Liveticker Ukraine-Krieg: Russische Drohnen treffen weiterhin ukrainische Transportinfrastruktur

3.08.2026 10:59 Uhr
10:59 Uhr
Verkehrsministerium ergreift Maßnahmen zur Sicherung der Logistik im Asowschen und Schwarzen Meer
Angesichts der Drohnenangriffe aus der Ukraine erarbeitet das russische Verkehrsministerium gemeinsam mit dem Verteidigungsministerium Maßnahmen zur Sicherung der Schifffahrt und Güterlogistik im Asow-Schwarzmeer-Becken. Dies gab das Verkehrsministerium am Montag auf der Plattform Max bekannt.
"Aufgrund der angespannten Lage im Asowschen Meer infolge gegnerischer Drohnenangriffe auf Seeschiffe ergreift das russische Verkehrsministerium alle notwendigen Maßnahmen, um die Güterlogistik im Asow-Schwarzmeer-Becken zu gewährleisten."
In der Erklärung heißt es weiter, dass ein spezieller Stab dafür eingerichtet worden sei. Dieser entwickle alternative Logistikrouten und verteile die Güterströme auf andere Transportmittel, um die Güterlieferung sicherzustellen.
10:19 Uhr
Gebiet Kursk: Binnen 24 Stunden mehr als 170 Drohnen abgeschossen
Nach Angaben von Alexander Chinstein, dem Gouverneur des Gebietes Kursk, wurden im Laufe des Tages 107 Geschosse auf die Region abgefeuert. Die Luftabwehrkräfte haben 173 gegnerische Drohnen unterschiedlicher Typen eliminiert. 17 Mal hätten die Drohnen das Gebiet durch den Abwurf von Sprengsätzen angegriffen, heißt es.
Laut Chinstein sei ein Zivilist verletzt worden. Bei den Attacken seien zudem sechs Wohnhäuser, sieben Fahrzeuge, ein Autogeschäft und zwei Tankstellen beschädigt worden.
09:43 Uhr
Drohnenangriffe auf Gebiet Belgorod – drei Verletzte
Nach Angaben des Krisenstabs des Gebietes Belgorod sind drei Personen bei Drohnenattacken aus der Ukraine verletzt worden.
Ein Zivilist erlitt mehrere Splitterverletzungen, nachdem eine FPV-Drohne ein Privathaus angegriffen hatte. Der Zustand des Mannes wird als ernst eingeschätzt.

Telegram-Kanal des Krisenstabs des Gebietes Belgorod Nach einem Drohnenangriff auf ein Auto seien ein Mann und eine Frau mit mehreren Splitterverletzungen ins Krankenhaus eingeliefert worden, so der Krisenstab. Das Auto sei ausgebrannt.
Bei weiteren Drohnenanttacken seien laut der Meldung zwei Privathäuser, eine soziale Einrichtung und eine Garage beschädigt worden.
09:04 Uhr
Drei Verletzte nach Drohnenangriff auf Lager im Gebiet Wladimir
Die ukrainischen Streitkräfte haben einen Lagerhauskomplex im Bezirk Sobinka der Region Wladimir angegriffen, wie Gouverneur Alexander Awdejew mitteilt. Es sei zu Sachschäden und einem Brand auf dem Gelände gekommen.
Ein Mann mit Kopfverletzungen sei ins Krankenhaus eingeliefert worden, so der Gouverneur. Ein weiterer Mann mit einer Fingerverletzung sei im Bezirkskrankenhaus medizinisch versorgt worden. Eine Frau aus einer Nachbarsiedlung habe zudem eine leichte Beinverletzung erlitten.
08:25 Uhr
Russische Drohnen treffen weiterhin ukrainische Transportinfrastruktur
In der Nacht haben die russischen Streitkräfte weiterhin Angriffe gegen die militärisch genutzte Transportinfrastruktur in der Ukraine geführt. Dies teilte das Verteidigungsministerium in Moskau am Morgen mit. Dabei seien Kampfdrohnen eingesetzt worden.
Infolge der Attacken wurden drei Trockenfrachter im Schwarzen Meer getroffen, die Militärgüter beförderten.
