Liveticker Ukraine-Krieg: Über eine Million wehrpflichtige Ukrainer befinden sich unter Schutz in EU

7.09.2026 14:05 Uhr
14:05 Uhr
DVR-Chef: Kämpfe um Dobropolje dauern an
Der Chef der Volksrepublik Donezk, Denis Puschilin, gibt am Montag bekannt, dass die russischen Soldaten weiterhin Kämpfe um die Stadt Dobropolje führen.
"Am Frontabschnitt Krasnoarmeisk-Dobropolje führen die Einheiten des Truppenverbands Mitte weiterhin Kämpfe um Dobropolje. Dies ist ein Verteidigungsstützpunkt des Gegners an diesem Abschnitt und erfordert daher besondere Aufmerksamkeit. Die Kämpfe finden bereits sowohl im Wohngebiet mit Mehrfamilienhäusern im Süden der Stadt als auch im privaten Wohnungssektor in den nördlichen Stadtteilen statt."
13:29 Uhr
Experte: Kiew verliert binnen einer Woche mehr als 9.600 Kämpfer
Im Laufe der Woche beliefen sich die Verluste der ukrainischen Armee auf mehr als 9.600 Personen. Dies berichtete der Militärexperte Andrei Marotschko unter Berufung auf die Daten des russischen Verteidigungsministeriums.
"Die medizinischen und unersetzlichen Verluste des Gegners in der vergangenen Woche beliefen sich auf etwa 9.685 ukrainische Kämpfer und Söldner. Die Einheiten des Truppenverbands Mitte, der in der Volksrepublik Donezk operiert, haben dem Gegner den größten Schaden zugefügt."
Marotschko präzisierte, dass das russische Militär in den vergangenen sieben Tagen etwa 6.000 ukrainische Drohnen, 14 unbemannte Boote, 45 Feldartilleriegeschütze, 30 Stationen für elektronische Kampfführung und Artillerieabwehr sowie mehr als 700 gepanzerte Kampffahrzeuge zerstört habe.
12:53 Uhr
Quelle: Türkei erwartet Wiederaufnahme der Ukraine-Gespräche in Istanbul
Die Türkei erwarte, dass der Verhandlungsprozess zwischen Russland und der Ukraine in Istanbul wieder aufgenommen werde, erklärt eine Quelle in der türkischen Regierung gegenüber RIA Nowosti.
Laut der Quelle betrachte die türkische Führung Istanbul als bewährte Verhandlungsplattform. Ankara pflege weiterhin Kontakte zu beiden Seiten und sei bereit, zum Rückkehr der Unterhändler an den Verhandlungstisch beizutragen.
"Unser Ansatz besteht darin, dass die Verhandlungen fortgesetzt werden müssen. Wir sind bereit, Istanbul dafür zur Verfügung zu stellen und die notwendige Unterstützung zu leisten. Es ist jetzt besonders wichtig, dass die internationale Gemeinschaft über Friedensaufrufe hinausgeht und praktische Schritte unterstützt, die die Parteien zum Dialog bewegen können."
12:11 Uhr
Kiew greift Sewastopol mit Drohnen an: zwei Tote, darunter ein Kind
Russische Luftstreitkräfte, Luftverteidigung und mobile Feuergruppen hätten am Sonntagabend und Montagmorgen drei Angriffe der ukrainischen Armee auf Sewastopol abgewehrt, wie Michail Raswoschajew, der Gouverneur der Stadt, mitteilt. Insgesamt seien in den vergangenen 24 Stunden acht Drohnen zerstört worden.
Die Attacken forderten Todesopfer. Ein Mädchen, Jahrgang 2011, sei seinen Verletzungen im Krankenwagen erlegen. Ein Mann sei im Koma ins Krankenhaus eingeliefert worden und auf der Intensivstation gestorben. Raswoschajew präzisiert, dass eine Drohne mit Sprengstoff und Metallteilen gefüllt worden sei.
Der Rettungsdienst von Sewastopol meldet Schäden an acht Mehrfamilienhäusern, einem Privathaus, mehreren Autos und einem Kindergarten.
11:30 Uhr
Über eine Million wehrpflichtige Ukrainer befinden sich unter Schutz in der EU

Symbolbild: ukrainische SoldatenPierre Crom/Getty Images Rund 1,1 Millionen ukrainische Männer im Alter von 18 bis 64 Jahren, die potenziell wehrpflichtig seien, befänden sich in den Ländern der Europäischen Union unter vorübergehendem Schutz. Dies teilt RIA Nowosti unter Berufung auf Eurostat mit. Wie es heißt, genossen Ende Juni insgesamt 4,41 Millionen ukrainische Staatsbürger in EU-Ländern den vorübergehenden Schutz.
Der Statistik zufolge machten Männer im Alter von 18 bis 34 Jahren 13,1 Prozent und Männer im Alter von 35 bis 64 Jahren weitere 12,1 Prozent aus. Der Gesamtanteil der Männer in diesen Altersgruppen betrage somit 25,2 Prozent oder etwa ein Viertel aller ukrainischen Männer unter Schutz. Ausgehend von der Gesamtzahl der Personen, denen vorübergehender Schutz gewährt worden sei, handele es sich laut Berechnungen von RIA Nowosti um etwa 1,1 Millionen Männer im Alter von 18 bis 64 Jahren.
Obwohl Eurostat die Daten über Alter und Geschlecht der Personen veröffentlichte, denen vorübergehender Schutz gewährt worden sei, ließen diese jedoch keine Rückschlüsse darauf zu, wie viele dieser Männer nach ukrainischem Recht tatsächlich wehrpflichtig seien, so RIA Nowosti.
