Liveticker Ukraine-Krieg – Politiker: Kiew erzielt mit nuklearer Erpressung keinen Erfolg an Front

31.05.2026 19:59 Uhr
19:59 Uhr
Ukrainisches Militär setzt Drohnenterror gegen russische Regionen fort
In der Zeitspanne von 8 bis 20 Uhr Moskauer Zeit hat Russlands Luftverteidigung insgesamt 23 ukrainische unbemannte Fluggeräte über den Gebieten Belgorod, Brjansk, Kursk und den Gewässern des Asowschen Meeres zerstört.
Wie das Verteidigungsministerium in Moskau bekanntgibt, setzte das ukrainische Militär bei den Angriffen am Sonntag Starrflüglerdrohnen ein.
19:48 Uhr
Experten stellen Schäden an AKW Saporoschje fest
Die Internationale Atomenergieorganisation (IAEA) teilt mit, dass nach einem Drohnenangriff Schäden an der Fassade einer Turbinenhalle im Atomkraftwerk Saporoschje festgestellt wurden. Die Strahlungswerte an der Anlage seien jedoch im normalen Bereich.
Zuvor war das russische Kernkraftwerk vom ukrainischen Militär angegriffen worden.
IAEA-Chef Rafael Grossi sprach von einem schwerwiegenden Vorfall, der Grundprinzipien der nuklearen Sicherheit gefährde. Grossi forderte die Einstellung der Attacken, um einen Atomunfall zu verhindern.
19:27 Uhr
Der Eiserne Mann: Ilja hat beide Beine verloren – aber nicht seinen Lebenswillen

Nachdem eine Explosion die Krimbrücke erschüttert hatte, schloss sich der gebürtige Krimbewohner Ilja Kasakow der militärischen Spezialoperation an, um seine Heimat gegen ukrainische Nationalisten zu verteidigen. Nach zwei Monaten an der Front trat er auf eine Mine und verlor beide Beine. Bei der Explosion kamen außerdem zwei seiner Freunde ums Leben.
Iljas Verletzungen waren schwer, doch wie durch ein Wunder überlebte er und verlor weder seinen Optimismus noch seine Lebensfreude. Heute hat er sogar mehr Pläne als noch vor einem Jahr. Er möchte den Menschen zeigen, dass das Leben nach solchen Schicksalsschlägen nicht endet, sondern sogar intensiver und erfüllter werden kann. Ilja begann zu bloggen und schreibt derzeit ein Buch.
Wie bewahrt man nach einem Trauma den Glauben an sich selbst, und was hilft dabei, wieder Glück zu finden? Mit seinem eigenen Beispiel möchte Ilja zeigen, dass das Leben trotz solcher Prüfungen reich und bedeutungsvoll bleiben kann.
Die Doku gibt es hier auf unserer Website zu sehen.
18:51 Uhr
Hilfe bei Flugabwehr: Bisher keine Antwort auf Selenskijs Brief an Trump
Der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij teilte in einem Interview mit, dass Washington auf seinen Brief nicht reagiert habe, in dem er die USA um weitere Luftabwehrsysteme gebeten hatte.
In seinem Gespräch mit dem Fernsehsender CBS sagte Selenskij:
"Ich habe einen Brief an das Weiße Haus und den US-Kongress geschickt und hoffe, dass sie Verständnis zeigen und darauf reagieren werden."
18:19 Uhr
Duma-Abgeordneter: Mit Angriffen auf AKW Saporoschje gefährdet Kiew Sicherheit über Russlands Grenzen hinaus
Die Ukraine greift vor dem Hintergrund der Niederlagen an der Front zu nuklearen Terrortaktiken, erklärt der russische Parlamentsabgeordnete Leonid Sluzki. Ihm zufolge konnte beim jüngsten vorsätzlichen Drohnenangriff auf das AKW Saporoschje eine Katastrophe nur durch Zufall verhindert werden.
Präsident Wladimir Selenskij habe völlig den Verstand verloren, wenn er glaube, dass eine "nukleare Erpressung" helfen werde, die Lage an der Front grundlegend zu verändern, meint Sluzki.
In einem auf Telegram veröffentlichten Post schreibt der Abgeordnete:
"Seine Handlungen gefährden jedoch die allgemeine Sicherheit weit über die Grenzen Russlands hinaus."
Die europäischen Länder, die das Kiewer Regime unterstützten, müssten dies endlich begreifen, betont der Politiker.
Ferner ruft Sluzki die Vereinten Nationen und die Internationale Atomenergie-Organisation (IAEA) dazu auf, den ukrainischen Angriff auf das AKW Saporoschje klar zu verurteilen, anstatt "den Kopf in den Sand zu stecken".
17:32 Uhr
Weitere Verletzte in russischen Regionen bei Angriffen aus der Ukraine
Das ukrainische Militär setzt den Drohnenterror gegen die Zivilbevölkerung in russischen Gebieten fort. Behörden der Grenzgebiete Brjansk und Belgorod melden insgesamt drei Verletzte bei ukrainischen Drohnenattacken auf zivile Fahrzeuge am Sonntagnachmittag (Ortszeit).
In den Ortschaften im Raum Belgorod wurden zudem Stromleitungen, vier Eigenheime, zwei Betriebe und vier Autos beschädigt. Ein Fahrzeug brannte aus.
17:01 Uhr
Internationales Sicherheitsforum in Moskau: 145 Länder beraten über neue Bedrohungen

