Liveticker Ukraine-Krieg: Su-27-Kampfflugzeug der ukrainischen Luftstreitkräfte abgeschossen

10.03.2026 15:34 Uhr
15:34 Uhr
Ein Toter und vier Verletzte bei ukrainischen Attacken auf Gebiet Cherson
Gouverneur Wladimir Saldo meldet weitere Opfer nach ukrainischen Angriffen auf den von Russland kontrollierten Teil des Gebietes Cherson. Wie der Politiker auf der Plattform Telegram schreibt, seien infolge der Attacken in den letzten 24 Stunden ein Mensch getötet und weitere vier verletzt worden.
Ein Mann sei in der Nähe der Siedlung Korobki ums Leben gekommen, als eine ukrainische Drohne auf sein Auto einen Sprengsatz abgeworfen habe. Das Fahrzeug habe Feuer gefangen. Eine Frau habe Verletzungen erlitten.
Bei einer ähnlichen Attacke sei ein Einwohner der Ortschaft Nowaja Sburjewka verletzt worden. Zwei weitere Zivilisten seien zu Schaden gekommen, als die ukrainische Artillerie die Siedlung Raiskoje unter Beschuss genommen habe.
Dem Gouverneur zufolge habe das ukrainische Militär insgesamt 25 Ortschaften unter Beschuss genommen. In der Siedlung Winogradowo habe ein Geschoss das Dach eines Einfamilienhauses beschädigt.
15:12 Uhr
Orbáns Wahlkampf: "Lassen wir Selenskij nicht zuletzt lachen"

Seit diesem Montag sind in Budapest neue Wahlplakate von Viktor Orbáns Regierungspartei Fidesz zu sehen. Auf ihnen sind der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij, der ungarische Oppositionspolitiker Péter Magyar sowie die EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen abgebildet.
Eines der aktuellen Wahlmottos lautet: "Lassen wir Selenskij nicht zuletzt lachen" und zeigt das Abbild eines grinsenden ukrainischen Präsidenten.
Laut Orbán wird sein politischer Widersacher Magyar sowohl von Selenskij als auch von von der Leyen unterstützt.
Die Parlamentswahlen in Ungarn finden am 12. April statt.
Das Video gibt es hier auf unserer Website zu sehen.
14:35 Uhr
Gladkow: Gebiet Belgorod binnen 24 Stunden von mehr als 150 Drohnen angegriffen
Nach Angaben von Wjatscheslaw Gladkow, dem Gouverneur des Gebietes Belgorod, hat das ukrainische Militär in den vergangenen 24 Stunden 57 Orte in elf Bezirken angegriffen. Bei den Attacken wurden mindestens fünf Geschosse abgefeuert und 153 unbemannte Luftfahrzeuge eingesetzt, von denen 82 abgefangen wurden.
Gladkow meldet drei Verletzte.
Infolge der Angriffe wurden ein Mehrfamilienhaus, 12 Privathäuser, sechs Infrastrukturobjekte, vier Betriebe, drei soziale Einrichtungen, zwei Lager, eine Kirche und 23 Fahrzeuge beschädigt.
14:11 Uhr
Ukrainische Drohne greift Markt in Wassiljewka an: Zwei Frauen verletzt
Im von Russland kontrollierten Teil des Gebietes Saporoschje gibt es weitere Opfer als Folge der andauernden Attacken aus der Ukraine. Gouverneur Jewgeni Balizki berichtet auf Telegram über eine Terrorattacke gegen die Stadt Wassiljewka. Dem Politiker zufolge habe der Gegner ein unbemanntes Luftfahrzeug eingesetzt. Die Drohne sei auf dem Stadtmarkt eingeschlagen. Zwei Frauen seien dabei verletzt worden. Man habe sie ins nächstliegende Krankenhaus eingeliefert. Balizki teilt ein Video vom Ort des Geschehens.
13:49 Uhr
EU-Ratspräsident Costa nennt Russland einzigen Gewinner des Nahost-Kriegs
Russland ist nach Ansicht von EU-Ratspräsident António Costa bislang der einzige Gewinner des Kriegs im Nahen Osten. Bei einer Konferenz der EU-Botschafter am Dienstag in Brüssel verwies der Portugiese auf explodierende Energiepreise. Deshalb erhalte Moskau neue Ressourcen zur Finanzierung des Ukraine-Krieges. Zudem rücke der Konflikt im Nahen Osten in den Mittelpunkt und verringere die Aufmerksamkeit für die ukrainische Front. Costa mahnte zur Deeskalation und zur Rückkehr an den Verhandlungstisch. Der EU-Ratspräsident plädierte für den Schutz der regelbasierten internationalen Ordnung.
"Freiheit und Menschenrechte lassen sich nicht mit Bomben erreichen. Nur das Völkerrecht garantiert sie."
In times like these, values and trust are more critical than ever.They are the foundation of our influence and authority: what makes our Union powerful, what we must continue to stand for. My address at the EU Ambassadors' Conference ↓ https://t.co/15QblNwh4z
— António Costa (@eucopresident) March 10, 202613:35 Uhr
Medienbericht: Pistorius besorgt 30 Patriot-Raketen für Ukraine
Bundesverteidigungsminister Boris Pistorius hat nach einem Spiegel-Bericht von Partnern 30 zusätzliche Patriot-Flugabwehrraketen für die Ukraine organisiert. Zusammen mit fünf weiteren der weltweit knappen High-Tech-Raketen vom Typ PAC-3 aus Bundeswehrbeständen sollen damit nun 35 der Abfangraketen in die Ukraine geliefert werden.
Ein Sprecher des Verteidigungsministeriums sagte der Deutschen Presse-Agentur auf Anfrage, Deutschland komme dem von Pistorius gemachten Vorschlag "vollumfänglich nach". Es sei gelungen, eine weitere Anzahl von PAC-3-Raketen für die mit dieser Initiative beabsichtigte Bereitstellung zu beschaffen. Damit liege man nahe an der geplanten Zielmarke. Die Raketen könnten der Ukraine zur Abwehr der anhaltenden russischen Luftangriffe mit dem Luftverteidigungssystem Patriot zur Verfügung gestellt werden.
Pistorius hatte im Februar nach Beratungen am Rande eines NATO-Treffens in Brüssel erklärt, Deutschland werde fünf weitere Lenkflugkörper für Patriot-Systeme an die Ukraine liefern, wenn andere Unterstützerstaaten insgesamt 30 davon spendeten. Er sei sehr optimistisch, dass man die "30 plus 5" erreiche. Es sei eine Frage von Tagen und nicht von Wochen oder Monaten, sagte damals der SPD-Politiker.
13:19 Uhr
Baltikum: Die Grenzen zu Russland werden zur "Todeszone"

