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Liveticker Ukraine-Krieg: Kiew für sofortigen Waffenstillstand – Moskau lehnt Pause ab

Russland führt gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine Militäroperation in der Ukraine durch. Der Westen reagiert mit immer neuen Waffenlieferungen an die Ukraine und beispiellosen Sanktionen gegen Russland. Lesen Sie hier die neuesten Entwicklungen.
Liveticker Ukraine-Krieg: Kiew für sofortigen Waffenstillstand – Moskau lehnt Pause abQuelle: Sputnik © Sergei Gunejew
  • 23.09.2026 20:53 Uhr

    20:53 Uhr

    Bloomberg berichtet über angespanntes Treffen zwischen von der Leyen und Selenskij

    Ursula von der Leyen und Wladimir Selenskij hatten eine angespannte Diskussion in New York über die Ukraine-Finanzierung, berichtet Bloomberg. Brüssel fordert Reformen, während Kiew angesichts des Defizits im Verteidigungshaushalt die Hilfe beschleunigen will.

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  • 20:44 Uhr

    Gebiet Sumy: Russische Aufklärer zerstören versteckte Drohnen des Gegners

    Der Telegram-Kanal des russischen Verteidigungsministeriums hat ein Video veröffentlicht, das zeigen soll, wie ukrainische Soldaten ihre Drohnen in den Ruinen von Gebäuden und entlang von Straßen versteckt haben. Damit hätten sie einen Hinterhalt auf russische Infanterie und Technik im Gebiet Sumy vorbereitet.

    Aufklärer des Truppenverbandes Nord hätten die Positionen jedoch rechtzeitig entdeckt. Anschließend hätten Drohnenoperatoren die Stellungen mit präzisen Abwürfen von VOG-Granaten zerstört.

  • 20:32 Uhr

    LVR: Mehrere Verletzte nach ukrainischen Angriffen

    Bei Angriffen der Ukraine auf 15 Gemeinden der Lugansker Volksrepublik (LVR) sind innerhalb von 24 Stunden vier Zivilisten verletzt worden. Dies teilte das LVR-Oberhaupt Leonid Passetschnik mit.

    In Rubeschnoje wurde eine ältere Frau verletzt, als die ukrainischen Streitkräfte in der Nähe eines Kulturhauses angriffen. Im Nowopskowski-Bezirk traf eine Drohne ein Auto, wobei eine Frau und ein Mann verletzt wurden. Im Bezirk Troizkoje wurde am späten Abend ein Kindergarten angegriffen. Ein Wachmann erlitt Verletzungen. Zum Glück befanden sich zu diesem Zeitpunkt keine Kinder im Gebäude.

    Laut Passetschnik wurden zudem Fahrzeuge, Wohnhäuser sowie zivile und kommunale Infrastruktur beschädigt.

  • 20:20 Uhr

    Lawrow an Rubio: Russland hält an Zielen der Sonderoperation fest

    Der russische Außenminister Sergei Lawrow hat bei seinem Treffen mit US-Außenminister Marco Rubio das uneingeschränkte Festhalten Russlands an der Erreichung der Ziele der militärischen Sonderoperation bekräftigt. Dies teilte das russische Außenministerium mit.

  • 20:02 Uhr

    Kreml vor Rubio-Lawrow-Treffen in New York: Keine Grundlage für Ukraine-Friedensgespräche

    Vor dem geplanten Treffen von US-Außenminister Marco Rubio und Russlands Außenminister Sergei Lawrow in New York dämpft der Kreml die Hoffnungen auf neue Ukraine-Friedensgespräche. Moskau sieht weiterhin keine Voraussetzungen für Verhandlungen, signalisiert aber grundsätzlich Gesprächsbereitschaft.

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  • 19:49 Uhr

    Sibiga verlässt Saal nach Lawrows Rede

    Der ukrainische Außenminister Andrei Sibiga war während der Rede des russischen Außenministers Sergei Lawrow bei einer Sitzung des UN-Sicherheitsrats zur Ukraine im Saal anwesend. Dies berichtet ein Korrespondent von RIA Nowosti.

    Nach Lawrows Rede verließ der russische Minister den Saal. Sibiga folgte ihm und kehrte wenige Minuten später zurück.

    Lawrow erinnerte daran, dass Russland wiederholt seine Bereitschaft zu Verhandlungen über einen nachhaltigen und gerechten Frieden in der Ukraine bekräftigt habe. Zugleich erklärte er, Moskau werde aufgrund der "bitteren Erfahrungen" während der Verhandlungen keine Pause bei der militärischen Sonderoperation einlegen.

