Liveticker Ukraine-Krieg: Ukrainische Lager und Werkstätten für Langstreckendrohnen angegriffen

13.07.2026 14:30 Uhr
14:30 Uhr
Experte: Kiew reduziert Anzahl der Gegenangriffe bei Krasny Liman
Die ukrainischen Streitkräfte haben die Anzahl der Gegenangriffe bei der Stadt Krasny Liman in der DVR deutlich reduziert. Dies berichtete der Militärexperte Andrei Marotschko.
"In der Gegend von Krasny Liman konzentrieren sich die ukrainischen Kämpfer auf die Verteidigung ihrer Stellungen. Versuche zur Rückeroberung verlorener Linien und Stellungen haben sich deutlich reduziert."
13:46 Uhr
Frontbericht: Ukrainische Lager und Werkstätten für Langstreckendrohnen angegriffen

Symbolbild: Ein ukrainischer Soldat repariert eine Kampfdrohne.Diego Herrera Carcedo/Anadolu via Getty Images Im Frontbericht des russischen Verteidigungsministeriums vom Montag heißt es, dass die Ukraine in den vergangenen 24 Stunden etwa 1.415 Soldaten verloren hat.
Im Zuständigkeitsbereich des Truppenverbandes Nord beliefen sich die Verluste der ukrainischen Truppen auf mehr als 200 Soldaten. Zudem zerstörte das russische Militär vier gepanzerte Kampffahrzeuge, neun Autos und drei Feldartilleriegeschütze.
Im Zuständigkeitsbereich des Truppenverbandes West verlor das ukrainische Militär mehr als 220 Kämpfer. Zusätzlich eliminierte der Verband vier gepanzerte Kampffahrzeuge, 17 Autos, eine Selbstfahrlafette vom Typ Paladin aus US-Produktion und eine Station für elektronische Kampfführung.
Im Abschnitt des Truppenverbandes Süd büßte das ukrainische Militär etwa 175 Kämpfer ein. Zudem wurden drei gepanzerte Kampffahrzeuge, 23 Autos und zwei Feldartilleriegeschütze zerstört.
Im Zuständigkeitsbereich des Truppenverbandes Mitte verlor das ukrainische Militär mehr als 340 Kämpfer. Der Verband der russischen Armee setzte ein gepanzertes Kampffahrzeug, sieben Autos und eine Station für elektronische Kampfführung außer Gefecht.
Durch entschlossene Aktionen des Truppenverbandes Ost mussten ukrainische Truppen einen Verlust von mehr als 385 Soldaten hinnehmen. Ferner eliminierte das russische Militär in diesem Operationsbereich drei gepanzerte Kampffahrzeuge, neun Autos und einen Grad-Mehrfachraketenwerfer.
Die Verluste der ukrainischen Truppen im Zuständigkeitsbereich des Truppenverbandes Dnjepr beliefen sich auf etwa 95 Soldaten. Außerdem neutralisierte der Verband zwölf Autos und drei Stationen für elektronische Kampfführung.
Kampfflugzeuge, Drohnen, Raketentruppen und Artillerie der russischen Streitkräfte haben Objekte der Brennstoff- und Energieinfrastruktur und Objekte der Transportinfrastruktur, die von ukrainischen Streitkräften genutzt werden, Lager und Werkstätten für Langstreckendrohnen, Brenn- und Schmierstofflager sowie Munitionslager angegriffen. Vorübergehende Stationierungsorte der bewaffneten Formationen der ukrainischen Armee und ausländischer Söldner in 142 Bezirken wurden ebenfalls getroffen.
Russische Luftabwehrkräfte haben zwölf gelenkte Bomben und 926 Starrflüglerdrohnen abgeschossen.
Die Schwarzmeerflotte zerstörte ein unbemanntes Boot der ukrainischen Streitkräfte.
Seit Beginn der militärischen Sonderoperation wurden insgesamt 673 gegnerische Flugzeuge, 284 Hubschrauber, 180.451 unbemannte Luftfahrzeuge, 665 Flugabwehrraketensysteme, 30.143 Panzer und gepanzerte Kampffahrzeuge, 1.757 Mehrfachraketenwerfer, 35.747 Feldartillerie- und Mörsergeschütze sowie 66.376 militärische Spezialfahrzeuge außer Gefecht gesetzt.
13:10 Uhr
Peskow: "Koalition der Willigen" ist Koalition von Kriegstreibern
Der Kreml werde die Entwicklungen beim Treffen der "Koalition der Willigen", das am Montag in Paris stattfindet, genau beobachten. Dies erklärte der Kremlsprecher Dmitri Peskow gegenüber Reportern. Er betonte, dass es sich um Länder handelt, die feindselige Handlungen gegen Russland begehen.
