Liveticker Ukraine-Krieg: Gebäude der Militärpolizei im Gebiet Leningrad durch Explosion beschädigt

17.02.2026 14:01 Uhr
14:01 Uhr
Russland bestätigt Vergeltungsschlag auf Rüstungswerke und Energieanlagen in der Ukraine
Russlands Verteidigungsministerium berichtet am Dienstag über einen weiteren Vergeltungsschlag gegen Rüstungswerke und Energieanlagen in der Ukraine. Dies sei eine Reaktion auf die jüngsten Terrorattacken des Kiewer Regimes auf zivile Infrastrukturobjekte in Russland, heißt es in einer entsprechenden Mitteilung auf Telegram. Das russische Militär setzte dabei boden- und luftgestützte hochpräzise Langstreckenwaffen und Drohnen ein. Alle anvisierten Objekte, die der Gegner zu militärischen Zwecken nutzte, wurden getroffen.
Darüber hinaus meldet die Behörde erfolgreiche Luft-, Drohnen-, Raketen- und Artillerieangriffe auf Produktionsstätten für Drohnen, Drohnenstützpunkte und 148 Standorte mit ukrainischen Soldaten und ausländischen Söldnern. Die russische Luftabwehr fing in den vergangenen 24 Stunden hingegen acht Lenkbomben und 334 unbemannte Luftfahrzeuge ab.
Zuvor berichtete der Militärverwaltungschef der ukrainischen Hafenstadt Odessa, Sergei Lyssak, über einen massiven Angriff. Dabei wurden drei Menschen verletzt und Infrastrukturobjekte sowie zivile Gebäude beschädigt. Der Stromversorger DTEK bestätigt Einschläge in Energieanlagen, ohne Details zu nennen. Die Zerstörungen seien außerordentlich schwer und die Reparatur werde lange Zeit benötigen.
13:50 Uhr
Gebäude der Militärpolizei in der Region Leningrad eingestürzt
Ein Gebäude der Militärpolizei ist auf dem Gelände einer Militäreinheit in Sertolowo in der Region Leningrad eingestürzt. Der Gouverneur der Region, Alexander Drosdenko, hat angeordnet, den Soldaten bei der Beseitigung der Trümmer zu helfen.
"Ich habe die Sicherheitskräfte beauftragt, den Militärangehörigen bei der Beseitigung der Trümmer und der Rettung der Opfer des Einsturzes des Gebäudes der Militärpolizei auf dem Gelände der Militäreinheit in Sertolowo zu helfen. Vor Ort sind Einheiten des Ministeriums für Katastrophenschutz und der Leningrader Rettungsdienst. Die Ursachen des Vorfalls werden derzeit ermittelt."13:35 Uhr
Peskow: Nachrichten aus Genf am Dienstag unwahrscheinlich
Man sollte am heutigen Dienstag keine Neuigkeiten aus der Schweiz erwarten, erklärte der Kremlsprecher Dmitri Peskow bei einem Pressebriefing. Die trilateralen Ukraine-Gespräche in Genf sind für etwa 13 Uhr (Ortszeit) geplant. Die Parteien würden am Mittwoch die Verhandlungen fortsetzen, meinte Peskow.
Auf die Frage nach möglichen Ergebnissen erklärte der Kremlsprecher, dass "es keine Mitteilungen und nichts in den Plänen gibt, was darauf hindeutet".
13:18 Uhr
Lage der ukrainischen Streitkräfte bei Kupjansk-Uslowoi katastrophal
Die ukrainischen Streitkräfte befinden sich südlich von Kupjansk-Uslowoi in der Region Charkow in einer kritischen Lage, meldet das russische Verteidigungsministerium unter Verweis auf Aussagen von Gefangenen und auf Daten aus Funkabhörungen.
"Eine katastrophale Lage ist in den Einheiten der 1. Spezialeinheit der Nationalgarde der Ukraine und der 43. mechanisierten Brigade entstanden, die am östlichen Ufer des Flusses Oskol südlich der Ortschaft Kupjansk-Uslowoi blockiert sind. Die ukrainischen Streitkräfte erleiden erhebliche Verluste aufgrund von Erfrierungen und Unterkühlung."
Das Ministerium präzisiert, dass dadurch bis zu 30 Prozent der ukrainischen Soldaten ausfallen, wobei es unmöglich ist, sie ins Hinterland zu evakuieren. Die Soldaten des Feindes seien gezwungen, in Schützengräben unter freiem Himmel und in ungeheizten Unterständen zu übernachten.
