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Liveticker Ukraine-Krieg: LVR vollständig befreit

Russland führt gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine Militäroperation in der Ukraine durch. Der Westen reagiert mit immer neuen Waffenlieferungen an die Ukraine und beispiellosen Sanktionen gegen Russland. Lesen Sie hier die neuesten Entwicklungen.
Liveticker Ukraine-Krieg: LVR vollständig befreitQuelle: Sputnik © Stanislaw Krassilnikow
  • 21.04.2026 08:08 Uhr

    08:08 Uhr

    Bericht: In ukrainischer Brigade steigen nichtkampfbedingte Verluste

    In der 71. Brigade der ukrainischen Streitkräfte nimmt die Zahl der nicht kampfbedingten Verluste zu. Grund sei fehlende medizinische Versorgung. Dies berichten Vertreter russischer Sicherheitsstrukturen gegenüber der Nachrichtenagentur RIA Nowosti:

    "In den Einheiten der 71. Separaten Luftlandebrigade wächst die Zahl der nicht kampfbedingten Verluste, da Soldaten mit Erkältungs- und Infektionskrankheiten keine medizinische Hilfe erhalten."

    Demnach habe der Kommandeur die medizinische Versorgung untersagt. Betroffene müssten selbst mit Fieber von bis zu 39 Grad weiter Dienst leisten. Zuvor war berichtet worden, die ukrainischen Streitkräfte würden Verluste im Personalbestand verschleiern. Soldaten würden demnach unmittelbar nach dem Einsatz in der Region Sumy als vermisst gemeldet.

    Zudem gebe es umstrittene Fälle bei der Erfassung von Personal. In der 81. Separaten Luftlandebrigade seien Soldaten, die sich in einem Keller in Konstantinowka aufhalten, als vermisst eingestuft worden, obwohl sie regelmäßig Kontakt sowohl zur Führung als auch zu Angehörigen halten.

  • 07:43 Uhr

    Gerassimow: Russische Armee befreit 34 Ortschaften in zwei Monaten

    Im Verlauf der militärischen Sonderoperation haben die russischen Streitkräfte im März und April dieses Jahres 34 Ortschaften und rund 700 Quadratkilometer Territorium unter ihre Kontrolle gebracht. Dies erklärt der Generalstabschef der russischen Armee, Waleri Gerassimow:

    "Die Aufgaben der militärischen Sonderoperation werden weiterhin erfüllt. Im Zeitraum März bis April wurden durch russische Truppen 34 Ortschaften und etwa 700 Quadratkilometer Territorium befreit. Insgesamt sind seit Beginn dieses Jahres 80 Ortschaften und mehr als 1.700 Quadratkilometer in unsere Kontrolle übergegangen."

    Er äußerte sich bei einem Besuch des Gefechtsstandes des russischen Truppenverbandes Süd. Seine Worte wurden vom Verteidigungsministerium der Russischen Föderation zitiert.

  • 07:07 Uhr

    Russisches Verteidigungsministerium: 97 ukrainische Drohnen in der Nacht abgefangen

    In der vergangenen Nacht haben russische Luftabwehrsysteme 97 ukrainische Starrflüglerdrohnen über acht Regionen und dem Schwarzen Meer abgeschossen. Dies teilt das Verteidigungsministerium der Russischen Föderation mit. Den Angaben zufolge wurden die Drohnen über den Gebieten Astrachan, Belgorod, Wolgograd, Woronesch, Kursk, Rostow, Samara und Saratow sowie über dem Schwarzen Meer zerstört.

  • 07:06 Uhr

    Generalstabschef: LVR vollständig unter Kontrolle russischer Truppen

    Der Chef des Generalstabs der russischen Streitkräfte, Waleri Gerassimow, hat die vollständige Einnahme der Lugansker Volksrepublik (LVR) gemeldet. Dies sagte er bei einem Besuch des Gefechtsstandes des Truppenverbandes Süd:

    "Die Befreiung der Lugansker Volksrepublik ist vollständig abgeschlossen."

