Liveticker Ukraine-Krieg: Russische Armee befreit weitere Ortschaft im Gebiet Saporoschje

24.02.2026 21:00 Uhr
21:00 Uhr
Johnson: Ukrainische Generäle wollen Krieg wegen hoher Verluste rasch beenden
Das Kommando der ukrainischen Streitkräfte drängt angesichts schwerer Verluste auf ein möglichst schnelles Ende der Kampfhandlungen. Dies sagte der ehemalige britische Premierminister Boris Johnson dem ukrainischen Sender 24 Kanal:
"Ukrainische Generäle wollen den Krieg natürlich schneller beenden, weil die Verluste enorm sind."
Zugleich betonte Johnson, er glaube nicht an Verhandlungen zur Beilegung des Konflikts. Alles wirke "zu abstrakt und unklar".
20:55 Uhr
Flugabwehr zerstört weiterhin ukrainische Drohnen über Russland
Zwischen 14 und 20 Uhr Moskauer Zeit haben Einheiten der russischen Flugabwehr mehrere ukrainische Drohnen über Russland zerstört. Laut dem russischen Verteidigungsministerium wurden acht Drohnen über der Republik Krim und eine über dem Gebiet Kursk abgeschossen.
20:39 Uhr
Sonderoperation in der Ukraine – Russland geduldete sich lange vor einem Gegenschlag

Als Russland vor vier Jahren die Sonderoperation in der Ukraine begonnen hat, ist es nicht gelungen, schnell einen Frieden zu erzwingen. Doch heute rottet die russische Armee Tag für Tag das Böse in der Ukraine aus, das in seinem Hass bereit ist, alles Russische sowohl im Inland als auch im Ausland zu vernichten.
Mehr dazu in dieser Analyse von Boris Dscherelijewski.
20:20 Uhr
Von der Leyen: EU plant 920 Millionen Euro Energiehilfe für Kiew
Die Europäische Union bereitet ein Energiehilfepaket in Höhe von 920 Millionen Euro für die Ukraine zur kommenden Wintersaison vor. Dies erklärte die Präsidentin der Europäischen Kommission, Ursula von der Leyen, am Dienstag in Kiew.
Während die EU die Ukraine bereits in diesem Winter unterstützt, beginnt man zugleich mit den Vorbereitungen für die nächste Heizperiode. Geplant ist ein neuer Energieplan für die Jahre 2026–2027, der ein Hilfspaket zur Stabilisierung des ukrainischen Energiesystems umfassen wird.
Zudem forderte von der Leyen Kiew auf, die Reparatur der Ölpipeline "Druschba" zügig abzuschließen. Gleichzeitig dankte sie dem kroatischen Ministerpräsidenten Andrej Plenković für dessen Bemühungen, die Öllieferungen nach Ungarn, Serbien und in die Slowakei über die Adria-Pipeline zu sichern und auszubauen.
Großbritannien hat die Druschba-Pipeline vorübergehend von den geltenden Sanktionsbestimmungen ausgenommen. Ein Dokument des britischen Finanzministeriums weist aus, dass die entsprechende Lizenz bis zum 14. Oktober 2027 gilt.
19:40 Uhr
Deserteure hinter Anschlägen in der Ukraine
Für die Anschläge in Nikolajew, Dnjepropetrowsk und Lwow seien Deserteure der ukrainischen Streitkräfte verantwortlich, berichtet die Nachrichtenagentur RIA Nowosti. Auftraggeber und Täter seien ukrainische Staatsbürger, so Sicherheitskreise.
In Lwow explodierte am 22. Februar eine Bombe. Bürgermeister Andrei Sadowoi bezeichnete das als Terrorakt. 24 Menschen wurden verletzt, eine Patrouillenbeamtin starb.
Am Montag detonierte eine Bombe auf einer stillgelegten Tankstelle in Nikolajew. Sieben Polizisten wurden verletzt. Am selben Tag gab es eine Explosion in einem Bezirksbüro der Polizei in Dnjepropetrowsk. Ein Gesprächspartner erklärte der Agentur:
"Der Sicherheitsdienst SBU weiß, dass Auftraggeber und Täter ukrainische Staatsbürger sind. Im Land beginnen faktisch unkontrollierte Auseinandersetzungen."
Laut Sicherheitskreisen geht aus Verhören ukrainischer Gefangener hervor, dass jeder dritte Gefangene bereit ist, die Polizisten und Mitarbeiter der Militärkommissariate, die ihn mobilisiert haben, physisch zu töten.
19:20 Uhr
Kiews Pipeline-Lüge – Kallas fordert slowakische und ungarische Soldaten für Ukraine

