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Liveticker Ukraine-Krieg: Kiew kündigt "Ramstein"-Treffen für 15. April an

Russland führt gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine Militäroperation in der Ukraine durch. Der Westen reagiert mit immer neuen Waffenlieferungen an die Ukraine und beispiellosen Sanktionen gegen Russland. Lesen Sie hier die neuesten Entwicklungen.
Liveticker Ukraine-Krieg: Kiew kündigt "Ramstein"-Treffen für 15. April an© Urheberrechtlich geschützt
  • 11.04.2026 11:06 Uhr

    11:06 Uhr

    Ukrainische Drohnen beschädigen Erdöldepot und Wohnhäuser in Region Krasnodar

    Nach einer nächtlichen ukrainischen Drohnenattacke auf die südrussische Region Krasnodar meldet der örtliche Krisenstab mehrere Schäden. Wie die Behörde auf der Plattform Telegram schreibt, sei in der Ortschaft Krymsk ein Erdöldepot in Brand geraten. Am Morgen seien die Flammen eingedämmt worden. An den Löscharbeiten hätten sich 80 Feuerwehrleute und 29 Löschfahrzeuge beteiligt.

    In der Hafenstadt Noworossijsk seien drei Wohnungen in zwei Mehrfamilienhäusern und ein Einfamilienhaus beschädigt worden. Dort seien die Fensterscheiben zu Bruch gegangen. Herabfallende Drohnenteile hätten darüber hinaus ein Lagerhaus in Brand gesetzt. Das Feuer sei jedoch schnell gelöscht worden. Der Krisenstab meldet weder Todesopfer noch Verletzte.

  • 10:34 Uhr

    Ukraine kündigt "Ramstein"-Treffen für 15. April an

    Der ukrainische Verteidigungsminister Michail Fjodorow hat bei einem Telefonat mit seinem deutschen Amtskollegen Boris Pistorius für den 15. April ein neues Treffen im sogenannten Ramstein-Format vereinbart. Bei den Gesprächen der Ukraine-Kontaktgruppe solle es darum gehen, wie Russland zu einem Frieden gezwungen werden könne, teilte das Ministerium in Kiew mit.

    "Den Partnern werden vorrangige Bereiche der Zusammenarbeit vorgestellt, insbesondere bei der Stärkung der Luftabwehr, der Entwicklung von Drohnensystemen sowie beim Austausch von Daten und Technologien."

    Nach ukrainischen Angaben bereiteten die Ukraine und Deutschland eine Reihe gemeinsamer Projekte vor, die "in naher Zukunft" umgesetzt werden sollen.

    Vom Bundesverteidigungsministerium gab es zunächst keine Informationen zu dem Telefonat. Unklar war auch, ob die Gespräche per Videoschalte oder an einem konkreten Ort stattfinden sollen.

    Seit 2022 hat es in dem in Ramstein gegründeten Format, zu dem auch Deutschland gehört, Dutzende Sitzungen gegeben.

  • 10:08 Uhr

    Gouverneur meldet andauernde ukrainische Artillerie- und Drohnenangriffe auf Grenzgebiet Kursk

    Die ukrainischen Streitkräfte setzen ihre Attacken auf das russische Grenzgebiet Kursk fort. Gouverneur Alexander Chinstein berichtet in der täglichen Statistik auf Telegram über mehrere Artillerie- und Drohnenangriffe auf die Region. Wie der Politiker mitteilt, wurden im Zeitraum von 8 Uhr MESZ am 10. April bis 6 Uhr MESZ am 11. April 17 ukrainische Drohnen abgeschossen. Außerdem nahm die gegnerische Artillerie in dieser Zeit viermal evakuierte grenznahe Ortschaften unter Beschuss. Darüber hinaus gab es 14 Angriffe, bei denen unbemannte Luftfahrzeuge Sprengsätze auf Objekte im Gebiet Kursk abwarfen.

    Chinstein meldet keine Opfer unter der Zivilbevölkerung. Berichte über Schäden liegen ebenfalls nicht vor.

  • 09:33 Uhr

    Beschuss auf Siedlungen im Gebiet Cherson: Mehr als 50 Geschosse aus Ukraine abgefeuert

    Die Behörden im von Russland kontrollierten Teil des Gebiets Cherson melden andauernde Angriffe auf Siedlungen am linken Dnjepr-Ufer. Den Angaben zufolge hat die ukrainische Artillerie im Laufe des 10. April 28 Geschosse auf sechs Ortschaften abgefeuert. Die Zahl der eingeschlagenen Geschosse listen die Behörden wie folgt auf:

    • Nowaja Kachowka — 8,
    • Aljoschki — 5,
    • Malokachowka — 3,
    • Kachowka — 4,
    • Malaja Lepeticha — 4,
    • Golaja Pristan — 4.

    Wie die Behörden weiter mitteilen, dauerte der Beschuss auch in der Nacht zum Samstag an. Auf zivile Infrastrukturen der von Russland kontrollierten Ortschaften Staraja Sburjewka, Gornostajewka, Kairy, Bechtery, Sagi und Nowaja Majatschka wurden insgesamt 25 Geschosse abgefeuert.

    Berichte über Opfer und Schäden liegen bislang nicht vor.

