
Freiwillige gesucht! Berlin will erstmals Obdachlose zählen lassen
Mindestens 18 Jahre alt und gut zu Fuß sollen die freiwilligen Helfer sein, die der Stadt Berlin zu verlässlichen Zahlen in Bezug auf die Obdachlosen in der Stadt verhelfen sollen. Drei Stunden Einsatz wird von den Freiwilligen Ende Januar in der Nacht vom 29. bis 30. Januar kommenden Jahres von 22 bis 1 Uhr erwartet.

Die Freiwilligen werden in Gruppen von mindestens drei Personen losgeschickt. Den Aufruf startete die Berliner Sozialverwaltung. Diese nennt die Aktion "Nacht der Solidarität".
Die Senatorin für Integration, Arbeit und Soziales Elke Breitenbach macht deutlich, dass die Zählung notwendig ist, um bessere Hilfe leisten zu können:
Wir erfüllen mit der Obdachlosenzählung eine langjährige Forderung von Wohlfahrtsverbänden und Sozialarbeitern. Denn je genauer wir wissen, wie viele Menschen auf der Straße leben, welche Sprache sie sprechen und welches Geschlecht sie haben, desto besser können wir die Hilfen für sie organisieren, sei es mit Dolmetschern in der Straßensozialarbeit, mit Schlafplätzen für Frauen oder mit speziellen Beratungsangeboten.
Die fehlende Statistik in Berlin ist kein Einzelfall. Generell fehlt es in Deutschland an verlässlichen Zahlen zur Obdachlosigkeit. Auch in Bezug auf Hilfseinrichtungen ist die Situation in Berlin unübersichtlich. Während die Essensversorung nach Aussage der Bahnhofsmission gut geregelt sei, mangele es an Notunterkünften.
Anmelden können sich die Freiwilligen auf der Webseite Berlin.de.
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