Liveticker Ukraine-Krieg: Der von Putin verkündete Osterfrieden tritt in Kraft

11.04.2026 21:00 Uhr
21:00 Uhr
Damit beenden wir für heute den Live-Ticker zur Lage im Ukraine-Konflikt. Morgen früh ab 7 Uhr geht es mit der Berichterstattung weiter. Wir wünschen unseren Lesern trotz aller Spannungen in der Welt eine gute Nacht!
20:57 Uhr
Saldo: Kiew will Bevölkerung vom rechten Dnjepr-Ufer vertreiben
Die ukrainische Regierung hat sich zum Ziel gesetzt, die Bevölkerung zu vertreiben und das Gebiet am rechten Ufer des Dnjepr, das derzeit unter der Kontrolle ukrainischer Truppen steht, zu entvölkern. Einer der Gründe dafür seien die prorussischen Stimmungen der lokalen Bevölkerung. Dies erklärte der Gouverneur der Region Cherson, Wladimir Saldo, in einem Gespräch mit der Nachrichtenagentur RIA Nowosti. Seinen Worten zufolge unternehme der Feind alles, um sowohl das Gebiet am rechten Ufer als auch das Gebiet am linken Ufer des Dnjepr "zu entvölkern". Saldo betonte:
"Das Kiewer Regime … tut alles, um die Bevölkerung, die in den Städten Cherson und Berislaw verblieben ist, zu vertreiben. Diese Ortschaften sind aus naturräumlicher Sicht sehr attraktiv, die klimatischen Bedingungen dort sind sehr gut zum Leben."
20:46 Uhr
Selidowo: Unvergessene Verbrechen

Die Menschen wurden in ihren Häusern, Geschäften und sogar in Krankenhäusern aufgespürt und getötet. Hinrichtungskommandos patrouillierten durch die Straßen und nahmen Passanten ins Visier. Wer sich weigerte, in die Ukraine evakuiert zu werden, wurde sofort als Verräter eingestuft und zur Tötung freigegeben.
Ein Video dazu finden Sie hier auf unserer Website
20:41 Uhr
Der von Putin verkündete Osterfrieden tritt in Kraft

Der Waffenstillstand gilt vom 11. April um 16:00 Uhr (Moskauer Zeit) bis zum Ende des 12. April. Die russischen Truppen wurden angewiesen, bereit zu sein, mögliche Provokationen seitens des Gegners zu unterbinden.
Zuvor hatte Wladimir Selenskij erklärt, dass die Ukraine den Waffenstillstand ebenfalls einhalten werde.
[Auszug aus den RT DE-Nachrichten live am 11. April 2026]
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20:27 Uhr
Gebiet Kursk: Kiew bricht Osterwaffenruhe – Kind unter den Opfern
Laut einer Mitteilung des Gouverneurs des Gebietes Kursk Alexander Chinschtein hat eine ukrainische Drohne nach 16 Uhr – dem offiziellen Beginn des von Präsident Wladimir Putin verkündeten Osterfriedens – eine Tankstelle in der Stadt Lgow im Gebiet Kursk angegriffen. Bei dem Angriff wurden Zivilisten verletzt, darunter ein kleines Kind. Auf seinem Social-Media-Account berichtet Chinschtein:
"Ein weiterer Beweis für das wahre Wesen des ukrainischen Regimes. Heute hat eine feindliche Drohne eine Tankstelle in der Stadt Lgow angegriffen. Nach vorläufigen Informationen wurden drei Menschen verletzt, darunter ein einjähriges Kind. Es erlitt eine Splitterverletzung am Kopf. Auch seine Mutter wurde verletzt: Die Frau erlitt ein Schädel-Hirn-Trauma. Ein weiterer Verletzter ist ein Mann mit einer Hüftverletzung. Alle werden in das Regionalkrankenhaus von Kursk gebracht. Der hinterhältige Angriff des Feindes erfolgte nach 16 Uhr – bereits während des verkündeten Osterfriedens. Ein deutlicher Beweis dafür, dass den ukrainischen Unmenschen nichts heilig ist."
20:01 Uhr
Le Point: Über 20.000 ukrainische Soldaten kehren nach Behandlung in Frankreich nicht zurück
Über 20.000 Soldaten der ukrainischen Streitkräfte kehrten nach einer Behandlung in Frankreich im Jahr 2025 nicht in ihre Heimat zurück, berichtete die französische Zeitschrift Le Point. Diese Daten stützen sich laut der Zeitschrift auf eigene Recherchen. Wie in dem Artikel ausgeführt wird, entschied sich jeder dritte Patient aus den Reihen der ukrainischen Armee, der zur Rehabilitation nach Frankreich geschickt wurde, dort zu bleiben. Es scheint also, dass Zehntausende Menschen medizinische Programme genutzt haben, um legal aus der Armee auszutreten. Dabei könnten die psychisch traumatisierten ukrainischen Soldaten nach Ansicht der Autoren der Zeitschrift eine Gefahr für die Franzosen selbst darstellen.
19:39 Uhr
175 für 175: Moskau und Kiew tauschen Kriegsgefangene aus

