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Liveticker Ukraine-Krieg: Prototyp des zweisitzigen Su-57-Kampfjets absolviert Erstflug

Russland führt gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine Militäroperation in der Ukraine durch. Der Westen reagiert mit immer neuen Waffenlieferungen an die Ukraine und beispiellosen Sanktionen gegen Russland. Lesen Sie hier die neuesten Entwicklungen.
Liveticker Ukraine-Krieg: Prototyp des zweisitzigen Su-57-Kampfjets absolviert ErstflugQuelle: Sputnik © OAK
  • 19.05.2026 22:00 Uhr

    22:00 Uhr

    Damit beenden wir für heute den Live-Ticker zur Lage im Ukraine-Konflikt. Morgen früh ab 7 Uhr geht es mit der Berichterstattung weiter. Wir wünschen unseren Lesern trotz aller Spannungen in der Welt eine gute Nacht!

  • 21:59 Uhr

    Russische Luftabwehr schießt 56 ukrainische Drohnen ab

    Am Nachmittag und Abend des heutigen Dienstags haben russische Luftabwehrkräfte insgesamt 56 ukrainische Drohnen abgeschossen. Wie das Verteidigungsministerium des Landes berichtet, wurden die Drohnen zwischen 14 und 20 Uhr Moskauer Zeit über den Gebieten Belgorod, Brjansk, Leningrad, Kaluga, Kursk, Nowgorod, Smolensk, Twer, Tula, Moskau sowie über der Krim zerstört.

  • 21:07 Uhr

    Prototyp des zweisitzigen Su-57-Kampfjets absolviert Erstflug

    Das Prototyp des russischen Jagdflugzeugs der fünften Generation Su-57 in zweisitziger Ausführung hat erfolgreich seinen Testflug absolviert. Russlands erster stellvertretender Ministerpräsident, Denis Manturow, erklärte dazu:

    "Das ist ein Flugzeug, das von unseren Flugzeugbauern auf eigene Initiative entwickelt wurde. Neben einzigartigen Kampfcharakteristiken wird es auch über die Funktion eines Lehrflugzeugs und eines Kampfsteuerungsflugzeugs verfügen."

    Die neue Maschine erhielt die Bezeichnung Su-57D und wurde bei ihrem Erstflug vom Helden Russlands, dem Testpiloten Sergei Bogdan, gesteuert.

    Die Su-57 ist ein Mehrzweck-Kampfflugzeug, das Ziele zu Lande, auf dem Wasser und in der Luft angreifen kann. Das Flugzeug kann auch bei widrigem Wetter und bei der Bekämpfung durch moderne Luftabwehrsysteme eingesetzt werden.

  • 20:16 Uhr

    Kiews Militär weitet Angriffe gegen AKW Saporoschje aus

    In den vergangenen Wochen hat das vom ukrainischen Militär angegriffene Gebiet im Umland des Kernkraftwerks Saporoschje erheblich zugenommen, berichtet der Leiter des Kraftwerks, Juri Tschernitschuk. Die Nachrichtenagentur TASS zitiert ihn dazu:

    "Die Ereignisse der vergangenen Nacht zeigten, dass Häuser und Privatfahrzeuge von Zivilisten kein Hindernis für Angriffe darstellen. Deswegen denke ich, dass es ein massenhafter psychologischer Angriff gegen die Stadt und das Kraftwerk ist."

    Tschernitschuk fügte hinzu, dass sich das Personal des Kraftwerks in den vergangenen vier Jahren auf alle möglichen Szenarien vorbereitet habe, darunter negative.

  • 19:15 Uhr

    Russlands Botschafter bei der UNO: Über 100 Zivilisten im April durch ukrainischen Terror getötet

    Im April hat das ukrainische Militär über 100 russische Zivilisten getötet und 667 weitere verwundet, erklärt Wassili Nebensja, Russlands Botschafter bei der UNO. Im Rahmen einer Sitzung des UN-Sicherheitsrats betonte er:

    "Das Kiewer Regime setzt seine Terrorangriffe gegen die Zivilbevölkerung – ausgerechnet gegen die Zivilbevölkerung, nicht gegen militärische Objekte – für keine Sekunde aus und nutzt dabei sämtliche Waffen, die es von westlichen Geldgebern erhält, die somit am Tod von Zivilisten mitschuldig werden."

    Der Diplomat erklärte außerdem, dass Moskau keine Anzeichen für eine Verhandlungsbereitschaft der Ukraine sehe:

    "Wir sehen keine Signale aus Kiew für eine Bereitschaft, substanziell bei der Regulierung voranzuschreiten."

  • 18:29 Uhr

    Gebiet Belgorod: Zivilist bei ukrainischem Drohnenangriff getötet

    Ein Bewohner des Gebiets Belgorod ist bei einem ukrainischen Drohnenangriff ums Leben gekommen. Der regionale operative Stab berichtet dazu:

    "Im Dorf Nowaja Nelidowka des Kreises Belgorod ist bei einer Drohnenexplosion ein Mann tödlich verwundet worden. Vor Ort wurden eine Kapelle und ein Pkw beschädigt."

