Liveticker Ukraine-Krieg – Sacharowa: Russische Armee auf dem Vormarsch und behält Initiative

29.04.2026 10:10 Uhr
10:10 Uhr
Ein Toter und zwölf Verletzte nach Angriffen auf Gebiet Belgorod – mehrere Orte betroffen
Im Gebiet Belgorod ist ein Zivilist bei Angriffen aus der Ukraine getötet worden. Zudem suchten zwölf weitere Menschen medizinische Hilfe. Dies teilt Gouverneur Wjatscheslaw Gladkow auf Telegram mit.
"Im Dorf Borissowka im Wolokonowski-Bezirk wurde infolge eines Drohnenangriffs ein Mann getötet."In Nowaja Tawolschanka im Schebekino-Bezirk seien zudem drei Zivilisten bei einem Drohnenschlag auf ein Auto verletzt worden. Ein weiterer Mann habe sich später mit einer Drucktrauma-Verletzung im Krankenhaus gemeldet. Weitere Verletzte wurden aus den Bezirken Belgorod, Graiworon und Krasnaja Jaruga gemeldet.
Nach Angaben der Regionalregierung wurden insgesamt 21 Ortschaften in sechs Bezirken angegriffen. Dabei entstanden Schäden an Wohnhäusern, sozialen und gewerblichen Einrichtungen, einer landwirtschaftlichen Anlage sowie an Dutzenden Fahrzeugen.
09:44 Uhr
Großbrand in Tuapse: Russland erhebt schwere Vorwürfe gegen Kiew

Nach einem ukrainischen Drohnenangriff stehen im südrussischen Tuapse eine Ölraffinerie und ein Hafen-Terminal in Flammen. Präsident Wladimir Putin wirft Kiew vor, gezielt zivile Infrastruktur anzugreifen und von "terroristischen Methoden" zu sprechen, während der Kreml vor einer wachsenden Bedrohung und möglichen Folgen für den Energiemarkt warnt.
Aufnahmen zeigen dichte Rauchwolken über dem Schwarzmeerhafen, Opfer wurden bislang nicht gemeldet. Anwohner berichten von Explosionen und einer "schrecklichen Nacht", zahlreiche Menschen wurden vorsorglich evakuiert.
[Auszug aus den RT DE-Nachrichten live am 28. April 2026]
Ein Video dazu gibt es hier auf unserer Webseite.
09:35 Uhr
Luftabwehr wehrt nächtlichen Angriff auf Sewastopol ab – Mehrere Drohnen und Boote zerstört
In der Nacht ist ein kombinierter Angriff auf Sewastopol abgewehrt worden. Dabei wurden 23 ukrainische Drohnen sowie drei unbemannte Schnellboote zerstört. Dies teilte Gouverneur Michail Raswoschajew auf Telegram mit:
"In Sewastopol haben Militär, Luftabwehr und mobile Feuergruppen in dieser Nacht einen kombinierten Angriff der ukrainischen Streitkräfte abgewehrt. 23 Drohnen wurden im Bereich des Stadtbezirks Balaklawa und der Nordseite abgeschossen, außerdem drei unbemannte Schnellboote in großer Entfernung zur Küste vernichtet."
Laut dem Gouverneur gab es keine Verletzten und keine Schäden. Luft- und Seealarm galt in Sewastopol von 00:49 bis 05:07 Uhr Moskauer Zeit.
09:11 Uhr
Gebiet Orenburg: Russische Luftabwehr verhindert Angriff auf Industrieanlagen
Über dem Gebiet Orenburg hat die Luftabwehr vier ukrainische Drohnen abgeschossen. Diese hatten zuvor versucht, Industrieanlagen anzugreifen. Dies teilte Gouverneur Jewgeni Solnzew auf Telegram mit.
"Heute haben feindliche Drohnen versucht, mehrere Industrieunternehmen anzugreifen. Nach Angaben des russischen Verteidigungsministeriums wurden vier Drohnen durch die Luftabwehr über dem Gebiet Orenburg abgeschossen. Es gibt keine Toten oder Verletzten."
Solnzew erklärte jedoch auch, dass die Gefahr weiterer Angriffe weiterhin bestehe. Er rief die Bevölkerung zu Wachsamkeit auf und dazu, nur geprüften Informationen zu vertrauen. In der Region gilt weiterhin eine Drohnenwarnung. Zudem wurde der Luftraumbeschränkungsplan "Kower" für das gesamte Gebiet aktiviert.
08:54 Uhr
Sacharowa: Russland hält strategische Initiative – Bedingungen für Ukraine-Regelung genannt

