International

Liveticker Ukraine-Krieg: Polens Außenminister fordert Abschaltung von Starlink in der Ukraine

Russland führt gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine Militäroperation in der Ukraine durch. Der Westen reagiert mit immer neuen Waffenlieferungen an die Ukraine und beispiellosen Sanktionen gegen Russland. Lesen Sie hier die neuesten Entwicklungen.
Liveticker Ukraine-Krieg: Polens Außenminister fordert Abschaltung von Starlink in der UkraineQuelle: Gettyimages.ru © Jonathan Raa/NurPhoto
  • 28.01.2026 13:59 Uhr

    13:59 Uhr

    Selenskij befiehlt Armee, "Zehntausende Russen" zu töten

    Das ukrainische Militär soll Russland möglichst hohe Verluste zufügen, erklärte Wladimir Selenskij. 50.000 russische Verluste pro Monat bezeichnete er als "optimales Niveau". Dies sei die Aufgabe des Verteidigungsministeriums, der Armee und aller Sicherheitskräfte.

    Lesen Sie dazu mehr hier auf unserer Webseite.

  • 13:23 Uhr

    Dutzende ukrainische Drohnen über russischen Regionen abgeschossen

    Die russische Flugabwehr zerstört weitere gegnerische Drohnen, wie das Verteidigungsministerium in Moskau auf Telegram mitteilt.

    "Zwischen 8:00 Uhr und 13:00 Uhr Moskauer Zeit wurden 41 ukrainische Starrflüglerdrohnen von den diensthabenden Luftabwehrkräften zerstört: 28 Drohnen über der Republik Krim, zwölf Drohnen über Gewässern des Schwarzen Meeres und eine Drohne über dem Gebiet Kursk."

  • 12:51 Uhr

    Frontbericht des russischen Verteidigungsministeriums

    Im Frontbericht des russischen Verteidigungsministeriums vom Mittwoch heißt es, dass durch entschlossene Aktionen der Einheiten der Truppenverbände Nord, Süd, Ost, West, Mitte und Dnjepr die Ukraine im Laufe des Tages etwa 1.125 Soldaten verloren hat.

    Im Zuständigkeitsbereich des Truppenverbands Nord beliefen sich die Verluste der ukrainischen Truppen auf mehr als 145 Soldaten. Zudem zerstörte das russische Militär ein gepanzertes Kampffahrzeug, drei Autos, einen Mehrfachraketenwerfer und ein Feldartilleriegeschütz aus westlicher Produktion sowie vier Materiallager.

    Im Zuständigkeitsbereich des Truppenverbands West verlor das ukrainische Militär mehr als 180 Kämpfer. Zusätzlich zerstörte der Verband vier gepanzerte Kampffahrzeuge, 19 Autos, vier Artilleriegeschütze, darunter zwei aus westlicher Produktion, sowie vier Munitionslager der ukrainischen Armee.

    Im Abschnitt des Truppenverbands Süd musste das ukrainische Militär etwa 100 Kämpfer einbüßen. Ein gepanzertes Kampffahrzeug, 13 Autos, drei Artilleriegeschütze, darunter eins aus westlicher Produktion, zwei Stationen für elektronische Kampfführung sowie drei Munitions- und Materiallager wurden getroffen.

    Im Zuständigkeitsbereich des Truppenverbands Mitte verlor das ukrainische Militär mehr als 390 Kämpfer. Der Verband der russischen Armee zerstörte fünf gepanzerte Kampffahrzeuge und acht Autos.

    Durch entschlossene Aktionen des Truppenverbands Ost mussten ukrainische Truppen einen Verlust von mehr als 270 Kämpfern hinnehmen. Darüber hinaus zerstörte das russische Militär in diesem Operationsbereich vier gepanzerte Kampffahrzeuge und 20 Autos.

    Im Laufe der Woche beliefen sich die Verluste der ukrainischen Truppen im Zuständigkeitsbereich des Truppenverbands Dnjepr auf etwa 40 Soldaten. Außerdem zerstörte der Verband vier Autos und zwei Stationen für elektronische Kampfführung der ukrainischen Armee.

