Liveticker Ukraine-Krieg: Russland zerstört Logistikzentrum gegnerischer Truppen in Saporoschje

26.06.2026 21:46 Uhr
21:46 Uhr
Russische Truppen wehren weitere Drohnenangriffe des Gegners ab
Einheiten der Flugabwehr haben 68 ukrainische Drohnen über Russland abgefangen und zerstört. Laut dem russischen Verteidigungsministerium wurden die Flugziele zwischen 14 und 20 Uhr (Moskauer Zeit) über sechs Gebieten sowie über der Region Krasnodar, der Teilrepublik Krim sowie dem Schwarzen und Asowschen Meer vom Himmel geholt.
21:32 Uhr
Russland zerstört Logistikzentrum gegnerischer Truppen in Saporoschje

Die Drohnen vom Typ Geran-2Kirill Sykow / Sputnik Die russischen Streitkräfte haben einen Logistikstützpunkt des Gegners am Stadtrand von Saporoschje zerstört, teilt das Verteidigungsministerium in Moskau mit. Demnach wurde das Ziel mit einem unbemannten Flugzeug vom Typ Geran-2 getroffen. Der Stützpunkt diente dem Transport von Militärgütern im Interesse ukrainischer Truppen.
20:40 Uhr
Gefangenenaustausch: Russische Soldaten auf Flugplatz bei Moskau eingetroffen
Die russischen Soldaten, die beim heutigen Austausch aus der ukrainischen Gefangenschaft befreit wurden, sind in Russland eingetroffen. Laut Medienberichten landete das Transportflugzeug vom Typ Il-76MD mit den Soldaten an Bord auf einem Flughafen bei Moskau.
20:20 Uhr
Tote und Verletzte nach ukrainischen Angriffen auf LVR
Infolge ukrainischer Angriffe auf die Lugansker Volksrepublik (LVR) sind zwei Menschen ums Leben gekommen. Dies teilt der Leiter der Region, Leonid Passetschnik, mit. Vier Zivilisten erlitten Verletzungen. Bei allen Attacken wurden zivile Fahrzeuge getroffen, präzisiert Passetschnik.
19:45 Uhr
Finnland hebt Verbot von Einfuhr und Lagerung von Atomwaffen auf
Der finnische Präsident Alexander Stubb hat die Gesetzesänderungen gebilligt, die das Verbot der Einfuhr, Herstellung, Lagerung und des Einsatzes von Atomwaffen auf dem Staatsgebiet aufhebt, heißt es in einem auf der Webseite der Regierung veröffentlichten Dokument. Das Parlament des Landes verabschiedete die Änderungen am 17. Juni.
Wie Verteidigungsminister Antti Häkkänen präzisiert, treten die neuen Regelungen am 1. Juli in Kraft.
Zuvor hatte die russische Botschaft in Helsinki gegenüber der Nachrichtenagentur RIA Nowosti erklärt, Moskau werde die potenzielle Stationierung von Atomwaffen in Finnland in seine militärische Planung einbeziehen und Maßnahmen zur Gewährleistung seiner Sicherheit ergreifen.
19:11 Uhr
Frontlage im Donbass: Podoljaka erwartet Kämpfe um Slawjansk und Kramatorsk

