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Liveticker Ukraine-Krieg: USA erwägen Aufhebung weiterer Sanktionen gegen Erdöl aus Russland

Russland führt gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine Militäroperation in der Ukraine durch. Der Westen reagiert mit immer neuen Waffenlieferungen an die Ukraine und beispiellosen Sanktionen gegen Russland. Lesen Sie hier die neuesten Entwicklungen.
Liveticker Ukraine-Krieg: USA erwägen Aufhebung weiterer Sanktionen gegen Erdöl aus RusslandQuelle: Legion-media.ru © Aleksandr Kichigin
  • 7.03.2026 10:32 Uhr

    10:32 Uhr

    USA erwägen Aufhebung weiterer Sanktionen gegen Erdöl aus Russland

    US-Finanzminister Scott Bessent hat eine weitere Lockerung der Sanktionen gegen Erdöl aus Russland nicht ausgeschlossen. Es befänden sich Hunderte Millionen Barrel sanktioniertes Rohöl auf See, sagte Bessent dem Sender Fox Business am Freitag. Durch eine Aufhebung der Sanktionen könne das Finanzministerium das Angebot ausweiten. "Wir prüfen das", fügte er hinzu.

    Am Vortag hatte Washington eine Ausnahmeregelung für Rohöl aus Russland auf dem Weg nach Indien erlassen. Vor dem Hintergrund des Iran-Kriegs stieg der Preis für US-Erdöl der Sorte WTI am Freitag um zwölf Prozent.

  • 10:05 Uhr

    Pistorius will Ukraine nicht vernachlässigen

    Bundesverteidigungsminister Boris Pistorius ​hat angesichts des Krieges im Nahen Osten davor gewarnt, den Ukraine-Krieg zu vernachlässigen. Es dürfe nicht ⁠dazu führen, "dass wir den Fokus ​auf den Krieg in Europa verlieren, nämlich den ‌Krieg, den ​Putin gegen die Ukraine führt", sagte der SPD-Politiker. Mit Blick auf die weltweite Knappheit an Luftverteidigungssystemen und Munition sagte er:

    "Wir müssen unsere Kräfte jetzt vernünftig verteilen, und nicht alle müssen überall alles ⁠machen."

    Der deutsche Schwerpunkt ​liege auf der Ukraine, der Ostflanke ‌und dem Atlantik, während andere ‌europäische Partner andere Schwerpunkte setzen. Dies ​werde derzeit unter den Verbündeten abgestimmt, erklärte der Minister.

  • 09:31 Uhr

    Beschuss auf Siedlungen im Gebiet Cherson: Mehr als 60 Geschosse aus Ukraine abgefeuert

    Die Behörden im von Russland kontrollierten Teil des Gebiets Cherson melden andauernde Angriffe auf Siedlungen am linken Dnjepr-Ufer. Den Angaben zufolge habe die ukrainische Artillerie im Laufe des 6. März 44 Geschosse auf fünf Ortschaften abgefeuert. Die Zahl der eingeschlagenen Geschosse listen die Behörden wie folgt auf:

    • Kachowka — 6,
    • Nowaja Kachowka — 30,
    • Kardaschinka — 3,
    • Nowaja Majatschka — 3,
    • Obrywka — 2.

    Wie die Behörden weiter mitteilen, habe der Beschuss auch in der Nacht zum Samstag angedauert. Auf zivile Infrastrukturen der von Russland kontrollierten Ortschaften Nowaja Kachowka, Aljoschki, Dnjeprjany, Korsunka und Podstepnoje seien insgesamt 19 Geschosse abgefeuert worden.

    Berichte über Opfer und Schäden liegen bislang nicht vor.

  • 09:00 Uhr

    Selenskij warnt vor Russlands Frühlingsoffensive

    Der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij hat bei einer Reise in die umkämpfte Donbass-Region vor einer Frühlingsoffensive der russischen Streitkräfte gewarnt. In seiner abendlichen Videoansprache aus der gut 20 Kilometer von der Front entfernten Stadt Druschkowka sagte der Politiker, die russische Offensive werde gerade vorbereitet und es sei wichtig, dass die Verteidigungspositionen ausgebaut würden, und die ukrainischen Soldaten für diesen Fall gut ausgerüstet seien.

    Zuvor hatte Selenskij mehrere Kommandopunkte der Ukrainer in der Region besucht, Soldaten ausgezeichnet und sich von den Offizieren ein Lagebild geben lassen. Es war nicht die erste Reise Selenskijs ins Frontgebiet.

  • 08:34 Uhr

    Gefangenenaustausch: Russland und Ukraine übergeben jeweils 500 Soldaten

    Russland und die Ukraine haben einen Gefangenenaustausch vollzogen. Beide Seiten gaben jeweils 500 Militärangehörige frei. Der Austausch wurde in zwei Phasen abgewickelt und nach Angaben der Beteiligten von den Vereinigten Arabischen Emiraten und den USA vermittelt.

    Die freigelassenen russischen Soldaten wurden zunächst nach Weißrussland gebracht. Einer von ihnen sprach mit RT. Den Videobericht gibt es hier auf unserer Website zu sehen.

