Liveticker Ukraine-Krieg: Heftige Explosionen erschüttern Kiew

29.09.2026 09:01 Uhr
09:01 Uhr
Papst fordert Gespräche über Kriegsende in Ukraine
Papst Leo XIV. hat neue internationale Anstrengungen für Gespräche über ein Ende des Kriegs zwischen Russland und der Ukraine gefordert. Das Oberhaupt der katholischen Kirche sagte auf dem Heimflug von seiner Frankreich-Reise:
"Wir müssen die Staats- und Regierungschefs Russlands, der Ukraine und anderer Länder auffordern, sich zu treffen, sich an einen Tisch zu setzen, miteinander zu sprechen."
Als Ziel nannte er es, "Lösungen für diese Probleme zu finden – anstatt auf Kriege zu bestehen, die keinen Sinn mehr haben".
Vorherige Vermittlungsbemühungen des Vatikans hatten keine Fortschritte gebracht.
08:34 Uhr
Russische Luftabwehr zerstört in der Nacht 129 ukrainische Drohnen
Russlands Verteidigungsministerium berichtet am Dienstagmorgen über weitere Versuche der ukrainischen Streitkräfte, Objekte in Russland mit unbemannten Luftfahrzeugen anzugreifen. Demnach habe die russische Luftabwehr im Zeitraum von 19 Uhr MESZ am Montag bis 7 Uhr MESZ am Dienstag 129 gegnerische Drohnen abgefangen. Wie die Militärbehörde auf Telegram schreibt, seien die unbemannten Luftfahrzeuge über den Gebieten Belgorod, Brjansk, Kursk, Orjol, Smolensk, über der Teilrepublik Krim und über dem Schwarzen Meer zerstört worden. Weitere Einzelheiten teilt das Ministerium nicht mit.
08:02 Uhr
DVR meldet elf ukrainische Angriffe binnen 24 Stunden
Die Behörden in Donezk haben innerhalb der vergangenen 24 Stunden elf Angriffe durch ukrainische Truppen registriert. Demnach wurden auf das Territorium der Volksrepublik elf Geschosse abgefeuert. Bei den Angriffen in der Zeitspanne von 0 Uhr am 27. September bis 0 Uhr am 28. September (Ortszeit) wurden keine Opfer unter der Zivilbevölkerung gemeldet. Durch den Beschuss wurden zwei Häuser und zwei zivile Infrastrukturobjekte beschädigt.
Am Vortag hatten die Behörden von Donezk 31 Angriffe aus der Ukraine gemeldet. Eine zivile Person erlitt dabei Verletzungen. Zu Schaden kamen drei Häuser, drei zivile Infrastrukturobjekte sowie mehrere Kommunalfahrzeuge, Busse und Autos.
07:30 Uhr
Heftige Explosionen erschüttern Kiew

Archivbild: Ukrainische Feuerwehrleute löschen einen Brand in der Hauptstadt Kiew, 28. September 2026Evgeniy Maloletka / AP Das russische Militär setzt seine heftigen Angriffe auf Kiew fort. Die ukrainische Luftwaffe warnte in der Nacht vor einer Bedrohung durch ballistische Raketen in der Region. Laut sozialen Medien waren in der ukrainischen Hauptstadt heftige Explosionen zu hören. Der Kiewer Bürgermeister Vitali Klitschko berichtete auf Telegram von Schäden in mehreren Vierteln. Im Stadtteil Solomjanka sei ein Verwaltungsgebäude getroffen worden, zudem seien Raketentrümmer in den Hof eines Wohnhauses gefallen, auch ein Gebäude einer Bildungseinrichtung sei getroffen, behauptete Klitschko. Im zentralen Stadtteil Petschersk sei es in einem dreistöckigen Nichtwohngebäude zu einem Brand gekommen.
Ein Kommentar des russischen Verteidigungsministeriums lag zunächst nicht vor.
28.09.2026 22:00 Uhr
22:00 Uhr
Damit beenden wir für heute den Live-Ticker zur Lage im Ukraine-Konflikt. Morgen früh ab 7 Uhr geht es mit der Berichterstattung weiter. Wir wünschen unseren Lesern trotz aller Spannungen in der Welt eine gute Nacht!
21:58 Uhr
Peskow: Ukraine wird für ihre jüngsten Handlungen "einen Preis zahlen"

