Liveticker Ukraine-Krieg: Flugabwehr zerstört in der Nacht Dutzende Drohnen über Russland

16.03.2026 11:11 Uhr
11:11 Uhr
Russland warnt vor Eingriffen in seine diplomatischen Vertretungen in der Ukraine
Russland wird auf jegliche Eingriffe bezüglich der Gebäude seiner diplomatischen Vertretungen in der Ukraine scharf reagieren, teilt das Außenministerium in Moskau mit. Die Behörde erinnert daran, dass die Beziehungen zwischen Russland und der Ukraine durch das Wiener Übereinkommen über diplomatische Beziehungen geregelt werden. Laut dem Dokument haben eine Unterbrechung der Beziehungen oder ein bewaffneter Konflikt keinen Einfluss auf die Unantastbarkeit diplomatischer Vertretungen.
10:35 Uhr
Puschilin berichtet über aktiven Vorstoß russischer Truppen in DVR
Die russischen Streitkräfte sind in der Nähe der Stadt Swjatogorsk im Norden der Volksrepublik Donezk (DVR) vorgerückt, erklärt Denis Puschilin, der Chef der Region, im russischen Fernsehen. Außerdem nähern sich russische Truppen den Orten Alexandrowka und Korowy Jar, während in Krasny Liman Kämpfe ausbrachen.
Puschilin berichtet auch über Kämpfe im östlichen und südwestlichen Teil von Konstantinowka. An der Front bei Krasnoarmeisk verstärkten russische Truppen ihre Positionen nahe der Stadt Belizkoje und rücken weiter in Richtung Slawjansk und Kramatorsk vor. Die Hauptkämpfe finden in den Orten Grischino und Sergejewka statt.
09:55 Uhr
Massiver Drohnenangriff auf Moskau abgewehrt: 250 Drohnen seit zwei Tagen zerstört
Die russische Flugabwehr hat seit zwei Tagen etwa 250 unbemannte Flugzeuge im Anflug auf Moskau zerstört, erklärt Bürgermeister Sergei Sobjanin. Er bedankt sich bei den Flugabwehreinheiten des Verteidigungsministeriums für ihren professionellen und selbstlosen Einsatz.
09:22 Uhr
Gebiet Kursk: Gouverneur meldet Drohnen- und Artillerieangriffe
In den vergangenen 24 Stunden haben die ukrainischen Streitkräfte das Gebiet Kursk mit 27 Drohnen angegriffen und 41 Artillerieattacken unternommen, teilt Gouverneur Alexander Chinstein mit. Im Dorf Korenewo erlitten drei Personen Verletzungen. Sie wurden ins Kursker Krankenhaus eingeliefert.
08:50 Uhr
Kiews Truppen greifen Gebiet Belgorod mit mehr als 50 Drohnen an
Die ukrainischen Streitkräfte haben innerhalb von 24 Stunden das Gebiet Belgorod mit mehr als 50 Drohnen angegriffen, berichtet die regionale Regierung. In den Orten im Kreis Graiworon erlitten zwei Männer und eine Frau Verletzungen. Im Ort Rschewka im Kreis Schebekino wurden ein Mann und eine Frau durch den Angriff einer FPV-Drohne auf den Kleinbus betroffen.
08:14 Uhr
Region Krasnodar: Behörden melden Brand an Erdöllager nach Drohnenangriff
Nach einem Drohnenangriff auf die Stadt Labinsk in der russischen Region Krasnodar ist ein Erdöllager in Brand geraten, teilt der regionale Krisenstab mit. Die Löscharbeiten sind im Gange. Nach vorläufigen Angaben gibt es keine Verletzten.
07:41 Uhr
Experte: Kiew verliert in vergangener Woche über 9.000 Soldaten
In der vergangenen Woche haben sich die Verluste der ukrainischen Streitkräfte in der Zone der militärischen Sonderoperation auf etwa 9.145 Tote und Verletzte belaufen, teilt Militärexperte Andrei Marotschko mit Verweis auf Daten des russischen Verteidigungsministeriums mit. Dabei handele es sich sowohl um ukrainische Militärangehörige als auch um ausländische Söldner.
Die meisten Verluste erlitt Kiew an der westlichen Grenze der Volksrepublik Donezk und im Gebiet Dnjepropetrowsk, wo Einheiten des russischen Truppenverbandes Mitte im Einsatz sind, betont Marotschko.
07:00 Uhr
Flugabwehr zerstört in der Nacht Dutzende Drohnen über Russland

