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Liveticker Ukraine-Krieg: Militärische Ziele in Kiew und Umgebung mit Präzisionswaffen getroffen

Russland führt gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine Militäroperation in der Ukraine durch. Der Westen reagiert mit immer neuen Waffenlieferungen an die Ukraine und beispiellosen Sanktionen gegen Russland. Lesen Sie hier die neuesten Entwicklungen.
Liveticker Ukraine-Krieg: Militärische Ziele in Kiew und Umgebung mit Präzisionswaffen getroffen© Kostiantyn Liberov/Libkos/Getty Images
  • 5.08.2026 11:17 Uhr

    11:17 Uhr

    FSB: Mann beim versuchten Brandanschlag auf Wehrersatzamt festgenommen

    Russlands Inlandsgeheimdienst FSB hat einen 22-jährigen russischen Staatsbürger festgenommen, der auf Anweisung des Sicherheitsdienstes der Ukraine (SBU) ein Wehrersatzamt im Gebiet Kaluga in Brand setzen wollte. Dies teilt der Pressedienst der russischen Behörde am Mittwoch mit.

    Laut FSB habe der Mann einen Kontakt mit einem Vertreter des SBU aufgenommen, auf dessen Anweisung er Graffiti mit Beleidigungen gegen russische Regierungsbeamte an die Wände von Wohnhäusern gesprüht haben soll.

    Darüber hinaus habe der SBU-Vertreter dem Verdächtigen einen Auftrag gegeben, ein Wehrersatzamt in Brand zu setzen. Der Mann soll das Gebäude erkundet und Komponenten für Molotowcocktails erworben haben. Bei dem Versuch, die Tat zu begehen, sei er festgenommen worden. Bei einer Durchsuchung hätten die FSB-Beamte mehrere Behälter mit einer Brandmischung sowie Kommunikationsmittel mit Korrespondenz mit der ukrainischen Seite beschlagnahmt.

    Der Festgenommene habe ein Geständnis abgelegt, so die Behörde. Ein Strafverfahren wegen Vorbereitung eines Terroranschlags sei eingeleitet worden.

  • 10:40 Uhr

    Gebiet Kursk: Binnen 24 Stunden mehr als 120 Drohnen abgeschossen  

    Nach Angaben von Alexander Chinstein, dem Gouverneur des Gebietes Kursk, wurden im Laufe des Tages 59 Geschosse auf die Region abgefeuert. Die Luftabwehrkräfte haben 123 gegnerische Drohnen unterschiedlicher Typen eliminiert. Neunmal hätten die Drohnen das Gebiet durch den Abwurf von Sprengsätzen angegriffen, heißt es.

    Chinstein vermeldete keine Verletzten. Bei den Attacken seien zudem ein Fahrzeug und ein Privathaus beschädigt worden.

  • 10:03 Uhr

    Ukrainische Luftstreitkräfte: Keine der russischen Raketen in der Nacht abgefangen 

    Vergangene Nacht hat die russische Armee einen Angriff mit bodengestützten Präzisionswaffen und Langstreckendrohnen auf militärische Ziele in der Ukraine geführt. Am Montagmorgen teilten die Luftstreitkräfte der Ukraine auf Telegram mit, dass die Luftabwehr des Landes keine der 28 russischen Raketen abgeschossen habe.

    Laut der Behörde hätten die russischen Streitkräfte bei den Attacken 24 ballistische Raketen vom Typ Iskander-M/S-400 und vier Raketen vom Typ Zircon/Onyx eingesetzt. Von den 115 russischen Kampfdrohnen seien 98 abgeschossen worden.

  • 09:30 Uhr

    Gebiet Belgorod: Binnen 24 Stunden 18 Personen verletzt 

    Nach Angaben von Alexander Schuwajew, dem amtierenden Gouverneur des Gebietes Belgorod, wurden im Laufe des Tages 18 Personen verletzt, darunter fünf Mitarbeiter des Katastrophenschutzministeriums. Drei der Verletzten befinden sich in ernstem Zustand.

    Laut Schuwajew hätten die ukrainischen Streitkräfte die Region siebenmal mit Artillerie und Mehrfachraketenwerfern beschossen. Zudem habe der Gegner sechsmal Sprengsätze von Drohnen abgeworfen. In den vergangenen 24 Stunden seien insgesamt 152 ukrainische Drohnen über der Region abgefangen worden, fügte der Gouverneur hinzu.

  • 08:59 Uhr

    Russische Luftabwehr zerstört in der Nacht mehr als 400 ukrainische Drohnen

    In der Nacht zu Mittwoch haben die ukrainischen Streitkräfte Russland mit unbemannten Luftfahrzeugen angegriffen. Das Verteidigungsministerium in Moskau berichtete am Morgen, dass die Luftabwehr insgesamt 475 ukrainische Starrflüglerdrohnen abgefangen habe. 

    Die gegnerischen Drohnen wurden demnach über den Gebieten Belgorod, Brjansk, Woronesch, Kaluga, Kursk, Lipezk, Orjol, Rostow, Rjasan, Saratow, Smolensk, Tula, Uljanowsk, den Regionen Moskau und Krasnodar, den Republiken Krim und Tatarstan sowie den Gewässern des Asowschen und Schwarzen Meeres zerstört.

