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Liveticker Ukraine-Krieg – Moskau: Russische Armee zieht im Gebiet Charkow den Belagerungsring enger

Russland führt gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine Militäroperation in der Ukraine durch. Der Westen reagiert mit immer neuen Waffenlieferungen an die Ukraine und beispiellosen Sanktionen gegen Russland. Lesen Sie hier die neuesten Entwicklungen.
Liveticker Ukraine-Krieg – Moskau: Russische Armee zieht im Gebiet Charkow den Belagerungsring engerQuelle: Sputnik © JEWGENI BIJATOW
  • 20.09.2026 15:28 Uhr

    15:28 Uhr

    Gebiet Charkow: Russische Truppen kämpfen um Befreiung der Ortschaft Busowo

    Wie das russische Verteidigungsministerium der Nachrichtenagentur TASS mitteilte, haben russische Streitkräfte den ukrainischen Truppen in den Gebieten um fünf Ortschaften im Gebiet Charkow Schäden zugefügt; derzeit fänden Kämpfe um die Befreiung von der Ortschaft Busowo statt. In der Mitteilung der Behörde heißt es insbesondere:

    "In einem Einkreisungsring wurden die feindlichen Truppen in den Gebieten der Ortschaften Warwarowka, Gratschowka, Resnikowo, Chischnjakowo und Chripuny im Gebiet Charkow besiegt; es finden Kämpfe um die Befreiung der Ortschaft Busowo im Gebiet Charkow statt."

  • 14:43 Uhr

    Kampfdrohnen blenden Luftverteidigung der Ukraine in zwei Gebieten (Video)

    Aufnahmen des russischen Verteidigungsministeriums zeigen die Zerstörung der ukrainischen Radarsysteme des Typs 35D6 durch Geran-4-Kamikazedrohnen. Dadurch hätten russische Drohnenpiloten die Luftverteidigung der Ukraine in den Gebieten Odessa und Dnjepropetrowsk geblendet, teilt die Behörde in Moskau mit.

  • 14:12 Uhr

    Bericht: In Großbritannien ausgebildetesukrainisches Bataillon in das Gebiet Sumy verlegt

    Ein Bataillon der 47. eigenständigen Artilleriebrigade, das in Großbritannien ausgebildet wurde, ist in die Region Sumy verlegt worden. Dies berichtet die Agentur TASS unter Berufung auf russische Sicherheitskreise. Das Bataillon wurde aus der Region Dnjepropetrowsk verlegt, um die Verteidigung zu verstärken, betonte dabei der Gesprächspartner der Agentur.

  • 13:31 Uhr

    Gebiet Moskau: Wahlkommissionsvorsitzende bei Absturz ukrainischer Drohne verletzt

    Wie die Vorsitzende der Zentralen Wahlkommission Russlands, Ella Pamfilowa, mitteilte, wurde die Vorsitzende der Wahlkommission Nr. 1283, Natalja Sanajkina, durch einen Drohnenangriff im Moskauer Gebiet verletzt. Eine der heute abgestürzten Drohnen beschädigte ihr Haus. Durch die Druckwelle und die Trümmer wurden Fenster und Türen des Gebäudes zerstört, und die Vorsitzende der Wahlkommission erlitt Verletzungen an den Beinen. Die Vorsitzende der Zentralen Wahlkommission Russlands betonte zudem, dass ausschließlich zivile Objekte und die Zivilbevölkerung von dem Angriff betroffen gewesen seien. Die Verletzten erhielten die notwendige medizinische Versorgung.

  • 12:46 Uhr

    Ex-Ministerpräsident: In der Ukraine leben nur noch 20 Millionen Menschen

    "Ich kann nicht sagen, dass es in der Ukraine im kommenden Winter zu einer kritischen Lage in der Energieversorgung kommen wird", sagte der frühere ukrainische Ministerpräsident Nikolai Asarow der Nachrichtenagentur TASS.

    Die gesamte Infrastruktur des Landes, die ursprünglich aus der Sowjetzeit stamme, sei auf die Bevölkerung von 50 Millionen Menschen ausgelegt worden, fügte er hinzu. In seiner Amtszeit hätten in der Ukraine 45 Millionen Menschen gelebt, heute seien es nur noch 20 Millionen.

    Was das ukrainische Energiesystem betreffe, so sei es äußerst robust und ermögliche eine flexible Steuerung der Ressourcen, so Asarow weiter. "Genau das zeigt sich derzeit in der Ukraine."

    Die Elektrolokomotiven würden fahren, der Betrieb in Fabriken und Kernkraftwerken sei im Gange, was bedeute, dass das Energiesystem funktioniere. Es keine Krise zu beobachten, die zu einem völligen Stillstand oder einem totalen Blackout führen könne.

