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Liveticker Ukraine-Krieg – Medien: Kiew muss russische Bedingungen akzeptieren

Russland führt gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine Militäroperation in der Ukraine durch. Der Westen reagiert mit immer neuen Waffenlieferungen an die Ukraine und beispiellosen Sanktionen gegen Russland. Lesen Sie hier die neuesten Entwicklungen.
Liveticker Ukraine-Krieg – Medien: Kiew muss russische Bedingungen akzeptierenQuelle: Sputnik © SERGEI BOBYLJOW
  • 21.05.2026 17:51 Uhr

    17:51 Uhr

    Poljanski: Kiew bringt Europa einer nuklearen Katastrophe näher

    Die Lage rund um das Atomkraftwerk Saporoschje bleibt angespannt, erklärt der Ständige Vertreter Russlands bei der OSZE Dmitri Poljanski. In der Nacht zum 19. Mai habe das ukrainische Militär die Anlage gezielt mit Drohnen und Artillerie eingegriffen. Die Experten der Internationalen Atomenergie-Organisation (IAEA) seien offiziell über die Vorfälle informiert worden.

    Auf einer OSZE-Sitzung am Donnerstag sagt der Diplomat:

    "Ich will es ganz deutlich sagen: Mit seinem Vorgehen in der vergangenen Woche hat das Selenskij-Regime Europa an den Rand einer nuklearen Katastrophe gebracht." 

    Falls es dazu komme, könnten die Folgen die der Tschernobyl-Katastrophe übertreffen, fügt Poljanski hinzu. Niemand in Europa versuche, dies zu verhindern.

    Kiew komme mit seinen Provokationen bezüglich des AKW Saporoschje ungestraft davon und werde von europäischen Ländern sogar noch ermutigt und angestachelt, so Poljanski weiter.

  • 17:16 Uhr

    Lawrow zu Litauens Drohungen gegen Kaliningrad: Die wollen sich nur wichtigmachen

    Die Drohungen des litauischen Außenministeriums bezüglich möglicher NATO-Angriffe auf Kaliningrad sollten ignoriert werden, hat der russische Außenminister Sergei Lawrow in einem Interview erklärt. Der russische Chefdiplomat fügte hinzu:

    "Sie müssen irgendwie zeigen, dass sie auch da sind. Nur dass sie, im Gegensatz zu jenem berühmten Philosophen, der sagte: 'Ich denke, also bin ich', einfach nur 'sind'."

    Zuvor hatte der litauische Außenminister Kęstutis Budrys in einem Interview mit der Neuen Zürcher Zeitung (NZZ) erklärt, die NATO müsse Russland zeigen, dass sie in der Lage sei, die russischen Luftverteidigungs- und Raketenbasen in Kaliningrad "dem Erdboden gleichzumachen".

    Ein Video dazu gibt es hier auf unserer Webseite.

  • 16:31 Uhr

    Ex-Botschafter: Ukrainische Biolabore sollten USA in Konflikt mit Russland hineinziehen

    Die Bereitschaft der Ukraine, amerikanische Biolabore auf ihrem Territorium zu beherbergen, deute auf den Versuch hin, die USA in eine Konfrontation mit Russland hineinzuziehen. Das erklärte der ehemalige britische Botschafter in Syrien, Peter Ford, gegenüber der Nachrichtenagentur RIA Nowosti. Die große Zahl von Laboren zur Entwicklung biologischer Waffen in der Ukraine erklärte der Ex-Diplomat mit der geografischen Lage des Landes.

    "Die Präsenz einer solchen Anzahl von Biolaboren auf ukrainischem Territorium lässt sich nur geografisch erklären: Die Ukraine grenzt an Russland, das in einem möglichen biologischen Konflikt das Ziel wäre."

    Zuvor hatte die Direktorin der US-Geheimdienste, Tulsi Gabbard, angekündigt, die USA würden mehr als 120 Biolabore im Ausland untersuchen, darunter auch Einrichtungen in der Ukraine. Gabbard erklärte zudem, Vertreter der Regierung des früheren US-Präsidenten Joe Biden hätten über die Existenz solcher Labore gelogen und Kritiker unter Druck gesetzt.

