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Liveticker Ukraine-Krieg – Medwedew: Berlin will Zugriff auf Echtzeitdaten vom Schlachtfeld erhalten

Russland führt gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine Militäroperation in der Ukraine durch. Der Westen reagiert mit immer neuen Waffenlieferungen an die Ukraine und beispiellosen Sanktionen gegen Russland. Lesen Sie hier die neuesten Entwicklungen.
Liveticker Ukraine-Krieg – Medwedew: Berlin will Zugriff auf Echtzeitdaten vom Schlachtfeld erhaltenQuelle: TASS © Jekaterina Schtukina
  • 7.05.2026 15:49 Uhr

    15:49 Uhr

    Erneute Verletzte im Grenzgebiet Belgorod durch Angriffe aus der Ukraine

    Die ukrainischen Einheiten haben am Donnerstagnachmittag (Ortszeit) zwei Ortschaften im Gebiet Belgorod mit Drohnen angegriffen. Wie Gouverneur Wjatscheslaw Gladkow mitteilt, erlitten bei Attacken auf zivile Fahrzeuge drei Zivilisten Verletzungen unterschiedlicher Schwere und mussten medizinisch versorgt werden. Die Autos wurden beschädigt.

  • 15:26 Uhr

    Sacharowa: Angriff auf TASS-Fotograf zeigt Heuchelei Kiews

    Die Attacke auf den TASS-Fotografen Alexander Polegenko ist laut Maria Sacharowa, der Sprecherin des russischen Außenministeriums, ein weiteres Beispiel für die "Heuchelei und Niedertracht der Junta in Kiew", für die es längst nichts Heiliges mehr gibt. 

    Sacharowa erinnerte daran, dass Polegenko am 6. Mai bei Aufnahmen zu den Folgen ukrainischer Angriffe auf zivile Ziele in Wassiljewka im Gebiet Saporoschje gezielt von einer Drohne getroffen worden sei. Die Drohne beschädigte das Fahrzeug, der Journalist überlebte nur durch ein Wunder.

    Die Tat sei besonders zynisch vor dem Hintergrund einer von Wladimir Selenskij ausgerufenen "Waffenruhe", so Sacharowa. Journalisten gelten nach internationalem humanitärem Recht als Zivilpersonen.

    Sie forderte zudem eine Bewertung des Vorfalls durch internationale Organisationen wie die OSZE, die UNESCO und das UN-Hochkommissariat für Menschenrechte. Deren Reaktion – oder das Ausbleiben einer Reaktion – werde ein Indikator für ihren Umgang mit der Sicherheit von Journalisten sein.

    "Jedes neue Verbrechen der ukrobanderistischen Seite, das im Kontext des Schweigens oder allgemeiner Floskeln dieser Organisationen geschieht, wird zu einem weiteren Schandfleck auf ihrer Reputation."

  • 15:00 Uhr

    Moskau: Mehrere Drohnen auf dem Weg zur Hauptstadt abgeschossen

    Nach Angaben von Moskaus Bürgermeister Sergei Sobjanin hat die russische Luftabwehr acht Drohnen zerstört, die auf die Hauptstadt zuflogen. Einsatzkräfte seien an den Stellen im Einsatz, an denen Trümmer niedergegangen seien, so Sobjanin weiter.

  • 14:44 Uhr

    Medwedew: Berlin will Zugriff auf Echtzeitdaten vom Schlachtfeld erhalten

    Der stellvertretende Vorsitzende des russischen Sicherheitsrates, Dmitri Medwedew, wirft Deutschland vor, über Vereinbarungen mit der Ukraine seine Präsenz an der Frontlinie faktisch ausbauen zu wollen. Dies schrieb Medwedew in einem auf RT veröffentlichten Beitrag.

    Demnach gehe es unter anderem um ein Abkommen zum Austausch von Aufklärungsdaten vom Schlachtfeld. Die ukrainischen Streitkräfte sollen der Bundeswehr Erfahrungen im Umgang mit der Software "Delta" vermitteln, die eine Echtzeit-Übersicht über Kampfhandlungen ermöglicht.

    "Mithilfe eines solchen Kindergartentricks plant man de facto, die Zahl und Qualität aktiver und ehemaliger Bundeswehrangehöriger sowie Vertreter anderer deutscher Sicherheitsstrukturen an der Kontaktlinie zu erhöhen. Das bedeutet, dass die erneut getäuschten Deutschen wie in alten Zeiten wieder in den Tod geschickt werden."

  • 14:35 Uhr

    Bericht: Ukrainische Kommandeure verstecken sich hinter ihren Soldaten

    Ein ehemaliger Soldat der ukrainischen Streitkräfte, der inzwischen im Bataillon Maksim Kriwonos auf russischer Seite kämpft und das Rufzeichen "Borsy" trägt, hat gegenüber der Nachrichtenagentur TASS schwere Vorwürfe gegen ukrainische Kommandeure erhoben.

    "Als wir begonnen haben, mit russischen Militärangehörigen zusammenzuarbeiten, hat es uns überrascht, dass die Kommandeure ihre Soldaten hier unterstützen, gemeinsam mit ihnen in den Einsatz gehen und bei jedem Angriff sowie jeder Aufgabe stets bei den Kämpfern sind. In der Ukraine hingegen verstecken sich die Kommandeure hinter den Rücken ihrer Soldaten."

