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Liveticker Ukraine-Krieg – Selenskij: Weiteres Treffen mit Russland in der nächsten Woche möglich

Russland führt gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine Militäroperation in der Ukraine durch. Der Westen reagiert mit immer neuen Waffenlieferungen an die Ukraine und beispiellosen Sanktionen gegen Russland. Lesen Sie hier die neuesten Entwicklungen.
Liveticker Ukraine-Krieg – Selenskij: Weiteres Treffen mit Russland in der nächsten Woche möglichQuelle: Sputnik © Alexander Krjaschew
  • 11.02.2026 20:32 Uhr

    20:32 Uhr

    Polnischer Präsident erklärt sich zu Verhandlungen mit Putin bereit

    Der polnische Präsident Karol Nawrocki ist bereit, sich mit Wladimir Putin an den Verhandlungstisch zu setzen. Laut Onet wiadomosci betont das Staatsoberhaupt:

    "Während des Wahlkampfs wurde ich gefragt, ob ich mich mit Wladimir Putin an einen Tisch setzen würde. Ich antwortete, ich würde mich mit jedem treffen, wenn es im Interesse der Republik Polen läge."

    Nawrocki erinnert daran, dass er in Russland zur Fahndung ausgeschrieben wurde. Daher habe er es nicht eilig, mit Putin zu reden. Falls es notwendig wäre, würde er dies jedoch tun.

  • 20:08 Uhr

    Weitere ukrainische Drohnen über Russland zerstört

    Die russische Flugabwehr hat elf unbemannte Flugzeuge der Ukraine über dem Gebiet Belgorod abgeschossen. Zudem wurden zwei Drohnen über dem Schwarzen Meer und eine über dem Gebiet Kursk zerstört. Die Flugabwehr schoss alle Flugziele zwischen 16 und 20 Uhr Moskauer Zeit ab.

  • 19:50 Uhr

    Lwowa-Belowa: Einige Familien in der Ukraine möchten nach Russland ausreisen

    Einige Familien, die sich derzeit auf ukrainischem Gebiet befinden, möchten nach Russland ausreisen. Dies teilte die Beauftragte des russischen Präsidenten für Kinderrechte, Maria Lwowa-Belowa, mit.

    Zuvor hatte das ukrainische Portal Strana.ua unter Berufung auf das Innenministerium berichtet, die Werchowna Rada habe einer Zwangsevakuierung von Kindern aus den Gebieten mit aktiven Kampfhandlungen ohne Zustimmung der Eltern zugestimmt.

    Laut Lwowa-Belowa habe die Ukraine Familien und Kinder zunächst nicht aus gefährlichen Zonen evakuiert und sie damit als "lebenden Schutzschild" für das Militär und neonazistische Kräfte benutzt. Später sei eine verpflichtende Evakuierung eingeführt worden, bei der keine Wahlmöglichkeit des Zielortes bestanden habe. Nach vorliegenden Informationen wollten jedoch einige Familien nach Russland ausreisen, so die Kinderrechtsbeauftragte.

  • 19:11 Uhr

    Rada-Abgeordnete Besuglaja: Internationale Legion der Ukraine wird aufgelöst

    Der ukrainische Oberbefehlshaber Alexander Syrski löst die Internationale Legion der Ukraine auf. Ausländische Kämpfer würden in Sturm­einheiten versetzt, erklärte die Rada-Abgeordnete Marjana Besuglaja auf Telegram:

    "Syrski löst gerade jetzt die Internationale Legion auf. Die Ausländer werden aufgelöst und in Sturm­einheiten überführt."

    Bereits Ende 2025 kursierten Gerüchte über eine Auflösung der Internationalen Legionen. Im Dezember hatte die ukrainische BBC berichtet, dass alle vier Einheiten der Landstreitkräfte, die seit Beginn des Konflikts als "Internationale Legionen" geführt wurden, bis Ende 2025 aufgelöst werden sollten. Damals kam es jedoch nicht zu einer Reform.

    Zuvor hatten russische Sicherheitsbehörden mitgeteilt, dass ausländische Legionäre wegen hoher Verluste massenhaft in Sturmtrupps versetzt würden.

  • 18:21 Uhr

    Selenskij: Weiteres Treffen mit Russland in der nächsten Woche möglich

    Die Ukraine hat einem Vorschlag der USA zugestimmt, in der nächsten Woche eine weitere Runde der Verhandlungen mit Russland durchzuführen, erklärt Präsident Wladimir Selenskij gegenüber Bloomberg. Ihm zufolge sollte das Treffen am 17. oder 18. Februar in den USA stattfinden. Ob Russland Gesprächen in den USA zustimmen würde, sei unklar.

