Liveticker Ukraine-Krieg - Experte: Kiew kann nach Ostern die letzten Gebiete im Donbass verlieren

12.04.2026 18:26 Uhr
18:26 Uhr
Medien: Selenskijs Verhalten gegenüber Orbán versperrt Kiew den Weg in die EU

SymbolbildRIA Nowosti / Sputnik Die Drohungen und die harte Rhetorik von Wladimir Selenskij gegenüber dem ungarischen Ministerpräsidenten Viktor Orbán könnten Kiews Chancen auf einen Beitritt zur Europäischen Union untergraben. Das berichtet die Zeitung The European Conservative. In dem entsprechenden Artikel wird darauf hingewiesen, dass sich der Streit zwischen Budapest und Kiew verschärft hat, nachdem Selenskij öffentlich angedeutet hatte: Sollte Ungarn das 90-Milliarden-Euro-Kreditpaket der EU weiterhin blockieren, werde das ukrainische Militär "mit Orbán Klartext reden". Die Zeitung betont, dass selbst wenn man dies als Rhetorik betrachtet, der Austausch von Drohungen nicht der Praxis der Zusammenarbeit zwischen EU-Staats- und Regierungschefs entspricht – die Mitgliedschaft in der Union setzt gegenseitigen Respekt und das Recht der Länder voraus, ihre eigene Position ohne Druck, der über den rechtlichen Rahmen hinausgeht, zu vertreten. In dem Artikel heißt es:
"Wer diese Grenze überschreitet, gerät nicht nur mit einem bestimmten Mitgliedstaat, sondern auch mit der Logik der Gemeinschaft selbst in Konflikt ... Man darf die Vollmitgliedschaft nicht als politisches Zeichen verschenken, sonst riskiert die Europäische Union, auseinanderzufallen."17:48 Uhr
Bericht: Im Hinterland bei Sumy stehen mehrere Einheiten spanischsprachiger Söldner
Das ukrainische Kommando hält in der Reserve bei Sumy eine große Anzahl spanischsprachiger Söldner bereit – dies teilten russische Sicherheitsbehörden der Nachrichtenagentur TASS mit. Der Agentur wurde erklärt:
"Einwohner der Region Sumy berichten, dass das Kommando der ukrainischen Streitkräfte in einiger Entfernung von der Frontlinie Reserven aus mehreren Einheiten spanischsprachiger ausländischer Söldner hält."17:05 Uhr
Fico: "Die EU ist schwach – wie ein Tee, der fünfmal aufgebrüht wurde"

Der slowakische Ministerpräsident Robert Fico warnte am Freitag bei einem Treffen mit Studenten in Trenčín vor einem Zusammenbruch der NATO und der zunehmenden Irrelevanz der Europäischen Union auf der internationalen Bühne.
"Kaja Kallas und andere regen sich manchmal über mich auf, wenn ich sage, dass wir schwach sind – wie Tee, der schon fünfmal aufgebrüht wurde", sagte Fico und fügte hinzu, dass niemand mit der EU spreche oder sie überhaupt beachte.
"Das ist nicht die Europäische Union, wie wir sie früher kannten – ein Friedensprojekt. Sie ist zu einem Militärkabinett geworden", so Fico.
Ein Video dazu finden Sie hier auf unserer Website
16:37 Uhr
TASS: Ukrainische Häftlinge nehmen an Angriffen bei Welikij Burluk teil
Wie die Nachrichtenagentur TASS unter Berufung auf russische Sicherheitsbehörden berichtet, nehmen ukrainische Häftlinge als Teil von Einheiten des ukrainischen Grenzschutzes an Angriffsoperationen in Richtung Welikij Burluk teil. Ein Gesprächspartner der Agentur erklärte insbesondere:
"Angehörige der ukrainischen Häftlinge berichten, dass ihre Familienmitglieder an Kampfhandlungen in der Richtung Welikij Burluk als Teil der Sturmtruppen des staatlichen Grenzschutzdienstes teilnehmen."
15:56 Uhr
Mercouris: Kiew kann nach Ostern die letzten Gebiete im Donbass verlieren
Kiew läuft Gefahr, nach der Osterpause die Kontrolle über die letzten Gebiete im Donbass zu verlieren, erklärte der britische Militärexperte Alexander Mercouris auf seinem YouTube-Kanal. Seiner Meinung nach ist es an der Zeit, dass der Westen über die militärischen Realitäten nachdenkt und seine Herangehensweise an die Ukraine überprüft. Mercouris betonte:
"Nach Ostern werden wir im Konflikt weitaus mehr Bewegung sehen als in letzter Zeit. Und dann werden wir vielleicht beobachten, wie die Städte im Donbass eine nach der anderen fallen (...) Ich kann nur sagen, dass die Niederlage der ukrainischen Streitkräfte noch bitterer und vollständiger ausfallen wird. Und der Sieg Russlands wird noch eindrucksvoller und vielleicht unerwarteter sein, als alle gedacht hätten."15:18 Uhr
Orbán: Druschba-Pipeline werde sofort nach dem Wahlsieg geöffnet

