International

Liveticker Ukraine-Krieg: Kiew und SpaceX treffen Gegenmaßnahmen gegen russische Drohnen

Russland führt gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine Militäroperation in der Ukraine durch. Der Westen reagiert mit immer neuen Waffenlieferungen an die Ukraine und beispiellosen Sanktionen gegen Russland. Lesen Sie hier die neuesten Entwicklungen.
Liveticker Ukraine-Krieg: Kiew und SpaceX treffen Gegenmaßnahmen gegen russische DrohnenQuelle: Legion-media.ru © Pavlo Gonchar / SOPA Images / Sipa USA
  • 1.02.2026 10:35 Uhr

    10:35 Uhr

    Beschuss auf Siedlungen im Gebiet Cherson: 40 Geschosse aus Ukraine abgefeuert

    Die Behörden im von Russland kontrollierten Teil des Gebiets Cherson melden andauernde Angriffe auf Siedlungen am linken Dnjepr-Ufer. Den Angaben zufolge habe die ukrainische Artillerie im Laufe des 31. Januar 25 Geschosse auf fünf Ortschaften abgefeuert. Die Zahl der eingeschlagenen Geschosse listen die Behörden wie folgt auf:

    • Pestschanowka — 3,
    • Ljubimowka — 6,
    • Kachowka — 8,
    • Nowaja Kachowka — 5,
    • Aljoschki — 3.

    Wie die Behörden weiter mitteilen, habe der Beschuss auch in der Nacht zum Sonntag angedauert. Auf zivile Infrastrukturen der von Russland kontrollierten Ortschaften Kachowka, Proletarka, Korsunka, Aljoschki und Welikaja Lepeticha seien insgesamt 15 Geschosse abgefeuert worden.

    Berichte über Opfer und Schäden liegen bislang nicht vor.

  • 10:02 Uhr

    Ukraine und SpaceX treffen Gegenmaßnahmen gegen russische Drohnen

    Laut Medienberichten nutzen die russischen Streitkräfte das Satellitennetzwerk Starlink, um Drohnenangriffe tief im Inneren der Ukraine zu fliegen. Die Ukraine ist auf die Technologie maßgeblich angewiesen, weil sie der ukrainischen Armee entlang der Kontaktlinie den Internetzugang ermöglicht. Um die Nutzung des Satellitennetzwerks durch Russland zu verhindern, ergreift das Unternehmen von Elon Musk offenbar auf Ersuchen der Behörden in Kiew Maßnahmen.

    Sergei Beskrestnow, Berater des ukrainischen Verteidigungsministers Michail Fjodorow, entschuldigt sich auf Telegram bei seinen Landsleuten für mögliche Unannehmlichkeiten. In der Ukraine würden viele Starlink-Nutzer schon jetzt die ersten Gegenmaßnahmen beobachten.        

    "Ich darf nicht alles öffentlich bekannt geben, was mittlerweile getan worden ist, woran gerade gearbeitet wird und was noch kommen wird. Aber all diese Schritte dienen einem einzigen Zweck – dem Schutz der Menschen (sowohl Soldaten als auch Zivilisten) in unserem Land und unserer Infrastrukturen vor gegnerischen Drohnenangriffen."

    Beskrestnow betont dabei, dass es sich um vorübergehende Notlösungen handele. Die Entwicklung einer umfassenden und durchdachten Lösung werde eine gewisse Zeit in Anspruch nehmen. Es sei außerdem höchste Zeit, alle Informationen über die Starlink-Nutzer in den ukrainischen Streitkräften zu sammeln. Der US-Betreiber SpaceX sei in die Arbeit involviert und unterstütze die Fachleute im ukrainischen Verteidigungsministerium.

  • 09:30 Uhr

    Ukrainische Drohnen greifen Gebiet Orjol an: Häuser und Autos beschädigt

    Am Sonntagmorgen hat Gouverneur Andrei Klytschkow auf Telegram ukrainische Drohnenangriffe auf das Gebiet Orjol gemeldet. Wie der Politiker mitteilte, seien in den vergangenen 24 Stunden über der Region vier unbemannte Luftfahrzeuge zerstört worden. Klytschkow meldete zwar keine Opfer unter der Zivilbevölkerung, berichtete aber über Sachschäden. In etlichen Wohnungen und Einfamilienhäusern seien die Fensterscheiben zu Bruch gegangen. Auch Autos seien in Mitleidenschaft gezogen worden. Weitere Einzelheiten gab Klytschkow nicht bekannt.

  • 09:06 Uhr

    Flucht vor Zwangsmobilisierungen: Rumänischer Grenzschutz rettet Ukrainer im Gebirge

    Zwei ukrainische Staatsangehörige wurden am Freitag, dem 30. Januar 2026, in den rumänischen Maramureş-Bergen gerettet, nachdem sie die Grenze zu Rumänien überquert hatten. Die Grenzpolizei erklärte, die geretteten Männer seien außer Gefahr und würden nach einer Überprüfung vorläufige Papiere erhalten.

    Eiskalte Temperaturen und raue Wetterbedingungen halten Ukrainer nicht davon ab, nach Rumänien zu fliehen, um den Zwangsmobilisierungen zu entkommen. Laut einem CNN-Bericht sind bereits mehr als 30.000 Personen seit der Eskalation des Konflikts über die Grenze geflohen.

    Das Video gibt es hier auf unserer Website zu sehen.

