Liveticker Ukraine-Krieg – Peskow: Trumps Worte deuten auf Kiew als Hindernis für Frieden hin

16.03.2026 14:59 Uhr
14:59 Uhr
Einreiseverbote: Merz versucht, Russen als potenzielle Verbrecher zu stigmatisieren

Bundeskanzler Friedrich Merz.Bernd von Jutrczenka/picture alliance / Gettyimages.ru Deutschland plant zusammen mit anderen EU-Staaten ein Einreiseverbot für Russen, die an der Militärischen Sonderoperation teilgenommen haben. Das Ziel: Einreisen nahezu unmöglich zu machen und jeden Russen potenziell als Verbrecher abzustempeln.
Mehr dazu erfahren Sie in diesem Meinungsartikel von Astrid Sigena.
14:21 Uhr
Lawrow: Kenianer nehmen als Freiwillige an Kampfhandlungen teil
Die Teilnahme der Staatsbürger von Kenia an der militärischen Sonderoperation erfolgt auf freiwilliger Basis und in voller Übereinstimmung mit russischen Gesetzen. Dies erklärt der russische Außenminister Sergei Lawrow auf einer Pressekonferenz mit seinem kenianischen Amtskollegen Musalia Mudavadi.
Mudavadi äußerte seine Sorge um das Schicksal der Kenianer "aufgrund der breiten öffentlichen Resonanz, die Berichte über ihre Teilnahme an der militärischen Sonderoperation verursachten". Lawrow erwidert:
"Alle kenianischen Bürger, wie auch Angehörige anderer Staaten, nehmen freiwillig an der militärischen Sonderoperation teil, in voller Übereinstimmung mit russischem Recht, das auch die Möglichkeit einer vorzeitigen Kündigung des Wehrdienstvertrages voraussetzt."
13:20 Uhr
Peskow: Trumps Worte deuten auf Kiew als Hindernis für Frieden hin

