Liveticker Ukraine-Krieg – "Mit Vergnügen": Selenskij bekundet Bereitschaft zu Atomwaffen-Aufnahme

27.02.2026 21:43 Uhr
21:43 Uhr
"Mit Vergnügen": Selenskij bekundet Bereitschaft zu Aufnahme von Atomwaffen
Der Präsident der Ukraine Wladimir Selenskij erklärt in einem Gespräch mit dem Fernsehsender Sky News, dass er "mit Vergnügen" Atomwaffen von Großbritannien und Frankreich annehmen würde:
"Mit Vergnügen. (…) Ich habe jedoch keine Angebote erhalten. Aber mit Vergnügen."
Auf die Nachfrage des Interviewers nach Angeboten zur Übertragung von Atomwaffen bestätigt Selenskij, dass "dies nicht geschieht".
21:16 Uhr
Nuklearfragen und Friedensgespräche: Ein gefährliches Signal

Die Debatte über einen möglichen Nuklearstatus der Ukraine gewinnt ausgerechnet während laufender Verhandlungen neue Brisanz.
Im Gespräch mit dem Juristen Gunnar Beck heißt es, Berichte über eine mögliche schmutzige Bombe seien vor allem als politisches Druckmittel im Kontext der Friedensgespräche zu verstehen. Beide Seiten versuchten derzeit, militärisch wie psychologisch Stärke zu demonstrieren und sich moralisch zu positionieren; entsprechende Meldungen könnten darauf abzielen, die Verteidigungsfähigkeit der Ukraine zu betonen und internationale Partner insbesondere die USA politisch auf Linie zu bringen.
[Auszug aus den RT DE-Nachrichten live am 27. Februar 2026]
Das Video dazu gibt es hier auf unserer Webseite.
20:52 Uhr
Ukraine gibt Entwicklung neuer ballistischer Rakete bekannt
Kiew, das regelmäßig zivile Objekte und friedliche Einwohner angreift, meldet Tests der neuen ballistischen Rakete FP-7. Dies berichtet die ukrainische Nachrichtenagentur UNIAN auf ihrem Telegram-Kanal:
"Das Unternehmen Fire Point hat Tests der ukrainischen ballistischen Rakete FP-7 gezeigt. Es handelt sich um eine neue Entwicklung, deren Eigenschaften bislang nur begrenzt bekannt sind. Nach Angaben der Konstrukteure gehört die FP-7 zur Klasse der taktischen ballistischen Raketen."
20:29 Uhr
Trump bekundet Bereitschaft zu Aufhebung der Sanktionen gegen Russland bei Einigung in Ukraine-Frage
US-Präsident Donald Trump erklärt bei einem Gespräch mit Journalisten im Weißen Haus, er würde die Aufhebung der Sanktionen gegen Russland unterstützen, wenn eine Einigung zur Beilegung des Konflikts in der Ukraine erzielt würde. Trump wörtlich:
"Ich möchte die Sanktionen aufheben ... Aber zuerst müssen wir diesen Krieg beenden."
19:44 Uhr
Rubio in Ungarn, Ukraine-Unterstützung & Social-Media-Verbot