  • 15:48 Uhr

    Starmer und Selenskij beraten nach Lockerung der Russland-Sanktionen

    Nach der Lockerung britischer Sanktionen gegen Kraftstoffe aus russischem Öl haben der britische Premierminister Keir Starmer und Wladimir Selenskij ein Telefonat geführt. Dies geht aus einer Erklärung der Downing Street hervor.

    Großbritannien hatte am Dienstag den Import von Diesel und Kerosin erlaubt, die in Drittstaaten aus russischem Öl hergestellt wurden. Laut der Nachrichtenagentur AP klärt Kiew derzeit "Einzelheiten" der neuen Maßnahmen mit London. Zwischen beiden Seiten finde ein "sehr aktiver Austausch" statt. In der Erklärung heißt es:

    "Der Premierminister erläuterte, wie Großbritannien den Druck auf die russische Wirtschaft verstärkt – unter anderem durch das gestern angekündigte neue Sanktionspaket – und dass infolge der britischen Maßnahmen weniger russisches Öl auf dem Markt sein werde."

    Am Mittwoch präzisierte die britische Regierung, dass ein Verbot für den Import von Diesel und Flugkerosin aus russischem Öl, das in Drittstaaten verarbeitet wurde, zuvor nicht existiert habe. Die entsprechenden Sanktionen sowie die Ausnahmegenehmigung seien erst am Mittwoch eingeführt worden. Das britische Handelsministerium kündigte an, die Erlaubnis regelmäßig zu überprüfen und möglichst bald wieder aufzuheben.

  • 15:17 Uhr

    Drohnenangriff auf Schule im Gebiet Cherson: 171 Menschen evakuiert

    Ein Drohnenangriff der ukrainischen Streitkräfte hat eine Schule im Ort Michailowka beschädigt. Nach Angaben des Gouverneurs der Region, Wladimir Saldo, wurden 171 Menschen evakuiert, darunter 123 Kinder.

    "In Michailowka im Kreis Skadowsk wurde durch einen Drohnenschlag das Schulgebäude beschädigt, in dem sich zum Zeitpunkt des Angriffs Kinder befanden."

    Verletzte habe es demnach nicht gegeben.

  • 14:44 Uhr

    Medien: Ukraine muss russische Bedingungen akzeptieren

    Laut dem Magazin The European Conservative kann die Ukraine den Konflikt nur durch die Annahme zahlreicher schmerzhafter Zugeständnisse beenden:

    "Die Ukraine wird nur Frieden erreichen, wenn sie eine große Zahl schmerzhafter Zugeständnisse akzeptiert. Das mag unangenehm erscheinen, das mag unfair wirken. Aber Nationen sind wie Menschen stets Gefangene der Realität."

    Zuvor hatte das Pentagon in einem Bericht an den US-Kongress Selenskij als Hindernis für eine Regelung des Ukraine-Konflikts bezeichnet. Als Gründe für den fehlenden Fortschritt bei den Verhandlungen wurden die Weigerung Kiews, territoriale Zugeständnisse an Russland zu machen, sowie die stockende Diskussion über Sicherheitsgarantien genannt.

    Auch der Sprecher des Kremls, Dmitri Peskow, erklärte, die ukrainische Führung müsse Verhandlungen aufnehmen. Mit dem Vormarsch russischer Truppen schrumpfe der Spielraum für Entscheidungen Kiews, während eine Fortsetzung des Konflikts für die Ukraine sinnlos und gefährlich werde.

  • 14:22 Uhr

    Nach Drohnenvorfall vor der Urlaubsinsel Lefkada: Athen fordert von Kiew Entschuldigung

    Anfang Mai entdeckten Fischer in einer Küstenhöhle auf der griechischen Insel Lefkada eine ukrainische Seedrohne. Neben einer Entschuldigung fordert Athen nun von Kiew "absolute Garantien, dass so etwas in der Region nicht wieder vorkommt". Dies erklärte der griechische Verteidigungsminister Nikos Dendias.