  • 19:19 Uhr

    Rubio: USA offen für Dialog mit Russland

    Die USA bleiben nach Angaben von US-Außenminister Marco Rubio offen für Gespräche mit Russland über Konflikte, Krisen und andere Streitfragen. Nach seinem Gespräch mit dem russischen Außenminister Sergei Lawrow sagte Rubio:

    "Die Vereinigten Staaten bleiben immer offen für Gespräche mit praktisch jedem auf der Welt – auch mit Russland – über Konflikte, Krisen oder etwaige Meinungsverschiedenheiten, die wir haben könnten."

    Zudem stellte Rubio ein Treffen von US-Präsident Donald Trump und dem russischen Präsidenten Wladimir Putin beim G20-Gipfel im Dezember in Miami in Aussicht. Er sagte:

    "Wir haben Präsident Putin zum G20-Gipfel eingeladen. Möglichkeit [für ein Treffen von Putin und Trump] wird sich im Dezember ergeben, wenn er [Putin] kommt."

    Sollte sich darüber hinaus eine Gelegenheit für ein weiteres Treffen mit einem konkreten Ziel ergeben, "wäre das gut", fügte Rubio hinzu.

  • 18:50 Uhr

    Sibiga: Kiew für sofortigen Waffenstillstand – Lawrow lehnt Pause ab

    In einer gemeinsamen Erklärung von 51 UN-Mitgliedstaaten heißt es, die Ukraine habe einem "vollständigen, sofortigen und bedingungslosen Waffenstillstand" zugestimmt. Eine entsprechende Erklärung gab auch der ukrainische Außenminister Andrei Sibiga ab. Seine Äußerungen wurden von ukrainischen Medien zitiert.

    Lawrow erklärte hingegen bei einer Sitzung des UN-Sicherheitsrats zur Ukraine, Russland werde die militärische Sonderoperation nicht für Verhandlungen in irgendeinem Format aussetzen:

    "Aus bitterer Erfahrung belehrt, werden wir für die Dauer von Verhandlungen in irgendeinem Format keine Pause bei der militärischen Sonderoperation einlegen. Obwohl Europa genau das will, und zwar mit demselben schlichten Ziel, eine Atempause zu bekommen und die erschöpften Waffenarsenale des Kiewer Regimes wieder aufzufüllen, das aus Verzweiflung längst zu offen terroristischen Methoden übergegangen ist."

  • 18:18 Uhr

    Russische Regionen melden weitere Opfer ukrainischer Attacken

    Bei einem Angriff der Ukraine auf einen landwirtschaftlichen Betrieb des Unternehmens "Miratorg" im Gebiet Brjansk sind drei Menschen verletzt worden. Laut dem amtierenden Gouverneur Jegor Kowaltschuk wurde ein Fahrzeug auf dem Gelände der Rinderfarm im Wygo­nitschski-Bezirk angegriffen. Auch Nutztiere wurden verletzt.

    In Kursk traf eine ukrainische Drohne ein Wohnhaus im privaten Sektor. Dabei erlitt ein 50-jähriger Mann unter anderem ein Schädel-Hirn-Trauma und eine Gehirnerschütterung. Laut Gouverneur Alexander Chinstein wurden zudem ein Haus, eine Garage, ein Auto und ein Geschäft beschädigt.

  • 17:54 Uhr

    Russische Armee greift Kommunikationsinstitut in Kiew an

    Russische Streitkräfte haben nach Angaben des Telegram-Kanals "Militärkorrespondenten des Russischen Frühlings" das Institut "Giproswjas" in Kiew angegriffen. Die Einrichtung ist demnach im Bereich der Sonderkommunikation von strategischer Bedeutung. In dem Gebäude sollen sich auch Büros des Telekommunikationsunternehmens "Ukrtelekom" befinden.

    Der Militärkorrespondent Andrei Filatow berichtete unterdessen, dass die russischen Streitkräfte für Drohnen das autonome optische Navigationssystem "Susanin" einsetzen. Damit könnten die Drohnen ihren Flugauftrag auch ohne Verbindung zum Bediener und ohne GPS-Signal ausführen.

    Zuvor hatte der Militärkorrespondent Roman Saponkow erklärt, der Einsatz der reaktiven Drohnen "Geran-4" und "Geran-5" verändere den Konfliktverlauf zugunsten Moskaus. Die Kriegsökonomie habe sich dadurch "sofort" verändert, da die ukrainischen Streitkräfte vergleichsweise günstige "Geran"-Drohnen mit teuren Flugabwehrraketen bekämpften.

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Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.