Liveticker Ukraine-Krieg – Sacharowa: Westliche Militärs in der Ukraine gelten als legitime Ziele

8.01.2026 21:37 Uhr
21:37 Uhr
Quelle: Ukrainischer Soldatenfriedhof in Charkow wächst "mit rasender Geschwindigkeit"

SymbolbildRIA Nowosti / Sputnik Der Friedhof mit den Gräbern ukrainischer Soldaten in Charkow wächst mit rasender Geschwindigkeit ‒ täglich finden dort mehrere Beerdigungen statt. Dies teilten russische Sicherheitsbehörden der Nachrichtenagentur TASS mit. Ein Gesprächspartner der Agentur berichtete:
"Die ukrainischen Medien haben einen der größten Friedhöfe in Charkow gezeigt. Journalisten stellen fest, dass der Friedhof in erschreckendem Tempo wächst. Er besteht aus drei riesigen Feldern, obwohl er vor kurzem noch um ein Vielfaches kleiner war. Pro Tag finden dort mehrere Trauerzüge statt. Es gibt so viele Beerdigungen, dass die Friedhofsmitarbeiter die Gräber im Voraus ausheben [...] Dort liegen in erster Linie die 92. separate Sturmbrigade und die 127. separate mechanisierte Brigade. Oft findet man auch Gräber von Kämpfern der Nazi-Einheiten wie Kraken und Asow."
21:16 Uhr
Fico: Es ist ein Fehler, über den Ukraine-Konflikt mit Russland abrechnen zu wollen

Archivbild: Robert FicoRIA Nowosti / Sputnik Der slowakische Ministerpräsident Robert Fico bezeichnete es als großen Fehler zu glauben, dass man mit Russland über den Konflikt in der Ukraine abrechnen könne. Auf einer gemeinsamen Pressekonferenz mit dem tschechischen Ministerpräsidenten Andrej Babiš sagte Fico:
"Wir irren uns gewaltig, wenn wir glauben, dass durch den Krieg in der Ukraine […] jemand mit Russland abrechnen kann. Das ist ein großer Fehler. Leider werden vor allem die Ukrainer für diesen Fehler bezahlen."
Zuvor hatte Fico erklärt, solange er an der Spitze der Regierung der Republik stehe, werde kein slowakischer Soldat in die Ukraine geschickt.
20:55 Uhr
Gebiet Belgorod: Leiter des Bezirks Graiworon bei ukrainischem Angriff verletzt
Der Leiter des Bezirks Graiworon im Belgoroder Gebiet, Dmitri Pankow, wurde bei einem Angriff durch eine ukrainische Drohne verletzt. Dies teilte der Gouverneur der Region, Wjatscheslaw Gladkow, auf seinem Telegram-Kanal mit. Er wies darauf hin, dass dies bereits die dritte Verletzung Pankows in letzter Zeit sei, und schrieb:
"Bei einem Angriff einer Drohne der ukrainischen Streitkräfte wurde der Leiter des Bezirks Graiworon verwundet. In der Ortschaft Golowtschino traf eine Drohne ein Gewerbeobjekt. Der Leiter des Bezirks, Dmitri Alexandrowitsch Pankow, begab sich zum Ort des Geschehens, um die Folgen des Angriffs zu begutachten. In diesem Moment griff eine weitere feindliche Drohne das Objekt erneut an. Während des Angriffs der zweiten Drohne half Dmitri Alexandrowitsch einer Frau, deren Auto durch den ersten Schlag der Drohne beschädigt worden war. Mit einem geschlossenen Schädel-Hirn-Trauma und mehreren Splitterwunden wurde der Bezirksleiter in das Zentralkrankenhaus von Graiworon gebracht. Nach Einschätzung der Ärzte ist sein Zustand mittelschwer."
20:18 Uhr
Tucker Carlson: Die USA benötigen Beziehungen zu Russland, um zu überleben

