Liveticker Ukraine-Krieg: Kiew verliert mehr als 1,5 Millionen Soldaten seit Kriegsbeginn

20.02.2026 12:11 Uhr
12:11 Uhr
Peskow: Beteiligung der Europäer an Ukraine-Verhandlungen wäre sinnlos

RT Russland sieht keinen Sinn darin, europäische Länder in die Verhandlungen zur Beilegung des Konflikts in der Ukraine einzubeziehen. Das erklärte der Pressesprecher des russischen Präsidenten, Dmitri Peskow. Die in den meisten europäischen Hauptstädten vertretenen Standpunkte trügen eher zur Fortsetzung des Krieges als zu dessen Beendigung bei.
Ein Video dazu gibt es hier auf unserer Webseite.
11:45 Uhr
Ukrainische Drohne greift Auto in LVR an – zwei Verletzte
Bei dem ukrainischen Drohnenangriff auf ein Auto im Kreis Swatowo in der Volksrepublik Lugansk (LVR) sind zwei Zivilisten verletzt worden, erklärt Natalia Paschtschenko, die Leiterin des regionalen Gesundheitsministeriums. Zur Evakuierung der Betroffenen mussten Militärangehörige eingesetzt werden. Paschtschenko schreibt auf Telegram:
"Zur Evakuierung der Verletzten mussten unsere Truppen angefordert werden. Gegnerische Drohnen kreisten weiterhin über der Autobahn. Die Bergung der Verletzten erfolgte erst nach zwei Stunden."
Bei den Betroffenen handelt es sich um den Fahrer des Autos und einen Insassen, fügt die Ministerin hinzu.
11:13 Uhr
Gebiet Cherson: Gouverneur meldet einen Verletzten wegen ukrainischer Drohnenattacke
Innerhalb der vergangenen 24 Stunden hat ein Einwohner im Gebiet Cherson durch einen ukrainischen Angriff Verletzungen erlitten. Laut Gouverneur Wladimir Saldo traf die gegnerische Drohne einen Lkw im Ort Nowaja Majatschka südlich der Stadt Nowaja Kachowka. Der 40-jährige Verletzte wurde ins Krankenhaus gebracht.
10:48 Uhr
Ukrainische Saboteure bei Dimitrow eliminiert
Die Antiterroreinheit "Gorynytsch" des FSB habe in der Nähe der Stadt Dimitrow in der DVR mehrere ukrainische Saboteure außer Gefecht gesetzt, berichtet RIA Nowosti unter Berufung auf die Pressestelle des FSB in der Region.
"Die FSB-Kämpfer haben sieben ukrainische Terroristen aufgespürt und eliminiert, als diese versuchten, russische Stoßtrupps zu umgehen und sie von hinten anzugreifen."
Dimitrow wurde am 27. Dezember 2025 befreit.
10:16 Uhr
Ukrainische Gegenangriffe in Gebieten Saporoschje und Dnjepropetrowsk vereitelt
Einheiten des Truppenvebandes Ost vereitelten Versuche der ukrainischen Streitkräfte, eine Gegenoffensive in den Regionen Saporoschje und Dnjepropetrowsk durchzuführen. Dies teilt das russische Verteidigungsministerium mit.
"Drohnenpiloten haben einen weiteren Versuch der ukrainischen Streitkräfte vereitelt, eine Gegenoffensive in den Regionen Saporoschje und Dnjepropetrowsk durchzuführen."
Infolge der Aufklärung sei die Bewegung von Ausrüstung und Infanterie der ukrainischen Streitkräfte in Richtung der vorderen Stellungen der russischen Truppen aufgespürt worden.
Unter dem Einsatz von Artillerie und Drohnen habe die russische Armee einen Panzer, fünf Schützenpanzer, 15 gepanzerte Kampffahrzeuge, eine Selbstfahrlafette und schwere Hexacopter zerstört, so die Behörde.
09:45 Uhr
Bericht: Neue Ukraine-Verhandlungsrunde könnte wieder in Genf stattfinden
Eine neue Gesprächsrunde zur Ukraine könnte nächste Woche in Genf stattfinden, berichtet TASS unter Berufung auf eine Quelle.
"Die Verhandlungen könnten bereits nächste Woche wieder aufgenommen werden. Wieder in Genf."
Wie es heißt, handelt es sich um das Treffen im trilateralen Format.
09:14 Uhr
Ukrainische Soldaten im Gebiet Sumy gefangen genommen
Fünf ukrainische Soldaten haben sich den russischen Einheiten des Truppenverbandes Nord im Gebiet Sumy ergeben, berichtet TASS unter Berufung auf die russischen Sicherheitsdienste.
"Die Stoßtruppen des Truppenverbandes Nord rückten in neun Abschnitten im Gebiet Sumy vor. Im Zuge des Vormarsches wurden drei Soldaten der 21. separaten mechanisierten Brigade der ukrainischen Streitkräfte gefangen genommen."
Darüber hinaus sei ein Gegenangriff der 71. separaten Luftsturmbrigade abgewehrt worden.
"Während der Abwehrmaßnahmen wurden zwei weitere ukrainische Soldaten gefangen genommen."
08:39 Uhr
Mehrere ukrainische Drohnen über Sewastopol abgeschossen
In der Nacht zum Freitag habe die russische Luftabwehr 26 ukrainische Drohnen über Sewastopol in der Republik Krim abgeschossen, wie Michail Raswosschajew, der Gouverneur der Stadt, auf Telegram mitteilt. Ihm zufolge seien die gegnerischen Drohnen mit Metallkugeln gefüllt worden.
Bei den Attacken kam ein Zivilist ums Leben, eine weitere zivile Einwohnerin erlitt Verletzungen.
Zu Schaden kamen zehn Wohngebäude und elf Fahrzeuge.
07:57 Uhr
Russlands Generalstab: Kiew verliert mehr als 1,5 Millionen Soldaten seit Kriegsbeginn
Die ukrainische Armee habe im Laufe der militärischen Sonderoperation mehr als 1,5 Millionen Soldaten verloren. Dies erklärt Generaloberst Sergei Rudskoi, der Chef der Hauptabteilung für Operationen des russischen Generalstabs, der erste stellvertretende Chef des russischen Generalstabs, in einem Interview für die Zeitung Krasnaja Swesda.
"Insgesamt haben die ukrainischen Truppen seit Beginn der militärischen Sonderoperation mehr als 1,5 Millionen Menschen verloren."
Ihm zufolge beliefen sich die Verluste der ukrainischen Truppen im vergangenen Jahr auf mehr als 520.000 Kämpfer. Darüber hinaus habe die ukrainische Armee mehr als 12.000 Geschütze und Mörser sowie etwa 6.700 Panzer und gepanzerte Fahrzeuge im Jahr 2025 verloren.
07:00 Uhr
Luftabwehr schießt in der Nacht 149 ukrainische Drohnen ab
In der Nacht zum Freitag haben die ukrainischen Streitkräfte Russland mit unbemannten Luftfahrzeugen angegriffen. Das russische Verteidigungsministerium berichtet am Morgen, dass die russische Luftabwehr insgesamt 149 ukrainische Starrflüglerdrohnen abgefangen hat.
Laut Angaben der Behörde lauten die Zahlen der zerstörten Drohnen wie folgt:
- Gebiet Brjansk – 57,
- Gewässer des Schwarzen Meeres – 28,
- Gewässer des Asowschen Meeres – 24,
- Republik Krim – 20,
- Region Krasnodar – 17,
- Gebiet Rostow – zwei,
- Gebiet Belgorod – eine.
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Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.
