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Liveticker Ukraine-Krieg – Alaudinow: Verluste der ukrainischen Armee nähern sich zwei Millionen

Russland führt gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine Militäroperation in der Ukraine durch. Der Westen reagiert mit immer neuen Waffenlieferungen an die Ukraine und beispiellosen Sanktionen gegen Russland. Lesen Sie hier die neuesten Entwicklungen.
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  • 21.04.2026 17:17 Uhr

    17:17 Uhr

    CNN: Kiew gehen die Soldaten aus – Dienst ohne Rotation wird zur Norm

    Die ukrainischen Soldaten brechen Rekorde hinsichtlich der Dauer ihres Einsatzes an der Front ohne Rotation, schreibt CNN. Dafür gibt es zahlreiche Beispiele, was den akuten Mangel an Personal in den Reihen der ukrainischen Armee im fünften Jahr des Konflikts nur noch unterstreicht. Es mangelt katastrophal an Soldaten – mehr noch als an Drohnen. In einem Artikel zu diesem Thema heißt es:

    "Wie Kommandeure weiterer Einheiten erklärten, finden Rotationen aufgrund von Personalengpässen immer seltener statt. Sie räumten ein, dass die ukrainischen Truppen zahlenmäßig niemals mit den weitaus größeren Streitkräften Russlands mithalten können. So verbrachte der Kommandeur eines Maschinengewehrzuges der 30. mechanisierten Brigade, Oberleutnant Iwan Kawun, nach Angaben seiner Einheit 486 Tage an vorderster Front."

  • 16:40 Uhr

    Tusk: Russland profitiert vom Konflikt im Nahen Osten

    Polens Premierminister Donald Tusk hat erklärt, Russland profitiere vom Konflikt zwischen den USA, Israel und Iran. Tusk wird vom Sender STVR zitiert:

    "Aus Sicht Polens ist es eine Tatsache, dass Präsident Putin und Russland die eindeutigen Nutznießer des Krieges im Nahen Osten geworden sind."

    Seiner Einschätzung nach habe die Eskalation rund um Iran die Bereitschaft einiger Staaten geschwächt, die Ukraine weiterhin zu unterstützen. Dadurch werde Kiew zusätzlich belastet.

    Zuvor war es im April zu einer kurzen Waffenruhe zwischen Teheran und Washington gekommen. Weitere Gespräche zwischen den Parteien blieben bislang ohne Ergebnis.

  • 16:05 Uhr

    Staatsduma will Lieferungen von Ressourcengütern an die NATO und die EU verbieten

    Die russische Staatsduma ruft dazu auf, die Lieferung von Rohstoffen und Energieressourcen an EU- und NATO-Länder einzustellen. Dies berichtet die Zeitung Komsomolskaja Prawda unter Berufung auf den Vorsitzenden der Partei "Gerechtes Russland", Sergej Mironow. Er teilte Journalisten mit, dass Abgeordnete seiner Fraktion ein Konzept für eine wirtschaftliche Konfrontation mit der EU und Großbritannien ausgearbeitet hätten. Nach Angaben des Abgeordneten sieht das Konzept Folgendes vor: ein Exportverbot für Uran, Titan, Palladium und Nickel in die EU und die NATO; eine Verdopplung der Zölle für den Öltransit aus Kasachstan; eine Erhöhung der Tarife für den Schienen- und Seetransit von Waren in die EU um 50 Prozent; ein Exportverbot für Düngemittel und eine Verdopplung der Tarife für den Transit belarussischer Düngemittel sowie ein Verbot der Dividendenausschüttung und des Gewinnabflusses ins Ausland für Unternehmen aus unfreundlichen Ländern. Mironow betonte zudem:

    "Es muss Schluss sein mit der Lieferung von Energieressourcen und Rohstoffen für Raketen und Drohnen, mit denen unsere Jungs an der Front getötet und friedliche Städte beschossen werden."

  • 15:36 Uhr

    DVR: Rückziehende ukrainische Soldaten sprengten ein Wohnhaus mit Menschen in die Luft

    Kämpfer der ukrainischen Armee töteten beim Rückzug aus der Ortschaft Rodinskoje in Richtung Krasnoarmeisk in der DVR elf Menschen, indem sie ein Wohnhaus mit einer Panzerabwehrmine sprengten. Dies berichteten Swetlana und Alexander Trasiuch, zwei aus der Ortschaft Geflüchtete, gegenüber RIA Nowosti. Sie erzählten unter anderem:

    "Wir wurden in die Luft gesprengt. Das waren ukrainische Soldaten, die das getan haben. Dort stand bereits eine Panzerabwehrmine, in der Nähe eines Ladens in Rodinskoje. 11 Menschen wurden von Trümmern erschlagen, zwei Stockwerke sind eingestürzt."

  • 14:54 Uhr

    Botschafter: Berlin bestreitet Militärproduktion für Kiew nicht

    Berlin bestreitet nach russischen Angaben nicht, dass an den vom Verteidigungsministerium genannten Standorten militärische Produktion für die Ukraine erfolgt. Dies erklärte der russische Botschafter in Deutschland, Sergei Netschajew.

