Liveticker Ukraine-Krieg: Acht Tote nach Drohnenangriff der Ukraine auf Klinik in DVR

12.03.2026 19:35 Uhr
19:35 Uhr
Angriff auf einen landwirtschaftlichen Betrieb in Kuban – ein Toter, zwei Verletzte
Wie der Gouverneur der Region Krasnodar, Weniamin Kondratjew, mitteilte, haben ukrainische Drohnen einen landwirtschaftlichen Betrieb in der Region Krasnodar angegriffen. Dabei kam eine Person ums Leben, zwei weitere wurden verletzt. Durch den Drohnenangriff wurde ein landwirtschaftlicher Betrieb im Industriegebiet der Ortschaft Nowominskaja im Bezirk Kanewski beschädigt.
19:09 Uhr
Mann bei ukrainischem Drohnenangriff auf Milchfarm verletzt
Im Korenewski Bezirk des russischen Gebiets Kursk ist ein 60-jähriger Mann bei einem Drohnenangriff der ukrainischen Streitkräfte auf eine Milchfarm verletzt worden. Dies teilt Gouverneur Alexander Chinschtein mit. Der Mann habe Verletzungen mittleren Schweregrads erlitten: Minen-Explosions-Trauma, eine Schusswunde am Kopf sowie Splitterverletzungen an Arm und Bein.
18:40 Uhr
Chef des Paralympischen Komitees: "Alle haben Vorwürfe der Ukrainer satt"
Das Paralympische Komitee der Ukraine hat dem Internationalen Paralympischen Komitee (IPC) Diskriminierung gegenüber der ukrainischen Mannschaft und besondere Loyalität gegenüber Russland und Weißrussland vorgeworfen. Das IPC erklärte daraufhin, dass es dem Paralympischen Komitee der Ukraine nicht gestatten werde, die Regeln bei den Paralympischen Spielen in Italien zu verletzen und dabei Sympathien für sich zu nutzen. Und der Vorsitzende des Paralympischen Komitees Russlands, Pawel Roschkow, stellte fest, dass alle die Vorwürfe der ukrainischen Delegation bei den Paralympics in Italien satt hätten und niemand ihnen mehr Beachtung schenke. Im Gespräch mit Journalisten betonte er:"Wir sind es leid, auf unbegreifliche Fragen zur Politik zu antworten. Lassen Sie uns über Sport sprechen. Für sie ist es ein Todeskampf – je weiter, desto schlimmer. Ob jemand von den Ukrainern sich irgendwo von den Russen wegdreht oder nicht – niemand schenkt dem Beachtung. Alle sind es leid, das sehen wir an den jüngsten Erklärungen des IPC."
18:19 Uhr
Bericht: Protest in Kiew gegen Kommandeur der ukrainischen Streitkräfte
In Kiew hat eine Protestaktion mit der Forderung nach dem Rücktritt und der strafrechtlichen Verfolgung von Oleg Schirjajew, dem Kommandeur des 225. separaten Sturmregiments der ukrainischen Streitkräfte, stattgefunden. An der Veranstaltung nahmen Hunderte Angehörige vermisster Soldaten des Sturmregiments teil. Dies berichtet die Nachrichtenagentur RIA Nowosti unter Verweis auf russische Sicherheitsstrukturen.
Laut der Quelle schlossen sich der Aktion auch ukrainische Nationalisten an, um zu verhindern, dass Schirjajew den Posten des Kommandeurs der Sturmtrupps der ukrainischen Streitkräfte übernimmt und seine politische Karriere vorantreibt. Es handelt sich faktisch um die erste Protestaktion, die sich gezielt gegen einen konkreten Kommandeur der ukrainischen Streitkräfte richtet.
17:44 Uhr
Experte: Kiew versucht Attentat auf ungarischen Ministerpräsidenten

Archivbild: Viktor OrbánRIA Nowosti / Aleksandr Kasakow / Sputnik Nach Ansicht des Militärpolitikwissenschaftlers Alexander Perendschiew könnte Kiew nach den Drohungen gegen Viktor Orbán zur Tat schreiten und versuchen, ein Attentat auf den ungarischen Ministerpräsidenten zu organisieren sowie eine Reihe von Sabotageakten und Terroranschlägen auf ungarischem Gebiet zu verüben. Dies erklärte er in einem Gespräch mit dem Nachrichtenportal News.ru. Der Experte vermutete, dass die möglichen Anschläge nicht von ukrainischen Flüchtlingen, sondern von proukrainisch eingestellten ungarischen Bürgern verübt werden könnten, und erinnerte an das Attentat auf den slowakischen Ministerpräsidenten Robert Fico. Perendschiew betonte:
"Drohungen müssen immer ernst genommen werden, und natürlich müssen sowohl Orbán selbst als auch die für die Sicherheit des Politikers und seiner Familie verantwortlichen Personen Maßnahmen ergreifen. Zweitens muss der ungarische Geheimdienst aktiv nach Personen suchen, die Sabotage- oder Terroraktivitäten direkt in Ungarn planen könnten."17:17 Uhr
Medien: Ukraine will Oppositionsabgeordnete an die Front schicken
Ukrainische Politiker sprechen über die Notwendigkeit eines Gesetzes zur Mobilisierung der Rada-Opposition, da diese nicht bereit ist, mit der Fraktion "Diener des Volkes" von Wladimir Selenskij zusammenzuarbeiten, berichtet die Nachrichtenagentur RIA Nowosti unter Berufung auf die Zeitung Ukrainskaja Prawda. In dem Artikel der Zeitung heißt es dazu:
"Man sollte nach den Ursachen für das Aufkommen verschiedener extravaganter Ideen suchen, wie beispielsweise der Verabschiedung eines Gesetzes zur Mobilisierung von Abgeordneten […] Die 'Mobilisierungsvariante' könnte für die Regierung auch ein gutes Instrument zur Kontrolle der Opposition sein. Das klingt seltsam, aber es sieht so aus, als hätte das Team von Selenskij keine anderen Ressourcen mehr, um Partner außerhalb der eigenen Partei zu suchen."16:40 Uhr
Orbán bespricht mit Kommission zur Druschba-Pipeline Vorgehen gegenüber den ukrainischen Behörden
Der ungarische Ministerpräsident Viktor Orbán telefonierte mit dem Staatssekretär des ungarischen Energieministeriums, Gábor Csépek, der die Kommission zur Inspektion des Zustands der Ölpipeline Druschba leitet. Er besprach mit ihm die Strategie für den Umgang mit den ukrainischen Behörden, die den Kontakt verweigern und die Kommission nicht zur Ölpipeline lassen wollen.
Am Mittwoch hatte Zoltán Kovács, ein Vertreter der ungarischen Regierung, erklärt, dass eine Kommission aus Ungarn sich auf den Weg gemacht habe, um den Zustand der von der Ukraine stillgelegten Ölpipeline Druschba zu inspizieren. Das ukrainische Außenministerium reagierte auf die Ankunft und erklärte, dass die ungarischen Beamten keinen offiziellen Status hätten und von Kiew als Touristen betrachtet würden.
16:22 Uhr
Russisches Verteidigungsministerium: Acht Tote nach Angriff der Ukraine auf Klinik in DVR

