Liveticker Ukraine-Krieg – Fico: EU-Kommission muss politische Spielchen mit Selenskij stoppen

31.03.2026 19:49 Uhr
19:49 Uhr
Fico: EU-Kommission muss politische Spielchen mit Selenskij stoppen

Der slowakische Ministerpräsident Robert Fico am 31. März 2026 in Studénka, TschechienUrheberrechtlich geschützt Die Europäische Kommission sollte nicht länger so tun, als könnte sie Wladimir Selenskij nicht davon überzeugen, europäischen Experten Zugang zur Druschba-Ölpipeline zu gewähren und deren Betrieb wiederherzustellen. Dies erklärt der slowakische Ministerpräsident Robert Fico auf einer Pressekonferenz im Ergebnis eines Treffens zwischen den Ministerkabinetten der Slowakei und Tschechiens. Fico betont:
"Ich möchte diese Gelegenheit nutzen, um die Europäische Kommission erneut aufzufordern, ihre politischen Spielchen zu beenden."
19:27 Uhr
Selenskij: Russland fordert von der Ukraine Rückzug aus dem Donbas
Im Rahmen seiner Kontakte mit den USA hat Russland der Ukraine zwei Monate Zeit gegeben, damit sie ihre Streitkräfte aus dem Donbass abzieht, erklärt Präsident Wladimir Selenskij. Ukrainische Medien zitieren das Staatsoberhaupt mit den Worten:
"Die Ukraine hat zwei Monate, um sich zurückzuziehen, dann endet der Krieg. Sollte sich die Ukraine nicht zurückziehen, wird Russland den Donbass einnehmen. Dann gelten andere Bedingungen."
Selenskij fügt hinzu, dass es von der russischen Seite keine Signale bezüglich eines "energetischen Waffenstillstands" gibt. Diesen Vorschlag werde er der US-Seite während der Gespräche am 1. April unterbreiten.
18:45 Uhr
FSB vereitelt Brandanschlag auf Umspannwerk in Region Krasnodar – Verdächtiger festgenommen
Mitarbeiter des Föderalen Sicherheitsdienstes FSB haben einen Einwohner der Stadt Anapa in der Region Krasnodar festgenommen. Laut der Behörde plante der Mann, Jahrgang 2005, den Terrorangriff auf ein Umspannwerk, das für die Stromversorgung militärischer Objekte, Wohnhäuser und Sanatorien betrieben wird.
Der Festgenommene wird als Anhänger einer proukrainischen Terrororganisation beschrieben, der auf Anweisung der ukrainischen Seite die Anlage in Brand hätte setzen müssen. Dafür sei ihm ein Entgelt versprochen worden.
Der Mann wurde in Haft genommen. Er wird der Vorbereitung auf einen Terrorangriff verdächtigt, wofür eine Freiheitsstrafe von 12 bis 20 Jahren droht.
17:59 Uhr
Euractiv: Kiews Behinderung einer Inspektion der Druschba-Pipeline für EU "rätselhaft"

Symbolbild, "KI"-generiertRT War die EU zuvor gegen Ungarn und die Slowakei aufgebracht, die nicht nur Kredite an Kiew blockieren, sondern auch Erdöl von Russland beziehen, so scheint Brüssel nun zunehmend bereit sein, im zweiten Punkt nachzugeben und Druck auf Kiew auszuüben, das eine Inspektion der angeblich beschädigten Pipeline Druschba verweigert.
Lesen Sie dazu mehr hier auf unserer Webseite.
17:37 Uhr
Kallas: Ich habe keine guten Nachrichten bezüglich des Kredits für Kiew
EU-Chefdiplomatin Kaja Kallas erklärte, sie habe "keine guten Nachrichten" bezüglich der Gewährung eines EU-Kredits in Höhe von 90 Milliarden Euro. Dies sagte Kallas am Dienstag während einer gemeinsamen Pressekonferenz mit dem ukrainischen Außenminister Andrei Sibiga in Kiew.
