International

Liveticker Ukraine-Krieg: Russisches Militär greift Hauptquartier des Gegners im Raum Sumy an

Russland führt gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine Militäroperation in der Ukraine durch. Der Westen reagiert mit immer neuen Waffenlieferungen an die Ukraine und beispiellosen Sanktionen gegen Russland. Lesen Sie hier die neuesten Entwicklungen.
Liveticker Ukraine-Krieg: Russisches Militär greift Hauptquartier des Gegners im Raum Sumy anQuelle: TASS © Stanislaw Krassilnikow
  • 28.04.2026 17:18 Uhr

    17:18 Uhr

    Semljanki im Gebiet Charkow nun unter russischer Kontrolle (Video)

    Das russische Verteidigungsministerium zeigt die Befreiung der Ortschaft Semljanki im Raum Charkow. Die Behörde veröffentlicht die entsprechenden Aufnahmen auf Telegram.

    Wie es heißt, zerstörten Artilleristen und Drohnenpiloten gegnerische Feuerstellungen, Stützpunkte und herannahende Reserven. Anschließend habe das russische Militär Gebäude und Keller gesäubert, während Pionierteams die Gegend entmint hätten.

    Die Kontrolle über die Ortschaft sei für die Ausweitung der Sicherheitszone entlang der russischen Grenze wichtig, teilt das Verteidigungsministerium in Moskau mit.

  • 16:52 Uhr

    Ukraine wirft Israel Beihilfe zum "Getreidediebstahl" vor und droht mit Sanktionen

    Die Ukraine verschärft den Tonfall gegenüber Israel im Streit über Lieferungen von Getreide aus den von Russland kontrollierten Teilen der Gebiete Cherson und Saporoschje, die dank ihrer Schwarzerde-Böden sehr fruchtbar sind. Präsident Wladimir Selenskij droht mit Sanktionen gegen alle am Handel Beteiligten. Auf der Plattform X schreibt der Politiker:

    "In jedem normalen Land ist der Kauf gestohlenen Guts eine Straftat. Das gilt insbesondere für Getreide, das Russland gestohlen hat. Wir erwarten, dass Israel die Ukraine respektiert und alles unterlässt, was unsere bilateralen Beziehungen untergräbt."

    Der Staatschef fordert Strafmaßnahmen für diejenigen, die das Getreide transportierten, und für die Personen und Unternehmen, die von "diesem kriminellen Schema" zu profitieren versuchten. Nach Recherchen der israelischen Zeitung Haaretz handelt es sich um die vierte derartige Lieferung in diesem Jahr.

    Schon am Montag hat das ukrainische Außenministerium in Kiew deshalb den israelischen Botschafter Michael Brodsky einbestellt. Israels Außenminister Gideon Sa'ar forderte, Kiew solle Beweise für seine Vorwürfe vorlegen.

  • 16:33 Uhr

    "Hauptsache, Geschichte wiederholt sich nicht" – Peskow zur neuen deutschen Militärstrategie

    In seiner Sendung "Moskau. Kreml. Putin" von Sonntagabend befragte der "Rossija 1"-Journalist Pawel Sarubin diverse Vertreter russischer Institutionen zur aktuellen Lage in Russland und auf der Welt. 

    Vize-Premierminister Alexander Nowak äußerte sich zur Lage in der Straße von Hormus, Außenminister Sergei Lawrow wurde zu seiner Einschätzung der Ukraine-Krise befragt, und angesprochen auf die erste eigene Militärstrategie der Bundesrepublik Deutschland und wohin diese führe, antwortete der Sprecher des russischen Präsidenten, Dmitri Peskow, nach einigem Zögern:

    "Hauptsache, es führt nicht dazu, dass die Geschichte sich wiederholt."

    Peskow zeigte sich überzeugt, dass auch in Europa viele Menschen eine "Gänsehaut [bekommen], wenn sie solche Erklärungen lesen und von solchen Plänen erfahren" und betonte einmal mehr, dass Russland "ein integraler Bestandteil Europas" ist und eine "europäische Sicherheitsarchitektur ohne die Berücksichtigung der russischen Interessen und ohne Russlands Beteiligung nicht denkbar" ist.

