Liveticker Ukraine-Krieg: Russische Luftabwehr zerstört in der Nacht 95 gegnerische Drohnen

7.06.2026 10:30 Uhr
10:30 Uhr
Schäden durch ukrainische Artillerie- und Drohnenangriffe auf Grenzgebiet Kursk
Die ukrainischen Streitkräfte setzen ihre Attacken auf das russische Grenzgebiet Kursk fort. Gouverneur Alexander Chinschtein berichtet in der täglichen Statistik auf der Plattform MAX über zahlreiche Artillerie- und Drohnenangriffe auf die Region. Wie der Politiker mitteilt, seien im Zeitraum von 8 Uhr MESZ am 6. Juni bis 8 Uhr MESZ am 7. Juni 121 ukrainische Drohnen abgeschossen worden. Darüber hinaus habe die gegnerische Artillerie in dieser Zeit 78-mal grenznahe evakuierte Ortschaften unter Beschuss genommen. Es habe außerdem drei Angriffe gegeben, bei denen unbemannte Luftfahrzeuge 13 Sprengsätze auf Objekte im Gebiet Kursk abgelassen hätten.
Chinschtein meldet keine Opfer unter der Zivilbevölkerung. Der Politiker berichtet aber über Schäden in der Stadt Lgow und in den Siedlungen Korenewo und Belaja Sloboda. Dort seien insgesamt ein Einfamilienhaus, zwei Geschäfte und ein Lkw beschädigt worden.
10:05 Uhr
Beschuss auf Siedlungen im Gebiet Cherson: Mehr als 40 Geschosse aus Ukraine abgefeuert
Die Behörden im von Russland kontrollierten Teil des Gebiets Cherson melden andauernde Angriffe auf Siedlungen am linken Dnjepr-Ufer. Den Angaben zufolge habe die ukrainische Artillerie im Laufe des 6. Juni 23 Geschosse auf fünf Ortschaften abgefeuert. Die Zahl der eingeschlagenen Geschosse listen die Behörden wie folgt auf:
- Aljoschki — 7,
- Kasatschji Lageri — 5,
- Kachowka — 3,
- Nowaja Kachowka — 6,
- Podstepnoje — 2.
Wie die Behörden weiter mitteilen, habe der Beschuss auch in der Nacht zum Sonntag angedauert. Auf zivile Infrastrukturen der von Russland kontrollierten Ortschaften Welikaja Lepeticha, Nowaja Kachowka, Kachowka, Dnjeprjany und Nowaja Majatschka seien insgesamt 20 Geschosse abgefeuert worden.
Berichte über Opfer und Schäden liegen bislang nicht vor.
09:31 Uhr
DVR meldet 17 ukrainische Angriffe binnen 24 Stunden
Die Behörden in Donezk haben innerhalb der vergangenen 24 Stunden 17 Angriffe durch ukrainische Truppen registriert. Demnach wurden auf das Territorium der Volksrepublik 26 Geschosse abgefeuert. Bei den Angriffen in der Zeitspanne von 0 Uhr am 6. Juni bis 0 Uhr am 7. Juni (Ortszeit) wurden sieben zivile Einwohner, darunter zwei Kinder, verletzt. Durch den Beschuss kamen 14 Wohnhäuser und elf zivile Infrastrukturobjekte sowie mehrere Lkw und Autos zu Schaden.
Am Vortag hatten die Behörden von Donezk neun Angriffe aus der Ukraine gemeldet. Zwei Zivilisten erlitten dabei Verletzungen. Beschädigt wurden drei zivile Infrastrukturobjekte.
09:03 Uhr
Merz, Starmer und Macron treffen Selenskij zu Ukraine-Gesprächen in London
Bundeskanzler Friedrich Merz, Frankreichs Präsident Emmanuel Macron und der britische Regierungschef Keir Starmer kommen am Sonntagabend in London mit dem ukrainischen Präsidenten Wladimir Selenskij zusammen. Bei dem Treffen soll es nach Angaben aus Paris um die weitere Unterstützung der Ukraine und den verstärkten Druck auf Russland gehen. Zudem soll es eine Bestandsaufnahme der Arbeiten der sogenannten Koalition der Willigen geben. Zu dieser Gruppe zählen etwa 35 überwiegend europäische Länder, darunter Deutschland.
Moskau und Kiew haben in den vergangenen Monaten ihre gegenseitigen Angriffe verstärkt. Bemühungen um eine Beendigung des mittlerweile seit mehr als vier Jahren andauernden Kriegs unter Vermittlung der USA stocken.
08:37 Uhr
Drosdenko: Lage nach Drohnenangriff auf Leningrad unter Kontrolle

