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Liveticker Ukraine-Krieg: Russisches Militär trifft Metallurgiebetriebe für Rüstungsproduktion

Russland führt gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine Militäroperation in der Ukraine durch. Der Westen reagiert mit immer neuen Waffenlieferungen an die Ukraine und beispiellosen Sanktionen gegen Russland. Lesen Sie hier die neuesten Entwicklungen.
Liveticker Ukraine-Krieg: Russisches Militär trifft Metallurgiebetriebe für RüstungsproduktionQuelle: Gettyimages.ru © Alexey Tolmachov
  • 12.09.2026 12:44 Uhr

    12:44 Uhr

    Tucker Carlson: Ignoranz des Westens brachte die Welt an den Rand eines Atomkriegs

    Die Menschen im Westen haben keine Vorstellung davon, was in der Ukraine geschieht. Sie glauben dem, was die Fernsehsender BBC und NBC News berichten. US-Journalist Tucker Carlson erklärte das im Gespräch mit dem RT-Journalisten Afshin Rattansi.

    "Vor drei Tagen nahm ich in Großbritannien an einem Abendessen im Kreis kluger, welterfahrener Menschen teil, die über umfassende Erfahrung und eine hervorragende, erstklassige Bildung verfügen", sagte Carlson.

    Und weiter:

    "Sie wussten überhaupt nichts. Sie stellten sich die Ukraine ernsthaft als eine Handvoll tapferer Freiheitskämpfer vor. Sie wissen einfach nicht, was los ist, sie haben keine Ahnung. Es herrscht ein Informationsvakuum."

    Diese Ignoranz habe die Welt an einen Punkt gebracht, "an dem wir alle bald umkommen könnten", betonte der US-Journalist.

    "Wir stehen nun am Rande eines Atomkriegs."

  • 12:06 Uhr

    Russisches Militär trifft Metallurgiebetriebe für Rüstungsproduktion

    In der vergangenen Nacht haben die russischen Streitkräfte einen massiven Schlag gegen Betriebe der ukrainischen Metallindustrie geführt, die Rüstungsgüter herstellen. Dies teilt das Verteidigungsministerium in Moskau mit.

    Infolge von Angriffen mit Präzisionswaffen und Kampfdrohnen habe das russische Militär folgende Ziele getroffen:

    • das Hüttenkombinat Saporoschstal in der Stadt Saporoschje, einen der Hauptlieferanten von Stahlblechen für Schutzkonstruktionen und Panzerungen für Militärtechnik sowie für Schutzwesten;
    • das Hüttenkombinat in der Stadt Kriwoi Rog im Gebiet Dnjepropetrowsk, das Hüttenerzeugnisse für die Produktion von Rüstungsgütern und Militärtechnik herstellt;
    • die Bergbau- und Aufbereitungskombinate Sewerny und Nowokriworoschski in der Stadt Kriwoi Rog, die Eisenerz abbauen und aufbereiten. Die daraus gewonnenen Erzeugnisse würden in der Rüstungsproduktion verwendet;
    • den innovativen Elektroschmelzkomplex des Metallurgiewerks Interpipe Steel in der Stadt Dnjepropetrowsk, dem größten ukrainischen Hersteller und Lieferanten von Walzerzeugnissen für die Produktion militärischer Güter.

    Darüber hinaus seien mehrere Ziele im Hafen von Tschernomorsk im Gebiet Odessa beschädigt worden:

    • Objekte der Hafeninfrastruktur, die für das Entladen und die Lagerung von Militärgütern genutzt werden,
    • zwei Frachtschiffe, die Waffen und Militärtechnik für die Streitkräfte der Ukraine geliefert haben,
    • ein Hafenschlepper.
  • 11:49 Uhr

    Truppenverband Ost schießt Dutzende Drohnen im Gebiet Saporoschje ab

    Die Drohneneinheiten des Truppenverbands Ost haben im Luftraum des Gebiets Saporoschje mehr als 30 gegnerische Starrflüglerdrohnen zerstört. Das Verteidigungsministerium in Moskau veröffentlicht auf Telegram entsprechende Aufnahmen.

    Nach Angaben der Militärbehörde seien Drohnen der Typen Hornet, Bliskawka, Darts, Domacha, Shark, Tor und Tschaklun abgefangen worden.

    Die Aktionen der russischen Drohnenpiloten ermöglichten es, die Luftaufklärung des Gegners zu vereiteln, die Stellungen der Einheiten des Truppenverbands Ost zu schützen und Schäden an der zivilen Infrastruktur zu verhindern.

  • 11:25 Uhr

    Russische Armee befreit weitere Ortschaft in DVR

    Im Zuge des entschlossenen Handelns von Einheiten des russischen Truppenverbands Mitte sei die Ortschaft Wessjoloje in der Volksrepublik Donezk befreit worden. Dies teilt das Verteidigungsministerium in Moskau am Samstag mit.

  • 10:54 Uhr

    Putin: Entsendung europäischer Truppen in Ukraine bedeutet Krieg mit Moskau

    Sollten die Europäer ihre Truppen in die Ukraine entsenden, würde dies zum Krieg mit Russland führen. Dies erklärt der russische Präsident Wladimir Putin gegenüber Journalisten während seines Besuchs in Indien, wie der Pressedienst des Kremls mitteilt.