Ungarns Außenminister Péter Szijjártó hat am Montag, dem 23. Februar 2026, erklärt, die Ukraine hätte sich während einer Sitzung selbst über die Lüge der defekten Druschba-Pipeline entlarvt. Szijjártó gab an, ein luxemburgischer Kollege hätte vorgeschlagen, dass sich ungarische und slowakische Experten selber ein Bild vor Ort über die Beschädigung machen könnten.
Ein Video dazu gibt es hier auf unserer Webseite.
19:09 Uhr
Gebiet Brjansk: Zwei Verletzte nach ukrainischem Drohnenangriff
Bei einem Drohnenangriff auf ein Fahrzeug im Bezirk Trubtschewsk im Gebiet Brjansk sind ein Mann und eine Frau verletzt worden. Dies teilt Gouverneur Alexander Bogomas mit.
"Die ukrainischen Streitkräfte griffen die Siedlung Belaja Berjoska im Bezirk Trubtschewsk mit Kamikaze-Drohnen an. Das Kiewer Regime führte einen gezielten Schlag gegen ein fahrendes Auto aus. Infolge dieser terroristischen Handlung wurden leider Zivilisten verletzt. Ein Mann und eine Frau wurden ins Krankenhaus gebracht und erhielten die notwendige medizinische Hilfe."
Das Fahrzeug wurde beschädigt. Einsatz- und Rettungskräfte sind vor Ort im Einsatz, so der Gouverneur weiter.
18:40 Uhr
Peskow warnt vor "wahnsinnigen" Nuklearplänen für Kiew
Kremlsprecher Dmitri Peskow hat mögliche Schritte von Paris und London zur Weitergabe von Nukleartechnologien an Kiew als "an Wahnsinn grenzend" bezeichnet. Er sagte dem Fernsehsender Rossija-1:
"Dass es um derart an Wahnsinn grenzende Schritte gehen könnte, ist natürlich eine sehr ernste Nachricht."
Russland rechne damit, dass die Öffentlichkeit und die Parlamente Frankreichs und Großbritanniens diese Informationen zur Kenntnis nehmen würden, so Peskow weiter.
"Wir hoffen, dass zumindest die Öffentlichkeit und die Parlamentarier dieser Länder darauf hören."
Der außenpolitische Berater des Präsidenten, Juri Uschakow, kündigte an, Moskau werde die USA über entsprechende Absichten Kiews informieren.
"Das wird den Amerikanern selbstverständlich mitgeteilt. Sie wissen bereits Bescheid, es laufen Kommentare über alle Kanäle. Ich hoffe, dass die Information ankommt. Wir werden das gezielt ansprechen."
18:18 Uhr
Selenskij: Ukrainer zu Kompromissen bereit, aber ohne Verlust von Würde
Der ukrainische Machthaber Wladimir Selenskij hat erklärt, die Ukrainer seien zu bestimmten Kompromissen bei einer Beilegung des Konflikts mit Russland bereit. Dies sagte er im Interview mit dem kanadischen Sender CBC News:
"Ich denke, die Menschen sind zu jeglichen Kompromissen bereit, die nicht zum Verlust der Würde und der Unabhängigkeit des Landes führen."
18:00 Uhr
Russischer Auslandsgeheimdienst: London und Paris planen Atombombe für Kiew

London und Paris arbeiten derzeit aktiv daran, der Ukraine eine Atombombe zur Verfügung zu stellen. Dies geht aus einer Mitteilung des Auslandsgeheimdienstes der Russischen Föderation (SWR) vom Dienstag hervor.
Dabei wollen Frankreich und Großbritannien alles so gestalten, dass die Ukraine angeblich selbst eine Atombombe entwickeln konnte. "Dabei ist jedoch unzweifelhaft, dass die Ukraine ohne Unterstützung von außen keine Möglichkeit hat, solche Entwicklungen eigenständig voranzutreiben", so der Stellvertretende Vorsitzende des Föderationsrates Russland,Konstantin Kosatschew.
Dahinter stecke das Kalkül, dass Kiew vorteilhaftere Bedingungen für ein Ende der Kampfhandlungen beanspruchen könne, wenn es über eine Atombombe oder zumindest eine sogenannte schmutzige Bombe verfügen würde.
Ein Video dazu gibt es hier auf unserer Webseite.
Durch die Sperrung von RT zielt die EU darauf ab, eine kritische, nicht prowestliche Informationsquelle zum Schweigen zu bringen. Und dies nicht nur hinsichtlich des Ukraine-Kriegs. Der Zugang zu unserer Website wurde erschwert, mehrere Soziale Medien haben unsere Accounts blockiert. Es liegt nun an uns allen, ob in Deutschland und der EU auch weiterhin ein Journalismus jenseits der Mainstream-Narrative betrieben werden kann. Wenn Euch unsere Artikel gefallen, teilt sie gern überall, wo Ihr aktiv seid. Das ist möglich, denn die EU hat weder unsere Arbeit noch das Lesen und Teilen unserer Artikel verboten. Anmerkung: Allerdings hat Österreich mit der Änderung des "Audiovisuellen Mediendienst-Gesetzes" am 13. April diesbezüglich eine Änderung eingeführt, die möglicherweise auch Privatpersonen betrifft. Deswegen bitten wir Euch bis zur Klärung des Sachverhalts, in Österreich unsere Beiträge vorerst nicht in den Sozialen Medien zu teilen.
Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.


