Liveticker Ukraine-Krieg: Moskau nimmt Trumps Vorschlag für dreitägige Waffenruhe an

8.05.2026 22:00 Uhr
22:00 Uhr
Damit beenden wir für heute den Live-Ticker zur Lage im Ukraine-Konflikt. Morgen früh ab 7 Uhr geht es mit der Berichterstattung weiter. Wir wünschen unseren Lesern trotz aller Spannungen in der Welt eine gute Nacht!
21:55 Uhr
Erneuter Drohnenangriff auf russisches Gebiet Belgorod gemeldet
Das ukrainische Militär griff eine weitere Ortschaft mit zwei unbemannten Fluggeräten an, wie der Gouverneur des Grenzgebiets Belgorod, Wjatscheslaw Gladkow, bekannt gibt.
Laut dem Beamten erlitt eine Frau durch die Detonation einer Drohne ein Barotrauma. Ein Rettungsteam habe ihr die notwendige Hilfe geleistet. Sie werde ambulant medizinisch versorgt.
Wie es heißt, entstanden bei den Drohnenattacken Schäden an zwei Eigenheimen und einem zivilen Fahrzeug.
21:40 Uhr
Fico: Ukraine-Konflikt nähert sich dem Ende
"Ich bin überzeugt, dass wir uns bereits dem Ende des russisch-ukrainischen Konflikts nähern", sagte der slowakische Regierungschef Robert Fico nach seiner Ankunft in Moskau am Freitag gegenüber Reportern.
Das wichtigste Wort, das er dem russischen Präsidenten Wladimir Putin sagen wolle, sei der "Dialog", fügte Fico hinzu.
Und weiter:
"Wir müssen uns treffen und miteinander reden. Ich bin ein absoluter Befürworter jeder Art von Waffenstillstand. Ich glaube, es ist hundertmal besser, am Verhandlungstisch zu sitzen und zu verhandeln."
21:26 Uhr
Ukrainisches Militär setzt Drohnenterror gegen russische Regionen fort
In der Zeitspanne von 14 Uhr bis 20 Uhr Moskauer Zeit hat Russlands Luftverteidigung insgesamt 71 ukrainische unbemannte Fluggeräte über den zwölf Gebieten Kursk und den Gewässern des Schwarzen Meeres zerstört.
Wie das Verteidigungsministerium in Moskau bekannt gibt, setzte das ukrainische Militär bei den Angriffen am Freitag Starrflüglerdrohnen ein.
21:13 Uhr
Präsidentenberater: Moskau nimmt Trumps Vorschlag für dreitägige Waffenruhe an
Russland hat den Vorschlag von US-Präsident Donald Trump für eine Waffenpause vom 9. bis 11. Mai angenommen. Dies gab der russische Präsidentenberater Juri Uschakow bekannt.
Uschakow bestätigte auch, Moskau und Kiew würden in diesem Zeitraum auch einen Gefangenenaustausch im Verhältnis 1.000 für 1.000 durchführen.
Die Initiative zur Verlängerung der Waffenruhe und zum Austausch von Kriegsgefangenen zwischen Russland und der Ukraine stehe im Zusammenhang mit dem jüngsten Gespräch zwischen Wladimir Putin und Donald Trump, sagte der Präsidentenberater.
21:00 Uhr
Trump: Moskau und Kiew stellen für drei Tage das Feuer ein
US-Präsident Donald Trump behauptet, dass die Präsidenten Russlands und der Ukraine, Wladimir Putin und Wladimir Selenskij, seine Initiative bezüglich einer dreitägigen Waffenruhe vom 9. bis 11. Mai unterstützt hätten.
"Dieser Waffenstillstand beinhaltet die Aussetzung aller Kampfhandlungen sowie den Austausch von jeweils 1.000 Kriegsgefangenen", heißt es in dem Post, das im sozialen Netzwerk Truth Social veröffentlicht wurde.
Die Verhandlungen zur Beendigung des Konflikts in der Ukraine würden fortgesetzt, so Trump weiter. "Und wir kommen jeden Tag einer Lösung näher."
Laut dem russischen Verteidigungsministerium werde die Waffenruhe bis zum 10. Mai gelten.
