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Liveticker Ukraine-Krieg: Selenskij fordert Russland zu Waffenruhe auf

Russland führt gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine Militäroperation in der Ukraine durch. Der Westen reagiert mit immer neuen Waffenlieferungen an die Ukraine und beispiellosen Sanktionen gegen Russland. Lesen Sie hier die neuesten Entwicklungen.
Liveticker Ukraine-Krieg: Selenskij fordert Russland zu Waffenruhe auf© Urheberrechtlich geschützt
  • 8.04.2026 18:25 Uhr

    18:25 Uhr

    Selenskij fordert Russland zu Waffenruhe auf

    Vor dem Hintergrund des Waffenstillstandes im Nahen Osten fordert Wladimir Selenskij Russland dazu auf, die Kampfhandlungen im Ukraine-Konflikt einzustellen. In einem Beitrag auf Telegram schreibt der ukrainische Präsident:

    "Der Waffenstillstand ist eine richtige Entscheidung, die zum Kriegsende führt. Es bedeutet, Menschenleben zu retten, auf die Zerstörung von Städten und Dörfern zu verzichten, einen sicheren Betrieb von Kraftwerken und anderer Infrastruktur zu ermöglichen und mithin Zeit und notwendige Bedingungen für eine erfolgreiche Diplomatie zu gewährleisten."

    Sollte Russland seine Angriffe stoppen, würde die Ukraine gleichermaßen reagieren, betont Selenskij. Es sei offensichtlich, dass eine Waffenruhe die richtigen Voraussetzungen für Vereinbarungen schaffen könnte.

  • 18:08 Uhr

    Weiterhin ukrainische Drohnen über Russland zerstört

    Die russische Flugabwehr zerstört weiterhin unbemannte Flugzeuge der Ukraine. Laut dem Verteidigungsministerium wurden sechs Drohnen über den Gebieten Belgorod, Kursk und Brjansk sowie über der Teilrepublik Krim abgeschossen. Alle Flugziele wurden zwischen 9 und 15 Uhr Moskauer Zeit abgefangen.

  • 17:28 Uhr

    Russlands Botschafter in Südkorea: Waffenlieferungen an Kiew würden Beziehungen zwischen Moskau und Seoul schädigen

    Laut Medienberichten vom Februar zögen die südkoreanischen Behörden die Möglichkeit einer Anschließung an die PURL-Initiative in Erwägung, erklärte der russische Botschafter in der Republik Korea, Georgi Sinowjew, in einem Interview mit TASS

    Der Diplomat warnte, dass Waffenlieferungen Seouls an Kiew den Beziehungen zwischen Südkorea und Russland "irreparablen Schaden" zufügen würden. Er hoffe, dass die südkoreanische Regierung diese Position berücksichtigen werde und Moskau keine Reaktionsmaßnahmen vorbereiten müsse.

    Im Rahmen des Programms "Priority Ukraine Requirements List" (PURL) ist der Kauf von Waffen aus US-Beständen für die Ukraine vorgesehen. 

  • 16:44 Uhr

    Gebiet Belgorod: Behörden melden Opfer nach Angriff auf ein Auto

    Nach Angaben von Wjatscheslaw Gladkow, dem Gouverneur der Region Belgorod, kam bei einem ukrainischen Angriff auf ein Auto ein Zivilist ums Leben. Vier weitere wurden verletzt.

    "Infolge der Attacke der ukrainischen Streitkräfte kam ein Mensch ums Leben, vier erlitten Verletzungen. Im Dorf Neschegol im Bezirk Schebekino hat eine Drohne ein Auto angegriffen. Der Mann erlag noch am Unfallort seinen Verletzungen."

  • 16:15 Uhr

    Hafeninfrastruktur im Gebiet Odessa bei Explosionen beschädigt

    Infolge der nächtlichen Explosionen wurden Objekte der Hafeninfrastruktur in der Stadt Ismail im Gebiet Odessa beschädigt. Dies teilte die ukrainische Hafenverwaltung auf Telegram mit.

