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Liveticker Ukraine-Krieg – Rheinmetall-Chef: Europa befindet sich in einer schweren Munitionskrise

Russland führt gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine Militäroperation in der Ukraine durch. Der Westen reagiert mit immer neuen Waffenlieferungen an die Ukraine und beispiellosen Sanktionen gegen Russland. Lesen Sie hier die neuesten Entwicklungen.
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  • 12.03.2026 13:30 Uhr

    13:30 Uhr

    Frontbericht des russischen Verteidigungsministeriums

    Russlands Verteidigungsministerium berichtet am Donnerstag über den Verlauf der militärischen Sonderoperation in der Ukraine innerhalb der vergangenen 24 Stunden. Wie es heißt, haben die russischen Truppenverbände Nord, West, Süd, Mitte, Ost und Dnjepr den ukrainischen Truppen entlang der Front Niederlagen zugefügt.

    Bei den Kämpfen entlang der Front wurden mehr als 1.325 ukrainische Soldaten getötet oder verwundet.

    Darüber hinaus wurden zerstört oder getroffen:

    • 76 Fahrzeuge
    • 19 gepanzerte Truppentransporter
    • ein Panzer
    • 13 Geschütze
    • ein Mehrfachraketenwerfer
    • 20 Munitions- und Warenlager
    • neun Stationen für elektronische Kampfführung

    Außerdem fing die russische Luftabwehr drei Lenkbomben, sechs HIMARS-Raketen und 447 Drohnen ab.

  • 13:01 Uhr

    Minengefahr: Zugang zum Bezirk Sudscha im Gebiet Kursk wird nur schrittweise geöffnet

    Der Zugang zu den Ortschaften des Bezirks Sudscha, der von den ukrainischen Streitkräften besetzt war, wird schrittweise und unter Berücksichtigung der Sicherheitslage geöffnet, berichtet die Nachrichtenagentur TASS unter Berufung auf den Bezirksvorsteher Alexei Spiridonow. Er wies darauf hin, dass ukrainische Einheiten weiterhin das Grenzgebiet verminen. Zuvor hatte die operative Einsatzzentrale der Region beschlossen, bis zum Abschluss der Minenräumarbeiten die Zufahrt zu 122 Siedlungen im Grenzgebiet sowie zu den angrenzenden landwirtschaftlichen und forstwirtschaftlichen Flächen zu sperren. Spiridonow betonte:

    "Wir können den Zugang zu den Siedlungen im Bezirk Sudscha teilweise freigeben, dies hängt von der Sicherheitslage ab. Die Entscheidung wird erst nach Genehmigung durch das Verteidigungsministerium Russlands und den Einsatzstab der Region Kursk getroffen."

  • 12:39 Uhr

    Militärkorrespondent: Russische Streitkräfte führen Angriff bei Krasnoarmejsk mit Robotern durch

    Das russische Militär setzt Roboter auf dem Schlachtfeld ein, während die Soldaten selbst nicht mehr vor Ort sind. Dies berichtet die Nachrichtenagentur TASS unter Berufung auf den RT-Autor und Militärkorrespondenten Alexander Chartschenko. So hätten russische Einheiten in einer der Schlachtphasen bei Krasnoarmejsk ausschließlich Drohnen eingesetzt, berichtete er. Chartschenko merkte an, dass diese Art der Kriegsführung in ein paar Jahren zur gängigen Praxis werden wird und "Menschen auf dem Schlachtfeld nicht mehr gebraucht werden". Er sagte:

    "Tatsächlich sind wir an einem Punkt angelangt, an dem wir den Beginn des Zeitalters der unbemannten Kriege erleben, also Kriege, die ganz ohne Beteiligung von Menschen geführt werden können. Ich habe sogar mit eigenen Augen gesehen, wie bei einem Angriff kein einziger Mensch zum Einsatz kam – der gesamte Einsatz wurde ausschließlich mit sogenannten seelenlosen Systemen durchgeführt. Unbemannte Roboterkomplexe rollten über den Boden, Drohnen führten die Aufklärung durch und die identifizierten Ziele wurden mit Kamikaze-Drohnen angegriffen – es war kein einziger Mensch auf dem Schlachtfeld zu sehen."

  • 12:05 Uhr

    Russische Ermittlungsbehörde: Terroranschlag auf Konzerthalle Crocus City Hall wurde im Interesse Kiews verübt

    Der Terroranschlag auf die Konzerthalle Crocus City Hall wurde laut russischen Ermittlern im Interesse der aktuellen ukrainischen Führung geplant und durchgeführt, um die Situation in Russland zu destabilisieren. Dies verkündet die Ermittlungsbehörde der Russischen Föderation.

