Liveticker Ukraine-Krieg – Russisches Militär: Ortschaft Annowka in DVR befreit

25.08.2026 14:38 Uhr
14:38 Uhr
Ukraine nach 35 Jahren: Zwischen Krise, Krieg und Abhängigkeit

35 Jahre nach der Unabhängigkeit fällt die Bilanz der Ukraine düster aus: Trotz großer industrieller und wirtschaftlicher Ausgangsvorteile haben Krisen, politische Umbrüche, Korruption und schließlich der Krieg die Entwicklung des Landes geprägt. Heute verschärfen sich die Probleme an Front, in Wirtschaft und Staatshaushalt, während Kiew weiterhin stark auf westliche Unterstützung angewiesen ist.
Der ehemalige ukrainische Ministerpräsident Nikolaj Asarow und der Vorsitzende der ukrainischen Derschawa-Partei Dmitrij Wasilez äußern sich kritisch zur politischen und wirtschaftlichen Entwicklung des Landes und stellen auch die tatsächliche Unabhängigkeit der Ukraine infrage.
Den Videobericht gibt es hier auf unserer Website zu sehen.
14:07 Uhr
Ukrainische Drohne trifft Wohnhaus im Gebiet Brjansk: Mann tot, Frau verletzt
Über Opfer unter der Zivilbevölkerung wird auch aus dem russischen Grenzgebiet Brjansk berichtet. Interimsgouverneur Jegor Kowaltschuk berichtet auf Telegram über zwei "barbarische Attacken der ukrainischen Streitkräfte". Demnach sei eine Kamikaze-Drohne gegen ein Wohnhaus in der Siedlung Demjanki geprallt. Der Hausbesitzer sei dabei ums Leben gekommen, eine Frau sei mit Verletzungen in Krankenhaus eingeliefert worden, teilt der Politiker mit. Ein weiterer Zivilist habe in der Siedlung Stopytschi zahlreiche Splitterverletzungen erlitten, als in seiner Nähe eine Drohne detoniert sei.
Kowaltschuk spricht der Familie des Getöteten sein Beileid aus und sagt den Angehörigen alle notwendige Unterstützung zu.
13:39 Uhr
Ukrainische Drohne greift Geschäft in Melitopol an: Zwei Verletzte
Auch die Behörden des von Russland kontrollierten Teils des Gebiets Saporoschje melden Opfer durch andauernde ukrainische Angriffe. Gouverneur Jewgeni Balizki gibt auf der Plattform Telegram bekannt, dass eine gegnerische Drohne ein Haushaltswarengeschäft in der Stadt Melitopol, die als Verwaltungszentrum der Region fungiert, attackiert habe. Dabei hätten ein Jugendlicher des Jahrgangs 2009 und ein Mann des Jahrgangs 1995 Verletzungen erlitten. Die beiden seien ins Krankenhaus eingeliefert worden.
13:10 Uhr
Frontbericht des russischen Verteidigungsministeriums: Ortschaft Annowka in DVR befreit

VERTEIDIGUNGSMINISTERIUM DER RUSSISCHEN FÖDERATION Russlands Verteidigungsministerium meldet weitere Erfolge bei der militärischen Sonderoperation in der Ukraine binnen der letzten 24 Stunden. Wie die Behörde am Dienstag auf der Plattform MAX schreibt, habe der Truppenverband Nord seine taktische Position verbessert, indem er ukrainische Einheiten nahe den Ortschaften Ulanowo, Pissarewka und Chrapowschtschina im Gebiet Sumy sowie Prikolotnoje, Bereschnoje, Goptowka und Blagodatnoje im Gebiet Charkow getroffen habe. Der Gegner habe bis zu 215 Soldaten verloren. Außerdem seien ein Kampfpanzer, fünf gepanzerte Gefechtsfahrzeuge, zwei Anlagen der elektronischen Kampfführung und ein Artillerieaufklärungsradar außer Gefecht gesetzt worden.
