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Liveticker Ukraine-Krieg – Lettlands Zentralbankchef: Europa ist schon im Krieg mit Russland

Russland führt gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine Militäroperation in der Ukraine durch. Der Westen reagiert mit immer neuen Waffenlieferungen an die Ukraine und beispiellosen Sanktionen gegen Russland. Lesen Sie hier die neuesten Entwicklungen.
Liveticker Ukraine-Krieg – Lettlands Zentralbankchef: Europa ist schon im Krieg mit RusslandQuelle: www.globallookpress.com © Victor Lisitsyn
  • 18.01.2026 11:35 Uhr

    11:35 Uhr

    Lettlands Zentralbankchef: Europa ist schon im Krieg mit Russland

    Im Gespräch mit der Zeitung Financial Times hat sich der Leiter der lettischen Zentralbank, Mārtiņš Kazāks, zu der Krise in den Beziehungen zwischen der EU und Russland geäußert. Deren Zustand bezeichnete er als "Krieg". Im Interview sagte der Ökonom wörtlich:

    "Es ist naiv zu glauben, dass wir noch nicht im Krieg sind."

    Russlands Präsident Wladimir Putin hat den westlichen Ländern bereits mehrfach vorgeworfen, ihre Landsleute mit einer angeblichen russischen Bedrohung einzuschüchtern, um von inneren Problemen abzulenken. Moskau wolle niemanden angreifen, betonte der Kremlchef.

  • 11:09 Uhr

    Ukrainische Drohnen greifen Region Krasnodar an: Mensch verletzt, Stromleitung beschädigt

    Der Krisenstab der südrussischen Region Krasnodar meldet auf Telegram weitere Drohnenangriffe aus der Ukraine. Wie die Sicherheitsbehörde mitteilt, habe der Gegner zivile Objekte im Bezirk der Schwarzmeer-Hafenstadt Tuapse attackiert. Dabei habe eine Person Verletzungen erlitten und sei ins Krankenhaus eingeliefert worden. Infolge der Drohnenattacke seien Schäden an einem Verwaltungsgebäude in der Nähe einer nicht funktionierenden Anlegestelle entstanden. Durch herabfallende Drohnenteile sei darüber hinaus eine Stromleitung in der Siedlung Bolschoi Beisug im Bezirk Brjuchowezkaja beschädigt worden.

  • 10:30 Uhr

    Gouverneur meldet einen Verletzten bei ukrainischen Angriffen auf 40 Ortschaften im Gebiet Belgorod

    Gouverneur Wjatscheslaw Gladkow veröffentlicht jeden Tag auf Telegram Statistiken über ukrainische Angriffe auf Siedlungen im russischen Grenzgebiet Belgorod. Aus dem heutigen Eintrag geht hervor, dass das ukrainische Militär in den vergangenen 24 Stunden 40 Ortschaften in neun Bezirken angegriffen habe. Der Gegner habe mindestens 64 Geschosse und zwei Raketen abgefeuert und 164 Drohnen eingesetzt, von denen 132 abgefangen worden seien.

    In der aktuellen Statistik berichtet der Politiker über einen verletzten Zivilisten. Bei diesem handele es sich um einen Einwohner der Siedlung Tawrowo, der bei der Detonation einer Drohne zu Schaden gekommen sei. Darüber hinaus habe am Samstag ein Mann ein Krankenhaus in Belgorod aufgesucht, nachdem er noch am 16. Januar bei der Detonation einer ukrainischen Drohne in der Nähe der Siedlung Siborowka ein Barotrauma erlitten habe.

    Gladkow meldet zudem viele Sachschäden. Demnach seien in den vergangenen 24 Stunden drei Mehrfamilienhäuser, 15 Einfamilienhäuser, ein Infrastrukturobjekt, drei Stromleitungen, ein Lkw und 13 Autos beschädigt worden.

  • 10:01 Uhr

    Zahl der Verletzten im nordossetischen Beslan steigt auf drei

    Nach einer Drohnenattacke aus der Ukraine ist die Zahl der Verletzten in der nordkaukasischen Stadt Beslan auf drei gestiegen. Der Leiter der Teilrepublik Nordossetien-Ananien, Sergei Menjailo, teilt auf Telegram mit, dass es sich um eine erwachsene Person und zwei Kinder handele. Sie seien bereits ärztlich versorgt worden. 

    Zuvor hatte Menjailo von einer verletzten Person berichtet, nachdem herabfallende Drohnenteile das Dach eines Wohnhauses in der Stadt beschädigt hatten. Den betroffenen Bewohnern sagte der Politiker Unterstützung zu.

    Das örtliche Ministerium für Wohnungs- und Kommunalwirtschaft veröffentlichte auf Telegram ein Foto des beschädigten fünfgeschossigen Hauses und berichtete über den Verlauf der Aufräumarbeiten.

  • 09:33 Uhr

    Beschuss auf Siedlungen im Gebiet Cherson: Knapp 40 Geschosse aus Ukraine abgefeuert

    Die Behörden im von Russland kontrollierten Teil des Gebietes Cherson melden andauernde Angriffe auf Siedlungen am linken Dnjepr-Ufer. Den Angaben zufolge habe die ukrainische Artillerie im Laufe des 17. Januar 19 Geschosse auf fünf Ortschaften abgefeuert. Die Zahl der eingeschlagenen Geschosse listen die Behörden wie folgt auf:

    • Kostogrysowo – 3,
    • Nowaja Kachowka – 6,
    • Golaja Pristan – 5,
    • Dnjeprjany – 2,
    • Aljoschki – 3.