"Ich würde sagen, dass es eine Koalition von Kriegstreibern ist. Es ist eine Gruppe von Ländern, die keinen Frieden will, sondern eine Fortsetzung des Krieges. Sie gibt sich der tiefsten Täuschung hin, unserem Land eine strategische Niederlage zufügen zu können."
12:34 Uhr
Opfer unter Zivilisten nach nächtlichen Angriffen auf Gebiet Belgorod
Nach Angaben des Krisenstabs des Gebiets Belgorod gibt es nach nächtlichen Angriffen Opfer unter der Zivilibevölkerung.
Im Bezirk Borisowski wurde ein Sprengsatz von einer Drohne auf das Gelände eines Privathauses abgeworfen. Eine Frau erlag noch am Ort ihren Verletzungen.
Im Bezirk Rakitnoje wurden zwei Männer durch die Detonation einer FPV-Drohne verletzt. Sie wurden ins Bezirkskrankenhaus gebracht. Bei einem wurde eine Minenexplosionsverletzung, beim anderen eine Splitterverletzung an der Schulter diagnostiziert.
11:56 Uhr
Puschilin: Verbliebene ukrainische Kämpfer in Konstantinowka verstecken sich in Kellern
Das russische Militär schließt die Säuberung der Stadt Konstantinowka in der Volksrepublik Donezk von ukrainischen Soldaten ab. Dies erklärt der DVR-Chef Denis Puschilin in einem Interview für Westi. Verbliebene ukrainische Kämpfer, die sich in Kellern im Norden und Nordwesten der Stadt verstecken, werden identifiziert und eliminiert.
Trotz der schwierigen Bedingungen konzentrieren sich die russischen Einheiten auf die Evakuierung der Zivilbevölkerung aus der Stadt, betonte Puschilin.
11:15 Uhr
Gebiet Kursk: Mehr als 100 Geschosse aus Ukraine abgefeuert
Nach Angaben von Alexander Chinstein, dem Gouverneur des Gebiets Kursk, wurden binnen 24 Stunden 110 Geschosse auf die Region abgefeuert. Die Luftabwehrkräfte haben 93 gegnerische Drohnen unterschiedlicher Typen eliminiert. Zudem haben die Drohnen das Gebiet 13 Mal durch den Abwurf von Sprengsätzen angegriffen.
Infolge der Attacken auf die Stadt Rylsk wurde eine zivile Einwohnerin verletzt.
Zu Schaden kamen mehrere Wohnhäuser. Ein Privathaus ist abgebrannt.
10:37 Uhr
Militärisch relevante Ziele im Hafen von Tschernomorsk im Gebiet Odessa angegriffen
Das Verteidigungsministerium in Moskau berichtete am Morgen auf Telegram über erfolgreiche kombinierte Angriffe auf militärisch relevante Ziele in der Ukraine. Das russische Militär hat dabei Kampfdrohnen und hochpräzise luftgestützte Langstreckenwaffen eingesetzt.
Infolge der Attacken auf den Hafen von Tschernomorsk (staatliches Unternehmen "Handelshafen Tschernomorsk") im Gebiet Odessa wurden folgende Objekte beschädigt: die Hafeninfrastruktur für das Entladen und Lagern von Militärgütern, Treibstoff- und Schmierstofftanks, Verladerampen, eine Pumpanlage für Treibstoff, ein Munitions- und Raketendepot sowie eine Zentrale für Containerverkehr.
Darüber hinaus wurden im Hafen von Tschernomorsk zwei RoRo-Schiffe und ein Containerschiff mit Fracht für die ukrainischen Streitkräfte getroffen. Das russische Militär hat auch ein Schiff des Projekts 416 "Schostka" und ein Schwimmdock für die Lagerung und das Zuwasserlassen autonomer unbemannter Unterwasserfahrzeuge angegriffen.
10:22 Uhr
Mehrere zivile Objekte in Energodar angegriffen
In der Nacht haben die ukrainischen Streitkräfte zivile Infrastruktur in der Stadt Energodar im Gebiet Saporoschje gezielt angegriffen, wie der Bürgermeister Maxim Puchow mitteilt.
"In Energodar wurde ein Supermarkt der Supermarktkette Mera in der Stroiteli-Straße getroffen. Zuvor wurden bereits Mera-Supermärkte in der Kasazkaja-Straße und in der Stadt Kamenka-Dnjeprowskaja von Drohnen angegriffen."
Auch die Stadtbibliothek und die Fassade eines Hochhauses wurden durch Splitter beschädigt.
