Liveticker Ukraine-Krieg: Flugabwehr zerstört mehr als hundert Drohnen über russischen Gebieten

19.02.2026 12:15 Uhr
12:15 Uhr
TASS: Nächste Verhandlungsrunde könnte wieder in Genf stattfinden
Die nächste Verhandlungsrunde zur Ukraine könnte erneut in Genf stattfinden, berichtet die Nachrichtenagentur TASS unter Verweis auf eine Quelle. Der Gesprächspartner der Agentur erklärte:
"Alle könnten wieder nach Genf fliegen. Die Schweizer sind nicht dagegen, alle anderen sind mit dieser Option auch zufrieden."
Die Verhandlungen zwischen den Delegationen Russlands, der USA und der Ukraine hatten zuvor am 17. und 18. Februar in Genf stattgefunden. Wladimir Medinski, der Leiter der russischen Delegation, bezeichnete sie als "schwierig, aber sachlich", und fügte hinzu, dass in nächster Zeit ein erneutes Treffen zur Beilegung des Konflikts stattfinden werde.
11:34 Uhr
Region Krasnodar: Ölraffinerie-Brand gelöscht
Feuerwehrkräfte haben den Brand in der Ölraffinerie im Ort Ilski in der russischen Region Krasnodar gelöscht. Nach Angaben des regionalen Krisenstabs wurde das offene Feuer bereits am späten Mittwochabend unter Kontrolle gebracht und am frühen Donnerstagmorgen vollständig gelöscht.
Der Brand auf einer Fläche von rund 700 Quadratmetern war durch einen ukrainischen Drohnenangriff am 17. Februar ausgelöst worden. An den Löscharbeiten waren 72 Einsatzkräfte und 21 Feuerwehrfahrzeuge beteiligt.
10:57 Uhr
Russlands Vize-Außenminister: Europa will Frieden im Ukraine-Konflikt verhindern
Europas Politik zielt darauf hinab, den Konflikt in der Ukraine in die Länge zu ziehen und eine Friedensvereinbarung möglichst zu vereiteln, sagt Russlands stellvertretender Außenminister, Alexander Gruschko. Der Diplomat bezog sich dabei auf die Äußerung des Vorsitzenden der Münchner Sicherheitskonferenz Wolfgang Ischinger, wonach eine möglichst lange Fortsetzung des Ukraine-Konflikts im Interesse des Westens sei, weil sich Europa so lange in Sicherheit fühlen könne. Gruschko erklärte in einem Gespräch mit Journalisten:
"Wir beobachten jene Äußerungen, die Europäer in Bezug auf die Verhandlungen machen. Heute zeugt alles davon, dass ihre Realpolitik darin besteht, den Konflikt maximal in die Länge zu ziehen, um das Erreichen eines Friedensvertrags zu verhindern oder möglichst zu erschweren."
Im Hinblick auf Ischingers Aussage fügte Gruschko hinzu:
"Wenn das die Herangehensweise der Europäer ist, und es gibt keinen Grund zur Annahme, dass sie anders ist, stellt sich eine große Frage nach ihrer möglichen Rolle und ihrem Beitrag zum Friedensprozess."
10:25 Uhr
Ex-Bundespräsident Gauck besteht auf Taurus-Lieferung an Kiew
Joachim Gauck hält es für einen Fehler, dass Deutschland der Ukraine keine Taurus-Marschflugkörper geliefert hat. Im Interview für die ARD-Sendung Maischberger meint der ehemalige Bundespräsident, "man sehe den Aggressor mit all seinen Waffen, während das angegriffene Opfer so behandelt werde, als gefährde es den Frieden".
Bislang hatte Berlin die wiederholte Bitte Kiews um eine Taurus-Lieferung abgelehnt. Ex-Bundeskanzler Olaf Scholz verwies dabei auf das Risiko einer Eskalation.
09:42 Uhr
Brasilianischer Söldner in Kiew zu Tode geschlagen
Ein Söldner aus Brasilien ist in einem Quartier der ukrainischen Fremdenlegion in Kiew zu Tode geschlagen worden, berichtet die Zeitung Kyiv Independent. In einer entsprechenden Meldung heißt es dazu:
"Ein 28-jähriger Rekrut aus Brasilien starb nach einer brutalen Bestrafung in einer Einheit, die regelmäßig Disziplinierungspraktiken anwendet, die von Zeugen und Opfern als Folter beschrieben werden."
Dem Bericht zufolge handelt es sich bei dem Toten um Bruno Gabriel Leal da Silva, der ohne vorherige Kampferfahrung versuchte, sich bei der Einheit Advanced Company der sogenannten ukrainischen Fremdenlegion zu verpflichten, die ebenfalls von einem Brasilianer, Leanderson Paulino, kommandiert wird. Quellen der Zeitung werfen Paulino Folter von Untergebenen vor.
Da Silvas Bekannte berichteten gegenüber Kyiv Independent unter Bedingung der Anonymität, dass der Mann in der Nacht auf den 29. Dezember 2025 gefoltert und getötet worden sei. Er habe noch keinen Vertrag mit den ukrainischen Streitkräften unterzeichnet und sei noch als Kandidat vor Ort gewesen. Vier Tage vor seinem Tod soll da Silva ein Schreiben an das brasilianische Konsulat in der Ukraine geschickt haben, in dem er über die brutale Behandlung durch seine Vorgesetzten klagte sowie darüber, dass ihm der Pass abgenommen wurde.
08:58 Uhr
Gebiet Brjansk: Gouverneur meldet Verletzte nach ukrainischem Drohnenangriff
Nach dem nächtlichen Drohnenangriff auf das Gebiet Brjansk sind zwei Zivilisten verletzt worden, teilt Gouverneur Alexander Bogomas auf Telegram mit. Nach seinen Angaben ereignete sich der Unfall im Ort Lopusch im Bezirk Wygonitschi. Die Verletzten wurden ins Krankenhaus eingeliefert. Zudem verzeichneten die Behörden Schäden an fünf Wohnhäusern und zwei Autos, fügte Bogomas hinzu.
08:20 Uhr
Weißes Haus erkennt Fortschritte bei Treffen in Genf
Während der dreiseitigen Gespräche zwischen Moskau, Kiew und Washington in Genf haben die Konfliktparteien wesentliche Fortschritte erzielt. Dies erklärt die Pressesprecherin des Weißen Hauses, Karoline Leavitt, auf einer Pressekonferenz.
"Die beiden Seiten haben bedeutende Fortschritte erzielt und vereinbart, ihre jeweiligen Staatschefs zu informieren und weiterhin gemeinsam an einem Friedensabkommen zu arbeiten."
Leavitt bestätigt zudem, dass zukünftig eine weitere Gesprächsrunde stattfinden wird.
08:05 Uhr
Russische Delegation verlässt Genf nach Verhandlungen

