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Liveticker Ukraine-Krieg: USA erwägen Aufhebung weiterer Sanktionen gegen Erdöl aus Russland

Russland führt gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine Militäroperation in der Ukraine durch. Der Westen reagiert mit immer neuen Waffenlieferungen an die Ukraine und beispiellosen Sanktionen gegen Russland. Lesen Sie hier die neuesten Entwicklungen.
Liveticker Ukraine-Krieg: USA erwägen Aufhebung weiterer Sanktionen gegen Erdöl aus RusslandQuelle: Legion-media.ru © Aleksandr Kichigin
  • 7.03.2026 15:10 Uhr

    15:10 Uhr

    Neue Atomstrategie in Europa: Merz und Macron planen Zusammenarbeit

    Bundeskanzler Friedrich Merz will bei der nuklearen Abschreckung enger mit Frankreich kooperieren und kündigte im Netzwerk Aix eine gemeinsame Steuerungsgruppe mit Präsident Emmanuel Macron an. Noch in diesem Jahr sollen konkrete Schritte folgen, darunter eine konventionelle deutsche Beteiligung an französischen Nuklearübungen.

    Die Entscheidung stößt jedoch auf scharfe Kritik. Das BSW warnt, Merz spiele mit den Grundlagen der deutschen Nachkriegsordnung und überschreite mit einer Annäherung an Frankreichs Atomarsenal eine rote Linie des 2-plus-4-Abkommens. Kritiker befürchten zudem, Deutschland könne dadurch selbst zum Kriegs- und Anschlagsziel werden.

    In Frankreich selbst gibt es ebenfalls Kritik an der Aufrüstung. Auch die russische Außenamtssprecherin Maria Sacharowa sowie Friedensaktivist Bernhard Trautvetter warnen vor einer weiteren Eskalation im nuklearen Bereich.

    Den Videobericht gibt es hier auf unserer Website zu sehen.

  • 14:39 Uhr

    Zwei Männer im russischen Grenzgebiet Belgorod bei Attacke aus der Ukraine verletzt

    Die ukrainischen Streitkräfte haben erneut im russischen Grenzgebiet Belgorod zugeschlagen. Wie Gouverneur Wjatscheslaw Gladkow auf Telegram schreibt, habe eine ukrainische Drohne in der Siedlung Proletarski ein Verkehrsobjekt angegriffen. Dabei seien zwei Männer verletzt worden. Einer der beiden Männer habe eine Splitterwunde am Bauch und eine Splitterwunde an einem Unterarm erlitten und sei ins Krankenhaus eingeliefert worden. Der andere habe eine Verletzung an der Hand sowie ein Explosionstrauma. Er sei am Ort des Geschehens medizinisch versorgt worden.

  • 14:22 Uhr

    RT DE-Exklusiv: Drohnen, Artillerie und Sturmtruppen – Einblicke von der Front bei Krasnoarmejsk

    Trotz schwieriger Wetterbedingungen setzen russische Soldaten ihren Einsatz am Frontabschnitt Krasnoarmejsk fort. Für sie steht viel auf dem Spiel – das eigene Leben, das ihrer Kameraden und die Sicherheit des Landes. Unser Militärkorrespondent Iwan Poljanskij begleitet Einheiten der 90. Gardepanzerdivision des Truppenverbandes Mitte mehrere Tage lang an der Front. Seinen Bericht gibt es hier auf unserer Website zu sehen. 

  • 14:07 Uhr

    Mehrere Opfer bei ukrainischen Angriffen auf Gebiet Cherson

    Gouverneur Wladimir Saldo wirft den ukrainischen Streitkräften vor, eine regelrechte Jagd auf Autofahrer in dem von Russland kontrollierten Teil des Gebiets Cherson zu machen. Wie der Politiker schreibt, seien in den zurückliegenden 24 Stunden ein Mensch getötet und vier weitere verletzt worden. Bei dem Todesopfer handele es sich um einen 59-jährigen Einwohner der Siedlung Gornostajewka. Die anderen zwei Attacken mit drei Verletzten hätten sich in der Ortschaft Dnjeprjany ereignet. Ein Mann im Alter von 68 Jahren und zwei Männer im Alter von jeweils 25 Jahren seien ins Krankenhaus eingeliefert worden.

