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Liveticker Ukraine-Krieg: Kiew greift Brücke zwischen Krim und Cherson an

Russland führt gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine Militäroperation in der Ukraine durch. Der Westen reagiert mit immer neuen Waffenlieferungen an die Ukraine und beispiellosen Sanktionen gegen Russland. Lesen Sie hier die neuesten Entwicklungen.
Liveticker Ukraine-Krieg: Kiew greift Brücke zwischen Krim und Cherson anQuelle: TASS © Telegram / Wladimir Saldo
  • 7.06.2026 16:51 Uhr

    16:51 Uhr

    TASS: Lebensdauer der mobilisierten Ukrainer bei Schewtschenko beträgt zwei bis drei Monate

    Wie die Agentur TASS von russischen Sicherheitsbehörden erfahren hat, beträgt die Lebensdauer der mobilisierten Ukrainer, die zum Kampf bei der Ortschaft Schewtschenko entsandt wurden, an der Frontlinie in der Regel nicht mehr als zwei bis drei Monate. Aus Sicherheitskreisen wurde betont:

    "Verhöre von Kriegsgefangenen haben ergeben, dass der Gegner an diesem Abschnitt der Front bei Schewtschenko Kampfgruppen der Armee einsetzt, die mit im April dieses Jahres zwangsweise mobilisierten Ukrainern besetzt sind. Die Ausbilder der 58. separaten motorisierten Infanteriebrigade geben dabei zu, dass die Lebensdauer eines durchschnittlichen Soldaten der ukrainischen Brigade nicht mehr als zwei bis drei Monate beträgt."

  • 16:25 Uhr

    Geschichtsrevisionismus: Grüne wollen sowjetische Ehrenmale in Berlin "kontextualisieren"

    Der Umgang mit den sowjetischen Ehrenmalen in Berlin sorgt weiter für politische Kontroversen. Vertreter von SPD und Grünen sprechen sich für eine sogenannte kritische Kontextualisierung von Inschriften und Stalin-Zitaten an den Gedenkstätten aus. Nach ihrer Auffassung sollten Besucher durch zusätzliche Informationen auch über Verbrechen des Stalinismus informiert werden.

    Kritik kommt unter anderem vom Bündnis Sahra Wagenknecht (BSW) sowie von Friedensaktivisten und einzelnen Historikern. Sie werfen den Befürwortern dieser sogenannten Kontextualisierung vor, die Rolle der Roten Armee bei der Befreiung Deutschlands vom Nationalsozialismus zu relativieren und die Erinnerungskultur politisch zu instrumentalisieren.

    Den Videobericht gibt es hier auf unserer Website zu sehen.

  • 15:46 Uhr

    Massive Drohnenattacke auf Energodar: Drei Zivilisten verletzt, Mehrfamilienhaus beschädigt

    Die AKW-Stadt Energodar im von Russland kontrollierten Teil des Gebiets Saporoschje hat in der vergangenen Nacht eine massive Drohnenattacke aus der Ukraine überstanden. Bürgermeister Maxim Puchow berichtet auf Telegram über Opfer und Schäden. Dem Politiker zufolge seien drei zivile Einwohner zu Schaden gekommen, zwei von ihnen seien ins Krankenhaus eingeliefert worden.

    Puchow gibt bekannt, dass der massive Drohnenangriff Wohnhäusern und Banken gegolten habe. Ein Mehrfamilienhaus sei dabei beschädigt worden. Eine Wohnung sei völlig ausgebrannt. Darüber hinaus seien zwei Filialen der PSB-Bank zu Schaden gekommen.

    "Trotz der seit einer langen Zeit andauernden terroristischen Aktivität des Kiewer Regimes gegen die Zivilbevölkerung von Energodar tun unsere Verteidiger, Rettungskräfte, Ärzte und Kommunalmitarbeiter alles Mögliche, um die Sicherheit der Stadt und ihrer Einwohner zu gewährleisten."

  • 15:22 Uhr

    Bericht: Russische Drohnen zwingen Ukrainer zum Wechseln der Transportwege für Militärtechnik

    Angriffe russischer Drohnen auf Logistikwege zwischen den Gebieten Sumy und Charkow zwangen die ukrainischen Streitkräfte dazu, die Transportwege für Militärtechnik zu überdenken. Dies teilten russische Sicherheitsbehörden der Nachrichtenagentur RIA Nowosti mit. Ein Gesprächspartner der Agentur merkte an:

    "Feindliche Quellen berichten, dass aufgrund der erfolgreichen Einsätze unserer UAV-Operatoren der Transport von Militärtechnik von einem regionalen Zentrum zum anderen nun über die Region Poltawa erfolgt."

