Liveticker Ukraine-Krieg – Drohnenangriff auf Gebiet Moskau: Fünf Menschen kommen ums Leben

4.08.2026 11:42 Uhr
11:42 Uhr
Tschechow: Bei Drohnenattacke im Industriegebiet 10 Menschen verletzt
Bei einem Drohnenangriff auf das Industriegebiet Nowoselok in Tschechow wurden 10 Menschen verletzt. Dies teilt der Gouverneur der Region, Andrei Worobjow, mit. In seinen sozialen Netzwerken schrieb er:
"Nach aktuellen Informationen wurden bei einem Drohnenangriff im Industriegebiet Nowoselok in Tschechow 10 Menschen verletzt."
11:15 Uhr
Odessa und Nikolajew: Zielgenaue Schläge auf Trockenfrachter der ukrainischen Armee
Wie das Verteidigungsministerium mitteilte, haben die russische Streitkräfte sieben Trockenfrachter mit Ladungen für die ukrainische Armee getroffen. In der von den Nachrichtenagenturen TASS zitierten Meldung heißt es:
"Die Schiffe, die militärische Fracht transportierten, wurden im Hafen von Nikolajew und auf See im Einsatzgebiet am Schwarzen Meer getroffen … Im Hafen von Juschny wurde ein Trockenfrachtschiff getroffen, das gerade dabei war, militärische Fracht zu entladen. Auf der Seeroute südlich von Odessa wurden zwei Frachtschiffe getroffen, die Waffen und militärisches Gerät in ukrainische Häfen transportierten."
10:42 Uhr
Leningrader Gebiet: Bei Angriff auf Logistikzentrum von Wildberries bricht Feuer aus
Durch einen Drohnenangriff kam es im Logistikzentrum von Wildberries in Krasny Bor, Region Leningrad, zu einem Brand. Nach vorläufigen Angaben gibt es keine Verletzten. Dies teilte die Pressestelle des fusionierten Unternehmens Wildberries und Russ (RWB) mit. Wie RWB weiter erklärte, sei die Entgegennahme laufender Lieferungen vorübergehend eingeschränkt – sie würden auf andere Standorte umgeleitet. In der Mitteilung des Unternehmens heißt es zudem:
"Aufgrund eines Angriffs auf das Logistikzentrum des Unternehmens in Krasny Bor (Gebiet Leningrad) ist ein Brand ausgebrochen. Vor Ort sind Feuerwehrkräfte im Einsatz. Die Einrichtung wurde rechtzeitig evakuiert. Vorläufigen Angaben zufolge gibt es keine Verletzten."
10:09 Uhr
Ukrainische Häfen: Werk für Fahrzeugkomponenten und Hafenterminal in Tschernomorsk getroffen
Im Zuge der anhaltenden Angriffe auf ukrainische Häfen wurden am Abend des 3. August ein Werk für Fahrzeugkomponenten und ein Hafenterminal in Tschernomorsk getroffen. Dies teilte das Verteidigungsministerium der Nachrichtenagentur TASS mit. Die Meldung betont:
"Im Laufe des Abends des 3. August setzten die Streitkräfte der Russischen Föderation ihre Angriffe auf Häfen, Seeschiffe und die Hafeninfrastruktur der Ukraine fort, die im Interesse der ukrainischen Streitkräfte eingesetzt werden. Infolge der Angriffe mit hochpräzisen landgestützten Waffen und unbemannten Luftfahrzeugen wurden in der Region Odessa folgende Ziele getroffen: Im Hafen von Tschernomorsk – das Automobilkomponentenwerk von Tschernomorsk und das Hafenterminal, wo die ukrainischen Streitkräfte die Reparatur von Militärfahrzeugen sowie die Lagerung von Munition und Treibstoff vornahmen."
09:36 Uhr
Miroschnik: Bediener ukrainischer Drohnen jagen gezielt zivile Personentransporte
Wie Rodion Miroschnik, Sonderbeauftragter des russischen Außenministeriums, gegenüber der Agentur TASS erklärte, jagen die Drohnenbediener der ukrainischen Streitkräfte gezielt Personentransporte auf russischem Territorium. Im Gespräch mit der Agentur sagte er:
"Die kriminelle Taktik des 'Bus-Terrors' hat massiven Charakter angenommen. In den vergangenen zwei Monaten wurden 34 Reisebusse in verschiedenen Regionen Russlands von ukrainischen Drohnen attackiert. Solche Angriffe sind Teil einer gezielten Strategie zur Zerstörung der zivilen Logistik geworden, wodurch die alltäglichen Wege der Zivilbevölkerung zu lebensgefährlichen Fahrten werden. Die Drohnenpiloten haben gezielt Überlandverbindungen, öffentliche Verkehrsmittel und Busse ins Visier genommen, die Schichtarbeiter von Unternehmen befördern."08:57 Uhr
"Terrorkrieg gegen Zivilbevölkerung": Ukrainische Drohne tötet Badegäste bei Gelendschik

Bei einem ukrainischen Drohnenangriff auf den russischen Ferienort Archipo-Ossipowka nahe Gelendschik wurden sieben Zivilisten getötet, darunter drei Kinder. Mindestens 40 weitere Menschen wurden verletzt. Gouverneur Weniamin Kondratjew sprach von einem gezielten Terrorakt gegen die Zivilbevölkerung.
