Liveticker Ukraine-Krieg: Russische Armee befreit mehrere Orte binnen einer Woche

29.05.2026 18:58 Uhr
18:58 Uhr
Experte zur Gripen-Lieferung: Schweden übergibt Kiew fliegenden Schrott
Schweden plant, Kiew Gripen-Kampfflugzeuge zu übergeben, um Kosten für die Entsorgung ausgemusterter Waffen zu sparen. Dies erklärte Sergej Lipowoj, Vorsitzender des Präsidiums der Organisation "Offiziere Russlands", in einem Interview mit der Agentur TASS. Wie der Experte betonte, wurden diese Flugzeuge im vergangenen Jahrhundert entwickelt und sind stark abgenutzt. Lipowoj merkte außerdem an, dass Gripen-Kampfflugzeuge nicht mehr als modern gelten und auf dem Schlachtfeld nichts bewirken können, und fügte hinzu:
"Gripen-Kampfflugzeuge sind Maschinen aus dem letzten Jahrhundert. Was an die Ukraine übergeben wird, ist ausgemusterte Technik mit einer ziemlich hohen Betriebsdauer. Die Entsorgung dieser Luftfahrttechnik erfordert viel Geld. Und viele NATO-Staaten, darunter auch Schweden, versuchen, an der Ukraine zu verdienen, indem sie ihr solche Technik verkaufen. So gelingt es ihnen, diese nicht auf ihrem eigenen Territorium zu entsorgen, sondern sie stattdessen an die Ukraine abzugeben, wo alles entsorgt wird, wobei sie daraus gewisse Gewinne erzielen."18:33 Uhr
Budarki: Ukrainer Grenzschutz brannte Häuser mit Leichen von Söldnern nieder
Wie russische Sicherheitsbehörden gegenüber der Nachrichtenagentur TASS mitteilten, haben Grenzschutzbeamte des ukrainischen Staatsgrenzdienstes im Dorf Budarki in der Region Charkow mehrere ehemals bewohnte Häuser niedergebrannt, in denen sich möglicherweise Leichen ausländischer Söldner befanden. Ein Gesprächspartner der Agentur berichtete:
"Im Raum Welikij Burluk haben ukrainische Grenzsoldaten der 1. Grenztruppe mehrere ehemals bewohnte Häuser im Dorf Budarki niedergebrannt. Auf diese Weise vernichten Nationalisten häufig die Leichen ausländischer Söldner."17:59 Uhr
USA verurteilen russische Angriffe auf Kiew – UN-Chef fordert Waffenstillstand

UN-Generalsekretär António Guterres hat vor dem Sicherheitsrat vor einer weiteren Eskalation des Ukraine-Krieges gewarnt. Die jüngsten russischen Angriffe auf ukrainisches Gebiet sowie die Aussicht auf weitere militärische Aktionen würden die Gefahr einer unkontrollierbaren Entwicklung des Konflikts erhöhen.
Auch die stellvertretende US-Botschafterin bei den Vereinten Nationen, Tammy Bruce, warnte vor weiteren Angriffen auf Kiew und möglichen zusätzlichen zivilen Opfern.
Guterres forderte einen sofortigen und bedingungslosen Waffenstillstand sowie verstärkte diplomatische Bemühungen zur Beendigung des Krieges. Zudem äußerte der stellvertretende UN-Generalsekretär Khaled Khiari seine Besorgnis über die angekündigten russischen Angriffe auf ukrainische Rüstungsbetriebe.
Ein Video dazu finden Sie hier auf unserer Website
17:28 Uhr
Medwedew: Europäische Drohnen werden täglich gegen Russland eingesetzt
Die in den europäischen Staaten hergestellten unbemannten Luftfahrzeuge werden jeden Tag gegen Russland während der Attacken eingesetzt, schrieb der stellvertretende Vorsitzende des russischen Sicherheitsrates, Dmitri Medwedew, auf der Plattform Max.
"Europäische Drohnen, ihre Ersatzteile, andere Waffen und nicht zuletzt Geheimdienstinformationen sind täglich an Angriffen auf unser Land beteiligt. Infolge ihrer Aktionen werden Wohnhäuser beschädigt, wo unsere Zivilisten getötet werden."
