Liveticker Ukraine-Krieg – Diplomat: Russland und Westen kurz vor direkter Konfrontation

28.05.2026 10:17 Uhr
10:17 Uhr
Schoigu: Russisch-amerikanische Friedensinitiative wegen Kiew festgefahren
Die russisch-amerikanische Friedensinitiative fährt vor allem wegen der Ukraine fest, meint Sergei Schoigu, der Sekretär des russischen Sicherheitsrates, auf dem Sicherheitsforum im Gebiet Moskau. Seiner Ansicht nach fehlt es Kiew völlig an politischem Willen zum Frieden. Außerdem strebe die Ukraine immer wieder nach Eskalation.
Dieser Widerwille könnte dadurch erklärt werden, dass die Ukraine nach dem Ende des Konflikts Verantwortung für ihr "antirussisches Abenteuer" tragen müsse, betont Schoigu. Er weist hierbei unter anderem auf die demografische Krise, die Staatsverschuldung und die Abhängigkeit von ausländischer Finanzhilfe hin.
09:50 Uhr
Ukraine setzt Lehrer des Berufskollegs in Starobelsk auf Mirotworez-Terrorliste

Das zerstörte Verwaltungsgebäude der Berufsfachschule in StarobelskUrheberrechtlich geschützt Zehn Mitarbeiter der Berufsfachschule Starobelsk sind auf der Terrorliste "Mirotworez" aufgetaucht. Ihnen wird Propaganda gegenüber Minderjährigen vorgeworfen. Der Eintrag erfolgte wenige Tage nach einem verheerenden Drohnenangriff auf die Bildungseinrichtung.
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09:25 Uhr
Russische Grenzgebiete melden Tote und Verletzte nach Angriffen der Ukraine
In den zurückliegenden 24 Stunden haben die ukrainischen Streitkräfte 63 Angriffe auf das Gebiet Belgorod unternommen, teilt der provisorische Gouverneur Alexander Schuwajew mit. Bei den Attacken auf den Kreis Schebekino kamen zwei Zivilisten ums Leben. Außerdem wurden sieben Einwohner des Gebietes verletzt.
Kiews Truppen setzten für ihre Angriffe Kampfflugzeuge, Mehrfachraketenwerfer und Artilleriegeschütze ein, fügt Schuwajew hinzu. Insgesamt 58 gegnerische Drohnen wurden abgeschossen oder ausgeschaltet.
Im Gebiet Kursk erlitten am vergangenen Tag neun Zivilisten Verletzungen. Laut Gouverneur Alexander Chinstein wurden acht von ihnen ins Krankenhaus eingeliefert.
08:58 Uhr
Von der Leyen: Ukraine wird in europäische Drohnenproduktion einbezogen
Die Ukraine wird in europäische Rüstungsprojekte zur Herstellung von Drohnen und Flugabwehrsystemen integriert, erklärt EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen im Ergebnis des Telefongesprächs mit dem ukrainischen Präsidenten Wladimir Selenskij. Auf X (Twitter) schreibt von der Leyen:
"Flugabwehr sowie Drohnen und Anti-Drohnen-Fähigkeiten zählen zu den dringlichsten Prioritäten der europäischen Verteidigung. Und die Ukraine wird vollständig in diese Bemühungen einbezogen."
Außerdem erörterten von der Leyen und Selenskij die EU-Mitgliedschaft der Ukraine. Die kommenden Wochen würden für Kiew wichtig sein, um entscheidende Schritte auf dem Weg zu einem EU-Beitritt zu unternehmen.
08:31 Uhr
Flugabwehr zerstört in der Nacht Dutzende Drohnen über Russland
In der vergangenen Nacht haben Einheiten der russischen Flugabwehr 62 Drohnen der Ukraine zerstört. Laut dem Verteidigungsministerium wurden die Flugziele über den Gebieten Belgorod, Brjansk, Woronesch, Nischni Nowgorod und Tambow sowie über der Teilrepublik Krim und dem Asowschen Meer vom Himmel geholt.
07:55 Uhr
Diplomat: Russland und Westen kurz vor direkter Konfrontation

SymbolbildSergei Bobyljow / Sputnik Russland hat den Westen gewarnt, dass die beiden Seiten kurz vor einer direkten Konfrontation stehen, erklärt Dmitri Poljanski, Ständiger Vertreter Russlands bei der Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (OSZE).
In einem Interview für RT betont der Diplomat, dass der ukrainische Angriff auf Starobelsk auf der jüngsten Sitzung der OSZE kaum erwähnt wurde. Russland sei bekannt, dass die für den Angriff eingesetzten Drohnen in Europa hergestellt worden seien. Außerdem stellten einige europäische Länder ihren Luftraum für Flüge gegen Russland gerichteter Drohnen zur Verfügung.
Vor diesem Hintergrund warnt Poljanski:
"Wir stehen kurz, ganz kurz vor einer direkten militärischen Konfrontation."
Diese Warnung teilte Russland im Rahmen der OSZE mit, fügt der Diplomat hinzu.
27.05.2026 22:00 Uhr
22:00 Uhr
Damit beenden wir für heute den Live-Ticker zur Lage im Ukraine-Konflikt. Morgen früh ab 7 Uhr geht es mit der Berichterstattung weiter. Wir wünschen unseren Lesern trotz aller Spannungen in der Welt eine gute Nacht!
21:45 Uhr
Wie der Staat, so die Helden – die Ukraine und ihr faschistischer Todeskult

Soziale Medien Seit im Jahr 2014 in der Ukraine mithilfe offener Nazis und Faschisten eine Regierung westlicher Marionetten an die Macht geputscht wurde, wurde auch das Gedankengut dieser Kräfte zur offiziellen Staatsideologie. Damit tritt der Todeskult dieser Leute nicht nur überdeutlich zutage – sondern wird letztlich auch zum Ende dieses Regimes führen.
Lesen Sie dazu mehr hier auf unserer Webseite.21:30 Uhr
Kriegsreporter: NATO-Ausbilder bei Angriffen auf ukrainische Militärziele nahe Kiew getroffen
Der russische Kriegsreporter Alexander Sladkow hat über Angriffe auf mehrere Einrichtungen der ukrainischen Streitkräfte in der Stadt Browary bei Kiew berichtet.
Seinen Angaben zufolge wurden innerhalb der vergangenen 24 Stunden ein Gefechtsstand, ein Aufklärungszentrum und ein Ausbildungszentrum für Drohnenpiloten getroffen. In Letzterem sollen sich auch NATO-Ausbilder aufgehalten haben. Zudem sei ein Zentrum für die Ausbildung von Sabotageeinheiten angegriffen worden, an dem Spezialisten des Bündnisses beteiligt waren.
Sladkow erklärte außerdem, dass russische Kampfdrohnen derzeit in allen Truppengruppierungen aktiv im Einsatz seien.
21:11 Uhr
Poljanski: Mehrere europäische Staaten öffnen Luftraum für ukrainische Drohnen
Russland verfügt eigenen Angaben zufolge über Informationen, wonach mehrere europäische Staaten ihren Luftraum für den Flug ukrainischer Drohnen geöffnet haben. Dies erklärte der stellvertretende russische UN-Botschafter und Vertreter Russlands bei der OSZE, Dmitri Poljanski. Im Gespräch mit dem Fernsehsender RT sagte er:
"Uns ist außerdem bekannt, dass einige europäische Länder ihren Luftraum für Flüge gegen Russland gerichteter Drohnen zur Verfügung stellen."
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Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.


