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Liveticker Ukraine-Krieg: Russische Luftabwehr zerstört in der Nacht 87 gegnerische Drohnen

Russland führt gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine Militäroperation in der Ukraine durch. Der Westen reagiert mit immer neuen Waffenlieferungen an die Ukraine und beispiellosen Sanktionen gegen Russland. Lesen Sie hier die neuesten Entwicklungen.
Liveticker Ukraine-Krieg: Russische Luftabwehr zerstört in der Nacht 87 gegnerische DrohnenQuelle: TASS © ALEXANDER REKA
  • 5.04.2026 08:33 Uhr

    08:33 Uhr

    Ukrainische Drohnen greifen Gebiet Nischni Nowgorod an: Heizkraftwerk, Häuser und Raffinerie beschädigt

    Gouverneur Gleb Nikitin berichtet auf der Plattform Telegram über die Folgen einer nächtlichen ukrainischen Drohnenattacke auf das Gebiet Nischni Nowgorod an der Wolga. Wie der Politiker schreibt, habe die russische Luftabwehr allein über dem Industriegelände im Bezirk Kstowo 30 unbemannte Luftfahrzeuge abgefangen. Durch herabfallende Wrackteile sind zwei Anlagen des Erdölkonzerns Lukoil beschädigt worden. Der darauffolgende Brand sei eingedämmt worden.   

    Außerdem meldet Nikitin die Beschädigung des Heizkraftwerks der Stadt Kstowo. Zu Schaden seien auch mehrere Wohnhäuser gekommen. Man arbeite an der Wiederherstellung der Stromversorgung. Berichte über Opfer liegen bislang nicht vor.

  • 08:02 Uhr

    Massive ukrainische Drohnenattacke auf Gebiet Leningrad: Erdölleitung bei Hafen Primorsk beschädigt

    Die Verwaltung des russischen Gebiets Leningrad hat am frühen Sonntagmorgen den Luftalarm ausgerufen. Nach Angaben von Gouverneur Alexander Drosdenko dauerte die ukrainische Drohnenattacke von ungefähr 4 Uhr bis 6.30 Uhr MESZ. In diesen zweieinhalb Stunden wurden 19 unbemannte Luftfahrzeuge abgeschossen. Der Politiker meldete auf Telegram weder Todesopfer noch Verletzte, berichtete aber über eine beschädigte Erdölleitung in der Nähe des Hafens Primorsk. Die Pipeline sei durch herabfallende Drohnenteile beschädigt worden. Jetzt lasse man den Brennstoff kontrolliert ausbrennen, teilte Drosdenko mit.

  • 07:29 Uhr

    Russische Luftabwehr zerstört in der Nacht 87 ukrainische Drohnen

    Russlands Verteidigungsministerium berichtet am Sonntagmorgen über weitere Versuche der ukrainischen Streitkräfte, Objekte in Russland mit unbemannten Luftfahrzeugen anzugreifen. Demnach habe die russische Luftabwehr im Zeitraum von 21 Uhr MESZ am Samstag bis 7 Uhr MESZ am Sonntag 87 gegnerische Drohnen abgeschossen. Die unbemannten Luftfahrzeuge seien über den Gebieten Belgorod, Brjansk, Woronesch, Nischni Nowgorod, Kursk, Orjol, Tambow, Kaluga, Pensa, Uljanowsk, Twer und Leningrad sowie über den Teilrepubliken Mordwinien und Krim zerstört worden. Weitere Einzelheiten teilt das Ministerium nicht mit.

  • 4.04.2026 21:00 Uhr

    21:00 Uhr

    Damit beenden wir für heute den Live-Ticker zur Lage im Ukraine-Konflikt. Morgen früh ab 7 Uhr geht es mit der Berichterstattung weiter. Wir wünschen unseren Lesern trotz aller Spannungen in der Welt eine gute Nacht!

  • 20:58 Uhr

    Gebiet Brjansk: Ein Toter nach Drohnenangriff auf Straßenbauunternehmen

    Berichten zufolge griff eine Drohne der ukrainischen Streitkräfte die Sewskoje DRSU (Straßenbau- und Reparatureinrichtung) in der Region Brjansk an. Gouverneur Alexander Bogomas schreibt in den sozialen Netzwerken, dass ein Mitarbeiter des Unternehmens bei dem Angriff ums Leben gekommen sei:

    "Ukrainische Terroristen haben mithilfe einer Drohne die Stadt Sewsk im Bezirk Sewsk angegriffen. Bei einem gezielten Angriff auf das Gelände der Sewskoje DRSU kam leider ein Mitarbeiter des Unternehmens ums Leben. Den Angehörigen des Verstorbenen gilt mein tiefstes Beileid."

