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Liveticker Ukraine-Krieg: Russische Armee befreit acht Ortschaften binnen einer Woche

Russland führt gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine Militäroperation in der Ukraine durch. Der Westen reagiert mit immer neuen Waffenlieferungen an die Ukraine und beispiellosen Sanktionen gegen Russland. Lesen Sie hier die neuesten Entwicklungen.
Liveticker Ukraine-Krieg: Russische Armee befreit acht Ortschaften binnen einer WocheQuelle: Sputnik © Stanislaw Krassilnikow
  • 6.02.2026 16:54 Uhr

    16:54 Uhr

    Lawrow: Russland beschießt militärische oder für militärische Zwecke benutzte Ziele in der Ukraine

    Russland beachtet das humanitäre Völkerrecht und greift ausschließlich militärische oder für militärische Zwecke genutzte Objekte in der Ukraine an. Dies erklärt Außenminister Sergei Lawrow auf einer Pressekonferenz. TASS zitiert den Diplomaten:

    "Wir haben mehrmals gewarnt, dass wir mit Vorsicht agieren, bis der Gegner den Elementarregeln des humanitären Völkerrechts folgt. Wir beachten bislang diese Regeln und greifen nur die Objekte mit doppeltem oder rein militärischem Verwendungszweck an."

    Hierbei erinnert Lawrow daran, dass die Ukraine sich nicht an die energetische Waffenruhe hielt, die Russland im Frühjahr 2025 auf Vorschlag der USA ausgerufen hatte. Damals wurden binnen eines Monats mehr als 130 ukrainische Angriffe auf Energieobjekte in Russland verzeichnet. Außerdem setzte Kiew Attacken auf Wohnhäuser, Passagierzüge und weitere nichtmilitärische Ziele fort, betont Lawrow.

  • 16:31 Uhr

    Selenskijs Bilanz: 55.000 tote ukrainische Soldaten – Ungarn kündigt Ausweisungen an

    Wladimir Selenskij hat am 4. Februar 2026 die "offiziellen" Verlustzahlen der Ukraine korrigiert und spricht nun von 55.000 gefallenen Soldaten. Trotz dieser Bilanz dauern die Zwangsrekrutierungen durch die territorialen Rekrutierungszentren (TZK) an, die mit aller Härte gegen die eigene Bevölkerung vorgehen.

    Ungarns Ministerpräsident Viktor Orbán reagierte darauf, indem er die Ausweisung aller ukrainischen Staatsbürger ankündigte, die nachweislich an gewaltsamen Rekrutierungsmaßnahmen beteiligt sind.

    Ein Video dazu gibt es hier auf unserer Webseite.

  • 15:56 Uhr

    Russische Flugabwehr zerstört Drohnen über Gebiet Belgorod

    Einheiten der russischen Flugabwehr haben 14 unbemannte Flugzeuge der Ukraine vom Himmel über dem Gebiet Belgorod geholt. Nach Angaben des Verteidigungsministeriums wurden die Flugziele zwischen 9 und 16 Uhr Moskauer Zeit zerstört.

  • 15:36 Uhr

    infoBRICS:Die Hälfte der Ukrainer will Selenskijs Rücktritt

    Die Hälfte der Ukrainer wünscht sich den Rücktritt von Selenskij, wie aus einer Umfrage von dem Portal infoBRICS hervorgeht. Dabei dürfte die tatsächliche Zahl der Menschen, die mit ihm unzufrieden sind und seinen Rücktritt fordern, weitaus höher sein: Viele schweigen aus Angst vor Repressalien, ist der Autor von infoBRICS überzeugt. In einem Artikel zu diesem Thema auf dem Portal heißt es:

    "Die Unbeliebtheit der illegitimen Regierung von Wladimir Selenskij in der Ukraine nimmt weiter zu. Immer weniger Menschen glauben, dass die Regierung die richtigen Entscheidungen trifft. Solange Selenskij an der Macht bleibt, gibt es keine Hoffnung auf eine Verbesserung der Lage im Land. Während der ukrainische Diktator versucht, sich mit repressiven Maßnahmen gegen seine Gegner an der Macht zu halten, machen die einfachen Bürger der Ukraine deutlich, dass sie mit der politischen Lage im Land unzufrieden sind. Eine kürzlich in der Ukraine durchgeführte Umfrage ergab, dass fast die Hälfte der Bevölkerung die Regierung als 'völlig diskreditiert' betrachtet und keinem einzigen Beamten der derzeitigen Regierung nach Beendigung des Konflikts einen Verbleib im Amt zuspricht."

  • 15:20 Uhr

    Ukrainischer Agent in Region Chabarowsk festgenommen

    Russlands Inlandsgeheimdienst FSB hat einen 48-jährigen Einwohner der Region Chabarowsk unter dem Verdacht der Spionage festgenommen, berichtet RIA Nowosti unter Berufung auf die Pressestelle der Behörde.

