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Heftiges Erdbeben der Stärke 7,2 vor Neuseeland – Tsunami-Warnung

Ein Erdbeben der Stärke 7,2 auf der Richterskala erschütterte Teile von Neuseeland. Das Beben fand in der Nacht zum Freitag statt und zieht möglicherweise einen Tsunami nach sich. Der Zivilschutz rief dazu auf, sofort hoch gelegenes Gelände aufzusuchen.
Heftiges Erdbeben der Stärke 7,2 vor Neuseeland – Tsunami-WarnungQuelle: Reuters © Mainichi Shimbun

Vor der Küste von Neuseeland hat es ein heftiges Erdbeben der Stärke 7,2 gegeben. Das Zentrum lag östlich der neuseeländischen Nordinsel. Das Beben habe sich in der Nacht zum Freitag (Ortszeit) in 94 Kilometern Tiefe ereignet, teilte das örtliche Monitoring-System GeoNet mit. Das US-Frühwarnsystem gab eine Tsunami-Warnung heraus.

Auf der Website des Informationsdienstes für geologische Gefahren GeoNet können Betroffene die subjektiv gefühlte Stärke des Bebens registrieren.

Der Zivilschutz in Neuseeland habe Menschen in Küstenregionen aufgefordert, sich sofort in höher gelegene Gebiete zu begeben:

Menschen in Küstennähe, die ein LANGES ODER STARKES Erdbeben gespürt haben, das es schwer machte, aufzustehen oder länger als eine Minute anhielt, sollten sich SOFORT auf das nächstgelegene hoch gelegene Gelände, außerhalb aller Tsunami-Evakuierungszonen oder so weit wie möglich ins Landesinnere BEWEGEN.

Die Katastrophenschutzbehörde appellierte an die Bürger, dem Wasser fern zu bleiben sowie die Nachrichten in Radio und Fernsehen zu verfolgen. Maßnahmen zur Einschränkung des Coronavirus sind während der Evakuierung ausgesetzt.

Berichten zufolge sollen die Erschütterungen in der ganzen Region zu spüren gewesen sein, so auch in den Großstädten Auckland, Wellington und Christchurch. Über Schäden oder Verletzte lagen zunächst keine Informationen vor.

Vor fast genau zehn Jahren, am 11. März 2011, kam es vor der Ostküste Japans zu einem Erdbeben, das einen schweren Tsunami auslöste. Die Katastrophe forderte 22.000 Opfer. Die Überflutung führte zu einem Ausfall des Kühlsystems in der Reaktoranlage Fukushima, worauf Block eins und drei explodierten.

(rt/dpa)

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