Liveticker Ukraine-Krieg – Selenskij: Unsere Drohnen könnten an Siegesparade in Moskau teilnehmen

4.05.2026 15:27 Uhr
15:27 Uhr
Gebiet Kursk: Über 120 ukrainische Drohnen binnen 24 Stunden abgeschossen
Nach Angaben von Alexander Chinstein, dem Gouverneur des Grenzgebiets Kursk, sind im Laufe des Tages 91 Geschosse auf die Region abgefeuert worden.
"In der Zeitspanne von 9:00 Uhr am 3. Mai bis 7:00 Uhr am 4. Mai wurden insgesamt 129 gegnerische Drohnen unterschiedlicher Typen abgeschossen. Zwölfmal haben die Drohnen unser Gebiet durch den Abwurf von Sprengsätzen angegriffen."
Chinstein meldete keine Opfer unter der Zivilbevölkerung.
14:58 Uhr
Frontbericht des russischen Verteidigungsministeriums
Im Frontbericht des russischen Verteidigungsministeriums vom Montag heißt es, dass durch entschlossene Aktionen der Einheiten der Truppenverbände Nord, Süd, Ost, West, Mitte und Dnjepr die Ukraine im Laufe des Tages etwa 1.240 Soldaten verloren hat.
Im Zuständigkeitsbereich des Truppenverbandes Nord beliefen sich die Verluste der ukrainischen Truppen auf mehr als 260 Soldaten. Zudem zerstörte das russische Militär 19 Autos, sechs Feldartilleriegeschütze, einen Mehrfachraketenwerfer vom Typ RAK-SA-12 aus kroatischer Produktion sowie eine Station für elektronische Kampfführung.
Im Zuständigkeitsbereich des Truppenverbandes West verlor das ukrainische Militär etwa 180 Kämpfer. Zusätzlich eliminierte der Verband einen Mannschaftstransportwagen vom Typ M113 aus US-Produktion, fünf gepanzerte Kampffahrzeuge, 25 Autos, vier Artilleriegeschütze, einen Grad-Mehrfachraketenwerfer sowie drei Stationen für elektronische Kampfführung.
Im Abschnitt des Truppenverbandes Süd musste das ukrainische Militär etwa 90 Kämpfer einbüßen. Ein Schützenpanzer vom Typ Marder aus deutscher Produktion, ein gepanzertes Kampffahrzeug vom Typ Puma aus italienischer Produktion, ein Mannschaftstransportwagen vom Typ M113 aus US-Produktion, ein gepanzertes Kampffahrzeug vom Typ Kasak, 13 Autos, drei Feldartilleriegeschütze, vier Stationen für elektronische Kampfführung sowie zwei Radaranlagen vom Typ RADA aus israelischer Produktion wurden getroffen.
Im Zuständigkeitsbereich des Truppenverbandes Mitte verlor das ukrainische Militär etwa 360 Kämpfer. Der Verband der russischen Armee zerstörte fünf gepanzerte Kampffahrzeuge, elf Autos, drei Artilleriegeschütze und zwei Stationen für elektronische Kampfführung.
Durch entschlossene Aktionen des Truppenverbandes Ost mussten ukrainische Truppen einen Verlust von mehr als 315 Soldaten hinnehmen. Darüber hinaus setzte das russische Militär in diesem Operationsbereich fünf Autos und drei Feldartilleriegeschütze außer Gefecht.
Im Laufe der Woche beliefen sich die Verluste der ukrainischen Truppen im Zuständigkeitsbereich des Truppenverbandes Dnjepr auf mehr als 35 Soldaten. Außerdem zerstörte der Verband 24 Autos, ein Artilleriegeschütz und drei Stationen für elektronische Kampfführung.
Kampfflugzeuge, Drohnen, Raketentruppen und Artillerie der russischen Streitkräfte haben Objekte der Transportinfrastruktur, die im Interesse der ukrainischen Streitkräfte genutzt wurden, Munitionslager, Drohnenlager und Drohnenleistellen angegriffen. Vorübergehende Stationierungsorte der bewaffneten Formationen der ukrainischen Streitkräfte und ausländischer Söldner in 142 Bezirken wurden ebenfalls getroffen.
Russische Luftabwehrkräfte haben acht gelenkte Bomben, sieben HIMARS-Raketen und 507 Starrflüglerdrohnen abgeschossen.
Seit Beginn der militärischen Sonderoperation wurden insgesamt 671 gegnerische Flugzeuge, 284 Hubschrauber, 141.646 unbemannte Luftfahrzeuge, 658 Flugabwehrraketensysteme, 29.161 Panzer und gepanzerte Kampffahrzeuge, 1.714 Mehrfachraketenwerfer, 34.749 Feldartillerie- und Mörsergeschütze sowie 60.777 militärische Spezialfahrzeuge eliminiert.
14:19 Uhr
Weitere ukrainische Drohnen nahe Moskau abgeschossen
Der Bürgermeister von Moskau, Sergei Sobjanin, erklärte, dass weitere ukrainische Drohnen im Anflug auf die russische Hauptstadt abgefangen wurden. Auf Telegram teilte Sobjanin mit:
"Die Luftverteidigungskräfte des Verteidigungsministeriums haben drei Drohnen im Anflug auf Moskau zerstört. Einsatzkräfte sind vor Ort."
Am Montag meldete er sieben Drohnen, die in Richtung Moskau flogen.
