Liveticker Ukraine-Krieg: Russische Truppen rücken bei Dobropolje vor

13.02.2026 09:24 Uhr
09:24 Uhr
Krieg auf Kredit – warum die EU Kiew 90 Milliarden Euro gewährt
Wer meint, die EU setzt sich mit dem neuen Rüstungskredit für Kiew das Ziel, Moskau eine Niederlage auf dem Schlachtfeld zuzufügen, irrt – darum geht es schon lange nicht mehr. Das Ziel ist lediglich, den Krieg so lange wie möglich am Brennen zu halten, um Russland irgendwie noch zu schaden.
Lesen Sie dazu mehr hier auf unserer Webseite.
08:31 Uhr
Militärexperte: Russische Truppen rücken bei Dobropolje vor
Russlands Streitkräfte führen eine Offensive zur Befreiung der Stadt Dobropolje in der Donezker Volksrepublik, berichtet der Militärexperte Andrei Marotschko. Die Nachrichtenagentur TASS zitiert ihn dazu:
"Am Frontabschnitt Dobropolje laufen derzeit ernsthafte Vorbereitungen zur Befreiung dieser Stadt. Von der Siedlung Udatschnoje an der Grenze der DVR bis Schachowo östlich von Dobropolje laufen aktive Kampfhandlungen an einem Frontabschnitt von fast 40 Kilometer Breite."
Marotschko betonte weiter, dass russische Truppen täglich Geländegewinne erzielen:
"Das Eindringen in die Tiefe der gegnerischen Verteidigung erfolgt um 200 bis 300 Meter täglich. Man sollte berücksichtigen, dass wir an einem solchen breiten Frontabschnitt praktisch überall vorrücken."
Nach Einschätzung des Militärexperten weise die ukrainische Verteidigung bei Dobropolje "Elemente eines Frontzusammenbruchs" auf. So meldet Marotschko mehrere Fälle von Desertionen.
07:51 Uhr
TASS: Ukrainische Reserven am Frontabschnitt Krasny Liman aufgerieben
Das ukrainische Militär verfügt am Frontabschnitt bei Krasny Liman in der Donezker Volksrepublik praktisch über keine Reserven mehr. Eine russische militärische Quelle erklärt dazu gegenüber der Nachrichtenagentur TASS:
"Am Frontabschnitt Krasny Liman sind die Reserven des Gegners stark erschöpft, praktisch aufgerieben."
Die Quelle fügte hinzu, dass russische Drohnen an diesem Frontabschnitt die Nachschubrouten des ukrainischen Militärs vollständig kontrollieren.
07:04 Uhr
Luftabwehr schießt 58 ukrainische Drohnen in der Nacht ab
In der vergangenen Nacht haben Russlands Luftabwehrkräfte nach Angaben des Verteidigungsministeriums 58 ukrainische Starrflügler-Drohnen über vier russischen Regionen abgeschossen. Wie die Behörde meldet, wurden zwischen 23:00 Uhr Moskauer Zeit am 12. Februar und 07:00 Uhr Moskauer Zeit am 13. Februar 43 Drohnen über dem Gebiet Wolgograd, zwölf über dem Gebiet Rostow, zwei über dem Gebiet Kursk sowie eine über der Krim zerstört.
12.02.2026 22:00 Uhr
22:00 Uhr
Damit beenden wir für heute den Live-Ticker zur Lage im Ukraine-Konflikt. Morgen früh ab 7 Uhr geht es mit der Berichterstattung weiter. Wir wünschen unseren Lesern trotz aller Spannungen in der Welt eine gute Nacht!
21:49 Uhr
Exklusiv: Robotiksysteme im Einsatz an der Front

Bodengestützte Robotiksysteme sind an der Front unverzichtbar. Sie sind in der Lage, verschiedene Aufgaben auszuführen, zum Beispiel Lebensmittel und Baumaterial zu liefern. Mit ihrer Hilfe werden auch schwere Lasten transportiert – und Menschenleben geschont. Wie die Roboter die Leben der russischen Soldaten retten, berichtet RT DE-Militärkorrespondent Iwan Poljanskij.
[Auszug aus den RT DE-Nachrichten live am 12. Februar 2026]
Ein Video dazu gibt es hier auf unserer Webseite.21:30 Uhr
Macron fordert EU-Vorbereitung für Gespräche mit Russland über europäische Sicherheitsarchitektur
Frankreichs Präsident Emmanuel Macron hat die europäischen Staaten aufgefordert, ihre Position zur europäischen Sicherheitsarchitektur nach dem Ukraine-Konflikt auszuarbeiten, um für mögliche Gespräche mit Russland vorbereitet zu sein.
Macron hatte zuvor erklärt, er habe "einigen europäischen Kollegen" vorgeschlagen, den Dialog mit Russland wieder aufzunehmen. Zuvor hatte sein diplomatischer Berater Emmanuel Bonne Moskau besucht. Nach dem Treffen der EU-Staats- und Regierungschefs sagte Macron:
"Auch wir Europäer haben Fragen zu klären. Deshalb müssen wir am Verhandlungstisch sitzen – und über Wohlstand, die Zukunft Europas und die Sicherheitsarchitektur Europas sprechen. Dies muss bereits jetzt auf europäischer Ebene vorbereitet werden, um im richtigen Moment für Gespräche mit Russland bereit zu sein."
