Liveticker Ukraine-Krieg – Gerassimow: Russische Truppen auf allen Fronten in der Offensive

16.03.2026 20:00 Uhr
20:00 Uhr
Flugabwehr zerstört weiterhin ukrainische Drohnen über Russland
Einheiten der russischen Flugabwehr haben 59 unbemannte Flugzeuge der Ukraine zerstört. Nach Angaben des Verteidigungsministeriums wurden die Flugziele zwischen 16 und 20 Uhr Moskauer Zeit über folgenden Regionen Russlands abgeschossen:
- Gebiet Brjansk – 34,
- Gebiet Moskau – 13,
- Gebiete Kaluga und Smolensk – je vier,
- Gebiet Twer – zwei,
- Teilrepublik Adygeja und Gebiet Belgorod – je eine.
19:41 Uhr
Fico über Konfrontation mit Kiew: "Wir führen einen Energie-Krieg"

Der slowakische Regierungschef hat sich in einem am Montagmorgen veröffentlichten Video erneut zu dem Energie-Konflikt zwischen Selenskijs Kiewer Regime und EU-Ländern, die der Brüsseler Linie zu einem Fortsetzen des Ukraine-Kriegs trotzen, geäußert.
Ein Video dazu gibt es hier auf unserer Webseite.19:26 Uhr
Gerassimow: Russische Truppen an allen Frontabschnitten in der Offensive
Die Aufgaben der militärischen Sonderoperation werden weiterhin umgesetzt. Die russischen Truppen führen offensive Maßnahmen in allen Frontabschnitten durch, erklärte der Generalstabschef der russischen Streitkräfte, Generaloberst Waleri Gerassimow. In den ersten beiden Märzwochen hätten die Truppen zwölf Ortschaften befreit.
Der Truppenverband Nord errichtet eine Sicherheitszone in den Grenzgebieten der Regionen Sumy und Charkow.
Die Einheit Mitte führt die härtesten Gefechte und baut eine Sicherheitszone im Gebiet Dnjepropetrowsk auf. Dort finden aktuell Kämpfe um die Kontrolle über Nowopawlowka und Nowopodgorodnjeje statt.
Der Truppenverband Süd treibt die Offensive weiter voran. Gerassimow zufolge unternimmt der Gegner alles, um das Vorrücken zu stoppen und einen Durchbruch russischer Stoßtrupps in der Verteidigung der ukrainischen Streitkräfte im Raum Slawjansk-Kramatorsk-Konstantinowka zu verhindern. In Konstantinowka finden Straßenkämpfe in der nordöstlichen Stadtregion statt, mehr als 60 Prozent der Stadt stehen unter Kontrolle russischer Truppen.
Die Ost-Truppen halten die Initiative und rücken aktiv nach Westen vor. Die ukrainischen Streitkräfte konnten ihren Vormarsch im Osten des Gebiets Saporoschje nicht stoppen.
Die Einheit West beendet derzeit die Befreiung von Alexandrowka und setzt die Vernichtung der eingeschlossenen Reste ukrainischer Einheiten am Ostufer des Flusses Oskol fort. Mehr als die Hälfte der Stadt Krasny Liman steht inzwischen unter ihrer Kontrolle.
18:47 Uhr
Orbán: Unsere Söhne werden nicht für die Ukraine sterben, sondern für Ungarn leben

