Liveticker Ukraine-Krieg: Russische Armee befreit drei Orte binnen einer Woche

15.05.2026 15:54 Uhr
15:54 Uhr
Charkow: Zivilisten verlassen das Grenzgebiet wegen ukrainischer Soldaten
Wie die Nachrichtenagentur RIA Nowosti unter Berufung auf Vertreter russischer Sicherheitsbehörden berichtet, verlassen Zivilisten den Bezirk Bogoduchow im Gebiet Charkow wegen ukrainischer Kämpfer. Nach Angaben eines Gesprächspartners der Agentur beziehen ukrainische Soldaten die zurückgelassenen Privathäuser und Wohnungen. Die Quelle von RIA Nowosti betonte:
"Die Zivilbevölkerung verlässt in großer Zahl das Bezirkszentrum, da sie die Nachbarschaft mit Soldaten der ukrainischen Armee fürchtet."
15:10 Uhr
Frontbericht des russischen Verteidigungsministeriums
Russlands Verteidigungsministerium berichtete am Freitag über den Verlauf der militärischen Sonderoperation in der Ukraine vom 9. bis 15. Mai. Nach dem Ende der Waffenruhe setzten die russischen Streitkräfte die Sonderoperation fort.
Als Reaktion auf die Terroranschläge des Kiewer Regimes auf Zivilobjekte auf Russlands Territorium haben die Streitkräfte der Russischen Föderation einen massiven und zwei kombinierte Schläge mit hochpräzisen Langstreckenwaffen durchgeführt.
Infolge der Attacken wurden unter Verwendung von Hyperschallraketen des Typs Kinschal sowie Kampfdrohnen ukrainische Rüstungsunternehmen, Treibstoff- und Energie-, Transport- und Hafeninfrastrukturobjekte, die von den Streitkräften der Ukraine genutzt werden, Militärflugplätze, Drohnenwerkstätten, Drohnenlager und Drohnenstartplätze, Munitions- und Brennstofflager getroffen. Vorübergehende Stationierungsorte der bewaffneten Formationen der ukrainischen Streitkräfte und ausländischer Söldner wurden ebenfalls angegriffen.
Im Zuständigkeitsbereich des Truppenverbands Nord beliefen sich die Verluste der ukrainischen Truppen auf mehr als 990 Soldaten. Zudem zerstörte das russische Militär 79 Autos, acht Feldartilleriegeschütze und zehn Stationen für elektronische Kampfführung.
Im Zuständigkeitsbereich des Truppenverbands West verlor das ukrainische Militär mehr als 770 Kämpfer. Zusätzlich eliminierte der Verband zehn gepanzerte Kampffahrzeuge, 139 Autos, 17 Feldartilleriegeschütze und 13 Stationen für elektronische Kampfführung.
Im Abschnitt des Truppenverbands Süd musste das ukrainische Militär mehr als 700 Kämpfer einbüßen. 16 gepanzerte Kampffahrzeuge, 84 Autos, 18 Feldartilleriegeschütze sowie vier Stationen für elektronische Kampfführung und Artillerieabwehr wurden getroffen.
Im Zuständigkeitsbereich des Truppenverbands Mitte beliefen sich die Verluste des ukrainischen Militärs auf mehr als 2.085 Kämpfer. Der Verband der russischen Armee zerstörte 31 gepanzerte Kampffahrzeuge, 69 Autos, 13 Artilleriegeschütze und sieben Stationen für elektronische Kampfführung.
Durch entschlossene Aktionen des Truppenverbands Ost mussten die ukrainischen Truppen mehr als 1.940 Kämpfer einbüßen. Darüber hinaus setzte das russische Militär in diesem Operationsbereich 21 gepanzerte Kampffahrzeuge, 60 Autos und sechs Feldartilleriegeschütze außer Gefecht.
Im Laufe der Woche beliefen sich die Verluste der ukrainischen Truppen im Zuständigkeitsbereich des Truppenverbands Dnjepr auf mehr als 300 Soldaten. Zudem eliminierte der Verband drei gepanzerte Kampffahrzeuge, 95 Autos, drei Feldartilleriegeschütze und zehn Stationen für elektronische Kampfführung und Artillerieabwehr.
Einheiten der Flugabwehr schossen im Laufe der Woche 18 gelenkte Bomben, vier HIMARS-Raketen aus US-Produktion, drei Neptun-Raketen und 2.241 Drohnen ab.
Die Schwarzmeerflotte zerstörte zwei unbemannte Boote der ukrainischen Streitkräfte im nordwestlichen Teil des Schwarzen Meeres.
Insgesamt wurden seit dem Beginn der militärischen Sonderoperation 671 Flugzeuge, 284 Hubschrauber, 146.520 unbemannte Luftfahrzeuge, 661 Flugabwehrraketensysteme, 29.310 Panzer und andere gepanzerte Kampffahrzeuge, 1.719 Mehrfachraketenwerfer, 34.936 Feldartillerie- und Mörsergeschütze sowie 61.649 militärische Spezialfahrzeuge der ukrainischen Streitkräfte außer Gefecht gesetzt.
14:34 Uhr
Lawrow: Russland bevorzugt diplomatische Lösung des Ukraine-Konflikts
Russland bevorzuge eine diplomatische Lösung des Konflikts in der Ukraine. Sollte diese scheitern, würden alle Ziele im Rahmen der Sonderoperation erreicht werden, erklärte der russische Außenminister Sergei Lawrow.
