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Liveticker Ukraine-Krieg – Deutscher Freiwilliger: Kiew erklärte eigenem Volk Kampf im Donbass

Russland führt gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine Militäroperation in der Ukraine durch. Der Westen reagiert mit immer neuen Waffenlieferungen an die Ukraine und beispiellosen Sanktionen gegen Russland. Lesen Sie hier die neuesten Entwicklungen.
Liveticker Ukraine-Krieg – Deutscher Freiwilliger: Kiew erklärte eigenem Volk Kampf im DonbassQuelle: Sputnik © Waleri Melnikow
  • 21.03.2026 17:15 Uhr

    17:15 Uhr

    Russische Kampfjets greifen gegnerischen Stützpunkt an (Video)

    Su-25-Kampfflugzeuge der russischen Luft- und Raumfahrtstreitkräfte zerstörten bei einem Einsatz im Operationsgebiet des Truppenverbands Süd einen Stützpunkt der ukrainischen Armee. Das russische Verteidigungsministerium teilt entsprechende Aufnahmen auf Telegram.

  • 16:26 Uhr

    Erneute ukrainische Angriffe auf Grenzgebiet – Behörden melden Tote und Verletzte

    Das ukrainische Militär griff am Samstagnachmittag (Ortszeit) zwei Ortschaften im Gebiet Belgorod mit Artillerie und Drohnen an. Nach Angaben der Behörden kamen dabei zwei Zivilisten um, zwei weitere Menschen erlitten Verletzungen.  

    Wie der Gouverneur Wjatscheslaw Gladkow bekannt gibt, beschossen Kiewer Kräfte im Dorf Smorodino eine soziale Einrichtung. Es könnten sich laut dem Beamten noch Menschen unter den Trümmern befinden.

    Das Gebäude sei zerstört worden, teilt der Gouverneur weiter mit. Auch ein Einzelhandelsgeschäft daneben brannte ihm zufolge aus. Die Rettungs- und Räumungsaktivitäten würden angesichts der hohen Gefahr durch gegnerische Drohnen behindert.

  • 15:50 Uhr

    Orbán: "Wir haben keine Angst vor Brüssel und Berlin" – 90-Milliarden-Veto gegen Kiews Öl-Blockade

    Auf seiner Abschlusspressekonferenz zum EU-Gipfel am Freitag in Brüssel hat der ungarische Ministerpräsident Viktor Orbán sein Veto gegen den 90-Milliarden-Euro-Kredit für die Ukraine bekräftigt. Orbán begründete seine Ablehnung erneut mit der ukrainischen Blockade der Druschba-Pipeline und der Weigerung Kiews, die beschädigte Leitung zu reparieren. Da diese Leitung für Ungarns Energieversorgung essenziell ist, betonte der Regierungschef, dass Budapest über weitere Hebel verfüge, um Kiew zum Einlenken zu bewegen:

    "40 Prozent der ukrainischen Stromversorgung laufen über Ungarn, das haben wir bisher nicht angerührt."

    Bundeskanzler Friedrich Merz und EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen äußerten sich nach dem Gipfel zum Veto Ungarns. Der Kanzler warf Orbán dabei "grobe Illoyalität" vor, drohte mit Konsequenzen und verwies auf rechtliche Prüfungen der Kommission, um das Veto zu umgehen.

    Das Video gibt es hier auf unserer Website zu sehen. 

  • 15:18 Uhr

    Deutscher Freiwilliger: Kiew entfesselte Krieg im Donbass wegen Volksprotesten gegen Maidan

    Der Freiwillige Martin Meerhoff aus Deutschland kämpft als Teil der russischen Truppenverbände in der Ukraine. Im Gespräch mit der Nachrichtenagentur TASS ging er auf die Ursachen der militärischen Spezialoperation ein.

    Nach dem Maidan 2014 in der Ukraine, als die legitime Regierung gestürzt worden war, kam es im Osten des Landes, im Donbass, zu Protesten gegen die Ereignisse, sagte Meerhoff.

    "Und das ist normal", meinte der Freiwillige. Es sei unmöglich, dass die Bevölkerung überall im Land gleichermaßen auf die Situation reagiere.  

    Und weiter:

    "Was hat die Regierung dann getan? Sie hat dort Krieg entfesselt und die einheimische Bevölkerung angegriffen."

    Ferner sagte Meerhoff, der Westen habe die Minsker Vereinbarungen zur Beilegung des Donbass-Konflikts manipuliert und keinerlei Absicht gehabt, diese durchzusetzen. "Deshalb war es notwendig, die militärische Spezialoperation beginnen."

  • 14:59 Uhr

    Kiew setzt Terroranschläge auf zivile Ziele im Gebiet Saporoschje fort

    In den zurückliegenden 24 Stunden hat das ukrainische Militär zivile Infrastruktureinrichtungen in vier Ortschaften gezielt mit Drohnen angegriffen. Dies gibt Gouverneur des Gebiets Saporoschje, Jewgeni Balizki, auf Telagram bekannt.

    Leider erlitten in der Siedlung Kochanoje zwei Zivilisten Verletzungen, berichtet der Beamte. Sie seien mittlerweile medizinisch versorgt worden.  

  • 14:29 Uhr

    Medien: Bevölkerung der Ukraine soll 20 Millionen Menschen betragen

    Will Lloyd, stellvertretender Chefredakteur des britischen Magazins New Statesman, hat unter Berufung auf einen hochrangigen britischen Beamten bekannt gegeben, in der Ukraine würden aktuell 20 Millionen Menschen leben. Eine Mitteilung darüber hat der ukrainische Verband orthodoxer Journalisten auf seiner Webseite veröffentlicht.

