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Liveticker Ukraine-Krieg: Russische Luftabwehr zerstört in der Nacht 203 gegnerische Drohnen

Russland führt gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine Militäroperation in der Ukraine durch. Der Westen reagiert mit immer neuen Waffenlieferungen an die Ukraine und beispiellosen Sanktionen gegen Russland. Lesen Sie hier die neuesten Entwicklungen.
Liveticker Ukraine-Krieg: Russische Luftabwehr zerstört in der Nacht 203 gegnerische DrohnenQuelle: TASS © ALEXEI KONOWALOW
  • 29.03.2026 08:30 Uhr

    08:30 Uhr

    Selenskij will langfristige Beziehungen im Nahen Osten aufbauen

    Der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij strebt stärkere wirtschaftliche und militärische Beziehungen zwischen der Ukraine und Ländern im Nahen Osten an. Dies umfasse gemeinsame Produktion, Zusammenarbeit im Energiesektor, Investitionen und den Austausch von Erfahrungen im Krieg, sagte Selenskij während eines offiziellen Besuchs in Katar.

    "Einfacher Verkauf interessiert uns nicht."

    Die Regierung in Kiew wolle systemische Beziehungen, durch die Einnahmen durch Export erzielt würden und die Ukraine ausreichend Mittel erhalte, "um in die heimische Produktion zu investieren".

    In Doha traf sich Selenskij mit dem Emir Scheich Tamim bin Hamad Al Thani und dem Premierminister Scheich Mohammed bin Abdulrahman Al Thani. Ins Gespräch kam die Erhöhung der Sicherheit in den beiden Ländern. Die Seiten vereinbarten eine Partnerschaft im Verteidigungssektor für mindestens zehn Jahre. Im Anschluss an das Treffen zwischen den Staatschefs wurde ein Abkommen über gemeinsame Projekte in der Rüstungsindustrie unterzeichnet.

  • 08:03 Uhr

    DVR meldet vier ukrainische Angriffe binnen 24 Stunden

    Die Behörden in Donezk haben innerhalb der vergangenen 24 Stunden vier Angriffe durch ukrainische Truppen registriert. Demnach wurden auf das Territorium der Volksrepublik vier Geschosse abgefeuert. Bei den Angriffen in der Zeitspanne von 0 Uhr am 28. März bis 0 Uhr am 29. März (Ortszeit) wurden keine Opfer unter der Zivilbevölkerung gemeldet. Durch den Beschuss kamen zehn Wohnhäuser, vier zivile Infrastrukturobjekte, ein Lkw und mehrere Autos zu Schaden.

    Am Vortag hatten die Behörden von Donezk acht Angriffe aus der Ukraine gemeldet. Vier Zivilisten, darunter ein Kind, erlitten Verletzungen. Dabei wurden drei Wohnhäuser, drei zivile Infrastrukturobjekte, ein Lkw und mehrere Autos beschädigt.

  • 07:35 Uhr

    Massive ukrainische Drohnenattacke auf Gebiet Leningrad: Brand im Hafen Ust-Luga

    Gouverneur Alexander Drosdenko berichtet auf Telegram über einen massiven nächtlichen Drohnenangriff auf das Gebiet Leningrad im Nordwesten Russlands. Ihm zufolge begann die ukrainische Attacke in der Nacht zum Sonntag. Im Zeitraum von 1:41 Uhr bis 5:46 Uhr MESZ fing die russische Luftabwehr über der Region 31 unbemannte Luftfahrzeuge ab.

    Der Politiker meldet keine Opfer. Dennoch bestätigt Drosdenko Schäden und einen Brand im wichtigen Hafen Ust-Luga. Weitere Einzelheiten gibt der Gouverneur nicht bekannt.

  • 07:00 Uhr

    Russische Luftabwehr zerstört in der Nacht 203 ukrainische Drohnen

    Russlands Verteidigungsministerium meldet am Sonntagmorgen auf Telegram weitere Versuche der ukrainischen Streitkräfte, Objekte in Russland mit unbemannten Luftfahrzeugen anzugreifen. Demnach hat die russische Luftabwehr in der letzten Nacht 203 gegnerische Drohnen abgeschossen. Die unbemannten Luftfahrzeuge wurden über folgenden Regionen Russlands zerstört: Gebiete Belgorod, Brjansk, Wolgograd, Woronesch, Kaluga, Kursk, Leningrad, Nowgorod, Orjol, Pensa, Pskow, Rostow, Samara, Saratow, Smolensk, Twer und Tula sowie der Großraum Moskau, die Region Krasnodar, die Teilrepublik Krim und das Schwarze Meer. Weitere Einzelheiten teilt das Ministerium nicht mit.

  • 28.03.2026 20:00 Uhr

    20:00 Uhr

    Damit beenden wir für heute den Live-Ticker zur Lage im Ukraine-Konflikt. Morgen früh ab 7 Uhr geht es mit der Berichterstattung weiter. Wir wünschen unseren Lesern trotz aller Spannungen in der Welt eine gute Nacht!

