Liveticker Ukraine-Krieg: Russische Luftabwehr zerstört in der Nacht 85 gegnerische Drohnen

4.04.2026 12:38 Uhr
12:38 Uhr
Fünf Verletzte bei Angriffen auf 44 Ortschaften im Gebiet Belgorod
Gouverneur Wjatscheslaw Gladkow veröffentlicht jeden Tag auf Telegram Statistiken über ukrainische Angriffe auf Siedlungen im russischen Grenzgebiet Belgorod. Aus dem heutigen Eintrag geht hervor, dass das ukrainische Militär in den vergangenen 24 Stunden 44 Ortschaften in sechs Bezirken angegriffen habe. Der Gegner habe mindestens 28 Geschosse abgefeuert und 145 Drohnen eingesetzt, von denen 94 abgeschossen worden seien.
In der Statistik berichtet der Politiker über Opfer unter der Zivilbevölkerung. In der Siedlung Oktjabrski sei ein Mann verletzt worden, als eine ukrainische Drohne sein Auto angegriffen habe. In der Siedlung Maximowka seien bei einem ähnlichen Angriff ein Mann und eine Frau zu Schaden gekommen. Bei einer Drohnenattacke auf einen Betrieb in der Stadt Schebekino habe ein Mitarbeiter Verletzungen erlitten. Außerdem sei ein Angehöriger der Drohnenabwehreinheit Orlan bei der Ausübung seines Dienstes in der Siedlung Kasinka verletzt worden. Darüber hinaus habe ein Einwohner der Siedlung Babenkow eine medizinische Einrichtung aufgesucht, nachdem er noch am 31. März bei einer ukrainischen Attacke ein Barotrauma erlitten habe.
Gladkow meldet viele Sachschäden. Demnach seien in den vergangenen 24 Stunden elf Einfamilienhäuser, eine Kirche, eine Produktionshalle, ein Lagerhaus, eine Garage, eine Stromleitung, ein Bus, zwei Lkw, ein Kommunalfahrzeug, ein Kleintransporter und zehn Autos zerstört oder beschädigt worden.
12:06 Uhr
Mehrere Energieanlagen im Gebiet Saporoschje durch Attacken aus Ukraine beschädigt
Die Behörden des von Russland kontrollierten Teils des Gebiets Saporoschje melden Probleme bei der Stromversorgung, nachdem die ukrainischen Streitkräfte in der vergangenen Nacht mehrere Energieanlagen unter Beschuss genommen hatten. Gouverneur Jewgeni Balizki verurteilt die ukrainischen Angriffe als "massive Terrorattacken" und teilt mit, dass eine Reihe von Energieobjekten getroffen worden sei.
"Alle medizinischen Einrichtungen und kritisch wichtigen Infrastrukturobjekte werden aus Reserve-Quellen mit Strom versorgt."
Dem Politiker zufolge laufen die Reparaturarbeiten auf Hochtouren, um möglichst viele Haushalte wieder mit Energie zu versorgen.
11:36 Uhr
Selenskij drängt Parlament zu Reformen für Milliardenhilfen
Der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij hat das Parlament zur raschen Verabschiedung wichtiger Gesetze aufgerufen, um eine Haushaltskrise abzuwenden. Die Reformen seien entscheidend für den EU-Beitritt und die Freigabe von Hilfsgeldern, erklärte der Politiker.
Wegen eines langsamen Gesetzgebungsprozesses hat die Ukraine zuletzt Fristen verpasst, um Milliarden von ihren wichtigsten Geldgebern abzurufen. Der externe Finanzierungsbedarf des Landes liegt in diesem Jahr bei 52 Milliarden US-Dollar.
11:02 Uhr
Streit bei Weltcup in Sofia: Ukrainischer Turnverband verlangt Strafe für russische Gymnastin