11:13 Uhr
FSB nimmt einen Russen wegen im Auftrag Kiews verübten Brandanschlags auf Mobilfunkstation fest
Russlands Inlandsgeheimdienst FSB hat einen russischen Staatsbürger, Jahrgang 1989, in der Region Chabarowsk festgenommen, der eine Mobilfunkstation im Auftrag eines ukrainischen Geheimdienstes in Brand gesetzt haben soll. Dies teilt der Pressedienst der russischen Behörde am Montag mit.
Es wurde festgestellt, dass der Mann einen Kontakt zu einem Vertreter der Hauptverwaltung für Aufklärung beim Verteidigungsministerium der Ukraine aufgenommen habe. Auf Anweisung der ukrainischen Seite habe der Festgenommene eine Mobilfunkstation eines Mobilfunkbetreibers in Brand gesetzt, deren Empfangsbereich militärische Einheiten sowie Objekte von staatlicher und regionaler Bedeutung in der Region umfasse.
Es seien Ermittlungen wegen Landesverrats und Sabotage eingeleitet worden, so die Behörde. Die Höchststrafe für diese Straftaten betrage 25 Jahre Haft.
10:34 Uhr
Gebiet Belgorod: Binnen 24 Stunden drei Tote und sieben Verletzte
Nach Angaben des Interimsgouverneurs des Gebietes Belgorod, Alexander Schuwajew, seien im Laufe des Tages infolge ukrainischer Angriffe drei Zivilisten ums Leben gekommen und weitere sieben verletzt worden.
Insgesamt seien 17 Bezirke angegriffen worden, so Schuwajew weiter. Die ukrainischen Streitkräfte hätten die Region sechsmal mit Artillerie und Mehrfachraketenwerfern beschossen. Zudem habe der Gegner neunmal Sprengsätze mittels Drohnen abgeworfen.
In den vergangenen 24 Stunden seien insgesamt 132 ukrainische Drohnen abgeschossen worden, fügt der Gouverneur hinzu.
09:57 Uhr
Gebiet Perm: Ein Toter und vier Verletzte nach Drohnenangriff auf Mehrfamilienhaus
In der Nacht haben die Luftverteidigungskräfte und mobile Feuergruppen einen massiven Angriff gegnerischer Drohnen über dem Gebiet Perm abgewehrt. Nach Angaben von Dmitri Machonin, dem Gouverneur der Region, seien insgesamt 27 Drohnen abgeschossen worden.
Infolge der Attacken sei ein Mehrfamilienhaus beschädigt worden. Eine Person sei dabei ums Leben gekommen und vier weitere Personen seien verletzt worden. Die Behörden hätten für die Bewohner eine provisorische Unterkunft eingerichtet, so Machonin.
09:30 Uhr
Gebiet Kursk: Binnen 24 Stunden mehr als 130 Drohnen abgefangen
Nach Angaben von Alexander Chinstein, dem Gouverneur des Gebiets Kursk, wurden im Laufe des Tages 90 Geschosse auf die Region abgefeuert. Die Luftabwehrkräfte hätten 133 gegnerische Drohnen unterschiedlicher Typen eliminiert. 14 Mal hätten die Drohnen das Gebiet durch den Abwurf von Sprengsätzen angegriffen, heißt es.
Chinstein meldet zwei Verletzte.
Infolge der Angriffe seien vier Privathäuser und eine Energieanlage beschädigt worden, woraufhin die Stromversorgung von 45 Haushalten unterbrochen worden sei.
08:59 Uhr
Russische Luftabwehr zerstört in der Nacht mehr als 300 ukrainische Drohnen
In der Nacht zum Montag haben die ukrainischen Streitkräfte Russland mit unbemannten Luftfahrzeugen angegriffen. Das Verteidigungsministerium in Moskau berichtet, dass die Luftabwehr insgesamt 306 ukrainische Starrflüglerdrohnen abgefangen habe.
Die gegnerischen Drohnen wurden demnach über den Gebieten Belgorod, Brjansk, Wolgograd, Woronesch, Kursk, Lipezk, Nischni Nowgorod, Orjol, Rostow, Samara, Saratow, Tambow, Uljanowsk, der Region Perm, den Teilrepubliken Krim, Tatarstan, Udmurtien und Tschuwaschien sowie den Gewässern des Asowschen und Schwarzen Meeres zerstört.
Durch die Sperrung von RT zielt die EU darauf ab, eine kritische, nicht prowestliche Informationsquelle zum Schweigen zu bringen. Und dies nicht nur hinsichtlich des Ukraine-Kriegs. Der Zugang zu unserer Website wurde erschwert, mehrere Soziale Medien haben unsere Accounts blockiert. Es liegt nun an uns allen, ob in Deutschland und der EU auch weiterhin ein Journalismus jenseits der Mainstream-Narrative betrieben werden kann. Wenn Euch unsere Artikel gefallen, teilt sie gern überall, wo Ihr aktiv seid. Das ist möglich, denn die EU hat weder unsere Arbeit noch das Lesen und Teilen unserer Artikel verboten. Anmerkung: Allerdings hat Österreich mit der Änderung des "Audiovisuellen Mediendienst-Gesetzes" am 13. April diesbezüglich eine Änderung eingeführt, die möglicherweise auch Privatpersonen betrifft. Deswegen bitten wir Euch bis zur Klärung des Sachverhalts, in Österreich unsere Beiträge vorerst nicht in den Sozialen Medien zu teilen.
Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.
