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Liveticker Ukraine-Krieg: 13 Ortschaften binnen einer Woche unter russischer Kontrolle gebracht

Russland führt gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine Militäroperation in der Ukraine durch. Der Westen reagiert mit immer neuen Waffenlieferungen an die Ukraine und beispiellosen Sanktionen gegen Russland. Lesen Sie hier die neuesten Entwicklungen.
Liveticker Ukraine-Krieg: 13 Ortschaften binnen einer Woche unter russischer Kontrolle gebrachtQuelle: Sputnik © Sergei Bobylew
  • 25.09.2026 15:25 Uhr

    15:25 Uhr

    Drohnenangriff auf Gorlowka: Zivilist verletzt

    Bei einem Drohnenangriff im Nikitowski-Bezirk der Stadt Gorlowka in der Donezker Volksrepublik (DVR) ist ein Zivilist verletzt worden. Dies teilte der Bürgermeister der Stadt, Iwan Prichodko, mit.

  • 15:10 Uhr

    140 Millionen Dollar bar: Ex-Leiter der ukrainischen Rüstungsbeschaffung unter Korruptionsverdacht

    Bei einer Durchsuchung des Nationalen Antikorruptionsbüros der Ukraine (NABU) bei dem ehemaligen Leiter der Beschaffungsagentur für Rüstungsgüter, Arsen Schumadilow, fanden die Strafverfolgungsbehörden mehr als 140 Millionen Dollar in bar. Schumadilow steht im Verdacht der Unterschlagung, des Betrugs und der Korruption.

    Nach Behördenangaben war das Bargeld auf mehrere Verpackungskartons von Kühlschränken verteilt. Auf einem davon befand sich ein Aufkleber mit der Aufschrift "dem Diener des Volkes".

    Zuvor hatten sowohl die Zeitung The New York Times als auch der ehemalige Verteidigungsminister Michail Fjodorow über weitreichende Korruption bei Beschaffungen für die ukrainische Armee berichtet. Den Angaben des Ex-Ministers zufolge waren gerade die Versuche, diesen Bereich zu reformieren, der Grund für seinen Rücktritt.

    Bevor Wladimir Selenskij seine politische Karriere begann, spielte er in der gleichnamigen ukrainischen Satireserie "Diener des Volkes" einen Schullehrer, der durch Zufall zum Präsidenten der Ukraine wird.

    Ein Video dazu gibt es hier auf unserer Webseite.

  • 14:57 Uhr

    Russlands Verteidigungsminister würdigt Befreiung von Dobropolje (Maloje)

    Die Operation zur Befreiung des Dorfes Dobropolje (Maloje) in der Volksrepublik Donezk werde für immer ein Symbol für die Tapferkeit und Standhaftigkeit russischer Soldaten bleiben, erklärte der russische Verteidigungsminister Andrei Beloussow in einem Glückwunschschreiben an die 76. Garde-Luftsturm-Division. Beloussow schrieb:

    "Dieser Sieg setzt den heldenhaften Weg der Division fort und wird für künftige Generationen von Verteidigern des Vaterlandes ein Symbol für Tapferkeit und Standhaftigkeit bleiben."

    Der Minister dankte den Soldaten der Division für die erfolgreiche Erfüllung ihrer Kampfaufgaben und ihre Treue zur militärischen Pflicht und äußerte die Zuversicht, dass sie ihre Aufgaben weiterhin mit Ehre erfüllen, die nationalen Interessen zuverlässig schützen und die Sicherheit Russlands gewährleisten würden.

  • 14:30 Uhr

    Volksrepublik Lugansk: Sechs Zivilisten bei ukrainischen Angriffen verletzt

    Die ukrainische Armee hat binnen 24 Stunden acht Bezirke der Volksrepublik Lugansk angegriffen, sechs Zivilisten wurden verletzt, teilte der Republikchef Leonid Passetschnik auf Telegram mit.