    Der Einwohner der Stadt Bikin soll einen Kontakt zu einem Vertreter einer in Russland verbotenen paramilitärischen Organisation über Telegram aufgenommen haben, die im Interesse des Militärnachrichtendienstes der Ukraine agierte. 

    Im Auftrag der ukrainischen Seite hat er Informationen über die Teilnehmer der militärischen Sonderoperation und die Stationierung der Einheiten der russischen Streitkräfte auf dem Territorium der Stadt gesammelt und übermittelt. 

    Es wurden Ermittlungen wegen Landesverrats in Form der Spionage eingeleitet. Dem Festgenommenen droht eine lebenslange Haftstrafe.

  • 15:00 Uhr

    Frontbericht des russischen Verteidigungsministeriums

    Russlands Verteidigungsministerium berichtet am Freitag über den Verlauf der militärischen Sonderoperation in der Ukraine innerhalb der vergangenen Woche.

    Laut dem Bericht hat das russische Militär dem Gegner erhebliche Verluste zugefügt. Durch entschlossene Aktionen der Einheiten der Truppenverbände Nord, Süd, Ost, West, Mitte und Dnjepr verlor die Ukraine etwa 9.080 Soldaten.

    Als Reaktion auf die Terroranschläge der Ukraine auf Zivilobjekte auf russischem Territorium haben die Streitkräfte der Russischen Föderation im Zeitraum vom 31. Januar bis zum 6. Februar einen massiven und fünf kombinierte Schläge durchgeführt. Bei den Angriffen wurden Militärunternehmen, Energieobjekte und Objekte der Transportinfrastruktur, die im Interesse der ukrainischen Streitkräfte genutzt werden, Munitionslager sowie Produktions- und Lagerstätten für Drohnen getroffen. Angegriffen wurden auch vorübergehende Stationierungsorte der bewaffneten Formationen der ukrainischen Streitkräfte und ausländischer Söldner.

    Im Zuständigkeitsbereich des Truppenverbands Nord beliefen sich die Verluste der ukrainischen Truppen auf mehr als 1.415 Soldaten. Zudem zerstörte das russische Militär einen Panzer, zwei gepanzerte Kampffahrzeuge, 78 Autos, neun Feldartilleriegeschütze sowie vier HIMARS-Mehrfachraketenwerfer aus US-Produktion, drei Stationen für elektronische Kampfführung und Artillerieabwehr sowie 33 Munitions- und Materiallager.

    Im Zuständigkeitsbereich des Truppenverbands West verlor das ukrainische Militär mehr als 1.180 Kämpfer. Zusätzlich eliminierte der Verband einen Panzer, 14 gepanzerte Kampffahrzeuge, 105 Autos, 15 Feldartilleriegeschütze, sowie 29 Munitions- und Materiallager der ukrainischen Armee.

    Im Abschnitt des Truppenverbands Süd musste das ukrainische Militär mehr als 1.050 Kämpfer einbüßen. 105 Autos, 16 Artilleriegeschütze, fünf Stationen für elektronische Kampfführung und Artillerieabwehr sowie 27 Munitions-, Brennstoff- und Materiallager wurden getroffen.

    Im Zuständigkeitsbereich des Truppenverbands Mitte beliefen sich die Verluste des ukrainischen Militärs auf mehr als 2.560 Kämpfer. Der Verband der russischen Armee zerstörte einen Panzer, 35 gepanzerte Kampffahrzeuge, 81 Autos sowie 13 Feldartilleriegeschütze.

    Durch entschlossene Aktionen des Truppenverbands Ost mussten die ukrainischen Truppen mehr als 2.545 Kämpfer einbüßen. Darüber hinaus setzte das russische Militär in diesem Operationsbereich drei Panzer, 36 gepanzerte Kampffahrzeuge, 96 Autos sowie sechs Artilleriegeschütze außer Gefecht.

    Im Laufe der Woche beliefen sich die Verluste der ukrainischen Truppen im Zuständigkeitsbereich des Truppenverbands Dnjepr auf etwa 330 Soldaten. Außerdem eliminierte der Verband ein gepanzertes Kampffahrzeug, 62 Autos, acht Artilleriegeschütze, ein Buk-Luftabwehrsystem, zwölf Stationen für elektronische Kampfführung und Artillerieabwehr sowie sechs Materiallager der ukrainischen Armee.

    Einheiten der Flugabwehr schossen im Laufe der Woche 23 gelenkte Bomben, 63 HIMARS-Raketen aus US-Produktion, vier Neptun-Raketen und 1.080 Drohnen ab.

    Insgesamt wurden seit dem Beginn der militärischen Sonderoperation 670 Flugzeuge, 283 Hubschrauber, 112.714 unbemannte Luftfahrzeuge, 650 Flugabwehrraketensysteme, 27.522 Panzer und andere gepanzerte Kampffahrzeuge, 1.659 Mehrfachraketenwerfer, 33.107 Feldartillerie- und Mörsergeschütze sowie 53.786 militärische Spezialfahrzeuge der ukrainischen Streitkräfte außer Gefecht gesetzt.