    Kampfflugzeuge, Drohnen, Raketentruppen und Artillerie der russischen Streitkräfte haben Lager und Leitstellen für Langstreckendrohnen sowie ein Treibstofflager angegriffen. Außerdem wurden vorübergehende Stationierungsorte der bewaffneten Formationen der ukrainischen Streitkräfte und ausländischer Söldner in 158 Bezirken getroffen.

    Russische Luftabwehrkräfte haben 175 Starrflüglerdrohnen abgeschossen.

    Seit Beginn der militärischen Sonderoperation wurden insgesamt 670 gegnerische Flugzeuge, 283 Hubschrauber, 111.406 unbemannte Luftfahrzeuge, 646 Flugabwehrraketensysteme, 27.364 Panzer und gepanzerte Kampffahrzeuge, 1.652 Mehrfachraketenwerfer, 32.903 Feldartillerie- und Mörsergeschütze sowie  53.043 militärische Spezialfahrzeuge zerstört.

  • 12:18 Uhr

    Medien: USA fordern von der Ukraine Vereinbarung mit Russland im Austausch für Garantien

    Die Vereinigten Staaten sollen der Ukraine eine Bedingung gestellt haben, wonach Kiew ein Friedensabkommen mit Moskau unterzeichnen muss, um Sicherheitsgarantien zu erhalten. Dies berichtet die Nachrichtenagentur Reuters unter Berufung auf eine ungenannte Quelle.

    Der mit den Diskussionen vertraute Gesprächspartner wies darauf hin, dass Washington "der Ukraine gegenüber die Notwendigkeit bekundet habe, ein Friedensabkommen mit Russland zu unterzeichnen, um Sicherheitsgarantien seitens der USA zu erhalten".

    Zugleich wies er die Information der Financial Times zurück, dass die Sicherheitsgarantien vom Abzug der Truppen aus dem Donbass abhängig seien. Seinen Worten zufolge "sagen die Vereinigten Staaten der Ukraine nicht, was in das Friedensabkommen aufgenommen werden soll, und die Annahme, dass Washington versucht, die Ukraine zu territorialen Zugeständnissen an Russland zu zwingen, ist irreführend".

  • 11:52 Uhr

    Sacharowa: Selenskij will Friedensgespräche mit Terroranschlägen vereiteln

    Wladimir Selenskij will jegliche Friedensgespräche mit Terroranschlägen gegen Zivilisten verhindern. Dies erklärt Maria Sacharowa, die Pressesprecherin des russischen Außenministeriums, im Radiosender Sputnik.

    "Wie reagiert Selenskijs Regime auf die Kontakte? Er führt die Schläge nicht nach militärischem Bedarf durch, nicht aufgrund der Logik der Lage auf dem Schlachtfeld. Die Angriffe werden gezielt auf die friedliche, zivile Bevölkerung und soziale Einrichtungen durchgeführt. Das sind nicht einfach nur Angriffe, das sind Terroranschläge."

    Es handelt sich "zweifellos" um den Versuch, "jegliche Gespräche oder Friedensbemühungen zu stören". Sacharowa weiter:

    "Wir sprechen jetzt nicht einmal über den Status der Verhandlungen oder den Abschluss eines Friedensabkommens. Selbst eine Tendenz oder Hinweise auf eine Bewegung in diese Richtung lösen eine solche Reaktion aus. Als Beispiel: Das ist so, als würde man Weihwasser auf einen Besessenen tropfen, und das dunkle Wesen beginnt sich zu zeigen."

  • 11:24 Uhr

    Staatsduma-Abgeordneter: Proteststimmung wächst in der Ukraine wegen Repressionen

    Der Abgeordnete der Staatsduma von der Krim und Mitglied des Sicherheitsausschusses, Michail Sсheremet, äußerte, dass in der ukrainischen Gesellschaft die Proteststimmung zunehme. Wörtlich hieß es:

    "Die Kiewer Junta von Selenskij hält sich ausschließlich mit Waffengewalt und Repressionen an der Macht in der Ukraine, was in der Gesellschaft zu wachsenden Protest- und Panikstimmungen geführt hat. Die Menschen blicken pessimistisch in die Zukunft ihres Landes."