13:40 Uhr
Mehrere Mitarbeiter des Agrarkonzerns Miratorg im Gebiet Brjansk verletzt
Nach Angaben des Gouverneurs des Gebiets Brjansk, Alexander Bogomas, erlitten mehrere Mitarbeiter des Agrarkonzerns Miratorg Verletzungen nach einer ukrainischen Attacke. Der Angriff auf die Ortschaft Brownitschi erfolgte unter dem Einsatz des Grad-Mehrfachraketenwerfers, schrieb Bogomas auf Telegram.
"Infolge der terroristischen Handlungen der ukrainischen Streitkräfte wurden leider sieben Mitarbeiter des Betriebs verletzt."
Bogomas zufolge erfolgte der zweite Angriff unter dem Einsatz von Drohnen während der Evakuierung der Verletzten.
13:00 Uhr
Gebiet Belgorod meldet Tote und Verletzte binnen 24 Stunden
Nach Angaben von Wjatscheslaw Gladkow, dem Gouverneur des Gebiets Belgorod, hat das ukrainische Militär in den vergangenen 24 Stunden 19 Orte in sieben Bezirken angegriffen.
Infolge der Attacken kamen zwei Zivilisten ums Leben, zwölf weitere suchten medizinische Hilfe.
Zu Schaden kamen zwei Mehrfamilienhäuser, 19 Privathäuser, fünf Geschäfte, eine soziale Einrichtung, ein Betrieb, ein Infrastrukturobjekt sowie 30 Fahrzeuge.
12:23 Uhr
Tausende Haushalte im Gebiet Saporoschje ohne Strom
Infolge der ukrainischen Drohnenangriffe auf das Gebiet Saporoschje ist es zum Stromausfall im Bezirk Kamenka-Dnjeprowskaja gekommen. Dies berichtet TASS unter Berufung auf die örtlichen Behörden. Insgesamt 7.141 Haushalte in sieben Ortschaften sind ohne Stromversorgung. Die Wiederherstellungsarbeiten werden durch die Drohnenaktivität behindert.
11:30 Uhr
Selenskij: Ukrainische Drohnen könnten bei Parade am 9. Mai in Moskau auftauchen
Laut Wladimir Selenskij könnten die ukrainischen Drohnen bei der Parade am 9. Mai auf dem Roten Platz in Moskau auftauchen. Dies erklärte der Politiker bei der Eröffnung des VIII. Gipfeltreffens der Europäischen Politischen Gemeinschaft in Jerewan, wie die ukrainische Agentur RBC berichtet.
"Russland hat für den 9. Mai eine Parade angekündigt, bei dieser Parade wird es jedoch keine Militärtechnik geben. Sollte dies tatsächlich der Fall sein, wäre es das erste Mal seit vielen Jahren, dass sie es sich nicht leisten können, Waffen bei der Parade zu zeigen. Und möglicherweise fliegen auch ukrainische Drohnen über diese Parade."
Selenskij fügte hinzu, dass der Druck auf Russland durch Sanktionen fortgesetzt werden müsse.
10:44 Uhr
DVR: Nachschubwege der ukrainischen Truppen in Richtung Dobropolje abgeschnitten
Nach Angaben von Denis Puschilin, dem Chef der Volksrepublik Donezk, hat die russische Armee die Nachschubwege der ukrainischen Streitkräfte in Richtung der Stadt Dobropolje abgeschnitten. Dies teilte Puschilin gegenüber dem Fernsehsender Westi mit.
"Nach der Befreiung von Nowoalexandrowka beobachten wir das Vorrücken unserer Einheiten. Die Nachschubwege sind hier bereits abgeschnitten. Die Logistik des Gegners in Richtung Dobropolje ist unter Kontrolle, sodass wir auch hier eine Verbesserung der Stellungen feststellen."
Am 30. April meldete das russische Verteidigungsministerium, dass Einheiten des Truppenverbandes Mitte die Ortschaft Nowoalexandrowka in der Volksrepublik Donezk befreit haben.
10:04 Uhr
Drohnenpiloten der Asow-Brigade ins Gebiet Sumy verlegt
Das Kommando der ukrainischen Streitkräfte hat aufgrund der kritischen Lage die Drohnenpiloten der Asow-Brigade in die Region Sumy verlegt. Dies teilten russische Sicherheitsdienste gegenüber TASS mit.
"Die Lage in der Nähe von Sumy ist kritisch. Zehn Drohnenbesatzungen des Asow-Bataillons wurden eilig an diesen Frontabschnitt verlegt, um die Einheiten der ukrainischen Streitkräfte zu verstärken."
Wie es heißt, seien die ukrainischen Drohnenpiloten an Grenzstellungen nahe der Kontaktlinie in der Region Sumy verlegt worden, die unter der Feuerkontrolle der russischen Streitkräfte stehen.
09:25 Uhr
Russische Luftabwehr zerstört in der Nacht über 100 ukrainische Drohnen
In der Nacht zum Montag haben die ukrainischen Streitkräfte Russland mit unbemannten Luftfahrzeugen angegriffen. Das russische Verteidigungsministerium berichtete am Morgen, dass die russische Luftabwehr insgesamt 117 ukrainische Starrflüglerdrohnen abgefangen hat.
Die gegnerischen Drohnen wurden zwischen 20:00 Uhr Moskauer Zeit am 3. Mai und 07:00 Uhr Moskauer Zeit am 4. Mai über den Gebieten Astrachan, Belgorod, Woronesch, Wolgograd, Kaluga, Kursk, Lipezk, Orjol, Rostow, Rjasan, Saratow, Smolensk, Uljanowsk und der Region Moskau zerstört.
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Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.