21:08 Uhr
Energiesystem von Belgorod nach Beschuss schwer beschädigt
Das Energiesystem von Belgorod ist infolge der jüngsten ukrainischen Angriffe schwer beschädigt worden. Alle verfügbaren Maßnahmen zur schnellen Beseitigung der Folgen würden ergriffen, teilte Russlands Vizepremier Marat Chusnullin nach einer Arbeitsreise in die Region mit.
In Belgorod habe Chusnullin eine Sitzung abgehalten, bei der Unterstützungsmaßnahmen für das Gebiet erörtert worden seien. Anschließend schrieb er auf der Plattform Max:
"Die Infrastruktur der Region ist beispiellosen Angriffen des Gegners ausgesetzt. Durch den jüngsten Beschuss hat das Energiesystem schwere Schäden erlitten, betroffen sind rund 78.000 Einwohner von Belgorod. Das Team von Gouverneur Wjatscheslaw Gladkow, föderale Behörden und Energieversorger tun alles, um die Folgen so schnell wie möglich zu beseitigen."
Zur Schadensbehebung seien Reservequellen für die Stromversorgung vorbereitet worden. Zudem seien mehr als 330 Notfallbrigaden und über 400 Einheiten an Spezialtechnik im Einsatz.
20:40 Uhr
Flugabwehr zerstört weiterhin ukrainische Drohnen über Russland
Die russische Luftverteidigung hat zwischen 12 und 20 Uhr Moskauer Zeit neun ukrainische Drohnen über russischen Regionen abgeschossen. Dies teilt das Verteidigungsministerium in Moskau mit. Vier Drohnen wurden über dem Gebiet Belgorod, drei über der Teilrepublik Krim und zwei über dem Gebiet Kursk abgeschossen.
20:22 Uhr
NATO will Aufbau der ukrainischen Streitkräfte auch nach Konfliktende priorisieren
NATO-Generalsekretär Mark Rutte kündigte an, dass die Allianz den Ausbau der ukrainischen Streitkräfte auch nach dem Ende des Konflikts weiter finanzieren werde. Dies habe Vorrang vor den langfristigen Wiederaufbauplänen des Landes, so Rutte bei der Eröffnung des Treffens der Kontaktgruppe für Waffenlieferungen an Kiew.
"Wir müssen die Verteidigung der Ukraine sichern, auch während Verhandlungen laufen. Die enormen militärischen Bedürfnisse der Ukraine haben Vorrang vor den erheblichen Anforderungen an Wiederaufbau und Rekonstruktion – und das auf lange Sicht. Selbst wenn die Kampfhandlungen morgen enden, wird die Ukraine NATO-Hilfe beim Aufbau einer starken, modernen und gut ausgestatteten Armee benötigen."
Rutte betonte, dass die Allianz eine Armee in der Ukraine aufbauen wolle, die als "ausreichende Abschreckungskraft" gegen Russland wirke.
"Natürlich wird es Sicherheitsgarantien geben, aber die eigenen Streitkräfte der Ukraine müssen die beste Garantie sein."
In diesem Zusammenhang rief er die Mitgliedsstaaten dazu auf, mehr Waffen nach Kiew zu liefern und dies systematischer und auf langfristige Unterstützung ausgerichtet zu gestalten. Die Priorität des militärischen Aufbaus spiegelt sich auch im EU-Plan wider, der diese Woche verabschiedet wurde: Für Kiew stehen in den kommenden zwei Jahren 90 Milliarden Euro bereit, davon 60 Milliarden Euro für Waffen und 30 Milliarden Euro für Haushaltsmittel.
Durch die Sperrung von RT zielt die EU darauf ab, eine kritische, nicht prowestliche Informationsquelle zum Schweigen zu bringen. Und dies nicht nur hinsichtlich des Ukraine-Kriegs. Der Zugang zu unserer Website wurde erschwert, mehrere Soziale Medien haben unsere Accounts blockiert. Es liegt nun an uns allen, ob in Deutschland und der EU auch weiterhin ein Journalismus jenseits der Mainstream-Narrative betrieben werden kann. Wenn Euch unsere Artikel gefallen, teilt sie gern überall, wo Ihr aktiv seid. Das ist möglich, denn die EU hat weder unsere Arbeit noch das Lesen und Teilen unserer Artikel verboten. Anmerkung: Allerdings hat Österreich mit der Änderung des "Audiovisuellen Mediendienst-Gesetzes" am 13. April diesbezüglich eine Änderung eingeführt, die möglicherweise auch Privatpersonen betrifft. Deswegen bitten wir Euch bis zur Klärung des Sachverhalts, in Österreich unsere Beiträge vorerst nicht in den Sozialen Medien zu teilen.
Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.