Kremlsprecher Dmitri PeskowAlexander Kasakow / Sputnik Kremlsprecher Dmitri Peskow hat die Position Moskaus zur Wiederaufnahme der Verhandlungen über die Ukraine erläutert. Damit beantwortete er die Frage, was Wladimir Putin damit gemeint habe, dass bei entsprechenden Entscheidungen die nationalen Interessen Russlands berücksichtigt werden müssten. Peskow sagte dazu:
"Ich denke, der Präsident hat unsere Position sehr umfassend dargelegt."
Er fügte hinzu, dass die Ukraine für ihre Handlungen in den vergangenen Monaten "einen Preis zahlen" müsse. Zu den nationalen Interessen Russlands gehöre unter anderem, dass "niemand auf die Idee kommt, Pläne für einen vernichtenden Schlag gegen Russland innerhalb von 40 Tagen anzukündigen, wie dies beispielsweise aus Kiew zu hören war".
21:46 Uhr
Slowakei erhält weitere 105 Millionen Euro für an Ukraine übergebenes Militärgerät
Die Slowakei wird aus der Europäischen Friedensfazilität weitere 105 Millionen Euro für an die Ukraine übergebenes Militärgerät erhalten. Dies gab Robert Bestro, der Generaldirektor der Sektion für Verteidigungspolitik im slowakischen Verteidigungsministerium, auf seiner Facebook-Seite bekannt.
"Wir haben für die Slowakei weitere 105 Millionen Euro aus der Europäischen Friedensfazilität erreicht, die bereits Realität sind. Diese Entscheidung wurde in dieser Woche getroffen."
Laut Bestro hätte die Situation um das an Kiew übergebene Militärgerät für die Slowakei dazu führen können, dass das Land am Ende mit einem Minus dasteht.
"Schließlich haben wir erfahren, dass wir dafür, dass wir der Ukraine Militärgerät geschenkt haben, sozusagen 'beschenkt' werden, indem wir zusätzlich drei Millionen Euro in die Europäische Friedensfazilität einzahlen sollen. Damit wären wir im Minus gewesen. Für uns war das eine inakzeptable Situation."
21:39 Uhr
Zwei Verletzte bei Drohnenangriff im Gebiet Belgorod
Bei einem Drohnenangriff auf ein Fahrzeug im Dorf Rschewka im Schebekinski-Kreis des Gebiets Belgorod sind zwei Menschen verletzt worden. Dies teilte der operative Stab der Region mit. Ein Mann erlitt Splitterverletzungen am Rücken und im Brustbereich, ein weiterer eine Splitterverletzung am Rücken. Mitglieder der Selbstverteidigung brachten die Verletzten ins Kreiskrankenhaus Schebekino, wo sie medizinisch versorgt werden.
21:25 Uhr
Ukrainischer Grenzübergang zu Polen von Drohne getroffen
Der ukrainische Grenzübergang "Jagodin" an der Grenze zu Polen ist von einer Drohne angegriffen worden. Dies teilte der Leiter der Gebietsverwaltung Wolhynien, Roman Romanjuk, auf seinem Telegram-Kanal mit:
"In der Nähe der Grenze zur Republik Polen im Dorf Starowoitowo (Grenzübergang 'Jagodin') im Kreis Kowel wurde ein Ziel getroffen. Durch die Druckwelle wurde ein Gebäude des Grenzübergangs an der Einfahrt zum Terminal beschädigt."
Romanjuk fügte hinzu, dass bislang keine Informationen über Verletzte vorlägen.
21:01 Uhr
Flugabwehr zerstört ukrainische Drohnen über Russland
Einheiten der russischen Flugabwehr haben im Laufe des Tages 14 unbemannte Flugzeuge der Ukraine zerstört. Laut dem russischen Verteidigungsministerium wurden die Flugziele zwischen 8 und 20 Uhr (Moskauer Zeit) über den Gebieten Belgorod, Brjansk, Woronesch, Kursk und Orjol, der Republik Krim sowie über dem Schwarzen Meer vom Himmel geholt.
Durch die Sperrung von RT zielt die EU darauf ab, eine kritische, nicht prowestliche Informationsquelle zum Schweigen zu bringen. Und dies nicht nur hinsichtlich des Ukraine-Kriegs. Der Zugang zu unserer Website wurde erschwert, mehrere Soziale Medien haben unsere Accounts blockiert. Es liegt nun an uns allen, ob in Deutschland und der EU auch weiterhin ein Journalismus jenseits der Mainstream-Narrative betrieben werden kann. Wenn Euch unsere Artikel gefallen, teilt sie gern überall, wo Ihr aktiv seid. Das ist möglich, denn die EU hat weder unsere Arbeit noch das Lesen und Teilen unserer Artikel verboten. Anmerkung: Allerdings hat Österreich mit der Änderung des "Audiovisuellen Mediendienst-Gesetzes" am 13. April diesbezüglich eine Änderung eingeführt, die möglicherweise auch Privatpersonen betrifft. Deswegen bitten wir Euch bis zur Klärung des Sachverhalts, in Österreich unsere Beiträge vorerst nicht in den Sozialen Medien zu teilen.
Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.

