Liveticker Ukraine-Krieg: Union will gegen steigende Zahl von Ukrainern in Deutschland vorgehen

14.03.2026 15:12 Uhr
15:12 Uhr
Orbán: Ungarn wird sich der Erpressung von Selenskij nicht beugen
Ungarn wird nicht zu einer ukrainischen Kolonie werden und sich den Drohungen und Erpressungsversuchen von Wladimir Selenskij nicht beugen. Dies erklärte der Ministerpräsident des Landes, Viktor Orbán. Er forderte alle Bürger auf, sich dem "Friedensmarsch" anzuschließen, der am 15. März in Budapest stattfindet, wenn der Nationalfeiertag – der Tag der Revolution von 1848 – begangen wird:
"Lasst uns gemeinsam der ukrainischen Erpressung die Stirn bieten. Ungarn wird keine ukrainische Kolonie sein, Selenskij hat hier nicht das Sagen!"
Der Ministerpräsident erinnerte an die Ölblockade, die Kiew verhängt hatte, um politischen Druck auf Ungarn auszuüben und das Land dazu zu zwingen, dem EU-Beitritt der Ukraine zuzustimmen:
"Selenskij blockiert weiterhin die Ölpipeline, obwohl er weiß, dass diese für Ungarn und die Slowakei lebenswichtig ist."
Orbán teilte mit, dass die ukrainischen Behörden einer Gruppe ungarischer Experten, die bereits am 11. März in Kiew eingetroffen ist, nach wie vor den Zugang zur Inspektion der Pipeline verweigern, über die der Transit von russischem Öl erfolgen soll.
14:46 Uhr
Union will gegen steigende Zahl von Ukrainern in Deutschland vorgehen
Unter Verweis auf das Ausländerzentralregister des Bundesamtes für Migration und Flüchtlinge (BAMF) berichtet die Welt am Sonntag, dass die Zahl der ukrainischen Männer im Alter zwischen 18 und 63 Jahren in Deutschland innerhalb eines Jahres deutlich zugenommen hat. Demnach hielten sich zum Stichtag am 9. März insgesamt 1.340.362 Personen in Deutschland auf, die im Zusammenhang mit dem Ukraine-Krieg eingereist waren. Darunter befanden sich 349.520 Männer im Alter zwischen 18 und 63 Jahren. Zum Vergleich: Ein Jahr zuvor waren es noch 297.660 Männer dieser Altersgruppe gewesen. Innerhalb von zwölf Monaten stieg ihre Zahl damit um rund 52.000 Personen.
Im August hatte die Regierung in Kiew die Ausreiseregelungen teilweise gelockert: Seither dürfen junge Männer im Alter unter 22 Jahren das Land verlassen. Wie das BAMF feststellte, wurde diese Möglichkeit ab Herbst intensiv genutzt.
Aus der Union wird Kritik laut. Die Welt am Sonntag zitiert den innenpolitischen Sprecher der Fraktion, Alexander Throm, mit den Worten:
"Wehrfähige junge Männer aus der Ukraine gehören nicht ins deutsche Sozialleistungssystem."
Die Linke-Innenexpertin Clara Bünger meint dagegen:
"Hochrechnungen gehen von Hunderttausenden getöteten Soldaten auf beiden Seiten aus. Ich habe Verständnis für jeden Menschen, der sich diesem Gemetzel durch Flucht entzieht."
Die Grünen sehen in der Aufnahme eine Zukunftsinvestition. Der Osteuropa-Beauftragte Robin Wagner wird mit den Worten zitiert:
"Wer heute hier lernt und arbeitet, kann morgen beim Wiederaufbau der Ukraine helfen. Deshalb liegt es auch in unserem europäischen Interesse, diesen Menschen Chancen zu eröffnen."
Der AfD-Innenpolitiker Gottfried Curio hingegen spricht von einer "Überleistung des deutschen Versorgungsangebots" für Ukrainer. Dieses müsse man revidieren.
Ende 2025 hatte das Kabinett eine rechtliche Neuerung auf den Weg gebracht, wonach die Ukrainer, die nach April 2025 nach Deutschland eingereist waren, künftig wie andere Asylbewerber behandelt werden sollten. Demnächst soll der Bundestag darüber entscheiden.
14:08 Uhr
Zwei Verletzte durch ukrainische Attacken auf Gebiet Saporoschje
Gouverneur Jewgeni Balizki meldet auf Telegram weitere ukrainische Attacken auf den von Russland kontrollierten Teil des Gebiets Saporoschje. Demnach nahm der Gegner in den vergangenen 24 Stunden die Region sechsmal gezielt unter Beschuss. Dabei wurden zwei Zivilisten verletzt.
