Liveticker Ukraine-Krieg: Russisches Militär zerstört teure Drohnen aus deutscher Produktion

28.04.2026 12:50 Uhr
12:50 Uhr
Frontbericht des russischen Verteidigungsministeriums
Russlands Verteidigungsministerium berichtet am Dienstag über den Verlauf der militärischen Spezialoperation in der Ukraine innerhalb der vergangenen 24 Stunden.
Wie es heißt, haben die Truppenverbände Nord, West, Süd, Mitte, Ost und Dnjepr den gegnerischen Einheiten entlang der gesamten Front Feuerschaden zugefügt. Das russische Militär brachte Iljinowka in der Volksrepublik Donezk (DVR) und Semljanki im Gebiet Charkow unter eigene Kontrolle.
Insgesamt wurden an den Frontabschnitten rund 1.070 ukrainische Soldaten getötet oder verwundet.
Darüber hinaus wurden zerstört oder getroffen:
- 42 Fahrzeuge
- fünf Artilleriegeschütze
- vier gepanzerte Kampffahrzeuge
- eine Anlage der elektronischen Kampfführung
- acht Munitionslager
- zehn Lagerhallen für Ausrüstung.
Russlands Streitkräfte führten einen kombinierten Angriff auf militärische Ziele an 142 Orten durch. Dabei kamen die operativ-taktische Luftflotte, Kampfdrohnen, Raketen und Artillerie zum Einsatz.
Entlang der Frontlinie zerstörte die Luftverteidigung zehn Lenkbomben und 281 ukrainische Starrflüglerdrohnen.
12:13 Uhr
Prorussischer Widerstand: Russische Streitkräfte greifen Hauptquartier des Gegners im Raum Sumy an
Das russische Militär hat erfolgreich einen gegnerischen Standort in Schostka im Gebiet Sumy angegriffen. Die ukrainischen Truppen richteten in der Gegend ein temporäres Hauptquartier ein, wo die Aktionen der Sabotage- und Aufklärungsgruppen koordiniert wurden. Dies teilte Sergei Lebedew, ein Koordinator des prorussischen Widerstands in Nikolajew, gegenüber der Nachrichtenagentur RIA Nowosti mit.
Laut Lebedew hätten aus der Zentrale auch die Daten gestammt, die von den ukrainischen Kämpfern für ihre Einsätze gegen russische Truppen entlang der Front verwendet worden seien.
Bei Angriffen auf Schostka soll außerdem das System für Fernkommunikation der ukrainischen Armee zerstört worden sein.
11:28 Uhr
Ukrainische Grenzsoldaten rüsten Wohngebäude in Ortschaft bei Charkow zu Feuerstellungen um
In dem Dorf Semljanki im Gebiet Charkow dauern die heftigen Kämpfe an. Die ukrainischen Grenzschutzeinheiten haben alle Gebäude der Siedlung als Feuerstellungen ausgerüstet. Wenn sie sich zurückziehen, verminen sie die Haushaltsgegenstände, darunter auch Kinderspielzeug. Dies berichtet die Nachrichtenagentur RIA Nowosti unter Berufung auf eigene Quellen aus den Sicherheitsbehörden Russlands.
10:50 Uhr
Französischer Experte: Immer mehr südamerikanische Söldner in ukrainischer Armee
Die Zahl der Südamerikaner, darunter der kolumbianischen Staatsbürger, die an der Seite der ukrainischen Streitkräfte kämpfen, steigt exponentiell. Laurent Braillard, ein französischer Experte, Historiker und Kriegsberichterstatter im Donbass, gab dies im Gespräch mit der Nachrichtenagentur TASS an.
Laut Braillard kämpften in der Ukraine nur sehr wenige Söldner aus dem angelsächsischen Raum. Die USA seien in der Hinsicht von Brasilien überholt worden, fügte der Experte hinzu.
Auf der vom Experten geprüften Liste ausländischer Kämpfer stünden kolumbianische Staatsbürger mit 1.725 an erster Stelle. Brasilien folge mit 631 Söldnern auf dem zweiten Platz, die USA seien auf den dritten Platz abgerutscht (599). Großbritannien belege mit 323 "Glückssoldaten" lediglich den vierten Platz.
