Liveticker Ukraine-Krieg: DVR meldet acht gegnerische Angriffe binnen 24 Stunden

2.05.2026 09:35 Uhr
09:35 Uhr
Gouverneur meldet zahlreiche ukrainische Artillerie- und Drohnenangriffe auf Grenzgebiet Kursk
Die ukrainischen Streitkräfte setzen ihre Attacken auf das russische Grenzgebiet Kursk fort. Gouverneur Alexander Chinschtein berichtet in der täglichen Statistik auf der Plattform MAX über zahlreiche Artillerie- und Drohnenangriffe auf die Region. Wie der Politiker mitteilt, seien im Zeitraum von 8 Uhr MESZ am 1. Mai bis 8 Uhr MESZ am 2. Mai 79 ukrainische Drohnen abgeschossen worden. Zudem habe die gegnerische Artillerie in dieser Zeit 42-mal grenznahe evakuierte Ortschaften unter Beschuss genommen. Es habe außerdem vier Angriffe gegeben, bei denen unbemannte Luftfahrzeuge Sprengsätze auf Objekte im Gebiet Kursk abgelassen hätten.
Chinschtein meldet keine Opfer unter der Zivilbevölkerung. In der Siedlung Nischni Mordok sei ein Einfamilienhaus beschädigt worden. In der Nähe der Stadt Rylsk sei ein Sendeturm zu Schaden gekommen. In mehreren Ortschaften des Bezirks Rylsk und drei weiteren benachbarten Bezirken sei der Hörfunk ausgefallen. Zudem seien im Dorf Suchaja zwei Einfamilienhäuser und zwei Autos beschädigt worden, teilt der Gouverneur mit.
09:01 Uhr
Beschuss auf Siedlungen im Gebiet Cherson: 45 Geschosse aus Ukraine abgefeuert
Die Behörden im von Russland kontrollierten Teil des Gebiets Cherson melden andauernde Angriffe auf Siedlungen am linken Dnjepr-Ufer. Den Angaben zufolge habe die ukrainische Artillerie im Laufe des 1. Mai 23 Geschosse auf fünf Ortschaften abgefeuert. Die Zahl der eingeschlagenen Geschosse listen die Behörden wie folgt auf:
- Aljoschki – 5,
- Knjase-Grigorowka – 3,
- Kachowka – 4,
- Nowaja Kachowka – 7,
- Tschulakowka – 4.
Wie die Behörden weiter mitteilen, habe der Beschuss auch in der Nacht zum Samstag angedauert. Auf zivile Infrastrukturen der von Russland kontrollierten Ortschaften Proletarka, Nowaja Majatschka, Korsunka, Aljoschki und Kachowka seien insgesamt 22 Geschosse abgefeuert worden.
Berichte über Opfer und Schäden liegen bislang nicht vor.
08:36 Uhr
Selenskij verspricht stärkere Flugabwehr für Odessa und Dnjepropetrowsk
Nach harten russischen Luftangriffen hat der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij für die Großstädte Odessa und Dnjepropetrowsk eine Stärkung der Flugabwehr in Aussicht gestellt. In einer Videoansprache sagte der Politiker:
"Für Dnjepropetrowsk gibt es zusätzliche Radare, elektronische Störsysteme, zusätzliche Mannschaften."
Auch für Odessa gebe es Lösungen, und die Abschussquote steige bereits, doch müsse sie noch höher sein. Das russische Militär versuche mit häufigen und intensiven Angriffen, die ukrainische Flugabwehr zu überwinden, stellte Selenskij fest.
Die südostukrainische Industriestadt Dnjepropetrowsk war vergangene Woche besonders massiv mit Raketen und Drohnen angegriffen worden. Das Gebiet Odessa erlebte erst in der zurückliegenden Nacht wieder einen Angriff auf seine Hafeninfrastruktur.
08:03 Uhr
Russische Luftabwehr zerstört in der Nacht 215 ukrainische Drohnen
Russlands Verteidigungsministerium meldet am Samstagmorgen weitere Versuche der ukrainischen Streitkräfte, Objekte in Russland mit Drohnen anzugreifen. Demnach habe die russische Luftabwehr im Zeitraum von 19 Uhr MESZ am Freitag bis 7 Uhr MESZ am Samstag 215 unbemannte Luftfahrzeuge des Gegners unschädlich gemacht. Die Drohnen seien über den Gebieten Belgorod, Brjansk, Woronesch, Kaluga, Kursk, Nowgorod, Orjol, Pskow, Rostow, Smolensk, Twer und Tula, dem Großraum Moskau, der Region Krasnodar, der Teilrepublik Krim sowie über dem Asowschen und dem Schwarzen Meer abgefangen worden. Weitere Einzelheiten teilt das Ministerium nicht mit.
Der Bürgermeister von Moskau, Sergei Sobjanin, hat auf der Plattform Telegram mitgeteilt, dass am Samstagmorgen sechs ukrainische Drohnen im Anflug auf die russische Hauptstadt zerstört worden seien.
07:31 Uhr
DVR meldet acht ukrainische Angriffe binnen 24 Stunden

