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Liveticker Ukraine-Krieg – Rubio: Europäische Sicherheitsgarantien setzen US-Einsatz voraus

Russland führt gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine Militäroperation in der Ukraine durch. Der Westen reagiert mit immer neuen Waffenlieferungen an die Ukraine und beispiellosen Sanktionen gegen Russland. Lesen Sie hier die neuesten Entwicklungen.
Liveticker Ukraine-Krieg – Rubio: Europäische Sicherheitsgarantien setzen US-Einsatz vorausQuelle: Gettyimages.ru © Joe Raedle
  • 28.01.2026 20:30 Uhr

    20:30 Uhr

    Rubio: Witkoff und Kushner nicht bei neuer Ukraine-Gesprächsrunde

    Der US-Sondergesandte Steve Witkoff und der Schwiegersohn des Präsidenten, Jared Kushner, werden nicht an den nächsten Verhandlungsrunden zur Beilegung des Ukraine-Konflikts teilnehmen. Dies erklärte US-Außenminister Marco Rubio am Mittwoch:

    "Eine Beteiligung der USA ist möglich, aber es werden weder Steve noch Jared sein." 

    Der kommende Gesprächszyklus werde bilateral zwischen Russland und der Ukraine stattfinden. Eine Teilnahme der USA sei jedoch nicht ausgeschlossen.

    "Sie werden die Gespräche in dieser Woche fortsetzen – diesmal im bilateralen Format. Eine US-Präsenz ist möglich."

    Zugleich betonte der Außenminister, dass ein nichtöffentlicher Verhandlungsrahmen mehr Flexibilität ermögliche. Ständige öffentliche Debatten erzeugten zusätzlichen politischen Druck und erschwerten den Dialog.

  • 20:20 Uhr

    Rubio: Sicherheitsgarantien für Ukraine müssen mit Russland abgestimmt werden

    US-Außenminister Marco Rubio betonte, dass potenzielle Sicherheitsgarantien für die Ukraine mit Russland abgestimmt werden müssten.

    "Ich denke, man kann sagen, dass von unserer Seite in dieser Frage Einigkeit besteht. Offensichtlich ist hier auch der russische Faktor präsent."

    Er fügte hinzu, dass die Sicherheitsgarantien erst nach dem Ende des Konflikts in Kraft treten würden. Zum derzeit noch ungelösten Territoriumsproblem erklärte der US-Außenminister:

    "Es bleibt noch eine Frage – und zwar die territoriale Frage. Ich weiß, dass aktiv daran gearbeitet wird, die Positionen Russlands und der Ukraine hier einander anzunähern."

  • 20:12 Uhr

    Szijjártó: "Offensichtlich mischen die Ukrainer sich in unsere Wahlen ein"

    Nachdem bereits Ungarns Ministerpräsident Viktor Orbán der Ukraine vorgeworfen hatte, sich in die ungarische Parlamentswahl einzumischen, die im April stattfinden sollen, und den ukrainischen Botschafter einbestellt hatte, unterstrich Außenminister Péter Szijjártó bei einer Pressekonferenz, es sei offensichtlich, dass Kiew sich einen Sieg der Oppositionspartei TISZA wünsche.

    Ein Video dazu gibt es hier auf unserer Webseite.

  • 20:00 Uhr

    Rubio: US-Verbündete können ohne Washington keine Sicherheitsgarantien geben

    US-Außenminister Marco Rubio hat die Verbündeten der USA dafür kritisiert, dass sie in den letzten Jahrzehnten zu wenig in ihre Verteidigungsfähigkeiten investiert hätten und der Ukraine ohne Unterstützung Washingtons keine Sicherheitsgarantien geben können. Rubio sagte bei einer Anhörung im Senat:

    "Im Grunde genommen ist es gerade der amerikanische "Versicherungsfaktor", der die Sicherheit garantiert … Ohne die US-Garantien haben die europäischen Garantien keine entscheidende Bedeutung." 

    Er erklärte, dass die Notwendigkeit so starker US-Unterstützung auf die unzureichenden Investitionen der Verbündeten in den vergangenen 20 bis 30 Jahren zurückzuführen sei.

  • 19:44 Uhr

    Bessent: Eigenes Geschäft für EU wichtiger als Unterstützung der Ukraine

    Laut US-Finanzminister Scott Bessent setzt Europa eigene Handelsinteressen über die Unterstützung der Ukraine. Er kommentierte damit die Entscheidung der EU, keine Strafzölle gegen Indien für russisches Öl einzuführen. Bessent sagte in einem CNBC-Interview:

    "Die USA haben Sanktionen oder 25-prozentige Zölle gegen Indien verhängt, weil das Land russisches Öl kauft. Die Europäer weigerten sich jedoch, sich uns anzuschließen. Jedes Mal, wenn Sie hören, dass die Europäer die Wichtigkeit des ukrainischen Volkes betonen, denken Sie daran: Sie stellen ihre Handelsinteressen über die Interessen der Ukrainer."

    Er fügte hinzu, dass der Handel für die EU wichtiger sei als ein Ende des Konflikts in der Ukraine.

