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Liveticker Ukraine-Krieg – Russisches Militär: Ortschaft Potapowka im Gebiet Sumy befreit

Russland führt gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine Militäroperation in der Ukraine durch. Der Westen reagiert mit immer neuen Waffenlieferungen an die Ukraine und beispiellosen Sanktionen gegen Russland. Lesen Sie hier die neuesten Entwicklungen.
Liveticker Ukraine-Krieg – Russisches Militär: Ortschaft Potapowka im Gebiet Sumy befreitQuelle: Sputnik © STANISLAW KRASSILNIKOW
  • 22.03.2026 13:38 Uhr

    13:38 Uhr

    Ukrainische Drohne greift Auto im Gebiet Belgorod an: Fahrer verletzt

    Das ukrainische Militär setzt seine Drohnenangriffe auf zivile Fahrzeuge im russischen Grenzgebiet Belgorod fort. Gouverneur Wjatscheslaw Gladkow berichtet auf Telegram über ein weiteres Opfer unter der Zivilbevölkerung. Der Vorfall habe sich demnach in der Stadt Graiworon ereignet. Ein Mann habe ein Barotrauma und eine Splitterwunde am Rücken erlitten, als eine ukrainische FPV-Drohne sein Auto angegriffen habe. Das Fahrzeug habe Feuer gefangen, die Feuerwehr habe den Brand gelöscht. Gladkow teilt in dem Telegram-Eintrag auch Fotos vom Ort des Geschehens.

  • 13:09 Uhr

    Russische Luftabwehr zerstört weitere 74 ukrainische Drohnen

    Das russische Verteidigungsministerium berichtet über weitere Versuche der ukrainischen Streitkräfte, Objekte in Russland mit unbemannten Luftfahrzeugen anzugreifen. Demnach habe die russische Luftabwehr im Zeitraum von 5 bis 11 Uhr MEZ 74 gegnerische Drohnen abgeschossen. Die Zahl der zerstörten Drohnen listet die Behörde wie folgt auf:

    • Gebiet Brjansk – 40,
    • Gebiet Smolensk – 19,
    • Gebiet Tula – 8,
    • Gebiet Kaluga – 4,
    • Gebiet Kursk – 2,
    • Teilrepublik Baschkortostan – 1.

    Weitere Einzelheiten teilt das Ministerium nicht mit.

  • 12:40 Uhr

    Ukraine will Angriffe auf Ziele in Russland ausweiten

    Die Ukraine will ihre weitreichenden Angriffe auf "legitime Ziele" im russischen Staatsgebiet auszuweiten. Außenminister Andrei Sibiga schreibt auf der Plattform X, das ukrainische Militär steigere kontinuierlich den Umfang, die Intensität und die Wirkung dieser Angriffe:

    "Dies sind unsere eigenen ukrainischen Sanktionen gegen die russische Kriegsmaschinerie, und wir werden sie nicht lockern."

    Das ukrainische Militär habe jetzt die Fähigkeiten, "Ziele Tausende von Kilometern tief im Inneren" Russlands zu erreichen. Dies untergrabe auch die Fähigkeit der Führung in Moskau, den "Terror weiter nach Europa zu tragen und andere kriminelle Regime wie etwa das in Iran" zu unterstützen.

    "Es ist effektiver, die Quellen des Terrors selbst zu zerstören, als die Terrormittel später über dem eigenen Luftraum abzufangen oder auf dem eigenen Boden zu stoppen."

    Je länger sich Moskau weigere, den Krieg zu beenden, desto schlimmer werde es für die russische Bevölkerung werden, droht Sibiga.

  • 12:08 Uhr

    Frontbericht des russischen Verteidigungsministeriums

    Innerhalb der vergangenen 24 Stunden haben die ukrainischen Streitkräfte 1.215 Soldaten in der Zone der militärischen Sonderoperation verloren, heißt es aus dem täglichen Bericht des russischen Verteidigungsministeriums. Russische Truppen zerstörten folgende Waffen und Ausrüstung des Gegners:

    • sieben Mannschaftstransportwagen,
    • einen Schützenpanzer,
    • 19 gepanzerte Kampffahrzeuge,
    • vier gepanzerte Radfahrzeuge,
    • 70 Kraftfahrzeuge,
    • drei Pick-ups,
    • sieben Artilleriegeschütze,
    • zwei selbstfahrende Radhaubitzen vom Typ 2S22 Bohdana,
    • zwei Anlagen der elektronischen Kampfführung,
    • vier Munitionslager, ein Treibstofflager und zehn Lager mit Ausrüstung.

    Einheiten der russischen Luftstreitkräfte, Raketen- und Artillerietruppen sowie Drohnenbediener trafen Objekte der Energie- und Treibstoffinfrastruktur, die im Interesse gegnerischer Truppen betrieben wurden. Abschussanlagen für unbemannte Flugzeuge größerer Reichweite, ukrainische Soldaten und ausländische Söldner in 144 Kreisen wurden ebenfalls getroffen. Die Flugabwehr schoss acht Flugbomben und 244 Drohnen ab.

  • 11:34 Uhr

    Russische Armee befreit Potapowka im Gebiet Sumy

    Die russischen Streitkräfte haben Potapowka im Gebiet Sumy eingenommen, teilt das Verteidigungsministerium in Moskau mit. Die Befreiung der Ortschaft wurde durch den Einsatz der Einheiten des Truppenverbandes Nord ermöglicht.

  • 11:10 Uhr

    Selenskij fordert Beschlagnahmung von Erdöl aus Russland

    Nachdem Frankreich erneut einen mutmaßlichen Tanker der sogenannten russischen Schattenflotte geentert hatte, forderte der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij die Beschlagnahmung von russischen Erdöllieferungen. In einer Videobotschaft sagte der Politiker:

    "Solange der Krieg andauert, solange die Angriffe fortgesetzt werden, muss auch der Druck auf den Aggressor anhalten."

