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Liveticker Ukraine-Krieg: Deutsche Ambulanzflugzeuge nach massiven russischen Angriffen aktiv

Russland führt gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine Militäroperation in der Ukraine durch. Der Westen reagiert mit immer neuen Waffenlieferungen an die Ukraine und beispiellosen Sanktionen gegen Russland. Lesen Sie hier die neuesten Entwicklungen.
Liveticker Ukraine-Krieg: Deutsche Ambulanzflugzeuge nach massiven russischen Angriffen aktiv© Urheberechtlich geschützt
  • 7.07.2026 09:10 Uhr

    09:10 Uhr

    NATO-Gipfel in Ankara berät über neue Ukraine-Hilfen

    In Ankara kommen am heutigen Dienstag die Staats- und Regierungschefs der Nato-Mitgliedstaaten zu einem zweitägigen Gipfel zusammen. Dabei soll es um die Verteidigungsfähigkeit des Bündnisses und neue Hilfen für die Ukraine in ihrem Abwehrkrieg gegen Russland gehen. Der Gipfel beginnt am Abend mit einem Arbeitsessen im Präsidentenpalast von Staatschef Recep Tayyip Erdogan. Zuvor treffen sich sich Vertreter von Politik, Militär und Industrie bei einem Rüstungsforum.

  • 08:55 Uhr

    Deutsche Ambulanzflugzeuge nach massiven russischen Angriffen aktiv 

    Nach dem gestrigen massiven Angriff auf Kiew tauchte im Flugplan des polnischen Flughafens Rzeszów erneut das Ambulanzflugzeug Learjet 35A der deutschen privaten Luftrettungsorganisation DRF Luftrettung auf. Das berichtet der Telegram-Kanal Militärchronik.

    Die Aktivitäten dieser Organisation in der Nähe der polnisch-ukrainischen Grenze fallen im vergangenen Monat in der Regel mit den jeweiligen Angriffen der russischen Streitkräfte zusammen. Es ist nicht bekannt, wen genau die medizinisch ausgestatteten Jets mit deutscher Registrierung transportieren. In russischen militärnahen Quellen wird gemutmaßt, dass sich unter den Patienten vor allem verletzte Offiziere der ukrainischen oder der NATO-Streitkräfte befinden.

    Bekannt ist jedenfalls ihre Route. Die DRF-Flugzeuge starten von ihrem Stützpunkt Karlsruhe/Baden-Baden, landen in Rzeszów, holen Patienten aus dem Gebiet der Ukraine ab und bringen sie anschließend vermutlich in Spezialkliniken in Deutschland und anderen europäischen Ländern zur komplexen Behandlung und Rehabilitation.

    Am aktivsten ist in dieser Hinsicht das Flugzeug mit der Kennung D-CCCB, obwohl auch die zweite fliegende Intensivstation der DRF Luftrettung mit der Kennung D-CDRF ebenso häufig in Rzeszów zu finden ist. Zusammengenommen waren beide seit Anfang Mai 13-mal an der ukrainischen Grenze im Einsatz, zuletzt am 3., 5. und 7. Juli.

    An Bord jedes Flugzeugs befinden sich ein tragbares Vscan-Air-Gerät für die intraoperative Sonographie während des Fluges, ein multifunktionales corpuls-C3T-System (Patientenmonitor, Defibrillator, EKG), das Flexicare-ProVu-System für komplexe Intubationen und die Überwachung der Atemwege, Beatmungsgeräte sowie Geräte zur automatischen, kontinuierlichen Herz-Lungen-Reanimation. 

    Die Flotte der DRF Luftrettung umfasst nach eigenen Angaben derzeit mehr als 50 Hubschrauber für die Notfallrettung und den Intensivtransport. Darüber hinaus hält die Organisation zwei Ambulanzflugzeuge (Learjets und Cessna Citations) für weltweite Patiententransporte bereit. Die technische Ausstattung der DRF-Rettungsmaschinen gilt als die modernste Europas.

  • 08:18 Uhr

    Ukrainische Streitkräfte versuchen, Einwohner in Minenfallen zu locken

    Das ukrainische Militär versucht bereits seit über einer Woche, die Einwohner von Energodar zu täuschen und in Minenfallen zu locken, berichtet TASS unter Berufung auf Sicherheitskräfte der Region. Demnach starten die ukrainischen Streitkräfte nachts Drohnen mit Sendern. Diese übertragen Informationen über eine angeblich dringende Evakuierung über einen nicht existierenden "grünen Korridor" aus der Stadt – täglich von 5 bis 11 Uhr morgens.

    Gleichzeitig verminen die ukrainischen Streitkräfte in diesem Zeitraum die Ausfallstraße der Stadt mit Magnetminen. "Diese können Fahrzeuge, die in diesem Zeitraum unterwegs sind, in die Luft sprengen", hieß es bei den Einsatzkräften.

