Liveticker Ukraine-Krieg: Russische Drohnenpiloten treffen Ziele entlang gesamter Front

18.03.2026 19:37 Uhr
19:37 Uhr
Merz: EU-Gipfel muss 90-Milliarden-Kredit für Ukraine freigeben
Nach Angaben von Bundeskanzler Friedrich Merz muss der EU-Gipfel am Donnerstag eine Einigung über die weitere Finanzierung der Ukraine finden. Die Nachrichtenagentur Reuters zitiert den CDU-Politiker mit den Worten:
"Wir müssen in der EU jetzt schnell zu einer Einigung über das sogenannte 20. Sanktionspaket kommen. Und wir müssen auch dringend den bereits vereinbarten Kredit über 90 Milliarden Euro für die Ukraine zur Auszahlung bringen."
Man dürfe keine Rücksicht nehmen auf ein einziges Land aus der Europäischen Union, das aus innenpolitischen Gründen und eines dort geführten Wahlkampfes diese Blockade in Europa gegenwärtig aufbaue, so Merz.
Hintergrund der Blockade des Darlehens durch Ungarn ist der Streit zwischen Budapest und Kiew um die Druschba-Pipeline, die Erdöl aus Russland über die Ukraine nach Ungarn und in die Slowakei liefert. Diese soll nach ukrainischen Angaben bei einem russischen Angriff beschädigt worden sein. Ungarn und die Slowakei werfen Kiew aber vor, Reparaturen an der Leitung zu verzögern.
19:07 Uhr
Sacharowa: Kontakte mit Frankreich unmöglich, solange Druck auf Russland ausgeübt wird

Das Gebäude des russischen Außenministeriums in Moskau, 21. Februar 2026.NATALJA SELIWJORSTOWA / Sputnik Moskau könne keine Kontakte zu Paris aufnehmen, solange es der Ansicht sei, der Druck auf Russland müsse erhöht werden. Die Sprecherin des russischen Außenministeriums, Maria Sacharowa, erklärte dies bei einem Pressebriefing.
Der französische Außenminister Jean-Noël Barrot habe die Entführung des venezolanischen Präsidenten Nicolás Maduro und die Ermordung des Obersten Führers Irans, Ali Chamenei, als Grund bezeichnet, Russland verstärkt unter Druck zu setzen, sagte die Sprecherin am Mittwoch in Moskau.
Paris solle seine Position für sich selbst klar bestimmen, meinte Sacharowa. Wenn Frankreich dies bereits getan und sich dafür entschieden habe, den Druck auf Russland zu erhöhen, könne keine Rede von Kontakten mit Moskau sein.
18:26 Uhr
Wadephul rechnet mit Fortsetzung der US-Unterstützung für Ukraine
Bundesaußenminister Johann Wadephul erwartet ungeachtet der jüngsten transatlantischen Reibereien wegen des Iran-Kriegs keine negativen Auswirkungen auf die Unterstützung der USA für die Ukraine. Die Nachrichtenagentur Reuters zitiert den CDU-Politiker mit den Worten:
"Es gibt eine breite Unterstützung für die Ukraine in der politischen Landschaft der Vereinigten Staaten von Amerika. Deswegen habe ich keinen Zweifel daran, dass am Ende die USA ihren Kurs weiter fortführen und die Ukraine weiter unterstützen werden."
Dessen ungeachtet sei es allerdings so, dass die USA ihre militärische Unterstützung deutlich zurückgefahren hätten. Deutschland sei in den vergangenen Jahren mit Abstand der größte Unterstützer der Ukraine gewesen. Insofern ändere sich für die Bundesregierung gar nichts, so der Minister.
17:52 Uhr
Tausende Haushalte im Gebiet Cherson wegen Angriff aus Ukraine ohne Strom
In vier Bezirken, die im von Russland kontrollierten Teil des Gebiets Cherson liegen, kann es zur Stromabschaltung kommen, nachdem das ukrainische Militär ein Umspannwerk im Raum Saporoschje beschossen hat.
Wie der Gouverneur Wladimir Saldo bekanntgibt, bleiben insgesamt 53 Ortschaften mit über 51.000 Einwohnern ohne Stromversorgung. Laut dem Beamten wurden 27 sozial bedeutsame Einrichtungen auf Notstrom umgeschaltet.