    Kiew arbeite mit europäischen Ländern daran, dass diese auf Gesetzesebene den Stopp von Öltankern und das Beschlagnahmen von russischem Erdöl gestatteten, so Selenskij.

  • 10:39 Uhr

    Vier Tote und vier Verletzte bei ukrainischen Angriffen auf 48 Ortschaften im Gebiet Belgorod

    Gouverneur Wjatscheslaw Gladkow veröffentlicht jeden Tag auf Telegram Statistiken über ukrainische Angriffe auf Siedlungen im russischen Grenzgebiet Belgorod. Aus dem heutigen Eintrag geht hervor, dass das ukrainische Militär in den vergangenen 24 Stunden 48 Ortschaften in acht Bezirken angegriffen habe. Der Gegner habe mindestens 18 Geschosse abgefeuert und 118 Drohnen eingesetzt, von denen 58 abgeschossen worden seien.

    In der Statistik beklagt der Politiker vier Todesopfer. Bei ihnen handele es sich um vier Frauen, die bei einer Attacke auf die Siedlung Smorodino ums Leben gekommen seien. Eine weitere Einwohnerin habe schwere Verletzungen erlitten. In der Siedlung Grusskoje sei ein Mann verletzt worden, als eine ukrainische Drohne einen Betrieb attackiert habe. Ein weiterer Mann sei bei der Detonation einer Drohne in der Siedlung Bondarenkow zu Schaden gekommen. In der Stadt Schebekino habe ein Einwohner ein Explosionstrauma und eine Augenverletzung erlitten, als eine ukrainische Drohne sein Auto angegriffen habe. Zwei Männer hätten ein Krankenhaus in Schebekino aufgesucht, nachdem sie noch am 20. März bei einer Drohnenattacke auf die Siedlung Wosnessenowka verletzt worden seien.   

    Gladkow meldet außerdem viele Sachschäden. Demnach seien in den vergangenen 24 Stunden insgesamt zwölf Einfamilienhäuser, eine Wohnung, eine Kirche, zwei soziale Einrichtungen, ein Infrastrukturobjekt, ein Verwaltungsgebäude, drei Betriebsgebäude, ein Geschäft, eine Garage, zwei Lkw, ein Minibus und elf Autos zerstört oder beschädigt worden.

  • 10:06 Uhr

    Sachschäden durch ukrainische Artillerie- und Drohnenangriffe auf Grenzgebiet Kursk

    Die ukrainischen Streitkräfte setzen ihre Attacken auf das russische Grenzgebiet Kursk fort. Gouverneur Alexander Chinschtein berichtet in der täglichen Statistik auf Telegram über zahlreiche Artillerie- und Drohnenangriffe auf die Region. Wie der Politiker mitteilt, seien im Zeitraum von 7 Uhr MEZ am 21. März bis 5 Uhr MEZ am 22. März 80 ukrainische Drohnen abgeschossen worden. Zudem habe die gegnerische Artillerie in dieser Zeit 55-mal grenznahe evakuierte Ortschaften unter Beschuss genommen. Es habe darüber hinaus fünf Angriffe gegeben, bei denen unbemannte Luftfahrzeuge Sprengsätze auf Objekte im Gebiet Kursk abgelassen hätten.

    Chinschtein meldet keine Opfer unter der Zivilbevölkerung. Der Politiker berichtet aber über Schäden. Demnach seien in der Gebietshauptstadt Kursk fünf Autos und ein Einfamilienhaus beschädigt worden. In der Siedlung Prjamizyno sei ebenfalls ein Wohnhaus zu Schaden gekommen. Die Siedlung Baschkatowo sei zeitweilig ohne Strom gewesen, als eine Stromleitung beschädigt worden sei.

  • 09:35 Uhr

    Beschuss auf Siedlungen im Gebiet Cherson: Mehr als 30 Geschosse aus Ukraine abgefeuert

    Die Behörden im von Russland kontrollierten Teil des Gebiets Cherson melden andauernde Angriffe auf Siedlungen am linken Dnjepr-Ufer. Den Angaben zufolge habe die ukrainische Artillerie im Laufe des 22. März 19 Geschosse auf vier Ortschaften abgefeuert. Die Zahl der eingeschlagenen Geschosse listen die Behörden wie folgt auf:

    • Aljoschki — 6,
    • Nowaja Kachowka — 5,
    • Dnjeprjany — 4,
    • Pestschanoje — 4.

    Wie die Behörden weiter mitteilen, habe der Beschuss auch in der Nacht zum Sonntag angedauert. Auf zivile Infrastrukturen der von Russland kontrollierten Ortschaften Welikaja Lepeticha, Kasatschji Lageri, Nowaja Majatschka und Sagi seien insgesamt 17 Geschosse abgefeuert worden.

    Berichte über Opfer und Schäden liegen bislang nicht vor.

  • 09:00 Uhr

    Rheinmetall-Chef: Lagerbestände in Europa, USA und im Nahen Osten "fast aufgebraucht"

    In einem Interview mit Ritika Gupta von CNBC warnt der Rheinmetall-Vorstandsvorsitzende Armin Papperger davor, dass die weltweiten Lagerbestände an Luftabwehrsystemen aufgrund des Krieges im Nahen Osten "fast aufgebraucht" seien. Papperger erklärt:

    "Niemand weiß [wie lange der Iran-Krieg andauern wird], aber wenn er noch einen Monat andauert, haben wir meiner Meinung nach fast keine Raketen mehr verfügbar."

    Das Video gibt es hier auf unserer Website zu sehen. 

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Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.