    Wie die Behörden weiter mitteilen, habe der Beschuss auch in der Nacht zum Sonntag angedauert. Auf Objekte der zivilen Infrastruktur der von Russland kontrollierten Ortschaften Kairy, Welikaja Lepeticha, Kasatschji Lageri, Gornostajewka und Aljoschki seien insgesamt 19 Geschosse abgefeuert worden.

    Berichte über Opfer und Schäden liegen bislang nicht vor.

  • 09:05 Uhr

    DVR meldet keine ukrainischen Angriffe binnen 24 Stunden

    Die Behörden in Donezk haben innerhalb der vergangenen 24 Stunden keine Angriffe durch ukrainische Truppen registriert – erstmals seit dem 15. Januar. In der Zeitspanne von 0 Uhr am 17. Januar bis 0 Uhr am 18. Januar (Ortszeit) schlugen auf dem Territorium der Volksrepublik keine Geschosse ein. Berichte über Opfer und Infrastrukturschäden lagen nicht vor.

    Am Vortag hatten die Behörden von Donezk einen Angriff aus der Ukraine gemeldet. Dabei wurden keine Opfer unter der Zivilbevölkerung gemeldet. Beschädigt wurden fünf Wohnhäuser und ein ziviles Infrastrukturobjekt.

  • 08:31 Uhr

    Wie Russland eine Wende im Kampfeinsatz von Drohnen erreichte

    Das Jahr 2025 hat im Hinblick auf den Einsatz von Kleindrohnen durch Russlands Streitkräfte eine Wende gebracht. Taktische Drohnen wurden zur Hauptschlagkraft der russischen Truppen. Wie gelang dies und welche Rolle spielen die Drohnen auf dem Schlachtfeld heute?

    Mehr dazu in dieser Analyse von Boris Dscherelijewski auf unserer Website.

  • 08:04 Uhr

    Selenskij ordnet schnellere Stromimporte an

    Der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij hat wegen der anhaltenden russischen Angriffe auf die Energieversorgung den schnellstmöglichen Ausbau der Stromimporte und der Einfuhr zusätzlicher Energieausrüstung angeordnet. Nach einem Treffen mit hochrangigen Regierungs- und Militärvertretern erklärte der Politiker am Samstag auf der Plattform X:

    "Alle dafür nötigen Entscheidungen sind bereits getroffen, und die Steigerung der Importe muss ohne Verzögerung erfolgen."

    Die schwierigste Lage besteht nach Angaben der ukrainischen Behörden in Kiew, Charkow und Saporoschje samt den umliegenden Regionen. Hinzu kommt noch, dass in den Regionen ein eisiges Wetter mit zweistelligen Minusgraden herrscht. Wohnungen kühlen aus, Fahrstühle in Hochhäusern funktionieren nicht.

  • 07:32 Uhr

    Herabfallende Drohnenteile beschädigen Wohnhaus im nordossetischen Beslan

    In den frühen Morgenstunden haben die ukrainischen Streitkräfte die Teilrepublik Nordossetien-Alanien mit unbemannten Luftfahrzeugen angegriffen. Das russische Verteidigungsministerium meldete auf Telegram die Zerstörung von sechs Drohnen. Der Chef der nordkaukasischen Region, Sergei Menjailo, bestätigte die Attacke und warnte die Bevölkerung vor möglichen vorübergehenden Einschränkungen beim Mobilfunk und beim Internet. Die Flughäfen Wladikawkas und Mosdok stellten aus Sicherheitsgründen den Betrieb ein.

    Später schrieb Menjailo auf Telegram, dass herabfallende Drohnenteile das Dach eines fünfgeschossigen Wohnhauses in der Stadt Beslan beschädigt hätten. In dem Gebäude seien darüber hinaus mehrere Fensterscheiben zu Bruch gegangen. Aus Sicherheitsgründen habe man 70 Bewohner evakuiert, eine Person sei medizinisch versorgt worden. Der Politiker rief seine Landsleute dazu auf, die Ruhe zu bewahren und nur offiziellen Informationsquellen zu vertrauen.

    Der Telegram-Kanal Mash veröffentlichte ein Foto, das die Lage vor Ort zeigt.

  • 07:00 Uhr

    Russische Luftabwehr zerstört in der Nacht 63 ukrainische Drohnen

    Russlands Verteidigungsministerium meldet am Sonntagmorgen auf der Plattform Telegram weitere Versuche der ukrainischen Streitkräfte, Objekte in Russland mit Drohnen anzugreifen. Demnach habe die russische Luftabwehr im Zeitraum von 21 Uhr MEZ am Samstag bis 5 Uhr MEZ am Sonntag 63 unbemannte Luftfahrzeuge des Gegners abgeschossen. Die Zahl der zerstörten Drohnen listet die Behörde wie folgt auf:

    • Gebiet Belgorod – 23,
    • Gebiet Brjansk – 13,
    • Gebiet Rostow – 6,
    • Teilrepublik Nordossetien-Alanien – 6,
    • Gebiet Astrachan – 4,
    • Gebiet Wolgograd – 4,
    • Gebiet Kursk – 2,
    • Gebiet Woronesch – 1,
    • Gebiet Rjasan – 1,
    • Gebiet Stawropol – 1,
    • Teilrepublik Krim – 1,
    • Asowsches Meer – 1.

    Weitere Einzelheiten teilt das Ministerium nicht mit.

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Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.