    Ein Video dazu gibt es hier auf unserer Webseite.

  • 16:14 Uhr

    Peskow: Angriff auf Ölinfrastruktur in Tuapse verschärft globale Lage

    Ukrainische Kräfte haben ein Öllager mit Exportbeständen in Tuapse angegriffen. Dies erklärt Kremlsprecher Dmitri Peskow. Präsident Wladimir Putin erhielt von Zivilschutzminister Alexander Kurenkow einen telefonischen Bericht über die Lage nach Bränden auf einem Raffineriegelände infolge herabgefallener Drohnentrümmer.

    "In dieser Situation ist es wichtig festzuhalten, dass das Kiewer Regime erneut Öllager angegriffen hat, deren Bestände für Exportverpflichtungen bestimmt waren."

    Peskow betonte, dass die Ukraine damit das Defizit auf den globalen Ölmärkten verschärfe, das bereits durch die Lage in der Straße von Hormus entstanden sei, und zur Destabilisierung des Energiesektors beitrage. Auf Anweisung Putins reiste Kurenkow nach Tuapse, um die Löscharbeiten und die Beseitigung der Folgen vor Ort zu überwachen.

  • 15:57 Uhr

    Beloussow: EU immer tiefer in Ukraine-Konflikt hineingezogen

    Die Europäische Union wird durch Waffenlieferungen an Kiew immer stärker in den Ukraine-Konflikt hineingezogen. Dies erklärte Russlands Verteidigungsminister Andrei Beloussow bei einem Treffen der Verteidigungsminister der SCO-Staaten in Bischkek.

    "Es ist ein Rückgang der Aktivität der Vereinigten Staaten bei der Unterstützung des Kiewer Regimes zu beobachten, vor dem Hintergrund wachsender Hilfe aus europäischen Ländern. Die Europäische Union wird immer tiefer in den Konflikt hineingezogen, finanziert ihn und liefert Waffen."

    Zugleich betonte Beloussow, dass die Produktions- und Lieferketten westlicher Waffen für Kiew genau verfolgt und gezielt öffentlich gemacht würden. So sei am 15. April in den Medien eine Liste europäischer Unternehmen veröffentlicht worden, die Angriffs­drohnen und deren Komponenten für Einsätze gegen russisches Territorium herstellen und liefern.

    "Solche Schritte tragen zu einer scharfen Eskalation der militärisch-politischen Lage auf dem gesamten europäischen Kontinent bei und können zu unvorhersehbaren Folgen führen."

  • 15:32 Uhr

    Gastbeitrag in der "Berliner Zeitung" fordert Rückkehr zum Dialog mit Russland

    Die Stimmen der Mahner in der Wüste sind rar in deutschen Medien, aber ab und zu ertönen sie: Am Wochenende veröffentlichte die Berliner Zeitung einen Gastbeitrag, der am Beispiel der Politik von Egon Bahr die Vorteile eines Dialogs mit Russland darstellte.

    Lesen Sie dazu mehr hier auf unserer Webseite.

  • 15:11 Uhr

    LVR: 18 Verletzte bei ukrainischem Drohnenangriff auf Verwaltungsgebäude

    Bei einem Angriff einer ukrainischen Drohne auf das Verwaltungsgebäude des Markowski-Bezirks in der Lugansker Volksrepublik (LVR) sind 18 Menschen verletzt worden. Dies teilte Regionschef Leonid Passetschnik mit:

    "Die ukrainischen Streitkräfte haben einen weiteren terroristischen Angriff verübt. Mitten am Arbeitstag trafen feindliche Drohnen gezielt das Gebäude der Bezirksverwaltung. 18 Menschen wurden verletzt, drei von ihnen schwer."

    Den Verletzten werde die notwendige medizinische Hilfe geleistet. Das Verwaltungsgebäude wurde schwer beschädigt. Die Löscharbeiten wurden durch die Gefahr weiterer Angriffe erschwert. Dank des koordinierten Einsatzes der Rettungskräfte konnte das Feuer jedoch rasch gelöscht werden. Die Trümmer werden derzeit beseitigt.

