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Liveticker Ukraine-Krieg – Selenskij: Donbass und AKW Saporoschje in Genf besprochen

Russland führt gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine Militäroperation in der Ukraine durch. Der Westen reagiert mit immer neuen Waffenlieferungen an die Ukraine und beispiellosen Sanktionen gegen Russland. Lesen Sie hier die neuesten Entwicklungen.
Liveticker Ukraine-Krieg – Selenskij: Donbass und AKW Saporoschje in Genf besprochenQuelle: Gettyimages.ru © Sven Hoppe/picture alliance
  • 18.02.2026 19:48 Uhr

    19:48 Uhr

    Ex-Diplomat: Ukraine wird Friedensvertrag nicht als Sieger unterzeichnen

    Der ehemalige tschechische Spitzenbeamte Petr Drulák erklärte in einem Interview mit Parlamentní listy, dass die ukrainische Regierung unter Wladimir Selenskij keinen Friedensvertrag als Sieger unterzeichnen könne:

    "Die Regierung Selenskijs kann den Frieden nicht akzeptieren, denn für sie würde Frieden das Ende bedeuten. Sie werden keinen Frieden als Gewinner schließen, sondern als Verlierer – und unter Bedingungen, die für sie inakzeptabel sind, wenn man sich ihre heutigen Aussagen vor Augen führt. Letztlich wird dieses Ende nicht durch Diplomatie, sondern durch Waffen herbeigeführt."

    Seiner Einschätzung nach ist die Ukraine bereits stark erschöpft und wird sich irgendwann gezwungen sehen, nachzugeben.

  • 19:29 Uhr

    Medien: Russische Delegation verlässt Genf nach Verhandlungen

    Nach zweitägigen Gesprächen mit Vertretern der USA und der Ukraine ist die russische Delegation aus Genf abgereist. Dies berichtet ein Korrespondent von RIA Nowosti. Ein Flugzeug des Typs Il-96 der Sonderflugstaffel "Rossija" hob mit den russischen Unterhändlern an Bord vom Flughafen Genf ab.

  • 19:00 Uhr

    Merz sabotiert die Diplomatie: Russischer Delegation Überflugrechte verweigert

    Deutschland ist gemeinsam mit der Koalition der Willigen das größte Hindernis auf dem Weg zum Frieden in der Ukraine. Die Bundesregierung tut alles dafür, Diplomatie zu verhindern und Verhandlungen zu sabotieren. Am Dienstag verweigerte sie einer russischen Diplomatenmaschine die Überflugrechte.

    Lesen Sie dazu mehr hier auf unserer Webseite.

  • 18:18 Uhr

    Zwei Zivilisten bei ukrainischem Drohnenangriff im Gebiet Brjansk verletzt

    Bei einem Angriff ukrainischer FPV-Drohnen auf ein Auto im Dorf Woronok im Starodubski-Bezirk des Gebiets Brjansk sind zwei Männer verletzt worden. Dies teilt Gouverneur Alexander Bogomas mit.

    "Die ukrainischen Streitkräfte griffen das Dorf Woronok mit FPV-Drohnen an. Dabei wurde gezielt ein Fahrzeug attackiert, das Lebensmittel für die Dorfeinwohner transportierte. Infolge dieser terroristischen Handlung wurden zwei Zivilisten verletzt."

    Die Verletzten wurden ins Krankenhaus gebracht und medizinisch versorgt. Zudem wurden ein Geschäft und das Fahrzeug beschädigt.

  • 18:08 Uhr

    Russische Regionen melden weitere Opfer ukrainischer Attacken

    Im Gebiet Belgorod ist ein Autofahrer bei einem ukrainischen Drohnenangriff schwer verletzt worden. Dies teilt Gouverneur Wjatscheslaw Gladkow mit. Nahe dem Weiler Zerkowny traf eine FPV-Drohne ein Fahrzeug. Der Mann erlitt Verletzungen durch eine Minenexplosion sowie Verwundungen am Bauch und an den Beinen. Er wurde ins Krankenhaus gebracht.