Archivbild: Lettische Beamte besichtigen befestigte Teile der Grenze zu Russland.Urheberrechtlich geschützt Derzeit wird von den baltischen Staaten an den Grenzen zu Russland und Weißrussland eine echte Sperrzone – praktisch eine "Todeszone" – eingerichtet. Wie wird dieses gigantische System namens "Baltische Verteidigungslinie" aussehen? Und warum sind die Einwohner dieser Gebiete darüber überhaupt nicht erfreut?
Mehr dazu in dieser Analyse von Stanislaw Leschtschenko auf unserer Website.
12:58 Uhr
Zwei Opfer bei ukrainischen Angriffen auf zivile Fahrzeuge im Gebiet Saporoschje
Das ukrainische Militär setzt seine Attacken auf den von Russland kontrollierten Teil des Gebiets Saporoschje fort. Gouverneur Jewgeni Balizki meldet zwei weitere Opfer in der Region.
Wie der Politiker auf Telegram schreibt, griff der Gegner im Bezirk Pologi ein ziviles Auto an. Bei der Drohnenattacke wurde ein Mann des Jahrgangs 1986 verletzt. Darüber hinaus nahm das ukrainische Militär eine Straße im Bezirk Wassiljewka unter Beschuss. Ein Mann des Jahrgangs 1995, der Lebensmittel transportierte, kam dabei zu Schaden.
Die beiden Männer wurden mit zahlreichen Verletzungen ins Krankenhaus eingeliefert. Balizki bezeichnet ihren Gesundheitszustand als schwer.
12:44 Uhr
Elf Verletzte durch ukrainische Angriffe auf Gebiet Saporoschje
Gouverneur Jewgeni Balizki teilt auf Telegram mit, dass das ukrainische Militär in den zurückliegenden 24 Stunden zwölf gezielte Angriffe auf friedliche Ortschaften im von Russland kontrollierten Teil des Gebiets Saporoschje unternommen hat. Demnach nahm der Gegner sechs Bezirke unter Beschuss. Infolge der Attacken wurden insgesamt elf Menschen, darunter drei Minderjährige, verletzt. Alle Verletzten wurden ärztlich versorgt.
Darüber hinaus teilt der Politiker mit, dass gegnerische Drohnen in der Region in der vergangenen Woche besonders aktiv waren.
12:30 Uhr
Lager mit ausländischen Waffen in LVR entdeckt
Soldaten der Nationalgarde haben in der Nähe einer Ortschaft in der Lugansker Volksrepublik (LVR) ein Lager der ukrainischen Armee mit ausländischen Waffen und Munition entdeckt, wie der Pressedienst der Behörde mitteilte.
In einem von einem Minenspürhund entdeckten unterirdischen Versteck fanden die Soldaten einen Panzerabwehrgranatwerfer vom Typ AT4 aus schwedischer Produktion und einen Handgranatenwerfer vom Typ Bulspike aus bulgarischer Produktion.
Neben Granatwerfern wurden im Versteck auch Handgranaten, elektrische Zünder, Artilleriepulver und TNT gelagert.
Durch die Sperrung von RT zielt die EU darauf ab, eine kritische, nicht prowestliche Informationsquelle zum Schweigen zu bringen. Und dies nicht nur hinsichtlich des Ukraine-Kriegs. Der Zugang zu unserer Website wurde erschwert, mehrere Soziale Medien haben unsere Accounts blockiert. Es liegt nun an uns allen, ob in Deutschland und der EU auch weiterhin ein Journalismus jenseits der Mainstream-Narrative betrieben werden kann. Wenn Euch unsere Artikel gefallen, teilt sie gern überall, wo Ihr aktiv seid. Das ist möglich, denn die EU hat weder unsere Arbeit noch das Lesen und Teilen unserer Artikel verboten. Anmerkung: Allerdings hat Österreich mit der Änderung des "Audiovisuellen Mediendienst-Gesetzes" am 13. April diesbezüglich eine Änderung eingeführt, die möglicherweise auch Privatpersonen betrifft. Deswegen bitten wir Euch bis zur Klärung des Sachverhalts, in Österreich unsere Beiträge vorerst nicht in den Sozialen Medien zu teilen.
Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.