12:36 Uhr
Donbass: Drohnen im Frontkrieg

Unbemannte Systeme haben eine führende Rolle im modernen Kriegswesen übernommen. Unser Militärkorrespondent Iwan Poljanskij begleitet die gefährliche Arbeit einer Drohnenabteilung am Frontabschnitt Konstantinowka in Donezk. Seine Reportage gibt es hier auf unserer Website zu sehen.
12:00 Uhr
Frontbericht des russischen Verteidigungsministeriums
Das russische Verteidigungsministerium berichtet über den weiteren Verlauf der militärischen Sonderoperation in der Ukraine binnen der vergangenen 24 Stunden. Wie die Behörde am Dienstag auf Telegram schreibt, bezog der Truppenverband Nord günstigere Stellungen und traf dabei ukrainische Einheiten im Raum der Ortschaften Kondratowka, Charkowka und Choten im Gebiet Sumy sowie Grafskoje, Isbizkoje und Rubeschnoje im Gebiet Charkow. Der Gegner verlor mehr als 165 Armeeangehörige. Das russische Militär zerstörte zudem zehn Wagen, ein Materiallager und ein Artillerieaufklärungsradar.
Der Truppenverband West verbesserte ebenfalls seine taktische Position, indem er Personal und Technik der ukrainischen Streitkräfte nahe den Ortschaften Druscheljubowka, Kowscharowka und Nowoossinowo im Gebiet Charkow sowie Krasny Liman und Raigorodok in der DVR traf. Dabei wurden bis zu 150 ukrainische Kämpfer getötet oder verletzt. Der Gegner verlor darüber hinaus zwei gepanzerte Gefechtsfahrzeuge, 15 Wagen, zwei Geschütze und sechs Munitionslager.
Auch der Truppenverband Süd verbesserte seine Position an der vordersten Linie und traf ukrainische Einheiten in der Nähe der Ortschaften Konstantinowka, Lipowka, Nikiforowka, Nowossjolowka, Rai-Alexandrowka und Resnikowka in der DVR. Die russische Behörde beziffert die gegnerischen Personalverluste auf mehr als 195 Soldaten. Dabei wurden zwölf Pickups, ein Transportpanzer, ein Panzerfahrzeug und eine Anlage der elektronischen Kampfführung außer Gefecht gesetzt.
Der Truppenverband Mitte verbesserte ebenfalls seine taktische Position und traf ukrainische Einheiten im Raum der Ortschaften Belizkoje, Wodjanoje, Grischino, Kutscherow Jar, Nowogrigorowka, Pawlowka, Sergejewka und Torskoje in der DVR sowie Nowopawlowka und Nowopodgorodnoje im Gebiet Dnjepropetrowsk. Der Gegner verlor bis zu 350 Armeeangehörige. Dabei wurden zwei Schützenpanzer, zwei gepanzerte Gefechtsfahrzeuge und vier Wagen außer Gefecht gesetzt.
Auch der Truppenverband Ost setzte seinen Vormarsch fort und traf Personal und Technik der ukrainischen Streitkräfte in der Nähe der Ortschaften Wosdwischewka, Gorkoje, Dolinka, Seljonaja Dibrowa, Timoschewka, Ljubizkoje und Nikolskoje im Gebiet Saporoschje sowie Kommunarowka im Gebiet Dnjepropetrowsk. Das russische Ministerium beziffert die gegnerischen Personalverluste auf mehr als 345 Soldaten. Zudem wurden acht gepanzerte Gefechtsfahrzeuge, sechs Wagen und ein Geschütz außer Gefecht gesetzt.
Der Truppenverband Dnjepr verbesserte seine taktische Position und traf nahe den Ortschaften Nowoandrejewka und Orechow im Gebiet Saporoschje Personal und Technik des Gegners. Mehr als 25 ukrainische Kämpfer wurden getötet oder verletzt. Der Gegner verlor außerdem acht Wagen und ein Materiallager.
Nach russischen Angaben verlor die Ukraine seit dem Beginn der Sonderoperation vor knapp vier Jahren insgesamt 670 Flugzeuge, 283 Hubschrauber, 114.976 Drohnen, 650 Flugabwehrraketenkomplexe, 27.742 Kampfpanzer und andere Panzerfahrzeuge, 1.664 Mehrfachraketenwerfer sowie 33.330 Geschütze und Mörser.
