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Liveticker Ukraine-Krieg: Mit Sprengstoff beladene ukrainische Drohne stürzt in der Türkei ab

Russland führt gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine Militäroperation in der Ukraine durch. Der Westen reagiert mit immer neuen Waffenlieferungen an die Ukraine und beispiellosen Sanktionen gegen Russland. Lesen Sie hier die neuesten Entwicklungen.
Liveticker Ukraine-Krieg: Mit Sprengstoff beladene ukrainische Drohne stürzt in der Türkei ab© KI-generiert
  • 1.07.2026 19:44 Uhr

    19:44 Uhr

    Gebiet Kursk: Vier Verletzte nach ukrainischem Angriff auf Rylsk

    Nach dem ukrainischen Angriff auf die Stadt Rylsk im Gebiet Kursk mussten vier Menschen medizinisch versorgt werden. Dies teilte der Gouverneur der Region, Alexander Chinstein, auf der Plattform Max mit. Wie er weiter erklärte, erlitt ein 39-jähriger Polizeibeamter bei der Detonation ein Explosionstrauma sowie eine Splitterverletzung an der rechten Schulter. Zwei weitere Männer im Alter von 52 und 48 Jahren erlitten ebenfalls Explosionstraumata und Splitterverletzungen. Einer von ihnen ist ebenfalls Polizeibeamter. Bei dem vierten Verletzten handelt es sich laut Chinstein um einen Mitarbeiter der kommunalen Dienste.

  • 19:20 Uhr

    Russische Truppen führen massive Luftangriffe auf militärische Anlagen entlang der Front aus (Video)

    Die russischen Luftstreitkräfte haben schwere FAB-Bomben und eine Präzisionsrakete vom Typ X-38 ML gegen militärische Ziele in der Volksrepublik Donezk (DVR) sowie in den Gebieten Charkow und Sumy eingesetzt. Russlands Verteidigungsministerium teilt entsprechende Aufnahmen auf Telegram.

  • 19:00 Uhr

    Türkei: Ukrainische Drohne mit Sprengstoff stürzt in Provinz Trabzon ab

    In der türkischen Provinz Trabzon ist eine ukrainische Drohne mit Sprengstoff abgestürzt. Dies berichtet die Nachrichtenagentur IHA. In dem Bericht heißt es:

    "Eine ukrainische Drohne zerschellte nach dem Aufprall auf einen Baum im Landkreis Vakfıkebir. Spezialisten untersuchten das Objekt und stellten fest, dass die Drohne mit fünf Kilogramm Sprengstoff bestückt war."

    Der Fund löste unter Anwohnern Besorgnis aus. Die Behörden leiteten eine Untersuchung ein. Bereits im Juni waren an mehreren Orten an der türkischen Schwarzmeerküste Drohnen oder deren Trümmerteile entdeckt worden.

  • 18:40 Uhr

    Sacharowa: Russland berücksichtigt westliche Unterstützung Kiews bei Terrorakten

    Russland berücksichtige nach den Worten der Sprecherin des Außenministeriums, Maria Sacharowa, die Beteiligung westlicher Staaten an Terrorakten gegen das Land sowohl in der Diplomatie als auch in der militärischen Planung. Bei einem Briefing erklärte sie, im Westen habe es zuletzt eine Reihe von Eingeständnissen gegeben, die auf eine Verwicklung einzelner Staaten in Terrorakte des Kiewer Regimes gegen Russland hindeuteten.

    "All dies wird in Russland berücksichtigt – in der diplomatischen Arbeit, in der militärischen Planung sowie bei Maßnahmen zur Bewältigung aktueller Herausforderungen und Bedrohungen."

    Zugleich erklärte sie, Moskau sehe keinerlei Anzeichen für ein echtes Interesse Kiews an einer friedlichen Beilegung des Konflikts.

    "Wir machen uns keinerlei Illusionen über den tatsächlichen Friedenswillen des Kiewer Regimes. Dieses Bestreben gab es nicht und gibt es auch heute nicht – vor allem deshalb, weil das Kiewer Regime nicht eigenständig handelt."

  • 18:18 Uhr

    Ukrainische Drohnen lösen Brände im Biosphärenreservat Askanija-Nowa aus

    Ukrainische Drohnen haben im Biosphärenreservat Askanija-Nowa sowie im Naturschutzgebiet Askanijski im Gebiet Cherson Brände ausgelöst. Dies teilte der Direktor der Einrichtung, Dmitri Meschtscherjakow, gegenüber RIA Nowosti mit.

    "Heute sind infolge der Angriffe der ukrainischen Streitkräfte drei Brände in der geschützten Steppenlandschaft sowie zwei weitere auf dem Gelände des Naturschutzgebiets föderaler Bedeutung 'Askanijski' ausgebrochen."

    Nach seinen Angaben konnten die drei Brandherde im Biosphärenreservat inzwischen eingedämmt werden. Die Löscharbeiten dauern an. Eine Gefahr für den einzigartigen dendrologischen Park bestehe derzeit nicht, da das Feuer an einem Brandschutzstreifen gestoppt worden sei. Ein Brandherd im Naturschutzgebiet sei bislang jedoch noch nicht unter Kontrolle gebracht worden.