    "Niemand bestreitet, dass es sich um militärische Produktion handelt, die für die Ukraine bestimmt ist – im Kontext des jüngsten Besuchs von Wladimir Selenskij und der Etablierung einer strategischen Partnerschaft zwischen Deutschland und der Ukraine, insbesondere im militärtechnischen Bereich."

    Zuvor hatte das russische Verteidigungsministerium Adressen veröffentlicht, an denen sich nach eigenen Angaben ukrainische sowie gemeinsame Produktionsstätten für Drohnen und deren Komponenten befinden.

  • 14:35 Uhr

    Frontbericht des russischen Verteidigungsministeriums

    Russlands Verteidigungsministerium berichtet am Dienstag über den Verlauf der militärischen Sonderoperation in der Ukraine innerhalb der vergangenen 24 Stunden.

    Wie es heißt, haben die Truppenverbände Nord, West, Süd, Mitte, Ost und Dnjepr den gegnerischen Einheiten entlang der gesamten Front Feuerschaden zugefügt. Insgesamt wurden an den Frontabschnitten rund 1.050 ukrainische Soldaten getötet oder verwundet. Darüber hinaus wurden zerstört oder getroffen:

    • 63 Autos,
    • ein Pick-up,
    • 18 Materiallager,
    • drei EloKa-Anlagen,
    • vier Munitionslager,
    • sieben Artilleriegeschütze,
    • eine Gegenbatteriestation,
    • sieben gepanzerte Kampffahrzeuge.

    Russlands Streitkräfte führten einen kombinierten Angriff auf militärische Ziele an 149 Orten durch. Dabei kamen die operativ-taktische Luftflotte, Kampfdrohnen, Raketen und Artillerie zum Einsatz. Entlang der Frontlinie zerstörte die Luftverteidigung 13 Lenkbomben, drei Raketen aus dem HIMARS-Mehrfachraketenwerfer und 434 ukrainische Starrflüglerdrohnen.

  • 14:14 Uhr

    Lawrow: Moskau hofft auf Umsetzung der Alaska-Vereinbarungen

    Russland setzt auf die Einhaltung und Umsetzung der mit den USA erzielten Vereinbarungen zur Ukraine. Dies erklärte Außenminister Sergei Lawrow auf einer Pressekonferenz:

    "Wir bewahren weiterhin Optimismus […] Wir hoffen insbesondere, dass die in Alaska erzielten Vereinbarungen eingehalten und umgesetzt werden."

  • 13:53 Uhr

    Über 130 Drohnen: Mehrere Verletzte nach Angriffen im Gebiet Belgorod

    Ukrainische Streitkräfte haben binnen 24 Stunden Ortschaften im Gebiet Belgorod mit mehr als 130 Drohnen angegriffen und über 15 Geschosse abgefeuert. Dies teilte der operative Stab der Region mit.

    Dabei kam es zu mehreren Verletzten. In der Ortschaft Samostje erlitt eine 19-jährige Frau durch den Einschlag einer FPV-Drohne ein Drucktrauma und wurde ambulant behandelt. 

    Der Gouverneur der Region, Wjatscheslaw Gladkow, meldete zudem zwei weitere verletzte Zivilisten infolge von Drohnenangriffen auf Fahrzeuge. Bei einem Angriff nahe dem Dorf Puljajewka wurde ein Mann schwer verletzt und in ein Krankenhaus in Belgorod eingeliefert. Ein weiterer Mann wurde im Bezirk Rakitjanski im Dorf Soldatskoje mit schweren Verletzungen, darunter Splitterwunden, einem Beinbruch und Gesichtsverbrennungen, in eine Klinik gebracht.

    Darüber hinaus wurde ein soziales Objekt in Belgorod Ziel eines Drohnenangriffs. Dabei wurde eine Frau verletzt. Sie wurde mit einem Drucktrauma sowie multiplen Splitterverletzungen an den Beinen und nicht penetrierenden Verletzungen am Bauch und Kopf in das städtische Krankenhaus eingeliefert. An dem Gebäude wurden die Verglasung und die Fassade beschädigt.

  • 13:33 Uhr

    Russisches Militär befreit Grischino in der DVR

    Wie das Verteidigungsministerium in Moskau meldet, hat das russische Militär die volle Kontrolle über Grischino in der Donezker Volksrepublik (DVR) übernommen.

    "Einheiten des Truppenverbandes Mitte haben durch aktive Schritte die Siedlung Grischino in der Donezker Volksrepublik befreit."

  • 13:20 Uhr

    Bericht: Ungarns Außenminister nimmt nicht an EU-Treffen teil

    Ungarns Außenminister Péter Szijjártó wird nicht an einem Treffen der EU-Außenminister teilnehmen, bei dem unter anderem ein Kredit für die Ukraine in Höhe von 90 Milliarden Euro sowie neue Sanktionen gegen Russland erörtert werden sollen. Dies berichtet Politico. Ein EU-Beamter wird in dem Bericht wie folgt zitiert:

    "Da Vertreter von Orbán weiterhin an dem Treffen in Luxemburg teilnehmen, jedoch ohne Szijjártó, ist es unwahrscheinlich, dass es bei den zentralen Fragen zu Fortschritten kommt."

    Die EU-Außenbeauftragte Kaja Kallas hatte zuvor geäußert, sie hoffe, eine Einigung über den Kredit könne noch am selben Tag erzielt werden.

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Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.