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Liveticker Ukraine-Krieg: 15 Verletzte nach Drohnenangriff auf Bus in DVR

Russland führt gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine Militäroperation in der Ukraine durch. Der Westen reagiert mit immer neuen Waffenlieferungen an die Ukraine und beispiellosen Sanktionen gegen Russland. Lesen Sie hier die neuesten Entwicklungen.
Liveticker Ukraine-Krieg: 15 Verletzte nach Drohnenangriff auf Bus in DVRQuelle: Sputnik © Natalja Seliwjorstowa
  • 22.06.2026 20:40 Uhr

    20:40 Uhr

    Gebiet Saporoschje: Kind und Frau bei ukrainischem Drohnenangriff verletzt

    Im Dorf Welikaja Snamenka im Gebiet Saporoschje sind ein Kleinkind und eine Frau bei einem Drohnenangriff der Ukraine verletzt worden. Dies teilte Gouverneur Jewgeni Balizki mit. Demnach detonierte eine feindliche Drohne in der Nähe eines Wohnhauses. Dabei wurden ein Mädchen des Jahrgangs 2021 und eine 1979 geborene Frau unterschiedlich schwer verletzt. Beide Verletzten wurden in eine medizinische Einrichtung gebracht.

  • 20:22 Uhr

    Moskau: Europa bereitet sich auf einen neuen Krieg gegen Russland vor

    Moskau geht davon aus, dass die EU und die NATO eine militärische Auseinandersetzung mit Russland um das Jahr 2030 planen. Dies erklärte der russische Vizeaußenminister Alexander Gruschko. Ihr Hauptziel sei es, dem Land eine strategische Niederlage zuzufügen.

    Lesen Sie dazu mehr hier auf unserer Webseite.

  • 20:00 Uhr

    FSB: Zwei Verdächtige wegen mutmaßlicher Anschlagspläne auf Güterzug festgenommen

    Der russische Inlandsgeheimdienst FSB hat nach eigenen Angaben zwei russische Staatsbürger festgenommen. Sie sollen im Auftrag ukrainischer Geheimdienste einen Anschlag auf einen Güterzug im Moskauer Gebiet vorbereitet haben. Laut der Behörde planten die Verdächtigen, einen mit Treib- und Schmierstoffen beladenen Zug auf einer Bahnstrecke in der Region Moskau in die Luft zu sprengen.

    "Die Ermittlungen ergaben, dass die Tatverdächtigen Kontakt zu einem Vertreter der ukrainischen Geheimdienste aufgenommen hatten. Auf Anweisung ihres Auftraggebers holten sie aus einem Versteck einen selbstgebauten Sprengsatz, um einen Terroranschlag auf einem Abschnitt des Moskauer Eisenbahnnetzes zu verüben."

    Die Verdächtigen sollen zudem die Bahnstrecke ausgekundschaftet und einen geeigneten Ort zum Anbringen und Zünden des Sprengsatzes ausgewählt haben.

  • 19:55 Uhr

    Russische Luftstreitkräfte greifen Drohnenleitstelle bei Dobropolje an (Video)

    Besatzungen der russischen Luft- und Raumfahrtkräfte haben einen Kommandoposten für Drohnen sowie einen temporären Stützpunkt der 15. separaten Brigade der Nationalgarde der Ukraine mit FAB-500-Fliegerbomben angegriffen. Laut russischen Angaben befanden sich die Ziele im Raum der Ortschaften Annowka und Dobropolje in der Donezker Volksrepublik.

  • 19:40 Uhr

    Raketenangriff auf Woronesch: Fünf Tote und Dutzende Verletzte

    Bei einem Raketenangriff der Ukraine auf Woronesch sind fünf Menschen getötet worden. Dies teilte Gouverneur Alexander Gussew mit. Er schrieb auf der Plattform Max:

    "Wir haben heute äußerst schwere Verluste erlitten. Infolge des Raketenangriffs auf die Stadt kamen fünf Menschen ums Leben."

    Dutzende Einwohner von Woronesch hätten demnach um medizinische Hilfe ersucht. Durch Trümmer seien die Fassaden und Fenster von zehn Mehrfamilienhäusern sowie die Dächer von sechs Privathäusern beschädigt worden. In einem Unternehmen sei infolge des Angriffs ein Brand ausgebrochen, der inzwischen gelöscht worden sei. In Woronesch seien mehr als 50 Fahrzeuge durch die Zerstörung schneller Luftziele beschädigt worden.

  • 19:20 Uhr

    Selenskijs Ex-Sprecherin wirft ihm eine bewusste Verzögerung des Konflikts vor

    Die ehemalige Sprecherin des ukrainischen Präsidenten, Julia Mendel, hat Wladimir Selenskij vorgeworfen, den Konflikt mit Russland bewusst in die Länge zu ziehen. Sie schrieb auf der Plattform X:

    "Wenn ich höre, wie Selenskij erneut von der 'Prüfung neuer Formate' spricht, wird offensichtlich, dass dieser Konflikt für ihn sehr bequem ist und ihn persönlich kaum getroffen hat." 