Wie der Politiker mitteilt, schlug der Gegner in der Stadt Dnjeprorudnoje sowie in der Nähe der Siedlung Podgornoje zu. Dabei kamen eine 56-jährige Frau und ein 51-jähriger Mann zu Schaden. In der Stadt Wassiljewka gingen die Fensterscheiben eines Einfamilienhauses zu Bruch.
13:40 Uhr
Ein Toter und acht Verletzte bei ukrainischen Angriffen auf 55 Ortschaften im Gebiet Belgorod
Gouverneur Wjatscheslaw Gladkow veröffentlicht jeden Tag auf Telegram Statistiken über ukrainische Angriffe auf Siedlungen im russischen Grenzgebiet Belgorod. Aus dem heutigen Eintrag geht hervor, dass das ukrainische Militär in den vergangenen 24 Stunden 55 Ortschaften in neun Bezirken angegriffen hat. Der Gegner feuerte mindestens 40 Geschosse ab und setzte 210 Drohnen ein, von denen 108 abgeschossen wurden.
In der Statistik beklagt der Politiker den Tod eines Zivilisten in der Stadt Graiworon. Außerdem berichtet Gladkow über mehrere Verletzte. Auf der Landstraße zwischen Nikolskoje und Tawrowo wurden zwei Insassen eines Passagierbusses verletzt, als eine ukrainische Drohne das Fahrzeug angriff. In der Siedlung Bessonowka erlitt ein Einwohner schwere Verletzungen, als eine ukrainische Drohne sein Haus attackierte. Ein weiterer Zivilist kam in der Siedlung Grusskoje zu Schaden. Bei einem Drohnenangriff auf eine soziale Einrichtung in der Siedlung Malomichailowka erlitten zwei Frauen Barotraumata. Ferner wurde ein Ehepaar verletzt, als eine ukrainische Drohne ein Geschäft in der Nähe der Siedlung Butowo attackierte. Darüber hinaus suchte ein Mann am Freitag eine medizinische Einrichtung auf, nachdem er bei der Detonation einer FPV-Drohne in der Stadt Schebekino ein Barotrauma erlitten hatte.
Gladkow meldet zudem viele Sachschäden. Demnach wurden in den vergangenen 24 Stunden zerstört oder beschädigt: zwei Mehrfamilienhäuser, 18 Einfamilienhäuser, ein Museum, eine Kirche, drei soziale Einrichtungen, zwei Geschäfte, drei Betriebsgebäude, drei Energieanlagen, eine Bushaltestelle, zwei Gasleitungen, eine Stromleitung, ein Traktor, zwei Lkw, ein Bus, ein Kleintransporter, 17 Autos und ein Anhänger.
13:09 Uhr
Russland bestätigt massiven Vergeltungsschlag gegen Ziele in der Ukraine
Das russische Verteidigungsministerium meldet auf der Plattform MAX einen massiven Angriff auf militärisch relevante Ziele in der Ukraine. Die Behörde spricht dabei von einem Vergeltungsschlag, nachdem das ukrainische Militär zivile Objekte in Russland attackiert habe. Als Reaktion darauf habe das russische Militär in der Nacht hochpräzise boden-, luft- und seegestützte Langstreckenwaffen und Drohnen verwendet. Der Vergeltungsschlag habe Energieanlagen, die der Gegner zu militärischen Zwecken verwende, und Militärflughäfen gegolten. Alle anvisierten Ziele seien getroffen worden.
Ferner meldet die Behörde in Moskau erfolgreiche Luft-, Drohnen-, Raketen- und Artillerieangriffe auf 142 Standorte mit ukrainischen Soldaten und ausländischen Söldnern. Dabei sei ein Mehrfachraketenwerfer des Typs HIMARS getroffen worden. Dagegen habe die russische Luftabwehr in den letzten 24 Stunden zehn Lenkbomben und 285 Drohnen unschädlich gemacht.
Die ukrainischen Behörden teilen ihrerseits mit, dass im Umland von Kiew mindestens vier Menschen ums Leben gekommen seien. Die Anzahl der Verletzten belaufe sich auf 15. In Teilen der ukrainischen Hauptstadt sei der Strom ausgefallen.
