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Liveticker Ukraine-Krieg: Russland meldet Angriffe auf zwei Frachtschiffe in Odessa und Nikolajew

Russland führt gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine Militäroperation in der Ukraine durch. Der Westen reagiert mit immer neuen Waffenlieferungen an die Ukraine und beispiellosen Sanktionen gegen Russland. Lesen Sie hier die neuesten Entwicklungen.
Liveticker Ukraine-Krieg: Russland meldet Angriffe auf zwei Frachtschiffe in Odessa und Nikolajew© Urheberrechtlich geschützt
  • 17.08.2026 22:00 Uhr

    22:00 Uhr

    Damit beenden wir für heute den Live-Ticker zur Lage im Ukraine-Konflikt. Morgen früh ab 7 Uhr geht es mit der Berichterstattung weiter. Wir wünschen unseren Lesern trotz aller Spannungen in der Welt eine gute Nacht!

  • 21:59 Uhr

    Podoljaka: Wie realistisch ist ein Waffenstillstand entlang der Frontlinie?

    Anstelle eines seiner üblichen Frontberichte setzt sich Juri Podoljaka in seinem Video vom 15. August mit den zunehmenden Gerüchten auseinander, wonach es schon im Herbst zu einem Waffenstillstand kommen und der Ukraine-Krieg entlang des derzeitigen Frontverlaufs eingefroren werden könnte.

    Ein Video dazu gibt es hier auf unserer Webseite.

  • 21:55 Uhr

    Ex-Sprecherin wirft Selenskij selbstmörderische nationale Politik vor

    Die ehemalige Sprecherin von Wladimir Selenskij, Julia Mendel, wirft dem ukrainischen Präsidenten eine "selbstmörderische nationale Politik" vor. Anstatt einen Frieden anzustreben, der in verschiedenen Formen möglich gewesen wäre, setze Selenskij auf die Fortsetzung des Konflikts. Mendel schrieb auf der Plattform X:

    "Diese selbstmörderische nationale Politik wird anstelle eines unvollkommenen Friedens vorangetrieben – eines Friedens, der in den vergangenen Jahren in den unterschiedlichsten Formen möglich war, aber von Wladimir Selenskij nie angenommen wurde. Unterdessen wird seine Entscheidung, jeden Menschen, der kämpfen kann (oder auch nicht), gewaltsam an die Front zu schicken, als einziger patriotischer und akzeptabler Weg dargestellt."

    Laut Mendel leben in der Ukraine noch rund vier Millionen Männer im wehrpflichtigen Alter. Die Regierung unternehme alles, um möglichst viele von ihnen an die Front zu schicken. Zudem werde die Reaktion der Bevölkerung auf Berichte über eine mögliche Mobilisierung von Frauen getestet. Mendel führte weiter aus:

    "Selbst wenn man alle in der Ukraine verbliebenen Männer und Frauen im Alter von 18 bis 60 Jahren zusammenbringen und sie irgendwie zum Kämpfen zwingen würde, wäre diese Operation dennoch ein nationales Selbstmordkommando. Heute leben im Land nicht mehr als zehn Millionen solcher Menschen."

    Die Weltgemeinschaft werde Zeuge der Selbstzerstörung einer der größten Nationen Europas.

  • 21:40 Uhr

    Selenskij entlässt Logistikgeneral aus Syrski-Umfeld

    Der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij hat General Wladimir Karpenko als Leiter des Logistikkommandos der ukrainischen Streitkräfte entlassen. Karpenko galt als Vertrauter des ehemaligen Oberbefehlshabers Alexander Syrski. Mit einem weiteren Erlass ernannte Selenskij Juri Pogrebnoi zum neuen Leiter des Logistikkommandos.

    Zuvor hatte die Abgeordnete der Werchowna Rada, Marjana Besuglaja, berichtet, dass der ukrainische Oberbefehlshaber Michail Drapaty Karpenko und General Alexander Grusewitsch, der Stabschef der ukrainischen Landstreitkräfte, von ihren Posten abgesetzt habe. Außerdem entließ Selenskij Jewgeni Ostrjanski als ersten stellvertretenden Sekretär des Nationalen Sicherheits- und Verteidigungsrats. Sein Nachfolger wurde Sergei Naumenko.

  • 21:25 Uhr

    CNN: Ukraine fast ohne Patriot-Abfangraketen

    Die Ukraine hat ihre Vorräte an Abfangraketen für das Patriot-System nahezu aufgebraucht. In einigen Fällen können die Systeme daher bereits nicht mehr gegen ballistische Raketen eingesetzt werden. Dies berichtet CNN, dessen Journalisten Zugang zu einer Patriot-Anlage in der Ukraine erhielten.

    Nach Angaben des Senders wurde von einer der Startanlagen seit rund sechs Wochen keine Rakete mehr abgefeuert. Der leitende Ingenieur der Einheit betonte, ein Patriot-System ohne Abfangraketen sei nutzlos. CNN führt den Mangel bei den ukrainischen Streitkräften auf die weltweit knappen Bestände zurück. Diese hätten sich nach dem umfangreichen Einsatz der Raketen während des Konflikts zwischen den USA, Israel und Iran weiter verschärft.