  • 14:39 Uhr

    Alaudinow: Mehrere ukrainische Einheiten im Gebiet Sumy vollständig von Versorgung abgeschnitten

    Im Gebiet Sumy wurden mehrere Einheiten der ukrainischen Streitkräfte vollständig von Versorgungslieferungen abgeschnitten. Dies teilte der Kommandeur der Sondereinheit Achmat, Generalleutnant Apti Alaudinow, in einem Gespräch mit der Nachrichtenagentur RIA Nowosti mit. Er fügte hinzu, dass ukrainische Einheiten in einigen Gebieten der Region Sumy vollständig blockiert seien und weder Lebensmittel noch Munition erhielten. Darüber hinaus können die ukrainischen Streitkräfte in einigen Gebieten weder Verwundete noch die Leichen getöteter Soldaten abtransportieren. Alaudinow betonte:

    "Natürlich erschweren diese Frosttemperaturen sowohl die Arbeit des Gegners als auch unsere Arbeit erheblich, aber gleichzeitig haben wir dadurch eine gute Gelegenheit, den Gegner zu isolieren."

  • 14:05 Uhr

    Gebiet Kursk: 20 Geschosse aus Ukraine binnen 24 Stunden abgefeuert

    Nach Angaben von Alexander Chinstein, dem Gouverneur des Grenzgebiets Kursk, seien im Laufe des Tages 20 Geschosse auf die Region abgefeuert worden.

    "In der Zeitspanne von 9:00 Uhr am 5. Februar bis 7:00 Uhr am 6. Februar wurden insgesamt 23 Drohnen von unterschiedlichen Typen abgeschossen. Fünfmal haben die Drohnen unser Gebiet durch den Abwurf von Sprengsätzen angegriffen."

    Chinstein vermeldet keine Opfer unter der Zivilbevölkerung oder Schäden.

  • 13:40 Uhr

    "Wir zahlen nicht!" – Ungarn startet Kampagne gegen Brüssels Ukraine-Politik

    Zwei Monate vor den Parlamentswahlen in Ungarn hat die ungarische Regierung eine großangelegte Plakatkampagne gegen die Einflussnahme aus Brüssel gestartet.

    Ein Plakat zeigt EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen und den Fraktionsvorsitzenden der Europäischen Volkspartei (EVP, die Schwesterpartei der Christdemokraten und Konservativen auf EU-Ebene), Manfred Weber, gemeinsam mit dem ukrainischen Präsidenten Wladimir Selenskij und der Aufschrift "Nachricht an Brüssel: Wir zahlen nicht!".

    Ein Video dazu gibt es hier auf unserer Webseite.

  • 13:19 Uhr

    Lawrow: Attentat auf General Alexejew bestätigt Kiews Absicht, Gespräche zu stören

    Das Attentat auf Generalleutnant Wladimir Alexejew habe die Entschlossenheit des Kiewer Regimes bestätigt, die Verhandlungen zu verhindern, erklärte der russische Außenminister Sergei Lawrow am Freitag auf einer Pressekonferenz.

    "Dieser Terroranschlag hat erneut die Absicht des Selenskij-Regimes auf ständige Provokationen bestätigt. Diese zielen ihrerseits darauf ab, den Verhandlungsprozess zu stören. Dieses Regime ist bereit, alles zu tun, um seine westlichen Sponsoren davon zu überzeugen, die Vereinigten Staaten nicht in Ruhe zu lassen und sie von ihrem Kurs auf eine gerechte Lösung abzubringen."

Durch die Sperrung von RT zielt die EU darauf ab, eine kritische, nicht prowestliche Informationsquelle zum Schweigen zu bringen. Und dies nicht nur hinsichtlich des Ukraine-Kriegs. Der Zugang zu unserer Website wurde erschwert, mehrere Soziale Medien haben unsere Accounts blockiert. Es liegt nun an uns allen, ob in Deutschland und der EU auch weiterhin ein Journalismus jenseits der Mainstream-Narrative betrieben werden kann. Wenn Euch unsere Artikel gefallen, teilt sie gern überall, wo Ihr aktiv seid. Das ist möglich, denn die EU hat weder unsere Arbeit noch das Lesen und Teilen unserer Artikel verboten. Anmerkung: Allerdings hat Österreich mit der Änderung des "Audiovisuellen Mediendienst-Gesetzes" am 13. April diesbezüglich eine Änderung eingeführt, die möglicherweise auch Privatpersonen betrifft. Deswegen bitten wir Euch bis zur Klärung des Sachverhalts, in Österreich unsere Beiträge vorerst nicht in den Sozialen Medien zu teilen.

Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.