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Liveticker Ukraine-Krieg: Putin ordnet Freilassung zweier zwangsrekrutierter Ungarn an

Russland führt gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine Militäroperation in der Ukraine durch. Der Westen reagiert mit immer neuen Waffenlieferungen an die Ukraine und beispiellosen Sanktionen gegen Russland. Lesen Sie hier die neuesten Entwicklungen.
Liveticker Ukraine-Krieg: Putin ordnet Freilassung zweier zwangsrekrutierter Ungarn anQuelle: Sputnik © Gawriil Grigorow
  • 4.03.2026 20:39 Uhr

    20:39 Uhr

    Bericht: Moskau prüft Ukraine-Pläne der USA

    Die Ereignisse in Venezuela und in Iran sowie die Hinterlist amerikanischer Unterhändler, die Verhandlungen zur Expansion und zum Angriff nutzen, haben das wahre Gesicht Washingtons gezeigt, schreiben die Autoren der polnischen Zeitung Myśl Polska. Im Grunde genommen sei die Politik der USA nach wie vor antirussisch und auf die Schwächung und Zerstörung Russlands ausgerichtet. Und wie die Autoren bemerken, wissen die russischen Unterhändler das – deshalb spielen sie ein "starkes diplomatisches Spiel" und lassen sich nicht von Illusionen einer vermeintlichen Partnerschaft mit den USA blenden. In dem Zeitungsartikel heißt es dazu:

    "Naive Märchen darüber, dass Trump gemeinsam mit Präsident Wladimir Putin die Welt regieren will und in unserer Region Strukturen entstehen werden, deren Tätigkeit auf die Zusammenarbeit mit Moskau und Washington ausgerichtet ist, kann man getrost in die Schublade mit Literatur für Grundschüler legen. Die Ziele Washingtons haben sich nicht geändert – es wird weiterhin danach streben, Russland und seine Verbündeten zu schwächen und zu zerstören. Washington wird die Feindschaft zwischen Moskau und Warschau schüren. Es ist Zeit, mit naiven Illusionen Schluss zu machen."

  • 20:20 Uhr

    Duma-Abgeordneter droht Kiew mit Sperrung aller Lieferungen wegen Angriff auf russischen Gastanker

    Russland könnte seine U-Boot-Flotte einsetzen, um alle Lieferungen von Gütern in die Ukraine zu unterbinden, falls die Angriffe auf russische Zivilschiffe fortgesetzt werden. Diese Erklärung gab der stellvertretende Vorsitzende des Ausschusses für internationale Angelegenheiten der Staatsduma, Alexej Tschepa, ab, als er den Angriff auf den Gastanker "Arktik Metagas" im Mittelmeer kommentierte. In einem Interview mit dem Portal News.ru bemerkte er:

    "Im Falle wiederholter Aktionen gegen unsere Schiffe werden wir gezwungen sein, entsprechende Maßnahmen zu ergreifen. Wir verfügen dafür über eine hervorragende U-Boot-Flotte, und wenn man ihr diese Aufgabe stellt, kann man sofort alle Lieferungen von Waren in die Ukraine unterbinden."

  • 19:41 Uhr

    Ukrainischer Raketenwerfer vom Typ "Flamingo" im Gebiet Nikolajew zerstört

    In der Nähe der Stadt Wosnessensk im Gebiet Nikolajew ist laut Sergei Lebedew, dem Koordinator des Nikolajewer Untergrunds, ein ukrainischer Raketenwerfer vom Typ "Flamingo" zerstört worden. 

    "Die Rakete landete an derselben Stelle, von der diese Flamingos gestartet waren. Der Werfer wurde vollständig zerstört, teilweise sogar eingeschmolzen."

    Dabei erlitten nach seinen Angaben auch Offiziere aus NATO-Ländern Verletzungen.

  • 19:19 Uhr

    Putin erhöht Sollstärke der Streitkräfte um mehr als 2.500 Stellen

    Die reguläre Personalstärke der russischen Streitkräfte ist um mehr als 2.500 Stellen angehoben worden. Dies geht aus einem Erlass von Russlands Präsident Wladimir Putin hervor, der auf dem offiziellen Portal für Rechtsinformationen veröffentlicht wurde.

    Dem Dokument zufolge beträgt die Sollstärke der Streitkräfte nun 2.391.770 Stellen, darunter 1.502.640 Militärangehörige. Neben Berufssoldaten umfasst dies auch zivile Mitarbeiter.

    Im Vergleich zum Erlass aus dem Jahr 2024, der eine Sollstärke von 2.389.130 Stellen, darunter 1,5 Millionen Militärangehörige, vorsah, entspricht dies einem Zuwachs von 2.640 Personen. Der Erlass wurde am 4. März veröffentlicht und ist in Kraft getreten.

    Zuvor hatte Verteidigungsminister Andrei Beloussow mitgeteilt, dass sich im Jahr 2025 fast 410.000 Russen freiwillig zum Vertragsdienst gemeldet hätten. Nahezu zwei Drittel von ihnen seien unter 40 Jahre alt.

  • 18:50 Uhr

    Ombudsfrau: Evakuierte Kinder aus Gebiet Charkow in sozialen Netzwerken diffamiert

    Laut Wiktorija Kolesnik-Lawinskaja, der Ombudsfrau der russischen Verwaltung des Gebiets Charkow, werden ukrainische Kinder, die nach Russland evakuiert wurden, in den sozialen Netzwerken von Gleichaltrigen aus dem Gebiet Charkow schikaniert. Diese stehen wohl unter dem Einfluss der Kiewer Behörden. Ihren Worten zufolge greifen die ukrainischen Behörden zu "immer raffinierteren Methoden des Terrors".