    Ferner meldet Saldo Sachschäden in den Ortschaften Winogradowo, Wassiljewka, Radensk, Tawrijsk, Topolewka und Gladkowka. Dort seien insgesamt eine Scheune, mehrere Wohnhäuser, ein Verwaltungsgebäude, ein Geschäft und ein Auto beschädigt worden.

  • 13:40 Uhr

    Einwohner des russischen Gebiets Samara durch herabfallende Drohnenteile verletzt

    Die russische Luftabwehr hat nach Angaben des Verteidigungsministeriums in Moskau in der letzten Nacht über dem Wolga-Gebiet Samara fünf unbemannte Luftfahrzeuge abgefangen. Gouverneur Wjatscheslaw Fedorischtschew bestätigte auf der Plattform MAX die Drohnenattacke und gab einige Einzelheiten bekannt. Dem Politiker zufolge seien dadurch keine Schäden entstanden. Es gebe auch keine Todesopfer. Allerdings sei ein Mensch durch herabfallende Drohnenteile verletzt worden. Der Mann sei ins Krankenhaus eingeliefert worden, teilte Fedorischtschew mit.

  • 13:08 Uhr

    Boykott statt Wettkampf: Der Westen macht die Paralympics zur politischen Bühne

    Am Freitag hat in der italienischen Stadt Verona die Eröffnungsfeier der Paralympischen Spiele stattgefunden. Nachdem das Internationale Paralympische Komitee jedoch die Sperre für russische und belarussische Athleten aufgehoben hatte, kündigten einige europäische Fernsehsender an, die Eröffnungsfeier nicht zu übertragen.

    Den Videobericht gibt es hier auf unserer Website zu sehen.

  • 12:36 Uhr

    Russland meldet massiven Vergeltungsschlag gegen Rüstungswerke in Ukraine

    Russlands Verteidigungsministerium berichtet auf der Plattform MAX über einen massiven Angriff auf ukrainische Rüstungswerke und Energieanlagen, die das ukrainische Militär im eigenen Interesse benutze. Die russische Behörde bezeichnet die Attacke als Vergeltungsschlag, nachdem der Gegner zivile Objekte in Russland angegriffen habe. Dabei seien hochpräzise boden-, luft- und seebasierte Waffen und Langstreckendrohnen zum Einsatz gekommen. Alle anvisierten Ziele seien getroffen worden.

    Ferner meldet das Ministerium in Moskau erfolgreiche Luft-, Drohnen-, Raketen- und Artillerieangriffe auf Verkehrsobjekte, die der Gegner zu militärischen Zwecken nutze, und 149 Standorte mit ukrainischen Soldaten und ausländischen Söldnern. Dabei sei ein ukrainischer Hubschrauber des Typs Mi-8 zerstört worden. In den vergangenen 24 Stunden habe die russische Luftabwehr ihrerseits drei Lenkbomben und 200 Drohnen abgefangen.

    Die ukrainischen Behörden bestätigen die massive Attacke aus Russland. Dabei berichten sie über mindestens acht Todesopfer. Allein in der Stadt Charkow seien sieben Zivilisten, darunter ein 13-jähriges Mädchen und ein Junge, ums Leben gekommen, als eine Rakete in einem fünfgeschossigen Wohnhaus eingeschlagen habe. Fünfzehn weitere Menschen, darunter zwei Jungen im Alter von sechs und elf Jahren und eine 17-jährige Teenagerin, seien verletzt worden. Ein weiterer Mensch sei im Gebiet Dnjepropetrowsk tödlich verletzt worden.

