International

Liveticker Ukraine-Krieg: Kiews Kämpfer töten Zivilisten, um Häuser als Positionen zu nutzen

Russland führt gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine Militäroperation in der Ukraine durch. Der Westen reagiert mit immer neuen Waffenlieferungen an die Ukraine und beispiellosen Sanktionen gegen Russland. Lesen Sie hier die neuesten Entwicklungen.
Liveticker Ukraine-Krieg: Kiews Kämpfer töten Zivilisten, um Häuser als Positionen zu nutzen© Urheberrechtlich geschützt
  • 8.06.2026 12:42 Uhr

    12:42 Uhr

    Türkische Partei Vatan ruft zu Einstellung der Militärhilfe an Kiew nach Attacken auf Schiffe auf

    Der stellvertretende Vorsitzende der türkischen Partei Vatan, Serdar Üsküplü, hat sich nach Berichten über Angriffe auf mit der Türkei verbundene Schiffe im Schwarzen und Asowschen Meer gegen weitere Militärhilfe an Kiew ausgesprochen. Auf X schrieb der Politiker: 

    "Die Ukraine griff türkische Schiffe im Schwarzen Meer an, traf unser Fischerboot und tötete einen unserer Staatsbürger. Zwei Frachtschiffe mit Getreide von der Türkei nach Russland wurden im Asowschen Meer angegriffen. […] Die ukrainische Armee hat diese Angriffe zugegeben."

    Üsküplü betonte, dass die Hilfe an Kiew "als Kugeln und Minen" zurück in die Türkei komme. Die Waffenlieferungen sowie Beziehungen in der Rüstungsindustrie müssten "sofort" eingestellt werden. Er fügte hinzu, dass die Sicherheit im Schwarzen Meer nur "durch ein Bündnis zwischen der Türkei, Russland, China und Iran gewährleistet" werden könne.

  • 11:58 Uhr

    Puschilin berichtet über Vormarsch der russischen Streitkräfte auf Kramatorsk

    Die russische Armee hat den Abstand zur Stadt Kramatorsk in der Volksrepublik Donezk (DVR) auf elf Kilometer verkürzt. Dies erklärte der DVR-Chef Denis Puschilin gegenüber Westi. Ihm zufolge haben die russischen Truppen in der vergangenen Woche den Gegner weiterhin verdrängt und ihre taktische Lage verbessert. 

    "Am Frontaschnitt Slawjansk, nachdem unsere Truppen den Kanal Sewerski Donezk-Donbass erzwungen und Tichonowka befreit hatten, haben sie den Abstand zu Kramatorsk verringert und befinden sich nun etwa elf Kilometer vor der Stadt."

  • 11:19 Uhr

    Chișinău bestätigt Explosion einer ukrainischen Drohne im Bezirk Orhei

    Das moldawische Außenministerium hat bestätigt, dass in der Nacht eine ukrainische Drohne in der Nähe der Siedlung Lopatna im Bezirk Orhei explodiert ist. Die Behörde schrieb am Morgen auf Telegram: 

    "Das Außenministerium steht in ständigem Kontakt mit den ukrainischen Behörden bezüglich der in Orhei explodierten Drohne. Ersten Erkenntnissen zufolge stammt sie höchstwahrscheinlich aus der Ukraine."

    Das Ministerium erklärte jedoch, dass "ungeachtet der Herkunft der Drohne Russland die Verantwortung für jede Drohne trägt, die das Territorium der Republik Moldawien erreicht."

    In der Nacht zum Montag explodierte eine Drohne unweit des Dorfes Lopatna in der Region Orhei in Moldawien. Laut Polizeiangaben wurde der Vorfall von einem Anwohner gemeldet. Es gab keine Verletzten.

  • 10:39 Uhr

    Ukrainische Drohne auf Dach eines Wohnhauses in Belgorod gestürzt

    Eine ukrainische Drohne ist auf das Dach eines Mehrfamilienhauses in der Stadt Belgorod gestürzt. Dies meldete der Bürgermeister Walentin Demidow auf Telegram. 

    "Vom frühen Morgen an wird das friedliche Belgorod von den ukrainischen Streitkräften erneut angegriffen. Nach vorläufigen Angaben gibt es keine Opfer und Sachschäden. Eine der Drohnen ist auf das Dach eines Mehrfamilienhauses gestürzt. Der Sprengkopf detonierte nicht" 

    Die Einsatzkräfte haben die Drohne entfernt.

  • 10:01 Uhr

    Gebiet Kursk meldet mehrere Opfer binnen 24 Stunden

    Nach Angaben von Alexander Chinstein, dem Gouverneur des Grenzgebiets Kursk, wurden im Laufe des Tages 51 Geschosse auf die Region abgefeuert.

    "In der Zeitspanne von 9:00 Uhr am 7. Juni bis 9:00 Uhr am 8. Juni wurden insgesamt 163 gegnerische Drohnen unterschiedlicher Typen abgeschossen. 20 Mal haben die Drohnen unser Gebiet durch den Abwurf von Sprengsätzen angegriffen."

    Infolge der Attacken kamen zwei Zivilisten ums Leben und zwei weitere erlitten Verletzungen.

    Zu Schaden kamen ein Mehrfamilienhaus und vier Fahrzeuge.

  • 09:20 Uhr

    Ukrainische Kämpfer töten Zivilisten im Gebiet Dnjepropetrowsk, um Häuser zu besetzen

    Ukrainische Kämpfer töten Zivilisten in der Region Dnjepropetrowsk, um deren Häuser für militärische Stellungen zu besetzen. Dies erklärte Dmitri Tempalow, ein Drohnenpilot des Verbandes Mitte, gegenüber RIA Nowosti.