Archivbild: Viktor OrbánRIA Nowosti / Ekaterina Tschesnokowa / Sputnik Der ungarische Ministerpräsident Viktor Orbán geht davon aus, dass die Regierung in Kiew den Betrieb der Transit-Ölpipeline Druschba am Tag nach seinem möglichen Sieg bei den Parlamentswahlen wieder aufnehmen werde. Dies teilte der ungarische Regierungschef der Nachrichtenagentur RIA Nowosti mit. Auf die Frage nach dem Zeitpunkt der Wiederaufnahme des Transits von russischem Öl nach Ungarn durch das Gebiet der Ukraine antwortete Orbán:
"Wir werden die Wahlen gewinnen, und am nächsten Morgen werden die Ukrainer sie wieder in Betrieb nehmen."14:40 Uhr
Orbán: Kiew wird Druschba-Ölpipeline nach Ungarn-Wahl wieder in Betrieb nehmen
Am heutigen Sonntag stimmen die ungarischen Bürger über das neue Parlament ab. Ministerpräsident Viktor Orbán hat bereits am Morgen in Budapest seine Stimme abgegeben. Im Falle seiner Wiederwahl werde er weiterhin weder Geld noch Waffen in die Ukraine schicken, damit Kiew den Konflikt mit Russland nicht fortsetzen könne, kündigte der Politiker gegenüber Medien an. Zugleich bekräftigte der Premier, Ungarn werde der Ukraine weiterhin humanitäre Hilfe leisten und Flüchtlinge aufnehmen.
In einem Gespräch mit der Nachrichtenagentur RIA Nowosti gab sich Orbán zuversichtlich, dass sein Land nach der Wahl wieder russische Ölimporte über die bisher durch Kiew gesperrte Pipeline Druschba erhalten werde. In dem Zusammenhang wird der Premier wie folgt zitiert:
"Wir werden die Wahl gewinnen, und am nächsten Morgen werden die Ukrainer sie [die Pipeline] wieder in Betrieb nehmen."
14:06 Uhr
Norwegen trainiert ukrainische Saboteure - Für Angriffe auf Russland in der Arktis

ArchivbildUrheberrechtlich geschützt Ukrainische Soldaten sind zu gemeinsamen Übungen mit norwegischen Spezialeinheiten nach Norwegen gereist, um den Einsatz von Drohnen in den kalten Gewässern der Norwegischen See zu trainieren. Mögliche Ziele sind russische Handels- und Kriegsschiffe in den nördlichen Breiten. Experten gehen davon aus, dass Oslo und Kiew unter realen Bedingungen Sabotagepläne gegen Russland in der Arktis ausarbeiten könnten. Was sehen sie als ihre Ziele an und wie kann Moskau seine Interessen schützen?
Mehr dazu in dieser Analyse von Andrei Restschikow auf unserer Website.
13:09 Uhr
Zwei Tote und neun Verletzte bei Angriffen auf 35 Ortschaften im Gebiet Belgorod
Gouverneur Wjatscheslaw Gladkow veröffentlicht jeden Tag auf Telegram Statistiken über ukrainische Angriffe auf Siedlungen im russischen Grenzgebiet Belgorod. Aus dem heutigen Eintrag geht hervor, dass das ukrainische Militär in den vergangenen 24 Stunden 35 Ortschaften in sechs Bezirken angegriffen habe. Der Gegner habe mindestens 24 Geschosse abgefeuert und 115 Drohnen eingesetzt, von denen 50 abgeschossen worden seien.
In der Statistik beklagt der Politiker zwei Todesopfer unter der Zivilbevölkerung. In der Stadt Schebekino sei ein Ehepaar ums Leben gekommen. Drei weitere Männer seien verletzt worden. Auf der Autostraße Sosuli – Grusskoje hätten eine Frau und zwei Männer Verletzungen erlitten, als eine Drohne ihr Auto angegriffen habe. Bei einer Drohnenattacke auf ein Auto in der Siedlung Samostje seien zwei Männer verletzt worden. In der Stadt Graiworon habe eine Einwohnerin ein Barotrauma erlitten, als in ihrer Nähe eine Drohne detoniert sei.
Gladkow meldet zudem viele Sachschäden. Demnach seien in den vergangenen 24 Stunden 35 Einfamilienhäuser, eine Kirche, vier Geschäfte, ein Betriebsgebäude, zwei Stromleitungen, eine Gasleitung, ein Traktor, sechs Lkw, ein Bus, ein Minibus, 28 Autos und ein Motorrad zerstört oder beschädigt worden.
12:37 Uhr
Kremlsprecher Peskow: Russland will stabilen Frieden in Ukraine
Anlässlich der Osterwaffenruhe hat der Kremlsprecher Dmitri Peskow erneut die Ziele der russischen Sonderoperation in der Ukraine kommentiert. Im Gespräch mit dem Westi-Reporter Pawel Sarubin sagte der Sprecher des russischen Präsidenten Wladimir Putin, dass Moskau einen stabilen Frieden im Nachbarland wolle. Peskow betonte dabei:
"Ein stabiler Frieden kann eintreten, wenn wir unsere Interessen gewährleisten und jene Ziele erreichen, die wir uns von Anfang an gesetzt haben. Das kann man buchstäblich im Heute-Modus lösen."
Damit dies möglich sei, müsse Wladimir Selenskij die ihm bestens bekannten Bedingungen akzeptieren. Die ukrainische Führung habe aber bislang nicht genug Mut, die Verantwortung für ihre Beschlüsse zu übernehmen. Eben deswegen werde die Sonderoperation fortgesetzt, fügte der Kremlsprecher hinzu.
Peskow bestätigte zudem die Worte von US-Vizepräsident JD Vance, wonach sich der Streit momentan um "ein paar Quadratkilometer" drehe. Der Kremlsprecher sagte:
"Das sind wirklich gezählte Kilometer. Grob gesagt, es geht um 17 oder 18 Prozent des Territoriums der Volksrepublik Donezk, die wir noch zu befreien haben."
Die USA hätten inzwischen eine Pause in den Verhandlungen eingelegt, da sie jetzt beschäftigt seien. Russland habe Verständnis dafür, erklärte Peskow.
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Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.



