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Liveticker Ukraine-Krieg – Sacharowa: Ukraine-Konflikt könnte mit Kapitulation Kiews enden

Russland führt gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine Militäroperation in der Ukraine durch. Der Westen reagiert mit immer neuen Waffenlieferungen an die Ukraine und beispiellosen Sanktionen gegen Russland. Lesen Sie hier die neuesten Entwicklungen.
Liveticker Ukraine-Krieg – Sacharowa: Ukraine-Konflikt könnte mit Kapitulation Kiews endenQuelle: Gettyimages.ru © Sefa Karacan/Anadolu
  • 23.03.2026 19:50 Uhr

    19:50 Uhr

    Russische Luftabwehr zerstört 67 ukrainische Drohnen

    Russische Luftabwehrkräfte haben am Montag zwischen 13:00 und 20:00 Uhr Moskauer Zeit 67 ukrainische Drohnen über zwölf Regionen abgefangen und zerstört, teilte das Verteidigungsministerium mit. Betroffen waren die Gebiete Leningrad, Kursk, Kaluga, Tula, Rjasan, Brjansk, Belgorod, Smolensk, Orjol und Jaroslawl sowie die Krim und die Region Moskau.

  • 19:29 Uhr

    Trump kritisiert Russlands Vorgehen in der Ukraine

    US-Präsident Donald Trump erklärte am Montag, dass er kein Anhänger der russischen Aktionen im Ukraine-Konflikt sei: "Ich bin kein Anhänger dessen, was Russland tut." Trump sagte dies, nachdem Journalisten ihn gebeten hatten, das Vorgehen der USA in Iran mit dem Vorgehen Russlands in der Ukraine zu vergleichen. Er betonte, dass es zwischen beiden Situationen große Unterschiede gebe, ohne diese näher zu erläutern.

  • 19:05 Uhr

    Deutschland liefert 15.000 Drohnen an die ukrainische Nationalgarde

    Deutschland will die ukrainische Nationalgarde mit 15.000 Abfangdrohnen STRILA aus ukrainischer Produktion ausstatten, berichtet der Sender Obschtscheschtestwennoje unter Berufung auf Quellen in der ukrainischen Botschaft. Die Übergabe erfolgt im Rahmen eines kürzlich unterzeichneten millionenschweren Abkommens, dessen genaue Summe nicht bekannt gegeben wird.

  • 18:39 Uhr

    Ukrainische Drohnencrew in Charkow vermisst

    Eine Gruppe ukrainischer Drohnenpiloten, die zu den Stoßtrupps der 159. Separaten motorisierten Schützenbrigade der Streitkräfte der Ukraine versetzt wurde, gilt in der Region Woltschanskije Chutora bei Charkow als vermisst. Dies teilten Sicherheitskräfte gegenüber der Nachrichtenagentur RIA Nowosti mit. 

    Ein Gesprächspartner der Agentur betonte, dass die Angehörigen der ukrainischen Drohnenpiloten versuchen, vom Brigadekommando offizielle Informationen über die Soldaten zu erhalten. Die Führung der 159. Brigade gab jedoch unterschiedliche Auskünfte über das Schicksal derselben Person, beispielsweise Versetzung an einen neuen Dienstort oder Inhaftierung wegen Alkoholkonsums.

  • 18:20 Uhr

    Fünf Zivilisten bei ukrainischen Angriffen im Gebiet Belgorod verletzt 

    Bei gezielten Angriffen der ukrainischen Streitkräfte im Gebiet Belgorod sind fünf Zivilisten verletzt worden, darunter ein Mitarbeiter des Katastrophenschutzes. Dies teilt Gouverneur Wjatscheslaw Gladkow auf Telegram mit.

  • 17:48 Uhr

    Drohnenangriff auf Fernsehzentrum in Donezk gemeldet

    Laut Angaben russischer Ermittler haben die ukrainischen Streitkräfte ein Fernseh- und Radiocenter in Donezk mit Drohnen angegriffen. Bei der Untersuchung des Einschlagsortes wurden Fragmente entdeckt, die mutmaßlich von Angriffsdrohnen eines Flugzeugtyps aus NATO-Produktion stammen. Zudem seien Mehrfamilienhäuser und eine Bildungseinrichtung beschädigt worden.

