Liveticker Ukraine-Krieg: Pokaljanoje im Gebiet Charkow befreit

1.05.2026 17:30 Uhr
17:30 Uhr
Weitere ukrainische Drohnen über Russland zerstört
Einheiten der russischen Flugabwehr haben 100 unbemannte Flugzeuge der Ukraine abgefangen und zerstört. Laut dem russischen Verteidigungsministerium wurden die Drohnen über den Gebieten Belgorod, Brjansk, Kaluga, Kursk, Orjol, Smolensk, Tula, Moskau sowie über dem Gebiet Krasnodar, der Teilrepublik Krim und dem Asowschen Meer vom Himmel geholt. Alle Flugziele wurden zwischen 8 und 17 Uhr Moskauer Zeit neutralisiert.
16:53 Uhr
Gebiet Saporoschje: Energodar seit fast einem Tag ohne Strom
Die Stadt Energodar im Gebiet Saporoschje ist bereits seit fast 24 Stunden ohne Stromversorgung, teilt Bürgermeister Maxim Puchow mit. Ihm zufolge werden medizinische Einrichtungen und Systeme der Wasserversorgung mit Strom versorgt. Es bestehe kein Mangel an Vorräten und Lieferungen von Treibstoff für Dieselgeneratoren.
Ein Krisenstab koordiniert den Betrieb aller städtischen Dienste, Reparaturarbeiten dauern rund um die Uhr an, fügt Puchow hinzu.
16:09 Uhr
Neue Enthüllungen belasten Selenskij schwer – seine Rolle beim Nord-Stream-Anschlag

Wollte Selenskij den Pipeline-Anschlag wirklich stoppen?Collage: Getty: Byron Smith/Sputnik: Sergey Guneev / Gettyimages.ru Wladimir Selenskij steht unter starkem Verdacht: Er war nicht nur über den Nord-Stream-Anschlag informiert, er soll ihn anfangs aktiv unterstützt haben. Der spätere Stopp-Befehl wirkt wie eine Alibi-Handlung – besonders da er schlicht ignoriert wurde. Zweifel an seiner Aufrichtigkeit sind berechtigt.
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15:32 Uhr
Cherson und Saporoschje: Drei Jugendliche bei ukrainischem Drohnenangriff verletzt
Bei einem ukrainischen Drohnenangriff an der Grenze der Gebiete Cherson und Saporoschje sind drei Minderjährige verletzt worden. Laut den regionalen Behörden schlug das unbemannte Flugzeug in den Hof eines Wohnhauses ein.
Zwei Jungen im Alter von zehn und elf Jahren wurden ins Krankenhaus in Simferopol eingeliefert. Ein 15-jähriger Verletzter befindet sich noch in kritischem Zustand. Er soll nach Simferopol gebracht werden, sobald sich sein Zustand stabilisiert hat.
15:06 Uhr
FT: Selenskij mit "bittere Wahrheiten" hinsichtlich eines EU-Beitritts konfrontiert
Auf dem EU-Gipfel in Zypern hat man Wladimir Selenskij aufgefordert, seine Erwartungen hinsichtlich der Integration der Ukraine zu dämpfen, berichtet die Financial Times (FT). Eine Quelle der Zeitung betont:
"Er musste einige bittere Wahrheiten hören. Es wird nicht so einfach sein, wie er denkt."
Die Integration der Ukraine in die EU werde mindestens zehn Jahre dauern und könne nicht durch politische Maßnahmen beschleunigt werden, lautet der FT-Bericht. Die Forderung der Ukrainer nach einer Ausnahmeregelung kühle die Beziehungen ab und verursache Verwirrung. Eine Quelle der FT hebt hervor:
"Die EU-Mitgliedschaft ist kein Geschenk. Möglicherweise herrscht diesbezüglich in Kiew ein Missverständnis."
14:20 Uhr
Estnischer Präsident: Mit Putin gibt es nichts zu besprechen
Derzeit gibt es keine Notwendigkeit, mit dem russischen Präsidenten Wladimir Putin zu verhandeln, meint das estnische Staatsoberhaupt Alar Karis. Der Sender ERR zitiert den Politiker:
"Es gibt im Moment wirklich nichts, was man mit Putin besprechen könnte."
Die Wiederaufnahme der Beziehungen sei erst nach Veränderungen in Russland möglich, betont Karis.
13:34 Uhr
Russisches Verteidigungsministerium meldet Angriffe auf militärische Ziele in der Ukraine
Vom 25. April bis zum 1. Mai haben die russischen Streitkräfte einen Massenangriff und fünf Gruppenangriffe auf Ziele in der Ukraine durchgeführt, teilt das Verteidigungsministerium in Moskau mit.
Getroffen wurden Betriebe der ukrainischen Rüstungsindustrie sowie Objekte der Energie-, Transport- und Hafeninfrastruktur, die von gegnerischen Truppen genutzt wurden, außerdem Montagehallen, Lager- und Abschussvorrichtungen für Kampfdrohnen und unbemannte Boote sowie Stationierungsorte ukrainischer Soldaten und ausländischer Söldner.
Die Angriffe wurden als Reaktion auf ukrainische Terrorangriffe gegen zivile Objekte in Russland dargestellt. Russische Truppen setzten dabei unter anderem land-, luft- und seegestützte Hochpräzisionswaffen größerer Reichweite sowie Kampfdrohnen ein.
13:00 Uhr
Wöchentlicher Frontbericht des russischen Verteidigungsministeriums
Die ukrainischen Streitkräfte haben in den vergangenen sieben Tagen 8.010 Soldaten bei den Kampfhandlungen verloren, heißt es in dem wöchentlichen Frontbericht des Verteidigungsministeriums in Moskau. Russische Truppen zerstörten demnach folgende Waffen und Ausrüstung des Gegners:
- einen Panzer,
- 74 gepanzerte Kampffahrzeuge, darunter zwei M113-Mannschaftstransportwagen,
- 435 Kraftfahrzeuge,
- 52 Artilleriegeschütze, darunter zwei Panzerhaubitzen vom Typ M109 Paladin,
- 42 Anlagen der elektronischen Kampfführung sowie Artillerieaufklärungsradare.
Russische Raketen- und Artillerietruppen sowie Drohnenbediener setzten ein Kampffahrzeug des Mehrfachraketenwerfers vom Typ RAK-SA-12, zwei Kampffahrzeuge des Grad-Mehrfachraketenwerfers und zwei Buk-M1-Flugabwehrraketensysteme außer Gefecht. Einheiten der Flugabwehr schossen 53 Flugbomben, vier HIMARS-Raketen und 2.628 Drohnen ab. Einheiten der Schwarzmeerflotte zerstörten 14 unbemannte Boote der Ukraine.
12:14 Uhr
Pokaljanoje im Gebiet Charkow befreit

