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Oppositionsgruppe hackt das iranische Staatsfernsehen und wünscht Chamenei den Tod

Der iranische Staatssender IRIB ist am Donnerstag kurzfristig von der im Ausland ansässigen Oppositionsgruppe Volksmudschahedin (MEK) gehackt worden. Während des Vorfalls wurde auch der Wunsch nach dem Tod des Obersten Führers des Landes gesendet.
Oppositionsgruppe hackt das iranische Staatsfernsehen und wünscht Chamenei den TodQuelle: Legion-media.ru

Laut Medienberichten wurden im Kanal 1 des iranischen Senders IRIB für etwa zehn Sekunden Bilder von der im Ausland ansässigen Oppositionsgruppe Volksmudschahedin (MEK) gesendet. Auch drei Radiosender sollen gehackt worden sein. Ein IRIB-Sprecher sprach von einer "komplizierten Operation", die derzeit von Experten untersucht werde.

Die MEK, auch als Nationaler Widerstandsrat Irans bekannt, ist in Iran als Terrorgruppe eingestuft. Mehrere Sekunden lang blitzten auf dem Bildschirm Grafiken auf, die die Anführer der MEK und den Namen eines Social-Media-Kontos zeigten. Von diesem wurde behauptet, es repräsentiere eine Gruppe von Hackern, die die Botschaft zu Ehren der Oppositionsgruppen verbreitete. Das iranische Staatsfernsehen bestätigte den Einbruch als "Hack" und erklärte, der Fall werde "untersucht".

Ein Clip des Vorfalls zeigte die Gesichter der MEK-Führer Massoud Rajavi und seiner Frau Maryam Rajavi, die plötzlich in die regulären 15-Uhr-Nachrichten des Senders eingeblendet wurden. Eine Männerstimme skandiert: "Gruß an Rajavi, Tod (dem Obersten Führer) Chamenei". Massoud Rajavi wurde seit fast zwei Jahrzehnten nicht mehr in der Öffentlichkeit gesehen und gilt als verstorben. Maryam Rajavi soll jetzt die MEK leiten.

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