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Liveticker Ukraine-Krieg: Budanow kündigt weitere Mobilisierung an – "sonst geht das Land unter"

Russland führt gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine Militäroperation in der Ukraine durch. Der Westen reagiert mit immer neuen Waffenlieferungen an die Ukraine und beispiellosen Sanktionen gegen Russland. Lesen Sie hier die neuesten Entwicklungen.
Liveticker Ukraine-Krieg: Budanow kündigt weitere Mobilisierung an – "sonst geht das Land unter"
  • 15.05.2026 21:34 Uhr

    21:34 Uhr

    Sumy: Russische Streitkräfte haben ein ukrainisches F-16-Flugzeug abgeschossen

    Wie der Koordinator der prorussischen Untergrundbewegung in Nikolajew Sergei Lebedew der Nachrichtenagentur RIA Nowosti berichtet, wurde ein ukrainisches Kampfflugzeug vom Typ F-16 im Verlauf eines Luftkampfes über dem Gebiet Sumy abgeschossen.

    Lebedew berichtet, dass die Einwohner der Stadt Krolewez im Gebiet Sumy gegen 11 Uhr morgens eine laute Explosion hörten. Kurz zuvor war ein mit Raketen bestücktes Flugzeug der ukrainischen Armee, das vom Boden aus zu sehen war, in östlicher Richtung über die Stadt geflogen. Die F-16 wurde von einer Rakete abgeschossen. Nach Angaben der Einwohner von Krolewez handelte es sich bei dem ukrainischen Kampfflugzeug um eine F-16, die aus Richtung Neschin kam, wo sich einer der ukrainischen Luftwaffenstützpunkte befindet. Lebedew merkt an:

    "Das ukrainische Kampfflugzeug begann ein Ausweichmanöver, schaffte es aber nicht. Nach Aussagen von Anwohnern wurde die Maschine in zwei Teile gerissen, und die Trümmer fielen auf Felder außerhalb der Stadt."

  • 21:15 Uhr

    Austausch: Ukraine übergibt Briefe von Kriegsgefangenen an ihre Angehörigen in Russland

    Der ukrainische Ombudsmann Dmitri Lubinez hat im Rahmen des heutigen Austauschs von Gefangenen und Gefallenen Briefe russischer Kriegsgefangener an ihre Angehörigen nach Russland weitergeleitet. Dies teilt die russische Menschenrechtsbeauftragte Jana Lantratowa mit. In ihrem Telegram-Kanal schreibt sie:

    "Meine Mitarbeiter haben vom ukrainischen Ombudsmann Briefe unserer Kriegsgefangenen an ihre Angehörigen erhalten. Das ist eine große Unterstützung für diejenigen, die warten und hoffen."

    Lantratowa berichtet außerdem, dass Russland im Rahmen des Austauschs vier Einwohner des Gebietes Sumy an die Ukraine übergeben habe, die zuvor aus dem Kampfgebiet evakuiert worden waren.

  • 20:54 Uhr

    Ukrainische Truppen greifen Kulturpalast in Schachtjorsk mit fünf Drohnen an

    Wie die Einsatzkräfte der Nachrichtenagentur TASS mitteilen, setzten ukrainische Streitkräfte bei einem Angriff am Morgen auf das Kulturhaus in Schachtjorsk (DVR) fünf FP-2-Drohnen ein. Ein Gesprächspartner der Agentur präzisiert:

    "Es gab einen Angriff mit fünf FP-2-Drohnen. Alle auf das Kulturhaus."

  • 20:28 Uhr

    Moskau und Kiew tauschen Gefangene und Gefallene aus

    Am Freitag haben Russland und die Ukraine einen umfassenden Austausch von Kriegsgefangenen und gefallenen Soldaten durchgeführt. Dabei kamen auf beiden Seiten jeweils 205 Soldaten aus der Gefangenschaft frei. Die russischen Soldaten befinden sich nach einer medizinischen Erstversorgung in Weißrussland auf dem Weg zurück in ihre Heimat.

    Parallel dazu fand die Übergabe von Gefallenen statt: Russland übergab 526 Leichname ukrainischer Kämpfer an Kiew und erhielt im Gegenzug 41 gefallene Soldaten.

    Ein Video dazu finden Sie hier auf unserer Website

  • 19:59 Uhr

    Medien: In Schweden festgehaltenes Schiff könnte an die Ukraine übergeben werden

    Wie der Fernsehsender TV4 unter Berufung auf die schwedische Staatsanwaltschaft berichtet, könnte das von den schwedischen Behörden festgehaltene Schiff Caffa an die Ukraine übergeben werden. Der unter guineischer Flagge fahrende Frachter, der die Ostseekanäle durchquerte, war am 6. März in den Hoheitsgewässern Schwedens festgesetzt worden. Die überwiegend aus Russen bestehende Besatzung verließ das Land am 12. Mai. Zuvor hatte die ukrainische Staatsanwaltschaft ein Ersuchen an Stockholm gerichtet, in dem sie gefordert hatte, das Schiff "zu Ermittlungszwecken" an sie zu übergeben. In der Meldung des Fernsehsenders heißt es:

    "Derzeit liegt das Schiff leer und verschlossen im Hafen von Trelleborg und wartet auf eine Entscheidung über seine mögliche Übergabe an die Ukraine."