    "Diese Kampagne wird unter Einbeziehung von Ressourcen ukrainischer spezialisierter Dienste durchgeführt. Die Evakuierten sehen sich einer negativen sozialen Stigmatisierung ausgesetzt und werden als 'Verräter' und 'Kollaborateure' gebrandmarkt."

    Dies führe zur sozialen Isolation der Betroffenen. Zudem würden Fotos evakuierter Jugendlicher im Netz verbreitet und häufig mithilfe von neuronalen Netzen in anstößige Bilder umgewandelt, so die Ombudsfrau.

  • 18:31 Uhr

    Szijjártó dankt Putin für die Freilassung zwangsrekrutierter Ungarn auf Russisch

    Der ungarische Außenminister Péter Szijjártó bedankte sich bei dem russischen Präsidenten Wladimir Putin auf Russisch für die Freilassung ungarischer Staatsbürger, die zwangsweise in die ukrainische Armee eingezogen worden waren und sich in russischer Gefangenschaft befanden.

    "Vielen Dank. Ich danke Ihnen."

    Szijjártó wies darauf hin, dass viele Ungarn, die in der Ukraine zwangsrekrutiert wurden, vermisst oder gefangen genommen wurden. Bereits im vergangenen Jahr hatte Ungarn von zwei transkarpatischen Ungarn berichtet, die im Zuge der Zwangsmobilisierung in der Ukraine ums Leben gekommen waren. Der Außenminister erklärte:

    "Dieser Konflikt zwingt auch ungarische Bürger zur Mobilisierung. Viele sind vermisst, viele sind in Gefangenschaft geraten."

  • 18:05 Uhr

    Putin ordnet Freilassung zweier zwangsrekrutierter Ungarn an

    Russlands Präsident Wladimir Putin hat die Freilassung von zwei ungarischen Staatsbürgern angeordnet. Sie waren zwangsweise in die ukrainischen Streitkräfte eingezogen worden und anschließend in russische Gefangenschaft geraten. Putin sagte bei einem Treffen mit dem ungarischen Außenminister Péter Szijjártó:

    "Es handelt sich um Bürger mit doppelter Staatsangehörigkeit – der ukrainischen und der ungarischen. Sie wurden zwangsweise mobilisiert. Ich habe die Entscheidung getroffen, zwei Personen freizulassen."

    Putin betonte, dass Szijjártó die beiden Ungarn direkt mit seinem Flugzeug abholen könne.

    "Sie können sie, wie vom Premierminister Viktor Orbán gewünscht, direkt in das Flugzeug nehmen, mit dem Sie hierhergekommen sind, und mit ihnen nach Budapest zurückkehren."

  • 17:55 Uhr

    Putin trifft Szijjártó im Kreml

    Russlands Präsident Wladimir Putin hat im Kreml den ungarischen Außenminister Péter Szijjártó empfangen. Dies berichtet die Nachrichtenagentur RIA Nowosti. An den Gesprächen nahmen zudem der russische Außenminister Sergei Lawrow, Präsidialberater Juri Uschakow sowie Vizepremier Denis Manturow teil.

    Kremlsprecher Dmitri Peskow hatte zuvor erklärt, dass bei dem Treffen unter anderem die Blockade des Öltransits über die Druschba-Pipeline thematisiert werden solle. Zudem solle es um die Freilassung transkarpatischer Ungarn aus russischer Gefangenschaft gehen, die in den Reihen der ukrainischen Streitkräfte gekämpft haben.

  • 17:44 Uhr

    Region Krasnodar: Fragmente von ukrainischen Drohnen in Ferienort gefunden

    Im Dorf Kabardinka bei der Stadt Gelendschik sind Trümmer von ukrainischen Drohnen auf das Gelände von drei Sanatorien gefallen. Es gab keine Verletzten und keine Sachschäden. Dies teilt der operative Stab der Region Krasnodar mit:

    "In zwei der Sanatorien hielten sich keine Touristen auf, die Gäste des dritten wurden für die Dauer der Abwehr der Attacke an einen sicheren Ort evakuiert. Rettungs- und Spezialkräfte sind an allen betroffenen Orten im Einsatz."

    Am Mittwoch war in der Region Krasnodar Drohnenalarm ausgerufen worden.

  • 17:17 Uhr

    Selenskij entlässt SBU-Chef im Gebiet Schytomyr

    Der ukrainische Machthaber Wladimir Selenskij hat Wladimir Kompanitschenko, den Leiter der Verwaltung des Sicherheitsdienstes der Ukraine (SBU) im Gebiet Schytomyr, aus dem Amt entlassen. Gegen ihn stehen Korruptionsvorwürfe im Raum. Das entsprechende Dekret wurde am Mittwoch auf der offiziellen Website Selenskijs veröffentlicht.

    Zuvor hatte der ukrainische Generalstaatsanwalt Ruslan Krawtschenko mitgeteilt, dass dem festgenommenen Logistikkommandeur der Luftstreitkräfte der ukrainischen Streitkräfte sowie dem SBU-Chef im Gebiet Schytomyr offiziell Amtsmissbrauch und die Annahme unrechtmäßiger Vorteile vorgeworfen werden.

    Ukrainischen Medien zufolge handelt es sich dabei um Andrei Ukrainez und Wladimir Kompanitschenko. Beide Verdächtige wurden in Untersuchungshaft genommen.

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Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.