    In der Nähe befinden sich eine Schule und weitere Verwaltungsgebäude. Dort wurden Fensterscheiben beschädigt. Kinder und Mitarbeiter wurden an einen sicheren Ort evakuiert. Am selben Tag wurde in Donezk bei einem Drohnenangriff der ukrainischen Streitkräfte eine Schule beschädigt. Dies teilte Bürgermeister Alexei Kulemsin mit.

  • 14:46 Uhr

    Rada-Abgeordnete: Hungernde ukrainische Soldaten kein Einzelfall

    Die ukrainischen Soldaten erleiden Hunger an der Front, schreibt die Abgeordnete der Werchowna Rada, Marjana Besuglaja, auf ihrem Telegram-Kanal. "Hunger in Stellungen ist ein systemisches Problem, kein Einzelfall", fügt sie hinzu.

    Russische Sicherheitsbeamte teilten zuvor im Gespräch mit der Nachrichtenagentur RIA Nowosti mit, die Soldaten der 14. Brigade der ukrainischen Streitkräfte seien ohne Wasser, Nahrung, Medikamente und Treibstoff an ihren Stellungen zurückgelassen worden. Nachdem Fotos von abgemagerten Armeeangehörigen in den sozialen Medien veröffentlicht worden waren, brach in der Ukraine ein Skandal aus.

    Die 2014 aufgestellte 14. separate mechanisierte Brigade gilt als Eliteeinheit der ukrainischen Armee.

  • 14:19 Uhr

    Thermobarischer Raketenwerfer setzt ukrainisches Militärpersonal im Raum Saporoschje außer Gefecht (Video)

    Aufnahmen des russischen Verteidigungsministeriums zeigen Artilleriesoldaten des Truppenverbands Dnjepr im Gebiet Saporoschje im Einsatz. Wie es heißt, neutralisierten sie gegnerisches Personal in Deckungen mithilfe eines TOS-2-Mehrfachraketenwerfers und unterstützten damit die Stoßtrupps bei ihrem Vormarsch bei Orechow. 

  • 13:42 Uhr

    Erneute ukrainische Angriffe auf Ortschaften im Gebiet Cherson

    Behörden im von Russland kontrollierten Teil des Gebiets Cherson melden erneute Angriffe auf rund 22 Siedlungen am linken Dnjepr-Ufer. Das ukrainische Militär setzte in den zurückliegenden 24 Stunden Drohnen und Artillerie gegen zivile Ziele ein.   

    Wie der Gouverneur Wladimir Saldo bekanntgibt, feuerten ukrainische Kämpfer 48 Granaten auf acht Siedlungen ab. Durch Drohnenattacken seien ein Eigenheim und ein leer stehendes Gebäude beschädigt worden.  

Durch die Sperrung von RT zielt die EU darauf ab, eine kritische, nicht prowestliche Informationsquelle zum Schweigen zu bringen. Und dies nicht nur hinsichtlich des Ukraine-Kriegs. Der Zugang zu unserer Website wurde erschwert, mehrere Soziale Medien haben unsere Accounts blockiert. Es liegt nun an uns allen, ob in Deutschland und der EU auch weiterhin ein Journalismus jenseits der Mainstream-Narrative betrieben werden kann. Wenn Euch unsere Artikel gefallen, teilt sie gern überall, wo Ihr aktiv seid. Das ist möglich, denn die EU hat weder unsere Arbeit noch das Lesen und Teilen unserer Artikel verboten. Anmerkung: Allerdings hat Österreich mit der Änderung des "Audiovisuellen Mediendienst-Gesetzes" am 13. April diesbezüglich eine Änderung eingeführt, die möglicherweise auch Privatpersonen betrifft. Deswegen bitten wir Euch bis zur Klärung des Sachverhalts, in Österreich unsere Beiträge vorerst nicht in den Sozialen Medien zu teilen.

Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.