Die neue Folge von "Realpolitik mit Alexander von Bismarck" befasst sich mit aktuell bedeutenden politischen Entwicklungen, darunter die Veränderungen in der US-Außenpolitik, die durch Marco Rubios Besuch bei Viktor Orbán verdeutlicht werden, Deutschlands unerschütterliche Unterstützung für die Ukraine auf der Konferenz "Café Kyiv" und die umstrittenen neuen politischen Vorschläge der CDU über ein Social-Media-Verbot bis 14 Jahre. Welche Auswirkungen haben diese Ereignisse auf die internationalen Beziehungen und die Innenpolitik?
Das Video dazu gibt es hier auf unserer Webseite.
19:18 Uhr
Moskau fordert von London Verzicht auf Pläne zu Übergabe von Atomwaffen an Kiew
In einem Kommentar zu Berichten über Pläne Großbritanniens, Atomwaffen an die Ukraine zu übergeben, erklärt der russische Botschafter in Großbritannien Andrei Kelin, dass die russische Seite von den Briten den Verzicht auf dieses Vorhaben fordere. Wörtlich äußert er sich in einem Interview mit Westi wie folgt:
"Wir fordern, dass die Briten davon Abstand nehmen, falls sie solche Pläne haben ... Das wäre bereits eine Konfrontation auf nuklearer Ebene."
18:53 Uhr
Ex-Premierminister Großbritanniens Rishi Sunak nun Berater von Selenskij
Der Präsident der Ukraine Wladimir Selenskij soll den ehemaligen Premierminister Großbritanniens Rishi Sunak zu seinem Berater ernannt haben. Darüber berichtet The Independent:
"Rishi Sunak hat begonnen, die ukrainische Regierung in Fragen des wirtschaftlichen Wiederaufbaus zu beraten, da Kiew hofft, seinen Energiesektor bis zum nächsten Winter wiederherzustellen."
Es wird präzisiert, dass Sunak kostenlose Beratungen durchführen werde. Die internationale Gruppe, der der ehemalige britische Premierminister nun angehört, plant, der Ukraine dabei zu helfen, Investitionen in den Verteidigungsbereich anzuziehen und die "energetische Nachhaltigkeit" der Republik zu stärken.
18:26 Uhr
Luftabwehr schießt weitere ukrainische Drohnen ab
Binnen vier Nachmittagsstunden des heutigen Freitags haben Russlands Luftabwehrkräfte insgesamt 33 ukrainische Drohnen abgeschossen. Wie das russische Verteidigungsministerium berichtet, wurden im Zeitraum zwischen 13 und 17 Uhr Moskauer Zeit 20 Starrflügler über dem Gebiet Belgorod, sieben über dem Gebiet Brjansk und sechs über dem Gebiet Kursk zerstört.
17:50 Uhr
Verletzte durch ukrainische Drohnenangriffe auf russische Grenzgebiete
Bewohner der russischen Grenzgebiete Brjansk und Kursk sind durch ukrainische Drohnenangriffe auf ihre Dörfer verletzt worden.
So meldet Alexandr Bogomas, Gouverneur des Gebiets Brjansk, einen Angriff von Kamikaze-Drohnen auf das Dorf Demjanki des Bezirks Starodub und schreibt:
"Durch den Terrorangriff wurde leider ein Zivilist verletzt. Der Mann wurde in ein Krankenhaus eingewiesen."
Im Gebiet Kursk erlitt ein weiterer Mann Verletzungen durch einen Drohnenangriff. Alexandr Chinstein, Gouverneur der Region, schreibt dazu:
"Heute am Tag griff eine gegnerische Drohne ein Wohnhaus im Dorf Markowo des Bezirks Gluschkowo an. Ein Mann wurde verletzt. Nach vorläufigen Angaben hat er Splitterverletzungen am Rücken und Kopf."
17:18 Uhr
Lwow-Bürgermeister: 80 Prozent der ukrainischen Verluste auf Kommandeur-Inkompetenz zurückzuführen
Die Ursache für mehr als die Hälfte und möglicherweise sogar bis zu 80 Prozent der Verluste der ukrainischen Streitkräfte im Laufe der Kampfhandlungen ist die Inkompetenz der Kommandeure. Dies erklärte der Bürgermeister von Lwow, Andrei Sadowoi:
"Mehr als die Hälfte der Menschen, die wir im Kampf verlieren, sind Verluste aufgrund der Inkompetenz der Kommandeure und der Unreife der militärisch-politischen Führung des Landes. Wenn ich diese These den Generälen gegenüber äußere, sagen sie: 'Du irrst dich, 70 bis 80 Prozent der Verluste sind auf inkompetente Kommandeure zurückzuführen'."
Nach Angaben des russischen Verteidigungsministeriums beliefen sich die Gesamtverluste der ukrainischen Streitkräfte seit Beginn der Sondermilitäroperation bis zum 31. Dezember 2025 auf über 1,5 Millionen Menschen.
Einige ukrainische und ausländische Analysten wiesen wiederholt darauf hin, dass die von Kiew genannten offiziellen Zahlen zu den Verlusten höchstwahrscheinlich deutlich zu niedrig angesetzt sind.
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Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.