In seinem neuesten Video äußert sich der US-Moderator Tucker Carlson zur aktuellen geopolitischen Lage und warnt eindringlich vor einem drohenden globalen Konflikt.
Auslöser seiner Analyse ist die massive Erhöhung des US-Rüstungsshaushalts auf 1,5 Billionen Dollar, die er als eindeutiges "Kriegsbudget" interpretiert. Laut Carlson deuten alle Anzeichen darauf hin, dass sich die USA auf einen großflächigen Krieg zubewegen.
Vor diesem Hintergrund fordert Carlson eine radikale strategische Neuausrichtung: Anstatt Russland als Feind zu betrachten, sollten die USA aufgrund der russischen Landmasse und der enormen Ressourcen eine Partnerschaft mit Moskau suchen.
Ein Video dazu finden Sie hier auf unserer Webseite
19:47 Uhr
Spanischer Ministerpräsident setzt auf eine Beilegung des Ukraine-Konflikts im Jahr 2026

SymbolbildRIA Nowosti / Sputnik Wie der spanische Ministerpräsident Pedro Sánchez erklärte, hofft Madrid auf eine Beilegung des Ukraine-Konflikts bereits im Jahr 2026. Er berichtete auch über die Hilfe Spaniens für Kiew im vergangenen Jahr. Sánchez sagte bei einer Konferenz der Botschafter des Königreichs im Außenministerium des Landes:
"Wir wollen, dass das Jahr 2026 […] ein Jahr des Friedens wird. Auch in der Ukraine. Das scheint schwierig zu sein, aber ich glaube, dass Spanien alles in seiner Macht Stehende tun wird, um zu diesem Frieden beizutragen … im Jahr 2025 haben wir erneut eine Milliarde Euro für die Unterstützung Kiews bereitgestellt, in erster Linie für militärische, aber auch für finanzielle und natürlich humanitäre Hilfe."19:06 Uhr
UK-Medien: London liefert 13 Luftabwehrsysteme nach Kiew
Laut Angaben der Zeitschrift UK Defence Journal hat Großbritannien 13 Raven-Luftabwehrsysteme und zwei Prototypen des Flugabwehrsystems Gravehawk in die Ukraine geliefert. In dem Magazin wird berichtet, dass von den fünfzehn im Vertrag vorgesehenen Gravehawk-Systemen bereits zwei Prototypen in der Ukraine angekommen seien. Eine weitere Lieferung werde in Kürze erfolgen.
18:35 Uhr
Kim Jong-un ehrt in Kursk gefallene Soldaten Nordkoreas

Der Staatchef der Demokratischen Volksrepublik Korea (DVRK), Kim Jong-un, hat am Montag die Baustelle einer neuen Gedenkstätte in Pjöngjang besucht. Das "Museum für Kampfleistungen bei Auslandseinsätzen" ist vor allem den im Ukraine-Konflikt getöteten Soldaten der DVRK gewidmet.
Die am Dienstag von staatlichen Medien veröffentlichten Aufnahmen zeigen Kim Jong-un bei der aktiven Teilnahme an einer Baumpflanzzeremonie, unter anderem am Steuer eines Gabelstaplers.
Medienberichten zufolge soll Nordkorea mehr als 10.000 Soldaten nach Russland entsandt haben, um es im Ukraine-Krieg zu unterstützen. Beide Länder bestätigten die aktive Beteiligung nordkoreanischer Truppen an gemeinsamen Militäroperationen im Grenzgebiet Kursk.
Die Errichtung der neuen Gedenkstätte unterstreicht nun die enge militärische und diplomatische Verbindung zwischen Pjöngjang und Moskau. Diese Allianz wurde bereits im Juni 2024 durch den von Kim und Wladimir Putin unterzeichneten Vertrag über eine umfassende strategische Partnerschaft gefestigt.
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17:59 Uhr
In Dnjepropetrowsk herrscht nach einem Stromausfall "Ausnahmezustand nationaler Tragweite"
Wie der Bürgermeister der Stadt, Boris Filatow, erklärte, herrscht nach einem vollständigen Stromausfall in Dnjepropetrowsk im Südosten der Ukraine "Ausnahmezustand nationaler Tragweite". Der Leiter der Militärverwaltung der Region Dnjepropetrowsk, Iwan Fjodorow, räumte im Fernsehsender "My – Ukraina" ebenfalls ein, dass dies der erste totale Stromausfall in der Region seit Jahren sei. Wie die Agentur Ukrinform berichtete, gab es in der Nacht zum 8. Januar Explosionen in Dnjepropetrowsk. Am Mittwochabend fielen in der Stadt Strom, Wasserversorgung, Heizung, Mobilfunk und Internet aus. Der Betrieb der lokalen U-Bahn wurde eingestellt. Der Bürgermeister der Stadt betonte:
"In der Region Dnjepropetrowsk ist die Lage eine der schwierigsten, es wurde der nationale Notstand ausgerufen. [...] Alternative Stromquellen sind in Betrieb."17:32 Uhr
Außenministerium: Westliche Militäreinrichtungen in der Ukraine gelten als legitime Ziele

