Liveticker Ukraine-Krieg: Moskau kündigt Waffenruhe zum 9. Mai an

4.05.2026 21:00 Uhr
21:00 Uhr
Finnland und Estland fordern Kiew zur Kontrolle von Drohnen im Grenzraum auf
Finnland und Estland haben von der Ukraine verlangt, das Eindringen von Drohnen und Drohnentrümmern in ihr Staatsgebiet zu verhindern. Finnlands Verteidigungsminister Antti Häkkänen erklärte dazu:
"Die Nutzung unseres Luftraums für solche Zwecke ist vollständig verboten. Absolut verboten. Wir haben der ukrainischen Regierung sehr klar gesagt, dass selbst diese verirrten Drohnen inakzeptabel sind."
Er forderte Kiew auf, solche Vorfälle künftig auszuschließen. Auch Estlands Premier Kristen Michal äußerte sich ähnlich:
"Unsere Forderung oder Botschaft ist sehr einfach: Trümmer aus Kampfhandlungen dürfen nicht in unseren Luftraum eindringen."
Zuvor hatte das finnische Verteidigungsministerium den Fund einer Drohne nahe der Grenze zu Russland gemeldet. Später sprach die Grenzschutzbehörde von zwei Drohnen. Finnlands Premier Petteri Orpo soll den ukrainischen Präsidenten Wladimir Selenskij direkt auf die Vorfälle angesprochen haben.
20:45 Uhr
Bloomberg: NATO- und EU-Staaten sehen Probleme bei Abwehr tieffliegender Drohnen
Laut Einschätzung von Bloomberg haben die an Russland und die Ukraine grenzenden Mitgliedstaaten der EU und der NATO Schwierigkeiten bei der Erkennung und Bekämpfung niedrig fliegender Drohnen.
Estlands Premier Kristen Michal räumte demnach "technologische Schwierigkeiten" ein, mit denen die betroffenen Staaten beim Monitoring und der Abwehr solcher Fluggeräte konfrontiert sind. Gleichzeitig erklärte Michal, dass Estland ein neues Radarsystem anschaffen werde und bereits über Luftverteidigungssysteme zur Drohnenabwehr verfüge.
20:30 Uhr
Großbritannien erwägt Beteiligung an EU-Kredit für die Ukraine

Der britische Premierminister Keir StarmerUrheberrechtlich geschützt Zum Zweck der weiteren Unterstützung für die Ukraine will Großbritannien seine Beteiligung am milliardenschweren EU-Kredit diskutieren. Außerdem muss London in Kürze neue Sanktionen gegen Russland ankündigen.
Lesen Sie dazu mehr hier auf unserer Webseite.20:10 Uhr
Fico fordert EU zu Dialog mit Russland auf
Der Premierminister der Slowakei, Robert Fico, hat die Europäische Union zu direkten Gesprächen mit Russland aufgefordert. Zugleich kritisierte er nach eigenen Angaben informelle Nachfragen anderer Regierungschefs zu seinen Moskau-Reisen. Dies sagte Fico vor Journalisten am Rande des Treffens der Europäischen Politischen Gemeinschaft:
"Ich erinnere mich an Treffen in der Vergangenheit, als wir in Moskau waren. Dann gab es Bemerkungen, dass das falsch sei. Und dann geht man auf die Toilette, und dort kommen Premierminister zu einem und fragen: 'Was hat er gesagt? Wie war es?'"
Fico betonte erneut:
"Es ist notwendig, den Dialog zu führen."
Fico traf den russischen Präsidenten Wladimir Putin bereits im Dezember 2024 und im Mai 2025 in Moskau sowie im September 2025 in Peking. Zudem rechnet er mit einem weiteren Treffen am 9. Mai in Moskau zum Tag des Sieges.
19:40 Uhr
Moskau kündigt Waffenruhe zum 9. Mai an – und warnt Kiew vor Vergeltungsschlag
Auf Anordnung des russischen Oberbefehlshabers Wladimir Putin wird anlässlich des Jahrestags des Sieges im Großen Vaterländischen Krieg für den 8. und 9. Mai 2026 eine Waffenruhe ausgerufen.
"Wir gehen davon aus, dass die ukrainische Seite diesem Beispiel folgen wird."
Zugleich verwies Moskau auf eine Erklärung des ukrainischen Präsidenten Wladimir Selenskij am Rande des Gipfels der Europäischen Politischen Gemeinschaft in Jerewan, die Drohungen eines Angriffs auf Moskau am 9. Mai enthalte.
"Die Streitkräfte der Russischen Föderation werden alle notwendigen Maßnahmen ergreifen, um die Sicherheit der Feierlichkeiten zu gewährleisten."
"Sollte das Kiewer Regime versuchen, seine verbrecherischen Pläne umzusetzen und die Feierlichkeiten zum 81. Jahrestag des Sieges zu stören, werden die Streitkräfte der Russischen Föderation einen Vergeltungsschlag mit massiven Raketenangriffen auf das Zentrum Kiews durchführen."
Russland habe sich "trotz vorhandener Möglichkeiten" bislang aus humanitären Gründen von solchen Maßnahmen zurückgehalten.
"Wir warnen die Zivilbevölkerung Kiews und die Mitarbeiter ausländischer diplomatischer Vertretungen, damit sie die Stadt rechtzeitig verlassen können."
19:29 Uhr
Puschilin: Vorstoß Richtung Schlüsselkanal im Donbass
Die russische Armee rückt in Richtung des strategisch wichtigen Sewerski-Donez-Donbass-Kanals vor. Dies erklärte der Chef der Volksrepublik Donezk, Denis Puschilin, im Interview mit der Zeitung Westi:
"Auf dem Krasnolimansker Abschnitt setzen unsere Einheiten ihre Bewegung in Richtung des Kanals Sewerski Donez–Donbass fort. Gefechte verzeichnen wir derzeit im Raum Stary Karawan sowie bei dem zuvor befreiten Brussowka."
Er fügte hinzu, dass die Straßenkämpfe in Krasny Liman andauerten. Russische Truppen hätten demnach ihre Positionen im Nordosten und Südosten der Stadt verbessert.
19:19 Uhr
Selenskij: Kanada stellt weitere 200 Millionen Dollar Militärhilfe bereit
Die Regierung von Kanada stellt der Ukraine im Rahmen des PURL-Programms weitere 200 Millionen US-Dollar für militärische Unterstützung zur Verfügung. Dies teilte der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij auf Telegram mit:
"Die zusätzlichen 200 Millionen Dollar, die heute Premierminister Mark Carney angekündigt hat, sind ein wichtiger Beitrag."
Insgesamt habe Kanada im Rahmen dieser Initiative bereits mehr als 830 Millionen US-Dollar an Kiew bereitgestellt, fügte er hinzu.
18:50 Uhr
Kiews Armee terrorisiert Gebiet Belgorod weiter
Bei Angriffen der ukrainischen Streitkräfte im Gebiet Belgorod ist ein Zivilist getötet worden, sieben weitere Menschen wurden verletzt. Dies teilt Gouverneur Wjatscheslaw Gladkow auf der Plattform Max mit. Er schreibt:
"Drei Gemeinden waren terroristischen Angriffen durch die ukrainischen Streitkräfte ausgesetzt. Ein Zivilist ist ums Leben gekommen. Sieben weitere Menschen, darunter ein zehnjähriges Kind und ein Kämpfer der Einheit 'Orlan', erlitten verschiedene Verletzungen."
18:18 Uhr
Konstantinowka: Weiterer Leopard-Panzer schmückt Trophäensammlung der russischen Armee

