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Liveticker Ukraine-Krieg: Russische Einheiten melden Kontrolle über Ostteil von Konstantinowka

Russland führt gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine Militäroperation in der Ukraine durch. Der Westen reagiert mit immer neuen Waffenlieferungen an die Ukraine und beispiellosen Sanktionen gegen Russland. Lesen Sie hier die neuesten Entwicklungen.
Liveticker Ukraine-Krieg: Russische Einheiten melden Kontrolle über Ostteil von KonstantinowkaQuelle: Sputnik © Stanislaw Krassilnikow
  • 11.06.2026 21:35 Uhr

    21:35 Uhr

    Nikolajew: Mann attackiert Rekrutierungsbeamte und befreit Vater

    In der Stadt Nikolajew hat ein junger Mann laut ukrainischen Medienangaben Mitarbeiter eines territorialen Rekrutierungszentrums attackiert. Wie das Portal Strana.ua berichtet, wollte er damit die Freilassung seines Vaters erzwingen, der zuvor festgehalten worden war. Dabei habe er mehrere Mitarbeiter der Behörde geschlagen. In veröffentlichten Aufnahmen ist zu sehen, wie der Mann die Mitarbeiter des Rekrutierungszentrums mit Fäusten und Tritten angreift, während Passanten die Szene beobachten und zustimmend reagieren.

  • 21:22 Uhr

    Ukraine: Mann nach Mobilisierung im Krankenhaus gestorben – Ermittlungen laufen

    In Kiew ist ein Mann nach Angaben des ukrainischen Menschenrechtsbeauftragten Dmitri Lubinez nach seiner Mobilisierung im Krankenhaus gestorben. Die Staatsanwaltschaft hat Ermittlungen eingeleitet.

    Demnach war der Mann mit Rippenbrüchen und einer Brustkorbverletzung in eine Klinik eingeliefert worden. Er gab an, die Verletzungen seien von Polizeibeamten und Mitarbeitern eines territorialen Rekrutierungszentrums verursacht worden.

    Der Mann war bereits im Januar mobilisiert worden und starb wenige Tage nach seiner Einlieferung ins Krankenhaus. Eine Obduktion wurde den Angaben zufolge nicht durchgeführt.

  • 21:13 Uhr

    Moskau: Europäische Botschafter zum Gespräch in Außenministerium

    Die Botschafter Deutschlands, Frankreichs und Großbritanniens haben am Donnerstag das russische Außenministerium besucht. Laut einer Erklärung des Ressorts teilte Moskau den ausländischen Diplomaten "objektive Einschätzungen der destruktiven Politik" ihrer Länder in Bezug auf den Ukrainekonflikt mit. Mit Hilfe und finanzieller Unterstützung der sogenannten Koalition der Willigen würde Kiew zur Fortsetzung des Konflikts mit Russland ermutigt.

    Ein Video dazu gibt es hier auf unserer Webseite.

  • 21:05 Uhr

    Mehrere Verletzte bei Angriffen auf Tankstellen im Gebiet Brjansk

    Bei ukrainischen Angriffen im Gebiet Brjansk sind nach Angaben der Regionalbehörden mehrere Menschen verletzt und getötet worden. In der Stadt Starodub wurden demnach Tankstellen mit Mehrfachraketenwerfern des Typs Grad angegriffen. Dabei wurden sieben Zivilisten verletzt, darunter ein 16-jähriger Jugendlicher. Ein Verletzter wurde mit dem Rettungsdienst nach Brjansk gebracht. Zudem wurden fünf Fahrzeuge beschädigt.

    Separat wurde aus der Siedlung Belaja Berjoska eine weitere Eskalation gemeldet. Dort starb nach Angaben des amtierenden Gouverneurs ein weiterer Mann an seinen Verletzungen. Damit erhöhte sich die Zahl der Todesopfer auf zwei.

  • 20:48 Uhr

    Gebiet Brjansk: Kind beim Spielen durch ukrainischen Drohnenangriff verletzt

    Im Klimowo-Bezirk des Gebiets Brjansk ist ein Kind bei einem Angriff mit einer ukrainischen FPV-Drohne verletzt worden. Dies teilt der amtierende Gouverneur Jegor Kowaltschuk mit. Demnach spielte der Junge im Hof seines Hauses, als die Drohne angriff. "Das Kind ging einfach im Hof spazieren", schreibt Kowaltschuk auf der Plattform Max. Der Junge wurde medizinisch versorgt und anschließend in ein Krankenhaus eingeliefert.