Der Truppenverband West habe ebenfalls günstigere Positionen bezogen, indem er Personal und Technik des Gegners im Raum der Ortschaften Malejewka, Nowy Mir, Schewtschenkowo und Tscherwony Oskol im Gebiet Charkow sowie Majaki, Swjatogorsk, Prischib und Raigorodok in der DVR getroffen habe. Dabei seien mehr als 230 ukrainische Soldaten getötet oder verletzt worden. Das russische Militär habe zudem drei Transportpanzer, 16 Autos, drei Geschütze und eine Anlage der elektronischen Kampfführung zerstört.
Auch der Truppenverband Süd habe seine taktische Position verbessert und dabei ukrainische Einheiten nahe den Ortschaften Kramatorsk, Slawjansk, Druschkowka, Semjonowka und Kurtowka in der DVR getroffen. Die russische Militärbehörde beziffert die gegnerischen Personalverluste auf mehr als 150 Kämpfer. Der Gegner habe zudem drei gepanzerte Gefechtsfahrzeuge, 26 Autos und zwei Geschütze verloren.
Der Truppenverband Mitte habe die Ortschaft Annowka in der DVR unter seine Kontrolle gebracht und außerdem Personal und Technik des Gegners in der Nähe der Ortschaften Wiktorowka, Beloserskoje, Nowotroizkoje, Grusskoje, Dobropolje und Nowogrischino in der DVR sowie Marjewka und Jurjewka im Gebiet Dnjepropetrowsk getroffen. Die ukrainische Armee habe bis zu 350 Soldaten verloren. Zwei gepanzerte Gefechtsfahrzeuge, neun Autos, ein Geschütz und drei Anlagen der elektronischen Kampfführung seien eliminiert worden.
Der Truppenverband Ost setze seinen Vormarsch fort und habe zuletzt ukrainische Einheiten in der Nähe der Ortschaften Barwinowka, Neschenka, Tscherwony Jar, Omelnik und Tscherwonaja Kriniza im Gebiet Saporoschje sowie Malinowka und Kolomijzy im Gebiet Dnjepropetrowsk getroffen. Das russische Ministerium schätzt die gegnerischen Personalverluste auf bis zu 300 Kämpfer. Überdies seien sechs Autos und ein Geschütz außer Gefecht gesetzt worden.
Der Truppenverband Dnjepr habe ukrainische Einheiten nahe den Ortschaften Orechow, Malokaterinowka und Jurkowka im Gebiet Saporoschje getroffen. Dabei seien bis zu 30 ukrainische Soldaten getötet oder verletzt worden. Das russische Militär habe zudem 14 Autos und fünf Anlagen der elektronischen Kampfführung neutralisiert.
Ferner meldet das Ministerium in Moskau erfolgreiche Luft-, Drohnen-, Raketen- und Artillerieangriffe auf ein Rüstungswerk, Logistikzentren, militärisch relevante Energie- und Verkehrsanlagen, Munitionslager, Drohnenwerke, Lagerhäuser mit Drohnen und Drohnenteilen, Startrampen für Flamingo-Marschflugkörper sowie 153 Standorte mit ukrainischen Soldaten und ausländischen Söldnern. Dagegen habe die russische Luftabwehr in den letzten 24 Stunden acht Lenkbomben, fünf HIMARS-Raketen und 460 Drohnen abgefangen.
Nach russischen Angaben habe die Ukraine seit dem Beginn der Sonderoperation am 24. Februar 2022 insgesamt 674 Flugzeuge, 284 Hubschrauber, 219.269 Drohnen, 669 Flugabwehrraketenkomplexe, 30.719 Kampfpanzer und andere Panzerfahrzeuge, 1.775 Mehrfachraketenwerfer sowie 36.264 Geschütze und Mörser verloren.
12:34 Uhr
Ölraffinerie im südrussischen Gebiet Rostow stellt nach Drohnenangriff Produktion ein
In der vergangenen Nacht hat auch das südrussische Gebiet Rostow eine massive Drohnenattacke aus der Ukraine erlebt. Wie Gouverneur Juri Sljussar auf Telegram mitteilt, seien über drei Städten und drei Bezirken der Region rund 30 unbemannte Luftfahrzeuge zerstört worden. Der Politiker meldet zwar keine Opfer, berichtet aber über Sachschäden.