    Im Bezirk Swerdlowsk traf die ukrainische Armee ein Mehrfamilienhaus, ein unter den Trümmern eingeschlossener Mann wurde umgehend gerettet und vor Ort medizinisch versorgt. Zudem wurde eine ältere Frau verletzt und ins Krankenhaus gebracht. Im Bezirk Sewerodonezk wurden bei Angriffen auf Fahrzeuge drei Zivilisten verletzt. Im Bezirk Starobelsk griff eine ukrainische Drohne einen Lkw an, ein Mann wurde verletzt.

    In Lugansk griffen ukrainische Drohnen zudem wiederholt gezielt ein großes Baumarktgebäude an, wodurch ein schweres Feuer ausbrach. Die Feuerwehr löschte die ganze Nacht, der Brand konnte eingedämmt werden, Verletzte gab es dabei nicht.

    Insgesamt haben die russische Luftabwehr und mobile Feuergruppen rund 90 Luftziele über dem Gebiet der Republik zerstört.

  • 13:54 Uhr

    Russische Streitkräfte treffen ukrainische Stützpunkte und Drohnenleitstellen mit FAB-Bomben

    Besatzungen der russischen Luft- und Weltraumstreitkräfte haben zeitweilige Stützpunkte und Leitstellen für Drohnen des Gegners im Bezirk Kramatorsk der Volksrepublik Donezk sowie im Gebiet Charkow getroffen, teilte das russische Verteidigungsministerium mit. Der Behörde zufolge wurden bei den Einsätzen Fliegerbomben vom Typ FAB-500 mit universellem Gleit- und Korrekturmodul eingesetzt.

    Das Verteidigungsministerium in Moskau veröffentlicht entsprechende Aufnahmen.

  • 13:21 Uhr

    Zahl der Verletzten nach Drohnenangriff auf Uljanowsk steigt auf 12

    Der Gouverneur des Gebiets Uljanowsk teilt mit, dass die Zahl der Verletzten nach dem Drohnenangriff auf Uljanowsk auf 12 gestiegen ist. Drei von ihnen wurden hospitalisiert, die anderen werden ambulant versorgt.

    Bei dem Angriff wurden zudem sechs Mehrfamilienhäuser beschädigt, in den meisten Fällen wurden Fensterscheiben zerstört. In einem der Häuser kam es dem Gouverneur zufolge zu einem Teileinsturz.

  • 12:53 Uhr

    Frontbericht des russischen Verteidigungsministeriums

    Russlands Verteidigungsministerium hat am Freitag eine Wochenbilanz zum Verlauf der militärischen Sonderoperation in der Ukraine für den Zeitraum vom 19. bis 25. September veröffentlicht. Demnach haben die russischen Truppenverbände Nord, West, Süd, Mitte, Ost und Dnjepr der ukrainischen Armee entlang der Front schwere Verluste zugefügt.

    Einheiten des Truppenverbands Nord ziehen den Einkesselungsring um gegnerische Formationen im Nordosten des Gebiets Charkow enger zusammen und erweitern die äußere Kontrollzone. In der vergangenen Woche wurden durch offensive Gefechtsführung die Siedlungen Busowo, Komissarowo, Krasny Jar, Loschakowo, Nowoalexandrowka, Polnaja, Potichonowo und Chischnjakowo im Gebiet Charkow unter Kontrolle gebracht. Alle Ausbruchsversuche des Gegners aus dem Kessel wurden vereitelt.

    Durch offensive Gefechtsführung von Einheiten des Truppenverbands Mitte wurden die Siedlungen Marjewka, Gulewo und Dobropolje (Maloje) in der Volksrepublik Donezk befreit. Einheiten des Truppenverbands Ost befreiten in der vergangenen Woche die Siedlungen Seljonaja Dibrowa und Swetlaja Dolina im Gebiet Saporoschje.

    Bei den Kämpfen entlang der Front wurden mehr als 9.440 ukrainische Soldaten getötet oder verwundet.

