Liveticker Ukraine-Krieg: Russische Armee trifft Lokomotiven im Gebiet Charkow

7.07.2026 07:53 Uhr
07:53 Uhr
TASS meldet größten Drohnenangriff auf Moskau seit zwei Jahren
Der versuchte Angriff ukrainischer Drohnen auf Moskau war der größte der letzten zwei Jahre. Dies geht aus Berechnungen der Nachrichtenagentur Tass hervor. Die vorliegenden Informationen basieren auf Daten, die Bürgermeister der Hauptstadt, Sergei Sobjanin, veröffentlichte.
Seinen Angaben zufolge "flogen mehr als 430 Drohnen" vom Abend des 6. Juli bis 06:00 Uhr Moskauer Zeit am 7. Juli in Richtung der Region Moskau. "Der Großteil wurde von den Luftabwehrkräften in weiter Entfernung neutralisiert, 36 feindliche Drohnen wurden beim Anflug auf Moskau zerstört", schrieb der Bürgermeister auf dem Messenger Max.

SymbolbildTASS 07:34 Uhr
Verteidigungsministerium: 452 ukrainische Drohnen abgefangen
Die Kräfte der russischen Luftabwehr haben in der vergangenen Nacht 452 ukrainische Drohnen über 17 Regionen Russlands sowie über den Gewässern des Asowschen und des Schwarzen Meeres abgefangen und abgeschossen. Dies teilte das russische Verteidigungsministerium mit.
07:25 Uhr
Bilanz der Woche: Fast 40 Todesopfer durch ukrainische Angriffe
Angriffe der ukrainischen Streitkräfte haben innerhalb einer Woche zum Tod von 38 Zivilisten, darunter ein Kind, geführt. Weitere 270 Menschen, darunter 8 Minderjährige, wurden verletzt. Dies teilte der Sonderbeauftragte des russischen Außenministeriums, Rodion Miroschnik, gegenüber Tass mit.
Ihm zufolge wurden die meisten zivilen Opfer in den Regionen Belgorod, DVR, LVR, Saporoschje und Cherson verzeichnet. In 95 Prozent der Fälle waren die Angriffe von Kampfdrohnen die Todesursache. "Unter Missachtung der Normen des humanitären Völkerrechts hätten die ukrainischen Streitkräfte gezielt medizinische Einrichtungen und Rettungsfahrzeuge angegriffen", fügte Miroschnik hinzu.
Die Drohnen würden auch für die Verminung der russischen grenznahen Gebiete benutzt. Viele Zivilisten hätten dadurch Verletzungen erlitten. Er wies darauf hin, dass Kiew im Laufe der Woche fast 5.000 verschiedene Geschosse auf Russland abgefeuert habe.

"Drohnengefahr" - Verkehrsschicls auf der Straße in der Nähe von Gorlowka (DVR).TASS 6.07.2026 22:40 Uhr
22:40 Uhr
Damit beenden wir für heute den Live-Ticker zur Lage im Ukraine-Konflikt. Morgen früh ab 7 Uhr geht es mit der Berichterstattung weiter. Wir wünschen unseren Lesern trotz aller Spannungen in der Welt eine gute Nacht!
22:30 Uhr
Geheimdienst bestätigt: Zerstörung des Rundpanoramas in Sewastopol Aktion Londons

