Liveticker Ukraine-Krieg – CNN: Kiew gehen die Soldaten aus

21.04.2026 22:00 Uhr
22:00 Uhr
Damit beenden wir für heute den Live-Ticker zur Lage im Ukraine-Konflikt. Morgen früh ab 7 Uhr geht es mit der Berichterstattung weiter. Wir wünschen unseren Lesern trotz aller Spannungen in der Welt eine gute Nacht!
21:57 Uhr
Selenskij: Ukraine schließt Reparaturarbeiten an der Ölpipeline "Druschba" ab

SymbolbildRIA Nowosti / Sputnik Laut Wladimir Selenskij hat Kiew die Reparaturarbeiten an der Pipeline "Druschba" abgeschlossen. Dies teilte er auf seinem Telegram-Kanal mit. Selenskij erklärte:
"Die Ukraine hat die Reparaturarbeiten an einem Abschnitt der Ölpipeline Druschba abgeschlossen. […] Die Fachleute haben die grundlegenden Voraussetzungen für die Wiederaufnahme des Betriebs des Pipelinesystems und der Anlagen geschaffen."
Medien hatten zuvor berichtet, dass die EU nach der Freigabe des Transits von russischem Öl für Ungarn und die Slowakei Unterstützung in der Frage der Sanktionen gegen Russland sowie Hilfe für Kiew erwartet21:39 Uhr
Jeffrey Sachs: Europas Kurs gegen Russland ist "hochgradig naiv und selbstzerstörerisch"

In einem aktuellen Interview mit Andrew Napolitano wirft der renommierte US-Ökonom Jeffrey Sachs Europa einen fatalen Fehler vor: Durch die ideologische Abkehr von Russland werde eine über Jahrhunderte gewachsene wirtschaftliche Symbiose zerstört und Russland stattdessen in Richtung China getrieben.
Sachs kritisiert die westliche Doppelmoral, die eigene Verfehlungen ausblendet, während sie Russland verteufelt. Europa bleibe keine andere Wahl, als eine friedliche Koexistenz mit Russland anzustreben, so Sachs, dies sei eine existenzielle Notwendigkeit.
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21:27 Uhr
Saporoschje: Tigerinnen bei ukrainischem Angriff verletzt
Drei Liger – eine Kreuzung aus Löwe und Tiger – sowie eine Tigerin wurden im Rehabilitationszentrum für Großraubtiere in Wasiljewka im Gebiet Saporoschje durch einen Angriff von ukrainischer Seite verletzt. Dies teilte der Direktor des Zoos, Alexander Pylyschenko, der Nachrichtenagentur TASS mit. Er berichtete:
"Der Einschlag erfolgte in das Gehege, in dem zwei Tiger und drei Liger leben, das heißt, es waren fünf Tiere dort … die Tigerin wurde höchstwahrscheinlich von einer starken Druckwelle getroffen. Deshalb ging es ihr schlecht, aber im Moment fühlt sie sich besser. Alle Ligerinnen wurden verletzt. Es handelt sich um Splitterverletzungen."20:53 Uhr
Independent: Magyars Ultimatum zur Ukraine – kein gutes Zeichen für die EU
Journalisten der britischen Zeitung Independent werteten die Erklärung des Vorsitzenden der bei den Parlamentswahlen in Ungarn als Sieger hervorgegangenen Partei "Tisza", Péter Magyar, als Signal an die EU. Darin kündigte er an, dass Budapest sein Veto gegen einen Kredit in Höhe von 90 Milliarden Euro für die Ukraine aufheben werde, sobald die Lieferungen von russischem Öl über die Druschba-Pipeline wieder aufgenommen würden. In Brüssel habe man die Niederlage des ungarischen Ministerpräsidenten Viktor Orbán "offen gefeiert", während man in Kiew "aufatmete", so Independent weiter. Nach Einschätzung der Zeitung sei jedoch bereits klar, dass "die Lage weitaus komplexer" sei. Die Autoren der Zeitung betonen:
"Gerade in Ungarn zeigt sich besonders deutlich, wie eng die europäische Politik gegenüber der Ukraine mit russischen Energieträgern verknüpft ist."20:24 Uhr
Künftiger Regierungschef Ungarns: "Wir empfehlen Selenskij, nicht den Weg der Erpressung zu gehen"

