Liveticker Ukraine-Krieg – Russische Armee durchbricht Verteidigung des Gegners in Krasny Liman

18.07.2026 21:00 Uhr
21:00 Uhr
Damit beenden wir für heute den Live-Ticker zur Lage im Ukraine-Konflikt. Morgen früh ab 7 Uhr geht es mit der Berichterstattung weiter. Wir wünschen unseren Lesern trotz aller Spannungen in der Welt eine gute Nacht!
20:58 Uhr
Häfen Juschny und Odessa: Drei Trockenfrachter mit Ladung für ukrainische Armee zerstört
Wie das russische Verteidigungsministerium der Nachrichtenagentur TASS mitteilt, wurden heute mit Hilfe von Kampfdrohnen im Hafen von Juschny ein Trockenfrachter zerstört, der militärische Güter transportierte, sowie im Hafen von Odessa zwei Trockenfrachter mit militärischer Ladung. Im Ministerium heißt es:
"Von Kampfdrohnen wurden im Hafen von Juschny ein Frachter, der militärische Güter für die ukrainischen Streitkräfte transportierte, und im Hafen von Odessa zwei Frachter mit militärischer Ladung getroffen, die sich in der Reede des Hafens befanden und auf die Entladung warteten."
20:54 Uhr
Belgorod: Angriff auf einen Reisebus – ein Toter
Das ukrainische Militär hat heute einen Reisebus im Gebiet Belgorod angegriffen. Ein Zivilist kam dabei ums Leben, vier Personen wurden verletzt, darunter ein 16-jähriges Mädchen. Das teilt der amtierende Gouverneur des Gebiets Alexander Schuwajew mit.
20:32 Uhr
Bürgermeister von Energodar: Ukrainische Angriffe verschärfen humanitäre Lage in der Stadt
Die humanitäre Lage in Energodar, der Satellitenstadt des Kernkraftwerks Saporoschje, hat sich durch Angriffe der ukrainischen Armee erheblich verschärft. Dies teilt Bürgermeister Maxim Puchow in den sozialen Netzwerken mit. Er schreibt:
"In letzter Zeit hat sich die Lage in Energodar erheblich verschärft. Die Angriffe auf die Verkehrs- und städtische Infrastruktur dauern an, was bereits zu Unterbrechungen bei der Versorgung mit Treibstoff, Lebensmitteln, Baumaterialien und anderen Gütern des täglichen Bedarfs geführt hat. Mehr als 20 Geschäfte wurden beschädigt oder zerstört. Die kommunalen Dienste, Fachkräfte der Unternehmen, medizinisches Personal, Rettungskräfte und alle zuständigen Stellen tun täglich ihr Möglichstes, um die beschädigte Infrastruktur wiederherzustellen und das Leben in der Stadt aufrechtzuerhalten."
20:19 Uhr
Außenministerium: Angriff auf Kotowsk – gezielter Schlag gegen eine zivile Einrichtung
Der Drohnenangriff der ukrainischen Streitkräfte auf Kotowsk im russischen Gebiet Tambow ist ein gezielter Schlag gegen eine zivile Einrichtung. Dies teilt Rodion Miroschnik, Sonderbeauftragter des russischen Außenministeriums, am 18. Juli mit. Seinen Angaben zufolge befanden sich in der Nähe des Logistikzentrums von Wildberries, auf das der Angriff gerichtet war, keinerlei militärische Einrichtungen. Auf Telegram schreibt er:
"In der Nähe des Ortes des Terroranschlags der ukrainischen Streitkräfte wurden keinerlei militärische Ziele gesichtet. Die Nazis haben bewusst einen Angriff auf eine zivile Einrichtung verübt."
20:01 Uhr
EUobserver: Fjodorows Rücktritt beunruhigt die EU
In der Europäischen Union wird Besorgnis über die weitere Zukunft der Rüstungsbeschaffungsprogramme für die Ukraine im Wert von 90 Milliarden Euro geäußert, die kurz vor dem Rücktritt von Verteidigungsminister Michail Fjodorow unterzeichnet worden waren. Dies berichtet das Portal EUobserver. Nach Angaben des Portals hatte Fjodorow in den letzten Tagen seiner Amtszeit Programme zur Finanzierung von Rüstungsbeschaffungen sowie zur gemeinsamen Produktion mit ukrainischen Unternehmen auf den Weg gebracht. Nun sei unklar, ob das bisherige Format der Ausschreibungen und Beschaffungen beibehalten werde, fügt EUobserver hinzu und betont:
"Für Europa handelt es sich hierbei keineswegs um weit entfernte Palastintrigen. In den letzten Tagen seiner Amtszeit unterzeichnete Fjodorow Vereinbarungen, die ukrainischen Firmen den Zugang zu EU-Programmen, Finanzmitteln und der gemeinsamen Produktion eröffnen."