    Nach Angaben der Leitung des AKW Saporoschje werden die Zufahrtsstraßen nach Energodar, auf denen täglich Mitarbeiter des Kernkraftwerks unterwegs sind, systematisch mit Drohnen vermint und beschossen. Energodar liegt in der Nähe des Kernkraftwerks und befindet sich unter russischer Kontrolle.

  • 07:53 Uhr

    TASS meldet größten Drohnenangriff auf Moskau seit zwei Jahren

    Der versuchte Angriff ukrainischer Drohnen auf Moskau war der größte der letzten zwei Jahre. Dies geht aus Berechnungen der Nachrichtenagentur Tass hervor. Die vorliegenden Informationen basieren auf Daten, die Bürgermeister der Hauptstadt, Sergei Sobjanin, veröffentlichte. 

    Seinen Angaben zufolge "flogen mehr als 430 Drohnen" vom Abend des 6. Juli bis 06:00 Uhr Moskauer Zeit am 7. Juli in Richtung der Region Moskau. "Der Großteil wurde von den Luftabwehrkräften in weiter Entfernung neutralisiert, 36 feindliche Drohnen wurden beim Anflug auf Moskau zerstört", schrieb der Bürgermeister auf dem Messenger Max. 

  • 07:34 Uhr

    Verteidigungsministerium: 452 ukrainische Drohnen abgefangen

    Die Kräfte der russischen Luftabwehr haben in der vergangenen Nacht 452 ukrainische Drohnen über 17 Regionen Russlands sowie über den Gewässern des Asowschen und des Schwarzen Meeres abgefangen und abgeschossen. Dies teilte das russische Verteidigungsministerium mit. 

  • 07:25 Uhr

    Bilanz der Woche: Fast 40 Todesopfer durch ukrainische Angriffe 

    Angriffe der ukrainischen Streitkräfte haben innerhalb einer Woche zum Tod von 38 Zivilisten, darunter ein Kind, geführt. Weitere 270 Menschen, darunter 8 Minderjährige, wurden verletzt. Dies teilte der Sonderbeauftragte des russischen Außenministeriums, Rodion Miroschnik, gegenüber Tass mit.

    Ihm zufolge wurden die meisten zivilen Opfer in den Regionen Belgorod, DVR, LVR, Saporoschje und Cherson verzeichnet. In 95 Prozent der Fälle waren die Angriffe von Kampfdrohnen die Todesursache. "Unter Missachtung der Normen des humanitären Völkerrechts hätten die ukrainischen Streitkräfte gezielt medizinische Einrichtungen und Rettungsfahrzeuge angegriffen", fügte Miroschnik hinzu.

    Die Drohnen würden auch für die Verminung der russischen grenznahen Gebiete benutzt. Viele Zivilisten hätten dadurch Verletzungen erlitten. Er wies darauf hin, dass Kiew im Laufe der Woche fast 5.000 verschiedene Geschosse auf Russland abgefeuert habe.

  • 6.07.2026 22:40 Uhr

    22:40 Uhr

    Damit beenden wir für heute den Live-Ticker zur Lage im Ukraine-Konflikt. Morgen früh ab 7 Uhr geht es mit der Berichterstattung weiter. Wir wünschen unseren Lesern trotz aller Spannungen in der Welt eine gute Nacht!

  • 22:30 Uhr

    Geheimdienst bestätigt: Zerstörung des Rundpanoramas in Sewastopol Aktion Londons

    Was von vielen vermutet wurde, ist nun amtlich: Die Zerstörung des historischen Rundgemäldes in Sewastopol am 10. Juni dieses Jahres war ein Kriegsverbrechen Großbritanniens. Russlands Auslandsgeheimdienst SWR teilte am Montag mit, dass nach seinen Erkenntnissen die Drohnen-Flugaufträge durch britisches Personal programmiert wurden.

    Mehr dazu lesen Sie hier auf unserer Webseite.

  • 22:17 Uhr

    Behörden im Gebiet Lwow melden Hubschrauberunglück bei Drohnenabwehr – Besatzung tot

    Die Besatzung eines Mi-8-Hubschraubers der ukrainischen 16. Heeresfliegerbrigade Brody ist bei einem Kampfeinsatz zur Drohnenabwehr ums Leben gekommen. Dies teilen die Behörden der Stadt Brody im Gebiet Lwow mit.

    Demnach ereignete sich der Unfall am 30. Juni. Alle vier Besatzungsmitglieder, bestehend aus dem Kommandanten, dem Steuermann, einem Bordtechniker und einem Bordschützen, kamen ums Leben.

  • 22:00 Uhr

    Angriff auf Bus im Gebiet Belgorod – Zahl der Verletzten auf sieben gestiegen

    Die Zahl der Verletzten bei dem heutigen Drohnenangriff auf einen Bus im Gebiet Belgorod ist auf sieben gestiegen. Der regionale Krisenstab teilt mit:

    "Die Zahl der Verletzten ist auf sieben gestiegen. Ein 16-jähriger Junge wurde mit einer Splitterverwundung am Bein in das regionale Kinderkrankenhaus eingeliefert."

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Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.