International

Liveticker Ukraine-Krieg: Putin erhöht Zahl der russischen Streitkräfte

Russland führt gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine Militäroperation in der Ukraine durch. Der Westen reagiert mit immer neuen Waffenlieferungen an die Ukraine und beispiellosen Sanktionen gegen Russland. Lesen Sie hier die neuesten Entwicklungen.
Liveticker Ukraine-Krieg: Putin erhöht Zahl der russischen StreitkräfteQuelle: Sputnik © Wiktor Tolotschko
  • 28.07.2026 14:50 Uhr

    14:50 Uhr

    Gedenktag in Donezk: Erinnerung an die jüngsten Opfer des Krieges

    Heute gedenkt Russland der Kinder, die während des Krieges im Donbass ums Leben kamen. Das Land gedenkt der Kinder, die Opfer ukrainischer Angriffe wurden. Bei einem Pressebriefing betonte die Sprecherin des russischen Außenministeriums, Maria Sacharowa, die Verbrechen des Kiewer Regimes nähmen kein Ende – und das mit der vollen Unterstützung des Westens.

    Ein Video dazu gibt es hier auf unserer Webseite.

  • 14:15 Uhr

    Verdacht auf Landesverrat – Zwei Frauen im Gebiet Cherson festgenommen

    Russlands Inlandsgeheimdienst FSB hat zwei Frauen der Jahrgänge 1970 und 1983 unter dem Verdacht des Landesverrats im Gebiet Cherson festgenommen. Das berichtet die FSB-Abteilung in der Region.

    Die beiden Verdächtigen sollen Informationen über die Standorte russischer Streitkräfte und Militärtechnik sowie russischer Polizeibeamter in der Region gesammelt haben. Diese Daten hätten sie anschließend über einen ausländischen E-Mail-Dienst an Vertreter ukrainischer Geheimdienste weitergeleitet.

    Ein Strafverfahren wegen Landesverrats wurde eingeleitet. Den beiden Frauen droht eine lebenslange Haftstrafe.

  • 13:39 Uhr

    Peskow: Bedrohung durch das Kiewer Regime muss beseitigt werden

    Die Ausweitung der terroristischen Aktivitäten des Kiewer Regimes unterstreiche die Bedeutung einer erfolgreichen Vollendung der militärischen Sonderoperation. Dies erklärte der Kremlsprecher Dmitri Peskow am Dienstag bei einem Briefing. 

    "Das geografische Ausmaß der terroristischen Aktivitäten des Kiewer Regimes weitet sich aus. Dies hebt einmal mehr die Notwendigkeit einer erfolgreichen Durchführung und eines erfolgreichen Abschlusses der militärischen Sonderoperation hervor. Diese Bedrohung muss verhindert und endgültig beseitigt werden."

  • 13:00 Uhr

    Miroschnik: Binnen einer Woche bei Kiews Angriffen 57 Zivilisten getötet, 435 verletzt

    In der vergangenen Woche wurden mehr als 490 Zivilisten, darunter auch Kinder, Opfer von Attacken der ukrainischen Armee. Dies erklärte Rodion Miroschnik, der für die Verbrechen des Kiewer Regimes zuständige Sonderbotschafter des russischen Außenministeriums, gegenüber TASS.

    "In der vergangenen Woche wurden 492 Zivilisten Opfer des Beschusses durch die Nazis: 435 Personen wurden verletzt, darunter 14 Kinder, 57 Personen wurden getötet, darunter sieben Kinder. Die größte Anzahl verletzter Zivilisten wurde in der vergangenen Woche in der DVR, LVR, den Gebieten Saporoschje und Cherson verzeichnet."

    Seinen Angaben zufolge hätten die ukrainischen Truppen in den vergangenen sieben Tagen fast 7.200 Geschosse verschiedener Arten auf Russlands Territorium abgefeuert.

  • 12:22 Uhr

    Putin erhöht Zahl der russischen Streitkräfte

    Russlands Präsident Wladimir Putin hat die Zahl der russischen Streitkräfte erneut angehoben. Dies geht aus dem Erlass hervor, den Putin am Montag unterzeichnet hat. Die Sollstärke der Streitkräfte der Russischen Föderation wurde auf 2.426.130 Personen, darunter 1.535.000 Soldaten, festgelegt. Das Dokument tritt am 1. August in Kraft.

    Das sind 25.000 Soldaten mehr als im vergangenen Monat. Im vorherigen Dekret vom 12. Juni wurde die Zahl der Militärangehörigen auf 1.510.000 Personen festgelegt.

    Die neue Regelung hängt mit der Schaffung militärischer Baueinheiten in der russischen Armee zusammen, die im Jahr 2006 aufgelöst worden waren.

  • 11:58 Uhr

    Zivilisten verletzt bei Drohnenangriff auf Passagierbus in DVR

    Infolge eines Drohnenangriffs auf einen Linienbus in der Stadt Gorlowka in der DVR wurden mehrere Zivilisten verletzt. Dies berichtete Bürgermeister Iwan Prichodko.

