Liveticker Ukraine-Krieg: Russische Armee trifft Militärbetriebe in Kiew mit Präzisionswaffen

8.07.2026 09:34 Uhr
09:34 Uhr
Mehrere Zivilisten verletzt nach Angriffen auf Gebiet Belgorod
Nach Angaben des regionalen Krisenstabs des Gebiets Belgorod wurden binnen 24 Stunden 76 Orte in 13 Bezirken getroffen. Der Gegner hat 26 Geschosse abgefeuert und 281 Drohnen eingesetzt, von denen 158 abgeschossen wurden.
Bei den Angriffen erlitten zwölf zivile Einwohner Verletzungen.
Zu Schaden kamen zwei Mehrfamilienhäuser, 39 Privathäuser, zwei soziale Einrichtungen, vier Infrastrukturobjekte, zwei Objekte der Verkehrsinfrastruktur sowie 70 Fahrzeuge.
08:57 Uhr
Experte: Kiew versucht, Slawjansk und Kramatorsk während des NATO-Gipfels unter Kontrolle zu halten
Für Wladimir Selenskij sei es wichtig, während des NATO-Gipfels die Kontrolle über die Städte Slawjansk und Kramatorsk in der DVR zu behalten. Dies erklärte der Militärexperte Andrei Marotschko gegenüber TASS.
"Während des NATO-Gipfels versucht Selenskij, seine westlichen Kollegen davon zu überzeugen, dass alles in Ordnung und stabil ist. Die Aufgabe besteht darin, einen Durchbruch unserer Truppen entlang der Frontlinie bei Slawjansk und Kramatorsk zu verhindern."
Der NATO-Gipfel findet am 7. und 8. Juli in Ankara statt.
08:19 Uhr
Russische Luftabwehr zerstört in der Nacht mehr als 400 ukrainische Drohnen
In der Nacht zum Mittwoch haben die ukrainischen Streitkräfte Russland mit unbemannten Luftfahrzeugen angegriffen. Das Verteidigungsministerium in Moskau berichtete am Morgen, dass die Luftabwehr insgesamt 415 ukrainische Starrflüglerdrohnen abgefangen hat.
Die gegnerischen Drohnen wurden über den Gebieten Belgorod, Brjansk, Wolgograd, Wologda, Woronesch, Wladimir, Kursk, Lipezk, Orjol, Rostow, Rjasan, Samara, Saratow, Tula, den Regionen Krasnodar und Moskau, den Republiken Krim und Tatarstan sowie den Gewässern des Asowschen und Schwarzen Meeres zerstört.
07:37 Uhr
Russische Armee trifft Militärbetrieb für Produktion von Komponenten für Flamingo-Raketen

Symbolbild: Ein ukrainischer Feuerwehrmann bekämpft einen Brand in KiewStaatlicher Dienst der Ukraine für Notfallsituationen/Anadolu via Getty Images Heute Nacht haben die Streitkräfte der Russischen Föderation als Reaktion auf die Terroranschläge der Ukraine auf zivile Infrastruktur auf russischem Territorium einen kombinierten Schlag mit hochpräzisen bodengestützten Waffen gegen Militärbetriebe in Kiew durchgeführt. Dies teilte das Verteidigungsministerium in Moskau am Mittwoch mit.
Infolge der Attacke wurden ein Betrieb von Samsung-Ukraine, in dem Komponenten für bodengestützte Marschflugkörper vom Typ FP-5 Flamingo hergestellt und gelagert wurden, sowie eine Produktionsstätte für Lang- und Mittelstrecken-Drohnen getroffen.
7.07.2026 22:00 Uhr
22:00 Uhr
Damit beenden wir für heute den Live-Ticker zur Lage im Ukraine-Konflikt. Morgen früh ab 7 Uhr geht es mit der Berichterstattung weiter. Wir wünschen unseren Lesern trotz aller Spannungen in der Welt eine gute Nacht!
21:57 Uhr
Weitere ukrainische Drohnen über russischen Regionen abgeschossen
Im Verlaufe des Tages hat Russlands Luftabwehr insgesamt 190 ukrainische Drohnen abgeschossen. Wie das russische Verteidigungsministerium bekannt gibt, wurden die Drohnen im Zeitraum zwischen 08:00 und 20:00 Uhr Moskauer Zeit über den Gebieten Belgorod, Brjansk, Wladimir, Kaluga, Kursk, Orjol, Rjasan, Twer, Tula, Jaroslawl, Moskau, Krasnodar sowie über der Krim und dem Schwarzen und Asowschen Meer abgefangen und zerstört.
21:17 Uhr
Norwegen bewilligt über 260 Millionen Euro für Patriot-Raketen für Ukraine
Die norwegische Regierung hat Geldmittel im Umfang von 267 Millionen Euro für die Anschaffung von Raketen für Patriot-Luftabwehrkomplexe in ukrainischen Diensten bewilligt. In einer entsprechenden Pressemitteilung heißt es dazu:
"Norwegen leistet seinen Beitrag in Höhe von drei Milliarden Kronen (umgerechnet rund 267 Millionen Euro) zur Luftverteidigung der Ukraine. Gemeinsam mit Dänemark, Deutschland und Kanada wird Norwegen neue Raketen für Patriot-Luftabwehrsysteme unmittelbar bei der Fabrik in den USA bestellen."
Insgesamt habe Oslo der Meldung zufolge zwischen 2023 und 2025 über 2,6 Milliarden Euro für die ukrainische Luftabwehr ausgegeben.
Zuvor hatte der Berater des ukrainischen Verteidigungsministers, Sergei Beskrestnow, geklagt, dass Kiews Militär nicht in der Lage ist, ballistische Raketen abzuschießen, weil überhaupt keine Raketen für die Patriot-Systeme übrig geblieben seien.
20:43 Uhr
Gebiet Belgorod: Weiterer Bus von ukrainischer Drohne angegriffen
Im russischen Grenzgebiet Belgorod setzt das ukrainische Militär seinen Terror gegen zivile Fahrzeuge fort. Wie der Krisenstab der Region berichtet, ist im Dorf Tawrowo eine FPV-Drohne neben einem Linienbus explodiert. Nach Angaben der Behörden wurden bei der Explosion ein Mann und eine Frau verletzt, wobei die Frau in ein Krankenhaus eingewiesen werden musste.
19:44 Uhr
Selenskij: "Die Ukraine gehört in die NATO"

