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Liveticker Ukraine-Krieg – Medien: Dmitrijew bespricht diplomatische Lösung mit US-Vertretern

Russland führt gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine Militäroperation in der Ukraine durch. Der Westen reagiert mit immer neuen Waffenlieferungen an die Ukraine und beispiellosen Sanktionen gegen Russland. Lesen Sie hier die neuesten Entwicklungen.
Liveticker Ukraine-Krieg – Medien: Dmitrijew bespricht diplomatische Lösung mit US-VertreternQuelle: Sputnik © Gawriil Grigorow
  • 29.09.2026 21:11 Uhr

    21:11 Uhr

    Abgeordneter: Ukraine hat Auftauchen neuer russischer Drohnen übersehen

    Die Ukraine hat das Auftauchen neuer russischer Drohnen mit Strahlantrieb "übersehen". Dies erklärte der Abgeordnete der Werchowna Rada, Sergei Rachmanin, wie auf dem ukrainischen Nachrichtenportal Strana.ua berichtet wird.

    Seinen Angaben zufolge würden die neuen russischen Drohnen der Typen Geran-4 und Geran-5 in einer Höhe von mehr als sieben Kilometern in den Wirkungsbereich der ukrainischen Luftabwehr eindringen. Leichte ukrainische Luftabwehrsysteme könnten hingegen gewöhnliche Drohnen nur in Höhen von bis zu fünf Kilometern abschießen.

    Hinzu komme, dass die neuen Drohnen mit einer Geschwindigkeit von 450 bis 600 Kilometern pro Stunde flögen und von ukrainischen Abfangdrohnen nicht eingeholt werden könnten. Der Abgeordnete fügte hinzu:

    "Und dann ist es entweder sehr teuer, sie abzuschießen, oder es gibt keine Raketen. Leider wird ein erheblicher Teil der Objekte zerstört werden."

    Bereits zuvor hatte die New York Times (NYT) berichtet, dass die neuen russischen Drohnen mit Strahltriebwerken in der Ukraine für erhebliche Besorgnis sorgten. Bei den russischen Angriffen auf Kiew sei eine "neue unheilvolle Besonderheit" in Form solcher Drohnen aufgetreten. Diese "lösen Besorgnis aus, überlasten die Luftabwehr und markieren nach Einschätzung von Analysten und Regierungsvertretern eine gefährliche neue Phase des Krieges", so die NYT.

  • 20:57 Uhr

    Babiš: Tschechien will im Fall eines "russischen Angriffs" zwei Brigaden ins Baltikum schicken

    Tschechien sei bereit, im Falle eines russischen Angriffs auf die baltischen Staaten zwei mechanisierte Brigaden zu entsenden. Das berichtete das Nachrichtenportal Deník N unter Berufung auf den tschechischen Ministerpräsidenten Andrej Babiš:

    "Wir bereiten uns darauf vor. Wenn Russland die baltischen Staaten angreifen würde, müssten wir gemäß Artikel 5 des Nordatlantikvertrags zwei unserer mechanisierten Brigaden zur Unterstützung des angegriffenen NATO-Mitgliedsstaates entsenden."

    Tschechien würde dabei "aktiv handeln", fügte Babiš hinzu.

    Am 25. September hatte der russische Präsident Wladimir Putin erklärt, Russland bereite sich auf keinerlei Kampfhandlungen mit Europa vor.

    Zuvor hatte der Abgeordnete des Verteidigungsausschusses der Staatsduma, Andrei Kolesnik, betont, dass Russland Litauen, Lettland und Estland nicht angreifen werde. Seinen Worten zufolge könne eine Bedrohung für die baltischen Staaten lediglich im Falle einer Aggression gegen das Gebiet Kaliningrad entstehen.

  • 20:38 Uhr

    Ukraine erhält bis Jahresende drei F-16-Kampfjets von Belgien

    Der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij hat in seinem Telegram-Kanal mitgeteilt, dass Belgien der Ukraine bis zum Ende dieses Jahres drei F-16-Kampfjets übergeben will.

    "Wir werden die Übernahme dieser Flugzeuge im beschleunigten Verfahren umsetzen."

    Selenskij zufolge hat die Ukraine bereits Munition für die F-16 von Belgien, Spanien und anderen Ländern erhalten.

