Liveticker Ukraine-Krieg: USA stoppten 99 Prozent ihrer Ukraine-Hilfen

11.02.2026 15:35 Uhr
15:35 Uhr
Gebiet Belgorod: Drohnenangriff der Ukraine auf Betrieb – drei Verletzte
Im Gebiet Belgorod hat ein ukrainischer Drohneneinsatz ein Produktionsunternehmen im Dorf Golowino getroffen. Dabei wurden drei Menschen verletzt, teilt Gouverneur Wjatscheslaw Gladkow mit.
"Im Dorf Golowino hat ein Drohneneinsatz der ukrainischen Streitkräfte ein Produktionsunternehmen attackiert. Drei Personen wurden verletzt. Zwei Männer erlitten Splitterwunden am Bauch und im Gesicht, bei einem dritten Mann wurde vorläufig eine Barotraumatisierung diagnostiziert. Die Verletzten werden zur Untersuchung von Rettungsteams in das städtische Krankenhaus Nr. 2 in Belgorod transportiert."
Bei dem Angriff wurden zudem eine Garage und drei Fahrzeuge beschädigt.
15:01 Uhr
Frontbericht des russischen Verteidigungsministeriums
Im Frontbericht des russischen Verteidigungsministeriums vom Mittwoch heißt es, dass durch entschlossene Aktionen der Einheiten der Truppenverbände Nord, Süd, Ost, West, Mitte und Dnjepr die Ukraine im Laufe des Tages etwa 1.255 Soldaten verloren hat.
Im Zuständigkeitsbereich des Truppenverbands Nord beliefen sich die Verluste der ukrainischen Truppen auf mehr als 215 Soldaten. Zudem zerstörte das russische Militär 15 Autos, einen Vampire-Raketenwerfer aus tschechischer Produktion, ein Feldartilleriegeschütz sowie vier Materiallager.
Im Zuständigkeitsbereich des Truppenverbands West verlor das ukrainische Militär etwa 160 Kämpfer. Zusätzlich eliminierte der Verband drei gepanzerte Kampffahrzeuge vom Typ HMMWV aus US-Produktion, 20 Autos, drei Artilleriegeschütze und vier Munitionslager der ukrainischen Armee.
Im Abschnitt des Truppenverbands Süd büßte das ukrainische Militär mehr als 140 Kämpfer ein. Zwei gepanzerte Kampffahrzeuge vom Typ Kasak, 14 Autos sowie zwei Feldartilleriegeschütze wurden getroffen.
Im Zuständigkeitsbereich des Truppenverbands Mitte verlor das ukrainische Militär etwa 315 Kämpfer. Der Verband der russischen Armee zerstörte vier gepanzerte Kampffahrzeuge, sieben Pick-ups und zwei Feldartilleriegeschütze.
Durch entschlossene Aktionen des Truppenverbands Ost mussten ukrainische Truppen einen Verlust von mehr als 380 Kämpfern hinnehmen. Zudem zerstörte das russische Militär in diesem Operationsbereich acht gepanzerte Kampffahrzeuge, 16 Autos und zwei Artilleriegeschütze.
Im Laufe der Woche beliefen sich die Verluste der ukrainischen Truppen im Zuständigkeitsbereich des Truppenverbands Dnjepr auf etwa 45 Soldaten. Außerdem setzte der Verband zwei gepanzerte Kampffahrzeuge, sieben Autos, fünf Artilleriegeschütze, darunter eine Haubitze vom Typ M777 aus US-Produktion, zwei Stationen für elektronische Kampfführung sowie ein Munitionslager der ukrainischen Armee außer Gefecht.
Kampfflugzeuge, Drohnen, Raketentruppen und Artillerie der russischen Streitkräfte haben Energieanlagen und Objekte der Transportinfrastruktur angegriffen, die im Interesse der ukrainischen Streitkräfte verwendet wurden. Überdies wurden vorübergehende Stationierungsorte der bewaffneten Formationen der ukrainischen Streitkräfte und ausländischer Söldner in 141 Bezirken getroffen.
Russische Luftabwehrkräfte haben 14 gelenkte Bomben, drei HIMARS-Raketen aus US-Produktion und 458 Starrflüglerdrohnen abgeschossen.
Seit Beginn der militärischen Sonderoperation wurden insgesamt 670 gegnerische Flugzeuge, 283 Hubschrauber, 113.526 unbemannte Luftfahrzeuge, 650 Flugabwehrraketensysteme, 27.596 Panzer und gepanzerte Kampffahrzeuge, 1.662 Mehrfachraketenwerfer, 33.201 Feldartillerie- und Mörsergeschütze sowie 54.092 militärische Spezialfahrzeuge eliminiert.