Beim NATO-Gipfel in Ankara hat Wladimir Selenskij die Alliierten erneut aufgefordert, die Ukraine rasch in die NATO aufzunehmen. Ein Land mit derart großer Kampferfahrung und Verteidigungskraft dürfe nicht länger außen vor bleiben, argumentierte er. Dies würde das Bündnis insgesamt stärken.
Das gesamte Video dazu finden Sie hier auf unserer Webseite.
19:21 Uhr
Peskow: Russland wird niemals Dritten Weltkrieg anfangen
Russland wird niemals einen Dritten Weltkrieg initiieren, sagt der Pressesprecher des russischen Präsidenten, Dmitri Peskow. In einem Interview an die Schweizer Weltwoche betonte er:
"Wir werden Maßnahmen zur eigenen Sicherheit ergreifen, doch wir werden niemals einen Dritten Weltkrieg anfangen."
Peskow fügte hinzu, dass Russland im Gebiet der Spezialoperation Erfolge erzielt, und betonte, dass Moskau im Rahmen seiner Nukleardoktrin ohne eine existenzielle Gefahr für Russland keine Nuklearwaffen einsetzen werde.
Parallel dazu warf Peskow Europa fehlende Bereitschaft zu Verhandlungen vor. Er äußerte Zweifel an der Verhandlungsfähigkeit der amtierenden europäischen Führer, die er als Populisten bezeichnete, und vermutete, dass Gespräche mit einer "neuen Politikergeneration" möglich sein werden. Dabei betonte er, dass eine Lösung der Ukraine-Krise eine neue Sicherheitsarchitektur in Europa voraussetze:
"Es kann keine ukrainische Lösung ohne eine neue Sicherheitsarchitektur in Europa geben."
Ein Ende der Kampfhandlungen knüpfte Peskow an einen Rückzug der ukrainischen Truppen aus den besetzten Teilen des Donbass. Sollte sich der ukrainische Staatschef Wladimir Selenskij dazu entschließen, wäre der Krieg "am nächsten Tag" beendet, so der Diplomat.
Durch die Sperrung von RT zielt die EU darauf ab, eine kritische, nicht prowestliche Informationsquelle zum Schweigen zu bringen. Und dies nicht nur hinsichtlich des Ukraine-Kriegs. Der Zugang zu unserer Website wurde erschwert, mehrere Soziale Medien haben unsere Accounts blockiert. Es liegt nun an uns allen, ob in Deutschland und der EU auch weiterhin ein Journalismus jenseits der Mainstream-Narrative betrieben werden kann. Wenn Euch unsere Artikel gefallen, teilt sie gern überall, wo Ihr aktiv seid. Das ist möglich, denn die EU hat weder unsere Arbeit noch das Lesen und Teilen unserer Artikel verboten. Anmerkung: Allerdings hat Österreich mit der Änderung des "Audiovisuellen Mediendienst-Gesetzes" am 13. April diesbezüglich eine Änderung eingeführt, die möglicherweise auch Privatpersonen betrifft. Deswegen bitten wir Euch bis zur Klärung des Sachverhalts, in Österreich unsere Beiträge vorerst nicht in den Sozialen Medien zu teilen.
Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.