SymbolbildAlexander Reka / TASS Einheiten der russischen Flugabwehr haben in der vergangenen Nacht 145 unbemannte Flugzeuge der Ukraine zerstört. Nach Angaben des Verteidigungsministeriums wurden die Flugziele zwischen 23 Uhr am Sonntag und 8 Uhr am Montag (Moskauer Zeit) über folgenden Regionen Russlands zerstört:
- Moskau – 53, darunter 46 im Anflug auf die Hauptstadt,
- Brjansk – 38,
- Jaroslawl – elf,
- Kaluga – acht,
- Smolensk – sieben,
- Rostow und Uljanowsk – je fünf,
- Twer – vier,
- Woronesch, Kostroma und Teilrepublik Krim – je drei,
- Wolgograd – zwei,
- Krasnodar und Saratow – je eins.
15.03.2026 20:00 Uhr
20:00 Uhr
Damit beenden wir für heute den Live-Ticker zur Lage im Ukraine-Konflikt. Morgen früh ab 7 Uhr geht es mit der Berichterstattung weiter. Wir wünschen unseren Lesern trotz aller Spannungen in der Welt eine gute Nacht!
19:50 Uhr
113 ukrainische Drohnen über russischen Regionen abgeschossen

SymbolbildJewgeni Bijatow / Sputnik Die Luftabwehrkräfte haben innerhalb von sechs Stunden 113 ukrainische Drohnen über russischen Regionen abgeschossen, wie das russische Verteidigungsministerium mitteilte. In dem Bericht heißt es:
"Am 15. März wurden zwischen 14:00 und 20:00 Uhr Moskauer Zeit von den Luftabwehrkräften 113 ukrainische Drohnen vom Flugzeugtyp abgefangen und zerstört:
- 73 Drohnen – über dem Territorium des Gebiets Brjansk,
- 18 Drohnen – über dem Territorium der Region Moskau, darunter 14 Drohnen, die auf Moskau zusteuerten,
- sieben Drohnen – über dem Territorium des Gebiets Kaluga,
- sechs Drohnen – über dem Territorium des Gebiets Smolensk,
- fünf Drohnen – über dem Territorium des Gebiets Kursk und
- jeweils eine Drohne – über den Gebieten Belgorod, Twer und Jaroslawl sowie über den Gewässern des Schwarzen Meeres."
Durch die Sperrung von RT zielt die EU darauf ab, eine kritische, nicht prowestliche Informationsquelle zum Schweigen zu bringen. Und dies nicht nur hinsichtlich des Ukraine-Kriegs. Der Zugang zu unserer Website wurde erschwert, mehrere Soziale Medien haben unsere Accounts blockiert. Es liegt nun an uns allen, ob in Deutschland und der EU auch weiterhin ein Journalismus jenseits der Mainstream-Narrative betrieben werden kann. Wenn Euch unsere Artikel gefallen, teilt sie gern überall, wo Ihr aktiv seid. Das ist möglich, denn die EU hat weder unsere Arbeit noch das Lesen und Teilen unserer Artikel verboten. Anmerkung: Allerdings hat Österreich mit der Änderung des "Audiovisuellen Mediendienst-Gesetzes" am 13. April diesbezüglich eine Änderung eingeführt, die möglicherweise auch Privatpersonen betrifft. Deswegen bitten wir Euch bis zur Klärung des Sachverhalts, in Österreich unsere Beiträge vorerst nicht in den Sozialen Medien zu teilen.
Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.

