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Liveticker Ukraine-Krieg: Russische Luftabwehr zerstört in der Nacht 21 gegnerische Drohnen

Russland führt gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine Militäroperation in der Ukraine durch. Der Westen reagiert mit immer neuen Waffenlieferungen an die Ukraine und beispiellosen Sanktionen gegen Russland. Lesen Sie hier die neuesten Entwicklungen.
Liveticker Ukraine-Krieg: Russische Luftabwehr zerstört in der Nacht 21 gegnerische DrohnenQuelle: Sputnik © STANISLAW KRASSILNIKOW
  • 1.02.2026 08:34 Uhr

    08:34 Uhr

    AKW Tschernobyl kurzzeitig ohne externe Stromversorgung

    Das inzwischen vollständig stillgelegte ‌Kernkraftwerk Tschernobyl ist kurzzeitig von der externen Stromversorgung abgeschnitten gewesen. Das gab die Internationale Atomenergie-Organisation (IAEA) am Samstag bekannt. Der Anschluss ‍sei mittlerweile wiederhergestellt, schrieb IAEA-Chef Rafael Grossi auf der Plattform X. Aufgrund technischer Probleme im ⁠Stromnetz hätten zudem andere ​ukrainische Kernkraftwerke ihre Leistung vorübergehend gedrosselt. Direkte Auswirkungen auf die ⁠nukleare Sicherheit seien nicht zu erwarten, die Gesamtlage bleibe jedoch prekär.

    Obwohl alle Reaktoren des am 26. April 1986 havarierten AKW seit dem Jahr 2000 komplett außer Betrieb stehen, braucht die Atomanlage weiterhin Strom, um die Kühlung von abgebrannten Brennelementen aufrechtzuerhalten.

  • 08:01 Uhr

    Am dritten Tag in Folge: DVR meldet keine ukrainischen Angriffe binnen 24 Stunden

    Die Behörden in Donezk haben innerhalb der vergangenen 24 Stunden keine Angriffe durch ukrainische Truppen registriert. In der Zeitspanne von 0 Uhr am 31. Januar bis 0 Uhr am 1. Februar (Ortszeit) schlugen auf dem Territorium der Volksrepublik keine Geschosse ein. Berichte über Opfer und Infrastrukturschäden lagen nicht vor.

    Am Vortag hatten die Behörden von Donezk ebenfalls keine Angriffe aus der Ukraine gemeldet. Dementsprechend lagen auch gestern keine Berichte über Opfer und Infrastrukturschäden vor.

  • 07:32 Uhr

    Selenskij über Stromkollaps in Ukraine: Derzeit keine Hinweise auf externe Einmischung

    In der ukrainischen Hauptstadt Kiew sind nach einem großen Stromausfall Tausende Häuser ohne Heizung geblieben. Fast 3.500 Häuser in verschiedenen Stadtteilen der Millionenmetropole seien betroffen, teilte Präsident Wladimir Selenskij in seiner abendlichen Videobotschaft mit.

    Die massiven Probleme in vielen Teilen des Landes waren durch einen Ausfall von zwei Leitungen zwischen Rumänien und Moldawien und auf dem Gebiet der Ukraine verursacht worden. Die Ursachen würden momentan untersucht, sagte der Politiker. Womöglich sei Vereisung der Leitungen der Grund für den Kollaps gewesen.

    "Derzeit gibt es keine Hinweise auf eine externe Einmischung oder einen Cyberangriff."

    Das Land habe auch seine Stromimporte erhöht, sagte der ukrainische Staatschef.

    Nach Angaben des Energieministeriums wurde die Versorgung vielerorts inzwischen wiederhergestellt. In Kiew teilte Bürgermeister Vitali Klitschko nach einem stundenlangen Ausfall der Metro mit, dass auf allein drei Linien der Zugverkehr wieder laufe.

  • 07:00 Uhr

    Russische Luftabwehr zerstört in der Nacht 21 ukrainische Drohnen

    Russlands Verteidigungsministerium meldet am Sonntagmorgen auf der Plattform MAX weitere Versuche der ukrainischen Streitkräfte, Objekte in Russland mit Drohnen anzugreifen. Demnach habe die russische Luftabwehr in der vergangenen Nacht 21 unbemannte Luftfahrzeuge des Gegners abgeschossen. Die Zahl der zerstörten Drohnen listet die Behörde wie folgt auf:

    • Gebiet Belgorod – 14,
    • Gebiet Woronesch – 5,
    • Gebiet Astrachan – 1,
    • Gebiet Kaluga – 1.

    Weitere Einzelheiten teilt das Ministerium nicht mit.