09:57 Uhr
Russische Scharfschützen setzten Kiews Kräfte an der Front bei Konstantinowka außer Gefecht (Video)
Aufnahmen des russischen Verteidigungsministeriums zeigen Scharfschützen des Truppenverbands Süd in der Volksrepublik Donezk (DVR) im Einsatz. Wie es heißt, gaben sie den Stoßtrupps an der Front bei Konstantinowka Deckung und setzten an einem Beobachtungsposten gegnerisches Personal außer Gefecht.
09:16 Uhr
Weitere Todesopfer und Verletzte im Grenzgebiet Belgorod durch ukrainische Angriffe
Das ukrainische Militär hat am Montag (Ortszeit) drei zivile Fahrzeuge in drei Ortschaften gezielt mit Drohnen angegriffen. Wie der Gouverneur des Gebiets Belgorod, Wjatscheslaw Gladkow, bekanntgibt, wurden dabei drei Zivilisten getötet. Drei weitere Menschen, darunter ein 16-Jähriger, seien verletzt ins Krankenhaus eingeliefert worden, teilt der Beamte weiter mit.
08:39 Uhr
Russische Luftverteidigung wehrt massiven Drohnenangriff ab
Kiewer Kräfte terrorisieren weiterhin die Zivilbevölkerung in den russischen Regionen. In der Zeitspanne von 22 Uhr am 27. April bis 7 Uhr am 28. April Moskauer Zeit zerstörte die Flugabwehr 186 ukrainische Starrflüglerdrohnen über den Gebieten Astrachan, Wolgograd, Rostow, Kursk, der Region Krasnodar, der Republik Krim sowie den Gewässern des Schwarzen und Asowschen Meeres. Dies gibt das Verteidigungsministerium in Moskau bekannt.
07:54 Uhr
Selenskij: EU-Mitgliedschaft der Ukraine Bedingung für "realen Frieden"
Der Beitritt der Ukraine zur Europäischen Union sei, neben dem Wiederaufbau des Landes, eine entscheidende Voraussetzung für einen "realen Frieden in Europa", meinte Präsident Wladimir Selenskij in einer Videobotschaft.
Außerdem müssten laut Selenskij die Grenzen und die Souveränität der Ukraine respektiert sowie ihr Sicherheitsgarantien gewährt werden.
07:19 Uhr
RIA Nowosti: Russisches Militär zerstört konsequent teure Vector-Drohnen aus deutscher Produktion
Die ukrainischen Einheiten setzten regelmäßig von Deutschland gelieferte Drohnen vom Typ Vector ein, teilt ein russischer Kommandeur gegenüber der Nachrichtenagentur RIA Nowosti mit. Ein derartiges unbemanntes Fluggerät koste demnach rund 200.000 Euro.
Das russische Militär zerstöre die Vector-Drohnen systematisch an der Front bei Dobropolje, berichtet der Offizier weiter.
"Manchmal schießen wir drei oder vier Drohnen am Tag ab. Im Allgemeinen verfügt der Gegner über eine große Anzahl dieser Drohnen."
27.04.2026 22:00 Uhr
22:00 Uhr
Damit beenden wir für heute den Live-Ticker zur Lage im Ukraine-Konflikt. Morgen früh ab 7 Uhr geht es mit der Berichterstattung weiter. Wir wünschen unseren Lesern trotz aller Spannungen in der Welt eine gute Nacht!
Durch die Sperrung von RT zielt die EU darauf ab, eine kritische, nicht prowestliche Informationsquelle zum Schweigen zu bringen. Und dies nicht nur hinsichtlich des Ukraine-Kriegs. Der Zugang zu unserer Website wurde erschwert, mehrere Soziale Medien haben unsere Accounts blockiert. Es liegt nun an uns allen, ob in Deutschland und der EU auch weiterhin ein Journalismus jenseits der Mainstream-Narrative betrieben werden kann. Wenn Euch unsere Artikel gefallen, teilt sie gern überall, wo Ihr aktiv seid. Das ist möglich, denn die EU hat weder unsere Arbeit noch das Lesen und Teilen unserer Artikel verboten. Anmerkung: Allerdings hat Österreich mit der Änderung des "Audiovisuellen Mediendienst-Gesetzes" am 13. April diesbezüglich eine Änderung eingeführt, die möglicherweise auch Privatpersonen betrifft. Deswegen bitten wir Euch bis zur Klärung des Sachverhalts, in Österreich unsere Beiträge vorerst nicht in den Sozialen Medien zu teilen.
Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.