    Im Juni hatte der belgische Verteidigungsminister Theo Francken erklärt, dass Belgien der Ukraine in diesem Jahr sieben F-16-Kampfjets übergeben werde. Drei der Flugzeuge könnten demnach eingesetzt werden, während die übrigen vier als Ersatzteilspender dienen könnten.

  • 20:12 Uhr

    Russland als "ewiger Feind" – Auswärtiges Amt weicht Fragen zu Wadephuls früherer Äußerung aus

    In der Bundespressekonferenz am Montag wurde unter anderem das ergebnislose Treffen von Außenminister Johann Wadephul mit seinem russischen Amtskollegen Sergei Lawrow in New York thematisiert.

    Der Journalist Florian Warweg von der Ostdeutschen Allgemeinen Zeitung erinnerte dabei daran, dass Wadephul Russland Anfang des Jahres 2025 als dauerhaften Feind bezeichnet hatte – unabhängig vom Kriegsausgang. Damals war Wadephul einem Telefonstreich der russischen Prankster Wowan und Lexus aufgesessen und glaubte, mit dem ukrainischen Präsidialamtschef Andrei Jermak zu sprechen.

    Warweg wollte wissen, ob Wadephul mit eben dieser Einstellung in das Gespräch mit Lawrow gegangen sei. Sprecher Josef Hinterseher wies dies zurück: Die Position bleibe unverändert – volle Unterstützung der Ukraine sowie wirtschaftlicher Druck auf Russland. Gleichzeitig sei man bereit, zu einem konstruktiven Verhältnis mit Moskau zurückzukehren. Zu Aussagen aus der Zeit vor dem Regierungsantritt des Außenministers könne er sich nicht äußern.

    Ein Video dazu gibt es hier auf unserer Webseite.

  • 19:51 Uhr

    Frau in Gebiet Kursk bei ukrainischem Drohnenangriff verletzt

    Eine 40-jährige Frau ist im Korenewski-Kreis des Gebiets Kursk verletzt worden. Dies teilte der Gouverneur der Region, Alexander Chinstein, auf seinem Kanal auf der Plattform Max mit. Nach seinen Angaben hatte eine ukrainische Drohne am Vortag das Dorf Puschkarnoje angegriffen. Die Bewohnerin sei daraufhin davongelaufen und dabei gestürzt.

    Am folgenden Tag habe sie sich an das Kreiskrankenhaus in Rylsk gewandt. Die Ärzte diagnostizierten bei ihr einen geschlossenen Knochenbruch an der linken Hand mit Verschiebung. Anschließend wurde die Frau mit einem Rettungswagen in das Gebietskrankenhaus Kursk gebracht, wo sie die notwendige Behandlung erhalten soll.

  • 19:29 Uhr

    Polen will Abschuss von Drohnen über Ukraine mit NATO abstimmen

    Polen hat bislang keine Entscheidung darüber getroffen, Drohnen über dem Gebiet der Ukraine abzuschießen. Eine solche Entscheidung müsse auf NATO-Ebene abgestimmt werden, sagte der stellvertretende polnische Verteidigungsminister Stanisław Wziątek dem Fernsehsender TVP Info.

    Wziątek wies zugleich darauf hin, dass Russland ein solches Vorgehen Warschaus als Beteiligung an den Kampfhandlungen auffassen könnte.

    Am Vortag hatte der stellvertretende polnische Verteidigungsminister Cezary Tomczyk erklärt, das polnische Militär solle das Recht erhalten, Luftziele, die aus Richtung Russland kommen könnten, auch ohne visuelle Bestätigung abzuschießen.

    Bereits am 7. August hatte der polnische Außenminister Radosław Sikorski erklärt, die Frage eines Abfangens russischer Raketen über dem Gebiet der Ukraine müsse ernsthaft erörtert werden, ohne abzuwarten, bis diese sich der polnischen Grenze nähern. Seiner Ansicht nach dürfe das Thema nicht zum Gegenstand innenpolitischer Auseinandersetzungen in Polen werden.

  • 19:00 Uhr

    Russland meldet Angriff auf Frachtschiff im Schwarzen Meer

    Nach Angaben des russischen Verteidigungsministeriums setzen die Streitkräfte der Russischen Föderation ihre Angriffe auf Seeschiffe fort, die im Interesse der ukrainischen Streitkräfte eingesetzt werden. So sei heute Nachmittag im nordwestlichen Teil des Schwarzen Meeres bei einem Drohnenangriff ein Frachtschiff mit militärischem Material für die ukrainischen Streitkräfte getroffen worden.

