Liveticker Ukraine-Krieg: Ortschaft Grafskoje im Gebiet Charkow unter Kontrolle genommen

25.02.2026 12:04 Uhr
12:04 Uhr
Ortschaft Grafskoje im Gebiet Charkow unter Kontrolle genommen
Nach Angaben des russischen Verteidigungsministeriums wurde die Ortschaft Grafskoje im Gebiet Charkow durch entschlossene Handlungen der Einheiten des Truppenverbands Nord unter Kontrolle genommen.
11:32 Uhr
Witkoff: Russland zeigte "echte Kommunikation" bei Verhandlungen
Der US-Sondergesandte Steve Witkoff gab Einzelheiten über die jüngsten Verhandlungsrunden in Abu Dhabi bekannt, wo "sehr enge Kommunikation" stattgefunden habe. Seine Worte werden vom ukrainischen Nachrichtenmedium ТСН zitiert.
Witkoff zufolge hätten die Seiten in Gruppen gearbeitet. Dort seien nicht nur Sicherheitsfragen, sondern auch Wirtschaft erörtert worden.
"Es fanden militärische Verhandlungen statt, es wurde über wirtschaftlichen Wohlstand diskutiert. Was die Russen angeht, haben wir eine gewisse Zurückhaltung festgestellt und, wie ich meine, echte Kommunikation gesehen."
Die erste Runde der trilateralen Sicherheitskonsultationen zwischen Russland, der Ukraine und den USA fand am 23. und 24. Januar in Abu Dhabi statt. Die zweite Runde wurde auch dort am 4. und 5. Februar abgehalten.
10:54 Uhr
Ukrainischer Präsidialamtschef gegen Angriffe auf Entscheidungszentren
Der Leiter des ukrainischen Präsidialamtes, Kirill Budanow, hat sich in einem Interview gegen Angriffe auf Entscheidungszentren in Russland und der Ukraine ausgesprochen.
"Ob wir nun von Kiew oder beispielsweise von Waldai sprechen, spielt keine Rolle. Vor allem jetzt, wo die schwierigen Friedensverhandlungen im Gange sind", sagte Budanow gegenüber RBK-Ukraine.
Budanow fügte hinzu, dass es vor dem Hintergrund komplexer Gespräche besonders wichtig sei, "die Regeln einzuhalten".
In der Nacht vom 28. auf den 29. Dezember 2025 hatte Kiew die Waldai-Residenz des russischen Präsidenten Wladimir Putin in der Region Nowgorod mit 91 Langstrecken-Drohnen angegriffen.
10:19 Uhr
Von Kiew organisierter Terroranschlag auf Militärflugplatz vereitelt
Russlands Inlandsgeheimdienst FSB hat einen von ukrainischen Geheimdiensten geplanten Terroranschlag auf einen Militärflugplatz in der Region Krasnodar verhindert, wie der Pressedienst der russischen Behörde mitteilt.
Der FSB hat einen Mann, Jahrgang 1986, bei der Vorbereitung des Terroranschlags festgenommen. Er soll im Auftrag der ukrainischen Seite ein Militärflugzeug in Brand gesetzt haben.
Wie es heißt, habe der Mann mittels des Messengerdienstes WhatsApp einen Kontakt zu einem Vertreter des Militärnachrichtendienstes der Ukraine aufgenommen.
Auf Anweisung des Kontaktmannes habe der Festgenommene Foto- und Videomaterial über die Militärobjekte auf dem Territorium der Region gesammelt und übermittelt. Außerdem habe der Mann eine Brandmischung vorbereitet, die er für den Brandanschlag auf ein Militärflugzeug auf einem Flugplatz verwenden sollte.
Es wurden Ermittlungen wegen Landesverrats und Vorbereitung eines Terroranschlags eingeleitet. Dem Mann droht eine lebenslange Haftstrafe.
09:56 Uhr
Tallinn stellt Kiew elf Millionen Euro für Waffen und Munition bereit
Estland plane, der Ukraine elf Millionen Euro für Waffen und Munition bereitzustellen. Dies gab der estnische Ministerpräsident Kristen Michal bei einem Besuch in Kiew bekannt. Die Mittel werden im Rahmen des Programms "Priority Ukraine Requirements List" (PURL) bereitgestellt, das den Kauf von Waffen aus US-Beständen für die Ukraine vorsieht.