  • 17:54 Uhr

    Krim: Zwei Städte aufgrund eines massiven ukrainischen Angriffs ohne Strom

    Nach den ukrainischen Drohnenangriffen auf Stromleitungen auf der Krim gelten weiterhin vorübergehende Einschränkungen der Versorgung in 17 Orten. Dies gibt der Chef der lokalen Regierung, Juri Gozanjuk, auf Telegram bekannt.

    "Infolge eines massiven feindlichen Angriffs auf das Hauptstromnetz sind Armjansk und Feodosia sowie das umliegende Stadtgebiet ohne Strom", schreibt der Beamte in seinem Post.

    Wie es heißt, arbeiten die Fachleute des Energieversorgers Krymenergo an der Stabilisierung des Stromnetzes und tun alles, um Unfälle durch Netzüberlastung zu verhindern.

  • 17:35 Uhr

    Jetzt geht es los: Die EU treibt Ukrainer in den sicheren Tod

    Einfach nur wegzusehen, wenn in der Ukraine die Menschenfänger unterwegs sind, genügt nicht mehr - Kiew gehen an der Front die Soldaten aus. Die EU ist jetzt bereit, Hilfestellung zu leisten, und jene, die bereits entkommen sind, wieder zurückzuschicken.

    Lesen Sie dazu mehr hier auf unserer Webseite.

  • 17:17 Uhr

    Sacharowa: Selenskij will Eskalation des Konflikts provozieren

    Der ukrainische Machthaber Wladimir Selenskij wolle den Konflikt um die Ukraine gezielt eskalieren. Dies erklärte die Sprecherin des russischen Außenministeriums, Maria Sacharowa, bei einem Briefing.

    "Hinter der ganzen Demagogie über eine angebliche Beilegung des Konflikts strebt Selenskij in Wirklichkeit eine Eskalation an. Das ist seine Aufgabe. Diese Aufgabe wurde ihm gestellt. Er wird sie durch Angriffe auf zivile Infrastruktur, die Tötung friedlicher Zivilisten und Terrorakte umsetzen. Er macht daraus kein Geheimnis."

    Zugleich erklärte sie, Selenskij unternehme "verzweifelte Versuche", den Konflikt auszuweiten und dabei auch Russlands engste Verbündete und Nachbarstaaten hineinzuziehen.

    "Das ist es, was diejenigen brauchen, die nach den NATO-Narrativen leben."

  • 16:58 Uhr

    Gebiet Belgorod: Mann bei ukrainischem FPV-Drohnenangriff verletzt

    In der Siedlung Wolokonowka im Gebiet Belgorod ist ein Mann bei der Explosion einer ukrainischen FPV-Drohne auf dem Gelände eines Unternehmens verletzt worden. Dies teilte der regionale Krisenstab mit. Der Mann erlitt Splitterverletzungen am Unterschenkel und wurde vom Rettungsdienst ins Krankenhaus gebracht. An der Angriffsstelle wurde zudem ein Lastwagen beschädigt. Ferner wurde in der Stadt Schebekino ein technisches Bauwerk durch den Einschlag einer FPV-Drohne beschädigt. Im Dorf Nowaja Tawolschanka explodierte eine weitere Drohne auf dem Gelände eines Privathauses.

  • 16:38 Uhr

    Polnischer Politologe: Selenskij fürchtet Machtverlust

    Der polnische Politologe Marek Miszkiewicz ist der Ansicht, dass Wladimir Selenskij den ehemaligen Oberbefehlshaber der ukrainischen Streitkräfte, Waleri Saluschny, nach Kiew beordert habe, weil er einen Machtverlust befürchte. Dies sagte er im Gespräch mit RIA Nowosti.

    Zuvor hatte die Zeitung Ukrajinska Prawda unter Berufung auf eigene Quellen berichtet, Saluschny sei vor dem angekündigten Rücktritt des britischen Premierministers nach Kiew gerufen worden. Demnach habe Selenskij ihn direkt gefragt, ob er bei einer möglichen Präsidentschaftswahl im Herbst kandidieren werde. Saluschny habe dies bejaht. Miszkiewicz erklärte, Selenskij fürchte vor allem einen Machtwechsel durch das Militär:

    "Die Streitkräfte verfügen in der Ukraine derzeit über sehr viel Einfluss, Ressourcen und Unterstützung. Sie könnten bei künftigen Wahlen zur wichtigsten politischen Kraft werden, und Saluschny ist sowohl innerhalb des Militärs als auch in der ukrainischen Gesellschaft eine sehr populäre Persönlichkeit."

    Zugleich erklärte der Politologe, die Präsidentenwahl in der Ukraine sei längst überfällig, weshalb die Legitimität der Regierung Selenskijs selbst innerhalb des Landes zunehmend infrage gestellt werde.

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Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.