für inakzeptabel, betonte Polischtschuk.
16:02 Uhr
Altkanzler Schröder plädiert für Kooperation mit Russland
Der Altkanzler Gerhard Schröder hat für die Berliner Zeitung einen Gastbeitrag verfasst, in dem er Deutschlands Geschäftsmodell als überholt kritisiert, vor Hochrüstung und Zensurnetzwerken warnt und für Kooperation mit Russland plädiert. Zwar bezeichnet der frühere Bundeskanzler den Krieg in der Ukraine als völkerrechtswidrig und ruft dazu auf, alle diplomatischen Mittel nutzen, um den Krieg zu stoppen. Gleichzeitig betont der SPD-Politiker:
"Ich bin aber auch gegen die Dämonisierung Russlands als ewiger Feind. Russland, das ist nicht das Land der Barbaren, sondern ein Land mit einer großen Kultur und vielfältigen historischen Verbindungen zu Deutschland."
Schröder schreibt, er halte es weiterhin für richtig, was er in seiner Zeit als Kanzler vorangetrieben habe: den sicheren und verlässlichen Import preiswerter Energie aus Russland.
"Wir brauchen derartige Formen der Kooperation mit Russland."
Der Altkanzler hält Deutschlands Geschäftsmodell für überholt. Er warnt vor Hochrüstung, kritisiert „Zensurnetzwerke“ und plädiert für Kooperationen mit Russland. https://t.co/V29A29I0nq
— Berliner Zeitung (@berlinerzeitung) January 23, 202615:41 Uhr
Gouverneur: Häfen im Raum Cherson werden wieder in Betrieb genommen
Sobald die Kampfhandlungen beendet sind, werden die Häfen im Gebiet Cherson wiedereröffnet, berichtet der Gouverneur Wladimir Saldo. Es gehe unter anderem um die Anlegestellen in Skadowsk und Chorly am Schwarzen Meer, sagte Saldo der Nachrichtenagentur RIA Nowosti. Zugleich gab der Beamte an, der Hafen in Genitschesk am Asowschen Meer werde schneller wiederhergestellt und in Betrieb genommen.
Saldo wörtlich im Interview:
"Da der Schiffsverkehr ausgesetzt wurde, liegen die Häfen momentan brach und sind nicht funktionsfähig, aber wir entwickeln bereits Pläne für deren Wiederinbetriebnahme."
Das Gebiet Cherson ist eine Region Russlands am Unterlauf des Dnjepr, die an das Asowsche Meer und das Schwarze Meer grenzt. Nach einem Referendum im September 2022 trat das Gebiet der Russischen Föderation bei.
15:21 Uhr
NATO will an Grenze zu Russland "automatisierte Zone" schaffen
Die NATO will nach Angaben des Bundeswehr-Brigadegenerals Thomas Lowin in den kommenden zwei Jahren an der Grenze zu Russland massiv aufrüsten, deutlich mehr Waffen einlagern und eine menschenleere "automatisierte Zone" schaffen. Die Welt am Sonntag zitiert den hochrangigen Militär mit den Worten:
"Wir werden spürbar größere Vorräte als bisher in den NATO-Grenzstaaten zu Russland sehen."
Dazu gehörten etwa "Waffen- und Munitionsdepots zur Wiederbewaffnung der Verteidigungssysteme in der automatisierten Zone, aber auch zur Ausrüstung der NATO-Streitkräfte", so der Vizechef des Stabes für Operationsführung im NATO-Landkommando im türkischen Izmir.
An den Grenzen selbst soll nach Lowins Angaben ein Abschnitt entstehen, in dem Angreifer früh gestoppt werden sollen. Das Ziel dieser Zone sei es, einen feindlichen Vorstoß früh zu brechen. Dazu könnten etwa bewaffnete Drohnen, teilautonome Gefechtsfahrzeuge, Roboter sowie automatisierte Luftverteidigungssysteme genutzt werden.
"Diese miteinander verbundenen Systeme sind darauf ausgelegt, den Feind schnell zu stellen, seine Handlungsmöglichkeiten zu brechen und ihm die Kampfkraft und Initiative zuverlässig zu nehmen."
14:56 Uhr
Erneute ukrainische Drohnenangriffe auf die Volksrepublik Lugansk ‒ Sachschäden gemeldet

Telegram-Kanal von Sergei Kosenko, Verwaltungschef in der Volksrepublik Lugansk In der Nacht zum Samstag hat das ukrainische Militär ein weiteres Mal die Stadt Krasnodon in der Volksrepublik Lugansk (LVR) mit Drohnen attackiert.
Wie Sergei Kosenko, ein Verwaltungschef in der LVR, auf Telegram berichtet, entstanden teilweise Schäden an Energieanlagen und weiteren zivilen Infrastruktureinrichtungen.