    Laut dem britischen Journalisten sei diese Zahl ein Beleg für "außergewöhnliche Veränderungen" in der demografischen Struktur der ukrainischen Gesellschaft. Wie es heißt, hatten Anfang der 1990er-Jahre in der Ukraine noch 52 Millionen Einwohner gelebt. Britische Beamte sollen darauf hingewiesen haben, dass die Einwohnerzahl des Landes im Jahr 2014 noch auf etwa 40 Millionen geschätzt worden sei.

    Während der Jahre der Unabhängigkeit und des Konflikts mit Russland sei die Bevölkerung jedoch um mehr als 30 Millionen Menschen zurückgegangen. Am 24. August 1991 hatte die Ukraine die staatliche Unabhängigkeit erklärt.

    Lloyd wird in dem Zusammenhang mit den Worten zitiert:

    "Ich kann mir nicht vorstellen, wie die Ukraine im Jahr 2040 aussehen wird."

  • 13:58 Uhr

    Vier Zivilisten bei ukrainischen Attacken auf Gebiet Cherson verletzt

    Gouverneur Wladimir Saldo meldet Opfer im von Russland kontrollierten Teil des Gebiets Cherson. Wie der Politiker auf der Plattform Telegram schreibt, seien bei den ukrainischen Attacken in den letzten 24 Stunden vier friedliche Einwohner verletzt worden. Demnach hätten in der Siedlung Podo-Kalinowoje zwei Frauen Verletzungen erlitten, als eine gegnerische Drohne auf die Ortschaft ein Geschoss abgelassen habe. Auf der Autostraße Gornostajewka – Konstantinowka sei ein Autofahrer verletzt worden. In der Siedlung Tschulakowka sei ein Mann zu Schaden gekommen, als sein Auto auf eine Mine aufgefahren sei.

    Saldo berichtet außerdem über beschädigte Wohnhäuser in Tawrijsk, Radensk, Kostogrysowo, Michailowka und Gladkowka. In Tschulakowka und Podo-Kalinowka seien Verwaltungsgebäude zu Schaden gekommen. In Nowotroizk sei ein Lager beschädigt worden. Der Gegner habe auch Aljoschki, Golaja Pristan, Kardaschinka, Netschajewo, Pestschanowka, Sagi, Staraja Sburjewka und Tawrijsk unter Beschuss genommen.

  • 13:39 Uhr

    Russische Luftabwehr fängt weitere 54 ukrainische Drohnen ab

    Das russische Verteidigungsministerium berichtet über weitere Versuche der ukrainischen Streitkräfte, Objekte in Russland mit unbemannten Luftfahrzeugen anzugreifen. Demnach habe die russische Luftabwehr im Zeitraum von 5 bis 12 Uhr MEZ 54 gegnerische Drohnen abgefangen. Die unbemannten Luftfahrzeuge seien über dem Großraum Moskau, den Gebieten Kursk, Belgorod, Kaluga, Smolensk, Twer, Brjansk und Wolgograd sowie über der Teilrepublik Baschkortostan unschädlich gemacht worden. Weitere Einzelheiten teilt das Ministerium nicht mit.

    Der Moskauer Bürgermeister Sergei Sobjanin bestätigt auf der Plattform Telegram die wiederholten Versuche der ukrainischen Streitkräfte, die russische Hauptstadt mit unbemannten Luftfahrzeugen anzugreifen. Ihm zufolge seien im Zeitraum von 19 Uhr MEZ am Freitag bis 11 Uhr MEZ am Samstag 31 Drohnen im Anflug auf Moskau zerstört worden. Der Politiker meldet weder Opfer noch Schäden.

  • 13:10 Uhr

    Medienberichte: Offenbar ukrainische Seedrohne taucht an Meeresufer in Türkei auf

    Türkische Medien berichten über einen gefährlichen Fund an einem Strand in der Provinz Ordu, die am Schwarzen Meer liegt. Demnach haben Einwohner der Stadtgemeinde Ünye ein im Wasser treibendes verdächtiges Objekt bemerkt und die Polizei alarmiert. Wie die Nachrichtenagentur IHA berichtet, habe die Polizei inzwischen bestätigt, dass es sich um eine Unterwasserdrohne handele. Der Ort des Geschehens sei abgesperrt worden.

    In den sozialen Medien kursieren Fotos und Videos mit dem gefährlichen Treibgut. Nach Angaben der russischen Nachrichtenagentur RIA Nowosti lässt sich das Objekt als ein unbemanntes Unterwasserfahrzeug des Typs Magura V5 identifizieren.

    Das ist nicht das erste Mal, dass im NATO-Land Türkei eine mutmaßlich ukrainische Seedrohne ans Ufer gespült wird. Im September 2025 hat man in der Schwarzmeer-Provinz Trabzon ein Wasserfahrzeug desselben Typs entdeckt.

  • 12:38 Uhr

    Selenskij: Ukraine produziert gemeinsam mit Deutschland Drohnen

    Die Ukraine produziert nach Angaben von Präsident Wladimir Selenskij bereits gemeinsam mit Deutschland, Großbritannien, Dänemark und den Niederlanden Drohnen. Zudem starte eine entsprechende Kooperation mit Norwegen, berichtet die Nachrichtenagentur Reuters unter Berufung auf den Staatschef. Die Regierung in Kiew habe darüber hinaus eine gemeinsame Drohnenproduktion mit Rumänien, Schweden und Frankreich vereinbart.

    Seit einem Jahr versucht die Ukraine zudem, ein Drohnen-Kooperationspaket mit den USA im Wert von bis zu 50 Milliarden US-Dollar abzuschließen. Im Gegenzug will Kiew die im Krieg entwickelten Drohnentechnologien teilen – darunter Seedrohnen und Langstreckendrohnen.

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Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.