Liveticker Ukraine-Krieg: Für militärische Zwecke genutzte Energieobjekte der Ukraine getroffen

6.04.2026 17:10 Uhr
17:10 Uhr
Moskau: Kiew will mit Angriffen auf Kaspisches Pipeline-Konsortium Ölversorgung europäischer Verbraucher stoppen
In der Nacht zum 6. April hat das ukrainische Militär den Seeumschlagplatz in der russischen Hafenstadt Noworossijsk mit Kampfdrohnen angegriffen. Dies gibt das Verteidigungsministerium in Moskau bekannt. Kiews Ziel sei es, den globalen Markt für Kohlenwasserstoffe zu destabilisieren und die Versorgung europäischer Verbraucher mit Erdölprodukten zu kappen.
"Das Kiewer Regime griff gezielt die Anlagen des internationalen Öltransportunternehmens Kaspisches Pipeline-Konsortium (CPC) an, um dessen größten Anteilseignern, den Energiekonzernen aus den USA und Kasachstan, maximalen wirtschaftlichen Schaden zuzufügen."
Infolge der Angriffe ukrainischer Drohnen seien die Rohrleitung der Einpunktverankerung und der Ölverladekai beschädigt worden, heißt es weiter. Außerdem seien vier Öltanks in Brand geraten.
16:42 Uhr
Peskow bestätigt Pause in Ukraine-Verhandlungen
Derzeit gibt es eine Pause in den trilateralen Gesprächen zwischen Moskau, Washington und Kiew. Dies erklärte der Kreml-Sprecher Dmitri Peskow gegenüber Reportern.
"Was den Verhandlungsprozess betrifft, ja, der ruht vorerst."
"Die Amerikaner haben viele andere Sachen zu tun, und es ist klar, welche. Es ist schwierig, dieses trilaterale Format derzeit zusammenzubringen."
Peskow fügte hinzu, dass Moskau und Kiew derzeit ihre Kontakte mit Washington getrennt voneinander pflegen.
"Die Ukrainer setzen ihre Gespräche mit den Amerikanern fort. Und wir tauschen Meinungen weiterhin über die uns zur Verfügung stehenden Kanäle mit den Amerikanern aus."
16:12 Uhr
Notabschaltung der Stromversorgung in mehreren Regionen der Ukraine, auch in Kiew
In der ukrainischen Hauptstadt Kiew sind Notstromabschaltungen angeordnet worden, wie Sergei Kowalenko, der Direktor des Energieunternehmens Jasno, am Montag auf Facebook mitteilt.
Der staatliche Stromversorger Ukrenergo meldet auch massive Stromausfälle in den Gebieten Tscherkassk, Sumy, Charkow und Odessa sowie im von Kiew kontrollierten Teil des Gebiets Cherson.
15:42 Uhr
Luftabwehr schießt Dutzende ukrainische Drohnen ab
Die russische Flugabwehr hat weitere Drohnen über russischen Gebieten zerstört, teilt das Verteidigungsministerium in Moskau mit.
"Am 6. April zwischen 8:00 Uhr und 14:00 Uhr Moskauer Zeit wurden 33 ukrainische Starrflüglerdrohnen von den diensthabenden Luftabwehrkräften abgefangen und zerstört."
Nach Angaben der Behörde lauten die Zahlen der zerstörten Drohnen wie folgt:
- Gebiet Belgorod – 18
- Gebiet Rostow – neun
- Republik Krim – fünf
- Gebiet Kursk – eine
15:16 Uhr
Russische Artillerie eliminiert Ziele durch präzise Treffer (Video)
Aufnahmen des russischen Verteidigungsministeriums zeigen Artilleriesoldaten des Truppenverbands Ost im Einsatz. Wie es heißt, zerstörten sie getarnte Stellungen und einen temporären Standort der ukrainischen Einheiten mit der Giazint-S-Selbstfahrlafette und dem Mehrfachraketenwerfer vom Typ Grad.
14:44 Uhr
Puschilin: Russische Armee ist auf Vormarsch entlang der gesamten Frontlinie in DVR
Die russischen Streitkräfte rücken entlang der gesamten Kampflinie vor, erklärte der Chef der DVR, Denis Puschilin.
"In der vergangenen Woche haben unsere Einheiten die Befreiung von Gebieten in der Volksrepublik Donezk fortgesetzt und sind praktisch entlang der gesamten Frontlinie vorgerückt."
14:07 Uhr
Gebiet Cherson meldet Opfer nach ukrainischen Angriffen
Infolge der ukrainischen Attacken kam eine Zivilistin, Jahrgang 1949, ums Leben und zwölf weitere Zivilisten erlitten Verletzungen. Dies berichtete Wladimir Saldo, der Gouverneur des Gebiets Cherson.
"Infolge der terroristischen Attacken des Kiewer Regimes am Wochenende kam eine zivile Einwohnerin ums Leben, zwölf Menschen wurden verletzt."
Zu Schaden kamen mehrere Privathäuser, Garagen, Autos sowie ein Schulgebäude.
