Liveticker Ukraine-Krieg – Trump-Gesandte in Moskau: Putin bekräftigt Arbeit an politischer Lösung

6.09.2026 12:25 Uhr
12:25 Uhr
Präsidentenberater in Kiew skeptisch über genügende Patriot-Lieferungen
Kiew kann die notwendige Zahl an Patriot-Raketen kaum bekommen, glaubt Sergei Beskrestnow, ein Berater des ukrainischen Präsidenten.
In einem Interview für die Zeitung The Guardian zeigt er sich wenig zuversichtlich, dass Wladimir Selenskij genug Raketen im Ausland beschaffen werde, um eine Energiekrise im kommenden Winter zu verhindern. Die Ukraine benötige dringend die Patriot-Munition als Hauptmittel zur Abwehr der ballistischen Raketen.
Die Lage werde dadurch erschwert, dass die ukrainischen Projekte noch nicht für die Serienproduktion bereit seien, hebt Beskrestnow hervor. Ihm zufolge arbeiten vier bis sechs ukrainische Unternehmen an Abfangwaffen, diese seien aber "noch nicht serienreif".
Im vergangenen Monat hatte Selenskij seine Absicht angekündigt, 300 Patriot-Raketen für die Verteidigung des Landes im Winter zu erhalten.
11:32 Uhr
Flugabwehr zerstört Dutzende Drohnen über Gebiet Rjasan
Bei dem ukrainischen Drohnenangriff auf das Gebiet Rjasan hat ein Zivilist Verletzungen erlitten, erklärt Gouverneur Pawel Malkow. In der Nacht und am Morgen zerstörte die Flugabwehr mehr als 50 unbemannte Flugzeuge.
10:52 Uhr
Gebiet Belgorod meldet mehrere Tote und Verletzte an einem Tag
Binnen der vergangenen 24 Stunden sind drei Zivilisten im Gebiet Belgorod wegen der ukrainischen Angriffe ums Leben gekommen, berichtet der kommissarische Gouverneur Alexander Schuwajew. Außerdem wurden vier Einwohner der Region verletzt.
Die ukrainischen Streitkräfte führten an einem Tag insgesamt 102 Angriffe auf das Gebiet durch. Laut Schuwajew wurden 107 ukrainische Drohnen zerstört.
10:20 Uhr
Gebiet Rjasan: Betrieb in Flammen nach ukrainischem Angriff
Das Gebiet Rjasan meldet einen Brand an einem wirtschaftlichen Betrieb. Laut Gouverneur Pawel Malkow brach der Brand durch den Absturz von Fragmenten einer ukrainischen Drohne aus. Zudem wurde ein Wohnhaus in der Stadt Rjasan beschädigt. Nach vorläufigen Angaben gab es keine Verletzten.
09:51 Uhr
Medien: Weitere Schritte zur Ukraine in kommenden Wochen bekanntgegeben
Präsident Wladimir Putin und die US-Gesandten Steve Witkoff und Jared Kushner sollen bei den Verhandlungen im Kreml am Samstag "beträchtliche Pläne" in Bezug auf den Frieden im Ukraine-Konflikt erörtert haben, erklärt Axios-Journalist Barak Ravid auf X (Twitter).
Unter Berufung auf eine Quelle im Weißen Haus betont Ravid, über weitere Schritte werde in den kommenden Wochen informiert. Die beiden Seiten freuten sich auf ebenso produktive Treffen am Sonntag in Kiew.
Zusammen mit Witkoff und Kushner reisten nach Moskau auch Vertreter des Nationalen Sicherheitsrates, des Außen- und Finanzministeriums, führt der Journalist aus.
09:13 Uhr
Russische Flugabwehr zerstört in der Nacht fast 260 Drohnen
Einheiten der russischen Flugabwehr haben 258 unbemannte Flugzeuge der Ukraine abgefangen und zerstört. Laut dem Verteidigungsministerium wurden die Drohnen zwischen 20 Uhr am Samstag und 8 Uhr am Sonntag (Moskauer Zeit) über 15 Regionen Russlands sowie über dem Asowschen und dem Schwarzen Meer vom Himmel geholt.
