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Liveticker Ukraine-Krieg – Selenskij: US-Militärhilfe begründet keine Schulden Kiews gegenüber USA

Russland führt gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine Militäroperation in der Ukraine durch. Der Westen reagiert mit immer neuen Waffenlieferungen an die Ukraine und beispiellosen Sanktionen gegen Russland. Lesen Sie hier die neuesten Entwicklungen.
Liveticker Ukraine-Krieg – Selenskij: US-Militärhilfe begründet keine Schulden Kiews gegenüber USAQuelle: Gettyimages.ru © Tom Nicholson
  • 28.03.2025 22:00 Uhr

    22:00 Uhr

    Damit beenden wir für heute den Live-Ticker zur Lage im Ukraine-Konflikt. Morgen früh ab 7 Uhr geht es mit der Berichterstattung weiter. Wir wünschen unseren Lesern trotz aller Spannungen in der Welt eine gute Nacht!   

  • 21:56 Uhr

    JD Vance: Waffenstillstand im Schwarzen Meer steht kurz bevor

    US-Vizepräsident JD Vance erklärt, dass die USA kurz davorstehen, einen Waffenstillstand für die Schifffahrt im Schwarzen Meer zu erzielen. Der Politiker wörtlich:

    "Wir haben die Idee eines Waffenstillstands für die kommerzielle Schifffahrt im Schwarzen Meer, und ich denke, wir haben das auch fast erreicht."

  • 21:20 Uhr

    Trump meldet Fortschritte bei Gesprächen zur Beilegung des Ukraine-Konflikts

    US-Präsident Donald Trump ist überzeugt, dass es bei den Verhandlungen zur Beilegung des Konflikts in der Ukraine Fortschritte gibt. Dies erklärt er bei der Beantwortung der Fragen von Journalisten im Weißen Haus:

    "Ich denke, wir machen Fortschritte. Aber es gibt viel bösen Willen zwischen den Seiten."

  • 20:57 Uhr

    Selenskij: "Putin wird bald sterben – dann ist alles vorbei"

    Der ukrainische Machthaber Wladimir Selenskij hat in einem außergewöhnlich bizarren Interview mit französischen Journalisten des Senders Eurovision News erklärt, dass der russische Präsident Wladimir Putin bald sterben werde.

    Selenskij kommentierte auch das jüngste Treffen des Sondergesandten des US-Präsidenten Donald Trump, Steve Witkoff, mit Wladimir Putin.

    "Für uns ist das schwierig. Wir wollen, dass die Amerikaner auf unserer Seite stehen – und das habe ich Präsident Trump auch immer gesagt. Selbst wenn die USA sich heute für die Taktik entschieden haben, in der Mitte zu stehen: Die Mitte ist die Mitte – und nicht näher am Kreml."

    Ein Video dazu gibt es hier auf unserer Webseite.

  • 20:35 Uhr

    25 entführte Kursk-Bewohner kehren aus Ukraine zurück

    Weitere 25 Bewohner des Gebiets Kursk wurden aus der Ukraine in die Heimat evakuiert. Dies gibt die russische Menschenrechtsbeauftragte Tatjana Moskalkowa bekannt:

    "25 Bewohner des Gebiets Kursk, die von den ukrainischen Streitkräften in das Gebiet Sumy gebracht wurden, kehren nach einer langen Trennung und bangem Warten endlich in ihre Heimat zurück."

    Moskalkowa betont, dass Russland auf die Rückkehr aller Bewohner des Gebiets Kursk bestehe, die auf ukrainisches Territorium verschleppt worden seien. Die ukrainische Seite behaupte jedoch, dass die Dokumente dazu noch nicht fertig seien.

  • 19:39 Uhr

    Selenskij hält US-Militärhilfe nicht für Geldschuld

    Die Ukraine will die US-Militärhilfe nicht als Geldschuld anerkennen. Dies erklärt Wladimir Selenskij bei einem Briefing wie folgt:

    "Die Ukraine hat von den USA den Entwurf eines neuen Abkommens über Mineralien erhalten, das ein völlig anderes Dokument ist als das vorherige Rahmenabkommen. Die Ukraine wird die US-Militärhilfe nicht als Schuld anerkennen [...] Wir sind dankbar für die Unterstützung, aber es ist kein Kredit, und wir werden das nicht zulassen."