    "Bei einem Drohnenangriff der bewaffneten Formationen der Ukraine auf einen Passagierbus im Bezirk Nikitowski von Gorlowka erlitten fünf Zivilisten Verletzungen unterschiedlichen Grades."  

    Weitere Einzelheiten gab der Politiker nicht bekannt.

  • 11:20 Uhr

    Gebiet Kursk: Binnen 24 Stunden mehr als 160 Drohnen abgeschossen  

    Nach Angaben von Alexander Chinstein, dem Gouverneur des Gebietes Kursk, wurden im Laufe des Tages 87 Geschosse auf die Region abgefeuert. Die Luftabwehrkräfte haben 164 gegnerische Drohnen unterschiedlicher Typen eliminiert. Achtmal haben die Drohnen das Gebiet durch den Abwurf von Sprengsätzen angegriffen.

    Laut Chinstein seien zwei Zivilisten verletzt worden. Bei den Attacken seien zudem ein Mehrfamilienhaus, ein Privathaus, mehrere Objekte der Energieinfrastruktur, eine Garage und ein Pkw beschädigt worden.

  • 10:44 Uhr

    Mehrere Ortschaften auf Krim ohne Strom

    Aufgrund von ukrainischen Angriffen auf Energieanlagen in der Republik Krim wurde die Stromversorgung einiger Ortschaften im Osten der Halbinsel unterbrochen. Dies teilt das Energieunternehmen Krymenergo mit.  

    "In der Nacht waren Energieanlagen im Osten der Krim einem Drohnenangriff ausgesetzt. Einige Ortschaften sind ohne Strom. Die Situation hinsichtlich der ununterbrochenen Stromversorgung auf dem größten Teil der Halbinsel bleibt weiterhin angespannt."

  • 10:02 Uhr

    Gebiet Belgorod: Mehrere Verletzte bei Drohnenangriff auf Passagierbus 

    Heute Morgen hat eine ukrainische Drohne einen Linienbus in der Stadt Schebekino angegriffen. Nach Angaben von Alexander Schuwajew, dem amtierenden Gouverneur des Gebietes Belgorod, erlitten 19 Zivilisten dabei Verletzungen. 18 von ihnen seien ins Zentralkrankenhaus von Schebekino eingeliefert worden. Der Zustand von sechs Verletzten werde als kritisch eingeschätzt, präzisierte Schuwajew.

    Infolge der Attacke seien ein Bus, ein Lkw und ein Pkw beschädigt worden, fügte er hinzu.

  • 09:34 Uhr

    Burnham: London bereit, nach Waffenstillstand multinationale Truppe in Ukraine zu entsenden

    London sei bereit, nach Vereinbarung eines Waffenstillstands eine multinationale Truppe auf ukrainischem Territorium zu stationieren. Dies gab der neue britische Premierminister Andy Burnham bei einem Treffen mit dem ukrainischen Präsidenten Wladimir Selenskij auf einem Marinestützpunkt in der Stadt Portsmouth bekannt. Burnham versicherte Selenskij, dass Großbritannien der Ukraine helfen werde, "den Frieden zu sichern."

    "Wir werden gemeinsam mit unseren Verbündeten weiterhin die Führung der Koalition der Willigen übernehmen. Sobald endlich ein Waffenstillstand erreicht ist, werden wir bereit sein, eine multinationale Truppe zu entsenden, um die Sicherheit der Ukraine langfristig zu stärken."

    Der britische Politiker bekräftigte, dass London "zu einhundert Prozent an der Seite der Ukraine" stehe.

    "Und ich werde jedes Versprechen, das dieses Land der Ukraine gegeben hat, in vollem Umfang einhalten."

Durch die Sperrung von RT zielt die EU darauf ab, eine kritische, nicht prowestliche Informationsquelle zum Schweigen zu bringen. Und dies nicht nur hinsichtlich des Ukraine-Kriegs. Der Zugang zu unserer Website wurde erschwert, mehrere Soziale Medien haben unsere Accounts blockiert. Es liegt nun an uns allen, ob in Deutschland und der EU auch weiterhin ein Journalismus jenseits der Mainstream-Narrative betrieben werden kann. Wenn Euch unsere Artikel gefallen, teilt sie gern überall, wo Ihr aktiv seid. Das ist möglich, denn die EU hat weder unsere Arbeit noch das Lesen und Teilen unserer Artikel verboten. Anmerkung: Allerdings hat Österreich mit der Änderung des "Audiovisuellen Mediendienst-Gesetzes" am 13. April diesbezüglich eine Änderung eingeführt, die möglicherweise auch Privatpersonen betrifft. Deswegen bitten wir Euch bis zur Klärung des Sachverhalts, in Österreich unsere Beiträge vorerst nicht in den Sozialen Medien zu teilen.

Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.