Demnach seien durch herabfallende Wrackteile vier Einfamilienhäuser in der Stadt Nowoschachtinsk beschädigt worden. Außerdem sei die örtliche Ölraffinerie zu Schaden gekommen. Der Produktion sei vorübergehend eingestellt worden. Im Bezirk Kamensk sei es zudem zu einem Waldbrand gekommen. Die Flammen hätten eine Fläche von 4,5 Hektar ergriffen, gibt Sljussar bekannt.
12:08 Uhr
Lafontaine: Ukraine-Krieg ist Geschäft von BlackRock – und Merz spielt mit

In einem Interview im Rahmen des Podcasts Ungeskriptet übt der ehemalige SPD-Vorsitzende und Fraktionschef der Linken, Oskar Lafontaine, scharfe Kritik an der deutschen Außenpolitik. Er bezeichnet Bundeskanzler Friedrich Merz bezüglich des Ukraine-Kriegs als "einfach wie von Sinnen" und hält den CDU-Politiker Roderich Kiesewetter, der den Krieg nach Russland tragen wolle, schlicht für "verrückt".
Lafontaine warnt vor einer gefährlichen Eskalation gegenüber einer Atommacht. Den Konflikt sieht er in seinem Kern als ein Geschäft der US-Rüstungsindustrie und von Finanzkonzernen wie BlackRock. Damit schlägt er eine Brücke zu Merz' früherer Tätigkeit für das Unternehmen.
Das Video gibt es hier auf unserer Website zu sehen.
11:40 Uhr
Drei Tote und vier Verletzte bei ukrainischen Angriffen auf 75 Ortschaften im Gebiet Belgorod
Der Krisenstab des russischen Grenzgebiets Belgorod veröffentlicht jeden Tag auf Telegram Statistiken über ukrainische Angriffe auf Siedlungen in der Region. Aus dem heutigen Eintrag geht hervor, dass das ukrainische Militär in den vergangenen 24 Stunden 75 Ortschaften in acht Bezirken angegriffen habe. Der Gegner habe mindestens 18 Geschosse abgefeuert und 271 Drohnen eingesetzt, von denen 157 abgeschossen worden seien.
In der Statistik wird auch über Opfer unter der Zivilbevölkerung berichtet. In der Siedlung Otradnoje sei ein Mann ums Leben gekommen, als eine ukrainische FPV-Drohne sein Auto angegriffen habe. Zwei weitere Männer seien bei der Detonation einer Drohne vor einem Geschäft in der Siedlung Tawrowo getötet worden. Zwei Zivilisten hätten bei Drohnenattacken auf die Siedlung Oktjabrski Verletzungen erlitten. Auch in der Siedlung Rakitnoje seien zwei Einwohner durch die Detonation einer Drohne verletzt worden. Eine Frau, die noch am 13. August bei einer Drohnenattacke auf die Stadt Graiworon schwere Verletzungen erlitten habe, sei im Krankenhaus verstorben.
Der Krisenstab meldet zudem zahlreiche Sachschäden. Demnach seien in den vergangenen 24 Stunden sechs vier Mehrfamilienhäuser, 29 Einfamilienhäuser, zwei soziale Einrichtungen, eine Energieanlage, ein Infrastrukturobjekt, ein Betrieb, ein Lagerhaus, drei Geschäfte, zwei Garagen, zwei Gasleitungen, fünf Lkw und 42 Autos zerstört oder beschädigt worden.
11:05 Uhr
Vier Verletzte und Schäden bei ukrainischen Artillerie- und Drohnenangriffen auf Grenzgebiet Kursk
Die ukrainischen Streitkräfte setzen ihre Attacken auf das russische Grenzgebiet Kursk fort. Gouverneur Alexander Chinschtein berichtet in der täglichen Statistik auf der Plattform MAX über zahlreiche Artillerie- und Drohnenangriffe auf die Region. Wie der Politiker mitteilt, seien im Zeitraum von 8 Uhr MESZ am 24. August bis 8 Uhr MESZ am 25. August 128 ukrainische Drohnen abgeschossen worden. Darüber hinaus habe die gegnerische Artillerie in dieser Zeit 100-mal grenznahe evakuierte Ortschaften unter Beschuss genommen. Es habe zudem sieben Angriffe gegeben, bei denen unbemannte Luftfahrzeuge Sprengsätze auf Objekte im Gebiet Kursk abgelassen hätten.
