International

Liveticker Ukraine-Krieg: Zwei Tote und mehrere Verletzte nach Drohnenangriff auf Sewastopol

Russland führt gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine Militäroperation in der Ukraine durch. Der Westen reagiert mit immer neuen Waffenlieferungen an die Ukraine und beispiellosen Sanktionen gegen Russland. Lesen Sie hier die neuesten Entwicklungen.
Liveticker Ukraine-Krieg: Zwei Tote und mehrere Verletzte nach Drohnenangriff auf SewastopolQuelle: Sputnik © Konstantin Michaltschewski
  • 22.08.2026 18:56 Uhr

    18:56 Uhr

    Russlands Armee zerstört zwei militärische Eisenbahntransporte in der Ukraine

    Russische Streitkräfte habe unter Einsatz von Geran-Drohnen zwei Züge zerstört, die militärische Güter für das ukrainische Militär an die Front brachten. Russlands Verteidigungsministerium veröffentlicht dazu Videoaufnahmen der Treffer.

    Die Behörde gibt weiter bekannt, dass die Züge in der Nähe der Ortschaften Barwenkowo im Gebiet Charkow und Nikolajewka im Gebiet Dnjepropetrowsk zerstört wurden. Sie sollen unter anderem Drohnen aus ausländischer Produktion transportiert haben. Das Ministerium betont:

    "Regelmäßige Angriffe gegen Objekte der Eisenbahn-Infrastruktur und Loks, die an der Truppenversorgung teilnehmen, unterbrechen die Logistik des ukrainischen Militärs."

  • 17:59 Uhr

    Putin: Russland intensiviert Angriffe als Reaktion auf ukrainische Attacken gegen Zivilisten

    Russland hat die Intensität seiner Angriffe auf ukrainische militärische Infrastruktur als Reaktion auf Kiews Terrorattacken gegen zivile Ziele gesteigert, erklärt der russische Präsident Wladimir Putin. In einem Interview mit dem Journalisten Pawel Sarubin betont er:

    "Kiew hat diese Büchse von Pandora selbst geöffnet. Nun, im Gegenzug sollt ihr Angriffe auf eure empfindlichsten Wirtschaftsbranchen erhalten, die, ehrlich gesagt, ohnehin vor dem Aus stehen."

    Putin merkt an, dass russische Angriffe die Ukraine wirksamer treffen als die ukrainischen Russland, und hebt hervor, dass diese die Frontlage positiv beeinflussen:

    "Natürlich sind diese Angriffe effektiv und rechtzeitig. Und zweifellos hilft das unseren Jungs, die heldenhaft an der Front kämpfen, dabei, ihre Aufgaben zu erfüllen. Wieso? Weil das die Möglichkeiten der Zulieferung von Kriegsgerät, Munition, Personal an die Front unterbindet. Das nimmt Rüstungsbetrieben die Möglichkeit, Waffen zu modifizieren, und diese Modifikationen erfolgen unter direkter Teilnahme westlicher Geldgeber."

  • 17:47 Uhr

    LVR: Zwei Menschen durch ukrainische Angriffe getötet

    Im Verlauf des Tages sind zwei Bewohner der Volksrepublik Lugansk ums Leben gekommen. Das Oberhaupt der LVR Leonid Passetschnik berichtet dazu:

    "Die Neonazis setzen ihren Terror gegen die Zivilisten der Republik fort: Zwei Menschen, darunter ein Jugendlicher, wurden getötet, neun weitere verletzt."

    Passetschniks Angaben zufolge erfolgte einer der Angriffe auf ein Pkw in Rubeschnoje, in dem eine Mutter mit ihrem Sohn saß. Dabei wurde der 16-jährige Junge getötet. Zudem kam eine 47-jährige Frau beim Angriff auf die Siedlung Malorjasanzewo ums Leben. Weitere Attacken erfolgten in Smoljaninowo sowie auf der Straße von Nowoaidar nach Sewerodonezk.

  • 17:05 Uhr

    Gebiet Samara: Frau bei ukrainischem Angriff getötet

    Beim ukrainischen Drohnenangriff auf das Gebiet Samara ist in der Stadt Nowokuibyschewsk eine Seniorin ums Leben gekommen. Dies berichtete der Gouverneur der Region, Wjatscheslaw Fedorischtschew. In einem Beitrag auf den sozialen Netzwerken sprach er den Hinterbliebenen sein Beileid aus und sicherte ihnen Unterstützung zu.

