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Liveticker Ukraine-Krieg: Militärische Ziele in ukrainischen Häfen mit Präzisionswaffen getroffen

Russland führt gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine Militäroperation in der Ukraine durch. Der Westen reagiert mit immer neuen Waffenlieferungen an die Ukraine und beispiellosen Sanktionen gegen Russland. Lesen Sie hier die neuesten Entwicklungen.
Liveticker Ukraine-Krieg: Militärische Ziele in ukrainischen Häfen mit Präzisionswaffen getroffenQuelle: Sputnik © Walentin Kapustin
  • 24.07.2026 08:57 Uhr

    08:57 Uhr

    Militärische Ziele in ukrainischen Häfen mit Präzisionswaffen getroffen

    In der Nacht haben die russischen Streitkräfte weiterhin Angriffe auf Militärziele in ukrainischen Häfen verübt. Dies teilte das Verteidigungsministerium in Moskau am Morgen mit. Dabei seien luftgestützte Hochpräzisionswaffen und Kampfdrohnen eingesetzt worden.

    Im Hafen von Odessa wurden Treib- und Schmierstofftanks für die Versorgung der ukrainischen Streitkräfte beschädigt.

    Im Hafen von Ismail wurden Hafenanlagen zum Entladen und Lagern von Militärgütern, drei Lager für unbemannte Boote, unter anderem vom Typ Magura, sowie ein Hangar mit Militärtechnik getroffen. Zudem habe die russische Armee ein Schwimmdock zum Lagern und Zuwasserlassen autonomer unbemannter Unterwasserfahrzeuge angegriffen.

    Im Hafen von Nikolajew sei ein Trockenfrachter mit Militärgütern beim Entladen getroffen worden, hieß es weiter.

  • 08:28 Uhr

    FSB vereitelt ukrainischen Terroranschlag gegen einen Sicherheitsbeamten

    Russlands Inlandsgeheimdienst FSB hat eine 30-jährige russische Staatsbürgerin in Moskau bei dem Versuch festgenommen, im Auftrag der ukrainischen Geheimdienste einen Terroranschlag auf einen Mitarbeiter der Sicherheitsbehörden zu verüben. Dies teilte die Pressestelle des FSB mit. 

    Laut der Behörde hatte die Frau Kontakt mit der ukrainischen Seite über die Messenger-Dienste Telegram und WhatsApp aufgenommen. Sie erklärte sich bereit, sich an terroristischen Aktivitäten zu beteiligen, im Gegenzug für Unterstützung bei der Erlangung eines dauerhaften Wohnsitzes in einem der EU-Länder.

    Auf Anweisung eines Vertreters der ukrainischen Geheimdienste war sie zunächst über die Türkei und Moldawien in die Ukraine gereist, wo sie eine Einweisung zur Durchführung von Sabotage- und Terroraktivitäten erhielt. Nach ihrer Rückkehr nach Russland habe sie einen Sprengsatz aus einem Versteck in der Stadt Samara abgeholt und sei in die Region Moskau gereist, um dort einen Terroranschlag zu verüben.

    Die Frau wurde festgenommen, nachdem sie den improvisierten Sprengsatz unter einem Auto angebracht hatte.

  • 07:29 Uhr

    Verletzte bei Drohnenangriff auf Wildberries-Lager im Gebiet Leningrad

    In der Nacht haben die ukrainischen Streitkräfte Sankt Petersburg und das Gebiet Leningrad mit Dutzenden Drohnen angegriffen. Nach Angaben des Gouverneurs der Region, Alexander Drosdenko, wurden insgesamt 59 gegnerische Drohnen abgefangen.

    Infolge der Drohnenangriffe gerieten mehrere Lager des russischen Online-Marktplatzes Wildberries in der Ortschaft Nowosaratowka in Brand, so Drosdenko. Drei Personen erlitten mittelschwere Verletzungen und werden derzeit im Krankenhaus behandelt.

    Ein weiterer Drohnenangriff führte zum Einsturz eines Lagerhauses auf dem Gelände der Geflügelfabrik Sewernaja in der Ortschaft Sinjawino. Drosdenko vermeldete keine Opfer.

    Der Gouverneur von Sankt Petersburg, Alexander Beglow, berichtete am Morgen, dass bei den Attacken zivile Infrastruktur auf der Moskowskoje-Chaussee getroffen wurde. Die Einsatzkräfte seien vor Ort. Weitere Einzelheiten gab Beglow nicht bekannt. 

