Liveticker Ukraine-Krieg: Ausländische Journalisten treffen in Starobelsk ein
24.05.2026 19:10 Uhr
19:10 Uhr
Ombudsfrau: Mehrzahl der in Starobelsk getöteten Studentinnen wird in Brautkleidern beigesetzt

Archivbild: Jana Lantratowa mit Porträts der ums Leben gekommenen StudentinnenRIA Nowosti / Jewgenij Bijatow / Sputnik Die meisten der Studentinnen, die bei dem Angriff auf die Berufsschule in Starobelsk ums Leben kamen, werden in Brautkleidern beigesetzt. Dies teilte die Menschenrechtsbeauftragte der Russischen Föderation, Jana Lantratowa, ausländischen und russischen Journalisten am Ort der Tragödie mit. Sie berief sich auf Angaben von Angehörigen der Studentinnen und betonte:
"Wir haben mit den Angehörigen der Verletzten und der Verstorbenen gesprochen. Es ist sehr erschreckend, dass viele der Mädchen in ihren Brautkleidern beigesetzt werden."
Sie erklärte außerdem, dass die meisten der in Starobelsk getöteten Studenten zwischen 14 und 18 Jahre alt waren.18:59 Uhr
Russische Drohnen lassen dem Gegner keine Chance entlang der Front (Video)
Aufnahmen des russischen Verteidigungsministeriums zeigen Drohnenpiloten der Truppenverbände Nord, Mitte und Ost in ihren Operationsgebieten im Einsatz.
Wie es heißt, zerstörten sie Drohnenleitstellen, Funkrelaisstationen und Aufklärungsdrohnen der ukrainischen Einheiten. Das russische Militär habe zudem die Truppenrotation des Gegners in der Volksrepublik Donezk unterbunden und einen Drohnenangriff im Raum Saporoschje abgewehrt.
18:46 Uhr
Gebiet Kiew: Fabrik zur Montage von FP-1-Kamikaze-Drohnen bei nächtlichem Beschuss getroffen
Ein Werk zur Herstellung von FP-1-Kamikaze-Drohnen wurde in der Region Kiew getroffen, berichtet der Telegram-Kanal SHOT. Nach Angaben der Quelle von SHOT befindet sich die Fabrik in der Stadt Belaja Zerkow. Außerdem trafen die Angriffe ein nahegelegenes Übungsgelände der ukrainischen Streitkräfte und einen Flugplatz, auf dem französische Hubschrauber sowie sowjetische An-12 und Il-76 stationiert waren, berichten die Autoren des Telegram-Kanals. Das russische Verteidigungsministerium hat sich dazu bislang nicht geäußert.18:17 Uhr
Macron sichert Ukraine weitere Unterstützung zu
Der französische Präsident Emmanuel Macron hat sich auf der Plattform X zum Einsatz einer Hyperschall-Rakete des Typs Oreschnik durch Russland geäußert. Der Politiker verurteilte die massiven Angriffe auf die Ukraine in der Nacht und am Sonntagmorgen. Dies bedeute eine weitere Eskalation und zeige die Sackgasse des "russischen Angriffskrieges" auf. Außerdem warf Macron Russland Schläge gegen zivile Ziele vor, was Russlands Verteidigungsministerium in einer entsprechenden Stellungnahme entschlossen zurückwies.
Macron sicherte der Führung in Kiew seine Unterstützung zu. Paris sei weiterhin entschlossen, alles zu unternehmen, um einen gerechten und dauerhaften Frieden und die Sicherheit Europas zu stärken.
17:45 Uhr
Ausländische Journalisten treffen in Starobelsk ein
Wie der TASS-Korrespondent aus Starobelsk berichtet, sind ausländische Journalisten am Ort der Tragödie eingetroffen, die sich infolge eines ukrainischen Drohnenangriffs auf eine Berufsschule ereignet hat. Über 50 Journalisten aus 19 Ländern – Österreich, Brasilien, Großbritannien, Ungarn, Venezuela, Deutschland, Griechenland, Spanien, Italien, Katar, China, Kuba, Libanon, den Vereinigten Arabischen Emiraten, Pakistan, den USA, der Türkei, Finnland und Frankreich – begaben sich zum Ort des von ukrainischen Militärs verübten Anschlags.
Den Medienvertretern wird ausführlich über die Ereignisse jener Nacht berichtet: Man zeigt ihnen, wo sich die Ausgänge befanden, wie der Angriff erfolgte und welche Zerstörungen die Gebäude erlitten haben. Einige haben gegenüber TASS bereits ihre Eindrücke geschildert. So bezeichnete ein Journalist der italienischen Zeitung La Stampa die Folgen des Angriffs der ukrainischen Streitkräfte auf das Wohnheim in Starobelsk, LVR, als schrecklich. Er sagte:
"Das ist schrecklich. Das sind enorme Zerstörungen."17:15 Uhr
Vergeltungsschlag gegen Kiew: Moskau bestätigt Einsatz von Oreschnik

Russlands Verteidigungsministerium hat den massiven nächtlichen Angriff auf Ziele in der Ukraine bestätigt. Es handelte sich dabei um einen Vergeltungsschlag nach Terrorattacken der Ukraine auf zivile Objekte in Russland.
