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Liveticker Ukraine-Krieg: FSB vereitelt ukrainischen Angriff auf Betrieb im Gebiet Moskau

Russland führt gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine Militäroperation in der Ukraine durch. Der Westen reagiert mit immer neuen Waffenlieferungen an die Ukraine und beispiellosen Sanktionen gegen Russland. Lesen Sie hier die neuesten Entwicklungen.
Liveticker Ukraine-Krieg: FSB vereitelt ukrainischen Angriff auf Betrieb im Gebiet MoskauQuelle: TASS © Donat Sorokin
  • 14.07.2026 16:17 Uhr

    16:17 Uhr

    Russland meldet weitere Angriffe auf Objekte im Gebiet Odessa

    Im Laufe des Tages haben die russischen Streitkräfte weitere Angriffe auf militärische Objekte in der Ukraine durchgeführt. Wie das Verteidigungsministerium in Moskau berichtet, wurden zwei Frachter auf dem Weg zwischen den Häfen von Tschernomorsk und Odessa mit Kampfdrohnen getroffen. Nach Angaben des Ressorts fuhren die Schiffe im Interesse der ukrainischen Armee.

    Außerdem wurden Ziele im Hafen von Juschny mit luftgestützten Hochpräzisionswaffen getroffen. Im Einzelnen nahmen russische Truppen das Logistikzentrum einer Transportfirma ins Visier. Zudem attackierte Russland zwölf Lkw und einen Tankwagen, mit dem Militärgüter sowie Treib- und Kraftstoff für die gegnerischen Truppen befördert wurden.

  • 15:45 Uhr

    Macron kündigt Militärübung von Ukraine-Friedenstruppe an

    Bei einem Treffen der "Koalition der Willigen" haben Kiews westliche Partner weitere militärische Hilfe für die Ukraine zugesagt. Zudem einigten sich Paris und Kiew auf die Lieferung von Rafale-Kampfjets, neue Luftverteidigungssysteme sowie die Lizenzproduktion von Rüstungsgütern in der Ukraine.

    Laut dem französischen Präsidenten Emmanuel Macron hätten die Teilnehmer des Treffens beschlossen, Übungen für die multinationale Friedenstruppe durchzuführen, die Europa nach dem Ende des Konflikts in die Ukraine entsenden will.

    Mehr dazu lesen Sie hier auf unserer Webseite.

  • 15:26 Uhr

    Bulgarien lehnt Beteiligung an "Koalition der Willigen" ab

    Bulgarien ist kein Teil der "Koalition der Willigen" für die Ukraine. Dies erklärte der bulgarische Ministerpräsident Rumen Radew im Gespräch mit Journalisten in Paris. Der staatliche Rundfunk BNR zitiert den Regierungschef wie folgt:

    "Ich habe persönlich von Präsident Macron eine Einladung zur Beteiligung Bulgariens an der 'Koalition der Willigen' bekommen. Wir nehmen aber an der Koalition, die auf weiterer finanzieller und militärischer Hilfe für die Ukraine besteht, nicht teil."

    Eine Lösung des Ukraine-Konfliktes sehe Radew nicht in dessen Verlängerung mit militärischen Mitteln, sondern in einer starken diplomatischen Mission, die der Eskalation ein Ende setze.

    In der vergangenen Woche hatte der Politiker betont, dass Bulgarien die Ukraine nach seinen Möglichkeiten nach wie vor unterstütze. In diesem Zusammenhang wies er auf soziale Verpflichtungen gegenüber den eigenen Bürgern sowie auf das erhebliche Haushaltsdefizit hin. Im Juni kündigte Radew einen Stopp bulgarischer Waffenlieferungen an die Ukraine an.

  • 14:59 Uhr

    Peskow: Aussagen über Sicherheitsgarantien für die Ukraine ohne Russland demonstrieren ausweglose Position der EU

    Die jüngsten Aussagen des deutschen Bundeskanzlers Friedrich Merz zeigen, dass die EU mit ihrer Position zur Ukraine in eine Sackgasse geraten ist. Diese Ansicht vertritt Kremlsprecher Dmitri Peskow.

    Nach dem Treffen der "Koalition der Willigen" in Paris hatte Merz erklärt, dass die Ukraine und ihre Partner die Einzelheiten der Sicherheitsgarantien bestimmen würden, nicht Russland.

    Peskow kommentierte dies gegenüber Reportern mit den Worten:

    "Diese Aussage von Bundeskanzler Merz demonstriert die Sackgasse, in der sich die Europäer befinden."

    Sollte die EU auf dieser Position bestehen, sei ihre Beteiligung an einer Lösung des Ukraine-Konflikts ausgeschlossen, führte Peskow weiter aus. Ihm zufolge sei die Arbeit an Sicherheitsgarantien für die Ukraine ohne Russland unmöglich.