Am Montag hat sich der künftige Ministerpräsident Ungarns erneut zur bereits seit Januar außer Betrieb befindlichen Druschba-Pipeline geäußert.
"Wir werden keiner Form von Erpressung nachgeben, [...] und ich würde dem ukrainischen Präsidenten nicht empfehlen, diesen Weg einzuschlagen", sagte der designierte Ministerpräsident Péter Magyar. "So tritt man nicht Europa bei", fügte er hinzu.
"Wir fordern die Russen auf, Rohöl in die Pipeline einzuspeisen, denn ohne die Mitwirkung beider Seiten kann sie nicht funktionieren", erklärte Magyar außerdem.
Das technische Veto der Orbán-Regierung zu dem 90-Millionen-Euro-Kredit Brüssels an Kiew solle noch in den kommenden Wochen aufgehoben werden, sollte die Druschba-Pipeline in der Zwischenzeit ihre Arbeit wiederaufnehmen, erinnerte Magyar.
Seine neue Regierung soll bis Mitte Mai vereidigt werden und in Kraft treten.
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19:58 Uhr
Russisches Militär: Lautloser Modus neuer ukrainischer KI-Drohne erschwert deren Zerstörung
Wie russische Sicherheitsbehörden gegenüber der Agentur TASS mitteilten, erschwert der geräuschlose Flugmodus der neuen ukrainischen KI-Drohne "Marsianin" deren Aufspürung und Zerstörung. Eine Quelle der Agentur erklärte:
"Solche Drohnen lassen sich mit Drohnendetektoren nur schwer vorab aufspüren. Die Ermittlung ihrer Position, Höhe und Flugrichtung erfolgt mithilfe von Radargeräten. Das Hauptmerkmal des UAV-Typs Marsianin besteht darin, dass er praktisch geräuschlos ist: Man hört ihn nur, wenn er auf das Ziel zustürzt, was es für das Personal an den Posten zusätzlich erschwert, den Moment zu bestimmen, in dem der Marsianin zum Angriff übergeht."19:29 Uhr
Bloomberg: Widerstand gegen Mobilisierung sorgt für Spannungen in der Ukraine
Das weit verbreitete Vermeiden des Wehrdienstes in der Ukraine führt laut einem Bericht der Nachrichtenagentur Bloomberg zu wachsender Unzufriedenheit innerhalb der Streitkräfte. In der Veröffentlichung heißt es:
"Die unpopuläre Mobilisierung verstärkt die Spannungen in der ukrainischen Gesellschaft. Die massenhafte Weigerung, der Armee beizutreten, ruft Wut bei Soldaten und Angehörigen hervor, die bereits dienen."
Viele erschöpfte Soldaten beklagten demnach fehlende Rotation und unzureichende Ablösung an der Front, was ihre Erholung erschwere. Gleichzeitig zeigt sich die Regierung vorsichtig bei einer weiteren Verschärfung der Mobilisierung, da sie gesellschaftliche Reaktionen fürchtet. Zudem seien die ukrainischen Streitkräfte mit Personalmangel konfrontiert.
Der ukrainische Menschenrechtsbeauftragte Dmitri Lubinez erklärte, es gebe zunehmend Berichte über Missbrauch durch Mitarbeiter der Rekrutierungsstellen, darunter Gewaltanwendung und Verkehrsdelikte im Zusammenhang mit Festnahmen.
18:59 Uhr
Bericht: Selenskijs Büro erwägt Aufhebung der Ausreisegenehmigung für junge Menschen
Wie der Abgeordnete der Werchowna Rada, Dmitri Rasumkow, erklärt, überlegt das Büro von Wladimir Selenskij die Ausreisegenehmigung für junge Menschen im Alter von 18 bis 22 Jahren aufzuheben. Er behauptet außerdem, dass seit August letzten Jahres etwa 400.000 junge Menschen die Ukraine verlassen hätten, und im Zuge der Diskussionen über eine mögliche Senkung des Wehrpflichtalters seien gerade diejenigen ausgereist, die dies ursprünglich nicht vorhatten. In einem Interview auf dem YouTube-Kanal Politeka Online sagte der Abgeordnete:
"Es gibt Diskussionen … darüber, die Regelung aufzuheben, die jungen Menschen die Ausreise ins Ausland erlaubt. Solche Diskussionen finden statt."
18:31 Uhr
Gerassimow: Lugansker Volksrepublik vollständig befreit

Der Chef des Generalstabs der russischen Streitkräfte, Waleri Gerassimow, hat die vollständige Befreiung der Lugansker Volksrepublik (LVR) gemeldet. Dies sagte er bei einem Besuch des Gefechtsstandes des Truppenverbandes Süd.
Zudem überreichte Waleri Gerassimow den sich besonders hervorgetanen Soldaten staatliche Auszeichnungen und dankte ihnen für den Mut und die Tapferkeit, die sie im Kampf bewiesen hatten.
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Durch die Sperrung von RT zielt die EU darauf ab, eine kritische, nicht prowestliche Informationsquelle zum Schweigen zu bringen. Und dies nicht nur hinsichtlich des Ukraine-Kriegs. Der Zugang zu unserer Website wurde erschwert, mehrere Soziale Medien haben unsere Accounts blockiert. Es liegt nun an uns allen, ob in Deutschland und der EU auch weiterhin ein Journalismus jenseits der Mainstream-Narrative betrieben werden kann. Wenn Euch unsere Artikel gefallen, teilt sie gern überall, wo Ihr aktiv seid. Das ist möglich, denn die EU hat weder unsere Arbeit noch das Lesen und Teilen unserer Artikel verboten. Anmerkung: Allerdings hat Österreich mit der Änderung des "Audiovisuellen Mediendienst-Gesetzes" am 13. April diesbezüglich eine Änderung eingeführt, die möglicherweise auch Privatpersonen betrifft. Deswegen bitten wir Euch bis zur Klärung des Sachverhalts, in Österreich unsere Beiträge vorerst nicht in den Sozialen Medien zu teilen.
Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.



