Liveticker Ukraine-Krieg: Russische Armee trifft Logistikzentren und einen Frachter in Odessa

22.09.2026 19:43 Uhr
19:43 Uhr
Gebiete Saporoschje und Brjansk: Zahlreiche Angriffe während Duma-Wahlen verzeichnet
Die Duma-Wahlen im Gebiet Saporoschje haben unter schwierigen Bedingungen stattgefunden, erklärt Oleg Koltunow, der Leiter der regionalen Abteilung des Innenministeriums. Im Ergebnis der ukrainischen Angriffe kam Jelena Astanina, die Leiterin einer Bezirkswahlkommission, ums Leben, vier Zivilisten wurden verletzt. Zudem wurden insgesamt 43 Einrichtungen beschädigt.
Auch die Behörden im Gebiet Brjansk verzeichneten zahlreiche Angriffe während der Wahlen. Wie Jelena Annenkowa, die Leiterin der regionalen Wahlkommission, gegenüber Journalisten betonte, wurden Gebäude der Wahlkommissionen wiederholt gegnerischen Attacken ausgesetzt. Verletzte gab es nicht.
19:20 Uhr
Trump: Beilegung kommt schneller, als viele erwarten
US-Präsident Donald Trump spricht über eine enge Zusammenarbeit mit den russischen und ukrainischen Amtskollegen Wladimir Putin und Wladimir Selenskij. In seiner Rede vor der UN-Generalversammlung betont er:
"Wir arbeiten sehr eng mit den Staatschefs Russlands und der Ukraine zusammen. Wir werden es schaffen. Es wird geschehen. Ich denke, es wird schneller geschehen, als viele erwarten."
18:57 Uhr
Russische Armee trifft Logistikzentren und einen Frachter in Odessa

SymbolbildWadim Sawizki / TASS Im Laufe des Tages haben die russischen Streitkräfte weitere Drohnenangriffe gegen Logistikzentren, Häfen und Schiffe in der Ukraine unternommen. Laut dem Verteidigungsministerium wurden in Odessa zwei Logistikzentren getroffen. Außerdem attackierte Russland einen Frachter im Hafen von Odessa, das militärische Güter zur Versorgung ukrainischer Truppen transportiert hatte.
18:19 Uhr
Sieben Verletzte nach ukrainischen Angriffen gegen LVR
Ukrainische Trupen haben im Verlauf des Tages Drohnenangriffe gegen zwölf Gemeinden der Lugansker Volksrepublik unternommen, berichtet das Oberhaupt der LVR, Leonid Passetschnik. In einem Beitrag auf Telegram meldet er:
"Bewaffnete Verbände der Ukraine wenden weiterhin terroristische Methoden an: sieben Menschen wurden verletzt."
Laut Passetschniks Angaben erlitten zwei Männer Verletzungen bei Drohnenangriffen auf Fahrzeuge in Kreisen Belokurakino und Starobelsk. Weitere Verletzte im Alter zwischen 21 und 71 Jahren stammen aus Perewalsk, Rubeschnoje, Kremennaja und Lissitschansk. Zudem seien in zahlreichen Ortschaften Wohnhäuser, Autos und zivile Objekte beschädigt worden.
17:29 Uhr
Peskow: Selenskij widerspricht sich selbst
Mit dem Aufruf zu einem Waffenstillstand ohne Vorbedingungen widerspreche der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij sich selbst, meint Kremlsprecher Dmitri Peskow.
Im Gespräch mit Journalisten weist der Beamte darauf hin, dass Selenskij vor einigen Tagen erklärt habe, die Ukraine bräuchte weitere 40 Tage, um der russischen Wirtschaft zu schaden. Dies stehe im Widerspruch zur Forderung nach einem Waffenstillstand. Peskow betont:
"Und Tag für Tag stimmen seine Aussagen, ob es nun um die Fortsetzung des Krieges oder um dessen Beendigung geht, nicht überein."
16:37 Uhr
Ukrainische Drohne beschädigt Messstation des AKW Saporoschje
Eine Stelle für die Strahlungsmessung des Atomkraftwerks Saporoschje ist durch den ukrainischen Drohnenangriff zu Schaden gekommen. Laut einer offiziellen Mitteilung ist die Messstelle, die 13 Kilometer entfernt vom Atommeiler liegt, ein Bestandteil des Überwachungssystems. Trotz des Angriffs stehen dem AKW ausreichende Überwachungsmittel zur Verfügung.
Derzeit wird der Strahlenschutz nicht unmittelbar gefährdet. Angriffe auf Anlagen stellen jedoch zusätzliche Risiken für die Effizienz und Vollständigkeit der Überwachung dar.
16:01 Uhr
Bewaffneter Passant verhindert gewaltsame Zwangsrekrutierung in Nowowolynsk

