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Liveticker Ukraine-Krieg: Russland und Ukraine tauschen Gefangene aus

Russland führt gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine Militäroperation in der Ukraine durch. Der Westen reagiert mit immer neuen Waffenlieferungen an die Ukraine und beispiellosen Sanktionen gegen Russland. Lesen Sie hier die neuesten Entwicklungen.
Liveticker Ukraine-Krieg: Russland und Ukraine tauschen Gefangene ausQuelle: TASS
  • 5.02.2026 17:17 Uhr

    17:17 Uhr

    Russischer Abgeordneter: Selenskij untertreibt Personalverluste um ein Vielfaches

    Die Personalverluste des ukrainischen Militärs betragen mindestens 1.000 Mann pro Tag und werden vom Staatschef Wladimir Selenskij untertrieben, erklärt Andrei Kartapolow, Leiter des Verteidigungsausschusses der russischen Staatsduma.

    Zuvor hatte Selenskij am 4. Februar behauptet, dass die Ukraine seit Februar 2022 angeblich etwa 55.000 Militärangehörige verloren habe, während "eine große Anzahl von Menschen" als vermisst gelten würde. Kartapolow kommentierte diese Äußerung gegenüber der Nachrichtenagentur RIA Nowosti:

    "Er untertreibt um ein Vielfaches. Sie verlieren mindestens 1.000 Mann pro Tag, wenn nicht 1.500. Zählen Sie also nach, wie viel sie verloren haben."

    Der Abgeordnete vermutete, dass Selenskij mit der Untertreibung der Verluste versuchen würde, die Moral der Truppe zu erhalten.

  • 16:54 Uhr

    Selenskij: Nächstes Ukraine-Treffen wurde vereinbart 

    Laut Wladimir Selenskij soll das nächste Treffen zur Lösung des Ukraine-Konflikts bald stattfinden. Dies erklärte der ukrainische Präsident bei einer Pressekonferenz in Kiew am Donnerstag.

    "Was das nächste Treffen betrifft, so wird es stattfinden. Wir haben vereinbart, dass es bald abgehalten wird."

    Konkrete Daten für die nächste Verhandlungsrunde hat der ukrainische Politiker jedoch nicht präzisiert.

  • 16:33 Uhr

    Schweden stellt Kiew 111 Millionen US-Dollar für Energiehilfe zur Verfügung

    Stockholm plant, der Ukraine in diesem Jahr eine Unterstützung in Höhe von einer Milliarde Kronen (111 Millionen US-Dollar) zur Verfügung zu stellen, wie aus der Erklärung der schwedischen Regierung hervorgeht

    "Die Regierung stellt der Ukraine heute ein neues Hilfspaket in Höhe von einer Milliarde Kronen zur Unterstützung des Energiesektors vor."

    Die neue Hilfe soll dazu beitragen, "den dringenden Energiebedarf des Landes zu decken und die Energieversorgung langfristig zu stärken".

  • 16:12 Uhr

    USA und Russland nehmen Militärdialog wieder auf

    Die USA und Russland haben sich darauf verständigt, den hochrangigen militärischen Dialog wieder aufzunehmen. Er soll das Risiko einer unbeabsichtigten Eskalation verringern. Dies teilte das Europäische Kommando der US-Streitkräfte (USEUCOM) mit. 

    Die Wiederaufnahme des Kommunikationskanals sei demnach eine Folge der Fortschritte in den Ukraine-Gesprächen, die vom Sondergesandten von US-Präsident Donald Trump, Steve Witkoff, sowie von Trumps Schwiegersohn Jared Kushner erzielt worden seien.

    "General Grinkewitsch ist in seiner Funktion als Oberbefehlshaber der vereinten NATO-Streitkräfte in Europa befugt, den militärischen Dialog mit dem Chef des Generalstabs der Streitkräfte der Russischen Föderation, General Waleri Gerassimow, aufrechtzuerhalten, um Fehlkalkulationen zu vermeiden und einen Mechanismus zur Verhinderung unbeabsichtigter Eskalationen beider Seiten zu gewährleisten."

