Liveticker Ukraine-Krieg – DVR: Acht Zivilisten bei gezieltem Drohnenangriff auf Bus getötet

3.06.2026 13:11 Uhr
13:11 Uhr
Tote und Verletzte wegen ukrainischer Angriffe auf Gebiet Saporoschje – Schulgebäude beschädigt
Ukrainische Truppen haben Melitopol im Gebiet Saporoschje angegriffen. Laut Gouverneur Jewgeni Balizki stürzten Fragmente einer Drohne auf das Schulgebäude ab. Der dadurch ausgebrochene Brand wurde bereits gelöscht. 30 Mitarbeiter der Einrichtung wurden evakuiert.
Außerdem wurde durch den Angriff der städtische Schlachthof beschädigt, fügt Balizki hinzu. Ein Einwohner der Stadt erlitt Verletzungen.
Die Gesamtzahl der Verletzten nach dem Angriff auf Melitopol beläuft sich auf sechs Menschen, präzisiert der Gouverneur mit Verweis auf Rettungsdienste. Zudem geriet ein Auto unter Beschuss. Dabei kamen der Fahrer und ein Insasse ums Leben.
12:38 Uhr
Drohnenangriff auf Bus in DVR – Zahl der Toten auf acht gestiegen
Die Zahl der Toten nach dem Drohnenangriff auf den Bus in Jenakijewo ist auf acht gestiegen, erklärt Denis Puschilin, der Chef der Donezker Volksrepublik (DVR). Insgesamt befanden sich im Bus 53 Insassen. Zehn der elf Verletzten wurden ins Krankenhaus eingeliefert.
12:02 Uhr
Bericht: EU-Innenminister diskutieren Ausschluss ukrainischer Männer vom Flüchtlingsschutz
Die Europäische Union kann zukünftig Männer einer bestimmten Altersgruppe von der Aufnahmerichtlinie für Flüchtlinge aus der Ukraine ausschließen. Laut einem Welt-Bericht soll das Thema beim Treffen der EU-Innenminister am Donnerstag erörtert werden.
Zwei Vorschläge liegen auf dem Tisch: Der eine ist eine Verlängerung der aktuell bis zum 4. März 2027 geltenden Schutzregelung für alle Ukraine-Flüchtlinge um ein weiteres Jahr oder eine Verlängerung, bei der ukrainische Männer im Alter zwischen 23 und 60 Jahren vom vorübergehenden Schutz ausgeschlossen würden. Der zweite Vorschlag würde jedoch nur für Männer gelten, die neu in die EU kommen.
11:40 Uhr
Streit um Wolhynien-Massaker: Ukraine und Polen geraten erneut aneinander

RT Die Spannungen zwischen Polen und der Ukraine nehmen wegen historischer Streitfragen weiter zu. Polen erklärte, es werde einen EU-Beitritt der Ukraine blockieren, solange die Exhumierung der Opfer des Wolhynien-Massakers nicht vollständig ermöglicht werde. Zudem kritisierte das Land die ukrainische Erinnerungspolitik und den Umgang mit historischen Nationalistenfiguren.
Für zusätzliche Kritik sorgte eine Entscheidung von Präsident Wladimir Selenskij, einer Einheit der ukrainischen Streitkräfte einen Ehrentitel mit Bezug zur Ukrainischen Aufstandsarmee (UPA), die während des Zweiten Weltkriegs an Massakern an Polen beteiligt war, zu verleihen. Polnische Politiker, darunter Präsident Karol Nawrocki, warfen Kiew vor, historische Formationen zu verherrlichen, die mit Verbrechen an der polnischen Zivilbevölkerung in Verbindung gebracht werden.
Ein Video dazu gibt es hier auf unserer Webseite.
10:31 Uhr
Gebiet Smolensk: Zwei Feuerwehrleute bei einem Brand nach ukrainischem Drohnenangriff ums Leben gekommen
Zwei Mitarbeiter des russischen Katastrophenschutzes sind im Gebiet Smolensk umgekommen. Laut Gouverneur Wassili Anochin verloren sie ihr Leben beim Löschen eines Brandes, der durch den Absturz der ukrainischen Drohne verursacht worden war. Darüber hinaus erlitten zwei ihrer Kollegen sowie ein Zivilist Verletzungen.
10:19 Uhr
Gebiet Belgorod meldet mehrere Verletzte an einem Tag
In den zurückliegenden 24 Stunden haben die ukrainischen Streitkräfte 67 Angriffe auf das Gebiet Belgorod unternommen, teilt der provisorische Gouverneur Alexander Schuwajew mit. Im Ergebnis wurden zehn Einwohner der Region verletzt. Außerdem wurden 113 Drohnen an einem Tag vom Himmel über dem Gebiet geholt.
09:46 Uhr
DVR: Tote und Verletzte nach ukrainischem Drohnenangriff auf einen Bus