20:48 Uhr
Weitere Verstöße gegen Waffenruhe: Verletzte im Gebiet Belgorod durch Angriffe aus der Ukraine
Die ukrainischen Einheiten haben am Freitagnachmittag (Ortszeit) mindestens 15 Ortschaften im Gebiet Belgorod mit Drohnen angegriffen. Wie der Gouverneur Wjatscheslaw Gladkow bekannt gibt, wurden dabei zwei Zivilisten verletzt. Ein Rettungsteam brachte einen Verletzten mit offenen Frakturen am Bein in ernstem Zustand in das regionale Klinikum.
Ferner meldet der Beamte erhebliche Sachschäden. Es seien bei den Drohnenattacken dreizehn zivile Fahrzeuge, sechs Eigenheime, ein Wohngebäude, eine Infrastrukturanlage und eine soziale Einrichtung beschädigt worden.
20:35 Uhr
Lawrow: Westliche Eliten wollen Hitlers Verbrechen gegen Russland wiederholen

In europäischen Ländern wird dazu aufgerufen, die Politik aus der Zeit Adolf Hitlers zu wiederholen und einen neuen Angriff auf Russland durchzuführen, erklärte der russische Außenminister Sergei Lawrow.
Mehr dazu finden Sie hier auf unserer Webseite.
20:11 Uhr
Ex-Premier der Ukraine: Selenskij lehnt Friedensabkommen ab, weil ihm Profit abhandenkommt
Der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij ist nicht bereit, ein Friedensabkommen zu unterzeichnen. Sollte er ein solches Dokument unterschreiben, verliert er die durch den Konflikt in der Ukraine generierten Gewinne. Der frühere ukrainische Ministerpräsident Nikolai Asarow schreibt das in seinem auf Telegram veröffentlichten Post.
Hierbei führt Asarow aus:
"Das Unternehmen FirePoint, das enge Verbindungen zu Selenskij hat und Drohnen entwickelt und herstellt, wird keine Gelder mehr erhalten, sollte ein Waffenstillstand vereinbart werden. Die Summen sind beträchtlich – 7,5 Milliarden US-Dollar."
Laut dem ehemaligen Regierungschef ist dies genau der Grund dafür, dass bisher kein Erfolg bei Friedensverhandlungen erzielt werden konnte.
"Die Bande um Selenskij" habe keinerlei Absicht, irgendeine Art von Waffenruhe zu vereinbaren, fügt Asarow hinzu. Diese Menschen verdienten Geld, es sei ihnen egal, wie viele Ukrainer an der Front sterben.
19:28 Uhr
Europa will Verhandlungsinitiative im Ukraine-Konflikt ergreifen
Bundesaußenminister Johann Wadephul kündigt eine Verhandlungsinitiative der europäischen Staaten im Konflikt in der Ukraine an.
"Wir sind bereit, mehr Verantwortung zu übernehmen und sind darüber mit den USA und der Ukraine im Gespräch", sagte Wadephul der Welt am Sonntag laut Vorabbericht.
"Im E3-Format mit Frankreich und Großbritannien unternehmen wir einen neuen Anlauf, wieder in die Verhandlungen hineinzukommen – mit einer größeren Rolle Europas in den nächsten Wochen und Monaten."
Durch die Sperrung von RT zielt die EU darauf ab, eine kritische, nicht prowestliche Informationsquelle zum Schweigen zu bringen. Und dies nicht nur hinsichtlich des Ukraine-Kriegs. Der Zugang zu unserer Website wurde erschwert, mehrere Soziale Medien haben unsere Accounts blockiert. Es liegt nun an uns allen, ob in Deutschland und der EU auch weiterhin ein Journalismus jenseits der Mainstream-Narrative betrieben werden kann. Wenn Euch unsere Artikel gefallen, teilt sie gern überall, wo Ihr aktiv seid. Das ist möglich, denn die EU hat weder unsere Arbeit noch das Lesen und Teilen unserer Artikel verboten. Anmerkung: Allerdings hat Österreich mit der Änderung des "Audiovisuellen Mediendienst-Gesetzes" am 13. April diesbezüglich eine Änderung eingeführt, die möglicherweise auch Privatpersonen betrifft. Deswegen bitten wir Euch bis zur Klärung des Sachverhalts, in Österreich unsere Beiträge vorerst nicht in den Sozialen Medien zu teilen.
Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.