    Darüber hinaus wurden zerstört oder getroffen:

    • 608 Fahrzeuge
    • 75 gepanzerte Kampffahrzeuge
    • 53 Artilleriegeschütze, darunter eine M777-Haubitze aus US-Produktion
    • 33 Anlagen der elektronischen Kampfführung
    • drei Panzer, darunter ein deutscher Leopard-Panzer

    Die russische Luftabwehr fing 34 Lenkbomben, 12 HIMARS-Geschosse aus US-Produktion, acht Marschflugkörper vom Typ Flamingo und 6011 Starrflügeldrohnen ab. Kräfte der Schwarzmeerflotte zerstörten im nordwestlichen Schwarzen Meer vier unbemannte Überwasserboote der ukrainischen Armee.

    Vom 19. bis 25. September führten die russischen Streitkräfte zwei massierte und sieben Gruppenschläge durch, bei denen Rüstungsbetriebe, Metallurgie- und Energieunternehmen, Logistik- und Telekommunikationszentren, Verkehrsinfrastruktur, Militärflugplätze, Drohnenproduktionsstätten sowie Munitions-, Treibstoff- und Materiallager und zeitweilige Stützpunkte ukrainischer Soldaten und ausländischer Söldner getroffen wurden. Binnen der Woche wurden 18 Seeschiffe getroffen, darunter 15 Frachter und drei Tanker mit westlicher Militärtechnik und Treibstoff für die ukrainische Armee.

  • 12:21 Uhr

    192 ukrainische Drohnen über dem Gebiet Kursk abgeschossen

    Der Gouverneur des Gebiets Kursk, Alexander Chinstein, teilt mit, dass zwischen 9:00 Uhr am 24. und 9:00 Uhr am 25. September Moskauer Zeit 192 ukrainische Drohnen verschiedenen Typs über dem Gebiet abgeschossen wurden. Der Gegner beschoss 74 Mal evakuierte Gebiete mit Artillerie und griff 14 Mal mit Sprengsätzen von Drohnen an. Bei Angriffen im Dorf Swannoje im Bezirk Gluschkowo wurden zwei Männer, 51 und 52 Jahre alt, verletzt.

  • 11:50 Uhr

    Miroschnik: Angriff auf Freiwillige aus Omsk zeigt, dass Selenskij Krieg gegen Zivilbevölkerung führen will

    Der Angriff der ukrainischen Armee auf Freiwillige aus dem Gebiet Omsk im Gebiet Saporoschje zeigt nach Ansicht des Sonderbeauftragten des russischen Außenministeriums, Rodion Miroschnik, dass Wladimir Selenskij gezielt Krieg gegen die Zivilbevölkerung führen will. Miroschnik schrieb auf Telegram:

    "Der Anschlag auf die Zivilbevölkerung, verschärft durch gezielte Angriffe auf zivile Freiwillige, die humanitäre Hilfsgüter in ein Gebiet bringen, in dem Kiew unerträgliche Lebensbedingungen schaffen will, ist ein Kriegsverbrechen. Und dieser Akt unterstreicht nur, dass Selenskij gerade einen Krieg gegen die Zivilbevölkerung führen und für diese extrem schwierige Lebensbedingungen schaffen will."

  • 11:23 Uhr

    Russland greift Rüstungsbetriebe und Logistik bei Kiew und Odessa an

    Die russischen Streitkräfte haben in der Nacht erneut Drohnenangriffe auf Betriebe des militärisch-industriellen Komplexes, Logistikzentren und Schiffe im Dienst der ukrainischen Armee durchgeführt. Wie das russische Verteidigungsministerium auf Telegram mitteilt, wurden dabei zerstört:

    Im Gebiet Kiew:

    • Eine Montage- und Lagerstätte für Drohnen des Unternehmens Fire Point in Borispol. Dort waren Honeywell-Triebwerke gelagert, die als Antrieb für die weitreichenden Marschflugkörper Flamingo dienen.

    Im Gebiet Odessa:

    • zwei Logistikzentren in Odessa und Nerubaiskoje, die aus europäischen Staaten eingeführte Güter militärischer und doppelter Verwendung lagerten und verteilten
    • die Anlegeinfrastruktur sowie drei Lager mit militärischem Gerät für die ukrainische Armee im Hafen von Reni.

    Zudem wurde auf See ein Frachtschiff beschädigt, das militärisches Gerät und Güter doppelter Verwendung in den Hafen von Odessa transportierte.

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Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.