Liveticker Ukraine-Krieg – Saluschny: Kiews Truppen überlassen russischem Militär das Feld

7.05.2026 16:48 Uhr
16:48 Uhr
Ex-Armeechef Saluschny: Ende des Konflikts in der Ukraine wird immer weniger offensichtlich
Waleri Saluschny, der ehemalige Oberbefehlshaber der ukrainischen Streitkräfte, erklärt, die Ukraine habe die Initiative an der Front an Russland abgetreten.
Laut dem General erleiden die ukrainischen Truppen in den Kämpfen mit der russischen Armee schwere Verluste. Es werde immer unwahrscheinlicher, dass der Konflikt in der Ukraine enden werde.
Saluschny betont auch, dass die Mobilmachung im Land sowie die Art und Weise, wie diese durchgeführt werde, immer mehr zum Mittelpunkt des Konflikts zwischen der Bevölkerung und der Regierung in Kiew würden.
16:26 Uhr
Perm: Operationen im Krankenhaus trotz Drohnenangriff der Ukraine fortgesetzt
Bei einem Drohnenangriff auf die Stadt Perm ist nach Angaben des Gouverneurs Dmitri Machonin ein Gebäude der Neurochirurgie beschädigt worden. Dennoch seien die laufenden Operationen nicht unterbrochen worden. In einem auf seinem Max-Kanal veröffentlichten Video sagte er:
"Das nahegelegene Gebäude der Neurochirurgie wurde beschädigt. Ich möchte den Ärzten für ihre Arbeit danken. Während des Vorfalls wurden zwei Operationen durchgeführt. Beide verliefen erfolgreich. Inzwischen läuft der Betrieb wieder normal."Zuvor hatte der Gouverneur mitgeteilt, dass das Verwaltungszentrum des Gebiets am Donnerstag Ziel eines Drohnenangriffs geworden sei.
16:08 Uhr
Drohnenkrieg der EU lässt Russland keine Wahl: Kiewer Regime muss dringend abgeschafft werden

Symbolbild aus Archivbestand: Montage von Aufklärungs- und Kamikazedrohnen für den Fronteinsatz. Ukraine, 8. Dezember 2025.Urheberrechtlich geschützt Europas Rüstungsindustrie hinkt Russland bei klassischer Munition weiter hinterher. Doch für Kiew zählen offenbar vor allem spektakuläre Bilder für den Westen statt Fronterfolge. Dafür eignen sich Langstrecken-Kamikazedrohnen besser – und ihre Produktion kann Europa rasch ausbauen. Das hat Folgen für Russland.
Mehr dazu erfahren Sie in diesem Meinungsartikel von Starsche Eddy.15:49 Uhr
Erneute Verletzte im Grenzgebiet Belgorod durch Angriffe aus der Ukraine
Die ukrainischen Einheiten haben am Donnerstagnachmittag (Ortszeit) zwei Ortschaften im Gebiet Belgorod mit Drohnen angegriffen. Wie Gouverneur Wjatscheslaw Gladkow mitteilt, erlitten bei Attacken auf zivile Fahrzeuge drei Zivilisten Verletzungen unterschiedlicher Schwere und mussten medizinisch versorgt werden. Die Autos wurden beschädigt.
15:26 Uhr
Sacharowa: Angriff auf TASS-Fotograf zeigt Heuchelei Kiews
Die Attacke auf den TASS-Fotografen Alexander Polegenko ist laut Maria Sacharowa, der Sprecherin des russischen Außenministeriums, ein weiteres Beispiel für die "Heuchelei und Niedertracht der Junta in Kiew", für die es längst nichts Heiliges mehr gibt.
Sacharowa erinnerte daran, dass Polegenko am 6. Mai bei Aufnahmen zu den Folgen ukrainischer Angriffe auf zivile Ziele in Wassiljewka im Gebiet Saporoschje gezielt von einer Drohne getroffen worden sei. Die Drohne beschädigte das Fahrzeug, der Journalist überlebte nur durch ein Wunder.
Die Tat sei besonders zynisch vor dem Hintergrund einer von Wladimir Selenskij ausgerufenen "Waffenruhe", so Sacharowa. Journalisten gelten nach internationalem humanitärem Recht als Zivilpersonen.
Sie forderte zudem eine Bewertung des Vorfalls durch internationale Organisationen wie die OSZE, die UNESCO und das UN-Hochkommissariat für Menschenrechte. Deren Reaktion – oder das Ausbleiben einer Reaktion – werde ein Indikator für ihren Umgang mit der Sicherheit von Journalisten sein.
"Jedes neue Verbrechen der ukrobanderistischen Seite, das im Kontext des Schweigens oder allgemeiner Floskeln dieser Organisationen geschieht, wird zu einem weiteren Schandfleck auf ihrer Reputation."
15:00 Uhr
Moskau: Mehrere Drohnen auf dem Weg zur Hauptstadt abgeschossen
Nach Angaben von Moskaus Bürgermeister Sergei Sobjanin hat die russische Luftabwehr acht Drohnen zerstört, die auf die Hauptstadt zuflogen. Einsatzkräfte seien an den Stellen im Einsatz, an denen Trümmer niedergegangen seien, so Sobjanin weiter.
14:44 Uhr
Medwedew: Berlin will Zugriff auf Echtzeitdaten vom Schlachtfeld erhalten