Nach zweitägigen Gesprächen mit Vertretern der USA und der Ukraine ist die russische Delegation aus Genf abgereist.
Ein Flugzeug des Typs Il-96 der Sonderflugstaffel "Rossija" hob mit den russischen Unterhändlern an Bord vom Flughafen Genf ab. Über den Verlauf der Gespräche berichtet unser Korrespondent Iwan Medwedew.
Ein Video dazu gibt es hier auf unserer Webseite.
07:41 Uhr
TASS: Lateinamerikanische Söldner bei Artillerieangriff auf Gebiet Charkow getroffen
Bei einem russischen Artillerieangriff auf einen Stationierungsort im Gebiet Charkow haben Söldner aus lateinamerikanischen Ländern Verluste erlitten, berichtet die Nachrichtenagentur TASS mit Verweis auf eine Quelle in russischen Sicherheitsdiensten. Die Ausländer sollen bei der ukrainischen Nationalgarde dienen.
07:00 Uhr
Flugabwehr zerstört mehr als hundert Drohnen über russischen Gebieten

SymbolbildSergei Bobylew / Sputnik In der vergangenen Nacht haben Einheiten der russischen Flugabwehr 113 unbemannte Flugzeuge der ukrainischen Streitkräfte zerstört. Die Gebiete Russlands, über denen die Flugziele abgeschossen wurden, listete das Verteidigungsministerium wie folgt:
- 50 über dem Gebiet Brjansk,
- 35 über dem Gebiet Smolensk,
- zwölf über dem Gebiet Twer,
- zehn über dem Gebiet Nowgorod,
- vier über dem Gebiet Leningrad,
- zwei über dem Gebiet Kaluga.
Durch die Sperrung von RT zielt die EU darauf ab, eine kritische, nicht prowestliche Informationsquelle zum Schweigen zu bringen. Und dies nicht nur hinsichtlich des Ukraine-Kriegs. Der Zugang zu unserer Website wurde erschwert, mehrere Soziale Medien haben unsere Accounts blockiert. Es liegt nun an uns allen, ob in Deutschland und der EU auch weiterhin ein Journalismus jenseits der Mainstream-Narrative betrieben werden kann. Wenn Euch unsere Artikel gefallen, teilt sie gern überall, wo Ihr aktiv seid. Das ist möglich, denn die EU hat weder unsere Arbeit noch das Lesen und Teilen unserer Artikel verboten. Anmerkung: Allerdings hat Österreich mit der Änderung des "Audiovisuellen Mediendienst-Gesetzes" am 13. April diesbezüglich eine Änderung eingeführt, die möglicherweise auch Privatpersonen betrifft. Deswegen bitten wir Euch bis zur Klärung des Sachverhalts, in Österreich unsere Beiträge vorerst nicht in den Sozialen Medien zu teilen.
Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.