    Zugleich erklärte er, die Offensive der vereinten Truppengruppe laufe derzeit "in allen Richtungen". Es ist nicht das erste Mal, dass in Russland die vollständige Einnahme der Lugansker Volksrepublik gemeldet wird. Bereits am 1. April hatte das Verteidigungsministerium erklärt, Einheiten des Truppenverbandes West hätten die Kämpfe in der Region abgeschlossen.

    Weitere Aussagen von Gerassimow:

    • Im März und April hätten russische Truppen 34 Ortschaften und rund 700 Quadratkilometer Territorium eingenommen;
    • Einheiten rückten aktiv in Richtung Slawjansk und Kramatorsk vor und befänden sich 12 bzw. 7 Kilometer von den östlichen Stadträndern entfernt;
    • Die ukrainischen Streitkräfte hätten im Februar und März versucht, den Vormarsch zu stoppen, dabei aber 3.000 Soldaten und mehr als 160 Einheiten Technik verloren;
    • Die ukrainische Führung betreibe eine "Informationskampagne" über die angebliche Rückeroberung von 480 Quadratkilometern, um Misserfolge zu verschleiern.
  • 20.04.2026 22:00 Uhr

    22:00 Uhr

    Damit beenden wir für heute den Live-Ticker zur Lage im Ukraine-Konflikt. Morgen früh ab 7 Uhr geht es mit der Berichterstattung weiter. Wir wünschen unseren Lesern trotz aller Spannungen in der Welt eine gute Nacht!

  • 21:56 Uhr

    Schweigensbruch: Die Geschichte von Faina Sawenkowa

    Faina hat den größten Teil ihres Lebens in einem Kriegsgebiet verbracht. Bereits mit sechs Jahren wusste sie, was Artilleriebeschuss und Luftangriffe sind. Mit zehn Jahren begann sie, Theaterstücke, Gedichte und Geschichten zu schreiben.

    Der Dokumentarfilm des Regisseurs Klim Poplawski erzählt die Geschichte dieses talentierten Mädchens. Mit dreizehn war Faina Mitautorin eines Fantasy-Romans über Kinder im Donbass unter ukrainischem Beschuss. Der Roman wurde inzwischen in mehrere Sprachen übersetzt und in Europa veröffentlicht.

    Im Oktober 2021 wurde Faina auf die Todesliste "Mirotworez" gesetzt. Diese Liste richtet sich gegen Personen, die öffentlich weniger wohlwollende Ansichten über das Kiewer Regime äußern. Auf der Liste finden sich Namen von Menschen unterschiedlichen Alters und verschiedener Nationalitäten, darunter auch 327 Kinder. Faina landete aufgrund ihres Talents und ihres Mutes auf der Liste, da sie prominenten Persönlichkeiten wie dem UN-Generalsekretär, dem französischen Präsidenten und dem Papst kritische Fragen stellte.

    Ein Video dazu finden Sie hier auf unserer Website

  • 21:38 Uhr

    Estlands Außenministerium dementiert Selenskijs Aussagen über möglichen Angriff Russlands

    Das estnische Außenministerium hat die Behauptung von Wladimir Selenskij zurückgewiesen, Russland bereite angeblich einen "Angriff auf das Baltikum" vor. Im estnischen Fernsehsender ERR betonte der Leiter des estnischen Außenministeriums, Margus Tsahkna, dass solche Äußerungen über eine Bedrohung durch Russland "die Zusammenarbeit nicht erleichtern", und fügte hinzu:

    "Solche Aussagen stimmen nicht mit den Informationen unseres Geheimdienstes überein. Wir sehen keine Anzeichen dafür, dass Russland seine Truppen konzentriert oder sich in irgendeiner Weise auf einen militärischen Angriff auf die NATO oder die baltischen Staaten vorbereitet."