RT Der russisch-ukrainische Militärblogger Juri Podoljaka sieht die Kämpfe im Raum Slawjansk–Kramatorsk als entscheidend für den weiteren Verlauf der Gefechte im Donbass an.
In einer aktuellen Lageeinschätzung erklärte Podoljaka, russische Truppen würden insbesondere im Einsatzgebiet des Truppenverbands Mitte versuchen, die ukrainischen Verteidigungslinien an mehreren Frontabschnitten zu durchbrechen.
Demnach ziele das russische Kommando darauf ab, das Ballungsgebiet Slawjansk–Kramatorsk schrittweise einzukesseln und wichtige ukrainische Versorgungsrouten abzuschneiden. Dabei sollen die Truppenverbände Mitte, Süd und West koordiniert vorgehen, um Druck auf die Städte Kramatorsk, Slawjansk und Konstantinowka auszuüben.
Podoljaka zufolge setzt Russland dabei auf eine Taktik der schrittweisen Umfassung und der Unterbrechung logistischer Verbindungen, anstatt auf schnelle Frontalangriffe. Gefechte um Slawjansk und Kramatorsk seien nach seiner Einschätzung im Herbst möglich.
Ein Video dazu gibt es hier auf unserer Webseite.
18:34 Uhr
Russischer General: Europa zieht Ukraine-Konflikt in die Länge
Die europäischen NATO-Mitglieder ziehen den Ukraine-Konflikt in die Länge, meint Armeegeneral Wiktor Goremykin, der stellvertretende Verteidigungsminister Russlands. Auf dem 4. Internationalen Antifaschistischen Kongress in Minsk betonte er:
"Der von NATO- und EU-Staaten geplante und provozierte Konflikt in der Ukraine hat zum endgültigen Zusammenbruch des euro-atlantischen Sicherheitsmodells geführt. Es sind die europäischen NATO-Mitglieder, die diesen bewaffneten Konflikt in die Länge ziehen."
Regierungen mehrerer europäischer Länder setzen alles daran, die USA von einer Lösung des Konfliktes durch Verhandlungen abzubringen, führte der Armeegeneral aus. Der Westen mache aus seinen Vorbereitungen für einen neuen großen Krieg in Europa kein Geheimnis mehr.
17:42 Uhr
Rosatom-Chef: Ukraine greift Infrastruktur des AKW Saporoschje weiter an
Das ukrainische Militär greift die Infrastruktur des Kernkraftwerks Saporoschje regelmäßig an und versucht damit, den Betrieb des Kraftwerks möglichst zu stören, sagt der Leiter des russischen Atomkonzerns Rosatom, Alexei Lichatschow. Im Rahmen des Internationalen Forums "Obninsk NEW" führte er aus:
"Die Streitkräfte der Ukraine greifen ständig diese oder jene Elemente des Atomkraftwerks an – nicht die Reaktorhalle, sondern Elemente der Infrastruktur, wo auch Menschen arbeiten. Am vergangenen Tag gab es einen Angriff gegen die Projekt- und Entwicklungsabteilung, zudem werden Privat- und Dienstwagen zerstört."
Lichatschow betonte, dass die Gewährleistung der Arbeit des Personals ein Schlüsselprinzip der Arbeit der Internationalen Atomenergie-Organisation (IAEA) ist. Indessen bringen die ukrainischen Angriffe Mitarbeiter des Kraftwerks in ständige Gefahr:
"Jede Rotation des Personals verwandelt sich inzwischen faktisch in eine Spezialoperation, doch wir tun alles, um die Menschen zu schützen."
16:50 Uhr
Russische Flugabwehr zerstört weitere ukrainische Drohnen
Einheiten der Flugabwehr haben 61 ukrainische Drohnen über Russland abgefangen und zerstört. Laut dem russischen Verteidigungsministerium wurden die Flugziele zwischen 9 und 14 Uhr (Moskauer Zeit) über neun Gebieten sowie über der Teilrepublik Krim und dem Asowschen Meer vom Himmel geholt.
15:39 Uhr
"Europa will Krieg mit Russland" – Sanchez legt Lieferwege westlicher Waffen in die Ukraine offen

Rick Sanchez hat in seiner am Mittwoch, dem 24. Juni 2026, veröffentlichten Sendung die Rolle westlicher Staaten im Ukraine-Krieg thematisiert. Nach Darstellung des US-Moderators werde auf ukrainischem Boden nicht allein ein Krieg zwischen Kiew und Moskau geführt. Vielmehr seien die USA und mehrere europäische Staaten durch Waffenlieferungen, militärische Aufklärung und logistische Unterstützung unmittelbar in den Konflikt eingebunden.
Das gesamte Video dazu finden Sie hier auf unserer Webseite.
Durch die Sperrung von RT zielt die EU darauf ab, eine kritische, nicht prowestliche Informationsquelle zum Schweigen zu bringen. Und dies nicht nur hinsichtlich des Ukraine-Kriegs. Der Zugang zu unserer Website wurde erschwert, mehrere Soziale Medien haben unsere Accounts blockiert. Es liegt nun an uns allen, ob in Deutschland und der EU auch weiterhin ein Journalismus jenseits der Mainstream-Narrative betrieben werden kann. Wenn Euch unsere Artikel gefallen, teilt sie gern überall, wo Ihr aktiv seid. Das ist möglich, denn die EU hat weder unsere Arbeit noch das Lesen und Teilen unserer Artikel verboten. Anmerkung: Allerdings hat Österreich mit der Änderung des "Audiovisuellen Mediendienst-Gesetzes" am 13. April diesbezüglich eine Änderung eingeführt, die möglicherweise auch Privatpersonen betrifft. Deswegen bitten wir Euch bis zur Klärung des Sachverhalts, in Österreich unsere Beiträge vorerst nicht in den Sozialen Medien zu teilen.
Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.


