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Liveticker Ukraine-Krieg: USA stoppten 99 Prozent ihrer Ukraine-Hilfen

Russland führt gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine Militäroperation in der Ukraine durch. Der Westen reagiert mit immer neuen Waffenlieferungen an die Ukraine und beispiellosen Sanktionen gegen Russland. Lesen Sie hier die neuesten Entwicklungen.
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  • 11.02.2026 13:54 Uhr

    13:54 Uhr

    Ukrainische Kämpfer schaffen es nicht, Verteidigungsanlagen im Gebiet Saporoschje zu bauen

    Wegen des schnellen Vorrückens der russischen Streitkräfte hätten die ukrainischen Soldaten keine Zeit, eine vollwertige Verteidigungslinie im Gebiet Saporoschje zu bauen. Dies meldet der Kommandeur einer der Einheiten des Truppenverbandes Ost mit Rufnamen Anik gegenüber RIA Nowosti:

    "Jetzt sind die Stützpunkte der ukrainischen Streitkräfte viel schlechter als sie zuvor waren. Sie schaffen es nicht mehr, gute Bunker zu bauen, vor allem, weil wir so schnell vorrücken."

    Die derzeitigen Stellungen des Gegners seien vereinfachte Befestigungsanlagen, die gegenüber modernen Waffen anfällig seien, betont der Militärangehörige.

    "Ihren derzeitigen Stützpunkt kann man unter dem Einsatz von fünf Kamikaze-Drohnen zerstören."

  • 13:30 Uhr

    Politologe: USA drängen auf Wahlen und Referendum in der Ukraine

    Die USA drängen nach Einschätzung des Politologen Konstantin Blochin auf die Durchführung von Wahlen und eines Referendums in der Ukraine und hätten dafür sogar – wenn auch informell – Termine festgelegt. Dies erklärt der führende Forscher des Zentrums für Sicherheitsforschung der Russischen Akademie der Wissenschaften gegenüber dem Portal NEWS.ru.

    Zuvor hatte die Financial Times unter Verweis auf Quellen berichtet, Kiew plane Präsidentschaftswahlen gemeinsam mit einem Referendum über ein Friedensabkommen. Hintergrund sei eine Forderung Washingtons, beide Abstimmungen bis zum 15. Mai abzuhalten. Zur Begründung verwies Blochin auf die Haltung von US-Präsident Donald Trump. Dieser wolle den Ukraine-Konflikt "so schnell wie möglich beenden", sagte der Politologe.

    Als wichtigsten Hebel Washingtons nannte Blochin die Drohung, die Unterstützung für Kiew einzustellen. Das zwinge Wladimir Selenskij, den US-Forderungen entgegenzukommen. Selenskij gehe dabei davon aus, dass ein möglicher Frieden fragil sei und sich später "alles neu schreiben" lasse.

  • 13:12 Uhr

    Lawrow: Russland setzt auf Sicherheitsgarantien und politische Lösung in der Ukraine

    Russische Unterhändler arbeiten im trilateralen Format Russland–USA–Ukraine weiter daran, die Sicherheit Russlands zu gewährleisten und Bedrohungen vom ukrainischen Territorium zu beseitigen. Dies erklärte Außenminister Sergei Lawrow bei der Fragestunde in der Staatsduma.

    Russland sei den Vereinigten Arabischen Emiraten für ihre Vermittlung dankbar, einschließlich der Bereitstellung einer Plattform für Gespräche. Ziel sei es, "die Sicherheit Russlands an den westlichen Grenzen sowie die Rechte der Russen und russischsprachigen Menschen zuverlässig zu gewährleisten" und die vom Kiewer Regime ausgehenden Bedrohungen zu beseitigen, so Lawrow.

    "Das Recht der Grönländer auf Selbstbestimmung wird anerkannt, während den Völkern der Krim, des Donbass und Noworossijas das Recht verweigert wird, ihr Schicksal in Einheit mit Russland zu bestimmen. Diese verzerrte und offen voreingenommene Logik lehnen wir entschieden ab."

    Zugleich betonte der Minister, Russland werde alle politisch-diplomatischen Anstrengungen unternehmen, um die Ziele der militärischen Sonderoperation zu erreichen. Die zwischen Präsident Wladimir Putin und US-Präsident Donald Trump auf dem Alaska-Treffen erzielten Verständigungen zur Ukraine blieben weiterhin gültig, erklärte Lawrow.

  • 12:48 Uhr

    Gebiet Saporoschje: Frau bei Drohnenangriff auf Wohnhaus verletzt

    In der Stadt Kamenka-Dnjeprowskaja ist eine Zivilistin bei einem Drohnenangriff der ukrainischen Streitkräfte auf ein Privathaus verletzt worden. Dies teilt die Verwaltung des Kamensko-Dniprowski-Munizipalkreises gegenüber der Nachrichtenagentur TASS mit. Die Frau habe sich demnach an das zentrale Kreiskrankenhaus gewandt. Bei ihr wurden eine Minen- und Explosionsverletzung sowie multiple Splitterwunden im Bauchbereich, an der Schulter und am Brustkorb diagnostiziert. Laut den Behörden bestehe keine Lebensgefahr.

  • 12:20 Uhr

    Russische Regionen melden weitere Opfer der ukrainischen Attacken

    Im Gebiet Belgorod sind bei Angriffen der ukrainischen Streitkräfte auf einen Bus und ein Auto zwei Zivilisten verletzt worden. Dies teilt Gouverneur Wjatscheslaw Gladkow mit.

