Liveticker Ukraine-Krieg – Sacharowa: "Kiews angeblicher Waffenstillstand ist blutige PR"

7.05.2026 12:22 Uhr
12:22 Uhr
Energodar: Zwei Tote nach ukrainischen Angriffen innerhalb von zwei Wochen
In Energodar sind nach Angaben von Rosatom-Chef Alexei Lichatschow innerhalb der vergangenen zwei Wochen zwei Menschen infolge ukrainischer Angriffe getötet worden, darunter ein Mitarbeiter des Kernkraftwerks Saporoschje. Lichatschow äußerte sich zur Lage an der Anlage und in der Stadt Energodar:
"Seit drei Tagen ist eine sehr hohe Aktivität der ukrainischen Streitkräfte in Energodar zu verzeichnen, einer der wichtigsten Städte von Rosatom. Es geht um Angriffe auf die städtische Infrastruktur, darunter eine Gasverteilerstation und Wohnbebauung. In der Stadt gibt es in zwei Wochen zwei Tote, darunter ein Mitarbeiter des Kernkraftwerks, sowie eine verletzte Frau."
12:00 Uhr
Sacharowa: "Kiews angeblicher Waffenstillstand ist blutige PR"

Die russische Außenamtssprecherin Maria Sacharowa.Urheberrechtlich geschützt Die Ankündigung von Wladimir Selenskij, einen sogenannten Waffenstillstand vom 5. auf den 6. Mai zu verhängen, ist laut der russischen Außenamtssprecherin Maria Sacharowa durch die militärische Lage der ukrainischen Streitkräfte motiviert. Mit diesem Schritt wolle Kiew die russische Initiative kontern.
"Es besteht kein Zweifel daran, dass dieser Schritt nicht nur durch den Versuch diktiert ist, medial das Thema des von Russland angekündigten Waffenstillstands zum Tag des Sieges vom 8. auf den 9. Mai zu überdecken, sondern auch durch die äußerst schwierige Lage der ukrainischen Streitkräfte an der Front."
Kiew benötige demnach eine "Atempause zur Umgruppierung und Vorbereitung weiterer Kampfhandlungen und Terrorakte". Zudem erklärte sie, Selenskij habe keinen echten Befehl zum Waffenstillstand erteilt.
"Soweit uns bekannt ist, hat er überhaupt keinen Befehl zur Einstellung der Kampfhandlungen gegeben. Das ist alles blutige PR."
Sie verwies zudem darauf, dass ukrainische Drohnen in der Nacht nach entsprechenden Ankündigungen die Stadt Dschankoi auf der Krim angegriffen hätten, wobei fünf Zivilisten getötet worden seien. Dies zeige erneut, dass Kiew selbst erklärte Feuerpausen nicht einhalte, so die russische Darstellung.
11:49 Uhr
Lugansk: Frau bei ukrainischem Drohnenangriff getötet
Bei einem Drohnenangriff der ukrainischen Streitkräfte auf ein Wohnhaus im Artemowski-Bezirk von Lugansk ist nach Angaben des Republikchefs Leonid Passetschnik eine Frau getötet worden. Die Ärzte kämpften um ihr Leben, konnten sie jedoch nicht retten. Laut Passetschnik habe die Luftabwehr einen Großteil der Drohnen abgefangen. Einige hätten jedoch dennoch Treffer erzielt.
11:25 Uhr
Gebiet Perm: Ukrainische Drohne trifft Industrieanlage – keine Verletzten
Im Gebiet Perm ist nach Angaben von Gouverneur Dmitri Machonin eine Drohne der Ukraine auf ein Industrieunternehmen eingeschlagen. Alle Einsatzkräfte seien vor Ort im Einsatz. Es gibt keine Toten oder Verletzten. Weitere Drohnen seien abgeschossen worden. An den Absturzstellen der Trümmer arbeiten die Einsatzkräfte. In der Region gilt weiterhin der Zustand der Drohnengefahr. Der operative Krisenstab ist im Einsatz.
11:00 Uhr
Verluste bei ukrainischen Soldaten führen zu Drohungen gegen Kommandeure
Nach hohen Verlusten im Raum Krasny Liman sollen ukrainische Soldaten ihre eigenen Kommandeure bedroht haben. Dies berichten russische Sicherheitsstrukturen der Nachrichtenagentur TASS.
"Im Raum Krasny Liman erleidet der Gegner schwere Verluste. Die ukrainischen Soldaten drohen ihren Kommandeuren in Panik mit Vergeltung und Tötung, weil ihnen der Rückzug untersagt wird und sie faktisch dem Tod überlassen werden."
Gleichzeitig soll das ukrainische Kommando wiederum Soldaten mit Konsequenzen bis hin zur Vernichtung drohen, sollten diese ihre Stellungen eigenmächtig verlassen.
10:40 Uhr
Selenskijs falsches Spiel mit seiner Waffenruhe