Russlands Außenamtssprecherin Maria Sacharowa.Urheberrechtlich geschützt Russlands Streitkräfte halten nach Angaben des Außenministeriums die strategische Initiative und rücken in der Ukraine vor. Dies erklärte Außenamtssprecherin Maria Sacharowa im Gespräch mit dem indischen Portal Firstpost. Zugleich betonte sie, russische Truppen würden "nicht zum Angriff drängen" und keine Soldaten "in sinnlose Sturmangriffe werfen", wie es "das Regime Selenskij" tue.
"Derzeit verfügen die russischen Streitkräfte sicher über die strategische Initiative und rücken vor. Wir bemühen uns, das Leben jedes Kämpfers zu bewahren, denn Menschen sind ein unschätzbares Kapital und das Fundament unseres unvermeidlichen Sieges."
Eine nachhaltige Lösung des Konflikts sei nur durch die Beseitigung seiner Grundursachen möglich, so Sacharowa. Die Ukraine müsse zu einem blockfreien, neutralen und nuklearwaffenfreien Status zurückkehren. Russland sei zu einer diplomatischen Lösung bereit, jedoch "nicht zu einem Spiel mit nur einem Tor". Kiew und der Westen seien "bei weitem nicht in der Position", Bedingungen zu diktieren.
Zugleich warf sie Großbritannien und den EU-Staaten vor, eine Beendigung des Konflikts zu behindern. "Sie tun alles, um ihn in die Länge zu ziehen und selbst einen Hinweis auf ein baldiges Ende zu verhindern." Mit Blick auf eine Feuerpause erklärte Sacharowa, die Ukraine habe das ausgerufene Oster-Waffenstillstandsregime tausendfach verletzt.
Zudem bestätigte sie, dass Russland den politischen Dialog mit den USA fortsetzt, jedoch "keine großen Erwartungen" hegt. Die US-Regierung unter Präsident Donald Trump sei immerhin bereit, russische Interessen anzuerkennen. Dies habe zum sogenannten "Geist von Anchorage" geführt. Für eine Regelung sei es außerdem notwendig, "die russische Zugehörigkeit von Krim, Donbass und Noworossija anzuerkennen" sowie verbindliche Sicherheitsgarantien zu schaffen, fügte Sacharowa hinzu.
08:33 Uhr
Gebiet Perm: Drohnenangriff auf Industrieanlage – keine Verletzten
Eine feindliche Drohne hat eine Industrieanlage im Gebiet Perm angegriffen. Dies teilt Gouverneur Dmitri Machonin auf Telegram mit. Die Beschäftigten wurden evakuiert. Es gab keine Verletzten. Auf dem Gelände kam es zu einem Brand. Einsatz- und Rettungskräfte sind vor Ort. Der Gouverneur betonte, dass in der Region weiterhin Drohnenalarm gilt.
08:08 Uhr
US-Magazin erklärt russischen T-72 zum besten Panzer der Welt

Ein T-72BZ-Panzer auf dem Roten Platz in Moskau bei der Militärparade zum 80. Jahrestag des Sieges im Großen Vaterländischen Krieg.Ilja Pitalew / RIA Nowosti / Sputnik Der russische T-72 hat ein Ranking der besten Kampfpanzer weltweit angeführt. Das berichtet das US-Magazin The National Interest:
"Fakt ist: Er erfüllt alle Anforderungen an einen effektiven Panzer. Der T-72 gewinnt den Krieg auf dem Schlachtfeld in der Ukraine, trotz Drohnen und anderer Schwierigkeiten, mit denen er zu kämpfen hatte. Genau deshalb ist er derzeit der beste Panzer der Welt."Den zweiten Platz belegt der US-amerikanische M1 "Abrams", gefolgt vom israelischen Merkava V auf Rang drei. Ebenfalls unter den Top Ten ist der russische T-14 "Armata", der den sechsten Platz einnimmt.
Zuvor hatte das Magazin auch die russischen U-Boote der Projekte 945A "Kondor" und 885 "Jasen" zu den besten der Welt gezählt. Dabei ging auch der zweite Platz an das Projekt 885 "Jasen".
07:51 Uhr
DVR-Chef: Drohnen allein entscheiden den Krieg nicht – kein Patt
Trotz des massiven Einsatzes von Drohnen sieht der Chef der Volksrepublik Donezk (DVR), Denis Puschilin, keine Pattsituation an der Front. Dies erklärte er im Gespräch mit der Nachrichtenagentur TASS:
"Ist das also eine Pattsituation oder nicht? Nein, es ist eher ein Wettrüsten moderner Technologien."
Zugleich betonte er, die Ukraine diene dem Westen als Testgelände für neue Waffensysteme. Dazu gehörten auch Drohnen, "die die Lage an der Front mitentscheiden". Dennoch könnten unbemannte Systeme nicht die einzige Waffengattung bei der "Befreiung von Territorien" sein.
"Ohne Infanterie, ohne Soldaten, ohne Sturmoperationen kann die Lage nicht als abgeschlossen gelten."
07:35 Uhr
Truppenverband Nord: Über 600 ukrainische Drohnen in einer Woche abgeschossen
Einheiten des Truppenverbandes Nord haben binnen einer Woche mehr als 600 ukrainische Drohnen zerstört. Dies berichtet die Nachrichtenagentur TASS.
"Im Zeitraum vom 20. bis 27. April haben Luftabwehreinheiten des Truppenverbandes Nord über 600 Angriffs-, Multikopter- und Aufklärungsdrohnen des Gegners über den Gebieten Sumy und Charkow vernichtet."
Weiter wurde erklärt, dass die Soldaten ukrainische Drohnen bereits im Anflug auf die Staatsgrenze erfassen. Mithilfe von Ortungssystemen können Typ, Flugrichtung, voraussichtliche Route und Einsatzgebiet der Drohnen bestimmt werden.
07:07 Uhr
Russland meldet Abschuss von 98 ukrainischen Drohnen in der Nacht
In der Nacht sind über mehreren Regionen Russlands 98 ukrainische Drohnen zerstört worden. Dies teilte das russische Verteidigungsministerium mit.
"Im Verlauf der vergangenen Nacht, im Zeitraum von 20:00 Uhr Moskauer Zeit am 28. April bis 07:00 Uhr Moskauer Zeit am 29. April, haben diensthabende Luftabwehrkräfte 98 ukrainische unbemannte Fluggeräte vom Flugzeugtyp abgefangen und zerstört."
Den Angaben zufolge wurden die Drohnen über den Gebieten Astrachan, Belgorod, Wolgograd, Woronesch, Kursk, Rostow und Saratow sowie über der Teilrepublik Krim abgeschossen.
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Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.