  • 31.01.2026 20:00 Uhr

    20:00 Uhr

    Damit beenden wir für heute den Live-Ticker zur Lage im Ukraine-Konflikt. Morgen früh ab 7 Uhr geht es mit der Berichterstattung weiter. Wir wünschen unseren Lesern trotz aller Spannungen in der Welt eine gute Nacht!

  • 19:59 Uhr

    Moskau meldet erneute ukrainische Drohnenangriffe auf russische Gebiete

    In der Zeitspanne von 17 Uhr bis 20 Uhr Moskauer Zeit hat Russlands Luftverteidigung insgesamt 41 ukrainische unbemannte Fluggeräte über sieben Gebieten zerstört. Wie das Verteidigungsministerium in Moskau bekannt gibt, setzte das ukrainische Militär bei den Angriffen am Freitag Starrflüglerdrohnen ein.

  • 19:53 Uhr

    Russischer Unterhändler Dmitrijew lobt Treffen in USA

    Der Sondergesandte des russischen Präsidenten Kirill Dmitrijew hat seine Gespräche in Miami (Florida) als konstruktiv "bezeichnet". Die Diskussionen innerhalb der russisch-US-amerikanischen Arbeitsgruppe für wirtschaftliche Angelegenheiten seien "produktiv" gewesen, fügte Dmitrijew hinzu.

    Der US-Sondergesandte Steve Witkoff hat sein Treffen mit Dmitrijew in Florida ebenfalls als "produktiv und konstruktiv" charakterisiert. Für die USA hatten nach Witkoffs Angaben auch Donald Trumps Schwiegersohn Jared Kushner, Handelsminister Scott Bessent und Josh Gruenbaum, ein Berater des US-Präsidenten, teilgenommen.

  • 19:46 Uhr

    Drohnenpiloten des russischen Rubikon-Zentrums lassen dem Feind keine Chance (Video)

    Bei Kampfeinsätzen in ihrem Operationsgebiet zerstörten die Spezialisten des Rubikon-Zentrums für unbemannte Systeme gepanzerte Kampffahrzeuge, sonstige Fahrzeuge, bodengestützte Robotersysteme, Elemente der Kommunikationssysteme, Anlagen der elektronischen Kampfführung sowie temporäre Standorte der ukrainischen Armee. Das russische Verteidigungsministerium teilt entsprechende Aufnahmen auf Telegram.

  • 19:24 Uhr

    Szijjártó: Erneut ein Ungar bei Zwangsrekrutierung in Ukraine gestorben

    Der ungarische Außenminister Péter Szijjártó hat beklagt, ein weiterer Ungar sei in der ukrainischen Region Transkarpatien im Zuge der Zwangsrekrutierung ums Leben gekommen. Dies berichtet die Zeitung Magyar Nemzet.

    "Im Bezirk Beregszás wurde ein Ungar gewaltsam von der Straße weggeholt", berichtete der Außenminister am Samstag in Budapest. Man habe den Mann einberufen wollen, doch er habe sich im Ausbildungszentrum aufgrund einer Herzerkrankung schlecht gefühlt und sei leider verstorben.

    "Die Zwangsrekrutierung in der Ukraine geht weiter, es findet praktisch eine offene Menschenjagd auf den Straßen statt", betonte Szijjártó.

    Es sei offensichtlich, dass Brüssel keine Rücksicht auf das Schicksal der ungarischen Gemeinschaft in Transkarpatien nehmen wolle. Nun sei es an der Zeit, dass die internationale Gemeinschaft endlich gegen die "Menschenjagd" in der Ukraine vorgehe, erklärte Szijjártó weiter.  

    Der ungarische Spitzendiplomat warf der EU zudem vor, die US-amerikanischen Friedensbemühungen zu vereiteln und auf die Fortsetzung des Ukraine-Konflikts zu setzen, "obwohl dieser Krieg täglich Leid, Tragödie und Tod bringt".

  • 19:03 Uhr

    Orbán: EU-Beitritt der Ukraine würde Krieg nach Europa bringen

    Laut dem ungarischen Ministerpräsidenten Viktor Orbán sollte die Aufnahme der Ukraine in die Europäische Union gar nicht erst diskutiert werden. Dies würde den Krieg in die Gemeinschaft bringen, betont der Politiker in einem auf X veröffentlichten Video.  

    "Die Europäer wollen nicht, dass ihr Geld in die Ukraine abfließt, und sie wollen die Ukraine nicht in der EU", erklärt Orbán.

    "Wenn Mitteleuropa standhaft bleibt, wird Westeuropa nachziehen und seine Führungskräfte zwingen, ihren Kurs zu ändern. Es ist Zeit aufzustehen, dieser Kampf muss gewonnen werden!"

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Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.