    Schäden werden aus den Gebieten Schitomir, Dnjepropetrowsk, Saporoschje, Winniza, Odessa, Poltawa, Sumy und Tscherkassy gemeldet. In Polen hat die Luftwaffe am frühen Samstagmorgen mehrere Kampfflugzeuge zum Schutz des Luftraums in an die Ukraine angrenzenden Regionen aufsteigen lassen.

  • 12:09 Uhr

    Frontbericht des russischen Verteidigungsministeriums

    Das russische Verteidigungsministerium berichtet über den weiteren Verlauf der militärischen Sonderoperation in der Ukraine binnen der letzten 24 Stunden. Wie die Militärbehörde auf der Plattform MAX schreibt, habe der Truppenverband Nord ukrainische Einheiten nahe den Ortschaften Choten, Nowodmitrowka, Miropolje, Grabowskoje und Nowaja Setsch im Gebiet Sumy sowie Woltschanskije Chutora, Pestschanoje, Granow und Stariza im Gebiet Charkow getroffen. Der Gegner habe mehr als 200 Armeeangehörige verloren. Das russische Militär habe zudem zehn Wagen, eine Radaranlage, zwei Anlagen der elektronischen Kampfführung, vier Munitionslager und ein Lager mit Kriegszubehör zerstört.

    Auch der Truppenverband West habe günstigere Stellungen bezogen, indem er Personal und Technik des Gegners in der Nähe der Ortschaften Borowaja und Nowossinowo im Gebiet Charkow sowie Losowoje, Jazkowka, Swjatogorsk, Krasny Liman und Rubzy in der DVR getroffen habe. Dabei seien mehr als 180 ukrainische Soldaten getötet oder verletzt worden. Der Gegner habe einen Transportpanzer, ein gepanzertes Gefechtsfahrzeug, 16 Wagen, zwei Geschütze, eine Anlage der elektronischen Kampfführung, eine Radaranlage und drei Munitionslager verloren.

    Der Truppenverband Süd habe ebenfalls seine Position an der vordersten Linie verbessert, wobei er ukrainische Einheiten im Raum der Ortschaften Druschkowka, Nowossjolowka, Kondratowka, Kaleniki, Iljinowka, Kramatorsk, Nikiforowka, Golubowka und Konstantinowka in der DVR getroffen habe. Die russische Behörde beziffert die gegnerischen Personalverluste auf bis zu 200 Kämpfer. Dabei seien ein Kampfpanzer, ein Transportpanzer, ein gepanzertes Gefechtsfahrzeug, 14 Wagen, drei Geschütze, eine Radaranlage, ein Artillerieaufklärungsradar sowie sechs Munitions- und Materiallager zerstört worden.

    Der Truppenverband Mitte habe ebenfalls günstigere Stellungen bezogen und dabei Personal und Technik der ukrainischen Streitkräfte nahe den Ortschaften Annowka, Solotoi Kolodes, Torezkoje, Sergejewka, Belizkoje und Grischino in der DVR sowie Nowopodgorodnoje, Nowonikolajewka und Nowopawlowka im Gebiet Dnjepropetrowsk getroffen. Der Gegner habe mehr als 335 Kämpfer verloren. Neun gepanzerte Gefechtsfahrzeuge, vier Wagen und ein Geschütz seien außer Gefecht gesetzt worden.

    Der Truppenverband Ost habe seinen Vormarsch fortgesetzt, wobei er zuletzt vier ukrainische Gegenattacken in der Nähe der Ortschaften Gai, Dobropassowo und Welikomichailowka im Gebiet Dnjepropetrowsk abgewehrt habe. Das russische Ministerium schätzt die gegnerischen Personalverluste auf bis zu 40 Soldaten. Drei Transportpanzer, ein Schützenpanzer und zwei gepanzerte Gefechtsfahrzeuge seien außer Gefecht gesetzt worden. Zudem habe das russische Militär gegnerische Einheiten in der Nähe der Ortschaften Komsomolskoje, Werchnjaja Tersa und Wosdwischewka im Gebiet Saporoschje sowie Starokassjanowskoje, Saretschnoje, Kolomijzy und Nowoskelewatoje im Gebiet Dnjepropetrowsk sowie getroffen. Der Gegner habe mehr als 360 Kämpfer verloren. Acht gepanzerte Gefechtsfahrzeuge und drei Wagen seien außer Gefecht gesetzt worden.

