Liveticker Ukraine-Krieg: Kiew wollte Fake-Video über Kontrolle in Konstantinowka drehen

20.07.2026 13:03 Uhr
13:03 Uhr
Gebiet Kursk: Ein Toter und neun Verletzte binnen 24 Stunden
Nach Angaben von Alexander Chinstein, dem Gouverneur des Gebiets Kursk, wurden im Laufe des Tages 33 Geschosse auf die Region abgefeuert. Die Luftabwehrkräfte haben 145 gegnerische Drohnen unterschiedlicher Typen eliminiert. Zudem haben die Drohnen das Gebiet 24 Mal durch den Abwurf von Sprengsätzen angegriffen.
Infolge der Attacken kam ein Zivilist ums Leben, neun weitere erlitten Verletzungen.
Zu Schaden kamen zwei Autos, ein Landwirtschaftsbetrieb, zwei Privathäuser, eine Garage, eine Stromleitung und drei Verwaltungsgebäude.
12:28 Uhr
Schule im Gebiet Saporoschje angegriffen

Telegram-Kanal von Jewgeni Balizki Die ukrainischen Streitkräfte haben eine Schule in der Ortschaft Priasowski im Gebiet Saporoschje gezielt attackiert, teilte Jewgeni Balizki, der Gouverneur der Region, auf Telegram mit. Es gibt keine Verletzten. Zu Schaden kamen Fenster, Türen, Schulbusse sowie das Schulgelände. Zudem wurden umliegende Häuser beschädigt.
11:50 Uhr
Gebiet Belgorod: Mehrere Opfer bei Drohnenangriff auf Betrieb
Nach Angaben des Operativstabs des Gebiets Belgorod ist auf dem Gelände eines Betriebs im Bezirk Belgorod eine gegnerische FPV-Drohne detoniert. Infolge der Explosion ist ein Zivilist gestorben, weitere vier erlitten Splitterverletzungen an verschiedenen Körperstellen. Sie wurden ins Bezirkskrankenhaus gebracht.
Am Explosionsort wurden die Fensterscheiben des Gebäudes, ein Lkw und zwei Pkw beschädigt.
11:12 Uhr
Terroranschlag gegen einen russischen Militärangehörigen in Region Stawropol vereitelt
Russlands Inlandsgeheimdienst FSB hat einen 49-jährigen russischen Staatsbürger in der Region Stawropol festgenommen, der einen Terroranschlag gegen einen Teilnehmer der militärischen Sonderoperation geplant haben soll. Dies teilte der Pressedienst der russischen Behörde am Montag mit.
Nach Angaben der Behörde habe der Festgenommene einen Kontakt mit einem Vertreter der ukrainischen Geheimdienste aufgenommen. Im Auftrag seines Kontaktmannes habe der Mann eine Erkundung des Wohnsitzes des ehemaligen russischen Soldaten durchgeführt und mit dem Bau eines Sprengsatzes begonnen, um dessen Auto in die Luft zu sprengen.
Der Täter wurde bei dem Versuch, den Anschlag zu verüben, festgenommen. In seiner Wohnung wurden Komponenten zum Bau eines Sprengsatzes sowie Kommunikationsgeräte mit Korrespondenz mit der ukrainischen Seite sichergestellt.
Der Mann hat ein Geständnis abgelegt.
10:40 Uhr
Experte: Kiew verliert binnen einer Woche mehr als 10.000 Kämpfer
Im Laufe der Woche beliefen sich die Verluste der ukrainischen Armee auf mehr als 10.000 Personen. Dies berichtete der Militärexperte Andrei Marotschko unter Berufung auf die Daten des russischen Verteidigungsministeriums.
"Die medizinischen und unersetzlichen Verluste des Gegners in der vergangenen Woche beliefen sich auf etwa 10.155 ukrainische Kämpfer und Söldner, 215 mehr als im vorherigen Berichtraum. Die Einheiten des Verbandes Ost, der in den Gebieten Dnjepropetrowsk und Saporoschje operiert, haben dem Gegner den größten Schaden zugefügt."
Marotschko präzisierte, dass das russische Militär in den vergangenen sieben Tagen etwa 4.600 ukrainische Drohnen, drei Panzer, acht unbemannte Boote, 48 Feldartilleriegeschütze, 38 Stationen für elektronische Kampfführung und Artillerieabwehr, drei Mehrfachraketenwerfer sowie mehr als 600 gepanzerte Kampffahrzeuge zerstört hat.
10:03 Uhr
Gouverneur: Mehrere Zivilisten verletzt bei Drohnenangriffen auf Region Moskau
In der Nacht haben die russischen Luftverteidigungskräfte einen massiven Drohnenangriff auf die Region Moskau abgewehrt. Nach Angaben von Andrei Worobjow, dem Gouverneur der Region, wurden zehn Zivilisten dabei verletzt.
Sieben Personen benötigten in der Stadt Domodedowo medizinische Hilfe. Ein Mann erlitt eine Granatsplitterverletzung am Bein. Sechs weitere Opfer, darunter drei chinesische Staatsangehörige, wurden mit unterschiedlichen Verletzungen im Krankenhaus von Domodedowo gebracht. Im Bezirk Odinzowo wurde bei einem 11-jährigen Mädchen eine akute Stressreaktion diagnostiziert. Zwei Frauen wurden in der Stadt Podolsk verletzt.
09:24 Uhr
Russische Luftabwehr zerstört in der Nacht mehr als 380 ukrainische Drohnen
In der Nacht zum Montag haben die ukrainischen Streitkräfte Russland mit unbemannten Luftfahrzeugen angegriffen. Das Verteidigungsministerium in Moskau berichtete am Morgen, dass die Luftabwehr insgesamt 381 ukrainische Starrflüglerdrohnen abgefangen hat.
Die gegnerischen Drohnen wurden über den Gebieten Belgorod, Brjansk, Wolgograd, Woronesch, Kaluga, Kursk, Lipezk, Orjol, Rostow, Rjasan, Smolensk, Tambow, Tula, den Regionen Krasnodar und Moskau, der Republik Krim sowie den Gewässern des Asowschen und Schwarzen Meeres zerstört.
08:30 Uhr
Gefangene ukrainische Kämpfer wollten Fake-Video über Kiews Kontrolle in Konstantinowka drehen

