Liveticker Ukraine-Krieg – Rubio: USA sind im Ukraine-Konflikt kein neutraler Vermittler

3.06.2026 21:35 Uhr
21:35 Uhr
Ukrainischer Aufklärungsstab im Gebiet Saporoschje getroffen
Ein Stab der Militäraufklärung der ukrainischen Streitkräfte im Gebiet Saporoschje ist nach Angaben des prorussischen Untergrunds Ziel eines Angriffs geworden. Dabei seien 18 Soldaten getötet und mehr als 40 weitere verletzt worden. Dies berichtet der Koordinator des Nikolajewer Untergrunds, Sergei Lebedew, gegenüber RIA Nowosti.
21:22 Uhr
Sacharowa: US-Beteiligung an Ukraine-Frage hat sich wegen Iran-Konflikt verändert
Die Beteiligung der USA an der Ukraine-Frage hat sich nach Ansicht von Maria Sacharowa, der Sprecherin des russischen Außenministeriums, infolge des Konflikts mit Iran verändert. Sacharowa sagte am Rande des Sankt Petersburger Internationalen Wirtschaftsforums (SPIEF) vor Journalisten:
"Leider widmen sie uns weniger Aufmerksamkeit, dabei bräuchten wir mehr Aufmerksamkeit von ihnen."
21:15 Uhr
Neue Dimension: Die Ukraine bekommt neues Niveau der russischen Angriffe zu spüren

SymbolbildUrheberrechtlich geschützt In der Nacht zum 2. Juni führten russische Truppen einen massiven Angriff auf Betriebe des ukrainischen Rüstungskomplexes sowie auf Objekte der Kraftstoff- und Verkehrsinfrastruktur durch, die im Interesse der ukrainischen Armee betrieben werden. Zu den getroffenen Zielen zählen die Werke sowie Rekrutierungszentren der ukrainischen Armee.
Lesen Sie dazu mehr hier auf unserer Webseite.21:11 Uhr
Rubio: USA sehen Gefahr einer Eskalation im Ukraine-Konflikt
US-Außenminister Marco Rubio erklärte, die Vereinigten Staaten sehen die Gefahr einer weiteren Eskalation des Ukraine-Konflikts. Rubio sagte während einer Anhörung im US-Repräsentantenhaus:
"Derzeit droht die Situation meiner Ansicht nach zu eskalieren, weil wir Angriffe tief im Hinterland beobachten."
Zugleich erklärte der Außenminister, Washington gehe davon aus, dass der Konflikt derzeit in einer Sackgasse stecke.
21:00 Uhr
Gebiet Belgorod: Mann bei ukrainischem Drohnenangriff verletzt
Im Jakowlewski-Bezirk des Gebiets Belgorod ist ein Mann bei einem Drohnenangriff auf ein Objekt der Verkehrsinfrastruktur verletzt worden. Er erlitt ein Drucktrauma sowie eine Weichteilprellung am Unterarm. Ein Rettungsteam brachte ihn zur weiteren Untersuchung ins Krankenhaus. Dies teilte der operative Stab der Region auf der Plattform Max mit.
20:55 Uhr
Russische Luftabwehr meldet Abschuss von 82 ukrainischen Drohnen
Die russischen Luftverteidigungskräfte haben nach Angaben des Verteidigungsministeriums zwischen 8 und 20 Uhr (Moskauer Zeit) 82 ukrainische Drohnen abgefangen. Diese wurden demnach über den Gebieten Belgorod, Brjansk, Kaluga, Kursk und Smolensk, über der Teilrepublik Krim sowie über dem Schwarzen Meer zerstört.
20:50 Uhr
DVR: Acht Tote nach ukrainischem Angriff auf Linienbus in Jenakijewo

Nach Angaben der Behörden der Volksrepublik Donezk sind bei einem Drohnenangriff auf einen Linienbus acht Menschen ums Leben gekommen. Weitere elf Personen wurden verletzt. Der Leiter der Region, Denis Puschilin, erklärte, der Bus sei von einer ukrainischen Drohne getroffen worden.
[Auszug aus den RT DE-Nachrichten live am 3. Juni 2026]Die Reportage gibt es hier auf unserer Website.
20:39 Uhr
Rumänien will nach Drohneneinschlag in Wohnhaus Luftabwehr stärken
Nach dem Einschlag einer Drohne mit zwei Verletzten will das NATO- und EU-Mitglied Rumänien mithilfe seiner Verbündeten die Luftverteidigung stärken. Außenministerin Oana-Silvia Țoiu sagte am Mittwoch in Paris, Russland trage die "Verantwortung" für den Einschlag der Drohne in ein Wohnhaus in Galați nahe der Grenze zur Ukraine. Die Nachrichtenagentur AFP zitierte die Diplomatin mit den Worten:
"Es ist ziemlich klar, dass wir die Luftraumüberwachung und die Luftverteidigungsfähigkeiten entlang der gesamten östlichen Flanke ausbauen müssen. Aber für uns ist der Druck noch höher."
Damit meinte Țoiu offenbar die lange gemeinsame Grenze mit der Ukraine. Nach Einschätzung der Außenministerin dürfte es noch ein bis zwei Jahre dauern, bis Rumänien mit eigenen Mitteln genug Material zur Verteidigung beschaffen könnte. Bukarest stehe in Gesprächen mit der NATO über eine kurzfristige Stärkung seiner Fähigkeiten und arbeite außerdem mit der Regierung in Kiew an einem gemeinsamen Projekt zur Drohnenabwehr.
20:31 Uhr
Charkow: Zivilist bei ukrainischem Drohnenangriff auf Pkw getötet
Nach Angaben der Militär- und Zivilverwaltung des Gebiets Charkow haben die ukrainischen Streitkräfte ein ziviles Fahrzeug mit einer Drohne angegriffen. Dabei kam ein Zivilist ums Leben. Der Mann wurde während der Fahrt attackiert. Ihm wurde Erste Hilfe geleistet, er erlag jedoch seinen Verletzungen auf dem Weg in eine medizinische Einrichtung. Dies teilte die Verwaltung auf der Plattform Max mit.
20:20 Uhr
Athen protestiert bei Kiew wegen Seedrohne vor Ferieninsel
Die griechische Regierung hat bei der Ukraine wegen eines Vorfalls mit einem unbemannten Seefahrzeug im Ionischen Meer offiziell Protest eingelegt. Das Außenministerium in Athen übermittelte nach Angaben des staatlichen Fernsehens entsprechende Protestnoten an die ukrainische Botschaft sowie an das Außenministerium in Kiew. In der diplomatischen Note betonte Athen, der Vorfall habe die maritime Sicherheit erheblich gefährdet. Es habe das Risiko für die Zivilbevölkerung und die Umwelt gegeben.
Zuvor hatten griechische Fischer vor der Ferieninsel Lefkada ein etwa sechs Meter langes unbemanntes Boot mit laufendem Motor entdeckt und später in Richtung eines kleinen Hafens geschleppt. Die griechischen Behörden stellten anschließend fest, dass es sich um ein Fahrzeug ukrainischer Bauart handelte, das mit rund 100 Kilogramm Sprengstoff beladen war. Der Sprengsatz wurde von der Küstenwache in einer kontrollierten Explosion unschädlich gemacht.
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Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.