Ein massiver ukrainischer Drohnenangriff auf Russland ist in der Nacht zum Samstag abgewehrt worden. Allein über dem Gebiet Leningrad, rund um Sankt Petersburg, wurden nach Angaben der Behörden fast 150 Drohnen abgeschossen, mindestens vier Menschen wurden verletzt.
Alexander Drosdenko, Gouverneur des Gebiets Leningrad, erklärte, die Lage sei unter Kontrolle, größere Schäden an wichtigen Industrie- und Energieanlagen seien nicht festgestellt worden. In mehreren Bezirken seien jedoch Drohnenfragmente niedergegangen, die kleinere Schäden an Fassaden und Fenstern verursachten; im Bezirk Lomonossow brach zudem in einer Einrichtung des Verteidigungsministeriums ein Brand aus, woraufhin ein Einsatzstab eingerichtet und Anwohner vorübergehend evakuiert wurden.
Den Videobericht gibt es hier auf unserer Website zu sehen.
08:00 Uhr
Ukrainische Drohnenattacke auf Sotschi: Linienbus beschädigt
Der Krisenstab der südrussischen Region Krasnodar berichtet auf der Plattform Telegram über eine ukrainische Drohnenattacke auf die beliebte Urlaubsstadt Sotschi am Schwarzen Meer. Wie die Behörde mitteilt, seien Wrackteile einer der abgeschossenen Drohnen auf eine Straße im Bezirk Chosta herabgefallen. Durch die Explosionswelle seien in einem Linienbus mit 15 Menschen an Bord die Fensterscheiben zu Bruch gegangen. Glücklicherweise sei dabei niemand verletzt worden.
Außerdem meldet der Krisenstab den Fund von anderen Wrackteilen in der Stadt und in der benachbarten Ortschaft Sirius.
07:32 Uhr
Russische Luftabwehr zerstört in der Nacht 95 ukrainische Drohnen

Archivbild: Ein russisches Flugabwehrraketensystem des Typs Tor-M2 am Frontabschnitt Kupjansk, 19. Mai 2026SERGEI BOBYLJOW / Sputnik Russlands Verteidigungsministerium berichtet am Sonntagmorgen über weitere Versuche der ukrainischen Streitkräfte, Objekte in Russland mit unbemannten Luftfahrzeugen anzugreifen. Demnach habe die russische Luftabwehr im Zeitraum von 19 Uhr MESZ am Samstag bis 6 Uhr MESZ am Sonntag 95 gegnerische Drohnen abgefangen. Die unbemannten Luftfahrzeuge seien demnach über den Gebieten Belgorod, Brjansk, Kaluga, Kursk, Nowgorod, Rostow, Smolensk, Tula und Jaroslawl, der Region Krasnodar, der Teilrepublik Krim und dem Schwarzen Meer zerstört worden. Weitere Einzelheiten teilt das Ministerium nicht mit.
6.06.2026 21:00 Uhr
21:00 Uhr
Damit beenden wir für heute den Live-Ticker zur Lage im Ukraine-Konflikt. Morgen früh ab 7 Uhr geht es mit der Berichterstattung weiter. Wir wünschen unseren Lesern trotz aller Spannungen in der Welt eine gute Nacht!
20:56 Uhr
Kiew bereit für Evakuierung der Bevölkerung in den Gebieten Tschernigow und Sumy
Die Abgeordnete der Werchowna Rada, Anna Skorochod, erklärte in einem Interview mit dem ukrainischen Journalisten Witalij Dikij, dass sich die ukrainischen Behörden darauf vorbereiten, im Bedarfsfall eine Evakuierung im Gebiet von Tschernigow und im Gebiet von Sumy durchzuführen. Sie merkte dazu an:
"In den Regionen Tschernigow und Sumy wurde die Anweisung erteilt, sich für den Fall der Fälle auf eine Evakuierung vorzubereiten."
20:31 Uhr
Gebiet Belgorod: Zwei Zivilisten bei ukrainischem Angriff verletzt
Nach Angaben der Nachrichtenagentur TASS, die sich auf den Einsatzstab der Region beruft, wurden zwei Zivilisten beim Angriff einer ukrainischen Drohne in der Region Belgorod verletzt. Der Einsatzstab teilte der Agentur mit:
"Im Bezirk Belgorod, im Bauernhof Zerkownyj, erlitt ein Mann infolge eines Drohnenangriffs auf sein Fahrzeug ein Sprengtrauma und Splitterverletzungen an der Hand. In dem Dorf Jasnye Sori im Bezirk Belgorod griff eine FPV-Drohne einen Motorradfahrer an. Der Mann erlitt leichte Splitterverletzungen im Gesicht und am Kopf und wurde im Bezirkskrankenhaus Oktjabrskaja erstversorgt."
Durch die Sperrung von RT zielt die EU darauf ab, eine kritische, nicht prowestliche Informationsquelle zum Schweigen zu bringen. Und dies nicht nur hinsichtlich des Ukraine-Kriegs. Der Zugang zu unserer Website wurde erschwert, mehrere Soziale Medien haben unsere Accounts blockiert. Es liegt nun an uns allen, ob in Deutschland und der EU auch weiterhin ein Journalismus jenseits der Mainstream-Narrative betrieben werden kann. Wenn Euch unsere Artikel gefallen, teilt sie gern überall, wo Ihr aktiv seid. Das ist möglich, denn die EU hat weder unsere Arbeit noch das Lesen und Teilen unserer Artikel verboten. Anmerkung: Allerdings hat Österreich mit der Änderung des "Audiovisuellen Mediendienst-Gesetzes" am 13. April diesbezüglich eine Änderung eingeführt, die möglicherweise auch Privatpersonen betrifft. Deswegen bitten wir Euch bis zur Klärung des Sachverhalts, in Österreich unsere Beiträge vorerst nicht in den Sozialen Medien zu teilen.
Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.

