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Montenegro und St. Vincent und die Grenadinen genehmigen Einsatz von Sputnik V

Montenegro und St. Vincent und die Grenadinen haben den russischen Impfstoff Sputnik V gegen das Coronavirus zugelassen. Insgesamt wurde das russische Vakzin bisher in 26 Ländern genehmigt. Unterdessen erwarten die Entwickler die Zulassung in der Europäischen Union.
Montenegro und St. Vincent und die Grenadinen genehmigen Einsatz von Sputnik VQuelle: Gettyimages.ru

Montenegro und St. Vincent und die Grenadinen haben den russischen Sputnik V-Impfstoff genehmigt. Dies gaben die Entwickler des Impfstoffs auf der offiziellen Twitter-Seite bekannt.

Das russische Vakzin wurde mittlerweile insgesamt in 26 Ländern zugelassen, unter anderem in Russland, Ungarn und Iran sowie dem Königreich Bahrain und den Vereinigten Arabischen Emiraten.

Sputnik V wurde im August vergangenen Jahres als weltweit erster Impfstoff gegen die durch das Coronavirus verursachte Lungenkrankheit COVID-19 registriert. The Lancet, welche als renommierteste medizinische Fachzeitschrift der Welt gilt, veröffentlichte am 2. Februar die Daten zur Phase-III-Studie über den Impfstoff aus russischer Herstellung. Aus diesen geht hervor, dass der russische COVID-19-Impfstoff zu mindestens 91,6 Prozent bei allen Altersgruppen wirksam ist und keine schwerwiegenden Nebenwirkungen verursacht.

Der Impfstoff wird in zwei Dosen im Abstand von 21 Tagen verabreicht. Eine Immunität soll sich binnen 42 Tagen herausbilden. Sputnik V bietet nach Angaben der Entwickler für mindestens zwei Jahre Schutz gegen COVID-19. 

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