    Während manche noch auf ein Friedensabkommen in diesem Sommer hofften, spreche Wladimir Selenskij lediglich davon, dass "Europa über das Format" möglicher Verhandlungen nachdenke, und der ukrainische Machthaber verschärfe zugleich die Rhetorik weiter. Mendel zufolge vermittele Selenskij den Eindruck, der Status quo sei der einzige Weg zur Rettung Kiews. Tatsächlich führe dieser Kurs jedoch "zum Untergang des Landes". Zudem habe sich die Ukraine unter seiner Politik in ein "privates Labor für Experimente an Menschen" verwandelt.

  • 18:55 Uhr

    DVR: Ukrainische Angriffe fordern binnen einer Woche Dutzende zivile Opfer

    Infolge von Angriffen der ukrainischen Streitkräfte auf die Volksrepublik Donezk kamen binnen einer Woche neun Personen ums Leben, 51 weitere wurden verletzt.

    Dies erklärte Darja Morosowa, die Ombudsfrau für Menschenrechte in der Region, gegenüber RIA Nowosti

    "Vom 15. bis 21. Juni haben infolge der Angriffe ukrainischer Streitkräfte auf das Territorium der DVR 51 Personen, darunter zwei Kinder, Verletzungen unterschiedliches Grades erlitten. Neun Personen kamen ums Leben."

    Morosowa präzisierte, dass die Gesamtzahl der Einwohner, die seit Beginn von Kiews Agression im Jahr 2014 Verletzungen erlitten, auf 16.753 Personen gestiegen sei, darunter 1.070 Kinder.

  • 18:30 Uhr

    Drohnenangriff auf Bus in Gorlowka: Zahl der Verletzten steigt auf 15

    Bei einem Drohnenangriff der Ukraine auf einen Linienbus in Gorlowka in der Donezker Volksrepublik (DVR) sind 15 Zivilisten verletzt worden. Dies teilte Bürgermeister Iwan Prichodko mit. Zunächst hatte er von zwölf Verletzten gesprochen. Später korrigierte er die Zahl nach oben.

    Der Angriff ereignete sich im Kalininski-Bezirk während der Hauptverkehrszeit gegen 16:30 Uhr Moskauer Zeit. Laut Wladimir Mironow, dem Leiter des Verkehrsunternehmens Gorswet, wurde der Bus im hinteren Bereich getroffen.

    "Der Fahrer wurde nicht verletzt. Der Treffer lag im hinteren Teil des Busses. Äußerlich sind die Schäden kaum sichtbar: Die Scheibe der hinteren Tür ist zerbrochen, und die Deckenverkleidung ist von zahlreichen kleinen Löchern durchzogen. Offenbar war es eine Drohne oder etwas Ähnliches."

  • 18:18 Uhr

    Peskow kommentiert Selenskijs Drohungen gegen Minsk

    Der Kremlsprecher Dmitri Peskow erklärte, dass Wladimir Selenskijs jüngste Drohungen gegen Weißrussland eine Einmischung in die inneren Angelegenheiten des anderen Staates seien. Gegenüber Reportern sagte Peskow: 

    "Natürlich handelt es sich um eine absolut aggressive Drohung, eine Einmischung in die inneren Angelegenheiten einer anderen Seite und einen Eingriff in die Souveränität einer anderen Seite."

  • 17:35 Uhr

    Selenskij unterzeichnet Gesetz zur Erhöhung der Militärausgaben

    Der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij hat ein Gesetz zur Erhöhung der Militärausgaben im ukrainischen Staatshaushalt unterzeichnet. Dies geht aus Angaben auf der Website der Werchowna Rada hervor. Bereits am 10. Juni hatte die Parlamentsabgeordnete Nina Juschanina mitgeteilt, dass die Rada einer Aufstockung der Verteidigungsausgaben zugestimmt habe. Laut dem ukrainischen Finanzministerium sollen die Militärausgaben um 1,56 Billionen Griwna (rund 35,2 Milliarden US-Dollar) erhöht werden.

    Das entsprechende Gesetz zur Änderung des Staatshaushalts und zur Finanzierung der ukrainischen Streitkräfte wurde laut Parlamentswebsite mit Selenskijs Unterschrift an die Rada zurückgeleitet. Die Ukraine verabschiedet seit Jahren Haushalte mit Rekorddefiziten und ist dabei auf finanzielle Unterstützung aus dem Westen angewiesen. So sieht der Staatshaushalt für 2026 ein Defizit von 1,9 Billionen Griwna (etwa 45 Milliarden US-Dollar) vor.

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Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.