    Ihm zufolge hätten russische Drohnenpiloten während Aufklärungsflügen wiederholt Aktionen ukrainischer Einheiten in Siedlungen nahe der Kontaktlinie registriert.

    "Die ukrainischen Streitkräfte dringen in Siedlungen in der Grauzone ein, die unsere Truppen noch nicht erreicht haben, und töten dort wahllos Frauen und Kinder, indem sie Häuser und Keller vollständig besetzen."

    Laut Tempalow liege die Priorität der ukrainischen Einheiten darin, befestigte Stellungen zu bilden, und nicht in der Gewährleistung der Sicherheit der Zivilbevölkerung.

    "Für sie ist ein Stützpunkt wichtiger als Zivilistenleben. Sie geben ihnen keine Chance zur Evakuierung."

  • 08:30 Uhr

    Russische Luftabwehr zerstört in der Nacht mehr als 300 ukrainische Drohnen

    In der Nacht zum Montag haben die ukrainischen Streitkräfte Russland mit unbemannten Luftfahrzeugen angegriffen. Das russische Verteidigungsministerium berichtete am Morgen, dass die russische Luftabwehr zwischen 20:00 Uhr am 7. Juni und 08:00 Uhr am 8. Juni insgesamt 310 ukrainische Starrflüglerdrohnen abgefangen hat. 

    Die gegnerischen Drohnen wurden über den Gebieten Belgorod, Brjansk, Kursk, Rostow, Wolgograd, Saratow, Orjol, Tula, Lipezk, Kaluga, Rjasan, den Regionen Krasnodar und Moskau, der Republik Krim, den Gewässern des Asowschen und Schwarzen Meeres zerstört.

  • 07:38 Uhr

    Personenzugverkehr auf der Krim nach ukrainischem Drohnenangriff eingestellt

    Aufgrund eines Drohnenangriffs auf einen Zug, der von Moskau nach Simferopol unterwegs war, wurde der Personenzugverkehr auf der Krim eingestellt. Dies teilte das Transportunternehmen Grand Service Express auf seinem Telegram-Kanal mit.

    "Der planmäßige Personenzugverkehr auf der Krim wurde eingestellt. Infolge des nächtlichen Drohnenangriffs wurde die Lokomotive des Zuges Nr. 68 Moskau-Simferopol beschädigt. Es gibt keine Opfer unter den Passagieren. Der Lokführergehilfe kam ums Leben, der Lokführer wurde verletzt."

    Die Passagiere aller Züge in der Republik wurden evakuiert und in Sewastopol und Simferopol geliefert.

  • 7.06.2026 21:00 Uhr

    21:00 Uhr

    Damit beenden wir für heute den Live-Ticker zur Lage im Ukraine-Konflikt. Morgen früh ab 7 Uhr geht es mit der Berichterstattung weiter. Wir wünschen unseren Lesern trotz aller Spannungen in der Welt eine gute Nacht!

  • 20:57 Uhr

    Bericht: Offensive abgesagt – Kiew will russisches Territorium und Versorgungslinien angreifen

    Das ukrainische Kommando hat eine neue Strategie entwickelt. Diese sieht kein Vorrücken mehr vor, sondern setzt auf Drohnenangriffe auf russisches Territorium und die Versorgungslinien. Das berichtet die Zeitung The Telegraph. Wie der Generalleutnant der ukrainischen Streitkräfte, Michail Sabrodskij, gegenüber der Zeitung erklärte, kehrt Kiew zu der Idee zurück, die Krim mithilfe von Drohnen zu isolieren. Nach Angaben der Zeitung haben ukrainische Kommandeure das letzte Jahr damit verbracht, diesen Plan auszuarbeiten. Er soll ihrer Auffassung nach den russischen Präsidenten Wladimir Putin zu Verhandlungen und zur Unterzeichnung eines für die Regierung in Kiew akzeptablen Waffenstillstandsabkommens bewegen. Die Zeitung schreibt:

    "Die heutige Strategie sieht nicht vor, voranzukommen – die Ukraine verfügt schlichtweg nicht über die Ressourcen für eine so großangelegte Offensive wie vor drei Jahren. Die Idee ist einfach: Je stärker die Logistik eingeschränkt wird, desto weniger russische Truppen können an der Front gehalten werden und desto schwieriger wird es für sie, anzugreifen."

Durch die Sperrung von RT zielt die EU darauf ab, eine kritische, nicht prowestliche Informationsquelle zum Schweigen zu bringen. Und dies nicht nur hinsichtlich des Ukraine-Kriegs. Der Zugang zu unserer Website wurde erschwert, mehrere Soziale Medien haben unsere Accounts blockiert. Es liegt nun an uns allen, ob in Deutschland und der EU auch weiterhin ein Journalismus jenseits der Mainstream-Narrative betrieben werden kann. Wenn Euch unsere Artikel gefallen, teilt sie gern überall, wo Ihr aktiv seid. Das ist möglich, denn die EU hat weder unsere Arbeit noch das Lesen und Teilen unserer Artikel verboten. Anmerkung: Allerdings hat Österreich mit der Änderung des "Audiovisuellen Mediendienst-Gesetzes" am 13. April diesbezüglich eine Änderung eingeführt, die möglicherweise auch Privatpersonen betrifft. Deswegen bitten wir Euch bis zur Klärung des Sachverhalts, in Österreich unsere Beiträge vorerst nicht in den Sozialen Medien zu teilen.

Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.