Liveticker Ukraine-Krieg – Polen: Brand in Produktionsstätte für ukrainische Drohnen

31.08.2026 16:56 Uhr
16:56 Uhr
Experte: Kiew verheimlicht vereitelten Durchbruchsversuch der ukrainischen Armee
In der vergangenen Woche versuchten Einheiten der ukrainischen Streitkräfte, die Verteidigungslinie im Verantwortungsbereich des russischen Truppenverbands Mitte zu durchbrechen. Dies berichtete der Militärexperte Andrei Marotschko. Ziel sei es gewesen, verlorene Linien und Stellungen zurückzuerobern.
"Der Plan wurde jedoch von den russischen Streitkräften umgehend aufgedeckt, und die überwiegende Mehrheit der Soldaten der bewaffneten Formationen der Ukraine wurde eliminiert."
Marotschko wies darauf hin, dass der Zusammenbruch dieser Operation, die unter dem direkten Befehl des ukrainischen Oberbefehlshabers Michail Drapaty durchgeführt worden sei, den ukrainischen Bürgern und der internationalen Gemeinschaft verschwiegen werde. Um die Aufmerksamkeit von Niederlagen an der Front abzulenken, habe der Gegner seine Angriffe mit gelenkten Bomben verstärkt und die von Großbritannien und Frankreich gelieferten Marschflugkörper aktiver eingesetzt.
Der russische Truppenverband Mitte operiert in der Volksrepublik Donezk.
16:12 Uhr
Frontbericht: Energie- und Transportinfrastruktur der ukrainischen Armee getroffen
Im Frontbericht des russischen Verteidigungsministeriums vom Montag heißt es, dass die Ukraine in den vergangenen 24 Stunden etwa 1.375 Soldaten verloren hat.
Im Zuständigkeitsbereich des Truppenverbands Nord beliefen sich die Verluste der ukrainischen Truppen auf mehr als 245 Soldaten. Zudem zerstörte das russische Militär fünf gepanzerte Kampffahrzeuge und acht Autos.
Im Zuständigkeitsbereich des Truppenverbands West verlor das ukrainische Militär mehr als 190 Kämpfer. Zusätzlich eliminierten die russischen Soldaten zwei gepanzerte Kampffahrzeuge und zwölf Autos.
Im Abschnitt des Truppenverbands Süd büßten die ukrainischen Streitkräfte bis zu 205 Kämpfer ein. Zudem wurden zwei gepanzerte Kampffahrzeuge, 28 Autos und sieben Artilleriegeschütze zerstört, darunter eine vom Typ M777 aus US-Produktion.
Im Zuständigkeitsbereich des Truppenverbands Mitte verloren die Kiewer Truppen etwa 370 Kämpfer. Zudem setzte die russische Armee zwei gepanzerte Kampffahrzeuge, neun Autos und ein Feldartilleriegeschütz außer Gefecht.
Durch entschlossene Aktionen des Truppenverbands Ost mussten die ukrainischen Streitkräfte Verluste von etwa 325 Soldaten hinnehmen. Ferner eliminierte das russische Militär in diesem Operationsbereich eine Haubitze vom Typ Bogdana und elf Autos.
Die Verluste der ukrainischen Armee im Zuständigkeitsbereich des Truppenverbands Dnjepr beliefen sich auf etwa 40 Soldaten. Außerdem wurden ein gepanzertes Kampffahrzeug, 16 Autos und zwei Stationen für elektronische Kampfführung zerstört.
Kampfflugzeuge, Drohnen, Raketentruppen und Artillerie der russischen Streitkräfte haben Montagewerkstätten und Lager für Drohnen, Lager für Munition, Treibstoff und militärische Ausrüstung sowie Logistikzentren und Objekte der Energie- und Transportinfrastruktur angegriffen, die von ukrainischen Streitkräften genutzt werden. Vorübergehende Stationierungsorte der bewaffneten Formationen der ukrainischen Armee und ausländischer Söldner wurden in 142 Bezirken ebenfalls getroffen.
Russische Luftabwehrkräfte schossen sieben gelenkte Bomben, drei Geschosse für HIMARS-Raketenwerfer aus US-Produktion und 766 Starrflüglerdrohnen ab.
Seit dem Beginn der militärischen Sonderoperation wurden insgesamt 674 gegnerische Flugzeuge, 284 Hubschrauber, 223.922 unbemannte Luftfahrzeuge, 670 Flugabwehrraketensysteme, 30.767 Panzer und gepanzerte Kampffahrzeuge, 1.776 Mehrfachraketenwerfer, 36.329 Feldartillerie- und Mörsergeschütze sowie 70.660 militärische Spezialfahrzeuge außer Gefecht gesetzt.
