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Liveticker Ukraine-Krieg – Außenministerium: Westen ist besessen von Idee des Krieges gegen Russland

Russland führt gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine Militäroperation in der Ukraine durch. Der Westen reagiert mit immer neuen Waffenlieferungen an die Ukraine und beispiellosen Sanktionen gegen Russland. Lesen Sie hier die neuesten Entwicklungen.
Liveticker Ukraine-Krieg – Außenministerium: Westen ist besessen von Idee des Krieges gegen RusslandQuelle: Sputnik © RIA Nowosti / Sergei Bobyljow
  • 20.04.2026 22:00 Uhr

    22:00 Uhr

    Damit beenden wir für heute den Live-Ticker zur Lage im Ukraine-Konflikt. Morgen früh ab 7 Uhr geht es mit der Berichterstattung weiter. Wir wünschen unseren Lesern trotz aller Spannungen in der Welt eine gute Nacht!

  • 21:56 Uhr

    Schweigensbruch: Die Geschichte von Faina Sawenkowa

    Faina hat den größten Teil ihres Lebens in einem Kriegsgebiet verbracht. Bereits mit sechs Jahren wusste sie, was Artilleriebeschuss und Luftangriffe sind. Mit zehn Jahren begann sie, Theaterstücke, Gedichte und Geschichten zu schreiben.

    Der Dokumentarfilm des Regisseurs Klim Poplawski erzählt die Geschichte dieses talentierten Mädchens. Mit dreizehn war Faina Mitautorin eines Fantasy-Romans über Kinder im Donbass unter ukrainischem Beschuss. Der Roman wurde inzwischen in mehrere Sprachen übersetzt und in Europa veröffentlicht.

    Im Oktober 2021 wurde Faina auf die Todesliste "Mirotworez" gesetzt. Diese Liste richtet sich gegen Personen, die öffentlich weniger wohlwollende Ansichten über das Kiewer Regime äußern. Auf der Liste finden sich Namen von Menschen unterschiedlichen Alters und verschiedener Nationalitäten, darunter auch 327 Kinder. Faina landete aufgrund ihres Talents und ihres Mutes auf der Liste, da sie prominenten Persönlichkeiten wie dem UN-Generalsekretär, dem französischen Präsidenten und dem Papst kritische Fragen stellte.

    Ein Video dazu finden Sie hier auf unserer Website

  • 21:38 Uhr

    Estlands Außenministerium dementiert Selenskijs Aussagen über möglichen Angriff Russlands

    Das estnische Außenministerium hat die Behauptung von Wladimir Selenskij zurückgewiesen, Russland bereite angeblich einen "Angriff auf das Baltikum" vor. Im estnischen Fernsehsender ERR betonte der Leiter des estnischen Außenministeriums, Margus Tsahkna, dass solche Äußerungen über eine Bedrohung durch Russland "die Zusammenarbeit nicht erleichtern", und fügte hinzu:

    "Solche Aussagen stimmen nicht mit den Informationen unseres Geheimdienstes überein. Wir sehen keine Anzeichen dafür, dass Russland seine Truppen konzentriert oder sich in irgendeiner Weise auf einen militärischen Angriff auf die NATO oder die baltischen Staaten vorbereitet."

  • 21:17 Uhr

    Sewastopol: Trümmer von abgeschossener Drohne treffen Linienbus

    Nach Angaben der Nachrichtenagentur TASS, die sich auf Quellen in Sewastopol beruft, haben die Trümmer einer Drohne, die heute während eines Angriffs der ukrainischen Streitkräfte über Sewastopol abgeschossen wurde, einen Linienbus getroffen; glücklicherweise wurde niemand verletzt. Wie der Gouverneur von Sewastopol, Michail Raswosschajew, erklärte, ist dies darauf zurückzuführen, dass der Fahrer nach Auslösung des Alarmsignals verpflichtet ist, die Fahrgäste aussteigen zu lassen, um sich in Schutzräume zu begeben. In den sozialen Netzwerken schrieb der Gouverneur:

    "Heute fielen in Radiogorka während eines Luftalarms Trümmerteile eines abgeschossenen unbemannten Fluggeräts auf einen Bus der Linie Nr. 55. Mehrere Scheiben wurden zerbrochen, und eines der Trümmerteile durchschlug das Dach und traf einen Sitz. Glücklicherweise stand der Bus an der Endhaltestelle ohne Fahrgäste, sodass es keine Opfer gab."

  • 20:56 Uhr

    Kiew verstärkt eilig die Einheiten im Woltschanskij-Bezirk

    Das ukrainische Kommando habe die Einheiten im Bezirk Woltschansk im Gebiet Charkow umgehend verstärkt. Dies teilten russische Sicherheitsbehörden der Nachrichtenagentur RIA Nowosti mit. Eine Quelle der Agentur erklärte:

    "Im Gebiet Charkow versucht das Kommando der ukrainischen Streitkräfte dringend, die im Bezirk Woltschansk operierenden Einheiten aufzustocken."