Das russische Militär hat ballistische Raketen des Typs Oreschnik und Iskander sowie Hyperschallraketen des Typs Kinschal und Marschflugkörper des Typs Zirkon eingesetzt.
Ein Video dazu finden Sie hier auf unserer Website
16:42 Uhr
Ex-Rada-Abgeordneter: Angriff auf Moskau von Kiew gemeinsam mit London vorbereitet
Der massive Drohnenangriff auf Moskau am vergangenen Wochenende ist das Werk ukrainischer und westlicher Geheimdienste, insbesondere Großbritanniens. Dies erklärte der Politologe und Abgeordnete der Werchowna Rada der V. bis VII. Legislaturperiode, Spiridon Kilinkarow, im Gespräch mit der Nachrichtenagentur TASS. Kilinkarow brachte die Drohnenangriffe zudem mit der Lage an der Frontlinie in Verbindung. Der ehemalige Abgeordnete sagte:
"Wessen Werk ist das? Ist es nur das Werk der ukrainischen Geheimdienste? Nein, natürlich nicht. Hinter all dem stehen westliche Geheimdienste, insbesondere die Briten. Ihre Aufgabe ist es natürlich, Russland zu provozieren. Da auf dem Schlachtfeld nichts erreicht wird, bleibt dem ukrainischen Militär nichts anderes übrig, als punktuelle, großangelegte Raketen- und Drohnenangriffe durchzuführen."16:08 Uhr
Oberst: Nachtangriff in Nikolajew traf Sitzung des SBU mit ausländischen Beratern
Wie Oleg Iwannikow, Berater der Russischen Akademie für Raketen- und Artilleriewissenschaften und Oberstleutnant der Reserve, in einem Interview mit der Zeitung Argumenty i Fakty berichtete, führten russische Truppen in der Nacht einen hochpräzisen Angriff auf das Gebäude des Sicherheitsdienstes der Ukraine in Nikolajew durch und töteten dabei wichtige Mitarbeiter des Geheimdienstes sowie ausländische Berater. Nach Angaben des Experten nutzte das russische Kommando präzise Geheimdienstinformationen, um den Schlag genau in dem Moment auszuführen, in dem die Führungskräfte am stärksten konzentriert waren. Iwannikow merkte an:
"Es ist nicht auszuschließen, dass der Angriff während einer geheimen nächtlichen Besprechung von Vertretern der örtlichen SBU-Dienststelle mit ausländischen Beratern und Betreuern aus der Zentrale organisiert wurde. Zu diesem Zeitpunkt könnten sich bis zu 35 Personen im Gebäude befunden haben, darunter mindestens 5–7 Offiziere, Oberstleutnants oder Oberste."15:33 Uhr
Waggon mit Brennstoff im Gebiet Kursk angegriffen: 76 Menschen müssen evakuiert werden
Das ukrainische Militär hat erneut im Bezirk Lgow des russischen Grenzgebiets Kursk zugeschlagen. Gouverneur Alexander Chinschtein teilt auf der Plattform Telegram mit, dass eine ukrainische Drohne Eisenbahngleise attackiert habe. Dabei habe ein Waggon mit Brennstoff Feuer gefangen. Der Politiker bezeichnet die Attacke als "niederträchtig".
Der Gouverneur meldet weder Todesopfer noch Verletzte. Aus Sicherheitsgründen müssten aber 76 Menschen aus der benachbarten Ortschaft in Sicherheit gebracht werden. Man werde sie zunächst einmal bei ihren Verwandten unterbringen. Bei Bedarf werde die Regierung des Gebiets Kursk ihnen eine Unterkunft zur Verfügung stellen, so Chinschtein.
15:05 Uhr
Wadephul und Merz verurteilen Raketenangriff auf Kiew
Bundesaußenminister Johann Wadephul hat den russischen Raketenangriff auf die Ukraine verurteilt. Auf der Plattform X schrieb der CDU-Politiker:
"Raketenterror ist schockierend. Der Einsatz einer Oreschnik ist eine weitere Eskalation."
Dies bestärke ihn darin, die beim jüngsten NATO-Außenministertreffen gemachten Vorschläge konsequent weiterzuverfolgen. Nur eine starke Ukraine werde den russischen Präsidenten Wladimir Putin zum Einlenken bewegen können.
Auch Bundeskanzler Friedrich Merz verurteilte die russischen Attacken auf die Ukraine scharf. Er bezeichnet die Angriffe und den Einsatz des Oreschnik-Raketensystems in einem Beitrag auf der Plattform X als rücksichtslose Eskalation:
"Deutschland steht weiter fest an der Seite der Ukraine."
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Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.

