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Liveticker Ukraine-Krieg: Tote und Verletzte nach ukrainischem Drohnenangriff auf Schulwohnheim

Russland führt gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine Militäroperation in der Ukraine durch. Der Westen reagiert mit immer neuen Waffenlieferungen an die Ukraine und beispiellosen Sanktionen gegen Russland. Lesen Sie hier die neuesten Entwicklungen.
Liveticker Ukraine-Krieg: Tote und Verletzte nach ukrainischem Drohnenangriff auf Schulwohnheim© Kanal von Leonod Passetschnik auf der Plattform Max
  • 22.05.2026 10:23 Uhr

    10:23 Uhr

    Vier Tote beim Drohnenangriff auf Schulwohnheim in Starobelsk  

    Nach Angaben von Jana Lantratowa, Russlands Menschenrechtsbeauftragte, seien vier Menschen bei einem Angriff der ukrainischen Streitkräfte auf ein College und ein Studentenwohnheim in der LVR getötet worden. Auf Telegram schrieb Lantratowa: 

    "Zum Zeitpunkt des Angriffs befanden sich 86 Jugendliche im Alter von 14 bis 18 Jahren dort. Nach vorläufigen Angaben wurden vier Menschen getötet und 35 Kinder erlitten Verletzungen unterschiedlichen Grades."

  • 10:02 Uhr

    Ermittlungskomitee: Ukrainische Armee führte gezielten Angriff auf Schulwohnheim in Starobelsk durch

    Die ukrainischen Streitkräfte haben das Studentenwohnheim des Starobelsker Colleges, einer Filiale der Staatlichen Pädagogischen Universität Lugansk, mit Starrflügeldrohnen angegriffen. Dies berichtet Swetlana Petrenko, die Sprecherin des russischen Ermittlungskomitees.

    "In der Nacht des 22. Mai haben die ukrainischen Streitkräfte unter dem Einsatz von vier Starrflüglerdrohnen einen gezielten Angriff auf die Verwaltungsgebäude und das Wohnheim des Starobelsker Colleges durchgeführt."

    Nach vorläufigen Angaben der Behörde haben sich im Wohnheim zum Zeitpunkt der Attacke 86 Studenten und ein Mitarbeiter befunden. 

    Infolge des Angriffs stürzte das fünfstöckige Gebäude bis zum zweiten Stockwerk ein, so Petrenko. Ihr zufolge könnten noch mehrere Menschen unter den Trümmern sein. Die Anzahl der Toten und Verletzten werde noch ermittelt.

  • 09:23 Uhr

    Drohnenangriff auf College in Starobelsk – Eine Leiche aus den Trümmern geborgen

    Die Rettungskräfte haben die Leiche eines Studenten aus den Trümmern des Wohnheims in der Stadt Starobelsk in der LVR geborgen. Dies teilte TASS unter Berufung auf den Pressedienst des russischen Katastrophenschutzministeriums mit.

    "Am Ort des Einsturzes des Wohnheims räumen Rettungskräfte die Trümmer von Hand und mithilfe von Technik weg. Die Leiche eines Opfers wurde geborgen, und der Aufenthaltsort von drei Personen wurde entdeckt."

  • 08:20 Uhr

    Behörden melden mehrere Verletzte bei Drohnenangriff auf College in LVR

    Die ukrainischen Truppen haben einen Drohnenangriff auf das Lehrgebäude und das Wohnheim des Colleges in der Stadt Starobelsk in der Volksrepublik Lugansk verübt. Nach Angaben von Leonod Passetschnik, dem Chef der LVR, seien dabei 35 Menschen verletzt worden.

    "Heute Nacht ereignete sich eine Tragödie. Die ukrainischen Streitkräfte haben gezielt schlafende, wehrlose Kinder angegriffen. Gegnerische Drohnen griffen das Lehrgebäude und das Wohnheim des Starobelsker Colleges unserer Pädagogischen Universität an. Zum Zeitpunkt des Angriffs befanden sich dort 86 Kinder im Alter von 14 bis 18 Jahren. 35 Personen erlitten Verletzungen unterschiedlichen Schweregrades."

    Zwei Personen wurden von den Rettungskräften aus den Trümmern geborgen, Kinder befinden sich aber noch immer unter Trümmern, berichtete Pasechnik.

