International

Reisen mit "Impfangebot" nach Russland sind demnächst möglich

Reisen mit "Impfangeboten" von Deutschland nach Russland rücken in greifbare Nähe. "RT DE" sprach mit Albert Sigl, dem deutschen Marketing Manager des norwegischen Reiseveranstalters World Visitor AS.
Reisen mit "Impfangebot" nach Russland sind demnächst möglichQuelle: Sputnik © Alexandr Kryazhev

Der norwegische Reiseanbieter World Visitor AS bietet in naher Zukunft auch Reisen an, die mit einem Impfangebot in Moskau einhergehen. RT DE sprach mit Albert Sigl, dem deutschen Marketing Manager von World Visitor AS:

RT DE: Das russische Gesundheitsministerium dementierte kürzlich die Möglichkeit einer Impfung gegen das Coronavirus für ausländische Touristen gegen Bezahlung. Können Sie das kommentieren?

"Uns liegen Angebote von drei unterschiedlichen, auf medizinische Reisen spezialisierte aus Moskau kommende Reiseveranstalter vor. Diese erwarten die finale Zusage der legalen Impfung unserer Kunden durch die zuständigen Behörden im Laufe der nächsten Woche. Danach nennen wir Ihnen gerne die Namen unserer russischen Partner."

RT DE: "Die finale schriftliche Zusage erfolgt, sobald der Impfstoff im russischen Impfzentrum verfügbar ist." Welches Impfzentrum ist hierbei gemeint?

"Eines der geplanten Impfzentren an einem und/oder mehreren Moskauer Flughäfen im Transitbereich."

RT DE: Wird die Frage nach einem Visum geregelt, da touristische Reisen nach Russland im Moment unmöglich sind?

"Aus unserem detaillierten Angebot geht eindeutig hervor, dass wir keine reine touristische Reise anbieten. Die Ausnahmen zur Visa-Erteilung zu medizinisch bedingten Reisen sind Ihnen sicher bekannt."

RT DE: Gibt es schon Interessenten? Wäre es möglich, diese auch für ein Interview durch Ihre Vermittlung zu gewinnen?

"Ja, unser Angebot ist auf ein sehr großes Interesse gestoßen. Im Interesse des Schutzes der Persönlichkeitsrechte unserer Kunden ist dies leider nicht möglich. Ein schriftliches Interview ist selbstverständlich möglich, um Ihnen eine objektive und sachliche Berichterstattung zu ermöglichen. In diesem Zusammenhang erlauben wir uns, deutlich darauf hinzuweisen, dass wir bis zur finalen Entscheidung der russischen Behörden KEINE KUNDENGELDER annehmen. Insofern kann von einem betrügerischen Unternehmen auch keine Rede sein."

Mehr zum Thema - EMA startet Schnell-Prüfverfahren für russischen Corona-Impfstoff Sputnik V

Durch die Sperrung von RT zielt die EU darauf ab, eine kritische, nicht prowestliche Informationsquelle zum Schweigen zu bringen. Und dies nicht nur hinsichtlich des Ukraine-Kriegs. Der Zugang zu unserer Website wurde erschwert, mehrere Soziale Medien haben unsere Accounts blockiert. Es liegt nun an uns allen, ob in Deutschland und der EU auch weiterhin ein Journalismus jenseits der Mainstream-Narrative betrieben werden kann. Wenn Euch unsere Artikel gefallen, teilt sie gern überall, wo Ihr aktiv seid. Das ist möglich, denn die EU hat weder unsere Arbeit noch das Lesen und Teilen unserer Artikel verboten. Anmerkung: Allerdings hat Österreich mit der Änderung des "Audiovisuellen Mediendienst-Gesetzes" am 13. April diesbezüglich eine Änderung eingeführt, die möglicherweise auch Privatpersonen betrifft. Deswegen bitten wir Euch bis zur Klärung des Sachverhalts, in Österreich unsere Beiträge vorerst nicht in den Sozialen Medien zu teilen.