    Wie USEUCOM weiter erklärte, sei der fortlaufende Kontakt zwischen den Militärs ein wichtiger Faktor für globale Stabilität, erhöhte Transparenz und Deeskalation. Der Kommunikationskanal solle regelmäßige Kontakte auf militärischer Ebene ermöglichen, während die Bemühungen um einen dauerhaften Frieden in der Ukraine fortgesetzt würden.

  • 15:46 Uhr

    Luftabwehr schießt weitere ukrainische Drohnen ab

    Nach Angaben des Verteidigungsministeriums in Moskau hat die russische Flugabwehr weitere ukrainische Drohnen über den russischen Gebieten zerstört.

    "Zwischen 8:00 Uhr und 13:00 Uhr Moskauer Zeit wurden 29 ukrainische Starrflüglerdrohnen von den diensthabenden Luftabwehrkräften abgefangen und zerstört: zehn Drohnen über dem Gebiet Rostow, acht Drohnen über dem Gebiet Belgorod, sieben Drohnen über dem Gebiet Brjansk, drei Drohnen über dem Gebiet Kursk und eine Drohne über dem Gebiet Woronesch."

  • 15:18 Uhr

    Ukrainische Raketen über Gebiet Belgorod zerstört

    Die russischen Luftabwehrkräfte haben ukrainische Raketen über der Stadt Belgorod und dem Bezirk Belgorod abgeschossen, wie Wjatscheslaw Gladkow, der Gouverneur der Region, auf Telegram mitteilt.

    "Unser Luftverteidigungssystem wurde über Belgorod und dem Bezirk Belgorod eingesetzt – feindliche Raketen wurden abgeschossen. Es gab keine Opfer."

    Der Gouverneur hatte am Donnerstag um 14:10 Uhr Moskauer Zeit einen Luftalarm ausgelöst, der 16 Minuten später wieder aufgehoben wurde.

  • 14:54 Uhr

    Beamte der Rekrutierungsstellen in Kiew spüren ukrainische Männer in Wärmestellen auf

    Nach Angaben von Sergei Lebedew, einem der Koordinatoren des Nikolajewer Untergrunds, spüren die Mitarbeiter der Territorialen Zentren für Rekrutierung die ukrainischen Männer in Wärmestellen in Kiew auf. Solche Wärmestationen werden aufgrund von Stromausfällen in der Stadt genutzt. Lebedew teilt gegenüber der Nachrichtenagentur RIA Nowosti diesbezüglich mit:

    "Sie wissen, dass es ein idealer Ort ist, um die ukrainischen Männer aufzuspüren. Viele verstecken sich zu Hause. Das Problem der Lebensmittelknappheit kann mithilfe ihrer Familien irgendwie gelöst werden. Aber die Kälte zwingt die Menschen, zum Aufwärmen nach draußen zu gehen und gefangen zu werden."

    Vor dem Hintergrund des Soldatenmangels in den ukrainischen Streitkräften wenden die Mitarbeiter der Rekrutierungsstellen bei Festnahmen nicht selten Gewalt an.

  • 14:22 Uhr

    Zweite Verhandlungsrunde der Ukraine-Gespräche in Abu Dhabi beendet

    Die trilateralen Gespräche zwischen Russland, der Ukraine und den Vereinigten Staaten wurden in Abu Dhabi abgeschlossen, teilt RIA Nowosti unter Berufung auf eine Quelle mit. 

    Auch die ukrainische Seite hat den Abschluss der Verhandlungen bestätigt. Dies gab Diana Dawitjan, die Pressesprecherin des Nationalen Sicherheits- und Verteidigungsrates der Ukraine, gegenüber Journalisten bekannt.

    Die erste Runde der trilateralen Konsultationen fand am 23. und 24. Januar am gleichen Austragungsort statt. Admiral Igor Kostjukow, Chef der Hauptverwaltung für Aufklärung des Generalstabs der russischen Streitkräfte, leitete die russische Delegation. Die zweite Runde wurde am 4. und 5. Februar abgehalten.