12:37 Uhr
Frontbericht des russischen Verteidigungsministeriums

SymbolbildSTANISLAW KRASSILNIKOW / Sputnik Das russische Verteidigungsministerium berichtet über den weiteren Verlauf der militärischen Sonderoperation in der Ukraine binnen der vergangenen 24 Stunden. Wie die Militärbehörde am Samstag auf der Plattform MAX schreibt, habe der Truppenverband Nord günstigere Stellungen bezogen und ukrainische Einheiten im Raum der Ortschaften Miropolje, Pissarewka, Nowaja Setsch und Kondratowka im Gebiet Sumy sowie Udy, Woltschanskije Chutora und Werchni Saltow im Gebiet Charkow getroffen. Der Gegner habe mehr als 225 Armeeangehörige verloren. Das russische Militär habe 16 Wagen, ein Geschütz, einen Mehrfachraketenwerfer, ein Artillerieaufklärungsradar sowie ein Munitions- und sieben Materiallager zerstört.
Der Truppenverband West habe ebenfalls seine Position an der vordersten Linie verbessert, indem er Personal und Technik des Gegners nahe den Ortschaften Nowoossinowo und Gruschewka im Gebiet Charkow sowie Jazkowka, Rubzy und Krasny Liman in der DVR getroffen habe. Der Gegner habe dabei bis zu 190 Kämpfer verloren. Darüber hinaus seien ein Schützenpanzer, zwei Transportpanzer, sieben gepanzerte Gefechtsfahrzeuge, 21 Wagen, drei Geschütze, eine Panzerhaubitze, ein Artillerieaufklärungsradar und vier Munitionslager zerstört worden.
Auch der Truppenverband Süd habe günstigere Stellungen bezogen und dabei ukrainische Einheiten in der Nähe der Ortschaften Konstantinowka, Druschkowka, Alexejewo-Druschkowka, Nowossjolowka und Alexandrowka in der DVR getroffen. Die russische Behörde beziffert die gegnerischen Personalverluste auf bis zu 140 Soldaten. Der Gegner habe außerdem einen Transportpanzer, drei gepanzerte Gefechtsfahrzeuge, zehn Wagen, drei Geschütze, einen Mehrfachraketenwerfer sowie fünf Munitions- und Materiallager verloren.
Der Truppenverband Mitte habe ebenfalls seine taktische Position verbessert, indem er Personal und Technik des Gegners im Raum der Ortschaften Sergejewka, Dobropolje, Schewtschenko, Grischino, Nowonikolajewka und Nowogrigorowka in der DVR sowie Gawrilowka im Gebiet Dnjepropetrowsk getroffen habe. Der Gegner habe mehr als 290 Kämpfer verloren. Acht gepanzerte Gefechtsfahrzeuge, 18 Wagen und drei Geschütze seien außer Gefecht gesetzt worden.
Auch der Truppenverband Ost setze seinen Vormarsch fort und habe zuletzt ukrainische Einheiten nahe den Ortschaften Welikomichailowka, Kolomijzy und Pokrowskoje im Gebiet Dnjepropetrowsk sowie Wosdwischenka und Nowossjolowka im Gebiet Saporoschje getroffen. Das russische Ministerium schätzt die Personalverluste des Gegners auf mehr als 225 Armeeangehörige. Neun gepanzerte Gefechtsfahrzeuge und zwölf Wagen seien außer Gefecht gesetzt worden.
Der Truppenverband Dnjepr habe ukrainische Einheiten in der Nähe der Ortschaften Orechow, Grigorowka und Preobraschenka im Gebiet Saporoschje getroffen. Der Gegner habe dabei bis zu 65 Armeeangehörige verloren. Das russische Militär habe darüber hinaus drei gepanzerte Gefechtsfahrzeuge, zehn Wagen, ein Geschütz, sieben Anlagen der elektronischen Kampfführung sowie vier Lager mit Munition und Kriegszubehör zerstört.
Nach russischen Angaben habe die Ukraine seit dem Beginn der Sonderoperation vor gut vier Jahren insgesamt 671 Flugzeuge, 284 Hubschrauber, 122.895 Drohnen, 651 unbemannte Luftfahrzeuge, 651 Flugabwehrraketenkomplexe, 28.250 Kampfpanzer und andere Panzerfahrzeuge, 1.690 Mehrfachraketenwerfer sowie 33.839 Geschütze und Mörser verloren.
12:04 Uhr
Exklusiv aus dem Donbass: Wie russische Aufklärer Informationen gewinnen

Der Dienst von Aufklärern gilt als besonders gefährlich und anspruchsvoll. Trotz moderner technischer Aufklärung müssen Soldaten weiterhin direkt in feindliches Gebiet vordringen, um Informationen zu gewinnen.
