Liveticker Ukraine-Krieg: Russland und Ukraine tauschen erneut Gefallene aus
9.04.2026 14:35 Uhr
14:35 Uhr
Peskow: Europäische Staaten verweigern Kontakte mit Russland
Die Staaten Europas weigern sich nach wie vor, Kontakte mit Russland aufzunehmen, erklärt der Pressesprecher des russischen Präsidenten, Dmitri Peskow. Bei einem Gespräch mit Journalisten erklärte er:
"Russland sucht nach guten, gegenseitig vorteilhaften und gegenseitig respektvollen Beziehungen zu allen Ländern, darunter zu Ländern Europas, die zu unserem Leidwesen gegenwärtig völlig auf jegliche Kontakte verzichten."
Peskow betonte dabei, dass Russland kein Land bedrohe, das nicht plane, seine Sicherheit zu unterwandern.
14:13 Uhr
Mehr als 110 Drohnen über Belgorod – ein Toter und elf Verletzte
Im Gebiet Belgorod ist bei Angriffen innerhalb von 24 Stunden ein Zivilist ums Leben gekommen, elf weitere wurden verletzt. Dies teilt Gouverneur Wjatscheslaw Gladkow mit. Demnach wurden 30 Ortschaften in elf Bezirken angegriffen. Dabei seien fünf Geschosse abgefeuert und 116 Drohnen eingesetzt worden. 59 davon wurden abgeschossen oder elektronisch unterdrückt. Zudem sei ein Luftballon über dem Kreis Korotschanski zerstört worden. 19 Privathäuser sowie mehrere zivile Objekte, darunter soziale und kommerzielle Einrichtungen, Infrastruktur, ein Verwaltungsgebäude, eine Bushaltestelle und 19 Fahrzeuge, wurden beschädigt.13:45 Uhr
Kreml: Keine Entscheidung zu möglichem Oster-Waffenstillstand
Der russische Präsident Wladimir Putin hat bislang keine Entscheidung zu einem möglichen Waffenstillstand zu Ostern getroffen. Dies erklärte Kremlsprecher Dmitri Peskow auf Nachfrage von Journalisten. Zuvor hatte der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij erklärt, die Ukraine sei bereit für eine Feuerpause zu Ostern.13:30 Uhr
Russland und Ukraine tauschen Gefallene aus

Russland und die Ukraine haben Leichen von gefallenen Militärangehörigen ausgetauscht. Wie der Vertreter der russischen parlamentarischen Koordinationsgruppe für Angelegenheiten der Sonderoperation, Schamsail Saralijew, berichtete, wurden der ukrainischen Seite 1.000 gefallene Soldaten übergeben. Im Gegenzug erhielt Russland 41 eigene Gefallene.
Der letzte Gefallenenaustausch hatte am 26. Februar stattgefunden, als Moskau Kiew ebenfalls 1.000 ukrainische Gefallene im Austausch für 35 russische übergeben hatte.
Anfang April hatte Russlands Menschenrechtsbeauftragte Tatjana Moskalkowa zudem berichtet, dass im Vorfeld des orthodoxen Osterfests, das am 12. April begangen wird, ein Gefangenenaustausch vorbereitet werde.
Ein Video dazu gibt es hier auf unserer Webseite.
13:12 Uhr
Lawrow: Informelle Kontakte zur Ukraine laufen weiter
Laut dem russischen Außenminister Sergei Lawrow laufen die Kontakte zum Ukraine-Thema weiterhin, allerdings überwiegend in informeller und vertraulicher Form:"Die Kontakte zum Ukraine-Thema laufen bei uns weiter, informell und vertraulich. Über längere Zeit haben wir keine besonderen Perspektiven für die Wiederaufnahme des Dialogs gesehen."
Er räumte ein, dass mögliche US-amerikanische Vermittler derzeit mit anderen außenpolitischen Aufgaben beschäftigt seien. Dadurch sei es zu einer "gewissen Pause" im Prozess gekommen, da sich eine einzige Gruppe von Vermittlern um mehrere internationale Themen gleichzeitig kümmere.
12:53 Uhr
Finnische Firma plant Produktion von Boden-Drohnen mit ukrainischem Partner
Das finnische Unternehmen New Paakkola will gemeinsam mit einem ukrainischen Partner bodengestützte Drohnen produzieren. Dies berichtete der finnische Rundfunk Yle. Demnach hat das Unternehmen eine vorläufige Vereinbarung mit der ukrainischen Firma Remtechnology sowie mit finnischen Investoren unterzeichnet.Geplant ist die Produktion von kettengetriebenen Bodenplattformen, auf denen je nach Bedarf unterschiedliche Ausrüstung installiert werden kann. Laut Unternehmensangaben soll der Schwerpunkt des Projekts nicht auf der Ukraine, sondern auf den nordischen Märkten liegen. Der Hersteller betont, die Systeme an die nordischen Klima- und Geländebedingungen anzupassen. Der Produktionsstart ist noch für dieses Jahr vorgesehen.
12:36 Uhr
Was bringt Selenskij ein Konflikt im Baltikum?