  • 13:46 Uhr

    Gefangenenaustausch: 157 Soldaten und drei Zivilisten kehren nach Russland zurück

    Im Rahmen eines Gefangenenaustauschs, der zwischen Russland und der Ukraine vereinbart wurde, sind 157 russische Militärangehörige aus ukrainischer Kriegsgefangenschaft zurückgekehrt, berichtet Russlands Verteidigungsministerium. Zusätzlich meldet die Behörde die Befreiung von Zivilisten aus dem Gebiet Kursk, die von der Ukraine entführt worden waren:

    "Am 5. Februar wurden aus dem vom Kiewer Regime kontrollierten Territorium 157 russische Militärangehörige zurückgebracht. Im Gegenzug wurden 157 Kriegsgefangene der Streitkräfte der Ukraine übergeben. Darüber hinaus wurden drei Staatsbürger der Russischen Föderation zurückgebracht – Bewohner des Gebiets Kursk, die vom Kiewer Regime rechtswidrig festgehalten wurden."

    Wie das Ministerium weiter meldet, wurde der Gefangenenaustausch unter Mithilfe der Vereinigten Arabischen Emirate und den Vereinigten Staaten von Amerika vermittelt. Zum Zeitpunkt des Verfassens dieser Meldung befinden sich die befreiten russischen Soldaten in Weißrussland, wo sie die notwendige medizinische und psychologische Hilfe erhalten. Die Nachrichtenagentur TASS veröffentlicht Aufnahmen ihrer Rückkehr.

  • 13:20 Uhr

    Frontbericht des russischen Verteidigungsministeriums

    In seinem täglichen Frontbericht gibt Russlands Verteidigungsministerium die Verluste des ukrainischen Militärs während des vergangenen Tages bekannt.

    Angaben der Behörde zufolge verbesserten Einheiten des Truppenverbands Nord ihre taktische Lage. Die Ukraine verlor dabei über 280 Soldaten, zehn Autos, ein Artilleriegeschütz, zwei Eloka-Anlagen und ein Materiallager.

    Auch der Truppenverband West bezog günstigere Stellungen, wobei Kiews Militär bis zu 180 Kämpfer einbüßen musste. Ein gepanzertes Kampffahrzeug, 16 Autos, vier Geschütze, ein Mehrfachraketenwerfer vom Typ Grad sowie fünf Munitionslager wurden zerstört.

    Im Zuständigkeitsbereich des Truppenverbands Süd beliefen sich ukrainische Verluste auf 125 Soldaten. Zudem wurden vier gepanzerte Kampffahrzeuge, neun Autos, vier Geschütze, eine Radaranlage und ein Materiallager eliminiert.

    Der Truppenverband Mitte verbesserte ebenfalls seine Stellungen, wobei das ukrainische Militär über 310 Soldaten verlor. Ein Panzer, fünf gepanzerte Kampffahrzeuge, elf Autos, zwei Artilleriegeschütze sowie eine Radaranlage wurden ausgeschaltet.

    Einheiten des Truppenverbands Ost setzten ihr Vorrücken fort, wobei die Ukraine an diesem Frontabschnitt den Verlust von 360 Kämpfern verzeichnen musste. Ein Panzer, sieben gepanzerte Kampffahrzeuge, zehn Autos, ein Artilleriegeschütz und ein Materiallager wurden zerstört.

    Durch Feuereinwirkung des Truppenverbands Dnjepr verloren Kiews Truppen bis zu 50 Soldaten. Zudem wurden 16 Autos, drei Geschütze, eine Abschussanlage eines Buk-Luftabwehrkomplexes, drei Radar- und zwei Eloka-Anlagen sowie ein Materiallager außer Gefecht gesetzt.

    Die russische Luftabwehr schoss entlang der gesamten Frontlinie eine Lenkgleitbombe, neun HIMARS-Raketen sowie 381 Starrflügler-Drohnen ab.

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Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.