  • 17:40 Uhr

    Lettland: Stellen Luftraum nicht für Angriffe gegen Russland zu Verfügung

    Lettlands Außenministerin Baiba Braže weist Angaben über Pläne der Ukraine, Russland aus dem Gebiet der baltischen Staaten anzugreifen, zurück. Eine entsprechende Mitteilung des russischen Auslandsgeheimdienstes bezeichnete Braže als "Lüge" und "Desinformationskampagne gegen Lettland".

    Die Ministerin betonte, dass Lettland seinen Luftraum nicht für Angriffe gegen Russland zur Verfügung stelle. Zuvor hatten Estland, Lettland und Litauen im April eine gemeinsame Erklärung veröffentlicht, wonach die baltischen Staaten dem ukrainischen Militär kein Recht gewähren, ihren Luftraum für Drohnenangriffe gegen Russland zu nutzen.

    Russlands Auslandsgeheimdienst SWR berichtete am heutigen Dienstag unter Verweis auf eigene Angaben, dass Kiew eine Reihe von Angriffen gegen Russland vom lettischen Staatsgebiet aus vorbereite.

  • 16:39 Uhr

    Frontbericht des russischen Verteidigungsministeriums

    Im Frontbericht des russischen Verteidigungsministeriums vom Dienstag heißt es, dass die Ukraine in den vergangenen 24 Stunden etwa 1.175 Soldaten verloren hat. 

    Im Zuständigkeitsbereich des Truppenverbandes Nord beliefen sich die Verluste der ukrainischen Truppen auf mehr als 190 Soldaten. Zudem zerstörte das russische Militär 22 Autos und zwei  Stationen für elektronische Kampfführung. 

    Im Zuständigkeitsbereich des Truppenverbandes West verlor das ukrainische Militär etwa 190 Kämpfer. Zusätzlich eliminierte der Verband vier gepanzerte Kampffahrzeuge, 21 Autos  und drei Feldartilleriegeschütze. 

    Im Abschnitt des Truppenverbandes Süd musste das ukrainische Militär etwa 160 Kämpfer einbüßen. Zudem wurden drei gepanzerte Kampffahrzeuge, 25 Autos, vier Artilleriegeschütze und zwei Stationen für elektronische Kampfführung getroffen.

    Im Zuständigkeitsbereich des Truppenverbandes Mitte verlor das ukrainische Militär mehr als 280 Kämpfer. Der Verband der russischen Armee setzte drei gepanzerte Kampffahrzeuge, elf Autos, zwei Feldartilleriegeschütze sowie eine Station für elektronische Kampfführung außer Gefecht. 

    Durch entschlossene Aktionen des Truppenverbandes Ost mussten ukrainische Truppen einen Verlust von mehr als 315 Soldaten hinnehmen. Ferner eliminierte das russische Militär in diesem Operationsbereich drei gepanzerte Kampffahrzeuge, sechs Autos und ein Feldartilleriegeschütz.

    Die Verluste der ukrainischen Truppen im Zuständigkeitsbereich des Truppenverbandes Dnjepr beliefen sich auf etwa 40 Soldaten. Außerdem setzte der Verband zwei gepanzerte Kampffahrzeuge, zwölf Autos, ein Artilleriegeschütz und eine Station für elektronische Kampfführung außer Gefecht.

    Kampfflugzeuge, Drohnen, Raketentruppen und Artillerie der russischen Streitkräfte haben Objekte der Energie- und Hafeninfrastruktur, die im Interesse der ukrainischen Streitkräfte genutzt wird, Munitionslager sowie Werkstätten für Langstreckendrohnen angegriffen. Vorübergehende Stationierungsorte der bewaffneten Formationen der ukrainischen Streitkräfte und ausländischer Söldner in 152 Bezirken wurden ebenfalls getroffen.

    Russische Luftabwehrkräfte haben fünf gelenkte Bomben und 651 Starrflüglerdrohnen abgeschossen.

    Seit Beginn der militärischen Sonderoperation wurden insgesamt 671 gegnerische Flugzeuge, 284 Hubschrauber, 148.843 unbemannte Luftfahrzeuge, 661 Flugabwehrraketensysteme, 29.368 Panzer und gepanzerte Kampffahrzeuge, 1.723 Mehrfachraketenwerfer, 34.999 Feldartillerie- und Mörsergeschütze sowie 61.990 militärische Spezialfahrzeuge eliminiert.

  • 15:59 Uhr

    Raketenmangel: Selenskij hofft auf Mitleid aus Frankreich

    Der Ukraine gehen offenbar die Raketen für ihre Patriot-Systeme aus. Nachdem mehrere europäische Staaten neue Lieferungen abgelehnt haben sollen, bemüht sich Wladimir Selenskij nun um zusätzliche Unterstützung aus Frankreich.

    Lesen Sie dazu mehr hier auf unserer Webseite.

  • 15:30 Uhr

    Luftabwehr schießt weitere ukrainische Drohnen ab

    Die russische Flugabwehr hat weitere Drohnen über russischen Gebieten zerstört, teilt das Verteidigungsministerium in Moskau mit. Zwischen 8:00 Uhr und 14:00 Uhr Moskauer Zeit wurden 70 ukrainische Starrflüglerdrohnen von den diensthabenden Luftabwehrkräften über den Gebieten Belgorod, Brjansk, Wladimir, Leningrad, Kaluga, Kursk, Nowgorod, Rjasan, Smolensk, Twer, Tula, Jaroslawl, der Region Moskau und der Republik Krim zerstört.

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Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.