Liveticker Ukraine-Krieg: Russische Armee kontrolliert alle Stadtteile von Kupjansk

16.01.2026 21:38 Uhr
21:38 Uhr
Erneut ukrainische Drohnenangriffe auf russische Gebiete abgewehrt
In der Zeitspanne von 18:00 Uhr bis 23:00 Uhr Moskauer Zeit hat Russlands Luftverteidigung insgesamt 23 ukrainische unbemannte Fluggeräte über den Gebieten Belgorod, Kursk, der Republik Krim und den Gewässern des Schwarzen Meeres zerstört.
Wie das Verteidigungsministerium in Moskau bekanntgibt, setzte das ukrainische Militär bei den Angriffen am Freitag Starrflüglerdrohnen ein.
21:28 Uhr
Mehrfachraketenwerfer nimmt Stellungen ukrainischer Armee im Raum Saporoschje auseinander (Video)
Soldaten des russischen Truppenverbands Ost zerstörten feindliche Stellungen, die in einem Wohnviertel im Gebiet Saporoschje eingerichtet worden waren. Wie das Verteidigungsministerium in Moskau mitteilt, kam dabei ein Mehrfachraketenwerfer vom Typ Grad zum Einsatz.
21:21 Uhr
Tschechien liefert der Ukraine Flugzeuge für Drohnenabwehr
Die Regierung in Prag stellt der Ukraine in naher Zukunft Kampfflugzeuge zur Drohnenabwehr bereit. Der tschechische Präsident Petr Pavel kündigte dies bei einem Besuch in Kiew an. Darüber hinaus stellte er die Lieferung von Frühwarnsystemen in Aussicht.
21:11 Uhr
Drohnenpiloten des Rubikon-Zentrums eliminieren Ziele bei Krasnoarmeisk (Video)
Das russische Verteidigungsministerium zeigt Aufnahmen der Einsätze von Fachleuten des Rubikon-Zentrums für unbemannte Systeme im Frontabschnitt Krasnoarmeisk.
Wie es heißt, zerstörten sie mithilfe von FPV-Drohnen einen Pick-up, ein gepanzertes Allzweckfahrzeug vom Typ Humvee, Bodenrobotersysteme, Teile der Funksysteme, Anlagen für elektronische Kampfführung, einen Erdbunker, eine Deckung, einen temporären Truppenstandort und Drohnen der ukrainischen Streitkräfte.
20:51 Uhr
Laschet plädiert für direkte Verhandlungen zwischen EU und Russland
Der CDU-Außenpolitiker Armin Laschet hat sich für direkte Ukraine-Gespräche zwischen europäischen Staaten und Russland ausgesprochen.
"Wenn Europa souverän sein will, muss es seine eigenen Positionen auch selbst vertreten", sagte Laschet der Nachrichtenagentur AFP. "Genau deshalb war der Vorstoß von Präsident Emmanuel Macron richtig", fügte er mit Blick auf entsprechende Forderungen des französischen Staatschefs hinzu.
Neben Macron hatte sich Anfang Januar auch Italiens Ministerpräsidentin Giorgia Meloni für direkte Verhandlungen mit Moskau ausgesprochen.
Die derzeitige Situation sei absurd, meinte Laschet.
"Europäische Regierungschefs erarbeiten gemeinsam mit Präsident Selenskij Positionen, die anschließend von US-amerikanischen Unterhändlern nach Moskau getragen werden. Das ist eine Selbstentmündigung Europas."
20:36 Uhr
Weitere Ortschaft in der Volksrepublik Donezk unter russischer Kontrolle (Video)
Das russische Verteidigungsministerium gab die Befreiung von Sakotnoje in der Volksrepublik Donezk am Freitag bekannt. Alle Versuche des Gegners, die Ortschaft zu halten, seien dank gut koordinierter Aktivitäten der Aufklärungskräfte, der Artillerie und der Drohneneinheiten gescheitert, berichtet die Behörde in Moskau. Das Ministerium teilt entsprechende Aufnahmen auf Telegram.
20:17 Uhr
Wehramtsskandal in Odessa: Mann gegen Geld freigelassen
Mitarbeiter eines ukrainischen Wehramts haben in Odessa im Rahmen einer Mobilisierungsaktion einen Mann festgehalten und 6.000 Dollar für seine Freilassung verlangt. Dies teilt die regionale Staatsanwaltschaft mit.
Demnach haben drei Angestellte des Territorialen Zentrums für Rekrutierung und soziale Unterstützung (TZK) sowie ein Mitglied einer öffentlichen Organisation den Mann im Kiewski-Bezirk der Stadt Odessa festgesetzt, in einen Kleinbus gezwungen und rund eine Stunde durch die Stadt gefahren. Dabei wurde körperlicher Zwang angewendet. Für die Nichtüberstellung an das Wehramt hätten sie 6.000 US-Dollar gefordert.
Alle Beteiligten wurden festgenommen. Über Anklageerhebung und Untersuchungshaft wird noch entschieden. Die Tat wird als "illegale Freiheitsberaubung und Erpressung unter Kriegsrecht" eingestuft.
19:44 Uhr
Ukrainische Kämpfer greifen DVR erneut mit Drohne an
Das ukrainische Militär attackierte die gleichnamige Hauptstadt der Volksrepublik Donezk ein weiteres Mal mit einer Drohne. Dies gibt Bürgermeister Alexei Kulemsin bekannt.
Glücklicherweise gab es keine Todesopfer oder Verletzten im Stadtteil Kuibyschew, schreibt der Beamte am Freitagabend (Ortszeit) auf Telegram. Mehrere Wohngebäude sollen beschädigt worden sein.
19:24 Uhr
Bürgermeister: Kiew hat nur die Hälfte des notwendigen Stroms

Archivbild: Die ukrainische Hauptstadt KiewUheberrechtlich geschützt Der ukrainischen Hauptstadt steht nur die Hälfte des benötigten Stroms zur Verfügung. Dies gab Bürgermeister Vitali Klitschko gegenüber Reuters bekannt.
"Es ist das erste Mal in der Geschichte unserer Stadt, dass bei so strengem Frost im größten Teil der Stadt die Heizung ausgefallen ist und es einen massiven Strommangel gibt", sagte Klitschko.
Des Weiteren gab der Bürgermeister an, westliche Partner hätten der Ukraine zusätzliche Generatoren bereitgestellt. Reparaturteams hätten rund um die Uhr gearbeitet, um die Heizung wiederherzustellen.
18:44 Uhr
General: Russische Armee kontrolliert alle Stadtteile von Kupjansk
Generaloberst Sergei Kusowlew, Befehlshaber des russischen Truppenverbands West, gab bekannt, dass seine Einheiten weiterhin offensive Gefechte in allen vier Abschnitten durchführen. Die gesamte Länge der Frontlinie betrage derzeit 320 Kilometer, berichtete Kusowlew bei einer Sitzung am Freitag, an dem Russlands Verteidigungsminister Andrei Beloussow teilnahm.
Ferner teilte der General mit, dass alle Stadtteile von Kupjansk im Gebiet Charkow unter der Kontrolle russischer Truppen stünden, trotz der erfolglosen Versuche des Gegners, in der Gegend durchzubrechen. Damit beantwortete Kusowlew die Frage des Verteidigungsministers, ob es stimme, dass die Ortschaft derzeit gesäubert werde.
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Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.