Chinschtein meldet keine Todesopfer unter der Zivilbevölkerung, berichtet aber über vier Verletzte in der Siedlung Pestschanoje. In der Ortschaft seien außerdem zwei Schuppen zerstört und das Dach eines Einfamilienhauses beschädigt worden. In der Siedlung Belaja seien ein Einkaufszentrum, der Sitz der örtlichen Verwaltung, ein Einfamilienhaus und ein Auto zu Schaden gekommen. Zwei weitere Einfamilienhäuser seien in den Ortschaften Schtschokino und Rschawka beschädigt worden.
10:36 Uhr
Russland greift weiterhin ukrainische Hafeninfrastruktur an
Russlands Verteidigungsministerium berichtet über einen weiteren kombinierten Angriff auf ukrainische Hafenanlagen, die im Interesse der ukrainischen Streitkräfte benutzt werden sollen. Wie die Militärbehörde in Moskau auf Telegram schreibt, seien in der Nacht zum 25. August ein Trockenfrachtschiff und Hafenanlagen im Hafen Juschny getroffen worden. Das getroffene Schiff habe in die Ukraine Güter für die ukrainischen Streitkräfte geliefert. Für die Attacke habe das russische Militär Langstreckendrohnen eingesetzt. Weitere Details gibt die russische Militärbehörde nicht bekannt.
10:09 Uhr
Macron will Kampf gegen "Russlands Schattenflotte" verstärken
Frankreichs Präsident Emmanuel Macron will entschiedener gegen die sogenannte russische Schattenflotte vorgehen und dem Land den Import von Rohstoffen erschweren. Bei einer Schalte der "Koalition der Willigen" sagte der französische Staatschef:
"Ich schlage vor, dass wir in wenigen Wochen ein Ministertreffen einberufen, das sich mit dem Kampf gegen die Schattenflotte befasst, um sicherzustellen, dass wir überall dort, wo wir handeln können, auch handeln."
Macron forderte bei dem Treffen der Ukraine-Unterstützer zudem, Exporte von Gas, Öl und Diesel nach Russland durch Sanktionen zu verhindern. Früher habe Russland diese Rohstoffe nicht importiert, nun aber schon. Zwar werde man wohl auf Länder wie Weißrussland keinen Druck ausüben können, doch ein Teil der Rohstoffe gelange etwa über Schweizer Firmen nach Russland.
Frankreich hatte bereits mehrfach Öltanker festgesetzt, die es bezichtigt, Teil der russischen Schattenflotte zu sein und so Geld für die Kriegswirtschaft zu verdienen.
Durch die Sperrung von RT zielt die EU darauf ab, eine kritische, nicht prowestliche Informationsquelle zum Schweigen zu bringen. Und dies nicht nur hinsichtlich des Ukraine-Kriegs. Der Zugang zu unserer Website wurde erschwert, mehrere Soziale Medien haben unsere Accounts blockiert. Es liegt nun an uns allen, ob in Deutschland und der EU auch weiterhin ein Journalismus jenseits der Mainstream-Narrative betrieben werden kann. Wenn Euch unsere Artikel gefallen, teilt sie gern überall, wo Ihr aktiv seid. Das ist möglich, denn die EU hat weder unsere Arbeit noch das Lesen und Teilen unserer Artikel verboten. Anmerkung: Allerdings hat Österreich mit der Änderung des "Audiovisuellen Mediendienst-Gesetzes" am 13. April diesbezüglich eine Änderung eingeführt, die möglicherweise auch Privatpersonen betrifft. Deswegen bitten wir Euch bis zur Klärung des Sachverhalts, in Österreich unsere Beiträge vorerst nicht in den Sozialen Medien zu teilen.
Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.