Der ukrainische Turnverband fordert nach einem Vorfall bei der Weltcup-Station der Rhythmischen Sportgymnastik in Sofia Konsequenzen gegen die russische Athletin Sofia Ilterjakowa. Nach Angaben des Verbands soll ihr der neutrale Status entzogen und ihr Ergebnis für ungültig erklärt werden. Hintergrund ist, dass sie bei der Siegerehrung mit dem Rücken zur ukrainischen Flagge gestanden haben soll.
Den Videobericht gibt es hier auf unserer Website zu sehen.
10:30 Uhr
Opfer durch ukrainische Artillerie- und Drohnenangriffe auf Grenzgebiet Kursk
Die ukrainischen Streitkräfte setzen ihre Attacken auf das russische Grenzgebiet Kursk fort. Gouverneur Alexander Chinschtein berichtet in der täglichen Statistik auf Telegram über zahlreiche Artillerie- und Drohnenangriffe auf die Region. Wie der Politiker mitteilt, seien im Zeitraum von 8 Uhr MESZ am 3. April bis 6 Uhr MESZ am 4. April 47 ukrainische Drohnen abgeschossen worden. Darüber hinaus habe die gegnerische Artillerie in dieser Zeit 13-mal grenznahe evakuierte Ortschaften unter Beschuss genommen. Es habe zudem acht Angriffe gegeben, bei denen unbemannte Luftfahrzeuge Sprengsätze auf Objekte im Gebiet Kursk abgelassen hätten.
Chinschtein beklagt den Tod eines Einwohners der Siedlung Karysch und meldet einen Verletzten in der Siedlung Suchinowka. Außerdem seien in den Ortschaften Kalinowka, Maloje Soldatskoje und Anachina insgesamt zwei Einfamilienhäuser, zwei Lkw, zwei Autos und ein Autoanhänger beschädigt worden.
10:05 Uhr
Beschuss auf Siedlungen im Gebiet Cherson: mehr als 30 Geschosse aus Ukraine abgefeuert
Die Behörden im von Russland kontrollierten Teil des Gebiets Cherson melden andauernde Angriffe auf Siedlungen am linken Dnjepr-Ufer. Den Angaben zufolge habe die ukrainische Artillerie im Laufe des 3. März 15 Geschosse auf vier Ortschaften abgefeuert. Die Zahl der eingeschlagenen Geschosse listen die Behörden wie folgt auf:
- Welikije Kopani — 4,
- Aljoschki — 5,
- Kairy — 4,
- Sagi — 2.
Wie die Behörden weiter mitteilen, habe der Beschuss auch in der Nacht zum Samstag angedauert. Auf zivile Infrastrukturen der von Russland kontrollierten Ortschaften Kasatschji Lageri, Dnjeprjany, Korsunka und Aljoschki seien insgesamt 17 Geschosse abgefeuert worden.
Berichte über Opfer und Schäden liegen bislang nicht vor.
09:32 Uhr
DVR meldet keine ukrainischen Artillerieangriffe binnen 24 Stunden
Die Behörden in Donezk haben innerhalb der vergangenen 24 Stunden keine Artillerieangriffe durch ukrainische Truppen registriert. In der Zeitspanne von 0 Uhr am 3. April bis 0 Uhr am 4. April (Ortszeit) schlugen auf dem Territorium der Volksrepublik keine Geschosse ein. Dennoch berichten die DVR-Behörden über einen verletzten Zivilisten. Einzelheiten über die Umstände des Vorfalls werden in der täglichen Statistik nicht mitgeteilt. Berichte über Infrastrukturschäden liegen nicht vor.
Am Vortag hatten die Behörden von Donezk drei Angriffe aus der Ukraine gemeldet. Eine zivile Person erlitt Verletzungen. Durch den Beschuss wurden drei zivile Infrastrukturobjekte, mehrere Lkw und ein Auto beschädigt.
09:03 Uhr
Lehre aus dem Iran-Krieg: Moskau muss umziehen, am besten schon gestern

Symbolbild, KI-generiertRIA Nowosti Mehr als zehn Prozent der russischen Bevölkerung sind im Großraum Moskau konzentriert. Im Fall eines Krieges könnte der Westen sie alle schon mit dem ersten Nuklearschlag vernichten. Aber auch mit konventionellen Waffen ist die russische Hauptstadt zunehmend verwundbar. Höchste Zeit, umzuziehen.
Mehr dazu in diesem Meinungsartikel von Kirill Strelnikow auf unserer Website.
08:34 Uhr
Ukrainische Attacke auf Toljatti: Drohne prallt gegen Hausdach, Mitarbeiter eines Betriebs verletzt
Auch im russischen Wolga-Gebiet Samara hat es in der Nacht zum Samstag Luftalarm gegeben. Wie Gouverneur Wjatescheslaw Fedorischtschew auf der Plattform MAX schreibt, habe die ukrainische Drohnenattacke der Stadt Toljatti gegolten. Infolge des Angriffs habe ein Mitarbeiter eines Industriebetriebs eine Splitterverletzung erlitten. Er werde nun in einem Krankenhaus behandelt. Der Straßenverkehr in der Nähe des Industriegeländes im Norden der Stadt sei jetzt eingeschränkt. Zudem sei ein unbemanntes Luftfahrzeug gegen das Dach eines Mehrfamilienhauses geprallt. In mehreren Wohnungen seien die Fensterscheiben zu Bruch gegangen. Man habe den betroffenen Bewohnern bis auf Weiteres eine Notunterkunft zur Verfügung gestellt.
08:01 Uhr
Ukrainische Attacke auf Taganrog: Mehrere Opfer, Lager beschädigt, Brand auf Schiff
In der zurückliegenden Nacht haben die ukrainischen Streitkräfte das südrussische Gebiet Rostow mit unbemannten Luftfahrzeugen angegriffen. Gouverneur Juri Sljussar teilt auf der Plattform Telegram mit, dass die russische Luftabwehr über der Taganrog-Bucht im Asowschen Meer und über zwei Bezirken des Gebiets mehrere Drohnen abgefangen habe, dennoch habe die Attacke "tragische Folgen" gehabt.
Wie Sljussar mitteilt, sei in der Stadt Taganrog ein Mensch ums Leben gekommen. Vier weitere Stadtbewohner, darunter ein ausländischer Bürger, hätten schwere Verletzungen erlitten. Die Ärzte kämpfen derzeit um das Leben und die Gesundheit der Opfer. Der Gouverneur spricht den Angehörigen des Todesopfers sein Beileid aus und verspricht ihnen alle notwendige Unterstützung.
Der Gouverneur meldet außerdem Infrastrukturschäden. Das Lager eines Logistik-Unternehmens habe Feuer gefangen. Das Personal sei rechtzeitig in Sicherheit gebracht worden. Die Feuerwehr habe den Brand inzwischen eingedämmt. Durch herabfallende Drohnenteile sei zudem ein ausländisches Handelsschiff beschädigt worden. Zum Zeitpunkt der Attacke habe es sich einige Kilometer vor der Küste befunden. An Bord sei ein Brand ausgebrochen, der ebenfalls schon eingedämmt sei.
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Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.

