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Liveticker Ukraine-Krieg: Russische Spezialeinheit zerschlägt Sabotagegruppen in Konstantinowka

Russland führt gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine Militäroperation in der Ukraine durch. Der Westen reagiert mit immer neuen Waffenlieferungen an die Ukraine und beispiellosen Sanktionen gegen Russland. Lesen Sie hier die neuesten Entwicklungen.
Liveticker Ukraine-Krieg: Russische Spezialeinheit zerschlägt Sabotagegruppen in KonstantinowkaQuelle: Sputnik © Stanislaw Krassilnikow
  • 6.05.2026 17:37 Uhr

    17:37 Uhr

    Erneute Verletzte im Grenzgebiet Belgorod durch Angriffe aus der Ukraine

    Die ukrainischen Einheiten haben am Mittwochnachmittag (Ortszeit) zwei Ortschaften im Gebiet Belgorod mit Drohnen angegriffen. Wie Gouverneur Wjatscheslaw Gladkow mitteilt, erlitten bei Attacken auf zivile Fahrzeuge drei Zivilisten Verletzungen und mussten medizinisch versorgt werden.

    Ein weiterer Einwohner der Stadt Schebekino, der bereits am Dienstag bei einem Drohnenangriff verletzt worden war, habe laut dem Gouverneur selbständig einen Arzt aufgesucht. Der Mann sei behandelt worden und setze die Therapie ambulant fort.

  • 17:17 Uhr

    Experte: Drohnenangriff auf einen TASS-Fotojournalisten im Gebiet Saporoschje ist gezielte Attacke

    Der Militärexperte Andrei Marotschko bezeichnete den jüngsten Drohnenangriff auf einen TASS-Fotojournalisten in der Region Saporoschje als eine gezielte Attacke der ukrainischen Streitkräfte. Gegenüber TASS sagte Marotschko:

    "Die Angriffe auf den TASS-Fotojournalisten waren kein Versehen ukrainischer Kämpfer. Es handelt sich um einen vorsätzlichen, gezielten Angriff."

    Journalisten seien an der Kontaktlinie "das Hauptziel der ukrainischen Streitkräfte", weil Journalisten diejenigen sind, die die Realität aufzeigen, betonte Marotschko.

    Hinsichtlich der von Kiew erklärten Waffenruhe sagte der Experte, dass seinen Quellen zufolge die ukrainischen Kämpfer keinen Befehl erhalten hätten, die Waffenruhe einzuhalten. 

    Das Auto des TASS-Fotojournalisten Alexander Polegenko wurde am Mittwoch im Zentrum der Ortschaft Wassiljewka im Gebiet Saporoschje von einer ukrainischen Drohne getroffen. Polegenko wurde nicht verletzt.

  • 16:39 Uhr

    DVR: Ukrainische Armee verübt Provokationen entlang der gesamten Frontlinie

    Die ukrainischen Streitkräfte verüben Provokationen entlang der gesamten Frontlinie, erklärt Igor Kimakowski, Berater des DVR-Chefs.

    "Ich befinde mich derzeit im Gebiet des Truppenverbandes West, der […] auch an den Frontabschnitten Kupjansk und Krasny Liman sowie in der Region Charkow operiert – eine relativ breite Frontlinie. Entlang der gesamten Frontlinie kommt es zu ernsten Provokationen seitens des Gegners, insbesondere an den Orten, an denen nationalistische Brigaden stationiert sind. Darunter auch die 3. Brigade, die in Russland verbotene terroristische Organisation 'Asow'."  

    Als Reaktion auf den von Russland für den Zeitraum vom 8. bis 9. Mai erklärten Waffenstillstand kündigte Kiew eine Waffenruhe an, die am 6. Mai um 00:00 Uhr Moskauer Zeit in Kraft treten sollte.

  • 16:09 Uhr

    Ombudsfrau: Russland verhandelt mit Ukraine über Rückführung politisch Verfolgter

    Laut der russischen Menschenrechtsbeauftragten Tatjana Moskalkowa führen Moskau und Kiew derzeit Gespräche über einen weiteren Gefangenenaustausch. Dabei sei auch die Rückkehr von Zivilisten das Thema, die sich derzeit in Kriegsgefangenenlagern in der Ukraine befinden. Darüber berichtet die Nachrichtenagentur RIA Nowosti.

    Hierbei wird die Ombudsfrau wie folgt zitiert:

    "Wir verhandeln darüber, dass im Rahmen des Kriegsgefangenen-Austauschs auch die Zivilisten zurückkehren, die in der Ukraine aufgrund ihrer prorussischen Ansichten Repressionen ausgesetzt worden waren."  

  • 15:30 Uhr

    Kiew führt den zweiten Tag in Folge massive Drohnenangriffe auf Energodar durch

    Die Behörden von Energodar melden andauernde ukrainische Angriffe. Auch am Dienstag attackierte das ukrainische Militär zivile Ziele in der Stadt massiv mit Drohnen. In Energodar liegt das Atomkraftwerk Saporoschje.

    Der Bürgermeister Maxim Puchow berichtet über mehrere Angriffe, unter anderem auf das Verwaltungsgebäude. Einige der unbemannten Luftfahrzeuge wurden ihm zufolge von der Flugabwehr zum Absturz gebracht.

    "Um die Sicherheit zu gewährleisten, wurde das Verwaltungspersonal ins Homeoffice versetzt", gibt der Beamte bekannt. Alle zuständigen Dienste und Versorgungssysteme seien in höchste Alarmbereitschaft versetzt worden.