Wladimir Selenskij und Donald Trump am 28. Dezember 2025 in Palm Beach, Bundesstaat FloridaUrheberrechtlich geschützt Die Aussagen von US-Präsident Donald Trump über den Ukraine-Konflikt würden darauf hinweisen, dass es Kiew sei, das die Friedensbemühungen stört, meint Kremlsprecher Dmitri Peskow. Im Gespräch mit Journalisten am Montag betont er:
"Er [Trump] fordert Selenskij immer wieder auf, einem Deal zuzustimmen. Aus diesen Erklärungen geht hervor, dass ausgerechnet die ukrainische Seite den Verhandlungsprozess bremst."
12:32 Uhr
Frontbericht des russischen Verteidigungsministeriums
In den vergangenen 24 Stunden haben die ukrainischen Streitkräfte 1.230 Soldaten in der Zone der militärischen Sonderoperation verloren, heißt es in dem täglichen Frontbericht des russischen Verteidigungsministeriums. Zudem setzte die russische Armee folgende Waffen und Ausrüstung des Gegners außer Gefecht:
- einen Panzer,
- einen M113-Mannschaftstransportwagen,
- 16 gepanzerte Kampffahrzeuge,
- 86 Kraftfahrzeuge,
- acht Artilleriegeschütze,
- 9 Anlagen der elektronischen Kampfführung,
- 17 Lager mit Ausrüstung,
- sechs Lager mit Munition.
Einheiten der russischen Luftstreitkräfte, Raketen- und Artillerietruppen sowie Drohnenbediener trafen Objekte der Energie- und Transportinfrastruktur, die im Interesse der gegnerischen Truppen betrieben wurden, eine Produktionsanlage und Startanlagen auf Flugstützpunkten für unbemannte Flugzeuge größerer Reichweite sowie ukrainische Soldaten und ausländische Söldner in 143 Kreisen. Die Flugabwehr schoss vier Flugbomben und 494 Drohnen ab.
12:00 Uhr
Beamte: Russland strebt weiterhin Rückkehr der Einwohner des Gebietes Kursk aus der Ukraine an
Tatjana Moskalkowa, die russische Menschenrechtsbeauftragte, verspricht die Rückkehr aller Einwohner des Gebietes Kursk, die bei Kiews Überfall in die Ukraine weggebracht worden seien. TASS zitiert die Beamtin mit den Worten:
"Bislang ist es uns gelungen, 158 Einwohner des Gebietes zurückzubringen. Sie sind wieder bei ihren Familien, in ihrer Heimat. Die Arbeit ist aber noch nicht abgeschlossen. Noch sind sieben unserer Bürger in der Ukraine verblieben. Wir stoppen nicht, bis wir sie alle zurückgebracht haben."
11:11 Uhr
Russland warnt vor Eingriffen in seine diplomatischen Vertretungen in der Ukraine
Russland wird auf jegliche Eingriffe bezüglich der Gebäude seiner diplomatischen Vertretungen in der Ukraine scharf reagieren, teilt das Außenministerium in Moskau mit. Die Behörde erinnert daran, dass die Beziehungen zwischen Russland und der Ukraine durch das Wiener Übereinkommen über diplomatische Beziehungen geregelt werden. Laut dem Dokument haben eine Unterbrechung der Beziehungen oder ein bewaffneter Konflikt keinen Einfluss auf die Unantastbarkeit diplomatischer Vertretungen.
10:35 Uhr
Puschilin berichtet über aktiven Vorstoß russischer Truppen in DVR
Die russischen Streitkräfte sind in der Nähe der Stadt Swjatogorsk im Norden der Volksrepublik Donezk (DVR) vorgerückt, erklärt Denis Puschilin, der Chef der Region, im russischen Fernsehen. Außerdem nähern sich russische Truppen den Orten Alexandrowka und Korowy Jar, während in Krasny Liman Kämpfe ausbrachen.
Puschilin berichtet auch über Kämpfe im östlichen und südwestlichen Teil von Konstantinowka. An der Front bei Krasnoarmeisk verstärkten russische Truppen ihre Positionen nahe der Stadt Belizkoje und rücken weiter in Richtung Slawjansk und Kramatorsk vor. Die Hauptkämpfe finden in den Orten Grischino und Sergejewka statt.
09:55 Uhr
Massiver Drohnenangriff auf Moskau abgewehrt: 250 Drohnen seit zwei Tagen zerstört
Die russische Flugabwehr hat seit zwei Tagen etwa 250 unbemannte Flugzeuge im Anflug auf Moskau zerstört, erklärt Bürgermeister Sergei Sobjanin. Er bedankt sich bei den Flugabwehreinheiten des Verteidigungsministeriums für ihren professionellen und selbstlosen Einsatz.
09:22 Uhr
Gebiet Kursk: Gouverneur meldet Drohnen- und Artillerieangriffe
In den vergangenen 24 Stunden haben die ukrainischen Streitkräfte das Gebiet Kursk mit 27 Drohnen angegriffen und 41 Artillerieattacken unternommen, teilt Gouverneur Alexander Chinstein mit. Im Dorf Korenewo erlitten drei Personen Verletzungen. Sie wurden ins Kursker Krankenhaus eingeliefert.
08:50 Uhr
Kiews Truppen greifen Gebiet Belgorod mit mehr als 50 Drohnen an
Die ukrainischen Streitkräfte haben innerhalb von 24 Stunden das Gebiet Belgorod mit mehr als 50 Drohnen angegriffen, berichtet die regionale Regierung. In den Orten im Kreis Graiworon erlitten zwei Männer und eine Frau Verletzungen. Im Ort Rschewka im Kreis Schebekino wurden ein Mann und eine Frau durch den Angriff einer FPV-Drohne auf den Kleinbus betroffen.
Durch die Sperrung von RT zielt die EU darauf ab, eine kritische, nicht prowestliche Informationsquelle zum Schweigen zu bringen. Und dies nicht nur hinsichtlich des Ukraine-Kriegs. Der Zugang zu unserer Website wurde erschwert, mehrere Soziale Medien haben unsere Accounts blockiert. Es liegt nun an uns allen, ob in Deutschland und der EU auch weiterhin ein Journalismus jenseits der Mainstream-Narrative betrieben werden kann. Wenn Euch unsere Artikel gefallen, teilt sie gern überall, wo Ihr aktiv seid. Das ist möglich, denn die EU hat weder unsere Arbeit noch das Lesen und Teilen unserer Artikel verboten. Anmerkung: Allerdings hat Österreich mit der Änderung des "Audiovisuellen Mediendienst-Gesetzes" am 13. April diesbezüglich eine Änderung eingeführt, die möglicherweise auch Privatpersonen betrifft. Deswegen bitten wir Euch bis zur Klärung des Sachverhalts, in Österreich unsere Beiträge vorerst nicht in den Sozialen Medien zu teilen.
Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.

