Liveticker Ukraine-Krieg – Moskau: Erneut ein Leopard-Panzer zerstört

3.06.2026 14:56 Uhr
14:56 Uhr
Saporoschje: Mehrere Verletzte bei ukrainischem Drohnenangriff auf Lastwagen
Bei einem ukrainischen Drohnenangriff im Zentrum von Kamenka-Dnjeprowskaja sind drei Zivilisten verletzt worden. Unter ihnen befindet sich auch ein vorbeifahrender Mopedfahrer. Die Verletzten wurden ins Kreiskrankenhaus eingeliefert. Dies teilte die Verwaltung des Munizipalbezirks Kamenka-Dnjeprowskaja der Nachrichtenagentur TASS mit.
14:25 Uhr
Frontbericht des russischen Verteidigungsministeriums: Erneut ein Leopard-Panzer zerstört

Archivbild: Ein erbeuteter Kampfpanzer vom Typ Leopard 2A6Wladimir Gerdo / TASS In den vergangenen 24 Stunden haben die ukrainischen Streitkräfte 1.300 Soldaten während der Kampfhandlungen verloren, lautet der tägliche Frontbericht des Verteidigungsministeriums in Moskau. Russische Truppen zerstörten folgende Waffen und Ausrüstung des Gegners:
- einen Kampfpanzer Leopard aus deutscher Produktion,
- elf gepanzerte Kampffahrzeuge,
- 72 Kraftfahrzeuge,
- 13 Artilleriegeschütze,
- eine Anlage zur Aufklärung von Flugzielen,
- ein Artillerieaufklärungsradar,
- fünf Anlagen der Elektronischen Kampfführung.
Einheiten der russischen Luftstreitkräfte, Raketen- und Artillerietruppen sowie Drohnenbediener trafen Speicher und Abschussvorrichtungen für Drohnen größerer Reichweite, Objekte der Energie- und Transportinfrastruktur, die im Interesse gegnerischer Truppen betrieben wurden, sowie ukrainische Soldaten und ausländische Söldner in 147 Kreisen. Die Flugabwehr schoss sechs Flugbomben, sechs HIMARS-Raketen und 754 unbemannte Flugzeuge ab.
14:03 Uhr
NATO-Generalsekretär Rutte in Kiew eingetroffen
NATO-Generalsekretär Mark Rutte ist am Mittwoch zu einem unangekündigten Besuch in Kiew eingetroffen, berichtet die ukrainische Eisenbahngesellschaft Ukrsalisnyzja in einem Beitrag auf sozialen Medien, der später gelöscht wurde. Er lautete:
"Wir freuen uns, heute NATO-Generalsekretär Mark Rutte im Kiewer Hauptbahnhof begrüßen zu dürfen."
13:35 Uhr
Nach der Sprengfalle: Das zweite Leben des Kriegsreporters