"Wir haben gewisse Hindernisse auf dem Weg. Dies betrifft sowohl das 20. Sanktionspaket, als auch die Gewährung des Kredits. Die Arbeit wird fortgesetzt, um diese Hindernisse zu überwinden. Leider habe ich momentan keine guten Nachrichten und ich kann nicht sagen, dass dieser Kredit gewährt wird."
Sie wiederholte, dass die Arbeit fortgesetzt werde, und sie hoffe, dass der Kredit auf der nächsten Sitzung des EU-Rates bewilligt werde.
16:59 Uhr
Raketenangriff auf Gebiet Brjansk: Ein Mensch tot, sechs verletzt
Bei dem ukrainischen Angriff auf den Kreis Susemki im Gebiet Brjansk ist eine Person ums Leben gekommen, erklärt Gouverneur Alexander Bogomas. Sechs Zivilisten erlitten Verletzungen.
Laut dem Gouverneur setzten die ukrainischen Streitkräfte Munition des Vampire-Mehrfachraketenwerfers aus tschechischer Produktion für den Angriff ein.
16:20 Uhr
Gebiet Belgorod: Verwaltungsgebäude der regionalen Regierung beschädigt

Das am 31. März beschädigte VerwaltungsgebäudeTelegram-Kanal von Wjatscheslaw Gladkow Nach Angaben von Wjatscheslaw Gladkow, dem Gouverneur des Gebiets Belgorod, wurde am Dienstag das Verwaltungsgebäude der regionalen Regierung beschädigt. Infolge eines Drohnenangriffs kamen die Fenster und die Fassade zu Schaden. Drei Menschen erlitten bei der Attacke Verletzungen, sie wurden in ein Krankenhaus eingeliefert.
15:56 Uhr
Ukrainische Drohnen in Luftraum Estlands eingedrungen
Mehrere ukrainische Drohnen seien in der vergangenen Nacht vom Kurs abgewichen und in den estnischen Luftraum eingedrungen, berichtet Oberst Uku Arold, der Leiter für strategische Kommunikation der nationalen Streitkräfte.
Die Flugziele wurden ihm zufolge von Aufklärungsradaren und Kampfjets entdeckt. In einigen Regionen Estlands sei Luftalarm ausgelöst worden, NATO-Kampfjets seien vom Flugstützpunkt Ämari gestartet.
Arold betont, dass das Militär keine Drohnen abschoss. Nach Angaben der Nachrichtenagentur ERR wurden Teile eines unbemannten Flugzeugs im Kreis Tartu in Südestland entdeckt.
15:28 Uhr
Frontbericht des russischen Verteidigungsministeriums
Im Frontbericht des russischen Verteidigungsministeriums vom Montag heißt es, dass durch entschlossene Aktionen der Einheiten der Truppenverbände Nord, Süd, Ost, West, Mitte und Dnjepr die Ukraine im Laufe des Tages etwa 1.260 Soldaten verloren hat.
Im Zuständigkeitsbereich des Truppenverbands Nord beliefen sich die Verluste der ukrainischen Truppen auf mehr als 270 Soldaten. Zudem zerstörte das russische Militär sieben Autos, drei Munitionslager, ein Brennstoff- und Schmierstofflager und acht Materiallager.
Im Zuständigkeitsbereich des Truppenverbands West verlor das ukrainische Militär etwa 170 Kämpfer. Zusätzlich eliminierte der Verband ein gepanzertes Kampffahrzeug, 27 Autos, drei Artilleriegeschütze, eine Radaranlage sowie drei Munitionslager der ukrainischen Armee.
Im Abschnitt des Truppenverbands Süd musste das ukrainische Militär etwa 135 Kämpfer einbüßen. Drei gepanzerte Kampffahrzeuge, zwölf Autos, drei Artilleriegeschütze, drei Stationen für elektronische Kampfführung sowie fünf Materiallager wurden getroffen.
