Liveticker Ukraine-Krieg – FSB: Attentäter auf Generalleutnant Alexejew wurde von SBU rekrutiert

9.02.2026 09:58 Uhr
09:58 Uhr
Luftabwehr schießt weitere ukrainische Drohnen ab
Nach Angaben des Verteidigungsministeriums in Moskau hat die russische Flugabwehr weitere ukrainische Drohnen über den russischen Gebieten zerstört.
"Zwischen 7:00 Uhr und 9:00 Uhr Moskauer Zeit wurden zwei ukrainische Starrflüglerdrohnen von den diensthabenden Luftabwehrkräften zerstört: jeweils eine Drohne über den Gebieten Orjol und Kaluga."
09:19 Uhr
Gebiet Kursk: Mehr als 30 Geschosse binnen 24 Stunden aus Ukraine abgefeuert
Nach Angaben von Alexander Chinstein, dem Gouverneur des Grenzgebiets Kursk, seien im Laufe des Tages 31 Geschosse auf die Region abgefeuert worden.
"In der Zeitspanne von 9:00 Uhr am 8. Februar bis 7:00 Uhr am 9. Februar wurden insgesamt 54 Drohnen von unterschiedlichen Typen abgeschossen. 13 Mal haben die Drohnen unser Gebiet durch den Abwurf von Sprengsätzen angegriffen."
Chinstein meldet keine Opfer unter der Zivilbevölkerung. Bei den Angriffen kamen eine soziale Einrichtung, zwei Fahrzeuge und ein Privathaus zu Schaden.
08:33 Uhr
AKW Saporoschje: Lage bleibt angespannt
Die Lage in der Nähe des AKW Saporoschje bleibe angespannt wegen der Attacken der ukrainischen Streitkräfte. Dies teilt Jewgenija Jaschina, die Kommunikationsleiterin des AKW Saporoschje, gegenüber RIA Nowosti mit.
"Die Angriffe in der Nähe des AKW und der Umgebung der Stadt hörten nicht auf. Es gab Ausnahmen während der Zeiten der erklärten 'Waffenruhe', die für Reparatur- und Wiederaufbauarbeiten genutzt wurden. Deswegen bleibt die Lage weiterhin angespannt."
07:49 Uhr
FSB: Attentäter auf Generalleutnant Alexejew wurde von SBU rekrutiert
Die wegen des Attentats auf Generalleutnant Wladimir Alexejew festgenommenen Personen haben ein Geständnis abgelegt und gaben an, dass sie im Auftrag des Sicherheitsdienstes der Ukraine (SBU) gehandelt hätten. Dies teilt der Pressedienst des FSB am Montag mit.
"Die von Mitarbeitern des FSB festgenommenen russischen Staatsbürger Ljubomir Korba (Jahrgang 1960) und Wiktor Wassin (Jahrgang 1959) haben ein Geständnis abgelegt."
Wie es heißt, sei Korba der Täter, während Wassin als sein Komplize fungiere.
Korba sei im August 2025 vom SBU in der Stadt Ternopol rekrutiert worden. Er habe ein Schießtraining auf einem Schießstand in Kiew absolviert. Seine Rekrutierung erfolgte mit Unterstützung der polnischen Geheimdienste, heißt es weiter.
"Der Sohn von Ljubomir Korba, der im Jahr 1998 geborene polnische Staatsbürger Luboš Korba aus Katowice war mit Unterstützung polnischer Geheimdienste an seiner Anwerbung beteiligt."
In Moskau sei der Attentäter im August 2025 eingetroffen.
Ihm zufolge habe der SBU ihm versprochen, 30.000 US-Dollar für den Mord an Generalleutnant Alexejew zu zahlen.
07:35 Uhr
Gegenangriffe der ukrainischen Streitkräfte in den Gebieten Sumy und Charkow gescheitert
Mehrere Gegenangriffe der ukrainischen Streitkräfte seien in den Regionen Sumy und Charkow gescheitert, teilt RIA Nowosti unter Berufung auf die russischen Sicherheitsdienste mit.
"Im Gebiet Sumy führte der Gegner zwei Gegenangriffe nahe Miropolje mit der 21. separaten mechanisierten Brigade und nahe Waratschino mit der 71. separaten Luftsturmbrigade durch. Die Angriffe wurden zurückgeschlagen, und alle Angriffsgruppen der ukrainischen Streitkräfte wurden eliminiert."
Außerdem versuchten zwei ukrainische Sturmgruppen, am Frontabschnitt Chatneje im Gebiet Charkow die verlorenen Stellungen in der Ortschaft Tschugunowka zurückzuerobern.
"Infolge der koordinierten Handlungen unserer Soldaten konnte der Gegenangriff abgewehrt und der Gegner in die Flucht geschlagen werden."