Die russische Armee setzt ihren Vormarsch an der Front in der Volksrepublik Donezk fort. Um die Ortschaft Konstantinowka wird derzeit heftig gekämpft. Genau dort entdeckte ein Drohnenpilot während eines Einsatzes getarnte gegnerische Fahrzeuge.
Bei näherer Betrachtung stellte sich heraus, dass es sich um einen Leopard-Panzer aus deutscher Produktion handelte. Der Großteil seiner Artgenossen hat das Schlachtfeld bereits verlassen. Diesem Exemplar ereilte dasselbe Schicksal.Ein Video dazu gibt es hier auf unserer Webseite.
18:08 Uhr
Medien: Kiew versucht, Offiziere aus Konstantinowka abzuziehen
Das Kommando der ukrainischen Streitkräfte versucht, Offiziere aus Konstantinowka abzuziehen. Dies berichtet die Nachrichtenagentur TASS unter Berufung auf russische Sicherheitsstrukturen:
"Der Gegner erkennt die Unvermeidlichkeit des Zusammenbruchs seiner Verteidigung in Konstantinowka und versucht, den Offiziersbestand abzuziehen."
Mehrere solcher Versuche seien laut den Angaben erfolglos geblieben.
Durch die Sperrung von RT zielt die EU darauf ab, eine kritische, nicht prowestliche Informationsquelle zum Schweigen zu bringen. Und dies nicht nur hinsichtlich des Ukraine-Kriegs. Der Zugang zu unserer Website wurde erschwert, mehrere Soziale Medien haben unsere Accounts blockiert. Es liegt nun an uns allen, ob in Deutschland und der EU auch weiterhin ein Journalismus jenseits der Mainstream-Narrative betrieben werden kann. Wenn Euch unsere Artikel gefallen, teilt sie gern überall, wo Ihr aktiv seid. Das ist möglich, denn die EU hat weder unsere Arbeit noch das Lesen und Teilen unserer Artikel verboten. Anmerkung: Allerdings hat Österreich mit der Änderung des "Audiovisuellen Mediendienst-Gesetzes" am 13. April diesbezüglich eine Änderung eingeführt, die möglicherweise auch Privatpersonen betrifft. Deswegen bitten wir Euch bis zur Klärung des Sachverhalts, in Österreich unsere Beiträge vorerst nicht in den Sozialen Medien zu teilen.
Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.