    Der neue Entwurf des Abkommens zwischen der Ukraine und den USA über Mineralien sieht mutmaßlich vor, dass Kiew für die gesamte geleistete Hilfe, die sich auf über 120 Milliarden US-Dollar belaufen könnte, einen Ausgleich leisten muss. Dies berichtet die ukrainische Zeitung European Pravda unter Berufung auf eine ihr vorliegende Version des Dokuments.

  • 18:53 Uhr

    UNO betrachtet Kiewer Behörden als legitim

    Die UNO betrachtet die derzeitige Regierung in Kiew als legitime Regierung der Ukraine. Mit diesen Worten kommentiert UN-Generalsekretär António Guterres den Vorschlag des russischen Präsidenten Wladimir Putin, die Ukraine vorübergehend unter der Schirmherrschaft der UNO und einer Reihe von Staaten zu regieren.

    Das Weiße Haus erklärte wiederum, dass die Ukraine im Einklang mit ihrer Verfassung regiert werden müsse.

  • 18:18 Uhr

    Kreml: Ukrainisches Militär agiert unkontrolliert und missachtet Befehle

    Das ukrainische Militär agiere unkontrolliert und halte sich nicht an die Anweisungen der eigenen Führung, erklärte Kremlsprecher Dmitri Peskow bei einem Briefing.

    Alle Teile der ukrainischen Streitkräfte missachteten die Befehle der Regierung – es herrsche völlige Unkontrollierbarkeit. Trotz eines Moratoriums für Angriffe auf die Energieinfrastruktur würden weiterhin russische Anlagen ins Visier genommen.

    "Russland stellt fest, dass die ukrainische Führung ihre Streitkräfte nicht unter Kontrolle hat – zumindest nicht in Bezug auf das Verbot von Angriffen auf Energieanlagen. Die Angriffe gehen täglich weiter."

    Sollte Kiew tatsächlich Anweisungen zur Einhaltung des Moratoriums gegeben haben, würden diese offensichtlich nicht umgesetzt. Wenn Kiew das Moratorium weiterhin missachte, fühle sich auch Russland nicht mehr daran gebunden.

    "Russland hat mit den amerikanischen Kollegen eine Verständigung erzielt und hält sich derzeit an das Moratorium. Aber es wäre unlogisch, wenn wir uns daran halten, während unsere Energieanlagen jede Nacht angegriffen werden."

  • 17:44 Uhr

    Russland und die Ukraine tauschen Leichen Militärangehöriger aus

    Russland und die Ukraine tauschten die Leichen Gefallener aus. Dies berichtet der Vertreter der parlamentarischen Koordinierungsgruppe für die militärische Sonderoperation, der Staatsduma-Abgeordnete Schamsail Saralijew. Russland erhielt demnach die Leichen von 43 Soldaten.

    Der Ukraine wurden die Leichen von 909 Militärangehörigen übergeben. Dies teilt die ukrainische Koordinierungsstelle für die Behandlung von Kriegsgefangenen mit.

  • 17:15 Uhr

    Schwedens Verteidigungsminister: EU-Truppe in der Ukraine ohne US-Unterstützung unmöglich

    Die EU-Staaten halten die Entsendung eines europäischen Militärkontingents in die Ukraine ohne Unterstützung der USA für nicht machbar. Dies erklärt der schwedische Verteidigungsminister Pål Jonson gegenüber Le Figaro:

    "Das ist eine der Schlussfolgerungen, zu denen wir gekommen sind."

    Er betonte, dass sich die Diskussionen über eine mögliche Stationierung von EU-Truppen noch "in einem frühen Stadium" befänden, da "noch kein Friedensabkommen geschlossen wurde".

    Laut Jonson müssten mehrere Bedingungen erfüllt sein: Erstens müsse das Einsatzformat klar definiert sein. Zweitens brauche es eine Einschätzung des NATO-Oberkommandos, welche Auswirkungen eine solche Mission auf das Bündnis hätte. Drittens müsse die Beteiligung der USA sichergestellt sein, auch wenn deren Rolle noch nicht abschließend definiert sei.

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Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.