    Der Terroranschlag im Konzertsaal Crocus City Hall im Moskauer Vorort Krasnogorsk ereignete sich am 22. März 2024: Die Angreifer eröffneten mit automatischen Waffen das Feuer auf die Menschen im Gebäude und zündeten den Zuschauerraum an. Nach Angaben der Ermittlungsbehörde kamen dabei 149 Menschen ums Leben, eine Person wird vermisst, 609 Menschen wurden verletzt.

  • 11:28 Uhr

    Russische Luftabwehr zerstört zehn Drohnen über Kompressorstation der TurkStream-Pipeline

    Die russische Luftabwehr hat in der Nacht zum 12. März zehn ukrainische Drohnen über der Gaskompressorstation abgeschossen, die die Gasversorgung über die Pipeline TurkStream sicherstellt. Dies teilt das russische Verteidigungsministerium mit.

  • 10:56 Uhr

    Bericht: Lebensdauer eines ukrainischen Elitesoldaten an der Kontaktlinie – weniger als 36 Stunden

    Wie russische Sicherheitskräfte gegenüber der Nachrichtenagentur TASS mitteilten, beträgt die Lebensdauer eines ukrainischen Elitesoldaten in unmittelbarer Nähe der Kontaktlinie weniger als 36 Stunden. Der Gesprächspartner der Agentur betonte:

    "Es ist bezeichnend, dass die Lebensdauer eines ukrainischen Elitesoldaten in unmittelbarer Nähe der Frontlinie weniger als 36 Stunden beträgt."

  • 10:37 Uhr

    Medienbericht: Ukrainischer Soldat erschießt drei Kameraden in Bely Kolodes

    Ein ukrainischer Soldat der 159. separaten mechanisierten Brigade der ukrainischen Streitkräfte hat in Bely Kolodes in der Region Charkow drei Kameraden erschossen. Dies berichtet die Nachrichtenagentur TASS unter Berufung auf die russischen Sicherheitskräfte. Der Täter, ein Nationalist, soll seine Kameraden unter Alkoholeinfluss getötet haben.

  • 09:54 Uhr

    Rheinmetall-Chef: Europa befindet sich in einer schweren Munitionskrise

    Europa befinde sich in einer schweren Munitionskrise – es gebe dort praktisch kein Land, das über ausreichende Waffenvorräte verfügt, sagt Armin Papperger, Chef des Rüstungskonzerns Rheinmetall, in einem Interview mit der Zeitung Neue Zürcher Zeitung. Im Krisenfall wären die Vorräte innerhalb weniger Tage aufgebraucht.

    Der Unternehmenschef weist auch auf den Mangel an gepanzerten Fahrzeugen hin. Es bestehe eine hohe Nachfrage nach gepanzerten Fahrzeugen. Ein potenzieller Konflikt zwischen der NATO und Russland würde sich stark von dem aktuellen Konflikt zwischen der Ukraine und Russland unterscheiden. Die NATO werde immer bestrebt sein, die dynamische Bewegung ihrer Truppen aufrechtzuerhalten. Das sei zu Fuß nicht möglich, dafür seien gepanzerte Fahrzeuge erforderlich, so Papperger.

  • 09:32 Uhr

    Medwedew: Länder der "goldenen Milliarde" verdienen sagenhaft viel Geld am Ukraine-Konflikt

    Die Länder der "goldenen Milliarde" verdienen sagenhaft viel Geld und lösen ihre "egoistischen politischen Aufgaben" im Rahmen des Ukraine-Konflikts, sagt Dmitri Medwedew, der stellvertretende Vorsitzende des Sicherheitsrats der Russischen Föderation.

    Er spricht in seinem Artikel "Neue Technologien: Leiter zum Himmel oder Weg in die Hölle" für die Zeitschrift Expert das Thema des Einflusses des Ukraine-Konflikts auf das Ausbleiben einer angemessenen Reaktion der internationalen Gemeinschaft auf technologische Risiken an. Medwedew betont, dass die Krise um die Ukraine vom Westen provoziert wurde.

  • 08:59 Uhr

    Russische Armee hat im Gebiet Charkow über 20 Starlink-Anlagen zerstört  

    Der Truppenverband Nord der russischen Streitkräfte hat in der ersten Märzwoche mehr als 20 Starlink-Satellitenanlagen und mehr als 30 Kommunikationsantennen des Gegners in der Region Charkow zerstört. Dies meldet der Leiter der russischen Abteilung für Planung und Bekämpfung unbemannter Systeme mit dem Rufzeichen Karta.

    Er präzisiert, dass in diesem Zeitraum auch mehr als 20 Kontrollpunkte für Drohnen der ukrainischen Streitkräfte zerstört worden seien.

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Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.