Im Gespräch mit RT DE bezeichnete die unabhängige Journalistin Sonja van den Ende den Angriff ebenfalls als Teil eines "Terrorkriegs" gegen russische Zivilisten und verwies in diesem Zusammenhang auf die Unterstützung der Ukraine durch westliche Waffen- und Drohnenlieferungen.
Ein Video dazu finden Sie hier auf unserer Website
08:28 Uhr
Außenministerium: Westen legt bislang keine konstruktiven Vorschläge vor
Die russische Seite hat bislang keine konstruktiven Vorschläge des Westens zum Ukraine-Konflikt gehört. Dies erklärte der stellvertretende russische Außenminister Michail Galusin gegenüber der Nachrichtenagentur TASS am Rande des III. Russisch-kasachischen Medienforums. Er betonte:
"Bislang hören wir keine konstruktiven Ideen zur Ukraine von der anderen Seite, von der westlichen Seite, vonseiten der entsprechenden westlichen Länder. Im Gegenteil, manchmal schwingt sich diese Seite in einen ultimativen Tonfall auf und bildet sich ein, dass dieser Zermürbungskrieg, dieser hybride Krieg, den sie gegen Russland zu führen versuchen – unter anderem mit wirtschaftlichen Mitteln –, funktionieren würde."
07:43 Uhr
Gebiet Leningrad: Ein Verletzter nach Drohnenangriffen
Wie die Nachrichtenagentur TASS unter Berufung auf Gouverneur Alexander Drosdenko berichtet, haben die Luftabwehrkräfte während des Angriffs über der Region Leningrad 17 Drohnen abgeschossen. Drosdenko erklärte:
"Während des Angriffs wurden über dem Gebiet der Region 17 Drohnen abgeschossen. Es gibt Schäden im Logistikpark Krasny Bor. Eine Person wurde verletzt. Die Informationen werden noch überprüft."
07:04 Uhr
Drohnenangriff auf Gebiet Moskau: Fünf Menschen kommen ums Leben
Bei einem nächtlichen Drohnenangriff auf das Moskauer Gebiet sind fünf Menschen ums Leben gekommen, sechs weitere wurden verletzt. Dies teilte der Gouverneur des Gebietes Moskau, Andrei Worobjow, mit. Nach Angaben des Gouverneurs wurden die schwersten Schäden im Stadtbezirk Tschechow verzeichnet. Im Industriegebiet Nowoselok kam es durch den Einschlag von Drohnen zu mehreren Bränden. Der größte davon ereignete sich in einem Lagerhaus – das offene Feuer wurde bereits gelöscht. Im Dorf Solnyschkowo beschädigten Trümmerteile einer Drohne ein Privathaus und ein Auto. Außerdem wurden im Großraum Moskau ein Umspannwerk und ein Verwaltungsgebäude beschädigt. In seinen sozialen Netzwerken schrieb Worobjow:
"Heute Morgen haben die Luftabwehrkräfte einen Drohnenangriff auf die Region Moskau abgewehrt. Leider gibt es Tote und Verletzte. Nach vorläufigen Angaben sind fünf Menschen ums Leben gekommen, sechs weitere wurden verletzt. Alle Betroffenen erhalten die notwendige medizinische Versorgung."
3.08.2026 22:00 Uhr
22:00 Uhr
Damit beenden wir für heute den Live-Ticker zur Lage im Ukraine-Konflikt. Morgen früh ab 7 Uhr geht es mit der Berichterstattung weiter. Wir wünschen unseren Lesern trotz aller Spannungen in der Welt eine gute Nacht!
Durch die Sperrung von RT zielt die EU darauf ab, eine kritische, nicht prowestliche Informationsquelle zum Schweigen zu bringen. Und dies nicht nur hinsichtlich des Ukraine-Kriegs. Der Zugang zu unserer Website wurde erschwert, mehrere Soziale Medien haben unsere Accounts blockiert. Es liegt nun an uns allen, ob in Deutschland und der EU auch weiterhin ein Journalismus jenseits der Mainstream-Narrative betrieben werden kann. Wenn Euch unsere Artikel gefallen, teilt sie gern überall, wo Ihr aktiv seid. Das ist möglich, denn die EU hat weder unsere Arbeit noch das Lesen und Teilen unserer Artikel verboten. Anmerkung: Allerdings hat Österreich mit der Änderung des "Audiovisuellen Mediendienst-Gesetzes" am 13. April diesbezüglich eine Änderung eingeführt, die möglicherweise auch Privatpersonen betrifft. Deswegen bitten wir Euch bis zur Klärung des Sachverhalts, in Österreich unsere Beiträge vorerst nicht in den Sozialen Medien zu teilen.
Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.
