Liveticker Ukraine-Krieg: Kiew setzt gezielte Angriffe auf Rettungskräfte in Starobelsk fort

23.05.2026 20:32 Uhr
20:32 Uhr
Sacharowa: Tokio verbietet Berichterstattung über ukrainische Angriffe auf Starobelsk
Wie die Sprecherin des russischen Außenministeriums, Maria Sacharowa, gegenüber Journalisten erklärte, hat Tokio japanischen Journalisten untersagt, über die Situation im Zusammenhang mit dem ukrainischen Angriff auf die Hochschule in Starobelsk zu berichten. Sacharowa erklärte insbesondere:
"Wir haben Informationen erhalten, dass Tokio, genauer gesagt die zuständige Behörde, japanischen Korrespondenten, die in Russland akkreditiert sind, buchstäblich verboten hat, in irgendeiner Weise über die Lage rund um Starobelsk zu berichten. Da hat man es also, ihre sogenannte Demokratie, ihre Meinungsfreiheit."
20:04 Uhr
"Nein, wir schämen uns nicht" – UN-Sitzung zum ukrainischen Angriff auf Berufsschule

Nach dem ukrainischen Angriff auf eine Berufsschule in Starobelsk (LVR) hat Russland eine Sitzung des UN-Sicherheitsrats einberufen. Russlands ständiger UN-Botschafter Wassili Nebensja bezeichnete die Stellungnahmen der Teilnehmer aus der Europäischen Union als beschämend und sprach von einer Verhöhnung der Opfer.
Unterdessen bot Russland in Moskau akkreditierten Auslandskorrespondenten einen Besuch am Ort der Tragödie an. BBC lehnte das Angebot ab, während CNN erklärte, derzeit im Urlaub zu sein.
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19:37 Uhr
Überlebende in Starobelsk: "Die Drohnen haben gezielt und vielfach zugeschlagen"

Rettungskräfte an den Trümmern des Wohnheims des Starobelsk-Berufsbildungszentrums der Pädagogischen Universität LuganskRIA Nowosti / Sputnik Die Menschenrechtsbeauftragte der Russischen Föderation, Jana Lantratowa, die sich am Ort des Anschlags in Starobelsk in der Lugansker Volksrepublik aufhält, berichtet nach Gesprächen mit Studenten, die den Angriff ukrainischer Drohnen überlebt haben, dass die Drohnen nach deren Angaben gezielt auf das Studentenwohnheim abgefeuert worden seien. In ihren sozialen Netzwerken schrieb Lantratowa:
"Der Feind greift gezielt die Wehrlosesten an – die Zivilbevölkerung. Die überlebenden Studenten berichten, dass die Drohnen lange über ihnen kreisten und gezielt in das Wohnheim einschlugen! Und es waren nicht nur ein oder zwei Treffer, sondern sehr viele."
19:20 Uhr
Kiew setzt gezielte Angriffe auf Rettungskräfte in Starobelsk fort
In Starobelsk wird der Ort der Tragödie, an dem derzeit noch Rettungsarbeiten stattfinden, von ukrainischen Drohnen angegriffen. Dies teilte der Sonderbeauftragte des russischen Außenministeriums, Rodion Miroschnik, mit. Er berichtete, dass die Rettungsarbeiten trotz allem fortgesetzt werden, und merkte an:
"Der Ort der Tragödie in Starobelsk wird von ukrainischen Drohnen angegriffen. Die Rettungskräfte müssen ihre Arbeit auf das Kommando 'Luft' hin unterbrechen und sich in Deckung begeben. Die Luftabwehr und mobile Feuergruppen greifen gegnerische Drohnen an."
Miroschnik veröffentlichte in seinen sozialen Netzwerken Aufnahmen vor Ort, wo Trümmerteile einer Drohne mit ukrainischen Aufschriften gefunden wurden.
19:01 Uhr
UN-Debatte über Starobelsk: Russland lädt Auslandspresse ein – Sacharowa spricht von "offenen Lügen"