08:38 Uhr
Ein Toter und Verletzte nach ukrainischen Angriffen auf Russland
In der vergangenen Nacht haben die Streitkräfte der Ukraine weiterhin russische Regionen unter Beschuss genommen. Laut dem Krisenstab im Gebiet Belgorod traf eine gegnerische Drohne ein Auto, wobei ein Mann ums Leben kam. Eine Frau wurde mit schweren Verletzungen ins Krankenhaus eingeliefert.
Nach dem Angriff am Sonntagmorgen auf Rostow am Don verzeichnen die Behörden Schäden an zwei mehrstöckigen Wohnhäusern. Ein Kind wurde verletzt. Es erhält medizinische Hilfe. Die Anwohner wurden evakuiert, Rettungsdienste blieben vor Ort im Einsatz.
Ferner präzisierte Juri Sljussar, der Gouverneur des Gebietes Rostow, dass die Zahl der Verletzten auf drei stieg.
07:58 Uhr
Trump-Gesandte in Moskau: Putin bekräftigt Arbeit an politischer Lösung

Gesandte des US-Präsidenten Jared Kushner (links) und Steve Witkoff (rechts)Gawriil Grigorow / Sputnik Das Gespräch zwischen dem russischen Präsidenten Wladimir Putin und den Gesandten des US-Präsidenten Steve Witkoff und Jared Kushner war "inhaltsvoll, konstruktiv und aufrichtig", erklärt Präsidentenberater Juri Uschakow.
Während der Verhandlungen teilte die russische Seite "deutliche und erschöpfende Schätzungen" der Lage im Ukraine-Konflikt mit. Im einzelnen betonte Moskau die Erfolge der russischen Armee und zeigte sich zuversichtlich, es werde seine Ziele im Rahmen des Konflikts erreichen. Darüber hinaus bestand Russland darauf, dass die Grundursachen der Krise beseitigt werden sollten.
Putin bestätigte das Engagement für die gemeinsamen Bemühungen mit der US-Seite um "politische und diplomatische Lösungen".
Witkoff und Kushner versicherten, die Ergebnisse des Gesprächs mit Putin bei den zukünftigen Kontakten in Kiew zu verwenden. Die US-Amerikaner bekundeten sowohl das Interesse an einer schnellstmöglichen Beilegung, als auch eine Reihe von Überlegungen zu möglichen Lösungen. Während des Gesprächs wurden zudem Fragen der wirtschaftlichen Kooperation zwischen Russland und den USA erörtert.
5.09.2026 22:15 Uhr
22:15 Uhr
Damit beenden wir für heute den Live-Ticker zur Lage im Ukraine-Konflikt. Morgen früh ab 7 Uhr geht es mit der Berichterstattung weiter. Wir wünschen unseren Lesern trotz aller Spannungen in der Welt eine gute Nacht!
22:12 Uhr
Gespräche zwischen Putin und US-Verhandlungsführern sind beendet
Die Gespräche des russischen Präsidenten Wladimir Putin mit dem Sonderbeauftragten des US-Präsidenten Steve Witkoff und Jared Kushner im Kreml sind zuende, berichtet die Nachrichtenagentur RIA Nowosti. Sie hätten etwa drei Stunden gedauert.
Durch die Sperrung von RT zielt die EU darauf ab, eine kritische, nicht prowestliche Informationsquelle zum Schweigen zu bringen. Und dies nicht nur hinsichtlich des Ukraine-Kriegs. Der Zugang zu unserer Website wurde erschwert, mehrere Soziale Medien haben unsere Accounts blockiert. Es liegt nun an uns allen, ob in Deutschland und der EU auch weiterhin ein Journalismus jenseits der Mainstream-Narrative betrieben werden kann. Wenn Euch unsere Artikel gefallen, teilt sie gern überall, wo Ihr aktiv seid. Das ist möglich, denn die EU hat weder unsere Arbeit noch das Lesen und Teilen unserer Artikel verboten. Anmerkung: Allerdings hat Österreich mit der Änderung des "Audiovisuellen Mediendienst-Gesetzes" am 13. April diesbezüglich eine Änderung eingeführt, die möglicherweise auch Privatpersonen betrifft. Deswegen bitten wir Euch bis zur Klärung des Sachverhalts, in Österreich unsere Beiträge vorerst nicht in den Sozialen Medien zu teilen.
Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.
