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Liveticker Ukraine-Krieg – Medwedew: Sieg bei Sonderoperation hat Vorrang vor Verhandlungen

Russland führt gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine Militäroperation in der Ukraine durch. Der Westen reagiert mit immer neuen Waffenlieferungen an die Ukraine und beispiellosen Sanktionen gegen Russland. Lesen Sie hier die neuesten Entwicklungen.
Liveticker Ukraine-Krieg – Medwedew: Sieg bei Sonderoperation hat Vorrang vor VerhandlungenQuelle: Sputnik © Jekaterina Schtukina
  • 2.03.2026 22:00 Uhr

    22:00 Uhr

    Damit beenden wir für heute den Live-Ticker zur Lage im Ukraine-Konflikt. Morgen früh ab 7 Uhr geht es mit der Berichterstattung weiter. Wir wünschen unseren Lesern trotz aller Spannungen in der Welt eine gute Nacht!

  • 21:55 Uhr

    Personalmangel an der Front: Ukraine will mehr ausländische Söldner anwerben

    Desertion und Wehrdienstverweigerung erschweren es der Ukraine zusätzlich, die Verluste an der Front durch die Mobilisierung neuer Rekruten auszugleichen. Deswegen will Kiews Verteidigungsminister Michail Fjodorow verstärkt auf ausländische Söldner setzen.

    Lesen Sie dazu mehr hier auf unserer Webseite.

  • 21:50 Uhr

    Kiew will über Nahost-Staaten Druck auf Russland erhöhen

    Der ukrainische Machthaber Wladimir Selenskij versucht, den Konflikt im Nahen Osten für eigene Zwecke zu nutzen. Im Gegenzug für Unterstützung in den Verhandlungen mit Russland stellt er Hilfe in Aussicht. In einem Interview mit der Nachrichtenagentur Bloomberg sagte Selenskij:

    "Wir werden unsere besten Operatoren von Abfangdrohnen in Länder des Nahen Ostens entsenden." 

    Im Austausch verlangt er von den Staats- und Regierungschefs der Region, ihre "ausgezeichneten Beziehungen zu den Russen" zu nutzen, um eine von Kiew angestrebte Waffenruhe zu erreichen.

  • 21:40 Uhr

    Selenskij schlägt Nahost-Staaten Waffentausch vor

    Angesichts von Engpässen bei Waffen und Technik hat Wladimir Selenskij den Ländern des Nahen Ostens einen Austausch von Rüstungsgütern vorgeschlagen. Konkrete Angebote nannte er nicht. In einem vom Portal Nowosti.LIVE veröffentlichten Video sagte Selenskij:

    "Was den Austausch von Waffen betrifft, haben wir Interesse. Wir haben eigene Produktionskapazitäten und es gibt Defizite. Auch die Länder des Nahen Ostens haben im Grunde solche Defizite. Wir haben einen Vorschlag, wie man diese ausgleichen und unsere Probleme lösen kann. Deshalb sind wir zu Kontakten bereit."

    Zuvor hatte die Abgeordnete der Werchowna Rada, Galina Jantschenko, vor einem möglichen "Einbruch" der ukrainischen Verteidigungsindustrie gewarnt, da die Inlandsnachfrage gering sei. Ihrer Ansicht nach lasse sich ein Niedergang durch einen dosierten Waffenexport verhindern.

  • 21:22 Uhr

    Donezk: Krankenhaus durch ukrainischen Drohnenangriff beschädigt

    Das städtische klinische Krankenhaus Nr. 7 in Donezk ist infolge eines Drohnenangriffs der ukrainischen Streitkräfte beschädigt worden. Dies teilt das Büro des Leiters der Staatsverwaltung der Donezker Volksrepublik mit, das für die Dokumentation ukrainischer Kriegsverbrechen zuständig ist. Darüber hinaus wurden eine Industrieanlage, ein Wohngebäude und eine Stromleitung im Kalininski-Bezirk beschädigt.

  • 21:11 Uhr

    Selenskij warnt vor Risiken für Lieferung von Luftabwehrsystemen

    Die Eskalation im Nahen Osten könnte Kiew Probleme bei der Lieferung von Flugabwehrsystemen bereiten. Dies erklärt Wladimir Selenskij gegenüber der Nachrichtenagentur RBK-Ukraine.

