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Ehemaliger US-Diplomat in Mexiko des sexuellen Missbrauchs von 23 Frauen schuldig befunden

Ein ehemaliger US-Diplomat wurde für schuldig befunden, während seiner 14-jährigen Tätigkeit in der US-Botschaft in Mexiko-Stadt 23 Frauen unter Drogen gesetzt und vergewaltigt zu haben. Ihm droht eine lebenslange Haftstrafe.

Ein ehemaliger US-Diplomat hat sich schuldig bekannt, innerhalb von 14 Jahren 23 Frauen unter Drogen gesetzt, vergewaltigt und viele von ihnen bewusstlos fotografiert zu haben, während er für die US-Botschaft in Mexiko-Stadt gearbeitet hatte.

Das FBI begann mit den Ermittlungen gegen Brian Jeffrey Raymond, nachdem die mexikanische Polizei auf einen Anruf am 31. Mai reagiert und eine nackte, verstörte und schreiende Frau auf dem Balkon einer von der US-Botschaft gemieteten Wohnung in Mexiko-Stadt entdeckt hatte. Die Frau berichtete, sie könne sich an weitere Ereignisse nicht erinnern, nachdem sie Getränke und Essen, die ihr Raymond angeboten hätte, konsumiert habe.

Steven D’Antuono, der stellvertretende Direktor des Washington Field Office des FBI, sagte in Bezug auf diesen Fall:

Das FBI ist den tapferen Frauen dankbar, die sich gemeldet haben, um Informationen zur Verfügung zu stellen, um diese Ermittlungen voranzutreiben und Raymonds Aktionen ein Ende zu setzen.

Die Ermittler fanden auf Raymonds iCloud-Account mehr als 400 Fotos und Videos von bewusstlosen und ganz oder teilweise unbekleideten Frauen. Nach Angaben des US-Justizministeriums hatte Raymond seine Verbrechensserie bereits im Jahr 2006 begonnen.

Auf einigen Fotos ist laut Untersuchungsmaterialien zu sehen, wie der Angeklagte mit der Hand die Augen, Münder und Gliedmaßen seiner Opfer manipuliert und ihre Brüste und ihr Gesäß streichelt. Raymond war auf einigen Fotos mit bewusstlosen Frauen in einem Bett zu sehen. Sein Internet-Suchverlauf enthüllte Recherchen zu den Auswirkungen von verschreibungspflichtigen Medikamenten in Kombination mit Alkohol.

Der 45-jährige Raymond hat 23 Jahre lang in zahlreichen Ländern für die US-Regierung gearbeitet. Jetzt droht ihm eine lebenslange Haftstrafe.

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