Über die Aufgaben und Herausforderungen russischer Aufklärer berichtet RT DE-Militärkorrespondent Iwan Poljanskij. Seine Reportage finden Sie hier auf unserer Webseite.
11:35 Uhr
Russische Luftabwehr zerstört weitere 37 ukrainische Drohnen
Das russische Verteidigungsministerium berichtet über weitere Versuche der ukrainischen Streitkräfte, Objekte in Russland mit unbemannten Luftfahrzeugen anzugreifen. Demnach habe die russische Luftabwehr im Zeitraum von 6 bis 9 Uhr MEZ 37 gegnerische Drohnen abgeschossen. Die Zahl der zerstörten unbemannten Luftfahrzeuge listet die Behörde wie folgt auf:
- Gebiet Brjansk – 29
- Gebiet Belgorod – 6
- Gebiet Kursk – 1
- Gebiet Smolensk – 1
Weitere Einzelheiten teilt das Ministerium nicht mit.
11:06 Uhr
Beschuss auf Siedlungen im Gebiet Cherson: Mehr als 40 Geschosse aus Ukraine abgefeuert
Die Behörden im von Russland kontrollierten Teil des Gebiets Cherson melden andauernde Angriffe auf Siedlungen am linken Dnjepr-Ufer. Den Angaben zufolge feuerte die ukrainische Artillerie im Laufe des 13. März 20 Geschosse auf vier Ortschaften ab. Die Zahl der eingeschlagenen Geschosse listen die Behörden wie folgt auf:
- Golaja Pristan — 5,
- Sagi — 5,
- Aljoschki — 6,
- Kardaschinka — 4.
Wie die Behörden weiter mitteilen, dauerte der Beschuss auch in der Nacht zum Samstag an. Auf zivile Infrastrukturen der von Russland kontrollierten Ortschaften Dnjeprjany, Pestschanowka, Gornostajewka und Solonzy wurden insgesamt 21 Geschosse abgefeuert.
Berichte über Opfer und Schäden liegen bislang nicht vor.
10:33 Uhr
Zwei Verletzte bei ukrainischen Artillerie- und Drohnenangriffen auf Grenzgebiet Kursk
Die ukrainischen Streitkräfte setzen ihre Attacken auf das russische Grenzgebiet Kursk fort. Gouverneur Alexander Chinstein berichtet in der täglichen Statistik auf der Plattform MAX über zahlreiche Artillerie- und Drohnenangriffe auf die Region. Wie der Politiker mitteilt, wurden im Zeitraum von 7 Uhr MEZ am 13. März bis 5 Uhr MEZ am 14. März 47 ukrainische Drohnen abgeschossen. Darüber hinaus nahm die gegnerische Artillerie in dieser Zeit 58-mal evakuierte grenznahe Ortschaften unter Beschuss. Es gab außerdem zwei Angriffe, bei denen unbemannte Luftfahrzeuge Sprengsätze auf Objekte im Gebiet Kursk abwarfen.
Chinstein meldet zwei Opfer unter der Zivilbevölkerung. Demnach wurden zwei Einwohner der Stadt Rylsk verletzt, als eine ukrainische Drohne die Stadt attackierte. Der 52 Jahre alte Mann und die 48 Jahre alte Frau erlitten jeweils eine Splitterverletzung am Kopf und eine Quetschung.
Durch die Sperrung von RT zielt die EU darauf ab, eine kritische, nicht prowestliche Informationsquelle zum Schweigen zu bringen. Und dies nicht nur hinsichtlich des Ukraine-Kriegs. Der Zugang zu unserer Website wurde erschwert, mehrere Soziale Medien haben unsere Accounts blockiert. Es liegt nun an uns allen, ob in Deutschland und der EU auch weiterhin ein Journalismus jenseits der Mainstream-Narrative betrieben werden kann. Wenn Euch unsere Artikel gefallen, teilt sie gern überall, wo Ihr aktiv seid. Das ist möglich, denn die EU hat weder unsere Arbeit noch das Lesen und Teilen unserer Artikel verboten. Anmerkung: Allerdings hat Österreich mit der Änderung des "Audiovisuellen Mediendienst-Gesetzes" am 13. April diesbezüglich eine Änderung eingeführt, die möglicherweise auch Privatpersonen betrifft. Deswegen bitten wir Euch bis zur Klärung des Sachverhalts, in Österreich unsere Beiträge vorerst nicht in den Sozialen Medien zu teilen.
Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.