    Sсheremet zufolge sollte das ukrainische Volk "dem Regime Selenskijs" kollektiv Widerstand leisten.

  • 10:46 Uhr

    Gouverneur: Zwei Angriffe auf Sewastopol durchgeführt

    Nach Angaben von Michail Raswoschajew, dem Gouverneur der Stadt Sewastopol, haben die ukrainischen Streitkräfte zwei Angriffe auf die Stadt durchgeführt.

    "In der vergangenen Nacht und am Morgen unternahmen die ukrainischen Streitkräfte zwei Angriffe auf Sewastopol. Insgesamt schossen die Luftverteidigungskräfte und unsere Schwarzmeerflotte zehn unbemannte Luftfahrzeuge ab."

    Eine Person erlitt Verletzungen, und es kam zu Beschädigungen an mehreren Wohnhäusern.

  • 10:20 Uhr

    Gebiet Kursk: Mehr als 50 Geschosse aus Ukraine binnen 24 Stunden abgefeuert

    Nach Angaben von Alexander Chinstein, dem Gouverneur des Grenzgebiets Kursk, seien im Laufe des Tages mehr als 50 Geschosse auf die Region abgefeuert worden. 

    "In der Zeitspanne von 9:00 Uhr am 27. Januar bis 7:00 Uhr am 28. Januar wurden insgesamt 30 Drohnen von unterschiedlichen Typen abgeschossen. Der Gegner hat 53 Mal Artillerie gegen abgesiedelte Bezirke eingesetzt. Fünfmal haben die Drohnen unser Gebiet durch den Abwurf von Sprengsätzen angegriffen."

    Chinstein meldet keine zivilen Opfer. Bei den Drohnenattacken wurden eine Gasleitung, Stromleitungen, zwei Gebäude, ein Fahrzeug sowie ein Privathaus beschädigt. 

  • 09:52 Uhr

    Auch ohne Washington soll "Koalition der Willigen" Kiew unbesiegbar machen

    Die US-"Friedensstiftung" publiziert in "Foreign Affairs", der einflussreichen Hauspostille des "Tiefen Staates", die Blaupause, wie die "Koalition der Willigen" auch ohne die USA die Ukraine in eine unbesiegbare Festung aufrüsten kann, wozu bis 2029 Ukrainehilfen in Höhe von 390 Milliarden US-Dollar nötig sind.

    Mehr dazu hier auf unserer Webseite.

  • 09:23 Uhr

    Medien: G7 überweist Kiew fast 40 Milliarden US-Dollar aus Erlösen russischer Vermögenswerte

    Im Jahr 2025 sollen die Länder der "Gruppe der Sieben" (G7) der Ukraine einen Kredit in Höhe von 37,9 Milliarden US-Dollar aus den Erträgen eingefrorener russischer Vermögenswerte gewährt haben. Dieser Betrag soll mehr als 70 Prozent der gesamten ausländischen Finanzierung des ukrainischen Haushalts ausgemacht haben. Dies berichtet RIA Nowosti unter Berufung auf eigene Berechnungen.

Durch die Sperrung von RT zielt die EU darauf ab, eine kritische, nicht prowestliche Informationsquelle zum Schweigen zu bringen. Und dies nicht nur hinsichtlich des Ukraine-Kriegs. Der Zugang zu unserer Website wurde erschwert, mehrere Soziale Medien haben unsere Accounts blockiert. Es liegt nun an uns allen, ob in Deutschland und der EU auch weiterhin ein Journalismus jenseits der Mainstream-Narrative betrieben werden kann. Wenn Euch unsere Artikel gefallen, teilt sie gern überall, wo Ihr aktiv seid. Das ist möglich, denn die EU hat weder unsere Arbeit noch das Lesen und Teilen unserer Artikel verboten. Anmerkung: Allerdings hat Österreich mit der Änderung des "Audiovisuellen Mediendienst-Gesetzes" am 13. April diesbezüglich eine Änderung eingeführt, die möglicherweise auch Privatpersonen betrifft. Deswegen bitten wir Euch bis zur Klärung des Sachverhalts, in Österreich unsere Beiträge vorerst nicht in den Sozialen Medien zu teilen.

Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.