    Auch im Gebiet Brjansk wurde ein Zivilist verletzt. Laut Gouverneur Alexander Bogomas griffen ukrainische Kamikaze-Drohnen ein ziviles Auto im Dorf Solowa im Starodubski-Bezirk an. Der Mann wurde medizinisch versorgt.

  • 17:42 Uhr

    Selenskij: In Genf auch Donbass und AKW Saporoschje erörtert

    Der ukrainische Machthaber Wladimir Selenskij hat erklärt, dass bei den Gesprächen in Genf sensible politische Fragen erörtert wurden, darunter der Donbass und das Kernkraftwerk Saporoschje. Zitiert wurde er vom Portal Novosti.LIVE:

    "Was die politische Dimension betrifft, sind das alle politischen Nuancen – der Osten (Donbass), das Kraftwerk, alle sensiblen Fragen. Es gibt Ansätze, aber die Positionen sind noch unterschiedlich. Die Gespräche waren nicht einfach."

    Zugleich betonte er, dass der politische Dialog stattgefunden habe und man sich darauf verständigt habe, weiterzuverhandeln. Nach Angaben einer Quelle von RIA Nowosti wurden keine Dokumente unterzeichnet.

    Auch der ukrainische Sicherheitsratssekretär Rustem Umjerow sprach von Fortschritten. Einige Fragen seien geklärt worden, andere bedürften jedoch weiterer Abstimmung. Die Verhandlungen bezeichnete er als inhaltlich gehaltvoll, aber angespannt.

  • 17:25 Uhr

    Rada-Abgeordnete: Kiew muss Zugeständnisse machen

    Nach Ansicht von Anna Skorochod, Abgeordnete der Werchowna Rada, müsse die ukrainische Führung Zugeständnisse machen, um den Konflikt mit Moskau zu beenden. 

    "Wir müssen verstehen, dass die Ukraine einen Frieden braucht. Wissen Sie, wenn wir irgendwo Zugeständnisse machen müssen, dann müssen wir dies tun, um dieses schreckliche Blutvergießen zu beenden und die Nation zu bewahren."

    Sie führt des Weiteren aus, dass die Ukraine überdies einen Frieden benötige, um den Fortbestand des Staates zu gewährleisten. 

    "Für uns geht es darum, die Menschen zu bewahren, die Nation zu bewahren und die Ukraine zu bewahren."

  • 16:55 Uhr

    Die Schweiz ist bereit, weitere Verhandlungsrunde zu veranstalten

    Die Schweiz hat ihre Bereitschaft bekräftigt, erneut den Austragungsort für eine weitere Verhandlungsrunde zur Ukraine zur Verfügung zu stellen. Dies berichtet RIA Nowosti unter Berufung auf Nicolas Bideau, den offiziellen Vertreter des Außenministeriums.

    "Ja, wir sind bereit, falls die Parteien dies wünschen."

  • 16:40 Uhr

    Russische Seite zu Ukraine-Verhandlungen: "Schwierig, aber sachlich"

    Nach zwei Verhandlungstagen mit der ukrainischen und der US-amerikanischen Delegation im trilateralen Format hat der Leiter des russischen Verhandlungsteams, Wladimir Medinski, am Mittwoch in Genf eine Pressemitteilung gegeben.

    Ein Video dazu gibt es hier auf unserer Webseite.

  • 16:22 Uhr

    Luftabwehr schießt weitere ukrainische Drohnen ab

    Die russische Flugabwehr hat weitere Drohnen über russischen Gebieten zerstört, teilt das Verteidigungsministerium in Moskau mit.

    "Am 18. Februar zwischen 8:00 Uhr und 14:00 Uhr Moskauer Zeit wurden 52 ukrainische Starrflüglerdrohnen von den diensthabenden Luftabwehrkräften abgefangen und zerstört: 32 Drohnen über dem Gebiet Brjansk, sieben Drohnen über dem Gebiet Kaluga, jeweils sechs Drohnen über den Gebieten Smolensk und Kursk sowie eine Drohne über dem Gebiet Wolgograd."

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Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.