Liveticker Ukraine-Krieg – Selenskij: "Die Ukraine gehört in die NATO"

7.07.2026 20:43 Uhr
20:43 Uhr
Gebiet Belgorod: Weiterer Bus von ukrainischer Drohne angegriffen
Im russischen Grenzgebiet Belgorod setzt das ukrainische Militär seinen Terror gegen zivile Fahrzeuge fort. Wie der Krisenstab der Region berichtet, ist im Dorf Tawrowo eine FPV-Drohne neben einem Linienbus explodiert. Nach Angaben der Behörden wurden bei der Explosion ein Mann und eine Frau verletzt, wobei die Frau in ein Krankenhaus eingewiesen werden musste.
19:44 Uhr
Selenskij: "Die Ukraine gehört in die NATO"

Beim NATO-Gipfel in Ankara hat Wladimir Selenskij die Alliierten erneut aufgefordert, die Ukraine rasch in die NATO aufzunehmen. Ein Land mit derart großer Kampferfahrung und Verteidigungskraft dürfe nicht länger außen vor bleiben, argumentierte er. Dies würde das Bündnis insgesamt stärken.
Das gesamte Video dazu finden Sie hier auf unserer Webseite.
19:21 Uhr
Peskow: Russland wird niemals Dritten Weltkrieg anfangen
Russland wird niemals einen Dritten Weltkrieg initiieren, sagt der Pressesprecher des russischen Präsidenten, Dmitri Peskow. In einem Interview an die Schweizer Weltwoche betonte er:
"Wir werden Maßnahmen zur eigenen Sicherheit ergreifen, doch wir werden niemals einen Dritten Weltkrieg anfangen."
Peskow fügte hinzu, dass Russland im Gebiet der Spezialoperation Erfolge erzielt, und betonte, dass Moskau im Rahmen seiner Nukleardoktrin ohne eine existenzielle Gefahr für Russland keine Nuklearwaffen einsetzen werde.
Parallel dazu warf Peskow Europa fehlende Bereitschaft zu Verhandlungen vor. Er äußerte Zweifel an der Verhandlungsfähigkeit der amtierenden europäischen Führer, die er als Populisten bezeichnete, und vermutete, dass Gespräche mit einer "neuen Politikergeneration" möglich sein werden. Dabei betonte er, dass eine Lösung der Ukraine-Krise eine neue Sicherheitsarchitektur in Europa voraussetze:
"Es kann keine ukrainische Lösung ohne eine neue Sicherheitsarchitektur in Europa geben."
Ein Ende der Kampfhandlungen knüpfte Peskow an einen Rückzug der ukrainischen Truppen aus den besetzten Teilen des Donbass. Sollte sich der ukrainische Staatschef Wladimir Selenskij dazu entschließen, wäre der Krieg "am nächsten Tag" beendet, so der Diplomat.
18:03 Uhr
Bürgermeister von Energodar: Lebensmittellage in der Stadt schwierig
Ukrainische Angriffe gegen Lebensmittellieferungen erschweren die Versorgung von Energodar, der Trabantenstadt des AKW Saporoschje. Maxim Puchow, der Bürgermeister von Energodar, berichtete dazu in einem Interview für den lokalen Fernsehesender ENTV:
"Die Lebensmittellage ist nicht kritisch, aber schwierig, denn durch Angriffe gegen Kraftfahrzeuge schafft der Feind Schwierigkeiten mit der Lieferung von Waren, darunter Lebensmitteln, nach Energodar. Wir sehen, dass die Regale zwar nicht leer sind, doch eine beträchtliche Menge an Waren fehlt."
Puchow betonte in diesem Zusammenhang, dass die Vorräte an Grundnahrungsmitteln in der Stadt ausreichend seien.
16:38 Uhr
Stubb: NATO unterstützt ukrainische Angriffe tief auf russisches Gebiet