    Zudem behauptete er, dass ukrainische Einheiten regelmäßig eigene Soldaten unter Beschuss nehmen würden. Immer wieder würden ukrainische Soldaten, die sich ergeben oder zur russischen Seite übergehen wollten, von den eigenen Leuten beschossen.

  • 14:29 Uhr

    FSB meldet Festnahme wegen mutmaßlichen Landesverrats in Jaroslawl

    Der russische Inlandsgeheimdienst FSB hat im Gebiet Jaroslawl einen Mann wegen mutmaßlichen Landesverrats festgenommen. Dies teilte das Zentrum für Öffentlichkeitsarbeit des FSB mit.

    "Der Föderale Sicherheitsdienst der Russischen Föderation hat im Gebiet Jaroslawl die rechtswidrige Tätigkeit eines russischen Staatsbürgers des Jahrgangs 1987 unterbunden, der des Hochverrats in Form von Spionage verdächtigt wird."

    Nach Angaben des Geheimdienstes soll der Einwohner von Jaroslawl eigenständig Kontakt zu einem Vertreter ukrainischer Spezialdienste aufgenommen haben. Auf dessen Anweisung habe er Informationen über russische Militärangehörige gesammelt und weitergegeben, die an der militärischen Sonderoperation beteiligt seien.

    Gegen den Mann wurde ein Verfahren nach Artikel 275 des russischen Strafgesetzbuches eingeleitet. Ihm droht lebenslange Haft. Ein Gericht in Jaroslawl ordnete Untersuchungshaft an.

  • 14:14 Uhr

    Moskau äußert Sicherheitswarnung an ausländische Botschaften und Organisationen in Kiew

    Russlands Außenministerium warnt akkreditierte Diplomaten und Organisationen vor möglichen Angriffen auf Kiew rund um den "Tag des Sieges über den Faschismus". Hintergrund seien angekündigte russische Vergeltungsschläge, falls die Ukraine ihre Drohungen zu Drohnenangriffen auf Russland am 8. und 9. Mai wahrmacht.

    Lesen Sie dazu mehr hier auf unserer Webseite.

  • 13:54 Uhr

    Moskau wirft Kiew versuchten Terroranschlag gegen Sankt Petersburg

    Russlands Verteidigungsministerium teilt mit, das ukrainische Militär habe gegen 3:20 Uhr Moskauer Zeit am Donnerstag versucht, einen Terroranschlag auf zivile Infrastruktureinrichtungen in Sankt Petersburg durchzuführen.

    Die Kernpunkte der Mitteilung lauten:

    • Am Himmel über Lettland wurden sechs Drohnen gesichtet.
    • Fünf ukrainische Drohnen verschwanden in der Nähe der ostlettischen Stadt Rēzekne.
    • Ein weiteres unbemanntes Fluggerät wurde über dem russischen Gebiet, 78 km von Pskow entfernt, abgeschossen.
    • Zugleich wurden zwei französische Rafale-Kampfjets und zwei US-amerikanische F-16 über Lettland gesichtet.
    • Die Untersuchung der Trümmerteile deutet darauf hin, dass die Drohnen ukrainischer Herkunft waren.
  • 13:35 Uhr

    Frontbericht des russischen Verteidigungsministeriums

    Russlands Verteidigungsministerium berichtet am Donnerstag über den Verlauf der militärischen Spezialoperation in der Ukraine innerhalb der vergangenen 24 Stunden.

    Wie es heißt, haben die Truppenverbände Nord, West, Süd, Mitte, Ost und Dnjepr den gegnerischen Einheiten entlang der gesamten Front Feuerschaden zugefügt. Insgesamt wurden an den Frontabschnitten rund 1.210 ukrainische Soldaten getötet oder verwundet.

    Darüber hinaus wurden zerstört oder getroffen:

    • zwei Artillerieaufklärungsradare
    • sechs Anlagen der elektronischen Kampfführung
    • sieben gepanzerte Kampffahrzeuge
    • elf Artilleriegeschütze
    • 84 Fahrzeuge.

    Russlands Streitkräfte führten einen kombinierten Angriff auf militärische Ziele an 153 Orten durch. Dabei kamen die operativ-taktische Luftflotte, Kampfdrohnen, Raketen und Artillerie zum Einsatz.

    Entlang der Frontlinie zerstörte die Luftverteidigung drei Lenkbomben, vier Raketen aus dem HIMARS-Mehrfachraketenwerfer und 570 ukrainische Starrflüglerdrohnen.

  • 13:13 Uhr

    Drohnenpiloten zerstören Ziele tief im ukrainischen Hinterland (Video)

    Fachleute des russischen Rubikon-Zentrums für unbemannte Systeme greifen Anlagen tief hinter den feindlichen Linien an. Das Verteidigungsministerium in Moskau teilt entsprechende Aufnahmen auf Telegram.

    Wie es heißt, setzen die Drohnenpiloten Personal, Kampfgerät, unbemannte Fluggeräte verschiedener Arten, Deckungen sowie Kommunikationsgeräte der ukrainischen Armee außer Gefecht.

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Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.