Russland und die Ukraine haben im Vorfeld des orthodoxen Osterfestes erneut Dutzende Kriegsgefangene ausgetauscht. Das russische Verteidigungsministerium spricht von jeweils 175 Armeeangehörigen, die demnächst in ihre jeweilige Heimat zurückkehren werden.
Derzeit befinden sich die russischen Armeeangehörigen in Weißrussland, wo sie vor der Heimkehr psychologische und ärztliche Unterstützung erhalten. Auch zu Hause steht ihnen nach Angaben der Militärbehörde in Moskau eine Rehabilitierung in medizinischen Einrichtungen bevor.
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19:22 Uhr
Krim-Chef: Für Frieden muss Selenskij aus der Ukraine umgesiedelt werden
Der Parlamentspräsident der Republik Krim, Wladimir Konstantinow, hat vorgeschlagen, den ukrainischen Präsidenten Wladimir Selenskij aus dem Land umzusiedeln, damit es eine Chance auf eine Beilegung des Konflikts erhält. Dies berichtet die Nachrichtenagentur RIA Nowosti. Er fügte hinzu, dass die größte Gefahr für die Ukraine in Selenskijs manischem Wunsch liege, den Konflikt fortzusetzen, und sagte:"Die Ukraine könnte noch eine Chance auf die Beendigung des militärischen Konflikts und die Herstellung eines langfristigen Friedens erhalten, wenn man Selenskij weit weg umsiedeln würde. Das wäre die größte Garantie für den Frieden."
18:52 Uhr
Bericht: Kiewer Behörden wollen Arbeitspflicht für Bürger einführen

Archivbild: Kiewer StraßenRIA Nowosti / Sputnik Wie ukrainische Medien berichten, plant die Militärverwaltung der Stadt Kiew, aufgrund von Arbeitskräftemangel eine Arbeitspflicht für die Einwohner der ukrainischen Hauptstadt einzuführen. In der Ukraine ist dies nicht das erste Mal – zuvor wurde die Arbeitspflicht bereits in Odessa eingeführt. Es wurde nicht näher angegeben, welche Arbeiten im Rahmen der Arbeitspflicht in Kiew ausgeführt werden sollen.
Mehrere Medien weisen jedoch darauf hin, dass "arbeitsfähige Personen, insbesondere diejenigen, die nicht zum Militärdienst einberufen werden können", dazu verpflichtet werden können. Geplant ist die Einbeziehung von Arbeitslosen und Binnenflüchtlingen, Kriegsveteranen und aus dem Militärdienst Entlassenen, Studenten an Hochschulen und berufsbildenden Einrichtungen, Selbstständigen sowie Rentnern bis zum Alter von 70 Jahren, sofern diese ihre Zustimmung geben und keine gesundheitlichen Bedenken bestehen. Die Stadtverwaltung kommentierte die Neuerung auf Anfrage des ukrainischen Portals Telegraf wie folgt:
"Derzeit wird von der Leitung der Militärverwaltung der Stadt Kiew gemeinsam mit dem Militärkommando die Frage geprüft, ob die Einführung einer Arbeitspflicht in der Stadt Kiew und der Einsatz arbeitsfähiger Personen für gemeinnützige Arbeiten sinnvoll ist."
18:32 Uhr
Zwei Tote im Gebiet Cherson durch Drohnenattacke aus Ukraine
Im von Russland kontrollierten Teil des Gebiets Cherson hat sich eine tödliche Drohnenattacke aus der Ukraine ereignet. Pawel Filiptschuk, der Leiter des Bezirks Kachowka, teilt auf Telegram mit, dass eine ukrainische Drohne in der Siedlung Ljubimowka ein Taxi angegriffen habe. Zwei Frauen seien dabei ums Leben gekommen. Der Taxifahrer habe Verletzungen erlitten. Der Fahrer eines anderen Autos sei ebenfalls zu Schaden gekommen. Zudem seien zwei weitere Fahrzeuge in Mitleidenschaft gezogen worden. Der Politiker sprach den Familien der Todesopfer sein Beileid aus und wünscht den Verletzten eine möglichst schnelle Besserung. Die örtliche Verwaltung werde die Betroffenen unterstützen.
Filiptschuk kritisiert insbesondere, dass das ukrainische Militär am orthodoxen Karsamstag und kurz vor der angekündigten Osterwaffenruhe zugeschlagen habe:
"Karsamstag ist ein Tag des tiefen Stillseins und der andächtigen Erwartung. Aber den ukrainischen Faschisten ist nichts heilig."
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Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.