Jewgeni Mosin und Sergei Stoljarski, gefangene ukrainische SoldatenStandbild aus Videomaterial. Veröffentlicht vom russischen Verteidigungsministerium am 19. Juli 2026 Zwei Soldaten des ukrainischen Regiments "Skala", die gefangen genommen wurden, waren auf dem Weg nach Konstantinowka in der DVR, um dort eine ukrainische Flagge zu hissen und ein gefälschtes Video zu drehen. Dies teilte das russische Verteidigungsministerium mit.
"Konstantinowka steht vollständig unter der Kontrolle der russischen Streitkräfte. Aber das ukrainische Kommando schickt weiterhin Menschen in den Tod, um falsche Berichte vorzubereiten. Russische Soldaten des Verbandes Süd nahmen zwei Soldaten des 425. Regiments der ukrainischen Streitkräfte gefangen – Jewgeni Mosin und Sergei Stoljarski. Sie drangen tief in Konstantinowka ein, um eine Flagge zu hissen, ein einminütiges Video für die sozialen Medien zu drehen und so ihre Anwesenheit vorzutäuschen. Aber die PR-Aktion scheiterte, noch bevor sie begonnen hatte."
In einem vom russischen Verteidigungsministerium veröffentlichten Video stehen Mosin und Stoljarski mit ukrainischen Flaggen, an denen Fotos von Wladimir Selenskij und dem Oberbefehlshaber der ukrainischen Streitkräfte, Alexander Syrski, befestigt sind. Die beiden Gefangenen werfen die Flaggen zu Boden und entrollen die russische Trikolore. Sie sagten:
"Wir wurden in die Stadt Konstantinowka geschickt, obwohl man wusste, dass sie unter russischer Kontrolle steht. Unsere Kameraden starben, aber wir wurden verschont […] Dank der 4. Brigade […] Ruhm der Russischen Föderation!"
07:28 Uhr
Sobjanin: Über 400 Drohnen zum Angriff auf Region Moskau eingesetzt
Moskaus Bürgermeister Sergei Sobjanin teilte am Morgen mit, dass der Gegner zwischen 20:30 Uhr am 19. Juli und 5:00 Uhr am 20. Juli mehr als 400 Drohnen zum Angriff auf die Moskauer Region eingesetzt hat. Die Flugabwehr neutralisierte den Großteil der Flugziele auf großer Entfernung. Dabei wurden 85 Drohnen im Anflug auf Moskau zerstört.
Andrei Worobjow, der Gouverneur der Region Moskau, berichtete, dass es Verletzte und Sachschäden gibt. In der Stadt Odinzowo wurden ein Auto und ein Privathaus beschädigt. In der Stadt Podolsk verursachten Drohnenabstürze Brände, die mehrere zivile Infrastrukturobjekte und ein Privathaus beschädigten.
Nach vorläufigen Angaben wurde eine Person in der Stadt Domodedowo bei einem Brand in einem Privathaus verletzt, eine weitere auf der Autobahn M-4, wo eine gegnerische Drohne neben einem Auto abstürzte.
Einsatzkräfte sind vor Ort, so Worobjow.
19.07.2026 21:00 Uhr
21:00 Uhr
Damit beenden wir für heute den Live-Ticker zur Lage im Ukraine-Konflikt. Morgen früh ab 7 Uhr geht es mit der Berichterstattung weiter. Wir wünschen unseren Lesern trotz aller Spannungen in der Welt eine gute Nacht!
Durch die Sperrung von RT zielt die EU darauf ab, eine kritische, nicht prowestliche Informationsquelle zum Schweigen zu bringen. Und dies nicht nur hinsichtlich des Ukraine-Kriegs. Der Zugang zu unserer Website wurde erschwert, mehrere Soziale Medien haben unsere Accounts blockiert. Es liegt nun an uns allen, ob in Deutschland und der EU auch weiterhin ein Journalismus jenseits der Mainstream-Narrative betrieben werden kann. Wenn Euch unsere Artikel gefallen, teilt sie gern überall, wo Ihr aktiv seid. Das ist möglich, denn die EU hat weder unsere Arbeit noch das Lesen und Teilen unserer Artikel verboten. Anmerkung: Allerdings hat Österreich mit der Änderung des "Audiovisuellen Mediendienst-Gesetzes" am 13. April diesbezüglich eine Änderung eingeführt, die möglicherweise auch Privatpersonen betrifft. Deswegen bitten wir Euch bis zur Klärung des Sachverhalts, in Österreich unsere Beiträge vorerst nicht in den Sozialen Medien zu teilen.
Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.