  • 23.07.2026 22:00 Uhr

    22:00 Uhr

    Damit beenden wir für heute den Live-Ticker zur Lage im Ukraine-Konflikt. Morgen früh ab 7 Uhr geht es mit der Berichterstattung weiter. Wir wünschen unseren Lesern trotz aller Spannungen in der Welt eine gute Nacht!

  • 21:28 Uhr

    Fjodorow kehrt nur als Verteidigungsminister in Selenskij-Regierung zurück

    Michail Fjodorow, der entlassene Verteidigungsminister der Ukraine, will nur sein früheres Amt wieder antreten. Andere Angebote lehnt er entschieden ab. Ukrainische Medien zitieren Fjodorow mit den Worten:

    "Heute gibt es im Land nur drei Positionen, die neben den Soldaten auf dem Schlachtfeld tatsächlich den Verlauf des Krieges bestimmen. Es sind Präsident, Verteidigungsminister und Oberkommandierender. Deshalb werde ich keine andere Position als die des Verteidigungsministers annehmen."

    Jedem anderen Amt fehle die Befugnis, Korruption bei der Beschaffung zu bekämpfen, die Transformation der Armee abzuschließen, neue Militäroperationen zu planen und durchzuführen sowie die Kultur der Lügen und der Verantwortungslosigkeit innerhalb des Systems auszumerzen, glaubt Fjodorow.

    Vor Kurzem erklärte Präsident Wladimir Selenskij, er habe Fjodorow das Amt des Vizeministers für militärische Innovationen angeboten.

  • 20:50 Uhr

    Russische Flugabwehr zerstört mehr als 170 Drohnen der Ukraine

    Einheiten der russischen Flugabwehr haben im Laufe des Tages 172 unbemannte Flugzeuge der Ukraine abgefangen und zerstört. Laut dem russischen Verteidigungsministerium wurden die Drohnen zwischen 8 und 20 Uhr Moskauer Zeit über neun Gebieten sowie über der Region Krasnodar, den Teilrepubliken Baschkortostan und Krim, dem Asowschen und Schwarzen Meer vom Himmel geholt.

  • 20:18 Uhr

    Rheinmetall steigert Pulverproduktion inmitten des Konflikts in der Ukraine um 50 Prozent

    Rheinmetall will die Schießpulverproduktion in seinem Werk bei München erhöhen, um den durch den Ukraine-Krieg verursachten Munitionsengpass abzudecken. Der Konzern baut jetzt sein bestehendes Werk zu einer der größten Pulverfabriken Europas aus und investiert dafür 350 Millionen Euro.

    Mehr dazu lesen Sie hier auf unserer Webseite.

  • 19:24 Uhr

    Selenskij: USA schlagen mehrere Optionen für Ende des Konfliktes vor

    Die USA haben mehrere Optionen zur Beendigung des Ukraine-Konflikts vorgeschlagen, erklärte Präsident Wladimir Selenskij auf einer Pressekonferenz mit dem irischen Premierminister Micheál Martin. Die Vorschläge habe Selenskij am 22. Juli nach dem Telefonat mit dem US-Sonderbeauftragten Steve Witkoff und dem Schwiegersohn des US-Präsidenten, Jared Kushner, erhalten.

    Nächste Woche könnte Selenskij  in die USA reisen, um die US-Initiativen zu erörtern. Washington werde die Vorschläge auch mit der russischen Seite besprechen. Ein trilaterales Treffen sei noch vor Herbst möglich.

  • 18:53 Uhr

    Erneut Verletzte nach ukrainischen Drohnenangriffen auf Gebiete Belgorod und Kursk

    Ukrainische Drohnen haben Städte und Ortschaften im Gebiet Belgorod angegriffen. Laut den regionalen Behörden erlitten zwei Frauen und drei Männer Verletzungen.

    Auch das Gebiet Kursk war ukrainischen Drohnenangriffen ausgesetzt. Laut Gouverneur Alexander Chinstein mussten drei Zivilisten in Krankenhäuser eingeliefert werden.

  • 18:32 Uhr

    Russland führt weitere Angriffe gegen Hafeninfrastruktur durch

    Die russischen Streitkräfte haben im Laufe des Tages weitere Angriffe gegen im Interesse der ukrainischen Armee genutzte Häfen unternommen. Mit luftgestützten Hochpräzisionswaffen wurde die Infrastruktur im Hafen von Juschny getroffen. Die angegriffenen Objekte dienten der Ausladung und Lagerung von Treib- und Schmierstoffen zur Versorgung der ukrainischen Truppen.

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Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.