Der Rote Platz ist bereits geschmückt.Urheberrechtlich geschützt Was soll das, eine Waffenruhe zu erklären, die man selbst ohnehin nicht einhält, nur um eine andere, zwei Tage später, zu verhindern? Für ein paar weitere westliche Schlagzeilen, wie wenig Russland doch zum Frieden bereit sei?
Mehr dazu erfahren Sie in diesem Meinungsartikel von Dagmar Henn.10:22 Uhr
Gebiet Charkow meldet Verletzte nach ukrainischen Angriffen
Im Dorf Tawolschanka bei Kupjansk im Gebiet Charkow sind zwei Menschen bei einem Drohnenangriff der ukrainischen Streitkräfte verletzt worden. Dies teilt der Leiter der militärisch-zivilen Verwaltung des Gebiets Charkow, Witali Gantschew, mit. Demnach wurde eine 1962 geborene Frau leicht am Bauch durch Splitter verletzt. Ein Mann des Jahrgangs 1959 erlitt eine Kopfverletzung sowie eine Gehirnerschütterung.
10:00 Uhr
Gebiet Belgorod: Frau bei ukrainischem Drohnenangriff auf Dienstfahrzeug getötet
Im Dorf Wosnessenowka im Gebiet Belgorod ist nach Angaben des Gouverneurs Wjatscheslaw Gladkow eine Frau bei einem gezielten Drohnenangriff auf ein Dienstfahrzeug getötet worden. Zwei weitere Männer wurden verletzt.
Einer der Männer erlitt schwere Verletzungen. Laut Gladkow wurden bei dem Mann im Krankenhaus ein offenes Schädel-Hirn-Trauma sowie weitere schwere Verletzungen diagnostiziert. Die Ärzte tun derzeit alles in ihrer Macht Stehende, um ihn zu retten.
Der zweite Mann wurde mit einer durch eine Mine verursachten Explosionsverletzung und Splitterwunden in ein Krankenhaus nach Belgorod gebracht. Das Fahrzeug brannte vollständig aus.
09:39 Uhr
Gebiet Sumy: FPV-Drohnen zerstören US-Humvee der ukrainischen Streitkräfte
Ein in den USA produzierter gepanzerter HMMWV der ukrainischen Streitkräfte ist nach Angaben russischer Militärquellen im Gebiet Sumy durch FPV-Drohnen des Truppenverbandes zerstört worden. Dies berichtet die Nachrichtenagentur TASS unter Verweis auf den Leiter der Drohnenbesatzung mit dem Rufzeichen "Gera".
Der Zielaufklärung zufolge wurde das Fahrzeug während der Luftaufklärung im rückwärtigen Gebiet entdeckt und anschließend angegriffen."Die Technik ist insgesamt ziemlich anfällig. Probleme mit ihrer Zerstörung gibt es keine."
Nach Angaben des Militärs versuche die ukrainische Seite, Humvees zu tarnen und verdeckt einzusetzen. Man wisse jedoch, dass diese Fahrzeuge bei Drohnenkontakt kaum Überlebenschancen hätten. Sobald ein solches Ziel entdeckt werde, könne es nicht mehr entkommen und werde zerstört.09:09 Uhr
Bloomberg: Selenskij äußert Sorge vor russischer Offensive im Sommer

Der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij und die Präsidentin der Europäischen Kommission, Ursula von der Leyen, nehmen am 4. Mai 2026 am 8. Gipfeltreffen der Europäischen Politischen Gemeinschaft in Erewan teil.Urheberrechtlich geschützt Der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij hat sich laut Bloomberg gegenüber westlichen Staats- und Regierungschefs besorgt über eine mögliche russische Offensive im Sommer geäußert. Gleichzeitig verschärfe sich demnach der Mangel an Waffen bei den ukrainischen Streitkräften. In dem Bericht heißt es:
"Nach Angaben mit den Gesprächen vertrauter Quellen teilte Selenskij seinen Verbündeten mit, dass er eine weitere russische Offensive in diesem Sommer erwartet."
Die wachsende Sorge Kiews sei laut Autor vor allem auf die eingeschränkten Möglichkeiten Europas zurückzuführen, die frühere militärische Unterstützung der USA vollständig zu ersetzen. Besonders kritisch sei die Lage bei Luftabwehrsystemen.
"Die Bestände an Flugabwehrraketen stehen unter noch größerem Druck, da die USA die Finanzierung der militärischen Unterstützung Kiews faktisch eingestellt haben. Europäische Raketensysteme werden auf absehbare Zeit nicht als tragfähige Alternative betrachtet. Nach Angaben von Quellen reicht ihre Zahl nicht aus, und allein können sie den Schutz des ukrainischen Himmels nicht gewährleisten."
Zuvor hatte das Magazin Foreign Policy unter Verweis auf einen nicht genannten Diplomaten berichtet, US-Vertreter gingen davon aus, dass die Ukraine ohne internationale Hilfe nur sehr kurze Zeit überleben könne. Auch europäische Diplomaten äußerten demnach Zweifel an künftigen Unterstützungsprogrammen. Zudem sende die Administration von Donald Trump "kaum ermutigende Signale" an Kiew.
Durch die Sperrung von RT zielt die EU darauf ab, eine kritische, nicht prowestliche Informationsquelle zum Schweigen zu bringen. Und dies nicht nur hinsichtlich des Ukraine-Kriegs. Der Zugang zu unserer Website wurde erschwert, mehrere Soziale Medien haben unsere Accounts blockiert. Es liegt nun an uns allen, ob in Deutschland und der EU auch weiterhin ein Journalismus jenseits der Mainstream-Narrative betrieben werden kann. Wenn Euch unsere Artikel gefallen, teilt sie gern überall, wo Ihr aktiv seid. Das ist möglich, denn die EU hat weder unsere Arbeit noch das Lesen und Teilen unserer Artikel verboten. Anmerkung: Allerdings hat Österreich mit der Änderung des "Audiovisuellen Mediendienst-Gesetzes" am 13. April diesbezüglich eine Änderung eingeführt, die möglicherweise auch Privatpersonen betrifft. Deswegen bitten wir Euch bis zur Klärung des Sachverhalts, in Österreich unsere Beiträge vorerst nicht in den Sozialen Medien zu teilen.
Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.


