Liveticker Ukraine-Krieg – Trump zu Verhandlungen mit Putin: "Ich glaube an den Dialog"

24.04.2026 09:35 Uhr
09:35 Uhr
Mehrere Drohnen über Donezker Volksrepublik zerstört
Die Flugabwehrsysteme der Donezker Volksrepublik haben weiterhin gegnerische Drohnenangriffe abgewehrt. Laut den regionalen Behörden wurden innerhalb der vergangenen 24 Stunden insgesamt sechs unbemannte Flugzeuge neutralisiert.
08:42 Uhr
EU billigt 90-Milliarden-Kredit für Ukraine und verschärft Russland-Sanktionen

RT Die Europäische Union hat ein Darlehen in Höhe von 90 Milliarden Euro für die Ukraine sowie ihr 20. Sanktionspaket gegen Russland beschlossen. Zuvor hatte Ungarn die Entscheidung monatelang blockiert.
Nach Angaben der Europäische Kommission soll der Kredit dazu beitragen, zentrale Ausgaben der Ukraine in den Jahren 2026 und 2027 zu decken, insbesondere in der Verteidigungsindustrie.
Das neue Sanktionspaket enthält jedoch kein vollständiges Verbot für den Seetransport russischen Öls. Innerhalb der EU gibt es unterschiedliche Positionen zu den Maßnahmen. Parallel dazu wurde die wichtige Druschba-Pipeline wieder in Betrieb genommen, über die Öl in mehrere EU-Staaten fließt.
Die frühere österreichische Außenministerin Karin Kneissl sieht in der Sanktionspolitik der EU keine klare Strategie.
Ein Video dazu gibt es hier auf unserer Webseite.
08:11 Uhr
Trump zu Verhandlungen mit Putin: "Ich glaube an den Dialog"

Wladimir Putin und Donald Trump am 15. August 2025 in Anchorage, US-Bundesstaat AlaskaSergei Bobylew / TASS US-Präsident Donald Trump hält es für notwendig, Gespräche mit dem russischen Staatsoberhaupt Wladimir Putin zu führen. Auf einer Pressekonferenz im Weißen Haus erklärt Trump:
"Ich bin der Meinung, dass man mit jedem reden muss. Ich gehöre nicht zu denen, die sagen: 'Ach, reden wir nicht mit ihm. Wisst ihr, es herrscht Krieg, reden wir nicht mit ihm'. Ich rede gern mit jedem."
Dazu betont Trump, dass er an den Dialog glaubt.
Dem US-Präsidenten sei es nicht bekannt, ob Putin zum G20-Gipfel eingeladen werde. Darüber hinaus glaube Trump nicht, dass Putin kommen würde, wenn er eingeladen würde, seine Teilnahme wäre jedoch hilfreich.
Über die mögliche Einladung Putins zum G20-Gipfel im Dezember in Miami berichtete zunächst die Washington Post unter Berufung auf US-Regierungsvertreter.
07:50 Uhr
Flugabwehr zerstört in der Nacht mehrere ukrainische Drohnen über Russland
Einheiten der russischen Flugabwehr haben in der vergangenen Nacht zehn unbemannte Flugzeuge der Ukraine abgefangen und zerstört. Laut dem Verteidigungsministerium in Moskau wurden die Drohnen über den Gebieten Belgorod, Brjansk, Woronesch und Rostow sowie über der Teilrepublik Krim vom Himmel geholt. Alle Flugziele wurden zwischen 21 Uhr am 23. April und 7 Uhr am 24. April zerstört.
23.04.2026 22:00 Uhr
22:00 Uhr
Damit beenden wir für heute den Live-Ticker zur Lage im Ukraine-Konflikt. Morgen früh ab 7 Uhr geht es mit der Berichterstattung weiter. Wir wünschen unseren Lesern trotz aller Spannungen in der Welt eine gute Nacht!
21:57 Uhr
DVR: Zwei Zivilisten durch ukrainische Angriffe verwundet
In der Donezker Volksrepublik haben zwei Zivilisten durch Angriffe des ukrainischen Militärs Verwundungen erlitten. Denis Puschilin, Oberhaupt der Republik, berichtet dazu:
"Im Dorf Schachtjorskoje des Gemeindekreises Welikaja Nowossjolka wurde durch den Drohnenangriff des ukrainischen Militärs auf ein Auto ein Mann des Jahrgangs 1983 verwundet. Im Stadtbezirk Kiewski von Donezk wurde ein Mann des Jahrgangs 1973 durch einen explosiven Gegenstand verwundet."
Puschilin fügte hinzu, dass die Verwundeten medizinisch versorgt werden.
21:31 Uhr
Russische Luftabwehr schießt weitere Drohnen ab
Im Verlauf des heutigen Donnerstags haben Russlands Luftabwehrkräfte über den Regionen des Landes insgesamt 32 ukrainische Drohnen abgeschossen. Das russische Verteidigungsministerium gibt dazu bekannt:
"Am 23. April haben die diensthabenden Luftabwehrkräfte von 08:00 bis 21:00 Uhr Moskauer Zeit 32 ukrainische Starrflüglerdrohnen über den Gebieten Astrachan, Belgorod, Brjansk, Kursk, Rostow und Samara sowie über dem Schwarzen Meer abgefangen und zerstört."
20:55 Uhr
Belgien schlägt Einsetzung eines Bevollmächtigten für Verhandlungen mit Russland vor
Die Europäische Union soll einen Vertreter für Verhandlungen mit Russland benennen, fordert Belgiens Ministerpräsident Bart De Wever. Bei seiner Ankunft zum EU-Gipfel in Zypern erklärte er:
"Es beunruhigt mich, dass die EU nicht am Verhandlungstisch zur Ukraine sitzt. Ich bin längst überzeugt, dass Europa einen Vertreter für Verhandlungen mit Moskau bevollmächtigen sollte."
20:16 Uhr
EU bereit, eingefrorenes russisches Vermögen für Ukraine-Kredit zu nutzen
Für die Tilgung des Kredits an die Ukraine behält sich die Europäische Union das Recht vor, eingefrorene Vermögenswerte der russischen Zentralbank zu nutzen. Dies geht aus einer Verordnung hervor. Demnach soll die Ukraine den Kredit erst nach Erhalt von "Reparationen" durch Russland zurückzahlen. Weiter heißt es im Dokument:
"Bis dahin sollten die Vermögenswerte der Zentralbank Russlands immobilisiert bleiben, und die Union sollte sich das Recht vorbehalten, sie im Einklang mit dem Unionsrecht und dem Völkerrecht zur Rückzahlung des Darlehens zu nutzen."
Am heutigen Donnerstag wurde das Darlehen in Höhe von 90 Milliarden Euro an die Ukraine bewilligt.
19:29 Uhr
Ukrainischer Drohnenangriff verwundet Priester im Gebiet Saporoschje
Bei einem ukrainischen Drohnenangriff auf die Stadt Pologi im Gebiet Saporoschje ist ein Priester verwundet worden, berichtet die russisch-orthodoxe Diözese von Berdjansk. In einer entsprechenden Mitteilung heißt es dazu:
"Der Pfarrer der Kirche der heiligen Mutter Gottes, Wiktpr Dmitrijenko, wurde bei einem Drohnenangriff verwundet und befindet sich in einem schweren Zustand in einem Militärhospital."
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Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.