  • 14:37 Uhr

    Ukraine setzt auf Rüstungsindustrie als Wirtschaftsfaktor

    Die Ukraine sieht ihre Rüstungsindustrie als eine dauerhafte Quelle wirtschaftlicher Stärke. Die Deutsche Presse-Agentur zitiert Finanzminister Sergei Martschenko mit den Worten:

    "Die Nachfrage, die wir in der Ukraine geschaffen haben, hat einen Wirtschaftszweig hervorgebracht, der nun praktisch boomt. Daher ist er ein sehr wichtiger Teil unserer Zukunft."

    Entscheidend sei jetzt, die Industrie zu stärken, ihr Entwicklungskapazitäten zu verschaffen und das militärische Potenzial für einen breiteren Markt zu öffnen. Dazu stehe die Ukraine vor der Entscheidung, die Ausfuhr von Militärgütern zu ermöglichen, so der Minister auf dem Jahrestreffen der Bank für Wiederaufbau und Entwicklung (EBWE) in Riga.

    Durch den Ausbau und die Nutzung des Potenzials könnten nach Angaben von Martschenko nicht nur weitere Fortschritte bei militärischer Ausrüstung und Waffen erzielt werden.

    "Ich glaube, diese Entwicklungen können dazu beitragen, ein natürliches ziviles Umfeld nach dem Krieg zu schaffen. Denn ein Teil der Produktion, die wir derzeit für militärische Zwecke verwenden, kann auch für zivile Zwecke genutzt werden."

  • 14:08 Uhr

    RT DE-Exklusiv: Alltag an der Drohnenfront der 61. Marineinfanterie-Brigade

    RT DE-Militärkorrespondent Iwan Poljanskij berichtet über die Arbeit des Flugabwehrbataillons der 61. Marineinfanterie-Brigade, dessen Soldaten täglich feindliche Drohnen erkennen und vernichten.

    Dafür setzt die Einheit FPV-Drohnen ein, die in eigenen Laboren für den Kampfeinsatz vorbereitet und modernisiert werden. Die Teams wechseln regelmäßig ihre Positionen, um Personal zu schützen, führen täglich zahlreiche Einsätze durch und schießen nach eigenen Angaben sowohl Aufklärungs- als auch Angriffsdrohnen ab. Die Entwicklung der Drohnentechnik hat den Kampf in der Luft grundlegend verändert und erfordert schnelle Anpassung, ständige Verbesserung und zeitgemäße Lösungen auf dem Schlachtfeld.

    Die Reportage gibt es hier auf unserer Website zu sehen.

  • 13:40 Uhr

    IAEA schickt nach Kiews Vorwürfen gegen Moskau Experten an Atommülllager nahe Tschernobyl

    Die Internationale Atomenergie-Organisation (IAEA) wird ein Expertenteam zu einem Lager für abgebrannte Brennelemente nahe dem havarierten Kernkraftwerk Tschernobyl schicken, um die Folgen eines angeblichen Drohnenangriffs auf die Anlage zu begutachten, für den die ukrainischen Behörden das russische Militär verantwortlich machen. Auf der Plattform X teilt die IAEA mit, sie sei von der ukrainischen Seite über die "erheblichen Schäden" an dem Gebäude informiert worden.

    IAEA-Generaldirektor Rafael Grossi hält den Vorfall für äußerst besorgniserregend, da er sich an einem Ort ereignet habe, wo große Mengen an Kernmaterial gelagert seien. Angriffe auf Atomanlagen seien völlig inakzeptabel, so Grossi.

    Die staatliche ukrainische Atombehörde behauptet, beim angeblichen Angriff sei ein Gebäude zur Annahme von Containern teilweise zerstört worden. Abgebrannte Brennelemente seien dort zum Zeitpunkt des Angriffs nicht gelagert worden. Ein daraufhin entstandener Brand sei inzwischen gelöscht worden. Es gebe keine Verletzten. Die Strahlenwerte seien nach der Attacke nicht gestiegen. Präsident Wladimir Selenskij spricht von einer "extrem niederträchtigen" Attacke.

    Russland hat bislang auf diesen Vorwurf nicht reagiert.