  • 19:37 Uhr

    Rubio: Europäische Sicherheitsgarantien setzen US-Einsatz voraus 

    US-Außenminister Marco Rubio erklärte, dass die EU im Rahmen von Sicherheitsgarantien für die Ukraine von den USA verlangt, sich im Falle eines Konflikts militärisch aktiv zu engagieren. Dies sagte Rubio bei einer Anhörung im zuständigen Senatsausschuss:

    "Jedes von den Europäern vorgeschlagene Konzept von Sicherheitsgarantien setzt feste Verpflichtungen der USA voraus, die im Grunde eine potenzielle Beteiligung an einem zukünftigen Konflikt bedeuten würden."

    Zudem sehe ein weiterer Bestandteil der Vorschläge die Stationierung europäischer Truppen in der Ukraine vor.

  • 19:30 Uhr

    Russische Diplomatin: Illegale Waffen aus der Ukraine erreichen Europa

    Der illegale Handel mit westlichen Waffen und Militärtechnik in der Ukraine hat massive Ausmaße angenommen. Dies erklärte Julia Schdanowa, die Leiterin der russischen Delegation bei den Wiener Verhandlungen zur militärischen Sicherheit und Rüstungskontrolle.

    Demnach wird der Handel vollständig von ukrainischen und international organisierten kriminellen Gruppen kontrolliert, die unter dem Schutz staatlicher Beamter, der Führung der ukrainischen Streitkräfte sowie der Geheimdienste agieren. Schdanowa betonte bei einer Sitzung des OSZE-Forums für Sicherheitskooperation:

    "Unter den Käufern finden sich kriminelle Strukturen aus Deutschland, Italien, Frankreich und anderen europäischen Ländern."

    Trotz verschärfter NATO-Kontrollen seien an Kiew gelieferte Waffen in europäischen Ländern und anderen Regionen aufgetaucht. Der Schmuggel auf den Schwarzmarkt erfolge über Moldawien mit Weiterleitung nach Rumänien, Bulgarien, Nordmazedonien und Albanien. Auch der Seetransport illegaler Waffen über die Häfen der Region Odessa spiele dabei eine zentrale Rolle.

  • 19:19 Uhr

    Gebiet Twer: 14-jähriger Russe wegen versuchten Terrorangriffs auf Anweisung der Ukraine verurteilt

    Ein Militärgericht in Westrussland hat einen 14-jährigen Einwohner der Stadt Wyschni Wolotschok im Gebiet Twer zu sieben Jahren Haft verurteilt. Laut einem Bericht des russischen Ermittlungskomitees war der Junge Mitglied einer ukrainischen Terrororganisation. Anfang Mai 2025 leistete er auf Anweisung eines Kontaktmanns aus der Ukraine Aufklärungsarbeit in einem Verwaltungsgebäude und stellte drei Molotowcocktails her, mit denen er ein militärisches Rekrutierungszentrum hätte angreifen sollen. Die Straftat wurde von Mitarbeitern des Föderalen Sicherheitsdienstes FSB rechtzeitig verhindert.

    Der Jugendliche wurde der Mitgliedschaft in einer Terrororganisation und des versuchten Terrorangriffs für schuldig erklärt. Die Freiheitsstrafe muss er in einer Jugendstrafanstalt verbüßen.

  • 19:09 Uhr

    "Russland war zu keinem Zeitpunkt isoliert" – Gabriele Krone-Schmalz zu Gast bei Monika Gruber

    Gabriele Krone-Schmalz war zu Gast bei dem österreichischen Fernsehsender ServusTV und sprach in der Sendung "Die Gruaberin" über die deutschsprachige Medienlandschaft und Streitkultur. Die Moderatorin der wöchentlichen Sendung ist die deutsche Kabarettistin, Schauspielerin und Autorin Monika Gruber. Mit der Journalistin und langjährigen Moskau-Korrespondentin der ARD sprach sie natürlich auch über den Ukraine-Krieg und die Rolle des Westens bei diesem Konflikt.

    Ein Video dazu gibt es hier auf unserer Webseite.

  • 18:59 Uhr

    Szijjártó sieht Ungarn als einziges Hindernis für EU-Beitritt der Ukraine

    Der ungarische Außenminister Péter Szijjártó bestätigte die Aussage seines ukrainischen Amtskollegen Andrei Sibiga darüber, dass die Position seines Landes das einzige Hindernis auf dem Weg der Ukraine in die Europäische Union ist. Szijjártó schrieb auf Facebook:

    "Ungarn ist das einzige Hindernis für die EU-Mitgliedschaft der Ukraine. Das ist die reine Wahrheit."

    Szijjártó betonte, dass die Ukraine keinesfalls der EU beitreten werde, solange die Regierungspartei und Ministerpräsident Viktor Orbán in Ungarn an der Macht seien. Ansonsten würde Kiew die EU und damit Ungarn in den Militärkonflikt verwickeln:

    "Sie hätten das Geld der Europäer, darunter auch der Ungarn, genommen und in die Ukraine geschickt. Sie hätten unsere Bauern mit ihrem minderwertigen Getreide ruiniert, und die ukrainische Mafia hätte uns zu einem Transitkorridor gemacht."

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Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.