SymbolbildRIA Nowosti / Sputnik Militäreinheiten und -einrichtungen westlicher Länder, die in der Ukraine stationiert werden, gelten als legitime Kampfziele der russischen Streitkräfte. Dies erklärte die Sprecherin des russischen Außenministeriums, Maria Sacharowa, in einem Kommentar zu den Plänen einer Reihe westlicher Länder, den Militarisierungskurs in der Ukraine fortzusetzen. In ihrer auf der offiziellen Website des Außenministeriums Russlands veröffentlichten Erklärung heißt es:
"Die Stationierung von Militäreinheiten, militärischen Einrichtungen, Lagern und anderer Infrastruktur westlicher Länder auf dem Territorium der Ukraine wird als ausländische Intervention gewertet, die eine direkte Bedrohung für die Sicherheit nicht nur Russlands, sondern auch anderer europäischer Länder darstellt. Alle derartigen Einheiten und Objekte werden als legitime Kriegsziele betrachtet. Diese Warnungen wurden wiederholt auf höchster Ebene ausgesprochen und behalten ihre Gültigkeit."
16:51 Uhr
Im Gebiet Belgorod zwei Menschen bei Drohnenangriff verletzt
Nach Angaben des Gouverneurs Wjatscheslaw Gladkow wurden zwei Zivilisten bei einem Angriff des ukrainischen Militärs auf ein Auto in der Stadt Grajworon im Gebiet Belgorod verletzt. In seinem Telegram-Kanal teilte der Gouverneur mit:
"In der Stadt Grajworon hat eine ukrainische Drohne ein fahrendes Auto getroffen. Zwei Zivilisten wurden verletzt. Sie wurden ins Zentralkrankenhaus von Grajworon gebracht. Bei einem Mann diagnostizierten die Ärzte eine Verletzung durch Minenexplosion und mehrere Splitterwunden an Kopf und Schulter, bei dem anderen ein Barotrauma."
Durch die Sperrung von RT zielt die EU darauf ab, eine kritische, nicht prowestliche Informationsquelle zum Schweigen zu bringen. Und dies nicht nur hinsichtlich des Ukraine-Kriegs. Der Zugang zu unserer Website wurde erschwert, mehrere Soziale Medien haben unsere Accounts blockiert. Es liegt nun an uns allen, ob in Deutschland und der EU auch weiterhin ein Journalismus jenseits der Mainstream-Narrative betrieben werden kann. Wenn Euch unsere Artikel gefallen, teilt sie gern überall, wo Ihr aktiv seid. Das ist möglich, denn die EU hat weder unsere Arbeit noch das Lesen und Teilen unserer Artikel verboten. Anmerkung: Allerdings hat Österreich mit der Änderung des "Audiovisuellen Mediendienst-Gesetzes" am 13. April diesbezüglich eine Änderung eingeführt, die möglicherweise auch Privatpersonen betrifft. Deswegen bitten wir Euch bis zur Klärung des Sachverhalts, in Österreich unsere Beiträge vorerst nicht in den Sozialen Medien zu teilen.
Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.