  • 08:34 Uhr

    AKW Tschernobyl kurzzeitig ohne externe Stromversorgung

    Das inzwischen vollständig stillgelegte ‌Kernkraftwerk Tschernobyl ist kurzzeitig von der externen Stromversorgung abgeschnitten gewesen. Das gab die Internationale Atomenergie-Organisation (IAEA) am Samstag bekannt. Der Anschluss ‍sei mittlerweile wiederhergestellt, schrieb IAEA-Chef Rafael Grossi auf der Plattform X. Aufgrund technischer Probleme im ⁠Stromnetz hätten zudem andere ​ukrainische Kernkraftwerke ihre Leistung vorübergehend gedrosselt. Direkte Auswirkungen auf die ⁠nukleare Sicherheit seien nicht zu erwarten, die Gesamtlage bleibe jedoch prekär.

    Obwohl alle Reaktoren des am 26. April 1986 havarierten AKW seit dem Jahr 2000 komplett außer Betrieb stehen, braucht die Atomanlage weiterhin Strom, um die Kühlung von abgebrannten Brennelementen aufrechtzuerhalten.

  • 08:01 Uhr

    Am dritten Tag in Folge: DVR meldet keine ukrainischen Angriffe binnen 24 Stunden

    Die Behörden in Donezk haben innerhalb der vergangenen 24 Stunden keine Angriffe durch ukrainische Truppen registriert. In der Zeitspanne von 0 Uhr am 31. Januar bis 0 Uhr am 1. Februar (Ortszeit) schlugen auf dem Territorium der Volksrepublik keine Geschosse ein. Berichte über Opfer und Infrastrukturschäden lagen nicht vor.

    Am Vortag hatten die Behörden von Donezk ebenfalls keine Angriffe aus der Ukraine gemeldet. Dementsprechend lagen auch gestern keine Berichte über Opfer und Infrastrukturschäden vor.

  • 07:32 Uhr

    Selenskij über Stromkollaps in Ukraine: Derzeit keine Hinweise auf externe Einmischung

    In der ukrainischen Hauptstadt Kiew sind nach einem großen Stromausfall Tausende Häuser ohne Heizung geblieben. Fast 3.500 Häuser in verschiedenen Stadtteilen der Millionenmetropole seien betroffen, teilte Präsident Wladimir Selenskij in seiner abendlichen Videobotschaft mit.

    Die massiven Probleme in vielen Teilen des Landes waren durch einen Ausfall von zwei Leitungen zwischen Rumänien und Moldawien und auf dem Gebiet der Ukraine verursacht worden. Die Ursachen würden momentan untersucht, sagte der Politiker. Womöglich sei Vereisung der Leitungen der Grund für den Kollaps gewesen.

    "Derzeit gibt es keine Hinweise auf eine externe Einmischung oder einen Cyberangriff."

    Das Land habe auch seine Stromimporte erhöht, sagte der ukrainische Staatschef.

    Nach Angaben des Energieministeriums wurde die Versorgung vielerorts inzwischen wiederhergestellt. In Kiew teilte Bürgermeister Vitali Klitschko nach einem stundenlangen Ausfall der Metro mit, dass auf allein drei Linien der Zugverkehr wieder laufe.

  • 07:00 Uhr

    Russische Luftabwehr zerstört in der Nacht 21 ukrainische Drohnen

    Russlands Verteidigungsministerium meldet am Sonntagmorgen auf der Plattform MAX weitere Versuche der ukrainischen Streitkräfte, Objekte in Russland mit Drohnen anzugreifen. Demnach habe die russische Luftabwehr in der vergangenen Nacht 21 unbemannte Luftfahrzeuge des Gegners abgeschossen. Die Zahl der zerstörten Drohnen listet die Behörde wie folgt auf:

    • Gebiet Belgorod – 14,
    • Gebiet Woronesch – 5,
    • Gebiet Astrachan – 1,
    • Gebiet Kaluga – 1.

    Weitere Einzelheiten teilt das Ministerium nicht mit.

  • 31.01.2026 20:00 Uhr

    20:00 Uhr

    Damit beenden wir für heute den Live-Ticker zur Lage im Ukraine-Konflikt. Morgen früh ab 7 Uhr geht es mit der Berichterstattung weiter. Wir wünschen unseren Lesern trotz aller Spannungen in der Welt eine gute Nacht!

  • 19:59 Uhr

    Moskau meldet erneute ukrainische Drohnenangriffe auf russische Gebiete

    In der Zeitspanne von 17 Uhr bis 20 Uhr Moskauer Zeit hat Russlands Luftverteidigung insgesamt 41 ukrainische unbemannte Fluggeräte über sieben Gebieten zerstört. Wie das Verteidigungsministerium in Moskau bekannt gibt, setzte das ukrainische Militär bei den Angriffen am Freitag Starrflüglerdrohnen ein.

Durch die Sperrung von RT zielt die EU darauf ab, eine kritische, nicht prowestliche Informationsquelle zum Schweigen zu bringen. Und dies nicht nur hinsichtlich des Ukraine-Kriegs. Der Zugang zu unserer Website wurde erschwert, mehrere Soziale Medien haben unsere Accounts blockiert. Es liegt nun an uns allen, ob in Deutschland und der EU auch weiterhin ein Journalismus jenseits der Mainstream-Narrative betrieben werden kann. Wenn Euch unsere Artikel gefallen, teilt sie gern überall, wo Ihr aktiv seid. Das ist möglich, denn die EU hat weder unsere Arbeit noch das Lesen und Teilen unserer Artikel verboten. Anmerkung: Allerdings hat Österreich mit der Änderung des "Audiovisuellen Mediendienst-Gesetzes" am 13. April diesbezüglich eine Änderung eingeführt, die möglicherweise auch Privatpersonen betrifft. Deswegen bitten wir Euch bis zur Klärung des Sachverhalts, in Österreich unsere Beiträge vorerst nicht in den Sozialen Medien zu teilen.

Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.