"Unsere Söhne werden nicht für die Ukraine sterben, sie werden für Ungarn leben", erklärte der ungarische Präsident Viktor Orbán am 15. März bei einer Kundgebung im Zentrum von Budapest anlässlich des Nationalfeiertags zum Gedenken an die ungarische Revolution im Jahr 1848.
Zudem warf der Präsident der EU vor, sich aktiv auf einen umfassenden Krieg vorzubereiten, die Wirtschaft auf Kriegsfuß zu stellen und bereits daran zu arbeiten, ihre Soldaten auf ukrainischem Boden zu stationieren.
Ein Video dazu gibt es hier auf unserer Webseite.
18:22 Uhr
Bericht: Kiews Zustimmung zu Moskauer Bedingungen hat "größte Chance auf Frieden"
Die fehlende Zustimmung Kiews zu den zwischen Russland und den USA in Anchorage vereinbarten Bedingungen gilt als zentrales Hindernis für eine Beilegung des Ukraine-Konflikts. Dies berichtet die ukrainische Zeitung Strana.ua. Auf dem Telegram-Kanal der Zeitung heißt es:
"Wenn Kiew zustimmt, die Truppen aus dem Donbass abzuziehen und andere 'Anchorage-Bedingungen' zu erfüllen, bleibt die Wahrscheinlichkeit recht hoch, dass Russland einem Waffenstillstand zustimmt … Die zentrale Frage ist daher, ob die ukrainischen Behörden bereit sind, auf die Bedingungen einzugehen, über die in Moskau und Washington gesprochen wird. Davon hängen auch die Perspektiven weiterer Verhandlungen über ein Ende des Krieges ab."
Wie Strana.ua weiter schreibt, habe US-Präsident Donald Trump die Ukraine weiterhin im Blick. Er habe Wladimir Selenskij "mindestens zweimal direkt aufgefordert, ein Abkommen zu schließen". Zuvor hatte Trump erklärt, er sei überrascht über die Weigerung des Kiewer Machthabers, eine Einigung zur Regelung des Konflikts zu erzielen. Mit Selenskij sei es "viel schwieriger, ein Deal zu machen", als mit Wladimir Putin, betonte der US-Präsident.
17:50 Uhr
Gebiet Kursk: Frau bei ukrainischem Drohnenangriff verletzt
Bei einem Drohnenangriff der ukrainischen Streitkräfte auf die Stadt Rylsk im Gebiet Kursk ist eine Frau verletzt worden. Dies teilte Gouverneur Alexander Chinschtein auf Telegram mit:
"Die Zahl der Opfer ukrainischer Verbrechen wächst. Die Frau, die bei dem Drohnenangriff in Rylsk verletzt wurde und nicht sofort medizinische Hilfe suchte, wird nach Kursk gebracht. Die 53-Jährige erlitt eine Sprengstoffverletzung, eine Splitterwunde im Brustkorb, ein geschlossenes Schädel-Hirn-Trauma, eine Gehirnerschütterung sowie ein Drucktrauma."
Der Gouverneur fügte hinzu, dass am selben Tag zwei weitere feindliche Drohnen ein Objekt der Energieinfrastruktur angegriffen hätten. Infolge dessen sei die Stromversorgung in mehreren Ortschaften der Bezirke Gluschkowo und Rylsk unterbrochen worden.
17:29 Uhr
Schlag ins Gesicht: Selenskij lenkt von politischer Blamage in Bezug auf Iran-Konflikt ab