  • 08:24 Uhr

    Gebiet Tula: Gouverneur meldet Sachschäden nach ukrainischen Drohnenangriffen

    In der Nacht war das Gebiet Tula ukrainischen Drohnenangriffen ausgesetzt. Nach Angaben von Gouverneur Dmitri Miljajew fing die Luftabwehr insgesamt 107 gegnerische Drohnen ab. 

    Infolge der Attacken seien zwei Mehrfamilienhäuser und zwei Produktionsstätten beschädigt worden, so Miljajew. Darüber hinaus habe eine Drohne ein Verteilzentrum des russischen Online-Händlers Wildberries getroffen. Ein Feuer sei auf dem Gelände der Anlage ausgebrochen. Laut dem Gouverneur sei eine Person verletzt worden. Die Einsatzkräfte seien vor Ort.

  • 07:48 Uhr

    Militärische Ziele in Kiew und Umgebung mit Präzisionswaffen getroffen

    In der Nacht haben die russischen Streitkräfte einen massiven Angriff mit bodengestützten Präzisionswaffen und Langstreckendrohnen geführt. Dies teilte das Verteidigungsministerium in Moskau am Morgen mit.  

    Infolge der Attacke wurden folgende Objekte in Kiew getroffen: 

    • Das Logistikzentrum "MLP-Tschaika", das zur Lagerung von Komponenten für Drohnen mittlerer und großer Reichweite genutze wurde.
    • Das Terminal- und Logistikzentrum "Nowaja Potschta", wo Güter mit doppeltem Verwendungszweck gelagert wurden. Diese Güter wurden unter anderem bei der Produktion von Drohnen, Robotersystemen und Systemen für die elektronische Kampfführung verwendet.
    • Das Transport- und Logistikzentrum "Trans-Logistics", das verschiedene Drohnenmodelle produzierte und materiell-technische Mittel der ukrainischen Streitkräfte lagerte.
    • Das Logistikzentrum "Epizentr", das für die Auftragsbearbeitung, Sortierung, Lagerung und Lieferung von Gütern mit doppeltem Verwendungszweck und Drohnenkomponenten verwendet wurde.

    Folgende Ziele hat die russische Armee im Gebiet Kiew angegriffen:

    • Das Logistikzentrum "Terminal Browary", wo Komponenten für Drohnen mittlerer und großer Reichweite, darunter auch ausländische, lagerten.
    • Das Transport- und Logistikzentrum "Raben Ukraine", das als wichtiger Umschlagplatz für die Verteilung und Lagerung von Komponenten für Drohnen verschiedener Art diente.
    • Das Logistikzentrum "Browary", wo Starrflüglerdrohnen und deren Komponenten gelagert wurden.

    Darüber hinaus wurden drei Trockenfrachtschiffe südlich von Odessa attackiert, die Waffen und militärische Ausrüstung für die ukrainischen Streitkräfte beförderten.

  • 4.08.2026 22:00 Uhr

    22:00 Uhr

    Damit beenden wir für heute den Live-Ticker zur Lage im Ukraine-Konflikt. Morgen früh ab 7 Uhr geht es mit der Berichterstattung weiter. Wir wünschen unseren Lesern trotz aller Spannungen in der Welt eine gute Nacht!

  • 21:59 Uhr

    Ex-Armeechef Saluschny: Ukraine wird niemals Mitglied der NATO werden

    Der Ex-Oberbefehlshaber der ukrainischen Armee Waleri Saluschny schließt die NATO-Mitgliedschaft der Ukraine aus. Grund dafür sei der Entwicklungsstand der ukrainischen Streitkräfte. Russland lehnt den Beitritt der Ukraine zum Militärblock entschieden ab.

    Lesen Sie dazu mehr hier auf unserer Webseite.

  • 21:55 Uhr

    Belgorod: Zivilist bei ukrainischem Drohnenangriff auf Lastwagen verletzt

    Bei einem Drohnenangriff der Ukraine auf einen Lastwagen im Ort Borissowka im Gebiet Belgorod ist ein Mann verletzt worden. Dies teilt der operative Stab des Gebiets mit. Der Mann begab sich selbstständig in das Zentrale Krankenhaus, wo Splitterverletzungen an Schulter und Beinen bei ihm festgestellt wurden. Das Fahrzeug wurde beschädigt.

Durch die Sperrung von RT zielt die EU darauf ab, eine kritische, nicht prowestliche Informationsquelle zum Schweigen zu bringen. Und dies nicht nur hinsichtlich des Ukraine-Kriegs. Der Zugang zu unserer Website wurde erschwert, mehrere Soziale Medien haben unsere Accounts blockiert. Es liegt nun an uns allen, ob in Deutschland und der EU auch weiterhin ein Journalismus jenseits der Mainstream-Narrative betrieben werden kann. Wenn Euch unsere Artikel gefallen, teilt sie gern überall, wo Ihr aktiv seid. Das ist möglich, denn die EU hat weder unsere Arbeit noch das Lesen und Teilen unserer Artikel verboten. Anmerkung: Allerdings hat Österreich mit der Änderung des "Audiovisuellen Mediendienst-Gesetzes" am 13. April diesbezüglich eine Änderung eingeführt, die möglicherweise auch Privatpersonen betrifft. Deswegen bitten wir Euch bis zur Klärung des Sachverhalts, in Österreich unsere Beiträge vorerst nicht in den Sozialen Medien zu teilen.

Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.