Liveticker Ukraine-Krieg: EU gibt weitere Milliarden für ukrainische Rüstung frei

24.08.2026 14:05 Uhr
14:05 Uhr
Russische Soldaten schießen "Flamingo"-Rakete über Tula ab – Gouverneur belohnt sie mit Süßigkeiten
Soldaten der Brigade "BARS-Kursk", denen es gelang, eine ukrainische Rakete vom Typ "Flamingo" abzuschießen, die auf ein strategisches Objekt im Gebiet Tula zuflog, sollen süße Geschenke erhalten. Die entsprechende Anweisung habe laut der Pressestelle der Gebietsregierung Gouverneur Dmitri Miljajew erteilt.
Die Soldaten hatten die "Flamingo"-Rakete vom Typ FP-5, die nachts in einer Höhe von weniger als 50 Metern mit einer Geschwindigkeit von bis zu 500 km/h geflogen sei, mithilfe eines Maschinengewehrs abgeschossen. Der Gouverneur des Gebiets Kursk, Alexander Chinstein, veröffentlichte in seinem Telegram-Kanal ein Video des Abschusses.
13:34 Uhr
Frontbericht des russischen Verteidigungsministeriums
Russlands Verteidigungsministerium berichtet am Montag über den Verlauf der militärischen Sonderoperation in der Ukraine innerhalb der vergangenen 24 Stunden. Wie es heißt, haben die russischen Truppenverbände Nord, West, Süd, Mitte, Ost und Dnjepr den ukrainischen Truppen entlang der Front Niederlagen zugefügt.
Einheiten des Truppenverbandes Nord haben die Siedlung Persche Trawnja im Gebiet Sumy unter ihre Kontrolle gebracht.
In der Donezker Volksrepublik haben Einheiten des Truppenverbandes Mitte die Siedlung Kutscherow Jar befreit.
Im Gebiet Saporoschje haben Truppeneinheiten des Truppenverbandes Ost die Siedlung Dolinka befreit.
Bei den Kämpfen entlang der Front wurden mehr als 1.400 ukrainische Soldaten getötet oder verwundet.
Ferner wurden zerstört oder getroffen:
- 89 Fahrzeuge
- 11 gepanzerte Kampffahrzeuge
- fünf Artilleriegeschütze
- fünf Stationen für elektronische Kampfführung
- vier Feldartilleriegeschütze
- ein Leopard-Panzer deutscher Produktion
Außerdem fing die russische Luftabwehr 17 Lenkbomben, drei HIMARS-Geschosse aus US-Produktion, elf Marschflugkörper vom Typ "Flamingo" sowie 988 Starrflüglerdrohnen ab.
Russische Luft- und Raumfahrtkräfte, Drohnen, Raketen- und Artillerieeinheiten trafen zudem nach Angaben des Ministeriums ein Unternehmen des ukrainischen militärisch-industriellen Komplexes, Einrichtungen der Hafen-, Energie- und Verkehrsinfrastruktur, Logistikzentren, eine Produktionsstätte für Langstreckendrohnen sowie zeitweilige Stützpunkte ukrainischer und ausländischer Kämpfer in 142 Gebieten.
12:58 Uhr
Drohnenangriff auf Melitopol: Regionalbüro von "Einiges Russland" beschädigt
Infolge eines Drohnenangriffs der ukrainischen Streitkräfte auf Melitopol im Gebiet Saporoschje wurde das Regionalbüro der russischen Regierungspartei "Einiges Russland" beschädigt. Der Gouverneur des Gebiets, Ewgeni Balizki, erklärte, dass dieses Objekt seit langem als Zentrum für humanitäre Hilfe diente. Balizki schrieb:
"In den letzten vier Jahren wurde von dort aus täglich daran gearbeitet, den Einwohnern gezielte Hilfe zu leisten. Hier erhielten die Menschen das Nötigste und Unterstützung in schwierigen Zeiten."
Die Arbeit des Stabs und des Regionalverbands der Partei wird trotz des Angriffs fortgesetzt.
12:24 Uhr
Zwei Tote bei ukrainischen Drohnenattacken im Bezirk Belgorod
Ukrainische Streitkräfte griffen den Bezirk Belgorod mit Drohnen an. Das teilte der regionale Einsatzstab auf der Plattform "Max" mit.
Im Dorf Tawrowo detonierte eine Drohne auf dem Gelände eines Gewerbeobjekts. Zwei Männer kamen dabei ums Leben. In der Siedlung Oktjabrski wurde eine Frau durch die Explosion einer FPV-Drohne im Hof eines Privathauses durch Splitter an Brust und Schulter verletzt. Sie wird im örtlichen Krankenhaus behandelt.
Ein weiterer Zivilist wurde bei einem Drohnenangriff auf den Parkplatz eines Gewerbeobjekts verletzt und mit einer Splitterverletzung am Oberschenkel ins Krankenhaus gebracht.
Zudem wurden die Fassade eines Gebäudes sowie ein Lkw und ein Pkw beschädigt.