14:33 Uhr
Lawrow: Europa ist aufgewacht und sendet Signale an Russland
Europa sei "aufgewacht" und beginne, Signale für einen Dialog mit Moskau zu senden, erklärte Russlands Außenminister Sergei Lawrow bei der Fragestunde in der Staatsduma:
"Europa ist aufgewacht und versucht, Signale zu senden. Darauf wies kürzlich auch Macron hin, ebenso wie der finnische Präsident Alexander Stubb, der ein bekennender Russophob ist."
Kritisch äußerte sich Lawrow zu Stubbs Aussage: "'Wir werden irgendwann mit Russland sprechen, aber die Zeit ist noch nicht gekommen.' Was soll diese Aussage? Will er uns damit einen Gefallen tun?" Lawrow wertete dies als Zeichen von Selbstverliebtheit und als Versuch, sich als "starker Mann" vor Wählern und Kollegen zu inszenieren. Gleichzeitig betonte der Minister, Russland werde keine eigenen Initiativen gegenüber Europa starten, wolle aber eingehende Signale prüfen:
"Von unserer Seite wird es keine Hinweise oder Initiativen geben. Wenn sie umdenken, können sie sich gern an uns wenden – wir werden diese Anfragen im Rahmen unserer Interessen prüfen."14:15 Uhr
Kiew prüft Entsendung einer Delegation nach Moskau
Kiew erwägt offenbar, eine Delegation direkt nach Moskau zu entsenden, um Verhandlungen zur Lösung des Ukraine-Konflikts zu beschleunigen. Dies berichtet das ukrainische Online-Medium Times of Ukraine am Mittwoch unter Bezugnahme auf eigene Quellen. In der Mitteilung auf dem Telegram-Kanal der Zeitung heißt es:
"Die ukrainische Delegation wird direkt nach Moskau geschickt, um die Gespräche zu beschleunigen. Ein solcher Schritt wird derzeit geprüft."
Als Sicherheitsgaranten könnten dem Bericht zufolge der US-Sondergesandte Steve Witkoff und der Schwiegersohn des US-Präsidenten, Jared Kushner, fungieren. Die Delegation solle in Polen abgeholt und per Flugzeug zum Flughafen Wnukowo gebracht werden. Unklar bleibe bislang die Teilnahme des ukrainischen Geheimdienstchefs Kirill Budanow.
Mehr zum Thema – Ukraine-Verhandlungen: Kiew erwägt direkte Gespräche mit Putin in Moskau13:54 Uhr
Ukrainische Kämpfer schaffen es nicht, Verteidigungsanlagen im Gebiet Saporoschje zu bauen
Wegen des schnellen Vorrückens der russischen Streitkräfte hätten die ukrainischen Soldaten keine Zeit, eine vollwertige Verteidigungslinie im Gebiet Saporoschje zu bauen. Dies meldet der Kommandeur einer der Einheiten des Truppenverbandes Ost mit Rufnamen Anik gegenüber RIA Nowosti:
"Jetzt sind die Stützpunkte der ukrainischen Streitkräfte viel schlechter als sie zuvor waren. Sie schaffen es nicht mehr, gute Bunker zu bauen, vor allem, weil wir so schnell vorrücken."
Die derzeitigen Stellungen des Gegners seien vereinfachte Befestigungsanlagen, die gegenüber modernen Waffen anfällig seien, betont der Militärangehörige.
"Ihren derzeitigen Stützpunkt kann man unter dem Einsatz von fünf Kamikaze-Drohnen zerstören."
13:30 Uhr
Politologe: USA drängen auf Wahlen und Referendum in der Ukraine
Die USA drängen nach Einschätzung des Politologen Konstantin Blochin auf die Durchführung von Wahlen und eines Referendums in der Ukraine und hätten dafür sogar – wenn auch informell – Termine festgelegt. Dies erklärt der führende Forscher des Zentrums für Sicherheitsforschung der Russischen Akademie der Wissenschaften gegenüber dem Portal NEWS.ru.
Zuvor hatte die Financial Times unter Verweis auf Quellen berichtet, Kiew plane Präsidentschaftswahlen gemeinsam mit einem Referendum über ein Friedensabkommen. Hintergrund sei eine Forderung Washingtons, beide Abstimmungen bis zum 15. Mai abzuhalten. Zur Begründung verwies Blochin auf die Haltung von US-Präsident Donald Trump. Dieser wolle den Ukraine-Konflikt "so schnell wie möglich beenden", sagte der Politologe.
Als wichtigsten Hebel Washingtons nannte Blochin die Drohung, die Unterstützung für Kiew einzustellen. Das zwinge Wladimir Selenskij, den US-Forderungen entgegenzukommen. Selenskij gehe dabei davon aus, dass ein möglicher Frieden fragil sei und sich später "alles neu schreiben" lasse.