13:33 Uhr
Gebiet Belgorod: Gouverneur meldet Opfer und Schäden nach ukrainischen Angriffen
Nach Angaben von Wjatscheslaw Gladkow, dem Gouverneur des Gebiets Belgorod, hat das ukrainische Militär in den vergangenen 24 Stunden 38 Orte in elf Bezirken angegriffen. Bei den Attacken wurden 112 unbemannte Luftfahrzeuge eingesetzt, von denen 64 abgefangen wurden.
Gladkow meldet Opfer unter der Zivilbevölkerung. Ein Mann kam ums Leben, ein weiterer erlitt Verletzungen.
Infolge der Angriffe wurden ein Mehrfamilienhaus, sechs Privathäuser, zwei Betriebe, ein Infrastrukturobjekt sowie sieben Fahrzeuge beschädigt.
12:48 Uhr
Frontbericht des russischen Verteidigungsministeriums

SymbolbildStanislaw Krassilnikow / Sputnik Russlands Verteidigungsministerium berichtet am Montag über den Verlauf der militärischen Spezialoperation in der Ukraine innerhalb der vergangenen 24 Stunden.
Wie es heißt, haben die russischen Truppenverbände Nord, West, Süd, Mitte, Ost und Dnjepr den ukrainischen Streitkräften entlang der gesamten Frontlinie Feuerschaden zugefügt.
Im Laufe des Tages wurden an allen Frontabschnitten rund 1.210 ukrainische Soldaten getötet oder verwundet.
Darüber hinaus wurden zerstört oder getroffen:
- 64 Fahrzeuge
- 17 gepanzerte Kampffahrzeuge
- acht Artilleriegeschütze
- elf Anlagen der elektronischen Kampfführung
- zwei Artillerieaufklärungsradare
- sechs Munitionslager
- 17 Lagerhallen für Ausrüstung.
Russlands Streitkräfte führten sieben kombinierte Angriffe auf militärische Ziele an 159 Standorten durch. Dabei kamen die operativ-taktische Luftflotte, Kampfdrohnen, Raketen und Artillerie zum Einsatz. Es wurden Produktionsstätten für Bestandteile der operativ-taktischen Raketen, Energieanlagen, die im Interesse der ukrainischen Armee genutzt worden waren, Lager- und Montagestätten für Starrflüglerdrohnen sowie temporäre Truppenunterkünfte zerstört.
Entlang der Front machte die Luftverteidigung 693 ukrainische Starrflüglerdrohnen, zwölf Lenkbomben, drei Raketen aus einem HIMARS-Mehrfachraketenwerfer und zwei Neptun-Lenkbomben unschädlich. Die Kräfte der Schwarzmeerflotte zerstörten vier Seedrohnen sowie eine Langstreckenlenkrakete vom Typ Neptune-MD.
12:23 Uhr
19 Milliarden Griwna für Beisetzung von 1,3 Millionen gefallenen Soldaten – so viel hat Kiew ausgegeben
Die ukrainischen Behörden sollen seit dem Jahr 2022 mindestens 19 Milliarden Griwna für die Beisetzung von 1,3 Millionen gefallenen Soldaten ausgegeben haben. Dies geht aus den Berechnungen der russischsprachigen RT-Redaktion hervor. Diese Summe basiert auf einer Entschädigung von 15.000 Griwna pro gefallenem Soldaten.
In dem von Kiew kontrollierten Teil des Gebiets Saporoschje erreichten die Ausgaben für Bestattungen im Jahr 2023 ihren Höhepunkt. Dies fiel zeitlich mit dem Scheitern der Sommer-Gegenoffensive der ukrainischen Armee zusammen.
Je nach Region unterscheiden sich die Kosten für eine Beerdigung. Im Gebiet Winniza beginnen die Preise für Bestattungsdienste bei 10.000 Griwna. Beerdigungen in den Regionen Kiew und Lwow kosten mindestens 8.500 beziehungsweise 7.000 Griwna.
Es sind Fälle von Korruption bekannt, in denen Bestattungsunternehmen die Preise erhöht haben und die Differenz mit Beamten teilten, so RT.
Aufgrund hoher Verluste sind die ukrainischen Behörden gezwungen, die Kosten für Beerdigungen von Soldaten zu senken. Wenn lokale Behörden die Kosten tragen, erhalten die Angehörigen der gefallenen Soldaten keine Entschädigung.
Durch die Sperrung von RT zielt die EU darauf ab, eine kritische, nicht prowestliche Informationsquelle zum Schweigen zu bringen. Und dies nicht nur hinsichtlich des Ukraine-Kriegs. Der Zugang zu unserer Website wurde erschwert, mehrere Soziale Medien haben unsere Accounts blockiert. Es liegt nun an uns allen, ob in Deutschland und der EU auch weiterhin ein Journalismus jenseits der Mainstream-Narrative betrieben werden kann. Wenn Euch unsere Artikel gefallen, teilt sie gern überall, wo Ihr aktiv seid. Das ist möglich, denn die EU hat weder unsere Arbeit noch das Lesen und Teilen unserer Artikel verboten. Anmerkung: Allerdings hat Österreich mit der Änderung des "Audiovisuellen Mediendienst-Gesetzes" am 13. April diesbezüglich eine Änderung eingeführt, die möglicherweise auch Privatpersonen betrifft. Deswegen bitten wir Euch bis zur Klärung des Sachverhalts, in Österreich unsere Beiträge vorerst nicht in den Sozialen Medien zu teilen.
Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.