    Der Truppenverband Dnjepr habe ebenfalls seine taktische Position verbessert, indem er Personal und Technik des Gegners nahe den Ortschaften Grigorowka und Dimitrowo im Gebiet Saporoschje getroffen habe. Dabei seien bis zu 60 ukrainische Armeeangehörige getötet oder verletzt worden. Der Gegner habe ein gepanzertes Gefechtsfahrzeug, 14 Wagen und vier Anlagen der elektronischen Kampfführung verloren.

    Nach russischen Angaben habe die Ukraine seit dem Beginn der Sonderoperation vor gut vier Jahren insgesamt 670 Flugzeuge, 284 Hubschrauber, 120.160 Drohnen, 651 Flugabwehrraketenkomplexe, 28.083 Kampfpanzer und andere Panzerfahrzeuge, 1.681 Mehrfachraketenwerfer sowie 33.677 Geschütze und Mörser verloren.

  • 11:37 Uhr

    Vier Verletzte bei ukrainischen Angriffen auf 49 Ortschaften im Gebiet Belgorod

    Gouverneur Wjatscheslaw Gladkow veröffentlicht jeden Tag auf Telegram Statistiken über ukrainische Angriffe auf Siedlungen im russischen Grenzgebiet Belgorod. Aus dem heutigen Eintrag geht hervor, dass das ukrainische Militär in den vergangenen 24 Stunden 49 Ortschaften in sieben Bezirken angegriffen habe. Der Gegner habe mindestens vier Geschosse abgefeuert und 158 Drohnen eingesetzt, von denen 65 abgeschossen worden seien.

    In der Statistik wird über Opfer unter der Zivilbevölkerung berichtet. Bei der Detonation einer FPV-Drohne habe ein Einwohner der Siedlung Kosinka Verletzungen erlitten. Zwei weitere Zivilisten seien in der Siedlung Potschajewo verletzt worden, als eine ukrainische Drohne einen Lkw angegriffen habe. Ein weiterer Mann sei bei der Detonation einer FPV-Drohne in der Siedlung Surkowo zu Schaden gekommen. Außerdem habe am Freitag ein Einwohner der Stadt Graiworon eine medizinische Einrichtung aufgesucht, nachdem er zuvor am 4. März infolge einer Drohnenattacke eine Splitterverletzung erlitten hatte.

    Gladkow meldet zudem viele Sachschäden. Demnach seien in den vergangenen 24 Stunden insgesamt elf Einfamilienhäuser, eine soziale Einrichtung, zwei Geschäfte, ein Landwirtschaftsbetrieb, ein Landwirtschaftsfahrzeug, drei Energieanlagen, eine Stromleitung, sieben Lkw, zwei Minibusse und elf Autos zerstört oder beschädigt worden.

  • 11:10 Uhr

    Ukrainische Truppen greifen zwei Agroholdings im russischen Grenzgebiet Brjansk an

    Gouverneur Alexander Bogomas meldet ukrainische Attacken auf zwei Bezirke im russischen Grenzgebiet Brjansk. Wie der Politiker auf Telegram schreibt, hatte es der Gegner auf zwei große Landwirtschaftsunternehmen abgesehen. Auf dem Gelände der Agroholding Mirotorg sei ein Verwaltungsgebäude beschädigt worden. Zudem sei ein Lagerhaus der Agrarholding Ochotno beschädigt worden.

    Bogomas meldet weder Todesopfer noch Verletzte. Seinen Angaben zufolge habe die örtliche Luftabwehr in der zurückliegenden Nacht 29 ukrainische Drohnen unschädlich gemacht.

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Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.