    Lokale Medien berichteten damals, die Seedrohne sei mit einem Zünder und Sprengstoff beladen gewesen. Ukrainische Medien behaupteten hingegen, sie habe keinen Sprengstoff enthalten.

    Der slowakische Premier Robert Fico bezeichnete unterdessen die ukrainischen Drohnen als Problem für Europa. Falls ein unbemanntes Fluggerät irgendwo in einem NATO-Mitgliedsstaat niedergehen würde, würden die Aufforderungen zu einer militärischen Reaktion laut, warnte Fico.   

  • 13:50 Uhr

    Bundeskanzler Merz schlägt EU-Sonderstatus für die Ukraine vor

    "Ich schlage vor, die Idee einer 'assoziierten Mitgliedschaft' für die Ukraine weiter zu erörtern", schreibt der Kanzler Friedrich Merz in einem Brief an die EU-Spitzen, über den mehrere Medien berichten. Die Ukraine soll demnach etwa an Treffen des Rats der EU-Länder teilnehmen können, ohne jedoch ein Stimmrecht zu erhalten.

    Laut Merz soll der Vorschlag auch die Friedensgespräche erleichtern – unter anderem durch eine Zusage der Mitgliedstaaten, die EU-Beistandsklausel auch auf die Ukraine anzuwenden.

    Der am 18. Mai datierte Brief ist Berichten zufolge an EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen, EU-Ratspräsident António Costa und den zyprischen Präsidenten Nikos Christodoulides adressiert. Zypern hat derzeit die halbjährlich rotierende EU-Ratspräsidentschaft inne.

  • 13:20 Uhr

    Medwedew: "Ukraine hat bereits ein Fünftel ihres Territoriums verloren"

    Die Ukraine habe unwiderruflich bereits mehr als 20 Prozent des Territoriums verloren, das sie nach dem Zerfall der Sowjetunion erhalten habe. Dies erklärte der stellvertretende Vorsitzende des russischen Sicherheitsrates, Dmitri Medwedew, in seinem Kanal auf der Plattform Max. Zugleich behauptete Medwedew, die Ukraine werde bald weitere Gebiete einbüßen. "Eine stabile Kontrolle über das eigene Territorium" sei eines der grundlegenden Merkmale eines "vollwertigen Staates", betonte er.

  • 12:53 Uhr

    Frontbericht des russischen Verteidigungsministeriums

    Russlands Verteidigungsministerium berichtet am Donnerstag über den Verlauf der militärischen Spezialoperation in der Ukraine innerhalb der vergangenen 24 Stunden.

    Wie es heißt, haben die Truppenverbände Nord, West, Süd, Mitte, Ost und Dnjepr den gegnerischen Einheiten entlang der gesamten Front Feuerschaden zugefügt. Die Einheiten des Truppenverbands Nord brachten im Zuge der offensiven Gefechtsführung die Ortschaft Schesterowka im Raum Charkow unter eigene Kontrolle.  

    Insgesamt wurden an den Frontabschnitten rund 1.205 ukrainische Soldaten getötet oder verwundet.

    Darüber hinaus wurden zerstört oder getroffen:

    • 90 Fahrzeuge
    • acht Artilleriegeschütze
    • 16 gepanzerte Kampffahrzeuge
    • sieben Anlagen der elektronischen Kampfführung
    • zwei Artillerieaufklärungsradare.

    Russlands Streitkräfte führten einen kombinierten Angriff auf militärische Ziele an 148 Orten durch. Dabei kamen die operativ-taktische Luftflotte, Kampfdrohnen, Raketen und Artillerie zum Einsatz.

    Entlang der Frontlinie zerstörte die Luftverteidigung drei Lenkbomben und 516 ukrainische Starrflüglerdrohnen.

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Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.