Puchow merkt an, dass das russische Militär täglich Dutzende von gegnerischen Drohnen zerstört, die versuchen, Energodar anzugreifen. Dennoch gelingt es einigen von ihnen, in die Stadt einzudringen.
10:00 Uhr
Experte: Kiew verliert binnen einer Woche fast 10.000 Kämpfer
Im Laufe der Woche beliefen sich die Verluste der ukrainischen Armee auf fast 10.000 Personen. Dies berichtete der Militärexperte Andrei Marotschko unter Berufung auf die Daten des russischen Verteidigungsministeriums.
"Die medizinischen und unersetzlichen Verluste des Gegners in der vergangenen Woche beliefen sich auf etwa 9.940 ukrainische Kämpfer und Söldner. Die Einheiten des Verbandes Ost, der in den Gebieten Dnjepropetrowsk und Saporoschje operiert, haben dem Gegner den größten Schaden zugefügt."
Marotschko präzisierte, dass das russische Militär in diesem Berichtsraum fast 5.000 ukrainische Drohnen, zwei Panzer, drei Mehrfachraketenwerfer, 59 Feldartilleriegeschütze, 38 Stationen für elektronische Kampfführung und Artillerieabwehr sowie mehr als 570 gepanzerte Kampffahrzeuge zerstört hat.
09:20 Uhr
FSB: Kiew plante Drohnenanschläge auf Militärflugplätze in Gebieten Amur und Tscheljabinsk
Der Inlandsgeheimdienst FSB hat großangelegte Drohnenangriffe ukrainischer Geheimdienste auf russische Militärflugplätze vereitelt. Dies teilte die Pressestelle des FSB mit.
Im Zuge der durchgeführten Maßnahmen habe der FSB Informationen erhalten, dass der Gegner FPV-Drohnen in das Grenzgebiet Brjansk eingeschleust haben soll. Ziel sei es gewesen, Terroranschläge auf die Militärflugplätze Ukrainka und Schagol in den Regionen Amur und Tscheljabinsk vorzubereiten.
Wie die Behörde weiter mitteilte, seien diese FPV-Drohnen anschließend von ukrainischen Agenten in Pkws mit Anhängern, die mit einem doppelten Boden ausgestattet und mit Haushaltsgeräten beladen waren, tief in das Gebiet der Russischen Föderation transportiert worden – direkt zu den Flugplätzen Ukrainka (Region Amur) und Schagol (Region Tscheljabinsk). In gemieteten Garagen seien die Drohnen zusammengebaut und für den Einsatz vorbereitet worden.
Der FSB hat die Täter und Komplizen der geplanten Terroranschläge festgenommen.
Insgesamt seien 24 FPV-Drohnen beschlagnahmt worden, die mit gegen elektronische Kriegsführung resistenten, auf neuronalen Netzen basierenden Steuerungsmodulen aus britischer, US-amerikanischer, kanadischer und schwedischer Produktion ausgestattet worden waren. Zudem seien sie mit Sprengköpfen mit einer Sprengstoffmasse von über 1 Kilogramm bestückt worden.
Ferner habe der FSB zwei mobile Bodenstationen zur Steuerung von Drohnen über Satelliten-, Mobilfunk-, WLAN- und Funkverbindungen beschlagnahmt. Die FSB-Beamten hätten auch Kommunikationsgeräte sichergestellt, die von Komplizen und Tätern zur Kommunikation mit ihren ukrainischen Kontaktmännern verwendet worden seien.
Durch die Sperrung von RT zielt die EU darauf ab, eine kritische, nicht prowestliche Informationsquelle zum Schweigen zu bringen. Und dies nicht nur hinsichtlich des Ukraine-Kriegs. Der Zugang zu unserer Website wurde erschwert, mehrere Soziale Medien haben unsere Accounts blockiert. Es liegt nun an uns allen, ob in Deutschland und der EU auch weiterhin ein Journalismus jenseits der Mainstream-Narrative betrieben werden kann. Wenn Euch unsere Artikel gefallen, teilt sie gern überall, wo Ihr aktiv seid. Das ist möglich, denn die EU hat weder unsere Arbeit noch das Lesen und Teilen unserer Artikel verboten. Anmerkung: Allerdings hat Österreich mit der Änderung des "Audiovisuellen Mediendienst-Gesetzes" am 13. April diesbezüglich eine Änderung eingeführt, die möglicherweise auch Privatpersonen betrifft. Deswegen bitten wir Euch bis zur Klärung des Sachverhalts, in Österreich unsere Beiträge vorerst nicht in den Sozialen Medien zu teilen.
Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.
