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Liveticker Ukraine-Krieg – Außenminister Sibiga: Kiews Drohnen in Lettland abgestürzt

Russland führt gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine Militäroperation in der Ukraine durch. Der Westen reagiert mit immer neuen Waffenlieferungen an die Ukraine und beispiellosen Sanktionen gegen Russland. Lesen Sie hier die neuesten Entwicklungen.
Liveticker Ukraine-Krieg – Außenminister Sibiga: Kiews Drohnen in Lettland abgestürztQuelle: AP © Marius Burgelman

 

  • 11.05.2026 17:08 Uhr

    17:08 Uhr

    Außenminister Sibiga: Kiews Drohnen in Lettland abgestürzt

    Der ukrainische Außenminister Andrei Sibiga gibt zu, dass in Lettland ukrainische Drohnen abgestürzt sind. Nach einem Gespräch mit der lettischen Amtskollegin Baiba Braže schreibt Sibiga in einem Beitrag auf X (Twitter), die Ukraine sei zur Kooperation mit den baltischen Staaten und Finnland bereit, um ähnliche Vorfälle in der Zukunft zu vermeiden und zur Sicherheit der Partner im Luftraum beizutragen.

    Dem Minister zufolge wurde im Laufe der Ermittlungen festgestellt, dass die Vorfälle im Ergebnis einer "gezielten Wirkung der russischen Elektronischen Kampfführung" erfolgt sind, bei denen die ukrainischen Drohnen von ihren Zielen in Russland abgelenkt wurden.

  • 16:46 Uhr

    Bundesregierung: Deutsche Befindlichkeiten beim Thema Vermittler hintanstellen

    Das Angebot des russischen Präsidenten Wladimir Putin, den ehemaligen deutschen Bundeskanzler Gerhard Schröder als Vermittler in den Ukraine-Verhandlungen einzusetzen, stößt in Berlin weiterhin auf Ablehnung.

    Regierungssprecher Stefan Kornelius sagte am Montag auf einer Pressekonferenz, man müsse wirklich über seriöse Vorschläge reden, die von allen Parteien angenommen würden. Weiter betonte Kornelius:

    "Ich rate hier, deutsche Befindlichkeiten hintanzustellen, vielleicht auch den Spaltungsversuch zu erkennen, der in diesen Vorschlägen liegt."

  • 16:30 Uhr

    Uschakow: Für weitere Verhandlungen müssen Kiews Truppen Donbass verlassen

    Kiew ist durchaus bewusst, dass die ukrainischen Streitkräfte aus dem Donbass abgezogen werden müssen, erklärt Juri Uschakow, der Berater des russischen Präsidenten, in einem Interview.

    Ein Video dazu gibt es hier auf unserer Webseite.

  • 15:58 Uhr

    Kiew berichtet über Gespräche mit den USA zu Verhandlungen auf Führungsebene

    Die ukrainische Delegation hat mit US-amerikanischen Unterhändlern mögliche Formate für Treffen und Verhandlungen auf Führungsebene zur Lösung des Ukraine-Konflikts erörtert, berichtet Präsident Wladimir Selenskij.

    Nach seinen Angaben traf sich Rustem Umerov, Sekretär des Nationalen Sicherheits- und Verteidigungsrates der Ukraine, bereits Ende vergangener Woche mit den US-Gesandten Steve Witkoff und Jared Kushner.

    Die USA seien weiterhin am diplomatischen Prozess beteiligt und wirkten insbesondere beim Gefangenenaustausch als Vermittler mit. Die Kontakte würden auf dem erforderlichen Niveau fortgesetzt. Zudem seien die Listen der Kriegsgefangenen übergeben worden, und die ukrainische Seite erwarte von den USA, dass sie proaktiv die Umsetzung dieser Vereinbarung sicherstellen.

  • 15:25 Uhr

    Russisches Verteidigungsministerium meldet mehr als 23.000 Verletzungen der Waffenruhe durch die Ukraine

    Laut dem russischen Verteidigungsministerium hat die russische Armee den von Präsident Wladimir Putin verkündeten Waffenstillstand seit Mitternacht des 8. Mai strikt eingehalten und ist auf den zuvor eingenommenen Positionen geblieben.

    Ukrainische Truppen sollen trotz der Waffenruhe weitere Angriffe auf russische Stellungen mit dem Einsatz von Drohnen, Artilleriegeschützen, Mörsern und Mehrfachraketenwerfern unternommen haben.

