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Indopazifik: Atom-U-Boot der USA kollidiert mit einem "Objekt"

Ein Atom-U-Boot der US-Marine ist mit einem unbekannten Objekt kollidiert. Dies bestätigte die US-Navy inzwischen, betonte jedoch, dass der Atomantrieb nicht beschädigt worden sei. Die Marine erklärte zudem, dass niemand lebensbedrohlich verletzt wurde.
Indopazifik: Atom-U-Boot der USA kollidiert mit einem "Objekt"Quelle: AFP © Lt. Mack Jamieson / US Navy

Die US-Marine hat bestätigt, dass ein in internationalen Gewässern in der Indopazifik-Region operierendes Angriffs-U-Boot auf ein Unterwasserobjekt gestoßen sei. Dabei seien mehrere Besatzungsmitglieder verletzt und das Schiff beschädigt worden. Die US-Navy erklärte in einer Mitteilung zudem, das sich der Unfall der "USS Connecticut" bereits am 2. Oktober 2021 ereignet habe.

Niemand an Bord des Schiffes sei lebensgefährlich verletzt worden. Weiter heißt es: 

"Das U-Boot befindet sich weiterhin in einem sicheren und stabilen Zustand."

Der Atomantrieb des U-Boots sei nicht beschädigt und die Räume der "USS Connecticut sind nicht betroffen und bleiben voll funktionsfähig", so die US-Marine.

Die Organisation "US Naval Institute" (USNI) bezeichnete das Objekt, mit dem das U-Boot kollidiert war, als "unbekannt" und erklärte, dass die "USS Connecticut" zum Zeitpunkt des Unfalls im Südchinesischen Meer unterwegs gewesen sei. Die Schäden am U-Boot würden noch begutachtet, und der Vorfall werde untersucht, so die Erklärung der Marine. Nach Angaben von USNI befindet sich die "USS Connecticut" derzeit auf dem Weg in den Hafen von Guam, einem wichtigen Stützpunkt für die US-amerikanischen Streitkräfte im Westpazifik.

Die US-Marine verzeichnete in den letzten Jahren eine Reihe von Schiffszusammenstößen. So kam es etwa im August 2017 vor der Küste Singapurs zu einer Kollision zwischen dem Zerstörer "USS John S. McCain" und einem Öltanker, bei der zehn US-Matrosen ums Leben kamen.

Im selben Jahr war der Lenkwaffenkreuzer "USS Antietam" in Japan auf Grund gelaufen und hatte eine große Menge Öl in die Bucht von Tokio abgelassen. Ein anderer Kreuzer, die "USS Lake Champlain", war mit einem südkoreanischen Fischerboot kollidiert. Darüber hinaus kamen im Juli 2020 ein Matrose und acht Marinesoldaten bei einem Trainingsunfall ums Leben, als ein amphibisches Angriffsfahrzeug vor der Küste Kaliforniens sank.

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