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Liveticker Ukraine-Krieg: Chefin des Online-Riesen Wildberries auf ukrainische "Todesliste" gesetzt

Russland führt gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine Militäroperation in der Ukraine durch. Der Westen reagiert mit immer neuen Waffenlieferungen an die Ukraine und beispiellosen Sanktionen gegen Russland. Lesen Sie hier die neuesten Entwicklungen.
Liveticker Ukraine-Krieg: Chefin des Online-Riesen Wildberries auf ukrainische "Todesliste" gesetztQuelle: Sputnik © Grigori Syssojew
  • 2.08.2026 11:49 Uhr

    11:49 Uhr

    "Wir wissen genau, wer hinter dem Bombenanschlag in Moskau steckt" – ehemaliger US-Offizier 

    Am Samstagabend detonierte eine Bombe in einem Moskauer Restaurant. Die russischen Behörden haben noch niemanden für den Anschlag verantwortlich gemacht. Doch der ehemalige Offizier der US-Army, Stanislav Krapivik, ist sich sicher: Die Ukraine und westliche Geheimdienste tragen die Verantwortung.

    Mehr dazu finden Sie hier auf unserer Webseite.

  • 11:03 Uhr

    Tote und Verletzte bei ukrainischen Angriffen in Südrussland

    Das ukrainische Militär hat in der Nacht zum Sonntag zivile Ziele im Gebiet Saratow in Südrussland angegriffen. In Engels seien zwei Menschen bei Drohnenattacken ums Leben gekommen, gibt der Gouverneur Roman Bussargin bekannt.

    Mehrere Zivilisten erlitten sowohl in Engels als auch in der gleichnamigen Gebietshauptstadt Verletzungen. Diese würden derzeit medizinisch versorgt, so der Beamte.

    Ferner meldet der Gouverneur, in beiden Städten seien zivile Infrastruktureinrichtungen und Wohngebäude beschädigt worden. Die zuständigen Dienste würden schnellstmöglich mit der Wiederherstellung beginnen.

  • 10:23 Uhr

    Wildberries-Gründerin Kim auf ukrainische "Todesliste" gesetzt

    Tatjana Kim, die das größte russische Versandunternehmen Wildberries (WB) leitet, wurde in die ukrainische Denunziations-Datenbank "Mirotworez" (zu Deutsch: Friedensstifter) eingetragen. Dies belegen die Daten der Plattform, wie die Nachrichtenagentur TASS berichtet. Wie es heißt, werfen die Datenbankbetreiber der WB-Chefin vor, öffentlich Russland zu unterstützen.

    Bei Mirotworez handelt es sich um eine berüchtigte "Todesliste", die in Verbindung mit den ukrainischen Sicherheitsdiensten steht. Die Datenbank sammelt seit dem Jahr 2014 Personendaten von vermeintlichen Feinden der Ukraine. Einige von ihnen, beispielsweise der bekannte ukrainische Historiker und Buchautor Oles Busina, wurden bereits ermordet. 

  • 09:39 Uhr

    Selenskij verlangt weiterhin Patriot-Raketen

    Die Ukraine brauche Unterstützung von den Verbündeten, um russische Raketenangriffe abzuwehren, erklärte Präsident Wladimir Selenskij. In dem Zusammenhang forderte er erneut eine dringende Lieferung von Patriot-Flugabwehrraketen.

    "Raketen zur Abwehr ballistischer Raketen sollen Menschen schützen und nicht in Lagern liegen bleiben", sagte Selenskij in einer Videoansprache.

  • 08:43 Uhr

    Russisches Militär setzt Angriffe auf Häfen und Schiffe der Ukraine fort

    In der vergangenen Nacht haben die russischen Streitkräfte weiterhin Häfen und Seeschiffe angegriffen, die im Interesse der ukrainischen Truppen eingesetzt werden. Dies ist einer Mitteilung des russischen Verteidigungsministeriums zu entnehmen.

