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Liveticker Ukraine-Krieg: Massive Drohnenattacke abgewehrt – über 600 ukrainische Drohnen abgefangen

Russland führt gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine Militäroperation in der Ukraine durch. Der Westen reagiert mit immer neuen Waffenlieferungen an die Ukraine und beispiellosen Sanktionen gegen Russland. Lesen Sie hier die neuesten Entwicklungen.
Liveticker Ukraine-Krieg: Massive Drohnenattacke abgewehrt – über 600 ukrainische Drohnen abgefangenQuelle: Gettyimages.ru © Omar Marques
  • 6.08.2026 15:22 Uhr

    15:22 Uhr

    Medien: Ukraine betreibt unterirdische Fabriken für Drohnenproduktion

    In der Ukraine werden in einer geheimen Untergrundanlage täglich Hunderte von Drohnen produziert, heißt es in einem Bericht von Sky News. Der Betrieb sei demnach das Zentrum der landesweiten Bemühungen um die Entwicklung von Langstrecken-Kampfdrohnen, die Produktion laufe rund um die Uhr. Es gebe viele ähnliche Anlagen im ganzen Land.

    Der Betrieb stelle täglich über 200 Drohnen her, und zwar vom Typ FP1 mit einer Reichweite von 3.000 Kilometern, erklärt Sky News weiter. Die Produktionskosten belaufen sich demnach auf etwa 60.000 US-Dollar und werden durch die internationale Gemeinschaft über das Verteidigungsministerium finanziert.

  • 14:53 Uhr

    NYT: Westen liefert Kiew immer zögerlicher Abfangraketen

    Westliche Staaten stellen der Ukraine laut der New York Times immer zurückhaltender Abfangraketen zur Verfügung, da sie diese zunehmend für die eigene Verteidigung benötigen.

    "Selenskijs Bitten haben angesichts der veränderten geopolitischen Lage keinen Erfolg mehr", schreibt die Zeitung. Die westlichen Verbündeten gäben Raketen nur noch ungern ab, weil der Krieg inzwischen an mehreren Fronten geführt werde – auch im Nahen Osten, wo die Kämpfe die weltweiten Bestände verringert hätten.

    Selbst wenn die Partner Kiews den Forderungen Selenskijs nachkämen, könnten sie den ukrainischen Bedarf nicht vollständig decken. Russland produziere ballistische Raketen schneller, als der Westen entsprechende Abfangraketen herstellen könne, so die New York Times.

    Auch das Programm PURL, über das Verbündete US-Rüstungsgüter für die Ukraine finanzieren, habe laut der Zeitung "die Erwartungen nicht erfüllt". Anstelle der von Selenskij angestrebten eine Milliarde US-Dollar pro Monat seien bislang lediglich Beiträge in Höhe von der Hälfte zusammengekommen.

  • 13:48 Uhr

    Mehr als 470 ukrainische Soldaten wegen Überfall auf Kursk verurteilt

    Russland hat mehr als 470 Angehörige der ukrainischen Streitkräfte im Zusammenhang mit dem Überfall auf das Gebiet Kursk verurteilt. Dies teilt die russische Generalstaatsanwaltschaft mit. Von den Verurteilten wurden 89 Soldaten in Abwesenheit angeklagt.

    Bei 36 Personen handele es sich zudem um ausländische Söldner. Alle Angeklagten seien zu Haftstrafen, auch lebenslangen, verurteilt worden.

  • 13:20 Uhr

    Frontbericht des russischen Verteidigungsministeriums

    Die ukrainischen Streitkräfte haben während der Kampfhandlungen in den zurückliegenden 24 Stunden 1.395 Soldaten verloren. Dies besagt der Frontbericht des Verteidigungsministeriums in Moskau. Russlands Truppen zerstörten dabei folgende Waffen und Ausrüstung des Gegners:

    • vier Mannschaftstransportwagen,
    • 16 gepanzerte Kampffahrzeugen,
    • 100 Kraftfahrzeuge,
    • zwölf Artilleriegeschütze,
    • fünf Anlagen der Elektronischen Kampfführung und zwei Anlagen der elektronischen Aufklärung.

    Einheiten der russischen Luftstreitkräfte, Raketen- und Artillerietruppen sowie Drohnenbediener trafen Objekte der Treibstoff- und Transportinfrastruktur und Logistikzentren, die im Interesse der gegnerischen Truppen betrieben wurden. Des Weiteren Lager mit unbemannten Flugzeugen sowie ukrainische Truppen und ausländische Söldner in 155 Kreisen. Die Flugabwehr schoss 20 Flugbomben, eine HIMARS-Rakete und 1.155 Drohnen ab. Die Marineflieger der Schwarzmeerflotten zerstörten ihrerseits ein unbemanntes Boot.

  • 12:31 Uhr

    Gebiet Jaroslawl: Brand an einer Ölraffinerie nach Drohnenangriff – vier Verletzte

    Die Flugabwehr hat einen massiven Drohnenangriff auf das Gebiet Jaroslawl abgewehrt. Laut Gouverneur Michail Jewrajew wurden insgesamt 93 Drohnen zerstört.