    In der Nacht auf den 22. August war das zentralrussische Gebiet Samara zum Ziel eines massiven Drohnenangriffs geworden, wobei Dutzende Drohnen abgeschossen wurden. Ein Industriebetrieb in der Region und ein Warenlager des Versandhändlers Ozon wurden beschädigt.

  • 16:33 Uhr

    Gasspeicher auf Rekordtief: Droht Deutschland ein teurer Winter?

    Der Füllstand der deutschen Gasspeicher ist mit rund 49 Prozent auf den niedrigsten Stand für diese Jahreszeit seit Beginn der Erfassung 2011 gefallen. Branchenverbände und Verbraucherschützer warnen vor möglichen Engpässen und steigenden Energiepreisen im kommenden Winter, während das Bundeswirtschaftsministerium die Versorgung weiterhin als grundsätzlich gesichert einschätzt.

    Über die Ursachen, die Energiepolitik der Bundesregierung und die Debatte um russische Gaslieferungen und Nord Stream sprachen wir im Studio mit unserem Korrespondenten Iwan Medwedew. Den Videobericht gibt es hier auf unserer Website zu sehen.

  • 15:56 Uhr

    Zwei Tote und mehrere Verletzte nach Drohnenangriff auf Sewastopol

    Die Luftabwehr von Sewastopol wehrt einen ukrainischen Drohnenangriff ab, meldet der Gouverneur der Stadt, Michail Raswoschajew. Nach seinen Angaben kamen bei dem Angriff mindestens zwei Zivilisten ums Leben. Raswoschajew schrieb:

    "Leider gibt es bereits Opfer und Verletzte. Nach vorläufigen Angaben stürzten Wrackteile einer abgeschossenen Drohne auf einen Bus der Linie 98 ab. Dabei fing der Bus Feuer. Nach vorläufigen Angaben kamen zwei Menschen ums Leben. Mein aufrichtiges Beileid gilt den Hinterbliebenen."

    Der Gouverneur fügte hinzu, dass drei weitere Personen schwere und zwei Opfer mittelschwere Verletzungen erlitten haben. Notdienste und Sanitäter seien am Ort des Vorfalls im Einsatz.

  • 15:26 Uhr

    Ukraine-Koalition in NATO berät am Montag über Hilfen

    Bundeskanzler Friedrich Merz wird am Montag mit weiteren Staats- und Regierungschefs über Ukraine-Hilfen beraten. Nach Angaben der Allianz wird der CDU-Politiker das Treffen der sogenannten Koalition der Willigen gemeinsam mit Frankreichs Staatschef Emmanuel Macron und dem britischen Premierminister Andrew Burnham ausrichten. Wo die Beratungen stattfinden sollen, ist bisher unklar.

    Auf den Montag fällt der ukrainische Nationalfeiertag. An diesem Tag gedenkt die Ukraine der Erklärung der Unabhängigkeit von der Sowjetunion im Jahr 1991.

    Zu der Koalition gehören 37 Mitglieder, überwiegend aus Europa. Frankreich und Großbritannien hatten das Format nach der Wahl von US-Präsident Donald Trump ins Leben gerufen, der sich zunächst von der Ukraine abgewandt hatte. Das letzte Treffen fand Mitte Juli in Paris statt.

  • 14:39 Uhr

    Wadephul hofft im Ukraine-Krieg auf weitere US-Vermittlung

    Bundesaußenminister Johann Wadephul will in der kommenden Woche mit seinem US-Kollegen Marco Rubio über weitere diplomatische Bemühungen für einen Frieden in der Ukraine sprechen. Bei seinem Besuch in Kiew sagte der CDU-Politiker:

    "Ich setze darauf, dass die USA weiter bereit sind, auch hier in den Verhandlungen mit der Ukraine eine aktive Rolle zu spielen. Aber ich glaube auch, dass es richtig war, dass wir Europäer uns im ersten Halbjahr dieses Jahres im E3-Rahmen zusammengefunden haben."

    Deutschland, Frankreich und Großbritannien würden in diesem Rahmen weiterhin sehr eng zusammenarbeiten, betonte Wadephul.