  • 13:06 Uhr

    Frontbericht des russischen Verteidigungsministeriums

    Das russische Verteidigungsministerium berichtet über den weiteren Verlauf der militärischen Sonderoperation in der Ukraine binnen der letzten 24 Stunden. Wie die Behörde am Sonntag auf der Plattform Max schreibt, habe der Truppenverband Nord seine taktische Position verbessert und ukrainische Einheiten im Raum der Ortschaften Woroschba, Pigarewka, Batschewsk, Ossojewka, Choten und Mirlogi im Gebiet Sumy sowie Baranowka, Udy, Isbizkoje, Odnorobowka, Ukrainskoje und Lipzy im Gebiet Charkow getroffen. Der Gegner habe dabei mehr als 210 Soldaten verloren. Ein Kampfpanzer, 15 Autos, zwei Aufklärungsradare und zwei Anlagen der elektronischen Kampfführung seien außer Gefecht gesetzt worden.

    Der Truppenverband West habe ebenfalls günstigere Positionen bezogen, indem er Personal und Technik des Gegners in der Nähe der Ortschaften Stezkowka, Monatschinowka, Samborowka und Gussinka im Gebiet Charkow sowie Rubzy, Schtschurowo, Prischib, Jazkowka und Losowoje in der Donezker Volksrepublik (DVR) getroffen habe. Dabei seien mehr als 190 ukrainische Armeeangehörige getötet oder verletzt worden. Das russische Militär habe darüber hinaus vier gepanzerte Gefechtsfahrzeuge, 27 Autos, zwei Geschütze, zwei Anlagen der elektronischen Kampfführung und ein Artillerieaufklärungsradar zerstört.

    Auch der Truppenverband Süd habe seine taktische Position verbessert und dabei ukrainische Einheiten nahe den Ortschaften Malinowka, Kramatorsk, Nikolajewka, Rai-Alexandrowka, Druschkowka, Konstantinowka und Nowossjolowka in der DVR getroffen. Das russische Ministerium beziffert die gegnerischen Personalverluste auf mehr als 120 Kämpfer. Der Gegner habe außerdem zwei Kampfpanzer, vier gepanzerte Gefechtsfahrzeuge, 17 Autos und drei Geschütze verloren.

    Der Truppenverband Mitte habe ebenfalls seine Position an der vordersten Linie verbessert, indem er Personal und Technik des Gegners im Raum der Ortschaften Raiskoje, Wodjanskoje, Swetloje, Schewtschenko, Kutscherow Jar, Krasnojarskoje, Dobropolje, Solotoi Kolodes, Sergejewka, Grusskoje und Nowoalexandrowka in der DVR getroffen habe. Der Gegner habe mehr als 310 Armeeangehörige verloren. Ein gepanzertes Gefechtsfahrzeug, 14 Autos und zwei Selbstfahrlafetten seien zerstört worden.

    Der Truppenverband Ost setze seinen Vormarsch fort und habe zuletzt ukrainische Einheiten nahe den Ortschaften Nowossjolowka, Trudowoje, Tscherwonaja Kriniza, Omelnik und Kopani im Gebiet Saporoschje sowie Saretschnoje, Kolomijzy und Welikomichailowka im Gebiet Dnjepropetrowsk getroffen. Die russische Behörde schätzt die gegnerischen Personalverluste auf mehr als 450 Kämpfer. Dabei seien ein Transportpanzer, zwei gepanzerte Gefechtsfahrzeuge, sieben Autos und ein Geschütz außer Gefecht gesetzt worden.

    Der Truppenverband Dnjepr habe ukrainische Einheiten in der Nähe der Ortschaften Kirowo, Grigorowka, Orechow, Jurkowka und Dimitrowo im Gebiet Saporoschje getroffen. Dabei seien bis zu 40 ukrainische Soldaten getötet oder verletzt worden. Das russische Militär habe darüber hinaus 16 Autos zerstört.

    Ferner meldet das Ministerium in Moskau erfolgreiche Luft-, Drohnen-, Raketen- und Artillerieangriffe auf Patrouillenschiffe, Brennstoffdepots, militärisch relevante Häfen sowie Verkehrs- und Energieinfrastrukturen, Drohnenwerke, Drohnenbasen und 141 Standorte mit ukrainischen Soldaten und ausländischen Söldnern. Die russische Luftabwehr habe dagegen in den letzten 24 Stunden elf Lenkbomben, eine HIMARS-Rakete und 500 Drohnen abgefangen.