  • 09:05 Uhr

    Ukrainische Drohnenattacke auf Gebiet Kaluga: Umspannwerk gerät in Brand

    Die ukrainischen Streitkräfte haben in der vergangenen Nacht unter anderem das Gebiet Kaluga, das an den Großraum Moskau angrenzt, mit Drohnen attackiert. Gouverneur Wladislaw Schapscha berichtet auf der Plattform Telegram über einen Brand im Bezirk Ljudinowo infolge der Drohnenattacke aus der Ukraine. Demnach fing ein Umspannwerk Feuer. Die Stromversorgung der benachbarten Ortschaften fiel allerdings nicht aus. Der Politiker meldet keine Opfer unter der Bevölkerung.

  • 08:32 Uhr

    DVR meldet neun ukrainische Angriffe binnen 24 Stunden

    Die Behörden in Donezk haben innerhalb der vergangenen 24 Stunden neun Angriffe durch ukrainische Truppen registriert. Demnach wurden auf das Territorium der Volksrepublik neun Geschosse abgefeuert. Bei den Angriffen in der Zeitspanne von 0 Uhr am 10. April bis 0 Uhr am 11. April (Ortszeit) wurden zwei zivile Personen verletzt. Durch den Beschuss kamen acht Wohnhäuser und vier zivile Infrastrukturobjekte zu Schaden.

    Am Vortag hatten die Behörden von Donezk sechs Angriffe aus der Ukraine gemeldet. Neun zivile Personen erlitten dabei Verletzungen. Ein Wohnhaus, zwei zivile Infrastrukturobjekte und mehrere Autos wurden beschädigt.

  • 08:00 Uhr

    Insider: USA wollen Aussetzung der Sanktionen auf Erdöl aus Russland verlängern

    Die US-Regierung von Präsident Donald Trump will Insidern zufolge eine Ausnahmeregelung für Sanktionen auf Erdöl aus Russland verlängern. Ein entsprechender Schritt könnte in Kürze erfolgen, heißt es unter Berufung auf zwei mit dem Vorgang vertraute Personen.

    Das US-Finanzministerium erlaubt seit Mitte März den Erwerb von Erdöl aus Russland auf dem Seeweg, um die weltweiten Energiepreisanstiege infolge des Krieges der USA und Israels gegen Iran zu dämpfen. Die aktuelle Frist läuft am Samstag aus.

  • 07:31 Uhr

    Russische Luftabwehr zerstört in der Nacht 99 ukrainische Drohnen

    Russlands Verteidigungsministerium meldet weitere Versuche der ukrainischen Streitkräfte, Objekte in Russland mit Drohnen anzugreifen. Demnach hat die russische Luftabwehr im Zeitraum von 19 Uhr MESZ am Freitag bis 6 Uhr MESZ am Samstag 99 unbemannte Luftfahrzeuge des Gegners abgeschossen. Die Drohnen wurden über der Region Krasnodar, der Teilrepublik Krim, den Gebieten Belgorod, Brjansk, Rostow, Kaluga und Kursk sowie über dem Asowschen und dem Schwarzen Meer abgefangen. Weitere Einzelheiten teilt das Ministerium nicht mit.

  • 10.04.2026 22:00 Uhr

    22:00 Uhr

    Damit beenden wir für heute den Live-Ticker zur Lage im Ukraine-Konflikt. Morgen früh ab 7 Uhr geht es mit der Berichterstattung weiter. Wir wünschen unseren Lesern trotz aller Spannungen in der Welt eine gute Nacht!

  • 21:45 Uhr

    Dmitrijew fordert Selenskij zu Fokus auf Friedensverhandlungen auf

    Kirill Dmitrijew, der Chef des Russischen Fonds für Direktinvestitionen, fordert den ukrainischen Präsidenten Wladimir Selenskij auf, sich stärker auf Friedensgespräche zu konzentrieren. Er schreibt im Netzwerk X:

    "Selenskij ruft Großbritannien zum EU-Beitritt auf. Vielleicht sollte er sich stärker auf die Erreichung von Frieden in der Ukraine konzentrieren."

    Er bezieht sich dabei auf einen Bericht der Daily Mail, in dem Selenskij mit den Worten zitiert wurde, Großbritannien müsse in die EU zurückkehren, sollte Donald Trump die USA aus der NATO abziehen.

Durch die Sperrung von RT zielt die EU darauf ab, eine kritische, nicht prowestliche Informationsquelle zum Schweigen zu bringen. Und dies nicht nur hinsichtlich des Ukraine-Kriegs. Der Zugang zu unserer Website wurde erschwert, mehrere Soziale Medien haben unsere Accounts blockiert. Es liegt nun an uns allen, ob in Deutschland und der EU auch weiterhin ein Journalismus jenseits der Mainstream-Narrative betrieben werden kann. Wenn Euch unsere Artikel gefallen, teilt sie gern überall, wo Ihr aktiv seid. Das ist möglich, denn die EU hat weder unsere Arbeit noch das Lesen und Teilen unserer Artikel verboten. Anmerkung: Allerdings hat Österreich mit der Änderung des "Audiovisuellen Mediendienst-Gesetzes" am 13. April diesbezüglich eine Änderung eingeführt, die möglicherweise auch Privatpersonen betrifft. Deswegen bitten wir Euch bis zur Klärung des Sachverhalts, in Österreich unsere Beiträge vorerst nicht in den Sozialen Medien zu teilen.

Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.