  • 17:17 Uhr

    Sacharowa: Ukraine-Konflikt könnte mit Kapitulation Kiews enden

    Der Ukraine-Konflikt könnte durch eine international fixierte Vereinbarung in Form einer Kapitulation des Kiewer Regimes beendet werden. Dies erklärte die Sprecherin des russischen Außenministeriums, Maria Sacharowa, bei einem Treffen mit Militärangehörigen im Zentralen Haus der Russischen Armee:

    "Jeder Konflikt endet mit einer Vereinbarung. Dieser wird, wenn es sich um einen internationalen Konflikt handelt, international fixiert. Zum Beispiel eine Kapitulation. Was ist das? Natürlich eine Vereinbarung – unterzeichnet, formalisiert, bestätigt. Eine Vereinbarung der Parteien über die Beendigung des Konflikts."

    Zugleich warf Sacharowa dem Westen und Kiew fehlende Verlässlichkeit vor:

    "Verhandlungen in der Hoffnung, dass sie zur Vernunft kommen, dass sie verstehen und erkennen, ein Appell an ihr Gewissen – ich denke, das haben wir hinter uns. Das Ergebnis ist bekannt. Inzwischen weiß jeder: Sie haben kein Gewissen."

    Auch Vertrauen in die westlichen Staaten sei in diesem Zusammenhang nicht möglich, so Sacharowa. Selbst gegenüber ihren Verbündeten, engsten Partnern und eigenen Bürgern zeigten sie kein Gewissen. Dies äußere sich auf unterschiedliche Weise, weshalb man in diesem Sinne von einem solchen Ansatz einfach nicht sprechen könne.

  • 16:44 Uhr

    Ausländische Söldner kritisieren medizinische Versorgung in der Ukraine

    Britische und amerikanische Söldner, die aufseiten der ukrainischen Streitkräfte kämpfen, berichten von mangelhafter medizinischer Versorgung und Fällen von Erpressung. Dies geht aus einer Studie der Universität Bath hervor. Die Autoren analysierten Aussagen von 31 Söldnern. Alle wurden psychologisch untersucht, 21 von ihnen gaben zudem ausführliche Interviews über ihre Erfahrungen im Konfliktgebiet. In der Studie heißt es:

    "Es wurde eine Vielzahl von Erfahrungen mit der medizinischen Versorgung in der Ukraine festgestellt, doch nur wenige berichteten von positiven Erlebnissen. Die Mehrheit erklärte, die erhaltene Hilfe sei unzureichend gewesen. Verletzungen wurden entweder ignoriert oder unsachgemäß behandelt. Einige Veteranen berichteten, dass sie für die Behandlung ihrer im Kampf erlittenen Verletzungen selbst bezahlen mussten. Andere sahen sich gezwungen, für eine angemessene Versorgung nach Großbritannien oder in die USA zurückzukehren."

    Einer der Befragten berichtete von erheblicher Korruption in ukrainischen Krankenhäusern. Eine qualitativ hochwertige Behandlung sei nur gegen Geld, teilweise in Form von Bestechung, möglich gewesen. Ein Söldner sagte:

    "Ihre Krankenhäuser sind unmenschlicher als jeder Schützengraben, in dem ich je war."

    Zudem erklärten alle Befragten, während ihres Einsatzes in der Ukraine keinerlei psychologische Unterstützung erhalten zu haben – obwohl der Krieg erhebliche negative Auswirkungen auf ihre psychische Verfassung gehabt habe.

  • 16:16 Uhr

    Bericht: Ukrainer sollen über Dating-Apps zur Mobilisierung gelockt werden

    Mitarbeiter ukrainischer Einberufungsstellen nehmen laut Medienberichten über Dating-Plattformen Kontakt zu Männern im wehrpflichtigen Alter auf, um sie zu Treffen zu bewegen und vor Ort festzusetzen. Dies berichtet das ukrainische Portal Strana.ua.

    In einem veröffentlichten Video berichtet eine Mitarbeiterin eines ukrainischen Militärkommissariats, ihre Kollegen würden gezielt junge Männer auf Dating-Plattformen ansprechen und Treffen vereinbaren. Statt eines Dates erschienen dann Männer in Uniform und brächten die Betroffenen zur Mobilisierung. Nach ihren Angaben gingen auf diese Weise monatlich zahlreiche Männer in die Falle.

  • 15:55 Uhr

    Gebiet Brjansk: Zwei Zivilistinnen bei ukrainischem Beschuss verletzt

    Beim Artilleriebeschuss des Ortes Belaja Berjoska im Bezirk Trubtschewsk im Gebiet Brjansk sind zwei Zivilistinnen verletzt worden. Dies teilt Gouverneur Alexander Bogomas auf Telegram mit. Die Verletzten wurden ins Krankenhaus gebracht und medizinisch versorgt. Zudem seien drei Mehrfamilienhäuser beschädigt worden, so der Gouverneur.

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Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.