    Als Hauptthema nennt Selenskij die US-Initiative über eine Freihandelszone im Donbass. Sowohl Kiew als auch Moskau stünden dieser Idee skeptisch gegenüber. Selenskij betont:

    "Keine der Parteien ist von der Idee einer Freihandelszone begeistert – weder die Russen noch wir. Wir haben unterschiedliche Ansichten zu diesem Thema. Laut Vereinbarungen möchten wir ins nächste Treffen mit einer Vision kommen, wie eine solche Freihandelszone aussehen könnte."

  • 17:53 Uhr

    "Financial Times": Ukraine bereitet für Mitte Mai Präsidentschaftswahlen vor

    Die "Financial Times" berichtet unter Verweis auf namentlich nicht genannte Quellen, dass Kiew die Präsidentschaftswahlen gemeinsam mit einem Referendum über ein Friedensabkommen plane. Hintergrund sei eine Forderung Washingtons, beide Abstimmungen bis zum 15. Mai abzuhalten.

    Mehr dazu lesen Sie hier auf unserer Webseite.

  • 17:29 Uhr

    LVR: Zwei Verletzte bei ukrainischem Drohnenangriff

    In der Lugansker Volksrepublik haben die ukrainischen Streitkräfte in der Siedlung Swatowo ein ziviles Fahrzeug mit einer Drohne angegriffen. Dabei wurden zwei Menschen verletzt. Dies teilt die Regierung der LVR auf Telegram mit:

    "Zwei Einwohner des Swatowo-Bezirks wurden bei einem Angriff einer feindlichen Drohne auf ein ziviles Auto verletzt. Die Betroffenen erlitten multiple Splitterwunden und wurden hospitalisiert."

    Das Fahrzeug brannte vollständig aus.

  • 16:53 Uhr

    EU-Parlament billigt Kredit in Höhe von 90 Milliarden Euro für die Ukraine

    Das Europäische Parlament hat einen Kredit über 90 Milliarden Euro für die Jahre 2026 und 2027 für die Ukraine gebilligt. Das geht aus dem Abstimmungsergebnis hervor.

    Damit ist die letzte notwendige Hürde für die endgültige Genehmigung des Kredits genommen. Von den 642 anwesenden Abgeordneten stimmten 458 für den Kredit, 140 dagegen und 44 enthielten sich.

    Der Beschluss über einen gemeinsamen EU-Kredit zur Deckung des Finanzbedarfs der Ukraine für die Jahre 2026 und 2027 war bereits beim EU-Gipfel im Dezember 2025 gefasst worden. Belgien hatte damals die Nutzung eingefrorener russischer Vermögenswerte für diesen Zweck blockiert. Von den 90 Milliarden Euro sollen 60 Milliarden in Militärhilfe fließen, wobei Waffen aus EU-Staaten Vorrang haben.

  • 16:20 Uhr

    Flugabwehr zerstört weiterhin ukrainische Drohnen

    Einheiten der russischen Flugabwehr haben zwischen 9 und 16 Uhr Moskauer Zeit 26 unbemannte Flugzeuge der Ukraine zum Absturz gebracht. Nach Angaben des russischen Verteidigungsministeriums wurden die Flugziele über folgenden Regionen des Landes zerstört:

    • zwölf über dem Gebiet Belgorod,
    • acht über dem Gebiet Kursk,
    • drei über dem Gebiet Brjansk,
    • zwei über der Teilrepublik Krim,
    • ein über dem Gebiet Rjasan.
  • 15:59 Uhr

    Tausende Haushalte im Gebiet Saporoschje ohne Strom

    Fast 10.000 Haushalte im Bezirk Kamenka-Dneprowskaja im Gebiet Saporoschje seien ohne Stromversorgung, berichtet TASS unter Berufung auf die örtlichen Behörden. 

    "Wegen der Reparaturarbeiten sind 9.856 Nutzer in der Stadt Kamenka-Dneprowskaja und in den Ortschaften Wodjanoje, Dneprowka und Mitschurino ohne Strom."

    Laut den Behörden hätten die ukrainischen Streitkräfte versucht, Energieinfrastrukturanlagen in dem Bezirk anzugreifen.

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Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.