    Die Fragmente der Drohnen schlugen in die Ölbehälter einer regionalen Raffinerie ein, sodass ein Brand ausbrach. Der Löscheinsatz sei aktuell im Gange, heißt es.

    Vier Menschen wurden bei dem Angriff verletzt, betont der Gouverneur.

  • 11:29 Uhr

    Großes Depot eines Treib- und Schmierstoffherstellers im Gebiet Kiew durch Brand zerstört 

    In der Nacht zum Sonntag hat ein Brand das Zentraldepot des Treib- und Schmierstoffherstellers Liqui Moly im Gebiet Kiew vollständig zerstört. Laut der ukrainischen Niederlassung der Firma wurden durch das Feuer tonnenweise Fertigprodukte vernichtet, die in dem Logistikzentrum gelagert waren.

    Trotz der Verluste arbeite das Unternehmen bereits daran, neue Lieferwege einzurichten und die Versorgungsengpässe so gering wie möglich zu halten.

    Das Feuer habe auch auf Räumlichkeiten anderer Logistikunternehmen in der Nähe übergegriffen, heißt es.

  • 10:47 Uhr

    Ermittlungskomitee: Nach Einmarsch ukrainischer Armee in Region Kursk über 600 Zivilisten getötet

    Mehr als 600 Zivilisten wurden bei der Invasion der ukrainischen Streitkräfte im Jahr 2024 im Grenzgebiet Kursk getötet. Dies berichtet Swetlana Petrenko, die Sprecherin des russischen Ermittlungskomitees.

    "Infolge der grausamen Aktionen ukrainischer Kämpfer wurden 640 Zivilisten, darunter ein Kind, getötet und 561 Menschen, darunter 25 Kinder, verletzt."

    Laut Petrenko hätten die russischen Ermittler Verbrechen dokumentiert, die von ukrainischen Soldaten in 25 Ortschaften der Region begangen wurden. Insgesamt seien 711 Strafverfahren eingeleitet worden, fügte sie hinzu.

    Am 6. August 2024 hatten die ukrainischen Truppen einen Großangriff auf das Gebiet Kursk unternommen. Am 26. April 2025 hatten Russlands Streitkräfte die Region vollständig vom Gegner befreit.

  • 10:15 Uhr

    Gebiet Kursk: Binnen 24 Stunden mehrere Tote und Verletzte

    Nach Angaben von Alexander Chinstein, dem Gouverneur des Gebietes Kursk, wurden im Laufe des Tages 20 Geschosse auf die Region abgefeuert. Die Luftabwehrkräfte haben 157 gegnerische Drohnen unterschiedlicher Typen eliminiert. 15 Mal hätten die Drohnen das Gebiet durch den Abwurf von Sprengsätzen angegriffen, heißt es.

    Laut Chinstein seien zwei Zivilisten ums Leben gekommen, elf weitere erlitten Verletzungen. 

    Bei den Attacken seien zudem ein Betrieb, ein Mobilfunkmast, ein Autoteilegeschäft, zehn Privathäuser, zwei Verwaltungsgebäude, sieben Autos, ein Lebensmittelgeschäft, mehrere Energieanlagen sowie das Gebäude eines stillgelegten Kindergartens beschädigt worden.

  • 09:38 Uhr

    Lantratowa: Schicksal von 302 Russen nach Kiews Einmarsch in Region Kursk weiterhin unbekannt 

    Mehr als 300 Einwohner des Grenzgebietes Kursk werden seit der ukrainischen Invasion in der Region im Jahr 2024 immer noch vermisst. Dies erklärte die russische Menschenrechtsbeauftragte Jana Lantratowa.

    "Das Schicksal von 302 Menschen ist weiterhin ungewiss."

    Lantratowa betonte, dass die russischen Behörden insgesamt 170 Einwohner des Gebietes nach Russland zurückgeführt hätten, die nach der vorübergehenden Besetzung der Region durch die ukrainischen Streitkräfte in die Ukraine verschleppt worden waren.

    "Im Jahr 2024 kehrten 46 Personen zurück, 2025 waren es 107 und in diesem Jahr weitere 17. Am 27. Juni kehrten fünf Einwohner der Region in ihre Heimat zurück, deren Schicksal lange Zeit ungewiss war."

    Am 6. August 2024 hatten die ukrainischen Truppen einen Großangriff auf das Gebiet Kursk unternommen. Am 26. April 2025 hatten Russlands Streitkräfte die Region vollständig von dem Gegner befreit.

  • 08:59 Uhr

    Ukrainische Schiffe mit Militärgütern nahe Odessa getroffen

    Die russischen Streitkräfte setzen ihre Angriffe auf die von den ukrainischen Streitkräften eingesetzten Seeschiffe im Schwarzen Meer fort.

    Nach Angaben des russischen Außenministeriums wurden am Mittwochabend zwei Trockenfrachter südlich und östlich von Odessa getroffen, die Militärgüter transportierten. Dabei seien Kampfdrohnen eingesetzt worden, präzisierte die Militärbehörde.

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Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.