SymbolbildMichail Tereschtschenko / TASS Bei einem Angriff der ukrainischen Streitkräfte auf eine medizinische Einrichtung in der Donezker Volksrepublik (DVR) sind acht Menschen ums Leben gekommen. Dies teilt das russische Verteidigungsministerium mit.
Nach Angaben des Ministeriums erfolgte der Angriff in der Nacht zum 10. März mit vier Drohnen vom Typ Flugzeug. Zum Zeitpunkt der Attacke hätten sich mehr als 130 Patienten und rund 50 Mitarbeiter in der Einrichtung befunden. Das Krankenhaus sei niemals für militärische Zwecke genutzt worden."Infolge des terroristischen Angriffs des Kiewer Regimes kamen acht medizinische Mitarbeiter ums Leben. Weitere zehn Menschen, darunter neun Mediziner, erlitten Verletzungen unterschiedlichen Schweregrades."
Das Ministerium bezeichnete den Angriff als "groben Verstoß gegen das humanitäre Völkerrecht und grundlegende moralische Normen". Zugleich hieß es, dass die ukrainischen Streitkräfte nahezu täglich Grenzregionen angriffen.
Die russischen Streitkräfte führten ihrerseits Schläge mit hochpräzisen Waffen aus der Luft, von See und vom Boden sowie mit Drohnen ausschließlich gegen militärische Ziele und Betriebe des ukrainischen militärisch-industriellen Komplexes aus.
15:57 Uhr
NATO: Operation in Iran hat keinen Einfluss auf Waffenlieferungen an Kiew
Die USA liefern trotz der laufenden Militäroperation in Iran weiterhin Waffen an die Ukraine, erklärte der NATO-Oberbefehlshaber in Europa, Alexus G. Grynkewich, während einer Anhörung im US-Senat.
"Was die Lieferungen angeht, würde ich Folgendes sagen: Wir liefern weiterhin Munition an die Ukraine."
15:49 Uhr
Fidan: Türkei bereit für neue Ukraine-Gespräche
Die Türkei ist bereit, erneut eine Plattform für Verhandlungen zur friedlichen Beilegung des Ukraine-Konflikts zur Verfügung zu stellen. Dies erklärte der türkische Außenminister Hakan Fidan auf einer Pressekonferenz nach Gesprächen mit dem deutschen Außenminister Johann Wadephul. Der Konflikt zwischen Russland und der Ukraine bleibe ein wichtiger Punkt auf der internationalen Agenda, betonte der Minister. Die Türkei werde weiterhin mit allen beteiligten Seiten zusammenarbeiten, um einen Frieden durch Verhandlungen zu erreichen.
"Es ist äußerst wichtig, dass die früheren Gespräche, bei denen erhebliche Fortschritte erzielt wurden und eine Annäherung an den Abschluss des Friedensprozesses gelang, ohne Unterbrechung fortgesetzt werden. Wir sind bereit, die nächste Runde der Gespräche bei uns auszurichten."
Durch die Sperrung von RT zielt die EU darauf ab, eine kritische, nicht prowestliche Informationsquelle zum Schweigen zu bringen. Und dies nicht nur hinsichtlich des Ukraine-Kriegs. Der Zugang zu unserer Website wurde erschwert, mehrere Soziale Medien haben unsere Accounts blockiert. Es liegt nun an uns allen, ob in Deutschland und der EU auch weiterhin ein Journalismus jenseits der Mainstream-Narrative betrieben werden kann. Wenn Euch unsere Artikel gefallen, teilt sie gern überall, wo Ihr aktiv seid. Das ist möglich, denn die EU hat weder unsere Arbeit noch das Lesen und Teilen unserer Artikel verboten. Anmerkung: Allerdings hat Österreich mit der Änderung des "Audiovisuellen Mediendienst-Gesetzes" am 13. April diesbezüglich eine Änderung eingeführt, die möglicherweise auch Privatpersonen betrifft. Deswegen bitten wir Euch bis zur Klärung des Sachverhalts, in Österreich unsere Beiträge vorerst nicht in den Sozialen Medien zu teilen.
Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.