Weniger als zehn Prozent des historischen Rundgemäldes in Sewastopol konnten den Flammen entrissen werden. Auf dem Foto rollen Museumsmitarbeiter ein gerettetes Fragment für den Transport zur Restaurierung zusammen (17.06.2026)Konstantin Michaltschewski / RIA Nowosti / Sputnik Was von vielen vermutet wurde, ist nun amtlich: Die Zerstörung des historischen Rundgemäldes in Sewastopol am 10. Juni dieses Jahres war ein Kriegsverbrechen Großbritanniens. Russlands Auslandsgeheimdienst SWR teilte am Montag mit, dass nach seinen Erkenntnissen die Drohnen-Flugaufträge durch britisches Personal programmiert wurden.
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22:17 Uhr
Behörden im Gebiet Lwow melden Hubschrauberunglück bei Drohnenabwehr – Besatzung tot
Die Besatzung eines Mi-8-Hubschraubers der ukrainischen 16. Heeresfliegerbrigade Brody ist bei einem Kampfeinsatz zur Drohnenabwehr ums Leben gekommen. Dies teilen die Behörden der Stadt Brody im Gebiet Lwow mit.
Demnach ereignete sich der Unfall am 30. Juni. Alle vier Besatzungsmitglieder, bestehend aus dem Kommandanten, dem Steuermann, einem Bordtechniker und einem Bordschützen, kamen ums Leben.
22:00 Uhr
Angriff auf Bus im Gebiet Belgorod – Zahl der Verletzten auf sieben gestiegen
Die Zahl der Verletzten bei dem heutigen Drohnenangriff auf einen Bus im Gebiet Belgorod ist auf sieben gestiegen. Der regionale Krisenstab teilt mit:
"Die Zahl der Verletzten ist auf sieben gestiegen. Ein 16-jähriger Junge wurde mit einer Splitterverwundung am Bein in das regionale Kinderkrankenhaus eingeliefert."
21:40 Uhr
Flugabwehr zerstört mehr als 110 ukrainische Drohnen über Russland
Einheiten der russischen Flugabwehr haben im Laufe des Tages 116 unbemannte Flugzeuge der Ukraine abgefangen und zerstört. Nach Angaben des Verteidigungsministeriums wurden die Drohnen zwischen 8 und 20 Uhr Moskauer Zeit über zehn Gebieten sowie über der Region Krasnodar, den Teilrepubliken Baschkortostan und Krim sowie dem Asowschen und Schwarzen Meer vom Himmel geholt.
21:30 Uhr
Russische Armee trifft Lokomotiven im Gebiet Charkow

Symbolbild: Ein russischer DrohnenbedienerStanislaw Krassilnikow / Sputnik Die russischen Streitkräfte haben mehrere Ziele im Gebiet Charkow getroffen. Laut dem Verteidigungsministerium in Moskau handelt es sich um Lokomotiven, die für Zwecke der ukrainischen Truppen betrieben wurden. Gegen diese Ziele, die nahe den Orten Weleten und Malinowka lagen, wurden Geran-Drohnen eingesetzt.
Außerdem attackierte die russische Armee einen Eisenbahnkran nahe dem Ort Blisnjuki ebenfalls im Gebiet Charkow.
21:16 Uhr
Gebiet Jaroslawl wehrt massiven Angriff auf Ölraffinerie ab – mehr als 70 ukrainische Drohnen zerstört
Die russische Flugabwehr hat mehr als 70 unbemannte Flugzeuge der Ukraine über dem Gebiet Jaroslawl zerstört. Laut Gouverneur Michail Jewrajew versuchte der Gegner, die regionale Ölraffinerie mit den Drohnen anzugreifen. In einem Beitrag in sozialen Medien schreibt der Beamte:
"Heute haben wir den größten gegnerischen Angriff auf die Ölraffinerie in Jaroslawl abgewehrt. Mehr als 70 Drohnen wurden abgeschossen."
Der Gouverneur bedankt sich bei all denjenigen, die an der Abwehr der Attacke beteiligt waren.
Zuvor am Montag berichtete Jewrajew über zwei Verletzte durch ukrainische Drohnenangriffe.
Durch die Sperrung von RT zielt die EU darauf ab, eine kritische, nicht prowestliche Informationsquelle zum Schweigen zu bringen. Und dies nicht nur hinsichtlich des Ukraine-Kriegs. Der Zugang zu unserer Website wurde erschwert, mehrere Soziale Medien haben unsere Accounts blockiert. Es liegt nun an uns allen, ob in Deutschland und der EU auch weiterhin ein Journalismus jenseits der Mainstream-Narrative betrieben werden kann. Wenn Euch unsere Artikel gefallen, teilt sie gern überall, wo Ihr aktiv seid. Das ist möglich, denn die EU hat weder unsere Arbeit noch das Lesen und Teilen unserer Artikel verboten. Anmerkung: Allerdings hat Österreich mit der Änderung des "Audiovisuellen Mediendienst-Gesetzes" am 13. April diesbezüglich eine Änderung eingeführt, die möglicherweise auch Privatpersonen betrifft. Deswegen bitten wir Euch bis zur Klärung des Sachverhalts, in Österreich unsere Beiträge vorerst nicht in den Sozialen Medien zu teilen.
Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.