  • 20:28 Uhr

    Selenskij erklärt sich mit LGBT-Personen für gleich

    Der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij hat sich für die LGBT-Gemeinschaft ausgesprochen. Dies berichtet der Telegram-Kanal Politika Strany.

    "Ich bin der Meinung, dass man mit der Gesellschaft offen über alles sprechen muss. Das ist völlig normal. Wir sind gleich, und wir haben absolut die gleichen Rechte – ungeachtet jeglicher Vorurteile, verzeihen Sie, von Menschen aus dem 15. Jahrhundert."

    In Russland ist die internationale LGBT-Bewegung als extremistische Organisation eingestuft und verboten. Zuvor hatte die Sprecherin des russischen Außenministeriums Maria Sacharowa die Anerkennung gleichgeschlechtlicher Partnerschften als Familien in der Ukraine kritisiert.

  • 20:02 Uhr

    Russische Regionen melden weitere Opfer der ukrainischen Attacken

    Bei Angriffen der Ukraine in den Gebieten Belgorod und Brjansk sind nach Angaben der Regionalbehörden zwei Menschen getötet und 14 weitere verletzt worden.

    Im Dorf Wosnessenowka im Gebiet Belgorod traf eine Drohne einen Linienbus. Eine Frau starb noch am Ort des Geschehens. Elf weitere Menschen wurden in das zentrale Bezirkskrankenhaus eingeliefert. Laut dem operativen Stab erlitten die Verletzten Splitterverletzungen, Schürfwunden und Drucktraumata.

    Auch die Siedlung Belaja Berjoska im Gebiet Brjansk geriet erneut unter Beschuss. Dabei kam nach Angaben des amtierenden Gouverneurs Jegor Kowaltschuk ein Mann ums Leben. Drei weitere Menschen wurden verletzt, einer von ihnen schwer.

  • 19:40 Uhr

    Nebensja: "Keine Gespräche mit Kiewer Regime, solange es zivile Ziele angreift"

    Bei einer Pressekonferenz des UN-Sicherheitsrates in New York am Mittwoch hat Russlands UN-Botschafter Wassili Nebensja erneut der Öffentlichkeit erläutert, warum es zwischen Moskau und Kiew seit nahezu einem Jahr nicht mehr zu direkten Verhandlungsgesprächen kommt.

    Ein Video dazu gibt es hier auf unserer Webseite.

  • 19:25 Uhr

    Ukraine: Militärkommissariate sollen Mobilisierungszahlen künstlich erhöht haben

    Drei Leiter von Militärkommissariaten im Gebiet Ternopol haben nach Angaben des Staatlichen Ermittlungsbüros der Ukraine Daten in einem staatlichen Register verändert, um die Mobilisierungsergebnisse künstlich zu verbessern. Den Ermittlungen zufolge trugen die Beschuldigten in den Jahren 2025 und 2026 mehr als 100 aktive Soldaten der ukrainischen Streitkräfte als neu einberufene Rekruten in das Register ein, obwohl diese bereits in verschiedenen Einheiten dienten. Gegen die Betroffenen wurden Ermittlungen wegen unbefugter Eingriffe in Informationssysteme eingeleitet. Im Falle einer Verurteilung drohen ihnen bis zu sechs Jahre Haft.

  • 18:50 Uhr

    Dobropolje: Ukrainische Soldaten nach Flugblatt-Aktion in Gefangenschaft

    Laut dem russischen Verteidigungsministerium haben sich ukrainische Soldaten im Raum Dobropolje in Gefangenschaft begeben. Auslöser sei die Verteilung von Informationsmaterial durch russische Einheiten gewesen.

    Demnach verteilten Bediener von Drohneneinheiten des Truppenverbandes Mitte Flugblätter, die Hinweise zu einer möglichen sicheren Aufgabe enthielten. In der Folge habe es mehrere Fälle freiwilliger Kapitulation ukrainischer Militärangehöriger gegeben.

    Danil Osipow, Operator einer Drohneneinheit, erklärt TASS, in den Flugblättern seien Kontaktinformationen sowie Anweisungen zum Übertritt auf russische Positionen enthalten gewesen. Einige der ukrainischen Soldaten hätten diese Informationen genutzt.

    Osipow zufolge haben einige der Gefangenen zudem über Versorgungsprobleme und fehlende Rotation geklagt. Unter den Soldaten seien auch mobilisierte Kräfte gewesen, die keine andere Möglichkeit zur Fortsetzung ihres Dienstes gesehen hätten.

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Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.