    Laut der Behörde in Moskau wurden folgende Ziele mit luftgestützten Präzisionswaffen und Kampfdrohnen getroffen:

    • Treibstofftanks im Hafen von Odessa;
    • ein für den Einsatz der Seedrohnen umgebauter Hochseeschlepper im Hafen von Nikolajew;
    • ein Trockenfrachtschiff, das militärische Ausrüstung transportierte, acht Kilometer östlich des Dorfes Satoka im Schwarzen Meer.
  • 07:57 Uhr

    Militärexperte: Verteidigung ukrainischer Armee im Raum Sumy bröckelt

    Über eine sehr lange Zeit hat die ukrainische Armee Verluste in der Nähe der Ortschaften Kijaniza und Chrapowschtschina im Gebiet Sumy erlitten. Und Kiew ist nicht in der Lage, die irreparablen Verluste schnell auszugleichen. Der russische Militärexperte Andrei Marotschko teilte dies im Gespräch mit der Agentur TASS mit.

    Die gegnerische Verteidigungslinie sei in dieser Gegend sichtbar geschwächt, fügte Marotschko hinzu. Dies ermögliche es den russischen Einheiten, Erfolge zu erzielen. Zuvor berichtete der Experte gegenüber TASS, Russlands Armee sei dabei, ihre Stellungen an Außenbezirken von Kijaniza und Chrapowschtschina zu festigen.

  • 07:22 Uhr

    Luftverteidigung schießt Hunderte ukrainische Drohnen über russischen Regionen ab

    In der Nacht zum Sonntag hat die russische Luftverteidigung insgesamt 635 unbemannte Fluggeräte über den Gebieten Belgorod, Brjansk, Wolgograd, Woronesch, Kaluga, Kursk, Lipezk, Orjol, Rostow, Rjasan, Saratow, Tambow, Tula, über den Regionen Moskau, Krasnodar und der Republik Krim sowie über den Gewässern des Asowschen und Schwarzen Meeres abgefangen oder zerstört. Bei den Angriffen setzte das ukrainische Militär Starrflüglerdrohnen ein. Dies gibt das Verteidigungsministerium in Moskau bekannt. 

  • 1.08.2026 21:00 Uhr

    21:00 Uhr

    Damit beenden wir für heute den Live-Ticker zur Lage im Ukraine-Konflikt. Morgen früh ab 7 Uhr geht es mit der Berichterstattung weiter. Wir wünschen unseren Lesern trotz aller Spannungen in der Welt eine gute Nacht!

  • 20:58 Uhr

    Soldat: Kiew verwandelt Cherson in ein Drohnen-Testgelände

    Wie der leitende Bediener der Aufklärungsdrohne Orlan-10 der 18. kombinierten Armee der Truppengruppe Dnjepr der Nachrichtenagentur TASS berichtet, haben die Streitkräfte der Ukraine die Stadt Cherson in ein Testgelände für neue Drohnentechnologien verwandelt. Der Soldat erklärt weiter, dass die mehrstöckige Bebauung und die landschaftliche Lage Cherson zu einem idealen Ort für den Einsatz von Drohnen und die Ausbildung von Operateuren machen, und merkt an:

    "Cherson wurde sozusagen in ein großes Testgelände für die Erprobung neuer unbemannter Systeme verwandelt. (…) Sie testen ständig neue Systeme, bevor sie die weiter entsenden."

  • 20:37 Uhr

    Nationalbank: Russische Angriffe führen zu Exportstopp

    Die immer häufiger durchgeführten Militärschläge gegen ukrainische Häfen und Logistikkomplexe haben die Arbeit der ukrainischen Unternehmen erschwert, und der Export ukrainischer Waren musste unterbrochen werden. Dies teilt der Chef der Nationalbank der Ukraine Andrej Pyschny dem Portal Strana mit. Er weist zudem darauf hin, dass die Einschränkungen in der Seelogistik den realen Sektor besonders hart treffen. Pyschny sagt:

    "Die systematischen Angriffe Russlands auf die Energie-, Logistik-, Lager- und Hafeninfrastruktur haben leider ihre Folgen. Wir sehen, wie sich die Arbeitsbedingungen für die ukrainische Wirtschaft erneut verschärft haben. Die Einschränkungen in der Seelogistik wirken sich besonders spürbar auf die Unternehmen des Realsektors aus. Daher kommt es zu erheblichen Verzögerungen oder vorübergehenden Unterbrechungen beim Export ukrainischer Produkte."

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Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.