Der beschädigte Bus nach dem ukrainischen Drohnenangriff auf die Donezker Volksrepublik. Aufnahme vom 3. Juni 2026Dmitri Jagodkin / TASS Sieben Zivilisten sind bei dem ukrainischen Angriff auf Jenakijewo in der Donezker Volksrepublik (DVR) ums Leben gekommen, berichtet der Chef der Region Denis Puschilin. Nach seinen Angaben schlug eine Drohne in einen Bus auf der Route zwischen Moskau und Simferopol ein. Zudem wurden elf Menschen verletzt.
09:21 Uhr
IAEA meldet nächtlichen Stromausfall am AKW Saporoschje
In der vergangenen Nacht ist es zu einem Stromausfall am Atomkraftwerk Saporoschje gekommen, berichtet der Pressedienst der Internationalen Atomenergie-Organisation (IAEA) auf X (Twitter). Die Meldung lautet:
"Der Stromausfall wurde durch einen Drohnenangriff auf das Umspannwerk Nikopolskaja auf dem anderen Dnjepr-Ufer gegenüber dem AKW Saporoschje verursacht, weshalb die einzig verbliebene Stromleitung des Kraftwerks für etwa 20 Minuten abgeschaltet wurde."
Die Notstromaggregate des Kraftwerks stellten die Versorgung sicher, bis die Leitung wiederhergestellt war. Das war der 17. Vorfall solcher Art seit dem Beginn des Ukraine-Konflikts, betonte die Behörde.
08:48 Uhr
Ex-Präsident Poroschenko: Kiew muss Konflikt "jetzt sofort" beenden
Die Ukraine muss sich enorm anstrengen, um die "aktuelle Möglichkeit" zu nutzen und den Konflikt mit Russland "jetzt sofort" zu beenden, erklärt Petro Poroschenko, der ehemalige Präsident der Ukraine.
In einem Interview für die Zeitung Kyiv Post betont der Politiker, er meine mit "jetzt sofort" nicht "innerhalb von drei Jahren, nicht irgendwann im nächsten März, sondern so schnell wie möglich". Dafür wären ein Plan, ein klarer Fokus, Entschlossenheit und verlässliche Partner erforderlich.
An den Verhandlungen sollten die Ukraine, Russland, Europa und die USA beteiligt sein, indem die Gespräche nach einem Ende des Konfliktes starteten, zumindest nach einer Waffenruhe, führt Poroschenko weiter aus. Für eine sichere Existenz bräuchte Kiew die Mitgliedschaft in der EU und NATO.
08:16 Uhr
Sankt Petersburg unter Angriff ukrainischer Drohnen
In den frühen Morgenstunden am Mittwoch haben ukrainische Drohnen Infrastrukturobjekte in Sankt Petersburg angegriffen. Laut den Behörden wurden Objekte in den westlichen Stadtbezirken Kronstadt, Kirowski und Krasnoselski beschädigt. Es gab keine Todesopfer, mehrere Menschen wurden verletzt. Weitere Einzelheiten geben die Behörden derzeit nicht bekannt.
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Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.