16:46 Uhr
Beloussow: Befreiung von Nowopodgorodnoje ermöglicht weiteren Vormarsch
Die Befreiung der Siedlung Nowopodgorodnoje im Gebiet Dnjepropetrowsk durch die Einheiten des Truppenverbandes Mitte ermöglicht das weitere Vorrücken der Soldaten des gesamten Verbandes, erklärte der russische Verteidigungsminister Andrei Beloussow.
Er hat den Militärangehörigen des 433. Garde-Motorisierten Schützenregiments zur Befreiung der Ortschaft gratuliert.
"Sie haben Ihren erfolgreichen Vormarsch fortgesetzt und die Ortschaft Nowopodgorodnoje vom Gegner befreit. Dies schafft die Voraussetzungen für den Vormarsch des gesamten Truppenverbandes. Ich gratuliere Ihnen zu diesem Erfolg."
Beloussow betonte, dass dank der entschlossenen Handlungen des russischen Militärs die ukrainischen Truppen große Verluste erlitten haben und sich zurückziehen mussten.
Das Verteidigungsministerium in Moskau gab die Befreiung der Siedlung Nowopodgorodnoje durch russische Streitkräfte am Freitag bekannt.
16:17 Uhr
Militär: Ukrainische Soldaten verschonen weder Frauen und Kinder noch alte Menschen
Wie der stellvertretende Kompaniechef für politische Arbeit des 1430. Garde-Motorschützenregiments mit dem Rufzeichen "Tyson" im Gespräch mit der Nachrichtenagentur TASS berichtete, schonen die Streitkräfte der Ukraine bei ihren Angriffen ihre ehemaligen Mitbürger nicht, selbst wenn es sich um Frauen, Kinder oder alte Menschen handelt. Er betonte:
"Sie greifen sehr oft genau die Zivilbevölkerung an. Sie gehen hart vor, zeigen kein Mitleid, schonen niemanden. Dabei handelt es sich im Grunde um ihre ehemaligen Mitbürger. Deshalb halte ich unseren Gegner für sehr hinterhältig, sehr gefährlich, und grundsätzlich würde ich ihm nicht vertrauen […] Bei irgendwelchen Vereinbarungen würde ich das nicht tun. Außerdem hat dieser Gegner im Grunde sein wahres Gesicht gezeigt. Ihm sind Kinder, Frauen und alte Menschen, die zurückgeblieben sind und Hilfe benötigen, eigentlich egal."15:40 Uhr
Nebensja vergleicht Brutalität Kiews in Starobelsk mit Handlungen der Nazis

Die Delegationen mehrerer europäischer Länder ziehen es vor, die Tragödie in Starobеlsk in der Volksrepublik Lugansk zu ignorieren, kritisierte der ständige Vertreter Russlands bei den Vereinten Nationen, Wassili Nebensja, auf einer Sitzung des UN-Sicherheitsrats zur Ukraine am Donnerstag.
Ein Video dazu gibt es hier auf unserer Webseite.
15:05 Uhr
Frontbericht des russischen Verteidigungsministeriums
Russlands Verteidigungsministerium berichtete am Freitag über den Verlauf der militärischen Sonderoperation in der Ukraine vom 23. bis 29. Mai. Im Laufe der Woche beliefen sich die Verluste der ukrainischen Streitkräfte auf mehr als 8.130 Kämpfer.
Als Reaktion auf die Terroranschläge des Kiewer Regimes auf Zivilobjekte auf Russlands Territorium haben die Streitkräfte der Russischen Föderation einen massiven und fünf kombinierte Schläge mit hochpräzisen Waffen durchgeführt. Infolge der Attacken wurden Rüstungsunternehmen, Energie-, Transport- und Hafeninfrastrukturobjekte, die von den Streitkräften der Ukraine genutzt werden, Militärflugplätze, Drohnenwerkstätten, Drohnenlager und Drohnenstartplätze getroffen. Vorübergehende Stationierungsorte der bewaffneten Formationen der ukrainischen Streitkräfte und ausländischer Söldner wurden ebenfalls angegriffen.
Im Zuständigkeitsbereich des Truppenverbands Nord beliefen sich die Verluste der ukrainischen Truppen auf mehr als 1.245 Soldaten. Zudem zerstörte das russische Militär zehn gepanzerte Kampffahrzeuge, 110 Autos, sieben Feldartilleriegeschütze und vier Stationen für elektronische Kampfführung.