    Asarow wörtlich im Gespräch mit der Agentur:

    "Kann Russland es zerstören? Natürlich kann es das, aber vorerst tut es das nicht."

  • 12:10 Uhr

    Frontbericht des russischen Verteidigungsministeriums

    Russlands Verteidigungsministerium berichtet am Sonntag über den Verlauf der militärischen Spezialoperation in der Ukraine innerhalb der vergangenen 24 Stunden.

    Wie es heißt, haben die Truppenverbände Nord, West, Süd, Mitte, Ost und Dnjepr den gegnerischen Einheiten entlang der gesamten Front Feuerschaden zugefügt. Das russische Militär zieht im Gebiet Charkow den Belagerungsring enger und erweitert die äußere Kontrollzone.

    Insgesamt wurden an den Frontabschnitten rund 1.315 ukrainische Soldaten getötet oder verwundet. Darüber hinaus wurden zerstört oder getroffen:

    • eine Radaranlage
    • ein bodengestütztes Robotersystem
    • sieben Anlagen der elektronischen Kampfführung
    • sieben Artilleriegeschütze
    • 14 gepanzerte Kampffahrzeuge
    • 95 sonstige Fahrzeuge.

    Russlands Streitkräfte führten einen kombinierten Angriff auf militärische Ziele an 146 Orten durch. Dabei kamen die operativ-taktische Luftflotte, Kampfdrohnen, Raketen und Artillerie zum Einsatz.

    Entlang der Frontlinie zerstörte die Luftverteidigung acht Lenkbomben, vier Raketen aus einem HIMARS-Mehrfachraketenwerfer, acht Flamingo-Marschflugkörper und 1.951 ukrainische Starrflüglerdrohnen.

  • 11:37 Uhr

    Todesopfer und Verletzte in Moskauer Umland beim ukrainischen Terrorangriff

    Bei einer nächtlichen terroristischen Drohnenattacke aus der Ukraine kamen in der Moskauer Region zwei Menschen ums Leben, ein 74-jähriger Mann im Gemeindebezirk Orechowo-Sujewo und eine Frau im Alter von 44 Jahren im Gemeindebezirk Ramenski. Dies gibt der Gouverneur Andrei Worobjow bekannt.

    Laut dem Beamten erlitten weitere 20 Zivilisten, darunter drei Kinder, Verletzungen. 15 Betroffene seien ins Krankenhaus eingeliefert worden.

  • 10:48 Uhr

    Russisches Militär rammt gegnerische Drohnen vom Himmel (Video)

    Aufnahmen des russischen Verteidigungsministeriums zeigen Drohnenpiloten des Truppenverbands Nord im Einsatz. Demnach rammen diese mit Abfangdrohnen vom Typ Lis-2 (zu Deutsch: Fuchs) gegnerische unbemannte Fluggeräte.

  • 10:18 Uhr

    Fico: "Kriegstreiber" in der NATO wollen Krieg gegen Russland

    Der Westen ist mit der ​Strategie gescheitert, Russland im Ukraine-Krieg zu besiegen, und gießt mit seiner Unterstützung für Kiew weiter ​Öl ins Feuer. Dies erklärte der slowakische Ministerpräsident Robert Fico in einer Videobotschaft.

    "Bestimmte Kriegstreiber innerhalb der NATO versuchen ‌um ⁠jeden Preis, diesen Krieg zu einem ​Konflikt zwischen Russland und dem Bündnis zu verwandeln", meinte Fico.

    Die Slowakei werde sich daran nicht beteiligen und unter keinen Umständen Soldaten ​entsenden, stellte der Politiker klar.

  • 09:42 Uhr

    Russisches Militär greift Logistikzentren und Häfen an, die Kiew militärisch nutzt 

    In der vergangenen Nacht haben Russlands Streitkräfte Logistikzentren, Lagerhallen, Häfen und Schiffe, die im Interesse der ukrainischen Truppen eingesetzt werden, mit Drohnen angegriffen. Dies gibt das Verteidigungsministerium in Moskau bekannt.

    Laut der Behörde wurden folgende Ziele eliminiert:

    • ein Lager des Unternehmens FIRE POINT in der Ortschaft Bojarka bei Kiew, in dem die Komponenten und Booster für Langstrecken-Drohnen gelagert wurden;
    • ein Trockenfrachter im Hafen von Odessa;
    • das Logistikzentrum Nowaja Potschta in der Nähe von Odessa, das für die Lagerung und Verteilung von Militärgütern, die in die Ukraine geliefert werden, genutzt wird.

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Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.