Maria Sacharowa, die Sprecherin des russischen AußenministeriumsSergei Gunejew / Sputnik Maria Sacharowa, die Sprecherin des russischen Außenministeriums, hat eine Reihe von Vorwürfen und Reaktionen rund um den Angriff auf ein Schulwohnheim in Starobelsk zusammengefasst und zugleich eine internationale Pressereise angekündigt. Auslöser seien "offene Lügen" gewesen, die westliche Vertreter im UN-Sicherheitsrat verbreitet hätten, schrieb Sacharowa auf Telegram:
"Ich hoffe, BBC und CNN haben keinen Urlaub."
Inzwischen erklärte die britische Rundfunkanstalt BBC offiziell, nicht an der geplanten Reise nach Starobelsk teilzunehmen.
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18:47 Uhr
Erneut Drohne in Lettland abgestürzt – Explosion bei Aufprall auf See
Im Südosten des EU- und NATO-Mitglieds Lettland ist eine Drohne nahe der Grenze zu Weißrussland abgestürzt. Die Polizei teilte mit, das unbemannte Luftfahrzeug sei auf dem Drīdža-See in der Gemeinde Krāslava niedergegangen und beim Aufprall auf die Wasseroberfläche explodiert. Bei dem Vorfall sei niemand verletzt worden. Zu Herkunft und Art des Fluggeräts wurden zunächst keine Angaben gemacht. Auf der Plattform X veröffentlichte die lettische Polizei Wrackteile der Drohne.
Ieraksts papildināts (2026. gada 23. maijs pulksten 12.45) ar bildi - atrasto drona atlūzu. pic.twitter.com/4cuklBtn60
— Valsts policija (@Valsts_policija) May 23, 2026Noch-Regierungschefin Evika Siliņa schrieb auf der Plattform X, dass sie mit den zuständigen Stellen in Kontakt stehe und nähere Informationen erwarte. Sie rief die Bevölkerung dazu auf, die Anweisungen der Behörden zu befolgen.
Das Eindringen der Drohne in den lettischen Luftraum sei nach Angaben der Armee von den Radarsystemen nicht registriert worden. Daher seien keine Handy-Warnungen über eine mögliche Bedrohung des Luftraums an die Bewohner der Region verschickt worden, hieß es.
Im Zuge des Ukraine-Krieges hatte es bereits mehrere Vorfälle mit Drohnen in dem kleinen Baltenstaat gegeben. Bei ukrainischen Angriffen auf Ziele im Nordwesten Russlands drangen zuletzt wiederholt fehlgeleitete unbemannte Flugkörper in den lettischen Luftraum ein. Einge davon stürzten dort ab. Bei einem der jüngsten Zwischenfälle in diesem Monat wurde ein kaum genutztes Öllager mit leeren Tanks getroffen. Größere Schäden oder Verletzte gab es nicht. Der Vorfall löste aber eine politische Krise im Land aus, bei der erst Verteidigungsminister Andris Sprūds und dann Siliņa zurücktrat.
18:26 Uhr
Fico: EU-Politiker müssen selbstständig Beziehungen zu Russland aufbauen
Wie die Nachrichtenagentur RIA Nowosti berichtet, hat der slowakische Ministerpräsident Robert Fico die europäischen Politiker dazu aufgerufen, selbstständig einen Dialog mit Russland aufzubauen, anstatt ihn zu seinen Gesprächen mit dem russischen Präsidenten Wladimir Putin auszufragen. Bei einem Treffen mit slowakischen Studenten betonte er die Bedeutung des Dialogs und sagte dazu:
"Es kann nicht so funktionieren, dass ich zu einem Treffen mit Präsident Putin fahre, alle mich öffentlich beschimpfen und dann alle mich anrufen und mir bis auf die Toilette folgen und mich fragen: 'Robert, sag uns, was Putin gesagt hat?' Also, verdammt noch mal, fahrt hin, sprecht mit ihm und findet heraus, was Putin sagt."
17:57 Uhr
Kiew nutzte Starlink für Angriff auf Berufsschule

Nach dem Angriff auf die Berufsschule in Starobelsk (LVR) wurden Trümmer einer ukrainischen Drohne sichergestellt. Spezialisten wollen nun den Motor und die erhaltene Seriennummer auf dem Propeller untersuchen, um das genaue Drohnenmodell zu bestimmen. Zudem wurden Überreste eines Starlink-Modems gefunden, das zur Steuerung der Drohne genutzt wurde. Auf den Wrackteilen befand sich außerdem eine Aufschrift auf Ukrainisch.
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17:26 Uhr
Experte: Friedensabkommen mit Europa ist nicht in Sicht
Wie der schwedische Experte Lars Bern in SwebbTV sagte, zwingen die Angriffe Kiews auf russische zivile Objekte Moskau, äußerst hart zu reagieren. Gleichzeitig ist der Experte davon überzeugt, dass die jüngsten Signale des Kremls über ein baldiges Ende der Konfrontation sprechen. Alle Kompromisse mit den europäischen Hauptstädten seien jetzt jedoch ausgeschlossen, so der Experte weiter. Lars Bern sieht einfach keine Voraussetzungen für einen Friedensvertrag mit Europa. Der Experte betonte:
"Es bleibt nur ein Weg übrig. Und das ist die Beendigung der Kampfhandlungen durch Gewalt auf dem Schlachtfeld. Ein Friedensabkommen mit Europa ist nicht in Sicht. Die endgültige Lösung der Frage auf dem Schlachtfeld steht also bevor."
16:50 Uhr
Bericht: Feldbluttransfusionen lassen Zahl der Erkrankungen in ukrainischer Armee explodieren
Die russischen Sicherheitsbehörden haben der Nachrichtenagentur TASS erklärt, dass die Zahl der Patienten mit verschiedenen Infektionen in der ukrainischen Armee aufgrund der Praxis von Feldbluttransfusionen gestiegen ist. Laut einer Quelle der Agentur wird bei akuten Defiziten im Kampf für den Verletzten einfach mit einer Spritze Blut von einem Kollegen entnommen. Die Quelle von TASS erzählte:
"Die schrecklichste Geschichte ist die Praxis von Feldbluttransfusionen. Keine Kontrollen, keine HIV- oder Hepatitis-Tests. Aus diesem Grund verbreiten sich Infektionen in den ukrainischen Einheiten wie ein Lauffeuer."
Durch die Sperrung von RT zielt die EU darauf ab, eine kritische, nicht prowestliche Informationsquelle zum Schweigen zu bringen. Und dies nicht nur hinsichtlich des Ukraine-Kriegs. Der Zugang zu unserer Website wurde erschwert, mehrere Soziale Medien haben unsere Accounts blockiert. Es liegt nun an uns allen, ob in Deutschland und der EU auch weiterhin ein Journalismus jenseits der Mainstream-Narrative betrieben werden kann. Wenn Euch unsere Artikel gefallen, teilt sie gern überall, wo Ihr aktiv seid. Das ist möglich, denn die EU hat weder unsere Arbeit noch das Lesen und Teilen unserer Artikel verboten. Anmerkung: Allerdings hat Österreich mit der Änderung des "Audiovisuellen Mediendienst-Gesetzes" am 13. April diesbezüglich eine Änderung eingeführt, die möglicherweise auch Privatpersonen betrifft. Deswegen bitten wir Euch bis zur Klärung des Sachverhalts, in Österreich unsere Beiträge vorerst nicht in den Sozialen Medien zu teilen.
Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.



