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Liveticker Ukraine-Krieg: Russlands Armee befreit zwei Ortschaften binnen einer Woche

Russland führt gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine Militäroperation in der Ukraine durch. Der Westen reagiert mit immer neuen Waffenlieferungen an die Ukraine und beispiellosen Sanktionen gegen Russland. Lesen Sie hier die neuesten Entwicklungen.
Liveticker Ukraine-Krieg: Russlands Armee befreit zwei Ortschaften binnen einer WocheQuelle: Sputnik © Jewgeni Bijatow
  • 5.06.2026 12:06 Uhr

    12:06 Uhr

    Russlands Streitkräfte befreien zwei Ortschaften binnen einer Woche

    In der vergangenen Woche hat die russische Armee zwei Ortschaften im Gebiet der Sonderoperation befreit. Wie Russlands Verteidigungsministerium bekannt gibt, wurde die Ortschaft Tichonowka durch Einheiten des russischen Truppenverbands Süd befreit. Zusätzlich befreiten Einheiten des Truppenverbands Ost im Rahmen ihrer Offensive die Siedlung Komsomolskoje im Gebiet Saporoschje.

  • 11:36 Uhr

    Gebiet Belgorod: Ein Toter und vier Verwundete nach ukrainischen Angriffen

    Während des vergangenen Tages hat das ukrainische Militär das russische Gebiet Belgorod über 50 Mal angegriffen. Der provisorische Gouverneur der Region, Alexandr Schuwajew, berichtet dazu:

    "Am vergangenen Tag haben die Streitkräfte der Ukraine das Gebiet Belgorod 52 Mal angegriffen. Dabei wurden drei Zivilisten im Kreis Schebekino verwundet." 

    Der operative Stab der Region meldet zudem den Tod eines weiteren Zivilisten bei einem Angriff am heutigen Freitag:

    "Im Kreis Krasnaja Jaruga in der Siedlung Otradowski griff eine FPV-Drohne einen Betrieb an. Ein Mann, der sich auf dessen Gelände befand, starb an erlittenen Wunden."

    Ein weiterer Zivilist habe beim Angriff Splitterverletzungen erlitten, so die Meldung weiter.

  • 10:46 Uhr

    Mutmaßlich ukrainische Seedrohne explodiert in Constanța

    Rumäniens Verteidigungsministerium meldet die Explosion einer Seedrohne im Hafen der Stadt Constanța. Auf Videoaufnahmen eines Augenzeugen, die im Netz kursieren und RT vorliegen, ist eine große Rauchwolke über dem Wasser zu sehen.

    Nach Angaben des Ministeriums ereignete sich der Zwischenfall um 10:30 Uhr Ortszeit, keine Menschen seien zu Schaden gekommen. Die Behörde erklärte, dass Drohnen dieses Modells im Rahmen des Ukraine-Konflikts eingesetzt werden.

    Lokale Medien berichten unter Verweis auf Quellen, dass die mit Dutzenden Kilogramm Sprengstoff ausgerüstete Drohne in einer Sperre wenige hundert Meter vor dem Ölterminal steckenblieb. Eine Evakuierung des Hafens wurde angeordnet.

  • 09:35 Uhr

    Ungarn hebt Geldblockade für Ukraine auf

    Die neue ungarische Regierung hat eingewilligt, dass Gelder aus dem europäischen Friedensfonds zur militärischen Unterstützung der Ukraine zugewiesen werden, und damit das vom ehemaligen Ministerkabinett unter Viktor Orbán verhängte Verbot aufgehoben. Dies berichtet die Zeitung Nepszava unter Verweis auf eigene Quellen.

    Der Meldung zufolge sollen die freigegebenen Mittel in Höhe von 6,6 Milliarden Euro zur Anschaffung von Luftabwehrsystemen für das ukrainische Militär aufgewendet werden.

    Für eine Bewilligung von militärischer Hilfe an Kiew war eine einstimmige Entscheidung aller 27 EU-Mitglieder notwendig. Ungarn hatte den entsprechenden Beschluss seit 2024 blockiert.

  • 08:51 Uhr

    RT DE-Exklusiv: Drohnen, Minen, Artillerie – "Nord-Achmat" im Einsatz an der Frontlinie

    Die russischen Streitkräfte setzen ihren Vormarsch im Gebiet der militärischen Sonderoperation fort. Einen wichtigen Beitrag leisten dabei die Kämpfer der Einheit "Nord-Achmat", die trotz massiver Drohnenangriffe des Gegners täglich im Einsatz stehen. RT DE-Militärkorrespondent Iwan Poljanskij berichtet von der Front bei Konstantinowka, zeigt die Ausrüstung der tschetschenischen Einheit – von Drohnen und elektronischer Kriegsführung bis zur D-30-Kanone – und begleitet die Kämpfer auch beim Training für Einsätze unter schwierigsten Bedingungen.

    Die Reportage gibt es hier auf unserer Website zu sehen.

  • 08:34 Uhr

    IAEA verkündet lokalen Waffenstillstand am AKW Saporoschje

    Die Internationale Atomenergie-Organisation (IAEA) hat einen lokalen Waffenstillstand am Frontabschnitt in der Nähe des Atomkraftwerks Saporoschje vermittelt, heißt es in einer Mitteilung der Organisation auf X. Der Waffenstillstand tritt am heutigen Freitag in Kraft. Die IAEA gibt dazu bekannt:

    "Während der Arbeit, die von IAEA-Experten überwacht wird, werden Techniker von beiden Seiten beginnen, den Kriegsschaden an der 750-Kilovolt-Stromleitung bei Dnjeprowka nach einer Entminung des Gebiets zu reparieren."