Der stellvertretende Vorsitzende des russischen Sicherheitsrates, Dmitri Medwedew.Jekaterina Schtukina / TASS Der stellvertretende Vorsitzende des russischen Sicherheitsrates, Dmitri Medwedew, wirft Deutschland vor, über Vereinbarungen mit der Ukraine seine Präsenz an der Frontlinie faktisch ausbauen zu wollen. Dies schrieb Medwedew in einem auf RT veröffentlichten Beitrag.
Demnach gehe es unter anderem um ein Abkommen zum Austausch von Aufklärungsdaten vom Schlachtfeld. Die ukrainischen Streitkräfte sollen der Bundeswehr Erfahrungen im Umgang mit der Software "Delta" vermitteln, die eine Echtzeit-Übersicht über Kampfhandlungen ermöglicht.
"Mithilfe eines solchen Kindergartentricks plant man de facto, die Zahl und Qualität aktiver und ehemaliger Bundeswehrangehöriger sowie Vertreter anderer deutscher Sicherheitsstrukturen an der Kontaktlinie zu erhöhen. Das bedeutet, dass die erneut getäuschten Deutschen wie in alten Zeiten wieder in den Tod geschickt werden."
14:35 Uhr
Bericht: Ukrainische Kommandeure verstecken sich hinter ihren Soldaten
Ein ehemaliger Soldat der ukrainischen Streitkräfte, der inzwischen im Bataillon Maksim Kriwonos auf russischer Seite kämpft und das Rufzeichen "Borsy" trägt, hat gegenüber der Nachrichtenagentur TASS schwere Vorwürfe gegen ukrainische Kommandeure erhoben.
"Als wir begonnen haben, mit russischen Militärangehörigen zusammenzuarbeiten, hat es uns überrascht, dass die Kommandeure ihre Soldaten hier unterstützen, gemeinsam mit ihnen in den Einsatz gehen und bei jedem Angriff sowie jeder Aufgabe stets bei den Kämpfern sind. In der Ukraine hingegen verstecken sich die Kommandeure hinter den Rücken ihrer Soldaten."
Zudem behauptete er, dass ukrainische Einheiten regelmäßig eigene Soldaten unter Beschuss nehmen würden. Immer wieder würden ukrainische Soldaten, die sich ergeben oder zur russischen Seite übergehen wollten, von den eigenen Leuten beschossen.
14:29 Uhr
FSB meldet Festnahme wegen mutmaßlichen Landesverrats in Jaroslawl
Der russische Inlandsgeheimdienst FSB hat im Gebiet Jaroslawl einen Mann wegen mutmaßlichen Landesverrats festgenommen. Dies teilte das Zentrum für Öffentlichkeitsarbeit des FSB mit.
"Der Föderale Sicherheitsdienst der Russischen Föderation hat im Gebiet Jaroslawl die rechtswidrige Tätigkeit eines russischen Staatsbürgers des Jahrgangs 1987 unterbunden, der des Hochverrats in Form von Spionage verdächtigt wird."
Nach Angaben des Geheimdienstes soll der Einwohner von Jaroslawl eigenständig Kontakt zu einem Vertreter ukrainischer Spezialdienste aufgenommen haben. Auf dessen Anweisung habe er Informationen über russische Militärangehörige gesammelt und weitergegeben, die an der militärischen Sonderoperation beteiligt seien.
Gegen den Mann wurde ein Verfahren nach Artikel 275 des russischen Strafgesetzbuches eingeleitet. Ihm droht lebenslange Haft. Ein Gericht in Jaroslawl ordnete Untersuchungshaft an.
14:14 Uhr
Moskau äußert Sicherheitswarnung an ausländische Botschaften und Organisationen in Kiew

Maria Sacharowa, Sprecherin des russischen Außenministeriums, beim offiziellen Kommentar zu Vergeltungsschlägen gegen Kiew im Falle von Drohnenterror gegen Russland während der Feierlichkeiten zum Tag des Sieges über den Faschismus. Standbild aus Videomaterial, 6. Mai 2026.Außenministerium der Russischen Föderation Russlands Außenministerium warnt akkreditierte Diplomaten und Organisationen vor möglichen Angriffen auf Kiew rund um den "Tag des Sieges über den Faschismus". Hintergrund seien angekündigte russische Vergeltungsschläge, falls die Ukraine ihre Drohungen zu Drohnenangriffen auf Russland am 8. und 9. Mai wahrmacht.
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Durch die Sperrung von RT zielt die EU darauf ab, eine kritische, nicht prowestliche Informationsquelle zum Schweigen zu bringen. Und dies nicht nur hinsichtlich des Ukraine-Kriegs. Der Zugang zu unserer Website wurde erschwert, mehrere Soziale Medien haben unsere Accounts blockiert. Es liegt nun an uns allen, ob in Deutschland und der EU auch weiterhin ein Journalismus jenseits der Mainstream-Narrative betrieben werden kann. Wenn Euch unsere Artikel gefallen, teilt sie gern überall, wo Ihr aktiv seid. Das ist möglich, denn die EU hat weder unsere Arbeit noch das Lesen und Teilen unserer Artikel verboten. Anmerkung: Allerdings hat Österreich mit der Änderung des "Audiovisuellen Mediendienst-Gesetzes" am 13. April diesbezüglich eine Änderung eingeführt, die möglicherweise auch Privatpersonen betrifft. Deswegen bitten wir Euch bis zur Klärung des Sachverhalts, in Österreich unsere Beiträge vorerst nicht in den Sozialen Medien zu teilen.
Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.