SymbolbildSergei Bobyljow / Sputnik Die russischen Streitkräfte haben Pokaljanoje im Gebiet Charkow eingenommen. Laut dem Verteidigungsministerium in Moskau wurde der Ort am Vortag durch den Einsatz des Truppenverbands Nord befreit.
Innerhalb der vergangenen Woche brachte die russische Armee außerdem folgende neun Orte unter ihre Kontrolle: Botschkowo und Semljanki im Gebiet Charkow; Kortschakowka, Nowodmitrowka und Taratutino im Gebiet Sumy sowie Iljitschowka, Iljinowka, Nowodmitrowka und Nowoalexandrowka in der Donezker Volksrepublik.
11:46 Uhr
Flugabwehr zerstört mehrere ukrainische Drohnen über DVR
Die Donezker Volksrepublik (DVR) hat weitere ukrainische Drohnenangriffe abgewehrt. Laut dem regionalen Krisenstab wurden im Laufe des vergangenen Tages insgesamt 21 unbemannte Fluggeräte des Gegners abgeschossen.
Durch die Sperrung von RT zielt die EU darauf ab, eine kritische, nicht prowestliche Informationsquelle zum Schweigen zu bringen. Und dies nicht nur hinsichtlich des Ukraine-Kriegs. Der Zugang zu unserer Website wurde erschwert, mehrere Soziale Medien haben unsere Accounts blockiert. Es liegt nun an uns allen, ob in Deutschland und der EU auch weiterhin ein Journalismus jenseits der Mainstream-Narrative betrieben werden kann. Wenn Euch unsere Artikel gefallen, teilt sie gern überall, wo Ihr aktiv seid. Das ist möglich, denn die EU hat weder unsere Arbeit noch das Lesen und Teilen unserer Artikel verboten. Anmerkung: Allerdings hat Österreich mit der Änderung des "Audiovisuellen Mediendienst-Gesetzes" am 13. April diesbezüglich eine Änderung eingeführt, die möglicherweise auch Privatpersonen betrifft. Deswegen bitten wir Euch bis zur Klärung des Sachverhalts, in Österreich unsere Beiträge vorerst nicht in den Sozialen Medien zu teilen.
Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.