  • 21:17 Uhr

    Sewastopol: Trümmer von abgeschossener Drohne treffen Linienbus

    Nach Angaben der Nachrichtenagentur TASS, die sich auf Quellen in Sewastopol beruft, haben die Trümmer einer Drohne, die heute während eines Angriffs der ukrainischen Streitkräfte über Sewastopol abgeschossen wurde, einen Linienbus getroffen; glücklicherweise wurde niemand verletzt. Wie der Gouverneur von Sewastopol, Michail Raswosschajew, erklärte, ist dies darauf zurückzuführen, dass der Fahrer nach Auslösung des Alarmsignals verpflichtet ist, die Fahrgäste aussteigen zu lassen, um sich in Schutzräume zu begeben. In den sozialen Netzwerken schrieb der Gouverneur:

    "Heute fielen in Radiogorka während eines Luftalarms Trümmerteile eines abgeschossenen unbemannten Fluggeräts auf einen Bus der Linie Nr. 55. Mehrere Scheiben wurden zerbrochen, und eines der Trümmerteile durchschlug das Dach und traf einen Sitz. Glücklicherweise stand der Bus an der Endhaltestelle ohne Fahrgäste, sodass es keine Opfer gab."

  • 20:56 Uhr

    Kiew verstärkt eilig die Einheiten im Woltschanskij-Bezirk

    Das ukrainische Kommando habe die Einheiten im Bezirk Woltschansk im Gebiet Charkow umgehend verstärkt. Dies teilten russische Sicherheitsbehörden der Nachrichtenagentur RIA Nowosti mit. Eine Quelle der Agentur erklärte:

    "Im Gebiet Charkow versucht das Kommando der ukrainischen Streitkräfte dringend, die im Bezirk Woltschansk operierenden Einheiten aufzustocken."

  • 20:28 Uhr

    Lukaschenko: "Wir wollen keinen Krieg, aber werden uns mit allen verfügbaren Mitteln verteidigen"

    Der weißrussische Präsident Alexander Lukaschenko warnte die westlichen Nachbarn und die Ukraine vor einer Aggression gegen Weißrussland. Dies erklärte der Staatschef in einem Interview mit dem Fernsehsender RT.

    Lukaschenko bezeichnete es als seine Aufgabe, die Nachbarstaaten – Estland, Lettland, Litauen, Polen und die Ukraine – vor einer möglichen militärischen Aggression zu warnen:

    "Wir wollen keinen Krieg. Wir haben nicht vor, gegen sie Krieg zu führen. Aus dem Gebiet Weißrusslands heraus sind keine Kriege gegen Polen und Litauen möglich."

    Lukaschenko betonte jedoch, dass im Falle eines Angriffs auf Weißrussland alle verfügbaren Mittel zur Verteidigung eingesetzt würden – im Falle einer existenziellen Bedrohung für das Land sogar Atomwaffen.

    Ein Video dazu finden Sie hier auf unserer Website

Durch die Sperrung von RT zielt die EU darauf ab, eine kritische, nicht prowestliche Informationsquelle zum Schweigen zu bringen. Und dies nicht nur hinsichtlich des Ukraine-Kriegs. Der Zugang zu unserer Website wurde erschwert, mehrere Soziale Medien haben unsere Accounts blockiert. Es liegt nun an uns allen, ob in Deutschland und der EU auch weiterhin ein Journalismus jenseits der Mainstream-Narrative betrieben werden kann. Wenn Euch unsere Artikel gefallen, teilt sie gern überall, wo Ihr aktiv seid. Das ist möglich, denn die EU hat weder unsere Arbeit noch das Lesen und Teilen unserer Artikel verboten. Anmerkung: Allerdings hat Österreich mit der Änderung des "Audiovisuellen Mediendienst-Gesetzes" am 13. April diesbezüglich eine Änderung eingeführt, die möglicherweise auch Privatpersonen betrifft. Deswegen bitten wir Euch bis zur Klärung des Sachverhalts, in Österreich unsere Beiträge vorerst nicht in den Sozialen Medien zu teilen.

Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.