Liveticker Ukraine-Krieg – Syrski: Kiews Fronteinheiten leiden unter Mangel an Sanitätern

3.05.2026 18:39 Uhr
18:39 Uhr
Gebiet Belgorod: Familie bei ukrainischem Drohnenangriff betroffen – Mann und Sohn tot
Eine ukrainische Drohne hat ein Auto im Ort Netschajewka im Gebiet Belgorod getroffen. Laut Gouverneur Wjatscheslaw Gladkow fuhr mit dem Fahrzeug eine dreiköpfige Familie. Der Mann und der 21-jährige Sohn erlitten schwere Verletzungen und kamen vor Ort ums Leben. Die Frau wurde im Krankenhaus behandelt.
18:04 Uhr
Syrski: Kiews Fronteinheiten leiden unter Mangel an Sanitätern

Archivbild: Ukrainische Soldaten während der AusbildungUrheberrechtlich geschützt Ukrainische Einheiten an der Frontlinie leiden unter Mangel an Sanitätspersonal, teilt Oberbefehlshaber Alexander Syrski mit. Hauptsächlich fehle es ihm zufolge an Sanitätern, die unmittelbar an der vordersten Linie die Erstversorgung der Verwundeten unter schwierigen Evakuierungsbedingungen leisten.
Gleichzeitig räumt Syrski eine positive Dynamik ein. Im April seien 328 Soldaten in medizinischen Fachrichtungen ausgebildet worden. Die Ausstattung mit Sanitätspersonal sei im Vergleich zum März um sieben Prozent gestiegen.
17:20 Uhr
Weitere ukrainische Drohnen über Russland zerstört
Einheiten der russischen Flugabwehr haben 75 Drohnen der Ukraine zerstört, berichtet das Verteidigungsministerium in Moskau. Demnach wurden die unbemannten Flugzeuge über den Gebieten Belgorod, Brjansk, Kaluga, Kursk, Smolensk, Tula und Moskau vom Himmel geholt. Alle Flugziele wurden zwischen 12 und 16 Uhr Moskauer Zeit neutralisiert.
16:47 Uhr
Peskow: Ziele im Ukraine-Konflikt lieber durch Friedensabkommen erreichen
Russland bevorzuge ein Friedensabkommen, um seine Ziele im Ukraine-Konflikt zu erreichen, erklärt Kremlsprecher Dmitri Peskow. Sollte Kiew dazu keine Neigung demonstrieren, würde sich Moskau auf dem Schlachtfeld durchsetzen müssen. Im Gespräch mit Journalisten betont Peskow:
"Wenn das Kiewer Regime dazu nicht geneigt ist, werden wir es durch die Durchführung und den Abschluss der militärischen Sonderoperation überzeugen."
Peskow kommentiert somit die Aussage von US-Präsident Donald Trump, dass ein Ukraine-Deal bevorstehe.
16:13 Uhr
Gouverneur des Gebietes Belgorod meldet mehrere Verletzte nach ukrainischen Angriffen
Ukrainische Truppen haben das Gebiet Belgorod mit Drohnen angegriffen. Laut Gouverneur Wjatscheslaw Gladkow wurden bei den Attacken auf die Kreise Schebekino und Belgorod sowie auf die Stadt Graiworon sechs Zivilisten verletzt.
Außerdem suchten drei Frauen medizinische Hilfe im Krankenhaus in Belgorod, nachdem sie am Samstag bei den ukrainischen Angriffen verwundet worden waren.
15:43 Uhr
Russische Luftabwehr zerstört weitere 52 ukrainische Drohnen
Russlands Verteidigungsministerium meldet am Sonntagmorgen auf der Plattform Telegram weitere Versuche der ukrainischen Streitkräfte, Objekte in Russland mit Drohnen anzugreifen. Demnach habe die russische Luftabwehr im Zeitraum von 7 bis 11 Uhr MESZ 52 unbemannte Luftfahrzeuge des Gegners abgeschossen. Die Drohnen seien über den Gebieten Belgorod, Brjansk, Kaluga, Kursk, Orjol, Smolensk und Tula sowie dem Großraum Moskau zerstört worden. Weitere Einzelheiten teilt das Ministerium nicht mit.
