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"Bin nicht sicher, ob ich träume": Privater Flug ins All läuft nach Plan

Der britische Milliardär Richard Branson ist in seinem eigenen Raumschiff in den Weltraum geflogen. Begleitet von zwei Piloten und drei weiteren Besatzungsmitgliedern, wurde er am Sonntag an Bord der "VSS Unity" mit einem Trägerflugzeug auf eine Höhe von 14 Kilometer gebracht.

Dann startete das Raumschiff die Triebwerke und flog mit mehr als dreifacher Schallgeschwindigkeit auf eine Höhe von mehr als 80 Kilometern. Es folgten ein Blick auf die Erde und wenige Minuten Schwerelosigkeit für den 70-Jährigen. Wenige Minuten später setzte das Raumschiff zum Wiedereintritt in die Erdatmosphäre an.

"Ich bin mir immer noch nicht sicher, ob ich das hier nicht doch nur träume", sagte Branson, als er wieder zurück auf der Erde war. Am Sonntag waren damit kurzzeitig so viele Menschen im Weltraum wie noch nie: Branson selbst und seine fünfköpfige Crew, sieben Menschen auf der ISS und drei an Bord der chinesischen Raumstation.

Im kommenden Jahr sollen regelmäßig Touristen ins All geschossen werden. Diesen Plan verfolgen neben Branson auch Tesla-Chef Elon Musk und Amazon-Gründer Jeff Bezos. Letzterer, der reichste Mensch der Welt, hat seinen Flug für den 20.07.2021 geplant.

An Bord soll dann auch der älteste Mensch sein, der jemals ins All geflogen sein wird: die 82-jährige Wally Funk. Sie nahm 1962 erfolgreich an einem NASA-Programm für Astronautinnen teil. Die Pläne wurden aber verworfen, noch bevor die Frauen – bekannt als Mercury 13 – hätten ins All starten können.​

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