  • 08:03 Uhr

    Vier Verletzte durch ukrainische Artillerie- und Drohnenangriffe auf Grenzgebiet Kursk

    Die ukrainischen Streitkräfte setzen ihre Attacken auf das russische Grenzgebiet Kursk fort. Gouverneur Alexander Chinschtein berichtet in der täglichen Statistik auf der Plattform MAX über zahlreiche Artillerie- und Drohnenangriffe auf die Region. Wie der Politiker mitteilt, seien im Zeitraum von 7 Uhr MEZ am 6. März bis 5 Uhr MEZ am 7. März 35 ukrainische Drohnen abgeschossen worden. Zudem habe die gegnerische Artillerie in dieser Zeit 35-mal grenznahe evakuierte Ortschaften unter Beschuss genommen. Es habe darüber hinaus fünf Angriffe gegeben, bei denen unbemannte Luftfahrzeuge Sprengsätze auf Objekte im Gebiet Kursk abgelassen hätten.

    Chinschtein meldet Verletzte unter der Zivilbevölkerung. Eine Frau habe bei einer Attacke auf das Dorf Leschtschinowka Verletzungen erlitten. Drei weitere Personen seien in der Siedlung Chomutowka verletzt worden. Infolge der Attacken seien insgesamt ein Wohnhaus, ein Geschäft und zwei Autos zu Schaden gekommen.

  • 07:30 Uhr

    DVR meldet vier ukrainische Angriffe binnen 24 Stunden

    Die Behörden in Donezk haben innerhalb der vergangenen 24 Stunden vier Angriffe durch ukrainische Truppen registriert. Demnach wurden auf das Territorium der Volksrepublik vier Geschosse abgefeuert. Bei den Angriffen in der Zeitspanne von 0 Uhr am 6. März bis 0 Uhr am 7. März (Ortszeit) wurde eine zivile Person verletzt. Durch den Beschuss kamen ein Wohnhaus, zwei zivile Infrastrukturobjekte und mehrere Autos zu Schaden.

    Am Vortag hatten die Behörden von Donezk fünf Angriffe aus der Ukraine gemeldet. Eine zivile Person habe dabei Verletzungen erlitten. Vier Wohnhäuser, ein Krankenwagen und mehrere Autos wurden beschädigt.

  • 07:02 Uhr

    Russische Luftabwehr zerstört in der Nacht 124 ukrainische Drohnen

    Russlands Verteidigungsministerium meldet am Samstagmorgen auf der Plattform Telegram weitere Versuche der ukrainischen Streitkräfte, Objekte in Russland mit Drohnen anzugreifen. Demnach habe die russische Luftabwehr in der vergangenen Nacht 124 unbemannte Luftfahrzeuge des Gegners abgeschossen. Die Zahl der zerstörten Drohnen listet die Behörde wie folgt auf:

    • Gebiet Brjansk – 29,
    • Gebiet Orjol – 15,
    • Gebiet Belgorod – 11,
    • Gebiet Rjasan – 9,
    • Gebiet Kaluga – 8,
    • Gebiet Woronesch – 7,
    • Gebiet Kursk – 6,
    • Gebiet Rostow – 6,
    • Gebiet Wolgograd – 6,
    • Teilrepublik Krim – 6,
    • Gebiet Tula – 5,
    • Gebiet Samara – 5,
    • Gebiet Lipezk – 3,
    • Gebiet Moskau – 3, darunter 1 im Anflug auf die russische Hauptstadt,
    • Gebiet Saratow – 2,
    • Gebiet Uljanowsk – 2,
    • Gebiet Iwanowo – 1.

    Weitere Einzelheiten teilt das Ministerium nicht mit.

  • 6.03.2026 22:00 Uhr

    22:00 Uhr

    Damit beenden wir für heute den Live-Ticker zur Lage im Ukraine-Konflikt. Morgen früh ab 7 Uhr geht es mit der Berichterstattung weiter. Wir wünschen unseren Lesern trotz aller Spannungen in der Welt eine gute Nacht!

  • 21:59 Uhr

    Russische Menschenrechtsbeauftragte: 20 russische Bürger in Ukraine wollen Wiedervereinigung mit Familien

    Tatjana Moskalkowa, Russlands Menschenrechtsbeauftragte, hat von einem Treffen mit Vertretern ihres ukrainischen Amtskollegen, Dmitri Lubinez, in Weißrussland berichtet. Im Rahmen der Verhandlungen wurden laut ihren Angaben unter anderem Anfragen russischer Staatsbürger in der Ukraine auf Wiedervereinigung mit ihren Familien besprochen. Moskalkowa erklärte:

    "Uns liegen heute Anfragen von über 20 Bürgern vor, die sich wiedervereinigen möchten. In der Regel sind es erwachsene Kinder und ältere Eltern, die heute durch geschlossene Grenzen getrennt sind."

    Die Menschenrechtsbeauftragte fügte hinzu, dass sie mit den Vertretern der Ukraine auch Angelegenheiten von Vermissten und die Übergabe von Paketen an Kriegsgefangene besprochen habe.

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Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.