    "Selbstverständlich beunruhigt uns diese Frage. Deshalb stehen wir in Kontakt mit unseren Partnern. Vor zehn Minuten habe ich mit dem deutschen Bundeskanzler telefoniert und dieses Thema ebenfalls angesprochen."

    Bislang habe es von amerikanischer und europäischer Seite jedoch keine Signale über mögliche Lieferausfälle gegeben. Alle verstünden, dass dies für die Ukrainer "eine Frage des Überlebens" sei.

  • 20:50 Uhr

    Bericht: Ausländische Söldner verlassen Front im Gebiet Sumy nach wenigen Tagen

    Ausländische Söldner, die aufseiten der Ukraine kämpfen, verlassen im Gebiet Sumy die Frontlinie bereits nach wenigen Tagen. Dies berichtet die Nachrichtenagentur RIA Nowosti unter Bezug auf Vertreter russischer Sicherheitsstrukturen:

    "Im Gebiet Sumy bleiben ausländische Söldner nicht länger als ein paar Tage an der Kontaktlinie. Eigenmächtig oder über Kuratoren des Sicherheitsdienstes der Ukraine und der Hauptverwaltung für Aufklärung verlassen sie ihre Positionen."

    Bereits am 20. Februar hatten russische Sicherheitsbehörden gegenüber RIA Nowosti erklärt, Angehörige ukrainischer Fallschirmjäger berichteten in sozialen Netzwerken über hohe Verluste bei den Kämpfen nahe Sumy.

  • 20:29 Uhr

    Medien: US- und Israel-Operation gegen Iran birgt große Risiken für Kiew

    Aus Sicht des ukrainischen Mediums Strana.ua birgt die Militäroperation der USA und Israels gegen Iran erhebliche Risiken für die Ukraine:

    "Die Ukraine als Energieimporteur wird mit enormen zusätzlichen Kosten konfrontiert sein. Zudem wird die finanzielle Stabilität des wichtigsten Geldgebers Kiews, der Europäischen Union, durch steigende Energiepreise deutlich sinken. Zweitens könnten die Lieferungen von Raketen für Luftverteidigungssysteme an die Ukraine vollständig ausbleiben, da die Raketen vorrangig für den Krieg mit Iran eingesetzt würden."

    Laut dem Bericht fürchte das Kiewer Regime außerdem eine Verschärfung des Drucks seitens der USA im Verhandlungsprozess zur Beendigung des Konflikts mit Russland und signalisiere daher Unterstützung für die Operation gegen Iran.

  • 20:10 Uhr

    Medwedew: Sieg bei Sonderoperation hat Vorrang vor Verhandlungen

    Der stellvertretende Vorsitzende des russischen Sicherheitsrates, Dmitri Medwedew, hat den Sieg Russlands in der militärischen Sonderoperation in der Ukraine als oberste Priorität bezeichnet. Verhandlungen seien nicht entscheidend, erklärte er im Interview mit TASS. Derzeit versuche man, Russland zu Gesprächen zu bewegen, um der Ukraine Zeit für eine erneute Aufrüstung zu verschaffen, so Medwedew.

    "Aber Verhandlungen sind keineswegs das Wichtigste. Das Wichtigste ist der Sieg in der militärischen Sonderoperation mit der Erreichung aller Ziele, die unser Oberbefehlshaber gesetzt hat."

    Seinen Worten zufolge könne Russland einen solchen Sieg auch ohne Verhandlungen erreichen.

  • 19:43 Uhr

    Drohnenangriff der Ukraine auf Noworossijsk: 15-Jähriger unter den Verletzten

    Unter den Opfern des Drohnenangriffs der ukrainischen Streitkräfte auf die russische Stadt Noworossijsk befindet sich ein 15-jähriger Teenager, der eine Splitterwunde am Bein erlitten hat. Dies teilt Bürgermeister Andrei Krawtschenko auf Telegram mit.

    Insgesamt seien sieben Menschen verletzt worden, fünf von ihnen wurden in die städtische Klinik eingeliefert. Sie erhalten medizinische Versorgung wegen leichter bis mittelschwerer Verletzungen.

    Nach vorläufigen Angaben wurden bei dem Angriff 41 Mehrfamilienhäuser, 61 Privathäuser und drei Kindergärten beschädigt. In der Stadt wurde der Notstand ausgerufen.

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Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.