Liveticker Ukraine-Krieg – Moskau: Kiew verletzte Waffenruhe mehr als 30.000 Mal

12.05.2026 14:15 Uhr
14:15 Uhr
Außenministerium: EU will angeblich Frieden, tut jedoch alles für Verlängerung des Ukraine-Konflikts
Die Rhetorik der EU ziele angeblich auf die Wiederherstellung des Friedens ab, Brüssel tue jedoch alles für die Verlängerung des Konflikts in der Ukraine. Dies erklärte der stellvertretende Außenminister Alexander Gruschko gegenüber Journalisten am Dienstag.
"Wir sehen die konkreten Handlungen der Europäischen Union. Ja, ihre Rhetorik zielt angeblich auf die Wiederherstellung des Friedens ab, sie rufen zu einem Waffenstillstand und zum Frieden auf. Aber in Wirklichkeit tun sie alles Mögliche, um den Konflikt so lange wie möglich hinauszuzögern."
13:39 Uhr
Verteidigungsministerium: Kiew verletzte Waffenruhe – 30.383 Verstöße registriert
Das Verteidigungsministerium in Moskau berichtete am Dienstag über zahlreiche Verstöße gegen die Waffenruhe durch die ukrainischen Truppen. Nach Angaben der russischen Militärbehörde seien im Laufe der Waffenpause insgesamt 30.383 Verstöße registriert worden.
Gemäß dem Befehl des Oberbefehlshabers der russischen Streitkräfte hätten sich alle russischen Truppenverbände in der Zone der militärischen Sonderoperation während der Feierlichkeiten zum 81. Jahrestag des Sieges vom 8. Mai 00:00 Uhr bis zum 11. Mai 24:00 Uhr strikt an den Waffenstillstand gehalten und seien an den bisher eingenommenen Stellungen stehen geblieben.
Trotz der Waffenruhe hätten die ukrainischen Streitkräfte weiterhin Angriffe unter dem Einsatz von Drohnen und Artillerie gegen russische Stellungen durchgeführt, merkte die Behörde an.
In den vergangenen 24 Stunden bis 24:00 Uhr am 11. Mai hätten die ukrainischen Streitkräfte fünf Angriffsversuche unternommen und die Stellungen russischer Truppen 859 Mal mit Raketenwerfern, Artilleriegeschützen und Mörsern beschossen. Zudem habe der Gegner 5.825 Drohnenangriffe durchgeführt.
Das Verteidigungsministerium teilte weiterhin mit, dass die russische Armee auf Verstöße spiegelbildlich reagiert habe. Es gab Vergeltungsschläge gegen ukrainische Mehrfachraketenwerfer-, Artillerie- und Mörserstellungen. Ukrainische Kommandoposten und Drohnenstartplätze seien dabei getroffen worden.
12:48 Uhr
Kreml nennt Bedingung für Beendigung der Sonderoperation in der Ukraine
Die militärische Sonderoperation in der Ukraine könnte "jederzeit" gestoppt werden. Dafür müsse das Kiewer Regime eine verantwortungsvolle Entscheidung treffen. Dies betonte der russische Präsidentensprecher Dmitri Peskow auf einer Pressekonferenz.
"Sie kann jederzeit beendet werden, sobald das Kiewer Regime – und Selenskij – Verantwortung übernimmt und die notwendige Entscheidung trifft."
Kiew sei sich bewusst, um welche Entscheidung es sich handele, fügte Peskow hinzu.
12:25 Uhr
Gebiet Belgorod meldet Opfer nach ukrainischen Angriffen binnen 24 Stunden
Nach Angaben von Wjatscheslaw Gladkow, dem Gouverneur des Gebiets Belgorod, hat das ukrainische Militär in den vergangenen 24 Stunden 20 Orte in fünf Bezirken angegriffen.
Infolge der Attacken kamen zwei Zivilisten ums Leben, acht weitere erlitten Verletzungen.
Zu Schaden kamen zwei Mehrfamilienhäuser, elf Privathäuser, zwei Geschäfte, ein Infrastrukturobjekt, eine Kirche, Landwirtschaftstechnik sowie 24 Fahrzeuge.
11:39 Uhr
Experte: Russische Armee erweitert Kontrollzone am Frontabschnitt Slawjansk-Kramatorsk
Der Frontabschnitt Slawjansk-Kramatorsk war in der vergangenen Woche vom 2. bis 8. Mai (vor der von Russland verkündeten Waffenruhe) der erfolgreichste für die russischen Streitkräfte. Dies berichtete der Militärexperte Andrei Marotschko im sozialen Netzwerk Vkontakte
"Das beste Ergebnis bei der Befreiung besetzter Gebiete vom 2. bis 8. Mai erzielten die Militärangehörigen des Truppenverbandes Süd. Sie erweiterten die Kontrollzone, eroberten mehrere Höhenzüge in Richtung Slawjansk-Kramatorsk und verbesserten ihre taktische Position im Raum Konstantinowka."
11:00 Uhr
Gebiet Kursk: Fast 80 ukrainische Drohnen binnen 24 Stunden abgeschossen
Nach Angaben von Alexander Chinstein, dem Gouverneur des Grenzgebiets Kursk, sind im Laufe des Tages 122 Geschosse auf die Region abgefeuert worden.
"In der Zeitspanne von 9:00 Uhr am 11. Mai bis 9:00 Uhr am 12. Mai wurden insgesamt 76 gegnerische Drohnen unterschiedlicher Typen abgeschossen. Siebenmal haben die Drohnen unser Gebiet durch den Abwurf von Sprengsätzen angegriffen."
Chinstein meldete keine Opfer unter der Zivilbevölkerung oder Sachschäden.