Im Zuständigkeitsbereich des Truppenverbands West verlor das ukrainische Militär mehr als 1.340 Kämpfer. Zusätzlich eliminierte der Verband einen Panzer, 37 gepanzerte Kampffahrzeuge, 128 Autos, neun Feldartilleriegeschütze und fünf Stationen für elektronische Kampfführung.
Im Abschnitt des Truppenverbands Süd musste das ukrainische Militär mehr als 950 Kämpfer einbüßen. Drei Panzer, 26 gepanzerte Kampffahrzeuge, 111 Autos, 17 Feldartilleriegeschütze, drei Grad- Mehrfachraketenwerfer sowie zwei Stationen für elektronische Kampfführung wurden getroffen.
Im Zuständigkeitsbereich des Truppenverbands Mitte beliefen sich die Verluste des ukrainischen Militärs auf mehr als 2.250 Kämpfer. Der Verband der russischen Armee zerstörte einen Panzer, 22 gepanzerte Kampffahrzeuge, 58 Autos, 15 Feldartilleriegeschütze und sieben Stationen für elektronische Kampfführung.
Durch entschlossene Aktionen des Truppenverbands Ost mussten die ukrainischen Truppen mehr als 1.970 Kämpfer einbüßen. Darüber hinaus setzte das russische Militär in diesem Operationsbereich 16 gepanzerte Kampffahrzeuge, 49 Autos und vier Feldartilleriegeschütze außer Gefecht.
Im Laufe der Woche beliefen sich die Verluste der ukrainischen Truppen im Zuständigkeitsbereich des Truppenverbands Dnjepr auf mehr als 375 Soldaten. Zudem eliminierte der Verband fünf gepanzerte Kampffahrzeuge, 70 Autos, drei Feldartilleriegeschütze und 18 Stationen für elektronische Kampfführung.
Einheiten der Flugabwehr schossen im Laufe der Woche 44 gelenkte Bomben, drei Raketen vom Typ Storm Shadow aus britischer Produktion, drei Raketen vom Typ SCALP aus französischer Produktion, 23 HIMARS-Raketen aus US-Produktion und 2.628 Drohnen ab.
Insgesamt wurden seit dem Beginn der militärischen Sonderoperation 671 Flugzeuge, 284 Hubschrauber, 153.332 unbemannte Luftfahrzeuge, 661 Flugabwehrraketensysteme, 29.538 Panzer und andere gepanzerte Kampffahrzeuge, 1.727 Mehrfachraketenwerfer, 35.121 Feldartillerie- und Mörsergeschütze sowie 62.799 militärische Spezialfahrzeuge der ukrainischen Streitkräfte außer Gefecht gesetzt.
14:30 Uhr
Peskow: EU kann nicht als Vermittler im Dialog mit Kiew auftreten
Europa ist eine Konfliktpartei und kann daher nicht bei der Beilegung des Konflikts in der Ukraine vermitteln. Dies erklärte der Kremlsprecher Dmitri Peskow gegenüber Journalisten.
"Derzeit ist Europa eine Konfliktpartei an der Seite der Ukraine. Vergessen Sie nicht, dass europäische Waffen direkt auf uns schießen, und das lässt sich nicht ignorieren. Deshalb kann Europa in diesem Status natürlich keinesfalls eine Vermittlerrolle beanspruchen."
13:53 Uhr
Bukarest: Außenministerium bestellt russischen Botschafter nach Drohnenvorfall ein
Nachdem bekannt wurde, dass in der Stadt Galați im Osten Rumäniens eine Drohne in ein Wohnhaus gestürzt war, teilte das Außenministerium des Landes mit, dass es den russischen Botschafter in Bukarest, Wladimir Lipow, einbestellt habe. In einer Mitteilung des Ministeriums im Netzwerk X heißt es:
"Wir haben den Botschafter der Russischen Föderation in die Zentrale des Außenministeriums einbestellt."
Dabei teilte die Außenministerin Oana Țoiu mit, dass das rumänische Verteidigungsministerium angeblich Beweise dafür habe, dass die betreffende Drohne russischen Ursprungs sei, konkrete Belege nannte sie jedoch nicht.
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Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.