    Nach russischen Angaben habe die Ukraine seit dem Beginn der Sonderoperation am 24. Februar 2022 insgesamt 671 Flugzeuge, 284 Hubschrauber, 157.827 Drohnen, 661 Flugabwehrraketenkomplexe, 29.652 Kampfpanzer und andere Panzerfahrzeuge, 1.729 Mehrfachraketenwerfer sowie 35.253 Geschütze und Mörser verloren.

  • 12:35 Uhr

    Neun Verletzte bei ukrainischen Angriffen auf 82 Ortschaften im Gebiet Belgorod

    Der Krisenstab des russischen Grenzgebiets Belgorod veröffentlicht jeden Tag auf Telegram Statistiken über ukrainische Angriffe auf Siedlungen in der Region. Aus dem heutigen Eintrag geht hervor, dass das ukrainische Militär in den letzten 24 Stunden 82 Ortschaften in acht Bezirken angegriffen habe. Der Gegner habe mindestens 66 Geschosse abgefeuert und 182 Drohnen eingesetzt, von denen 91 abgeschossen worden seien.

    In der Statistik wird auch über Opfer unter der Zivilbevölkerung berichtet. In der Siedlung Zerkowny sei ein Mann verletzt worden, als eine ukrainische Drohne sein Auto angegriffen habe. Bei einem ähnlichen Angriff habe ein Einwohner der Siedlung Otradnoje Verletzungen erlitten. Ein Einwohner der Siedlung Jasnyje Sori sei zu Schaden gekommen, als eine FPV-Drohne sein Motorrad attackiert habe. Bei der Detonation einer Drohne in der Siedlung Oktjabrski habe ein zwölf Jahre altes Mädchen Verletzungen erlitten. Infolge eines Drohnenangriffs auf ein Geschäft in der Stadt Waluiki sei ein Einwohner verletzt worden. Bei der Attacke einer FPV-Drohne habe ein Mann in der Siedlung Russkaja Berjosowka ein Explosionstrauma erlitten. In der Siedlung Nowaja Tawolschanka seien bei der Detonation einer ukrainischen Drohne drei Angehörige der Drohnenabwehreinheit Orlan zu Schaden gekommen. Außerdem habe am Samstag eine Frau eine medizinische Einrichtung aufgesucht, nachdem sie noch am 5. Juni bei einer Drohnenattacke auf die Siedlung Kukujewka ein Barotrauma des Ohres erlitten habe.

    Der Krisenstab meldet zudem zahlreiche Sachschäden. Demnach seien in den letzten 24 Stunden sechs Mehrfamilienhäuser, 27 Einfamilienhäuser, eine Kirche, eine soziale Einrichtung, ein Kinderspielplatz, vier Geschäfte, zwei Infrastrukturobjekte, zwei Stromleitungen, ein Lkw, ein Traktor und 41 Autos zerstört oder beschädigt worden.

  • 12:10 Uhr

    Ukrainische Truppen greifen Brücke zwischen Krim und Cherson an: Verkehr bis auf Weiteres gestoppt

    Das ukrainische Militär greift seit einiger Zeit vermehrt Verkehrsinfrastrukturen in den neuen Regionen Russlands an. Nach den jüngsten Drohnenangriffen auf Eisenbahnobjekte in den Volksrepubliken Donezk und Lugansk hat der Gegner in der Nacht zum Sonntag an der Grenze zwischen der Teilrepublik Krim und dem Gebiet Cherson zugeschlagen. Wie Gouverneur Wladimir Saldo auf der Plattform Telegram schreibt, habe die nächtliche Attacke der Brücke nahe der Siedlung Tschongar im von Russland kontrollierten Teil des Gebiets Cherson gegolten. Infolge der Attacke sei der Straßenbelag beschädigt worden.

    Saldo teilt ferner mit, dass der Checkpoint Dschankoi in diesem Zusammenhang aus Sicherheitsgründen vorübergehend geschlossen worden sei. Auf die Schwarzmeer-Halbinsel könne man weiter über die Checkpoints Armjansk und Perekop gelangen.

    Die ukrainischen Angriffe auf Verkehrsinfrastrukturen und Ölanlagen im Süden Russlands haben inzwischen zu Engpässen bei Benzin und Diesel auf der Krim geführt.

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Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.