  • 14:41 Uhr

    Merz: Es wird Zeit, an den Verhandlungstisch zu kommen

    Auf der Pressekonferenz nach einer Sitzung der "Koalition der Willigen" in Paris erklärte Bundeskanzler Friedrich Merz, es werde Zeit, an den Verhandlungstisch zu kommen. Europa unterstütze die Ukraine weiterhin und erhöhe den Druck auf Russland – nicht, um den Krieg fortzusetzen, sondern um ihn so schnell wie möglich zu beenden. Merz betonte weiter:

    "Unsere Botschaft an Russland lautet daher: Es wird Zeit, an den Verhandlungstisch zu kommen. Es wird Zeit, sich auf einen Waffenstillstand zu verständigen. Es wird Zeit, das unnötige Blutvergießen in der Ukraine zu beenden."

  • 14:20 Uhr

    Putin über ukrainische Angriffe: "Unsere Reaktion ist stets symmetrisch"

    Am Montag fand in Moskau das von der Gesamtrussischen Volksfront (ONF) organisierte Forum "Alles für den Sieg!" statt.

    Der russische Präsident Wladimir Putin nahm an der Veranstaltung teil, besichtigte eine Ausstellung mit militärischer und ziviler Ausrüstung und äußerte sich zur aktuellen Lage im Ukraine-Krieg.

    Auf ukrainische Angriffe auf das Territorium der Russischen Föderation angesprochen, sagte er:

    "Unsere Reaktionen werden stets spiegelbildlich sein."

    Kurz darauf ergänzte er:

    "Sie können symmetrisch sein, nur um ein Vielfaches stärker."

    Außerdem sprach er die Energiekrise in Russland, insbesondere auf der Krim, an und versicherte, dass "bereits jetzt die Arbeiten zum Aufbau eines solchen Versorgungssystems beginnen, das nur sehr schwer zu untergraben sein wird".

    Ein Video dazu gibt es hier auf unserer Webseite.

  • 13:55 Uhr

    Werchowna Rada verlängert Kriegsrecht und Mobilmachung in der Ukraine

    Die Werchowna Rada hat das Kriegsrecht und die allgemeine Mobilmachung in der Ukraine zum 20. Mal verlängert. Die beiden Maßnahmen bleiben entsprechend den Gesetzesentwürfen, die Präsident Wladimir Selenskij kürzlich einbrachte, bis zum 31. Oktober 2026 in Kraft.

  • 13:21 Uhr

    Tusk: Erste Manöver der "Koalition der Willigen" finden im Herbst in Polen statt

    Die ersten Militärmanöver der "Koalition der Willigen" zur Unterstützung der Ukraine sollen in diesem Herbst in Polen stattfinden, kündigte der polnische Ministerpräsident Donald Tusk in Paris an.

    Tusk nannte Truppen aus Frankreich und Großbritannien als internationale Teilnehmer, während die polnischen Streitkräfte Teilnehmer und Gastgeber zugleich seien.

    Die Manöver sollten die Koalition auf konkrete Sicherheitsgarantien für die Ukraine, aber auch für die Region vorbereiten, betonte der Ministerpräsident. Der französische Präsident Emmanuel Macron hatte am Montag erstmals von gemeinsamen Übungen gesprochen.

  • 13:00 Uhr

    Frontbericht des russischen Verteidigungsministeriums

    Innerhalb der vergangenen 24 Stunden haben die ukrainischen Streitkräfte nach Angaben des russischen Verteidigungsministeriums 1.380 Soldaten in der Zone der militärischen Sonderoperation verloren. Die russische Armee zerstörte demnach folgende Waffen und Ausrüstung des Gegners:

    • neun gepanzerte Kampffahrzeuge,
    • 68 Kraftfahrzeuge,
    • sechs Artilleriegeschütze,
    • eine M777-Kanonenhaubitze,
    • ein Artillerieaufklärungsradar vom Typ AN/TPQ-50,
    • eine Anlage elektronischer Aufklärung,
    • acht Anlagen der elektronischen Kampfführung.

    Einheiten der russischen Luftstreitkräfte, der Raketen- und Artillerietruppen sowie Drohnenbediener trafen Objekte der Energie- und Transportinfrastruktur, die von den gegnerischen Truppen genutzt wurden, Lager- und Montagehallen für unbemannte Fluggeräte größerer Reichweite sowie Stationierungsorte ukrainischer Soldaten und ausländischer Söldner in 148 Bezirken. Die Flugabwehr schoss sieben Flugbomben, zwei HIMARS-Raketen und 715 Drohnen ab.

  • 12:31 Uhr

    FSB: Drohnen in Anhängern mit Doppelboden transportiert

    Agenten der Ukraine haben FPV-Drohnen für geplante Angriffe in den Gebieten Amur und Tscheljabinsk mit Pkw und Anhängern transportiert, berichtet der Pressedienst des Föderalen Sicherheitsdienstes Russlands (FSB). In den Anhängern wurden Haushaltsgeräte transportiert ‒ tatsächlich waren die Fahrzeuge jedoch mit doppeltem Boden versehen.

    Anschließend mieteten die mutmaßlichen Täter und ihre Komplizen Garagen, in denen die Drohnen montiert und für den Einsatz vorbereitet wurden.

    In einer Mitteilung vom Montag hatte der FSB über vereitelte Vorbereitungen für Drohnenangriffe auf Militärflugplätze in den Gebieten Amur und Tscheljabinsk berichtet.

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Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.