Archivbild: Folgen einer ukrainischen Attacke auf die Stadt Donezk, 23. März 2026DMITRI JAGODKIN / TASS Die Behörden in Donezk haben innerhalb der vergangenen 24 Stunden acht Angriffe durch ukrainische Truppen registriert. Demnach wurden auf das Territorium der Volksrepublik 14 Geschosse abgefeuert. Bei den Angriffen in der Zeitspanne von 0 Uhr am 1. Mai bis 0 Uhr am 2. Mai (Ortszeit) erlitten fünf zivile Personen Verletzungen. Durch den Beschuss wurden drei Wohnhäuser und zwei zivile Infrastrukturobjekte beschädigt.
Am Vortag hatten die Behörden von Donezk sieben Angriffe aus der Ukraine gemeldet. Dabei wurden zwei zivile Personen verletzt. Zu Schaden kam ein Auto.
1.05.2026 22:00 Uhr
22:00 Uhr
Damit beenden wir für heute den Live-Ticker zur Lage im Ukraine-Konflikt. Morgen früh ab 7 Uhr geht es mit der Berichterstattung weiter. Wir wünschen unseren Lesern trotz aller Spannungen in der Welt eine gute Nacht!
21:59 Uhr
"Auf Basis des Gesetzes" – ARD-Korrespondentin legitimiert Zwangsrekrutierungen in der Ukraine

In der ZDF-Talkshow "Markus Lanz" vom Donnerstag kam die gewaltsame Rekrutierung ukrainischer Männer zur Sprache. Lanz bezeichnete die Aufnahmen von Männern, die auf offener Straße in Vans gezerrt werden, als "schwer erträglich". ARD-Korrespondentin Susanne Petersohn versuchte hingegen, die gewaltsamen Szenen als rechtmäßige "Mobilisierung" zu relativieren.
Das gesamte Video dazu finden Sie hier auf unserer Webseite.
21:28 Uhr
TASS: Kiewer Polizisten ziehen wegen Drohungen aufs Land
Mitarbeiter der Kiewer Polizei verlassen massenhaft den Dienst und ziehen in andere Regionen der Ukraine wegen Drohungen durch Einheimische, deren Verwandte gewaltsam mobilisiert wurden. Die Nachrichtenagentur TASS zitiert dazu eine Quelle bei russischen Sicherheitsstrukturen:
"Polizisten suchen nach Anstellungen in anderen Regionen im Westen der Ukraine und versuchen, aus Gesundheitsgründen zu kündigen und sich sogar in frontnahe Städte versetzen zu lassen."
Der Gesprächspartner der Agentur erklärt, dass diese Reaktionen unter anderem auf den Amoklauf in der ukrainischen Hauptstadt zurückzuführen ist, bei dem ein Mann am 18. April Feuer auf Passanten eröffnete. Tiefere Gründe liegen laut der Quelle allerdings darin, dass Polizisten Drohungen von Menschen erhalten, deren Verwandte oder Freunde sie gewaltsam mobilisiert hatten. Kiew verwandele sich inzwischen in den größten Zufluchtsort für Deserteure aus dem ukrainischen Militär, die sich in einer Großstadt leichter verstecken können. Im Hinblick darauf verstehen die Polizisten, dass sie im Fall des Ausbruchs von Protesten zum ersten Ziel werden.
20:48 Uhr
Zwangsrekrutierung: Selenskijs Häscher packen Vater im Kindergarten

Im Westen der Ukraine, in der Stadt Lwow, haben Beamte des Territorialen Zentrums für Rekrutierung einen Mann direkt auf dem Gelände eines Kindergartens vor den Augen der entsetzten Kinder zwangsrekrutiert.
Das gesamte Video finden Sie hier auf unserer Webseite.
20:16 Uhr
Gebiet Belgorod: Zivilist bei ukrainischem Drohnenangriff verwundet
Ein Bewohner des Gebiets Belgorod hat Verwundungen erlitten, nachdem das ukrainische Militär sein Auto angegriffen hatte. Wjatscheslaw Gladkow, der Gouverneur des Gebiets, berichtet dazu:
"Im Dorf Nowaja Tawolschanka im Bezirk Schebekino hat eine FPV-Drohne einen Pkw angegriffen, ein Mann erlitt Verwundungen."
Gladkow fügt hinzu, dass weitere Drohnenangriffe in den Bezirken Schebekino, Krasnaja Jaruga, Graiworon, Belgorod und Waluiki verzeichnet wurden. Dabei kamen keine weitere Personen zu Schaden, allerdings wurden mehrere Gebäude und Fahrzeuge beschädigt.
Durch die Sperrung von RT zielt die EU darauf ab, eine kritische, nicht prowestliche Informationsquelle zum Schweigen zu bringen. Und dies nicht nur hinsichtlich des Ukraine-Kriegs. Der Zugang zu unserer Website wurde erschwert, mehrere Soziale Medien haben unsere Accounts blockiert. Es liegt nun an uns allen, ob in Deutschland und der EU auch weiterhin ein Journalismus jenseits der Mainstream-Narrative betrieben werden kann. Wenn Euch unsere Artikel gefallen, teilt sie gern überall, wo Ihr aktiv seid. Das ist möglich, denn die EU hat weder unsere Arbeit noch das Lesen und Teilen unserer Artikel verboten. Anmerkung: Allerdings hat Österreich mit der Änderung des "Audiovisuellen Mediendienst-Gesetzes" am 13. April diesbezüglich eine Änderung eingeführt, die möglicherweise auch Privatpersonen betrifft. Deswegen bitten wir Euch bis zur Klärung des Sachverhalts, in Österreich unsere Beiträge vorerst nicht in den Sozialen Medien zu teilen.
Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.