  • 20:39 Uhr

    LVR: Familie mit achtjährigem Kind kommt durch ukrainischen Beschuss ums Leben

    Wie der Oberhaupt der LVR Leonid Pasetschnik mitteilt, haben die ukrainischen Streitkräfte Privathäuser im Dorf Michailowka im Bezirk Kremenskoj beschossen. Durch den Beschuss brach ein Feuer aus; Rettungskräfte trafen umgehend am Unfallort ein, doch in einem der Häuser kam die gesamte Familie ums Leben – ein Mann, eine Frau und ihr achtjähriges Kind, schreibt Pasetschnik in den sozialen Netzwerken und spricht den Angehörigen der Verstorbenen sein Beileid aus.

  • 20:16 Uhr

    Experte: Regelmäßige Angriffe rund um Kiew beschleunigen Vormarsch russischer Truppen

    Wie der Militärexperte Wassili Dandykin dem Nachrichtenportal NEWS.ru erklärt, werden die Angriffe um Kiew den Vormarsch der russischen Streitkräfte an der Front beschleunigen. Dabei sollen die russischen Drohnen vor allem die Verkehrs- und Energieinfrastruktur sowie Munitionsdepots ins Visier nehmen. Dandykin betont:

    "Ich denke, dass häufige Angriffe in der Nähe von Kiew, etwa zweimal pro Woche, einen direkten Einfluss auf die Lage im Kampfgebiet zu unseren Gunsten haben werden. In erster Linie müssen wir die Verkehrsinfrastruktur und die Energieversorgung treffen. Natürlich dürfen wir auch Munitionsdepots, Kommandostellen und Kommunikationsanlagen nicht vergessen. Wenn die ukrainischen Luftabwehrsysteme dadurch so geschwächt sind, können wir auch bemannte Flugzeuge einsetzen, die mit lenkbaren Bomben operieren."

  • 19:59 Uhr

    Gouverneur: Kiew schickt statt humanitärer Hilfe abgelaufene Lebensmittel nach Cherson

    Die ukrainischen Behörden haben angeordnet, abgelaufene Lebensmittel als humanitäre Hilfe in das von den ukrainischen Streitkräften besetzte Cherson zu liefern. Dies erklärte der Gouverneur des Gebiets Cherson, Wladimir Saldo, im Gespräch mit der Nachrichtenagentur TASS. Er betonte:

    "Anstelle von hochwertigen Lebensmitteln wurde unter dem Deckmantel der humanitären Hilfe angeordnet, abgelaufene Produkte in die Stadt zu liefern."

    Saldo bezeichnete eine solche Entscheidung als eine Verhöhnung der lokalen Bevölkerung.

  • 19:28 Uhr

    LVR: Hotel durch Drohnenangriff zerstört

    Wie die Nachrichtenagentur TASS unter Berufung auf den Regionalchef Leonid Pasetschnik berichtet, wurde ein zweistöckiges Hotel in Belowodsk (LVR) infolge eines Drohnenangriffs zerstört, es gibt jedoch keine Opfer oder Verletzten. In seinen sozialen Netzwerken schreibt Pasetschnik:

    "In Belowodsk wurde ein zweistöckiges Hotelgebäude zerstört, Wohnhäuser und Wirtschaftsgebäude auf der gegenüberliegenden Straßenseite wurden beschädigt. Der Katastrophenschutz reagierte umgehend und löschte das Feuer. Es gab keine Verletzten."

  • 18:58 Uhr

    Orbán: Ungarn und Slowakei streben Aufhebung der Sanktionen gegen russischen Energiesektor an

    Ungarn und die Slowakei haben vereinbart, gemeinsam von der EU-Führung die Aufhebung des Verbots für Lieferungen von russischem Öl und Gas nach Europa zu fordern. Dies teilte der ungarische Ministerpräsident Viktor Orbán nach einem Telefongespräch mit seinem slowakischen Amtskollegen Robert Fico mit. Die Nachrichtenagentur TASS berichtet über dieses Gespräch:

    "Er erklärte, dass Budapest und Bratislava es für notwendig halten, dringend Maßnahmen zu ergreifen, die es den EU-Ländern ermöglichen, Rohstoff- und Brennstoffengpässe sowie steigende Preise für alle Arten von Energieträgern zu vermeiden. 'Wir fordern von Brüssel die sofortige Aussetzung der Sanktionen und Beschränkungen, die gegen den russischen Energiesektor verhängt wurden', sagte Orbán in einer Videoansprache, die von ungarischen Fernsehsendern übertragen wurde.
    Die Europäische Union müsse 'Pläne aufgeben, die ein Verbot russischer Energieträger und den Übergang zu einer teureren und unzugänglichen Energiepolitik vorsehen', ist der Regierungschef überzeugt. Seinen Worten zufolge müssten solche Pläne 'in den Müll wandern'."

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Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.