SymbolbildKI-generiert US-Präsident Donald Trump hat Wladimir Selenskis Strategie, wonach Kiew den USA bei der Abwehr von Drohnenangriffen im Nahen Osten helfen wolle, einen Dämpfer versetzt. Die Vereinigten Staaten benötigten keine Hilfe ukrainischer Spezialisten, um Irans Drohnenangriffe abzuwehren.
Mehr dazu in dieser Analyse von Irina Taran.17:14 Uhr
Flugabwehr zerstört knapp hundert ukrainische Drohnen über Russland
Einheiten der russischen Flugabwehr haben 96 unbemannte Flugzeuge der Ukraine zerstört. Nach Angaben des Verteidigungsministeriums wurden die Flugziele zwischen 8 und 16 Uhr Moskauer Zeit über folgenden Regionen Russlands abgeschossen:
- Gebiet Brjansk – 54,
- Gebiet Moskau – elf,
- Gebiete Kaluga und Kursk – je sieben,
- Gebiet Smolensk – fünf,
- Gebiet Belgorod – vier,
- Gebiet Wladimir – zwei,
- Teilrepublik Adygeja und Gebiet Jaroslawl – je eine.
Zudem wurden vier Drohnen vom Himmel über dem Asowschen Meer geholt.
16:45 Uhr
Bericht: In Kiew abgestürzter "Lanzet"-Drohne könnte KI genutzt haben
Der russische Kamikaze-Drohne "Lanzet", deren Trümmer auf dem Maidan im Zentrum von Kiew entdeckt wurden, könnte mit künstlicher Intelligenz und einem Mesh-Modem ausgestattet gewesen sein. Dies berichtet der Telegram-Kanal "Woina. Istorija. Oruschije."
Ukrainische Ressourcen veröffentlichten Fotos der "Lanzet"-Trümmer, der das Unabhängigkeitsdenkmal angegriffen haben soll. Auf den Flügeln der loiternden Munition sind grüne und orangefarbene Kreise zu erkennen. In dem Beitrag heißt es:
"Das könnte darauf hindeuten, dass der Lanzet künftig künstliche Intelligenz für Navigation und das Zusammenwirken im 'Schwarm' erhält."
Der Autor des Kanals verwies zudem auf die große Reichweite der Drohne, die bis nach Kiew gelangt sein soll, und äußerte die Vermutung, dass das Gerät mit einem Mesh-Modem ausgerüstet gewesen sein könnte. Bei der Nutzung eines Mesh-Netzes fungieren die Modems der Drohnen zugleich als Sender und als Relaisstationen. In der Luft bilden die Drohnen eine Kette, über die Daten automatisch über Ausweichrouten weitergeleitet werden, falls ein Glied des Netzes ausfällt.
16:22 Uhr
Lawrow: Europa hat sich diskreditiert

Der russische Außenminister Sergei Lawrow.RIA Nowosti / Sputnik Die Europäische Union hat sich vollständig diskreditiert, an ihrer Position gibt es nichts Konstruktives für Fortschritte bei den Ukraine-Verhandlungen, erklärt der russische Außenminister Sergei Lawrow. Dabei möchte Europa das Nazi-Regime in Kiew auf jeden Fall behalten, egal in welchen Grenzen die Ukraine weiterhin existiere:
"Und dieses Regime wird die feindlichen Aktivitäten gegen Russland fortsetzen, es werden 'stabilisierende Kräfte' auf sein Territorium gebracht. Es wären in der Tat Besatzungstruppen, die eine Bedrohung für die Russische Föderation darstellten."
Kiew sei nicht bereit, den Konflikt auf diplomatischem Weg zu lösen, meint Lawrow. Russland verpflichte sich zu allen Vereinbarungen für eine politisch-diplomatische Beilegung des Konfliktes, während die Ukraine sie sabotiere.
Durch die Sperrung von RT zielt die EU darauf ab, eine kritische, nicht prowestliche Informationsquelle zum Schweigen zu bringen. Und dies nicht nur hinsichtlich des Ukraine-Kriegs. Der Zugang zu unserer Website wurde erschwert, mehrere Soziale Medien haben unsere Accounts blockiert. Es liegt nun an uns allen, ob in Deutschland und der EU auch weiterhin ein Journalismus jenseits der Mainstream-Narrative betrieben werden kann. Wenn Euch unsere Artikel gefallen, teilt sie gern überall, wo Ihr aktiv seid. Das ist möglich, denn die EU hat weder unsere Arbeit noch das Lesen und Teilen unserer Artikel verboten. Anmerkung: Allerdings hat Österreich mit der Änderung des "Audiovisuellen Mediendienst-Gesetzes" am 13. April diesbezüglich eine Änderung eingeführt, die möglicherweise auch Privatpersonen betrifft. Deswegen bitten wir Euch bis zur Klärung des Sachverhalts, in Österreich unsere Beiträge vorerst nicht in den Sozialen Medien zu teilen.
Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.