"Die Dächer und Fenster von sechs Wohngebäuden wurden beschädigt, teilweise kam es zu Stromausfällen", fügt der Beamte hinzu. "Glücklicherweise gab es keine Verletzten."
Fachleute seien dabei, das Gelände zu untersuchen, die Schäden zu dokumentieren und die notwendigen Sicherheitsmaßnahmen umzusetzen, so Kosenko weiter. Die Verwaltung werde das Ausmaß der Sachschäden ermitteln.
14:41 Uhr
Abu Dhabi: Zweite Gesprächsrunde zwischen Vertretern Russlands, der USA und der Ukraine abgeschlossen
Das trilaterale Ukraine-Treffen in den Vereinigten Arabischen Emiraten (VAE) ist beendet, berichten mehrere Medien am Samstag. Laut ukrainischen Medien dauerten die Verhandlungen in Abu Dhabi drei Stunden.
Die Gespräche zwischen den USA, Russland und der Ukraine seien "positiv" und "konstruktiv" gewesen, berichtet das US-Portal Axios. Die Parteien sollen sich demnach in der kommenden Woche in Abu Dhabi wieder treffen.
14:19 Uhr
Selenskijs Rundumschlag in Davos: Reaktionen und Empörung

Während seiner Rede auf dem Wirtschaftsforum in Davos hat der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij erneut die europäischen Länder sowie den US-Präsidenten Donald Trump kritisiert. Der Politiker erklärte gleichzeitig:
"Wenn die Ukraine an der Seite Europas steht, wird niemand mehr Europa mit den Füßen treten."
Den Videobericht gibt es hier auf unserer Website zu sehen.
14:03 Uhr
Ukrainische Drohne greift Krankenwagen an: Dreiköpfiges Rettungsteam getötet
Die ukrainischen Streitkräfte haben in dem von Russland kontrollierten Teil des Gebiets Cherson einen Krankenwagen angegriffen. Wie Gouverneur Wladimir Saldo zunächst auf Telegram schrieb, habe sich die Attacke am frühen Samstagmorgen auf der Einfahrt zur Stadt Golaja Pristan am linken Dnjepr-Ufer ereignet. Das Rettungsteam eines Krankenhauses in der Stadt Aljoschki sei auf dem Weg zu einem Schwerkranken gewesen. Zunächst gab es keine Informationen über das Schicksal des Fahrers und die beiden medizinischen Fachkräfte. Saldo veröffentlichte aber eine Drohnenaufnahme mit dem beschädigten Fahrzeug.
In einem späteren Eintrag auf Telegram gab der Politiker bekannt, dass alle drei Insassen des Krankenwagens ums Leben gekommen seien. Saldo verurteilte die Attacke aufs Schärfste:
"Das ist ein weiteres Kriegsverbrechen der Kämpfer des Kiewer Regimes und ein Verbrechen gegen die Menschlichkeit."
13:38 Uhr
Gouverneur meldet gezielte ukrainische Angriffe auf Ortschaften im Gebiet Saporoschje
In den zurückliegenden 24 Stunden haben die Behörden im Raum Saporoschje sechs gezielte Angriffe ukrainischer Einheiten registriert. Dies gibt der Gouverneur Jewgeni Balizki auf Telegram bekannt. "Glücklicherweise gab es keine Betroffenen", fügt der Beamte hinzu.
Wie es heißt, kamen durch den Beschuss mehrere Eigenheime, soziale Infrastruktureinrichtungen und Stromleitungen zu Schaden. Im Bezirk Michailowka seien die Haushalte teilweise weiterhin ohne Strom. Laut Balizki sind derzeit Reparaturarbeiten im Gange.
Durch die Sperrung von RT zielt die EU darauf ab, eine kritische, nicht prowestliche Informationsquelle zum Schweigen zu bringen. Und dies nicht nur hinsichtlich des Ukraine-Kriegs. Der Zugang zu unserer Website wurde erschwert, mehrere Soziale Medien haben unsere Accounts blockiert. Es liegt nun an uns allen, ob in Deutschland und der EU auch weiterhin ein Journalismus jenseits der Mainstream-Narrative betrieben werden kann. Wenn Euch unsere Artikel gefallen, teilt sie gern überall, wo Ihr aktiv seid. Das ist möglich, denn die EU hat weder unsere Arbeit noch das Lesen und Teilen unserer Artikel verboten. Anmerkung: Allerdings hat Österreich mit der Änderung des "Audiovisuellen Mediendienst-Gesetzes" am 13. April diesbezüglich eine Änderung eingeführt, die möglicherweise auch Privatpersonen betrifft. Deswegen bitten wir Euch bis zur Klärung des Sachverhalts, in Österreich unsere Beiträge vorerst nicht in den Sozialen Medien zu teilen.
Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.