17:26 Uhr
Spaniens Premier: Werden Ukraine mit "derselben Entschlossenheit" unterstützen
Der spanische Ministerpräsident Pedro Sánchez hat am Mittwoch neue Finanzhilfe für die Ukraine angekündigt. Er gab dies bei einem Treffen mit dem ukrainischen Präsidenten Wladimir Selenskij im Palast La Moncloa bekannt, wie das Nachrichtenportal Diario Público berichtet.
Wie es heißt, sprach Sánchez von Militärhilfe in Höhe von einer Milliarde Euro im Jahr 2026. Damit belaufe sich die Unterstützung für die Ukraine seit Kriegsbeginn auf fast vier Milliarden Euro, heißt es im Bericht.
"Wir können nicht leugnen, dass die Krise im Nahen Osten die öffentliche Debatte dominiert", sagte der spanische Regierungschef. Trotzdem werde Spanien "dem ukrainischen Volk weiterhin mit derselben Entschlossenheit helfen".
17:02 Uhr
Orbán: Ära der NATO-Osterweiterung ist vorbei
Der Westen hat, ohne es mit Moskau abzustimmen, das europäische Sicherheitssystem verändert, indem er angekündigt hat, die Ukraine in die NATO aufzunehmen. Dies erklärte Ungarns Ministerpräsident Viktor Orbán in einem Interview mit dem Fernsehsender GB News.
Eine neue Ära sei angebrochen, fügte Orbán hinzu. Die Phase der NATO-Osterweiterung sei zu Ende gegangen. "Nun müssen wir diese neue Realität akzeptieren", meinte der ungarische Premier. "Lasst uns einfach eine Einigung finden, wie wir friedlich zusammenleben können."
Die Ukraine sei eine Pufferzone, sagte Orbán weiter. Der Politiker rief außerdem dazu auf, ein neues System der Sicherheit und der Zusammenarbeit in den Bereichen Handel und Energie gemeinsam mit Russland aufzubauen.
16:40 Uhr
Peskow: Europa will an Ukraine-Gesprächen teilnehmen
Russland habe "Signale" von europäischen Ländern erhalten, dass diese an den Verhandlungen zur Beilegung des Ukraine-Konfliktes teilnehmen wollten. Dies erklärte der Kremlsprecher Dmitri Peskow.
Ihm zufolge habe es "Signale von Europäern" bezüglich ihres Wunsches gegeben, "einen Platz am Verhandlungstisch einzunehmen". Moskau halte dies jedoch nicht für "nötig und sinnvoll".
16:07 Uhr
Ukrainische Streitkräfte greifen Energodar mit Artillerie an
Das ukrainische Militär hat am Mittwochnachmittag (Ortszeit) Energodar unter Einsatz von Artillerie beschossen. Dies gibt der Bürgermeister Maxim Puchow bekannt. In der Stadt befindet sich das Atomkraftwerk Saporoschje.
"Vermutlich kam es infolge des Artilleriebeschusses zu einem kompletten Stromausfall in Energodar", schreibt der Beamte in einem auf Telegram veröffentlichten Beitrag. Die zuständigen Dienste würden die Versorgung wiederherstellen, sobald sich die Lage normalisiert habe.
Puchow fordert die Einwohner auf, möglichst wenig in der Stadt unterwegs zu sein und sich an sicheren Orten aufzuhalten, bis weitere Informationen vorliegen.
15:40 Uhr
Russische Drohnenpiloten entlang der Front erfolgreich im Einsatz (Video)
Das russische Verteidigungsministerium zeigt Fachleute des Rubikon-Zentrums für unbemannte Systeme im Einsatz. Wie er heißt, setzten die Drohnenpiloten Ausrüstung, Selbstfahrlafetten, Teile von Fernmeldeanlagen, Deckungen und unbemannte Luftfahrzeuge der ukrainischen Einheiten außer Gefecht.
15:13 Uhr
Weitere ukrainische Drohnen über russischen Gebieten abgeschossen
Die russische Flugabwehr hat weitere ukrainische Drohnen zerstört, teilt das Verteidigungsministerium in Moskau mit.
"Zwischen 9:00 Uhr und 14:00 Uhr Moskauer Zeit wurden 28 ukrainische Starrflüglerdrohnen von den diensthabenden Luftabwehrkräften abgefangen und zerstört."
Die Zahl der zerstörten Drohnen listet die Behörde wie folgt auf:
- Region Krasnodar – 13,
- Gewässer des Asowschen Meeres – sieben,
- Region Stawropol – drei,
- Gewässer des Schwarzen Meeres – drei,
- Republik Krim – zwei.
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Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.