RT Im westukrainischen Nowowolynsk ist ein Versuch der Zwangsmobilisierung auf offener Straße beinahe eskaliert. Aufnahmen zeigen, wie uniformierte Männer versuchen, einen Mann gewaltsam festzuhalten und in einen Kleinbus zu zerren.
Die Situation nimmt eine abrupte Wendung, als ein Passant eingreift. Der Mann zieht eine Schusswaffe und richtet sie auf die Uniformierten. Während eine Frau im Hintergrund panisch "Nicht schießen!" ruft, lassen die Rekrutierer von dem Mann ab, steigen eilig in ihren Van und flüchten vom Ort des Geschehens. Die Frau, die das Video aufnimmt, hält zudem fest, dass eine vorbeifahrende Polizeistreife nicht in den Konflikt eingreift.
Ein Video dazu gibt es hier auf unserer Webseite.
15:29 Uhr
Rubio: USA über ukrainische Angriffe gegen Öltanker besorgt
Washington ist darüber besorgt, dass die Ukraine die im Interesse der USA genutzten Öltanker angreift, sagt US-Außenminister Marco Rubio. In einem Interview mit dem Fernsehkanal Fox News führt er dazu aus:
"Wir sind darüber besorgt, dass in den jüngsten Monaten Schiffe, die mit den USA in Verbindung stehen und Öl transportierten, mehrmals angegriffen wurden – möglicherweise nicht vorsätzlich, aber vonseiten der Ukraine angegriffen."
Rubio betont, dass Washington eine Einstellung der Angriffe erwirken werde.
Zuvor war am 17. Juli der von ExxonMobil gefrachtete Öltanker "Nordic Zenith" von zwei Drohnen angegriffen worden, was zu einem Brand an Bord des Schiffs führte. Zwei Tage später wurden die Tanker ASIA und NISSOS IOS angegriffen. Am 25. Juli forderte das Weiße Haus Kiew auf, Angriffe gegen nichtrussische Schiffe einzustellen.
15:25 Uhr
Gebiet Saporoschje: Krankenwagenfahrer durch ukrainischen Drohnenangriff getötet
Kiews Militär hat im Gebiet Saporoschje einen Krankenwagen mit einer Drohne angegriffen und dabei den Fahrer getötet. Jewgeni Balizki, Gouverneur der Region, berichtet dazu:
"Im Umland des Dorfs Malaja Belosjorka des Kreises Kamenka-Dnjeprowskaja haben die Kiewer Terroristen einen Krankenwagen angegriffen. Dabei ist der Fahrer des Wagens ums Leben gekommen, drei weitere Menschen wurden verwundet und werden medizinisch versorgt."
14:42 Uhr
IKRK: 275.000 Menschen seit Beginn des Ukraine-Konflikts verschollen
Die Anzahl der Verschollenen im Ukraine-Konflikt seit März 2022 beträgt insgesamt 275.000 Personen, berichtet die Präsidentin des Internationalen Komitees vom Roten Kreuz (IKRK), Mirjana Spoljaric Egger. In einem Interview an die russische Zeitung Wedomosti erklärt die Schweizer Diplomatin, dass IKRK seit 2025 die Zählmethodik geändert habe und nicht nur formell eingereichte, sondern auch vorläufige Anfragen erfasse. Dies führte zu einer Zunahme der Anzahl von registrierten Fällen, wodurch die Organisation im Durchschnitt 10.000 neue Anfragen monatlich erhalte. Dabei hebt Spoljaric Egger hervor:
"In den letzten vier Jahren haben wir erhebliche Fortschritte in humanitären Angelegenheiten erreicht. Ich bin sehr froh, dass es uns gelungen ist, die Anzahl von Antworten zu steigern, die Familien, die ihre Angehörigen suchen, erhalten."
Zuvor hatte die Chefin des IKRK im Juli Russlands stellvertretenden Verteidigungsminister Wassili Osmakow und den Außenminister Sergei Lawrow getroffen. Beide Politiker merkten an, dass Russland die Organisation respektiere und mit der Zusammenarbeit mit dem IKRK zufrieden sei.
Durch die Sperrung von RT zielt die EU darauf ab, eine kritische, nicht prowestliche Informationsquelle zum Schweigen zu bringen. Und dies nicht nur hinsichtlich des Ukraine-Kriegs. Der Zugang zu unserer Website wurde erschwert, mehrere Soziale Medien haben unsere Accounts blockiert. Es liegt nun an uns allen, ob in Deutschland und der EU auch weiterhin ein Journalismus jenseits der Mainstream-Narrative betrieben werden kann. Wenn Euch unsere Artikel gefallen, teilt sie gern überall, wo Ihr aktiv seid. Das ist möglich, denn die EU hat weder unsere Arbeit noch das Lesen und Teilen unserer Artikel verboten. Anmerkung: Allerdings hat Österreich mit der Änderung des "Audiovisuellen Mediendienst-Gesetzes" am 13. April diesbezüglich eine Änderung eingeführt, die möglicherweise auch Privatpersonen betrifft. Deswegen bitten wir Euch bis zur Klärung des Sachverhalts, in Österreich unsere Beiträge vorerst nicht in den Sozialen Medien zu teilen.
Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.