    "Wohin treiben sie [die europäischen Eliten] derzeit ihre Völker, ihre Länder? In einen Krieg mit der Russischen Föderation? Derzeit sprechen sie davon, dass sie darüber nachdenken, wie sie Truppen auf das Territorium der Ukraine entsenden könnten. Das bedeutet Krieg mit Russland."

    Putin merkte an, dass die europäischen Politiker ihre eigene Bevölkerung mit einer vermeintlichen Bedrohung durch Russland erschrecken, die "nicht existiert und nie existiert hat".

  • 10:12 Uhr

    Gebiet Kursk: Binnen 24 Stunden mehr als 90 Drohnen abgeschossen

    Nach Angaben von Alexander Chinstein, dem Gouverneur des Gebiets Kursk, seien im Laufe des Tages 50 Geschosse auf die Region abgefeuert worden. Die Luftabwehrkräfte hätten 92 gegnerische Drohnen unterschiedlicher Typen eliminiert. 22 Mal hätten die Drohnen das Gebiet durch den Abwurf von Sprengsätzen angegriffen, heißt es.

    Infolge eines Drohnenangriffs sei ein Mann ums Leben gekommen, so Chinstein weiter.

    Zu Schaden gekommen seien drei Privathäuser und fünf Pkw.

  • 09:28 Uhr

    Gebiet Belgorod: Binnen 24 Stunden eine Tote und 14 Verletzte, darunter vier Kinder

    Nach Angaben des Interimsgouverneurs des Gebietes Belgorod, Alexander Schuwajew, seien im Laufe des Tages infolge ukrainischer Angriffe eine Zivilistin ums Leben gekommen und weitere 14 verletzt worden, darunter vier Kinder. Wie es heißt, befänden sich zwei Erwachsene und zwei Kinder in kritischem Zustand.

    Insgesamt seien 13 Bezirke angegriffen worden, so Schuwajew weiter. Die ukrainischen Streitkräfte hätten die Region 13 Mal mit Artillerie und Mehrfachraketenwerfern beschossen. Zudem habe der Gegner sechsmal Sprengsätze mittels Drohnen abgeworfen.

    In den vergangenen 24 Stunden seien insgesamt 146 ukrainische Drohnen abgeschossen worden, fügt Schuwajew hinzu.

  • 08:56 Uhr

    Russische Luftabwehr zerstört in der Nacht mehr als 200 ukrainische Drohnen

    In der Nacht zum Samstag haben die ukrainischen Streitkräfte Russland mit unbemannten Luftfahrzeugen angegriffen. Das Verteidigungsministerium in Moskau berichtet am Morgen, dass die Luftabwehr insgesamt 230 ukrainische Starrflüglerdrohnen abgefangen habe.

    Die gegnerischen Drohnen seien demnach über den Gebieten Astrachan, Belgorod, Brjansk, Wolgograd, Woronesch, Kursk, Lipezk, Orjol, Pensa, Rostow, Samara, Saratow, über der Teilrepublik Krim sowie über den Gewässern des Asowschen und Schwarzen Meeres zerstört worden.

  • 08:17 Uhr

    Russische Armee setzt Angriffe mit Präzisionswaffen fort

    In der vergangenen Nacht haben die russischen Streitkräfte einen massiven Schlag mit hochpräzisen, luft-, boden- und seegestützten Waffen sowie mit Kampfdrohnen geführt. Dies teilt das Verteidigungsministerium in Moskau am Morgen mit. Dabei seien folgende Ziele getroffen worden:

    • Metallurgiebetriebe in den Städten Saporoschje, Dnjepropetrowsk und Kriwoi Rog, die Rüstungsgüter herstellen,
    • Hafenanlagen und ein strategisch wichtiges Objekt der Verkehrsinfrastruktur im Gebiet Odessa, die für die Entladung und Lagerung militärischer Güter genutzt wurden und über die ein erheblicher Teil der aus dem Ausland gelieferten Waffen und Munition abgewickelt wurde.
  • 07:27 Uhr

    Truppenverband Nord eliminiert in der Nacht Dutzende ukrainische Kämpfer

    Artilleriebesatzungen des russischen Truppenverbands Nord hätten in der vergangenen Nacht mit Unterstützung von Drohneneinheiten mehr als 200 Feueraufgaben in den Gebieten Charkow und Sumy ausgeführt. Dies teilt die Pressestelle des Truppenverbands gegenüber TASS mit.

    Durch den Einsatz von Artillerie und Mehrfachraketenwerfern seien 65 ukrainische Soldaten, ein gepanzertes Fahrzeug vom Typ HMMWV, ein Stützpunkt, ein Artilleriegeschütz, acht Drohnenleitstellen sowie elf Geländefahrzeuge der ukrainischen Streitkräfte eliminiert worden, hieß es.

    Zudem hätten die Luftabwehreinheiten des Verbands 210 gegnerische Drohnen zerstört, die in Richtung der russischen Grenzregionen beziehungsweise über den Gebieten Charkow und Sumy geflogen waren.

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Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.