07:00 Uhr
Luftabwehr schießt in der Nacht ukrainische Drohnen über russischen Gebieten ab
In der Nacht zum Montag haben die ukrainischen Streitkräfte Russland mit unbemannten Luftfahrzeugen angegriffen. Das russische Verteidigungsministerium berichtet am Morgen, dass die russische Luftabwehr insgesamt 69 ukrainische Starrflüglerdrohnen abgefangen hat.
Laut Angaben der Behörde lauten die Zahlen der zerstörten Drohnen wie folgt:
- Gebiet Kursk – 28,
- Gebiet Brjansk – 27,
- Gebiet Belgorod – fünf,
- Region Tula – drei,
- Region Orjol – zwei,
- Region Kaluga– zwei,
- Gebiet Astrachan – eine,
- Gebiet Woronesch – eine.
8.02.2026 20:00 Uhr
20:00 Uhr
Damit beenden wir für heute den Live-Ticker zur Lage im Ukraine-Konflikt. Morgen früh ab 7 Uhr geht es mit der Berichterstattung weiter. Wir wünschen unseren Lesern trotz aller Spannungen in der Welt eine gute Nacht!
19:56 Uhr
Lawrow: Russland wird mit allen Mitteln auf mögliche Angriffe aus Europa reagieren
Russland führt eine militärische Spezialoperation in der Ukraine durch und hat keinerlei Absicht, Europa anzugreifen. Der Außenminister Sergei Lawrow erklärte dies in einem Interview mit dem TV-Sender NTW. "Das brauchen wir überhaupt nicht", betonte der Spitzendiplomat.
Sollte Europa seine Drohungen, sich auf einen Krieg gegen Russland vorzubereiten, wahr machen und das Land angreifen, werde es, wie Präsident Wladimir Putin gesagt hat, "unsererseits keine militärische Spezialoperation sein".
Lawrow führte hierbei aus:
"Es wird eine umfassende militärische Reaktion sein, bei der alle verfügbaren Mittel gemäß den Doktrindokumenten zu diesem Thema zum Einsatz kommen."
19:44 Uhr
Russisches Militär greift Flugplatz im Gebiet Poltawa an
Die russischen Streitkräfte haben einen Militärflugplatz in Mirgorod, Gebiet Poltawa, angegriffen. Dies teilte Sergei Lebedew, ein Koordinator des prorussischen Widerstands in Nikolajew, der Nachrichtenagentur RIA Nowosti mit. Kurz vor dem Angriff soll ein Transportflugzeug mit Waffen für die ukrainischen Truppen auf dem Flugfeld gelandet sein.
Mirgorod ist ein wichtiger Knotenpunkt der Luftfahrtinfrastruktur im Hinterland in der Zentralukraine. Der Flugplatz dient Lebedew zufolge als Standort für die Transportflugzeuge, als Lagerhalle für die Ausrüstung sowie als Reservebasis für taktische Flugzeuge und Drohnen.
19:37 Uhr
FPV-Drohnen fügen ukrainischen Truppen Feuerschaden im Frontabschnitt Krasny Liman zu (Video)
Bei Einsätzen der Drohnenpiloten des russischen Rubikon-Zentrums für unbemannte Systeme wurden Fahrzeuge, Bodenroboter, Teile der Funkmeldesysteme, Anlagen der elektronischen Kampfführung, Deckungen und temporäre Truppenstandorte der ukrainischen Streitkräfte an der Front bei Krasny Liman zerstört. Das Verteidigungsministerium in Moskau teilt entsprechende Aufnahmen auf Telegram.
Durch die Sperrung von RT zielt die EU darauf ab, eine kritische, nicht prowestliche Informationsquelle zum Schweigen zu bringen. Und dies nicht nur hinsichtlich des Ukraine-Kriegs. Der Zugang zu unserer Website wurde erschwert, mehrere Soziale Medien haben unsere Accounts blockiert. Es liegt nun an uns allen, ob in Deutschland und der EU auch weiterhin ein Journalismus jenseits der Mainstream-Narrative betrieben werden kann. Wenn Euch unsere Artikel gefallen, teilt sie gern überall, wo Ihr aktiv seid. Das ist möglich, denn die EU hat weder unsere Arbeit noch das Lesen und Teilen unserer Artikel verboten. Anmerkung: Allerdings hat Österreich mit der Änderung des "Audiovisuellen Mediendienst-Gesetzes" am 13. April diesbezüglich eine Änderung eingeführt, die möglicherweise auch Privatpersonen betrifft. Deswegen bitten wir Euch bis zur Klärung des Sachverhalts, in Österreich unsere Beiträge vorerst nicht in den Sozialen Medien zu teilen.
Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.