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Liveticker Ukraine-Krieg: Kiew setzt Jugendliche als Drohnenpiloten ein

Russland führt gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine Militäroperation in der Ukraine durch. Der Westen reagiert mit immer neuen Waffenlieferungen an die Ukraine und beispiellosen Sanktionen gegen Russland. Lesen Sie hier die neuesten Entwicklungen.
Liveticker Ukraine-Krieg: Kiew setzt Jugendliche als Drohnenpiloten einQuelle: Sputnik © RIA Nowosti / Stanislaw Krasilnikow
  • 25.07.2026 19:54 Uhr

    19:54 Uhr

    Gebiet Belgorod: Lkw-Fahrer bei ukrainischem Angriff verletzt
    Ukrainische Truppen haben mit Hilfe einer Drohne einen Kamaz-Lastwagen in der Region Belgorod angegriffen – dies teilte die Einsatzzentrale der Region mit. In der Mitteilung der Behörde heißt es:

    "Im Bezirk Belgorod, in der Ortschaft Politotdelskij, hat eine Drohne einen Kamaz getroffen. Der Fahrer wurde mit mehreren Splitterwunden und Verbrennungen von einem Rettungswagen in das regionale Klinikum gebracht. Das Fahrzeug wurde durch den Brand zerstört."

  • 19:27 Uhr

    Rom bietet ukrainischem Ex-Verteidigungsminister Fedorow Posten in Italien an

    Der Verteidigungsminister von Italien hat dem ehemaligen Verteidigungsminister der Ukraine, Michail Fedorow, einen neuen Posten angeboten – und zwar in der italienischen Regierung. Die Deutsche Presse-Agentur schreibt dazu:

    "Italiens Verteidigungsminister Guido Crosetto hat seinem ukrainischen Ex-Kollegen Michail Fedorow nach dessen Entlassung einen Beraterposten angeboten. Der Vertraute von Ministerpräsidentin Giorgia Meloni lobte Fedorow in der Tageszeitung 'La Repubblica' als ausgesprochen innovativen Politiker. Deshalb habe er ihn am Tag nach der Entlassung durch Präsident Wladimir Selenskij angerufen und gefragt: 'Wann möchtest du nach Rom kommen, um als Berater mit mir zusammenzuarbeiten?'"

  • 18:58 Uhr

    Tucker Carlson: Der Westen führt einen Krieg gegen Energie

    Der US-Moderator Tucker Carlson hat in einem am 23. Juli 2026 veröffentlichten Video erklärt, dass der Konflikt zwischen dem Westen und Russland im Kern ein Krieg um Energie sei. Günstige und zuverlässig verfügbare Energie sei unmittelbar mit Wohlstand und dem Lebensstandard einer Gesellschaft verbunden.

    Carlson verwies auf die Angriffe auf russische Raffinerien und Öldepots. Er stellte die Frage, warum die USA und ihre Verbündeten gezielt gegen den russischen Energiesektor vorgingen und Europa zugleich den Zugang zu günstiger russischer Energie erschwerten.

    Ein Video dazu finden Sie hier auf unserer Webseite

  • 18:27 Uhr

    Zahl der Opfer des Terroranschlags in Kirillowka ist gestiegen

    Wie Jewgeni Balizki, der Gouverneur des Gebiets Saporoschje mitteilte, ist die Zahl der Opfer des ukrainischen Angriffs auf die Ferienanlage in Kirillowka bei Melitopol gestiegen. Der Untersuchungsausschuss Russlands habe bereits ein Strafverfahren wegen des Terroranschlags eingeleitet, so Balizki weiter. In seinen sozialen Netzwerken schrieb er:

    "Die Zahl der Opfer des terroristischen Angriffs des Feindes auf die Ferienanlage in Kirillowka ist auf 16 Personen gestiegen, darunter fünf Kinder. 11 Menschen sind ums Leben gekommen, darunter vier Kinder. Der Verbleib von weiteren acht Personen ist weiterhin unbekannt, die Rettungsarbeiten dauern an. Alle Verletzten wurden je nach Schweregrad ihres Zustands in medizinische Einrichtungen der Region Saporoschje gebracht."

  • 17:55 Uhr

    Kiew: Bei Angriff auf Übungsplatz starben Angehörige der Geheimdienste und des Staatsschutzes

    Ukrainische Medien gaben heute die Namen und Dienstgrade der Opfer bekannt, die bei dem gestrigen Angriff auf eine Drohnenausstellung in der Nähe von Kiew ums Leben gekommen sind. So wurde bekannt, dass sich unter den Opfern des Angriffs ein Vertreter eines polnischen Rüstungsunternehmens befindet. Es wird zudem berichtet, dass bei dem Angriff eine der Leiterinnen des ukrainischen Staatsschutzes, Walentina Sawizkaja, getötet wurde. Diese Information bestätigte ihr Ehemann Igor Solowej auf Facebook.

    Auch der Mitarbeiter der ukrainischen Sicherheitsdienste, Oberst Eduard Sirenko, kam bei dem Angriff auf das Truppenübungsgelände in der Region Kiew ums Leben. Dies berichtet die Online-Zeitung Strana. Medienangaben zufolge war er Mitarbeiter des Sicherheitsdienstes der Ukraine (SBU) und des Hauptnachrichtendienstes des ukrainischen Verteidigungsministeriums und leitete die Abteilung des Zentrums für Spezialeinsätze des SBU.