10:20 Uhr
Binnen einer Woche 25 Zivilisten getötet, 209 verletzt durch Kiews Angriffe
In der vergangenen Woche wurden mehr als 230 Zivilisten, darunter auch Kinder, Opfer von Attacken der ukrainischen Armee. Dies meldet Rodion Miroschnik, der für die Verbrechen des Kiewer Regimes zuständige Sonderbotschafter des russischen Außenministeriums, gegenüber TASS.
"In der vergangenen Woche erlitten 234 Zivilisten bei dem Beschuss der Nazis Verletzungen: 209 Menschen wurden verwundet, darunter 14 Minderjährige, 25 Menschen kamen ums Leben, darunter ein Minderjähriger. Die größte Anzahl verletzter Zivilisten wurde in der vergangenen Woche in den Gebieten Belgorod, Cherson, Saporoschje, Brjansk und in der Republik Tschuwaschien verzeichnet."
Miroschnik betonte, dass etwa 87 Prozent der Gesamtzahl der Opfer – 204 Personen – Opfer von Angriffen ukrainischer Drohnen waren.
Insgesamt haben die ukrainischen Streitkräfte in den vergangenen sieben Tagen fast 3.600 Geschosse auf Russlands Territorium abgefeuert, so Miroschnik.
09:31 Uhr
Kreml kommentiert Steinmeiers Kandidatur als Vermittler für Verhandlungen mit Russland
Der Kremlsprecher Dmitri Peskow erklärte gegenüber RIA Nowosti, dass jeder an den Verhandlungen zwischen Russland und Europa teilnehmen könne. So kommentierte Peskow eine Kandidatur von Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier als möglichen Vermittler in diesem Prozess.
"Mann kann aus dem Kaffeesatz lesen und alle bekannten Namen aufzählen. Es könnte jeder sein, Hauptsache, es besteht der politische Wille, den Dialog wieder aufzunehmen."
Der Spiegel berichtete am vergangenen Sonntag, dass Deutschland Steinmeiers Kandidatur erwäge.
Am Samstag bezeichnete Wladimir Putin den ehemaligen deutschen Bundeskanzler Gerhard Schröder als bevorzugten Kandidaten für die Rolle eines Vermittlers. So antwortete der russische Präsident auf eine Frage von Journalisten über einen möglichen europäischen Vertreter in den Verhandlungen mit Russland. Putin betonte jedoch, die Europäer müssten einen Vermittler wählen, dem sie vertrauten und der keine scharfen Äußerungen gegen Moskau gemacht habe.
08:36 Uhr
Medien: Kiew bittet Europa um Vermittlung einer "Flughafen-Waffenruhe" mit Moskau

Symbolbild: Moskauer Flughafen ScheremetjewoPelagewja Tichonowa / Sputnik Die Ukraine wolle von Europa Unterstützung bei der Wiederbelebung der ins Stocken geratenen Friedensverhandlungen mit Russland. Das Ziel sei es, eine gegenseitige Einstellung der Angriffe auf die Flughäfen zu erzielen. Dies erklärte der ukrainische Außenminister Andrei Sibiga in einem Interview für Politico.
"Wir brauchen wahrscheinlich eine neue Rolle Europas in unseren Friedensbemühungen. Vielleicht könnten wir versuchen, einen sogenannten Flughafen-Waffenstillstand zu erreichen."
Der Vorschlag konzentriert sich auf eine begrenzte Vereinbarung zwischen Moskau und Kiew, keine Flughäfen anzugreifen.
Der ukrainische Diplomat fügte hinzu, dass Wladimir Selenskij die Idee bereits mit einigen europäischen Staats- und Regierungschefs erörtert habe.
Laut Sibiga fordere Kiew Europa jedoch nicht auf, Washington beim Verhandlungsprozess zu ersetzen. Es handelt sich um einen zusätzlichen diplomatischen Kanal.
07:39 Uhr
Russische Luftabwehr zerstört in der Nacht mehrere ukrainische Drohnen
In der Nacht zum Dienstag haben die ukrainischen Streitkräfte Russland mit unbemannten Luftfahrzeugen angegriffen. Das russische Verteidigungsministerium berichtete am Morgen, dass die russische Luftabwehr insgesamt 27 ukrainische Starrflüglerdrohnen abgefangen hat.
Die gegnerischen Drohnen wurden zwischen 00:00 Uhr und 07:00 Uhr Moskauer Zeit am 12. Mai über den Gebieten Belgorod, Woronesch und Rostow zerstört.
Durch die Sperrung von RT zielt die EU darauf ab, eine kritische, nicht prowestliche Informationsquelle zum Schweigen zu bringen. Und dies nicht nur hinsichtlich des Ukraine-Kriegs. Der Zugang zu unserer Website wurde erschwert, mehrere Soziale Medien haben unsere Accounts blockiert. Es liegt nun an uns allen, ob in Deutschland und der EU auch weiterhin ein Journalismus jenseits der Mainstream-Narrative betrieben werden kann. Wenn Euch unsere Artikel gefallen, teilt sie gern überall, wo Ihr aktiv seid. Das ist möglich, denn die EU hat weder unsere Arbeit noch das Lesen und Teilen unserer Artikel verboten. Anmerkung: Allerdings hat Österreich mit der Änderung des "Audiovisuellen Mediendienst-Gesetzes" am 13. April diesbezüglich eine Änderung eingeführt, die möglicherweise auch Privatpersonen betrifft. Deswegen bitten wir Euch bis zur Klärung des Sachverhalts, in Österreich unsere Beiträge vorerst nicht in den Sozialen Medien zu teilen.
Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.
