Liveticker Ukraine-Krieg: Delegationen aus USA, Ukraine und Russland in Abu Dhabi eingetroffen

4.02.2026 12:40 Uhr
12:40 Uhr
Ukrainische Agentin in Mariupol festgenommen
Russlands Inlandsgeheimdienst FSB hat eine 20-jährige Einwohnerin der Stadt Mariupol in der DVR unter dem Verdacht des Landesverrats festgenommen, berichtet RIA Nowosti unter Berufung auf die FSB-Abteilung in der Region.
Die Frau soll einen Kontakt mit Vertretern des Militärnachrichtendienstes der Ukraine auf Telegram aufgenommen haben. Im Auftrag der ukrainischen Seite hat sie Informationen über die Stationierung der Einheiten der russischen Nationalgarde in Mariupol gesammelt und übermittelt.
Es wurden Ermittlungen wegen Landesverrats eingeleitet.
12:12 Uhr
Bloomberg: USA haben neue Sanktionen gegen Russland vorbereitet
Die USA haben neue Sanktionen gegen Russland vorbereitet, es gibt jedoch keine Anzeichen dafür, dass sie tatsächlich umgesetzt werden. Dies berichtet Bloomberg unter Verweis auf Quellen. In der Veröffentlichung heißt es:
"Die USA haben neue Sanktionen gegen Russland vorbereitet, aber es gibt keine Hinweise auf ihre Einführung."
11:51 Uhr
Gebiet Belgorod: Gouverneur meldet Verletzte und Schäden nach ukrainischen Angriffen
Nach Angaben von Wjatscheslaw Gladkow, dem Gouverneur des Gebiets Belgorod, habe das ukrainische Militär in den vergangenen 24 Stunden 47 Orte in zwölf Bezirken angegriffen. Bei den Attacken wurden mindestens 35 Geschosse abgefeuert und 107 unbemannte Luftfahrzeuge eingesetzt, von denen 67 abgefangen wurden.
Vier zivile Einwohner und ein Kämpfer der Verteidigungseinheit Orlan erlitten bei den gestrigen Attacken Verletzungen.
Infolge der Angriffe wurden neun Privathäuser, eine soziale Einrichtung, ein Betrieb, Energieobjekte sowie 13 Fahrzeuge beschädigt.
11:48 Uhr
Russischer Botschafter: Dänemark will ukrainische Rüstungsproduktion ins Land holen
Dänemark plant, die Produktion von vier bis fünf Unternehmen des ukrainischen militärisch-industriellen Komplexes auf seinem Territorium anzusiedeln. Dies erklärte der russische Botschafter in Kopenhagen, Wladimir Barbin, in einem Interview mit RIA Nowosti.
"Kopenhagen beabsichtigt, vier bis fünf hochmoderne Unternehmen des ukrainischen militärisch-industriellen Komplexes einzuladen, Produktionsstätten in Dänemark zu errichten. Für die Umsetzung dieser Aufgabe stellt Dänemark rund 70 Millionen Euro bereit."
Der Botschafter erinnerte daran, dass seit Dezember 2025 das ukrainische Unternehmen Fire Points auf der Halbinsel Jütland die Produktion von Festtreibstoff für Marschflugkörper aufgebaut hat.
"Von dänischer Seite besteht zudem erhebliches Interesse an einer Zusammenarbeit im Bereich verschiedener Drohnensysteme. Es werden gemeinsame Produktionsprojekte mit der Ukraine diskutiert, unter anderem mit dem Ziel, Lieferungen an den europäischen Waffenmarkt zu organisieren."
11:29 Uhr
Medwedtschuk: Ruttes Aussagen über NATO-Truppen in Ukraine laufen Russlands Interessen zuwider
Die Erklärungen des NATO-Generalsekretärs Mark Rutte über die Stationierung der westlichen Truppen in der Ukraine nach Abschluss eines Friedensvertrags liefen Russlands Interessen zuwider. Diese Meinung vertritt Wiktor Medwedtschuk, Vorsitzender des Rates der Bewegung "Andere Ukraine" und ehemaliger Vorsitzender der in der Ukraine verbotenen Partei "Oppositionsplattform – Für das Leben".
"Ruttes Erklärungen über die Stationierung der NATO-Truppen in der Ukraine nach Abschluss eines Friedensabkommens bedeuten ein Urteil für diese Vereinbarungen, denn dann können sie nicht erreicht werden. Ausgehend von den Sicherheitsinteressen Russlands sind die Truppen der NATO-Länder in der Ukraine inakzeptabel. Russland wird dies niemals zulassen."
Am Dienstag erklärte der NATO-Generalsekretär Mark Rutte während seines Auftritts in der Werchowna Rada in Kiew, dass die ausländischen Kontingente in der Ukraine nach Abschluss eines Friedensabkommens zwischen Moskau und Kiew disloziert werden.
11:11 Uhr
Gebiet Cherson: Gouverneur meldet Tote und Verletzte binnen 24 Stunden

Telegram-Kanal von Wladimir Saldo Infolge der gestrigen Angriffe des Kiewer Regimes auf das Gebiet Cherson wurden vier Zivilisten getötet, 13 weitere erlitten Verletzungen, wie Wladimir Saldo, der Gouverneur der Region, auf Telegram mitteilt.
"Bei einem Angriff auf das Gebäude des Zentrums für öffentliche Dienstleistungen in Nowaja Kachowka wurden drei Menschen getötet. Unter ihnen waren zwei Frauen, Jahrgänge 1951 und 1954, und ein Mann. Zwölf Menschen wurden verletzt. Bei dem Beschuss wurden ein Lebensmittelgeschäft und zwei Autos beschädigt – eine Frau, Jahrgang 1971, erlitt Verletzungen. In Golaja Pristan wurde eine 88-jährige Frau bei einem Artilleriebeschuss getötet."
11:00 Uhr
Neue Verhandlungsrunde zu Ukraine-Konflikt startet in Abu Dhabi