    Nach Angaben des Foreign Policy Research Institute setzten die Koalitionskräfte in den ersten vier Tagen des Konflikts durchschnittlich rund 225 Abfangraketen pro Tag ein. Lockheed Martin habe dagegen im gesamten vergangenen Jahr nur rund 620 solcher Raketen produziert.

  • 21:10 Uhr

    In diesem Jahr schiebt Polen vor allem Ukrainer ab

    Polen hat in der ersten Hälfte dieses Jahres rund 6.000 Menschen abgeschoben. Das sind fast 30 Prozent mehr als im gleichen Zeitraum des Vorjahres, wie das polnische Innenministerium mitteilte. Laut dem Ministerium bilden Ukrainer die größte Gruppe der Abgeschobenen. Das Ministerium erklärte:

    "Die Wirksamkeit der Arbeit des Grenzschutzes und der polnischen Polizei in Verbindung mit einer strengen Migrationspolitik zeigt spürbare Ergebnisse. Die Zahl der Abschiebungen aus Polen bricht Rekorde."

    Im Jahr 2023 wurden demnach rund 3.000 Abschiebungen verzeichnet, 2025 waren es bereits 10.000, was einem Anstieg von 230 Prozent innerhalb von zwei Jahren entspricht. Jede Abschiebung sei mit einem vorübergehenden Einreiseverbot nach Polen und in andere Schengen-Staaten verbunden, betonte Innenstaatssekretär Maciej Duszczyk.

  • 20:54 Uhr

    Gebiet Kursk: Mann stirbt bei Rettung seines behinderten Bruders nach Drohnenangriff

    Bei einem ukrainischen Drohnenangriff auf ein Privathaus im Bezirk Rylsk im Gebiet Kursk ist ein Mann ums Leben gekommen. Dies teilte Gouverneur Alexander Chinstein mit.

    Nach dem Angriff geriet das Haus in Brand. Der Bewohner des Hauses ist behindert. Sein Bruder und die Nachbarn konnten ihn durch ein Fenster aus dem brennenden Gebäude retten. Anschließend kehrte der Bruder jedoch in das brennende Haus zurück und kam dabei ums Leben. Der Gouverneur würdigte den verstorbenen Helden in einer Ansprache:

    "Wassili Wassiljewitsch war 69 Jahre alt. Ich spreche den Angehörigen und Freunden dieses mutigen Menschen mein tiefstes Beileid aus. Taten sprechen immer lauter als Worte. Alle Unmenschen, die am Tod und an den Verletzungen unserer Menschen beteiligt sind, werden ihre Strafe erhalten."

  • 20:49 Uhr

    RT DE-Exklusiv: Held Russlands über seinen gefährlichsten Einsatz

    Der russische Panzersoldat Andrej Kusow wurde für einen Einsatz bei Nowomichailowka mit dem Titel "Held der Russischen Föderation" ausgezeichnet. Im exklusiven Gespräch mit RT-DE-Militärkorrespondent Iwan Poljanskij schildert er, wie seine Besatzung trotz zahlreicher Minenexplosionen Infanteristen bis zu ihren Stellungen brachte. Heute lässt sich Kusow zum Scharfschützen ausbilden – und möchte später Psychologe werden, um Kindern in schwierigen Lebenslagen zu helfen.

    Ein Video dazu gibt es hier auf unserer Webseite.

  • 20:45 Uhr

    Russland meldet Angriffe auf zwei Frachtschiffe in Odessa und Nikolajew

    Das russische Militär hat eigenen Angaben zufolge zwei Frachtschiffe in den ukrainischen Häfen Odessa und Nikolajew getroffen. Laut dem russischen Verteidigungsministerium transportierten beide militärische Güter für die ukrainischen Streitkräfte.

    Im Hafen von Odessa sei ein Frachtschiff getroffen worden, das Waffen und Munition für die ukrainischen Truppen geliefert habe. Zudem seien Lager mit militärischem Material getroffen worden. In Nikolajew sei ein weiteres Frachtschiff mit militärischer Fracht für die ukrainischen Streitkräfte angegriffen worden. Dabei seien Kampfdrohnen und Präzisionswaffen zum Einsatz gekommen.

  • 20:45 Uhr

    Russische Luftabwehr zerstört 316 ukrainische Drohnen

    Laut dem russischen Verteidigungsministerium wurden innerhalb von zwölf Stunden 316 ukrainische Drohnen von der Luftabwehr zerstört. Die Fluggeräte wurden demnach zwischen 8 und 20 Uhr Moskauer Zeit über mehreren Regionen Russlands sowie dem Schwarzen Meer abgefangen. Betroffen waren die Gebiete Belgorod, Brjansk, Kaluga, Kursk, Orjol, Rostow und Smolensk sowie die Region Moskau und die Krim.

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Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.