Liveticker Ukraine-Krieg: Russische Armee nimmt Kämpfe um Grigorowka in der Region Saporoschje auf

4.03.2026 15:49 Uhr
15:49 Uhr
Szijjártó trifft Manturow und Lawrow in Moskau
Ungarns Außenminister Péter Szijjártó hat in Moskau Gespräche mit dem ersten stellvertretenden Ministerpräsidenten Denis Manturow und dem russischen Außenminister Sergei Lawrow geführt. Szijjártó schrieb auf Facebook:
"Ich bin heute aus zwei Gründen nach Moskau gekommen und habe mich mit dem ersten stellvertretenden Ministerpräsidenten Denis Manturow und dem Außenminister Sergei Lawrow getroffen."
Als Gründe nannte er einerseits die Frage der Energieversorgung aus Russland vor dem Hintergrund der Eskalation im Nahen Osten. Andererseits gehe es um transkarpatische Ungarn, die zwangsweise in die ukrainischen Streitkräfte eingezogen worden seien und sich russischen Soldaten ergeben hätten.
15:43 Uhr
Nach Drohungen von Selenskij: Ungarn verstärkt Sicherheit von Energieanlagen
Ungarn habe die Sicherheit von Energieanlagen verstärkt, da die Ukraine die Nord-Stream-Pipeline gesprengt habe und sich dies mit der Druschba-Pipeline nicht wiederholen dürfe, erklärt der ungarische Ministerpräsident Viktor Orbán.
"(Wladimir) Selenskij hat erklärt, dass er nicht zulassen werde, dass russische Energieträger nach Europa gelangen. Folglich kann jede Energieanlage, die russische Energie nutzt, zum Ziel ukrainischer Sabotageakte werden. Die Ukrainer haben auch die Gaspipeline Nord Stream gesprengt, deshalb haben wir beschlossen, den Schutz ungarischer Energieanlagen zu verstärken."
Ihm zufolge haben die ungarischen Streitkräfte an 75 Orten Sicherheitsvorkehrungen zum Schutz von Energieanlagen getroffen.
15:34 Uhr
Russische Luftabwehr zerstört weitere ukrainische Drohnen
Die russische Luftabwehr hat zwischen 8:00 und 16:00 Uhr Moskauer Zeit insgesamt 76 ukrainische Drohnen über verschiedenen Regionen des Landes abgefangen und zerstört. Dies teilt das russische Verteidigungsministerium mit. Die Zahl der zerstörten Drohnen listet die Behörde wie folgt auf:
- Teil Republik Krim – 27,
- Asowsches Meer – 17,
- Region Krasnodar – 14,
- Gebiet Belgorod – neun,
- Schwarzes Meer – drei,
- Gebiet Kaluga – zwei,
- Gebiet Kirow – zwei,
- Gebiet Kursk – eine,
- Teilrepublik Mari El – eine.
15:25 Uhr
Ukrainische Streitkräfte beschießen Kamenka-Dnjeprowskaja mit Artillerie
Die ukrainischen Truppen beschießen Kamenka-Dnjeprowskaja in der Region Saporoschje mit Artillerie. Dies schreibt Gouverneur Jewgeni Balizki auf seinem Telegram-Kanal. Es seien mindestens drei Explosionen registriert worden. Informationen über Opfer liegen derzeit nicht vor. Die Gefahr weiterer Angriffe bestehe weiterhin.
Die Verwaltung des Stadtbezirks Kamensko-Dnjeprowskaja meldet, dass über der Stadt Drohnen des Feindes gesichtet worden seien.
15:06 Uhr
Slowakei legt Beweise für einwandfreie Funktionstüchtigkeit der Druschba-Pipeline vor
Im Rahmen einer Pressekonferenz präsentierte der slowakische Ministerpräsident Robert Fico Journalisten Satellitenbilder und führte aus, dass diese den einwandfreien Betriebszustand der Druschba-Pipeline auf ukrainischem Territorium belegten. Er betonte, dass die Hauptleitung der Ölpipeline nicht beschädigt sei.