15:11 Uhr
Russische Atomenergie-Behörde: Kiew setzt Sicherheit des AKW Saporoschje aufs Spiel
Die Föderale Agentur für Atomenergie Russlands (Rosatom) hat den ukrainischen Streitkräften erneut vorgeworfen, die Sicherheit des AKW Saporoschje aufs Spiel zu setzen. Wie die Behörde auf Telegram mitteilte, habe das ukrainische Militär am Sonntag das Strahlungsüberwachungslabor des Kernkraftwerks mit einer Drohne angegriffen. Rosatom präzisierte dabei, dass die Einrichtung rund um die Uhr die Strahlenwerte um das AKW Saporoschje und die Wetterverhältnisse vor Ort messe sowie andere Daten sammle, um Handlungsszenarien bei möglichen Störfällen zu erstellen.
Obwohl die Behörde weder Opfer noch kritische Schäden an der Ausrüstung des Labors meldete, zeigte sie sich über die ukrainische Drohnenattacke sehr besorgt:
"Solche Handlungen stellen nicht nur für die Atomsicherheit eine Gefahr dar. Sondern sie bedrohen auch das Strahlungsüberwachungssystem, was negative Auswirkungen auf die rechtzeitige Risikobewertung und Reaktion haben kann."
Nach eigenen Angaben informierte Rosatom die Internationale Atomenergie-Organisation (IAEA) über den Vorfall.
14:38 Uhr
Gebiet Saporoschje: Teenager stirbt bei Drohnenattacke aus Ukraine
Gouverneur Jewgeni Balizki wirft den ukrainischen Streitkräften ein weiteres Verbrechen gegen die Bevölkerung des von Russland kontrollierten Teil des Gebiets Cherson vor. Der Politiker teilt auf der Plattform Telegram mit, dass in der Stadt Kamenka-Dnjeprowskaja ein 15-Jähriger ums Leben gekommen sei. Der Teenager habe sich zum Zeitpunkt der Attacke in der Nähe seines Hauses befunden. Er sei seinen Verletzungen an Ort und Stelle erlegen.
Balizki bezeichnet die Attacke als gezielt. Der Gouverneur drückt den Angehörigen des Getöteten sein tiefes Beileid aus. Die örtliche Regierung werde die Familie des Opfers unterstützen.
14:09 Uhr
Gouverneur Saldo: Ukrainische Sabotagegruppen scheitern bei Anlandungsversuchen im Gebiet Cherson
Im Gespräch mit der Nachrichtenagentur TASS hat Gouverneur Wladimir Saldo über die Sicherheitslage im von Russland kontrollierten Teil des Gebiets Cherson berichtet. Die Situation auf den Inseln im Delta des Flusses Dnjepr bezeichnete er als angespannt. Das russische Militär kontrolliere aber die Situation vor Ort.
"Der gesamte Lauf des Dnjeprs steht unter der sicheren Kontrolle unserer Militärangehörigen. Es gibt keine massenhaften ukrainischen Anlandungsversuche, und einzelne Anlandungsversuche von Sabotagegruppen werden unterbunden."
13:36 Uhr
Ukrainische Drohnen lösen Brand auf Betriebsgelände im Gebiet Woronesch aus
Auch die Verwaltung des russischen Gebiets Woronesch meldet eine ukrainische Drohnenattacke. Wie Gouverneur Alexander Gussew auf der Plattform MAX mitteilt, seien in der zurückliegenden Nacht im Süden der Region 14 unbemannte Luftfahrzeuge abgefangen worden. Wegen herabfallender Drohnenteile sei in einem Betrieb ein Brand ausgebrochen, schreibt der Politiker. Außerdem seien Schäden an einem Einfamilienhaus entstanden. In 18 Wohnungen eines Mehrfamilienhauses seien darüber hinaus die Fensterscheiben zu Bruch gegangen. Zudem sei ein Auto in Mitleidenschaft gezogen worden. Es seien weder Todesopfer noch Verletzte verzeichnet worden.
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Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.
