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Kiews Ratschlag an die SPD: Holen Sie sich jeweils zwei, drei, fünf Flüchtlinge zu sich nach Hause

Kiew hat SPD-Politikern empfohlen, Migranten von der weißrussischen Grenze zu sich nach Hause zu holen. Zuvor hatte der SPD-Abgeordnete Nils Schmid vorgeschlagen, Migranten in der Ukraine unterzubringen, während ihre Asylanträge in Deutschland geprüft werden.
Kiews Ratschlag an die SPD: Holen Sie sich jeweils zwei, drei, fünf Flüchtlinge zu sich nach HauseQuelle: Sputnik © Wiktor Tolotschko

Alexei Danilow, der Sekretär des Sicherheitsrates der Ukraine, hat SPD-Politikern vorgeschlagen, Migranten von der weißrussischen Grenze zu sich nach Hause zu holen. Mit dieser Aussage reagierte Danilow auf den Vorschlag des SPD-Abgeordneten Nils Schmid, Migranten für die Zeit der Prüfung ihrer Asylanträge in Deutschland auf ukrainischem Territorium unterzubringen.

Bei einer Pressekonferenz nach einer Sitzung des ukrainischen Sicherheitsrates, in der Danilow zufolge Schmids Worte diskutiert worden seien, sagte der Politiker:

"Wir haben einen Vorschlag für die deutschen Sozialdemokraten. Sie müssen Migranten zu sich nach Hause holen, je zwei, drei, fünf. Wenn es im Bundestag nicht genug Platz gibt, wo sie dort Büros haben, lassen Sie sie zu sich nach Hause kommen und dort bleiben."

Danilow unterstrich, es handele sich um keinen Witz, sondern einen ernsten Vorschlag, der während der Sitzung erläutert worden sei:

"Aus welchem Grund sollen wir Migranten aufnehmen, falls sich Deutsche um sie kümmern müssen? Sehr seltsam, dass Deutsche uns belehren, was wir in diesem Fall tun sollen."

Am Mittwoch hatte sich Schmid im Deutschlandfunk zur Krise an der Grenze zwischen Polen und Weißrussland geäußert und vorgeschlagen, "die Ukraine um Hilfe zu bitten":

"Dort könnten die Migranten untergebracht werden, während sie ihre Asylverfahren durchlaufen."

Im Interview, das der ukrainische Sicherheitsrat als belehrend empfand, diskutierte Schmid mögliche Auswege und eine Unterstützung der Europäischen Union für Polen.

Mehr zum Thema – Heiko Maas für Sanktionen gegen Weißrussland und Lukaschenko wegen Flüchtlingskrise

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