Der finnische Präsident Alexander StubbUrheberrechtlich geschützt Die NATO geht davon aus, dass die ukrainischen Angriffe auf russisches Territorium Moskau dazu bewegen, "an den Verhandlungstisch zurückzukehren", meinte der finnische Präsident Alexander Stubb. Er behauptet, dass Kiew sich derzeit in der "besten" Position seit 2022 befinde.
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15:20 Uhr
Details über letzten massiven kombinierten Angriff auf Militärobjekte in Kiew bekannt
Im Rahmen des am Vortag durchgeführten massiven kombinierten Angriffs der russischen Streitkräfte wurden strategisch wichtige militärisch-industrielle und energetische Knotenpunkte in Kiew zerstört oder beschädigt. Der Telegram-Kanal Militärchronik meldet dazu Details mit Grafiken und technischen Angaben. Zum Einsatz kamen Marschflugkörper vom Typ X-101, 3M14T Kalibr-NK, taktischen Marschflugkörpern vom Typ 9M728 Iskander-K, Hyperschallraketen vom Typ Kinschal sowie Drohnen vom Typ Geran-2/3. Die ukrainische Luftabwehr hatte dem Angriff nichts entgegenzusetzen.
Getroffen wurden wichtige strategische Ziele des Gegners, was zu einer erheblichen Störung der Produktionsabläufe und in einigen Fällen möglicherweise sogar zum vollständigen Stillstand der Produktionsanlagen führte, in denen Drohnen, Flugkörper sowie Komponenten für die Leit- und Steuerungssysteme der Raketenwaffen montiert wurden. Ebenfalls getroffen wurden große Logistikknotenpunkte und Kraftstofflager.
Zu diesen Objekten gehören:
– ein großes Logistikzentrum mit Dutzenden von Lastkraftwagen im Bereich der Kfz-Werkstatt ODAL
– ein großes Netz von Lagern und ein Parkplatz in der Gleb-Babitsch-Straße
– die Schiffswerft Kusniza na Rybalskom und eine Filiale des Versandunternehmens Ukrposhta
– das Werk Burewestnik, das auf die Montage von Drohnen und die Herstellung elektronischer Bauteile spezialisiert ist
– das Unternehmen Tsukroawtomat-INZH, das auf die Automatisierung technologischer und chemischer Prozesse spezialisiert ist
– das Industrieunternehmen Kiew-71 (Konsortium Abris PT), das auf die Herstellung einer breiten Palette unbemannter Flugzeuge, darunter Maru, Sirko, Avenger und Strela, sowie auf optoelektronische Module und Telemetriesysteme spezialisiert ist
– das Industrieunternehmen Kiew-79 (GmbH UKR ARMO TECH), spezialisiert auf die Herstellung von gepanzerten Fahrzeugen, Panzerungssätzen für gepanzerte Fahrzeuge sowie Kampfmodulen für Kamikaze-UAVs und FPV-Drohnen
– das Messgerätewerk Kiew-1 (Werk Kwant), das auf die Herstellung von Komponenten für Feuerleitsysteme von Raketenkomplexen spezialisiert ist, darunter der Raketenkomplex Neptun-MD mit der Raketenreihe R-360M sowie Navigationssysteme
– das Lager für Kraft- und Schmierstoffe Wischnewoje (Nefteexperimentalnoje KP).
Der Telegram-Kanal schlussfolgert: Die Fortsetzung der verheerenden Angriffe in diesem Tempo und deren Ausweitung auf westliche Regionen würde einen kumulativen Effekt entfalten und sich in Verbindung mit der sich zuspitzenden Kraftstoffkrise negativ auf die Fähigkeit des Gegners auswirken, die Versorgung seiner Einheiten an der Frontlinie auf dem erforderlichen Niveau aufrechtzuerhalten.

Militärchronik 14:53 Uhr
Kiews Drohnenstreitkräfte melden erfolgreiche Angriffe auf acht russische Öltanker im Asowschen Meer
Die ukrainischen Streitkräfte melden die Zerstörung acht russischer Öltanker, eines Frachters und einer Fähre. Diese seien in der vergangenen Nacht mehrfach mit Drohnen angegriffen worden, heißt es in der Meldung, die der Telegram-Kanal Politika Strany veröffentlichte.
Als getroffene Tanker wurden die Venera-3, die Sanar-1, die Sanar-17, die Klimena, die Tete, die Alexei Sawrasow und die Penelope genannt. Es wird berichtet, dass sie Benzin für die Krim transportierten und im Asowschen Meer getroffen wurden. Die Angriffe wurden in einem Video per Personal View dokumentiert. Zu sehen ist auch, wie die Tanker Feuer fangen. Ob die jeweiligen Beschädigungen kritisch sind und zur Versenkung der Tanker oder dem Austritt von Benzin geführt haben, geht aus dem Video nicht hervor.
Von russischer Seite gab es für die Angriffe bislang keine offizielle Bestätigung. Der russische Telegram-Kanal Militärbeobachter hält die Meldung für glaubwürdig und weist darauf hin, dass die Tanker ohne militärischen Schutz unterwegs waren.