14:59 Uhr
Medien: EU-Länder unterstützen beschleunigten Beitritt der Ukraine nicht
Die Länder der Europäischen Union unterstützen keinen beschleunigten Beitritt der Ukraine zum Block, berichtet die britische Zeitung Financial Times unter Berufung auf einen Euro-Diplomaten.
"Alle Gespräche über die sogenannte rückwärtige Aufnahme (der Ukraine in die EU) haben keine Chance, ihr Ziel zu erreichen. Es gibt keine Unterstützung seitens der Mitgliedstaaten (der EU)."
Nach Angaben von zwei Quellen des Blattes findet am Mittwochabend eine Veranstaltung der Europäischen Kommission statt, bei der deren Vorsitzende Ursula von der Leyen den Vertretern der EU-Länder offiziell Vorschläge zur Erweiterung der Union vorlegen werde. Übereinstimmend berichten vier Quellen, dass eine ablehnende Gesamtbewertung zu erwarten sei.
14:37 Uhr
Gebiet Kirow: Ukrainische Drohnen greifen die Stadt Kirowo-Tschepezk an
Wie der Gouverneur des Gebiets Kirow, Alexander Sokolow, meldete, griffen ukrainische Drohnen die Stadt Kirowo-Tschepezk an. Es gab keine Verletzten, wie er ebenfalls mitteilte. Seinen Angaben zufolge ist die Lage unter Kontrolle, Einsatzkräfte sind vor Ort im Einsatz. Der erste stellvertretende Leiter der Administration des Gouverneurs und der Regierung sei auf dem Weg in die Stadt.13:54 Uhr
Sacharowa: London beabsichtigt, Kiew in das Abenteuer gegen Iran einzubeziehen
London sei fest entschlossen, das Regime in Kiew in das Abenteuer gegen Iran im Persischen Golf einzubeziehen, was die ausbeuterische Haltung Großbritanniens gegenüber den Ukrainern zeige, sagt Maria Sacharowa, die offizielle Vertreterin des russischen Außenministeriums.
"In London gibt es große Spezialisten für die Entwicklung solcher Optionen, die als 'One way ticket' (Einwegticket) bezeichnet werden. Alles deutet darauf hin, dass die britischen Behörden fest entschlossen sind, ihre ukrainischen Vasallen in ihr nächstes geopolitisches Abenteuer einzubeziehen. All dies zeigt deutlich die rein ausbeuterische Haltung Großbritanniens gegenüber der Ukraine und den Ukrainern."
13:18 Uhr
Saporoschje: Ukrainisches Militär greift Zivilfahrzeug an
Wie der Gouverneur der Region, Jewgeni Balizki, mitteilte, hat das ukrainische Militär einen Drohnenangriff auf ein Zivilfahrzeug in der Nähe der Ortschaft Wassiljewka in der Region Saporoschje durchgeführt. In seinem Telegram-Kanal schrieb der Gouverneur:
"Infolge des Angriffs durch die Drohne des Feindes wurde ein Zivilfahrzeug auf der Autobahn in Richtung der Stadt Wassiljewka beschädigt.Es gab keine Verletzten, die Gefahr weiterer Angriffe besteht jedoch weiterhin."12:54 Uhr
Peskow: Kiew erpresst Ungarn und die Slowakei wegen russischem Öl
Ungarn und die Slowakei, die russisches Erdöl kaufen, werden von der Ukraine erpresst, sagt Dmitri Peskow, der Pressesprecher des russischen Präsidenten.
"Sie wissen, dass es Abnehmer für unser Öl gibt, beispielsweise Ungarn und die Slowakei, die derzeit mit Erpressung seitens des Regimes in Kiew konfrontiert sind. Gemeint ist Erpressung im Zusammenhang mit der absichtlichen Blockade der Lieferungen über die Ölpipeline Druschba."
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Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.