13:12 Uhr
Lawrow: Russland setzt auf Sicherheitsgarantien und politische Lösung in der Ukraine
Russische Unterhändler arbeiten im trilateralen Format Russland–USA–Ukraine weiter daran, die Sicherheit Russlands zu gewährleisten und Bedrohungen vom ukrainischen Territorium zu beseitigen. Dies erklärte Außenminister Sergei Lawrow bei der Fragestunde in der Staatsduma.
Russland sei den Vereinigten Arabischen Emiraten für ihre Vermittlung dankbar, einschließlich der Bereitstellung einer Plattform für Gespräche. Ziel sei es, "die Sicherheit Russlands an den westlichen Grenzen sowie die Rechte der Russen und russischsprachigen Menschen zuverlässig zu gewährleisten" und die vom Kiewer Regime ausgehenden Bedrohungen zu beseitigen, so Lawrow.
"Das Recht der Grönländer auf Selbstbestimmung wird anerkannt, während den Völkern der Krim, des Donbass und Noworossijas das Recht verweigert wird, ihr Schicksal in Einheit mit Russland zu bestimmen. Diese verzerrte und offen voreingenommene Logik lehnen wir entschieden ab."Zugleich betonte der Minister, Russland werde alle politisch-diplomatischen Anstrengungen unternehmen, um die Ziele der militärischen Sonderoperation zu erreichen. Die zwischen Präsident Wladimir Putin und US-Präsident Donald Trump auf dem Alaska-Treffen erzielten Verständigungen zur Ukraine blieben weiterhin gültig, erklärte Lawrow.
12:48 Uhr
Gebiet Saporoschje: Frau bei Drohnenangriff auf Wohnhaus verletzt
In der Stadt Kamenka-Dnjeprowskaja ist eine Zivilistin bei einem Drohnenangriff der ukrainischen Streitkräfte auf ein Privathaus verletzt worden. Dies teilt die Verwaltung des Kamensko-Dniprowski-Munizipalkreises gegenüber der Nachrichtenagentur TASS mit. Die Frau habe sich demnach an das zentrale Kreiskrankenhaus gewandt. Bei ihr wurden eine Minen- und Explosionsverletzung sowie multiple Splitterwunden im Bauchbereich, an der Schulter und am Brustkorb diagnostiziert. Laut den Behörden bestehe keine Lebensgefahr.
12:20 Uhr
Russische Regionen melden weitere Opfer der ukrainischen Attacken
Im Gebiet Belgorod sind bei Angriffen der ukrainischen Streitkräfte auf einen Bus und ein Auto zwei Zivilisten verletzt worden. Dies teilt Gouverneur Wjatscheslaw Gladkow mit.
Im Bereich des Dorfes Iljek-Penkowka wurde ein Fahrer durch den Einschlag einer FPV-Drohne in einen Dienstbus verletzt. Bei ihm wurden ein Barotrauma sowie multiple Splitterwunden im Gesicht und am Hals diagnostiziert. Er habe medizinische Hilfe erhalten, eine Hospitalisierung habe er abgelehnt. In Graiworon wurde ein weiterer Mann bei einem Drohnenangriff auf ein Auto verletzt. Er erlitt Splitterverletzungen am Knie sowie ein Barotrauma und wird ambulant behandelt.
Im Dorf Alexejewka im Gluschkowo-Bezirk des Gebiets Kursk wurden zudem zwei Männer bei einem Drohnenangriff auf Wirtschaftsgebäude verletzt. Ein 43-Jähriger erlitt eine Splitterwunde am rechten Bein, ein 49-Jähriger Verletzungen im Brustbereich und an beiden Beinen. Beide wurden in die Gebietsklinik Kursk eingeliefert, ihr Zustand wird als mittelschwer beschrieben.
12:00 Uhr
Gebiet Kursk: Mehrere Geschosse binnen 24 Stunden aus Ukraine abgefeuert
Nach Angaben von Alexander Chinstein, dem Gouverneur des Grenzgebiets Kursk, seien im Laufe des Tages 19 Geschosse auf die Region abgefeuert worden.
"In der Zeitspanne von 9:00 Uhr am 10. Februar bis 7:00 Uhr am 11. Februar wurden insgesamt 43 Drohnen von unterschiedlichen Typen abgeschossen. Fünfmal haben die Drohnen unser Gebiet durch den Abwurf von Sprengsätzen angegriffen."
Chinstein meldet drei Verletzte. Bei den Angriffen auf eine Energieanlage sind 28.000 Nutzer ohne Strom. In vier Bezirken wurde die Wärmeversorgung teilweise abgeschaltet. Zudem kamen bei den Attacken ein Wohngebäude und zwei Fahrzeuge zu Schaden.
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Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.