  • 19:57 Uhr

    Energodar: Bei Drohnenangriff ukrainischer Streitkräfte zwei Menschen verletzt

    Wie der Bürgermeister von der Stadt Energodar im Gebiet Saporoschje mitteilt, wurden eine Frau und ein Mann in der Stadt bei einem Drohnenangriff der ukrainischen Streitkräfte verletzt. Der Bürgermeister weist zudem darauf hin, dass in der Stadt, die an das Kernkraftwerk Saporoschje grenzt, weiterhin eine extrem erhöhte Drohnengefahr besteht. Auf seinem Telegram-Kanal schreibt er:

    "Soeben wurden bei einem Angriff durch eine Drohne zwei Menschen verletzt – eine junge Frau und ein Mann. Beide wurden ins Krankenhaus gebracht."

  • 19:32 Uhr

    Bericht: Lager mit ukrainischen Antidrohnensystemen in den VAE zerstört

    Nach Berichten des staatlichen Rundfunk- und Fernsehsenders der Islamischen Republik (IRIB) haben iranische Truppen ein Lager mit ukrainischen Drohnenabwehrsystemen in Dubai zerstört. Diese Erklärung gibt Ebrahim Zolfaghari, Sprecher des Hauptquartiers der iranischen Streitkräfte "Khatam al-Anbia", ab. Ihm zufolge haben die Luft-, Weltraum- und Seestreitkräfte des Korps der Islamischen Revolutionsgarden (IRGC, Eliteeinheit der iranischen Streitkräfte) Angriffe auf Rückzugsgebiete amerikanischer Soldaten in Dubai geflogen. Infolgedessen hätten die US-Streitkräfte große Verluste erlitten. Er fügt hinzu:

    "Gleichzeitig (...) wurde ein Lager mit ukrainischen Systemen zur Abwehr von Drohnen zerstört, (...) in dem sich auch 21 Ukrainer befanden."

  • 19:05 Uhr

    Ukrainisches Militär greift Getreidespeicher im Gebiet Cherson an

    Nach Angaben des Gouverneurs Wladimir Saldo haben die ukrainischen Streitkräfte mit Drohnen einen Angriff auf das Gelände eines Getreidespeichers im Dorf Blagoweschtschenka im Gebiet Cherson durchgeführt, in dem sich 700 Tonnen Getreide befanden. In seinen sozialen Netzwerken schrieb Saldo:

    "Im Dorf Blagoweschtschenka im Bezirk Nowotroizk kam es infolge von Drohnenangriffen zu einem Brand auf dem Gelände des Getreidelagers. Im Getreidelager befanden sich 700 Tonnen Korn, dem Landwirt entstand ein enormer Schaden. Außerdem brannten zwei Lastwagen aus. Der Brand ist mittlerweile gelöscht. Es gibt keine Toten und Verletzten."

  • 18:38 Uhr

    Außenministerium warnt Seoul vor Folgen seiner Ukraine-Hilfe

    Russland werde gezwungen sein, Gegenmaßnahmen zu ergreifen, sollte Südkorea mit Waffenlieferungen an Kiew beginnen, erklärte der stellvertretende russische Außenminister Andrei Rudenko in einem Interview mit der Nachrichtenagentur TASS. Nach Angaben des Diplomaten macht Moskau Seoul gegenüber deutlich, dass eine Beteiligung an der Lieferung tödlicher Waffen, auch im Rahmen der PURL-Initiative, unzulässig sei. Rudenko erklärte:

    "Seoul hat sich zwar im Zusammenhang mit der Ukraine-Krise mit dem Kollektiven Westen solidarisiert, beteiligt sich jedoch nicht an direkten Lieferungen tödlicher Waffen an das Regime in Kiew. Bei der Gestaltung unserer Beziehungen zu Seoul berücksichtigen wir dessen sich abzeichnende Annäherung an die NATO im militärischen Bereich, in deren Rahmen die Republik Korea eine Reihe von Mitgliedsländern des Bündnisses bei der Aufrüstung unterstützt, die der Ukraine militärische Hilfe leisten. Wir vermitteln der südkoreanischen Seite über verschiedene Kanäle konsequent die grundsätzliche Position Russlands, dass eine Beteiligung der Republik Korea an der direkten und indirekten Versorgung des Kiewer Regimes mit tödlichen Waffen – unter anderem im Rahmen der PURL-Initiative – unzulässig ist. Andernfalls könnten die bilateralen Beziehungen zwischen Russland und der Republik Korea ernsthaft Schaden nehmen, und wir wären gezwungen, Gegenmaßnahmen zu ergreifen. Ich hoffe, dass wir solche Schritte nicht tun müssen."

  • 17:52 Uhr

    EU-Außenbeauftragte Kaja Kallas will am 31. März nach Kiew reisen

    Die EU-Außenbeauftragte Kaja Kallas will am 31. März in die Ukraine reisen. Sie werde in Kiew gemeinsam mit EU-Außenministern den ukrainischen Außenminister Andrei Sibiga treffen, kündigt die Estin auf der Plattform X an. Bei den Gesprächen soll es um die Unterstützung der EU für die Ukraine gehen. Dabei fügt Kallas hinzu:

    "Wir werden auch mit einer klaren Botschaft kommen, dass Russland für seine Kriegsverbrechen zur Verantwortung gezogen werden muss."

    Sibiga zufolge wird es bei den Beratungen um die Unterstützung der EU für sein Land und Möglichkeiten gehen, Druck auf Russland auszuüben.

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Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.