11:34 Uhr
Rubio zu Ukraine: "Einer der wenigen Kriege, in denen Friedensstiftung kritisiert wird"

US-Außenminister Marco Rubio ist am Montag in Budapest mit Premierminister Viktor Orbán zu Gesprächen zusammengetroffen. Das Treffen fand vor dem Hintergrund eines neuen US-ungarischen Abkommens zur zivilen Nuklearzusammenarbeit statt. In seinen Äußerungen kritisierte Rubio Teile der internationalen Gemeinschaft, die Versuche, den Ukraine-Krieg zu beenden, ablehnen oder gar verurteilen.
"Aus vielen verschiedenen Gründen, die ich nicht genau kenne, aber vielleicht erraten kann, ist dies einer der seltenen Fälle, in denen die Leute einen Präsidenten tatsächlich dafür kritisieren, dass er versucht, einen Krieg zu beenden."
Das Video gibt es hier auf unserer Website zu sehen.
11:26 Uhr
Russland plant bewaffneten Schutz für Schiffe gegen Angriffe aus dem Westen
In Russland werden Maßnahmen zum bewaffneten Schutz von Handelsschiffen vor westlichen Angriffen entwickelt, erklärt der Berater des russischen Präsidenten und Leiter des russischen Marinekollegiums Nikolai Patruschew in einem Interview mit dem Portal aif.ru.
"Maßnahmen zur Reaktion auf Angriffe des Westens werden unter anderem vom Marinekollegium ausgearbeitet.
Die entsprechenden Anforderungen für die Entwicklung der Marine werden wir in das überarbeitete 'Schiffbauprogramm der Marine bis 2050' aufnehmen, das derzeit finalisiert und dem Präsidenten in Kürze vorgelegt wird."
Ihm zufolge gibt es Hinweise darauf, dass westliche Länder zunehmend Handelsschiffe angreifen werden, um den Außenhandel Russlands zu lähmen.
"Wenn wir ihnen keinen entschiedenen Widerstand leisten, werden die Briten, Franzosen und sogar die Balten bald so dreist werden, dass sie versuchen werden, unserem Land den Zugang zu den Meeren, zumindest im Atlantikbecken, vollständig zu versperren."
11:08 Uhr
Weiteres Erdöllager in Südrussland nach Drohnenangriff in Flammen
In der südrussischen Region Krasnodar brennen infolge von Drohnenangriffen aus der Ukraine inzwischen zwei Erdölanlagen. Wie der Krisenstab der Region auf Telegram schreibt, stehe in der Siedlung Wolna an der Schwarzmeer-Küste ein Erdölbehälter in Flammen. Das Feuer habe eine Fläche von 1.250 Quadratmeter ergriffen. An den Löscharbeiten seien 67 Feuerwehrleute und 19 Löschfahrzeuge beteiligt. Der Krisenstab meldet keine Opfer.
10:47 Uhr
Ukraine-Verhandlung: Karin Kneissl kommentiert die Tagesordnung des Genf-Treffens

Vertreter Moskaus, Kiews und Washingtons werden am Dienstag und Mittwoch in Genf unter anderem die territoriale Frage besprechen. Die russische Delegation wird von Präsidentenberater Wladimir Medinski geleitet. Russland verlangt von der Ukraine einen Rückzug ihrer Truppen aus dem Donbass, was die Ukraine kategorisch ablehnt.
Mehr dazu in diesem Videobericht auf unserer Website.
Durch die Sperrung von RT zielt die EU darauf ab, eine kritische, nicht prowestliche Informationsquelle zum Schweigen zu bringen. Und dies nicht nur hinsichtlich des Ukraine-Kriegs. Der Zugang zu unserer Website wurde erschwert, mehrere Soziale Medien haben unsere Accounts blockiert. Es liegt nun an uns allen, ob in Deutschland und der EU auch weiterhin ein Journalismus jenseits der Mainstream-Narrative betrieben werden kann. Wenn Euch unsere Artikel gefallen, teilt sie gern überall, wo Ihr aktiv seid. Das ist möglich, denn die EU hat weder unsere Arbeit noch das Lesen und Teilen unserer Artikel verboten. Anmerkung: Allerdings hat Österreich mit der Änderung des "Audiovisuellen Mediendienst-Gesetzes" am 13. April diesbezüglich eine Änderung eingeführt, die möglicherweise auch Privatpersonen betrifft. Deswegen bitten wir Euch bis zur Klärung des Sachverhalts, in Österreich unsere Beiträge vorerst nicht in den Sozialen Medien zu teilen.
Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.