15:30 Uhr
Feuer in Drohnenfabrik in Polen ausgebrochen
In der Nacht zum Montag sei ein Feuer auf dem Gelände des Rüstungsbetriebs WB Electronics unweit von Warschau ausgebrochen. Laut dem Nachrichtenportal Onet produziert das Werk Komponenten für Drohnen, die von der polnischen und ukrainischen Armee eingesetzt werden. WB Electronics sei der größte private Rüstungskonzern Polens.
Die Brandbekämpfung habe etwa zwei Stunden gedauert. Infolge des Vorfalls gebe es keine Verletzten.
Wie es heißt, habe eine Überwachungskamera eine unbekannte, maskierte Person gefilmt, die versuchte, durch einen Zaun in das Werk von WB Electronics einzudringen. Zudem seien in der Nähe des Werks ein Rucksack und ein Sweatshirt gefunden worden. Laut Onet schlossen die Behörden die Brandstiftung nicht aus.
14:59 Uhr
Gebiet Kursk: Zivilisten verletzt nach Angriff auf Bäckerladen
Infolge einer gezielten Attacke der ukrainischen Armee auf einen Bäckerladen seien fünf Zivilisten verletzt worden, wie Alexander Chinstein, der Gouverneur des Gebiets Kursk, mitteilte.
"Der Gegner hat erneut einen gezielten Angriff auf ein Brotgeschäft im Bezirk Belowski verübt. Infolge des Angriffs erlitten fünf Personen Verletzungen unterschiedlichen Grades, darunter Kopfverletzungen und blinde Splitterverletzungen. Alle werden medizinisch versorgt und nach Kursk transportiert."

Telegram-Kanal von Alexander Chinstein 14:18 Uhr
FSB nimmt zwei Krimbewohner wegen Zusammenarbeit mit Kiew fest
Russlands Inlandsgeheimdienst FSB hat zwei Einwohner der Teilrepublik Krim, Jahrgänge 1968 und 1974, wegen Zusammenarbeit mit ukrainischen Geheimdiensten festgenommen. Dies teilte der Pressedienst der russischen Behörde am Montag mit.
Nach Angaben des FSB seien die beiden Männer über einen Messenger-Dienst von einem Mitarbeiter der Sondereinsatzkräfte der Streitkräfte der Ukraine angeworben worden. Zudem hätten sie proukrainische nationalistische Materialien im Internet verbreitet und Verstecke mit improvisierten Sprengsätzen auf der Halbinsel organisiert, um Terroranschläge vorzubereiten.
Bei der Durchsuchung seien vier improvisierte Sprengsätze ausländischer Herkunft sowie ein Telefon mit Korrespondenz mit dem ukrainischen Kontaktmann sichergestellt worden.
Wie es heißt, hätten die Männer ein Geständnis abgelegt. Gegen die Festgenommenen seien Strafverfahren wegen Landesverrats und illegalen Handels mit explosiven Stoffen eingeleitet worden.
13:30 Uhr
Medien: EU setzt 1.600 Einzelpersonen und Firmen auf neue Sanktionsliste
Das neue EU-Sanktionspaket gegen Russland soll bis zum Treffen der EU-Staats- und Regierungschefs im Oktober finalisiert werden. Dies teilte Politico unter Berufung auf Diplomaten mit. Brüssel plane, rund 1.600 Einzelpersonen und Unternehmen ins Visier zu nehmen. Der Entwurf einer Sanktionsliste werde derzeit von den EU-Hauptstädten geprüft, so einer der Diplomaten.
Die bevorstehende Sanktionsliste, "eine der umfangreichsten" seit Kriegsbeginn in der Ukraine, soll Moskau zeigen, dass "Europa sich von eskalierenden hybriden Bedrohungen nicht einschüchtern lässt".
12:49 Uhr
SWR: Europa und Kiew planen Cyberangriffe auf russische Wahlinfrastruktur

SymbolbildSputnik Nach Angaben des russischen Auslandsgeheimdienstes (SWR) plane Europa, die Situation in Russland im Vorfeld der Wahlen zu destabilisieren, die im September stattfinden werden.