  • 17:24 Uhr

    Experte: Kiew greift Wildberries-Lagerhäuser an, um Russen einzuschüchtern
    Die Ukraine greift Wildberries-Lagerhäuser mit Drohnen an, um unter der russischen Bevölkerung Panikstimmung zu schüren. Diese Ansicht äußerte Dmitri Kusjakin, Experte für unbemannte Luftfahrt und Chefkonstrukteur des Zentrums für komplexe unbemannte Lösungen, im Gespräch mit der Nachrichtenagentur TASS. Er erklärte unter anderem:

    "Der Gegner zielt auf unsere gemeinsamen Ängste ab und schürt Panikstimmung. Er führt schon seit langem einen Krieg mit offen terroristischen Methoden. Mit Methoden der Einschüchterung und der Angst. Genau deshalb werden Ziele ausgewählt, die für die Bevölkerung am empfindlichsten sind. Die Lagerhäuser von Wildberries bilden da keine Ausnahme. Das Ziel des Feindes ist es, einzuschüchtern und Panik zu verbreiten."

  • 16:52 Uhr

    Ukrainischer Angriff auf Online-Händler Wildberries im russischen Gebiet Leningrad

    Bei einem ukrainischen Drohnenangriff im russischen Gebiet Leningrad ist ein Warenlager des Online-Händlers Wildberries getroffen worden. Die Ukraine begründet den Angriff mit dem Vorwurf, in dem Lager seien angeblich Komponenten für Drohnen und Navigationsgeräte gelagert worden.

    Die unabhängige Journalistin Sonja van den Ende kritisiert den Angriff scharf. Sie vertritt die Auffassung, Online-Handelsplattformen seien zivile Objekte und der Angriff verstoße gegen das humanitäre Völkerrecht. Zudem bezeichnet sie den Angriff als Terrorakt und verweist auf mögliche wirtschaftliche Folgen für Händler und Verbraucher.

    Ein Video dazu finden Sie hier auf unserer Website

  • 16:17 Uhr

    Ein Toter und sieben Verletzte bei ukrainischen Attacken auf Gebiet Cherson

    Gouverneur Wladimir Saldo meldet anhaltende Angriffe auf den von Russland kontrollierten Teil des Gebiets Cherson. Wie der Politiker auf Telegram schreibt, seien in den vergangenen 24 Stunden infolge der gegnerischen Attacken sieben Menschen verletzt worden. Ein Zivilist sei ums Leben gekommen. Beim Todesopfer handele es sich um einen 36-jährigen Einwohner der Ortschaft Welikije Kopani. Sein Auto sei mit einer Drohne angegriffen worden. In der Ortschaft seien zudem ein 68-jähriger Mann und eine 34-jährige Frau zu Schaden gekommen. Auch in der Ortschaft Lasurnoje habe ein 68-Jähriger Verletzungen erlitten. In der Ortschaft seien darüber hinaus drei Wohnhäuser in Brand geraten. Ein Mann des Jahrgangs 1983 und eine Frau des Jahrgangs 2006 seien verletzt worden, als das ukrainische Militär ihr Auto in der Nähe der Ortschaft Nowaja Majatschka angegriffen habe. In der Stadt Aljoschki habe ein 37-Jähriger Verletzungen erlitten. Ein 40 Jahre alter Lkw-Fahrer sei zu Schaden gekommen, als der Gegner sein Fahrzeug auf der Straße Armjansk – Kalanschak attackiert habe. Wohnhäuser, Infrastrukturobjekte und Autos seien in insgesamt 16 Ortschaften beschädigt worden, so Saldo.

  • 15:46 Uhr

    Ombudsfrau: Das ukrainische Militär greift gezielt Rettungsfahrzeuge und Krankenwagen an

    Wie die Menschenrechtsbeauftragte Russlands, Jana Lantratowa, in einem Interview mit der Agentur TASS erklärte, werden Angriffe auf Krankenwagen, Rettungskräfte und Fahrzeuge, die Lebensmittel transportieren, von Kiew absichtlich durchgeführt. Sie betonte:

    "Wir beobachten täglich Beschuss von Lebensmitteltransporten … Es wird auf Rettungsfahrzeuge und Ärzte geschossen. Wie viele Ärzte kommen dabei ums Leben? Wie kann man nur auf den Katastrophenschutz schießen? Wie ist das möglich? Das sind doch Rettungskräfte. Das ist nach allen Maßstäben ein schrecklicher und grober Verstoß. Aber diese Verstöße finden überall statt."

  • 15:09 Uhr

    TASS: Kiew setzt Jugendliche als Drohnenpiloten ein

    Wie russische Sicherheitsbehörden gegenüber der Nachrichtenagentur TASS mitteilten, werden in der ukrainischen Armee an mehreren Frontabschnitten Minderjährige als Drohnenpiloten eingesetzt. Einer der zuletzt bekannten Orte, an denen von Kindern gestellte Drohnenbesatzungen entdeckt wurden, ist der Raum Sumy. Eine Quelle der Agentur bestätigte:

    "Leider haben sich die Informationen darüber bestätigt, dass der Gegner an einigen Frontabschnitten Kinder als Drohnenpiloten einsetzt. Es handelt sich um Jungen und Mädchen im Alter von 15 und 16 Jahren."

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Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.