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Liveticker Ukraine-Krieg: Moskau und Kiew tauschen Zivilisten in Weißrussland aus

Russland führt gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine Militäroperation in der Ukraine durch. Der Westen reagiert mit immer neuen Waffenlieferungen an die Ukraine und beispiellosen Sanktionen gegen Russland. Lesen Sie hier die neuesten Entwicklungen.
Liveticker Ukraine-Krieg: Moskau und Kiew tauschen Zivilisten in Weißrussland ausQuelle: TASS © Sergei Petrow / NEWS.ru
  • 13.08.2026 21:34 Uhr

    21:34 Uhr

    Deutschland: Kein Schutzstatus für neu einreisende ukrainische Männer mehr

    Ukrainische Männer im Alter zwischen 23 und 60 Jahren werden in Deutschland keinen Schutzstatus mehr erhalten, solange sie nicht die Rechtmäßigkeit der Ausreise aus der Ukraine oder Gründe für eine Freistellung vom Militärdienst vorweisen. Dies berichtet die Deutsche Welle unter Verweis auf das Bundesinnenministerium.

    Die Einschränkungen erstrecken sich auf ukrainische Männer, die nach Deutschland nach dem 31. Juli einreisen und erfolgen gemäß dem entsprechenden Beschluss des EU-Rats. Der Schutzstatus der Ukrainer, die vor diesem Datum nach Deutschland gekommen sind, wird indessen automatisch bis zum 4. März 2028 verlängert.

    Das Ministerium teilt weiter mit, dass neu einreisende ukrainische Männer einen Asylantrag nach dem Regelverfahren stellen können, stellte aber klar, dass "die Wehrpflicht in der Ukraine an sich keinen Schutzgrund" darstelle. Ukrainischen Männern, die neue Einreisebestimmungen verletzen, drohe eine Abschiebung, so die Behörde weiter.

  • 21:23 Uhr

    Gebiet Sumy: Ukrainische Soldaten töten und vertreiben Zivilisten, um Häuser zu besetzen

    Im Gebiet Sumy vertreiben ukrainische Soldaten einheimische Zivilisten, um deren Häuser zu besetzen, und scheuen dabei nicht vor Morden zurück. Eine russische militärische Quelle berichtet dazu der Nachrichtenagentur TASS:

    "Ukrainische Nationalisten verhalten sich äußerst negativ gegenüber der einheimischen Bevölkerung. Insbesondere töten sie in Bolschaja Pissarewka Rentner, einfach um ein Haus zu besetzen, das ihnen gefällt. Die Leichen der Ermordeten werden oft direkt im Hof verscharrt, manchmal sogar einfach in Keller geworfen."

    Die Quelle betonte weiter, dass seit dem Beginn der Kämpfe im Gebiet Sumy über 100 Ortschaften vom ukrainischen Militär besetzt und deren Einwohner vertrieben wurden. Dabei verbleiben im Norden des Gebiets noch etwa 35.000 Zivilisten, die ihre Häuser nicht verlassen wollen, sich damit einer Mobilmachung ins ukrainische Militär entziehen und auf eine Befreiung durch die russische Armee warten, so die Quelle weiter.

  • 20:38 Uhr

    Sacharowa: Ziele der Sonderoperation bleiben relevant

    Russlands Ziele zur Entnazifizierung und Demilitarisierung der Ukraine bleiben aktuell, erklärt die Pressesprecherin des russischen Außenministeriums Maria Sacharowa.

    In einem Kommentar, den Sacharowa auf der Website des russischen Außenministeriums veröffentlicht, listet sie die jüngsten Angriffe Kiews gegen Russlands Zivilbevölkerung sowie Fälle der Rehabilitierung von Nazismus und Repressionen gegen die Ukrainische Orthodoxe Kirche auf. Die Diplomatin betont:

    "Alle gelisteten Fakten bestätigen die Aktualität der Aufgaben zur Entnazifierung und Entmilitarisierung der Ukraine und zur Beseitigung von Bedrohungen, die vom ukrainischen Territorium ausgehen."

  • 20:02 Uhr

    Russland greift ukrainische Häfen an – Patrouillenboot und Infrastruktur getroffen 

    Russische Truppen haben am Donnerstag ihre Angriffe auf Ziele in der Ukraine fortgesetzt. Laut dem Verteidigungsministerium in Moskau wurde im Hafen von Otschakow im Gebiet Nikolajew ein Patrouillenboot getroffen. Zudem attackierte Russland Behälter mit Treib- und Schmierstoffen sowie Ausrüstung im Hafen von Odessa, die zur Ausladung von Militärgütern diente. Bei den beiden Angriffen kamen luftgestützte Hochpräzisionswaffen und Kampfdrohnen zum Einsatz.

