Liveticker Ukraine-Krieg – Kreml: Sonderoperation könnte schon heute enden

2.06.2026 15:25 Uhr
15:25 Uhr
Ausländische Söldner ergeben sich im Gebiet Saporoschje
Nach Angaben von TASS hat sich im Gebiet Saporoschje eine Gruppe ausländischer Söldner gebildet, die in den Reihen der ukrainischen Streitkräfte kämpfen.
Zum Zeitpunkt der Ergebung befanden sich die Kämpfer südlich der Stadt Saporoschje.
Sie wurden eingekesselt und gezwungen, sich zu ergeben.
14:44 Uhr
Selenskij: US-Hilfe bei Lieferung von Raketen für Patriot-Systeme ist erforderlich
Infolge der nächtlichen Attacke der russischen Streitkräfte seien Energieobjekte im Gebiet Charkow sowie kritische Infrastrukturen in der Stadt Charkow beschädigt worden. Auch die Regionen Kiew, Nikolajew, Saporoschje, Poltawa, Sumy, Tscherngow und Chmelnizki seien getroffen worden. Dies erklärte Wladimir Selenskij am Morgen auf Telegram.
Darüber hinaus litten die ukrainischen Truppen an Raketenmangel, so Selenskij.
"Wir benötigen unbedingt die Hilfe der Vereinigten Staaten bei der Lieferung von Raketen für die Patriot-Systeme. Wir zählen auf die Unterstützung unserer Partner."
14:10 Uhr
Zivilisten verletzt bei Drohnenangriff auf einen Bus in LVR
Nach Angaben von Leonid Passetschnik, dem Chef der Volksrepublik Lugansk, erlitten drei Zivilisten Verletzungen bei einem Drohnenangriff auf einen Linienbus. Auf Telegram schrieb Passetschnik:
"Das Kiewer Regime setzt seinen Terror gegen die Einwohner der Republik fort. Heute Morgen hat eine gegnerische Drohne ein ziviles Fahrzeug angegriffen. Ziel war ein Linienbus Rubeschnoje-Kremennaja. Drei Menschen wurden bei diesem gemeinen Verbrechen verletzt."
13:34 Uhr
Weitere Explosionen in Kiew
In Kiew kam es zu einer erneuten Serie von Explosionen. Laut ukrainischen Medien ist eine Rauchwolke nach dem Absturz einer Drohne/eines Trümmerteils in der Stadt zu sehen.
13:00 Uhr
Medien: Ein Drittel ausländischer Söldner kämpft im Gebiet Charkow
Ein Drittel aller ausländischen Söldner der ukrainischen Streitkräfte kämpft in der Region Charkow. Dies teilte RIA Nowosti unter Berufung auf die russischen Sicherheitsdienste mit.
"Die Zahl der ausländischen Söldner in der Ukraine wird auf 16.500 geschätzt. Rund 30 Prozent aller ausländischen Söldner der ukrainischen Streitkräfte, etwa 5.000, sind in der Region Charkow konzentriert. Die größten Verluste, die schnell zunehmen, ereignen sich am Frontabschnitt Kupjansk."
12:14 Uhr
Kreml: Sonderoperation in der Ukraine könnte schon heute enden
Der Konflikt in der Ukraine könnte noch heute beendet werden, wenn Wladimir Selenskij den ukrainischen Truppen den Befehl erteilt, sich aus den russischen Regionen zurückzuziehen. Dies erklärte der Kremlsprecher Dmitri Peskow gegenüber Reportern. "Was Selenskij und die Beendigung des Krieges bis zum Jahresende angeht: Der Krieg könnte noch vor Ablauf des Tages beendet werden, das haben wir ebenfalls wiederholt gesagt", so kommentierte Peskow die jüngsten Äußerungen aus Kiew.
"Dafür muss Selenskij seinen Streitkräften den Befehl erteilen, das Gebiet der russischen Regionen zu verlassen."
11:37 Uhr
Mehrere ukrainische Gebiete ohne Strom
Nach Angaben des Energieministeriums der Ukraine sind Kiew und die Gebiete Kiew, Dnjepropetrowsk, Sumy, Charkow und Tscherkassy ohne Stromversorgung. Nach Angaben der Behörde kamen mehrere Energieobjekte zu Schaden.
Darüber hinaus kam es zu Stromausfällen in den von Kiew kontrollierten Teilen der Volksrepublik Donezk und Cherson.
10:49 Uhr
Gebiet Kursk: Mehr als 100 ukrainische Drohnen binnen 24 Stunden abgeschossen
Nach Angaben von Alexander Chinstein, dem Gouverneur des Grenzgebiets Kursk, wurden im Laufe des Tages 120 Geschosse auf die Region abgefeuert.
"In der Zeitspanne von 9:00 Uhr am 1. Juni bis 9:00 Uhr am 2. Juni wurden insgesamt 111 gegnerische Drohnen unterschiedlicher Typen abgeschossen. Neunmal haben die Drohnen unser Gebiet durch den Abwurf von Sprengsätzen angegriffen."
Chinstein meldete einen Verletzten.
Zu Schaden kamen vier Privathäuser.
10:05 Uhr
Gebiet Belgorod meldet Opfer nach ukrainischen Angriffen
Nach Angaben des regionalen Krisenstabs des Gebiets Belgorod wurden binnen 24 Stunden 62 Orte in zehn Bezirken getroffen. Der Gegner hat 47 Geschosse abgefeuert und 135 Drohnen eingesetzt, von denen 65 abgeschossen wurden.
Bei den Angriffen kam ein Zivilist ums Leben und sieben weitere zivile Einwohner erlitten Verletzungen.
Zu Schaden kamen fünf Privathäuser, zwei soziale Einrichtungen, zwei Betriebe sowie 15 Fahrzeuge.
09:19 Uhr
Binnen einer Woche 35 Zivilisten getötet, 182 verletzt durch Kiews Angriffe
In der vergangenen Woche wurden mehr als 200 Zivilisten, darunter auch Kinder, Opfer von Attacken der ukrainischen Armee. Dies meldet Rodion Miroschnik, der für die Verbrechen des Kiewer Regimes zuständige Sonderbotschafter des russischen Außenministeriums, gegenüber TASS.
"In der vergangenen Woche wurden 217 Zivilisten Opfer des Beschusses durch die Nazis: 182 Menschen wurden verwundet, darunter acht Minderjährige, 35 Menschen kamen ums Leben, darunter drei Minderjährige. Die größte Anzahl der Opfer unter Zivilisten wurde in den Gebieten Belgorod, Cherson, Saporoschje und der DVR registriert."
Insgesamt haben die ukrainischen Streitkräfte in den vergangenen sieben Tagen mehr als 3.700 Geschosse auf Russlands Territorium abgefeuert, so Miroschnik.
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Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.