  • 07:39 Uhr

    Russische Luftabwehr zerstört in der Nacht über 200 ukrainische Drohnen

    In der Nacht zum Freitag haben die ukrainischen Streitkräfte Russland mit unbemannten Luftfahrzeugen angegriffen. Das russische Verteidigungsministerium berichtete am Morgen, dass die russische Luftabwehr insgesamt 217 ukrainische Starrflüglerdrohnen abgefangen hat. 

    Die gegnerischen Drohnen wurden über den Gebieten Belgorod, Brjansk, Woronesch, Wladimir, Kaluga, Kursk, Leningrad, Lipezk, Nischni Nowgorod, Nowgorod, Orjol, Rjasan, Smolensk, Twer, Tula, Jaroslawl, der Region Moskau und der Stadt Sankt Petersburg zerstört.

  • 21.05.2026 22:00 Uhr

    22:00 Uhr

    Damit beenden wir für heute den Live-Ticker zur Lage im Ukraine-Konflikt. Morgen früh ab 7 Uhr geht es mit der Berichterstattung weiter. Wir wünschen unseren Lesern trotz aller Spannungen in der Welt eine gute Nacht!

  • 21:56 Uhr

    Artillerie zerstört Stützpunkt ukrainischer Truppen im Raum Dnjepropetrowsk (Video)

    Das russische Verteidigungsministerium zeigt Artilleriesoldaten des Truppenverbands Ost im Einsatz. Wie es heißt, zerstörten sie mithilfe eines Grad-Mehrfachraketenwerfers eine Festung der ukrainischen Streitkräfte im Gebiet Dnjepropetrowsk.

  • 21:45 Uhr

    Gebiet Charkow: Kiew quartiert Soldaten in Kliniken und Krankenhäusern ein

    Behörden im von Kiew kontrollierten Teil des Gebiets Charkow lehnen es ab, das Personal und Patienten aus den psychiatrischen Kliniken und Krankenhäusern zu evakuieren, die sich in der Nähe der Frontlinie befinden. Diese Einrichtungen werden in die temporären Truppenstandorte und Munitionslager umgebaut. Dies geben die Behörden im von Russland kontrollierten Teil des Gebiets bekannt.

    Laut Verwaltungschef Jewgeni Lisnjak ist die Weigerung, die medizinischen Einrichtungen zu evakuieren, auf den Wunsch der ukrainischen Streitkräfte zurückzuführen, sich einen menschlichen Schutzschild aus den Patienten und dem Fachpersonal zu verschaffen.

    Dies sei ein eklatanter Verstoß gegen die Genfer Konventionen und andere Völkerrechtsnomen, die die Verwendung ziviler Objekte und schutzbedürftiger Personen für militärische Zwecke verbieten, betont Lisnjak.

  • 21:27 Uhr

    Kiew setzt Drohnenterror gegen russische Gebiete fort

    In der Zeitspanne von 15 Uhr bis 20 Uhr Moskauer Zeit hat Russlands Luftverteidigung insgesamt 101 ukrainische unbemannte Fluggeräte über den Gebieten Belgorod, Brjansk, Kaluga, Kursk, Leningrad, Nowgorod, Orjol, Pskow, Smolensk, Twer, Tula und dem Gebiet Moskau zerstört.

    Wie das Verteidigungsministerium in Moskau bekannt gibt, setzte das ukrainische Militär bei den Angriffen am Donnerstag Starrflüglerdrohnen ein.

  • 21:05 Uhr

    Grenzgebiet Brjansk: Tote bei ukrainischem Angriff auf Lokomotive

    Ukrainische Kämpfer griffen am Donnerstagnachmittag (Ortszeit) eine Rangierlokomotive im Raum Brjansk an. Wie die Russische Eisenbahn (RschD) auf der Plattform Max mitteilt, wurden beim Drohnenangriff am Bahnhof Unetscha drei Menschen getötet.

    "Unsere Kameraden sind ums Leben gekommen: Lokführer Jewgeni Koschanow (geb. 1976), Lokführergehilfe Wjatscheslaw Charitontschik (geb. 1978) und Mechaniker Daniil Charitontschik (geb. 2007)", heißt es in der Mitteilung.

    Das Eisenbahnunternehmen gibt weiter an, es werde den Familien der Todesopfer jede notwendige Hilfe und Unterstützung zukommen lassen.

    Der Vorfall hatte keine Auswirkungen auf den Personenverkehr.

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Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.