11:58 Uhr
Ukrainische Drohnen greifen Ozon-Lager im Süden Russlands
Bei ukrainischen Drohnenangriffen wurden Logistikzentren des Onlinehändlers Ozon in Machatschkala in der Teilrepublik Dagestan und in Krasnodar getroffen. Das Unternehmen teilte dies auf der Plattform "Max" mit.
In Machatschkala brach ein Feuer aus, mehrere Menschen wurden nach vorläufigen Angaben verletzt. Sie wurden medizinisch untersucht. Laut dem Unternehmen besteht keine Gefahr für ihr Leben oder ihre Gesundheit. Alle Mitarbeiter wurden evakuiert, der Betrieb des Lagers wurde vorübergehend eingestellt.
Auch im Ozon-Komplex in Krasnodar kam es nach einem Drohnenangriff zu einem Brand. Alle Mitarbeiter wurden evakuiert, Verletzte gab es dort nicht.
Außerdem versuchten nach Angaben des Unternehmens die ukrainischen Streitkräfte, Ozon-Standorte in Adygeisk in der Teilrepublik Adygeja und Newinnomyssk im Gebiet Stawropol anzugreifen. Weder Mitarbeiter noch Waren wurden dabei beschädigt. Die Lager sind geschlossen, Einsatzkräfte sind vor Ort.
11:32 Uhr
Großbritannien erlaubt die Weitergabe geheimer SCALP-Raketendaten an die Ukraine
Großbritannien hat dem europäischen Rüstungskonzern MBDA erlaubt, geheime Informationen über britische Komponenten der Langstreckenrakete SCALP an die Ukraine weiterzugeben. Ziel ist es, die Produktion bzw. Montage der Raketen in der Ukraine zu ermöglichen.
Premierminister Andy Burnham will dies bei seinem Besuch in Kiew bekannt geben und dabei mit Präsident Wladimir Selenskij über die weitere militärische Unterstützung sprechen.
11:04 Uhr
EU genehmigt weitere Rüstungsbeschaffungen für die Ukraine
Die EU-Kommission hat nach eigenen Angaben Rüstungsbeschaffungen für die Ukraine im Umfang von 6,1 Milliarden Euro genehmigt. Die Mittel sollen unter anderem für Luft- und Raketenabwehrsysteme, Raketen sowie Munition und Radarsysteme eingesetzt werden.
10:41 Uhr
139 ukrainische Drohnen über dem Gebiet Brjansk abgeschossen
Nach Angaben des amtierenden Gouverneurs Jegor Kowaltschuk wurden innerhalb der vergangenen 24 Stunden 139 ukrainische Starrflügeldrohnen über dem Gebiet Brjansk von russischen Luftabwehr- und Sicherheitseinheiten abgeschossen.
10:12 Uhr
Tödlicher Drohnenangriff bei Belgorod: Mann stirbt nach Einschlag auf Auto
Bei einem Drohnenangriff auf ein Auto im Dorf Otradnoje im Bezirk Belgorod ist ein Zivilist ums Leben gekommen. Nach Angaben des regionalen Einsatzstabs griff eine FPV-Drohne das Fahrzeug an. Der Mann erlitt schwere Verletzungen und starb noch am Ort des Geschehens.
09:44 Uhr
Gebiet Kursk: 173 ukrainische Drohnen binnen 24 Stunden abgeschossen
Nach Angaben des Gouverneurs Alexander Chinschtein wurde das Kursker Gebiet innerhalb von 24 Stunden 111-mal mit Artillerie beschossen. Zudem seien 173 ukrainische Drohnen abgeschossen worden.
Todesopfer oder Verletzte wurden nicht gemeldet. Infolge der Angriffe wurden nach Behördenangaben ein Energieobjekt im Bezirk Medwenka sowie zwei Wirtschaftsgebäude und ein Auto in Rylsk beschädigt.
Durch die Sperrung von RT zielt die EU darauf ab, eine kritische, nicht prowestliche Informationsquelle zum Schweigen zu bringen. Und dies nicht nur hinsichtlich des Ukraine-Kriegs. Der Zugang zu unserer Website wurde erschwert, mehrere Soziale Medien haben unsere Accounts blockiert. Es liegt nun an uns allen, ob in Deutschland und der EU auch weiterhin ein Journalismus jenseits der Mainstream-Narrative betrieben werden kann. Wenn Euch unsere Artikel gefallen, teilt sie gern überall, wo Ihr aktiv seid. Das ist möglich, denn die EU hat weder unsere Arbeit noch das Lesen und Teilen unserer Artikel verboten. Anmerkung: Allerdings hat Österreich mit der Änderung des "Audiovisuellen Mediendienst-Gesetzes" am 13. April diesbezüglich eine Änderung eingeführt, die möglicherweise auch Privatpersonen betrifft. Deswegen bitten wir Euch bis zur Klärung des Sachverhalts, in Österreich unsere Beiträge vorerst nicht in den Sozialen Medien zu teilen.
Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.