    "Wir brauchen die Bereitschaft dazu, auch ungewöhnliche Wege zu gehen. Wir müssen auf allen Wegen versuchen, Gespräche zu initiieren."

    Der deutsche Außenminister betonte, er sei mit europäischen und nicht europäischen Kollegen im Gespräch über die weitere Unterstützung der Ukraine mit Luftverteidigungssystemen. Gemeinsam mit ihren Unterstützern habe die Ukraine den längeren Atem auf dem Weg zum Frieden. Wie der Krieg ende, sei eine entscheidende Frage für die Zukunft Europas:

    "Und er muss so enden, dass sich nicht das Recht des Stärkeren durchsetzt, sondern dass sich die Stärke des Rechts durchsetzt."

    Wadephul war am Morgen kurz vor dem 35. Unabhängigkeitstag der Ukraine am kommenden Montag zu einem Solidaritätsbesuch in der Ukraine eingetroffen. Während einer Veranstaltung im Beisein von Präsident Wladimir Selenskij, an der Wadephul teilnahm, wurde Luftalarm ausgelöst.

    Der CDU-Politiker ist zum vierten Mal seit seinem Amtsantritt als Außenminister vor 16 Monaten in dem Land.

  • 14:10 Uhr

    Magyar: NATO-Verbündete müssen sich auf Ungarns Militär verlassen können

    Ungarns Ministerpräsident Péter Magyar hat vor Offizieren die Modernisierung der ungarischen Streitkräfte gefordert. Angesichts des "Krieges in Europa" und einer zunehmend unberechenbaren Weltlage wandele sich die Natur der Kriegsführung rasant.

    Neue Technologien wie Drohnen, künstliche Intelligenz und Cyberangriffe erfordern laut Magyar eine Neuausrichtung. Um diesen Bedrohungen zu begegnen, müsse das Land konsequent auf eigene militärische Stärke setzen. Zugleich bekräftigte er am Donnerstag die Rolle Ungarns als verlässlichen Partners der NATO und der Europäischen Union.

    Das Video gibt es hier auf unserer Website zu sehen.

  • 13:38 Uhr

    Ukrainische Drohnen greifen südrussische Region Krasnodar an: Zwei Kinder getötet

    Der Gouverneur der südrussischen Region Krasnodar, Weniamin Kondratjew, meldet auf Telegram einen folgenschweren ukrainischen Angriff auf den Bezirk Jeisk. Demnach habe der Gegner am Samstagmorgen Wohnhäuser und zivile Infrastrukturobjekte attackiert. Der Politiker bezeichnet den Schlag als "zynisch" und "niederträchtig": Infolge der Attacke seien zwei Kinder ums Leben gekommen. Zwei Erwachsene seien mit Verletzungen ins Krankenhaus eingeliefert worden. Kondratjew spricht den Angehörigen sein aufrichtiges Beileid aus:

    "Aber keine Worte werden helfen, die Familienmitglieder zu trösten."

    Außerdem meldet ein Feuer in einem Betrieb. Das Unternehmen sei in Brand geraten, als Drohnenteile auf das Gelände des örtlichen Hafens herabgestürzt seien.

Durch die Sperrung von RT zielt die EU darauf ab, eine kritische, nicht prowestliche Informationsquelle zum Schweigen zu bringen. Und dies nicht nur hinsichtlich des Ukraine-Kriegs. Der Zugang zu unserer Website wurde erschwert, mehrere Soziale Medien haben unsere Accounts blockiert. Es liegt nun an uns allen, ob in Deutschland und der EU auch weiterhin ein Journalismus jenseits der Mainstream-Narrative betrieben werden kann. Wenn Euch unsere Artikel gefallen, teilt sie gern überall, wo Ihr aktiv seid. Das ist möglich, denn die EU hat weder unsere Arbeit noch das Lesen und Teilen unserer Artikel verboten. Anmerkung: Allerdings hat Österreich mit der Änderung des "Audiovisuellen Mediendienst-Gesetzes" am 13. April diesbezüglich eine Änderung eingeführt, die möglicherweise auch Privatpersonen betrifft. Deswegen bitten wir Euch bis zur Klärung des Sachverhalts, in Österreich unsere Beiträge vorerst nicht in den Sozialen Medien zu teilen.

Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.