Liveticker Ukraine-Krieg: Russische Armee befreit zwei Orte im Laufe der Woche

24.04.2026 14:27 Uhr
14:27 Uhr
Russische Armee befreit zwei Orte im Laufe der Woche

Archivbild: Ein Soldat der russischen Streitkräfte in der Zone der militärischen SonderoperationSergei Bobylew / Sputnik In den vergangenen sieben Tagen haben die russischen Streitkräfte zwei Ortschaften in der Zone der militärischen Sonderoperation befreit, erklärt das Verteidigungsministerium in Moskau.
Einheiten des Truppenverbandes Nord nahmen den Ort Weterinarnoje im Gebiet Charkow ein. In der Donezker Volksrepublik wurde der Ort Grischino durch den Einsatz des Truppenverbandes Mitte befreit.
14:00 Uhr
Gebiet Cherson: Mitarbeiter des Katastrophenschutzes und seine Frau durch ukrainischen Angriff getötet
Ein Mitarbeiter des russischen Katastrophenschutzministeriums und seine Ehefrau sind bei dem ukrainischen Angriff auf das Gebiet Cherson ums Leben gekommen. Die regionale Abteilung des Ministeriums betont in einer Mitteilung, dass der Verstorbene seit vielen Jahren angestellt war. Er erwies sich als verantwortungsbewusster, kompetenter und hilfsbereiter Fachmann und genoss hohes Ansehen bei seinem Team.
13:13 Uhr
Russischer Parlamentarier kündigt Gefangenenaustausch mit der Ukraine an
Russland und die Ukraine werden am Freitag erneut Kriegsgefangene austauschen. Dies erklärt Schamsail Saralijew, der Abgeordnete der russischen Staatsduma, im Gespräch mit Medien. Wie viele Gefangene übergeben werden, präzisiert Saralijew nicht.
Der letzte Gefangenenaustausch hatte am 11. April stattgefunden. Russland brachte 175 Menschen zurück, unter ihnen Soldaten und die Einwohner des Gebietes Kursk, die auf ukrainischem Territorium verblieben. Im Gegenzug wurden der Ukraine ebenfalls 175 Gefangene übergeben.
12:30 Uhr
Kallas: EU arbeitet bereits an nächsten Russland-Sanktionen
Die Staats- und Regierungschefs der Europäischen Union treiben die Arbeit an dem nächsten Sanktionspaket gegen Russland voran. Wie EU-Außenbeauftragte Kaja Kallas gegenüber Journalisten erklärt, möchte Brüssel dieses Mal einige "rote Linien" revidieren, die bislang der Verabschiedung der Sanktionen störten.
11:50 Uhr
Wie Odessa und Nikolajew den Weg nach Russland zurückfinden können

Symbolbild: Das Denkmal für Katharina die Große im Zentrum von Odessa.Urheberrechtlich geschützt Auch nach der militärischen Sonderoperation in der Ukraine wird die Heimkehr russischer Gebiete nach Russland fortgesetzt.
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11:18 Uhr
Moskau: Hunderte russische Zivilisten seit Jahresbeginn tot oder verletzt
Insgesamt 266 russische Zivilisten sind innerhalb der ersten 90 Tage des Jahres durch ukrainische Angriffe ums Leben gekommen, erklärt Rodion Miroschnik, der Sonderbotschafter des Außenministeriums in Moskau für Fragen im Zusammenhang mit ukrainischen Verbrechen. Zudem wurden 1.459 Zivilisten verletzt.
Die Ukraine strebe offensichtlich danach, ihre Attacken auf die Zivilbevölkerung und die Schritte zur Verschärfung der humanitären Lage zu eskalieren, glaubt Miroschnik. Die Statistiken der ukrainischen Angriffe würden vom Westen, auch mithilfe der UN-Beamten, ignoriert, totgeschwiegen oder verzerrt.
10:49 Uhr
Gebiet Kursk meldet mehrere Artillerie- und Drohnenangriffe der Ukraine
Im Laufe der vergangenen 24 Stunden haben die ukrainischen Streitkräfte fünf Artillerieangriffe auf Städte und Dörfer im Gebiet Kursk durchgeführt, berichtet Gouverneur Alexander Chinstein. Zudem wurden 24 gegnerische Drohnen zum Absturz gebracht. Es gab keine Verletzten oder Opfer.
10:05 Uhr
FSB vereitelt Terrorangriff auf russische Regierungsbeamte
Der russische Sicherheitsdienst (FSB) hat einen Terrorangriff auf hochrangige Beamte der Behörde für die Aufsicht im Bereich der Informationstechnologie und Massenkommunikation (Roskomnadsor) vereitelt. Laut der offiziellen Mitteilung wurde der Anschlag bereits am vergangenen Samstag unterbunden.
Der FSB nahm nach eigenen Angaben sieben Personen fest, die als Anhänger einer "rechtsradikalen und neofaschistischen Ideologie" bezeichnet wurden. Sie seien von ukrainischen Geheimdiensten angeworben worden. Bei dem Terrorangriff hätten sie ein Auto mit einem Sprengsatz zerstört.
Der Anführer der Gruppe, ein Einwohner von Moskau, habe den bewaffneten Widerstand geleistet. Er sei erschossen worden. Bei den Festgenommenen seien ein Sprengsatz, eine Handgranate, Pistolen und Symbole ukrainischer Kämpfer entdeckt worden.
09:35 Uhr
Mehrere Drohnen über Donezker Volksrepublik zerstört
Die Flugabwehrsysteme der Donezker Volksrepublik haben weiterhin gegnerische Drohnenangriffe abgewehrt. Laut den regionalen Behörden wurden innerhalb der vergangenen 24 Stunden insgesamt sechs unbemannte Flugzeuge neutralisiert.
08:42 Uhr
EU billigt 90-Milliarden-Kredit für Ukraine und verschärft Russland-Sanktionen

RT Die Europäische Union hat ein Darlehen in Höhe von 90 Milliarden Euro für die Ukraine sowie ihr 20. Sanktionspaket gegen Russland beschlossen. Zuvor hatte Ungarn die Entscheidung monatelang blockiert.
Nach Angaben der Europäische Kommission soll der Kredit dazu beitragen, zentrale Ausgaben der Ukraine in den Jahren 2026 und 2027 zu decken, insbesondere in der Verteidigungsindustrie.
Das neue Sanktionspaket enthält jedoch kein vollständiges Verbot für den Seetransport russischen Öls. Innerhalb der EU gibt es unterschiedliche Positionen zu den Maßnahmen. Parallel dazu wurde die wichtige Druschba-Pipeline wieder in Betrieb genommen, über die Öl in mehrere EU-Staaten fließt.
Die frühere österreichische Außenministerin Karin Kneissl sieht in der Sanktionspolitik der EU keine klare Strategie.
Ein Video dazu gibt es hier auf unserer Webseite.
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Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.