Im Gebiet Moskau hat der russische Sicherheitsrat ein internationales Sicherheitsforum mit Vertretern aus 145 Ländern und 14 internationalen Organisationen ausgerichtet. Auf dem Forum präsentierten russische Unternehmen neue Sicherheitslösungen, während Sicherheitsratssekretär Sergei Schoigu vor einer wachsenden Beteiligung westlicher Staaten am Ukraine-Konflikt warnte.
RT DE-Korrespondent Iwan Medwedew berichtet von Gesprächen über globale und regionale Sicherheit, Cyberschutz, Drohnenabwehr und internationale Kooperation. Im Gespräch mit RT DE kritisiert zudem Dr. Karin Kneissl, Leiterin des Gorki-Zentrums in Sankt Petersburg, die EU-Sanktionen gegen Russland als rechtswidrig und wirtschaftsschädlich und fordert mehr Diplomatie statt Blockdenken.
Den Videobericht gibt es hier auf unserer Website zu sehen.
16:39 Uhr
Lukaschenko dementiert angebliche Bedrohung aus Weißrussland für Ukraine
Weißrusslands Staatschef Alexander Lukaschenko hat am Rande des Gipfels der Eurasischen Wirtschaftsunion (EAWU) in Astana die Befürchtungen der Regierung in Kiew zurückgewiesen, wonach sich sein Land der militärischen Sonderoperation Russlands anschließen könnte. Der Politiker erklärte, dass der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij genau wisse, dass dies nie passieren werde.
Gleichzeitig warnte Lukaschenko das südliche Nachbarland vor Provokationen. Nachdem die Regierung in Kiew erklärt hatte, man habe 500 potenzielle Ziele in Weißrussland für den Fall einer möglichen Gegenreaktion auf einen Überfall vom Norden her bestimmt, bezeichnete Lukaschenko diese eindeutige Warnung aus der Ukraine als "Gefasel".
"Sie mögen zwar 500 Ziele bestimmt haben, aber wir haben ein sehr ernsthaftes Ziel mit präzisen Koordinaten und ganz schön in der Nähe von Weißrussland. Das begreifen sie auch."
In diesem Zusammenhang zeigte sich der Weißrusse sicher, dass das ukrainische Militär keinen Krieg gegen Weißrussland wolle. Denn die Ukraine brauche keine zusätzliche 1.500 Kilometer lange Frontlinie. Sollte aber Weißrussland angegriffen werden, würde der Krieg in der Ukraine eine ganz neue Stufe erreichen.
16:14 Uhr
Gebiet Charkow: Kiewer Kräfte töten Zivilistin wegen angeblicher Kollaboration mit russischen Truppen
Die ukrainischen Soldaten haben eine Frau im Dorf Schipowatoje des Gebiets Charkow, gezielt mit einer Kampfdrohne attackiert und getötet, als sie im Hof ihres Wohnhauses telefonierte.
Die Drohnenpiloten rechtfertigten ihr Vorgehen damit, dass die Zivilistin angeblich Daten über die Stellungen der ukrainischen Streitkräfte an das russische Militär übermittelt habe. Eine Mitteilung dazu wurde auf dem Telegram-Kanal der von Russland eingesetzten zivil-militärischen Verwaltung veröffentlicht.
Laut russischen Ermittlern würden die ukrainischen Soldaten Hass gegenüber den Bewohnern der Dörfer Bely Kolodes und Shipowatojwe empfinden, weil diese sich weigerten, die Orte zu verlassen.
Wie es heißt, werden die Zivilisten beschuldigt, "auf die russischen Truppen zu warten". Aus diesem Grund würden die Menschen gezielt angegriffen und getötet.
15:45 Uhr
BSW-Demo in Berlin: Wagenknecht kritisiert Milliardenhilfen für die Ukraine

In Berlin-Schöneberg hat das Bündnis Sahra Wagenknecht mit mehreren hundert Teilnehmern demonstriert, während die Partei Unterschriften für die Teilnahme an der Wahl zum Berliner Abgeordnetenhaus sammelt. Vor Ort sprachen unter anderem Sahra Wagenknecht, Sevim Dagdelen und der Berliner BSW-Abgeordnete Alexander King über soziale Probleme, Aufrüstung, Ukraine-Hilfen und das Verhältnis zu Russland.
Die Redner warfen der Bundesregierung vor, Milliarden für Kriegspolitik auszugeben, während bei Renten, Familien und sozialer Infrastruktur gekürzt werde, und forderten Diplomatie, Frieden mit Russland sowie die Wiederaufnahme der Städtepartnerschaft Berlin-Moskau.
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Durch die Sperrung von RT zielt die EU darauf ab, eine kritische, nicht prowestliche Informationsquelle zum Schweigen zu bringen. Und dies nicht nur hinsichtlich des Ukraine-Kriegs. Der Zugang zu unserer Website wurde erschwert, mehrere Soziale Medien haben unsere Accounts blockiert. Es liegt nun an uns allen, ob in Deutschland und der EU auch weiterhin ein Journalismus jenseits der Mainstream-Narrative betrieben werden kann. Wenn Euch unsere Artikel gefallen, teilt sie gern überall, wo Ihr aktiv seid. Das ist möglich, denn die EU hat weder unsere Arbeit noch das Lesen und Teilen unserer Artikel verboten. Anmerkung: Allerdings hat Österreich mit der Änderung des "Audiovisuellen Mediendienst-Gesetzes" am 13. April diesbezüglich eine Änderung eingeführt, die möglicherweise auch Privatpersonen betrifft. Deswegen bitten wir Euch bis zur Klärung des Sachverhalts, in Österreich unsere Beiträge vorerst nicht in den Sozialen Medien zu teilen.
Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.