    Der Behörde zufolge brachen infolge der Explosionen Brände in Lagerhallen und auf einem Schiff aus, die später gelöscht wurden.

  • 15:40 Uhr

    Vance lobt Orbán als "sehr wichtigen Partner für Frieden"

    US-Vizepräsident JD Vance lobt bei seinem Besuch in Budapest den ungarischen Regierungschef Viktor Orbán für seine Bemühungen um die Lösung des Ukraine-Konflikts. Die meisten europäischen Länder seien bei weitem nicht so hilfreich wie Orbán, den Vance als einen "sehr, sehr wichtigen Partner für Frieden" bezeichnet.

    Darüber hinaus seien die USA vom Großteil der politischen Führung in Europa enttäuscht, da sie kein besonderes Interesse an der Lösung des Konfliktes zu haben scheinen, führt Vance weiter aus. Als Ausnahmen nennt er die italienische Ministerpräsidentin Giorgia Meloni und "einige westeuropäische Hauptstädte". Orbán sei jedoch derjenige, der Washington dazu ermutigt habe, den Konflikt wirklich zu verstehen.

  • 15:10 Uhr

    Gebiet Saporoschje: Behörden melden Tote und Verletzte binnen 24 Stunden

    Nach Angaben von Jewgeni Balizki, dem Gouverneur der Region Saporoschje, wurden vier Menschen getötet und zehn weitere verletzt infolge von Angriffen der ukrainischen Streitkräfte auf die Region.

    "In den vergangenen 24 Stunden wurden acht Fälle der Aggression der Kiewer Nazis registriert. Angegriffen wurden die Bezirke Wassiljewka, Kamenka Dnjeprowskaja und Akimowka. Dabei kamen vier Menschen ums Leben, zehn weitere wurden in ein Krankenhaus eingeliefert."  

  • 14:35 Uhr

    Peskow: Russland erwartet Wiederaufnahme trilateraler Konsultationen

    Russland rechnet in absehbarer Zukunft mit einer aktiveren Beteiligung der US-Seite am Friedensprozess um die Ukraine, erklärt Kremlsprecher Dmitri Peskow. Zudem erwarte Moskau die Wiederaufnahme der trilateralen Konsultationen. Der Beamte antwortet somit auf die Frage der Journalisten, ob der Waffenstillstand im Iran-Krieg die Bemühungen um die Ukraine-Lösung intensivieren würde.

  • 14:07 Uhr

    15 Verletzte nach ukrainischem Angriff auf Schule im Gebiet Saporoschje

    Im Gebiet Saporoschje haben ukrainische Drohnen eine Dorfschule während des Unterrichts angegriffen. Dabei sollen 15 Menschen verletzt worden sein, darunter auch Kinder. Der Gouverneur der Region, Jewgeni Balizki, berichtet, dass während der Evakuierung der stellvertretende Leiter des Gemeidebezirks Kamenka-Dnjeprowskaja ums Leben gekommen ist.

    Ein Video dazu gibt es hier auf unserer Webseite.

  • 13:30 Uhr

    Untergrund: Entladestelle mit NATO-Militärtechnik im Gebiet Odessa getroffen

    Russische Streitkräfte haben eine Entladestelle im Hafen von Ismail im Gebiet Odessa angegriffen. Sergei Lebedew, einer der Koordinatoren des Nikolajewer Untergrunds, teilt gegenüber der Nachrichtenagentur RIA Nowosti diesbezüglich mit:

    "Nach vorliegenden Informationen erfolgte der Angriff während der Entlade- und Verladearbeiten. Ein Schiff mit einer Charge an Militärtechnik nach NATO-Standard und Drohnen war eingetroffen."

    Lebedew zufolge wurde das Schiff beschädigt.

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Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.