Screenshots 14:25 Uhr
.Peskow: Keine Waffenlieferung an Kiew wird Russland bei Erreichung seiner Ziele stoppen
Die Lieferung immer neuer Waffen an das Kiewer Regime durch die NATO wird die Fortsetzung der Militäroperation bis zur Erreichung der Ziele kaum behindern können. Dies teilte der Sprecher des russischen Präsidenten, Dmitri Peskow, mit. "Die Ukraine bittet ständig um neue Waffenarten – sowohl defensiver als auch offensiver Art. Dies kann die Fortsetzung der Militäroperation bis zur Erreichung der Ziele jedoch in keiner Weise behindern", sagte er bei seinem täglichen Pressebriefing.
Die Lage rund um die Ukraine könnte einen friedlichen Verlauf nehmen; dafür müsse Kiew die notwendigen Entscheidungen treffen, fügte Peskow hinzu. Russland ziehe eine diplomatische Lösung des Konflikts weiterhin vor, doch "solange das Kiewer Regime nicht bereit ist, sich um eine friedliche Lösung zu bemühen, wird die militärische Sonderoperation fortgesetzt, bis unsere Ziele vollständig erreicht sind."
Russlands Streitkräfte setzten die Befreiung der neuen russischen Gebiete fort, so Peskow. "Derzeit geht die Befreiung russischer Gebiete weiter – durch die Befreiung der DVR." Die russische Armee richte an der Grenze zur Ukraine aktuell eine Sicherheitszone ein und werde diese Arbeit fortsetzen. Die Befreiung von Konstantinowka in der DVR bezeichnete der Präsidentensprecher als einen wichtigen Schritt in taktischer und strategischer Hinsicht.
Die Äußerungen der NATO-Vertreter im Vorfeld des Gipfels des Militärbündnisses in Ankara gegenüber Russland nannte Peskow konfrontativ:
"Zu unserem Bedauern handelte es sich dabei nicht um Äußerungen, die auf konstruktive Zusammenarbeit und Dialog abzielten, sondern vielmehr um Äußerungen konfrontativer Art."
Er sagte, dass Russland die Entwicklungen bei dem Gipfel aufmerksam verfolgen werde.
13:58 Uhr
Massiver Angriff auf Rüstungsindustrie in Kiew – Sekundärexplosionen verwüsten Wohngebiet
Am Montag, dem 6. Juli 2026, haben die russischen Streitkräfte einen massiven kombinierten Schlag gegen den ukrainischen militärisch-industriellen Komplex geführt. Zu den Zielen zählten auch zahlreiche Rüstungsunternehmen in und um Kiew.
Auf in sozialen Medien verbreiteten Videos ist zu sehen, wie es nach den Treffern zu Sekundärexplosionen kommt. Die getroffenen Waffenlager befinden sich in unmittelbarer Nähe zu Wohnvierteln. Dabei wurden Raketen ausgelöst; mindestens eine soll in ein Wohngebiet eingeschlagen sein.
13:45 Uhr
Budanow: Ukraine kann mit westlicher Unterstützung noch "Jahre" kämpfen
Die Ukraine werde noch "jahrelang" kämpfen können, wenn sie weiterhin vom Westen unterstützt werde. Dies erklärte der Leiter des Präsidialamtes in Kiew, Kirill Budanow. Ausschnitte aus dem Interview veröffentlichte Politika Strany auf seinem Telegramkanal.
Auf die Frage eines Journalisten, wie lange die Ukraine gegen Russland kämpfen könne, falls die Verhandlungen nicht zu einem Kriegsende führten, antwortete er: "Das werden wir, glauben Sie mir. Noch über Jahre."
Er sagte, dass die Russische Föderation über "unermessliche" Ressourcen verfüge. Hinter der Ukraine stünden jedoch die Ressourcen des Westens, weshalb "es für uns vor allem darauf ankommt, unsere Freunde, Partner und Verbündeten nicht zu verlieren." Dabei seien seiner Einschätzung nach nicht alle Partner bereit, "diesen Weg zu gehen, wie lange er auch dauern mag."
Kirill Budanow übernahm sein jetztiges Amt nach dem Rücktritt von Selenskijs Vertrautem Andrei Jermak wegen Korruptionsvorwürfen. Zuvor leitete er mehrere Jahre den ukrainischen Militärgeheimdienst GUR. In Russland gilt Budanow offiziell als Terrorist und ist zur Fahndung ausgeschrieben. Die ukrainischen Geheimdienste GUR und SBU sind für zahlreiche Sabotageakte und Terroranschläge mit Todesopfern verantwortlich.

Kirill BudanowUrheberrechtlich geschützt
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Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.