  • 19:29 Uhr

    Ex-US-Oberstleutnant: Biden-Regierung log über Biolabore in der Ukraine

    Die Regierung des ehemaligen US-Präsidenten Joe Biden hat bewusst gelogen, als sie behauptete, es gebe keine Biolabore auf dem Territorium der Ukraine. Dies teilt der pensionierte Oberstleutnant der US-Armee Earl Rasmussen am 15. Mai mit. Er erinnert in einem Interview mit RIA Nowosti daran, dass die damalige stellvertretende Außenministerin Victoria Nuland im März 2022 die Existenz von Biolaboren in der Ukraine eingeräumt hat, und betont:

    "Ja, die Biden-Regierung hat gelogen oder betrügerisch gehandelt. Bei Anhörungen im Kongress räumte Nuland ein, dass es in der Ukraine biologische Forschungseinrichtungen mit potenziell gefährlichen Krankheitserregern gibt."

  • 18:57 Uhr

    Experte zum Angriff auf Rjasan: Drohnen kamen aus den Gebieten Charkow und Sumy

    Die 99 ukrainischen Drohnen, die Rjasan angegriffen haben, könnten aus den Gebieten Charkow und Sumy gestartet worden sein. Diese Ansicht vertritt der Gründer des Ausbildungszentrums für unbemannte Luftfahrt und Akademiemitglied der Russischen Ingenieurakademie Maxim Kondratjew. In einem Gespräch mit der Zeitung Argumenty i Fakty erklärt er:

    "Die Drohnen kamen aus den Grenzgebieten der Ukraine auf Rjasan zu. Man kann mit Sicherheit sagen, dass sich die Startplätze in den Gebieten Charkow und Sumy befanden."

  • 18:31 Uhr

    Schoigu: Westen hat Russland, Iran, Irak, Venezuela und viele mehr bestohlen

    Der Sekretär des russischen Nationalen Sicherheitsrates, Sergei Schoigu, hat am Donnerstag bei einem Treffen der "Shanghai Cooperation Organisation" (SCO) im kirgisischen Bischkek erklärt, dass der Westen Vermögenswerte anderer Staaten im Wert von über einer halben Billion US-Dollar veruntreut habe – darunter auch Russlands.

    Außerdem konstatierte Schoigu, dass "die internationalen Beziehungen sich unaufhaltsam weiter verschlechtern".

    "Der Hauptgrund für die aktuellen Turbulenzen ist das Bestreben der Vereinigten Staaten von Amerika und ihrer Verbündeten, ihre Vorherrschaft zu bewahren", erklärte der frühere Verteidigungsminister Russlands (2012–2024).

    Ein Video dazu finden Sie hier auf unserer Website

  • 17:58 Uhr

    Abgeordneter: Nach Angriff auf Rjasan kann man Produktion ukrainischer Drohnen in Europa angreifen

    Russland müsse eine militärische Entscheidung in Bezug auf die sogenannten Hinterlandgebiete der Ukraine treffen – also auf die westeuropäischen Länder, die Waffen für die Ukraine herstellen und liefern, meint der Abgeordnete der Staatsduma Andrej Kolesnik. Er betonte in einem Gespräch mit Journalisten, dass Europa fast schon offiziell zum Hinterland der Ukraine geworden sei. Seinen Worten zufolge habe Russland bereits einen Entschluss gefasst, Produktionsstätten für Drohnen in europäischen Ländern anzugreifen, doch der Zeitpunkt für die Durchführung einer solchen Operation werde vom Militärkommando des Landes festgelegt. Kolesnik merkte an:

    "Dafür werden sie ordentlich bestraft werden. Ich denke, es ist an der Zeit, den Blick auf die Hinterlandgebiete der Ukraine zu richten, die sich in westeuropäischen Ländern befinden. Die Adressen der Produktionsstätten der unbemannten Fluggeräte, mit denen die Angriffe auf Rjasan durchgeführt wurden, sind bekannt. Das ist bereits eine rein militärische Entscheidung, denn gemäß der Einsatzordnung verfügen wir über Einheiten, die Angriffe auf Produktionsstätten jeglicher militärischer Mittel durchführen, mit denen die gegnerische Seite Russland bedrohen könnte."

  • 17:33 Uhr

    Peskow: "Kiew wird für seine fragwürdigen Ziele niemanden verschonen"

    Der Pressesprecher des russischen Präsidenten, Dmitri Peskow, erklärte, das Kiewer Regime würde alle Länder für seine eigenen Interessen ausnutzen, "wenn man es nicht entsprechend zügelt". Damit kommentierte der Kreml-Vertreter am Donnerstag die Situation rund um die Rücktritte in den baltischen Staaten vor dem Hintergrund der Vorfälle mit ukrainischen Drohnen.

    Ein Video dazu gibt es hier auf unserer Webseite.

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Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.