  • 20:28 Uhr

    Lukaschenko: "Wir wollen keinen Krieg, aber werden uns mit allen verfügbaren Mitteln verteidigen"

    Der weißrussische Präsident Alexander Lukaschenko warnte die westlichen Nachbarn und die Ukraine vor einer Aggression gegen Weißrussland. Dies erklärte der Staatschef in einem Interview mit dem Fernsehsender RT.

    Lukaschenko bezeichnete es als seine Aufgabe, die Nachbarstaaten – Estland, Lettland, Litauen, Polen und die Ukraine – vor einer möglichen militärischen Aggression zu warnen:

    "Wir wollen keinen Krieg. Wir haben nicht vor, gegen sie Krieg zu führen. Aus dem Gebiet Weißrusslands heraus sind keine Kriege gegen Polen und Litauen möglich."

    Lukaschenko betonte jedoch, dass im Falle eines Angriffs auf Weißrussland alle verfügbaren Mittel zur Verteidigung eingesetzt würden – im Falle einer existenziellen Bedrohung für das Land sogar Atomwaffen.

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  • 19:58 Uhr

    Krasnoarmeisk: Partisanen stehlen Waffen der ukrainischen Armee, um gegen sie zu kämpfen

    In einem Gespräch mit der Nachrichtenagentur TASS berichtete ein Flüchtling aus Krasnoarmeisk, dass die Einwohner der Stadt praktisch zu Partisanen geworden seien und Waffen sowie Munition beschafft hätten, um gegen das ukrainische Militär zu kämpfen. Dabei stahlen sie in der Regel Waffen aus ukrainischer Ausrüstung, die von russischen Drohnen abgeschossen worden war. Der Mann merkte außerdem an, dass er alle gesammelten Waffen an die russischen Soldaten übergab, nachdem diese in der Ortschaft Einzug gehalten hatten. Er berichtete:

    "Die Einheimischen in meinem Alter, also etwa zwischen 40 und 50, wussten bereits, dass […] die Ukrainer sie entweder quälen oder töten oder sie beispielsweise in ihre Strafbataillone treiben würden. Viele wollten das nicht. Und wo immer es möglich war, wo Militärfahrzeuge zerbombt worden waren, fanden die Leute Waffen und nahmen sie sich. Und sie behielten diese Waffen heimlich für den Kampf."

  • 19:32 Uhr

    Russland: Deutsche Staatsbürgerin wegen Vorbereitung eines Terroranschlags festgenommen

    Eine deutsche Staatsbürgerin soll im Auftrag des ukrainischen Geheimdiensts einen Terroranschlag im südrussischen Pjatigorsk geplant haben. Wie der russische Inlandsgeheimdienst FSB berichtet, habe sie vorgehabt, möglichst viele Polizeibeamte zu töten. Der Anschlag sei für diesen Morgen geplant gewesen.

    Ein selbstgebauter, 1,5 Kilogramm schwerer Sprengsatz sei im Rucksack der Festgenommenen gefunden worden. Laut Planung hätte ein Bürger eines zentralasiatischen Landes die Zündung aus der Ferne auslösen sollen, der Tod der Deutschen sei eingeplant gewesen. Beide Personen sind mittlerweile in Polizeigewahrsam.

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  • 18:59 Uhr

    Experte: Die USA ändern das Schema für Waffenlieferungen an Kiew

    Die Lieferungen US-amerikanischer Waffen an die Ukraine wurden nicht eingestellt, wie manchmal behauptet wird – jedoch hat sich das Zahlungsschema geändert, stellte der russische Experte Leonid Krutakow, Dozent an der Finanzuniversität bei der Regierung der Russischen Föderation, fest. Während die Waffen früher über inneramerikanische Kredite finanziert wurden, die Kiew zurückzahlen muss, wurden die finanziellen Verpflichtungen nach dem Amtsantritt von Donald Trump auf Europa übertragen. Im Gespräch mit Journalisten erklärte Krutakow:

    "Nun ist auch Europa in dieses System eingebunden, das sich dank der Trump-Regierung ebenfalls in die Schuldenfalle begibt. Die USA haben lediglich die Finanzierungsstruktur geändert, nicht aber ihre Haltung in diesem Krieg."

  • 18:23 Uhr

    Gebiet Cherson: Gouverneur meldet mehrere Opfer

    Nach Angaben von Wladimir Saldo, dem Gouverneur des Gebiets Cherson, gab es mehrere Opfer nach ukrainischen Angriffen. Auf Telegram teilte der Politiker mit:

    "Am Wochenende kam ein Zivilist ums Leben infolge der terroristischen Attacken des Kiewer Regimes. Fünf Menschen erlitten Verletzungen."

    Der Mann wurde bei einem Drohnenangriff auf einen Pkw getötet. 

    "Zwei Männer, Jahrgang 1973, wurden bei einem Drohnenangriff auf der Autobahn zwischen Radensk und Welikije Kopani im Bezirk Aljoschki verwundet."

    Darüber hinaus erlitten drei weitere Männer (Jahrgänge 1968, 1992 und 1994) Verletzungen, ebenfalls bei einem Drohnenangriff auf ein Auto.

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Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.