  • 18:45 Uhr

    Papst Leo XIV. warnt: "Wir nähern uns immer mehr einem Krieg"

    Papst Leo XIV. hat in einem Pressegespräch am Montag gewarnt, dass der Verzicht auf Dialog und Verhandlungen zwischen atomaren Großmächten die Welt immer näher an einen Krieg bringt. Er übte zugleich scharfe Kritik am militärisch-industriellen Komplex.

    Nach seinem Frankreich-Besuch hat Papst Leo XIV. in einem Pressegespräch am Montag scharfe Kritik am militärisch-industriellen Komplex geübt. Er erklärte:

    "Die fortgesetzte Aufrüstung und die Ausgaben für diese gewaltige Rüstungsindustrie, die es schon seit vielen Jahrzehnten gibt, machen einige wenige sehr reich."

    Staatsmächte, die zum großen Teil über Atomarsenale verfügen und Gewalt nutzen, um ihre Macht durchzusetzen, würden zunehmend auf Dialog und Verhandlungen verzichten und "uns immer näher an einen Krieg bringen", warnte das römisch-katholische Kirchenoberhaupt.

    Ein Video dazu gibt es hier auf unserer Webseite.

  • 18:28 Uhr

    The Atlantic: Trump will Beziehungen zu Russland durch Lockerung der Sanktionen verbessern

    US-Präsident Donald Trump will nach Angaben des Magazins The Atlantic die Beziehungen zu Moskau verbessern, indem er eine Lockerung der Sanktionen gegen die russische Wirtschaft anstrebt. Demnach sieht der Plan einen gegenseitigen Schritt vor: Der Kreml soll einige politische Gefangene freilassen, während die USA im Gegenzug die Sanktionen gegen die russische Wirtschaft lockern. In dem Bericht heißt es:

    "Trump hat diese Initiative gebilligt. Seine Gesandten suchen im Stillen nach Möglichkeiten, die US-Sanktionen zu lockern und Geschäftsbeziehungen zu Moskau aufzubauen."

    Der Plan befinde sich jedoch noch in einer frühen Phase, schreibt das Magazin. Er ziele darauf ab, Russland wieder stärker in die Weltwirtschaft einzubinden und den Dialog zwischen Moskau und Washington über den Ukraine-Konflikt hinaus auszuweiten. Zudem solle er Möglichkeiten für aus US-Sicht vorteilhafte Geschäfte mit Russland im Energie- und Rohstoffsektor schaffen.

    Den Quellen von The Atlantic zufolge wurde der Plan Trump von seinem Sondergesandten für Osteuropa, John Coale, vorgeschlagen. Dieser habe zuvor bereits einen ähnlichen Ansatz gegenüber Weißrussland verfolgt.

  • 17:57 Uhr

    Ukraine investiert 11 Millionen Dollar in Backup-Rechenzentren

    Die ukrainische Regierung hat aus dem Reservefonds 518,3 Millionen Griwna (rund 11,5 Millionen US-Dollar) für die Stärkung der Ausfallsicherheit staatlicher Informationssysteme bereitgestellt. Dies teilte der ukrainische Ministerpräsident Sergei Korezki auf seinem Telegram-Kanal mit.

    Die Mittel werden für die Einrichtung räumlich voneinander getrennter Backup-Umgebungen und -Standorte, einer Cloud-Infrastruktur sowie für die Anschaffung von Serverausrüstung, Software und Systemen zur Datensicherung und -wiederherstellung verwendet. Damit soll die Wiederherstellung staatlicher digitaler Systeme und Dienste im Falle von Beschädigungen beschleunigt werden.

    Hintergrund sind massive Störungen in der ukrainischen Internetinfrastruktur. So meldeten die ukrainischen Internetanbieter UTELS und "Pautina" am 23. September einen großflächigen Ausfall ihrer Netze in Kiew. Laut dem ukrainischen Fernsehsender 5. Kanal waren mindestens elf Internetanbieter und Hosting-Unternehmen in der Ukraine von Störungen und beschädigter Technik betroffen.

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Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.