  • 19:21 Uhr

    DVR: 748 Hektar Saatfläche durch Angriffe der ukrainischen Armee zerstört

    Durch Angriffe auf die Volksrepublik Donezk (DVR) haben ukrainische Streitkräfte 748 Hektar Saatfläche zerstört, teilt Republikchef Denis Puschilin auf der Plattform Max mit. Er schreibt dazu:

    "Unsere Landwirte gehen trotz der anhaltenden Versuche des Gegners, die Ernte zu stören, jeden Tag aufs Feld. Durch die Angriffe ukrainischer Drohnen wurden bereits 26 Fahrzeuge und Maschinen beschädigt, Saatflächen von über 748 Hektar zerstört."

    Puschilin ergänzt, die Behörden unterstützten die Landwirte mit Treibstoff sowie beim Absatz ihrer Produkte, und dankt ihnen für Mut, Ausdauer und ihre Arbeit.

  • 18:47 Uhr

    Türke bei ukrainischem Drohnenangriff auf Tatarstan verletzt

    Bei dem ukrainischen Drohnenangriff am 10. August auf Nischnekamsk in der Teilrepublik Tatarstan ist unter anderem ein türkischer Staatsbürger verletzt worden. Heute besucht die Delegation der türkischen Botschaft das Krankenhaus, in dem der Mann behandelt wird. Laut Ärzten ist der Patient gut gelaunt, sein Zustand werde als zufriedenstellend bewertet, es sei jedoch zu früh, über eine Entlassung zu sprechen.

    Am Morgen des 10. August hatten ukrainische Truppen Tatarstan angegriffen. Insgesamt 13 Menschen kamen ums Leben, 78 Zivilisten erhielten medizinische Hilfe.

  • 18:04 Uhr

    Militärexperte: Ukrainische Soldaten geben Stellungen wegen der Gleichgültigkeit des Kommandos eigenständig auf

    Ukrainische Soldaten verlassen an der Frontlinie eigenmächtig ihre Stellungen, ohne Befehle oder Nachschub der Führung abzuwarten. Das erklärt der Militärexperte Witali Kisseljow. Als Beispiele nennt er die Richtungen Konstantinowka und Saporoschje. Kisseljow sagt:

    "Das zeigt, dass die Führung die Kontrolle verloren hat oder die Befehle die Soldaten nicht erreichen, ebenso wenig wie der Nachschub."

    Kisseljow betont zudem, der ukrainischen Führung seien ihre Untergebenen gleichgültig: Die Kommandeure hielten sich meist an europäischen Kurorten auf und lebten von westlichen Geldern für die Ukraine, während nicht ihre eigenen Kinder in den Schützengräben stürben.

  • 17:31 Uhr

    Belgorod: Fünf Menschen bei Drohnenangriff der ukrainischen Armee verletzt

    Die ukrainischen Streitkräfte haben die Ortschaft Krasnaja Jaruga im Gebiet Belgorod mit Drohnen angegriffen, wobei fünf Zivilisten verletzt wurden. In der Mitteilung des Einsatzstabs heißt es:

    "In der Ortschaft Krasnaja Jaruga erlitten drei Männer durch die Detonation einer FPV-Drohne Splitterverletzungen an verschiedenen Körperteilen. Bei dem Angriff einer zweiten Drohne auf ein Auto wurden zwei Personen verletzt: Der Mann erlitt eine Splitterverletzung im Gesäßbereich, die Frau eine Splitterverletzung an der Schulter."

    Zudem wurden bei weiteren Drohnenangriffen in dem Gebiet Sachschäden gemeldet: Unter anderem seien ein Lkw sowie mehrere Wohnhäuser und Nebengebäude in den Ortschaften Oktjabrski, Otradnoje, Gruskoje und Berjosowka beschädigt worden.

  • 17:01 Uhr

    Russland weiß nichts über Selenskijs Vorschläge für Friedensprozess

    Russland ist nicht bekannt, ob der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij neue Vorschläge zur Beilegung des Konflikts vorgelegt hat. Dies erklärte Sergei Rjabkow, der stellvertretende Außenminister Russlands. Seinen Angaben zufolge habe die US-Seite Moskau keine entsprechenden Vorschläge übermittelt.

    In einem Interview mit dem Sender CNN hatte Selenskij erklärt, dass er den USA neue Ideen für einen Friedensprozess unterbreitet habe.

  • 16:42 Uhr

    Russland und Ukraine tauschen Zivilisten in Weißrussland aus

    Die weißrussische Nachrichtenagentur BelTA teilt mit, dass Russland und die Ukraine in Weißrussland einen Austausch von Zivilisten durchgeführt haben. Acht Personen reisten nach Russland, sieben in die Ukraine.

    Der humanitäre Austausch fand am Grenzübergang Nowaja Guta an der weißrussisch-ukrainischen Grenze statt.

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Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.