"Wie Präsident Putin sagte, werden wir die Ziele der militärischen Sonderoperation unter allen Umständen erreichen. Vorzugsweise auf diplomatischem Wege, aber wenn dies nicht möglich ist, werden wir dies im Rahmen der militärischen Sonderoperation fortsetzen."
13:59 Uhr
Gebiet Kursk: Mehr als 100 ukrainische Drohnen binnen 24 Stunden abgeschossen
Nach Angaben von Alexander Chinstein, dem Gouverneur des Grenzgebiets Kursk, sind im Laufe des Tages 140 Geschosse auf die Region abgefeuert worden.
"In der Zeitspanne von 9:00 Uhr am 14. Mai bis 9:00 Uhr am 15. Mai wurden insgesamt 106 gegnerische Drohnen unterschiedlicher Typen abgeschossen. Viermal haben die Drohnen unser Gebiet durch den Abwurf von Sprengsätzen angegriffen."
Chinstein meldete keine Opfer unter der Zivilbevölkerung.
13:21 Uhr
Russische Armee befreit drei Ortschaften binnen einer Woche
Nach Angaben des Verteidigungsministeriums in Moskau haben die russischen Streitkräfte im Laufe der Woche insgesamt drei Ortschaften in drei Regionen befreit:
- Nikolajewka in der DVR,
- Tschariwnoje im Gebiet Saporoschje,
- Tschaikowka im Gebiet Charkow.
12:45 Uhr
Durch Angriffe übt ukrainische Armee psychologischen Druck auf Mitarbeiter des AKW Saporoschje aus
Durch die Attacken auf die Stadt Energodar im Gebiet Saporoschje üben die ukrainischen Streitkräfte psychologischen Druck auf die Mitarbeiter des AKW Saporoschje und alle Einwohner der Stadt aus. Dies teilte Jewgenija Jaschina, die Kommunikationsleiterin des AKW Saporoschje, gegenüber RIA Nowosti mit.
"Der Gegner übt weiterhin erheblichen psychologischen Druck auf die Einwohner von Energodar aus. Auf die Mitarbeiter des AKW und ihre Familien. Drohnen werden Tag und Nacht gesichtet. Die Lage bleibt angespannt, ist aber vollständig unter Kontrolle."
"Alle städtischen Einsatzkräfte werden in erhöhte Alarmbereitschaft versetzt", so Jaschina. "Schulen, Kindergärten und andere soziale Einrichtungen bleiben wie gewohnt geöffnet", fügte sie hinzu.
12:12 Uhr
Austausch gefallener Soldaten: 526 für die Ukraine – 41 für Russland
Am Freitag haben Russland und die Ukraine einen weiteren Austausch von Leichnamen gefallener Soldaten durchgeführt, meldet TASS. Wie es heißt, habe Moskau 526 Leichname ukrainischer Kämpfer an Kiew übergeben. Von der ukrainischen Seite hat Moskau die sterblichen Überreste von 41 gefallenen russischen Soldaten erhalten.
11:25 Uhr
FSB nimmt Agentin ukrainischer Geheimdienste fest
Russlands Inlandsgeheimdienst FSB hat eine Einwohnerin der Stadt Mariupol in der DVR festgenommen, die mit dem ukrainischen Geheimdienst zusammengearbeitet hat. Dies berichtete TASS unter Berufung auf die regionale Vertretung der Behörde. Die Frau wird des Landesverrats verdächtigt.
Sie soll der ukrainischen Seite Informationen über die Stationierungsorte der russischen Einheiten auf dem Territorium des Bezirks Mariupol übermittelt haben.
Wie es heißt, habe die Frau einen Kontakt mit ukrainischen Geheimdiensten über den Messenger-Dienst Telegram aufgenommen.
Gegen die Festgenommene wurde ein Strafverfahren wegen Landesverrats eingeleitet.
10:48 Uhr
Drohnenangriffe auf Gebiet Belgorod: Ein Toter und vier Verletzte
Nach Angaben des regionalen Krisenstabs haben die ukrainischen Streitkräfte in den vergangenen 24 Stunden mehrere Drohnenangriffe auf das Gebiet Belgorod durchgeführt. Dabei wurden 18 Orte in sechs Bezirken getroffen.
Infolge der Attacken kam ein Mensch ums Leben, vier weitere wurden verletzt.
Zu Schaden kamen vier Mehrfamilienhäuser, zwölf Privathäuser, zwei Infrastrukturobjekte, drei Geschäfte, eine Bushaltestelle sowie 25 Fahrzeuge.
10:09 Uhr
Russische Luftabwehr zerstört in der Nacht über 350 ukrainische Drohnen
In der Nacht zum Freitag haben die ukrainischen Streitkräfte Russland mit unbemannten Luftfahrzeugen angegriffen. Das russische Verteidigungsministerium berichtete am Morgen, dass die russische Luftabwehr insgesamt 355 ukrainische Starrflüglerdrohnen abgefangen hat.
Die gegnerischen Drohnen wurden zwischen 23:00 Uhr am 14. Mai und 07:00 Uhr Moskauer Zeit am 15. Mai über den Gebieten Belgorod, Brjansk, Wolgograd, Woronesch, Kaluga, Kursk, Orjol, Pskow, Rostow, Rjasan, Smolensk, Tambow, Twer, Tulaо, den Regionen Moskau und Krasnodar, den Republiken Krim und Kalmückien sowie den Gewässern des Asowschen und Kaspischen Meeres zerstört.
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Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.