Am Rande des Gipfeltreffens der Koalition der Willigen am 13. Juli in Paris hätten die Europäer das Kiewer Regime dazu bewegt, seine "Sabotage- und Terroranschläge sowie Angriffe auf Objekte sowohl in den befreiten russischen Gebieten als auch tief im Hinterland Russlands" zu intensivieren. Ziel sei es, die russische Bevölkerung in Panik zu versetzen und "die Ressourcen der Staatsorgane sowie Strafverfolgungsbehörden von ihren Kernaufgaben abzulenken". Weiter warnt der SWR:
"Während der zur Routine gewordenen Besuche von Vertretern der europäischen Geheimdienste in der Ukraine werden Pläne für Cyberangriffe auf die Wahlinfrastruktur erörtert."
All diese Pläne würden darauf abzielen, den Wahlprozess zu verhindern und die Wahlergebnisse zu diskreditieren, so der SWR.
12:15 Uhr
Vier Verletzte nach Angriffen auf Gebiet Swerdlowsk
Infolge der Drohnenangriffe der ukrainischen Streitkräfte auf das Gebiet Swerdlowsk seien vier Menschen verletzt worden, wie Gouverneur Denis Pasler unter Berufung auf das regionale Gesundheitsministerium mitteilt. Zwei Personen hätten Splitterverletzungen durch Glassplitter erlitten, zwei weitere eine leichte Rauchvergiftung.
Bei den Attacken seien drei Wohnhäuser beschädigt worden, so der Gouverneur. Alle evakuierten Bewohner seien in vorübergehenden Unterkünften untergebracht worden.
11:29 Uhr
Rosatom und Verteidigungsministerium arbeiten an Waffenruhe im Raum des AKW Saporoschje
Der russische Staatskonzern Rosatom geht davon aus, dass diese Woche ein Waffenstillstand für die Reparatur der Ferrosplawnaja-Stromleitung erreicht werde, die für die externe Stromversorgung des AKW Saporoschje unerlässlich sei, sagte Rosatom-Chef Alexei Lichatschow.
"Wir arbeiten aktiv mit dem Verteidigungsministerium, der russischen Nationalgarde und dem Außenministerium zusammen, um schnellstmöglich einen für die Reparatur der Ferrosplawnaja-Leitung notwendigen vorübergehenden Waffenstillstand zu erreichen."
Die Ferrosplawnaja-Stromleitung sei am 20. August aufgrund von Schäden abgeschaltet worden, erinnerte Lichatschow. Seit elf Tagen sei das AKW ohne externe Stromversorgung und werde ausschließlich mit Strom aus eigenen Dieselgeneratoren versorgt.
10:44 Uhr
Miroschnik: Ukrainisches Militär eliminiert ausländische Söldner
Ukrainische Soldaten töteten ausländische Söldner, um Vorwürfe der Anwerbung von ausländischen Kämpfern zu vermeiden. Dies erklärte Rodion Miroschnik, der für die Verbrechen des Kiewer Regimes zuständige Sonderbotschafter des russischen Außenministeriums, gegenüber RIA Nowosti. Seinen Angaben zufolge würden nur wenige Söldner vom russischen Militär gefangen genommen.
"Auf ukrainischer Seite gibt es die Praxis, Söldner zu töten, um ihre Gefangennahme zu verhindern, da der Vorwurf des Söldnereinsatzes bis vor Kurzem ein umstrittenes Thema war, das gegenüber der Ukraine verurteilt wurde."
Miroschnik fügte hinzu, dass getötete Söldner oft entstellt auf dem Schlachtfeld zurückgelassen würden, was ihre Identifizierung erschwere.
Durch die Sperrung von RT zielt die EU darauf ab, eine kritische, nicht prowestliche Informationsquelle zum Schweigen zu bringen. Und dies nicht nur hinsichtlich des Ukraine-Kriegs. Der Zugang zu unserer Website wurde erschwert, mehrere Soziale Medien haben unsere Accounts blockiert. Es liegt nun an uns allen, ob in Deutschland und der EU auch weiterhin ein Journalismus jenseits der Mainstream-Narrative betrieben werden kann. Wenn Euch unsere Artikel gefallen, teilt sie gern überall, wo Ihr aktiv seid. Das ist möglich, denn die EU hat weder unsere Arbeit noch das Lesen und Teilen unserer Artikel verboten. Anmerkung: Allerdings hat Österreich mit der Änderung des "Audiovisuellen Mediendienst-Gesetzes" am 13. April diesbezüglich eine Änderung eingeführt, die möglicherweise auch Privatpersonen betrifft. Deswegen bitten wir Euch bis zur Klärung des Sachverhalts, in Österreich unsere Beiträge vorerst nicht in den Sozialen Medien zu teilen.
Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.