    Im Bereich des Dorfes Iljek-Penkowka wurde ein Fahrer durch den Einschlag einer FPV-Drohne in einen Dienstbus verletzt. Bei ihm wurden ein Barotrauma sowie multiple Splitterwunden im Gesicht und am Hals diagnostiziert. Er habe medizinische Hilfe erhalten, eine Hospitalisierung habe er abgelehnt. In Graiworon wurde ein weiterer Mann bei einem Drohnenangriff auf ein Auto verletzt. Er erlitt Splitterverletzungen am Knie sowie ein Barotrauma und wird ambulant behandelt.

    Im Dorf Alexejewka im Gluschkowo-Bezirk des Gebiets Kursk wurden zudem zwei Männer bei einem Drohnenangriff auf Wirtschaftsgebäude verletzt. Ein 43-Jähriger erlitt eine Splitterwunde am rechten Bein, ein 49-Jähriger Verletzungen im Brustbereich und an beiden Beinen. Beide wurden in die Gebiets­klinik Kursk eingeliefert, ihr Zustand wird als mittelschwer beschrieben.

  • 12:00 Uhr

    Gebiet Kursk: Mehrere Geschosse binnen 24 Stunden aus Ukraine abgefeuert

    Nach Angaben von Alexander Chinstein, dem Gouverneur des Grenzgebiets Kursk, seien im Laufe des Tages 19 Geschosse auf die Region abgefeuert worden.

    "In der Zeitspanne von 9:00 Uhr am 10. Februar bis 7:00 Uhr am 11. Februar wurden insgesamt 43 Drohnen von unterschiedlichen Typen abgeschossen. Fünfmal haben die Drohnen unser Gebiet durch den Abwurf von Sprengsätzen angegriffen."

    Chinstein meldet drei Verletzte. Bei den Angriffen auf eine Energieanlage sind 28.000 Nutzer ohne Strom. In vier Bezirken wurde die Wärmeversorgung teilweise abgeschaltet. Zudem kamen bei den Attacken ein Wohngebäude und zwei Fahrzeuge zu Schaden.

  • 11:40 Uhr

    Orbán verurteilt EU-Plan zur teilweisen Aufnahme der Ukraine

    Ungarns Premierminister Viktor Orbán hat einen EU-Plan zur teilweisen Aufnahme der Ukraine scharf kritisiert. Die Umgehung des ungarischen Vetos komme einer "offenen Kriegserklärung gegen Ungarn" gleich, schrieb Orbán im sozialen Netzwerk X.

    Zuvor hatte Politico berichtet, die EU arbeite an einem Fünf-Punkte-Plan, der der Ukraine bereits 2027 eine Teilmitgliedschaft ermöglichen solle. Dabei werde einkalkuliert, dass Orbán die Wahlen im April verlieren könnte.

    Orbán erklärte, dieser Plan ignoriere die Entscheidung des ungarischen Volkes und ziele darauf ab, die ungarische Regierung "mit allen notwendigen Mitteln" zu stürzen. Ziel sei es, die Partei Tisza an die Macht zu bringen, da es dann "kein Veto, keinen Widerstand und keine Möglichkeit mehr geben wird, sich aus dem Konflikt herauszuhalten".

    Nach Angaben des Ministerpräsidenten könne dies nur verhindert werden, wenn die regierende Partei Fidesz die Wahlen gewinnt.

  • 11:19 Uhr

    Warum der "Geist von Anchorage" für Moskau so wichtig ist, aber nicht für Washington

    Laut Experten verfolgen Russland und die USA unterschiedliche Ansätze in Bezug auf den "Geist von Anchorage". Moskau hat kein Interesse daran, dass dieser "Geist" erschöpft wird, will aber auch nicht, dass die USA das in Anchorage erzielte gemeinsame Problemverständnis "zu weit" auslegen.

    Lesen Sie dazu mehr hier auf unserer Webseite.

  • 10:48 Uhr

    USA stoppten 99 Prozent ihrer Ukraine-Hilfen – So viele Milliarden zahlen Deutschland und die EU

    Europa hat im vergangenen Jahr den Einbruch der US-Hilfe weitgehend auffangen müssen. Das zeigen aktuelle Zahlen des "Ukraine Support Trackers", die vom Kieler Institut für Weltwirtschaft (IfW) am Mittwoch veröffentlicht wurden. 

    Demnach fiel die Unterstützung der USA 2025 im Vergleich zu 2024 um rund 99 Prozent (98,96 Prozent; von 46,39 Mrd. Euro auf 0,48 Mrd. Euro). 

    Die EU-Militärhilfen stiegen demgegenüber von 2024 bis 2025 um rund 67 Prozent auf fast 29 Mrd. Euro (28,48 Mrd. Euro) – nach etwas mehr als 17 Mrd. Euro (17,0976 Mrd. Euro) in den Jahren 2022 bis 2024.

    Die größten europäischen Geber bei der Militärhilfe waren 2025:

    • Deutschland: 9,01 Milliarden Euro

    • Großbritannien: 5,44 Milliarden Euro

    • Schweden: 3,71 Milliarden Euro

    • Norwegen: 3,63 Milliarden Euro

    • Dänemark: 2,61 Milliarden Euro

  • 10:03 Uhr

    Luftabwehr schießt weitere ukrainische Drohnen ab

    Nach Angaben des Verteidigungsministeriums in Moskau hat die russische Flugabwehr weitere ukrainische Drohnen über den russischen Gebieten zerstört.

    "Am 11. Februar zwischen 7:00 Uhr und 9:00 Uhr Moskauer Zeit wurden zehn ukrainische Starrflüglerdrohnen von den diensthabenden Luftabwehrkräften zerstört: fünf Drohnen über der Republik Krim, drei Drohnen über der Republik Tatarstan, eine Drohne über dem Gebiet Belgorod sowie eine Drohne über den Gewässern des Kaspischen Meeres."

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Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.