19:38 Uhr
Gerassimow: Russland durchbricht Verteidigungslinien Kiews im Donbass
Die russischen Streitkräfte sind auf dem besten Weg, die wichtige Hochburg Krasny Liman im Donbass vollständig zu befreien. Wie Generalstabschef Waleri Gerassimow heute bekannt gibt, wurde die organisierte Verteidigung der Ukraine in diesem Gebiet vollständig zerschlagen. Gerassimow betont:
"Einheiten der 25. Armee schließen die Befreiung der Stadt Krasny Liman ab, die für weitere Operationen auf dieser Achse von entscheidender Bedeutung ist. Die organisierte Verteidigung des Feindes in der Stadt wurde durchbrochen, und vereinzelte Widerstandsnester werden beseitigt."
19:02 Uhr
Bericht: Selenskij will Oberbefehlshaber Syrski feuern
Der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij könnte den Oberbefehlshaber der ukrainischen Streitkräfte Alexander Syrski entlassen, um einen Ausweg aus der politischen Krise zu finden, die durch den Rücktritt von Verteidigungsminister Michail Fjodorow ausgelöst wurde, schreibt die Zeitung Financial Times. Zuvor hatten Quellen im ukrainischen Verteidigungsministerium gegenüber Journalisten der Zeitung berichtet, dass Syrski keinen Plan für einen Sieg im Konflikt habe und sich sein Ansatz auf die Verteidigung der Stellungen und die Mobilisierung beschränke. Im Artikel der Zeitung heißt es:
"Selenskij erwägt vor dem Hintergrund zunehmender Proteste die Entlassung des Oberbefehlshabers."
18:29 Uhr
Wegen neuer Angriffswelle auf russische Regionen: Ombudsfrau wendet sich an UNO
Wie die Nachrichtenagentur TASS berichtet, hat die Menschenrechtsbeauftragte der Russischen Föderation, Jana Lantratowa, einen Appell an den Hohen Kommissar der Vereinten Nationen für Menschenrechte gerichtet, der sich auf die neue Angriffswelle der ukrainischen Streitkräfte auf russische Regionen bezieht. In ihren sozialen Netzwerken schrieb sie:
"Wir haben erneut Schreiben an den UN-Hochkommissar für Menschenrechte, Volker Türk, und an die Sonderbeauftragte des UN-Generalsekretärs, Vanessa Frazier, übermittelt, im Zusammenhang mit der neuen Welle massiver terroristischer Angriffe der ukrainischen Streitkräfte auf russische Regionen. Wir sammeln absolut alle derartigen Fakten, dokumentieren sie und leiten sie an internationale Instanzen weiter. Das werden wir immer wieder tun."
18:00 Uhr
Roger Waters: RT-Verbot "bricht mir das Herz"

Der Musiker und Mitbegründer von Pink Floyd, Roger Waters, erklärte gegenüber dem amerikanischen Journalisten Tucker Carlson, dass es ihm das Herz bricht, RT aufgrund der Sanktionen und Blockaden nicht mehr sehen zu können. Er forderte wieder eine Zusammenarbeit mit den Russen.
Ein Video dazu finden Sie hier auf unserer Website
Durch die Sperrung von RT zielt die EU darauf ab, eine kritische, nicht prowestliche Informationsquelle zum Schweigen zu bringen. Und dies nicht nur hinsichtlich des Ukraine-Kriegs. Der Zugang zu unserer Website wurde erschwert, mehrere Soziale Medien haben unsere Accounts blockiert. Es liegt nun an uns allen, ob in Deutschland und der EU auch weiterhin ein Journalismus jenseits der Mainstream-Narrative betrieben werden kann. Wenn Euch unsere Artikel gefallen, teilt sie gern überall, wo Ihr aktiv seid. Das ist möglich, denn die EU hat weder unsere Arbeit noch das Lesen und Teilen unserer Artikel verboten. Anmerkung: Allerdings hat Österreich mit der Änderung des "Audiovisuellen Mediendienst-Gesetzes" am 13. April diesbezüglich eine Änderung eingeführt, die möglicherweise auch Privatpersonen betrifft. Deswegen bitten wir Euch bis zur Klärung des Sachverhalts, in Österreich unsere Beiträge vorerst nicht in den Sozialen Medien zu teilen.
Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.