    In den zurückliegenden 24 Stunden habe es nach Angaben des Ministeriums zwölf Vorstoßversuche und 767 Artillerieangriffe gegeben. Außerdem seien 6.905 Attacken mit unbemannten Flugzeugen verzeichnet worden.

    Die Militärbehörde wirft ukrainischen Truppen insgesamt 23.802 Verstöße während des Waffenstillstands vor. Zudem habe der Gegner zivile Objekte im Gebiet Belgorod mit 18 Drohnen attackiert, wobei zwei Zivilisten verletzt worden seien.

    Als Reaktion auf die Verletzungen habe die russische Armee gegnerische Mehrfachraketenwerfer, Artilleriegeschütze, Mörser und Drohnenstützpunkte unter Beschuss genommen.

  • 15:01 Uhr

    Frontbericht des russischen Verteidigungsministeriums

    Die ukrainischen Streitkräfte haben im Laufe des Tages 920 Soldaten während der Kampfhandlungen in der militärischen Sonderoperation verloren, hieß es im täglichen Frontbericht des Verteidigungsministeriums in Moskau. Russische Truppen setzten folgende Waffen und Ausrüstung des Gegners außer Gefecht:

    • 15 gepanzerte Kampffahrzeuge,
    • 74 Kraftfahrzeuge,
    • zehn Artilleriegeschütze.

    Einheiten der russischen Luftstreitkräfte, Raketen- und Artillerietruppen sowie Drohnenbediener unterließen Angriffe auf Ziele in der Ukraine im Einklang mit dem aktuellen Waffenstillstand. Die Flugabwehr schoss 85 unbemannte Flugzeuge ab.

  • 14:24 Uhr

    Medien: Brüssel nimmt im 21. Sanktionspaket russischen Patriarchen ins Visier

    Das 21. Sanktionspaket wird wahrscheinlich Ende Juni oder Anfang Juli präsentiert, berichtet Politico mit Verweis auf namentlich nicht genannte EU-Beamte und Diplomaten. Neue Einschränkungen können demnach russische Banken, Finanzbehörden und Rüstungsunternehmen betreffen.

    Außerdem möchte Brüssel Fortschritte bei den Maßnahmen erzielen, die bislang wegen der Opposition des ungarischen Ex-Ministerpräsidenten Viktor Orbán ins Stocken geraten waren. Hierbei nennt Politico potenzielle Sanktionen gegen hochrangige Vertreter der Russisch-Orthodoxen Kirche, im Einzelnen gegen den Patriarchen Kirill I.

    Die EU-Kommission könnte dazu erneut ein Verbot von Schiffsverkehrsdiensten für Schiffe vorschlagen, die mit Russland in Verbindung stehen. Zuvor sprachen sich Malta und Griechenland gegen die Maßnahme aus.

  • 13:59 Uhr

    Finnlands Präsident Stubb: Es ist Zeit für direkte Gespräche mit Russland

    Finnlands Präsident Alexander Stubb fordert die Europäer zu eigenständigen Verhandlungen mit der Russischen Föderation auf.

    Mehr dazu lesen Sie hier auf unserer Webseite.

  • 13:35 Uhr

    EU will heute Sanktionen wegen "Entführung ukrainischer Kinder" billigen

    Die EU-Außenminister wollen auf der Sitzung am Montag neue Sanktionen gegen Russland verabschieden, erklärt Außenbeauftragte Kaja Kallas. Es handele sich um Sanktionen im Zusammenhang mit der vermeintlichen Entführung ukrainischer Kinder. Mehrere Personen sollten auf die "Schwarze Liste der EU" gesetzt werden, was das Einreiseverbot und Einfrieren des Vermögens auf Bankkonten vorsieht.

  • 13:05 Uhr

    Gebiet Kursk meldet Drohnen- und Artillerieangriffe der Ukraine

    In den zurückliegenden 24 Stunden hat die russische Flugabwehr 20 unbemannte Flugzeuge der Ukraine über dem Gebiet Kursk zerstört, teilt Gouverneur Alexander Chinstein mit. Der Gegner führte zudem 51 Artillerieangriffe auf Städte und Dörfer des Gebiets durch. Laut Aussage von Chinstein waren keine Todesopfer zu beklagen, jedoch erlitt ein Mann Verletzungen.

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Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.