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Neue Doku über mutmaßlichen Giftanschlag auf Nawalny – mit freundlicher Unterstützung der Habsburger

Auf dem "Sundance Film Festival" wurde eine Doku zu dem mutmaßlichen Giftanschlag auf Alexei Nawalny vorgestellt. Der Film von "CNN Films" und "HBO Max" will die Hintergründe des Falls Nawalny beleuchten. Hinter den Kulissen wirkten auch zwei Nachfahren der Habsburger mit.
Neue Doku über mutmaßlichen Giftanschlag auf Nawalny – mit freundlicher Unterstützung der HabsburgerQuelle: Legion-media.ru

Unter dem Titel "Poison always leaves a trail!" (zu Deutsch: "Gift hinterlässt immer eine Spur!") wurde auf dem "Sundance Film Festival" ein neuer Dokumentarfilm zu dem mutmaßlichen Giftanschlag auf den russischen Politaktivisten Alexej Nawalny vorgestellt. Der von CNN Films und HBO Max produzierte Film will die Hintergründe des Falls Nawalny beleuchten. Bei der Produktion wirkten hinter den Kulissen auch Karl von Habsburg und seine Tochter Gloria mit.

Die 22-jährige Tochter von Karl von Habsburg zeichnet als Co-Produzentin, ihr Vater soll als Regie-Berater tätig gewesen sein. Wie die österreichische Kronen Zeitung schreibt, erhelle der Film "minutiös alle bislang im Dunkeln gelegenen Hintergründe rund um den heimtückischen Giftanschlag auf den russischen Oppositionspolitiker". Die Regie führte der kanadische Dokumentarfilmer Daniel Roher. Das Filmteam soll Nawalny nach dem mutmaßlichen Giftanschlag begleitet haben. Und genau da "setzte die Mitwirkung von Karl von Habsburg und seiner Tochter Gloria ein", wie die Kronen Zeitung schreibt.

Karl von Habsburg soll Nawalny in Deutschland "beraten" haben, so der Bericht weiter. Zudem habe er "im Hintergrund Regie über bestimmte Szenen geführt." Die Zeitung zitiert Karl von Habsburg mit den Worten:

"Mein Einsatz für Nawalny hat nichts mit meiner Rolle als Chef des Hauses Habsburg zu tun, sondern mit meiner persönlichen Überzeugung, dass es wichtig ist, sich für Grundwerte wie die freie Meinungsäußerung, demokratische Prinzipien und Freiheit einzusetzen."

Karl von Habsburg gibt in dem Gespräch mit der Kronen Zeitung an, Nawalny "über Wochen hindurch betreut zu haben", und das in einem "absolut geheimen Versteck":

"In einem 'sicheren Haus' – sprich, absolut geheimen Versteck – mitten in Deutschland haben wir gemeinsam recherchiert: über Hintergründe, Auftraggeber, Zeitfaktoren sowie Pleiten, Pech und Pannen, die den perfiden Anschlag mit Nowitschok – einem der gefährlichsten Nervengifte der Welt – scheitern ließen."

Nawaly wurde nach seiner freiwilligen Rückkehr nach Russland wegen Verstößen gegen Bewährungsauflagen zu zwei Jahren Lagerhaft verurteilt. Derzeit sitzt er seine Haftstrafe in der Justizvollzugskolonie Nr. 2 in der Region Wladimir ab.

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