Im Zuständigkeitsbereich des Truppenverbands Mitte verlor das ukrainische Militär mehr als 375 Kämpfer. Der Verband der russischen Armee setzte 14 gepanzerte Kampffahrzeuge, 19 Autos, ein Feldartilleriegeschütz und vier Stationen für elektronische Kampfführung außer Gefecht.
Durch entschlossene Aktionen des Truppenverbands Ost mussten ukrainische Truppen einen Verlust von mehr als 270 Kämpfern hinnehmen. Darüber hinaus zerstörte das russische Militär in diesem Operationsbereich zwei gepanzerte Kampffahrzeuge, zehn Autos, zwei Artilleriegeschütze, zwei Munitions- und Materiallager.
Im Laufe der Woche beliefen sich die Verluste der ukrainischen Truppen im Zuständigkeitsbereich des Truppenverbands Dnjepr auf mehr als 40 Soldaten. Außerdem eliminierte der Verband neun Autos, zwei Stationen für elektronische Kampfführung, drei Munitionslager und zwei Materiallager der ukrainischen Armee.
Kampfflugzeuge, Drohnen, Raketentruppen und Artillerie der russischen Streitkräfte haben Energie- und Brennstoffanlagen sowie Objekte der Transportinfrastruktur, die im Interesse der ukrainischen Streitkräfte genutzt wurden, angegriffen. Zudem wurden Lager und Leitstellen für Langstreckendrohnen getroffen. Vorübergehende Stationierungsorte der bewaffneten Formationen der ukrainischen Streitkräfte und ausländischer Söldner in 158 Bezirken wurden ebenfalls getroffen.
Russische Luftabwehrkräfte haben sechs gelenkte Bomben und 255 Starrflüglerdrohnen abgeschossen.
Seit Beginn der militärischen Sonderoperation wurden insgesamt 671 gegnerische Flugzeuge, 284 Hubschrauber, 129.660 unbemannte Luftfahrzeuge, 652 Flugabwehrraketensysteme, 28.599 Panzer und gepanzerte Kampffahrzeuge, 1.694 Mehrfachraketenwerfer, 34.188 Feldartillerie- und Mörsergeschütze sowie 58.260 militärische Spezialfahrzeuge außer Gefecht gesetzt.
14:57 Uhr
Weitere Ortschaft im Gebiet Sumy unter Kontrolle genommen
Nach Angaben des Verteidigungsministeriums in Moskau haben die russischen Truppen einen weiteren Ort unter Kontrolle genommen.
"Infolge der aktiven Handlungen haben die Einheiten des Truppenverbandes Nord die Kontrolle über die Siedlung Malaja Kortschakowka im Gebiet Sumy unter Kontrolle genommen."
Durch die Sperrung von RT zielt die EU darauf ab, eine kritische, nicht prowestliche Informationsquelle zum Schweigen zu bringen. Und dies nicht nur hinsichtlich des Ukraine-Kriegs. Der Zugang zu unserer Website wurde erschwert, mehrere Soziale Medien haben unsere Accounts blockiert. Es liegt nun an uns allen, ob in Deutschland und der EU auch weiterhin ein Journalismus jenseits der Mainstream-Narrative betrieben werden kann. Wenn Euch unsere Artikel gefallen, teilt sie gern überall, wo Ihr aktiv seid. Das ist möglich, denn die EU hat weder unsere Arbeit noch das Lesen und Teilen unserer Artikel verboten. Anmerkung: Allerdings hat Österreich mit der Änderung des "Audiovisuellen Mediendienst-Gesetzes" am 13. April diesbezüglich eine Änderung eingeführt, die möglicherweise auch Privatpersonen betrifft. Deswegen bitten wir Euch bis zur Klärung des Sachverhalts, in Österreich unsere Beiträge vorerst nicht in den Sozialen Medien zu teilen.
Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.