    Zuvor hatte am 30. Mai eine ukrainische Drohne das AKW Saporoschje angegriffen. Der Pressedienst des Kraftwerks meldete, dass dabei keine Menschen zu Schaden kamen und kritische Zerstörungen ausblieben, wobei die Hintergrundstrahlung im Normbereich blieb. Die IAEA erklärte, dass der Angriff zu einem ernsthaften Zwischenfall wurde, der die Kernprinzipien der nuklearen Sicherheit verletzte.

  • 07:44 Uhr

    EU-Staaten wollen Einreisebedingungen für russische Touristen verschärfen

    Mehrere europäische Länder haben die EU-Kommission aufgerufen, die Einreisebedingungen für russische Bürger in den Schengenraum zu erschweren. Die Nachrichtenagentur AFP zitiert aus einem von elf Ländern unterzeichneten Brief an die Brüsseler Behörde:

    "Es ist zutiefst beunruhigend, eine wachsende Zahl russischer Touristen zu sehen, die Strand- und Badeurlaube in europäischen Ferienorten genießen."

    Die Staaten fordern im Schreiben die Einführung "neuer restriktiver und verbindlicher Maßnahmen", um die Zahl dieser russischen Touristen in Europa zu begrenzen. Zu den Unterzeichnern gehören neben den neun EU-Ländern Schweden, Tschechien, Dänemark, Estland, Finnland, Lettland, Litauen, Polen und die Niederlande auch Norwegen und Island. Ihrem Brief zufolge wurden im vergangenen Jahr 477.878 Schengen-Visa an russische Staatsbürger ausgestellt, die meisten davon mit Gültigkeit für mehrere Einreisen.

  • 07:18 Uhr

    Russlands Luftabwehr schießt 123 ukrainische Drohnen ab

    In der vergangenen Nacht haben die russischen Luftabwehrtruppen 123 ukrainische Drohnen über den Regionen Russlands abgeschossen. Das russische Verteidigungsministerium meldet dazu:

    "Im Laufe der vergangenen Nacht haben im Zeitraum zwischen 20:00 Uhr am 4. Juni und 07:00 Uhr am 5. Juni diensthabende Luftabwehrkräfte 123 ukrainische Starrflügler-Drohnen über den Gebieten Belgorod, Brjansk, Woronesch, Kaluga, Kursk, Nischni Nowgorod, Orjol, Tula, Moskau, der Republik Krim und dem Asowschen und Schwarzen Meer abgefangen und zerstört."

  • 4.06.2026 22:02 Uhr

    22:02 Uhr

    Damit beenden wir für heute den Live-Ticker zur Lage im Ukraine-Konflikt. Morgen früh ab 7 Uhr geht es mit der Berichterstattung weiter. Wir wünschen unseren Lesern trotz aller Spannungen in der Welt eine gute Nacht!

  • 22:01 Uhr

    Selenskij wendet sich an Putin mit offenem Brief: "Sie können Ihren Krieg stoppen"

    Der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij wendet sich am späten Donnerstagabend mit einem offenen Brief an seinen russischen Amtskollegen. Ganz am Anfang macht der Politiker den Kremlchef auf die ukrainischen Drohnenangriffe gegen Ziele im Gebiet Leningrad während des Internationalen Wirtschaftsforums in Sankt Petersburg aufmerksam. Demnach seien die ukrainischen Waffen inzwischen fähig, eine Entfernung von mehr als 1.000 Kilometern zu überwinden.

    Darüber hinaus wirft Selenskij dem russischen Präsidenten vor, seit fast 13 Jahen Krieg gegen die Ukraine zu führen. Dies sei fast die Hälfte der Zeit, seit Putin an der Macht sei. Der Krieg gegen die Ukraine sei grundlos und die persönliche Wahl von Putin, behauptet Selenskij.

    Ferner schreibt der ukrainische Präsident, dass die russische Bevölkerung den Krieg allmählich müde werde. Die Russen seien mit den ukrainischen Angriffen, dem Preisanstieg und dem Benzinmangel immer mehr unzufrieden. Auch die Ukrainer wollten keinen endlosen Krieg.

    Um dem Konflikt ein Ende zu setzen, schlägt Selenskij Putin ein persönliches Treffen vor. Das Treffen sollte dabei in einem Drittland stattfinden. Es gebe viele Länder, die ein solches Treffen gerne austragen würden. Auch die Beteiligung Europas und der USA sei notwendig, um die nachhaltige Sicherheit auf dem Kontinent und auf der Welt zu garantieren. Der beste Anfang für solche Friedensverhandlungen sei der Waffenstillstand. Die Ukraine sei zu einer Waffenruhe für die Zeit der Gespräche bereit. Außerdem wolle die Ukraine einen Gefangenenaustausch im Format "alle gegen alle".

    "Wenn Sie persönlich in Ihren Gedanken doch nicht zur Idee kommen werden, dass es Zeit ist, diesen Krieg zu beenden, dann wird die Ukraine weiter für ihre Existenz kämpfen."

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Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.