Liveticker Ukraine-Krieg: Deutsche Botschaft warnt Reisende in der Ukraine

15.08.2026 11:05 Uhr
11:05 Uhr
Moskau drängt auf ausländische Vermittlung bei Gesprächen mit Kiew
Der Sonderbeauftragte des russischen Außenministeriums für Fragen zu Verbrechen des Kiewer Regimes, Rodion Miroschnik, hat im Gespräch mit der Zeitung Iswestija erneut Russlands Bereitschaft betont, mit der Ukraine über ein Ende des Blutvergießens zu verhandeln. Der Konflikt könne friedlich, ohne zusätzliche Zerstörungen und unnötige Verluste gelöst werden, sagte der Diplomat. Zugleich unterstrich er, dass Moskau seine Ziele nicht aufgeben werde. Nach Ansicht Miroschniks sollten zu möglichen russisch-ukrainischen Verhandlungen auch andere Länder hinzugezogen werden.
"Da Beschlüsse nicht in Kiew getroffen werden, ist es kaum sinnvoll, Verhandlungen ohne ausländische Beteiligung zu führen. Die Ukraine kann nicht selbstständig die Erfüllung jener Vereinbarungen garantieren, die potenziell im Rahmen solcher Verhandlungen erzielt werden könnten."
10:37 Uhr
Gebiet Rostow: Sieben Siedlungen nach ukrainischer Attacke ohne Strom
In der vergangenen Nacht hat die russische Luftabwehr eine Attacke auf das südrussische Gebiet Rostow abgeschlagen. Gouverneur Juri Sljussar berichtet auf Telegram, über drei Bezirken der Region seien ungefähr zehn ukrainische Drohnen und Raketen abgefangen worden. Der Politiker meldet zwar keine Opfer, berichtet aber über Sachschäden. So seien im Bezirk Millerowo mehrere Stromleitungen beschädigt worden. In sieben Siedlungen mit etwa 1.000 Einwohnern gebe es nun keinen Strom mehr. Ein Reparaturteam sei inzwischen im Einsatz.
10:00 Uhr
Zwei Verletzte bei Drohnenattacke auf Gebiet Moskau
Das Gebiet Moskau ist auch in der vergangenen Nacht Ziel einer Drohnenattacke aus der Ukraine geworden. Gouverneur Andrei Worobjow teilt auf Telegram mit, dass die russische Luftabwehr über sechs Bezirken der Region acht unbemannte Luftfahrzeuge abgefangen habe. Der Politiker meldet Opfer und Schäden. In der Stadt Schatura habe eine Drohne ein Einfamilienhaus getroffen. Eine 55-jährige Frau und ein neun Jahre altes Kind seien verletzt worden. Worobjow bezeichnet den Zustand des Minderjährigen als schwer. Das Kind solle demnächst in eine renommierte Kinderklinik in der Hauptstadt Moskau verlegt werden. Die Frau habe eine Verletzung am Kopf erlitten. Das Dach des Hauses sei beschädigt.
09:34 Uhr
Russland greift weiterhin ukrainische Häfen und Schiffe an
Russlands Verteidigungsministerium hat am Samstagmorgen über weitere Angriffe auf ukrainische Häfen und Schiffe berichtet, die im Interesse der ukrainischen Streitkräfte benutzt werden sollen. Wie die Militärbehörde in Moskau auf Telegram schrieb, seien bei den Attacken am Abend des 14. August und in der Nacht zum 15. August Langstreckendrohnen eingesetzt worden. Infolge der Angriffe seien die Häfen Juschny, Odessa und Ismail getroffen worden. Unter den getroffenen Zielen nannte das Verteidigungsministerium ein Depot mit Brenn- und Schmierstoffen für das ukrainische Militär, ein Patrouillenboot, das Schiffe mit Militärgütern eskortiert habe, sowie Lagerhäuser für Militärgüter und Kraftstoff. Weitere Details gab die russische Militärbehörde nicht bekannt.
09:06 Uhr
Selenskij warnt Ägypten vor Engpässen bei Lebensmitteln
Der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij hat am Freitagabend mit seinem ägyptischen Amtskollegen Abdel Fattah al-Sisi über die Bedrohung der Nahrungsmittelversorgung durch Angriffe auf Frachtschiffe im Schwarzen Meer beraten. Die Ukraine sei einer der größten Lebensmittellieferanten für Ägypten und viele andere Länder in Afrika und im Nahen Osten, teilte Selenskij auf der Plattform X mit. Wegen des Krieges seien diese Lieferungen nun ernsthaft bedroht. Man verzeichne bereits einen deutlichen Rückgang, was zu steigenden Preisen und Engpässen führen könne. Beide Länder hätten vereinbart, an Lösungen zu arbeiten.
I am very grateful to President of Egypt @AlsisiOfficial for his attention to the challenges to food security and the situation in our Black Sea region. I spoke with the President today, and it was a much-needed conversation. Ukraine is one of the largest food suppliers to Egypt… pic.twitter.com/zT6uYEJg9I
— Volodymyr Zelenskyy / Володимир Зеленський (@ZelenskyyUa) August 14, 202608:31 Uhr
Russische Luftabwehr zerstört in der Nacht 598 ukrainische Drohnen
Russlands Verteidigungsministerium berichtet am Samstagmorgen über weitere Versuche der ukrainischen Streitkräfte, Objekte in Russland mit unbemannten Luftfahrzeugen anzugreifen. Demnach habe die russische Luftabwehr in der letzten Nacht 598 gegnerische Drohnen abgefangen. Die unbemannten Luftfahrzeuge seien über den Gebieten Belgorod, Brjansk, Wladimir, Woronesch, Kaluga, Kursk, Leningrad, Lipezk, Nischni Nowgorod, Nowgorod, Orjol, Pskow, Rostow, Rjasan, Smolensk, Twer und Tula, über dem Großraum Moskau, der Region Krasnodar, der Teilrepublik Krim sowie über dem Asowschen und dem Schwarzen Meer zerstört worden. Weitere Einzelheiten teilt das Ministerium nicht mit.
08:03 Uhr
DVR meldet 34 ukrainische Angriffe binnen 24 Stunden
Die Behörden in Donezk haben innerhalb der vergangenen 24 Stunden 34 Angriffe durch ukrainische Truppen registriert. Demnach wurden auf das Territorium der Volksrepublik 40 Geschosse abgefeuert. Bei den Angriffen in der Zeitspanne von 0 Uhr am 14. August bis 0 Uhr am 15. August (Ortszeit) wurde eine zivile Person getötet. Weitere zehn Zivilisten erlitten Verletzungen. Durch den Beschuss wurden vier Wohnhäuser, fünf zivile Infrastrukturobjekte sowie mehrere Busse, Lkw, Autos und Kommunalfahrzeuge beschädigt.
Am Vortag hatten die Behörden von Donezk 39 Angriffe aus der Ukraine gemeldet. Dabei wurden zwölf Zivilisten, darunter ein Jugendlicher, verletzt. Zu Schaden kamen sechs Wohnhäuser, fünf zivile Infrastrukturobjekte sowie mehrere Lkw, Autos und Kommunalfahrzeuge.
07:30 Uhr
Deutsche Botschaft warnt Reisende in der Ukraine