"Vor kurzem hat die estnische Regierung beschlossen, elf Millionen Euro bereitzustellen, damit die Ukraine im Rahmen der PURL-Initiative die Waffen und Munition für die Luftverteidigung in den USA erwerben kann."
09:29 Uhr
Russische Artilleristen lassen dem Gegner keine Chance (Video)
Artilleriesoldaten des russischen Truppenverbands Nord griffen gegnerische Ziele im Gebiet Charkow im Schutz der Dunkelheit an. Das Verteidigungsministerium in Moskau teilt entsprechende Aufnahmen auf Telegram. Wie es heißt, wurden Munitionsdepots, Drohnenleitstellen und größere Ansammlungen von Ausrüstung der ukrainischen Armee mithilfe von Mehrfachraketenwerfern vom Typ Tornado-S zerstört.
09:00 Uhr
90 Milliarden für Kiew? – Nach Veto aus Budapest werfen Brüssel und Berlin Orbán "Illoyalität" vor

Brüssel, Treffen der EU-Außenminister: Johann Wadephul im Gespräch mit Kaja Kallas, 23. Februar 2026Urheberrechtlich geschützt Das Veto aus Budapest gegen den 90-Milliarden-Euro-Kredit aus Brüssel für Kiew sorgt für heftigen Zwist in der EU. Der ungarische Regierungschef muss sich "Illoyalität" vorhalten lassen. Nicht nur aus der EU-Zentrale, auch aus anderen europäischen Hauptstädten hagelt es Kritik.
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08:35 Uhr
Mehr als 150 ukrainische Kämpfer bei Konstantinowka eliminiert
Russische Streitkräfte haben in Konstantinowka in der Volksrepublik Donezk binnen eines Tages über 150 ukrainische Soldaten eliminiert. Dies teilt der Militärexperte Wiltali Kisseljow der Nachrichtenagentur TASS mit.
"Innerhalb von 24 Stunden wurden mehr als 150 ukrainische Soldaten getötet. Etwa 37 sind verletzt und befinden sich in ernstem Zustand. Die Evakuierung verläuft schwierig und nicht rechtzeitig."
Zuvor hatte Kisseljow berichtet, dass die ukrainischen Truppen versuchten, Gegenangriffe bei Konstantinowka durchzuführen. Wegen der Schlammperiode versagten jedoch die ukrainische Militärtechnik und Infanterie.
08:01 Uhr
Trump: NATO bezahlt alle US-Waffen für die Ukraine
US-Präsident Donald Trump hat sich in seiner Rede zur Lage der Nation zum Thema US-Waffenlieferungen an Kiew geäußert. Er merkte an, dass die NATO alle an die Ukraine gelieferten US-Waffen vollständig bezahle.
"Alles, was wir in die Ukraine schicken, wird über die NATO verschickt, und sie bezahlen uns die gesamten Beschaffungskosten."
Trump bezeichnete die NATO-Staaten als "Freunde und Verbündete der USA", weil sie "vereinbart haben, fünf Prozent ihres BIP für Verteidigung auszugeben".
07:05 Uhr
Luftabwehr schießt in der Nacht Dutzende ukrainische Drohnen ab
In der Nacht zum Mittwoch haben die ukrainischen Streitkräfte Russland mit unbemannten Luftfahrzeugen angegriffen. Das russische Verteidigungsministerium berichtet am Morgen, dass die russische Luftabwehr insgesamt 69 ukrainische Starrflüglerdrohnen abgefangen hat.
Laut Angaben der Behörde lauten die Zahlen der zerstörten Drohnen wie folgt:
- Gebiet Brjansk – 24,
- Republik Krim – 18,
- Gebiet Smolensk – 14,
- Gebiet Tula – drei,
- Gebiet Orjol – drei,
- Gewässer des Schwarzen Meeres – drei,
- Gebiet Kursk – eine,
- Gebiet Kaluga – eine,
- Gebiet Belgorod – eine,
- Region Moskau – eine.
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Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.