SymbolbildM-Production / Legion-media.ru Die Initiatoren der Eskalation des Konflikts im Baltikum befinden sich nicht in Kiew, sondern in London. Denn gerade Großbritannien wäre der größte Nutznießer dieser Konfrontation in der baltischen Region.
Mehr dazu erfahren Sie in diesem Meinungsartikel von Sergei Mirkin.12:11 Uhr
Drohnenabsturz in Krymsk – drei Verletzte nach Brand auf Ölanlage
In der Stadt Krymsk sind bei dem Absturz von Trümmern einer Drohne auf dem Gelände einer Ölanlage drei Menschen verletzt worden. Dies teilte der operative Stab der Region Krasnodar mit. Zwei der Verletzten wurden ins Krankenhaus gebracht, eine Person vor Ort medizinisch versorgt. Der Absturz der Drohnenfragmente führte zu einem Brand, der bis zum Morgen gelöscht wurde. An den Löscharbeiten waren insgesamt 80 Einsatzkräfte und 29 technische Einheiten beteiligt, darunter Kräfte des russischen Ministeriums für Katastrophenschutz.12:02 Uhr
Sacharowa: Ukraine weltweit führend bei Kinderhandel und illegalem Organhandel

Die Ukraine nimmt weltweit eine der führenden Positionen in den Bereichen Organhandel und Menschenhandel ein, erklärte die Sprecherin des russischen Außenministeriums, Maria Sacharowa, bei einer Pressekonferenz. Ihren Angaben zufolge sind Kinder, insbesondere Waisenkinder, die am stärksten gefährdeten Opfer dieser Machenschaften. Die Kinder werden unter dem Deckmantel "humanitärer Aktionen" ins Ausland gebracht, woraufhin ihre Spur verloren geht.
Ein Video dazu gibt es hier auf unserer Webseite.
11:44 Uhr
35 ukrainische Drohnen im Gebiet Kursk abgeschossen
Im Gebiet Kursk sind innerhalb von 24 Stunden 35 Drohnen unterschiedlicher Typen abgeschossen worden. Zudem wurde das Grenzgebiet mehrfach unter Artilleriefeuer gesetzt. Das teilte der Gouverneur der Region, Alexander Chinschtein, mit. In 21 Fällen seien die Drohnen mit Sprengsätzen eingesetzt worden. Sachschäden wurden unter anderem im Dorf Iljek im Bezirk Belowski sowie im Ort Dobroje Pole im Bezirk Chomutowski gemeldet. Tote oder Verletzte gab es laut Behörden nicht.
Durch die Sperrung von RT zielt die EU darauf ab, eine kritische, nicht prowestliche Informationsquelle zum Schweigen zu bringen. Und dies nicht nur hinsichtlich des Ukraine-Kriegs. Der Zugang zu unserer Website wurde erschwert, mehrere Soziale Medien haben unsere Accounts blockiert. Es liegt nun an uns allen, ob in Deutschland und der EU auch weiterhin ein Journalismus jenseits der Mainstream-Narrative betrieben werden kann. Wenn Euch unsere Artikel gefallen, teilt sie gern überall, wo Ihr aktiv seid. Das ist möglich, denn die EU hat weder unsere Arbeit noch das Lesen und Teilen unserer Artikel verboten. Anmerkung: Allerdings hat Österreich mit der Änderung des "Audiovisuellen Mediendienst-Gesetzes" am 13. April diesbezüglich eine Änderung eingeführt, die möglicherweise auch Privatpersonen betrifft. Deswegen bitten wir Euch bis zur Klärung des Sachverhalts, in Österreich unsere Beiträge vorerst nicht in den Sozialen Medien zu teilen.
Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.