Zudem wurde ein Trockenfrachter mit Gütern für die ukrainischen Streitkräfte im Hafen von Nikolajew beschädigt.
07:52 Uhr
Russische Luftabwehr zerstört in der Nacht mehr als 130 ukrainische Drohnen
In der Nacht zu Montag haben die ukrainischen Streitkräfte Russland mit unbemannten Luftfahrzeugen angegriffen. Das Verteidigungsministerium in Moskau berichtete am Morgen, dass die Luftabwehr insgesamt 131 ukrainische Starrflüglerdrohnen abgefangen habe.
Die gegnerischen Drohnen wurden demnach über den Gebieten Belgorod, Brjansk, Woronesch, Kaluga, Kursk, Lipezk, Orjol, Smolensk, Tula, der Region Krasnodar, der Republik Krim sowie den Gewässern des Schwarzen Meeres zerstört.
2.08.2026 21:00 Uhr
21:00 Uhr
Damit beenden wir für heute den Live-Ticker zur Lage im Ukraine-Konflikt. Morgen früh ab 7 Uhr geht es mit der Berichterstattung weiter. Wir wünschen unseren Lesern trotz aller Spannungen in der Welt eine gute Nacht!
20:48 Uhr
Kind bei ukrainischem Drohnenangriff im Gebiet Belgorod getötet
Bei einem Drohnenangriff der Ukraine im Waluiski-Bezirk des Gebiets Belgorod ist ein Kind getötet und zwei weitere verletzt worden. Dies teilte Gouverneur Wjatscheslaw Gladkow mit. Demnach schlug eine ukrainische Drohne in der Ortschaft Printsewka in der Nähe eines Kinderspielplatzes ein. Ein 13-jähriges Mädchen erlitt schwere Verletzungen und starb trotz medizinischer Hilfe. Ein siebenjähriges Mädchen erlitt multiple Splitterverletzungen am Kopf, Rücken und an den Beinen. Es wurde in das Zentralkrankenhaus eingeliefert. Ein weiteres neunjähriges Mädchen mit Splitterverletzungen wurde ebenfalls in ein Krankenhaus gebracht. Den verletzten Kindern werde die notwendige medizinische Versorgung geleistet, so Gladkow.
20:35 Uhr
Russische Streitkräfte melden Zerstörung von Tankstelle in Kramatorsk
Russische Streitkräfte haben nach Angaben des Verteidigungsministeriums eine von ukrainischen Einheiten genutzte Tankstelle in Kramatorsk in der Donezker Volksrepublik (DVR) zerstört.
Ende Juli hatte das russische Verteidigungsministerium zudem mitgeteilt, die Armee habe weitere wichtige Tankstellen entlang mehrerer Verkehrsachsen zwischen Charkow, Poltawa, Dnjepropetrowsk und Pawlograd angegriffen, die von den ukrainischen Streitkräften genutzt worden seien.
20:10 Uhr
Mobilisierter Mann bei Kiew tot aufgefunden und als Unbekannter beigesetzt
Ein Mann, der in der Siedlung Wischnjowoje bei Kiew mobilisiert und später tot aufgefunden worden war, wurde als unbekannte Person beigesetzt. Dies berichtet das ukrainische Portal Strana.ua unter Berufung auf Angaben eines Verwandten.
Dem Cousin des Mannes zufolge litt dieser an Diabetes und hatte Probleme mit den Beinen. Zunächst sei der Familie mitgeteilt worden, der Mann sei dienstuntauglich und werde bald nach Hause zurückkehren. Später sei er jedoch in das Wehrersatzamt in der Stadt Neschin gebracht und einer Militäreinheit zugeteilt worden.
Am 30. Juni sei der Kontakt zu ihm abgebrochen. Am 2. Juli habe die Familie erfahren, er habe seine Einheit angeblich eigenmächtig verlassen. Die Leiche sei nach Angaben des Verwandten am 18. Juli gefunden worden. Der Mann habe lediglich Unterwäsche getragen, sichtbare Verletzungen seien nicht festgestellt worden. Die Familie hat inzwischen einen DNA-Test beantragt und sich an das Staatliche Ermittlungsbüro der Ukraine gewandt.
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Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.