Andrei Lunjow in Donezk, Mai 2026Wassilissa Sacharowa / RT Elf Jahre nach einer schweren Minenverletzung spricht der Kriegsreporter Andrei Lunjow über den Krieg im Donbass, den Absturz der MH-17 und die Ereignisse des Jahres 2014. Ein persönliches Porträt aus der Reihe "Donezk-Tagebuch: Frühstück unter Bomben".
Mehr dazu lesen Sie hier auf unserer Webseite.
13:11 Uhr
Tote und Verletzte wegen ukrainischer Angriffe auf Gebiet Saporoschje – Schulgebäude beschädigt
Ukrainische Truppen haben Melitopol im Gebiet Saporoschje angegriffen. Laut Gouverneur Jewgeni Balizki stürzten Fragmente einer Drohne auf das Schulgebäude ab. Der dadurch ausgebrochene Brand wurde bereits gelöscht. 30 Mitarbeiter der Einrichtung wurden evakuiert.
Außerdem wurde durch den Angriff der städtische Schlachthof beschädigt, fügt Balizki hinzu. Ein Einwohner der Stadt erlitt Verletzungen.
Die Gesamtzahl der Verletzten nach dem Angriff auf Melitopol beläuft sich auf sechs Menschen, präzisiert der Gouverneur mit Verweis auf Rettungsdienste. Zudem geriet ein Auto unter Beschuss. Dabei kamen der Fahrer und ein Insasse ums Leben.
12:38 Uhr
Drohnenangriff auf Bus in DVR – Zahl der Toten auf acht gestiegen
Die Zahl der Toten nach dem Drohnenangriff auf den Bus in Jenakijewo ist auf acht gestiegen, erklärt Denis Puschilin, der Chef der Donezker Volksrepublik (DVR). Insgesamt befanden sich im Bus 53 Insassen. Zehn der elf Verletzten wurden ins Krankenhaus eingeliefert.
12:02 Uhr
Bericht: EU-Innenminister diskutieren Ausschluss ukrainischer Männer vom Flüchtlingsschutz
Die Europäische Union kann zukünftig Männer einer bestimmten Altersgruppe von der Aufnahmerichtlinie für Flüchtlinge aus der Ukraine ausschließen. Laut einem Welt-Bericht soll das Thema beim Treffen der EU-Innenminister am Donnerstag erörtert werden.
Zwei Vorschläge liegen auf dem Tisch: Der eine ist eine Verlängerung der aktuell bis zum 4. März 2027 geltenden Schutzregelung für alle Ukraine-Flüchtlinge um ein weiteres Jahr oder eine Verlängerung, bei der ukrainische Männer im Alter zwischen 23 und 60 Jahren vom vorübergehenden Schutz ausgeschlossen würden. Der zweite Vorschlag würde jedoch nur für Männer gelten, die neu in die EU kommen.
11:40 Uhr
Streit um Wolhynien-Massaker: Ukraine und Polen geraten erneut aneinander

RT Die Spannungen zwischen Polen und der Ukraine nehmen wegen historischer Streitfragen weiter zu. Polen erklärte, es werde einen EU-Beitritt der Ukraine blockieren, solange die Exhumierung der Opfer des Wolhynien-Massakers nicht vollständig ermöglicht werde. Zudem kritisierte das Land die ukrainische Erinnerungspolitik und den Umgang mit historischen Nationalistenfiguren.
Für zusätzliche Kritik sorgte eine Entscheidung von Präsident Wladimir Selenskij, einer Einheit der ukrainischen Streitkräfte einen Ehrentitel mit Bezug zur Ukrainischen Aufstandsarmee (UPA), die während des Zweiten Weltkriegs an Massakern an Polen beteiligt war, zu verleihen. Polnische Politiker, darunter Präsident Karol Nawrocki, warfen Kiew vor, historische Formationen zu verherrlichen, die mit Verbrechen an der polnischen Zivilbevölkerung in Verbindung gebracht werden.
Ein Video dazu gibt es hier auf unserer Webseite.
10:31 Uhr
Gebiet Smolensk: Zwei Feuerwehrleute bei einem Brand nach ukrainischem Drohnenangriff ums Leben gekommen
Zwei Mitarbeiter des russischen Katastrophenschutzes sind im Gebiet Smolensk umgekommen. Laut Gouverneur Wassili Anochin verloren sie ihr Leben beim Löschen eines Brandes, der durch den Absturz der ukrainischen Drohne verursacht worden war. Darüber hinaus erlitten zwei ihrer Kollegen sowie ein Zivilist Verletzungen.
10:19 Uhr
Gebiet Belgorod meldet mehrere Verletzte an einem Tag
In den zurückliegenden 24 Stunden haben die ukrainischen Streitkräfte 67 Angriffe auf das Gebiet Belgorod unternommen, teilt der provisorische Gouverneur Alexander Schuwajew mit. Im Ergebnis wurden zehn Einwohner der Region verletzt. Außerdem wurden 113 Drohnen an einem Tag vom Himmel über dem Gebiet geholt.
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Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.