Archivbild: Einwohner von Kiew schauen am 30. Juli 2026 auf einen Bombenkrater.Efrem Lukatsky / AP Die deutsche Botschaft in Kiew warnt Reisende in der Ukraine vor möglichen weiteren russischen Angriffen. Mit Blick auf den ukrainischen Unabhängigkeitstag am 24. August könnten insbesondere die Energieversorgung und wichtige Verkehrsknotenpunkte verstärkt angegriffen werden, teilt die Botschaft mit. Besonders bei Zugfahrten sei Vorsicht geboten. Die ukrainische Bahn und ihre Infrastruktur seien weiterhin Ziele russischer Luftangriffe.
Wegen des Krieges gilt für die gesamte Ukraine nach wie vor eine Reisewarnung des Auswärtigen Amtes.
14.08.2026 22:00 Uhr
22:00 Uhr
Damit beenden wir für heute den Live-Ticker zur Lage im Ukraine-Konflikt. Morgen früh ab 7 Uhr geht es mit der Berichterstattung weiter. Wir wünschen unseren Lesern trotz aller Spannungen in der Welt eine gute Nacht!
21:59 Uhr
In Kiew werden Köpfe rollen: Ukraine hat Selenskijs Luftkrieg verloren

SymbolbildRIA Nowosti/KI-generiertes Bild / Sputnik Der ukrainische Machthaber hatte Anfang des Sommers eine 40 Tage dauernde "Luftoffensive" angekündigt, die Moskau zum Frieden zu ukrainischen Bedingungen zwingen werde. Die 40 Tage sind abgelaufen, und erstaunt müssen auch westliche Analysten und Medien feststellen, dass die Realität eine andere ist.
Mehr dazu erfahren Sie in diesem Meinungsartikel von Kirill Strelnikow.
Durch die Sperrung von RT zielt die EU darauf ab, eine kritische, nicht prowestliche Informationsquelle zum Schweigen zu bringen. Und dies nicht nur hinsichtlich des Ukraine-Kriegs. Der Zugang zu unserer Website wurde erschwert, mehrere Soziale Medien haben unsere Accounts blockiert. Es liegt nun an uns allen, ob in Deutschland und der EU auch weiterhin ein Journalismus jenseits der Mainstream-Narrative betrieben werden kann. Wenn Euch unsere Artikel gefallen, teilt sie gern überall, wo Ihr aktiv seid. Das ist möglich, denn die EU hat weder unsere Arbeit noch das Lesen und Teilen unserer Artikel verboten. Anmerkung: Allerdings hat Österreich mit der Änderung des "Audiovisuellen Mediendienst-Gesetzes" am 13. April diesbezüglich eine Änderung eingeführt, die möglicherweise auch Privatpersonen betrifft. Deswegen bitten wir Euch bis zur Klärung des Sachverhalts, in Österreich unsere Beiträge vorerst nicht in den Sozialen Medien zu teilen.
Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.