SymbolbildKirill Zykow/RIA Nowosti / Sputnik In Abu Dhabi beginnt am 4. und 5. Februar eine neue Runde der Verhandlungen zwischen Russland, den USA und der Ukraine über die Regelung des Ukraine-Konflikts. Die Gespräche finden in geschlossener Runde statt, Journalisten sind nicht eingeladen. Eine Pressekonferenz nach Abschluss ist nicht geplant, ein abschließendes Kommuniqué wird jedoch erwartet.
Die russische Delegation, geleitet von Igor Kostjukow, Leiter der Hauptverwaltung für Aufklärung des Generalstabs der russischen Streitkräfte, ist bereits in der emiratischen Hauptstadt eingetroffen. Laut TASS landete ein IL-62-Jet der Spezialflugstaffel Russlands am privaten Flughafen Abu Dhabis.
Auch die ukrainische Delegation sowie der US-Sondergesandte Steve Witkoff sind vor Ort. Zudem traf der Leiter des Russischen Direktinvestitionsfonds, Kirill Dmitriew, in Abu Dhabi ein und veröffentlichte auf Instagram ein Foto der Stadt aus dem Flugzeug.
Die vorherige Verhandlungsrunde der dreiseitigen Arbeitsgruppe zu Sicherheitsfragen hat am 23. und 24. Januar ebenfalls in Abu Dhabi stattgefunden und zwei Tage gedauert.
10:50 Uhr
Russischer Botschafter: Dänemark lieferte bisher 9,5 Milliarden Euro Militärhilfe an Kiew
Dänemark hat seit Beginn der militärischen Sonderoperation in der Ukraine Militärhilfe im Wert von 9,5 Milliarden Euro an Kiew geleistet, davon 2,3 Milliarden Euro allein im Jahr 2025. Dies sagte der russische Botschafter in Kopenhagen, Wladimir Barbin, in einem Interview mit RIA Nowosti. Er fügte hinzu, dass dänische Soldaten regelmäßig in die Ukraine reisen, um Kampferfahrungen zu sammeln:
"Dänemark schließt nicht aus, nach Beendigung der Kampfhandlungen eigene Soldaten für multinationale Kräfte in der Ukraine einzusetzen. Konkrete Entscheidungen will Kopenhagen treffen, sobald die Parameter einer Konfliktlösung bekannt sind."
10:30 Uhr
HIMARS-Mehrfachraketenwerfer der ukrainischen Armee zerstört
Russische Truppen haben einen HIMARS-Mehrfachraketenwerfer, der für den Beschuss ziviler Ziele in Belgorod eingesetzt wurde, im Gebiet Charkow zerstört. Dies berichtet TASS unter Berufung auf die russischen Sicherheitsbehörden.
"Durch einen kombinierten Schlag in der Nähe der Ortschaft Jurtschenkowo am Frontabschnitt Charkow wurde eine Stellung des HIMARS-Mehrfachraketenwerfers getroffen, aus der zivile Objekte in Belgorod beschossen wurden. Zudem wurden eine Kommandostelle der 48. separaten Artilleriebrigade der ukrainischen Streitkräfte, 14 Einheiten Technik und mehr als ein Zug Soldaten eliminiert."
10:10 Uhr
Russland liefert im Januar über 10.000 Waffensysteme an seine Truppen
Die russischen Streitkräfte haben im Januar 2026 mehr als 10.000 Waffensysteme und rund zwei Millionen Sprengmittel erhalten, wie Verteidigungsminister Andrei Beloussow bekanntgab.
Zuvor hatte Beloussow eine Sitzung zur Produktion und Lieferung besonders gefragter Waffensysteme sowie militärischer und spezieller Technik geleitet. Dabei wurden unter anderem die Versorgung der Gruppierungen der russischen Streitkräfte in der Zone der militärischen Sonderoperation sowie die Produktions- und Lieferbilanz für Januar besprochen.
Für das gesamte Jahr 2026 plant Russland die Lieferung von mehr als 310.000 Einheiten Technik und etwa 21 Millionen Sprengmitteln an die Truppen.
Durch die Sperrung von RT zielt die EU darauf ab, eine kritische, nicht prowestliche Informationsquelle zum Schweigen zu bringen. Und dies nicht nur hinsichtlich des Ukraine-Kriegs. Der Zugang zu unserer Website wurde erschwert, mehrere Soziale Medien haben unsere Accounts blockiert. Es liegt nun an uns allen, ob in Deutschland und der EU auch weiterhin ein Journalismus jenseits der Mainstream-Narrative betrieben werden kann. Wenn Euch unsere Artikel gefallen, teilt sie gern überall, wo Ihr aktiv seid. Das ist möglich, denn die EU hat weder unsere Arbeit noch das Lesen und Teilen unserer Artikel verboten. Anmerkung: Allerdings hat Österreich mit der Änderung des "Audiovisuellen Mediendienst-Gesetzes" am 13. April diesbezüglich eine Änderung eingeführt, die möglicherweise auch Privatpersonen betrifft. Deswegen bitten wir Euch bis zur Klärung des Sachverhalts, in Österreich unsere Beiträge vorerst nicht in den Sozialen Medien zu teilen.
Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.