  • 14:55 Uhr

    Artillerie nimmt Stellungen ukrainischer Armee entlang der Front auseinander (Video)

    Aufnahmen des russischen Verteidigungsministeriums zeigen Artilleriesoldaten der Truppenverbände Ost, Süd und Mitte in ihren Operationsgebieten im Einsatz. Wie es heißt, setzten sie getarnte gegnerische Deckungen, Maschinengewehrstellungen, einen temporären Standort und eine Drohnenleitstelle samt Personal außer Gefecht. Das russische Militär setzte dabei Selbstfahrlafetten vom Typ Akazija und Giazint-Haubitzen ein.

  • 14:29 Uhr

    Ukrainische Einheiten terrorisieren weiterhin Ortschaften im Raum Cherson

    Behörden im von Russland kontrollierten Teil des Gebiets Cherson melden erneute Angriffe auf Siedlungen am linken Dnjepr-Ufer. Den Angaben zufolge hat die ukrainische Armee in den vergangenen 24 Stunden mindestens 26 Orte mit Artillerie und Drohnen angegriffen.  

    In der Stadt Aljoschki wurden durch den Artilleriebeschuss eine Frau des Jahrgangs 1969 und ein Mann des Jahrgangs 1949 getötet.

    Drohnenangriffe beschädigten die Infrastruktureinrichtungen in Nowaja Majatschka, Nowokamenka, Petrowpawlowka und Suworow.

  • 14:05 Uhr

    Frontbericht des russischen Verteidigungsministeriums

    Russlands Verteidigungsministerium berichtet am Mittwoch über den Verlauf der militärischen Spezialoperation in der Ukraine innerhalb der vergangenen 24 Stunden.

    Wie es heißt, haben die Truppenverbände Nord, West, Süd, Mitte, Ost und Dnjepr den gegnerischen Einheiten entlang der gesamten Front Feuerschaden zugefügt. Insgesamt wurden an den Frontabschnitten rund 1.125 ukrainische Soldaten getötet oder verwundet.

    Darüber hinaus wurden zerstört oder getroffen:

    • ein Flugabwehrsystem
    • ein Panzer
    • ein Artillerieaufklärungsradar
    • zwei Mehrfachraketenwerfer
    • acht Anlagen der elektronischen Kampfführung
    • zwölf gepanzerte Kampffahrzeuge
    • 14 Artilleriegeschütze
    • 80 Fahrzeuge.

    Russlands Streitkräfte führten einen kombinierten Angriff auf militärische Ziele an 156 Orten durch. Dabei kamen die operativ-taktische Luftflotte, Kampfdrohnen, Raketen und Artillerie zum Einsatz.

    Entlang der Frontlinie zerstörte die Luftverteidigung zwölf Lenkbomben, eine Rakete aus dem HIMARS-Mehrfachraketenwerfer und 605 ukrainische Starrflüglerdrohnen.

  • 13:37 Uhr

    Duma-Abgeordneter: Ukrainischer Angriff auf die Krim beweist mangelnde Dialogbereitschaft

    Der nächtliche Angriff ukrainischer Streitkräfte auf die Stadt Dschankoi in der Republik Krim, bei dem fünf Zivilisten getötet wurden, beweise Kiews mangelnde Bereitschaft zu einem friedlichen Dialog. Dies erklärte Michail Scheremet, ein Duma-Abgeordneter aus der Republik Krim, gegenüber TASS.

    "Dieses weitere blutige Verbrechen des Kiewer Regimes gegen friedliebende Krimbewohner und die zivile Infrastruktur kurz vor dem Waffenstillstand beweist […] den terroristischen Charakter und die mangelnde Bereitschaft ukrainischer Neonazis, mit uns einen friedlichen Dialog zur Lösung des vom Westen provozierten Konflikts zu führen."

  • 13:06 Uhr

    Präsident Gustavo Petro: Tausende kolumbianische Söldner in der Ukraine "sterben umsonst"

    Kiew rekrutiert massiv Söldner aus Kolumbien, um den Personalmangel an der Front auszugleichen. In ukrainischen Medien ist von 7.000 Kämpfern aus dem lateinamerikanischen Land die Rede, die sich bislang an den Kämpfen beteiligt haben. Kolumbiens Präsident Gustavo Petro bezeichnete sie nun als "Kanonenfutter".

    Mehr dazu finden Sie hier auf unserer Webseite

Durch die Sperrung von RT zielt die EU darauf ab, eine kritische, nicht prowestliche Informationsquelle zum Schweigen zu bringen. Und dies nicht nur hinsichtlich des Ukraine-Kriegs. Der Zugang zu unserer Website wurde erschwert, mehrere Soziale Medien haben unsere Accounts blockiert. Es liegt nun an uns allen, ob in Deutschland und der EU auch weiterhin ein Journalismus jenseits der Mainstream-Narrative betrieben werden kann. Wenn Euch unsere Artikel gefallen, teilt sie gern überall, wo Ihr aktiv seid. Das ist möglich, denn die EU hat weder unsere Arbeit noch das Lesen und Teilen unserer Artikel verboten. Anmerkung: Allerdings hat Österreich mit der Änderung des "Audiovisuellen Mediendienst-Gesetzes" am 13. April diesbezüglich eine Änderung eingeführt, die möglicherweise auch Privatpersonen betrifft. Deswegen bitten wir Euch bis zur Klärung des Sachverhalts, in Österreich unsere Beiträge vorerst nicht in den Sozialen Medien zu teilen.

Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.